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Generationenbad Österreichs Traumbad Wie - HAUSTEC-online

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BADexklusiv
3/2013
AUSGABE OKTOBER
FACHMAGAZIN FÜR ARCHITEKTEN, INNENARCHITEKTEN & BADPROFIS
Top-Thema:
Generationenbad
Gewählt:
Österreichs Traumbad
Gesellschaft:
Wie Megatrends
das Bad beeinflussen
HAUSTEC HEFT 15
P.b.b. GZ 03Z035096 M
Verlagspostamt 1190 Wien
ISSN 1814-1757 EUR 5.–
HAUSTEC Fachmedien
www.haustec.cc
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BADexklusiv
/ Friedrich W. Katz / Erich St. Peischl
Chefredakteur
Verleger
EDITORIAL
INHALT
Bad als Wellness-Region
Keine Frage ein mehrtägiger Aufenthalt in einer wunderschönen Hoteltherme
ist sicher ein Erlebnis, aber das Erlebnis lässt sich auch in den Alltag transferieren. Der deutsche Tag des Bades ergab ein verstärktes Interesse der
Endkonsumenten an diesem Thema.
Man muss dem Leib viel Gutes tun, damit die Seele Lust hat, in ihm zu wohnen. – Diese
Weisheit aus dem 16. Jahrhundert klingt heute aktueller denn je. Der Weg zum ganzheitlichen
Wohlbefinden jedoch hat sich grundlegend verändert. Wurden früher Verzicht und die Abkehr
vom Weltlichen gepredigt, ist jetzt der richtige Mix aus Bewegung, Fitness, Wellness und
gesundem Genuss die Basis für Vitalität und Entspanntheit.
Als Wohlfühlstoff Nummer 1 gilt Wasser – und das in jeder Beziehung: Kühles erfrischt und
macht wach. Warmes beruhigt und hilft bei der Regeneration. Erkenntnisse, die sich die
Hydrotherapie zunutze macht. Um sie zu genießen, muss man mittlerweile nicht einmal mehr
das Haus verlassen. Es ist nichts leichter, als im eigenen Badezimmer die therapeutische
Wirkung der mechanischen sowie temperaturbedingten Reize des Wassers mit unbeschwertem
Spaß und vollkommener Ruhe zu verbinden.
Über den Wasserguß hinaus stehen für das „Private Spa“ eine Vielzahl von Möglichkeiten
offen, von der Dampfdusche, der Infrarotdusche, Sauna, bis zum Whirlpool und Vielem mehr.
Daher gibt es in der nächsten Ausgabe einen großen Schwerpunkt mit Tipps,
Planungsbeispielen und Produktvorstellungen für die „Wellness-Region“ Badezimmer.
Denn wenn die Konsumenten bereit zu Investitionen sind, dann sollten Sie als die Badprofis
Nr. 1 bestens gerüstet sein, meinen
Friedrich W. Katz & Erich St. Peischl
Impressum:
MEDIENINHABER:
HAUSTEC Fachmedien
Zeitschriften und Buchverlag
Erich St. Peischl
A-1190 Wien,
Rodlergasse 24 Top 13
T +43-(0)1-3280000
office@haustec.cc
www.haustec.cc
HERAUSGEBERINNEN:
Irmengard Katz - ich@haustec.cc
Claudia Peischl - cap@haustec.cc
VERLEGER:
Erich St. Peischl
peischl@haustec.cc
ERSCHEINUNGSWEISE: 4 x/anno
£ 4
Megatrends beeinflussen Bäder
£ 6
+++ Ticker +++
£ 8
Unternehmen in Bewegung
£ 10 Marktparnterporträt: Keuco
£ 12 Laufen lud die „Next-Generation“
£ 14 Auf einen Blick
£ 14 Österreichs Traumbad gewählt
£ 16 Gutes Design erleichtert das Leben
£ 18 Top-Thema - Teil 3:
Das Generationenbad lebt
£ 24 Badmöbel mit Kurven
£ 24 Produktneuheiten
n
£ 26 Designansatz schmaler Rand
£ 28 Der Stil für die besten Häuser
£ 30 Erleichterte Teilsanierung
£ 32 Eleganz im Kleinen
£ 32 Prodduktnews
£ 34 Bringt Schwung ins Bad
£ 34 Die Evolution des Badezimmers
/ COVERFOTO: DANSANI/CURVO
ERSCHEINUNGSORT: Wien
VERLAGSPOSTAMT: 1190 Wien
CHEFREDAKTEUR:
Friedrich W. Katz FWK
katz@haustec.cc
REDAKTION
Erich St. Peischl ESP
Irmengard Katz IMK
Katharina Peischl KAP
Patrica Schneider PAS
Geprüfte Auflage: 8.150
Auflagenprüfung 2.Hj. 2012
geprüft am 30.4.2013
siehe Seite 9 & 29
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BADexklusiv
Gesellschaftliche Megatrends:
Einfluß auf Körperbewußtsein
und Hygiene
Der wachsende Wohlstand, der demografische Wandel und eine neue Rollenverteilung in den Familien – das sind
Faktoren, die unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren grundlegend verändern werden. Mit den gesellschaftlichen Umbrüchen wandeln sich auch die Bedürfnisse der Menschen, beispielsweise in puncto Körperpflege.
Welche Anforderungen dadurch in naher und mittlerer Zukunft
an das Badezimmer gestellt werden, zeigt die aktuelle Studie des
Zukunftsinstitut, die von Sanitärtechnik-Spezialist Geberit in Auftrag
gegeben wurde. Im Fokus der Untersuchungen stand die Entwicklung menschlicher Bedürfnisse bei der Körperreinigung in den nächsten fünf bis zehn Jahren.
LOCKERUNG VON TABUS: BAD- UND
TOILETTENKULTUR WIRD VIELFÄLTIGER
Um herauszufinden, welche kulturellen Muster den Gewohnheiten im Umgang mit dem Körper zugrunde liegen, setzt sich die
Studie zunächst mit Tabus der Vergangenheit und der Rolle technischer Innovationen im Bereich der Hygiene auseinander. Ein Blick
auf das Beispiel der Geschichte des Toilettenpapiers macht deutlich, dass Innovation allein die Gewohnheiten der Menschen nicht
ändert. Auch die soziokulturellen Bedingungen müssen stimmen,
damit sich eine neue Technik, und sei es nur die Rolle Klopapier,
durchsetzen kann. So war es selbst 30 Jahre nach der Erfindung des
Toilettenpapiers (1928 durch die Firma Hakle) noch schwierig, eine
Rolle zu kaufen und zu verkaufen, weil bereits die Frage nach dem
Hygieneartikel im Geschäft als unschicklich galt. Andersherum
betrachtet hat es eine Innovation leicht von den Menschen angenommen zu werden, wenn die Zeit reif dafür ist, wenn sie also den
aktuellen Bedürfnissen entspricht und ihre Einführung nicht durch
Tabus behindert wird. Die Studie zeigt deutlich, dass Tabus überwunden werden können. Gerade die Tabuisierung von Hygiene und
Sexualität – beides geht, so weist die historische Betrachtung nach,
Hand in Hand – wird in der heutigen Gesellschaft immer weiter
aufgehoben, was in eine freizügigere, vielfältigere und individuellere
Bad- und Toilettenkultur mündet.
NEUE BEDÜRFNISSE DER MENSCHEN ÄNDERN
DIE ANFORDERUNGEN AN BAD UND WC
Nach der historischen Betrachtung der Hygienegewohnheiten
widmet sich die Studie den aktuellen gesellschaftlichen Strömungen,
die einen Einfluss auf die Hygienekultur ausüben. Dabei spielen die
Megatrends Female Shift, Gesundheit und Silver Society eine zentrale Rolle.
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Kluge Alltagshelfer im Familienbad gefragt: Innovative Technik soll Stress und
Hektik im Alltag mindern helfen. Ein doppelter Waschplatz mit mobiler Sitzoder Stehgelegenheit und ein intuitiv bedienbares Dusch-WC erfreuen durch ihre
Raffinesse und bieten Mama, Papa und auch Kindern Hilfestellung bei der
Körperpflege.
Female Shift – steht für das wachsende Streben der Frauen
nach beruflicher Autonomie. Infolge dessen funktioniert die traditionelle Rollenverteilung in der Familie nicht mehr und muss neu
organisiert werden. Der Rückzug der Frauen aus der Familie geht
mit einer stärkeren Einbeziehung der Männer in die Kindererziehung und -pflege einher. Indem die Väter ihre Sprösslinge zunehmend bei der Körperhygiene unterstützen, verbringen sie mehr
Zeit im Badezimmer. Entsprechend werden sie künftig mehr
Einfluss auf die Ausstattung von Bad und Toilette nehmen als bisher. Und da Männer, davon geht die Studie aus, Spaß an Technik
BADexklusiv
als gesund. Als Wohlfühl- und Entspannungsort kann das Badezimmer künftig noch stärker zur Regeneration von Körper und Geist
beitragen.
Bereits heute ist für 80 Prozent der Umfrageteilnehmer der
Studie die Körperhygiene ein elementarer Bestandteil ihrer Gesundheit. 70 Prozent der Befragten sagen sogar, dass Körperhygiene Spaß machen muss. Und da Spaß zur seelisch-geistigen Entspannung beiträgt, trägt er auch direkt zur ganzheitlichen Gesunderhaltung bei. Für das Badezimmer der Zukunft bedeutet das: Die
Grenzen zwischen Fun und Funktion lösen sich zunehmend auf. Die
Akzeptanz für Innovationen im Badezimmer steigt, je stärker
Wohlfühl- und Vergnügungsaspekte in die Gesundheitspflege einfließen.
Gesundheitspflege mit Wohlfühl- und Vergnügungsaspekten: Im Megatrend der
Gesunderhaltung fließen Fun und Funktion zusammen. Berührungslose
Armaturen und ein Komfort-WC mit Duschfunktion verbinden hohe Ansprüche
an Sauberkeit und Wohlgefühl mit der Freude an innovativer Technik.
Dass die Mehrheit der Menschen heute bereits offen für Innovationen im Bad ist, zeigt die Umfrage des Zukunftsinstituts. 63
Prozent der Befragten gaben an für Neuerungen im Bad aufgeschlossen zu sein. Ein Drittel legt sogar großen Wert auf innovative
Technik. Das gilt besonders für die einkommensstärkste Gruppe
mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 4000 Euro und mehr (47
Prozent der Befragten).
und Gadgets haben, könnte dieser gesellschaftliche Megatrend den
Einzug technischer Innovationen in Bad und Toilette fördern.
>> Fortsetzung Seite 6
Für mehr Technik im Bad könnte ein weiterer Aspekt von
Female Shift sprechen: Durch die steigende Komplexität des Alltags
nehmen Zeitdruck und Stress in den Familien zu. Entsprechend
rücken technische Helfer wie Staubsaug- oder Rasenmähroboter in
den Fokus, die den Stress mindern. Das Bedürfnis nach zeitsparenden Lösungen könnte ebenso technischen Innovationen im Bad zu
einem schnellen Durchbruch verhelfen.
Die Studie: Die „Körperbewusstsein und Hygiene im Wandel“
wurde 2012/13 im Auftrag des Sanitärtechnik-Spezialisten Geberit
vom Zukunftsinstitut, Kelkheim, erarbeitet. Grundlagen der Arbeit
sind eine Trendanalyse auf Basis aktueller Daten verschiedener
Forschungsinstitute und eine repräsentative Onlineumfrage von
1.020 Personen, die im Januar 2013 durchgeführt wurde. Zusätzlich
wurden Quellen und Artikel ausgewählter Print- und Online-Medien
analysiert. Zusätzlich stand allen Mitarbeitern und Autoren ein
Dusch-WC zu Testzwecken zur Verfügung.
Die Neuorganisation der Familie durch die zunehmende
Berufstätigkeit der Mütter bringt außerdem eine Umdefinition von
Privatsphäre mit sich. Da die Familienmitglieder immer weniger
Zeit miteinander verbringen, gewinnt das Badezimmer als Ort familiärer Kommunikation an Bedeutung. Das Bad ist dann weniger
Rückzugsort, sondern mehr Treffpunkt der Familie. Hier könnten
neue Rituale der Gemeinsamkeit geschaffen werden. Das hätte zur
Folge, dass sich die Tabus bei der Hygiene (und Sexualität) stetig
weiter auflösen.
Über das Zukunftsinstitut: Das Zukunftsinstitut wurde 1998
von Matthias Horx gegründet und hat die Trend- und
Zukunftsforschung in Deutschland von Anfang an maßgeblich
geprägt. Heute gilt das Institut als eine der einflussreichsten
Denkfabriken der europäischen Trend- und Zukunftsforschung. In
seinen Studien und Projekten setzt sich das Zukunftsinstitut mit der
Frage auseinander, welche Veränderungen – welche Trends und
Megatrends – die Gegenwart prägen und welche Rückschlüsse sich
daraus für die Zukunft von Gesellschaft, Unternehmen und Kultur
schließen lassen.
Gesundheit – als Megatrend meint heute viel mehr als
die bloße Vermeidung von Krankheit. Vor dem Hintergrund steigenden Wohlstands und einer alternden Gesellschaft rückt die
Gesunderhaltung ins Zentrum der kollektiven Aufmerksamkeit und
wird sogar zum nationalen Interesse. Um ihre Sozialsysteme und
ihre Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten zu können, braucht die
Gesellschaft Menschen, die gesund bleiben, um bis ins höhere Alter
arbeitsfähig zu sein. Zugleich ist die Gesunderhaltung von steigendem privaten Interesse: Wer gesund ist, hat mehr Möglichkeiten,
um seine ganz individuellen Lebensentwürfe umzusetzen.
Körper und Geist werden stärker verquickt, die seelisch-geistige
Gesundheit wird wichtiger. Wer sich glücklich fühlt, versteht sich
Über Andreas Steinle: Andreas Steinle ist Zukunftsexperte für
Konsumententrends, New Marketing und Medien sowie
Innovationskultur. Der Geschäftsführer, Autor und Vortragsredner
berät nationale und internationale Kunden in Strategie- und
Innovationsprozessen. Er verfolgt das Ziel, Trends konkret nutzbar
zu machen, um neue Märkte zu erschließen und innovative
Marketingstrategien zu entwickeln.
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BADexklusiv
PROJEKTE &
OBJEKTE
Megatrend Silver Society: Im Jahr 2020 werden Männer
eine durchschnittliche Lebenserwartung von 84 Jahren und Frauen
von 87 Jahren haben. 60-Jährige haben heute noch einen Großteil
ihres Lebens vor sich. Die „jungen Alten“ planen und leben bewusst
und ganz individuell. Das wirkt sich auf den Wohnraum und speziell
auf das Badezimmer aus. Das Bad entwickelt sich zum Jungbrunnen
der Silver Ager. Im Fokus stehen Produkte, die Jugendlichkeit vermitteln, indem sie innovativ sind, optisch gut aussehen und für den
Lifestyle ihrer Zeit stehen.
Und zugleich wird die Pflege des eigenen Körpers immer wichtiger. 70 Prozent der befragten über 55-Jährigen gaben an, dass
Körperpflege für sie eine wichtige Voraussetzung sei, um sich wohlzufühlen. 44 Prozent sagen, sie würden sehr viel für einen schönen
Körper tun.
Hygiene, Wohlbefinden und Sexualität kann beispielsweise eine
Innovation wie das Dusch-WC stark an Bedeutung gewinnen.
Bei aller Jungerhaltung ist den Silver Agern jedoch auch bewusst, dass sie mit körperlichen Einschränkungen rechnen müssen. Ziel
ist es, ihre Eigenständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. 89
Prozent stimmten der Aussage zu „Mir ist es wichtig, dass ich mich
auch im Alter noch ohne Einschränkungen um meine Körperpflege
kümmern kann.“ Eine eingeschränkte Beweglichkeit macht sich
besonders bei der Körperpflege bemerkbar. Daher haben Neuerungen im Bad, die der Erhaltung der Eigenständigkeit dienen, eine
hohe Akzeptanz.
INVESTITIONEN IN BAD
UND TOILETTE NEHMEN ZU
Die Studie des Zukunftsinstituts macht deutlich, dass die Anforderungen an Badezimmer und Toilette künftig wachsen werden. Im
gleichen Maße, in dem sich Körperbewusstsein und Hygienebedürfnisse wandeln, erfährt das Bad als Wohn- und Entspannungsraum eine immense Aufwertung. Ein Großteil der Befragten nutzt
das Bad heute bereits zu weit mehr als nur zum Waschen und
Baden: 70 Prozent wollen sich hier entspannen. 53 Prozent gaben
an, im Bad zu lesen, Radio oder Musik zu hören. 26 Prozent telefonieren im Bad und 24 Prozent haben hier Sex.
Dieser Bedeutungswandel des Bades führt zu höheren Investitionen in seine Ausgestaltung als bisher. Die Akzeptanz für technische Innovationen, die der Gesunderhaltung und Entspannung dienen, steigt. Körperpflege soll nicht nur der Hygiene dienen, sondern Spaß bereiten – denn Spaß macht glücklich und wer glücklich
ist, fühlt sich gesund. ><
Ticker
Das Badezimmer als Jungbrunnen der Silver Ager: Optisch anspruchsvolle und
innovative Produkte stehen im Fokus. Die bodenebene Wellness-Dusche und ein
schicker Whirlpool bieten Komfort, vermitteln Jugendlichkeit und stehen zugleich
für einen modernen Lebensstil.
Zum Selbstverständnis dieser Generation gehört die Teilnahme
an einem Marathon ebenso dazu wie Sex. Die Überzeugung, dass
Körperhygiene eine der wichtigsten Voraussetzungen für guten Sex
ist, trifft in der Gruppe der 55-Jährigen mit 80 Prozent auf die breiteste Zustimmung. In der jüngsten Altersgruppe, der 16- bis 24Jährigen sagen das immerhin schon 69 Prozent. Im Kontext von
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+++ Am 19. und 20.September 2013 feierte die Mepa Pauli und
Menden GmbH an ihrem Firmensitz in Rheinbreitbach ihr 50-jähriges
Bestehen. +++ Vom 22. bis 25. Oktober 2013 präsentieren auf der
internationalen Fachmesse für Sauna, Pool und Ambiente Aquanale/FSB
in Köln rund 300 Aussteller aus 26 Ländern alles rund um die Themen
Schwimmbad und Wellness. +++ Der österreichische und der französische Hersteller von Warmwasserbereitern werden zusammenarbeiten. Basis ist die Übernahme einer 40%-igen Minderheitsbeteiligung an
Austria Email durch Groupe Atlantic. +++ Damit der Einbau leichter
von der Hand geht bietet Bette praxisorientierte Seminare rund um
bodengleiche Duschsysteme. Anwendungstechnikspezialist Thomas
Klöwer gibt im Delbrücker Baulabor Tipps und Anregungen für Planung
und Montage. +++ Laufen bietet ein neues Handbuch in Form einer
kompakten Zusammenfassung aller relevanten Planungsgrundlagen für
sanitäre Bereiche. +++
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BADexklusiv
PROJEKTE &
OBJEKTE
Megamerger:
Weltgrößter Sanitäranbieter
entsteht
GROHE geht strategische Partnerschaft ein: LIXIL
übernimmt qualifizierte Mehrheit an der GROHE
Gruppe.
Die GROHE Gruppe, einer der weltweit führenden Anbieter
von Sanitärarmaturen und -systemen, hat mit der LIXIL
Corporation und der Development Bank of Japan (DBJ) eine
Vereinbarung uber die Veräußerung der durch TPG und DLJ
Merchant Banking Partners gehaltenen Beteiligung in Höhe von
87,5 Prozent getroffen. Die Transaktion ist die größte jemals
getätigte Investition eines japanischen Unternehmens in
Deutschland. Beide
Unternehmen kommen
im Sanitärgeschäft
zusammen auf einen
Jahresumsatz von mehr
als EUR 4 Milliarden.
Damit entsteht das
größte Unternehmen
der Branche.
GROHE bleibt ein
unabhängiges Unternehmen und setzt
Grohe-CEO David J. Haines und LIXIL Group CEO Yoshiaki zusammen mit Joyou
Fujimori besiegeln den Deal noch per Handschlag. seine Pläne für langfristiges, nachhaltiges und
profitables Wachstum
weiterhin konsequent
um. Mit der Unterstützung von LIXIL wird GROHE eine wichtige
Rolle bei der weiteren Konsolidierung der noch sehr fragmentierten
Sanitärindustrie spielen.
David J. Haines bleibt CEO von GROHE und hat einen neuen
Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren unterschrieben. LIXIL
und die Development Bank of Japan werden im Verwaltungsrat der
Holding-Gesellschaft der GROHE Group S.à.r.l. in Luxemburg vertreten sein.
„LIXIL ist für GROHE und Joyou der perfekte Partner“, sagt
David Haines. „Das Unternehmen hat eine hervorragende Erfolgsbilanz und ist derzeit weltweit führend in der Baustoffindustrie
sowie im Bereich der Wohngebäudeausstattung. Als wachstumsorientiertes Unternehmen war LIXIL schon immer ein Wunschkandidat für die weitere Umsetzung unserer Wachstumsstrategie – insbesondere in Schwellenländern.
Gerade für Joyou wird diese neue Partnerschaft besonders viele
Vorteile bringen. Unsere Möglichkeiten, die Marke in Asia Pacific
weiter zu entwickeln und zu stärken, werden dadurch deutlich verbessert.
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„Wir sind stolz darauf, dass wir in den vergangenen zehn Jahren
zu der außerordentlichen Entwicklung von GROHE zu einem weltweiten Marktführer beigetragen haben“, sagt Stephen Peel, Managing Partner bei TPG. „GROHE und sein Management werden mit
LIXIL Corporation eine ausgezeichnete Partnerschaft eingehen.“
Colin Taylor, Managing Director und Partner bei DLJ Merchant
Banking Partners: „Nachdem wir GROHE und sein exzellentes
Management nun fast zehn Jahre bei seiner internationalen Expansion unterstützen durften, freuen wir uns sehr, dass die Unternehmensstrategie von GROHE auch zukünftig fortgesetzt wird.
Zusammen mit der LIXIL Corporation wird GROHE zum weltweiten Marktführer in der Sanitärindustrie.“
„GROHE ist eine der bekanntesten Marken im globalen
Sanitärmarkt“, sagt LIXIL Group CEO Yoshiaki Fujimori. „Über seinen hohen Qualitätsstandard hinaus ist GROHE international für
sein einzigartiges Produktdesign und seine Innovationen hoch anerkannt. Wir haben großen Respekt vor den Leistungen von David
Haines und seinem Management-Team. Die Integration von
GROHE in die LIXIL-Gruppe ermöglicht es uns, eine führende
Plattform in der globalen Sanitärindustrie zu schaffen. Gleichzeitig
werden wir unser Vertriebsnetzwerk in Asien stärken.“ ><
Oras kauft Hansa
Die IK2007-Fonds von IK Investment Partners („IK“) haben
sich zum Verkauf der Hansa Metallwerke AG („Hansa“), eines
führenden deutschen Herstellers von Sanitärarmaturen, an
den nordeuropäischen Branchenführer Oras Group bereit
erklärt. Der Abschluss der Transaktion wird für Ende
September 2013 erwartet.
Hansa hat im Markensegment für Badezimmer- und
Küchenarmaturen in Deutschland und Österreich eine führende Position und ist bekannt für hochwertige, umweltfreundliche und innovative Produkte. In den knapp drei Jahren seit
der Übernahme durch IK expandierte Hansa unter der
Leitung von Management und IK international und verbesserte
die eigene Wettbewerbsposition durch Konzentration auf
Kernkompetenzen, Neustrukturierung des Produktsortiments
und die Optimierung von Fertigungs- und Materialkosten.
Oras, laut Eigenangabe Marktführer in Nordeuropa, entwickelt, produziert und vermarktet benutzerfreundliche wasser- und energiesparende Sanitärarmaturen. Bereits in den
1990er Jahren brachte die Firma die ersten berührungslosen
elektronischen Armaturen auf den europäischen Sanitär- und
Klimaanlagenmarkt, und sie ist weiterhin führend in der
Entwicklung intelligenter Armaturen.
Durch den Zusammenschluss von Hansa zu Oras entsteht die
neue Oras Group (konsolidierter Umsatz EUR 260 Mio.), ein
europaweit führender Konzern mit beachtlichem internationalen Expansionspotential. Beide Marken, Oras und Hansa,
werden nach der Transaktion weitergeführt. ><
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BADexklusiv
PROJEKTE &
OBJEKTE
Marktpartnerporträt:
60 Jahre KEUCO –
Die Marke fürs Bad
Familienunternehmen mit langer Tradition entwickelte
sich zum renommierten Markenhersteller
Der Sanitärhersteller mit Hauptsitz im westfälischen Hemer, ist
am 1. April 60 Jahre geworden. Das mittelständische Familienunternehmen wird bereits in der dritten Generation erfolgreich geführt.
Am 1. April 1953 wurde KEUCO von Hermann Bönner und
Paul Keune zusammen mit den Geldgebern Eduard Baron de
Becker-Remy und Josef Himrich (im Bild oben von links nach
rechts) gegründet – damals unter dem Namen „PAUL KEUNE +
Co. K.-G.“. Wer hätte damals gedacht, dass sich der Kleinbetrieb
für Beschläge in 60 Jahren zum internationalen Komplettanbieter
Ein Grund zu feiern: Am 13. Juli veranstaltete KEUCO anlässlich des
60. Firmenjubiläums ein Familien-Sommerfest am Standort Hemer für
alle KEUCO-Mitarbeiter mit Angehörigen und Freunden des Hauses.
Circa 1.500 Gäste nutzten das Familien-Sommerfest bei KEUCO, um
einen Rundgang durch den Betrieb, das Logistikzentrum und die
Ausstellung in Hemer zu machen. „Besonders interessant finde ich,
dass an diesem Tag in den wesentlichen Betriebsbereichen auch produziert wird“, stellte einer der Gäste fest. „So kann man auch mal
hinter die Kulissen sehen und sich ein umfangreiches Bilder der
Produktionsprozesse und Arbeitsabläufe machen.“ Musikalische
Unterhaltung, Kinderanimation und Gaumenfreuden standen ebenfalls
auf dem Programm. „Das letzte Familien-Sommerfest in Hemer fand
2001 statt“, so die Organisatoren des Festes Barbara Rohe und
Dietmar Nowodworski.
„Seitdem hat sich viel verändert. Die Mitarbeiter
haben sich daher auf diesen
Tag sehr gefreut, um ihren
Familien voller Stolz „ihr
Unternehmen“ zeigen zu
können“.
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Serie Elegance in den 70ern .....
für Badausstattungen entwickeln würde. Heute ist KEUCO als
deutscher Markenhersteller weltweit etabliert und hat sich als designorientierter Hersteller von Badeinrichtungen international einen
Namen gemacht.
Geleitet wird das Unternehmen von Engelbert Himrich, Geschäftsführender Gesellschafter in der dritten Generation, zusammen mit dem Geschäftsführer Hartmut Dalheimer. Die Hauptgesellschafter sind alle Familienmitglieder der Unternehmensgründer.
Begonnen hat die Erfolgsstory in Hemer nur wenige hundert
Meter vom heutigen Firmensitz entfernt. „Steigende Verkaufszahlen
und stetiges Wachstum bedingten 1961 den Bau der ersten eigenen
Halle am heutigen Standort in der Oesestraße“, weiß der Geschäftsführende Gesellschafter Engelbert Himrich zu berichten. „In
den ´goldenen´ 70ern
mussten die Fabrik- und
Bürogebäude laufend
erweitert werden. Die
letzte große Baumaßnahme erfolgte 1995 mit der
Errichtung des bis heute
modernsten Warenverteilzentrums der Sanitärbranche für rund 13
Engelbert Himricht und Hartmut Dalheimer.
Millionen Euro.“
Seit der Gründung vor 60 Jahren hat KEUCO seine Produktpalette kontinuierlich erweitert. Firmenzukäufe spielten hierfür eine
wesentliche Rolle: 1987 übernahm KEUCO den größten Wettbewerber Turk und Bolte aus Iserlohn, ein Unternehmen mit 100jähriger Tradition. 1995 folgte die Übernahme des Spiegelschrankherstellers Twick und Lehrke aus dem ostwestfälischen Gütersloh.
Seit 2002 werden am Standort Hemer Armaturen produziert. 2008
hat KEUCO den Zulieferer Ludewig mit einem Möbelwerk und
einem Glaswerk in Bünde übernommen. Dort werden auch die
Badmöbel produziert.
Mit der bekannten Serie ELEGANCE hat KEUCO Bad-Geschichte geschrieben. Als erfolgreichste Accessoires Collection der
Welt ist ihre Beliebtheit über Jahrzehnte hinweg unübertroffen. Seit
ihrer Einführung im Jahr 1967 entwickelte sie sich mit ca. 45
Millionen verkauften Artikeln zur meistverkauften Badserie aller
Zeiten. Vom ursprünglichen Spezialisten und Marktführer für hochwertige Accessoires präsentiert sich KEUCO heute als Komplettanbieter von Badeinrichtungen mit vier eigenen Werken in Hemer,
Gütersloh und Bünde.
BADexklusiv
Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, Kreuzfahrtschiffe, Flughäfen, Kliniken
und Stadien. Mit über 800 Mitarbeitern konnte das Unternehmen
im letzten Jahr über 135 Millionen Euro Umsatz erzielen. Erklärtes
Unternehmensziel für die Zukunft: Mit dem hohen Anspruch an
Innovation, Design und Qualität weiterhin herausragende Produkte
für das Bad zu entwickeln, produzieren und vermarkten. ><
.... Badkollektion der Serie 11 heute.
Geschäftsführer Hartmut Dalheimer erläuterte: „In Hemer verarbeiten wir hauptsächlich Messing und Zinkdruckguss und in unserer modernen Galvanik entstehen die perfekten Chromoberflächen
der Armaturen und Accessoires. In Gütersloh werden aus Aluminium und Spiegeln hochwertige Spiegelschränke hergestellt und
in Bünde haben wir die Kompetenz für Badmöbel und
Glasverarbeitung. Dank dieser Bandbreite in der Produktion umfasst unser Sortiment inzwischen über 6.000 verschiedene Produkte
aus den Bereichen Armaturen, Accessoires, Licht und Spiegel,
Spiegelschränke, Waschtische und Badmöbel.“
KEUCO exportiert weltweit vom Produktionsstandort
Deutschland aus und ist mit Landesvertretungen und zum Teil mit
eigenen Landesniederlassungen auf dem internationalen Markt präsent. Dementsprechend lang ist die Referenzliste renommierter
Luftaufnahme des Produktionsstandortes Hemer und das kürzlich eröffnete
Warenverteilzentrum. (Alle Fotos: Keuco)
Das TOP-Lieferservice-Paket von HOLTER beinhaltet viele Leistungen, die Installateuren ihren Arbeitsalltag wesentlich erleichtern:
• Bestellung täglich bis 18.00 Uhr
• Direktzugriff auf 30.000 Artikel im Zentrallager
• Zustellung täglich bis 8.00 Uhr und kommissionsweise Aufteilung der Warenlieferung
Profitieren auch Sie von diesem umfassenden Servicepaket!
BADexklusiv
PROJEKTE &
OBJEKTE
Keramik-Giesstag:
Mitarbeiter mit der
"Next-Generation"
LAUFEN Austria hat sich für seine Mitarbeiter zum
Sommerbeginn etwas Besonderes ausgedacht: LAUFEN
öffnete die Türen seines Keramikwerks in Wilhelmsburg, damit die Mitarbeiter ihren Kindern zeigen konnten, wo sie Tag für Tag arbeiten.
fertigten Werkstücke bleiben den Kindern dann nach dem Brennen
als Erinnerung an einen unvergesslichen Tag.
TRADITIONELLES UNTERNEHMEN –
TRADITIONELLER WERKSTOFF
Fotos: Laufen/Josef Bollwein
Im Laufe der Werksführung erfuhren die Mitarbeiter und Kinder
viel Interessantes zum Unternehmen, seiner Geschichte sowie den
technischen Fertigkeiten der LAUFEN Standorte in Wilhelmsburg
(NÖ) und Gmunden (OÖ): LAUFEN wurde bereits 1795 in Wilhelmsburg gegründet und kann somit auf eine über 200-jährige
Erfahrung mit dem Werkstoff Keramik zurückblicken.
„Das Unternehmen Laufen ist untrennbar mit dem traditionsreichen Werkstoff Keramik verbunden – dieser bildet auch das „Herz“
des Unternehmens. Unsere Mitarbeiter verarbeiten den Werkstoff
dann zu formvollendetem österreichischen Handwerk. Sie sind
wahre Meister in der Verarbeitung von Keramik und setzen Tag für
Tag die anspruchsvollsten Designs der Marke LAUFEN perfekt
um“, sagt Mag. Markus Haberfellner, Marketing & Sales Manager
bei LAUFEN.
Gemeinsam wurde die Welt der Keramik hautnah erlebt. In
einer kindgerechten Führung auf den Spuren der Keramik erfuhren
die Kinder Spannendes über den 2.000 Jahre alten Werkstoff und
verfolgten seine Verarbeitung vom natürlichen Rohstoff bis zum fertigen Produkt: von der Aufbereitung des Materials, dem Guss in
Formen sowie der Trocknung und Glasur bis hin zum Brennen der
Stücke im 1.245 Grad Celsius heißen Ofen. Nach der Werksführung
konnten die Kinder ihr eigenes handwerkliches Geschick testen.
Denn als Höhepunkt des
Tages durfte jedes Kind
unter fachkundiger
Anleitung sein eigenes
individuelles Mini-WC
aus Keramik gießen.
Dabei wurde nach der
traditionellen Technik
des Handgießens gearbeitet. „Das war ganz
schön schwer, aber sehr
cool“, strahlte der achtjährige Matthias im
Nachhinein. Die handge-
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12
LAUFEN inszenierte bei dieser Veranstaltung die regelmäßig
stattfindenden „Gießtage“ für Besucher des Werks speziell für seine
Mitarbeiter mit Kindern. ><
EINE REVOLUTION
IM KERAMIK-DESIGN.
SaphirKeramik™ ermöglicht eine neue Formensprache mit präzisen,
dünnwandigen Konturen und engen Radien: Ein high-tech Material
als Basis neuen Designs.
BADexklusiv
PROJEKTE &
OBJEKTE
Auf einen Blick
30 Jahre Comfort –
30 Jahre mehr Komfort!
Die österreichische Marke für Sanitär &
Heizung feiert Geburtstag! Vor 30 Jahren war
die Welt noch ganz anders. Das erste Mobiltelefon kam
auf den Markt, die SPÖ regierte das Land und Österreich tanzte zu 99 Luftballons von Nena. Und die
Erfolgsgeschichte von Comfort begann. Die einfache
Erfolgsregel: Mit Qualität und Design dem Kunden
mehr COMFORT bieten.
Hochwertige Produkte und ein Vertriebsweg, der
ausschließlich über den konzessionierten Installateur
abgewickelt wird, sind die Grundpfeiler des Comfort
Sortiments. So konnte sich die Österreichische Marke über
Jahrzehnte behaupten und zählt heute
zu den beliebtesten
Marken bei Badprofis. Darüber hinaus kombiniert COMFORT ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis mit zeitgemäßem Design.
Individuelle Lösungen werden durch die über 2.000 verschiedenen
Artikel in vier Serien ermöglicht: Top Edition, Collection, Classic & Star.
Individuelle Kundenwünsche gehen so punktgenau in Erfüllung.
Gefeiert wird das ganze Jahr 2013 mit vielen Aktivitäten und wer
2013 auf Comfort setzt, kann von noch mehr tollen Aktionen profitieren! ><
Das Traumbad "Paris“, eine elegante Kombination aus modernem Design, warmen Farben und edlen Sanitärelementen aus der vielfach preisgekrönten
Monolith-Serie von Geberit wurde mit großem Abstand zum Traumbad Österreichs gewählt.
Österreichs Traumbad:
Klares
Wahlergebnis
Kataloge voller Innovationen
Mit der Aufforderung „Enjoy Japanese bath culture“ lädt der
japanische Komplettbadanbieter TOTO ein, die ästhetischen
und variantenreichen Badmöbel-Serien und Produkte in den
beiden neuen Katalogen zu entdecken.
Die besonderen Highlights des Katalogs „COLLECTIONS
2013/2014“ sind die innovativen Neuheiten, die durch Design
und Technologie überzeugen: SG Square Geometry – die
neue Badserie, die neue WASHLET-Generation mit den
erweiterten Funktionen und ein modulares Hand- und
Kopfbrausensystem mit verschiedenen Strahlarten.
Im Katalog „SOLUTIONS FOR PROFESSIONALS 2013/2014“
erhalten Architekten, Planer und Installateure einen umfassenden Überblick über die verschiedenen TOTO-Produkte
sowie deren Einsatzmöglichkeiten. ><
BADexklusiv-Tipp: Die Kataloge können bei TOTO
bestellt oder über folgenden Link herunter geladen werden:
http://de.toto.com/service/kataloge/
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Nach Auszählung der mehr als 5.000 abgegebenen
Stimmen zur Geberit Badezimmerwahl 2013
steht das Ergebnis fest.
Das Badezimmer "Paris“, eine elegante Kombination aus
modernem Design, warmen Farben und edlen Sanitärelementen
aus der vielfach preisgekrönten Monolith-Serie von Geberit wurde
mit großem Abstand zum Traumbad Österreichs gewählt.
Nach Wahlschluss wurde unter allen Teilnehmern ein
Monolith-Traumbad inklusive professioneller Installation, im
Gesamtwert von 10.000 Euro erlost. Die glückliche Gewinnerin ist
Melanie Wank aus Klagenfurt.
Vom 15. Februar bis 29. März 2013 stellte Geberit, europäischer Marktführer in der Sanitärtechnik, die acht schönsten
Monolith-Bäder zur Wahl. Wichtigstes Element der Kampagne war
die Webseite www.geberit.at/traumbad. Auch in Print-Anzeigen
mit QR-Code, in Banner-Ads und in den sozialen Medien wurde
BADexklusiv
echtes Traumbad“, kommentiert Clemens Rapp das
Wahlergebnis.
TRAUMBAD IM WERT
VON 10.000 EURO
GEHT NACH
KÄRNTEN
Nicht nur für Geberit, sondern auch für eine Teilnehmerin
im Speziellen war die BadeDie Gewinnerin Melanie Wank aus Klagenfurt und Martin Blümel (Geberit). Das betreffende Badezimmer im aktuellen Zustand zimmerwahl ein Grund zur
vor dem Umbau konnte die Runderneuerung gut gebrauchen und dementsprechend groß war die Freude bei der Gewinnerin.
Freude. Die Klagenfurterin
Melanie Wank wurde unter
allen abgegebenen Stimmen als
Gewinnerin ermittelt und nennt nun bald ihr persönliches Monolithzur Wahl aufgerufen "Es freut mich, dass wir so viele Menschen
Traumbad inklusive professioneller Installation im Wert von 10.000
erreicht haben und mehr als 5.000 Votings eingegangen sind“,
betont Clemens Rapp, Geschäftsführer von Geberit Österreich. Die Euro ihr Eigen. "Ich war nur zufällig auf der Geberit Homepage,
weil ich für meinen Vater etwas gesucht habe. Dort habe ich den
Vielfalt der Wahlvorschläge bestätigt, dass sich die MonolithAufruf zur Badezimmerwahl gesehen und sofort mitgevotet. Ich
Sanitärelemente in unterschiedlichste Interieurs optimal einfügen,
habe schon öfter etwas gewonnen, aber dieser Hauptpreis ist
egal ob der Look eher klassisch elegant oder designorientiert ist.
natürlich etwas ganz Besonderes. Super, dass ich so ein Glück
"Dass sich schlussendlich das Modell "Paris“ durchgesetzt hat,
habe“, freut sich die Gewinnerin. ><<
kommt für mich nicht gänzlich überraschend, schließlich ist es ein
BADexklusiv
PROJEKTE &
OBJEKTE
STABIL UND DICHT
Ein besonders schönes Ergebnis dieser Entwicklungsphilosophie
ist die neue HIGHLINE+ Schiebetür, die im Frühjahr 2013 auf den
Markt kam. Schiebetüren sind bei Badeinrichtern sehr beliebt, weil
sie wenig Platz brauchen. Bei den meisten Modellen hängen die
Türelemente am oberen Profil der Duschwände. Die neue HIGHLINE+ dreht das Prinzip der hängenden Glaselemente einfach um
und führt die Türen am Boden. Eine im Grund einfache Idee, die
viele Vorteile mit sich bringt: Glasschiebetüren sind schwer. Wenn
diese Gewichte von Aufhängungen getragen werden, muss deren
Konstruktion entsprechend stabil und damit stark ausgeführt werden. Bei der HIGHLINE+ Schiebetür ruht das Gewicht auf kugelgelagerten Rollen, die über eine Führungsschiene am Boden gleiten.
So ist es möglich, die Konstruktion der Profile sehr schmal und
damit elegant auszuführen.
Die Bodenführung der Glaselemente hat auch außergewöhnliche
Stabilität und Laufruhe zur Folge. Die Führungsschiene selbst ist nur
sechs Millimeter hoch: hoch genug, um Schutz vor austretendem
Wasser zu bieten, und gleichzeitig niedrig genug, um die Kriterien
der Barrierefreiheit zu erfüllen. Für Menschen, die hohen Wert auf
den Spritzschutz ihrer Dusche legen, hat Artweger das VARIO
Dichtsystem entwickelt. Eine spezielle Schwallleiste kann bei Bedarf
auf die Führungsschiene aufgesetzt werden. Die so entstehende
Begrenzung mit einer Gesamthöhe von zwölf Millimetern ist so
niedrig, dass sie beim Betreten oder Verlassen der Dusche nicht
stört, und trotzdem hält sie den Boden vor der Dusche sicher
trocken.
Vom Ansatz zum Resultat:
Gutes Design
macht das Leben
leichter
FÜR MEHR BEWEGUNGSFREIHEIT
Viel Energie steckt man beim Bad Ischler
Traditionsunternehmen in die Entwickung neuer
Premium-Produkte, geht dabei jedoch immer
nach den selben Grundsätzen vor.
Wenn sich die Entwickler von Artweger mit neuen Produkten
befassen, orientieren sie sich immer an fünf Kriterien. Erstens: Das
neue Modell muss einfach zu benutzen sein und das Leben der
Menschen einfacher machen. Zweitens muss es Raum schaffen,
denn Badezimmer sind im Allgemeinen eher klein bemessen.
Drittens muss es den Komfort erhöhen, viertens hochwertig und
langlebig sein. Last but not least, das fünfte Kriterium: Artweger
Produkte präsentieren sich in zeitgemäßem Design und konzentrieren sich auf das Wesentliche.
Gelebte Grundsätze, da man bei Artweger alles im eigenen Haus,
im Team und unter Einbeziehung von externen Fachleuten en´
3|13
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Durch die Bodenführung der HIGHLINE+ kann die Schiebetür an allen vier Ecken
der Dusche geführt
werden, was Stabilität
und Laufruhe nochmals
verbessert. Dadurch
können auch besonders
breite Türelemente eingesetzt werden.
Die HIGHLINE+ Schiebetür ist also eine perfekte Kombination
aus Qualität, optimaler Dichtheit und der filigranen Eleganz gläserner Leichtigkeit und Transparenz. Unterstützt wird dieser Eindruck
durch die besonderen Griffe und Beschläge der HIGHLINE+ Schiebetür. Sie vermitteln den Eindruck, als würden sie über dem Glas
schweben. Aber das ist natürlich nur eine optische Täuschung, die
durch einen einzigartigen Materialmix und die herausragende
Klebtechnik von Artweger erzielt wird.
Beschläge und Griffe wirken von der Seite betrachtet wie Glas,
fühlen sich aber warm an und sind daher angenehmer zu berühren.
Erhältlich sind sie in den Farben Weiß und Chrom. ><
BADexklusiv
Foto: Alois Heiler
PROJEKTE &
OBJEKTE
Top-Thema - Teil 3:
Das Generationenbad lebt
Es ist kein Hype ist es ist eine demografische Notwendigkeit. Bäder müssen künftig immer stärker der
Bevölkerungsentwicklung entsprechen. Wir haben uns für Sie neben der ISH 2013 generell am Markt nach den
neuesten Trends und Lösungen umgesehen. Fortsetzung aus BADexklusiv 02/13.
Die demographische Entwicklung der Bevölkerung zeigt klar
den Bedarf nach sozialer Nachhaltigkeit des Bauens, nach Wohnungen, Büros oder öffentlichen Gebäuden, die bereits bei der
Errichtung grundsätzlichen Anforderungen entsprechen (Badnutzung für Alle, keine Stufen innerhalb der Wohnung, ausreichende
Tür- und Wegbreiten usw.), aber auch im Bedarfsfall durch geringe
Umbauten individuell angepasst werden können.
NORMGERECHT OHNE BARRIEREN
Barrierefreies Bauen - das bedeutet Eigenständigkeit und höhere Lebensqualität für Alle. Es ermöglicht jedem die sichere Nutzung
von Gebäuden und Anlagen - weitgehend ohne
fremde Hilfe. Oft ein Wunschtraum für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen, Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind,
aber auch für Eltern mit Kinderwagen oder
Verletzte mit Krücken. Seit 1. April 2011 liegt
die ÖNORM B 1600 "Barrierefreies Bauen",
deren Ursprung bereits in den späten 1970er
Jahren lag, in einer vollständig überarbeiteten
Fassung vor.
In der im Lindeverlag erschienen
Gegenüberstellung der der alten
und der neuen ÖNORM B 1600
lassen sich die Unterschiede
sehr gut erkennen.
Die Norm wurde auf Grund der bisherigen
Erfahrungen auch neu strukturiert, um zahlreiche Illustrationen und Grafiken erweitert und
nicht zuletzt an die Festlegungen der OIBRichtlinie 4 "Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit" angepasst, um eine möglichst breite
Umsetzung zu gewährleisten.
Die ÖNORM B 1600 befasst sich primär mit Neubauten, gilt
aber genauso für Zu- und Umbauten. Erfahrungen haben allerdings
gezeigt, dass es dabei oft zu Problemen kommt. Deshalb wurden
mögliche Erleichterungen bei der barrierefreien Gestaltung bestehender Baulichkeiten "unter erschwerten Bedingungen" definiert,
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um auch hier Planungssicherheit zu geben. Dies ist vor allem für
eine künftige freiwillige Zertifizierung auf Barrierefreiheit wichtig.
Glastüren bzw. Glasflächen und ihre Kennzeichnung, Rutschfestigkeit von Bodenbelägen im Außen- wie im Innenbereich,
Farbkontraste bei Sicherungsmarkierungen, Warnungen und
Orientierungshilfen bei Sehbehinderungen, aber auch das gesamte
Kapitel der Aufzüge wurde in der Ausgabe 2011 vollständig überarbeitet.
Als Planungsgrundlage für Sanitärräume im Wohnbereich dient
die ÖNORM B 5410.
WOHNBAUGESELLSCHAFTEN
SETZEN AUF BARRIEREFREIHEIT
Auf die demografische Entwicklung und die zukünftige Altersstruktur der Bevölkerung müssen sich alle Vermieter und Eigentümer von Wohnungen einstellen. Die barrierefreie Ausstattung von
Gebäuden erhöht deren Wohnwert und sichert die längere Wohndauer der Mieter. Deutsche Wohnbaugenossenschaften setzen
bereits umfassende Maßnahmen. Schwerpunkte dabei sind sind der
Abbau von Schwellen und Stolpergefahren, Änderung der Türen,
Installation von Notrufsystemen und vor allem die zukunftsgerechte
Ausstattung der Bäder.
So setzen die beiden
deutschen Wohnungsbaugenossenschaft
Witten-Mitte und die
Gemeinnützige
BADexklusiv
Mitte. Mit dem Einbau der Artweger Twinline, einer vollwertigen
Kombination aus Badewanne und Dusche, ist der barrierearme
Umbau von mehreren Badezimmern bereits erfolgt. Das Besondere
an der Twinline ist das funktionelle Design der Badewanne mit
Dusche. Die integrierte Duschtür öffnet sich nach innen und erlaubt
den nahezu bodenebenen Zugang in den Dusch- und Badebereich,
sodass man bequem ein- und aussteigen kann.
Wohnungsbaugenossenschaft Herbede bei der Ausstattung der
Wohnungen konsequent auf barrierearme Lösungen. „Unser Ziel
ist, die Wohnungen für jedes Lebensalter und jeden Familienstand
auszustatten. Wir kennen uns in den Belangen und Anforderungen
des barrierefreien Wohnens bestens aus. Das hat nicht nur für ältere Bewohner viele Vorteile, sondern ist generationsübergreifend für
alle unsere Mieter von Nutzen“, sagt Frank Nolte,
Vorstandsvorsitzender der Wohnungsbaugenossenschaft Witten-
GROHE
GRANDERA™
GROHE Grandera™
Willkommen Zuhause.
GROHE.AT
Die Wohnungsgenossenschaft Hegau aus der Bodensee Region
hat bei verschiedenen Modernisierungsprojekten über 300 Bäder
ihrer Bestands-wohnungen mit der Artweger Duschbadewanne
Twinline 2 ausgestattet. „Für die Mieter ist es eine deutliche
Komfortsteigerung und bietet ihnen die Möglichkeit für mehr
Eigenständigkeit im Alter“, so Axel Nieburg, geschäftsführender
Vorstand der Baugenossenschaft Hegau eG aus Singen. „Eine
Duschbadewanne, bei der der Einstieg über den Wannenrand
erspart bleibt und für die kein zusätzlicher Platz im Bad benötigt
wird, ist in Funktion und Optik die überzeugendste Lösung“, erläutert Axel Nieburg zu den Beweggründen für die Artweger Twinline.
>> Fortsetzung Seite 20
BADexklusiv
PROJEKTE &
OBJEKTE
>> Fortsetzung von Seite 19
Top-Thema - Teil 3:
Das Generationenbad lebt
Einen ähnlichen Weg bei der Modernisierung im Geschosswohnungsbau geht auch die Gesellschaft Frankenwohnbau aus Nürnberg. „Wir haben gerade die Hälfte der Wohneinheiten eines achtgeschoßigen Hochhauses bei der Modernisierung mit der Duschbadewanne seniorengerecht ausgestattet und alle anderen Wohnungen familienfreundlich eingerichtet. Damit sind wir flexibel bei
der Neuvermietung und können auch unseren älteren Mietern bei
Bedarf einen Umzug in eine altengerechte Wohnung innerhalb
unserer Bestände anbieten“, sagt Steffi Jordan, Geschäftsführerin
Frankenwohnbau Grundstücks und Verwaltungs GmbH.
„In Deutschland, wo sich die
Altersstruktur ähnlich verändert wie
in Österreich, stellen sich bereits
viele Wohnbaugenossenschaften und
private Bauträger der Herausforderung einer älter werdenden
Gesellschaft“, betont Artweger
Geschäftsführer Bruno Diesenreiter.
„In Österreich sind wir bei diesem
Thema noch etwas zögerlich.“ Viel
Zeit allerdings sollten wir nicht mehr
verstreichen lassen. Immerhin prognostizieren
Experten, dass schon
Artweger-Geschäftsführer
Bruno Diesenreiter. 2025 der Anteil der über 60jährigen
bei 29,5% liegen wird.
BEIM DUSCHEN DRÜCKEN STATT DREHEN
„Wenn es um die Bedienung geht, ist eine simple Taste manchmal die Lösung schlechthin“, so Tom Schönherr, Managing Partner
von Phoenix Design. „Der Nutzer sollte sofort wissen, was zu tun
ist – auch ohne Anleitung!“ Ob Hand- oder Kopfbrause,
Duschsystem oder Thermostat: Dank des verblüffend
naheliegenden SelectBedienkonzepts, das der
Badspezialist Hansgrohe
gemeinsam mit Phoenix
Design entwickelte, steuert
der Anwender Wasserquellen im Bad ganz intuitiv –
per einfachem, mechani-
3|13
20
schem Tastendruck. Drücken ist häufig einfacher als drehen, vor allen Dingen mit seifigen Händen, sowie für ältere Menschen
und Kinder. Also eine perfekte Lösung für
das Generationenbad.
Die Technologie hinter Select funktioniert rein mechanisch –
und ist damit langlebig, preisgünstiger und weniger kompliziert als
Elektronik im Bad. Hinter der komfortablen Umstellung der
Strahlarten bei den Raindance Brausen stecken zwei neu entwickelte Baugruppen – eine für Handbrausen, eine für Kopfbrausen. Sie
übernehmen jeweils die Aufgabe einer Weiche und verteilen per
Tastendruck das Wasser auf die Öffnungen für die verschiedenen
Strahlarten: kleine für den kräftigen Rain-Strahl, große für den
zuvor mit Luft vermischten RainAir Strahl und die drei Öffnungen in
der Mitte für den massierenden Whirl-Strahl.
Basis für die Ansteuerung von Wasserquellen bei den Select
Thermostaten ist ein neu entwickeltes Absperrventil. Auf Tastendruck schließt oder öffnet es den Wasserdurchfluss. Die neuen
ShowerTablet Select 300 Thermostate bieten dem Kunden komfortable Bedienung direkt von vorn. Die großen Symbole sind auf den
farblich abgesetzten Tasten gut zu erkennen. In geöffnetem
Zustand stehen die Bedienknöpfe zudem ein Stück hervor. So ist
auch haptisch spürbar, welche Wasserquelle gerade eingeschaltet
ist. Optisch ist das ShowerTablet nicht mit einem herkömmlichen
Thermostat vergleichbar. Denn das elegante Gehäuse mit der hochwertigen Glasablage bietet Kunden das, was in Bädern häufig
Mangelware ist: Platz für Duschutensilien. Komfortabel ist das
ShowerTablet bereits bei der Montage: Es lässt sich schnell installieren und bequem von vorne warten.
WASCHTISCH
MIT GRIFF
Noch mehr Gestaltungsfreiheit bietet HEWI mit
einem Waschtisch aus dem
Comfort bis Care-Programm,
dessen Länge individuell
bestimmbar ist. Das Basismodell hat die eine unveränderbare Tiefe von 415 mm
und eine Mindestbreite von
850 mm. Der Waschtisch
kann auf eine Gesamtlänge
von bis 2800 mm verbreitert
werden. Asymmetrische
Ausführungen sind möglich. Das neue Waschtischmodell verfügt
über ein ovales Becken und frontal angebrachte Haltegriffe, die
auch als Handtuchhalter genutzt werden können. Mit den Waschtischen nach Maß sind passgenaue Lösungen realisierbar. Die
Fertigung erfolgt auf den Millimeter genau, sodass die Waschtische
BADexklusiv
perfekt in den Sanitärraum eingefügt werden können. Der Waschtisch aus hochwertigem Mineralguss überzeugt durch ästhetische
und ergonomische Formgebung. Er erfüllt höchste Anforderungen
an Belastbarkeit und Hygiene. Zudem ist der Waschtisch aufgrund
seiner Formgebung unterfahrbar. So wird maximaler Komfort durch
barrierefreie Gestaltung geboten.
NUTZERGERECHT GESTALTEN
Mit dem Duschelement von Geberit wird der Wasserablauf in
der Dusche nahezu unsichtbar: Der Ablauf liegt nicht mehr im
Boden, sondern in der Wand. Einer einheitlichen Fußbodengestaltung im ganzen Badezimmer steht nichts mehr im Wege, was
kleine Bäder größer wirken lässt. Da die Dusche fast überall im
Raum platziert werden kann, stehen viele Gestaltungsmöglichkeiten
offen.
Der Ablauf in der Wand wertet die Dusche und damit das ganze
Bad nicht nur optisch auf, die Körperpflege wird auch noch bequemer: Die durchgängige Standfläche sorgt für ein gutes Gefühl unter
den Füßen, die nun keinen Ablauf in Form von Rosten oder Schlitzen im Boden mehr spüren müssen.
Der Aufwand für den Einbau einer bodenebenen Dusche reduziert sich deutlich, denn der Boden unter der Dusche wird unter-
>>
Fortsetzung
Seite 22
BADexklusiv
PROJEKTE &
OBJEKTE
>> Fortsetzung von Seite 21
BODENEBEN
NEU GEDACHT
Top-Thema - Teil 3:
Stahl/Email ist als
Duschfläche hautsympathisch, sauber und
standsicher: Die bodenebenen Duschflächen
BetteFloor nutzen diese
Eigenschaften des
Materials und schaffen
Zonen, die eine entspannte Körperpflege im Badezimmer möglich
machen. Bisher war der zentrierte Ablauf charakteristisch für die
Duschflächen, jetzt rückt Bette den Ablauf aus der Mitte an den
Rand: Die neue BetteFloor Side bietet so eine großzügige, durchgängige und fugenlose Standfläche.
Grundgedanke der BetteFloor ist die bodenebene Dusche mit
einer durchgängigen Fläche. Das Konzept steht als Alternative zum
gefliesten Duschbereich, der durch seine Fugen Angriffspunkte für
Bakterien und Keime und auch für den Zahn der Zeit bieten kann.
Während Fugen fast unvermeidbar rissig und unansehnlich werden,
bewahrt die robuste und pflegeleichte Duschfläche ihre makellose
Optik wie am ersten Tag. Seit ihrer Markteinführung vor rund
sechs Jahren haben sich bodenebene Lösungen wie BetteFloor
einen festen Platz im hochwertigen Badezimmer erobert – im
Hotel genauso wie im privaten Bad. Jetzt stellt Bette dem Klassiker
eine neue Variante zur Seite: Bei der BetteFloor Side ist der Ablauf
seitlich zur Wand hin versetzt. Was sich zunächst nach simplem
Verschieben anhört, ist in Wahrheit mit einer aufwändigen Überarbeitung der Oberflächentopographie des Stahlkörpers verbunden.
Das Wasser muss kontinuierlich seinen Weg in den Ablauf finden,
ohne dass das notwendige Gefälle die Standsicherheit des Nutzers
beeinträchtigt. Das durchgängige und harmonische Erscheinungsbild
der BetteFloor bleibt auch bei dieser neuen Variante gewahrt.
Bette-Geschäftsführer Thilo Pahl: „Die Geometrie der Wanne muss
eine ästhetische Form mit Funktionalität verbinden – gerade im
Detail offenbart sich da manche Herausforderung.“
Wie alle BetteFloor-Varianten hat die neue Duschfläche speziell
gefertigte Bette-Ecken mit einem rechten Winkel bis in die Spitze.
Das unterscheidet sie von herkömmlichen Duschwannen, deren
runde Ecken Radien von bis zu 20 Millimetern aufweisen. Mit einer
schmalen Silikonfuge schließt sich die Duschfläche den Fliesen an
und fügt sich perfekt in das Fußbodenbild ein.
Dank 12 verschiedener Abmessungen eröffnet BetteFloor Side
in der modernen Badplanung vielfältige Möglichkeiten.
Das Generationenbad lebt
brechungsfrei ausgeführt. Auch Fußbodenheizungen sind so viel einfacher zu verwirklichen.
Alles, was der Benutzer vom Geberit Duschelement mit
Wandablauf zu sehen bekommt, ist eine elegante Abdeckplatte, die
es wahlweise in weiß-alpin, hochglanzverchromt, Edelstahl gebürstet oder als befliesbare Variante gibt. Diese letzte Variante kann
genau passend mit den gewählten Badfliesen gestaltet werden. Die
Abdeckung lässt sich mit einem Handgriff abnehmen. Dahinter liegt
das Haarsieb, das sich zur Reinigung einfach entnehmen lässt.
Alternativ gibt es auch eine fest verschraubbare Abdeckung in
Edelstahl.
EINFACH WEGFALTEN
Drehfalttüren lassen sich weit öffnen und andererseits platzsparend zusammenfalten. Auf diese Weise ermöglicht die Kombination
von dreh- sowie
faltbaren Beschlägen einen
großen, barrierefreien Zugang.
Diese praktische
Technik verbindet sich mit
hochwertigem
Design in den
neuen Modellen
der rahmenlosen
Duschkabinenserie K2 und der
teilgerahmten
K2P des Sauerländer Duschkabinenherstellers HSK. Der
mit einem
Gummipuffer
ausgestattete Türgriff schützt vor dem Anschlagen ans gegenüberliegende Glas oder die Wand. Zusätzlich können feuchte Hände
nicht vom Griff abrutschen, da dieser mit eingelassenen Gummiringen versehen ist. Die innen glasbündigen Scharniere unterstreichen ebenfalls das Design und sorgen gleichzeitig für eine einfache
und schnelle Pflege der Duschkabine. Design und Technik vollendet
bis ins Detail.
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BARRIEREFREIHEIT AUF DER SPUR
TECE lädt zum Fachseminar „Das Bad im demografischen
Wandel“ in das Dortmunder Stadion – Teilnehmer sollen hautnah
Erfahrungen sammeln.
Vorausschauende Planung und sorgfältige Produktwahl – das
sind die aktuellen Kriterien, wenn es um Anforderungen an das Bad
BADexklusiv
geht. Denn der Anteil älterer und pflegebedürftiger Menschen in
unserer Gesellschaft steigt kontinuierlich. Was hilft langfristig und
auch im Falle körperlicher Einschränkungen, um eine komfortable
Benutzung des Bades zu ermöglichen? Dieser Frage widmet sich
TECE in seiner Veranstaltungsreihe „Barrierefreies Bauen“. Nun
lädt der Emsdettener Haustechnikspezialist zu einem ganz besonderen Fachseminar in den Signal Iduna Park Borussia Dortmund:
Unter dem Motto „Das Bad im demografischen Wandel“ werden
Architekten und Planern die Herausforderungen auf ungewöhnliche
Art nahe gebracht.
Mit riesigen Handschuhen das Hemd zuknöpfen. Trotz dicker
Brillengläser die Tablette in der weißen Pillendose finden. Was beinahe wie Akrobatik klingt, simuliert die alltäglichen Schwierigkeiten
älterer Menschen. Da werden ganz normale Handgriffe zum echten
Problem. Im Badezimmer setzt sich das Thema fort – hohe Duschwannen sind nur ein Beispiel, was mit einem Handicap zur gefährlichen Stolperfalle werden kann.
Dr. Stefanie Gurk beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit
dem Wohnen und Leben im Alter. Als Fachärztin für Allgemeinmedizin und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie hat sie
sich als Expertin etabliert. Sie kennt sich aus in Sachen Produktgestaltung für die Generation 50plus und berät Firmen bei der
Entwicklung und Umsetzung barrierefreier Produkte. Im TECE-
Seminar in Dortmund widmet sie sich den zentralen Herausforderungen des Themas Barrierefreiheit – nicht nur theoretisch. Denn mit
Hilfe des so genannten Handicap-Overalls erfahren die Teilnehmer,
was es heißt, altersbedingten Beeinträchtigungen ausgesetzt zu sein.
Schwellen abbauen – was heißt das konkret?
Warum sind Kontraste hilfreich? Und wo findet sich
der Aspekt „Universal Design“ im architektonischen
Kontext? Mit diesen und ähnlichen Fragestellungen
befasst sich das Halbtagesseminar in Dortmund, zu
der vor allem Architekten und Fachplaner, Innenarchitekten und Ingenieure sowie Vertreter der
Wohnungswirtschaft und Behördenvertreter eingeladen sind. Abgerundet wird das Fachseminar von
einem Referat des Herstellers FSB rund um die
Themen Sicherheit, Design und Komfort. Das
Fachseminar wird am 19.11.2013 von 14 bis 18.30
Uhr im Stadion Dortmund stattfinden. Weitere
Informationen, Programmablauf und Anmeldungen
unter www.tece.de/seminare (Stichwort:
„Stadiontour Herbst 2013“). ><
Die Serie „das Generationen-Bad lebt“
wird in der Ausgabe 4/13 fortgesetzt.
BADexklusiv
PROJEKTE &
OBJEKTE
Kurvige Badmöbel:
Gegen den Strom
Gerade, grifflose Vorderseiten
treffen auf runde Ecken –
in einer Serie, die wie geschaffen ist,
um neue Wege zu beschreiten.
Bei Dansani Curvo wurden alle überflüssigen Details entfernt,
sodass ein stromlinienförmiges und funktionelles Design zurückbleibt, das Blick und Sinne überrascht.
Konventionen wurden durchbrochen und die Schlichtheit
hat bei der Neuheit Curvo die Oberhand gewonnen, die gerade Linien mit einem runden und harmonischen Eindruck verbindet. Das Design ist dänisch, und durch eine innovative und
organische Formsprache hat Dansani eine exklusive
Badezimmerserie geschaffen, die bisher noch nie in Bädern
gesehen wurde.
Ein Waschbecken darüber, eine Schublade darunter: Curvos deutlichstes Kennzeichen ist die Konstruktion, die aus
drei Elementen besteht. Ein an der Wand montiertes Gestell trägt
das Waschbecken und die Schublade, während praktische Gleitschienen dafür sorgen, dass die Schublade mit einem Schubs der Hüfte,
des Knies oder der Hand leicht zu öffnen und zu schließen ist.
Die Schublade hat keinen Rahmen, sondern wird in ihrer gesamten Form herausgezogen, wodurch das stilvolle Waschbecken aus
echtem keramischen Sanitärporzellan das einzige stationäre Element ist. Zusammen schaffen das Waschbecken oben und die
Schublade unten einen klaren, ästhetischen Eindruck, bei dem die
Funktionalität ganz groß geschrieben wird.
Produktneuheiten
Edler Solitär
Lichtblick
Eine freistehende Badewanne gilt heute als
Inbegriff des repräsentativen Luxusbades. Sie
verleiht dem Raum ein unvergleichliches Ambiente.Vor diesem Hintergrund hat Keramag
die neue Solitärwanne „Mattis“ entwickelt, die
nicht nur durch klassische Formensprache
beeindruckt, sondern auch durch großzügige
Abmessungen (170 x 80 x 65 cm) und ihr
Volumen von 280 Litern. „Mattis“ ist aus dem
Personalisiert
ebenso hochwertigen, robusten wie langlebigen Werkstoff „Resin Stone“ gefertigt. Die im
Kontrast zum Volumen schmalwandige
Badewanne verjüngt sich nach unten von 170
auf 140 cm.
Das neue Möbelsystem »A˘system init«
ermöglicht die Integration verschiedener
Beckenarten und -formen in diverse Trägerplatten und Möbelmodule. Alape führt damit
den Weg zur Personalisierung des
Waschplatzes in der Badgestaltung konsequent
fort: Materialien wie Naturstein, poliertes oder
satiniertes Glas sowie Oberflächen aus Echtholzfurnier, Holzdekor oder Hochglanzlack lassen sich auf Wunsch mit Einbau- , Unterbau
sowie Aufsatz- oder Schalenbecken kombinieren. Damit schafft »A˘system init« optimale
Voraussetzungen für eine maximale Vielfalt in
der individuellen Ausgestaltung des Waschplatzes.
Ein besonders charakteristisches Designmerkmal des neuen Spiegelschrankes TAIKALINE von W. Schneider ist ein durchgehendes
Lichtband, das mit hochwertigen LEDLeuchtdioden bestückt ist. Ein integrierter
Dimmer sorgt im Bad für ein stimmungsvolles
Ambiente. Am Touchsensor lässt sich die
Farbtemperatur durch antippen verstellen.
Direkte und indirekte Lichtquellen garantieren
harmonisch aufeinander abgestimmte, sehr
angenehme Sicht- und Lichtverhältnisse.
Bei der Neuentwicklung im oberen
Preissegment haben die Konstrukteure den
einen zusätzlichen Schwerpunkt auf viel
Stauraum im Inneren gelegt.
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24
BADexklusiv
Über Dansani
Spiegel und Schrank ansprechend vereint: Der
praktische Waschtischschrank wird von einem Hochschrank und
einem Spiegelschrank mit den gleichen runden Ecken begleitet. Die
Ablagen im Hochschrank befinden sich in der Tür und bieten ausreichend Platz für Creme, Parfüm und andere kleine Dinge. Als
zusätzliches Element verbirgt die große Tür auch den Ganzkörperspiegel, den man im Badezimmer eigentlich immer vermisst.
Das i-Tüpfelchen der Curvo-Serie ist der Spiegelschrank über
dem Waschtisch, der ebenfalls voller benutzerfreundlicher Finessen
steckt. Beispielsweise sorgen die Steckdose und das energiesparende LED-Licht dafür, dass alles funktioniert und jederzeit bereit ist,
ebenso wie die versetzbaren Ablagen Platz für selbst hohe Flaschen
bieten.
Dansani Curvo ist in zwei Größen erhältlich und wird entweder
matt weiß lackiert oder matt mit grafitgrauem Gummilack angeboten. Wählen Sie die weiße Variante und schaffen Sie so eine elegante und stilvolle Einrichtung, bei der Schublade und Waschbecken
miteinander zu verschmelzen scheinen. Oder wählen Sie den samtigen und seidenweichen Look mit grafitgrauem Gummi, der dem
Badezimmer Charakter verleiht. ><
Das Unternehmen wurde 1983 von Thomas Bjerrum als
Einzelunternehmen gegründet und konzentriert sich seitdem
darauf eine Spitzenstellung im Kernsegment QualitätsBadmöbel innezuhaben. Daher sind die mehr als 200
Mitarbeiter hoch spezialisierte Experten, die wissen, was nötig
ist, um dänisches Design höchster Qualität zu entwickeln, herzustellen und zu vermarkten.
1997 errichtete Dansani eine neue, moderne Fabrik, und mit
späteren Erweiterungen verfügt das Unternehmen heute über
20.000 m2 Produktionseinrichtungen neben einem
Verwaltungsgebäude am Hauptsitz in Haderslev.
Heute ist Dansani ein internationaler Konzern mit Hauptsitz im
südlichen Dänemark, der in 20 Ländern vertreten ist und täglich zwischen 300 und 400 Badezimmereinrichtungen ausliefert.
Anlässlich der 25-Jahr-Feier übernahm Carsten Friis die
Position des Geschäftsführers und Thomas Bjerrum zog sich in
den Aufsichtsrat zurück.
In Österreich ist die ÖAG exklusiver Vertriebspartner.
Sämtliche Produktinformationen erhalten Interessenten unter
www.dansani.at oder bei Dansani in Marchtrenk 0800 281 089.
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PROJEKTE &
OBJEKTE
Neuer Designansatz:
Freistehend, fugenlos
und mit schmalem Rand
Ein Solitärentwurf in der Königsklasse der freistehenden Wannen –
und dazu passende Waschplatzlösungen
Mit BetteArt geht Bette neue Wege: Erstmals hat der Stahl/
Email-Spezialist eine freistehende Wanne entwickelt, ohne sie von
einer bestehenden Einbauvariante abzuleiten. Ermutigt durch den
großen Erfolg der Silhouette-Serie kultiviert der ostwestfälische
Hersteller die hohe Kunst der fugenlos verarbeiteten monolithischen Stahl/Email-Wannen mit einem neuen Modell. Der Anspruch
war kein geringerer, als ein neues Segment in der Königsklasse der
freistehenden Wannen zu definieren. Und die passenden Waschschalen gibt es gleich noch dazu.
BetteArt ist gemacht für die Moderne, zeigt sich
zurückhaltend genug für viele Einrichtungsstile und
orientiert sich an der Ästhetik des Zeitlosen.
MAKELLOS, DAUERHAFT UND HYGIENISCH
Der Bette-Werkstoff Stahl/Email ist wie geschaffen für den
Einsatz im Bad, zumal er mustergültig Langlebigkeit mit Nachhaltigkeit verbindet. Hohe Stabilität und Standfestigkeit kombinieren
sich hier mit einer makellosen, dauerhaften und hygienischen
Oberfläche: Allein in der Verarbeitung zeigen sich die Grenzen des
Materials. Das ostwestfälische Familienunternehmen Bette ist
immer wieder Vorreiter darin, diese Grenzen zu erweitern. Im
Detail scheidet sich schnell die Spreu vom Weizen, unterscheiden
sich Massenprodukte mit sichtbar angebrachten Schürzen von den
fugenlosen Bette-Modellen.
Das Bette Werk in Delbrück kombiniert modernste industrielle
Fertigung mit individueller Manufakturarbeit – nur dadurch lassen
sich Bad-Objekte wie BetteArt überhaupt realisieren. Die freistehende Stahl/Email-Wanne wird beispielsweise aus zwei Teilen im
Sandwich-Verfahren aufgebaut: Eine feine Schweißnaht, in der
Manufaktur von Meisterhand gezogen, verbindet unsichtbar den
Wannenkern mit der Wannenhülle. Schließlich wird das Modell
dann mit der glasartigen Emailschicht veredelt. Nur so lassen sich
diese fugenlosen Monolithe fertigen – 100 Prozent made in
Germany.
Die passenden, freistehenden Waschschalen zelebrieren ebenfalls das Diktum
vom schmalen Rand und der dünnen Wandung.
Die gestalterische Direktive des schlanken, schmalen Wannenrandes, bei dem das Außen dem Inneren folgt und dabei nur so viel
Zwischenraum lässt wie technisch absolut notwendig, schafft ein in
diesem Material völlig neues Wannendesign. BetteArt ist gemacht
für die Moderne, korrespondiert jedoch in ihrer Zurückhaltung mit
vielen Einrichtungsstilen, die nicht Moden unterworfen sind, sondern sich an der Ästhetik des Zeitlosen orientieren.
3|13
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Die Präzision dieser Verbindung aus Hightech und Handwerk
lässt sich direkt am Produkt ablesen: Ein klar definierter schmaler
Wannenrand und die Linien der architektonischen Moderne prägen
diese Produktfamilie, deren Form zusammen mit dem Potsdamer
Designbüro Tesseraux + Partner entwickelt wurde. „Wir haben
Bette mit diesem Design herausgefordert. Mit einer freistehenden
Wanne, deren innere Form mit der äußeren korrespondiert“,
erklärt Designer Dominik Tesseraux seine Vorgehensweise.
DAS DIKTUM VOM SCHMALEN RAND
Das Ergebnis ist ein extrem schmaler Wannenrand, der das
Produkt massiv und kompakt wirken lässt, jedoch gleichzeitig eine
weitere diffizile Aufgabenstellung beinhaltet: Die integrierte Abund Überlaufgarnitur wurde gemeinsam mit dem Spezialisten für
ODÖRFER zeigt hansgrohe
Entwässerungstechnik Viega aus
Attendorn eigens für die
BetteArt entwickelt, denn eine
ähnlich schmale Lösung hat der
Markt bis dato nicht gesehen.
Der Ein- und Überlauf wird von
einer Messingblende – wahlweise in Chrom oder Weiß – verdeckt.
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LEOBE
Die Badewanne gibt es in
strahlendem Weiß und in den
Maßen 180 x 75 x 42
Zentimeter. Passend zur Wanne
und natürlich auch aus
Stahl/Email bietet Bette drei
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Der eigens entwickelte Ein- und
Überlauf wird von einer verchromten
oder weißen Messingblende verdeckt.
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Das Außen folgt dem Inneren – das ist die gestalterische Direktive des
schlanken, schmalen Wannenrandes.
freistehende Waschschalen an, die ebenfalls unter anspruchsvollen
Rahmenbedingungen gefertigt werden. Auch sie zelebrieren das
Diktum vom schmalen Rand und der dünnen Wandung. Verfügbar
sind sie in den Breiten 80, 60 und 30 Zentimeter. Die beiden
großen Waschtische sind praktische zehn Zentimeter tief; der kleine für das Gäste-WC immer noch acht Zentimeter. Alle drei sind
als fugenlose und damit reinigungsfreundliche Aufsatzwaschtische
auf Trägerplatten und Badmöbeln
gedacht. Die Reduktion des Randes
auf das Nötigste gibt es konsequenterweise nur ohne
Armaturenbank – dazu passen freistehende Armaturen mit hohem
Auslauf oder eine Wandarmatur.
><
ÖSTERREICHS
KREATIVSTE AUSSTELLUNGEN:
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Tel: 0316/2772-2066
9020 KLAGENFURT Fallegasse 1/Südring
Tel: 0463/382700-3211
9800 SPITTAL/DRAU Villacher Straße 99
Tel: 0463/382700-3286
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Tel: 0732/604141-4411
Im Gäste-WC kann die Waschtisch-Schale
flexibel auf der Trägerplatte oder dem
Möbel positioniert werden und wird so
zur individuellen Persönlichkeit.
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Tel: 0732/604141-4351
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PROJEKTE &
OBJEKTE
Das Konzept,
die Inspiration, das Design:
Ein Stil für die besten Häuser der Welt
DESIGN FÜR DIE EWIGKEIT
Gutes bleibt. Auch im modernen Alltag sind es die traditionellen Werte, die das Leben lebenswert machen –
und die aus herkömmlichen Produkten außergewöhnliche Liebhaberobjekte machen.
Werte wie Qualität, Handwerkskunst und Stil sind starke
Attribute der neuen Designkollektion GROHE Grandera. Mit ihrem
Anspruch an Perfektion besetzt sie einen ganz eigenen Platz in der
Welt des Bades und erfüllt den allgegenwärtigen Wunsch nach
Luxus, Wertigkeit und purer Schönheit. Eine Premiumlinie, die hält,
was sie verspricht.
Selbstbewusst präsentiert GROHE
Grandera, wie Eleganz,
Zeitlosigkeit,
Beständigkeit und
Wärme miteinander
verschmelzen. Eine
hochwertige
Produktlinie für das
gesamte Bad, die sich
über Widersprüche hinwegsetzt. Ihr Design
besitzt zeitlose Ästhetik
mit nostalgischem
Bezug, ohne den aktuellen Zeitgeist außer Acht
zu lassen.
Stilübergreifend und
Epochen verbindend.
Gleichzeitig vereint sie
fließende feminine
Formen mit klar definierten maskulinen
Ecken und Kanten – die
wahre Quadratur des
Kreises. Für Menschen
mit einem Anspruch an
Werte und Eleganz.
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„GROHE Grandera™ zu gestalten, war aufgrund der nahezu
paradoxen Herangehensweise eine einzigartige Erfahrung“, berichtet Paul Flowers, Senior Vice President Design der Grohe AG. „Es
war ein Ausloten sich scheinbar widersprechender Elemente, die
jedoch alle auf ihre Weise das Bad als modernen Lebensraum definieren. Mann und Frau, Klassik und Moderne, Quadrat und Kreis –
all das zusammen verbindet GROHE Grandera in harmonischer
Form. Dazu versprüht die Linie dank ihrer internationalen
Inspirationen eine globale Anziehungskraft, die keine
Landesgrenzen kennt.“
Aus den unterschiedlichsten Weltmetropolen stammen die
Design- und architektonischen Klassiker, die zur Entwicklung von
GROHE Grandera inspiriert haben. Bei genauem Hinsehen finden
sich Bezüge zu Paris, Lausanne, Moskau und New York – alles in
einer einzigen klaren Designaussage. So erinnert der Aufbau jedes
Produktes an die Architektur des Eiffelturms und gibt der Linie die
romantische Note der Stadt Paris. Der Umriss selbst verweist auf
tradierte Handwerkskunst. Die Inspiration: edle Schweizer Uhren.
Die Schachfiguren Dame und König standen Pate für die sowohl
weibliche als auch männliche Formensprache. Ein Gruß an die Stadt
Moskau, den Austragungsort legendärer Schachwettkämpfe.
Raffinierte Details und die edlen Farbvarianten in Chrom und
Chrom/Gold verkörpern Wertigkeit sowie Eleganz. Sie lehnen sich
an kostbare Schmuckstücke an, wie sie von Tiffany’s in New York
angeboten werden. Und nicht zuletzt steht die Funktion der
Produkte für Leistung „Made in Germany“ und somit für die
führenden Technologien von GROHE.
Mit ihrem kühnen Designkonzept reiht GROHE Grandera sich
nahtlos ein in die Reihe klassischer Objekte und Architektur. Für
ihre unverwechselbare Geometrie, die sowohl eckig als auch rund
ist, haben die GROHE Designer eine eigene Bezeichnung gefunden:
„Squircle“, die Verbindung von Quader (Square) und Kreis (Circle).
Die Form bildet die Basis der gesamten Produktkollektion. Dank
des Squircles fängt jede geschwungene Oberfläche das Licht, spielt
es zurück und lädt zur Interaktion ein. Filigrane Dekorationselemente an Armaturenkörper, Hebel und Auslauf sowie die
Neigung des Hebels im Winkel von sieben Grad gemäß der GROHE
Design DNA verleihen GROHE Grandera™ den Charme eines personalisierten, maßgefertigten Wertgegenstandes. Design, das bleibt.
46 Installateurzentren
15 Bädercenter
7 Heizungszentren
TOP-VERTRIEBSTEAMS im Innen- und Außendienst in
ganz Österreich
FÜR DIE, DIE DAS BESONDERE LIEBEN
LOGISTIK mit Fuhrpark und allen Lagerstandorten in
eigenem Betrieb
Ob in Hongkong, London oder Dubai – GROHE Grandera
macht die besten Häuser am Platze vollkommen. Kaum ein bedeutendes Hotel, das nicht zeitlos, klassisch und elegant eingerichtet
wäre. Mit GROHE Grandera wird es zu einem Zuhause fern der
Heimat. Die Linie vermittelt das Flair des Besonderen. Für
Wohlgefühl mit einer privaten Note, als sei sie nur für den jeweils
aktuellen Gast ausgewählt worden. Auch in privaten Bädern ist
GROHE Grandera™ überall auf der Welt zuhause. Die
Designkollektion verleiht dem Raum natürliche Eleganz, Wärme
und Zeitlosigkeit und passt zu jedem Einrichtungsstil.
WIR SIND DIE ÖAG
UND VERSTÄRKEN
UNSERE TEAMS.
WIR SUCHEN
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in Wien (Vollzeit und Teilzeit)
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Verkaufsinnendienst
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für unsere Bädercenter
in Klagenfurt und Altach/Vbg.
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Mit ihrer einzigartigen Sortimentstiefe und Produktvielfalt bietet GROHE Grandera alle Freiheiten in der Badgestaltung. Das
abgestimmte Portfolio umfasst Armaturen, passende Brausen und
Thermostate sowie Accessoires aus edlem weißem Porzellan und
lässt dank der großen Auswahl keine noch so ausgefallenen
Wünsche offen. Jede Lösung ist möglich – und harmoniert mit allen
Einrichtungsstilen von klassisch bis modern.
Als Teil des GROHE SPA Sortiments wird GROHE Grandera
den höchsten Ansprüchen an Design, Qualität und Funktionalität
gerecht. GROHE EcoJoy ermöglicht einen nachhaltigen Umgang
mit den wertvollen Ressourcen und die bewährte GROHE
SilkMove Technologie sorgt für eine samtweiche Betätigung und
dauerhafte Leichtgängigkeit. GROHE StarLight lässt
die Oberflächen dauerhaft brillant strahlen und
schützt sie vor Schmutz und Kratzern. Mit der
Entwicklung der neuen GROHE Zero Legierung
begründet GROHE eine neue Ära in der Herstellung
von Armaturen. GROHE Zero Produkte wie die neue
GROHE SPA Linie GROHE Grandera enthalten 90
Prozent weniger Blei und sind zudem fünfmal korrosionsbeständiger als herkömmliche Armaturen. Mit
GROHE Grandera lässt sich die pure Freude an
Wasser sicher genießen. ><
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PROJEKTE &
OBJEKTE
Mit Renovetro Acrylglasplatten sorgen
Bad-Profis im Bad mit wenig Aufwand und
ohne Fliesenarbeiten für frische Optik und
mehr Komfort. Auch der Austausch einer
sperrigen Badewanne gegen einen komfortablen und barrierefreien Duschbereich ist
so schnell und problemlos realisierbar.
Teilsanierung jetzt noch einfacher:
Fugenlos und Kombinationsstark
In die Jahre gekommene Fliesenflächen, ungeschützte Wandbereiche oder undichte Alt-Verfliesungen –
Tag für Tag treffen Bad-Profis auf Bäder, die eine Sanierung dringend nötig hätten.
Doch viele Kunden scheuen sich vor einer aufwändigen Komplett-Modernisierung. Dabei wertet schon eine Teilsanierung das
Bad optisch auf – und muss dabei gar nicht aufwändig sein: Mit dem
pflegeleichten Wandverkleidungssystem Renovetro von HSK verhelfen Fachhandwerker fachgerecht und schnell zu frischer Optik und
mehr Komfort. Jetzt wurde das Programm um den neuen Farbton
Crema-Beige erweitert. Zudem sorgt ein neues Plattenmaß für die
problemlose Realisierung von großzügigen Duschzonen ohne Fugen.
Das neuartige Wandverkleidungssystem Renovetro besteht aus
hochwertigen 4 mm starken Acrylglasplatten, die schnell und sauber mittels Spezialkleber und Klebeband flächig auf den bestehenden, geglätteten und abgedichteten Untergrund aufgebracht werden. Mit fachgerechten Werkzeugen können die Designplatten problemlos bearbeitet und direkt vor Ort individuell an die baulichen
Gegebenheiten angepasst werden. Dabei eignet sich Renovetro
dank der wasserabweisenden Oberfläche ideal für den Einsatz im
Duschbereich, aber auch hinter der Toilette oder dem Waschtisch.
Vorhandene Fliesenbereiche und verfärbte Fugen können ganz einfach mit der hochwertig glänzenden Oberfläche kaschiert werden
und müssen nicht mehr mühsam und zeitaufwändig entfernt wer-
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30
den. Kunden profitieren dabei von einer sauberen Sanierung und
der schnellen Wiederbenutzbarkeit des Bades.
NEUER FARBTON: CREMA-BEIGE
Optisch überzeugen die hochwertigen Designplatten neben
edler Hochglanzoptik, glasähnlicher Brillanz und Lichtbeständigkeit
auch durch eine zeitlose Farbpalette: Mit Arctic-Weiss, CarbonSchwarz, Titan-Grau, Mocca-Braun, Glacier-Grün und Flame-Rot ist
für reichlich Gestaltungsspielraum gesorgt – egal ob der Kunde es
modern oder dezent mag oder effektvolle dekorative Highlights
gesetzt werden sollen. Neu im Programm: Der Farbton CremaBeige. „Mit der neuen Farbe machen wir es unseren Fachhandwerkspartnern ab sofort noch einfacher, Renovetro im Zuge einer
Teilsanierung des Bades gezielt mit bauseits vorhandenen Farben
und Designs zu kombinieren“, erläutert HSK-Geschäftsführer
Joachim Schulte. Eine Kompatibilität, die sich auszahlt, verzichten
doch viele Bauherren erfahrungsgemäß im Rahmen einer Teilsanierung auf den Komplettaustausch des alten Fliesenbelags. Dieser
kann ab sofort mit Renovetro in Crema-Beige harmonisch aufgewertet werden.
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Mit dem pflegeleichten
Wandverkleidungssystem
Renovetro von HSK werten
Bad-Profis einzelne
Funktionsbereiche des
Bades oder auch ganze
Räume schnell, sauber und
funktional auf. Optisch
überzeugen die hochwertigen Designplatten neben
edler Hochglanzoptik,
glasähnlicher Brillanz und
Lichtbeständigkeit auch
durch eine zeitlose
Farbpalette. Neu im
Programm: Der Farbton
Crema-Beige, mit dem es
für Bad-Profis ab sofort
noch einfacher wird, die
Acrylglas-Platten im Zuge
einer Teilsanierung des
Bads oder des
Duschbereichs gezielt auch
bestehende Fliesenfarben
und Designs zu kombinieren.
VIELFÄLTIG EINSETZBAR
Flexibilität lautet das große Plus der Renovetro Designplatten:
Egal ob unmoderne, in die Jahre gekommene Fliesen, Fugen, die
durch die tägliche Nutzung – besonders im Bereich der Duschzone
– unansehnlich geworden sind, oder defekte Fliesenflächen – SHKProfis können mit dem innovativen Wandverkleidungssystem fachgerecht und schnell ohne zeitaufwändige Fliesenarbeiten Abhilfe
schaffen. Auch der Austausch einer sperrigen Badewanne gegen
einen komfortablen und barrierefreien Duschbereich ist für das
Fachhandwerk mit Renovetro innerhalb nur eines Tages realisierbar. Hier heißt es dann: Badewanne raus, barrierefreie Dusche rein
und Kaschierung des alten Wandbelags durch die wasserabweisenden Renovetro-Platten – schnell, unkompliziert und sauber.
Weitere Infos liefert eine anschauliche Broschüre zum innovativen
Wandverkleidungssystem. ><
NEUES PLATTENMASS
FÜR NOCH MEHR FLEXIBILITÄT
Für den Einsatz im Nassbereich eignen sich die pflegeleichten
Renovetro Acrylglasplatten dank ihrer hochglänzenden, wasserabweisend ausgestatteten Oberfläche ideal: Schmutz, Seifenreste und
Kalk finden aufgrund hervorragender Oberflächeneigenschaften
kaum Angriffsfläche. Auch schwer zu reinigende, klassische Fugen
gibt es nicht, denn verbunden werde die Designplatten bei Bedarf
mit dezenten Alu-Profilen. Besonderer Clou: Neben der
Standardgröße von 1000 x 2550 mm sind die Acrylglasplatten in
den Farben Arctic-Weiß, Carbon-Schwarz, Titan-Grau, GlacierGrün und Crema-Beige jetzt in einem zu-sätzlichen Plattenmaß
erhältlich – mit einer Größe von 1620 x 2250 mm eignen sich diese
ideal für den Einsatz bei großzügigen Duschsituationen wie
Raumnischen. Geräumige Duschbereiche können so flächig ohne
Fugen realisiert werden – ein deutliches Hygiene-Plus, lässt sich der
Duschbereich so doch wesentlich einfacher reinigen.
Die hochwertigen 4 mm starken Renovetro Acrylglasplatten können mit handelsüblichen Werkzeugen problemlos bearbeitet und direkt vor Ort angepasst werden. Neben der Standardgröße von 1000 x 2550 mm bietet HSK die Designplatten
ab sofort auch in einem zusätzlichen Plattenmaß an – mit einer Größe von 1620 x
2250 mm eignen sich diese ideal für den Einsatz bei besonders großzügigen
Duschzonen. Geräumige Duschbereiche lassen sich so besonders hygienisch ohne
Fugen realisieren. Fotos: HSK Duschkabinenbau KG
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OBJEKTE
Eleganz im Kleinen:
Das Raumsparwunder
Während in normalgroßen Badezimmern bei der
Einrichtung oft viele Möglichkeiten offenstehen,
stellen Gäste-WCs und Kleinstbäder häufig eine
Herausforderung dar. Die Hälfte aller Gäste-WCs ist kleiner
als zwei Quadratmeter. Auch rund 50 Prozent aller Privatbäder
überschreiten eine Größe von viereinhalb Quadratmeter nicht und
fallen damit in die „Kleinstbad“-Kategorie. Mit Connect Space, der
Erweiterung der Connect Komplettbad-Serie von Ideal Standard,
lässt sich nun auch der Platz in diesen Bädern optimal nutzen und
stilvoll einrichten.
Um Gäste-WCs sowie Kleinst- und Schlauchbäder optimal auszustatten, bietet die Connect Space-Serie von Ideal Standard die
perfekten Möglichkeiten. Die Linie besteht aus Handwaschbecken,
Waschbecken mit geringer Ausladung, Wand-WC, Wandbidet und
kompakten Möbeln, die an die Grundrisse von kleinen Bädern angepasst sind. Intelligente Lösungen für Kleinstbäder sind beispielsweise die kompakten Einheiten aus kleinem Waschbecken und dazu
passenden Waschtisch-Unterschränken mit cleverem Innenleben
und praktischen Aufbewahrungslösungen. Auch die Unterschränke
für Handwaschbecken mit innovativer, L-förmiger Tür benötigen
weniger Platz beim Öffnen und bieten zusätzlichen Stauraum durch
einen herausnehmbaren Behälter. Die Möbel sind in fünf verschiedenen Oberflächenvarianten erhältlich.
Gestaltet wurde Connect Space von dem Designer Robin
Levien, der bereits seit vielen Jahren innovative Badkollektionen für
Ideal Standard entwirft und zu den erfolgreichsten europäischen
Designern gehört. Seit 1999 führt er mit seiner Geschäftspartnerin
und Kollegin Patricia Stainton das Studio Levien in London. Er und
seine Designs sind schon mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden. Die Verbindung von Funktionalität und Ästhetik ist ihm besonders wichtig. ><
Produktneuheiten
Sichere Größe
Das bewährte Duschwannensortiment aus
Mineralguß mit serienmäßiger Rutschhemmung
Hüppe Purano wurde um weitere Viereckduschwannen mit Abmessungen für großzügige
Duschbereiche erweitert. Mit ihren Abmessungen von 1200 mm x 900 mm und 1400
x 900 mm und durch ihre geringe Aufbauhöhe
von nur 40 mm und einer Vertiefung der
Standfläche von nur 26 mm sind diese auch für
den bodengleichen Einbau geeignet.
Klangwelle
Erstmals bietet Kaldewei ein Bad-AudioSystem für Wannen an und erweitert das
Entspannungserlebnis des Bades so um eine
3|13
neue Dimension. Sound Wave lässt sich mit
allen Kaldewei Wannenmodellen kombinieren.
Die einzelnen Komponenten samt BluetoothEmpfänger werden verdeckt unter der Badewanne montiert. Über den Empfänger können
Audiodateien von jedem Bluetooth-fähigen
Gerät kabellos wiedergegeben werden. Die
Badewanne fungiert dabei als Klangkörper und
man taucht in seine Lieblingsmusik ein.
Stilelement Wasserfall
Die offene Kaskade verleiht dem Bad
ein entspannendes Spa-Ambiente mit
32
Inspirationen aus der Natur. Ob zum stilvollen Füllen der Badewanne oder als
wohltuender Wasserfall in der Dusche –
die wandmontierten Schwallausläufe sind
flexibel einsetzbar und lassen Raum für eine
kreative Badgestaltung.
Das minimalistische Design der beiden
Produktneuheiten ist perfekt auf die
GROHE SPA Armaturenlinien Allure und
Allure Brilliant abgestimmt. Der 180
Millimeter lange Auslauf in Form eines flachen Quaders entspringt jeweils im rechten
Winkel einer rechteckigen Rosett , hinter
der sämtliche Anschlüsse und Schrauben
verborgen sind.
Trendige
Brausenfamilie:
Bringt Schwung ins Bad
Ganz im Trend zu ungewöhnlicher
Formensprache gepaart mit hoher Funktionalität
steht die Serie KLUDI FIZZ. Sie setzt gleichzeitig neue Maßstäbe
beim Duscherlebnis. Die organische Gestaltung verleiht der kühlen,
ursprünglich technologisch anmutenden Form einen natürlichen
Charakter. Der weich fließende Fächer der Brause ist einzigartig,
der Winkel zwischen Griff und Brausekopf minimal. Das ist eine
stilistisch schöne und zugleich funktionale Lösung, denn sie sorgt
für einen Wasserverlauf mit direkter Strömung.
Maximales Duschvergnügen: Mit ihren drei verschiedenen Strahlarten ist die Handbrause 3S
überaus flexibel und bietet ein an die individuellen Wünsche angepasstes Duschvergnügen. Mit einer ergonomisch ausgereiften Verstellfahne findet sich je nach
Vorliebe schnell der gewünschte Strahl.
Mit der Wahl „Smooth Line“, denn dank
der innovativen Technik erzeugt KLUDI
FIZZ einen bislang einzigartigen Wasservorhang in einer Linie – alles läuft parallel,
wobei der Gesamtstrahl nicht zusammenfällt. Der „Booster“ zentriert den Strahl in
der Brausemitte, bündelt den Wasserstrahl für eine revitalisierende Reinigung und eine entspannende
Massage. Einen vollen Brauseregen aus 75 Düsen garantiert der
gleichbleibend breite und weiche „Volumenstrahl“. Mit diesen drei
Varianten in einer Handbrause sorgt sie für pures Duschvergnügen.
Damit es dauerhaft bleibt, ist die Handbrause mit einer praktischen
Kalk-Schnellreinigung ausgestattet.
Von Hand bis Kopf auf Duschen eingestellt: Durch
den neuen, einzigartigen Kopfbrausehalter wird aus der Handbrause, sozusagen im Handumdrehen, eine Kopfbrause mit einer
kleinen technischen Raffinesse: Der
Neigungswinkel lässt sich bis zu 36° verstellen und passt sich so bei Bedarf dem
Nutzer optimal in der Ausrichtung an.
Vergnügliche Frische für die Haut
und das Auge zaubern die neuen
Kopfbrausen in jedes Badezimmer. Sie
erinnern an einen futuristisch anmutenden Propeller und sind auch genauso
kraftvoll in ihrem Einsatzgebiet. Sowohl
die Zweikopfbrause als auch die einzigartige Dreikopfbrause sind an die
Körperform des Menschen angepasst
und erzeugen einen vollen Brauseregen – für die Jeden-TagDuschanwendung oder aus reinem Vergnügen auch einfach mal
zwischendurch. ><
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PROJEKTE &
OBJEKTE
Die Evolution des Badezimmers:
Topmoderner Wohnraum
statt Waschraum
Eine Oase für Wohlbefinden und Entspannung, bei der digitale Aspekte nicht fehlen dürfen.
Die Badewanne wird zum Fernsehsessel, beim Zähne putzen werden die Börsennews verfolgt die ohnehin immer knappe Zeit lässt sich so doppelt nutzen.
Das badezimmertaugliche TV-Gerät, macht die Badewanne zum Fernsehsessel.
Der Fernseher ist absolut wasserdicht, Spritzwasserschutz ist somit garantiert.
Dank der beheizten Oberfläche wird dem Beschlagen vorgebeugt, so dass auch bei
höherer Luftfeuchte dem Fernsehvergnügen nichts im Wege steht. Das Produkt
kann vor die Wand gesetzt oder direkt in die Wand eingelassen werden. Den
Waterscreen gibt es in einer Bildschirmgröße von 22 Zoll. Alle derzeit am Markt
verfügbaren Systemanschlüsse sind möglich. Somit steht auch der Internetnutzung
im Badezimmer nichts mehr im Wege. Die entsprechenden Lautsprecher werden
für optimale Soundqualität direkt in die Wanne eingebaut bzw. liefert zum bauseitigen Einsatz mitgeliefert.
Das Sound System bündelt digitale Funktionen nicht nur im Badezimmer. Bei der
wasserdichten Bedieneinheit mit integriertem MP3 Player und Radio werden die
Signale drahtlos via Infrarot an den Verstärker übermittelt, der an Dampfbad oder Whirlpool angeschlossen werden kann. Auch das
Abspielen von Musik externer Geräte über Bluetooth ist möglich. Bis zu acht Infrarot
Fernbedienungen lassen sich auf dem Soundsystem abspeichern. Ob TV, DVD-Player,
Beleuchtung oder Sonnenschutz, all das und vieles mehr können mit einem einzigen Gerät gesteuert werden.
Der Bluetooth-Receiver bringt die Lieblingsmusik ins Badezimmer. Die gespeicherten Titel auf
Smartphone, Tablet PC, MP3-Player oder Laptop können so in Dampfbad, Whirlpool oder der
Badewanne abgespielt werden. Die Bedienung erfolgt direkt am Wiedergabegerät.
Zukunftsmusik? Nein, denn beispielsweise Repabad kann die Ausstattung derartige Bäder
bereits liefern und verfügt auch über das entsprechende technische Know-how.
Die Zukunft hat also bereits begonnen! Und wann planen Sie ihr erstes Multimedia Wohnbad?
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