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1. unbenotete Lehrprobe im Ausbildungsfach Evangelische Religion

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Manuel Liguori
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
letzte Aktualisierung 16.09.2011
Manuel Liguori
1. unbenotete Lehrprobe im Ausbildungsfach Evangelische Religion
Erklärungsversuche:
Wie ist die Welt entstanden und wo ist mein Platz in ihr?
Datum:
19.09.2011
Zeit:
8:15 Uhr
Schule / Ort:
Nicolaus-August-Otto-Schule Diez
Lerngruppe:
Lernfeld, Lernbereich, etc.
Erscheinungsformen des Christentums und
der Religion in Geschichte und Gegenwart
Unterrichtsfach:
Evangelische Religion
Raum:
35
Besprechungsraum:
E8
Eingeladen sind:
Frau Banke (Stammgruppenleitung)
Herr Müller (Stammgruppenleitung)
Frau Holzhüter (Fachleiterin)
Interessierte Kollegen/-innen
Konstrukte:
Aktualisierung
Datum
Seite
1. Mein Konzept
2. Meine Lerngruppe
3. Meine Konsequenzen und didaktischmethodischen Entscheidungen
4. Meine Freiräume
5. Mein Didaktischer Halbjahresplan
06.09.2011
16.09.2011
1
2
16.09.2011
3
16.09.2011
16.09.2011
4
5
6. Meine Kompetenzwahl
7. Meine heutige Stunde
8. Meine Materialen
9. Meine Reflexion
10. Meine Entwicklung
11. Meine Literatur
16.09.2011
16.09.2011
16.09.2011
16.09.2011
16.09.2011
16.09.2011
12
13
14
19
19
19
12. Mein Anhang
16.09.2011
21
Manuel Liguori
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
letzte Aktualisierung 16.09.2011
1. Mein Konzept
Die Absicht meiner Lernarrangements liegt nicht nur im Erwerb von Wissen. Ich
möchte durch meine Lernarrangements dazu beitragen, dass die mir anvertrauten
Menschen zu selbstbewussten Persönlichkeiten werden. Damit sie (berufliche)
Handlungsfähigkeit erreichen und ihr Leben lang erhalten können ist es mir wichtig,
dass u.a. die zentrale fächerübergreifende Kompetenz des Selbstgesteuerten Lernens in meinen Lernarrangements erlernt werden kann. Das bedeutet für mich, dass
die Lernenden nicht nur in der Lage sind kognitive Strategien (Memorierungs-, Elaborations- und Organisationsstrategien) anzuwenden, sondern auch metakognitive
Strategien, die ihnen einen bewusst steuernden und kontrollierenden Zugriff auf laufende Denk- und Arbeitsprozesse ermöglichen.1 Selbstgesteuertes Lernen wird durch
wirtschaftspolitische, gesellschaftliche und arbeitsorganisatorische Veränderungen
immer bedeutsamer. Als Schlagwörter seien in diesem Zusammenhang die Wissensexplosion, die Globalisierung sowie die Prognoseschwierigkeiten zukünftiger Herausforderungen erwähnt. Selbstgesteuertes Lernen entspricht der konstruktivistischen
Sichtweise des Lernens. Lernen wird dabei als aktiver, konstruktiver, kumulativer und
selbstgesteuerter Prozess betrachtet. Lernen geschieht durch die Veränderung der
inneren und internen psychischen Bedingungen des Lernenden. Hauptanliegen meinerseits sind die Ermöglichung und die Begleitung dieses Veränderungsprozesses.
Damit Lernen möglich wird möchte ich in meinen Lernarrangements eine Atmosphäre von gegenseitiger Wertschätzung (positive Fehlerkultur), einen respektvollen Umgang und einen angstfreien Austausch erreichen. Ausgehend vom christlichen Menschenbild lege ich großen Wert auf einen freundlichen, kommunikativen, kooperativen und achtungsvollen Umgang. Dazu beitragen kann eine ausführliche Kennenlernphase sowie eine gemeinsame Erarbeitung von Umgangsformen. Mir ist es wichtig eine vertrauensvolle, positive Beziehungsebene auf Augenhöhe mit den Lernenden aufzubauen. Dies zeigt sich durch eine symmetrische Kommunikation. Ein Vertrauensverhältnis kann auch dadurch entstehen, dass die Lernenden Mitspracherechte bei der Gestaltung der Lernarrangements erhalten sowie ihre Bedürfnisse und
Kritik äußern dürfen. Durch diese Maßnahmen erhoffe ich, dass die Lernenden auch
positive Feedbacks meinerseits annehmen können.
Meine unterrichtliche Vorgehensweise resultiert aus dem Grundgedanken, dass Lernen nicht erzeugt, sondern nur ermöglicht werden kann, in dem komplexe, theoriegeleitete und praxisnahe Lernarrangements zur Verfügung gestellt oder gemeinsam
erarbeitet werden (Ermöglichungsdidaktik). Damit die Lernenden eigene Ergebnisse
erarbeiten können möchte ich Neugierde für relevante Problemgegenstände wecken,
die Sinnhaftigkeit eines Kompetenzerwerbs verdeutlichen sowie einen Lebensweltbezug herstellen. Durch gezielte Impulse und Irritationen ist dies meiner persönlichen
Erfahrung nach möglich. Ferner möchte ich die Lernenden mit Anforderungen konfrontieren, für deren Lösungen sie bereits Vorwissen mitbringen. Damit an den vorhandenen Kompetenzen angeknüpft werden kann ist es für die Lernenden nötig zu
erkennen, wo Ihre bestehenden Fähigkeiten und Fertigkeiten an Grenzen stoßen.
Gemäß der Definition der KMK kann (Handlungs-)Kompetenz in die Dimensionen
Fachkompetenz (fachliches Wissen und Können in einer Domäne), Humankompetenz (Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstvertrauen etc.) und Sozialkompetenz
(soziale Beziehungen leben und gestalten) unterteilt und dadurch gezielt gefördert
1
Vgl. Kaiser, A./Kaiser, R., Metakognition. Denken und Problemlösen optimieren, 1999, S. 13.
1
Manuel Liguori
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
letzte Aktualisierung 16.09.2011
werden.2 Eine Über- bzw. Unterforderung der Lerner möchte ich vermeiden, weil sie
negative Auswirkungen auf ihren Lernprozess haben kann. Infolgedessen möchte ich
Differenzierung ermöglichen. Dies kann durch fließende Aufgabenformate, wie Projektarbeit ermöglicht werden. Ferner ist es mir wichtig, dass in der Auswahl und
Durchführung von Lernarrangements sowie bei der Bewertung von Lernergebnissen
eine größtmögliche Transparenz herrscht. Bewertungskriterien (Selbst-, Fremdwahrnehmung, Gruppenprozess Teamarbeit, Präsentationskriterien) sollen den Lernenden offen gelegt oder mit ihnen gemeinsam abgestimmt werden.
Aus meinen Ausführungen zum Unterricht wird deutlich, dass im Mittelpunkt des
Lernprozesses die Lernenden stehen. Ich möchte durch authentisches und ehrliches
Verhalten aufzeigen, dass ich ein persönliches Interesse am Lernerfolg jedes einzelnen Lernenden habe. Darüber hinaus ist es für mich bedeutsam auch außerhalb
meiner unterrichtlichen Tätigkeit ein „offenes Ohr“ für die Belange meiner Lernenden
zu haben.
Als Lehrer möchte ich je nach den Bedürfnissen der Lernenden als Begleiter, Initiator, Coach, Lernunterstützer, Experte, Ko-Konstrukteur oder Moderator des Lernprozesses erscheinen.3 Sobald meine Hilfe weniger nötig ist möchte ich in den Hintergrund des Lerngeschehens treten. Ich verstehe die Klasse als Gemeinschaft und
möchte als Lehrer deren Mitglied sein. Als Teammitglied möchte ich kooperativ mit
den übrigen Mitgliedern zusammenarbeiten. Das Lehrerkollegium sehe ich in derselben Weise als Team. Ich wünsche mir eine enge Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen.
Mein Konzept unterliegt, genauso wie meine persönliche Entwicklung, einem ständigen Entwicklungsprozess. Neue Erfahrungen und (wissenschaftliche) Erkenntnisse
werden von mir reflektiert und aufgenommen, wenn sich diese als anschlussfähig
herausstellen.
2. Meine Lerngruppe
Seit dem 15. August 2011 unterrichte ich in dieser Lerngruppe eine Doppelstunde
pro Woche. Ich habe den Kurs Evangelische Religion seither fünf Mal unterrichtlich
erlebt und würde die Lerngruppe bislang als eher zurückhaltend beschreiben. Meiner
Einschätzung nach liegt das daran, dass sich die Lernenden erst an die neue Schule
und Schulform gewöhnen müssen und deshalb noch etwas unsicher sind. Mir bereitet es sehr viel Freude in dieser Klasse Lernarrangements anzubieten, da der Unterricht in einer Atmosphäre von gegenseitiger Wertschätzung und einem respektvollen
Umgang miteinander stattfindet.
Genauso wie die Schule und die Schulform für die meisten Lernenden neu ist, so
scheint dies auch in gleicher Weise für die Art des Unterrichts zu gelten. Ich gehe
davon aus, dass die meisten Lernenden auf ihren bisherigen Schulformen keinen
konstruktivistischen Unterricht erlebt haben. Dies mache ich daran fest, dass vielen
Lernenden Selbsterarbeitungs- und Plenumsphasen fremd sind. Die Lernenden sind
aber neuen Methoden aufgeschlossen und wünschen sich von mir einen Unterricht,
indem sie einen hohen Selbststeuerungsgrad erhalten.
2
3
Vgl. Handreichung für die Erarbeitung von Rahmenlehrplänen der Kultusministerkonferenz, 2007, S. 10f.
Vgl. Euler, D./Hahn, A., Wirtschaftsdidaktik, 2004, S. 81.
2
Manuel Liguori
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
letzte Aktualisierung 16.09.2011
3. Meine Konsequenzen und didaktisch-methodische Entscheidungen
Aus meinem Konzept und der Beschreibung der Lerngruppe ergeben sich für mich
folgende Konsequenzen und didaktisch-methodische Entscheidungen für meinen
Unterricht:
Damit eine Atmosphäre von gegenseitiger Wertschätzung entsteht sowie ein respektvoller Umgang und ein vertrauensvolles Verhältnis möglich werden habe ich die
ersten beiden Unterrichtsstunden für eine ausführliche Kennenlernphase genutzt. In
der darauffolgenden Woche haben wir uns über persönliche Ziele, Erwartungen (an
den Religionsunterricht) und individuelle Einsätze zum Erreichen der Ziele und Erwartungen ausgetauscht. In diesem Zusammenhang haben wir festgelegt, welche
Kompetenzen wir in diesem Schulhalbjahr fördern wollen und wie ich den Lernenden
dabei behilflich sein kann. Gemeinsam haben wir vereinbart, die Kompetenzen des
Kerncurriculums 1.1: „Der Mensch als Geschöpf und Ebenbild Gottes – Wer bin ich?“
zu fördern. Die Lernenden interessiert, welche Antworten „die Religionen“ zu dieser
Frage geben und wie sich diese Antworten mit der Evolutionstheorie von Charles
Darwin vereinbaren lassen. Ferner wurde angegeben, dass der Frage nach dem Einfluss der Religionen auf den Menschen nachgegangen werden könnte.
Des Weiteren haben wir uns gemeinsam überlegt, welche Vorzüge es haben könnte
ein Portfolio zu führen. Nachdem wir uns die Vor- und Nachteile eines Portfolios erarbeitet hatten, wurde von den Lernenden beschlossen ein Arbeitsportfolio einzuführen. Weil manche Fragen, Begriffe oder Anregungen nicht immer direkt geklärt werden können, wurde darüber hinaus ein Fragenspeicher eingeführt. Der Vorteil des
Fragenspeichers liegt darin, dass keine Anliegen vergessen werden.
Ich möchte meinen Lernenden abwechslungsreiche Lernarrangements anbieten, die
einen Bezug zu ihrer Lebenswirklichkeit und damit persönliche Relevanz haben. Dadurch erhoffe ich mir, dass sie aktiv und individuell am Unterricht beteiligt sind und
bleiben. Aus diesem Grunde haben wir zur Anschlussbildung Bilder aus einem Buch
angeschaut, welches die „große Frage“ zu beantworten versucht: „Wozu sind wir auf
der Welt?“. Im Anschluss daran versuchten die Lernenden diese Frage für sich mit
Hilfe eines eigenen Bildes zu beantworten.
Eine weitere Anschlussbildung möchte ich durch die Gestaltung von Schuhkartons
zu der Frage „Wie ist die Welt entstanden und wo ist mein Platz in ihr?“ erreichen.
Die Lernenden haben dabei die Möglichkeit ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.
Die Innen- und Außenseiten der Kartons bekommen meist einen farbigen Anstrich.
Danach gestalten die Lernenden mit den verschiedensten Materialen, ideenreich und
mit viel Freude ihre „Karton-Welten“. In der heutigen Stunde präsentieren die Lernenden ihre Kunstwerke in einer Vernissage (Kunstausstellung). Daran anknüpfend
möchte ich mit den Lernenden in den kommenden Stunden darüber ins Gespräch
kommen, wie andere Menschen diese Fragen für sich beantwortet haben (biblische,
außerbiblische Schöpfungsmythen, Weltentstehen und Weltvergehen im Hinduismus, muslimische Schöpfungsvorstellung, Evolutionstheorie von Charles Darwin
etc.). Daran anschließen könnte man die folgenden Fragestellungen:
Wie würden die Verfasser der biblischen, außerbiblischen, muslimischen Schöpfungstexte ihren Schuhkarton gestalten?; Wie würde Charles Darwin seinen Schuhkarton gestalten?; Haben die Texte für mich persönlich Auswirkungen?; Würden wir,
3
Manuel Liguori
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
letzte Aktualisierung 16.09.2011
nachdem wir uns mit den Texten beschäftigt haben, unseren eigenen Schuhkarton
anders gestalten und argumentativ vertreten?
4. Meine Freiräume
Als Lernbegleiter möchte ich mir bei Bedarf vorbehalten einzelne Phasen des Unterrichts an die Bedürfnisse der Lernenden anzupassen. Dies ist in der heutigen Unterrichtsstunde insbesondere an dem Punkt der Fall, an dem die Lernenden über ihre
Gästebucheinträge und Leitfragen ins Gespräch kommen und die Möglichkeit haben,
ihre Kunstwerke im Plenum zu präsentieren. Ich kann im Vorfeld nicht absehen, wie
viel Gesprächsbedarf bestehen wird und wie viele Lernende ein Bedürfnis dazu verspüren ihre Kunstwerke zu präsentieren. Weil jedes Kunstwerk eine sehr persönliche
Angelegenheit ist und dadurch die Kompetenz „Ich kann Situationen erfassen, in denen letzte Fragen nach Grund, Sinn, Ziel und Verantwortung des Lebens aufbrechen.“ gefördert werden soll, möchte ich genug Raum dafür zur Verfügung stellen.
Es könnte dazu kommen, dass wir die Unterrichtszeit nach der Vernissage zum Gespräch über die Kunstwerke und zu Einzelpräsentationen nutzen. Eine Reflexion
würde sich dann in der darauffolgenden Unterrichtsstunde anbieten.
Der von mir bereitgestellte LernJob ist sehr offen gestaltet. Zum einen möchte ich
dadurch die Lernenden an der Unterrichtsplanung beteiligen und ihnen somit einen
größtmöglichen Gestaltungsspielraum für ihren Lernprozess einräumen. Zum anderen erhoffe ich mir, dass es gelingt auf die Anliegen und Bedürfnisse meiner Lernerinnen und Lerner einzugehen.
4
Manuel Liguori
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
letzte Aktualisierung 16.09.2011
5. Mein didaktischer Halbjahresplan
Handlungen
Kompetenzen
Konstrukte
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Verantwortlichkeit/
Zeit
33. KW 15.08.2011-21.08.2011
Kennenlernen:
Wer bist du? – Wer
bin ich?
Handlungen
FK-1:
Beziehungen
entwickeln
Kompetenzen
ABeCe-Darium
-
Konstrukte
Wir benutzen die ABeCe-Darium-Methode, um uns gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen.
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
Verantwortlichkeit/
Zeit
34. KW 22.08.2011-28.08.2011
Was erwartet uns im
Ev. Religionsunterricht?
FK-1:
Beziehungen
entwickeln
Plenum
Metaplankarten
-
-
-
Kopfstandmethode:
o Wie sieht der „schlechteste“ Religionsunterricht aus, den sich die
Lernenden vorstellen können?
o Anschließend wollen wir gemeinsam entwickeln, wie ein „guter“ Religionsunterricht aussehen könnte.
o Die Lernenden haben die Möglichkeit ihre Erwartungen an den Religionsunterricht zu äußern.
Wir erarbeiten gemeinsam, welche Kompetenzen wir während des Halbjahres fördern wollen.
 Was beabsichtigen die Lernenden nach dem Religionsunterricht
besser zu können als vorher?
o Wie kann ich den Lernenden dabei behilflich sein?
 Kerncurriculum 1.1: „Der Mensch als Geschöpf und Ebenbild Gottes
– Wer bin ich?“
o Erklärung der vollständigen Handlung
Einführung in die Portfolioarbeit
Organisatorisches
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
5
Manuel Liguori
Handlungen
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
Kompetenzen
Konstrukte
letzte Aktualisierung 16.09.2011
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Verantwortlichkeit/
Zeit
35. KW 29.08.2011-04.09.2011
Wozu bin ich auf der
Welt?
Handlungen
KC-1.1
Infomieren:
Ich kann
Situationen
erfassen, in denen
letzte Fragen nach
Grund, Sinn, Ziel
und Verantwortung
des Lebens aufbrechen.
Kompetenzen
Galerie mit Bildern
Plenum
Gesprächsball
Bilder
Malbögen
Malwerkzeug
Konstrukte
Wozu bin ich auf der Welt?
o Das Bilderbuch mit dem Titel „Die große Frage“, von Wolf Erlbruch
geht dieser brisanten Frage nach.
 Die Bilder dieses Buches werden farbig kopiert und vergrößert.
 Die Bilder liegen im Raum aus.
 Die Lernenden schauen sich die Bilder an und haben die Möglichkeit ein Bild auszuwählen, dass ihnen gut gefällt.
 Im Plenum sprechen wir über die Bilder.
o Anschließend malen die Lernenden ein eigenes Bild zu der Frage,
warum Sie glauben auf der Welt zu sein.
 Die Bilder aus dem Buch „Die große Frage“ können als Anregung dienen.
 Wir besprechen die Bilder im Plenum.
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
Verantwortlichkeit/
Zeit
36. KW 05.09.2011-11.09.2011
Erklärungsversuche:
Wie ist die Welt entstanden und wo ist
mein Platz in ihr?
KC-1.1
Infomieren:
Ich kann
Situationen
erfassen, in denen
letzte Fragen nach
Grund, Sinn, Ziel
und Verantwortung
des Lebens aufbrechen.
Plenum
-
Schuhkartons
LernJob
-
Farbe, Pinsel etc.
-
Bevor die Lernenden sich mit biblischen, außerbiblischen Schöpfungsvorstellungen etc. auseinandersetzen, haben sie die Möglichkeit sich eigene Gedanken zur Entstehung der Welt und ihrem Platz darin Gedanken zu machen.
o Diese Gedanken können die Lernenden mit Hilfe eines künstlerisch
gestalteten Schuhkartons Ausdruck verleihen.
Ein LernJob wird ausgeteilt und wir besprechen anhand dessen unser
weiteres Vorgehen.
Die Lernenden beginnen mit der Gestaltung ihrer Schuhkartons.
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
6
Manuel Liguori
Handlungen
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
Kompetenzen
letzte Aktualisierung 16.09.2011
Konstrukte
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Verantwortlichkeit/
Zeit
37. KW 12.09.2011-18.09.2011
Erklärungsversuche:
Wie ist die Welt entstanden und wo ist
mein Platz in ihr?
KC-1.1
Infomieren:
Ich kann
Situationen
erfassen, in denen
letzte Fragen nach
Grund, Sinn, Ziel
und Verantwortung
des Lebens aufbrechen.
Plenum
LernJob
Materialien für den
Innenausbau,
Farben, Pinsel etc.
Handlungen
Kompetenzen
Konstrukte
-
Im Plenum klären wir, wie weit jeder einzelne mit seinem Schuhkarton in
der letzten Stunde gekommen ist.
Die Lernenden setzen die Gestaltung ihrer Schuhkartons fort.
o Bei den meisten bekommt der Schuhkarton heute seine „Innenausstattung“.
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
Verantwortlichkeit/
Zeit
38. KW 19.09.2011-29.09.2011 (1. unbenotete Lehrprobe Ev. Religion)
Erklärungsversuche:
Wie ist die Welt entstanden und wo ist
mein Platz in ihr?
KC-1.1
Infomieren:
Ich kann
Situationen
erfassen, in denen
letzte Fragen nach
Grund, Sinn, Ziel
und Verantwortung
des Lebens aufbrechen.
Text
Materialen zur Gestaltung des
Kunstwerks
Vernissage
Beschreibungen
der Kunstwerke
Gästebücher
Leitfragen
Plenum
-
Reflexionsfragen
-
-
-
Wir stimmen uns mit einem Text auf die Vernissage ein.
Es besteht die Möglichkeit letzte Veränderungen am eigenen Kunstwerk
vorzunehmen.
Wir platzieren die Kunstwerke im Raum.
Wir gehen durch die Ausstellung, haben die Möglichkeit unsere Gedanken in ein Gästebuch einzutragen und einen Flyer mit Leitfragen zu beantworten. Ferner können wir miteinander über unsere Kunstwerke ins
Gespräch kommen.
Wir schauen uns unsere Gästebucheinträge und die beantworteten Leitfragen an und klären etwaige Fragen im Plenum. Falls ein Lerner das
Bedürfnis verspürt sein Kunstwerk im Plenum zu präsentieren besteht
jetzt die Möglichkeit.
Wir beantworten die Reflexionsfragen und kommen darüber ins Gespräch.
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
7
Manuel Liguori
Handlungen
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
Kompetenzen
Konstrukte
letzte Aktualisierung 16.09.2011
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Verantwortlichkeit/
Zeit
39. KW 26.09.2011-02.10.2011
Wie haben sich andere Menschen die
Entstehung der Welt
und ihren Platz darin
vorgestellt?
Handlungen
KC-1.1
Planen:
Ich kann (biblische)
Texte (die für den
christlichen Glauben grundlegend
sind) methodisch
reflektiert auslegen.
Kompetenzen
Plenum
LernJobs
Gruppenarbeit
-
-
Die Lernenden erhalten diverse LernJobs mit Texten, die mögliche Erklärungen erhalten, wie die Welt entstanden ist:
o Die zwei biblischen Schöpfungsmythen
o Mesopotamische Schöpfungsvorstellung
o Ägyptische Schöpfungsvorstellung
o Islamische Schöpfungsvorstellung
o Weltentstehen und Weltvergehen im Hinduismus
o Evolutionstheorie von Charles Darwin
Die Lernenden können sich in Gruppen aufteilen und suchen sich einen
LernJob aus, den sie bearbeiten wollen.
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
Konstrukte
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Verantwortlichkeit/
Zeit
Konstrukte
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Verantwortlichkeit/
Zeit
40./41. KW 02.10.2011-16.10.2011
Herbstferien
Handlungen
Kompetenzen
42. KW 17.10.2011-23.10.2011
Wie haben sich andere Menschen die
Entstehung der Welt
und ihren Platz darin
vorgestellt?
KC-1.1
Planen:
Ich kann (biblische)
Texte (die für den
christlichen Glauben grundlegend
sind) methodisch
LernJob
Gruppenarbeit
-
Der Lernenden bearbeiten im Team einen LernJob, für den sie sich in
der letzten Woche entschieden haben.
Zu einer möglichen Erklärung, wie die Welt entstanden ist bereiten die
Lernenden eine Präsentation vor.
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
8
Manuel Liguori
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
letzte Aktualisierung 16.09.2011
reflektiert auslegen.
Handlungen
Kompetenzen
Konstrukte
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Verantwortlichkeit/
Zeit
43. KW 24.10.2011-30.10.2011
Wie haben sich andere Menschen die
Entstehung der Welt
und ihren Platz darin
vorgestellt?
KC-1.1
Planen:
Ich kann (biblische)
Texte (die für den
christlichen Glauben grundlegend
sind) methodisch
reflektiert auslegen.
Handlungen
Kompetenzen
LernJob
Gruppenarbeit
-
Präsentationen
Konstrukte
-
Der Lernenden bearbeiten im Team einen LernJob, für den sie sich in
der letzten Woche entschieden haben.
Zu einer möglichen Erklärung, wie die Welt entstanden ist bereiten die
Lernenden eine Präsentation vor.
Falls die Gruppen ihre Ausarbeitungen bereits beendet haben, besteht
die Möglichkeit zur Präsentation.
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
Verantwortlichkeit/
Zeit
44. KW 31.10.2011-06.11.2011
Kein Unterricht in
dieser Klasse.
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
9
Manuel Liguori
Handlungen
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
Kompetenzen
Konstrukte
letzte Aktualisierung 16.09.2011
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Verantwortlichkeit/
Zeit
45. KW 07.11.2011-13.11.2011
Wie haben sich andere Menschen die
Entstehung der Welt
und ihren Platz darin
vorgestellt?
KC-1.1
Planen:
Ich kann (biblische)
Texte (die für den
christlichen Glauben grundlegend
sind) methodisch
reflektiert auslegen.
Handlungen
Kompetenzen
Präsentationen
Die Lernenden präsentieren ihre Arbeitsergebnisse.
Konstrukte
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
Verantwortlichkeit/
Zeit
46. KW 14.11.2011-20.11.2011
Hat sich mein
Standpunkt verändert?
KC-1.1
Entscheiden:
Ich kann im Kontext der Pluralität
einen eigenen
Standpunkt zu
religiösen und ethischen Fragen einnehmen.
Schuhkartons
Pinsel, Farben
Materialein für den
Innenausbau
-
-
Die Lernenden schauen erneut auf ihre gestalteten Schuhkartons und
überlegen, ob sich ihr Standpunkt durch die Bearbeitung der (biblischen)
Texte und den daraus resultierenden Präsentationen geändert hat.
Die Lernenden haben die Möglichkeit ihre Schuhkartons zu verändern.
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
10
Manuel Liguori
Handlungen
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
Kompetenzen
Konstrukte
letzte Aktualisierung 16.09.2011
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Verantwortlichkeit/
Zeit
47. KW 21.11.2011-27.11.2011
Hat sich mein
Standpunkt verändert?
Handlungen
KC-1.1
Durchführen:
Ich kann im Kontext der Pluralität
einen eigenen
Standpunkt zu
religiösen und ethischen Fragen einnehmen und argumentativ vertreten.
Kompetenzen
Schuhkartons
Diskussion
Plenum
-
Konstrukte
In einer Diskussion haben die Lernenden die Möglichkeit ihren eigenen
Standpunkt argumentativ zu vertreten.
Methodisch-didaktische Konstruktionen
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
Verantwortlichkeit/
Zeit
48. KW 28.11.2011-04.12.2011
Hat sich mein
Standpunkt verändert?
KC-1.1
Kontrollieren:
Ich kann prüfen,
inwieweit meine
Argumente in der
Auseinandersetzung überzeugt
haben.
Bewerten:
Ich kann meinen
Standpunkt und
meine Argumentation reflektieren
und ggf. modifizieren.
Plenum
Analyse der Diskussion
Metaplankarten
-
Die Lernenden überprüfen, inwieweit ihre Argumente die übrigen Lernenden überzeugt haben.
-
Durch die Argumente der anderen Lernenden kann der einzelne Lernende seine Argumentation reflektieren und ggf. modifizieren.
Manuel
Liguori
(2 UStd.)
11
Manuel Liguori
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
letzte Aktualisierung 16.09.2011
6. Meine Kompetenzauswahl
Grundlegend für meine Kompetenzauswahl sind die Einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung (EPA), nach Beschluss der
KMK vom 01.12.1989, der Lehrplan Evangelische Religion für die Oberstufe des Gymnasiums, vom 1983 und der EKD-Text Kerncurriculum für das Fach Evangelische Religionslehre in der Gymnasialen Oberstufe, erschienen im April 2010. Ferner stützt sich meine Kompetenzausauswahl auf das Kompetenzraster Fächerübergreifende Kompetenzen.
KERNKURRICULUM 1.1: Der Mensch als Geschöpf und Ebenbild Gottes – Wer bin ich?
KOMPETENZEN
INFORMIEREN
PLANEN
Ich kann meine eigenen Erfahrungen und
Sichtweisen vor dem
Hintergrund gesellschaftliche normierender Vorstellungen
vom Menschen reflektieren und mit der
biblischen Tradition
vom Menschen als
Geschöpf und Ebenbild Gottes in Beziehung bringen.
Ich kann Situationen
erfassen, in denen
letzte Fragen nach
Grund, Sinn, Ziel und
Verantwortung des
Lebens aufbrechen.
Ich kann biblische
Texte, die für den
christlichen Glauben grundlegend
sind, methodisch
reflektiert auslegen.
Ich kann Glaubenszeugnisse in Beziehung zum eigenen
Leben und zur gesellschaftlichen
Wirklichkeit setzen
und ihre Bedeutung
aufweisen.
Ich kann ethische
Herausforderungen in
der individuellen Lebensgeschichte sowie
in unterschiedlichen
gesellschaftlichen
Handlungsfeldern als
religiös bedeutsame
Entscheidungssituationen erkennen.
ENTSCHEIDEN
DURCHFÜHREN
Ich kann im Kontext
der Pluralität einen
eigenen Standpunkt zu
religiösen und ethischen Fragen einnehmen…
… und argumentativ
vertreten.
Ich kann die Menschenwürde theologisch
begründen und als
Grundwert in aktuellen
ethischen Konflikten
zur Geltung bringen.
Ich kann mich aus der
Perspektive des christlichen Glaubens mit
anderen religiösen und
weltanschaulichen
Überzeugungen argumentativ auseinandersetzen.
KONTROLLIEREN
BEWERTEN
Ich kann prüfen, inwieweit meine Argumente
in der Auseinandersetzung überzeugt haben.
Ich kann meinen
Standpunkt und meine Argumentation
reflektieren und ggf.
modifizieren.
Ich kann Aspekten des
christlichen Glaubens in
textbezogenen Formen
Ausdruck verleihen.
12
Manuel Liguori
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
letzte Aktualisierung 16.09.2011
7. Meine heutige Stunde
Vernissage (ca. 20 Min.)
Wir gehen durch die Ausstellung, haben die
Möglichkeit unsere Gedanken in ein Gästebuch
einzutragen, können Leitfragen zur Vernissage
beantworten und miteinander über unsere
Kunstwerke ins Gespräch kommen.
Besprechung/Präsentation (ca. 15 Min.)
Wir schauen uns unsere Gästebucheinträge und
unsere Leitfragen zur Vernissage an und klären
etwaige Fragen im Plenum. Falls ein Lerner das
Bedürfnis verspürt sein Kunstwerk im Plenum zu
präsentieren besteht jetzt die Möglichkeit.
SPE
SPE
Erklärungsversuche:
BS/
PS
Wie ist die Welt
entstanden und
wo ist mein
Platz in ihr?
Ä
Ausblick (ca. 1 Min.)
Wir blicken auf die nächsten Unterrichtsstunden und besprechen,
wie es weiter geht.
PS
Reflexion (ca. 10 Min.)
Wir beantworten die Reflexionsfragen und tauschen uns darüber aus.
Falls die Lernenden in der Besprechungs- und
Präsentationssituation so viel Redebedarf haben,
dass wir die Reflexion zeitlich in dieser Stunde
nicht mehr schaffen, werden die Reflexionsfragen
als Hausaufgabe aufgegeben und in der nächsten
Stunde besprochen.
Annäherung (ca. 30 Min.)
Wir bereiten unsere Vernissage vor. Es
besteht die Möglichkeit letzte Veränderungen am eigenen Kunstwerk vorzunehmen.
Ferner räumen wir den Raum für unsere
Vernissage um und patzieren wir unsere
Kunstwerke.
A
Anknüpfung (ca. 15 Min.)
Wir stimmen uns mit einem Text
auf die Vernissage ein.
Erläuterungen: A: Anschlussbildung; AÜS: Auftragsübergabesituation; ES: Entscheidungssituation; SPE: Selbstständig
produktives Erschließen; PS: Präsentationssituation; RS: Reflexionssituation; BS: Besprechungssituaion; Ä: Äquilibration
13
Manuel Liguori
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
letzte Aktualisierung 16.09.2011
8. Meine Materialien
Schulform
Lernbereich
Lernsituation
Berufliches Gymnasium Wirtschaft
Erscheinungsformen des Christentums und der Religion in Geschichte und Gegenwart
Der Mensch als Geschöpf und Ebenbild Gottes –
Wer bin ich?
Kompetenzen
Fachspezifische Kompetenzen
 Ich kann Situationen erfassen, in denen letzte Fragen nach Grund,
Sinn, Ziel und Verantwortung des Lebens aufbrechen.
 Ich kann biblische Texte, die für den christlichen Glauben grundlegend sind, methodisch reflektiert auslegen.
 Ich kann im Kontext der Pluralität einen eigenen Standpunkt zu
religiösen und ethischen Fragen einnehmen…
 … und argumentativ vertreten.
 Ich kann prüfen, inwieweit meine Argumente in der Auseinandersetzung überzeugt haben.
 Ich kann meinen Standpunkt und meine Argumentation reflektieren
und ggf. modifizieren.
Fächerübergreifende Kompetenzen
Ich kann meine Wünsche, Absichten und Vorschläge im Kontext der
Gestaltung konkreter Lernprozesse darlegen.
Zeitrichtwert
ca. 6 UStd.
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Manuel Liguori
1. unbenotete Lehrprobe im Fach Ev. Religion
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Zur Einstimmung auf die Vernissage:
Meine Erklärung zur Selbstachtung
Virginia Satir
Ich bin ich. Nirgendwo gibt es jemanden, der genauso ist wie ich.
Einige Menschen sind mir in Einzelheiten gleich, aber niemand ist ganz so wie ich.
Darum gehört alles, was ich tue, authentisch zu mir, weil ich allein es so wollte.
Alles an mir gehört mir,
mein Körper, und alles was er tut, mein Geist mit all seinen Gedanken und Ideen, meine
Augen mit allen Bildern, die sie sehen,
alle meine Gefühle, Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Erregung, mein
Mund und alle Worte, die er spricht, höfliche, harte oder grobe, wahre oder falsche,
meine Stimme, laut oder leise und alles, was ich tue in Bezug auf andere oder auf mich
selbst.
Meine Phantasien gehören zu mir,
meine Träume,
meine Hoffnungen,
meine Ängste,
alle meine Triumphe und Erfolge gehören zu mir,
alle meine Niederlagen und Fehler.
Weil das alles zu mir gehört, kann ich mich selbst genau kennen lernen. Wenn ich das
tue, kann ich mich lieben und freundlich sein zu allen Teilen meiner Person. So kann ich
es ermöglichen, dass alles in mir zu meinem Besten wirkt.
Ich weiß von Seiten an mir, die mich verwirren, und ich weiß, dass ich Seiten habe, die
ich noch gar nicht kenne.
Solange ich jedoch freundlich und liebevoll bin zu mir selbst, kann ich mutig und voller
Hoffnung darauf warten, dass sich die Verwirrung löst und dass ich Möglichkeiten finde,
mehr über mich zu erfahren.
Wie immer ich aussehe und mich äußere, was immer ich sage oder tue, was immer ich
denke oder fühle in jedem beliebigen Augenblick: Das bin ich. Das bin ich und drückt
aus, wo ich in diesem Augenblick stehe.
Wenn ich später erneut betrachte, wie ich ausgesehen und wie ich mich ausgedrückt
habe, was ich gesagt und getan habe, wie ich gedacht und gefühlt habe, dann mögen
sich Einzelheiten als unpassend erweisen. Ich kann das Unpassende, fallenlassen und
das Passende beibehalten und etwas Neues finden für das, was ich aufgebe.
Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln.
Ich habe alles, was ich brauche, um zu überleben, um anderen nahe zu sein, um
schöpferisch zu sein und die Welt der Dinge und Menschen um mich herum sinnvoll zu
gestalten. Ich gehöre mir selbst, darum kann ich mich gestalten.
Ich bin ich, und ich bin wertvoll.
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Manuel Liguori
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Name:
Klasse:
 Beeinflusst deine Sichtweise über die Entstehung
der Welt dein Leben heute?
 Bist du durch die Schuhkarton-Aktion ins Nachdenken über den Sinn des Lebens gekommen?
Datum:
Erklärungsversuche:
Wie ist die Welt entstanden und wo
ist mein Platz in ihr?
 Ist dir durch die Schuhkarton-Aktion etwas klarer
geworden, wo (aktuell) dein Platz in der Welt ist?
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Manuel Liguori
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 Wie wirken die Kunstwerke auf dich?
 Was empfindest du beim Rundgang?
 Welche Details fallen dir bei den Kunstwerken
auf?
 Kannst du die „Gedanken der Künstler“ (stehen
neben den Schuhkartons) in den Kunstwerken
wiederentdecken?
 Welche Materialien wurden verwendet?
 Wie drückt der Künstler seine Gedanken im
Kunstwerk aus?
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Manuel Liguori
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Was mir besonders gut gefällt:
Was ich nicht verstehe:
Was ich dir noch sagen möchte:
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Manuel Liguori
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9. Meine Reflexion
Im Hinblick auf meine Professionalisierung würde ich gerne im Rahmen des anschließenden Beratungs- und Reflexionsgespräches über folgende Aspekte ins Gespräch kommen:



Schüler-Lehrer-Interaktion
Eignung der Vernissage zur Anschlussbildung
Moderation der Besprechungssituation
Falls sich aus dem Verlauf der Unterrichtsstunde von meiner Seite aus weiterer
Beratungsbedarf ergibt, werde ich diesen zu Beginn unseres Beratungs- und
Reflexionsgespräches formulieren.
10. Meine Entwicklung
Seit Beginn meiner unterrichtlichen Tätigkeit habe ich vielfältige Erfahrungen sammeln können und merke, wie ich immer sicherer in meiner neuen Rolle werde. Es
gelingt es mir zunehmend längerfristig zu planen und diese Planung in LernJobs umzusetzen. Ferner merke ich, dass es mir immer besser gelingt mit den Kompetenzen
des Lehrplanes und den „Einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung“
(EPA) zu arbeiten und daraus Schlussfolgerungen für meine unterrichtliche Tätigkeit
abzuleiten. Dies macht sich auch in der Umsetzung der vollständigen Handlung bemerkbar.
11. Meine Literatur
Boenke, M. (2006). SinnVollSinn. Mensch und Welt als Gottes Schöpfung. KöselVerlag: München.
Caspary, R. (2009). Lernen und Gehirn. Der Weg zu einer neuen Pädagogik. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag.
Euler, D./Hahn, A. (2004). Wirtschaftsdidaktik. Bern, Stuttgart, Wien: Haupt Verlag.
Küsters, M./ Mingenbach, H.-M. (Hrsg.). (2009). Religion betrifft uns. Aktuelle Unterrichtsmaterialien. Schöpfung und Evolution. Was die Welt im Innersten zusammenhält. Bergmoser + Höller Verlag AG: Aachen.
Reich, K. (2004). Konstruktivistische Didaktik. Lehren und Lernen aus interaktionistischer Sicht. München: Luchterhand.
Rupp, H./ Reinert, A. (2004). Kursbuch Religion Oberstufe. Grundlegende Texte und
Bilder. Calver und Diesterweg: Stuttgart/Braunschweig.
Siebert, H. (2008). Konstruktivistisch lehren und lernen. Augsburg: Ziel Verlag.
Internet:
-
Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (2008). Weltentstehung,
Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube in der Schule. In:
http://www.ekd.de/download/ekd_texte_94.pdf (zuletzt gesichtet 10.09.2011).
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Manuel Liguori
-
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Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (2010). Kerncurriculum für
das Fach Evangelische Religionslehre in der gymnasialen Oberstufe. In:
http://www.ekd.de/download/ekd_texte_109.pdf (zuletzt gesichtet 10.09.2011).
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Manuel Liguori
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12. Mein Anhang
Portfolio
Definition:
Portfolio = Mappe (z.B. ein kleiner Schnellhefter), in der ihr eure persönlichen
Arbeiten selbst zusammenstellt und immer wieder ergänzen könnt.
Um welche Arbeiten geht es:
- Alle Materialen, die ihr für bedeutsam haltet:
o z.B. LernJobs, Mind-Maps, Zusammenfassungen, Referat(e), Kurzvorträge (Folien), Hausarbeiten, besonders gelungene Materialien, wichtige Ideen und Einsichten, Aha-Erlebnisse, zentrale eigene (auch offene)
Fragen/Thesen,
-
Texte, die im Zusammenhang mit dem Unterricht stehen:
o Fundstücke aus dem Internet oder Zeitschriften
-
Selbstreflexive Texte:
o Beiträge, in denen ihr begründet, warum ihr diese Texte gewählt habt.
o Beiträge, in denen ihr begründet, warum die Texte für euch wichtig
sind.
-
Künstlerlisch gestaltete Arbeiten:
o Bilder, Zeichnungen, Skizzen
Damit eure Mappe zum Portfolio wird ist es wichtig, dass die Materialien überarbeitet, strukturiert und durch persönliche Bewertungen und
Kommentare eingeordnet werden. Es ist bedeutsam, dass klar wird, aus
welchem Anlass und mit welchem Ziel eure Materialen aufgenommen
wurden.
Warum Portfolio?
- Portfolio ist ein individuelles Produkt, welches euren Kompetenzgewinn
dokumentiert (Was habt ihr gelernt?).
-
Ihr habt euren Lernprozess mit dem Portfolio in der eigenen Hand:
o Je mehr ihr damit arbeitet, desto mehr lernt ihr.
-
Das Portfolio dient zur Vorbereitung auf Klassenarbeiten.
-
Es wird zur Bearbeitung auch Unterrichtszeit eingeräumt.
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Kunst und Fotos
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