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Dark Orion Hermann Ritter 1. Vorbemerkung „Was heute noch wie

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Dark Orion
Hermann Ritter
1. Vorbemerkung
„Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen schon Wirklichkeit sein. Hier ist ein
Märchen von Übermorgen: Es gibt keine Nationalstaaten mehr, es gibt nur noch die
Menschheit und ihre Kolonien im Weltall. Man siedelt auf fernen Sternen, der Meeresboden
ist als Wohnraum erschlossen. Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen
Raumschiffe unser Milchstraßensystem. Eines dieser Raumschiffe ist die Orion, winziger Teil
eines gigantischen Sicherheitssystems, das die Erde vor Bedrohungen aus dem All schützt.
Begleiten wir die Orion und ihre Besatzung bei ihrem Patrouillendienst am Rande der
Unendlichkeit.“1
„Und nochmals – Sie sollten die technischen Daten vergessen. Sie spielten weder für mich
noch für den Redaktionsstab irgendeine Rolle. Uns kam es lediglich auf die Optik an, die
Wirkung auf den Zuschauer. Wie gesagt, es war eine Unterhaltungssendung.“
Rolf Honold2
Schuld sind Peter Kreft und Harald Zubrod, die Mitte der 80er Jahre miteinander (und am
Rande auch mit mir) ein Gespräch über „Raumpatrouille Orion“ führten. Und damals ging es
(wie heute) um die Frage, ob die Serie ohne überlichtschnelle Flüge auskommt. Und wo
Chroma liegt. Und und und.
Es hat fast 20 Jahre gedauert, aber ein paar Lösungsansätze kann ich anbieten. Da sie
vielleicht nicht jedem gefallen, habe ich sie Dark Orion genannt – wobei diese Version der
Fernsehserie nicht nur viel über Erklärungsschwierigkeiten aussagt, sondern auch einiges über
mein Großhirn ...
Im Gegensatz zum „Kneifel-Orion-Universum“, in der eine gänzlich andere Sicht der Serie zu
Grunde gelegt wurde (u.a. gibt es dort überlichtschnelle Raumschiffe), handelt es sich hier um
einen Erklärungsansatz, den man als „Honold-Orion-Universum“ bezeichnen könnte –
Grundlage sind die Fernsehfolgen und die Honold-Kurzgeschichten. Es wird auf der Theorie
aufgebaut, dass es bei „Raumpatrouille Orion“ keine überlichtschnellen Raumschiffe gibt; die
in der Serie gezeigten Ereignisse spielen sich in unserem Sonnensystem ab.
Mein Dank gilt Volkmar Kuhnle, der die astronomischen Daten geliefert hat. Und an Harald
Zubrod, der immer noch eine Frage hatte, wenn ich glaubte, ich hätte alles erklärt.
2. Regierung, Gesellschaft etc.
 Die gesellschaftliche Kontrollrate ist 4.
 Die Legalitätsklasse von Waffen ist 4.
2.1. Allgemeines
Um den Zustand der Erde in „Raumpatrouille Orion“ zu erklären, musste ich zwei
Vorannahmen formulieren:
1. Die Erde leidet an den Folgen eines nuklearen Krieges.
2. In der Vergangenheit gab es einen ausdauernden Rassenkrieg.
1
2
Aus dem Vorspann zu „Raumpatrouille Orion“
Hilger, S. 9
1
zu 1.: Es gibt in „Raumpatrouille Orion“ keine Nationalstaaten mehr – aber das würde in der
momentanen Situation auch wenig Sinn machen ... Die Siedlungen sind fast nur noch
Unterwasserbauten, weil die Erdoberfläche zum großen Teil verstrahlt ist. Außerdem ist der
Wasserspiegel durch das Ansteigen der Oberflächentemperatur angestiegen: „Die Erde ist nur
noch eine Wasserwüste. Unter dem Wasser Städte und Basen aus Stahl und Beton. Eine Welt
aus Plastik und Chrom.“3 und „Am 3. März 1972 (...) fand in Cape Kennedy, der heutigen
Unterwasserbasis V2, der Start der Raumsonde »Pioneer 10« statt.“4
[Die Karte stammt von http://resumbrae.com/archive/warming/]
Es gibt Naturschutzgebiete zur Vorbereitung einer Wiederbesiedelung der gesamten
Oberfläche (so heißt es über Chroma: „Die haben genauso ihre Naturschutzgebiete wie
wir.“5)
Das meiste nicht-menschliche Leben ist mutiert (das erklärt z.B. die Riesenfische6, aber auch
das Überleben von so wenigen Pudeln bzw. Kaninchen7 und das Aussterben der Nachtigall).
Die Erdbevölkerung scheint massiv reduziert: Mit den gesamten 5619 Schiffen können
maximal 0,25 Promille der Erdbevölkerung evakuiert werden.8 Wenn man bei 5000 maximal
startbaren Schiffen von je 50 Leuten an Bord ausgehen könnte, dann hat die Erde maximal 1
Milliarde Einwohner; wahrscheinlicher ist eine Zahl von 800 bis 900 Millionen. Dafür spricht,
der Kommentar zur Vernichtung der Erde: „Millionen, die dann zum Tode verurteilt sind.“9
zu 2.: In „Raumpatrouille Orion“ tauchen nur Kaukasier und Asiaten auf.10 Alle Namen lassen
entweder auf einen mitteleuropäischen oder einen asiatischen Hintergrund schließen. Weit
und breit gibt es keine Schwarzen, keine Australier, keine Südamerikaner etc. pp.
Meiner Theorie nach gab es um die schwindenden Ressourcen der Erde einen Krieg zwischen
den verschiedenen Rassen, der auf der Erde in einem Genozid bestimmter Minderheiten
endete. Viele Rassen sahen ihre letzte Möglichkeit in einer Flucht zu anderen Planeten – dies
3
„Meuterei im All“
„Absturz in alle Ewigkeit“
5
„Der Kampf um die Sonne“
6
... welcher Zuschauer glaubt auch daran, dass die hinter den Scheiben des „Starlight Casino“ sichtbaren Fische
nur wegen der Verzerrung so groß sind?
7
„Ich will von der ORB ein Kaninchen zum Geschenk. Ich weiß, dass es bei uns nur noch ungefähr 90 gibt.“
(„Tod im Sternbild Reta 4“)
8
„Planet außer Kurs“
9
ebenda
10
Auch wenn die Asiaten von deutschen Schauspielern dargestellt werden ...
4
2
würde auch erklären, warum die Kriege der Menschheit im All mit einer solchen Brutalität
geführt worden sind.
In der Folge dieses Krieges und ausgelöst durch die radioaktive Verseuchung der Erde nahm
die Genetik einen breiten Raum in der Medizin ein. Hier ging es wohl nicht nur darum, der
Menschheit das Überleben zu sichern, sondern es ist in der Vergangenheit auch versucht
worden, durch gezielte Mutationen die Menschheit „aufzubessern“ („Marlow war eine
Kapazität auf dem Gebiet der – streng verbotenen – »gezielten Strahlungsmutation zur
Herstellung künstlicher Rassen oder Elitemenschen zum Zwecke der Kolonisierung fremder
Sterne«.“11).
Prinzipiell kann man sagen, dass „Raumpatrouille Orion“ eine Welt der Zukunft schildert, die
gerade aus dem starren Rahmen einer faschistischen Tradition erwacht. Aber an allen Orten
sind die faschistischen Denkweisen noch sichtbar – von einer eigenartigen Rassetheorie bis zu
einem besonderen Vertrauen in höhere Dienstgrade. Außerdem hat der nukleare Krieg –
verbunden mit einer Gesellschaftsform, die den Wandel nicht fördert – zu einem
technologischen Stillstand geführt.12
Dazu kommt eine Paranoia, die immer wieder Angst vor Angriffen schürt („Eines dieser
Raumschiffe ist die Orion, winziger Teil eines gigantischen Sicherheitssystems, das die Erde
vor Bedrohungen aus dem All schützt.“). Was waren diese Bedrohungen, wenn die ersten
Nichtmenschen erst mit den Frogs die Szene betreten?
2.2. Die Regierung
Das Staatsgebilde nennt sich selbst Vereinigte Planeten 13, es existiert auch ein Parlament14.
Das Parlament kann den Ehrentitel „Verdiente Person“ verleihen.15
Die Regierung bleibt in „Raumpatrouille Orion“ ziemlich farblos, nähere Einzelheiten über
sie sind nicht bekannt. Eine Ausnahme bildet das vermutlich der Regierung angegliederte
Science Center. Doktor Staß arbeitete im Science Center, Abteilung 3A. „Das Science Center
ist Sammelplatz für die fähigsten Wissenschaftler. Die ORB bietet ihnen alle Möglichkeiten
um frei forschen zu können, um bei Bedarf ihr Wissen zu nutzen.“16
Beraten wird die Regierung vom Elektronen-Zentralgehirn.
Einige Ämter der Vereinigten Planeten sind bekannt:
 das Amt für außerplanetare Angelegenheiten
 das Amt für interplanetare Biokontrolle (auch als Amt für Biokontrolle bezeichnet; das
Amt ist wahrscheinlich mit dem Ausschuss für interplanetare Biokontrolle identisch)
 das Amt für interplanetare Forschung (auch Forschungsamt genannt)
 das Ausrüstungsamt für intergalaktische Versorgung
 das Informationsamt
 das Interplanetarischen Amt, Abteilung 101/B II, Personalleitstelle17
 das Kolonistenamt18 (Es kümmert sich um die Erschließung neuer Welten und die
Gewinnung von Bodenschätzen und Rohstoffen auf fernen Planeten und Monden. In den
Siedler- und Bergbautrupps, die z.T. auf unwirtlichen Himmelskörpern leben, werden
11
„Orion VIII verschollen“
So ist z.B. zu erklären, warum die Lancets auf Chroma den irdischen Lancets so ähnlich sehen - sieht man mal
davon ab, dass die Einwohner Chromas sicherlich irdische Sendungen verfolgen und daher über technische
Weiterentwicklungen bestens informiert sein dürften!
13
nach „Höllenfahrt durchs All“
14
nach „Tod im Sternbild Reta 4“
15
ebenda
16
„Raumpatrouille-RPG“
17
„Orkan im Kosmos“
18
„Orion VIII verschollen“
12
3
hauptsächlich Arbeiter benötigt, die unter schweren Bedingungen ihren Job erledigen
können.)19
 der Oberste Rat (auch oberster terrestrischer Rat genannt)
Amtsleiter ist ein Minister, unter ihm stehen u.a. Abteilungsleiter.20
2.2.1. GSD
Politisch ist der GSD (Galaktischer Sicherheitsdienst, auch Sicherheitsamt und Amt für
galaktische Sicherheit21 genannt – früher vielleicht Genetischer Sicherheitsdienst? Dafür
spricht die eigenartige Betonung von „galaktischer“ in einigen Folgen22) eine einflussreiche
Behörde. Geleitet wird er von einem Geheimdienstchef (im Jahr 3000 Oberst Henryk Villa)
und seinem Stab. Vom Hauptbüro des Sicherheitsdienstes gehen Kommandos hinaus, die
sowohl die Regierung als auch die Behörden beeinflussen.
Der GSD arbeitet eng mit den anderen Institutionen (wie T.R.A.V.) zusammen („Sie wissen
natürlich, das ich eine GSD-Sonderstarterlaubnis nachträglich vor der ORB verantworten
muss.“23) Außerdem scheint es Grundregeln für die Sicherheit in den einzelnen Abteilungen
zu geben, die vom GSD überwacht werden („Ich denke, an Schiffsgrundrisse der
Raumstreitkräfte kommt man ohne den GSD nicht ran!“24).
GSD-Beamte haben eine Menge Sonderrechte. So übernimmt ein GSD-Offizier z.B. laut §
238-9 der Raumordnung sofort das Kommando des Schiffes und die Untersuchung eines
Falles. Auch § 291 scheint sich mit einem ähnlichen Thema zu befassen.
Laut Sicherheitsverordnung 59 müssen Mitglieder der Raumstreitkräfte, die unter dem
dringenden Verdacht der Raumsabotage stehen, sofort paralysiert werden, noch bevor das
Sicherheitsamt eine Untersuchung einleiten kann. Zuvor sind sämtliche Waffen und das ASG
einzuziehen.
Die GSD-Beamtin Tamara wehrt sich deutlich länger als die anderen gegen die Übernahme
durch Telenose – vielleicht hat sei eine Art mentalen Block bzw. eine extra Ausbildung für
solche Fälle? Mit dem Gehirnwellentest verfügt der GSD über einen fortschrittlichen
Lügendetektor. Doch Telenose hinterlässt keine Spuren, die man damit feststellen könnte.
Der GSD scheint über eigene Frequenzen und Codes zu verfügen (Beta-X-Code, Indigo).
Prinzipiell ist es eine Art Staat im Staate – nicht unähnlich der SS im III. Reich.
2.2.2. ORB
ORB, die Oberste Raumbehörde, koordiniert die Aufgaben der Flotte im Weltall. Die ORB
verfügt über verschiedene Stäbe, z.B. den Operationsstab, den Interplanetaren Stab (auch
Interplanetare Abwehr genannt25) und den Verteidigungsstab. Sektion 12 ist die Abteilung
Astrotechnik.
Der offizielle Sitz des ORB befindet sich, wie alle Regierungsstellen, auf der Erde. Von der
Regierung eingesetzt hat diese Abteilung einen Oberbefehlshaber, der in allen Belangen
weisungsbefugt ist. Der Führungsstab des ORB steht aus dem OB (Oberkommandierender der
terrestrischen Raumstreitkräfte und Vorsitzender des ORB ist im Jahr 3000 Sir Arthur mit
seinem Stellvertreter Marschall Kublai-Krim), den Leitern der verschiedenen
Unterabteilungen, dem Chef der Kampfverbände der Erde sowie einem Vertreter der
Regierung (meist ist dies ein Staatssekretär).26
Der ORB erstellt Raumdienstvorschriften und Flottengesetze. Er erlässt Weisungen, so die
Alpha-Anweisung III b: „Jede Raumbasis ist im Falle eines plötzlichen Zugriffs durch
19
Die Erläuterung stammt fast wortwörtlich aus dem „Raumpatrouille-RPG“.
nach „Die Raumfalle“
21
„Orion VIII verschollen“
22
Z.B. durch McLane in „Der Kampf um die Sonne“.
23
„Invasion“
24
„Die Raumfalle“
25
Dies schließe ich aus „Flucht zu einem fernen Planeten“.
26
Diesen Absatz entnahm ich fast unverändert dem „Raumpatrouille-RPG“.
20
4
außerirdische Kräfte oder Lebewesen ohne Rücksicht auf etwaige eigene Verluste sofort zu
eliminieren!“27 oder Paragraph 28, Absatz 2, groß B: „Bei Landungen auf behelfsmäßigen
Basen müssen Maschinenraum und Leitstand eines Raumschiffes ständig besetzt sein.“28
Von hier werden auch Planungen für die Abwehr von Angriffen aus dem All vorgenommen.
So entstanden wohl auch Plan DX-17 „Rettet die Erde“29, Plan Delta („Alle verfügbaren
Raumstreitkräfte nach Plan Delta ins Operationsgebiet. Alle Sicherheitsmaßnahmen nach
Plan Delta treten sofort in Kraft. Nachrichtensperre!“30) oder die Operation Atax. Danach
wurde allen Raumkreuzern, die in den Nachbarsektoren des Vesta-Abschnitts stationiert sind,
befohlen, ihren Kurs zu ändern und die Orion VIII zu eliminieren.31
Der ORB hat einen Untersuchungsausschuss der interplanetaren Raumkommission.
2.2.3. T.R.A.V. & die schnellen Raumverbände
T.R.A.V., die Terrestrischen Raumaufklärungsverbände, besitzen ein Hauptquartier auf der
Erde (vermutlich das „Hauptquartier der transgalaktischen Raumaufklärungsverbände“).
T.R.A.V. verfügt auch über einen Oberbefehlshaber (OB). Dies ist im Jahr 3000 General
Winston Woodrov Wamsler, ihm zur Seite steht Ordonanzleutnant Michael Spring-Brauner.
T.R.A.V. bildet Untersuchungskommissionen, wenn es zu ungeklärten Phänomenen im
Weltraum kommt.32 Der Außenkolonienkontaktdienst gehört zu T.R.A.V., diesem unterstehen
auch Frachter.33 Wahrscheinlich ist er mit dem Außenamt 3 identisch.
T.R.A.V. kann Anweisungen für die Raumverbände erlassen (Alpha Alarm). Die schnellen
Raumverbände sind eine Art Eingreiftruppe, die mit ihren Raumschiffen an jede Stelle des
terrestrischen Raums geschickt wird, um problematische Situationen zu lösen und Gefahren
abzuwehren.34 Oberbefehlshaberin der schnellen Raumverbände im Jahr 3000 war General
Lydia van Dyke.
2.2.4. Polizei
 Kampfanzüge
 Tauchgeräte TL 11
Es gibt auch eine Polizeitruppe, die u.a. unter dem Namen Inter-Plan-Control35
(interplanetarische Kontrolle?) auftritt. Für Unterwasser-Einsätze gibt es eine eigene Einheit
(„Beamten der Unterwasserpolizei in ihren giftgrünen Uniformen“36).
2.2.5. Militär
Heer und Raumflotte haben folgende Ränge:
 Schütze
 Gefreiter
 Obergefreiter
 Hauptgefreiter
 Unteroffizier. Scheinbar ist die Übermittlerin der Nachricht zum Beginn von „Hüter
des Gesetzes“ Unteroffizier.
27
„Angriff aus dem All“
„Hüter des Gesetzes“
29
„Planet außer Kurs“
30
„Invasion“
31
„Deserteure“
32
nach „Invasion“
33
z.B. die Sikh, siehe „Hüter des Gesetzes“.
34
In dieser Darstellung folge ich „Raumpatrouille-RPG“.
35
„Höllenfahrt durchs All“
36
ebenda
28
5

















Stabsunteroffizier
Feldwebel (Fähnrich37)
Oberfeldwebel
Hauptfeldwebel
Oberfähnrich
Stabsfeldwebel
Oberstabsfeldwebel
Leutnant. Tamara ist Leutnant des GSD, Mario und Atan sind ebenso Leutnants.38
Helga ist auch Leutnant,39 so auch Hasso40. Und da gibt es noch Ordonnanzleutnant
Spring-Brauner.41
Oberleutnant
Hauptmann (gleichrangig z.B. Stabsarzt, Stabsapotheker)
Major. McLane beginnt seine Karriere als Major.42
Oberstleutnant (davor Oberstabsarzt, gleichrangig z.B. Oberfeldarzt)
Oberst (gleichrangig Oberstarzt). Mulligan ist Oberst43, ebenso Villa44. McLane
beendet seine Strafversetzung mit einer Beförderung zum Oberst.45
Brigadegeneral (gleichrangig Generalarzt)
Generalmajor (gleichrangig Generalstabsarzt)
Generalleutnant (gleichrangig Generaloberstabsarzt)
General. Van Dyke ist General der schnellen Raumverbände; ebenso ist Wamsler
General.46
Ab Leutnant spricht man von Offiziersrängen. So ist Tamara z.B. Sicherheitsoffizier bzw.
GSD-Offizier47. Der Titel Commander steht außerhalb des normalen Rangsystems.
Commander dürfen größere Abteilungen, Raumstationen und Raumschiffe leiten. Nur
Offiziere können Commander werden (vgl. Commander McLane und Stein48, Pietro Alonzo49,
Lindley und Spira50).
Marschall Kublai-Krim51 ist wahrscheinlich Generalfeldmarschall. Dieser Titel wird im Krieg
vergeben und steht über dem des Generals.
2.2.6. Raumflotte
Personen, die in der Raumflotte Dienst tun, werden auf Raumschiffen oder
Startbasenkomplexen eingesetzt. Die Raumflotte hält mit ihren fast 6000 Raumschiffen das
terrestrische Reich zusammen.
Angehörige der Raumflotte haben viele Aufgaben und haben je nach ihrem Einsatzgebiet
unterschiedliche Ausbildungen. Sie können technische Ausbildungen zum Bordingenieur,
Astrogator oder zur Raumüberwachung und Kommunikation haben. Oder sie haben
militärische Kenntnisse als Raumpilot.52
37
„Hüter des Gesetzes“
„Angriff aus dem All“
39
„Hüter des Gesetzes“
40
„Deserteure“
41
„Hüter des Gesetzes“
42
„Angriff aus dem All“
43
ebenda
44
„Planet außer Kurs“
45
„Invasion“
46
„Angriff aus dem All“
47
ebenda
48
ebenda
49
„Deserteure“
50
„Invasion“
51
„Angriff aus dem All“
52
Die Vorlage dieser Beschreibung stammt aus dem „Raumpatrouille-RPG“.
38
6
2.3. Gesellschaft
Es gibt Ehen, aber z.B. keine Eheringe. Die Frauen scheinen wenig Rechte zu haben (warum
hat Frau Sigbjörnsen keinen Vornamen?), sie sind auch in Mannschaften unterrepräsentiert.
Evtl. gibt es einfach weniger Frauen als Männer ... was eine Folge des Atomkriegs sein
könnte. Es gibt aber normale Familienzusammenhänge.53
Verbrechen wie Vergewaltigung sind weiter bekannt. Scham und Moral entsprechen ungefähr
denen der 1960er: „Wenn sie es nicht sagen, dann lass ich sie alle bis auf die Haut ausziehen,
ihren Damen dürfte das sehr unangenehm sein.“54 Warum wäre das den Männer nicht
unangenehm?
Die einheitliche Währung heißt Kredit bzw. Credit.55
2.4. Sprachen
 Deutsch MD
 Japanisch MD
 Maschinenschrift Enigma MH
Die Übersetzung „Frösche“ in „Frogs“, Begriffe wie „Overkill“ und das Lied „Happy birthday
to you ...“ lassen zumindest auf Deutsch und Englisch als Sprachen schließen. Auch
französische Aussprüche haben sich erhalten. Latein wird erwähnt56, ebenso andauernd das
griechische Alphabet (in Bezeichnungen); es gibt diverse Anspielungen auf griechischrömische Mythen.57
Diverse Beschriftungen im HQ und auf der Orion sind nicht in lateinischen Buchstaben,
obwohl McLane lateinisch schreibt (A, B, C).58 Ich deute dies als eine Maschinenschrift
(Enigma genannt), die zum Informationsaustausch mit den Computern dient.
Die Besatzungen sind zweisprachig, nämlich deutsch und japanisch. Das würde auch darauf
hindeuten, dass es nach einem Rassenkrieg zu einer „Aussöhnung“ zwischen Asiaten und
Mitteleuropäern gekommen ist.
Als Beispiel für das Deutsch der Zukunft hier einige umgangssprachliche Ausdrücke:
Amazonenzirkus59
Chroma
60
Amazone
Einwohnerin von Chroma
Aresier
Mars-Kolonist
Eloi
Bewohner der Erdoberfläche
Gallertkameraden61
Frogs
Genesis
GSD (von „genetischer Sicherheitsdienst“)
Guppie
Bewohner einer Tiefseesiedlung
Heinzelmännchen62
Mitarbeiter des „Science Centers“
53
Vgl. die Bezeichnung der Kinder für „Onkel Cliff“ in „Planet außer Kurs“ und den Schwiegersohn in „Die
Raumfalle“.
54
„Die Raumfalle“
55
Die Schreibweise „Credit“ findet sich in den Honold-Geschichten (z.B. „Höllenfahrt durchs All“), die
Transkripte der Serie sprechen von „Kredits“.
56
... wenn auch nur als Sprichwort in „Planet außer Kurs“.
57
Man beachte nur die Namen, die für Raumschiffe etc. vergeben werden.
58
„Planet außer Kurs“
59
„Der Kampf um die Sonne“
60
Folgerung aus „Der Kampf um die Sonne“
61
„Angriff aus dem All“
62
„Deserteure“
7
Konservenknilche63
Laashi
Laichen
Morlock
Nasalsex
Nickelsucher64
Operation Missgeburt
von T.R.A.V. etc.
Sandmänner
Sodo
Weltraumrebellen65
C-Roboter
Drogenabhängiger
Von Frogs übernommene Menschen
Bewohner einer unterirdischen Siedlung
Übernahme durch Telenose
Spitzname der Einwohner von Rauri (Barnards Stern)
Gag-Name für einen der vielen geheimen Pläne
Raumfahrer, die im Tiefschlaf gereist sind oder reisen
Tierbesitzer
Bewohner von Eridani (Epsilon Eridani)
2.5. Musik und Literatur
Es gibt weiterhin Science Fiction samt den Utopia-Preisträgern. Ein bekannter Autor ist
Pieter-Paul Ibsen („Durchbruch zum Hitzepol“ etc.). 66
Auch Klassiker werden weiterhin gelesen: „Einige der Bücher waren Klassiker der
Weltliteratur: »Oedipus« und »Hercules furens« von Seneca, »Hamlet« von William
Shakespeare, Goethes »Faust«, »Leidende Furcht« von Julia Marimba und Kandams
»Libello« gehörten zu den Werken, die Cliff schon vor dem Start des Sternenschiffes besessen
hatte; teilweise noch mit echter Goldprägung in Ausgaben aus dem 26. und 27. Jahrhundert.
Aber auch wissenschaftliche Werke gehörten dazu, zum Beispiel zwei Bände mit Schriften,
Briefen und Dokumenten Galileo Galileis, Potanos »Theoretische Betrachtung der parallelen
Raumdualität« und »Evolution und Menschwerdung« von Aran Durab.“67
Die nach 3000 angesagte Musik war der Neo Astronautic Sound, dessen erfolgreichster
Musiker Thomas Peter ist. Seine Stücke stürmten weltweit alle Hitparaden und schienen
allgegenwärtig zu sein, egal ob im Fahrstuhl oder im „Starlight Casino“.68
2.6. Religion
Gott – scheinbar der christliche Gott, wenn man aus der Wortwahl schließen darf – wird
mehrere Male erwähnt und angerufen (so hört man fast immer ein „Mein Gott“, dazu kommen
z.B. „um Gotteswillen“69, der sehr christliche „Herrgott“70, das „Oh Gott“71, „Gott sei Dank“72
und „Du lieber Gott“73). Eine christliche Kirche wird nicht erwähnt, ist aber wahrscheinlich
(wobei es bei einer verwüsteten Oberfläche der Erde schwierig sein dürfte, den Vatikan
weiterhin aufrecht zu erhalten ...). Also gehe ich von diversen christlichen Kirchen
unterschiedlichster Couleur aus, die mehr oder weniger gut zusammenarbeiten.
Über die Religion des japanischen Teils der Bevölkerung wird nichts gesagt. Hier kann man
nur vermuten, dass der Shintoismus weiterhin die Religion der Japaner ist. Dieser ist
eigentlich eine Vielzahl von religiösen Kulten und Glaubensformen, die sich an die
einheimischen japanischen Gottheiten (jap. kami) richten. Kami sind zahlenmäßig unbegrenzt
und können die Form von Menschen, Tieren, Gegenständen oder abstrakten Wesen haben.
63
„Hüter des Gesetzes“
„Höllenfahrt durchs All“
65
nach „PSI und das Mädchen aus Metall“
66
„Die Raumfalle“
67
Aus dem nachträglich erstellten Prolog zu den Honold-Geschichten.
68
nach „Raunpatrouille-RPG“
69
„Angriff aus dem All“
70
„Planet außer Kurs“
71
„Hüter des Gesetzes“
72
dito
73
„Invasion“
64
8
Man spricht daher auch von Shinto als einer animistischen Religion. Die Gebäude oder
Verehrungstätten des Shinto bezeichnet man als Schreine (jap. jinja). Trotz verschiedener
äußerlicher Gemeinsamkeiten der Schreine können die Glaubensformen und Riten des Shinto
lokal sehr unterschiedlich sein.
Eine dritte Gruppe sind einfach die Materialisten, die an kein göttliches Prinzip glauben
(Wamsler: „Ich wünsche von Herzen, dass ihr Glaube an die Unfehlbarkeit der Maschinen
einmal gründlich enttäuscht wird.“ Villa: „Wünschen Sie sich das lieber nicht, General.
Unsere Weltraumherrschaft, unsere ganze Sicherheit überhaupt hängt ja größtenteils von
Robotern ab.“74)
3. Wissenschaft und Technik
3.1. Medizin
 Lebenserwartung 120 Jahre, Analgetica
 Klonen nur für Teile des menschlichen Körpers
 keine Bionics
 Kälteschlaf TL 9 fortgeschrittene Medizin TL 8+
 Drogen: Euphorin, Booster und Happy-Drugs
Viel weiter scheint die Medizin in den nächsten Jahrhunderten nicht in allen Bereichen
gekommen zu sein – so gibt es z.B. immer noch Luftröhrenschnitte.75 Einzelne Bereiche
haben sich aber weiterentwickelt, so gibt es ein Heilungsspray für kleine Verletzungen.
Die medizinische Forschung scheint stark von Regierungsmitteln abhängig zu sein
(„Bioniker, die auf Regierungsaufträge pfiffen und lieber auf eigene Kosten durch die
Galaxis trampten“76).
Wenn man die Ausführungen zur Rolle der Genetik überdenkt, dann hat man den Eindruck
einer von oben gelenkten medizinischen Forschung, die nur in wenigen Bereichen in den
letzten Jahrhunderten wirkliches Neuland betreten hat.
Die Lebenserwartung scheint minimal angewachsen zu sein, sie dürfte bei 120 Jahren liegen.
Es gibt keine Implantate oder ähnliche körperliche Verbesserungen. Die Konstrukteure von
Robotern unternehmen keinen Versuch, diesen ein menschenähnliches Aussehen zu geben.
Auch das spricht für eine Gesellschaft, die großen Wert auf Aussehen und Abstammung legt!
3.2. Drogen
Man hat weiter Schwierigkeiten mit Drogen wie Euphorin, „dieses verfluchte Zeugs zum
Träumen.“77 Dies Droge ist in Tablettenform erhältlich.78
Ebenso bekannt ist Laash: „[Es] war ein Rauschgift, das aus einer außerirdischen
Flechtenart gewonnen wurde. Einige Tropfen davon, mit Wasser vermischt, riefen
euphorische Träume, in größeren Mengen genossen, farbige Wahnvorstellungen und
Horrorphantasien hervor.“79
3.3. Kommunikation und Nachrichtengeschwindigkeit
74
„Hüter des Gesetzes“
nach „Die Raumfalle“
76
„Höllenfahrt durchs All“
77
„Hüter des Gesetzes“
78
„Die Raumfalle“
79
„Höllenfahrt durchs All“
75
9
 Funk: Lichtfunkverkehr STL TL 9-10
 Ortung: über quantenphysikalische Effekte (Supernovaexplosion,
Feststellung eines Laurin)
 keine Holografie
Ziemlich eindeutig gibt es Hyperfunk bzw. überlichtschnelle Ortungsmöglichkeiten. Dafür
spricht z.B. folgender Dialog: „General! Lichtspruch von Jupiter-Außen 4. Es muss eine
irrsinnige Explosion stattgefunden haben.“ „Reden sie!“ „In der Bahn der Nova.“ „Und die
Nova?“ „Sie ist von den Ortungsschirmen verschwunden.“80
Ich bin der Ansicht, dass es sich um eine überlichtschnelle Ortungstechnik handelt, die
bestimmte Phänomene und vielleicht kurze Mitteilungen (als eine Ort Energie-Morsen)
wahrnehmen kann, sonst nichts.
Auch in der Zukunft gibt es die Medien: Im Sonnensystem gibt es Fernseh- bzw.
Nachrichtensender (z.B. „Trans-Plan-Viso“81).
3.4. Geschwindigkeit und Reichweite des Raumflugs
Die Flugzeit in den Vesta-Abschnitt wird mit 36 Tagen angegeben: „Na, sie haben 36 Tage
Raumfahrt überstanden, da wird ihnen auch die Landung nichts ausmachen!“82 Also kann
man davon ausgehen, dass die Raumkugel um die Erde einen Durchmesser von ca. 72 Tagen
für einen schnellen Kreuzer wie die Orion haben muss. Das trifft sich gut, weil es mit den
anderen Zeitangaben vereinbar ist. Geht man davon aus, dass die Orion als schnellstes Schiff
der Flotte schneller ist als die normalen Kreuzer (ich ging einfach mal von 20 % aus) und geht
man weiterhin davon aus, dass ein normaler Kreuzer doppelt so schnell ist wie ein Frachter,
dann ergeben sich folgende Reisezeiten von der Erde zu den Enden des „irdischen
Imperiums“: Orion: 36 Tage, normaler Kreuzer: 43 Tage, Frachter: 86 Tage. Das sind
realistische Reiseentfernungen.
Ich gehe davon aus, dass dies die Distanzen ohne „schlafende“ und „Montor“ sind – also ohne
Extraschub.
Ein heimkehrendes Schiff aus dem Weltraum („Ich mache sie darauf aufmerksam, dass wir
aus Andromeda 17 Beta 12 kommen. Verstehen sie? Uns reicht's. Wir waren 18 Wochen im
Raum!“83) brauchte 126 Tage dafür – kam also aus einem Gebiet weit außerhalb des irdischen
Einflusses (wenn wir von einem Kreuzer ausgehen, dann entspricht das einer Entfernung von
105 Tagen für die Orion).
Die in „Planet außer Kurs“ genannte Geschwindigkeit des Irrläufers kann nicht stimmen.
Wenn sich das Objekt (wie angegeben) mit fast der halben Lichtgeschwindigkeit bewegt, der
Lichtspruch (in Lichtgeschwindigkeit) sieben Stunden bis zur Erde braucht, dann sitzt man
nicht mit noch dreieinhalb Stunden Lebenszeit herum und plaudert eine Problemlösung
herbei. Die Supernova wurde spätestens im Kuiper-Gürtel entdeckt, also in einem Abstand
von ca. 40 AE zur Sonne. Dies hieße, dass ein Lichtspruch etwa sechs Stunden bis zur Erde
bräuchte – bis zur Verifizierung und Entschlüsselung sind sieben Stunden eine faire Angabe.
Die Geschwindigkeit der Supernova muss falsch angegeben worden sein, sie dürfte bei einem
Sechzigstel der angegebenen Geschwindigkeit (Minute statt Sekunde) liegen (das Zitat lautet:
„Es handelt sich eindeutig um eine Supernova. Dieser Schnellläufer rast auf die Erde zu.
Geschätzte Geschwindigkeit etwas 146.000 km pro Sekunde. Sein Radius gelangt in den
80
„Die Raumfalle“
„Tod im Sternbild Reta 4“
82
„Deserteure“
83
„Angriff aus dem All“
81
10
Bereich der Riesensterne. Er hat die physikalischen Eigenschaften einer Sonne und wird die
Erde binnen kürzester Frist erreicht haben.“84).
3.5. Roboter und Computer
 keine künstliche Intelligenz TL 10
 keine menschenähnlichen Maschinen
 kein Cybertech oder neurales Interface
 kein Nanotech
Die Roboter folgen den drei Robotergesetzen nach Asimov:
1. Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen
lassen.
2. Ein Roboter muss den Befehlen eines Menschen gehorchen, es sei denn, solche Befehle
stehen im Widerspruch zum ersten Gesetz.
3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange dieser Schutz nicht dem ersten
oder zweiten Gesetz widerspricht.
Androiden werden auch als Roboter bezeichnet, beide Begriffe sind austauschbar.
„Roboter verstehen bis zu 2000 Befehlsworte und sie können circa 1000 einfache Funktionen
ausüben, die man ihnen eingestanzt hat, aber sie können einem natürlich nichts erklären. Sie
reagieren rein mathematisch, nicht vernünftig.“85 Villa: „Unsere Weltraumherrschaft, unsere
ganze Sicherheit überhaupt hängt ja größtenteils von Robotern ab.“86
Verschiedenste Typen sind bekannt:
 Alpha-Androiden (Alpha-CO [„Roboter der Alpha-CO-Serie sind Arbeits- oder
Kampfmaschinen“87] und Alpha-CO-FE [„Typ Alpha-CO-FE, eine mittelschwere Arbeitsund Kampfmaschine“88]
 C-Roboter. Diese sind auf Bergbauarbeiten spezialisiert.
 Epsilon-Androiden, auch E-Roboter89 genannt
 Gamma 7. Ein neuer, nur auf Außenstationen eingesetzter Robotertyp.90
 MANIAC 12, ein moderner Kampfroboter.91
 R6. Ein ca. 200 Jahre alter Robotertyp.92
3.6. Terraforming etc.
 Lebenssphäre auf Planetoiden (Schwerkraft, Atmosphäre über Biotech)
 Planetoiden zünden (künstliche Sonnen für eine gewisse Zeit – Xun)
 Aufheizen der Sonne (Quantentechnologie = jenseits von Gut und Böse)
In einer ersten Phase der Expansion sind im Sonnensystem verschiedene Himmelskörper
terraformiert worden. Außerdem wurden diverse Körper mit solarer Materie zu
Miniatursonnen (so auch Chromas Sonne Xun).
84
„Planet außer Kurs“
„Hüter des Gesetzes“
86
ebenda
87
ebenda
88
ebenda
89
„Die Raumfalle“. Die Namensgleichheit lässt darauf schließen, dass derselbe Typ gemeint ist.
90
„Deserteure“
91
„Tödlicher Schutz“
92
ebenda
85
11
Durch die Kriege im Sonnensystem wurden weite Teile des Systems vermint, daher ist es
immer noch nicht möglich, alle terraformierten Körper anzufliegen.
3.7. Transport
 Magnetschwebebahnen, Rohrbahnen TL 11
 U-Boote, Tauchgeräte TL 11
 Antriebstechnologie TL 10
 Landeschacht: Luftschleuse, Auftauchen über Schiffssysteme.
 Die Raumschiffe sind tiefseetauglich (starke Panzerung)
Auf der Erde findet (fast) alles Leben unter dem Meer statt. Die Kuppeln auf dem
Meeresboden sind mit den wenigen Städten auf Land mit Rohrbahnen auf
Magnetschwebebahn-Technologie verbunden.
Dazu kommt eine große U-Boot-Flotte, die besonders den Warentransport übernimmt.
4. Technische Geräte
4.1. Raumschiffe
 Künstliche Schwerkraft TL 10+
 Gravitationskompensation TL 12
 Magnetkissen schützen die Umwelt vor der Triebwerksstrahlung
Folgende Schiffstypen sind bekannt:
 Beiboote („Lancet“). Diese können auch erstaunlich lange unabhängig operieren, sind also
eigentlich eine eigene Schiffsklasse. In der Gesamtzählung werden sie nicht erfasst (s.u.).
 Frachter. Diese stellen auch den kommerziellen Raumflug („Der soll sich ein
Abonnement für zwölf Marsumkreisungen kaufen.“93). Die in „Raumpatrouille Orion“
gezeigte Raumfahrt ist militärisch geprägt (bei den wenigen Frachtern, denen man
begegnet, scheint die Besatzung vorher eine militärische Ausbildung absolviert zu haben).
 Großkampfschiffe (22 tun in der Übungsflotte 18 Dienst)
 Kadettenschulschiffe („Arion“). Hier gehe ich davon aus, dass ältere Schiffe einer Klasse
(besonders Raumkreuzer) zu Kadettenschulschiffen gemacht werden.
 Laborkreuzer (z.B. der automatische Laborkreuzer „Challenger“)
 Raumkreuzer, auch Kreuzer genannt: Die Raumschiffe der Orion-Klasse, eigentlich
„Alpha drei mit intergalaktischer Sonderausrüstung“ (bis auf die Orion evtl. alle bei den
schnellen Raumverbänden) scheinen alle mit Namen aus der griechischen Mythologie
belegt zu sein (Arion94, Hydra, Orion, Xerxes). Sie sind die schnellsten Schiffe. Der
Antrieb ist gestaffelt: Hyperspace, schlafende Energiereserve und Montor95. Längere
Reisen werden mit Kälteschlafkammern unternommen, die zumindest in den Kreuzern
installiert sind. 40 Kreuzer tun in der Übungsflotte 18 Dienst. Es gibt mindestens 200
Kreuzer. Zerstörte Kreuzer werden z.T. nicht geborgen („Wie war das damals mit dem
Raumschiff Friedoff auf Hermes 4?“ „Ach, dass war doch Raumkreuzer-Schrott der, da
93
„Die Raumfalle“
Arion war ein griechischer Dichter und Musiker.
95
„Der Begriff erscheint in keinem verfügbaren Lexikon oder Wörterbuch. (...) Eine andere Möglichkeit wäre die
Ableitung von lat. »Mons« = Berg. Dann könnte es sich um eine Eigenschaft des Antriebs handeln, die eine
Abstoßung von Materie bewirkt und beim Start bzw. beim »Klettern« von Planeten aus eingesetzt wird.“
(www.orionspace.de)
94
12
oben langsam vergammelt ist. Der hat doch ... kein Mensch hat sich mehr darum
gekümmert.“96).
 Satellitenabschussboote (133 tun in der Übungsflotte 18 Dienst).
 Techno-Hilfskreuzer
Anmerkung: Sirius XII, Laura, Argus, Cyrus 29, Tau, Zephir, Lupus XII und Irida VIII sind
Schiffsnamen, keine Typenbezeichnungen.
Folgende Flotteneinheiten sind bekannt:
 Galaktische Flotten („Die Basen 81 – 106 sind durch die zweite galaktische Flotte
belegt.“97)
 Patrouillendienst der Raumaufklärungsverbände
 Strategische Raumflotte („1.und 2. strategische Raumflotte“)
 Übungsflotte (Übungsflotte 18: „Die Flotte besteht aus 22 Großkampfschiffen, 40
Raumkreuzern und 133 Satellitenabschussbooten.“98).
Der Einfachheit halber gehe ich davon aus, dass Raumflotte mit galaktischen Flotten identisch
sind. Die Übungsflotte ist die jüngste Flotte und daher die Übungsflotte für Kadetten. Damit
kann man von insgesamt 18 Flotten ausgehen.
Wamsler verfügt über 1690 Raumschiffe, 10 davon sind bedingt einsatzfähig. 2000
Raumschiffe sind unterwegs, 900 auf Außenbasen (z.B. der Jupiterbasis). Insgesamt gibt es
5619 Schiffe. Mindestens 200 davon sind Kreuzer.99 Die Lancets können nicht mitgezählt
worden sein, denn wenn man alleine davon ausgeht, wie viele Lancets die Orion hat und das
mit der Kreuzerzahl multipliziert, kommt man auf ungeahnte Lancet-Mengen in der Flotte, die
aber in der Zählung nicht auftauchen. Die Frachter werden scheinbar alle erfasst und
mitgezählt.
Diese Kreuzer sind aber nicht alle im Weltraum unterwegs: „Wie viele Kreuzer haben sie im
Raum?“ „Das normale Sicherheitsachter!“100
Schiffstyp
Frachter
Großkampfschiffe
Hinweise auf Anzahl Gesamtmenge
1319
ca. 22 pro Flotte
ca. 700
Laborkreuzer
200
Raumkreuzer
ca. 800
mindestens 200, ca.
40 pro Flotte
Satellitenabschussboote ca. 133 pro Flotte
Techno-Hilfskreuzer
ca. 2400
200
Anmerkungen
Ich ging davon aus, dass
eine Übungsflotte
deutlich weniger
Großkampfschiffe hat als
eine reguläre Flotte.
Davon ausgehend, dass
das Spezialschiffe sind.
Davon ausgehend, dass
das Spezialschiffe sind.
Summe: 5619
Sonstige Einheiten:
96
„Hüter des Gesetzes“
„Angriff aus dem All“
98
„Hüter des Gesetzes“
99
„Planet außer Kurs“
100
„Invasion“
97
13
„Nicht einmal ich weiß, wie viele Satelliten, Messsonden und Radarautomaten hier draußen
herumschwirren, wahrscheinlich fünfundzwanzigtausend!“101
 Funksatelliten (Typ „Sky 77“, Terra-Kosmo-Kontrolle). Einer kostet 12.000 Kredite.
 Lenksatelliten
 Raumsonden
 Raumträger. Hierbei scheint es sich um eine Art Weltraumdock zu handeln.102
4.2. Schiffswaffen
4.2.1. Angriffswaffen
 Materie-Antimateriereaktion TL 11
 Lichtwerfer TL 11
 Overkill TL 12 (Neuheit)






Kobaltbomben. Diese scheinen im 2. Galaktischen Krieg auf Lupus installiert worden zu
sein.103
Magmabomben. Henri Lacon droht damit, auf dem Merkur eine zu zünden.104
Negative Materie (auch Antimateriebomben genannt)
Overkill
Transmittierte Energie (vermutlich auch Kontrateräne Energie genannt)
Werfer (auch Energiebrand, Energiewerfer und Lichtwerfer genannt). Dies ist ein auf der
Lastertechnologie beruhendes Strahlgeschütz (hierfür spricht auch die Verwendung von
Schwingolanquarz105).
4.2.2. Verteidigungswaffen
 Künstliche Schwerkraft TL 10+
 Gravitationskompensation TL 12
 Abschirmfelder, Absorberschirm, Hitzeabsorber Elektronenschirm,
Elektromagnetische Abschirmung, Magnetschirme, keine Formenergie
 Energieschirme TL 11 (Raumfalle, saugen die Energie ab)




Absorberschirm (auch: Hitzeabsorber)
Eigenkraftfeld, basierend auf künstlicher Schwerkraftbildung (wird ab 3003 auf den
Schiffen eingebaut106)
Elektronenschirm
Magnetschirm. Das ist eine schwierige Frage. Die Menschen können den Magnetschirm
der Frogs identifizieren – haben sie selbst welche, die einsatzfähig sind? Zumindest auf
Chroma sind die Dinger bekannt. Die auf Mura exilierten Wissenschaftler scheinen auch
einen entwickelt zu haben: „Da ist ein elektromagnetisches Kraftfeld draußen um uns
herum.“ „Cliff, wir verlieren Energie. Das Magnetfeld leitet unsere Energie mit
unheimlicher Geschwindigkeit ab.“ (...) „McLane, wir sitzen in einer Raumschifffalle. Je
mehr Energie wir aufwenden, um wegzukommen, desto stärker lädt sich das Abschirmfeld
101
„Angriff aus dem All“
In „Flucht zu einem fernen Planeten“ wird der Raumträger Sol A 1 erwähnt.
103
nach „Flucht zu einem fernen Planeten“
104
„Duell am Hitzepol“
105
„Flucht zu einem fernen Planeten“
106
„Invasion“
102
14

auf.“107 Der Computer an Bord scheint mit einem solchen Feld geschützt zu sein
(„diamagnetische Abschirmung unseres Rechengehirns“108).
Strahlungsabschirmfeld
4.3. Handwaffen
4.3.1. Angriffswaffen
 Strahlenwaffen TL 10+ (HM 3, HM 4)
 Paralysatorennadler
 Variostrahler (größtmögliche Variation der Strahlungsintensität)




HM 4. Das ist die aktuelle Strahlenwaffe. Ihr Vorläufer war die HM 3 („Wir benutzen die
gute alte HM 3, sie wissen ja, was man mit der alles anfangen kann.“109)
Lähmungsstrahlen. Mit ihnen ist (zumindest von Tourenne) experimentiert worden.
„Meine Versuche mit Lähmungsstrahlen waren eine Sensation.“ „Ja, mit diesen
Versuchen haben Sie das Leben von Tausenden von Menschen skrupellos aufs Spiel
gesetzt und deshalb sind sie hier.“ Lähmungsstrahlen sind eine „furchtbare Waffe“.110
Paralysepistole111, auch Neuro-Pistole112 genannt. „Der Schuss aus einer solchen Waffe
lähmt augenblicklich das gesamte Nervensystem. Hatte sich die winzige Nadel mit
Prontodorm erst einmal in die Haut gebohrt, erstarrte das Opfer, als hätte es plötzlich
Erz in den Blutgefäßen.“113
Variostrahler
4.3.2. Verteidungswaffen
 Abschirmfelder, Absorberschirm, Elektromagnetische Abschirmung,
Magnetschirme, keine Formenergie

Vermutlich gibt es tragbare Schirmprojektoren („Der GSD-Komplex wird sofort
elektromagnetisch abgeriegelt.“114)
4.4. Ausrüstung
 Es können alle Ausrüstungsgegenstände aus GURPS verwendet werden, so
sie nicht den typischen Einschränkungen des „Dark Orion“-Universums
unterliegen (z.B. Bionics, Contragravbelts) und maximal TL 10 sind. Für
Objekte, die auf niedrigeren TLs eingeführt wurden, gelten die Regeln für
„Improvement at higher TLs“ aus „GURPS Edition Ultratech second Edition –
revised“, S. 11.
 Für Computer gilt außerdem, dass ihre Komplexität für jeden TL über 8 um 1
steigt.
 Künstliche Schwerkraft TL 10+
107
„Die Raumfalle“
„Deserteure“
109
„Invasion“
110
„Die Raumfalle“
111
Diese ist nicht mit der normalen Waffe identisch, denn sonst könnte man in „Die Raumfalle“ mit den Waffen
die Gefangenen paralysieren, anstatt mit ihnen ins Handgemenge zu gehen!
112
„Höllenfahrt durchs All“
113
ebenda
114
„Invasion“
108
15
 Kampfanzüge
Prinzipiell gilt: Eine weitere Miniaturisierung unserer heutigen Technik hat nicht (!)
stattgefunden.
 ASG = Armsprechgerät. Neben einem Kommunikationsgerät enthält dieses Armband auch
Indikatoren für Umweltbedingungen (z.B. Luft und Temperatur). Es darf von seinem
Träger außer auf Befehl des GSD oder einer Verhaftung nicht aus der Hand gegeben
werden.
 Rangabzeichen: Die Mitglieder der Raumflotte haben alle Metallspangen
unterschiedlicher Größe an den Uniformen.115 GSD und medizinischer Dienst haben
andere Symbole, ebenso auch die Mitarbeiter der unterschiedlichen Ämter.
 Raumanzüge: Die Luft in einer Ampulle am Raumanzug hält für 90 Tage Vorrat bereit.
 Schwerkraft: An Bord der Schiffe und Basen gibt es ein Schwerefeld. Anscheinend kann
die Orion auch unbegrenzte Zeit „schweben“.116
5. Exoterristen
In „Raumpatrouille Orion“ gibt es nur eine außerirdische Rasse: die Frogs, auch
„Gallertkameraden“ genannt. Sie sind der erste und einzige Kontakt zu Außerirdischen („Ist
es vorstellbar, dass andere Lebewesen ...“ „Sie meinen die Frogs?“ „Wir kennen nur sie,
was man so kennen nennt.“117).
Die Menschheit scheint sich schon länger Gedanken über Außerirdische gemacht zu haben,
evtl. haben sie auch schon außerirdische Überreste gefunden („Es müssen Exoterristen hier
sein, Außerirdische!“ „Was denn, hier in dieser Gegend? Das ist doch nicht möglich!“118 Wo
ist es denn dann möglich?) bzw. sie haben Signale aufgefangen („Aber wir erhalten doch seit
Jahrhunderten Signale aus dem All von fremden Welten.“119 Von wem?).
Die Frogs kommen – von der Erde aus betrachtete – aus „den Sternnebeln der Jagdhunde“120.
Sie sind humanoid, aber z.B. gegen Strahlenwaffen immun, Sauerstoff ist für sie tödlich.
Wahrscheinlich sind sie wirklich eher Gallert- als Energiewesen.121 Über ihre Herkunft gibt es
viele Spekulationen. Diese gehen von einer zweiten intelligenten Rasse im Sol-System bis zu
mutierten Menschen. Überzeugend ist keine dieser Thesen.
Technisch sind die Frogs den Menschen in vielen Bereichen überlegen. Sie haben eine Waffe,
die Menschen umbringt und in der Bewegung verharren lässt. Sie besitzen Magnetschirme,
ihre Feldverstärker sind besser als die der Menschen, ihre Schiffswaffen sind den irdischen an
Reichweite überlegen. Sie haben auch Waffen, welche das Schwerefeld beeinflussen („Ich
glaube Massenanziehung! Sie beeinflusst das Schwerefeld!“122, „Das sind schnell wechselnde
divergierende Gravitationswellen!“123). Gegen die Strahlenwaffen der Menschheit entwickeln
sie Lichtabwehrschirme.124
Sie brauchen für ihre großen Waffen meist eine Steuerzentrale a la AC/1000 („In welcher
Zentrale?“ „Die, von der die Telenosestrahlen ausgehen!“ „Und wo liegt sie?“ „Im
115
Eine sehr gute Erklärung der Dienstgradabzeichen findet sich im „Raumpatrouille-RPG“.
Siehe den Aufenthalt auf Chroma in „Der Kampf um die Sonne“.
117
„Invasion“
118
„Angriff aus dem All“
119
ebenda
120
„Der Kampf um die Sonne“
121
Dafür spricht nicht nur, dass nach dem Fluten mit Atmosphäre auf MZ 4 Füße oder so etwas übrigbleiben, die
Filmemacher hatten auch erst Gallertmännchen für die Frogs gebaut (Kastner, S. 66).
122
„Angriff aus dem All“
123
„Invasion“
124
„Deserteure“
116
16
AC/1000.“125). Woher haben die Frogs eine Karte vom Sonnensystem?126 Wahrscheinlich von
einer irdischen Kolonie.
Die Frogs entwickeln mit der Telenose eine Fernkontrolle für Menschen.127 Woher stammen
die menschlichen Versuchsobjekte für diese Waffe? Wahrscheinlich auch von einer
verlorenen Kolonie der Menschen, welche die Frogs erobert haben. Zusätzlich lernen die
Frogs noch, Menschen umzuprogrammieren.
Sie funken in Dreiergruppen und benutzen Impulswellen zur Kommunikation.
6. Welten und Weltraum
6.1. Unser Sonnensystem
6.1.1. Bahndaten zu Planeten und anderen interessanten Objekten des Sonnensystems
gr.
Halbachs
e
Planeten (in AE)
Merkur 0,39
Venus 0,72
1,00
Erde
1,52
Mars
Jupiter 5,2
Saturn 9,6
Uranus 19,3
Neptun 30,1
Pluto
39,2
Umlaufzeit
(in
Umlaufzeit
Jahren)
(in Tagen) Anmerkung
0,24
88
0,62
225
1,00
365
1 AE = 149,6 Mill. Km
1,88
687
12
29
84
165
Sonnenabstand schwankt zwischen 29,6 und
248
49,3 AE
ausgewählte Asteroiden/TNOs
4,636
Ceres 2,76
50,822
Chiron 13,65
287,764
Quaoar 43,377
Sedna
509,1
11570
Sonnenabstand schwankt zwischen 76 und
942 AE
Der Kuiper-Gürtel ist ein zweiter Asteroidengürtel jenseits der Neptunbahn, erstmals
postuliert 1951 von dem amerikanischen Astronomen G. Kuiper. Die Objekte
(Himmelskörper) im Kuiper-Gürtel werden meistens „Kuiperoiden“, KBO (Kuiper Belt
Objects) oder TNO (Trans Neptunian Objects) genannt. Die meisten KBOs sind
Kometenkerne („schmutzige Schneebälle“), es gibt aber auch „normale“ Asteroiden unter
ihnen.
Die großen Halbachsen der Bahnen der heute bekannten KBOs liegen zwischen 30 AE
(Astronomische Einheiten) und 75 AE, mit ein paar Ausnahmen (u.a. Sedna). Pluto ist
gleichzeitig ein Planet und ein TNO. Ein weiteres Beispiel für ein TNO ist Quaoar.
125
ebenda
siehe „Planet außer Kurs“
127
„Deserteure“
126
17
Eine besondere Gruppe innerhalb der TNOs stellen die Neptun-Trojaner dar; Asteroiden, die
auf derselben Bahn umlaufen wie Neptun, aber ihm entweder „hinterherlaufen“ oder
„vorauslaufen“ um jeweils 60 Grad. Beispiel: Asteroid Nr. 2001 QR322.
Die Oortsche Wolke wurde von dem niederländischen Astronomen Jan Hendrik Oort (19001992) postuliert. Sie ist eine kugelförmige Wolke aus Kometenkernen, die das Sonnensystem
in einer Entfernung von ca. 10.000 bis 100.000 AE umgibt. Oort postulierte die Existenz der
Wolke aufgrund der Beobachtung mehrerer langperiodischer Kometen. Ab und zu wird ein
Objekt aus der Oortschen Wolke gravitativ gestört und ins innere Sonnensystem geschleudert,
wo es dann als Komet erscheint. Aktuellen Schätzungen zufolge befinden sich insgesamt 100
Millionen Kometenkerne in der Oortschen Wolke. Die Objekte in der Oortschen Wolke
bestehen aus denselben Materialien, aus denen die Staubscheibe bestand, aus welcher sich das
Sonnensystem gebildet hat.
Der neu entdeckte „Riesenasteroid“ Sedna, der in seinem sonnenfernsten Bahnpunkt (dem
Aphel) 942 AE von der Sonne entfernt ist, könnte eventuell zur Oortschen Wolke gerechnet
werden. Ebenso der (bisher namenlose) Asteroid Nr. 2000 OO67, dessen Sonnenentfernung
zwischen 20.76 AE und 1008 AE schwankt (große Halbachse: 514 AE).
6.1.2. Basen etc.
 Merkur
Die Solarwetterstation Dragon liegt entweder auf dem Merkur oder in einem engen Orbit um
die Sonne. Henri Lacon versucht am Hitzepol des Merkur eine Magmabombe zu deponieren,
doch er wird gestoppt.128
Die Phosphorsümpfe des Merkus sind eine Erfindung, der Hinweis bezieht sich eher auf
Daniel.
 Venus
Dort gibt es eine Kolonie, auf der C-Roboter eingesetzt werden.
 Erde
Von der Erdoberfläche sind die Euphratseen und die Staudämme im Himalaja129 bekannt.
Unterseeisch gibt es die Tiefseebasen (z.B. Tiefseebasis 4 und Tiefseebasis 104 [= Basis
104130] bzw. Unterwasserbasen (z.B. Unterwasserbasis V2131, Unterwasserbasis C 8132,
Unterwasserbasis 75133 und Unterwasserbasis 78134). Auch die anderen Basen dürften
eigentlich Tiefseebasen sein [Basis 63135, „Die Basen 81 – 106 sind durch die zweite
galaktische Flotte belegt“136]). Dazu kommen die Tiefseestädte als Siedlungen auf dem
Meeresboden.
Das „Starlight Casino“ liegt auch unter Wasser und ist nur für Mitarbeiter reserviert
(deswegen tragen z.B. alle Uniformen). Es ist also ein klassischer Offiziersklub. Eine Kneipe
mit einem schlechteren Ruf ist „Zum letzten Countdown“ in der Unterwasser-Basis C 8
(„60.000 Meilen von Washingtongrad entfernt, 4000 Yards unter Wasser, auf einem Riff der
Sunda-Inseln“137).
128
„Duell am Hitzepol“
„Der Kampf um die Sonne“
130
Die in der Serie auftauchende EAS 104 ist meiner Ansicht nach in Wirklichkeit Tiefseebasis 104 („Die
Raumfalle“).
131
Diese Basis – wahrscheinlich eigentlich Unterwasserbasis 2 – ist das ehemalige Cape Kennedy. (Vgl. „Absturz
in alle Ewigkeit“)
132
Ich vermute, dass dies eigentlich Unterwasserbasis 8 ist (vgl. „Höllenfahrt durchs All“).
133
Im Text wird sie zwar „Unterwasserbasis 675“ genannt, aber ich halte dies für einen Tippfehler. Diese Basis
wird später in „Igor Vasvary“ umbenannt. (vgl. „Tod im Sternbild Reta 4“)
134
„Flucht zu einem fernen Planeten“
135
Im Text wird sie Basis 763 genannt. Ich vermute einen (hier korrigierten) Tippfehler. (Vgl. „Orion VIII
verschollen“)
136
„Angriff aus dem All“
137
„Höllenfahrt durchs All“. Der Hinweis auf Washingtongrad scheint sich auf James Blishs „This Earth of
Hours“ (1959) zu beziehen, wo ein irdisches Raumschiff „Novoe Washingtongrad“ heißt.
129
18
 Erdorbit
Die Erdaußenstationen (EAS) befinden sich in der Erdumlaufbahn oder zumindest nahe der
Erde. Bekannt sind EAS 1, EAS 2, EAS 3, EAS 4 (als Erdaußenbasis 4; erwähnt wird auch
ein Leitfunk-Satellit dieser Basis), EAS 7 (wird vernichtet)138, EAS 13 (wahrscheinlich mit
Raumstation 13 identisch) und EAS 45 (als Außenstation 45). Höhere Nummern als diese
dürften Erfindungen sein.139 In der Umlaufbahn dürften auch Lichtwerfergürtel eins bis
sechs140 sein.
Der Raum um die Erde ist in Sicherheitszonen („Sicherheitszone 12“) und Warteräume
(„Warteraum 9“) eingeteilt. Wahrscheinlich ist der Rest des umgebenden Raumes vermint.
 Mond
Auf dem Mond gibt es die Basis Luna 1. Harpalus, ein Mondkrater, wird durch Overkill um
das 50fache vergrößert.141
 Mars und seine Monde (Deimos und Phobos)
Auf dem Mars gibt es eine Kolonie.142 Der Mars ist wahrscheinlich (zumindest ansatzweise)
terraformiert worden. Dazu kommen Basen auf Deimos und Phobos.
Die Mars-Außenbasis ist wahrscheinlich identisch mit Mars-Außenbahn143 und Mars-Relais
A1. Bekannt ist auch das Mars-Relais 18.144 Diese dürften sich alle im Marsorbit befinden.
 Marsbahn
Erwähnt werden die „zwei äußeren Radarwarnkreise“145. Einer davon ist wahrscheinlich in
der Marsbahn. Auf dieser Höhe dürften sich auch die „Lichtwerfergürtel sieben bis neun“146
befinden.
 Asteroidengürtel
Der Asteroidengürtel scheint ein Gebiet zu sein, das teilweise rechtsfrei und nicht erforscht
ist. So findet der Drogenschmuggel mit Laash im Asteroidengürtel statt.147
 Chroma im N-Gürtel. „Nach den vorliegenden Unterlagen handelt es sich
einwandfrei um die Bevölkerung der ehemaligen Neptunkolonie, die sich im letzten
galaktischen Krieg auf die Seite der Rebellen geschlagen hat.“148 Die Bewohner sind
technisch z.T. der Erde sehr ähnlich (Lancets, Waffen), z.T. technisch weiter als die
Menschheit (Sonnen-Beeinflussung, Tele-Gedankenblockierung, Tarnfeld). Chroma
ist nicht geortet worden, weil im Rahmen des Terraformingprogramms mehrere
Asteroiden gezündet worden sind, die nicht andauernd kontrolliert werden (die
künstliche Sonne Chromas heißt Xun 1). Anders wäre z.B. die künstliche Sonne längst
entdeckt worden. „Auf Chroma sitzt eine, bis gestern anonyme Bande wahnwitziger
Techniker die uns langsam ausdörren will. Übrig gebliebene Rebellen aus dem ersten
galaktischen Krieg. Das sind doch keine Partner für politische Verhandlungen.“149
Auf Chroma gibt es eine Regierung der Frauen („Sie“) und verschiedene Ämter bzw.
Abteilungen (so z.B. die Abteilung 9 und Amt 4). Gelandet werden kann auf
verschiedenen Basen (z.B. Basis 10).
138
„Invasion“
„Orkan im Kosmos“ spricht z.B. von Erdaußenstation 309.
140
Folgend den Aussagen über die nächsthöheren Lichtwerfergürtel in „Invasion“. Einige dieser
Energiewerferstationen haben auch Eigennamen, z.B. Ajax (nach „Flucht zu einem fernen Planeten“).
141
„Deserteure“. Der Name des Kraters ist schwer zu verstehen. Im Fotoroman heißt er „Harpalus“. Bei diesem
Namen bin ich geblieben.
142
nach „Planet außer Kurs“
143
Dorthin soll ORB in „Angriff aus dem All“ evakuiert werden.
144
„Orkan im Kosmos“
145
„Invasion“
146
ebenda
147
„Höllenfahrt durchs All“
148
„Der Kampf um die Sonne“
149
ebenda
139
19
 Golem. Der Einbau von Golem II/R 2 findet im Asteriodengürtel statt („Golem II/R
2“, erläuterte General Wamsler, „ist unsere modernste Computerstation, eine riesige
Datenspeicheranlage, die man in das Innere eines vor fünf Jahren eingefangenen
Meteors eingebaut hat. Golem speichert unsere gesamten Schiffsbewegungen. (...) Er
gibt Nachrichten an unsere Aufklärungssatelliten – vollautomatisch natürlich.“150)
 Hermes 4.151 Hier existiert ein Raumschifffriedhof.
 Lupus152: „Allerdings wurde das Quarzlager auf Lupus für jeden Zugriff eines Feindes
aus dem All durch teuflisch raffinierte paratechnische Über-Sperranlagen und UltraFallen geschützt. Ich muss das betonen, denn die Unterlagen zum freien Zugang in die
Quarzkammern sind im letzten galaktischen Krieg verlorengegangen.“153
 N-Gürtel bzw. N-Gruppe154: Zumindest einige Körper daraus sind bekannt (Chroma, N
108, N 116 A, N 118, Retruka 1-7-8-1, Torr-4 und Xun 1). Der Gürtel scheint sehr
groß zu sein: „Die ganze N-Gruppe abklappern. Das bedeutet meiner Schätzung nach
30 Zusatztage Raumdienst.“155 Einige Körper daraus scheinen eine Atmosphäre zu
besitzen. Die Planetoiden enthalten solare Materie, die wohl gezündet werden kann
und z.T. gezündet worden ist.
 N 108. Ein Planetoid im N-Gürtel mit Atmosphäre.
 N 116 A, ein Planetoid im N-Gürtel. Er „zeigt völlig unerwartete
Luftzusammensetzungen und Temperaturen.“156 Eine Atmosphäre muss er aber vorher
schon gehabt haben. Vielleicht ist er auch der Rest eines alten TerraformingProgramms?
 N 118 (siehe N-Gürtel)
 Pallas157 (70 Kolonisten und 21 Roboter). Pallas hat eine Atmosphäre und Wetter
(Regen).
 Retruka 1-7-8-1 liegt wahrscheinlich im N-Gürtel, siehe dort.
 Torr-4. Außenstation von Chroma, wahrscheinlich im N-Gürtel (siehe dort).
 Trabant 116 und 166
 Viginis. Hier lag die geheime genetische Forschungsanlage von Dr. Marlow.158
 Xun 1, Chromas künstliche Sonne (auch im N-Gürtel, siehe dort).
 Jupiter und seine Monde
Die Jupiterbasen sind (mangels einer festen Oberfläche auf dem Jupiter) alle in der
Umlaufbahn. Jupiter-Außen(basis) ist vermutlich mit Jupiter 1 und mit Jupiter-Außenstelle 1
identisch. Außerdem ist Jupiter-Außen 4 bekannt.
Der Hinweis auf ein Gefängnis auf dem Jupiter bezieht sich nicht auf den Jupiter, sondern
eher auf Mura. Die Ammoniak-Gewitterzone auf dem Jupiter scheint ein interner Witz zu
sein.
Die Frage nach dem Jupitermond (2. Jupitermond) ist nicht klar, gesprochen wird nur vom
„verrückten Flug“ dahin. Wahrscheinlich handelt es sich um den zweiten Mond von innen
(Adrastea).
 Jupiterbahn
150
„PSI und das Mädchen aus Metall“
„Hüter des Gesetzes“. Hermes ist der Name eines Asteroiden, der 1937 der Erde sehr nahe kam und der dann
„verschollen“ ist. Eventuell ist Hermes in mehrere Teile zerfallen, daher der Name.
152
„Flucht zu einem fernen Planeten“. Lupus ist meiner Ansicht nach weder ein Planet noch außerhalb des
Sonnensystems, sondern ein Planetoid in unserem Sonnensystem.
153
„Flucht zu einem fernen Planeten“
154
In „Der Kampf um die Sonne“ ist nicht klar, ob es N- oder M-Gürtel heißen muss.
155
„Der Kampf um die Sonne“
156
ebenda
157
Pallas ist der zweitgrößte Planetoid (neben Ceres) im Asteroidengürtel.
158
nach „Orion VIII verschollen“
151
20
Erwähnt werden die „zwei äußeren Radarwarnkreise“159. Einer davon ist wahrscheinlich in
der Jupiterbahn.
 Trojaner
Diomedes160
 Saturn und seine Monde
Die Saturnbasen sind (mangels einer festen Oberfläche auf dem Saturn) alle in der
Umlaufbahn oder auf Monden. Die Saturnbasis könnte z.B. auf Titan sein.
Die Basis Hyperion 29 ist wahrscheinlich auf dem Saturnmond gleichen Namens.
Rhea ist ein weiterer Saturnmond. Die Landung auf Rhea ist eine „raumfahrttechnische
Meisterleistung“.161
Später versteckt sich ein Frog-Mutterschiff zwischen den Ringen des Saturn. („Unter tiefem
Schweigen ging McLane zur Astroscheibe und schaltete sie heller. »Mein Astrogator
Shubashi«, begann er mit sonorer Stimme, »hat während der Schlacht Messungen mit ImpulsSensoren vorgenommen. Im Saturn-Sektor. Nun, wie wir alle wissen, hat der Saturn
mehrteilige Ringe. Den äußeren A-Ring, den mittleren B-Ring und den schwachen
durchsichtigen inneren Ring. Die 6000 Meilen breite Lücke zwischen dem A-Ring und dem BRing, die sogenannte Cassinische Trennung, weist hier, im Planquadrat 451, eine J-Frequenz
auf. Die Impulsatoren der Orion zeigten an dieser Stelle Masse an. Ich ließ dies von
Viersternleutnant Helga Legrelle, meinem Offizier für Raumüberwachung, rechnerisch
überprüfen. An diesem Punkt der Cassinischen Trennung liegt das Gebärmutterschiff, das die
Roboter erzeugt und herstellt.“«162)
 Uranus und seine Monde
Umbriel, ein Uranusmond („Ein verlassener, trostloser Schutthaufen.“163). Er muss in der
Nähe von Mura liegen.
 Uranusbahn
 H 5 ist anscheinend eine Raumstation in der Uranusbahn. Sie wurde vernichtet.164
 Mura muss auf der Uranusbahn liegen (wegen der Nähe zum Uranusmond Umbriel),
evtl. ist es auch ein Uranusmond (z.B. als anderer Name für Ariel?). Er liegt im Sektor
N 72 918. Mura ist ein Exilstern, ein Gefängnis für Verstoßene. Dort gibt es eine
Strafkolonie samt Verwaltungszentrale. Druck und Sauerstoff der Atmosphäre sind
erdähnlich. Die politische Einordnung ist auch klar: „Auf Mura darf außer den
Organen des Sicherheitsdienstes und den Versorgungsschiffen niemand landen, es sei
denn er hat Sondervollmacht von höchster Stelle.“165 Die Kolonie wird mit
Versorgungsraumschiffen versorgt. „Ja, sagen sie, unsereiner kennt Mura ja nur vom
Hörensagen. Ist es wirklich so schlimm? Man erzählt sich, es wäre etwas ähnliches
wie anno dazumal Sibirien?“ „Nun, es ist nicht gerade eine idyllische Gegend. Aber
es geht den Leuten gut, sie können sich frei bewegen, und sie haben sogar eine Art
Selbstverwaltung. Das ganze ist eigentlich recht human.“ „Sie finden es human, wenn
man Menschen lebenslänglich von der Erde verbannt?!“ „Früher hat man sie
lebenslänglich in Zuchthäuser gesperrt oder sogar umgebracht.“ „Das heißt also, es
sind richtige Verbrecher!“ „Nein, nicht kriminelle im landläufigen Sinne. Es sind eher
unerwünschte Personen. Es sind eine ganze Reihe ehemaliger Berühmtheiten unter
ihnen.“ 166
159
„Invasion“
„Orkan im Kosmos“
161
„Angriff aus dem All“
162
„Bomben auf Saturn“
163
„Die Raumfalle“
164
„Deserteure“
165
„Die Raumfalle“
166
ebenda
160
21
 Olaf 1, vermutlich eine Raumstation in der Uranusbahn. Auch sie wurde vernichtet.167
 Neptun und seine Monde
Hier gab es zumindest mal eine Basis. („Nach den vorliegenden Unterlagen handelt es sich
[bei Chroma] einwandfrei um die Bevölkerung der ehemaligen Neptunkolonie, die sich im
letzten galaktischen Krieg auf die Seite der Rebellen geschlagen hat.“168) Die ehemalige
Orbitalstation Observer 7 ist 2344 abgestürzt.169
 Pluto und Charon
Auf dem Pluto wird Erz verarbeitet, welches von Frachtern angeliefert wird.170
Pluto-Satellit 5.171
 Kuiper-Gürtel
Vorgeschobene Außenbasen172, u.a. wohl Transpluto 0/3. Eventuell liegt dieser auf Quaoar.173
Die Außenbasen verfügen über Zyklop-Warnstationen.174
 Oortsche Wolke
 AC 17/11 (auf dem Weg nach AC 17/23) (beide im Vesta-Abschnitt)
 Raumstation Gordon 1 liegt in der Nähe der Vesta („Wir sollten Satelliten der
Raumüberwachung im Sektor Vesta kontrollieren, das ist der Nachbarabschnitt von
Gordon.“175)
 MZ 4: Relais- und Fernmeldestation auf Planetoiden. „MZ 4 ist eine der äußersten
Basen am Rande des Niemandsraums!“176
 Die Vesta lag früher im Asteroidengürtel. Im ersten galaktischen Krieg wurde ihre
Position verändert; sie verließ ihre Bahn im Asteroidengürtel und wurde aus dem
Sonnensystem geworfen. Sie liegt jetzt in der Oortschen Wolke. Dasselbe gilt für
Vesta 5/61, den Satellit Argos.
 Die Vesta-Gruppe. Die Frogs haben die Lenkzentrale des Schnellläufers auf einem
Asteroiden der Vesta-Gruppe. Seine Position (oder Bezeichnung?) ist RS 501 4M
hoch sieben - 196 - 8 Gamma Punkt zwei Epsilon.177 Ich würde vermuten, dass dies
keine Ortsangabe, sondern Teil einer Triangularmessung ist. Der Vesta-Abschnitt ist
u.a. M/88 („M/88/12, auf unserer äußersten Station.“178). Dort liegt K/16 wohl in der
Nähe. Beides sind Werferstationen bzw. Lichtbatterien. Der Kurs von dort nach
AC/1000 wird als 2 9 4 19 30 37 3 angegeben.179 Auch hier bin ich der Meinung, dass
die Teil einer Triangularmessung bzw. Flugberechnung ist, keine Ortsangabe.
Weitere Basen, die im Sonnensystem oder nahe des Sonnensystem stehen müssten, sind die EStellen (evtl. nur Zwischenstationen beim Funken?180). Evtl. sind das einfach Einsatz-Stellen,
die einfach nur Abteilungen zur Instandhaltung und Reparatur von Satelliten etc. auf
Raumstationen etc. bezeichnen.
167
„Deserteure“
„Der Kampf um die Sonne“
169
nach „Raumpatrouille-RPG“
170
Dies schließe ich aus „Höllenfahrt durchs All“.
171
„Orkan im Kosmos“
172
„Angriff aus dem All“; Ortsfestlegung von mir.
173
Zu Quaoar siehe „Großer Himmelskörper am Rand des Sonnensystems entdeckt“, 08.10.2002
(http://de.news.yahoo.com/021008/3/2zzwuv.html)
174
„Tod im Sternbild Reta 4“
175
„Invasion“
176
„Angriff aus dem All“. Denkbar wäre eine Position auf Sedna (vgl.
www.netzeitung.de/spezial/weltraum/277672.html).
177
„Planet außer Kurs“
178
„Deserteure“
179
„Deserteure“. Vorsicht: AC/1000 ist kein Ort, sondern ein Gebiet!
180
„Angriff aus dem All“
168
22
6.2. Andere Sonnensysteme
6.2.1. Astronomische Grundlagen
Name Comp Spektraltyp
Gl551
Gl559
Gl559
Gl699
Gl406
Gl411
Gl65
Gl65
Gl244
Gl244
Gl729
Gl905
Gl144
Gl447
A
B
A
B
A
B
dM5 e
G2 V
K0 V
M5 V
M6
M2 Ve
dM5.5e
dM5.5e
A1 V
DA2
dM4.5e
dM6 e
K2 V
dM4.5
Distanz Distanz Anmerkung
(Parsek) (Lichtj.)
1,30
4,22Proxima Centauri
1,34
4,35Alpha Centauri A
1,34
4,35Alpha Centauri B
1,83
5,98Barnards Stern
2,39
7,79Wolf 359
2,52
8,21
2,63
8,56
2,63
8,56
2,63
8,57Sirius A
2,63
8,57Sirius B
2,93
9,56
3,17
10,33Ross 248
3,27
10,67Epsilon Eridani
3,32
10,83Ross 128
6.2.2. Basen in anderen Sonnensystem
 Alpha Centauri A
Alpha 21 „Nehme an, Sie wissen alle was sich kürzlich auf Alpha 21 ereignet hat. Da war
eine Gruppe von Robotern programmiert Wasser zu stauen. Und sie stauten so lange, bis
beinahe eine ganze Kolonie im Wasser unterging, nur, weil der Roboterspezialist ausfiel und
keiner eine Ahnung hatte, wie die Programmierung eines Roboters geändert werden
konnte.“181 Diese Basis muss auf einem Planeten sein, der offene Wasserflächen hat. In Frage
käme (auch wegen der Bezeichnung Alpha) ein Planet um Alpha Centauri A.
 Alpha Centauri B
Luyten („Kartographen, die auf eigene Faust den Planeten Luyten vermessen hatten“182)
 Barnards Stern
Rauri (die „Nickelsucher von Rauri“183)
 Epsilon Eridani
Eridani. Hier scheint sich eine von der Erde unabhängige Rebellenregierung etabliert zu
haben.184
 Proxima Centauri
Daniel und sein Phosphorsumpf.185
 Wolf 359
Orchad. Auf dem 9. Planeten dieser Sonne war eine menschliche Siedlung, deren letzte
Überlebende 3005 abtransportiert worden ist.186
6.3. Der Weltraum
181
„Hüter des Gesetzes“
„Höllenfahrt durchs All“. Festlegung von mir.
183
dito
184
„PSI und das Mädchen aus Metall“. Der Name des Planeten machte die Zuordnung zu einer Sonne einfach.
185
„Die Raumfalle“ und „Angriff aus dem All“ (letzteres ohne Nennung des Ortes, dafür als „Phosphorsümpfe“).
Festlegung von mir.
186
„Tödlicher Schutz“. Festlegung von mir.
182
23
Der Weltraum ist in Raumsektoren/-quadrate (anscheinend RS abgekürzt) unterteilt. Die
Aussage „Patrouillenflug von Sektor 411 bis Sektor 423“187 bezeichnet eindeutig
Raumquadrate als Sektoren. Ich unterscheide daher in der Liste nicht zwischen beiden
Begriffen. Interessant ist, dass Raumquadranten Werte über 400 haben, alles darunter wird als
Raumsektor bezeichnet. Die Raumsektoren sind: 7/51 (Nähe Vesta), 12/M/8, AF 12/90,
15A/78/18, 18/M/12 im Satellitenfeld, 18/M/106, AX 19, 20/L/34, 47/2/32, 71K, N 72 918,
M/88/12 (Vesta-Abschnitt), 105, 116/LM/4, 118/KL/4, 118/KL/5, 118/KL/6, 118/KL/7,
118/KL/8, 118/KL/9, 118/KL/10, 118/KL/11, 118/KL/12, 118/KL/90, 118/KL/91, 118/KL/92,
118/KL/93, 118/KL/94, 4 C 188188, 207/24/8, 211/21/9, 219/33/9, C 411 22, 412 Delta, 413,
416 Epsilon, 420 und 422 A 47.
Raumsektor 105 wird von der Nova durchflogen, nachdem sie aus 420 kam – anscheinend
sind die Sektoren also kreisförmig angelegt, wobei es denkbar wäre, dass sie nach außen hin
größer werden (Sektor 5 läge also ungefähr vor Sektor 105, der wiederum vor Sektor 205
usw.). 15A/78/18 muss vor Mura liegen (von der Erde aus gesehen).
Angaben wie „18 M bei ... bei 106“, „18/M/12 im Satellitenfeld“189 und „Wir nähern uns
Chroma auf den Koordinaten 10-BL-25“190 müssen keine Ortsbestimmungen sein, sondern
können Richtungspeilungen vom Standort sein. Das erklärt, warum die Orion in 12/M/8 steht,
aber von der Erde in 18/M/12 im Satellitenfeld angepeilt wird. Ebenso möglich (und
wahrscheinlicher) ist ein Fehler in der Serie, da die Flotte später auf dem Weg nach 18/M/12
ist, um die Orion in 12/M/8 zu finden.
Der Schnellläufer kommt aus dem Gebiet der Jagdhunde. Gemeint ist nur die Sicht von der
Erde aus. Er fliegt (in Spiralen?) 146.000 km/Sekunde und ist 5 Tage von der Erde entfernt.
Wann er aber „in Brand gesetzt“ und beschleunigt wurde, ist nicht bekannt.
7. Die Zeitleiste
7.1. 1942 bis 2999 (die Vorgeschichte zur Serie)
1942
Aufstellung der Robotergesetze durch Isaac Asimov
1945
Beginn des atomaren Zeitalters191
1957-1968
Amerikanisch-russischer Wettlauf ins All
1972
Start von Pioneer 10192
1988 – 2050
Die internationale Entwicklung der Raumgleitertechnik schreitet voran,
einhergehend mit der Eroberung des Weltraums. Stationen auf dem Mond werden
gebaut.193
2015 – 2025
Die raumfahrenden Nationen werden in kriegerische
Auseinandersetzungen verwickelt. Ein Rassenkrieg bricht aus, bei dem auch
Atomwaffen eingesetzt werden.194
2026/2027
Die kältesten Winter seit Menschengedenken führen zu Hungersnöten,
Plünderungen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen in den verbliebenen
Staatsgebilden.
ab 2032
Der Atomkrieg hat eine globale Erwärmung ausgelöst, die sich mit den
technischen Mitteln des 21. Jahrhunderts nicht stoppen lässt. In den nächsten
187
„Planet außer Kurs“
Wahrscheinlich ist 188/C/4 gemeint. Hier soll sich ein Quasar befinden (nach „Tod im Sternbild Reta 4“).
189
„Hüter des Gesetzes“
190
„Der Kampf um die Sonne“
191
In „Der Kampf um die Sonne“ spricht man vom prä-atomaren Zeitalter, aus dem u.a. die klassische Literatur
stammt.
192
Erwähnt wird dies in „Absturz in alle Ewigkeit“
193
nach Kastner, S. 198
194
Die Zeitangabe und ein Teil der Texte nach Kastner, S. 198, die restlichen Angaben (z.B. der Rassenkrieg)
sind von mir.
188
24
Jahrzehnten müssen mehr und mehr Küstenstädte geräumt werden, weil die Deiche
nicht mehr zu halten sind.
2050
Aussendung der ersten Schläferschiffe zu fremden Sonnensystemen.195
Diese Schläferschiffe werden auch benutzt, um „unliebsame Minderheiten“
(Schwarze, Araber etc.) von der Erde zu entfernen.
2050 – 2115
Bemannte Raumschiffe landen auf Mars, Venus und Merkur. Die
Menschen bauen Stationen auf diesen Planeten.196
ab ca. 2100
Besiedelung von Eridani
2115 – 2250
Intensive Erforschung aller Planeten des Sonnensystems.197
ab ca. 2150
Besiedelung von Daniel
ab ca. 2200
Besiedelung von Luyten
ca. 2300
Bau der ersten Roboter-Modelle für Industrie und Raumfahrt198
ab 2300
Beginn des Terraforming-Programms im Asteroidengürtel199. Zünden
von Asteroiden zu künstlichen Sonnen.
ab 2305
Besiedlung von Orchad
2352
Die „Robotereuphorie“ beginnt mit der Herstellung eines ersten
serienreifen Modells durch einen japanischen Konzern.200
ab ca. 2350
Besiedelung von Rauri
2344
Eine Reihe von fürchterlichen Katastrophen bewies, dass die Roboter
noch nicht so weit waren, wie der Hersteller behauptete. Der schlimmste Fall war der
Absturz der Orbitalstation Observer 7 auf den Neptun. Diese Ereignisse führten dazu,
dass der Vormarsch der Maschinen gestoppt und sogar deutlich zurückgedrängt
wurde.201
ca. 2400
Gründung des GSD (als „Genetischer Sicherheitsdienst“)
2420
1. Galaktischer Krieg. Hier wurde u.a. die Position der Vesta verändert;
sie verließ ihre Bahn im Asteroidengürtel und wurde aus dem Sonnensystem geworfen.
Ab 2450
Weite Teile des Sonnensystems wurden vermint.
ca. 2500
Das Quarzlager auf Lupus wird eingerichtet. („Allerdings wurde das
Quarzlager auf Lupus für jeden Zugriff eines Feindes aus dem All durch teuflisch
raffinierte paratechnische Über-Sperranlagen und Ultra-Fallen geschützt.“202)
2580
2. Galaktischer Krieg. („Nach den vorliegenden Unterlagen handelt es
sich [bei Chroma] einwandfrei um die Bevölkerung der ehemaligen Neptunkolonie,
die sich im letzten galaktischen Krieg auf die Seite der Rebellen geschlagen hat.“
„Das ist über 400 Jahre her. Und ich ersuche sie, in den elektronischen
Datenspeichern nachzulesen, das seiner Zeit die Bevölkerung der revoltierenden
Sternkolonien, nach Beendigung der Kampfhandlungen, restlos zur Erde
zurückgesiedelt wurde.“203)
Vermutlich kommt es zu einem Angriff auf die Erde; einige
Regierungsgebäude (incl. des GSD-Hauptquartiers) werden beschädigt, wichtige
195
Rechnerisch kann ein Schiff, dass gegen 2075 einen bewohnbaren Planeten erreicht, 10.000 Kolonisten im
Kälteschlaf an Bord gehabt haben. Bei einer Verdoppelung der Bevölkerung alle 25 Jahre kann man zur
Handlungszeit von Kolonien mit bis zu 80 Millionen Kolonisten (erste Besiedlungswelle ab 2050), 20 Millionen
(Startzeit 2100) oder nur 5 Millionen (Startzeit 2150) ausgehen.
196
nach Kastner, S. 198
197
nach Kastner, S. 199
198
nach „Raumpatrouille-RPG“
199
„Diese Planetoiden wurden (...) mit künstlicher Schwerkraft (...) und mit Kraftfeldern ausgestattet, sowie mit
einer künstlichen Atmosphäre. (Das legt DeMontis [sic] Bemerkung nahe, Pallas verfüge wohl über keine
Wetterkontrolle). Das könnte geschehen sein, um den Minenarbeitern auf solchen Planetoiden die Arbeit zu
erleichtern oder um Notlandemöglichkeiten für havarierte Raumschiffe zu schaffen (...).“ (www.orionspace.de)
200
nach „Raumpatrouille-RPG“
201
nach „Raumpatrouille-RPG“
202
„Flucht zu einem fernen Planeten“
203
„Der Kampf um die Sonne“
25
Unterlagen gehen verloren („Ich muss das betonen, denn die Unterlagen zum freien
Zugang in die Quarzkammern [auf Lupus] sind im letzten galaktischen Krieg
verlorengegangen.“204). Es ist ab jetzt schwierig, durch das Sonnensystem zu fliegen,
da Position und Code der Minen verschwunden sind.
Auch nach den beiden galaktischen Kriegen kommt es nicht zu einer
Aussöhnung zwischen den verschiedenen Menschenwelt („Vielleicht haben wir uns in
den beiden galaktischen Kriegen nicht so ganz, na sagen wir, korrekt benommen. Sie
erkennen unsere Autorität nicht an. Aber wie gesagt: Das sind nur Vermutungen.“205).
ab 2600
Signale von intelligenten außerirdischen Rassen werden empfangen,
jedoch nicht entschlüsselt
ca. 2800
Der Robotertyp R 6 ist einsatzbereit.206
ab 2834
Eine vorsichtige Wiederbesiedelung der verseuchten Gebiete auf der
Erdoberfläche beginnt. Naturschutzgebiete werden eingerichtet, in denen Pflanzen
wieder angesiedelt werden.
ca. 2930
Die Frogs entdecken eine vergessene menschliche Kolonie und erhalten
so erste Informationen über die Menschheit und Versuchsobjekte für ihre
Waffenforschung.
2943
Geburt von Henryk Villa207
2946
Geburt von Kublai Krim208
2949
Rauchverbot für Raumfahrer209
2950
Umbenennung des GSD in „Galaktischer Sicherheitsdienst“
2951
Geburt von Winston Woodrov Wamsler210
2953
Geburt von Hasso Sigbjörnson211
2962
Geburt von Pieter-Poul Ibsen212
Geburt von Atan Shubashi213
2965
Geburt von Clifford Allister McLane214 auf Alpha 21215
Geburt von Mario de Monti216
Geburt von Tamara Jagellovsk217
2966
Geburt von Lydia van Dyke
2970
Heirat von Hasso Sigbjörnson mit Ingrid218
2973
Geburt von Helga Legrelle219
2975
Igor Vasvary tritt in den Außendienst ein220
2983
Beginn des Unterwasserwohnungsbaus („Hätten wir nicht vor zwanzig
Jahren den Unterwasserwohnungsbau eingeführt; es wäre nicht zu ertragen.“221)
2988
1. stellarer Krieg. Ein schneller Kreuzer unter Ruyther wird im AlphaCentauri-System von Eridani-Rebellen angegriffen. Durch das Eingreifen des Alpha
204
„Flucht zu einem fernen Planeten“
„Der Kampf um die Sonne“
206
„Tödlicher Schutz“
207
Hilger, S. 25. Der Vorname stammt nicht aus der Serie (www.orionspace.de).
208
Hilger, S. 26 (04.10.2946)
209
Angabe nach „Der Kampf um die Sonne“
210
Hilger, S. 25 (03.03.2951). Der Vorname stammt aus den Drehbüchern (www.orionspace.de).
211
Hilger, S. 24 (04.08.2953)
212
„Die Raumfalle“
213
Hilger, S. 24 (11.12.2962)
214
nach Kastner 72. Hilger legt den 17.05.2961 fest (Hilger, S. 23).
215
Dies ist die einzige Möglichkeit, um trotz seines geringen Alters seine Karriere in der Raumflotte zu erklären
(diese These macht es möglich, dass er nur einmal eine Fahrt in einem Schläferschiff hinter sich hat ...).
216
Hilger, S. 24 (16.08.2965)
217
Hilger, S. 25 (12.06.2965)
218
Festlegung von mir. Ihr Geburtsname ist unbekannt.
219
Hilger, S. 24
220
Nach „Tod im Sternbild Reta 4“
221
„Der Kampf um die Sonne“
205
26
2990
2993
2994
2995
2996
2997
2998
21-Bewohners McLane wird der Angriff zurückgeschlagen, der schnelle Kreuzer
gerettet (das war das berühmte „eigenmächtige Eingreifen auf Alpha Centauri“222).
McLane kommt zur Raumflotte und wird Fähnrich unter Ruyther.223 Der
schnelle Kreuzer mit ihnen im Kälteschlaf an Bord fliegt zurück ins Sol-System.
Tourenne führt seine Versuche mit Lähmungsstrahlen durch und wird
dafür nach Mura verbannt.224
Auf Alpha 21 kommt es nach dem Ausfall des Roboterspezialisten fast
zu einem Untergang der Kolonie im Wasser.
Ruyther und McLane erreichen das Sonnensystem. Als die Geschichte
um sein Eingreifen bekannt wird, wird McLane sofort zum „Idol der Jugend“225. Seine
Geschichte wird systemweit bekannt.
McLane erhält sein erstes Kommando auf der Orion (= Orion I). Diese
wird zerstört.
Orion II. Legrelle beginnt ihren Dienst unter McLane.226 Das Schiff wird
zerstört.
Orion III. McLane und Sigbjörnsen sind ab jetzt auf dem gleichen
227
Schiff. Das Schiff wird zerstört. Die Orion IV wird wegen eines Maschinenschadens
bald nach dem ersten Einsatz außer Dienst gestellt.
McLane beginnt seinen Dienst unter van Dyke bei den schnellen
Raumverbänden.228 Orion V.
2. stellarer Krieg. Die Eridani-Rebellen greifen von einem Mutterschiff
nahe des Saturn aus die Erde an. McLanes Durchbruch zur Saturnbasis.229 Die Orion V
wird zerstört, doch vorher kann McLane den Krieg für die Erde entscheiden, in dem er
das Mutterschiff zerstört. „Ohne Männer wie McLane hätten wir die beiden Stellaren
Kriege wahrscheinlich verloren.“230
McLane erhält das Kommando über die Orion VI
McLane lernt Pietro kennen231
McLane lernt Dr. Requardt kennen232
Ruyther birgt das Raumschiff Friedoff auf Hermes 4
Shiner übernimmt das Kommando über die Atair XII233
Man beginnt ein großangelegtes Programm zur Minenbeseitigung im
Sol-System.
Die Orion VI wird zerstört; Orion VII
Eintreffen der Arbeiter auf Pallas. Ein halbes Jahr später schicken sie
die ersten Erzraketen in die Umlaufbahn.234
„Durchbruch zum Hitzepol“ von Pieter-Poul Ibsen erscheint.235
222
„Angriff aus dem All“ (ohne Zeitangabe)
„Deserteure“, „Hüter des Gesetzes“
224
Jahresfestlegung von mir, Info nach „Die Raumfalle“.
225
„Angriff aus dem All“
226
Sie scheint länger bei McLane zu sein als Sigbjörnson („Deserteure“).
227
„Deserteure“
228
„Planet außer Kurs“
229
„Angriff aus dem All“ (ohne Zeitangabe)
230
„Angriff aus dem All“
231
„Deserteure“
232
„Invasion“
233
„Höllenfahrt durchs All“
234
„Hüter des Gesetzes“
235
„Die Raumfalle“
223
27
7.2. 3000 bis 3003 (Die Fernsehserie)236
3000
„Angriff aus dem All“
Die befehlswidrige Landung der Orion auf Rhea führt zu einer
dreijährigen Strafversetzung zur Raumpatrouille, beaufsichtigt von Leutnant
Jagellovsk.
Die Menschheit wird in einen erbitterten Abwehrkrieg gegen die
außerirdischen Frogs verstrickt.
„Hüter des Gesetzes“
Mulligan wird Leiter der Startbasenüberwachung für
Großkampfschiffe.237
3002
Captain Harris und die Luino verschwinden.238
Im Asteroidengürtel beginnen die Vorarbeiten zum Einbau von Golem
II/R 2.239
„Planet außer Kurs“240
„Die Raumfalle“
Die Frogs verbessern ihre Waffen: „Wir haben festgestellt, dass sie seit
neuestem Lichtabwehrschirme gegen unsere bisherigen Strahlenwaffen entwickelt
haben.“241
3003
„Deserteure“
„Der Kampf um die Sonne“
„Invasion“
Vorzeitiges Ende der 3jährigen Versetzung der Orion-Besatzung nach 2
242
½ Jahren. Beginn der drei Monate Sonderurlaub.
Man beginnt mit der Therapie bei Villa, seinen Mitarbeitern und der
Besatzung von Gordon. („Dabei sind wir glücklicherweise in der Lage, den Kreis der
Erkrankten ziemlich genau zu überblicken. Es handelt sich lediglich um die Besatzung
von Gordon und um Villa mit seiner Begleitung.“243)
ab 3003
Aufbauarbeiten im ganzen Sonnensystem, um die Schäden des FrogAngriffs zu beseitigen.
7.3. 3004 bis 3007 (Die Jahre der Honold-Geschichten)244
3004
Ende des Sonderurlaubs der Orion-Besatzung. Die Orion VII erweist
sich als unreparabel, die Orion VIII wird der Besatzung zugeteilt.245
Durch die große Anzahl der beschädigten oder zerstörten Schiffe sind
viele Crews arbeitslos. In „Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen“ werden sie zivilen
Feldern zugeteilt oder bleiben – bei voller Lohnzahlung – ohne Beschäftigung.
Als Reaktion der Bedrohung durch die Frogs tritt Chroma als
assoziiertes Mitglied den „Vereinigten Planeten“ bei. Die Grundstimmung, die immer
236
Ich habe die Ausstrahlungsreihenfolge auf die Produktionsreihenfolge (1, 3, 2, 6, 4, 5 und 7 [Kastner, S. 90])
geändert.
237
„Invasion“
238
„Meuterei im All“
239
„PSI und das Mädchen aus Metall“
240
In „Planet außer Kurs“ heißt es u.a. das „Amt für interplanetare Forschung“ sei vor 2 Jahren wegen der Frogs
informiert worden – also spielte „Angriff aus dem All“ 2 Jahre vorher.
241
„Deserteure“
242
„Invasion“
243
„Invasion“
244
Es konnten nicht alle Honold-Geschichten in die Geschichte des „Dark Orion“-Universums eingearbeitet
werden, weil sie z.T. Serienangaben deutlich widersprechen. Z.T. wurden nur einzelne Fakten übernommen,
nicht die Gesamthandlung. Die Reihenfolge konnte nur der Veröffentlichungsreihenfolge angepasst werden. Die
in den Geschichten genannten Jahreszahlen (z.B. 3231 in „Sabotage auf Stern XA/12“ bzw. 3652 nach „Absturz
in alle Ewigkeit“) konnten nicht benutzt werden.
245
Die Honold-Geschichten beginnen auch schon mit der Orion VIII ...
28
sehr positiv gegenüber Chroma war, fordert bald volle Mitgliedsverhandlungen für
Chroma („Es steht außer Zweifel, dass auf Chroma eine Welt, eine kleine menschliche
Welt existiert, die sich weiterentwickelt hat. Mit eigenen Gesetzen, eigener Technik,
eigener Wissenschaft und so weiter.“ „Unglaublich! Also eine Art neuer Erdteil,
außerhalb der Erde.“)246
Verschiedene Projekte werden gestartet, um den Telenose-Opfern zu
helfen („Projekt Luzifer“, „Projekt Lazarus“, „Plan DX-9“247, „Operation van Helsing“
etc.). Die meisten sind dilettantisch und führen zu wenig Erfolg. („Professor, haben
sie schon eine Vorstellung, wie diese Umprogrammierung bei Villa bewerkstelligt
wurde?“ „Wir arbeiten Tag und Nach an einer Testreihe, teilweise auf
psychochemischer, teils auf psychoelektrischer Basis. Wir müssen den
Umprogrammierungsprozess Schritt für Schritt nachkonstruieren. Denn nur dann
besteht die Aussicht, ihn rückgängig zu machen.“ „Haben sie die Hoffnung, dass Villa
und die anderen jemals wieder normale Menschen sein werden?“ „Wir haben diese
Hoffnung. Wir werden nichts unversucht lassen.“248) Prozesse gegen die TelenoseOpfer und gegen den GSD, die kurz geplant waren, werden abgeblasen, weil die Opfer
bzw. deren Anwälte auf „nicht zurechnungsfähig“ plädieren.
Angriff der Frogs auf Luyten249
Das Quarzlager auf Lupus wird geleert.250
Die Schiffe der „schnellen Raumverbände“ erhalten noch höhere
Individualität, um auf Angriffe der Frogs reagieren zu können. Faktisch sind
die Commander dieser Kreuzer nur noch dem Oberbefehlshaber von T.R.A.V.
untertan.
„Höllenfahrt durchs All“
McLane jagt Drogenhändler im Asteroidengürtel.
3005
Einbau der Zyklop-Warnstationen auf den Außenbasen251. Danach
werden auch andere Basen mit Zyklop-Warnstationen ausgerüstet.252 Die
Unterwasserbasis 75 wird in „Igor Vasvary“ umbenannt.253
Chroma unterstellt seine Schiffe T.R.A.V.; dadurch werden einige
Chroma-Frauen in hohe Positionen bei T.R.A.V. aufgenommen.
„Duell am Hitzepol“
Die Orion-Besatzung jagt Henri Lacon, der am Hitzepol des Merkur
eine Magmabombe zünden will.
Zur Rettung Chromas werden die ersten Planetoiden der N-Gruppe
gezündet, um die erlöschende Kunstsonne Xun zu ersetzen.254
Eine systematische Untersuchung der Frog-Schiffe auf MZ 4 beginnt.
„Bomben auf Saturn“
Irdische Verbände vernichten ein Frog-Mutterschiff zwischen den
Ringen des Saturn.
3006
„Meuterei im All“
246
„Der Kampf um die Sonne“
allgemein bekannt als „Erheben der Toten“ ...
248
„Invasion“
249
nach „Flucht zu einem fernen Planeten“
250
dito
251
Diese waren vorher noch nicht bekannt; da sie in „Tod im Sternbild Reta 4“ erwähnt werden, müssen sie
vorher montiert worden sein.
252
So hat z.B. der „Planet“ aus „Orion VIII verschollen“ eine solche.
253
Im Text wird sie zwar „Unterwasserbasis 675“ genannt, aber ich halte dies für einen Tippfehler (nach „Tod im
Sternbild Reta 4“).
254
Dies ist eine Folgerung aus „Der Kampf um die Sonne“.
247
29
Die Orion VIII findet die Luino. Aber da die Besatzung an Bord ihres
ökologischen Paradieses glücklich ist, meldet McLane den Fund der Luino nicht
weiter.
Unzufrieden mit dem Umgang der Regierung mit den Opfern der Frogs
tritt der Oberbefehlshaber des ORB, Sir Arthur, zurück und geht in den vorgezogenen
Ruhestand.
„Absturz in alle Ewigkeit“
Die Orion VIII trifft auf die im Raum treibende Sonde Pioneer 10.
Anhand deren Position kann sie ihren Heimflug berechnen.
3007
„PSI und das Mädchen aus Metall“
Die Orion-Besatzung verhindert einen Anschlag von Rebellen auf die
Computerstation Golem II/R 2 im Asteroidengürtel.
7.5. 3008 bis 3016
3008
Tamara Jagellovsk übernimmt die Untersuchung der Frog-Schiffe auf
MZ 4, die zu einem Stillstand gekommen war. Sie schottet MZ 4 für sechs Jahre völlig
von der Umwelt ab.
3009
McLane und die Orion gehen bei einem Patrouillenflug „am Rande der
Unendlichkeit“ verloren. Suchaktionen bleiben erfolglos.
3010
Die letzten Schäden aus der Frog-Invasion sind mit derEinweihung der
neuen EAS 7 behoben.
3012
Die Orion-Besatzung wird für tot erklärt.
3014
Die selbstgewählte Isolation von MZ 4 endet. Tamara Jagellovsk kehrt
zur Erde zurück, präsentiert ihre Funde und erfährt vom Schicksal der Orion.
3016
Kublai Krim geht in Rente.
7.5. Offene Fragen
 Was wird aus den übernommenen Menschen?
 Wie geht es mit dem GSD weiter? Ist Villa heilbar?
 Was wurde aus Tamara Jagellovsk?
8. Verwendete Literatur
Hilger, Josef „Raumpatrouille“, Berlin o.J.
Honold, Rolf „13 Abenteuer am Rande der Galaxis“255
Kastner, Jörg „Das grosse Raumschiff Orion Fanbuch“, München 1991
„Raumpatrouille Orion. Der Fotocomic zur Kult-TV-Serie. Band 1“, Hamburg 1997
„Raumpatrouille-RPG“ (www.raumpatrouille-rpg.de256)
www.orionspace.de
255
Der Text wurde in seiner ursprünglichen Fassung beibehalten. In der Fassung der Erstveröffentlichung,
erschienen nach Ausstrahlung der Fernsehserie „Raumpatrouille Orion“ in den Zeitschriften „praline“ und
„freitag“. Bearbeitung und Einfügen der verbindenden Zwischentexte erfolgte von September 1991 bis Januar
1992 von Alex Horn. Überarbeitung von Hermann Ritter 2003. Der Hinweis auf diese Veröffentlichung
entstammt www.zeitmaschinisten.de/orion/zm1703h.htm.
256
Diese Seite ist inzwischen offline, da sich scheinbar die Bavaria eingeschaltet hat ...
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