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01-2005 - Landesverband

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E RSCHEINT
D IENSTAG,
11. J ANUAR
83. J AHRGANG
NR. 1
2X
MONATLICH
N ÄCHSTE N UMMER :
21. J ANUAR 2005
NICO WENNMACHER
Erfolgskurs absichern!
Jahresanfänge bieten stets eine
willkommene Gelegenheit Bilanz
zu ziehen und Ausblick zu halten.
Diesmal gelten unsere Gedanken
und unser Mitgefühl in erster Linie
den -zig Tausenden von Toten und
Verletzten, sowie den Millionen
von Menschen, welche, in Folge eines Seebebens, sich in ihrer Existenz bedroht sehen. Wir sind
überzeugt davon, dass viele Verbandsmitglieder den Spendenaufrufen Folge leisten werden. In diesem Zusammenhang bedauern wir,
dass von Regierungsseite aus alle
Neujahrsempfänge abgesagt wurden. Diese hätten eine gute Gelegenheit geboten, um manche Mitbürger für die Probleme der Ärmsten unter den Armen zu sensibilisieren, welche jeweils am meisten
unter Naturkatastrophen zu leiden haben.
Trotz dieser schlimmen Naturkatastrophe, welche diesmal das Jahresende und den Jahresanfang überschattete, wünschen wir allen Signal-Leser/inne/n ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr. Unser verbindlichster Dank gilt allen Verbandsmitgliedern für das im zurückliegenden
Jahr erwiesene Vertrauen, die gezeigte Solidarität und Aktionsbereitschaft.
Man könnte an dieser Stelle viele Beispiele aufzählen, welche zweifelsfrei belegen, dass unser gemeinsamer gewerkschaftlicher Einsatz sich
ausgezahlt hat.
Dies gilt u.a. für den öffentlichen Transport. So soll gemäß Regierungsprogramm das kurz vor den Parlamentswahlen votierte Gesetz über den
öffentlichen Transport abgeändert werden. In verschiedenen Gesprächen
mit dem neuen Transportminister hat dieser durchblicken lassen, dass
man regierungsseitig bemüht sein wird, unsern prinzipiellen Einwänden
weitmöglichst Rechnung zu tragen.
Ohne uns in Einzelheiten zu verlieren, möchten wir an dieser Stelle einige grundsätzliche Überlegungen zur Organisation des öffentlichen Transportes in Erinnerung rufen. Ähnlich der Schulausbildung oder der Gesundheitsvorsorge muss der öffentliche Transport als Dienstleistung anerkannt werden, auf welche alle Menschen, die bei uns wohnen oder arbeiten, ein Anrecht haben. Deshalb müssen bei der Zurverfügungstellung
dieser Dienstleistung soziale und umweltrelevante Kriterien im Vordergrund stehen. Eine öffentliche Ausschreibung der Verkehrsdienstleistungen würde sich in dieser Hinsicht als kontraproduktiv erweisen. Dies
auch weil die öffentlichen Betriebe erwiesenermaßen die beste Garantie
bieten, um einen qualitativ hochwertigen und sicheren öffentlichen
Transport zu gewährleisten. Im neu zu schaffenden Verkehrsverbund
sollten neben den Vertretern von Staat und Gemeinden auch die öffentlichen Verkehrsbetriebe, das Personal und die Benutzer vertreten sein. Eine proaktive Mobilitätszentrale, welche unter der Verantwortung des
Verkehrsverbundes funktionieren soll, muss dort angesiedelt sein, wo sie
für die Benutzer am besten zugänglich ist und wo jetzt schon die meisten
Auskünfte erteilt werden. Dies ist notgedrungen der Hauptbahnhof, wobei auch Zweigstellen an anderen Orten denkbar und notwendig sein
werden. Von einer Auflösung der Strukturen bei den öffentlichen Verkehrsbetrieben muss Abstand genommen werden. Diese müssen vielmehr
durch den Verkehrsverbund ergänzt und besser koordiniert werden.
Erfreulich ist auch, dass die Regierung den CFL eine Schlüsselrolle bei
der Lösung der anstehenden Verkehrs- und Mobilitätsproblemen zugedacht hat. Das Anschaffen von neuem Reisendenmaterial, wo die Aufträge nach einer gemeinsamen Aktion der Eisenbahnergewerkschaften, der
Benutzer- und Umweltorganisationen erfolgt sind, bedeutet einen Schritt
in die richtige Richtung. Von dieser Stelle aus möchten wir uns bei allen
Benutzern des öffentlichen Transportes für die Beteiligung an der Petitionsaktion zur Beibehaltung der Zugbegleitung und zur Aufrechterhaltung der Fahrkartenschalter in den Bahnhöfen bedanken. Der Erfolg dieser Petitionsaktion hat ganz wesentlich dazu beigetragen, die Zugbegleitung in den Zügen vorerst abzusichern und somit die notwendige Qualität und Sicherheit im Eisenbahntransport zu gewährleisten.
Auch in Sachen Wiederbelebung des Sozialdialoges sind wir bei den CFL
ein Stück weiter gekommen. Auf unsere Initiative hin, haben erste Gespräche zwischen der CFL-Generaldirektion und den Gewerkschaften
über die Einsatzbedingungen des Personals im grenzüberschreitenden
Verkehr und über die Ausbildung für sicherheitsrelevante Eisenbahnberufe statt gefunden.
Auf Grund dieser Gespräche hat der CFL-Generaldirektor den Transportminister ersucht, das großherzogliche Reglement, welches die Auslagerung dieser Ausbildung vorsieht, auf Eis zu legen, bis die diesbezüglichen Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern abgeschlossen sind.
Es scheint als hätten sowohl die CFL-Generaldirektion als auch der Syprolux erkannt, dass eine Eisenbahntripartite kein Ersatz für einen permanenten Sozialdialog im Betrieb sein kann.
Die aufgezählten punktuellen Erfolge sollen keineswegs darüber hinweg
täuschen, dass ein gewaltiges Stück Arbeit vor uns liegt und, dass die
Mobilisierung unbedingt aufrecht erhalten werden muss. Dies vor allem
weil in Europa die Uhren weiterhin auf Liberalisierung und Privatisierung ausgerichtet sind.
Der konsequente Kampf gegen Liberalisierung, Privatisierung und Sozialabbau in allen Sektoren ist der beste Garant, um die erzielten Erfolge
abzusichern und auszubauen.
Arbeitslosigkeit - keine Schicksalsfrage
Am 5. Januar wurde eine Delegation des Landesverbandes beim Wirtschaftsminister Jeannot
Krecké vorstellig, um ihren Standpunkt darzulegen über die Direktive Bolkestein, die Arbeitslosigkeit in Luxemburg, dem Statec und über die Zukunft des Postbetriebes.
In der nächsten Ausgabe des „Le Signal“ werden wir einen ausführlichen Bericht nachliefern.
50.000 Beschäftigte warten
auf einen neuen Gehältervertrag –
Wie lange noch?
Am 31. Dezember lief das jetzige Gehälterabkommen für die
Bediensteten des öffentlichen
Dienstes aus. Immerhin betrifft
dieses Gehälterabkommen rund
50.000 Bedienstete bei Staat, Gemeinden, Eisenbahn und anderer
assimilierter Sektoren. Dennoch
will die Regierung ausschließlich
Verhandlungen mit der CGFP, die
nur einen Teil dieses Personals
vertritt, über einen neuen Vertrag
verhandeln. Mit den anderen repräsentativen Gewerkschaften
sollen Konsultationsgespräche
geführt werden.
Obschon der neue Vertrag bereits zu Beginn 2005 hätte in
Kraft treten müssen, haben bisher weder Verhandlungen noch
die versprochenen Konsultationsgespräche stattgefunden. Als
Vorgabe für das neue Gehälter-
abkommen gilt bisher lediglich,
dass die Erhöhungen „kontinuierlich aber moderat“ sein sollen.
Der Landesverband fordert die
Regierung auf, kurzfristig demokratische Verhandlungen mit
allen im öffentlichen Sektor repräsentativen Gewerkschaften
durchzuführen. Dabei verlangt
der Landesverband eine Gehälterpolitik, welche sowohl Produktivitätsgewinne, wie auch
Rückstände bei der Lohnquote,
wettmacht. In diesem Zusammenhang pocht der Landesverband vorrangig auf einheitlichen,
statt linearer, Gehalteserhöhungen, sowie einer weiteren Kürzung der Arbeitszeit, gekoppelt
mit den notwendigen Neueinstellungen, um dem steigenden
Leistungsdruck und Arbeitsstress
entgegen zu wirken.
Der Landesverband unterstreicht, dass es an der Zeit ist,
Gehaltselemente, wie die Essenszulage und die Familienzulage auf alle Bedienstete auszuweiten und als festen, pensionsberechtigten Bestandteil in die
Gehälter einzubauen. Die zusätzlichen Teile einer Gehaltserhöhung, welche einem Gesamtzuwachs von rund 2,5% jährlich
entsprechen soll, sollten gleichbedeutend auf einheitliche Gehaltserhöhung und auf Arbeitszeitverkürzung verteilt werden.
In diesem Sinne verlangt der
Landesverband kurzfristige Verhandlungen, um zu einem rechtzeitigen und angepassten Abschluss zu kommen, bevor,
während der Présidence, ein
Mehr von Arbeit auf die öffentlichen Bedienstete zukommt.
Petition für Spezialregime hinterlegt
Am 6. Januar wurde eine Delegation des Landesverbandes von der Petitionskommission der
Abgeordnetenkammer empfangen, und gehört.
Wir berichten ausführlich in der nächsten Ausgabe des „Le Signal“.
Le Signal
2
Tr i b ü n e
JOS EMERINGER
Le monde
n’a pas été
créé par des
hommes en
costume haute couture...
So steht es in einer Reklame eines bekannten Baumarktes geschrieben. Dabei ein Foto zweier Männer, welche dabei sind die Erde zu
bearbeiten und zu verändern.
Der Baumarkt beabsichtigt mit der Abbildung dieser Reklame das
von ihm angebotene Arbeitsmaterial an den Mann/die Frau zu bringen, denn nicht die Menschen mit Maßanzug, sondern jene in den
Arbeitskitteln sind seine Hauptkunden. Nur durch letzterer geballten Einkaufskraft ist es ihm möglich zu überleben und Gewinne zu
erzielen.
‚Le monde n’a pas été crée par des hommes en costume Haute couture..’! - Dieser Satz sollte auch all jenen vor Augen schweben, die
ihr tagtäglich Brot mittels schwerer körperlicher Arbeit verdienen
müssen, besonders jenen die dies in Lohnabhängigkeit tun. Sie sind
es, die unter den Misswirtschaften von Männern mit Maßanzügen
zu leiden haben. Sie sind es, die ihre Arbeitsstelle verlieren, wenn
die Männer in Maßanzügen die Betriebe herunter gewirtschaftet
und sich nebenbei die eigenen Taschen gefüllt haben. Sie sind es,
die, zusammen mit ihren Familien für die Fehler der Männer mit
Maßanzug bestraft werden. Und sollten es doch einmal Letztere
sein, die zur Rechenschaft gezogen werden, so geschieht dies meist
nicht, weil sie Fehler gemacht haben, sondern dadurch, dass sie
sich von der Öffentlichkeit dabei erwischen ließen und kein Weg an
einer ‚Strafe’ vorbei führt. Diese ‚Strafe’ besteht dann meist aus einer finanziellen Abfindung in einer Größenordnung von welcher die
‚Sans-costume’ nicht einmal zu träumen wagen, gefolgt von einem
neuen Posten, auf welchem sie ihr Unwesen erneut treiben können.
Was möchte ich hiermit sagen?
Ich möchte hiermit ganz einfach sagen, dass wenn wir uns nicht
selbst helfen, wir auch keine Hilfe von oben, und hier meine ich
nicht irgendeine himmlische Hilfe, zu erwarten haben. Der soziale
Besitz der arbeitenden Menschen ist diesen nicht einfach in den
Schoß gefallen, sondern jede einzelne Errungenschaft wurde erkämpft, von denen ohne Maßanzug, und dies oft, nicht nur in
Kriegszeiten, unter blutigen Begleitumständen.
Hierzulande müssen wir zurzeit unseren sozialen Besitzstand
glücklicherweise nicht mit unserem Blut bezahlen. Dies verhindert
jedoch nicht, dass wir diesen nicht tagtäglich neu verteidigen und
darauf achten müssen, dass auch unsere Nachkommen noch im Genuss einer adäquaten sozialen Absicherung und menschenwürdigen Lohnbedingungen verbleiben. Es scheint mir, dass viele Arbeitnehmer/innen, und hier besonders jene, die sich heute in finanzieller Sicherheit wägen und viele junge Menschen, sich diesem nicht
bewusst sind. Bei Letzteren ist dies sogar verständlich, wurden die
meisten von ihnen doch in eine Welt hinein geboren, die in vollem
Überfluss zu leben scheint. Doch ist dieser Überfluss oft nichts anderes als ein Trugschluss, welcher oft in Sackgassen mündet. Und
aus diesen gibt es bekanntlich nur wenige Auswege.
Eine Armee mit nur einem einzigen Soldaten, wird jedoch niemals
eine Schlacht gewinnen. So kann dann auch der/die einzelne Arbeitnehmer/in nur dann die immer wieder, verdeckt oder offen vorgetragenen Attacken auf seine sozialen Errungenschaften nur dann
verteidigen oder aber auch soziale Verbesserungen erreichen, wenn
er dies zusammen mit anderen, gemeinsam, tut.
Solidarität ist demnach gefragt und diese Solidarität wird immer
nötiger, in allen Bereichen. Durch die Liberalisierungs- und Privatisierungsbestrebungen auf Europäischer Ebene steht die Zukunft des
gesamten öffentlichen Dienstes auf dem Spiel. Bei der Eisenbahn
soll das Schlamassel des Managements mittels verschlechterter
Löhne für die zukünftigen Eisenbahner/innen übertüncht werden
und wir sind überzeugt, dass auch viele aktuelle Eisenbahner/innen, und wieder besonders die jungen, nicht verschont bleiben. Wir
müssen uns, zusammen, nicht nur gegen weitere Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen wehren, sondern uns für massive Verbesserungen in allen Bereichen einsetzen. Als Landesverband haben wir kürzlich, zusammen mit den Vertretern sämtlicher betroffener Personalkategorien, bei der Petitionskommission der Abgeordnetenkammer interveniert um einerseits die Spezialregime, sprich
frühzeitige Pensionen, nicht nur in jenen Kategorien wieder einzuführen, denen sie 1998 verloren gingen, sondern auch auf jene Kategorien auszudehnen, welche immer mehr Nachtarbeit verrichten
müssen und dies oft und zu allen Jahreszeiten, unter Witterungsbedingungen wo man den bekannten Hund nicht auf die Straße
schicken würde.
Pension ist aber nicht nur eine Frage des Termins. Sie ist auch eine
Frage der Finanzierung und hier gilt für uns weiterhin das Solidaritätsprinzip, d.h. die Finanzierung der jeweils aktuellen Pensionen
und Renten durch die jeweilig aktuellen Arbeitnehmer/innen. Die
Selbstfinanzierung der Alterversorgungen bei privaten Anbietern
wird immer nur jenen vorbehalten sein, welche über hohe Löhne
verfügen. Alle anderen können sich diese Vorfinanzierung nicht leisten und würden, im Falle eines solchen alleinigen Finanzierungsprinzips, leer ausgehen. Ich verstehen die Bemühungen der Versicherungsinstitute, sich mittels zusätzlichem Angebot der Zusatzpensionen eine weitere Einnahmequelle zu verschaffen. Erschrecken tut mich jedoch jener Werbespott, der schon seit Wochen
über die Radiowellen ausgestrahlt wird und wo ein jugendlicher
Mensch in erstauntem Ton feststellt, dass er für die Altersversorgung seines Vaters aufkommen muss. Es klingt so als wäre dies eine
Sünde!
Solidarität ist also auch hier und darüber hinaus in allen Bereichen seitens des/der Arbeitnehmer/innen gefragt. Ohne sie läuft
nichts und nur durch sie werden wir unsere Ziele erreichen. Auch
im Jahre 2005, für das ich allen Leserinnen und Lesern, trotz aller,
oder besser gesagt gerade wegen aller bestehenden Probleme, viel
Erfolg wünsche.
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
Aus der Sitzung der CFL-Zentraldelegation vom 14. Dezember 2004
Feiertagsregelung 2005!
Am 14. Dezember trat die
„Délégation Centrale“ der CFL zu
ihrer letzten periodischen Sitzung dieses Jahres zusammen.
Die Generaldirektion war vertreten durch die Herren Alex Kremer, Generaldirektor, Nico Bollendorff, Chargé de Gestion RH
und Romain Forman, Divisionsinspektor, Service RH. Die Personalvertretung setzte sich zusammen aus den Kollegen Jean-Marie Thoma, Nico Wennmacher,
Armand Agostini, Pierre Bertemes, Guy Greivelding und Carlo
Thissen vom Landesverband sowie Georges Bach, Camille
Brocker, Fernand Heinz und Romain Wolff vom Syprolux. Als administrative Sekretärin fungierte
Fräulein Gaby Hermes aus dem
Service RH.
1. Mode de compensation
des 3 jours fériés tombant
sur un samedi respectivement un dimanche pendant l’exercice 2005.
Folgende Feiertage erfallen
im Jahre 2005 auf einen
Samstag respektiv Sonntag:
1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember 2005.
Nach Uebereinkunft der Personaldelegation mit der CFL-Direktion sollen 2 dieser Feiertage
gemäss der diesjährigen Regelung zum jährlichen Urlaubssold
2005 der Bediensteten dazugeschlagen werden und zwar der 1.
Januar und der 25. Dezember
2005.
Der Feiertag zum 1. Mai 2005
wird für alle CFL-Bediensteten
am Freitag, den 6. Mai 2005 gewährt (siehe unten).
2. Doléances concernant les
équipements de protection individuelle.
Verschiedene Personalkategorien bemängeln die Wasserdichtheit der Bardusch-Bekleidung welche laut den Sicherheitsbestimmungen im
Gleisbereich verordnet wurde. Insofern erbittet die Zentraldelegation die Bereitstellung der nach DIN-Norm verfügbaren Gore-Tex Parkas um
dem Personal Genugtuung
bei der Ausübung seiner
Funktionen zu geben.
Die Generaldirektion stimmt
mit der Zentraldelegation überein dass die verfügbaren GoreTex Parkas dem Personal zur Verfügung gestellt werden sollen
und gibt den zuständigen
Dienststellen die Anweisung alles Nötige in die Wege zu leiten.
3. Délais de traitement des
affaires disciplinaires.
Der Personaldienst wird einen
Vorschlag ausarbeiten, um die
Fristen zwischen Dienstvergehen
und disziplinarischen Verfahren
transparenter zu gestalten mit
dem Ziel dass diese Verfahren in
gerechten Zeiträumen abgewickelt werden können.
4. Admission du personnel
du cadre auxiliaire au cadre permanent des CFL.
Diese Frage figuriert auch auf
der Tagesordnung der Sitzung
vom 17.12.2004 der Delegierten
der Services Centraux. Da es sich
um eine beschränkte Zahl von
Bediensteten handelt, soll in
nächster Zukunft eine geeignete
Lösung für diese Personalkategorie gefunden werden.
Mittlerweile hat der Service RH
eine Berechnung der Situation
dieses Personals erarbeitet in
der Optik einer Uebernahme der
Hilfsbediensteten in den ständigen Personalkader. Hieraus geht
hervor dass diese Lösung nicht
unbedingt einen Vorteil für sämtliche Bediensteten darstellt.
Es wird vereinbart, sämtliche
Fazetten der Problematik einer
genauen Analyse zu unterziehen
um eine Lösung herbeizuführen.
5. Informations sur la surveillance rapprochée et le
nettoyage du nouveau
matériel voyageurs.
Gemäss Avis local TR/L2 und
Ordre de Gare B 260/2004 des
Bahnhofs Luxemburgs soll das
lokale Personal enger bei der Ueberwachung des neuen Fuhrparks für Reisende herangezogen werden um eventuellen Vandalismusakten vorzubeugen. Alle
suspekte Bewegungen von Drittpersonen im Grenzbereich des
neuen Fuhrparks sollen den Sicherheitsbeamten der Firma Securicor respektiv der Polizei umgehend mitgeteilt werden.
Die Personaldelegation erklärt,
dass das Personal dieser Aufgabe mit gemischten Gefühlen entgegensieht. Es steht fest, dass
das Personal sich auf keinen Fall
einer Gefahr bei der Ausübung
seiner Funktionen aussetzen
sollte. Sodann soll der Personaldienst bei der Auswahl des Ue-
berwachungspersonals in den
Bahnhöfen hinzugezogen werden, um klarzustellen, dass inapte Bedienstete nicht willkürlich
diese verantwortungsvolle Aufgabe erfüllen müssen.
Das Personal soll daran erinnert werden, dass ihm gemäss
I.G. 38 über die Agressionen im
Dienst kostenloser juristischer
und ärztlicher Beistand gewährt
wird.
Der juristische Teil der Problematik der Ueberwachung des
Fuhrparks soll ebenfalls belichtet
werden und eine Vereidigung des
CFL-Personals wieder in Augenschein genommen werden.
6. Octroi d’une dispense de
service de 4 heures par
mois pour des raisons familiales et sur production
d’un certificat médical
correspondant.
Diese Dienstfreistellung wurde
im grossherzoglichem Reglement vom 5. März 2004 für die
öffentliche Funktion eingeschrieben. In der Folge steht dem CFLPersonal diese Dienstfreistellung
unter den gegebenen Umständen ebenfalls zu.
7. Comblement des vacances de poste aux guichets
AV dans les Gares CFL.
Infolge des allgemeinen Personalmangels im Service AV sind
zur Zeit einige Schalter nur mehr
während einer Tagesschicht besetzt; der Schalter in Dommeldingen wurde mittlerweile geschlossen.
In Erwartung einer internen Bestandsaufnahme muss ein klares
Konzept im Service AV ausgearbeitet werden und gegebenenfalls das nötige Personal rekrutiert werden.
8. Divers
- Die Besetzung des nunmehr
seit 4 Monaten vakanten Posten
des Leiters des Sekretariats im
Service Central TR muss endlich
vollzogen werden.
- Die Veröffentlichung der Protokolle der Delegiertensitzungen
muss in zeitgemässen Fristen erfolgen.
- Es wird festgehalten, dass eine zusätzliche Sitzung der Zentraldelegation am 17.2.2005
stattfinden wird in der Optik, die
ausstehenden Fragen näher zu
überprüfen.
JMT
: Compensation des jours fériés
de l'année 2005
Au courant de l'année 2005
trois jours fériés coïncident soit
avec un samedi, soit avec un dimanche. En vue de rendre le mode de compensation usuel plus
flexible, il a été décidé lors de la
réunion de la Délégation Centrale du Personnel en date du 14
décembre 2004 de ne pas observer les dispositions réglementai-
res applicables pour les cas de
l'espèce mais de faire bénéficier
tout le personnel de deux
journées qui peuvent être ajoutées au congé régulier de l'exercice 2005 et de reporter d'office
le jour férié du 1 er mai 2005 au
06 mai 2005.
congé auxiliaire et à liquider en
unités entières de 8 heures et ce
au plus tard jusqu'au 31 décembre 2005.
Les deux jours de congé sont à
inscrire en rouge sur la fiche de
L'Adjoint au Chargé de Gestion,
(s) A. RIPPINGER
La présente est à porter à la
connaissance du personnel par
la voie la plus appropriée.
Nachtrag zum Bericht zur Sitzung des
Gemischten Betriebsrates vom 6. Dezember
Im Abschnitt über den Rangierdienst in Petingen kann der Eindruck entstehen, dass die Personalvertreter des TR – Bereiches
dem Abbau des Aufsichtsbeamten vor Ort und seiner Versetzung auf eine neugeschaffene
Arbeitsstelle nach Bettemburg
zugestimmt hätten. Richtig ist,
dass nach eigenen Aussagen des
Chef de Service des Bereiches TR
während einer Arbeitssitzung die
Personalseite sich für das Beibehalten des Postens des Aufsichtsbeamten ausgesprochen
und dessen Versetzung nach
Bettemburg abgelehnt hat.
Lediglich zu den jetzt bemängelten Dienstplänen hätten sich
die Personalvertreter damals
während des Treffens nicht
geäußert. Ich hoffe, durch diese zusätzlichen Erklärungen ein
eventuelles Missverständnis aus
der Welt geschaffen zu haben.
Der Berichterstatter der Sitzung vom 6. Dezember.
René Birgen
Le Signal
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
3
Landesverband setzt sich für die
Wiedereröffnung der Linie Virton-Athus ein
Monsieur Lucien LUX
Ministre des Transports
11, rue Notre Dame
L-2240 LUXEMBOURG
Concerne : Réouverture au service voyageurs de la ligne Virton
– Athus (-Rodange).
Monsieur le Ministre,
En date du 22 novembre des
membres de notre syndicat ont
soutenu nos amis belges de la
CGSP-Cheminots dans leur action pour la réouverture au service voyageurs de la ligne Virton –
Athus victime du plan de restructuration de la SNCB en 1984 et
transformé en 2004 en axe performant pour le service fret. Or
depuis 1984, année de l’abandon
des trains de voyageurs, les choses ont changé et de nombreux
navetteurs de la région de Virton
se rendent chaque jour dans notre pays pour y travailler. Pour se
déplacer ils n’ont souvent que le
choix de la voiture vu que l’offre
sur place actuelle n’est guère attrayante puisqu’il n’y a que soit
le bus du TEC au temps de parcours peu intéressant vers et de
Luxembourg, soit la contrainte
de devoir se rendre en voiture
soit à Athus, Rodange ou Pétange et d’y changer vers le train.
Vu la bonne accessibilité par la
route rapide ce sont surtout les
parkings près des gares de Rodange et de Pétange qui accueillent les voitures des navetteurs
Transportminister Lucien Lux
interveniert bei seinem
belgischen Homologen
Monsieur
Renaat Landuyt
Ministre de la Mobilité
Rue de Brederode, 9
B-1000 Bruxelles
Concerne:
réouverture de
l'axe Virton - Athus - Arlon au trafic voyageurs
Monsieur le Ministre,
En 2001 un groupe de travail
mixte SNCB / CFL avait été mis
en place afin d'étudier les possibilités d'amélioration de la desserte de l'axe Virton - Arlon - Luxembourg suite à l'électrification
et à la modernisation de l'AthusMeuse sur hase de données recueillies auprès de la Sécurité
Sociale et d'une enquête "Sucomline .
A l'époque, ni la SNCB, ni les
CFL, disposaient de matériel roulant en nombre suffisant afin
d'offrir une desserte de qualité.
Avec l'arrivée du nouveau
matériel roulant à double étage,
les CFL disposent maintenant
d'un parc de matériel roulant ad-
belges de la région. Celles-ci bloquent alors à longueur de
journée les emplacements de
stationnement et le client du rail
occasionnel dans ces gares ne
trouve plus moyen de se garer ce
qui l’incite souvent à renoncer à
l’utilisation du train et à poursuivre son déplacement en voiture.
De même, aux heures de pointe,
les voitures des navetteurs ont
leur part dans les nuisances engendrées par le trafic pour la population locale.
Une remise en place d’une
offre de qualité sur rail entre Virton et Rodange, adaptée aux besoins des navetteurs, pourrait
remédier à cet état de choses.
Aussi croyons-nous qu’une con-
tinuation de ces trains pourra se
faire sans rupture de charge vers
Luxembourg. Voilà pourquoi
nous vous prions de bien vouloir
soutenir nos actions communes
en faveur du retour des trains de
voyageurs sur cette ligne et d’intervenir auprès de votre homologue belge pourqu’il incite la SNCB à se charger rapidement du
dossier en la matière.
Nous vous prions de croire,
Monsieur le Ministre, à l’expression de nos sentiments très distingués.
Le secrétaire général
Guy Greivelding,
le président
Nico Wennmacher
Berufsleben, Ade!
apté et moderne qui devrait satisfaire aux attentes de nombreux frontaliers.
La thématique à déjà été abordée dans un climat positif lors
d'une entrevue à haut niveau qui
a eu lieu le 1er décembre 2004
entre Monsieur Karel Vinek, Administrateur délégué de la SNCB,
et Monsieur Alex Kremer. Directeur Général des CFL.
Ainsi, et afin de mettre en place une offre de qualité sur rail
entre Virton et Luxembourg adaptée aux besoins des navetteurs, je vous saurais gré de bien
vouloir intervenir dans ce sens
auprès de la SNCB et de les inviter à revoir ensemble avec les
CFL, l'organisation du transport
public régional entre nos deux
pays dans une optique de Grande Région.
Veuillez agréer, Monsieur le Ministre, l’expression de mes salutations les meilleures.
Lucien Lux
Ministre des Transports
Da viele Eisenbahnerkollegen/
innen den Ombudsmann als eine
Art von Petzer ansehen, sei in
diesem Artikel die Funktionen
des Ombudsmanns näher beschrieben.
Eine erste Aufgabe des Ombudsmannes ist es Gefahrensituationen und Missstände im
täglichen Ablauf des Eisenbahnverkehrs aufzudecken und gemeinsam mit dem Sicherheitsdelegierten, den lokalen Dienststellen, sowie den zentralen Abteilungen der Generaldirektion
nach geeigneten Lösungen zu
suchen, um solche mißlichen Zustände zu beseitigen.
So denkt man an sicherheitstechnische Mängel an Installationen oder Gerät, welche durch
glimpflich
verlaufene
Zwischenfälle, d.h. ohne Personenoder Materialschaden, aufgedeckt werden. Zum Beispiel ein
schlecht aufgestelltes Gleissperrsignal, das wegen Sichtbehinderung vom Lokomotivführer
oder Rangierer übersehen und in
Haltestellung durchfahren wur-
de, kann dem Ombudsmann gemeldet werden. Dieser versucht
dann dieses leidige Problem den
zuständigen Dienststellen zu erläutern, um die Gefahrensituation zu beheben. In diesem Fall
wird die Identität des oder der
Schuldigen nicht preisgegeben,
damit kein Disziplinarverfahren
gegen diese Kollegen/innen eingeleitet wird. Der Ombudsmann,
in enger Zusammenarbeit mit
der Zentraldelegation des Personals, den Personalvertretern und
dem
Sichertheitsdelegierten,
wird dann die verantwortlichen
CFL-Dienststellen dazu zu bewegen, Abhilfe zu solchen technischen Sicherheitsmängel zu
schaffen.
Des Weiteren ist der Ombudsmann auch Ansprechpartner für
Kollegen / innen, die menschliche Beziehungsprobleme mit Arbeitskollegen / innen, Vorgesetzten und / oder Untergebenen haben. In solchen Fällen, welche
auch als Mobbing bekannt sind,
kann der Ombudsmann in vertraulichen Gesprächen dem "Opfer" Gehör schenken, ihm Ratschlägen geben und es moralisch unterstützen. Auch hier
wird die Identität des "Opfers"
nicht bekannt gegeben, außer
bei klarem Einverständnis des
- Ein weiteres Mal sprachen am
7. Dezember in Vielsalm Delegationen von CGSP-Cheminots
und FNCTTFEL bei verschiedenen belgischen Politikern aus
der Region vor, um die Nordstrecke als internationale
Bahnverbindung zu erhalten.
Dabei war luxemburgischerseits auch der LSAP-Norddeputierte und Wiltzer Bürgermeister Romain Schneider.
- Die Verbandsleitung tagte am
9. Dezember. Im Anschluss an
diese Sitzung wurden die CFLSportvereine für ihre Leistungen mit einem Scheck vom
Landesverband geehrt.
- Die Vereinigung Luxemburg
hatte am 10. Dezember zu einer Jubilarenehrung für 20-,
30- und 40-jährige Mitgliedschaft ins Casino Syndical eingeladen. Geehrt wurde auch
Verbandspräsident
Nico
Wennmacher für 40 Jahre Mitgliedschaft.
- Die Chorale Albert Bousser
konzertierte zusammen mit
den Chören aus Merl, Neudorf
und Cessingen am 12. Dezember im Hôpital Kirchberg.
(GK) Mit einer sympathischen
Abschiedsfeier bedankte sich
der Vorstand der Sektion MA, bei
seinem Kollegen Albert Beneke,
für seine langjährige Treue, im
Dienste der Sektion MA und des
Landesverbandes, und überreichte ihm ein Geschenk welches für viel Gaumenfreude sorgen wird. Vielen Dank Albert, und
viel Freude in deinem Lebensabschnitt.
Der Ombudsmann bei den CFL
Seit dem Jahre 2001 hat Kamerad Carlo THISSEN die Nachfolge
von Kamerad Raymond BARTOCCI als Ombudsmann bei den
CFL angetreten.
- Am 6. Dezember fanden eine
Sitzung des Gemischten Betriebsrates bei den CFL und eine Entrevue mit dem Minister
des Öffentlichen Dienstes,
Claude Wiseler statt. Wir berichteten in der DezemberAusgabe.
"Opfers". So kann
der Ombudsmann
auch zwischen den
Parteien vermitteln,
um das Arbeitsklima
merklich zu verbessern. Durch ein
klärendes Gespräch
zwischen den Kontrahenten können
oft Mißverständnisse beseitigt werden.
Der Ombudsmann
arbeitet eng mit
dem "Centre de Psychologie" der CFL in
Esch/Alzette zusammen und ist in der
Arbeitsgruppe "Cellule Mobbing" tätig.
Obwohl letztere ihre
Arbeit
zeitweilig,
wegen Unstimmigkeiten mit der Generaldirektion, eingestellt hat, soll dies
kein Grund sein, sich
nicht in einem vertraulichen Gespräch beraten zu
lassen.
Da Kamerad Carlo THISSEN
auch Geschäftsführer der " Entraide médicale" ist, kann man ihn
an folgender Adresse anfinden.
Carlo THISSEN
- Am 13. Dezember fanden mit
CFL-Direktor Nicolas Welsch,
den AV-Verantwortlichen Monique Buschmann und Jean
Schmitz und den Bus-Verantwortlichen Armand Haag und
Marc Schweitzer Gespräche
über die Öffnungszeiten des
Info-Point im Bahnhof Luxemburg und die Organisation des
Busdienstes
nach
Saarbrücken statt. Erreicht wurde,
dass der Info-Point ohne Unterbrechung von morgens bis
abends geöffnet bleibt.
- Die Délégation Centrale bei
den CFL tagte am 14. Dezember (siehe Bericht). Ebenfalls
kam an diesem Tag die Plenarversammlung der Privatbeamtenkammer CEP-L zusammen.
- Auch fand am 14. Dezember
eine Entrevue zwischen der
LSAP mit ihrem neuen Präsidenten Alex Bodry, Generalsekretär Romain Schneider, den
Abgeordneten Roland Schreiner, Bim Diederich und einer
Delegation der Verbandsleitung statt.
- Die letzte Sitzung unseres Nationalvorstandes im letzten
Jahr fand am 15. Dezember
statt. Diskutiert wurde die aktuelle sozialpolitische Lage,
Berichte gehört über die Unterredungen mit den verschiedenen Ministern der neuen
Regierung und Berichte aus
den Sektoren und Abteilungen. Weiter machte der Nationalvorstand noch einmal klar,
dass der Landesverband bei
den Gehälterverhandlungen
im öffentlichen Dienst dabei
sein will.
- Der Vorstand der Entraide Médicale der CFL befasste sich
am 16. Dezember mit Versichertenprobleme und der Aufstellung der Budgetprevisionen.
Entraide médicale des CFL
(RH/EM)
15, place de la Gare
L-1616 LUXEMBOURG
Tel. (4990)-3305
Fax (4990)-4501
Email : carlo.thissen@cfl.lu oder
carlo.thissen@secu.lu.
- Die Verbandsleitung erledigte
in ihren Sitzungen am 16. und
23. Dezember organisatorische Fragen und bereitete die
Klausur der Verbandsleitung
vom 13. Januar vor.
Le Signal
4
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
Teilbericht der MA - Delegiertensitzung vom 17. Dezember 2004
Aufbruchstimmung!
führen. Dies macht natürlich nur
Sinn, wenn die Verfügbarkeit des
Fuhrparks für die vorgesehenen
Wartungsarbeiten dann auch garantiert werden kann.
Anlässlich der letzten Sitzung
für 2004 beim MA-Dienstchef
stand, unter Punkt 35.04 auf
der Tagesordnung : Discussion
générale et échange d'idées,
concernant l'avenir de nos
ateliers, à court, à moyen et à
long terme. (Ressources humaines, formations du personnel, infrastructures, ISO,
travaux pour tiers, méthodologies, organisations et conditions de travail, etc. etc.). Dieser Punkt wurde von den Delegierten des Landesverbandes auf die Tagesordnung gesetzt um eventuell Aufklärung
aus Sicht der MA- Verantwortlichen über die Zukunft bzw.
zukünftige Ausrichtung unserer Werkstätten zu bekommen.
Durch den Wegfall der Komponentenrevisionen unserer alten
Loks, müssen unsere Aktivitäten
im spezialisierten Teile-Unterhalt
neu definiert werden. Die Konvention mit der SNCB, für die Serie 3000, erlaubte uns schon jetzt
im Bereich der Stromabnehmer
(Pantographen) aktiv zu werden,
wo wir uns auch in der Phase der
ISO-Zertifizierung befinden. Um
auf die in der Konvention abgemachten 25% des Gesamtvolumens zu kommen müssten aber
noch weitere Teile folgen. Dabei
wird derzeit an Luftkomponenten
und an die Klimaanlagen gedacht.
Werkstätte Luxemburg
Im Effekiv „budgétaire“ für
2005 sind 283 Mitarbeiter eingeplant. Der Personalbestand auf
den 31.12.2004 liegt bei 293.
Natürliche Abgänge im Laufe des
Jahres 2005 werden nicht ersetzt. Einstellungen für die Jahre
2006 – 2007 werden nur über
den Weg der im AL momentan in
der Ausbildung befindlichen Mechatroniker geschehen. Insgesamt sind das 15 Kollegen. (6 im
1. Lehrjahr und 9 im 2. Lehrjahr)
Ohne zur Zeit nicht vorhersehbaren spezifischen Gebrauch, sind
in dieser Periode keine anderen
Neueinstellungen vorgesehen.
Während dieser 3 Jahren sollen
die zukünftigen Aufgabengebiete
der Werkstatt bestimmt werden,
und das innerhalb unserer augenblicklichen, eventuell leicht
angepassten, Infrastrukturen:
• Spezialisierungen für den Unterhalt bestimmter Teile, welche schnellstmöglich bestimmt
werden müssen.
• ISO 9001:2000 Zertifizierung in
allen Bereichen
• Inbetriebnahme und Übernahme
der
Neubauserien
4000,2200,DOSTO nach Ablauf
der Garantiezeit
Wir müssen uns darauf einrichten unsere Arbeiten mehr nach
den Anforderungen des Fuhrparkbetreibers auszurichten um
eine maximale Verfügbarkeit garantieren zu können. Dies heißt
allerdings nichts anderes als Arbeiten in den schwächer oder
nicht befahrenen Stunden der
Maschinenumlaufpläne durchzu-
Zu den aufgeführten Komponenten der Serie 3000, könnte
sich über den Weg der Serie 4000
(DB 185) der Unterhalt von kompletten Drehgestellen in Zusammenarbeit mit dem Hersteller,
hinzugesellen. Hiervon wären
dann auch Drehgestelle von Loks
anderer Betreiber betroffen. Der
Bereich Achsen könnte in Synergie mit den Werkstätten Petingen
gestaltet werden.
Alle diese Projekte sind von
großer Bedeutung für die Zukunft
eines Großteils des aktuellen
Personalbestandes. Die großen
Revisionsarbeiten am alten Material werden in den nächsten
Monaten komplett wegfallen.
Deswegen muss es uns hier gelingen zu den vorgegebenen Bedingungen bei den anvisierten
neuen Aktivitäten, Fuß zu fassen.
Voraussetzung hierfür ist beispielsweise das Gelingen der angestrebten ISO 9001:2000 Zertifizierung sowie das Erlangen einer
Handelsermächtigung (autorisation de commerce). Beides ist zur
Zeit in Ausarbeitung.
Daneben muss es uns gelingen
unsere Arbeit zu Marktpreisen
anbieten zu können, das heißt
unser Können sich in einer Konkurrenzsituation bewähren zu
lassen. Aus diesem Grund ist es
unumgehbar unsere geleistete
Arbeit nicht teurer zu machen als
sie wirklich ist. Wenn nur für 4
Stunden Wartungsarbeit an einer
Lok vorliegen dürfen nicht 8 verbucht werden. Hier gilt es dann
andere produktive Tätigkeitsfelder zu finden, wie beispielsweise
die anvisierte Komponentenaufarbeitung.
Über die Informationen die wir
über die Werkstätte Petingen
und das Projekt CRM von den
MA-Verantwortlichen erhalten
haben, werden wir in der nächsten Ausgabe des „Le Signal“ berichten.
Die Aussage
des Tages
während der Sitzung kam von
unserem Dienstchef H. Marcel
Barthel, der meinte, daß die Asbestprobleme bei der CFL „Hobichenen Blödsinn“ sind. Niemand
lachte über diese „witzige“ Aussage
G. Klein
Vierte und letzte Chef-de-Service-Sitzung TR 2004
Question 1
Question 2
Demande de renseignements sur l'avis local du
29.10.2004 de la Gare de Luxembourg ayant pour objet
la surveillance rapprochée
du nouveau matériel voyageurs.
Suivi du point 9 de la réunion du 25.06.2004 des délégués TR concernant le garage
du nouveau matériel remorqué voyageurs.
Der zuständige Personaldelegierte erinnert noch einmal an
die diversen Probleme, die sich
z.B. im Triage Luxemburg stellen.
Auch die Folgen des ersten Kälteeinbruchs werden nicht ausgespart. Der Chargé de Gestion moniert die Inkompetenz einiger
Leute, welche in TR-Diensten stehen. Die technischen Probleme
seien soweit abgestellt, die mangelnde Abstellkapazität werde
bis auf weiteres wohl oder übel
bleiben, so Herr Lorang.
Die Personalseite erläutert im
Detail ihre Position zum vorliegenden Projekt. Der Chargé de
Gestion holt relativ weit aus um
dann zu erklären, dass die im
„Ordre de Gare“ bezüglich der
„surveillance rapprochée“ formulierten Aufgaben klar umrissen sind und keinen Interpretationsspielraum bieten.
Einigkeit besteht in der Überzeugung, dass die Sicherheit unserer Leute oberstes Gebot
bleibt. Dass, wie Herr Lorang
meinte „Nët Rambo gespillt sollt
gin“. Er versichert, zur Zufriedenheit der Personalseite auch, dass
im Falle einer „dégradation“ des
neuen Materials keine Verantwortung auf das diensttuende
Personal abgewälzt werden
kann. Dieses Prinzip gelte
schliesslich auch für die Leute
von „Securicor“.
Einigkeit bestand auch bei der
Einschätzung der ungenügenden
Ausleuchtung der Bereiche Triage und Entretien. In Troisvierges
soll neben dem Bau eines geeigneten „enclos“ auch die Frage
der mangelhaften Beleuchtung
gelöst werden. Im Laufe des
kommendes Jahres soll die Überwachung der Vorheizanlage in
Troisvierges dem Personal des
Stellwerks Ettelbrück obliegen.
Über die zu erwartende Dauer
der „surveillance“ lassen sich im
Moment keine Angaben machen,
so der Chargé de Gestion. Diese
Frage hängt ganz eng mit der
Frage nach dem Schicksal des
CRM zusammen. Affaire à suivre
also.
Question 3
Les voitures à 2 niveaux du
type
Bombardier
sont
équipées de blocs sanitaires
à action chimique: Est-ce que
la vidange des voitures/blocs
sanitaires se fera sur le lieu
du garage? Qui sera responsable de la vidange en question et à l'aide de quel dispositif technique se fera-¬t-elle ?
Der zuständige Delegierte
nimmt sich einleitend die Freiheit
darauf hinzuweisen, dass im
Bahnhof Petingen „Stauraum“ für
das neue Personenbeförderungsmaterial existiert. Der Chargé de Gestion verspricht bei Bedarf auf das Angebot zurück zu
greifen. Die neuen Doppelstockwagen verfügen über sogenannte Vakuumtoiletten, stellt Herr
Lorang richtig. Diese müssten im
Durchschnitt 2 Mal pro Woche
entleert werden. Dieses geschieht und soll auch in Zukunft
im Entretien Luxemburg geschehen.
2006, de la production de
"Profil Arbed Distribution" au
site de Pétange? Est-ce que
"Profil Arbed Distribution" envisage le transfert de ses activités vers un autre site?
Es bestehen tatsächlich bei
ARCELOR Überlegungen einen
Teil der Firmenaktivitäten von
Petingen nach Niedercorn (Hânebösch) zu verlagern. Wie weit
diese gediehen sind, entzieht
sich allerdings der Kenntnis des
TR-Dienstes. In welcher Form der
aktuelle Sitz von PADEL erhalten
bleiben wird, muss sich zeigen.
Affaire à suivre also auch hier!
Jean-Claude Thümmel
Guy Dondelinger
Question 7
noeuvre C de la Gare de Luxembourg.
Die Anfrage wurde von der lokalen Dienststelle positiv beurteilt und findet auch die Zustimmung des Dienstchefs.
Question 5
Le 15.11.2004, la loc de manoeuvre en service à Mertert-Wasserbillig tombait en
détresse. Elle devait être
remplacée d'urgence par une
autre loc de manoeuvre. D'après nos informations, la
détresse provient d'un système de préchauffage-moteur
défaillant. Quelles sont les
conséquences et quelles
sont les dispositions à prendre?
Nicht die Vorheizanlage sondern die Lok als solche war aufgrund einer technischen Panne
ausgefallen. Der MA-Dienst wird
sich der Sache annehmen. Alle
entsprechenden Loks sollen
überprüft werden.
Question 4
Question 6
Mise à disposition d'un
télécopieur à l'équipe de ma-
Trafic Eucosider : Qu'en estil du maintien, au-delà de l'an
Demande de réglage des
phares du pylône du poste
directeur en Gare de Pétange.
Diese Frage wird an den IFDienst weitergeleitet. Bei dieser
Gelegenheit wird von den Lokführerkollegen darauf hingewiesen, dass sich eine Einstellung
der Beleuchtung auch auf der
Differdinger Seite des Bahnhofs
aufdrängt.
Question 8
Abandon du support pour
sabots d'enrayage dans l'entrevoie 905/906 en Gare de
Troisvierges.
Der in Frage kommende „support“ soll im Einvernehmen mit
den Kollegen von Ulflingen an geeigneterer Stelle seinen Platz finden.
Question 9
L'effectif budgétaire 2005
prévoit la suppression de 2
unités d'accrocheur en gare
de Troisvierges. Les agents
de manoeuvre y attaches effectuent régulièrement des
travaux de nettoyage à Cler-
vaux et à Troisvierges et en
période hivernale des travaux de déblayage et de salage des souterrains et des
bords de quais etc. Est-ce
qu'il est prévu de privatiser
tous ces travaux et, le cas
échéant, qui
effectuera,
après suppression des postes en question, la multitude de travaux énumérés cidessus ?
Der Dienstchef bestätigt die
geplanten Abbaumassnahmen.
Will sich jedoch nicht auf einen
engen Zeitrahmen festlegen. Eine heisse oder kalte Privatisierung soll es nach dem Willen des
TR-Dienstes nicht geben. Die
„équipe mobile entretien/nettoyage“ könnte die anfallenden
Arbeiten bewältigen. Wir werden
die Sache im Auge behalten. Affaire ..... also!
Unter dem Punkt „Divers“
bemängelt die Personalseite die
teilweise schlecht einsehbare
„Beschriftung“ der neuen DOSTO-Wagen. Der TR-Dienst wird
sich der Sache annehmen und
mit den zuständigen Stellen eine
Lösung für das Problem suchen.
Die TR-Personalvertreter
Guy Dondelinger und
Jean-Claude Thümmel
Le Signal
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
S
5
ektor
Öffentlicher Dienst
Attributions et compétences
des agents municipaux
Lettre au Ministre de l’Intérieur
Monsieur Jean-Marie Halsdorf
Ministre de l’Intérieur
19, rue Beaumont
L-2933 Luxembourg
Luxembourg,
le 7 décembre 2004
Monsieur le Ministre,
Les agents municipaux, membres du syndical FNCTTFEL-Landesverband, viennent de se réunir pour discuter entre autres
des conséquences qu’un élargissement de leurs attributions
pourrait avoir sur leur situation
professionnelle.
Dans ce contexte les agents
municipaux rappellent que depuis bien de temps ils sont demandeurs d’un élargissement de
leurs attributions et compétences, afin de pouvoir contrôler
de façon plus efficace le stationnement de véhicules automoteurs et afin de pouvoir participer au contrôle de l’application
de différents autres règlements
communaux, allant au delà du
contrôle du stationnement.
En effet les agents municipaux
estiment nécessaire d’étendre
leurs attributions concernant le
contrôle du stationnement à
d’autres articles que ceux prévus
actuellement. Nous sommes à
votre disposition pour vous soumettre des propositions concrètes à ce sujet. Dans ce
contexte les agents municipaux
insistent également à une clarification de leurs compétences
réelles et de leur autonomie
dans l’exécution de leurs tâches.
A côté des attributions concernant un contrôle plus efficace du
stationnement, les agents municipaux proposent d’élargir leurs
compétences également afin de
contribuer à l’application de règlements communaux déterminés. Or, une telle extension d’attributions et de compétences ne
peut se faire sans veiller scrupuleusement à la sécurité des
agents. En effet, déjà à l’heure
actuelle la sécurité des agents
municipaux devrait bénéficier
d’une attention particulière et
accrue de la part de leurs responsables hiérarchiques. En aucun cas la santé de l’intégrité
physique et psychique des
agents municipaux ne peuvent
être mises en question en leur
conférant des attributions que
même la police grand-ducal n’est
pas prête à assurer, comme par
exemple la fermeture de débits
de boisson pendant la nuit ou
encore certaines tâches directement en relation avec la répression d’activités pénales ou criminelles.
Tout en soulignant leur disposition à un élargissement de leurs
compétences, les agents municipaux insistent à éviter une redéfinition tous azimuts de leurs attributions. Ils précisent q’un élargissement des attributions et
compétences ne peut se faire
qu’en collaboration et
dialogue direct avec les deux
organisations syndicales qui les
représentent, à savoir le FNCTTFEL-Landesverband et la FGFC.
Dans ce contexte les agents
municipaux aimeraient attirer
votre attention à une résolution
soumise pour vote au Conseil
communal de la Ville de Luxembourg le 6 décembre. Cette réso-
Beim T.I.C.E. sind nicht alle gleich ...
Vor etwa drei Jahren hat der
Fahrdienstleiter {FDL} eine Umfrage bei den Fahrer gemacht,
um eine Mannschaft ins Leben
zu rufen dessen Zweck es sein
soll den neuen, gerade erst eingestellten Fahrer den Betrieb zu
erläutern, das System zu erklären, sowie ihnen die Streckenführung der Linien zu zeigen.
Im Grunde war dies eine
absolut lobenswerte
Initiative
Heute jedoch, fast drei Jahre
später müssen wir mit Bedauern
feststellen, dass, dem Anschein
nach, nicht jeder Fahrer die hierzu notwendigen Kapazitäten besitzt, wenn wir sehen, wie dieses
Vorhaben vom FDL gehandhabt
wird. In der Tat ist es so, dass immer die gleichen Leute mit der
Ausbildung der Neueinstellungen
beauftragt werden. Leider ist es
auch so, dass oft Leuten mit einer geringeren Berufserfahrung
diese Arbeit anvertraut wird und
solche Fahrer die doppelt so viele Jahre und mehr im Betrieb
tätig sind in die Ecke gedrängt
werden. Eigentlich ist ein solches
Verhalten nicht zu verstehen, da
hier nicht nur die Sicherheit, sondern auch das Image des T.I.C.E.
auf dem Prüfstand stehen.
Erklären könnten wir es vielleicht trotzdem:
Die Fahrer, welche den Neuen
Fahrer/innen die Feinheiten des
Berufes zeigen sollen, sind keine
die gewerkschaftlich sehr aktiv
sind.
Diese lässt nur zwei Schlussfolgerungen zu:
1. entweder sind, nach Meinung des FDL, die Fahrer die gewerkschaftlich aktiv sind, nichts
Unsere Verstorbenen
BUCHHOLTZ-HEMMERLING HELENE, LUXEMBOURG
27/11/1919-12/11/2004
DUPONG-BIRTZ ANNY, ECHTERNACH
04/08/1930-26/11/2004
HENCKES-EISENBACH VALENTINE, LUXEMBOURG
07/01/1915-15/11/2004
HENGEN JEAN-PIERRE, PETANGE
16/07/1916-22/11/2004
HILBERT-BREIER MARGOT, LUXEMBOURG
24/01/1929-22/07/2004
HOFFMANN-SCHMITZ URSULE CATHERINE, WILTZ
12/04/1916-30/10/2004
KNEIP-BASTIEN MARIE, DUDELANGE
05/05/1916-07/11/2004
MOUSEL-MAJERUS CATHERINE, CAP
20/05/1923-12/11/2004
NESTGEN-MOUSEL ELISE, LUXEMBOURG
27/07/1909-29/05/2004
PAULY FRANCOIS, REMICH
19/02/1938-30/11/2004
REIMEN-PESCHEUX HELENE, TROISVIERGES 12/09/1909-04/11/2004
SCHILTZ NORBERT, ALZINGEN
02/05/1950-10/11/2004
TAZIAUX PIERRE, LUXEMBOURG
13/09/1929-31/10/2004
TOMPERS ALOYSE, BERELDANGE
07/04/1923-28/11/2004
WAGNER PHILIPPE, BELVAUX
14/11/1919-29/11/2004
Wir gedenken ihrer
anderes als zweite Wahl und dieser Aufgabe nicht gewachsen
oder nicht würdig
oder aber:
2. mann könnte meinen, hier
liegt ein klarer Fall von FAVORITISMUS vor.
Auf jeden Fall ist es an der Zeit,
dass der FDL seine Taktik, im Sinne eines guten Betriebsklima
überdenkt, denn auch wir könnten plôtzlich die Meinung vertretten, dass der FDL nur zweite
Wahl ist und uns favorisiert an
die Seite von anderen Leuten
stellen statt zu versuchen in einem guten und gesunden Klima
mit ihm zu arbeiten.
In diesem Sinne:
auf eine gute Zusammenarbeit
und ein gutes neues Jahr 2005.
Section T.I.C.E.
Der Vorstand
lution propose au gouvernement
de «créer un cadre légal permettant aux agents municipaux
d'agir dans des domaines qui
échappent actuellement à leur
compétence, notamment sur le
plan des règlements communaux destinés à assurer l'ordre,
la tranquillité et la salubrité publics et plus généralement la
qualité de vie des habitants.» A
cette occasion M. le Bourgmestre de la Ville de Luxembourg
a remis aux membres du Conseil
communal un relevé des desiderata de la Ville concernant l’élargissement des compétences des
agents municipaux. Certains
points y relevés rejoignent la
proposition des agents municipaux pour élargir leurs compétences, notamment pour contribuer à la qualité de vie des habitants. D’autres points doivent
être examinés à la lumière des
risques et périls qu’ils pourraient
comporter. Nous tenons à souligner également qu’un élargissement des compétences mûr et
réfléchi doit aller de paire avec
une formation approfondie en
les matières.
Nous sommes convaincus qu’il
est tant dans l’intérêt du ministre
de tutelle que des collèges échevinaux des villes et communes
entrant en ligne de compte que
des agents communaux de trouver rapidement un accord de
l’assentiment de tous les concernés et qui aboutirait à un règlement grand-ducal, tel qu’il avait
déjà été prévu dans la loi communal du 13 décembre 1988, article 99.
Pour toutes ces raisons nous
vous prions de bien vouloir nous
recevoir, ensemble avec une délégation des agents municipaux
concernés, afin de discuter ensemble sur le dossier et les
suites que le gouvernement
pourrait donner à ce débat.
Dans l’attente de vous lire,
nous vous prions de croire, Monsieur le Ministre, à l’expression
de nos sentiments respectueux.
Nico Wennmacher,
Président
Justin Turpel,
Président du secteur public
Guy Greivelding,
Secrétaire général
Neue Aufgaben für
„agents municipaux“?
Im Zusammenhang mit der laufenden Diskussion über die Ausweitung der Kompetenzen der
„agents municipaux“ möchte der
FNCTTFEL-Landesverband, als
repräsentative Gewerkschaft im
kommunalen Sektor, folgendes
klarstellen:
Seit längerem fordern die
„agents municipaux“ selbst eine
Ausweitung ihrer Zuständigkeitsbereiche, dies sowohl im Bereich
Parking, als auch zur Überwachung anderer kommunaler Reglemente.
Besonders in Bereichen, welche die Verbesserung der Lebensqualität der Bürger betreffen, sehen die „agents municipaux“ eine sinnvolle Ausweitung
ihres Aufgabengebietes. Dabei
muss jedoch die Sicherheit der
betroffenen Agenten stets im Auge behalten werden. Die „agents
municipaux“ sind keine Hilfspolizisten, welche dort einspringen
sollen, wo die Polizei nicht kann
oder nicht will.
Eine sinnvolle und wirksame
Ausweitung der Kompetenzen
der „agents municipaux“ kann
nur im Dialog mit den im kommunalen Sektor repräsentativen Gewerkschaften erfolgen.
In diesem Sinne hat der FNCTTFEL-Landesverband sich soeben
mit einem Schreiben an den Innenminister gewandt.
Luxemburg, den 8. Dezember
2004
Vereinigung Kleinbettingen - Mamer
Adventsfeier
Beim Buffett wurde kräftig zugelangt. Wir erkennen Julie
Anen-Gringor als 2. v.l.n.r., die für 60 Jahre treue Mitgliedschaft im Landesverband besonders geehrt wurde.
Der Vorsitzende bedankt sich
standesgemäß bei Céline
Becker für den unentgeltlich
zur Verfügung gestellten
Nachtisch.
Le Signal
6
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
Erfolgreiches Seminar der Arbeitsgruppe
GL BAL
Das Interesse am ersten Seminar der Arbeitsgruppe Global in Volkrange war gross.
Insgesamt 29 TeilnehmerInnen
aus den 3 Sektoren Eisenbahn,
Öffentlicher Dienst und privater
Strassentransport, hatten sich
für diese Schulung mit den
Schwerpunktthemen Globalisierung und EU-Institutionen eingeschrieben. Wir wollen an dieser
Stelle auf die klassische Einleitung verzichten und uns dem ersten grossen Seminarthema etwas ausführlicher widmen.
Der Beginn des Seminars stand
demnach ganz im Zeichen der
Globalisierung als solcher.
Jean-Sébastien Zippert, Sekretär von attac-Luxbg. führte in
einem einstündigen, fundierten
Referat in die Thematik ein. Im
nachfolgenden Bericht soll versucht werden die einzelnen
Etappen dieses Referates nachzuzeichnen.
Die Dokumentationsmappe, die
allen TeilnehmerInnen vorlag und
die sich grösstenteils auf einer
Präsentation von attac-Bern bzw.
Stuttgart gründete, sollte ein
wichtiges Hilfsmittel sein um eine objektive und kritische Sicht
der Globalisierung zu gewähren.
An dieser Stelle sei daran erinnert, dass es sich bei den AttacLeuten um Globalisierungskritiker handelt und nicht um Globalisierungsgegner wie in den Medien oft fälschlicherweise behauptet wird.
Eine Frage der Definition also.
Hier ein interessantes Beispiel: „Ich definiere Globalisierung als die Freiheit unserer Firmengruppe, zu investieren wo
und wann sie will, zu produzieren, was sie will, zu kaufen und
zu verkaufen, wo sie will und alle
Einschränkungen durch Arbeitsgesetze oder andere gesellschaftliche Regulierungen so gering wie möglich zu halten.“ Eine
Aussage von Percy Barnevik; ExBoss von ABB!
Man kann diesem Mann auf
keinen Fall vorwerfen falsche
Hoffnungen zu wecken. Damit ist
aber auch schnell klar geworden,
was die „Macher“ der Globalisierung wirklich wollen! Voraussetzung für das Vorantreiben dieser
Globalisierung ist die Schaffung
geeigneter
Machtstrukturen,
mächtige Konzerne zum Beispiel.
Die Zahl der weltweit tätigen
transnationalen Konzerne ist von
knapp 8000 im Jahre 1980 auf
rund 63000 im Jahre 2000 gestiegen. Die Macht solcher Konzerne
liegt auch in ihrem realen oder
fiktiven (börsennotierten) Wert,
welcher in diesem Fall am Umsatz gemessen wird.
Beispiel: General Motors verzeichnete 2002 einen Umsatz
von rund 177 Mia US $. Im selben
Jahr lag das Bruttoinlandprodukt
des Königreichs Norwegen bei
145 Mia US $.
Es ist diese ernorme Machtfülle und der Hunger nach mehr,
der diese Konzerne bzw. ihre
Bosse immer weiter treibt. Deregulierung, Privatisierung und Liberalisierung heissen die Zauberwörter, welche der Treibstoff der
Globalisierung sind. Und überall
dort wo ein direktes Eingreifen
unopportun erscheint, ist die
Welthandelsorganisation WTO
zur Stelle um mit mehr oder weniger sanftem Druck Märkte zu
erschliessen, Hürden abzubauen
und sich die jeweiligen nationalen Regierungen gefügig zu machen.
Doch die Politik funktioniert
keinesfalls umgekehrt. Will heis-
sen, dass die Industriestaaten ihre Märkte durch massive milliardenschwere Subventionen und
Strafzölle von bis zu 400% gegen
Importe aus Entwicklungsländern abschotten.
Die Entdemokratisierung des
Welthandels hat nicht abzuschätzende Konsequenzen für
die sozialen Errungenschaften
des 20. Jahrhunderts, den Umweltschutz oder die Menschenrechte. Dieses verstärkt das gefährliche Ungleichgewicht zwischen 1. und 3. Welt.
Das sog. Nord-Süd Gefälle
wächst, und zwar rasant. Das
Durchschnitts-Pro-Kopf
BIP
(Bruttoinlandprodukt), der 20
ärmsten Länder der Welt ist von
rund knapp 420 US$ 1982 auf gerade mal die Hälfte 210 US$ im
Jahre 2000 gesunken!
Das Durchschnitts-Pro-Kopf
BIP der 20 reichsten Länder der
Welt hat sich im selben Zeitraum
von 10.500 US$ auf satte 27.000
US$ fast verdreifacht.
Wer jetzt glaubt die Länder des
reichen Nordens wären im Angesicht solcher Fakten einsichtig
und würden einen humaneren
Umgang mit den armen Ländern
der südlichen Hemisphäre anstreben, irrt.
Das Gegenteil ist der Fall: Im
folgenden einige Zahlen, die die
„Globalen Prioritäten“ näher beleuchten. Die weltweiten Rüstungsausgaben beliefen sich im
Jahre 1997, lange also vor der erneuten weltweiten Aufrüstung in
Folge der Anschläge vom 11.
September 2001 auf 780 Mia
US$, für Entwicklungshilfe rund
50 Mia US$, für Hundefutter (USA
und Europa) 35 Mia US$. Die geschätzten Kosten um einen weltweiten Zugang zu Gesundheitsvorsorge und Ernährungssicherheit zu garantieren, liegen bei 13
Mia US $. Allen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser
bzw. Sanitäreinrichtungen zu ermöglichen, würde in etwa 9 Mia
US $ kosten.
Diese Zahlen brauchen nicht
weiter kommentiert zu werden.
Sie wirken wahrscheinlich auch
nackt ziemlich bedrückend.
Der zweite Seminarteil am
Donnerstag morgen war der Debatte um die zukünftige europäische Verfassung gewidmet. Marie-Claire Tonelotto ging in einem
halbstündigen gut recherchierten Bericht auf das voluminöse
Werk ein, welches das politische,
wirtschaftliche und soziale Europa umgestalten soll.
Ein Teilfazit vorweg genommen. Es gibt mindestens 2 gute
Gründe wieso man/frau sich
möglichst kritisch mit dem Vertragswerk auseinander setzen
soll.
Zum ersten, weil mit dem Verfassungswerk; (Kritiker sind der
Meinung, es sei keine Verfassung, weil eine solche im Gefolge von grossen sozialen Umbrüchen/Revolutionen entsteht.)
der Neoliberalismus mit allen
Konsequenzen als Doktrin auf
(fast) ewig festgeschrieben wird.
Zum anderen, weil zwar Bekenntnisse für ein soziales Europa formuliert werden. Es aber
halt nur Bekenntnisse sind! Und
einen Rückschritt im Vergleich zu
früheren europäischen Texten
darstellt. Das kann man/frau nun
wirklich nicht als realen Fortschritt feiern wie es viele, auch
Gewerkschafter, in Luxemburg
tun. Das Existenzrecht öffentlicher Betriebe in einem liberalisiertem Umfeld ist eine weitere
wichtige Frage, welche sich im
Rahmen dieser Debatte stellt. Im
Vertragsentwurf werden sie „Service
d’intérêt
Economique
Général“ genannt. Wieso die Umbenennung von Einrichtungen,
die eine klar umrissene soziale
Aufgabe haben. Höchstwahrscheinlich um Verwirrung zu stiften. Die Verfassung anerkennt
und respektiert den Zugang zu
den in der Abkürzung „SIEG“ genannten Einrichtungen so wie sie
in den nationalen Gesetzen definiert sind. Das klingt gut: Ist aber
nur heisse Luft. Im Verfassungsentwurf fehlt jede Definition eines „SIEG“! Zufall? Es soll ja Leute geben, die in diesem Verfassungsentwurf einen Quantensprung auf der gesamtsozialen
Ebene sehen. Das Gegenteil ist
der Fall. Der Verfassungsentwurf
fordert die europäische Union
dazu auf die europäische Charta
der Menschenrechte zu unterstützen.
Wieso wird nicht dazu aufgerufen die UN-Menschenrechtskonvention in ihrer jetzigen Form zu
unterstützen bzw. zu verbessern.
Ganz einfach; weil die UN-Konvention im Gegensatz zur EUCharta Rechte formuliert. Etwas
also worauf jede/r ein absolutes
und einklagbares Anrecht hat.
Andererseits erachtet die EUKonvention den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe
als absolute Priorität. Bedenklich!
Da wären wir auch schon wieder bei der neoliberalen Globalisierung. Der vorliegende Text respektiert die Hauptfunktionen
des Staates, der Schutz der territorialen Integrität, die Verteidigung der öffentlichen Ordnung
als auch der öffentlichen Sicherheit. Kein Wort von den heute
geltenden Aufgaben des Staates,
in punkto sozialer Grundsicherung, Regulierung Sozialschutz
und dergleichen mehr. Wieso?
Darüber hinaus unterwirft das
vorliegende Vertragswerk die
Völker der europäischen Union
den Ansprüchen der Welthandelsorganisation WTO. Im ersten
Teil dieses Berichts
konnte
man/frau nachlesen wie diese
fast allmächtige Organisation
funktioniert, mit welchen Druckmitteln operiert wird und welche
die
gesellschaftlichen,
monetären und politischen Folgen
sind. Abschliessend einige Bemerkungen zur geplanten Militarisierung der europäischen Gesellschaften. In einer Phase der
Frontalangriffe auf die sozialen
Errungenschaften in ganz Europa
wirken die im Verfassungsentwurf formulierten Vorschläge zur
Aussen- und Sicherheitspolitik
der europäischen Union geradezu zynisch.
Da steht zum Beispiel, dass die
Einzelstaaten sich für eine substanzielle Aufstockung ihrer militärischen Kapazitäten stark machen sollten. Oder, der Verfas-
sungstext respektiert die für die
europäischen Staaten aus dem
NATO-Verträgen resultierenden
Verpflichtungen in Bezug auf die
gemeinsame Verteidigung. Frage: Gehört dazu auch die Doktrin
des Präventivkrieges?
Bevor sich am Nachmittag das
Plenum in 3 Arbeitsgruppen aufteilte, wurden anhand des Videofilmes „Le bien commun, l’assaut
final“ die Mechanismen der neoliberalen Globalisierung „audiovisuell“ aufbereitet.
Die Themen der Arbeitsgruppen:
1) La globalisation néolibérale,
quelles conséquences?
2) Résistances à la mondialisation ; perspectives et alternatives
3) La constitution européenne ;
une bastion contre la libéralisation
Die in 90 Minuten in den drei
Arbeitsgruppen gemachten Analysen und die nachfolgende Diskussion im Plenum hier im einzelnen wieder zu geben, würde
den Rahmen dieses Berichtes
sprengen. Festgehalten soll nur
werden, dass die Diskussionen
kontrovers und leidenschaftlich
geführt wurden. Eine überaus
positive Erfahrung für alle Beteiligten.
Der Morgen des zweiten Seminartages war den europäischen Institutionen gewidmet.
Den Seminarteilnehmern wurde
die Funktionsweise und die
Struktur jener Institutionen, die
eine immer wichtigere Rolle im
Leben aller Europäer/Innen spielen, auf verständliche Weise von
einem Kenner der Materie, näher
gebracht.
Und zwar von Robert Goebbels, seines Zeichens LSAP-Europaabgeordnete und früherer
Bauten- und Transportminister.
Eingangs des Referats meinte
Robert Goebbels, dass die wahrscheinlich wichtigste Errungenschaft der europäischen Union,
die pazifistische Haltung der Einzelstaaten ist, die jene seit Jahrzehnten einnehmen. Auch darüber kann man/frau diskutieren.
Anschliessend beleuchtete er
die Rolle der europäischen Zentralbank in Sachen monetärer
Stabilität. Interessant ist, dass
der Ministerrat in den europäischen Verträgen nicht vorgesehen war; wurde im Nachhinein
als spezialisiertes Gremium eingesetzt, welches sich mit spezifischen ressortbezogenen Fragen
beschäftigt. Nicht minder interessant ist die Tatsache, dass ein
europäisches Reglement über
der nationalen Gesetzgebung
steht, diese also aushebeln kann.
Grund genug sich die Sache etwas genauer anzusehen; gerade
weil es kein Geheimnis mehr ist,
dass 2/3 aller nationalen Gesetze
ihren Ursprung bei den europäi-
schen Institutionen haben. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, wie z.B. eine Direktive zustande kommt. Am Anfang
steht die Kommission, welche eine „proposition de directive“
macht. Diese wird zur Begutachtung an das Europaparlament
und parallel dazu an den Ministerrat weitergeleitet.
Nach der 1. und 2. Lesung im
Europaparlament, einer Menge
von Verhandlungen, Verbesserungsvorschlägen und noch
mehr Kompromissen, steht dann
die 3. und letzte Lesung mit definitiver Verabschiedung oder
nicht (kommt sehr selten vor) der
Direktive. Im mehr oder weniger
engen Kontakt mit den politischen Entscheidungsträgern stehen in Brüssel und Strassburg
insgesamt 30.000 sogenannte
Lobbyisten. Leute also die im
Auftrag anderer versuchen die
Interessen ihrer Auftraggeber an
richtiger Stelle durchzusetzen.
Die Palette der Lobbyisten reicht
von Naturschützern über Mitglieder der Hochfinanz bis hin zu
Vertretern diverser multinationaler Konzerne. Wir fragen uns, wer
für den nötigen Input beim Zustandekommen der BolkesteinDirektive verantwortlich zeichnete. Eine ganze Reihe von mehr
oder weniger provokativen Bemerkungen des Referenten trugen dazu bei, dass die anschliessende Diskussion im Plenum so
richtig nach dem Geschmack der
Teilnehmer ausfiel, und die Zeit
eigentlich nicht reichte um alles
auszudiskutieren. Aber das ist ja
meistens so.
Der Rest des Freitagnachmittag stand im Zeichen der Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung auf das kleine Luxemburg. Im Mittelpunkt der Diskussionen mit dem Präsidenten des
Landesverbandes, wie könnte es
auch anders sein, die BolkesteinDirektive.
Beim abschliessenden „tour de
table“ hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit eine persönliche Einschätzung des Seminarablaufs abzugeben. Das Echo
war durchwegs positiv, bemängelt wurde, dass der Kennenlernprozess sich schwierig gestaltete, eigentlich noch mehr Info-Material vonnöten gewesen wäre
und die zur Verfügung gestandene Zeit wie so oft nicht gereicht
hat.
Angeregt wurde aber auch,
diesen Typ von Seminar (auch
weil er Sektorenübergreifend ist),
so oft als möglich zu wiederholen.
Wir werden darauf zurückkommen. Von dieser Stelle einen
herzlichen Dank an die TeilnehmerInnen und an Alle die zum
Gelingen dieses Seminars beigetragen haben.
Jean-Claude Thümmel
Le Signal
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
EU-Verfassung
Die Werte Europas
Am 10. Juli 2005 werden die
Wählerinnen und Wähler zu
einer Volksbefragung über die
europäische Verfassung aufgerufen.
Es ist nützlich, im Vorfeld des
Referendums möglichst objektiv
zu informieren und zu erklären,
weshalb die europäische Verfassung insgesamt einen Fortschritt
gegenüber vorhergehenden Verträgen darstellt.
Die Verfassung, Bibel
des Liberalismus?
Von Gegnern der EU-Verfassung wird beanstandet, dass die
EU in der Hauptsache ein Wirtschaftsraum ist, in dem der freie
Wettbewerb sich hemmungslos
entfaltet. Dadurch würden die
Verfassung zur Bibel des Liberalismus, der Wettbewerb zum
Maß aller Dinge und der Sozialstaat nach und nach ausgehobelt.
Es stimmt, dass am Ursprung
der Europäischen Union vor fünfzig Jahren eine Wirtschaftsgemeinschaft stand, mit dem Bestreben, über die wirtschaftliche
Zusammenarbeit die Grenzen
und damit den kriegsfördernden
Nationalismus zu überwinden.
Der Binnenmarkt bleibt auch
heute noch eine wichtige Komponente der europäischen Integration.
Aber weder die Wirtschaftsgemeinschaft noch der Binnenmarkt haben in den letzten fünfzig Jahren den Sozialstaat in Luxemburg und anderswo ausgehobelt. Im Gegenteil: der durch
die europäische Integration erreichte Wohlstand in Luxemburg
wie in den anderen europäischen Ländern ist beispiellos. Die
Geschichte der Nachkriegsjahre
hat zudem gezeigt, dass die
Marktwirtschaft den staatlich dirigierten Planwirtschaften haushoch überlegen ist, vorausgesetzt, die Umverteilung der geschaffenen Reichtümer stimmt.
Mit anderen Worten: die Marktwirtschaft muss sozial sein.
Europa als
Wertegemeinschaft
In dieser Hinsicht schafft die
neue europäische Verfassung
mehr Klarheit. Nie bisher ging so
klar aus einem europäischen
Text hervor, dass Europa eine
Wertegemeinschaft und ein Gesellschaftsmodell mit starkem
sozialen Einschlag darstellt.
Umweltqualität.(…) Sie bekämpft
soziale Ausgrenzung und Diskriminierungen und fördert soziale
Gerechtigkeit
und
sozialen
Schutz(…).
Dies kommt besonders in den
grundlegenden Teilen I und II
zum Ausdruck.
Diese Zielsetzungen in dem
grundlegenden Teil I der Verfassung wirken auf das gesamte
Vertragswerk, also auch auf Teil
III, in dem die einzelnen Politiken
der EU dargelegt werden.
So besagt Artikel 2 in Teil I:
„Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der
Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der
Menschenrechte einschließlich
der Rechte der Personen, die
Minderheiten angehören. Diese
Werte sind allen Mitgliedstaaten
in einer Gesellschaft gemeinsam,
die sich durch Pluralismus, Nichtdiskriminierung, Toleranz, Gerechtigkeit,
Solidarität
und
Gleichheit von Frauen und Männern auszeichnet.“
Frieden und Wohlergehen
der Völker
Artikel 3 beschreibt die Ziele
der Union, wobei versucht wird,
das Gleichgewicht zwischen
wirtschaftlichen, sozialen und
ökologischen Zielsetzungen herzustellen. Dabei wird die wirtschaftliche Zielsetzung nicht als
vorrangig betrachtet, sondern
vor allem als Mittel für den sozialen Fortschritt und den Umweltschutz.
Paragraph 1 besagt: „Ziel der
Union ist es, den Frieden, ihre
Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.“
Paragraph 2 besagt: „ Die Union bietet ihren Bürgerinnen und
Bürgern einen Raum der Freiheit,
der Sicherheit und des Rechts
ohne Grenzen und einen Binnenmarkt mit freiem und verfälschtem Wettbewerb.“
Paragraph 3 : „ Die Union wirkt
auf die nachhaltige Entwicklung
Europas auf der Grundlage eines
ausgewogenenen Wirtschaftswachstums und von Preisstabilität, eine in hohem Ma‚e wettbewerbsfähige soziale Marktwirtschaft, die auf Vollbeschäftigung
und sozialen Fortschritt abzielt,
sowie ein hohes Ma‚ an Umweltschutz und Verbesserung der
Die Solidarität in der Charta
der Grundrechte
Ergänzt werden diesen Aussagen in Teil I durch das Kapitel
über die Solidarität in der Charta
der Grundrechte. Diese Charta
wird als Teil II in die Verfassung
eingefügt und erhält dadurch
bindenden Charakter. Im Kapitel
Solidarität sind die wesentlichen
Rechte der Arbeitnehmer enthalten. Ebenfalls befindet sich dort
das Recht auf Umwelt- und Verbraucherschutz.
Hinzu kommen in Teil III allgemein anwendbare Bestimmungen, die bei jeder Politik der Union beachtet werden müssen. Dazu gehört die Förderung der
Gleichstellung von Frauen und
Männern, die Bekämpfung jeder
Art von Diskriminierung und die
Beachtung ökologischer Erfordernisse sowie des Verbraucherschutzes.
Schließlich fällt unter diese allgemeinen Bestimmungen ebenfalls das Recht auf öffentliche
Dienstleistungen.
Wer also die Verfassung aufmerksam liest, merkt sehr
schnell, dass darin ein grundlegender Wandel von der rein wirtschaftlichen Integration hin zu einem europäischen Sozial- und
Gesellschaftsmodell beschrieben
wird. Aufgabe der Politik wie der
Gewerkschaften wird es sein,
den sozialen Hebel, den die Verfassung bietet, im Interesse der
arbeitenden Menschen einzusetzen.
Ben Fayot
7
Generalversammlungen
der Vereinigungen 2005
Ettelbrück
Freitag, 18. Februar
19.00 Uhr Bahnhof Ettelbrück – 1. Stock.
Roodt/Syr
Sonntag, 27. Februar
17.30 Uhr Farmers Café, Rodenbourg
Bettembourg
Freitag, 4. März
19.00 Uhr Jugendhaus Bettembourg
Kleinbettingen/Mamer
Samstag, 5. März
15.30 Uhr Café Bräileffel, Kleinbettingen
Luxemburg (Gewerkschaft und Genossenschaft) Dienstag, 15. März
18.00 Uhr Casino Syndical, (2. Stock)
Luxemburg (Kunden)
Samstag, 19. März
17.00 Uhr Halle Victor Hugo, Limpertsberg
Rümelingen
Samstag, den 19. März
Café Am Heim, Rümelingen
Clerf/Kautenbach/Wiltz
Samstag, 3. April
16.00 Uhr Restaurant La Diligence, Arsdorf
Generalversammlungen
Sektionen 2005
Sektion IF/VT
18.15 Uhr - Casino 2. Stock
Sektion GR/Pers. Gares
17.00 Uhr – Casino 2. Stock
Sektion GR-Visite
17.00 Uhr – Casino 2. Stock
Sektion MA
16.30 Uhr - Casino 2. Stock
Sektion TR/Pers. Gares
16.00 Uhr – Casino 2. Stock
Sektion AV
15.00 Uhr - Casino 2. Stock
Sektion BU
19.00 Uhr – Casino 2. Stock
Sektion TR/PTC
14.00 Uhr – Casino 2. Stock
Sektion SC
17.00 Uhr - Casino 2. Stock
Sektion IF/STC
18.00 Uhr – Casino Musiksaal
Freitag, 28. Januar
Donnerstag, 3. Februar
Freitag, 18. Februar
Dienstag, 22. Februar
Freitag, 25. Februar
Samstag, 26. Februar
Freitag 11. März
Samstag, 12. März
Mittwoch, 16. März
Freitag, 18. März
Liste des billets gagnants
Nikloosbal du 03.12.2004
du F.C. Eisebunn
1317 – 1348 –1375 – 1382 – 1402 – 1441 – 1475 – 1476 – 1505 – 1531
– 1577 – 1584 – 1624 – 1641 – 1669 – 1690 – 1711 – 1726 – 1756 –
1787 – 1816 – 1868 – 1894 – 1903 – 1933 – 1958 – 1974 – 2007 – 2032
– 2043 – 2061 – 2082 – 2107 – 2125 – 2147 – 2167 – 2182 – 2199 –
2219 – 2238 – 2255 – 2281 – 2298
Leserbrief zu dem Artikel „Auf frischer Tat ertappt“, aus CFL-Inside
Wie schon öfters an dieser
Stelle bemerkt sind unsere Erwartungen in den CFL Inside
nicht sehr gross . Es handelt sich
eben nur um ein Propagandablatt mit dem die CFL Manager
ihre Strategie verkaufen und die
vielgepriesene „Corporate Identity“ polieren wollen.
Uns sträuben sich allerdings
die Nackenhaare, wenn wir lesen
müssen, dass die Macher dieser
Hochglanzbroschüre einem frustrierten TR-Lokalvorsteher eine
freie Tribüne bieten um in einem
Artikel über Vandalismus und
Einbrüche ausländerfeindliche
Hasstiraden und rechtsextreme
„Law and Order“ Parolen versprühen zu dürfen !
Wir wissen selbst am besten, in
welchem Ausmass die Eisenbahner/innen tagtäglich mit
Agression,Gewalt und Vandalismus konfrontiert sind : Immer
häufiger werden sie zum Opfer !
Diesen tiefgreifenden sozialen
Phänomänen als einzige Antwort
eine primitive bierselige Stammtischidelogie entgegenzusetzen
wo all jene, die durch die weiten
Maschen des sozialen Netzes gefallen sind als « Gesindel » bezeichnet werden zeugt von einer
extremen intellektuellen Armut.
Gerade in dieser Periode, wo die
Gesellschaft von Leistungsdruck,
Zerstörung des Sozialstaates,
schleichender Verelendung und
natürlich von individuellen Existenzsorgen geprägt wird, erwachen erschreckend viele Analogien und Parallelen zu den späten
20er bzw frühen 30er Jahren des
letzten Jahrhunderts , wo populistische oder faschistoide Rattenfänger mit den Ängsten der Bevölkerung spielten und mit Erfolg
Sündenböcke ausfindig machten!
Traditionsgemäss und instinktiv
wehren wir uns als Gewerkschafter gegen solche Tendenzen, bei
denen die Lohnabhängigen aber
nun wirklich alles zu verlieren
haben. Auch sind wir taub für die
Rufe nach dem starken Staat und
Repression als Antwort auf soziale Isolation, Armut, politische und
ökonomische Emigration oder
Drogenkonsum. Würde der Staat
die Solidarität und die Hilfe zunehmend nicht einzig und alleine
total überforderten humanitären
oder karitativen Organisationen
überlassen, dann wären wir als
Eisenbahner/innen mit viel weniger Problemen konfrontiert, die
wir à priori nicht lösen können.
Gäbe es zbsp Fixerstuben und
genügend adäquate , menschliche Auffangstrukturen für Flüchtlinge und Obdachlose, dann würden sich auch die Arbeitsbedingungen. der Eisenbahner/innen
verbessern.
Anstatt die Sicherheit und Gesundheit auf dem Arbeitsplatz zu
gewährleisten, werden jetzt die
Kollegen/innen für Polizeiaufgaben missbraucht. Wie in dem zitierten Artikel formuliert, wurde
den lokalen Dienststellen « mit
Nachdruck » ans Herz gelegt, das
neue Fahrmaterial vor Vandalismus zu schützen. Eine schöne
prosaische Formulierung. Wir
kennen diesen « Nachdruck » zu
Genüge. Manche umschreiben
ihn als Druck oder Erpressung ;
Mittel auf die immer wieder gerne zurückgegriffen wird. Wie vor
geraumer Zeit, als es darum ging,
auf Biegen und Brechen die
Fernsteuerung der Rangierloks
durchzusetzen. Den Kollegen
wurde das Blaue vom Himmel
versprochen, rosige Zukunftsperspektiven ausgemalt und gleichzeitig wurde ihnen klar gemacht,
dass sie ihre Arbeitsplätze nur
dann retten können, wenn sie die
diktierten Bedingungen akzeptieren. Heute wissen wir, dass die
Arbeitsplätze trotzdem abgebaut
wurden.
In der Problematik um den
Schutz des neuen Materials wird
nun nach dem gleichen Muster
gestrickt. Den Kollegen wird Abwechslung im schnöden Arbeitsalltag versprochen und gleichzeitig werden sie daran erinnert,
dass man doch eigentlich massiv
rationalisieren und abbauen
müsste.....
Als nächstes werden dann die
Kollegen zur Verantwortung gezogen , wenn es dem „Gesindel“
wieder einmal gelingen sollte,
einzubrechen oder neues Material zu beschmieren.
Uns drängen sich einige Fragen
auf :Was sind eigentlich die Aufgaben der Sicherheitsfirmen, für
deren Dienste die CFL viel Geld
ausgeben? Wer fühlt sich verantwortlich für jene Kollegen/innen,
die nachts den Gleisen Wache
schieben müssen obwohl sie
sich aus gesundheitlichen Gründen gar nicht in dem Gefahrenbereich aufhalten dürften ?
Es müsste jedem ersichtlich
sein , dass wir hier mal wieder
die Konsequenzen für angehäufte Managementfehler auslöffeln
dürfen : Da der Bau des neuen
„Centre de remisage“ seit Jahren
überfällig ist, fehlt es an der nötigen Infrastruktur, um das neue
Fahrmaterial korrekt unterzubringen..
Wir hätten da ganz andere Vorschläge, um erstens die Sicherheit der Fahrgäste und der Eisenbahner/innen drastisch zu verbessern und zweitens um einen
Qualitätssprung zu vollziehen.
Statt Personalabbau und Videokameras fordern wir wieder die
Belebung der Geisterbahnhöfe
durch Eisenbahner/innen und
mehr Zugbegleiter in den Zügen
während der sogenannten kritischen Zeitspannen.
Ignaz Wrobel
Le Signal
8
Vereinigung Luxemburg
ehrte 93 Jubilare
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
Amicale Sportive des CFL
Empfang beim
Landesverband
In Erwartung der Dinge …
Kürzlich hatte die Vereinigung
Luxemburg des Landesverbandes zu einer sympathischen Jubilarenehrung ins Casino Syndical
eingeladen. 11 Jubilare wurden
für 20 Jahre, 49 für 30 Jahre und
33 für 40 Jahre Verbandszugehörigkeit geehrt.
In seiner Begrüssungsansprache ging Vereinigungspräsident
Raymond Jeanpierre auf Sinn
und Zweck der gewerkschaftlichen Organisierung ein. Namens
der Verbandsleitung beglückwünschte Generalsekretàr Guy
Greivelding die Jubilare. In Verlauf
seiner Rede skizzierte er das
Schaffen des Landesverbandes
in den letzten 40 Jahren auf. Besonders freute sich der Generalsekretär Verbandspräsident Nico
Wennmacher für 40 Jahre Mitgliedschaft die goldene Ehrennadel anheften zu dürfen.
Alle Jubilaren wurde nebst Diplom und Ehrennadel ein Erinnerungspräsent überreicht. Die Feier schloss ab mit einer Agape,
hergerichtet von der „Coopérative de Bonnevoie“.
40 Joer
BIRTZ ROGER,LUXEMBOURG
ERNSTER GASTON, HOWALD
ESCH EDMOND, HONDELANGE
FABER NICOLAS, BERTRANGE
FEIDT MARCEL, HELMSANGE
GEORGES NICOLAS MICHEL,
FENTANGE
GRETHEN RAYMOND, FENTANGE
KAES-SCHWALLER MARGA,
SANDWEILER
KREMER-MARNACH JACQUELINE
LUXEMBOURG
MAJERUS CAMILLE, HOWALD
MEYER JOSEPH, LUXEMBOURG
OLINGER PIERRE, HOWALD
PESCH EUGENE, BERTRANGE
REDING FRANCOIS,
LUXEMBOURG
SADLER PAUL, LUXEMBOURG
SCHEITLER-WEILAND
JACQUELINE, LUXEMBOURG
SCHULLER ARNOULD,
HESPERANGE
THOMA HENRI, FENTANGE
WENNMACHER NICOLAS,
LUXEMBOURG
WILWERTZ HUBERT,
LUXEMBOURG
ENTRINGER ROBERT,
HESPERANGE
FELTES JEAN-BAPTISTE DIT
JOHNY, LUXEMBOURG
FRITSCH ROGER, LUXEMBOURG
GONNER GUILLAUME,
LUXEMBOURG
GRIGNARD RENE, FENTANGE
HANSEN-HENTGES BETTY,
LUXEMBOURG
KARTHEISER JEAN,
LUXEMBOURG
LANGERS NORBERT,
LUXEMBOURG
REILAND HENRI, LUXEMBOURG
SCHMIT CAMILLE, LUXEMBOURG
SCHRAM-HAMEN, JOSEPHINE
BERELDANGE
TREMONG GILBERT,
LUXEMBOURG
TRIERWEILER-PAULY DENISE
HESPERANGE
30 Joer
BECKER FERNAND, ALZINGEN
GLESENER JEAN-CLAUDE,
LUXEMBOURG
GODART RENE, ALZINGEN
HERMAN GASTON, HOWALD
KLEIN EUGENE, BERELDANGE
KRAUS ROGER, ITZIG
THULL ROGER, LUXEMBOURG
BACK GERARD, SANDWEILER
BARTHEL ARMAND, STRASSEN
BAUSCH FRANCOIS,
LUXEMBOURG
BENZ JEANNOT, BERTRANGE
BERNARD-ALTMEISCH DANIELLE,
BERTRANGE
BIS ROBERT, ALZINGEN
BLAISE JEANNOT, LUXEMBOURG
BOURGEOIS PIERRE,
LUXEMBOURG
CARROLL JOHN, LUXEMBOURG
COCARD JEAN-MARIE, ALZINGEN
CONRARDY EDMOND,
LUXEMBOURG
CONZEMIUS NICO, LUXEMBOURG
ERNSDORFF JEAN-PAUL,
LUXEMBOURG
ESCHBOUR MARCEL,
LUXEMBOURG
FELTGEN PAUL, LUXEMBOURG
FLAMMANG FRANCOIS,
LUXEMBOURG
GEIMER PIERRE, LUXEMBOURG
GRAFFE NICO, LUXEMBOURG
GREIVELDINGER RENE,
BERTRANGE
IMHOFF THEODORE,
LUXEMBOURG
JUNGBLUTH GUY, BERELDANGE
KAULMANN JEANNOT,
LUXEMBOURG
KERG JEAN, LUXEMBOURG
KIEFFER-BARTHOLME MONIQUE,
LUXEMBOURG
KIEFFER-BARTHOLME MONIQUE,
LUXEMBOURG
KIRSCH-REDING ANNA,
LUXEMBOURG
MANDY MARC, LUXEMBOURG
MEYERS FRANCOIS, STEINSEL
MONTI ROBERT, LUXEMBOURG
REDING CLAUDE, SANDWEILER
SCHANK RAYMOND,
WALFERDANGE
SCHAUS-SCHROEDER
MARIANNE, HOWALD
SCHILLING-POORTERS CHANTAL,
STRASSEN
SCHLECK ROGER, SANDWEILER
SEYWERT MARCO, LUXEMBOURG
STEFFEN PIERROT, LUXEMBOURG
THEIS JEAN, LUXEMBOURG
THILL-SCHULLER MARGOT,
LUXEMBOURG
WEBER PIERRE, LEUDELANGE
WEIS EUGENE, LUXEMBOURG
WINANDY NORBERT,
HESPERANGE
ZEIEN JOS., LUXEMBOURG
20 Joer
BECKER VIVIANE, BERTRANGE
DREIS PIERRE, STRASSEN
FIORETTI GINA, LUXEMBOURG
HUTMACHER (EPSE SEYLER)
DANIELLE, LUXEMBOURG
MANDERSCHEID KARIN,
HESPERANGE
SADLER CLAUDE, LUXEMBOURG
WENGER GASTON,
LUXEMBOURG
KOENIG ARTHUR, LUXEMBOURG
MASSARO DONATO,
LUXEMBOURG
RODEN ROMAIN, LUXEMBOURG
WAGENER RENEE, LUXEMBOURG
Am 9. Dezember 2004 hatte die
Exekutive des Landesverbandes
zu ihrem traditionellen Empfang
ins Gewerkschaftskasino in Bonneweg eingeladen um die Leistungen der Eisenbahnersportsektionen zu würdigen.
Eingangs seiner Begrüßungsrede bedankte sich der Vorsitzende des Landesverbandes Nico
Wennmacher bei allen Sportlern
für die ausgezeichneten Leistungen die erzielt wurden, ebenso
wie für die vielzähligen Aktivitäten im In- und Ausland der verschiedenen Sektionen. Der Redner unterstrich den gesundheitsfördernden Wert des Sportes,
der, selbstredend, auch dem Arbeitgeber zum Vorteil gereicht, in
dem Sinne daß gesunde Mitarbeiter gleichlautend mit guten
Arbeitsleistungen sind. So sieht
es ebenso der Landesverband,
der schon seit geraumer Zeit diese Aktivitäten tatkräftig unterstützt und, als Zeichen des Dankes, den Sportsektionen jedes
Jahr eine substantielle finanzielle
Hilfe zukommen lässt.
In Anwesenheit von Guy Greivelding, Generalsekretär des
Landesverbandes und Jean Reuter, Generalkassierer wurden
auch dieses Jahr alle Sektionen
mit einer ansehnlichen Geldsumme belohnt.
Im Namen der großen Eisenbahnersportlerfamilie bedankte
sich Gust. Ourth für diese
großzügige Geste, die jedes Jahr
mit Wohlwollen von den Sektionen angenommen wird.
Bei angeregten Diskussionen,
bei Speise und Trank zog sich
dieser Empfang bis in die späten
Abendstunden hin.
Führungswechsel an der
Spitze der ASCFL
Wie schon teilweise bekannt
hat Marcel Arendt, aus Altersgründen, sein Amt als Delegierter
der CFL-Generaldirektion bei der
ASCFL, dies nach 18jähriger
Amtsdauer, zur Verfügung gestellt und an seinen Nachfolger
Guy Herr übergeben. Diese Übergabe, die offiziell ab dem 1. November 2004 geschah, wurde
dem scheidenden Leiter durch
Anerkennung und Dank seitens
der CFL-Verwaltung, ebenso wie
den Sportlerkollegen, wesentlich
erleichtert.
Der neue Amtsinhaber Guy
HERR ist in Sportlerkreisen kein
unbeschriebenes Blatt. Seit geraumer Zeit hatten die Insider
schon Gelegenheit seine hervorragenden Kenntnisse auf dem
Gebiet des Sportes kennen- und
schätzen zu lernen, ebenso wie
seine Einstellung zum
rein
Menschlichen. Nach einer längeren Probezeit wird Kollege Guy
keine Schwierigkeiten haben, die
Geschicke der Eisenbahnersportlerfamilie zu übernehmen, deren
Aktivitäten er übrigens schon
längere Zeit aus eigener Anschauung kennt. Mit der unentbehrlichen Unterstützung und
dem Wohle unseres Eisenbahnersportes dienenden Zusammenarbeit der CFL-Generaldirektion und der Sportsektionen
wird ihm diese Aufgabe und die
Schwere der Verantwortung vielfach erleichtert werden.
Auch auf dem internationale
Parkett wird der neue Delegierte
Guy Herr, genau wie seine beiden
Vorgänger Ferd Kremer und Marcel Arendt, Luxemburg in seiner
Funktion als Kassenrevisor, eine
ihm schon vertraute Mission,
vertreten.
Abschließend entbietet Marcel
Arendt auf diesem Wege der
CFL-Generaldirektion,
allen
Sportsektionen, sowie dem Landesverband seinen aufrichtigen
Dank für die tatkräftige Unterstützung auf allen Ebenen, die
ihm während seiner gesamten
Amtszeit gewährt wurde.
Le Signal
Le Signal
Redaktionsschluss
für die nächste Ausgabe
ist am Freitag,
dem 14. Januar 2005
Guy Herr, Nico Wennmacher, Marcel Arendt (v.l.n.r.)
Le Signal
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
ZARENGOLD
Die grosse Sonderzugreise mit
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Transsibirischen Eisenbahn
Moskau – Peking
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Reisen Sie mit der
Transsibirischen Eisenbahn.
Zum Gedenken
an Gilbert Schmit
Am 29. Oktober 2004 verschied
im Alter von 77 Jahren Herr Gilbert Schmit aus Helmdingen.
Seine engsten Freunde wußten
um die angeschlagene Gesundheit, aber nur einige wenige
kannten die Schwere und das
Leiden, die den Tod als Erlösung
erscheinen lassen.
Die Begräbnisfeierlichkeiten
waren ein wahres Zeugnis von
echter Verbundenheit all seiner
Freunde und Bekannten und
dürfte den Hinterbliebenen, vor
allem seiner Gattin und seinen
Kindern, ein kleiner Trost gewesen sein.
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Als Sohn einer Eisenbahnerfamilie erblickte Gilbert Schmit am
21. September 1927 in Luxemburg das Licht der Welt.
Er wurde in eine Zeit hineingeboren, deren Generation später
viel Leid widerfuhr. Jahrgang
1927 wurde Ende der unseligen
Kriegsjahre noch zur Wehrmachttauglichkeit gemustert, zur
Zwangsrekrutierung reichte die
Zeit nicht mehr. Immerhin musste er zur Flakbedienung nach
Esch an der Alzette.
Gilbert absolvierte sein Gymnasiumstudium in Diekirch.
Die Hochschulstudien in Grenoble schloss er als Elektroingenieur E.N.S.E.H. ab. Danach trat
er am 01.12.1952 in den Dienst
der Luxemburger Eisenbahnen
als „Candidat Ingénieur“ ein. Am
01.06.1977 übernahm er im „Service de l’Exploitation“ die Funktion des „Chef de Service“, um
dann im Jahre 1992 am 21. September in den Ruhestand zu treten.
Die Basisleistungen
- Fahrt mit garantierter Unterbringung in gebuchter Kategorie
ab chinesischer Grenze (Erlian)
im Sonderzug: Zweibettabteile
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stillgelegte Transsib-Trasse direkt
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Frankfurt – Peking und Moskau –
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laut Programm inklusive aller
Eintrittspreise und mit sehr gut
Deutsch sprechender Führung
- Alle Mahlzeiten laut Reiseverlauf
- Gepäckträgerservice an allen
Bahnhöfen
- Kaviar- und Wodkaprobe
- Sechs informative Kurzvorträge zur Transsibirischen Eisenbahn sowie zu Geographie und
Geschichte des Landes („Verbannungssystem“, „Winter in Russland“, „Deutsche und Russen“,
„Kosaken und Tartaren“ u. a.)
- Arzt an Bord (chinesische
Grenze – Moskau)
- Duschgelegenheit an Bord
- Zwei Hotelübernachtungen in
Peking und eine in Moskau im
First-Class-Hotel
- Eine Hotelübernachtung in
Ulaan Baatar in einem guten Mittelklassehotel
- Eine Hotelübernachtung in Ir-
9
Am 10. September 1977 führte
Gilbert Schmit Marie-Thérèse Sales aus Küntzig in der Rindschleidener Kapelle zum Traualtar. Aus
der Ehe gingen 2 Kinder hervor,
Marthe und Patrick.
Gilbert hat sich stets für die Belange der Eisenbahner-Freizeitgestaltung eingesetzt, besonders
nach dem Eintritt in den Ruhestand hat er sich diesen Aktivitäten verstärkt gewidmet.
kutsk (einfache Mittelklasse, aber
sehr zentral gelegen)
- Pro gebuchtem Zimmer ein
eigens für diese
Reise zusammengestellter Landeskunde-Band, ein Reiseführer
„Transsib-Handbuch“ und eine
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Sein Name ist untrennbar mit
der F.I.S.A.I.C. verbunden, die er
massgeblich beeinflusste. Gilbert
Schmit war Generalpräsident der
F.I.S.A.I.C. (Fédération Internationale des Sociétés Artistiques et
Intellectuelles de Cheminots) von
1981 bis 2004.
Weitere Auskünfte und Buchung : wenden Sie sich bitte an
Ihr ATCL Reisebüro im Casino
Syndical, 63, rue de Bonnevoie,
L-1260 Luxembourg,
Tel. 48 73 44, Fax 49 36 53,
e-mail: guy.mathey@pt.lu
Des Weiteren war er Präsident
der U.A.I.C.L. (Union Artistique et
Intellectuelle des Cheminots Luxembourgeois) von 1977 bis
2004, Präsident der „Frënn vun
der Atertlinn“ sowie Präsident
der Sektion „Art Graphique“.
Montags und Freitags von
16.00 h bis 19.00 h. Mittwochs
von 16.00 h bis 18.00 h.
Als Mitglied der „Cheminots
Philatélistes 61 Luxembourg“
nahm er oft Einladungen an, wo
er dank seiner Wortgewandtheit
und seiner Jovialität den Kontakt
zu in- und ausländischen Freunden suchte.
Rahmen der gebuchten Reise genutzt werden. (z.b. Visakosten,
zusätzliche Ausflugspakete, Versicherung, usw)
Beratung ist nach Absprache
(tel. 091 49 37 68) natürlich auch
an anderen Terminen möglich.
Oder direkt an unseren Transsib - Spezialisten Guy MATHEY
Tel. 091 49 37 68
e-mail: guy.mathey@pt.lu
Seiner Ansprachen und seiner
geschichtlichen Erläuterungen
entledigte er sich mit gewohnter
Vorbildlichkeit und eindringlicher
Liebe zur Sache.
Es fällt schwer Erinnerungen
über Jahre hinweg in wenigen
Sätzen zum Ausdruck zu bringen.
Nun trauern nicht nur viele
Menschen im eigenen Lande,
sondern auch viele Freunde im
Ausland um einen außergewöhnlichen Freund, den sie als einen
sehr liebenswürdigen Menschen
seit langen Jahren kannten und
wie er in unser aller Erinnerung
weiter leben wird.
Unsere Anteilnahme und Mitgefühl gilt seiner Gattin und seinen beiden Kindern, die sein Engagement als Vorsitzender der
Eisenbahner-Freizeitvereinigungen überzeugend teilten.
*****
Nachstehend einige Auszüge
aus Kondolenzschreiben seiner
F.I.S.A.I.C.-Freunde.
Jakob Tschanz aus der Schweiz
schreibt unter anderem:
„Wie haben wir Dich bewundert wenn Du mit Deiner friedensstiftenden Art Kontrahenten
beruhigt hast. Unter Deiner
Führung wurde der alte Graben
zwischen Germanen und Frankophonen weiter abgebaut.Du hast
nie einen Unterschied zwischen
den beruflich „Grossen“ und
„Kleinen“ gemacht. Nach den
langen Sitzungen, bis teilweise in
die Nacht hinein, haben wir jeweils den Tag mit einem Schlummerbecher friedlich abgeschlossen“.
Gabor
Pal
aus
Ungarn
(F.I.S.A.I.C.), auf die Demission
von Gilbert Schmit am 28 Juni
2004 als Generalpräsident hin:
„Deine außerordentliche Intelligenz mit der Du die Probleme
gewisser Länder behandelt hast
wird in Zukunft fehlen. Insbesondere jetzt, wo die Europäische
Union sich auf 10 weitere Länder
erweitern wird wäre Deine suggestive Persönlichkeit, Deine integrierende Rolle äußerst wichtig“. Die ungarische Sektion der
F.I.S.A.I.C. und das Präsidium des
ungarischen Eisenbahn-KulturVereines haben anlässlich ihrer
Sitzung am 5. Juli 2004 entschieden, den durch unseren Verein
gegründeten Preis “Für die Eisenbahnkultur“ als Anerkennung
Deiner Arbeit in diesem Jahr zu
verleihen. Wir möchten Dir diesen Preis bei einem Dir entsprechenden Zeitpunkt übergeben
und Dich mit Deiner Frau Gemahlin in Budapest willkommen
heißen“.
Mojmir Bakalar, Prag, Präsident
der tschechischen FISAIC:
„Immer bewunderten wir seine
Beharrlichkeit, Freundschaft und
Entgegenkommen zu jedem Kollegen, ohne dabei zu unterscheiden, woher er stammte. Wir bedienten uns der Vollversammlung in der Slowakei, um uns bei
Herrn Schmit für seine Tätigkeit
zugunsten der FISAIC zu bedanken und durch Herrn Guy Gieres
einen Brief einschließlich eines
persönlichen Geschenks mit
Widmung zu überreichen. Hoffentlich konnten wir ihn dadurch
in seiner letzten Lebensstunde
ein wenig erfreuen“.
Die Vertreter des deutschen
Landesverbandes
in
der
F.I.S.A.I.C.:
„Unser internationaler Kulturund Freizeitverband der Eisenbahner, die F.I.S.A.I.C., verliert damit einen seiner bewährtesten
Repräsentanten, der 23 Jahre als
Generalpräsident unserer Organisation vorstand. Seine besonderen Eigenschaften waren hoher Sachverstand in kulturellen
Angelegenheiten, tiefgründiges
geschichtliches Wissen, umfangreiche Sprachkenntnisse und die
Fähigkeit, Gedanken der einzelnen Landesverbände aufzunehmen und zum Nutzen Aller zu
führen“.
Pierre Diederich
Präsident der Eisenbahnerphilatelisten 61 Luxemburg
Guy Gieres
Generalpräsident der F.I.S.A.I.C.
Le Signal
10
de
C
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
HAUFFEUR…
...AM LANDESVERBAND
Mautpflicht auf deutschen Autobahnen
Seit dem 1. Januar 2005 ist
die Zahlung einer Maut auf
deutschen Autobahnen zur
Pflicht geworden. Betroffen
davon sind alle LKWs über 12
Tonnen, wobei die Höhe der
Maut abhängig ist von der zu
fahrenden Strecke, der Anzahl
der Achsen sowie der Emissionsklasse. Im Durchschnitt, so
haben Experten berechnet,
werde die Maut bei 12,4 Cent
pro Kilometer liegen und der
gesamten Branche Mehrkosten von 17 Prozent aufbürden.
Da besonders die nicht in
Deutschland ansässigen Firmen
in ihren Fahrzeugen die benötigte “On Board Unit” noch nicht
oder nur zum Teil eingebaut haben, wird an den 3700 Automaten an Deutschlands Autobahnen demnächst Andrang herrschen. Ein geübter Fahrer könnte
seine Buchung binnen 15 Minuten erledigen. Nur was macht ein
Fahrer, der die Anweisungen der
Maschine nicht lesen bzw. nicht
verstehen kann. Die Terminals
zeigen die Funktionen nur in
deutscher, französischer, englischer und polnischer Sprache
an.
Viele Fahrer werden bei der
Streckeneingabe Schwierigkeiten
haben, da die Terminals mit Namen von Städten oder Ortschaften gefüttert werden möchten,
nicht mit Ausfahrtnummern. So
bleibt dem Betreiber in Zukunft
noch viel Arbeit, damit die Kinderkrankheiten der “Toll Point’s”
zur vollsten Zufriedenheit aller
Benutzer behoben werden.
Für diejenigen, die aus der Not
heraus oder gewollt zum
Schwarzfahrer werden, stehen
düstere Zeiten an. Für die nicht
oder nicht rechtzeitige Entrichtung der Maut steht für den Fahrer bei Fahrlässigkeit eine Strafe
von 75 € an, bei Vorsatz werden
150 € an die kontrollierenden
Beamten zu entrichten sein.
Der bisherige Bußgeldrahmen
des
Autobahnbenutzungsgebührengesetzes ( ABBG ) wurde
um das Vierfache, von 5.000 €
auf 20.000 € im Autobahnmautgesetz für schwere Nutzfahrzeuge ( ABMG ) angehoben.
RW
Nachstehende Informationen
über die Mautgebühr auf
Deutschlands Autobahnen wurden entnommen aus www.mauttabelle.de. Die betroffenen Autobahnen sind in einer gesonderten Tabelle unter obiger Internetadresse nachlesbar.
Wie wird die Länge
einer mautpflichtigen
Strecke festgelegt?
Strecke mit regionaler Bedeutung und nur wenigen Anschlussstellen, oder es ist eine relativ
neue Strecke.
Im ersten Fall
wurde wegen der
fehlenden überregionalen Bedeutung auf die Vergabe von Knotenpunktnummern verzichtet. Im
zweiten Fall ist die Planung im
weiteren Verlauf der Strecke
noch nicht soweit gediehen, dass
die Zahl der Knotenpunkte endgültig feststeht. Auf diese Weise
wird vermieden, dass schon
nach kurzer Zeit die Beschilderung geändert werden muss.
Wer hat die Mauttabelle
zusammengestellt?
Maßgeblich für die Ermittlung
der Länge eines Abschnittes sind
bei Anschlussstellen die Kreuzungspunkte der Bundesautobahn (BAB) mit der jeweiligen untergeordneten Straße. Im nebenstehenden Beispiel (BAB rot dargestellt) ist das der gelbe Punkt.
Die Verbindungskurven der Anschlussstellen werden nicht bemautet.
Die Entfernung ist auf volle 100
Meter kaufmännisch gerundet
(1750 Meter = 1,8 km, 1740 Meter = 1,7 km).
Warum wird auf
manchen Strecken
keine Maut erhoben?
Weil der Gesetzgeber im "Gesetz über die Erhebung von
streckenbezogenen Gebühren
für die Benutzung von Bundesautobahnen mit schweren Nutzfahrzeugen" (ABMG) Ausnahmen
vorgesehen hat.
Diese Abschnitte waren auch
schon früher von der Gebührenpflicht (Eurovignette) ausgenommen.
Sonstige mautfreie
Abschnitte
Es wurden einige Abschnitte in
die Mauttabelle aufgenommen,
die zwar mit Zeichen 330 als Autobahn beschildert sind, jedoch
nicht als Autobahn im straßenrechtlichen Sinne eingestuft sind.
Durch die Farbe der wegweisenden Beschilderung und den Ausbauzustand werden diese Abschnitte jedoch üblicherweise als
Autobahn wahrgenommen. Sie
wurden aus diesem Grund mit
der Länge "0 km" in das manuelle Einbuchungssystems integriert.
Was bedeutet die Zahl
vor dem Namen
der Anschlussstelle?
Das ist die Knotenpunktnummer. Sie dient der besseren Orientierung. Allen Knotenpunkten
der
überregionalen
BABStrecken ist eine Knotenpunktnummer zugeordnet. Die Reihenfolge der Nummern ist in der Regel aufsteigend von Norden nach
Süden und von Westen nach
Osten.
Warum haben manche
Anschlussstellen
keine Nummer?
Dies hat meist folgende Ursachen: Entweder es ist eine kurze
Die Mauttabelle wurde von der
Bundesanstalt für Straßenwesen
(BASt) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und
Wohnungswesen (BMVBW) erstellt. Sie beruht auf Daten, die
die Auftragsverwaltungen der 16
Bundesländer für diesen Zweck
zur Verfügung gestellt haben.
Wie oft wird die
Mauttabelle aktualisiert?
Die Mauttabelle wird nach Bedarf aktualisiert. Es wird zurzeit
von einem vier- bis sechswöchigen Zyklus ausgegangen. Spätestens drei Tage vor einem Versionswechsel wird die neue Mauttabelle online zur Verfügung gestellt werden.
Welche Gründe führen
zu einer Aktualisierung
der Mauttabelle?
Das Netz der Bundesautobahnen verändert sich laufend. Neue
Bundesautobahn-Strecken werden eröffnet, neue Knoten werden eingefügt, vorhandene Knoten umgebaut oder umbenannt.
Die aktuelle Mauttabelle enthält
über 2.600 Datensätze mit jeweils acht Merkmalen, was mehr
als 20.000 Informationseinheiten
entspricht. Wenn sich pro Jahr
nur ein Prozent dieser Informationsmenge ändert, resultieren alleine daraus 200 Änderungsvorgänge - Neubauten nicht eingerechnet. Um die Aktualität der
Mauttabelle (und damit des manuellen Einbuchungssystems) zu
gewährleisten, werden diese Änderungen zeitnah eingearbeitet
und auf dieser Website öffentlich
bereitgestellt.
Gelten die Längenangaben
in der Tabelle
in beiden Richtungen?
Grundsätzlich ja. Allerdings mit
einer Ausnahme: Wenn die Längen von Hin- und Rückrichtung
sich um mehr als 100 Meter unterscheiden (wie zum Beispiel
am Aichelberg), werden beide
Längen ausgewiesen.
Warum sind Hin- und
Rückrichtung eines
Abschnitts manchmal
unterschiedlich lang?
Wenn die Längen von Hin- und
Rückrichtung sich um mehr als
100 Meter unterscheiden (wie
zum Beispiel am Aichelberg),
werden beide Längen ausgewiesen. Es gibt allerdings im BABNetz noch eine Anzahl von Knoten, die nur in einer Fahrtrichtung die Ein- und Ausfahrt erlauben. In diesen Fällen wird für die
andere Fahrtrichtung die zusammengefasste Länge von zwei Abschnitten dargestellt.
desautobahn im Sinne des Bundesfernstraßengesetzes gewidmet ist.
Warum sind einige
gelbbeschilderte Straßen
mautpflichtig?
Wie erkenne ich einen
mautpflichtigen
Streckenabschnitt?
Bundesstraßen sind gelb beschildert. Die Benutzung von
Bundesstraßen unterliegt nach
dem Autobahnmautgesetz für
schwere Nutzfahrzeuge (ABMG)
keiner Mautpflicht. Nach diesem
Gesetz ist nur für die Benutzung
der Bundesautobahnen mit
schweren Lkw eine Maut zu entrichten. "Bundesautobahnen"
sind nach dem Bundesfernstraßengesetz
Bundesfernstraßen, die nur für den Schnellverkehr mit Kraftfahrzeugen bestimmt und so angelegt sind,
dass sie frei von höhengleichen
Kreuzungen und für Zu- und Abfahrt mit besonderen Anschlussstellen ausgestattet sind. Sie sollen getrennte Fahrbahnen für
den Richtungsverkehr haben. Ihre Eigenschaft als "Bundesautobahn" erhalten sie durch den formalen Akt der Widmung. Ausschlaggebend für die Mautpflichtigkeit ist somit die Widmung der
Straße zur Bundesautobahn.
In wenigen Ausnahmefällen ist
eine Straße zwar
formal als Bundesautobahn gewidmet, jedoch
als Bundesstraße beschildert
(gelbe Wegweisung). Trotzdem
unterliegen diese speziellen
Streckenabschnitte der Mautpflicht. Dies ist in der Regel dann
der Fall, wenn der Bau einer Autobahn bereits gesetzlich festgelegt ist, aber erst eine Richtungsfahrbahn realisiert ist, die dann
für eine Übergangszeit in beide
Richtungen befahren werden
kann.
Um den Nutzer auch in diesen
besonderen Fällen auf die Mautpflicht nach dem ABMG hinzuweisen, ist an den Zufahrten zu
diesen Bundesstraßen das Zeichen 390 "Mautpflicht nach dem
Autobahnmautgesetz"
aufgestellt.
Grundsätzlich
gilt: Wenn in der
Mauttabelle ein
Mautabschnitt mit
einer
Länge
größer Null enthalten ist, so besteht Mautpflicht. Der Beginn einer mautpflichtigen Autobahn ist in der
Regel durch das nebenstehende
Verkehrszeichen 330 markiert.
Ist ein Abschnitt
mautpflichtig, der
nicht mit dem Zeichen 330 ausgeschildert ist, ist an
den Zufahrten zu
diesen Bundesstraßen als eindeutiger Hinweis auf die Mautpflicht das Zeichen 390 "Mautpflicht nach dem Autobahnmautgesetz" aufgestellt.
Warum sind einige
blaubeschilderte Straßen
nicht mautpflichtig?
Die blaue Beschilderung allein
ist nicht entscheidend dafür, ob
eine Maut zu entrichten ist oder
nicht. Entscheidend für die Mautpflicht ist, ob die Straße straßenrechtlich als "Bundesautobahn"
formal gewidmet ist, denn nach
dem
Autobahnmautgesetz
knüpft die Mautpflicht an die Benutzung der Bundesautobahnen
mit schweren Lkw an. "Bundesautobahnen" sind nach dem
Bundesfernstraßengesetz Bundesfernstraßen, die nur für den
Schnellverkehr mit Kraftfahrzeugen bestimmt und so angelegt
sind, dass sie frei von höhengleichen Kreuzungen und für Zuund Abfahrt mit besonderen Anschlussstellen ausgestattet sind.
Sie sollen getrennte Fahrbahnen
für den Richtungsverkehr haben.
Abweichende Beschilderung
können beispielsweise auftreten,
wenn die Aufstellung des Zeichens "Autobahn" durch die zuständige Straßenverkehrsbehörde veranlasst wurde. Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen
möglich, obwohl der konkrete
Streckenabschnitt nicht als Bun-
Welche Knotennamen
werden in der
Mauttabelle benutzt?
Die in der Mauttabelle verwendeten Namen entsprechen in der
Regel dem Namen auf der
Ankündigungstafel 1000 Meter
vor der Anschlussstelle. In wenigen Fällen kann es allerdings
vorkommen, dass aus Gründen
der örtlichen Verkehrslenkung eine Anschlussstelle in der Gegenrichtung abweichend ausgeschildert ist.
Warum finde ich meine
Auffahrt nicht
in der Mauttabelle?
Zusätzlich
zu
den eben genannten Gründen besteht die Möglichkeit, daß sich der
betreffende Name
in letzter Zeit geändert hat. Wir
sind bestrebt, solche Namensänderungen möglichst zeitnah
nachzuvollziehen.
Wie heißen die
Grenzübergänge?
Wir benutzen die offiziellen Namen der Grenzübergänge mit
dem Zusatz "Bundesgrenze". Als
Beispiel: "Lichtenbusch, Bundesgrenze" ist der Grenzübergang,
die benachbarte Anschlussstelle
dagegen heißt "Aachen-Lichtenbusch".
Was bedeuten „Anschluss“
und "Übergang"?
Anschlüsse und Übergänge
sind keine Anschlussstellen im
üblichen Sinne, sondern Beginn
oder Ende einer Autobahn und
damit auch Beginn oder Ende
der Mautpflicht. Wenn eine BAB
direkt in eine Bundesstraße übergeht, benutzen wir "Übergang",
wie zum Beispiel bei "ItzehoeNord (Übergang A 23 / B 204)". Im
Falle von "Anschluss Bonn (Verteilerkreis)" ist das nicht möglich,
da dort mehrere Stadtstraßen
einmünden.
Wer hilft mir bei Fragen zum
Mautsystem weiter?
Bei Fragen zum Toll CollectMautsystem können Sie sich an
folgende E-Mail-Adresse wenden: service@toll-collect.de
Le Signal
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
de
11
C
HAUFFEUR…
...AM LANDESVERBAND
Barêmes des salaires pour les transports professionnels
de marchandises sur route
Lohntabelle im Sektor gewerblicher Straßengüterverkehr
Salaires bruts en € depuis le 1er octobre 2004 suivant Indice 636,26
Bruttolöhne in € seit 1. Oktober 2004 nach Index 636,26
1) Barème des salaires pour chauffeurs
1) Tariflohn für Kraftwagenlenker
Années de service/Dienstjahre
Catégorie I
Catégorie II
Catégorie III
Catégorie IV
Catégorie V
Permis de
conduire B
Permis de
conduire C1
Permis de
conduire C
Permis de
conduire C1E
Permis de
conduire CE
Führerschein
Klasse B
Führerschein
Klasse C1
Führerschein
Klasse C
Führerschein
Klasse C1E
Führerschein
Klasse CE
1760,12
1760,12
Echelon zéro *
les 6 premiers mois/6 ersten Monate
1583,62
1714,36
1760,12
1866,91
1919,44
après 6 mois/nach 6 Monaten
1604,23
1741,39
1799,74
1902,25
2004,87
2e et 3e année/Jahr
1629,07
1768,80
1799,74
1936,38
2004,87
4e, 5e et 6e année/Jahr
1714,36
1852,73
1885,14
1970,45
2089,87
7e, 8e et 9e année/Jahr
1799,74
1936,38
1970,46
2004,87
2175,45
10e, 11e et 12e année/Jahr
1866,91
1970,45
1997,10
2033,06
2260,50
13e, 14e et 15e année/Jahr
1902,25
2004,87
2081,66
2061,41
2329,11
16e, 17e et 18e année/Jahr
1936,38
2033,06
2124,09
2090,18
2396,61
19e, 20e et 21e année/Jahr
1970,45
2061,41
2166,81
2119,33
2465,86
22e, 23e et 24e année/Jahr
2004,87
2090,18
2209,35
2148,90
2534,16
25e année/Jahr
2033,06
2119,33
2251,92
2178,87
2602,38
Adaptation des barèmes
des salaires
dans le transport privé
Depuis le mois de janvier 2005
le salaire social minimum a augmenté de 2,0% de 1.438,01 € à
1.466,77 €, suivant l’indice actuel de 636,26.
Pour les chauffeurs d’autobus
du secteur privé le barème reste
inchangé. Seul les teneurs du
permis B et les manœuvres profitent de l’augmentation du salaire social minimum qui passe à
1.466,77 € par mois.
Pour les transports professionnels de marchandises sur route,
les catégories suivantes profiteront de l’augmentation:
Les chauffeurs avec permis de
conduire C1E et CE ( échelon zéro = débutant ) et les chauffeurs
avec permis C du 1ier au 6ième mois
seront adaptés à un mensuel de
1.760,12 €.
Pendant les 6 premières années dans la même firme, les
mécaniciens
gagneront
un
salaire de base mensuel de
1.760,12 €.
Les magasiniers et les manœuvres recevront pendant les 3
premières années le salaire social minimum de 1.466,77 €.
Toutes autres catégories resteront inchangées suivant les barèmes actualisés ci-après.
RW
2) Barème des salaires pour convoyeurs sans permis
2) Tariflohn für Begleiter ohne Führerschein
Années de service/Dienstjahre
Anpassung der Lohntabellen im privaten
Straßentransport
Ab Januar 2005 ist der Mindestlohn um 2,0% von 1.438,01 € auf
1.466,77 € erhöht worden, dies
bei einem Indexstand von 636,26.
Dadurch ergibt sich in den untersten Lohnstufen im Busbetrieb eine Anhebung des Monatsgrundlohn für B – Führerscheinfahrer
im ersten und zweiten Dienstjahr
und für Handlanger vom ersten
bis zum vollendeten zehnten
Dienstjahr auf 1.466,77 €.
Im privaten Straßengüterverkehr werden folgende Kategorien in den Genuss einer Lohnanpassung gelangen:
Anfänger der Führerscheinklassen C1E und CE sowie Klasse
C - Fahrer in den ersten 6 Monaten werden auf 1.760,12 € angepasst.
Mechaniker erhalten zukünftig
vom 1. bis zum Ende des 6. Jah-
res der Betriebszugehörigkeit
den Basislohn von 1.760,12 €.
Für Lagerarbeiter und Handlanger gilt während der ersten 3
Jahre der Mindestlohn von
1.466,77 € pro Monat.
Die restlichen Kategorien bleiben weiterhin unverändert, wie
aus den aktualisierten Tabellen
hervorgeht.
RW
3) Barème des salaires pour personnel non-roulant
3) Tariflohn für das Nichtfahrpersonal
Années de service
Mécanicien
Dienstjahre
Mechaniker
Magasinier
Manœuvre
Lagerarbeiter und Handlanger
1re année/Jahr
1760,12
1466,77
2e année/Jahr
1760,12
1466,77
3e année/Jahr
1760,12
1466,77
4e, 5e et 6e année/Jahr
1760,12
1493,51
7e, 8e et 9e année/Jahr
1769,82
1556,94
les 6 premiers mois/die ersten 6 Monate
1536,24
après 6 mois/nach 6 Monaten
1576,02
2e et 3e année/Jahr
1576,02
4e, 5e et 6e année/Jahr
1618,48
10e année/Jahr
1844,36
1620,41
7e, 8e et 9e année/Jahr
1667,98
11e et 12e année/Jahr
1847,06
1620,41
10e, 11e et 12e année/Jahr
1764,83
13e, 14e et 15e année/Jahr
1918,66
1684,28
13 , 14 et 15 année/Jahr
1838,64
16e, 17e et 18e année/Jahr
1993,40
1746,99
16 , 17 et 18 année/Jahr
1903,76
19e, 20e et 21e année/Jahr
2067,97
1811,43
19 , 20 et 21 année/Jahr
1969,61
22e, 23e et 24e année/Jahr
2035,24
22e, 23e et 24e année/Jahr
2142,40
1875,30
25e année/Jahr
2100,64
25e année/Jahr
2218,13
1938,85
e
e
e
e
e
e
e
e
e
Le Signal
12
VERBANDSLEITUNG
Wennmacher Nico
Guy Greivelding
Reuter Jean
Emeringer Jos
Birgen René
Turpel Justin
Kohn Carlo
Weicker Raymond
Lentz Antoine
Klein Gust
N AT I O N A LV O R S TA N D
Ackermann Henri
Agostini Armand
Arendt Marcel
Bartocci Raymond
Becker Carlo
Bendels Tom
Berg Lucien
Bertemes Pierre
Birgen René
Birtz Gaby
Bleser René
Bonifas Alain
Campbell Robert
Classen Alphonse
De Waha Norbert
Eichmann Malou
Emeringer Joseph
Esch Edmond
Georges Nicolas
Gillen Theo
Graffe Nico
Greivelding Guy
Hendriks Nico
Hinterscheid Luc
Kill Romain
Klein Gust
Kohn Carlo
Konz Josy
Lentz Antoine
Maack Marcel
Marx Lou
Post Johny
Quintus Patrick
Reuland Sonja
Reuter Jean
Roden Romain
Schneider Guy
Schosseler Jeanne
Stein Raymond
Stoffel Marco
Stoffel Jos
Struttmann Hely
Thuemmel Jean-Claude
Turpel Justin
Wagner Norbert
Weicker Raymond
Wennmacher Nicolas
Zacharias Romain
V E R B A N D S R AT
Ackermann Henri
Agostini Armand
Arendt Marcel
Backes Jean-Marie
Bartocci Raymond
Baum Edmond
Bausch Emile
Beck Guy
Becker Carlo
Bendels Tom
Berg Lucien
Berscheid Felix
Bertemes Pierre
Birgen René
Birtz Gaby
Bleser René
Bonifas Alain
Buchette René
Campbell Robert
Classen Alphonse
Colling Claude
Conradt Pierre
Conter Roland
De Waha Norbert
Dondelinger Michel
Eichmann Malou
Emeringer Joseph
Esch Edmond
Ewen Yves
Faramelli Maurice
Frank Raymond
Georges Nicolas
Gillen Theo
Graffe Nico
Greivelding Guy
Grethen Jean-Paul
Hendriks Nico
Hinterscheid Luc
Hoefliger Jean
Kill Romain
Klein Gust
Kohn Carlo
Konz Josy
Kremer Edmond
Lauterbour Joseph
Lentz Antoine
Maack Marcel
Mantz André
Marx Lou
Meyer Anne
Müller Gérard
Neumann Gabriel
Nothum Aloyse
Post Johny
Quintus Patrick
Reuland Sonja
Reuter Jean
Roden Romain
Schloesser John
Schneider Guy
Scholer Robert
Schosseler Jeanne
Schreiner Ernest
Schroeder Raymond
Stein Raymond
Steinbach Emile
Stirn Marcel
Stoffel Marco
Stoffel Jos
Stork Pierre
Struttmann - May Hely
Tex Roland
Thissen Jean-Joseph
Thoma Jean-Marie
Thuemmel Jean-Claude
Turmes Marcel
Turpel Justin
Wagener Jean-Marie
Wagner Norbert
Warken Daniel
Weicker Raymond
Wennmacher Nicolas
Zacharias Romain
LISTE 1
Wennmacher Nicolas,
Luxembourg
Spieles Gilbert, Bettembourg
Eiffes-Thill Virginie, Esch/Alzette
Trierweiler-Housse Madeleine,
Fentange
Forman Romain, Diekirch
Colling Arlette, Frisange
Laera Jim, Schifflange
Schroeder Gilles, Diekirch
Scheuren Claude, Ehnen
Kremer Alex, Mersch
Welsch Nicolas, Münsbach
Wengler Marc, Roodt/Syr
Jäger François, Luxembourg
Steinmetz Gilbert, Steinsel
Thinnes Christophe, Crauthem
Anonyme
Hoffmann Nico, Neuhäusgen
Wietor Robert, Mersch
Melchior Patrick, Mondercange
Menster Christian,
Esch/Uelzecht
Schlesser Fränk, Bissen
KO N T R O L L KO M M I S S I O N
Backes Jean-Marie, Mamer
Baum Edmond, Rumelange
Berscheid Felix, Esch/Alzette
Birtz Gaby, Rodange
Klein Gust, Kleinbettingen
Müller Gérard, Olm
Neumann Gab., Übersyren
Nothum Aly, Canach
Schreiner Ernest, Junglinster
LISTE 2
Greivelding Guy, Steinsel
Greivelding Alice, Steinsel
Keller René, Bonnevoie
Schoentgen Georges, Hassel
Schoentgen Marcelle, Hassel
Schneider Hubert, Heiderscheid
Hilger Ginette, Belvaux
Hilger Marie-Marcelle, Belvaux
Mossong Arthur, Eschweiler
Ehlen Jean-Pierre, Soleuvre
Antony René, Luxembourg
Antony-Lutgen Mme,
Luxembourg
Schmitt Robert, Howald
Schreiner Roland, Schifflange
Schreiner Viviane, Schifflange
Bodry Alex, Dudelange
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
Schneider Romain, Wiltz
Diederich Bim, Colmar-Berg
Urbany Ferd, Merl
LISTE 3
Haan-Duval Marthe, Kayl
Haan Jean, Kayl
Bartocci Rita, Schifflange
Bartocci Carlo, Schifflange
Bartocci Raymond, Schifflange
Reuter Jean, Belvaux
Frosio Jos, Fennange
Frosio Marianne, Fennange
Frosio Nathalie, Fennange
Frosio Claude, Fennange
Hohengarten André, Itzig
Müller Gust, Itzig
Colling-Reinesch Edith,
Bonnevoie
Maack Marcel, Bilsdorf
Bettel-Weisgerber Christiane,
Tuntange
Bettel Roby, Tuntange
Rassel Tun, Gasperich
Ehlen Jean-Pierre, Soleuvre
LISTE 4
Birgen René, Näerzéng
Schmit Mariette, Näerzéng
Tram asbl, Betebuerg
Deckenbrunnen Pascal,
Houschent
Tremuth Nico, Helléng
Rollinger-Leick Gaby a Claude,
Betebuerg
Oswald Claude, Fréiséng
Scheid Roby, Betebuerg
Thelen Ben, Peppéng
Verna Vincent, Berduerf
Jennetten Henri, Nidderkärjheng
Biwer Roby, Betebuerg
Biver Romain, Näerzéng
Garofalo Fernand, Helléng
Sabo Rudi, Esch-Uelzecht
Meysembourg Carlo, Léiwéng
Glodt Aender, Téiténg
Becker Fränz, Elwéng
Bach Marco, Lëntgen
Majerus Tom, Stengefort
Wintringer Dan, Äischen
Weisgerber Fernand, Béivéng
Maes Romain, Munnerëf
LISTE 5
Roller René, Mertert
Bultgen Fred, Pissange
Frascht André, Luxembourg
Bredimus Jean-Paul, Howald
Rigutto Mirko, Schoos
Humbert Yves, Suessem
Braun Roland, Eselborn
Thill Raymond, Aspelt
Louis Jos, Noertzange
Manderscheid Leon, Bertrange
Ney Romain, Beringen
Martin Jean, Mertzig
Schaack Nico, Weidingen
Warken Daniel, Schifflange
Nepper Guy, Hostert
Pirjevec Abbi, Biwer
Staudt Patrick, Niederdonven
Bechtold René, Mertert
Prommenschenkel Felix,
Sandweiler-Gare
Klein Gust, Kleinbettingen
LISTE 8
Hardt Liane, Sonlez
Jaeckels Theo, Mertert
Biwer Leo, Mertert
Hollerich Néckel, Senningen
Brill Sonja, Warken
Emeringer Jos, Sonlez
Emeringer Paola, Grevenmacher
Bredemus John, Neudorf
Aust-Schroeder Anne, Howald
Philippe Leon, Sandweiler
Erpelding Eugéne, Lamadelaine
Kasel-Ury Camille, Nommern
Glod-Mangerich Nelly, Pétange
Fam. Welter – Lahure, Strassen
Weibel-Weis Jean-François,
Bascharage
Staudt-Van der Weken Claude,
Mertzig
LISTE 9
Weicker Raymond, Biwer
Weicker Sylvie, Biwer
Nies Romain, Biwer
Steffen Liliane, Grevenmacher
Schmit Roger, Bascharage
Emering Marcel, Wecker
Weicker André, Biwer
Weicker Germain, Biwer
Weicker Yves, Bonn
Wagner Jos, Biwer
LISTE 10
Arendt-Krecky Marcel, Mamer
Brandenburger Nico, Mamer
Strens Marie-Thèrèse,
Leudelange
Mack Ali, Nospelt
Becker-Sauber Ernest, Mamer
Wildschütz Roger, Kleinbettingen
Wildschütz Charlotte,
Kleinbettingen
Hermann Jean, Arlon
Diederich-Piron Jacqueline,
Kleinbettingen
Gudendorf-Klosé Christine,
Mamer
Sylvestrie-Imbert René,
Mondorf/Bains
Becker-Ecker René, Bridel
Schmit Jeanny, Goeblange
Ernzen-Roos Helène, Mamer
Wild-Kemp Michel, Holzem
Welsch-Delcour henri, Mamer
Neyens-Grosch Odette, Mamer
Behm-Cocard Maisy, Mamer
Jadot-Klein Anny, Mamer
Schaaf Jemp, Mamer
Schaaf-Meyers Maria, Mamer
Baltes-Müller Marie-Madeleine,
Bridel
Olinger Suzette, Ettelbrück
Delhez-Bruck Raymond, Steinfort
Gerard-Geimer Alice, Bertrange
Krier Jean, Strassen
Krier-Feitz Elise, Strassen
Frantzen Armand, Kleinbettingen
Tailger Richarf, Mamer
Adam Marie, Kehlen
Feltus Nicolas, Kehlen
Schleich-Tholl Bertha, Mamer
Birkenfeld-Mettenhoven
Mariette, Mamer
Wolf Nicole, Steinfort
Schmit-Christ Madeleine,
Belvaux
Trierweiler-Hirtz Nicole, Mamer
Gilson Pierre, Mamer
Hintgen Josy, Mamer
Ecker-Weydert Lucie, Mamer
Hintgen Agnes, Mamer
Breden Nicole, Mamer
Dax André, Mamer
LISTE 13
Wilmes Nico, Huldange
Kayser Carlo, Erpeldange
Daubenfeld Raymond,
Mondorf/Bains
Patra Georges, Howald
Dengler Lucien, Schifflange
Nosbusch Roland, Rodershausen
Meilchen Aly, Bettembourg
Jungbluth Guy, Bereldange
Seiler Marc, Basbellain
Becker Carlo, Ettelbrück
Stork Pierre, Schieren
Fritsch Raymond, Luxembourg
LISTE 14
Bernard Marc, Feulen
Majerus Camille, Howald
Erdel Jeannot, Stolzemburg
Malget-Ernster Claude,
Angelsberg
Strasser Pascal, Brouch
Gengler Constant, Schieren
LISTE 15
Bertemes Armand, Grosbous
Schiltz Guy, Heffingen
Le Signal
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
Bertemes Jacques, Mersch
Bausch Guy, Steinsel
Kinnen Marc, Bech
Nies Nick a Yann, Berchem
Kinkels Jeannot, Dalheim
Schank Romain, Dudelange
Fritsch Joelle, Rédange
Weber Steve, Alzingen
Lucani Jos, Fentange
Mertens Patrick, Eischen
Moris Armand, Berchem
Thielen Jean-Claude, Crusnes
Jansen Arnold, Gonderange
Klapp Luc, Canach
Wild Jean, Holzem
Schoentgen Georges, Hassel
Bonifas Jean-Marie, Niederanven
LISTE 17
Brachmond René, Bofferdange
Brachmond Yvonne, Bofferdange
Meier Aloise, Lintgen
Schirtz Charel, Lintgen
Klein Fränk, Weiler-la-Tour
Strasser Jos, Dudelange
Schnadt Norbert, Schifflange
Stirn-Mersch Marcel, Helmdange
Desbordes Lucien, Lorentzweiler
Rolling Guy, Luxembourg
Vandivinit André, Bonnevoie
Schreiber Edouard,
Waldbredimus
Marques De Paiva André, Ellange
Schmit Nadine, Ellange
Pfeiffenschneider Luc,
Rumelange
Thein Nico, Rodange
Marbes Steve, Moesdorf
Reding Thierry, Lorentzweiler
Reding Christian, Ettelbrück
Kater Romain, Koerich
Frieders Robert, Bonnevoie
Frieders-Thevenin Françoise,
Bonnevoie
Philippe Nico, Bonnevoie
Stalder Edouard, Bonnevoie
Stalder-Olinger Josée, Bonnevoie
Georges Nico, Fentange
Wolff Jos, Ehlange/Mess
Wolff-Lippert Nelly,
Ehlange/Mess
Le Personnel de la
Coopérative des Cheminots
et de sa Galerie
LISTE 21
Dondelinger Michel, Luxembourg
Biver Nico, Garnich
Clees Pir, Cruchten
Muno Danielle, Roodt/Syr
Clement Eric, Tétange
Bremer Patrick, Moutfort
Krausch Theo, Bissen
May Jos, Asselborn
Simon Nadine, Moesdorf
Matzet Gilbert, Bergem
Mootz Sonja, Luxembourg
Müller Guy, Bofferdange
Glod-Felten Jos., Wilwerdange
Spaus-Kremer Charles,
Goedange
Glod Erny, Wilwerdange
Lentz-Gils Anne, Wilwerdange
Hommel-Plümer Mathilde,
Drinklange
Colles-Geyer René, Wilwerdange
LISTE 28
Bathels Cyril, Reckange/Mess
Kleinbauer Jérôme, Luxembourg
Block Cliff, Soleuvre
Marques Jérôme, Mertert
Daems Serge, Aspelt
Nickels Claude, Merl
Pilger Paul, Roeser
Kneip Fernand, Kleinbettingen
Meyers Romain II., Dudelange
Eiffes Robert, Luxembourg
Thewes René, Junglinster
Weis Joseph, Echternach
Meyer Jean-Paul, Hellange
Kirchen Jeannot, Crauthem
Schaack Roland, Rumelange
Jodocy Félix, Binsfeld
Verbilt Georges, Olm
13
Bertemes Alfred, Drauffelt
Voss Jos, Dudelange
Thill Jean, Tétange
Junck Francis, Goetzingen
Wagner Alain, Préizerdaul
Faber Johny, Consthum
Siebenbour Frank, Dudelange
Haler Carlo, Bascharage
LISTE 33
Weydert Jean-Paul, Pétange
Koenig Romain, Noertzange
Klein Sandy, Kehlen
Zoenen Pierre, Noertzange
Metzel Nico, Sanem
Schmalen Laurent, Itzig
Raach Marcel, Luxembourg
LISTE 34
Krischel Jean-Paul, Moutfort
Kahlen Romana, Moutfort
Krischel-Lux Nic., Moutfort
Zenner-Krischel Jos., Moutfort
Kahlen-Donven Jules, Gasperich
Ries-Heinen Bruno, Crauthem
Bruno Angélique, Dudelange
LISTE 19
Wagner Mike, Hosingen
Munhoven Jos, Ehnen
Jost Daniel, Hautcharage
Defays Steve, Hautcharage
De Greef Gérard, Aspelt
Roeder Marc, Steinheim
Choinier Jean, Sassel
Schwartz Dony, Niedercorn
Hoffmann Jean, Übersyren
Kirsch Raymond, Luxemburg
Bleser André, Hettange-Grande
Hamen Nico, Drauffelt
Thome Steve, Kayl
Lepasch Raymond, Olingen
Trierweiler Franz, Alzéng
Holper René, Howald
Holper-Marteling Joséphine,
Howald
Mantocci Pascal
Hengen, Esch/Alzette
Prim Jules, Holzem
Schwartz Marc, Kayl
LISTE 20
Conradt Pierre, Alzingen
Conradt-Printz Lily, Alzingen
Zenner Fernand, Luxembourg
Zenner-Remacle Monique,
Luxembourg
Jeanpierre Raymond, Bertrange
LISTE 39
Prumbaum-Sibenaler Mike,
Steinfort
Prumbaum-Ewen Jos, Mamer
Sibenaler Edmée, Elvange
Fantin-Prumbaum Peggy, Mersch
LISTE 41
Hinterscheid Luc, Differdange
Linck Laurent, Tétange
Bastian Sam, Esch/Alzette
Schmitz Patrick, Esch/Alzette
Ewen Germain, Hautcharage
Gaubig Werner, Keispelt
Gros Romain, Rumelange
Schott Nico, Dudelange
Sertic Alain, Esch/Alzette
Scholer Fränz, Soleuvre
Schmit Jeannot, Soleuvre
Staudt Romain, Bascharage
Schneider Patrick, Dudelange
LISTE 42
LISTE 18
Burg Romain, Capellen
Zoenen Pierre, Noertzange
Molitor Joseph, Luxembourg
Strieff Romain, Dudelange
Lux Claude, Bascharage
Pütz Carlo, Howald
Bleser Tanja, Dudelange
Pickel Luc, Oberanven
Bourquel Manuel, Schengen
Spielmann Chrëscht,
Esch/Alzette
Uhres Fränz, Differdange
Simon Petz, Kayl
Deckenbrunnen Steve,
Schifflange
Reuter Viviane, Kleinbettingen
Offermann Pierre, Schifflange
Streveler Patrick, Niederkorn
Straus Jeannot, Hagen
Engel Alain, Schifflange
Pletgen Serge, Junglinster
Billo Marc, Belvaux
Tomat Patrick, Frisange
Winandy Joel, Dudelange
Koehler Jérôme, Bilsdorf
Nardini Jos, Steinsel
Hinterscheid Muriel, Belvaux
Müller Claude, Müllendorf
Humbert Jean-Paul, Honolulu
Ries André, Ersange
Fam. Meiers-Hoschette,
Oberkorn
Gengler-Chrisnach, Bous
Wilmes Frank, Huldange
Schwirtz Mariette, Niederanven
Antony Gaston, Münsbach
Saurfeld Roger, Bissen
Groupement des Amis du rail
LISTE 22
Entringer Henri, Bascharage
LISTE 23
Lambert-Baciotti Claude,
Noertzange
Faramelli Maurice, Esch/Alzette
Peiffer Nicky, Esch/Alzette
Lacour Danielle, Senningerberg
Thill Nico, Kleinbettingen
Goldschmit Carlo, Useldange
Gillen Gast, Christnach
Schroeder Fernand, Hautcharage
Mannes Sandra, Grevenmacher
Bordicchia Jean-Pierre, Kayl
Schmit Georges, Kahler
Folschette-Victor Marc
an Danièle, Luxembourg
Majerus Marc, Dahl
Weber-Nilles Paul, Lamadelaine
Kohnen François, Cents
LISTE 24
Frank Michel, Wasserbillig
Frank Jean, Wasserbillig
Frank Raymond, Wasserbillig
LISTE 25
Frieseisen Ginette, Hoscheid
LISTE 27
Graff Nicolas, Wilwerdange
Graff-Reuter Joseph,
Wilwerdange
Müller Gérard, Olm
Kieffer Tania, Luxembourg
Weinandy Guy, Esch/Alzette
LISTE 29
Grund Jean-Claude, Niedercorn
Coppin Nic, Remich
Schwaller J.M., Reckange
Linden Camille, Dalheim
Schmit Lex, Hautcharage
Hansen Christophe, Münsbach
Wolf Patrick.
LISTE 30
Theisen Roby, Betzdorf
Emeringer Jos, Sonlez
Grethen Jean-Paul,
Senningerberg
Guillaume Marc, Münsbach
Steffen Fernand, Münsbach
Waldbillig Roger, Münsbach
Weirig Nicolas, Münsbach
Hinger Alain, Münsbach
Zeimes Gust, Roodt/Syre
Kirch Gust, Münsbach
Leithem-Jung Hortense,
Münsbach
Wesquet Jean,Trintange
Weicker Raymond, Biwer
LISTE 31
Klein Bernard, Tétange
Hermann Jos, Bivange
Dahlem Jos, Mersch
Klein J.P., Helmsange
Hennico Michel, Dudelange
Schou Vincent, Schifflange
Schortgen Fernand,
Grevenmacher
Kersch Robert, Wasserbillig
Seywert-Nicolas Marc, Kirchberg
Kartheiser-Leven Jean,
Bonnevoie
Rinnen-Spiewak Roland,
Gosseldange
David Michel, Bettembourg
Stein-Redlinger Nicolas,
Bereldange
Georges-Jungels Didier,
Bettange/Mess
Closter-Kolodziej Romain,
Ermsdorf
LISTE 36
Loesch Marthe, Petingen
Loesch Marco, Petingen
Loesch Robert, Petingen
Loesch Armand, Bonneweg
LISTE 37
Mandy-Moll Marc, Luxembourg
LISTE 38
Monti Robi et Mme, Luxembourg
Maiern Carmen, Diekirch
Feltz Laurent, Noertzange
Schanen Luc, Münsbach
Piazza Benn, Luxembourg
Bissen Isabelle, Vichten
Pickard Romain, Heiderscheid
Rippinger Marco, Canach
Ersfeld Dan, Bavigne
Faber Tom, Rédange
Becker Josiane, Lamadelaine
Schaack Patrick, Christnach
Metz Sandra, Marnach
Marques Sandra, Bonnevoie
Milbert Marc, Heiderscheid
Sünnen Marcel, Gasperich
Schaack Nathalie, Rumelange
Schmitz Lucien, Troisvierges
Schmitz-Mussmann Maggy,
Troisvierges
Schmitz Marc, Troisvierges
Thoma Antoine, Troisvierges
Thoma-Schmit Marechen,
Troisvierges
Klein-Simon Philippe,
Troisvierges
Grunig-Aubart Andrée,
Troisvierges
Herman Edmond, Troisvierges
Bertemes Pierre, Troisvierges
Kontz-Bertemes Netty,
Troisvierges
Hôtel du Chemin de Fer,
Troisvierges
Berscheid Fernand, Chicen
Farm, Drinklange
Wehles Hubert, Huldange
Foxius Guillaume, Basbellain
Jerolim Albert, Howald
Reuter Marcelle, Clervaux
Morn Jany, Troisvierges
Gengler Jean,Troisvierges
Godfroid Hilda, Troisvierges
Stephany Marcel, Basbellain
Bantz-Hack Marthe, Troisvierges
LISTE 45
Staudt Claude, Mertzig
Schaus Daniel, Binsfeld
Braun-Hinterscheid Claude,
Ettelbrück
Krecké Denise, Wiltz
Rollinger Nathalie, Brouch
LISTE 46
Bleser René, Luxembourg
Mme Faltz-Wilmes Josée,
Bergem
M. et Mme Esch Edmond,
Hondelange
Gérard René, Bertrange
Gonner Menn, Luxembourg
Kirsch Eugène, Aspelt
Mehlen Prosper, Luxembourg
Metzdorf Georges, Luxembourg
Molinaro Jean, Luxembourg
Pickel Roger, Oberanven
M. et Mme Rhein Edmond,
Roeser
Schmit Georges, Luxembourg
Weber Pierre, Leudelange
Well Jean, Luxembourg
Le Signal
14
Mme Gonner-Braun Léonie,
Luxembourg
Mme Kirsch-Sünnen Marcelle,
Aspelt
Mme Dietlmeier Dietlinde,
Oberanven
Mme Weber Fernande,
Leudelange
Mme Oth Laure, Luxembourg
Mme Weyer Cathérine,
Rumelange
LISTE 47
Tex Roland, Alzingen
Tex Jean, Schifflange
Conrardy Marc, Moutfort
Godefroy Guy, Beckerich
Dumont Frank, Grevenmacher
Eischen Raymond, Moesdorf
Gansen Sylvie, Wecker
Jacoby Jean-Claude, Alzingen
Jeitz Pierre, Luxembourg
Kemp Laurent, Ehlerange
Mathey Guy, Stegen
Pauly Roger, Wecker
Schwinninger Edouard, Cents
Thein Didier, Strassen
LISTE 51
Agostini Armand, Belvaux
Bonert Jacques, Bonnevoie
Schumacher Arthur, Bascharage
Porcelli Filippo, Noertzange
Ackermann Henri, Hamm
Reuter Théo, Contern
Krantz Gérard, Perl
Bertemes Paul, Pétange
Müller Jean, Kopstal
Grommes Mathias,
Goebelsmühle
Hinck Raphael, Nocher
LISTE 57
Ehlen Jean-Pierre, Soleuvre
Thissen Jean, Noertzange
Thissen Carlo, Soleuvre
Trombini Gilles, Esch/Alzette
Devos-Pontillo Guy, Trier (D)
Berlo Marc, Luxembourg
Castellani Albert, Dudelange
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
Biver Nico, Garnich
Bock Alex, Wilwerwiltz
Di Centa Victor, Michelau
Fam. Müller Patrick, Diekirch
Reichling Johny, Dudelange
Rippinger Arnold, Canach
LISTE 60
Klein Roger, Pétange
Baulisch Herbert, Rambrouch
Stieber André, Pétange
Mme Schmit J.P., Pétange
Risch Robert, Pétange
Rollinger Jean, Pétange
Mme Despelter Yolande,
Bascharage
Mme Bintner Jeanny, Pétange
Lallemang Fernand, Pétange
Mme Zanussi Marc, Dudelange
Bartholomeo Marsi, Dudelange
Bodry Alex, Dudelange
Mme Marinelli Antonella,
Soleuvre
Allerant Albert, Soleuvre
Mme Gras Virginie, Pétange
Welbes Eugène, Rodange
Mme Weber Marga, Linger
Schütter André, Pétange
Becker J.P., Pétange
Reuter Fritz, Pétange
LISTE 61
Bosoni Danilo, Dudelange
Becker Pitt, Bettange/Mess
Dahlem Raymond, Dudelange
Hack Jean, Troisvierges
Rink Fred, Hespérange
Wietor Frank, Drinklange
Manderscheid Karin,
Hespérange
Dittgen Jean-Paul, Tétange
Kirch Luc, Greiveldange
Thimmesch Charles, Mertert
Café Am Kundel, Mertert
Bechtold Jean, Mertert
Bruijn Raymond, Rosport
LISTE 48
Ulmerich Marco, Luxembourg
Goergen Henri, Esch/Alzette
Scholer Georges, Bascharage
Scheer Jean-Marc, Helmsange
Biver Paul, Kehlen
Breisch Pascal, Moutfort
Hames Nico, Bivange
Dreis Pierre, Strassen
Krantz Emile, Holzem
Flammang Jean-Michel,
Esch/Alzette
Eischen Raymond, Bad Bertrich
Conter Roland, Wecker
Breuer François, Walferdange
LISTE 49
Dechambre Alain, Wiltz
Wagener-Mergen Jean-Marie,
Hosingen
Wagener-Mersch Jean,
Erpeldange
Britz – Hermes Fernand, Wiltz
Reitz Frank, Hoscheid
Fam. Molitor-Mayer Germain,
Eschweiler
Pütz- Lanners Albert, Dirbach
LISTE 50
Thoma Jean-Marie, Lorentzweiler
Bouquet Aly, Canach
Bouquet Claudine, Canach
Cornaro Karin, Bissen
Dos Santos Marques Sergio,
Mersch
LISTE 52
Millang Roby, Ehlerange
Goffinet Serge, Niedercorn
Basien Carola, Bascharage
Thuemmel Jean-Claude,
Bascharage
Fam. Peschon-Bizzarri,
Bascharage
Fam. Thuemmel-Bechtold
LISTE 53
Rommes Monique, Hoscheid
Eichmann Malou, Belvaux
Ehlen Jean-Pierre, Soleuvre
Madame Nico Loewen-Moris,
Luxembourg
M. et Mme Pintsch Nicolas
Hermes Martin, Berbourg
Stoos Emile, Biwer
LISTE 54
Freymann-Schantzen Armand,
Ehlange/Mess
Nosbusch Albert, Ehlange/Mess
Nosbusch Rosetta,
Ehlange/Mess
Goedert-Ternes, Mondercange
Bazzucchi-Tamisier Mario,
Esch/Alzette
LISTE 55
Camporese Raymond,
Dudelange
Piticco-Kirsch Edmée,
Rumelange
Kirsch Gaby, Rumelange
Kirch Nico, Roodt/Syr
Campana Franco, Christnach
LISTE 56
Müller Armand, Biwer
Plier-Flammang Roger,
Kautenbach
Zimmer Manfred, Elwen
Gérard Albert, Bettange/Mess
Reinert Christiane, Heisdorf
Ackermann Margot, Hamm
Schmit Michel, Gonderange
Schartz-Wirth Josée, Noerdange
Heiderscheid Jeanny, Wecker
Bingen-Birel Monique,
Bettembourg
Hari Liliane, Wilwerwiltz
Hari Pierre, Wilwerwiltz
Bausch Emile, Ernzen
Ewen-Gindt Sylvie, Bettembourg
Ludig Nicole, Mondorf/Bains
Leven Gaby, Strassen
Streff Fernand, Pétange
LISTE 58
Lambert Alain, Kleinbettingen
Rieth René, Schieren
Geib Léon, Howald
Geib Anne, Howald
Jodocy Aloyse, Beringen
Thill Georges, Bonnevoie
Calmes Nicolas, Olm
Cruchten Roger, Howald
Ehmann Guy, Reckange/Mersch
Wohlfahrt Guy, Beringen/Mersch
Herber André, Bereldange
Antinori Christian, Lamadelaine
Reuland Arsène, Merscheid
Gillet Robert, Crauthem
Bollendorff Nico, Helmsange
Baltes Claude, Mondorf/Bains
Faber Raymond, Keispelt
Schmitz Aloyse, Beggen
Huberty Jean, Bridel
Huberty Josy, Bridel
LISTE 59
David Gilbert, Schifflange
Ewen Jean, Lintgen
Otto Carlo, Luxembourg
Lesch Guy, Luxembourg
Schanck Michel, Bonnevoie
Senger Armand, Stadtbredimus
Breisch Lex, Bivange
Mores Pierre,
Hostert/Rambrouch
Kinn Joel, Bettendorf
Bertemes-Graf Frank,
Bofferdange
Gottal Guy, Niederanven
Bernabei Marcel, Wilwerwiltz
Pigeon Henri, Vianden
Kleer Claude, Everlange
Mme Schwarz Anne, Pétange
Mme Dupont René, Pétange
Mme Hengen Marechen,
Pétange
Mme Colette Robert, Pétange
Thill Raymond, Linger
LISTE 63
Kaiser Armand, Pétange
Pirsch Raymond, Pétange
Mme Bissen Margot, Pétange
Billa Alex, Pétange
Atten Marcel, Pétange
Binsky Menn, Pétange
Graf Ady, Pétange
Mme Felten Marthe, Pétange
Mme Rischar Yvonne, Pétange
Mme Ries Madeleine, Pétange
Mme Pescara Marcelle, Pétange
Mme Wohl J.P., Pétange
Grommesch Jean, Pétange
Fleres Joseph, Pétange
Magonnette Roll, Pétange
Reiter François, Pétange
Fischer Berny, Pétange
Mme Anen Aloyse, Pétange
Schuler Jos, Pétange
Frisch Colette, Pétange
LISTE 64
Mme Scheuren J.P., Pétange
Mme Schumacher Ketty, Pétange
Doemer Josy, Pétange
Schmitz Antoine, Pétange
Mme Ronckar Josy, Pétange
Mayer Jim, Pétange
Müller Germaine, Pétange
Mme Grevelinger, Petange
Mme Hübsch Thèrèse, Pétange
Mme Koster Alphonse,
Lamadelaine
Mme Altmeisch Julie, Pétange
Mme Erpelding Marthe, Pétange
Erpelding Roger, Pétange
Klasen Martin, Pétange
Apel Marcel, Pétange
Hemmer Arthur, Obercorn
Mme Theisen Gaston, Pétange
Hamer Carlo, Lamadelaine
Glesener Aloyse, Lamadelaine
Wolff Pierre, Pétange
Bach Jos, Pétange
Lanners Aloyse, Bascharage
Mme Degano Lily, Pétange
Degano Claude, Pétange
Mme Colbach Lucien, Pétange
Mme Barnig Margot, Pétange
Ansay Léon, Pétange
Mme Guirsch Françoise, Pétange
Bertemes François, Pétange
Mme Klein J.P., Pétange
Kayser Nic., Obercorn
Metzdorf Constant, Pétange
Mertens Robert, Pétange
Mme Altwies Fernand, Pétange
Altwies Fernand, Pétange
Berg Camille, Lamadelaine
Ernst Roger, Linger
Mme Hirtz-Lentz Anne, Pétange
Berscheid Paul, Pétange
Cloos Pierre, Pétange
LISTE 62
LISTE 65
Wecker Paul, Pétange
Mme Grevenig Marcel, Pétange
Schiltz Marcel, Pétange
Mme Sengers Prospert, Pétange
Mme Cruchten Henriette,
Pétange
Esch Michel, Pétange
Mme Bissen, Pétange
Mme Arend Josy, Athus
Mme Heynen Jean, Obercorn
Mme Filbig René, Pétange
Streef Robert, Bascharage
Sehl Norbert, Bascharage
Mme Polfer Margot, Bascharage
Mme Steinfort René, Bascharage
Mme Pauly Charlotte,
Bascharage
Pleger-Faber Rosa, Luxembourg
Back-Krau Marguerite, Beyren
Wirion Fernand, Hespérange
Grethen Raymond, Fentange
Schlesser Pierre, Howald
Miller-Mischo Christine, Esch/A.
Brachmann-Lamberty René,
Oberfeulen
Devos Henri, Luxembourg
Kerschen-Servais M.-Louise,
Pétange
Steffen Robert, Luxembourg
Schadeck Victor, Mondorf/Bains
Cruchten Jean, Luxembourg
Modert-Konz Roger, Wecker
Linkels-Weisgerber Jos,
Goeblange
Le Signal
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
Grommes Louis, Eselborn
Kieffer Pierre, Bourscheid
Zennen Nicolas, Esch/Alzette
Moes-Ferring Gaston,
Luxembourg
LISTE 66
Roden-Bley Margot, Mamer
Clees Robert, Luxembourg
Beringer Roger, Tétange
Rippinger Jean-Paul, Rosport
Peiffer-Klein Anne, Howald
Thill-Kass Thèrèse, Linger
Goergen-Harsch René,
Schifflange
Schmit-Lutgen Gustave,
Bereldange
Schroeder-Serres Helène,
Unterschlinder
Neis Jean, Manternach
Klaes Léon, Blumenthal
Negri Roger, Mamer
Hilbert-Mertes Louis et Mad.,
Lorentzweiler
Reitz-Glode Edouard, Mompach
Hensgen Michel, Itzig
Scheueren-Seyler Charlotte,
Differdange
Poos-Kayser François,
Bettembourg
Schumacher-Moreaux Albert,
Bascharage
Even Paul, Clemency
Kausché-Sauer Marie-Anne,
Esch/Alzette
LISTE 67
Calmes Jean-Pierre, Heisdorf
Hoffmann-Hubert Aloyse,
Mersch
Hebeler-Backes A. Mad., Mertert
Raach-Flick Caroline, Junglinster
Bintner Mathias, Heisdorf
Wehles-Morn Albert,
Bettembourg
Jung-Fiack Suzanne, Luxembourg
Heymes-Lehnert Joseph, Nospelt
Wildschütz Lucien, Steinsel
Schiltz Gilbert, Altrier
Detaille-Wagner Marcel,
Schifflange
Schwartz André, Itzig
Lallemang-Mergen Joe, Schweich
Stoos-Foscolou Gilbert, Pétange
Kries Emile, Bettembourg
Weynand-Siegel Jean, Warken
Juttel-Schiertz Marie,
Luxembourg
Erasmy Paul, Luxembourg
Reuter-Schmit Marthe,
Luxembourg
Schwartz Wanda, Itzig
LISTE 68
Heiter Leo, Luxembourg
Bonifas Alain, Luxembourg
De Waha Norbert, Luxembourg
Elter Carlo, Schouweiler
Kneip Yves, Arlon
Welscher Claude, Differdange
Seelen Patrick, Schrassig
Prommenschenkel Camille,
Ernzen
Schweitzer Metti, Saeul
Dondlinger Yves, Dahlem
Prommenschenkel Emile,
Guedber
Rasqué Pascal, Schrassig
Arendt Aloyse, Garnich
Hoffmann Stephan,
Grevenmacher
Freylinger Roland, Bous
Steffen Eugène, Rodange
Pelles, Dudelange
Schwenke Thorsten, Weiler-laTour
Federspiel Nico, Biwer
Pütz Patrick, Altwies
Ramon Gianni, Frisange
Hoffmann Fernand, Biwer
Streitz Nico, Bonnevoie
LISTE 73
Cuvelier-Schottler Marie-Jeanne,
Schifflange
Classen-Pauly Alphonse,
Cruchten
Classen Laurent, Cruchten
Werner Luc, Cruchten
Kalmus-Krudewig M.-Thèrèse,
Bereldange
Augustis-Remy Dimitris,
Luxembourg
Dondelinger Guy, Luxembourg
Ginter-Bonichaux Maria, Pétange
Poncin Marcel, Luxembourg
Liltz Armand-Nicolas,
Grevenmacher
Nimax-Weintzen Roland,
Leudelange
Degrand Marcel, Heisdorf
Gras Ferdinand, Weimershof
Kiefer Jean-Jacques, Dudelange
Frères-Thomas Jean-Pierre,
Ettelbrück
Chrisnach Patrick, Dudelange
Fritsch-Friederich Marcel,
Walferdange
Gillen Theo, Heffingen
Weis-Kolbach Elise, Mamer
Majerus Alphonse,
Elvange/Mondorf
Rabic Dragoljub, Schwebsange
Wietor Henri, Pétange
Meyer-Lossellong Paul,
Luxembourg
Hoffmann-Schroeder Nic.,
Tétange
Gils-Kayser Victorine, Drinklange
Meyer Romain, Luxembourg
LISTE 77
Winandy Norbert, Hespérange
Simoes Cotrim Paulo Jorg,
Dalheim
Leners Nicolas, Oberkorn
Back-Faber René, Erpeldange
Dahm Gérard, Münsbach
15
Thill Adolphe, Luxembourg
Mangen Jean, Münsbach
Braun Nicolas, Luxembourg
Kauffmann-Ludwig Chris,
Clemency
Becker-Bricoccoli Vital,
Esch/Alzette
Fasbinder-Kneppert Fernand,
Rédange-Attert
Steinbach-Lux Emile, Steinsel
LISTE 80
Luiso Paul, Hespérange
Gerson-Schintgen Felix,
Bettembourg
Lamesch Franmçois, Moutfort
Licciardi Danielle, Niederfeulen
Back Blanche, Luxembourg
Trauffler Paul, Mertzig
Baden Georges, Waldbillig
Van Bruwaene Hans, Biwisch
Wagener Jean-Paul, Mersch
Thill Marc, Rodange
Versall Marcel, Luxembourg
Boos Armand, Schifflange
Letsch Josiane, Luxembourg
Frères Nadine, Wasserbillig
Lazzaretti Cindy, Rodange
Massei Monique, Belvaux
LISTE 74
Jung Thierry, Mersch
Kalmes-Schneider Maurice,
Ettelbrück
Polfer-Brosius Céline,
Berschbach
Marteling Gusty, Clervaux
Dallo-Schuller Ursula, Hollenfels
Pesch-Streef Eugène, Bertrange
Müller Joseph, Luxembourg
Reisch-Spanier Emile, Beringen
Hummer-Reiter Juliette,
Luxembourg
Clemens-Weyer Jean,
Grevenmacher
Berchem Margot, Luxembourg
Marson-Beffort Marguerite,
Bertrange
Schwall Uwe, Grasberg
Wagner Joseph, Mondercange
Petersen Wilhelm, Flensburg
Fehres-Schumann Werner, Biwer
Gillen-Juchem Nelly, Ettelbrück
Deutsch Jean, Howald
Mander Emile, Hoesdorf
Schmit Etienne, Fentange
LISTE 75
Braas-Warnier Marcel, Howald
Trausch-Heck Erny, Tuntange
Sassel François, Echternach
Zimmer Marcel, Dudelange
Reuter-Schmit Marthe,
Luxembourg
Fam. Mander-Reding, Hoesdorf
Stocklausen Marcel, Wasserbillig
Müller Pierre, Berdorf
Hellers Alphonse, Luxembourg
Wolf Charles, Echternach
Hames Emile, Bivange
Courange Monique, Wiltz
Dupong-Mary Patricia,
Echternach
Simon-Beckius Juliette,
Luxembourg
Heinesch-Beffa Jean,
Luxembourg
Hahn-Thill Yvonne, Helmsange
Kaiser Ernest, Mersch
Burgel Günther, Ettelbrück
Thill Pierre, Bettembourg
Colling Armand, Alzingen
Hack-Jegen Madeleine,
Bereldange
Kolbach-Krier Roger,
Mondorf/Bains
Wagner André, Dahl
Roth Mathias dit Nicolas, Howald
Stempel-Bourkel Raymond,
Troisvierges
Hensel Lucien, Kopstal
Grethen Raymond, Fentange
Freylinger André, Fentange
Becker-Kerber Jean, Noertzange
Spautz François, Schifflange
Stempel-Mertens Lucie, Clervaux
Delosch-Schmidt Franziska,
Deiffelt
Moris Roger, Bertrange
Philippe-Capesius Arthur,
Sandweiler
Beck-Majerus Joseph, Mersch
LISTE 78
Becker Léon, Howald
Steines-Schiltz Jos., Alzingen
Altmann Robert, Alzingen
Mme Pleimling Yvonne, Alzingen
Grün Theo, Alzingen
Tholl François, Alzingen
Bohler Nic., Alzingen
Mme Bohler-Haan Georgette,
Alzingen
Bohler-Determe Fernand,
Alzingen
Mme Urbé-Erpelding Germaine,
Hespérange
Stein Raymond, Alzingen
Greivelding Guy, Steinsel
LISTE 76
Reichling-Weiler Henri,
Hobscheid
Reuter Sandra, Hoffelt
Reuter-Hansen Guillaume,
Ettelbrück
Steinmetz J., Steinsel
Meysembourg Leon, Tétange
Fam. Dentzer-Jans, Troisvierges
Dentzer Mathieu, Troisvierges
Wolff Jean-Claude, Steinfort
Wiltzius Norbert, Luxembourg
Even-Bemtgen René, Belvaux
Reckinger-Himmes Hannelore,
Clemency
Hens-Sabel Norbert, Rollingen
Schmitz Pierre, Walferdange
Weiller Gérard – Busser Nathalie,
Soleuvre
LISTE 79
Dondlinger Jeff, Kahler
Fam. Schneider-Koster,
Schifflange
Arend-Wanderscheid Rosa, Wiltz
Heinen Monique, Dudelange
Graffé René, Bereldange
Hendriks Nico, Heffingen
Reuter François, Belvaux
Aulner Jules, Schifflange
Barbel-Dutt Joseph,
Bettembourg
Stemper-Parachini Albert,
Bettembourg
Leonard Albert, Luxembourg
Pirrotte-Hippert Elfriede, Mamer
Goergen-Gaspari Wilma,
Schifflange
Arendt-Krecky Marcel, Mamer
Friedrich André, Luxembourg
Mersch Léon, Luxembourg
Fam. Schneider-Siebenaler,
Bettembourg
Souvigne Mike, Cruchten
Bemtgen Joseph, Bertrange
Kremer Edmond, Troisvierges
Schintgen-Arendt Henriette,
Bettembourg
Reding Georges, Schrassig
Campbell Robert, Echternach
Breuskin-De Montigny Maria,
Hautcharage
Thiel Albert, Tétange
Mehlen Martine, Vianden
Reisdorf Emile, Sandweiler
Fam. Degrand-Scheler,
Nachtmanderscheid
Weirich-Musel Justine,
Junglinster
Schwinnen Ernest, Bettembourg
LISTE 82
Schartz Alain, Oberkorn
Rock-Fourmann Edmond,
Waldbredimus
Classen Nicolaus,
Mettlach/Orscholz
Thelen-Reiff Thécle, Munshausen
Simon Alain, Rodange
Kerschen-Turmes Adolphe,
Laubach
Schneider Marc, Strassen
Schmit-Gloden Marie-Reine,
Soleuvre
Weydert René, Dippach-Gare
Stoffel Helène, Mersch
Schannel-Rémy Marcel,
Troisvierges
Hornick Armand Nicolas, Livange
Weirig-Chennaux Nicolas,
Münsbach
Steffen-Fettes Margot, Howald
Goeres-Hames Gustave,
Bettembourg
Biewers-Lettal M-J., Wasserbillig
Weydert Nico, Luxembourg
Thill-Hermes Henri,
Mondercange
Thill-Wickeler Roger, Soleuvre
Leyder-Tritschler Nicolas, Warken
LISTE 83
Birtz Gaby, Rodange
Dechmann Claude, Noertzange
Birenbaum Claude, Steinsel
Grosch Robert, Echternach
Scholer Bob, Fentange
Gonnering Joseph, Eisenborn
Passeri-Scheiwen Gil,
Esch/Alzette
LISTE 83A
Martins Afonso Fatima,
Echternach
Neven Sonja, Echternacherbrück
Altmeisch Yves, Belvaux
Zens Gasty, Schlënnermanescht
Thill Alain, Goebelsmühle
Bichel François, Schifflange
Schmit Anne, Bertrange
Thoma Marc, Hespérange
Lorenz Steve, Mondercange
Hansen Marc, Musson
Klein Norbert, Luxembourg
Meyer Pascal, Luxembourg
Kinnen Sandrine, Dalheim
Franziskus Jean-Marie,
Luxembourg
Sturm Robert, Canach
Thill René, Weiler-la-Tour
Anonyme
Bombardella Alain, Schifflange
Weyler Cathy, Fentange
Brosius Lucien, Moestroff
Messmer Sandrine, Schifflange
LISTE 84
Toni-Rischette Andrée,
Schifflange
Grethen-Wiesenbach Roger,
Luxembourg
Grethen-Wiesenbach Annie,
Luxembourg
Schu Anne-Marie, Luxembourg
Müller-Meyer Cathérine,
Luxembourg
Burquel Lucien, Warken
André-Meis Suzanne,
Knaphoscheid
Kahn-Baickrich Mariette,
Luxembourg
Siegler-Heinz Rose-Marie,
Bofferdange
Lorent-Differding Marie-Thèrèse,
Bettembourg
Dahm-Gengler Léonie, Ettelbrück
Hurt Romain, Mondercange
Altmeisch Margot, Wasserbillig
Rost Bernard, Hammelsburg
Le Signal
16
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
2004 Fakten, Daten, Ereignisse 2004
JANUAR
•
Das traditionelle Neujahrsgespräch mit dem Präsidenten des CFL-Verwaltungsrates Jeannot Waringo und Generaldirektor Alex Kremer fand
am 6. Januar statt.
•
Am 9. Januar fand eine
Unterredung mit den Lokführern zum Thema ‚Europäischer
Lokführerschein’ statt.
•
Eine Delegation des
Landesverbandes traf sich mit
Transportminister Grethen. Die
Schließung der Güterverkehrsdienste in Ettelbrück ist für den
Minister eine CFL-interne Entscheidung.
•
In Rom tagt am 12. und
13. Januar die Sektion Eisenbahnen der ETF. Die europäischen Eisenbahngewerkschaften billigen das Abkommen
über die Einführung eines europäischen Lokführerscheins.
Am 27. werden die Abkommen
zwischen der CER und der ETF
in Brüssel unterzeichnet.
•
Das
Aktionskomitee
Nordstrecke kommt am 26. Januar zu seiner ersten Sitzung
im Gemeindehaus Ettelbrück
zusammen. Bis dahin hatten
schon annähernd 20 Gemeinden die Resolution zur Erhaltung der Nordstrecke verabschiedet.
FEBRUAR
•
Die Zukunft des ‚sozialen Europas’ war Thema einer
vom Europasekretariat von
CGT-L und LCGB am 12. Februar organisierten Konferenz.
Hauptredner war der beigeordnete Generalsekretär des EGB.
•
Das Comité d’Action de
la Ligne du Nord überreichte
am 16. Februar CFL-Generaldirektor Alex Kremer die von den
Nordgemeinden unterstützte
Resolution für den Erhalt und
den Ausbau des Güter- und
Personenverkehrs auf der
Nordstrecke.
•
Unterredung mit Arbeitsminister François Bilgen
am 25. Februar über die nicht
umgesetzten Arbeitsbedingungen bei den CFL.
MÄRZ
•
Im Escher Stadthaus organisiert der Landesverband
ein öffentliches Rundtischgespräch mit den politischen Parteien und Gewerkschaften
zum Thema der Zukunft der öffentlichen Betriebe am 9. März.
•
Internationaler Frauentag am 8. März.
•
Am 8. März demonstriert eine Delegation des Landesverbandes vor dem Finanzministerium und fordert dabei
die Regierung auf eine weitere
Liberalisierung des öffentlichen
Personenverkehrs auch weiterhin abzulehnen.
•
13. März: Der Landesverband präsentiert seine
‚Wahlprüfsteine’ welche er an
die verschiedenen politischen
Parteien weiterleitet.
•
Am 15. März wurde in
einer Vorbesprechung den Gewerkschaftsvertretern im CFLVerwaltungsrat die zukünftige
Strategie in groben Zügen vorgestellt. Definitiv geschieht dies
im Verwaltungsrat vom 22.
März. Es handelt sich um eine
Strategie ohne Visionen.
•
30. und 31. März: Internationaler Aktionstag der Eisenbahner in Luxemburg und
Paris zum Thema: Sicherheit
geht vor Profit!
APRIL
•
Am 8. April fand das
lange ausstehende Gespräch
mit der CFL-Generaldirektion
über den Effektivbestand 2004
statt.
•
Mit einer symbolischen
Grundsteinlegung machte der
Landesverband am 20. April
Druck für einen schnellen Baubeginn des geplanten Centre
de Remissage et de Maintenance in Howald.
Die Konferenzen des Sektors Eisenbahnen …
•
Die
Frauenabteilung
des Landesverbandes zog in ihrer Generalversammlung vom
23. Mai eine positive Bilanz ihrer Arbeiten.
•
28. April: Überreichung
einer Petitionsliste an den Präsidenten der Abgeordnetenkammer mit über 1000 Unterschriften zur Wiedereinführung
der Spezialregime im öffentlichen Dienst.
•
30. April: 1. Mai Vorfeier
des Landesverbandes im Casino Syndical in Bonneweg.
MAI
•
Die 1. Mai-Feier der
CGT-Gewerkschaften fand in
Schifflingen statt.
•
Der Gemischte Betriebsrat der CFL läutet in seiner Sitzung vom 3. Mai den Abbau des Güterverkehrs auf der
Nordstrecke ein.
•
Am 6. Mai demonstrierten wir vor der Abgeordnetenkammer, zusammen mit der
AÖT, dem Mouvement Ecologique, dem LCGB, OGB-L und Syprolux, gegen den Ausverkauf
des öffentlichen Transportes.
•
Die Konferenz des Sektors Privater Straßentransport
tagte am 8. Mai in Echternach.
Über 40 Delegierte nahmen
daran teil.
•
Die 36. Konferenz des
Sektors Öffentlicher Dienst tagte am 10. Mai im Casino Syndical. Globalisierung, Liberalisierung und Privatisierung standen im Mittelpunkt der Debatten.
•
11. Mai: Die Konferenz
des Sektors der Pensionierten,
Rentner und Witwen setzt sich
gegen die Privatisierungspolitik
des DP-Ministers Grethen im
öffentlichen Personenverkehr
ein.
•
Die
Lokführer
aus
Deutschland, Österreich, der
Schweiz, Frankreich, Belgien
und Luxemburg tagten am 13.
Mai im Casino Syndical. Sie besprachen die Stellungnahme
der ETF zur EU-Richtlinie zur
Einführung der Europäischen
Lokführerlizenz für den interoperablen Verkehr.
•
15. Mai: 36° Konferenz
des Sektors Eisenbahnen in
Wasserbillig unter dem Motto:
Fir sécher Aarbechtsplazen a
gutt ëffentlech Déngschtleeschtungen.
JUNI
•
Am 2. Juni drängten
CGSP-Cheminots aus Belgien
… Sektors Öffentlicher Dienst …
… Sektors Privater Straßentransport (der neue Vorstand) …
… Sektors Pensionierte, Rentner und Witwen
und der FNCTTFEL-Landesverband auf einer Pressekonferenz in Jemelle auf eine schnelle Modernisierung der Bahnstrecke Luxemburg – Brüssel.
•
16. Juni: Heftige Diskussionen über die Einhaltung der
Arbeitsbedingungen in der Sitzung der Zentraldelegation.
•
Am 25. Juni hatten wir
in Ulflingen ein spontanes Protestpiquet anlässlich der letzten Bedienung der Firma Hydroaluminium.
schaft und gegen den massiven Personalabbau bei den CFL
und im gesamten öffentlichen
Dienst.
•
28. Juni Militantenkonferenz im Casino Syndical für
einen integrierten Eisenbahnbetrieb, für den erhalt des Pesonalstatuts, gegen die Zersplitterung der CFL-Gesell-
•
Die CL-Strategie stand
auf der Tagesordnung des Verwaltungsrates. Ein Erfolg für
uns, dass nicht darüber abgestimmt wurde. (Fortsetzung in
der nächsten Ausgabe).
Le Signal
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
S
ektor Pensionier te,
Rentner und Witwen
Bäi den Aalen as e gudd gehalen…
Sitzungsbericht vom
5. Dezember 2004
Punkt 1:
ad multos annos Roger!
Zum runden 80.Geburtstag von
Vizepräsident Roger Weiwers
gratulierten während dieser letzten Sitzung des Jahres 2004
sämtliche Vorstandsmitglieder,
und auch der Präsident unseres
Landesverbandes, Kamerad Nico
Wennmacher, überbrachte dem
sichtlich gerührtem Pensionär
die besten Glückwünsche seitens der Exekutive. Als Geschenk
überreichte Sektorenpräsident
Tun Lentz dem Jubilaren ein
schmuckes Arrangement, worin
natürlich sein Lieblings-Lebenselexir, d.h. einige Flaschen von der
edlen einheimischen Rebsorte
“Auxerrois”, welche ja bekanntlich am besten rundum die Wellensteiner Lagen gedeiht, nicht
fehlen durfte. Kamerad Roger
Weiwers bedankte sich aufs
herzlichste und lud spontan den
ganzen Vorstand zu einem gemeinsamen Mittagessen im lokalen Casino-Restaurant ein.
Punkt 2:
Konveniat in Insenborn
Zum Konveniat in Insenborn
hatten sich auch zahlreiche Pensionäre und Ex-Personalvertreter
angemeldet. Nach der offiziellen
Begrüßung vor Ort durch
den Verbandspräsidenten Nico
Wennmacher, und einem anschließend gereichtem Glas Sekt als
Willkommenstrunk, besichtigten
alle Teilnehmer die stählerne
Hängebrücke über dem Stausee
in Lultzhausen, bevor dann der
Reisebus der Firma Weber alle
“Mädchen und Jungs” nach Arsdorf zu Josée und Johny Reiter-
Kirchen, den sympathischen Inhabern des Hôtel – Restaurant “
La Diligence” fuhr, wo dann nach
einem üppigen Mittagessen viele
kleine Episoden und auch “Märchen” rundum die schwungvollen Insenborner Seminare aus
der jüngsten Vergangenheit zwischen allen Teilnehmern ausgetauscht wurden.
der Türkei zur EU nicht mit diesem Konvent vermischt werden.
Wichtig in diesem Dokument sei
besonders die einmalige Grundrechtecharta der Arbeitnehmer,
und diese Charta würde bei der
Annahme sogar einklagbar werden. Ziel dieses Abkommens sei
aber mit Sicherheit der allgemeine Frieden in Europa!
Punkt 3: Renten-und
Pensionsaufbesserung
Punkt 6: Aufklärung
rundum die Gefahren der
Bolkestein-Direktive
Zum 1.Januar 2005 erhalten alle Pensionäre, Rentner und Wittfrauen eine 2 prozentige Aufbesserung ihrer derzeitigen Bezüge.
Beim jetzigen Indexstand von
636,26 wird dann auch der neue
“facteur d’ajustement” von 1,301
auf die Anberechnungszahl von
1,327 heraufgesetzt werden.
Punkt 4:
Frühjahrsausflug 2005
Der Vorstand versucht rechtzeitig einen Termin mit dem Mosel-Luxusliner Marie-Astrid zu
bekommen. Kassierer Raymond
Stein wird zu diesem Zweck
rechtzeitig bei den zuständigen
Autoritäten intervenieren um
dies noch während dem Reiseanfangsmonat, d.h. dem Juli
2005, zu erreichen.
Punkt 5: Aufklärung zum
europäischen Konvent
Kamerad Josy Konz suggeriert
dem Verband unbedingt und
rechtzeitig für eine sorgfältig vorbereitete Aufklärungskampagne
zum europäischen Konvent zu
sorgen. Hierbei dürften denn
auch z.B. die Probleme in Bezug
mit dem vorgesehenen Beitritt
E
Die pensionierten Verbandsmitglieder bekennen sich zu einem sozialen Europa im Interesse seiner Bürger. Deshalb lehnen
sie den bisherigen Richtlinienentwurf in dieser Form auch kategorisch ab und hoffen, dass
auch in Zukunft bestimmte staatliche Regelungen vor allem dem
Schutz der Arbeitnehmer(innen)
sowie den Interessen der Verbraucher dienen. Das Prinzip der
bisherigen Bolkestein-Richtlinie
bedeutet nämlich, dass der Anbieter einer Dienstleistung ausschließlich den Gesetzen und
Vorschriften desjenigen Landes
unterliegt, in dem er sich auch
niedergelassen hat, und nicht
den Gesetzen des Landes, in
dem er seine Dienstleistung erbringt. Dadurch wird ein rechtlicher Anreiz geschaffen, den Firmensitz in eines jener EU-Länder
zu verlagern, in denen die niedrigsten steuerlichen, sozialen
und ökologischen Standards gelten.
Die nächste Sitzung findet im
neuen Jahr 2005 statt, und zwar
am kommenden 3.Januar um
14:45 im Musiksaal des CasinoSyndical.
Marcel Maack
Am Samstag den 26 Februar
2005 organisiert unser Kollege
Guy Schiltz aus der Buswerkstatt
die 22. CFL-Crossmeisterschaften in der Gemeinde Heffingen.
Der Startschuß für den Hauptlauf der Damen und Männer erfolgt um 15h15. Hier gilt es folgende Strecken zu bewältigen:
Damen: 6.000 m (3 Runden)
Herren: 8.000 m (4 Runden)
Die Umkleideräume und Duschen stehen den Athleten in der
Sporthalle von Heffingen zur Verfügung wo auch gegen 17h15 die
Preisverteilung und ein Empfang
der Gemeinde stattfinden.
Einschreibungen zum Cross
werden bei folgenden Personen
entgegengenommen:
Josy Bourggraff
Tel.: 4990-5822
E-mail: josy.bourggraff@cfl.lu
oder
Jean Sowa
Tel.: 1201 (Interne Nummer)
78.04.02 (Privat)
oder
Gilbert Schiltz - Tel.: 79.07.25
E-mail: schlitzi@pt.lu
16. USIC Leichtathletikmeisterschaften in Olomouc
(Tschechien)
Vom 11 bis 15 Juli 2005 organisiert die USIC ihre 16. Internationalen Eisenbahnermeisterschaften der Leichtathletik, in Olomouc.
Auf dem Programm stehen folgende Disziplinen:
Bei den Männer:
100m, 200m, 400m, 800m,
1500m, 5000m, 10000m, 3000m
steeple, 4x100m, 4x400m, Hochsprung, Weitsprung, Dreisprung,
Kugelstossen, Diskus, Speerwurf
Bei den Frauen:
100m, 200m, 400m, 800m,
3000m, 4x100m, 4x400m, Weitsprung, Kugelstossen, Diskus,
Speerwurf
F
raen am Landesverband
Im Jahre 10
nach der Revolution
10 Jahre sind es her, dass einige Frauen sich das Recht erstritten unter ihrem Namen in den
Wählerlisten eingetragen zu werden. Der Kampf dauerte vier Jahre, eine Regierung geriet zeitweise in eine Krise, Gerichte wurden
bemüht und zeigten sich mutig
und fortschrittlicher als die Politik, das Wahlgesetz wurde abgeändert, die Gemeindesekretariate gerieten in Panik, die Wahlbüros mussten sich umherirrender Frauen annehmen, der Innenminister verfasste eine Anfrage zur Eintragung der verheirateten Frauen unter dem Namen des Mannes und umging
damit das Gesetz. Der Untergang
der Zivilisation wurde vorausgesagt, die Scheidungsrate sollte
unbekannte Höhen erreichen...
10 Jahre sind es her, dass eine
Diskussion entfacht wurde über
den Namen der Frau und insbesondere der verheirateten Frau.
In unzähligen Leserbriefen wurde gestritten und erklärt, Schülerinnen fragten neugierig, was das
Problem sei, Fernseh- und Radiobeiträge klärten auf über den
Sachverhalt...
10 Jahre sind es her, und noch
immer oder schon wieder haben
Verwaltungen Probleme mit dem
Namen der verheirateten Frau.
Weder die Steuerverwaltung
noch die sozialen Versicherungsanstalten gehen davon aus, dass
nach heutiger Gesetzeslage auch
eine verheiratete Frau ihren Namen trägt und nicht denjenigen
ihres Mannes, dass es keinen
Doppelnamen mit Bindestrich
gibt, dass jede Person bei der
Geburt einen Namen erhält, den
sie fortan bis zu ihrem Tode trägt
und der nicht verändert werden
darf. Nach dem Gesetz darf kein
Staatsbeamter sich über diese
Bestimmungen hinwegsetzen
und den Namen der Frau durch
Hinzufügen des Partnernamens
verändern. Bei Nichtbefolgung
dieser Bestimmung drohen ihm
Lohnentzug und weitere Strafen.
10 Jahre sind es her, dass ein
Frauenministerium geschaffen
wurde. Die Kongruenz der Jahreszahl ist kein Zufall.
isebunnerspor t
A.S.CFL – Sektioun Liichathletik
an Gemeng Hiefenech invitéieren
22. CFLCrossmeisterschaften
17
Teilnahmeberechtigt sind alle
Eisenbahner. Alle interessierte
Atleten und Athletinnen sind gebeten sich bei Josy Bourggraff zu
melden.
Josy Bourggraff
Tel.: 4990-5822
E-mail: josy.bourggraff@cfl.lu
IV. USIC
Marathonmeisterschaft
Am Sonntag den 25 Sepember
2005 findet in Odense (Dänemark) die IV. Internationale Eisenbahnermeisterschaft im Marathon statt. Es können 4 Athleten
pro Nation an den Start gehen,
von denen die 3 Bestplatzierten
für Mannschaftsresultat berücksichtigt werden.
Die Anreise nach Odense erfolgt am 23.09.2005, die Abreise
erfolgt am 26.09.2005.
Alle interessierten Läufer sind
gebeten sich bei Josy Bourggraff
zu melden.
Josy Bourggraff
Tel.: 4990-5822
E-mail: josy.bourggraff@cfl.lu
10 Jahre sind es her, und die luxemburgische Gesellschaft hat
sich nicht weiterbewegt in der
Frage der Gleichstellung von
Mann und Frau. Kosmetik hie
und da. Konferenzen und gute
Absichten. Aber keine kontinuierliche Politik. Keine Konsequenz, keine Logik in den getroffenen Maßnahmen. Im Gegenteil:
Widersprüche,
wohin
frau
schaut: Die Gesetzestexte werden noch immer im Maskulinum
verfasst, die ehemalige Erziehungsministerin ließ sich offiziell
als Minister anreden, die Steuerpolitik und die Sozialkassen erkennen nur Haushalte und keine
Personen. Ärztinnen, Anwältinnen, Banken, Labors und Krankenhäuser beginnen keine Untersuchung des Falls, bevor nicht
geklärt ist, ob die Frau verheiratet ist oder nicht, wenn ja, mit
wem. Kein Gesetz und keine Logik kann erklären, wieso dies bei
der verheirateten Frau und nicht
bei ihrem ebenso verheirateten
Mann notwendig ist. Die "Mammerent" wurde eingeführt, und
allein diese im Volksmund geläufige Bezeichnung sagt alles aus
über die Ideologie, die sich hinter
dieser Maßnahme versteckt.
Während jetzt die Finanzierungsfrage die Gemüter erhitzt, be-
dachte bei der Einführung niemand die Auswirkung auf eine
kohärente Frauenpolitik.
10 Jahre sind es her, und noch
immer sollen die Kinder den Namen des Vaters tragen. Wiederum muss eine Familie sämtliche
Gerichtsinstanzen bemühen, bevor ihr das Recht zugestanden
wird dem Kind den Namen der
Mutter zu geben. Dabei hätte das
Justizministerium nur den beantragten Heimatschein auszustellen brauchen, ohne mit einem
bestehenden Gesetz in Konflikt
zu geraten. Unser Gesetz
schweigt in Bezug auf die Namensgebung und somit sind alle
Möglichkeiten offen. Ginge es
der Regierung ehrlich und konsequent um das Gleichstellungsprinzip von Frau und Mann und
möchte sie dieses Prinzip positiv
im Gesetz verankern, so genügt
es den Artikel 57 des Code Civil
dadurch zu ergänzen, dass bei
der Geburtserklärung auch der
Name des Kindes, welcher sowohl der Name der Mutter als
auch derjenige des Vaters sein
kann, einzutragen ist. Ein großer
Vorteil dieser Regelung wäre,
dass keine Diskriminierung zwischen den vor und den nach der
Gesetzesänderung Geborenen
auftreten würde. Da für erstere
der Name noch nicht im Geburtsregister steht, könnten diese Kinder oder ihre Eltern den gewählten Namen nachträglich eintragen lassen.
Es ist nicht Aufgabe der Regierung zu klären, wann die Eltern
diese Entscheidung treffen oder
was bei Nichteingang der Eltern
geschieht. Das Problem ist nicht
schwerwiegender als bei anderen elterlichen Entscheidungen,
z.B. welche Schule, Konfession
oder welcher Vorname für das
Kind gewählt wird, und die Lösungsfindung im Streitfall kann
die gleiche sein.
Es bedarf also zur Klärung solcher und ähnlicher Fragen keiner
langen und verworrenen Gesetzesvorlage, wie sie bereits versucht und vom Staatsrat abgelehnt wurde.
10 Jahre sind es her, und das
Frauenministerium wurde abgeschafft oder umbenannt. Würde
Frau Jacobs sich für die Namensgebung der Kinder im Sinne der
Gleichstellung von Mann und
Frau durchsetzen und eine saubere Lösung für alle Kinder und
ihre Eltern erreichen, könnte sie
auch noch in 10 Jahren als Ministerin für die Frauen in Erinnerung bleiben.
Irène Schmitt
Präsidentin der asbl LIDIA
Nicole Lorentz
Sekretärin der asbl LIDIA
• Centre d'Information et de
Documentation des Femmes
Thers Bodé
• Déi Lénk Fraen
• Déi Gréng Fraen
• Femmes en Détresse
• FNCTTFEL-Fraen
• Frae-forum
• Rosa Lila
• Union des Femmes Luxembourgeoises
• Initiativ Liewesufank collaboration pour certains thèmes
et activités
Le Signal
18
Dienstag, den 11. Januar 2005 • Nr. 1
D’International Säit
Transnet-Kongress
GUY GREIVELDING
Kreativ handeln
Ende 2004 fand der 17. ordentliche TRANSNET-Gewerkschaftstag in Berlin statt. Neben hunderten von deutschen Delegierten
waren Gäste aus aller Welt zu
diesem Kongress gekommen. Die
ITF, die ETF, die Partner des
deutschsprachigen Vierländertreffens waren mit ihren Spitzen
angereist.
Prominentester Redner war
Bundeskanzler Gerhard Schröder, der sich für einen integrierten Bahnkonzern aussprach. In
seiner Grundsatzrede prangerte
der TRANSNET-Vorsitzende Norbert Hansen die zum Teil unmenschlichen Arbeitsverhältnisse im Verkehrssektor an und forderte gerechten Lohn und humane Arbeitsbedingungen. Hauptforderungen der TRANSNET sind
höhere Verkehrsanteile für die
Bahn und sichere Arbeitsplätze.
Norbert Hansen wurde als Vorsitzender mit einem Stimmergebnis von über 93% wiedergewählt. Seine Stellvertreter bleiben Lothar Krauss und Regina
Der Kommentar
Rusch-Ziemba. Weitere Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstands sind Alexander Kirchner,
Wolfgang Zell und Karl-Heinz
Zimmermann.
GG
Unser Bild zeigt Ernst Leuenberger, SEV-Präsident; Willi Haberzettl, ETF- und GdEÖ-Präsident; Nico Wennmacher, FNCTTFEL-Präsident.
Solidarité avec les cheminots du Mali
De la part de Attac France, de
la CGT cheminot et de Sud-rail
Tiécoura Traoré devait participer
au FSE. Il n'a pu obtenir à temps
son visa pour Londres. Il est aujourd'hui licencié en raison de
ses activités contre la privatisation du chemin de fer malien. Il a
besoin du soutien le plus large
possible. De façon urgente! Président du Collectif Citoyen pour
le Développement Intégré et la
Restitution du Rail malien (COCIDIRAIL), Tiécoura Traoré devait
participer au FSE. Mais il n'a pu
obtenir à temps son visa pour
Londres, faute de soutien approprié et d'insistance auprès des
autorités consulaires britanniques au Mali. Il est aujourd'hui
licencié de son entreprise, la société (canado-française) Transrail, pour s'être mobilisé contre
la privatisation du chemin de fer
malien. Il a besoin du soutien le
plus large possible (collectifs,
syndicats, associations, ONG,
personnalités) pour résister à la
répression dont il fait l'objet. Ses
employeurs lui reprochent son
"manque de loyauté" et son "intention délibérée de nuire" à la
société Transrail SA et l'ont privé
de "salaire, prime ou indemnité".
Ses camarades craignent également pour sa vie. Ingénieur d'exploitation du chemin de fer, Tiécoura Traoré participe depuis
plus d'un an à l'animation d'une
campagne nationale "pour la restitution du rail au peuple malien",
vendu en octobre 2003 à un
consortium
canado-français.
Emissions de radio, pétition en
direction des députés (déjà plus
de 30 000 signatures), caravane
de protestation dans tout le
pays, débats et meetings, remise
en cause de l'illégalité de la privatisation d'un bien publics, il a
également participé à la naissance d'un nouveau syndicat du
chemin de fer (les autres avaient
disparu), Sytrail, dont il a été élu
secrétaire administratif. Fils de
cheminot, titulaire d'une thèse
de doctorat en gestion des transports, ancien directeur adjoint de
l'école des cadres du chemin de
fer africain à Brazzaville, Tiécoura Traoré bénéficie d'une grande
confiance auprès des cheminots
et des citoyens maliens opposés
à la privatisation et partisans
d'un chemin de fer répondant
aux besoins du peuple malien.
Depuis la privatisation, le trafic
voyageur est totalement laissé à
l'abandon, le trafic de marchandises a quant à lui était multiplié
par 6. Plus des deux tiers des
gares et haltes ont été fermées
(26 sur 36) dans ce pays où le rail
représentait l'un des principaux
moyens de circulation (de nombreux villages sont inaccessibles
par la route). C'est autour du rail
que se sont développés des villages, des vergers, toute une série d'activités économiques, aujourd'hui gravement menacées.
Samedi 30 octobre, une assemblée des mouvements sociaux se
réunissait à Bamako pour lancer
une campagne de protestation
contre "cette atteinte intolérable
aux droits syndicaux et citoyens
acquis dans ce pays et pour obtenir la réintégration de Tiécoura
Traoré" (voir communiqué cidessous). Nous vous appelons au
soutien le plus large et le plus urgent.!
Ci- joint le message de solidarité de la FNCTTFEL:
Chers Camarades
C'est avec consternation que
la FNCTTFEL (Fédération nationale des cheminots, travailleurs du
transports, des fonctionnaires et
employés luxembourgeois) a pris
connaissance du licenciement
du camarade Tiécoura Traoré.
Cette mise à pied constitue une
atteinte intolérable aux droits
syndicaux, une pratique qui devient de plus en plus fréquente
dans ce monde globalisé basé
sur la concurrence et dirigé par
des entreprises multinationales
dont le seul but est une accumulation de profits vertigineuse. Le
combat mené par le camarade
Tiécoura Traoré est celui de tous
les cheminots de tous les syndicalistes contre la globalisation et
l’exploitation. C’est pourquoi
nous tenons à vous exprimer
notre soutien et notre solidarité.
Pour le comité
du secteur Chemins de Fer
de la FNCTTFEL
Guy Schneider
Wiedereröffnung der Eisenbahnstrecke
Athus – Mont St-Martin
Am 7. Dezember wurde die
Verbindungskurve zwischen den
belgischen Athus und dem französischen Mont-St.Martin von
den Eisenbahnergewerkschaften
CGT (Frankreich), CGSP Cheminots und CSC Transcom (Belgien)
sowie einer Delegation des Landesverbandes der Luxemburger
Eisenbahner inoffiziell eingeweiht.
Diese Verbindungskurve, rund
drei Kilometer lang, durchquert
den PED, und wurde 1993 auf
Drängen der DAEWOO, welche
sich dort niederließ und den
Platz der Bahntrasse für ihren
Ausbau wünschte, trotz relativ
hohen Verkehrsvolumens gegen
den Willen der Gewerkschaften
stillgelegt und rasch abgebaut. In
Erinnerung bleibt sicherlich die
Aktion der belgischen und französischen Eisenbahnergewerkschaften, welche in der Nacht
vom 25. auf den 26. September
den letzen Zug, welcher mit Eisenerz für die lothringischen
Hüttenwerke beladen war, auf
der Grenze stoppten und die
knapp 1600 Tonnen Erz auf freier
Strecke auslaufen ließen.
Heute, 10 Jahre später, ist die
Strecke wieder in Betrieb. Die
Versprechen der DAEWOO, sich
zu vergrößern, wurden nicht eingehalten, im Gegenteil. Rund 17
Millionen € hat der Ab- und Wie-
deraufbau den belgischen und
französischen Steuerzahler gekostet.
Die neue alte Strecke soll nun
den überzähligen Güterverkehr
von den belgischen Häfen in
Richtung Süden, welche die
ebenfalls modernisierte AthusMeuse – Linie benutzen, aufnehmen und somit das luxemburgische und das lothringische Eisenbahnnetz zwischen Thionville
und Metz entlasten.
In diesen Tagen finden noch
Schulungsfahrten für das belgische und französische Lokpersonal statt bevor ab Montag wieder
die ersten regulären Güterzüge
die neue Strecke 165.2 befahren.
Die Flutkatastrophe, welche
am 26. Dezember Südostasien
heimsuchte, erschütterte die
ganze Welt. Grausige Szenen
spielten sich an den Stränden
des Indischen Ozeans ab. Um
die 150.000 Menschen, laut
den letzten Angaben, kamen
ums Leben. Viele gelten noch
als vermisst. Im Endeffekt werden es viel mehr Tote sein. Infektionskrankheiten werden
nicht aufzuhalten sein. Verschmutztes Trinkwasser zeichnet dafür verantwortlich.
Erste Fälle von Cholera und Typhus sind auch schon aufgetreten.
Bilder des Grauens von dieser Katastrophe, die von den
Medien gezeigt wurden, lösten großes Entsetzen und
Trauer in der ganzen Welt aus. Vergessen ward der politische Alltag. Die EU-Ratsübernahme für die erste Jahreshälfte durch Luxemburg am 1. Januar 2005 geriet in
den Hintergrund. In den nächsten Tagen und Wochen
wird die Luxemburger Regierung bemüht sein müssen,
auf ihre vorübergehend führende Rolle im neuen Europa
der 25 aufmerksam zu machen.
Wir hoffen, dass sie dabei nicht nur Akzente für eine in
der Öffentlichkeit gut ankommende Organisation der Aktivitäten um die Präsidentschaft, sondern dass sie auch
ein äusseres starkes politisches Zeichen für ein soziales
Europa setzen wird.
So fordern wir ein klares Nein unserer Regierung zur
Dienstleistungsrichtlinie der EU-Kommission, der sogenannten Bolkestein-Direktive. Wir haben schon genug
Sozialdumping und Hinundherschiebereien von Arbeitsplätzen. Es muss endlich Schluss damit sein, die schaffenden Menschen als billige Ware für die Maximierung
der Betriebsgewinne zu missbrauchen. Der Deregulierung und Liberalisierung der öffentlichen Dienstleistungen muss unbedingt ein Riegel vorgeschoben werden.
Öffentliche Dienstleistungen müssen in öffentlicher Hand
bleiben! Nur so können sie qualitativ hochwertig erhalten werden und weiter für jeden zugänglich sein. Dazu
gehört auch die Eisenbahn.
Weiter muss das Ziel, die Vollbeschäftigung wieder herzustellen, absolute Priorität genießen. Das Arbeitslosenheer in Europa wächst immer weiter. Auch in Luxemburg
sind die Zahlen nicht besonders erfreulich. Die Arbeitslosenrate hierzulande bewegt sich um 4,3%. 8991 Arbeitssuchende, die im Oktober eingeschrieben waren, sind zu
viel. Die Dunkelziffer mit eingerechnet, werden es noch
viel mehr sein. In unserer Großregion werden es
annähernd 600.000 sein.
Ein anständiger Arbeitsplatz ist ein Recht für alle Menschen. Mit der Abschaffung von guten öffentlichen Arbeitsplätzen werden wir ein solches Ziel nie erreichen.
Die Prekarität der Arbeitsplätze wird das Gegenteil bewirken.
E Recht op Arbecht, ofgeséchert Arbechtsplazen a gutt
öffentlech Déngschtleeschtungen sin eng gutt Stäip fir e
sozialt Europa.
Le Signal
Organ der FNCTTFEL
Herausgeber: FNCTTFEL
Guy Greivelding, Generalsekretär
63, rue de Bonnevoie · L-1260 Luxembourg · Tél.: 48 70 44-1
Fax: 48 85 25 · www.fncttfel.lu · secretariat@fncttfel.lu
Redaktion: Gust Klein (Koordination), Jos Emeringer, Jean Reuter, René
Birgen, Carlo Kohn, Raymond Weicker. Fotos: Pit Becker.
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