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Kinder, wie die Zeit vergeht... - Auf der Höhe

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Oktober 2006
Für Ihre Werbung - Tel.: 05121 82124 oder 867961 - Fax: 809833
Oktober 2006
19. Jahrgang
l
Museumsinitiative
l
Eleni Vassilika
Stadtteilzeitung Marienburger Höhe/Itzum l
email: info@adhoehe.de • http://www.adhoehe.de
Seite 1
10
(Seite 2)
(Seite 6)
20 Jahre Klemmbutze (Seite 19)
Redaktionelle Mitteilungen Tel.: 05121 867961 Fax: 884061
Gemeinde jede Menge Gäste zu einer kleinen
20 Jahre AUF DER HÖHE
Feier begrüßen. Geschäftspartner, Vertreter
aus Vereinen und Verbänden, aus Kirchen
und aus der Politik fanden sich trotz des
(sk) Dieser Großelternspruch, über den wir „Jungen“ früher, meist peinlich berührt, wunderschönen Sommerwetters im Gemeingelächelt haben, hat durchaus seine Berechtigung. Heute, wir sind etwas gereifter, desaal ein. Die Matthäus-Gemeinde hatte
erwachsener, fällt uns dieser Satz immer öfter ein. Und peinlich ist er uns auch nicht mehr. dankenswerterweise ihre Räumlichkeiten zur
Verfügung gestellt. Neben der Landtagsabgeordneten Jutta Rübke, dem Oberbürgermeister Kurt Machens und dem Ortsbügermeister Berndt Seiler hatten sich auch zwei
Ehemalige eingefunden. Ulla Buchwald und
Jürgen Voigt sind zwei Redaktionsmitglieder der ersten Stunde, die sicherlich ihren
Spaß mit der im Hintergrund ablaufenden
Bildergalerie hatten. Längst vergessene („oh
je, gibt’s die immer noch...“) oder verloren
geglaubte Bilder hatte Günter Baacke für die
Leinwand bearbeitet. Die Männerchorgemeinschaft St.Georg Itzum und Großer Saatner hatte es sich nicht nehmen lassen die
Feier mit ein paar fröhlichen Liedern zu beGeschäftspartner, Stadtteilfreunde sowie Ehemalige und Aktive von AUF DER HÖHE gleiten. In einer kurzen Ansprache bedankte
sich Hartmut Häger im Namen der Redaktion
feierten im Matthäus-Gemeindesaal das Zeitungsjubiläum
für die Zusammenarbeit und das Vertrauen
Das AUF DER HÖHE-Team kann in diesem besserer technischer Ausstattung herge- in den vergangenen Jahren. Der Itzumer
Monat, sozusagen als „stolze Eltern“, auf 20 stellt werden. Im Redaktionsteam streiten Ortsbürgermeister betonte in seinem GrußJahre erfolgreiche Stadtteilarbeit mit unserer wir uns gelegentlich darüber, was mehr Spaß wort, dass die AUF DER HÖHE zu einem
Stadtteilzeitung zurückblicken. 20 Jahre, in gemacht hat. Im Lauf der Jahre sind eine wichtigen Teil der Südstadt geworden sei.
denen wir Monat für Monat die AUF DER Menge Kontakte zu Vereinen, Verbänden, Das Austauschen von Anekdoten oder das
HÖHE gestaltet und herausgebracht haben. Schulen und Kirchen entstanden. Ohne die- Planen von neuen Projekten zum Abschluss
20 Jahre, in denen sich die Stadtteilzeitung se „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ wäre der Feier fiel den Gästen und uns Redaktizur Kommunikationsplattform für die gesam- es uns nicht möglich, die AUF DER HÖHE onsmitgliedern bei einem Glas Sekt und ein
te Südstadt entwickelt hat. Das war, zugege- herauszugeben.
paar Schnittchen nicht schwer. Nach so eiben, ein langer Weg des Lernens. Von an- So ein Jubiläum muss natürlich auch gefeiert ner schönen Jubiläumsfeier können wir leichfänglich 8 Seiten, die in mühsamer Handar- werden. Hartmut Häger, Vorsitzender und ten Herzens das Versprechen geben, uns
beit für die Druckerei vorbereitet wurden, bis Chefredakteur des Vereins AUF DER HÖHE, weiter so mit AUF DER HÖHE für die Südhin zu mittlerweile 20 Seiten, die mit immer konnte am 2. September in der Matthäus- stadt einzusetzen.
Kinder, wie die Zeit vergeht...
Freitag, 6.10., 18.00 Uhr
Großes Haxenessen
- Voranmeldungen erbeten -
Gaststätte Südklause
Marienburger Platz • Telefon 05121 83628
Seite 2
Tag der offenen Tür
in der Itzumer Scheune
(r) Am 13. August 2003 trafen sich zum ersten Mal fünf Itzumer
Bürger bei Friedemann Hoppmann und regten eine Museumsinitiative an, die „Alt Itzum“ genannt wurde. Heute sind es zwanzig
Bürger, die sich regelmäßig treffen und Ideen entwickeln, wie man
das Leben vor hundert Jahren im damaligen Dorf Itzum mit seinen
dreihundertfünfzig Einwohnern anschaulich in unserer Zeit dokumentieren kann.
Im festlichen Frack: Friedemann Hoppmann begrüßt die Besucher
Die Menschen in Itzum lebten vorwiegend von der Landwirtschaft
und teilweise vom Handwerk.
Die Initiative veranstaltete am 1. Juli dieses Jahres erneut einen Tag
der offenen (Scheunen)- Tür in Heinz Engelkes von 1837 stammender
Scheune in der Kesselei. Nachdem sich im vergangenen Jahr schon
viele Gäste in und um die Scheune herum über Geräte und Einrichtungen der Bauern und Handwerker informiert und geruhsam zusammen gesessen hatten, nahm die Veranstaltung in diesem Jahr einen
Volksfestcharakter an. Bei brennender Sonne saß man unter schattigen Bäumen auf der Wiese hinter der Scheune oder unterm Schauer:
bei Kaffee und Kuchen, Gegrilltem und natürlich kalten Getränken.
Jederzeit konnte sich ein Gast einer Führung in der Scheune in
verschiedenen Bereichen anschließen: Geräte der Bauern und Handwerker, Wohnstube, Küche und Waschküche oder Fotos „von
früher“ auf einer Großbildleinwand.
Als Besonderheit ist schon im vergangenen Herbst das Dreschen mit
dem Flegel vorbereitet worden. Itzumer und Ochtersumer Bauern
hatten Korngarben gestiftet, die nun von den in dieser anstrengenden Arbeit erfahrenen Heinz Lenz und Josef Mahnkopp „geschla-
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Oktober 2006
gen“ wurden. In abgestimmtem Rhythmus haben sie die Dreschflegel und schlugen auf die Korngarben ein. Nach Entfernung des
Strohs blieben Haufen und Spreu und Weizen zurück, die anschließend in einer Windfege, von Hand betrieben, voneinander getrennt
wurden. Reinhard Hessing erläuterte die Arbeitsvorgänge und führte nebenbei in die Veränderung unserer Muttersprache ein. Während die Trennung „der Spreu vom Weizen“ noch geläufig ist, sind
andere Sprüche und Reime mit der Überholung schweißtreibender
Knochenarbeit längst auf den Boden unseres Sprachschatzes gesunken und in Vergessenheit geraten.
Vorgeführt wurde auch die Weiterverarbeitung des gedroschenen
Strohs in einem Häcksler, wobei das schwere Schwungrad ebenfalls
per Hand gedreht werden musste.
Der neu gegründete Spielmannszug der Itzumer Feuerwehr erfreute
die Gäste mit einigen Stücken.
Auch in den Ortschaften des Landkreises überlegt der eine oder
andere inzwischen, ob er sein altes Gerät wegwirft oder der Initiative
übergibt, denn seit letztem Jahr sind mehrere Geräte dazugekommen.
„Alt-Itzum“ entwickelt auch in anderen Feldern Ideen. Die alte
Schmiede soll ein weiterer Treffpunkt, alte Geschichten gesammelt
und das Brunnensystem untersucht werden.
In der Planung ist die Verknüpfung von Scheune und Schmiede mit
dem Schulmuseum der Universität auf der Domäne Marienburg zu
einem „Lehrweg“.
Erstklässler wurden eingeschult –
Polizei wirft ein Auge auf die Kinder
im Umfeld der Grundschulen
(r) Die Polizei verbindet die Einschulung der Erstklässler mit dem
Appell an die Autofahrer, noch rücksichtsvoller zu fahren, denn die
Kinder benötigen gerade zum Schulanfang besonders viel Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr.
In den nächsten Wochen werden Überwachungsmaßnahmen durchgeführt, um die Sicherheit im Bereich von Grundschulen zu erhöhen.
Besondere Gefahren für die Erstklässler sind:
- überhöhte Geschwindigkeit im Bereich von Schulen
- Missachtung des Rotlichts
- Nichtbeachtung des Vorrangs von Fußgängern an Überwegen
- verkehrswidriges Halten und Parken im Schulumfeld
- unzureichende Sicherung der Kinder in Fahrzeugen
Im letzten Jahr verunglückten 37 Kinder unter 15 Jahren durch
Verkehrsunfälle. In diesem Jahr sind es bis heute 17 Kinder.
Insbesondere die Eltern können hier die Maßnahmen der Polizei
durch eine intensive Aufklärung über die Gefahren im Straßenverkehr sowie durch die Begleitung auf dem Schulweg unterstützen.
Diabetes – die versteckte Gefahr
Unsere Testwoche vom
9. bis 13. Oktober 2006
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
im Einkaufszentrum Marienburger Platz
Tel.: (05121) 8 40 44
Oktober 2006
Seite 3
Alte Trecker glänzend präsentiert
(wer) Am 26. und 27. August war es zum zweiten Mal soweit. Die „Itzumer Treckerfreunde“ hatten eingeladen, und von nah – und auch etwas weiter her – kamen sie mit ihren
teilweise historischen Gefährten, um sie auf einer Wiese in der Nähe der Scharfen Ecke
dem staunenden Publikum zu präsentieren.
Kalle Pfitzner hatte auf alle Fragen eine Antwort
Wenn auch der „Lanz Bulldog“, der sicherlich
als König unter den alten Schleppern bezeichnet werden kann, oft im Mittelpunkt
des Interesses stand, fanden auch die anderen Exemplare Anerkennung bei den Besuchern. Das lag zunächst an dem optischen
Eindruck, der unschwer den Aufwand erahnen ließ, der nach schweißen, spachteln,
schleifen und lackieren dem guten Stück
neuen Glanz verlieh. Ehrensache, dass man
dabei nicht nur detailgetreu arbeiten will,
sondern möglichst nah am Original bleiben
möchte. Am Motor sieht man es zwar nicht
gleich, wenn vom Original abgewichen wur-
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Dienstag - Freitag 8.00 - 18.00
Samstag 8.00 - 12.00
de, aber ein Fachmann wird das natürlich
gleich entdecken. Kalle Pfitzner vom Organisationsteam betonte gegenüber AUF DER
HÖHE, dass ohne die Initiative der Treckerfreunde mancher Trecker heute hier nicht
stehen würde. „Man trifft sich regelmäßig
und opfert viel Freizeit, während andere
vielleicht in der Kneipe sitzen. Billiger ist das
Vergnügen allerdings meistens nicht“, so
Kalle Pfitzner. Es bestand auch Gelegenheit
zu einer Rundfahrt auf dem Trecker oder
einem Anhänger, denn zumindest am Sonntag hatte der Wettergott ein Einsehen mit
den Itzumern.
Glückliche Gewinnerin
(r) Bei einem Gewinnspiel im Rahmen der
Fußballweltmeisterschaft, veranstaltet von
der Harzer Wurstspezialitätenfabrik
Brennecke und dem Rewe-Markt Köhler,
ging der 1. Preis nach Itzum.
Unter mehr als 10.000 Teilnehmern wurde
Ann Kristin Ender als glückliche Gewinnerin
eines TV-Flachbildmonitors ermittelt. Die
Gewinnübergabe erfolgte im Rewe-Markt, In
der Schratwanne.
Das Foto zeigt die strahlende Ann Kristin
Ender zwischen Marktleiter Mike Köhler
(rechts) und einer Repräsentantin der Firma
Brennecke.
Seite 4
Edeltraud Reckler im Ruhestand
(ert) Anfang Juli verabschiedete sich Edeltraud Reckler aus ihrem
aktiven Dienst in der Universität Hildesheim und damit von der
Institutsleiterin Prof. Olga Graumann, den Professoren KarlHeinz Arnold, Rudolf Keck, Gerhard Karl Pöppel und Walter E.
Theuerkauf von der TU Braunschweig sowie von allen Kolleginnen
und Kollegen des Instituts, des Fachbereichs I, aus der Verwaltung
und anderen Fachbereichen und der Arbeitsgruppe Schulmuseum.
Sie bezeichnete sich selbst
als reich an Erfahrung,
reich an neuen Erkenntnissen und Eindrücken und
reich an neuen Freundschaften, die sie in den siebeneinhalb Jahren gewonnen hatte. Im März 1988
hatte sie ihre Tätigkeit an
der Universität Hildesheim
im Institut für Angewandte Elektrotechnik und Technikpädagogik in der Kreuzstraße unter der Leitung
von Prof. Theuerkauf begonnen und der hatte den
Weg aus Braunschweig
nicht gescheut und war
ebenfalls zu ihrer Verabschiedung gekommen. Als das Institut 1998 wieder an die Technische Universität Braunschweig verlagert worden war, hatte sich
Edeltraud Reckler erfolgreich um die freigewordene Stelle als Sekretärin im Institut für Erziehungswissenschaft und Allgemeine Didaktik beworben. Humorvoll erinnerte sie sich an ihren ersten Tag im
Institut, an dem sie von Dr. Cord Alphei mit dem guten Rat empfangen
worden war: „Frau Reckler, schreiben Sie Klafki nie mit doppel-ff, das
könnte Herrn Keck erzürnen.“ Sie hatte sich diesen Satz sehr gut
eingeprägt und seither nie vergessen. Vergessen könne sie auch
nicht die Namen der Reformpädagogen wie Dewy, Freinet, Montessori, Peter Petersen, Rousseau, Kerschensteiner und viele andere,
die ihr durch die vielen Diktate von Rudolf Keck vertraut geworden
waren. Sie habe sich immer wohlgefühlt im Institut unter der Leitung
von Prof. Olga Graumann wie auch nach der Emeritierung von Prof.
Keck bei Prof. Arnold, seinem Nachfolger. Wie gerne sie jeden Tag
ins Institut gekommen sei, könne ihre (anwesende) Familie bestätigen.
Oktober 2006
Kita-Leiterin schreibt Kuschelbuch
(tH) Liebe geht – unter die Haut. Kinder müssen diese Erfahrung
gemacht haben. Das Wissen, geliebt zu werden, ist wichtig, es
hautnah zu spüren ist wichtiger. Es vermittelt Geborgenheit und
kuscheliges Wohlbefinden. Zur Ruhe kommen, sich selbst zu
erfahren – Erwachsene geben viel Geld dafür aus.
Die Leiterin des Marienburger Kindergartens, Annegret Frank, ist
Fachfrau für Psychomotorik. So nennt man die Entspannungs- und
Wahrnehmungsübungen in der Fachsprache. Das Wort „Körperspiele“ bringt die Phantasie auf Trab und beweist ihr damit, dass sie
sich irgendwann verklemmt hat. Körperspiele – Streicheln, sanfte
Massagen, Tasten und Tanzen – vermitteln Selbstsicherheit. Wer
zulassen kann, dass ein anderer ein berührt, verliert Angst und
gewinnt Vertrauen.
Annegret Frank ist verheiratet und hat drei Söhne. Die Erzieherin,
Heilpädagogin und Yoga-Lehrerin sammelte die ersten praktischen
Erfahrungen zwar in verschiedenen vorschulischen Einrichtungen,
aber eigentlich gab erst ihre 14-jährige Familienphase den entscheidenden Kick. In dieser „emotional am intensivsten erlebten Zeit“ war
sie stundenweise in den unterschiedlichsten Bereichen der
Familienförderung tätig. Die darauffolgende heilpädagogische Ausbildung in Hildesheim ermöglichte ihr den Wiedereinstieg in den
Beruf. Die Beschäftigung mit Psychomotorik wurde ihr Steckenpferd.
Frau Frank hat ein Buch dazu geschrieben und zusammen mit einer CD im Ökotopia Verlag herausgebracht. Wer es in
die Hand nimmt, findet zwischen den
wunderschönen Illustrationen von Annie Meussen 29 Massagen und Entspannungsübungen, 48 Spiele und 19 Fantasiereisen, davon 11 in Versform.
Annegret Frank, Streicheln, Spüren,
Selbstvertrauen, Massagen, Wahrnehmungs- und Interaktionsspiele,
Entspannungsgeschichten und Atemübungen zur Förderung des Körperbewusstseins. 91 S., Ökotopia,
2003, ISBN 3936286299, 14.90 EUR
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Oktober 2006
Weite Wege für die Post
(tH) Zum 31. Mai 2006 wurde der gelben
Post der Mietvertrag für das Ladenlokal an
der alten Marienburger Straße gekündigt.
Dort, in der ehemaligen Gaststätte „Marienburger Höhe“, hatte sie einen so genannten abgesetzten Zustellstützpunkt eingerichtet. Sieben Zustellbezirke auf der Marienburger Höhe und in Itzum wurden von
dort aus bedient.
Nach der Kündigung ändert sich nach Auskunft des Pressesprechers der Post, Jörg
Koens, für die Kundschaft nichts, für die
Zusteller aber der Anfahrweg. Sie brauchen
etwa 30 Minuten länger, weil die Post jetzt
wieder von der ehemaligen Hauptpost aus
verteilt und ausgefahren wird. Für die erste
Tour steigen sie dort aufs Rad. Für die weiteren Touren wird die Post von einem Fahrer
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an verschiedenen Stellen entlang der Strecke deponiert.
Schlafmützigkeit will sich die Post nicht
vorwerfen lassen. Sie musste sich der Kündigung des Vermieters beugen. Ein anders
geeignetes Lokal war rechtzeitig nicht zu
finden. Schlimm sei das nicht. Die Post organisiere ohnehin ihr Verteilsystem um. In etwa
zwei Jahren wolle man damit fertig sein.
21. Itzumer Doppelkopf
(r) Freunde des königlichen Kartenspiels
Doppelkopf können beim 21. Itzumer Preisdoppelkopf der Kolpingfamilie St. Georg die
Klingen kreuzen. Am Freitag, 13. Oktober,
werden ab 19 Uhr im Pfarrheim St. Georg,
Itzumer Hauptstraße, die Karten gemischt.
Gespielt werden drei Durchgänge mit jeweils
16 Spielen, Anmeldungen bis zum 9. 10. bei
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Jürgens 05064 960960, Startgeld: 6 €. Jeder
Teilnehmer erhält einen Preis, allerdings
können nur die ersten 36 Anmeldungen
berücksichtigt werden!
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Freitag des Monats ist AUF DER HÖHE-Tag.
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Seite 6
Oktober 2006
Leute auf der Höhe
Was macht eigentlich Dr. Eleni Vassilika?
(tH) Sie fährt immer noch mit dem Fahrrad ins Museum. So hielt
sie es in den fünf Jahren ihrer Tätigkeit im Roemer- und PelizaeusMuseum. So macht sie es in der Autostadt Turin, wo sie seit
Dezember 2005 das Ägyptische Museum leitet.
Dr. Eleni Vassilika, die ehemalige Südstädterin aus der Händelstraße,
ist in Italien angekommen und gut aufgenommen worden. Die angesehene Zeitschrift „arte“ schrieb von einem begeisternden Feuerwerk, das sie in ihrem ersten Jahr in der norditalienischen Olympiastadt entfachte. Sie sei ein Symbol für Evolution in einer Stadt mit viel
Kunst und Kultur.
Turin ist neunmal so groß wie Hildesheim. 6.500 Objekte präsentiert
ihr Museum – so viele gibt es in Hildesheim insgesamt – jährlich
350.000 Besuchern (zehnmal mehr als bisher in Hildesheim). Bei der
„Weißen Nacht“ während der Olympiade kamen in 24 Stunden 6.500.
Die ägyptische Sammlung in Turin gilt als die größte nach Kairo. Wer
nicht hinfahren kann, findet das Museum auch im Internet. Als eine
ihrer ersten Aktivitäten richtete Eleni Vassilika eine neue Homepage
ein: museoegizio.org. Das war auch so in Hildesheim. Andere Aufgabenstellungen ähneln sich ebenfalls. So sind die Objekte auch am
Po nicht gut genug vor Luftfeuchtigkeit geschützt. 26.500 Objekte
warten auch dort im Magazin darauf, erfasst und zugänglich gemacht
zu werden. In Hildesheim hatte sie dafür das Konzept eines begehbaren Magazins entwickelt. Vielleicht gibt es in Turin bald etwas
ähnliches.
Wie in Hildesheim kümmert sich die Chefin auch um die so wichtigen
Kleinigkeiten. So gibt es in dem Riesenmuseum nur vier Besuchertoiletten, noch keine Cafeteria und noch keinen Museumsshop. Ihre
Devise: Das Machbare und das Nötige zuerst. Der Weg, um beim
Publikum anzukommen, ist steil, sagt sie. Sie geht ihn, auch wenn sie
manches bürokratische Hindernis bewältigen muss.
Das Turiner Museum ist wie das Hildesheimer gerade in eine private
Rechtsform umgewandelt worden, in eine Stiftung, in die fünf Partner
je 750.000 Euro für die ersten beiden Jahre eingezahlt haben. Zur Zeit
definiert man ein 50-Millionen-Programm, mit dem im Wesentlichen
die Neuaufstellung der Sammlung finanziert werden soll.
Angekommen sind auch die beiden 13- und 11-jährigen Töchter
Theodora und Alexia. Sie besuchen die Internationale Schule und ein
Europäisches Gymnasium. Theodora spielt inzwischen so gut Violine, dass sie ihre Mutter beim virtuosen Spiel auf dem Violoncello
begleiten kann. Am Wochenende steht oft ein Familienausflug mit
dem Auto in die Weingegend „Le Langhe“ auf dem Programm. Dort
gibt es vorzügliche Lokale. Sie sei eine gute Köchin, sagt Eleni
Vassilika, aber sie lernt begierig die einheimischen Rezepte. Dass die
Museums-Chefin sonst in der Fiat-Metropole auf zwei Rädern
unterwegs ist, ist für Italiener eher ungewöhnlich. Aber sie wohnt im
Zentrum. Konzerte, Kino und das Theater liegen gut erreichbar in der
Nähe und auch zur Bahnstation ist es nicht weit.
Im Fenster ihres Turiner Büros steht eine Büste von Nofretete. Der
Name der ägyptischen Königin aus dem 14. Jahrhundert vor Christus
bedeutet „Die Schöne, die aus der Ferne kam“. Die in Chicago
geborene Griechin Eleni Vassilika, die in New York promovierte und
in Cambridge zehn Jahre lang das Fitzwilliam-Museum betreute,
bevor sie nach fünf Jahren in Hildesheim in Turin ankam, ist ganz
schön weit herumgekommen.
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Oktober 2006
Gewächshaus zu neuem Leben erweckt
(tH) Ein Gewächshaus wurde eingeweiht. Eine besonderes. Ein locus amoenus, ein lieblicher Ort. Es steht in Walshausen, nur wenige hundert Meter vom Ortsrand Itzums
entfernt. Ein Schüler des berühmten hannoverschen Hofbaumeisters Georg Ludwig
Friedrich Laves hat es Mitte des 19. Jahrhunderts der Gutsanlage hinzugefügt. Bis vor
wenigen Jahren schien es dem Verfall ausgeliefert zu sein. Jetzt wurde es zu neuem Leben
erweckt.
gerie“ empfindsamen Pflanzen zu überwintern half. 1989 wurde das Objekt aufgemessen, 1990 begann Prof. Nolte seine Überzeugungsarbeit, deren Abschluss Architekt Jörn
Schrader jetzt mit einigem Stolz verkündete.
Prof. Keck stellte es als Ort der Kultur vor, der
die Entwicklung des Begriffs von der Agrikultur (der Landwirtschaft) bis zur Kultur für
Seele und Geist sinnträchtig mache.
Wie zum Beweis dieses Satzes stellte der
Hildesheimer Gymnasiallehrer Dr. Nicolaus
Nicolaus Strube, Prof. Dr. Rudolf Keck,
Strube seine mediterranen Pflanzen mit bibProf. Dr. Josef Nolte und Margot Möllerlischem Bezug vor und bestand darauf, dass
Meyer freuen sich über das gelungene Werk
das Glashaus – anders als in Holle – immer
Der Förderverein Walshausen, ein kleiner, auch vor allem ein Gewächshaus bleibe. Nolte
aber feiner Zusammenschluss engagierter betrachtete das gläserne Kleinod auf einer
Menschen unter Leitung von Prof. Dr. Ru- höheren Ebene als „Kopfstation“ eines Landdolf Keck und der Geschäftsführung von schaftsverbundes „Mittlere Innerste“, der
Prof. Dr. Josef Nolte, hat dieses Wunder Orte wie Haus Escherde und Holle, Söder
vollbracht. Jetzt stellten sie es der Öffent- und Marienrode, Bodenburg, Lamspringe
lichkeit vor. In Zeiten des „Geiz ist geil“ und Wrisbergholzen zu verschwistern habe.
trugen Denkmalschützer, Architekten, Bau- Die Garten- und Parklandschaften seien ein
verwaltungen, Eigentümer, Sponsoren, För- Pfund, mit dem der Raum Hildesheim trefflich
derprogramme, Bewohner und viele Ehren- wuchern könne. Für diese Landschaften
amtliche zum Gelingen des 90.000-Euro-Pro- könne Walshausen ein Ort der Information
jekts bei. Keck und Nolte nannten nament- sein.
lich die Herren Nikolaus von Kielmannsegg Dass sich das Glashaus auch als Ort der
als Eigentümer, Sparkassendirektor Jürgen Kulturdarbietung eignet, bewiesen BeneTwardzik als Sponsor, Prof. Martin Thumm dikta Bonitz und die Bläsergruppe Innersteals Baugeschichtler, den Bad Salzdetfurther Bergland. Die Bläser trugen ihre HornsignaBürgermeister Erich Schaper und den Denk- le in die Landschaft hinaus. Die Blockflötismalpfleger Peter Gorczytza. Der erinnerte tin sprach mit ihren zarten und klaren Tönen
sich noch an die erste Begehung des völlig zu den Pflanzen. Die Zuhörerinnen und Zuverrotteten Anbaus, der einstmals als „Oran- hörer applaudierten begeistert.
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Leben Lernen
(r) Die Don-Bosco-Schule lädt ein zu einem
Abend für Eltern, Lehrer und Lehrerinnen
und weitere Interessierte am Montag, 9.
Oktober, um 19.30 Uhr in die Aula. Unter der
Überschrift „Lernen, wie das Leben geht –
Warum Kinder Erwachsene brauchen, die
wissen, wo‘s lang geht“ spricht die Kinderund Jugendlichentherapeutin Dr. Eva Busch
vom Winnicott-Institut Hannover. Was
brauchen Kinder für eine gesunde Entwicklung? Was ist, wenn ihnen etwas fehlt? Ist
das aufzuholen? Was (er-)fordert die Pubertät? Gäste sind willkommen.
Walking ab Oktober
(or) Ab Dienstag, 10. Oktober, 14.30 Uhr,
beginnt wieder das regelmäßige HerbstWinter-Training der Nordic-Walking-Gruppe des MTV 48 vor dem Klubhaus auf der
Sportanlage Marienburger Straße, gegenüber dem Südfriedhof. Bestehen bleibt der
Samstagtermin um 14.15 Uhr. Einsteiger sind
herzlich willkommen. Information: Otto Malcher ,Telefon 05121 82124
Probleme mit den Füßen?
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Ferienprogramm der Kolpingfamilie
(r) Am 22. August fuhr die Kolpingfamilie St. Georg / Itzum im
Rahmen des Ferienprogramms mit dreizehn Kindern und sechs
Erwachsenen in den Freizeitpark Sottrum. Treffpunkt war um 10
Uhr, Kirche St. Georg. Mit im Gepäck waren Grillgut und kalte
Getränke. Die Kinder bildeten untereinander Gruppen und jede
Gruppe bekam eine oder mehrere Begleitpersonen.
Anziehungspunkt war im Freizeitpark natürlich der Streichelzoo,
dicht gefolgt vom Tretboot fahren. Hierbei merkten die Kids nicht mal
den Regen, der leider zeitweise einsetzte.
Gegen 13 Uhr wurde auf dem großen Grillplatz gegrillt. Die Schinkengriller waren zuerst weg. Als wir um 17 Uhr wieder die St.-GeorgKirche erreicht hatten, war es für alle ein schöner Tag, der für das
nächste Jahr nach Wiederholung schreit. Dieser Tag war übrigens
von der Kolpingjugend für die Kinder organisiert worden.
Oktober 2006
Gemeindeversammlung in der
Matthäusgemeinde am 5. Oktober
(r) Die Matthäusgemeinde lädt alle ihre Mitglieder ab dem 16.
Lebensjahr zu einer Gemeindeversammlung am Donnerstag, 5.
Oktober 2005, 19 Uhr, ins Gemeindezentrum, Braunsberger Straße 3, ein. Thema: die dramatische Finanzsituation der Kirche.
Noch vor 20 Jahren war die Matthäusgemeinde eine junge, wachsende Kirchengemeinde, der ihr Nachwuchs nicht auszugehen schien.
Das Neubaugebiet zog junge Familien an, und der in Spitzenzeiten
5-zügige Kindergarten, der am 24. September seinen 20. Geburtstag
feierte, war der lebende Beweis dafür. Inzwischen ist die Familienplanung bei den meisten Familien abgeschlossen, die Kinder gehen aus
dem Haus, und die Zahl der Gemeindeglieder sinkt.
Auch in der gesamten Landeskirche ist die Zahl der Kirchenmitglieder immer weiter rückläufig. Dadurch gehen die Kirchensteuereinnahmen stark zurück. Die Synode (das Parlament) der Evangelischlutherischen Landeskirche Hannovers musste deshalb handeln und
hat Sparmaßnahmen beschlossen, die alle Einrichtungen, Kirchenkreise und Kirchengemeinden berühren. Diese Maßnahmen treffen
ab nächstes Jahr mit voller Wucht auch die Matthäusgemeinde.
Auf der Gemeindeversammlung werden den Gemeindegliedern Fakten und Zahlen bezüglich der Matthäusgemeinde kurz dargestellt,
damit anschließend gemeinsam diskutiert werden kann, wie auch mit
weniger Geld das Gemeindeleben aktiv und lebendig zu gestalten ist,
ohne in Resignation zu verfallen. Die Anwesenden werden mit
Stimmkarten abstimmen, um den Kirchenvorstand mit Mandaten zu
versehen. Damit die Gemeindeversammlung beschlussfähig ist,
müssen mindestens 60 stimmberechtigte Personen (Gemeindeglieder ab 16 Jahren) anwesend sein.
An diesem Abend wird sich auch der Vorstand des neu gegründeten
Vereins „Förderverein der Ev.-luth. Matthäusgemeinde“ vorstellen.
Oktober 2006
Seite 9
Jubel und Trubel am Marienburger Platz
(bc) Das 7. Stadtteilfest der Marienburger Höhe fand bei schönstem
Wetter am 16. September 2006 statt. Mehr als 300 kleine und
große Besucher kamen, um das bunte Programm zu genießen.
jedes Jahr von den Kindern bestiegen und erforscht werden. Der am
Marienburger Platz ansässige neue Buchladen Look and Book bot
ein Gewinnspiel an, und die Gaststätten Südklause und Selinunte
sorgten für das leibliche Wohl mit Bratwurst und Bier, Kaffee und
italienischem Eis. Initiiert wurde das gelungene Fest von Bianka
Herrmann (Kita Rasselbande), Pastor i. R. Gerjet Harms (Matthäusgemeinde) und Diakon Norbert Koch (Liebfrauen-Gemeinde), unterstützt von vielen weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern und
Mitarbeiterinnen des Stadtteilarbeitskreises Marienburger Höhe.
Der Arbeitskreis freute sich über den Besuch des Oberbürgermeisters Kurt Machens, der ein Grußwort an die Festteilnehmer richtete,
und begrüßte Wilfried Kretschmer vom Stadtentwicklungsausschuss. Den Abschluss des Festes bildete, wie es schon Tradition ist,
ein kleiner ökumenischer Gottesdienst. Und gibt es nächstes Jahr
wieder ein Fest? Natürlich, wenn man so vielen Menschen damit
Freude bereiten und das Gemeinschaftsgefühl der Einwohner des
Stadtteils beleben kann!
RPM im Oktober
Mit dabei: die Musik der Gruppe „KreuzWeise“ und der Posaunenchor der Matthäusgemeinde, der niedliche Schulchor der Grundschule Auf der Höhe, die Jugend-Combo mit Trommeln und Schlagzeug, die aufregende Aikido-Show der Sportler des PSV Grün-Weiß
und die begeisternden Tanzeinlagen der Cheerleader des MTV 48
(unser Bild). Jugendliche der Don-Bosco-Schule buken leckere
Waffeln und gaben Informationen über ihre umweltbezogenen
Projekte. Die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätten Rasselbande, Liebfrauen, St. Joseph, Körnerstraße, Matthäus und Kinderkiste
hatten einen „Bewegungsparcours“ aufgebaut mit allerlei Geräten,
die Bewegungsdrang und Geschicklichkeit der Kinder entfalteten.
Bis zum Schluss umlagert war auch das Angebot der St. AnsgarTagesgruppe: Kisten stapeln, bis der Turm umfällt, wobei die
Akteure hoch in der Luft in Gurten hängend „arbeiteten“. Das
Polizeimotorrad des Kontaktbeamten Michael Hartleib durfte wie
(r) Der Museumsverein und der Freundeskreis Ägyptisches Museum e. V. lädt montags, 19.30 Uhr, ein in den Vortragssaal des RPM:
9. Oktober, „Hildesheim ist Spitze!“ – Neues aus dem Museum, Dr.
Katja Lembke, RPM Hildesheim. 16. Oktober, „Wessen Bild und
Aufschrift ist das?“ (Mt 22.20) – Alexandrinische Münzen neu in
Hildesheim, Dr. Francis Jarman, Universität Hildesheim. 23. Oktober,
„Making of...“ – Maya in Hildesheim, Dr. Inés de Castro, RPM
Hildesheim. 30. Oktober , „Das Wunderland, welches zu besuchen
ich das Glück hatte“– Hermann Roemer 1870 in Ägypten, Dr. Bettina
Schmitz, RPM Hildesheim.
Die Mozart-Gesellschaft Hildesheim präsentiert am Sonntag, 8. Oktober, 18.00 Uhr im RPM den Klavierabend mit Igor Levit mit Werken
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Seite 10
Wo nicht nur Dampfloks schnaufen:
Vier MTV-Läufer bezwingen
den Brocken
(or) Unter den 365 Startern zum 36. Brockenlauf am ersten
Septembersonntag befanden sich auch vier Läufer des MTV von
1848 Hildesheim.
Oktober 2006
Ziel, wo sie von ihren Familienangehörigen und MTV- Fans empfangen wurden. Die Atmosphäre im Bereich des Marktplatzes kam einem
Volksfest nah und für die aktiven Teilnehmer floss Freibier. Die
einhellige Meinung der MTV-ler: Diesen Lauf werden wir sicherlich
wiederholen.
Die Ergebnisse: Bernd Krawietz 2.24.11 Stunden, Detlef Herrmann
2.35.02 Stunden, Bernd Kamberger 2.55.07 Stunden und Olaf Sander
2.58.29 Stunden.
Bewerberrekord in Uni Hildesheim
Von links: Bernd Krawietz, Bernd Kamberger, Detlef Herrmann,
Olaf Sander
Schon seit mehreren Wochen haben sich Bernd Krawietz, Bernd
Kamberger, Detlef Herrmann und Olaf Sander auf dieses Laufereignis im Bereich von Knebel, Spitzhut und Tosmar vorbereitet. Start
und Ziel bei diesem Traditionslauf war der Marktplatz in Ilsenburg.
Die Streckenführung über 27 Km mit einem Höhenunterschied von
890 m, führte durch das romantische Ilsetal über die Ilsefälle,
Hermannsklippe, Brocken mit Gipfelwertung zurück über Brockenbett und Namensteinchaussee.
Strahlender Sonnenschein begleitete die Läufer, die von einem
begeisterten Publikum angefeuert wurden. Drei Verpflegungsstellen
versorgten die Läuferinnen und Läufer mit Kraftnahrung und Flüssigkeit. In der Nähe der Brockenkuppe überquerte die Strecke zweimal
die Gleise der Brockenbahn. Bei dem auf dem Brocken herrschenden
Hochgebirgsklima und den ständigen rauen Winden war der Anstieg auch für gut trainierte Sportler, bei immer dünner werdender
Luft, eine körperliche Herausforderung. Ein Teilstück von 3 Km
konnte so mancher nur gehend überwinden. Die Gipfelbezwinger
wurden von der Brockenhexe empfangen und mit dem Besen wieder
zurück ins Tal getrieben. Erleichtert und glücklich über die eigene
Leistung liefen die Hildesheimer mit unterschiedlichen Zeiten ins
(r) Zum Wintersemester 2006 verzeichnet die Universität Hildesheim einen Bewerberrekord. Für das kommende Studienjahr wünschen sich bisher 4.306 Abiturienten ein Studium an der Hildesheimer Stiftungsuniversität. Zum Vergleich: Im letzten Jahr waren es insgesamt 3.300. Die Zahl ist umso beeindruckender, da
bisher nur die Onlinebewerbungen gezählt wurden und die schriftlichen Bewerbungen noch nicht berücksichtigt sind. Zudem ist
eine Bewerbung für Master-Studiengänge noch möglich.
Allein die Zahl der Bewerbungen um einen Lehramtsstudienplatz
stieg binnen Jahresfrist von 1.600 auf aktuell 2082. Mit 17 Schulfächern und weiteren Kombinationsmöglichkeiten verfügt die Universität Hildesheim in den neuen Bachelor-Studiengängen für das
Lehramt über eine Breite, die nur an der Universität Oldenburg
übertroffen wird. Das Fach Technik wird im neuen Studienjahr
erstmals angeboten und stellt eine weitere Ergänzung dar. Neben
dem breiten Fächerspektrum gehören die schulpraktischen Studien
vom ersten Semester an und der durch das Centrum für Bildungs- und
Unterrichtsforschung gesicherte Forschungsbezug zu den besonderen Attraktivitäten.
Ein Blick auf weitere Favoriten im Studienangebot der Uni: Im
Studiengang Internationale Kommunikation und Übersetzen werden zum Beispiel bis jetzt 537 Bewerbungen für 70 zur Verfügung
stehende Studienplätze registriert. Für den Bereich Sozialpädagogik/ Organisationspädagogik mit dem neu eingeführten MasterStudiengang liegen zur Zeit 397 Bewerbungen vor. Einer starken
Nachfrage erfreut sich nach wie vor die Pädagogische Psychologie.
Lagen vor einem Jahr 216 Bewerbungen vor, so sind es nunmehr
bereits zum jetzigen Zeitpunkt 313 – vorhanden sind 30 Studienplätze. Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis möchten 432 Bewerber studieren. Hier stehen 86 Studienplätze zur Verfügung.
Um die Qualität der Ausbildung zu gewährleisten, will die Hochschule eine Ausweitung der Zulassungen nur begrenzt ermöglichen.
Anstatt durch immer höhere Zulassungszahlen den Weg zur Massenuniversität zu beschreiten, strebt die Universität Hildesheim
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Oktober 2006
Seite 11
Wir knüpfen ein Klassennetz
(r) Ein lebendiger Gottesdienst in St. Joseph zum Thema „Wir
knüpfen ein Klassennetz“ mit Diözesanjugendpfarrer Martin Tenge
stand am Beginn des ersten Schultags der neuen 5. Klassen der
Don-Bosco-Schule.
Ein roter Faden war vom Eingang der Kirche in den Altarraum
gespannt, an dem entlang der Neufang bedacht wurde. An der DonBosco-Schule gilt es nun:
- Kontakte, Beziehungen zu knüpfen, neue Verbindungen einzugehen
- an dem anzuknüpfen, was jedem an Talenten geschenkt ist,
- Fäden aus der Grundschule aufzugreifen und auf Erlerntem aufzubauen.
Als tragendes Symbol breiteten Schüler der 6. Klasse ein Netz im
Altarraum aus. Das Netz hat viele unterschiedliche Fäden – nicht alle
sind sich gleich nah. Einige sind weiter voneinander entfernt als
andere. Dennoch ist jeder Faden wichtig, damit das Netz hält. Alle
Schüler, Eltern und Lehrkräfte knüpfen an einem Netz, aufeinander
zu, aneinander an. Jede Verknüpfung gibt dem Netz festeren Halt.
Jeder Knoten hält zusammen und so kann jeder erfahren: Wir halten
und werden gehalten.
Anschließend spannten die Schüler das Netz. Die Beziehungen
untereinander sind spannend. Unser Netz muss auch Spannungen
aushalten. Wird das Netz halten, wenn es belastet wird? Oder werden
dann alle Stricke reißen?
Im Netz kann ein roter Faden entdeckt werden. Das Netz bekommt
eine Linie, eine Richtschnur. Gott ist wie ein roter Faden in unserem
Leben, in unserer Schule, in unseren Klassen. Er trägt, er fängt auf.
Daher legten die Schüler als Zeichen zum Schluss das Netz über den
Altar, denn alle Fäden laufen dort zusammen, in Christus, unserer
Mitte. Zum Abschluss erklang mit kräftiger Unterstützung der Schulband das Schullied „Hallo, Don Bosco“, bei dem sich die neuen
Schülerinnen und Schüler noch ein wenig zurückhielten. Sie erhiel-
Dr. Strutz ist neuer Uni-Vizepräsident
(r) Dr. Christoph Strutz kommt zum 1. Oktober 2006 an die Stiftung Universität Hildesheim und wird Nachfolger von Dr. Christian
Grahl im Amt des Hauptamtlichen Vizepräsidenten.
Internationalität, Forschung und Management
sind die Berufsfelder, in denen sich Strutz bisher
qualifiziert hat. Nach einer Banklehre hat er Betriebswirtschaftslehre und im Parallelstudium
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ten als Erinnerung an diesen Begrüßungsgottesdienst Nadeln mit
vielen bunten und einem roten Faden und unternahmen ihren ersten
gemeinsamen Schulweg als Klasse mit ihren neuen Klassenleitungen zur Don-Bosco-Schule.
Entwicklungsökonomie in Mannheim, Heidelberg und Nancy studiert. Der Diplomkaufmann promovierte anschließend über Entwicklungsfragen Pakistans an der Universität Göttingen. Seine langjährige Tätigkeit in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit
führte ihn nach Asien und Afrika. Im Ausland arbeitete der 44Jährige als Entwicklungsberater und -koordinator und als Mangagement- und Organisationsberater.
Dr. Strutz ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Zur Zeit ist er
an der Universität Hannover Geschäftsführer des dortigen Forschungszentrums L3S.
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Oktober 2006
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Basteln
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20 Jahre
Stadtteilzeitung
Ihr habt bestimmt auch mal einen runden Geburtstag in Eurer Familie oder
einen anderen Anlass um so eine schöne Zahl zu verschenken.
Das braucht ihr:
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buntes Tonpapier
Schere, Stift, Kleber
So wird's gemacht:
Die von Euch benötigte Zahl auf
dem Tonkarton aufmalen und
ausschneiden. Dann aus
andersfarbigem Tonpapier
Blüten, Blätter oder ähnliches
ausschneiden und aufkleben.
Wenn Ihr eine runde Zahl mit einer Null habt, könnt Ihr die Null auch als
Bilderrahmen benutzen. (sh/ch)
***
Ein Yeti zum andern: „Du, ich
treff mich mit Reinhold Messner.“
– „Was, den gibt's wirklich?“
„Wütend droht der Ehemann: „Wenn nicht
umgehend das Essen fertig ist, gehe ich in
ein Restaurant!“ „Warte nur noch zehn
Minuten.“ „Kann ich dann essen?“ „Nein,
dann komme ich mit!“
© Timo Stoffregen
„Bei welcher Tätigkeit kommen
Ihnen die besten Ideen?“ „Beim
Denken.“
Mürrisches Graffito auf der Toilette des Amtes
für Abwasserentsorgung in Pforzheim:
„Verdammt, warum ist hier kein dreilagiges
Klopapier? Sonst brauchen wir doch auch
von jedem Scheiß zwei Durchschläge! “
Oktober 2006
Seite 13
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„Gearbeitet wie die Weltmeister“
Aktion „Freude säen“ in den Diakonischen Werken
(r) „Es war wieder eine Spitzenbeteiligung, und die Leute haben
gearbeitet wie die Weltmeister“, freute sich Schulleiterin Hanna
Geyer und . Zum zweiten Mal hatte der Freundeverein der Diakonischen Werke Himmelsthür (dwh) dazu aufgerufen, die LuiseScheppler-Schule bei der ökologischen Gestaltung ihres Schulhofes tatkräftig zu unterstützen. 100 Helfer schufteten einen ganzen
Tag lang.
Wie im Vorjahr habe die Aktion „Freude säen, Freude ernten“ einen
Gegenwert von rund 10.000 Euro eingebracht, sagt dwh-Fundraiser
Reinhard Greulich. Unter den Helfern waren Mitglieder des Freundesvereins, Schüler und Lehrer, Mitarbeiter der heilpädagogiscgen
Heims, dazu andere Freiwillige. Auch den Bürgermeister Henning
Blum konnte Freundeskreis-Vorsitzender Walter Meyer-Roscher
begrüßen. Blum lobte das bürgerschaftliche und ehrenamtliche
Engagement der Helfer, dann ließ er den Worten Taten folgen. Der
Politiker zog Sakko und Schlips aus, um sich zwei Stunden lang selbst
in die Arbeit zu stürzen.
Architekt Heinz Geyer, Mitglied des Freundevereins, hatte gemeinsam mit Hanna Geyer und ihrer Stellvertreterin Ulrike von Hoeren
einen genauen Organisationsplan erstellt, um die Arbeiten zu koordinieren. Die Helfer sanierten Gartentreppen und Sandspielbereiche,
ersetzen morsche Palisaden, strichen Großspielzeuge, Bänke und
Zäune, mauerten eine neue Feuerstelle, jäteten Unkraut, schnitten
Bäume und Sträucher zurück. „Im Rhythmikraum konnte man vorher
nicht mehr aus dem Fenster sehen“, berichtet Hanna Geyer.
Um Kräftigung der Teilnehmer kümmerte sich derweil die „ServiceStation“, die mit Freundeskreis-Mitgliedern und ehemaligen Lehrerinnen der Scheppler-Schule besetzt war. Zum Abschluss des langen
Arbeitstages sorgte eine Tombola dafür, dass alle Helfer auch
Gewinner waren. Hildesheimer Firmen hatten die Preise gestiftet. Der
Hauptgewinn, eine Fahrt ins schwedische Trelleborg, ging an den
16-jährigen Scheppler-Schüler Andreas Fuhrmann.
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Freundeskreis-Mitglied Heinz Geyer (rechts) wies Bürgermeister
Henning Blum in die Arbeit ein.
Seite 14
Oktober 2006
SPD bleibt in Itzum stärkste Kraft
(tH) Hildesheim hat gewählt. Die Bürgerinnen und Bürger haben
den Ortsrat Itzum und den Rat der Stadt Hildesheim für die
nächsten fünf Jahre mit einem neuen Mandat ausgestattet. Während in Itzum im Prinzip alles beim alten bleibt, hat sich im Rat das
Kräfteverhältnis verschoben.
Einen weiteren Unterschied gibt es bei der Wahlbeteiligung. Während sie im Stadtgebiet auf magere 41,7 Prozent absackte (von 50,3),
beträgt sie in Itzum 50,8 Prozent. Das sind freilich auch 7 Prozent
weniger als 2001.
Bei der Kommunalwahl verbindet man das Mehrheits- und das
Verhältniswahlsystem. Beim ersten werden die Personen nach Stimmenzahl gewählt, beim zweiten nach ihrem Platz auf der Parteienliste.
In den Bundestag werden die Abgeordneten je zur Hälfte nach
Persönlichkeits- und Listenwahl entsandt. Bei der Kommunalwahl
entscheidet der Wähler über das Zahlenverhältnis. Geben die meisten Wähler der Liste ihre Stimmen, kommen diejenigen Kandidaten
zum Zug, die auf der Liste vorn stehen, auch wenn sie nur wenige
Stimme bekommen haben. Werden nur Personen gewählt, kämen die
mit den meisten Stimmen in den Rat.
So erklärt es sich, dass der Itzumer Ortsbürgermeister Berndt Seiler
mit 688 zwar die zweitmeisten Stimmen auf der SPD-Liste erhielt, aber
auf Platz 6 sein Ziel verfehlte. Auch Detlef Hansen scheiterte mit 572
Stimmen am Wahlsystem. Aus Itzum ziehen für die SPD Sabine
Scherer-Kling (664) sowie die Spitzenkandidaten in den Wahlbereichen F und I, Dr. Hartmut Häger und Henning Blum in den Rat ein.
Wilfried Kretschmer wiederholte seinen Wahlerfolg von 2001 und
erzielte auf Platz 7 mit 1318 die mit Abstand meisten Stimmen. Sie
kommen überwiegend von der Marienburger Höhe.
Für die CDU wurden aus Itzum Maria Kurth (368), Frank Wodsack
(683) und Stephan Kaune (506) sowie aus dem Galgenberg-Viertel
Vincenzo Calvanico (432) gewählt. Das von der CDU abgespaltene
Bündnis entsendet die Itzumer Thomas Müller (488), Rita Rühmes
(1015) und Dieter Nitschke (168).
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Im Ortsrat Itzum konnte die SPD ihren Stimmenanteil von 41,8 auf 41,9
Prozent leicht verbessern. Berndt Seiler konnte seine Stimmenzahl
von 848 (2001) auf 1511 steigern, ein eindeutiger Vertrauensbeweis
der Itzumer Wählerinnen und Wähler. Die entschieden sich zu 61,5%
für Personen, so dass Beate König (301), Kasra Vakilzadeh (165) und
Jörg Bredtschneider (160) nach Stimmenzahl und Arne Hillberg (107)
über die Liste gewählt wurden.
Für die CDU rücken Frank Wodsack (800) und Heinz Kleineidam (315)
direkt und Hildegard Krane (235) über die Liste in den Ortsrat ein. Sie
bekam allerdings auch die drittmeisten Stimmen.
Wie bisher sind Rita Rühmes (630 Stimmen statt 1219 im Jahr 2001)
und Thomas Müller (222 statt 360) für das Bündnis sowie Christian
Krippenstapel für die Grünen im Ortsrat. Er konnte sich von 281 auf
335 Stimmen verbessern.
Vergleich der Ortsratswahlen 2001 und 2006
Bündnis! wählt
Dr. Heinz-Jörg Heinrich
zum Fraktionsvorsitzenden
(r) Die neu gewählten Mitglieder der Ratsfraktion Bündnis! trafen
sich am 11. September zur ersten Fraktionssitzung im Rathaus.
Dabei informierten die bisherigen Ratsmitglieder Monika Pröving,
Rita Rühmes und Dr. Heinz-Jörg Heinrich die „Neuen“ über Details
der Arbeitsabläufe im Rat der Stadt Hildesheim und in den Ausschüssen. Während der Sitzung wurde beschlossen, sich zu einer
Fraktion mit dem Namen Bündnis! zusammenzuschließen. Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Dr. Heinz-Jörg Heinrich gewählt. Auf die
Wahl eines Stellvertreters wurde zunächst verzichtet. Dr. Heinrich
wurde beauftragt, als Ansprechpartner für die Vertreter der anderen
in den Rat gewählten Parteien zu fungieren, falls diese Interesse an
einer Zusammenarbeit oder aber auch an der Bildung einer Mehrheitsgruppe mit dem Bündnis! haben, und die Ergebnisse den
Fraktionsmitgliedern in der nächsten Fraktionssitzung vorzustellen.
Oktober 2006
Seite 15
Volksbank Hildesheim
präsentiert Musical-Highlights mit Verlosung
(r) Am Samstag, 16. September, veranstaltete die Volksbank Hildesheim eG gemeinsam
mit der VR-Gewinnspargemeinschaft eine Musical Night.
ketiere“, „Dirty Dancing“, „Elisabeth“, „Tanz
der Vampire“, „Die Schöne und das Biest“,
„Aida“, „Rocky Horror Picture Show“, „Jekyll & Hyde“, „Grease“, „Chess“, „Mamma
Mia“, „Evita“, „Starlight Express“, „Das Phantom der Oper“ und „Queen“ zu hören.
Bereits voraus ahnend, welche Stimmung
das Schlusslied dieses Abends verbreiten
würde, verteilte die Volksbank Hildesheim
eG kleine Leselampen an die Zuhörer. So
konnte mit 1.800 Lichtern bei „We are the
Champions“ so richtig Party-Atmosphäre
aufkommen.
Zwischen Rom und
Venedig
Zunächst zogen die Glücksfeen der Volksbank 3 x 2.500 EUR als Hauptpreise für die
VR-Gewinnsparer der Volksbank Hildesheim
eG. Im Anschluss überreichte Jürgen Böhnke, Vorstandsmitglied der Volksbank Hildesheim eG, sechs Schecks à 1.000 EUR an
gemeinnützige Institutionen. Über die Ausschüttung an so genannten Reinerträgen
aus den Mitteln der Gewinnspargemeinschaft freuten sich der Trägerkreis sozialer
Mittagstisch und der Kindergarten der Kirchengemeinde „Guter Hirt“ aus Hildesheim,
der Spielmannszug Lühnde, der Schießsportverein Jeinsen und der Gospelchor aus Gronau. Der Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Pletz nahm den Scheck für zwei Kindergärten aus Lamspringe und der Ortsbürgermeister Franz-Josef Harenberg für die Jugendarbeit von Freiwilliger Feuerwehr und
Schützenverein Groß Förste entgegen.
Insgesamt verteilt die Volksbank Hildesheim
eG in diesem Jahr aus den Mitteln, die aus
FRISEUR-SALON
dem Losverkauf stammen, fast 20.000 EUR
an Vereine, Kindergärten und andere soziale
Einrichtungen im Geschäftsbereich.
Die Freude bei den Spendenempfängern war
groß und steigerte die Erwartung der 1.800
Besucher in der ausverkauften Halle 39 auf
das bevorstehende Programm.
Sie erlebten einen Querschnitt der bekanntesten Melodien aus weltberühmten Musicals. Die Regie für diese rasante Revue hat
der Musical Star Colby Thomas aus New
York übernommen. Sie spielte einst die Hauptdarstellerin aus der Hamburger Erfolgsproduktion „Das Phantom der Oper“. So wie sie
sind alle Sänger dieser Musical Night bereits
als Erstbesetzung in Musicals aufgetreten.
Durch das rasante Programm führte Axel
Törber. Insgesamt waren Darbietungen aus
„Man of La Mancha“, „West Side Story“,
„Les Miserables“, „König der Löwen“, „A
Funny Thing Happened On The Way To
The Forum“, „Smokey Joe‘s Café“, „3 Mus-
(r) Das Ensemble „Il concento“ stellt am
Sonntag, 1. Oktober, um 18 Uhr in der St.Magdalenen-Kirche zu Hildesheim sein
neues Programm „Zwischen Rom und Venedig“ vor.
Im frühen 17. Jahrhundert wurde eine Fülle
geistlicher Vokalmusik geschrieben, gleichzeitig entwickelte sich allmählich die Oper.
Neben dem bekannten Großmeister Claudio
Monteverdi werden auch Werke seiner Schüler und Zeitgenossen Grandi, Foggia und
Viadana zu hören sein. Auch Werke von
Heinrich Schütz stehen auf dem Programm.
„Il concento“ – das sind Andrea Schäl (Sopran), Eske Züchner (Alt), Matthias Gerchen
(Bass), Johannes Gontarski (Chitarrone) und
Alina Rotaru (Orgelpositiv). Der Eintritt ist
frei. Es wird um eine Spende gebeten.
„Wir möchten bei Ihnen ankommen! Am
letzten Freitag des Monats ist AUF DER
HÖHE-Tag. Wenn Sie oder Ihre Bekannten keine Stadtteilzeitung bekommen, rufen Sie bitte an: 82124 oder 867961“
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Seite 16
Oktober 2006
Auf ein Wort
„…damit der Friede in unserem
Herzen den Sieg behalte.“
Ich finde diese Zeile aus Luthers Segensgebet bemerkenswert!
Martin Luther bittet Gott darum, dass wir es schaffen mögen, mit
Nachsicht auf die täglichen kleinen Scharmützel und „Seitenhiebe“ unserer Mitmenschen zu reagieren.
Luther meint hier sicher nicht, dass wir unseren Ärger oder
unsere Wut immer unterdrücken und in uns hineinfressen
sollten. Man kann in einem Streit nicht immer zurückstecken.
Aber letztlich ist der friedliche Gedanke den Gedanken der Wut,
des Hasses, der Missgunst und der Konfrontation immer überlegen.
Sie, liebe Leserinnen und Leser, kennen bestimmt Situationen
wie diese: Wieder hat der Nachbar Sie mit den ewig gleichen
Nörgeleien genervt, wieder war das unfreundliche Wort das
schnellere und schon schaukelt sich ein Streit hoch, der sich
eigentlich nur um Kleinigkeiten drehte.
Sollen wir da nachgeben, darüber hinweghören, einfach friedlich bleiben, obwohl wir jetzt, da der Streit gerade so richtig
schön am Kochen ist, richtig Lust hätten, nachzulegen?
Es gibt unzählige Möglichkeiten der Reaktionen. Gewinnt jedoch der „Friede in unserem Herzen“, stehen wir alle auf einmal
als „Gewinner“ da. Dann steht dieses Gefühl von ganz allein im
Einklang mit dem Gebot Jesu „liebe deinen Nächsten, wie dich
selbst.“
Ich wünsche uns, dass wir uns Luthers Bitte anschließen und
es zum Wohle aller in unseren Herzen bewegen.
Es grüßt Sie alle herzlich
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Mit dem MTV nach Südtirol
(or) Seit 14 Jahren bietet die Skiabteilung
des MTV den Mitgliedern Langlaufwochen in Südtirol an. Zum zehnten Mal werden die Freundinnen und Freunde des winterlichen Ausdauersports im Hotel Jonathan zu Natz auf dem Apfelhochplateau in
der Nähe von Brixen, zu Gast sein.
Reisetermin: Freitag, 26. Januar (Nachtfahrt) bis Samstag, 3. Februar 2007. Die
Anreise erfolgt in einem modernen 4-Sterne-Reisebus. Täglich werden Skitouren in den Loipen der Seitentäler des Pustertals unternommen. Ziele sind u. a. Kasern am Rande der Zillertaler Alpen, das
Biathlonzentrum Antholz, das Reintal, die Villanderer Alm, Ridnaun
und das Pfitschertal. Die Strecken eignen sich auch für Anfänger. Die
Kosten betragen einschließlich Busfahrt, Halbpension und Loipenkosten 385,00 Euro bei Übernachtung im Doppelzimmer. Auskunft
bei Otto Malcher Telefon 05121 82124 oder Hans-Georg Schmedt
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Spielzeug-Basar
(r) Der Matthäus-Kindergarten, Sensburger Ring 1 A, lädt am Samstag, 18. November, von 14 bis 16 Uhr ein zum „Spielzeug-Basar“. Für
Kaffee und lecker Kuchen ist gesorgt.
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Leitung Anette Stelle, Fabi 131090
Dienstags: Gitarrenkurs 16.30 - 18.30 Uhr
Leitung Mirle Köhler, Fabi 131090
Ehrliche Kommunikation ab 19.00 Uhr
mit Karl-Hermann Hett, Anmeldung 867602
Mittwochs: Mal- und Zeichenatelier für Kinder
15.30 -17.30 Uhr
Leitung Anette Stelle, Fabi 131090
Chorprobe des Männergesangvereins
19.15 - 21.15 Uhr Kontakt: Gerhard Steinberg,
Tel. 050647119
Donnerstags: Seniorennachmittag 15.00 Uhr
Freitags:
English Conversation 17.30 - 19.00 Uhr
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An jedem letzten Donnerstag trifft sich der Bürgerhausverein. Interessierete „Neugierige“ sind herzlich willkommen.
Kontaktadresse: Horst Schulz, Goffauxstraße 30,Tel.: 82709
Jeder, der etwas anbieten möchte (Kurse, Runden oder einmalige
Aktionen) bitte bei Heike Seiler unter 860319 melden, um Termine
abzusprechen.
Oktober 2006
Seite 17
Einschulung in der
Grundschule auf der Höhe
(r) Lange schon waren die Schultaschen und Schultüten gekauft
und jetzt war es endlich soweit! Am Sonnabend, 2. September,
wurden in der Grundschule auf der Höhe fünfzig ABC-Schützen
und Schulkindergartenkinder bei strahlendem Sonnenschein eingeschult.
Der Einschulungstag begann mit einem Gottesdienst in der Liebfrauenkirche. Er wurde unter dem Thema „Gemeinsam sind wir stark“ von
Kindern der 4. Klassen mit ihren Lehrerinnen und den Pastoren Hinz
und Schwarzkopf vorbereitet und gestaltet.
Mit dem Lied „Ich kenn‘ ‘nen Bären“ leitete der Chor der Grundschule
auf der Höhe unter der Leitung von Frau Schaper den zweiten Teil
der Einschulungsfeier im vollbesetzten Audimax der Universität ein.
Die Klasse 3a von Gabi Kulick führte im anschließenden Theaterstück vor, wie die Schildbürger eine Schule bauten. Nach den
Gedanken zur Einschulung durch die derzeitige Schulleiterin Hannelore Wiesner begeisterten die Kinder der Klasse 4a von Frau
Schnack die Zuschauer mit Einblicken in Übungen aus dem Sportunterricht. Dafür, und auch für den anschließenden Luftballontanz
der Klasse 3c von Frau Crome-Meißner gab es donnernden Applaus.
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Den Abschluss der Feier im Audimax bildete das Treffen der Schulanfänger mit ihren neuen Klassenlehrern. Gemeinsam zogen sie,
gefolgt von ihren Familien, anschließend in das Gebäude der Grundschule auf der Höhe.
Seite 18
Oktober 2006
Geschäftlich auf der Höhe
Neu: Elektrotechnik in der
Schillstraße
(or) Am 1. September eröffnete Elektromeister Michael Schmelzer
in der kleinen Ladenzeile Schillstraße / Ecke Körnerstraße einen
Betrieb für Elektrotechnik.
Der 32-jährige Jungunternehmer ist
in Groß Düngen zu Hause und gebürtig aus Sangerhausen, der Partnerkreisstadt des Landkreises Hildesheim. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Den gelernten Elektroinstallateur verschlug es
auf der Suche nach einem Arbeitsplatz in den Raum Hildesheim. Nach
der Absolvierung des Grundwehrdienstes bei der Bundeswehr fand
Schmelzer Arbeit in einem Hildesheimer Betrieb. Er belegte in der
Abendschule den Meisterkurs und
bestand im März 2005 vor der Handwerkskammer Hannover die Meisterprüfung. Der junge Meister qualifizierte sich weiter für die Errichtung von Photovoltaikanlagen und
erlangte die Zertifikate für Gebäude-Systemtechnik, Überspannungstechnik und EDV-Netzwerke. Das Angebot für den Kunden
erstreckt sich über den gesamten Bereich der Elektroinstallation,
einschließlich Telefonanlagen, Videoüberwachung, Antennen-,
Nachtspeicher- und Beleuchtungsanlagen. Ein 24 Stunden Notdienst besteht für die Rundum-Versorgung.
Stadtteiltreff
„Das Netz“
Impressum:
Herausgeber: Auf der Höhe e. V.
E-Mail: info@adhoehe.de • Internet: www.adhoehe.de
Verantwortlicher Redakteur: Dr. Hartmut Häger (tH), Zedernweg 5,
31141 Hildesheim
Anzeigenredaktion: Otto Malcher (or), Nettelbeckstraße 10, 31141
Hildesheim
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Günter Baacke (ba), Brigitte Cappelmann (bc), Karl Cappelmann (kc), Dr.Malte Ewert (ert),
Carsten Hellemann (ch), Sonja Hellemann (sh), Konrad Kling (kk),
Hans-Werner Rünker (wer), Sabine Scherer-Kling (sk), Horst Schulz
(hsch), Timo Stoffregen (Cartoon). Der Redaktion zugesandte Beiträge sind mit (r) gekennzeichnet.
Druck: Druckhaus Köhler, Siemensstraße 1, 31177 Harsum
Verteilung: Hildesheimer Verteilerorganisation GmbH, Junkersstr. 9,
31134 Hildesheim • Auflage: 9.000
„Die nächste AUF DER HÖHE erscheint am Freitag, 27.Oktober
2006. Schicken Sie Ihre Beiträge bis zum 18. Oktober 2006 an
Günter Baacke, Ludwig-Erhard-Ring 59, Tel: 05121 867961 •
Fax: 884061 • E-Mail: info@adhoehe.de.”
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Tee – Bücherbörse – Informationsaustausch – Gespräche
und Informationen zum Flächennutzungsplan
Termine im Oktober
• 6.10., 15.30 - 17 Uhr
Spieletreff mit Jonas und Kalle
(Schach und mehr)
• 10.10., 19 Uhr
Arbeitsgruppe
Neuer Flächennutzungsplan
• 11./ 25.10., 10 - 11 Uhr
Gesprächsstunden mit
CDU-Ratsmitglied Enzo Calvanico
• 11.10., 18 Uhr
Treffen Stadtteilarbeitskreis
Marienburger Höhe
• 14.10., 10.30 - 11.30 Uhr
Vorlesen für Kinder 7 - 10 Jahre
• 31.10., 20 Uhr
Gespräch Arbeitsgruppe „Neuer
FNP“ mit OB Kurt Machens
Freitags, 11 Uhr, ist der Polizeikontaktbeamte anwesend.
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*Ø Wertentwicklung einer Anlage in DekaStruktur: 4 (Wachstum), vom 03.01.2005 bis
30.06.2006. Die bisherige Wertentwicklung ist kein Indikator für die zukünftige.
Oktober 2006
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20 Jahre Klemmbutze
(r) Am 26. September 1986
wurde der Kinder- und Jugendtreff Klemmbutze in der
Stralsunderstraße eröffnet.
Zwei Jahre zuvor hatten Jugendliche der Marienburger
Höhe durch Informationsstände auf ihre Freizeitsituation
aufmerksam gemacht und Unterschriften für die Einrichtung eines Jugendtreffs gesammelt.
Diese Unterschriftenliste wurde kurz darauf dem Jugendamt
der Stadt Hildesheim übergeben. Bereits ein halbes Jahr
später konnte das Gebäude der
ehemaligen Wäscherei Freitag
erworben werden. Im September 1986 wurde dann der Jugendtreff eröffnet, und auch
die Stadtteilbibliothek fand im
oberen Teil des Gebäudes ein
neues Zuhause. In den folgenden Jahren wurde die Klemmbutze, nicht zuletzt wegen der
nun täglichen Öffnungszeiten
und einer hauptamtlichen Leitung, zu einem beliebten Treffpunkt bei vielen Kindern und Jugendlichen.
Trotzdem war es Ende der 90er Jahre bereits beschlossene Sache,
dass das Gebäude wieder verkauft werden sollte. Nur mit viel Glück
und Aufwand gelang es, die Schließung der Klemmbutze zu verhindern. Kurz darauf konnten die Räume, die vorher von der Stadtteilbibliothek genutzt wurden, für die Kinder- und Jugendarbeit gewonnen werden.
Vor vier Jahren verließ die langjährige Leiterin die Klemmbutze und
übergab die Einrichtung an den derzeitigen Leiter Oliver Wekel.
Die Klemmbutze bietet für verschiedene Altersgruppen spezielle
Öffnungszeiten. So können z. B. Kinder nach der Schule die Hausaufgabenbetreuung nutzen und im Anschluss daran bis 18.00 Uhr
den Kindertreff besuchen. Der Jugendtreff öffnet in den Nachmittagsstunden und ist bis 20.30 Uhr geöffnet. Neben den verschiede-
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nen Angeboten in der Einrichtung finden auch Tagesfahrten oder
Mehrtagesfreizeiten statt.
Beim alljährlichen Sommerfest konnten sich auch dieses Jahr wieder
Kinder, Jugendliche, Nachbarn, Eltern oder andere interessierte
Menschen bei einem kleinen Imbiss die Einrichtung genauer anschauen und an den verschiedenen Angeboten teilnehmen. Wie
auch im vergangenen Jahr konnte man auch diesmal wieder einen
Heliumballon auf die Reise schicken. Mit über 600 km legte der Ballon
von Adel Göktas die größte Strecke zurück, er landete in einem Ort
Names Sommuthe in Frankreich.
„Abrakadabra“ in der Kita St. Joseph
(r) Zaubern? Nein diesmal nicht. Die mobile Spiel-Sprachschule hat
Einzug gehalten. Zweimal wöchentlich haben Kinder ab 4 Jahren am
Nachmittag die Möglichkeit auf spielerische Art und Weise an die
englische Sprache herangeführt zu werden.
Basteln, Spielen, Bewegungsspiele, Singen und im Nu haben die
Kids mit Mister Benjamin Bunny, dem Hasen und der Spielleiterin die
ersten Sätze erlernt. Weitere Informationen unter 05121 81414.
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Seite 20
Oktober 2006
St.-Timotheus-Erinnerungstreffen der Ev.
Jungenschaft
(or) 1951 begann in der Jugendarbeit auf der Marienburger Höhe ein neues Zeitalter. Die
für die evangelischen Christen im Wohngebiet zuständige St.-Lambert-Gemeinde bekam
mit Pastor Wolfgang Hage einen dynamischen Seelsorger, welcher es verstand, innerhalb
weniger Monate, die Jugendlichen vom Neustädter Markt bis zum Klemmbutz für die Ziele
der Ev. Jungenschaft zu begeistern.
OB Kurt Machens
im Stadtteiltreff am
Marienburger Platz
Da weder kirchliche noch kommunale Jugendräume vorhanden waren, fanden die
ersten Gruppenstunden im Keller der Familie
Apel am Großen Saatner statt. Erst 1954
bekam die neu gegründete St.-TimotheusGemeinde einen Kirchbau mit integrierten
Gemeinderäumen. Der Saal und die Jugendräume wurden von den Jungen in Selbsthilfe
ausgebaut. Ein sehr beliebter Platz war später das Turmzimmer.
Die Ära dauerte bis 1964, dann kam das Aus.
Es fehlte der Nachwuchs und die Begeisterung für diese Form der kirchlichen Jugendarbeit. Doch die „Ehemaligen“ haben ihren
„Tim“ und die schönen dort verlebten Jahre
nicht vergessen und halten nach wie vor
lockeren Kontakt untereinander. Ein großer
Teil ist beruflich bedingt nicht mehr in Hildesheim zu Haus.
Nun ist für Sonnabend, 21. Oktober, ein
Wiedersehenstreffen in Vorbereitung und
Anmeldungen liegen aus dem gesamten
Bundesgebiet und selbst aus Frankreich vor.
Die Organisatoren haben ein volles Tagesprogramm geplant. Um 17 Uhr wird Superintendent Manfred Schwetje, auch ein Ehemaliger aus der Martin-Luther-Gemeinde, mit
den angereisten Teilnehmern einen Abendmahlsgottesdienst feiern, zu welchem alle
interessierten Gemeindeglieder aus der Region eingeladen sind.
(bc) Wie berichtet, hatte sich im Frühjahr
eine Gruppe von ca. 15 Bürgern und Bürgerinnen der Marienburger Höhe zusammengefunden und Vorschläge „für einen besseren
Stadtteil“ erarbeitet, um diese in den neuen
Flächennutzungsplan 2020 einzubringen. Die
Einzelheiten sind, wie auch die Beiträge aus
anderen Stadtteilen, im Internet unter
www.hildesheim.de – Flächennutzungsplan
2020/Beiträge der Arbeitsgruppen – nachzulesen. Auf Einladung der Arbeitsgruppe
wird am 31. Oktober um 20.00 Uhr Oberbürgermeister Kurt Machens im Stadtteiltreff
am Marienburger Platz zu einem Diskussionsabend erwartet, an dem interessierte
Mitbürgerinnen und Mitbürger gern teilnehmen können.
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Seele and Geist
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