close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Ausgabe 1/2012 (März 2012, 2.6 MB) - Ostmannturmviertel

EinbettenHerunterladen
4. Jahrgang • Ausgabe 01 / 2012 • Februar – Mai 2012
Zeitung rund um den Ostmannturm
Wandmalprojekt der Luisenrealschule
Wer sorgt alles für Sicherheit im Stadtteil?
Wie geht es weiter nach der Quartiersbetreuung?
Arbeitsmarktprojekte der REGE im Viertel
Migrantencommunities im Ostmannturmviertel
2
Mittelpunkt 01 / 2012
3
01 / 2012 Mittelpunkt
tel Ostmannturmvier
ttendrin
grün – weltoffen – mi
Guten Tag!
Inhaltsverzeichnis
Mein Ostmannturmviertel Quartiersbetreuung
Bildung & Soziales Rezept Umwelttipp Termine 4-9, 12-14
10-11, 25
15-23, 25
24
26-27
28
Herausgeber: Planungsbüro Stadt-Kinder im Auftrag
der Stadt Bielefeld.
Redaktion: Wiebke Claussen (wc) Quartiersbüro Ostmannturmviertel, August-Bebel-Straße 16-18,
33602 Bielefeld, Tel. 0521 448 11 25,
wiebke.claussen@stadt-kinder.de
Redaktionsmitglieder: Hans-Josef Röper (jr), Monika
Busija (mb), Gisela Kohlhage (gk), Klaus Kühmel (kk),
Anja Häger (ah).
Weitere Mitwirkende dieser Ausgabe: Susanne von
Mickwitz Apenbrink, Thomas D. Buchholz (tb), Dilek
Dogan-Alagöz (dda), Hakim-Luqman Ibrahim und Dilek
Dogan-Alagöz (id), Klaus G. Loest (kgl), Stefanie Schulz
(ss), Petra Schlegel (ps), Kristin Sommer (ks), Kristin
Sommer, Franziska Putz, Leylâ Kehrberg (s/p/k), Regine
Thamm-Wind (rtw), Holger Vetter (hv), Mabrouka Ben
Yamma , Nezahat Yildirim, Kristin Sommer, Judith Kaloga (y/s/k), Lea Zierau und Iman Sliman. Titelbild: Wiebke
Claussen, Christof Müer
Die nächste Ausgabe vom Mittelpunkt erscheint im Mai
2012. Redaktionsschluss: 15.4.2012 – Auflage: 2.500
Einleitung
Die Artikel geben die Meinung der Verfasserinnen
und Verfasser wieder. Soweit nicht anders angegeben,
stammen die Fotos von der Verfasserin bzw. dem Verfasser des jeweiligen Artikels.
Einsendungen an die Redaktion bitte im Word-Format
(.doc). Fotos bitte im Grafikformat mitsenden. Die Redaktion behält sich vor, Inhalte eingesandter Texte im
Zuge der Layoutarbeit zu kürzen oder zu verändern.
Es gibt Berichte über Neuigkeiten: das Mauermalprojekt der Luisenschule (Titelblatt
und S. 14), Angebote des TuS Ost (S. 17), die
neu eröffnete Bibliothek ( S. 16), zwei Arbeitsmarktprojekte der REGE (S. 18-19) und
Angebote, die aus dem Projekt „Umgang
mit erwerbsfreier Zeit“ entstanden sind und
Gesprächsangebote für Migrantengruppen (S. 20). Wie gewohnt erzählen junge
und ältere Bewohner, was sie besonders am
Ostmannturmviertel schätzen (S. 3-4 ). Zu
lesen gibt es spannende Berichte über Migrantencommunities (S. 22-23) und interkulturelle Begegnungen (S. 15) im Viertel.
Hinzu kommen Umwelttipps (S. 26-27), ein
Rezept (S. 24) und die Terminleiste (S. 28).
Mehrere Beiträge befassen sich in diesem
Heft mit dem Thema Sicherheit. Anstoß war
der Einbruch in der Kita Weltweit. Wir nutzen
das als Anlass, um zu zeigen, was schon getan
wird, damit man sich im Ostmannturmviertel
sicher und wohl fühlen kann, aber auch darzustellen, was es noch zu tun gilt, auch von
Seiten der Bewohner, für einen sicheren und
guten Wohnort. Die Vorstellung der Quartiershelferin (S. 8) und die Beiträge der Kummerkasten-Beraterin (S. 5), von Detlev ManteiLiebold (S. 8), der Quartiersbetreuung (S. 15)
und des Polizei-Bezirksbeamte (S. 6-7) zeigen
verschiedene Sichtweisen auf.
Ihr Redaktionskreis
Melinda, Dijana und Yaşar aus der 4. Klasse der Josefschule: Melinda freut sich auf die Eröffnung der Bibliothek, Dijana über das Spielmobil. Alle drei finden es schön, dass alles und alle nah dran zu treffen sind .
Hier ist alles nah dran – vier Josefschüler berichten,
was ihnen am Ostmannturmviertel besonders gefällt
Warum lebe ich gerne im Ostmannturmviertel? In jeder Ausgabe der Stadtteilzeitung Mittelpunkt kommen Kinder und Jugendliche zu Wort, heute
Melinda, Dijana und Yaşar, die in die
vierte Klasse der Josefschule gehen.
viele Schneeengel im Schnee, die man sich
danach angucken kann, aber man kann
ihnen auch lustige Namen geben und ihnen Gesichter malen. Im Sommer kann
man, was ich am liebsten tue, eine Wasserschlacht machen. Deshalb ist es hier so toll!
Melinda (9 Jahre): Ich wohne gerne im
Ostmannturmviertel, weil ich sehr nah an
meiner Schule bin. Und in die Stadt komme
ich in ungefähr 5 Minuten. Deshalb liebe ich
es auch zu shoppen. Außerdem kann ich bei
dem großen Platz gut mit meinem Hund
rausgehen. In Köln oder Berlin könnte ich das
nicht so gut. Also ist es hier viel, viel besser.
Ich liebe Bücher und wenn die Bibliothek
dahin kommt, wo früher Penny war, hole ich
mir bestimmt jeden zweiten Tag ein neues
Buch.
Auf den Wiesen und Spielplätzen kann
man picknicken, neue Leute kennen lernen,
Freunde treffen, Spiele spielen wie Verstecken und Packen. Im Herbst kann man viele
Drachen steigen lassen oder nur welche
beobachten. Das macht auch Spaß. Oder
man spielt im Laub, wirft mit Blättern rum
oder so. Im Winter kann man super Schneemänner bauen oder Schneeballschlachten
spielen. Einmal habe ich sogar versucht,
ein Iglu zu bauen. Das war aber nicht so
einfach oder man hinterlässt ganz, ganz
Dijana (9 Jahre): Ich finde das Ostmannturmviertel schön, weil meine Freunde
hier wohnen. Aber es gibt auch den Nikolausmarkt und das Spielmobil. Das Ostmannturmviertel ist nah an der Stadt. Das
Spielmobil ist jeden Mittwoch im Ostmannturmviertel. Das Ostmannturmviertel ist
riesig: ganz bis zur August-Bebel-Straße.
Und es gibt einen Ostmannturm. Nach
dem heißt das Ostmannturmviertel.
Yaşar (10 Jahre): Wir haben hier einen
großen Spielplatz und man kann vieles
tun. Das Schöne ist auch, dass meine
ganzen Freunde ganz nah bei mir wohnen. Es gibt eine schöne Aussicht und ein
Jugendzentrum. Da sind ganz viele Sachen. Man kann Getränke, Essen und Süßigkeiten kaufen. Ich kann hier auch vieles
unternehmen und habe sehr viele Hobbys.
In der Nähe ist auch meine Schule. Und
der Kiosk ist auch ganz nah an meinem
Haus. Es gibt noch vieles mehr. Deswegen wohne ich gerne am Ostmannturm.
mein ostmannturmviertel
Gestaltung: Stefan Peters; arnd rüttger, kobold-layout.de
Der Mittelpunkt liegt kostenlos an über 30 Stellen im
Ostmannturmviertel aus und wird ehrenamtlich an
ausgewählte Haushalte verteilt. Wer an der Verteilung
mitwirken möchte, kann sich an die Redaktion wenden.
Das Redaktionsteam wünscht allen Lesern ein gutes 2012: das Jahr, in dem die
Quartiersbetreuung die Staffelstabübergabe vorbereitet. Sie lud zum „Start ins
neue Jahr“ ein (S. 10) und moderierte
einen Perspektivenworkshop des „Runden Tisch“ (S. 11). Die Berichte über den
Nikolausmarkt (S. 12-13), den Mittelpunkt
(S. 9) und die Projekte bei Mikro Partner
(S. 20-21) zeigen, dass es weitergeht.
4
Mittelpunkt 01 / 2012
5
01 / 2012 Mittelpunkt
Das Ostmannturmviertel: Vielfalt der Angebote und
viel Grün – von Mabrouka Ben Yamma
Mit allen Sinnen durch das Viertel gehen – Erfahrungen
und Tipps von Susanne v. Mickwitz Apenbrink (VIII)
Wir sind arabisch muslimische Frauen
und wohnen mitten im Ostmannturmviertel, meine Freundinnen Sara und
Kaltoum bereits seit 1999. Sara ist hier
aufgewachsen und geht hier zur Schule.
Ich bin mit meinem Mann vor 5 Jahren
hergezogen. Wir schätzen das Viertel
sehr: die Nähe zur Innenstadt, dass man
alles Wichtige zu Fuß erreichen kann,
selbst Ärzte und unser islamisches Zentrum. Mein Mann und ich haben daher
das Auto abgeschafft.
Zunächst wünsche ich allen im Ostmannturm Viertel lebenden Mitbewohnern ein
gutes Neues Jahr.
Sara und Kaltoum erzählen, das Viertel
habe sich seit 1999 sehr verändert. Es
gibt mehr Ausländer und mehr Kinder.
Erfreulich sind die Spielplätze, auch
wenn die Geräte und die Spielflächen
in den Hinterhöfen aufgewertet werden könnten. Der Grünzug ohne Autos
ist für die Kinder wunderbar. Aus dem
Platz in der Mitte könnte man mehr
machen, er wirkt vernachlässigt und
wird nicht richtig genutzt. Ideen wurden mehrfach gesammelt, aber nicht
umgesetzt.
Da wir gerne reisen, schätzen wir die
Nähe zum Bahnhof. Andererseits fühlen
wir uns als Frauen da abends unsicher.
Der Parkstreifen ist übersichtlicher, aber
auch dort, dem Schulweg der Kinder, halten sich merkwürdige Gestalten auf.
Sara lobt besonders „die Walde“ als
Treffpunkt für Jugendliche, die neu ins
Viertel oder ganz neu nach Deutschland gezogen sind. Und die KiTa Weltweit bietet ein reichhaltiges Programm
für Kinder, Familien und spezielle Angebote. Schön ist im Quartier, dass es
Räume und kulturelle Aktivitäten gibt
und so verschiedene Kulturen gelebt
werden können.
Toll sind der türkische Supermarkt und
andere kleine Läden, die für die ausländische Küche alles bieten. Leider musste
der große Supermarkt dem Amerikahaus
weichen. Die Stadtbibliothek wird eine
Bereicherung für das Viertel sein.
Zum Schluss noch ein Wunsch: Uns
wurden Fahrräder direkt vor der Haustür geklaut. Wir würden uns daher über
Radanschließmöglichkeiten vor den
Häusern freuen.
Auf gute Nachbarschaft,
Mabrouka Ben Yamma
Noch haben wir die dunkle Jahreszeit
und wir sollten achtsam sein. In Zeiten,
wo einige Menschen die Perspektive für
ihr Leben verloren haben, gibt es immer
wieder Diebstähle und Einbrüche. Um
uns vor diesen Machenschaften zu schützen, sollten wir immer bei auffälligen
Situationen die Stadtwache (Telefon:
51 51 51) oder direkt die Polizei anrufen.
Wichtig ist auch, dass wir Mut zeigen,
uns diesen negativen Machenschaften
zur Wehr zu setzen, indem wir mit erleuchteten Fenstern zeigen, dass wir zu
Hause sind. Eine andere Möglichkeit ist
auch, dass man sich in der Nachbarschaft
gegenseitig beschützt. Ein Blick in Richtung des Gegenübers oder nach nebenan kann dazu beitragen, dass die Diebe
keine Chance bekommen, ihre Vorhaben
auszuführen.
Ein forscher Schritt und ein sicheres
Auftreten schützt ebenso. Ganz wichtig
ist es, dass das Umweltamt die Sträucher
zurückschneidet, damit nicht wieder die
Gelegenheit genutzt werden kann, sich
hier zu verstecken oder ein Depot für
Drogen aufzumachen!
Also liebe Mitbürger, macht alle mit und
stellt Euch der Herausforderung, die
kriminelle Energie zu verbannen! Mein
Credo lautet immer: Hilf dir selbst, sonst
hilft dir keiner.
Vor allem sollten die jüngeren Bürger auf
die älteren Bürger achten und ihnen auch
aus nachbarschaftlicher Verbundenheit
Hilfe anbieten.
Der „Runder Tisch Ostmannturm“ wird
sich weiter mit diesem Problem auseinander setzen und wir werden eine Lösung
finden, dass wir friedlich miteinander hier
leben können.
In diesem Sinne
herzlichst Ihre
Susanne v. Mickwitz Apenbrink
Mein Ostmannturmviertel
Mein Ostmannturmviertel
Mabrouka (Mitte) wohnt seit 5 Jahren im Ostmannturmviertel und schätzt hier unter anderem die Nähe
zu ihren Freundinnen Sara (links) und Kaltoum (rechts).
Mittelpunkt 01 / 2012
7
01 / 2012 Mittelpunkt
© Polizei Bielefeld
6
und Anzeigeverhalten verbessert. Das
heißt: Ich rufe die
Polizei, wenn ich
etwas Verdächtiges
Im Notfall, bei Unfall oder Überfall:
feststelle oder eine
Tel. 110
Straftat beobachte.
Wenn Leute herumstänkern, Personen
Einige rufen nach
sich verdächtig verdeutlich stärkerem
halten, sich abends
repressiven VorGruppen grölend
gehen des Staates
in Hausdurch- oder
und härterer TäterWache am Kesselbrink: Tel. 5 45 22 01 -eingängen treffen
bestrafung. Einen
oder SachbeschäStaat mit ganz viel
Polizei, einen Überwachungsstaat hatten digungen stattfinden – dann melden
Sie es!
wir. Den will, außer ein paar verdrehten
Köpfen, niemand mehr. Wir wollen frei
Im Notfall, bei Unfall oder Überfall,
und demokratisch leben.
wählen Sie die „110“. Sonst ist die Wache
am Kesselbrink unter der Rufnummer
Und der Ruf nach härteren Täterstrafen
545 22 01 erreichbar. Bei Dingen, die
kollidiert mit dem Bemühen der Justiz,
keiner sofortigen Lösung bedürfen, also
mit möglichst geringen Strafen eine Remittel- und langfristige Probleme, stehe
sozialisierung, also eine Rückführung in
das normale Leben, zu ermöglichen. Dass ich Ihnen unter meiner Handynummer
0171 767 06 42 gern zur Verfügung.
das nicht immer richtig ist, weiß man
nicht im Voraus.
Um all das zu besprechen, laden wir Sie
zu einem Informationsabend der Polizei
Ein wichtiger Ansatzpunkt ist meines
ein.
Erachtens ein gutes Zusammenspiel
zwischen Bürgern mit der Polizei und
dem Ordnungsamt. Hier gibt es Potenzi- Ihr Polizei-Bezirksbeamter
Klaus Kühmel
al, und das müssen wir noch intensiver
angehen.
der Bürgerinnen
und Bürger! Der
Wegzug ist für mich
vielleicht eine individuelle, aber keine
allgemein wirksame
Lösung.
Wie lebt es sich unter dem Ostmannturm? –
Bericht des Bezirksbeamten
Zunächst einige Worte zum Ostmannturmviertel: einem Innenstadtwohnquartier. Die Frage nach der besseren
Wohn- bzw. Lebensqualität in der Innenstadt, in den Vororten oder auf dem
Land hängt immer vom Blickwinkel ab.
Die Innenstädter haben alles in fußläufiger Nähe. Aus den Randbereichen
habe ich lange Busfahrten, und der fährt
auch nicht immer. Kulturell und infrastrukturell bietet die Innenstadt deutlich mehr Möglichkeiten: auch das ist
Lebensqualität.
Die Innenstadt ist und wird immer
ein Bereich sein mit einer Vielfalt von
Menschen, die auf engem Raum zusammen wohnen: Arme und Reiche, sozial
Schwache und sozial Starke, böse und
gute Buben, böse und gute Mädels, Personen, die wir heute als „Randgruppen“
bezeichnen und deren Zahl zunimmt,
Menschen, denen Wohnungen zugewiesen werden, Menschen mit wenig
Geld. Und einige kommen auf dumme
Ideen.
Auch die Bahnhofsnähe spielt eine große
Rolle. Für einige Bürger ist das Drogenhilfezentrum an vielem Schuld. Ich sehe
deren Besucher regelmäßig pendeln, aus
der Innenstadt, vom Hauptbahnhof, zum
Drogenhilfezentrum. Allerdings halten
sich die Beschwerden und Auffälligkeiten
in Grenzen. Mit dem Beschnitt der Büsche
und dem Abbau der Bänke wurden auch
Drogenkonsumplätze beseitigt. Zugleich
bedeutet der Abbau der Bänke eine Einbuße der Lebensqualität für die anderen
Bürger – ein klarer Interessenkonflikt, der
mir bewusst ist. Eine einfache Lösung ist
nicht in Sicht.
Kurz: Im Herzen einer Stadt wird es stets
mehr Straftaten und mehr böse Buben
und Mädels geben als auf dem Land,
allein schon wegen der Wohndichte und
der Bevölkerungsvielfalt.
Künftig werden meine Kolleginnen und
Kollegen zu Fuß, mit dem Motorrad und
mit dem Polizeiauto den Stadtteil intensiver bestreifen. Auch ich als zuständiger
Polizeibezirksbeamter werde meinen
Teil zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls
beitragen.
Nun zur Vorbeugung und Vermeidung
von Straftaten. Es gibt grundsätzlich
zwei wirksame Handlungsmöglichkeiten:
mehr Polizei und mehr Aufmerksamkeit
Aber auch die Bürger und Bürgerinnen
müssen und können mitwirken. Denn
wir, die Polizisten, sind darauf angewiesen, dass sich Ihr Meldebereitschaft
Informationsabend zum Thema
Sicherheit im Ostmannturmviertel
Der Hauptkommissar Hans-Werner
Christ und der Bezirksbeamte Klaus
Kühmel werden Sie zur Sicherheit
im Ostmannturmviertel informieren und für Ihre Fragen zur Verfügung
stehen. Die Veranstaltung findet am
28. März 2012 um 17:00 Uhr in der
Kita Weltweit statt. Für die Kinder wird
in der Kita für Betreuung gesorgt.
Mein Ostmannturmviertel
Mein Ostmannturmviertel
(kk) Beim „Runden Tisch Ostmannturm“ berichteten einige Personen von Einbrüchen im Viertel. Diese Erfahrungsberichte lassen nicht den einfachen Rückschluss
zu, unter dem Ostmannturm lebe es sich unsicher, aber sie müssen ernst genommen werden. Daher folgt eine Einschätzung des Bezirksbeamten zum Thema.
8
Mittelpunkt 01 / 2012
9
01 / 2012 Mittelpunkt
Die vielfältigen Aufgaben
der Quartiershelferin
Carmen Mischak
Seit 2008 ist Carmen Mischak Quartiershelferin im Ostmannturmviertel
(wc) Carmen Mischak ist seit 2008 als Quartiershelferin im Ostmannturmviertel tätig.
Sie ist eine von 18 Quartiershelfer in den 10
Stadtbezirken: ein Projekt, das seit Ende 2010
von der Stadt Bielefeld fortgeführt wird.
Quartiershelfer sind mit vielfältigen
Aufgaben im Stadtteil unterwegs, also
etwas zwischen Aufpasser, Kümmerer
und Bürgerlotse. Sie helfen, die „ordnungsbehördliche Verordnung“ in der Stadt
umzusetzen, die die Verbote und Pflichten
im öffentlichen Raum regelt, sind dabei
für Ordnungsamt, Amt für Verkehr und
Umweltbetrieb tätig.
Kontaktfreudigkeit und Abgrenzungsvermögen hält Carmen Mischak unabdingbar für ihren Job. Besonders schätzt sie an
ihm das konkrete Engagement für eine
saubere Umwelt und ihr Lebensumfeld,
die Vielfalt der Aufgaben, die Tätigkeit an
der frischen Luft und den Kontakt zu sehr
vielen unterschiedlichen Menschen auf
den Gängen durch den Stadtteil.
Das Ostmannturmviertel, eine wunderbare Wohngegend –
so das Credo von Detlev Mantei-Liebold
(dml) Er schätzt die Vorzüge des Ostmannturmviertels, setzt sich für dessen Erhalt
ein und beteiligt sich auch an Reinigungsaktionen. Es ärgert ihn aber und macht
ihn ratlos, warum einige Personen ihren
Grünabfall einfach vor die Tür kippen.
Viele Bürger beteiligen sich an Reinigungsaktionen, um dieses Wunderbare
zu erhalten. So ist z.B. im letzten Jahr von
einigen tatkräftigen Anwohnern dieses
Viertels der Bereich Kinderspielplatz an
der Brandenburgischen Straße von allen
Schmutz (auch Glas) gesäubert worden.
Diese Aktionen werden von Anwohnern
für Anwohner und Besucher dieses Viertels
gemacht, so dass sich alle hier wohlfühlen!
Es ist unverständlich, dass Personen gelbe
Säcke mit Laub befüllt, sowie gebrauchte Weihnachtsbäume einfach so entsorgen und somit zur Verschmutzung dieses
Viertels beitragen. Ortsansässige Menschen tun dieses bestimmt nicht, oder? Im
Übrigen ist dieses eine Ordnungswidrigkeit, die erheblich spürbar bestraft wird!
Jupp Röper, Ibrahim Saber, Gisela Kohlhage, Klaus Kühmel, Anja Häger, Britta Anton:
das alte Mittelpunkt-Redaktionsteam und die ersten Ausgaben des Mittelpunktes
Der Mittelpunkt – wie alles anfing:
eine Zeitung von allen für alle
Jupp Röper über die Anfänge des „Mittelpunkt“ im Mai 2009.
In dem AK Stadtteilzeitung waren u.a.
die Hausgemeinschaft für Umwelt
und Arbeit, der DRK Kreisverband, die
Sportjugend, die Polizei, verschiedene
Schulen und alleinerziehende Mütter
aktiv. Wir wollten eine demokratische
„Mitmach“– Zeitung für den Stadtteil.
Alle im Stadtteil sollten sich beteiligen
und die Zeitung lesen können. Deshalb
bemühten wir uns in den ersten beiden
Heften um eine mehrsprachige Ausgabe, um auch die Migranten im Viertel
anzusprechen.
Wir bekamen viele Einsendungen, auch
von vielen Jugendlichen, dank des Engagements von Frau Busija und Frau Putz.
Die Redaktion konnte unter den eingesandten Beiträgen, Artikeln, Witzen, Rezepten usw. auswählen. Und die Rezepte
für die erste Ausgabe wurden vorher
sogar ausprobiert!
Die Stadtteilzeitung sollte aber auch
kritisch sein, Missstände aufzeigen und
– über das Klagen hinaus – auch Lösungs­
ideen aufzeigen. Vereine und Geschäfte
sollten vorgestellt werden. Die Institutionen und Vereine sollten die Stadtteilbe-
wohner über ihre Angebote informieren
und zur Teilnahme einladen. Rätsel, Preisausschreiben und auch Kleinanzeigen
waren im Angebot.
Mit einem Leserwettbewerb und dem
Auftritt auf dem Stadtteilfest fanden wir
den passenden Namen: „Mittelpunkt“.
Erste Ansätze zu einem professionellerem
Layout zeigten sich schon in der zweiten
Ausgabe. Für den harten Kern der Redaktion bedeutete dies viele Stunden Arbeit,
verzweifelte Kämpfe mit alten Layoutprogrammen, langsamen Rechnern und
endlose Diskussionen, die demokratische
Prozesse so mit sich bringen.
Im Herbst 2009 nahm das Quartiersbüro
Ostmannturmviertel seine Arbeit auf.
Mit viel Erfahrung und dem passenden
PC-Programm übernahm Stefan Peters
Layout und inhaltliche Gestaltung der
Zeitung.
Zum Schluss sei noch erwähnt, dass wir
nach dem Ende des Projektes Quartiersbüro die Herausgabe des Mittelpunkts
gern wieder in unsere Hand nehmen werden, schließlich war es ja mal unser „Kind“.
Mein Ostmannturmviertel
Mein Ostmannturmviertel
Frau Mischak ist zu Fuß unterwegs in
„ihrem“ Stadtbezirk Mitte und schaut nach
dem Rechten, nimmt Missstände und
Beschwerden von Bürgern auf, unterstützt
aber auch desorientiert wirkende Personen.
Bei Alkohol- und Drogenkonsum im öffentlichen Raum, Vermüllung, nicht angeleinten
Hunden oder Hundekot auf Grünflächen
spricht sie die Betroffenen an, leitet die
Meldung an das Ordnungsamt oder ruft
die Stadtwache. Kleinere Probleme be-
hebt sie schnell selbst. Sie beseitigt wilde
Plakatierung an den Straßen, prüft die
Sauberkeit der Spielplätze und öffentlichen
Parks, nimmt unleserliche Verkehrsschilder,
abgelaufene TÜV-Plaketten auf und überprüft Winterräumpflichten. Zu ihrer Arbeitsausstattung gehören Handy, die auffällige
gelbe Weste und der Rucksack: mit Schippe, Greifzange, Handschuhen, Klopapier,
Hundekot- und Müllbeuteln sowie Erste
Hilfe Tasche.
10
Mittelpunkt 01 / 2012
Perspektivenworkshop des Runden Tisches Ostmannturmviertel
Die Quartiersbetreuung lud am 26. Januar
zum „Start ins neue Jahr“ ein
Perspektiven der Quartiersbetreuung Ostmannturm­
viertel nach 2012 – die Staffelstabübergabe
(wc) Die Quartiersbetreuung hatte die Akteure aus Politik, Verwaltung, Kitas, Schulen, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen, und nicht zuletzt aktive Bewohner, mit denen
im vergangenen Jahr zusammengearbeitet worden war, am 26. Januar zu einem
Neujahrsempfang „Start ins neue Jahr“ eingeladen. Knapp 30 Leute waren
der Einladung ins Umweltzentrum gefolgt, darunter auch der Bezirksvorsteher,
Hans-Jürgen Franz.
(wc) Projekte sind zeitlich begrenzt. Das gilt auch für die Quartiersbetreuung im
Ostmannturmviertel, die voraussichtlich im Sommer auslaufen wird. In den nächsten Monaten steht es nun an, die Staffelstabübergabe vorzubereiten, wie und
durch wen die Aktivitäten weitergeführt werden können: die Vernetzung von
Akteuren, Öffentlichkeitsarbeit, Imageaufwertung sowie kleinere Projekte mit
Bürgern im Stadtteil.
Nach der Begrüßung blickten Wiebke
Claussen und Peter Apel von der Quartiersbetreuung auf die Aktivitäten des letzten
Jahres im Viertel zurück und stellten die
künftigen Arbeitsthemen vor. Ein Schwerpunkt in 2012 wird die Staffelstabübergabe
an andere Akteure aus dem Stadtteil sein.
Aktivitäten der Quartiersbetreuung wie der
„Tag des Dialogs“, das Frauenfrühstück und
das Frauencafé werden jetzt schon gemeinsam mit Mikro Partner Service GmbH
fortgeführt und damit das Weiterbestehen
dieser Aktivitäten gewährleistet. Eine Perspektivendiskussion des Runden Tisches
Ostmannturmviertel wurde angestoßen.
Der Arbeitskreis Bürger ist lebendiger Austauschpunkt für konkrete Aktivitäten im
Stadtteil: eine gute Voraussetzung dafür,
dass die Teilnehmenden sich auch nach
dem Auslaufen der Quartiersbetreuung
weitertreffen und sich für ihr Wohnumfeld
einsetzen. Zur Übergabe der Redaktion der
Stadtteilzeitung Mittelpunkt gibt es erste
Überlegungen.
Dazu gehört auch der Runde Tisch im
Ostmannturmviertel, in dem sich soziale
Akteure und Vereine im Vierteljahresturnus regelmäßig austauschen. Er existiert
schon seit 1996. Aber wer kann die Aufgaben, die in den vergangenen Jahren
die Quartiersbetreuung ausführte, künftig übernehmen? Deshalb warfen die Mitglieder bei ihren letzten beiden Treffen in
einem von der Quartiersbetreuung moderierten Perspektivenworkshop einen
Blick auf den Status Quo und die Erwartungen an den Runden Tisch, um künftige Perspektiven und eine Arbeitsteilung
festzulegen. Diese Diskussion wird auch
im April noch einmal Thema sein.
Nachdem das vom VHS-Bistro schön gestaltete Buffet eröffnet worden war, entspannen sich bei Getränken und leckeren
vegetarischen Kanapés viele lebhafte Gespräche, wurden neue Kontakte geknüpft
und gemeinsame Ideen geschmiedet.
Alles in allem also ein erfolgreicher Start
ins neue Jahr und ein weiterer Beitrag zur
Vernetzung der Akteure und Menschen im
Stadtteil.
Nutzen Sie die attraktiven
Förderkonditionen des
Fassadenprogrammes
Am 1. Februar fand eine Veranstaltung
zur Aufwertung des Wohnungsbestandes durch energetische Sanierung
und das Fassaden- und Hofflächenprogramm statt. Weitere Informationen über das Fassadenprogramm erhalten Sie im Quartiersbüro (Tel. 0521
448 11 25), im Mittelpunkt 04-2011 oder
unter www.ostmannturmviertel.de
Der Runde Tisch hat sich seit 1996 in
seiner Funktion und Mitgliederzusammensetzung geändert. Information,
kurze Abstimmungswege untereinander,
Vernetzung und Initiierung gemeinsamer
Aktivitäten spielen heute eine wichtige
Rolle mit dem Ziel, die soziale Lebenslage
im Quartier zu verbessern. Aus Sicht des
Sozialdezernates ist der Runde Tisch eine
wichtige Ressource und Voraussetzung,
um frühzeitig, trägerübergreifend und
gebündelt Informationen aus dem Stadtteil zu erhalten, auf die es ihre Maßnahme
stützen kann – eine große Wertschätzung
der Arbeit, auf die sich die Mitglieder des
Runden Tisches ihrerseits stützen können.
Die künftige Aufgabenteilung im Runden Tisch ist in Planung, die des Arbeitskreises Bildungslandschaft steht noch
aus. Homepage und Stadtteilzeitung
sind weitere Themen. Der Nikolausmarkt
2011 zeigte, wie die Akteure im Quartier
konkret, lebendig und mit Freude zusammenwirken. Das Stadtteilfest 2012 ist
bereits in Planung.
persönlicher Einsatz
rbeit
a
Teilnahme & Mit
Quartiersbetreuung
Quartiersbetreuung
Neujahrsempfang der Quartiersbetreuung: Start ins neue Jahr
11
01 / 2012 Mittelpunkt
12
Mittelpunkt 01 / 2012
13
01 / 2012 Mittelpunkt
Der fünfte Nikolausmarkt im Ostmannturmviertel:
leuchtende Kinderaugen und Weihnachtsduft
panthermedia.de
Jedes Kind, das ein Lied oder ein Gedicht als Geschenk für den Nikolaus machte, bekam eine Überraschungstüte.
(s/p/k) Ein Highlight in diesem Dezember war der bereits zum 5. Mal durchgeführte
Nikolausmarkt unter dem Ostmannturm. Er wurde trotz Nieselregen zum vollen
Erfolg für die Organisatoren, für die großen und kleinen Besucher und für einen
guten Zweck. Denn der Erlös wurde an ein Schulprojekt in Uganda gespendet.
Vom weihnachtlichen Basteln mit Naturmaterialien, über Stockbrot backen und
das Bemalen von Popcorntüten war für
die Kinder alles vertreten, was die spannende Wartezeit bis zum Erscheinen des
„Nikolauses“ verkürzte. Für das leibliche
Wohl war außerdem mit warmen Waffeln,
köstlichen Bratäpfeln mit Vanillesoße,
vollmundigem Dr.obs – Apfelpunsch
und knackigem Popcorn für jeden etwas
dabei. Wer nicht genug davon bekommen konnte, für den gab es auch einen
Verkaufsstand mit Keksen für zu Hause.
Außerdem gab es am Verkaufsstand die
Möglichkeit, noch kleine Weihnachtsgeschenke (von Lutherschülern hergestellt)
zu erwerben.
Jedes Kind, das dem Nikolaus ein kleines
Geschenk in Form eines Liedes oder
eines Gedichtes machte, bekam von dem
bärtigen Mann eine Überraschungstüte als Belohnung. Der Nikolaus bekam
einen geschützten Platz im Vorlesepavillon, denn der Andrang der ungeduldig wartenden Kindern war recht groß.
Unterstützt wurde der Nikolaus von dem
Vorleser, der jedem Kind einen Stern auf
die Hand stempelte. So war sichergestellt
dass jedes Kind die Möglichkeit bekam,
dem Nikolaus sein kleines Geschenk zu
überreichen und die Überraschung zu
erhalten.
Ein funkelndes Farbenspiel in Verbindung mit dem Fahrgeschäft bot auch
das von der BWG gesponserte Karussell. Bei Einbruch der Dunkelheit und
durch das leicht feuchte Wetter bot das
vom DRK KV Bielefeld gestellte große
Zelt Schutz vor Wind und Wetter. Der
notwendige Strom floss aus dem Ostmannturm, und die Fa. Arning machte
dies möglich. Dass die Tüten des Ni-
kolaus auch reichlich gefüllt waren,
dafür sorgte u.a. der Marktkauf an der
Arthur-Ladebeck-Straße.
Abgerundet wurde die gesamte Veranstaltung durch die musikalische Begleitung des herum wandernden mittelalterlichen Spielmanns, der mit seinen
verschiedenen Instrumenten dem Nachmittag eine festliche Note verlieh.
Es war ein wunderschöner Nikolausmarkt
mit über 100 Besuchern. Wir bedanken
uns bei allen Helfern und Institutionen,
mit deren Hilfe es ein unvergessliches
Erlebnis für alle Kinder im Ostmannturmviertel wurde.
Der Erlös (200,34 € ) des Nikolausmarktes
wird, wie in den Jahren zuvor, der Mbuye
Farmschool in Uganda gespendet, die
damit ihre Fliegennetzproduktion fortsetzen können. Über das Schulprojekt
berichteten wir bereits Frühjahrsausgabe
des Mittelpunktes 01/2010.
Mein Ostmannturmviertel
Mein Ostmannturmviertel
Bei adventlicher Atmosphäre schafften
es zehn Institutionen aus dem Stadtteil,
gemeinschaftlich ein besonderes Ereignis
für Kinder und ihre Familien zu schaffen.
Die im Halbkreis angeordneten Pavillons
und das Lagerfeuer in der Mitte vermittelten eine Marktplatzatmosphäre, die
alle Kinderaugen leuchten ließen.
Mittelpunkt 01 / 2012
15
01 / 2012 Mittelpunkt
Wiebke Claussen
14
Gemeinsam Schönes erleben fördert das Zusammenwachsen
Das Mauermal-Projekt der Luisenschule: bunte Vielfalt
im Ostmannturm-Viertel
Über einen gemeinsamen Besuch von Mitarbeiterinnen
und Eltern der KiTa Weltweit in der Picasso Ausstellung
Die Klasse 9b der Luisenschule hat mit ihrem Kunstlehrer, Christof Müer, und mit
Unterstützung der Bielefelder gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (BGW) ein
interessantes Kunstprojekt initiiert und wirkt damit an der Verschönerung ihres
Wohnviertels mit. Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9b bemalten an drei
Tagen eine Mauer an der Hertha-König-Straße 8. Das Bild wird im Frühjahr fertiggestellt. Von der Idee bis zum fertigen Ergebnis berichten Lea Zierau und Iman
Sliman aus der Klasse 9b.
(ps) Am 2. Dezember besuchte eine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Eltern der
Kita Weltweit die Picasso-Ausstellung in der Bielefelder Kunsthalle. Die Begeisterung über das gemeinsame Erlebnis der Werke Picassos zauberte allen Teilnehmerinnen ein strahlendes Lächeln in die Gesichter.
Monatelang überlegten wir aus der
Klasse 9b Ideen für die Wandbemalung
im Ostmannturm-Viertel. Als die Entwürfe
nach viel Arbeit endlich fertig waren, kam
eine Jury und suchte die besten Bilder
aus. Mitglieder der Jury waren Schüler,
Lehrer, eine Bewohnerin des Ostmannturm-Viertels, der Architekt Herr Peters
und Frau Laci von der BGW. Es gewannen
die Entwürfe von von Mina Bassi und Lea
Zierau, die die Vielfalt im Viertel hinter
der Luisenschule deutlich machen. Die
beiden Bilder zeigen einen Spaziergänger mit vielen verschiedenen Tieren an
der Leine und eine Weltkugel mit dem
Ostmannturm.
Als die Vorbereitungen getroffen waren, entschieden wir uns, als freiwillige
Schülerinnen und Schüler der 9b, an der
Wandgestaltung und Umsetzung der
Bilder mitzuwirken. An einem Abend
wurden die Entwürfe per Beamer an
die Wand projiziert, so dass wir die Umrisse mit Kreide skizzieren konnten. Am
nächsten Tag machten wir uns dann mit
Farben und Pinsel an das Ausmalen der
Motive.
Betreut und unterstützt wurden wir bei
dem Projekt von unserem Kunstlehrer,
Herrn Müer. Pinsel, andere Malutensilien
und Farben wurden von der BGW gestiftet, die gern kräftige Farben an ihre Fassaden bringt.
Uns hat die Arbeit großen Spaß gemacht
und es war eine tolle Erfahrung. Es war
schön , die Gegend mit bunten Farben
und Kreativität zu gestalten. Viele haben
gesagt – obwohl es sehr kalt war –, dass
sie Lust hätten, sofort eine weitere Wand
zu gestalten. Aber dazu muss es erst einmal wieder Frühling werden!
Der Austausch im Gespräch, das gemeinsame Sehen, Staunen und Genießen der
Bilder und Skulpturen bewies wieder einmal deutlich, dass Kunst eine Möglichkeit
zur Verständigung über sprachliche Grenzen hinweg bietet. In unserer Gruppe waren wir uns schnell einig, dass diese Form
der gemeinsamen Unternehmungen einen
besonderen Weg zur Teilhabe an den kulturellen Angeboten in Bielefeld erschließt.
Für einige Mütter war es der erste Besuch
der Bielefelder Kunsthalle, obwohl sie bereits seit vielen Jahren in Bielefeld wohnen. Zustimmung und gute Resonanz
fand die hervorragende Führung durch
die Ausstellung durch die kompetente
und sehr zugewandte Mitarbeiterin der
Kunsthalle. Mit großem Interesse wurden
die museumspädagogischen Angebote
aufgenommen und Pläne für einen späteren Besuch mit der Familie vereinbart.
Folgen wird eine gemütliche Kaffeerunde in der Kita, um den Ausstel-
lungskatalog gemeinsam anzuschauen
und nächste Kunsthallenbesuche zu
verabreden.
Theaterwerkstatt der VHS
an der Lutherschule
Unter dem Titel Spielraum „Theater“ findet an der Lutherschule März-Juni an 10
Terminen, immer dienstags eine Theaterwerkstatt statt. Die Theaterwerkstatt
bietet die Möglichkeit, durch Grundlagenübungen (Körper- und Sensibilisierungs- und Improvisationsübungen)
erste Spielerfahrungen zu machen, um
sich dann szenisch auszuprobieren.
Termin: dienstags, 6. März bis
5. Juni, 19:30 – 21:15 Uhr
Ort: Lutherschule, Aula, Josefstr. 16
Entgelt: 60,00 €; ermäßigt: 30,00 €
Weitere Infos und Anmeldung
unter 05 21 51 65 21,
volkshochschule@bielefeld.de
www.vhs-bielefeld.de
Bildung & Soziales
Mein Ostmannturmviertel
Die Schüler und Schülerinnen der Luisenrealschule gestalten eine Wandbemalung an der Einfassungswand der Wohnsiedlung der BGW
Mittelpunkt 01 / 2012
17
01 / 2012 Mittelpunkt
Bild unten: Barbara Wieczorek
16
Das Gebäude der neuen Bibliothek von außen und die Etage des Wissens
Die neue Bibliothek: ultramodern, attraktiv und
vor den Toren des Ostmannturmviertels
Die Bewohner des Stadtteils Ostmannturmviertel können sich auf eine attraktive Kinderbibliothek, diverse gut
ausgestattete Lesezonen für Zeitungen,
Zeitschriften und Bücher sowie einen
umfangreichen Bestand an Literatur,
CDs und DVDs freuen. In fußläufiger
Entfernung, und damit auch für Kinder
gut erreichbar, wartet eine Öffentliche
Bibliothek neuesten Zuschnitts auf Ihren
Besuch: mit Literaturcafe (Eröffnung
Mai) und elektronischen Medien. Neben
70 Internetplätzen, die nach einer Anmeldung frei genutzt werden können,
steht ein kostenloses WLAN-Netz und
ein elektronisches Leitsystem zur Verfügung. Das E-Book-Angebot wird zudem
ausgebaut.
Aber zurück zum neuen Gebäude: Eine
der schönsten Öffentlichen Bibliotheken
erwartet ihre Besucher. Die Gestaltung
der Räume, der Regale und der sonstigen
Möbel genügt auch hohen Ansprüchen.
Grüne Regalen für Kindermedien, anthrazitfarbige für die Literatur für Erwachsene, ein luftiger Raum mit Parkettboden
im Erdgeschoss, wo die Romane, spannende Krimis, Literatur zu Reisen, Haus
und Garten, Sport und Freizeit zu finden
sind. Gleich daneben sind AV-Medien
und die Kinderabteilung. Interkulturelle
Belange sind mit dem Fremdsprachenangebot hier besonders berücksichtigt
worden.
Das erste Obergeschoss ist die Etage des
Wissens mit den Bereichen Naturwissenschaft und Technik, Gesundheit und
Psychologie, Literaturwissenschaft und
Kunst. Weitere Angebote sind die spektakuläre Bibliothek für „young adults“, die
Artothek und die riesige Sammlung von
Büchern zur Geschichte Bielefelds und
unserer Region.
Öffnungszeiten der Bibliothek
Mo 14 – 18 Uhr
Di – Fr 11 – 18 Uhr, Sa 11 – 14 Uhr
Tel. 0521 51 5000
Bibliothek am Neumarkt 1
Weitere Infos finden Sie unter:
www.stadtbibliothek-bielefeld.de
TuS Ost: mehr als ein reiner Sportverein
(hv) „Willkommen beim TuS Ost! Wir sind ein innovativer Sportverein mit Tradition.
Bei uns finden Sie einen lebendigen Ort für sportliche Leistung, Gesundheit, Spaß
und Wohlbefinden. Unser Motto lautet: Mehr bewegen!“ Mit diesen Worten stellt
sich der TuS Ost dem Besucher seiner Webseite www.tus-ost.de vor.
Heiligabend fiel der Verein erneut mit
einer ungewöhnlichen Aktion auf: Sportler gegen Rechts tanzten und kickten
vor der Turnhalle Ost auf der Bleichstraße für Frieden, Toleranz, Vielfalt und
Menschrechte.
„Sportvereine verfügen über eine enor­
me gesellschaftliche Wirkungskraft, da
sie viele Menschen auf einfachste Art und
Weise zusammenführen. Wir übernehmen daher eine besondere Verantwortung,“ so der TuS Ost Vorsitzende Holger
Vetter über die Motive des Vereins, sich
über den reinen Sport hinaus mit leistungsstarken Partnern zu vernetzen.
„Wir kooperieren mit vier Kindergärten
und zwei Schulen. Die Kinder lernen
bei uns motorische Basiskompetenzen.
Wir gestalten Wassergewöhnungs- und
Selbstbehauptungskurse, gestalten
integrative Sportangebote und begleiten
die Kinder gezielt auf ihrem Weg in die
Grundschule“, erklären die Sport- und
LernPark Mitarbeiterinnen Daniela Niegisch und Nadja Kaspar.
Stolz ist man beim TuS Ost auch auf die
Integrationskraft des Fußballs. „Bei uns
kicken Kinder aus 29 Nationen“, freut sich
TuS Ost Jugendleiter Volker Mertelsmann.
„Sporthalle, Fitnessstudio und Geschäftsstelle des Vereins befinden sich
in der modern gestalteten Turnhalle
Ost an der Bleichstraße. Im Fitnessstudio Physio Sport legen wir besonderen
Wert auf eine individuelle Betreuung in
familiärer Atmosphäre. Bei den Kursen
in der Turnhalle sind uns Vielfalt und
Aktualität wichtig. So findet jeder bei
uns etwas“, erklärt TuS Ost Mitarbeiterin
Vicki Beinert.
TuS Ost: Mehr als
ein reiner Sportverein
Zurzeit sind in folgenden Kursen noch
Plätze frei: Montag von 10.15 – 11.00 Uhr
Hockergymnastik für Senioren. Donnerstag von 20.00 – 21.00 Uhr Step Aerobic.
Mehr Infos unter: Tel. 0521 3 79 22
oder info@tus-ost.de
Bildung & Soziales
Bildung & Soziales
(kgl) Nach zwei Jahren Umbau und Umzug wurde die neue Zentralbibliothek am
Neumarkt am 1. März als neueste Öffentliche Bibliothek der Bundesrepublik eröffnet und dies mit Lesungen, Aktionen und Führungen gefeiert.
Die Räumlichkeiten des TuS Ost der Bleichstraße - der TuS Ost beteiligte sich Heiligabend
an der Aktion gegen Rechts
18
19
01 / 2012 Mittelpunkt
Unterstützung für Menschen mit Flüchtlingshintergrund
bei der Integration in Arbeit und Berufsleben
Gut beraten in die Zukunft – Berufsorientierung
im Ostmannturmviertel
(ss) Die REGE mbH unterstützt mit ihrem Projekt „alpha OWL“ seit mehr als drei Jahren Menschen mit Flüchtlingsstatus und unterstützt sie bei der Suche nach Arbeit
und Beschäftigung.
(tb) Was kann ich nach dem Schulabgang machen? Diese Frage stellen sich auch
die Schüler und Schülerinnen der Lutherschule. Thomas D. Buchholz, Übergangs­
manager der REGE mbH für die Lutherschule, informiert und unterstützt sie bei
der Suche nach passenden Antworten.
Wer als Flüchtling nach Deutschland
kommt, hat zumeist in der Vergangenheit Schlimmes erlebt: die Heimat und
die vertraute Umgebung verlassen, Kinder, Eltern, Geschwister, Verwandte und
Freunde zurückgelassen. Hinzu kommt
eine fremde Sprache, die den Menschen
in der neuen Heimat - neben dem Zurechtfinden in einem ungewohnten Alltag – auch die Suche nach Arbeit und
Beschäftigung erschwert. Gerade Arbeit zu haben ist aber
wichtig, als eine Vor­
aussetzung für einen
sicheren und dauerhaften Aufenthalt im
Land. Das Projekt „alpha OWL – Arbeit für
Bleibeberechtigte
und Flüchtlinge“
setzt genau an diesem Punkt an und
bietet Hilfe rund
um das Thema
„Arbeit und Beschäftigung“ an.
Das Angebot
richtet sich an
Flüchtlinge, die
als Bleibeberechtigte
in Deutschland leben, an AsylbewerberInnen und an Menschen mit einer
Duldung und mit einer Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen.
Die REGE mbH koordiniert das Projekt und arbeitet mit dem AWO KV,
dem DRK KV, der Gesellschaft für Sozialarbeit e.V. und dem DiakonieVerband Brackwede zusammen.
Die Berater und Beraterinnen von alpha
OWL bieten Hilfestellungen bei der konkreten Arbeitsplatzsuche, stellen Kontakte zwischen Arbeitgebern und Arbeitssuchenden her und betreuen die
Projektteilnehmer auch nach der Aufnahme einer Beschäftigung weiter. So können mögliche Probleme im neuen Job
frühzeitig erkannt und gelöst werden.
Auch können Projektteilnehmer individuell, wenn dies für den Einstieg in den
angestrebten Beruf sinnvoll ist, eine berufliche Kurzqualifizierung erhalten.
Für geduldete
Jugendliche und
Heranwachsende mit Flüchtlingshintergrund
bietet das Projekt
zudem ein spezielles Beratungsangebot, da sich hier
durch den neuen
§ 25a AufenthG gerade die Chancen für
junge Menschen auf
ein Aufenthaltsrecht
verbessert haben.
Nähere Informationen
erhalten Sie unter:
REGE mbH: Stefanie Schulz
Niederwall 26-28
Tel. 0521 962 2121
www.alpha-bielefeld.de
Welchen Berufsweg schlage ich nach der Schule
ein? Dies bedarf frühzeitig
gezielter Vorbereitung, z.B.
durch ein sinnvolles Praktika, in denen Berufsbilder
im Vorfeld einer Ausbildung praktisch erprobt
und im Optimalfall bereits
Kontakte zu ausbildenden
Betrieben geknüpft werden können. Hier setzt die
Beratung der Jugendberufshilfe der REGE mbH an.
Thomas Buchholz unterstützt die
Lutherschüler und -schülerinnen
bei der Berufsorientierung
Die REGE mbH als 100%ige Tochter der
Stadt Bielefeld ist die Kommunale Stelle für den Übergang von der Schule in
den Beruf. Allen Bielefelder Jugendlichen
und jungen Erwachsenen zwischen 14
und 27 Jahren stehen die Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen bei Suche nach einem
passenden Weg in den Beruf zur Seite.
Einmal in der Woche kommt Thomas
Buchholz in die Lutherschule und berät
vor Ort alle Schüler und Schülerinnen
ab Klasse 9 im Übergang von der Schule in den Beruf. In Klasse 9 beruflich
noch unorientierte Jugendlichen können an einem Berufsinteressentest teilnehmen, um mögliche Berufsfelder für
das Schulpraktikum einzugrenzen. Im
Rahmen der Begleitung in Klasse 10
kann gegebenenfalls noch einmal auf
ein alternatives Berufsbild im zweiten
Praktikum zurückgegriffen werden.
Zusätzlich stimmt der Übergangsmanager zusammen mit der Berufswahlkoor-
dinatorin der Lutherschule passgenaue Angebote
der Jugendberufshilfe ab,
in denen die Schüler und
Schülerinnen verschiedene
Berufsfelder kennen lernen oder aber ihre bereits
erworbenen Fähigkeiten
feststellen können. Steht
die Berufswahl fest, können
Schüler am Bewerbungstraining teilzunehmen.
Im Rahmen der Berufswegeplanung der Schüler und Schülerinnen stimmt sich Thomas Buchholz mit der Berufsberatung
der Agentur für Arbeit und den Ansprechpartnern beim Jobcenter Arbeitplus Bielefeld ab und steht an Elternsprechtagen für Fragen zur Verfügung.
Ziel ist es, dass jeder Jugendliche
nach Verlassen der Schule eine passgenaue und nachhaltige Perspektive
erhält. Die Jugendlichen werden auch
nach Verlassen der Lutherschule von
Herrn Buchholz begleitet und bei Bedarf ins Jugendhaus zu weiteren Beratungsgesprächen eingeladen.
Bildung & Soziales
Bildung & Soziales
Mittelpunkt 01 / 2012
Mittelpunkt 01 / 2012
Wir bewegen Menschen im Ostmannturmviertel –
mit Herz und Verstand
21
01 / 2012 Mittelpunkt
Stefan Peters
20
(y/s/k) Wisst Ihr noch aus der letzten Ausgabe, worum es beim Projekt
„angemessener Umgang mit erwerbsfreier Zeit“ (UMEZ) geht?
Das UMEZ-Projekt von „Mikro Partner“
und dem Türkischen Elternverein e.V.
richtet sich an alle Menschen, die im
Ostmannturmviertel wohnen, sich qualifizieren und austauschen wollen. Wir laden
Euch zu verschiedenen Angeboten ein
und möchten Euch dabei unterstützen,
einer eventuell auftretenden Perspektiv­
losigkeit entgegenzuwirken und sinnvolle Alternativen zu entwickeln.
Schaut einmal auf unsere Internetseite
www.umez-bielefeld.de, ob etwas
Passendes für EUCH dabei ist.
Das Frauencafé findet jetzt bei Mikro Partner in der Herforder Straße 76 statt.
Die aktuellen Angebote des UMEZ-Projektes
Frauentanzabend
Ein Angebot für alle bewegungsfreudigen Frauen. Termine: jeder 1. und 3.
Mittwoch im Monat von 16.00-18.00 Uhr
(nächster Termin: 1. Februar)
Frauencafé
Information über kulturelle, soziale und
sportliche Angebote im Stadtteil für
Frauen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte. Nächster Termin: Dienstag, 6.
März, 10.00-12.00 Uhr
Männercafé
Information über kulturelle, soziale und
sportliche Angebote im Stadtteil für
Männern mit und ohne Zuwanderungsgeschichte. Nächste Termine: Mittwoch,
7. März und 9. Mai, jeweils 10.0012.00 Uhr
Männerfrühstück
Beim kostenlosen Mitbring-Frühstück können Männer sich austauschen, entspan-
Stadtteillounge
Treffpunkt und Kommunikationsplattform. Termine: jeden Donnerstag von
14:00 – 16:00 Uhr
PC-Einsteigerkurs
„Hilfe was ist ein Computer? Was kann,
darf, soll mein Kind am Computer machen?“ Achtung Plätze begrenzt!
Insgesamt 6 Termine jeweils
donnerstags von 10:00 – 12:00 Uhr
(Start: 6. Februar)
Nähkurs
Handarbeitskurs mit und ohne Nähmaschine. Achtung Plätze begrenzt!
Termine: 6 Termine, jeweils donnerstags
von 10:00-12:00 Uhr (Start: 22. März)
Anmeldung unter: 0521 77 02 76 92 oder
unter bielefeld@mikropartner.de. Sicher
Dir Deinen Platz und melde Dich an!
Alle Kurse finden im UMEZ Büro
in der Herforder Straße 76 statt.
Türkisch-sprachige Selbst­hilfegruppe für Frauen
mit psychischer Belastung
Der Erfahrungsaustausch mit anderen
Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, kann zusätzlichen Halt geben. Insbesondere die Erfahrung, dass wir
mit unseren Problemen nicht alleine sind,
hilft uns den Alltag zu bewältigen. Das
geschieht in unserer Selbsthilfegruppe.
In unserer Gemeinschaft sind alle türkischsprachigen Frauen willkommen,
die an einer psychischen Belastung lei-
den. Die Gruppe trifft sich vierzehntägig donnerstags von 10 bis 12 Uhr.
Weitere Informationen erhalten Sie bei
der Selbsthilfe-Kontaktstelle Bielefeld
(Informationen in deutscher Sprache).
Kontakt: Dilek Dogan-Alagöz, Mobil: 0163 699 91 25
Treffpunkt: MikroPartner Service GmbH,
Herforder Str. 76 (1. Etage), 33602 Bielefeld
Psikolojik rahatsızlığı olan kadınlar için türkçe yardımlaşma grubu
Hemen hemen aynı tecrübeleri edinmiș
kișilerin bir araya gelip, tecrübelerinin değiș tokușu ek olarak destek verir. Özellikle problemlerimizle yalnız
olmadığımızın tecrübesi günlük hayatımızla
baș etmemize yardımcı olur. Bu karșılıklı
yardımlașma grubumuzda gerçekleșir.
Psikolojik rahatsızlığı ve ana dili türkçe
olan kadınlar grubumuza davetlidir.
Grubumuz iki haftada bir perșembeleri
saat 10.00 ile 12.00 arası toplanır.
Diğer bilgileri Selbsthilfe-Kontaktstelle Bielefeld kurumundan alabilirsiniz (almanca dilinde).
Īrtibat: Dilek Doğan Alagöz
Mobil: 0163 6999 125
Yer: Mikro Partner Service GmbH (1.Kat),
Herforder Str. 76, 33602 Bielefeld
Bildung & Soziales
Bildung & Soziales
Frauenfrühstück
Das kostenlose Mitbring-Frühstück soll
Kontakte, Austausch und Hilfe zwischen
Frauen unterstützen. Nächster Termin:
Dienstag 17. April, 10.00-12.00 Uhr
nen und Kraft schöpfen. Nächster Termin:
Mittwoch, 18. April, 10.00-12.00 Uhr
22
Mittelpunkt 01 / 2012
Weckt Neugierde an der Vielgestaltigkeit seiner „hellenischen Community“: Christos Tsachpinis.
Auch in Bielefeld treffen sich Yeziden zum Gottesdienst
Der Kulturübersetzer, Lehrer und Sozialdemokrat
Das Yezidentum
(wc) In einem Gespräch mit Christos Tsachpinis, einem von heute 3 600 in Bielefeld,
und 120 im Ostmannturmviertel lebenden Griechen, erfährt man viel über die Vielgestaltigkeit der griechischen Community in Bielefeld.
(id) Eine wenig bekannte, kleine Migrantengruppe mit uralten Wurzeln sind die
Yeziden, deren Zahl weltweit auf etwa 800 000 geschätzt wird. In Bielefeld und
Umgebung leben etwa 7 000 Yeziden, eine besonders große Community innerhalb
Deutschlands.
Tsachpinis ist als herkunftssprachlicher
Lehrer tätig und pendelt seit Jahren
zwischen verschiedenen Schulen im
Regierungsbezirk in Detmold. Darüber
hinaus unterrichtet er an der VHS Neuund Altgriechisch als Fremdsprache und
betätigt sich bei Bedarf auch als „Kultur­
übersetzer“, z.B. über die griechischorthodoxen Osterbräuche. Und er ist
erster Vorsitzender der PA.S.OK, der Partei
der griechischen Sozialdemokraten Bielefeld. Schon als Student demonstrierte er
in Griechenland gegen die Militärdiktatur und trat dort 1974 der PA.S.OK, der
Panhellenischen Sozialistischen Bewegung bei. Die PA.S.OK ist ein Zentrum der
griechischen Community und bietet u.a.
Sozialberatung an.
Wenn Tsachpinis erzählt, schlägt er
gerne den Bogen zwischen den Kulturen: über Griechenland, als Wiege der
europäischen Kultur, über die Vielzahl
deutscher Worte griechischen Ursprungs
(von Athlet bis Zoo) bis zur Griechenlandkrise. Und er weckt Neugierde an
der Vielgestaltigkeit seiner „hellenischen
Community“.
Wie andere Migrantengruppen hat sich
auch die griechische Community ausdifferenziert und selbst organisiert. Dazu
zählen der griechische Elternverein, verschiedene Heimatvereine, je nach landsmannschaftlicher Herkunft, die deutschgriechische Gesellschaft, griechische
Gemeinden, griechisch-orthodoxe Kirchengemeinden und die PA.S.OK Bielefeld. Hinzu kommen eigene griechische
Bildungseinrichtungen: der griechische
Kindergarten, die griechische Grundschule mit etwa 80 Kindern und das griechische Gymnasium mit 400 Schülern in
Brackwede mit einem Einzugsbereich bis
Paderborn und Hamm.
Tsachpinis Anliegen ist die sprachliche
und kulturelle Bildung von Griechen und
Deutschen in einem sehr umfassenden
und europäischen Sinne. Dafür setzt er
sich konkret ein.
Traditionell leben Yeziden in der Türkei,
dem Irak, Iran, Syrien und in Ländern der
ehemaligen Sowjetunion. Die meisten
Yeziden sehen sich als Ur-Kurden an. Die
Wurzeln der Yeziden werden von einigen
vor über 4 000 Jahren, in der Zeit der
Sumerer und Altbabylonier angesiedelt.
Die Muttersprache aller Yeziden ist ein Dialekt des Kurdischen, nämlich Kurmancî.
Kurdisch gehört, anders als das Türkische
und das Arabische, zur indo-germanisch /
indo-iranischen Sprachfamilie. Die yezidische Religion (Yezidiusmus) ist eine
ausschließlich unter den Kurden verbreitete Religion, sie ist eine monotheistische
Religion, deren Wurzeln nach eigener
Sicht weit vor dem Christentum und dem
Judentum liegen, und eine Lebensphilosophie darstellt. Die Gebete sind alle in
kurmancî verfasst.
Der Name „Yeziden“ (andere Schreibweise Jesiden, urspr. Êzidi) könnte sich aus
dem Kurdischen oder von dem iranischen
yazd/yezdan oder Ezda/Ezdan für Gott,
Schöpfer ableiten. Von islamischen
arabischen Autoren wird der Name mit
Jazid I, dem Kalif, in Verbindung gebracht.
In der Religion spielen die vier Grundelemente Erde, Wasser, Luft, Licht(Feuer)
bis heute noch eine besondere Rolle. Die
Sonne – Sonnenverehrung – wird als das
sichtbare Licht Gottes bzw. als Gottheit
verstanden, denn sie glauben, dass ohne
die Sonne kein Leben existieren würde.
Junge Yeziden kamen bereits seit den
1960er Jahren als türkische „Gastarbeiter“
nach Deutschland. Ab Mitte der 1980er
Jahre kamen vermehrt kurdische Yeziden,
die vor der Verfolgung aus der Türkei flohen, und seit 2008 Menschen yezidischer
Herkunft aus dem Irak nach Bielefeld, die
Asyl suchten bzw. als bereits anerkannte
Flüchtlinge, die zuvor in anderen Orten
Deutschlands gelebt haben. Viele yezidische Familien haben im Ostmannturmviertel ihre Heimat gefunden.
In der nächsten Ausgabe folgt der
zweite Teil.
Bildung & Soziales
Bildung & Soziales
23
01 / 2012 Mittelpunkt
24
Mittelpunkt 01 / 2012
25
01 / 2012 Mittelpunkt
Ein aktives, gutes und sicheres Leben
unter dem Ostmannturm
(wc) Was können Bewohner selbst tun für ein sicheres Umfeld? Zum einen gilt es,
auf sein Umfeld zu achten, sich mit Nachbarn austauschen – und im Bedarfsfall Unterstützung zu rufen. Schauen Sie bei Übergriffen nicht weg, sondern rufen Sie, zur
Not auch zusammen mit Nachbarn, die Polizei. Erstatten Sie bei einem Übergriff
oder Einbruch Anzeige, nur so werden sie aktenkundig. Und lassen Sie Ihre Tasche
nicht im Wagen liegen, auch nicht, wenn Sie nur kurz einkaufen gehen oder das
Kind aus der Kita abholen!
Andererseits gilt, dass Kontakte im Viertel
das subjektive Sicherheitsempfinden erhöhen: Wer in Kita, Schule, Verein, Nachbarschaft oder Gemeinschaftsaktionen
im Wohnumfeld aktiv mitwirkt, kümmert
sich um sein Umfeld, bekommt Kontakte,
erschließt sich „sein Viertel“ – und fühlt
sich sicherer. Dieses Engagement gilt es
Kısır-Bulgur-Salat
Zutaten (für 6 Personen)
Rezept
Zubereitung
Die Weizengrütze wird mit kaltem Wasser kurz gewaschen. Dann wird sie in
der Schüssel mit Salz bestreut, Tomatenmark, Pulverpaprika hineingegeben
und mit warmem Wasser eingeweicht,
ca. 1 ½-fache Menge. Mit dem Kochlöffel umrühren, bis alles gut vermischt ist,
dann 10 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit wird das Gemüse
(Lauchzwiebeln, Petersilie, Minze) gewaschen, abgetrocknet und gemäß der
Zutatenliste vorbereitet.
Wenn der Bulgur die Flüssigkeit komplett
aufgesogen hat, die Masse mit kaltem
Wasser mit der Hand gut durchkneten,
bis alles schön rot ist. Es sollte nicht
blass ausschauen, sondern kräftig rot.
Zum Schluss das Gemüse untermischen,
ebenfalls 1 Esslöffel Granatapfelsirup und
Olivenöl dazu geben und anschließend
wieder mischen.
Traditionell isst man
den Bulgursalat in
Salatblätter eingerollt. Geeignet sind
Kopfsalat und Romanasalat. Gerne werden auch in Salzlake
eingelegte Weinblätter kurz blanchiert
und anstelle vom
Salat zum Einrollen
verwendet.
(dda)
Programm des Jugendtreffs Walde im März
(ah) Im offenen Treff der Walde findet Ihr
Kicker, Billiard, Tischtennis und viele andere Spiele. Und es gibt besondere Aktionen und Angebote für Mädchen.
Die Mädchentage in der Walde für alle Mädchen von 8-18 Jahren an jedem Do., 16.00 – 19.30
Uhr zu den folgenden Themen
Öffnungszeiten der Walde
8. März: Smoothies, Säfte und
Cocktails selbst gemixt
Mo., 16.00 - 19.30 Uhr
Di., Jungengruppe: 16.00 - 18.00 Uhr
Mi., 16.00 - 19.30 Uhr; zusätzlich zur
Öffnungszeit: Sport für Jungen bzw.
Mädchen in der Sporthalle der Luisenschule
Fr., 16.00 - 20.30 Uhr
Sa., 16.00 - 19.00 Uhr
15. März: Kochen international: Kartoffelpüree mit Ei und Spinat
22. März: Ausflug ins Erlebnisbad Ishara - nur mit Anmeldung!
29. März: Fotorallye im Stadtteil -Schönes
und Schreckliches in Deinem Quartier
Ihr findet uns in der August- BebelStraße 16-18, Tel: 0521 13 67 888 oder im
Netz: www.sportjugend-bielefeld.de
Auf Wunsch begleiten wir Euch Mädchen innerhalb des Stadtteils abends
nach Hause! Auch an den anderen
Öffnungstagen, einfach fragen.
Besondere Aktionen:
Mi., um 16.30 Uhr: Sport für Mädchen (Turnhalle der Luisenschule)
Mo., 12. März ab 16.00 Uhr: GPS Rallye
Sa., 17. März ab 10.00 Uhr:
Ausflug zur Eisbahn
Kreativer Samstag, am 24. März um
13.00 Uhr: Nähen, Stricken, Werken: wir gestalten in gemütlicher Atmosphäre Klamotten und Accessoires - nur mit Anmeldung
Fr., um 20.00 Uhr: Streetdance für Mädchen (Sporthalle des Helmholtzgymnasium)
Quartiersbetreuung
250 g Weizengrütze (Bulgur)
fein (Köftelik aus dem türkischen
Lebensmittelladen)
1 Bund Frühlingszwiebeln (Lauch
zwiebeln), in dünne Ringe
geschnitten
1 Bund Petersilie, glatte, fein gehackt
1 Bund Minze, fein gehackt
1 TL Pulverpaprika, gemahlen,
edelsüß
1 TL Pulverpaprika, gemahlen, scharf
1 TL Salz
2 EL Tomatenmark
5 EL Olivenöl, natives
1 EL Granatapfelsirup (Nar Ekșisi
aus dem türkischen
Lebensmittelladen
wertzuschätzen und zu unterstützen.
Letztlich zielen die Arbeit der Quartiersbetreuung wie alle anderen Aktivitäten
im Stadtteilprojekt Ostmannturmviertel
darauf, die Lebensqualität und das Zusammenleben im Stadtteil - und dadurch
auch das Sicherheitsempfinden aller im
Viertel zu verbessern.
Mittelpunkt 01 / 2012
27
01 / 2012 Mittelpunkt
Stefan Peters
Wiebke Claussen
26
Das Umweltzentrum Bielefeld, August-Bebel-Str. 16–18
Heizkosten sparen – Klima schützen
Umweltinfos sind jetzt auch auf türkisch im Netz erhältlich
(rtw) Schon mit kleinen Veränderungen in der Wohnung, beim Heizen oder Lüften
können Sie Kosten sparen, die Umwelt und das Klima entlasten.
(rtw) Seit letztem Jahr gibt es unter
www.infonetz-owl.de für Umwelt und
Nachhaltigkeit acht Themen, die jetzt
auch in türkischer Sprache abrufbar sind.
Die Internetseite www.infonetz-owl.de
ist damit eine gut sortierte und übersichtliche Informationsquelle für Fragen aus den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Nachhaltigkeit.
Das InfoNetz wirbt für eine umweltbewußte und nachhaltige Lebensweise. Über 100
Themen zu Umwelt, Gesundheit und Nachhaltigkeit bieten den Nutzern vielfältigste
Informationen.
Folgende Themen sind nun auch in
türkischer Sprache nachzulesen:
Lassen Sie Ihre Heizkörper frei
Entfernen Sie Möbel, Vorhänge, schwere
Gardinen vor den Heizungen und über
den Ventilen, verzichten Sie auf Heizkörperverkleidungen. So wird die Wärme gut
an die Raumluft abgegeben.
Heizen Sie nach Bedarf
Sind Sie längere Zeit nicht in der Wohnung, senken Sie die Temperatur (nicht
unter 15° C, sonst kostet das Aufheizen zu
viel Energie, die Schimmelgefahr erhöht
sich).
Senken Sie nachts die Temperaturen
Und schließen Sie Rollläden und ziehen
Vorhänge zu, so geht weniger Wärme
über die Fensterflächen verloren.
Kontrollieren Sie regelmäßig, lassen Sie
die Heizanlage warten
Erwärmt sich nur ein Teil des Heizkörpers
oder gluckert es in den Rohren, entlüften
Sie jeden Heizkörper ganz einfach mit
Moderne, programmierbare Thermostate
heizen nur zu den eingegebenen Zeiten
auf die gewünschte Temperatur, das spart
etwa 10 % Energie.
Lüften Sie richtig
Öffnen Sie mehrmals täglich die Fenster
ganz weit, Thermostatventile schließen,
kurz (5 Minuten reichen oft schon aus)
durchlüften. Dauerlüften über gekippte
Fenster ist Energieverschwendung.
Umweltberatung im
Ostmannturmviertel
Zu diesem und vielen weiteren Themen
bekommen Sie in der Umweltberatung
Auskunft. Sie erreichen die Umweltberaterin Regine Thamm-Wind direkt
immer Mittwoch, 9-13 Uhr im Umweltzentrum oder telefonisch unter 0521
179082.Tipps und Informationen auch
im Internet unter www.infonetz-owl.de
Von A - wie Abfall bis Z - wie zugereiste
Tiere reichen die Themen. Interessierte
Bürger können sich umfassend informieren. Es werden lokale und regionale Ansprechpartner genannt, Beiträge erklären
die wichtigsten Inhalte, Links, Literaturangaben und sogar ausgesuchte Unterrichtsmaterialien werden empfohlen.
Energetische Gebäudesanierung
Stromspar-Tipps
Gütesiegel für Lebensmittel
Zusatzstoffe in Lebensmitteln
Trinkwasser
Allergien
Schadstoffe in Innenräumen
Sprit sparen beim Autofahren
Wir freuen uns, wenn immer mehr Einzelpersonen, Vereine, Einrichtungen, Lehrer
– auch der türkischen Community – das
Angebot kennenlernen und weitertragen.
Umweltzentrum Türkçe Enfermasyon Veriyor
Umweltzentrum Bielefeld Nisan 2011 tarihinden itibaren „dijital çevre bilgi bankası“,
yani InfoNetz (www.infonetz-owl.de) altında
bilgileri türkçe hazır bulundurmaktadır.
Değişik konularla yüz sayfadan fazla olan
bilgi bankasında sekiz sayfa türkçeye
çevrilmiştir. Böylece Türkiyeli vatandaşlar
„Evlerde Küf „, „Alerjiler“, „Elektrik Tasarrufu“ ve „Doğru Havalandırma“ konularında
bilgi edinebilirler. Almanca bilmeyen ve
bilgi edinmek isteyen kişiler için bilgi
bankasındaki ülkelere ait olan bayraklara
tıklayarak ana dilde bilgilere ulaşabilirler.
Ayrıca çevre ile ilgili yararlı linkler, adresler,
güvenilir danışma büroları, ek dökümanlar
ve literatur tavsiyeleri bu bankada bulunur.
Umweltzentrum Bielefeld`in hedefi türkçe dilinde diğer çevre ile ilgili olan konuları sunmaktır.
Umwelttipp
Umwelttipp
Verringern Sie die Raumtemperatur
Bei 1 Grad weniger sparen Sie schon etwa
6 Prozent Heizenergie! 20 Grad in Wohnräumen (Schlafzimmer: 16 bis 18 °C) ist
ein allgemeiner Richtwert.
einem Entlüftungsschlüssel.
Lassen sich die Thermostatventile nur
schwer drehen oder bleiben die Heizkörper immer gleich warm, sollten sie gegen
neue ausgetauscht werden.
28
Stefan Peters
Termine
Do., 1. März • 10:00 - 12:00 Uhr
Türkischsprachige Selbsthilfe für
Frauen mit psychischer Belastung
Ort: Mikro Partner Service GmbH,
Herforder Straße 76, 1. Etage
Veranstalter: Paritätische Selbsthilfe-Kontaktstelle in Kooperation mit Dilek Dogan-Alagöz,
alle 14 Tage, donnerstags
Di., 6. März • 10.00 - 12.00 Uhr
Frauencafé
Ort: Mikro Partner Service
GmbH-UMEZ Projektbüro, Herforder Straße 76, 1. Etage
Veranstalter: Mikro Partner Service GmbH-UMEZ Projektbüro in
Kooperation mit der Quartiersbetreuung Ostmannturmviertel
Mi., 7. März • 10:00 - 12:00 Uhr
Männercafé
Ort: Mikro Partner Service GmbH,
Herforder Straße 76, 1. Etage
Veranstalter: Mikro Partner Service GmbH, UMEZ Projektbüro
Mi., 7. März • 15:00 Uhr
Planungstreffen Stadtteilfest Ostmannturmviertel
Ort: Begegnungszentrum Alt und
Jung, Walter-Rathenau-Straße 69
Termine
Mi., 14. März • 18:30 - 20:00 Uhr
Arbeitskreis Bürger
Ort: Quartiersbüro,
August-Bebel-Straße 16-18
Veranstalter: Quartiersbetreuung Ostmannturmviertel
Weitere Termine: 4. April und 2. Mai
Mi., 28. März • 17:00 Uhr
Informationsabend der Polizei zum Thema Sicherheit
im Ostmannturmviertel
Ort: Kita Weltweit, Waldemarstr. 4
Veranstalter: Polizei Bielefeld
Mittelpunkt 04/ 2011
Di., 17. April • 10:00 - 12:00 Uhr
Frauenfrühstück
Ort: Mikro Partner Service
GmbH, UMEZ Projektbüro, Herforder Straße 76, 1. Etage
Veranstalter: Mikro Partner Service GmbH-UMEZ Projektbüro mit der Quartiersbetreuung Ostmannturmviertel
Mi., 18. April • 10:00 - 12:00 Uhr
Männerfrühstück
Ort: Mikro Partner Service
GmbH, UMEZ Projektbüro, Herforder Straße 76, 1. Etage
Veranstalter: Mikro Partner Service GmbH-UMEZ Projektbüro
Mo., 23. April • 14:00 Uhr
Vorbereitung Tag des Dialogs
Ort: Quartiersbüro,
August-Bebel-Straße 16-18
Veranstalter: Mikro Partner Service GmbH, UMEZ Projektbüro in
Kooperation mit der Quartiersbetreuung Ostmannturmviertel
Di., 8. Mai • 10:00 - 12:00 Uhr
Frauencafé
Ort: Mikro Partner Service GmbH,
Herforder Straße 76, 1. Etage
Veranstalter: Mikro Partner Service GmbH-UMEZ Projektbüro mit der Quartiersbetreuung Ostmannturmviertel
Mi., 9. Mai • 10:00 - 12:00 Uhr
Männercafé
Ort: Mikro Partner Service GmbH,
Herforder Straße 76, 1. Etage
Veranstalter: Mikro Partner Service GmbH-UMEZ Projektbüro
Mo., 21. Mai • 16:00 - 17:00 Uhr
Planungstreffen zum Tag des Dialogs
Ort: Mikro Partner Service GmbH,
UMEZ Projektbüro, Herforder Straße 76, 1. Etage. Veranstalter: Mikro
Partner Service GmbH-UMEZ Projektbüro in Koop. mit der Quartiersbetreuung Ostmannturmviertel
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
39
Dateigröße
2 653 KB
Tags
1/--Seiten
melden