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-1- 1. Was soll das ePortfolio leisten? 2. Wie ist es aufgebaut? - COOL

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1. Was soll das ePortfolio leisten?
Grundsätzlich sind folgende Nutzungsaspekte eines Portfolios denkbar:
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Dokumentenverwaltung
Selbstreflexion (Tagebuch)
LehrerInnenfeedback (Blog)
Publikationsmöglichkeit (z.B. der besten Arbeiten)
Dokumentation des Lernfortschritts
Da wir ePortfolios mit Schulklassen in verschiedenen Schulstufen verwenden, ergeben sich für
uns zwei unterschiedliche Zielgruppen und somit Anforderungen an ein ePortfolio:
1. Sequenzieller Aufbau eines ePortfolios für die Unterrichtsgegenstände Deutsch (vom Lehrplan gefordertes Kulturportfolio) und WINF/WICT (zur Darstellung von persönlichen SchülerInnenarbeiten). Hier wurden, auch aus Gründen der Vergleichbarkeit, ePortfolios in einer
ersten Klasse Handelsakademie (1GK, 29 SchülerInnen) und in einer ersten Klasse Handelsschule (1as, 14 SchülerInnen) erarbeitet. Ziel soll sein, dass SchülerInnen über die einzelnen Schuljahre ein prozessorientiertes ePortfolio ihrer ausgewählten Arbeiten aufbauen.
2. Aufbau einer gezielten Materialiensammlung als Vorbereitung für die Reife- und Diplomprüfung aus Englisch. Hier wurde mit einer dritten Klasse Handelsakademie (3GK, 26 SchülerInnen) begonnen, Arbeiten aus dem laufenden Unterrichtsgeschehen nach Themenschwerpunkten geordnet in digitalisierter und kommentierter Form einzupflegen.
2. Wie ist es aufgebaut?
Von den LehrerInnen wurden Kurse für die einzelnen Klassen angelegt, die SchülerInnen der
Klassen buchen sich selbstständig als TeilnehmerInnen des jeweiligen Kurses zu.
Zusätzlich verfügt unsere Moodle-Installation über ein Erweiterungsmodul, das für SchülerInnen kursübergreifend zur Verfügung steht. So ist es für SchülerInnen möglich, Materialien aus
unterschiedlichen Kursen in ihrem persönlichen Portfolio zu sammeln und katagorisiert zu verwalten. Als Beispiel möge die ePortfolionutzung der1 GK dienen; derzeit werden in dieser Klasse ePortfolios für WINF und Deutsch aufgebaut.
Über die Dokumentenverwaltung hinaus (Upload-Möglichkeit von Dokumenten aller Art und
Weblinks) ist es den SchülerInnen möglich, selbstreflexiv ein Tagebuch in Form von Notizen zu
führen. Weiters kann ein Blog (LehrerInnen-SchülerInnen-Kommunikation) für Fragen und
Feedback genützt werden.
Das Gesamtportfolio oder Teile daraus können von den SchülerInnen für beliebige TeilnehmerInnen, die im System registriert sind, veröffentlicht werden.
Wie sich während unseres Projektes herausstellte, ist es sinnvoll, im Rahmen der einzelnen
Gegenstandsbereiche weitere Unterkategorisierungsmöglichkeiten einzubauen. Dafür wird es
erforderlich sein, das NCSA-ePortfolio-Modul anzupassen.
Diese Weiterentwicklung wird im Rahmen der Open-Source-Lizenz bei Bedarf anderen Schulen
zur Verfügung gestellt werden.
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3. Anonymisierte Darstellung der Klassen
1. Portfolio für Deutsch (Kulturportfolio) und Winf (1GK)
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2. Portfolio aus Englisch (Maturvorbereitung, 3GK)
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4. Technische Umsetzung des Portfolios
Am Schulstandort HAK und HAS Steyr wird LMS Moodle verwendet. Diese Installation läuft unter einer LAMP-Installation und wird in der aktuellen Version 1.5.2. betrieben.
1. Eine einfache, Archiv-orientierte Form des ePortfolios besteht bereits seit 2004. Jedes Jahr
erfolgt eine neue Moodle-Installation. Folgende Vorteile ergeben sich daraus:
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Updates müssen nicht am bestehenden, aktiv genutzten System erfolgen
Es wird bei jeder Neuinstallation eine neue Datenbank erstellt. Es müssen lediglich die
User-Informationen portiert werden. Durch die Neuerstellung einer Datenbank bleibt die
Kursstruktur sehr übersichtlich, da sie immer nur auf ein Jahr beschränkt ist.
SchülerInnen können in einer Archiv-Funktion in den vergangenen Jahren zurückblättern
und mit dem gleichen Login alte Kurse „besuchen“.
2. In der gegenwärtigen Installation von Moodle wird erstmals seit Schuljahresbeginn ein neues
Zusatzmodul für die Umsetzung von ePortfolios verwendet. Dieses Modul wurde von NCSA entwickelt und hat für SchülerInnen folgende Funktionalitäten:
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Die SchülerInnen haben kursübergreifend ihre Portfolio-Funktionen verfügbar.
Die SchülerInnen können innerhalb ihres Portfolios Kategorien verwalten.
Die SchülerInnen haben Datei-Uploadmöglichkeit (Dokumentenverwaltung).
Die SchülerInnen haben die Möglichkeit zur Erfassung von Weblinks (Dokumentenverwaltung).
Die SchülerInnen haben die Möglichkeit zur Führung eines Tagebuchs (Selbstreflexion).
Die SchülerInnen haben die Möglichkeit, ein Journal zu führen (Blog mit LehrerInnenfeedback).
Die SchülerInnen haben die Möglichkeit, Teile ihres Portfolios für andere zu veröffentlichen.
5. Welche Standards wären für eine österreichweite Initiative nützlich?
Grundsätzlich empfehlen wir den Einsatz von Open-Source-Produkten, im Speziellen das NCSAPortfolio-Modul, da es sich in die gewohnte Moodle-Umgebung gut einfügt und UserInnen nicht
mit zusätzlichen Plattformen konfrontiert sind.
SchülerInnen könnten ihre Portfolios in strukturierter Form (xml, SCORM) aufbereitet uploaden.
Dadurch können diese Informationen mit dem SCORM-Viewer von Moodle angezeigt werden,
die Daten bleiben für andere Systeme portabel.
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Bildung
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