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Europa - Wer trifft in der EU die Entscheidungen und wie kann ich

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Europa - Wer trifft in der EU die Entscheidungen
und wie kann ich sie beeinflussen?
Günter Foss
E-Mail: Guenter.Foss@gmx.de
mobil: 01774476284
Die Europäische Union:
500 Millionen Bürger – 28 Länder
Mitgliedstaaten der Europäischen Union
Kandidatenländer und potenzielle
Kandidatenländer
Die Werte der EU
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
4
Vier Grundfreiheiten
Freier
Warenverkehr
• Verbot von Ein -und
Ausfuhrzöllen
• Harmonisierung von
Normen und
Vorschriften
• Beschränkungen nur
in Ausnahmefällen
erlaubt
© Europäische Kommission 2010
Freier
Personenverkehr
• Niederlassungs- und
Beschäftigungsfreiheit
• Wegfall der
Personenkontrollen an
den Grenzen
Freier
Dienstleistungsverkehr
• Dienstleistungsfreiheit
• Öffnung der Märkte
• Harmonisierung der
Banken- und
Versicherungsaufsicht
Freier
Kapitalverkehr
• Mehr Freizügigkeit für
Geld- und
Kapitalbewegungen
• Schritte zu einem
gemeinsamen Markt
für Finanzdienstleistungen
• Liberalisierung des
Wertpapierverkehrs
Europa und ich
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
7
Was spricht für die EU? (1)








Gegengewicht zu den nationalen Interessen
2/3tel unseres täglichen Lebens werden durch die EU beeinflusst
Frieden und Freiheit
gestaltet Zukunft
Klima- und Umweltschutz
kulturelle Vielfalt
Währungsunion
soziales Europa
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
8
Was spricht für die EU? (2)
 Ziele, wie Mindestlohn in den jeweiligen EU-Mitgliedstaaten oder europäische
Arbeitslosenversicherung, Chancengleichheit und Antidiskriminierung
 EU-weit arbeiten, reisen und wohnen
 fairer Wettbewerb
 gemeinsamer Binnenmarkt
 stabiler Euro
 europaweite Kriminalitätsbekämpfung
 Verbraucherschutz
 u.v.m.
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
9
Soziales Europa (1)
Die Forderung nach einer sozialen Dimension der Europäischen Union erlebt derzeit
eine Renaissance weit über das Lager ihrer üblichen Fürsprecher hinaus. Die
Austeritätspolitik hat einen Backlash (starke Gegenreaktion) produziert, da sie die
wirtschaftliche und soziale Lage der Krisenstaaten verschlechtert hat.
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10
Soziales Europa (2)
Konfliktfelder des sozialen Europas:
 Es stehen nationale Souveränitätsansprüche gegen europäische
Politikansätze, ein Integrationsmodus der Marktschaffung gegen
die Marktgestaltung, eine angebotsseitige gegen eine
nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik und eine ungerechte
gegen eine gerechte Verteilung von Reichtum und Armut.
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
11
Soziales Europa (3)
 In der Krise der Eurozone zeigt sich, wie untrennbar Wirtschafts-,
Beschäftigungs-und Sozialpolitiken miteinander verwoben sind. Der
Tribut, den die gescheiterte Austeritätspolitik nun in allseitigen Rufen
nach einem sozialen Europa zollen muss, sollte politisch genutzt
werden.
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
12
Soziales Europa (4)
 Der Umbau der Wohlfahrtsstaaten überall in Europa hat als
Nebenprodukt die Basis für einen gemeinsamen sozialpolitischen
Rahmen geschaffen. Die Krise zeigt die Notwendigkeit einer
Einhegung wirtschaftlicher und sozialer Ungleichgewichte über eine
nachfrageseitige Wirtschaftspolitik, um die Spaltung der EU zu
verhindern. Überdies zwingt die aktuelle Debatte über die ungleiche
Verteilung von Einkommen und Vermögen zu einer politischen
Reaktion.
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13
Soziales, Rechte und
Unionsbürgerschaft
EU-Förderprogramme 2014-2020
 Programm "Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft"
 Programm für sozialen Wandel und soziale Innovation
 Asyl- und Migrationsfond
 Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger"
 Justizprogramm
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14
Programm "Rechte, Gleichstellung
und Unionsbürgerschaft"
ca. 440 Mio. €
Spezifische Ziele
 Antidiskriminierung;
 Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit, Homophobie;
 Gleichstellung von Frauen und Männern;
 Rechte von Menschen mit Behinderungen;
 Datenschutz;
 Rechte des Kindes;
 Verbraucherrecht;
 Gewalt gegen Frauen, Kinder und Jugend;
 Rechte der Unionsbürger.
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15
Beschäftigung & Soziales
EU-Programm für Beschäftigung u. soziale Innovation (EaSI)
920 Mio. EUR bis 2020
 61% für Beschäftigung & soziale Solidarität („Progress“): Unterstützung der
Mitgliedstaaten bei Reformen und neuen Konzepten
 18% für EURES (=„EU-weites AMS“): Information, Beratung und mehr Mobilität der
Arbeitskräfte
 Mikrofinanzierung (21%): Vergabe von mehr Darlehen, Entwicklung eines Marktes
für Sozialinvestitionen, leichterer Zugang von Sozialunternehmen zu
Finanzierungen
http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=629&langId=de
http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1081&langId=de
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16
EU-Mittel für BRB
Angaben in Mio. €
alte FP 2007-2013
neue FP 2014-2020
EFRE
1.498,7
846,0
ESF
620,2
362,0
Strukturfonds
2.118,9
1.208,0
ELER
1.139,6
1.051,0
Strukturfonds mit ELER
3.258,5
2.259,0
INTERREG
gesamt Strukturfonds
mit INTERREG und ELER
108,0
84,2
3.366,5
2.343,2
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17
Was spricht gegen die EU?
 „Vergemeinschaftung“ von Schulden
u.a. ESM: ca. 702 Milliarden Euro (rd. 80,2 Milliarden Euro einzuzahlendes
Kapital und weitere rd. 621,7 Milliarden Euro abrufbares Kapital, davon D:
21,7 Milliarden Euro an eingezahltem und 168,3 Milliarden Euro an
abrufbarem Kapital.)
EZB: Aufkauf von wertlosen Staatspapieren
 Geldentwertung
 drohende Währungsreform
 Gefahr der Überregulierung
 Troika
 u.a.m.
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18
Persönliche Vermögenssicherungsstrategie








Investitionen in Sachwerte – raus aus Papieren
keine Schulden machen, Schulden tilgen
schuldenfreie Immobilie
Diversifikation
Edelmetalle
private Investitionen, wie erneuerbare Energien, eigene Bildung
Wald, Ackerland und Wiesen
direkte Beteiligungen, die dinglich abgesichert sind
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Europapolitik
Europäisches
Parlament
Primäres EU-Recht
Europäische
Kommission
(EUV & AEUV)
Rat der
Europäischen Union
Sekundäres
EU-Recht
Verordnungen (VO)
Richtlinien (RL)
Entscheidungen & Beschlüsse
gilt unmittelbar
in nationales Recht umzusetzen
rechtlich nicht verbindlich
© Europäische Kommission 2010
Empfehlungen & Mitteilungen
EU-Entscheidungsorgane





Europäische Kommission
Rat der Europäischen Union
Europäisches Parlament
Europäischer Rat
Europäischer Gerichtshof
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
21
Europäische Kommission
28 unabhängige Mitglieder,
eines aus jedem EU-Land
4schlägt neue Rechtsvorschriften vor
4ist das Exekutivorgan
4ist die Hüterin der Verträge
4vertritt die EU auf internationaler Ebene
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22
Europäische Kommission
Die Kommission hat folgende Hauptaufgaben:
 Festlegung von Zielen und Prioritäten für Maßnahmen
 Vorlage von Gesetzesvorschlägen für das Europäische Parlament und den Rat
 Verwaltung und Umsetzung politischer Maßnahmen der EU und ihres Haushalts
 Durchsetzung europäischer Gesetze gemeinsam mit dem Gerichtshof
 Vertretung der EU außerhalb Europas (Handelsabkommen zwischen der EU und
anderen Ländern u. ä.)
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23
Maroš Šefčovi
Violeta Bulclc
Violeta
Bulclc
Ausgewählte Mitglieder der KOM
Frans Timmermans
Bessere Rechtsetzung, interinstitutionelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und die Grundrechtecharta
Valdis Dombrovskis
Euro und sozialer Dialog
Jyrki Katainen
Arbeitsplätze, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit
Marianne Thyssen
Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität
Vĕra Jourová
Justiz, Verbraucher und Gleichstellung
European Commission
Rue de la Loi / Wetstraat 200
1049 Brussels
Belgium
Weitere Informationen
„Die Europäische Kommission bei der Arbeit – Benachrichtigungen“
https://webgate.ec.europa.eu/notifications/homePage.do
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27
Der Rat der Europäischen Union – die Stimme der
Mitgliedstaaten
4ein Minister aus jedem EU-Land
4wechselnder Vorsitz alle sechs Monate
4entscheidet zusammen mit dem Parlament
über EU-Rechtsvorschriften und Haushalt
4zuständig für die gemeinsame Außen- und
Sicherheitspolitik
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
29
Der Rat der Europäischen Union – Anzahl der
Stimmen pro Land
Deutschland, Frankreich, Italien und Vereinigtes Königreich
je 29
Polen und Spanien
je 27
Rumänien
14
Niederlande
13
Belgien, Griechenland, Portugal, Tschechische Republik und
Ungarn
je 12
Bulgarien, Österreich und Schweden
je 10
Kroatien, Dänemark, Finnland, Irland, Litauen und Slowakei
je 7
Estland, Lettland, Luxemburg, Slowenien und Zypern
je 4
Malta
3
Gesamt:
352
Für viele Beschlüsse ist eine „qualifizierte Mehrheit“ erforderlich:
260 Stimmen und die Mehrheit der Mitgliedstaaten
55 % der Mitgliedstaaten mit 65 % der Bevölkerung
Klausurtagung des GK AGB am
20.11.2014
30
Ratsformationen










Rat für Allgemeine Angelegenheiten
Rat für Auswärtige Angelegenheiten
Rat für Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN)
Rat für Justiz und Inneres
Rat für Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz
Rat für Wettbewerbsfähigkeit
Rat für Umwelt
Rat für Bildung, Jugend, Kultur und Sport
Rat für Verkehr, Telekommunikation und Energie
Rat für Landwirtschaft und Fischerei
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
31
Rat für Wirtschaft und Finanzen
 EU-weite Koordinierung und Überwachung der Wirtschaftspolitik
 Überwachung der Haushaltspolitik sowie der öffentlichen Finanzen der EUMitgliedstaaten
 Wirtschaftsbeziehungen zu Drittländern
 Euro
 internationale Finanzmärkte und der internationale Kapitalverkehr
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
32
Rat für Beschäftigung, Soziales,
Gesundheit und Verbraucherschutz
EU-Sozialpolitik und EU-Gleichstellungspolitik
Dabei befasst er sich u.a. mit der Harmonisierung und Koordinierung einzelstaatlicher
Rechtsvorschriften, insbesondere in Bezug auf die Arbeitsbedingungen (Gesundheit
und Sicherheit der Arbeitnehmer, soziale Sicherheit, Beteiligung der Arbeitnehmer am
Leben der Unternehmen). Im Rahmen der EU-Beschäftigungspolitik legt der Rat
gemeinsame Ziele für alle Mitgliedstaaten fest, analysiert die nationalen Maßnahmen
und nimmt an die Mitgliedstaaten gerichtete Empfehlungen an.
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
33
Gipfeltreffen im Europäischen Rat
(Europäischer Rat)
Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs aller EU-Länder
4mindestens viermal jährlich
4Festlegung der großen Leitlinien der EU-Politik
4Präsident: Herman Van Rompuy
ab 01.12.2014: Donald Tusk
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
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Rat: Vorsitz
Der Vorsitz des Ministerrats wechselt halbjährlich zwischen den EU-Mitgliedstaaten,
diese haben dann die „EU-Ratspräsidentschaft“ inne.
Jahr
Erstes Halbjahr
Zweites Halbjahr
2014
Griechenland
Italien
2015
Lettland
Luxemburg
© Europäische Kommission 2010
Der Gerichtshof – der Hüter des Rechts
28 unabhängige Richter,
einer aus jedem EU-Land
4entscheidet über die Auslegung des EU-
Rechts
4gewährleistet eine einheitliche
Anwendung des EU-Rechts in allen EULändern
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
37
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss –
die Stimme der Zivilgesellschaft
353 Mitglieder
4vertritt u. a. Gewerkschaften,
Arbeitgeber, Landwirte, Verbraucher
4berät in Fragen neuer EU-Vorschriften
und Strategien
4ermutigt die Bürgergesellschaft zu
stärkerer Mitwirkung in EUAngelegenheiten
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
40
Der Ausschuss der Regionen –
die Stimme der lokalen Verwaltung
353 Mitglieder
4vertritt Städte, Regionen
4berät in Fragen neuer EU-Vorschriften
und Strategien
4ermutigt die lokale Verwaltung zu
stärkerer Mitwirkung in EUAngelegenheiten
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
41
Die drei wichtigsten Akteure
Das Europäische Parlament
- die Stimme des Volkes
Der Präsident des Europäischen
Parlaments: Martin Schulz
Martin Schulz
Der Europäische Rat und der Rat
- die Stimme der Mitgliedstaaten
Der Präsident des Europäischen Rates: Herman Van Rompuy
Nachfolger: Donald Tusk,
voraussichtlicher Amtsantritt: 1. Dezember 2014
Donald Tusk
Die Europäische Kommission
- im Interesse des Gemeinwohls
Der Präsident der Europäischen Kommission:
Jean-Claude Juncker
Jean-Claude Juncker
Europäische Gesetzgebung
Europäische Kommission
28 Kommissare, im Dienst des EU-ALLGEMEININTERESSES
Europäisches Parlament
751 Abgeordnete, Vertreter
der EUROPÄISCHEN BÜRGER
EU-Ministerrat
28 Fachminister, Vertreter der
MITGLIEDSTAATEN
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
43
Gesetzgebungsprozess
Europäische Kommission
INITIATIVE
UMSETZUNG
Europäisches Parlament
EU-Ministerrat
Erste Lesung
Erste Lesung
Zweite Lesung
Zweite Lesung
Dritte Lesung
Dritte Lesung
44
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
Befugnisse des Parlaments
Gesetzgebung
demokratische
Kontrolle
internationale
Abkommen
Haushalt
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
46
Die Parteien im
Europäischen Parlament
Anzahl der Parlamentssitze pro Fraktion
(Stand: Juni 2014)
Grüne/ Europäische Freie Allianz
50
Allianz der Liberalen und
Demokraten für Europa
67
Progressive Allianz der Sozialisten
und Demokraten
191
Europäische Volkspartei
(Christdemokraten)
221
Europäische Konservative und
Reformisten
70
Europa der Freiheit
und der Direkten Demokratie
48
Vereinigte Europäische Linke –
Nordische Grüne Linke
52
Fraktionslose Mitglieder
52
Insgesamt:
751
96 deutsche Abgeordnete
Fraktion GUE/NGL
Die Europaabgeordneten der DIE LINKEN gehören der Konföderalen Fraktion der
Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken (GUE/NGL) an. In ihr
haben sich 52 Europaabgeordnete aus 13 europäischen Mitgliedstaaten
zusammengeschlossen.
Gabi Zimmer ist seit März 2012 Vorsitzende der Fraktion.
GUE/NGL steht für den französischen Namen "Gauche Unitaire Européenne" und die
englische Bezeichnung "Nordic Green Left".
Deutsche Abgeordnete
Cornelia Ernst
cornelia.ernst@ep.europa.eu
Sabine Lösing
Fabio De Masi
sabine.loesing@ep.europa.eu
fabio.demasi@ep.europa.eu
Gabi Zimmer
Martina Michels
gabriele.zimmer@ep.europa.eu
martina.michels@ep.europa.eu
Thomas Händel
thomas.haendel@ep.europa.eu
Helmut Scholz
helmut.scholz@ep.europa.eu
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49
Ausschüsse des Europäischen Parlaments
Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten
Elmar Brok (CDU, Deutschland)
Ausschuss für internationalen Handel
Bernd Lange (SPD, Deutschland)
Haushaltskontrollausschus
Inge Gräßle (CDU, Deutschland)
Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten
Thomas Händel (DIE LINKE, Deutschland)
Ausschuss für Verkehr und Tourismus
Michael Cramer (Grüne, Deutschland)
50
Wer bestimmt in der EU?
(Teil 1)
Rat der EU
(Teilnahme
Länderbeobachter)
03. Juli 2014
MIL- Tag
52
Wer bestimmt in der EU?
Informelle
Triloge, hier (Teil 2)
spielt die Musik!
03. Juli 2014
MIL- Tag
53
Wer bestimmt in der EU? (1)
 Bevölkerungszahlen (in Mio.), z.B. DE 82, FR 66, GB 64, IT 60, PL 38,5
 Migration (in 1000) DE + 281, FR + 77, ES – 42, PL – 4,3, Fl + 17, BG - 5
 Wirtschaftskraft (Bio. EUR) DE 2,6; FR 2,0; IT 1,6; PL 0,4; Fl 0,2; BG 0,04;
 Exportfähigkeit (Leistungsbilanz) DE +6%, FR -2; IT -3; PL -4; Fl -1,2
 Verschuldung (% vom BIP): DE 80, FR 86, IT 120, PL 56, Fl 49, BG 16
 Wirtschaftliche Interessen: z.B. durchschnittliche LF pro Betrieb: CZ 152 ha,
FR 53, DE 56, PL 9,6; RO 3,5;
54
Wer bestimmt in der EU? (2)
 Abgeordnete im EP: DE 96, FR 74, IT 73, GB 73, PL 51, Fl 13, BG 18
 ER: 28 EVP: 11 
SPE: 10 
ALDE: 4 
AECR: 1 
Parteilos: 2
 Rat der Europ. Union: 345 DE,FR,IT,GB je 29 / 8,2%, PL,SP je 27 / 7,2%
 Eurogruppe (18 plus Litauen ab 1. Januar 2015)
 Nettozahler (Mrd. EUR): DE 8,9 FR 5,1 UK 5,4 IT 4,2 NL 1,7 SWE 1,2
 Nettoempfänger: PL 8,5 ES 4,3 GR 3,7 BE 2,9 Ungarn 2,8
 Politische Farben: Christdemokraten, Sozialisten, Liberale, Grüne,
Konservative, Linke
 „Bündnisse“: FR & DE, Visegrad Gruppe (PL, CZ, SK, Ungarn),
„Marktwirtschafter“ vs. Interventionisten
55
Wie laufen die
Entscheidungsprozesse?
 KOM intern (Konsultationen, Arbeitsprogramme, Generaldirektionen, EU Blick,
Kabinette/ nationaler Blick, Beschluss)
 KOM extern (Konsultationen, Wirkungsanalysen, Expertengruppen)
 Rat
und
Mitgliedstaaten
(interne
Prozesse,
z.B.
Bundesrat,
Fachministerkonferenzen, Ständige Vertretung, Ratsarbeitsgruppen, TrioPräsidentschaftsprogramm, Präsidentschaftsprogramm)
 Europaparlament (Fachausschüsse, Berichterstatter, Schattenberichterstatter,
Koordinatoren, Fraktionen, Plenum, informeller nationaler Austausch)
 Ausschuss der Regionen, Wirtschafts- und Sozialausschuss
 Lobbyisten? Interessengruppen?: freiwilliges Register EU, ca. 6600:
Berufsverbände 3300, Nichtregierungsorganisationen 1700, regionale/lokale
Akteure 300 (15 Landesvertretungen), Unis/Denkfabriken/Berater 1200
56
Wer wird von den Entscheidungsträgern
gehört?
 politische und wirtschaftliche Bedeutung (insgesamt, sektoral)
 Wissen um formelle und informelle Prozesse
 gute Kontakte zu Entscheidern in KOM und EP
 aktive Netzwerke mit anderen Regionen, Interessengruppen,
Nichtregierungsorganisationen, Experten, Wissenschaft
 langfristiges Engagement in der Sache
 hervorheben des spezifischen Knowhows einer Sache
Ansprechpartner für die Entscheidungsträger
57
Instrumente der intelligenten Regulierung

Konsultationen der Interessenträger

Folgenabschätzungen und

Evaluierungen

kontinuierliche Online-Konsultationen
(http://ec.europa.eu/smart-regulation/refit/
simplification/consultation/consultation_en.htm#up)
60
Partizipationsmöglichkeiten
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
63
Europa mitgestalten






Europäische Bürgerinitiative
Öffentliche Konsultationen
Petitionen an das Europäische Parlament
Transparenzregister
Die Kommission bei der Arbeit – Benachrichtigungen und Transparenzregister
Beschwerden
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
64
„Ihre Stimme in Europa“
Konsultationen
Teilt Eure Meinung über politische Strategien der EU mit und beeinflusst ihre
Ausrichtung.
http://ec.europa.eu/yourvoice
Diskussionen
Diskutiert über tagesaktuelle Fragen und chattet mit Entscheidungsträgern der EU.
Sonstige Werkzeuge
Weitere Möglichkeiten, Eure Stimme in Europa Gewicht zu verleihen.
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
65
„Ihre Stimme in Europa“
Bürgerdialog – Ihre Stimme zählt in Europa
http://ec.europa.eu/debate-future-europe/citizens-dialogues/index_de.htm
aktuell: Bürgerforum "TTIP - Wir müssen reden"
http://www.europa-union.de/ttip-buergerdialoge/
Online-Plattform Publixphere
https://publixphere.net/i/publixphere-de/category/125
Debatte über die Zukunft Europas
http://ec.europa.eu/debate-future-europe/index_de.htm
www.zukunftsdebatte.eu
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
66
Europäische Bürgerinitiative
Die Europäische Bürgerinitiative macht es möglich, dass 1 Million EU-Bürgerinnen und
EU-Bürger aus mindestens sieben EU-Ländern die Europäische Kommission aufrufen
können, einen Rechtsakt in Bereichen vorzuschlagen, in denen die EU zuständig ist.
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
67
Europabarometer
Umfrage der EU
http://ec.europa.eu/public_opinion/index_en.htm
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
69
Konsultationen
 Binnenmarkt:
Grenzübergreifende Fusionen und Spaltungen
08.09.2014 – 01.12.2014
 Unternehmen:
Eine starke europäische Politik für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und für
Unternehmer/-innen 2015 bis 2020 – Öffentliche Konsultation zum „Small
Business Act“ (SBA)
08.09.2014 – 15.12.2014
http://ec.europa.eu/yourvoice/consultations/index_de.htm
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70
Foren und Blogs (1)
Diskussionen und EU-Blog
Beteiligt Euch an den Debatten über die Europäische Union und ihre Zukunft. Diskutiert
unmittelbar mit Entscheidungsträgern und tauscht Euch sich mit anderen Bürgerinnen
und Bürgern aus, die sich für das gleiche Thema interessieren.
http://europa.eu/contact/take-part/blogs/index_de.htm
Europa – Blog für Blog /CafeBabelblogs
Mehrsprachiger Webblog des Online-Europamagazins Cafebabel. Macht mit, schreibt
eigene Artikel
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72
Foren und Blogs (2)
Das Europäische Parlament in Aktion
Verstehen – Verfolgen – Mitmachen – Miterleben
Ideas on Europe
Ideen über Europa ist ein Multi-Blog-Plattform, die ein unabhängiges Forum für
informierte Analyse, Kommentar und Diskussion bietet. Erstellt durch UACES
(akademische Vereinigung für zeitgenössische europäische Studien) beinhaltet es
Blogs von Organisationen und Einzelpersonen, die sich aktiv mit europäischen Fragen
befassen.
VoicE
Hintergrundartikel, Meinungsseiten, Chats und Foren zu Fragen der EUVerbraucherpolitik
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73
Foren und Blogs (3)
Treffpunkt Europa
treffpunkteuropa.de ist ein mehrsprachiges Online-Portal der Jungen Europäischen
Föderalisten mit Neuigkeiten, Analysen, Kommentaren und Debatten rund um Europa
und die Europäische Union.
bloggingportal.eu
Die Blogs können nach Akteuren
(Medien/Individuen/Parteien/Netzwerke/Regierungen/Think Tanks/NGOs) oder nach
Einfluss des Blogs in der Blogsphäre (Technorati Authority) oder nach Anzahl der
Google-clicks angeordnet werden. Die Liste aller Blogs wird nach Aktualität der
Kommentare sortiert (7 Tage).
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
74
Foren und Blogs (4)
dieeuros.eu
Das Projekt Die Euros vereint Studenten und junge Absolventen, die ihre Leidenschaft
für die europäische Idee teilen und Spezialisten für europapolitische Fragestellungen
sind. Als Mitglieder des in Belgien eingetragenen Vereins Euros du Village tragen sie
ehrenamtlich zur Internetseite bei, indem sie deren redaktionellen Inhalt mit Artikeln
und Ideen bereichern.
blogactiv.eu
Unabhängiges Medienportal in Deutsch/Englisch/Französisch von euractiv
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Foren und Blogs (5)
Verbindung zur EU über soziale Netzwerke
http://europa.eu/contact/take-part/facebook/index_de.htm
andere (Kontakte zur EU)
http://europa.eu/contact/index_de.htm
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
76
Europapolitische Verbände
Netzwerk Europäische Bewegung e.V.
http://www.europaeische-bewegung.de/ Präsentation des Netzwerkes Europäische
Bewegung Deutschland e.V. mit umfassender Linksammlung der 155 Mitglieder: Parteien,
Nichtregierungsorganisationen, Interessengruppen und Verbände. Die Seiten informieren über
europapolitische Nachrichten des Netzwerks und seiner Mitgliedsorganisationen und über
gemeinsame
Initiativen
mit
der
Bundesregierung
und
der
Kommission.
Europa-Union Deutschland e.V.
www.europa-union.de Internetauftritt der Europa-Union Deutschland e.V.. Die Seiten bieten
einen Überblick über das pro-europäische Bürgerengagement der überparteilichen
Nichtregierungsorganisation.
Junge Europäische Föderalisten e.V.
www.jef.de Homepage der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V.
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
77
Alternative Wege (1)
 Wendet Euch an das für Euch zuständige Mitglied des Europäischen Parlaments
oder Ihre Vertreter im Ausschuss der Regionen oder dem Europäischen
Wirtschafts- und Sozialausschuss.
 Wendet Euch an die jeweilige Generaldirektion der Europäischen Kommission.
 Petition an das Europäische Parlament, per Brief oder online
 SOLVIT - bei grenzübergreifenden Problemen in der EU
 Netz der europäischen Verbraucherzentren
 Beschwert Euch beim Europäischen Bürgerbeauftragten über Missstände in den
Institutionen und Einrichtungen der Gemeinschaft.
 Beteiligt Euch an EU-weiten Konsultationen und Diskussionen oder nehmt auf
andere Art Einfluss.
 „Ihre Stimme in Europa“
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
80
Alternative Wege (2)
 Europe direct (allgemeine Informationen über die EU)
 Ihr Europa und Ihr Europa – Beratung (gezielte Hilfe und Beratung zu
Aufenthaltsrechten, Arbeit, Studium, Reisen oder Unternehmertätigkeit in der EU)
Klausurtagung des GK AGB am 20.11.2014
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EU Whoiswho
Das amtliche Verzeichnis der Europäischen Union
EU Whoiswho bietet drei Suchfunktionen:
 Suche nach Personen
 Suche nach Diensten (Generaldirektion oder Abteilung)
 Hierarchische Suche
Neben der Online-Version von EU Whoiswho besteht die Möglichkeit, ein E-Book
herunterzuladen oder eine Papierausgabe zu bestellen.
http://europa.eu/whoiswho/public/
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Weitere Informationen (1)
Die EU im Internet
Informationen über die Europäische Union sind in allen Amtssprachen abrufbar unter: europa.eu
Europe Direct-Kontaktzentrum
In ganz Europa gibt es Hunderte von örtlichen EU-Informationszentren. Die Anschrift des nächstgelegenen
Zentrums findet Ihr unter: europedirect.europa.eu
Europe Direct
Europe Direct beantwortet Eure Fragen über die Europäische Union. Ihr erreicht diesen Dienst über die
gebührenfreie Rufnummer 00 800 6 7 8 9 10 11 (einige Mobilfunkbetreiber gewähren keinen Zugang zu
„00800“-Nummern oder berechnen möglicherweise eine Gebühr) oder gebührenpflichtig von außerhalb der
EU +32 22999696 bzw. per E-Mail über europedirect.europa.eu
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Weitere Informationen (2)
Lesenswertes
Veröffentlichungen über die EU sind nur einen Mausklick entfernt auf der Website des EU Bookshop:
bookshop.europa.eu
Für Sie da
Der EU-Haushalt trägt zur Umsetzung der politischen EU-Maßnahmen bei, die das Leben der europäischen
Bürger verbessern und die Welt positiv beeinflussen sollen. Erfahrt mehr über diese Projekte!
http://europa.eu/workingforyou/de/content/welcome-your-site-0
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Ich danke Euch
für Eure Aufmerksamkeit!
Günter Foss
E-Mail: Guenter.Foss@gmx.de
mobil: 01774476284
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Bildung
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