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BBV-Verbandsausschuss So viele Kaderathleten wie noch nie TSV

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Einzelpreis: 3,50 Euro
MAI/JUN 2012 Jahrg. 26/Nr. 5
BBV-Verbandsausschuss
So viele Kaderathleten
wie noch nie
TSV Wasserburg
Emotionaler Abschied
von Hans Brei
Ehren-Schiedsrichter
Hajo Weichert beendet
Bundesliga-Karriere
Jugend-Bundesligen
Bayerisches Trio bei
den Final Four
Eindrücke aus der NBA
Fast Food und
kaum Defense
Mitte August
Supercup auch 2012
wieder in Bamberg
Monatsmagazin des BAYERISCHENBASKETBALLVERBANDES e.V.
PLAYOFFS
2012
MISSION THREEPEAT
Mit der ROTEN WAND zum dritten Double
K ARTENINFO UNTER
ts.de
www.brosebaske
sowie unter
Tel. 09 51 /2 38 37
brosebaskets.de
BAYERN-BASKET
Verband
Nr. 5/2012
Seite 3
Noch nie so viele Kaderathleten . . .
Beim Verbandsausschuss 2012 in Schweinfurt wird vor allem die BBV-Nachwuchsarbeit gelobt
Im Beisein der beiden Ehrenmitglieder Herbert
Geishöfer sowie Arthur Gessner und nach den Begrüßungsworten von Katja Petersen (2. Bürgermeisterin) und Dr. Kurt Vogel (BLSV Kreis Scheinfurt) erläuterte Michael Geisler die Entwicklungen
im DBB. Der Nürnberger, ebenfalls BBV-Ehrenmitglied, trauerte der verpassten Chance nach, die
EM 2015 in vier Ländern austragen zu können.
„Nachdem FIBA Europa die wirtschaftlichen Konditionen änderte, war ein Rückzug die logische
Konsequenz, das Risiko wäre unkalkulierbar geworden. Die Meisterschaften werden zunehmend
osteuropalastig, nicht verwunderlich, denn dort
übernimmt der Staat die Garantien“, berichtete der
DBB-Vize, der den neunten Platz bei der EM („das
ist keine Selbstverständlichkeit“) positiv bewertete, genauso wie die Verpflichtung von Svetislav
Pesic, der als Motivator natürlich bereits Richtung
Rio 2016 blickt. Erfreulich bleibt auch die Tatsache, dass alle männlichen Nachwuchsteams in der
A-Klasse spielen und sich der mutige Schritt Richtung Jugend-Bundesligen gelohnt hat. „Durch die
verbesserte Jugend- und Trainerarbeit sind wir gut
aufgestellt!“
Geisler rief auch einmal ins Gedächtnis, dass bezüglich der Mitgliederentwicklung eine Task Force
gebildet wurde, bei der alle Landesverbände mitziehen. „Nach einem leichten Rückschritt sollten
Zuwachszahlen durchaus machbar sein!“
„Nicht alles, was zählt, ist zählbar, und nicht alles,
was zählbar ist, zählt“ (Albert Einstein) – dieses
Zitat wählte Präsident Winfried Gintchel für seinen Bericht, in dem er nach den Erfolgen in der
Bundesliga vor allem die Nachwuchsleistungssport
beleuchtete. „Hervorragender Nachwuchs wird
in der NBBL und der JBBL sowie der WNBL an
diese Leistungsspitze herangeführt. Noch nie hat
der BBV eine so hohe Anzahl von Kaderathleten
besessen, wie es aktuell der Fall ist. Dies konnte
nur gelingen, weil im BBV nicht nur der Spitzenund Leistungssport, sondern auch der Breiten – und
Schulsport eine bedeutende Rolle spielt. Dank der
engagierten Mitarbeit der vielen Trainer, der Funktionäre in den Vereinen, der Offenheit der Schulen
und der Unterstützung durch unsere Kooperationspartner kann der BBV ein nahezu flächendeckendes Netz an Möglichkeiten für den Basketballsport anbieten. Für die Zukunft gilt es diese hohe
Danke für die Ausrichtung des Verbandsausschusses: Winfried Gintschel mit dem Ehepaar Erhard
und dem Bezirks-Vorsitzenden Dr. Martin Vocke.
Foto: Robert Daumann
Qualität und die ansprechenden Mitglieder- und
Kaderzahlen auf diesem Niveau zu halten. Dazu
wird von uns allen umsichtiges, zupackendes und
nachhaltiges Handeln erforderlich sein. Nur eine
umsichtige Personalplanung und -entwicklung in
all diesen Bereichen wird es uns ermöglichen, die
hohen Anforderungen der Zukunft zu meistern.“
Gintschel ging zudem auf die Klausurtagung ein
und machte dabei auch die neu gestaltete Homepage des BBV zum Thema: „.Die neue Homepage
hat inzwischen zu vielen positiven Rückmeldungen
geführt und die Zahl der täglichen Klicks ist enorm
gestiegen. Wir werten dies als wichtigen Schritt in
unserem Bemühen, die wichtigen Informationen
unserer Sportart gebündelt, informativ und ansprechend zu präsentieren. Auch in Zukunft werden wir
uns dem Thema „Social Media“ widmen.“
Neben den Dankesworten an seine beiden „Vize“,
seine Präsidiumskollegen, die Geschäftsstelle, die
BAYERN-BASKET-Macher und die Dachverbände rief er den Abschied von Roland Geggus und
Dr. Burkhard Wildermuth in Erinnerung. „Wir
Basketballer haben Abschied nehmen müssen von
unserem DBB-Ehrenpräsidenten Roland Geggus,
der mir gerade zu Beginn meiner Amtszeit in vielen privaten Gesprächen mit seinem umfassenden
Basketballwissen, noch mehr aber durch seine unnachahmliche Art sehr geholfen hat. Die Verdienste
von Dr. Burkhard Wildermuth um den Basketball
in Deutschland sind kaum in Worte zu fassen. Das
Albert-Schweizer-Turnier in Mannheim, eines der
bedeutendsten Veranstaltungen im Wettkampfkalender des internationalen Basketballs, ist sicher ein
herausragendes Zeugnis seines Schaffens.“ (bwa)
BBV-Präsident Winfried Gintschel bedankte sich bei DBB- Die zwei Ehrenmitglieder Herbert Geishöfer (links) und Arthur Gessner nehmen –
wann immer möglich – am BBV-Geschehen teil. Hier im Gespräch mit „FinanzminiVize Michael Geisler für die Grußworte.
Fotos: Bertram Wagner ster“ Werner Lechner.
Nr. 5/2012
Seite 4
Verband
BAYERN-BASKET
Walter Erhard und
„Charly“ Busch im Focus
Spätestens als Schweinfurt als Veranstaltungsort
des Verbandausschusses 2012 publik wurde, dürfte
bei den meisten „Insidern“ der Name Walter Erhard
in den Kopf geschossen sein. Erhard und Schweinfurt, eine wahre Erfolgsgeschichte, seit 1957 gehört
das „Urgestein“ zur DJK, seit nunmehr also gut
fünf Jahrzehnten Schiedsrichter, Abteilungsleiter, später Ehren-Vorstand, dazu Trainer (zur Zeit
U14). Seinen Ruf als Organisator und „Macher“
bestätigte der 76-jährige Unverwüstliche auch diesmal. Zusammen mit seiner Frau Madeleine organisierte er die Schweinfurter Tage perfekt und alles
klappte wie am Schnürchen. Nicht verwunderlich,
dass auch der „Bunte Abend“ zum Volltreffer wurde. Dies kann man ruhig wörtlich nehmen, wenn
man sieht, dass sich die BBV-Vorstandschaft und
die Bezirksvertreter sowohl in der DJK-Halle –
nach einem reichlichen fränkischen Abendessen –
als auch auf der Kegelbahn mit Eifer und Können
(Christian Bauer verwandelt immer noch Dreier!)
von ihrer sportlichen Seite zeigten.
Aber Lobeshymnen erntete nicht nur das Ehepaar Erhard, sondern auch ein amtierendes BBVPräsidiumsmitglied: Karl-Heinz Busch. Für seine
besonderen Verdienste überreichte ihm Präsident
Präsident Winfried Gintschel überreichte die BLSV-Urkunde an Breitensportreferent Karl-Heinz
Busch, der seit elf Jahren dem Präsidium angehört.
Foto: Bertram Wagner
Winfried Gintschel die BLSV-Urkunde „Silber mit
Gold“. Der Laudator zeigte sich neben seinem hervorragendem Engagement besonders von den „universellen Einsatzmöglichkeiten“ angetan. „Charly“
hatte schone mehrere Posten inne, seit 2001 gehört
er dem Präsidium an, derzeit als Breitensportrefe-
rent. Zudem war er der „Gründungs-Bezirksfürst“
der Oberfalz; sechs Jahre dauerte seine „Regierungszeit“ im jungen Bezirk. „Auch seine Diskussionen an der Theke sind oft Wegbereiter bei
Entscheidungen“, fügte Gintschel augenzwinkernd
hinzu und lobte den „Allrounder“ zurecht. (bwa)
Bei Walter Erhard und Geschäftsführerin Alexandra Knull liefen die organisatorischen Fäden zusammen.
Fotos: Bertram Wagner
Im Schweinfurter Panorama-Hotel ging der
diesjährige Verbandsausschuss völlig reibungslos über die Bühne.
BAYERN-BASKET
Verband
Nr. 5/2012
Die Teilnehmer beim „Bunten Abend“ stellten sich nach diversen Sporteinlagen zum Gruppenbild.
Seite 5
Foto: Tobias Schwarzmeier
„Es darf auch einmal gelacht werden …“: Das BBV-Präsidium in bester Laune beim Verbandsausschuss.
Foto: Bertram Wagner
Einstimmig . . .
Einstimmig „JA“ . . . hier der gastgebende Bezirk Unterfranken.
Sowohl die Beschlussfassung zum einzigen Antrag
„Einführung der Spielklasse Bezirksoberliga“ als
auch die Genehmigung der Jahres- und Vermögensrechnung 2011 und der Haushalts- und Finanzpläne 2012/2013 verliefen einstimmig. FinanzChef Werner Lechner erläuterte die wichtigsten
Posten ausführlich, dabei machte er aufmerksam,
dass aufgrund der sinkenden Zahl der Vereine und
der Staffelung die Beiträge unter 60 000 Euro gefallen sind. Positiv zu erwähnen gilt, dass die neue
Homepage 2011 bereits „abfinanziert“ wurde und
erstmals ein integrierter Abschluss der Bezirke realisiert wurde. Die Entlastung des Präsidiums für
das abgelaufene Geschäftsjahr. war rein Routine.
Beim diesjährigen Verbandsausschuss, dem zwei
erweitere Präsidiumssitzungen am Vortag vorgeschaltet waren, wurde auch bekannt gegeben, dass
Schulsportreferent Florian Gut sich beruflich verändern werde. Er nimmt ab 1. Juli eine Aufgabe
bei der Beko BBL an. Winfried Gintschel bedankte
sich beim Bamberger für die „hervorragende Arbeit“.
Der Verbandsauschuss 2013 findet am letzten
April-Wochenende in Mittelfranken statt. Der Ort
steht noch nicht fest.
(bwa)
Nr. 5/2012
Seite 6
Bundesliga - Panorama
BAYERN-BASKET
Auch für Drecksarbeit nie zu schade
Mit Hans Brei beendet eine Wasserburger Legende die Arbeit als Chefcoach
Mitte der 90er-Jahre übernahm Hans Brei die
Basketball-Damen des TSV Wasserburg in der Regionalliga, führte das Team in die Bundesliga und
holte in elf Jahren in der höchsten Liga sechs Meistertitel sowie vier Pokalsiege an den Inn. Jetzt ist
Schluss - ein großer Trainer und eine große Persönlichkeit geht in den Fast-Ruhestand.
Für Hans Brei war sein letztes Heimspiel gegen
Marburg scheinbar ein Spiel wie jedes andere.
Nach der 15-Punkte-Klatsche im Hinspiel um Platz
drei stand der Coach diskutierend, gestikulierend
und analysierend im Kreis von Fans, Freunden
und Sponsoren mitten in der Badria-Halle. Das
Scouting fest in der Hand. Er lehnte es ab, in die
Badria-Gaststätte zu gehen, in der traditionell Fans
und Coaches zusammenkommen, um das Match zu
besprechen. Hans Brei wollte lieber den fleißigen
Helfern zur Hand gehen, die wie immer die Halle
aufräumten und putzten. Wie nach jedem Spieltag
baute der entthronte Meistertrainer seine Videokamera auf der Tribüne ab und packte sie in die dicke
schwarze Tasche. Er wechselte noch ein paar Worte
mit Hallenchef Günther Hanke, griff sich plötzlich
einige Stühle, um sie zusammenzuschieben. Hanke verhinderte dies, schickte ihn zu den Fans. Brei
wand sich aus der Umarmung, kletterte auf die
Bühne, um diese zuzuschieben. Jetzt wurde die
Helferschar böse: „Hansi, schleich di“, tönte es aus
fünf Mündern gleichzeitig. Brei zuckte zusammen.
So (oder so ähnlich) haben sich diese Szenen in den
letzten Jahren bei jedem Heimspiel abgespielt. Sie
beschreiben den Menschen Hans Brei sehr genau.
Er war immer einer der anpackt, der sich auch für
die Drecksarbeit nicht zu schade ist. Er blieb im
Herzen bis zum Schluss ein Amateursportler. Egal
ob es im Europacup gegen Barcelona ging oder
in der Vorbereitung gegen Bad Aibling. Dieser
63-jährige Basketballverrückte hat am vergangenen Montag sein letztes Spiel als verantwortlicher
Coach des Erstligateams des TSV Wasserburg absolviert. Mitte der 90er hatte er das Team in der
Regionalliga übernommen, in die zweite und erste
Liga geführt. Nach elf Jahren Bundesliga und geschätzten 350 Spielen (eine Statistik wie in so vielen anderen Sportarten gibt‘s nicht) tritt er nicht im
Scheinwerferlicht eines Titels ab. Ausgeschieden,
Platz vier in der Meisterschaft und im Pokal. Enttäuschend
für
einen Perfektionisten wie
Brei.
Der
Abschied
fällt
i h m
nicht
leicht.
Aber er
w i rd
ihn schaffen, „wie ich auch den Abschied aus dem
Beruf geschafft hab. Da dachte ich auch, es geht
nicht ohne mich.“ Im Unterschied zum LuitpoldGymnasium bleibt er der Basketballabteilung erhalten und wird unter Nachfolger Bastian Wernthaler Scout und Videoanalyst. Das Feuer, es brennt
noch immer in Hans Brei.
Wegbegleiter über Hans Brei
Svenja Brunckhorst, Ex-Spielerin (die zurückkommt): „Hansi ist ein herzensguter Mensch, der
für jeden das Beste will. Ich konnte viel von Hansi
lernen und es hat immer Gaudi mit ihm gemacht...
bayrisch wollte er mir auch immer beibringen. Jeder kann hören, wie gut das geklappt hat (lacht)“.
Anne Breitreiner, Ex-Spielerin: „Hansi, ohne
Dich würde ich wohl immer noch auf einen Tennisball schlagen. Deiner Basketballverrücktheit und
-begeisterung konnte ich irgendwann nicht mehr
widerstehen. Ich habe wohl die tollste Zeit des TSV
Wasserburg mit dir gemeinsam erlebt (die ersten
drei deutschen Meisterschaften). Deine Förderung
und Dein Vertrauen, in meinen damals noch jungen
Jahren hast Du mich zu einer Profibasketballerin
in europäischen Topvereinen gemacht. Eigentlich
hatte ich gehofft, wir würden irgendwann noch
einmal gemeinsam eine Meisterschaft an den Inn
holen. Jedoch denke ich auch, Du hast noch ein Leben nach dem Basketball verdient. Zu diesem jetzt
beginnenden neuen Abschnitt in Deinem Leben
wünsche ich Dir nur das Allerbeste!“
Markus Bauer, langjähriger Hauptsponsor
Molkerei Bauer: „Mit Hansi Brei geht eine Ära zu
Ende, die ihresgleichen sucht. Kennengelernt habe
ich ihn noch als meinen Biologie- und Sportlehrer,
schätzen gelernt habe ich ihn als den Basketballtrainer Wasserburgs. Als Sponsor und Förderer
des Basketballsports darf ich mich auch im Namen
der Privatmolkerei Bauer für seine geleistete Arbeit
ganz herzlich bedanken. Als Freund Hansis darf ich
mich für die zahllosen informativen Fachgespräche
über „sein“ Spiel Basketball ganz herzlich bedanken und ihm für seine Zukunft alles erdenklich
Gute wünschen. Brei ist Basketball. Basketball ist
Wasserburg. Und Wasserburg ist Hansi Brei. So
einfach ist das.“ Jochen Bruch, Ex-Manager:
„Nach schwachen Spielen verabreichte Hansi
Fotos: Benedikt Altschuh
seinen Spielerinnen, neben einer scharfen Videoanalyse, auch hin und wieder im Anschluss, um
das Betriebsklima aufrecht zu halten, selbst zubereitetes scharfes asiatisches Essen.“ Anja Sattler,
führte Wasserburg als Kapitän von der Regionalliga in die Bundesliga: „Sensibel, gutmütig,
warmherzig. Seine Taktiken und Systeme sind ihm
oft an Orten eingefallen, die für anderes vorgesehen sind... Und ich erinnere mich an nächtelange
Partys, die er als Letzter verlassen hat. Und auch
da hat er noch aufgeräumt...“ Bastian Wernthaler,
Nachfolger als Trainer des TSV Wasserburg
und Ex-Nationaltrainer: „Hansis Fußstapfen
sind gewaltig. Ich habe großen Respekt davor,
Nachfolger einer solchen Trainerlegende zu werden. Hansi hat sich bereit erklärt, mir jederzeit mit
Ratschlägen zur Seite zu stehen, was seine Größe
und seine tiefe Verbundenheit mit dem Wasserburger Basketball zeigt. Ich sag jetzt schon: Danke!“
Michael Kölbl, Wasserburger Bürgermeister:
„Ich möchte mich recht herzlich bei Hans Brei
für sein langjähriges, ehrenamtliches Trainerengagement bedanken. In eindrucksvoller Weise hat
es Hans Brei, mit intensiver Unterstützung seiner
Frau, geschafft, das Wasserburger Damenbasketballteam zum deutschen Rekordmeister und
Spitzenverein
zu machen. Mit seinem Abschied wird
Hans Brei als Trainer und als
Persönlichkeit
eine große Lücke in der
Wasserbu rger
Sportwelt hinterlassen.“
Hans-Peter Ziegler
BAYERN-BASKET
Schiedsrichter
Nr. 5/2012
Seite 7
Prosit auf eine einmalige Schiedsrichter-Karriere: Claus-Arwed Lauprecht, Horst Weichert, Markus Hesse und BBV-Präsident Winfried Gintschel
(von links).
Fotos: Katja Wagner
Erster Ehren-Schiedsrichter Bayerns
Nach 25 Jahren Hajo Weichert im BBL-„Ruhestand“ – Ehrung in Bamberg
Stechert Arena Bamberg, nach dem letzten Hauptrundenspiel Brose Baskets gegen BBC Bayreuth,
„Ausnahmezustand“ in der SR-Kabine, kurz vor
22 Uhr: Kulinarische Happen und Champagner
– gelöste Stimmung, „Hajo“ Horst Weichert wird
gefeiert, von seinen SR-Kollegen Markus Hesse
und Claus-Arwed Lauprecht sowie BBV-Präsident
Winfried Gintschel, der zur Überraschung des
Geehrten eine „kleine Feierstunde“ inszenierte
und den bedeutendsten (gebürtigen) bayerischen
Schiedsrichter der letzten zwei Jahrzehnte zum
„ersten Ehrenschiedsrichter Bayerns“ ernannte. Zu
recht, wenn man das Schiedsrichter-„Lebenswerk“
des gebürtigen Bambergers beleuchtet (siehe Kasten).
Schon faszinierend, wenn man weiß, dass er als
15-Jähriger (C-Jugend-Trainer bei 1860 Bamberg
war übrigens Wolfgang Heyder!) mehr oder weniger zu einem SR-Lehrgang „verdonnert“ wurde.
Und er fand Gefallen daran, zumal er sich auch
sein Taschengeld damit verdiente. Ein frühes Meisterstück machte er bereits zwei Jahre später, als
C-SR beim traditionellen Domreiter-Cup musste
er ran: Chrystal Palace London gegen ASC Göttingen! Nach diesem Ritterschlag unter den Augen des Duos Geisler/Klingbiel nahm dann alles
schnell seinen Lauf: Mit 23 Jahren bereits in der
1. Bundesliga. Der „Shooting“-SR startete weiter
durch: FIBA-Schein und internationale Einsätze
Das SR-Leben des Hajo
Weichert in Zahlen
1978: C-SR als 15-Jähriger
1981: B-SR-Schein
1984: A-SR-Schein und 2. Liga
1986: 1. Liga
1990: FIBA-SR-Schein
Insgesamt 1500 Einsätze, davon 99 international
(Länderspiele und Europawettbewerbe) und 657
in der Bundesliga!
(zehn Jahre lang) – u.a. mit Panathinaikos Athen
vs. Maccabi Tel Aviv.
In der Rückschau auf die lange Liste der Highlights
fallen dem 49-jährigen Jetzt-Olchinger sofort die
ersten Spiele in den Finalserien der neunziger Jahre mit Leverkusen und Charlottenburg ein. Weitere
Höhepunkte: „Neben Spielen in Thailand habe ich
1996 aus der Hand von Juan Antonio Samaranch,
dem damaligen IOC-Präsident, in Genf eine goldene Uhr vom IOC bekommen. Ich wurde damals
bei einem vorolympischen Turnier, bei dem ehemalige Jugoslawien-Staaten dabei waren, als Schiri
angesetzt, bevor die Mannschaften weiter nach
Atlanta fuhren. Was für mich damals und bis heute
wirklich bewegend war, dass wir uns vor der Halle
bei einer Tasse Kaffee ohne irgendeinen protokollarischen Zwang unterhalten haben.“
Aber es gab auch etwas heiklere Situationen: Wie
aus der Pistole geschossen kommt da das „Molotowcocktail-Spiel“ in Gießen. „Das Fenster zur SRKabine war gekippt, Gießen hatte knapp verloren,
da flog ein Molotowgeschoss uns entgegen. Wahnsinn! Unter Polizeischutz ging es dann Richtung
Autobahn. Zuhause angekommen, war der Anrufbeantworter voll. „Spiel mir das Lied vom Tod
schallte mir entgegen“, berichtet Horst Weichert
von den (wenigen) Schattenseiten des SR-Daseins.
Auch seine Auftritte in seiner Heimat waren nicht
so einfach. „Da musste man schon aufpassen, dass
man nicht zu parteiisch wurde. Mit zunehmender
Zeit gelang es mir immer besser, sich auf Spieler
und Aktive zu konzentrieren und das „Bamberg“
auszublenden!“
Es war kein Zufall, dass das Oberfranken-Derby
sein letzter BBL-Auftritt war. „Ich hatte mir dies
gewünscht, einerseits Bamberg aus verständlichen
Gründen, andererseits Bayreuth, wo ich mein
zweites Spiel in der Bundesliga damals alleine
pfeifen musste.“ Auch durfte er eine Wunschliste
seiner SR-Kollegen für diesen historischen Abend
abgegeben.
DBB-Vizepräsident Michael Geisler, der die
Weichert-Laufbahn intensiv begleitete, verteilt
Lobeshymnen: „Er war der Erste, der moderne
Ideen hatte, er hat viel eingebracht, allen voran im
Bamberger Raum, da hat er viele SR herangezogen.
Auch leistete er Immenses in der SR-Kommission
und unterstützte den SR-Referenten.“
Auch Wolfgang Heyder, sein Ex-Trainer, berichtet
Erfreuliches: „Hajo hat schon sehr frühzeitig Verantwortung übernommen, auch als Abteilungsleiter. Vor seinem unglaublichen Engagement kann
man nur den Hut ziehen. Er hat das SR-Ressort bei
BBV und DBB stark mitgeprägt.“
Zukunftspläne für den „Bänker“, der beruflich
stark beansprucht wird? „Ich bin noch in der Findungsphase, entweder in der Regionalliga den jungen Schiedsrichtern meine Erfahrung weitergeben
oder auch das Schiedsrichter-Coaching in der BBL
würde mich reizen.“
(bwa)
Premiere im BBV: Horst Weichert ist der „erste
Ehrenschiedsrichter“!
Nr. 5/2012
Seite 8
Bundesliga - Panorama
BAYERN-BASKET
Das Bamberger Meisterteam mit dem Zweitliga-Meisterschild.
Foto: Sebastian Hader
Maßstäbe gesetzt
Meisterliche Saison der DJK Don Bosco Bamberg gipfelt in der Titelverteidigung
Die Korbjägerinnen der DJK Don Bosco Bamberg
haben sich in der 2. Damen Bundesliga Süd erneut
die Meisterkrone aufgesetzt. Im zweiten Spiel der
“best-of-three“-Finalserie behielt die Mannschaft
von Trainer Steffen Dauer nach einer packenden
Begegnung beim TSV Amicitia Viernheim mit
79:65 (36:36) die Oberhand und entschied damit
die Endrunde sowie das Titelrennen in eindrucksvoller Manier zu ihren Gunsten.
War es in der vorangegangenen Spielzeit noch
überraschend, wie sich die Bambergerinnen nach
durchwachsenem Saisonstart als starker Aufsteiger in die Playoffs und später zur Meisterschaft
kämpften, galten sie nach der Entscheidung, das
finanzielle und sportliche Wagnis Bundesliga nicht
einzugehen, in der aktuellen Runde schnell als Favorit auf den Titel. Die nur auf wenigen Positionen
veränderte Rotation nutzte ihre große Eingespieltheit, um von Beginn an in der Liga die Maßstäbe zu
setzen. Eine Siegesserie von 14 Ligaspielen in Folge mit durchschnittlich über 16 Zählern Differenz
unterstrich den Erfolgshunger der Oberfränkinnen,
dem zwischenzeitlich sogar Erstligist Halle zum
Opfer fiel. In der dritten Runde des DBBL-Pokals
beförderte die Dauer-Truppe den aktuellen Finalisten im Kampf um die Meisterschaft in der höchsten deutschen Spielklasse des Damen-Basketballs
aus dem Rennen.
Personellen Rückschlägen – mit Kathrin Gut und
Jessica Miller fehlten aufgrund eines Fußbruchs
beziehungsweise einer Lungenentzündung unter
anderem gleich zwei Starterinnen mehrere Wochen – folgten nach dem „Seuchenmonat“ Januar
dann auch sportliche, doch selbst davon erholte
sich die Mannschaft schnell. Verstärkt durch die
US-Amerikanerin Samantha Leach, beendeten die
Bamberger Korbjägerinnen die Hauptrunde mit
einer bemerkenswerten Bilanz von 18:2 Siegen als
souveräner Tabellenerster. Dennoch benötigten sie
offensichtlich den Warnschuss einer 43:63-Heimniederlage gegen den USC Heidelberg zum Auftakt
der Playoffs, um in den entscheidenden Duellen
ihre stärksten Leistungen abrufen zu können.
„Zuallererst geht natürlich ein Riesenkompliment
an die gesamte Mannschaft, die sich diesen Erfolg
mehr als verdient hat. Besonders stolz bin ich aber
auf die Moral all derer, die nach der letztjährigen
Meisterschaft und dem nicht möglichen Aufstieg
mit der gleichen Leidenschaft und harter Arbeit die
Mission Titelverteidigung in Angriff genommen
haben“, lobte Abteilungsleiter Jörg Zimmermann,
der nun die Weichen für die Zukunft stellen muss.
„Wir sind glücklich, dass wir als Verein so viele
Menschen für eine Idee begeistern können und die
überwiegend ehrenamtliche Arbeit am Ende auch
belohnt wird. Und auch unsere stetig wachsende
Fangemeinde zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg
sind. Wohin dieser führen wird, muss sich nun in
Redaktion
BAYERN-BASKET
Telefon 09081/5392
Email:
redaktion@bayern-basket.de
den nächsten Wochen entscheiden. Auch in diesem
Jahr muss an vorderster Front die Finanzierung sichergestellt sein. Der Sprung in die erste Liga mit
einem Mehraufwand von mindestens 100.000 Euro
wird nur mit Hilfe von Sponsoren möglich sein.“
Routinierin Petra Oberpaul bleibt
„Das Durchschnittsalter der Mannschaft liegt bei
21, ich spiele seit 22 Jahren Basketball.“ Mit diesen Worten wandte sich Petra Oberpaul nach der
erfolgreich zu Ende geführten Mission „Titelverteidigung“ an ihre Teamkolleginnen. Ein 23. Jahr
wird hinzukommen, denn die Routinierin gab nach
dem Gewinn der Meisterschaft ihre Entscheidung
bekannt, weiter für die DJK Don Bosco Bamberg
auflaufen zu wollen.
„Ich bin jetzt lange dabei und habe viel gesehen,
aber einen solchen Zusammenhalt habe ich noch
nicht erlebt. Ich habe in einigen erfolgreichen
Teams gespielt, aber vom Mannschaftsgefühl her
ist das diesjährige mit keinem anderen zu vergleichen. Ein Teil davon zu sein, bereitet mir unglaubliche Freude und macht es schwer, einfach aufzuhören“, beschreibt Petra Oberpaul die Beweggründe
für ein weiteres Jahr im DJK-Trikot. Trainer Steffen Dauer schätzt die erfahrene Centerspielerin neben ihren sportlichen Qualitäten vor allem als die
Person, die die Mannschaft wie Klebstoff zusammenhält: „‚Glue Guy‘ nennen das die Amerikaner
und Petra ist für uns zweifelsohne ein elementarer
Baustein. Wir sind sehr, sehr glücklich, dass sie
sich dazu entschlossen hat, eine weitere Saison zu
spielen.“(sha)
BAYERN-BASKET
Journal
Nr. 5/2012
Seite 9
Alles bestens gelaufen: Moderator Markus Othmer beim „Abspann“ mit (von links) Wolfgang Heyder, Chris Fleming und Tibor Pleiß.
Fotos: Bertram Wagner
Brose vor Millionen-Publikum
Bamberg nutzt die Gunst der (Presse)-Stunde bei „Blickpunkt Sport“
Beste Werbung für den bayerischen Basketballsport! Vor dem Start der Play-Offs bekam das Brose Baskets-Trio Chris Fleming, Wolfgang Heyder
und Tibor Pleiß eine knappe Viertelstunde Zeit,
in der wichtigsten Sportsendung des Bayerischen
Rundfunks – „Blickpunkt Sport“ – Öffentlichkeitsarbeit vor einem Millionen-Publikum zu machen. Auch wenn in der 50-minütigen Sendung
der Fußballsport mit dem Bundesliga-Aufstieg von
Greuther Fürth dominierte, war es für den Bamberger Basketballsport ein ganz besonderer Medientag. Dabei mussten die Bamberger Vertretung nicht
einmal den (weiteren) Weg nach München nehmen,
denn die (fränkische) Live-Sendung wurde aus der
„Comödie“ in Fürth gesendet.
Doch nicht nur die Brose Baskets-„Hauptdarsteller“
waren begeistert von der insgesamt sehr stimmungsvollen Sendung, auch die mitgereisten
Gäste, darunter Präsident Norbert Sieben, BroseGeschäftsführer Matthias Drewniok, Hallen-Na-
mensgeber Franz Stegner (Stechert GmbH) und
Michael Ehlers (Business-Club), und Fans genossen den außergewöhnlichen TV-Termin. Manager Wolfgang Heyder nutzte natürlich zudem die
Chance, sich mit BR-Sportchef Werner Rabe über
die Zukunft des Basketballsports im „Dritten“ zu
unterhalten. „Es hat alles funktioniert, Fürth und
Bamberg kamen sehr gut rüber. Drei- bis viermal
im Jahr gehen wir aus München-Unterföhring raus.
Von den Play-Off-Spielen wird es im BR sicher Zusammenfassungen geben“, betonte der Sportchef.
„Eine Sondersendung ist immer etwas Besonderes.
Die Stimmung war super“, fügte Markus Othmer,
der selbst schon „live“ bei den Brose Baskets war,
hinzu.
Insgesamt herrschte eine sehr lockere Stimmung,
so stellte sich der BR-Moderator schon vor der Sendung mit Tibor Pleiß zum Größenvergleich. Das
Ergebnis: 215 cm zu 175cm! Natürlich tauschten
auch die Fürther Studiogäste (Trainer Mike Büs-
Der Countdown zur Sendung läuft: Manager Wolfgang Heyder in der Maske.
kens, Präsident Helmut Hack und Spieler Gerald
Asamoah) und der Nürnberger Ex-Nationaltorhüter
Andreas Köpke ihre sportlichen Erinnerungen und
Pläne mit der Bamberger Crew aus.
Dass beim Basketball-Themenbereich auch der
Rivale Bayern München (Heyder: „aus Marketinggründen wäre Bamberg gegen München ein
Traum-Halbfinale“) und die NBA-Pläne von Tibor
Pleiß – neben den sportlichen Meisteraussichten
der Brose Baskets – diskutiert wurden, versteht
sich von selbst. Die Bamberger Interview-Gäste
machten deutlich, dass sie alles daran setzen werden, die dritte Meisterschaft in Folge nach „FreakCity“ zu holen.
Fazit: Für die Brose Baskets war es ein äußerst gelungener Presse-Auftritt vor der „fünften Jahreszeit“ in der Stechert Arena. Doch bekanntlich liegt
die Wahrheit nicht in TV-Studios, sondern auf dem
Parkett, wie die Studiogäste drei Tage später am eigenen Leib erfahren mussten.
(bwa)
Probe-Messen vor der Sendung: Tibor Pleiß und
Markus Othmer trennen 40 Zentimeter Körpergröße.
Nr. 5/2012
Seite 10
Bundesliga - Panorama
BAYERN-BASKET
„Freak City“ schlägt zurück
Nach überraschender Heimniederlage zwei glatte Siege gegen Bonn
Nur noch ein Sieg trennt die Brose Baskets (bei
Redaktionsschluss) von der erfolgreichen Bewältigung der ersten Etappe zum „Threepeat“, dem dreimaligen Double seit 2010. Sowohl Chris Fleming
(„unsere Bank mit Jenkins, Tadda und Suput zeigte
sich gut erholt“) als auch Michael Koch sahen das
dritte Spiel als „wahren Offensivrausch“ (102:92).
Den Fans hat der offene Schlagabtausch gut gefallen, bei einer Dreier-Quote von 75 Prozent auch
kein Wunder: 15 der 20 Bamberger Versuche segelten in den Bonner Korb. Der absolute Höhepunkt:
In den ersten 150 Sekunden des zweiten Viertels
versenkten die von Fleming gelobten „Bankspieler“ und Anton Gavel vier Dreier ohne „Fahrkarte“. Wer aber gedacht hatte, dass die Bonner nach
15 Minuten (43:26) einpacken würden, sah sich
getäuscht. Sie kamen zurück (61:55) – 54 Prozent
Dreier und 58 Gesamtwurfquote können sich wahrlich sehen lassen.
„Offensiv-Rausch“ ja, aber mit der Defense-Arbeit war Chris Fleming natürlich nicht zufrieden.
„Wenn man so hoch führt, muss man die Tür zunageln. Im vierten Spiel wollen wir wieder mit
Defense beginnen.“ Sechs Bamberger punkteten
zweistellig und verdeutlichten einmal mehr die
Stärke des Favoriten, bei dem Julius Jenkins sich
von seiner besten Seite zeigte und nach den beiden
nicht zufrieden stellenden Bonn-Auftritten seine
Klasse bewies.
Mike Koch sprach beim zweiten Bamberger Punkt
von einem Erfolg, der auch in dieser Höhe verdient
war. „Wenn die Bamberger ihre Offensiv-Power abrufen können, dann geht uns die Luft aus. Unsere
Rotation ist da einfach zu klein.“
Neun Tage zuvor sah die Welt in „Freak-City“ ganz
anders aus: Die Heimserie von 49 Siegen in der
Stechert Arena riss jäh: 74:75! Zunächst lähmendes
Entsetzen. Nach einer knappen Woche des Diskutierens über die (verdiente) Überraschungs-Auf-
taktniederlage gegen die Telekom Baskets Bonn
und des Bangens – das Damoklesschwert eines 0:2
schwebte über Bamberg – hat sich die Lage nach
dem sicher heraus gespielten 67:53-Erfolg der Brose Baskets im Telekom Dome zu Bonn wieder entspannt. Die Schützlinge von Chris Fleming
zeigten sich vom Heim-Tiefschlag
gut erholt.
Letztlich war es wohl
der oft
zitierte „Schuss vor dem Bug“, der in der Schlussabrechnung eine heilsame Wirkung haben könnte.
Die Geschichte der „Rückkehr“ (in Bonn) ist ganz
schnell erzählt: Höchste Konzentrationsstufe und
harte Verteidigungsarbeit („mit der Defense wird
man Meister“), die den Bonnern in der zweiten
Hälfte nur 22 Punkte gönnte. Zum Vergleich: 29
Punkte allein im letzten Viertel in Spiel
eins!
Und: sieben Turnovers statt 18! (bwa)
Tibor Pleiß mit seiner Spannweite sperrt den Gegner und Casey Jacobson verwandelt einen Dreier.
Foto: Sportpress
Zwei Bayern für Pesic
DBB-Herren: Wunschlösung bei den Co-Trainern
Der neue Herren-Bundestrainer Svetislav Pesic hat dient, in die A-Nationalmannschaft aufzusteigen.
sich für seinen Assistenztrainerstab entschieden. Er kennt fast alle Spieler bestens, weil sie bei ihm
Künftig werden ihm A2- und U20-Bundestrainer trainiert und gespielt haben. Das macht auch die
Frank Menz sowie Matthias Zollner
Übergabe nach dem Auftakt-Lehrals Co-Trainer zur Seite stehen. Mit
gang problemlos“, ist sich Dr. WolfEmir „Mucki“ Mutapcic wird ein
gang Hilgert, DBB-Vizepräsident für
guter alter Bekannter bis Ende Juli
den Leistungssport, sicher.
2012 die Position von Menz einnehPesic und Mutapcic kennen sich seit
men, da der dann noch mit der U20Jahrzehnten und verstehen sich beNationalmannschaft bei der Europastens. „Ich weiß genau, was ich von
meisterschaft in Slowenien gefordert
Mucki bekomme und bin sicher, dass
ist. Marcus Lindner bleibt wie in den
die Zusammenarbeit mit ihm bestens
Jahren zuvor der Athletiktrainer der
funktionieren wird“, meint Pesic.
Herren-Nationalmannschaft.
Emir Mutapcic war bereits früher
„Bei der Entscheidung für Frank und
(2005 bis 2008) als U20-BundestraiMarcus war mir die Kontinuität der
ner für den DBB tätig, betreute in der
Marcus Lindner
wichtigste Faktor. Beide arbeiten seit
Beko BBL ALBA Berlin (deutscher
langer Zeit in den Strukturen des DBB und kennen Meister und Pokalsieger) und New Yorker Phansich gut aus. Ich freue mich sehr auf die Zusam- toms Braunschweig als Headcoach und war zuletzt
menarbeit mit den Beiden“, so Pesic.
beim polnischen Club Anwil Wloclawek beschäfFrank Menz ist bereits seit 2006 als hauptamtlicher tigt.
Bundestrainer für den DBB tätig, seit 2000 Inhaber Matthias Zollner ist derzeit im Coaching Departder Trainer-A-Lizenz und hat darüber hinaus meh- ment des europäischen Basketball-Verbandes FIBA
rere Jahre lang im Prüfungs- und Ausbildungsteam Europe in München beschäftigt, leistet dort anerfür den DBB gearbeitet. „Auch für uns ist der Ein- kannt hervorragende Arbeit im Rahmen des FEEC
satz von Frank Menz die Wunschlösung auf dieser (FIBA Europe Coaching Certificate) und betreut
Position. Frank hat tolle Arbeit geleistet und es ver- zudem die Herren- und Damen-Teams von Mün-
chen Basket in der Regionalliga Südost als Headcoach. Der 31-Jährige ist bereits seit mehr als einem
Jahrzehnt im Raum München als Basketballcoach
tätig und besitzt seit 2009 die A-Lizenz des Deutschen Basketball Bundes. Mit Svetislav Pesic hat
er über seine langjährige Tätigkeit bei der FIBA
Europe bereits mehrfach und ausgiebig zusammengearbeitet. „Auf Matthias kann ich mich voll verlassen. Er weiß, was ich benötige, und ich weiß, wie
er arbeitet. Das ist eine gute Voraussetzung für eine
erfolgreiche Zusammenarbeit“, blickt Pesic voraus.
Last but not least wird
der bisherige Athletiktrainer
Marcus
Lindner auch künftig
zum Coaching Staff
der A-Nationalmannschaft Herren gehören. Seit 2009 ist der
diplomierte Sportwissenschaftler für das
Athletiktraining der
DBB-Herren zuständig. Beim Deutschen
Matthias Zollner
Meister Brose Baskets Bamberg hat er die gleiche Funktion seit 2010
inne.(DBB)
BAYERN-BASKET
Bundesliga - Panorama
Nr. 5/2012
Seite 11
Überraschender Dämpfer
Quakenbrück siegt in München mit 92:84 und gleicht aus
Die Playoffs haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Das hat der Auswärtssieg der Telekom
Baskets Bonn gegen die Brose Baskets Bamberg
gezeigt und auch das Rückspiel zwischen dem
FC Bayern München gegen die Artland Dragons
Quakenbrück. In diesem Duell glichen die Gäste in
der FCB-Festung Audi Dome durch einen 92:84Sieg in der Best-of-Five-Serie zum 1:1 aus. Für die
heimstarken Münchner ein ungewohntes Gefühl,
zu Hause eine Niederlage zu kassieren. Laut Bayern-Präsident Uli Hoeneß war es allerdings eine
völlig verdiente. „Das war von der ersten Minute
an überhaupt nichts.“ Der FCB muss aufgrund des
Ausgleichs also noch zweimal gegen Quakenbrück
gewinnen (zwei Spiele bei Redaktionsschluss noch
nicht beendet).
Beim Playoff-Debüt der Bayern spekulierten die
rund 6600 Zuschauer aber wohl schon auf eine beruhigende 2:0-Führung vor der zweiten Auswärtsfahrt zu den Artland Dragons. „So ganz kannst
du dich nicht von dem Gedanken frei machen,
dass du in der Serie schon mit 2:0 in Führung gehen könntest“, meinte auch Bastian Doreth. Seine
Mannschaftskameraden, die erneut mit Steffen
Hamann, Demond Greene, Je'Kel Foster, Chevon
Troutman und Jared Homan starteten, kamen allerdings nur schwer in Tritt. „Es war zu erwarten,
dass Quakenbrück eine Reaktion auf die Hinspielniederlage zeigen würde“, sagte Bayern-Trainer
Dirk Bauermann. Womöglich war der Stotterstart
seiner Schützlinge auch der noch recht löchrigen
Fan-Kulisse im Audi Dome geschuldet, denn viele
Fans hatten aufgrund des frühen Spielbeginns um
18 Uhr Schwierigkeiten, zum Tip-Off in der Basketball-Arena zu sein.
Dabei schienen die Landeshauptstädter nach knapp
zwei Minuten noch auf dem richtigen Weg zu
sein. Ein Wurf aus der Mitteldistanz von Homan
und ein Dreier von Troutman besorgten zwar die
5:2-Führung. In der Folge trafen die Bayern jedoch
fast vier Minuten nicht mehr ins Ziel. Den Gästen
gelang dagegen ein fulminanter 10:0-Lauf. Je’Kel
Foster erlöste die bangenden Fans in Rot mit einem
Dreier, aber die Treffsicherheit wollte sich nicht
wirklich einstellen, und so ging das erste Viertel
deutlich mit 22:13 an die
energisch kämpfenden
Quakenbrücker. Diese
führten auch zur Pause
klar mit 49:30, weshalb
die FCB-Korbjäger auch
mit einem gellenden
Pfeifkonzert in die Kabine begleitet wurden.
Holston rastet aus
Beim FC Bayern ist
man sportlich verwöhnt,
nicht nur im Fußball.
Die Fans möchten ihre
Roten Riesen auch in
der nächsten Saison international spielen sehen und in dieser Runde
nach Möglichkeit noch
einmal mit Meister
Bamberg die Kräfte
messen. Dafür müssen
die Münchner allerdings
noch einiges tun, da sie Verbissener Kampf um den Ball im Audi Dome. Die Dragons waren letztFoto: Philippe Ruiz
trotz einer ordentlichen lich bissiger . . .
zweiten Halbzeit den
Schaden nicht mehr ausmerzen konnten. Selbst teten bei den Münchnern zudem Foster (16) und
geschadet haben sich aber auch die Niedersachsen. Robin Benzing (10).
Fünf Minuten vor der Schlusssirene tickte Dra- Übungsleiter Bauermann zieht trotzdem positive
gons-Spielmacher David Holston (21 Punkte) aus Schlüsse aus der Begegnung. „In der zweiten Halbund schlug Gegenspieler Hamann ins Gesicht. Für zeit haben wir sowohl eine hohe Moral als auch eine
den nur 1,68 Meter großen Holston war die Partie hohe Qualität unter Beweis gestellt. Das gibt uns Endamit beendet. Ebenfalls für seinen Teamkollegen ergie und Optimismus für das Spiel am Samstag in
Nathan Peavy, der nach dem folgenden Handge- Quakenbrück“, erklärte der 54-Jährige. „Ich glaube,
menge auch vom Parkett runter musste.
Artland weiß genau, dass sie dann unter einem hohen
Eine Sperre des quirligen Holston würde den Ba- Druck stehen. Wenn sie dort nicht gewinnen, droht
yern sicherlich gut tun, da Quakenbrück wieder ihnen hier in München das Saisonende. Insofern muss
im Heimvorteil ist. Bei den FCB-lern erreichten man abwarten und schauen, wie sie mit dieser neuen
hingegen nur wenige ihre Normalform. Center Situation zurechtkommen. Diese Niederlage ist schaHoman spielte mit 17 Punkten und 12 Rebounds de, aber für uns kein Beinbruch.“ Seine Jungs werden
noch solide, ebenso Troutman mit 15 Punkten und deshalb akribisch weiterarbeiten, um noch für einige
13 Rebounds. Der 29-Jährige konnte aber an sein Furore zu sorgen. „Wir können in den Playoffs großen
geniales Spiel gegen die Dragons in der Liga vor ei- Schaden anrichten“, sagte Chevon Troutman. „Und
nigen Wochen nicht anknüpfen. Zweistellig punk- nichts anderes ist unser Ziel.“
(mla)
BBC BAYREUTH
BBC-Fans feiern ihr Team
Im ersten Moment etwas „komisch“, aber durchaus
verständlich war es schon, dass die Spieler, die das
Lokalderby mit 102:45 Punkten gewannen, relativ
schnell nach der obligatorischen Ehrenrunde in der
Stechert Arena verschwunden waren (gemeint sind
die Brose Baskets) und die Akteure auf Verliererseite frenetisch gefeiert wurden. Da war mit einmal
„Abklatschen“ nichts getan: Die Fans gaben die
Kommandos und die BBC-Akteure mussten das
Jubelszenario einfach mitmachen. Eine gelungene
Relaxing, BBC! Die Bayreuther Spieler genossen ganz entspannt nach dem letzten Spiel in Bamberg
die Jubelarien der Fans!
Foto: Katja Wagner
Saisonabschlussfeier, die beide Seiten gut 60 Kilometer entfernt von der Wagnerstadt sichtlich genossen.
Übrigens nahezu die gleichen Lieder und das
gleiche Bild wie im Vorjahr: Doch im April 2011
war es ein sehr emotionaler Abend, da benötigten
die BBC-ler Schützenhilfe von Göttinger Seite (der ASC gewann beim Mitteldeutschen BC).
Klassenerhalt last minute! Heuer alles ganz entspannter: Schon etliche Wochen vor Saisonschluss
hatten die Bayreuther die Ernte, sprich: die notwendigen Punkte eingefahren. Das Lokalderby beim
deutschen Meister, für den mit den Play-Offs die
Saison so richtig begann, war eigentlich nur noch
Schaulaufen. Bis zur Halbzeit schlug sich der BBC
ganz wacker (33:43), doch dann brachen die Dämme. Dieser „Hunderter“ tat überhaupt nicht mehr
weh. Das Soll war ja bereits erfüllt und es werden
etliche Partien in bester Erinnerung bleiben, man
denke nur an den Heimsieg gegen Alba Berlin im
TV-Spiel.
Kurzum: Es war schon ein toller Auftritt der BBCFans, die es in Bamberg nochmals so richtig „krachen“
ließen – im positivsten Sinne wohlgemerkt. (bwa)
Nr. 5/2012
Seite 12
Bundesliga - Panorama
BAYERN-BASKET
Würzburger Schlussjubel nach dem ersten Sieg überAlbta Berlin (von links): John Little, Chris Kramer, Christoph Henneberger, Jason Boone, Chester
Frazier, Maximilian Kleber und Oliver Clay.
Fotos: Fabian Frühwirth
Mit Leidenschaft und Intensität
s.Oliver Baskets drauf und dran, Alba Berlin aus den Playoffs zu kegeln
Wenn es noch eines letztes Kompliments bedurft
hat, dann wird dies jetzt aus profundem Munde
nachgeliefert: „Wir haben nicht erwartet, drei
Spiele hintereinander zu gewinnen. Wir wussten,
dass es ein Kampf wird.“ Der, der das sagt, ist
immerhin einer der ganz Großen in der deutschen
Basketball-Landschaft: Gordon Herbert, 53 Jahre
alter Kanadier mit finnischem Pass und Trainer des
deutschen Vizemeisters ALBA Berlin. Den Satz
hat der Coach gleich nach der 66:79 (26:41)-Pleite
seiner Schützlinge in Würzburg gesagt und damit
Aufsteiger s. Oliver Baskets gleich in seiner ersten
Saison in der Bel Etage des deutschen Basketballsports geadelt. Auf Augenhöhe mit ALBA – wer
hätte das schon vor ein paar Monaten gedacht? Im
Berliner „Tagesspiegel“ wurde der frühere X-RaysCoach – in der Saison 2000/2001 war Würzburg
Herberts erste Station in Deutschland – gar noch
drastischer: „Im Grunde genommen hat uns Würzburg in den Arsch getreten.“
18 ausverkaufte Heimspiele
Mit Leidenschaft und Intensität hatten die Mainfranken in der Playoff-Serie des Viertelfinales vor
3140 frenetischen Fans in der zum 18. Mal hintereinander ausverkauften s. Oliver Arena zum 1:1
ausgeglichen, sich und das euphorisierte BasketsPublikum mit noch mindest einem weiteren Heimspiel belohnt. „Mit dem zweiten Heimspiel haben
wir unser erstes Ziel erst einmal erreicht“, weiß
Baskets-Geschäftsführer Steffen Liebler. Als
er das sagte, war das
bis dato größte Match
der jungen Vereinsgeschichte aber noch gar
nicht gespielt. Denn die
s. Oliver Baskets, schon
während der regulären
Runde von ALBAS
Manager Marco Baldi
wegen ihrer aggressiven
Verteidigungsstrategie
als
„Metzgermeister“
tituliert, führten den
achtmaligen deutschen
Titelträger auch in der
Hauptstadt – um bei
Baldis
Sprachgebahren zu bleiben – auf die
„Schlachtbank“: Jason
Boone und Co. holten
sich in der O2-World
mit dem grandiosen
91:84-Erfolg den ersten Matchball, um ins
Halbfinale einzuziehen.
Träumen ist also weiter
erlaubt in der Domstadt.
Während ALBA das
Erstunden-Aus droht:
„Würzburg hat schlicht
und ergreifend mit mehr
Jason Boone (links)
beim
erfolgreichen
Dunking gegen Berlins
Torin Francis.
Willen und viel mehr Emotionen gespielt“, sagte
ein geknickter Gordon Herbert, wohl wissend, dass
das vierte Spiel des Viertelfinals in der „rot-weißen
Würzburger Tornhölle“ schon das Aus für seine
sich im Sinkflug befindenden Albatrosse bedeuten
kann.
Wir müssen am Boden bleiben
„Einfach unglaublich“, meinte Geschäftsführer Jochen Bähr: „Das ist ja schon fast wie im Film. Vor
fünf Jahren hat es uns noch gar nicht gegeben.“ Er
und Liebler haben gemeinsam mit „Geburtshelfer“
Klaus Heuberger das Basketball-Projekt in Würzburg mit Leidenschaft und Intensität vorangetrieben – nun zeigt das Team von Trainer John Patrick
exakt jene Attribute auf dem Parkett und sorgt dafür, dass Würzburg auf der deutschen Sportlandkarte wieder auftaucht – und spätestens seit dem
Sieg in Spiel drei der Playoff-Serie auch medial
wieder Aufmerksamkeit findet. „Wir müssen am
Boden bleiben, uns weiter fokussieren und konzentrieren“, das sagt Würzburgs Trainer John Patrick,
der Architekt des sportlichen Erfolges. Patrick aber
lässt dieser Erfolg bei allen Warnungen („Noch haben wir die Serie nicht für uns entschieden“) freilich nicht kalt: „Ich bin einfach nur stolz auf meine
Jungs.“(faf)
Strahlender Sieger: Trainer John Patrick lacht,
während seine Würzburger Spieler im Hintergrund feiern.
BAYERN-BASKET
TSV WASSERBURG
Neuaufbau
Diana Pop und Hans Brei haben zum Ende ihrer
Erstligakarriere keinen Abschied nach Maß bekommen. Der TSV Wasserburg hat 2011/12 keinen
Titel errungen, Meisterschaft, Pokal und CEWLTitel gingen an die Konkurrenz. Rückblickend war
die Saison eher enttäuschend, weil das Team das
vorhandene Potential fast nie ausgeschöpft hat.
Nur im Playoff-Viertelfinale gegen Vizemeister
Freiburg präsentierte sich der inzwischen entthronte Titelverteidiger im Stile einer Spitzenmannschaft. Nach der durchwachsenen Vorrunde
(Rang sechs) war man nur Außenseiter, allerdings
kaufte man den Breisgauerinnen um Svenja
Brunckhorst mit zwei taktisch cleveren, disziplinierten und kampfstarken Vorstellungen den
Schneid ab und zog mit 80:72 und 77:60 ins Halbfinale ein. Dort allerdings verfiel man in die alte Lethargie und scheiterte beinahe sang- und klanglos
an der Überraschungsmannschaft der Saison, den
Halle Lions (59:65, 72:78).
Im Pokal reichte es vor den eigenen Fans nur zur
Bronzemedaille. Im Halbfinale wurde der Titelverteidiger nach allen Regeln der Kunst von den
Rhein-Main Baskets entzaubert. Das junge Team
aus Hessen beeindruckte mit einem 100:85-Sieg in
der Badria-Halle. Im kleinen Finale betrieben Thoresen & Co. gegen Osnabrück ein wenig Wiedergutmachung beim 83:77. Auch in der Central European Woman League (CEWL) war im Halbfinale
Schluss. Dem späteren Titelträger KARA Trutnov
unterlag der TSV deutlich.
Die Äre Hans Brei hat damit ein Ende mit sechs
Meisterschaften und vier Pokalsiegen. Ex-Nationalcoach Bastian Wernthaler wird übernehmen,
unterstützt von Wanda Guyton. Vermutlich wird
der TSV Wasserburg nach einigen Jahren Pause
wieder im FIBA EuroCup antreten und dafür ein
beinahe komplett neues Team zusammenstellen.
Die ersten Verstärkungen stehen dabei bereits fest
und sind hochkarätig: Stina Barnert und Svenja
Brunckhorst, die nach einem Jahr in Freiburg in
die Heimat zurückkehrt.
(fd)
FRIENDSFACTORY JAHN MÜNCHEN
Auf ein Neues
Wochen, nachdem Friendsfactorys erste Saison in
der 2.DBBL durch die Niederlage in der PlayoffHalbfinal-Serie gegen Viernheim beendet war,
ist die Enttäuschung über das Ausscheiden schon
längst verflogen und der Stolz über das Geleistete überwiegt. Schließlich war allein der Einzug in
die Aufstiegsrunde nach einem eher holprigen Saisonstart mit nur zwei Siegen aus den ersten neun
Partien eine kleine Sensation. Glücklicherweise
hatten die Verantwortlichen in dieser Situation die
Nerven behalten, sodass das Team das Vertrauen mit einer beeindruckenden Siegesserie in der
Rückrunde zurückzahlen konnte.
Während die Fans noch in Erinnerungen an eine
bemerkenswerte Saison schwelgen, läuft hinter
Zu unserem Titelbild
Sechs Meisterschaften und vier Pokalsiege hat
Hans Brei mit den Damen des TSV Wasserburg
gefeiert. Ausgerechnet zu seinem Abschied als
Chefcoach des Bundesligisten gingen die Oberbayern leer aus. Natürlich wurde die Wasserburger Legende trotzdem gebührend verabschiedet wie hier vom TSV-Fanclub.
Foto: Alexander Heck
Bundesliga - Panorama
den Kulissen bereits die Planung für Jahr zwei des
Münchner Damenbasketballprojekts. Die wichtigste Nachricht vor weg: Der Sponsor, die Friendsfactory AG unter Leitung von Gregor Gebhardt
bleibt an Bord. Auch die sportliche Leitung, allen
voran Sportdirektor Armin Sperber und Headcoach Rüdiger Wichote, wird ihre Aufgabe in der
kommenden Saison fortsetzen. Ob auch alle Spielerinnen dem Verein treu bleiben werden, steht
zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht fest, der Kern
der Mannschaft soll jedoch nicht grundlegend verändert werden. „Der Kurs ohne Spielerinnen aus
Übersee soll beibehalten werden. Wir sind also
stets offen für neue Kontakte mit weiteren jungen
Bundesliga-Spielerinnen, die es nach München
zieht und die in einem soliden Zweitliga-Verein
mit engagierter Jugendarbeit dabei sein wollen.“,
erklärt Armin Sperber und verdeutlicht damit, dass
der in der vergangenen Saison eingeschlagene
Weg weitergegangen werden soll. Eine wichtige Komponente stellt dabei die tiefgreifende Jugendarbeit dar. Von der 2. DBBL über
die Regionalliga und WNBL bis zur U11 ist
die TS Jahn München im weiblichen Bereich
mindestens einfach auf höchstem Niveau
vertreten. Was genau die Erwartungshaltung
an die erste Mannschaft sein wird, ist vor
Vollendung der Kaderplanung noch schwer
einzuschätzen. Sicher ist jedoch, dass die Vorfreude bei den Fans nach der großartigen Auftaktsaison und dem überraschenden Playoffeinzug
nicht größer sein könnte.
(maf)
BG LEITERSHOFEN/STADTBERGEN
Nr. 5/2012
Seite 13
Pause als Trainer einzulegen, wird der 37-jährige
A-Lizenzinhaber nun doch weiterhin auf dem
Kommandostand der Kangaroos bleiben, was zu
einem deutlichen Aufatmen bei den Leitershofer
Verantwortlichen führte. Er wird künftig als CoTrainer von Adnan Badnjevic unterstützt. Der BSchein-Inhaber, der vom Oberligisten Schwaben
Augsburg kommt, wird sich künftig auch um die
zweite Mannschaft in der Regionalliga kümmern.
Hier sollen beide Mannschaften künftig intensiv
(as)
vernetzt werden.
Leitershofens Trainer Stefan Goschenhofer ist
traurig, dass beide Amerikaner die BG verlassen.
Foto: Marcus Merk
GIANTS NÖRDLINGEN
Planung für Pro B
Lizenz erhalten
Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat
vom Lizenzausschuss der DJL sowohl die Lizenz
für die 2. Bundesliga PRO A als auch die PRO
B erhalten. Lediglich eine kleine Auflage, nämlich den Nachweis für die Berufsgenossenschaft,
musste noch erbracht werden. Der notwendige Bescheid ist letzte Woche aber ebenfalls bei der BG
eingegangen, so dass auch diese reine Formalie
inzwischen erledigt ist. Für die PRO A fehlt den
Kangaroos aber momentan nach dem knappen Abstieg die sportliche Qualifikation. Abteilungsleiter
Andres Santiago: „Der Erhalt der Lizenz bestätigt
unser seit Jahren solides wirtschaftliches Agieren
ohne jeglichen Schuldenaufbau. Zwar gibt es vielleicht noch eine kleine Hintertür für die PRO A,
weil der eine oder andere Konkurrent wirtschaftlich wackelt. Es ist aber auch klar, dass man mit
den Planungen nicht bis weit in den Sommer hinein
warten kann, weshalb unsere Priorität aktuell klar
für die PRO B gilt“, so Santiago. Erfreulich für die
BG dabei, dass mit der VR BANK Handels & Gewerbebank der Haupt- und mit TOPSTAR der Namenssponsor ihr Engagement bereits für 2012/13
verlängert haben.
Hingegen wird es mit den beiden Amerikanern
Corey Hassan und Skyler Bowlin kein Wiedersehen mehr geben. Hassan wechselt zum PRO A
Aufsteiger Rasta Vechta und Bowlin, der über den
Sommer in der australischen Liga aktiv ist, plant
im Herbst in den Staaten seine Ausbildung abzuschließen. „ Wir hätten beide gerne wiedergesehen,
akzeptieren aber, dass Corey eine sichere PRO A
Option vorgezogen hat und Skyler seine berufliche
Ausbildung in den Vordergrund stellt. Beide Spieler bleiben bei uns aber sportlich und vor allem
auch wegen ihres Charakters in bester Erinnerung
und sind jeder Zeit wieder in Augsburg willkommen“, so BG-Headcoach Stefan Goschenhofer.
Entgegen seiner ursprünglichen Absicht, ein Jahr
Nachdem die Giants Nördlingen in der abgelaufenen Saison sportlich überzeugen konnten, sieht es
auch in finanzieller Hinsicht wieder gut aus. Folglich wurde nun von der Jungen Liga auch die Lizenz für die kommende Spielzeit 2012/2013 in der
ProB erteilt. Es müssen lediglich die üblichen Auflagen erfüllt werden. So müssen die Giants Nördlingen bis zum 30. Juni 60 Prozent und bis zum 30.
September 80 Prozent ihrer Sponsoren-Einnahmen
an die Liga offen legen.
Nach dem Abstieg aus der ProA 2009 und dem
Neuanfang in der Regionalliga kann man sagen,
dass sich das Konzept „Back to the Roots“ bewährt
hat und man auch in Zukunft auf finanzielle Drahtseilakte verzichten und sich stattdessen weiterhin
auf die Förderung von jungen, deutschen Talenten
fokussieren wird.
Fabian Brütting sei hierbei als bestes Beispiel genannt. Bei seinen Ex-Vereinen in Bayreuth und
Nürnberg noch eher als Ergänzungsspieler eingesetzt, haben die Verantwortlichen das Potenzial
des quirligen Aufbauspielers erkannt und ihm eine
Position als Führungsspieler gegeben. Dieser zahlt
das in ihn gesetzte Vertrauen mit herausragenden
Leistungen zurück. In durchschnittlich 30 Minuten
Einsatzzeit brachte es Brütting auf 12,7 Punkte und
2,7 Assists und schaffte somit in dieser Saison endgültig seinen sportlichen Durchbruch.
Somit wird es auch in der Saison 2012/2013 keine
spektakulären Neueinkäufe geben und die Zielsetzung wird eine ähnliche sein wie in der abgelaufenen Spielzeit.
Man kann also gespannt sein, zu was die Giants
Nördlingen im Stande sein werden. Da der Großteil
der Mannschaft zusammen bleibt, kann man aber
zuversichtlich sein, dass das Team auch in der kommenden Spielzeit für reichlich Furore sorgen wird
und mit etwas Glück wieder weit in den Playoffs
vordringen kann.
(mb)
Nr. 5/2012
Seite 14
Bundesliga - Panorama
BAYERN-BASKET
Große Herausforderung
Der neue NBC-Trainer Martin Ides im Interview
Im Leben von „NBC-Urgestein“ Martin Ides hat
sich in den vergangenen drei Wochen so einiges
verändert. Erst übertrugen ihm die Verantwortlichen des NBC die Aufgabe als neuer Headcoach
die Mannschaft in die Saison 2012/2013 zu führen,
und nun wurde Martin zum zweiten Mal Vater.
Eine sehr ereignisreiche Zeit, die Martin Ides (32)
im Interview näher beschreibt.
spielt. Ich habe viele tolle und lehrreiche Erfahrungen in dieser Zeit sammeln können und habe
einiges gesehen. Ich finde, nun ist es an der Zeit,
mein Wissen anzuwenden und weiterzugeben. Ich
glaube ganz fest an den NBC und möchte helfen,
den Verein weiter zu entwickeln.
BB: Es ist ja doch eine große Herausforderung,
eine Mannschaft zu trainieren, in der man selbst
mal als Spieler tätig war. Ihr habt ja doch ein sehr
BB: Seit der Gründung 2009 beim
freundschaftliches Verhältnis unNBC und jetzt neuer Headcoach.
tereinander. Wird sich daran jetzt
Wie fühlst Du Dich?
etwas ändern? Oder bleibt alles
Ides: Ich fühle mich super und
beim alten?
freue mich sehr, dass ich hier bleiIdes: Ich muss unbedingt eine Baben kann und die Verantwortlichen
lance finden. Ich werde sicherlich
mir diese Aufgabe übertragen hanicht beim ersten Training von
ben. Ich bin aber auch sehr aufgemeinen Spielern verlangen, dass sie
regt, denn es ist eine große Herausmich ab sofort nur noch Coach nenforderung. Nürnberg ist eine Stadt,
nen dürfen. Das möchte ich auch gar
die einen Basketballverein wie den
nicht. Ich muss mich aber dennoch
NBC gebrauchen kann und ich
durchsetzten, schließlich werde ich
möchte gerne dabei helfen, dieses
für die Ergebnisse verantwortlich
großartige Projekt weiter voranzugemacht.
Vom Spieler zum Trainer:
treiben.
NBC-Urgestein Martin Ides.
BB: Hast Du damit gerechnet, dass
BB: Wirst Du es eigentlich vermisdie Verantwortlichen des NBC auf
sen, selbst auf dem Court zu stehen?
Dich zukommen würden? Oder kam das für Dich Ides: Das kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht
völlig unerwartet?
beurteilen. Es ging alles so schnell, dass ich noch
Ides: Es war ein kurzer und intensiver Prozess. gar nicht die Zeit hatte, mich damit auseinanderzuNichtsdestotrotz ist es keine Entscheidung, die man setzen. Alles ist noch sehr neu für mich. Ich muss
sofort trifft. Im ersten Schritt kam es unerwartet, das Training planen, Nachwuchsspieler scouten
als ich mich jedoch mit dem Gedanken näher be- und den Markt nach geeigneten Spielern sondieren.
schäftigt habe, stand meine Entscheidung schnell Ich konzentriere mich im Moment ausschließlich
fest.
auf Trainerangelegenheiten, da bleibt keine Zeit
für andere Gedanken. Aber vielleicht kommt das
BB: Wieso hast Du Dich letztendlich dafür entja noch.
schieden, diese Verantwortung zu übernehmen?
Was war ausschlaggebend?
BB: Die Vertragsverhandlungen sind ja bereits voll
Ides: Ich habe zehn Jahre als Profi Basketball ge- im Gange. Bisher stehen Cory Abercrombie, Cor-
nelius Adler, Juan Reile und Will Chavis definitiv
für die Saison 2012/2013 fest. Wie schätzt Du bisher Dein Team ein? Wie ist der Stand der Dinge?
Ides: Noch kann ich nicht viel dazu sagen. Ich bin
froh, dass wir diese Spieler halten konnten, aber
einschätzen kann ich das noch nicht. Zuerst müssen wir noch mit den anderen Spielern sprechen
und herausfinden, wer denn überhaupt weiterhin
für den NBC auflaufen möchte. Aber ich bin da
guter Dinge. Die Vertragsverhandlungen laufen
bisher sehr gut.
BB: Gibt es den einen oder anderen Spieler, den
Du schon näher ins Auge gefasst hast und den Du
unbedingt in Deinem Team haben möchtest?
Ides: Natürlich. Ich habe da sogar mehrere Spieler
im Blick, möchte an dieser Stelle und zu diesem
Zeitpunkt jedoch noch keine Namen nennen.
BB: Was ist das Ziel für die kommende Saison?
Ides: Das Ziel für die kommende Saison kann ich
erst einschätzen, wenn ich meinen endgültigen
Kader kenne. Des Weiteren gehe ich davon aus,
dass sich auch die anderen Teams verstärken werden. Eine Prognose zu diesem Zeitpunkt kann ich
daher noch nicht abgeben. Ich kann aber versprechen, dass mein Team alles dafür geben wird, dass
es auch in Zukunft ProA-Basketball in Nürnberg
geben wird.
BB: Kurz und knapp zum Abschluss: Was verbindet
Dich mit dem Nürnberger Basketball Club?
Ides: Ich finde es großartig, was die Verantwortlichen, die Helfer, Sponsoren und Fans bisher aus
dem NBC gemacht haben und was sie noch alles
vorhaben. Ich möchte unbedingt ein Teil davon
sein, weil ich das Potential für Basketball in dieser
Stadt deutlich erkennen kann. Außerdem ist Nürnberg eine sehr schöne Stadt. Ich habe hier alles, was
ich brauche.
(BB)
Einzelpreis: 3 Euro
SEP/OKT 08 Jahrg. 22/Nr. 8
Monatsmagazin des BAYERISCHENBASKETBALLVERBANDES e.V.
Olympia
Nowitzki stolzer
Fahnenträger
FSJ-ler
Dank an
agiles Duo
1DPH
In Freising
Mini-Symposium
mit dem DBB
Regional-/Oberligen
Ausblick auf die
neue Saison
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www.bbv-online.de
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BAYERN-BASKET
Bundesliga - Panorama
Nr. 5/2012
Seite 15
Neue Ideen für Regensburg
Abteilungsleiter Ziegler fragt Meister Bamberg mit Wolfgang Heyder um Rat
Die Regensburg Baskets lernten schnell und viel,
schon während ihrer Aufstiegssaison. Durch gemachte Fehler wurden sie immer wieder gezwungen, zu überdenken, wie man einen erfolgreichen
Verein aufbaut. Nachdem der Klassenerhalt in der
2. Regionalliga gesichert war, suchte Baskets-Abt e i lu n g sle it e r
Alexander Ziegler den Rat
eines der erfahrensten Basketballköpfe in
ganz Deutschland – dem Ges ch ä f t sf ü h r e r
des
deutsche
BasketballMeisters Brose
Baskets Bamberg, Wolfgang
Heyder. Ziegler
Regensburgs Abteilungsleiter traf den BamAlexander Ziegler holte sich berger BasketRat bei Bambergs Manager ball-Boss am 1.
Wolfgang Heyder.
April, nur einen
Foto: Tobias Schwarzmeier Tag nach dem
erfolgreichen Heimsieg gegen den BBV Leipzig.
Bestens informiert
Ziel des Gesprächs war laut Ziegler ein Erfahrungsaustausch darüber, welche Fehler vermieden
werden sollten und über die nächsten Schritte, die
es bei den Regensburg Baskets zu definieren gilt.
Obwohl sich Heyder schon voll und ganz in der
Planung für die Saison 2012/13 befindet, war ihm
das Projekt in der Oberpfalz nicht unbekannt. „Ich
fand es sehr imposant, dass er über unsere Situation
ziemlich gut Bescheid wusste, obwohl er selbst sehr
viel um die Ohren hat,“ meinte Ziegler. Er nahm
sehr viele wichtige Anregungen aus dem Gespräch
mit, vor allem, „wie eine sinnvolle Strukturierung
und Aufgabenverteilung umzusetzen ist“. Schon
allein bei einem Heimspiel sei sehr viel zu organisieren. Hier gelte es laut Heyder einzelne Aufgaben
sinnvoll und effektiv zu koordinieren. Weiterhin ist
die Koordination der Trainingszeiten aller Mannschaften mit einer Planung der Hallenzeiten usw.
im Rahmen der Aufgabenverteilung zu nennen.
Jugendarbeit wichtig
Andere Impulse, die Ziegler erfuhr, waren „Ansätze für die Personalgewinnung und -führung“. Sehr
wichtig sei zudem, „Geduld und Durchhaltevermögen“ zu beweisen und „solides Wirtschaften“ zu
betreiben.
Bei all dem Erreichten mit der ersten HerrenMannschaft sehen die Regensburg Baskets auch
die Jugendarbeit als wichtigen Bestandteil im Regensburger Basketball. Auch diese gilt es konzeptionell voran zu bringen.
Obwohl das letzte Heimspiel-Event gelungen war,
brachte Ziegler das Gespräch „ein deutliches Extra
an Motivation“, wie er es selbst formulierte. Ziegler fand Heyder sehr hilfsbereit, auch weil „er ein
besonderes Interesse daran hat, Basketball in der
Breite weiter voranzubringen, da ja in Ostbayern
nicht wirklich viel Basketball zu finden ist“.
Großes Stück weiter
Ziegler überlegt schon jetzt intensiv, wie er die
Tipps umsetzen kann, um die Baskets weiter zu
entwickeln. Eines ist sicher: Die Unterhaltung mit
Heyder hat die Regensburg Baskets schon jetzt
ein großes Stück weitergebracht – schon allein
deshalb, weil dadurch Fehler vermieden werden,
die man ohne die Anregungen wahrscheinlich gemacht hätte.
David Hein, Mittelbayerische Zeitung
Baskets geben Berufsschülern Tipps
Würzburgs Bundesliga-Basketballer in der Klara-Oppenheimer-Schule
Würzburg (mr) Die Aufregung unter den kaufmännischen Schülerinnen und Schülern der KlaraOppenheimer-Schule war groß. Zum diesjährigen
SMV-Basketballturnier in der s.Oliver Arena erschienen drei Spieler der s.Oliver Baskets. Alex
King, Maxi Kleber und Chester Frazier standen bei
einer Fragerunde Rede und Antwort und gaben
Einblicke in ihr Alltagsleben als Profis bei den
s.Oliver Baskets. Auch die eine oder andere private
Frage wurde den interessierten Schülerinnen und
Schülern in einer lockeren Atmosphäre beantwortet, bevor Autogramme verteilt und Fotos mit den
Profis gemacht werden konnten. Natürlich kam bei
diesem Treffen auch der Sport nicht zu kurz. Die
Baskets-Spieler trainierten mit den Schülern und
gaben Tipps zum Werfen, Dribbeln, Passen und Rebounden. Beim anschließenden Wurfspiel war die
Freude auf beiden Seiten groß, als einer der Schüler Freikarten für die anstehenden Play-Offs in der
Beko-Basketballbundesliga gewann. Gebührend
wurden die drei Profis von der SMV und den Schülerinnen und Schülern der Klara-OppenheimerSchule beim Auszug aus der Halle verabschiedet.
Im Anschluss nahm das Turnier, ein Schulprojekt
mit der Basketballklasse des Deutschhausgymnasiums, seinen Lauf und die durch die Profis der s.
Oliver Baskets erworbenen Fertigkeiten konnten
direkt umgesetzt werden. Professionalität und eine
gute Spielatmosphäre konnten nicht zuletzt durch
den aktiven Einsatz von acht Schülern der elften Klasse des Deutschhausgymnasiums erreicht
werden. Diese übernahmen die Gestaltung des
gemeinsamen Aufwärmens der Berufsschüler vor
dem Turnier, sowie die Funktion des kompetenten
Schiedsrichters und sorgten so für einen fairen
Ablauf. Die Berufsschüler verschiedener kaufmännischer Ausbildungsrichtungen spielten mit vollem
Einsatz. Das Turnier konnten die Klassen 10 VF 2
(Versicherungskaufleute) und 11 KB 5 (Bürokaufleute) für sich entscheiden. (mp)
Die S.Oliver Baskets (hier Alex King links) besuchten die Schüler der Klara Oppenheimer Schule
und gaben viele Tipps.
Foto: Norbert Schwarzott
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Seite
Oberbayern
BAYERN-BASKET
Oberbayern
BAYERN-BASKET
Nr. 5/2012
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bn - notizen für oberbayern
Ende einer Ära in Niederbayern
Wagner/Majunke traten nach 15 Jahren von der Kreisspitze ab, Jürgen Burger neuer Vorsitzender
Der schon beim Kreistag 2011 angebahnte Führungswechsel in der Leitung des niederbayerischen
Basketballs ist vollzogen. Nach 15 Jahren mit Ulrich
Wagner (TG Vilshofen) und Richard Majunke (TV
Osterhofen) an der Spitze erfolgte bei der diesjährigen Tagung der Wechsel und der bisherige Kassenwart Jürgen Burger von DJK SB Straubing wurde
einmütig zum neuen Vorsitzenden des Kreises Nordost gewählt.
In seinem Jahresbericht lobte Wagner die ausgezeichnete Zusammenarbeit im Kreis und zeigte sich
erfreut, dass die Zahl von 59 am Spielbetrieb teilnehmenden Teams gehalten werden konnte, von denen zudem 21 in höheren Ligen vertreten waren sieben mehr als im Vorjahr.
Die zum Teil durch verstärkte Ausbildung von Jugendlichen zu Trainern, Lehrgänge für Lehrer und
Aktionstage in Grundschulen bereits angegangene
Verbesserung der Nachwuchsarbeit gelte es fortzusetzen. In dem Zusammenhang verwies er auf die
Bedeutung der Schulwettbewerbe, deren Beschickung der besonderen Förderung bedürfe.
Jugendreferent Gerhard Gegenfurtner bedauerte die
neue Aufstiegsregelung des Bezirks Oberbayern für
Jugendbezirksligen und -klassen, die für den Kreis
Nordost schlecht sei. Schiedsrichterreferent Paul
Stone berichtet von einer Saison fast ohne Vereinsbeschwerden. Er kündigte einen Schiedsrichterlehrgang für den Kreis an, der hauptsächlich für junge
Kandidaten gedacht ist, die dann im U10/12-Bereich
als zweiter Schiri ein ideales Übungsfeld bekommen
können.
Der neue Vorsitzende Jürgen Burger hatte noch
in seiner alten Funktion als Schatzmeister ein auf
Dauer absehbares Kassendefizit dargestellt und daher eine Kreisumlage für jeden Verein mit aktivem
Der neue Kreisvorstand Nordost: (v. li.) Kassierin Drahomira Vesela, Sportreferent Florian Urmann,
Rechtskammerbeisitzer Helmut Böhnke, Jugendreferent Gerhard Gegenfurtner, Vorsitzender Jürgen
Burger, Stellvertretender Vorsitzender Peter Posset, Schiedsrichterreferent Paul Stone.
Teilnahmerecht am Spielbetrieb zur Konsolidierung
vorgeschlagen. Nach einer Debatte um die Höhe
der Abgabe wurde einstimmig entschieden, eine
Kreisumlage von 100 Euro zu erheben.
Den neuen Vorstand bilden: Vorsitzender Jürgen
Burger (DJK SB Straubing), Stellvertretender Vorsitzender Peter Posset (TuS Pfarrkirchen), Sportreferent Florian Urmann (TV Freyung), Kassierin
Drahomira Vesela (DJK SB Straubing), Jugendrefe-
rent Gerhard Gegenfurtner (TSV Plattling), Trainerreferent Robert Mattis, Schiedsrichterreferent und
-einsatzleiter Paul Stone (beide DJK Sonnen).
Ehrenvorsitz
Nordost für
Uli Wagner
Mit hohen Ehren verabschiedet wurde das langjähige Führungsgespann im Kreis Nordost. Ulrich
Wagner (2. v. li.), der als stellvertretender und erster Vorsitzender in Niederbayern insgesamt 21 Jahre Verantwortung getragen hat, wurde nach der vom
BBV bereits 2010 erfolgten „Gold-Ehrung“ nun
vom BLSV für „langjährige, hervorragende Verdienste im Sport“ die Verbandsehrennadel in Gold
überreicht.
Richard Majunke (2. v. re.), seit 1997 Stellvertreter,
wurde für sein besonderes Engagement im Basketballsport mit dem Ehrenzeichen des BBV in Gold
ausgezeichnet. Die Ehrungen überreichte BBV-Vizepräsident Werner Lechner (re.). Für den Bezirk
überbrachte Bezirksvorsitzender Dr. Rainer König
(li.) jeweils Präsente.
Eine besondere Überraschung hatte der Kreis dann
noch für Uli Wagner parat: nach der Verabschiedung
mit Geschenken durch seinen Nachfolger Jürgen
Burger bestimmten die Vereinsvertreter Wagner einstimmig zum Ehrenvorsitzenden.
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Oberbayern
BAYERN-BASKET
Immer wieder zurückgekommen
Dingolfing verteidigte Bezirkspokal gegen Wolnzach
Mit einem 85:77 (30:36) im Schlussspurt über
den TSV Wolnzach hat der TV Dingolfing
in eigener Halle den Bezirkspokal verteidigt. Die Dingolfinger hatten schon ein „Herzschlaghalbfinale“ in Tittling hinter sich, wo
man in allerletzter Sekunde noch gewonnen
hatte. Das Finale war dann mindestens genauso spannend, als der TV Dingolfing mit
einem sensationellen Schlussspurt den sichergeglaubten Sieg der Wolnzacher noch verhinderte. In der Halle herrschte eine Riesenstimmung, da zusätzlich zu den Dingolfinger Zuschauern zahlreiche Fans aus Wolznach angereist waren.
Die Wolnzacher hatten einen guten Start ins
Spiel und führten gleich 4:0. Dingolfing konnte zwischenzeitlich in der sechsten Minute
ausgleichen, doch die TSVler legten immer
wieder eine Schippe drauf, sodass sie permanent vier oder fünf Punkte Vorsprung behaupten konnten. So endete das erste Viertel mit
15:20.
Anfang des zweiten Viertels konnte der TVD
nach zwei Minuten wieder ausgleichen, ehe
Wolnzach wieder mit vier Punkten in Führung
ging. Insgesamt konnten die Wolnzacher ihren
Vorsprung auf sechs Punkte bis zur Halbzeitpause ausbauen. Immer wenn der TVD wieder
herankam, hatten die TSVler eine Antwort parat und somit auch das Spiel unter ihrer Kontrolle.
BAYERN-BASKET
Nach der Halbzeitpause verlor Dingolfing dann
komplett den Faden und kassierte in drei Minuten
zehn Punkte. Der TVD fing sich aber wieder, wobei
sich besonders Andreas Brown als Motor erwies, der
im dritten Viertel zwölf seiner insgesamt 23 Punkte
erzielte. Vor dem Schlussviertel war der Rückstand
auf vier Punkte verkürzt.
In der dritten Minute des letzten Viertels konnte
der TVD dank eines Dreiers von Andreas Schneider zum 59:59 ausgleichen, doch Wolnzach ließ sich
einfach nicht die Kontrolle über das Spiel nehmen
und antwortete mit einem 5:0-Lauf. 66:71 hieß es
drei Minuten vor Schluss. Die Zeit tickte nun gegen
die Niederbayern, die bis dahin kein einziges Mal in
Führung gelegen waren.
Doch dann kam die Zeit von Tri Nguyen, der bis zu
Oberbayern
Drei Dreier und
nervenstark
an der Linie
diesem Zeitpunkt nur einen Punkt auf dem Konto
hatte. Das Dingolfinger Eigengewäch erzielte die
nächsten neun Punkte für Dingolfing, allesamt durch
Dreier, einer davon aus acht Metern in Bedrängnis.
Aus einem fünf Punkte Rückstand wurde eine Minute vor Schluss ein Vier-Punkte-Vorsprung.
Die letzte Chance für Wolnzach bestand nun darin,
schnell zu foulen und dann auf die Freiwurfschwäche des Gegners zu hoffen. Dingolfing, in der abgelaufenen Saison eine der schwächsten Mannschaften
an der Freiwurflinie, bewies aber große Nervenstärke und konnte das Spiel für sich entscheiden.
Der Erfolg im Halbfinale über den TSV Vaterstetten bedeutete für den TSV Wolnzach schon den Bezirkspokal der Damen. DJK Landsberg sagte zum Finale kurzfristig ab, so dass die Wolnzacherinnen
ohne Finalspiel ihren Cup aus dem Vorjahr verteigen konnten und nach Dingolfing nur zur Siegerehrung kamen.
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Nr. 5/2012
Oberbayern
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20
Seite
BAYERN-BASKET
„An Tiefe und Reife gewonnen“
Wolnzachs Meistertitel in der Bezirksklasse Herren krönt vorerst eine zielgerichtete Aufbauarbeit
Als Tabellenvierter der Kreisliga, punktgleich mit
vier Mannschaften bis zum Siebten, ist der TSV
Wolnzach vor Jahresfrist gerade noch so in die neu
gebildete Bezirksklasse gerutscht. Und ein Jahr später ist der TSV souveräner Meister dieser Liga. Trainer Mike Urban sieht den verblüffenden Erfolg als
Konsequenz langfristig zielgerichteter Aufbauarbeit.
„Unsere größten Stärken leiteten sich aus den letzten beiden Vorjahren ab“, betont er, „da haben wir
viel Energie in unsere menschliche Entwicklung wie
die mentale Stärke, Disziplin, Eigeninitiative und
Teamchemie investiert“. So seien diese Jahre in der
Kreisliga „ein schwieriger Spagat zwischen Spieler
ausbilden und Philosophie etablieren einerseits und
Spiele gewinnen andererseits“ gewesen. Der anfängliche Knacks, ausgerechnet zum Aufstieg mit Chris
Hacker den wohl stärksten Akteur zu verlieren, habe
sich auch noch ins Positive gewendet, analysiert der
Coach: „Das war vielleicht eine Art unterbewusster
Initialzündung, wodurch die Jungs verstanden haben, dass es auf jeden einzelnen ankommt, er etwas
beitragen kann.“ So habe das Team in der Summe
„an Tiefe, Stabilität und Reife gewonnen“.
Den Schlüsselmoment für die erfolgreiche Saison
sieht Urban dabei rückblickend - außerhalb der Saison. „Die Siege in der Vorbereitung gegen Bayernligist Landshut und Regionalligist Milbertshofen haben den Knoten platzen lassen“, erinnert er, „danach
waren alle heiß auf die Saison und es galt nur noch,
mentale Ausrutscher zu vermeiden“. Eine Siegesserie wurde gerstartet, die über die komplette Vorrunde anhielt. Der „in langwieriger Arbeit“ aufgebaute
breite Kader von 16 bis 18 Spielern habe regelmä-
Bezirksklasse Herren Ost
1.Wolnzach
2.Tittling
3.Jettenbach
4.Bayern Mü. 4
5.DJK Traunstein
6.Seeon
7.Passau 2
8.Bad Aibling 2 §§
9.Plattling
10. Neuötting 2 §5
18/17/1
18/13/5
18/13/5
18/12/6
18/11/7
18/10/8
18/5/13
18/6/12
18/3/15
18/0/18
34
26
26
24
22
20
10
10
6
-5
1397:1017
1311:1153
1309:1219
1202:1154
1364:1224
1244:1112
1088:1253
953:1182
1168:1309
691:1104
ßiges, intensives Training
erlaubt und Verletzungspech leichter absorbiert.
Die Mannschaft habe
sich „auf fast allen Gebieten“ verbessert, freut
er sich, „sei es eine intensivere Verteidigungsarbeit, schnellere Transition-Offense und bessere Entscheidungsfindung
im Halbfeldangriff“. Das
habe „Stabilität verliehen und uns schwer ausrechenbar
gemacht“.
Gebündelt wurde diese Entwicklung erneut
jenseits der Punkterunde, in einem Testspiel
in der Winterpause, als
der Bezirksklassist geNicht politisch korrekt, aber... Olli Oberndorfer und Alex Hoffmeister mit
gen den Bayernligisten
der Meisterschaftzigarre.
FC Tegernheim in einem
Testspiel (62:72/33:25) „eine für uns perfekte 1. Das Schlusswort zur Saison vom Trainer: „Aus taHalbzeit“ hinlegte, wie der Trainer jubelte. In der lentierten Spielern, die zwar oft schönen Basketball
Liga konnte dann schon bald kein Team mehr fol- spielten, aber trotzdem irgendwie zu oft verloren,
gen. Trotz der andauernden Erfolge rügte der Trai- wurde ein Team aus kompetenten Spielern und Gener „eine Phase, wo wir uns zu sehr auf unser in- winnern.“
dividuelles Talent verlassen haben, anstatt als Team
weiter intensiv und systematisch zu arbeiten“. Hier
habe man „auf Autopilot gespielt und uns zu sehr
entspannt“.
In der Tabelle hatte dies freilich keine Konsequenzen
Bezirksliga Herren
mehr, der Titel war schon Runden vor Abschluss
perfekt. Jetzt ging es schon um Erinnerungen für‘s
1.Unterhaching 22/20/2
40 1779:1357
Familienalbum, wie in Neuötting, wo Alex Jureczek
2.Dachau 2
§ 22/18/4
35 1666:1339
das Highlight setzte, als er vom linken Flügel im 1-1
3.München Ost 2 22/16/6
32 1801:1521
seinen Zug zum Korb mit einen krachenden beid4.Grünwald
§§ 22/15/7
28 1539:1351
händigen Dunking vollendete. Oder in Tittling, wo
5.Germering 22/13/9
26 1716:1494
sich das Team regelrecht in einen Rausch gespielt
6.Dingolfing 22/11/1
1
22 1775:1706
hatte, der als Höhepunkt zum Beispiel eine traum7.Wasserburg 22/9/13
18 1419:1527
hafte Fastbreak-Kombination aufwies, bei der sich
8.Penzberg 22/9/13
18 1520:1596
vier Spieler den Ball zuzauberten. Ein Highlight war
9.Bayern Mü. 3 22/7/15
14 1495:1692
die Defensivleistung gegen Bayern München 4, wo
10. Grafing 22/6/16
12 1457:1645
nur 35 Punkte zugelassen wurden. Stefan Fuchs aus
11. Vilsbiburg 2 22/6/16
12 1247:1693
der U18 als zweitjpngster Akteur brillierte mit 57%
12. Burghausen 22/2/20
4
1394:1887
aus dem Feld, 71% vom Freiwurf, 4.8 Rebounds,
3.9 Assist, 3.3 Steals und 9.9 Punkten.
ergebnisse
Bezirksliga U18 ml
1.Schwabing
2.Fürstenfeldbruck
3.Passau
4.SB Rosenheim
5.München Ost §
6.Weilheim
7.DJK SB München
8.Gröbenzell
9.Bayern München
10. Jahn München
18/18/0
18/14/4
18/13/5
18/12/6
18/10/8
18/8/10
18/6/12
18/5/13
18/3/15
18/1/17
36
28
26
24
19
16
12
10
6
2
1597:1003
1345:1039
1309:1237
1475:1236
1112:1173
1312:1337
1193:1284
1270:1543
1032:1338
1007:1462
32
20
18
17
15
15
10
6
-4
1177:735
1031:762
984:906
921:900
751:645
830:773
773:1013
877:1086
577:1101
Bezirksklasse U18 ml
TSV Wolnzach, Meister der Bezirksklasse Ost: (hinten, v. li.) Nick Langhammer, Tobias Fuchs, Alexander Hoffmeister, Alexander Jureczek, Torben Degner, Marco Hoffmeister, David Eichmüller, Pascal Steinbach, Sascha Steinbach, Chris Hecker, (vorne) Daniel Dmuschewski, Lukas Kappelmeier, Olliver Oberndorfer, Julian Hecker, Stefan Fuchs.
1.Dachau
2.Landshut
§§
3.Freising
4.Mü. Basket
§
5.Landsberg
§3
6.Wolnzach
§3
7.Unterhaching
8.München Ost 2
9.Burghausen §4
16/16/0
16/11/5
16/9/7
16/9/7
16/9/7
16/9/7
16/5/11
16/3/13
16/0/16
BAYERN-BASKET
Oberbayern
Immer vorne, endlich Erster
Rotts Damen wurden trotz Schwächungen Meister der Bezirksliga
Mit der perfekten Ausbeute von 14 Siegen in 14
Spielen feierten die Basketballdamen des ASV Rott
die Meisterschaft der Bezirksliga Ost und damit den
Aufstieg in die Bayernliga. Nachdem das Team in
den vergangenen Jahren immer unter den ersten drei
der Bezirksliga gelandet war, aber den Aufstieg stets
verpasste, wertete Coach Christian Neef den souveränen Titel als „verdienten Lohn für lange und kontinuierliche Arbeit“.
In den letzten Heimspielen des Jahres wurden neben
Zwiesel (54:34) auch Neuötting (52:44) und Unterhaching (39:35) als unmittelbare Verfolger besiegt
und der Titel damit besiegelt. Dabei waren seit Januar einige Spielerinnen beruflich verhindert, verletzt
oder in Urlaub. So wurden neben Routinier Angi
Eder auch die Youngster aus der U15, Daniela Niederlechner und Katrin Höhensteiger, als Unterstützung ins Team geholt.
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Nr. 5/2012
Bezirksliga Damen Ost
1.Rott
2.Passau
3.Unterhaching
4.Zwiesel
§§
5.Vaterstetten
6.Neuötting
§
7.Landshut
8.TV Traunstein §
14/14/0
14/11/3
14/7/7
14/8/6
14/6/8
14/6/8
14/3/11
14/1/13
28
22
14
14
12
11
6
1
834:567
801:669
734:644
682:622
675:696
555:602
638:835
538:822
26
20
18
16
12
12
8
-1
925:694
827:675
869:745
917:840
851:893
726:734
671:795
546:956
10
8
4
1
471:286
319:336
382:419
245:376
26
22
20
20
16
16
9
8
6
1311:1082
1182:1108
1285:1203
1112:1058
1247:1212
992:1013
1019:1137
1026:1176
1075:1260
Bezirksliga Damen West
1.Bayern München
2.Amazonen Mü.
3.Landsberg
4.MTV München
5.Weilheim
6.Wolnzach
7.Schwabing 2
8.Gröbenzell 2 §
14/13/1
14/10/4
14/9/5
14/8/6
14/6/8
14/6/8
14/4/10
14/0/14
Bezirksliga U20 ml
1.München Ost
2.Wasserburg
3.Langquaid
4.Vilsbiburg
§
6/5/1
6/4/2
6/2/4
6/1/5
Bezirksklasse Herren West
ASV Rott, Meister der Bezirksliga Ost: (hinten, v. li.) Trainer Christian Neef, Margit Neef, Betina
Huber, Kristina Berghaus, Heidi Resinger , Andrea Schuster, Melanie Dell´Anna, (vorne) Vroni Fußstetter, Sabine Baranowski, Karen Brummer, Mimi Pollnow, (nicht auf dem Bild) Claudia Reiter, Eva
Plischke, Angi Eder, Daniela Niederlechner und Katrin Höhensteiger.
1.Hellenen Mü.
2.Mammendorf
3.Weilheim 2
4.Prittriching
5.Oberhaching 2
6.Milbertshofen 2
7.Landsberg 2 §
8.Dachau 3
9.Forstenried
16/13/3
16/11/5
16/10/6
16/10/6
16/8/8
16/8/8
16/5/11
16/4/12
16/3/13
Am Brett und aus der Distanz zu stark
Aufsteiger Hellenen München setzte sich unangefochten in der Bezirksklasse West durch
Als Aufsteiger aus der Kreisliga Mitte schaffte der
BC Hellenen München einen perfekten Start in der
neu formierten Bezirksklasse West. Mit einem 83:52
über Dachau übernahm man sofort den ersten Platz der bis zum Ende nicht mehr abgegeben wurde. Sop
gelang der erneute Afstieg in die Bezirksliga.
Dem Auftakterfolg sollten neun Siege in Serie folgen. Bei noch ausstehenden sechs Spielen und
einem komfortablem Polster zum zweitplatzierten
SV Mammendorf, der bereits vier Niederlagen auf
dem Konto hatte, musste die ungeschlagene Multi-Kulti-Truppe mit 72:77 in Prittriching die erste
Saisonniederlage hinnehmen. Zwei weitere Niederlagen trübten die Bilanz, waren aber nicht mehr
schmerzhaft, da der Titel schon gesichert war.
Die Mannschaft war vor der Saison gezielt punktuell verstärkt worden, so dass man auf allen Positionen sehr gut besetzt war. Durch die Dominanz der
beiden Center Marc Pous (2,05 m) und Alen Kozica
(1,95 m) war es stets sehr schwierig für den Gegner,
die Bretter sauber zu halten. Konnte man die „Langen“ erfolgreich decken, war der Drei-Punkt-Wurf
die bewährte Antwort der Hellenen. Mit 97 Dreiern waren sie hierbei die mit Abstand erfolgreichste
Mannschaft der Liga. Auch in der Foulstatistik liegen die Hellenen vorne. „Bei fast 23 Fouls pro Spiel
erkennt man die Aggressivität in der Defense wieder“, liest Coach Kenan Koldere dies als positive
Leistungsbilanz.
Mit Spielern aus zehn verschiedenen Nationen hat der BC Hellenen München den Titel in der Bezirksklasse West geholt. Kurios: im Hellenen-Meisterteam stand kein Grieche! Vertreten waren Deutschland, Spanien, Russland, Israel, Albanien, Serbien, Österreich, Rumänien, Frankreich und Norwegen.
Das Meisterteam (hinten, v. li.) Coach Kenan Koldere, Nimrod Katz, Malte Müller, Emil Gjeset, Marc
Pous, Alexander Simon, Rolf Dieffenbacher, (vorne) Manuel Sachs, Oren Osterer, Philipp Englisch,
Arturo Sanz, Grisildo Kodra, Alen Kozica, (nicht auf dem Bild) Andres Garcia-Vogel, Alexey Zharov,
Gregor Jawecki, Ilmar Beekmann, Thomas Ebner und Fabrice Laventure-Darival
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Oberbayern
BAYERN-BASKET
Eingespieltes
Erfolgsteam
Eine große Sensation war es nicht wirklich, dass die
U16 von SB DJK Rosenheim erneut souveräner Bezirksmeister wurde. Dieses Team spielt in weiten
Teilen seit der U10 zusammen, ist seit Jahren in den
unterschiedlichen Altersklassen stets vorne dabei
und hat auch schon einige Titel geholt.
„Das Zusammenspiel klappt da natürlich schon
blind“, schildert Jugendkoordinatorin Brigiutte Burghart-Schmitt. Sebastian Schmitt, wohl einer der besten Aufbauspieler der Liga, Elias Weigel
und Marco Hack Vazquez sind Garanten für viele
Punkte. Die drei spielen auch in der Jugendbundesliga JBBL beim FC Bayern München, dem Kooperationspartner der Rosenheimer.
Das Meisterteam (Bild li., hinten v. li.): Marco Hack
Vazquez, Jakob Werner, Roobaa Shigut, Max Perner,
Christoph Trebesius, Coach Bob Miller, (vorne) Elias Weigel, Sebastian Schmitt, Khun Dam, Lenny
Ritschel, Sylvester Vogl, Felix Onischke.
100 Körbe
Vorsprung
Bereits vor dem letzten Spieltag lag die U15 des TuS
Fürstenfeldbruck uneinholbar auf dem ersten Platz
der Bezirksliga. „Der TuS Fürstenfeldbruck hat endlich wieder einen oberbayrischen Meister“, jubelte
Abteilungsleiter Christoph Seibold über den souveränen Titel.
Die Mädchen, die überwiegend auch bereits in der
nächsten Altersstufe U17 mitspielen, haben sich von
Beginn der Saison an gut auf die Gegnerinnen eingestellt. Mit Michael Decker hatte das Team eine
Trainerin gewonnen, die zielgerichtet mit den Jugendlichen arbeitet. Von insgesamt 14 Spielen hat
die Truppe 12 Spiele gewonnen und knapp 100 Körbe mehr geworfen als die Zweitplatzierten.
Die TopScorerin in ganz Oberbayern ist Rachel Kabeya, die im Schnitt 22.2 Punkte für ihr Team erzielt
hat. Insgesamt konnten sich fünf Spielerinnen des
TuS unter den erfolgreichsten 20 Spielerinnen der
Liga platzieren.
Bezirksliga U16 ml
1.SB Rosenheim
2.Jahn München
3.Bayern München
4.Fürstenfeldbruck
5.Schwabing
6.Vilsbiburg
7.Unterhaching
8.Bad Aibling
9.Weilheim
§
10. Vilshofen
18/16/2
18/12/6
18/12/6
18/12/6
18/11/7
18/11/7
18/6/12
18/5/13
18/5/13
18/0/18
32
24
24
24
22
22
12
10
9
0
1640:1077
1326:1214
1271:1246
1190:1101
1449:1153
1391:1366
1283:1429
1352:1542
1196:1351
1150:1769
32
30
28
24
15
14
13
13
6
2
1528:972
1412:1088
1524:1189
1340:1163
1165:1228
1227:1259
1168:1388
1068:1209
1106:1439
929:1532
Bezirksklasse U16 ml
Ein „Betriebsunfall“ war für die U16 des DJK SB München das Verpassen der Bezirksligaqualifikatiion. Mit einer Korbdifferenz von +556 wurde die Bezirksklasse dominiert und hier der Titel geholt.
1.DJK SB München
2.Dingolfing
3.Gröbenzell
4.Bayern Mü. 2
5.Wolnzach
§
6.Altenerding
7.Freising
§
8.Ottobrunn
§
9.Jahn München 2
10. Germering
18/16/2
18/15/3
18/14/4
18/12/6
18/8/10
18/7/11
18/7/11
18/7/11
18/3/15
18/1/17
Oberbayern
BAYERN-BASKET
Nr. 5/2012
Seite 23
Kreisliga U10 Kreis Mitte
1.Bayern Mü. 10/10/0
2.Jahn München 10/8/2
3.Landshut 10/5/5
4.Bayern Mü. 2
10/4/6
8 324:354
5.Vaterstetten
10/2/8
4 229:378
6.Schwabing
10/1/9
2 207:377
20
16
10
496:254
368:232
298:327
Eine tolle Saison hat die U10 im Kreis Mitte gespielt. Beim großen Abschlussturnier in Vaterstetten konnten sich die sechs Mannschaften ausgiebig feiern
und ihre Urkunden präsentieren.
Bezirksliga U15 wbl
1.Fürstenfeldbruck
2.Bad Tölz
3.Rott
§
4.Jahn München 2
5.Freising
6.SB Rosenheim §
7.Staffelsee 2
12/11/1
12/9/3
12/9/3
12/6/6
12/3/9
12/3/9
12/1/11
22
18
17
12
6
5
2
1046:431
775:553
803:506
685:665
608:895
546:821
355:947
11
10
7
3
3
448:352
414:315
466:398
352:506
314:423
Bezirksliga U19 wbl
1.MTV München
2.Wasserburg §§
3.Jahn München §
4.Penzberg
§
5.Pfaffenhofen
8/5/2
8/6/2
8/4/4
8/2/6
8/1/6
Bezirksliga U17 wbl
1.Landsberg
2.Jahn München
§
3.Mammendorf
4.MTV München
§
5.Freising
§
8/6/2
8/6/2
8/4/4
8/3/5
8/1/7
12
11
8
5
1
637
545
289
381
373
:
:
:
:
:
403
355
410
490
567
„Wunderbar harmoniert“
Zwei Aufstiege in zwei Jahren: Hellenen München ist Kreismeister
Kreisliga Damen Mitte
1.Hellenen Mü. §
2.Pfaffenhofen
3.Schwabing 3 §
4.Allianz München
5.Holzkirchen
§
6.Wolnzach 2
7.MTV München 2
8.Mü. Basket 2 §
14/12/2
13/10/3
14/10/4
13/8/5
14/8/6
14/4/10
14/3/11
14/0/14
23
20
19
16
15
8
6
-1
700:488
709:514
690:593
695:518
675:522
511:650
584:759
363:883
Erst im Januar 2010 hat der BC Hellenen München
überhaupt eine Damenmannschaft gegründet. Jetzt
schaffte das Team im zweiten Jahr das zweite Mal in
Folge den Aufstieg, so dass die Mannschaft nächste
Saison schon in der Bezirksliga antreten wird.
Durch stetige Fortbildung von Trainer Konstantin
Kirsch, der im Lauf der Saison seine C-Trainer-Lizenz erworben hatte, konnte dem Team immer wieder neues Wissen angeeignet werden. „Die Truppe
spielte sehr mannschaftlich“, lobte der Coach. Die
verschiedenen Nationen, die beim BC Hellenen zu-
sammenkommen, hätten „wunderbar harmoniert“.
Die Saison verlief sehr stabil mit nur zwei Niederlagen, dabei eine am „grünen Tisch“ und eine im
letzten Saisonspiel gegen Pfaffenhofen, wo der Titel
schon feststand und viel für die neue Saison experimentiert wurde.
Das Meisterteam: (hinten, v. li.) Lizanne Fülbier,
Barbara Paulus, Janna Garaganova, Anna Schauer,
Kathi Moser, Meli Otto, Nelli Schweinfort, (vorne)
Sandy Wieland, Khanh Duong, Ines Binder, Katharina Klahn, Lea Gross.
Oberbayern
Seite 24
20
Nr. 5/2012
BAYERN-BASKET
86:68 beim ersten „All Star Game“ U12
Als „vollen Erfolg“ wertete der Minireferent des
Kreises West, Ahmet Kurum, das erste „U12 Allstar Game“. Ziel war es, den Kindern aus der Kreisliga West eine Alternative zum ehemaligen MiniMasters zu bieten, das vom Bezirk in dieser Altersklasse durch weiterführende Meisterschaften ersetzt
wird. Außerdem sollten sowohl die Kinder als auch
die Vereinsverantwortlichen und -trainer sich besser
kennenlernen, um so eine Basis für künftig engere
Zusammenarbeit in der Jugendförderung zu bilden.
Es wurden von jedem der acht Vereine der Kreisliga U12 jeweils drei Spieler von ihren eigenen Trainern nominiert und anschließend vom Kreisminireferenten zwei möglichst gleichstarke Teams gebil-
lehrgänge
Bezirksliga U14 ml
1.DJK SB München
2.Gröbenzell
3.SB Rosenheim
4.Jahn München
5.Unterhaching §
6.Dingolfing
§
7.Bad Aibling §§
8.Freising
9.Germering
10. Weilheim §§
18/17/1
18/14/4
18/12/6
18/12/6
18/10/8
18/10/8
18/7/11
18/3/15
18/2/16
18/3/15
34
28
24
24
19
19
12
6
4
4
1720:803
1426:1054
1492:1217
1407:1285
1446:1226
1006:1097
1076:1229
1032:1709
1024:1474
915:1450
34
30
30
24
16
13
12
12
4
0
1292:807
1346:741
1458:922
1088:897
1228:1220
927:957
1024:1206
1030:1540
829:1529
850:1253
Bezirksklasse U14 ml
1.Schwabing
2.Dachau
3.Bayern Mü. 2
4.München Ost
5.Fürstenfeldbruck
6.Vaterstetten §
7.Landsberg
8.Vilsbiburg
9.Grafing
10. Burghausen §4
18/17/1
18/15/3
18/15/3
18/12/6
18/8/10
18/7/11
18/6/12
18/6/12
18/2/16
18/2/16
Bezirksliga U12 ml
1.Bayern München
2.Freising
3.Jahn München
4.SB Rosenheim §
5.Dingolfing
§
6.München Ost
10/10/0
10/8/2
10/5/5
10/4/6
10/2/8
10/1/9
20
16
10
7
3
2
961:518
824:614
517:629
549:664
592:754
496:760
Schiedsrichter
LSE3-12 30.06../01.07. Mammendorf
(Termin wurde verlegt!)
LSE4-12 26./27.05. Bad Aibling LSD1-12 09./10.06.
LSD3-12 16./17.06. München (MTV)
(bereits belegt!) Kolbermoor
det, die dann beim Final Four der Bezirksliga U14
gegeneinander antraten.
Das Spiel begann sehr verhalten, da sich die Kinder erstmal kennenlernen mussten, doch spätestens
nach der Halbzeit kam es richtig in Fahrt und am
Ende stand ein Ergebnis von 86:68 auf der Anzeigetafel!
Streetball in
Dingolfing
Sein Streetballturnier veranstaltet der TV Dingolfing am Samstag, 16. Juni, ab 10 Uhr im Dingolfinger Stadion (bei Regen in der Hans-Glas-Halle).
Gespielt wird 3 gegen 3. Außerdem gibt es einen
Dreier- und einen Freiwurfwettbewerb. Mitmachen
können Vereins- und Hobbyspieler der Jahrgänge
´93 und älter (Herren), ´94 bis ´97 (Jugend), ´98 u.
jünger (Schüler). Anmeldung unter www.streetballdingolfing.de.
Trainer
DA1-12
DA2-12 DA3-12 08./09./10.06. und 15./16./17.06.
Polling (bereits belegt!)
29./30.06./01.07. und 13./14./15.07. Gröbenzell (bereits belegt!)
14./15./16.09. und 21./22./23.09.
Traunstein Anmeldung jeweils formlos mit den Angaben
Name, Geburtsdatum, Vereinszugehörigkeit, Postadresse, Mailadresse, Trikotgröße (S, M, L...) an die
Geschäftsstelle. Mit der Anmeldung zum LSE oder
zum D-Trainer-Lehrgang sind 100.- Lehrgangsgebühr auf das Konto des Bezirks Oberbayern zu
überweisen (Basketball Bezirk Oberbayern, Kto.
204 402 806, Postbank München, Blz 700 100 80).
Die Anmeldung wird erst registriert, wenn die Lehrgangsgebühr eingegangen ist!
Weitere Infos auf
www.obb.bbv-online.de.
personalien
Neue Sr:
Luis Stiglmayr (MTV Pfaffenhofen)
impressum
bn - notizen für oberbayern
werden herausgegeben vom
BBV-Bezirksverband Oberbayern;
Redaktion: Klaus Bachhuber, Postfach 1632, 85266
Pfaffenhofen, Tel. 08441/2777035,
eMail: bn@bbv-online.de.
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe:
Donnerstag, 14. Juni.
Nr. 05 /2012
Mittelfranken
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Seite 25
25
BAYERN-BASKET
Nur knapp am Final-Three vorbeigeschrammt
U16-Basketballer unterliegen Titelverteidiger aus Bamberg mit 75:78 – Südostdeutscher Vizemeister
ANSBACH – Nur hauchdünn schrammten die U16Basketballer des TSV Ansbach an einem Sensationssieg und dem Einzug ins deutsche Final-Three
vorbei. Die Ansbacher belegten bei der südostdeutschen Meisterschaft den zweiten Platz und zogen
im entscheidenden Spiel gegen den ungeschlagenen
Titelverteidiger Regnitztal, Nachwuchsteam der
Bamberger Bundesliga-Korbjäger, in einem echten
Krimi mit 75:78 den Kürzeren. Gegen BiG Gotha
gewannen die Ansbacher mit 81:57 und sicherten
sich damit die südostdeutsche Vizemeisterschaft der
Bundesländer Bayern, Sachsen und Thüringen.
Gleich im ersten Spiel stand in Breitengüßbach das
vorweggenommene Finale gegen die Gastgeber an.
Die Ansbacher waren auf ihren Gegner gut vorbereitet. Die Devise von Coach Harald Müller lautete:
„Wenn wir Ballverluste und Fast-Breaks vermeiden,
können wir gewinnen!“ Und die Ansbacher starteten
sensationell in die Partie. Nach sieben Punkten in
Folge von Jan Niklas Müller lagen sie nach sieben
Minuten mit 15:2 vorne, nach neun Minuten gar mit
20:6. Allerdings wurde im ersten Viertel eine entscheidende Schwäche der TSV offensichtlich: Von
sechs Freiwürfen wurde nur einer genutzt.
Nun kamen die Gastgeber besser ins Spiel, erzwangen einige Ballverluste und kämpften sich zum Ende
des ersten Viertels auf 17:24 heran. Im zweiten Viertel geriet der Angriff der Ansbacher außer Tritt. Ein
20:8-Start der Gastgeber sorgte für die erste Führung der Oberfranken (37:32), doch die Ansbacher
ließen sich nicht abschütteln (Halbzeit 42:38).
Es folgte ein offener Schlagabtausch, der auch körperliche Spuren hinterließ: Immer wieder mussten
Ansbacher Akteure angeschlagen auf der Bank eine
Pause einlegen – doch die Ansbacher ließen sich
davon nicht beeindrucken. Immer wieder setzten
sich die Gastgeber auf sechs bis acht Punkte ab – die
Gäste kamen aber immer wieder durch Punkte von
Hornbacher und Marzok auf zwei bis drei Punkte
Impressum:
Das Mittelfranken-Blättla erscheint als
Beilage von Bayern-Basket, dem
offiziellen Organ des BBV. Namentlich
gekennzeichnete Berichte geben nicht
unbedingt die Meinung des Herausgebers
wieder.
Herausgeber:
BBV-Bezirk Mittelfranken
Redaktion:
Michael Bantele
Glückstr. 1
91054 Erlangen
Tel: (0 9131) 61 00 868
Email: pressereferent@mittelfrankenbasket.de
Das Ansbacher U16-Team bei der Südostdeutschen Meisterschaft: Kevin Gill, Luis Hornbacher, Christoph Breit, Niklas Liedtke (vorne, v.l.), Thomas Albert, Mark Moritzer, Jan Niklas Müller, Trainer
Harald Müller (Mitte, v.l.), Alexander Marzok, Alexander Heimann, Florian Goldau, Basti Sommerfeld,
Max Kohla, Jamie Buchanan (hinten, v.l.). Bild: Harald Müller
Differenz heran. Die Begegnung war so nach 30
Minuten noch offen (60:55).
Ein Dreier von Müller und acht Freiwürfe in den
ersten fünf Minuten hätten die Chance geboten, wieder in Führung zu gehen. Doch leider nutzten die
Gäste nur einen Freiwurf. Dank einem Dreier von
Alexander Heimann und Punkten von Jamie Buchanan und Flo Goldau kam Ansbach bis auf 69:68
heran. Aber Regnitztal setzte sich wieder auf 76:69
ab. Ansbach gab nicht auf und es folgte eine dramatische Schlussminute.
Dramatische Schlussminute
Ein Müller-Dreier brachte das 76:72, ein unsportliches Foul gegen Regnitztal bot sogar die Chance
zum Ausgleich. Ein Freiwurf wurde nicht genutzt.
30 Sekunden vor Ende war Ansbach auf 76:75 dran
und hatten noch dreimal den Ballbesitz, um das
Spiel zu gewinnen. Ein Ballbesitz wurde leichtfertig verschenkt, zweimal verloren die Ansbacher den Ball gegen die extrem aggressive Verteidigung. Noch dazu verletzte sich Bastian Sommerfeld unmittelbar vor Schluss derart heftig am Kopf,
dass er mit einer schweren Gehirnerschütterung
zwei Tage in der Bamberger Klinik verweilen musste. Ansbach war doppelt geschockt: Am Ende fehl-
ten drei Punkte (78:75). Eine bessere Freiwurfquote
(24/7) und der Sieg wäre möglich gewesen.
„Wir hatten den Sieg in der Hand“, erklärte Harald
Müller. „Die Oberfranken hatten noch nie ein Spiel
verloren, wir wollten bis zum Schluss dranbleiben
in der Hoffnung, dass sie der nervlichen Belastung
nicht standhalten. An der Tatsache, dass die überragende deutsche Mannschaft gegen uns beinahe verloren hätte, zeigt, was in unserer Mannschaft steckt.
Das Wichtigste ist jetzt, dass Basti Sommerfeld hoffentlich wieder gesund die Klinik verlassen darf.“
Wie stark die Ansbacher in dieser Saison waren,
belegte die anschließende Partie gegen den Sachsen/Thüringen-Meister BiG Gotha, gegen den die
Ansbacher trotz dem Fehlen von Bastian Sommerfeld deutlich dominierten. Dank 37 Punkte von Alexander Heimann und vieler genialen Pässe von Jan
Niklas Müller setzten sich die Ansbacher bis zur 30.
Minute auf 70:36 ab und sicherten sich mit 81:57 die
südostdeutsche Vizemeisterschaft.
Auch im bayerischen Endturnier belegten die Ansbacher hinter Regnitztal den zweiten Platz nachdem
sie im Halbfinale den Unterfranken-Meister Heuchelhof/Würzburg mit 110:30 bezwangen.
So konnte das Ansbacher Team auch überregional
überzeugen.
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: Mittwoch, 13.06.2012
Nr. 05 /2012
Mittelfranken
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BAYERN-BASKET
Die Pokalsieger 2012: Bei den Herren gewannen die Spieler der Tuspo Heroldsberg, bei den Damen konnten sich die Hausherren vom TV 1848 beim Final
Four des Bezirks Mittelfranken durchsetzen.
Heroldsberg und Schwabach gewinnen Bezirkspokal
Final Four des Bezirkpokal Mittelfranken in Schwabach – Rund 100 Besucher verfolgten spannende Spiele
SCHWABACH – In Istanbul kämpften im Final
Four Panathinaikos Athen, Olympiakos Piräus, der
FC Barcelona und ZSKA Moskau um den Sieg in
der Euroleague ­– in Mittelfranken wurde zeitgleich
im Final Four der Bezirkspokal ausgetragen. Zwar
war das Turnier in Schwabach nicht so hochkarätig
besetzt wie das Pendant in der Türkei, einige Spannung war aber auch hier geboten. Bei den Damen
hatten sich Titelverteidiger TV 1848 Schwabach,
Tuspo Heroldsberg, Noris Baskets Nürnberg und
die Spvgg Roth qualifiziert. Bei den Herren waren
Tuspo Heroldsberg, TV 48 Schwabach, TV 1877
Lauf und TV Hersbruck am Start.
Im Halbfinale konnte bei den Herren Heroldsberg
mit 81:71 gegen Schwabach gewinnen, der TV Lauf
gewann gegen Hersbruck mit 80:50. Bei den Damen
setzten sich die Noris Baskets mit 82:47 gegen Roth
durch, Schwabach siegte gegen Heroldsberg mit
84:55. So hießen die Finalbegegnungen Heroldsberg
gegen Lauf (Herren) und Schwabach gegen Noris
Baskets (Damen).
Knappes Finale bei den Damen
Die knapp 100 Zuschauer sahen zunächst das Finale
der Damen und erlebten ein knappes Spiel mit vielen
Führungswechseln. Die Spielerinnen aus der Noris
Den Korb im Blick und voller Einsatz.
hatten den besseren Start und konnten sich eine
schnelle 8:2-Führung erspielen. Schwabach fand
jetzt ins Spiel und konnte durch Abschlüsse am Brett
die Führung in der 7. Minute übernehmen. Nach
dem 1. Viertel stand es 15:12 für Schwabach. Im
zweiten Viertel baute Schwabach seine Führung aus,
da es Nürnberg nicht gelang, die körperlich überlegenen Schwabacherinnen zu stoppen. Zwischenzeitlich führte Schwabach 27:20. Doch Nürnberg kam
zuück: Mit sicheren Würfen von Außen kämpfte
sich die Mannschaft Stück um Stück heran und konnte
in der achten Minute ausgleichen. Schwabach intensivierte die Verteidigung, aber Nürnberg war sicher
an der Linie und konnte mit einer 31:35-Führung in
die Pause gehen. In der 2. Halbzeit stellte Schwabach auf eine Zonenverteidigung um, die Nürnberg
vor große Probleme stellte. Die Spielerinnen von
Coach Herbert Deishöfer übernahmen die Führung
und konnten diese erstmals zweistellig ausbauen.
3. Viertel: 54:43. Im Schlussabschnitt verwaltete
Schwabach die Führung souverän. Zwar kämpfte
Noris aufopferungsvoll, den Abstand konnten sie
aber nicht mehr verkürzen. Schwabach gewann den
Bezirkspokal mit 72:60. „Wir haben uns schon seit
langem das Double zum Ziel gesetzt. Es ist natürlich
ein Traum, dass wir das wirklich geschafft haben“,
freute sich Kapitänin Angelika Walden.
Mit Drive zum Korb: Heroldsberg.
sich ein munterer Schlagabtausch, bei dem Heroldsberg den Vorsprung behauptete. Im 4. Viertel erhöhte
Lauf die Intensität und das Team von Spielertrainer
Christof Lorenz konnte den Rückstand langsam verkleinern – 64:49 (35.). Die Wende gelang jedoch
nicht mehr. Heroldsberg stellte den komfortablen
Vorsprung wieder her und gewann den Bezirkspokal mit 78:55. „Der Pokalsieg ist ein versöhnlicher
Abschluss einer Saison, in der wir mit vielen Verletzungssorgen zu kämpfen hatten. Eine richtig schöne
Sache für unsere junge Mannschaft“, sagte Selzle.
Deutlicher Sieg bei den Herren
Vor dem Finale der Herren sorgte die Schwabacher
HipHop-Tanzformation „Prodigy Movement“ – die
auf dem Bezirkspokal ihre Auftrittspremiere feierte
– für ordentlich Stimmung.
Für Bezirksvorsitzenden Manuel Frater war das
Das Finalspiel startet gleich mit einem Ausrufezei- Final Four ein Erfolg: „Wir bedanken uns ganz
chen: Durch einen 9-0-Run machte Heroldsberg herzlich beim TV Schwabach und insbesondere bei
deutlich, dass sie das Spiel auf jeden Fall gewin- Abteilungsleiterin Angelika Walden für das Ausnen wollen. Lauf konnte nach dem schwachen Start richten des Final Four. Es war ein toller Basketballzwar mithalten, ein Mittel gegen die ball- und pass- Tag für den ganzen Bezirk“, sagte er. Michael Bantele
sicheren Heroldsberger fanden sie aber nicht. 1. Viertel:
22:10. Im zweiten Durchlauf
das gleiche Bild. Heroldsberg
kommt immer wieder zu leichten Abschlüssen am Brett, da
Lauf in der Defense häufig
einen Schritt zu langsam ist.
Die Spieler von Coach Hubert
Selzle konnten den Abstand
zur Halbzeit auf 48:26
vergrößern.
Bilder: Santemiz
Im dritten Viertel entwickelte Rund 100 Zuschauer verfolgten die Spiele.
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: Mittwoch, 13.06.2012
BAYERN-BASKET
Mittelfranken
Bezirkspokal 2012
Bilder: Güner Santemiz
Mittelfranken-Blättla Hotline: Michael Bantele  (0 91 31) 61 00 868
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Nr. 05 /2012
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BAYERN-BASKET
Die Meistermannschaft des TV 1848 Schwabach freut sich über den souveränen Aufstieg.
Bild: Walden
Aufstieg perfekt: Schwabach spielt nächste Saison Bayernliga
Die Damen des TV 1848 Schwabach feiern die Bezirksmeisterschaft und steigen mit 11 Siegen und 3 Niederlagen auf
sCHWaBaCH – Die Damen des tV 1848 schwabach feiern mit dem aufstieg in die Bayernliga den
vorläufigen Höhepunkt einer seit 2005 andauernden
erfolgsgeschichte.
Vor sieben Jahren begannen die schwabacher
Damen in der kreisliga und rollten in den folgenden
Jahren das Feld von hinten auf. In beinahe jedem
Jahr feierte man einen aufstieg, nur in der Bezirksliga dauerte der aufenthalt länger als nur eine saison.
Dabei ist der erfolg der schwabacher Damen hausgemacht. Die Mitgliederzahlen wuchsen, so dass
schwabach mittlerweile 2 Damen- und 9 Mädchenmannschaften im spielbetrieb hat. Die Meister-
mannschaft von Coach Herbert Deishöfer stammt
zum Großteil aus der eigenen Jugend. Um die
erfolgreiche Jugendarbeit fortzusetzen will man im
kommenden Jahr die Bayernliga auf jeden Fall halten. Um talentierte spielerinnen an die Mannschaft
heranzuführen starten die schwabacher Dame ab
Michael Bantele
sofort tryouts.
Vereinte „Rivalen“ holen 3. Platz
alle aktuellen Infos
unter
TV Fürth und Post SV Nürnberg als Team bei Mannheimer Städteolympiade
MannHeIM – In kooperation mit dem tV Fürth Mannschaft mit 11:23 zurück und dieser rückstand
1860 stellte der Post sV nürnberg für die XI. städte- konnte bis spielende nicht mehr aufgeholt werden.
olympiade in Mannheim eine männliche Basketball- Im kleinen Finale stand dann wieder Leipzig als
mannschaft. Insgesamt neun städte waren bei dem Gegner auf dem Parkett. Durch viele unnötige Ballevent am ersten Mai-Wochenende in dem sportar- verluste und schlechte reboundarbeit auf bayeten Basketball, Fussball, Handball, Judo, schwim- rischer seite stand es nur 16:16 zur Halbzeit. ein
men und tennis vertreten.
völlig neues team kam nach der Pause zurück aufs
schon am Freitag ist das team mit Betreuerin Heike Feld. Wie ausgewechselt starteten die „nürnberger“
Hempel und trainer Zolboot sandag nach Mann- zum 44:20 sieg durch. nach München und stuttgheim gereist. nach der eröffnungsfeier erstellten die art war das der 3. Platz! ein tolles ergebnis für das
mitgereisten trainer den spielplan für die spieltage. kooperationsteam.
Die Post-Fürth kombo, die als team nürnberg an Großer Dank geht an Heike Hempel und Zolboot
den start ging, landete in der 3er Gruppe mit karls- sandag für die Betreuung vor Ort. Mit dabei waren:
ruhe und Leipzig. Im spielmodus 2 mal 8 Minuten Bekhter, Maxim (Post sV); Bozkurt, alperen (tV
ging es samstag früh los. nach ein paar anlauf- Fürth); Cramer, Philipp (tV Fürth); Huynh, Heinschwierigkeiten und ein paar Motivationsworten rich (tV Fürth); nowak,Wojciech (Post sV); Otto,
von trainer sandag erspielte sich das team gegen Felix (tV Fürth); rempel, alexander (Post sV);
karlsruhe den ersten sieg. Gegen Leipzig tat sich sakanovic, Luka (Post sV); Urua, Carl (tV Fürth);
Heike Hempel/Theresa Melde.
das einzige mittelfränkische städteteam um einiges Weig, Jason (Post sV).
schwerer. Leipzig
überrannte das team
und erst nachdem Zolboot sandag seiner Mannschaft noch mal den
siegeswillen einschärfte drehte sich
die Partie in der
2. Halbzeit. Zum
schluss hieß es
25:20 für nürnberg.
Im Halbfinale traf
nürnberg auf BBV
Minireferent Jens
Grube mit seinem
Münchner team.
Hier gab es keine
Chance,
bereits
zur Pause lag die
Das Team „Nürnberg“ bei der Städteolympiade in Mannheim.
Bild: Melde
www.mfr.bbv-online.de
nächster Redaktionsschluss:
13.06.2012
Trainer gesucht!
Für die neue Saison suchen
wir ab sofort für einige
unserer Mannschaften neue
Trainer.
Interesse?
Dann melde Dich bei:
Angelika Walden
angelikawalden@gmx.net
Tel.: 09122-878301
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: Mittwoch, 13.06.2012
Oberfranken
BAYERN-BASKET
Nr. 5/2012
Seite 29
05
Offizielles Mitteilungsblatt des BBV-Bezirks Oberfranken
12
Rechtsmittelbelehrung
Zahlungsmodalitäten
Redaktion
Rechtsmittel für alle hier veröffentlichten Strafen und
Entscheidungen unter Beachtung der §§ 3, 17-20 und
28 bei der Bezirksrechtskammer. Vorsitzender: Winfried
Sauer, Zollnerstr. 40, 96052 Bamberg
Auf Grund der hier veröffentlichten Mitteilungen ist keine
Zahlung zu leisten. Die Rechnungsstellung erfolgt gesondert durch den Finanzreferenten.
Klaus Wolf, Hans-Sachs-Str. 3, 95444 Bayreuth
Tel. 0151/54855402 E-Mail: klaus.wolf@bbv-online.de
Redaktionsschluss nächste Ausgabe:
13. Juni 2012
Bezirksliga Damen A
Mini-Festival beim SV Zapfendorf
In
Zusammenarbeit
der
Brose
Baskets
Basketball-AG der Grundschule Zapfendorf und
der Basketballabteilung des SV Zapfendorf, mit
Unterstützung des Deutschen Basketballbundes (DBB)
sowie vielen weiteren örtlichen Sponsoren wurde am
Samstag, den 14.04.2012 in beiden Schulturnhallen
ein „Dezentrales DBB-Minifestival“ für Mädchen und
Jungen bis 12 Jahre durchgeführt.
Bereits um 09.00 Uhr morgens fanden sich dazu die
Kids ein. Die Kinder und ihre Eltern wurden durch
den Manager der Brose Baskets, Wolfgang Heyder
begrüßt. Herr Heyder hatte für jedes Kind eine
Überraschung dabei; er lud jedes teilnehmende Kind
zu einem Play-Off Heimspiel der Brose Baskets in die
Stechert Arena ein.
Der Tag begann für die ca. 70 teilnehmenden Kinder
mit einem gemeinsamen Aufwärmprogramm, geleitet
durch den Co-Coach der AG Zapfendorf, Dirk Dippold.
Aufgeteilt in vier Gruppen - gemäß der Philosophie
der DBB-Minifestivals und zur Stärkung des sozialen Aspekts wurden die Kinder bunt gemischt aufgeteilt - fand danach ein Stationstraining statt, dass die
Kinder toll meisterten. Die Stationen wurden von Dirk
Dippold, Chris Lother u. Rainer Schabacker (beide AG
Wunderburgschule Bamberg), Barbara Klug, Kathrin
Kleilein u. Marco Schott (alle Bischberg Baskets),
Björn Schultze, Dirk Schülner (SV Zapfendorf) sowie
den Jugendcoaches Christian Weidner, Mika und
Björn Jucknischke (SV Zapfendorf) und Phillipp Arneth
(Bischberg Baskets) geleitet.
Am Vormittag bekamen wir mit Sebastian Böhnlein,
Florian Gut und Thomas Lorber Besuch von drei
wichtigen Jugend- und Sportfunktionären
des
Bayerischen Basketballverbandes bzw. dessen Bezirk
Oberfranken. Florian Gut brachte für jedes Kind einen
Minibasketball der Brose Baskets Bamberg mit, sodass am Ende des Tages niemand mit leeren Händen
nach Hause gehen musste.
Zum Abschluss des Vormittags wurde ein sog. „Shoot
out“ gespielt, bei dem es gestiftete Preise zu gewinnen gab.
Beim gemeinsamen Mittagessen, gab es Wiener mit
Brezeln sowie Getränke. Über den ganzen Tag verteilt,
konnten sich die Spielerinnen und Spieler mit frischem
Obst stärken.
Der gesamte Nachmittag wurde mit einem Turnier mit
sechs Mannschaften im Modus jeder gegen jeden ausgefüllt. Parallel dazu konnten die Spieler der gerade
spielfreien Teams das DBB-Spielabzeichen (in Bronze,
Silber oder Gold) machen, wo es für die Kinder darum
ging, ihr Können in der entsprechenden Kategorie zu
beweisen.
Nach dem Turnier gegen 17.30 Uhr wurden alle
Mannschaften geehrt; jede Mannschaft bekam einen
Sieger-Pokal (denn alle waren „Sieger“!).
Als MVP sind bei den Jungen Yannik Steger,
aus Bischberg, bei den Mädchen Leoni Gray aus
Zapfendorf geehrt, als beste Nachwuchstalente
Anja Karl aus Zapfendorf und Fabian Kübrich aus
Bischberg ausgezeichnet worden. Alle vier bekamen
wiederum Preise (Bälle, Trikots und Trinkflaschen).
Marco Nestmann (SV Zapfendorf-Basketballjugend)
Ergebnisse seit 20.04.2012
715 Regnitztal Baskets
- DJK Don Bosco Bamberg 3 44 : 57
Abschlusstabelle vom 25.04.2012
1. DJK Don Bosco Bamberg 3
2. BBC Bayreuth 2
3. BODY STREET Baunach
4.Regnitztal Baskets
5.SpVgg Rattelsdorf
6.DJK Eggolsheim
10 / 9 / 1 18
10 / 7 / 3 14
10 / 5 / 5 10
10/5/510
10/4/6 8
10/ 0/10 0
631: 410
533: 429
435: 442
464:477
429:518
386:602
Beste Werfer/innen: absolut
1. Högen (DJK Don Bosco Bamberg 3) 131, 2. Braun (SpVgg Rattelsdorf) 127,
3. Rosiwal (DJK Don Bosco Bamberg 3) 118, 4. Bauer (Regnitztal Baskets)
104, 5. Minier (BBC Bayreuth 2) 99, 6. Bentele (BODY STREET Baunach) 93, 7.
Rupprecht (BBC Bayreuth 2) 89, 8. Kühhorn (DJK Don Bosco Bamberg 3) 87,
9. Schrauder (DJK Eggolsheim) 86, 10. Ellinger (BBC Bayreuth 2) 80
Kreisliga - Relegationsspiele
Ergebnisse seit 20.04.2012
261 ATS Kulmbach 2
- BG Litzendorf 2
54 : 72
Senioren Ü40
Ergebnisse seit 20.04.2012
833 TSV Breitengüßbach
- DJK Eggolsheim
Abschlusstabelle vom 30.04.2012
1.BBC Bayreuth
2.TSV Breitengüßbach
§
3.DJK Eggolsheim
4. TSG 2005 Bamberg
5.TSV Ebermannstadt
6.Regnitztal Baskets
§
10/10/ 0 20
10/8/2 15
10/5/510
10 / 4 / 6 8
10/3/7 6
10/ 0/10 -1
72 : 62
822:497
765:538
624:571
584: 639
590:764
377:753
Beste Werfer/innen: absolut
1. Topf (TSV Ebermannstadt) 173, 2. Adler (BBC Bayreuth) 160, 3.
Becker (BBC Bayreuth) 149, 4. Schabacker (TSV Breitengüßbach) 143, 5.
Hübschmann (TSV Ebermannstadt) 143, 6. Kapp (TSG 2005 Bamberg) 136,
7. Glahn (TSG 2005 Bamberg) 129, 8. Dorsch (TSV Breitengüßbach) 120, 9.
Schulz (DJK Eggolsheim) 106, 10. Eismann (DJK Eggolsheim) 106
Bezirksliga U18 männlich
Ergebnisse seit 20.04.2012
1124 DJK Don Bosco Bamberg - TS Kronach
Abschlusstabelle vom 02.05.2012
1.TSV Breitengüßbach
2. Regnitztal Baskets 2
3.BBC Bayreuth
4. DJK Don Bosco Bamberg
5. TSV Breitengüßbach 2
§
6. Regnitztal Baskets
7. TS Kronach
Beste Werfer/innen: absolut
67 : 56
12/12/ 0 24 1238:528
12 / 9 / 3 18 992: 801
12/9/3 18 867:706
12 / 6 / 6 12 794: 868
12 / 3 / 9 5 627: 834
12 / 2 / 10 4 657: 1030
12 / 1 / 11 2 744: 1152
1. Günther (TS Kronach) 313, 2. Johannes (BBC Bayreuth) 199, 3. Schmitt
(DJK Don Bosco Bamberg) 194, 4. Land (TSV Breitengüßbach) 193, 5. Popp
(DJK Don Bosco Bamberg) 193, 6. Ponfick (BBC Bayreuth) 157, 7. Heidrich
(Regnitztal Baskets 2) 154, 8. Asan (TSV Breitengüßbach) 150, 9. Wunder
(TS Kronach) 146, 10. Ueberall (TSV Breitengüßbach) 143
Gruppenfoto der Kids mit Coaches und Funtionären (Foto: privat)
Oberfranken
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Nr. 5/2012
BAYERN-BASKET
2. DJK Don Bosco Bamberg
3.Regnitztal Baskets
§
Kreispokalsieger 2012: SpVgg Rattelsdorf 3
Beste Werfer/innen: absolut
Mit einem deutlichen 93:41 bezwang die
dritte Mannschaft der SpVgg Rattelsdorf
die BG Minges Stegaurach 2. Das Team um
Spielertrainer Sebastian Neubauer beendete
damit eine äußerst erfolgreiche Saison, in
der mit der Kreisligameisterschaft auch der
Aufstieg in die Bezirksklasse erreicht wurde.
1. Förner (SC Kemmern) 203, 2. Barth (Regnitztal Baskets) 157, 3. Kühhorn
(DJK Don Bosco Bamberg) 130, 4. Stoddard (Regnitztal Baskets) 114, 5.
Landwehr (SC Kemmern) 95, 6. Gnjatovic (DJK Don Bosco Bamberg) 84, 7.
Kamm (DJK Don Bosco Bamberg) 31, 8. Fräbel (SC Kemmern) 28, 9. Dorsch
(SC Kemmern) 23, 10. Sitzmann (DJK Don Bosco Bamberg) 21
Bezirksliga U10 A
Ergebnisse seit 20.04.2012
Für die Rattelsdorfer auf Korbjagd gingen
(von links nach rechts): Sönke Budig, Philip
Haubner, Marco Merklinger, Christoph Budig,
Manuel Aas, Oliver Timm, Sebastian Neubauer,
Markus Neubauer, Manuel Bischof, Martin Lieb,
Ralf Ruckdeschel, André Nijmeh. Es fehlt Michael
Imhof.
Foto: Dietmar Gottschall
Kreispokal Herren
Ergebnisse seit 20.04.2012
635 BG Minges Stegaurach 2 -
SpVgg Rattelsdorf 3 41:93
Bezirksklasse U14 männlich B
Ergebnisse seit 20.04.2012
3356 BODY STREET Baunach
- TSV Breitengüßbach 3
Abschlusstabelle vom 23.04.2012
1. TSV Burgwindheim
2. TSV Knetzgau
3.BBC Coburg
4. BODY STREET Baunach
§
5.SpVgg Rattelsdorf
§
6. BG Litzendorf 2
7. TSV Ebermannstadt
8. TSV Breitengüßbach 3
§
83 : 67
14 / 13/ 1 26 1369: 596
14 / 13/ 1 26 1151: 633
14/8/616 783:881
14 / 8 / 6 15 758: 864
14/7/7 13 680:743
14 / 4 / 10 8 896: 888
14 / 3 / 11 6 891: 1044
14 / 0 / 14 -1 489: 1368
Beste Werfer/innen: absolut
1. Paladini (TSV Ebermannstadt) 403, 2. Jäger (TSV Burgwindheim) 352,
3. Dorn (TSV Burgwindheim) 309, 4. Gonnert (TSV Knetzgau) 308, 5.
Plikat (TSV Burgwindheim) 290, 6. Fichtner (TSV Knetzgau) 235, 7. Nahr
(BBC Coburg) 190, 8. Seven (TSV Burgwindheim) 187, 9. Fuchs (SpVgg
Rattelsdorf) 184, 10. Friesner (BODY STREET Baunach) 177
Bezirksliga U12 männlich
Ergebnisse seit 20.04.2012
1425 DJK Eggolsheim
1426 TTL Basketball Bamberg 2
1427 TSV Breitengüßbach
1428 TTL Basketball Bamberg
1429 Regnitztal Baskets
1430 DJK Don Bosco Bamberg
- DJK Don Bosco Bamberg 60 : 47
- Regnitztal Baskets
40 : 81
- TTL Basketball Bamberg 94 : 29
- DJK Eggolsheim
77 : 43
- TSV Breitengüßbach
37 : 133
- TTL Basketball Bamberg 2 70 : 67
Abschlusstabelle vom 03.05.2012
1.TSV Breitengüßbach
2. TTL Basketball Bamberg
3.Regnitztal Baskets
4.DJK Eggolsheim
5. TTL Basketball Bamberg 2
6. DJK Don Bosco Bamberg
10/10/ 0 20 1239:288
10 / 8 / 2 16 693: 525
10/5/510 647:751
10/3/7 6 497:744
10 / 2 / 8 4 472: 859
10 / 2 / 8 4 465: 846
Beste Werfer/innen: absolut
1. Feuerpfeil (TSV Breitengüßbach) 246, 2. Tischler (TSV Breitengüßbach)
238, 3. Tischler (TSV Breitengüßbach) 179, 4. Dötzer (Regnitztal Baskets)
170, 5. Meyrer (TTL Basketball Bamberg) 167, 6. Seibold (TTL Basketball
Bamberg 2) 166, 7. Fenn (TTL Basketball Bamberg) 157, 8. Gattenlöhner
(TSV Breitengüßbach) 137, 9. Pechmann (Regnitztal Baskets) 132, 10. Reich
(TSV Breitengüßbach) 124
Bezirksklasse U12 männlich
Ergebnisse seit 20.04.2012
2433 BODY STREET Baunach
2441 TSV Breitengüßbach 2
2442 BBC Bayreuth
2443 BODY STREET Baunach
2444 TV Weismain
2445 BODY STREET Baunach
2446 BG Litzendorf
2447 TSV Knetzgau a.K.
2448 RSC Oberhaid
Tabelle vom 08.05.2012
- BG Litzendorf
- BG Litzendorf
- DJK Eggolsheim 2
- RSC Oberhaid
- TSV Knetzgau a.K.
- BBC Bayreuth
- DJK Eggolsheim 2
- TSV Breitengüßbach 2
- TV Weismain
1. BBC Bayreuth
2. TSV Knetzgau a.K.
7 / 5 / 2 10 326: 277
8/0/8 -1 319:501
47 : 112
65 : 94
95 : 28
87 : 67
27 : 115
57 : 71
113 : 21
74 : 39
96 : 30
12 / 11/ 1 22 967: 499
12 / 10/ 2 20 1035: 538
3.BG Litzendorf
4. BODY STREET Baunach
5.RSC Oberhaid
6. TSV Breitengüßbach 2
7. DJK Eggolsheim 2
8.TV Weismain
12/9/3181083:565
12 / 6 / 6 12 798: 716
12/6/6 12 844:768
12 / 4 / 8 8 790: 950
12 / 2 / 10 4 378: 1031
12/ 0/12 0 325:1153
Beste Werfer/innen: absolut
1. Lösche (RSC Oberhaid) 334, 2. Mantel (TSV Knetzgau a.K.) 297, 3. Friedel
(BODY STREET Baunach) 295, 4. Deinlein (BG Litzendorf) 265, 5. Löffler (TSV
Knetzgau a.K.) 216, 6. Lührs (BODY STREET Baunach) 214, 7. Zippel (RSC
Oberhaid) 183, 8. Fonseca (TSV Breitengüßbach 2) 180, 9. Spiegel (TSV
Knetzgau a.K.) 175, 10. Lippert (BG Litzendorf) 167
Kreisliga U12 männlich A
Ergebnisse seit 20.04.2012
3407 TTL Basketball Bamberg 3
3441 TTL Basketball Bamberg 3
3442 BG Litzendorf 2
3443 RSC Concordia Oberhaid 2
3445 RSC Concordia Oberhaid 2
3446 Bischberg Baskets
3447 TV Ebern a.K.
- BG Litzendorf 2
68 : 76
- Bischberg Baskets
47 : 79
- SV Zapfendorf
67 : 87
- TSV Burgwindheim
38 : 105
- BG Litzendorf 2
52 : 72
- SV Zapfendorf
64 : 44
- TTL Basketball Bamberg 3 25 : 32
Tabelle vom 08.05.2012
1.Bischberg Baskets
2.SV Zapfendorf
3. BG Litzendorf 2
§
4.TSV Burgwindheim
5. TTL Basketball Bamberg 3
6. RSC Concordia Oberhaid 2
7. TV Ebern a.K.
10/10/ 0 20
10/8/216
10 / 6 / 4 11
9/5/410
10 / 4 / 6 8
11 / 2 / 9 4
10 / 0 / 10 0
688:406
673:411
640: 624
602:541
478: 653
573: 776
378: 621
Beste Werfer/innen: absolut
1. Schütt (TSV Burgwindheim) 230, 2. Fuhrmann (BG Litzendorf 2) 219, 3.
Eichhorn (RSC Concordia Oberhaid 2) 186, 4. Steger (Bischberg Baskets)
165, 5. Fassl (TV Ebern a.K.) 162, 6. Soriano (SV Zapfendorf) 151, 7. Zerner
(Bischberg Baskets) 140, 8. Meinhardt (TTL Basketball Bamberg 3) 129, 9.
Nguyen (SV Zapfendorf) 120, 10. Wiegärtner (RSC Concordia Oberhaid 2)
108
Kreisliga U12 männlich B
Ergebnisse seit 20.04.2012
3483 ATS Kulmbach
3484 SG Regnitzlosau
3486 TS Kronach
3489 BBC Bayreuth 2
- BBC Coburg
- TS Kronach
- BBC Bayreuth 2
- BBC Coburg
Tabelle vom 07.05.2012
1.BBC Coburg
2.TS Kronach
3.BBC Bayreuth 2
4.SG Regnitzlosau
5.ATS Kulmbach
7/7/0 14
7/6/1 12
8/4/4 8
7/1/6 2
7/0/7 0
46 : 75
37 : 59
64 : 46
34 : 84
592:237
453:302
449:477
270:511
278:515
Beste Werfer/innen: absolut
1. Bauer (TS Kronach) 172, 2. Schiffner (BBC Coburg) 150, 3. Lindner (BBC
Coburg) 115, 4. Kaczmarzyk (BBC Coburg) 111, 5. Zahl (ATS Kulmbach) 96, 6.
Gemmer (BBC Coburg) 95, 7. Büttner (BBC Coburg) 78, 8. Schickmayr (BBC
Bayreuth 2) 75, 9. Prenz (BBC Bayreuth 2) 72, 10. Stöhr (BBC Bayreuth 2) 67
Bezirksliga U11 weiblich
Ergebnisse seit 20.04.2012
1911 Regnitztal Baskets
Tabelle vom 06.05.2012
1.SC Kemmern
- SC Kemmern
§
40 : 74
7/6/1 11 428:295
2611 TSV Knetzgau a.K.
2631 DJK Don Bosco Bamberg
2641 TSV Knetzgau a.K.
2642 BODYSTREET Baunach
2643 Post SV Bamberg
2645 Post SV Bamberg
2646 DJK Don Bosco Bamberg
2647 TV Ebern
2649 DJK Don Bosco Bamberg
- SC Kemmern
- TS Kronach
- DJK Don Bosco Bamberg
- SC Kemmern
- TS Kronach
- BODYSTREET Baunach
- SC Kemmern
- TSV Knetzgau a.K.
- BODYSTREET Baunach
Tabelle vom 08.05.2012
1. DJK Don Bosco Bamberg
2.SC Kemmern
3.TS Kronach
4.TSV Knetzgau a.K.
5.BODYSTREET Baunach
6.TV Ebern
§
7. Post SV Bamberg
§
11 / 11/ 0 22
10/7/3 14
8/6/2 12
9/4/5 8
12/4/8 8
8/2/6 3
10 / 0 / 10 -1
39 : 46
71 : 30
38 : 91
47 : 64
25 : 70
32 : 33
106 : 32
4 : 89
118 : 20
950: 234
535:529
474:333
423:401
481:754
196:439
237: 606
Beste Werfer/innen: absolut
1. Lang (BODYSTREET Baunach) 348, 2. Guck (DJK Don Bosco Bamberg) 228,
3. Kessler (DJK Don Bosco Bamberg) 199, 4. Leistner (SC Kemmern) 173, 5.
Meyrer (DJK Don Bosco Bamberg) 166, 6. Kapp (SC Kemmern) 124, 7. Gärtner
(TSV Knetzgau a.K.) 109, 8. Guck (DJK Don Bosco Bamberg) 106, 9. Riedel (TS
Kronach) 101, 10. Eilers (TS Kronach) 100
Bezirksliga U10 B
Ergebnisse seit 20.04.2012
2702 Bischberg Baskets
2731 BG Litzendorf
2741 SG Rödental a.K.
2742 BBC Bayreuth
2743 Bischberg Baskets
2745 Bischberg Baskets
2746 BG Litzendorf
2747 TTL Basketball Bamberg
- Regnitztal Baskets
- TSV Breitengüßbach
- BG Litzendorf
- Regnitztal Baskets
- TSV Breitengüßbach
- BBC Bayreuth
- Regnitztal Baskets
- SG Rödental a.K.
Tabelle vom 07.05.2012
1.TSV Breitengüßbach
2.BBC Bayreuth
3. SG Rödental a.K.
4.Bischberg Baskets
5.Regnitztal Baskets
§
6.BG Litzendorf
7. TTL Basketball Bamberg
10/10/ 0 20
11/8/316
10 / 5 / 5 10
11/5/610
10/5/5 9
10/2/8 4
10 / 1 / 9 2
42 : 49
23 : 142
58 : 49
20 : 0
29 : 79
55 : 50
51 : 48
28 : 68
959:348
668:441
456: 557
494:567
399:422
470:637
232: 706
Beste Werfer/innen: absolut
1. Anderson (Bischberg Baskets) 207, 2. Schmidt (BBC Bayreuth) 193, 3.
Rupprecht (Regnitztal Baskets) 192, 4. Both (BG Litzendorf) 186, 5. Peinert
(TSV Breitengüßbach) 185, 6. Eichelsdörfer (TSV Breitengüßbach) 178, 7.
Ther (TSV Breitengüßbach) 148, 8. Hofstätter (Bischberg Baskets) 143, 9.
Rippel (SG Rödental a.K.) 141, 10. Eichner (BBC Bayreuth) 128
Bezirksliga U9
Ergebnisse seit 20.04.2012
2811 TS Kronach
2841 TS Kronach
2845 Regnitztal Baskets
2846 DJK Don Bosco Bamberg
2847 TSV Breitengüßbach
- RSC Concordia Oberhaid
- DJK Don Bosco Bamberg
- BBC Bayreuth
- RSC Concordia Oberhaid
- TS Kronach
Tabelle vom 07.05.2012
1.BBC Bayreuth
2.TSV Breitengüßbach
3. DJK Don Bosco Bamberg
4.SC Kemmern
§
5.RSC Concordia Oberhaid
6.Regnitztal Baskets
7.TS Kronach
§
Beste Werfer/innen: absolut
10/10/ 0 20
10/6/4 12
10 / 6 / 4 12
8/6/2 11
9/3/6 6
10/2/8 4
9/0/9 -1
22 : 79
21 : 68
29 : 47
69 : 36
20 : 0
662:247
484:413
527: 459
436:357
457:459
401:476
142:698
1. Lösche (RSC Concordia Oberhaid) 265, 2. Guck (DJK Don Bosco Bamberg)
224, 3. Leistner (SC Kemmern) 217, 4. Engelbrecht (BBC Bayreuth) 133, 5.
Hofmann (RSC Concordia Oberhaid) 127, 6. Peter (BBC Bayreuth) 117, 7.
Schwital (DJK Don Bosco Bamberg) 94, 8. Strauß (Regnitztal Baskets) 92, 9.
Kämpf (BBC Bayreuth) 87, 10. Krebs (Regnitztal Baskets) 84
BAYERN-BASKET
Unterfranken
Nr.5/2012
Die Mainfranken-Rundschau
in BAYERN-BASKET ist das
offizielle Mitteilungsblatt des
BBV-Bezirks Unterfranken.
Redaktion: André Maier,
Karl-Straub-Straße 20, 97084 Würzburg,
Telefon: 0931-6193230, Mobil: 01 60-7 57 99 31,
E-Mail: bayernbasket@ufr-basketball.de
Vorsitzender des Bezirks: Dr. Martin Vocke,
Reibeltgasse 1, 97070 Würzburg,
Telefon: 0931-3558626 (d), 09 31-1 66 31 (p),
Fax: 0931-3558631,
E-Mail: vocke@ufr-basketball.de
Redaktionsschluss für die
nächste Ausgabe:
Mittwoch, 13. Juni 2012
Seite 31
Lkr.
Rhön-Grabfeld
Lkr.
Bad Kissingen
Lkr.
Aschaffenburg
Aschaffenburg
Lkr.
Miltenberg
Lkr.
Main-Spessart
Schweinfurt
Würzburg
Lkr.
Haßberge
Lkr.
Schweinfurt
Lkr.
Kitzingen
Lkr.
Würzburg
Mainfranken
Rundschau
Amtliche Mitteilungen
Die Geldstrafen gehen deutlich zurück
BBV Bezirk Unterfranken Bezirkstag am
22.04.2012
Bericht des Bezirksvorsitzenden
1. Außerordentlicher Bezirkstag vom 18.09.2011
Da der BBV-Verbandsausschuss in diesem Jahr
wieder in Unterfranken stattfindet, kam in unserem
Vorstand erneut eine Diskussion darüber auf, ob unser Bezirk die Kosten für den Kameradschaftsabend
vor dem Verbandsausschuss übernimmt. Auf einem
außerordentlichen Bezirkstag am 18.09.2011 haben
die unterfränkischen Vereine mit 22:1 Stimmen folgenden Beschluss gefasst:
Der BBV Bezirk Unterfranken übernimmt bei
BBV Verbandsausschüssen-/tagen Kosten bis zu
1000 € für den sog. Kameradschaftsabend.
Damit ist dieses Thema endgültig geklärt.
Der
BBV-Verbandsausschuss
findet
am
06.05.2012 in Schweinfurt statt. Walter Erhard organisiert den Kameradschaftsabend am 05.05.2012
und wird mit dem zur Verfügung stehenden Etat für
eine ordentliche Verköstigung der Teilnehmer des
Verbandsausschusses sorgen.
2. Sportreferat/Homepage/Pressereferat
Auf dem Bezirkstag 2011 hat Claus Bögelein, der
seit 2001 den Spielbetrieb des Bezirks Unterfranken
als Sportreferent hervorragend organisiert hat, nicht
mehr kandidiert. Nachdem kein Nachfolger gefunden werden konnte, hat Claus Bögelein vorläufig
kommissarisch das Sportreferat weiter geleitet. Im
März 2012 hat sich Volker Eichert bereit erklärt,
das Sportreferat zu übernehmen. Mit Beschluss des
Vorstands wurde Volker Eichert mit der kommissarischen Leitung des Sportreferats beauftragt und
er wird vom Vorstand auf dem heutigen Bezirkstag
für dieses Amt als Kandidat vorgeschlagen. Volker
Eichert übernimmt auch die Erstellung des Bezirkshandbuchs, wobei zukünftig auf die Spielpläne verzichtet wird.
Neuer Administrator unserer Homepage, die seit
vielen Jahren von Claus Bögelein betreut wurde, ist
Fabian Barthel
Noch gesucht wird ein neuer Pressereferent. Dieser muss zwar nicht zwingend auch die Erstellung
der Unterfrankenseiten der BayernBasket übernehmen, soll jedoch für diesen Fall als Anreiz gemäß
Antrag des Vorstands eine Ehrenamtspauschale von
500 € erhalten.
3. Jugendbereich
Zu Beginn der Saison sorgten die umstrittenen
DBB- und BBV-Miniregeln für Diskussionen. Mittlerweile wurde geklärt, dass nur die DBB-Miniregeln
für U12 und U11 gelten. Unser Jugendausschuss hat
die Jugendausschreibung in § 21 mit Wirkung ab
01.01.2012 entsprechend geändert.
4. Schiedsrichterbereich
Der Vorstand unterstützt das von der Schiedsrichterkommission erarbeitete Förderkonzept und hat
daher im Haushaltsplan den Etat für Schiedsrichtersichtung und -förderung auf 1000 € angehoben.
5. Finanzen
Seit vielen Jahren haben wir erstmals mit einem
Defizit abgeschlossen, und zwar von 1963 €. Ursache dafür sind eine Etatüberschreitung im Jugendbereich um 827 € und vor allem ein dramatischer
Rückgang der Einnahmen aus Strafen, die sich 2009
auf 6518 €, 2010 auf 5641 € belaufen haben und
2011 auf 3450 € gesunken sind. Allerdings war Anfang 2011 auch eine Rückvergütung an die Vereine
in Höhe von 916 € erfolgt. Mit einem Kassenstand
von 8748 € steht unser Bezirk immer noch gut da
Bezirksjugendtag am 1. Juli 2012 in Würzburg
Liebe Sportfreunde, hiermit lade ich zum
Bezirksjugendtag 2012 ein.
Termin: Sonntag, 01.Juli 2012
Beginn: 10.00 Uhr
Tagungslokal: La Stella (Kickers Vereinsgaststätte); Mittlerer Dallenbergweg 49, 97082
Würzburg
Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Feststellen der ordnungsgemäßen Einberu- fung und Stimmenzahl
3. Ehrungen
4. Bericht des Jugendreferenten und der Mitglieder des Jugendausschusses
5. Aussprache zu den Berichten
6. Entlastung des Jugendreferenten und des Jugend-
ausschusses
7. Beschlussfassung zu den Anträgen
8. Saisonplanung bzw. Spielrunden 2012/13
9. Sonstiges
gesamten Dauer des Bezirksjugendtages. Nicht
nur bei Fehlen eines Delegierten, sondern auch
bei verspätetem Erscheinen oder vorzeitigem
Verlassen des Bezirksjugendtages wird die Strafe
gemäß Nr.30 des Strafenkatalogs des BBV-Bezirks Unterfranken fällig. Die Mitglieder des
Jugendausschusses können keine Delegierten der
Vereine sein.
Stimmberechtigt sind auf dem Bezirksjugendtag die
Delegierten der Vereine, die mit mindestens einer
Jugendmannschaft am Jugendspielbetrieb teilnehmen. Diese Vereine haben zum Bezirksjugendtag
jeweils einen Delegierten zu entsenden. Es besteht
Anwesenheitspflicht der Delegierten während der
Anträge zum Bezirkjugendtag müssen bis spätestens 18.Juni 2012 beim Bezirksjugendreferenten
eingehen. Alle Anträge müssen mit einer schriftlichen Begründung versehen sein.
Peter Iberl – Jugendreferent Unterfranken
Nr.5/2012
Unterfranken
Seite32
32
Seite
und eine Erhöhung der Meldegelder wird vorläufig
nicht erforderlich.
Einen herzlichen Dank richte ich an meine Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit und an
alle, die den Basketballsport im Bezirk Unterfranken durch ihr ehrenamtliches Engagement im Verband und in ihren Vereinen ermöglichen.
Dr. Martin Vocke
BBV Bezirk Unterfranken
Vorsitzender
Protokoll des
Bezirkstages
TOP 1: Eröffnung und Begrüßung: Bezirksvorsitzender Dr. Vocke eröffnet den Bezirkstag und begrüßt die erschienenen Delegierten und Vorstandsmitglieder. Weiter begrüßt Dr. Vocke den Vorsitzenden des BLSV Bezirk Unterfranken, Herrmann
Roos, BBV-Präsident Dr. Winfried Gintschel und
BBV-Vizepräsident Robert Daumann.
Dr. Gintschel ermahnt die Vereine, sich auf die
gesellschaftlichen Veränderungen einzustellen, neue
Wege der Kooperation zu beschreiten und die Zusammenarbeit mit den Schulen zu intensivieren.
TOP 2: Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung: Einladung zum Bezirkstag: BayernBasket 1/2012.
Keine Einwendungen gegen die ordnungsgemäße
Einberufung.
TOP 3: Ehrungen: Heid ehrt Bernd Jäger, der seine
Karriere beendet, für 38 Jahre Schiedsrichtertätigkeit im Bezirk Unterfranken und übereicht ihm ein
Präsent des Bezirks.
Eichert überreicht Urkunden an die Gewinner des
Bezirkspokals und die Meister der bezirklichen Seniorenligen.
TOP 4: Bericht des Bezirksvorsitzenden
TOP 5: Aussprache zu dem Bericht des
Bezirksvorsitzenden und den schriftlich vorgelegten Berichten
TOP 6: Bericht der Kassenprüfer: Die Kassenprüfung durch die Kassenprüfer Forg und Huppmann
hat keinen Anlass für Beanstandungen ergeben hat.
Huppmann empfiehlt, den Kassenreferenten zu entlasteten.
TOP 7: Feststellung der Stimmrechte: Zahl der
anwesenden und stimmberechtigten Delegierten: 64
TOP 8: Genehmigung der Jahresrechnung 2011:
Die Jahresrechnung 2011 wird einstimmig genehmigt.
TOP 9: Entlastung der Vorstandschaft: Der Vorstand wird einstimmig entlastet.
TOP 10: Genehmigung des Haushaltsplans 2012:
Der Haushaltsplan 2012 wird einstimmig genehmigt.
BAYERN-BASKET
Bezirkstag 2012– Anwesenheitsliste:
Vorstand: Dr. Martin Vocke (Bezirksvorsitzender), Walter Erhard (Ehrenvorsitzender), Volker
Eichert (Sportreferent), Gerald Rakow (Schiedsrichterreferent), Peter Iberl (Jugend- und
Schulsportreferent), Bernd Kleinhenz (Kassenreferent), Ferdinand Michel (Trainerreferent), Heribert
Strykowski (Breitensportreferent)
Kassenprüfer: Klaus Huppmann
Gäste: Dr. Winfried Gintschel (BBV-Präsident), Robert Daumann (BBV-Vizepräsident), Herrmann
Roos (BLSV Vorsitzender Unterfranken), Roland Heid (Ehrenmitglied der SRK)
Vereine:
Delegierte:
TSV 1863 Amorbach
TB 1900 Arnstein
DJK 1922 Aschaffenburg
TuS Damm Aschaffenburg
SV Brendlorenzen
TV Burgsinn
SG 1912 Dittelbrunn
BG Elsenfeld/Großwallstadt
SV Germania Erlenbach
TV 1897 Goldbach
TSV Grombühl
TSV 1884 Karlstadt
SV 1946 Kürnach
TSV 1912 Langenprozelten
KUSG Laufach
TV 1884 Marktheidenfeld
DJK Egbert-Gymn. Münsterschwarzach
SV 1959 Oberdürrbach
TV 1862 Ochsenfurt
SG Oerlenbach-Ebenhausen
DJK Schweinfurt
TG Schweinfurt
TG 1877 Veitshöchheim
SV Waldbrunn
TSG Waldbüttelbrunn
TSV Wiesentheid
DJK Würzburg
SC Heuchelhof Würzburg
Würzburg Baskets
Würzburg Baskets Akademie
SF Waschküch Würzburg
TG Würzburg
TG 1862 Zell
Joris Gurka, Qi Birg
Gürcan Erdinc, Markus Merklein
Horst Stuhlmann, Ulf Stuhlmann
Christian Zang, Sebastian Glosemeier
Susanne Kortmann, Reiner Kortmann
Thomas Herget, Simon Herget
Harald Dorsch
Bernd Weigelt, Ralf Oberle
Bernhard Löhlein, Lothar Biernoth
Lennart Gram
Burkhard Fuchs, Raphael Myhres-Kukuk
Peter Wenger, André Maier
Sebastian Forg, Johannes Weisenseel
Peter Haberberger, Anton Schiebel
Urs Roither, Christian Fries
Fabian Barthel, Walter Roth
Brigitte Feldlin-Hansel, Katrin Baumeister
M. Zimlich, U. Büsker
Gabriele Ilg, Silke Helmerich
Olaf Röttiger, Alexander Röttiger
Klaus Huppmann, Hans-Christian Steinbach
Jan Krause, Stefan Nörl
Andreas Feiler, Roland Heid
Yvonne Lutz-Bolz, Rocky Voisine
Dörthe Leopold, Jürgen Henneberger
Ulrich Schwarz, Ulrich Halbritter
Franziska Breidenbach, Christine Herbert
Christian Kleider, Benedikt Dreier
Harald Borst, Manfred Graus
Jochen Bähr, Simon Wagner
Christian Straus, Markus Holste
Jürgen Cymara, Florian Kirchhof
Susanne Simon, Jason Gandy
TOP 13: Beschlussfassung zu den Anträgen:
Antrag 1 (TuS Aschaffenburg Damm):
Der Bezirkstag möge beschließen, das Förderkonzept der unterfränkischen Schiedsrichterkommission für Schiedsrichter zu unterstützen und die
dafür benötigten Gelder in Höhe von 750 Euro bereitzustellen.
Abstimmungsergebnis: Ja: 60, Nein: 2, Enthaltungen: 2. Antrag angenommen.
ANTRAG 2 (TuS Aschaffenburg Damm):
Der Bezirkstag möge beschließen, § 60 des Strafenkatalogs, Verstoß gegen die Schiedsrichterauflage von derzeit 125 Euro auf 175 Euro anzuheben.
Abstimmungsergebnis: Ja: 39, Nein: 20, Enthaltungen: 5. Antrag angenommen.
TOP 11: Wahlen: Wahlergebnisse (alle einstimmig):
Sportreferent: Volker Eichert
Sportausschuss: Gaby Ilg
Pressereferent: André Maier
Antrag 3 (Bezirksvorstand):
Der Pressereferent, der auch die Erstellung der
Unterfrankenseiten für die BayernBasket übernimmt, erhält eine Ehrenamtspauschale von 500 €.
Abstimmungsergebnis: Ja: 64, Nein: 0, Enthaltungen: 0. Antrag angenommen.
TOP 12: Wahl der Delegierten zum BBV-Verbandsausschuss am 06.05.2012: Wahlergebnis
(einstimmig): Walter Erhard, Volker Eichert, Martin
Vocke
Antrag auf Anpassung des Haushaltsplans (Bezirksvorstand):
Im Hinblick auf den angenommenen Antrag 1
stimmt der Bezirkstag dem Antrag des Vorstands, im
Haushaltsplan 2012 die Position „SR-Sichtung und
Förderung“ auf 1.500 € und die Position „Entnahme
Rücklagen“ auf 1.600 € zu erhöhen, einstimmig zu.
TOP 14: Termin Bezirkstag 2013: Dr. Vocke gibt
als voraussichtlichen Termin den 14.04.2013 bekannt. Die förmliche Einladung wird wie üblich
über BayernBasket erfolgen.
TOP 15: Sonstiges: Breitensport: Der SV Erlenbach
richtet am 16.06.2012 ein Ü40-Turnier aus. Meldungen bis 31. Mai an Breitensportreferent Strykowski.
Zur Unterstützung des Schiedsrichterförderkonzepts kündigt Dr. Gintschel eine Spende von 250 €
an.
Würzburg, 02.05.2012
gez. Dr. Martin Vocke,
(Versammlungsleiter und Protokollführer)
Den offiziellen Teilnehmern steht das Recht des
Einspruchs gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit des Protokolls zu. Der Einspruch muß innerhalb
einer Frist von vier Wochen beim Bezirksvorsitzenden eingelegt werden, eine Begründung und die
gewünschte neue Formulierung enthalten. Die Frist
beginnt mit Veröffentlichung des Protokolls in der
BAYERN-BASKET.
BAYERN-BASKET
Unterfranken
Nr.5/2012
Seite 33
Aus den Pokal-Wettbewerben
Grombühl und Münsterschwarzach erfolgreich
Würzburg. Der Herren-Bezirksligist Grombühl
hat sich im Finale gegen den ungeschlagenen Meister der Bezirksklasse TSV Lohr mit 70 : 59 durchgesetzt. Während Grombühl sehr ausgeglichen
besetzt ist und in dieser Saison Vizemeister der Bezirksliga wurde, steht und fällt das Lohrer Spiel mit
ihrem Topwerfer Virginius Zilinskas. Der ehemalige
Topscorer der Regionalliga 2 spielt seit vergangener
Saison für den TSV Lohr und führte das Team zur
Meisterschaft der Bezirksklasse.
Im Finale zeigte sich eben dieses Bild. Während
Grombühl auf allen Positionen punktete, lief das
Lohrer Spiel hauptsächlich über Zilinskas. Aufgrund
seines 3. Fouls zu Beginn des 2. Viertels verbrachte Zilinskas das 2. Viertels jedoch zumeist auf der
Bank. Diese Phase nutzte Grombühl um ab der 13.
Minute mit einem 22 : 4 - Lauf bis zur Halbzeit die
Weichen auf Sieg zu stellen. Zur Halbzeit war wohl
jeder der 200 Zuschauer, darunter 30 Lohrer Fans,
in der stimmungsvollen Halle davon überzeugt, dass
das Spiel entschieden sei. Dies sollte sich jedoch
als Irrtum darstellen. Denn in der zweiten Halbzeit
schaffte es Lohr durch eine engagiertere Verteidigungsarbeit, deutlich weniger Ballverluste und effizienten Einsatz ihres Topscorers den Rückstand bis
auf drei Punkte (36. Minute) zur verringern.
Dann jedoch folgte in der 37. Minute beim Stand
von 54 : 57 aus Lohrer Sicht das 5. Foul von Zilins-
kas und der Angriffswirbel des TSV Lohr versiegte.
Grombühl nutzte in der Folgezeit die Freiräume unter dem Korb, erzielte dort leichte Punkte, traf von
außen freie Dreier und stellte den Endstand mit einem 13 : 5 - Lauf her.
Auch die Versuche der Lohrer Spieler durch taktische Fouls die Spielunterbrechungen zu ihren Gunsten zu nutzen, verpufften. Am Ende gewann Grombühl verdient, auch wenn der Spielausgang offen
gewesen wäre, wenn, ja wenn ...
.....Doch das war den Spielern aus Grombühl egal,
sie feierten im Mittelkreis ihren Pokalsieg.
Beste Scorer:
TSV Grombühl: Tuscherer 17, Ripka 13, Lopez
Sanjuro 12, Hubertus 11
TSV Lohr: Zilinskas 32, Schönmeier 8
Würzburg. Vor einer Kulisse von 80 Zuschauern
fand das Damenfinale des diesjährigen Bezirkspokals in Würzburg statt. Die beiden Bezirksklassisten
Münsterschwarzach und TG Würzburg 3 hatten
sich für das Finale qualifiziert. Münsterschwarzach
ging als frischgebackener Meister der Bezirksklasse in das Finale, auch wenn die TGW während der
Spielrunde ein Spiel für sich entscheiden konnte.
In eigener Sache
Bis zum ersten Viertel verlief die Partie sehr ausgeglichen - 13 : 12 für die TGW. Was dann folgte,
kennt man jedoch eher vom Tennisturnier in Wimbledon - nämlich eine Regenunterbrechung. Das
Hallendach der FKG-Halle schien dem starken Regen nicht gewachsen zu sein und zeigte erste Lücken. Die Wasserlachen auf dem Spielfeld machten
ein Weiterspielen zunächst unmöglich. Während die
Schiedsrichter zusammen mit den Verantwortlichen
über den weiteren Verlauf diskutierten, hatte der
Wettergott ein einsehen und der Regen ließ nach.
Die Spielerinnen der TGW schienen mit der Regenunterbrechung nicht so gut klar zu kommen wie die
Münsterschwarzacherinnen. Denn diese konnten
sich mit einem 11 : 0 - Lauf bis zur 17. Minute auf
23 : 13 absetzen. Im weiteren Spielverlauf lag Münsterschwarzach konstant vorne, mal mit sechs, mal
mit 12 Punkten. Mitte des 4. Viertels war die Partie
spätestens entschieden, denn da betrug der Abstand
zwischen beiden Teams 20 Punkte.
Nach 40 Minuten hatte Münsterschwarzach mit 67
: 48 gewonnen und hielt verdient den Bezirkspokal
in Händen.
Beste Scorerinnen:
TGW 3: Schöfer 16, Suroyi 12, Graf 8
Münsterschwarzach: Barthel 12, Hering 10,
Wucherer 10
Aus dem Schulsport
Auf den Spuren
von Dirk Nowitzki
Der Bezirk Unterfranken hat seit dem Bezirkstag 2012 wieder einen Presseverantwortlichen. Ich heiße
André Maier, komme vom TSV Karlstadt und übernehme ab sofort die Aufgaben des Pressereferenten. Für
die Bayernbasket bin ich ab der Juni-Ausgabe verantwortlich. Neben meiner Tätigkeit als Pressereferent
spiele ich selbst noch beim TSV Karlstadt in der Bezirksliga. Ich möchte auf diesem Weg gleich um eure
Unterstützung in Form von Berichten und Bildern werben, um den unterfränkischen Teil der Bayernbasket
ansprechend und interessant zu gestalten. Ich bin ab sofort über presse@ufr-basketball.de erreichbar. Die
weitere Erreichbarkeiten findet ihr im Internet bzw. im Handbuch.
André Maier
Oerlenbach: Zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf,
vier, drei, zwei, eins hallte es in großem Chor durch
die Hegler-Halle beim Basketballfest der Grundschulen des Landkreises, ehe die Schlusssirene viele
Matches beendete. Und alle waren begeistert, um
sich auf den Spuren von Dirk Nowitzki auszutoben.
233 Kinder der dritten und vierten Klassen der
Grundschulen Münnerstadt, Thulbatal, Elfershausen/Langendorf und Oerlenbach machten bei Dribbelstaffeln, Passen und Fangen, Korbwerfen sowie
Kurzturnier unter der Regie von Christine Kleinhenz
als Leiterin des Arbeitskreises Schulsport und Udo
Kratzert, Kreisobmann Basketball, mit. Sie teilten
die Kinder in zwölf Mannschaften, bunt gemixt aus
den einzelnen Schulen, ein. Kratzert musste nicht
zweimal bitten wenn er aufforderte: „Jetzt feuert
die Mannschaften nochmals an!“ Zu lautem Zählen
der letzten Sekunden und rhythmischem Klatschen
mobilisierten die Mädchen und Jungen ihre letzten
Kraftreserven, um für ihr Team möglichst viele
Punkte zu ergattern.
„Ihr habt alle ganz toll mitgemacht“, lobte Frau
Kleinhenz bei der Siegerehrung, bei der alle Mannschaften – nummeriert von 1 bis 12 – mit Urkunden
und kleinen Sachpreisen belohnt wurden. Der Titel
fiel an das Team 12, zusätzlich bedacht mit „Goldmedaillen“.
Den Rahmen für das Basketballfest gestalteten
die Oerlenbacher unter ihrem Erfolgscoach Peter
Iberl. An der Theke servierten die Helfer Kaffee
und Kuchen sowie belegte Brötchen und Getränke.
Andere hielten die Ergebnisse fest und erstellten die
Auswertung. Einmal mehr bereicherte die Ganztagesschule unter Silke Zänglein als Cheerleaders.
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Schwaben
BAYERN-BASKET
Schwaben Basket
Die offizielle Homepage des Bezirks Schwaben www.schwabenbasketball.de
Helmut Sendldorfer, Stefan Scherer, E-Mail: pressereferent@schwabenbasketball.de
Beiträge und Bilder müssen frei sein von Rechten Dritter. Veröffentlichte Artikel geben nicht
zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Eventuelle Kürzungen behalten wir uns vor.
Dabei sein ist alles!
U19-Basketballmädchen des TSV Diedorf bei der bayerischen Meisterschaft chancenlos
Den Korb im Visier: Emma Augustin
(sfn) Die weibliche U19-Basketball-Jugend des
TSV Diedorf blieb bei der bayerischen Meisterschaft in Bad Aibling wie erwartet sieglos. Das
junge Team von Patrick Aust und Stefan Micheler ging als krasser Außenseiter und stark ersatzgeschwächt ins Turnier.
Beim ersten Gruppenspiel traf man auf den TSV
Weissenburg, dem Meister aus Mittelfranken.
Nach gutem ersten Viertel (10:15) zeigte sich
dann deutlich die spielerische und treffsichere
Überlegenheit des Gegners. Punkt für Punkt
zog man davon und ließ den tapfer kämpfenden
Schmuttertalerinnen bei der 21:62 (12:32)-Niederlage keine Siegchance. Beim zweiten Gruppenspiel gegen den Turnierfavoriten und Gastgeber Bad Aibling wurden dann deutliche Grenzen
gesetzt. Körperlich, spielerisch sowie technisch
war man dem Gegner unterlegen. Zumindest
kämpferisch versuchte man dagegen zu halten.
Vor einer beeindruckender Kulisse setzte es dann
eine deftige 8:116 (4:62)-Niederlage gegen einen
übermächtigen Gegner, der sich in den letzten
Jahren oftmals in der Süddeutschen Meisterschaft qualifizieren konnte.
Einen Tag später musste man im Plazierungsspiel gegen die DJK Don Bosco Bamberg antre-
ten. Gegen den Meister aus Oberfranken wollte
man nun eine bessere Leistung zeigen. In einem
Spiel ohne große taktischer Vorgaben unterlagen
die Diedorfer Mädchen zwar mit 26:66 (10:33),
zeigten dabei jedoch die beste Turnierleistung.
Obwohl die Bambergerinnen körperlich deutlich
überlegen waren, gelangen immer wieder einige
tolle Spielzüge.
„Obwohl wir eigentlich ohne Siegchance waren,
war es eine tolle Sache, gegen solch starke Gegner eine Chance zu bekommen“, bilanzierten die
beiden Coaches nach dem Wochenende.
TSV Diedorf: Augustin (4/4/4), B. Giestel
(0/2/6), Rothschild (0/0/0), Sumser (6/0/4), Krauß
(0/2/2) und Schoger (11/0/10).
Spielszene bei der Bayerischen Meisterschaft: TSV Diedorf gegen die DJK Don Bosco Bamberg
BAYERN-BASKET
Schwaben
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DJK-Nachwuchs trumpft auf
U16-Jugend der DJK Kaufbeuren gewinnt Kreisliga-Meisterturnier
Es ist zwar nur ein inoffizieller Titel, doch für
diese Saison darf sich der Basketballnachwuchs
der DJK Kaufbeuren bester schwäbischer Kreisligist der U16-Junioren nennen.
niertag anstrengend ist“, sagte Spielleiter und
DJK-Abteilungsleiter Mike Lippert. Er wolle sich
dafür einsetzen, dass es künftig offiziell diese
Meisterschaft am Saisonende gibt.
Auf Einladung der Kaufbeurer trafen sich die
besten Kreisligisten des Bezirks in der Schraderhalle: Gastgeber DJK Kaufbeuren als Meister
der Kreisliga Süd, der Nord-Meister TSV Wemding und der Vizemeister der Kreisliga Mitte
BSC Wertingen (Meister TSV Diedorf konnte
kein Team stellen). Beim Turniermodus „Jeder
gegen Jeden“ über zweimal 40 Minuten setzten
sich die DJK-Jungs um Trainer Hansi Sauter mit
zwei Siegen vor Wemding und Wertingen durch.
Während der BSC Wertingen im ersten Spiel nur
durch seinen Topspieler Ephraim Schmidt-Riese
(67 Punkte) gefährlich war, setzte die DJK, angeführt von Spielmacher Magnus Sauter (44
Punkte), auf Team-Basketball. Das zahlte sich
am Ende aus: Das DJK-Kollektiv gewann gegen Wertingen mit 103:88. Beim Duell zwischen
Wertingen und dem TSV Wemding trumpfte vor
allem Felix Hagenberger auf: Der Wemdinger
führte seine Mannschaft mit 56 Punkten zum
101:93-Sieg. Hagenberger wurde später auch
zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt.
Im entscheidenden Spiel um den Turniersieg
behielt die DJK gegen Wemding mit 75:63 die
Oberhand. Die spannende Partie bot zahlreiche
Führungswechsel und tollen Jugend-Basketball.
Als mit Hagenberger Wemdings Bester verletzt
ausschied, nutzten die jungen DJK-Korbjäger
diesen Vorteil und sicherten sich durch einen
starken Schlussspurt den Platz auf dem obersten
Treppchen. „Das hat allen Beteiligten sichtlich
Spaß gemacht, auch wenn so ein langer Tur-
Dass beim Basketball nicht die Größe entscheidend sein muss, zeigte der Wemdinger Stefan
Dinkelmeier. Der kleinste Spieler des Turniers
landete beim Dreier-Wettbewerb unter dem
Jubel der rund 50 Zuschauer in der Halle auf
Rang zwei. Bester Distanzschütze war Magnus Sauter von der DJK, der dritte Platz ging
an Felix Hagenberger (Wemding).
Stefan Dinkelmeier, Magnus Sauter und Felix Hagenberger
Nr. 5 / 2012
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Schwaben
BAYERN-BASKET
Wahrlich meisterlich!
Die Bezirksliga-Damen des TSV Sonthofen steigen in die Bayernliga auf
Meisterteam des TSV Sonthofen - im Bild v.l.: Steffi Maier (15), Inge Badzim (9), Steffi Schild (7), Kathi Wolf (13), Judith Hopf (14),
Dani Röhrl (5), Tanja Haidl (6), Annette Beckers (4), Maren Büchner (12), Tanja Lipp (10) - Trainer Andi Böck fehlt.
Kreisliga-Meister: TSV Diedorf (oben) und die DJK Kaufbeuren
BAYERN-BASKET
Oberpfalz
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Redaktion:
Tobias Schwarzmeier, Hans-Trottmann-Str. 5, 92660 Neustadt a.d. Waldnaab
Telefon: 09602/ 92 02 30 oder 0163/8 52 97 46 - Fax: 0961/ 85 55 55 76
E-Mail: tobias.schwarzmeier@gmx.de
TSV-Korbjäger schaffen Klassenerhalt
Verdienter 70:54-Sieg im Abstiegsfinale bei der TG Landshut - Souveräne Mannschaftsleistung
Schwandorf. Der TSV Schwandorf spielt auch in
der nächsten Saison in der Bayernliga. Durch einen
umkämpften 70:54-Erfolg in Landshut erreicht die
Mannschaft von Trainer Carol Prainer das Saisonziel Klassenerhalt und beendet ihre erste Bayernligasaison auf einem guten 8. Platz.
Das Spiel in Landshut hatte für beide Teams Endspielcharakter: Zwar war durch die komplizierte
Abstiegsregelung nicht sicher, dass der Verlierer
absteigt. Allerdings konnte der Sieger der Begegnung für die nächste Bayernligasaison planen. Die
Schwandorfer mussten für diese wichtige Partie je-
doch erneut auf zahlreiche Spieler verzichten. Mit
Andreas Schindwolf, Johannes Paar, Jonas Ruhland, Eddie Lamar und Alexander Schneider fehlten gleich fünf Leistungsträger. Tobias Ruhland
dagegen konnte überraschend mitspielen.
Die Landshuter Spieler hingegen verloren langsam
die Geduld. Am Ende stand ein verdienter 70:54Erfolg für die Gäste. Bemerkenswert war der Einsatz von Sebastian Fischer, der trotz Platzwunde
weiterspielte.
Die Partie startete zerfahren und es konnte sich
auch kein Team absetzen. Zur Pause führte
Schwandorf mit 29:28. Auch in der zweiten Hälfte
war es zunächst ein enges Spiel. Die Schwandorfer
ließen sich dann immer weniger vom Kampfgeist
der Gastgeber beeindrucken und spielten souverän
ihren Basketball weiter.
Für den TSV Schwandorf spielten: Johannes
Pflamminger (16 Punkte), Alwin Prainer (12), Stefan Beer, Dominik Zeitler (je 9), Sebastian Fischer,
Tobias Ruhland (je 8), Stefan Münch (7), Johannes
Schmid (1).
Johannes Paar
Neustadt siegt mit Wehmut
DJK nach 75:65-Erfolg gegen Waldbüttelbrunn Bayernliga-Dritter
Neustadt/WN. Es war ein versöhnlicher Saisonabschluss. Mit dem 75:65-(38:38) Sieg bei der
TSG Waldbüttelbrunn sicherten sich die Neustädter Basketballer einen überragenden dritten Platz
in der Bayernliga Nord. Und doch werden sich einige beim Blick auf die Schlusstabelle insgeheim
die „Was wäre, wenn ...“-Frage stellen.
Denn letztlich entschied bei exakt gleichen Punkten und Korbdifferenz mit dem Zweiten Don Bosco
Bamberg der direkte Vergleich die Aufstiegsfrage
zugunsten der Franken. Dennoch: Obwohl es bereits vor dem letzten Spiel auch rechnerisch keine
Aufstiegschance mehr gab, wollte die DJK die beste Saison der Vereinsgeschichte würdig abschließen. Dabei war die umkämpfte Begegnung gegen
die TSG vor allem harte Arbeit.
In einer ausgeglichenen Partie ohne spielerische
Höhepunkte konnte sich lange kein Team einen
größeren Vorsprung herausarbeiten. Erst drei Minuten vor Schluss, beim Stand von 63:57, nutzte die
DJK einige Ballverluste der Hausherren zu einfachen Körben und nahmen verdient die Punkte mit
nach Hause. „Wir haben dank einer sehr starken
Verteidigungs-Leistung gewonnen“, lobte DJKCoach Stefan Rupprecht. Die war auch nötig, denn
TSG-Center Burkhard Steinbach war nur schwer
zu stoppen. In der Offensive hielten meist die konstantesten DJK-Spieler im Saisonverlauf, Tobias
Merkl und Lukas Bieber (je 18 Punkte), dagegen.
„Die Chancenauswertung war wieder katastrophal,
selbst bei den Korblegern. Die schwache Wurfquote in der Rückrunde hat uns letztendlich auch den
Aufstieg gekostet“, analysierte Rupprecht, der aber
insgesamt mit der Saison hochzufrieden sein kann.
Denn kaum einer hatte sein junge Team auf der
Rechnung, das mit überragenden Leistungen (als
einzigem Team gelang ein Sieg gegen Meister TTL
Bamberg II) Akzente setzte und sein Potenzial für
die kommenden Spielzeiten andeutete.
Tobias Schwarzmeier
Der „MVP“ in der besten Saison der DJK-Geschichte: Tobias Merkl.
Bild: Schwarzmeier
Nr.5/2012
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Oberpfalz
BAYERN-BASKET
Die Spieler des TB
Weiden II und des
ASV Cham feierten
das mitreißende Bezirkspokalfinale 2012.
TB-Basketballer holen Bezirkspokal
Weidener „Zweite“ mit klarem 88:64-Finalsieg über ASV Cham - Beide Finalisten kampflos ins Endspiel
Weiden. Das größere spielerische Potenzial war
am Ende entscheidend. Das mit einigen Routiniers aufgewertete Bezirksligateam des TB Weiden
gewann das Bezirkspokal-Finale mit 88:64 (34:39)
souverän gegen Ligakonkurrenten ASV Cham.
Gegen die beiden sehr
kompakt
stehenden
Abwehrreihen war es
oft sehr schwer durchzukommen. Bilder (4):
Tobias Schwarzmeier
Auch wenn die Weidener, zumal in eigener Mehrzweckhalle, klar favorisiert waren, entwickelte sich
vor über 100 Zuschauern eine über weite Stecken
ausgeglichene Partie. Obwohl ersatzgeschwächt
angetreten gaben sich die Chamer mit Topscorer
Sebastian Anwander (21 Punkte) gegen den Favoriten nie auf, nutzen ihre Größenvorteile unter den
Körben geschickt aus und machten das Spiel unerwartet spannend.
Beide Finalisten waren nach Absagen vom SV Auerbach und dem Bezirksligateam der Regensburg
Baskets - Letztere erst am Abend zuvor - in den
Halbfi nalansetzungen kampflos ins Endspiel eingezogen. Doch eine mögliche fehlende Dynamik,
die die beiden verbliebenen Teams im Laufe eines Final-Four-Turniers aufnehmen, war bei den
Mannschaften im Endspiel nicht auszumachen.
In einer ansprechenden und emotionalen Begegnung boten die Spieler einen großen Kampf. Doch
die längere Bank und die höherklassige Erfahrung
Verkaufte sich gut, der Underdog aus Cham.
einiger Spieler wie Darron McDuffie oder Roland
Meier entschied den Pokalfight zugunsten des TBTeams um Captain Andreas Nagel (17 Punkte).
Eine kurze Phase machte am Ende den Unterschied
aus: Binnen fünf Minuten und sieben Punkten von
Marques Berry (insgesamt 18) setzte sich der TB
im dritten Viertel vorentscheidend mit zwölf Punkten ab und brachte danach den ersten Pokalsieg des
Teams sicher nach Hause.
Tobias Schwarzmeier
Den Zuschauern in der Weidener Mehrzweckhalle gefiel das Finale.
BAYERN-BASKET
Oberpfalz
Nr.5/2012
Seite 39
Grünen Vipern den Zahn gezogen
SG Weiden/Neustadt Bezirkspokalsieger der Damen - Klarer 81:52-Finalerfolg der Gastgeberinnen
Neustadt/WN. Der Favorit hat sich durchgesetzt.
Die Basketballerinnen der SG Weiden/Neustadt
feierten in eigener Halle den ersten Sieg im Bezirkspokal für beide Vereine. Das Team von Coach
Stefan Merkl bezwang die „Green Vipers“, ein aus
Burglengenfelder und Schwarzenfelder Spielerinnen zusammengesetztes Kreisligateam, am Ende
deutlich mit 81:52 (33:21).
Die größere Erfahrung entschied am
Ende das Bezirkspokalfinal zugunsten
der favorisierten SG
Weiden/Neustadt/
WN (am Ball Daniela
Hirsch). Bild: Alfred
Schwarzmeier
„Nach der knappen Niederlage im letztjährigen
Endspiel haben sich die Mädchen den Titel verdient. Außerdem ist es ein Trostpflaster für den
nur knapp verpassten Aufstieg in die Bayernliga“,
freute sich Merkl mit seinen Spielerinnen, die als
Vizemeister der Bezirksliga Mittelfranken/Oberpfalz klar favorisiert waren. Dennoch war der Titelgewinn kein Selbstläufer. Beide Finalisten zeigten,
dass sie derzeit das Beste im Oberpfälzer Frauenund Mädchenbasketball repräsentieren und boten
den Fans ein spielerisch ansprechendes Duell mit
gelungenen Aktionen.
Doch obwohl sich die jung aufgestellte SG TV Burglengenfeld/FC Schwarzenfeld, die in leicht veränderten Besetzungen die Bezirksmeistertitel in der
U17 und U19 holte, ordentlich verkaufte, machte sich der Klassenunterschied von zwei Ligen
schließlich bemerkbar. Bereits im ersten Viertel
fiel eine Vorentscheidung zugunsten der Neustädterinnen. Ein 16:0-Run zum Viertelende hin sorgte
für einen komfortablen 23:5-Vorsprung.
Doch die Vipern von Coach Michael Dirmeier, die
sich langsam an die andere Gangart auf dem hohen Niveau gewöhnten, bissen zurück. Angetrieben von Centerin Stephanie Brendel (19 Punkte)
und Captain Ina Feistenauer (16) spielte der Underdog gegen die etwas nachlassenden Gastgeberinnen couragiert und überzeugte vor allem unter
dem Korb. So gelang es sogar, das zweite Viertel
mit 16:10 für sich zu entscheiden und den Rückstand Ende des dritten Viertels auf elf Punkte zu
begrenzten.
Doch nach einer Standpauke von Stefan Merkl legte der Bezirksligist den Schalter um und erschwer-
te dem jüngeren Team zunehmend den Spielaufbau. Marina Schmeidl (19 Punkte) setzte ihre Gegenspielerin auf der Aufbauposition stärker unter Druck und erzwang einige Steals, die in einfache Punkte umgesetzt wurden. Julia Buchmann
(16 Punkte) war unter dem Korb nicht zu stoppen,
während Captain Mariella Würth (14 Punkte) sicher aus der Distanz traf.
Doch auch wenn der Vorsprung nun kontinuierlich
zum „standesgemäßen“ Endstand hin anwuchs,
waren auch die Gäste nicht unzufrieden. Haben
sie doch - wie die SG - nachdrücklich bewiesen,
dass der Damen-Basketball in der Region wieder
im Aufwind ist.
SG Weiden/Neustadt: Marina Schmeidl (19 Punkte/3 Fouls), Susanne Reichenberger (8/1), Daniela
Hirsch (8/0), Mariella Würth (14/2), Nadja Staschewski (2/0), Claudia Weidner (2/1), Abigail
Moreland (6/4), Nadine Scharnagel (6/4) und Julia
Buchmann (16/3).
Tobias Schwarzmeier
Nach einigen knappen Endspiel-Niederlagen in den vergangenen Jahren durfte Marina
Schmeidl (oben) den Pokal vom Sportreferenten
Matthias Wolf für ihr Team (links) in Empfang
nehmen.
Bilder (2): DJK Neustadt
Nr.5/2012
Seite 40
Oberpfalz
BAYERN-BASKET
Kontakt zum Ball nicht verlieren
Bayreuther Profis führen an der Fichtelnaabtalschule in die Geheimnisse des Basketballs ein
Ebnath. Schüler für Basketball begeistern. Das
will Bundeligist BBC Bayreuth unter dem Motto „BBC@school“. Schon länger sind Bayreuther
Profis an den Schulen der Region zu Gast, um die
Werbetrommel zu rühren. Auch in diesem Jahr
statteten zwei Spieler der Fichtelnaabtalschule einen Besuch ab. Dabei lernten die Schüler spielerisch, mit dem Basketball umzugehen. Ziel der Aktion war, die Jugendlichen an den Basketballsport
mit all seinen Facetten heranzuführen.
Jeweils 25 Schüler der Grund- und Mittelschule
kamen in den Genus einer 60 minütigen exklusiven Trainingseinheit in der Turnhalle des jeweiligen Schulhauses. Auch die Zuschauer waren be-
geistert. Sean McCaw, der Jugendtrainer des Vereins, versteht es ausgezeichnet, mit Engagement
und Witz Begeisterung zu wecken. Schon vor dem
Besuchstag waren die Kinder gespannt, wer mittrainieren und welche Klassen zumindest zuschauen durften. Den Bayreuther Coach begleiteten Profi Osvaldo Jeanty und Sinan Durant aus der Bayreuther Jugend. Beide erläuterten die Grundlagen:
immer den Kontakt zum Ball wahren, nie den Ball
aus den Augen verlieren. Leichter gesagt als getan,
wenn zwei 2,04 Meter und 1,89 Meter große Profis
die Gegener sind.
So blieben die Schüler auch beim Spiel Alle-gegenEinen chancenlos. Doch das macht nichts, denn ge-
gen solche Größe macht das Verlieren nichts. Als
Erinnerung an das Training gab es noch Autogramme - nicht nur auf die mitgebrachten Autogrammkarten und Team-Poster.
Seminarrektorin Annette Spreitzer-Hochberger,
die neue Schulsportreferentin des Bayerischen
Basketball Verbandes im Bezirk Oberpfalz, überreichte einen Ball, den die Bayreuther auch signierten. Im Namen der Schüler dankte Konrektorin
Sabine Graser und das Lehrerkollegium dem Basketballverein für den erlebnisreichen Tag, den die
Sportlehrkräfte organisiert hatten. Als Erinnerung
an den Besuch durften die Spieler je einen USBStick der Schule mit nach Hause nehmen.
Souverän das Bezirksfinale gewonnen
Basketballer der Krötensee-Mittelschule holen Oberpfalz-Titel - Schwere Nordbayern-Gegner
Sulzbach-Rosenberg. Beim Bezirksfi nale in Regensburg konnte der Krötensee-Mittelschule aus
Sulzbach-Rosenberg keiner das Wasser reichen.
Souverän gewann das Team den Oberpfalz-Titel
der Schulen. Im folgenden Nordbayern-Finale in
Aschaffenburg musste man allerdings die Überlegenheit der Teams aus Nürnberg, Hirschaid und
des Gastgebers anerkennen.
Gegen Tirschenreuth entwickelte sich eine recht
einseitige Partie. Die Herzogstädter führten bereits
zur Halbzeit 18:2 und verwalteten den Vorsprung
sicher. Nachdem auch Regensburg gegen Tirschenreuth gewann, wurde das letzte Spiel zu einem echten Finale um den Titel. Krötensee-Betreuer Bernhard Hirsch warnte zwar, aber dennoch führte eine
gewisse Überheblichkeit zu Ballverlusten, die Regensburg erstaunlich gut nutzte. So lag man mit
5:8 hinten, bevor Martin Becker mit dem Halbzeitgong einen „Wahnsinns-Dreier“ von der Mittellinie
zur 11:8-Führung versenkte. In der zweiten Hälfte
agierten die Spieler um Kapitän Pascal David souverän. Am Ende stand ein deutliches 25:8 und die
Qualifi kation für das Nordbayernfi nale.
Schon beim Einspielen wurde hier klar, dass man
auf diesem Niveau nur schwer mithalten konnte, denn zu der körperlichen Überlegenheit der
Gegner kam noch eine wesentlich größere Mannschaftstiefe. Die Teams aus Nürnberg, Hirschaid
und Aschaffenburg waren zum Teil mit Jugendnationalspielern besetzt. Somit lautete die Devise: Nicht unter die Räder kommen, viel lernen und
Das Team der Krötensee-Mittelschule Sulzbach- Rosenberg.
Spaß haben. Im Auftaktmatch gegen den späteren
Turniersieger Nürnberg, der mit einem 2,04 m großen Nationalspieler auch den Spieler des Turniers
in seinen Reihen hatte, konnten die Sulzbacher
zweistellig punkten. Die Niederlage fiel aber mit
11:43 deutlich aus.
Die zweite Begegnung gegen Aschaffenburg verlief enger, aber in kritischen Situationen waren die
Auswahlspieler mit fairen Mitteln nicht zu stoppen. Endstand: 12:36. In der entscheidenden Partie um den dritten Platz gegen Hirschaid entwickel-
Bild: Hirsch
te sich ein spannender Schlagabtausch. Zwischenzeitlich ging Sulzbach sogar durch einige schöne
Aktionen von Ivan Gomenuk und Martin Becker in
Führung. Zur Halbzeit stand es 17:17 Unentschieden. Noch schien alles möglich. Aber dann brach
Sulzbach kräftemäßig ein, zumal sich Gomenuk
am Sprunggelenk verletzte und Michael Schorich
nicht ins Spiel fand. Hirschaid siegte letztendlich
mit 37:26 vielleicht ein paar Punkte zu hoch, aber
doch verdient.
Bernhard Hirsch
BAYERN-BASKET
Oberpfalz
Nr.5/2012
Seite 41
Streetball-Aktion in
Neustadts Hinterhof
Die Zuschauer dürfen
sich am BürgerfestSamstag in Neustadt
wieder auf spannende
Duelle und hochklassigen Straßen-Basketball freuen. Bild: Tobias Schwarzmeier
Neustadt/WN. Der neue Platz hat sich bewährt.
Auch in diesem Jahr steigt das - mittlerweile 21. Streetballturnier der DJK am Bürgerfest-Samstag
und im Hinterhof des Hotels Grader vor der Pizzeria Messer. Am Samstag, den 14. Juli erwarten
sie wieder spannende Duelle, tolle Zweikämpfe,
schnelle Dribblings und heiße Musik die Fans beim
ältesten Streetball-Event der Region.
Ab 13.30 Uhr können die Zuschauer auf einer Tribüne mitverfolgen, wie die Streetballer auf Körbejagd gehen. Die Wettkämpfe in unterschiedlichen
Alterskategorien erhalten wie schon in den vorigen Jahren eine besondere Note. Denn sie sind Teil
der Streetball-Tour des Bayerischen Basketballverbands. Neben attraktiven Preisen lösen die glücklichen Sieger der einzelnen Altersklasse (Minis,
Jugendliche, Mixed, Erwachsene) daher zugleich
die Tickets für die Bayerischen Streetballmeisterschaften. Straßenbasketball vom Feinsten ist garantiert. Vor den Finalrunden fi ndet wieder ein
Dreier-Shootout statt.
Die Teams können sich noch bis eine halbe Stunde
vor Wettkampfbeginn anmelden.
Weitere Infos und das Teilnahmeformular zum
Download unter: www.basketball-neustadt.de
Tobias Schwarzmeier
3on3-Fortbildung Sieg und Niederlage für SV
Schwarzhofen unterliegt Amberg mit 78:85 - „Zweite“ feiert Erfolg
in Neustadt
Liebe Basketballfreunde,
Der Bayerische Basketball Verband lädt Trainer,
Lehrer und Schiedsrichter zu einer kostenlosen
Fortbildung ,,Schulsport Basketball“ ein. Thema
ist alles rund um die Spielform 3on3. Die Veranstaltung fi ndet in Kooperation mit dem ausrichtenden Verein, der Basketballabteilung der DJK Neustadt a.d. Waldnaab, statt.
Termin: Dienstag, 03.07.2012
Zeit: 18.30 bis 21 Uhr
Ort: Turnhallen des Gymnasiums Neustadt,
Bildstraße 20, 92660 Neustadt a.d. Waldnaab
Das Turnier dauert ca. 3 Stunden. Spielregeln und
Organisationsmaterial stellt der BBV in Kooperation mit dem DBB.
Zielgruppe: U14 und jünger; männlich und weiblich. Die Gewinner jedes Turniers qualifi zieren
sich für den Finalevent (September/Oktober 2012
in Bamberg).
Anmeldung mit Name/Vorname, Verein/Schule, Telefon per Fax an 0951-9151919 oder per EMail: an: florian.gut@bbv-online.de
Für nähere Informationen einfach an den Schulsportreferent des BBV, Florian Gut – mobil
0160/94935676 - oder direkt an die BBV-Geschäftsstelle wenden.
Bayerischer Basketball Verband
Schwarzhofen. In ihrem letzten Saisonspiel verloren die Basketballer des SV Schwarzhofen in heimischer Halle gegen den TV Amberg mit 78:85
nach einer insgesamt sehr passablen Leistung.
Schon vor dem Spiel war klar, dass die Blackbulls
in der Bezirksklasse bleiben würden.
Die US-Amerikaner des TV Amberg führten
durchweg bis Ende des dritten Viertels mit einigen
Zählern. Nach einem 8:2-Run zu Ende des dritten Viertels, abgeschlossen durch einen Dreier von
Captain Peter Scharf, glichen die Blackbulls zum
55:55 aus. Der TV Amberg konterte und ging deutlich mit 60:72 in Front. Doch es wurde noch einmal spannend.
Mit guten Teamplay kam der SV auf 75:78 heran,
ehe Amberg nach taktischen Fouls der Blackbulls
keine Nerven mehr an der Freiwurflinie zeigte. Am
Ende stand es 78:85 für Amberg. Insgesamt spielten die Herren I des SV Schwarzhofen eine sehr
gute Saison, die mit der Vizemeisterschaft in der
Bezirksklasse hinter dem ATSV Tirschenreuth belohnt wurde. In den Spielen der Playoffs waren die
Mannschaften aus der Bezirksliga für das Team
noch etwas zu stark.
Für die Blackbulls spielten Christian Richthammer
(19, 1 Dreier), Peter Scharf (15, 5 Dreier), Christian Scharf (12), Thomas Beer (11, 1 Dreier), Johannes Dietl (11), Julian Auer (6), Christian Deml (2),
Christoph Nickl (2), Martin Richthammer.
Die zweite Mannschaft dagegen bestritt ihr Saisonfi nale erfolgreich und gewann beim bereits fest
stehenden Sieger der Platzierungsrunde III, der SG
Hohenschambach, mit 56:48.
Bis auf Spielertrainer Christoph Lauer konnten die
Blackbulls in Bestbesetzung in dieses Spiel gehen.
Dabei feierte Tobias Mannhart sein Debüt. In den
ersten 15 Minuten wechselte die Führung ständig, ehe ein 13:4-Run für die 37:28-Halbzeitführung der Gäste sorgte. Doch der Vorsprung hielt
nicht lange. Schnell konnte Hohenschambach auf
40:40 im dritten Viertel ausgleichen. Jetzt wurde
die Partie über die Verteidigung von Schwarzhofen
gewonnen. In den letzten 13 Minuten konnten die
Gastgeber nur noch acht Zähler erzielen.
Am Ende stand es 56:48 für Schwarzhofen II, die
die Runde auf dem dritten Tabellenplatz hinter Hohenschambach und Neustadt III abschließen.
Es spielten: Christian Scharf (13, 1 Dreier), Andreas Igl (11, 1 Dreier), Daniel Rapo (10, 1 Dreier), Andreas Beer (8), Christoph Nickl (8), Martin Richthammer (2), Tobias Mannhart (2), Florian
Sorgenfrei, Felix Lennert.
Andreas Igl
Redaktionsschluss
für Oberpfalz- Basket 6/2012:
13. Juni 2012
Nr. 5/2012
Seite 42
Jugend
BAYERN-BASKET
Die Teilnehmer des Camps in Rosenheim, das der Sportbund DJK Rosenheim gemeinsam mit dem FC Bayern München veranstaltete.
Plötzlich machte sogar Defense Spaß
Peak Sport Europe Camp in Rosenheim eine tolle Sache
Ein voller Erfolg war das erste Camp, das der
Sportbund DJK Rosenheim zusammen mit dem FC
Bayern München Basketball durchgeführt hat. 56
Kinder haben sich angemeldet, leider wurden zwei
krank, die anderen waren dafür mit vollem Eifer
dabei. Neun Coaches, die hochmotiviert ans Werk
gingen, sorgten dafür, dass die Kids eine Menge
Spaß hatten und dabei auch noch sehr viel lernten.
Am Vormittag trainierten die begeisterten Kinder
an vier Stationen. Diese wurden jeweils von einem
Trainer der Bayern und einem aus Rosenheim betreut. Da wurde der Wurf, das Passen und Fangen,
und der Korbleger geübt, zusätzlich gab es die Station Athletik, die von Leo Wahlländer, der beim FC
Bayern u.a. auch das Athletiktraining der Jugendbundesliga macht, geleitet.
In der Mittagspause ging ´s ab zum Italiener wo es
zur Stärkung ein leckeres Nudelgericht gab.
Um 13 Uhr dann zurück in der Halle, kam wohl das
Highlight des Camps. Der Überraschungscoach FCB-Profi Darius Hall, begeisterte die Kinder. Er
leitete eine Stunden lang ein Verteidigungstraining
und es war unglaublich, wie viel Spaß den Kindern
plötzlich eine sonst nicht so beliebte Übung in der
Defense machte. Die wollten gar nicht mehr aufhören. Zeit für Fragen an Darius war selbstverständlich auch und natürlich gab der äußerst sympathische US-Boy jedem Camper geduldig ein oder
auch zwei Autogramme.
Danach ging es wieder zu den Stationen, Ballhandling, Jonglieren und Dribbling sowie 2-0/ 3-0 give
and go.
3 vs 3 Spiele , Shoutout usw. kamen auch nicht zu
kurz.
Am Ende des Tages wurden noch tolle Preise , die
der Campsponsor Peak Sport Europe und der Kooperationspartner FC Bayern München Basketball
zur Verfügung gestellt hat, verliehen.
Fazit der Organisatorin Brigitte Burghart-Schmitt:
„Das Camp war überragend, die Zusammenarbeit
mit dem FC Bayern München Basketball klappte
super. Der Chefnachwuchstrainer der Bayern und
JBBL-Trainer Berthold Bisselik stellte ein tolles
Trainingsprogramm zusammen. Peak Sport Europe unterstützte das Camp mit super Shirts für die
Camper und die Trainer, außerdem stellte Peak tolle und hochwertige Preise zur Verfügung.
Das war sicher nicht das letzte Gemeinschaftswerk
des Sportbund DJK Rosenheim und dem FC Bayern
München Basketball, da bin ich mir sicher.“ (BBS)
Das Trainerteam (von links): Berthold Bisselik, Nico Rotter, Leo Wahlländer, Brigitte BurghartSchmitt, Sebastian Schmitt, Philipp Lienemann, Mathias Lenz, Thomas Schmitt, Petar Georgiev.
Fotos: privat
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BAYERN-BASKET
Jugend
Nr. 5/2012
Seite 43
Langeweile ein Fremdwort
CVJM Oster-Basketball-Camp 2012 – 70 Camper vier Tage lang von zehn Coaches betreut
Vier Tage lang drehte sich in München für 70
Camp-Teilnehmer zwischen acht und 18 Jahren
alles um das orangefarbene Leder. Neben hartem
Training, vielen kleinen Contests, einer Menge
Preise, leckerem Essen und sehr viel Lachen kam
eines ganz bestimmt nicht auf: Langeweile!
Am Mittwoch nach Ostern öffnete der CVJM München die Türen für das vierte CVJM BasketballCamp in Folge. Das routinierte Mitarbeiterteam
sorgte dafür, dass jeder Camper bei der Registrierung ein rotes Camp-Shirt, ein Namenstape und einen Flyer des Ausrüsters FOR THREE 43 Basketball mit den diesjährigen Camp-Angeboten erhielt.
Es schien also alles so zu laufen wie immer. Doch
irgendwas war anders: Wo ist Headcoach Zack
Jones? Leider konnte der Ex-NBA Spieler dieses
Mal nicht dabei sein, da er mit seiner Mannschaft,
den San Diego Sol, in die „Final Four“ der American Basketball Assoziation (ABA) eingezogen war
und diese Finalserie unerwartet genau in die CampWoche gelegt wurde. Trotzdem war Jones Teil vom
Camp. An zwei Abenden gab er den Campern via
Skype Tipps fürs Training, beantwortete Fragen,
berichtete von seinen Erlebnissen als NBA-Spieler
und hielt natürlich alle auf dem Laufenden, was die
Final Four Serie der Sols betraf. Trotz Zacks Engagement brauchte der CVJM natürlich angemessenen Trainerersatz – und der war dann auch vor
Ort. Spontan haben sich zwei US-Collegespieler
der Organisation News Release Basketball (NRB)
bereit erklärt, nach Deutschland zu reisen und das
Training zu leiten. Josh Bruno aus New York und
Kenny Robertson aus South Carolina machten
einen fantastischen Job und hatten neben professionellem Training auch jede Menge Spaß mit im
Gepäck!
Für die Camp-Teilnehmer, die bereits das zweite
oder dritte Mal dabei waren, boten Josh und Kenny
eine erfrischende Abwechslung. Bereits das morgendliche Warm-Up beinhaltete sehr anstrengende,
aber auch überaus witzige Aspekte. So sorgte eine
Dribbelübung, bei der man mit dem Allerwertesten
den eigenen Namen schreiben sollte, für allgemeine
Belustigung. Nach dem Warm-Up ging es weiter an
sechs verschiedenen Trainingsstationen. Hier wurde in kleinen Gruppen am eigenen Game gefeilt:
Dribbling, Passing, Shooting, Rebounding, Defen-
se und als Konditionstraining die legendäre PainStation. An den diversen Stationen wurde viel Wert
auf die richtige Technik und persönliches Coaching
gelegt. Nach dem Mittagessen lag das Augenmerk
auf der Gametime. Nach einem kurzen, aber intensiven Aufwärmen wurde in drei leistungsgerechten Gruppen (gemäß der U-12, U-14 und U-18
Ligen) um die Meisterschaft gespielt. Der erste
Camptag stellte dabei eine Art „Pre-Season“ dar.
Pro Liga wurden vier in etwa gleichstarke Teams
zusammengestellt. Am Ende des ersten Spieltages
durften noch diverse Trades (Spielerwechsel)
durchgeführt werden. Für den zweiten und dritten
Spieltag standen die endgültigen Teams für die
„Season“ fest, die aus insgesamt sechs Spielen pro
Mannschaft bestand. Am letzten Camptag, dem
All-Star-Day, wurde im Halbfinale und Finale um
die Meisterschaft gezockt. Natürlich wurde auch
Camper of the week (von links): Kenny Robertson, Nicolas Minnich, Simion Habtemichael,
Michael Wolf, Josh Bruno.
Fotos: Dominic Reyer
Platz drei noch ausgespielt und hart umkämpft.
Die Eltern und Freunde der Camper konnten ihre
Jungs und Mädels aber nicht nur in den sogenannten „Playoffs“, sondern auch bei spannenden und
spektakulären Contests anfeuern. Den Zuschauern
wurde neben diversen Shootouts auch eine SkillsChallenge, eine Pain-Challenge und ein DunkingContest geboten. Auf alle Gewinner warteten tolle
Preise der Partner FOR THREE 43 Basketball und
BASKET.
Die Begeisterung erreichte allerdings ihren Höhepunkt, als der Preis für die drei „Camper of the
week“ bekannt gegeben wurde: jeweils eine freie
Teilnahme an einem der nächsten Camps!
An zwei Nachmittagen waren alle Camper ins Jugendzentrum Schwabing-West, dem Wohnzimmer
der Basketball-Camps eingeladen. Der erste CampAbend stand unter dem Motto „skills for life – nutze
deine Fähigkeiten“. Hier gab es neben einem kurzen
inhaltlichen Input und dem NBA All-Star-Game
eine erste Videobotschaft von Zack Jones. Am dritten Camp-Abend stand die legendäre NBA Night
auf dem Plan, bei der dieses Mal „Bavarian Burger“ alias Leberkässemmeln serviert wurden. Hier
erzählten die Collegespieler von ihren witzigsten
Basketball-Erlebnissen und auch Zack Jones war
wieder für eine Fragerunde zugeschaltet. Während
des Trainings und des abwechslungsreichen Rahmenprogramms ging es auch immer wieder um den
Glauben an Gott. Neben den basketballerischen
Skills ist es den Trainern wichtig, auch Fähigkeiten
fürs alltägliche Leben zu vermitteln. Dazu gehören neben wichtigen Life Skills wie Teamfähigkeit,
Fairness, Respekt und Selbstbeherrschung auch
ihre persönliche Beziehung zu Gott.
Ganz nach dem Motto „nach dem Camp ist vor
dem Camp“ geht es im Sommer gleich wieder weiter: Vom 6. bis 9. August findet das nächste CVJM
Basketball-Camp statt. Dort wird neben einer gesamten US-Collegemannschaft auch Zack Jones
wieder am Start sein. Wer allerdings nicht bis zum
Sommer warten möchte, kann gerne jederzeit im
Jugendzentrum Schwabing-West vorbeischauen.
Hier wird in der hauseigenen Sporthalle auch immer wieder Basketball gezockt. Infos unter: www.
cvjm-muenchen.org/jugendzentrum.(ps)
Nr. 5/2012
Seite 44
Jugend
BAYERN-BASKET
60 Kids auf Korbjagd
2. SAG-Grundschulturnier der Fireballs mit sieben Schulteams aus Bad Aibling
Kürzlich fand das 2. große SAG-Grundschulturnier aller sieben Basketball-Sportarbeitsgemeinschaften der Schulen aus dem Landkreis, die die
TBA Fireballs über das Schuljahr 2011/2012 betreut haben, statt. Dankenswerterweise wurde die
Dreifachturnhalle der Heufelder Schule von der
Markgemeinde Bruckmühl hierfür zur Verfügung
gestellt.
Alle Kinder waren aus den dritten und vierten
Klassen. Seit einem und teilweise sogar schon seit
zwei Jahren trainieren die Grundschüler und -schülerinnen sehr fleißig einmal die Woche mit der Fireballs FSJ-lerin Steffi Pölder, um in diesem Turnier
zu zeigen, was sie hier gelernt haben.
Teilnehmende Schulen waren die Luitpold/Sankt
Georg Schule aus Bad Aibling, die Justus-vonLiebig Schule Heufeld, die Mangfallschule und
die Adolf-Rasp Schule je aus Kolbermoor, die
Leo-von-Welden Schule aus Bad Feilnbach und die
Max-Joseph Schule aus Großkarolinenfeld.
Unterstützt wurde Steffi Pölder, Organisatorin und
FSJ´lerin der TBA Fireballs, von den zwei Schiedsrichtern (Michi Westphal und Ronny Hobusch)
und von fünf Schülerinnen und Schülern aus dem
Gymnasium Bad Aibling, die von Direktor Beer
für diesen Tag freigestellt wurden. Alle fünf sind
auch Spielerinnen und Spieler der Aiblinger Basketballer. Dies waren im einzelnen Simon Bradaric, Naemi Kupke, Sandra und Sonja Neumann und
Charlie Brand.
Reibungslos verlief somit das Turnier und Sabine
Das Siegerteam des Grundschulturniers in Bad Aibling.
Bradaric, Koordinatorin der SAG Schulen und Jugendleiterin der Fireballs, konnte gute und schon
sehr niveauvolle Spiele betrachten.
Sieger des Turniers wurde in einem spannenden
Endspiel die Aiblinger Spielgemeinschaft Luitpold
und Sankt-Georg Schule vor der Justus-von-Liebig
Schule aus Heufeld.
Dritter wurde die Adolf-Rasp Schule, Vierter die
Mangfallschule und Fünfter die Leo von Welden
Was für ein schönes Gruppenfoto: die teilnehmenden Mannschaften mit Betreuern und Helfern.
Schule aus Feilnbach und Sechster die Max Joseph
Schule aus Großkarolinenfeld, die dieses Jahr zum
ersten Mal an dem Turnier teilnahm.
Jedes der 60 Kinder, sowie jede Schule bekam abschließend eine Urkunde mit Gruppenfoto. Alle
Lehrer; Kinder und Verantwortlichen waren sich
einig, dass dies nicht das letzte SAG-Turnier war,
denn es hat allen sehr großen Spaß gemacht.
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Fotos: privat
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Anmeldung (auch online unter www.bbv-online.de)
Anmeldeschluss verlängert
bis 7. Mai 2012
Sommer I
(04.08 – 11.08.2012)
2VWHU&DPS,±
Sommer
II (11.08 – 21.08.2012)
2VWHU&DPS,,±
Sommer III (22.08 – 01.09.2012)
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BAYERN-BASKET
Senioren
Nr. 5/2012
Seite 47
Gut gelaunte Münchner! Wieder in der der Endrunde, wenn auch heuer mit dem notwendigen Quäntchen Glück. Von links hinten: Jürgen Richter,
Bernhard Knull, Michael Pfettner, Jan Morf, Andreas Jäckel, Thomas Kraft und Stefan Steiner sowie (vorne) Bertram Wagner, Matthias Müllner,
Foto: privat
Coach Bernd Neuendorf, Franz Ostermayer und Klaus Nowak.
So manche Flaute im hohen Norden
Jahn München bei der deutschen Meisterschaft AK50 wieder unter den Top Acht
Auch wenn im hohen Norden an der Ostsee nicht
alle Basketball-Träume bei der „Deutschen der
50er“ in Erfüllung gingen, werden diese Meisterschaften angesichts des Rahmenprogramms und
der Atmosphäre doch in guter Erinnerung bleiben.
Jahn München (mit der über viele Jahre eingespielten Mannschaft sowie Bertram Wagner vom FC
Baunach) – seit Jahren auf Platz fünf abonniert
- schaffte in Kiel den Sprung unter die Top Acht,
obwohl die Oberbayern an diesem Wochenende vor
allem in der Offensive schwächelten und – um in
der Windsprache des Nordens zu bleiben – die eine
oder andere Flaute hatten. Doch das Minimalziel
Platz acht wurde erreicht!
Mit weitaus höheren Ambitionen reiste die achtköpfige Rosenheimer Crew nordwärts. In Kooperation mit dem TV Langen wollten sie um den
Titel ein gehöriges Wörtchen mitreden. Doch Andi
Weiß, Uwe Horn und Co. hatten das Pech, bereits
im Viertelfinale auf den späteren Vizemeister aus
Köln (mit Christoph Körner und Michael Pappert)
zu treffen. Die 23:33-Niederlage gegen die Rheinländer tat weh und so mussten die Verlierer in die
Platzierungsrunde 5 bis 8. Dort trafen sie auf „alte
Bekannte“: Jahn München! Gemäß dem Motto
von Andi Weiß („gegen Jahn haben wir noch nie
verloren“) hatten auch diesmal die Münchner das
Nachsehen (42:20).
Im anschließenden Spiel um Platz fünf musste die
hessisch/oberbayerische Kombination, die mit drei
Siegen die Vorrunde mit „weißer Weste“ überstand, eine zweite (überraschende) Niederlage hinnehmen: 37:45 gegen SG Telgte-Boele und damit
„nur“ Sechster 2012! Nicht viel besser ging es den
Münchner Lokalrivalen, bei denen im Schlussakkord die Luft doch raus war: 11:28 gegen die Gastgeber aus Kronshagen-Suchsdorf.
Dieses Ergebnis war symptomatisch für die Jahnler, die sich in der Vorrunde mit einem 18:18-Unentschieden gegen den letzten Bezwinger in die
Endrunde zitterten (3:3 – Sieg gegen Leimen,
Niederlage gegen Dürkheim). 121 Punkte in sechs
Spielen, macht einen Schnitt von gut 20 Punkten,
einfach zu wenig, um ganz vorne mitspielen zu
können!
Nicht zufrieden mit ihrer Ausbeute können auch
die Germeringer sein: Sie bildeten nach dem 32:45
gegen Dürkheim das Schlusslicht des 16er-Feldes,
wobei die Partien gegen Magdeburg, Leimen und
Darmstadt mit maximal sieben Punkten verloren
gingen.
Das Wochenende in Kiel (deutscher Meister: DTV
Charlottenburg) hat bewiesen, dass hier nicht nur
Mega-Handball-Events des THW gefeiert werden
können, sondern auch der Basketballsport durchaus seinen Stellenwert hat. Die (Basketball)-Bäume der bayerischen 50er-Korbjäger wuchsen 2012
nicht in den Himmel, es war trotzdem eine schöne
Meisterschaft!(bwa)
Platz sechs in Kiel! Seit Jahren haben die Rosenheimer eine Kooperation mit dem TV Langen,
wobei die Oberbayern das Gros des Teams stellen (von links): Andi Wiechmann, Wolfgang Dietmannsberger (kniend), Oliver Steinhauser, Kai Plass, Christian Wirth, Stephan Schreiner, Andi
Weiß und Uwe Horn.
Foto: Bertram Wagner
Nr. 5/2012
Seite 48
Schiedsrichter / Journal
BAYERN-BASKET
Die Teilnehmer des Qualifikationslehrgangs (stehend von links): Michael Schmitt, Rene Pauli, Simon Moritz, Sebastian Mischke (MSV Bautzen, Gast),
Moritz Popp, Sven Roehl, Christoph Popp, Michael Münch, Robert Gerber, Benedikt Loder, Gerry Rakow, Maximilian Dollner, Lukas Kothmeier,
Jonas Kokoschka, Raphael Myhres-Kukuk. Sowie sitzend von links nach rechts: Kilian Schmidt, Saskia Dorsch, Maximilian Schmidt und Wolfgang
Leidinger.
Foto: Michael Schmitt
Ambitionierte Schiedsrichter
15 Referees bestehen Qualifikations-Lehrgang für die Bayernliga
Vom 4. bis 6. Mai absolvierten eine Schiedsrichterin und 14 Schiedsrichter des BBV in der
Sportschule Oberhaching den Qualifikationslehrgang für die Bayernliga-Saison 2012/13. Unter
der bewährten Leitung des Dozententrios Gerald
Rakow, Robert Gerber und Michael Schmitt hatten die Prüflinge unmittelbar nach ihrer Ankunft
zunächst den „FIBA Leger Test“ zur Überprüfung ihrer allgemeinen körperlichen Fitness zu
bestehen. Dies gelang allen Teilnehmern auch in
souveräner Manier. Dass die ambitionierten Referees auch über die notwendigen theoretischen
Kenntnisse verfügen, um in überbezirklichen Ligen zu bestehen, konnten sie im Rahmen des einstündigen Regeltests sowie in einem Schnelltest
zur Auslegung und Interpretation verschiedener
Wasserburg: Laufen für
den guten Zweck
Die Bundesliga-Saison der Basketballerinnen vom
TSV Wasserburg hatte viele Höhen und Tiefen.
Dennoch zeigte das Team sein gutes Herz und präsentierte sich nahezu komplett beim Wasserburger
Lauf 2012 am 22. April.
Bei diesem Rennen, wo es keine Sieger und keine
Verlierer gab, wurde lediglich für den guten Zweck
eine große Runde durch die Wasserburger Altstadt
im Laufschritt absolviert. Jeder Läufer musste hier
ein Startgeld entrichten und diese Gelder flossen am
Ende als wohltätige Spende in das örtliche Mehrgenerationenhaus ein. Die TSV-Basketballerinnen
wirkten bei diesem Ereignis gleich mehrmals mit,
zumal sie das gesamte Warm-Up zum Kinderlauf
absolvierten und dieses Rennen auch tatkräftig
begleiteten, um viele junge Läufer zu motivieren.
Spaß hatten am Ende alle Basketball-Damen, denn
die eigene Fitness kam dabei auch nicht zu kurz.
Text/Foto: Ludwig Stuffer
Bereiche des Regelwerks nachweisen. Desweiteren wurden in den Praxisstunden verschiedene
Aspekte der Schiedsrichtertechnik vertieft und
per Videostudium analysiert. Lehrgangsleiter
Gerald „Gerry“ Rakow freute sich über das gute
Abschneiden seiner Prüflinge und betonte abschließend den Kerngedanken der Schiedsrichterausbildung im BBV: „Neben guten theoretischen
und praktischen Grundlagen wollen wir vor allem
eines vermitteln: Die Bedeutung des Teamworks
unter den Schiedsrichtern und eine gute Kommunikation mit Spielern und Trainern.“ Die Ausbildungsphase der neuen Bayernliga-Schiedsrichter
wird mit der praktischen Phase im Rahmen des
diesjährigen Bezirksauswahlturniers (BAT) vom
22. bis 24. Juni in Würzburg fortgesetzt.
Folgende Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen
des BBV haben den Qualifikationslehrgang 2012
absolviert:
Moritz Popp (TTL Bamberg, Ofr), Christoph Popp
(TTL Bamberg, Ofr), Kilian Schmidt (TSV Burgwindheim, Ofr), Saskia Dorsch (SC Kemmern,
Ofr), Simon Moritz (ATS Kulmbach, Ofr), Benedikt Loder (SV Mammendorf, Oby), Maximilian
Dollner (TV Traunstein, Oby), Sven Roehl (Oby),
René Pauli (Oby), Wolfgang Leidinger (TG Würzburg, Ufr), Jonas Kokoschka (TSG Estenfeld, Ufr),
Raphael Myhres-Kukuk (TSV Grombühl, Ufr),
Michael Münch (TSV München-Ost, Oby), Maximilian Schmidt (TSV 1860 Ansbach, Mfr), Lukas
Kothmeier (TSV Etting, Schw).
(sm)
BAYERN-BASKET
Jugend
Nr. 5/2012
Seite 49
Das Meisterteam des FC Bayern München (knieend von links): Niklas Kropp, Mario Hack Vazquez, Denis Akber, Lion Bisselik, Henning Ballhausen,
Matteo Ackermann sowie (stehend) Volker Stix (Leiter Nachwuchsprogramm FC Bayern München), Jan Schmidt-Bäse (Spielleiter Bayernliga U14),
Philipp Lienemann (Co-Trainer), Leo Wahlländer (Physiotherapeut), Tim Peisker, Janek Falkenstein, Jannick Jebens, Richard Freudenberg, Matti
Kindelmann, Severin Hohn, Frank Kropp (Trainer) und Aydin Davulcu (Co-Trainer).
Foto: FC Bayern München
Der Audi Dome tobt
U14 des FC Bayern München ungeschlagen bayerischer Meister
Der FC Bayern hat wieder einen Meister! Die U14
um Headcoach Frank Kropp konnte im Audi Dome
ihrer Favoritenrolle gerecht werden und hat vor toller Kulisse die Bbayerische Meisterschaft errungen.
Am Samstagmittag bestritten die Jungs das Eröffnungsspiel des Turniers gegen den TV Augsburg, und sie waren gewarnt: Die Schwaben traten
nämlich nicht nur erstmals in Bestbesetzung an,
sondern hatten sogar in der Zwischenrunde der
Bayernliga den Mitfavoriten Bamberg schlagen
können. Nach nervösem Beginn, der sicher auf die
ungewohnte Atmosphäre im Audi Dome zurückzuführen war, konnten sich die Bayern im weiteren
Spielverlauf sukzessive absetzen. In der Offense
setzte Center Jannick Jebens deutliche Akzente,
indem er seine Größenvorteile ausnutzte und immer wieder mit schönen Moves zum Korb kam. In
der Defense gelang es insbesondere Matti Kindelmann und Henning Ballhausen, die Auswahlspieler Matthias Ottlik und Cornelius Ferber in ihre
Schranken zu weisen. Der Halbzeitstand von 56:31
und der 91:49-Zwischenstand nach drei Vierteln
brachten die begeisterten Zuschauer in Wallung. So
war es zwar ärgerlich, aber verschmerzbar, dass die
Spieler des FC Bayern das letzte Viertel völlig herschenkten. Die Augsburger kamen noch ein bisschen heran, aber am deutlichen Auftaktsieg von
108:77 war nicht mehr zu rütteln. Im zweiten Spiel
schlugen die Gäste aus Bamberg ihre fränkischen
Rivalen aus Würzburg. Das dritte Spiel konnte
Augsburg ebenfalls gegen Würzburg gewinnen.
Dann folgte als krönender Abschluss des ersten
Spieltages der heiß ersehnte Showdown, das erneute Duell FC Bayern gegen TTL Bamberg. Ein Spiel,
gespickt mit bayerischen Auswahlspielern, ein
Spiel, das wie das Pendant in der Beko BBL Hochspannung versprach. Und tatsächlich: Den gut 200
Zuschauern im Audi Dome wurde nicht zu viel versprochen. Zunächst war es das erwartete Duell der
beiden Ausnahmecenter Richard Freudenberg und
Noah Kamdem, die beide bereits Stammspieler in
der JBBL sind. Aber nicht nur das. Die Zuschauer, beileibe nicht nur Eltern, sahen einen Kampf
auf absoluter Augenhöhe. Auch hier war beiden
Teams die anfängliche Nervosität anzumerken,
wussten doch alle, dass hier voraussichtlich das
vorgezogene Endspiel stattfand. Kein Team konnte
sich entscheidend absetzen. Nach den ersten zehn
Minuten stand es 18:15 für die Bayern. Im zweiten
Viertel sah es einmal kurzfristig nach einer Vorentscheidung aus, als die Münchner einen Lauf hatten
und sich mit neun Punkten in Führung brachten.
Aber der Gegner hieß nun einmal Bamberg, und
diesen gelang es, wieder heranzukommen. Halbzeitstand 34:34.
Im dritten Viertel wechselte die Führung ständig, der Audi Dome tobte, als wäre ein Bundesligaspiel! Auch im vierten Viertel ging es hin und
her. Bis zum Ende vermochte keiner, den Ausgang
vorherzusagen. 30 Sekunden vor Schluss gelang
dem nervenstarken Niklas Kropp mit einem schönen Halbdistanzwurf die Führung zum 59:57. Der
Gegenangriff konnte gestoppt werden, und es
waren nur noch wenige Sekunden, die die Bayern
herunterspielen mussten. Aber acht Sekunden vor
Schluss war die Dramatik nicht mehr zu überbieten, als sie den Angriff unnötig überhastet und
erfolglos abschlossen und den Oberfranken somit
noch eine letzte Chance eröffneten - die sie aber
nicht nutzen konnten. 59:57! Der FC Bayern war zu
diesem Zeitpunkt bereits bayerischer U14-Meister!
Die Zuschauer feierten ihre sympathischen Helden
minutenlang mit Standing Ovations.
Der Sonntag musste noch eine Entscheidung bringen, nämlich die des Vizemeisters, der ebenfalls
die Fahrt nach Chemnitz antreten darf. Hier standen sich die Teams aus Augsburg und Bamberg
gegnüber. Die mitgereisten Bamberger Fans waren
nicht zu beneiden, denn auch dieses Spiel blieb bis
Redaktion
BAYERN-BASKET
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Email:
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zuletzt ausgesprochen spannend. Erst in den zwei
letzten Spielminuten konnte sich Bamberg etwas
absetzen und das Turnier aufgrund des Saisonverlaufs verdient als Zweiter beenden.
Frank Kropp, Coach des bayerischen Meisters,
sagte: „Die Meisterschaft ist ein schöner Erfolg,
über den ich mich mit dem Team sehr freue. Allerdings war auch zu sehen, dass die Mannschaft
gegen bessere Gegner ihre Nerven nicht immer im
Griff hat. Gegen Bamberg wurden auf diese Weise
zwei deutliche Führungen vertändelt. Grundsätzlich war das aber auch eine wertvolle Erfahrung,
die uns in Chemnitz vermutlich helfen wird. Ich bin
zuversichtlich, dass wir eine gute Chance haben,
auch die nächste Runde zu erreichen.“
Nicht nur sportlich war das Turnier ein voller Erfolg. Das Event war ein regelrechtes Come Together. Aus allen Jugendmannschaften waren Spieler,
Geschwister und deren Eltern dabei. Auch Prominenz des FC Bayern Basketball war unter den
Gästen, so fieberte zum Beispiel beim Spiel gegen
Bamberg der Vizepräsident Bernd Rauch mit. Am
Sonntag kamen der Sportdirektor Marko Pesic und
zur Freude der Autogrammjäger auch Spieler der
Herrenmannschaft. Chevon Troutman, Aleksander
Nadjfeji und Darius Hall sahen sich das Spiel der
„kleinen Bayern“ mit Begeisterung an.
Für die U14-Spieler war es natürlich etwas ganz
Besonderes, ihre Namen auf den riesigen Anzeigetafeln des Audi Dome zu sehen, und ein toller Vorgeschmack auf das, was sie sich alle erträumen. Die
ganz kleinen Gäste hatten ebenfalls ihren Spaß,
denn zum Spiel gegen Bamberg gab sich Maskottchen Berni die Ehre, fieberte bei dem Herzschlagfinale mit und sorgte für unterhaltsame Einlagen
während der Spielunterbrechungen.
Ein riesengroßer Dank gilt den Spielereltern, die
ein fast schon professionelles Catering präsentierten, das keine Wünsche offen ließ.
BAYERN-BASKET Nr. 6/2012
erscheint am Donnerstag, 21. Juni 2012
Redaktions- und Anzeigenschluss: 14. Juni
Nr. 5/2012
Seite 50
Jugend
BAYERN-BASKET
Nur Nördlingen vor den „Dream Girls“
U15 des SV Mammendorf bayerischer Vizemeister und ein toller Ausrichter
In einem fantastischen Turnier mussten sich die
Mädchen des SV Mammendorf, neu tituliert als
„Dream Girls aus Freak Village“ lediglich dem
neuen bayerischen Meister aus Nördlingen geschlagen geben.
Bereits im ersten Spiel des Turniers trafen die
Gastgeberinnen auf den Ligazweiten vom TS Jahn
München. Da die Hauptstädterinnen in der zurückliegenden Saison bereits zweimal besiegt werden
konnten, gingen die SVM-Mädels zuversichtlich,
ja siegessicher ins Spiel.
Aufgrund ungewohnt schwacher Defense und
schlechter Trefferquote auf Seiten des SVM sowie
aufopferungsvollem Kampf der Gäste entwickelte
sich das Spiel zu einem echten Krimi. Jahn zog auf
einen Elf-Punkte-Vorsprung davon. Im Mammendorfer Hexenkessel fanden die SVM-Mädchen erst
im letzten Spielabschnitt zu alter Stärke zurück.
Punkt für Punkt wurde aufgeholt. In der Verteidigung wurden plötzlich wieder Bälle erobert, Fast
Breaks wurden wieder erfolgreich abgeschlossen.
Nun flatterten bei den Gästen die Nerven. Allein in
den letzten beiden Spielminuten vergab Jahn München fünf von sechs Freiwürfen!
Eine Minute vor Spielende war es dann so weit:
Gleichstand! Die Spannung in der Halle war fast
greifbar. Zu Beginn der letzten Spielminute erhielt
der SVM nach einem Foul Freiwürfe. Alisha Lee
behielt die Nerven und konnte einen Wurf verwandeln. Unter tosendem Applaus und Anfeuerungsru-
fen konnte dieser hauchdünne Vorsprung über die
Zeit gerettet werden. Überglücklich fielen sich die
Mädels beim Ertönen der Schlusssirene und einem
Endstand von 72:71 in die Arme.
Ein perfekter Turnierauftakt, den die Fans dann
auch mit Standing Ovations belohnten.
Am Nachmittag wartete dann mit der TG 48 Würzburg der vermeintlich schwächste Gegner auf die
Gastgeber. Die SVM-Mädels legten auch gleich
flott los und führten schnell mit sieben Punkten.
Würzburg jedoch ließ nicht locker und kämpfte
aufopferungsvoll um jeden Ball. Die jungen Gäste
überzeugten durch schnelles Passspiel und hohe
Treffsicherheit. Bis zur Halbzeit konnte sich kein
Team absetzen, im Gegenteil, die Mannschaften
gingen mit einem Unentschieden (31:31) in die Pause. Trotz einiger Zwischenspurts gelang es keinem
Team, die Entscheidung schon vorzeitig herbeizuführen. Schließlich waren nur noch wenige Sekunden zu spielen, als Würzburg erneut zum 59:59
ausgleichen konnte. Mammendorf startete den vermeintlich letzten Angriff der regulären Spielzeit.
Ein Foul der Gäste, das niemals hätte gepfiffen
werden dürfen, vier Sekunden vor Spielende brachte die Mammendorfer Flügelspielerin Hannah Siefert an die Freiwurflinie. Diesmal war es Hannah,
die die Nerven behielt. Ging der erste Freiwurf
noch deutlich daneben, so fand der zweite Wurf
sein Ziel. Die Uhr war abgelaufen! Erneut wurde
das Spiel mit nur einem Punkt gewonnen (60:59),
der Titel des Vizemeisters und somit die Teilnahme
an der Vorrunde zur deutschen Meisterschaft gesichert. Schier unglaublicher Jubel erfüllte die Halle.
Am Sonntag kam es dann zum direkten Aufeinandertreffen der Meister aus Nord- und Südbayern.
Auf der Tribüne war kein Platz mehr zu ergattern.
Weit über 100 basketballinteressierte Zuschauer
wollten sich das Endspiel um die bayerische Meisterschaft nicht entgehen lassen.
Die beiden Teams begegneten sich auf Augenhöhe.
Das erste Viertel konnte vollkommen ausgeglichen
gestaltet werden. Der Mammendorfer Einbruch
kam dann allerdings im zweiten Spielabschnitt.
Angeführt von der überragenden Anna-Maria
Scherla, der wohl besten Spielerin des Turniers,
dominierten die Gäste aus Nördlingen diese Spielphase. In der Defense konnte der SVM den Gästen
jetzt kaum wirksam Paroli bieten, im Angriff kam
man nicht zum Abschluss. Schnell konnten die Rieserinnen einen 15-Punkte-Vorsprung herausspielen. Dennoch: Die Mammendorferinnen bewiesen
Moral und gaben nie auf. Spielabschnitt drei und
vier konnten wieder ausgeglichen gestaltet werden.
Der Rückstand aus dem zweiten Viertel war jedoch
zu hoch, um gegen die sehr gut aufgestellten Gäste
aufgeholt werden zu können. Beim Endstand von
51:64 brach auf Seiten der Nördlingerinnen ausgelassener Jubel aus, aber auch die Mammendorfer
Dream-Girls ließen sich von ihren Fans feiern und
jubelten mit.
(bga)
FC Bayern klar überlegen
Münchner U14 gewinnt souverän auch die südostdeutsche Meisterschaft
Das Team der U14 des FC Bayern Basketball verschrieb bei den südostdeutschen Meisterschaften
in Chemnitz seine Erfolgsgeschichte weiter und
errang mit drei deutlichen Siegen überlegen die
Meisterschaft.
Das erste Spiel am Samstag war gleich wieder
das ewige Duell der bayerischen Topteams aus
Bamberg und München. Diesmal allerdings unter denkbar schlechten Umständen aus Sicht der
Bamberger. Den Franken fehlten neben den zwei
langzeitverletzten Aufbauspielern Weiss und Greese auch der bärenstarke Center Noah Kamdem, da
er an diesem Wochenende Konfirmation hatte. Die
Münchner konnten dagegen in Bestbesetzung antreten. Auch das Trainerteam war mit Frank Kropp,
Phillip Lienemann und Aydin Davulcu sowie dem
Physiotherapeuten Leo Wahlländer vollzählig angetreten. Unter diesen Umständen war es nicht das
gleichwertige Duell wie in den vergangenen drei
Begegnungen, dennoch durfte man das Bamberger
Team nicht unterschätzen. Die Jungs des FCB traten bis in die Haarspitzen motiviert und körperlich
voll präsent an und ließen von Beginn an keinen
Zweifel daran, wer an diesem Tag das Sagen hatte.
So war das Spiel bereits zur Halbzeit entschieden
(42:14). Das zweite Viertel war wohl eines der besten im ganzen Saisonverlauf, konnte man doch die
Bamberger mit 20:1 schlagen. Einen wesentlichen
Anteil daran hatte die starke Defenseleistung der
Oberbayern. Allen voran Denis Akber, der den
flinken und treffsicheren Aufbauspieler Bambergs,
Nils Hassfurter, zur Verzweiflung trieb. Dies führte
schlussendlich wohl auch zur einzigen unschönen
Szene des Turniers, als Hassfurter sich zu einem
Frustfoul hinreißen ließ, was die streckenweise
überforderten Schiedsrichter schlichtweg übersa-
hen und lediglich die entrüstet aufs Spielfeld stürmende Bank der Bayern mit einem Technischen
Foul bestraften. Nachdem sich die Gemüter von
Spielern, Trainern und Zuschauern beruhigt hatten, spielten die Jungs des FCB den verdienten Sieg
mit 78:47 im Schongang nach Hause.
Mit einer kleinen Überraschung endete das Ostduell zwischen Jena und Chemnitz, da die Jenaer die
über den Saisonverlauf dominierenden Gastgeber
deutlich mit 79:59 schlagen konnten. Ebenso konnte Bamberg klar gegen Chemnitz siegen (96:52).
Am Abend durften dann wieder die Münchner
gegen Jena aufs Parkett. In diesem Spiel zeigte
sich das auf dem Papier klar favorisierte Team der
Bayern anfangs eher fahrig und ließ lange die gewohnte Aggressivität und Dynamik vermissen. Ob
es an der Belastung zweier Spiele am Tag lag oder
man nicht doch den Gegner leicht unterschätzte,
sei dahingestellt. Jedenfalls hielten die Thüringer
sehr gut mit, und der FC Bayern entschied das erste
Viertel nur knapp mit 20:19 für sich. Im weiteren
Spielverlauf fingen sich die Münchner aber und
konnten wie schon im ersten Spiel den Gegner mit
einer geschlossenen Teamleistung immer besser in
Schach halten, schließlich doch deutlich mit 98:66
schlagen und sich somit schon vorzeitig die Südostdeutsche Meisterschaft sichern.
Der Sonntag begann mit einem Paukenschlag.
Bamberg tat sich gegen Jena extrem schwer und
unterlag schließlich nach einem dramatischen
Schlussviertel knapp mit 73:83. Damit war die
große Überraschung des Turniers perfekt, denn
Bamberg musste enttäuscht als Dritter der Meisterschaften abreisen und ist damit nicht mehr im
Rennen um die Deutsche Meisterschaft.
Das von den Platzierungen her bedeutungslose
Abschlussspiel des Turniers bestritten die Bayern
und die Gastgeber aus Chemnitz. Die Spieler um
Coach Frank Kropp, die ohne Richard Freudenberg
antraten, da dieser noch am Vorabend wieder die
Heimreise antrat, damit er die JBBL im PlayoffRückspiel gegen Frankfurt verstärken konnte,
ließen von Beginn an keine Zweifel aufkommen,
dass sie weiter ungeschlagen bleiben wollten und
spielten souverän und überlegen einen 100:50-Sieg
heraus. Bemerkenswert war der Schlusspunkt, als
Mario Hack-Vazquez mit einem Buzzer-Beater
einen Drei-Punkte-Wurf zum Endstand erzielen
konnte.
Der Rest war feiern, feiern, feiern....
Den Gastgebern aus Chemnitz gilt es, an dieser
Stelle einen großen Dank und Lob für die tolle
Organisation und die herzliche Gastfreundschaft
auszusprechen. Nicht nur die Teams, sondern auch
die mitgereisten Fans, die laut Coach Frank Kropp
immer für „Heimspielatmosphäre gesorgt haben“,
fühlten sich in Chemnitz sehr wohl.
Nun wartet die nächste große Herausforderung auf
die Jungs des FC Bayern Basketball. Nachdem „das
erste Saisonziel nun erfüllt ist“, so Kropp, wollen
die Jungs mehr. Am ersten Juniwochenende tritt
der FC Bayern in der Zwischenrunde der besten
acht Mannschaften in Deutschland in Langen/Hessen an. Die Gegner sind - als Zweitplatzierter der
Südostdeutschen Meisterschaft - wieder Jena sowie
neben den Gastgebern aus Langen (1. Platz Südwestdeutsche Meisterschaft) der BC Darmstadt (2.
Platz Südwestdeutsche Meisterschaft). Sollte diese
Hürde genommen werden können, steht die U14 im
Final Four um die deutsche Meisterschaft, das eine
Woche später beim besten Team aus Norddeutschland stattfindet.
(vst)
BAYERN-BASKET
Jugend
Nr. 5/2012
Seite 51
Im erfolgreichen Nördlinger Meisterteam jubeln (von links) Anna-Maria Scherla, Katja Gerstmeyer, Sophie Mieling, Johanna Ruf, Marlene Aumann,
Trainer Zoltan Nagy, Lisa Dorsch, Sandra Keller, Mona Seeberger, Johanna Ruf und Eva Kosiurak.
Foto: Jochen Aumann
TSV-Mädchen machen es spannend
Bei der südostdeutschen Meisterschaft drei knappe Siege für das Nördlinger U15-Team
In eigener Halle bestritt die U15 weiblich des TSV
Nördlingen die südostdeutschen Meisterschaften, für
die sie sich als bayerischer Meister qualifiziert hatte.
Bei einem toll organisierten Turnier sicherten sich
die Mädchen, die von Zoltan Nagy trainiert werden, durch drei Siege gegen Mammendorf, Würzburg und Chemnitz, den ersten Platz. Damit sind
sie bei der süddeutschen Meisterschaft dabei, die
am 2. und 3. Juni wieder in Nördlingen stattfinden
wird.
TSV Nördlingen – SV Mammendorf n.V. 65:63.
Im ersten Spiel trafen die Rieserinnen auf den gut
bekannten Gegnern aus Mammendorf. Die Nördlingerinnen fanden gut ins Spiel und führten am
Ende des ersten Viertels 19:9. Das zweite Viertel
verlief ausgeglichen und endete 30:22. In der zweiten Halbzeit sah Nördlingen mit einer 16-PunkteFührung wie der sichere Sieger aus, aber die TSVMädchen bekamen Probleme mit den vielen Fouls.
Trotzdem beendeten sie das dritte Viertel 46:34. Es
entwickelte sich dann jedoch auf beiden Seiten ein
sehr kampfbetontes Spiel, in dem Mammendorf
mehrere Würfe und einfache Korbleger verwandelte. Anna Maria Scherla musste mit ihrem fünften
Foul vom Deld und die Rieserinnen fanden ohne
ihre Aufbauspielerin minutenlang nicht ins Spiel.
Ende des letzten Viertels konnten die Mädchen des
SV Mammendorf das erste Mal in Führung gehen. Am Ende fehlte ihnen aber das letzte Quentchen Glück, um die Nördlingerinnen zu schlagen
(56:56). Das Spiel ging in die Verlängerung, die
Führung wechselte ständig, doch durch die Punkte
von Mona Seeberger und Johanna Klug gewann
Nördlingen nach einem unglaublich spannenden
Schluss.
Im zweiten Spiel zwischen Chemnitz und Würzburg und gelang es den Chemnitzern, knapp aber
verdient zu gewinnen (46:41).
TSV 1861 Nördlingen – TG 48 Würzburg
46:42. Nach den jeweiligen ersten Spielen waren
beide Mannschaften schon ein wenig erschöpft.
Nördlingen schaffte es als erstes, ins Spiel zu finden, wobei Trainer Zoltan Nagy viel wechselte.
Nördlingen beendete das erste Viertel mit einer
verdienten 18:10-Führung. Im zweiten Viertel
spielte die TGW besser. Sie fanden ihren Rhythmus und spielten effektiv. Das Bild änderte sich in
der zweiten Halbzeit wieder. Der TSV verteidigte
besser und übernahm die Führung mit 16 Punkten, hatte aber erneut Foulprobleme und nach drei
Viertel stand es nur noch 37:29. Würzburg nutzte
aus, dass Anna-Maria Scherla und Mona Seeberger schon fünf Fouls hatten und auf der Bank
saßen und schaffte fast den Ausgleich. Trotzdem
gelang es dem TSV am Ende, wieder mit Glück
den zweiten wichtigen Sieg zu sichern.
Im letzten Spiel des Tages schlug Chemnitz Mammendorf souverän (56:43). Somit stand für die
Nördlingerinnen am Sonntag mittag das Endspiel
gegen Chemnitz an. Es ging um den Titel und um
den Ort der Ausrichtung der süddeutschen Meisterschaft.
TSV Nördlingen - ChemCats Chemnitz 59:56
Chemnitz hat eine talentierte Mannschaft, die wie
Mammemdorf schnell und sehr kämpferisch agierte. Die Gäste spielten effektiv und verteidigten stark
(13:19). Das Endspiel war zunächst ausgeglichen,
ehe sich die Chemnitzerinnen Ende des zweiten
Viertels einen Vorsprung sicherten (27:34). Dieser Vorsprung konnte aber in der zweiten Halbzeit
nicht mehr gehalten werden, da die Gastgeberinnen
sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung die
Kontrolle über das Spiel übernahmen. Sehr auffällig waren Johanna Klug, Anna-Maria Scherla
und Mona Seeberger, die allesamt eine sehr starke
Leistung brachten. Auch die Schlüsselspielerinnen
aus Chemnitz konnten durch eine tolle Teamverteidigung des TSV Nördlingen gestoppt werden. Es
hätte ein deutlicher Sieg werden können, wenn die
Nördlingerinnen die vielen Freiwürfe verwandelt
hätten. Aber auch so gelang es ihnen letztendlich
knapp zu gewinnen.
Somit richtet Nördlingen in vier Wochen wieder
die süddeutsche Meisterschaft aus. Alle Beteiligten
hoffen, dass auch das nächste Mal wieder so viele
Zuschauer kommen und die Mädchen lautstark unterstützen werden. (zna)
Das TSV-Meisterteam Anna-Maria Scherla 17
Punkte gegen Mammendorf, 7 gegen Würzburg, 14
gegen Chemnitz; Sophie Mieling 2, 0, 1; Marlene
Aumann 0, 4, 2; Johanna Ruf -, 6, 0; Johanna Klug
23, 13, 20; Mona Seeberger 21, 7, 16; Katja Gerstmeyr 0, 7, 5; Sandra Keller; Eva Kosiurak 2, 2, 1;
Lisa Dorsch.
Nr. 5/2012
Seite 52
Jugend
Blaulicht nach der
Siegerehrung
„Falscher Alarm“ bei U16-Meisterschaft in Rosenheim
Die Endrunde der bayerischen Meisterschaft der
männlichen U16 in Rosenheim hatte anfangs noch
einige Anlaufprobleme. Ob dies an der für die
Ohren der Nachwuchsbasketballer ungewohnten
Country-Musik von Veranstalter Bob Miller lag,
sei dahingestellt. Ansbach quälte sich gegen die
ersatzgeschwächten Rosenheimer zu einem 58:56Sieg. Die DJK Neustadt/Waldnaab, nur zu siebt
angetreten, reduzierte ihr Team mit drei Verletzten gleich auf vier Spieler und wollte dann gleich
wieder abreisen. Auch der TSV Königsbrunn und
der SC Heuchelhof hatten mehr als Mühe, mit der
Spielweise der Ansbacher, Rosenheimer und Regnitztaler Schritt zu halten.
Auch wenn die Rosenheimer Längenvorteile
hatten, gegen Regnitztal hatten sie im Halbfinale keine Chance.
Foto: Harald Müller
Ansbach sicherte sich mit einem 58:56-Zittersieg
über Rosenheim und einem 87:31-Sieg über Königsbrunn den Gruppensieg in der einen, Regnitztal mit zwei Kantersiegen über Neustadt/Waldnaab
und Heuchelhof den in der anderen Gruppe.
So kam erst am zweiten Tag der Meisterschaft
wirklich ein Wettbewerbscharakter auf. Die Halbfinalspiele hatten dabei besondere Bedeutung, da
sich die jeweiligen Sieger für die RLSO-Meisterschaft qualifizierten. Doch wer spannende Halbfinalspiele erwartete, sah sich schnell enttäuscht.
Das Gastgeberteam hatte zu großen Respekt vor
dem Team aus Regnitztal und erzielte im ersten
Viertel keinen einzigen Feldkorb. Erst danach kamen die Rosenheimer besser ins Spiel, doch die
Entscheidung war bereits gefallen. Auch wenn die
Gastgeber Längenvorteile hatten, Regnitztal setzte
sich mit 72:47 durch. Auch das zweite Halbfinale
war schnell entschieden. Der TSV Ansbach legte
gegen den SC Heuchelhof los wie die Feuerwehr
und lag bereits nach sechs Minuten mit 20:6 in
Front. Vor allem das Ansbacher Top-Scorer-Duo
Sommerfeld (36) und Müller (19) bekamen die
Würzburger nicht in den Griff. Am Ende qualifizierte sich Ansbach mit einem 110:30-Sieg gegen
den SC Heuchelhof für das Endspiel.
Dort präsentierten sich die Ansbacher als erstes
Team, das den Bambergern Paroli bieten konnte.
Anfangs lagen die Mittelfranken sogar mit 7:6 in
Front (4.). Die Oberfranken konnten mit ihrer gewohnten Pressverteidigung das Ansbacher Aufbauspiel nicht beeindrucken. Anfangs des zweiten Viertels erspielten sich die Regnitztaler eine
34:20-Führung, doch die Ansbacher hielten erneut
dagegen. Der spielstarke Jan Niklas Müller und
Basti Sommerfeld führten die Ansbacher mit einer
14:3-Serie auf 34:37 heranführte. Die Partie blieb
spannend.
Auch anfangs des dritten Viertels das gleiche Bild,
Die Oberfranken konnten sich nicht absetzen. Erst
als Sommerfeld in der fünften Minute des dritten
Viertels nach einem technischen Foul (weil er den
Ball nach einem Korb berührte) vom Feld musste
und kurz danach auch Ansbachers längster Center
Goldau verletzt ausschied, ging die Partie für die
Ansbacher dahin. Bis zum Ende des dritten Viertels hoffte man trotzdem noch auf eine Siegchance
(47:54), doch dann machte sich die längere Bank
der Oberfranken bezahlt. Obwohl bei Regnitztal
fünf Spieler mit Foulhöchstgrenze ausschieden,
reichten vier Minuten und eine 13:0-Serie für die
Entscheidung. Viele Ansbacher „Fahrkarten“ in
den letzten Minuten ermöglichten den 77:60-Sieg
der Oberfranken.
Nach der Siegerehrung der drei erstplatzierten
Teams – die Gastgeber aus Rosenheim sicherten
sich mit einem 78:50-Sieg über Heuchelhof den
dritten Platz – wurde es am Ende noch einmal richtig laut, als der Feueralarm in der Sporthalle ausgelöst wurde. Binnen fünf Minuten waren Polizei,
Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort und sorgten
– allerdings unfreiwillig – für einen kuriosen
Schlusspunkt hinter einem bayerischen Endturnier,
dem neben den beiden Finalteams nur die Gastgeber aus Rosenheim seinen Stempel aufdrücken
konnte. Regnitztal und Ansbacher qualifizierten
sich für das RLSO-Finale, welches am darauffolgenden Wochenende in Breitengüßbach stattfinden
sollte.(hmü)
BAYERN-BASKET
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Tagung Schulsport
Der Bayerische Basketball Verband veranstaltet am 10. Juni in Bamberg und unterstützt durch
den Deutschen Basketball Bund eine Fachtagung
Schulsport. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
und dem Förderverein Basketball Bamberg statt.
Zeitplan
09:30 Check-In
10:00 Eröffnung und Grußworte
10:30 Impulsvorträge
12:00 Mittagessen
13:00 Workshop 1
15:00 Workshop 2
17:00 Zusammenfassung und Ausblick
17:30 Abreise
Die Fachtagung richtet sich an Funktionäre im
Bayerischen Basketball Verband, an Vereinsverantwortliche und Übungsleiter, Schulverantwortliche und Sportlehrer mit Basketballaffinität. Die
Impulsvorträge von Experten aus dem Sport und
Schulwesen beschäftigen sich mit den Anforderungen in der Zusammenarbeit Schule und Verein.
Thematische Schwerpunkte sind die Ganztagsschule und das aktuelle Pilotprojekt 3on3. Die
Fachtagung stellt eine gemeinsame Plattform für
die bayerischen Basketballer zur konstruktiven
Diskussion und für einen vielseitigen Wissenstransfer dar.
(BB)
JtfO in Berlin:
Bronze für Würzburg
Beim Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs
„Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin erreichten
die bayerischen Teams folgende Platzierungen:
WK II Mädchen. 5. Platz
Kaiser-Heinrich-Gymnasium Bamberg
WK III Mädchen: 5. Platz
Theodor-Heuss-Gymnasium Nördlingen
WK II Jungen: 9. Platz
Deutschhaus-Gymnasium Würzburg
WK III Jungen: 3. Platz
Deutschhaus-Gymnasium Würzburg
(ausführliche Berichte in der nächsten Ausgabe
von BAYERN-BASKET).
(BB)
Impressum
Herausgeber: Bayerischer Basketball Verband e. V., Georg-Brauchle-Ring 93, Postfach 50 01 20, 80971 München, Tel. 089/15702300. Redaktion: Robert Milde,
Schlesier Str. 8, 86720 Nördlingen, Tel.: 09081/5392,
Harald Müller, Mariusstr. 9, 90522 Ansbach, Tel.
0981/88675, Fax 0981/89740. Satz: Jochen Aumann,
86720 Nördlingen, Tel.: 09081/24400 email: info@
bayern-basket.de.
Druck: F. Steinmeier, Buch- und Offsetdruck, Verlag,
Gewerbepark 6, 86738 Deiningen, Tel. 09081/2964-0.
BAYERN-BASKET erscheint elfmal pro Jahr. Abonnementspreis 32 Euro incl. ges. MWST. Internet: www.
bbv-online.de und www.bayern-basket.de.
Autoren dieser Ausgabe: Verband: Bertram Wagner;
Bundesliga-Panorama: Marcus Beckmann, Florian
Danner, Martin Faltl, Fabian Frühwirth, Sebastian
Hader, David Hein, Marc Lamberger, Niklas Leicht,
Andres Santiago, Bertram Wagner, Hans-Peter Ziegler; Schiedsrichter: Simon Moritz, Bertram Wagner;
Jugend: Nadine Bradaric, Brigitta Gantner, Harald
Müller, Zoltan Nagy, Patrick Sandweg, Brigitte Burghart-Schmitt, Volker Stix,; Senioren: Bertram Wagner; Jugend-Bundesligen: Marc Lamberger; Journal:
Ludwig Stuffer, Bertram Wagner; Nachdruck, auch
auszugsweise, nur mit Quellenangabe gestattet. Die
Artikel in BAYERN-BASKET stellen nicht in jedem
Fall die Meinung des BBV oder der Redaktion dar. Zur
Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 7/2004.
BAYERN-BASKET
Jugend
Nr. 5/2012
Die U16-Buben aus Regnitztal wurden bayerischer Meister und gewannen die DBB-Pokal-Vorrunde.
Seite 53
Foto: Harald Müller
Der Favorit muss lange Zeit zittern
Ansbach bringt bei U16-Meisterschaft Regnitztal ins Wanken
was Luft (74:68), doch noch einmal kam Ansbach Heimann (37 Punkte) nie in den Griff bekam.
bis auf 76:75 in der letzten Minute heran. Nun lie- Allerdings merkte man den Ansbachern auch die
ßen die Gäste zweimal den Ballbesitz ungenutzt, Niedergeschlagenheit nach dem dramatischen Ausdabei gab es einige umstrittene Situationen. Die scheiden in der ganzen Partie an. So gewann Ansnordbayerischen Schiedsrichter ahndeten die har- bach mit 81:57.
te Gangart der Gastgeber weit weniger als zuletzt Auch der Meister aus Regnitztal hatte gegen Gotha
bei der „Bayerischen“ in Rosenheim. So wünsch- nur bis zur 8. Minute (18:18) Probleme. Dann zogen
ten sich die Gäste in der Schlussphase auch zwei die Oberfranken auf und davon und sicherten sich
Pfiffe der Unparteiischen, doch diese blieben aus mit einem 105:56-Sieg den Einzug ins deutsche
und Regnitztal gewann mit 78:75. Letztendlich Dreier-Finale nach Trier.
(hmü)
scheiterten die Ansbacher an ihrer desaströsen Freiwurfquote (24/7). Ein
spannendes Finale
mit einem glücklichen
Gewinner
aus Oberfranken,
der wohl selten so
lange um einen Sieg
zittern musste.
Leider hatte die
Partie für Ansbach
noch einen weiteren
negativen Ausgang.
Der
Ansbacher
Top-Scorer
Bsti
Sommerfeld musste
Damen
mit nach einem Zusammenprall in der
Schlussszene
mit
einer schweren Gehir nerschütter ung
ins Bamberger Klinikum und musste
dort einige Tage zu
weiteren Untersuchungen verweilen.
Die Spiele gegen
Big Gotha waren im
Vergleich zum vorweg ge n o m m e n e n
Herren
Finale wesentlich
entspannter. Ansbach hatte auch
ohne Sommerfeld
Threemania GmbH
wenig
Probleme,
weil Gotha auch
HAMMERPREIS !!!
399 Euro
12er Trikotset
inkl. Druck
fa
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Riesige
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An Dramatik kaum zu überbieten war das Endspiel
um die RLSO-Meisterschaft der U16 in Breitengübach. Dort trafen im Endturnier die Teams des
Gastgebers aus Regnitztal, aus Ansbach und aus
Gotha aufeinander.
Schon die erste Partie war das entscheidende Spiel
um die Meisterschaft. Die U16-Korbjäger des TSV
Ansbach trafen auf den hohen Favoriten aus Regnitztal. Die Ansbacher hatten schon bei der „Bayerischen“ feststellen dürfen, dass sie gegen die
favorisierten Oberfranken mithalten können. Ansbachs Trainer Harald Müller: „In Rosenheim haben
wir wegen vieler Ballverluste, Fast-Breaks und der
längeren Bank der Oberfranken verloren. Heute
war unser Ziel, die Oberfranken von außen werfen
zu lassen, gute Reboundarbeit zu leisten und über
bessere Positionsangriffe die Partie zu gewinnen!“
Anfangs präsentierten sich die Gäste auch hervorragend eingestellt. Nicht die Gastgeber, sondern
die Ansbacher dominierten die ersten Minuten
der Partie. Während die Oberfranken übernervös
agierten, spielten die Ansbacher entschlossen und
mit durchdachten Spielzügen. Sieben Punkte in
Folge vom spielstarken Jan Niklas Müller bescherten die 15:2-Führung der Gäste. Auch nach neun
Minuten lag Ansbach mit 20:6 vorne, ließ dann
aber noch zwei Dreier der Gastgeber zu. Nach dem
ersten Viertel lagen die Mittelfranken mit 24:17
vorne.
Auch im zweiten Viertel mischten die Gäste munter mit, erst in der 16. Minute ging der Favorit aus
Bamberg dank acht Punkten von Lorber erstmals
mit 34:32 in Führung. Von diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem
einige Ansbacher in der Folgezeit immer wieder
aufgrund von Blessuren auf der Bank Platz nehmen mussten. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber mit
42:38 vorne, doch im Gegensatz zum Bayernfinale
ließen sich die Ansbacher nicht abschütteln. Auch
nach 30 Minuten war der Außenseiter auf Tuchfühlung mit den Oberfranken (60:55). Dreier von
Niklas Müller und Alexander Heimann hielten die
Partie offen (65:63), in der 36. Minute war alles
wieder offen (69:68). Allerdings versäumten es
die Ansbacher in dieser Phase, mit nur einem genutzten von neun zugesprochenen Freiwürfen, das
Spiel an sich zu reißen. Vier wichtige Punkte von
Duckarm bescherten den Oberfranken wieder et-
Rosenheimer Str. 145 B-C
81671 München
info@threemania.de
+49 (0)89 90 11 99 11
Nr. 5/2012
Seite 54
Jugend
BAYERN-BASKET
Der Traum wird wahr
Die U19-FireGirls holen die Endrunde der deutschen Meisterschaft nach Bad Aibling
Die deutsche Meisterschaft der U19 weiblich
kommt am 19. und 20. Mai nach Bad Aibling! Die
U19-Damen aus der Gesundheits- und Sport-Stadt
haben vor zahlreichen Fans im FireDome in einem
hochdramatischen Spiel der südostdeutschen Meisterschaft die Chemcats aus Chemnitz mit 55:53
niedergerungen. „Der Traum wurde Wirklichkeit“,
so der 1. Vorstand der TuS Bad Aibling Fireballs
Stefan Bradaric. „Wir sind total stolz auf unsere
FireGirls und ihren Headcoach Milos Kandzic.
Nach einer sehr anstrengenden Saison am Ende
noch einmal alle Kräfte physisch wie mental so zu
bündeln, sich so zu konzentrieren und eine solche
Topleistung abzurufen, ist phantastisch und aller
Ehren wert. Nun kann nur noch das i-Tüpfelchen
kommen. Es ist dann alles im DM-Halbfinale gegen
den Herner TC möglich. Wir freuen uns auf den 19.
Mai um 16 Uhr im Aiblinger FireDome. Mit unserem sechsten Mann, den sagenhaften Fans im
Rücken, können wir die Sensation schaffen und ins
Finale der deutschen Meisterschaften 2012 einziehen.“, so Stefan Bradaric weiter.
Das Spiel der Fireballs-Damen der U19 begann
zaghaft und mit wenig Durchschlagskraft. Gegen
den Erst-Bundesliga-Nachwuchs und die Sportinternats-Schülerinnen aus Chemnitz war kein Kraut
gewachsen. Die Chemnitzerinnen kämpften aufopferungsvoll, denn auch sie hatten das Ziel vor
Augen, die DM nach Hause zu holen. Zumal die
Sächsinnen schon im letzten Jahr äußerst knapp
mit einem Punkt gegen Bad Aibling bei der Südostdeutschen 2011 verloren hatten. Die Viertelergebnisse der Partie zeigten hier eine deutliche Sprache.
18:15 ging das 1. Viertel an die ChemCats. Auch
den zweiten und dritten Spielabschnitt verloren die
Aiblingerinnen knapp mit 13:14 und 8:10. Bis drei
Minuten vor Schluss lag man zurück und durch einen wahnsinnigen Kraftakt konnte man die Partie
noch wenden und gewann das letzte Viertel mit
19:11.
Aber der Reihe nach. Jana Genttner und vor allem
Elisa Wiechmann hielten die jungen Fireballs-Damen über die gesamte Spielzeit im Rennen. Mit je
13 und 16 Punkten waren beide die Topscorerinnen
der Partie. Dass Elli Wiechmann sehr gut vertei-
digen kann, wussten viele schon seit langem, dass
sie nun sogar in der Offense Akzente setzen würde
und hier ein ums andere Mal die Chemnitzer Verteidigung alt aussehen ließ, war hingegen in dieser
beeindruckenden Art und Weise neu. Ein ums andere Mal brach Elli Wiechmann die Verteidigung
auf und war im 1:1 nicht zu stoppen. Sie musste
fünf Minuten vor dem Ende der Partie das Spielfeld mit ihrem fünften Foul verlassen. Mit ihrer
Leistung war sie Mitgarantin des knappen Sieges.
„Die etatmäßigen Leistungsträgerinnen Lena Bradaric, Toni Niebler und Sarah Kuschel zeigten Normalform. Hier ist für die Deutsche noch viel Luft
nach oben. Dies stimmt mich sehr optimistisch“, so
der Headcoach Milos Kandzic. „Wer mir sehr gut
gefallen hat, waren Charline Band, Marina Stolle
und Anja Rauffer, die nach ihrer Knöchelverletzung von letzter Woche wieder fit war. Alle drei
Damen haben sich ins Zeug gelegt und keinen Respekt vor dem großen Namen Chemnitz gehabt“, so
der Coach weiter.
Über nahezu die gesamte Partie liefen die FireGirls
einem Rückstand hinterher. Bei diesem „Low Scoring Game“ (Spiel mit sehr wenigen Punkten) war
die Führung der Chemnitzerinnen von neun Punkten im dritten Viertel (26 Spielminute) nahezu die
Vorentscheidung. Chemnitz führte mit 41:32. Die
Aiblinger Zuschauer glaubten aber an „ihre“ Mädels und die Anpeitscher Ronny Hobusch und Alex
Then trieben die FireGirls nach vorne. Punkt um
Punkt wurde gut gemacht. In der 37. Minute dann
der Ausgleich zum 50:50 durch Charline Brand.
Und Lena Bradaric, die wieder zu ihrer gewohnten
Form zurückgefunden hatte, verwandelte einen
Dreier zur lang ersehnten Führung. Die Fans waren nun aus dem Häuschen. Niemand konnte mehr
auf den Sitzen bleiben. Alle standen auf und feuerten die Fireballs enthusiastisch an. Chemnitz
versuchte noch einmal alles, glich 30 Sekunden vor
Ende noch einmal aus (53:53), doch die Coolness
der Aiblingerinnen und wiederum Charline Brand
machten dann alles klar. Man gewann die südostdeutsche Meisterschaft mit 55:53.
Mit diesem heiß umkämpften Sieg hatte man die
Qualifikation zur DM 2012 geschafft. Die FireGirls, ihre Coaches und die Fans lagen sich nach
der Schlusssirene in den Armen und feierten dies
ausgelassen. „Nun freut man sich auf die besten
Mannschaften der Bundesrepublik Deutschland.
Es kommen drei Top-Bundesliga-Vereine zu uns in
die Kurstadt. Der Herner TC, der SV Halle und TV
Saarlois“, so Stefan Bradaric. Auch der Aiblinger
Sportreferent Kühnel äußerte sich begeistert: „Dies
war heute absolute Werbung für den Sport und hier
natürlich vor allem für den Basketball-Sport. Ich
freue mich sehr, dass die Aiblinger Mädels die
deutsche Meisterschaft zu uns nach Bad Aibling
geholt haben.“
(nbr)
Für die FireGirls aus Bad Aibling spielten: Elli
Wiechmann (16), Jana Genttner (13, 1 Dreier),
Lena Bradaric (6, 2 Dreier), Charli Brand (6), Toni
Niebler (6), Sarah Kuschel (4), Marina Stolle (2),
Anja Rauffer (2), Andrea Krause und Amelie Illar
Bei einem hauchdünnen Sieg zählt jeder Punkt:
FireGirl Antonia Niebler (Nummer 11) zieht an
der Chemnitzer Topscorerin Christin John vorbei und erzielt in diesem hochdramatischen Duell zwei ihrer sechs Zähler. Bad Aibling gewann
am Ende mit 55:53.
Foto: Frank Burger
Jugend - Bundesliga
BAYERN-BASKET
Nr. 5/2012
NBBL: Wer kann, der kann
TSV Breitengüßbach kegelt Titelfavorit Jena raus und will in Hagen den
Seite 55
Titel holen
NBBL-Playoffs
Respekt ja, aber Angst? Auf keinen Fall. Das hat
aus Sicht des TSV Breitengüßbach vor dem NBBLViertelfinale gegen Science City Jena gegolten, das
zuvor noch kein Spiel verloren hatte. Und prompt
waren es zwei. Die Oberfranken hatten das Hinund Rückspiel (89:84; 64:53) für sich entschieden
und die Thüringer damit aus dem Wettbewerb geworfen. Dadurch stehen die Jungs – wie es sich in
Breitengüßbach fast schon gehört – erneut unter
den besten vier Teams in Deutschland. „Wir hatten
Jena in der Vorrunde schon am Rand an einer Niederlage“, betonte TSV-Trainer Ulf Schabacker im
Vorfeld der Partie (wir berichteten). „Der Stachel
sitzt tief. Es ist schwer, Jena gleich zweimal zu besiegen, aber es ist nicht unmöglich.“
Revanche für Finalniederlage?
Nein, das ist es demnach nicht. Das haben die
Schabacker-Schützlinge eindrucksvoll bewiesen.
Laut dem Güßbacher Übungsleiter war die mannschaftliche Geschlossenheit der Schlüssel zum Erfolg. „Der Wille, die Einstellung und die Intensität
haben in beiden Spielen gestimmt. Wir haben auch
verdient gewonnen, weil wir von Beginn an geführt
haben“, lobt Schabacker. „Zudem haben wir fast
alle Match Ups gewonnen.“ Im Halbfinale trifft seine Mannschaft beim Top4-Turnier in Hagen am 19.
Mai auf den amtierenden Meister Team Alba Urspring. Die Klosterschüler hatten sich im Viertelfinale gegen Ludwigsburg nach drei Duellen durchgesetzt. Somit kommt es nun zur Wiederholung des
Vorjahresfinales zwischen Breitengüßbach und Urspring. „Bis dahin müssen wir die Siege gegen Jena
aber aus den Köpfen streichen, uns von Null an auf
das Halbfinale vorbereiten und möglichst mit dem
kompletten Kader nach Hagen fahren.“
Im Ruhrpott wollen die Oberfranken auf alle Fälle Revanche für die Niederlage im Endspiel gegen
Urspring nehmen. „Die Jungs sind heiß und wollen die Meisterschaft nach Bayern holen“, kündigt
Schabacker an. Zu wünschen wäre es den TSV-lern,
die sich immer mehr gesteigert haben. Gelingt das
auch in Hagen, wo die Gastgeber und die Eisbären
Bremerhaven das zweite Halbfinale bestreiten,
wandert der lang ersehnte NBBL-Titel womöglich
bald nach Breitengüßbach. Ein verdienter Lohn für
die hervorragende Jugendarbeit in Güßbach und
Bamberg wäre es. Doch gerade dort weiß man, dass
noch zwei schwere Hürden dafür zu nehmen sind.
Hinspiel:
Jena
-
Breitengüßbach
84:89
(42:38)
Jena: Paul Albrecht 18, Josip Peric 17, Stephan
Haukohl 15, Tim Unterluggauer 14, Jakob Krumbeck 12
TSV: Alexander Engel 24, Christopher Wolf 19,
Dino Dizdarevic 18, Johannes Thiemann 12
Rückspiel:
Breitengüßbach
–
Jena
64:53
(33:25)
TSV: Phillip Daubner 15, Alexander Engel 14
Jena: Stephan Haukohl 25, Josip Peric 12, Paul
Albrecht 10
Playdowns
Erleichterung in Würzburg: Mit dem dritten Sieg
im vierten Relegationsspiel sicherte sich die s.oliver
Baskets-Akademie den Klassenerhalt. In Ulm gewannen die Mainfranken mit 69:63. Damit ist der
Mannschaft von Trainer Christian Recker der erste
Platz in der Playdown-Gruppe Süd 1 nicht mehr
zu nehmen. „Die Mannschaft hat sich am Ende ei-
18 Punkte erzielte der Breitengüßbacher Dino Dizdarevic im Viertelfinale gegen Jena.
Foto: Sportpress
ner langen Saison noch einmal durchgebissen und
bis zum Umfallen gekämpft“, lobt der Würzburger
Übungsleiter. Allen voran Aufbauspieler Florian Kirchhoff, der trotz einer Bänderverletzung im
Knöchel auf die Zähne biss, 28 Minuten spielte und
13 Punkte zum Erfolg in der Donaustadt beisteuerte.
„Der Schlüssel zum Sieg war, dass wir am Ende
mehr Offensivrebounds hatten als Ulm“, erklärt
Recker. Das sah zur Halbzeit noch ganz anders
aus: Bis dahin hatten sich die Ulmer, allen voran
ihr 2,10-Meter-Center Andreas Wenzl (23 Punkte,
15 Rebounds) bereits zehn Offensivrebounds geschnappt und durch die vielen zweiten Chancen
das Spiel offen gestaltet. „Wir wollten Wenzl unter
Bewerbungen laufen
Nach der Saison ist vor der Saison: Während
die spannenden Spiele in der JBBL und NBBL
beim Top-4-Turnier in Hagen noch ausgetragen
werden, laufen bereits die Planungen für die
kommende Spielzeit in beiden Ligen. Für einen
Startplatz in der NBBL haben sich 45 Teams
beworben, für die JBBL sogar 55. „Eindrucksvolle Zahlen, die bestätigen, dass wir mit unserer
Nachwuchsförderung weiterhin auf einem sehr
guten Weg sind“, sagt NBBL-Geschäftsführer
Uwe Albersmeyer. Für die NBBL gibt es im übrigen zwölf Neubewerber (aus Bayern der TV
Augsburg, das Team Basket München Nord und
der Nürnberger Basketballclub), für die JBBL
sind es deren acht (aus Bayern die Junior Baskets
Vilsbiburg). Der Qualifikationsmodus wird in
Kürze bekannt gegeben. Die Qualifikation selbst
findet an den Wochenenden 16./17. Juni sowie am
23./24. Juni statt.
(mla)
Druck setzen, das hat phasenweise auch ganz gut
funktioniert, aber vor allem vor der Pause hatten
wir unsere Probleme mit ihm. Als er dann in der
zweiten Halbzeit Foulprobleme bekam, konnten
wir freier zum Korb ziehen“, erläuterte der Baskets-Coach. „Es war bis in die Schlussphase ein
enges Spiel, aber eigentlich unnötig spannend. Wir
waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, hatten aber unglaubliches Wurfpech. Das
Team hat Charakter und Willen bewiesen und das
Spiel verdient gewonnen.“
Sein Rückblick auf die erste NBBL-Saison der
Mannschaft fällt insgesamt positiv aus: „Wir haben aus unseren Möglichkeiten das Maximum herausgeholt. Vor allem mit Platz fünf in der Gruppenphase bin ich sehr zufrieden.“ Wie stark die
Division Südost besetzt war, zeigt die Tatsache,
dass alle vier Playoff-Teilnehmer der Gruppe das
Viertelfinale erreicht haben und nun zwei der vier
Top-4-Teilnehmer untereinander ausspielen. Und
Recker ist sich sicher, dass entweder Urspring oder
Breitengüßbach den Titel holen.
Den Klassenerhalt haben sich auch die anderen
beiden bayerischen Vereine Cybex Bayreuth und
der FC Bayern München in der Playdown-Gruppe
Süd 2 gesichert. Sie setzten sich beide in der Dreiergruppe gegen die SG Rheinhessen durch. Klar,
dass somit auch Bayreuth und Bayern beruhigt
in die Sommerpause gehen können. „Ich möchte
mich bei meinem Team für einen erfolgreichen
Abschluss einer nicht immer einfachen Saison bedanken“, sagt FCB-Coach Volker Stix. „Die Jungs
haben stets zusammengehalten und letztlich den
Klassenerhalt souverän gemeistert. Mein besonderer Dank gilt meinem Co-Trainer Adrian Sarmiento, der mir eine große Unterstützung war." (mla)
Nr. 5/2012
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Jugend - Bundesliga
BAYERN-BASKET
JBBL: „Kein zweiköpfiges Monster“
Stelldichein zwischen Nördlingen und Bayern München in den Top4
Ein Finalteilnehmer in der JBBL kommt aus dem
Freistaat. Das ist bereits vor dem Endspiel, das am
19. Mai zeitgleich zur NBBL in Hagen stattfindet,
sicher. Der TSV Nördlingen und der FC Bayern
München haben sich für die Top4 qualifiziert und
treffen im Halbfinale aufeinander – ein absolutes
Traumlos aus bayerischer Sicht. Dieses Spiel wird
mit Sicherheit viele Interessanten in ganz Bayern
finden, schließlich lieferten sich die beiden Mannschaften bereits in der Gruppenphase ein Stelldichein. In München siegte Nördlingen, im Krater gewannen die Bayern. Einen Favoriten gibt es
demnach nicht. Und das muss es auch nicht, denn
gerade Konstellationen mit gleichstarken Teams
verweisen schon im Vorfeld auf basketballerische
Klasse.
Stolz auf jeden Einzelnen
Für beide Mannschaften ist es im Jugendbereich
der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. „Wir
haben eine extrem erfolgreiche Saison gespielt.
Sowohl die Spieler, als auch das Team haben sich
weiterentwickelt“, lobt Bayern-Trainer Berthold
Bisselik. „Wir haben uns von den vielen Verletzungen nie beirren lassen und uns in einer ausgeglichenen Hauptrundengruppe und in den Playoffs
gegen hochkarätige Gegner wie Breitengüßbach
und Würzburg durchgesetzt. Daher ist der Einzug
in die Runde der letzten Vier der verdiente Lohn
für diese Mannschaft. Ich bin stolz auf jeden einzelnen Spieler sowie die Unterstützung durch Verein und Eltern.“
Den Münchnern reichte im Viertelfinal-Rückspiel
im Übrigen eine 62:68-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt, um das Ticket für die Endrunde
zu lösen. Das Hinspiel hatten die FCB-Korbjäger
mit 67:52 für sich entschieden. Frankfurt bewies
indes erneut, dass man sie niemals abschreiben
sollte. Bereits Würzburg hatte eine Runde zuvor
in der Mainmetropole gewonnen (wir berichteten),
schied durch eine höhere Heimniederlage trotzdem
aus. Das wollten die Bayern-Spieler mit aller Macht
und trotz Verletzungssorgen vermeiden. Und es ist
ihnen mit einem großen, mannschaftlichen Kämpferherz gelungen. Während bei Frankfurt einmal
mehr die beiden Junioren-Nationalspieler Musovic
(32 Punkte, Topscorer in München) und Okeke (12)
Dreh- und Angelpunkte im Spiel ihrer Mannschaft
waren, funktionierten die Bayern im Kollektiv.
Duell unter Freunden
An der heimischen Säbener Straße brauchten die
Bisselik-Schützlinge zwar einige Minuten, bis sie
richtig auf dem Parkett standen, erkämpften zur
Halbzeit aber eine 35:30-Führung. Die Hessen
setzten die Bayern nach der Pause aber gehörig unter Druck und führten plötzlich mit 47:37 nach 25
Minuten. Doch die Bayern wehrten sich, vor allem
in den Schlussminuten, als den Frankfurtern zunehmend die Kräfte ausgingen. Mit 11:2-Punkten
in den abschließenden fünf Spielminuten rangen
die „Roten“ ihren Kontrahenten nieder.
Coach Bisselik und seine Jungs erwarten nun schon
sehnsüchtig ein spannendes und zuschauerreiches
Turnier in der Hagener Ischelandhalle, wo der
heutige Bayern-Coach 1994 mit der B-Jugend von
Brandt Hagen schon einmal deutscher Meister wurde. „Wir freuen uns auf ein weiteres Duell gegen
unsere Freunde aus Nördlingen.“
Final Four hat eigene Gesetze
Im Rieskrater sorgte der Einzug ins Halbfinale
ebenfalls für große Schlagzeilen. Die Mannschaft
um Trainer Zoltan Nagy gilt mit Spielern wie
Joschka und Lukas Ferner, Georg Beyschlag oder
Michael Dorsch als Art goldene Generation. Und
die kegelte mal eben frech den amtierenden Meister
Team Alba Urspring aus dem Wettbewerb. Bereits
in der Gruppe hatten Bayern und Nördlingen die
Klosterschüler aus Schelklingen besiegt und damit
gezeigt, dass die Übermacht der beiden Vorjahre
zu Ende ist. Zudem ist es ein Beleg dafür, wie stark
bereits die Gruppe Südost mit den drei genannten
Mannschaften besetzt war.
„Wir haben gegen Urspring 35 Minuten richtig
gut gespielt, wobei die Nervosität bei den Jungs
schon sehr hoch war“, sagt Nördlingens CoTrainer Sebastian Moll. Kein Wunder, immerhin
strömten rund 300 Zuschauer in die Nördlinger
Mehrzweckhalle. „Am Ende waren wir etwas
unkonzentriert und fahrlässig“, moniert Moll.
Gut gegangen ist es trotzdem – Nördlingen verlor zwar zu Hause mit 63:64, der 70:63-Erfolg aus
dem Hinspiel reichte jedoch für den Einzug unter
die besten Vier.
In Hagen überraschen
Die Jungs von Trainer Zoltan Nagy mussten im
Rückspiel aber lange zittern. Nachdem Urspring
um seine Jugendnationalspieler Norbert Janicek
(Slowakei), Lars Berger und Jannik Staiger (Bruder des aktuellen Nationalspielers Lucca Staiger)
teilweise ein regelrechtes Feuerwerk abbrannte,
beruhigte der gebürtige Ungar Nagy seine Akteure.
„Am Ende waren wir die glücklicheren, obwohl in
den letzten vier Minuten nichts mehr funktionierte
und nur noch Georg Beyschlag an der Freiwurflinie punkten konnte“, resümiert Nagy. Er freut sich
wie sein Pendant Bisselik auf ein erneutes Duell
zwischen Nördlingen und Bayern. „Wir brauchen
uns vor niemandem zu verstecken“, kündigt Nagys
treuer Co-Trainer Moll an. Zwar halten die Nördlinger wie gewohnt den Ball flach, doch wer in den
Finalspielen steht, möchte diese natürlich auch gewinnen. „Wenn wir einen guten Tag erwischen,
können wir alle schlagen – obwohl wir als Außenseiter nach Hagen fahren. Aber das Final Four-Turnier hat seine eigenen Gesetze“, erklärt Moll. „Und
natürlich wollen wir das Ding auch gewinnen!“
Die Jungs hätten es seiner Meinung nach verdient.
„Wer seine Hauptrundenspiele so souverän gewinnt
und den Meister zweimal schlägt, der steht zurecht
im Halbfinale. Und wir bestehen nicht nur aus dem
Duo Joschka Ferner/Michael Dorsch. Georg Beyschlag übernimmt immer mehr Verantwortung und
wird zum X-Faktor. Aber auch Lukas Ferner und
Johannes Raab sind immer für eine zweistellige
Punkte-Ausbeute gut“, erklärt Moll. „Wir sind also
mehr als nur zweiköpfiges Monster“, sagt der Nördlinger und lacht. Die Jungs vom Trainerduo Nagy/
Moll haben in ihrer nordschwäbischen Heimat bereits Geschichte geschrieben, womöglich wird sie
noch um zwei Kapitel reicher. Zu gönnen wäre es
beiden Teams – Nördlingen und Bayern – von Herzen.(mla)
An einem guten Tag übertumpft Lukas Ferner auch seinen Bruder Joschka. Beim Viertelfinal-Rückspiel gegen Urspring war das der Fall.
Foto: Jochen Aumann
BAYERN-BASKET
Jugend - Bundesliga
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Verlieren muss man im Sport auch lernen: Trainerin Janet Fowler-Michel nimmt´s mit Fassung, während Alina Hartmann Katharina Kreklau tröstet.
Foto: Sportpress
Erfolgstrainerin sagt Goodbye
Starke Saison des Teams Oberfranken endet auf Platz vier – Janet Fowler-Michel feiert Abschied
Playoffs
Es hat wieder nicht sollen sein für das Team Oberfranken. Wie im Vorjahr hat die Truppe von Trainerin Janet Fowler-Michel die Top4 erreicht, doch sie
scheiterte erneut im Halbfinale. Am Ende landeten
die Oberfränkinnen beim „Heim-Endturnier“ in
Hirschaid (Kreis Bamberg) auf dem vierten Platz.
Trübsal blasen? Nein, bloß nicht. Und wieso auch?
Die Mädels haben sich definitiv unter den besten
Mannschaften in Deutschland etabliert – eine weitere große Anerkennung für die gute Jugendarbeit,
die im gesamten oberfränkischen Raum im Basketball geleistet wird. Und ein Beleg für Übungsleiterin Fowler-Michel, dass sie ihren Schützlingen eine
Menge beigebracht hat.
„Klar waren wir enttäuscht, dass wir das Finale
nicht erreicht haben“, hatte die Trainerin nach der
50:73-Halbfinal-Niederlage gegen den TSV Hagen
gesagt. Die Westfälinnen hatten neun gleichwertige Spielerinnen im Kader und wechselte munter
durch. Das brach den Oberfränkinnen letztlich das
Genick, auch wenn sie mit ihrer Defense-Leistung
Hagen lange Paroli boten. Der TSV unterlag im Finale tags darauf Berlin-Zehlendorf.
Zu viele Fehler
„Wir wollten die Niederlage gegen Hagen schnell
abhaken, um uns auf das kleine Finale gegen das
Team Niedersachsen Nord zu konzentrieren“, erklärt Fowler-Michel. Belohnt wurden ihre Mädels
allerdings nicht – das Team Niedersachsen Nord
behielt mit 70:65 die Oberhand. „Die anderen drei
Finalteilnehmer waren einfach besser, sowohl körperlich, als auch athletisch.“ Trotzdem zeigte sich
das Team Oberfranken gegen die Niedersächsinnen im Vergleich zum Halbfinale verbessert. „Mit
weniger mentalen Fehlern, vergebenen Korblegern
und weniger Ballverlusten hätten wir sogar gewinnen können“, meint Fowler-Michel und ergänzt:
„Beim Team Niedersachsen spielt eine die besten
Jugendspielerinnen in Deutschland, Emma Stach.
Obwohl sie erst 15 Jahre alt ist, ist sie in der Lage,
ein Spiel zu dominieren. Noch dazu hatten sie drei
bis vier weitere Spielerinnen, die das Spiel ebenfalls in die Hand nehmen können. Bei uns hat das
leider gefehlt – offensiv konnte leider nur Alina
Hartmann zu ihrem Spiel finden.“
„Ich hoffe, wir schaffen es.“ Und dann kehrt sie auch
mit Freude und unvergesslichen Erinnerungen nach
Bamberg zurück.
Team Oberfranken: Christine Sokolowski, Sandra
Schrüfer, Leonie Schönhammer, Anne-Kathrin
Landwehr, Eva Kriebel, Eva Kloos, Saskia Beringer, Nadjeschda Ilmberger, Laura Geiselsöder, Nora
Duckarm, Alina Hartmann, Katharina Kreklau.
Acht Spielerinnen scheiden aus
Mission erfüllt
Trotzdem ist die Würzburgerin sehr zufrieden mit
dem Saisonverlauf. „Nicht nur, weil wir das Top4Turnier erreicht haben, sondern auch, da viele
Spielerinnen sich basketballerisch weiterentwickelt
haben“, erläutert Fowler-Michel. „Mit Nani Ilmberger (Jahrgang 1996), Anne-Katrin Landwehr und
Saskia Behringer (beide Jahrgang 1997) haben wir
drei Spielerinnen, die es geschafft haben, Fuß im
DBB-Konzept zu fassen. Das zeigt auch viel Potenzial für die Zukunft.“
Mit Eva Kriebel, Christine Sokolowski, Nora Duckarm, Sandra Schrüfer, Alina Hartmann, Eva Kloos,
Laura Geiselsöder und Katharina Kreklau scheiden
allerdings acht Spielerinnen aus der WNBL aus.
„Mit der guten Jugendarbeit in der Bamberger Gegend hat man Spielerinnen aus drei U15-Bayernligamannschaften zur Auswahl, das Team Oberfranken ist also weiterhin gut aufgestellt“, versichert die
Trainerin. Sie selbst hat den Verein nun zweimal in
Folge unter die besten vier deutschen Mannschaften
geführt, wird das Team Oberfranken allerdings verlassen. „Die zwei Jahre waren super, nicht nur sportlich, sondern auch menschlich“, lobt Fowler-Michel.
„Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Aber die neue,
junge Mannschaft braucht jemanden, der sie besser betreuen kann. Von Würzburg aus kann ich den
Mädchen nicht das geben, was sie brauchen.“ Fowler-Michel wird aber wohl auch in der kommenden
Saison in der WNBL zu sehen sein – wenn sie sich
mit Würzburg für die U17-Bundesliga qualifiziert.
Die Friendsfactory Jahn München wird in der kommenden Saison derweil weiterhin Armin Sperber
trainieren. Seine Mädels wären natürlich auch
gerne in die Top4 eingezogen, die Konkurrenz
vom späteren deutschen Meister Berlin-Zehlendorf
war im Viertelfinale allerdings zu stark. Trotzdem
kämpften die Münchnerinnen tapfer, auch wenn
Berlin am Ende mit 84:54 auch im zweiten Duell
die Oberhand behielt. „Wir verkaufen uns so teuer
wie möglich und bieten unseren Zuschauern nochmal was im letzten Heimspiel“, hatte Jahn-Kapitän Jella Molz angekündigt. Das zeigt zum einen
den Respekt vor der wohl unlösbar scheinenden
Aufgabe, zum anderen den Kampfgeist der JahnMädchen. Und stolz auf ihre Leistung können diese
allemal sein. Das sieht auch Trainer Armin Sperber
so: „Wir haben uns gut entwickelt und sind auch
im zweiten WNBL-Jahr in die Playoffs gekommen,
mit nur zwei Niederlagen in der Normalrunde,
punktgleich mit Heidelberg“, resümierte Sperber.
„Eine Handvoll Mädels aus dem Jahrgang 1995
wird nun in der Regionalliga spielen, vielleicht
schafft es sogar wieder eine in die Zweitligamannschaft. Mission erfüllt.“
Der TSV Nördlingen war bereits eine Runde zuvor
an den überragenden Berlinerinnen gescheitert und
der TSV Wasserburg schied ebenfalls im Achtelfinale aus (wir berichteten jeweils). Zufrieden mit
ihrer Saison können aber alle vier bayerischen Vertreterinnen sein. Auf ein Neues!
(mla)
Jedes Mädchen sollte bitte
einen Basketball der Größe
5 oder 6 (je nach Alter) mitbringen!
Hier abtrennen und bis 24.08.2012 einsenden an:
Bayerischer Basketball Verband,
Alexandra Knull, PF 500120, 80971 München
(Fax: 089/15702-336)
nein O
Mail: ____________________________
Ort, Datum, Unterschrift eines/einer Erziehungsberechtigten:
Hiermit melde ich meine Tochter zum BBV Girls Camp vom 09.09. bis
11.09.12 an und erkläre mich mit ihrer Teilnahme einverstanden.
Ich erkläre, dass meine Tochter an keinen den Trainingsbetrieb beeinträchtigenden Krankheiten, Allergien oder körperlichen Defiziten leidet.
Anderenfalls werde ich die Verantwortlichen vor Ort auf solche hinweisen. Den Verantwortlichen bleibt in diesem Falle das Recht vorbehalten, das Kind nicht an dem Camp teilnehmen zu lassen.
Im Falle einer Verletzung oder Krankheit erkläre ich mich einverstanden, dass meine Tochter in ein Krankenhaus verbracht wird, soweit
dies von den Verantwortlichen vor Ort für notwendig erachtet wird.
Soweit ich nicht rechtzeitig verständigt werden kann, willige ich in die
von einem Arzt für notwendig erachteten medizinischen Maßnahmen
(auch einen notwendigen operativen Eingriff) ein.
Der Veranstalter behält sich kurzfristige Programm-, Orts- und Trainerwechsel vor.
Die 45,- Euro Unkostenbeitrag bezahle ich am 09. September vor Veranstaltungsbeginn in bar.
Telefon: ____________________
_____________________________________________________________
Anschrift:_____________________________________________________
Verein: _______________________________________________________
ja O
T-Shirt-Größe:__________ (XS/S/M/...)
BBV - Camp
HOMEPAGE:
www.bbv-online.de
AUSRICHTER:
Bayerischer Basketball Verband e. V.
UNKOSTENBEITRAG:
45,- Euro (inkl. Getränke, Obst, Camp-T-Shirt) – zahlbar zu
Beginn der Veranstaltung in bar; bitte selbst für Brotzeit sorgen!
_______________
Mitglied in einem Basketball-Verein (bitte ankreuzen):
Geburtsdatum:
Name, Vorname:_______________________________________________
Anmeldeschluss: 24.08.2012
Anmeldeformular
Seite 58
WAS LÄUFT:
Am Vormittag Stationstraining, am Nachmittag Campspiele.
Die Teilnehmerinnen erleben hautnah Spitzenspielerinnen aus
München und Umgebung, die ihnen technische und taktische
Grundlagen des Basketballsports beibringen.
COACHES:
Headcoach Landestrainer Imre Szittya und weitere namhafte
MädchentrainerInnen aus München und Oberbayern unter
Mithilfe von Bundesligaspielerinnen aus Wasserburg und
München.
WO:
TSV Haar Sportpark
Höglweg 7
85540 Haar
WANN:
Sonntag 09. bis Dienstag 11. September 2012, jeweils von 10.00
bis 16.00 Uhr
WER:
Alle Mädchen der Jahrgänge 1997 bis 2003, egal ob Anfängerinnen oder Vereinsspielerinnen. Es wird in kleinen Gruppen je
nach Leistungsstand trainiert.
BBV Girls Camp
Nr. 5/2012
BAYERN-BASKET
BAYERN-BASKET
Journal
Nr. 5/2012
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Mutterland des Basketballs – na ja . . .
Höchstpreise, Fast Food und kaum „Defense“ im NBA-Alltag in New York und Phoenix
„Wenn Einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen . . .“, dieser Slogan gilt auch für einen Basketballfan – in der Heimat an Euroleague- und BBLSpielen seinen Gefallen findend – wenn er über den
Atlantik sich an zwei Auftritten in der „stärksten
Liga der Welt“ erfreuen will. Erste Station New
York: Seit Anfang Dezember steht fest, dass an
besagtem Termin X die „Knicks“ zuhause gegen
Cleveland antreten. Kartenbesorgung im Zeitalter
des Internets eigentlich kein Problem: Zunächst 70
Dollar, nach Abwarten dann Ende Januar der erste
Schock, 400 Dollar die billigste verfügbare Karte,
das „Lin-Fieber“ hat um sich gegriffen. Der einzige
Ausweg: Stunden vor Spielbeginn am Tag X an den
zahlreichen Kassenfenstern das Madison Square
Garden nachfragen. Überlegt, getan: Viereinhalb
Stunden vor dem Jump billigstes Angebot 220
Dollar. Au weia! Einmal in N.Y. und dann dies!
18.30 Uhr – leichte Verzweiflung, die sich in Fassungslosigkeit umschlägt, als ich erfahre, dass nun
das billigste Ticket 500 (in Worten: Fünfhundert!)
Dollar kostet! Vor mir und auch mein Nachfolger in
der Schlange werden die Kreditkarten gezückt. Unglaublich, aber wahr! Die Hoffnungen schwinden
zusehends . . . und es bilden sich abermals Schlangen vor den Kassen, noch 15 Minuten bis zum
Spiel, keine Schlagerpartie, eher ein „MittelfeldDuell“ (noch dazu ohne Lin). Und siehe da: Die
letzten Karten, keine zwei nebeneinander, sondern
über die ganze Halle verstreut, werden „verscherbelt“ …die Preise sinken im Rekordtempo: Die 500
Dollar-Tickets kosten „nur“ noch ein Viertel! Jetzt
oder nie: Ja, und schnell ab in den Madison Square
Garden, Top-Platz, Reihe neun! Ehe es los geht, bestellen meine Nachbarn die ersten Biere (9,50 Dollar pro Becher) und Hot Dogs, Chips und und und.
Die Bestellung wird sofort von der Bedienung weitergeben, kommt postwendend und die Kreditkarte
wandert durch die Reihen. Dieses „Spielchen“ wiederholt sich während der Partie noch öfter, kurzum:
Meine Nachbarn erfreuen sich am Fast Food, beobachten dabei ganz gemütlich das Geschehen auf
dem Parkett, ohne große Emotionen.
„Freak-City“ in New York? Mitnichten, in keinster
Weise: Bei spektakulären Körben anerkennender
Jubel, ab und an mal ein zögerliches „Defense, Defense“, das war`s dann auch schon, wenn man von
den bekannten Orgel-Intermezzos einmal absieht.
Weit und breit kein Fan-Club auszumachen, dies
macht sich spätestens nach dem „Knicks“-Erfolg bemerkbar, kein Abklatschen, ein paar Spieler schlendern zu den TV-Interviews und der Rest verschwindet postwendend im Kabinentrakt. Über 20 000 Fans
in der berühmtesten Sportarena der Welt, ein Spiel
ohne ganz große Höhepunkte, viel „Run and Gun“,
ein sicherer Hausherren-Sieg . . . natürlich angesichts
Standard in der NBA: Nationalhymne und riesige US-Flagge im US-Airways-Center in Pnoenix (ganz oben). - Eine Augenweide waren die Cheerleaders in New York (oben). - Sprungkraft und Athletik pur beim Duell der
New York Knicks gegen Cleveland (Bild rechts). Fotos: Bertram Wagner
der Rahmenbedingungen ein außergewöhnliches
Basketball-Erlebnis - zu amerikanischen „DiscountPreisen“ bzw. europäischen Rekordpreisen! Fazit:
NBA in der (langen) Hauptrunde – ein teurer und
nicht immer hochkarätiger Genuss!
Eine Woche später: NBA-Teil 2 mit dem „heißen
Lokalderby“ in Arizona: Phoenix Suns gegen
Los Angeles Lakers (bereits für die Playoffs qualifiziert)! Das Karten-Gezittere entfällt diesmal,
Tickets im Internet für 100 Dollar, in der 17 000
Mann-US-Airways-Arena im obersten Rang. Ähnliches Zuschauerverhalten und gleiche Rahmenbedingungen. Jede Unterbrechung wird für irgendwelche Sponsoren-Spielchen und „Geld-Würfen“
genutzt. Basketball wird auch gespielt, allerdings
nur offensiv, über 230 Punkte, von Abwehr und einer Spielstruktur wenig zu sehen.
Fazit: Zwei nette, nicht ganz billige NBA-Abende
und die Gewissheit, dass in der Euroleague bzw.
Beko BBL intensiverer, organisierterer Basketballsport geboten wird, auch wenn man natürlich in
Betracht ziehen muss, dass in den entscheidenden
Playoffs die Verteidigungsarbeit und auch Härte
sicher zunehmen wird. Und die Ticketpreise? Wohl
dem, der sich Tickets hierzulande sichert und sich
an spannende Partien mit lautstarken Fans erfreuen
kann! Ein Hoch auf Euroleague und BBL, es muss
nicht immer NBA sein!
(bwa)
Nr. 5/2012
Seite 60
Journal
BAYERN-BASKET
BAY E R N - BA SK E T, Po s t fa c h 5 0 0 12 0 , 8 0 971 M ün c h e n
Po s t ve r t ri e b s s tü c k , Entg e lt b ez a hlt , 1 B 3 0 5 63 E
Neue Spielform
getestet
Fotos: Thomas Oehler
Unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Basketball Verbandes und mit materieller Unterstützung durch den Deutschen Basketball Bund richteten zwei Münchner Bundesliga-Vereine, der FC
Bayern München und die TS Jahn München, 2012
die ersten Münchener U12- und MiniMasters33
aus.
In Anlehnung an den neuen FIBA33 Wettbewerb
traten 16 (bei der U10 zwölf) Teams zu einem 3-3
Halbfeldturnier an. Ziel war es, den Kindern Spielpraxis in dieser neuen Form des Wettkampfes zu
ermöglichen. Gespielt wurde in Anlehnung an die
FIBA 3-3 Regeln. Spielzeit acht Minuten durchlaufend. Die Spieler konnten durch einen Trainer oder
ein Elternteil betreut, jedoch nicht gecoacht werden. Die Spiele wurden durch einen Schiedsrichter/
Zähler überwacht.
Die Ausrichter haben die beiden Turniere perfekt
organisiert, über 100 Kinder und ca. 300 Zuschauer
waren bei dem Spektakel dabei. Ausgespielt wurden alle Platzierungen, sodass jedes Kind gleich
viele Spiele hatte. Am Rande sei erwähnt, dass bei
der U12 der FC Bayern vor der TS Jahn die Nase
vorn hatte, bei der U10 war es umgekehrt - nur
in dieser Hinsicht waren die beiden Clubs keine
guten Gastgeber: sie ließen den Gästen nicht den
Vortritt . . .
Die „jungen Wilden“ (hier Robin Benzing vom FC Bayern München) müssen – ohne Dirk Nowitzki
– unter dem neuen Bundestrainer Svetislav Pesic mehr Verantwortung übernehmen. Der Supercup
am 11. und 12. August in Bamberg wird es zeigen.
Foto: Bertram Wagner
Eine leichte Entscheidung
Supercup 2012 wieder in Bamberg
Internationale Basketball-Leckerbissen in der
Stechert Arena, von wegen basketballlose Zeit
im August! „Beim DBB weiß man, was man an
Bamberg hat, da herrschen professionelle Bedingungen, so dass es eine leichte Entscheidung war,
dieses Zwei-Tages-Modell des Supercups nach
Bamberg zu vergeben“, sprach DBB-Pressesprecher Christoph Büker Klartext und gab bekannt,
dass in „Freak-City“ der 24. Beko-Supercup am
zweiten Augustwochenende (11./12.) ausgetragen
wird. Angesichts der extrem schwierigen Lage
(Olympia in London, EM-Qualifikation) war es
kein leichtes Unterfangen für die Gastgeber, ein
illustres Teilnehmerfeld für den Höhepunkt der
Vorbereitung zusammenzustellen. Mit den drei
EM-Teilnehmern von 2011, Türkei, Polen und
Finnland, gelang dies bestens.
Besonders Augenmerk verdient der DBB„Lieblingsgegner“ Türkei (27 Erfolge in 38 Begegnungen), der sicherlich wieder mit dem einen
oder anderen NBA-Akteur auftreten wird.
Mit den Finnen haben die Korbjäger, die in Bamberg vom neuen Bundestrainer Svetislav Pesic betreut werden, noch eine Rechnung offen, denn im
Vorjahr entführten die Nordeuropäer aus Hagen
den Sieg. Auch die Polen werden sicher mit einer
spielstarken Mannschaft auftreten, aus der einer
der besten NBA-Center, Marcin Gortat (Phoenix
Suns), herausragt.
Apropos Pesic: „Das ist der richtige Mann, eine
gute Entscheidung ihn zu holen. Er wird sicherlich
nicht mehr mit einem gellenden Pfeifkonzert empfangen, wie er es als Alba-Trainer anhören musste“,
freut sich Wolfgang Heyder sowohl über den neuen
Bundestrainer, als auch über das gute Teilnehmerfeld. Der Bamberger „Macher“ wird alles daransetzen, die Halle wieder voll zu machen, auch wenn
heuer das Zugpferd Dirk Nowitzki fehlen wird.
Der voraussichtliche Spielplan: 11. August: 18 Uhr:
Türkei – Polen, 20.30 Deutschland – Finnland;
12. August: 14 Uhr: Spiel um Platz 3, 16.30 Finale
(Karten gibt es unter eventim.de).
(bwa)
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