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Herzlichkeit überwindet alle Distanzen: „Wir fühlen uns wie zu Hause“

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Donnerstag, 8. August 2013
18. Jahrgang
Kalenderwoche 32
Herzlichkeit überwindet alle Distanzen: Klein ist
im MTZ fein
„Wir fühlen uns wie zu Hause“
raus!
Am 8.8. ist es so weit!
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Main-Taunus Zentrum: Freuen Sie sich
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Es ist vollbracht, das Schild enthüllt. Von links: Max Rommel (Initiator), Carlo Cappelluti (Vorstandsmitglied Partnerschaftsverein KronbergPorto Recanati), Kronbergs Bürgermeister Klaus Temmen, Elvira Pasqualini (Vorsitzende PV Porto Recanati), Giovanni Rovazzani (früherer
Vorsitzender PV Porto Recanati), dahinter sein Sohn Alessandro (Stadtrat Porto Recanati) und Alan Vogl (Vorsitzender PV Kronberg-Porto
Recanati) posieren für ein Erinnerungsfoto.
Foto: A. Puck
Kronberg (pu) – Neben der Muttersprache Deutsch werden an deutschen Schulen
schwerpunktmäßig die Fremdsprachen Englisch und Französisch unterrichtet. Italienisch
gehört mitnichten zum Standardprogramm,
obwohl „Bella Italia“ zu den beliebtesten
Touristenzielen zählt und beispielsweise in
unserer Region neben Kronberg im Taunus
unter anderem Bad Homburg (Terracina) und
Wehrheim (Meransen, Südtirol) langjährige
partnerschaftliche beziehungsweise freundschaftliche Kontakte zu dortigen Gemeinden
und Städten pflegen. Doch die Verständigung
klappt zur Not auch mit Händen und Füßen
und mit wenigen Vokabeln, wie das vergangene Festwochenende zum 20. Geburtstag
der Partnerschaft zwischen der Burgstadt
Kronberg und der Città di Porto Recanati,
wie die italienische Kleinstadt seit 20 Tagen
offiziell heißt, deutlich zeigte. Mit Charme,
Flexibilität, Spontanität und gewinnendem
Lachen gelang es mühelos, Distanzen zu
überbrücken. Prof. Glauco Fabbracci, ExBürgermeister und heutiger Ausschussvorsitzender für den Bereich Kultur der Geschwistergemeinde, der eingestand, sein deutscher
Wortschatz beschränke sich auf die drei
Worte „Guten Abend“, „Entschuldigung“
und „Danke“, brachte es während des FestSchonende persische
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abends im Haus Altkönig humorvoll auf den
Punkt: „Trotz dieser fehlenden Kenntnisse
in der anderen Sprache haben wir gerne ein
Gläschen guten italienischen Wein und Krüge voll mit ausgezeichnetem deutschen Bier
gemeinsam genossen.“
Zeit für behutsamen Generationenwechsel
Durch diese Partnerschaft sei eine echte
Freundschaft entstanden, die sowohl die
Grenzen, die Sprache und die institutionellen Gegebenheiten beider Gemeinden überwunden habe. Er dankte allen an der Pflege
dieser langjährigen Verbindung Beteiligten,
seien es Offizielle, Mitglieder der Partnerschaftsvereine oder Bürger, die bei gegenseitigen Besuchen das stabile Band der Freundschaft weiterknüpfen. „Ich wünsche mir und
uns allen, dass die Partnerschaft noch lange
bestehen bleibt, weiterhin wächst und gedeiht“, so Fabbraccis Appell, „mögen unsere
Beziehungen und unsere Freundschaft in der
Zukunft noch enger werden.“
Ein Herzenswunsch, der in diesen Tagen bei
allen Aktivitäten rund um dieses Festwochenende spürbar in der Luft lag, ist man sich
auf beiden Seiten doch der Tatsache bewusst,
dass der Großteil derer, die in den vergangenen Jahren den Fortbestand und Ausbau der
Verbindung mit großem Engagement und
Herzblut gesichert haben, ihren Beitrag zur
Völkerverständigung längst geleistet haben
und es an der Zeit für die jüngere Generation
ist, nach und nach Verantwortung zu übernehmen, die Tradition in die kommenden
Jahrzehnte zu tragen und neue Ideen zum
kulturellen Austausch einfließen zu lassen.
Sichtbare Erinnerung
Der Auftakt der Festivitäten hatte am Nachmittag im Herzen Oberhöchstadts, dem Porto
Recanati-Platz, stattgefunden, der als eines
der sichtbaren Zeichen der Partnerschaft
1993 gestaltet, Anfang des darauffolgenden
Jahres eingeweiht und in den letzten Monaten durch den hiesigen Verein in Zusammenarbeit mit der Stadt teilweise umgestaltet
wurde. Restarbeiten der Verschönerungsaktion, unter anderem das Anlegen eines Rosenbeetes und das Bepflanzen mit Wein, sind für
den Herbst geplant.
Zur Erinnerung an den besonderen Geburtstag stifteten die Vereinsmitglieder ein Schild
mit der Aufschrift „20 Jahre Partnerschaftsverein Städtepartnerschaft Kronberg-Porto
Recanati August 2013“, das bei hochsommerlichen, schweißtreibenden Temperaturen
in Anwesenheit zahlreicher Gäste beider
Kommunen von den Repräsentanten enthüllt
werden sollte.
Ein feierlicher Moment, der ungewollt hinausgezögert wurde und für Erheiterung sorgte, hatte doch einer der fleißigen guten Geister des Fest-Vorbereitungsteams den Knoten des verhüllenden, weißen Tuches so fest
gezurrt, dass Bürgermeister Klaus Temmen,
Prof. Fabbracci, sowie die beiden aktuellen
Vorsitzenden der jeweiligen Partnerschaftsvereine, Elvira Pasqualini (Italien) und Alan
Vogl (Kronberg) bei der Enthüllung ihre
liebe Mühe und Not hatten. „Der Knoten der
Freundschaft hält“, frotzelte Fabbracci mit
schelmischem Grinsen. Fortsetzung Seite 2
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Seite 2 - KW 32
Kronberger Bote
Weichen zur Sicherung des
Kronberger Kulturkreises gestellt
(S) TÜRM
Ü isches“
S)TURM
isches“
„„(
Da war es wieder, das Sommermärchen! Zu verdanken haben wir es den
tollen deutschen Fußballfrauen, die
sich auf ihre unnachahmlich souveräne Art gerade wieder mal den Europatitel erkickt haben. Schon seit Jahren
sind sie nicht nur erfolgreicher als
die Männer, sondern auch ihr Spiel
ist fairer und viel schöner anzusehen.
Das Team um Trainerin Silvia Neid
hat zuletzt fünf EM-Turniere in Folge gewonnen und sich nicht weniger
als acht von elf möglichen Titeln erspielt. Das kann man von den viel zu
hoch dotierten männlichen Kollegen
nun wirklich nicht gerade behaupten,
die sich übrigens auch von der Begeisterungsfähigkeit und der lässigen
Eleganz der Mädels ruhig mal eine
Scheibe abschneiden könnten. Trotzdem können diese aber höchstens von
den märchenhaften Prämien träumen,
mit denen die Männer völlig selbstverständlich belohnt werden. Man
kann sich nur die Augen reiben, wenn
man liest, dass die Jungs für den EM
Titel 2012 satte 300.000 Euro pro
Mann kassiert haben, während für
die erfolgreichen Mädels gerade mal
22.500 Euro pro Nase übrig waren!
Wie bitte? Die kriegen tatsächlich
um das 13fache mehr? Wahrscheinlich würden Lahm & Co. für solche
Peanuts gar nicht erst die Schuhe
schnüren. Das geht allerdings wirklich überhaupt nicht, und dabei sollen die Mädels im Vergleich zu den
vergangenen Jahren sogar noch eine
Rekordprämie ausgehandelt haben.
Ganz nebenbei locken sie längst Menschen vor die Glotze, die sich noch nie
im Leben für Fußball interessiert haben und haben damit eine ganz neue
Zielgruppe erschlossen! Da fragt
man sich doch, ob die Macher beim
DFB je irgendetwas von Gleichberechtigung gehört haben. Klar, jeder
weiß, dass Frauen immer viel mehr
leisten müssen, um auch nur in die
Nähe der Gehälter ihrer männlichen
Kollegen zu kommen. Aber ein so
krasser Unterschied ist dann doch
nicht mehr nachvollziehbar. Dabei
sollen sich die Spielerinnen über diese Ungerechtigkeit noch nicht einmal
beschwert haben vor lauter Freude
über ihren Sieg. Aber das ist auch
mal wieder typisch Frau, und dafür
ärgert sich jetzt der Kronkauz, weil
er das völlig unmöglich findet. Zwar
findet er es auch ganz und gar unmöglich, wie frech die Bürger gerade wieder von vielen ihrer Politiker
belogen werden. Oder dass Obama
und Merkel anscheinend nun alles
wissen, was unbescholtene Menschen
mit ihrem Leben machen, obwohl die
Kanzlerin ja wie immer von nichts
gar nichts weiß. Schon klar, auch der
deutsche Michel ist zuallererst mal
als Terrorist verdächtig, weil das der
große Freund überm Teich nun mal
so beschlossen hat. Aber über Dinge,
die in einer Demokratie inzwischen ja
anscheinend völlig normal und leider
nicht zu ändern sind, wollte sich der
Kronkauz ja nicht mehr aufregen.
Aber was zu viel ist, ist zu viel, und
zumindest eine derart auffällige Ungleichbehandlung von Männern
und Frauen darf doch
wohl mal aufgespießt werden,
oder?
Das findet jedenfalls
Stammtisch der Italiener
Kronberg (kb) – Der Partnerschaftsverein
Kronberg-Porto Recanati lädt Montag, 12. August ab 19 Uhr zum Stammtischtreffen ins
„Haus Altkönig“ ein. Gäste sind willkommen.
Kronberg (pu) – Der im Januar 2014 auslaufende Vertrag der Geschäftsführerin des
Kronberger Kulturkreises, Dorothee Arden, soll
für fünf Jahre verlängert werden und die Programmzuschüsse werden um weitere 25 Prozent
von momentan 63.000 Euro auf 48.000 Euro gekürzt. Außerdem soll Arden Aufgaben aus dem
Bereich Stadtmarketing übernehmen. Das sind
in der Kurzfassung die Ergebnisse zahlreicher,
in den letzten Wochen und Monaten geführter
Gespräche, in deren Mittelpunkt die Zukunftssicherung des Kronberger Kulturkreises stand.
Die angespannte städtische Haushaltssituation
und die Notwendigkeit weiterer Kürzungen vor
Augen, wurden damit die künftigen Rahmenbedingungen für den Vereins abgesteckt. „Durch
eine Fokussierung auf die wichtigsten Veranstaltungen ist nach unserer Auffassung noch immer
ein Profil gebendes Kulturprogramm zu gestalten“, erklären der CDU-Fraktionsvorsitzende
Andreas Becker sowie der stellvertretende SPDFraktionsvorsitzende Wolfgang Haas in einer
Presseerklärung. Bereits für das laufende Haushaltsjahr waren die Mittel für den städtischen
Programm-Zuschuss um 10 Prozent vermindert
worden. „Das Ganze kommt für mich ja nicht
überraschend, ich nehme die Herausforderung
an“, kommentierte Dorothee Arden im Gespräch mit dem Kronberger Boten die neue, nun
bekannt gewordene, Ausgangssituation. SPD
und CDU begrüßen in diesem Zusammenhang
ausdrücklich den Vorschlag von Bürgermeister
Klaus Temmen (parteilos) in seiner Eigenschaft
als Vorsitzender des Kulturkreises und der Geschäftsführerin, zukünftig die an zahlreichen
Stellen in der Stadtverwaltung wahrgenommenen Aufgaben aus dem „Stadtmarketing“ beim
Verein zu bündeln.
„Mit der ‚förmlichen Übertragung‘ der Aufgaben aus dem Bereich Stadtmarketing tragen
Bürgermeister und Verwaltung der Tatsache
Rechnung, dass Kulturarbeit und Stadtmarketing
in einem engen Zusammenhang stehen“, bestätigen die Koalitionäre. Die beiden Fraktionen
orientierten sich eigener Aussage zufolge an
dem im Februar 2012 verabschiedeten „Kulturprofil für die Stadt Kronberg“, wonach „dem
Kulturkreis bei der Umsetzung der aus dem
Profil folgenden konzeptionellen Maßnahmen
aufgrund seiner Qualifikationen und Kenntnisse
eine wesentliche Rolle zukommt“.
Eine zeitnahe Einigung auf die nun bekannt gewordenen Rahmenbedingungen war von Christund Sozialdemokraten angestrebt worden, um
Taschenbuchtipp
Aktuell
Hisham Matar, Geschichte eines Verzu verhindern, dass sich die Geschäftsführerin schwindenes, Verlag btb, 9,99 Euro
mangels geklärter Verhältnisse andersweitig ori- Der 12-jährige Nuri lebt seit dem Tod seiner
entiert und damit die Zukunft des Kronberger Mutter mit seinem Vater Kamal zurückgeKulturkreises möglicherweise komplett in Frage zogen in einer ruhigen Wohnung in Kairo.
gestellt worden wäre. „Die Koalitionsfraktionen Während eines Urlaubs am Meer lernen die
hoffen, dass sie mit dieser Übereinkunft den beiden die attraktive Mona kennen, die EngRahmen dafür geschaffen haben, dass Dorothee lisch und etwas Arabisch spricht. Nuri ist von
Arden auch in den kommenden Jahren ihr pro- ihr fasziniert, doch sie verliebt sich in seinen
fundes Know how mit erweiterter Aufgabenstel- Vater. Als Mona und Kamal heiraten, beginnt
lung in Kronberg einbringen wird“, so Becker für den pubertierenden Nuri eine schwere
und Haas. Dorothee Arden zufolge sollen das Zeit. Oft wünscht er sich seinen Vater weit
„Straßentheater-Festival“, die „Kulturnacht“, weg, um mit Mona allein sein zu können.
der vom Kronberger Kulturkreis auf den Weg Doch sein Wunsch geht auf eine Weise in Ergebrachte „Kronberger Laternenweg“, der sich füllung, die sein Leben verändert. Denn zwei
im Zusammenwirken mit der Laienspielschar zu Jahre später wird Kamal, der gegen die eigeeinem „echten Renner“ entwickelt habe sowie ne Regierung gearbeitet hat, aus einer Gendie nach längerer Pause wieder durchgeführte fer Wohnung von Unbekannten verschleppt.
„Barocknacht“ und die Weihnachtsausstellung Nuri erhält nie mehr ein Lebenszeichen von
auch künftig erhalten bleiben. Der eng gesteckte seinem Vater. Sein weiteres Leben ist überKostenrahmen erfordere allerdings eine Um- schattet von widerstreitenden Gefühlen, von
strukturierung des Straßenfestivals. „Ein ge- Liebe, Schuld, Reue und Angst. Erst nach
eignetes Konzept muss bis Jahresende stehen“, langer Zeit ist es ihm möglich, den letzten
wirft sie bereits den Blick voraus.
Schritten seines Vaters vor dem VerschwinGedanken wird sie sich auch über zusätzliche den nachzuspüren und sein eigenes Leben in
Einnahmen aus Eintritten und Sponsorenmittel die Hand zu nehmen. Hisham Matar wurde
machen müssen, da die beiden Koalitionspar- 1970 als Sohn libyscher Eltern in London
teien die Auffassung vertreten, „dass es zum geboren. Einfühlsam und genau beschreibt er
Beispiel möglich sein muss, bei Veranstaltungen die arabische Welt und die Gefühle, die die
im ‚öffentlichen Raum‘ die Zugänge zum Alt- Entführung eines Menschen auslösen.
stadtbereich mit „Eingangskontrollstellen“ zu
versehen, an denen die Besucher ihren Obolus
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entrichten beziehungsweise Eintrittsbutton vorGROSS GEWORDEN?
zeigen müssen.“ Diese Forderung dürfte einiges
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Kopfzerbrechen bereiten. „Wir sprechen von
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zehn Zugangsmöglichkeiten zur Altstadt, die
Vertrauen Schaffen - Lösungen finden.
abgesperrt werden müssen“, so Arden, die dabei
Erfolgreich verkaufen.
berücksichtigen muss, dass für die in der Altstadt
lebenden Bürger eine adäquate Zugangslösung
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gefunden wird. Dennoch zeigt sich die Geuf.”
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schäftsführerin optimistisch, Schritt für Schritt
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die angepeilten Vorgaben umsetzen zu können
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und hofft, dass auch das Stadtparlament grünes
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Licht sowohl für ihre Vertragsverlängerung um
weitere fünf Jahre als auch die finanziellen
Rahmenbedingungen zur Programmgestaltung
Unbenannt-19 1
11.05.12 06:07
geben wird. „Damit wird allen Unkenrufen zum
trotz ein eindeutiges Signal zum Fortbestand
der Kultur in Kronberg gesetzt.“ Wie in diesem
Zusammenhang bekannt wurde, werden die Kronberg (kb) – Der Hochtaunuskreis als
Verantwortlichen auch spätestens Anfang des Untere Jagdbehörde hat mit Schreiben vom
kommenden Jahres den Termin für das nächste 2. Juli den Magistrat der Stadt Kronberg im
Lesefestival, das in diesem Jahr aus organisa- Taunus als Notvorstand der Jagdgenossentorischen Gründen ausfallen musste, bekannt schaft Kronberg gemäß Bundesjagdgesetz
bestimmt. Eine Versammlung der Jagdgegeben.
nossenschaft findet Dienstag, 20. August um
19 Uhr im Blauen Saal des Hauses Altkönig,
Altkönigstraße 30, statt. Eingeladen sind
die Eigentümer aller Grundstücke, die dem
Weg der Freundschaft teilnehmen.“
gemeinschaftlichen Jagdbezirk Kronberg
Eintrag ins Goldene Buch
Im Anschluss an die Grußworte der Vor- (Feldjagd) und Oberhöchstadt (Feld- und
sitzenden der Vereinsringe Kronberg und Waldjagd) angehören und auf denen die Jagd
Oberhöchstadt, Hans-Willi Schmidt und ausgeübt werden darf. Auf der Tagesordnung
Hans-Georg Kaufmann, trugen sich die Offi- stehen neben den Wahlen auch der Bericht
ziellen zur Bekräftigung der Partnerschaft ins des Notjagdvorstandes. Es wird darauf hinGoldene Buch der Stadt Kronberg im Taunus gewiesen, dass die Beschlüsse der Jagdein. Als Geburtstagsgeschenk überreichten genossenschaft mit einfacher Mehrheit der
die Kronberger große, mit Kronberger Mo- anwesenden und vertretenen Jagdgenossen
tiven versehene Wanduhren, die künftig so- gefasst werden, die zugleich die Mehrheit der
wohl das Rathaus der Città di Porto Reca- in der Versammlung vertretenen Grundflänati als auch das Vereinsheim der „Amici di chen bilden. Daher haben die Jagdgenossen
Kronberg“ als Erinnerung schmücken wer- ihren Flächenanteil im Zweifelsfalle dem
den. Die Italiener revanchierten sich mit Notjagdvorstand gegenüber nachzuweisen.
einigen Flaschen Wein, die jedoch lediglich Grundstückseigentümer, auf deren Flächen
die Zeit überbrücken sollen, bis im Septem- die Jagd ruht, gehören der Genossenschaft inber beim Abschluss der Feierlichkeiten in der soweit nicht an. Die Jagdgenossenschaftsversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht
Partnergemeinde weitere Geschenke folgen.
Damit war der Formalitäten Genüge getan, auf die Zahl der Erschienenen.
man ging zum gemütlichen Teil über. Die
Stärkung der Gäste am Buffet, das der Päch- Jagdkataster liegt
ter des Hauses Altkönig Ewald Hoyer mit öffentlich aus
seinem Team vorbereitet hatte, stand auf
dem Programm. In den folgenden Stunden Kronberg (kb) – Die Jagdgenossenschaft
beherrschten Musik und Tanz die Szene. Kronberg hat ein neues Jagdkataster für
Wolfgang Thöns von der Theatergruppe „die Kronberg und Oberhöchstadt erstellt. Es hat
hannemanns“ gab zwei Beiträge über das den Stand Mai 2013. Dieses Kataster liegt
„weibliche Wesen“ zum Besten, das Tanz- noch bis Montag, 19. August öffentlich aus
Ensemble „Slawia“ aus Frankfurt unterhielt und kann während der Dienststunden der
mit einem Potpourri internationaler Tänze in Stadtverwaltung Kronberg im Taunus im
den jeweiligen farbenfrohen Trachten. Derart Rathaus, Katharinenstraße 7, im Zimmer 16
inspiriert wagten sich Deutsche und Italiener bis 18 eingesehen werden.
anschließend unter Anleitung von Dagmar
von Garnier, die durch dieses rund einstün- Flohmarkt in der Pusteblume
dige Programm führte, zum Nachmachen
gemeinsam auf das Parkett. Akzente setzten Kronberg (kb) – Der Förderverein der städan diesem Abend außerdem die Kronberger tischen Kindertagesstätte (Kita) Pusteblume,
Rittergarde und das amtierende Thäler Pär- Freiherr-vom-Stein-Straße 21, veranstaltet
chen, Jutta Thom und Lars Benndorf sowie Samstag, 31. August von 9 bis 11 Uhr einen
Flohmarkt für Kinderbekleidung, SpielsaAlleinunterhalter Rolf Wittek.
Das Fest klang am späten Abend allmählich chen, Kinderwagen, Babyausstattung, und
aus, schließlich mussten alle wenige Stun- vieles mehr. Einlass ist für Schwangere beden später zum Aufbau der Stände beim reits ab 8.30 Uhr. Der Etikettenverkauf starzweitägigen Kunst- und Weinmarkt in der tet Montag, 12. August online unter gabi_dalibor@web.de
Kronberger Innenstadt wieder fit sein.
Herzlichkeit überwindet …
Fortsetzung von Seite 1
„Ich kann behaupten, dass wir jedesmal,
wenn wir nach Kronberg kommen, sagen
können, wir fühlen uns wie Zuhause“, fand
die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins
„Amici di Kronberg“, Elvira Pasqualini,
während des anschließenden würdevollen,
aber dennoch lockeren Festabends ebenso
herzliche und warme Worte wie Bürgermeister Klaus Temmen, der die Partnerschaftsvereine als „Seele und Motor“ der
Verschwisterung bezeichnete und in seinen
Dank selbstverständlich, ebenso wie alle
nachfolgenden Redner, den aus Thailand angereisten Max Rommel einschloss, der wie
bereits berichtet, 1983 die C-Jugend der SG
Oberhöchstadt in sein damaliges Feriendorf
eingeladen hatte und damit das Entstehen
einer Freundschaft zwischen diesen beiden
über 1.200 Kilometer auseinander liegenden
Kommunen überhaupt erst ermöglichte.
Der so Gelobte hielt sich bescheiden im Hintergrund, zählte während der vier Festtage
jedoch zu den beliebtesten Gesprächspartnern. Mit leuchtenden Augen erzählte er von
seinem umfangreichen und stetig wachsenden Archiv mit Berichten über die deutschitalienische Freundschaft.
Längst sind einige der regelmäßigen Begegnungen zur lieb gewonnenen Tradition
geworden, wie die Anwesenheit der Italiener
beim Kunst- und Weinmarkt, beim Partnerschaftsabend und beim Weihnachtsmarkt.
Auf deutscher Seite begnügte man sich laut
Alan Vogl zuletzt eher auf sporadische Reisen, „wobei viele Kronberger dort schon
öfter ihren Urlaub verbracht haben.“
Außerdem würden mindestens alle zwei Jahre organisierte Gruppenreisen nach Italien
angeboten. Der frühere Bürgermeister Giuseppe Giampaoli, der ebenso wenig am Festabend teilnehmen konnte wie die aktuelle
Amtsinhaberin Rosalba Ubaldi, hatte einen
Brief mitgeschickt, in dem er seiner Hoffnung Ausdruck gab, „dass mehr junge Leute
dem Beispiel folgen und in Zukunft auf dem
Donnerstag, 8. August 2013
Suche nach
neuem Jagdvorstand
Donnerstag, 8. August 2013
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Landrat Ulrich Krebs, Bürgermeister Klaus Temmen und die Ortsvorsteherin und ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Dr. Regina Sell (von links) schritten mit Scheren zur Tat.
Foto: privat
Kreisstraße K769 nach Sanierung
wieder frei gegeben
Aktuell
Sperrschilder auch regelmäßig befahren. Unter
Missachtung der berechtigten Interessen der
Kronberger Bürger und Gewerbetreibenden,
musste jedoch erst der Terminabgleich zwischen
den Herren Krebs und Temmen abgewartet
werden, um dieses völlig unnötige Eröffnungszeremoniell eine halbe Woche nach Fertigstellung der Straße zu ermöglichen. Ich möchte
in diesem Zusammenhang nur noch einmal an
die monatelange Sperrung der gleichen Straße
erinnern, deren Folge einen ansässigen Gewerbetreibenden letztendlich dazu zwang, Insolvenz
anmelden zu müssen.
Wann lernen es Landräte und Bürgermeister
endlich, dass ein Großteil ihrer täglichen Arbeit
darin bestehen sollte, die Interessen der Bürger,
von denen sie schließlich gewählt wurden, zu
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Flörsheimer Warte
Unser Leser Dieter Kilian, Friedrichstraße,
Schönberg, schreibt zur „Freigabe der K 769“
Folgendes: Nun ist es also vollbracht. Unter
Beteiligung der beiden Herren Ulrich Krebs
(Landrat des Hochtaunus) sowie Klaus Temmen
(parteiloser Bürgermeister in Kronberg) wurde
am Samstagvormittag ein Stück innerstädtischer
Kreisstraße feierlich dem Verkehr übergeben.
Eine Verbindung zwischen den Kronberger
Ortsteilen Schönberg und Oberhöchstadt, auf
einer Länge von exakt 500 Metern, an der über
einen Zeitraum von 111 Tagen maximal eine
Handvoll Arbeiter, wenn überhaupt so viele,
sanierten.
Dieses besagte Straßenstück war seit spätestens 31. Juli einschließlich aller notwendiger
Fahrbahnmarkierungen voll funktionsfähig und
wurde meinen Beobachtungen zufolge von sehr
vielen Verkehrsteilnehmern trotz vorhandener
Ballonfahrten
Kreisstraße geschaffen“, erklärte Landrat Ulrich
Krebs bei der offiziellen Freigabe der Straße. Ein
Dank gelte auch dem Land Hessen, das die Baumaßnahme im Rahmen der Verkehrsinfrastruktur-Förderung unterstützt habe. Die Bauarbeiten
samt der damit verbundenen Straßensperrung
hatten für große Verärgerung in der Bevölkerung
gesorgt, nachdem die Straße erst im letzten Jahr
monatelang gesperrt gewesen war. „Ich freue
mich, dass diese überaus wichtige innerörtliche
Verbindungsstraße jetzt fertiggestellt ist und
bedanke mich bei den Bürgerinnen und Bürgern
sowie bei den Einzelhändlern für ihre Geduld“,
fügte Bürgermeister Klaus Temmen hinzu. Die
Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund
450.000 Euro und werden aus einer Landeszuwendung, vom Landkreis und von der Stadt
Kronberg, finanziert. Das Land fördert den Bau
und beteiligt sich mit einer Zuwendung von bis
zu 170.400 Euro an den Gesamtkosten gemäß
Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG).
Den Differenzbetrag tragen der Hochtaunuskreis
und die Stadt Kronberg und investieren somit
rund 277.400 Euro in die Infrastruktur.
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Kronberg (kb) – Die Kreisstraße zwischen den
Ortsteilen Schönberg und Oberhöchstadt ist nach
dreieinhalb Monaten wieder für den Verkehr
freigegeben worden. Der insgesamt schlechte
Zustand im Abschnitt „Schönberger Straße“ mit
verschiedenen Flick- und Schadstellen sowie einem unzureichenden Gesamtstraßenaufbau hatte
die richtlinienkonforme, frostsichere grundhafte
Erneuerung der K769 mit gleichzeitiger Verbreiterung der Fahrbahn auf einheitliche sechs
Meter erforderlich gemacht. Im Bereich „Haide
Süd“ wurden darüber hinaus Änderungen für die
neue Akazienstraße, im Anschlussbereich der
Geh- und Radwegführung mit Versetzung des
Fußgängerüberweges vorgenommen sowie eine
neue Linksabbiegerspur von Schönberg kommend in die Akazienstraße umgesetzt. „Mit der
Umsetzung der Baumaßnahme konnten Kreis
und Stadt ein wichtiges gemeinsames Straßenprojekt verwirklichen: Zum einen war die Kreisstraße sanierungsbedürftig, zum anderen benötigte das neue Wohnbaugebiet eine Erschließung
und zuletzt haben wir noch sichere Verhältnisse für Autofahrer und Fußgänger entlang der
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Kronberger Bote
Fröhliche Fachsimpelei in allen
Sprachen über Wein und Kunst
Kronberg (pu) – Am vergangenen Wochenende präsentierte sich im Herzen Kronbergs
anlässlich der durch den Magistrat der Stadt,
den Aktionskreis Lebenswerte Altstadt und
die Tourismusförderung in Kronberg (TiK)
organisierten 28. Auflage des Kunst- und
Weinmarktes ein farbenfrohes Bild.
Wohin das Auge auch blickte, gab es beim
Flanieren bis in die hintersten Winkel der
Gassen faszinierende bunte Vielfalt zu entdecken. 150 Aussteller luden die Gäste aus nah
und fern ein, bei hochsommerlichen Temperaturen das Angebot sondierend zu flanieren,
fachzusimpeln und nach positivem Testurteil
das Ausgesuchte einpacken zu lassen. Besonders in puncto Wein konnte sich diese Testphase an den Ständen der fünf aus Guldental
angereisten Winzer durchaus über mehrere
Stunden hinziehen, schließlich galt es, aus der
Vielfalt der edlen Tröpfchen auch das richtige
für den heimischen Weinkeller auszusuchen.
In die Entscheidungsfindung wurden, beseelt
vom Rebensaft, selbstverständlich auch zufällig Herumstehende einbezogen. Ein Zuprosten hier, eine Bestellung da „Huch, wie
doch die Zeit vergeht, ich glaub, es wird Zeit
nach Hause zu gehen.“
Wie sich zeigte, hat die beliebte, traditionelle
Veranstaltung nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Während der heißen Mittagsstunden floss der Besucherstrom zwar etwas
spärlicher, dennoch hatten die Standbetreiber
des Partnerschaftsvereins Kronberg-Ballenstedt keinerlei Mühe, ihren spontan ins
Programm aufgenommenen Eiskaffee an den
Mann oder die Frau zu bringen. Auch die wie
gewohnt bestens bestückte Kuchentheke leerte sich bis auf den letzten Krümel.
Zufriedene Gesichter auch ein paar Meter
weiter bei den Franzosen, die „Croque Lavandou“ und „Canapés méditerranéens“ (mit
Crevetten und Lachstatar) vorbereitet hatten.
Bei den italienischen Freunden aus Città di
Porto Recanati gab es italienische Salami
und Nudeln und natürlich bei Bedarf Informationen über jüngste Ereignisse. „Wir hatten vor zwei Wochen morgens zwischen 3
und 4 Uhr ein Erdbeben der Stärke 4,9 auf
der Richterskala“, berichtete die Vorsitzende
des Partnerschaftsvereins, Elvira Pasqualini.
Aus dem Schlaf hoch geschreckt hätten viele
im Schlafanzug ihre Häuser fluchtartig verlassen. Glücklicherweise habe sich kurze Zeit
später herausgestellt, dass weder Verletzte
noch Sachschäden zu beklagen waren, was
die Bewohner spontan dazu veranlasste, „die
restliche Nacht zu feiern“.
Ein bisschen italienische Lebensfreude und
französisches Laissez-faire waren auch während der zweitägigen Veranstaltung spürbar.
Nach den langen Wintermonaten und dem
völlig verregneten Frühjahr nutzten viele jede
sich bietende Gelegenheit, ein paar gemütliche Stunden unter freiem Himmel zu verbringen, deshalb waren auch am späten Abend
Tische und Bänke voll belegt.
Die Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung
des Marktes stießen auf unterschiedliche Resonanz. Der erstmals im Torbogen der Streitkirche platzierte, in Kronberg zum ersten Mal
auftretende Dozent der Idsteiner Musikschule,
Harald Eggert, schlug mit seiner dezenten Begleit- und Hintergrundmusik eher ungewohnte
Töne für Stammgäste des Marktes an, hatte
sich in den Vorjahren auf dem Tanzhaus stets
spätestens dann ein lebendiges Bild geboten,
wenn „Vittorio“ Solazzi von Kronbergs Bürgermeister Klaus Temmen an der Gitarre begleitet, italienisches Liedgut trällerte.
In diesem Jahr belegte daher in Sachen Stimmung eindeutig der Recepturhof Platz eins, wo
die Stimmungsmusiker Jürgen Lugert und Pitt
Bender mit Jazz-Standards, bekannten Melodien und Evergreens sowie Alleinunterhalter
Manfred Jakobi „weinselige“ Musik zu Gehör
brachten.
Auf Anhieb positiv aufgenommen wurde laut
Gerald Herbst, dem Zuständigen für die Organisation der Kronberger Märkte, dagegen der
neu organisierte Design-Parcours. „Wir haben
von Seiten der Galerien und Geschäftsleute
signalisiert bekommen, dass dieses Angebot
auf deutliches Interesse gestoßen ist.“
Unzufriedenheit dagegen auf der Schirn. „Das
ist doch der Schildbürgerstreich schlechthin“,
machte EW-Moden-Chefin Elfi Wagner-Spitzenberg ihrem Ärger Luft, als sie feststellte,
dass die aufgestellten Zelte weitestgehend die
Sicht sowohl auf ihr Geschäft als auch auf die
ihrer Nachbarn verdeckten. Bei der Stadt ist
man sich dagegen keiner Schuld bewusst. „Wir
haben wie immer an der dort platzierten Straßenlaterne orientierend zur Mitte der Schirn hin
die Zelte aufgestellt“, so Herbst. Die betroffenen Geschäftsleute haben bereits angekündigt,
das Gespräch mit der Stadt suchen zu wollen,
sie fühlen sich benachteiligt und streben eine
zeitnahe Lösung an. In welchen Jahr wurde
die Partnerschaft zwischen Ballenstedt und
Kronberg geschlossen? Welche ungewöhnlichen Sitzmöglichkeiten werben für den Herbstmarkt 2.0 – kronberger|er|leben? Überall steckte man beim Durcharbeiten der Quizfragen die
Köpfe auf der Suche nach der richtigen Lösung
zusammen, um wiederum vom Kronberger
Einzelhandel zur Verfügung gestellte Sachpreise nach Hause mitnehmen zu können. Nach
der öffentlichen Ziehung der Gewinner durch
den Vorsitzenden des Aktionskreises lebenswerte Altstadt Hans-Willi Schmidt, klang die
zweitätige Veranstaltung, die in diesem Jahr
ganz im Zeichen der besonderen Geburtstage
mit Guldental, Città di Porto Recanati und
Ballenstedt stand, allmählich aus.
Weinliebhaber, die vom Guldentaler Wein
einfach nicht genug kriegen können und nach
einer Gelegenheit suchen, die befreundete
Weinbaugemeinde an der Nahe einmal näher
kennen zu lernen, sollten sich den 21. September vormerken denn dann gehen die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen dieser
Freundschaft in die nächste und abschließende Runde (Impressionen zum Kunst- und
Weinmarkt sind auf der Seite 8 zu finden).
Sommerferien des
Kronberger Ortsgerichts
EFC verschiebt
Jahreshauptversammlung
Kronberg (kb) – In den Sommerferien hält
das Ortsgericht Kronberg Mittwoch, 14. August keine Sprechstunde. In dringenden Fällen
steht der stellvertretende Ortsgerichtsvorsteher
Klaus Grabowski unter der Telefonnummer
640402 oder 640484 als Ansprechpartner zur
Verfügung. Ab Mittwoch, 21. August, findet
wieder die wöchentliche Sprechstunde von 17
bis 18 Uhr in den Räumen des Bürgerbüros,
Berliner Platz 3-5, statt. Die Bürger werden
um Kenntnisnahme und Verständnis gebeten.
Beim Ortsgericht Schönberg ist dagegen die
Sommerpause bereits beendet. Die wöchentliche Sprechstunde des Ortsgerichts Schönberg
findet jeweils mittwochs von 17 bis 18 Uhr im
Gruppenraum II der Taunushalle, Friedrichstraße 57, statt.
Kronberg (kb) – Der EFC Kronberg musste die
ursprünglich für den 6. August angesetzte Jahreshauptversammlung aus terminlichen Gründen
auf Montag, 9. September, 19 Uhr, verschieben.
Kurzfristige Sperrungen
durch Kanalreinigung
Kronberg (kb) – Im Rahmen der Eigenkontrollverordnung (EKVO) des Landes Hessen sind
die Kommunen verpflichtet, ihre Kanalleitungen regelmäßig durch Kamerabefahrungen zu
überprüfen und den dabei festgestellten Zustand
der Kanäle zu dokumentieren. Um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden, ist in
diesem Jahr für die Kanalnetzabschnitte, die in
einer Wasserschutzzone liegen, eine turnusmäßige Wiederholungsinspektion erforderlich. Insgesamt werden zirka 18 Kilometer Kanalleitungen
gereinigt und mittels TV-Inspektion untersucht.
Die zu untersuchenden Kanalleitungen befinden
sich südlich einer Linie Königsteiner Straße,
Friedrich-Ebert-Straße und Frankfurter Straße.
Die Stadtwerke Kronberg haben eine Fachfirma
aus Kassel beauftragt, bis etwa Mitte September
diese Arbeiten, die grundsätzlich nur bei stabiler
Trockenwetterlage durchgeführt werden können,
im Stadtgebiet durchzuführen. Es ist mit kurzfristigen Sperrungen einzelner Straßenabschnitte
zu rechnen. Der Magistrat bittet um Kenntnisnahme und Verständnis.
Cyanobakterien am
Hattsteinweiher
Hochtaunus (kb) – Das Gesundheitsamt rät
derzeit vom Baden im Hattsteinweiher ab,
da sich dort in den letzten Tagen Cyanobakterien, die früher Blaualgen genannt wurden,
vermehrt haben. Dieses Ergebnis ergaben die
laufenden Überprüfungen des Gewässers.
„Zum jetzigen Zeitpunkt raten wir vom Baden im Hattsteinweiher ab, insbesondere in
Bereichen mit sichtbaren grünen Schlieren“
appelliert der zuständige Gesundheitsdezernent Dr. Wolfgang Müsse an die Bürger.
Donnerstag, 8. August 2013
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Das beliebte traditionelle Nachbarschaftstreffen findet dieses Mal nicht auf der Friedrichstraße, sondern einige Meter weiter rund um die Taunushalle statt. Das Vorbereitungsteam wird
wie gewohnt dafür sorgen, dass es den Gästen an nichts mangelt.
Foto: Archiv
Schönberger Brunnenfest zieht um
Schönberg (kb) – Das Samstag, 10. August ab
15 Uhr stattfindende Schönberger Brunnenfest
wird erstmals nicht auf der gesperrten Friedrichstraße veranstaltet, sondern einen Umzug auf den
Ernst-Schneider-Platz und den Bereich um die
Taunushalle wagen.
„Die verstorbene Schönberger Stadträtin Marianne Berg, Stifterin des namensgebenden Albanusbrunnens an der Friedrichstraße, würde uns die
Veränderung sicher nachsehen“, hofft der Pressesprecher der mit der Organisation betrauten
TSG Schönberg, Rainer Schmidt. Mit Errichtung
des Brunnens 1985 habe sich das Schönberger
Brunnenfest zum beliebten sommerlichen traditionellen Nachbarschaftstreffen entwickelt. Die
letzte regelmäßige Großveranstaltung im Stadtteil soll deshalb auch nach 28 Jahren unbedingt
beibehalten werden. Die TSG erhofft sich vom
Umzug nicht nur Einsparungen bei Logistik und
Personal, sondern möchte mit der Verlegung
auf den Bereich rund um die Taunushalle auch
die Verbundenheit der Schönberger zu „ihrer“
Mehrzweckhalle dokumentieren, deren Zustand
und Zukunft zuletzt immer wieder Schlagzeilen
machte. Zudem sei die Friedrichstraße als einzige direkte Verbindung zwischen Schönberg und
Oberhöchstadt in diesem Jahr nun wirklich lange genug gesperrt gewesen. Der TSG-Vorstand
bittet die Nachbarn rund um die Taunushalle um
Verständnis für die erforderlichen Einschränkungen bei Zufahrt und Parkraum und lädt ein,
gemeinsam mit den Schönbergern und der TSGFamilie zu feiern.
Traditionell wird das Fest mit der Kuchentheke
eröffnet, für die gerne noch Kuchenspenden entgegengenommen werden. Für den Nachwuchs
ist erneut ein Bobby-Car-Rennen vorgesehen.
Dieses findet jedoch auf anderer Strecke statt.
„Hüpfen satt“ gibt es auch in diesem Jahr auf
dem großen TSG-Trampolin und einer Hüpfburg. Für Essen und Trinken von Grill und Zapfhahn sorgt das bewährte Team der TSG Schönberg. Ab 18.30 Uhr können sich die Gäste auf
den Auftritt von Günter Schmidt freuen. Eine
Reihe von Spendern und Sponsoren haben dem
Brunnenfestausschuss bereits unter die Arme
gegriffen, damit das Fest auch ein finanzieller
Erfolg werden kann. Der Erlös der Veranstaltung
kommt wie immer dem Sportbetrieb der TSG
zugute, insbesondere für Neu-Anschaffungen
beim Sportkindergarten und für andere Sportgeräte. Wer beim Auf- und Abbau oder an der
Grillstation helfen möchte, kann sich unter brunnenfest@tsg-schoenberg.de oder bei Paul-Dieter
Emmel unter der Telefonnummer 65385 melden. Ankündigungen für Kuchenspenden nimmt
Waltraud Bernd unter der Telefonnummer 65137
entgegen.
Bilder von den Veranstaltungen der Vorjahre
sind unter www.tsg-schoenberg.de (Album) zu
finden. Der TSG-Vorstand dankt den ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz und den Anwohnern für ihr Verständnis für die erforderlichen
Straßensperrungen und den unvermeidlichen
„Geräuschpegel“ bei dieser beliebten Schönberger Veranstaltung.
„Tour der Hoffnung“ gastiert beim
Golf- und Landclub Kronberg
Kronberg (kb) – Der Golf- und Landclub
Kronberg führt Sonntag, 11. August ab 13 Uhr
ein Turnier zugunsten der „Tour der Hoffnung“
durch. Diese bundesweit bekannte Organisation sammelt Gelder für krebskranke Kinder und
reicht die Spenden zu 100 Prozent und zielgerichtet an die begünstigten Institutionen weiter.
Das Kronberger Turnier gehört zu einer Reihe
von in ganz Deutschland stattfindenden GolfTurnieren der Tour. Prominente Sportler wie
Steffi Nerius (Leichtathletik, Speerwerfen, Weltmeisterin 2011), Franz-Josef Kemper (Leichtathletik) und die Königsteinerin Eva Pfaff (Tennis)
spielen für die gute Sache. Letztere spielt, radelt
und organisiert seit 1986 fleißig mit. Als 1983
die erste „Tour der Hoffnung“ startete, hatten
an Leukämie (Blutkrebs) erkrankte Kinder der
Organisation zufolge bereits eine durchschnittliche Chance auf Heilung von rund 60 Prozent. 30
Jahre später ist diese Chance auf über 85 Prozent
gestiegen. Damit ist zwar ein Fortschritt erreicht,
dennoch besteht weiterhin Handlungsbedarf.
Wissenschaftler und Ärzte arbeiten daran, die
Ursachen dieser Erkrankungen zu finden, ihren
Verlauf besser verstehen und die Therapie möglichst gut an die jeweilige Krebsart anzupassen.
Es wird mehr Geld benötigt, um die verstärkten
Anstrengungen in der Krebsforschung zu unterstützen, um neue Behandlungskonzepte zu erarbeiten sowie die pflegerische und psychosoziale
Betreuung krebskranker Kinder zu verbessern.
Für diese Ziele rollt die „Tour der Hoffnung“ in
diesem Jahr auf einer Gesamtstrecke von 366 Kilometern durch die Bundesländer Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Interessierte Golfer,
die sich spontan dazu berufen fühlen, noch mitspielen zu wollen, um einen Beitrag zu leisten,
können sich bis Freitag, 9. August um 12 Uhr unter der Telefonnummer 1426 anmelden. Weitere
Informationen sind auf der Internetseite www.
tour-der-hoffnung.de zu finden. Spendenwillige können ihren Beitrag auf das Spendenkonto
„Golftour“, Volksbank Mittelhessen, Kontonummer 979708, Bankleitzahl 51390000 leisten.
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Am Seilzug liegen sie auch einmal über Kreuz, sonst arbeiten sie aber Hand in Hand: Tanja Kleber verstärkt seit
1. August das Team von Jerome Leserer (dazu gehören
noch Judith Elbe, Tobias Fischer und Wlodek Schejbal).
Königstein (hhf) – Vor ziemlich genau einem Jahr hatte Freiberufler Jerome Leserer seinen Traum von der
eigenen Praxis verwirklicht und die Räumlichkeiten der
Physiotherapie im Erdgeschoss des Sportparks übernommen, mittlerweile bietet dort ein fünfköpfiges
Team von Spezialisten eine Bandbreite von sport-spezifischem Training bis zur Wellness-Massage an. Und
die Gedanken gehen in die Zukunft: Leserer denkt
über die Prüfung zum Heilpraktiker nach und einen
Outdoor-Bereich an seiner Praxis, denn schon jetzt
findet manche Stunde im Freien statt: „Beim Personal
Training geht es oft um Läufer, und die verhalten sich
auf dem Laufband anders als draußen“, hat der bekennende „Handwerker“ festgestellt.
Eine gründliche Diagnose gehört für ihn zwingend zur
Therapie, ebenso genug Zeit und eigene Räume für
jeden Klienten. Bei Bedarf geht es aber auch hinüber
an die Geräte im Sportpark, wo man im Gegenzug
seinen fachmännischen Ratschlag zu schätzen gelernt
hat – gute Nachbarn eben, mit Synergieeffekten. Dazu
zählt nicht zuletzt auch das reichliche Angebot von
Parkplätzen vor der Tür.
Im Erdgeschoss des Sportparks an der Falkensteiner Straße werden selbstverständlich auch klassisch
Schmerzen und Unfallfolgen bekämpft. Massagepraktikerin Judith Elbe beherrscht die Kunst der Entspannungmassagen sowie des Personal Trainings nach den
Methoden des Miha-Body-Tec. Jerome Leserer und
Tobias Fischer widmen sich vor allem dem aktuellen
Schwerpunkt im extra dafür neu ausgestatteten Trainingsraum: Zum Beispiel Langhantelstange, Kettlebell
und TRX-Schlingensystem stehen hier vorrangig für
sport-spezifisches und Personal Training zur Verfügung. Stillstand kennen Mensch und Gerät in der Physiotherapie Königstein im Übrigen nicht: Vom 1. September an wächst das Angebot um einen wöchentlichen
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t
Viva il gemellaggio
Kronberg-Porto Recanati
Fotos: Puck
Donnerstag, 8. August 2013
Kronberger Bote
KW 32 - Seite 7
200. Geburtstag Adolph Kolpings
im Mittelpunkt der Veranstaltungen
Oberhöchstadt (kb) – Die Kolpingfamilie
Oberhöchstadt hat ihr Programm für das zweite
Halbjahr zusammengestellt. Es bietet neben den
im besonderen Gedenken an Adolph Kolping
stehenden Veranstaltungen vielfältige und erlebnisreiche Aktivitäten an. Alle Mitglieder, Freunde und Interessierte der Kolpingfamilie sind gerne willkommen. Das laufende Jahr wird in allen
Kolpingfamilien als das „Kolpingjahr 2013“ gefeiert. Vor 200 Jahren, 1813, wurde Adolph Kolping in Kerpen bei Köln geboren. Er hat bis zu
seinem Lebensende in nur 16 Jahren, ausgehend
von der Idee zur Gründung des Kölner Gesellenvereins, ein gewaltiges Werk der Nächstenliebe
im In- und Ausland aufgebaut. Auch die Kolpingfamilie Oberhöchstadt trägt dem Jubiläumsjahr Rechnung. Als besonderer Höhepunkt im
Zeichen des Jubiläumsjahres ist der Besuch des
Musicals „Kolpings Traum“, Sonntag, 25. August, in Wuppertal vorgesehen. Zwölf Teilnehmer aus Oberhöchstadt haben sich für diese Veranstaltung angemeldet. Weiterhin wird Samstag,
30. November um 18 Uhr zunächst eine Eucharistiefeier in St. Alban, mit der Kolpingfamilie
Kronberg-Schönberg zum Gedenken „200 Jahre
Adolph Kolping“ gefeiert. Anschließend gehen
die Feierlichkeiten im Bischof-Muench-Haus in
Kronberg weiter.
Auf Bezirksebene wird am 26. Oktober um 18
Uhr in St. Hedwig, Oberursel der 200. Geburtstag
in besonderer Weise gewürdigt. Der DiözesanKolpingtag beginnt am 6. Oktober um 10 Uhr im
Frankfurter Dom. Den Festgottesdienst hält der
Limburger Bischof, Dr. Franz-Peter Tebartz-van
Elst. Nach dem Gottesdienst geht es mit einem
Bannermarsch zum Kolpinghaus. Hier setzt sich
die Geburtstagsfeier fort.
Im Rahmen der Monatsversammlung Dienstag,
5. November um 20 Uhr im Gemeindezentrum
St. Vitus, Am Kirchberg 2, hält Herbert Aulbach
einen Vortrag über das Thema „1. Diagnose: Alzheimer-Krankheit – was nun? Gut, dass „Du“ da
bist, 2. Begleitung zum Lebensende“.
Aus der religiösen Terminreihe findet jeweils am
ersten Montag im Monat „Bibel teilen“ statt. Das
Thema des Bibelkreises ist zurzeit das Buch Ruth
aus dem Alten Testament. Weiterhin werden eine
Rosenkranzandacht am 25. Oktober um 19 Uhr
in der St. Vitus-Kirche und die Ökumenische Adventsfeier am 2. Dezember um 20 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum St. Vitus, angeboten.
Die diesjährige Kleidersammlung findet am 19.
und 20. September statt. Die Sammelstellen werden in einer gesonderten Pressemitteilung bekannt gegeben. Nicht nur das Wandern, sondern
auch der gesellige Teil in den Wandergruppen
der Männer und Frauen wurde bislang von allen
Teilnehmern sehr geschätzt. Die Wanderungen
der Frauen finden jeweils am zweiten Dienstag
im Monat statt. Über die gemeinsame Weinwanderung zum Lohrberg Samstag, 5. Oktober wird
noch eine separate Information erstellt. Die traditionelle Winterwanderung ist für Freitag, 27.
Dezember zum Hirschgarten vorgesehen. Am 4.
Dezember wird eine Krippenausstellung in der
Nähe von Fulda besucht. Auch darüber erfolgt
noch eine gesonderte Information. Samstag und
Sonntag, 14. und 15. Dezember nimmt die Kolpingfamilie am Weihnachtsmarkt am Dalles teil.
Weitere Informationen zur Arbeit der Kolpingfamilie oder zum Programm erteilt Robert Becker
unter der Telefonnummer 63715.
CDU-Sommerfest
mit Jazz und Blues
Wanderung rund
um Heftrich
Kronberg (kb) – Der CDU Stadtverband lädt
Samstag, 24. August ab 16 Uhr auf dem Berliner Platz zum Sommerfest ein. Die „Overall Jazz Gang“ wird erstklassigen Jazz und
Blues offerieren. Für das leibliche Wohl gibt
es Gegrilltes und Getränke. Als Gäste werden
die Mitglieder des Deutschen Bundestages,
Prof. Dr. Heinz Riesenhuber und Wolfgang
Bosbach sowie das Mitglied des Hessischen
Landtages, Jürgen Banzer, erwartet.
Kronberg (kb) – Der Club aktiv im MTV
Kronberg trifft sich Dienstag, 13. August
um 9 Uhr am MTV-Gelände. Mit Fahrgemeinschaften geht es zum Parkplatz „Im Gebück“ in Niederrod. Dort beginnt eine zirka
vierstündige, 15 Kilmeter lange Wanderung
auf Feld-, Wiesen- und Waldwegen. Mitzunehmen sind ausreichend Verpflegung und
Getränke für die Mittagsrast und Picknick im
Kastell Alteburg.
Ende Juli wurden im Rahmen des Schluchsee-Triathlons die Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren ausgetragen. Anspruchsvolle Streckenprofile und hochsommerliche Wetterbedingungen wurden den Teams aus ganz Deutschland geboten bei diesen Meisterschaften, an denen
die beiden MTVler Scott McClymont und Marcel Brümmer zum ersten Mal teilnahmen. Marcel
Brümmer war mit seinem Rennen auf der 400-Meter-Schwimmstrecke im Schluchsee (mit Neo),
dem technisch anspruchsvollen 10 Kilometer Radkurs und der hügeligen 2,5 Kilometer Laufstrecke durchaus zufrieden. Als 21. beendete er seinen ersten Einsatz für Hessen an einer deutschen
Meisterschaft. Scott McClymont konnte seinen eigenen Erwartungen nicht entsprechen. Ein Defekt
auf der Radstrecke riss ihn aus seinem Rennrhythmus, danach fiel es ihm schwer, sich für die folgende Laufrunde zu motivieren und sein vorhandenes Leistungsvermögen voll abzurufen. Am Ende
belegte er Platz 39 im nationalen Ranking.
Fotos: privat
EFC Kronberg geht mit
Zuversicht in die Gruppenligasaison
Kronberg (pu) – Der frisch in die Gruppenliga
Frankfurt West aufgestiegene EFC Kronberg
geht mit Zuversicht an die neuen Aufgaben heran. Zum Saisonstart müssen die Mannen von
Trainer Andreas Arr-You zur Spielvereinigung
Viktoria Preußen reisen. Spielbeginn ist um 15
Uhr. Mit dem 11:0-Kantersieg in der ersten Pokalrunde gegen den FC Ay-Yildizbahce Usingen im Rücken will man sich auch in der Liga
nicht verstecken und möglichst schnell die ersten
Punkte einfahren. Ein Tabellenplatz zwischen
acht und zehn heißt das durchaus ambitionierte
Ziel. Wir wollen dieses Mal nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben“, fordert der Trainer.
Dieses Mal soll das Intermezzo der Kronberger
in der Gruppenliga nicht bereits nach einer Saison wieder beendet sein. Deshalb ist er froh, dass
der Kader weitestgehed zusammen gehalten werden konnte. Lediglich Alexander Weimerskirch,
Marc Ohly (beide SG Oberhöchstadt), Martin
Eskericic (Spvgg. 05/99 Bomber Bad Homburg)
und Jens Scholz (Ziel unbekannt) verließen den
Verein. Nun fiebert alles auf den Start am Sonntag. Als Favoriten für die Meisterschaft sieht ArrYou im Übrigen die SG Ober-Erlenbach, den FC
Kalbach und die Spielvereinigung 02 Griesheim.
Das Ziel von Kronbergs „Zweiter“ heißt ganz
klar: „Aufstieg in die Kreisliga A“. Zu den weiteren Favoriten zählen laut Arr-You Lokalrivale FC
Altkönig und die SG Ober-Erlenbach.
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Auch dort sind Schäden also von vornherein
eingebaut. Auch mit Wärmedämmverbundsystemen können längst nicht alle Firmen
umgehen, kritisieren die VPB-Berater, ebenso wenig wie mit Dampfbremsen. Sie werden
oft falsch eingebaut und mit billigem Klebeband fixiert. Selbst das klassische Mauern
beherrschen heute längst nicht mehr alle auf
dem Bau Beschäftigten. Sie verwenden zu
wenig oder gar keinen Mörtel, lassen Fugen
offen, benutzen Montageschaum statt Mörtel.
Häufig entdecken VPB-Berater auch Mauern
mit zu geringem Überbindemaß; die Steine in
den einzelnen Lagen überlappen nicht ausreichend weit. Damit eine Mauer statisch solide
steht, muss aber ein bestimmtes Überbindemaß eingehalten werden, sonst ist die Mauer
einsturzgefährdet.
Die Statik mancher Mauer gefährden auch Installateure, die nach Belieben Mauern schlitzen und Rohre wie Leitungen auch schon mal
mit Bauschaum fixieren. Ist erst mal der Putz
drüber, sieht es niemand mehr! Baumängel
fallen nur auf, wenn die Baustelle regelmäßig
kontrolliert wird, und der Kontrolleur auch
ein Interesse an der Beseitigung der Mängel hat. Wer traditionell mit dem Architekten
baut, der hat in seinem Planer in der Regel einen qualifizierten Fachberater, der sich auch
um die laufende Baukontrolle kümmert.
Bäume fällen, schneiden und
roden. Gartenpflege und Gestaltung. Tel. 06171/6941543
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Angst vor Pfusch am Bau haben viele Bauherren. Der Verband Privater Bauherren (VPB)
weiß das aus jahrzehntelanger Erfahrung. Dabei fällt dem VPB aber immer wieder auf: Es
sind selten wirklich dramatische Baumängel,
die den Bauherren das Leben schwer machen,
sondern in der Regel viele Kleinigkeiten, die
beim Bauen zunächst unentdeckt bleiben,
sich später aber als Mängel zeigen, und dann
häufig mit viel Aufwand behoben werden
müssen.
Bei der aktuellen Umfrage unter den VPBSachverständigen rangiert das Problem „Abdichtung“ weit vorne. Meist wird das spätere
Problem schon bei der Vertragsprüfung offenbar: Der Schlüsselfertiganbieter hat gar
kein Baugrundgutachten vorgesehen. Ohne
Baugrundgutachten kennt er aber die Bodenverhältnisse nicht, und die sind entscheidend
für die Planung und technische Ausführung
des Kellers. Gegen drückendes Grundwasser
beispielsweise muss der Keller entsprechend
abgedichtet werden. Unterbleibt die korrekte
Abdichtung, sind Feuchteschäden programmiert.
Viel falsch machen Bauhandwerker auch bei
der Bodenplatte. Sie muss, technisch korrekt,
mit einer Schweißbahn abgedeckt werden.
Darauf kommen dann die Installation und
schließlich der schwimmende Estrich. Auf
vielen Baustellen liegt die Schweißbahn monatelang offen. Jeder läuft drüber, lässt Nägel und Schrauben fallen, die sich festtreten.
Dabei entstehen Risse und Löcher. Diese
werden aber oft nicht entdeckt, weil niemand
mehr zum Schluss die Folie säubert und prüft.
Wir lassen die
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Impressionen vom
Kunst- und Weinmarkt
Fotos: S. Puck
Donnerstag, 8. August 2013
Kronberger Bote
Arbeits- und Unternehmenskultur im
Fokus der Industriekultur-Tage
Kronberg (kb) – In diesem Jahr wird im
Rahmen der von Dienstag, 13. bis Sonntag,
18. August stattfindenden Veranstaltung „Tage der Industriekultur“ das Motto „Arbeitskultur – Unternehmenskultur – Das Büro
wird neu definiert“ in Spielmanns Lokschuppen anhand konkreter Einrichtungsbeispiele
sichtbar und fühlbar gemacht. Die Ausstellung ist Dienstag bis Sonntag jeweils von 11
bis 18 Uhr geöffnet.
Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft
PricewaterhouseCoopers (PWC) möchten
junge Arbeitnehmer zwischen 18 und 33
Jahren bei ihrer Karriereplanung nicht mehr
auf private Bedürfnisse verzichten, nur um
später eine gut bezahlte Position zu erhalten.
Sie erwarten ein ausgewogenes Verhältnis
zwischen Arbeit und Privatleben. Durch den
demografischen Wandel hat sich der Arbeitsmarkt dramatisch verändert, die Arbeitskraft
ist zu einer der wertvollsten Unternehmensressourcen geworden. Es gilt, Arbeitskräfte
zu finden und zu binden. Und auch die Märkte verändern sich in Turbogeschwindigkeit
und verlangen nach immer neuen Angeboten.
Diese und andere Faktoren fordern die Unternehmen im internationalen Wettbewerb,
sie zwingen zu schnellen, abgesicherten Entscheidungen, wollen sie weiterhin erfolgreich
am Markt bestehen. All diese Einflüsse führen zu massiven Veränderungen in der traditionellen Arbeitswelt. Alle Tätigkeiten in der
modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft werden heute von Wissensarbeitern
erbracht. Die immer komplexer werdenden
Arbeiten sollen gleichzeitig effizienter gestaltet werden. Dieses Ziel läßt sich nur dann
erreichen, wenn alles Wissen eines Unternehmens zusammengeführt und allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt wird.
Dazu gehört eine offene, transparente Kommunikation im ganzen Unternehmen, also
über alle hierarchischen Ebenen hinweg und
ein firmeninternes Netzwerk mit einer Social Software, die im Prinzip so arbeitet wie
Facebook oder Twitter. Weltweit können die
Mitarbeiter aller Unternehmensbereiche auf
die zusammengetragenen Auswertungen, Ergebnisse, Gedanken, Projektberichte, Untersuchungen und andere Daten zugreifen und
so Zeit gewinnen. In großen Unternehmen
werden derartige Netzwerke schon heute mit
großem Erfolg betrieben. Mögliche Erfahrungsdefizite bei der älteren Generation im
Umgang mit modernen Kommunikationstechniken werden durch andere Erfahrungen
gegenüber der jüngeren Generation ausgeglichen. Die Gruppen lernen voneinander, sie
werden miteinander verbunden.
In der Vergangenheit hat die Funktion Büro
die technische und professionelle Infrastruktur bereitgestellt und Ablauforganisationen
geregelt. Heute können diese Arbeitsvoraussetzungen an jedem Ort und zu jeder Zeit
mobil über die Cloud abgerufen werden. Das
Büro verliert seine ursprüngliche Bedeutung,
was nicht heißen soll, dass es eliminiert wird.
Das Büro wird Ort sozialer Bindung zum Unternehmen und zu Mitarbeitern und es wird
als Ort stimulierender Arbeitsatmosphäre
erlebt. Büros werden innenarchitektonisch
nicht nur nach funktionalen und gestalterischen Belangen konzipiert, sie müssen auch
eine starke emotionale Wirkung ausüben.
Die Vergangenheit hat die Funktionen Kommunikation und Konzentration in den Fokus
moderner Büroraumgestaltung gestellt, zusätzliche emotionale Reize haben dabei keine
Berücksichtigung gefunden.
Heute soll der Raum, von dem sich der Mitarbeiter für seine Belange die besten Voraussetzungen zur Erarbeitung seiner Aufgabe
verspricht, diese auch emotional ausdrücken,
ohne dass entsprechende Schilder die jeweilige Funktion ausweisen. Räume sollen nicht
wie ein Büro aussehen, wenn sie nicht die
dort erforderliche Infrastruktur bereitstellen.
Diese Räume sollen Arbeitsfreude, Bereitschaft zur Kreativität und Kommunikation
auslösen und fördern.
Ausflugtipp
„Kurzzeitkronberger“ im Städel
Kronberg (war) „Hans Thoma. Lieblingsmaler
des Deutschen Volkes“ – so lautet der etwas eigenartig klingende Titel einer Bilderausstellung
über den Künstler, die noch bis zum 29. September 2013 im Städel in Frankfurt zu sehen ist.
Doch so beschreibt Meyers Großes Konversationslexikon von 1909 den Künstler. Kaum zu
glauben, dass die Werke des heute nur noch wenig beachteten Malers und Grafikers damals zu
den beliebtesten bei allen Gesellschaftsschichten zählten. So waren seine Bildervorlagen genauso in Schulbüchern zu finden wie in vielen
Amtsstuben und Wohnzimmern. Das ist umso
bemerkenswerter, da anfangs sein naturalistischer Malstil und seine oft aus der bäuerlichen
Welt gewählten Motive im Gegensatz zur damaligen Kunstauffassung standen und vielfach
auf Ablehnung stießen. Da der Künstler grüne
Farbtöne bevorzugte, wurden manche seiner
Bilder sogar abschätzig als „Thoma-Salat“ bezeichnet. Erst 1890 gelang Thoma der Durchbruch mit einer Ausstellung in München. Auch
mit der hiesigen Malerkolonie stand Hans Thoma über viele Jahre in engem Kontakt. 1898
kaufte er sogar ein Haus in Kronberg. 1839 in
Bernau im Hochschwarzwald geboren brachte
sich Thoma das Malen zunächst autodidaktisch
bei, nachdem er eine Lehre als Lithograf und
Uhrenschildmaler abgebrochen hatte. Nach
dem Besuch der Großherzoglichen Kunstschule in Karlsruhe als Stipendiat ging er 1868 mit
seinem Freund Otto Scholderer, der ebenfalls
zu den Kronberger Malern zählt, nach Paris
und später nach München. In Paris beeindruckten und beeinflussten ihn besonders die Bilder
von Gustave Courbet. Ab 1873 erhielt er immer
wieder Aufträge in Frankfurt am Main, dazu
zählte die Ausmalung einiger Villen. Nebenbei
lernte er viele Kronberger Maler kennen wie
Louis Eysen, Wilhelm Trübner und Peter Burnitz. Von 1877 bis 1899 währten sodann seine
„Frankfurter Jahre“ als er von München an den
Main umsiedelte. Hier wohnte er viele Jahre
mit seiner Frau, die eine ehemalige Schülerin
von ihm war, sowie Schwester und Mutter im
Frankfurter Westend. Während des Sommers
hielt er sich gerne in Oberursel auf. Daran erinnert noch heute die „Hans-Thoma-Gedächtnisstätte“ im dortigen Vortaunus-Museum. In
diesen Jahren entstanden viele seiner TaunusMotive. So befindet sich eine Ansicht von
Kronberg aus dem Jahr 1879 in der Hamburger
Kunsthalle. In Frankfurt wurde der Schwiegersohn von Cosima Wagner, Henry Thode, zu
seinem wichtigsten Förderer, nicht zuletzt als
dieser 1889 Direktor des Städels wurde. Zuvor
schon hatte Thoma bereits Cosima Wagner in
Bayreuth kennengelernt. Diese Bekanntschaft
führte dazu, dass sich Thoma nunmehr intensiv mit dem Werk Richard Wagners auseinandersetzte und zahlreiche Bilder zu Wagners
Werken erstellte. 1896 entwarf Thoma sogar
Kostüme für die Neuinszenierung des Rings in
Bayreuth. 1898 erwarb er – wie eingangs bereits erwähnt – ein Haus (heute Jaminstraße 3)
in Kronberg als Sommersitz, mit der Überlegung vielleicht später von Frankfurt ganz nach
Kronberg umzuziehen. Dazu hält er in einem
Brief vom 16. Oktober 1898 fest. „Mit meinen
Haus- und Atelierwünschen habe ich gestern
einen großen Schritt vorwärts getan; ich habe
nämlich ein Haus mit einem mit alten Kastanienbäumen bewachsenen Garten, der 34 Ar groß
ist, gekauft, und zwar in Kronberg, in nächster
Nähe des kaiserlichen Schlosses.“ Da Thoma
aber ein Jahr später bereits einem Ruf als Professor an der Großherzoglichen Kunstschule in
Karlsruhe folgte und gleichzeitig zum Direktor
der dortigen Kunsthalle ernannt wurde, verließ
er kurzfristig Frankfurt, um in die badische
Hauptstadt umzusiedeln. Dort verstarb er 1924.
Nach dem zweiten Weltkrieg waren die Bilder
des Künstlers kaum mehr gefragt. Hauptgrund
dafür ist sicherlich, dass die Nationalsozialisten
sein Werk für sich instrumentalisiert hatten, galt
er diesen doch als idealer Vertreter des deutschen Volkscharakters.
Als „Mann des Volkes“ betonte er in vielen seiner Werke den Einklang von Mensch und Natur, dabei die Erdverbundenheit betonend. Das
Städel erwarb 1939 aus Privathand zwei große
Thoma-Sammlungen und verfügt seitdem mit
rund 80 Gemälden und mehr als 400 Arbeiten
auf Papier über eine der größten Kollektionen
dieses Künstlers überhaupt. Folgerichtig konnte
das Städel die Schau ausschließlich aus dem
hauseigenen Fundus bestücken, die eindrücklich das überaus breite Œuvre von Thoma zeigt
– vom edlen Kitschbild bis zu Gemälden im
progressiven, seiner Zeit weit vorauseilenden
Stil. Zu Letzteren zählt das in der Ausstellung
gezeigte Porträt von Prinz Friedrich Karl von
Hessen, der einst auf Schloss Friedrichshof in
Kronberg residierte.
Tiefbauarbeiten: Limburger
Straße erneut gesperrt
Oberhöchstadt (kb) – Die Limburger
Straße wird wegen Bauarbeiten an den
Kanal- und Wasserleitungen für die dortigen Neubauten in Höhe des Grundstücks
Nr. 20 in der Zeit von Montag, 26. August bis Freitag, 6. September, erneut für
den Autoverkehr gesperrt. Die bestehende
Einbahnregelung wird für den genannten
Zeitraum aufgehoben, sodass die Anlieger
die Straße jeweils in beiden Richtungen
bis zu dem gesperrten Teilstück befahren
können. Diese Vollsperrung betrifft auch
die Stadtbuslinie 72. Diese Linie mit der
Endhaltestelle Roter Hang über Bahnhof
Kronberg, fährt während der Sperrung der
Limburger Straße über die Sodener Straße
und die Henkerstraße zur Haltestelle Limburger Straße. Die Haltestelle Brunnenweg
entfällt in der Zeit der Bauarbeiten. Durch
die geänderte Streckenführung kann es in
Fahrtrichtung Bahnhof beziehungsweise
Roter Hang zu Verzögerungen kommen.
KW 32 - Seite 9
Sicherung des
„Grünen Charakters“
Kronberg (kb) – Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat einen Antrag zur Beratung und Beschlussfassung an die städtischen Gremien formuliert. Der Magistrat
soll beauftragt werden, eine Bepflanzung
mit einheimischen Laubbäumen an der
Schönberger Straße (K769) vorzunehmen.
Ferner soll geprüft werden, an welchen
Stellen im öffentlichen Raum Laubbäume
gepflanzt werden können. „Um langfristig
den ‚grünen Charakter‘ dieser Stadt zu sichern, sollte versucht werden, dem steten
Verlust an Baumbestand im Stadtgebiet
entgegenzuwirken“, fordert die Fraktion.
In diesem Zusammenhang sollte darüber
hinaus ermittelt werden, ob auch die Lücken in der Pappelallee an der L3015 aufgefüllt werden können. Auch der Baumbestand Kronberg Süd (S-Bahnhof) und
Ernst-Moritz-Arndt-Straße ist nach Meinung der Grünen unzureichend.
Terminvergabe zur Energieberatung
und Tipps gegen heiße Dachräume
Kronberg (kb) – In Kronberg im Taunus,
einem Beratungsstützpunkt der Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen, haben
Bürger wieder an den Montagen, 12. und
26. August, im Rathaus (Seiteneingang vom
Parkplatz aus) die Möglichkeit, sich von einem kompetenten, unabhängigen Ingenieur
und Energieberater zu Fragen rund um das
oben genannte Themen sowie natürlich auch
über weitere Möglichkeiten zur zeitgemäßen
Gebäudesanierung,
Heizungserneuerung,
Fördermittel, Solaranlagen, Thermographie
und zu vielen anderen Themen beraten zu
lassen. Diese Beratung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
erheblich gefördert, sodass sie für einen Kostenbeitrag von 7,50 Euro angeboten werden
kann. Für die 45-minütige, individuelle Beratung im Kronberger Rathaus können unter
der Telefonnummer 06173-703-0 (Bürgerbüro) Termine vereinbart werden. Ohne vorherige Terminvereinbarung ist keine Beratung
möglich.
Heiße Dachräume im Sommer sind eine Qual,
aber immer noch massenhaft vorhanden. Besonders verschärfend kommt hinzu, dass unter dem Dach häufig die Schlafzimmer liegen.
Fehlende nächtliche Abkühlung im Raum ist
nur schwer erträglich. In Altbauten und auch
Neubauten, die nur gemäß den gesetzlichen
Anforderungen gedämmt wurden, können die
Innentemperaturen in Dachzimmern schnell
über 30 Grad Celsius liegen. Die Temperaturen der Dacheindeckung betragen bei Sonneneinstrahlung über 60 bis 70 °C.
Um Überhitzungen von Dachräumen im
Sommer zu vermeiden sind drei Dinge wichtig: Gute Wärmedämmung der Dachflächen,
nicht unter 20 cm Dämmstoff; die Unterstützung des Wärmeschutzes durch innen
liegende Wärme speichernde Bekleidungen
der Schrägen und außen liegende Sonnenschutzeinrichtungen an Fenstern (Rollladen,
Klappläden an Gaubenfenstern, Jalousien
bei Dachflächenfenstern). Abhilfe bringt eine gute Dämmung des Daches: Was im Winter nachweislich gegen Wärmeverluste hilft,
hindert auch im Sommer das Eindringen von
Sonnenwärme. Für den Dämmstoff ist es
gleich, von welcher Seite die Wärme fließt.
Seine Eigenschaft ist es, den Wärmestrom zu
reduzieren. „Deshalb wird es in gedämmten
Häusern im Sommer auch nicht wärmer, weil
die Wärme nicht mehr heraus kann, wie oftmals behauptet wird. Richtig ist: Die Wärme
kommt bei gut gedämmten Dächern erst gar
nicht rein“, so Werner Eicke-Hennig, Leiter
der „Hessischen Energiespar-Aktion“, ein
Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Empfehlung für Altbauten:
Mindestens 20 Zentimeter Wärmedämmstoff
auf oder zwischen und unter den Sparren, bei
Neubauten nicht unter 25 Zentimeter Dämmung oder mehr (bei KfW-Effizienz-Haus,
aktuelle Förderkonditionen im „Förderkompass Hessen“ unter www.energieland.hessen.
de). Da alte Sparren meist nur 12 Zentimeter
hoch sind ist, können Erhöhungen der Sparren
durch Kanthölzer (8 bis 10 Zentimeter) von
oben oder eine Zusatzdämmung zwischen
den Traglatten für die Innenbegleitung helfen, eine gute Dämmdicke zu ermöglichen.
Und ein weiterer Tipp: Ein raumseitiger Einbau einer massenreichen Schicht zur Dämmschicht. Das kann zum Beispiel eine 20 Millimeter-Hartfaser- oder Holzweichfaserplatte
oder eine 12 Millimeter-Zementfaserplatte
oder Ähliches sein. Massenreiche Schichten
dämpfen die täglichen Temperaturspitzen
zum Innenraum hin. Achtung: Auch die Seitenwangen der Gauben benötigen einen guten
Schutz gegen die Sommerhitze. Ganz wichtig
ist die Verschattung von Dachflächen- und
sonstigen Fenstern im Dach. Kann die Sonne
zum Fenster hinein, steigen die Raumtemperaturen doch wieder beträchtlich an.
Informationen zur „Hessischen EnergiesparAktion“, zum „Energiepass Hessen“ (derzeit
zum rabattierten Preis), den Kooperationspartnern, die 14 Energiesparinformationen
mit detaillierten Hinweisen zu den wichtigsten Energiespartechniken, viele weitere Fachbeiträge, aktuelle Pressemitteilungen oder die
Energieberaterliste stehen unter www.energiesparaktion.de.
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Neue Leistungen für Schwangere
AOK Hessen bezahlt Entbindung im Geburtshaus und 3D-Ultraschall
Bad Homburg. Ab sofort übernimmt die
AOK Hessen neue Leistungen für Familien,
die Nachwuchs erwarten. Das Leistungspaket hat einen Wert von bis zu 100 Euro und
gilt pro Schwangerschaft.
Kundinnen der Gesundheitskasse können
jetzt Rechnungen einreichen, die bisher
nicht erstattungsfähig waren. Das so genannte „Leistungspaket für Schwangere“
umfasst den 3D-Ultraschall, die DopplerUntersuchung, Unterbringung der Begleitperson in einem Familienzimmer, eine Begleitperson beim Geburtsvorbereitungskurs
sowie festgelegte zusätzliche Vorsorgetests
(z. B. B-Streptokokken-Test, ZytomegalieTest). Die Doppler-Untersuchung ist ein
Verfahren, welches die Funktionsfähigkeit
einzelner Organe wie auch die Blutversor-
gung des ungeborenen Kindes im Mutterleib bildlich darstellen kann. Es handelt
sich nicht um eine Kassenleistung.
Darüber hinaus werden die Kosten für die
Hebammenrufbereitschaft bei Entbindungen in Geburtshäusern, zu Hause und bei
vereinbarter persönlicher Betreuung durch
eine freiberuflich tätige Hebamme in der
Klinik erstattet. Die Koten für die Rufbereitschaft werden drei Wochen vor und zwei
Wochen nach dem errechneten Geburtstermin bis zu einer Höhe von 250 Euro übernommen.
Nähere Informationen beantwortet jedes
AOK-Beratungscenter oder die AOK-Kundenberatung unter 06404 924 2000.
Seite 10 - KW 32
Kronberger Bote
Donnerstag, 8. August 2013
Kirchen
–––––––––––––––––––––
EVANGELISCHE UND
KATHOLISCHE KIRCHE
11. SONNTAG NACH TRINITATIS
Gott widersteht den Hochmütigen,
aber den Demütigen gibt er Gnade.
1. Petrus 5, 5
EVANGELISCHE GEMEINDE
ST. JOHANN KRONBERG
Pfarrer Hans-Joachim Hackel, 06173 – 16 17
Pfarrer Thomas Wohlert 06173 – 16 17
Gemeindebüro, 06173 – 16 17
61476 Kronberg, Wilhelm-Bonn-Straße 1
Kirche-kronberg@t-online.de
Gemeindebüro geöffnet: Mo. - Fr. 9-12 Uhr
––––––––––––––––––
Altes Gemeindehaus, Doppesstr. 2
––––––––––––––––––
Hartmuthaus, Wilhelm-Bonn-Str. 1
––––––––––––––––––
Johanniskirche
61476 Kronberg, Friedrich-Ebert-Str. 18
geöffnet täglich von 8.00 – 18.30 Uhr
––––––––––––––––––
Kindergarten „Arche Noah“
Heinrich-Winter-Str. 2a
61476 Kronberg
06173 - 1592
Leiterin: Doris Sauer
––––––––––––––––––
Ökumenische Diakoniestation
Krankenpflege - Mobile Soziale Dienste Menüservice
Nachtrufbereitschaft für unsere Patienten
Wilhelm-Bonn-Str. 5, 61476 Kronberg
Zentrale: 06173 - 92630
Menüservice 926314
Behindertenfahrdienst 0171 - 7665611
Pflegedienstleitung: Schwester Natali Kirša
info@diakonie-kronberg.de
www.diakonie-kronberg.de
––––––––––––––––––
Freitag, 09.08.2013
20.00 Uhr Chorprobe des Chores der Johanniskirche in der Johanniskirche
Samstag, 10.08.2013
18.00 Uhr Orgelsommer – Reger - Variationen und
Fuge über ‚Heil dir im Siegerkranz‘
S. S. Wesley – Variations on God save
the King
18.30 Uhr Wochenschlussandacht
Sonntag, 11.08.2013
10.00 Uhr Gottesdienst
Mittwoch, 14.08.2013
14.00 Uhr - 16.00 Uhr
„Auszeit“ - Betreuungsangebot
für Demenzkranke zur Entlastung der
Angehörigen
Info: Ökumenische Diakoniestation,
Tel. 9 26 30
Der nächste Kindergottesdienst ist nach den
Sommerferien am Sonntag, 25. August, 10.00 Uhr
EVANGELISCHE
MARKUS-GEMEINDE
SCHÖNBERG
Pfarrer Dr. Jochen Kramm, 06173-929781
Sprechstunde nach Vereinbarung
Pfarrbüro 06173 – 7 94 21,
Fax 06173 – 92 97 79
61476 Kronberg, Friedrichstraße 50
mail@markus-gemeinde.com
www.markus-gemeinde.com
Geöffnet: Di., Do., Fr. von 9.00 – 12.00 Uhr
––––––––––––––––––
Kindertagesstätte Rappelkiste
Im Brühl 32
06173 – 55 32, Fax 06173 – 99 58 48
Leitung: Ursula Krabbe-Paulduro
kita@markus-gemeinde.com
www.rappelkiste-kronberg.de
––––––––––––––––––
Sonntag, 11.08.2013
10.00 Uhr Gottesdienst
Dipl. theol. Hildenbrand
EVANGELISCHE GEMEINDE
OBERHÖCHSTADT
Pfarrer Jisk Steetskamp, 06173 – 9371-13
Pfarrbüro, 06173 – 9371-0
61476 Kronberg, Albert-Schweitzer-Straße 4
ev.kirchengemeinde.oberhoechstadt@ekhn-net.de
www.ev-kirchengemeinde-oberhoechstadt.de
Montag–Mittwoch von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Donnerstags von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitags geschlossen
––––––––––––––––––
Evangelische Kindertagesstätte Anderland
61476 Kronberg, Albert-Schweitzer-Straße 2
Leitung: Frau Edling, 06173 – 6 37 12
kita.anderland@arcor.de
www.kita-anderland.de
––––––––––––––––––
Donnerstag, 08.08.2013
15.30
Gottesdienst im Seniorenstift Hohenwald, Frau Wegert
Samstag, 10.08.2013
10.15
Gottesdienst im Altkönigstift, Hr. Kuhn
Sonntag, 11.08.2013
10.00
Gottesdienst, Pfr. Steetskamp
Dienstag, 13.08.2013
19.30
Besuchsdienstkreis
KATHOLISCHE GEMEINDE
ST. ALBAN, SCHÖNBERG
Nachrichten
Pfr. Olaf Lindenberg, 06174 – 2 14 80
Kaplan Simon Schade, 06174 – 63 91 803
Gemeinderef. Katrin Silano, 06174 – 93 21 26
Pfarrbüro, 06173–95 24 98
Fax: 06173–94 00 12
61476 Kronberg, Katharinenstraße 5
St.alban-schoenberg@kath-kronberg.de
Geöffnet: Mo–Fr von 8.30–12 Uhr
––––––––––––––––––
Die Kirche ist täglich von 10-18 Uhr geöffnet.
––––––––––––––––––
Donnerstag, 08.08.2013
17.00 Uhr Heilige Messe in der Kapelle
Samstag, 10.08.2013
18.00
Heilige Messe
Donnerstag, 15.08.2013
17.00 Uhr Heilige Messe
KATHOLISCHE GEMEINDE
ST. PETER UND PAUL
KRONBERG
Pfr. Olaf Lindenberg, 06174 – 2 14 80
Kaplan Simon Schade, 06174 – 63 91 803
Gemeinderef. Katrin Silano, 06174 – 93 21 26
Pfarrbüro, 06173–95 24 98
Fax: 06173–94 00 12
61476 Kronberg, Katharinenstraße 5
St.peterundpaul-kronberg@kath-kronberg.de
Geöffnet: Mo–Fr von 8.30–12 Uhr
––––––––––––––––––
Die Kirche ist täglich von 8.30-18.00 Uhr
geöffnet.
––––––––––––––––––
Freitag, 09.08.
16.30
Trauung: Marcelo Mondadori Kipper &
Victoria Shevchenko
19.00
Heilige Messe
Samstag, 10.08.
14.30
Trauung:
Dr. Volker Spies & Olga Herzew
Sonntag, 11.08.2013
11.00
Heilige Messe
† Gabriele Dietz
Montag, 12.08.2013
10.00
Heilige Messe im Seniorenstift Kronthal
KATHOLISCHE GEMEINDE
ST. VITUS
OBERHÖCHSTADT
Pfr. Olaf Lindenberg, 06174 – 2 14 80
Kaplan Simon Schade, 06174 – 63 91 803
Gemeinderef. Elisabeth Steiff, 06173 – 31 75 62
Pfarrbüro, 06173–6 34 97,
Fax 06173 – 32 04 31
61476 Kronberg, Kirchberg 2
st.vitus-oberhoechstadt@kath-kronberg.de
Geöffnet: Mo 16 – 18 Uhr, Di, Mi, Fr 9 - 12 Uhr
––––––––––––––––––
Samstag, 10.08.
09.15
Wortgottesdienst im Altkönigstift
Sonntag, 11.08.
09.30
Heilige Messe
† Clara Lison
Dienstag, 13.08.
08.00
Heilige Messe
Lesungen und Evangelium:
L1: Weish 18,6-9
L2: Hebr 11,1-2.8-19
Ev: Lk 12,32-48
Kollekte: Für die Pfarreien
TERMINE UND VERANSTALTUNGEN IN:
St. Vitus, Am Kirchberg 2
Sa. 10.08.
16.00 Abendwanderung der Kolpingfamilie ab
Dalles
Jeden Sonntag nach der Heiligen Messe (ca. 10.30
Uhr) ist das Kirchencafé geöffnet. (Eine Welt; 11.8.
Kolping; 18.8. Kontakte i.Wohnviertel)
Pastoraler Raum
Königstein-Kronberg-Schloßborn
So.
18.08.
18.30 Der andere Gottesdienst, St. Marien
Schulmaterialien für das Kinder- und Jugenddorf Eltville
Vor Beginn des neuen Schuljahres bittet der Kinder- und
Familienausschuss Kronberg/Oberhöchstadt wieder um
Ihre Mithilfe zur Unterstützung der Kinderdorffamilien. Die Bethanien Kinderdörfer sind weitestgehend
auf Spenden angewiesen und ein neues Schuljahr ist
immer wieder eine große finanzielle Herausforderung.
Wir sammeln neue Schulartikel jeder Art: Stifte/Füller/
Blöcke/Hefte/Spitzer/Radiergummis/Zir-kel/Lineale/
Geodreiecke/Pinsel und Farben. Ihre Spenden können
Sie abgeben: In den Sakristeien der Pfarrkirchen (vor
und nach den Gottesdiensten), in den Pfarrbüros zu den
jeweiligen Öffnungszeiten.
Die Sammlung endet am 24.08.2013.
Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich zusammen mit dem Bethanien Kinderdorf.
Für Fragen und weitere Informationen steht Ihnen
Antje Thull, Tel.: 06173-952498 (Mo-Fr 8.30 –
12.00 Uhr) gerne zur Verfügung.
KATHOLISCHE KINDERTAGESSTÄTTEN
Kindertagesstätte / Hort St. Peter und Paul
Leitung: Birgit Meuer
Kronberg, Wilhelm-Bonn-Straße 4a
06173 – 1217
Kita-hort.st.peterundpaul@t-online.de
www.kath-kronberg.de
––––––––––––––––––
Kindertagesstätte / Hort St. Vitus
Leitung: Frau Offen-Braum
Oberhöchstadt, Pfarrer-Müller-Weg
06173 – 61200
––––––––––––––––––
Haltet auch ihr euch bereit
Lk 12, 32–48
Veranstaltungen 2013
August
Energieberatung der Verbraucherzentrale
Hessen im Rathaus: Termine auf Nachfrage im
Umweltreferat unter der Telefonnummer 7032423 sowie im Bürgerbüro unter der Telefonnummer 703-0.
Montags bis donnerstags jeweils von 16 bis 20
Uhr, freitags von 16 bis 22 Uhr: Öffnungszeiten
des Jugendclubs Oberhöchstadt
Montags, 16 bis 18 Uhr, Villa Winter: Offene
Sprechstunde von pro familia, vorherige Terminvereinbarung unter der Nummer 06172-74951
Dienstags, 9.45 Uhr, Stadthalle: Frühstück der
Silberdisteln (wieder nach den Ferien, 20. August)
Mittwochs und donnerstags, jeweils 15 bis 18
Uhr, letzter Samstag im Monat 15 bis 18 Uhr,
Receptur, Nebengebäude, Erdgeschoss, Raum
Treff I, Friedrich-Ebert-Straße 6: Veranstaltungen des Kronberg Treff für Senioren
Donnerstags, 8 Uhr, Ernst-Schneider-Platz:
Wochenmarkt in Schönberg
Samstags, 8 Uhr, Berliner Platz: Wochenmarkt
in Kronberg
Samstags, 21 bis 2 Uhr, Tanzschule Pritzer,
Westerbachstraße 23a: Tanzparty
Ausstellung im Fritz-Best-Museum, Talweg
41: Städtisches Kunstmuseum mit Arbeiten des
Kronberger Bildhauers und Malers Fritz Best
(1894 bis 1980), Öffnungszeiten: mittwochs von
16 bis 19 Uhr, 1. und 3. Sonntag im Monat 10
bis 12 Uhr
Dauerausstellung: BraunSammlung, Westerbach-Center, Westerbachstraße 23C: BraunSammlung
Ausstellungsdauer bis 15.8., Galerie Kerstner, Friedrich-Ebert-Straße 7: „Badefreuden“
mit acht verschiedenen Künstlern – Malerei –
Fotografie – Skulpturen, Öffnungszeiten Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr, Samstag
10 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung
Ausstellungsdauer bis 18.8., Burg: „Spielzeug
im Wandel der Zeit“ mit Spielzeugschätzen von
Mechthild Westedt. Öffnungszeiten: mittwochs
bis sonntags. Kurze Märchenlesung mittwochs
bis sonntags um 15.30 Uhr
Ausstellungsdauer 13. bis 18.8., Spielmanns
Lokschuppen: „Unternehmenskultur erlebbar gemacht“, praktische Beispiele moderner,
zukunftsorientierter Arbeitsplätze im Rahmen
der „Tage der Industriekultur“ der Kulturregion Rhein Main. Öffnungszeiten: dienstags bis
sonntags 11 bis 18 Uhr
Ausstellungsdauer bis 20.8., Galerie Paul
Sties, Berliner Platz 3-5: Ölgemälde, Aquarelle und Holzschnitte des Künstlers Reiner Wag-
ner. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 10 bis
13 und 15 bis 18.30 Uhr sowie samstags 10 bis
14 Uhr
Ausstellungsdauer 12. 8. bis 14.9., Concept
Store P+P, Projekt und Produkt, FriedrichEbert-Straße 25: „Architektur und Seenlandschaften“, Schwarzweiß-Fotografien des
niederländischen Künstlers Joel Tjintjelaar. Öffnungszeiten: dienstags und donnerstags von 8
bis 20 Uhr, samstags von 11 bis 14 Uhr sowie
nach Vereinbarung
Ausstellungsdauer 17.8. bis 18.9., Stadtbücherei Kronberg, Hainstraße 5: Briefmarkenschau mit Präsentation „Cronberger Postbelege
aus dem 19. Jahrhundert“, veranstaltet vom
Briefmarkensammlerverein Kronberg. Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs und freitags
von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr
Ausstellungsdauer bis 27.10., Museum
Kronberger Malerkolonie in der Streitkirche, Tanzhausstraße 1a: „Variation IV“ sowie
Kabinettausstellung mit Werken der Teilnehmer
der Kronberger Kunstschule, Öffnungszeiten:
mittwochs 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags 11 bis 18 Uhr.
Donnerstag, 8.8., 11 Uhr, Zooschule des
Opel-Zoos: Märchenstunde mit Erzähler Claus
Claussen
Samstag, 10. 8., 16 Uhr, Garten der Evangelischen Kirche Oberhöchstadt, AlbertSchweitzer-Straße 2: Sommerfest der Bürgerselbsthilfe
Samstag, 10.8., 18 Uhr, Johanniskirche: „Orgelmusik am Wochenende“ mit dem Wiesbadener Dekanatskantor Thomas Schwarz
Sonntag, 11.8., ab 10.30 Uhr, Kronthal, Plätze hinter den Quellen: Partnerschaftsverein
Kronberg-Le Lavandou bittet zum Boulespiel
Dienstag, 13.8., 11 Uhr, Opel-Zoo: Öffentliche
Führung „Elefanten – Riesen der Savanne“
Mittwoch, 14.8., 9.45 Uhr, Bahnhof
Kronberg: Treffpunkt des Taunusklubs 1877
Kronberg zur Wanderung nach Neuenhain
Mittwoch, 14.8., 10 bis 13 Uhr, Opel-Zoo:
Zooschule der offenen Tür“, Kinder lernen die
Zooschule und die Zoopädagogik kennen
Donnerstag, 15.8., 11 Uhr, Zooschule des
Opel-Zoos: Märchenstunde mit Erzähler Claus
Claussen
Samstag, 17.8., 11 Uhr, Stadtbücherei
Kronberg, Hainstraße 5: Eröffnung der Briefmarkenschau mit Präsentation „Cronberger
Postbelege aus dem 19. Jahrhundert“
Donnerstag, 8. August 2013
Kronberger Bote
Ausbildungskurs für Ehrenamtliche
in der Besuchs-Seelsorge
Kronberg (kb) – Wer andere Menschen seelsorgerisch begleiten will, kann dies ab 24.
September 2013 in einer Ausbildung in der
Besuchs-Seelsorge lernen. Wer Interesse hat,
im kirchlichen und sozialen Bereich Erfahrungen zu sammeln, bekommt eine fundierte
Ausbildung, um sich später auf diesem Gebiet zwischen Main und Taunus zu engagieren. Das verspricht Krankenhausseelsorger
Thomas Wohlert, der bereits zum sechsten
Mal eine solche Ausbildung anbietet. Das
ungebrochene Interesse an dieser Ausbildung
erklärt der Seelsorger auch damit, dass ein
solcher Kurs immer auch einen persönlichen
Gewinn bringe. Durch die Mitarbeit von Ehrenamtlichen soll die Seelsorge in Heimen
und anderen Orten wesentlich bereichert
werden. Wohlert ist zugleich evangelischer
Gemeindepfarrer in Kronberg.
Zu den Inhalten des Kurses gehören Themen wie Gesprächsführung, krank sein und
gesund sein sowie unterschiedliche Seelsorgekonzepte. Die Teilnehmer lernen den eigenen Glauben und den Glauben anderer besser kennen und die Welt der Heime und der
Krankenpflege besser verstehen. Sie beschäftigen sich mit den religiösen Bedürfnissen
und fragen nach der Bedeutung des Glaubens
für Kranke und Genesende. Die Kursabende
sind 14-tägig dienstags von 18 bis 20.15 Uhr
im Haus der Kirche in Bad Soden, Händelstraße 52. Interessenten sollen sich möglichst
frühzeitig mit dem Ausbildungsleiter in Verbindung setzen, da die Interessenten erfahrungsgemäß mancherlei Fragen haben und
die Anzahl der Plätze eine bestimmte Zahl
nicht übersteigen soll. Das erste KennenlernTreffen findet am 13. September von 17.30
bis 19 Uhr statt. Abgeschlossen wird die Ausbildung am 18. März 2014. Die Ausbildung
hat einen eher symbolischen Preis von 50 Euro. Anmeldeschluss ist Samstag, 31. August.
Die Kursarbeit geschieht hauptsächlich in der
Gruppe. Hier geht es darum, aus eigenen Erfahrungen mit und in der Gruppe zu lernen.
Wer sich selbst besser kennen lerne, erklärt
Kursleiter Thomas Wohlert, könne auch anderen leichter zum helfenden Gesprächspartner werden. Dabei fördere die Gruppe durch
Unterstützung und Konfrontation den eigenen Lernweg. Zur Ausbildung gehöre auch,
sich mit dem eigenen Glauben auseinanderzusetzen. Neben das freie Gespräch treten
theoretische Einführungen und praktische
Übungen.
Zum Lernen in der Gruppe kommt ein Praktikum mit Besuchen in einem Heim oder einer
anderen Einrichtung in der Nähe des eigenen Wohnortes hinzu. Die Ausbildung setzt
psychische und körperliche Stabilität voraus.
Regelmäßige Gespräche in der Ausbildungsgruppe und Einzelgespräche begleiten die
seelsorgerische Tätigkeit während des Praktikums. Die Selbst- und Fremdwahrnehmung
wird geschärft, eigene Begabungen werden
bewusst und können zur Geltung gebracht
werden. Am Ende des Kurses wird in einem
Gespräch geklärt, ob und wo die Mitarbeit in
der Seelsorge geschehen kann. Das können
Begleitungen im Besuchsdienst einer Kirchengemeinde oder Besuche in einem Seniorenheim sein. Zur Anmeldung wie auch für
erste Kontakte ist Thomas Wohlert unter der
Telefonnummer 069-4980905 oder per EMail thomas.wohlert@dekanat-kronberg.de
zu erreichen.
Dekanatskantor
spielt Orgelmusik
Fotos gefallener
Soldaten gesucht
Kronberg (kb) – Der Wiesbadener Dekanatskantor Thomas Schwarz spielt auf Einladung
der Evangelischen Kirchengemeinde St. Johann
Samstag, 10. August um 18 Uhr in der Johanniskirche die halbstündige „Orgelmusik zum
Wochenende“. Schwarz wurde 1960 in Königstein geboren und studierte Kirchenmusik in
Frankfurt am Main sowie Musikwissenschaft in
Mainz und Frankfurt. Neben seiner Tätigkeit als
Dekanatskantor ist er in den letzten Jahren als
Herausgeber zahlreicher Chor- und Ensemblewerke hervorgetreten. Für Kronberg hat er ein
vorwiegend barockes Programm mit Werken
von Georg Muffat, Johann Gottfried Walther
und Girolamo Frescobaldi zusammengestellt.
Der Eintritt ist frei.
Oberhöchstadt (kb) – Der Verein „Heckstadt
Freunde Oberhöchstadts“ möchte ein Gedenkbuch der gefallenen Soldaten beider Weltkriege erstellen und bittet alle Angehörigen, Freunde und Bekannten gefallener Oberhöchstädter,
ein Foto der Verstorbenen kurzzeitig zur Verfügung zu stellen. Die Aufnahmen können
per Post zu Optiker Klaus Flach in der Kirchgasse 1 oder Heinfried Schneider, Tannenweg
13 gesendet oder auch persönlich abgegeben
werden. Damit die Aufnahmen später wieder
zurück gegeben werden können, sollte der Absender nicht vergessen werden. Etwaige Fragen beantwortet Heinfried Schneider unter der
Telefonnummer 67025.
Themenführung „Kaiserin Victoria –
Restauratorin mit Weitblick“
Kronberg (kb) – Der Burgverein lädt Sonntag, 18. August ab 16.30 Uhr auf der Burg
zu einer Themenführung unter dem Thema
„Kaiserin Victoria – Restauratorin mit Weitblick“ ein.
Tür zur Burgkapelle
Foto: privat
Kaiserin Victoria, die Witwe des 99-TageKaisers Friedrich III., gilt als Retterin der seinerzeit vom Verfall bedrohten Burg Kronberg.
Bei der Sanierung und Restaurierung folgte
sie einer neuen Richtung der Denkmalpflege, deren Hauptvertreter der Architekt Bodo
Ebhardt, Gründer der Deutschen Burgen-
vereinigung (1899), war. Die Maßnahmen
auf der Burg, die sie mit Unterstützung des
Bad Homburger Architekten Louis Jacobi ab
1892 durchführen ließ, waren nicht mehr von
historisierenden Idealvorstellungen geprägt.
Sie basierten vielmehr auf gründlichen Bauuntersuchungen und vorhandenen Dokumenten. Die Kaiserin war oft auf der Baustelle
anzutreffen. Viele gestalterische Elemente im
Innen- und Außenbereich tragen ihre persönliche Handschrift.
Wehrgang und Prinzenturm gehören dazu,
auch das geschmiedete Geländer an der Treppe zur Gesindekammer geht auf ihre Entwürfe zurück. Für die vielen Türen gab sie, wie
erhaltene Handskizzen belegen, die gestalterische Richtung vor. In der Themenführung
begeben sich die Teilnehmer auf eine Spurensuche und vertiefen ihre Kenntnis um die
Kaiserin als Restauratorin.
Die Führung beginnt um 16.30 Uhr und dauert zirka eine Stunde. Treffpunkt ist im Innenhof der Mittelburg. Karten gibt es an der
Burgkasse für 5 Euro pro Person (ermäßigt 3
Euro, Familienkarte 10 Euro), der Besuch des
Burggeländes und der Ausstellung „Spielzeug
im Wandel der Zeit“ sind darin enthalten.
Weitere Themenführungen der Saison sind
der mittelalterlichen Burgküche und den Türmen auf Burg Kronberg gewidmet. Sie finden
am 22. September beziehungsweise 20. Oktober statt. Einzelheiten hierzu und zu allen
Veranstaltungen auf Burg Kronberg im Taunus sind auf der Internetseite www.burgkronberg.de verfügbar, ebenso wie im gedruckten
Veranstaltungsprogramm „burgzeit ‚13“, das
in verschiedenen Kronberger Geschäften, im
Bürgerbüro und auf der Burg ausliegt.
KW 32 - Seite 11
Impressum
Wir heiraten
Kronberger Bote
Herausgeber:
Alexander Bommersheim
Stefanie Böhme Matthias Regiert
Geschäftsleitung:
Andreas Puck
Die kirchliche Trauung findet am 10. 8. um 15.00 Uhr
in der Immanuelkirche in Königstein statt.
Redaktionsleitung:
Miriam Westenberger
Anzeigen:
Andreas Puck
Standesamtliche Trauung ist am 9. 8. um 14.00 Uhr
in Sulzbach.
Postanschrift:
Postfach 1122
61466 Kronberg
Es freuen sich die Eltern
Heidi und Klaus Böhme · Ulrike und Siegfried Regiert
Telefon:
0 61 74 / 93 85 61
Telefax:
0 61 74 / 93 85 50
Redaktionsfax:
0 61 74 / 93 85 60
Auflage:
10.100 verteilte Exemplare
für Kronberg mit den
Stadtteilen Oberhöchstadt
und Schönberg
Preisliste:
z. Zt. gültig Preisliste Nr. 32
vom 1. Januar 2013
Druck:
ORD GmbH
Alsfeld
Internet:
http://www.kronbergerbote.de
E-Mail:
KronbergerBote@hochtaunus.de
Der verlorenste aller Tage ist der,
an dem man nicht gelacht hat.
Nicolas Chamfort
Brigitte
Schiewe
geb. Wlach
* 28. 7. 1945
Katzengrün
Tschechien
† 26. 7. 2013
Bad Homburg
Wir sind sehr traurig
Helmut, Elke, Mailin und Sebastian und alle, die sie gern hatten
Traueranschrift: Elke Schiewe, Danziger Weg 7, 21365 Adendorf
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag, dem 16. August 2013 um 10.00 Uhr auf
dem Friedhof in Kronberg-Oberhöchstadt, Steinbacher Straße statt.
Ein Leben hat sich erfüllt.
Wolfgang Alexander Lauterbach
* 27.04.1927 in Oels/Schlesien
† 01.08.2013 Kronberg/Ts.
Du wirst uns sehr fehlen. In Liebe und Dankbarkeit
Gisela Lauterbach, geb. Lakomy
Dr. Michael Lauterbach und Dr. Ute Bartholomä mit Julia und Sarah
Dr. Sylvia und Ralph van Bentum
Dr. Irene R. Lauterbach
sowie alle Angehörigen
Kondolenzadresse: Gisela Lauterbach, Margarethenstraße 21, 61476 Kronberg/Ts.
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Dienstag,
dem 20. August 2013, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof in Kronberg/Schönberg,
Friedrichstraße statt. Bitte keine Kränze.
Jeder neue Tag nach seinem Tod
macht uns bewusst, wie sehr er uns fehlt.
Hartmut Müller
Schreinermeister
† 14. 7. 2013
Wir danken herzlichst
für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, eine stumme
Umarmung, für einen Händedruck wenn die Worte fehlten, für Kränze,
Blumen und Zuwendungen für den späteren Grabschmuck, die großzügigen
Spenden für die Tumorforschung, für alle Zeichen der Liebe,
Freundschaft und Wertschätzung, für die Begleitung auf seinem letzten Weg.
Unser besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Hackel für seine einfühlsame
und tröstende Trauerrede, dem Männergesangverein 1860 Kronberg und
Herrn Edgar Rodinger für den bewegenden Nachruf.
Ursula Müller
im Namen der Familie
Kronberg, im August 2013
Seite 12 - KW 32
Kronberger Bote
Donnerstag, 8. August 2013
Bewährtes und Neues beim neuen
Programm der Kunstschule
Die Liebe zur Natur zählt zu den Dingen, die das Jubel-Paar Ursula und Horst Maurer, die
am Samstag Goldene Hochzeit feiern, verbindet.
Foto: S. Puck
„Das Wichtigste ist doch, dass man
sich noch etwas zu sagen hat“
Kronberg (pu) – „Die Blondine da drüben
gefällt mir“, raunte Horst Maurer 1955
seinem Freund beim gemeinsamen Besuch
einer Tanzveranstaltung in der „Post“ zu.
Dummerweise hatten weitere Kavaliere
einen Blick auf die junge Dame im weißen Organzakleid geworfen, sehnsüchtige
Blicke blieben jedenfalls unerwidert, die
Konkurrenz erwies sich während des kompletten Abends als schneller und zu allem
Überfluss zeigte ihm die Angebetete auch
in den folgenden Wochen und Monaten
die kalte Schulter. Dass es Horst Maurer schließlich doch gelang, Ursula Moka
nicht nur aufs Parkett, sondern auch zum
gemeinsamen Tanz durchs Leben zu bitten,
ist einzig und allein seiner Beharrlichkeit
und Zielstrebigkeit zu verdanken – an diesem Samstag feiern die beiden das Fest der
Goldenen Hochzeit.
Die Jubel-Braut erinnert sich bestens an
den Abend des Kennenlernens: „Ich hatte
Stöckelschuhe an, mit denen ich überhaupt nicht laufen konnte, aber tanzen
hat geklappt“, berichtet sie schmunzelnd
und gibt auf die Frage, was ihr beim ersten Aufeinandertreffen mit ihrem späteren
Gatten durch den Kopf ging, unumwunden
zu: „Ich mochte ihn erst gar nicht leiden.“
Doch davon ließ sich der am 15. Januar
1939 in Sachsenhausen geborene, später
in der von seinem Großvater gebauten
berühmten „Davidsburg“ im Herzen Kronbergs Aufgewachsene in keinster Weise
beirren. Er tauchte mal „zufällig“ am Aufenthaltsort der Angebetenen auf oder stiefelte als Mitglied der Kronberger Rittergarde in voller Montur die Straße herunter und
versicherte glaubhaft: „Ich muss endlich
sesshaft werden.“ Die offensive Strategie
ging tatsächlich auf: „Irgendwann durfte
ich sie ins Kino ausführen“, erzählt er mit
einem jungenhaften Grinsen.
Dass sich die Wege der beiden überhaupt
kreuzen konnten, ist den Begleitumständen
des Zweiten Weltkrieges geschuldet. Geboren wurde Ursula Moka, „eine echte Lerge“, am 25. Oktober 1939 im fernen Breslau. Als Fünfjährige musste sie mit Mutter
Charlotte, ihrer kleineren, kurze Zeit später
verstorbenen, Schwester Jutta und ihrer
Großmutter nach Oberfranken flüchten. Als
Vater Kurt, von Beruf Fleischermeister,
aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte
und Arbeit in der Metzgerei Hager fand,
zog die Familie nach Schwalbach. Die
Zeit der Ruhelosigkeit und Umzüge endete 1954, als Mokas die alteingesessene
Metzgerei Gauf in der Pferdstraße 15 in
Kronberg übernahmen.
Zwei Jahre später komplettierte Schwester
Barbara die Familie. Mit der Selbstständigkeit des Vaters änderten sich die Berufspläne der Tochter, die zunächst die Frankfurter Handelsschule besuchend eigentlich
keine „Wurstgustl“ hatte werden wollen.
„Doch das konnte ich dann meinen Eltern
nicht antun.“
Die Kindheit und Jugendzeit Horst Maurers war ebenfalls durch den Krieg geprägt.
Vater Konrad kehrte nicht von der Front
zurück. Mutter Katharina musste den Sohn
allein groß ziehen. Immerhin mangelte es
trotz der schweren Zeiten nicht am Essen,
die in der Gastronomie tätige Kronbergerin
bekochte seinerzeit im Schlosshotel die
dort residierenden Amerikaner, für den
Nachwuchs fiel regelmäßig etwas Leckeres
ab. Auch in Sachen Berufswahl verließ
sich der Filius auf das gute Gespür der
Mutter, die ihm abriet, dem Großvater
nacheifernd, Schreiner zu werden, sondern
1954 eine Lehre bei Malermeister Julius
Hembus empfahl. Im gleichen Jahr wurde
er Mitglied beim Jugendrotkreuz. Unter
seiner Führung wuchs die Gruppe von
sechs auf 50 Mitglieder an. Eine dieser
Neuanwerbungen war 1961 seine Verlobte
Ursula Moka, die er am 10. August 1963
in der Johanniskirche vor den Traualtar
führte. Ende Mai 1964 erblickte Sohn Olaf
das Licht der Welt. Durch Fleiß, Sachverständnis und seine Qualitäten in puncto
Mitarbeiterführung stieg Maurer in den
Folgejahren bei der Firma Hembus bis
zum Vorarbeiter auf. 1975 wagte der Malermeister und Restaurator den Sprung in
die Selbstständigkeit. Ehefrau Ursula, die
auch nach der Geburt des Sohnes weiterhin
im Fleischereigeschäft der Eltern mitarbeitete, unterstützte ihren Mann tatkräftig
und erledigte von Anfang an die Buchhal-
Kronberg (kb) – Die Kunstschule Kronberg hat
das aktuelle Programm vorgestellt. Bei den Angeboten für Erwachsene liegt in diesem Halbjahr
der Schwerpunkt auf Malerei und Zeichnung.
Die Kurse, wie zum Beispiel „Farbe erleben“,
„Zeichnen und Aquarellieren“ und „Radierung“
erfreuen sich seit langem großer Beliebtheit.
Aber auch wer sich nicht gleich auf einen ganzen
Kurs festlegen will, hat in Wochenendworkshops die Möglichkeit, sich etwa der Porträtoder auch der Stillleben-Malerei zu nähern. Im
Workshop „Auf den Spuren der Malerkolonie“
können Anfänger wie Fortgeschrittene, ausgerüstet mit Klappstuhl und Zeichenbrett, ihren
Blick in den idyllischen Gassen der Kronberger
Altstadt schulen. Der Schwerpunkt des Kunstschul-Angebots liegt nach wie vor bei den Kinderkursen, die als fortlaufend gedacht sind und
von fachlich hoch qualifizierten Dozenten geleitet werden. Nach Alter gestaffelt bieten sie
die Möglichkeit zum vielfältigen Gestalten für
Kinder und Jugendliche von vier bis elf Jahren.
Die Teilnehmer lernen dort alle Grundtechniken
der bildenden Kunst – vom Zeichnen bis zum
Modellieren – kennen.
Sie lernen Neues zu denken und zu entdecken
sowie das eigene schöpferische Potenzial auszuloten. Das Angebot zur Förderung der kreativen
Entwicklung beginnt schon für das Vorschulal-
ter. „Es stärkt in erster Linie das Konzentrationsvermögen und zugleich das Selbstbewusstsein
in die eigenen Fähigkeiten“, meint Dr. Ingrid
Ehrhardt, seit knapp einem Jahr Leiterin der
Kunstschule Kronberg.
Für ältere Kinder und Jugendliche gibt es ein
neues Angebot: Wochenendworkshops im Oktober führen die 10- bis 14-Jährigen in die
spannende Welt der Comic-Gestaltung ein. Und
natürlich im Programm bleiben die beliebten
Geburtstagsworkshops: Mit einem der Dozenten
kann am Wochenende ein individuell auf das
jeweilige Kind und seine Gäste abgestimmtes
kreatives Fest in der Receptur gefeiert werden,
die entstandenen Kunstwerke werden als Erinnerung mit nach Hause genommen.
Das Kunstschul-Angebot nutzen können auch
weiterhin sechs Kinder, die über Jahres-Stipendien des Fördervereins der Kunstschule gefördert werden. Die Auswahl der Teilnehmer wird
in enger Kooperation mit den ortsansässigen
Kitas und Schulen getroffen. Ermöglicht wird
dem Förderverein dieses Stipendien-Programm
dank der finanziellen Unterstützung der Liselott
und Klaus Rheinberger-Stiftung.
Das neue Kursprogramm der Kunstschule
Kronberg liegt an den üblichen Stellen in der
Stadt aus und steht auf www.kronberg.de/Kultur
zum Download bereit.
Der 1993 und damit vor 20 Jahren gegründete Aktionskreis Lebenswerte Altstadt, kurz
Altstadtkreis genannt, lädt in Zusammenarbeit mit dem Kronberger Kulturkreis und der
Tourismusförderung in Kronberg Sonntag, 25. August ab 11 Uhr unter dem Motto „Kultur
und Natur“ zur dritten Auflage des „Brunch im Park“ im Victoriapark ein. Die vor vier
Jahren ins Leben gerufene Veranstaltung hat sich schnell zu einer festen Einrichtung entwickelt. Alle zwei Jahre verwandelt sich der Platz vor dem Kaiser-Friedrich-Denkmal in
eine Flanier- und Schlemm-Meile bestückt von Kronberger Einzelhändlern und Gastronomen. Ein offener Platz, überragt vom Denkmal eines gekrönten Hauptes. Ringsum werden
Speisen und Getränke aus aller Herren Länder angeboten. An langen Tischreihen wird
gemeinsam getafelt und geplaudert, und wem der Sinn nach etwas Bewegung steht, spaziert
in den Park, dessen Wiesen und Wege unterhalb des Platzes einladen. Die vier Kronberger
Partnerschaftsvereine werden, wie bereits in den Vergangenheit, den Service übernehmen.
Foto: S. Puck
Am 10. August 1963 führte Horst Maurer
seine Ursula zum Traualtar.
Foto: privat
tung. Inzwischen hat mit Sohn Olaf, selbst
Maler- und Stukateurmeister, bereits die
nächste Generation die Führung des in der
Pferdstraße 15 ansässigen Familienunternehmens übernommen.
Ursula und Horst Maurer sind auch im Ruhestand ständig auf Achse, pflegen ihren
600 Quadratmeter großen Garten, engagieren sich seit langem in der Evangelischen
Kirchengemeinde und im Obst- und Gartenbauverein, wandern und verreisen und
freuen sich über Besuche der Enkel Julia
und Philipp. Befragt nach dem Erfolgsgeheimnis ihrer langjährigen Ehe antwortet
Ursula Maurer: „Das Wichtigste ist doch,
wenn man sich nach dieser langen Zeit immer noch etwas zu sagen hat.“ Dies sei bei
ihnen der Fall und und so freuen sich die
beiden auf den Festtag kommenden Samstag, der um 15 Uhr mit einem Gottesdienst
in der Johanniskirche beginnen wird. Gäste
sind zur Messe gerne willkommen.
Das Jubel-Paar nimmt den Festtag zum Anlass, Freude zu teilen und sammelt Spenden
für die sanierungsbedürftige Kirchendecke
der Johanniskirche.
Literatur-Wettbewerb für Kids
Hochtaunus (kb) – Im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit veranstaltet der Hochtaunuskreis in diesem Jahr erstmalig einen
Literaturwettbewerb für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 15 Jahren.
Das Motto des Wettbewerbes lautet: „FAIR
WORLD – für eine faire Welt“. Gesucht
werden spannende, originelle und außergewöhnliche Kurzgeschichten, Märchen oder
Science Fiction-Geschichten, die das Thema beinhalten. „Wir sind gespannt auf die
zahlreichen Texte von jungen Schreibenden,
die mit viel Freude ihre Erlebnisse und Gedanken in literarische Formen fassen“, so
Landrat Ulrich Krebs. Die beiden Begriffe
des Mottos können im Zusammenhang oder
auch einzeln als Inspiration dienen. Es ist
auch möglich, sich durch eigenes Erleben
in der Schule oder im Alltag inspirieren zu
lassen. Folgende Themen wie Fair play,
Respekt, Nachhaltigkeit, Wunsch, Traum,
Wirklichkeit, die Zukunft der Umwelt, wie
behandeln wir unsere Mitschülerinnen und
Mitschüler, Mobbing, Streitschlichtung,
Schulalltag, Internetmobbing, Soziale Netzwerke, unser Planet, unser Umgang mit der
Erde, mit den Tieren, mit der Umwelt, Streit
und Versöhnung und vieles mehr dürfen
zum Beispiel in den eingesendeten Texten
stecken. Die Kinder und Jugendlichen sollen dazu angehalten werden, ihrer Fantasie
einfach freien Lauf zu lassen. Das Projekt
wird durch das Hessische Ministerium für
Wissenschaft und Kunst (Hessische Leseförderung) möglich gemacht und gemeinsam
in Kooperation mit der Nele Neuhaus Stiftung und der Taunus-Sparkasse ausgerichtet.
Ein unabhängiges Jury-Team, bestehend aus
hochkarätigen, namhaften Autorinnen und
Autoren wie Jutta Wilke, Udo Taubitz, Alexander Bulk, Pädagogen und Pädagoginnen
sowie zwei Jugendlichen wählen aus allen
Einsendungen die besten Geschichten aus.
Es gibt attraktive Geld- und Sachpreise zu
gewinnen, die von Unterstützern gestiftet
werden. Der Einsendeschluss für die Teilnahme am Literaturwettbewerb ist der 1.
November. Weitere Informationen zum „1.
Kinder- und Jugendliteraturwettbewerb“ erteilt Anja Frieda Drescher-Parré unter der
Telefonnummer: 06172-999-5141 oder per
E-Mail anja.drescher@hochtaunuskreis.
de. Weitere Informationen sind auch unter
www.literaturwettbewerb-htk.de erhältlich.
Donnerstag, 8. August 2013
Kronberger Bote
KW 32 - Seite 13
Altenhilfeplan wird bis 2025
fortgeschrieben
Hochtaunuskreis soll Modellregion
für inklusive Bildung werden
Hochtaunuskreis. – Der Kreisbeigeordnete
Uwe Kraft brachte den Altenhilfeplan für den
Hochtaunuskreis in den Kreisausschuss ein.
Der Hochtaunuskreis ist ein beliebter Wohnort fürs Alter und die Herausforderungen der
demographischen Entwicklung ist bereits
sein einigen Jahren ein wichtiges Thema im
Landkreis. „Ein wichtiges Leitziel ist, ältere
Menschen in der Selbständigkeit ihrer Lebensführung zu unterstützen und dabei zu
helfen, größtmögliche Selbständigkeit wieder zu finden, wenn sie durch Krankheit oder
Pflegebedürftigkeit bedroht sind“, erklärt
Kraft.
Seit dem Jahr 2002 wird im Hochtaunuskreis
ein Altenhilfeplan entworfen und „Versorgungsstruktur für ältere Menschen im Hochtaunuskreis“ benannt. Inhaltlich befasst sich
der Altenhilfeplan mit dem möglichen Bedarf
im Hochtaunuskreis, dem Versorgungs-IstStand für heute und dem zu erwartenden Versorgungsbedarf bis 2025.
Im Altenhilfeplan betrachtet werden: Die
ambulante Pflegeversorgung, die stationäre
Pflegeversorgung, Hospize sowie die neuen
Wohnformen im Alter: Betreutes Wohnen,
Seniorenwohnanlagen,
Seniorenwohngemeinschaften und niedrigschwellige Betreuungsangebote. „Die pflegerische Versorgung
der Bürgerinnen und Bürger wird nicht nur
heute, sondern auch bis zum Jahr 2025 gesichert sein“, hob Kraft als Erkenntnis aus dem
Plan hervor.
Mit der Zunahme älterer Menschen ist der
Hochtaunuskreis auch für die Anforderungen, die sich aus dem demographischen Wandel ergeben, gut aufgestellt. Bis zum Jahr
2025 wird sich der Anteil der Personen, die
80 Jahre oder älter sind um 59,6 Prozent erhöhen, was einer tatsächlichen Zunahme von
ca. 9000 Personen entsprechen wird.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind im Hochtaunuskreis 38 ambulante Pflegedienste ansässig. Sowohl die Versorgung im Usinger Land
als auch im Vordertaunus ist gleichermaßen
gesichert. So bieten in Weilrod, Wehrheim,
Neu-Anspach, Usingen und Grävenwiesbach
jeweils 9 Pflegedienste ihre Unterstützung
an. In Bad Homburg sind 19 Pflegedienste
tätig. In Kronberg 14, Oberursel und Friedrichsdorf werden von 13 Pflegediensten versorgt. Unter 12 Pflegediensten können die
Bürgerinnen und Bürger von Königstein und
Schmitten wählen. 11 Pflegedienste bieten
ihre Hilfestellung in Steinbach an und 9 Pflegedienste können in Glashütten ausgewählt
werden. Somit entsteht ein Angebot aus 91
Pflegediensten, da auch Pflegedienste tätig
sind, die nicht im Kreis ihre Niederlassung
haben.
Sollte zukünftig ein erhöhter Bedarf an ambulanter Versorgung entstehen, wird sich dieser marktgerecht in den nächsten Jahren mit
entwickeln können, da durch das Pflegeneuausrichtungsgesetz entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen wurden, ergänzte
der Kreisbeigeordnete.
Im Kreisgebiet sind 26 Altenpflegeeinrichtungen mit einem vollstationären Versorgungsangebot angesiedelt. Im Bereich der
stationären Versorgung gibt das Land Hessen
Hochtaunuskreis. – Der Kreisausschuss des
Hochtaunuskreises hat beschlossen, dass der
Kreis zur Modellregion für inklusive Bildung
werden soll. „Mit dem Beschluss untermauert
der Hochtaunuskreis, dass ihm die Inklusion
ein wichtiges Anliegen ist. Die Anmeldung
als Modellregion Inklusion ist der folgerichtige nächste Schritt bei den Anstrengungen des
Hochtaunuskreises, ein attraktives und gut
funktionierendes Angebot für den inklusiven
Unterricht an unseren Schulen zu schaffen“,
erklärt Landrat Ulrich Krebs.
Um Modellregion für inklusive Bildung werden zu können, schließt der Hochtaunuskreis
eine Kooperationsvereinbarung mit dem
Hessischen Kultusministerium ab. Diese soll
bereits zum Schuljahresbeginn 2013/2014 in
Kraft treten. Inhalt der Vereinbarung ist unter
anderem für den Schulträger Hochtaunus die
Schaffung eines Förderschwerpunkts Hören
und Sehen an dem geplanten Schulcampus
in Usingen sowie die weitere Unterstützung
des Beratungs- und Förderzentrums (REBUS) durch die Bereitstellung von Sach- und
Finanzmitteln. Darüber hinaus wird eine
Kooperationsstelle geschaffen, welche die
Zusammenarbeit mit dem regionalen Beratungs- und Förderzentrum koordinieren soll.
Hierfür werden Personalressourcen im Rahmen der Jugendhilfe ebenso zur Verfügung
gestellt wie eine Schulassistenz und eine
pädagogische Unterstützung für eine neue
Korridorklasse. Als Schwerpunktschulen für
die Bereiche Sinnesschädigungen (Sehen und
Hören) sowie geistige Entwicklung sollen
folgende Einrichtungen vorgeschlagen werden: als Grundschule die Buchfinkenschule
in Usingen-Eschbach und/oder FriedrichEbert-Schule in Bad Homburg v.d.H., bei
verbindliche Planzahlen vor. Im Hochtaunuskreis mussten im Jahr 2010 bereits 1.229
Plätze in Altenpflegeeinrichtungen vorgehalten werden. Tatsächlich hatte der Kreis mit
einem Angebot von 2.372 Plätzen zusätzliche
Kapazitäten von 1143 Plätzen zu bieten.
Auch unter Einberechnung von Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur wird der
Hochtaunuskreis bei einer Sollzahl für das
Jahr 2025 von 1397 stationären Plätzen mit
dem IST-Bestand von heute mehr Plätze zur
Verfügung haben. Diese gute Versorgungsstruktur lässt sich kreisweit darstellen, wie
der Kreisbeigeordnete zufrieden erläuterte. 4
stationäre Einrichtungen mit 609 Plätzen finden sich in Bad Homburg. Friedrichsdorf hat
2 Einrichtungen mit 175 Plätzen. Königstein
2 Einrichtungen mit 141 Plätzen. In Kronberg
werden 472 Plätze von 5 Einrichtungen vorgehalten. Neu-Anspach hält 1 Einrichtung
mit 195 Plätzen vor. 531 Plätze werden in
Oberursel in 8 Einrichtungen unterhalten.
Usingen verfügt über 2 Einrichtungen mit
insgesamt 137 Plätzen. Wehrheim hat eine
Einrichtung mit 40 Plätzen, Weilrod ebenfalls
eine Einrichtung mit 72 Plätzen.
Glashütten, Grävenwiesbach, Schmitten und
Steinbach verfügen über keine eigenen Pflegeeinrichtungen. Da aber in nächster Nähe zu
diesen Ortschaften Pflegeeinrichtungen zu
finden sind, werden diese Orte von den umliegenden Pflegeeinrichtungen mitversorgt.
„Die ambulanten Strukturen weiter zu stärken ist eine weitere wichtige Erkenntnis,
wenn es um sogenannte vorpflegerische/
niedrigschwellige Hilfen geht“, erklärt Kraft.
Hierunter versteht man Hilfeleistungen im
Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung
aber auch im Bereich von Alltagsaufgaben
wie zum Beispiel Behördengänge, Organisation von Hilfsmitteln, kleinere handwerkliche Handreichungen etc. Hier ist der Bedarf
sehr individuell und vielfältig. Häufig ist die
Fortführung der selbständigen Lebensführung in den eigenen vier Wänden viel mehr
durch die Erschwernisse in diesen Bereichen
beeinträchtigt als durch tatsächliche Pflegebedürftigkeit. Das Umfeld für ältere Menschen möglichst barrierearm zu erhalten und
zu gestalten, um ihnen so die Möglichkeit
zum Verbleib in den eigenen Räumlichkeiten zu ermöglichen, ist ein zentrales Thema
der Daseinsvorsorge für ältere Menschen im
Kreisgebiet. In einem nächsten Schritt wird
der Kreis ein Konzept aus ehrenamtlichen
kreisweiten Beratungs- und Unterstützungsstrukturen erarbeiten, die mit vorhandenen
Einrichtungen wie zum Beispiel dem Mehrgenerationenhaus in Wehrheim verbunden
sind. Die Unterstützung Pflegebedürftiger
wird bereits durch den Kreis aktiv betrieben,
indem ein Pflegestützpunkt mit den Pflegekassen eingerichtet wurde. Als weiterer
Schritt wird in engmaschiger Verzahnung mit
der Stadt Bad Homburg ein Konzept für ältere Hilfesuchende, die noch nicht pflegebedürftig sind, ausgearbeitet.
„Wir versprechen uns hiervon eine weitere
Zunahme an Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger im Hochtaunuskreis“, teilt
Kraft mit.
den Haupt- und Realschulen die KonradLorenz-Schule in Usingen, das Gymnasium
Oberursel (Taunus) sowie die Gesamtschulen Altkönigschule in Kronberg und/oder
Philipp-Reis-Schule in Friedrichsdorf bei den
Gesamtschulen und die Hochtaunusschule
in Oberursel (Taunus) bei den beruflichen
Schulen. Diese Schulen seien baulich und
von der Einrichtung für die Schwerpunktsetzung geeignet. Zusätzliche bauliche Investitionen sind nicht erforderlich. Grundsätzlich
kommen aber auch die übrigen Schulen des
Kreises in Betracht, sofern sie die baulichen
Anforderungen erfüllen. Als Gegenleistung
friert das Hessische Kultusministerium die
Stellen der durch den inklusiven Unterricht
an den Regelschulen sinkenden Grundunterrichtsversorgung der Förderschulen ein und
gibt diese Lehrerressource für den präventiven Förderunterricht an die Regelschulen
weiter. Dies sind derzeit bis zu 16 volle Stellen. Außerdem werden die Lehrerkollegien
der allgemein bildenden Schulen, an denen
förderberechtigte Kinder inklusiv unterrichtet
werden, gefördert, geschult und durch Trainingsmaßnahmen unterstützt. Hierfür stellt
das Ministerium einen Fortbildungsetat zur
Verfügung. „Mit der Entscheidung zur Modellregion unterstreicht der Hochtaunuskreis
seine bereits schon jetzt herausragende Stellung in der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und baut seine durch den
Schulentwicklungsplan 2012 begonnenen
Maßnahmen im Bereich des inklusiven Unterrichts an den allgemein bildenden Schulen
weiter aus. Auf diesem Weg wollen wir weiter
gehen und auch künftig die Vorreiterrolle des
Kreises in diesem Bereich fortentwickeln“,
so Krebs.
Lernbauernhof Rhein-Main: Kinder
erleben Bauernhof als Klassenzimmer
Hochtaunus. – Im Hochtaunuskreis engagieren sich insgesamt zwölf landwirtschaftliche
Betriebe als außerschulischer Lernort. Die Höfe
bieten vielseitige Einblicke vom Ackerbau über
die Viehhaltung, Imkerei und ökologische Wirtschaftsweise bis zur Direktvermarktung. Für
viele Bürger sind Flächen für Freizeit, Sport
und Erholung in freier Natur da, für andere ist
es Produktions- und Arbeitsstandort. „Gerade
im Hochtaunuskreis prägt die Landwirtschaft
unsere Landschaft und ist enorm wichtig. Mit
dem praxisnahen Unterricht sollen Kinder und
Jugendliche einen Einblick in die landwirtschaftlichen Betriebe erhalten sowie die Bedeutung für die Zukunft erkennen“, erklärt Landrat
Ulrich Krebs.
Im Jahre 2000 wurde durch das damalige hessische Ministerium für Umwelt, dem ländlichen
Raum und Verbraucherschutz, dem Hessisches
Bauernverband und das Kultusministerium die
Initiative „Bauernhof als Klassenzimmer“ gegründet. Heute beteiligen sich hessenweit über
150 Betriebe, einige davon stammen aus dem
Hochtaunuskreis. Allein 201 Schulklassen und
Kindergartengruppen verbrachten letztes Jahr
einen Tag im „Klassenzimmer Bauernhof“. Der
Private
Lernbauernhof Rhein-Main erfreut sich großer
Beliebtheit und wird dieses Jahr sogar seinen
50.000 Besucher erwarten. Die Kinder erhalten
bei den Besuchen unverfälschte Einblicke in die
Arbeits- und Lebensbedingungen der Landwirte und ihre Familien. Eine Schulklasse, die einen Besuch auf dem Bauernhof plant, bereitet
diesen im Unterricht entsprechend vor. Die verschiedenen landwirtschaftlichen Betriebe, die
bei „Bauernhof als Klassenzimmer“ mitmachen
und ihre Betriebe zur Verfügung stellen, bieten
folgende Themenschwerpunkte an: Rinder,
Schweine, Hühner, Schaf und Co. / die Milch –
vom Gras ins Glas / vom Korn zum Brot / rund
um die Kartoffel / Obst und Gemüse – rundum
gesund / vom Apfel zum Most / Diskussionsforen zu aktuellen Themen für die Sekundarstufe
I und II. Im Idealfall stimmen sich Lehrer im
voraus mit den Landwirten ab und entwerfen
ein passendes Programm. Der Tagesausflug auf
einen Bauernhof geht über einen „Ausflug ins
Grüne“ hinaus. Den Kindern und Jugendlichen
wird viel Wissen vermittelt und es ist leichter,
die verschiedenen Getreidearten voneinander
zu unterscheiden, wenn man Roggen oder Weizen selbst gesehen, angefasst und gekostet hat.
Kleinanzeigen
Seite 14 - KW 32
Kronberger Bote
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Donnerstag, 8. August 2013
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Donnerstag, 8. August 2013
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Seite 16 - KW 32
Kronberger Bote
Donnerstag, 8. August 2013
Junge Union besuchte Düsseldorf
Kronberg (kb) – Kronbergs einzige politische
Jugendorganisation, die Junge Union, organisierte kürzlich gemeinsam mit den Königsteiner
Kollegen ein Wochenende in Düsseldorf für
Mitglieder und Freunde.
Der Fokus des Programms lag deutlich auf der
Liebevoll in Szene gesetzt laden die Raritäten Ältere dazu ein, auf dem Pfad der Erinnerung
zu wandeln, für Jüngere ist es ein Ausflug in die Geschichte.
Fotos: S. Puck
Westedts Sammlung informiert über
„Spielzeug im Wandel der Zeit“
Kronberg (pu/kb) – In der Gesindekammer der
Burg Kronberg ist noch bis Sonntag, 18. August
die Ausstellung „Spielzeug im Wandel der Zeit“
zu sehen. Den Blick auf diese ganz besonderen Raritäten gewährt die 87-jährige Mechthild
Westedt, die seit ihrer Kindheit ein Faible für
Spielzeug, vorzugsweise Puppen und Teddybären pflegt, und beschlossen hat, ihre Freude
an diesen Schätzen mit anderen Menschen zu
teilen.
Aus ihrem reichen Fundus hat die Urkronbergerin Mädchen- und Bubenspielzeug aus dem
späten 19. und 20. Jahrhundert ausgewählt,
durch Gaben von Burgvereinsmitgliedern und
Bekannten ergänzt, gemeinsam mit Inge Freise
liebevoll in Szene gesetzt. Zu jedem Stück hat
sie kurzweilige Informationen zu Herkunftsort,
Besonderheiten und die Umstände, wie es zur
großen Liebhaberin fand, parat. „Das ist Dora“,
erzählt sie mit leuchtenden Augen auf eine
Puppe mit Ziegenlederkörper und Porzellankopf
deutend und berichtet von ihrer langen Suche
nach einem passenden Kleid, bis sie in Holland
endlich fündig wurde.
Ausgesprochen stolz ist sie auf einen etwa 200
Jahre alten Fiaker aus Berlin, der ihr speziell für
diese Ausstellung als Leihgabe zur Verfügung
gestellt wurde. Mechthild Westedt schilderte
die Rolle des Spielzeugs und dessen Wandlung
über die Jahrhunderte hinweg. Von Tonfiguren
als vorchristliche Grabbeigaben über mittelalterliche Lumpenpuppen hin zu Modepuppen und
Teddybären spannte die Sammlerin den Bogen,
von thüringischen Spielzeugmachern zu Käthe
Kruse und Margarete Steiff. Dass Spielzeug zur
Vorbereitung auf das Erwachsenenleben bis in
das 19. Jahrhundert in wohlhabenden Familien
üblich war, erläuterte sie anschaulich anhand
von Beispielen.
Während Knaben meist Reifen schlugen oder
Peitschen schwangen, um vielleicht später einmal im Militär eine führende Rolle zu übernehmen, erlernten Mädchen anhand von prachtvollen Puppenhäusern die gehobene Haushaltsführung. Auch die technische Entwicklung und die
damit einhergehenden veränderten Lebensbedingungen spiegeln sich im Spielzeug wider.
Dampfmaschine und Eisenbahn hielten Einzug
in die Kinderzimmer. Puppen aus robusterem
Material und lebensechte Nachbildungen, wie
zum Beispiel das „Kaiserbaby“ als Konterfei
von Wilhelm II., lösten die sperrigen Porzellankopfpuppen ab, die eigentlich nur schön anzuschauen waren.
Im Laufe der Zeit hat Mechthild Westedt aus
aller Herren Länder Spielzeug zusammengetragen. Seinerzeit in der Verwaltung eines Krankenhauses arbeitend, kam sie mit einer Patientin
ins Gespräch mit dem Ergebnis, das sie kurze
Zeit später einen Puppenherd aus dem Jahr
1912 ihr Eigen nennen durfte. Auch Gäste, die
während eines Kronberg-Aufenthaltes bei ihr
wohnten, bedankten sich anschließend oft mit
einem Geschenk für ihren Fundus. Allein 53
Puppenstuben sind in der langen Zeit durch
Spende oder Kauf zusammengekommen, ein
großes Ehebett dient als Quartier für Teddybären
jeder Größe und über die Anzahl der in ihrem
Besitz befindlichen Puppen hat die betagte Dame wie sie schmunzelnd zugibt „ein wenig den
Überblick verloren“.
Dafür imponierte sie mit umfangreichem Hintergrundwissen, lenkte den Blick auf das aus
Ballenstedt kommende Kasperle-Theater oder
die verschiedenen aus Holz gefertigten und bunt
bemalten, ineinander schachtelbaren, eiförmigen
russischen Puppen Matrjoschka. Zu den Hinguckern zählen zweifellos auch der Kaufladen
und der eigens für sie angefertigte Puck, der
von Zahnweh geplagt, mit schmerzverzehrtem
Gesicht auf einem Stühlchen direkt am Eingang
sitzt. Große und kleine Spielzeugfreunde können
die Ausstellung mittwochs bis samstags von 13
bis 16 Uhr, sonntags von 12 bis 17 Uhr während
der regulären Burgöffnungszeiten besuchen. An
jedem Nachmittag um 15.30 Uhr wird in der
Gesindekammer ein Märchen vorgelesen. Der
Eintritt ist im normalen Burgeintritt enthalten,
Mechthild Westedt möchte jedoch einen Beitrag
zur dringend notwendigen Sanierung der Wappen des gleichnamigen Saales leisten und hofft
auf die eine oder andere freiwillige Spende.
Briefmarkensammler
zeigen Kuriositäten
Yogakurse bei der
SKG Oberhöchstadt
Kronberg (kb) – Der Briefmarkensammlerverein lädt Samstag, 17. August um 11 Uhr
in der Stadtbücherei, Hainstraße 5, anlässlich
des 50-jährigen Vereinsbestehens zur Eröffnung
einer Briefmarkenausstellung ein. Präsentiert
werden dabei auch unter anderem „Cronberger
Postbelege“ aus dem 19. Jahrhundert sowie
Interessantes, Kurioses und Historisches aus
den Sammlungen der Mitglieder. Die bis 18.
September laufende Ausstellung ist dienstags,
mittwochs und freitags von 10 bis 18 Uhr sowie
samstags von 10 bis 14 Uhr zu sehen.
Kronberg (kb) – Die SKG Oberhöchstadt bietet
auch nach den Sommerferien wieder Yogakurse
an. Noch freie Plätze gibt es im Kurs donnerstags von 20 bis 21 Uhr im Betreuungsraum
der Grundschule Schöne Aussicht. Die acht
Termine finden vom 22. August bis 10. Oktober
unter Leitung von Beate Aldag statt, der Kurs ist
überwiegend sportlich orientiert. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro für Mitglieder und
100 Euro für Nichtmitglieder. Interessierte werden gebeten, sich schnellstmöglich unter info@
SKG-im.net anzumelden.
Mechthild Westedt mit dem vom Zahnweh
geplagten „Puck“, der eigens für die Spielzeugliebhaberin angefertigt wurde.
Die JUler tauchten intensiv in die Kunstszene
ein.
Foto: privat
kulturellen Vielseitigkeit, welche die nordrheinwestfälische Landeshauptstadt zu bieten hat. Zu
Beginn erfolgte der Besuch der Kunsthalle, einer
modernen Ausstellungshalle mit wechselnden
Künstlern. Die Gruppe tauchte intensiv in die
Kunstszene ein, ein interessantes Themenfeld,
das auch beim anschließenden Treffen mit Bürgermeister Friedrich G. Conzen, zur Sprache
kam. Kunst und Kultur genießen in der Stadt,
mitten in der Metropolregion Rhein-Ruhr gelegen, einen hohen Stellenwert. Darüber hinaus
lauschten die Kronberger interessiert Conzens
Ausführungen, wie es Düsseldorf gelang, schuldenfrei zu werden. Den Abend ließ die junge
Truppe am Medienhafen bei den berühmten
Bauten des kanadisch-US-amerikanischen Architekten und Designers, Frank Gehry, ausklingen. Nebenan konnten sie die Kulisse der ARDAbend Serie „Verbotene Liebe“ bestaunen. Am
nächsten Tag bummelten die Mitglieder durch
die schön angelegte Prachtstraße, die Königsallee, und hatten am Abend viel Spaß, während
sie durch die Düsseldorfer Clubszene tanzten.
Am letzten Tag des gelungenen Wochenendes,
genossen die JUler das schöne Wetter bei einem
Besuch des herrlich angelegten Schlossparkes
des Barockschlosses Benrath. Es liegt im südlichen Teil von Düsseldorf und wurde im Auftrag
des damaligen Kurfürsten Karl-Theodor von der
Pfalz von 1755 bis 1773 erbaut und lädt mit seinem kunstvollen Park zu einem regenerierenden
Spaziergang ein. „Wir haben trotz unserer vielen
Termine einen guten Ausgleich geschaffen und
noch Zeit gefunden, die wunderschönen Plätze
außerhalb des schnellen Stadtlebens zu erkunden“, so Leon Peter van Lee, Vorstandsvorsitzender der JU Kronberg im Taunus.
Sommer, Sonne, Meer, Strand und Surfen – es gibt unangenehmere Ferienbeschäftigungen.
Bei aller Freizeit kam dennoch der spirituelle Hintergrund dieses Aufenthalts der Crusaders
nicht zu kurz.
Foto: privat
Sportexerzitien der Crusaders
vermitteln Gelassenheit des Glaubens
Kronberg (kb) – Normalerweise geht es
bei den DJK Crusaders Kronberg ordentlich
zur Sache: Ihr Inlinehockey ist ein schnelles
Spiel, das mit hohem Tempo und viel Taktik
es manch einem Zuschauer schwer macht,
dem Puck zu folgen. In diesen Sommerferien jedoch hat der kirchliche Sportverein aus
dem Taunus zum zweiten Mal den jugendlichen Spielern und anderen interessierten
Jugendlichen beim Surfen den Glauben näher
gebracht.
„Keine Wellen“ stöhnt Sebastian (15), als er
sein Surfbrett über den Dünenkamm schleppt
und auf das ruhige Wasser des Atlantiks
blickt. Zwei Tage lang macht das laue Meer
mit seinen winzigen Schaumkronen das Wellenreiten unmöglich. David, der Surflehrer,
erklärt: „So ist das nun mal bei einem Natursport, wir können die Wellen eben nicht machen“. Und abends, zurück auf dem Zeltplatz,
sitzt man in der Gruppe zusammen und beschäftigt sich mit der Frage: Ist das nicht auch
sonst so im Leben? Wie oft wollen wir etwas
an den Situationen ändern und können es
nicht. Da braucht es Geduld: mit der Zeit, mit
den Freunden, mit der Situation und mit Gott.
Gesprächsrunden gehörten zu den Sportexerzitien fest dazu. Wer noch mehr wollte, konnte
morgens vor dem Frühstück an der Messe am
Strand von Moliets et Maa teilnehmen und
so mitten in der Natur feiern. So konnten die
Hockeyspieler und ihre Freunde die Schönheit
der Schöpfung erleben und im Sport dann
große Erfahrungen sammeln. Ebenso war das
Surfcamp ein großartiger Ort, um entspannt
über Gott und die Welt zu reden: Frühstück
um 10 Uhr, gutes Essen, Hängematten, gute
Gemeinschaft – so lässt es sich leben. Endlich
kommt dann wieder Bewegung in den Atlantik: Meterhoch türmt sich das Wasser vor den
Crusaders auf und gekonnt sausen sie nach
und nach ins Wellental hinunter. Die zähe
Masse, die vor Kurzem noch so unbewegt
war, trägt nun alle und gibt Schwung – auch
eine Erfahrung im Leben: Manchmal rechnet
man gar nicht mehr damit, und auf einmal gibt
es einem neuen Antrieb. Nicht nur mit den
Wellen, sondern auch mit dem Leben und mit
Gott braucht es manchmal einen langen Atem.
„Wenn die Wellen gestern nicht so klein gewesen wären, würde ich sie heute wohl nicht
so schätzen“ sagt Carl (14) begeistert, der
sonst für die Kronberger in der Jugendbundesliga stürmt. In dieser und vielen anderen
Erfahrungen wird der Blick für die kleinen
Dinge geschärft: Manchmal braucht es nicht
viel Großes, um im Leben Glück und Segen
zu erfahren.
Am Schluss dieser zwei Wochen zieht Kaplan Simon Schade, der die 31 Jugendlichen
spirituell begleitete, eine durchweg positive
Bilanz: „Sich getragen fühlen, der Schöpfung
begegnen, Grenzen erleben und mehr bekommen, als man erhoffen kann – das waren in
diesen Tagen nicht nur fromme Predigtphrasen, sondern etwas, was wir mit Leib und
Seele erleben konnten. Den Glauben erfahren,
darum geht es in den Exerzitien“, sagt der
Priester aus Kronberg.
Mit diesen Erfahrungen bereichert, geht es
nach den Ferien in den Alltag zurück, aber
mit so viel Neuem führt auch sicher manche hohe Welle des Lebens nicht mehr zum
Schiffbruch, sondern wird mit Leichtigkeit,
Gelassenheit und Geduld gemeistert – Gott
sei Dank!
Donnerstag, 8. August 2013
Kronberger Bote
KW 32 - Seite 17
Meister
Heizung, Sanitär,
Installation
Handwerker
mit Erfahrung
in Daueranstellung
gesucht.
Die Stadtverwaltung Bad Soden am Taunus stellt zum
01.09.2014 zwei Auszubildende für
den Ausbildungsberuf
Verwaltungsfachangestellte/r
Schulkinder in Tansania beim Mittagessen: Damit sie beim Lernen an Tischen und Stühlen
sitzen können, hat ihnen der Hochtaunuskreis seinen Altbestand an Schulmöbeln gespendet.
Foto: privat
Inventar für Zahnstation, Tische
und Stühle für Tansania
Kronberg (kb) – Während viele ihren wohlverdienten Urlaub antreten, laufen in der Burgstadt
drei große Hilfsprojekte an, die in den nächsten
zwölf Monaten realisiert werden sollen. Zum
einen soll das bislang im Rohbau stehende
Krankenhausgebäude in Sanja Yuu, Tansania,
mit medizinischen Geräten und Einrichtungsgegenständen ausgestattet werden. Hierzu laufen
nach Angaben der Organisatoren umfangreiche
Spendenanfragen, leider momentan mit überschaubaren Ergebnissen.
Dennoch gibt es eine Vielzahl an guten Nachrichten. Der von der deutschen Post DHL nochmals gespendete große Überseecontainer soll im
Herbst voll bepackt auf große Reise gehen. Etwa
fünf Kubikmeter Ausstattungsgegenstände sind
schon gepackt, die Zahnarzt Rainer Stoll nach
Ankunft in Sanja Yuu in die dortige Zahnarztstation einbringen möchte. Der neue Slogan rund
um das Amanihaus auf der Kilari Farm gegen
Zahnschmerzen lautet: Zahnerhalt/Zahnersatz
vor Zahnlosigkeit. Die dort lebende durchaus
kritisch eingestellte Massaibevölkerung, die
sich überwiegend von frischer, lauwarmer Blutmilchsuppe sowie angerichtetem Fleisch ernährt,
zeigt sich von diesem neuen Projekt beeindruckt.
Der Container wird außerdem mit gebrauchten
Stühlen und Tischen aus dem Hochtaunuskreis
beladen, um die neue Dining Hall (Mensa) für
die zirka 300 Schulkinder in Himo ausstatten
und nutzen zu können. Die Dinig Hall wurde
als Nachschlag zur Paul-Albert Simon Schule
in Himo vor wenigen Tagen vom Kindermissionswerk finanziell großzügig bedacht, sodass
bedingt durch die weiteren Spenden und die
Eigenleistungen wie Planung und Bauleitung
des Kronberger Architekten Max-Werner Kahl
die Baumaßnahme noch in diesem Jahr starten
kann. Das Essen vom Fußboden hätte dann für
viele Kinder ein Ende, Hygiene ist ein wichtiger
Teil der Weiterbildung.
Möbel vom Hochtaunuskreis
Die Schulmöbel hat der Hochtaunuskreis für
hilfebedürftige Kinder in Tansania gespendet.
„Mit unserer Hilfe können wir bessere Lebensbedingungen für Kinder ermöglichen. Das Mobiliar, welches nicht mehr im Hochtaunuskreis
eingesetzt wird, ist dort etwas sehr Wertvolles“,
sagt Landrat Ulrich Krebs und machte die Unterschiede zwischen Deutschland und Tansania
deutlich. Im Hochtaunuskreis sind neue Schulen
entstanden und das Schulinventar wurde kontrolliert. Der Altbestand an Schulmöbeln hat im aktuellen Schulbetrieb und dem heutigen Standard
keine Verwendung mehr. Das Projekt startete
bereits 2005 und zählt inzwischen 250 Schüler,
denen in Tansania die Möglichkeit geboten wird,
einen vollständigen Schulabschluss erreichen zu
können. „Ein großer Dank geht zum einen an
die Hilfsorganisation der Frauengemeinschaft
Heilig-Geist-Werk, mit deren Tatkraft die finanziellen Mittel bereitgestellt wurden und an das
Kindermissionswerk der Aktion Sternsinger in
Aachen, die das Geld für den Bau bereitgestellt
haben. Die Möbelspende soll auch als Appell an
alle hilfsbereiten Menschen im Kreis verstanden
werden, sowohl für die Krisenregion Afrikas wie
auch für die engagierten Hilfsorganisationen.
Die Frauengemeinschaft und die Heilig-GeistSchwestern mit Sitz in Königstein-Mammolshain pflegen seit vielen Jahren eine Beziehung
nach Himo und Sanja Yuu in Tansania. Im Laufe der Jahre wurden bereits ein Haus für Frauen,
eine Schule und ein Wasserprojekt realisiert.
Zudem wurde im Januar 2010 eine neue Kirche eingeweiht. Der Container wird dann aber
immer noch nicht ganz voll sein. Kisten, gefüllt
mit hundert Jahre alten Küchen-Gebrauchsgegenständen vom Kronberger und Bad Homburger Flohmarkt werden zur Zeit katalogisiert
und in drei Sprachen übersetzt. Sie sollen in
das Museum der deutsch- afrikanischen Begegnungsstätte im Amanihaus gezeigt werden.
Darüber hinaus werden noch Nähmaschinen für
die Herstellung von Schulkleidung und Betttüchern gesammelt, weiße Leinentücher aus Omas
Zeiten sind ebenfalls auf der Bittliste und werden
nach telefonischer Rücksprache (940400) von
Max-Werner Kahl gerne abgeholt. Die im Juli
angelaufenen Reisevorbereitungen einer 16-köpfigen Reisegruppe, die im Januar des nächsten
Jahres nach Tansania reisen will, werden zurzeit
abgeschlossen. Während der 14 Tage (eine Woche Projektwoche/eine Woche Safari) wird den
Heilig-Geist-Schwestern das Spendenergebnis
der Stang-Benefizveranstaltung in Höhe von 8.8
Millionen tansanische Shilling für die Kinder
der Magnificat-Schule übergeben. Während
der Zeit des Aufenthalts auf der Farm führt
Ralf Stang, Chefkoch aus Ockstadt, gemeinsam
mit den Afrikanern eine Schlachtschulung für
die Farmtiere der Kilari-Farm, durch. Bislang
diente zur Zerkleinerung einer Kuh lediglich das
Hackbeil. Außerdem plant Ralf Stang während
dieser Woche, für alle Afrikaner und Deutschen
zu kochen. Last, not least soll noch eine Röstmaschine im Container mitgenommen werden, um
die Kaffeebohnen aus eigenem Anbau vorort
auch professionell rösten zu können. Über die
Qualität der Kaffeebohnen war das renommierte Frankfurter Unternehmen Café Wacker so
begeistert, dass die Kronberger Hilfsaktion mit
persönlicher Einweisung im Amanihaus unterstützt werden soll.
Sommerprogramm
im Opel-Zoo
Senioren wandern
nach Neuenhain
Kronberg (kb) – Auch in diesen Sommerferien
können die Kinder im Opel-Zoo mit ihren Begleitern an den Führungen über Jungtiere, große
Tiere oder Elefanten kostenfrei teilnehmen, die
jeden Dienstag um 11 Uhr angeboten werden.
Mittwochs heißt es wieder jeweils von 10 bis 13
Uhr „Zooschule der offenen Tür“ und die Kinder
können in der Zooschule Exponate anfassen,
basteln und sich mit den Zoopädagogen über die
Tierwelt im Allgemeinen und die des Opel-Zoos
im Besonderen unterhalten. An jedem Donnerstag in den Ferien um 11 Uhr ist Claus Claussen
da, der Tiermärchen aus aller Welt erzählt.
Kronberg (kb) – Der Taunusklub Kronberg lädt
Mittwoch, 14. August zur Seniorenwanderung
von Kronberg nach Bad Soden-Neuenhain ein.
Treffpunkt zu der etwa fünf Kilometer langen Wanderung ist um 9.45 Uhr am Bahnhof
Kronberg. Die Route führt vom Bahnhof über
das Gestüt Linsenhof und durch den Schwalbacher Wald. Eine Stärkung zur Mittagszeit ist in
der Gaststätte „Zur guten Quelle“ in Neuenhain
geplant. Die Rückfahrt erfolgt mit dem Bus.
Interessierte werden gebeten, sich rasch bei Inge
Gelsebach unter der Telefonnummer 79340 oder
Ellen Bergwerff unter 940461 anzumelden.
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– Teamfähigkeit
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E-Mail: dreyer@hochtaunus.de
Seite 18 - KW 32
Kronberger Bote
Donnerstag, 8. August 2013
Landeskriminalamt gibt Tipps zur
Vermeidung lästiger E-Mails
Gemütlich ging es zu beim Sommerfest im Kaiserin-Friedrich-Haus, zu dem der Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Manuel Gonzalez, und Bürgermeister Klaus
Temmen begrüßten (hinten links).
Foto: Pfeifer
Beim KFH-Sommerfest verlief die
„Waterkant im Hessenland“
Kronberg (pit) – Das Sommerfest im wunderschönen Garten der Senioren-Residenz
Kaiserin-Friedrich-Haus ist ebenso eine lieb
gewonnene Tradition wie die Veranstaltung
unter ein Motto zu stellen. In den vergangenen Jahren waren dies unter anderem „Fußball WM“ und die „60-er Jahre“: „Da wurde
dann zum Beispiel Rock’n’Roll aufgespielt
und alte Autos ausgestellt“, erinnerte sich der
Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten
Kreuzes, Manuel Gonzalez.
Der aufgeschüttete Sandstrand samt Planschbecken und Strandkorb ließ die Gedanken
jedoch schon eingangs in eine ganz andere
Richtung gehen – und richtig: dieses Jahr
wurde das Thema „Maritim“ groß geschrieben. Zahlreich versammelt hatten sich sowohl Bewohner als auch Betreuer, Angehörige und Gäste der Anlage. Zur Begrüßung war
Bürgermeister Klaus Temmen gekommen,
der allen Beteiligten Dankesworte aussprach:
„Wir alle freuen uns über die stets gute
Benotung, die die Einrichtung alljährlich
bekommt und ich wünsche Ihnen viel Glück
und Erfolg, dass dies auch in Zukunft so sein
wird.“ Schließlich sei das Kaiserin-FriedrichHaus, das einst als Lazarett diente, eine
besonders wichtige Institution in der Stadt
Kronberg.
Für die richtige Stimmung an diesem Nachmittag sorgten nicht nur die durch die Mitarbeiter des Betreungsbereiches initiierten
thematischen Bewegungsspiele an den Tischreihen.
Obendrein unterhielten der Orgel-Max’l und
der vielköpfige von den Johannitern engagierte und für diese Veranstaltung spendierte
Shanty-Chor aus Oberursel, der mit über 20
Liedern, darunter „Hamborger Veermaster“,
„La Paloma“ und „My Bonnie“, in die maritime Welt entführte und gemäß seinem
eigenem Motto quasi die „Waterkant im Hessenland“ eröffnete. Bis in die frühen Abendstunden dauerte das gesellige und gemütliche
Beisammensein, bei dem sich alle Beteiligten darüber freuten, dass das Nachtmahl
ausnahmsweise im Gartenbereich serviert
wurde. Dass das Sommerfest eine rundum
gelungene Veranstaltung wurde, freute in
erster Linie die Feiernden und ihre Angehörigen – darüber hinaus selbstverständlich auch
Pflegedienstleiter Mathias Kulessa-Bartniztki und sein Team, die sich im Anschluss über
die Resonanz mehr als zufrieden zeigten:
„Mit fast 150 Besuchern war das wieder ein
gewohnt gut besuchtes Sommerfest.“
Wie schütze ich meinen Garten vor
Verwüstungen durch Schwarzkittel?
Kronberg (kb) – Lange Nase, schwarze Borsten und grunzende Laute: Wildschweine. Was zeichnet unser heimisches
Schwarzwild aus? Wie heißen die einzelnen
Familienmitglieder? Wie kann ich meinen
Garten vor ihnen schützen? Und warum lieben die Wildschweine gerade Mais, der bei
uns so zahlreich angebaut wird? Natürlich
Jagd (www.natuerlich-jagd.de) gibt hilfreiche Tipps.
Die Jägersprache hat eine sehr lange Tradition und beinhaltet Begriffe, die nicht für
jeden sofort verständlich sind. So heißen die
Schwarzkittel nicht Eber, Sau und Ferkel,
wie man es vom Bauernhof kennt, sondern
Keiler, Bache und Frischling. Das Auftreten
vieler Borstentiere nennt man nicht Herde,
sondern es wird als „Rotte“ bezeichnet.
Der Lebensraum der Wildschweine ist nach
wie vor Wald und Feld. Doch durch die
hohe Schweinedichte kommen die Allesfresser immer öfter in Städte. Dort fressen
sie liegen gelassenen Müll, oder wühlen auf
der Suche nach Futter Gärten um.
Wie verhalte ich mich, wenn ich auf so einen Waldbewohner stoße?
Wie fast alle Tiere, versucht das Wildschwein üblicherweise Menschen zu meiden. Kreuzen sich die Wege von Mensch
und Tier doch, fliehen Wildschweine meistens, bevor sie bemerkt werden. Vorsicht
ist bei kranken Tieren oder Bachen mit
Frischlingen geboten: Denn diese beschützen ihre Nachkommen und gehen auch mal
in die Offensive. es wird empfohlen, sich
bei einer Wildschwein-Begegnung ruhig
und langsam zurückzuziehen. Falsch ist,
das Tier mit lauten Geräuschen zu verscheuchen oder weiter auf das Tier zuzugehen. Wer im Wald auf gekennzeichneten
Wegen bleibt, läuft seltener Gefahr dem
wehrhaften Wild zu begegnen. Wer nah
am Wald oder in Stadtrandgebieten wohnt,
kann morgens einen umgewühlten Garten
vorfinden. Der Bau eines stabilen Zauns ist
eine Möglichkeit, um die Wildtiere davon
in Zukunft abzuhalten. Wichtig ist, dass der
Zaun in die Erde eingegraben wird, da es
sonst für die Tiere ein leichtes ist, sich mit
dem langen Rüssel unter der Absperrung
hindurch zu wühlen. Bei wiederkehrenden
Verwüstungen kann der örtliche Jäger um
Hilfe gebeten werden.
Schwarzwild findet in den meisten Regionen Deutschlands ideale Lebensbedingungen vor. Rückzugsgebiete im Wald, ein
sattes Nahrungsangebot und vor allem viel
Mais. Durch die Energiewende hatte der
Maisanteil in unserer Landwirtschaft im
Jahr 2011 einen Flächenzuwachs von 9,7
Prozent. Damit hat die
Maisanbaufläche in Deutschland ein neues
Allzeithoch mit 2.515.600 Hektar erreicht.
Da Mais sehr großflächig angebaut wird,
geht die landschaftliche Vielfalt verloren.
Es gibt weniger Hecken als Unterschlupf
für Tiere. Die großflächigen Maisschläge
bieten den Schwarzkitteln ideale Nahrungsund Rückzugsbedingungen. Eine intensive
und nachhaltige Bejagung auf diesen großen Flächen ist nur schwer möglich. Die
Folge: Eine wahre Wildschweinplage.
Weitere Informationen gibt es auf www.
natuerlich-jagd.de
Hochtaunus (kb) – „Wollen Sie in 17 Minuten 374 Euro verdienen?“. „Wichtig! Dringende Mahnung!“ Fast jeder kennt sie: EMails, in denen mit einem lukrativen Job
geworben wird oder vermeintlich nicht bezahlte Rechnungen von Inkassobüros oder
angeblichen Rechtsanwälten angemahnt werden. Es gibt kaum einen Internetnutzer, der
solche Massen-E-Mails nicht erhält, viele
fühlen sich dadurch stark belästigt. Aber haben solche E-Mails immer einen kriminellen
Hintergrund?
Gaby Goebel-Andreas ist im Hessischen
Landeskriminalamt zuständig für Prävention
im Internet und erklärt: Zunächst einmal ist
diese Art der elektronischen Post natürlich
lästig. Häufig steckt tatsächlich auch ein
krimineller Hintergrund in diesen E-Mails.
Bietet man Ihnen beispielsweise einen lukrativen Nebenjob an, bei dem Sie mit nur
wenigen Stunden Arbeit in der Woche mehrere tausend Euro verdienen sollen, versucht
man Sie hier sehr wahrscheinlich als Finanzagent anzuwerben. In der Folge würde
man Ihnen hohe Geldsummen auf Ihr Konto
überweisen, Sie müssten dann dieses Geld
abheben und via Bargeldtransfer ins Ausland
überweisen. Damit würden Sie sich allerdings der leichtfertigen Geldwäsche strafbar
machen, denn dahinter stecken Kriminelle,
die mit dieser Masche Geld waschen wollen.
Die versprochene hohe Provision für Ihre
Tätigkeit erhalten Sie dann zu guter Letzt
auch nicht.
Und was steckt hinter den zahlreichen Mahnungen, die derzeit im Umlauf sind und
vermeintlich von Rechtsanwälten versendet
werden? Hier arbeiten kriminelle Täter mit
dem Schreckmoment auf der Empfängerseite. Sie erhalten eine E-Mail, in der Ihnen
mitgeteilt
wird, dass Sie beispielsweise eine Rechnung
über 589 Euro nicht bezahlt haben. Weitere
Informationen sollen Sie dem Anhang an der
E-Mail entnehmen. In dem Anhang der EMail hängt allerdings keine erklärende Information, sondern eine Schadsoftware, mit der
Ihr Computer infiziert werden soll.
Verhaltsregeln
Wie soll ich mich denn verhalten, wenn ich
solche E-Mails erhalte? Löschen Sie solche
E-Mails und öffnen Sie auf keinen Fall Anhänge, wenn Sie den Absender der Mail gar
nicht kennen. Seriöse Zahlungserinnerungen
erhalten Sie in der Regel nicht per E-Mail.
Um sich grundsätzlich vor den Folgen solcher E-Mails zu schützen ist natürlich auch
ein aktuelles Virenschutzprogramm notwendig. Einige Programme blockieren dann
schon die Schadsoftware im Anhang. Folgen
Sie auch nie irgendwelchen Links, die Sie
häufig in diesen E-Mails auf andere Seiten
locken wollen. Auf diesen Seiten können Sie
sich dann ebenfalls mit einer Schadsoftware
infizieren, oder man wird Sie bitten, auf
diesen Seiten weitere persönliche Daten einzugeben, zum Beispiel Ihre Konto- oder Kreditkartendaten. Das sollten Sie in keinem Fall
tun. Bitte antworten Sie auch nicht auf solche
E-Mails. „Das tun leider sehr viele Leute,
da Sie sich von solchen E-Mails belästigt
fühlen“, berichtet Gaby Goebel-Andreas. Sie
erreichen damit allerdings nicht, dass jemand
Ihre Antwort liest und den Versand danach
einstellt. Im Gegenteil. Diese E-Mails werden von automatischen Systemen versendet
und diese Systeme registrieren im Fall einer
Rückmeldung durch Sie lediglich, dass Ihre
Mailadresse aktiv ist. In der Folge erhalten
Sie noch mehr solcher E-Mails. Wie kommen
denn die Täter überhaupt an meine Adresse?
E-Mailadressen werden beispielsweise im
Internet eingesammelt und landen dann in
Verteilerlisten. Wenn Sie zum Beispiel eine
eigene Homepage haben und auf dieser Ihre
E-Mailadresse dort als Kontaktmöglichkeit
angeben, können Sie ziemlich sicher sein,
dass Sie viele sogenannte SPAM-Mails bekommen. „Wir raten hier, die eigene Mailadresse als Bild auf der Homepage einzubetten,
dann wird sie nicht von den Adresssammlern
eingesammelt“, so Gaby Goebel-Andreas.
Auch wer die E-Mailadresse bei Gewinnspielen im Internet angibt oder in Formulare
im Internet eingibt, landet schnell in solchen
Verteilerlisten. Vielen Betroffenen hilft es
dabei schon zu wissen, dass Sie nicht wirklich persönlich als Empfänger solcher unseriöser E-Mails ausgesucht wurden, sondern
dass es sich dabei wirklich um Massenmails
handelt, die tausendfach versendet werden.
Warum kann man denn diesen Tätern nicht
das Handwerk legen?
Bei Schaden Anzeige erstatten
Die Polizei ermittelt in diesen Fällen natürlich auch. Diese E-Mails werden ja sehr
häufig über kriminelle Bot-Netze versendet.
Das bedeutet, die Täter nutzen ein Netzwerk
infizierter Computer, die sie für Ihre Zwecke
nutzen und über die sie eben auch solche
Massenmails versenden können. Man muss
allerdings auch wissen, dass viele dieser
Netzwerke im Ausland stehen und diese
lästigen E-Mails aus dem Ausland versendet werden. Da sind Ermittlungen schon
mitunter schwierig und langwierig. Wenn
Sie Opfer einer infizierten E-Mail geworden
sind und Ihr Computer nun nicht mehr richtig
funktioniert, sollten Sie selbstverständlich
Anzeige bei der Polizei erstatten. Noch wichtiger ist es uns allerdings, dass Internetnutzer
sich selbst schützen und gar nicht erst Opfer
werden. Viele Maildienste bieten bereits
systemseitig einen SPAM-Schutz an. Zusätzlich können Sie in Ihrem Mailpostfach noch
einen SPAM-Filter einrichten. Die lästigen
Mails werden dann vom System gleich in
einen SPAM-Ordner verschoben.
Offene Bürgersprechstunde zu
Migration und Integration
Hochtaunuskreis (kb) – Die Leitstelle
Integration des Hochtaunuskreises bietet
seit März eine offene Bürgersprechstunde zur Migration/ Integration an. Die
Sprechstunde findet jeden Donnerstag im
Landratsamt Bad Homburg, in der Zeit
von 12-15 Uhr im Haus 1, im 4. Stock,
Zimmer 443 statt.
Die Sprechstunde bietet Beratung und
Begleitung im Integrationsprozess durch
unterstützende und vermittelnde Hilfen an
und bietet Orientierung in der Kreisverwaltung.
Der Kontakt kann zuvor auch mit der Leitstelle Integration unter der Telefonnummer 06172-9994216 vereinbart werden.
Der Hochtaunuskreis ist seit Januar 2010
eine von sechs hessischen Modellregionen
für Integration. Im Rahmen dieses vierjährigen Landesprogrammes des Hessischen
Ministeriums der Justiz, für Integration
und Europa, soll der Zugang von Menschen mit Migrationshintergrund zu Bildungsinstitutionen und zum Arbeitsmarkt
verbessert werden. Zum Hintergrund: Gemeinsam mit dem Land Hessen fördert
der Hochtaunuskreis zahlreiche Projekte
mit innovativem Charakter. Durch ge-
zielte Öffentlichkeitsarbeit erfährt das
Thema Integration / Migration im Hochtaunuskreis vermehrte Aufmerksamkeit
und wird sowohl als Bereicherung als
auch als gesellschaftliche Herausforderung wahrgenommen. Eine wichtige
Aufgabe ist der Aufbau eines Integrationsmonitorings. Diese Datenbank lässt
erkennen, inwieweit Menschen mit Migrationshintergrund Zugang zu den gesellschaftlichen Regelsystemen gefunden
haben: welche Schulform besuchen ihre
Kinder, welche Gesundheitsfürsorge wird
in Anspruch genommen? Aber auch: wie
viele Menschen nicht-deutscher Herkunft
arbeiten beispielsweise in der öffentlichen
Verwaltung? Diese Daten sind notwendig,
um sich dem Thema Integration in der Zukunft angemessen stellen zu können.
Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die
Erarbeitung eines partizipativen Integrationskonzeptes. Bei der Auftaktveranstaltung im Dezember 2011 waren Vertreter/
innen zahlreicher Organisationen, die im
Hochtaunuskreis zum Thema Integration
/ Migration arbeiten, anwesend. Für die
kommenden Monate ist die Weiterarbeit
in Arbeitsgruppen vorgesehen.
Bitte beachten Sie unseren
Redaktionsschluss montags 17 Uhr
Donnerstag, 8. August 2013
Kronberger Bote
KW 32 - Seite 19
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Junge Union nahm Deutsche Bank
unter die Lupe
Kronberg (kb) – Auf persönliche Einladung
von Corinna Fernando (Vice President, Communications), verschlug es die Jungen Union
Kronberg im Taunus (JU) zum wiederholten
Male in die Zentrale der Deutschen Bank AG.
Diesmal lag der Fokus nicht auf einem persönlichen Gespräch mit dem Co-Vorstandsvorsitzenden, Jürgen Fitschen, sondern auf dem Erlangen
eines Einblicks in die Struktur der Doppeltürme
der Deutschen Bank AG.
Corinna Fernando empfing die Gruppe in der
Eingangshalle des renovierten Bankhauses.
„Wir haben uns sehr über die erneute Einladung
gefreut und sind gerne wieder nach Frankfurt
gekommen“, so Leon Peter van Lee, Vorstandsvorsitzender der Kronberger Jungen Union. Die
Vorhalle kann jeder ohne jegliche Kontrolle
betreten, was die neue Offenheit des Bankhauses demonstriert. Während der anschließenden
Führung lernten die Mitglieder zahlreiche Details zur Gestaltung der Fenster, der Fassaden
und der ausgestellten Kunstwerke kennen.
Die Fenster sind beispielsweise einzeln regelbar, sodass die Mitarbeiter ihre Frischluftzufuhr
selbst bestimmen können. Eine klassische umweltfeindliche Klimaanlage gibt es in den neuen energieeffizienten Türmen nicht mehr. Es
kann mit Kühlungsrohren oder Warmwasserleitungen nur noch ein Temperaturunterschied von
zirka acht Grad Celsius zur Außentemperatur
hergestellt werden.
Die kugelförmige Bellini-Installation symbolisiert die kontinuierliche Bewegung, stellvertretend für die stetige Anpassung und Modernisierung der Bank und ihres Wesens. Nach den
interessanten Einblicken über die Architektur
führte die Vize Präsidentin die junge Gruppe
durch viele modern gestaltete Korridore, welche
mit verschiedenen Kunstwerken geschmückt
sind. Dabei erfahren stets junge Künstler die
Förderung des Bankhauses, damit sie ihrer
Begabung und Leidenschaft weiter nachgehen
können.
Zudem inspizierten die JUler die örtliche Kantine, die mit ausgefallenen Gerichten aufwartet.
Alles wird frisch und vollkommen ohne Zusatzstoffe zubereitet. Eine gepflegte Kaffeebar
bietet einen gelungen Abschluss mit köstlichen
Kuchen und verschiedenen Kaffeesorten.
Die anschließende Fahrt mit den Aufzügen. mit
gefühlter Lichtgeschwindigkeit, stellte ein weiteres Highlight dar. Angekommen im 37. Stock
genossen die Besucher aus dem Taunus eine
beeindruckende Aussicht über Frankfurt. Durch
das gute Wetter reichte der Blick bis in den Taunus, wohin sich die Besuchergruppe nach dieser interessanten Führung wieder auf den Weg
machte.
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Kronberg (kb) – Im Sommer verbringen die Schleimhäute. „Deshalb sind sie für geschlossewww.flörsheimer-warte.de
Trotz großen Einsatzes beim Kunst- und Weinmarkt ließen es sich die Guldentaler Winzer
nicht nehmen, den von ihnen im Jahre 2000 gemeinsam mit dem Altstadtkreis eingerichteten
Weinberg im Rathausgarten zu besuchen. Dort staunten sie über die Veränderungen seit
dem Weinberg-Jubiläumsjahr 2010, denn die Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt Kronberg
haben die Bank im Weinberg mit einer Bruchsteinmauer eingefasst. Durch den seit einiger
Zeit beseitigten Wildwuchs scheint die Sonne nun wesentlich freier in den Weinberg. Die
Ruhe und den Blick über die gepflegten Traubenreihen zum gegenüberliegenden Kastanienhain können nun alle Besucher richtig genießen. Das idyllische Kleinod Weinberg im Rathausgarten wird vom Altstadtkreis gepflegt und im Herbst durch ein Rosenbeet ergänzt. „Ob
die jugendlichen Besucher den Aufwand erkennen und künftig ihren Partymüll anderweitig
ordentlich entsorgen?“, fragt sich etwas skeptisch das Weinbergteam des Altstadtkreises.
Foto: privat
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Letzte Generalprobe
vor Bouleturnier
Kronberg (kb) – Die Freunde des Boulespiels treffen sich wieder Sonntag, 11. August
ab 10.30 Uhr im Kronthal auf den Plätzen
hinter den Quellen. Eine Woche später, Sonntag, 18. August, findet das jährliche BouleTurnier statt. Start ist an diesem Tag bereits
um 10 Uhr. In drei Runden spielen jeweils
zwei Spieler gegeneinander um den Vereinspokal. Die Paarungen werden ausgelost. Das
Startgeld beträgt 5 Euro. Für Essen und Trinken ist gesorgt.
Speierlingbestand
soll wachsen
Kronberg (kb) – Die Fraktion von Bündnis 90/
Die Grünen ist der Meinung, auf städtischen
beziehungsweise privaten Grundstücken sollte
die Pflanzung von Speierlingsbäumen veranlasst werden und bittet den Magistrat in einem
entsprechend formulierten Antrag um Prüfung
dieses Ansinnens. Neben Esskastanie und Maulbeere ist der Speierling (Sorbus domestica) eine
für Kronberg typische Baumart. „Leider ist er
in seinem Bestand stark zurückgegangen“, bedauern die Grünen. Erst Anfang August habe in
Kronberg-Süd ein stattlicher Vertreter seiner Art
(Naturdenkmal) wegen Pilzbefall gefällt werden
müssen. Deshalb sei es wichtig, auch für künftige Generationen diese Baumart zu sichern.
meisten viel Zeit draußen im Freien. Unausweichlich ist dabei der Kontakt mit Insekten. Am
Tag locken beispielsweise süße Getränke Bienen
und Wespen an. Abends stürzen sich Stechmücken auf unbedeckte Haut. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen erklärt, was bei einem
Insektenstich zu tun ist.
Die Stechmücken-Plage ist aufgrund des Hochwassers in diesem Jahr besonders schlimm.
Glücklicherweise sind Stiche heimischer Mücken in der Regel aber ungefährlich. In seltenen
Fällen können sie jedoch Blutvergiftungen auslösen. „Mücken fliegen von Wirt zu Wirt, dabei
können sie Verunreinigungen und Krankheitserreger übertragen“, erklärt Dr. Stefanie von Blücher aus dem TK-Ärztezentrum. Werde ein Stich
aufgekratzt, bestehe ebenfalls die Gefahr, dass
Keime in die Wunde gelangen.
Um sich vor Mücken zu schützen, empfiehlt die
TK helle Kleidung zu tragen, die auch Arme und
Beine verdeckt. Die Kleidung sollte auch nicht
zu dünn sein, denn die lästigen Biester können
sonst durch den Stoff hindurchstechen. Außerdem haben sich mückenabweisende Cremes
oder Sprays (sogenannte Repellents) mit dem
Wirkstoff Icaridin oder Diethyltoluamid (DEET)
bewährt. „Die Mittel müssen jedoch je nach Produkt alle zwei bis vier Stunden neu aufgetragen
werden“, sagt Dr. Stefanie von Blücher. Kinder
unter drei Jahren sollten durch Barrieremaßnahmen, wie zum Beispiel Gitter vor den Fenstern,
geschützt werden. Diese dürfen keine Lecks haben, denn die Insekten schlüpfen selbst durch
die kleinsten Löcher. Nachts sollten vor allem
Babys und Kleinkinder zusätzlich mit Moskitonetzen geschützt werden. Räucherspiralen und
elektrische Verdampfer von Substanzen, die die
Mücken aus den Zimmern und von der Terrasse
vertreiben, können ebenfalls helfen.
Allerdings reizen manche Inhaltsstoffe die
ne Räume eher nicht geeignet“, rät von Blücher.
Stehen Schälchen mit ätherischen Ölen – zum
Beispiel Pfefferminze, Zitrone, Lavendel oder
Nelke – auf der Fensterbank suchen die Plagegeister ebenfalls das Weite.
Haben die Mücken ihr Ziel trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch erreicht, hilft es, die
Einstichstelle zu kühlen. Wer Zitronen- oder
Zwiebelscheiben auf die geschwollene Stelle
legt, lindert den Juckreiz. Auch Umschläge mit
Essigwasser und antiallergisch wirkende Gele
sorgen für Erleichterung. Im Sommer sollte man
aber nicht nur auf Mückenstiche vorbereitet sein.
Bei Bienen bleibt nach dem Stich beispielsweise
oftmals der Stachel in der Haut zurück, da sich
an dessen Ende eine Art Widerhaken befindet.
„Der Stachel sollte vorsichtig mit einer Pinzette
entfernt werden, ohne dabei die am Stachel angehängte Giftblase zu zerstören“, rät von Blücher.
Wespen haben keinen Widerhaken am Stachel.
Bei einem Stich bleibt dieser also nicht zurück.
Um die Schwellungen zu lindern sollte die Einstichstelle mit Eiswürfeln gekühlt werden. „Da
es durch Wespen-, Bienen- und Hornissenstichen
in seltenen Fällen zu einer Tetanus-Übertragung
kommen kann, sollte der Impfstatus überprüft
und die Impfung gegebenenfalls aufgefrischt
werden“, rät von Blücher. Insektenstiche im
Mund- und Rachenraum sind besonders gefährlich, da die entstehende Schwellung die Atmung
behindern kann. Es sollte daher unbedingt ein
Arzt aufgesucht werden. Als Sofortmaßnahme
empfiehlt es sich, Eiswürfel zu lutschen. Wenn
der Gestochene keine Luft bekommt, in kalten
Schweiß ausbricht und sein Herz zu rasen beginnt, sollte sofort der Notarzt gerufen werden,
sagt von Blücher. Diese Symptome treten in der
Regel nach Sekunden bis zirka 30 Minuten nach
dem Stich auf, in Ausnahmefällen auch erst nach
einigen Stunden.
Traditionshaus freut sich über
12 neue Auszubildende
Kronberg (kb) – Zu dem soeben begonnenen
Ausbildungsjahr 2013/2014 begrüßen Hoteldirektor Franz Zimmermann und sein Team zwölf
neue Kollegen und Kolleginnen, die sich für eine
Ausbildung im Schlosshotel Kronberg entschieden haben und sichtlich stolz darauf sind, in diesem außergewöhnlichen Haus ihr Berufsleben zu
beginnen. Die Nachwuchskräfte, acht Hotelfachauszubildende, eine Restaurantfachfrau, zwei
Köche und eine Auszubildende mit integriertem
dualem Studium im Fachbereich „Hotel- und
Gastronomiemanagement“, erhalten von Anfang
an einen Einblick in alle Abteilungen des Hauses.
Der Ausbildungsplan beginnt mit einem fünftägigen Einarbeitungsprogramm zur Geschichte
und Philosophie des Hauses, den Grundregeln
im Service und Umgang mit dem Gast und dem
Kennenlernen des Teams. Zum Abschluss der
fünf Tage servieren die neuen Mitarbeiter dem
Hoteldirektor Franz Zimmermann und seinen
Abteilungsleitern ein Drei-Gang-Menü. Nach
der Einweisungsphase durchlaufen die Auszubildenden alle operativen Service-Abteilungen.
So lernen sie beispielsweise die Abläufe an der
Rezeption kennen und bekommen Einblick
in das Housekeeping. Im weiteren Verlauf der
Ausbildung stehen die Stationen Kontrollbüro,
Verkaufs- und Marketingabteilung der Bankettverkauf, zu dem auch der bedeutende Bereich
Hochzeitsplanung gehört, auf der Agenda. Den
neuen Teammitgliedern wird ein Mentor zur Seite
gestellt, der sie während ihrer gesamten Lehrzeit
begleitet und bei allen Fragen rund um das Hotel,
zu Formalitäten und bei der Umsetzung persönlicher Ziele und Wünsche tatkräftig unterstützt.
„Uns ist es wichtig, dass unsere Nachwuchskräfte zum Haus passen“, so Personalleiterin Isabel
Kreckl, die zur Rekrutierung von Mitarbeitern
gern auf Jobmessen zurückgreift. Die langfristige Bindung und Förderung der Berufsanfänger,
gerade in Zeiten von Fachkräftemangel, liegen
ihr und Hoteldirektor Franz Zimmermann dabei
besonders am Herzen. Es ist ihnen ein Anliegen,
dass jeder Einzelne den Geist des Hauses verkörpert, sich als wichtiges Teil vom Ganzen versteht
und mit viel Elan die hohen Servicestandards
verinnerlicht und lebt, sowie den Ansprüchen der
Gäste gerecht wird. „Diese Philosophie ist ein
Grund dafür, dass das Schlosshotel Kronberg, als
Fünf-Sterne-Superior-Hotel mit 63 Zimmern, 26
Nachwuchskräfte ausbildet, erklärt Hoteldirektor
Franz Zimmermann.
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Seele and Geist
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