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90 wird nicht, wie Cook meinte, durch ernährungsphysiologische

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Pilze.
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wird nicht, wie C o o k meinte, durch ernährungsphysiologische Wechsel­
wirkungen, sondern lediglich durch die verschiedene Entwicklungsgeschwin­
digkeit der Arten bedingt. Im ganzen beobachtete Verf. (auf Schafmist
besonders vollständig) 2 Vertreter der Myxomyceten, 7 verschiedene Mucorineen, 26 Ascomyceten, 8 Agaricineen und 7 Fungi imperfecti.
Als Saugkraftoptimum für die meisten koprophilen Pilze wurde 5—7
Atm. ermittelt. Die Reaktion des Mistes übt wegen seines bedeutenden
Pufferungsvermögens keinen merkbaren Einfluß auf die Pilzreihenfolge aus.
Licht war nur für die Fruchtkörperbildung von Ascophanus carneus nötig,
doch ließ sich kein besonders wirksames Spektralgebiet ermitteln.
Kattermann
(Weihenstephan).
Diddens, Harmanna A., Eine neue Pilzgattung, Hyalodendron. Zentralbl.
f. Bakt., Abt. II, 1934. 90, 315—319; 4 Textabb.
Vertreter der neuen Gattung zeichnen sich aus durch echtes, verzweig­
tes, septiertes Myzel, einzellige, hyaline Konidien, die durch Sprossung in
Ketten abgeschnürt werden, kleiner als Moniliakonidien sind und einfache
oder baumartig verzweigte Konidienträger besitzen („Konidienbäumchen").
Die Konidien keimen terminal oder pleural:
Der von D o w s o n beschriebene Pilz Cladosporium album wird in
die neue Gattung hereingenommen und bekommt den Namen Hyalodendron
album Dows. n. comb. Außerdem gehören zur neuen Gattung vier Kulturen
von M e 1 i n , die alle aus schwedischem Holzschliff stammen und als Hyalo­
dendron lignicola n. sp. (Kulturen D a und b), H. lignicola f. undulatum
n. f. (D ) und H. lignicola f. simplex n. f. (E) beschrieben werden.
Kattermann
(Weihenstephan).
Reinking, 0. A., and Manns, M. M., Parasitic and other Fusaria counted
in Colombia soils. Zentralbl. f. Bakt., Abt. II, 1934. 89, 502—509.
In der Arbeit wird über die Verbreitung von Fusarium-Arten in Böden
von Bananenpflanzungen der Republik Kolumbia berichtet. Auf ange­
säuertem Dextrose-Kartoffelagar konnten folgende Arten isoliert werden:
F. dimerum (1,3), F. chlamydosporum (8,9), F. semitectum (0,7), F. equiseti var. bullatum (14,7), F. scirpi (12,4), F. scirpi var. caudatum (1,3),
F. moniliforme (0,2), F. orthoceras (0,3), F. orthoceras var. triseptatum
(0,2), F. bulbigenum (5,2), F. oxysporum (0,2), F. oxysporum f. 5 (3,5),
F. solani var. minus (1,2), F. solani var. martii f. 1 (49,7) und F. javanicum
var. theobromae (0,2). Die hinter jeder Art in Klammern befindlichen Zahlen
geben die Häufigkeit in Prozenten der gesamten Isolierungen an. Vergleiche
der Befunde vorliegender Arbeit mit den früher abgeschlossenen Unter­
suchungen in Honduras und Guatemala werden angestellt.
Kattermann
(Weihenstephan).
Reinking, 0. A., Interesting new Fusaria. Zentralbl. f. Bakt., Abt. II, 1934.
89, 509—514; 4 Textfig.
Beschrieben werden Fusarium sublunatum n. sp., F. elongatum n. sp.,
F. concolor n. sp. und F. tumidum Sherb. var. humi n. v. Die beiden zu­
erst genannten Arten stammen aus Boden von Bananen- und Kakaoplan­
tagen in Mittelamerika, die dritte von fußkranker Gerste aus Uruguay und
die neue Varietät aus Boden der Republik Honduras. Bis auf F. tumidum
var. humi, welches in die Sektion Discolor gehört, können die entdeckten
Arten nicht in das zur Zeit vorhandene System der Gattung Fusarium ein­
gereiht werden. Eine Neuordnung desselben scheint deshalb notwendig.
Kattermann
(Weihenstephan).
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Gesundheitswesen
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