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In Köfering stieg das Wasser wie der Blitz - FF Hagelstadt

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In Köfering stieg das Wasser wie der Blitz
FLUT: Entlang von Pfatter und Bächen waren die Feuerwehren schwer im
Einsatz. Das Albert-Kaindl-Sportheim stand erstmals unter Wasser
KÖFERING/HAGELSTADT/THALMASSING (jn/kt/lwk). Nach dem „Schnee satt“ kam jetzt das
Hochwasser – und zwar höher als 2001 und 2006. An der Köferinger Schulstraße konnte man
am Donnerstagabend dem Wasser beim Steigen zusehen. Dort kommt es am Durchlass der
Brücke beim Sportheim immer wieder zum Rückstau.
Am Schlimmsten war das Albert-Kaindl-Sportheim betroffen, Wasser
drang dieses Mal in den Innenraum bis
zur Küche. Wegen des Hochwassers
musste auch das SSV-Watt-Turnier abgesagt werden. Der Netto-Parkplatz
wurde am Abend zusehends überflutet,
ein geparktes Auto stand bis zum späten
Abend bis zur Türunterkante im Wasser.
Dort und im Mündungsbereich zur B15
waren in der Nacht von den Gemeindearbeitern mit Unterstützung der
Feuerwehr
Sandsackbarrieren
vorbereitet worden. Auch an der „Grünen
Brücke“, einer Gefahrstelle beim Anwesen Vilsmeier mussten Aktive der
Feuerwehr Unterstützung bringen.
In Hagelstadt eilte Kommandant Peter
Turicik von der Gemeinderatssitzung zur
nahe gelegenen Straße An der Frey. Dort
stand der Kinderspielplatz gut eineinhalb
Meter unter Wasser. Die Feuerwehr steuerte mit Sandsackbarrieren den Abfluss des Wassers.
Dennoch wurden in Hagelstadt einige Keller überflutet. Auch in Gailsbach drang das Wasser
nach Angaben von Bürgermeister Anton Haimerl in Keller ein. Bei einem Anwesen ist offenbar
vom Druck des Wassers sogar die Bodenplatte geborsten. Auch in Gailsbach leitete die Feuerwehr mit mobilen Wänden das Hochwasser ab. Das sonst sehr gefährdete Langenerling war
von dem nach Haimerls Schätzung zehnjährlichen Hochwasser wenig betroffen. Mit der vom
Landkreis neu gebauten Brücke in Langenerling ist eine Engstelle am Langenerlinger Bach
beseitigt worden. Das Hochwasser sorgte auch an der Pfatter in Thalmassing für Schäden. Auch
dort mussten etliche Keller ausgepumpt werden. Überall waren die Nacht über Helfer im Einsatz. Gegen halb sieben in der Früh sei er schließlich nach Hause gekommen, erzählte der
Hagelstädter Kommandant gestern erschöpft. Im Tagesverlauf ging das Wasser wieder schnell
zurück.
MZ vom 15.01.2011
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