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Alles im Griff! – Wie Kinder lernen, ihre Gefühle zu steuern! - Baden

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Alles im Griff! – Wie Kinder lernen, ihre Gefühle zu steuern!
ZNL Forschungsprojekt „EMIL“ qualifiziert Kita-Teams
in Baden-Württemberg
Wut, Angst, Traurigkeit, Lust und Freude: Diese Gefühle kennt jeder, egal ob groß oder klein. Was Kinder
aber erst noch lernen müssen, ist der Umgang mit starken Gefühlen und spontanen Impulsen. Felix greift
sofort zu, wenn er ein Stück Schokolade sieht. Lisa wird ganz zappelig, wenn sie einen Moment abwarten
muss, bis sie mit den anderen auf den Spielplatz darf. Murat und Kai wollen eine Burg zusammen bauen.
Nach kurzer Zeit gibt es Geschrei, Kai rennt heulend zur Erzieherin, weil Murat alles alleine macht.
Selbstregulation will gelernt sein!
Das Verhalten von Felix, Lisa, Murat und Kai ist wohl allen pädagogischen Fachkräften vertraut und für
Kindergartenkinder ganz normal. Denn die Fähigkeit zur sogenannten Selbstregulation entwickelt sich
erst im Laufe der Kindheit, sogar bis ins frühe Erwachsenenalter hinein. Wie erfolgreich man seine
Gefühle und das eigene Verhalten regulieren kann, hängt besonders davon ab, wie gut die
„Steuerungszentrale“ im Gehirn ausgebildet ist. Denn hier, im Frontalhirn gleich hinter der Stirn, sitzen die
„exekutiven Funktionen“, die für vorausschauendes Denken und Planen, für die Hemmung von Impulsen
und für geistige Flexibilität zuständig sind. Sie bilden die Grundlage für bedachtes, einfühlendes und
situationsangemessenes
Handeln
–
kurz
gesagt
für
die
Fähigkeit
zu
Selbstregulation
und
Perspektivenübernahme. Wie gut jemand sich selbst regulieren und sich in andere hineinversetzen kann,
hat immense Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Davon sind nicht nur Freundschaften und soziale
Kontakte betroffen, sondern auch das Lernen in der Schule und der spätere Erfolg im Beruf.
EMIL - Selbstregulation und sozial-emotionale Kompetenz stärken.
Die gute Nachricht: Selbstregulation ist lernbar. Und das besonders gut in der frühen Kindheit. Das ZNL
TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm unter Leitung von Prof. Dr. Dr. Manfred
Spitzer beschäftigt sich seit einigen Jahren intensiv mit dem Thema „Exekutive Funktionen und
Selbstregulation“. Aus der Wissenschaft weiß man, dass diese Funktionen für die bewusste Steuerung
von Gefühlen, Gedanken und Verhalten von großer Bedeutung sind.
Genau hier drückt der Schuh in vielen Kindertageseinrichtungen. Die Erzieher/innen berichten immer
häufiger von Kindern, die sich und ihr Handeln nicht gut im Griff haben und eine intensive Begleitung
benötigen. Mit Unruhe, Lärm und der Unfähigkeit, selbständig soziale Situationen zu meistern, steigt nicht
nur der Stress für die Kinder, sondern auch die Belastung für die pädagogischen Fachkräfte.
EMIL bietet Qualifizierung für Kita-Teams.
Die Baden-Württemberg Stiftung hat deshalb im Jahr 2011 das ZNL mit der Studie „EMIL - Emotionen
regulieren lernen“ beauftragt. Das in enger Zusammenarbeit mit der Praxis entwickelte Konzept soll die
Selbstregulation und die sozial-emotionale Kompetenz der Kinder stärken. Dafür brauchen Kinder
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