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Menschen sind individuell. Genau wie das - Pressekatalog

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www.derpraktiker.de
2013
Das Magazin für Schweißtechnik und mehr
Menschen sind individuell.
Genau wie das Schweißen.
Besuchen Sie uns auf der
SCHWEISSEN & SCHNEIDEN
vom 16.-21.09.2013 in Essen
Halle 3.0, Stand J113
Jede Produktionsaufgabe erfordert individuelle Technologien, um das optimale Ergebnis zu erreichen. Damit Sie bestmögliche
Produkte und Bauteile fertigen und bearbeiten können, steht Ihnen CLOOS mit seiner gesamten Lichtbogen-Kompetenz und
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International
erfolgreich fertigen:
Potenziale
erschließen:
Schweißanweisungen
nach ASME Section IX
Sonderverfahren ultraschallunterstütztes Löten
Seite 364
Seite 368
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Die Schweißprofis / Fachkreis Schweißtechnik im E/D/E. Ihr Partner vor Ort.
12359 Berlin: INHA GmbH, info@inha.de • 15236 Frankfurt (Oder): SAZ Schweißtechnik GmbH & Co. KG, info@
saz-schweisstechnik.de • 21682 Stade: Eisen Trabandt GmbH, info@eisen-trabandt.de • 22081 Hamburg: HIW Handelsgesellschaft mbH, info@hiw.de • 23556 Lübeck: Drögemüller Handelsges. mbH, info@droegemueller-luebeck.de
• 24610 Gönnebek: Kaack GmbH, kaack-gmbh@t-online.de • 27568 Bremerhaven: Hans Kiesling GmbH & Co. KG,
mail@kiesling-werkzeuge.de • 28816 Stuhr: Lerbs AG, info@lerbs.de • 33098 Paderborn: Ullner u. Ullner GmbH,
info@ullner.de • 33378 Rheda-Wiedenbrück: Sievers GmbH, mail@sieversgmbh.com • 36043 Fulda: WEMAG
A. Ruland GmbH & Co. KG, fulda@wemag.de • 39326 Hohenwarsleben: STM Schweißtechnik GmbH, info@stmgmbh.de
• 42699 Solingen: Breidenbach Service + Vertriebs GmbH, info@jb-breidenbach.de • 46149 Oberhausen: Redwanz
GmbH & Co. KG, info@redwanzgmbh.de • 46539 Dinslaken: Ernst Schmidt GmbH, willkommen@ernstschmidt.de
• 48153 Münster: Rommelmann GmbH, info@rommelmann.com • 48527 Nordhorn: CA Brill GmbH, kontakt@ca-brill.de
• 49090 Osnabrück: B.W.L. Handels GmbH & Co. KG, info@bwl-werkzeuge.de • 56727 Mayen: Emil Volz Werkzeughandels GmbH, info@volz-werkzeuge.de • 58511 Lüdenscheid: Karl Koerschulte GmbH, info@koerschulte.de
• 59063 Hamm: Schweißtechnik Kampmann Vertriebs-GmbH, info@schweisstechnik-kampmann.de • 59269 Beckum:
Blumenbecker Industriebedarf GmbH, info@blumenbecker.com • 64625 Bensheim: Keller Gase und Technik GmbH,
info@kellgas.de • 65582 Diez: Rothhaas Technischer Fachhandel GmbH, info@rothhaas.de • 66121 Saarbrücken:
Gustav Westerfeld GmbH, info@westerfeld.de • 67105 Schifferstadt: Wilhelm GmbH FWS-Schweißprodukte,
wilhelm@fws-wilhelm.de • 67547 Worms: E. W. Neu GmbH, info@werkzeug-neu.de • 70734 Fellbach: Currle & Zinner
GmbH, info@currle-zinner.de • 74172 Neckarsulm: HABA HÄHNLE GmbH, info@haba-haehnle.de • 76135 Karlsruhe:
Bezner oHG, info@bezner-ka.de • 79539 Lörrach: SWR Handelsges. mbH, info@swr-loerrach.de • 86154 Augsburg:
Kagerer Schweißfachhandels GmbH, info@kagerer-gmbh.de • 90475 Nürnberg: ESAB ACOS Georg Hartner GmbH,
eagh.gmbH@t-online.de • 90763 Fürth: Schwemmer & Dorn + Co. GmbH, info@schwemmer-dorn.de • 97318 Kitzingen:
A. Vornberger, info@vornberger.de • 94496 Ortenburg: Walter Seikowsky GmbH, seikowsky.werkzeuge@t-online.de
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EDITORIAL
Blick über den Tellerrand
Stahl ist ein faszinierender Werkstoff mit variablen Eigenschaften:
je nach Anwendungsgebiet zum
Beispiel weich und ausgezeichnet
verformbar oder hart und spröde.
Rund 2000 Stahlsorten stehen für
unterschiedlichste Anforderungen
zur Verfügung. Damit diese ihren
Aufgaben auch langfristig gerecht
werden können, gilt es, die Oberflächen der entsprechenden Konstruktionen zu schützen, denn Witterungseinflüsse und Luftverunreinigung können dem
Werkstoff immens zusetzen.
Korrosionsschutz ist also gefragt. Ein natürliches
Element, das für Menschen, Tiere und Pflanzen
lebensnotwendig ist, verleiht auch Stahl den nötigen Schutz: Zink! – Ein Element, das ohne Qualitätsverlust beliebig häufig zu recyceln ist. Auch
Zinküberzüge auf Stahl lassen sich problemlos zurückgewinnen. Eine Möglichkeit, den Werkstoff
dauerhaft auf Stahloberflächen aufzubringen, ist
das Schmelztauchverzinken. Beim Planen entsprechender Konstruktionen gibt es allerdings einige
Besonderheiten zu berücksichtigen, wie etwa der
Beitrag „Baustähle und ihre Eignung zum Schmelztauchverzinken“ in Heft 7/2013 von „Der Praktiker“ zeigt.
Vorbei mit der Dauerhaftigkeit der Beschichtung ist
es aber spätestens dann, wenn es ans Schweißen geht.
Zink verdampft bei etwa 900°C, sodass beim herkömmlichen Schweißen verzinkter Bleche die Oberflächenbeschichtung großflächig verbrennt. Durch
das verdampfende Zink und die Oxide kommt es zudem zu Porenbildung, Rissen und Bindefehlern.
Vermeiden lassen sich solche Probleme weitestgehend durch MIG-Löten. Durch einen Bronze-Zusatzwerkstoff mit niedrigerem Schmelzpunkt verdampfen nur geringe Mengen der Zinkbeschichtung der
Stahlbleche, und die Werkstücke werden nicht aufgeschmolzen. Es bilden sich Lötverbindungen mit
vergleichsweise hohen Festigkeiten, guter Spaltüberbrückung und geringem Verzug. Da der Zusatzwerkstoff aus Bronze besteht, korrodieren die Nähte auch
nicht.
Ein weiteres, vielversprechendes, aber noch wenig
bekanntes Lötverfahren ist das ultraschallunterstützte Löten von aluminiumbasierten Werkstoffen.
Vorteile ergeben sich unter anderem auch hier durch
vergleichsweise hohe Verbindungsfestigkeiten sowie durch kurze Prozesszeiten und den Verzicht auf
Flussmittel. Das Verfahren und seine Merkmale beschreibt der Beitrag „Sonderverfahren ultraschallunterstütztes Löten“, zu finden ab Seite 368 im vorliegenden Heft.
Neue und weiterentwickelte Werkstoffe und Anwendungen erfordern geeignete Fügeverfahren. Nicht
immer ist dann Schweißen das Verfahren der Wahl.
Ein Blick über den Tellerrand kann die Löttechnik
als interessante Alternative in den Fokus rücken.
Herzlichst
Christian Bothur
christian.bothur@dvs-hg.de
DER PRAKTIKER 8 ◼ 2013
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319
INHALT DER PRAKTIKER 8/2013
Schweißtechnik im Bereich der Nuklearindustrie, Teil 1
Schweißanweisungen nach ASME Section IX
Für das WIG-Schweißen in der Nuklearindustrie gelten ganz besondere Anforderungen. Dieser Teil des Beitrags gibt einen Überblick und
befasst sich mit den Themen Schweißtechnik bei der Urananreicherung und beim Herstellen von nuklearem Brennstoff. Der zweite Teil
im übernächsten Heft hat das Anwendungsfeld Kernkraftwerk zum
Thema und beschäftigt sich außerdem mit den Bereichen Instandhaltung und Reparaturen sowie Wiederaufarbeitung von abgebranntem
Kernbrennstoff und nachhaltige Endlagerung nuklearer Abfälle.
Für den exportorientierten Apparate- und Anlagenbau führt kein Weg
am ASME Boiler and Pressure Vessel Code vorbei. Behörden, Betreiber,
Planer und Investoren verlangen die Einhaltung für Druckgeräte in den
USA, Kanada und vielen anderen Ländern. Auch in Verbindung mit der
Druckgeräterichtlinie 97/23/EG wird der ASME Code oft angewandt. Bei
Auslegung und Fertigung nach dem zutreffenden ASME Code ist auch
die ASME Section IX für die Qualifikation der Schweißverfahren anzuwenden. Der Artikel beschreibt die Zusammenhänge und die praktische Umsetzung mithilfe einer Software.
AUS INDUSTRIE UND HANDWERK
TECHNOLOGIE UND TRENDS
Reis: Schweißroboter und Brückenportale
in die Türkei geliefert
Präzise und emissionsarm: Schneiden unter
Wasserabdeckung von Aluminium- und
Chrom-Nickel-Stahl-Blechen für Siloanlagen
356
Entlang des nuklearen Brennstoffkreislaufs: Innovative
Anwendungsfelder der Schweißtechnik im Bereich der
Nuklearindustrie, Teil 1
360
Fachverband Metall NW: Erwartungen im
Metallhandwerk eingebrochen
Siegmund: Zweimal Silber beim amerikanischen
Designwettbewerb „IDEA“
320
322
322
323
Mußmann: Internationale Schweißerprüfungsnorm
ISO 9606-1 auch in Europa angenommen
323
Fein: Am Unternehmensstandort investiert
324
QUALITÄTSMANAGEMENT/NORMUNG
VDMA: Autogentechnikhersteller –
differenzierter Blick auf 2013
324
International erfolgreich fertigen: Schweißanweisungen
nach ASME Section IX
Schweißen & Schneiden 2013: Aussteller kündigen
an (Teil 2)
326
DER PRAKTIKER 8 ◼ 2013
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364
Praxis des thermischen
Spritzens
Sonderverfahren ultraschallunterstütztes Löten
Beim Fügen von aluminiumbasierten Werkstoffen hat das ultraschallunterstützte Löten Vorteile unter anderem durch seine kurzen
Prozesszeiten und den Verzicht auf Flussmittel. Aktuelle Untersuchungen befassen sich mit Verfahrensvarianten, mit denen sich
verbesserte mechanische Eigenschaften der Lötverbindung erzielen
lassen. Anwendungen finden sich überall dort, wo Leichtbauwerkstoffe mit hohen Festigkeiten gefragt sind.
In diesem Fachbuch werden alle interessanten und wichtigen Themenbereiche
des thermischen Spritzens dargestellt
und erklärt. Zahlreiche Tabellen, Diagramme und Bilder erweitern und vertiefen die schriftlichen Informationen. Das
praxisorientierte Fachbuch wendet sich
an den thermischen Spritzer, den Studenten, den Spritzfachmann, den Ingenieur und jeden, der sich über das thermische Spritzen informieren will. Es bietet
eine leicht verständliche und umfassende Zusammenstellung des aktuellen
Fachwissens des thermischen Spritzens.
Der Inhalt:
SCHWEISSTECHNIK UND MEHR
Potenziale erschließen: Sonderverfahren
ultraschallunterstütztes Löten
368
Das Eisen und sein Denkmal: Entwicklung der
Eisenherstellung und der damit verbundenen
Schweißtechnik
372
RECHTSFRAGEN UND URTEILE
Anspruch auf Formulierung im Arbeitszeugnis
Einführung, Vorbereitung und
Grundsätzliches zum
thermischen Spritzen
Verfahren des thermischen Spritzens
Nachbehandlung von Spritzschichten
Werkstoffe
Qualitätssicherung von
Spritzschichten
Ausbildung im thermischen Spritzen
Mechanisierung und
Automatisierung des Spritzprozesses
Arbeitsschutz und Umweltschutz
Praxis des thermischen Spritzens
375
Artikelnummer: 200037
erschienen: November 2009
Preis: 35,50 Euro
RUBRIKEN
Aus dem Verband
378
Stellenmarkt
385
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Vorschau/Impressum
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DER PRAKTIKER 8 ◼ 2013
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321
AUS INDUSTRIE UND HANDWERK
Schweißroboter und Brückenportale
in die Türkei geliefert
REIS Cimtas Türkei, Mitglied der Enka
Group, hat in zehn neue Schweißroboter der
Reis GmbH & Co. KG Maschinenfabrik, Obernburg, investiert. Die Schweißroboter dienen
der Herstellung von Stahlbaukomponenten,
die für die neue, etwa 2,7 km lange Izmit-Brücke über den Marmara-See benötigt werden.
Die weltweit viertgrößte Brücke in dieser Art
wird die Weltstadt Istanbul mit der Industriestadt Bursa verbinden. Cimtas besteht aus
zehn Firmen mit insgesamt 2600 Mitarbeitern. Sie verarbeiten pro Jahr 100 000 t Stahl.
Die neuen Schweißroboter ergänzen die
bereits vor 20 Jahren bei Reis gekauften Roboter und Peripherieeinrichtungen. Zum gro-
ßen Teil werden die bereits
eingesetzen Roboter über entsprechende Updates weiterverwendet. Im Lieferumfang
sind auch zwei schienengeführte Brückenportale mit jeweils zwei Schweiß- bzw.
Schneidrobotern enthalten
(Bild). Sie sind speziell für die Bearbeitung von
Großbauteilen geeignet. Die Anlagen sind modular aufgebaut. Nach Fertigstellung der Komponenten für die neue Izmit-Brücke im Jahr
2015 werden die Brückenportale mit einer entsprechenden Erweiterung für den zum Firmenverbund gehörenden Schiffbau eingesetzt.
Erwartungen im
Metallhandwerk
eingebrochen
nehmen eine mindestens gute eigene Lage
bei einem um eine Woche auf jetzt neun Wochen gestiegenen durchschnittlichen Auftragsbestand. Trotzdem ist der Anteil der positiv in die Zukunft blickenden Metallbauer
um über 30 Prozentpunkte gesunken, was
sich auch in der Investitionsneigung widerspiegelt: Nur noch gut ein Drittel der Metallbauer plant aktuell maßgebliche Investitionen. Analog zu diesen Absichten erwarten
fast zwei Drittel einen sich weiter verschärfenden Preiswettbewerb.
Die Lage in der Feinwerkmechanik ist
hingegen weiter rückläufig. Nicht einmal
mehr jedes dritte Unternehmen aus diesem
Bereich beurteilt die wirtschaftliche Situation zur Jahresmitte mit gut oder besser. Der
Auftragsbestand ist mit knapp elf Wochen
nahezu unverändert, und die Investitions-
FACHVERBAND METALL NW Die Erwartungen in die wirtschaftliche Entwicklung
sind zum Halbjahr 2013 drastisch eingebrochen. Erwartete zum Ende des ersten Quartals noch fast die Hälfte der metallhandwerklichen Unternehmen eine Verbesserung
der eigenen wirtschaftlichen Lage, so war es
Ende Juni lediglich noch ein Fünftel der Betriebe.
Zumindest im Bereich des baunahen
Metallbaus kam es zu einer Entspannung
bei der aktuellen wirtschaftlichen Situation.
Hier beurteilen wieder vier von zehn Unter-
322
Mit den neuen Robotern kommen die Prozesse Metall-Inertgas-/Metall-Aktivgasschweißen (Ein- bzw. Doppeldraht) und das Autogenschneiden mit entsprechender Sensorik zum
Einsatz. Die Schweiß- bzw. Schneidprogramme
werden über das Offline-Programmiersystem
von AC&E mit der Software „StruCIM“ erstellt.
neigung ist auf aktuell 38% gesunken. Die
großen Erwartungen in eine sich erholende
Investitionsgüterkonjunktur sind stark rückläufig – auch hier rechnen lediglich knapp
20% mit einer Besserung der wirtschaftlichen Lage. Dafür erwarten über 55% der befragten Feinwerkmechaniker einen sich weiter verschärfenden Preiswettbewerb auf den
Absatzmärkten.
„Dominierte zu Ende des ersten Quartals noch das Prinzip Hoffnung, so sind jetzt
viele Betriebe des nordrhein-westfälischen
Metallhandwerks enttäuscht. Zwar hat sich
die vor allem witterungsbedingte Situation
im Metallbau etwas entspannt. Ob die entstandenen Verluste allerdings wieder aufgeholt werden können, ist in vielen Betrieben
fraglich. Eindeutig ist die Abkühlung in der
Feinmechanik. Hier kämpft bereits jetzt ein
großer Teil der Mitglieder wieder um jeden
Auftrag, was sich natürlich auch im Preisniveau niederschlägt. Gefragt sind jetzt keine
weiteren Kostenbelastungen für unsere Mitglieder. Gerade das aus dem Sommer häufig resultierende Auftragsloch im Herbst
muss auch trotz der bescheidenen Vorlagen
aus dem Frühjahr gemeistert werden“, kommentiert Stephan Lohmann, betriebswirtschaftlicher Berater beim Fachverband Metall Nordrhein-Westfalen, Essen, die Ergebnisse.
DER PRAKTIKER 8 ◼ 2013
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Zweimal Silber beim amerikanischen
Designwettbewerb „IDEA“
SIEGMUND Zum ersten Mal hat die Bernd
Siegmund GmbH, Großaitingen, an einem Designwettbewerb in den USA teilgenommen
und gleich zweimal Silber gewonnen. Beim
„IDEA 2013“ – „International Design Excellence Award“ –, einem der wichtigsten Designwettbewerbe in Amerika, konnten sich
der Schweiß- und Spanntisch „Professional
Extreme“ (Bild) und der Anschlag- und Spannwinkel „Alu-Titan 800 GK“ in der Kategorie
„Commercial & Industrial Products“ durchsetzen. Sie gewannen den „Silver Award“. Die
Preisverleihung findet in Chicago, USA, am 21.
August 2013 statt. Daniel Siegmund, Juniorchef und Verantwortlicher für den internatio-
Bild: Bernd
Siegmund
nalen Vertrieb, freut sich, dass die Produkte
aus seinem Hause auch den Amerikanern gefallen; zumal erst im vergangenen Jahr die
Vertriebsaktivitäten in den USA durch einen
Internationale Schweißerprüfungsnorm
ISO 9606-1 auch in Europa angenommen
MUSSMANN Am 7. Juli 2013 endete die
fünfmonatige europäische Umfrage zur Übernahme der bereits gültigen ISO-Norm 9606-1
als FprEN ISO 9606-1 „Qualification testing of
welders – Fusion welding – Part 1: Steels (ISO
9606-1:2012 including Cor 1:2012)“ im UAP (Unique Acceptance Procedure) zum Ersatz von EN
287-1. Das Ergebnis der europäischen Abstimmung war dabei mehr als eindeutig: 21 europäische Länder stimmten zu, drei europäische
Länder stimmten dagegen (Tschechien, Dänemark, Norwegen), sieben europäische Länder
enthielten sich der Stimme. Gemäß der Gewichtung der abgegebenen Stimmen wurde damit
die FprEN ISO 9606-1 mit 92,17% angenommen;
erforderlich für eine Annahme sind mehr als
71%. Die deutsche Fassung DIN EN ISO 9606-1
„Prüfung von Schweißern – Schmelzschweißen
– Teil 1: Stähle (ISO 9606-1:2012 + Cor 1:2012)“
wird am 1. Oktober 2013 veröffentlicht.
Wesentliche Neuerung in dieser nun weltweit gültigen Norm zur Prüfung von Schweißern ist, dass die Eingruppierung in eine der
sechs möglichen Zusatzwerkstoffgruppen (FM;
filler material group) für den verwendeten
Schweißzusatz jetzt führend ist. Gegenüber DIN
EN 287-1 gibt es nun eine Gruppe FM 3 für
Schweißzusätze für die „einfachen“ warmfesten Stähle wie 13CrMo4-5 und 10CrMo9-10 und
eine Gruppe FM 4 für Schweißzusätze für Stähle wie X20, P91, P92, VM12. Eine Prüfung mit
einem Schweißzusatz der Gruppe FM 4 schließt
dabei die Schweißzusätze der Gruppen 1 bis 3
ein. Gemäß dem nationalen Vorwort der DIN
eigenen Geschäftspartner vor Ort gestartet seien. Der Schweißtisch hat in diesem Jahr neben dem „IDEA-Award“ auch den „‚red dot‘
für höchste Designqualität“ erhalten.
EN ISO ist die in der ISO-Fassung als Möglichkeit erwähnte Fachkundeprüfung in Deutschland verbindlich vorgeschrieben.
Nach nun fast sechs Jahren Arbeit ist es damit gelungen, eine weltweit gültige Prüfungsnorm für die Qualifizierung von Schweißern zu
verabschieden. Jochen Mußmann vom FDBR
Fachverband Dampfkessel-, Behälter- und Rohrleitungsbau e. V., Düsseldorf, war als europäischer Chairman von CEN/TC121/SC4 in der Arbeitsgruppe vom zuständigen ISO-Komitee beteiligt.
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