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Bummeln wie damals - IHK zu Düsseldorf

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magazin 12I11
A 4947
magazin
Für Düsseldorf und den Kreis Mettmann
IHK-News
40. Ernst-Schneider-Preis
der IHKs verliehen
Veranstaltung
Russland-Konferenz
am 13. Januar in Düsseldorf
www.duesseldorf.ihk.de
Beigelegt
IHK-Weiterbildungsprogramm
April bis Juni 2012
Head
Xxxx
Inhabergeführter Einzelhandel in Düsseldorf
Bummeln
wie damals
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28.11.11 15:03
Kreis Viersen:
Mit uns die Zukunft planen
Ein optimaler Standort ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg eines Unternehmens: Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für
den Kreis Viersen mbH (WFG) bietet in besten Lagen Gewerbe- und Industriegrundstücke zum Kauf an. Alle Fläche sind
hervorragend an die überörtlichen Verkehrsnetze angeschlossen und können den Bedürfnissen der Unternehmen entsprechend angepasst werden. Übrigens: Genauso maßgeschneidert sind die Gewerbeimmobilien, die die WFG für Unternehmen
plant und baut.
Erfahren Sie mehr über den Standort Kreis Viersen und unsere konkreten Angebote auf der dritten Umschlagseite!
Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen mbH
W i l l y - B r a n d t - R i n g 1 3 · 4 1 74 7 V i e r s e n
Te l . : 0 2 1 6 2 - 8 1 7 9 0 1 · F a x : 0 2 1 6 2 - 8 1 7 9 1 8 0
E - M a i l : i n f o @ w f g - k r e i s - v i e r s e n . d e · I n t e r n e t : w w w. w f g - k r e i s - v i e r s e n . d e
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Editorial 1
Tante Emma reloaded
Der Einkaufsbummel wird erst dann zum Erlebnis, wenn die Mischung
stimmt: große Marken, Kaufhäuser, Filialisten und inhabergeführte
Einzelhandelsgeschäfte.
Früher war nicht nur das Einkaufen anders, sondern auch das Drumherum. Die
Regale waren übersichtlich, die Dame hinter der Theke aus der Nachbarschaft, das
Ambiente individuell, kurzum: Man fühlte
sich wie zuhause. Da spielte es keine Rolle, dass es nur zwei Sorten Butter gab oder
die neueste Zeitschrift nicht immer sofort zu haben war. Diese „Einkaufsparadiese“ lebten von ihrer Atmosphäre und
sind uns heute als Tante-Emma-Laden
in bester Erinnerung. Der Begriff selbst
stammt aus den 1950er Jahren, in denen
diese Handelsform weit verbreitet war und
den Großteil der Einzelhandelslandschaft
ausmachte. Im Zuge der Filialisierung begann jedoch das Sterben der kleinen Gemischtwarenläden, bis sie bald ganz aus
dem Stadtbild verschwunden waren. Wenn
dem inhabergeführten Einzelhandel nicht
ähnliches widerfahren soll, so gilt es heutzutage, immense Herausforderungen zu
meistern. Denn inzwischen dominieren internationale Marken und große Filialisten
ganze Straßenzüge und viele Innenstädte.
Sowohl der hohe Konkurrenzdruck seitens
der Handelsketten als auch das Bestreben
der Kunden, ortsungebunden möglichst
das gleiche Warenangebot vorzufinden,
machen den inhabergeführten Geschäften
das Leben schwer.
Doch das, was ihnen den Garaus zu machen droht, entpuppt sich auch als Chance.
Wie anders ist es zu erklären, dass der kleine Gemischtwarenladen gerade in Düsseldorf und Umgebung eine Renaissance erlebt? Gründe dafür gibt es viele: Im Zuge
des demografischen Wandels zieht es die
Menschen zurück in die Städte und mit
zunehmendem Alter nimmt ihre Mobilität
kontinuierlich ab. Die „Best Ager“ schät-
www.duesseldorf.ihk.de
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zen kleinere Läden in ihrer unmittelbaren
Nachbarschaft als Treffpunkt ebenso wie
den Schwatz mit dem Inhaber hinter der
Theke oder an der Kasse. Punkten kann
der inhabergeführte Einzelhandel darüber hinaus mit gutem Service, Vertrauen, Individualität, Bodenständigkeit und
Originalität. Der Händler, der sich darauf versteht, kann seinen Stadtteil prägen,
ihn unverwechselbar, ja, sogar zur Marke
machen. Dass wiederum korrespondiert
mit einem sich ändernden Kundenverhalten: Statt Niedrigpreisen sind nun Qualität, Service und Beratung gefragt, also die
Spezialitäten des inhabergeführten Einzelhandels.
Diesem Trend nachzugehen war uns
Grund genug, einen Streifzug durch die
inhabergeführte Einzelhandelslandschaft
der Landeshauptstadt zu unternehmen.
Die Titelgeschichte beschreibt Chancen und Risiken, denen sich der inhabergeführte Einzelhandel in Zukunft stellen
muss, und skizziert erfolgversprechende
Überlebensstrategien. In einem Interview
erklärt Claus Franzen, was die Einkaufsmetropole Düsseldorf so unverwechselbar
macht und last but not least lassen sich erfolgreiche Einzelhändler in die Karten ihrer Geschäftspolitik schauen.
Dr. Ulrich Biedendorf
Leiter der Abteilung Handel, Dienstleistungen, Regionalwirtschaft und Verkehr
„Die ‚Best Ager’ schätzen kleinere Läden in
ihrer unmittelbaren
Nachbarschaft als
Treffpunkt ebenso
wie den Schwatz mit
dem Inhaber hinter
der Theke oder
an der Kasse.“
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2
Inhalt
14 Der inhabergeführte Einzelhandel
Beihefter:
Berufsbildung aktuell
spielt in diesem Jahr eine besondere Rolle im IHK-Magazin:
Seit April wurde in der Serie Kreisrund in jeder Ausgabe die
Situation in einer anderen Stadt im Kreis Mettmann unter die
Lupe genommen. Und in dieser Ausgabe führt die Titelgeschichte auf einen Streifzug durch verschiedene Geschäfte in
Düsseldorf.
Für das Titelbild und die Illustration der Titelgeschichte durfte Robert Poorten bei der Hermann Franzen OHG an der Königsallee auf den Auslöser drücken. Dafür ein herzliches Dankeschön.
ist dieser Ausgabe beigeheftet.
Eines der Themen: Die Ehrung der Besten der Aus- und
Weiterbildungsprüfungen.
Nr. 4 | Dezember 2011 | Für Düsseldorf und den Kreis Mettmann
www.duesseldorf.ihk.de
berufsbildung
aktuell
Informationen für Unternehmen,
Ausbilder und Prüfer
42 IM FOKUS:
DER IHK-AUS- UND
WEITERBILDUNGSPREIS
geht in diesem Jahr an Struwe & Partner, Agentur für Kommunikation, in
Düsseldorf.
BERICHTET
4
10
11
13
Unternehmen
Personen
Städte
Jubiläen
39
40
40
40
40
40
Neues aus Berlin und Brüssel
Existenzgründung
Hochschule
Handel
Wirtschaftsjunioren
Börsen
Gewinn für beide Seiten
Text: ERIK SCHWEITZER, Fotos: IMAGO
Brückenschlag zwischen Schule und Wirtschaft: 97 Partnerschaften gibt es aktuell allein in Düsseldorf, beinahe ebenso
viele im Kreis Mettmann. Hinter jeder steht ein individuelles Modell. Praktisch jede Schulform und jede Branche sind vertreten, mal bleibt es bei einem Info-Abend pro Jahr, mal wird ganzen Klassen im Betrieb Chemie, Technik oder Wirtschaft
beigebracht. Meistens ist es eine Begegnung auf Augenhöhe, denn wenn der oft bemühte Begriff der Win-Win-Situation
irgendwo angebracht ist, dann hier. „Früher haben mehr die Schulen nach Partnern gesucht, inzwischen melden sich auch
immer mehr Unternehmen“, weiß Lisa Bäcker, die beim Kompetenzzentrum Übergang Schule – Hochschule/Beruf, einem
Zusammenschluss von IHK, HWK, Stadt, Arbeitsagentur und Unternehmerschaft, die Schulpartnerschaften in Düsseldorf
Fortsetzung Seite II
betreut.
VERANSTALTUNGEN
7 Russland-Konferenz 2012
29 Wirtschaftsforum Greater China
50 Aktuelle Änderungen im Zollund Außenwirtschaftsrecht
PORTRAITIERT
TITEL
14
21
25
30
32
32
33
34
36
IM FOKUS
61 Für Sie gelesen
Bummeln wie damals
42 IHK-Aus- und Weiterbildungspreis
62 Restauranttipp: Das San Leo
Was macht Düsseldorf so unver63 Tipps und Termine
KREISRUND
wechselbar? Interview mit Claus
64 Unternehmerfragebogen
Franzen, geschäftsführender Gesell- 44 Langenfeld: Von der Straßensiedlung 64 Impressum
zur Einkaufsstadt
schafter der Hermann Franzen OHG
Verkäufer, Ratgeber, Chef – die Inha- 46 Mit Persönlichkeit punkten
Vorschau Januar*:
ber von Einzelhandelsgeschäften
NEWS
· Die Kreativwirtschaft
Tante Emma feiert fröhliche Urständ
48 40. Ernst-Schneider-Preis
im IHK-Bezirk Düsseldorf
der IHKs verliehen
· Potenzial von Bits und Bytes:
49 Die landesbesten
Die Softwareentwickler
SERVICE
Auszubildenden geehrt
· Im Takt: Die Musikwirtschaft
Finanzen und Steuern
49 IHK-Konjunkturbarometer
· Interview mit Werner Lippert,
Umsatzsteuer-Umrechnungskurse
Rheinland
Clustermanager von Creative.NRW
Preisindizes
51 Vollversammlung tagte
· In guten Händen – der richtige Rahmen
Recht
51 Ehrendoktorwürde für
für die Kreativwirtschaft
Wolfgang R. Bays
Weiterbildung
*Änderungen vorbehalten
53 Rechtsvorschriften
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www.duesseldorf.ihk.de
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ANZEIGE
Nonstop von Düsseldorf nach Tokio
Lufthansa verbindet Japans Hauptstadt ab Sommer 2012 sechsmal wöchentlich mit NRW
Lufthansa weitet ihr Angebot aus und bietet
künftig erstmals Langstreckenflüge von Düsseldorf nach Asien an. Ab Sommer 2012 können
Reisende mit Lufthansa nonstop von NordrheinWestfalen aus in die japanische Hauptstadt Tokio
fliegen. Die neue Verbindung wird ab dem 1.Juni
2012 sechsmal pro Woche mit einem Airbus A
340-300 geflogen.
Düsseldorf ist
„Japans Hauptstadt am Rhein“
Oliver Wagner
Senior Vice President Direct Services
Deutsche Lufthansa
„Nach der erfolgreichen Einführung von Interkontinental-Verbindungen in die Metropolen
New York, Chicago, Miami und Toronto erweitern
wir jetzt mit einem Direktflug nach Tokio unser
Angebot in Richtung Asien“, so Oliver Wagner, Senior Vice President Direct Services Deutsche Lufthansa AG. „Als eine der wichtigsten Wirtschaftsnationen ist Japan für uns von großer Bedeutung.
Gleichzeitig ist Düsseldorf auf Grund seiner zent-
ralen Lage im wichtigsten Ballungsraum Europas
„Japans Hauptstadt am Rhein. Darüber hinaus
stärkt die Aufnahme von Tokio die Entwicklung
unseres Streckennetzes am Lufthansa-Drehkreuz
Düsseldorf und bietet Reisenden attraktive Umsteigeverbindungen zu über 50 Direktzielen in
Deutschland und Europa.“
Über 50 Jahre Lufthansa-Partnerschaft
mit Japan
Mit der neuen Verbindung von Düsseldorf nach
Tokio schreibt Lufthansa ihre 50jährige Partnerschaft mit dem asiatischen Land fort. Bereits 1961
startete der erste planmäßige Lufthansa-Flug von
Frankfurt nach Tokio. Ab 1968 gab es mit Unterbrechungen bis in die 80er Jahre Flüge von Düsseldorf nach Tokio mit einem technischen Zwischenstopp in Anchorage/USA. Zusammen mit
SWISS und Austrian Airlines verbindet Lufthansa
Japan heute 80 Mal pro Woche mit Europa. Damit
zählt Lufthansa zu den führenden europäischen
Fluggesellschaften in Japan.
Die Region Düsseldorf wiederum ist für Japan die
Nummer Eins in Deutschland – über 500 japanische Firmen haben sich hier angesiedelt. Ein Viertel aller Japaner, die in Deutschland leben, sind
in der NRW-Landeshauptstadt zuhause. Im Mai
2011 feierten die Landeshauptstadt
Düsseldorf und NordrheinWestfalen zusammen mit Japan das 150jährige Jubiläum
ihrer Handelsbeziehungen. Höhepunkt des Japan-Jahres 2011 war der zum
zehnten Mal stattfindende „Japan-Tag“ Düsseldorf/NRW, der als deutsch-japanisches Kulturund Begegnungsfest zu den beliebtesten Veranstaltungen in der Landeshauptstadt gehört. Der
nächste Japan-Tag findet am 2. Juni 2012 statt
und fällt damit genau zusammen mit dem Start
der neuen Direktverbindung von Düsseldorf
nach Tokio.
Düsseldorf ist für Lufthansa der wichtigste regionale Standort sowie der drittgrößte Lufthansa-Standort weltweit.
Im bevölkerungsreichsten Bundesland ist der Lufthansa-Konzern mit den Geschäftsfeldern Passage, Technik, Logistik, Catering und dem Konzernmanagement vertreten. Insgesamt arbeiten rund 5.000 Mitarbeiter für Lufthansa
in NRW. Rund 20 Millionen Menschen leben in einem Umkreis von 100 Kilometern Entfernung zum Flughafen der
Landeshauptstadt, dem drittgrößten Luftverkehrs-Drehkreuz in Deutschland. Lufthansa bietet wöchentlich über
900 Nonstop-Verbindungen zu mehr als 50 Zielen in 20 Ländern. www.lufthansa.com
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Foto: FRANK THELEN
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Unternehmen
Berichtet
Vermittlung in bester Lage
Industrie,
die begeistert
Lange Nacht der Industrie Rhein-Ruhr
war ein voller Erfolg.
Die Touren waren komplett ausgebucht –
und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an
der ersten Langen Nacht der Industrie zwischen Rhein und Ruhr am 20. Oktober waren begeistert. Denn sie bekamen teilweise
verblüffende Blicke hinter die Kulissen der
Unternehmen geboten. Die Gesellschaftsinitiative „Zukunft durch Industrie“ hatte die
Lange Nacht der Industrie zusammen mit
der IHK Düsseldorf, vier weiteren IHKn,
den Unternehmerverbänden und Industriegewerkschaften in der Region initiiert.
Rund 2.000 Interessenten nutzten die
Chance, auf einer von 22 Touren einige der
insgesamt 43 beteiligten Firmen zu werfen.
Mit dabei waren in Düsseldorf und Umgebung insgesamt 16 Unternehmen. Die Mitarbeiter dort berichteten lebendig, was sie
tagtäglich bei ihrer Arbeit tun und erklärten, wie moderne Industrie funktioniert.
Die Unternehmen hatten bei der Langen
Nacht der Industrie die Möglichkeit, sich,
ihre Produkte und ihre Bedeutung zu erklären und sich als attraktive und wichtige
Arbeitgeber hier in der Region vorzustellen. Und sie konnten in den Dialog mit den
Bürgerinnen und Bürgern treten. Das Bild
zeigt – pars pro toto – die Besuchergruppe
bei Demag Cranes in Düsseldorf.
Auch Ministerpräsidentin Hannelore
Kraft, Schirmherrin der Langen Nacht
der Industrie, war begeistert von der Idee:
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„Unsere Industrie- und Wirtschaftspolitik
setzt auf Dialog und darauf, frühzeitig aus
Betroffenen Beteiligte zu machen. Nur so
entsteht Vertrauen. Auch die Lange Nacht
der Industrie schafft Vertrauen, denn hier
geben Unternehmen den Blick frei auf ihre
enorme Leistungskraft. Als Schirmherrin
freue ich mich sehr darüber, dass die Lange Nacht der Industrie auf eine so große
Resonanz gestoßen ist.“
Insgesamt standen rund 2.000 Plätze für
die Besichtigungstouren in den Abendstunden des 20. Oktobers zur Verfügung – und
mehr als 3.500 Anmeldungen gingen beim
Veranstalter ein. Viele Interessenten mussten auf das nächste Jahr vertröstet werden.
„Wir möchten die Lange Nacht der Industrie fest in der Region etablieren“, betonte Dr. Andreas Bruns, Vorstandsvorsitzender von „Zukunft durch Industrie“. „Mit
dem 25. Oktober 2012 steht das Datum bereits fest. Wir wollen die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen und damit der
Startplätze für die Bürgerinnen und Bürger deutlich erhöhen. Die Vorbereitungen
und Gespräche dazu starten nun unmittelbar“, so Bruns.
Bis dahin können sich die Interessenten im
Internet unter www.zukunft-durch-industrie.de auf dem Laufenden halten oder sich
über www.lange-nacht-der-industrie.de für
den Newsletter anmelden.
MG
Düsseldorf. Die Aengevelt Immobilien
GmbH & Co. KG, Düsseldorf, vermittelte den Verkauf des denkmalgeschützten
Wohn- und Geschäftshauses Graf-AdolfStraße 11 in bester Düsseldorfer Citylage vis á vis zum Graf-Adolf-Platz und in
unmittelbarer Umgebung des Neubauprojekts „Kö-Blick“ für deutlich mehr als
drei Millionen Euro an einen Privatinvestor. Der erwarb die 1894 errichtete Liegenschaft mit rund 822 Quadratmetern Mietfläche zur Kapitalanlage. Verkäufer ist die
Grado Grundbesitz GmbH, Willich, eine Objektgesellschaft des Bauträgers W.
Paschertz Grundstücksgesellschaft, Willich, die das leerstehende Objekt im Rahmen des Verkaufs bis voraussichtlich Ende 2012 umfassend und denkmalgerecht
saniert.
Aero-Dienst in Düsseldorf
Düsseldorf, Nürnberg. Das Unternehmen
Aero-Dienst hat einen Kunden gewonnen,
der sein Flugzeug ab sofort von den Nürnberger Profis ab Düsseldorf betreiben und
verchartern lässt. Erstmalig stationiert Aero-Dienst somit auch außerhalb Bayerns
ein Flugzeug. Aero-Dienst beschäftigt für
die Maschine vom Typ Phenom 300 an der
Station Düsseldorf drei Piloten, die über
eine langjährige Flugerfahrung verfügen.
Berenberg Bank ausgezeichnet
Hamburg, Düsseldorf. Die Berenberg Bank
mit Hauptsitz in Hamburg und Niederlassung in Düsseldorf hat bei den „Global
Private Banking Awards“ die Auszeichnung „Beste Privatbank in Deutschland“
erhalten. Die Auszeichnung wurde von den
Fachmagazinen „The Banker“ und „Professional Wealth Management“ (Financial Times Verlag) verliehen. „Wir freuen
uns sehr über diese angesehene Auszeichnung und darüber, dass die Qualität unserer Beratungsleistung überzeugen konnte.
Wir legen großen Wert auf eine unabhängige Beratung und auf maßgeschneiderte Dienstleistungen für unsere Kunden.
Mit Engagement, Kundennähe und Innovationsfähigkeit sowie einer ausgeprägten Unternehmenskultur setzen wir auf
langfristige Kundenbeziehungen“, so Dr.
Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter der 1590 gegründeten Privatbank.
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Unternehmen
ponenten reicht. Abgerundet
wird das Angebot von entspreDüsseldorf. Im April 2012 wird chender Software sowie maßgedie Gess & Partner GmbH ihre schneiderten Beratungsdienstneuen Büros in der Bahnstraße leistungen und Service-Paketen.
16 in Düsseldorf beziehen. Die
Personalberatung hat hier eine Deutsche Post investiert
Fläche von rund 1.200 Quad- Düsseldorf, Langenfeld. Die
ratmetern angemietet. Vermie- Deutsche Post investiert rund
ter ist die MEAG, Vermögens- neun Millionen Euro in neue
manager von Munich Re und Briefsortiermaschinen für das
Ergo, in München. Sowohl der Briefzentrum Düsseldorf in
Mieter als auch der Vermieter Langenfeld. Von Juli bis Sepwurden durch die Catella Pro- tember wurde in das Briefzenperty GmbH beraten.
trum bei laufendem Betrieb
eine neue GroßbriefsortieranDemag Cranes
lage eingebaut. Eine weitere
bündelt Aktivitäten
Maschine wird bis April 2012
Düsseldorf. Der Demag Cra- aufgebaut. Das Briefzentrum
nes Konzern hat seit Novem- Düsseldorf ist damit auf dem
ber seine weltweiten Aktivitäten neuesten Stand der Sortierim Schüttgutbereich im Inter- technik. Denn zusätzlich zu der
national Dry Bulk Competence neuen Großbriefsortieranlage
Centre gebündelt. Über das neu werden bereits seit November
geschaffene Competence Cen- 2010 acht neue Integrierte Vitre mit Sitz in Banbury, Groß- deocodier- und Anschriftenlebritannien, haben Kunden nun semaschinen für die Sortierung
Zugriff auf ein Komplettange- der Standard- und Kompaktbot, das von Hafenmobilkra- briefe eingesetzt.
nen, Hafenschienenkranen und
Schwimmkranen über Hop- DIKT gestartet
per und Förderbänder bis hin München, Düsseldorf. Im Nozu Greifern und Antriebskom- vember ist das DIKT, das
5
FIRMENFOTO
Catella vermittelt
Personalberater
Berichtet
Gesellschaftliches Enga- studio unterstützt im Kreis
gement ausgezeichnet
Düsseldorf Vereine und InstiDüsseldorf. Die Druckstudio
Gruppe aus Düsseldorf setzt
sich für die Jüngsten in der Gesellschaft ein – dafür erhielt die
Druckerei nun im Rahmen der
Druck&Medien Awards die
Auszeichnung „Soziales Printprojekt des Jahres“. Bei der
Gala in Berlin überreichte die
Moderatorin Barbara Schöneberger die Auszeichnung des
renommierten Branchenwettbewerbs an Druckstudio und
würdigte damit das konsequente soziale Engagement der Druckerei aus Reisholz. Druck-
tutionen, die Kindern und Jugendlichen helfen. Insgesamt
wendet das Druckunternehmen für Sponsoring in Form
von Printprodukten und finanzieller Hilfe rund 50.000 Euro pro Jahr auf. Im Bild (von
links): Monika Kissing, Manager Press Department der
Messe Düsseldorf GmbH, Fotini Drechsler, Marketing Manager Druckstudio Gruppe,
Moderatorin Barbara Schöneberger und Werner Drechsler,
Geschäftsführer der Druckstudio Gruppe.
WEITBLICK
Es gibt viele Methoden, sich unternehmerischen Weitblick zu verschaffen.
Eine der sichersten hat einen Namen: Creditreform.
Creditreform Düsseldorf
Heesenstraße 65 • 40549 Düsseldorf
Telefon 0211/1671-0 • Telefax: 0211/1671-108
info@duesseldorf.creditreform.de • www.duesseldorf.creditreform.de
www.duesseldorf.ihk.de
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Unternehmen
Berichtet
FIIR
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6
Ergo unterstützt
Grundschule
Düsseldorf. Ergo, Düsseldorf,
unterstützt im Rahmen des sozialen Engagements den gemeinnützigen Verein „Klasse
in Sport – Initiative für täglichen Schulsport e.V.“. Dieser
stellt in Kooperation mit der
Deutschen
Sporthochschule
Köln seit 2006 bundesweit qualifizierten Schul- und Pausensport an Grundschulen sicher.
In Düsseldorf wurde die Gemeinschaftsgrundschule Son-
Deutsche Institut für Kommunikations- und Medientraining
GmbH, deutschlandweit mit 15
Trainern gestartet. Das Düsseldorfer Büro des Unternehmens
aus München leitet Corinna
Kriesemer, ehemals Pressesprecherin für den Handyhersteller
Ericsson.
DKV ausgezeichnet
Ratingen. Der Dienstleister für
Wirtschaftsinformationen im
Business-to-Business-Bereich
Hoppenstedt hat den DKV Euro Service, Ratingen, ausgezeichnet. Im Rahmen der erstmalig vergebenen Zertifizierung
der „Top-Business-Partner“ gehört der DKV zu den 3,3 Prozent von 4,5 Millionen deutschen Unternehmen, die einen
Bonitätsindex von 1 vorweisen
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nenstraße in Oberbilk in das
Programm aufgenommen. Sie
ist eine von fünf Grundschulen in Düsseldorf, die Ergo seit
dem neuen Schuljahr 2011/12
unterstützt. Ergo Vorstandsvorsitzender Dr. Torsten Oletzky (rechts) überreichte dazu der
Rektorin der Gemeinschaftsgrundschule Sonnenstraße Heike Dick-Bergmann (Bildmitte)
und der Sportlehrerin Simone Nielen das exklusive Schulschild mit dem Slogan „Diese
Schule ist Klasse in Sport“.
können. Zum Datum der Zertifizierung im Juli 2011 erreichte
der DKV eine Bewertung von
1,9. „Die Kreditwürdigkeit von
Unternehmen wird anhand einer Skala von 1 bis 6 eingestuft. Ein ‚Sehr gut‘ dokumentiert die exzellente Darstellung
im Bereich des Finanzwesens“,
heißt es in der Begründung von
Hoppenstedt. „Wir sind sehr
stolz auf dieses exzellente Ergebnis und werden nachhaltig
daran arbeiten, diese Auszeichnung 2012 erneut zu erlangen“,
so DKV Co-Geschäftsführer
Dr. Werner Grünewald.
DM spendete
Hilden. So mancher Hildener
staunte Ende Oktober nicht
schlecht, als er sah, wer die
Einkäufe über den Scanner
der DM-Kasse zog. Der Bürgermeister von Hilden, Horst
Thiele, hatte sich bereit erklärt,
eine Stunde lang für den guten
Zweck im neu eröffneten DMMarkt in der Walder Straße
zu kassieren. Mit vollem Einsatz widmete sich der Spendenpate der ungewohnten Aufgabe – und das mit Bravour. Die
erzielte Summe von 1.230 Euro
rundete das Unternehmen auf
1.500 Euro auf. Gleich nach
der Kassieraktion überreichten
die DM-Mitarbeiter den symbolischen Spendenscheck an
den Rathauschef und an Olaf
Schüren, den Geschäftsführer
der Gemeinnützigen Jugendwerkstatt Hilden, der die Spende zu gute kam.
Flug nach Curaçao
Düsseldorf. Mit Airberlin rückt
die Niederländische Karibik
näher an die Rhein-Ruhr-Region: Der Erstflug vom Düsseldorfer Flughafen aus nach Curaçao startete Mitte November.
Die Fluggesellschaft fliegt im
Rahmen des Winterflugplans
2011/12 einmal wöchentlich
nonstop auf die farbenfrohe
und vielseitige Insel. Der Airbus A330-200 startet immer
dienstags um 13.30 Uhr. Der
Rückflug erreicht Düsseldorf
mittwochs um 12.35 Uhr.
E-Square gegründet
Düsseldorf. Zum 1. Januar
2012 gründen Electronic Partner, Düsseldorf, und Electronic
& Domestic Appliances (EDA)
auf europäischer Ebene die
Gesellschaft E-Square. Diese
bündelt als Europäische Wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV) die Stärken ihrer
Gründungsmitglieder. Ziel ist,
nachhaltig erfolgreiche Partnerschaften mit internationalen
Lieferantenpartnern in einem
herausfordernden Markt zu gewährleisten. E-Square nimmt
mit dem Stichtag das operative
Geschäft auf. „Dieser Schritt
unterstützt den langfristigen
Erfolg von Electronic Partner
und den unserer Mitglieder“,
so Dr. Jörg Ehmer, Sprecher
der Geschäftsführenden Direktoren Electronic Partner.
Messen im neuen Look
Düsseldorf. Mit einem neuen
Look startet das Messe-Duo
GDS – International Event for
Shoes & Accessories – und Global Shoes – leading trade show
for sourcing – in die kommende
Saison. Unter dem Motto „Inspiration to go“ wurde die gesamte Werbelinie der GDS neu
konzipiert und visuell gestaltet.
Auch der Auftritt der Global
Shoes als internationaler Handelsplatz hat ein neues Outfit
erhalten. Die neuen Looks ziehen sich durch alle Kommunikationsmaßnahmen, die bei
den Messen zum Einsatz kommen, darunter zum Beispiel
Plakate, Broschüren oder Banner.
Zertifikat für
Hagen Invent
Düsseldorf. Als deutschlandweit erstes Unternehmen aus
seinem Branchenumfeld erhielt die Eventmarketing- und
Incentive-Agentur Hagen Invent, Düsseldorf, das Creditreform
Bonitätszertifikat
(„CrefoZert“). Die Bonitätszertifizierung erfolgte auf Basis einer fundierten Analyse aller testierten Bilanzen der Jahre
1981 bis 2011 durch die Creditreform Rating AG. Hinzu kamen Daten der aktuellen Creditreform Wirtschaftsauskunft
sowie Einschätzungen zur aktuellen Situation und den Zukunftsperspektiven des Unternehmens. „Vertrauensvolle
Kunden- und Lieferantenbeziehungen können nur auf einer wirtschaftlich soliden Basis
entstehen und wachsen. Durch
die Creditreform Bonitätszerti-
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28.11.11 14:29
Foto: ERWIN WODICKA
Industrie- und
Handelskammer
zu Düsseldorf
Einladung zur
Russland-Konferenz 2012
am Freitag, 13. Januar, 9.30 bis 17.30 Uhr, im Hotel Nikko, Immermannstraße 41,
40210 Düsseldorf
Die IHK Düsseldorf lädt gemeinsam mit dem Russland Kompetenzzentrum Düsseldorf und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer zu einer Russland-Konferenz mit dem Titel „Modernisierung in Russland – Erwartungen an die Politik, Chancen
für die Wirtschaft“ ein.
Ziel der Konferenz ist es, eine zeitnahe und realistische Bestandsaufnahme der aktuellen Entwicklungen im russischen Markt und
in wichtigen Schlüsselbranchen zu liefern und einen Überblick
über die Rahmenbedingungen für Geschäfte zu geben.
Veranstaltungsort ist das Hotel Nikko, Immermannstraße 41,
40210 Düsseldorf. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet pro
Person 261,80 Euro für IHK-Mitglieder und 345,10 Euro für NichtMitglieder (jeweils inklusive Mehrwertsteuer). Weitere Informationen und Anmeldung bei der IHK Düsseldorf, Dr. Andrea Gebauer,
Telefon (0211) 3557-300, E-Mail: gebauer@duesseldorf.ihk.de.
Anmeldeschluss ist der 6. Januar.
Programm:
•Podiumsdiskussion: Wohin geht die Reise? – Russland vor
den Präsidentschaftswahlen.
•Die Modernisierungsstrategie der russischen Regierung.
•Lokalisierung als Herausforderung für ausländische Investoren – eine kritische Bestandsaufnahme.
•Vertrieb und Logistik von Konsumgütern.
•Sportveranstaltungen als Impuls für die Infrastrukturentwicklung Russlands – Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen.
Anmeldung zur Teilnahme an Russland-Konferenz 2012 am 13. Januar, 9.30 bis 17.30 Uhr, im Hotel Nikko, Immermannstraße 41, 40210 Düsseldorf.
Anmeldung per Telefax
(0211) 3557-412
1) Name, Vorname
2) Name, Vorname
Firma / Institution
An die
Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
Abteilung II/Ganna Kalchner
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf
IHK-Mitglied
Ja
Nein
Straße
PLZ, Ort
Telefon / Telefax
E-Mail / Homepage
Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Angaben zum Zwecke der Information über weitere Veranstaltungen
sowie für eine Teilnehmerliste gespeichert und genutzt werden können.
Ja
Nein
Datum
Unterschrift
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen! Hinweis: Ihre Angaben sind freiwillig. Die Einwilligung kann widerrufen werden.
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Unternehmen
Berichtet
fizierung können wir allen unseren Geschäftspartnern die
umfassenden Sicherheiten geben, die sie in turbulenten Zeiten mehr denn je brauchen,“
freut sich Unternehmensgründer Werner Hagen.
Jahns and Friends
mit neuem Kunden
dem erstmals ausgeschriebenen
DGNB Zertifikat für nachhaltige Stadtquartiere ausgezeichnet. Auf der Immobilienmesse
Expo Real in München wurde
das Zertifikat in der Silberkategorie an die Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, die das
Gelände entwickelt, übergeben.
Die Deutsche Gesellschaft für
Nachhaltiges Bauen DGNB
zertifiziert seit Januar 2009 Gebäude, die besonders umweltfreundlich, ressourcensparend
und wirtschaftlich effizient geplant und errichtet wurden. Le
Quartier Central gehört jetzt zu
den ersten Stadtquartieren in
Deutschland, die das Nachhaltigkeits-Zertifikat erhalten.
FIRMENFOTO
Düsseldorf. „Immer da, immer
nah“ – das ist jetzt die Agentur Jahns and Friends für die
Provinzial Rheinland Versicherungen. Seit einigen Monaten
zeichnet das Düsseldorfer Unternehmen für den Dialogmarketing-Etat des ortsansässigen
Versicherungskonzerns verantwortlich. Inzwischen wurden
bereits knapp zwei Dutzend
Projekte erfolgreich umgesetzt. Le Tanneur in Düsseldorf
Düsseldorf. Ende Oktober lud
Silber für
Le Tanneur zur feierlichen ErLe Quartier Central
öffnung der ersten deutschen
Düsseldorf. Le Quartier Central, Boutique in die Grabenstraße
das neu entstehende Viertel im 15 in Düsseldorf ein. Die franHerzen Düsseldorfs, wurde mit zösische Traditionsmarke ist
Spielen in neuem Look
Düsseldorf. Merkur-Spielothek,
ein Tochterunternehmen der
familiengeführten, ostwestfälischen Gauselmann Gruppe,
präsentiert ihr Casino „made
by Merkur-Spielothek“ in der
Corneliusstraße in Düsseldorf
in neuem Look. Anlässlich der
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Eröffnungsfeierlichkeiten Mitte
November bot die Spielstättenkette allen Interessierten und
geladenen Gästen die Möglichkeit, sich vom Komfort und
vom Unterhaltungsangebot des
modernen Entertainment-Centers zu überzeugen.
Foto: HENKEL AG & CO. KGAA
8
Deutscher Diversity
Preis verliehen
Neuss, Düsseldorf. Im Rahmen einer festlichen Gala wurde am 14. November erstmalig
der „Deutsche Diversity Preis“
in der Langen Foundation in
Neuss verliehen. Der Preis wurde von den Düsseldorfer Unternehmen Henkel, McKinsey und
der Wirtschaftswoche ins Leben
gerufen und zeichnet Arbeitgeber, Persönlichkeiten und innovative Projekte für eine Kultur
der Vielfalt aus. Als Diversity
Persönlichkeit des Jahres wurde
Bundeskanzlerin Angela Merkel geehrt. Die BASF erhielt
eine Auszeichnung als „Vielfältigster Arbeitgeber“ in der
Kategorie Großunternehmen.
Google hat laut einer Marktforschungsstudie das „Beste Diversity Image“. Rund 200 geladene
Gäste aus Wirtschaft, Politik,
bereits mit zahlreichen Stores
in Frankreich, Algerien und
den Beneluxländern vertreten
– nun auch endlich in Deutschland. Auf rund 65 Quadratmetern präsentiert Storemanagerin Alexandra von Buchwaldt
Handtaschen, Kleinlederwaren
und Reisegepäckstücke für Damen und Herren. Im Frühjahr
2012 soll in Berlin der zweite
deutsche Store eröffnet werden.
Kultur und Medien, darunter
Henkel-Aufsichtsratschefin Dr.
Simone Bagel-Trah, Professor
Dr. Ulrich Lehner, Aufsichtsratschef der Deutschen Telekom
und Präsident der IHK Düsseldorf, Bernd Mattes, Vorstandsvorsitzender der Ford-Werke,
und Gräfin Aletta von Hardenberg, Geschäftsführerin „Charta der Vielfalt“ sowie Mitglieder
der prominent besetzten Jury,
nahmen an der feierlichen Preisverleihung teil. Durch den Gala-Abend führte Barbara Schöneberger. Im Bild: Die Jury
des Deutschen Diversity Preises (von links): Kasper Rorsted (Henkel), Christine Stimpel,
(Heidrick & Struggles), Rita
Süssmuth (Bundestagspräsidentin a.D.), Roland Tichy (Wirtschaftswoche), Frank Mattern
(McKinsey & Company).
Nippon Express
in Düsseldorf
Düsseldorf. Das Düsseldorfer
Regionalbüro der Dr. Lübke
GmbH hat im Gemeinschaftsgeschäft mit der Engel & Völkers Rheinland GmbH der europäischen Nippon Express
Europe GmbH rund 1.220
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10 Berichtet
1
2
Personen
Personen
3
freut sich Vicky Scherber über
das Ergebnis. An dem traditionellen Fest nehmen Mitarbeiter von allen Lufthansa-Bereichen am Standort Düsseldorf
teil - darunter Lufthansa Passage, Lufthansa Technik, Lufthansa Cargo, LSG SkyChefs
sowie der Regionalpartner Eurowings.
Medimax überzeugt
Der Finanzchef der BBDO
Proximity Markus Keller (Bild
3) wird zum 1. Januar als Finanzvorstand in die deutsche
BBDO-Holding berufen, die
unter ihrem Dach die Agenturmarken BBDO Proximity, Interone, BBDO Live, Peter
Schmidt Group, Ketchum Pleon, Batten & Company, Sellbytel und OMD vereint.
Franziska Bluhm (Bild 1) hat
am 1. Dezember die Leitung
von Wirtschaftswoche.de, Düsseldorf, übernommen. Sie verantwortet als Mitglied der
Chefredaktion der Wirtschaftswoche die Internet-Aktivitäten
des Wirtschaftsmagazins mit
einem deutlich erweiterten redaktionellen Angebot und opDennis Utter (32) ist seit Septisch runderneuertem Portal.
tember 2011 neuer CountSeit August hat Diplom-Inge- ry Manager für die Standorte
nieur Walther Hensel (Bild 2) Deutschland und Schweiz bei
bei der Spiekermann AG, Düs- dem international tätigen Reseldorf, die Vertriebsleitung searchunternehmen CRF Insübernommen. Als Mitglied der titute, Düsseldorf. Der gebürGeschäftsleitung soll er neue tige Hamburger studierte BWL
Geschäftsfelder erschließen so- an der FH Nordakademie in
wie die neue strategische Aus- Elmshorn sowie der Northeasrichtung vertrieblich umsetzen. tern University in Boston. DaUnterstützt wird er von Mario ran schloss sich ein AufbaustuGehrisch, der ebenfalls in die dium in Sozialökonomie an der
Vertriebsleitung bei Spieker- Universität Hamburg an.
mann berufen wurde.
Düsseldorf. Die Verbraucherumfrage des Deutschen Instituts für Service-Qualität
(DISQ) im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv zur Zufriedenheit mit Elektromärkten
hat einen klaren Sieger: Medimax wurde zum beliebtesten Elektromarkt gekürt. Der
Fachmarkt aus Düsseldorf, der
zur Verbundgruppe ElectronicPartner gehört, wurde bereits 2008 und 2010 vom DISQ
ausgezeichnet und hat auch in
diesem Jahr seine Spitzenposition in Sachen Beratungskompetenz und Service behauptet. Die diesjährige Methodik
basiert nicht wie in den anderen Jahren auf der Beurteilung
durch Testkäufer, sondern gibt
die direkten Erfahrungen von
Kunden wieder. Dazu wurden
rund 2.500 Verbraucher nach
ihrer Meinung zu Elektronikmärkten befragt.
Monkey’s
rockt Düsseldorf
Dienstleister für Transportlösungen von Gütern per Luftfracht, Containerschiffen sowie
per LKW.
Lufthansa spendet
Düsseldorf. Einen SpendenScheck in Höhe von 4.300,EUR konnte Vicky Scherber,
Verkehrsleiterin der Deutschen
Lufthansa Region West, an das
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Düsseldorfer Kinderhospiz Regenbogenland überreichen. Den
Erlös hatten Lufthansa-Mitarbeiter bei ihrem diesjährigen
Betriebsfest unter dem Motto
„Let’s Dus it“ im Rahmen einer Tombola-Verlosung gesammelt. „Es macht Spaß, wenn
man einen schönen Abend unter Kollegen auch noch für einen guten Zweck nutzen kann“
Düsseldorf. Monkey’s West,
Monkey’s South und Monkey‘s
East wurden mit insgesamt drei
Gastro-Auszeichnungen
gekürt. Entsprechend groß war
Ende Oktober die Freude auf
der Monkey’s Plaza. Monkey’s
Geschäftsführer
Benjamin
Achenbach hatte allen Grund
zum Feiern: „Gerade haben wir
den ersten Preis bei der Tour de
Menü Gusto für das Monkey’s
West in der Kategorie ‚Heimatglück’ in Empfang genommen.
Diese Woche haben wir den ers-
ten Preis in der Kategorie ‚Sexy
Food’ für das Monkey’s East
vom Marcellino‘s verliehen bekommen und wir sind mit dem
Monkey’s South in der Kategorie ‚Italienische Gastronomie’
auf Platz 1 im Prinz Top Guide 2012 gelandet.“
Regus in Slovenien
Düsseldorf. Der Düsseldorfer
Anbieter von flexiblen Arbeitsplatzlösungen Regus hat sein
erstes Business Center in Slowenien in Ljubljana eröffnet.
Das Unternehmen baut damit
seine Präsenz im südosteuropäischen Raum weiter aus. In diesem Jahr wurden bereits Business Center in Kroatien und
Serbien eröffnet. Regus ist nun
weltweit in 92 Ländern mit flexiblen Bürozentren vertreten.
Umfrage am Seestern
Düsseldorf. Die Standortinitiative Seestern Düsseldorf hat
die große Umfrage zum ÖPNVAngebot im Quartier, an der
Beschäftigte und Anwohner
zwischen 1. Juni und 31. August teilnehmen konnten, ausgewertet. Insgesamt 880 Nutzer nahmen an der Erhebung
teil. Eines der Ergebnisse: Der
Gruppe der sehr zufriedenen
und zufriedenen ÖPNV-Nutzer (20 Prozent) in Bezug auf
Taktung steht eine relativ große Zahl nicht zufriedener Kunden gegenüber (50 Prozent).
Vor allem zu Randzeiten wünschen sich die Beschäftigten ein
größeres Angebot und zum Teil
auch eine dichtere Taktung.
„Die rege Teilnahme zeigt, wie
wichtig das Thema ÖPNV für
die Menschen vor Ort ist. Die
Rheinbahn prüft nun die Ergebnisse der Umfrage – und
wir hoffen, den Beschäftigten
und Anwohnern bald eine noch
bessere ÖPNV-Anbindung bieten zu können“, so Dirk Lindner, Vorsitzender der Standortinitiative Seestern Düsseldorf.
www.duesseldorf.ihk.de
28.11.11 15:40
Städte
Berichtet 11
Städte
Auto Trophy
nach Düsseldorf
als Auto-Zeitung-Chefredakteur Volker Koerdt das Ergebnis der Befragung unter seinen
Lesern bekannt gab. Zur Wahl
standen 393 Modelle in 29 Kategorien. Gemeinsam mit Koerdt führte Moderatorin Barbara Schöneberger durch den
kurzweiligen Abend. Für Düsseldorf besonders erfreulich:
Bei der zweiten Trophy-Verleihung des im Bauer-Verlag erscheinenden Magazins soll es
für die NRW-Landeshauptstadt
nicht bleiben. Koerdt begründete den Umzug von Berlin an
den Rhein: „Düsseldorf ist auto-affiner als Berlin.“ Deshalb
sollen auch die nächsten Veranstaltungen hier stattfinden. MR
Campus traf Vitz Federn
duale Ingenieurstudium, weil
die Studierenden hierbei von
Anfang an im Unternehmen
mitarbeiten. Das macht den
Berufseinstieg bei uns nach der
Hochschule für die Studierenden viel einfacher“, so Michael
Vitz, Geschäftsführer des Unternehmens. Die neuen Erstsemester besuchten Vitz Federn
im Rahmen der Veranstaltungsreihe Campus trifft Wirtschaft. Und waren überrascht,
wieviel Know-How in einer Feder steckt.
Unternehmerinnenbrief
vergeben
Düsseldorf, Hilden. Mit Brief
und Siegel wurden drei Unternehmerinnen aus Hilden
und Düsseldorf ausgezeichnet:
Thomas Hendele, Landrat des
Kreises, vergab an sie am 15.
November den „Unternehmerinnenbrief NRW“. Die Auszeichnungen für mutige und
innovative Existenzgründungskonzepte gingen an die beiden
Schwestern Birgit Schmitz-Pauli und Anne Pauli mit ihrem
Tischwäscheservice (Mangelware GmbH) aus Hilden und an
die innovative 3D-Druck-Spezialistin Petra Fastermann (Fasterpoly GmbH) aus Düsseldorf
(im Bild von links nach rechts).
„Den Brief bekommt keine, die
nicht wirklich gut ist“, betonte
Hendele. „Sie sind gut und stehen damit für den Typus Un-
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ternehmerin, der einen stetig
wachsenden Teil der regionalen
Wirtschaft für sich in Anspruch
nimmt – zu Recht und mit großem Erfolg!“
Bewerberinnen haben an zwei
Terminen im Jahr die Gelegenheit, ihr Konzept vor der
Fachjury zu präsentieren. Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen aus Düsseldorf
und aus dem Kreis Mettmann
sowie aus dem Bergischen Städtedreieck sind eingeladen sich
zu bewerben. Der Anmeldeschluss für das erste Halbjahr
2012 ist Ende März. Für weitere Informationen steht das
Regionale Projektbüro RheinWupper, Kreis Mettmann,
Wirtschaftsförderung, Telefon:
(02104) 992613, E-Mail: unternehmerinnenbrief@kreis-mettmann.de zur Verfügung.
Foto: SCHLÜSSELREGION e.V.
Foto: DANIELA HITZEMANN
Düsseldorf. Das war schon ein
beeindruckendes Schaulaufen
der Konzerngrößen aus der
Automobilindustrie: VW-Konzernchef Martin Winterkorn,
BMW-Boss Norbert Reithofer,
Daimler-Lenker Dieter Zetsche,
Audi-Chef Rupert Stadler und
Porsche- Vorstandsvorsitzener
Matthias Müller waren im vergangenen Jahr ebenfalls nach
Düsseldorf gekommen, um die
23. Verleihung der Auto Trophy zu feiern. Für die 24. Auto
Trophy Ende November in der
Classic Remise (ehemals Meilenwerk) hatten sie erneut zugesagt. 700 Gäste waren Zeugen,
Velbert/Heiligenhaus.
Der
Campus Velbert/Heiligenhaus
wächst: 70 Studierende haben
im Herbst mit ihrem Studium
an der Heiligenhauser Dependance der Hochschule Bochum
begonnen. Damit ist die Fachhochschule in der Schlüsselregion auch im dritten Jahrgang
klar auf Wachstumskurs. Das
Studium punktet mit Praxisnähe. So besuchte im November
gleich der ganze Jahrgang die
Velberter Johann Vitz GmbH
& Co. KG. „Wir setzen auf das
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28.11.11 16:14
Unternehmen
FIRMENFOTO
ren Firmensitz von der Corneliusstraße auf die Immermannstraße in der Düsseldorfer
Innenstadt verlegt. Die neuen Büroflächen mit einer Gesamtfläche von rund 130 Quadratmetern wurden bereits zum
1. Oktober bezogen. Colliers
Trombello Kölbel (CTK), Düsseldorf, war bei der Anmietung
für den Mieter beratend tätig.
Dem Eigentümer, der Württembergischen Lebensversicherung AG, stand das Düsseldorwaren bei der Eröffnung auch fer Büro der Dr. Lübke GmbH,
die ersten Kundenfahrzeuge und Frankfurt, beratend zur Seite.
historische Rennwagen aus der
langen und ruhmreichen Mo- Etat für Zeron
torsport-Historie von McLaren Düsseldorf. Seit dem 1. Juzu sehen. „Der 300 Quadratme- li 2011 gibt es die PR-Agentur
ter große Showroom ist für uns Zeron, ansässig in den neuen
mehr als nur Markenrepräsen- Schwanenhöfen in Düsseldorf.
tanz“, sagt Jens Nothelle, Brand Und seit dem 1. September
Manager von McLaren Düs- zählt sie bereits ihren ersten
seldorf. „Dieser Ort wird ak- Neukunden: Zeron konnte sich
tiv bespielt, hier treffen sich die im Wettbewerb durchsetzen
Kunden zum Motortalk, zum und gewann den Etat für die
gemeinsamen Formel-1-View- PR und Pressearbeit des Bundesverbands der obst-, gemüing und zu Filmabenden.“
se- und kartoffelverarbeitenden
Industrie e.V., Bonn. Der Auftrag: Verbraucher in DeutschTop-Verlag
land über die besonderen Vorin der Innenstadt
teile von verarbeitetem Obst,
Düsseldorf. Die Top-Verlag Gemüse und Kartoffeln aufzuund Marketing GmbH hat ih- klären. Die PR umfasst neben
FIRMENFOTO
12 Berichtet
Düsseldorf. Düsseldorf ist für
Sportwagenliebhaber um eine
Attraktion reicher: Ende Oktober öffnet der McLaren Flagship Store in der Willstätterstraße 45 offiziell seine Pforten.
Im puristischen, ganz auf HighTech ausgerichteten Showroom
erlebten die geladenen Gäste die
Faszination von McLaren hautnah. Neben dem neuen Hochleistungssportwagen MP4-12C
im typischen McLaren Orange
Location Award
für das Sign!
Düsseldorf. Das Hochhaus
im Medienhafen mit dem Namen Sign! ist für sein Design
mit dem Location Award ausgezeichnet worden. Als höchstes Gebäude bildet das Sign!
mit seinen 76 Metern den Abschluss des Medienhafens
in Düsseldorf. In den obersten drei Etagen erstreckt sich
die preisgekrönte Eventfläche
mit insgesamt 1.200 Quadratmetern verteilt auf fünf Räume. Der Blick über Düsseldorf
und die Rheinebene hinterlässt
einen bleibenden Eindruck.
Das oberste Geschoss präsentiert sich unter einer riesigen
Glaskuppel und bietet seinen
Gästen einen faszinierenden
360-Grad Panoramablick über
die Düsseldorfer Skyline.
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Sevens:
große Wiedereröffnung
Foto: SEVENS
McLaren in der
Landeshauptstadt
Düsseldorf. Seite 17. November hat das Düsseldorfer Shopping-Center Sevens nach elf
Monaten Umbauphase wieder für seine Kunden geöffnet.
Das neue Sevens hat insgesamt
33 Mieter, unter ihnen viele alt
bekannte Marken und neue attraktive Fashion-Labels wie
Emporio Armani, Philipp Plein
oder der italienische Spezialist
im Bereich Outdoor-Sportswear, Napapijri. Alle Mieterflächen im Sevens wurden neu
aufgeteilt und modernisiert.
Sie erstrecken sich von Erdge-
Kultduft auf der Kö
Düsseldorf. Seit dem 3. November ist die feine Duftserie von
Ormonde Jayne im Beauty Affair-Store auf der Königsallee
exklusiv zu finden sein. Duftexperte Frank J. Schnitzler ist es
nach einjähriger Bemühungen
gelungen, die außergewöhnliche
Duftmarke in Düsseldorf einzuführen. Damit ist Beauty Affair
der erste Store deutschlandweit,
der die Produkte von Parfumeurin Linda Pilkington vertreibt.
klassischen Presseaktivitäten
auch einzelne PR-Projekte wie
eine neue Imagebroschüre und
eine mobile Ausstellung.
schoss bis zum ersten Obergeschoss. Die Verkaufsfläche von
Saturn befindet sich in den oberen fünf Etagen, der Gastronomiebereich im Untergeschoss.
Der elfmonatige Umbau mit
einem Investment von 40 Millionen Euro war der größte in
der Geschichte des Sevens. Seit
dem Baubeginn im Januar dieses Jahres wurden vor allem der
Innenbereich sowie die Außenfassade in Richtung der Königsallee umgestaltet. Das Rolltreppensystem wurde neu und
übersichtlich angeordnet und
erleichtert den Kunden von
nun an die Einkaufswege.
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Berichtet 13
Jubiläen
50 Jahre Düsseldorfer
Golf Club e. V., Ratingen
Ratingen. Am 9. November
1961 gegründet blickt der Düsseldorfer Golf Club e. V., Ratingen, auf eine 50-jährige Vereinsgeschichte zurück. Auf dem
Gelände des Rittergutes Rommeljans wurden in den 1960er
Jahren 65 Hektar Land für den
Bau des Golfplatzes gepachtet
und 1962 wurde der Düsseldorfer Golf Club das 63. Mitglied
im Deutschen Golfverband.
Das Platzdesign stammt von
dem renommierten englischen
Architektenbüro F.W. Hawtree & Son. Neben der aktuellen jährlichen Austragung der
Internationalen Amateurmeisterschaften von Deutschland
der Damen war der Düsseldorfer Golf Club auch in der
Vergangenheit
Austragungsort zahlreicher internationaler
und nationaler Meisterschaften.
Weltbekannte Top Golfer gaben
sich im Laufe der Jahre auf dem
18. Grün die Hand: Bernhard
Langer, Torsten Giedeon (Weltmeister mit Bernhard Langer
1990), Karl-Heinz Gögele und
O. Gartenmeier. Der Düsseldorfer Golf Club fördert den Leistungs-Golfsport im Amateurbereich und schafft dafür optimale
Rahmenbedingungen: 2008 sicherte sich der DGC den WillySchniewind-NRW-Meistertitel,
2010 war der DGC einer von
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Düsseldorf. Volles Haus in Flingern bei der Eröffnungsparty
von Stadt. Land. Stil.: Das Geschäft bietet exklusive und stilvolle nordische und französische Wohnaccessoires. Und mit
über 100 Gästen herrschte im
kleinen Laden auf der Lindenstraße 214 im November eine
ausgesprochen kuschelige Atmosphäre. Kathrin Mikuska
und Annette Rupp haben sich
mit dem Laden einen langge-
vier Golfclubs in Deutschland,
der mit zwei Mannschaften in
der ersten Bundesliga antrat. Mehr als 120 Jugendliche werden in 16 verschiedenen Jugendgruppen von vier Golflehrern
gefördert. Der Deutsche Schulgolfmeister 2006 wurde vom
DGC und dem erzbischöflichen
Suitbertus-Gymnasium in Kaiserswerth gestellt. Außerdem ist
der Club stolz auf zahlreichen
Auszeichnungen für die erfolgreiche Jugendarbeit.
hegten Traum erfüllt. „Flingern
ist mit seinen kleinen Geschäften, Cafés und Hinterhofläden
genau das richtige Viertel für
uns“, so die Inhaberinnen. Zur
Eröffnung startet Stadt. Land.
Stil. mit Marken wie Affari, Aspegren, Autour du Parfum, Bastion Collections, Bloomingville,
IB Laursen, Kabuki, Krasilnikoff, Long Island Living, Mia
Blanche, One World, Serholt,
Soren Lübech und Tribal Art.
Jubiläen
12. November
25 Jahre – A.M.S. Atlantic
Internationale Möbelspedition GmbH, Hilden
28. November
25 Jahre – Technodent Zahntechnisches Labor GmbH
30. November
50 Jahre – Furtmann-Wittmoser Haus- und Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft
mbH, Düsseldorf
ter anderem durch den Betrug
eines Mitarbeiters – in schwieriges Fahrwasser, im Laufe des
Jahres 2000 war die Insolvenz 2011
unvermeidlich. Inzwischen ist 75 Jahre – Marbert, Düsseldorf
auch das schmerzliche Kapitel der Firmengeschichte abgeschlossen: Heinrichs gelang es,
seine Firma wieder aufzubauen. ter und kann im Jubiläumsjahr
Com-Clean-Heinrichs beschäf- 2011 einen gesunden Gewinn
tigt heute wieder vier Mitarbei- ausweisen.
25 Jahre Com-CleanHeinrichs
Düsseldorf. Wer reinigt eigentlich Bürogeräte wie Computer, Telefax und Scanner? Diese
Frage stellte sich 1986 Wilfried
Heinrichs – und entwickelte daraus eine Geschäftsidee. Noch im
selben Jahr gründete er in Düsseldorf das Unternehmen ComClean-Heinrichs. Das wichtigste
Angebot des Unternehmens damals wie heute: die fachgerechte
Innen- und Außenreinigungen
von Bürokommunikationsgeräten. Zum Einsatz kommen spezielle Reinigungsmittel, die die
empfindliche Technik nicht angreifen und für den Werterhalt der Geräte sorgen. Die
Idee wurde ein Erfolg, um die
Jahrtausendwende beschäftigte Com-Clean-Heinrichs rund
20 Mitarbeiter. Wenig später
geriet das Unternehmen – un-
FIRMENFOTO
FIRMENFOTO
Stadt. Land. Stil.
Alternative
Stadtrundfahrt
Ratingen. Vertreter der Ratinger Stadtverwaltung, der Wirtschaft und Medien haben am
5. November an einer alternativen Stadtführung teilgenommen. Als Fortbewegungsmittel
nutzten sie dabei die dreirädrigen Elektromobile („Peoplemover MoVi“, siehe Foto) der ortsansässigen Tünkers
Maschinenbau GmbH. Diese
hatte zusammen mit den Stadt-
werken Ratingen zu der ungewöhnlichen Rundfahrt geladen, um ihre klimaschonende
Eigenkreation vorzustellen. Die
Stadtwerke planen nun, gemeinsam mit dem Familienunternehmen Tünkers einen Mietservice
für die Elektromobile im Bahnhof Ratingen-Ost an der Radstation einzurichten. Außerdem
wollen Stadtwerke und Tünkers
im kommenden Jahr die alternative Sightseeing-Tour auch
für ihre Kunden anbieten.
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14 Titel
Bummeln wie damals
Die Bedeutung des inhabergeführten Einzelhandels
für die Landeshauptstadt in Düsseldorf.
Bummeln wie damals
Fotos: ROBERT POORTEN
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Bummeln wie damals
Titel 15
Text: SVEN SCHULTE/LUTZ LAMBERT
mit außergewöhnlichen oder neuartigen
Produkten sein Sortiment ergänzen oder
Die Blicke bleiben am Schaufenster hängen Produkte anbieten, die vor Ort niemand
– die spannende Warenvielfalt wird stilvoll anders offeriert.
präsentiert und macht neugierig. Das Personal grüßt freundlich. Man muss nicht lange
suchen, denn die fachkundigen Verkäuferinnen und Verkäufer haben alsbald das Passende parat. Und nicht nur das: Auch der
Service wird groß geschrieben: Umtausch? Diese Alleinstellungsmerkmale reichen jeKein Problem! Als Geschenk verpacken? doch nicht aus, um langfristig am Markt
zu bestehen. Der inhabergeführte FachSchon erledigt!
Dieses Szenario bringt man gerne mit handel steht vielmehr vor Herausforderundem inhabergeführten Einzelhandel in gen, denen sich auch andere HandelsunVerbindung. Jedoch wird damit nur be- ternehmen stellen müssen. Beispielsweise
schrieben, welche Ansprüche Kunden an sind alle Händler auf qualifiziertes Persodas Erlebnis „Einkauf“ stellen. Ob Wa- nal angewiesen. Aus- und Weiterbildung
renhaus, Flagshipstore oder Tante-Emma- sollten daher groß geschrieben werden.
Laden: Sie alle haben das Ziel, diesen An- Außerdem sind Dienstleistungen rund um
sprüchen zu entsprechen. Was also macht die Ware wichtig. Durch zusätzliche Serden inhabergeführten Einzelhandel so ein- viceangebote können Unternehmen auch
in Zeiten von Online-Preisvergleichen hözigartig?
here Preise rechtfertigen. Zudem müssen
Einzelhändler der Tatsache ins Auge sehen, dass viele Markenartikel inzwischen
direkt vom Hersteller vertrieben werden.
Dies bedeutet eine zusätzliche HerausforZunächst stellt sich die Frage, was man un- derung, vor allem dann, wenn die Abgrenter dem Begriff „inhabergeführter Einzel- zung vom Mitbewerber in erster Linie über
handelsbetrieb“ überhaupt versteht. Eine das Sortiment erfolgt. Das Unternehmen
Definition ist schwierig. „Der Chef steht sollte daher nicht nur Marken verkaufen,
noch selbst im Laden“, trifft es vielleicht sondern selbst zur Marke werden. Inhaganz gut. Hinzu kommt, dass er üblicher- ber können zudem die Möglichkeiten von
weise keine oder nur wenige Filialen hat. Genossenschaften nutzen. Viele von ihnen
Typisch ist auch ein schmales, dafür aber bieten neben besseren Einkaufskonditiotiefes Sortiment. Daher handelt es sich nen beispielsweise auch Unterstützung im
meistens um Fachgeschäfte, beispielswei- Marketing.
se für Spielwaren, Schmuck, Musikinstrumente oder Lederwaren. Als Einkäufer
und Verkäufer in Personalunion ist der Inhaber mit den Produkten bestens vertraut
und in der Lage, Kunden kompetent zu beraten. Doch er kennt nicht nur seine Waren Inhabergeführte (Fach-)Geschäfte sind
gut. Er lebt oft im gleichen Umfeld wie sei- mehr als nur ein Vertriebskanal von vielen.
ne Kunden und hat daher ein Gespür für Sie geben Einkaufsmeilen ihr Gesicht. So
deren Wünsche und Mentalität. Er kann sind manche Fachgeschäfte seit Jahrzehnsich schnell und flexibel auf diese einstel- ten „der“ Anbieter für „die“ Ware vor Ort
len, da er die Gegebenheiten vor Ort besser und auf diese Weise längst selbst zur Inkennt als weit entfernt sitzende Konzern- stitution geworden. Das resultiert zumeist
zentralen. Hier liegt eine große Chance in- nicht nur aus ihrem individuellen Angebot,
habergeführter Geschäfte: Die Besetzung sondern auch aus ihrem oft unverwechselvon Nischen. So kann der Inhaber etwa baren Erscheinungsbild, das ein besonde-
Das Unternehmen
als Marke
Hier bedient der
Chef persönlich
Fast schon
ein Unikat
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16 Titel
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Bummeln wie damals
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Bummeln wie damals
Titel 17
res Flair im Laden und im Einkaufsquartier zu schaffen vermag. Wenn es vor Ort
solche „Marken“ gibt, kann sich das positiv auf den Standort auswirken. Jürgen
Hagendorn, Geschäftsführer der AVB
GmbH & Co. KG und Vorsitzender der
Werbegemeinschaft Eller e. V., weiß das:
„Unsere Einzelhändler sind froh, mit dem
Küchen- und Einrichtungshaus Walgenbach seit über 60 Jahren einen inhabergeführten Magneten vor Ort zu haben. Gerade dadurch kommen viele Auswärtige nach
Eller.“
Chance
oder Risiko?
Ein Muss: Die
Online-Präsenz
handel pauschalisiert, verkennt zahlreiche
Chancen. Denn auch ein inhabergeführtes
Geschäft kann seine Vertriebskanäle erweitern. Wird der Kunde vom heimischen Sofa auf die Internetseite eines Händlers aufmerksam, kann er sich bequem über das
Angebot informieren, besondere Angebote entdecken und sicherstellen, dass der gewünschte Artikel erhältlich ist. Ein Internetauftritt kann so zum direkten Einkauf
führen oder Wegbereiter für den Geschäftsbesuch sein, das gilt insbesondere für auswärtige Kunden. Vor allem Anbieter ganz
spezieller Produkte können ihren Kunden-
Düjing
gramm.de
mensstruktur, höhere Mietpreise zahlen
können, bleiben mitunter auch etablierte Geschäfte auf der Strecke. Sie müssen
in der Konsequenz das Feld – oder vielmehr das Ladenlokal – räumen. Nicht selten trifft das den inhabergeführten Einzelhandel, zumal nur wenige Inhaber zugleich
auch Immobilienbesitzer sind. Solche Verdrängungsprozesse sind häufig in den 1aLagen zu beobachten. Daher sind in vielen
Einkaufsstraßen immer öfter die gleichen
Filialgeschäfte vorzufinden. Die Zahl der
inhabergeführten Geschäfte ist hingegen
eher rückläufig. Eine einseitige Betrachtung dieser Entwicklung reicht jedoch
nicht aus, da sich auch Chancen ergeben:
So kann sich beispielsweise in Straßen oder
Stadtteilen mit geringem Mietpreisniveau
Kritisch wird es für inhabergeführte Fach- und in 1b-Lagen häufig neues Handelslegeschäfte, wenn sie mit bestimmten Ent- ben mit besonderer Note entwickeln.
wicklungen nicht länger Schritt halten
können. Paradoxerweise ist das gelegentlich sogar der Fall, wenn Einkaufsstraßen
attraktiver werden. Denn dann werden jene Unternehmen aufmerksam, die bisher
nicht vor Ort vertreten waren. Dazu zäh- Abseits und unabhängig von klassischen
len auch große Ketten und Filialisten, die Standortfaktoren entwickelt sich mit dem
permanent auf Standortsuche sind. Wenn Internethandel ein Marktplatz, der den
solche ansiedlungswilligen Unternehmen, Einzelhandel aufmischt. Wer ihn als Bebeispielsweise aufgrund ihrer Unterneh- drohung für traditionellen Facheinzel-
Der schnellste Weg von Nordrhein-Westfalen nach China: Nonstop mit Air China nach
Peking. Jetzt reservieren: Gebührenfrei unter 0800 / 86 10 09 99 oder www.airchina.de !
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18 Titel
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Bummeln wie damals
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28.11.11 14:31
stamm so – auch über die Stadtgrenzen
hinaus – erweitern. Andrea LindenlaubTheyssen, Inhaberin von Lindenlaubs
Buchhandlung in Düsseldorf-Angermund,
weiß die Vorteile zu nutzen: „Unsere Internetseite informiert über das Geschäft und
die Bücherwelt, bietet Empfehlungen und
einen Online-Shop. Sie ist zur Visitenkarte
geworden, mit der wir als kleines Geschäft
Flagge zeigen und unsere Kunden im Internet ‚abholen’ können“. Wie viele andere
Händler weiß sie aber auch um den zeitlichen und finanziellen Aufwand, der mit einer Internetpräsenz verbunden ist.
Nachfolger
gesucht
Viele Inhaber werden irgendwann mit der
Frage der Geschäftsnachfolge konfrontiert.
Oft ist es eine Herzensangelegenheit, das
Geschäft an die nächste Generation weiterzugeben. Was aber tun, wenn das nicht
möglich ist? Eine Option ist es, außerhalb
der Familie nach einem Interessenten zu
suchen, der die Tradition aufrecht erhalten
möchte. Wie gewinnbringend das sowohl
für den alten respektive neuen Inhaber als
auch für den Standort sein kann, bestätigt
Jens Jacubeit, Inhaber von Farben Fiedler
Düsseldorf
Titel 19
in Düsseldorf-Derendorf: „Die Übernahme des Traditionsgeschäftes war die Chance für den Schritt in die Selbständigkeit.
Der Name blieb bewusst unverändert. So
kann ich als neuer Inhaber vom guten Ruf
des seit 40 Jahren etablierten Geschäftes
profitieren. Zugleich bleibt die Marke dem
Standort erhalten.“ Neben externen Interessenten kommen auch langjährige Mitarbeiter für eine Nachfolge in Frage. Sind
solche Lösungen nicht in Sicht, verschwindet ein Geschäft – oft zum Bedauern Vieler – aus der Handelslandschaft.
Tante Emma
oder Filialist?
Der blaue oder der rote Pullover? Passt der
Schuh in Größe 40 oder 41? Beim Kauf
gilt es, sich zu entscheiden. Beim Einkaufsbummel können Kunden das Eine tun, ohne das Andere zu lassen. Und so lassen sie
die Kassen sowohl im inhabergeführten
Einzelhandel als auch bei den Filialisten
klingeln. Denn gerade das Nebeneinander
dieser unterschiedlichen Geschäftskonzepte verspricht eine interessante Mischung
und bietet so eine hohe Attraktivität. Davon können sich in der Düsseldorfer Innenstadt und in den Stadtteilen ortsan-
sässige Kunden ebenso wie weitgereiste
Shopping-Touristen immer wieder aufs
Neue überzeugen – und das nicht nur zur
Weihnachtszeit.
SVEN SCHULTE
Jahrgang 1980, ist Referent
in der IHK Düsseldorf und
beschäftigt sich mit Zentrenkonzepten, Stadtmarketing
in der Landeshauptstadt
sowie Fragen des Einzelund Großhandels.
LUTZ LAMBERT
ist Dienstleistungsreferent in
der IHK Düsseldorf. Unter
anderem betreut er die Versicherungswirtschaft, Werbe-,
Film- und Verlagswirtschaft,
Personal-Dienstleistungen sowie die Gesundheitswirtschaft.
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Interview
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Interview
Titel 21
Was macht Düsseldorf
so unverwechselbar?
Interview mit Claus Franzen, geschäftsführender Gesellschafter der Hermann Franzen
OHG, über die Einzelhandelsmetropole Düsseldorf und das Shopping-Vergnügen jenseits
von Einkaufszentren und großen Filialisten.
Text: ANTJE MAHN
IHK-MAGAZIN: Herr Franzen, was
macht die Einkaufsmetropole Düsseldorf so
unverwechselbar?
FRANZEN: Düsseldorf bietet auf überschaubarer Fläche ein sehr reichhaltiges
Angebot in einer einzigartigen Breite und
Tiefe. Hier finden Kunden nahezu Alles:
Vom „normalen“ Konsumgeschäft über
eher szenige Läden in der Altstadt bis hin
zu den hochwertigen Sortimenten auf der
Königsallee. Wer will, kann sich das alles
erlaufen, denn Düsseldorf ist eine Stadt
der kurzen Wege. Was den Einkaufsbummel darüber hinaus zu einem echten Erlebnis macht, ist die Einbettung der City in
ein attraktives Ambiente aus Kultur, Gastronomie, alter und neuer Architektur und
die Nähe zum Rhein. Dank der im Laufe der Jahre entstandenen „Malls“ wie der
Kö-Galerie, den Schadow-Arkaden oder
dem Sevens verfügt die Stadt darüber hinaus in ausreichendem Maße über Parkraum, ist also gut erreichbar.
IHK-MAGAZIN: Welche Chancen ergeben sich aus dem Umbau der Düsseldorfer
Innenstadt? Befürworten Sie eine Fußgängerzone in der Schadow-Straße?
FRANZEN: Getrübt wird das soeben
beschriebene schöne Bild zurzeit und sicher noch etwas länger nur durch die vielen Baustellen, was der Einzelhandel an der
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geringeren Frequenz an manchen Tagen zu
spüren bekommt. Wenn wir diese „Durststrecke“ jedoch durchschritten haben, werden wir dafür sicher mit einer noch schöneren City belohnt werden, die durch die
Anbindung an den Hofgarten, eine hochwertige Bebauung, lichtdurchflutete Plätze und viel Grün bestechen wird. Und das
werden unsere hiesigen Kunden genau so
zu schätzen wissen, wie unsere nationalen
und internationalen Besucher.
Ob die Schadow-Straße zur Fußgängerzone werden soll, ist für mich ganz klar
von einem schlüssigen Verkehrskonzept
abhängig. Wenn es gelingt, den auswärtigen Verkehr von Osten her problemlos in
die Stadt und aus dieser wieder heraus zu
führen, sehe ich durchaus Chancen für eine verkehrsberuhigte Schadowstraße.
IHK-MAGAZIN: Mit dem ehrgeizigen
Projekt „Kö-Bogen 2“ soll auch der Tausendfüßler fallen. Was spricht aus Ihrer
Sicht für beziehungsweise gegen den Abriss?
FRANZEN: Wie sagt man so schön:
Hier wohnen zwei Seelen in meiner Brust.
Ich bin es gewohnt, seit vielen Jahren über
den Tausendfüßler in die Stadt zu fahren,
und dieser Blick von oben auf die City
hat für mich immer noch etwas Besonderes. Diese Hochstraße hat seit ihrer Entstehung eine wichtige Funktion für den Verkehr erfüllt, und so sehe ich ihrem Abriss
„Was den Einkaufsbummel in Düsseldorf zu einem echten
Erlebnis macht, ist
die Einbettung der
City in ein attraktives
Ambiente aus Kultur,
Gastronomie, alter
und neuer Architektur sowie die Nähe
zum Rhein.“
mit einem weinenden, aber auch mit einem
lachenden Auge entgegen. Lachend deswegen, weil die Sicht von unten auf den Tausendfüßler sicher nicht die schönste ist und
Düsseldorf durch den Abriss die einmalige Chance erhält, dem Stadtkern ein ganz
neues Gesicht zu geben, diesen also aufzuwerten. Ich sehe dem Ministerentscheid
daher offen und gespannt entgegen.
IHK-MAGAZIN: Stichwort inhabergeführter Einzelhandel. Welchen Herausforderungen muss sich dieser stellen oder an-
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22 Titel
Interview
kaum erwarten, dass sich andernorts von
selbst etwas tut.
IHK-MAGAZIN: Intakte Stadtzentren
sind ein Pfund, mit dem die Städte national
und international wuchern können. Kann
dieses hohe Gut erhalten werden, etwa, indem Einzelhandelskonzepte auf Landesebene gesteuert werden?
FRANZEN: Zu begrüßen ist alles, was
die Stadtzentren erhält und schützt. In
diesem Sinne stehe ich auch einer zentralen Regelung auf Landesebene positiv gegenüber.
ders gefragt: Unter welchen Bedingungen
hat er eine Zukunft?
FRANZEN: Die Zeiten sind lange vorbei, als der inhabergeführte Einzelhandel
die beherrschende und das Stadtbild prägende Vertriebsart war. Heute sehen wir
uns einem enormen Wettbewerbsdruck gegenüber, der nicht zuletzt durch die eklatante Zunahme der Einzelhandelsflächen
gestiegen ist. Das trifft den inhabergeführten Einzelhandel besonders hart, insbesondere dann, wenn er nicht Eigentümer seiner Immobilie in 1a-Lage ist, und
die kontinuierlich steigenden Mieten oder
Pachten nicht mehr bezahlen kann. Wer
heute als Einzelhändler sein Glück machen will, muss die Nische suchen, die andere Vertriebsformen noch nicht besetzen.
Voraussetzung für das Überleben des inhabergeführten Einzelhandels ist nach wie
vor eine gute Standortwahl, ein Gespür für
das richtige Angebot, mit dem er sich von
der breiten Masse abheben kann, und Ser-
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IHK-MAGAZIN: Ihre Familie ist seit
100 Jahren auf der Kö ansässig. Was macht
die Königsallee so einzigartig?
FRANZEN: Wir haben das große
Glück, Anlieger einer der schönsten und
repräsentativsten Alleen Deutschlands zu
sein, die zudem noch mitten in der Stadt
liegt. Stadtgraben, Baumbestand und die
alten Gebäude laden zum Flanieren und
Verweilen ein – das ist für einen Händler
ein ganz wunderbares Ambiente, um schöne Dinge anzubieten. Umgekehrt kommt
das Publikum von alters her gern auf die
Kö – das gilt für die gebürtigen Düsseldorvice, Service, Service. Wer diese Vorausset- fer ebenso wie für auswärtige Besucher. Eizungen erfüllt und mit Leidenschaft Ein- nen besseren Platz kann ich mir gar nicht
zelhändler ist, wird auch heute noch mit vorstellen.
einer treuen Kundschaft belohnt werden.
IHK-MAGAZIN: Das Unternehmen
IHK-MAGAZIN: Fühlen sich die Einzel- Franzen existiert inzwischen in der 4. Genehändler in der Stadt Düsseldorf gut vertre- ration. Wie rekrutieren Sie Auszubildende,
ten, werden sie mit ihren Sorgen und Nöten um so Fachkräfte zu gewinnen und was tun
ernst genommen?
Sie, um diese zu halten?
FRANZEN: Grundsätzlich - und da
FRANZEN: Wir rekrutieren über die
spreche ich in meiner Eigenschaft als Vor- Arbeitsagentur und ihre Stellenbörsen sositzender der Interessengemeinschaft Kö- wie über die IHK-Lehrstellenbörse. Wir
nigsallee – fühlen sich die Händler in Düs- haben immer schon viel Wert darauf geseldorf gut aufgehoben. Dazu gehören legt, möglichst vielen jungen Menschen eiaber immer beide Seiten: Die Stadt kann ne sehr gute Ausbildung zu ermöglichen,
ja auf Anregungen, Sorgen und Nöte nur unsere Ausbildungsquote beträgt rund 20
dann reagieren, wenn diese auch artikuliert Prozent. Dabei wollen wir sie nicht nur
werden. Ich appelliere also an alle Händ- fachlich fit machen, sondern ihnen auch
ler-Kollegen in Düsseldorf: pflegen Sie Ih- Gelegenheit geben, eine Beziehung zu den
re Kontakte in Richtung Rathaus, wecken Produkten aufzubauen. Dabei helfen zum
Sie dort Verständnis, für das, was Sie be- Beispiel kleine Reisen zu unseren Lieferanwegt! Denn ohne Engagement und die ten, die ihnen zeigen, wie Porzellan, Glas
Bereitschaft, sich einzusetzen, kann man oder Tafelsilber hergestellt werden, und es
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Interview
Titel 23
helfen Etikette-Seminare, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Natürlich ist es wichtig, dass unsere Auszubildenden Spaß am
Umgang mit Menschen haben, wir aber
müssen Sorge tragen, dass sie sich bei uns
wohl fühlen. Offenbar gelingt uns das ganz
gut, denn über 50 Prozent unserer heutigen
Mitarbeiter haben ihre berufliche Karriere
einst bei Franzens an der Kö gestartet.
ende einläuten können. Da hilft es auch
wenig, dass unsere Azubis natürlich nicht
mehr als in anderen Berufen arbeiten müssen, nur eben zu anderen Zeiten. Wer aber
wirklich den direkten Kontakt mit Kunden sucht und mit dem Herzen dabei ist,
wird auch als junger Mensch entdecken,
wie viel Spaß die Arbeit im Einzelhandel
machen kann.
ein Thema. Warenpräsentation im Schaufenster und im Geschäft braucht sehr viel
Licht, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit. Hinzu kommt im Advent die stimmungsvolle Illumination im Straßenraum
und in den Geschäften. Wir setzen daher schon seit geraumer Zeit auf Energiesparlampen und haben die Weihnachtsbeleuchtung von 15-Watt-Lämpchen auf
7-Watt-Lämpchen
heruntergeschraubt.
Hier bleiben wir ganz sicher am Ball, nicht
nur aus Kostengründen, sondern auch, um
mit den Ressourcen schonungsvoll umzugehen.
IHK-MAGAZIN: Hat der Einzelhandel generell ein Problem, junge Menschen
für sich als Arbeitgeber zu interessieren und
wenn ja, was kann er dagegen tun?
FRANZEN: Es ist nun einmal so, dass
unsere Ladenöffnungs- und damit Arbeitszeiten nicht unbedingt kompatibel sind mit
den Bedürfnissen junger Menschen, zumal, wenn deren Freunde und Bekannte zumeist ab Freitagabend das Wochen-
IHK-MAGAZIN: Letzte Frage, Stichwort Energiewende. Ist damit zu rechnen,
dass auf der Kö bald die Lichter ausgehen
oder andersherum gefragt: In welcher Weise
berührt den Einzelhandel das Thema EnerIHK-MAGAZIN: Herr Franzen, wir
gieeinsparung und Energieeffizienz?
FRANZEN: Ich kann ihnen versichern: danken Ihnen für das Gespräch.
Auf der Kö werden die Lichter sobald
nicht ausgehen. Aber natürlich sind Energieverbrauch und Energieeffizienz für uns
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Verkäufer, Ratgeber, Chef
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Verkäufer, Ratgeber, Chef
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Verkäufer,
Ratgeber, Chef
Inhaber von Einzelhandelsgeschäften
„leben ihre Firma“.
verbindet die Erfahrung, dass es mit einer
40-Stunden-Woche nicht getan ist. Sie allein schon wäre wohl der Ruin einer vormals mit viel Fleiß, Liebe und Stehvermögen aufgebauten Existenz.
Käthe Kruse
kam noch
selbst vorbei
Einzelhändler wie Zimmermann, Borin der Altstadt seit Jahrzehnten eine ers- nemeyer, Mulder, Schaper oder Leistente Adresse für Sammler von Käthe-Kruse- schneider sind selbst keine UnternehmensGemessen an der auf Hochglanz polierten Puppen aus Italien oder Russland ist?
gründer, verstehen sich aber in der zweiten,
Internationalität einer Königsallee oder andritten oder sogar vierten Generation als
derer auf Umsatz getrimmter EinkaufsstraSachwalter ihrer Familien. Das verpflichßen der 1a-Kategorie wirkt ihre Existenz
tet zur Kontinuität in der Geschäftspoliwie eine Medizin mit wohltuend beruhigentik, verlangt ehrliches Handwerk und eine
den Nebenwirkungen. Hektik vor und hinter
seriöse Auffassung von der Händler-Kunder Ladentheke, beliebig Austauschbares Dirk Schaper sagt nichts, was man nicht den-Beziehung. Schaper führt das Geschäft
von Sortiment und Beratung, ambitionsfreie schon beim ersten Blick in seine kunterbun- für Spielwaren und Kinderbekleidung in
Räume für den Dienst am Kunden – dies al- te Kinderwelt geahnt hätte: „Ein inhaberge- der dritten Generation. Seine Mutter Males hat wenig Platz in einem inhabergeführ- führter Einzelhandel ist harte Arbeit.“ Man rianne, bei der Käthe Kruse ihre legendärten Einzelhandelsgeschäft, vorausgesetzt, werde nicht reich, habe aber sein Auskom- en Puppen noch selbst abgeliefert hat, ist
dessen Inhaber ist erfolgreicher Verkäufer, men. Genau so würden es auch die ande- inzwischen 84 Jahre alt. Dass sie wie Schaumsichtiger Ratgeber und nicht zuletzt ver- ren unterschreiben: Rolf Mulder in seinem pers ehemalige Kinderfrau Maria SchuwerHaushaltswarengeschäft, ak (75) nach wie vor hinter der Ladenthelässlicher Chef seiner Mitarbeiter in einer Gerresheimer
Thomas Just in seinem Rather Fahrradla- ke steht, hat auch etwas mit einer über viele
Person.
Wie sonst kann es sein, dass Rolf Mul- den, Peter Zimmermann in der Gerreshei- Jahre hochgehaltenen gesunden Auffassung
der in Gerresheim die Waschmaschine bis mer Bücherstube oder Martin Lessing in von sinnvollem Spielzeug zu tun. Nicht umnach Venlo verkauft, Thomas Just in Rath seinem Fachgeschäft für fairen Handel in sonst hat sich Dirk Schaper nach der WenFahrrad-Enthusiasten aus Finnland, Spa- Pempelfort. Sie alle – übrigens auch Man- de im Erzgebirge umgeguckt und Kontakte
nien oder Holland die Drahtesel nach Kör- fred Bornemeyer in seinem Textilhaus und zu traditionsreichen Familienbetrieben gepermaß zurechtschneidert oder auch das Andreas Leistenschneider in seinem Fo- knüpft, die Spielzeug auch kunsthandwerkSpielzeugwarengeschäft von Dirk Schaper to-Fachgeschäft an der Schadowstraße – lich verstehen. Dass die ähnlich denken wie
Text: MATTHIAS ROSCHER
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26 Titel
er, macht die Geschichte rund: Nichts gegen
Hypes, aber Marketingaktivitäten, bei denen bei einem einzigen Flop schon mal eine
Million versemmelt wird, überlässt Schaper lieber einer schnelllebig produzierenden
Industrie. Sein und das seiner mittelständischen Lieferanten Motto lautet, auch im
Sinne eines nachhaltigen wirtschaftlichen
Handelns: „Was wir können, geben wir ohne Not nicht auf.“
Seit 62 Jahren
das gleiche
Papier
Da wundert es denn auch überhaupt
nicht, dass die Schapers die Teddys, Puppen, Kleidchen oder das Holzspielzeug für
die Kleinen seit 1949 in weißes Papier mit
roten Punkten einwickeln oder auch seit
nunmehr 30 Jahren zu ein- und demselben rot-blau-gelben Geschenkpapier greifen, wenn es mal feiner zugehen soll. Dass
auch von solch’ lieb gewordenen Gewohnheiten Botschaften ausgehen können, hat
auch die Stammkundschaft aus dem Ausland verstanden. Spielzeug „Made in Germany“ hat einen guten Klang und zu Zeiten großer internationaler Messen stehen
seine hochwertigen Puppen, Teddy-Bären
oder Plüsch-Löwen ganz oben auf der Liste beliebter Mitbringsel. Auch die Kinder
ganzer Sippen aus Nahost und Lateinamerika drücken am Rande des boomenden
Medizintourismus’ ihre Nasen an Schapers
Schaufenster platt. So passiert es, dass im
Spielzeugwarenladen in der Grabenstraße über die 130 Einzelteile eines PlüschLöwens auf Englisch gefachsimpelt wird.
Russisch, Italienisch oder Spanisch ginge
auch – jedenfalls irgendwie.
Sieben Tage
Leidenschaft
Kunden aus den europäischen Nachbarländern oder aus Übersee gehören auch bei
Leistenschneider in den Schadow Arkaden
zum Stammpublikum. Das aus einer Dro-
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Verkäufer, Ratgeber, Chef
gerie hervorgegangene und in der vierten
Generation geführte Fotofachgeschäft ist
in Düsseldorf insgesamt drei Mal vertreten. Andreas Leistenschneider hält mit seiner Schwester Anne Otten die Fahne des
inhabergeführten Einzelhandelsgeschäfts
hoch, behält als Betriebswirt mit der Verantwortung für 50 Mitarbeiter aber auch
die Notwendigkeit für eine tragfähige,
breite Grundlage im Blick. Drei Geschäfte in Düsseldorf, eins in Krefeld, sogar ein
zweites in Berlin („der Kollege dort sucht
einen Nachfolger“), dazu die Kooperation
mit einer Händlervereinigung, in der 270
Fotohändler gemeinsam einkaufen – das
sind Größenordnungen, die in Konkurrenz zu den großen Handelsketten einiges
an Sicherheit verleihen. Dennoch geht es
auch hier ohne die Norm sprengende Anstrengungen nicht. Dazu gehören attraktive Preise, auch wenn sie weitgehend vom
Markt diktiert werden, eine Beratungsund Servicequalität, die sich um Längen
von den Verkaufsgesprächen zwischen den
Regalreihen der Branchenriesen absetzt,
ein selten großes Angebot an gebrauchten
Kameras, das den Besitzern alter Schätzchen die Probleme lösen hilft, die notwendige Konzentration auf einzelne Marken
und schließlich das rasche Erkennen der
gestiegenen Anforderungen einer gerade
in Düsseldorf wachsenden internationalen Kundschaft. Dies alles hat auch für ei-
nen durchgebildeten Geschäftsmann wie
Andreas Leistenschneider die schweißtreibende Konsequenz: „So viel Leidenschaft.
Sieben Tage in der Woche, jeden Monat,
jedes Jahr...“
Inhaber von Einzelhandelsgeschäften
„leben ihre Firma“. Dieser Satz aus dem
Mund von Andreas Leistenschneider lässt
für viele in der Branche Rückschlüsse auf
ein ausgefülltes Berufsleben zu. Für viele
aber geht es auch um die Sorge, die monatliche Miete erwirtschaften zu müssen oder
längerfristig um die Nachfolge am Ende eines langen Schaffens. So wurden manchen
mit der Übergabe des Geschäfts der Großeltern oder Eltern nicht nur das an sich
schöne Gefühl der Selbständigkeit, sondern auch der damit verbundenen Gefahren vererbt.
Wichtig ist
der Draht zum
Personal
Dr. Manfred Bornemeyer hatte sich das
kaufmännische Rüstzeug vor dem Einstieg
in das Textilhaus an der Schadowstraße
in der Verkaufsförderung und Marktforschung des damaligen Horten-Konzerns
geholt. Die Gesamtlage im Handel beobachten, analysieren, planen, dies alles er-
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Verkäufer, Ratgeber, Chef
leichtert den Blick über den Tellerrand
und hilft das 1.800 Quadratmeter große
Geschäft in der Balance zu halten. Bornemeyers Credo: „Wir bieten nur die Qualität, die wir selbst tragen möchten.“ Ein
Zehner-Pack Socken für fünf Euro komme
nicht in Frage. Dennoch müsse der Kunde
sicher sein, preiswert einkaufen zu können.
„Preiswert bis zur gehobenen Mitte und
im Einzelfall noch ein bisschen Sahne auf
dem Kuchen“. Wer in Düsseldorf auf die
Suche nach einem guten Oberhemd in den
Größen Extra kurz, Extra lang oder Superlang geht, ist bei Bornemeyer gut aufgehoben. „So weit es geht, können wir alles beschaffen, aber es wird immer schwieriger“,
sagt der Senior.
Inhabergeführt bedeutet für Bornemeyer auch, dass man auf die Wünsche der
Kunden und deren körperlich bedingten
Notwendigkeiten wie selbstverständlich
Titel 27
eingeht. Wie rasch man damit heutzutage
aber auch zum Spezialisten werden kann,
ist Bornemeyer bei einem Urlaub in Vietnam klar geworden. Wenn namhafte Hemden-Lieferanten dort produzieren lassen,
wird es etliche tausend Kilometer entfernt
kompliziert, auf die Schnelle ein Hemd
mit verkürztem Arm zu besorgen. „Die
Luftfracht, das starre System des Herstellers...“ Bornemeyer ist deshalb froh, dass
er sich noch auf einen jener Hersteller in
Mönchengladbach verlassen kann, der für
solche Fälle eine kleine Inland-Produktion aufrecht hält. Inhabergeführt heißt
für ihn auch, dass er und seine Frau Karin, mit der er im Geschäft mehr Zeit als
im eigenen Wohnzimmer verbringt, neben
der durchweg lang gedienten Mitarbeiterschaft steht. Und umgekehrt: Wenn Vertreter ihre neue Kollektionen ein halbes
Jahr vor dem Start präsentieren, sind die
Verkäuferinnen bei der Musterung mit von
der Partie. „Der gute Draht zum Personal
ist uns wichtig. Die begleiten uns alle bis zu
ihrer Pensionierung.“ Noch machen sich
Karin und Manfred Bornemeyer wenige
Gedanken um ihre Nachfolge. Müssen sie
wohl auch nicht, schließlich haben sie zwei
Töchter. Die eine, Claudia, hat BWL studiert und eine Professur an der Fachhochschule in Bad Honnef. Jeden Montag ist
sie im Geschäft an der Schadowstraße. Die
andere, Anja, hat zwei Kinder, sie ist Diplom-Kauffrau.
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Noch einmal ein Blick nach Gerresheim.
Auch das ist gar nicht so ungewöhnlich
für Einzelhandelsgeschäfte, hinter deren
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Theken auch der Inhaber steht: Ralf Mulder (61) sagt von sich, er arbeite bundesweit. So liefert er die Waschmaschine auch
nach Köln, Solingen oder Neuss. Oder
eben auch nach Venlo, das gibt es tatsächlich auch. Mulder liefert aber nicht nur,
sondern schließt auch an. Schließlich hatte er eine Ausbildung als Installateur abgeschlossen, bis er sich neben dem Vater
ins Geschäft stellen durfte, das er heute
gemeinsam mit seiner Frau Eva führt. Jeder, der irgendwelche Teile zu Hause eingebaut haben möchte, könne sich diese im
Haushaltswarengeschäft an der Heyestraße ohne Kaufzwang angucken, verspricht
Mulder. Liefern, anschließen, reparieren,
wenn es sein muss, auch die einfache Kaffeemaschine – das ist für den 61-Jährigen
eine „ganz selbstverständliche Dienstleistung“, die vor allem älteren Menschen in
Gerresheim zugute kommt. „Seniorenhilfe“ nennt Mulder das. Und so gibt es auch
für ihn keine Arbeitswoche unter 60 Stunden. Seit drei Jahren hat er keinen Urlaub
mehr machen können.
Wie Rolf Mulder an der Heyestraße ist
Peter Zimmermann in seiner Bücherstube
an der Benderstraße vornehmlich für seine
Gerresheimer da. Das kann man im doppelten Sinne verstehen. Viele Jahre lang
war Zimmermann auch Vorsitzender der
Werbe- und Interessengemeinschaft, in
dessen Vorstand er heute noch mitwirkt.
Seit 1947 existiert die Buchhandlung, 1975
hat Zimmermann sie „sozusagen als eigener Herr mit allen Risiken“ von der Mutter übernommen, nachdem er zuvor bei
Mannesmann als Industriekaufmann gearbeitet hatte. „Mit Büchern umgehen,
macht Spaß, wenn es auch manchmal auf
Kosten der allgemeinen Kommunikation
geht“, sagt er. Auch Zimmermann hat sein
Sortiment dem veränderten Käuferverhalten anpassen müssen, hat Geschenkartikel,
die allerdings „ein bisschen was mit dem
Buch zu tun haben sollen“, dazugenommen. Sein Leitfaden: „Die Kosten im Griff
halten und dem Kunden ein Einkaufserlebnis mit viel Freundlichkeit einschließlich einer Gratulation zum Geburtstag vermitteln, so als wäre das der Normalfall.“
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Verkäufer, Ratgeber, Chef
Dankeschön
mit GänsehautFeeling
Thomas Just in Rath ist ein wandelndes
Buch voller interessanter Geschichten. Da
will ein Tänzer aus Stuttgart zu seinem Auftritt in Venedig unbedingt mit dem Fahrrad
anreisen. Da verlangt ein Mann den Bau
zweier deckungsgleicher Räder für seinen
Trip nach Thailand, und ein anderer will auf
dem Drahtesel nach Gibraltar. Ihnen allen
hat Just in den Sattel und ans ersehnte Ziel
verholfen. Der ehemalige Werkzeugmachermeister im Mercedes-Sprinterwerk versteht
sich mit seinem Zweirad-Geschäft als Fundgrube für Touren-, Fitness- und Alltagsfahrer. Was ergonomisch nicht passt und einen genussvollen Ausflug auf dem Rad eher
in die Nähe einer Tour der Leiden rückt,
wird passend gemacht. Just ist nicht einfach Fahrradmechaniker, sondern setzt das
Wissen von der Biomechanik in Rahmengrößen, Sitzpositionen und Lenkerhöhen
um. Seine Kunden fahren Rad auch in Holland, Finnland, Spanien oder – seltener – in
Hongkong. „Es ist unglaublich, welch tolles
Feedback einen da manchmal erreicht. Es
gibt immer welche, die so nett Dankeschön
sagen, dass es einem eiskalt den Rücken hinunter läuft.“ Obendrein hat Just einen fulminanten, gut verständlichen Internetauftritt hingelegt. Über sein Geschäft in Rath,
über Fahrräder im Allgemeinen, über die
Geschichte des Rades, über Wichtiges zur
Ergonomie und mit einem Ratgeber mitten aus dem Leben: „Damenrad für Herren,
Herrenrad für Damen? Welches Rad für
kleine Männer? Wie lernen Kinder Fahrrad fahren?“ Wie meistens in den mit so viel
Herzblut inhabergeführten Läden: „70, 80
Prozent sind Stammkunden.“
Standort, Standort, Standort
Martin Lessing passt in diese Reihe der Eigentümer so gar nicht hinein. Oder doch?
Nach elf Jahren als Controller beim Kauf-
hof-Konzern hat er vor sechs Jahren den
trockenen Zahlen-Job in Köln an den Nagel gehängt und ausgerechnet in Düsseldorf-Pempelfort zwischen Bio-Supermarkt und Reformhaus ein Fachgeschäft
für fairen Handel eröffnet. Schon beim
Kaufhof hatte er gelernt: „Das wichtigste im Handel ist der Standort, Standort,
Standort, und die beste Werbung ist immer noch das Schaufenster.“ Er selbst will
an der Nordstraße sein Hobby zum Beruf
gemacht haben, gibt aber auch zu, „optimistischer reingegangen als wieder herausgekommen zu sein“. Sei’s drum: „Verhungert bin ich noch nicht, meinen letzten
Euro habe ich auch nicht hineingesteckt,
die Banken bereiten mir keine schlaflosen Nächte.“ Lessing verkauft 500 Produkte aus 60 Ländern in Afrika, Südamerika und Asien. Wer bei ihm einkauft,
hilft mit, dass Kleinbauern, Handwerker
und Lieferanten zu Mindestpreisen langfristige Lieferbeziehungen aufbauen können. Für Lessing sind die Margen geringer als im konventionellen Handel. „Um
abends den gleichen Umsatz wie die Kollegen zu haben, muss ich jeden Tag zwei, drei
Stunden dranhängen.“ Ein hartes Brot,
für das es im Spätsommer aber auch solchen Lohn gab: Lessings Weltladen wurde vom Handelsjournal mit dem „FairHandelspreis 2011“ ausgezeichnet. Sein
Inhaber bleibt guter Hoffnung, denn fair
gehandelte Produkte liegen heute schon
bundesweit in den Regalen von mehr als
30. 000 Geschäften.
MATTHIAS ROSCHER
ist freier Journalist und PRBerater in Düsseldorf. Zuvor
war er mehr als 40 Jahre lang
in verschiedenen Funktionen
Redakteur der Rheinischen
Post, zuletzt zuständig für
Wirtschaftpolitik in der Düsseldorfer Redaktion.
www.duesseldorf.ihk.de
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Foto: IMAGO/HBLNETWORK
Industrie- und
Handelskammer
zu Düsseldorf
Einladung zum
Wirtschaftsforum
Greater China – Trends und Themen
am Donnerstag, 19. Januar, 14 bis 19 Uhr,
in der IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf
China gewinnt als Handelspartner und Investitionsstandort für
deutsche Unternehmen weiter an Bedeutung. Allerdings gibt es
auch Hürden. Stichworte sind der nach wie vor schwierige Marktzugang, der wachsende Fachkräftemangel und die steigenden
Produktionskosten durch Umweltschutz- und Energiesparauflagen.
Zu diesen aktuellen Trends und Themen organisiert die IHK Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der IHK Köln und den fünf Auslandshandelskammern in Greater China das Wirtschaftsforum.
Geschäftsführer der AHKs Greater China sowie Unternehmensvertreter berichten über die aktuellen Entwicklungen und stehen
den Teilnehmern Rede und Antwort. Die Teilnahme kostet 107,10
Euro pro Person für IHK-Mitglieder und 142,80 Euro pro Person
für Nicht-IHK-Mitglieder (jeweils inklusive Mehrwertsteuer). Anmeldung ist auch im Internet unter www.duesseldorf.ihk.de (Rubrik
Veranstaltungen) möglich. Anmeldeschluss ist der 12. Januar.
Kontakt: Katrin Lange
Telefon: (0211) 3557-227
E-Mail: lange@duesseldorf.ihk.de
Inhalte/Themen:
Teil 1: Aktuelles aus den Regionen
• Beijing und Nordchina
• Yangtse-Delta
• Westchina und Perlfluss-Delta
• Hong Kong
• Taiwan
Teil 2: Trends und Rahmenbedingungen
• Marktzugang in China – trotz WTO-Beitritt noch immer eine
Hürde
• Unternehmensfunktionen im Greater China-Kontext
• Wird China grün? – Schwerpunkte der Umweltpolitik
• Umstrukturierung und Produktionsverlagerungen der Industrie
• Demografischer Wandel in Greater China – Geschäftschancen
für deutsche Unternehmen
• Auf der Suche nach Fachkräften – finden, qualifizieren, halten
• Geschäfte in der chinesischen Währung Renminbi
anschließend Get Together und Imbiss
Anmeldung per Telefax zum Wirtschaftsforum „Greater China – Trends und Themen“ am Donnerstag, 19. Januar, 14 bis 19 Uhr, in der IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1,
40212 Düsseldorf. Im Internet unter www.duesseldorf.ihk.de sind Teilnahmebedingungen (Dokumenten-Nummer 6590) und eine Anfahrtsskizze (Dokumenten-Nummer 7869)
zu finden.
Anmeldung per Telefax
(0211) 3557-378
1) Name, Vorname
2) Name, Vorname
Firma / Institution
An die
Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
Katrin Lange
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf
IHK-Mitglied
Ja
Nein
Straße
PLZ, Ort
Telefon / Telefax
E-Mail / Homepage
Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Angaben zum Zwecke der Information über weitere Veranstaltungen
sowie für eine Teilnehmerliste gespeichert und genutzt werden können.
Ja
Nein
Datum
Unterschrift
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen! Hinweis: Ihre Angaben sind freiwillig. Die Einwilligung kann widerrufen werden.
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30 Titel
Totgesagte leben länger
Totgesagte leben länger
In den Städten tut sich was:
Tante Emma feiert fröhliche Urständ.
Text: TINA SCHMIDT
Dass der Einzelhandel zu den dynamischsten Wirtschaftsbereichen gehört, ist unbestritten. Und so unterliegt auch jede seiner
Betriebsformen einem ständigen Wandel.
Zunächst entstanden in fußläufiger Entfernung Tante-Emma-Läden, die zur Nahversorgung dienten und ein kleines Sortiment
für den täglichen Bedarf bereithielten. Daraus entwickelten sich inhabergeführte Fachgeschäfte, in denen geschultes Personal über
die Produkte beriet. Inzwischen jedoch gilt
Tante Emma als ausgestorben und auch
der inhabergeführte Einzelhandel durchlebt schwierige Zeiten, denn große Filialisten prägen zunehmend das Bild deutscher
Innenstädte.
Bewährte Markenprodukte zum konkurrenzfähigen Preis bei gleichbleibender
Qualität – das alles lässt sich sowohl bei
Lebensmitteln und Bekleidung als auch
in Möbel- und Elektronikgeschäften der
Stadtzentren finden. Hinzu kommen Shoppingcenter, die gerne Filialisten beheimaten, mit der Folge, dass sich Einkaufsstraßen immer ähnlicher werden. Es stellt sich
also die Frage, welche Bedingungen der inhabergeführte Einzelhandel erfüllen muss,
um konkurrenzfähig zu bleiben. Eine fachkundige Beratung, guter Service und der
persönliche Kontakt zum Händler sind
wichtige Merkmale, die Kunden am lokalen Geschäft schätzen. Gute Produkte
bekommt man überall, deshalb muss das
Einkaufen zum Erlebnis werden und dabei
kann die Persönlichkeit des Inhabers zum
Wettbewerbsvorteil werden. Seit jeher tragen die individuellen Geschäfte maßgeblich zur Einzigartigkeit der Innenstädte bei
und sind Bestandteil des urbanen Lebensgefühls.
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Der Phantasie
sind keine
Grenzen gesetzt
Einen Weg, den Einzelhändler bestreiten können, ist die Differenzierung. Sich
von seinen Mitbewerbern abzusetzen, ist
Grundvoraussetzung für die nachhaltige Positionierung am Markt. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig und der
Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Das
Spektrum reicht von adaptiven Hochbetten für Kinder und Jugendliche und individuell gestaltbaren Fahrrädern über
frischgebackene Hundekekse bis hin zur
Herstellung personalisierter Bonbons.
Darüber hinaus sollten sich Einzelhändler mit den Möglichkeiten des Web 2.0
auseinandersetzen.
Ein
Online-Shop
könnte der erste Schritt sein, die eigenen Vertriebskanäle zu erweitern und den
Kunden die Möglichkeit zu bieten, sich
online über Produkte zu informieren beziehungsweise diese zu kaufen. Doch damit nicht genug – auch soziale Netzwerke
und gezielte Suchmaschinenoptimierung
haben das Potenzial, vermehrt Aufmerksamkeit zu generieren und damit insbesondere Neukunden zu akquirieren.
Eine sektorale Vernetzung der Händler
untereinander ist ein weiterer Weg, Position zu beziehen und den Standort zu prägen. Interessen- und Werbegemeinschaften
sind hier ein bewährtes Beispiel. Ein gemeinsames Auftreten, zurzeit am Beispiel
der Weihnachtsdekoration gut erkennbar,
verleiht den einzelnen Straßenzügen individuellen Charme. In Düsseldorf-Benrath
ist sich die Werbegemeinschaft dessen bewusst: „Wir haben die Aktion ‚Kettenpaten’ für unser Weihnachtsdörfchen ins
Leben gerufen. Hier bekommt jeder ansässige Händler die Chance, eine Lichterkette zu stiften und erhält dafür eine öffentlichkeitswirksame Würdigung,“ so Renate
Rönnau, Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Benrath. Der Netzwerkgedanke ist
für die Einzelhändler von großer Bedeutung und stärkt die lokale Identität.
Wider die
Uniformität
Tendenzen gegen die Uniformität der bevorzugten Einkaufslagen können hingegen
auch von großen Supermärkten ausgehen:
Im Lebensmitteleinzelhandel hat sich die
Rewe Gruppe die Vertriebslinie „T’emma“
einfallen lassen. Bis heute gibt es zwei Filialen in Köln und eine in Düsseldorf. Der
Name vermittelt ein nostalgisches Gefühl
an Zeiten, in denen Eier und Milch noch
direkt vom Bauernhof kamen. Und das ist
kein Zufall. „T’emma“ steht für frische und
natürliche Produkte, sowohl bei Lebensmitteln als auch bei Naturkosmetik. Im angeschlossenen Deli können die biologischen
Produkte sofort verköstigt werden. Das
Ambiente ist freundlich, die Ausstattung
des Ladens soll Gemütlichkeit vermitteln,
niedrige Regale gewähren einen Überblick
über die komplette Fläche und gut sichtbare Wegweiser lassen die Kunden nicht lang
nach den gewünschten Produkten suchen.
Next Generation:
Emmas Enkel
Daneben hat das Original, „Tante Emma“
Zuwachs bekommen. „Emmas Enkel“ heißen Sebastian Diehl und Benjamin Brüser,
sind 29 und 30 Jahre alt und haben jüngst
im Herzen von Düsseldorf einen Laden eröffnet, der auf den ersten Blick das typische
Sortiment eines sogenannten Tante-Emma-Ladens führt. Bei genauerem Hinsehen hat er jedoch deutlich mehr zu bieten
als ein kleiner Gemischtwarenhandel und
soll exemplarisch für die Zukunft der Tante-Emma-Läden hier vorgestellt werden.
Das Konzept der beiden Unternehmer be-
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Totgesagte leben länger
dient die Nische des kleinen, gemütlichen
Lebensmittelladens: Es gibt eine breite, aber
ausgewählte Produktpalette und die Atmosphäre ist unaufgeregt und gemütlich. Hinzu
kommt aber der außergewöhnliche Service
von „Emmas Enkeln“: Alle angebotenen
Produkte kann man auch bequem von zu
Hause über das Internet bestellen und von
einem der Mitarbeiter bringen lassen. Doch
auch vor Ort muss man nicht unbedingt
selbst die Einkaufskörbe tragen. Der Kunde kann problemlos seinen Einkaufszettel
abgeben und nebenan in Ruhe einen Kaffee genießen, während der Einkauf zusammengestellt wird. Natürlich kann auch per
Smartphone oder Tablet-PC bestellt werden.
Laden seine Pforten schloss. „Damals fanden wir es schade, dass der Laden schließen
musste und konnten nicht verstehen, dass
dieses Konzept nicht funktionierte. Außerdem gehörte das Geschäft ins Stadtbild hinein“, so Diehl. Nach dem Studium sammelten er und sein Partner Brüser einige
Jahre Berufserfahrung im Ausland, bevor
sie den Mut fassten, ihre Idee zu verwirklichen: Die Wiedergeburt von Tante Emma als Kombination aus Nostalgie, einem
ausgewählten Produktangebot und modernem Service. Architekt Benjamin Brüser legt Wert auf den stressfreien Einkauf:
„Zeitlos Einkaufen heißt unsere Strategie.
Die Menschen können sich hier während
des Einkaufs wohlfühlen und finden damit
genau das, was in der reizüberfluteten Innenstadt zu kurz kommt.“ Der Architekt
zeigt sich zufrieden mit der Gestaltung des
gemeinsamen Ladenlokals. Eine Besonderheit ist dabei die „gute Stube“. Hier können
sich Kunden die Zeit bis zur Fertigstellung
des Warenkorbs bei einem Kaffee vertreiben und ihre Kinder in der Spielecke herDie Idee kam Betriebswirt Diehl schon umtollen lassen. „Wir haben das Konzept
vor etwa zehn Jahren, als in der sauerlän- des stationären Handels mit allen Möglichdischen Heimat der letzte Tante-Emma- keiten, die uns die Technologie heute bie-
Die Mischung
macht’s:
Nostalgie plus
moderner Service
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Titel 31
tet, verknüpft“, sagt Sebastian Diehl. Außerdem stellen die beiden Jungunternehmer
fest: „Emmas Enkel funktioniert als Nahversorgungskonzept besonders für die ältere Generation. Die ‚Best Ager’ nutzen vermehrt den Service, sich die Waren nach
Hause bringen zu lassen“. Ein deutschlandweit einzigartiges Konzept, das sich
bald steigernder Beliebtheit erfreuen dürfte.
Somit scheint es um die Zukunftsperspektiven des inhabergeführten Einzelhandels gar
nicht mal so schlecht bestellt zu sein. Denn
mit Ideenreichtum, geschultem Personal
und ausgezeichnetem Service werden sich
diese Geschäfte auch langfristig gegen ihre
großen Mitbewerber behaupten können.
TINA SCHMIDT
ist Handelsreferentin bei
der IHK Düsseldorf und
betreut im Kreis Mettmann
die Themen Stadtmarketing,
Stadt- und Einzelhandelsentwicklung, Standortanalyse
sowie Tourismus.
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32 Service
Finanzen & Steuern
Finanzen & Steuern
Foto: IMAGO
Doppelbesteuerungsabkommen mit der Türkei
Umsatzsteuer-Umrechnungskurse
Die Umsatzsteuer-Umrechnungskurse sind für den
Monat Oktober 2011 wie folgt festgesetzt worden:
Euro in Fremdwährung
Australien
Brasilien
Bulgarien
China (VR)
Dänemark
Großbritannien
Hongkong
Indien
Indonesien
Israel
Japan
Kanada
Korea, Republik
Kroatien
Lettland
Litauen
Malaysia
Mexiko
Neuseeland
Norwegen
Philippinen
Polen
Rumänien
Russland
Schweden
Schweiz
Singapur
Südafrika
Thailand
Tschechien
Türkei
Ungarn
USA
1 EUR =
1,3525
1 EUR =
2,4336
1 EUR =
1,9558
1 EUR =
8,7308
1 EUR =
7,4442
1 EUR = 0,87036
1 EUR = 10,6616
1 EUR = 67,5519
1 EUR = 12.150,54
1 EUR =
5,0253
1 EUR =
105,06
1 EUR =
1,3981
1 EUR = 1.578,17
1 EUR =
7,4849
1 EUR =
0,7061
1 EUR =
3,4528
1 EUR =
4,2963
1. EUR = 18,4315
1 EUR =
1,7361
1 EUR =
7,7474
1 EUR =
59,412
1 EUR =
4,3516
1 EUR =
4,3244
1 EUR = 42,8569
1 EUR =
9,1138
1 EUR =
1,2295
1 EUR =
1,7493
1 EUR = 10,9188
1 EUR =
42,297
1 EUR =
24,841
1 EUR =
2,5089
1 EUR =
296,79
1 EUR =
1,3706
Fremdwährung in Euro
AUD
1 AUD = 0,7394 EUR
BRL
100 BRL = 41,0914 EUR
BGN
1 BGN = 0,5113 EUR
CNY
10 CNY = 1,1454 EUR
DKK
100 DKK = 13,4333 EUR
GBP
1 GBP = 1,1489 EUR
HKD
100 HKD = 9,3795 EUR
INR
100 INR = 1,4803 EUR
IDR 10.000 IDR = 0,8230 EUR
ILS
10 ILS = 1,9899 EUR
JPY
100 JPY = 0,9518 EUR
CAD
1 CAD = 0,7153 EUR
KRW 1.000 KRW = 0,6336 EUR
HRK
10 HRK = 1,3360 EUR
LVL
1 LVL = 1,4162 EUR
LTL
100 LTL = 28,9620 EUR
MYR
1 MYR = 0,2328 EUR
MXN
1 MXN = 0,0543 EUR
NZD
1 NZD = 0,5760 EUR
NOK
100 NOK = 12,9076 EUR
PHP
100 PHP = 1,6832 EUR
PLN
100 PLN = 22,9801 EUR
RON
1 RON = 0,2312 EUR
RUB
100 RUB = 2,3333 EUR
SEK
100 SEK = 10,9724 EUR
CHF
100 CHF = 81,3339 EUR
SGD
100 SGD = 57,1657 EUR
ZAR
100 ZAR = 9,1585 EUR
THB
100 THB = 2,3642 EUR
CZK
100 CZK = 4,0256 EUR
TRY
1 TRY = 0,3986 EUR
HUF 1.000 HUF = 3,3694 EUR
USD
1 USD = 0,7296 EUR
* Mit Wirkung vom 1. Januar 2011 wurde in Estland der Euro als gesetzliches
Zahlungsmittel eingeführt (unwiderruflich festgelegter Umrechnungskurs 1 EUR =
15,6366 EEK); damit entfällt die Kursnotierung für Estnische Kronen.
Die übrigen Währungen sind jeweils nach dem Tageskurs umzurechnen.
Info: Katrin Sadzik, Telefon: (0211) 3557-348, Telefax: (0211) 3557-398,
E-Mail: sadzik@duesseldorf.ihk.de.
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Am 19. September haben in
Berlin die Finanzminister der
Bundesrepublik Deutschland
und der Republik Türkei das
neue Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
auf dem Gebiet der Steuern
vom Einkommen unterzeichnet.
Das neue Abkommen lehnt sich
im Wesentlichen an das OECD
Musterabkommen an und sieht
folgende Änderungen gegenüber dem alten Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) vor:
· Senkung der Quellensteuersätze
- Dividenden: fünf Prozent (unmittelbare Beteiligung mindestens 25 Prozent), 15 Prozent (übrige Fälle)
- Zinsen: zehn Prozent
- Lizenzgebühren:
zehn Prozent;
· Einführung eines begrenzten
Besteuerungsrechts von Renten im Quellenstaat (maximal zehn Prozent - Freibetrag
10.000 Euro/Jahr);
· Wegfall der Anrechnungsmöglichkeit fiktiver, nicht gezahlter türkischer Steuern;
· Einführung einer Switch-overclause zugunsten Deutschlands
(Wechsel von Freistellungs- zur
Anrechnungsmethode);
· Umsetzung des OECD-Standards zum steuerlichen Informationsaustausch.
Das neue Abkommen ersetzt
die Vereinbarung vom 16. April 1985. Das bisherige Abkommen wurde von der Bundesregierung am 21. Juli 2009 mit
Wirkung zum 31. Dezember
2010 gekündigt, da drei Verhandlungsrunden über eine Revision scheiterten. Nach zwei
weiteren Verhandlungsrunden
konnte am 5. Mai 2010 ein neuer Textentwurf paraphiert werden, der − nach Veränderungs-
wünschen von türkischer Seite
und nachträglichen Verhandlungen − dann am 19. September 2011 unterzeichnet werden
konnte. Das neue Abkommen
wird mit Austausch der Ratifikationsurkunden in Kraft treten und rückwirkend ab dem 1.
Januar 2011 anzuwenden sein.
Nachweis
einer Stammeinlage
Ein Steuerpflichtiger wollte bei
seiner Einkommenssteuererklärung den Verlust seiner Beteiligung an einer in die Insolvenz
geratenen GmbH steuermindernd geltend machen. Dabei bestand das Problem, dass
er 20 Jahre nach der Gesellschaftsgründung die entsprechenden Belege für die Einzahlung seiner Einlage nicht mehr
vorlegen konnte.
Der Bundesfinanzhof stellte insofern erheblich geringere Anforderungen an die Nachweispflicht als das Finanzamt.
Danach muss der Nachweis
der Einzahlung einer Stammeinlage nach 20 Jahren seit
Eintragung der GmbH nicht
zwingend allein durch entsprechende Zahlungsbelege, wie
etwa Kontoauszüge, geführt
werden. Vielmehr muss das Finanzgericht alle Indizien (zum
Beispiel Bilanzeinträge, Zeugenaussagen) prüfen, wobei
stets der lange Zeitablauf seit
Gründung der GmbH in eine
Gesamtwürdigung mit einzubeziehen ist.
(Urteil des BFH vom 8. Februar
2011, IX R 44/10, DB 2011, 1368,
GmbHR 2011, 773)
Nur eine Arbeitsstätte
Der Bundesfinanzhof rückt von
seiner bisherigen Rechtsprechung ab, dass ein Arbeitnehmer steuerrechtlich mehrere regelmäßige Arbeitsstätten haben
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Finanzen & Steuern
DIF
sächlichen Fahrtkosten oder
pauschal 30 Cent je gefahrenen
Kilometer steuerlich absetzen.
(Urteil des BFH vom 9. Juni 2011,
VI R 55/10, DB 2011, 1897, DStR
2011, 1609)
Preisindizes
Verbraucherpreisindex Indexveränderung
für Nordrhein-Westfalen in Prozent gegenüber
(Basis 2005 = 100)
Vormonat Vorjahr
August 2011
September 2011
Oktober 2011
Sprechtag
Schuldnerberatung
Für in Not geratene kleine und
mittelständische Unternehmen
bietet die IHK Düsseldorf mit
Kooperationspartnern kostenlose Schuldnerberatungen an.
Die nächsten Termine finden
statt am 15. Dezember 2011
und 12. Januar 2012, jeweils
von 9.15 bis 14.15 Uhr. Telefonische Anmeldung ist erforderlich unter (0211) 3557-348.
110,5
110,8
110,5
Verbraucherpreisindex für Deutschland
August 2011
September 2011
Oktober 2011
(Basis 2005 = 100)
111,0
111,1
111,1
-0,2
+0,3
-0,3
+2,3
+2,8
+2,3
Indexveränderung
in Prozent gegenüber
Vormonat Vorjahr
+/-0
+0,1
+/-0
+2,4
+2,6
+2,5
Index der Einzelhandelspreise für Deutschland
(Basis 2005 = 100)*
August 2011
September 2011
Oktober 2011
2011
108,2
109,0
109,3
2010
106,4
106,7
106,9
Quellen: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden; Information und Technik Nordrhein-Westfalen IT.NRW, Geschäftsbereich Statistik, Düsseldorf
Michaela Keiter, Telefon: (0211) 3557-271, E-Mail: keiter@duesseldorf.ihk.de
* Die Basis zur Berechnung des Indexes der Einzelhandelspreise ist auf das
Basisjahr 2005 = 100 geändert worden.
Martin van Treeck
Telefon: (0211) 3557-256
Telefax: (0211) 3557-398
E-Mail: treeck@
duesseldorf.ihk.de
Fo
oto: IMAGO
kann. Dementsprechend konnten nur die Fahrtkosten für die
einfache Entfernung steuerlich
geltend gemacht werden. In einer aktuellen Entscheidung haben die obersten Finanzrichter
nunmehr klargestellt, dass ein
Arbeitnehmer auch dann nicht
mehr als eine regelmäßige Arbeitsstätte haben kann, wenn er
immer wieder verschiedene Betriebsstätten seines Arbeitgebers aufsucht.
In einem solchen Fall ist der
„ortsgebundene Mittelpunkt
der dauerhaft angelegten beruflichen Tätigkeit (regelmäßige
Arbeitsstätte) zu bestimmen“.
Hierbei ist maßgeblich, welche
Tätigkeitsstätten dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber zugeordnet worden sind, welche
Tätigkeit er an den verschiedenen Arbeitsstätten im Einzelnen wahrzunehmen hat und
welches konkrete Gewicht der
jeweiligen Tätigkeit zukommt.
Für Fahrten im Rahmen von
Auswärtstätigkeiten kann der
Steuerpflichtige (hier eine Managerin, die regelmäßig 15 Filialen vor Ort betreute) die tat-
Service 33
Düsseldorfer-Inkasso-Dienst
& Forderungsmanagement GmbH
Als Inkassounternehmen
eingetragen im Rechtsdienstleistungsregister,
Register-Nr. 3712 E 1-6.76
Zulassung/Aufsichtsbehörde i.S.d § 5 Abs. 1 Nr. 3
TMG ist die Präsidentin
des OLG Düsseldorf
(zugleich Registrierungsbehörde gem. Rechtsdienstleistungsgesetz).
●
●
●
●
●
●
●
Einzug von Geldforderungen für Privatpersonen und Gewerbetreibende
Mahn- u. Zwangsvollstreckung
Forderungsankauf
Wirtschaftsauskunftei
Gläubigerberatung
Mahnwesen – Wir übernehmen Ihr komplettes Mahnwesen
Europäisches Mahnverfahren mit Mahnbescheid
Düsseldorfer-Inkasso-Dienst · Niederrheinstrasse 124 · 40474 Düsseldorf
Telefon: 0211/ 602 86 20 · www.duesseldorfer-inkasso-dienst.de
www.duesseldorf.ihk.de
RZ_7147Inhalt11IHK12.indd 33
ihk magazin 12.11
28.11.11 14:33
Recht
Fo
Fot
otto:
o IMA
MAGO
MA
G
34 Service
Recht
Aufhebung des
Arbeitsvertrages
Schließen eine GmbH und ein
leitender Angestellter einen
schriftlichen GeschäftsführerDienstvertrag ab, ist darin automatisch eine formwirksame
Auflösung des Arbeitsverhältnisses zu sehen. Das Arbeitsverhältnis lebt dann nach Abberufung des Geschäftsführers
in der Regel nicht wieder auf.
Wird der GmbH-Geschäftsführer-Dienstvertrag jedoch nur
mündlich abgeschlossen, ist wegen mangelnder Schriftform
das Arbeitsverhältnis nicht aufgehoben. Dieses ruht vielmehr
nur und kann nach Beendigung
des Dienstvertrags wieder aufleben. Macht der abberufene Geschäftsführer die Fortgeltung
des Arbeitsverhältnisses geltend,
sind im Streitfall die Arbeitsgerichte sachlich zuständig.
(Beschluss des OLG Stuttgart vom
21. März 2011, 11 Ta 4/11,
jurisPR-ArbR 29/2011, Anm. 5)
Erschlichene Einwilligung
Die auf einer Teilnahmekarte für ein Gewinnspiel unter
der Rubrik „Telefonnummer“
enthaltene Angabe „zur Gewinnbenachrichtigung und für
weitere interessante telefoni-
ihk magazin 12.11
RZ_7147Inhalt11IHK12.indd 34
sche Angebote der … GmbH
aus dem Abonnementbereich,
freiwillige Angabe, das Einverständnis kann jederzeit widerrufen werden“ genügt nicht dem
wettbewerbsrechtlichen Transparenzgebot. Die Teilnahmebedingungen müssen klar und eindeutig dargestellt, die Angaben
also hinreichend wahrnehmbar
und verständlich sein.
Der mit der Sache befasste Bundesgerichtshof hielt insbesondere die in der Einwilligungserklärung enthaltene Formulierung
„für Angebote aus dem Abonnementbereich“ für missverständlich. Die Einwilligung in
Werbeanrufe ist nach dem Gesetz nur innerhalb des jeweiligen
Vertragszwecks zulässig. Diese
Grenze war durch die „schwammige und völlig konturlose“
Formulierung eindeutig überschritten. Das Unternehmen
wollte sich offensichtlich eine
möglichst weitreichende Einwilligungserklärung der angesprochenen Verbraucher erschleichen. Es wurde daher verurteilt,
die weitere Verwendung der vorformulierten Einwilligungserklärung zu unterlassen.
Haftung für
negative Bewertungen
Der Betreiber eines InternetBewertungsportals (hier für
Hotels und Reiseleistungen) ist
nach einer Entscheidung des
Kammergerichts Berlin nicht
verpflichtet, vor der Veröffentlichung von Nutzerbewertungen Nachforschungen über die
Richtigkeit der eingesandten
Bewertungen anzustellen oder
vor der Veröffentlichung einer negativen Bewertung dem
betroffenen Tourismusunternehmen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Für das
Tourismusunternehmen bleibt
in derartigen Fällen nur die
Möglichkeit, durch eine Beschwerde bei dem Portalbetreiber eine Überprüfung und
(vorläufige) Löschung der Bewertung zu bewirken. Hierzu ist
der Betreiber verpflichtet, wenn
eine Überprüfung ergibt, dass
die Bewertung nicht mehr vom
Recht der freien Meinungsäußerung gedeckt ist.
(Beschluss des KG Berlin vom 15.
Juli 2011, 5 U 193/10, Pressemitteilung des KG Berlin)
Pferdeäpfel
und Pferdeleckerli
Zwei Süßwarenhersteller stritten über das Markenrecht an
– durchaus ungewöhnlichen –
Produktbezeichnungen.
Dabei sah das Oberlandesgericht
Hamm keine Verwechslungsgefahr der Bezeichnungen von
zwei Pralinensorten als „Pferdeäpfel“ und „Pferdeleckerli“. Die Begründung unter anderem: Pferdeleckerli seien ein
Futter für Pferde und Pferdeäpfel letztlich dessen „Endprodukt“.
in der Werbung den Hinweis
„Produziert in Deutschland“,
„Hergestellt in Deutschland“,
„Made in Germany“ oder ähnliches verwendet, muss sich daran messen lassen, ob das Produkt tatsächlich ganz oder
zumindest im Wesentlichen in
Deutschland gefertigt wurde.
Je deutlicher der Zusatz insbesondere zu Werbezwecken herausgestellt wird, desto höher
sind die Anforderungen an den
Wahrheitsgehalt.
So beanstandete das Oberlandesgericht Düsseldorf, dass ein
Haushaltswarenhersteller auf
der Verpackung eines BesteckSets den Hinweis „Produziert in
Deutschland“ zusammen mit einer abgebildeten Deutschlandflagge besonders herausgestellt
hatte. Tatsächlich wurden aber
nur die Gabeln, Löffel und Kaffeelöffel vollständig in Deutschland gefertigt. Bei den Messern
wurden wesentliche Fertigungsschritte hingegen in China ausgeführt. Dies reichte für das Gericht aus, in dem Hinweis auf das
Herstellungsland Deutschland
eine Irreführung der Verbraucher zu sehen. Der Besteckhersteller darf den Herkunftshinweis zumindest nicht mehr in
dieser Form verwenden.
(Urteil des OLG Düsseldorf vom 5.
April 2011, 20 U 110/10, WRP 2011,
939)
Verfall von
Urlaubsansprüchen
Ein Arbeitnehmer war in der
Zeit vom 11. Januar 2005 bis
zum 6. Juni 2008 durchgehend
krank und arbeitsunfähig, danach nahm er die Arbeit wieder
auf. Im Laufe des Jahres 2008
gewährte ihm der Arbeitgeber
(Urteil des OLG Hamm vom 24.
an 30 Arbeitstagen Urlaub. Der
Mai 2011, I-4 U 216/10, GRUR-RR Mitarbeiter meinte, ihm stünde
2011, 312)
zusätzlich aus den Jahren 2005
bis 2007 ein Urlaubsanspruch
(Urteil des BGH vom 14. April 2011, Produziert in Deutschland von 90 Arbeitstagen zu.
I ZR 50/09, WRP 2011, 863, GRUR Ein Hersteller, der bei der Be- Nach Auffassung des Bundesschreibung eines Produkts oder arbeitsgerichts war der von dem
2011, 629)
www.duesseldorf.ihk.de
28.11.11 14:33
Recht
Service 35
klagenden Arbeitnehmer für
die Jahre 2005 bis 2007 erhobene Urlaubsanspruch (nach § 7
Abs. 3 Satz 1 BUrlG, Bundesurlaubsgesetz) spätestens mit
Ablauf des 31. Dezember 2008
untergegangen. Nach dieser
Vorschrift muss der Erholungsurlaub im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen
werden. Eine Übertragung des
Urlaubs auf das nächste Kalenderjahr ist nur statthaft, wenn
dringende betriebliche oder in
der Person des Arbeitnehmers
liegende Gründe dies rechtfertigen. Wird der Arbeitnehmer
im Laufe des Jahres wieder gesund und nimmt er die Arbeit
wieder auf, muss er noch im selben Jahr den Urlaub auch zurückliegender Jahre beantragen, andernfalls verfallen die
alten Ansprüche.
(Urteil des BAG vom 9. August 2011,
9 AZR 425/10, Pressemitteilung des
BAG)
Versteckte Zusatzkosten
im Internet
Versteckt ein Internetanbieter
die Entgeltlichkeit seines Angebots unauffällig in einem länge-
SOLAR
Gebäude
und
aus einer Hand
ren Fließtext, der mit Hinweisen zum Datenschutz beginnt,
sind in der Regel nicht nur die
auf diese Weise zustande gekommenen Verträge unwirksam. Der Unternehmer handelt durch die Irreführung
der Verbraucher auch wettbewerbswidrig und kann von
Mitbewerbern und Verbraucherverbänden deswegen auf
Unterlassung in Anspruch genommen werden.
Einzelnen vorlegen, liegt nach
Auffassung des Landgerichts
Frankfurt am Main ein Urheberrechtsverstoß vor. Eine Bestätigung des Händlers reicht
als Nachweis für einen rechtlich einwandfreien Erwerb auch
dann nicht aus, wenn sie notariell beurkundet ist.
(Urteil des LG Berlin vom 8. Februar
2011, 15 O 268/10, Wirtschaftswoche
Heft 24/2011, Seite 103)
Zugriff auf E-Mails
Vorsicht bei
gebrauchter Software
Softwareherstellern ist der Handel mit gebrauchter Software
ein Dorn im Auge. Große Softwarehäuser gehen regelmäßig
gegen Händler und Käufer wegen vermeintlicher Urheberrechtsverstöße gerichtlich vor.
Kann der Erwerber einer „Software aus zweiter Hand“ den ursprünglichen Lizenzvertrag des
ersten Erwerbers sowie alle Unterlagen, die die Weiterübertragung auf die verschiedenen Erwerber bis hin zu ihm nicht im
(Urteil des LG Frankfurt/Main vom
6. Juli 2011, 2-06 O 576/09, Justiz
Hessen online)
Belassen Arbeitnehmer bei
Nutzung des Arbeitsplatzrechners die eingehenden E-Mails
im Posteingang beziehungsweise die versendeten im Postausgang, so unterliegt der Zugriff
des Arbeitgebers auf diese Daten nicht den rechtlichen Beschränkungen des Fernmeldegeheimnisses. Der Vorgesetzte
ist daher auch dann berechtigt,
die E-Mails im dienstlichen
Postfach einzusehen, wenn der
Mitarbeiter ausdrücklich berechtigt war, die dienstliche EMail-Adresse auch privat zu
nutzen.
Der Zugriff auf das Postfach
kann – wie in dem vom Lan-
desarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschiedenen Fall
– insbesondere bei Urlaubsabwesenheit oder längerer Erkrankung des Mitarbeiters erforderlich sein. Der betroffene
Arbeitnehmer scheiterte mit
seiner Klage nicht zuletzt deshalb, weil private E-Mails weder geöffnet noch ausgedruckt
wurden, sondern ausschließlich
die eindeutig durch die Kopfoder Betreffzeile als Geschäftsmail zu identifizierenden EMails betroffen waren. Das
hatte ein Betriebsratmitglied
bestätigt, das bei der Öffnung
des Accounts anwesend war.
(Urteil des LAG Berlin-Brandenburg
vom 16. Februar 2011, 4 Sa 2132/10,
DB 2011, 1281, CR 2011, 611)
Dr. Nikolaus Paffenholz
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Service 37
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INFORMATIONEN
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Der Bildungsscheck
*2 ist ein Förderinstrument des Landes für sozialversicherte Arbeitnehmer mit eiNordrhein-Westfalen für betriebliche und nem zu versteuernden Einkommen von ma*3 individuelle berufliche Weiterbildung; ximal 25.600 Euro (oder 51.200 Euro bei
möglich ist die Erstattung von 50 Prozent gemeinsamer Veranlagung). Es gibt Prämi*5 der Lehrgangs- und Prüfungskosten, ma- engutscheine (Erstattung von 50 Prozent
ximal 500 Euro je Bildungsscheck. Ange- der Lehrgangs- und Prüfungskosten, maxi*6 hörige des öffentlichen Dienstes erhalten mal 500 Euro). Möglich ist ein zinsverbilligtes Weiterbildungsdarlehen über die Krekeinen Bildungsscheck.
*7 Den Bildungsscheck (je Person einmal in ditanstalt für Wiederaufbau.
zwei Jahren) gibt es
*8 für sozialversicherungspflichtige Arbeit- Bildungsscheck und Prämiengutschein
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sozialversicherungspflichtigen Mitarbei- für Weiterbildungen, die der Arbeitgeber
tern in NRW (auch Mini-Job und mitarbei- finanzieren muss und ProduktschulunANMELDUNG
tende Familienmitglieder), für Selbständi- gen; für Auszubildende, Praktikanten; für
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ge in den ersten fünf Betriebsjahren und berufliche Erstausbildung; bei anderen Fiwww.duesseldorf.ihk.de
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Unterrichtung nach § 34 a der Gewerbeordnung für Unternehmer
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Excel 2007/2010 Grundlagen
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PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG
Wirkungsvolle Kommunikation im Beruf – Erfolgreich Gespräche führen *7
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Die Telefonzentrale und der
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Seite 37
Vorschau
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Frühbucher ist, wer sich mindestens
30 Tage vor Seminarbeginn anmeldet.
Maßgeblich ist der Poststempel.
Alle Seminare und Lehrgänge sind förderfähig über Bildungsscheck und Bildungsprämie (siehe Seite 37).
Alle Kurse sind zertifiziert durch Lloyd’s
Register Quality Assurance nach DIN
EN ISO 9001:2008, ebenfalls zugelassen nach AZWV.
Die lHK Düsseldorf weist darauf hin,
dass verschiedene Lehrgänge und Seminare auch von privaten Veranstaltern
im Kammerbezirk angeboten werden.
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29.11.11 13:02
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Neues aus Berlin und Brüssel
se das Antragsverfahren ein- Ausland – seien es Lehrer, Infacher gestaltet und über neue genieure oder Erzieher – weiter
Finanzierungsformen nachge- Taxi fahren müssen.“
dacht werden.
Streit über Abschlüssen
Neues aus Berlin und Brüssel
Erfolgreicher
Ausbildungspakt
Berlin. Die Chancen der Jugendlichen auf eine Lehrstelle sind so gut wie seit langem
nicht mehr – die Unternehmen
dagegen können immer häufiger Plätze nicht besetzen. Diese Bilanz zog DIHK-Präsident
Hans Heinrich Driftmann in
Berlin anlässlich des Treffens
der Ausbildungspaktpartner.
Im IHK-Bereich ergibt sich
ein Plus von vier Prozent bei
den neu abgeschlossenen Verträgen – trotz rückläufiger Bewerberzahlen. Dieser Zuwachs
war möglich, weil in Bayern
und Niedersachsen doppelte
Abiturjahrgänge die Schulen
verließen und mehr Altbewerber und lernschwächere Jugendliche eine Chance bekommen haben. Doch Demografie
und Fachkräftebedarf seien
dadurch nicht auszugleichen,
betonte Driftmann. Er rechne damit, dass über alle Wirtschaftsbereiche hinweg Ende
des Jahres weit mehr als 75.000
Lehrstellen frei bleiben. Um
mehr junge Leute für eine duale Ausbildung zu interessieren
hat die Bundesregierung mit
Unterstützung der Wirtschaft
jetzt die Werbekampagne „Berufliche Bildung – praktisch
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unschlagbar“ gestartet. Von
Außenwerbung, Anzeigen und
Plakaten bis hin zu Infotouren,
Internetportal (www.praktischunschlagbar.de), Face-bookseite
und Videos reicht das Angebot.
Innovationen fördern
Berlin. Alleine in Deutschland fließen im Zeitraum 2007
bis 2013 insgesamt 4,6 Milliarden Euro aus Mitteln der EUStrukturförderung in den Bereich Forschung, Innovation
und technologische Entwicklung. Um auch in der 2014 beginnenden neuen Förderperiode gezielte Hilfe insbesondere
für kleine- und mittelständische
Unternehmen (KMUs) zu ermöglichen, hat sich der DIHK
frühzeitig in die Verhandlungen über die Gestaltung der
Programme eingeschaltet. „Die
Einbindung der Kammern in
die Programmentwicklung ist
wichtig, damit die Innovationsstrategie der EU auch tatsächlich den Mittelstand erreicht“,
unterstrich DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben auf einem Europasymposium, zu dem DIHK, ZDH und
Bundeswirtschaftministerium
Vertreter aus Wirtschaft und
Politik nach Berlin eingeladen
hatten. So müsste beispielswei-
Höhere
Versteuerungsgrenze
Berlin. Politik, Wirtschaft und
Gewerkschaften laufen Sturm
gegen den Beschluss der Kultusminister, das Abitur generell höher zu bewerten als eine
abgeschlossene Lehre. Auf einer achtstufigen Skala des sogenannten Deutschen Qualifikationsrahmens haben die
Kultusminister das Abitur auf
Stufe 5 eingeordnet. Das Gros
der Lehre wird dagegen auf Stufe 4 eingeordnet. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben hält die Entscheidung für
völlig inakzeptabel: „Wir befürchten einen enormen Attraktivitätsverlust der dualen
Ausbildung, falls die Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung nicht sichtbar
wird. Kein Abiturient würde
sich mehr für eine Berufsausbildung entscheiden.“ Die Entscheidung spiegelt laut DIHK
einen unrealistischen Blick auf
den Arbeitsmarkt wider.
Berlin. Ab 1. Januar 2012 soll die
Umsatzgrenze der sogenannten
Ist-Versteuerung bundeseinheitlich dauerhaft 500.000 Euro betragen – derzeit ist diese Grenze bis Ende 2011 befristet. Mit
der unbefristeten Anhebung
folgt die Bundesregierung einer
Forderung der IHK-Organisation. In der Sachverständigenanhörung am 17. Oktober vor
dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestages machte der
DIHK deutlich, dass die dauerhafte Anhebung der Grenze ein
wichtiges Element gerade für
kleine Betriebe und besonders
für Gründer ist, die vielfach mit
relativ niedrigen Umsätzen beginnen. Ein erneutes Sinken der
Umsatzgrenze auf 250.000 Euro würde vor allem kleinen und
mittelständischen Unternehmen
wichtige Liquidität entziehen.
Bei der Ist-Versteuerung führt
der Unternehmer die Umsatzsteuer erst ab, wenn und soweit
sein Kunde die Rechnung beAnerkennungsgesetz
zahlt hat und nicht schon bei
beschlossen
Rechnungsstellung. Eine VorfiBerlin. Migranten in Deutsch- nanzierung der Umsätze durch
land haben vom 1. März 2012 den Unternehmer entfällt.
an einen Rechtsanspruch auf
die Prüfung ihrer im Ausland
erworbenen
Qualifikationen.
Dem sogenannte „Anerkennungsgesetz“ stimmte nach dem
Bundestag nun nach zwischenzeitlichem Widerstand auch
der Bundesrat in Berlin zu. Das
führte zu Erleichterung beim
DIHK, der das Gesetzesvorhaben unterstützt hatte. DIHKBildungsexperte Günter Lambertz fordert die Länder auf,
nun schnell analoge Regelungen
für die Berufe in ihrem Verantwortungsbereich zu schaffen:
„Sonst werden viele Akademiker mit Abschlüssen aus dem
ihk magazin 12.11
28.11.11 14:34
40 Service
Existenzgründung
Meldungen/Börse
hier insbesondere Japan. Seine Arbeiten in diesem Bereich
wurden in führenden Fachzeitschriften publiziert.
Alt hilft Jung e. V.
Die nächste Sprechstunde des
Vereins Alt hilft Jung e. V. für
Existenzgründer- und Jungunternehmer findet am 9. Januar,
9 bis 13 Uhr, im IHK-Gebäude, Ernst-Schneider-Platz 1, 8.
Etage, Raum 8.10, statt. Die
Teilnahme an der Beratung ist
kostenlos, allerdings muss ein
Termin bei Claudia vom Dorff,
Telefon (0211) 3557-241, vereinbart werden.
Hochschule
Student gewinnt
Max Award
Johannes Henseler, Absolvent
des Studiengangs Kommunikationsdesign am Fachbereich
Design der FH Düsseldorf,
wurde jetzt mit dem von der
Firma Adobe ausgelobten Max
Award in der Kategorie Digital
Publishing für seine BachelorAbschlussarbeit zum Thema
„Secrets and Happiness of Digital Publishing“ ausgezeichnet. Ausgehend von dieser Abschlussarbeit hat Henseler das
Internet-Magazin „Done“ konzipiert, das seit September 2011
im App-Store zum kostenlosen Download für das iPad zur
Verfügung steht.
Handel
Verkaufsoffener Sonntag
Am 18. Dezember haben in den
Düsseldorfer Stadtteilen Kaiserswerth, Gerresheim und Eller die Geschäfte von 13 bis 18
Uhr geöffnet.
Wirtschaftsjunioren
Rück- und Ausblick
Zum Ausklang des Jahres treffen sich die Wirtschaftsjunioren Düsseldorf am Donnerstag, 15. Dezember, 19.30 Uhr,
im Restaurant „Ashley’s Garden“ in Düsseldorf Golzheim.
Im weihnachtlichen Ambiente
gibt es einen Rückblick auf das
Juniorenjahr sowie einen ersten
Ausblick auf 2012. Den kulinarischen Rahmen bietet ein Gänseessen. Interessierte und Gäste
sind willkommen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; Anmeldungen sind über das Internet unter www.veranstaltungen.
wj-duesseldorf.de möglich und
werden in der Reihe ihres Eingangs berücksichtigt.
Gastprofessor am
Fachbereich Wirtschaft
Börsen
Am Fachbereich Wirtschaft
der Fachhochschule Düsseldorf hat im Wintersemester 2011/2012 der Wirtschaftswissenschaftler Pablo Agnese,
PhD, eine Gastprofessur im
Lehrgebiet der internationalen
Unternehmensführung, der Arbeitsökonomik sowie der Ökonometrie übernommen. Sein
besonderes Interesse gilt den
Volkswirtschaften Ostasiens,
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ihk magazin 12.11
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Schuhgeschäft zur Übernahme im Umkreis Rhein/Ruhr,
das aus Alters- oder Gesundheitsgründen einen Nachfolger sucht. Das Geschäft sollte einen guten Standort haben
und Gewinne erzielen. Die Mitarbeiter und die Waren können
übernommen werden.
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28.11.11 15:29
Börse
Service 41
D 75211 N Allround-Manager
sucht aktive Beteiligung oder
Übernahme einer Handelsvertretung.
nischer Zusammenarbeit und
Gründung eines Joint Ventures.
Produktbereiche des Unternehmens sind Elastomer- und
PTFE-Dichtungen für AutoD 75311 N Hausverwaltung zur mobilmotoren, Getriebe, LenÜbernahme oder Beteiligung kungssysteme, Achsen und Angesucht im Raum Kreis Mett- triebsstränge.
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unternehmerisches Denken sind Für den Vertrieb über einen
vorhanden. Schwerpunkt Miet- E-Shop möchte Unternehmen
verwaltung bevorzugt.
Markentextilien aus Deutschland importieren.
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aus dem In- und Ausland kostenlos und ohne zeitliche Verzögerung eine weltweite Suche
nach geeigneten Geschäftspartnern. Nachstehend ein Auszug
aus den rund 3.000 verzeichneten Geschäftswünschen und
-angeboten, die in der Datenbank zu finden sind.
Für den Inhalt übernimmt die
Kammer keine Haftung, alle
Einträge beruhen auf Selbstauskünften. Ein kostenloses Merkblatt kann unter www.duessel
dorf.ihk.de (Dokumenten-Nummer 6404 – Downloads) heruntergeladen werden.
Niederlande
Gesucht werden deutsche Hersteller von Industrie- und Konsumgütern,dieHandelsvertreter/agenten in den Niederlanden
suchen.
Schweiz
Gesucht werden deutsche Hersteller und Lieferanten von
Tierbedarf für Hunde und Katzen für ein Online-Verkaufsportal.
Spanien
Gesucht werden deutsche Hersteller oder Abfüllunternehmen
von Mundspülungen. Jahresbedarf rund 5.000.000 Stück von
500-Milliliter-Flaschen.
Thailand
Unternehmen möchte Wassersport- und Marine-Artikel
aus Deutschland importieren
und bietet die Übernahme einer Vertretung für den Vertrieb
dieser Produkte an.
Belgien
Deutscher Inhaber einer TopImmobilie eines in Ostbelgien ansässigen Unternehmens
in landschaftlich schöner Lage sucht Nachfolger. Der Geschäftszweck des Unternehmens
ist die Immobilienwirtschaft und Türkei
der technische Vertrieb.
Gesucht werden Nutzer für zwei
Industriehallen (5.000 und 3.000
China
Quadratmeter) auf GewerbeGesucht
werden
Gummi- grundstücken in einer Industrieund Kunststoffmaschinen aus zone im Großraum Izmir.
Deutschland für den Vertrieb
in China.
Ukraine
Kommunalunternehmen möchIndien
te gebrauchte Müllfahrzeuge
Dichtungshersteller sucht einen und -container aus Deutschdeutschen Partner zwecks tech- land importieren.
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des oder Beteiligung am gesuchten Unternehmen sind erwünscht, um eine stabile, langfristige Geschäftsbeziehung zu
fördern.
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Düsseldorf? Bitte wenden Sie
sich an unsere Ansprechpartnerinnen:
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Der gesamten Ausgabe liegt eine Beilage der VMM Wirtschaftsverlags GmbH
aus Augsburg bei.
EXISTENZGRÜNDUNG
UND NACHFOLGE:
Claudia vom Dorff
Telefon: (0211) 3557-241
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INTERNATIONAL:
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Telefon: (0211) 3557-349
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28.11.11 15:29
42 Im Fokus
Hippe Werbung – hartes Brot
Hippe Werbung – hartes Brot
Der IHK-Aus- und Weiterbildungspreis geht 2011 an
die Struwe & Partner, Agentur für Kommunikation, in Düsseldorf.
Text: ANTJE MAHN
Fotos: HANS-JÜRGEN BAUER
lee an die Zimmerstraße verlegt, genauer
gesagt, in einen Hinterhof mit ehemals industrieller Nutzung. Der Charme des alten
Ein guter Standort für Werbung: Die Gemäuers verbindet sich mit kühler, lichtAgentur Struwe & Partner hat ihren Sitz durchlässiger Architektur zu einem harmovor vier Jahren von der Grafenberger Al- nischen Ganzen – ein Ambiente, das nicht
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nur bei Kreativen hoch im Kurs steht.
1972 als Werbeagentur gegründet, betreut
die Agentur heute Werbeetats in Höhe von
rund 20 Millionen Euro von so bekannten Unternehmen wie Hochtief, Villeroy &
Boch, Cabinet oder Viega. Zu ihren Spezi-
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28.11.11 14:34
Hippe Werbung – hartes Brot
alitäten zählt sie Markenkommunikation,
B2B- sowie Corporate Communications.
Mit rund 26 Mitarbeitern gehört Struwe & Partner zu den wenigen unabhängigen, weil inhabergeführten Kommunikationsagenturen in Düsseldorf. Das Profil
der Agentur beschreibt Geschäftsführer
Jörg Struwe mit den Worten: „Wir kümmern uns persönlich um jeden Kunden,
schätzen unkomplizierte Arbeitsmethoden, die schnell zu klaren und effizienten
Ergebnissen führen, und sprechen mit unseren Kunden und Partnern stets auf Augenhöhe“.
Im Fokus 43
Der IHK- Aus- und Weiterbildungspreis
Mit dem IHK-Aus- und Weiterbildungspreis zeichnet die IHK Düsseldorf seit
2010 jährlich ein Unternehmen aus, das
(alternativ oder additiv):
· seit vielen Jahren mit überdurchschnittlichen Quoten ausbildet,
· kontinuierlich sehr gute und/oder gute
Absolventen hervorbringt,
· seine absoluten Ausbildungszahlen steigert,
· innovative Ansätze zur Aus- und Weiterbildung (Kombistudium, Stipendien,
Auslandsaufenthalte, etc.) verfolgt,
· benachteiligte Jugendliche integriert,
· sich in den Prüfungsausschüssen der
IHK engagiert und/oder
· ein besonderes WeiterbildungsengageNein, über eine nachlassende Zahl von Be- ment an den Tag legt.
werbern um Ausbildungsplätze kann sich
Jörg Struwe noch nicht beklagen. Über die
Stellenausschreibung auf der Internetseite
der Arbeitsagentur erreichen ihn pro Jahr
130 bis 150 Bewerbungen. Das sei auch
kein Wunder, denn: „Alles, wo ‚Werbung’,
‚Kommunikation’ oder ‚Marketing’ drauf
steht, erfreut sich bei den jungen Leuten
größter Beliebtheit. Also schauen wir uns
die Bewerber genau an, um echtes Interesse Pro Jahr beginnen in der Agentur durchvon falschen Berufsvorstellungen zu tren- schnittlich zwei junge Leute ihre Ausbilnen.“ Denn mit Werbung werde häufig viel dung zu Kaufleuten für MarketingkomGlitzer und Glamour, aber weniger harte munikation. Zurzeit hat Struwe & Partner
Arbeit und Dienstleistung verbunden. Da- bei 26 Mitabeitern drei Auszubildende, das
zu Jörg Struwe: „Die Serie ‚Mad Men’ mag entspricht einer Quote von 11,5 Prozent.
zwar Kult sein, nur spielt sie eben nicht bei Von 26 Auszubildenden seit 2001 haben ihre Ausbildung sieben mit einem „Sehr gut“
uns auf der Zimmerstraße“.
Der Inhaber selbst gibt zu, zur Werbung und weitere neun mit einen „Gut“ vor der
über seinen Vater gefunden zu haben. Dass IHK Düsseldorf abgeschlossen – das sind
sei ein schleichender Prozess gewesen. Sei- stattliche 62 Prozent.
ne ersten Meriten habe er sich jedoch be- Gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz
wusst nicht in der väterlichen Agentur, bei Struwe & Partner haben junge Leute
sondern auf eigene Faust in Hamburg er- mit Abitur, Selbstbewusstsein und kommuworben. Seit 1991 ist Jörg Struwe zurück nikativem Talent. Neben der Zeugnisnoin Düsseldorf, zunächst als Etatdirektor, te interessiert Jörg Struwe darüber hinaus,
dann als Geschäftsführer und seit 2010 als ob seine Bewerber auch Biss, Durchhaltealleiniger Chef von Struwe & Partner. Das vermögen und Engagement mitbringen:
Ausbildungsengagement hat er ebenfalls “Ich finde es toll, wenn die Kandidaten
von seinem Vater übernommen – mit stei- zeigen, dass sie bereit sind, Verantwortung
zu übernehmen, etwa im Sportverein, als
gendem Erfolg.
Klassen- oder Schulsprecher. Überzeugen
lasse ich mich auch von Auslandsaufent-
Hippe Werbung –
hartes Brot
Preisverdächtig
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Das Präsidium der IHK Düsseldorf wählt
den Preisträger anhand von Vorschlägen der Geschäftsführung aus. Die vorgeschlagenen Unternehmen müssen bei
der IHK Düsseldorf als Ausbildungsbetriebe registriert sein und dürfen nicht
mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen.
Verliehen wird der IHK-Aus- und Weiterbildungspreis, der mit einer Urkunde und einem Weiterbildungsgutschein des IHK-Forums in Höhe von 2.500 Euro dotiert ist,
jährlich im Rahmen der Bestenehrung.
Preisträger sind bisher das Savoy-Theater
(2010) und die Struwe & Partner Agentur
für Kommunikation GmbH (2011), beide
Düsseldorf.
halten, Sprachurlauben oder Praktika in
den Ferien. Diese jungen Leute finden einfach leichter einen Zugang zur Berufswelt
und schaffen auch eher den Sprung in einen Arbeitstag von 8.30 bis 18 Uhr“.
Lohn der Mühe
Die Mühe hat sich gelohnt: Für Ausbilder Jörg Struwe ebenso wie für seine besten Auszubildenden. IHK-Präsident Professor Dr. Ulrich Lehner würdigte das
Engagement von Struwe & Partner anlässlich der Verleihung des IHK-Aus- und
Weiterbildungspreises 2011 mit den Worten: „Das Unternehmen hat 16 seiner bislang 26 Ausbildungsabsolventen zu guten
oder sehr guten Leistungen geführt – dies
ist eine weit überdurchschnittliche Erfolgsbilanz, die für das hohe Können und den
großen Einsatz des Ausbildungsbetriebes spricht“. Jörg Struwe und sein Team
können sich neben der Urkunde über einen Weiterbildungsgutschein in Höhe von
2.500 Euro freuen.
ihk magazin 12.11
28.11.11 14:34
44 Kreisrund
Langenfeld
Langenfelds Innenstadt biete ein Komplettangebot.
Text: DR. ULRICH HARDT
Foto: ANNA SCHWARTZ
Um das Thema Handel dreht sich in den
Jahren 2011/2012 die Serie Kreisrund.
Wir fragen danach, wie es um die Geschäfte in den verschiedenen Städten des Kreises
Mettmann bestellt ist, was verbessert werden kann und welche Pläne es gibt. Und wir
sprechen – pars pro toto – mit einigen, die es
wissen müssen: den Händlern vor Ort. Der
Streifzug führt in dieser Ausgabe des IHKMagazins nach Langenfeld.
Die Eröffnung des Langenfelder Ladenzentrums „Sass am Markt“ war das sprichwörtliche Tüpfelchen auf dem „i“. Mit
einem Investitionsvolumen von 14 Millionen Euro und einer Ladenfläche von 6.300
Quadratmetern konnte mit diesem Bau auf
dem Gelände des ehemaligen Hertie-Kaufhauses die Entwicklung der Langenfelder
Innenstadt abgeschlossen werden. Stadtgalerie, Marktkarree, Markthalle und das
Geschäftszentrum „Sass am Markt“ bilden die heutige City der Posthornstadt,
die im Bereich Theodor-Heuss-Straße, Am
Sändchen, Marktplatz und Solinger- und
Hauptstraße liegt. Sie ist Ergebnis einer
Stadtplanung, die vor rund 35 Jahren begann.
heutigen Innenstadtstandort begonnen.
Das Ziel: Die Kaufkraft stärker zu binden und nicht in die umliegenden Zentren
abfließen zu lassen. 1998 wurde weiter gebaut: Die Stadtgalerie Langenfeld mit einer Verkaufsfläche von rund 11.000 Quadratmetern entstand. Weitere Projekte zur
Komplettierung der Innenstadt waren das
Kulturzentrum und die Markthalle (etwa
2.500 Quadratmeter). Dieser Konzentrationsprozess auf die „Neue Mitte“ hat einen
Strukturwandel bewirkt und wie erhofft
Kaufkraft in Langenfeld gebunden. 2007
war dann der Baustart der zweigeschossigen Einkaufspassage „Marktkarree“ mit
Gastronomie im Langenfelder Zentrum
zwischen Solinger- und Friedhofstraße.
Mit einer Investitionssumme von rund 40
Millionen Euro wurden 8.000 Quadratmeter Handelsfläche und eine Tiefgarage gebaut. Mit der Fertigstellung des Ladenzentrums „Sass am Markt“ ist nunmehr
die City komplett und bietet den Langenfeldern ein großes Angebot in nahezu allen Bereichen des kurz-, mittel- und langfristigen Bedarfs. Im Übrigen bewirkte das
nun eröffnete Sass-Geschäftszentrum eine
weitere Belebung des Marktkarrees. Damit
bewahrheitet sich die alte Weisheit „Konkurrenz belebt das Geschäft“.
Planung seit den 1970er Jahren
Menschen in die Stadt
Früher war Langenfeld eine Straßensiedlung, die im Wesentlichen vom Immigrather
Platz bis zum heutigen Berliner Platz reichte. Nach dem Bau des neuen Rathauses am
Konrad-Adenauer-Platz in Jahre 1977 hat
Ende der 1980er Jahre die Bebauung am
Die Stadt hat nicht nur Kunden in ihre Innenstadt geholt sondern auch für die Bürger gebaut unter dem Stichwort „Menschen in die Stadt“. Ziel war und ist es,
insbesondere älteren Menschen ein innenstadtnahes und altengerechtes Wohnen
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zu ermöglichen. Beispiele hierfür sind die
Wohnanlage „Auf dem Sändchen“ sowie
die Wohnresidenz im Bereich der Bachstraße.
Attraktiver machen die Innenstadt auch
die vom Stadtmarketing initiierten Veranstaltungen. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit. Dem Citymanagement aber auch
dem Marketingverbund „Kommit e. V.“
von Langenfeld gelingt es hierbei immer
wieder, mit städtischen Töchtern, den Interessengemeinschaften des Handels, der
Interessengemeinschaft Stadtfest und weiteren Mitgliedern aus Unternehmen des
Einzelhandels und den Medien für die
Menschen interessante und lukrative Veranstaltungen zu organisieren. So zum Beispiel die „Karibik-Nacht“ in diesem Jahr,
die ebenso erfolgreich war wie die Hahnenparade auf der Haupt- und Solinger
Straße im Juli, bei der 65 vier Meter große Hähne durch die Innenstadt gezogen
wurden. Das jährlich unter einem anderen Motto stehende Themenjahr war diesmal „Bem-vindo Portugal – Willkommen
Portugal“ gewidmet. Mit vielen Aktionen,
Ausstellungen, Lesungen, Kinoprogramm
zur Kultur, zum Leben und zur Landschaft
Portugals, wurde das Land den Bürgern
nähergebracht.
Der Einzelhandel der Stadt Langenfeld in Zahlen
Bevölkerungszahl 31.12.2009
(Quelle: IT.NRW)
59.038
Einzelhandelsrelevante Kaufkraft 2011
355,3 Millionen Euro
(Quelle: GfK GeoMarketing GmbH)
Umsatz im Einzelhandel 2011
332,7 Millionen Euro
(Quelle: GfK GeoMarketing GmbH)
Zentralitätskennziffer 2011
(Quelle: GfK GeoMarketing GmbH)
100,5
Einzelhandelsbetriebe in der Stadt 2009
(Quelle: städt. Einzelhandelskonzept)
381
Gesamtverkaufsfläche 2009
rund 118.505 m2
(Quelle: städt. Einzelhandelskonzept)
Ansprechpartner für den Handel in der Stadt
Jan Christoph Zimmermann
Stadtmarketing der Stadt Langenfeld
Telefon: (02173) 7945430
E-Mail: jan.zimmermann@langenfeld.de
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46 Kreisrund
Langenfeld
1
2
Mit Persönlichkeit punkten
Langenfelds Einzelhandel hat viel zu bieten.
Text: ERIK SCHWEITZER
Fotos: ANNA SCHWARTZ
Es war eine nüchterne, strategische Entscheidung, die Barbara und Reiner Adam
vor etwa drei Jahren zu treffen hatten: Hilden oder Langenfeld? Wo sollten sie ihr
Geschäft „Teepresso“ neu eröffnen? Obwohl in Wuppertal-Cronenberg gestartet, kam für die beiden nichts anderes in
Frage als diese Städte im Kreis Mettmann.
Und wie es sich für einen Kaufmann und
eine Marketingleiterin gehört, die sich gerade erst den Traum vom eigenen Laden
erfüllt haben, wurde zunächst eine Marktforschung angestellt. Langenfeld machte schließlich das Rennen: „Die Stadt entwickelt sich sehr positiv, außerdem ist hier
ist alles konstruktiv, die Stadtverwaltung
kommt einem entgegen“, sagt Barbara
Adam, während sie Kaffee an einem der
hohen Tische serviert, die in der Mitte des
quadratischen Ladenlokals stehen. Nein,
um Gastronomie geht es nicht bei „Teepresso“, sie ist nur das i-Tüpfelchen eines
Konzepts, bei dem sich alles ums Genießen
und Dekorieren dreht. Massenware gibt es
dabei nicht. „Wir unterstützen kleine Familienunternehmen, die noch für klassisches Handwerk stehen“, erklärt Adam.
Die Suche nach den besten Lieferanten
hat zweieinhalb Jahre gedauert und das
Paar bis nach Italien geführt. Nun kommen handgemachte Marmeladen aus Neu-
ihk magazin 12.11
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münster nach Langenfeld, ein Schokolatier vom Starnberger See schickt Süßes, ein
italienischer Bäcker steuert Mandelgebäck
bei und ein Familienunternehmen liefert
Bio-Tees, von denen 350 Sorten in großen
Dosen auf Entdecker warten. Auf ihren
Kaffee aus dem Hause Medebach ist Barbara Adam besonders stolz: Der Röster
handelt fair und bereitet kleine Chargen so
behutsam zu wie sonst niemand: „Wir verkaufen hier schließlich Lebensmittel“, sagt
Adam und betont dabei „Leben“.
Nicht ängstlich, aber wachsam
Den Druck des Wettbewerbs spürt sie dennoch, die Verdrängungskraft der zahlreichen Filialisten sei groß, sagt sie. Barbara Adam macht das nicht ängstlich – nur
wachsam: „Sie müssen aufpassen, dass Sie
sich als eigene Marke absetzen“, erklärt sie.
Vor allem bei der Wohndekoration, die gut
ein Viertel des Ladens ausmacht, schwimmt
sie deshalb gerne gegen den Trend. Viel
Herzblut steckt Barbara Adam in diese Abteilung, alle sechs Wochen wird über Nacht
komplett umgebaut, dann hüllt sie Teepresso in ein neues Gewand. Mal mutet alles
orientalisch an, mal weihnachtlich, mal futuristisch-kühl – und gelegentlich gelingt ihr
auch ein Coup, wie kürzlich, als sie übergroße, knallbunte Glaspilze in den Mittelpunkt stellte. Plötzlich war Langenfeld im
Glaspilz-Rausch und ihre Bestände wurden
mehrfach leergekauft.
3
Ausruhen will sich Adam auf derlei Erfolgen aber nicht. Stillstand ist gefährlich,
sagt sie. Deshalb steht auch bald die Expansion ins Internet an. Ein eigener Online-Shop ist gerade im Aufbau. „Der klassische Einzelhandel ist auf dem Rückzug,
das merken wir. Aber klagen nützt nichts.“
Bisher, so viel ist klar, gibt es dazu bei ihr
auch keinen Grund. Die Lage von Teepresso auf dem kurzen Stück zwischen Stadtgalerie und Markt könnte besser kaum
sein. Seit der Marktplatz umgebaut ist und
der Brunnen gleichsam als Herz der Innenstadt pulsiert, geht es spürbar bergauf:
„Wir haben viel mehr Laufkundschaft“,
stellt Adam fest.
Doch nicht jeder Einzelhändler profitiert
von dem Wandel in der Stadt. Wenn der
Raumausstatter Peter Kuckenberg durch
seine Schaufenster sieht, blickt er direkt
auf den neuen Marktplatz, auf der anderen Seite betreibt seine Frau das Fachgeschäft „Kuckenberg – das Bett“. Er selbst
bringt in seinem Stammhaus auf 190 Quadratmetern Bodenbeläge, Gardinen und
vieles mehr unter, was einen gut sortierten
Raumausstatter ausmacht. Seit 1968 gibt
es das Geschäft. „Damals lag nur ein geschotterter Kirmesplatz vor der Tür, dahinter offenes Feld wo die Kühe grasten“, erinnert sich Kuckenberg. Seitdem
hat Langenfeld sich enorm entwickelt und
auch sein Fachgeschäft profitierte lange davon. Neuerdings weht ihm aber von
mehreren Seiten der Wind ins Gesicht.
Spürbarer Wandel
Durch die Demografie bricht Kundschaft
weg, die nachrückende Generation weiß
Kuckenbergs Qualitäten nicht zu schätzen. Da führt der erste Weg oft zu Ikea.
„Bei den Jüngeren ist der Anspruch geringer geworden. Und manche Leute kau-
www.duesseldorf.ihk.de
28.11.11 14:35
Langenfeld
4
3
fen das Wohnzimmer zwar bei uns, aber
alles fürs Schlafzimmer auf dem Wochenmarkt – weil das ja niemand sieht“, sagt
Kuckenberg und klingt etwas enttäuscht.
Dabei stellt er in Sachen Auswahl und
Qualität die großen Mitbewerber leicht in
den Schatten. Vieles, was er verkauft, fertigen seine Näherinnen selbst an. Hinzu
kommt der Service: Hier fährt der Chef
noch selbst zu seinen Kunden raus, auch
doppelt und dreifach, um zu beraten oder
Maß zu nehmen. Um zu bestehen, braucht
es heute aber noch mehr. Kuckenberg hat
sein Sortiment umstrukturiert, setzt zugleich auf günstige Einstiegsprodukte und
exklusive Marken. Und er treibt vermehrt
Werbung. „Wir müssen uns über die Stadtgrenzen hinaus betätigen“, sagt er. Was
ihm außerdem hilft, ist das Eigentum am
Markt. „Die Mieten wären uns hier sonst
zu hoch“, sagt Kuckenberg. Wenngleich
er manchmal am liebsten umziehen würde, seit der Wochenmarkt zum Teil verlegt
wurde, seit der Marktplatz zum Zentrum
des feierfreudigen Langenfelds geworden
ist und ein Straßenfest das nächste jagt.
„Sie können schlecht drinnen Gardinen
verkaufen, wenn draußen eine Rockband
spielt“, sagt er. Von der Stadtverwaltung
wünscht er sich mehr Rücksichtnahme und
weniger Sondereinkaufszeiten an Sonntagen oder spätabends. „Das bringt nur den
Filialisten etwas, die werden hier hofiert.
Der inhabergeführte Einzelhandel ist dagegen leider nicht wichtig.“
Unbeeindruckt von Filialisten
Ähnlich sieht das auch Thomas Kaiser,
der um die Ecke in einem putzigen Fachwerk-Kleinod das „Weinhaus am Markt“
betreibt. „Nur die Schlemmermeile bringt
uns etwas“, meint er. „Wir leben eben nicht
von Laufkundschaft, sondern von Stamm-
www.duesseldorf.ihk.de
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Kreisrund 47
kunden.“ Und von denen hat er sich in
den vergangenen zwölf Jahren eine ganze Menge erarbeitet. Als er mit 25 Jahren
einstieg, waren die meist älteren Weinkenner noch skeptisch. Inzwischen hat er bewiesen, dass er viel vom Fach versteht und
ein gutes Händchen im Einkauf hat. Mehr
als 400 Sorten Wein stehen in seinen Holzregalen oder liegen weich gebettet in den
Auslagen. Ein Schwerpunkt sind deutsche
Weine – „das wird immer stärker nachgefragt“ – doch praktisch alle Weinnationen
sind hier gut vertreten, darunter seltene
Tropfen aus der spanischen Bierzo-Region oder Déhu Lechevalier-Champagner,
den er selbst in Frankreich abholt. Kleine,
feine Erzeuger zu finden dient aber nicht
nur dem eigenen Renommee, sondern hat
auch einen ganz profanen Grund: „Es gibt
einen harten Preiskampf im Internet. Jeder kann den Wein bei Google eingeben
– und irgendwer ist dann immer billiger“,
sagt Kaiser. Mit seltenen Marken entzieht
er sich diesem Druck. Und mit Spirituosen,
kleinen Geschenkideen und etwas Feinkost
hat er sein Sortiment verkaufsfördernd abgerundet. Regelmäßige Weinproben, Likör- und Whiskeyabende pflegen außerdem den Kundenkreis. Die Rechnung geht
auf, Thomas Kaisers Geschäft läuft stabil
und gut, unbeeindruckt von Filialisten wie
Barrique oder Jaques Weindepot, die mal
länger, mal kürzer in Langenfeld Station
machen.
Schmökern mit Anspruch
Auf das Prinzip „klein aber fein“ setzt auch
Hiltrud Markett in ihrer „Bücherecke“.
Das Geschäft ist zwar schon seit 27 Jahren
gar keine Ecke mehr, hat den Namen aber
noch vom ersten Standort an der Solinger
Straße mitgebracht. Auf 50 Quadratmetern versprüht es mit seinen hohen Decken
und den zwei dicken Lesesesseln nostalgischen Charme. „Wie schön, dass es das
noch gibt“, sollen manche Kunden seufzen, die zum ersten Mal die Bücherecke
betreten. Natürlich ist bei diesem Format
auch die Buchauswahl begrenzt. Doch
das vermeintliche Manko münzt Markett
zur Stärke um. „Ich kann mit Stolz sagen,
dass ich 80 Prozent der Bücher hier gelesen habe und nacherzählen kann“, sagt
sie. Bloße Auswahl mache eben noch keinen guten Buchladen aus, sagt sie. Früher
betrieb sie mit ihrem Mann fünf Geschäf-
te, darunter ein großes in Hilden. Heute
geht sie ihre eigenen Wege – auch mit dem
kleinen, persönlichen Ladenkonzept. Sie
weiß nun genau, was ihre Stammkunden
im heimischen Bücherregal horten – und
was dort noch gut hinpassen würde. Und
Bücher, die Hiltrud Marketts Anspruch
nicht standhalten, kommen erst gar nicht
ins Sortiment. Ihre Kunden wissen das zu
schätzen. Und auch Bibliotheken, Schulen
und Kindergärten verlassen sich gerne auf
Marketts Fachkenntnis.
Weniger ist oft mehr
Zu kämpfen hat sie trotzdem: „Die Zeiten
sind schwieriger geworden, die Leute gehen
allgemein weniger raus, wollen am liebsten
mit dem Auto bis in den Laden fahren.“ Da
ist es natürlich ungünstig, dass sich Langenfelds gefühlter Mittelpunkt von ihr entfernt
hat. „Früher war die Hauptstraße das Zentrum, jetzt hat sich das verlagert.“ Vor allem der Umzug der Post ins Einkaufszentrum Stadtgalerie habe ihrem Umfeld schwer
zugesetzt. Mit der Interessengemeinschaft
Hauptstraße, deren Vorsitzende sie ist, steuert Hiltrud Markett mit Aktionen wie der
Karibischen Nacht gegen. Ihre Erfahrung
dabei: Weniger ist oft mehr. Teure Programme mit viel Show und Musik schaden eher
dem Umsatz: „Lieber draußen etwas weniger machen, dafür mehr in den Läden, zum
Beispiel mit schöner Deko oder einer Märchenerzählerin.“
Ein Übriges tun in der Bücherecke regelmäßige Lesungen, Büchertische und Lesefrühförderung, die Hiltrud Markett anbietet. Dabei wird deutlich, was kein Filialist
so bieten kann wie sie: die Leidenschaft für
die Sache. Mit 18 wurde sie Buchhändlerin,
die jüngste weit und breit. Seitdem liebt sie
ihr Metier. Die ersten zehn Berufsjahre hat
sie keinen Tag Urlaub genommen. Und die
Pläne für ihre Zukunft lauten so: „Mit 90
im Laden umfallen. Und auf jeden Fall in
Langenfeld bleiben.“
Bild 1: Barbara und Reiner Adam führen das „Teepresso“, wo sich alles ums Genießen und Dekorieren
dreht.
Bild 2: Der Raumausstatter Peter Kuckenberg betreibt
ein Geschäft für Innenausstattung.
Bild 3: Thomas Kaiser hat in seinem „Weinhaus am
Markt“ mehr als 400 edle Tropfen im Angebot.
Bild 4: Auf das Prinzip „klein aber fein“ setzt Hiltrud
Markett in ihrer „Bücherecke“.
ihk magazin 12.11
28.11.11 16:15
48 News
Verstehen, wie Wirtschaft funktioniert
Verstehen, wie Wirtschaft funktioniert
40. Ernst-Schneider-Preis der IHKs verliehen.
Griechenland am Boden, die Politik auf
einem Sondergipfel mit der Rettung des
Euro beschäftigt. Zeitgleich wurde am 26.
Oktober in der Kölner Vulkanhalle der
Ernst-Schneider-Preis der IHKs für herausragende Wirtschaftsberichterstattung
verliehen. Parallelen gab es genug. Viele
nominierte Beiträge, die die fast 700 Gäste in Einspielern sahen, waren hochaktuell. Sie hießen „Zockerjagd für Anfänger“,
„Griechenlandkrise“ oder „Bankraub“.
Walter Richtberg, Vorsitzender des seit
40 Jahren verliehenen Journalistenpreises der deutschen Wirtschaft, ging auf die
Tragweite der Themen ein: „Wirtschaft ist
kompliziert und zunehmend schwierig zu
verstehen – aber von großer Bedeutung,
denn sie prägt ganz entscheidend die Gesellschaft“. Mit Paul Bauwens-Adenauer
war er sich einig, dass ökonomische Entscheidungen von Politik und Medien besser erklärt werden müssen. Der DIHKVizepräsidenten und Kölner IHK-Chef
formulierte es so: „Die Menschen müssen verstehen, wie Wirtschaft funktioniert,
damit sie in einer lebendigen Demokratie
Entscheidungen der Politik kritisch begleiten können.“
Oliver Welke moderierte die Gala, zu der
Landesminister, Intendanten und zahlrei-
Ernst-Schneider-Preis
2012
Alle Autorinnen und Autoren, deren Beiträ- sind ab sofort herzlich zur Teilnahme am
ge ideenreich und verständlich wirtschaft- 41. Wettbewerb eingeladen. Einsendeliche oder technische Themen darstellen, schluss ist der 20. Januar 2012.
che Chefredakteure gekommen waren, erwartet witzig und schlagfertig. Der gerade
mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnete Entertainer amüsierte sich mit
den Gästen über die Videocollage „9,6%“,
die die Kunsthochschule für Medien Köln
über das Genre Talkshow produziert hatte. Renommierte Journalisten wie Nikolaus Brender, Sigmund Gottlieb, Roland
Tichy, Helmut Heinen und der Intendanten des Deutschlandfunks Dr. Willi Steul
verkündeten die Entscheidungen der Jurys
und riefen die glücklichen Gewinner auf
die Bühne. Der Ernst-Schneider-Preis ist
mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Er gilt
als wichtigster deutscher Wettbewerb für
Wirtschaftspublizistik. In diesem Jahr hatten die Redaktionen über tausend Beiträge eingesandt.
Die Nominierten für den Ernst-Schneider-Preis der IHKs für herausragende Wirtschaftsberichterstattung.
Foto: Peter Boettcher
ihk magazin 12.11
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29.11.11 13:02
IHK in Kürze
12 aus 1.000
News 49
Wirtschaft in überregionalen Printmedien
Hörfunk Große
Wirtschaftsendung
wird vom VDW Verein deutscher
Werkzeug maschinen fabriken
Die Preisträger des Jahres 2011 Florian Hassel, Welt am Sonntag, Peter Rothammer: „Bankraub: e.V. gestiftet.
„Ein Desaster, viele Verantwortli- Der Fall Hypo Real Estate“,
Wirtschaft online
Fernsehen Kurzbeitrag
che. Die Griechenlandkrise“
ARD (WDR)
Stefan Schultz, Alexander TrempJosef Streule/Sabina Wolf „KreInnovation/Unterhaller, Roman Höfner: „Zockerjagd Förderpreis für
ditausfallversicherungen“, BR
Nachwuchsjournalisten
tungssendung
für Anfänger“, spiegel.de
Preisteilung: Kerstin Bund, Die Stefanie Frebel, Peter Werse: Fernsehen Große
Wirtschaft in
Zeit und Carola Sonnet, F.A.S. „Rachs Restaurantschule“, RTL Wirtschaftssendung
regionalen Printmedien
Thadeus Parade „Auf nach InTomma Schröder, „Die Nord- Hörfunk Kurzbeitrag
Technik
dien – Ein Rheinländer trotzt
see“, Schleswig-Holsteinischer Nicolai Kwasniewski, Jörg Pfuhl, Preisteilung: Thomas Reintjes der Krise“, ZDF
Benjamin Großkopff, Kathrin „MyPhone – Ideen zum HanZeitungsverlag
Schmid: „Das Konjunkturpaket dy der Zukunft“, DLF, und Anne Lobende Erwähnung
II“, NDR
Hoffmann „Nach dem Öl – Visi- Julia Melchior, Sebastian
onen am Golf: Ökologischer Auf- Dehnhardt „Deutsche Dynastibruch“, DW-TV. Der Technikpreis en: Die Thyssens“ ARD (WDR)
IHK in Kürze
Foto: PICTURE PEOPLE
13 Auszubildende
unter den Landesbesten
IHK-Konjunkturbarometer Rheinland
Im Rheinland hat sich der Aufschwung bis in den Herbst unvermindert fortgesetzt. Ungeachtet
steigender Risiken beurteilen die
Unternehmen ihre Geschäftssituation weiterhin sehr zufriedenstellend. Für das kommen-
www.duesseldorf.ihk.de
RZ_7147Inhalt11IHK12.indd 49
de Jahr sinkt aber die Zuversicht
der Unternehmen. Das ist das
Ergebnis des Anfang November in Düsseldorf vorgestellten
IHK-Konjunkturbarometers
der sechs in der IHK-InitiativeRheinland zusammengeschlossenen Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/
245 von über 81.000 Prüflingen, die ihre Ausbildung vor
einer der 16 Industrie- und
Handelskammern (IHKs) mit
einem „Sehr gut“ abgeschlossen haben, waren in diesem
Jahr in Nordrhein-Westfalen
spitze. 13 von ihnen kommen
aus dem IHK-Bezirk Düsseldorf. Unter dem Motto „Auf
Kurs zu neuen Zielen!“ ehrten
die Kammern am 11. November ihre besten Auszubildenden
in der Jahrhunderthalle in Bochum. Das Spektrum der 140
Berufe reichte von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie Zerspanungsmechaniker.
Die 16 IHKs in NordrheinWestfalen zeichnen seit 1992
jährlich ihre „Besten“ aus. Die
Veranstaltung in Bochum verfolgten über 1.000 Besucher,
darunter neben Azubis und Familienangehörigen auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe und Berufskollegs. Im Bild:
Landesbeste aus dem IHK-Bezirk Düsseldorf mit Norbert
Woehlke (links), stellvertretender Geschäftsführer Berufsbildung, Prüfungen.
Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln,
Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid. Beteiligt an der IHK-Konjunkturumfrage haben sich knapp
2.500 Betriebe zwischen Maas
und Wupper, zwischen Niers
und Ahr, die zusammen rund
310.000 Mitarbeiter beschäfti-
gen. Unsicherheit verbreite insbesondere die anhaltende Diskussion über die Zukunft der
Währungsunion. So hätten sich
die Geschäftserwartungen gegenüber der Frühjahrs-Umfrage deutlich um 26 Punkte auf
nunmehr sechs Punkte abgeschwächt. Noch rechne aber je-
ihk magazin 12.11
28.11.11 14:35
Foto: ERWIN WODICKA
Industrie- und
Handelskammer
zu Düsseldorf
Die IHK Düsseldorf lädt ein
zur Veranstaltung
Aktuelle Änderungen im
Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
am Mittwoch, 25., Donnerstag, 26. und Freitag, 27. Januar
Zum Jahreswechsel 2011/2012 gibt es zahlreiche Änderungen
im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht, die Konsequenzen für die Außenhandelspraxis der Unternehmen haben werden. Neben den
wesentlichen Änderungen aus dem laufenden Jahr werden in der
Veranstaltung die Anpassungen und Neuerungen vorgestellt, die
zum Jahresbeginn 2012 wirksam werden oder die im Laufe des
Jahres 2012 umgesetzt werden sollen. Für die Praktiker in den
Unternehmen gilt es zu prüfen, ob die Veränderungen für die
eigene Firma von Bedeutung sind und ob sie bei den innerbetrieblichen Abläufen berücksichtigt werden müssen. Referenten
sind Ralf Notz, ZAK – Zoll- und Außenwirtschafts-Kolleg GmbH,
und Holger von der Burg, Außenwirtschafts- und Zollreferent der
IHK Düsseldorf.
Die Teilnahme kostet 107,10 Euro für IHK-Mitglieder und 130,90
Euro für Nicht-Mitglieder (jeweils inklusive Mehrwertsteuer).
Themenschwerpunkte
• Sicherheit in der internationalen Lieferkette
• Zollrecht
• Warenursprung und Präferenzen
• Exportkontrolle
• Ausländische Vorschriften
Termine
• 25. Januar, 9 bis 13 Uhr
IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf
• 25. Januar, 14.30 bis 18.30 Uhr
IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf
• 26. Januar, 9 bis 13 Uhr
Amber Hotel Hilden/Düsseldorf, Schwanenstraße 27, 40721 Hilden
• 26. Januar, 15 bis 19 Uhr
Waldhotel Heiligenhaus, Parkstraße 38, 42579 Heiligenhaus
• 27. Januar, 9 bis 13 Uhr
IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf
Anmeldung zur Teilnahme an der Veranstaltung „Aktuelle Änderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht zum Jahreswechsel 2011/2012“ – Anmeldeschluss: 18. Januar 2012.
Teilnahmebedingungen im Internet unter www.duesseldorf.ihk.de (Dokumenten-Nummer 6590)
Anmeldung per Telefax
(0211) 3557-378
Ich melde mich/Wir melden uns verbindlich zu folgendem Termin an:
1. Termin: 25. Januar, 9 bis 13 Uhr, Ort: IHK Düsseldorf
2. Termin: 25. Januar, 14.30 bis 18.30 Uhr, Ort: IHK Düsseldorf
3. Termin: 26. Januar, 9 bis 13 Uhr, Ort: Amber Hotel Hilden/Düsseldorf
An die
Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
Abteilung II/Stefanie Deutzmann
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf
4. Termin: 26. Januar, 15 bis 19 Uhr, Ort: Waldhotel Heiligenhaus
5. Termin: 27. Januar, 9 bis 13 Uhr, Ort: IHK Düsseldorf
Name, Vorname
Firma / Institution
IHK-Mitglied Ja
Nein
Straße
PLZ, Ort
Kontakt: Holger von der Burg
Telefon: (0211) 3557-222
E-Mail: burg@duesseldorf.ihk.de
Telefon / Telefax
E-Mail
Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Angaben zum Zwecke der Information über weitere Veranstaltungen
sowie für eine Teilnehmerliste gespeichert und genutzt werden können.
Ja
Nein
Datum
Unterschrift
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen! Hinweis: Ihre Angaben sind freiwillig. Die Einwilligung kann widerrufen werden.
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28.11.11 14:35
IHK in Kürze
des vierte Unternehmen (25
Prozent) mit einer steigenden
Nachfrage in den kommenden
Monaten. Eine rückläufige Geschäftsentwicklung fürchteten
bislang 19 Prozent. „Aller Voraussicht nach wird die Dynamik
des Aufschwungs im Rheinland
in den kommenden Monaten
nachlassen. Solange sich die Situation an den Finanzmärkten aber nicht weiter zuspitzt,
ist der Rückfall in eine Rezession hier nicht zu befürchten“, so
Dr. Herbert Ferger, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln.Gegen einen Konjunktureinbruch
im Rheinland sprächen die insgesamt noch expansiv ausgerichteten Exportabsichten, die
Investitionspläne sowie die Entwicklung der Auftragseingänge. Die Auftragsbücher zeigten
zwar eine nachlassende Dynamik, aber keinesfalls einen Einbruch im Binnen- oder Außenhandel. Mit 44 Prozent berichte
ein Großteil der Industrieunternehmen (Frühjahr: 60 Prozent)
weiter von steigenden Auftragseingängen. Lediglich 21 Prozent klagten über sinkende Auftragseingänge (Frühjahr: zwölf
Prozent). „Dennoch stehen die
Chancen für einen weiteren Beschäftigungsaufbau auch im
Jahr 2012 gut. 22 Prozent der
Unternehmen planen, ihre Mitarbeiterzahl zu erhöhen, lediglich zwölf Prozent wollen diese
senken“, so Ferger. Beste Chancen auf einen Arbeitsplatz gebe es in der IT-Wirtschaft sowie
bei Beratungsunternehmen und
Wirtschaftsprüfern. Im Baugewerbe und der Metallindustrie
seien die Beschäftigungspläne
ausgeglichen, in der Papier- und
Druckindustrie, in der Kunststoffindustrie und in der Finanzwirtschaft verdunkelten sich hingegen die Jobperspektiven.
„Die Erholung am Arbeitsmarkt wird allerdings schon
heute gebremst, weil nicht alle
offenen Stellen besetzt werden
www.duesseldorf.ihk.de
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News 51
können. Auch im Rheinland
wird der Mangel an qualifizierten Fachkräften immer mehr zu
einem strukturellen Problem“,
erläutert Dr. Udo Siepmann,
Hauptgeschäftsführer der IHK
Düsseldorf. 25 Prozent der Unternehmen sähen im Fachkräftemangel ein Risiko für die
wirtschaftliche
Entwicklung
(Frühjahr: 24 Prozent). Bei 37
Prozent der befragten Unternehmen seien in den vergangenen Monaten eine oder mehrere offene Stellen unbesetzt
geblieben. „Bei den Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, ergibt sich
damit ein nicht genutztes Beschäftigungspotenzial von über
3.500 Arbeitsplätzen allein im
Rheinland“, so Siepmann.
Um den Fachkräftemangel abzufedern, intensivierten viele
Unternehmen ihre Bildungsaktivitäten. Jeweils 52 Prozent
wollten ihre Ausbildungsanstrengungen oder die berufsbegleitende Weiterbildung intensivieren, 26 Prozent den Anteil
älterer Beschäftigter sowie 19
Prozent die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf ausbauen.
Die Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland habe dagegen nur einen geringen Stellenwert. Rund zwölf Prozent
wollten sich aktuell stärker um
ausländische Arbeitskräfte bemühen. Eine besondere Rolle spiele dies für die Gesundheitswirtschaft (21 Prozent),
die Elektroindustrie (18 Prozent) und die IT-Branche (17
Prozent).
Weiteren politischen Handlungsbedarf sähen die Unternehmen vor allem im Bildungsbereich. So habe für 68 Prozent
der Unternehmen die Verbesserung der Qualifikation von
Schulabgängern oberste Priorität im Kampf gegen den Fachkräftemangel. An zweiter Stelle
wünschten sich die Betriebe eine
noch zielgenauere Vermittlung
Ehrendoktorwürde für
Wolfgang R. Bays
Der Fachbereich Architektur,
Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Sicherheitstechnik der
Bergischen Universität Wuppertal hat Diplom-Ökonom
Wolfgang R. Bays die Ehrendoktorwürde verliehen. Gleichzeitig wurde er mit der Silbernen Ehrennadel der Bergischen
Universität ausgezeichnet. Dr.Ing. e. h. Bays ist geschäftsführender Gesellschafter von
Brune Consulting. Die Fachberatungsgesellschaft mit Sitz
in Düsseldorf und Berlin ist in
durch die Arbeitsagenturen (38
Prozent). Rund 28 Prozent der
Befragten würden für den Ausbau der Kinderbetreuung plädieren. Obwohl nur vergleichsweise wenige Unternehmen die
Anwerbung ausländischer Mitarbeiter in Erwägung zögen,
sähen doch immerhin 19 Prozent hier politischen Handlungsbedarf. Vor allem die
Industrie hoffe hier auf Erleichterungen, im Maschinenund Fahrzeugbau befürworte
dies beispielsweise jedes dritte
Unternehmen. Sollten sich die
der Konzeption, Entwicklung
sowie dem Investment von multifunktionalen Immobilien tätig, der Schwerpunkt liegt auf
Handels- und EntertainmentImmobilien.
Wolfgang Bays ist seit 2007 als
Dozent im berufsbegleitenden
Masterstudiengang REM und
CPM (Real Estate Management and Construction Project Management) tätig und engagiert sich ehrenamtlich im
wissenschaftlichen Beirat des
REM und CPM für die zukünftige Gestaltung und Ausrichtung des Studiengangs.
Wolfgang R. Bays studierte
Wirtschaftswissenschaften in
Bochum und den USA. Er
ist Mitglied im International Council of Shopping Centers New York sowie Gründungs- und Ehrenmitglied des
German Council of Shopping
Centers. Seit 2003 ist Wolfgang
R. Bays Mitglied der Vollversammlung der IHK Düsseldorf und seit 2007 Mitglied des
IHK-Präsidiums. Ferner leitete
er den IHK-Regionalausschuss
Düsseldorf.
Rahmenbedingungen für den
Zuzug ausländischer Fachkräfte wie gewünscht ändern, könnte dies aus Sicht der Wirtschaft
auch einen größeren Beitrag zur
Fachkräftesicherung leisten.
Vollversammlung tagte
Die neu gewählte Vollversammlung der IHK Düsseldorf traf
sich am 28. November zu ihrer
konstituierenden Sitzung. Ein
Bericht über diese erste Sitzung
der neuen Vollversammlung
wird in der Januar-Ausgabe des
IHK-Magazins erscheinen.
ihk magazin 12.11
28.11.11 14:35
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Rechtsvorschriften
News 53
Nachtragswirtschaftssatzung
der IHK zu Düsseldorf für das Geschäftsjahr 2011
Die Vollversammlung der Industrie- und
Handelskammer zu Düsseldorf hat am
28. November 2011 gemäß den §§ 3
und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und
Handelskammern (IHKG), § 2 der Satzung der Industrie- und Handelskammer
zu Düsseldorf und § 1 der Beitragsordnung der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf, jeweils in der aktuell
gültigen Fassung, folgende Nachtragswirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr 2011 (1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011) beschlossen:
I. Wirtschaftsplan
Der Wirtschaftsplan wird
durch Nachtrag
1. im Erfolgsplan
mit der Summe der Erträge
in Höhe von
22.209.500 Euro
um
- 4.200.000 Euro
auf
18.009.500 Euro
mit der Summe der Aufwendungen
in Höhe von
22.409.500 Euro
mit dem Saldo der Rücklagenveränderung in Höhe von
0 Euro
mit Inanspruchnahme des
Ergebnisvortrages in Höhe
von
4.400.000 Euro
2. im Finanzplan
mit der Summe der Investitionseinzahlungen in Höhe von
3.160.200 Euro
mit der Summe der Investitionsauszahlungen in Höhe von
3.534.000 Euro
mit der Summe der Einzahlungen
in Höhe von
4.558.700 Euro
mit der Summe der Auszahlungen
in Höhe von
3.534.000 Euro
festgestellt.
II. Beitrag
1. IHK-Zugehörige natürliche Personen und Personengesellschaften,
die nicht im Handelsregister eingetragen sind und deren Gewerbeertrag hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 Euro nicht übersteigt, sind vom Beitrag freigestellt.
www.duesseldorf.ihk.de
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IHK-Zugehörige, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, soweit sie natürliche Personen sind,
ihr Gewerbe nach dem 31. Dezember 2003 angezeigt haben, in den
letzten fünf Wirtschaftsjahren vor
ihrer Betriebseröffnung weder Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit erzielt haben, noch
an einer Kapitalgesellschaft mittelbar noch unmittelbar zu mehr als
einem Zehntel beteiligt waren, sind
im Geschäftsjahr der Betriebseröffnung und dem darauf folgenden
Jahr vom Grundbeitrag und von der
Umlage sowie für das dritte und
vierte Jahr von der Umlage befreit,
wenn ihr Gewerbeertrag oder Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000
Euro nicht übersteigt.
2. Als Grundbeiträge sind zu erheben
von
2.1. Kammerzugehörigen, die nicht im
Handelsregister oder im Genossenschaftsregister
eingetragen
sind und deren Gewerbebetrieb
nach Art oder Umfang einen in
kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert,
a) miteinemGewerbeertrag,hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb,
bis 24.545 Euro, soweit nicht
die Befreiung nach Ziffer 1. eingreift,
25 Euro
b) miteinemGewerbeertrag,hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb,
von über 24.545 Euro und bis
38.860 Euro
43 Euro
c) miteinemGewerbeertrag,hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb,
von über 38.860 Euro 86 Euro
2.2. Kammerzugehörigen, die im Handelsregister oder im Genossenschaftsregister eingetragen sind
oder deren Gewerbebetrieb nach
Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert,
a) mit einem Verlust oder Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb,
bis 59.310 Euro
86 Euro
b) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbe-
betrieb, über 59.310 Euro bis
100.215 Euro
170 Euro
c) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von über 100.215 Euro
255 Euro
2.3. allen Gewerbetreibenden, die nicht
nach Ziffer 1. vom Beitrag befreit
sind und zwei der drei nachfolgenden Kriterien erfüllen:
- mehr als 10,8 Millionen Euro
Bilanzsumme
- mehr als 21,5 Millionen Euro
Umsatz
- mehr als 250 Beschäftigte
auch wenn sie sonst nach Ziffern
2.1. - 2.2. zu veranlagen wären
440 Euro
2.4. Für Kapitalgesellschaften, die nach
Ziffer 2.2. zum Grundbeitrag veranlagt werden und bei deren Tätigkeit es sich ausschließlich um
die Übernahme der Komplementärfunktion in nicht mehr als einer
ebenfalls der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf zugehörigen
Personenhandelsgesellschaft handelt (persönlich haftende Gesellschafter i.S.v. § 161 Abs.
1 HGB), wird auf Antrag der zu veranlagende Grundbeitrag um 50
Prozent ermäßigt.
3. Als Umlagen sind zu erheben 0,04
Prozent des Gewerbeertrages beziehungsweise Gewinns aus Gewerbebetrieb. Bei natürlichen Personen und Personengesellschaften ist die Bemessungsgrundlage einmal um einen Freibetrag von
15.340 Euro für das Unternehmen
zu kürzen.
4. Bemessungsjahr für Grundbeitrag
und Umlage ist das Jahr 2011.
5. Soweit ein Gewerbeertrag beziehungsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb oder der Zerlegungsanteil des Bemessungsjahres noch
nicht vorliegen, wird eine Vorauszahlung des Grundbeitrages und
der Umlage auf der Grundlage des
der Kammer zum Zeitpunkt des Erlasses des Beitragsbescheides
vorliegenden Gewerbeertrages beziehungsweise Gewinns aus Ge-
werbebetrieb des jüngsten Kalenderjahres erhoben.
Dies gilt entsprechend für die Bemessungsgrundlagen Umsatz, Bilanzsumme und Zahl der Beschäftigten, soweit diese für die Veranlagung zum Grundbeitrag von Bedeutung sind.
Soweit ein Kammerzugehöriger, der
nicht im Handelsregister eingetragen ist und dessen Gewerbebetrieb
nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten
Geschäftsbetrieb nicht erfordert,
die Anfrage der Kammer nach der
Höhe des Gewerbeertrages beziehungsweise Gewinns aus Gewerbebetrieb nicht beantwortet hat, wird
die Veranlagung nach Ziffer 2.1.
Buchstabe a) durchgeführt.
III. Vorläufige
Wirtschaftsführung
Die Geschäftsführung der Industrie- und
Handelskammer zu Düsseldorf wird ermächtigt, solange der Wirtschaftsplan
für das Jahr 2011 noch nicht festgestellt
ist, Aufwendungen zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen im Rahmen der Ansätze des Wirtschaftsplanes des abgelaufenen Geschäftsjahres zu leisten.
IV. Offenlegung
Der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2011 liegt zur Einsichtnahme für
die IHK-Zugehörigen in dem Gebäude der Industrie- und Handelskammer
in Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1
(9. Etage, Raum 908), täglich in der
Zeit von 9 Uhr bis 12.30 Uhr öffentlich aus.
Düsseldorf, den 28. November 2011
Der Präsident
gez.
Prof. Dr. Ulrich Lehner
Der Hauptgeschäftsführer
gez.
Dr. Udo Siepmann
ihk magazin 12.11
28.11.11 14:35
54 News
Rechtsvorschriften
Erfolgsplan 2011 (Angaben in Euro)
EINZELANSÄTZE 2011
1. Erträge aus IHK-Beiträgen
davon: - Erträge aus IHK-Beiträgen Vorjahre
davon: - Grundbeiträge Vorjahre
- Umlagen Vorjahre
- Erträge aus IHK-Beiträgen laufendes Jahr
davon: - Grundbeiträge laufendes Jahr
- Umlagen laufendes Jahr
2. Erträge aus Gebühren
davon: - Erträge aus Gebühren Berufsausbildung
- Erträge aus Gebühren Fortbildung/Weiterbildung
- Erträge aus sonstigen Gebühren
3. Erträge aus Entgelten
davon: - Verkaufserlöse
- Entgelte aus Lehrgängen, Seminaren und Veranstaltungen
- Sonstiges
4. Bestandsveränderungen
5. Andere aktivierte Eigenleistungen
6. Sonstige betriebliche Erträge
davon: - Erträge aus öffentlichen Zuwendungen
- Erträge aus Erstattungen
- Erträge aus Abführung von Mitteln an gesonderte Wirtschaftspläne
- Erträge aus Erstattungen für das Russlandkompetenzzentrum
- Sonstiges
BETRIEBSERTRÄGE
7. Materialaufwand
a)
Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
b)
Aufwand für bezogene Leistungen
davon: - Sonstiges
- Fremdleistungen
davon: - Honorare Dozenten
700.000
- Prüferentschädigungen
560.000
- Sonstiges
1.383.000
8. Personalaufwand
a)
Gehälter
davon: - Gehälter aus unbefristeten und befristeten Arbeitsverhältnissen
- Ausbildungsvergütungen
b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung
davon: - Arbeitgeberanteil zur SV
- Beihilfen und Unterstützung
- Renten und Hinterbliebenenversorgung
- Vorsorge
- Sonstiges
9. Abschreibungen
a)
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
davon: - Abschreibungen auf Gebäude und Gebäudeeinrichtungen
- Sonstige Abschreibungen
b)
Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon: - Sonstiger Personalaufwand
- Prämien für Rückdeckungsversicherungen (Betriebsrentenverpflichtungen)
- Mieten und Leasing
- Aufwendungen für Fremdleistungen
- Rechts- und Beratungskosten
- Bürobedarf, Literatur, Telekommunikation
- Präsidentenfonds
- Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Repräsentation
- Aufwendungen DIHK
ihk magazin 12.11
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JAHR 2011
JAHR 2010
10.500.000
14.700.000
2.361.500
2.361.500
1.873.000
1.873.000
5.000
0
1.720.500
5.000
0
1.720.500
16.460.000
3.643.000
20.660.000
3.643.000
9.530.000
9.530.000
511.500
511.500
6.973.500
6.973.500
4.500.000
500.000
4.000.000
6.000.000
4.300.000
1.700.000
875.000
614.000
872.500
78.000
1.754.500
40.500
141.500
1.044.500
0
92.800
441.700
637.500
3.005.500
362.500
2.643.000
7.222.500
6.870.000
107.500
2.307.500
1.285.000
200.000
7.500
755.000
60.000
511.500
221.000
290.500
0
118.500
265.000
899.000
677.500
170.000
1.037.500
30.000
167.500
1.358.000
www.duesseldorf.ihk.de
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Rechtsvorschriften
News 55
Erfolgsplan 2011 (Angaben in Euro)
EINZELANSÄTZE 2011
- Aufwendungen Grundstücke, Gebäude und Gebäudeausstattung
- Zuführung an gesonderte Wirtschaftspläne
- Abschreibung auf Forderungen
- Sonstiges
BETRIEBSAUFWAND
BETRIEBSERGEBNIS
11. Erträge aus Beteiligungen
12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon: - Erträge aus Abzinsung
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon: - Aufwendungen aus Aufzinsung
FINANZERGEBNIS
ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
16. Außerordentliche Erträge
17. Außerordentliche Aufwendungen
AUSSERORDENTLICHES ERGEBNIS
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
19. Sonstige Steuern
JAHRESERGEBNIS
20. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr
21. Entnahmen aus Rücklagen
a)
aus der Ausgleichsrücklage
b)
aus anderen Rücklagen
davon: - Liquiditätsrücklage
22. Einstellungen in Rücklagen
a)
in die Ausgleichsrücklage
b)
in andere Rücklagen
ERGEBNIS
JAHR 2011
JAHR 2010
20.658.000
- 4.198.000
23.500
1.450.500
75.500
20.658.000
2.000
23.500
1.450.500
75.500
0
1.392.000
0
1.392.000
157.500
- 4.040.500
0
325.000
- 325.000
10.300
24.200
- 4.400.000
4.400.000
861.905
157.500
159.500
0
325.000
- 325.000
10.300
24.200
- 200.000
200.000
861.905
861.905
861.905
0
0
1.018.000
0
500.000
732.500
0
1.392.000
0
861.905
0
0
861.905
Düsseldorf, 28. November 2011
Der Präsident
gez. Prof. Dr. Ulrich Lehner
Die
Der Hauptgeschäftsführer
gez. Dr. Udo Siepmann
Titelthemen für 2012 liegen vor. Fordern Sie den in-
haltlichen Überblick und die Media-Daten für Ihre Werbung im
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56 News
Rechtsvorschriften
Finanzplan 2011 (Angaben in Euro)
1.
2. a) +
2. b 3.
+
+
+
4.
+
5.
+
6.
+
Jahresergebnis vor außerordentlichen Posten
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten
Zunahme der Rückstellungen
Abnahme der Rückstellungen
Bildung Passive RAP
Auflösung Aktive RAP
Auflösung Passive RAP
Bildung Aktive RAP
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge
Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus IHK-Beiträgen, Gebühren, Entgelten und sonstigen Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungtätigkeit zuzuordnen sind
Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus IHK-Beiträgen, Gebühren,Entgelten und sonstigen Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
7.
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus IHK-Beiträgen, Gebühren, Entgelten und sonstigen Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
Abnahme der Verbindlichkeiten aus IHK-Beiträgen, Gebühren, Entgelten und sonstigen Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
8.
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten
9.
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
10. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens
11. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen
Einzelne Maßnahmen:
Erneuerung der Telefonanlage
Austausch PCs
Pauschal veranschlagt:
12. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens
13. Auszahlungen für Investitionen des immateriellen Anlagevermögens
Einzelne Maßnahmen:
Erweiterung des elektronischen Beitrags- und Firmenarchivs
Umstellung auf Office 2010 Professional
Pauschal veranschlagt:
14. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens
15. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen
16. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit
17a. + Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten
17b. + Einzahlungen aus Investitionszuschüssen
18. Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten
19. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
20. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes
21. Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
22. = Finanzmittelbestand am Ende der Periode
JAHR 2011
JAHR 2010
125.000
511.500
0
0
2.265.500
1.428.500
475.000
675.000
500.000
725.000
0
0
0
0
0
0
459.500
0
0
2.080.500
1.654.000
500.000
625.000
475.000
675.000
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1.398.500
0
262.500
0
0
861.000
0
307.000
120.000
30.000
112.500
0
171.500
0
63.000
80.000
70.000
21.500
3.160.200
3.100.000
- 373.800
0
0
0
0
1.024.700
0
1.024.700
2.430.184
2.372.584
- 312.400
0
0
0
0
548.600
0
548.600
Düsseldorf, 28. November 2011
Der Präsident
gez. Prof. Dr. Ulrich Lehner
ihk magazin 12.11
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Der Hauptgeschäftsführer
gez. Dr. Udo Siepmann
www.duesseldorf.ihk.de
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Rechtsvorschriften
News 57
Wirtschaftssatzung
der IHK zu Düsseldorf für das Geschäftsjahr 2012
Die Vollversammlung der Industrie- und
Handelskammer zu Düsseldorf hat am
28. November 2011 gemäß den §§ 3
und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und
Handelskammern (IHKG), § 2 der Satzung der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf und § 1 der Beitragsordnung der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf, jeweils in
der aktuell gültigen Fassung, folgende
Wirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr 2012 (1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012) beschlossen:
I. Wirtschaftsplan
Der Wirtschaftsplan wird
1. im Erfolgsplan
mit der Summe der Erträge in
Höhe von
22.191.000 Euro
mit der Summe der Aufwendungen
in Höhe von
22.191.000 Euro
mit dem Saldo der Rücklagenveränderung in Höhe von
0 Euro
2. im Finanzplan
mit der Summe der Investitionseinzahlungen in Höhe von
8.869.400 Euro
mit der Summe der Investitionsauszahlungen in Höhe von
9.405.500 Euro
mit der Summe der Einzahlungen
in Höhe von
10.515.400 Euro
mit der Summe der Auszahlungen
in Höhe von
9.405.500 Euro
festgestellt.
II. Beitrag
1. IHK-Zugehörige natürliche Personen und Personengesellschaften,
die nicht im Handelsregister eingetragen sind und deren Gewerbeertrag hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 Euro nicht übersteigt, sind vom Beitrag freigestellt.
IHK-Zugehörige, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, soweit sie natürliche Personen sind,
ihr Gewerbe nach dem 31. Dezember 2003 angezeigt haben, in den
letzten fünf Wirtschaftsjahren vor
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ihrer Betriebseröffnung weder Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit erzielt haben, noch
an einer Kapitalgesellschaft mittelbar noch unmittelbar zu mehr als
einem Zehntel beteiligt waren, sind
im Geschäftsjahr der Betriebseröffnung und dem darauf folgenden
Jahr vom Grundbeitrag und von der
Umlage sowie für das dritte und
vierte Jahr von der Umlage befreit,
wenn ihr Gewerbeertrag oder Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000
Euro nicht übersteigt.
2. Als Grundbeiträge sind zu erheben
von
2.1. Kammerzugehörigen, die nicht im
Handelsregister oder im Genossenschaftsregister eingetragen sind
und deren Gewerbebetrieb nach
Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert,
a) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 24.545 Euro, soweit
nicht die Befreiung nach Ziffer
1. eingreift,
38 Euro
b) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von über 24.545 Euro und
bis 38.860 Euro
64 Euro
c) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von über 38.860 Euro
128 Euro
2.2. Kammerzugehörigen, die im Handelsregister oder im Genossenschaftsregister eingetragen sind
oder deren Gewerbebetrieb nach
Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert,
a) mit einem Verlust oder Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis
59.310 Euro
128 Euro
b) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, über 59.310 Euro bis
100.215 Euro
256 Euro
c) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von über 100.215 Euro
383 Euro
2.3. allen Gewerbetreibenden, die nicht
nach Ziffer 1. vom Beitrag befreit
sind und zwei der drei nachfolgenden Kriterien erfüllen:
- mehr als 10,8 Millionen Euro Bilanzsumme
- mehr als 21,5 Millionen Euro
Umsatz
- mehr als 250 Beschäftigte
auch wenn sie sonst nach Ziffern
2.1. - 2.2. zu veranlagen wären
665 Euro
2.4. Für Kapitalgesellschaften, die nach
Ziffer 2.2. zum Grundbeitrag veranlagt werden und bei deren Tätigkeit es sich ausschließlich um
die Übernahme der Komplementärfunktion in nicht mehr als einer
ebenfalls der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf zugehörigen
Personenhandelsgesellschaft handelt (persönlich haftende Gesellschafter i.S.v. § 161 Abs.
1 HGB), wird auf Antrag der zu veranlagende Grundbeitrag um 50
Prozenz ermäßigt.
3. Als Umlagen sind zu erheben 0,08
Prozent des Gewerbeertrages beziehungsweise Gewinns aus Gewerbebetrieb. Bei natürlichen Personen und Personengesellschaften ist die Bemessungsgrundlage einmal um einen Freibetrag von
15.340 Euro für das Unternehmen
zu kürzen.
4. Bemessungsjahr für Grundbeitrag
und Umlage ist das Jahr 2012.
5. Soweit ein Gewerbeertrag beziehungsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb oder der Zerlegungsanteil des Bemessungsjahres noch
nicht vorliegen, wird eine Vorauszahlung des Grundbeitrages und
der Umlage auf der Grundlage des
der Kammer zum Zeitpunkt des Erlasses des Beitragsbescheides
vorliegenden Gewerbeertrages beziehungsweise Gewinns aus Gewerbebetrieb des jüngsten Kalenderjahres erhoben.
Dies gilt entsprechend für die Bemessungsgrundlagen Umsatz, Bilanzsumme und Zahl der Beschäftigten, soweit diese für die Veranla-
gung zum Grundbeitrag von Bedeutung sind.
Soweit ein Kammerzugehöriger,
der nicht im Handelsregister eingetragen ist und dessen Gewerbebetrieb nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht
erfordert, die Anfrage der Kammer
nach der Höhe des Gewerbeertrages beziehungsweise Gewinns aus
Gewerbebetrieb nicht beantwortet hat, wird die Veranlagung nach
Ziffer 2.1. Buchstabe a) durchgeführt.
III. Vorläufige
Wirtschaftsführung
Die Geschäftsführung der Industrie- und
Handelskammer zu Düsseldorf wird ermächtigt, solange der Wirtschaftsplan
für das Jahr 2012 noch nicht festgestellt
ist, Aufwendungen zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen im Rahmen der Ansätze des Wirtschaftsplanes des abgelaufenen Geschäftsjahres zu leisten.
IV. Offenlegung
Der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2012 liegt zur Einsichtnahme für
die IHK-Zugehörigen in dem Gebäude der Industrie- und Handelskammer
in Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1
(9. Etage, Raum 908), täglich in der
Zeit von 9 Uhr bis 12.30 Uhr öffentlich aus.
Düsseldorf, den 28. November 2011
Der Präsident
gez.
Prof. Dr. Ulrich Lehner
Der Hauptgeschäftsführer
gez.
Dr. Udo Siepmann
ihk magazin 12.11
28.11.11 14:35
58 News
Rechtsvorschriften
Erfolgsplan 2012 (Angaben in Euro)
EINZELANSÄTZE 2012
1. Erträge aus IHK-Beiträgen
davon: - Erträge aus IHK-Beiträgen Vorjahre
davon: - Grundbeiträge Vorjahre
- Umlagen Vorjahre
- Erträge aus IHK-Beiträgen laufendes Jahr
davon: - Grundbeiträge laufendes Jahr
- Umlagen laufendes Jahr
2. Erträge aus Gebühren
davon: - Erträge aus Gebühren Berufsausbildung
- Erträge aus Gebühren Fortbildung/Weiterbildung
- Erträge aus sonstigen Gebühren
3. Erträge aus Entgelten
davon: - Verkaufserlöse
- Entgelte aus Lehrgängen, Seminaren und Veranstaltungen
- Sonstiges
4. Bestandsveränderungen
5. Andere aktivierte Eigenleistungen
6. Sonstige betriebliche Erträge
davon: - Erträge aus öffentlichen Zuwendungen
- Erträge aus Erstattungen
- Erträge aus Abführung von Mitteln an gesonderte Wirtschaftspläne
- Erträge aus Erstattungen für das Russlandkompetenzzentrum
- Sonstiges
Betriebserträge
7. Materialaufwand
a)
Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
b)
Aufwand für bezogene Leistungen
davon: - Sonstiges
- Fremdleistungen
davon: - Honorare Dozenten
700.000
- Prüferentschädigungen
550.000
- Sonstiges
1.444.000
8. Personalaufwand
a)
Gehälter
davon: - Gehälter aus unbefristeten und
befristeten Arbeitsverhältnissen
- Ausbildungsvergütungen
b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung
davon: - Arbeitgeberanteil zur SV
- Beihilfen und Unterstützung
- Renten und Hinterbliebenenversorgung
- Vorsorge
- Sonstiges
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JAHR 2012
JAHR 2011
14.800.000
10.500.000
2.273.000
2.361.500
1.903.000
1.873.000
54.000
0
1.782.000
5.000
0
1.720.500
20.812.000
3.667.000
16.460.000
3.643.000
9.550.000
9.530.000
4.400.000
400.000
4.000.000
10.400.000
6.400.000
4.000.000
890.000
525.000
858.000
78.000
1.784.500
40.500
141.500
1.059.500
0
101.250
479.750
602.000
3.065.000
371.000
2.694.000
7.370.000
7.262.500
107.500
2.180.000
1.270.000
150.000
10.000
690.000
60.000
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Rechtsvorschriften
News 59
Erfolgsplan 2012 (Angaben in Euro)
EINZELANSÄTZE 2012
9. Abschreibungen
a)
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
davon: - Abschreibungen auf Gebäude und
Gebäudeeinrichtungen
- Sonstige Abschreibungen
b)
Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon: - Sonstiger Personalaufwand
- Prämien für Rückdeckungsversicherungen (Betriebsrentenverpflichtungen)
- Mieten und Leasing
- Aufwendungen für Fremdleistungen
- Rechts- und Beratungskosten
- Bürobedarf, Literatur, Telekommunikation
- Präsidentenfonds
- Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Repräsentation
- Aufwendungen DIHK
- Aufwendungen Grundstücke, Gebäude und Gebäudeausstattung
- Zuführung an gesonderte Wirtschaftspläne
- Abschreibung auf Forderungen
- Sonstiges
Betriebsaufwand
Betriebsergebnis
11. Erträge aus Beteiligungen
12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon: - Erträge aus Abzinsung
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon: - Aufwendungen aus Aufzinsung
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
16. Außerordentliche Erträge
17. Außerordentliche Aufwendungen
Außerordentliches Ergebnis
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
19. Sonstige Steuern
Jahresergebnis
20. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr
21. Entnahmen aus Rücklagen
a)
aus der Ausgleichsrücklage
b)
aus anderen Rücklagen
davon: - Liquiditätsrücklage
22. Einstellungen in Rücklagen
a)
in die Ausgleichsrücklage
b)
in andere Rücklagen
davon: - Liquiditätsrücklage
Ergebnis
JAHR 2012
JAHR 2011
530.000
511.500
0
6.575.000
0
6.973.500
20.322.000
490.000
24.000
1.275.000
80.000
20.658.000
- 4.198.000
23.500
1.450.500
75.500
0
1.539.000
0
1.392.000
- 160.000
330.000
0
300.000
- 300.000
6.000
24.000
0
157.500
- 4.040.500
0
325.000
- 325.000
10.300
24.200
- 4.400.000
4.400.000
861.905
530.000
221.000
309.000
103.000
265.000
896.700
690.300
181.500
857.000
30.000
159.100
1.235.000
945.600
0
500.000
711.800
0
1.539.000
861.905
0
0
Düsseldorf, 28. November 2011
Der Präsident
gez. Prof. Dr. Ulrich Lehner
www.duesseldorf.ihk.de
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Der Hauptgeschäftsführer
gez. Dr. Udo Siepmann
ihk magazin 12.11
28.11.11 14:35
60 News
Rechtsvorschriften
Finanzplan 2012 (Angaben in Euro)
1.
2a
2b
3.
4.
5.
6.
+
+
+
+
+
+
+
-
7.
+
-
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17a
17b
18
19.
20.
21.
22.
+
=
+
-
+
-
+
=
+
+
=
=
Jahresergebnis vor außerordentlichen Posten
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten
Zunahme der Rückstellungen
Abnahme der Rückstellungen
Bildung Passive RAP
Auflösung Aktive RAP
Auflösung Passive RAP
Bildung Aktive RAP
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge
Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus IHK-Beiträgen, Gebühren, Entgelten und sonstigen Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungtätigkeit zuzuordnen sind
Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus IHK-Beiträgen, Gebühren, Entgelten und sonstigen Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
Zunahme der Verbindlichkeiten aus IHK-Beiträgen, Gebühren, Entgelten und sonstigen Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
Abnahme der Verbindlichkeiten aus IHK-Beiträgen, Gebühren, Entgelten und sonstigen Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
Einzahlungen aus außerordentlichen Posten
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen
Einzelne Maßnahmen:
Austausch des Großkopiersystems
Erneuerung / Erweiterung der Telefonanlage
Austausch von Büromöbeln
Austausch PCs, Monitore, Drucker
Möblierung Schulungsräume Weiterbildung
Pauschal veranschlagt:
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen des immateriellen Anlagevermögens
Einzelne Maßnahmen:
Weiterentwicklung des elektronischen Archivs
Pauschal veranschlagt:
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten
Einzahlungen aus Investitionszuschüssen
Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
JAHR 2012
JAHR 2011
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2.265.500
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Düsseldorf, 28. November 2011
Der Präsident
gez. Prof. Dr. Ulrich Lehner
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Der Hauptgeschäftsführer
gez. Dr. Udo Siepmann
www.duesseldorf.ihk.de
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Portraitiert 61
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Buchtipps
Für Sie gelesen
Düsseldorf Highlights
100 Jahre Herminghauspark
Ein Stück Velbert feiert Geburtstag: Den
Herminghauspark gibt es seit 100 Jahren.
Friedhelm Kopshoff hat die Geschichte dieses „Kleinods in Velberts Grüngürtel“ in einem Buch zusammengefasst. Darin bieten nicht nur zahlreiche Bilder und
Abbildungen die Gelegenheit zu einem
Streifzug durch die Jahrzehnte. Auch in
dem Textteil wird die Geschichte erlebbar:
Von der Stiftung über Kriegs- und Nachkriegsjahre bis zur Neugestaltung in diesem Jahrhundert.
100 Jahre Herminghauspark – Kleinod in
Velberts Grüngürtel,
Friedhelm Kopshoff,
Scala Verlag, Velbert,
in Zusammenarbeit
mit dem Bergischen
Geschichtsverein,
180 Seiten, 24,80 Euro,
ISBN 978-3-9813898-4-5
Düsseldorf Highlights,
Bildband mit Fotos von
Michael Rennertz, Droste
Verlag, Düsseldorf, 128
Seiten, 14,95 Euro, ISBN
978-3-7700-1451-4
Das Buch bietet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Düsseldorfs auf einen Blick
- und dazu Bildunterschriften in sechs
Sprachen. Ob Tourist, Zugezogener oder
Einheimischer - die Landeshauptstadt hat
eine Menge zu bieten und zeigt sich hier
von ihrer schönsten Seite. Die Bildunterschriften auf Deutsch, Englisch, Spanisch,
Französisch, Russisch oder Japanisch benennen Motive, die vom Fotografenmeister Michael Rennertz gekonnt in Szene gesetzt wurden. Ein Buch zum Verschenken,
Erinnern und Erfreuen.
Argumentieren
Erjenswat es emmer!
Wer schlüssig argumentieren möchte,
braucht nicht nur gute Argumente. Das
Wissen und Können, um sie wirkungsvoll
einzusetzen, kann man lernen: Dieser kompakte Ratgeber zeigt, wie man seinen Gesprächspartner durch logische Kompetenz
überzeugen, Gegenargumente entkräften
und Scheinargumente entlarven kann. Dabei geht es darum zu wissen, wie Argumente funktionieren, welche Typen es gibt und
wie man die gängigen Argumentationssituationen erkennt und meistert. So kann
man faire Überzeugungsarbeit leisten, die
über den Moment hinaus Bestand hat.
Lesevergnügen för eschte Düsseldorwer!
Monika Voss, die Expertin für Düsseldorfer Mundart, führt in ihren besten Kolumnen aus der Rheinischen Post met vill Jedöns on Bohei durchs Jahr: Angefangen
mit traditionellen Alle-Johr-widder-Ereignissen des öffentlichen Lebens bis zu individuellen Wat-et-nit-all-jöwt-Situationen
im Privaten. So esset, das Leben an der
Düssel: bunt, facettenreich, amüsant und
nie langweilig. Em Läwe nit! Denn eines ist
mal sicher: Erjenswat es emmer!
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Argumentieren,
Andreas Edmüller,
Thomas Wilhelm,
Taschenguide, HaufeLexware GnbH & Co. KG,
Freiburg, 8,95 Euro,
ISBN 978-3-648-01902-3
Erjenswat es emmer!,
Monika Voss, Droste
Verlag, Düsseldorf,
190 Seiten, 13,95 Euro,
ISBN 978-3-7700-1452-1
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62 Portraitiert
Restauranttipp
Der Italiener mit Qualitätsgarantie
Das San Leo in der Altstadt
Text: UWE-JENS RUHNAU
Foto: BERND SCHALLER
„Bester Italiener von Düsseldorf. Basta!“
Im Internet findet sich viel Positives über
das San Leo. Es gibt zwar auch Nörgler,
die eine Pasta als Hauptgang unmöglich
finden. Aber das darf man als Besserwisserei abtun, denn über das Restaurant gibt es
eine eindeutige Abstimmung mit den Füßen. Ergebnis: Man kommt besser bis 12.15
Uhr, wenn man im San Leo Mittagspause machen möchte, denn danach kann es
gut sein, dass alle 42 Plätze belegt sind und
sich bereits die nächsten Gäste am Stehtisch neben der offenen Küche postiert haben und bei einem Glas Wein die Speisekarte studieren.
Schon das ist ein Vergnügen. Bis zu 20
Vorspeisen stehen auf der Karte: Vom gemischten Salat (6,80 Euro) über den obligatorischen Rucola mit Parmesan (7,60
Euro, wahlweise mit Spinatsalat) bis hin
zum Pulposalat mit Kirschtomaten und
Oliven (12,80 Euro) reicht das Angebot.
Neuerdings sind sogar – für einen Italiener
ungewöhnlich – sechs Austern „Fine des
Claires“ zu haben (14,90 Euro).
Preislich rangiert das San Leo in der oberen Mittelklasse, dies jedoch bei einem
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hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.
Vor allem überzeugt, dass die Zutaten stets
frisch und von bester Qualität sind. Kein
Wunder, dass „80 bis 90 Prozent unserer
Kunden Stammgäste sind“, sagt Angelo
Borrelli. Das Verhältnis ist herzlich, es hat
sogar schon ein Fußballspiel San Leo gegen
Gäste gegeben. Der 50-Jährige führt das
Restaurant mit Gino Bacchocchi (52), der
aus San Leo stammt – ein Ort südwestlich
von San Marino in der Emilia Romagna.
Beim Hauptgang konkurrieren zehn Nudelspeisen mit je sieben oder acht Fischoder Fleischgerichten. „Alle zwei Tage
wechseln wir drei bis vier Gerichte“, sagt
Borrelli.
Bei der Pasta werden gerade Strozzapreti
mit Salsiccia und Bohnen offeriert. Die
Portion für 8,20 Euro macht nicht nur satt
– sie ist deliziös und die Salsiccia, eine pikant gewürzte Mettwurst, einfach ein Gedicht. Die Pasta bewegt sich zwischen 7,80
und 9,80 Euro, es gibt Varianten mit Lachs,
Steinpilzen und sogar Entenragout.
Wer Fisch bevorzugt, hat die Wahl unter
anderem zwischen Lachs (16,20 Euro) oder
Kabeljau in Prosecco-Senfsauce (köstlich,
17,30 Euro) oder bestellt gleich den gemischten Fischteller (22,50 Euro). Beim
Fleisch sind das Kaninchen mit Kräutern
in Senfsauce und die Perlhuhnbrust in
Thymian-Grappasauce empfehlenswert (je
14,90 Euro).
Saisonbedingt stößt zurzeit das Wild hinzu, etwa die gegrillten SchwarzschweinKotelettes (18,60 Euro). Aus diätetischen
Gründen schweigen wir hier von Mandelparfait oder Schokotörtchen in Vanillesauce, es muss ja etwas geben, worauf man
sich noch freuen kann. Wichtig: Im San
Leo werden keine Plätze reserviert, Kreditkarte und Internetseite sind Fremdworte.
Man konzentriert sich auf das Wesentliche: Wer da ist, bekommt zu essen – und
das lecker.
San Leo
Wallstraße 31
40213 Düsseldorf-Altstadt
Geöffnet: montags bis samstags
12 bis 15 und
18 bis 22.30 Uhr
samstags 12 bis 22 Uhr
sonn- und feiertags
geschlossen
Telefon: (0211) 324254
www.duesseldorf.ihk.de
29.11.11 13:01
Tipps und Termine
Portraitiert 63
Zwischen den Jahren
Ein Weihnachtslied
in Prosa
Konzert mit Albie Donnelly
& Supercharge
Der Club
Hülsbecker Straße 16
27. Dezember, 20.30 Uhr
Erzähltheater
mit Achim Brock
VG Langenberg
Hauptstraße 84
21. Dezember
19 Uhr
Spaß um die Ecke
Comedy mit Dave Davis
Stadthalle Ratingen
Schützenstraße 1
17. Dezember
20 bis 22 Uhr
Irish Harp & English
Carols
Weihnachtliche Klänge aus
Irland mit Tom Daun
Kommunikations-Center
Schlupkothen 49
18. Dezember, 17 Uhr
Velbert
Ratingen
Heiligenhaus
Wülfrath
Rhe
Mettmann
in
Düsseldorf
Finnland goes Mettmann
Erkrath
Haan
Hilden
ein
Eine Ausstellung von
Berthold Reiß
Galerie Rupert Pfab
Poststraße 3
bis 7. Januar
dienstags bis freitags
12 bis 18 Uhr
samstags 11 bis 14 Uhr
Rh
Das Traumbuch
Ausstellung und weihnachtliches Konzert mit
Laura Nykänen
Gesellschaft Verein
zu Mettmann
Beckerhoffstraße 20
15. Dezember, 19 Uhr
Langenfeld
Monheim
Weihnachtskonzert
Jens Filsers Blueshour
November
Eine Komödie von
David Mamet
mit Jochen Busse,
René Heinersdorff u.a.
Stadthalle Erkrath
Neanderstraße 58
14. Dezember
20 Uhr
www.duesseldorf.ihk.de
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Musikalisches Programm
mit Gregor Hilden
Gaststätte Pfannenhof
Turmstraße 2 bis 4
15. Dezember
19.30 Uhr
Auf Schritt und Tritt
Schuhausstellung –
Mode, Handwerk,
Kultobjekt
Kulturelles Forum
Hauptstraße 83
bis 5. Februar 2012
dienstags bis sonntags
10 bis 17 Uhr
Der Männergesangsverein
1886 e. V. mit
Frank Bleckert
Evangelische Kirche Haan
Kaiserstraße 44
11. Dezember, 17 Uhr
Der Zauberberg
Lesung aus Thomas
Manns Roman
Wilhelm-Fabry-Museum
Benrather Straße 32a
13. Dezember, 19.30 Uhr
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28.11.11 14:35
64 Portraitiert
14
Fragen an ...
die wollen, dass Düsseldorf das Beste aus
sich macht.
Ihre größte Schwäche?
Verrate ich nicht. Es reicht, wenn meine
Frau sie kennt.
Welche Eigenschaften schätzen Sie bei
Ihren Gesprächspartnern am meisten?
Dass sie zuhören können und damit zeigen, wie wichtig auch ihnen gegenseitiges
Interesse ist.
Welche Eigenschaften Ihrer Gesprächspartner schätzen Sie am wenigsten?
Viel auf sich selbst bezogenes Gerede mit
wenig Inhalt.
Ronald Hoogerbrugge
General Manager
Inter Continental
Düsseldorf
Wo möchten Sie leben?
In Düsseldorf. Ich habe in meinem Beruf
bereits viele interessante Orte kennenlernen
können. Allerdings lebe ich nach dem Prinzip: „Where ever I lay my head, that’s my
home“. Genau das erlebe ich in Düsseldorf.
Was schätzen Sie am Standort Düsseldorf?
Die Lebensqualität dieser bemerkenswerten Stadt. Wenn man wie ich vor einigen
Monaten als Neubürger ankommt und
sich umsieht, fasziniert einen ganz einfach
die Lage am Rhein. Dann der Schick und
die Internationalität dieser wirtschaftlich
starken und sehr lebendigen Stadt.
Welchen Beruf hätten Sie gerne ergriffen?
Fußballspieler. Aber dieser Traum ist
leider sehr früh geplatzt. Noch zu Beginn
meines Studiums des Hotelmanagements
habe ich meine Zukunft nicht so sehr in
der Hotellerie gesehen. Dann kamen die
Erfahrungen im internationalen Geschäft.
Heute kann ich mir nichts anderes vorstellen. Als Fußball-Fan gehört meine ganze
Sympathie der Fortuna.
Ihre größte Stärke?
Zufrieden bin ich, wenn ich Menschen
mit Argumenten und Freundlichkeit überzeugen kann. Das gilt für meine Familie,
meine vielen Mitarbeiter und für all’ jene,
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Wie verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Familie als Ausgleich zum beruflichen
Alltag. Und ich jogge und spiele Golf, das
ist gut für Körper und Nerven.
Wer gehört zu Ihren Vorbildern?
Meine Eltern? Apple-Gründer Steve Jobs?
Mein Landsmann und Fußball-Idol Johan
Cruyff ? Gegenfrage: Kann man sich nicht
irgendwann irgendjemanden zum Vorbild
nehmen, dem man heute noch gar nicht
begegnet ist? Wer weiß?
Welche Reform bewundern Sie am meisten?
Auf diese warte ich noch.
Wären Sie Politiker, was würden Sie
sofort ändern?
Ich würde hart mit daran arbeiten, dass
in Politik und Wirtschaft die guten Sitten
verstärkt wieder Einzug halten.
Bitte vervollständigen Sie den Satz:
Der Wirtschaft geht es gut, wenn …
… weniger auf den kurzfristigen Profit
und mehr auf Nachhaltigkeit Wert gelegt
wird.
Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Life is a journey, not a destination.
Seit 2005 bietet das InterContinental Düsseldorf seinen Gästen eleganten Komfort
und Wohnkultur auf höchstem Niveau. Das
Business- und Lifestyle Hotel befindet sich
auf der weltberühmten Shopping- und Geschäftsmeile Königsallee in unmittelbarer
Nähe der schönsten und berühmtesten Düsseldorfer Sehenswürdigkeiten.
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HERAUSGEBER UND EIGENTÜMER:
Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf,
Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf
Postanschrift:
Postfach 101017, 40001 Düsseldorf
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Telefax: (0211) 3557-401
E-Mail: IHKDUS@duesseldorf.ihk.de
IHK im Internet:
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Zweigstelle Velbert:
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Die mit dem Namen des Verfassers oder seinen Initialen gezeichneten Beiträge geben
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die Ansicht der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf wieder. Nachdruck nur mit
Genehmigung der Redaktion.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion keine Gewähr.
VERLAG, GESAMTHERSTELLUNG UND
ANZEIGENVERWALTUNG:
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Katja Weinheimer, Eduardo Rahmani
Telefon: (0202) 451654
Telefax: (0202) 450086
E-Mail: info@bvg-menzel.de
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vom 1. Januar 2006, ISSN 1438-5740
LAYOUT: Steinle Melches Werbeagentur
GmbH, Düsseldorf
DRUCK: L. N. Schaffrath GmbH & Co. KG
Druckmedien, Geldern
Das „IHK-Magazin“ erscheint einmal im Monat
und kann von den beitragspflichtigen Kammerzugehörigen der IHK Düsseldorf im Rahmen
ihrer Mitgliedschaft ohne besonderes Entgelt
bezogen werden. Nicht-Kammerzugehörige können das Magazin zum aktuellen Abonnementpreis bei der Bergischen Verlagsgesellschaft
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War über Jahrzehnte die Textilindustrie prägend, sind heute be-
sonders die Nahrungsmittelindustrie, die Elektrotechnik und die Metallverarbeitung präsent. Dank der hervorragenden Anbindung an das
Autobahnnetz hat sich die Gemeinde zudem als Standort für Logistiker
etabliert. Und Schwalmtal wächst weiter: rund 4 Hektar Gewerbe- und
Industrieflächen bieten viel Freiraum für die wirtschaftliche Zukunft. Die
Grundstücke werden nach den Wünschen der Interessenten zugeschnitten, Größenordnungen von 10.000 qm bis 25.000 qm sind machbar. Und noch ein dickes Plus der Gemeinde: attraktive Ortskerne
und herrliche Landschaften inmitten des Naturparks Schwalm-Nette
machen Schwalmtal zu einem begehrten Wohnstandort am Niederrhein.
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