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Kein Kontinent so sicher wie Europal«

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Steiii rer Sprudel ist der >> Renner << in der ganzen Region • S e i t e 7
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eneral
STADT-
95. JAHRGANG • SÜDWESTDEUTSCHE LANDESZEITUNG
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Donnerstag, 28. Juli 1983
»Kein Kontinent so
sicher wie Europal«
Sie lesen heute:
>'v^:'-
Streit um DaimlerTestroute geht weiter
Laien graben
Kelterngräber aus
Elmar Borrmann
Degen-Weltmeister
Alles auf einen Bück
Wirtschaft spürt
leichte Belebung
mittwochs-lotto
Strauß gab nach Rüpkkehr von seiner Ostblockreise
eine Pressekonferenz - Krieg wäre Ende aller Politik
M ü n c h e n , (dpa) Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende
Franz Josef Strauß hat nach der Rückkehr von seiner zehntägigen Ostblockreise
erneut seine Meinung bekräftigt, daß sich auch nach der mö^chen Nachrüstung
die innerdeutschen Beziehungen nicht verhärten werden. AtS einer Pressekonferenz eine Stunde nach seinem Rückflug aus der DDR betonte Strauß am Mittwoch
in München: »Kein Kontinent in der Welt ist so sicher wie Europa!« Die Frage der
Nachrüstung und eventueller Gegenmaßnahmen des Ostblocks hätten in aUen
Gesprächen mit DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker, dem stellvertretenden pohiischen Ministerpräsidenten Mieczyslaw Rakowski und PoUtikem in der
CSSR den Schwerpunkt gebildet.
Strauß hat bei diesen Gesprächen nach
eigenen Angaben betont, daß ein atomarer
Krieg das Ende aller Politik bedeuten würde.
»Von deutschem Boden wird nie ein Raketenkrieg ausgehen«, sagte der CSU-Chef seinen Gesprächspartnern. Ein solcher Krieg
wäre »ein Akt des bewußten Selbstmords
der Menschheit«. Die Möglichkeit eines
Landaufmarsches sei heute nicht mehr gegeben. Fragen nach der Friedensbewegung in
der Bundesrepublik sei er damif begegnet, es
werde nicht zu einer »Volkserhebung« gegen die Nachrüstung kommen. Ohne'Widerspruch sei seip Hinweis VQn HIPnscKejr aufgenommen worden daß ein harter Kern der
Friedensbewegung -aus Kommunisten bestehe.
Strauß sagte, er habe in dem zweistündigen Gespräch mit-Honecker nachdrücklich
die Auffassung vertreten, der Weg »lieber
nachverhandeln als nachrüsten« sei für die
Bundesregierung uhpräktikabel. Er habe den
Eindruck gewonnen, als mögliche Gegenmaßnahmen bei einer Raketenstationierung
in der Bundesrepublik komme eine Statio-
nierung neuer mobiler Atomraketen mit kürzerer Reichweite als der SS 20 in der DDR
und In der CSSR in Frage. Möglicherweise
liege ein Kompromiß in Genf darin, daß die
Sowjetunion den Abbau von SS-20-Raketen
anbiete, weil andere dafür disloziert (aufgestellt) wrürden.
Von seinem Treffen mit Honecker hat
Strauß inzwischen auch Bundeskanzler Helmut Kohl unterrichten lassen. Er ließ ihm
eine Ansprache des SED-Chefs wie zwej Papiere in Kopie übersenden, in denen Honekker zu Abkommen zwischen der Bundesrepublik und der'DDR Stellung nahm. Die
Frage des Zwangsumtausches und der
Schießbefehl seien in dem Dialog mit dem
DDR-Staats- und Parteichef »eingehend erörtert« worden. Nähere Angaben dazu machte
Strauß jedoch nicht. Er meinte lediglich,
»jedes Wort schadet hier eher«. Die DDR.Seite hätte in dem Gespräch aber nachdrücklich auf ihre Probleme einer »gespaltenen
Währung« durch den offiziellen DDR-Bankkurs und den dortigen Schwarzmarkt hingewiesen.
Seite
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4
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17
19
22
»7 aus 38«: 6 - 12 - 22 - 24 - 27 2 9 - 3 1 ; Zusatzzahl: 35
»Spiel 77«: 4273133. (Ohne Gewähr)
Nur eine Stunde nach seiner Rückkehr aus der DDR gab Franz Josef Strauß schon eine
Pressekonferenz; links von Ihm CSU-Generalsekretär Otto Wiesheu.
Funkbild: dpa
Überfall armeirischer Terroristen:
Sieben Tote In tOrMscber Botschaft
I Det Escport hat
I bessere Aussiebten
I Von Karl Heinz Vaubel
I Für die konjunkturelle Entwicklung ia
I der Bundesrepublik gilt zunächst weiter,
= daß sie insbesondere von der privaten
1 Nacb£rag0 und der Bauwirtsctiaft, in xu»
Umfang freilffh auch wob]
Anti-Ten-or-Einheiten stürmten das besetzte Gebäude in Lissabon I= nehmendem
von der Automobilindustrio getragen
I wird. Das Bundeswirtschaftsministerium
L i s s a b o n , (dpa) Bei einem Oberfall armenischer Terroristen auf die türkische Botschaft in I meint vor allem dies, wenn es die »aufLissabon und anschließender StUrmung des besetzten Gebäudes durch portugiesische Anti- 1 wärtsgerichieten Kräfte« überwiegen
Terror-Einheiten sind am Mittwoch sieben Menschen ums Leben gekommen. Als die .Sonderein- I sieht. Der Export bleibt in den Statistiken
heiten der Polizei in das besetzte Gebäude eindrangen, fanden sie fünf verkohlte Leichen. Nach I trotz eines verhältnismäßig kräftigen JuAngaben der Polizei hatten sich die fünf Terroristen offenbar selbst in die Luft gesprengt. Bei I ni-Überschusses für die offizielle Kondem Oberfall starben außerdem di^ Ehefrau des türkischen Geschäftsträgers sowie ein weiterer I junkturbetrachtung ebenso ein schwaAngreifer, der zuvor von einem Bötschaftswäcbter erschossen worden war.
I eher Punkt, wie es - und hier immer
Gegen Mittag hatte die Armeniergruppe Überfall in Paris zu der Tat. Der Anrufer I noch sehr deutlich - beim Arbeitsmarkt
versucht, in die Botschaft im Lissaboner Vil- meldete sich bei der französischen Nach- 1 der Fall ist.
len-Vorort Reßtelo einzudringen. Bei einem^ richtenagentur AFP und sagte, die neue mi- I Immerhin beschäftigt die Ausfuhr jetzt
Schußwechsel ^wurde auch ein Botschafts- litärische Organisation unterscheide sich I zunehmend die Prognostiker. So kommt
wächter schwer verletzt. Darauf besetzten von allen bisher existierenden armenischen 1 das HWWA-Institut für Wirtschaftsfordie Angreifer die daneben liegende Residenz Gruppen. Die ÄRA halle sich in einem Brief \ schung in Hamburg mit der Feststellung
des türkischen Botschafters. Kurze Zeit spä- an AFP bereits zu dem Attentat auf einen I verbesserter Exportaussichten für das
»Die Polen müssen ihre Lebenshaltung habe das Regime gestärkt, ohne daß er des- ter war eine Detonation zu hören. Flammen türkischen Diplomaten am 14. Juli in Brüssel 1 zweite Halbjahr und vor allem für das
i nächste Jahr zu heargenau der gleichen
wieder selbst erarbeiten«, faßte der Minister- wegen gegen derartige Hilfsmaßnahmen und dicker schwarzer Rauch stiegen aus bekannt;
I Einschätzung, wie sie in seinem letzten
dem Gebäude auf. Die Angreifer hatten keipräsident seine Gespräche in Polen zusam- auftreten würde.
\ Konjunkturbericht bereits der Bundesnerlei
Forderungen
gestellt,
jedoch
angemen, die er neben anderen mit dem Primas
»Sieger im Kriegsrecht ist die katholische
i verband der deutschen Volksbanken und
der katholischen Kirche, Kardinal Gleipp, Kirche in Polen«, nicht die »Solidarität« droht, das Gebäude in die Luft zu sprengen,
Hamburg, (dpa) Der Juli hat in der Bundes-, \ Raiffeisenbanken geäußert hatte. Auch
und dem Erzbischof von Krakau, Macharski, oder die Regierung, meinte Strauß. Das wenn die Polizei, die es umstellt hatte, einrepublik Rekorde aufgestellt. Höchste Tem- \ hier war schon von einer leichten kongeführt hatte. Weitere Kredite halte er nicht Kriegsrecht habe zwar dem Chaos ein Ende zudringen versuche.
für sinnvoll, wenn damit nur ein »höherer gesetzt, sei aber der falsche Weg gewesen,
Kurz nagh dem Überfall hatte Ministerprä- peratur: 37,4 Grad in Ulm. In Baden-Würt- \ junkturellen Erholung in fast allen westLebensstandard auf Pjimp« erreicht werde, sagte er weiter. Er ergänzte damit seine auch sident Mario Soares eine Sitzung des Kri- temberg v«mrde gleichzeitig zum Mittwoch \ liehen Industriestaaten und gleichzeitig
meinte Strauß. »Hungern oder gar verhun- bei der Bundesregiezung auf Befremden ge- senkabinetts einberufen, das kurz vor 15 Uhr die wärmste Nacht des Jahres mit 23,3 Grad i davon die Rede, daß dies zu einer wachgern« sei nicht mehr das Thema für die stoßene Äußerung in einem Interview von den Befehl zum Eindringen der Polizeitrup- auf der Schwäbischen Alb registriert. In i senden Nachfrage nach deutschen ProPolen, die Versorgung mit Grundlebensmit- »Radio Polonia«, in dem Strauß nach dem pe erteilte. Drei Stunden nach Beginn des München wurde am Dienstag mit 35,2 Grad I dukten führen werde. Deim diese deutleln überhaupt kein Problem mehr. Brot, Wortlaut der polnischen Nachrichtenagen- Überfalls stürmte eine erste Spezial-Einheit die höchste Julitemperatur seit Beginn der I sehen Produkte profitieren vom gebremi sten Preisanstieg in der Bundesrepublik
Kartoffeln, Kraut nannte der CSU-Vorsitzen- tur PAP erklärt hatte: »In Polen mußte man der portugiesischen Polizei das Gebäude. Ei- Wetteraufzeichnung gemessen.
\ und zugleich der maßvollen Lohnkosten(Vergl. Bericht Seite 21)
de als Beispiele für Lebensmittel, die ohn^ das Chaos eindämmen.«
ne zweite Gruppe von 50 Anti-Terror-Spe\ entwicklung.
.'Vföngenbegrenzung erworben werden könnzialisten folgte 15 Minuten später. Zu dieten.
US-Parlament
billigt
sem Zeitpunkt war unklar, wieviele MenOb diese Tendenzen in der gewünschEs geht um I «banon
schen sich in der Residenz befanden und
\ ten Form durchschlagen und den Export
Polen müsse nun mehr zur Selbsthilfe geAusgaben
für
MX-Rakete
\ wieder zu einem tragenden Konjunkturholfen werden. Als einen solchen Weg nann- Washington, (dpa) Die erste Runde der möglicherweise als Geiseln festgehalten
pfeiler machen, wird sich zeigen. In büWashington, (dpa) Beide Häuser des amerite Strauß ein von der katholischen Kirche an^erikanisch-israelischen Gespräche über wurden.
geplantes Projekt zugunsten der polnischen die Zukunft Libanons haben am Dienstag
Die Ehefrau des Geschäftsträgers Mustafa kanischen Parlaments haben in der Nacht \ heren Krisenzeiten, die freilicli ausnahmslos von weit kürzerer Dauer waren
llandwirtschaft. Strauß bekräftigte, er sei (Ortszeit) in Washington fünfeinhalb Stun- Mihciuglu erlag auf dem Weg in das Kran- zum Mittwoch Militärausgabengesetze für
als Stagnation und Rezession der letzten
nicht gegen das private Verwenden von Päck- den gedauert. US-Außenminister George kenhaus ihren schweren Verbrennungen. das am I.Oktober 1983 beginnende Hausjähre, hatte stets die Ausfuhr-Lokomotive
chen jn die Volksrepublik Polen. Jedoch hal- Shultz hatte.seinen israelischen Amtskolle- Der Geschäftsträger, dei' sich mit seiner Fa- haltsjahr '84 beschlossen, die Gelder für die
den Konjunkturzug wieder in Fahrt gete er es für sinnvoll, nun statt ^großer subven- gen Izchak Schamir und Israels Verteidi- milie in dem Gebäude befunden hatte, erlitt Produktion der ersten MX-lnterkontinental'
bracht. Und da wir als Exportland weittionierter Sonderaktionen mit Paketen Mittel gungsminister Mosche Arens am Nachmit- ebenso wie sein 17jähriger Sohn Verletzun- raketen, den El-Kampfbomber und Ml-Panbin von dem leben, was wir ins Ausland
in Selbsthilfevorhaben zu stecken. Im übri- lag zu einem ursprünglich auf gut zweiein- gen. Ein Sprecher einer bisher wenig be- zer vorsehen. Der Senat beschloß mit 83
verkaufen, kamt der eigentliche konjunkgen habe er mit dem umstrittenen Satz, die halb Stunden angesetzten Gespräch im State kannten »Revolutionären Armenischen Ar- g^gen 15 Stimmen Ausgaben von rund 200
turelle Durchbruch auch diesmal nur von
mee« (.'UlA) bekannte sich kurz nach dem Milliarden Dollar (520 Milliarden Mark).
Polen seien keine Nation von Päckchen- Department empfangen.
der Ausfuhr kommen, Ihre Aussichten
Empfängern, Würdenträger der polnischen
inzwischen günstiger beurteilt zu finden,
Kirche zitiert. Auch die Päckchen-Aktion
sollte äuch dann zumindest als eine psychologische Hilfe empfunden werden
können, wenn es bis zu eindeutigoren
Ergebnissen noch eine gewisse Zeit^
dauert.
US-Präsident gab Pressekonferenz - Politische imd friedtiche'Lösung der Probleme angestrebt
»Lebenshaltung selbst erarbeiten«
Rekord: 37,4 Grad
Wie Wird das Wetter?
Kühlere Luft kommt
Ein Tief über MittcUrankreich verlagert
sich in nordöstlicher Richtung. Sein Störungsausläufcr erreicht gegen Abend
unser Gebiet, djüünter fliegt mit einer
nordwestlichen bis nördlichen Strömung deutlich kühlere Luft in unser
Land. V o r h e r s a g e : Teils heiter,
teils wolidg und im Tagesvcriauf von
Westen her aufkommeqde Gewitter
Ode; Schauer. Höchsttemperaturen bei
30 Grad, Ticfotwerte nachts um 17
Grad. Schwacher, allmMhlich auffrisi^ender und vcn sUdlidjen auf wcstlich > bis nördliche Richtungen drehender
V\"nd. Aussichcen lÜTKlrciiag und Ssms«
tag: Wieder zunehmend sonnig, aber
nicht mehr so heiß.
.-.». ^-fi^-i-^-t—-A-
^
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Reagan: »Kein Krieg in Mittelamerika«
W a s h i n g t o n , (dpa) US-Präsident Ronald Reagan hat versucht, Befürchtungen zu zer~
streuen, seine Regierung könnte die USA in einen Krieg in Mittelamerika verwickehi. In einer
landesweit im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz am Dienstagabend Washingtoner Zeit
bemUhte sich der Präsident, die Bedeutung der ausgedehnten Land- und Seemanöver, die
amerikanische Schiffe und Soldaten hmerhalb der nächsten sechs Moäate im Raum Mittclamerika abhalten wollen, herunterzuspielen. Die Pressekonferenz drehte sich fast ausschUeßlich um
das Thema Mittelamerika.
»Wir planen keinen Krieg, und ich denke
nicht, daß si,ch das ereignen wird«, sagte
Reagan. »Es gibt keinen. Vergleich mit Vietnam, und es wkd nichts von dieser Art dort
geben«, erklärte er. Die USA strebten in Mittelamerika eine politische und friedliche Lösung »ohne Blutvergießen« an. Der IPräsident versicherte seine Unterstützung fijbr die
Bemühnnoon der linder der .•soaopnnnten
Contadora-Gruppa (Mexiko, Panama, Venezuela und Kolumbien) um eine friedliche
Lösung. Die angekündigten Manöver seien
von der Art wie sie schon früher üblich
<..-*^->**-'-*4.
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gewesen wären. Die USA hätten größere Manöver schon in Europa, Asien und Lateinaraerika abgehalten, versicherte der Präsident, obwohl das Verteidigungsminislerium
die Ausdehnung der ihilitärischen Übungen
zuvor als ungewölmlich bezeichnet hatte.
Der Präsident warf der Presse und anderen
ICritikern vor, sich bei Berichterstattung und
ßnurtethmg der Lage in Mittelamerika zu
stark auf diu militärischen Aspekts 2U konzentrieren. Jedem DoUari den die USA in
Zentralamerika für mililtärische Zwecke avifwendeten, stünden jedoch drei Dollar für
wirtschaftliche und humanitäre Ziele gegenüber. Reagan weigerte sich erneut, für den
Ernstfall die Entsendung von Kampftruppen
nach Mittelamerika vöTlig auszuschließen.
Er betonte jedoch, es gebe keine Pläne dafilr,
und es seien keine Truppen von einem dortigen Land angefordert worden. Er habe auch
keinen Vorschlag bekommen, die Zahl der
US-Militärberater in El Salvador über gegenwärtig 55 hinaus zu erhöhen, sagte Reagan.
Reagans Ausführungen ernteten scharfe
Reaktionen von demokralischon Kritikern.
Der bisherige Spibsenbewerbor der Demokraten für die Präsidentschaftswahl 1984, Walter Mondale, meinte, es sei klar, daß Reagan
»auf einem Kiu^ ist, der uns in den Krieg
führen wird«. Der demokratische Sonntor
Alan Crunsion, obonfalis Präsidentschaftsbewerber, meinte, Reagan versuche, »militärischen Bewegungen friedlichen Glanz zu
geben«.
»Noch reelle Chancen«
fiir LehrsteUenbewerber
Bonn, (dpa) Be! der Suche nach einem
Ausbildungsplatz haben Jugendliche nach
Ansicht von Bundesbildungsministerin Dorothee Wilms (CDU) noch reelle Chancen.
Die Ministerin erklärte am Mittwoch in Bonn vor Journalisten, der. Aüsbildunns»
markt sei gegenwärtig In wesentlich stärkerer Bewegung als Je suvor. In den letzten
Wochen seien die Zahlen der LehrvertragsabschlUsse »enorm in die Höhe goschnell^«.
Die Bundesregierung erwarte, daß die Wirtschaft ihre Zusage eitüllen könne, allen aushtldungisflihigen und •wjllioen Jugendlichen
ein Angebot zu machön. Düf Prasluörü ucf
Bundesanstalt für Arbeit, Josef Stlngt rief
die Arbeitsämter am Mittwoch 2U einer neuen I^hrstellenoffenslve auf.
POLITIK
Donnerstag, 28. Juli 1983
Allensbach-Umfrage macht »leicht
positiv gefärbte Stinuniing« aus
Aktionsprogramm
»Rettet den Wald«
Grafenau. (dpa) Ein in sieben Stufen
unterteiltes Aktionsprogramm »Rettet
den Wald« hat das Bundesinnenministerium vorgelegt. Schwerpunkt sind
- so Staatssekretär Carl-Dieter Spranger - nationale und internationale
Normensetzungen für die Luftreinhaltung und »marktwirtschaftlich wirkende Instrumente« für die Schadstoffbegrenzung. Man wolle »sehr genau prüfen«, wie über Abgabenlö-sungen oder Investltions- und Innovationsanreize umweltfreundliche Maßnahmen verstärkt eingeleitet werden
könnten. Die geplante Einführung dos
bleifreien Benzins sei kein »nationaler Alleingang« der Bundesrepublik,
sondern stoße auf breites Verständnis
innerhalb der Europäischen Gemeinschaft, sagte Spranger.
Helmut Schmidt immer noch bei weitem populärster Politiker
Reutlinger General-Anzeiger
Kuba feierte 30. Jährest^ von
Castros »Sturm auf die Moncada«
Überfall wurde zum Symbol für den Aufstand gegen Batista
S a n t i a g o de C u b a . (AP) Mit Festzügen, einem Fackellauf und einer symboüschen
B o n n , (dpa) Nach Feststellungen des Instituts für Demoskopie Allensbach würden bei einer
Darstellung des »Sturms auf die Moncada« ist in Kuba der 30. Jahrestag des Beginns der
Bundestagswahl gegenwärtig 51,8 Prozent der Wähler der Union ihre Erststinunen geben. Bei
Revolution gegen das diktatorische Regime von Fulgendo Batista begangen worden. Bei dem
der Bundestagswahl am 6. März hatte die CDU/CSU 52,2 Prozent der Erststimmen erhalten.
Angriff, auf die Kaserne der südostkubanischen Hafenstadt Santiago, hatte der arbeitslose
Zugleich stellte das Meinungsforschungsinstitut bei Umfragen im Auftrag der Zeitschrift »Capi26jähHge Rechtsanwalt Rdel Castro seinen Anspruch auf die Fährung der Revolutionäre
tal« fest, daß sich in der Bevölkerung das Gefühl ausgeprägt habe, der Regierungswechsel in
durchsetzen können. Die Aktion selbst endete in einer Katastrophe: 80 der 130 Partisanen
Bonn bedeute tatsächlich eine Wende.
wurden innerhalb weniger Tage von Batista-Tnippen gefangengenommen. Dennoch wurde der
Bei der sogenannten Sonntag^irage ermit- Dagegen glaubt fast die Hälfte der BevölOberfall zum Symbol für den Aufstand gegen Batista, und fünf Jahre später konnte Castro als
telt« (las Institut auf der Basis von 2 000 kerung, daß der Staat mit der neuen Re>5ioSieger in Havanna einziehen.
Interviews Anfang Juli, daß die SPD im Fall rung sparsamer geworden sei. zwölf Prozent
Auf seiner Festrode in Santiago dankte handlungslösung des Konflikts. Auch der
einer Bundestagswahl am nächsten Sonntag meinen, die Sparsamkeit des .Staates habe
Castro der Sowjetunion für die Hilfe beim stellvertretende Außeimninister Ricardo AI-.
.37,9 Prozent der Er.stslimmen. die FDP 3.5 ubgenonnnen. Daß dennoch die StimmungsAufbau des kubanischen Sozialismus und caron warf den USA vor, sich in MittelameriProzent und die Grünen 6,4 Prozent erhiel- lage eher als positiv erscheine, erklärte Frau
erklärte, das kubanische Volk werde seine ka auf eine »militärische Lösung« der Konten. Institutsleiterin Elisahsth Nölle-Neu- Nölle-Neumann mit dem Bedürfnis nach eiRevolution »bis zum letzten Blutstropfen flikte vorzubereiten, und rief Reagan zur Sumdiin crkläile bei der Vorlage der Ergebnis- nem Klimawechsel und damit, daß die Beverteidigen«. Den USA warf Castro vor, mit che nach einer Verhandlungslösung auf.
se, daß tue FDP über die Zweitstimnien aber völkerung den Kurs der sozial liberalen Koaihrer »imperialistischen Politik« und der
mit (großer Wahrscheinlichkeit »sicher über lition als ausweglos empfunden habe.
Aufstellung von 572 Mittelstrecken-Atomradie Füiif-Prozent-Grenze« käme.
Dennoch ist nach den Feststellungen der
keten in Europa die Völker erpressen zu wolNach iler Allensbacher Untersuchung Meinungsforscher der frühere BundeskanzBriten und Iren wollen
len und den Weltfrieden zu gefährden. Präsiempfanden im Juli 53 Prozent der Befragten ler Helmut Schmidt nach wie vor der bei
dent
Ronald
Reagans
Regierung
nannte
er
den Wechsel zur Regierung Kohl als eine weitem populärste Politiker in der Bundesjetzt Kontakte pflegen
Gesprächsthema: Genf
die »brutalste und düsterste«, die seit dem
Wende, während 38 Prozent meinten, es republik. 75 Prozent der Bevölkerung hätten
Sieg
der
kubanischen
Revolution
in
WaLondon, (dpa) Das wegen des NordirlandBonn, (dpa) Vor dem Hintergrund der
»geht alles weiter wie vorher«. Im Mai hat- bei Umfragen im Juni eine gute Meinung
Problems belastete Verhältnis zv/ischen den
ten erst 40 Prozent der Befragten den Wech- von Schmidt gehabt. Bundeskanzler Helmut jüngsten, von Moskau abgelehnten amerika- shington an der Macht gewesen sei.
sel als Wende empfunden, 43 Prozent dage- Kohl liege mit 59 Prozent auf dem zweiten nischen Abrüstungsvorschläge in Genf hat Die Völker Lateinamerikas würden den Nachbarinseln Großbritannien und Irland
der Leiter der Europaabteilung im amerika- Aggressionsdrohungen Washingtons in Mit- soll künftig durch regelmäßige Kontakte auf
gen die Auffassung vertreten, es gebe keine Platz.
nischen Außenministerium, Richard Burl, telamerika nicht tatenlos zusehen. Jeder hoher Ebene verbessert werden. Irlands AuiKjsonderen Änderungen. Insgesamt machte
am Mittwoch Gespräche im I3onner Auswär- amerikanische Versuch, Nicaragua militä- ßenminister Peter Barry vereinbarte am Mittdas Meinungsforsciiungsinstitut nach den
Über
200
Festnahmen
tigen Anit geführt. Auf dem Programm stan- risch in die Knie zu zwingen, müsse schei- woch in London mit seinem britischen KolWorten von Frau Nölle-Neumann eine
den Begegnungen mit Staatsminister Alois tern. Im Gegensatz zu Washington unterstüt- legen Sir Geoffrey Howe die Einrichtung
»leicht positiv gefärbte Stimmungslage« in
im Fall Orlandü
Mertes, Staatssekretär Berndt von Staden ze Kuba von Anfang an die Initiative der einer Anglo-lrischen Organisation, die Konder Bevölkerung aus.
Rom. (dpaj Bei einer breitangelegten Poli- und dem Abrüstungsbeauftragten der Bun- Contadora-Staaten Venezuela, Kolumbien, ferenzen und Seminare über beiderseitig inIm Gegensatz zu dem insgesamt eher posi- zeiaktion im Entführungsfall Emanuela OrPanama und Mexiko um eine friedliche Ver- teressierende Probleme durchführen soll.
tiven Klima, das laut Allensbauh-Untersu- landi hat die römische Polizei in der Nacht desregierung, Botschafter Friedrich Ruth.
chung in der Bundesrepublik herrscht, wer- zum Mittwoch über 200 Personen, darunter
den in einzelnen Bereichen deutlich negati- vorwiegend farbige Ausländer, vorläufig
Friedensbewegung
ve Entwicklungen markiert. So glauben 32 festgenommen. Einer der mutmaßlichen
Prozent der Bevölkerung nach Angaben des Entführer der 15jährigen, die die Freilassung
plant Aktionswoche
Instituts, daß sich die Ausbildungsplatzsi- des Papstaftentäters Ali Agca fordern,
Kirchen entwickeln Hilfsprogranun für Polens Landwirtschaft
tuation seit dem Antritt der Regierung Kohl sprach bei seinen bisherigen Telefonanrufen
Bonn, (dpa) Eine »Aktionswoche« vom 15.
verschleciitert habe, während 21 Prozent sie mit starkem ausländischen Akzent. Die Akbis 22. Oktober bildet den Auftakt der
B o n n . (AP/dpa) Ein auf eine Initiative des vergibt und nach dem Muster des Marshall- Herbstaktionen der Friedensbewegung gefür besser als vorher halten. 35 Prozent se- tion konzentrierte sich besonders auf die
polnischen
Episkopats
zurückgehendes
und
Plan
die
rückfließenden
Gelder
erneut
zur
hen die Sicherung der Renten verschlech- Gegend um den Hauptbahnhof und auf das
gen die Nachrüstung, die Stationierung ametert, nur 14 verbessert. Für 45 Prozent der historische Stadtzentrum um die Piazza Na- von der Deutschen Bischofskonferenz unter- Förderung verwendet. Die polnische Regie- rikanischer Atomraketen in der BundesrepuBevölkerung hat sich die soziale Gerechtig- vona. In dieser Gegend war die Tochter eines stütztes Hilfsprogramm, das die private Land- rung soll dem Plan in einem Gespräch mit blik. Auf einer Pressekonferenz in Boim künkeit vermindert, nur acht Prozent sehen hier Vatikan-Angestellten am 22. Juni ver- wirtschaft und das private Handwerk in Polen Kardinal Glemp zugestimmt haben.
digte der geschäftsführende Vorsitzende des
fördern soll, nimmt nach jahrelangen Vorarschwunden.
eine positive Entwicklung.
Koordinationsausschusses, Jo Leinen vom
In
Bonn
wird
eingeräumt,
daß
viele
Einbeiten jetzt Gestalt an. Wie aus diplomatischen zelheiten des Programms noch offen seien Bundesverband Bürgerinitiativen UmweltKreisen Bonns bekannt wurde, werden zur und auch zwischen der Bischofskonferenz schutz (BBU), Gewaltfreiheit bei den geplanZeit fünf sogenannte PUotprojekte geplant, die ^und
der polnischen Kirche geklärt werden ten Aktionen an und wandte sich gegen Verdie vielen kleinen und nach westlichen VorstelBundesaußenminister Hans-Diet- suche von Bundesiimenminister Friedrich
lungen kaum lebensfähigen Betriebe der priva- müßten.
rich
Genscher
jedoch den Gedanken die- Zimmermaim (CSU), gewaltlosen Widerten Landwirtschaft Polens fördern und stärken ses Programms,hatdas
die Selbständigkeit pri- stand als Gewalt zp interpretieren.
Gewerkschaften kritisieren Streikaufruf als »Alleingang«
sollen.
vater Betriebe in Polen stärken würde, beDie Kosten eines solchen Programms, das
H i I d e s b e i m. (AP) Der Vorsitzende der ten Streikführers« Steinkühler an alle Ar- zur Hälfte aus öffentlichen Mitteln und zur reits den zuständigen Ressorts in Bonn unBei Angriff Einsatz
Industriegewerkschaft Chemie-Papier-Kera- beitnehmer des Bundesgebietes, am 19. Ok- anderen Hälfte aus kirchlichen und privaten terbreitet und iimerhalb der EG zur Diskusvon US-Atom-Minen
mik, Hermann Rappe, hat den Stuttgarter IG- tober in Fabriken, Verwaltungen und Ver- Beträgen finanziert werden müßte, werden sion gestellt. Auch mit seinem amerikaniMetallbezirksleiter Franz Steinkühler wegen kehrsbetrieben 15 Minuten die Arbelt nie- auf rund eine Milliarde Mark geschätzt. Die schen Kollegen George Shultz hat er es dem Hamburg. (AP) In der Bundesrepublik sind
dessen Aufforderung an die Arbeitnehmer kri- derzulegen, eine Anmaßung. »Der Aufruf polnische Kirche hatte an fünf Milliarden Vernehmen nach besprochen.
nach Informationen des Hamburger Nachtisiert, am 19. Oktober gegen die Stationierung schadet der Friedensdiskussion, denn er di- Mark gedacht.
Bestimmte Schichten der polnischen Be»iStern« angeblich rund
von Mittelstreckenraketen in der Bundesrepu- vidiert die Mitglieder der DGB-Gewerkschaf- Geplant sind im Augenblick fünf Pilotpro- völkerung sind nach Ansicht der Bundesre- richteimiagazins
350
amerikanische
Atom-Minen gelagert,
blik für 15 Minuten die Arbeit niederzulegen. ten auseinander«, sagte Hoffmann.
jekte, die mit regionalem Schwerpunkt die gierung auch weiterhin dringend auf Paket- mit denen in einem Krieg'mögliche gegneriRappe erklärte in HUdesheim, nur vom Buntechnischen Einrichtungen der Milchwirt- sendungen aus dem Westen angewiesen. DiVormarschwege zerstört werden sollen.
desvorstand des Deutschen Gewerkschafts- Das CDU-Mitglied warnte alle verantwort- schaft und -Produktion, ferner die landwirt- plomatische Kreise in Bonn verwiesen dar- sche
dem vorab veröffentlichten Bericht dos
bundes könne ein solches Vorhaben festgelegt lichen Gewerkschafter davor, »den Bogen zu schaftliche Wasserversorgung -verbessern, auf, daß- sich die- Versorgungslage in Polen In
hieß es, diese Ätonmiinen, gewerden und nicht von Steinkühler.
überspannen«. Unter den Mitgliedern der den Gemüseanbau intensivieren, durch För- zwar gebessert habe. Wegen stark gestiege- Magazins
nannt
»Atoinic
Demolition Munition«
Einheitsgewerkschaft gebe es mehrere politiRappe fordert für die IG Chemie, auf der sche Richtungen und verschiedene Ansich- derung der Kleinbetriebe die Landflucht ein- ner Preise seien aber Teile der Bevölkerung (ADM), befänden sich in Depots in Kornnächsten Bundesvorstandssitzung des DGB ten. »Diese müssen sich in den Verlautbar- dämmen und eine landesweite Versorgung nicht in der Lage, ausreichend Lebensmittel westheim, Darmstadt, Dexheim, Hanau, Fulund Güter des täglichen Bedarfs zu kaufen. da, Aschaffenburg, Wildflecken, Ettlingen
die Stuttgarter Aufforderung zu diskutieren ungen des DGB und seiner Einzelgewerk- mit Gummistiefeln ermöglichen sollen.
und eine endgültige Haltung des DGB zur schaften wiederfinden«, forderte Hoffmann. Orgaiüsatorisch ist eine polnische Stif- Dazu zählten beispielsweise Rentner oder und Eschborn.
Nachrüstung und den Friedensinitiativen Er fügte hinzu: »Alleingänge, wie die Stein- tung vorgesehen, die die Mittel als Kredite Angehörige von Inhaftierten.
festzulegen. Als »Anmaßung« und »Allein- kühlers,.belasten die gewerkschaftliche SoliMit Pershing 2
gang« hat auch der stellvertretende Vorsit- darität aufs äußerste. Sie können daher nicht
wächst Kriegsgefahr
zende der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, mehr stillschweigend toleriert werden.«
Transport und Verkehr (ÖTV), Karl Heinz
Saarbrücken, (dpa) Die Wahrscheinlichkeit
Hoffmann, die Anregung Steinkühlers zu- Die Entscheidung über Arbeitsniederleeines Atomkrieges wächst nach Ansicht des
rü(.kgewiesen. Hoffmann sagte in Stuttgart, gungen als Protest gegen die Nachrüstung
Saarbrücker SPD-Bundestagsabgeordneten
die KPwerkschaftlich organisierten Arbeit- ist nach Auffassung des SPD-FraktionsvorGummi-Geschosse als Distanzwaffen für
Das Arbeitsministerium in Ankara hat alle Oskar Lafontaine, wenn die Sowjetunion als
nehmer würden am 1. September, dem »An- sitzenden im Bundestag, Hans Jochen Vogel, die Polizei hat jetzt der Bund Deutscher Kri- türkischen Gastarbeiter in der Bundesrepu- Anwort auf die Staionierung von Pershing 2
tikriegstag«, ihren Willen zum Frieden in »primär eine Sache der Gewerkschaften«. minalbeamter gefordert.
blik davor gev/arnt, ihre Arbeitsplätze frei- und Marschflugkörpern in Westeuropa,
der Well und ihre Meinung zur Raketenabrü- Vogel erklärte in einem Interview, er halte
Kurzstrecken-Rekelen in der DDR und der
Ohne Zwischenfälle an der Demarkationsli- willig aufzugeben.
stung in Ost und West zum Ausdruck einen Goneralstreik für »unangemessen«. nie zwischen Nord- und Südkorea ist der 30.
Yassir Arafat, Vorsitzender der Palästinen- CSSR aufstellt. In einem Interview meinte
bringen.
Den neuen Vorschlag von Steinkühler lehne Jahrestag der Beendigung des Koreakriegs sischen Befreiungsfront, ist überraschend zu Lafontaine, ein solcher Schritt der Sowjetverlaufen.
Dagegen sei der Aufruf des »selbsternaim- er jedoch nicht ab.
einem Besuch in Jugoslawien eingetroffen. union »wäre schärfstens zu verurteilen«.
»Marshall-Plan« nimmt Gestalt an
Schwere Vorwürfe an Steinkiihler
Frauenroman mit kriminalistischem
Einsciilag von Christa Schönwaid,
[Copyright by Marianne Bölzle Vertag, DusslInflenJ
n . Fortsetzung
VioUoicht würde ich Ihr dann auch den oigonlllchen Grund meines erneuten Besuches
auf Boorbach sagen. Es war mir plötzlich olngefallon, woim Ich schon einmal wieder horauson
war, den nlton Grafen aufzusuchen, um Ihm
von dorn Tologramm und dojn Anruf zu erzählen, und Ich Iwffte, daß Ameliß uns diesmal
nicht stören würde.
Es war diesig. Ein grauer Vormittag, wie gestern, doch heute lagerte der Hochnebel dick
und undurchdringlich um Himmel, ließ keinen
{jonnonstrahl ahnen, und dlo Luft war kühl.
Mich fror.
rp^«*^*
»-»
Der Park von Beerbach war durch keine Mauflr und keinen Zaun abgegrenzt und ging einfach in die Koppeln über, auf denen im Sommer die Pferde freigelassen wurden. Normalerweise, wenn man die hintere Gartenpforte bei
»ms benutzte, mußte man den Bach nicht überqueren, und warum ich ausgerechnet diesmal
über die Steine balanciert war, wie früher als
Kind, wußte ich nicht zu erklären, und schon
gar nicht, warum ich es auch auf dem Rückweg
wieder tat. Abei' das kam wohl daher, daß ich
in meine Grübeleien versunken gedankenlos
wieder denselben Weg einschlug, Ich war zwar
von der Rückseite an das Haus herangekommen, mochte aber doch nicht so formlos über
die Terrasse, auf der wir gestern gesessen hatten, eindringen und ging um den alten Bau
herum in den Hof über die kleine Freitreppe
zum Haupteingang, wo Ich an dem verbogenen
eisernen Glockenstrang zog. Es war Frau Martha, die die Tür öffnete. Auf meine Frage, ob
ich den Grafen Beerbach sprechen könne, fragte sie überraschenderweise: »Welchen, den alten oder den jungen?«
»Don alten«., antwortete ich verwirrt. Ich
kannte keinen jungen. Doch der alte Graf hatte
wogen einer Unpäßlichkeit sain Zimmer noch
nicht verlassen. Frau Marthas Stimme klang
sorgenvoll. Und der junge, fügte sie schnell
hinzu, war zu dieser Zeit auf dun Feldern, und
die Komteß machte Besuche. Sie schien mein
formloses Erscheinen nicht zu billigen. Auf
Amollo konnte ich gerne vonsichten, denn ich
hätte Ihre Art jetzt nicht ertragen, Was den
jungen Grafen anbolangto, so mußte Ich mich
IMI Katharina einmal erkundigen, wer das oigentllch war. Aber die Tatsache, mir bei Onkel
Hubort keinen Rat holen zu können, doprimlorte mich zutiefst und machte mir klar, wie sehr
Ich gehofft halte, Ihn sprechen zu können, meine Sorgen durch seine ruhige Stimme zorslrouen zu lassen.
<
Ich dankte Frau Martha, bafsie, meine Grüße
zu iMstellen, und ging niedergeschlagen durch
den Park wlodor axirück Ich sah hinüber zum
Toich> Heule war kein Schimmel dort zu sehen.
Der jungo Graf. War er es. Das Personal Im
Schloß Donutzte die Titel, obwohl sie von
rechts wogen schon lange abgeschafft worden
waren, Alwr so War es für ollo einfacher vind dlo
J--.-31.
riM«te
,*
i*f«iliii-|iiiiifrnihi-Ml
Vorstellung, daß der alte Graf als Herr Beerbach
angeredet werden sollte, schien einfach absurd.
Auch Vater war zeit seines Lebens >der Herr
Baron< gewesen, doch ich konnte mich nicht
erinnern, daß Katharina oder ich im Dorf jemals als Baroneß tituliert worden wären. Das
kam wohl hauptsächlich daher, daß wir kein
Schloß besaßen und auch nicht die alteingesessene Herrenfamiiie des Dorfes waren Uns haftete immer der Geruch des armen Flüchtlings
an, obwohl es nur auf Vater zi.traf und von arm
eigentlich auch keine Rede sein konnte. Wir
waren nur nicht reich, wie die Bearbachs. Katharina hatte das Problem durch die Heirat mit
Felix sowieso gelöst, Sie mußte damals leidenschaftlich in Ihn verliebt gewesen sein, in den
einfachen Dr. Döbeln. Ich hatte eigentlich eher
erwartet, sie mit einem italipnlschon Fürsten
ankommen zu sehen. Derm das wäre der Rahmen gewesen, in den ihre Schönheit gepaßt
hätte.
Als ich, bei uns angekommen, auf dem kleinen Wehr von einem Stein zum andern sprang
und dabei fast in das Wassor fiel, weil ein loser
Stein unter meinem Fuß hin und her kippelte,
so daß mich nur ein rascher Sprung ans Ufer
vor einem kalten Fußbad bewahrte, fiel mir
Alexanders Warnung wieder oln.
Etwas erschreckt sah ich mich nach d&m
Stein um, der aber auf seinem Platz llegongoblioban und nicht in den Bach gerutscht war,
als hinter mir oln Fenster haftig zuklappte. Es
mußte übor dor Garage gewesen soln, dort wo
Alexander solno Wohnung hatte, und als ich
hinaufsah, vorschwand ein Gesicht in dor Dunkolhölt dos Raumes dahinter. Ich halto den vagon Eindruck von orschrockonon Augon und
war ziemlich sicher, daß os nicht Alexanders
Augon gewesen waren, sondern ohor dlo von
.'VmoUe. Katharina schion rocht zu haben mit
ihrer Vermutung.
Es hatte leicht zu nlosoln bogonnon, und dlo
mächtigen Tormenzwelgo, dlo fast bis zum Boden reichten, glänzten foucht. Katharina war In
dor Küche mit don Vorboraltungen für das Mittagöäsön böächSfilgt. Jamöä stand über seinen
Napf gßbougt undf fraß. Man hörte nur sein
kurzes, hastiges Schnappen nach don Bissen.
Us war warm und gomütllch, trotz Vollautomatlon. Auf dnm Elektroherd blubborte otwns
^-r^i, •^~ jis 'V.^f^-r^ "^-•^'^~S2LiS2S2l3.*^**^
^^jjjj^-jjj^^
in einem Topf vor sich hin und der Deckel
klapperte leise im Dampf.
Katharina saß am Tisch und studierte die
Rückseite eines Papierbeutels. Sie sah auf, als
ich hereinkam, meinen Mantel von den Schultern gleiten ließ und ihn über eine Stuhllehne
warf.
«Der Nebol fällt«, sagte ich und setzte mich
zu ihr.
»Schon zurück?« fragte sie, »das ist kein
Nebel, es fängt an zu regnen, und der Wettorumschlag macht uns wohl alle nervös. Alexander meinte, daß Du in England anscheinend
noch empfindlicher geworden bist*.
»Kaum, aber Ich habe seine Art noch nie
vortragen. Dich hat es ja eher belustigt, doch
ich war angerührt.«
»Belustigt?« Katharina knüllte den Beutel
zusammen, »eher so etwas wie Galgenhumor.
Es hat mich tatsächlich gefreut, zu sehen, daß
Du schon nach ein paar Sätzen die Beherrschung vorliorst, während ich das in all den
Jahren nicht durfte. Es hat mir das befriedigende Gefühl vermittelt, noch normal zu reagieren,
versteht Du? Denn Im Laufe der Zoit beginnst
Du Dich unwillkürlich zu fragen, ob dieser
Widerwille und diese an Haß grenzende Abneigung nicht krankhaft sind, wo or doch mein
Verwandter ist, und os genügend andere gibt,
die so etwas ihm gegenüber nicht ompfindon.
Ihn anscheinend sogar llobon.«
»Um Gottes Willen,« slo orschrockte mich,
»Ist os so schlimm? Aber Du warst doch immer
diojonlgo, die mit Ihm fertig wurde. Doinon
Spott fürchtoto nr doch.«
»Die Zelten sind vorüber. Ich hab os Ja aufgogoben. aber manchmal möchte man ihm doch
noch zureden wie olnom kranken Pferd, seinem
Lobon endlich einmal einen Sinn zu goben,
vornünftlg zu worden, Er hört Dir gornlcht zu,
grinst, wie Dich langsam oln unvornünftlgor
Zorn überkommt, und werm or das rnorkt, und
er merkt os immer, datm wird or noch alberner,
reizt Dich, bis Du nur noch In dieses lächolndo,
glotti) Gesicht hinsinsehlagen möchtest,« Katiiarlna atmete schwer und ihre Augon sahen
durch mich hlnurch, »er kann doch nicht erwarton, daß Felix für ihn sorgt,« riof slo 'loftlg.
Fortsetzung folgt
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D I E DRITTE SEITE
Reutlinger General-Anzeiger
Donnerstag, 28, Juli 1983
Presse-Umschau
Im Blickpunkt
CSU'Rebeü Umdlos
|
auf schwachem Fundament |
Wenn Franz Handies es sich in letzter 1
Minute nicht doch noch anders überlegt, g
wird die Bundesrepublik, zumindest M
aber der Freistaat, nach den bayerischen %
Kommunalwahlen um eine politische s
Gruppierung reicher sein. Der Strauß-Re- g
bell aus Niederfoayern will unzufriedene 1
Christsoziale sammeln, um der CSU Kon- g
kurrenz zu machen. Handlos selbst mag g
von seinen Erfolgschancen überzeugt g
sein, realistisch betrachtet aber ist sein g
iCraftakt von vorneherein zum Scheitern g
venu'teilt. Viele Parteimitglieder mögen g
vergrätzt und ein bißchen kampflustig g
sein, im Grunde aber kann der momenta- g
ne Unmut über Strauß nicht darüber hin- g
wegtäuschen, daß er nach wie vor die g
unumstrittene Nummer eins seiner CSU s
ist. An eine Parteispaltung zu glauben, g
hieße, die Selbstzerfleischungslust die- g
ser auf einen Mann fixierten Organisa- g
lion maßlos zu überschätzen. Anti- g
Strauß-Paiolen sind zudem zu dünn, um g
darnuf ein solides Fundament für eine g
Art Neben-CSU zu basteln.
g
NÜRNBERGER NAtHRICHTEN |
Die Hitze sqheinl auch an Politikern g
aus dem bayerischen Wald nicht spurlos g
vorüberzugehen. Denn gleichzeitig mit g
seinen Parteiplänen gesteht Handlos sei- g
ne Befürchtungen ein, er werde »eine g
Bauchlandung« machen und violleicht g
sogar in die CSU zurückkehren, wenn sie g
unter einem anderen Vorsitzenden stehe, g
Neben der »vierten Partei« Kreuther seli- g
gen Angedenkens noch eine fünfte sich g
auszudenken und dazu noch Namen wie g
den des Waffen-SS-Autors Schönhuber g
als Referenz zu nennen, stellt dem frühe- g
ren Strauß-Fan Handlos ein denkbar =
schwaches politisches Zeugnis aus. Das g
was der Strauß-»Rebell« vor der Presse g
ausgebreitet hat, mutet köpf-, band- und s
fußlos an. Es kann reformerische Kräfte g
innerhalb der CSU kaum ermutigen und g
die Partei des Franz Josef Strauß kaum g
erschüttern.
g
DARMSTÄDTER TAGBLATT |
Steinkählers Aufruf
»verbannlosend«
g Von Egge Weers
M Der iranisch-irakische Golf-Krieg, der
g seine Ursachen in politischen Rivalitäten
p und alten religiösen Gegensätzen zwiS sehen dem Irsn und dem Irak hat, dauert
M nun schon fast drei Jahre. Ein Ende des
S Konflikts ist aber nicht in Sicht. Im Ge= genteil: Im Nordabschnitt der Front östm lieh von Kirkut bis Resaijje haben die
s Iraner eine neue Offerisive unter der Bes Zeichnung »Morgendämmerung« gestars tet. Bislang war es in dieser bergigen
M Region relativ ruhig, die Kämpfe konzen= trierten sich vor allem auf den Abschnitt
g zwischen Basra und Desful. Doch seit
s ungefähr einem Jahr ist der Krieg unten
s am Schalt el Arab weitgehend festgefahM ren ~ ungeachtet seines Aufflammens im
s Abstand einiger Monate.
g
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Die Verkehrsstaus, die sich ganz besonders v/ährend der Ferien- und Urlaubsmonate auf den bundesdeutschen Autobahnen bilden, waren u. a.g
Thema einer Besprechung zwischen Bundesverkehrsminister Werner Dollinger (2. v. r.) und leitenden Polizeibeamten mehrerer Bundesländer in
Remscheid/Bergisches Land an der Autobahn A 1 . Dollinger im Gespräch mit der Besatzung eines Polizeihubschraubers, den Piloten Horst Willi s
Götzen und Friedhelm Klam, links. Rechts der NRW-Polizel-Inspekteur Erich Sieg.
Funkbild: dpag
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Dollinger: Führerschein auf Probe in der Vorbereitung
g
Polizei will Bußgeld für Gurtmuffel
Bußgeldkatalog für Verkehrsübertretungen wird überarbeitet und bundeseinheitlich geregelt
R e m s c h e i d , (dpa) Bundesverkehrsminister Werner Dollinger (CSU) will noch in diesem
Jahr den Gesetzentwurf für die Einführung eines Führerscheins auf Probe für Autofahrer und
eines Stufenführerscheins für Motorradfahrer vorlegen. Dies hat er in Remscheid bei einem
Gespräch mit Verkehrspolizisten aus Nordrhein-Westfalen, Bremen und Schleswig-Holstein
über Probleme der Verkehrssicherheit auf den Autobahnen während des Ferienreiseverkehrs
mitgeteilt.
Keine Unterstützung bei den anwesenden der Stunde innerorts, 100 Kilometern auf
Polizisten fand der Minister, als er sich er- den Bundesstraßen und 130 Kilometern
neut gegen die Einführung eines Bußgeldes Richtgeschwindigkeit auf den Autobahnen
für Gurtmuffel aussprach und die Absicht fest. Nachdrücklich wandte er sich gegen die
äußerte, die Autofahrer durch Appelle an von der Höcherl-Kommission empfohlene
ihre Selbstverantwortung von der Notwen- generelle Einführung einer Begrenzung auf
digkeit der Gurtbenutzung zu überzeugen. 30 Stundenkilometer in Wohngebieten.
Mehrere Polizisten sprachen sich für ein
Bußgeld aus, das nach ihrer Auffassung 20
Nach Mitteilung Doilingers wird der BußMark oder sogar mehr betragen sollte.
geldkatalog für Verkehrsübertretungen zur
Der Minister hält auch an den Geschwin- Zeit überarbeitet und bundeseinheitlich gedigkeitsbegrenzungen von 50 Kilometern in regelt. Er kündigte an, daß eine Straffung
|
|
Das konnte der Stuttgarter IG-Metall- 1
Gewaltige Franz Steinkühler wohl nicht g
mitansehen: Die böse Saat des saarländi- g
sehen SPD-Vorsitzenden Oskar Lafontai- g
ne vom Mai drohte zu verkümmern! Der ^
Vollzug des auf demokratische Weise zu- g
standegekommenen NATO-Doppelbe- g
Schlusses soll durch Widerstand in den g
Betrieben verzögert oder, wenn möglich, g
ganz zu Fall gebracht werden. Trotz der g
dankenswert deutlichen Absage der Ge- g
Werkschaftsspitze an den verfassungs- g
widrigen politischen Streik mag sich g
Steinkühler nur schweren Herzens von g
=
dieser »Keule« trennen, zumal er sich im g
Umgang damit wesentlich geschickter g
glaubt als der Wortradikalist von der g
Saar. Der Stuttgarter Gewerkschafter
tarnt denn sein Vorhaben auch hinter
den verharmlosenden Begriffen »War- I
nung« und »Arbeitspause«, vermag Je- g
doch damit nicht zu verbergen, daß er g
die gleiche politische Zeitbombe wieder g
scharfmachen möchte, die sich unter den g
Händen des Saarbrücker Genossen glück- g
licherweise bis Jetzt als Blindgänger er- g
wiesen hat.
g
m Ende des Konflikts '
I nicht abzusehen
des Katalogs vorgesehen sei, teilte aber noch
nicht mit, auf welche Tatbestände künftig
verzichtet werden soll. Keinesfalls sei dabei
an eine allgemeine Erhöhung der Bußgeldsät^e
Diegedacht
Reiselust der Bundesbürger wird nach
Angaben Doilingers auch durch die hohe
Arbeitslosigkeit nicht eingeschränkt. Auch
in diesem Jahr seien in der Urlaubszeit
durchschnittlich 61 von 100 Einwohnern
unterwegs. Zwei Drittel der Bundesbürger
unternehmen ihre Reise im Auto. Ein Viertel
von ihnen trete die Urlaubsreise an einem
Samstag oder Sonntag an und trage damit
zur totalen Überfüllung der Straßen bei. Zur
Verbesserung des Verkehrs sei die Zahl der
Autobahnbaustellen von 190 auf 85 reduziert worden und nur 50 von ihnen lägen an
den Hauptstrecken.
Der Wüstenkrieg, der angesichts starker mechanisierter Verbände auf beiden
Seiten eigentlich äußerst beweglich und
weiträumig im Rommel-Stil geführt werden müßte, ist im wesentlichen zu einem
Stellungskrieg erstarrt. Die Einführung
des BuUdozzers hat den Wüstenkrieg
einschneidend verändert. Unweit des
Golfes zeigt sich der islamische Bruderkrieg festgefahren und für beide Parteien
ziemlich hoffnungslos. Zu großen Materialschlachten, die Ja schon im Ersten
Weltkrieg keine wirklich entscheidende
Verschiebung der-Kampflinien brachten,
sind Bagdad und Teheran nicht bereit.
g
Um aus dieser operativ ausweglosen
p Situation herauszukommen, hat der Iran
g nun die seit einiger Zeit erwartete Operag tion »Morgendämmerung« gestartet. Die
g iranische Führung verbindet damit meh= rere Ziele: Hauptgrund dürfte sein, daß
m Teheran eine Wende im Golf-Krieg eing leiten möchte. Im kurdischen Bergland
s will man offenbar die zahleimiäßige ing fanteristische Überlegenheit zum Tragen
s bringen; schon im Süden hat Teheran
M Menschen-darunter zahlreiche Kinderm rücksichtslos eingesetzt. Darüber hinaus
m sind die Iraner bestrebt, strategisch wichg tige Berghöhen einzunehmen, von denen
s aus die irakische Artillerie iranisches Geg biet unter Feuer nehmen kann, wie einst
p die Syrer von den Golanhöhen aus iraelig sehe Dörfer beschossen haben.
g Nicht zuletzt hat Teheran die irakig sehen Olfelder im Raum Kirkut im Auge.
s Natürlich könnte man die Förderaalaße^
g auch mit taktischen Kampfflugzeugen
= angreifen und ausschalten, doch die Iras ner föchten,,die. Einrichtungen.mpgErstmals Notparlament in Hessen - Parteien eröffnen WahlTcaTTipf
m liebst uaverkehrtiri Besitz nehmen - geg wissermaßen als Entschädigung für die
p von irakischen Jagdbombern zerstörten
g iranischen Anlagen am Golf. Wie wichtig
g das Ol im Kalkül Teherans ist, zeigt die
iranische Drohung, alle Olexporte zu unAm 4. August löst sich der Landtag in Wiesbaden selbst au! - Am 25. September sind Neuwahlen m
g terbrechen, falls das Land selbst kein Ol
lungen. Die SPD will - dem Beispiel ihrer g mehr ausführen karm.
Von Ilja Weiss
Hamburger
Genossen folgend - wieder
W i e s b a d e n , (dpa) Zum eisten Mal in seiner Nachkriegsgeschichte erhält Hessen vorübergebend ein Notparlament. Wenn sich der Landtag in einer Sondersitzung am 4. August in stärkste Fraktion werden, die Grünen aus g Ob die Operation »MorgendämmeWiesbaden selbst auifldst, um entsprechend der Verfassung die für den 25. September vorgese- dem Parlament verdrängen und der FDP die g rung« allerdings zum Erfolg fährt, kaim
hene Neuwahl zu ermöglichen, werden bis zur Konstituierung einer neuen Volksvertretung nur Rückkehr in den Landtag verbauen, lun in g derzeit niemand mit Sicherheit beurteinoch neun statt 110 Abgeordnete ihr politisches Mandat wahrnehmen. So viele Mitglieder zsUilt Hessen ein »Gegengewicht« zu der clwist- g len. Die Kriegsberichte sind recht widerder pariamentarische Hauptausschuß, der zwischen zwei Legislaturperioden als provisorischer lich-liberalen Bundesregierung aufzubauen. g sprüchlich und nur schwer zu durchWESTFALENBLATT, Bielefeld | Landtag fungieren soll.
g schauen. Fest steht offenbar nur, daß der
Dagegen strebt die Union in Wiesbaden g Iran versucht, im Nordabschnitt der
In einigen Gewerkschaften, der IG Me- M Allerdings besitzt das Gremium nur einge- zu befragen. Die CDU hatte eine Neuwahl einen
»Wechsel«
nach
Bonner
Vorbild
an,
tail, der HBV und der IG Druck und Pa- g schränkte Vollmachten. Im Gegensatz zu ei- noch vor der parlamentarischen Sommer- zumal die FDP, die sich als »die Lösung für g Front eine wichtige Zwischenentscheig düng herbeizuführen. Vielleicht auch
pier, wird die friedenspolitische Be- g nem ordentlichen Parlament darf es keine pause verlangt, dafür aber keine Mehrheit
anbietet, eine Koalitionsaüssage zu- s mit dem Ziel, die Front im Süden wieder
schlußlage wohl als zu mager beurteilt g Gesetze verabschieden, sondern kann ledig- gefunden. Denn zur Auflösung des Landtags Hessen«
der Christdemokraten abgegeben g in Bewegung zu bringen, wo beide Seiten
ohne den kämpferischen Elan, den Franz g lich in Ausnahmefällen - etwa bei Naturka- sind mindestens 56 Stimmen erforderlich. gunsten
hat.
Nur
die
Grünen bauen auf eine Neuauf- = wichtiges Material wie Panzer und
Steinkühler gerne verkörpert. Eben jener g tastrophen - Notverordnungen in Kraft set- Die Union hat jedoch nur 52 Abgeordnete, lage der jetzigen
Mehi'heitsverhältnisse: Sie g Kampfflugzeuge nur vorsichtig einsetSteinkühler, der noch Lafontaines Ruf g zen. Ansonsten soll der Hauptausschuß vor die SPD hält 49 Sitze.
hoffen, ein Wahlergebnis wie vor Jahresfrist g zeri, um für die sowohl in Teheran als
nach dem Generalstreik barsch als g allem die Rechte des Landtags gegenüber
Anders als die Grünen haben die beiden werde die Sozialdemokraten zu »punktuel- g auch von Bagdag nach wie vor beabsich»dumm« und »schädlich« zurückvdos, g der Landesregierung sichern. Die SPD
ler Zusammenarbeit in Sachfragen« zwin- g tigte große Entscheidungsschlacht gerüscheint sich Jetzt an die Spitze der Unzu- g nimmt darin fünf Sitze ein, die CDU stellt großen Parteien bereits begonnen, 'um die gen.
Entsdieidet sich die SPD jedoch für = stet zu sein.
Guus*
der
Wähler
zu
werben.
Sowohl
SPD
friedenen zu setzen, die den DGB an vor- g vier Mitglieder. Dem Gremiiun gehört nach
eine
Große
Koalition mit der CDU, wollen
als
auch
CDU
fordern
von
den
Bürgern
»kladerster Front der Friedensbewegung so- g der Auflösung des Parlaments auch LandUmweltschützer wieder als »Fimdamenhen möchten. Zwischen der »Arbeitsru- g tagspräsident Jochen Lengeraann (CDU) an, re Verhältnisse«, doch verbinden die Gegner die
he« und dem »Generalstreik« indessen g der ebenso wie-seine vier Stellvertreter - im damit naturgemäß unterschiedliche Vorstel- talopposition« agieren.
besteht nur ein quantitativer Unter- g
schied, das Mittel, das der Zweck heili- g Amt bleiben wird.
Mittelamerika zwischen Friedensbemühungen und Kriegsdrohungen
gen soll, ist stets das gleiche: Der politi- g Obwohl im Plenum mit neun Abgeordnesehe Druck in den Be&ieben auf die Ge- g ten vertreten, haben die Grünen im Kauptwählten in Bonn.
g auäschuß wegen eines nach ihrer Ansicht
Zälilverfahrens kein
MANNHEIMER MORGEN 1 undemokratischen
Mandat. Mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht (BVG) in Karlsruhe, über die
Die Contadora-Gnippe befindet sich ständig in Gefahr, von den Ereignissen überholt zu werden
noch nicht entschieden ist, will die Umweltpartei für sich Sitz und Stimme in dem Gre»Keine Änderung«
manöver abzuhalten, weil sie Anlaß zu falVon Hasso Ramspeck
mium durchsetzen. Nach Auffassung der
schen Interpretationen sein könnten. Er beGrünen sollten auch in einem Notparlament
M e x i k o - C i t y , (dpa) Die Bemühungen um den Frieden in Mitielamciika werden zu tonte, die Absicht der Contadora-Gruppe sei
alle-l^ndtagsfraktionen vertreten sein, um emem einzigen Wettlauf gegen die Uhr. Jeder Tag, der vorbeigehe, »ohne daß es Krieg b es gerade, die diplomatischen Möglichkeiden tatsächlichen Mehrheitsverbältnissen Zentralamciika gibt, ist eine Annäherung an den Frieden«, memte der kolumbianische Pnisident ten zu stärken und jede Agressionsgefalir
gerecht zu werden.
Belisario Betancur während der Feier des 200. Geburtstages des lateinamerikanischen Befreiers fernzuhalten. In Nicaragua kommentierte InSimon
Bolivar ja Carac«.;. Die Wünsche sind bescheiden geworden. Die Contadora-Gnippe, in nenminister Tomas Borge die Anwesenheit
T o k i o . (AP) Der australische AuSenmini- Die Grünen sind als einzige politische der Mexiko,
Kolumbien, Venezuela und Panama seit Jahresbeginn gemeinsam nach ehiem der Kriegsscliiffe mit den Worten: »Unser
ster Bill Hayden hat aniäSlich sebies Japanbe- Kraft in Hessen gegen die vorgezogene friedlichen Ausweg
aus der Krise suchen, ist nach dem Eingeständnis des AaSenministemt von Volk ist voller kämpferischer Bereitschaft,
iiucbs die Besorgnis seiner Regierung über die Landtagswahl. Demgegenüber waren sich Panama, Juan Jose Amado,
ständig in der Gefahr, von den Ercigoissen überiioU zu werden.
an den Verhandlungstisch oder in die Schütwachsenden Verteidiguogsanstreagungen der Teile der SPD, die gesamte CDU und auch
Japaner zum Ausdruck gebracht. Awttndien die im Parlament nicht mehr vertretene FDP Die Irritation in der Region über die wider- »Wir haben den Eindruck einer gewissen zengräben zu gehen. Wir sind darauf vorbewoUe nicht, dafi Japan ia zimehmeodem Mafie schon bald nach der Abstimmung vom sprüchliche amerikanische Polibk ist nicht Konfusion«, sagte er einem amerikanischen reitet, das Gewehr zu ergreifen, um die Träuzur Verteidl(pu>g des uUtisch-pazifischen Rau- 26. September 1982 in dem Urteil einig, die zu übersehen. Einerseits sichert die US-Ro- Reporter. Der FUhrer der Republikaner im me von Bolivar und Sandlno zu verteidimes henmgezo|«n werde, sagte Hayden vor zehnte Legislaturperiode werde wohl kaum giorung der Contadora-Gnippe Unterstüt- amerikanischen Repräsentantenhaus, Bob gen.« Die Gefahr richte sich nicht gegen
JoanuUsten ia Tokio.
vier Jahre dauern. Denn die Wahl vom ver- zung zu. Die von Nicaragua jüngst gemach- Mimel, bestätigte indirekt diese Ansldit, als Nicaragua) sondern gegen Latelnameilka
Seine Regierung fürchte einen grundle- gangenen Herbst hatte dem Bundesland - ten Entspannungsvorschläge werden zwar er seinen Präsidenten aufforderte, seine Zen- und violleicht gegen die Welt. »Sie kann
genden Wandel der Japanischen Verteidi- ähnlich wie einst in Hamburg - ein parla- als nicht ausreichend, aber als positive An- tralamorika-Politik eindeutig zu erklären. Zentralamerika in die Apokalypse führen«,
gungspolitik entweder aufgrund äußeren mentarisches Patt gebracht: Weder Sozial- sätze bezeichnet und das Interesse der US- Dor mexikanische Präsident Miguel de Ia meinte Borge.
Drucks oder innenpolitischer Entscheidun- noch Christdemokraten erhielten eine regie- Regierung an Frieden in Zontralamerika be- Madrid warnte ohne Namensnennung vor
In Moskau wies das Parteiorgan »Prawda«
gen. Ferner kriüsiorte der Ministor den »dra^ rungsfähige Mehrheit, und die Grünen lehn- kräftigt. Andererseits werden »Konterrevo- einer Zuspitzung dor Lage. »Es ist notwen- in einem Kommentar darauf hin, daß Nicaramatlschon Anstieg« der Japanischen Rü- ten Koalitonon mit den »etablierten« Partiji- lutionäre« gegen die lingsgerichtoton Sandi- dig zu vorstehen, daß der Ausbruch eines gua nur immer näher an Kuba und die
nisten in Nicaragua mobilisiert, die Armee bewaffneten Kampfes nur Logionen von Be- UdSSR horanrücken werde, Je feindlicher
stungsauagabon. Gleichzeitig verwies Hay- on ab
in Honduras aufgerüstet, Kriegsschiffe zu siegten hinterlassen wird.« Der »kriegori« sich die USA gebärdeton. Nicht auszuschlieden darauf, daß ihm der Japanische Minisicrprasldent Ya»uhiro Nakasono versichert Seitdem regiert in Hessen geschäftsfüh- Blockadeübungen vor die Küste Nicaraguas sehe Arm der Irrationalität« müsse ebgefan* ßen sei,, so meinte eine mexikanische Zelhabe, daß sich dio VortoidlgungspoUtik dor rend olnSPÜ-Mindorheltskablnott unter Mi> geschickt und sochsi^onatige gemeinsame gen werden, bevor er den Wuncch nach Frie- hing, daß die US-Flottb im Hinblick auf dlo
Japaner auch k t ^ i g nicht ändern worde. nisterprästdont Holger Börner, wie e.<) die Manöver der Sbroltkräfto der USA und Hon- den vuad Entwicklung in Asche und Staub Vorwahlen in den USA eine bedeutende po>
Japan war von den Voroinigten Staaten dazu Vorfassung in diesem - bislang einmaligen >- duras angekündigt.
verwandele.
liti&cbß Aufgabe erfülle wie seinerzeit die
gedtüngt wordsn, mehr Verontvrortung für Fall vorsieht. Nach monatelangon, vor allem
Entsendung (»Ittscher Schiffe zu den Falk»
die VsrlotdSgung im asiatisch-pazifischen taktisch motivierten Konflikten setete sich Ein Regierungsb^amter in Honduras meinMexikos Außonminleter Bernardo Sepiü- land>Inseln, die nicht nur die Schlacht, son&uin Zu übsTRshwes '^nd die Verteldi- dio SPXi schließlich mit ihrem Voischlog te, oia US-Regiorung mache deü EiuufUCk. voüa HiSlnts äipiöia^tlsslt •=rHW»f.>?u»!»-,-J
dsrs Fsasi Thstchsr aucji dis Untsrhssis'Wijh'aungsausgaben su e^tihen.
durch, die Bürger am.2S. Seipiember erueuT daß sie selbst nicht wisse, was sie wolle. sei nicht der geeignete Augenblick. Flotten- len gevi^imen hätten.
I SPD und CDU für »klare Verhältnisse«
Ein einziger Wettiauf gegen die Uhr
Australien besorgt
über Japans Stärke
I
4-
BADEN-WÜRTTEMBERG
Donnerstag, 28. Juli 1983
US-Army räumt auf der Alb
Inneringen doch kein möglicher Standort für Pershing-II?
I n n e r i n g e n , (wif) Die 56. Field Artillerie Brigade der US-Annee in Schwäbisch
Gmünd, bisher Hausherr eines US-Militärlagers bei Inneringen, Landkreb Sigmaringen,
liat ihr Lager auf der Schwäbischen Alb geräumt. Inneringen war bei Friedensgnippen
und aush Lokalpolitikem als möglicher Standort von Pershing-II-Raketen im Gespräch.
Nach Auskunft eines Sprecheis des siebten Corps der L'£>-Armee in Heidelberg, hat die
56. Field Artillerie Brigade für das Lager Inneringen keine Verwendung mehr. Zu^eich
teilte der Presseoffizier mit, diese US-Einheit sei die einzige Einheit der US-Annee in der
Bundesrepublik, die über Pershing-I-Raketen verfüge.
»Was machen denn die da eigentlich«,
vyar eine der mcistgeslellten Fragen anKe-sichts des US-Militär-Camps bei Inneringen auf der Schwäbischen Alb. Wo
sonst schwerbewaffnete Soldaten patrouillierten und geheimnisvoll hinter
Kroßen Zeltplanen versteckte Gebilde bewachten, da wich militärisches Gerät den
Straßsnbauern. Die Soldaten zogen nach
und nach ab. »Die bauen Rampen für die
l'nrshmg-il«. vermuteten Friedensgruppen. Bewohner des kleinen Dorfs und
I.<)kulpolit)ker. Genaues aber wußte niemand. Von überhaupt nichts v/ußte das
l^indratsamt in Sigmaringen. Das gehe ja
.uich nur die US-Armee an. »Die brauchen un& doch überhaupt nichts zu sa(•(•n«, war die Auskunft des Bürgermeisloramts in Hettingen. Aber daß da etwas
vor sich gehe, das wisse man schon.
gart: »Inneringen - wo ist das denn?« Und wenn auch die US-Armee in der
Bundesrepublik zu den NATO-Streitkräften gehöre, was die US-Armee in ihrem
Lager bei Inneringen vorhabe, ja daß sie
dort überhaupt etwas vorhabe, davon
wußte man auch dort nichts. Mit Geheimhaltung und militärischer Hierarchie wollte ein Pressesprecher der 56.
Field Artillerie Brigade in Schwäbisch
Gmünd nicht in Konflikt kommen. Auf
die Anfrage antwortete er, die Beobachtung, daß dort bei Inneringen im US.Militärlager etwas vor sich gehe, könne
er bestätigen. Mehr nicht. Schließlich,
beim siebten Gorps der US-Armee in Heidelberg, war endlich zu erfahren, daß die
Brigade aus Schwäbisch Gmünd für Inneringen keine Verwendung mehr habe.
Und auf die Frage, ob das mit Pershing-II
zu tun habe: »Die sechsundfünfzigste ist
die
einzige Einheit, die über Pershing-I
Rätselraten zunächst auch beim Wehrverfügt.« Den Rest müsse man sich
bereichskommando in Ravensburg und denken.
hoim Wehrbereichskommando in .Stutt-
Ein Achtel der Lehrlinge
wird nicht übemonunen
Zahl der Arbeitsplätze
um 26000 zurückgegangen
Stuttgart. (I.sw) Nach einer IG-MetallumfraStuttgart. (Isw) In Bailen-Würtleniherg gehen immer mehr Arbeitsplätze verloren Das gc werden mehr als zwölf Prozent der AusI.»i[uiesiirbeilsaint teilte mit. in.sge.simit iiabe zubildenden in den Stuttgarter Metallbetriei'.n Axim Rnde des dritten Quartals 1982 im bcn nach ihrer Ausbildung 1983 nicht überSiidwesl^-n 3 -124 700 sozinlvnrsicherungs- nommen. Zu diesem'Ergebnis kommt d's
pllichtig Buscliaftigle gegeben, also rund Umfrage bei 37 \u.sbildungsbetrieben. sagte
20 000 weniger als zwölf Monate zuvor. der i>r.ste Bevollh.ichtigte cjer VerwaltungsWi'iter hieß es, vor allem in den Betrieben slelle Stuttgart, Ern.st Eisenmann. Ohne vier
lies verarbeitenden GewerI)eK. in diesem Be- Großbetriebe in der Umgebung wäre jeder
reic:li ist fast jeder zweite Arbeitnehmer im drittf nach der Ausbildung arbeitslos. Von
Land tätig, hätten Entlassungen, Konkurse den in diesem [ahr l)ereitgestellten zusätzliund Betriebsstillegungen »deutliche Spuren chen 130 Ausbildungsplätzen entfallen nach
hinterliissen« Da'; l.ci;ulesarbeitsamt teilte l(^ Metall-Angaben 117 auf drei GroßbetriegU'ichzeitig mit. die Gesamtzahl der auslän- be In dun restlichen .34 Mittel- und Kleinbedischen Arbeilnelimer im Südwesten betra- trieben seien 64 Ausbildungsplätze »verge ji'tzt 424 800 Die stärkste Natiuiialitäten- nichtet« worden. 289 der 1 208 Auszubilgruppi' stellten Türken mit 108 660. gefolgt di'nden in allen befragten Betrieben seien
von Jugoslawen (10J 390). Italiener (89 840) nicht in ihrem erlernten Beruf ttternommen
worden
und Griechen (;t2:n0)
Revision gegen Teststrecke
Interessen eines Großkonzems gegen viele Privatleute
B o X b e r g. (AP) Die in der Organisation
»Bundschuh« zusammengeschlossenen Gegner
der geplanten Daimler-Benz-Teststrecke bei
Boxberg im Main-Tauber-Kreis wollen gegen
die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs
Baden-Württemberg in die Revision gehen.
Wie der Geschäftsführer der Organisation,
Horst Oellers, mitteilte, erlaubt das Urteil dem
Landesamt für Flurbereinigung und Siedlung
das angeordnete Flurbereinigungsverfahren
zugunsten des Autokonzems zunächst fortzuführen.
Die Organisation werde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zur Entscheidung über die bereits anhängige Verfassungsbeschwerde aufgerufen. Bei dieser Entscheidung gehe es um die Bestandsgarantie
des privaten Eigentums. Sollte es künftig
möglich sein, eine Vielzahl privater Grundstückseigentümer für die Interessen eines
ebenso privaten Großkonzern zu enteignen,
so hätte sich die Verfassungswirklichkeit der
Bundesrepublik Deutschland dramatisch
verändert, erklärte Oellers.
Bis zu den Urteilen, mit denen frühestens
1985 zu rechnen sein dürfte, könnten die
Bauern von Boxbarg und Assamstadt ungehindert ihre Felder bestellen. Insgesamt geht
es um ein 600 Hektar großes Gebiet, das im
Besitz mehrerer Privatleute ist und auf dem
die Daimler-Benz AG eine Teststrecke bauen
will.
Stemeweiiende Demonstranten sollen
in Friedensbewegung integriert werden
»Trainingskollektive« bereiten mit Bezugsgruppen auf kritische Situationen vor
Von AP-Korrespondentin Ulrike Südmeyer
Gerd ist zuversichtlich. »Weim die bei uns
S t u t t g a r t . (AP) Eine der größten Sorgen der zahlreichen Friedensgruppen, die im Herbst mitmachen würden und alles friedlich
gewalifrei gegen die Aufstellung der neuen amerikanischen Mtttelstreckenwaffen protestieren bleibt, dann brächte das große Erleichtewollen, sind die steinewerfenden Gewalttäter, die - wie in Krefeld - von Demonstratiohen, rung.« Auf die Frage, wie viele dieser AutoKundgebungen oder auch friedlichen Blockaden nichts mehr halten. »Wir werden dafür sorgen, nomen es in Süddeutschland gebe, konnte
daß bei unseren Blockaden niemand auf Steinwurfweite an das Kasementor herankonunt«, niemand eine Antwort geben. Aber Stefan
versichert der schon weißhaarige Gerd Jahnke aus Stuttgart von der Initiative »Ohne Rüstung erinnert sich: »Die Frankfurter Autonomen
leben«, die zum protestantischen Spektrum der Friedensbewegung gehört, m einem AP- wollen mit eintausend Leuten konunen. Ob
das ernst gemeint ist oder nicht, das wissen
Gespräch.
wir nicht.«
Setzungen
trainieren
und
alle
EntscheidunEr will gemeinsam mit den anderen InitiaGespräche mit der Polizei zur Verhindegen,
daß
die
Minderheit
mit
ins
Gefängnis
toren der süddeutschen Protestaktionen, die
in Stuttgart das »Aktionsbüro Herbst 83« geht, deswegen mu3 ein Konsens gefunden rung von Gewalttätigkeiten sollen ebenfalls
geführt werden, laufen aber nur langsam an.
aufgemacht haben, gefährliche Ausschrei- werden«, sagte Gerd Jahnke.
Bei der schmunzelnd »Promi-Blockade« Das Aktionsbüro hat bereits vier Mitglieder
tungen vor allem vor amerikanischen Kasernen verhindern. »Die Autonomen sagen, sie genanntPi Aktion in Mutlangen Anfang der Friedensbewegung benannt, die als »Posind wie wir gegen die Aufstellung der Per- Septem .sr, an der auch 100 Prominente teil- lizeigruppe« die Kontakte suchen sollen. Ein
shing-Raketen. Ich muß ihnen das abneh- nehr^' n wollen, sei das nicht anders. »Die Termin des Aktionsbüros mit Innenminister
men«, sagt der 53jährige Jahnke. Die »Auto- müs en höflich bitten, in eine solche Be- Roman Herzog selbst kam bislang noch nicht
nomen«, das sind jene kleinen Gruppen von iw «jgruppe aufgenommen zu werdem.« Das zustande. Der Sprecher des Mirüsteriums,
verhindere, daß Hannes Rieckhoff, kann den •Grund nicht
zwischen 18- und 30jährigen, die mit friedli- B'jzugsgruppensystem
chen Auseinandersetzungen in der Politik fremde einsickern, wird erläutert. Das ge- nennen. Er meint aber, es sei »richtig und
schehe erstens zum Schutz der Leute, die wichtig«, daß die Kontakte zwischen der
nichts im Sinne haben.
Polizei und den Demonstranten direkt herJahnke erläuterte nachdenklich: »Die sinU nicht wüßten, welche strafrechtlichen und, gestellt würden. »Das sind die Gruppen, die
in Süddeutschland anders als in Nord- peisönllchen Konsequenzen nach der Blok- sich später gögenüberstehen.'«
deutschland. Ich habe erste Kontakte aufge- kade einer Kaserne drohten: »Wir sind ein
Gottfried Härle von der ebenfalls im Aknommen. Sie dürfen nicht ausgegrenzt oder neuer Typ von Straftätem. Wir bekennen
verbal aus der Friedensbewegung ausge- uns zu dem was wir tim und brauchen, an^ tionsbüro vertretenen Deutschen Friedensders
als
die
Steinewerfer
keine
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schlossen werden. Ihre Methoden sind sicher falsch«, räumt er ein. Aber sie seien te, die nachweisen, daß wir gar nicht dabei und im Alltag Volkswirt, schränkt ein: »Wir
möglicherweise bereit, »im Herbst unsere waren.« Zweitens aber könne nahezu ausge- biedern uns bei der Polizei nicht an, unsere
Aktionsprinzipien zu akzeptieren. Niemand schlossen werden, daß sich Gewalttäter un- Aktionen stehen nicht zur Disposition. Aber
die Polizei soll informiert sein über das, was
verlangt von ihnen den Eid, sich auf Gewalt- ter die friedlichen Blockierer mengten.
Und: »Manche halten dem psychischen wir vorhaben, damit sie weiß, damit wir ihr
Ire'heit für immer und ewig zu verDruck bei so einer Blockade nicht stand. nichts tun.« Und Gerd versichert: »Selbst
pflichten.«
Jahnke, wie auch seine Freunde-Thomas, Denn viele schlagen aus Angst, und sie sol- wenn wir Knüppel auf den Kopp kriegen,
der in einem der »Trainingskollektive« in len im Training lernen, wie sie mit einer wir wollen nicht zurückschlagen.« Daß alStuttgart mitarbeitet, in denen die Demon- Situation fertig werden, wenn die Polizei lerdings kaum jemand Gewälttätigkeiten
stranten auf die Blockaden, das Wegtragen- angerückt kommt und einen >abräumt<.« In verhindern kann, wenn die »Autonomen«
lassen durch die Polizisten und andere Ak- diese Bezugsgruppen also sollen die »Auto- eigene Aktionen unternehmen, das sagen
tionen vorbereitet werden - Gabriele, Stefan, nomen«, wenn möglich, integriert werden. auch Gerd und seine Freunde.
Philip und Christoph vertrauen auf ihr System der »Bezugsgruppen« mit jeweils acht
bis 20 Mitgliedern.
Dort würden sich diejenigen, die sich an
Protestaktionen beteiligen wollten, kennenlernen, die Vorbereitungen treffen, das VerAcht und sechseinhalb Jahre für Fabrikantenüberfall
halten bei den zu erwartenden AuseinanderH e c h i n g e n . (Isw) Zu acht bzw. sechs- 71jährige Mutter des 46jährigen Fabrikanten
einhalb Jahren Freiheitsstrafe hat eine Straf- bedroht und gefesselt. Danach mißhandelten
kammer des Landgerichts Hechingen am Mon- sie laut Urleil den Inhaber einer FeuerwerksBekennerbrief nach
tagabend zwei 36 und 38 Jahre alte Beriiner fabrik mit Schlägen, Stichen und Schnitten,
Anschlag
wegen schweren Raubes und gefährlicher Kör- um die CJeld- und Schmuckverstecke zu erperverletzung verurteilt. Die beiden Angeklag- fahren. Nach einstündiger Tortur verließen
Stuttgart, (dpa) Eine der Polizei bisher un- ten waren voll geständig, in der Nacht vom 10.
bekannte »Revolutionäre autonome Wider- auf den 11. Februar dieses Jahres eine Hechin- die Täter mit Bargeld und Schmuck im Wert
standsbewegung« hat sich am Mittwoch zu ger Fabrikantenfamilie überfallen zu haben. von über 100 000 Mark die Villa.
dem Sprengstoffanschlag auf das Verwal- Dadurch konnte das ursprünglich auf drei Tage
Durch die Aufmerksamkeit eines Tanktungsgebäude der Allianz-Lebensversiche- angesetzte Verfahren an nur einem Tag in warts und eines Kriminalbeamten denen das
rung in Stuttgart bekannt. Das Landkrimi- neun Stunden zu Ende geführt werden.
Berliner Kennzeichen des Tdterautos am
nalamt bezeichnete ein Mittwochmorgen im
Vortag in Tatorthähe. aufgefallen war. konnStuttgarter Büro der Deutschen Presse-AgenDie beiden maskierten Männer waren in ten die beiden flüchtigen Räuber schnell in
tur (dpa) eingegangenes Bekennerschreiben die Villa eingebrocher? und hatten mit einer Berlin ermittelt werden. Der Verbleib der
als höchstwahrscheinlich authentisch. In Pistole und eiriem Messer zunächst die Beute ist ungeklärt.
dem Brief hieß es, die Versicherung gehöre
zu den Unternehmen, »die uns zum Beispiel
durch das Zerstören von billigem WohnGeiselnahme fand
1 000 Uter ö l
raum immer mehr imsere Lebensgrundlagen
entziehen«.
unblutiges Ende
flössen in den Rhein
Hechinger Täter sind venirteilt
Vogelschutz protestiert
• An 19 Grenzübergängen in Baden-Württemberg hat die I^ndes-SPD eine Plakataktion gestartet, die den Unterschied zwischen
Anspruch und Wirklichkeit des »grenzen^iosen Europas« aufzeigen soll.
• Mit einer Sonderschau im Stuttgarter
Schloß Rosenheim stellt das NaturkundeMuseum derzeit die schönsten Stücke seiner
Bernstein-Sammlung bis zum H> Oktober
vor.
• Das baden-württembergische Landesverinussungsamt gibt im Zusammenwirken mit
dem Schwarzwaldverein ein neues Wander>
kartenwerk für den Schwarzwald heraus
Komwestheim. (Isw) Vertreter des Deutschen Bundes für Vogelschut" (DBV) haben
in einem Gespräch mit Bundeslandwirtschaftminister Ignaz Kiechle (CSU) die geplante Bundeswildschutzverordnung als eine »Verhöhnung« der mehr als 80 Jahre andauernden Bemühungen für den Greifvögel
bezeichnet. Wie die Bundesgeschäftsstelle
des DBV in Komwestheim mitteilte, würde
die geplante Verordnung es den Jägern erlauben, mit Greifvögeln zu handeln. Auch
könnten Falkner nach der Verordnung aus
einem Horst Eier entnehmen und die später
geschlüpften Greifvögel zur Zucht verwenden. Das geplante Gesetz bedeute einen Sieg
der »Jägerlobby« über den Naturschutz. Der
Bund für Vogelschutz kündigte Widerstand
mit allen Mitteln an.
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Heidelberg, (fsw) Mehr als vier Stunden
lang hat in der Nacht zum Mittwoch ein 29
Jahre alter Sohn eines Wirts in Gaiberg
(Rhein-Neckar-Kreis) einen jungen Gast als
Geisel festgehalten. Nach Angaben der Polizei vom Mittwoch drang der 29iährige kurz
vor Mitternacht in die Wirtschaft seines Vaters ein und zertrümmerte mit einem Beil
Türen und Fenster. Als die Polizei am Tatort
erschien, setzte der Mann dem Gast ein Messer an den Hals und nötigte die Beamten, die
Waffen abzulegen. Später ging er mit der
Geisel in ein Gästezimmer und verlangte
einen Psychiater. Nach mehr als vier Stunden konnte die unverletzte Geisel die Tür
des Zimmers auftreten und der 29jährige
wurde festgenommen. Der Tat liegen vermutlich familiäre Zerwürfnisse zugrunde,
teilte die Polizei weiter mit. Der Geiselnehmer wurde dem Haftrichter vorgeführt.
LiestaL (AP) Aus bisher noch ungeklärter
Ursache sind am Dienstag in Basel fast 1 000
Liter ö l in den Rhein geflossen. Wegen eines
Übermittlungsfehlers im offiziellen schweizerischen Meldesystem wurden 'erst vier
Stunden später Gegenmaßnahmen eingeleitet, wie die Kantonspolizei in Liestal mitteilte. Im Gebiet Auhafen koimten nur noch
einige hundert Liter öl, die sich hinter angelegten Schiffen angesammelt hatten, geborgen werden. Ein Schiffsführer hatte am frühen Morgen dem diensthabenden Grenzwächter gemeldet, daß er auf dem Rhein in
der Höhe des Auhafens einen starken ölgeruch festgestellt habe. Das Wasserwirtschaftsamt wurde jedoch erst vier Stunden
später über den Vorfall informiert. Nach Angaben der Polizei konnte nicht verhindert
werden, daß eine unbekannte Menge ö l den
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REGION NECKAR-ALB
Reutlinger General-Anzeiger
Donnerstag, 28. Juli 1983
Der große Durst - die große Htze:
Saurer Sprudel ist der heiße Renner
Getränkehändler in der Region schaffen es schon nicht mehr, ihren Umsatz zu überblicken
R e u t l i n g e n / B a d Urach, (Ib/bräu/au) Ganz schön ins Schwitzen kommen derzeit vor allen anderen die Arbeiter in den Betrieben
zur Getränkeherstellung und in den Vertriebsdepots. Mit Doppelschichten, Überstunden und Aushilfen müssen sie nämlich versuchen,
den unwahrscheinlich großen Durst hitzegeschädigter Mitbürger aus
Stadt und Kreis Reutlingen zu löschen - einen Durst, der ebenso
überdimensional ist wie die schon so lange andauernde Hitze und
Trockenheit. Achtzig bis hundert Prozent über dem Durchschnitt liegen da Produktion und Auslieferung; gefragt sind von den offensichtlich vernünftigen Reutlingem (im weiteren Sinn) saurer Sprudel und
erfrischendes Weizenbier. Zum Aufräumen des Leergutes kommen die
Getränkehändler kaum noch: » . . . bei mir im Lager sielit's aus wie
Kraut und Rüben; ich bin froh, wenn ich mit den Lieferungen einigermaßen klarkomme«, meinte einer von ihnen.
»Gelegentlich muß man auch mal ein paar
beschimpft, was allerdings mehr dem familiären Umgangston als ernstem Ärger zuzu- Vorwürfe wegstecken«, weiß eiii Getränkehändler, »deim die Hitze macht auch mal
schreiben ist.
Direkt an der Quelle, also bei der Brauerei Aggressionen Itei«. Vor allem den Kantinenund/oder der Mineralquelle holen sich die betreibern empfiehlt er, sauren Sprudel in
Getränkehändler mittlerweile die Ware solchen heißen Zeiten ein bißchen reichliselbst ab, weil die Fuhrparke der Großliefe- cher vorzuhalten. Auch Eilbestellungen dau.Tanten bereits überlastet sind. Da steht dann ern nämlich dann doch etwas länger, was zu
der Laster des Händlers in aller Herrgottsfrü- Verärgerung führen könnte.
Mur mit einei jjroflen Reserve an Pfandfla- he im Hof der Brauerei/Abfüllerei, die Fah- Trockene Kehlen auch im Ermstal: Seit der
stilien kann man übrigens (nicht nur) in Go- rer und Beifahrer laden auf und fahren großen Hitzewelle registrieren die Bad Uramaringen die Nachfrage befriedigen. Und gleich anschließend ihre Tour durch Stadt cher und Metzinger Brauereien einen enorentgegen sonstiger Gepflogenheit stellt man und Kreis Reutlingen.
men Getränkeverbrauch, Renner der durstlöauch die Abfüllaniage nur alle ein, zwei, gar
Da kann es bei der großen Nachfrage na- schenden Flüssigkeiten sind auch hier Weidrei Tage auf verschiedene Packungsgrößen türlich auch einmal vorkommen, daß der zenbier und saurer Sprudel, die so gut geum, weil diese Umstellung einfach zu viel Sprudel- oder der Bier-Mann nicht wie ge- hen, wie nie. »Der derzeitige Absatz dieser
Zeit braucht. Den Mitarbeitern müsse man wohnt um 10 Uhr am Vormittag auftaucht, beiden Getränke liegt hundert Prozent über
gerade jetzt höchste Leistungen abverlan- sondern eben erst nachmittags. Das Durstlö- dem Jahresdurchschnitt« freut sich Friedgen, um die Nachfrage einigermaßen gerecht schen ist für den Betroffenen zwar eine ange- rich Burger von der Olpp-Brauerei.
zu werden. Ein Getränkehändler wurde von nehme Tätigkeit, für den Mann im GetränkeBraumeister Burger belegt den Trend mit
seinen Leuten darob gar als »Sklaventreiber« Pkw aber eine äußerst schweißtreibende.
Zahlen: 10 000 Kisten Bier verlassen zur Zeit
täglich die Brauerei (der Jahresdurchschnitt
liegt bei knapp 6 000 Kisten am Tag). Vor
drei Tagen gab's sogar einen Rekord 12 800 Kisten! Das waren 256 000 Flaschen
Gerstensaft, die 'der Brauerei-Fuhrpark an
Freibäder, Kioske, Gasthäuser und private
Haushalte auslieferte. »Diese Leistung ist
nur mit Hilfe von Überstunden zu bringen«,
d ichte Friedrich Burger auch an diejenigen,
I e viel Schweiß lassen müssen, damit ander immer was zu trinken haben.
(ähnlich gut gehen die alkoholfreien Geiianke. 260 Kisten saurer Sprudel laufen momentan täglich in Bad Urach vom Stapel
(Jahresdurchschnitt; 100). Zufrieden zeigen
sich auch die Metzinger Bräuchle- und Römersteiner Hirschbrauerei über den guten
Absatz.
»Mir hend grad so z'do, daß mer gar koi
Zeit hend, nochzurechna, wieviel mir verkauft hend!« Walter Müller, Getränkehändler in Mössingen, hat den Überblick über sein
Getränkelager verloren und kann schon
längst nicht mehr genau beziffern, wieviel er
so am Tag an Bier, Limo und Stillem Wasser
verkauft. »Bei der Hektik da ganza Dag em
G'schäft - ond ausliefera muß mer jo au no!«
Freilich soviel steht für ihn fest in dieser
Getränke-Saison: »Der saure Sprudel läuft
sä^gehhaft«.
^
In der Woche 200 bis 300 Sprudel- und
BierläSteS niöHi'äls im vorigen Soinmer muß;
Kurt Lutz, Getränkehändler in Lichtenstein,
auf seinen Lastwagen laden. Vor zwei Wochen hat er an einem Fest-Wochenende
16 000 Liter Bier und 5 000 Liter Sprudel
verkauft. Ob's bald Versorgungsengpässe
gibt, wenn die Hitze anhält und die Leute so
viel trinken? »O wa«, sagt Lutz, »mir hen
unbegrenzt Ware«.
Walter Bück fährt freitags und samstags in
Sonnenbühl-Genkingen Getränke aus. Bier
verkauft er nicht mehr als sonst, aber Grapefruitsaft und sauren Sprudel - »über 30 Prozent Steigerung bei der Hitze«.
Damit liegt er wohl auch genau im Getränke-Trend dieses heißen Sommers: Alkoholfreies ist gefragt wie nie. Von einem Umsatzplus bei »gelbem und weißem Sprudel«
schwärmt auch Getränkehändler Holz aus
Hayingen. Nach Feldhausen liefere er zur
Zeit besonders Zitronensprudei, erzählt Herbert Hepp, nebenberuflicher Getränkehändler aus Hausen an der Lauchert. In FeldhauNachschub rollt... Gaststätten und Getränkeelnzelhandel warten sehnsüchtig in diesen sen »gibt's nämlich viel Bauern, und die tun
Leere Flaschen, volle Flaschen, die Getränkehändler kommen kaum nach. • Fotos: Fächer, hei
Hundstagen auf das Auffüllen ihrer Vorratslager.
Foto: dpa den Sprudel in ihren Most«.
Bis 22 Uhr gearbeitet wird beispielsweise
in dem Gomaringer Abfüllbetrieb eines bekannten US-amerikanischen Erfrischungsgetränkes, und dabei laufen pro Stunde bis zu
26 000 Flaschen durch die Anlage. Hinzu
kommen noch 600 sogenannte »Container«
am Tag, die das kühle Naß in Gaststätten aus
der Zapfanlage laufen lassen
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8
Donnerstag, 28. Juli 1983
REGION NECKAR-ALB
Reutlinger General-Anzeiger
Reutlinger Sportwoche
auch fröhlich-gesellig
Reutlingen, (pr) Der Sport steht natürlich im Vordergrund der 14. Reutlinger Sportwoche, die die SG Reutlingen ab dem morgigeri» Freitag ausrichtet (der GEA berichtete im Sportteil), Nicht zu kurz kommen aber sollen dabei auch Geselligkeit und Spaß
im Festzelt zu Orschel-Hagen. Mit der
»Swinging Collection« ist an den iieiden Freitagen und Sonntagen (29./31.
Juli und 5./7, August), mit dem Musikverein Mägerkingen an den Samstagen für musikalische Unterhaltung
bestens gesorgt. Am Mittwoch (3. August) kommen die Kinder auf ihre Kosten, denn neben einem Vergnü-.
gungspark gibt's für sie ein buntes
Programm. Nicht vergessen ist an allen Tagen zwischen dem 29. Juli und
dem 7. August das leibliche Wohl,
denn Sportler wie Zuschauer wollen
und müssen sich natürlich stärken,
müssen ihren Durst löschen können.
Schöne Erholung
Der Dichter Ludwig Finckh sclirieb
den großen Teich. Schon war der Schuldige
einmal: »Die Achalm ist der schönste
entschuldigt.
Berg auf Gottes Erden.« Schon mein VaEin knappes Jahr vor dem Beginn der Lanter lehrte mich, und dies gebe ich auch
desgartenschau (27. April bis 30. September
bereits meinen Kindern weiter: »Die
'84) ist das Ulmensterben nur eine, wenn
Achalm ist die Mutter deiner Heimatauch nicht die lässigste von manchen andestadt Reutlingen.« Sie bietet Ruhe, Erholren Sorgen, die noch verschmerzt werden
samkeit und Entspannung. Weg vom
müssen - alles andere, so Michael Martin für
Lärm und der Hast des Alltags. An Wodie Maimschaft der I^ndesgartenschau,
chenenden sind viele hunderte von Erholäuft ja »vorzüglich«. Die Ulme beim Kepler^
lungssuchenden anzutreffen, die solche
gymnasium wird während der jetzt zügig
Reize in Anspruch nehmen.
Dem Tode geweiht: Die 100 Jahre alte Ulme auf dem Schulhof des Johannes-Kepier-Gymnasiums ist wegen des Befalls durch die anlaufenden Umbauarbeiten auf dem SchulLeider hinterlassen auch diese Erho-GEA-Fotos: Fächer hof durch zwei halbwegs ausgewachsene
Ulmenkrankheit nicht mehr zu retten.
lungsbedürftigen ihre Spuren. Nicht nur
weißblühonde Kastanien ersetzt, die sich die
an Wochenenden sieht unsere Achalm
Stadt rund 14 000 Mark pro Stück kosten
lassen will.
Auch die amtlichen Pflanzenschutzbeauftragten in Stuttgart bestätigen;
Ebenso gediegen soll auch das übrige Interieur des neuen Schulhofs ausfallen, der mit
Bänken, einem kleinen Kiosk, einem Trinkbrunnen und anderen Annehmlichkeiten
ausgestattet und in der ganzen Ebene übriParadeitlme im Schulhof des Keplergynmasiums befallen - Ersatz durch ausgewachsene Kastanien gens endlich begradigt wü:d, damit sich die
aufstrebenden Talente der Gymnasiasten bei
R e u t l i n g e n , (-by) Die bisher abenteu- Die Krankheit schlug immer wieder zu: sten Weltkrieges, so ging die eingangs schon ihrem Weg nach oben auf die wirklich geistierilchste Krankengesdüchte ist schon über ein Auf dem Friedhof Römerschanze und in Or- angerissene Legende, sollten Chinesen, die gen Qualitäten ihres Aufschwungs bedreiviertel Jahrhundert alt und natürlich schel-Hagen mußten 30 Jahre alte Bäume •im Dienste der Franzosen für den Bau von schränken und nicht schon auf dem Schulebenso wenig stichhaltig wie alle anderen, die entfernt werden, die bereits restlos abgestor- Schützengräben an der Maginotlinie einge- hof zu Kletterpartien Richtung Klassentür
man sich seitdem hat einfallen lassen: Das Ul- ben waren. Im vergangenen Jahr ging der setzt waren, mit ihren geflochtenen Weiden- nötigen lassen müssen.
mensterben, nach dem Waidsterben, womit es erste Kahlschlag im Volkspark vor sich, dem körben den tückischen Krankheitserreger
Totentafel
freilich überhaupt nichts zu tun hat, in diesem - wie inzwischen mehrfach berichtet - in eingeschleppt haben. Die Weidenkörbe waJahrzehnt wieder eine der großen Sorgen der den nächsten zehn Jaluen sukzessive weitere ren freilich keineswegs aus Weiden gefloch- Reutlingen. 26. Juli: Nataliä Arndt, RomLandschaftsgärtner überall in Europa und der Eingriffe in den alten Baumbestand folgen ten, sondern just aus Ulmenzweigen, und melsbacher Straße 7, 89 Jahre, Beerdigung
Welt, hätten die Chinesen eingeschleppt, heißt sollen, um den Übergang zur Neubepflan- diese, kolportierte man einst weiter, waren am 29. Juli um 13 Uhr auf dem Friedhof
es. Einen Beweis dafür hat man nie gefunden, zung für die Parkbesucher möglichst unauf- »schon damals« gegen den Erreger resistent Unter den Linden; Kurt Rose, Gönningen, Im
Tatsache ist: Überall m Europa grassiert neuer- fällig zu bewerkstelligen. Ebenfalls im ver - sie sind es übrigens angeblich heute noch. Ländle 9a, 51 Jahre, Beerdigung am 29. Juli
dings eine Uhnenkrankheit, ein PUzbefall, der gangenen Jahr wurde die 100 Jahre alte Ulme
um 13.30 Ulu auf dem Friedhof Gönningen;
die Bäume je nach Art des Befalls mnerbalb auf dem Friedhof Mittelstadt ein Opfer der Kenner der Materie, die dem Gerücht mit Augusta Stiefvater, Rommeisbacher Straße
von wenigen Monaten reif für die Axt macht Baumkrankheit, sie wurde inzwischen ebenaus, als ob dort diO' Mällabfuhr einen Die Krankheit virird von dem Ubnsplintkäfer falls beseitigt. Und nun die nächsten Opfer wissenschaftlicher Akribie nachgingen, ka- 7, 93 Jahre, Beerdigung am 29. Juli um 11
men freilich viel später dahinter, daß der Uhr auf dem Friedhof Römerschanze. 27.
Container verloren hätte, sondern auch
übertragen, der zwar selber emigermaßen auf dem Schulhof des Keplergymnasiums inkriminierte Krankheitsbefall bei deut- Juli: Marie Schaal, Sickenhausen, Eichgaran ganz normalen Wochentagen. Die
friedlich ist, doch als Lasttier des Erregers gut, und eine 80 Jahre alte Ulme im Stadtgarten, schen Ulmen schon vor dem Ersten Welt- tenhof 11. 84 Jahre, Beerdigung am 29. Juli
Wendeplatte beim .Scheibengipfel ist
gegen den es bislang offenbar kerne Rettung Therapie hoffnungslos,
krieg aufgetaucht war, die Beutechinesen ka- um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Sickenzeitweise voll mit kaputtgeschlagenen
gibt. In ReutUngen hatten die Landschaftsgärt'
men aber erst in der letzten Kriegsphase über hausen.
Flaschen. Anscheinend muß es dort auch
ner in dem spektakulären Fall des Absterbens
Die Landschaftsgärtner unterscheiden übein Treffpunkt für Autofahrer sein, die
der »Kreuzeiche« am Stadion zum erstenmal rigens zwei Formen der Ulmenkrankheit,
ihren Aschenbecher anderweitig nicht
mit dem Ulmenstreben zu tun, die im Frühjahr das Ergebnis bleibt sich gleich. Bei der einen
entleeren köimen.
1981 schließlich umgeschlagen werden mußte.
sterben einzelne Aste oder auch der
Papierkörbe, die sich zur Entledigung Jeder in Reutlingen weiß, daß es sich bei der Form
ganze
Baum plötzlich ab; bei der chronides Wohlstandmülles anbieten, scheinen »berühmten« Eiche keineswegs um eme schen Form
verläuft die Krankheit langsaBilanzbuchhalter-Kurs mit sehr niedriger Durchfaliquote
entweder übersehen oder mißachtet zu
Baumart' dieses Namens, sondern »nur« um
die Belaubung wird von Jahr zu Jahr
werden. Achtlos werden Glas, Einweg- eine Ulme handelte, die schließlich mit Stumpf mer,
lichter, bis der Fachmann den Exitus konstaR e u t l i n g e n , (gs) Erfolgreich ging jetzt stel Schmalenberg, Bodelshausen; Sigrid
packungen oder 'Papier mitten in die Na- und Stiel beseitigt wurde. Seither schmückt tiert.
Bestens informiert ist man auch über em BUanzbuchhalter-Kurs der Kaufmämii- Schwarz, Reutlingen; Wilfried Simmendlntur geworfen. Es versteht sich wohl von
eine wirkliche Eiche den exponierten Platz am den Krankheitsbefund selbst. Bei dem Erre- sehen BerufsbUdungsstätte des DHV (Deut- ger, Burladingen; Petra Speidel, Sondelfinselbst, daß die Angestellten der städtiKreuzciche-Stadion. Doch nun spricht man
handelt es sich um einen Pilz, der sich scher Handels- und Industrieangestellten-Ver- gen; Rolf Straßer, Dettingen; Brigitte Walker,
schen Müllabfuhr (Bild) davon nicht ge- schon von einer regelrechten Seuche des Ul- ger
innerhalb des Baumes, insbesondere in den band) in Reutlingen zu Ende. Einen feieriidien Kusterdlngen; Roland Werschke, Sickenhaurade begeistert sind. Aber auch die Scha- mensterbens.
Leitungsbahnen, ausbreitet und den Kreis- Schlußpunkt setzten die Teilnehmer und Refe- sen und Roland Zimmermaim, Mittelstadt.
fe, welche dem Erholungssuchenden ein
lauf des Saftflusses unterbricht. Man kann renten hinter nahezu zwei Jahre harter und
Jüngster,
schon
todgeweihter
Patient
der
Bild von »heiler Welt« vermitteln, haben
Baumpfleger in Reutlingen ist die wohl 100 die befallenen Zonen des Stammes mit blo- entbehrungsreicher Arbeit bei einem Treffen.
anscheinend bereits die Schnauze voll.
Jahre alte Ulme auf dem Schulhof des Johan- ßem Auge an dunklon Ablagerungen am Bezirksgescbäftsführer Günther Schechter
Glasscherben und leere Büchsen in
Holz zwischen den Jahresringen erkennen.
den Wiesen verderben sogar dem fried- nes-Kepier-Gymnasiums. Die Symptome, ab- Auch die amtlichen Pflanzenschutzbeauf- sprach Urnen Lob, Anerkennung und Dank für
gestorbene,
braune
Stellen
im
Blattwerk
des
ihr Durchhaltevermögen und die erbrachten
lichstem Schaf den Appetit. Wie es ganz
tragten der Stuttgarter Landesanstalt für
oben auf der ehemaligen Burg aussieht, freistehenden Baumfiesen, wurden schon Pflanzenschutz, die von der Reutlinger Leistungen aus. Von anfangs 23 Teilnehmer
vor geraumer Zeit beobachtet. Doch sie ist
traten 19 zur BUanzbuchbalterprüfnng bei der
davon wollen wir ganz schweigen.
Stadtverwaltung als Gutachter bemüht wur- Industrie- und Handelskammer an.
kein
Einzelfall.
Die
Ulmenkrankheit
wird
Nun, die Achalm hat einiges erlebt und
1979 wieder verstärkt beobachtet und den, haben sich, ihrer negativen Diagnose
gesehen. Aber sollte es unseren Mitmen- seit
Verantwortlich für das erfolgreiche Abbreitet
sich weiter aus. Neben dem bekannte- folgend, nur zu einem müden Kondolenzschen so egal sein, daß unser Hausberg sten Opfer,
schreiben herbeifinden können: Der Befall schneiden sei aber auch die Leistung der
der
genannten
200
Jahre
alten
langsam aber sicher im Müll erstickt?
ICreuzeiche, gab es überall-im Stadtgebiet durch »Ceratocycstts ulmi« (Ulmensterben) Referenten, die sich neben ihrer beruflichen
Das Wild, das man früher zahlreich anlaufend weitere Ausfälle. Das Protokoll des sei unabwendbar. Versuche einer erfolgrei- Inanspruchnahme auch noch deraußersdhu-.
traf, hat sich längst zurückgezogen, weil Gartenamtes
liest sich wie ein Seuchenbe- chen Bekämpfung seien in aller Welt! isher tischen Berufsfortbildung widmeten imd daes von freilaufenden Hunden dazu gemit hohe Verantwortung gegenüber Nachricht,
der
zwar
überall Rettungsaktionen in negativ verlaufen.
zwungen wurde. Trotz mehrfacher Auf- Gang setzte, doch
wuchskräften der Wirtschaft bewiesen. Im
ohne
sichtliche
Erfolge:
forderung an die Hundebesitzer, durch Befallene Bäume wurden mit Insektiziden
Oktober 1981 begaim der Lehrgang und enUm
so
schlimmer,
daß
man
sich
auch
den
persönliche Ansprache, die Hunde doch
dete vor wenigen Tagen mit der Prüfung der
und anderen Giften gespritzt, vorübergehnd Trost des einst bereits gefundenen Schuldi- IHK Reutlingen. Sie umfaßte im wesentlibitte an die Leine zu nehmen, wurde dies
abgelehnt: »Mein Hund reißt kein Wild.« schien eine Beruhigung beim Fortschreiten gen der bösen Baumkrankheit längst ab- chen die Fächer Buchhaltung einschließlich
dos Befalls erkennbar, doch alsbald zeigten schminken mußte - er hätte dem erbärmli- Abschluß und Buchhaltungsorganisation,
Kurze Zeit später wurde das Gegenteil
sich neue kahle Stellen - Zeichen des nahen- chon Dilemma wenigstens einen men'chlj- Steuerrecht und betriebliche Steuerlehre,
allen deutlich.
den Todes.
eben Trauerrand gegeben: Während des Er- Kosten- und Leistvmgsrechnung, An8we^
Die Achalm. ein Berg der langsam
tung der Rechnungslegung, Finanzwirtstirbt durch Fehlverhalten und Uneinschaft der Unternehmung sowie volkswirtsichtigkeit der Mitmenschen? - Lassen
schaftliche Grundlagen und Handels- und
wir es nicht soweit kommen.
Gesellschaftsrecht.
Adalbert Kühn
Die Prüfung erfolgte sowohl schriftlich
Schmellng »überrascht«
Zeugen Jehovas planen 16 Großveranstaltungen im Sommer
wie auch mündlich. Alle hatten sich außervon der Kaiserpassage
dem der DHV-intemen BilanzbuchhalterSportfreunde wollen
R e u t l i n g e n , (rr) 16 Großveranstaltun- nehmend - die Uneinigkeit in der Welt für prüfung unterzogen, wofür sie an diesem
Sein
Biltzbesuch In Reutlingen aus AnMitgliedsbeitrag erhöhen gen werden in diesem Sommer für die mehr als Jehovas Zeugen als ein alarmierendes Zei- Abend ihr Abschlußzeugnis ausgebändigt laß des
Internationalen Frofi-Radronbekamen.
Der
kursbesten
Teilnehmerin,
Inchen.
Reutlingen, (-ww) Der Vorstand der Sport- 111000 2^ugen Jehovas in der Bundesrepunens, bei dem er als Repräsentant der
grid
Mayer
aus
PfuUlngen,
überreichte
Ge»Die Menschen sind im allgemeinen um
Goca-Cola-Trophy-Organlsatlon auch
freunde 02 Reutlingen beschäftigt sich mit blik und in Westberlin der Höhepunkt einer
schäftsfilhrer Günther Schechter ein Buch.
sportliche Schützenhilfe lolstote, ließ
der Möglichkeit einer Erhöhung der Mit- Kongrcßscric sein, die in den Vereinigten Staa- ihre Zukunft besorgt«, führte er aus. »Der Die
zweitbeste
Teilnehmerin
der
IHK-Prüten
Mitte
Juni
mit
104
Kongressen
in
60
Städimmer
Öfter
gesuchte
Dialog
über
die
NotIhm dennoch Zelt genug für ein Ahagliedsbeiträge. Entscheiden soll darüber eiPetra Speidel aus Sohdeifingen sowie
Erlebnis: Max Schmeling, Ex-Boxweltne außorordentlicho Mitgliederversamm- ten ihren Anfang nahm. Dies hat dieser Tage wendigkeit der Kontrollo von Atomwaffen, fung,
der
zweite
der
DHV-lnternen
Prüfung,
Romelster aller Klassen und Immer noch
lung, die voraussichtlich am 21. Oktober Konrad Franke, Kongreßbeauftragter in der die Furcht vor einem Krieg, Terrorismus und land Werschke aus Sickenhausen erhielten
die beliebteste Größe des deutschen
stattfindet. Bis dahin will der Vorstand auch 2^ntmle der Zeugen Jehovas in Wiesbaden, nationale Uneinigkeit geben vielen Personen ebonfalla ein Buch.
Sports, war der erste Gast der Topeinen weiteren Mitarbeiter für den Haupt- bekanntgegeben, teilte Reiner Röhm, ein Auf- Anlaß zu der Frage, ob weltweiter Friede
Prominenz, der In dem soeben eröffneüberhaupt möglich sei.
Von den 19 bei der IHK-Prüfung angetreteausschuO finden, der im Vorstand mitarboi- seher der Reutlinger Zeugen Jehovas, mit.
ten Hotel »Fürstenhof« in der KaiserDieser Kongreß werde den Blick in eine nen Kursteilnehmern erreichten nur zwei
ton soll. Dies waren neben anderen die The- Di(* 16 Bezirkskongresso unter dem Leitpasaago übornachtate - »begeistert«
Teilnehmer
dos
gesteckte
Ziel
nicht,
Beneue
Richtung
lenken,
aus
der
die
Lösung
meneiner Ausschußsitzung des Vereins, die wort »Königrolchseinheit«, worden bereits
vom noblen Stil dieser exklusiven Herzlrksgeschäftsführer
Schechter
wies
danmf
unserer
Probleme
erwartet
werden
könne.
sich im übrigen mit dem Fortgang des be- in zwölf Städten der Bundesrepublik bis ins
berge, wie er sich beim Frühstück gereits begonnenen Umbaus des Kellers des einzelne vorbereitet, sagte Röhm. Zwei Kon- Das Programm wird einen Überblick darüber hin, daß es sich hierbei um ein überdurchäußert haben soll. Max Schmellng, im
Vereins und dem Ergebnis einer Versamm- gresse sind für den Raum Stuttgart geplant. geben, wie und wann dies endlich Wirklich- schnittliches Ergebnis handelt, da die
Bild mit dem Chef des »Fürstonhof«,
Durchfallquote Im Landesdurchschiütt bei
lung der Übungsleiter der Turnabtoilung be- Einen davon worden auch die Reutlinger keit werde.
Manfrsd A, Frisch (links), reiste schon
etwa
30
bis
40
Prozent
liege.
Die
erfolgreiRöhm betonte, daß derzeit auch in Reutfaßte. Es wurde festgestellt, daß die Abtei- Zeugen Jehovas besuchen.
am Mittwochfrüh nach Hamburg zuchen
Teilnehmer,
die
sich
künftig
aja
»Bilingen in Oboreinstimraung mit einer Ve^
lung zur Zufriedenheit dos Voreins arbeitet,
rück, Das Radrennen am Dienstaggleichwohl sollen aber noch mehr Übungs- Röhm sagte, daß allein zu den Kongressen lautbarung Im Internen Informationsblatt lanzbuchhalter« bezelchnsn dürfen und ihre
abend Rind um die Reutlinger PlanTa
hatt9 Schmellng übrigens In vordorsler
leiter verpflichtet worden. Inzwischen Ist in Stuttgart etwa 15 000 Zeugoh°Tehovas aus »Unser Königreichsdienst« bei den einzel- neu erworbene Qualifikation in der WirtUnio miterlebt - auf der Ladenäche Gt<
der Verein auch Mitglied der Aiheitsgomein- dem Großraum Stuttgart und clem nördil- nen Delegierten die Vorbereitungen zur Teil- schaft unter Beweis stellen können, sind:
nsö wvgiöliiaMi&eugffSt 8u, dorn er sts>
schsft dörSeaÜinssr-Sportvereine (ARS) ge- chon Teil, Baden-Württembergs erwariel nahme beoonnen haben. Auch interessierte Thomas Pischsr, Reutlingsn; Ach;Ift&n v»uUaj
hend eine Präsentationarundo rufKi um
worden, nachdem ein entsprechender Auf- werden. Jedoch wird diese geschätzte Toil- Froundo haben sich bereits angemeldet. Betzingen; Erika Hoff, Betzingen; Wolfgang
den Parcours absolvierte, umjubelt von
nahmeantrag dort gestallt worden war. Die nohmerzahl wie im vergangenen Jahr sicher Weitere Anmeldungen zum Kongroß in Körner, Neckartenzlingen; mgrid Mayer,
Tausenden von Zuschauern (vergl.
Stuttgart vom 28. bis 31. lull, In Stuttgart II PfuUlngen; Peter Mayer, Reuuingenj Ute
Mifalieder wurden außerdefti darüber info^ bei weitem übertrofton, meinto Röhm.
auch Öerlcht Im Sporttöll). -by/Foto:hel
miort, daß die Beitragsabrechnung künftig Röhm bezeichnete - auf das Leitwort des vom 4. bis 7. August, werden noch entgegen- Weiß, Reutlingen; Edmund Schalch, Sondelper Datenveraibeitüng besorgt wird.
fingen; Hehnut Schaupp, Reutlingen; GhiiKongre8.seä »Königreichseinheit« Bezug genommen.
Keine Rettung vor dem Ulmensterben
Noch besser als der Dtirchsdimtt
Fragen der Zeit im Mittelpunkt
I
-•^siä'-.-^Ä-'j-^
--'i^- wOw mtm^'ii^m^-
Reutlinger General-Anzeiger
REGION NECKAR-ALB
Donnerstag, 28. Juli 1983
Trotz der Hitze nicht zu bremsen:
Kleine Leute auf großen Pferden
Zum fünften Mal Ferienreitkurs der Reitgemeinschaft Bronnweiler
Preisgekrönte Schüler
des List-Gymnasiums
Reutlingen, (et) Am Ende des Schuljahrs
1982/83 erhielten im Friedrich-List-Gymnasium folgende Schüler und Schülerinnen einen Preis: 5a: Rut Alker, Sudad Ghadaban,
Alexander Grützmacher, Uta Klein, Michael
Martin, Iris Schäfer, Angela Scheurer, Mavit
Schweiker, Tobias Thiedemann; 5b: Markus
zum Felde, Barbara Frick, Jürgen Helmschmidt,"TJma Weimar; 5c: Heike Galgenmüller, Annika Haase, Dörte Heß, Steffen
Huber, Tanja Michel; 6a: Bettina Emrich,
Bärbel Goerlich, Thomas Huber, Birte Marquardt, Ulrike Stumm; 6b: Nicole Bodeutsch,
Kristina Heilemann, Karin Kroner, Jochen
Meiers, Anne Rumetsch, Diane Scherzler;
6c: Kerstin Baer. Katja Froese, Christine
Obiegio, Ellen Sorg, Frank Tarazi, Bärbel
Wirth; 6d: Christiane Lämmel, Ulrike Kauffmann, Tanja S'^hwarz; 7a: Christiane Grützmacher, Susanne Grützmacher, Bettina Rieber, Claudia Schäfer, Karin Voemel; 7b: Wibke Menton, Astrid Dähn; 7c: Axel Braun,
Andrea Huber, Waltraud Lauer, Andreas
Obiegio, Annette Schanbacher, Dietlind
Schreiber; 7d: Georgios Georgiakopoulos,
Ulrich Gminder, Stefan Hofmann, Gabriele
Knauf, Axel Trautwein; 8a: Barbara Klein,
Dorothea Mielke, Hannes Rumetsch, Kurt
Schneider, Ralph Tränkner, Daniel Weisert;
8b: Ilona Marx; 8c: Antje Bauer, Matthias
Feurer, Sabine Geisbe, Armin Huber, Frank
Vöhringer; 9a: Traude Ailinger, Heike
Awender, Beate Geisbe, Volkmar Henke,
Mirjam Mansen; 9b: Antje Kühner; 9c: Frank
Galgenmüller; 10a: Felix Stepper; 10b: Sabine Fischer, Beate Rohr. Corinna Wicke, Andreas Dangel; 10c: Sabine Kaspar, Britta
Lehmkühler, Corinna Pnßler, Dieter Ritzmann, Rene Ziegler, Beate Gminder; lOd:
Andrea Heim, Bärbel Helmschm'idt, Heidrun
Lego, Dorothee Ludwig, Oliver Maute, Ida
Merdian, Liane Recktenwald; IIa: Stefanie
Eisenlohr, Markus Herrmann, Dirk Jörke,
Gregor Sappler; IIb: Iris Braun, Markus
Frank, Shirin Heinrich, Andreas Klein, Beatrice Mezger, Günther Schach, Nele Timner;
11c: Ursel Stuhlemmer; lld: Annette Bauer,
Regina Schmid, Michael Tempel. 29 weitere
Schüler erhielten Belobungen. Der »Computerpreis« ging an Niclas Bruder von der lld.
Rentlingen-Bronnweiler. (-og) Die
brütende Hitze dieser Tage kann sie nicht
bremsen: 16 Mädchen und ein Junge, zwischen
zehn und 15 Jahre alt, sind seit Montag dieser
Woche echte Pferdenarren. Sie beteiligen sich
am Ferienreitkurs der Reitg8meins(£aft im
Turnverein Bronnweiler, in dem sie in sechs
Tagen mit Theorie und Praxis in die hohe
Kuast des Reitens eingeführt werden. Fünf der
Eleven haben noch nie in ihrem Leben im
Sattel gesessen, die anderen können immerhin
schon erste Bekanntschaften mit Pferden vorweisen.
Die Bronnweiler Reitergemeinschaft, die
seit zehn Jahren besteht und die diesen Geburtstag am Wochenende auch gebührend
feiern wird, hat bereits zum fünften Mal zu
diesem Ferienreitkurs eingeladen. Vereinseigeno Pferde kann sich die kleine Gemeinschaft nicht leisten, aber Jahr für Jahr stellen
einige Mitglieder ihre Privatpferde zur Verfügung. Ohne dieses Entgegenkommen, sagt
der Vorsitzende Bertram Schäfer, könnte der
Kurs nicht gehalten werden. Schäfer hat im
Februar von seinem Vorgänger Karlheinz
Mauser die Zügel der Keitgemeinschaft
übernommen. Die jungen Teilnehmer kommen aus Bfonnweiler selbst, aus Gönningen,
Gomaringen, Pfullingen und Reutlingen. Gegessen wird gemeinsam im Gufsgasthof
Alteburg, und wenn der Ruhetag hat, aorgen
die Mitgliederfrauen dafür, daß die vom Unterrichtsprogramm und der Hitze strapazierten Reitschüler nicht hungern müssen.
Die Hauptlast der Ausbildung liegt bei der
Reitwartin Ute Herzog, die in glühendem
Sonnenschein stundenlang in der Mitte des
staubigen, sandbedeckten Reitplatzes steht
und ihre Schüler dirigiert. Unterstützt wird
sie, vor allem in der theoretwchen Unterweisung, von Helferinnen und Helfern aus dem
Verein. Wie die Kinder und Jugendlichen
haben auch die zehn Pferde in diesem Jahr
Schwerarbei' zu leisten: Die hohen Temperaturen machen ihnen nicht weniger zu
schaffen als den Menschen, und dazu
kommt noch die lästige Plage durch Mücken
und Bremsen. Wenn kein Wölkchen den
Hi"- mel trübt und das Thermometer klar
über 30 Grad anzeigt, dann werden auch die
Vierbeiner etwas unwillig und stellen ihre
kleinen Reitersleute vor Probleme. Sie zum
Gangartwechsel oder gar zum Sprung über
ein Hindernis zu bewegen, erfordert dann
schon eine energische Hand.
Am Samstagnachmittag müssen sich die
Reiteleven einem Prüfer aus einem anderen
Verein stellen. Gefordert werden Dressur
und Springen der Klasse E. Wie es auch
ausgehen mag, diese Jugendlichen haben ihr
Herz an den Umgang mit Pferden gehängt,
die meisten von ihnen, wahrscheinlich sogar
alle werden dem, Pferdesport treu bleiben.
Seit zehn Jahren besteht in Bronnweiler
die Reitgemeinschaft im Turnverein, und
dies ist Anlaß genug, am kommenden Wochenende ein Sonunerfest mit Geburtstagsfeier zu begehen. Neben dem Reitplatz wird
ein Zelt aufgestellt, und dort herrscht zwei
Tage lang Stimmung mit Musik, Tanz und
Humor. Am Sonntagvormittag stehen Reitvorführungen auf dem Programm, und auch
die Kinder, die oft »pferdeverrückter« sind
als die Erwachsenen, kommen auf ihre Kosten. Sie können auf den Rücken geduldiger
Muß »sonnenfest« sein: Ute Herzog, die Leite- Ponys erproben, wie die Welt aussieht, wenn
man sie vom Sattel aus betrachtet.
rin des Ferienreitkurses in Bronnweiier.
Trotz Staub und Hitze: Die Begeisterung der jungen Reitschülerinnen ist durch nichts zu
erschüttern.
GEA-Fotos: -og
dufgrund der Vorschläge vom Gemeinderat
bestellt. Ein Mitglied des Wahlausschusses
kann aber nicht gleichzeitig in den Ausiänderbeirat gewählt "werden. Die Wahl zum
Reutlingen, (svr) Nachdem der Gemeinde- Ausländerbeirat findet am 29. Januar 1984
rat bei seiner letzten Sitzung die Einrichtung statt. Nähere Auskünfte erteilt das städtische
eines Ausländerbeirats beschlossen hat, Hauptamt, Zimmer 151, Telefon 303-347.
wird zur Vorbereitung der Wahl des AuslänVereine und Verbände
derbeirats vom Gemeinderat ein Wahlausschuß gebildet. Dieser Ausschuß besteht aus AlbVerein Reutlingen: Treffpunkt zur Fahrdem Oberbürgermeister als Vorsitzendem, radtour durch das Goldersbachtal fmit Einkehrsechs Mitgliedern des Gemeinderats, sowie möglichkeit und eigenem Grillvesper) am
sechs wahlberechtigten ausländischen Ein- Sonntag um 9 Uhr aufdem Schwörer-Parkplatz
wohnern verschiedener Nationalitäten. in der Emil-Adolff-Straße.
Wahlberechtigt sind griechische, jugoslawi- Musikverein Betzingen: Wichtige Probe heute
sche, italienische, spanische, portugiesische um 20 Uhr in der Altenbegegnungsstätte (Ei- ^
und türkische Einwohner. Das Hauptamt bit- senbahnstraße).
tet alle ausländischen Vereine und Gruppie- TSV Sickenhauscn, Fußbail: Nach dem heutirungen der wahlberechtigten Nationalitäten, gen Training wiclitige Spielerversammlung.
bis spätestens 19. September dem Bürger- SV Obmenhausen, Mannschaften I und II: Das
meisteramt der Stadtverwaltung, Marktplatz Tiaining beginnt wieder heute um 19 Uhr.
22, schriftlich eine Person vorzuschlagen, Eninger Briefmarkenclub: Heute wieder
die im Wahlausschuß vertreten sein soll. Die Tauschabend um 20 Uhr im evangelischen GeMitglieder des Wahlausschusses werden meindesaal; Gäste willkommen.
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REGION NECKAR-ALB
1 0 , Donnerstag. 28. Juli 1983
Reutiinger General-Anzeiger
»Gurus« wollen gegen den \^derstand der
Bevölkerung »ideales Dorf« in Wachendorf
Anhänger von Mahanshi Mahesh Yogi möchten ungenutztes Appartement-Hotel als Danerquartier
Trotz aller Beteuerungen der TM-Macher,
sie würden In Wachendorf alles nur Im Einvernehmen mit der Bevölkerung Und Ihrer
Tradition machen, blieb Mißtrauen, zuweilen gar offene Feindseligkeit. »Wir scheißen
auf die Gurus« hatte ein den Meditanten
wenig freundlich gesonnener Zeitgenosse
mit silbriger Lackfarbe an die Hotelfassade
geschrieben. Und auch der Gemeinderat von
Starzach brachte seine ablehnende Haltung
zum Ausdruck. Als nämlich Bürgermeister
Manfred Dunst aus einem Bericht der Bundesregierung zitierte, wonach die Maharishi-Lehre auf »Durchdringung des öffentlichen Lebens mit Macht und Einfluß« ausgepchtet sei, war die Entscheldujig Im Gremium nur noch Formsache. Einstimmig
lehnten die Räte den Siedlungswimsch der
Medltatlonsleute ab.
T ä b i n g e n / S t a r z a c h . (-hcm) Lange 25eJt störte jüchts die Ruhe in dem idyllischen 800Seclen-Flecken Wachendorf, ehiem Teilort der Gemeinde Starzach anweit von Horb. Doch
damit ist es jetzt vorbei. Seit die Anbänger des Mahatishi Mahesh Yogi mit ihrer Transzendentalen Meditation (TM) bn Appartement-Hotel »Neciariiöhe«, ehicm Abschrdbnn^denkmal aus
der Zeit des Baubooms, Fuß fafien wollen, ist Unmhe eingekehrt unter der lündlichen Bevölkerung. Die Einhehnischen shid im Einklang mit Kirche und Gemehiderat der Ansicht, dafi die TMGruppe, nicht in die religiöse und sittliche Landschaft pafit. Dem widerspricht der Pressesprecher
des »Kuratoriums für eine Ideale Kultur und Gesellschaft«, dem Trägervereta des Wachendorfer
Projekts, Malte Hozzel. »Hier liegt etae Diffanuerungskampagne und gezielte Fehlmfoimation
durch kirchliche und kommunale Instanzen vor«, erklärte er am Mittwoch vor Journalisten.
Gegen etae Nutzungsuntersagung, mit der das Landmtsamt Tübingen den Erwerb des in
Wachendorf seit zwei Jahren leerstehenden Hotelkomplexes verhtadem wollte, hat das Kuratr
rium bereits Klage beim Verwaltungsgericbt ^igmaringen erhoben.
Bislang hält sich die Schar der MaharishiAnhänger noch in Grenzen. Etwa 160 Menschen tummeln sich zur Zeit im Wachendorfer Hotelkomplex - adrett gekleidete, meist
wie Geschäftsleute aussehende' Menschen
verbringen dort Ihre Ferien, machen.TMKurse, meditieren. Gegen diese Perieimutzunx kann auch das Landratsamt Tübingen
niciit.s vorbringen, weil die TM-Leute mit
den .'Appartement-Besitzern entsprechende
Verträge abgeschlossen haben. Weil zu viele
Fehlii^ormationen nach auBen gedrungen
sind, glaubt Hozzel, ist jetzt die Skepsis^ in
der Bevölkerung gegenüber den Guru-Jüngern in Anzug und Krawatte so groß. »Wir
sind Menschen, die in der Regel dem gutbürgerlichen Mittelstand entstammen«, versichert der redegewandte Jurist. »Unsere
Leute werden hier an den Rand der Gesellschaft getrieben, nur weil sie tiefe Entspannung betreiben.«
Falls ihre Pläne eines Tages zum Tragen
kommen sollten - Voraussetzung ist freilich
ein entsprechender Richterspruch des Sig-
maringer Verwaltungsgerichts - dann wollen die Maharishi-Anhänger im Lauf der Zeit
an die 800 Glelchgesiimte nach Wachendorf
holen und dort ein »ideales Dorf« aufbauen.
Die Leitlinien dieses »idealen Dorfes« sehen
sie, so heißt es in der Informationsschrift
»Wissenswertes zum Programm der Trans- Derweil hofft Prosse-Hozzel nach wie vor
zendentalen Meditation«, in der »Entwick- darauf, »daß wir die Leute für uns gewinnen
lung des Bewußtseins des einzelnen und in können«. Der Widerstand werde nicht lange
der positiven Ausstrahlung der Gesamtgrup- anhalten, weil er künstlich und durch falpe auf die Umwelt«.- Positiver Einfluß, Evo- sche Informationen entstanden sei. Jetzt will
lution, Entfaltung des kreativen Potentials der Manager-Typ, Jurist von Beruf, erst mal
und Gemeinschaftsgeist, so Mahafishls abwarten: »Im August/September ist unser
Theorie, entstünden auf der Ebene des Be- Ferienprogramm abgelaufen, dann sehen
wußtseins und trügen hier als Ganzes zur wir welter.« Freilich: »Wenn das VerwalBereicherung des kollektiven Bewußtseins tungsgericht In Sigmaringen unseren Widerbei. Ganz besonders will Presseraann Hozzel spruch zurückweist, werden wir nicht weiim Hinblick auf die Wachendorfer herausge- termachen, obwohl wir noch zum Verwalstellt wissen: »Eine Einflußnahme auf die tungsgerichtshof In Mannheim gehen könnLebensgewohnheiten anderer, selbst der ten.« Fällt die Entscheidung jedoch positiv
Mitglieder der eigenen Lebensgemeinschaft, aus, so ist wohl bald mit dem »idealen Dorf«
•widerspricht dem Geist des idealen Dorfes zu rechnen: »Dann würden wir Im Einverund dem Prinzip der selbstlenkenden Kraft nehmen mit Bürgermeister und Gemeinderat
die Hotel-Appartements aufkaufen.«
der Evolution.«
Vom eigenen Peeelmitmus optimistisch gestimmt
Einen Besuch bei der Landesgartetrtschau
(LQS) In Lön-aoh machten jetzt LQS-AufSichtsrat und Geirtelnderäte aus Reutlingen.
Sie zeigten sich beeindruckt von der Leistung,
Innerhalb kurzer Zelt aus landwirtschaftlich ge
nutzter Flöche ein buntes, vielfältiges GartenSchauangebot zu gestatten. Allerdings vermlB*
te man gerade bei der derzeitigen sengenden
Hitze schattenspendends QroBbäume doch
sehr. So mancher sehnte sk:h in diesen Stunden zurück In die eigenen Gartenschauaniagen Volkspark und Pomotogle mit Ihrem alten
Baumbestand. Und noch etwas stellte man
fest die Reutiinger Qärtenschau-Verantwortlichen haben wohl recht, wenn sie die Besucherzahlen lieber, vorskihtig als allzu optimistisch schätzen. Wegen des vensgeneten Mal
und der Hitze der vergangenen Wochen (und
wohl auch zum Teil wegen des in M^n-ach
Inzwischen umstrittenen Werbekonzepts) gingen die Entartungen Im Südbadlschen bisher
nicht In Erfüllung. Bei Halbzelt zählte man statt
der en-echnelen 300 000 »nur« 200 000 zahlende Einzelbesucher. Zum Vergleich: Lön-ach
ging bisher von Insgesamt 600 000 zahlenden
Einzelbesuchern aus, Reutlingen kalkuliert auf
der Basis von nur 450 000. Allerdings gab es
in Lörrach auch eine positive Oben'aschung.
Statt 20 000 Dauerkarten wurden 27 000 verkauft. Im wesentlich größeren Reutlingen geht
man bisher von 25 000 verkauften Daueri^ten aus. Ob die Reutiinger und ihre Nachljam
ebenso kauffreudig sind? Die bisherigen Anfragen Im GartenschauWJro nach Dauerkarten-Qutschelnep deuten fast darauf hin.
Foto: sv
Zivildienstsdiule Bodelshausen
soll im Dezember startklar sein
Mössinger Schalträger KBF erwartet zum Auftakt 80 Schüler
Nimmt schon Konturen an: GebäudekomplexZivildienstschule Bodelshausen.
Das Zeugnis in der Tasche
Ahgängei- und Preisträger der kaufmännischen Schulen
R e u t l i n g e n . (GEA) Für rund hundert digni, Honau; Holger Werner, Pfullingen;
junge Leute gehen ihre Jahre an der Theodor- Volker Wledemaim, Sonnenbühl: Thomas
Heuss-Schule zu Ende: Sie haben die Ab- Winkler; Gaby Ziellnskl; Heldl Barth, Reutschlußprüfung m der Tasche. Zugleich sind an lingen; Frank Erdrich, Walddorf; Jürgen
den verschiedenen kaufmännischen Schul- Hack, Trochtelflngen; Michael Hack, Trochtypen wieder Leistungen mit Preisen honoriert telflngen; Adelheld Helnzelmann, Stelnhllworden.
ben; Silke Hertzog; Slegllnde Pfeiffer, Stelnhilben; Ewald Sälzer, Gomaringen; Claudia
Die Abschlußprüfung bestanden haben:
Frank Scheufen, Pfullingen; Heldl
Kauhnäunisches Beruf^koUeg: Petra Becke, Scaldelal;
Schwarz,
Lichtenstein;
Karin Slblnski; Silvia
Reutlingen; Silke Deh, Reutlingen; Heidi Stanke, Pfullingen; Ulrich
Winter; Linda GeDeutscher, Eningen; Silke Früh, Sonnen- keler. Lichtenstein; Hartmut
Grützmacher;
bühl; Gisela Goller, Lichtenstein: Marcus Frank Kastner; Lilll Kachele; Joachim
KimGrupp; Birgit Gutsche; Petra Hartwig, Reut- merle; Uwe Klaubert, Reutlingen; Christoph
lingen; Silvia Hasselberg; Marion Heiner; Knecht, Reutlingen; Monika Müller; Beate
Christine Hoffmann; Esther Junginger: Heike Rapp, Pfullingen, Angelika Vollmer, EninKimmerle: Claudia Kristen, Reutlingen; MaHatlce Yildiz, Eningen; Carolin Zweigrion Mader. Reutlingen; Andrea Maier. Bur- gen.
le, Vera Adam, Reutlingen; Frank Bemer,
ladlngen: Werner Moehrke: Heike Neumann. Gomaringen;
Bühler, Grafenberg;
Lichtenstein; Monika Oswald, Pliezhausen; Mathlas Dalm,Margret
Gomaringen;
Heike Fronun,
Annette Röpnack, Lichtenstein; Joachim Reutlingen; Antje Hager; Petra
Hahn; CarSchiller, Sonnenbühl; Armin Schneider, men Hartnagel, Reutlingen; Cornelia
Pfullingen; Andrea Speidel, Reutlingen; Vi- gel, Reutlingen; Günther Heinlln, Hartnata Pino Sportelli, Waiddorfhäslach; Uwe Au- gen; Renate Hoch; Slegmar Kiiranich;PfullinBirgit
gustin, Sonnenbülil; Heidrun Deh, ReutlinJochen Lelbfrltz, Undingen; Horst
gen; Uwe Doms, Reutlingen; Petra Gaberno- Kühn;
Gomaringen; Elke Mayer, Lichtenstein;
witz, Pliezhausen; Ursula Goerke, Pfullin- Lutz,
Bernd Pfitzer, Sonnenbühl; Stefanie Rais,
gen; Brigitte Golawski; Reutlingen; Sabine Eningen;
Holger Schweikardt, Soimenbühl,
Grimm; Chrisliane Henes; Monika Klein, Renate Wittner;
Abotini; Birgit Bauer,
Pfullingen; Heike.Kraus, Reutlingen; Stefa- Waiddorfhäslach;Maura
Blsinger, Reutliniiie Maler, Pfullingen; Martina Mayer, Rüb- gen; Monika Digal,Rainer
Reutlingen; Sabine Feier,
garten; Sabine Nägele, Reutlingen; Isolde Eningen; Arne Frankenhauser,
Reutlingen;
Rebholz, Lichtenstein; Elke Schaal, Stelnhil- Andrea Gesell; Thomas Geupel; Maria
Giagben; lürgen Schwald, Dottingen; joslp Srsa; kou; Nermin Güngör, Pfullingen? Christine
Irene Strohmaier, Trochtelflngen; Peggy Su- Habe, Lichtenstein; Carmen Kromer, PfuUin
i4»i.mü»ioit5.ii vrtuii«,- uii. i-.ui.i sa, Reutlingen; Dagmar Wolf, Reutlingen;
Cvetka Zibek und Silvia Zössmayr.
Berufsfachschule fttr Bürotechnik Eleni Arabatzi; Sabine Bader, Walddorfhäsuch; Petra
Brändlo, Ammorbuch; Beate Dlttrich, Mösslngen; Anita Eger; Maria Fogu; Nicole GonolT, Routlingon; Sonja Hirrlo, Pfullingen:
Alexandra lamnik, Reutlingen; Elke Romoisch, Grafenberg; Susanne Straub; Sabine
Walz, Reutlingen; Christinp Wendorf.
Wirtschaftsschule: Birgit Abraham; Gisela
Berger; Adeline Bohn, Eningen; Klaus
Dönth; Jutta Fröhlich, Pliezhausen; Gaby
Füratenoerger, Pfullingen; Barbara GrÖger,
Routltngeni Silvia Hagele, Eningen; Martin
Herrmann, Gsnkhigen; Michael Herrmann,
Genkingon; Helga Joos; Suäaime KäJ,beror;
Benno Kuhr: Frank Liebelt, Eningen; Wfebke
Ueufilt, Sniitgea; Siiücns irraurlvi Eningen;
Wilhelm Mutschlor, Pliezhausen; Sabine
Neupert, Pfullingen; Knut Roiber; Silvia Vin-
raschidu; Sabine Rempfor. Eningen; Heldl
Richter; Anita Riosch, Erpfingen; Petra
Schwarz, Eningen; Silke Siegfrist, Routlingon; Melanie Tröger, Pfullingen, und Martina Zika, Pliezhausen.
In den verschiedonon Kaufmännischen
Schulen, die In der Thoodor-Heuss-Schule
vereinigt sind, keimten eine stattliche Zahl
von Schülerinnen und Schülern mit Preisen
und Belobungen honoriert worden.
Preise erhielten in der Kaufmännischen
Berufsschule: Jürgen Löffler, Friedrich-Martin Steinbrenner, Susatuie Kaiser, Reglne
Grunewald, Andrea Trost, Ute Kolipost, Rolf
Dommer, Frank Drexlor, Thomas Göbel, Verena Häfolo. Brigitte Kanz, Elfrlede Ackermann, Sigrcn Fink, Markus Schourcr, Ulrike
Moll, floike Bader, Doris Gogaila, Cordula
Leidig. Marina Rlccltelli, Monika bchmld,
M ö s s i n g e n / B o d e U h a o s e n . (-hetn) Das Vier-Mlionen-Ding macht gute Fortschritte: Bereits im Dezember dieses Jahres sollen die ersten 80 Zivildienstleistendim an der
neuen ZivUdienstsdrale in Bodcishaiiseh nnttrrkbtet werden. Noch shid die Handwerker am
Bau des in Trägertduift der Körpeibdiindcrtenfönlening Neckar-Alb in Mössingen (KBF)
entstdiendeo UM vom BandfinanzierteiiGebäudes zwar eifrig am Werkefai, doch schon in
wenigen Monaten werden die ersten Schüler allerlei über Wesen und Aufgabe des Savildienstes,
über staatsbürgerliche Fragen ondfiberihre qiätere "Hitigkeit erfahren. Sehr zur Freude von
KBF-Geschäftsfiihrer Hans Geoig Döbereiner, der sich von der systematisdien Etafühmi^ der
jungen l&iegsdienstverweigerer »eme bessere Vorbereitung für den {schweren Dienst« eAofft
als früher.
In der neuen Zlvlldienstschule, die an der Verwaltung/soziale Arbeit. Hinzu kommen
Ortsverbindungsstraße zwischen Bodels- polltisdie Bildungsseminare sowie ein Freihausen entsteht, werden jährlich rund 900 zeitprogramm mit sportlichen Aktivitäten,
Zivildienistlelstende durchgeschleust, an die Filmvorführungen, Musik, Laienspielen und
80 pro Monat. Die jungen Leute, die wäh- anderem.
rend des vierwöchigen Aufenthaltes im InDer Gebäudekomplex, der den Schülern in
ternat der Schule wohnen, sollen systema- Bodelshausen
in drei Häusern zur Verfütisch auf den Zivildienst vorbereitet'.Verden.
Schwerpunkt im Untenricht ist die Alten- gung stehen wird, hat einen umbauten Raum
und Behindertenarbelt, da sie später meist in von 8 335 Kubikmetern und eine Nutzfläche
von 2 053 Quadratmetern, Auf einer Wiese
diesen Bereichen untergebracht werden.
-GEA-Foto:hem Ganz interessant ist ein Blick,auf den vor den Häusern soll noch eine FreizeitanlaLehrplan, den es in Bodelshausen geben ge entstehen.
wird und der in groben Zügen jetzt schon Das Lehrpersonal an der Zlvlldienstschule
Ulrike Weiblen, Anita Willi, Petra Zornow, feststeht. Neben Vortragen über Rechte und wird von der Mössinger KBF gestellt. LedigAndrea Delß, Ellen Fetzor, Lothar Helm, Bir- Pflichten im Zivildienst und einem Erste- lich der Schulleiter kommt vom Staat, gegit Kachele, Regina Kurz, Josefina Raia, Mi- Hilfe-Kurs erhalten die Schüler fachspezifi- nauer gesagt vom Familienministerium, deschael Kämpf, Silvia Rossiar, Sabine Becker, sche Einführungen, die nach folgenden Tä- sen Minister Heiner Gelssler sein Erscheinen
Dorothee Furtner und Heike Bez; in der tigkeitsgruppen gegliedert sind: Behlhder- bei der Einweihungsfeier angekündigt hat.
Wirtschaftsschule gingen Preise an: Karin tenarbeit, individuelle Schwerstbehinder- Hans Georg Döbereiner: «Ich bin froh, daß
Hagenloch, Heike Gohs, Hans-Jürgen Auer, tenbetreuung, Altenarbeit, Jugendhilfe, offe- der Familienminister zuständig ist und nicht
Gerhard Heineck, Anke Rauser, Sigrid Hack ne Sozialarbeit, Kinder- undf Jugendarbeit, das Innenministerium.«
und Uta Muske; Im Wirtschaftsgynmaslum
an Bärbel Vatter, Christel Schmld, Gudrun
Priester, Sonja Bock und Martina Bader; im
Kaufmännisdien Berufskolleg I wurden Heike Kimmerle, Monika Osswald und Silvia
Zössmayr ausgezeichnet; in der Wirtschaftsschule (Abschlußklassen] Simone Mäurle,
Renate Hoch und Jochen Lelbfrltz.
Volkshochschule
Sekretariats-Ferien
Das Sekretariat der Volkshochschule Reutlingen, der Musikschule, des Abendgymnasiums und des Theaters In der Tonne Ist In
der Zeit vom 1. bis zum 27. August geschlossen.
•
Zeichnen, Malen und Konversation
In der Zeit vom 24. September bis zum
2. Oktober veranstaltet die Volkshochschule
Reutlingen wieder eine Studieiu'else an die
C6te d'Azur mit Ausflügen In die Haute Provence. Wer gern zeichnet oder seine Kenntnisse in französischer Konversation erweitern möchte, der hat auf dieser Reise ausreichend Gelegenheit dazu. Die Reiseteilnehmer unterteilen sich in zwei Gruppen. Für
diejenigen, die an derfranzösischenSprache
interessiert sind, findet vormittags von Mon
*°8 Freitag jeweils
Franzö
statt.dreiStunden
Der thematische
Schwerpunkt liegt auf Landschaft und Lite-
Erlös des »Wiesazftockenfestes« an Werkstatt für Behinderte
Angenehme Ot}errasdiung für Willi Neu, den »Das GeW können wir gut gebrauchen.« Der
Geschäftsführer der Werkstatt für Behinderte: Geschäftsführer will daa Geld zur Mitfanzle*
Die Organisatoren des ersten Qomaringer rung des geplanten Wohnheims für Behinderte
"Wlesezfleckenfestes«, das «m vergangenen in Gomaringen mitverwenden. Unser Bild entstand bei der Scheck-Obergabe und zeigt (v.l.)
l^st-Organisatoren Manfred Walter, Willi
gute Französisch-Kenntnlsse (ca. 5 bis 6 Job- 5 ! ^ ^ ? S ? F ^ ' ^ , i 2 f Ä S , t * h Ä ^ Ä die
Kemmler und Gerhard Walter sowie Gel VHS-Französisch oder entsprechende ^ 8 ) ihm
^Besij^^
belgewohnt^^^^^^^^^^
letzt den
Erlös In Höhe von schäftsführer Willi Neu,
Vorkenntnisse). Abgerundet wird dieses 666,66 Mark.
Neu gab sich überaus erfreut;
•GEA-Foto: hem
Programm durch zahlreiche Ausflüge und
Besichtigungen an der südfranzösischen
Mlttelmoerküste. Die Mal- und Zelchenlnterosslorten haben keinen Fnuaösisch-Unterricht sie lernen dagegen unter fachkundiger
Anleitung die EinzeUieiten der Landschaft
richtig erfassen und mit verschiedenen
zeichnerischen Techniken darzustellen.
Hinwelse zum Bildaufbau sowie Blldbesprechungen und Korrekturen sollen den Teilnehmern hoWon, mehr Sicherheit im Zeichnen und Malen zu erreidien. Vorkenntnisse In Grundstück geschleudert
sind hierfür nicht erforderlich. Auskunft Waiddorfhäslach. (pd) Zu einem schweren
und Aameluung für diese Reise im S(
Unfall ksm ss sm Dienstag segÄS 21.35 Uhr
rfat der Volkshochschule Routlingon, Zim- an der Kreuzung FriedrichstraBeAValdenbumors.
eher Weg. Ein Pkw-Lenker, der offenbar un-
tor Alkoholeinwirkung stand, fuhr vom Waldenbuche): Weg In die Kreuzung an der
Frtodrichstraßo ehi und beachtete nicht die
Vorfohi-t eines von rechts aiücommenden
Pkw. Der Aufprall war so heftig, daß beide
Fahrzeuge In ein angrenzendes Grundstück
geschleudert wurden. Beide Lenker wurden
leicht verletzt. .Eine mitfahrende 29}ährige
Frau mußte mit schweren Verletzungen Ins
Krankenhaus eingeliefert werden. Der entstandene Sachschaden bofrSgt ca. ISOOO
Marie Dem tjnialivenirsachar wurdu eino
Blutprobe entnommen, sola Führeracbeln
von der Polizei beschlagnahmt
^
.•.,.^-...,-.--,.^, - ...»^—,>...^^n.yp^Yiniti
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MH
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S^«^v^&<^t^^,J«^»WM.ji'i jirJEirrf^i-yy^-vBäB-^tr^rfBw-j-art
Reutlinger General-Anzeiger
REOION NECKAR-ALB
Donnerstag, 28. Juli iS83
11
Auf der Alb
nach Kelten
buddeln
Ferien-Experiment des
Landesdenkmalamts am
Heidengraben: Laien
legen Hügelgräber frei
ReutJingen/Grabenstetten. (-ze)
Die Reutlingerin Ose Scfaell (59) erfüllt sich
dailüt »eineq Traum«. Der Abiturient ans Aalen läßt so den Schulstreß hinter sich, die
63j)ihrige Kunsthandwerkerin aus Nürtingen,
die 20 Jahre alte Dekorateurin aus Untereiuingen, der Lehrer aus Schwaikfaehn, der Rentner
aus Weil der Stadt, die passionierte H&hlenforschcrin aus Gomaringen sind sich einig: das ist
»mal ganz anders Uriaub als sonst, und wenn
was Interessantes dabei herauskommt, dann
umso besser!«. Allesamt sind sie an einem
IFerien-Experiment des Landesdenkmalamts
beteiligt: Als Beteiligte ehies VolkshochschnlKurses buddeln sie seit Begbm dieser Woche
am Heidengraben zwischen Grabenstetten und
Hülben nach alten Kelten. Sie graben bei brütender Hitze Hügelgräber aus der Eisenzeit aus
dem Boden, Kulturdenkmäler, bis zu zweitausendsiebenhundert Jahre alt.
Dafür gibt's nichts. Ein Mittagessen täglich. Und ein Dankeschön in Form von gehäufter Information über diese Gallier, die
vor uns da waren und die sich dann, vor
neunzehnhuudert Jahren, mit den römischen Besetzem liiert haben, als die sich für
zweihundert Jahre in schwäbischen Zonen
breitmachten, bis die Alemannen sich festsetzen und alle anderen vertrieben.
Die Aktion auf der Albhochfläche beim
Burrenhof ist eine grenzüberschreitende Sache. Von zwei Regierungsbezirken aus läßt
das Landesdenkmalamt die Grabung leiten:
Dr. Hartmann Reim (Tübingen) und Dr. Jörg
Biel (Stuttgart) sind die begleitenden Wissenschaftler, eine kleine Gruppe Tübinger
Studenten hat das Projekt übernommen, 31
Schwaben aus allen Himmelsrichtungen
schaufeln mit.
•;fiiy:k'-.. ,;M
Als »praktisch-konkrete Einführung in das Luftbild-Archäologie: Das gepflügte Fekl beirn Burrenhof ließ im Frühjahr SteJnringe erkennen. Die willjdie Ausgrabungs-Mannschaft jetzt finden.
Foto; LandeadiMfkmalamt
Arbeitsfeld der Archäologie« beim Abtragen
eines Grabhügels, der Acker war, beim Frei•*.-'!>A'^'J:
legen der zentralen Grabkammer und derdem Ausgrabungsprojekte mit relativ hohen
it^A-^f^i^^di
Nebengräber und beim Eingipsen und Prä- Teilnehmergebühren durchgeführt werden,
parieren möglicher Funde hatten die Volks- erhebt die Volkshochschule in diesem Fall
hochschulen Reutlingen und Nürtingen das keine Kursgebühr«.
Unternehmen angeboten mit dem Vermerk Dafür gibt der Staat rund vierzigtausend
»Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, le- Mark weniger aus, die er sonst an Löhnen in
diglich Interesse für Archäologie«. Vornweg das Projekt buttern müßte. Nicht zum erstenaber hatten sie mit einer Illusion aufgeräumt: mal. Auch in Echterdingen ist vor zwei Jah»Es sollte nicht erwartet werden, daß jeden ren so ein Einsatz gelaufen. »Sehr erfreulich
Tag Keramik-, Bronze- oder gar Goldgegen- in einer Zeit, wenn überall gespart werden
stände gefunden werden«^
.mul^«, sagt der Chef der.BodendenktnalpfleMit Spaten, Schaufel und Schubkarren ge-Äbfeiluiig beiin Landesdenkmalamt, Dr.
hantieren die schwitzenden Leute nun Dieter Planck, »eg ist nicht so, daß wir hier
schon den vierten Tag unter sengender Son- Geld sparen wollen - wir bekommen immer
ne, die körperliche Anstrengung ist nicht mehr Anfragen von Leuten, die ohne Bezahlung Grabungshelfer sein wollen«.
gering.
Normalerweise kaufen sich die DenkmalKultur der Keltenzeit sollen sie so kennenlernen. Der Acht-Stunden-Arbeitstag (Mon- pfleger für so etwas die Arbeitskräfte für 9,60
tag bis Freitag von acht bis 16 Uhr, eine bis 10,60 Mark in der Stunde - Arbeitslose,
Stunde Mittagspause) artet schon deshalb Studenten, Hausfrauen in Nebenbeschäftinicht in Schufterei aus, weil die Wissen- gung, Leute ohne Ausbildungs- oder Stuschaftler für die Möchtegern-Archäologen dienplatz. Baden-Württemberg gibt für die
auch den historischen Stoff ausbreiten. Sie Bodendenkmalpflege in diesem Jahr mehr
informieren in Wort und Bild über den Zeit- Geld denn je aus, 3,2 Millionen Mark (Vorraum, der die Kelten-Freunde interessiert, jahr 2,5 Millionen) für reine Grabungskosten
berichten über Ausgrabungsprojekte in Ba- ohne Personalausgaben.
den-Württemberg, machen Exkursionen ins
Ganz umsonst geht's auch in Grabenstetarchäologisch interessante Umland: Die ten nicht ab. Die Bauern wollen entschädigt
Heuneburg bei Riedlingen ist ein keltischer sein. Hans Kazmaier, Ernst Kazmaier und
Fürstensitz, bei Blaubeuren gibt's eine kelti- Alfred Baumgärtner haben den fast reifen
sche. Viereckschanze und Grabhügel.
Hafer nicht gerade begeistert gemäht, damit
Anfahrt auf eigene Kosten, versteht sich. die Archäologen sich auf dem Stoppelfeld
Genauso wie die tägliche Anreise zum Ar- zu schaffen machen konnten. Die Ernte ist
beitsplatz auf dem Acker neben Haferfeld hinfällig. Doch die von der Denkmalpflege ^ ^ » v ^ g t ^ ^ y ^ i n ^ R a s i H H H ^ H H ^ H I ^ ^ V ^ H ^ n ^ ^ ^ H B l ^ H i ^ ^ ^ H ^ ^ ^ E i n ^ ^ H '
' -^i'' ^ ^- -^--•-"und der Landstraße Grabenstetten-Erken- sagen: »Wir konnten den Zeitpunkt nicht l^m^^^^^^MmKmMl^aKm^^WM^m^nmS^MW^^K^mm^^^^^^^^^m^
j ^ « «» *****
brechtsweiler. Dabei geben sich die Veran- anders wählen, wir waren auf die Schulfe- Nachher: Ausgrabungs-Beteiiigte aller Altersklassen schwitzen beim mühseligen Handwerk mit Spaten, Schaufel, Schubkarren auf der Suche
stalter großzügig: »Obwohl in anderen Län- rien angewiesen «
nach den Gräbern jener Kelten, die im siebten und sechsten Jahrhundert vor Christus auf der Schwäbischen Alb gelebt haben. GEA-Fotos: ze
Bis Herbst sollen die Gruppen Spatentief<3
um Spatentiefe zu den Kelten-Gräbern vorgedrungen sein, muß in Zeichnimgen und
Fotos festgehalten haben, was sie gefunden
hat. Noch ist außer rostigen Eisenteilen von
Ackergeräten und Keramikschorben aus den
zurUcIdiegenden zweihundert Jahren, die
wohl mit dem Mist auf die Felder gelangt
sind, nichts Wichtiges aus dem Boden aufgetaucht. Doch sind die Wissenschaftler sicher, daß das Gräberfeld auf der Regierungsbezirksgrenze mindestens 25 Bestattungen
hergibt, auf denen jetzt Frucht steht.
Die Hügel, jahrhimdertelang unter der
Pflugschar, sind längst abgefladit und beim
ersten Anblick gar nicht mehr erkennbar.
Doch Luftbilder, längst wichtiges Arboitsnüttel in der Archäologie, haben den Beweis
geliefert, daß die Kelten der Hallstattzeit
auch hier Steinkreise lun die Grabhügelt gelegt haben. Warum, weiß auch heute noch
niemand. Die Hügel zu untersuchen, den
Aufbau zu erforschen, die Anlage zu datieren, die Art der Bestattung zu bestimmen das ist jetzt das Ziel.
flSW¥*Sfl»S«jK^i
Daß die Arbeitsgruppe auf »schöne Funde« hofft, gibt sie zu, daß gefährdete KulturHinterlassenschaft im Alb-Boden vor der
endgültigen Zerstörung wenigstens erfaßt,
ausgewertet, beschrieben und womöglich eines Tages für die OffontUchkoit aussesteilt
wird, ist der Sinn der Sache. Wenn die Flttchön zwischen den aufa Foid genagelten
Bcottom erst wieder zugeschüttet sind, ist
dos Denkmal ohnehin koinös mehr, dönn, so
Hartmann Reim; »Ausgrabung ist üi gewissem Sinn 2^r8törung«. Die VolkshochschuixSchatzgtabor« orlddigen jetzt schon, was
Landwirtschoftsniaschinen ohnehin vollzogen hätten, mit dem Unterschied, daß Wis- Uriaub für mähsamss S t ^ w f i ^ unter setv
senschaftler mit den Ertfebnlsson der Ad)elt gender Sonno: Qrabungstotter Dr. HsHmunn
dieses Sommers vielelcht einen Schritt wei- Reim, fteuttinger Kursteilnenmerin. Die .Kirn
Vorlwr: ein ganz ge//ötmllches SioppsifsW, von den DentanaipileüSrn dort iriit Bröttenri vemsgcu, «o s!s etnas zxxflndongsdsnksn. Von terkommenfiutdem mühssüion Gang zurüde dar, saot » s , habein kran Varsiandtibi: » D B Ö J K
in die graue, dokumontlose Vergangenheit. ganz s^tOn verrücktr«
Grabhügeln für der», dar keine Ahnung hat, so gut wie keine Spur. Weil di0 Landwirtschaft Im Lauf der Jahrhunderte alles eingeebnet hat
^*" „
r
12
REGION NBCKAR-ALB
Donnerstag, 28. Juli 1983
Reutlinger General-Anzeiger
Bittdorf-Film zur Blockade
im Naturwarenladen
Saison fUr
ElnAracher
FUezhausen. (GEA) Den Bittdorf-Film »Der
Weg des Ungehorsams«, der kürzlich im
Fernsehen zu sehen war, zeigt die neugegründete Friedensinitiative in FUezhausen
am Montag, 1. August, um 20.30 Uhr im Naturwarenladen in FUezhausen, AlemannenStraße 1. Der Film des Spiegel-Reporters
Bittdorf trägt den Untertitel »Beobachtungen
bei der,Blockade des Atomwaffenlagers
Großengstingen«.
Mössingen. (prp) Die Einbruchsorio
in Mössingen reißt nicht ab. Jüngster
Fall: Einbrecher farachgn an einer
Mössinger Gaststätte das Zylinderschloß an der Eingangstür ab. In der
Gaststätte wurden zwei Spfelautomaien mit einem Schraubenzieher aufgebrochen und daraus das Bargeld entwendet. Aus den Automaten holten
die dunklen Elemente mindestens
1 200 Mark. Geschädigt sind der
32|ährige Gastwirt sowie die Automalenaufstcllorfirma aus Stuttgart. Die
Polizei geht davon au.s, daß der oder
die gleichen Täter m derselben Nacht
<m einer weiteren Mössinger Gaststätte (las Zylinderschloß der Eingangstürü abbrachen und im Gastraum drei
Spielautomaten aufhebelten. Aus den
Automaton holtoii sie rund 2 000
Mark Münzgeld. Den Schaden an den
.Automaten, rund 1 200 Mgrk, haben
der 37jähriger Wirt und ein Automatonaufsteller aus Metzingen.
Mißglückter
Überholversuch
Attraktion fürs schaulustige Publikum: Marbachs große Hengstquadrille, auch dieses Jahr beim Würtinger Turnier,
Eningen. (pd) 10 000 Mark Sachschaden
gab es bei einem Unfall auf der Kreisstraße
6714 zwischen Metzingen und Eningen.
Nachdem ein Pkw-Lenker, der in Richtung
Eningen fuhr, drei Autos einer Kolonne
überholt hatte, mußte er wegen eines entgegenkommenden Wagens sein Gefährt stark
nach rechts lenken. Dabei kam er ins Schleudern und nach rechts auf den Grünstreifen
und von der Straße ab, wobei sich das Fafirzeug überschlug. Der angegurtete Pkw-Lenker wurde nicht verletzt.
ine organisatorische Meisterleistung
Zum August-Begiim: Drei Tage Reitsport, Zucht und Schau in Würtingen
Doch das alles ist nicht gerade billig. Al- Mit 623 Pferden aus Baden-Württemberg,
St. J o h a n n - W ü r t i n g e n .
(ko)
Wenn am 5. August um sieben Uhr morgens im lein an Sieggeldern gibt der ländliche Reit- Bayern und Hessen, deren 266 Reiter aus 120
»Reiterdorf auf der Schwäbischen Alb« der verein 40 000 Mark aus, die jedoch zum gro- Vereinen kommen, gibt es von der Zahl her
Startschuß zum 21. Würtinger Reitturnier fällt, ßen Teil durch Sponsoren abgedeckt sind. schon die bisher größte Veranstaltung in
ist eine der bedeutendsten Pferdeleistungs- Hinzu kommen Kosten für Richter, Parcours- Würtingen. Hinzu kommen bekannte Namen
schauen im süddeutschen Raum organisato- Gelder, Helfer und Organisationen, ohne die wie Udo Lange, Böblingen, Thomas Lösch,
eine solche Großveranstaltung nicht läuft. Neu-Isenburg, Hans-Heinrich Quellen,
risch bereits gelaufen.
In monatelanger Filigran-Arbeit baute Für die Unterbringung der Pferde stellte der Landshut. Sie kommen jedoch nicht nur, um
Helmut Neutz »sein« Turnier Mosaikstein- Veranstalter allein vier Pferdezelte zur Ver- Siege und Plazierungen zu holen. Für sie hat
chen für Mosaiksteinchen zusammen: Der fügung. Die Zahl der Helfer aus den eigenen Würtingen weit über seine Grenzen hinaus
erfahrene Turniermacher (»Seit 15 Jahren Reihen beträgt so um die 200 Mitglieder. So
stehe ich an der Spitze des Turnierausschus- gehört es unter anderem zur Leistung des einen guten Ruf als Turnierort mit viel Atses«) stellte das umfangreiche Programm zu- kleinen Vereins, daß sich Jahr für Jahr Män- mosphäre und Stil.
sammen, brachte mit dem »Grand Prix de ner, Frauen und Jugendliche zusammenfinDressage« erstmals die zweithöchste Dres- den, die den Streß der Vorbereitung und Und noch etwas hat einen hohen Stellensurprüfung auf die Schwabische Alb, die Ausführung des Turniers auf sich nehmen. werf beim Turnier: die Zusammenarbeit und
national und international geritten werden Sie sind wahrhaftig Idealisten, die dafür das Zusammenwirken mit dem Haupt- und
kann, holte wieder das ».Championat des schuften, daß dem Verein nach Abschluß Landgestüt Marbach. Dr. Wolfgang Cranz (er
baden-württembegischen Warmblutpferdes« der hetzigen drei Tage finanziell auch etwas ermöglicht auch jedes Jahr das Marbacher
nach Würtingen und bereicherte das Ange- , übrig bleibt. Zur Deckung der laufenden Ko- Hallenreitturnier) stellt seine Anlagen für
bot erneut mit Schau par excellence: .sten für die neuerbaute Reithalle mit Stal- das »Championat« zur Verfügung und
-Feldherr« Helmut Neutz (links» daneben der Chef der Landeskommission, Rolf Götze) inspi- Herigstquadrille. Ungarische Post, »Graue lungen ist das sicher eine willkommene Be- schickt als »Botschafter« die HengstquadrilreicherunR.
ziert von hoher Warte aus die Vorbereitungen zum großen Turnier in Würtingen.
Fotos: uko Mäuse« und vieles mehr.
le, die »Ungarische Post« und einiges mehr.
Eigenes Heim für Musikverein
»Kein exklusiver Laden«
Gemeinderat ermöglicht Bau von Übungsräumen
Tennisclub Trochtelfingen eröffnet neue Anlagen
W a l d d o r f h ä s l a c h . (b) Nach einer
nochmaligen gründlichen Diskussion siqd sich
. die Gemeinderäf« darin einig gewotden, dem
Musikverein ' Walddorf den Neubau von
Übungsräumen zu ermöglidien. Dazu wird der
Verein in eigener Regie einen Anbau bei der
Gemeindehalle erstellen, der nach ersten Kostenberechnungen einen Aufwand von rund
250 000 Mark verursachen wird. Schon im
April hatte man dem Verein die grundsätzliche
Bereitschaft zur Platzbereitstellung erklärt,
jetzt wurde die Zusage dahingehend erweitert,
sich auch an den Baukosten mit einem Hörhst/uschuß von 100 000 Mark zu beteiligen. Im
Rahmen des eigentumsähnlichen Rechtsverhältnisses bleibt für dauernd ausgeschlossen,
daß die Übungsräume gewerblich (zum Beispiel als Vereinsgaststätte oder ähnlichem
mehr) genutzt werden.
'
Bürgermeister Otto Bauer hatte nochmals
einige wesentliche Gesichtspunkte erläutert.
Im Musikverein Walddorf sind die Aktivitäten so stark angewachsen, daß die Vereinsräume in der Gemeindehalle den Anforderungen nicht mehr genügen. Überhaupt
»stimmt« in diesen Räumen die Akkustik
nicht, da sie für keinen Spozialzweck geplant und gebaut wurden, sondern für eine
universelle Benutzung. Andererseits ergeben sich weitere Probleme während der Ferienzeiten, in denen die Halle nicht zur Verfügung steht, wie auch durch den oftmaligen
Wunsch der Musiker, über die Öffnungszeiten hinaus üben zu können.
T r o c h t e l f i n g e n . (pr) Die Eröffnung schaften in der Beziirksklasse 2, eine DamenAus dem Musikverein heraus'war deshalb
seines Ciubhauses und zweier neuer Sandplät- maimschaft ist in der Kieisklasse 2, und die
der Gedanke »geboren«, an der westlichen
ze hat der Tennisclub Rot-Weiß Trochtelfingen neugegründele Jugendinannschaft hat auf
Stirnseite der Geiheindehalle einen Anbau
jetzt gefeiert. Der Tennisclub besteht zehn Anhieb den Aufstieg in die Bezirksklasse
zu erstellen. Dieser Standort erscheint als am
geschafft.
Jahre.
günstigsten. Auf der Ostseite, also beim FoyBürgermeister Heinz Daubmann überVorsitzender Günther Herzel gab vor Verer, wären wesentlich umfangreichere Umtretern der Gemeinde, den Mitgliedern und brachte Grüße der Stadt und würdigte die
bauten notwendig. Beide Längsseiten dienen der Tagesbelichtung und sollten für eine Kusterdingen. (hr) Die Ortsgruppe des den Vorständen anderer örtlicher Vereine vorbildliche Aufbauarbeit, die von dem juneventuell spätere Erweiterung für Zuschau- Schwäbischen Albvereins aus Kusterdingen einen Überblick über'Entstehen und Wach- gen Verein in der kurzen Zeit seines Bestehens geleistet worden ist. Einen Zinnteller
erbereiche freigehalten werden.
versteht es, Wanderungen mit kulturhistori- sen des mittlerweile schon mehr als 180 als »Geburtstagsgeschenk« überreichte AbDie Gemeinde hat in den vergangenen Jah- schem Inhalt zu koordinieren. Noch gut in Mitglieder zählenden Vereins.
Mit viel Tatkraft sei der Tennisclub im teilungsleiter Albrecht Fink von der Tennisren viele Anstrengungen unternommen, den Erinnerung ist jedermaim die Wanderfahrt
Jahre
1973 von einer kleinen Anzahl von abteilung des TSV Mägerkingen. Er wünschörtlichen Vereinen Übungsstätten zu ver- durch das barocke Oberschwaben, und nun
schaffen. Die Gemeindehalle steht für sport- bewegte man sich wieder auf historischen Idealisten gegründet worden. Zwei Hartplät- te weiterhin gutnachbarliche Beziehungen.
Mit einem gemütlichen Fest und einem
liche und gesellige Veranstaltungen zur Ver- Spuren. Vor der Georgenau im Seeburger Tal ze virurden angelegt, im folgenden Jahr befügung, im Freien komplettieren das Ange- ent 'leg man dem Omnibus, und Forstamt- gann der Spielbetrieb; zunächst etwas zu- sportlichen Doppelturnier für alle Mitgliebot ein Rasenspielfeld mit leichtathletischen mann Erwin Ebinger, ein gebürtiger Kuster- rückhaltend, schlössen sich immer mehr der klang die Einweihungsfeier aus
Einrichtungen und ein Tennenpiatz. Zum dinger und jetzt in Sirchingen wohnhaft, Mitglieder dem neuen Verein an, der kein
Neubau von Tennisplätzen wurde ein an-hatte für seine Landsleute eine interessante »exklusiver Laden« werden wollte, sondern
den ge.sundheitsfördernden Teimissport alsehnlicher Zuschuß gewährt und der Gelen Teilen der Bevölkerung zu ermöglichen.
sangverein hat seinen Übungsraum im
Niedrige Mitgliederbeiträge und AufnahmeSchulhaus. Für Vereinsheime mehrerer Vergebühren trugen dazu bei, dieses Ziel zu
eine hat die Gemeinde die Voraussetzungen
erreichen, ebenso der kameradschaftliche
durch die Bereitstellung des Platzes geZusammenhalt der Mitglieder.
schaffen.
Die wachsende Spielerzahl machte es
Bürgermeister Otto Bauer ging in diesem
dringend erforderlich, weitere Plätze zu bau- Engstingen/Kohlstetten. (pd) Weil ein MoZusammenhang auch nochmals auf das weien. Bereits im Jahre 1978 wurde mit den torradfahrer auf der Landesstraße 230 in Hötere Wunschprogramm aus den Reihen der
Vereine ein. Die Festlegungen des Bebau- Wanderroute in seinem Arbeitsbereich, der Arbeiten an zwei Sandplätzen begormen he der Einmündung eines Feldweges in
ungsplanes sehen im Sport- und Freizeitzen-' Uracher Alb, ausgesucht. Zunächst stattete und drei Jahre .später der Grundstein für ein Richtung Ohnastetten zu spät bemerkte, daß
Irum einen dritten Sportplatz vor, allerdings man der 91 Meter langen Schillorhöhle ei- bescheidenes, aber dennoch ansprechendes sein Vordermann wegen Gegenverkehr annur in einer 60 Meter auf 90 Meter großen nen Besuch ab, um dann zur Ruine Hohen- Clubhaus gelegt. Dies wurde d a n auch fast halten mußte, fuhr er auf diesen auf. Dabei
Trainlngsausfuhrung. Die Leichtathleten be- wittllngon aufzubrechen Dort nahm Ver- vollständig in Eigenleistung, mit vielen frei- wurden Fahrer und Beifahrer auf die Fahrklagen das Fehlen einer Rundsportbahn, die trauensmarui Karl Mozer die Gelegenheit willigen Arbeitseinsätzen, in seiner heuti- bahn geschleudert und verletzt. Sachschavon der planerischen Grundkonzeption her wahr, den Wandorführer vorzustf llen, der gen Form fertiggestellt. Im vergangenen Jahr den: 2 500 Mark.
lederzeit angelegt werden könnte, seither dann auch gleich zur Sache kam und einen nahm der Tennisclub die Sanierung der
aber an Genehmigungsschwierigkeiten so- !nteros.<;anten geschichtlichen Rückblick von Hartplätze in Angriff. Jetzt stehen dem TC
wie an den Finanzen scheiterte. Benutzer der ehemaligen Burg gab, die einst Zu- vier Sandplätze zur Verfügung.
der Gemeindohallo bedauern das Fehlen von fluchtstätte des wrürttembergischen ReforSonnenbühl-Undingen, (pd) Bis jetzt UnbeGünther Herzel freute sich in seiner AnZuschauorrängen, woim es zu publikums- mator Brenz, nach einem Brand wieder auf- sprache über die steigende Zahl der Jugend- kannte drangen vermutlich mit einem Nachwirksamen Sportveranstaltungen kommt. gebaut worden war und zu einem Gefängnis lichen im Vorein, und daß nun schon fast 70 schlüssel in eine Lagerhalle ein und kamen
Überhaupt wird die Gameindehalle im Ne- umfunktioniert wurde. Der weitere Wander- Jugendliche unter 18 Jahren bei TC Rot-Weiß von dort in die Büroräume. Dort brachen sie
weg berührte dann noch so interessante Trochtelfingen aktiv sind.
bonbcreich als zu klein empfunden.
einen Zigarettenautomaten auf und entwenNeben dem Breitensport für alle Mitglie- deten einen großen Bargeldbetrag. Eine
In der Diskussion begrüßte Gememderat Punkte wie die ehemalige Ritterburg BalFritz Mamihardt die Absicht dos Musikver- deck, das Fischburgtal mit dem Schlößchen der, der im Verein einen hohen Stellenwort ebenfalls vorgefundene Stahlblechkassette
oins zum BAU eigener Ubungsräume. Den Uhlenfels und den Ermstopf, nachdem man besitzt, wird auch Wettkampfsport betrie- wurde geöffnet, so daß den Tätern nochmals
ben. Derzeit spielen beide Herrenmann- ein größerer Bargoldbetrag in die Hände fiel,
finanziellen Förderbeitrag in Höhe von das Mühltal hinter sich gelassen hatten.
100 000 Mark hielt er für angemessen. Gemeinderat Gerhard Necker wies darauf hin,
daß,die Bezuschussung der Tennisplätze
Hayingcn-Ehestcttcn. (a) Der Sportverein
doshalb unter anderen Vorzeichen zu sehen
Ehestetten-Münzdorf bläst wieder zur aUsei. well man Entschädigungen weitergegejährlichen Backhaus-Hockete, die am Samsben habe, die dem Turnverein zugestanden
tag, (5. August, um 16 Uhr mit dem Faßanhatten. Gemeinderal Karl Welsch sprach von
stich eröffnet wird. Am Abend spielt der
einer sehr po.sitiven Absicht, die der MusikMusikverein aus Eglingen zur Unterhaltung.
verein mit dem Bau eigener Übungsräume
Der Sonntag beginnt mit einen Zollgotlosvorfol(?&. Gemeinderat Manfred Klein zog
dienst mit Pfarrer Bühiier, die Stadtkapollo
Vorgloirhe und betonte, man müsse bei der
Hayingen wirkt mit, sie bostruilet auch den
Förderung die unterschiedlichen Bedürfnisauschließonden Frühschoppen. Don Sonnse berücksichtigen, die beim einen Verein
tagiiuchmittag gestalten die Albdorfmuslgrößer, beim andern kleiner seien. Gemeinkiinten Pfronstotten musikalisch. Zum Ausderat Heinz Böttier schließlich otiimorte an
klang am Sonntagabend sorgt AUeinunterdie Beratung im April, in der man sich vom
huller Egon Holz aus Wtlsingon für SflnjGrundsatz her auch schon darin einig gewemung und Tanz.
sen sul, den Plan zu fördern.
Albverein auf den
Spuren Rulamans
Ich mag KinderDu auch?
Zwei Verletzte
Geld gestohlen
Kind schwer verletzt
Reutlingen, (gb) Schwer verletzt
wurde ein siebenjähriues Müddien.
(las mit seinem Fahrraü gegen 21 Uhr
aus einer Grundstücksausfahrt auf die'
Thendor-Heuss-Slraßo direkt vor ein
Auto gefahren war. Das Kind mußte
ins Krankonhaus gebracht werden.
Zwei Verletzte
Reutlingen, (gb) Bonn Zusamnutnstoß zv\:oier Autos auf der Kreuzung
Hohbuch- und Gustov-Schwal)'Sfraße
wurden oiiio Frau schwor, eine weitere leicht vorletzt. Nach Erkonntnisson
der Polizei hatio uino aus Tübingen
komnjondo Pkw-Lonkerin das »Rut(lor Ampel nicht beachte«
In Schule eingebrochen
ff
L
Rcutlingen-Rommclsbach.
(gb)
Kaum Beute machten Einbrecher in
der Rommelsbachcr Grundschule,
richSelon aber Sachschaden in Höhe
von rund 5 000 Mark an. Sie hatten
«ewiiltsam mehrere Schreibtische
und Schränke aufgebrochen Auch
l)oi zwei weiteren I, nbrüüiou in ei
nen Kindorgarten und eine Gublstatte
star.den Heute, und $< iindoii ui kui
nüni Verhältnis.
iüMüMfaiaiaMt •L<<i2hi
Ehestetter Backhaus-Hock
Auto geknackt
SonncßbUhl-Gcnldngen. (pd) An einem Auto, das auf der Zufahrt zur Nobelhöhlo obgestollt war. warfen Unbekannfo die F'rontscJioibo dos Fahrzeugs mit einem Stein ein.
Sit» entwe^ndeton dlo Sfcrcoanlaga samt Rskorder und zwei Lautsprocherboxen im Wort
Anlage kompfetf Ti^ochteldngeRS TC am Ziel seiner Wünsche
von etwa BOO Mark.
Steine geklaut
Münsingen, (pd) Sieben Rabattensteino
und fünf Tiefbordslolna im Worte von 52
Mark wurden in der Alonborgstraße In Münsingen geklaut. Ein Zeuge erkannte jedoch
das TatfahrzcuR als Opel mit schwarzem Velourdach und Anhänger. Das Kennzeichen
Foto pr konnte er allerdings nicht ablosen.
rAV-—^-..^--
REOION NBCKAR-ALB
Reutlinger General-Anzeiger
Donnerstag, 28. Juli 1983
13
Ministerpräsident auf Weite-Tour
Lothar Späth zu Besuch auf der »Sonnenmatte« - Sonntagszeitung war Veranstalter
SonGenbUhl-Erpfingen. (jük) Unser Ministerpräsident schont sich auch im Urlaub
nicht. Nachdem er schon zu Beginn dieser
Woche mit Kind, Kegel und Kabinettskollegen 62 Kilometer durch den Schwarzwald
gewandert war, hatte ihn gestern die BildZeitung am Wickel. Sie nahm den Ministerpräsidenten zwecks werbeträchtiger Aktion
beim Wort: »Urlaub im Ländle hieß das Motto«, und so wurde der Ministerpräsident gestern per Hubschrauber von Ferienzentrum
zu Ferienzentrum geschleppt, dort wo »folgsame Bürger« in diesen Tagen den Urlaub
verbringen.
Nach Lenzkjrch, Hinterzarten, Herronalb
hieß die vorletzte Station »Feriendorf Sonnonmatte« in Erpfingen. Dort entstieg ein
angesichts des Parforce-Ritts unter glühender Sonne durstiger Ministerpräsident dem
Presse-Hubschrauber, doch statt des geliebten Trollingers beschied sich unser Landesvater mit einigen tiefen Zügen aus dem Glas
mit Apfelsaftschorle. »Das schlimmste zum Anfassen« warben, und einem Werbescheint mir zu sein, daß es hier kein team von Schwaben-International begab sich
Schwimmbad gibt«, meinte Lothar Späth si- dann Lothar Späth, stilgerecht In Wandercher nicht zu unrecht. Doch Sonnenbühls stiefel, Bundhose, grobwollenes Hemd geBürgermeister Dieter Winkler wird sich die- kleidet, zur Begegnung mit dem Bürger. Vor
sen Traum wohl kaum erfüllen können, dem Haus Nr. 30 mit Namen »Windhoek«
drücken doch schon die drei Lehrschv/imm- warteten schon eine Familie aus dem Ländbecken gewaltig auf den Gemeindesäckel, le, genauer gesagt aus Heilbronn, und eine
auch wenn ihm der hitzegeschädigte Mini- Familie aus Hamburg auf den Besucher.
sterpräsident Zuschüsse für ein Schv/iram»So, das ist aber nett, daß wir bei ihnen
bad stehenden Fußes zusagte.
Dieter Winkler .hatte neben dem obligaten alles durcheinanderbringen dürfen«, meinte
Holzofenbrot, das in den Albgemeinden ja unser volksverbundenes Staatsoberhaupt,
tatsächlich noch selbst gebacken wird, auch das sich am Sonntag dann auch in zwei '
noch eine Flasche Schlehenlikör parat. »Mit Sollderseiten der Bild am Soimtag bewrunder Frau gesammelt«, betonte Sonnenbühls dern darf. Bei Zwetschgenkuchen und KeifBürgermeister, der sich für seinen Landes- fee pflegte Lothar Späth dann noch SmallvorsJtzenden also nicht nur ins politische Talk. Bleibt zu hoffen, daß Kreisvorsitzende
Margret Grimm noch Gelegenheit gefunden
Unterholz wagt.
Umschwirrt von den Vertretern der Ham- hat, ihm den Umschlag mit den aktuellen
burger Sonntagszeitung, die emsig für ein Vorgängen aus dem Kreisverband ReutlinGespräch mit »unserem Ministerpräsidenten gen in die Hand zu drücken.
Äftä
Mit strammen Waden auf Werbetour. Lothar Späth in Erpfingen.
Spendentrick
in Hayingen
Friedenscamper aktiv
Engstingen, (sa) Mit »Offenheit und Dialogbereitschaft« wollen die Bezugsgruppen
aus dem Friedenscamp bei Kleinengstingen
bei weiteren Aktionen am. Engstinger Atomwaffenlager »Golf«' der Polizei begegnen.
Mit den am 28. und 29. Juli geplanten Veranstaltungen wollen die Gruppen ihren Widerstand gegen die Nachrüstung dokumentieAus der verfallenden Scheune am Rathaus will Erpfingen ein '>>Haus des Gastes« machen
ren, aber auch, wie sie jetzt in einem Flugblatt
mitteilten, auf die Gefahr der in »Golf«
Schuhes
das
Projekt,
mit
dem
der
Ruf
als
S o n n e n b ü h l - E r p f i n g e n . (pp) Gastlich, gastlicher, am gastlichsten - nach diesem
gelagerten
Waffen hinweisen.
Fremdenverkehrsort
gepflegt
werden
soll.
Wahlspruch sorgen Erpfinger fUr das Wohlergehen ihrer Feriengäste. Das ohnehin schon
beachtliche Angebot der entwicklungsfreudigsten Fremdenverkehrsgemeinde auf der Alb wird Und ganz unterem Dach - aber das ist vorbald um eine weitere Attraktion für die Touristen reicher sein, will die Gemeinde doch aus emer läufig noch Zukunftsmusik - könnte eines
alten Scheune neben dem Rathaus ein modernes »Ilaus des Gastes« machen. Das Projekt, das Tages ein kleines Heimatmuseum Platz
149 Ehrenurkunden
sich augenblicklich noch als brüchiges Gemäuer präsentiert, wird eine Lücke bei den Erpfinger finden.
Engstingen,
(a) Unter eine"m glücklichen
Ferienemrichtungen schließen, so daß die Langeweile auch an verregneten Ferientagen keine Was nach Fertigstellung des Hauses den
Chance mehr hat.
Blick auf Erpfingens Zentrum dann aller- Stern standen die diesjährigen Leichtathlenoch etwas trüben wird, ist ein Trans- tik-Bundesjugendspiele der Freibühlschule
Bisher ist diese Scheuer eher ein wunder halten, wollen sie mit den Bauarbeiten be- dings
formatorenhäuschen
neben der Scheune, Großengstingen. Bei idealem Sportwetter
Punkt im Ortsbild Erpfingens. Teilweise oh- ginnen.
dessen
Leitungen
gerade
vor dem zukünfti- trafen sich die Klassen vier bis neun auf dem
ne Verputz, mit armdicken Rissen im Mauer- Zunächst soll die Scheune ganz abgeris- gen »Haus des Gastes« vorbeiführen.
Sportplatz des TSV Kleinengstingen, um im
werk das an mehreren Stellen nur von star- sen werden. Vor dem Winter, hofft Winkler, hätten wir auch ganz gern weggehabt«,»Das
sportlichen Wettkampf ihre .Kräfte zu mesbekisn Streben vor dem Auseinanderfallen be- kann dann noch die Bodenplatte mit den dauert Winkler. »Eine Anfrage beim Versor» sen. Von insgesamt 410 Teilnehmerinnen
wahrt wird,, und mit windschiefen Türen notwendigen Abwasserrohren fertiggestellt gungsunternehmen hat jedoch ergeben, daß und Teilnehmern erreichten 194 {47,3 Pround Toren bietet das Gebäude unmittelbar werden. Nach vorher angefertigten Plänen eine Erdverkabelung die Gemeinde gut zent) eine Siegerurkunde. 149 Schülerinnen
neben dem schmucken Rdthaus keinen schö- und Fotografien soll das »Haus des Gastes« 60 000 Mark gekostet hätte.« Und das war und Schüler (36,3 Prozent) errangen eine
nen Anblick. Für ein »Haus des Gastes« ist dann der Scheune originalgetreu nachge- den'Erpfingem denn doch zu teuer.
Ehrenurkunde des Bundespräsidenten.
die Lage aber ideal.
baut werden. Wenn alles glatt geht, könnte
Etwas über 20 000 Mark mußte die Ge- die Gemeinde bereits im nächsten Herbst
meinde für den Erwerb des Gebäudes berap- dort ihre ersten Besucher empfangen.
pen. Im Gegensatz zu dieser vergleichsweise Im unteren Stockwerk sollen auf jeden
geringen Summe sind die Kosten für den Fall öffentliche Toiletten eingerichtet werUm- und Ausbau jedoch enorm: Stolze den: »Schließlich marschieren zahlreiche
425 000 Mark sind im Kostenvoranschlag für Wanderar durch Erpfingen, und wenn diese
das Projekt eingeplant. Der Haushaltsplan ihre kleinen und großen Geschäfte erledigen
1983 weist bereits einen Posten über 75 000 wollen, müssen sie immer die Toiletten der
Mark aus, die restliche Summe ist für das Gasthäuser benutzen«, beschreibt Winkler
nächste Jahr vorgesehen.
einen delikaten »Notstand« in Erpfingen,
»Allerdings hilft uns auch das Land bei dem jetzt zu Leibe gerückt werden soll.
der Finanzierung«, weist Bürgermeister Die- Das Raum-Angebot für die Feriengäste
ter Winkler auf die kräftige »Geldspritze« und Urlauber: ein Leseraum, ein größerer
aus Stuttgart hin. Mehr als die Hälfte der Empfangsraüm. Doch nicht nur prominente
vorgesehenen Kosten, nämlich 255 000 Gäste werden dort begrüßt. »Warm es mal
Mark, habe das Regiorungspräsidium als Zu- regritit, kann die Gemeinde die Kinder aus
.schuß aus dem Fremdenverkehrs-»Topf« Ba- dem Feriendorf, der lugendherberge und
den-Württembergs zugesagt. Sobald die Erp- dem Campingplatz einladen und dort beifinger den endgültigen Bescheid in Händen spielsweise Filme zeigen«, erläutert der
Gastlichkeit hinter altem Fachwerk
Hayingen. (ms) »Das Dorf auf der
Grenze«, das Stück, das das Natiir-^
theater Hayingen an jedem Wochen-,
ende aufführt, hat ein Junges (unbekanntes) Mädchen, wohl derart Jnspi- <
riert, schauspielerische Fähigkeiten
einmal selbst zu demonstrieren. Das
Mädchen stellte sich, nachdem die
Theatergruppe ihre letzte Verbeugung gemacht hatte, an den Ausgang
und bat mit offenen Händen um eine
Spende für das Naturtheater. »Und
die gutgelaunten Leute spendeten«,
war jetzt von der Geschäftsleitung dös
Naturtheaters zu hören. Allerdings
floß das Geld nicht, wie die ahnungslosen Leute wohl aimahmen, in die
Theaterkasse, sondern in die eigene
Tasche des Mädchens. Die Hayinger
Schauspieler, nahmen's vorerst gelassen: »Vielleicht hätte das Mädchen
Lust auf Eis«. Außerdem sei der Einfall des Mädchens »genial und theaterreif«, gewann das Naturtheater
dem Trick wenigstens eine schauspielerische Leistung ab. Nur: »Wir wollen nicht, ii3 die Leute meinen, sie
müßten zweimal zahlen«, sagen die
Hayinger Schauspieler.
Vereinsziel: Neue Volkskultiir
»Kulturverein Lindenhof« stellt sich vor
B u r l a d i n g c n - M e l c h i n g c n . (pr)
»Kreative Selbstbestimmung und neue Formen
der Volkskultur« hat der jetzt gegründete
»Kulturvcrcirt Llndcnhof« als Vci«insziel auf
seine Fahnen gctichricbcn. Die Vcrcinsmitglic«
der wollen inbesondere Mögllchkcitcia schaffen, daß KlcinkUnstlcr, freie Thcatcrgrupp.cn
und Autoren im Lindenhof auftreten können.
So soll die kulturelle Jugendarbeit und das
Amatourthoater gefördert werden. Die Initiatoren logen auch Wort auf die Förderung der
Hoimotsprache und Ihrer Poesie.
Mit der Devise »Kulturarbelt gibt den Mitwirkenden Heimat im Sinne persöalichur
Identilalo soll im Verein versucht werden,
die Ziele zu erreu hon
Die Gründungsvofsammlung dos neuen
Vereins wurde eingeleitet mit einer Einlage
von drei MltgUeuorn der Thoatergruppe
»Klassensplel« Zu I.elerkasten-Musik er-
klang die »Bullade vom V^assorgraben, gobauet um den Lindenhof herum, zu seinem
Schutze und Trutze«. Damit gaben die Sänger einen witzigen Einblick In die Belange
des Hausos und der Bewohner. Danach
blickten die Verelnsmanagor auf bisherige
Veranstaltungen zurück: Die Bandbreite
reichte von eigenen Abenden und Theaterstücken der Theatorgruppe »Klassensplel«
bis zu Losungen mit Poteif Härtling und Michael Schneider.
Erster Vorsitzender des Kullurverolns Llndanhof wurde DIetllnde Elsässer, stellvertretende Vorsitzende Ida Ott. Als Schriftführer
vnirde Stephan Moos, als Kassierer wurde
^xl'^iÄ.Ä.fcl.^ ÄJ*s.Ä™
lurgnn Fol) gewählt. Zu Soisitzem wurden
*Säj*3SEBSBii»«;,
Bernhard Hurm, Uwe Zellmer und Chrlstla- . ^ ;,.,,-. v^, v.,-.;..«w..^^,.,,^.;-..-,»iVv,*,.—s.;..^Ä\-,viR,~.«s,s»-ÄfSK~vxvais™.v;s^^^^^^
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ne Rlchors bestimmt. Wer Inlorosse hat. kann Bald wird der Kontrast verschwunden sein; Anstalle der biaufälllgon SchGur>8 neben dem renovierten Rathaus s<^l bald ein »Haus o ^ g w W *
sich melden (Telefon 0 71 21 / 29 06 02 oder entstehen. Um das Dorfblld aber zu erhalten, wird das neue Gebäude selneni Vorgänger öriglnidgötiwnetctvg^»ut-«09«r»lrtp««rB«^^
Lindenhof).
dem Fachwork werden wledsrven/vendet.
GfcÄ-»'<xo.pp
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14
Reutlinggr General-Anzeiger
Donnerstag, 28. Juli 1983
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SPORT
Reutlinger General-Anzeiger
Zum guten Schluß waren sie alle Strahlemänner; Die Zuschauer wie die Funktionäre.
Beim gioßen Radsportabend am Dienstag rund
um die Planie - wir berichteten ausführlich
darüber - hatte einfach alles zusanunengepaßt.
Auf sechstausend Zuschauer hatten die Veran.•italter den Zustrom der Fans geschätzt - was
natürlich in Ermangelung einer »Zahlstelle«
immer eine Glückssache bleibt. Doch egal ob
ein paar hundert mehr oder weniger: Angesichts der Glutofenhitze und der angebrochenen iFerienzeit kann sich diese Publikumsresonanz sehen lassen.
Ins positive Bild paßt auch, daß die Reutlingen mit den Stars offensichtlich Glück haben.
Dominierte vor Jahresfrist zur Freude der damals achttausend Zuschauer (ebenfalls geschätzt, natürlich] mit Klaus-Peter Thaler mittlerweile als Bundestrainer in Amt und
Würden - jener Mann, der der gesamten Tournee den Stempel aufdrückte, so stand das
Rundstreckenrennen am Dienstagabend im
Zeichen der deutschen Top-Asse »Didi« Thurau und Gregor Braun, die, der Leser weiß es
längst, nach knapp zwei Stunden durch eine
Reifenstärke getrennt in dieser Reihenfolge
über die Ziellinie brausten.
Allenthalben Lob verdiente sich auch der
Veranstalter 1. lUvlC mit seinem »Chef« Eugen
Säur an der Spitze. Eine solche Veranstaltung
zu organisieren und - zusammen mit den Orcfnungshütern - zwischenfallfrei abzuwickeln,
ist kein Pappenstiel. An Reutlingen werden die
Veranstalter der »Coca-Cola-Trophäe« in den
kommenden lahren schwerlich vorbeikommen.
Fotos unten, von links: Radsport-BegelsteTung ist keine Generationsfrage.
- Warum so nachdenklich? Gregor
Braun, der Führende in der TourneeWertung, - Ictole der Jugend: VeloStars beim Autogrammschreiben.
Die beiden »Super-Velozipedisten« nicht nur
dieser vierzehnetappigen Wettfahrt, sondern
der bundesdeutschen Radsportszene überhaupt
waren, wie gesagt, die Helden des Abends.
Zumindest von Dietrich Thurau hat man solches nicht erwartet. In allen Regenbogenfarben
glänzen die Gliedmaßen des Frankfurters,
Schürfwunden, die er sich am Wochenende in
Sonthofen zugezogen hat; »Da denkt man
schon mal ans Aufgeben«, räumt Thurau ein.
Doch dann behalte der Profi-Geist die Oberhand über den inneren Schweinehund.
Ob »Didi '81 oder '82« auch so gedacht und
gehandelt hätte?
Der blondgelockte Beau ist nicht nur im Sattel, sondern auch im Umgangston kaum wiederzuerkennen. Begegnete er im vergangenen
Jahr dem Fragesteller zugeknöpft und fast herablassend, so treffen wir diesmal einen lockeren, freundlichen, bereitwillig Auskunft gebenden Thurau an.
Einen Thurau, dem es schwer fällt, die Enttäuschung über die Nichtteilnahme an der (Hinault-losen) Tour de France zu verbergen,
»doch für den italienischen Sponsor stand sie
nie zur Diskussion«. Der zweimalige VizeWeltmeister, der bei der Tour '77 wahre Triumphe feierte, hätte sicherlich gar zu gerne mit
den Pfunden seiner bestechenden diesjährigen
Form (Giro-Fünfter!) gewuchert, aber am TourSieger Laurent Fignon gibt's für ihn nichts auszusetzen: »Den kenne ich gut, der ist ein priiiia
Rennfahrer!« Warum es bei ihm selbst so gut
läuft: »Form, Moral und Mannschaft stimmen
heuer«.
Während »Didi« seinen schweren Mercedes
als »Schlußlicht« in Richtung Fahrerlager
lenkt, ist Gregor Braun einer der ersten, der
sich zum Willkomm bei der Volksbank einfindet. Dem »Bär von der Weinstraße« steht zu
allererst der Sinn nach Kaffee und Kuchen
• Hinault: Operation oder Schluß
(<li)a) - Frankreichs Radsport-Star Bernard Hinault fürchtet um seine weitere Karriere. Der
28jänrige, der wegen seiner Knieverletxung nicht an der Tour de France hat teilnehmen könnt n,
brach den ersten Test bei einem Kriterium in Nordfrankreich vorzeitig ab und kündigte eine
Operation des schmerzenden rechten Knies an. Der viermalige Gewinner der Tour de France
dürfte mit Sicherheit nicht an der Straßen-Weltmeisterschaft teilnehmen können, die am 4.
September im schweizerischen Altenrhein ausgetragen wird.
Hinault hatte Anfang Juni bei der Tour du Luxembourg aufgeben müssen. Damals diagnostizierten die Ärzte eine Sehnänentzündung im Knie. »Das einzige Mittel, um Klarheit zu gewinnen, ist ein Schnitt«, sagte der Bretone, nachdem er beim Kriterium von Callau nach 50
Küometorn vom Rad gestiegen war. »Die Entscheidung für eine schnellstmögliche Operation ist
getroffen. Wenn man das Knie nicht öffnet, höre ich mit dem Radfahren auf. Unter diesen
Rodingungen kann ich nicht woitemiachsn. Ich will nicht als-Hinkender aufhören«.
DTB kontert
Hanika-Vorwurf
(dpa) - »Eine Tür. die vom DTB immer wieder aufgehalten wurde, ist erneut mit einem lauton Knall zugeschmissen worden«. Mit diesen Woiten
roaalorto der Deutsche Tennis-Bund
(DTB) auf die öffentlichen Vonvürfe der
NuU"BQrlinorin Sylvia Hanlka nach der
Niederlage im Federationcup-Finale,
wofür sie nicht nominiert worden war.
Sie hatte die Niederlage den »verlogenen DTB-Funkt{onüren« zugeschriobon
und Sportdirektor Senders »Irreführung« vorgeworfen.
»Der DTB hat bewußt auf dio Nomlniorung von Sylvio Hantku verzichtet«,
steht in der Erklürung. »Die Gründe
hierfür liegen in den widersprüchlichen
Aussagen und Vorhaltonswolson von
Sylvia Hantka. Mitentscheidend wer allerdings auch dio kioro Aussago der
Splolorinnon, mit Sylvio Hanika keine
Mannschaft bilden zu wollen«.
Zu dem Hanika-Vorwurf gogonüb<)r
der »sportlich unmöglichen« Aufgabe
von Bettina Bungo, höiOt es: »Dies muß
verwundern, Schltoßllch hat .sie selbst
im lolzion Juhf ii| filnem viel weniger
ontschoidondon Spiel gegen dio Ostorrolchorln Hubor In Kitzbühol antnorvt
iiufgogoban«.
•ni
- Wiener SC Will
Breitner holen
(sid) - Sommer-Theater um Paul
Breitner: Der Wiener Sportclub will den
abgetretenen Kapitän dos FC Bayern
München verpflichten und in der neuen
Fußball-Saison zu seinen Punktspielen
In der österreichischen Liga einfliogon
lassen. Zwei Monate nach Broitnors Abschiedsspiol kündigte der Wiener Ingenieur Hannes Nouza, Inhaber einer ölfirma mit 84 Tankstollon in dor Alpenropublik. Gosprächo mit dem Ex-Nationalspieler an,
Dor Wionor SC steht eindeutig Im
Schatten dor Spitzonklubs Rapid und
Austrla. Dos will Nousa. Spltznomo »J,
R. von Wien«, mit Broitner ändern. Dor
Klub zahlt aus finanziollon Gründen seinen Spielern keine GarantiegehBltor,
sondern honoriert sie nach Loistung.
VIolos deutet auf einen Roklomo-Gag
hin.
»Ich konn mir nicht vorstellen, daß
Paul Breitner oin Comobuck wogt. Er
war zum Schluß gesundheitlich nicht
mehr gut beieinander. Solbstvorstöndüch können wir Ablö-sorochto goitand
machon. Wenn er wieder spiolon will,
worden wir uns sichorllch einig«, meinte Bayom-Präsidont Willi O. Hoffmann.
Donnerstag, 28. Juli 1983
r i eutlinger
M adsportM andnotizen
Von Wolf-Dieter Gentner
(wieviel Stück davon er im Casino des feudalen
Bankgebäudes verdrückt hat, verschweigt des
Chronisten Höflichkeit). So gestärkt, gibt auch
der Neustädter unumwunden zu, daß ihn die
Tour-Teilnahme »ungemein gereizt« hätte doch auch der 1,87-m-Riese fährt ja für einen
italienischen Stall. So gilt das nächste Sinnen
und Trachten einem guten Abschneiden bei
der Straßen-Weltmeisterschaft am 4. September in Altenrhein (Schweiz). Rudi Altig wird
dort das BDR-Team betreuen, und die Meinungen der beiden deutschen Asse dazu sind unterschiedlich. Während Thurau das Engagement des Ex-Weltmeisters freudig akzeptiert
(»Er ist ein hervorragender Betreuer!«), hat
Braun Bedenken, »weil Altig derzeit doch ein
Außenstehender ist«.
Zu seinem Marschplan in der »Trophy«, die
er seit Essen anführt, äußert sich Braun diplomatisch: »Natürlich werde ich versuchen, taktisch kiug zu fahren und unangemessenes Risiko - das ist auf solch eckigen Kursen immer
besonders groß - auszuschalten. Daß ich dazu
vollen Einsatz bringen muß, ist klar.« Allerdings hätte sich der Ex-Olympiasieger und
-Weltmeister da wohl nicht träumen lassen,
wie dicht ihm ein paar Stunden später der von
vielen «chon (verletzungsbedingt) abgeschriebene Thurau noch auf den Pelz rücken
würde . . .
An »taktisches Fahren« denkt auch Peter
Kehl, der deutsche Ex-Meister aus Dortmund:
»Mehr als Dritter kann ich nicht werden - aber
dabei soll's bleiben!«
Braun, Thurau, Kehl, Venix, Schraner, Bishop, Dietzen, die Gebrüder Betz und wie die
namhaften »Pedaleure« alle heißen - sie bringen an diesem Abend internationales Flair in
die Achalmstadt.
Von einem aber, der gar kein Radsportler ist,
wird immer die Rede sein, wenn die »"Trophy
'83« in Reutlingen aufs Tapet kommt: Max
Schmeling verleiht der Veranstaltung den eigentlichen Glanz.
Strotzend vor Gesundheit, Elastizität, guter
I^une, läßt sich der Mann, der im September
78 wird und nach Jack Sharkey der älteste
lebende Ex-Boxweltmeister aller Klassen ist,
vor jeden Karren spannen. Warum sieht man
ihn bei dieser von Coca-Cola gesponserten
Tournee nur in Reutlingen? »Hier, in Gomaringen, ist ja mein Betrieb. Also ist es für mich
Ehrensache, daß ich komme!«
Für mehr als eine Stunde habe ich das Glück,
als Maxens Sitznachbar mit ihm das Rennen
verfolgen zu dürfen. Ein Erlebnis, das auch den
15
Fotos oben, von links: Dietrich Thurau
(ganz rechts), Sieger des Reutlinger
Kriteriums, ist nicht nur ein großartiger
Tempobolzer, sondern auch ein gewiefter Taktiker. - Daß sein »Stahlroß«
okay is't, dafür sorgt »Didi« höchstpersönlich. - »Maxe Superstar«: Schmeling ist rxjch allemal der Größte!
GEA-Fotos (6): Fächer
von der Hektik solcher Abendveranstaltung geplagten Zeitungsmann vergessen läßt, daß ihm
die Zeit mit mehr Tempo davonläuft, als es der
Pulk der Rennfahrer hinlegt.
Max Schmeling widmet sich mit Hingabe
dem Erlebni.«' eines Wettkampfes, der ja gar
nicht »sein« Sport ist.
Nicht sein Sport? Aber ja: »Meine Beziehung
zum Radsport ist so alt, daß von der heutigen
Generation noch gar keiner auf der Welt war«.
Zu Schmelings Freundeskreis zählten in der
Vorkriegszeit Velo-Stars wie Gustav Kilian,
Walter Lohmann oder Willy Arend, der FliegerWeltmeist6r von 1897(!).
»Und dann«, bekräftigt der patinafreie Musterathlet, »gehört das Radfanren seit langer
Zeit zu meinem persönlichen Fitneß-Rrogramm. Vor meinem Fernseher steht der Hometrainer, auf dem ich täglich meine 10 bis 15
Kilometer herunterstrample. Das ist auch nicht
so langweilig, wie gegen eine Wand zu
fahren...«
»Dieser Mann ist ja fünfzig Jahre älter als
ich«, bleibt Gregor Braun die Spucke weg. Und
als er dann sieht, wie Max elegant von der
Pritsche des Minilasters flankt, auf der er den
Pulk durch die Einführungsrunde gelotst hat,
wächst die Hochachtung des Pfälzer Modellathleten vor Deutschlands Sportdenkmal noch
weiter.
Sport hält gesund - diese Weisheit
schrumpft angesichts eines Max Schmeling zur
banalen Floskel zusanunen.
Nach Göppingen:
• Wunderlich ein Jahr »auf Eis«
Ein Punkt trennt
das Spitzenduo
(sid) - Nur ein Punkt trennt die bundesdeutschen Radprofis Gregor Braun (Neastadt) und
Dietrich Thurau (Frankfurt) einen Tag vor Abschlul) der »Coca-Cola-Trophäe« in Süddeutschland in der Gosamtwertung. Vor 13 000
Zuschauern in Göppingen belegte am Mittwochabend Thurau oei einem Rundstrockenrennen über 81 Kilometer hinter Henry Rinklin
(Gaisingon) den zweiten Platz und verwies den
deutschen Meistor Braun zeitgleich auf Rang
drei. Am Dienstag in Reutlingen hatte Thurau
vor Braun gewonnen. Der zweifache Olympiasiogor aus Neustadt weist vor dem Abschlußreimen am heutigen Donnerstag in München
86 Punkte auf. In der Wertung der besten Einzelzeitfahrfir sichorte sich der Schweizer Viktor
Schraner mit seinem siebton Tageserfolg
obenso vorzeitig den Gesamtsiog wie der Kölner Josef Kriston in dor Sprintwortung.
(dpa) - Handball-Superstar Erhard Wunderlich liegt seit Mittwoch »für ein Jahr auf Eis«. Dur
Transfer vom deutschen Rekordmeister VfL Gummersbach zum FC Barcelona, bei dem der
26jährigö ehemalige Gummersbacher in vier Jahren 2,5 Millionen Mark verdienen soll, ist vorerst
geplatzt. Der Grund: Der dafür allein verantwortliche Deutsche Handball-Bund (DHB) hat den
2,04 Meter großen »Riesen« aus Augsburg bis zum 23. Juni 1984 für alle nationalen und
internationaien Begegnungen gesperrt, nachdem Gummersbach und der Westdeutscho HandballVerband dem QSmaligen Nationalspieler die Freigabe verweigert hatten.
Wunderlich, der in 95 Länderspielen 353 Tore schoß, lehnte über seinen Manager Kress am
Mittwoch in Nürnberg jegliche Erklärung ab und bereitet sich auf das erste Training am 1. August
bei den Katalanen vor. Nach Informationen aus Barcelona soll Gummersbach engeblich eine
sechsstellige Ablösesumme für Wunderlich gefordert haben, die VfL-Obmann Eugen Haas in
Abrode stellt. »Wir haben immer noch nichts gehört und sehen keine Veranlassung zur Freigabe.
Der Status quo bleibt bestehen. Über dos Ablöse-Angebot habe ich mit Staunen in den Zeitungen
gelosen«, meinte Haas, der am Dienstag noch einmal die harte Linie dos Gesamt-Verolnsvorstandes damit begründet hatte, daß Wunderlich trotz seiner unbestrittenen Verdienste für den
achtmaligen Europapokal- und zweifachen Suporcup-Gowinnor nicht ohne Aufwandsentschädigung - sprich Ablösosummo - dio Freigabe erhält. »Ich habe Sepp gebeten, deswegen Kontakte
zu Barcelona zu knüpfen. Dies ist nicht geschehen«, sagte Haas, bevor er in Urlaub fuhr. Seine
Vorstellungen sind e£n oder zwei Freundschaftsspiolo, die den gowrünschton Zweck erfüllen
würden.
»Wir geben für die Entscheidung dos DHB keine Begründung ab, da dies nicht üblich und auch
nicht notwendig ist«, meinte am Mittwoch DHB-GonoralsokTotär Frank Birkofold zumBoschluß
i , uHB-Vorstands. Als Vergleich führte Birkofold 13 aktuelle Fälle ausländischer Spieler an, die
ohne Angaben von Gründon von ihren Vorbänden keine Spielborochtigung für dio Bundosliga
erhalten haben. Nach den Statuten dos Internütionalon Handball-Bundes (IHF), unter die Wunderlich bei seinem Wochsol fällt, kann bei Freigabe dos Vereins innerhalb öinor Woche dio
Entscheidung rovidiort worden.
(Fußball
Frcundschaftsipicle
ISOOMünchon-HamburgorSV
SC Zwlosol-Austritt Wlon '
Youns Boys Bom - 1 . FC Nürnberg
Spvgg tudwigsburg - Stultgortor KIckors
SV Waldkirch.- Fortuna Düssoldorf
FC Monhoim- Bayer Lovoricusan
SC Schlotbahn-Bayer Uordlngon
SpandaunrSC-Hertha BSC Berlin
Viktorin Köln-SC Charlottonburg
Natlonslolf Sierra Leono -MSV Duisburg
Köppem-l.rcKalsar»lautem
VfB Stuttgart - Südbaden-Auswühl
SC Wohroiol-Hosson Kassel
Conc, Eschorsholm - SV Darmstadt
EInIr. Voltenhof - EIntr. Braunschwolg
Friosaa Hanigson - Wordor Bromoii
DJKNottuln-Bor.Mönchongladbach.
Rot.WolD Essen-1. FC Köln
Hamnior SV - Rot-Wotl} Oberhausen
FV Fulgonstadt - Bayern MUnchon
Union SoUngon-Bohomlans Prag
0:4 (0;3)
2:3(0:1)
0:1 (0:1)
0:3 (0:0)
0:0 (0:1)
0:0 (0:3)
1:1(0:0)
0:10(1:5)
l!Z(l:l)
1:0 (1:0)
2:7(0:4)
8:1 (4:0)
0:12(0.5)
1:5 (li)
0:8 (0:4)
0.7 (0.2)
0:12(0:0}
3:5 (3:4)
i :4 (0:3)
0:10 (0:4)
3:4(1:1)
Amerikaner besiegten
die Skandinavier
Marion Sclinurnberger
ins Nationalteam?
(sid) - Auch ohne ihren große Superstars wie
Carl Lewis und Edwin Moses gewaimon Amerikas Loichtathloton elf Tage vor den orston WoltTitolkämpfon in Holsinki einen Vorgloich mit
Skandinavien. Die Männer dor USA siogten nm
Dienstag und Mittwoch in Stockhoun mit
232:186, dio Frauen mit 05:61.
Oborragondo Leistungen blieben auch am
zweiten feg aus. Zu den besseren Ergebnissen
zählten noch die 1:45,50 Mimiton von 80Ö-mSleger Johnny Gray (USA), die 20,48 Sekunden
von EUiot Quaw (USA) über 200 m, die 67,18 m
des amerikanischen Diskuswerfers Art Burns
sowie die 15.16 Sekunden von Pam Hago (USA)
über 100 m Hürden und die 1,96 m von Louise
Rittor (USA) im Hochsprung. Amorjkas
4 X 400-m-Staffol kam lodlgllch auf 3:04,57 Minuten.
(GEA) - öffnen sich für Marion Schnurnborggr vom Hallenhondball-Regionülliglston TuS
Molzinaen in Bald dio Toro zur Inlomotionalan
Bühne? Jedenfalls wurde dio 21Jährigo ohemaligo jugond-Nationalspiolorin von Bundostralner »Ekko« Hoffmann {Bad Urach) zum Lehrgang in Nordhom berufen, bei dem der Deut«
sehe Handball-Bund Kandidatinnen fttr die
bundesdeutsche Auswahl »sichten« wird. Dem
vom 24. Juli bis 2. August daueradon Lehrgang
sohlioßt sich vom 3. bis 7. Aujaust dio TeJlnalimo an einem intornotionalon TumJer für Tunioren-Nationalspieler an. Aus dem Bonilcb dos
Würtlombarstischön Ilasidbsll-ycrhsnd« '.viSr»
de neben Marion Sohmumborgof auch SyM»
Schmitt eingeladen, die dem von »Ekke« HoK«
mann betreuten Bundesligisten VfL Sindliifingen angehört.
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16
SPORT
Donnerstag, 28. Juli 1933
Reutlinger General-Anzeiger
Auch Karl Meiler geht beim TVR-Turnier an den Start
Sympathischer Israeli
Prominenter Nachzügler
Perkiss der
Geheimfavorit?
7jaghaft huscht ein Lächaln über seine
Lippen, nur scheu blicken braune Augen
den Gesprächspartner fiin und wieder an.
Der sciilaksige, 1,90 Meter große Tennisspieler spricht mit leiser Stimme, will von
sich kein Aufl\ebens machen. Diesen Eindruck verstärkt der 20jähnga noch, wenn er
das Racket schwingt. Ihm auf dem Tennisplatz gegenübemustehen,
muß angenehm
sein, denn er erhöbt nicht den Nervenstreß
.•,eines Gegenübers, es sei denn, dieser regt
sich über seine ruhige Spielweise auf. Die
Rede /.•>/ von dem Israeli Slwchar Perkiss,
von der Ausnahmeerscheinung
in der Qualifikationsrunde zum vierten internationalen Tennisturnier des T\' Reutlingen.
Perkiss zeigt auf dem roten Sand keine
schlechten Manieren, er provoziert nicht
und läßt i,ich nicht provozieren. Der junge
israelische Nationalspieler, der seit seinem
achten Lebensjahr schon Bälle übers Netz
drischt, spielt mit dem Kopf, kann sich
knallhart konzentrieren und urillant kämpfen. Dabei wirft er keinen Schläger, motzt
nicht und ist fair und großzügig. F'reilich
gab's bislang für ihn noch keinen ernsthaft
gefäjirlichen Gegner, doch auch gegenüber
dem ihm Unterlegenen läßt Israels Nummer
zwei seine Souveränität nicht arrogant heraushängen.
Will kommt es aber nun, daß eine solche
»Spielerpersönlichkeil«
und zudem ein Davis-Cup-Spieler zum Reutlinger Grand-Prix
in die lieißen und hitzigen
vorentscheidenden Runden geschickt wird? Perkiss zuckt
mit den Schultern, er weiß es nicht, hat es
aber akzeptiert und meint nur, »auch wenn
es recht hart ist, ich will ins Hauptfeld«.
Dem talentierten und durchtrainierten Tennisamateur fehlten wohl die diesjährigen
Ergebnisse, denn er ist derzeit beim Militär,
lind .Hofort nach Reutlingen gebt es auch
wieder in die Heimal zum »Arbeitgeber«
zurück. Erst vor zwei Wochen lieferte sich
Perkiss beim Davis-Pokal mit dem Hamburger Michael Westphal ein hartes Match, in
(bibj - Die letzten Qualifikanten hatten am
Mittwochabend gerade ihren Tennisschläger
aus der Hand gelegt, da flatterte TVR-Sportwart
Ejo Beck, gerade noch rechtzeitig vor der Auslosung zum Haaptfeld, die prominenteste
Nachmeldung zum vierten internationalen
Reutlinger Tennisturnier auf den Tisch. Karl
Meiler (TC Amberg), vielfacher deutscher Meisier und Davis-Cup-Spieier, war just zu dem
Moment beim Neu-Uimer Grand-Prix-Turnior
aus dem Rennen geflogen, als in Reutlingen
Meldeschluß war. Meiler unterlag mit 1:6, 2.6
dem Münchner Hans-Jörg Schwaier und steht
heute, Donnerstag, als einer der ersten und an
Stelle seines erkrankten Vereinskameraden
Werner Zii-ngibl in Reutlingen auf dem Tennisplatz. Denn ab 13 Uhr göhfs an der RudolfHarbig-Straße los. Erwartungsgemäß qualifizierten sich in den Vorrunden die favorisierten
Spieler und Spielerinnen fürs Hauptfeld. Als
»lucky looser« (glücklicher Verlierer) rutschte
noch der Schwede Anders Mansson mit hinein.
dem er im dritten Satz nach vier Stunden im
Tiebreak nur knapp mit 9:11 unterlag (6:2,
0:6. 6:7). Insgesamt gewann ia Deutschland
über Israel mit 3:2, wobei Perkiss der Doppelpurtner von Shiomo Glickstein, Nummer 33 der Weltranglist'- •ii'Reutlinger Tenn" •' rlfr -sprechen jetzt
auch schon davon, u «'' V-r Ibtaeli der Geheimfavorit des TVR i'urniers ist. Perkiss
.•selbst, der zusammen mit fünf weiteren israelischen Tennis-Cracks und Coach Shiomo Zorffin die Achalmstadt gekommen ist,
mag darüber noch nichts sagen, verspricht
aber sein gesamtes spielerisches
Potential
aufzubieten,
um kräftig
mitzumischen.
Trainer und Betreuer Zorffist von den deutschen Turnieren angetan und möchte im
konunenden Jahr statt einem Monat mal
acht Wochen in der Bundesrepublik
mit
.seinen Schützlingen
Turniererfahrungen
sammeln. Der israelische Twen Perkiss hat
nichts dagegen. Sein Verhältnis zur Bundesrepublik umschreibt er so: »Es ist ein
sehr sauberes und sehr reiches Land.«
Text und Foto: Gabi Bierwirth
Tennis in Zahlen
Herren:
Qualifikation, 3. Runde: Shachar Porlsiss (Israel) Holger Busch (TC Weiden) 6:4, 7:5: Zoltan Hin (Jugoslawien) - Gilad Bloom (Israel) 7:5. 2:6. 6:4; Eylon
Sinai (Israel) - Peter Lindgren (Schweden) 7:5, 1:6.
7:5: Rüdiger Vogel (Rot-WeiB Hagen) - Torsten Loithold (TC Kirchheim) 6:7. 7:5. 6:3: Fredrik Rosenqwist
(Schweden) - Martin Kern (TEC Waldau) 6:3, 6:3:
Peter Buchbinder (TC Konstanz) - Hans Walter (TC
Esslingen) 6:4, 7:6; Arnos Mansdorf (Lsrael) -Thomas
.Scheck (TC Lindenau) 6;1, 6:3: )an Fudalla (Leverkusim) - Anders Mansson iScliweden) 6:2. 6:4
Qualifikation, 2. Runde: Sanda Oabic (Sindclfingen)
- Amann 4:6.6:2,4:6; Glatzel-Barth - Barliara Greuter
(.Saarbrücken) 2:6. 6:1.7:6: Waltraud Hauck (HTC Heidelberg) - Ariane Seibel (TC Ludwigsburg) 7:5, 0:6,
7;5; Obst - Alexandra Kopp (TCM Reutlingen) 6:7,4:6;
Jacquelin Kubsch (Hamburg) - Alice Vodeckova
(CSSR) 6:3. 4:6. 6:4; Eva Ohlert (TC Waiblingen) Gabi Murrmann (München) 2:6. 6:7: Carolin Bohringor (Koblenz) - Mezger 6:7.1:0: Milat - Barbara Tons
(Krefeld) 3:0. 3:6.
Hauptfeld:
In der ersten Runde treffen aufeinanden
Damen: Hana Strachonova (HTC Heidelberg) - KaIrm Schramm (TV Reutlingenjl Claudia Franko (Hoiligenhaus) - Glalzel-Barth (TEC Waldau): Andrea Hein/el (TV Reutlingen) - Alexandra Kopp (TCM Reutlingen). )acquelin KuIJsch (Hamburg) - Heike Loleil (TC
Osnabrück); Kerstin Reuter (TV Reutlingen) - Waltraud Hauck (HTC Heidelberg); Anke Marchl (TV
Reutlingen) - Sonja Degler (TC Waiblingen). Heike
.Sorge (TC Weißonhof) - Barbara PoUel (Österreich);
Pdizl (Österreich) - Kerstin Haas (HTC Heidelberg):
Heidi Eislerlehner (TV Reutlingen) - Silke Amann (TC
Singen)-, Ellen Walliser (TEC Waldau) - Silke Meier
(Rot-WeiO Kaiserslautern); Andrea Pesak (Österreich)
- Barbara Tons (Krefeld); Gerda Sigel (TEC Walda i) ,\ndroa Schonherr (TC Amberg); Bärbel (Kehl) -Trixi
Mezger (TC Tübingen); Ariane Seibel (TC Ludwigsburg) - Alena West (TC Woißenhof); Sabine Hack (TV
Reutlingen) - Renata Marcinkowska (TC Waiblingen);
Gabi Murrmann (München) - Cornelia Drios (RotWeib Düsseldorf).
Herren: Karl Meiler (TC: Ainburg) - Fredrik Rii.sei)qwist (Schweden); Eduard Pana (Ruinäniun) - Aloxundei Stepanek (Iphitos München); Heiner Seuss (TS
Bamberg) - Manfred Jungiiilsch (Karlsruhe-^üppurr);
Eylon Sinai (Israel) - Vladimir 7,ednik (CSSR): Jürgen
Faßbender (Karlsruhe-Rüppurr) - Arnos Mansdorf (Israel); Thomas Renz (TEC Waldau) - Sliacher Perkiss
(Israel);'Zdenck Sliczek (TV Reutlingen) - Franz-)üSof
Wich (TCNiirnberg); Rüdiger Vogel (Rot-Weiß Hagen)
- jai! Käll(|uist (Schweden); Max Wünschig (TC Amberg) - Daniir Bulievic (TA Sindelfingen): Jiri Pruclia
Damen:
(CSSR) - Rüdiger'Benz (TC Waiblingen); Zoltan Hin
Qualifikation, 1. Runde: Silke Amann (TC Singen) - (lugoslawien) - Günther Gneltner (Iphitos München);
Lind Siegclmann (USA) 6:4. 6;2: Glatzcl-Barth (TEC Jan Fudalla-((.everkusen) - Hans Engurt (Grün-Weiß .
Waldau) - Esther Uibbrand (TVR) 6:0. 7:6: Stefanie Mannheim); Uli Marien (Rot-Weiß Berlin) - Anders
Obst (Palmengarlen) - Uta Faiss (TVR) 7:6. 6:1; Eva Manson (Schweden); Frank Schneider (TV ReutlinOhlert (TC Waiblingen) - Inge Koch (TC Doggonburg) gen) - Christof V. Eyiiatten (TEC Waldau): Peler Uuch7:5. 1:0: Trixi Mozger (TC Tübingen) - Bettina Kro- binder (TC Konstanz!-RandolfSchellürLTCCöppinnenberger (TC Weißenliof) 6:4, 6:2; Aida Milat (Jugo- geii); Hubertus Hoydt (Grün-Weiß Mannheim) - Klaus
Eberhard (Rot-Weiß Berlin).
slawien) - Beate Eulitz 1:6, 6:3, 6:4.
14jährlge Europamelsterin:
Sabine wiii
Profi werden
Vierzehn Jahre ist sie erst alt, und
trotzdem weiß sie schon ziemlich sicher, daß sie mal Tennisprofi werden
möchte. Sabine Hack, frischgebackene
Europameisterin im Doppel und zweite
im Einzel, macht in diesem Sommer kei-.
ne Ferien. Nein, sie trainiert pro Tag vier
bis fünf Stunden bei ihrem Trainer Heribert Lein in Berg bei Ravensburg, und
reist von Turnier zu Turnier. Ab heute
spielt sie auch beim internationalen
Tennis-Turnior ihres TV Reutlingen mit.
Überhaupt hat der TV mit dem Tennisküken einen guten Coup gelandet.
Verlor doch die »Kleine«, wie Sabine
liebevoll genannt wird, in der Regionaliigamannschaft aus Reutlingen an Nummer sechs noch keinen einzigen Punkt.
Neben dem ersten Platz bei den deutschen Jugendmeisterschaften in ihrer
Altersklasse ist der jüngste Titel für die
Oberschwäbin zugleich auch der erfolgreichste. Zum TW-Grand-Prix hat sicn
das Tenniskind, das erst seit vier Jahren
bei Turnieren den Schläger schwingt,
vorgenommen, zumindest ein, zwei
Runden zu überstehen. Selbstkritisch
genug weiß sie, daß ihr Netzspiel noch
Mängel hat. »Da muß ich im Balltöten
noch sicherer werden, doch meine
Grundschläge sind gai /. gut«, sagt der
Youngster mit glockenheller Stimme.
Daß neben Schule und Tennis, nicht
viel Zeit für andere Hobbys bleibt,
stimmt Sabine nicht weiter traurig, da
ihr Tennis »unheimlich« Spaß macht.
Betreuung bei Wettkämpfen durch ihre
Eltern mag sie nicht, die j'Mutti« ist
allenfalls zum Rumkutschieren mit dabei. Doch wenn es mal in den dritten
Satz geht und knapp wird, möchte das
Nachwuchstalent des TVR, das jetzt mit
einem Notendurchschnitt von 2,5 in die
achte Gymnasiumsklasse rutschte, nicht
ganz auf Zuspruch verzichten. Denn die
Gunst der Reutlinger Tennis-Fans ist ilir
wichtig.
Gabi Bierwirth
Fire ist verletzt
EM ohne Koof
(sid) - Die deutsche Springreiter-Equipe für
die Europameisterschaft in Hickstead vom heutigen Donnerstag bis Sonntag mußte umbenannt werden. Wegen Verletzung seines Pferdes Fire kann Weltmeister Norbert Koof (Willich) nicht eingesetzt werden.
Anstelle von Koof reitet nun der zunächst
aus der Mannschaft verbannte deutsche Vizemeister Achaz von Buchwaldt (Hamburg) auf
der Stute Wendy.-Die Umbenennung war nur
aufgrund des Entgeg"iikammens des Veranstalters möglich, da der Meldeschluß bereits verstrichen war.
Die deutsche Equipe bilden nun Paul Schokkemöhle (Mühlen) auf Deister, Dr. Michael Rüping (Itzehoe) auf Caletto, Ex-Weltmeister Gerd
Wiltfang (Thedinghausen) auf Goldika und von
Buchwaldt, der oeim Eingewöhnungs-SprinBen am Mittwoch abend als Siebter bester deut.scher Reiter war.
II iMiiminMi iiw inii|^||f|ip,ni^jg|^(fmillgH,gmj
Max Schmeling in dessen dritten Profikampf
durch K.o. besiegt. 1932 punktete der gebürtige
Der 20 )ahre alte Amateurboxer Thomas Müller Kanadier den Italiener Primo Canera aus, der
ist bei einem Verkehrsunfall in seiner Heimat- dann 13 Monate später Weltmeister wurde.
stadt Würzburg tödlich verunglückt. Bei einem
Überholmanöver mit seinem Motorroller wur- • Christa Kinshofer läuft für Holland
de der Halbschwergewichtler von einem. Lkw
erfaßt. Der Bayern-Meister rangierte in der Die ehemalige Weltklasseläuferin Christa KinsRangliste des Deutschen Amateurbbx-Verban- hofer will ihre Karriere im internationalen Skides (DABV) auf Platz acht und hatte vor einem zirkus beim holländischen Verband fortsetzen.
Monat beim Akropolis-Tumier in Athen seinen Wie die 22 Jahre alte Slalom-Spezialistin bekanntgab, hat ihr der holländische Verband die
internationalen Einstand gegeben.
Starterlaubnis zugesagt.
# Scbmeling-Bezwinger Larry Gains gestorben
• Tscha-Transfer über einstweilige Verfügung?
Im Alter von 83 Jahren ist Larrj' Gains, einer der
besten Schwergewichtsboxer der Welt in den Per einstweiliger Verfügung gegen den Fußzwanziger und dreißiger Jahren, in Saarlouis bali-Bundesligisten Eintracht Frankfurt wollen
gestorben. Gains erlag während eines Deutsch- die Rechtsberater von Bum Kun Tscha den
land-Besuches einem Herzanfall. Gains hatte Wechsel des Südkoreanes zu Bayer Leverkusen
1924 in der Bickendorfer Sporthalle in Köln erreichen. Nach Mitteilung von Dr. Wolfgang
• Amateurboxer tödlich verunglückt
Storm ist eine solche Maßnahme geplant, um bahn mit dem Hinterkopf aufgeprallt und in
dem 30 Jahre alten Stürmer die freie Wahl des das Vincentius-Krankenhaus von Speyer eingeArbeitsplatzes zu ermöglichen. Tscha, der am liefert worden.
Mittwoch wie schon am Vortag wieder bei Bayer trainierte, will unbedingt an den Rhein • Westphal besiegte Gottfried
wechseln und lehnt das Angebot des 1. FC Einen grandiosen Auftakt feierte der 18 Jahre
Nürnberg ab. Auf dieser »Club«-Offerte in Hö- alte Daviscup-Spieler Michael
Westphal
he von 1,1 Millionen Mark plus Mehrwertsteu- (Neuss) beim Tennls-Grand-Prix-Turnier in
er basiert aber die Forderung des Frankfurter South Orange (US-Bundesstaat New Jersey).
Präsidiums. Leverkusen ist dagegen nur zur Der deutsche Vizemeister besiegte in dei ersten
Zahlung von 800 000 Mark bereit.
Runde den an Nummer eins gesetzten Amerikaner Brian Gottfried mit 6:3, 7:6.
# Australier Gwenda außer Lebensgefahr
Außer Lebensgefahr befindet sich der australische Bahn-Radfahrer Michael Gwenda nach
seinjm Sturz bei einem Bahnländerkampf im
pfälzischen Dudehofen. Der 20 Jahre alte Amateur war bei einem Mannschaftsfahren zum Ab.schluß der Wettbewerbe zwischen Australien
und Deutschland auf der 250 Meter-Zement-
• Tiscbtemiis-Mädchen zwölfte
Die bundesdeutschen Tischteimis-Mädchen
haben bei den Europameisterschaften in Malmö (Schweden) den zwölften Platz belegt. Das
DTTB-Team unterlag Jugoslawien im Spiel um
Platz elf klar mit 0:3. Europameister wurde die
UdSSR, die im Finale England mit 3:0 besiegte.
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SPORT
Reutlinger General-Anzeiger
17
Donnerstag, 28. Juli 1983
BBBBBsanlia«
Mit riskanter Taktik errang der Tauberbischofshelmer die Degen-Weltmeisterschaft
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B
Mannsqhaftsführer Wauschkun zum Frauen-Rorett-FinaSe;
s
Boimann »pokerte« sich zum Titel j „ManmuB sieh schämen!«
(dpa) - Elmar Borrmann hat das Glück herausgefordert und alles gewonnen; Der 26jährige Tauberbischofshelmer holte sicli ain Mittwoch bei den Fechtweltmeisterschaften in
Wien den Einzcltitel mit dem Degen. Der Weltcup-Sieger 1983, der vor dem Finale von WeltVerbandspräsident Carlo Brusati diese Trophäe
erhielt, holte damit nach den zwei WM-Titeln
und dem Olympiasieg von Alexander Pusch
die vierte Goldmedaille im Degen-Einzel in die
Kaderschmiede nach TauberlDischofsheim.
Der Bronzemedaillengewinner der WM 1981,
der während aller Gefechte von Florott-Mannschaftsweltmeister Matthias Behr betreut wurde, besiegte im Kampf um Gold den Schweizer
Daniel Giger mit 12:11. Der 33jährige Eidgenosse holte sich nach sechs Mannschafts-Medailien damit erstmals Edelmetall im Einzel. Und
er verlor den Titel gegen Borrmann nach Ablauf der zehnminütigen Kampfzeit, als wie im
Halbfinale ein einziger Treffer über Sieg und
Niederlage entsc|^ied. Die Bronzemedailie gewann Angeio Mazzoni (Italien) gegen Olivier
Lenglet (Frankreich) mit 12:10.
In zwei in der Fechtgeschichte einmaligen
Gefechten »pokerte« sich Borrmann zum Titel.
Im Halbfinale hatte er mit einer riskanten Taktik Europameister Mazzoni mit 12:11 ausgeschaltet, wobei aber nur ein Treffer nach Ablauf
der Kampfzeit von zehn Minuten fiel. Bis dahin
hatten beide Fechter absolut nichts getan. Aus
Borrmanns Sicht war das Spiel einleuchtend:
»Mazzoni ist so schnell, ciaß ich mir diese
Taktik mit der Inaktivität ausgedacht habe.
Und er hat mitgemacht. Für den entscheidenden Treffer hatte ich mir vorgenommen, ihn auf
den letzten Meter zu stellen und die Mensur so
eng zu machen, daß seine Schnelligkeit nicht
wirken konnte. Und mit dieser >zweiten Absicht« hatte ich glücklicherweise Erfolg.« Im
Finale wiederholte er sein Erfolgsrezept - Giger
war das Opfer.
Im Viertelfinale schlug Borrmann nach nur
drei Minuten den Franzosen Philippe Boisse
mit 10:6. Auf den Plätzen fünf bis acht landeten
Sergej Alenine (UdSSR), Ernö Kolczonay (Un-
Heute SSV ~ Ulm
in Münsingen
(gen) - Mit dem zweiten Profiklub
nach dem VfB Stuttgart Iwkonmit es
Fußball-Verhandsligist SSV Reutlingen
am heutigen Dunnerstag (18.30 Uhr) zu
tun: In Münsingen trifft er auf den SSV
lUm 46. der heuer genau den umgekehrten Weg nahm wie die Eippert-Tiiipuü.
Während nämlich die Reutlinger der
Oberliga ade sagen mußten und eine
Klasse tiefer rutschten, wurden die
»Spatzen« Meister in Badeti-WürtteniIwrgs höchster Aniateurklasse und (jualifizierten sich in der Aufstiegsrunde für
die Zweite Liga. Beim lieutiüen SaisonAufgalopu im Wiesental-Stadion treffen
somit viele alte Bekannte aufeinander:
so ist beispielsweise Roland ßoley, seit
vier Jahren Stammverteidiger Ixsi den
Ulmern, aus dem SSV Reutlingen hervorgegangen.
Titel geworden, der für Trainer Emil Beck die
Fechtwelt nach der Silbermedaille von Matthias Gey im Florett und dem Florettgold der
Mannschaft mehr denn je in Ordnung gebracht
hat. »Das ist ein Erfolg, den ich mir nie hätte
erträumen lassen«, hatte der »Goldschmied«
zum dritten Mal Grund zum Jubeln. Die vierte
Medaille der bundesdeutschen Fechter hatten
das Florett-Damen-Team von Trainer HorstChristian Teil mit dem zweiten Platz erobert.
Der Wunsch von Vater Borrmann ging also in
Erfüllung. »Der Elmar soll in Finale konzentrierter fechten«, hatte er seinem Sohn aus
Stuttgart telefonisch ausrichten lassen, als er
vom Errßichen des' Finales und der bis dahin
doch einmal unkonzentrierten Leistung gehört
hatte. Denn beim Gefecht gegen den Franzosen
Jean-Michel Henry war der 26jährige gelernte
Bankkaufmann von seiner klaren Linie abgegangen und hatte »durch falsches Tempo dem
Gegner sieben Treffer geschenkt«, analysierte
femii Beck. »Man stelle sich das vor, sieben
Treffer, und dann gewinnt er noch! Das ist halt
seine Stärke.«
Diese Stärke hatte der Weltcupsieger während der ganzen Saison demonstriert, als er mit
den drei Finalsiegen in Budapest, Paris und
Legnano sowie einem zweiten Platz in London
den Weltcup mit 62 Punkten gewann und den
italienischen Zweiten Sandro Cuomo (38) mit
24 Punkten Vorsprung so distanzierte wie noch
niemals ein Fechter zuvor. Diese Stärke zeigte
Borrmann auch auf dem Weg ins Finale, wo es
nur »Ausrutscher« gegen leichte Gegner wie
gegen den Neuseeländer Brill gab.
Bester bundesdeutscher Degenfechter nach
Borrmann wgr Rafael NickeL der im Hoffnungslauf am Belgier Ganeff scheiterte. Pech
hatte einmal mehr Alexander Pusch. Der 28jährige schied in der letzten Zwischenrunde aus
und landete auf Platz 33. »Ich habe mir vielleicht zu viel vorgenommen und mich selbst zu
sehr unter Druck gesetzt«, meinte Pusch, der
Tüftler, Techniker und Kämpfet: Elmar Borr- schon deshalb mit dem Schicksal haderte, weil
mann, der frischgebackene Degen-Weltmei- auch ein Materialfehler am Degen für den früsfer.
GEA-Archivbild: dpa hen Abschied mitbeteiligt war.
garn), Philippe Boisse (Frankreich) und Mikail
Tischko (UdSSR). Titelverteidiger jenö Pap aus
Ungarn war ebenso frühzeitig ausgeschieden
wie sein Vorgänger und Landsmann Zoltan
Szekely und vier Polen, die jeweils im letzten
Gefecht vor dem Finale besiegt wurden, drei
davon mit 9:10,
»Alles andere als eine Medaille wäre eine
Enttäuschung für mich«, hatte der gebürtige
Stuttgarter noch eine Woche vor der WM in
privatem Kreis gesagt. In Wien ist daraus der
(dpa) - Selten hat eine Silbermedaille so
wenig Freude ausgelöst wie am Dienstag In
Wien bei den bundesdeutschen Florett-Damen nach dem mit 7:9 verlorenen Finale
gegen TitelVe'rteidiger Italien (wir berichteten darüber). Selten vimrde al)er auch bei
einer Weltmeisterschaft so offen und deutlich von Betrug und Schiebung gesprochen
wie nach diesem Krimi auf und nelwn der
Planche. »Wir möchten nicht belohnt werden, sondern nur das bekommen, was wir
verdient hatten. Und das war der Titel,
denn wir waren die stärkste Mannschaft.«
Cornelia Hanisch war sich mit der ganzen
Truppe und dem bundesdeutschen Mannschattsführer Horst Wauschkun einig.
Der Hamburger stand auch Stunden später noch zu seinem Wort, das er nach den
zwei beim Stand von 5:5 vom polnischen
Obmann Kondracz »umgedrehten« Gefechten von Ute Wossel una Christiane Weber,
die das Finale zu diesem Zeitpunkt schon
für Italien entschieden, dem polnischen
Fechtpräsidenten Adam Lyschiewsky an
den Kopf geworfen hatte: »Ich werde ein
Jahr lang keine Polen mehr zu uns einladen.« Wauschkun hat die Kritik an dem
Obmann, der im Finale den ersten und dritten Durchgang jurierte, auch vor den Fernsehkameras deutlich gemacht: »Mir ist es
unerklärlich, daß ein Obmann in so kurzer
Zeit seine Qualitäten als Kampfrichter verlieren kann! Ich mußte ihn ernsthaft fragen,
ob er wirklich eine Lizenz besitze.« Deutliche Worte des Hamburgers, der schon in
Rom nach dem krassen Fehlurteil gegen
Mathias Gey beim Kampf gegen den Italiener Numa einen deutschen Kampfrichter
aufforderte, so zu jurieren, daß das »Gleichgewicht des Schreckens« wieder hergestellt
wird. Für den Vizepräsidenten Sport im
Deutschen Fechterbund ist dieser ungewöhnliche verbale Kampf gegen die Ungerechtigkeiten im Fechtsport ein Akt der
Notwendigkeit: »Ich muß doch vor meinen
Athleten hestehen können, die zu recht verlangen, daß ich für sie eintrete. Und dazu
gehört eine offene Aussage, die Staub aufwirbelt, damit sich das manche überlegen
und es in Zukunft anders gestalten.«
Eine andere Möglichkeit gibt es in der Tat
nicht. Die Urteile des Obmannes sind wie
im Fußball Tatsachenentscheidungen. Ein
Eva Helmschmidt hat das Training eingestellt
WM-Team nimmt Formen an
(dpa/sid) - Die Diskussion um die Weltmei- DLV-Team (43,84) besiegt worden war, dürfen
sterschafts-Teilnahme der deutschen 4X100- Monika Hirsch (Mainz), Elke Vollmer (Dortni-Staffel der Frauen war in München erst weit . mund) und Michaela Schabinger (Ingolstadt)
nach Mitlernacht beendet. Ergebnis: Trotz zur WM reisen. Aufgefüllt wird die Staffel von
mehrfach nicht erfüllter Norm wird der Deut- einer 400-m-Läuferin (Bußmann oder Thimni).
sche Leichtathletik-Verband (DLV) die Sprinte- DLV-Sportwart Otto Klappert begründete die
rinnen nach Helsinki mitnehmen. Gleichzeitig Nominierung: »Auch wenn die Norm nicht erentschied die AG Sport des DLV über das enci- füllt wurde, hat diese Staffel keine schlechtere
gültige Gesicht des WM-Teams. Danach wurde Endkampfchance als ein Teil der anderen von
von den am 28. Juni vorläufig nominierten 54 uns aufgestellten Athleten.«
Athleten nur die 400-m-Läuferin Christiane
Die medaillenverdächtige Sprintstaffol der
Brinkmann (Leverkusen) auf eigenen Wunsch Männer wurde um Jürgen Evers (Kornwesldurch Rita Daimer (München) ersetzt, Sielien- heiin), den 18jährigen neuen Junioren-Europakampf-Meisterin Sabine Everts aus Düsseldorf rekordler über 200 m, und um Werner Bastians
neu ins Aufgebot l}erufen und die letzten Staf- (Wattenscheid) auf sechs Läufer aufgestockt.
fel-Plätze vergol)en.
Keine Chance wurde dem Frankfurter EM-DritObwohl die Sprintslaffel der Frauen auch am ten Gerd Nagel eingeräumt, noch den Platz des
Dienstag beim Test-Meeting des DLV im leicht vorletzten Paul Frommeyer (WattenMü!:;;hnt'r Olympiastadion mit 43,85 Sekun- scheid) im Hochsprung einzunehmen.
den enttäuscht hatte und sogar vom zweiten
Vier der gemeldeten WM-Kandidäteii müs-
Deutsche Rofkmrool
Randleistenmatten ftlif
seil alleidings noch uin ihren Helsinki-Start
bangen. Von Ulrike Denk (Köln/100 m Hürden), Christina Sussiek (Leverkusen/Weitsprung), Axel Schaumann (Kappelberg/llO m
Hürden) und Wolfgang Knabe (Groß-llsede/
Dreisprung) erwartete der DLV am Freitag beim
letzten WM-Tost in Rhede eine Verbesserung
ihrer in München gezeigten Leistungen. »Gelingt ihnen das nicht, werden wir sie streichen«, drohte Otto Klappert.
Mit einiger Sicherheit wird die für Helsinki
bereits aufgestellte Eningor Speerwerferin Eva
Helmschmidl (LG Kappe'berg) wegen der
schweren Schultervereltzung nicht bei der WM
starten können. Klappert: »Sie hat das Training
eingestellt.«
Obmann wurde fast noch nie abgelöst,
höchstens unter Aufsicht gestellt, eine Entscheidung
selten
zurückgenommen.
Wauschkun: »Man steht in ohiunächtigor
Wut daneben. Ich kann dem Obmann entweder an den Kragen gehen, die Halle verlassen oder mich schämen.«
Mit diesen Methoden, die dem Fechtsport
so schaden wie die Kulissenkämpfo der
Punktrichter dem Eiskunstlaufen, hatte
Emil Beck bei der WM in Hamburg 1978
schon Schwierigkeiten, als er offen von
»Mafia-Methoden« sprach und sich hinterher offiziell dafür entschuldigen mußte.
Auch in Wien war schon am zweiten Tag
der WM in einer Zeitung das Wort Mafia die
Schlagzeile eines Berichtes über die gar
nicht feine Art, wie Fechter Siege kaufen.
Prominenteste Opfer dieser WM war am
Dienstag auch Alexander Pusch, der abgesehen von einer nicht funktionicrcnon Waffe
und seiner eigenen Unzulänglichkeit aus
der zweiten Zwischenrunde geboxt wurde.
Denn den letzten Kampf zwischen Manzi
und dem Amerikaner Snolley hätte der Italiener mit 5:3 gewinnen müssen, damit
Pusch mit zwei klaren Siegen und drei
knappen Niederlagen den Aufstieg in die
Direktausscheidung schafft. Das normale
Kräfteverhältnis zwischen beiden Gegner
hätte dies auch ergeben. Aber »normal« im
heutigen Fechtsport war es dann, daß Shelly den Kampf mit 5:3 gewann und mit
Pusch ein unbequemer Gegner aus dem
Wettbewerb geboxt wurde. »Es war von außen auf den ersten Blick erkennbar, daß
dieses Gefecht abgesprochen war«, wunderte sich Pusch über nichts mehr.
Gekaufte Gefechte sind normal, so lange
es Rundenkämpfe jeder gegen jeden gibt.
Ein Finale, wie das am Dienstag in Wien,
gellt freilich als wenig ruhnueiches Kapital
in die Geschichte des Fechtsportes ein. »Mit
einem einwandfrei jurierenden Obmann
hätten wir gewonnen«, war sich Wauschkun sicher. »Als Mannschaftsführer fühle
ich mich schuldig, weil ich nicht mehr für
die Gerechtigkeit tun konnte.« Doch bei einem Technischen Direktorium, das aus vier
Italienern und weiteren vier Mitgliedern
aus vier Ländern besteht, »ist das ein aussichtsloser Kampf.«
•
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Der SV Würtineen war zweifacher Pokaigewinner beim Fußball-Turninr in Lonsingun Sowohl bei der C-Jugend als auch bei eleu AHMannschaften hatten die Würtinger »die Nase
vorn«.
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18
Reutlinger General-Anzeiger
Donnerstag, 28. Juli 1983
Wir freuen uns Ober die Geburt
unserer Tochter
Sickenhausen, den 27. Juli 1983
Reutlingen, im Juli 1983
Dürrstraße 14
Nach langer Krankheit ist heute meine liebe Frau,
unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma,
Schwägerin, Dote und Tante
Wir nahmen Abschied von unserem lieben iBntschläfenen
Ann-KaMn
17. Ml i983
Margarete Schwarz
Hans-Herwig Schwarz
Maria Schaal
Karl Zucker
Schillerstr. 22, Reutlingen 1
geb. Schatz
* 17. 7. 1899
1905-1983
+ 2 7 . 7. 1983
nach einem arbeitsreichen Leben für immer von uns
gegangen.
Es trauern um ihn und gedenken seiner in Liebe und Dankbarkeit.
In stiller Trauer:
Lisel Zucker
Drs. um und Ros Zucker
mit Alan, Marc und Andrew:
Toronto, Canada
Emma Zucker, Backnang
Gottlieb Schaal
mit Angehörigen
Beerdigung: Freitag, den 29. Juli 1983, 13.30 Uhr,
Friedhof Sickenhausen.
Wunschgemäß fand die Einäscherung in aller Stille statt.
Berichtigung
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(eines davon silberfarbig), die
gestern morgen, 27. 7. 83, ca.
8.10 Uhr, an der FußgingerAmpel Hoffmannstr./Berangen, den Vorfall beobachtet haben, als ein TraWorfahrer beinahe 2 kleine Jungen überfuhr.
Bitte melden Sie sich!
Tel. 07121/5 24 86
isi im A l t e r von 0^ .fahren von uns gegangen.
D i e trauernden Hinterliliebenen
Beerdigung: Freitag, den 2 9 . Juli 1983, 11 U h r . Friedhof Römerschanze.
Wir trauern um meinen geliebten Mann, Sohn, unseren Vater, Schwiegervater und
Großvater
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Trauerfeier: Montag, den 1. August 1983, um 13 Uhr, auf dem Friedhof PfuUingen.
Anstelle von zugedachten Kranzspenden bitten wir um eine Spende für das SOSKinderdorf, Postscheckamt Stuttgart, Konto 11959-702.-
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Reutlingen, den 27. Juli 1983
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NACHRUF
Wir trauern um den ärztlichen Leiter unseres Arbeitsmedizinischen
Zentrums in Reutlingen
Herrn
Dr. med. Arnaldo Caluori
1.bis20. 8. 1983
im August keine Börse
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VogalctftUf %
Anzeiaenannanme~
Abonnements~
Ijestellunaeh
Lesersen/ice
HeliwcSB«leTJi!oji47j?7i«
rroKhfasMlO, M040ttcnttntcn
der am 27. Juli 1983 unerwartet verstorben ist.
Seit 1976 hat der Verstorbene durch seine Aufgeschlossenheit und
Persönlichkeit wesentlich dazu beigetragen, in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den von ihm betreuten Betrieben Entscheidungen zum
Wohle der Unternehmen und deren Mitarbeiter zu treffen.
REUTLINGEN
Wir gedenken seiner in Hochachtung und Dankbarkeit.
Vorstand und Mitarbeiter
ßenifsgenossenschaftlicher
Arbeitsmedizinischer Dienst
Wahlausschuß zur Wahl
des Ausländerbeirates
Am 19. 7. 1983 hat der Reutlinger Gemeinderat die Einrichtung eines Ausländertselrates
beschlossen. Die Wahl findet am
Reutlingen, den 23. Juli 1983
Moltkestraße 69
Statt
29. Januar 1984
statt. Wahlberechtigt sind griechische, italienische, jugoslawische, portugiesische, spanische und türkische Einwohner.
Zur Vorbereitung dieser Wahl wird vom Qemeinderat ein Wahlausschußi bostehsnd aus
- dem Oberbürgenrielster als Vorsitzendem,
- sechs Mitglleaem des Gemeinderales,
- sowie sechs wahlberechtigten ausländischen Einwohnern verschiedener
Nationalität.
gebildet.
Für die erste Wahl zum Ausländerboltat werden die ausländischen Mitglieder dos Wahlausschusses auf Grund von VorachUigen aütUindlschar Verain« und Grupplsrungen vom
<3emeindenQt be^ellt Mitglieder-des Wahlausschusses können nicht gleichzeitig In den
Au^lähderbelrat gewählt werden.
Die ausländischen Vereine und Gwpplerung^n werden gebeten, bis spätestens
Karten!
DANKSAGUNG
Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Tode unserer lieben Mutter
Maria Steinmayer
sagen wir auf di&sejn Wege herzlichen Daitk. ,
>
Unser besondcri^r Öaijk gilt dem Pflege-Tcam der Station -4 dis Mutter-Wemer,'^ Heims für die aufopfernde Pflege während ihrer langen Krankheit.
' • Für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Adler sowie fiir die vielen Blumen- und
Geldspenden sageh wir ebenfalls herzlichen Dank.
• I ii» •• • taf-al^u
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M^ttM^wtMMieMiife
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I Hausmacher LeberI und Grtebanwurst
JOOfl
19. September 1983
dem Bürgemioiäteramt, Marktplatz 22, 7410 Reutiltigen, schriftlich «Ins PM«on der
jeweiligen t^tlonalität,' die Im Wahlausschuß vertreten sein soll, votzuschlagen. '
Nähere Auskünfte erteilt das Hauptamt der Stadt Reutlingen (Tel. 303 347 oder ZImnwr 151,
I.Stock, im Rathaus).
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Bad Urach: Neue Straße 1, Telefon 0 71 25/7 06 76
Redaktion: Ghefredakteur: Günther W. Kuntze, Chef
vom Dienst: Jan H. Hoppe (erkrankt. Vertretung Rolf
Buchvyifld), Politik:-G. W. Kuntze (in Urlaub), Rolf
Bucfiwald, J. H. Hoppe. Baden-Würltomberg: Wblfgang Raiber-Wirtschaft: Franz Pflugur. Weltspißg^lj
toserbriefe: Rolf Buohwald. Kultur und Unterhaltungr
Dr. Woiner Köser (erkrankt)..Sport: Wolf Dieter Gentner (Stellverlr. H. i. Gärtner). Wochenmagazin und
Reportagen: Erpo v. Dros'.e. !.okales Reutlingen: Jens
Boysen (Stellvertr. Holger Dalilhclni). Region NeckarAlb: Ingeborg' Kunze (Steilvertr. Rudolf Leins und
Erwin ScheiD). Redaktion Bad b'rach/Metzingen: Rudolf Leins. Tübingen: Ulrich Kurz. 7,bV-Redaktion:
Günter Oslertag.
Anzeigenicitung: Karl-Heinz Zcllcr.
Für Vt'iiaij und Redaktion bestimmte Sendungen
nicht an üinzelno Personen richten. Für unverlangt
eingesandte Manuskripte kann keine Gewähr übernommen werden: Rücksendung nur, wenn Porto beiliegt.
Bezugspreis einschließlich anteiliger 7,ustellgebühren
und 7% Mehrwertsteuer (6,54% v. H.): Durch Zusteller 19.90 DM: durch Post 20.60 DM. Im Abonnement
sind enthalten die Wochenendbeilage »Heimat +
Welt« und die 7. Ausgabe »Sonntag aktuell«. (Für
Postbezieher, Einzelkäufor und Abonnenten, bei denen die Sonntagszustellung nicht möglich ist, liegt
• »Soimtag .iktuelT« der Montagsausgabe uei.) Wird der
Bezug an mindestens 22 aufeinanderfolgenden Erscheinungstauen unterbrochen, entfällt ein voller Bezugspreis. Abbestellung nur zum Monatsende mög- '
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Bei Nichterscheinen infolge höherer Gewalt oder Störung des Arbeitsfriedens (Streik. Aussperrung) besteht kein Anspruch auf Lieferung oder Entschädigung. Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 31 vom
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Kammerlichtspiele 1: »Jugendfilmclub: »Dab17.00 Matt und Jenny
bel Trabbel« (Farbfilm) 15.15,17.45,20.00 Uhr. Reutlingen-Gönningen: den ü l . Anna Nill,
Weiherstraße 37.
Abenteuer im Ahomland
Kammerlichtspiele 2: »Jäger des verlorenen
17.25 Kein Tag wie jeder andere
Schatzes« (Farbfilm) 15.30,18.00, 20.30 Uhr. Reutlingen-Mittelstadt: den 78. Emilie Lutz
Annettes erstes Biwak
geb. Hörz, Riedericher Straße 17.
Kammerlichtspiele 3: »James Bond 007 - Gold17,50 Tagesschau
finger« (Farbfilm) 15.00,17.30, 20.00 Uhr.
Reutlingen-Reicheneck: den 75. Hedwig Mai18.00 Abendschau
Planie-Lichtspiele: »Flucht nach Athena«
er geb. Aikele, Breisgaustraße 2.
(Farbfilm) 15.30, 18.00, 20.30 Uhr.
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Museum Kino 1: »Der Typ "lil dem irren Blick«
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16.15,18.30, 20.45 Uhr.
Eningen: den 77. Berta Maier geb. Staiger,
21.00 Bei Bio
Museum Kino 2: »Die flambierte Frau« 16.00,
Metzinger Straße 71.
Gespräche und Musik live
16.00, 20.15 Uhr.
22.00 Souvenirs, Souvenirs
Studio Museum; »Der Bienenkorb« 16.00, Engslingen-Großengstingen: den 81. Anna
Ausgesucht von Chris l-iowland
18.15, 20.30 Uhr.
Maria Hummel geb. Junker, Trochtelfinger
Blgue Brücke Kino 1: »Psycho II« 16.00,18.15,
22.30 Tagesthemen
Straße 19.
20.30 Uhr.
23.00 Das Amadeus Quartett spielt:
Blaue Brücke Kino 2: »Begierde« 16.15,18.30, Grabenstetten: den 78. Christine Steuille,
Franz Schubert
20.45 Uhr.
Brühlstraße 3.
0.05 Tagesschau
Kino Arsenal: »Diva« 17.00 Uhr; »Jimmy Cliff; Hayingen: den 83. Katharina Vogelsang.
The harder they come« 18.45 Uhr; »Diva« 20.45
Hayingen-Anhausen: den 73. Maria RothenUhr; »Warum nicht« 23.00 Uhr.
2:weites
bacher.
Löwen: »Walt Disney: Herbie dreht durch«
Rrog r a m m
16.15,18.30, 20.45 Uhr.
Hayingen-Münzdorf: den 79. Maria Fischer.
METZINGEN
Lichtenstein-Unterhausen: den 83. Philippine
13.15 Videotext für alle
Knicker geb. Neubrander, Falkenweg 10.
Luna-Theater; Jugendfilmclub »Tabberwochy«
15.15 ZOF-Ihr Programm
(Farbfilm) 16.00, 18.00, 20.00 Uhr.
Mössingen: den 78. Anna Schmidt geb.
15.17 heute
Schmid, In Rosenbenz 32.
15.20 ZDF-Ferienprogramm für Kinder
PInocchIo
Mössingen-Bästenhardt: den 70. Julius
Der Kämpf mit den Gespenstern
Schnitzer, Haldenstraße 2.
15.45 Wir haben Spaß
Mössingen-Belsen:
den
72.
Berta
König
geb.
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Straße. Telefon 8 11 78.
anschließend
Heergasse 5.
heute-Schlagzeilen"
St. Johann-Upfingen; den 76. Wiihelmine
18.25 Patienten gibt's
Katzmaier geb. Schepper, Sirohinger StraFeuer-Notruf
1 12
Mondnacht
ße 9.
Hauptfeuerwache
30 35 33/35 Trochtelfingen: den 81. Stefan Vogel, KapellKrankentransport-Notruf
2 91 91
gasse.
Oberfall/Unfali-Notruf
1 10
Frei nach Schiller
Krankenhaus-Notruf
3011
Der Dichter Carl Zuckmayer sprach einmal
Telefonseelsorge Reutlingen
Der berühmte Dirigent, Komponist und mit einem jüngeren Kollegen über das Pround Tübingen
1 11 01 Pianist Hans von Bülow war mit einigen
blem der menschlichen Erfahrungen. ZuckSorgentelefon für Kinder
Freunden in einem Gasthaus eingekehrt. Eiund Jugendliche
0 71 21 / 4 66 64 ner der Herren war dafür bekannt, daß er mayer meinte:
Arbeitskreis Leben 0 70 71 / 3 37 33 überall Liebesabenteuer suchte, was einen
»Junger Freund, es ist notwendig, auch
0 71 21/2 46 66 anderen Herrn der Gesellschaft sehr ärgerte. aus den Erfahrungen anderer zu lernen, so
Bissig sagte er zu Bühw:
schwer das auch sein mag. Man lebt einfach
Rettungswache
»Mit dem Kerl ist es nicht mehr zum Aus- nicht lange genug, um alle Fehler selbst zu
Engstingen
0 71 29/33 33
Urach
0 71 25 / 88 88 halten. Jetzt schäkert er sogar mit einem machen.«
Zimmermädchen auf dem Flur,«
Münsingen
0 73 81 / 28 84
»Nun«, meinte von Bülow gemütlich, »er
Störungsmeldungen
Es gibt eine Höflichkeit des Herzens; sie
hält es eben mit seinem Schiller.«
GWG-Helzwerke
30 33 22
ist der Liebe verwandt. Aus ihr entspringt
»Mit Schiller?«
»Nun ja: >Das Schönste sucht er auf den die bequemste Höflichkeit äußeren BetraStrom, Gas, Wasser
30 32 22
Fluren.. .<«
gens.
Goethe
18,57 ZDF - Ihr Programm
T9.00 heute
19.30 Zirkus, Zirkus
Attraktionen und Sensationen
aus der Manege
21.00 heute-joumal
21.20 Live aus Bayreuth:
Aspekte extra
Wagner im Wandel
Impressionen von den
Bayreuther Festspielen 1983
22.30 Engel aus Eisen s/w
RIm
0.10 heute
Dritte
RroQ r a m m e
Süöwest 3
15.00 Der Ferienfiim:
Der Junge,
der mit den Tieren sprach
Amerik. Spielfilm von 1975
18.30 Aerobic-Dance
19.00 Die Aljendschau Im Dritten
19.25 Nachrichten und Moderation
19.30 StrommbergDie letzte Nacht
21.10 Die Granz' ist die Grenz'
Großrossein und Petite-Rosselle
RIm
21.35 Sport unter der Lupe
RIme, Fakten, Meinungen
22.20 Abschied von Tewjes Welt
3. Jiddisch Chance einer Kultur
Dokumentation
23.20 Sendeschluß
Bayern 3
19.00 Saison in Salzburg
Operette
21.00 Heut'abend
Talk-Show mit Joachim Fuchsberger
Osterreich 1
20.15 J. Robert Oppenheimer,
Atomphysiker
I.Tell
21.15 Unser Kosmos
19.00 Sherlock Holmes und Dr. Watson
Der Fall des kleinen Propheten
20.00 Ein Fremder an meiner Seite
Amerik. Spielfilm
23.00 Sport am Donnerstag
Erzählen Sie'mal
Erfahrungen
2.9Ö ÄS^
)f Ghao^ignons
34. ILWahl,gesohn.,580-ml-GL
Idee Kaffee
OB OctkorI!ikr«m
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BEILAGENHINWEIS:
Einem Teil unserer heutigen Ausgabe liegen
Prospekte der Firma Kriegbaum, Gomaringen, bei. Wir bitten um Beachtung.
-^Oordon'«
^ Corona
T_
I
Vom Schauspieler Gommel, dem Kollegen
des berühmten Kainz, wird berichtet, daß er
nicht eben zu den Klügsten gehörte.
»Kennen Sie die Geschichte des Mittelalters?«, fragte ihn Kainz einmal nach der
Probe.
»Die Geschichte des Mittelalters?« meinte
Gommel erwartungsvoll. »Nein! Erzählen
Sie doch ...«
• • • • • • • * • • • • • • • * •
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Reutlinger General-Anzeiger
Donnerstag. 28. Juli 1983
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Reutlinger General-Anzeiger
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WELTSPIEGEL
Donnerstag, 28. Juli 1983
21
Landwirtschaft befürchtet schwere Ernteschäden
Europäischer Hochsommer vom
Nordkap bis an das Mittelmeer
Heftige Waldbrände wüteten bei Gifhorn und bei Lüneburg. Allein bei Katemln (Bild) im Regierungsbezirk Lüneburg
wurden mindestens 15 Hektar Rchtenbestand ein Raub der Flammen.
Funkbild: dpa
Plötzliche Regenfälie erlösten die eingesetzten Feuerwehrleute und Soldaten
WaWlirand hei Slfliom unter Konirolie
Feuer vemIcWete 20 Quadraftilometer
H a n n o v e r , (dpa) Der große Waldbrand, der seit Dienstagnacbmittag im
niedersäcbsischen Landkreis Gifbom tobte, ist weitgehend unter Kontrolle.
Nachdem am Mittwochvormittag noch die Gefahr einer weiteren unkontrollierten Ausbreitung des Feuers bestanden hatte, erlösten heftige Regenfälle die
Brandbekämpfer von ihren größten Sorgen.
Dcnniich war die Gefahr nach den te das Feuer Wald auf einer Fläche
Worlr-n dpi Rinsatzleitung noch von 20 Quadratkilometern. Bei den
nicht völlig gebannt. Der Wind bisher umfangreichsten Waldbränwechspltp standig seine Richtung den in Niedersachsen waren 1975
und zwang damit die Feuerwehr- rund 100 Quadratkilometer Wald
männer und Soldaten, fortwährend verbrannt.
ihre Einsatzorte zu verlegen.
Am Mittwochvormittag war das
Nach Angaben des niedersächsi- Feuer zwar eingegrenzt worden, an
•ichpn Innenministeriums vernichte- zahlreichen Stellen hatte es jedoch
noch unkontrolliert gebrannt. Kurz
vor dem unverhofften Platzregen
hatte noch ein Sprecher der Gifhorner Kreisverwaltung gesagt: »Es ist
kein Ende abzusehen«.
1 500 Feuerwehrmänner und Angehörige der Bundeswehr, die ihre
erschöpften Männer am Morgen auswechselte, hatten sich der Feuerwand entgegengestellt. Das Feuer
war kurz vor der Ortschaft Knesebeck, deren Evakuierung geplant
worden war, zum Stillstand gebracht
worden. Im Knesebeck wohnen
5 000 Menschen. Evakuiert werden
mußten etwa 60 Urlauber aus einer
Feriertsiedlung in der Nähe von Knesebeck.-. ,, ;
Bis. auf-einen Feueryvehrmannrder
leichte Verletzungen hoch nicht bekannter Art erlitt, kamen Menschen
nicht zu Schaden. Nach Angaben
des Innenministeriums war das Feuer aus ungeklärter Ursache vom
Volkswagen-Versuchsgelände in Ehra-Lessin ausgegangen. Die Polizei
hat inzwischen Ermittlungen wegen
Fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen.
Die Löscharbeiten liefen - so das
Innenministerium - einwandfrei
und reibungslos. Bewährt hätten
sich vor allem zwei Transall-Flugzeuge, die einen »beachtlichen
Löscherfolg« erzielt hätten. Diese
»Wasserbomber«, die im Rahmen eines Forschungsprogramms des Bundes eingesetzt worden seien, benötigten für ein Auftanken von zwölf
Tonnen Wasser auf Flughäfen in Celle und Wunstorf sowie für Hin- und
Rückflug insgesamt etwa 45 Minuten.
Die beiden Waldbrände im Regierungsbezirk Lüneburg, bei denen am
Dienstag 26 Hektar Kiefernwald ein
Raub der Flammen wurden, waren
am Mittwoch fast vollständig geDem 46]ährlgen Stephanus Göppert, dem am Donnerstag voriger Woche an löscht.
F r a n k f u r t . (AP) Ganz Europa schmorte arn Mittwoch unter einer hochsommerlichen Hitzeglocke, die sich vom Nordkap bis übers Miltelmeer dehnte.
Selbst in Oslo wurden 27 Grad gemessen. Im Norden Norwegens klettert? die
Quecksilbersäule immerhin noch auf 18 Grad. Während der Juli weiter auf
Hitze-Relsordkurs steuert, machen sich die Landwirte ejuste Sorgen um die
Ernte. Hatte das Frühjahr überdurchschnittlich viel Regen gebracht und damit
die Feldfru.cht gefährdet, droht jetzt das Kom durch mangelnde Feuchtigkeit zu
schrumpfen.
Auf der Inse! Korsika sind in den gebirgen war dagegen kaum Abkühvergangenen beiden Tagen bereits lung zu spüren: Die Temperaturen
2 000 Hektar Wald ein Raub der liegen auch in 800 Meter Höhe zum
Flammen geworden, in Dänemark, Teil noch bei 30 Grad. Die bayerisüdlich von Kopenhagen, entflamm- schen Seen bieten Wasserteinperatute eine achtlos weggeworfene Ziga- ren zwischen 22 und 25 Grad, der
rette ein Waldgelände. Mehrere dä- Bodensee hat sich auf 23 Grad ernische Polizeihezirke haben inzwi- wärmt.
schen jedes offene Feuer untersagt. Nach Angaben der Meleorologeii
Schäden verursachten auch Unwet- werden auch diu nächsten Tage
ter, die in Teilen Europas wüteten. Temperaturen über 30 Grad bringen.
Auf einem französischen Camping- In vielen Großstädten wurde die Beplatz bei Perigeux wurde ein Urlau- völkerung aufgerufen, sich der dürber von einem auf sein Zelt stürzen- stenden Straßenbäume anzunehden Baum erschlagen. Im südwestli- men. Allein auf der Internationalen
chen Frankreich wurden bei Stür- Gartenbau-Ausstellui.^^ in München
men Elektrolcitungcn heruntergeris- versprühen die Gärt..er täglich zwei
sen. Dächer beschädigt und Bäume Millionen Liter Wasser, um die somentwurzelt. Die Gewitterfront er- merliche Blütenpracht zu erhalten.
reichte am Mittwochniorgen das
Ruhrgebiet, wo stellenweise heftiger
Regen niederging.
Atomzentrum von
Am erträglichsten ist es zur Zeit
Flöhen
lahmgelegt
auf den Bergen. Die Züricher Zeitung »Blick« berichtete, daß die Hit- London, (dpa) Das britische Atomze den Bergsteigern im ewigen Eis forschungszontrum
Aldermaston
die Bezwingung des 4 481 Meter ho- (Grafschaft Berkshire) ist drei Tage
hen Matterhorns erleichtere. Gleich- lang von vermehrungsfroudigen Flözeitig nehme aber die Gefahr von hen lahmgelegt worden. Die beißenGesteiiislawinen zu Schon sechs den und hüpfenden Insekten waren
Menschen seien in diesem Jahr am offenbar durch die Klimaanlage ins
Matterhorn umgekommen. In Basel Innere des Zentrums gelangt, in dem
wurde mit .36,5 Grad die höchste Atomwaffen-Forschung
betrieben
Temperatur des Jahres erreicht.
wird. Bei den hochsommerlichen
Auf der Zugspitze, dem höchsten Temperaturen vermehrten sich die
deutschen Berg, zeigte das Thermo- Invasoren so schnell, daß sämtliche
meter am Mittwochvormittag schon Räume für drei Tago geschlossen
17 Grad an. In den deutschen Mittel- und desinfiziert werden mußten.
W
ir nehmen uns zwar jedes Jahr vor, unsere
Sprachkenntnisse im ItaUenlschen zu verbessern. Aber
wenn man älter ist, will einfach nichts mehr im Kopf
bleiben.
Ein Glück, daß der Portier
etwas Deutsch kann. Unser
Hotel liegt a'ußerhalb von
Montegrotto. Die Kirche ist
Unglaublich!
ein ganzes Stück v/eit weg.
Meine Bekannte fragte den
Herrn in der Rezeption, ob ein
Bus zur Kirche fährt.
Er verneinte und bot sich
an, eine Taxe zu bestellen. Die
Dame sagte, vielleicht würden
noch mehr Gäste zur Kirche
fahren.
Der Portier antwortete:
»Gnä* Frau, ich glaube, die
meisten Gäste hier sind unglaublich ..,«
Edeltraud Werner, Routlingon
Falls auch Sie eine (wolilgenierktl) kurze Geschichte erzählen
möchten, schreiben Sie dem GEA:
7410 Reutlingen, Burgsfraße 1-7,
Postfach 35, Kennwort: Reisetasche. Jeder veröffentlichte Beitrag
wird mit 10 Mark honoriert.
Überlebende des schweren Unfalls bei Orel werden nach Moskau geflogen
Ursache für das Busunglück noch ungeklärt
M o s k a u , (dpa) Die Überlebenden des schweren Busunglücks bei
Orel in der Sowjetunion, bei dem in
der Nacht zu Dienstag zehn Menschen
ums Leben kamen, sollen noch am
Mittwoch mit Sanitätsflugzeugen nach
Moskau geflogen werden.
Von den ursprünglich .sechs
Schwerverletzten seien vier außer
Lebensgefahr und transportfähig, berichtete das Mitglied der deutschen
Reisegruppe, Kurt Stenzhorn, am
Mittwoch der deutschen Botschaft in
Moskau. Lediglich zwei Schwerverletzte, ein Mann und eine Frau, müßten weiterhin im Krankenhaus
bleiben.
»Wir möchten so schnell wie möglich nach Hause«, sagte Stenzhorn
am Telefon. Ganz offensichtlich
stand er stark unter dem Eindruck
der furchtbaren Erlebnisse und
brachte nur wenige Sätze heraus. Die
ärztliche Versorgung sei gut, berichtete er weiter. Fast die ganze Reisegruppe, deren Mitglieder außer ihm
alle verletzt worden seien, befinde
sich in einem ICrankenhaus in Schelesnogorsk südlich von Orel.
Die, Hintergründe des-Unglücks'
sind immer noch ungeklärt. Die amtliche Nachrichtenagentur TASS hatte lediglich gemeldet, der deutsche
Busfahrer habe die vorgeschriebene
Geschwindigkeit erheblich überschritten. Der Bus, der mit 41 deutschen Touristen, vier Österreichern,
vier Franzosen und eine'r sowjetischen Dolmetscherin besetzt war, ist
nach Angaben des staatlichen sowje-
Großeinkäufe in US-PX-Läden
Darmstadt. Mit der Festnahme von vier Philippinen ist amerikanischen und deutschen Ermittlungsbehörden in Darmstadt ein erster
Schlag gegen eine vermutlich international arbeitende Banden-Organisation gelungen. Die vier Männer hatten mit gefälschten US-Truppenausweisen in einem Kaufhaus der US-Streitkräfte (PX-Laden) in
Darmstadt Waren im Wert von 13 000 Mark gekauft und mit gefälschten Schecks bezahlt. Wie die Polizei aufgrund neuer Erkenntnisse
mitteilte, seien mit demselben Trick auch andere PX-Läden im Bundesgebiet seit Jahresbeginn um mehr als 100 000 Dollar geprellt
worden. Im Zusammenhang mit diesen auch in Frankfurt und Heidelberg erfolgten Straftaten in PX-Läden hatte bereits die Frankfurter
Staatsanwaltschaft bislang gegen Unbekannt wegen Bildung einer
kriminellen Vereinigung ermittelt.
tischen Reisebüros Intourist in einen
Fluß gestürzt.
Bisher ist auch völlig unklar, watum der Bus mitten in der Nacht nach
Moskau unterwegs war. Sowjetische
Stellen weisen darauf hin, daß eine
Nachtfahrt in der- UdSSR besonders
riskant sei. Die deutsche Botschaft Jn"
Moskau, die in ständigem Kontakt«
zu der Keisegrappe steht, k[ärt züir
Zeit, ob ein Rettungsflug zum Rücktransport in die Bundesrepublik eingesetzt werden soll.
Die 49 Touristen waren am vergangenen Donnerstag zu der von der
Volkshochschule Morbach (Kreis
Bernkastel-Wittlich) veranstalteten
Bildungsreise aufgebrochen.
Meteorit traf
UdSSR-Raumstation
Moskau. (AP) Die sowjetische
Raumstation Saljut-7, in der sich seit
einem Monat die Kosmonauten Wladimir Ljachow und Alexander Alexandrow auf einer Umlaufbahn um
die Erde befinden, ist nach Aussagen
des stellvertretenden sowjetischen
Raumflugdirektors Wladimir Blagow von einem winzigen Meteoriten
getroffen worden. Das kosmische
Minigesteinsteilchen habe jedoch
nur einen vier Millimeter großen
»Krater« m die äußere Glasschicht
des Doppelfensters geschlagen, sagte
Blagovv auf einer Pressekonferenz In
Moskau einem Reporter der Nachrichtenagentur TASS.
der Meciizinischen Hochschule Hannover (MHH) ein fremdes Herz übertragen
wurde, geht es so gut, daß er bereits auf die Normalstation verlegt werden
konnte. Das teilte die MHH am Mittwoch mit. Eine Untersuchung des Herzgewebes ergab, daß der Körper des 46iährigen das fremde Organ offenbar nicht
abstößt.
Funkbild: dpa
Tragödie nach Untergang eines Fischerbootes
Hai tötete Schiffbrüchige
T 0 w n s v i 11 e. (dpa/UPI) Hilflos mußte der Skippcr eines australischen Gamelcnfängers mitansehen, wie ein riesiger Killerhai nach dem
Untergang seines Bootes nacheinander seine beiden Besatzuiigsmjtglicder tötete. Noch unter dem Schock des grausigen Erlebnisses stehend,
berichtete der 28jährige Ray Boundy im Krankenhaus von Townsvillc
(Nordost-Australien) von der Tragödie auf See.
Ein Brecher ließ seine »New paar Schwimmstößo und vorVenture« kentern, als das Boot sank.
100 Kilometer östlich TownsvUlo
Früh am nächsten Morgan griff
fischte. Die drei rotteten sich auf der Hai wieder an. Diesmal
den kieloben troibondon Rumpf, schnappte er die Köchin Linda
der aber langsam unter ihnen vor- Anno Horton (21) an Arm und
sank. Dann klammerten sie sich Oberkörper. »Drei- oder viermal
an ein Surfbrett, einen Rettungs- stieß er zu«, berichtete Boundy in
ring und Styroportoilo, als sie bo- seinem Krankenbett. »Sie stieß
morkton, daß ein fünf Motor lan-. nur einen kleinen Schrei aus, und
ger Hai sie umkreiste.
ich wuLtö sofort, daß sie tot war.«
Boyndy paddelte nunmehr mit
Zuerst schnappte or nach Hilfe von Styroporstücken in
Boundys Boin, aber dor konnte Richtung auf ein Riff, immer
Ihn noch vortreiben. Zehn Minu- noch verfolgt von dem Hai. Jedesten später riß er dorn Döcksmann mal, wenn er näher kam, ließ
Dennis Patrick Murphy (24) ein Boundy sich treiben, um den Hai
Boin ab, »Was sollen wit tun?« nicht zu roiaon. Schließlich or{ragte Boundy den Verletzten. rolchto or Loadors Riff, wo er von
»Haut ab. Sammelt alles ein und einem Suchflugzeug entdeckt
verschwindet. Laßt mich allein«, und 36 Stunden nach dem Konantwortete Murphy, machtö ein tern gerottet wurde.
• Grobe Verletzungen der Schifffahrtsregeln und der Schiffsdienstordnung sind nach einer Meldung der
sowjetischen
Nachrichtenagentur
TASS die Ursache für das Schiffsunglück am 5. Juni auf dor Wolga bei
Uljanowsk.
• Um 143 Kilometer wird nach Mitteilung dos Deutschen Touring Automobil Club (DTC) das Netz der Bundesautobahnen im nächsten Jahr
wachsen, Allerdings sollen 27 Kilometer vorerst nur einspurig gebaut
worden.
O Der Nordosten Griechenlands ist
am Montagabend von einem verheerenden Sturm heimgesucht worden,
dem nach Angaben dor Polizoi und
dor Hafenbohördon in Saloniki sechs
Menschen zum Opfer gefallen sind.
• Die zweijährige Franziska S. lobt
seit Doniierstog voriger Woche mit
nur einem Teil einer Erwachsononleber. Das Segment der Leber wurde
dem Mädchen in einer zwölfstündigon Operation an dor Mcdizlniachon
Hochachute Hannover (MHH) übertragen. Nach Angaben dor MHH wur'
- ' '' .
de diese Operatlonslechnlk wellweit ', j'
,.
zum ersten Mal angewandt.
.,
., .
:\:
• Die mit einem Kostonaufwand von
sechs Millionen Mark erbaute 167.
Raststätte auf den bundesdeutsclion
Autobahnen am Hockenheimring/
Ostsoite ist jetzt der Öffentlichkeit
übergeben worden.
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•'•' ,v -\ *., X ,4*<:>. - . . , . » , .. ,,.> ,
,.,......, ,{*,x»,™ ?.«..'
Mit fast 100 StundenWipnwtern rasen zwei junge Männer mit ihren Wasserskiern über die Sprungsdianze und wirbeln
in atemtseraubendem Rödvwärtssaiio durch dialufi. Slciwr tauchen dte Skier in das Wssssr sir?. Schauplatz di^ss
nicht ungefährlichen Rekordversuches war der See des Aqua-Stadions im Holiday-Park in HaBloch in der i^aTz. /:um
ersten Mal in Europa gelang den beiden Amenkanem Michael Tolzmann (20) und Günther Kevin (23) dieser Spamg Im
Doppel. Die beiden Amerikaner zählen zu den besten Wasserski-Sportlern der Wglt und sind Mitglieder der im HolidavPark gastierenden ersten Wasserski-Show Europas
Foto'Hoiiday Park
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WIRTSCHAFT U N D SOZIALPOLITIK
Donnerstag, 28. Juli 1983
Reutlinger General-Anzeiger
Bonn: Die Auftriebskräfte ülierwiegen
Lebhafte Nachfrage nach langlebigen Gebrauchsgütern - Keine Belebung im Auslandsgeschäft
B o n n , (dpa/i^d) In der konjunkturellen Entwicklung der Bundesrepublik überwogen in
den letzten Monaten weiterhin die aufwärtsgerichteten Kräfte. Dies stellt das Bundeswirtscbaftsmjnisteriuni in seinem am Mittwoch veröffentUchten Monatsbericht fest. So habe sich die private
Nachfrage, gemessen an den Einzelhandelsumsätzen, zu Beginn des Sommers offenbar weiter
recht lebhaft entwickelt, wobei besonders langlebige Gebrauchsgüter im Vordergrund standen.
• Verkürzung der Wochenarbeitszeit ist nicht Immer und überall möglich. Zum einen
J bestimmt der organisatorische'Ablauf die Arbeitszelt mit, zum anderen benötigen viele
• Arbeitnehmer das Einkommen einer 40-Sfunden-Woche. Mehr Spielraum dagegen gibt
GEA-ArchIv: Foto BfG
es bei den höheren Einkommensklassen.
;
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S Schnelle Erfolge sind bei der Firma Rafi nicht zu verbuchen
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Von Holzbach-Linsenmaier
Ravensburg. (Isw) »Wenn ich mir das
finanziell leisten könnte, würde ich es
sofort machen.« Für Bstriebsrätin Klara
Kordes liegt die Vier-Tage-Woche nicht
im Lande Utopia, sondern zum Greifen
nah: bei der Firma Rafi in Ravensburg,
bei der sie als Arbeitsvorbereiterin arbeitet.
In einem bundesweit bislang einmaligen Modellversuch erprobt das mittelständische
Elektrotechnikunternehmen
gemeinsam mit sechs weiteren badenwürtterabergischen Betrieben seit rund
einem Jahr verschiedene Arbeitszeitforinen, neben der Gleitzeit in der Produktion, der flexiblen Arbeitszeit (an einigen
Tagen werden mehr Stunden gearbeitet,
als anderen), der 32-Stunden-Woche mit
täglich verkürzter Arbeitszeit, auch die
Vier-Tage-Woche.
i Schlee hatte eine Idee
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Initiator des ungewöhnlichen Projekts
ist der Stuttgarter Arbeitsminister Dietmar Schlee (CDU), der vor eineinhalb
Jahren von seinen christdemokratischen
Parteifreunden einen Hagel der Kritik geerntet hatte, als er sich öffentlich für die
Vier-Tage-Woche und andere arbeitszeitverkürzende Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ausgesprochen
hatte. Inzwischen ist für Kabinettschef
Lothar Späth, der damals Schlee voll »im
Regen stehen gelassen« hatte, angesichts
von zahlreichen Firmenzusammenbrüchen und ständig wachsenden Arbeitslosenzahlen im einstigen wirtschaftlichen
Musterländle Baden-Württemberg »flexible Arbeitszeit« ein Lieblingswort und
auch die Vier-Tage-Woche in manchen
Bereichen denkbar geworden.
Mit schnellen Erfolgen, sprich neuen
Xrbeitsplätzen durch kürzere ArbeitszeiliMi. kann allerdings auch die P'irma Rafi,
das mußte Schlee jetzt bei einem VorOrt-Besuch feststellen, nicht aufwarten.
Bislang sind von 250 Arbeitnehmern, denen die 32-Stunden-Woche bei 20prozentigem Gehaltsabschlag
angeboten
worden war, nur 27 »umgestiegen«.
Der Einsparungseffekt reichte nicht
aus, so Geschäftsführer Josef Pfeffer, um
neue Arbeitskräfte einzustellen. Doch er
ist optimistisch, daß bis Ende des Jahres
insgesamt etwa 100 Arbeitnehmer des
goO-Marm-Betriebs bereit sind, auf einige
Scheine in der Lohntüte zu verzichten,
um nur noch 32 Stunden wöchentlich zii
arbeiten. Das würde Rafi die Einstellung
von '30 zusätzlichen Arbeitskräften ermöglichen.
Die bisherige Zurückhaltung der Arbeitnehmer gegenüber verkürzten Arbeitszeiten - die Gleitzeit wird dagegen
bereits von der Hälfte der beschäftigten
praktiziert - führt Pfeffer vor allem auf
einen Konjunktureinbruch im Herbst
1982 zurück. Damals mußte die Belegschaft kurzarbeiten und die bis dahin
Vollbeschäftigten erhielten Kurzarbeitergelder als Ausgleich für den Gehaltsverlust. Die Beschäftigter! aber, die seit dem
Juli bereits auf Teilzeitbasis bei Gehaltsverlust arbeiteten, erhielten nichts, da sie
laut Betriebsvereinbarung nicht zur
Kurzarbeit
herangezogen
werden
durften.
Problem mit der Rente
Die Angst der Arbeitnehmer, letztlich
bei weniger Arbeit doch der Dumme zu
sein, hat jedoch noch andere Ursachen.
»Das kürzt mir die Rente zusammen«,
sagt eine ältere Arbeitnehmerin, die ein
halbes Jahr auf 32 Stunden umgestiegen
war und jetzt zur vollen Arbeitszeit zurückgekehrt ist. Tatsächlich müssen finanzielle Einbußen im Alter hingenommen werden, manchmal bis über 20 Prozent.
Dabei ist ohnehin für Frauen die Teilzeitarbeit offensichtlich reizvoller als für
Männer: bei Rafi arbeiten 24 Frauen und
nur drei Männer 32 Stunden die Woche.
80 bis 85 Prozent sind sogenannte Zweitverdiener. »Die können es sich halt leisten«, meint manche alleinstehende Kollegin neidvoll. Daß bei der Entscheidung
für oder gegen die 32-Stunden-Woche
der Geldbeutel gerade bei Einkommensschwächeren eine Rolle spielt, darauf
deutet auch die Tatsache hin, daß rund
zwei Drittel der am Modellversuch beteiligten aus dem Angestelltenbereich
stammen.
Rafi urteilt positiv
Für die Firma Rafi lohnt sich das Experiment auf alle Fälle. Sie spart Überstunden, weil derjenige, der auf eigenen
Wunsch oder auf Bitten der Firma in
einer Woche auch mal 40 Stunden arbeitet, dies im Laufe eines halben Jahres
durch Freizeit wieder abgelten kann. Außerdem hat sich die Produktionsauslastung erhöht, die Auslieferzeiten sind
kürzer geworden, die Fehlzeiten haben
sich von 6,8 auf 4,8 Prozent verkürzt, die
Arbeitsmotivation hat sich verbessert.
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Oiskontsdt'/.
4% WMF Stamm
5% WMF Vorzug
Zlogolw. Ludw.
Dinkolackor Wullo
Schloßgartenb.
Motiorungon in DM pur Stuck
Südwostdte. Salz
.Vllneraibr. Oborl..
27.7.
Bad.-Württ. Bk
26.7,
Stuttgart:
ßayr. Hvpo (Ffm)
.Nckonnd.m
105.00 105,00 Comniorzbank
Bank
.\oscHlap
315.00 316.50 Doulscho
Bank
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71,80 71.00 Dmsdnor
Rboinischo Hypo
Allwollor Sl.-Akl.
315.00 326.00 Wu. Hypo
ilcrpl. Vor7.ugs-Akt.
252,00 252.00 AI Ig. Ronlon C
HiKionwork
136.00 138.00 Allg. Ronton D
BASF
154,70 153.30 Allianz 50or
B.ivor
1.53.10 152,50 Wiirtl. Fouor 50or
Cilwor Dockon
— _, Bad. A
Daiinlor-Bonz
608.00 005.00
DLW
329.00 326,00
o.sbl. Siidd. B.iumw.
25.90 25.50
Hssl, Maschinen
—.
— Frankfurt:
Hdlb. ZomunI
445,00 440,00 AG f. Ind. u. Vork.
Hossor Fr.
380,00 AEG
160.00 158,00 .Mlana
Hoüchsior Fb.
Holinor, Malth.
?45,00 248.00 Androao-Noris Zahn
Industrlowork Karlsr. 155,50 159,00 Badunwoi k
Knoockol/Schmidl
1.34.00 135,00 BASF
Kolb u. Scholl»
150,50 150.50 Bavpr
Krjflw. Allwiirtl.
BMW
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Mannosmnnii
144,00 145.80 Binding
Müsclilnunf. VVoIng.
290,00 290,06 BBC
.Morcodos Holding
538,00 540,50 Bllfingor & Borgor
.Motall/Lack. Lud.
190,00 190,00 Chomlo-Vorw.
Nockarw. Es,sl.
228,00 228,00 Cantlgas
Proaroß.VVorko
187,50 187,50 Contigumml
RWK Stamm-Akt.
170.00 168,50 Daimlo^Bonz
Salamander
200,00 100.50 DoKUSsa
Schwab. Zollsloff
230,00 230,50 DIdlur
Soki VVachonholm
/20,00 720,00 Dl. Babcock Stamm.
Slomons
365,50 364,00 DLW
SKL
284,50 263.90 Dyckorhotf. Vorz.
Stultg, BtickomiUhlon 220,00 220.00 Foiton & Gulll./PKI
SlutlR. Hofbräu
392,30 390,00 Goldschmidt
Südd, Zuckor
349,00 349,50 Gutohoffnungsh.
Thysscn-HilUo
75,00 75,00 Harponor
Strals. Splolkarteii
104,00 108,00 Holdolb. Zorn.
VKBA
179.20 179..30 Hnnningnr
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"11.1,20 119.00 Horchst F.nrb.
Vor. Fll7i.
140,00 140,00 Hooäch
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204,50 203,00 Holzmann
Wil. Baijmvv.
670,00
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—., 456,00 Hussol
WU. Eloktr.
365,00 360.00 Ind.-Worko Karlsr.
Wü. Loinon
2033,00 2038,00 Koll-Chomlo
Aktien
Kurs« oiinu Gowiilir
Devisen- und Sprtenicurse
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Frankfurter Devisen
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Brief Ankauf Verkauf
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2,57
1$
2.64
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3.94
4.09
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14.200 14.249
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2.170
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Dcrün« Ost-Wcst-Ku«i Ankauf 20,00 DMVVosl, Vorkouf 23,00 DM-Wost (Notlorungon io
100 Ostmark).
Zürclicr Sorten (Vorkaufsprolso dor Bankon In
Sclnvalzof Frankon); 1 US-Dollar 2,07, rPfund
Storllng 3,10, 100 (ranz, Prunes 26,00, 100 DMark 80,25,
BundetlKhatzbticfc: 4,25-9,75 Prozent
Typ A: Laufzeit 6 Juliro, Rondllo 7,01 Proznnt
Typ B. IjUUt*oit 7 lähtä,, Küncittö 8,0ö Piö/.öiit
FinanzJaran^chützei
Laufzolt 1 )ahr, Rondllo S,82 P/ozanl
Laufzeit 2 Johro, Rondllo 7,00 Prozonl
Mitftolollt voa dor Doulsonon Bank AG, Flllnlo
RnutltnRon, und unsomn Aganlumn.
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daß die Nachfragebslebung im Baubereich
und die kräftige Kreditausweitung für den
Wohnungsbau sich bisher kaum in der Bautätigkeit statistisch niedergeschlagen hätten.
Wenig Auswirkungen hat die Konjunkturbelebung bisher auf dem Arbeitsmarkt gehabt. Der neuerliche Rückgang der Arbeitslosenzahl sei wohl eher jahreszeitlich bedingt. Bemerkenswert sei aber der weiter
deutliche Rückgang in der Kurzarbeit. Saisonboreinigt n^ihm die Arbeitslosigkeit sogar
noch weiter zu, wenn sich auch der Anstieg
zur Jahresmitte hin deutlich abgeflacht hat.
Die Preisauftriebskräfte seien insgesamt
gesehen nach wie vor gering - obwohl sich
die Weltmarktpreise für wichtige Rohstoffe
ExportaberschuB im Juni sowjets wolieH mehr Gas verkaufen
Arbeitszeitverkürzung - ein Modellversuch:
1 »Wenn ich mir das ieisten Icönnte . . . «
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Auch, in der Bauwirtschaft habe der Nachfrageanstieg angehalten. Hier habe sich
nicht nur die Auftragsvergabe an den Wohnungsbau -auf hohem Niveau gehalten, die
verbesserte Ordertätigkeit erfaßte zunehmend auch andere Bausparten, insbesondere
den gewerblichen Bau.
Dagegen ergab sich beim Auftragseingang
in der Industrie ein differenziertes Bild. Bei
weiterer Festigung der Inlandsnachfrage habe sich im Auslandsgeschäft bisher Keine
Belebung abgezeichnet. Dies dürfte, so das
Ministerium weiter, der Hauptgrund dafür
gewesen sein, daß die zu Jahresbegiim zügige Produktionsausweitung in jüngster Zeit
an Schwung verloren habe. Auffallend sei.
zusammen mit dem höheren Wechselkurs
des Dollar in jüngster Zeit in Toilboreichen
recht deutlich bemerkbar machten. Das Ministerium verwies in diesem Zusammenhang auf die Entwicklung der Verbraucherpreise, die im 1. Halbjahr saisonbereinigt um
ein halbes Prozent gestiegen sind und damit
im Juni nur um 2,4 Prozent über dem Vorjahresniveau lagen.
Relativ optimistisch schätzt das HWWAInstitut für Wirtschaftsforschung (Hamburg)
die deutschen Exportaussichten für das 2.
Halbjahr 1983 und vor allem für 1084 ein.
Nach seinem am Mittwoch veröffentlichten
Konjunkturbericht werden die Erholungstencienzen in den westlichen Industrieländern zu einer wachsenden Nachfrage nach
deutschen Waren führen. Wieder steigende
ö l - und Rohstofferlöse werden der Prognose
zufolge auch den OPEC- und den anderen
Entwicklungsländern
ermöglichen,
ihre
Importe allmählich wieder zu vergrößern.
Bonn, (dpa/vwd) Im Juni hat die Bundesre
publik einen Ausfuhrüberschuß von rund
3,8 Milliarden DM - nach 3,6 Milliarden DM
im Vormonat und 4,8 Milliarden DM im Juni
1982 - einen relativ »kleinen« Leistungsbilanzüberschuß gehabt. In gut unterrichteten Kreisen Bonns wurde am Mittwoch bestätigt, daß die Ausfuhr sich auf etwa 37
(35,5) Milliarden DM und die Einfuhr sich
auf 33 (31,9) Milliarden DM belief. Das Bundesministerium für Wirtschaft wird die Zahlen offiziell erst am Freitag bestätigen können, erklärte ein Sprecher des Ministeriums
gegenüber dpa/vwd.
Dollar notiert mit 2,62
Frankfurt, (dpa/vwd) Der Höhenflug des
US-Dollar setzte sich am Mittwoch fort. An
der Frankfurter Devisenbörse notierte die
amerikanische Währung mit 2,6230 DM
nach 2,6015 DM am Dienstag, wobei die
Deutsche Bundesbank 10,60 (17,35) Millionen Dollar zum Marktausgieich verkaufte.
Dies ist der höchste amtliche Mittelkurs der
US-Währung in Frankfurt seit dem 30. Dezember 1975 (2,6248 DM). Die D-Mark tendierte auch gegenüber den meisten anderen
führenden Währungen schwächer. In New
York waren am Dienstag neue Zinssteigerungsbefürchtungen
aufgekommen,
die
diesmal eher vom Kapitalmarkt ausgingen.
Hier steht das große Mittelbeschaffungsprogramm des US-Schatzamtes an.
Die Vo'"''"mmen reichen für mindestens 70 Jahre
M o s k a u , (dpa/vwd) Die sowjetischen
Erdgasvorräte, deren Ausbeutung technisch
möglich und wrtschaftlich sinnvotlist, reichen
nach derzeitiger Kenntnis für etwa 70 Jahre.
Schätzungen gingen aber bis zu etwa dem
Fünffachen dieser Menge, erklärte, der Generaldirektor der sowjetischen Außenhandelsgesellschaft Sojuzgazexport, Juri V. Baranowski,
jetzt in einem Gespräch.
Die Angaben über die nachgewiesenen
Erdgasreserven reichen von 25 bis 33 Billionen Kubikmeter (cbm). Die Förderung soll
bis 1985 auf 630 Milliardon cbm im Jahr
gesteigert werden gegenüber 501 Milliarden
cbm 1982.
Der Ausbau des sowjetischen PipelineNetzes geht nach Angaben von Baranowski
zügig voran. Im laufenden Fünfjahrplan
1981/85 ist der Bau von 35 000 bis 40 000
Kilometer Leitungen geplant. Dazu gehört
die jetzt fertig verlegte, 4 450 km lange Westejjport-Pipeline Urengoi-Uschgorod, durch
die ab 1984 zusätzliche Erdgaslieferungen
nach Westeuropa - 10,5 Milliarden cbm in
die Bundesrepublik plus 700 Millionen cbm
(begimiend ab 1985 ) für Westberlin - fließen sollen.
Derzeit hat das sowjetische Erdgasnetz ei-
ne Länge von rund 145 000 km. Baranowski
zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich der
längerfristigen Lieferchancen der UdSSR
nac^ Westeuropa. Ab 1990 werde der Bedarf
in Westeuropa wieder steigen, und »dem
wollen wir nachkommen«.
Der vorgesehene Export von 40 Milliarden
cbm ab 1984 nach Westeuropa ist allerdings
noch nicht voll verkauft. Mit Belgien habe
man sich noch nicht einigen können, und
die Niederlande hätten wohl kein Interesse
mehx. Bei Spanien sei die Situation unklar.
In Verhandlungen steht Sojuzgazexport mit
Schweden, Griechenland und der Türkei.
In den Jahren 1973 bis 1982 exportierte die
UdSSR über 350 Milliarden cbm Erdgas, davon 190 Milliarden cbm in die sozialistischen und den restlichen Teil in die westlichen Länder - neben der Bundesrepublik
nach Osterreich, Italien, Frankreich, Finnland -und auch in die Schweiz.
Die Behauptung, Westeuropa sei von der
UdSSR in der Energieversorgung abhängig,
wies Baranowski zurück.. Der sowjetische
Anteil an der westeuropäischen Gesamtenergiebilanz betrage fünf bis sechs Prozent, der
Anteil an der Gasversorgung in der Bundesrepublik lag 1982 bei 20 Prozent.
Sanierungsplan für Cockerill-Sambre
Belegschaft soll um 8 000 Mitarbeiter abgebaut werden
Westdeutsche
NE-Metali-Notierungen
Frankfurt,
27.
Juli
[ywd).
Zinn
3 725-3 761; Aluminium für Leitzwecke
405,50-408,50;
Blei
in
Kabeln
112,50-113,50; Elektrolytkupfer (DEL-Notiz)
455,39-457,80 (jeweils in DM je 100 kg).
Edelmetalle und Münzen
Reutlingen/Frankfurt, 27. Juli (Deutsche
Bank/vwd). Barrengold 1 000 g 41 382,00
DM, 100 g 4 143,90 DM, 20 Mark Preußen
320,34 DM, 20 sfrs. Vreneli 275,88 DM, 20
FF Marianne 273,60 DM. 20 US $ Kopf
1 8 4 1 , 1 0 DM, 100 Kronen Österreich
1 259,70 DM, 1 £ Elisabeth Diadem 308,94
DM, 1 £ King alt 316,92 DM, 1 Krügerrand
1 333,80 DM, 2 Südafnk. Rand 312,36 DM,
50 can. $ Maple Leaf 1 333,80 DM, 10 Rubel
Tscherwonez 336,30 DM. (Verkauf inkl. 14%
MwSt. Stand 12.00 Uhr).
Goldnotiz Frankfurt: 1-kg-Barren 36 020
DM, 12,5-kg-Barren je Kilo 36 000 DM.
Silbemotiz Frankfurt: 1-kg-Barren 1 242,60
DM.
27. 7.
26. 7.
170,00 170,00
165.10 163,00
550,00
416,00 420,00
1200,00 1225.00
340,00 340,00
480.00 450,00
397,00 397,59
300,50 308,50
182.80 181,50
339.00 339,90
182,00 163,50
485,00 490,00
475,00 470.00
1150.00 1135.00
1630,00 1634,00
078,00 678,00
565,00 569,00
780,00 780.00
322,00
72,00
325,50
175.50
136.50
155.00
153,60
393,00
275,00
214,90
251.00
297.00
330,50
110,80
607,00
389,00
157,00
177,00
330,00
209,00
335,00
159,50
155,20
275,00
447,50
1,11,00
180,70
53,00
443,00
147,50
270,50
155,50
325,00
27. 7.
Karstadt
Kaufhof
KHD
Klöckno^Wo^ke
KSB Stammaktien
Lahmoyor
LIndo
Lufthansa Von.
.MAN Stammaktion
Mannosm.^nn
.Morcudos
.Motallgosollschalt
.Nockormann
Pogulan
Proussag
Rh.-Wosif. Eloktr.
Rütgors
Salamander
Schoring
Siomons
Stiabag Bau
Thy.sson
320,00 Varta
71,60 Voba
328,00 VZVI
177,00 \'W
136,00 WMF Stamm
153,40
157,60
3S3,0ö Angl.-Am. Corp. o. St.
274,00 Alcan Alum.
213,20 British Polroloum
251,50 Dow Chomical
207,00 Du Pont
337,00 Elf Aquitaino
111,70 Exxon
606,50 Gonorol-Motors
393,00 Hitachi
157,00 IBM
173.50 Int. Toi. f, Toi.
330,00 Litton
206,00 Norsk Hydro
332,00
157,50 Philips
155,20 Royol Dutch
277.00 Sony
448,00 Snprry Corp.
131.50 Unllovor
153,20 Unitnd Tnchnnl,
53,50 Xnrox
400,00
145,50 Indicos-Vortog
271,00 FAZ
159,00 DOW-IONES
325.00
Tnndonz: froundllchor
259,80
267,50
260,00
40.00
165,00
390,00
399.50
128,50
140.00
145,00
539,50
226,00
86,50
230,00
276.00
169.50
368,50
197,00
357,00
364.70
252.80
76.00
181,00
179,50
110,09
203.00
171.00
56.10
98,20
15,60
02,00
120,00
54,10
93.40
200,00
090,00
331,00
123,50
174,00
183,50
56.90
92,10
15,40
91,00
48,30
1H7.10
121,00
Während der Plan der Regierung nichts
über die Zahl der Beschäftigten aussagt, die
durch diese »Roßkur« den Arbeitsplate verlieren, rechnen Experten damit, daß die Belegschaft bis 1986 um ein Drittel von 22 000
auf 14 000 abgebaut wird. Die Kosten, um
das Unternehmen wieder aus den roten Zahlen herauszuführen und den Bedürfnissen
des Marktes anzupassen, wurden in der Entscheidung mit rund 26,8 Milliarden Francs
(1,35 Milliarden DM) beziffert.
Nach dem Plan sollen die Kapazitäten für
warmgewalzten Stahl um 1,4 Millionen Tonnen verringert werden und zwei Stahlwerke
ihre Tore schließen. Ferner sollen zwei von
vier Walzstraßen stillgelegt werden, das Ende einer weiteren wird erwogen. Als Manater für die Ausführung des Sanierungsplans
at die Regierung den französischen Experten Jean GoundoTs nominiert, den ehemali27. 7.
26. 7.
261,00
269,80
264,00
40.80
160.50
390,00
401,00
128,20
140,00
143,50
539,50
224.00
86,50
240.00
280.50
170,00
370,00
199,50
357,50
365,00
250.00
75,50
182.00
179,50
118.50
::03,50
166,00
124,30
38,50
116,00
184,50
B r ü s s e l , (dpa/vwd) Belgiens Regierung
hat nach monatelangen harten Verhandlungen
einen radikalen Sanierungsplan für den angeschlagenen Stahlkonzem Cockerill-Sambre in
Lüttich und Charleroi beschlossen. Premiermilüster Wilfried Martens gab in Brüssel bekannt,
daß sich die Ministeminde auf einen drastischen Kapazitätsabbau und Betriebsstillegungen sowie die nötigen Flnanzinittel für das
Überleben des Stahlriesen geeinigt hätten.
124,00
53.10
91,00
19.J,00
970,00
327,00
121,00
172,00
172,10
48,30
122,50
38,20
113,00
181,80
189.00
121,00
330,47 327,83
1243.69 1232,87
26. 7.
Frankfurt:
dffentitche Anleihen
8,25% Bund 76/84
6.75% Bund 77/87
5,5 % Bund 7811/86
fi.25% Bund 73/85
7,25% Bund 79/89
7,75% Bund 89/90
8,25% Bund 80/90
10 % Bund 80/90
0 % Bund 81/91
7
% Bahn 77/87
0.5 % Bahn 70/85
8
% Bahn 80/92
9 % Bahn 81/91
8 % Post 72(07
8 % Post 80/90
10 % Post 81/89
8 % K. f. W. 76/84
7.25% K. f. W, 79/87
8 % LAG 76/85
6,5 % LAG 77/87
5,5 % LAC 78/88
0.25% Ba.-Wu. 78.'86
101,80
96,80
98,40
99,20
96.60
97,90
100.20
108.60
103,85
97.75
99.25
98.65
104.45
100,45
99,45
107,95
100,60
97,75
101,40
95,50
92,60
95.50
101,80
96.80
96.40
99,20
96,60
97,65
100,15
108,60
103,85
97,75
99,25
98,55
104,35
100,40
99,35
107,95
100,60
97,75
101,40
95,50
92.60
95.50
Rücicnalimepreise
Investmentfiapiere
in D-Marhi
Aar-Unlvorsul
Adlfonds
Adironta
Adtropo
Adivorba
AEGIS-Einkommon-F,
/^GlS-Wachstum-F
AGLFonds
Akkumula
ALFA-KopItal
Allinnz Ronlonfonds
Analytik-Fonds
Aridoka
Assosura 1
Austral.-Pazlf.-Ponds
ßW-Rontrt-Unlv,
BW-Wsrtburg-UnIv.
Cofonds
Colonlo-Ronlonfonds
Concontra
Dokafonds
Dokaront
Dnkaspozial
108,79
36,32
23,78
35,64
7i.56
33,39
44,92
152.73
107,53
19,50
118,18
26,08
33,96
50,00
62,30
51,34
81.80
05,58
47,00
21,33
27,67
34,39
167.48
109,04
36,25
22,78
35,54
72.17
33,28
44.74
152,78
107,30
18,47
110,08
25.00
33,91
50,98
62.42
51,34
81,00
04,07
47,02
21,30
27,61
34.49
165,90
Despa-Fonds
Dovif-fnvcst
Dovif-Rent
Difo-Fonds Nr. 1
DIT-Fonds
Dl. Rontonfonds
Dl. Vormögonsb. A
Dl. Vormögonsb. R
Dl. Vormögonsb. J
DWS-Enorgio-Fond
DWS-Rohsl.-F.
Fondak
Fondis
Fondra
F. T. Amerika Dynum.
F. T. Frankf. Eftoklon
F. T. Intorspozial 1
F, T Intorspozial 11
F. T. Inlarzlns
F. T.Nippon Dynamik
R T. Ro.SpozIal
Gorhng Dynamik
Gorling Rondllo
GKD-Fonds
Gotharont
Grundbosil^i-invost
Grundwert-Fonds
Hansaintornational
Hansaprofit
Hansaronta
Hansasocur
Haus-Invosl
HM-Ronsanf. Bkg,
lli-Fonds Nr. 1
m-Fonds Nr. 2
Industria
Inka'Global
Inkti-Ronl
Inrunta
iDtorglobal
Inlorkapilal lnt(l^RonIa
Intorvost
Int. Ronton/onds
Invosto
Investors
Ivora
lapan-PazIfic
Modlco-Invosl
Morkur Fonds
NB-Roiitonl'onds RK
Nördronta Int,
Nordstarn-F. RK
Nürnberg, Ronlonf.
Oppimh. Inland-Roni
gen General-Direktor des französischen
Stahlgiganten Rhone-Poulenc und Berater
dar Luxemburger ARBED.
Die Regierung wird dem Konzern für die
Umstrukturierung Finanzmittel bereitstellen. Belgien bürgt für die Schulden des Unternehmens von 51 Milliarden Francs (2,55
Milliarden DM). Daneben sollen neue Mittel
von 27 Milliarden Francs in Form von Anleihen aufgenominen werden.
Die Regierung wird den Sanierungsplan
mit einem Sondärprogramm für die betroffenen Stahlarbeiter kombinieren, um die größten, sozialen Härten aufzufangen. Diejenigen
Arbeitnehmer, die ihren Job behalten, müssen mit Einkommenseinbußen rechnen. Darüber hinaus ist eine Sonderregelung geplant,
wonach Arbeiter schon mit 55 Jahren in Pension geschickt werden können.
BDI warnt vor Illusionen
bei neuem Konicursrecht
Köln. (AP) Die Zahl der Firmenzusammenbrüche wird nicht spürbar sinken, w e n n das
deutsche Konkursrecht nach den derzeitigen
Regierungsplänen reformiert wird. Diese
Meinung hat der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in Köln vertreten.
27.7.
26,7.
74,45
55,74
50.41
163,10
45.63
78,85
22,05
25,37
36.04
80,06
85,SB
37.16
32,00
72,47
22,;7
73.28
17,95
20,90
42,07
53.77
133,67
44.40
52,94
52,68
92,10
67,25
120,00
60,95
37,15
45,96
42,97
62,69
53,81
104,50
07,70
35,97
62,40
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68,84
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22,10
39,08
70,52
7S,06
40,48
lUO
35,27
74,58
»1,70
16,87
54,68
66,36
47,61
17,97
90.02
74,45
55,51
50,46
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45.63
78.85
21,96
25.37
35,86
80.02
84,99
37.09
32,81
72,3&
22,77
72,97
17.83
20,77
42,07
53,69
133,65
44,11
52,91
52.60
92,11
67,25
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61.00
36,81
45,94
42,80
02,69
53,77
104,50
07,70
35,80
02,00
S0.20
68,81
95,76
21,00
40,01
70,32
74,75
40,47
11.82
3L,01
74,34
Ul.OO
10,87
54,68
66,40
47,65
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95,97
Opponh. J^riva-Runt.
Oppenli. Privat
Opponh. Spozial
Plusfonds
Privatfonds
Rn-Inront3
RogonlUniFon
Ronditdoka
Rnntak
Rontonsparfonds
Rontox
Ring-Aktlonf.
RInij.RontQnf.
Saokuld Fond
Südinvost 1
Südinvest II
SUdlRvost III
Thesaurus
Transatlania
Unlfonds
Uniglobal
Unirak
Unironta
Unispnzial f
Univorsal-Effocl-F.
Vorm.-Aulb.-Fonds
Vorm.-Ertrog-Fonds
27.7.
26,7.
101,99
38,02
107,65
44,48
41.51
121,03
88,14
31.87
117,78
52,36
09,19
35,29
44.67
103,05
45.44
31.05
25,40
122,99
22,78
10,70
95,97
63,37
38,73
105,32
• 02,60
78.15
63,11
101.94
37,91
107,61
44,44
41,40
121,06
88,14
31,86
117,73
52,36
99,13
35,19
44,68
103,05
45,26
.50.93
25,40
122,86
22,86
19,66
95,87
63.15
38.80
104,13
62,60
77,88
82,64
Ausländische Invcstmenlnoticruigcn
20,90 20,00
Austro-Intornatlonal
Eurinvcst
69,90 69,70
Eurounion
123,61 122,87
Formula Soloction
107,30 107,39
G.T. invosimont Fund 55,50 55,80
Inlorspar
21,70 21,60
Japan Soloction
305,05 305,05
Rücknahmoproisblnvostmonlpaploro
bi US-Dollar:
Asia Fund
130,79 130.64
Droytus Fund
15,02 14,07
Droyfus iniorcont.
31,40 31,40
Kompor Growth l^nd 10.21) 16.21
Kompor Tochnology
15,87 13,85
New York Vontuto
9,95
0,85
Plonoor Fund I
23,30 22,27
Plonoor Fund II
17,39 17,20
Tomplolon Growlli F,
9,58
0,50
Gnldmines (In hfl)
300.00 300.00
^^,.^_---^^^.^
WIRTSCHAFT U N D SOZIALPOLITIK
Röutlinger General-Anzeiger
Börse fester
Donnerstag,'2a, Juli 1983
RohöiImporte erneut stark gesunken
Frankfurt, (dpa/vwd) Die deutschen Aktienmärkte schlössen am Mittwoch uneinheitlich, jedoch überwiegend fester. Das Geschäft verlief dabei auf Teilgebieten etwas
lebhafter. Im Bereich der Standardwerte
wurden Großchemie und Autoweyte favorisiert. Chemieaktien zogen unter Führung
von Hoechst um 0,90 bis 2,40 DM an. Von
Autotiteln legten Daimler 3,30 sowie Mercedes und VW jeweils zwei DM zu. Kaufhauspapiere notierten wenig verändert und Elektrowerte etwas höher. Bei den Aktien des
Anlagen- und Maschinenbaus zeigte sich
kein einheitlicher Trend. Im Bereich der Nehenwerte der Chemie erlitten Degussa einen
Rückschlag von 4,90 DM. Von sonstigen Papieren srhlossen Holzmann 15 DM niedriger
und Rosenthal 10 DM höher. Fest tendierte
die lebhaft gehandelte Preußag-Aktie mit
|)lus 3,50 DM. An den Rentenmärkten hat
.sich die Stimmung verschlechtert. Die Kurse
der Bundesobligationen und öffentlichen
Anleihen gaben um bis zu 0.30 DM nach.
VWD-Aktien-Index: 13l',33 {plus 0.77)
Commerzbank-Index: 978.7 (plus 2)
Minus im ersten Halbjahr beträgt 11,3 Prozent - Rechnung verbilligte sich auf 18,5 Milliarden DM
F r a n k f u r t , (diia/vwd) Die Rohölimporte der Bundesrepublik Deutschland sind nach
vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für gewerbliche Wirtschaft (BAW) in der ersten
Jahreshälfte im Vergleich zum Vorjahr um 11,3 Prozent auf 32,6 Millionen Tonnen zurückgegangen. Damit habe sich der Trend, weniger Rohöl, dafür aber mehr Olprodukte zu importieren,
noch verstärkt.
Der Durchsrjhnittspreis je Tonne Rohöl 22 Prozent unter der Einfuhrmenge des entfrei deutsche Grenze ist im Sechs-Monate- sprechenden Vorjahresmonats. Der Preis für
Zeitraum um sechs Prozent auf 568,87 DM dfie Tonne Rohöl frei deutsche Grenze fiel Im
gesunken. Dadurch hat sich die deutsche Vergleich Juni 1982 gegenüber Juni 1983 um
Rohölrechnung im Berichtszeitraum um 3,7 6,1 Prozent auf 561,28 DM. Gegenüber dem
Milliarden DM auf 18,5 Milliarden DM ver- Vormonat bedeutet dies allerdings wieder
ringert. In den ersten sechs Monaten des einen leichten Preisanstieg um 2,4 Piozent.
Tabelle der Rohöllieferanten nach Hervergangenen Jahres waren für den Import
von 36,7 Millionen Tonnen Rohöl bei einem kunftsländern.
Jan.-Juni 83Jan.-Juni 82
Preis von damals im Schnitt 602,87 DM noch
rund 22.1 Milliarden DM zu bezahlen.
in Tonnen in Tonnen
Mit Abstand größtes von insgesamt 22 Lie- 1. Großbritannien 8 011853 8 421675
ferländern ist wiederum Großbritannien mit 2. Libyen
4 833 836 3 909 285
acht Millionen Tonnen vor Libyen (4,8 Mil- 3. Nigeria
3 318 765 2 978 685
lionen) und Nigeria (3,3 Millionen).
4. Saudi-Arabien
3 312 069 10 043 470
Im Juni beliefen sich die Rohölimporte auf 5. Venezuela
2 905 574
791 846
5,3 Millionen Tonnen. Sie lagen damit um 6. Norwegen
2 037 948 1 612 205
Weniger Aufträge für Züblin
1 900 531
1 864123
961 327
928 894
725 182
524 670
224 602
202 260
189 478
139 063
127 889
117 574
105 118
56120
41667
27 956
7. Algerien
8. UdSSR
9. Iran
10. Irak
11. VA Emirate
12. Ägypten
13. Syrien 14. Oman
15. Vrep. Kongo
16. Dänemark
17. Kamerun
18. Tunesien
19. Italien
20. Kuwait
21. Gabun
22. Mexiko
Katar
Indonesien
Gesamt
2 049 518
1 933 916
169 355
244 018
1 354 788
488 206
208 859
1078 517
281 623
104 604
389 899
67 607
206 817
46 875
322 358
5 019
32 556 499 36 709 141
23
Notierungen fflr Heizöl
Stuttgart, (swpb) Die Stuttgarter'Wari?nund Produktenbörse notierte im Großraoin
Stuttgart für leichtes Heizöl folgende Durchschnittspreise des Verkaufs {je 1001 frei Verbrauchertank bei einer Abladestelle inkl. 13
Prozent MwrSt. und 0,77 DM je löO 1 Bevorratungsbeitrag):
Menge
Preis
Vorwoche
251 1 bis 600 1 93,81 DM
(93,94 DM)
bis 1 000 1
89,03 DM
(89,00 DM)
bis 1 500 1
82,63 DM
(82,73 DM)
bis 2 000 1
78.42 DM
(78,55 DM)
bis 2 500 1
70,35 DM
(76,46 DM)
bis 3 000 1
73,96 DM
(74,01 DM)
bis 4 000 1
72,34 DM
(72,44 DM)
bis 5 000 1
71,21 DM
(71,29 DM)
bis 6 000 1
70,68 DM
(70,78 DM)
bis 7 000 1
70,01 DM
(70,11 DM)
bis 8 000 1
69,74 DM
(69,74 DM)
10 000 1
69,21 DM
(69,20 DM)
Notierungen für Eier
Stuttgart, (swpb) Die Stuttgarter Warenund Produktenbörse notierte im Großraum
DM 566,87 DM 602.78 Stuttgart für Eier der Güteklasse A folgende
Durchschnittspreise des Großhandels (ohne
Mehrwertsteuer und ohne KVP): Größe 2 =
18,00 Pf, Größe 3 = 17,00 Pf, Größe 4 =
16,00 Pf, Größe 5 = 14.50 Pf. Größe 6 =
12.00 Pf. Tendenz: stetig.
Durchschnittspreis je Tonne
In die Nordsee soll kein DI fließen
Baufirmen haben vom Boom im Ausland Abschied genommen
„Nordholz. (AP) Die Bundesregierung
will ein völliges Verbot der Einleitung
wertigen Know-hows im Ausland bis hin
von öl und Ölabfällen in die Nordsee
zum Anlagenbau. Zur Zeit würden zwei
erreichen. Wie Bundesverkehrsminister
Großprojekte in Irak umgeschuldet, an deWerner DoUinger am Mittwoch bei der
nen Züblin mit rund 20 Millionen DM beteiVorstellung des Luftüberwachungssyligt ist. Der Auftragsbestand der Gruppe lag
stems gegen Ölverschmutzungen der
per 30. Juni 1983 bei 1,8 (2,3) Milliarden
Nordsee auf dem Marinefliegerhorst
DM, wovon rund eine (1,6)-Milliarden DM
Nordholz im Kreis Cuxhaven erklärte,
auf das Auslandsgeschäft entfielen.
Wegen des rückläufigen Auftragseingangs
will Bonn bei der für 1984 geplanten
1982 hatte die Gruppe eine Bauleistung
aus dem In- und Ausland im 1. Halbjahr
Internationalen Nordseekonferenz darauf
1983 auf 479 (736) Millionen DM wird aber von 1.37 (1,11) Milliarden DM erbracht, dadrängen, daß dieses Meer durch die
von
763
(693)
Millionen
DM
bei
der
AG
im
für 1984 ein Rückgang erwartet. Wie ZüblinWeltschiffahrtsorganisation zum SonderInland.
Trotz
der
zusätzlichen
Risiken
im
Vorstandsvorsitzender Dietrich Lenz in der
gebiet erklärt wird. Damit wäre wie
Bilanz-Pressekonferenz sagte, betrug bei der Auslandsbau hat dieser Bereich wieder weschon in der Ostsee jegliches ölablassen
sentlich
zum
Gesamtergebnis
von
Züblin
AG der ausländische Auftragseingang im 1.
von Schiffen »strikt verboten«.
beigetragen.
Halbjahr 1983 nur noch 34 Millionen DM
gegenüber 330 Millionen DM im VorjahresDie AG weist für-1982 einen JahresüberAls einen entscheidenden Schritt zur
zeitraum.
schuß von 4,9 (5,3) Millionen DM aus. In die
Reinhaltung der Nordsee bezeichnete
Die fallenden ölpreise seien fatal für die Rücklagen wurden 1,75 (2,5) Millionen DM
Dollinger die vor etwa vier Wochen aufBaubranche, da die OPEC-Länder bislang die eingestellt. Aus dem Bilanzgewinn von 3,3
Hauptauftraggeber gewesen seien. Auch ei- (2,8) Millionen sollen wieder zwölf Prozent
ne qualitativ verbesserte Konkurrenz zum Dividende auf das erhöhte Grundkapital von
Beispiel aus Korea lasse an eine Wiederho- 25 (20) Millionen DM ausgeschüttet werden.
ANT iiefert für
lung des Auslandsbooms für die deutschen Es wird zu knapp 43 Prozent von der Lenz
liaufirmen nicht sobald wieder denken.
Vermögensverwaltungsgesel Ischaft (Stuttl\Meteosat-Sateiiiten
.Ms Ausweg sieht Züblin, deren Auslands- gart) und zu 31 Prozent von der AG für
,intnil cim Gruppenumsatz 1982 auf 41 (Vor- Bauunternehmungen (Glarus/Schweiz) geBacknang/WUrtt. (Isw/vwd) Die ANT
liilir 33) Prozent stieg, das Angebot hoch- halten.
Nachrichtentechnik GmbH (Backnang), die
ehemalige AEG-Telefunken Nachrichtentechnik, liefert für vier Meteosat-Satelliten
Komponenten und Anlagen im Auftragswert
von rund 50 Mio. DM. Wie ANT, die jetzt zu
Bosch, Mannesmann und Allianz gehört,
weiter mitteilte, werden mehrere europäiDennoch gibt man sich mit den Erträgen zufrieden
sche Raumfahrtfirmen als Unterauflragnehmer der ANT an dem Projekt arbeiten.
lifil
wiederum
die.
guten
früheren
Zuwach.sD ü s s e l d o r f , (dpa/vwd) Die C+A Brennikmeyer KG, Düsseldorf, führendes Unter- raten nicht zu erzielen waren. C+A beurteinehmen des bundesdeutschen Oberbeklei- len die Entwicklung in der 2. Jahreshälfte
dungs-Einzelhandels, konnte 1982 nicht mehr durchaus mit Optimismus,
an die guten Wachstumsraten der Vorjahre
Der geringere Jahresüberschuß resultiert
anknüpfen.
der Bilanz zufolge vor allem aus eihem AiiDie jugoslawische Regierung hat einen vor.
Dif UnisatzerlösB gingen leicht auf 6,23 .stieg des Personalaufwands um rund 35 Mil(1981- 0,25) Milliarden DM zurück, und der lionen DM. Er trug maßgeblich zu dem auf einem Jahr eingeführten Preisstopp zum Teil
Jahresühcrsdiuß ermäßigte sich auf 178 1,7 (1,65) Milliarden DM erhöhten Gesamt- aufgehoben. Für Erdöl und Eroölprodukte,
(201) Millionen DM, sagte ein .Sjjrecher des aufwand bei,'dem geringfügig verbesserte Erdgas und Zigaretten bleiben die PreiskonllntiTiiehmens auf Anfrage, »Mit der Er- Gesamterträge von 1,87 (1,85) Milliarden trollen in Kraft.
Die französische Regierung hat eine weitere
lnigs(>ntwic:klung in 1982 .sind wir jedoch DM gegenüberstanden. Der Rohertrag koimvor ilfin Hintergrund der allgemeinen wirt- te auf 1,84 (1,83) verbessert werden. Inve- Kürzung des Kernenergieprogramm beschaftlichen Lage zufrieden«, hieß es.
stiert wurden 108 (102) Millionen DM bei schlossen und will 1983 und 1984 nur noch
Auch im 1. Halbjahr 1983 .sei man mit dem Abschreibungen von 89 (81,6) Millionen den Bau von jeweils zwei neuen Blöcken
von je 1 300 Megawatt Leistung beginnen.
Geschäftsverlauf »nicht unzufrieden«, wo- DM.
S t u t t g a r t , (dpa/vwd) Die Ed. Züblin
AG Bauuiitemehfflung (Stuttgart), die zu den
zehn größten Bauuntemehmen in der Bundesrepublik zählt, will ün Geschäftsjahr 1983 ihre
Vorjahres-jBauIeistung von 1,4 (Vorjahr: 1,1)
Milliarden OM in der Gruppe mindestens wieder erreichen.
Bei C+A sind die fetten Jalire vorbei
genommenen Flüge eines niederländischen Spezialflugzeuges über der Deutschen Bucht, die jeweils von Nordholz
aus gestartet werden. Auf Grund eines
Vertrages mit den Niederlanden stehe
der Bundesregierung dieses Spezialflugzeug für 300 Flugstunden im Jahr zur
Verfügung. Von der Maschine aus kann
mit speziellen Radargeräten, Infrarotgeräten und Ultraviolett-Kameras ein Seegebiel von jeweils 25 Kilometer beidseits
des Flugzeugs überwacht werden.
Die von den Niederländern gecharterte
Luftüberwachung sei Teil des von Bund
und Ländern gemeinsam finanzierten
Programms zur Bekämpfung von Ölverschmutzungen im Seebereicn. Für dieses
Programm stünden bis 1985 rund 100
Millionen Mark zur Verfügung, teilte der
Minister ferner mit.
Zigarettenmarict
noGit immer gedrücirt
Hamburg, (dpa/vwd) Der Markt für Fabrikzigaretten ist ein Jahr nach der 39prozentigen Steuererhöhung im Juni 1982 immer
noch sehr gedrückt. Zollfreie Einfuhren von
Reisenden und Selbstdrehen verhindern
nach Ansicht der Branche eine nachhaltige
Erholung. Nach einer Zusammenstellung
des Verbands der Zigaretlenindusti'ie (Hamburg) wurden in den ersten sechs Monaten
dieses Jahres 53,8 Milliarden Stück Fabrikzigaretten verkauft gegenüber 59,3 Milliarden
in der Vergleichszeit des Vorjahies. Dies ist
ein Rückgang von etwas über neun Prozent.
Die sogenannten Billigmarken der Discounter hatten im Januar mit fast zehn Prozent
ihren Höhepunkt und liegen gegenwärtig
nur noch deutlich unter fünf Prozent.
Kieclile drolit mit Gegenaictionen
Streit um Aufteilung der Heringsschwärme
B o n n . ((AP/dpa) Bund'jseniähningsminister Ignaz Kiechle (CSU) schließt »Notwehrreaktionen« der Bundesrepublik im europäischen Fischereistreit nicht mehr aus, nachdem
die Verhandlungen im EG-Ministerrat über die
Aufteilung der Heringsschwärme der Nordsee
am Dienstag erneut am Einspruch Dänemarks
gescheitert sind.
In einem Interview sagte Kiechle am Mittwoch, er habe den Eindruck, daß einige Europäer zwar ein hohes Interesse am deutscnen Absatzmarkt hätten, gleichzeitig aber
die deutsche Hochseefischerei möglichst zur
Bedeutungslosigkeit verurteilen wollten.*
Kiechle warnte vor einer »totalen Verdrängung der deutschen Möglichkeiten des Fischens«. Die Bundesrepublik habe ein hohes
Interesse an einem Mindestmaß eigener Fischerei und werde nicht einfach zusehen,
wie die eigene Kernflotte nicht mehr fischen
kann und gleichzeitig der deutsche Markt
offen bleibt für »diejenigen, die diese Verweigerungsstrategie prägen«. Wir können
uns ja auch mal Strategien einfallen lassen
hinsichtlich Qualitätsanforderungen, Verpackungsnorrnen uijd Verarbeitungsvorschriften. So weit soll's aber nicht kommen«,
sagte Kiechle.
Die Landwirte in der EG produzieren nach
Auffassung von Bundesernährungsminister.
Ignaz Kiechle gegen ihre eigenen Interessen,
denn die Produlction habe Ausmaße angenommen, »die einen Preis- und damit Einkommenskollaps befürchten lassen«. Heute
bestehe die Gefahr, daß die Agrarmärkte^ i^
der Europäischen Gemeinschaft durch einB
steigende und nicht absetzbare Prodiiktior^
überfordert werden, betonte Kiechle' am
Mittwoch in einem Gespräch mit Chefredakteuren landwirtschaftlicher Wochenblätter.
Im Vordergrund seiner Überlegungen stehe der Milchmarkt, der durch eine vorsichtige Mengensteuerung nach und nach wieder
in ein besseres Gleichgewicht gebracht werden müsse: Die Preisgarantie könne nicht
mehr für jede beliebige Menge wie bisher
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