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Bayerische Naturschutzmedaille für Sylvia Hamberger Fast wie im

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28. Jahrgang / Nr. 329 / April 2009
Umweltinitiative Pfaffenwinkel e.V.
Seite 7
Bayerische Naturschutzmedaille
für Sylvia Hamberger
Die Umweltinitiative Pfaffenwinkel gratuliert Sylvia Hamberger. Ihr wurde am
12. März 2009 vom Bund Naturschutz in Bayern (BN) die Bayerische Naturschutzmedaille für ihre Arbeit im BN-Arbeitskreis Alpen verliehen.
Den Festakt in München eröffnete
Axel Doering, Vizepräsident der deutschen Vertretung der Internationalen
Alpenschutzkommission CIPRA und
Sprecher des BN-Arbeitskreises Alpen.
Die Laudatio hielt der BN-Vorsitzende
Prof. Dr. Hubert Weiger.
UIP-Mitglieder kennen die DiplomBiologin Sylvia Hamberger, weil sie 2006
auf Einladung der UIP im Stadtmuseum
Schongau die Foto-Ausstellung „Gletscher im Treibhaus“ eröffnet hat, die sie
gemeinsam mit Wolfgang Zängl und anderen zusammengetragen hat.
Sylvia Hamberger und Wolfgang Zängl
gründeten 1977 die Gesellschaft für ökologische Forschung e. V. (www.oekologische-forschung.de), die durch Ausstellungen und Buchpublikationen informiert und aufrüttelt. Unter verschiedenen
Perspektiven zeigen diese Ausstellungen
den Einfluss unserer modernen Lebensweise auf die Natur. Berühmt geworden
sind die Projekte „Grün kaputt“ (1983),
„Alptraum Auto“ (1986), „Sein oder
Nichtsein – die industrielle Zerstörung der
Natur“ (1990) und in Zeiten des Waldsterbens und beginnender, von
der Politik stets kontrovers geführter
Klimadiskussion „Kein schöner Wald“
(1993).
Sylvia Hamberger (zwischen Prof. Dr. Hubert Weiger, Ingo Mittermeier, Münchner
Stadtrat als Vertreter von OB Christian Ude und Axel Doering, ganz rechts) mit
der Bayerischen Naturschutz-Medaille des Bund Naturschutz
In den letzten Jahren legte Sylvia Hamberger den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf
den Bereich Alpen. In den Ausstellungen
„Schöne neue Alpen“ (1998) und „Gletscher im Treibhaus“ (2004) führten sie
und Wolfgang Zängl sehr drastisch vor
Augen, wie der Klimawandel und der
Nutzungsdruck in den Alpen mit den Veränderungen des Bergwalds und dem
Schwund der Gletscher zusammenhängen.
Die Mitglieder der Umweltinitiative Pfaffenwinkel e. V. und ihr
Vorstand wünschen Sylvia Hamberger viel Kraft und Mut für neue
Projekte. Wir alle freuen uns auf
weitere Ausstellungen des Autorenteams Sylvia Hamberger und Wolfgang Zängl.
Claudia Fenster-Waterloo
und Ulla Lang
Fast wie im Märchen!
Die Geschichte vom Baum am Peitinger Gumpen und den Zauberknödeln
Lang, lang ist’s her, dass ich meine Füße in so sauberes Wasser tauchen konnte. Wie hab ich das vermisst! So lange mussten meine Füße
in trübem, schlammigem und
manchmal auch stinkendem Wasser
stehen. Und nun: Hurra!!! Was ist
passiert?
Bagger und Laster lieferten sich im
Winter 2008 die reinste Schlammschlacht. Was hatte sich da im Laufe der
Jahre an Dreck angesammmelt! Der
musste zuerst mal raus.
Doch wie staunte ich, als eines Tages
ganz viele Menschenkinder sich um meinen Weiher versammelten und kleine
Kugeln hineinwarfen.
Anfangs verstand ich gar nicht, wofür
dies gut sein sollte. Erst baggern sie alles
raus und dann schmeißen sie – was um
Himmels Willen? – wieder rein! Es muss
auf jeden Fall etwas Großartiges gewesen sein, denn seit diesem Zeitpunkt regt
sich wieder was in meinem Gumpen.
Er lebt wieder, hat glasklares Wasser
und meine Freunde, die Enten, Schwäne
und Gänse, freuen sich des Lebens.
Durch die Kinder bin ich auch auf das
Geheimnis dieses Wunders gekommen:
Die „Zauberkugeln“ waren’s, die sie hineingeworfen haben. Darin verbergen sich
Millionen von effektiven Mikroorganismen, kurz EM genannt, und die sorgen
auf natürliche Weise dafür, dass ich meine Füße jetzt in sauberes Wasser tauchen
kann. Psssst!!! – Ich habe übrigens be-
merkt, das tut nicht nur meinen Füßen
gut.
Fortsetzung folgt!
Marlies Beer, Peiting
Das Rezept für
Zauberknödel
(„Dangos“):
Pro Kubikmeter Wasser verknetet
man 250 Gramm Urgesteinsmehl und
50 Gramm EM-Keramikpulver mit aktivierten EM und macht kleine Knödel,
die man 3 Wochen lang trocknen lässt
und anschließend im Biotop versenkt.
Nähere Informationen bei
Christa Steck in Bernbeuren
Tel. 08860 221
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