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3nity Brothers oder wie eine Band aus Frankreich in die Halden kam

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SCHULE
Nr. 27
3. Juli 2014
11
Musikschule Opfikon
Liebe Eltern
Am 17. Mai wurde vielleicht auch Ihrem Kind im Singsaal
Lättenwiesen von uns Musiklehrerinnen und Musiklehrern
eine Instrumentenvorführung dargeboten. Sehr viele haben grosses Interesse gezeigt. Es würde uns ausserordentlich freuen, wenn Sie Ihrem Kind das Erlernen eines
Musikinstruments ermöglichen würden. Instrumentenmiete und Schulgeld kosten zusammen etwa 100 bis 150
Franken im Monat. Diese Auslagen sind gut investiert,
denn es ist erwiesen, dass Kinder, die aktiv Musik machen, in der Schule bessere Leistungen erbringen!
Melden Sie sich bei Maja Jenny auf dem Schulsekretariat!
Am 25. August 2014 beginnt das neue Semester der Musikschule. Melden Sie ihr Kind für Instrumentalunterricht an
per Telefon 044 829 84 92, Fax 044 829 84 99 oder EMail: musikschule@schule-opfikon.ch.
Übrigens: Wir unterrichten auch Erwachsene, Fortgeschrittene und Anfänger! Zudem erhalten Ortsansässige 20% Rabatt!
Mittwoch, 9. Juli 2014
in der Schulanlage Lättenwiesen:
Open-Air-Konzert um 19 Uhr
Coole Songs für Stars, Grundschulgruppe Carmen Viloria,
Bandworkshop, Zwei Rockbands,
Schlagzeugduo, Zwirni-Band
Das traditionelle Open Air vor den Sommerferien !
Musik, Show, Spass,
Bratwürste, süsse Crêpes und kühle Getränke!
Kommen Sie mit ihren Kindern vorbei!
Die Gruppe «3nity Brothers» tragen im Singsaal des Schulhauses Halden ihren ersten Song vor.
3nity Brothers oder wie eine Band aus
Frankreich in die Halden kam
7.15 Uhr: Am Mittwochmorgen des
21. Mai – ein kleiner Bus steht vor
dem Schulhaus Halden. Fünf Männer holen verschiedene Materialien
aus dem Bus und tragen es in den
Singsaal hinein.
7.30 Uhr: Die ersten Schülerinnen
und Schüler der Klassen Fahrenkamp/Schaffner und Imhof/Stricker
trudeln ein. Alle schauen verschlafen und doch neugierig in den Saal
und setzen sich auf die Stühle, die
schön aufgereiht worden sind.
Bald erkennt man, wer zur Band
gehört und wer beim Aufbau hilft:
Drei sich sehr ähnelnde Jungs
stimmen die Gitarren, das Klavier
und verkabeln das letzte Mikrofon.
Ihre Gesichter sind identisch – eigentlich kein Wunder bei Drillingen
und doch erstaunt es immer wieder. Die «3nity Brothers» kommen
aus Paris, ihre Mutter stammt aus
Bali und der Vater aus Frankreich.
Sie sind hier, um deutschsprachigen Schülerinnen und Schülern
Lust am Französischen zu vermitteln. Doch wie? Durch Musik!
7.35 Uhr: Auch die letzten Jugendlichen nehmen Platz. Nach ein paar
Begrüssungsworten vom Organisator geht es los: das erste Lied
auf Französisch! Es tönt noch viel
besser, als von der CD. Alle schauen angestrengt auf ihr Blatt, denn
das erste Lied ist zugleich auch ein
Hörverstehen.
Kleine Französischlektion
Nun gibt es die Möglichkeit, Fragen
zu stellen. Zuerst nur zögerlich,
aber dann immer mutiger werden
Fragen auf Französisch gestellt.
«Est-ce que vous vous disputez?»
Streitet ihr euch? «Quelles langues
parlez-vous?» Welche Sprachen
sprecht ihr? Die Jungs müssen
schweizerdeutsche Ausdrücke sa-
gen. Erstaunlicherweise können
sie das Wort «Chuchichäschtli»
sehr gut aussprechen. Sie mussten das jeden Tag ihrer Tournee
durch die Deutschschweiz sagen.
Sie singen ein neues Lied und fragen, wer von den Schülerinnen
und Schülern auch singen kann.
Niemand wagt, etwas zu sagen.
Hände zeigen auf Kobe und Alisha.
Die beiden gehen nach vorne und
präsentieren aus dem Stand ein
Lied mit den 3nity Brothers – der
ganze Saal kreischt und klatscht!
Es wird auch getanzt.
Nach einer Stunde ist das Konzert
zu Ende – zum Abschluss gibt es
Autogrammstunde und Selfies mit
den Mitgliedern der Band.
In den darauffolgenden Lektionen
ist es schwierig, sich auf das
Deutsch zu konzentrieren. Aber
man merkt, Französisch hat eine
neue Bedeutung erhalten. Gut so.
S. Stricker
Musikschule Opfikon
Warum eigentlich nicht Violoncello lernen?
Interessiert?
Melden Sie sich bei uns unter Tel. 044 829 84 92
oder unter musikschule@schule-opfikon.ch
und wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf!
Zum Abschluss nach dem Konzert noch einige Selfies für das Album.
Fotos: zvg.
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Nr. 27
3. Juli 2014
SCHULE
Klassenlager im Tessin der Klasse 6e der Schule Mettlen
Am Dienstagmorgen, 10. Juni, um
7.42 Uhr sind wir mit dem Zug vom
Bahnhof Glattbrugg nach Airolo
gefahren. In Airolo haben wir uns
SBB-Velos ausgeliehen. Von Airolo
sind wir ins rund 40 km weit entfernte Biasca mehr oder weniger
bergab gerollt. Zwischendurch
ging es aber auch mal geradeaus
oder leicht bergauf. Unterwegs
schürfte sich noch jemand sein
Knie auf, sonst verlief die Velotour
ohne Probleme. In Biasca gaben
wir die Velos ab, nachdem wir auf
zwei Kinder einen Moment warteten, denn zuvor hatten sie die Abzweigung zum Bahnhof verpasst.
Trotzdem kamen sie heil an. Später
fuhren wir mit dem Zug nach Locarno und holten unser Gepäck
ab. Von Locarno ging’s mit dem
Bus zu unserer Unterkunft, der Casa Moscia. Als wir dort ankamen,
war jeder von uns überwältigt von
der schönen Umgebung und vom
Lago Maggiore. Der See befand
sich direkt vor dem Hotel. Am
Abend veranstalteten wir ein PingPong-Turnier und um 22.00 Uhr
war leider schon Nachtruhe.
Clara, Simona
Am Mittwoch standen wir um 7.15
Uhr auf, frühstückten und bereiteten unseren Lunch zu. Wir nahmen
den Bus nach Locarno und den
Zug nach Ponte Brolla. Dort fing
unsere Wanderung nach Ronchini
an. Wir waren über zwei Stunden
unterwegs und haben einen wunderschönen Wasserfall gesehen.
Wir wanderten in grösster Hitze eine steile Treppe hinauf. Den Lunch
assen wir unterwegs. Die Wanderung war sehr spannend, aber leider war sie schon in Ronchini zu
Ende. Mit dem Bus fuhren wir wieder zurück zur Casa Moscia. Ab
16.20 Uhr hatten wir freie Zeit, um
zu baden, zu telefonieren, Pingpong zu spielen, SMS zu schreiben
und die Zeit mit der Klasse zu ver-
Der schöne Blick aus der Unterkunft auf den Lago Maggiore.
bringen. Um 18.30 Uhr war Abendessen. Es gab Reis, Fisch, Farfalle
und Spinat. Mit vollem Magen begannen wir das Abendprogramm:
sticken und aufschreiben, was am
Tag passierte. Schon war es zehn
Uhr, und das hiess für uns: absolute Nachtruhe! Trotzdem waren einige Kinder noch wach. Manche
schwatzten noch oder lachten einfach pausenlos … So verging der
Mittwoch in unserem Klassenlager.
Floriana
Am Donnerstag gingen wir früh am
Morgen wandern, von Corippo
nach Brione im Verzascatal. Unterwegs dahin sahen wir eine Staumauer, die in einem James Bond
Film vorkommt. Im Verzascatal
machten wir unsere Lunchpause.
Es wurde sehr heiss und zum
Glück hatten fast alle einen Sonnenhut. Wer ihn aber vergessen
hatte, musste sich einen aus Zeitungspapier falten … Als wir wieder
in der Casa Moscia waren, wollten
viele schlafen, durften aber nicht.
Also gingen sie raus und spielten
Auf der Wanderung trugen alle einen Sonnenhut.
Pingpong. Wie immer gab’s um
halb sieben Abendessen und zwar
Salat, Reis, Chicken Nuggets und
Teigwaren. Am Abend machten
wir ein Volleyballturnier. Die vier
Zimmer bildeten die Teams. Überraschenderweise gewann das
Zimmer 11 und nicht die Favoriten!
Nach dem Sport verbrachten wir
noch Zeit im Aufenthaltsraum. Als
Nachtruhe war, sollten eigentlich
alle schlafen. Aber Zimmer 11 spielte einfach noch Karten, bis Herr
Martinelli es bemerkte und wir die
Sasa
Karten abgeben mussten.
Am Freitag fuhren wir mit dem Bus
nach Ascona Posta. Dort suchten
wir die Orte auf den Fotos, die wir
auf einem Blatt bekamen (FotoOL). Dann besuchten wir die Badi
Lido in Locarno. Auf dem riesigen
Areal gab es drei Rutschen, verschiedene Schwimmbecken, ein
Beachvolleyballfeld, Sprungbretter
und ein Sprudelbad. Wir hatten
grossen Spass. Am Abend gab’s
die Rangverkündigung vom FotoOL. Die Gewinner durften sich an-
Traumhafte, wilde Landschaft im Verzascatal.
schliessend in der Cafeteria ein
Getränk und einen Snack aussuchen. Am Abend durfte, wer wollte, die erste Halbzeit vom Fussballmatch Spanien–Holland schauen.
Die Zeit verging leider wie im Flug,
und wir mussten ins Bett – Nacht-
Fotos: zvg
ruhe. Am Samstag machten wir
uns auf den Heimweg. Beim Zwischenhalt in Locarno hatten wir
noch 40 Minuten freie Zeit. Danach
ging’s mit allem Gepäck im Zug in
Richtung Glattbrugg.
Clara, Simona
Wo gesungen wird, da lass dich ruhig nieder …
Die «Grossen» der Kindergärten Dorf durften
den Leuten im Gibeleich ein Ständchen
bringen und haben am
nächsten Tag den
«Kleinen» erzählt:
«Mir sind z Fuess here gange.
Die alte Lüüt händ no es Mittagsschlöfli gmacht.
Mir händ dusse gsunge.
Mir händ eus iigsunge verusse und
händ dusse güebt.
Mir händ d Jagge und d Bändel an
en Haagge ghänkt.
Es paar Lüüt sind scho deet gsii.
Die Kindergärtner tragen ihre Lieder mit Freude vor.
Zeerscht hämmer is Aquarium
glueget und händ vil Fisch gsee.
Im Aquarium häts en Nemo ghaa.
Ich han no en Kristall im Aquarium
gsee, ganz versteckt.
Es hät es Buech ghaa, wo ali Fisch
drin gsii sind.
Es paar Lüüt sind mit em Lift abe
choo.
Mir händ Lieder gsunge im Altersheim.
D Mänsche sind fröhlich gsii und
händ klatschet.
Ei alti Frau isch im Rollstuel gsässe.
Öpper hät ganz luut Bravo gseit.
E Frau hät au mitgsunge.
Mir händ schön gsunge, händs
gseit.
Ich finde au, das mir schön gsunge
händ.
Öpper hät Danke gseit.
Si händ glachet.
Ei Frau hät ganz luut glachet.
Si händ klatschet und Bravo gseit.
Si händ gseit: Vile Dank.
Ei Frau hät ganz fescht glachet.
Mir händ schön gsunge.
Eine hät emal en faltsche Ton
gsunge.
Mir händ eusi Müüsli us em Chorb
gholt.
Mir händ allne Lüüt e Muus gää.
Si händ Danke gseit.
Eine hät glachet.
Mir händ chöne Glace ässe.
Mir händ Freud gha.
Mir händ Föteli gmacht.
Ich han no zwei Ambulanz-Auto
mit em Blinke gsee.
D Ambulanz hät öpper praacht.
Dänn simmer wider hei.»
Kindergarten Dorf
Die Bewohner im Gibeleich freuten sich über die Darbietung.
Fotos: zvg.
SCHULE
Nr. 27
3. Juli 2014
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Die Klassen 2e und 2g der Schule Mettlen präsentieren sich
Was gefällt den Schülerinnen und
Schülern an unserer Schule Mettlen? Wie sieht es in den einzelnen
Trakts aus und wie sind die Schulzimmer und Türen gestaltet?
Antworten der Kinder
K.M. 2e: Es hat genug Platz zum
Spielen in der Pause auf dem Pausenplatz.
A.M. 2e: Ich lerne liebend gerne
Schnürlischrift schreiben und fliessend lesen.
O.P. 2e: Super ist es, dass es hier
ein Schwimmbad gibt, aber auch,
dass es für die Mittelstufe noch ein
Schulhaus hat, das Dorfschulhaus.
So wird es auf dem Pausenplatz
nicht zu eng und alle haben genug
Platz zum Spielen. Toll ist es, dass
wir Schnürlischrift schreiben und
Englisch lernen.
E.M. 2e: Schön ist es, dass es
schöne, ruhige, lauschige Plätzchen gibt zum Spielen auf dem
Pausenplatz, neben dem Hort.
N.L. 2e: Das Klettergerüst gefällt
mir am besten.
A.V. 2e: Ich lerne gern Schnürlischrift schreiben und klettere oft
aufs Klettergerüst.
A.A. 2e: Ich turne gern und oft auf
dem Barren im Freien und liebe
das Fach Rechnen.
R.G. 2e: Auf dem harten Platz spiele
ich meistens Fussball, das ist genial.
L.M. 2e: Mir gefällt das Viereck auf
dem Pausenplatz, wo es erlaubt ist,
mit dem harten Fussball zu spielen.
R.O. 2g: In meiner Klasse ist es fast
nie laut. Wir machen viel zusam-
men. Mir gefällt das Turnen, weil
wir lustige Spiele zusammen spielen und das macht Spass.
T.S. 2g: Am liebsten habe ich Mathe. Jetzt üben wir gerade das
Malrechnen und das gefällt mir
sehr. Alle können flüssig lesen und
wir lesen coole Geschichten. Mir
gefällt das Thema Weltall in
Mensch und Umwelt.
M.D. 2g: Mir gefällt hier an
Schule, dass alle Lehrerinnen
Lehrer so nett sind. Ich finde
Pausenplatz schön, weil man
vieles Spielen kann.
der
und
den
dort
M.M. 2g: Ich finde es richtig super,
dass wir so eine nette Lehrerin haben. Das Unterrichtsfach Englisch
gefällt mir besonders gut, weil wir
tolle Lieder singen und lustige
Spiele spielen.
J.E. 2g: Mir gefällt es sehr in meiner
ruhigen Klasse. Wir haben es
schön zusammen. Wir lernen viel
und am liebsten übe ich das Malrechnen.
L.S. 2g: Unser Pausenplatz ist sehr
gross und die Kinder sind sehr
nett. Es hat ganz viele Sachen, die
wir zusammen spielen können. In
der Schule haben wir gelernt, uns
brav zu benehmen. Mir gefällt das
Schreiben.
J.N. 2g: Mir gefällt, dass die meisten
Kinder nett sind. Wir haben einen
grossen Pausenplatz. Ich finde es
toll, dass wir so eine nette Lehrerin
haben und dass wir viel lernen. Es
macht mir Spass in der Schule. Ich
spreche gerne Englisch.
F.S. 2g: Mir gefällt, dass alle in unserer Klasse sich gegenseitig helfen und dass wir Freunde sind. Am
liebsten rechne ich in der Schule.
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Nr. 27
3. Juli 2014
SCHULE
Zum Abschied von Hans Zolliker
9 Jahre war Hans Zolliker unser
Schulpräsident. Engagiert und lösungsorientiert kümmerte er sich
in diesen Jahren um die vielfältigen
Geschäfte der Schule, nahm politische
Weichenstellungen
und
strukturelle Optimierungen vor und
fällte in komplexen betrieblichen
und personellen Fragestellungen
Entscheide. Die Menschen, die mit
ihren unterschiedlichen Bedürfnissen involviert waren, hatten mit
Hans Zolliker einen geduldigen Zuhörer, der bestrebt war, gegensätzliche Auffassungen zu einem
einvernehmlichen Ende zu führen.
Wir danken ihm herzlich für diese
umsichtige und wohlwollende Führung der Schule.
Als Hans Zolliker sein Amt im August 2005 in Angriff nahm, hatte
das Zürcher Volk gerade das neue
Volksschulgesetz
angenommen
und damit grossen Veränderungen
zugestimmt. Er hatte sich also von
Beginn an der zentralen Aufgabe
zuzuwenden, die neuen Elemente
des VSG an unserer Gemeinde
umzusetzen.
Neu waren Schulleitungen zu etablieren und Schulprogramme mit
neuen pädagogischen Schwerpunkten zu erarbeiten. Dann galt
es, Kinder mit besonderen Lernbedürfnissen künftig wenn immer
möglich in die Regelschule zu integrieren. Sodann war gefordert,
dem Bedarf entsprechende ausserschulische Betreuungsformen
weiterzuentwickeln (Mittagstisch,
Morgen- und Nachmittagsbetreuung). Natürlich war «nebenbei» der
Bildungsauftrag wie eh und je zu
erfüllen und gleichzeitig galt es, anderen laufenden Projekten wie der
Optimierung des Deutschunterrichts und der Grundstufe Sorge zu
tragen.
Gefragt war Hans Zollikers Umsetzungswille und sein differenzierter
Blick auf die Besonderheiten und
Bedürfnisse unserer Gemeinde.
Unter seiner umsichtigen Regie
wurden in verschiedensten Gremien sinnvolle Wege erarbeitet. Er
führte und begleitete diese Prozesse mit engagiertem Interesse,
gleichzeitig aber unaufgeregt und
mit realistischen Erwartungen. Offiziell liess der Kanton im November
Hans Zolliker.
2011 verlauten, das neue Volksschulgesetz sei umgesetzt. Das gilt
auch für unsere Gemeinde. Im
sonderpädagogischen
Bereich
fanden unter Hans Zolliker markante Veränderungen statt: Nicht ohne
gemischte Gefühle wurde die integrierte Förderung IF anstelle der
Kleinklassen eingeführt, ein weiterer integrativer Schritt führte vor
zwei Jahren zur ISR, der Integration von einzelnen Sonderschülern
in Regelklassen.
Ein weiteres Sorgenkind waren/
sind die wachsenden Anforderungen im Bereich DaZ (Deutsch als
Zweitsprache).
Hans
Zolliker
machte sich für einen spürbaren
Ausbau von DaZ im Kindergarten
stark, wo die Ressourcen wohl am
effektivsten eingesetzt sind.
Fundamentale Änderungen hatte
Hans Zolliker im Bereich der Führung der Organisation Schule umzusetzen. Zu Beginn seiner Tätigkeit umfasste die Schulpflege 15
Mitglieder. 2010 reduzierte sich
dieses Gremium als Folge der Einsetzung von Schulleitungen auf 9
Schulpfleger/innen. Die Kompetenzbereiche der Schulpflege und
Schulleitungen waren sorgfältig zu
definieren und im Alltag gegeneinander abzugrenzen. Für die Schulpflegearbeit wurden neue Organisationsformen etabliert.
Hans Zolliker war nicht an einsamen Entscheiden gelegen. In Gesprächen war er lange respektvoller Zuhörer, wägte ab, gab zu bedenken, bis er meist pragmatische
Lösungen unterstützte. Konfliktrei-
che Situationen ging er mit Einfühlungsvermögen und Sinn für Ausgleich an; sein Augenmass und
seine Grosszügigkeit brachten vieles wieder ins Lot. Natürlich konnte
es auch Hans Zolliker nicht allen
recht machen kann.
Spürbar war immer wieder, dass er
als Lehrer an einer Fortbildungsschule mit schulischen Fragen eng
vertraut
war;
Fragestellungen
brauchten keine langen Erläuterungen. Er kannte sowohl die Anliegen und Nöte der Lehrpersonen
aus eigener Anschauung, wusste
aber auch um die Bedürfnisse und
Sichtweisen der Schüler/innen.
Das war für ihn wohl ein besonders
spannendes Erfahrungsfeld.
Zu Baustellen im eigentlichen Sinne
wurde für Hans Zolliker das
Wachstum der Stadt, am sichtbarsten im Glattpark. Die Zahlen
zum Schulraumbedarf lagen seit
Langem vor, Prognosen mit zweifelsfreier Dringlichkeit. Die Arbeit
zweier Baukommissionen (Glattpark und Halden) führte zu guten
architektonischen Antworten auf
schulorganisatorische und pädagogische
Herausforderungen.
Dass das Projekt Glattpark in der
Abstimmung knapp Schiffbruch erlebte, war für Hans Zolliker ein äusserst schmerzhafter Moment in
seiner Zeit als Schulpräsident.
Wir danken dir, Hans Zolliker, für
deinen grossen Einsatz zum Besten der ganzen Schule Opfikon, für
deinen sorgfältigen Umgang mit
bewährten Qualitäten, aber auch
für deinen Sinn für nötige Weiterentwicklungen. Wir danken dir für
deinen Einsatz für die Kinder und
Jugendlichen, dein Engagement
für alle an der Schule Tätigen und
dein aktives, hilfreiches Interesse
für den ganzen schulischen Betrieb.
Du wirst sicherlich neue Schwerpunkte für deine Zeit nach dem
Präsidentenamt und dem Stadtrat
finden. Wir wissen, dass du Freude
an deinem Beruf und daneben
auch viele anderen Vorlieben und
Interessen hast, und glauben, dass
dir die Zeit nicht lang wird.
Wir wünschen dir von Herzen alles
Gute für die kommenden Zeiten.
Werner Soland
Werner Soland wird pensioniert
Nach fast 40 Jahren hochengagierter Tätigkeit verlässt Werner
Soland die Sekundarschule Halden. Damit verlässt uns eine ausserordentliche Persönlichkeit: Werner Soland war der geborene Lehrer und Erzieher.
Mit Leidenschaft brachte er sich im
Hauskonvent und Jahrgangsteam
ein, half mit klaren Positionen bei
der Meinungsfindung und Problemlösung und bot unermüdlich
seine wertvolle Mithilfe an.
Ab 2002 wuchs er langsam in die
Schulleitertätigkeit hinein, zuerst als
Hausvorstand, dann als Hausvorstand Plus und seit 2008 als Schulleiter. Jahrelang kümmerte er sich
gefühlvoll um saubere Information,
klare Abläufe und ein gutes Arbeitsklima. Mit ihm verlieren wir einen in jeder Hinsicht vorbildlichen
Kollegen.
Dank seiner immensen Erfahrung
und seines Engagements in vielfältigen gesellschaftlichen Bereichen
hatte er einen klaren Blick für Zusammenhänge und Notwendigkeiten. Stetig, aber unaufdringlich und
freundschaftlich liess er seine
Kenntnisse in unsere gemeinsame
Arbeit einfliessen und prägte damit
massgeblich unsere Schulkultur.
Werner Soland.
In allem, was er anpackte, war er
gründlich, im Grossen und im Kleinen. Konsequent, überlegt und
beharrlich steuerte er seine Ziele
an, verlor aber nie den gesunden
Menschenverstand, agierte stets
aufbauend, regte an, machte plausibel.
Im Zentrum seiner Arbeit stand bis
zum letzten Moment sein ungebrochenes Engagement als Schulleiter. Perfekt beherrschte er die
Balance zwischen Führen und De-
legieren. Er blieb bis zuletzt offen
für Neues, durchschaute aber
auch schnell die Oberflächlichkeit
gewisser modischer Trends.
Sein Interesse für schulische Belange schien unerschöpflich. Man
konnte Werner Soland zu allen Tages- und Nachtzeiten in der Schule
antreffen. Uns Lehrpersonen war
er ein solidarischer Kollege und
Berater. Wer sich an Werner Soland wandte, wusste, dass er nicht
abgefertigt oder von oben herab
belehrt wurde.
Werner Soland hinterlässt mit seinem Weggang eine riesige Lücke,
die sich so einfach nicht wieder
schliessen lässt. Wir werden seine
Präsenz, sein Engagement, seine
sympathische Art und seinen trockenen Humor sehr vermissen. Mit
seinem unermüdlichen Einsatz und
mit viel Gefühl hat er unsere Schule
entscheidend mitgestaltet und war
uns ein vorbildlicher Kollege.
Wir wünschen ihm alles erdenklich
Gute auf seinem weiteren Weg
und hoffen, dass sich der konstruktive, kooperative Geist, den er
in unserem Team ausstrahlte, noch
lange nachwirken wird.
Wir danken ihm von Herzen.
Für das Halden-Team Pia Bättig
Jürg Schaffner geht in Ruhestand
Über Jürg Schaffner war erst kürzlich im «Stadt-Anzeiger» zu lesen.
Er konnte seine Schülerinnen und
Schüler begeistern und erlebte
nun, dass sich eine Gruppe Ehemaliger spontan zu einer Abschiedsfeier in der Halden traf, um
ihm Referenz zu erweisen. Ein
schöner Abschied nach 37 Jahren.
Auch wir danken ihm herzlich für
sein beeindruckendes schulisches
Engagement und seine grossherzige Kollegialität.
1977 fand Jürg Schaffner an die
Sekundarschule Halden. Seither
konnte die Schule in unzähligen Situationen von seinem pädagogischen Interesse und seinem fachlichen Engagement, aber auch seiner Hilfsbereitschaft und Kollegialität profitieren. In verschiedensten
Funktionen war er der Schule mit
seinem Einsatzwillen und seiner
gedanklichen Kreativität eine grosse Stütze, die fast nicht wegzudenken ist.
Den Schülerinnen und Schülern
war er ein grosser Motivator; sein
attraktiver Unterricht überzeugte
durch Ideenreichtum und einem
hohen Anteil an Selbsttätigkeit der
Schülerinnen und Schüler. Als Erzieher fand er ein gutes Gleichgewicht zwischen seinem grosszügigen Verständnis für die Jugendlichen und seiner unzweifelhafter
Autorität. Immer wieder bewies er
besondere Geduld mit Schülerinnen und Schülern, die nicht einfach
zu führen waren.
Mit gleichbleibendem Interesse, ja
Begeisterung, widmete er sich seinen fachlichen Schwerpunkten
Mathematik, Naturwissenschaften
und Geografie. Hilfsbereit liess er
andere an seinem Wissen und seiner Erfahrung teilhaben, gab ganze
Ordner mit Unterrichtsvorbereitungen weiter, führte neue Lehrpersonen in die Chemie- und Physiksammlung ein und half zurückhaltenden Kolleginnen und Kollegen
bei der Optimierung ihres Naturkundeunterrichts. Bis zuletzt nahm
Jürg Schaffner engagiert Einfluss
Jürg Schaffner.
auf inhaltliche Schwerpunkte unserer Schule und betriebliche Formen. Noch im laufenden Jahr war
ihm grosses Anliegen, den Mitwirkungsgefässen der Schüler/innen
zu mehr Breite und grösserer
Wirksamkeit zu verhelfen. Seit Jahren war er sodann für den Stundenplan zuständig. Wochenlang
feilte er, um all die komplexen Vorgaben zu einem sinnvollen Ganzen
zusammenzufügen. Jedes Jahr
überwog am Schluss grosse Zufriedenheit.
Sein Interesse reichte seit jeher
weit über den unmittelbaren Betrieb hinaus: In Opfikon war er früher in verschiedenen Gremien tätig, als Bezirksschulpfleger sah er
sodann in unzählige Schulverhältnisse hinein. In seiner Funktion als
Praxislehrer zog er junge Kollegen
heran, hatte im Gegenzug aber
auch Einblick in die aktuellsten
Trends der Lehrerbildung.
Jürg, du gehst nun in den wohlverdienten Ruhestand. Mit deiner jugendlichen Begeisterungsfähigkeit
und deinem ungetrübten Sachinteresse wird dir sicher nicht langweilig werden. Danke für alles, das du
dem Team und der Schule gegeben hast.
Wir wünschen dir für die kommenden Zeiten von Herzen alles Gute.
W. Soland
Pensionierung von Lydia Meister
Lydia Meister ist in Opfikon aufgewachsen. Nach der Ausbildung zur
Primarlehrerin unterrichtete sie in
Opfikon eine dritte Klasse, gefolgt
von einem längeren Amerikaaufenthalt und weiteren 7 ½ Jahren
Unterricht an der Primarschule Niederhasli. In ihren Klassen erteilte sie
den Blockflötenunterricht immer
selbst.
Nach der Kinderpause (ein inzwischen erwachsener Sohn und drei
Töchter) wurde Lydia Meister öfters für Vikariate und BlockflötenKlassenunterricht angefragt und
entwickelte sich so zur Hauptlehrerin für Blockflöten an der Primarschule Opfikon. Diese Kurse erteilte sie während 29 Jahren! Zusätzlich kamen Englisch für die Unterstufe und die freiwilligen Töpferkurse dazu.
Lydia Meister legte grossen Wert
auf die Förderung der anfänglich
etwas langsameren Schüler/innen.
Geduldig unterstützte sie Kinder,
deren Finger die Löchlein der
Blockflöte nicht ganz deckten oder
die Griffe im Moment vergessen
hatten.
In der letzten Woche vor den Sommerferien fanden jeweils die lebendigen Konzerte statt, und alle waren
sichtlich stolz, vor so vielen begeisterten Besuchern musizieren zu
dürfen. Nach der 3. Klasse wechselten viele Schüler/innen an die
Musikschule, während andere um
Lydia Meister.
weitere Gruppenkurse bei Frau
Meister baten. Diesem Wunsch
wurde entsprochen, und so werden die vor einigen Jahren eingeführten Gruppenkurse bis heute
von Mittel- und Oberstufenschülerinnen und -schülern besucht, wobei neben Sopran- auch Alt-, Tenorund Bassblockflöten erklingen. Von
ihr wurde ebenfalls das Ensemble
ins Leben gerufen. Jeden zweiten
Samstag wird statt ausgeschlafen
im Mettlenschulhaus geprobt.
Wir danken Lydia Meister von Herzen für ihre langjährige, wertvolle
Arbeit an unserer Schule und wünschen ihr alles Gute für den kommenden Lebensabschnitt.
Elisabeth Hug im Namen des Teams
der Musikschule Opfikon
SCHULE
Nr. 27
Pensionierung von Elvira Schrumpf
Elvira Schrumpf war seit 1977
Handarbeitslehrerin an unserer Sekundarschule, unterbrochen von
ihrer Zeit als Familienfrau. Sie hat in
den vergangenen Jahrzehnten
viele Veränderungen miterlebt und
mitgetragen. Mit ihrer langjährigen
Erfahrung und ihrer freundschaftlichen, hilfsbereiten Art hat sie einen
festen Platz im Haldenteam. Sie
lässt sich nach langer Berufstätigkeit pensionieren. Wir wünschen
ihr von Herzen alles Gute.
Elvira Schrumpf wurde fast gleichzeitig mit Jürg Schaffner und Werner Soland an der Schule Halden
eingestellt und unterrichtete fortan
als Fachlehrerin Handarbeit textil
unterschiedlichste
Lerngruppen.
Mit Begeisterung gab sie den Jugendlichen weiter, was sie als
Ideen und Inspirationen aus der
Ausbildung mitgenommen hatte.
Sicher profitierten alle dabei auch
von Elvira Schrumpfs grosser
handwerklicher Begabung, ihrer
Sorgfalt und der Erfahrung, die sie
als Damenschneiderin mitbrachte.
Leider erlitt das Fach Handarbeit
textil in dieser Zeit einen spürbaren
Bedeutungsverlust. Im Lehrplan
wurden die handwerklichen Fächer
weiter zurückgedrängt. Die Folgen
waren eine Reduktion der Handarbeitspensen und ein Rückgang der
handwerklichen Fertigkeiten der
Schüler/innen. Gleichzeitig steigerte sich aber die Anspruchshaltung
an die Objekte, die möglichst individuell zu wählen und zu gestalten
waren.
Elvira Schrumpf hat diese Entwicklung miterlebt und mit guten Ideen
und Flexibilität Wege gefunden,
diesen Ansprüchen gerecht zu
werden. Die Jugendlichen – meist
sind es nach wie vor Mädchen –
genossen bei ihr einen ruhigen,
fachlich hochstehenden Unterricht
mit viel Möglichkeit zu selbstständigem Entscheiden. Eine wichtige
Rolle spielte dabei sicher auch Elvira Schrumpfs sprichwörtliche Geduld und ihre ausgeprägte Hilfsbereitschaft.
Dem Team war Elvira Schrumpf eine ruhige, freundliche Kollegin, die
ihre Kompetenz und Erfahrung immer wieder für wiederkehrende
und besondere Aufgaben zur Verfügung stellte und diese ideenreich
und mit grosser Verlässlichkeit erledigte.
Liebe Elvira, du verlässt das Team
nun und gehst in Pension. Wir danken dir herzlich für alles, was du
uns und der Schule Opfikon gegeben hast. Wir wünschen dir in erster Linie viel Ruhe, zweifeln aber
nicht, dass aus deinen vielfältigen
Interessen ebenso viele neue Tätigkeiten entstehen könnten. Wir
Ein von A bis Z
gelungener Anlass!
Parcours am Unterstufensporttag von Mittwoch,
11. Juni 2014.
Elvira Schrumpf.
wünschen dir für die kommenden
Zeiten von Herzen nur das Beste.
W. Soland
Pensionierung von Ursula Hotz
Seit 1977, also seit 37 Jahren, hat
Ursula Hotz in Opfikon Generationen von Querflötenschülerinnen
und -schülern unterrichtet. Früher
hat sie zudem das Ensemble geleitet, das wir wieder einführen werden, sobald wir genügend Kinder
haben, die ein klassisches Instrument spielen und in einer Gruppe
auftreten möchten. Sie war über
zehn Jahre auch als Koordinatorin
für unsere Schule tätig und hat ungezählte Anlässe organisiert, von
Open Airs über Lehrerkonzerte
und Musikschulkonzerte, Auftritte
am Chlausmärt und im Dorf-Träff
bis hin zu OpfiContest und so weiter und so fort.
Sie hat Kindern und Erwachsenen
mit viel Geduld eine fundierte Ausbildung auf der Querflöte vermittelt
und mit ihrem Engagement unsere
Schule entscheidend mitgeprägt.
Im Team wirkte sie stets integrierend, Ursula wird uns sehr fehlen.
Wir danken Ursula Hotz von Herzen für ihre langjährige, wertvolle
Arbeit an unserer Schule und wünschen ihr alles Gute für den kom-
Seit mehreren Jahren wird in der
Schule Mettlen ein schönes Ritual
gepflegt: Unter der Leitung von
Corinne Gasser erleben die Kinder
der Unterstufe jeweils einen fröhlich-bewegten Morgen. In diesem
Schuljahr haben die Schülerinnen
und Schüler der 6. Klassen von
Marco Grimm und Dani Hauser einen originellen Parcours entwickelt.
Am frühen Morgen wurden die
Posten eingerichtet. Den ganzen
Vormittag betreuten die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler ihren Posten, erklärten, motivierten
und feuerten an. In gemischten
Gruppen von der 1. bis zur 3. Klasse meisterten die Teams verschiedene
Herausforderungen
und
sammelten Punkte.
Aufgeregt die Gruppe suchen und
in die Reihe stehen;
Barfuss durch Wasserbecken
steigen;
Cool bleiben – trotz Hitze;
Durch Reifen schlüpfen;
Eier auf Löffeln transportieren;
Fussbälle ins Tor kicken;
Gut zuhören, was zu tun ist;
Hindernisse überwinden;
Im Sand nach Schätzen buddeln,
Jubeln, wenn die eigene Gruppe
schneller ist;
Am Ufer des Genfersees.
Ursula Hotz.
menden Lebensabschnitt. Wir sind
zuversichtlich, sie auch in Zukunft
an Veranstaltungen der Musikschule Opfikon anzutreffen.
Andreas J. Giger im Namen des
Teams der Musikschule Opfikon
Lehrerin mit grossem Herz
Im Schulhaus Mettlen wirkte Susi
Kuhn seit 1999. Mit grossem Fachwissen und umfangreichen Lernmaterialien unterstützte sie zunächst während sechs Jahren
Marco Grimm an der Mittelstufe.
Danach wechselte sie an die Unterstufe zu Corinne Gasser.
Im Klassenzimmer pflegte sie einen herzlichen Umgang mit den
Schülerinnen und Schülern; die
Kinder kamen gern zu ihr in den
Unterricht. Dies sicher auch deshalb, weil sie alle gleich ernst und
gleich wichtig genommen hat.
Eine grosse Leidenschaft war für
sie unter anderem das gemeinsame Singen, mit sicherem Griff
spielte sie dazu Gitarre und begleitete die Klasse mit kräftiger Stimme.
Susi war stets eine fröhliche und
aufgestellte Lehrerin, die tatkräftig
anpackte, wenn Mithilfe gefragt
war. Die Zusammenarbeit gestaltete sich für Lehrpersonen wie auch
für Behörden und Schulleitung unkompliziert und angenehm.
Sie bestand ihr Lehrerinnendiplom
1972 – in den folgenden Jahren bildete sie sich regelmässig weiter
und hielt so Anschluss an die sich
verändernden Verhältnisse der
Volksschule –, dies konstant mit
grossem Herz und nicht erlahmen-
15
3. Juli 2014
Foto: zvg
Bonjour Blonay –
Klasse B2a in der Westschweiz
Vor einem Jahr starteten wir, die
Klasse B2a, ein Kultur- und
Sprachaustauschprojekt mit einer
Klasse aus Blonay (VD). Wir haben
uns gegenseitig Briefe geschrieben – unsere waren natürlich auf
Französisch. Ausserdem stellten
wir uns gegenseitig Sehenswürdigkeiten unserer Region vor und
zwar in Form von Plakaten und
Tondokumenten. Gespannt warteten wir auf das persönliche Kennenlernen, das vor drei Wochen
stattfand.
Jeder Schüler durfte vier Tage die
Gastfreundschaft der Familie des
Briefpartners geniessen. Auf diesen Austausch haben wir uns während der Französischlektionen intensiv vorbereitet. Das zahlte sich
aus. Schnell merkten wir, dass es
nicht so schwierig ist, sich in einer
anderen Sprache zu verständigen.
Wir fanden es alle sehr schön in
Blonay, obwohl es fast die ganze
Zeit geregnet hatte. Auf verschiedenen Exkursionen mit der Partnerklasse besuchten wir das Weinanbaugebiet Lavaux (UnescoWeltkulturerbe) und die Städte Vevey und Montreux. Schon bald
kommen unsere Briefpartner zu
uns. Wir werden sie mit der gleichen Gastfreundschaft willkommen heissen und ihnen verschiedene Attraktionen unserer Region
zeigen. Wir freuen uns sehr auf
diese Zeit und hoffen auf eine interessante Woche in Glattbrugg.
Damien, Georg, Claudio
Kegel von Bänken herunterschiessen;
Limbo tanzen und lachen;
Mittendrin einen feinen Znüni
geniessen;
Nicht die falschen Slalomtore
erwischen;
Ohne zu stürzen auf Büchsen
stelzen;
Purzelbäume schlagen und Pingpongbälle von Flaschenhälsen
spritzen;
Quer durchs Spinnennetz klettern;
Regeln akzeptieren;
Seilspringen oder sitzend auf dem
Skateboard rollen;
Unihockeybälle ins Tor schlagen;
Von da nach dort rennen und wieder zurück;
Wasser in Schwämmen transportieren
... XYZ JUHE!
B. Abegg
Viel Spass am Sport- und Spielmorgen 2014
Susi Kuhn.
der Leidenschaft fürs Unterrichten.
Auch wenn sie ein eher kleines
Pensum an unserer Schule hatte,
begleitete sie die Lehrpersonen
doch regelmässig beim Räbenschnitzen oder auf diversen Schulreisen. Überhaupt ist sie gerne unterwegs, sicher wird sie die kommende Zeit neben anderem auch
für ausgiebige Reisen nutzen.
Das ganze Team und die Schulleitung wünschen Susi für die Zukunft
alles Gute sowie eine gesunde und
glückliche Zeit.
Der 11. Juni 2014 war ein wunderschöner Sommertag und animierte
Gross und Klein zum Mitmachen.
Der Treffpunkt war das Schulareal
Lättenwiesen, wo sich die Klassen
sammelten und formierten. Nach
einem kurzen gemeinsamen Bewegungsspiel verteilten sich die
Klassen zu den Startposten.
Die Postenangebote wie Seilziehen, Büchsenwerfen, Seilspringen,
Kleiderstafette usw. haben Disziplinen angeboten für körperliche
Anstrengungen, Geschicklichkeit,
Wettbewerb und Durchhaltevermögen.
Die Kinder waren mit grosser Freude dabei. Ein gelungener Sportmorgen, der ihnen bis zum Ende
Spass bereitete trotz Hitze!
Tania Eichenberger
Die Kinder beim Seilziehen ...
... und Büchsenwerfen.
Fotos: zvg
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