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Kardinalsamt: Die Demut, wie ein Sklave zu werden

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www.katholische-sonntagszeitung.de
Abflug aus
Amiens streckt sich
dem Vatikan dem Himmel entgegen
Am Abend des 28. Februar 2013 blickte die ganze
Welt auf einen weißen Helikopter, der von Rom
aus gen Castel Gandolfo entschwand. Er trug
Papst Benedikt XVI. dem Ruhestand entgegen.
Dessen Rücktritt war ein historischer Vorgang –
der ihm viel Respekt einbrachte.
Seite 9
M
issionsbenediktiner,
die
zum Stammkloster St. Ottilien gehören, gibt es fast überall
auf der Welt: Die mehr als 1000
Mönche wirken zum Beispiel in
Tansania, auf den Philippinen,
in Kasachstan und seit einigen
Jahren auch auf Kuba. Evangelisierung und Neuevangelisierung
haben die Ottilianer schon betrieben, bevor das Wort erfunden
war. Deshalb ist es der Redaktion
eine besondere Freude, dass von
jetzt an auch Wolfgang Öxler, der
siebte Erzabt von St. Ottilien, als
Autor für unsere Zeitung wirkt.
Seinen ersten Beitrag lesen Sie auf
der Seite „Leben aus dem Glauben“.
Das Hungertuch zur Misereor-Fastenaktion 2014
prangert die weltweiten
sozialen Gegensätze an. Bei einer Studientagung
in Augsburg wurde das Thema in den Blick genommen.
Seite 15
Kardinalsamt: Die Demut,
wie ein Sklave zu werden
D
ass sie künftig als „Eminenz“
angesprochen werden und purpurrote Gewänder tragen, verleiht
Umstrittener
Amiens
streckt sich
den neuen Kardinälen, die am SamsPassionsfi
dem
Himmel
lm werden,
entgegen
tag
im Vatikan
kreiert
ein
honoriges
und
Respekt
gebietendes
Am
Die Kathedrale
25. Februaraus
2004,
dem vor
13. genau
Jahrhundert
zehn Jahren,
ist das
Äußeres.
Doch Papst
Franziskus
hatnur ihkam
größteMel
Sakralgebäude
Gibsons
Film
Frankreichs.
„Die
Passion
Nicht
Christi“
in
den
Neuernannten
in
einem in
Brief
die
retwegen
Kinos.
lohnt
Es war
sicheinein
Aschermittwoch.
Besuch
Amiens,
Seitdem
im
spaltet
Herzendie
derminutiöse
Picardie gelegen.
Darstellung,
die kein
Seite
bluti31
unmissverständlich
klar gemacht,
dass
ges
Detail
auslässt,
die
Gemüter.
Seite
18
die Kardinalswürde weder Ehre noch
Zierde sei, sondern den „Weg des
Sich-Kleinmachens und der Demut,
wie ein Sklave zu werden“ bedeute.
Seite 4/5
Termine
Liebe Leserin,
lieber Leser
Ausgegrenzt und
abgespeist
Allgäu
Vor allem …
Die Kathedrale aus dem 13.
Jahrhundert ist das größte Sakralgebäude Frankreichs. Nicht
nur ihretwegen lohnt sich ein
Besuch von Amiens im Herzen der Picardie. Seite 39
Einzelverkaufspreis 2,20 Euro, 6070
Ein freudiger Anlass für die ganze Kirche in Deutschland ist die
Kardinalserhebung von Erzbischof Gerhard Ludwig Müller
(Seite 4/5). Der Präfekt der
Glaubenskongregation übt das
dritthöchste weltkirchliche Amt
aus. Als Bischof von Regensburg
war Müller Herausgeber unserer
Zeitung. Gerne nahm er hier
mit pointierten Beiträgen und in
Interviews Stellung. Leser, Verlag
und Redaktion grüßen Kardinal
Müller und wünschen ihm Gesundheit, Kraft und den reichen
Segen Gottes!
Johannes Müller,
Chefredakteur
ePaper
Foto: KNA
Bistum
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
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THEMA DER WOCHE
DIE WOCHE
NACHRICHTEN
R O M U N D D I E W E LT
MEINUNG
LITURGIE
DIE SPIRITUELLE SEITE
DAS ULRICHSBISTUM
UNSER ALLGÄU
ROMAN
MEDIEN
U N T E R H A LT U N G
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Seite 7
Seite 14
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Seite 15-27
katholisch 1.tv
A rchi v
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Seite 62-72
THEMA DER WOCHE
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
KO NSISTO RIUM I M VATI K AN
Sie erhalten den Purpur
Diese 19 Geistlichen werden am Samstag zu Kardinälen erhoben
Die katholische Kirche bekommt
am 22. Februar 19 neue Kardinäle. Sie stammen aus zwölf Ländern
von fast allen Kontinenten. 16 sind
Papstwahlberechtigte. Drei NeuKardinäle können nicht am nächsten Konklave teilnehmen. Unter
den neuen wahlberechtigten Kardinälen sind der deutsche Erzbischof
Gerhard Ludwig Müller, Präfekt
der Glaubenskongregation, der
vatikanische Staatssekretär, Erzbischof Pietro Parolin, sowie der Generalsekretär der Bischofssynode,
Lorenzo Baldisseri. Unser VatikanKorrespondent Mario Galgano
stellt die neuen Purpurträger vor.
Porträt auf katholisch.de
1. Gerhard Ludwig Müller
(*1947)
Der heutige Präfekt der Glaubenskongregation ist in Finthen bei Mainz
geboren und hat zwei Brüder und
eine Schwester. Am 11. Februar 1978
wurde er in Mainz-Finthen durch
Kardinal Hermann Volk zum Priester
geweiht. Ein Jahr zuvor war er unter
Kardinal Karl Lehmann zum Doktor
promoviert. Er war Gastprofessor in
Deutschland, Spanien, der Schweiz,
Brasilien und Indien. Am 1. Oktober
2002 wurde Müller von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Regensburg ernannt. Bei der Bischofsweihe
war auch Kardinal Joseph Ratzinger,
der heutige emeritierte Papst, anwesend. Am 2. Juli 2012 berief Papst
Benedikt XVI. Müller an die Kurie
und ernannte ihn als Nachfolger von
William Joseph Levada zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre sowie zum Präsidenten der
Päpstlichen Kommission Ecclesia
Dei, der Päpstlichen Bibel-
kommission und der Internationalen
Theologenkommission. Am 21. September 2013 bestätigte ihn Papst
Franziskus in diesen Posten.
Porträt auf katholisch.de
2. Pietro Parolin (*1955)
Der aus Norditalien stammende Parolin empfing 1980 die Priesterweihe. Er studierte an der vatikanischen
Diplomatenakademie in Rom. Danach trat er in den diplomatischen
Dienst des Heiligen Stuhls ein. Er arbeitete in Nigeria und Mexiko, kehrte dann aber wieder in den Vatikan
zurück. Dort wirkte er im Staatssekretariat als Länderreferent für Spanien, Andorra, Italien und San Marino. 2002 wurde er Untersekretär der
Sektion für die Beziehungen mit den
Staaten, fungierte also als stellvertretender Außenminister. 2009 wurde
er Nuntius in Venezuela. Am 31.
August 2013 ernannte ihn
Franzisk u s
als
Nachfolger von Tarcisio Bertone zum
neuen vatikanischen Staatssekretär.
3. Lorenzo Baldisseri (*1940)
Er stammt aus der Toskana und wurde 1963 zum Priester geweiht. Der
Kirchenrechtler trat 1973 in den vatikanischen Diplomatendienst ein.
1992 war er Nuntius in Haiti, später auch in Indien und Nepal. Papst
Benedikt XVI. ernannte ihn 2012
zum Sekretär der Kongregation für
die Bischöfe. Papst Franziskus berief
ihn 2013 zum Generalsekretär der
Bischofssynode.
4. Beniamino Stella (*1941)
Der Norditaliener wurde 1966 zum
Priester geweiht. Er ist Kirchenrechtler und trat 1970 in den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls
ein. 1987 wurde er zum Bischof
geweiht. Danach arbeitete er in den
Vatikan-Vertretungen in Afrika. In
den 1990er Jahren war er Nuntius
in Kuba und Kolumbien. Benedikt XVI. holte ihn 2007 nach
Rom zurück, wo er die Päpstliche Diplomatenakademie
leitete. Franziskus ernannte
ihn 2013 zum Präfekten der
Kongregation für den Klerus.
5. Vincent Gerard Nichols (*1945)
Der heutige Erzbischof von
Westminster und Vorsitzende der Bischofskonferenz von
England und Wales ist seit 1969
Priester. 1991 ernannte ihn
Papst Johannes Paul II. zum
Weihbischof von West-
minster. Ab 2000 war er Erzbischof
von Birmingham. 2009 ernannte ihn
Papst Benedikt XVI. zum Erzbischof
von Westminster und damit zum römisch-katholischen Primas von England und Wales.
Porträt auf katholisch.de
6. Leopoldo José Brenes
Solorzano (*1949)
Der aus Nicaragua stammende Priester (seit 1974) ist Erzbischof von Managua. Papst Benedikt XVI. ernannte
ihn 2009 zum Mitglied der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika, wo er oft mit dem heutigen Papst
Franziskus zusammentraf.
7. Gerald Cyprien Lacroix
(*1957)
Der heutige Erzbischof von Québec
trat 1975 dem Säkularinstitut St.
Pius X. bei, ein 1939 gegründetes
Institut des geweihten Lebens. 1982
legte er die Ewigen Gelübde ab. 1988
wurde er zum Priester geweiht. Danach widmete er sich wieder dem
Säkularinstitut: Von 1999 bis 2000
baute er Niederlassungen in Kolumbien auf. 2001 bis 2004 war er deren
Generaldirektor, 2005 wurde er bis
2009 wiedergewählt. 2011 wurde er
Erzbischof von Québec und Primas
von Kanada.
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THEMA DER WOCHE
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
8. Jean-Pierre Kutwa (*1945)
Kutwa wurde 1970 mit 25 Jahren in
Abidjan (Elfenbeinküste) zum Diakon geweiht, ein Jahr später zum
Priester. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 2001 zum Erzbischof von
Gagnoa. Fünf Jahre später ernannte
ihn Benedikt XVI. zum Erzbischof
von Abidjan, somit kehrte er in sein
Heimatbistum zurück. Kutwa engagiert sich sehr stark gegen den langjährigen Bürgerkrieg und fordert eine
konsequente Entwaffnung der ExBürgerkriegskämpfer.
9. Orani João Tempesta (*1950)
Mit 17 Jahren trat er in das in seiner
Heimatstadt gelegene Zisterzienserkloster São Bernardo ein. Mit 19-jährig legte er seine Ordensgelübde ab
und empfing fünf Jahre später die
Priesterweihe. 1997 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Bischof von São
José do Rio Preto; 2004 zum Erzbischof von Belém do Pará. 2007 nahm
er als Delegierter an der fünften Generalversammlung der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz Celam
in Aparecida teil, wo er den heutigen
Papst kennenlernte. Benedikt XVI.
ernannte ihn 2009 zum Erzbischof
von São Sebastião do Rio de Janeiro.
Tempesta war 2013 Gastgeber des
Weltjugendtags in Rio und konnte
dort seinen „Freund aus Aparecida“,
Papst Franziskus, begrüßen.
10. Gualtiero Bassetti (*1942)
1966 wurde er zum Priester geweiht.
Johannes Paul II. ernannte Bassetti
1994 zum Bischof von Massa Marittima-Piombino in der Nähe von
Florenz. 1998 wurde er zum Bischof
von
Arezzo-Cortona-Sansepolcro
ernannt, 2009 zum Erzbischof von
Perugia-Città della Pieve.
11. Mario Aurelio Poli (*1947)
Er ist der Nachfolger Jorge Mario
Bergoglios auf dem Bischofsstuhl von
Buenos Aires. Poli studierte zunächst
nicht Theologie, sondern Rechtsund Sozialwissenschaften. Er trat in
das Diözesanseminar in Buenos Aires
ein und studierte Philosophie und
Katholische Theologie. 1978 empfing er die Priesterweihe. Johannes
Paul II. berief ihn 2002 zum Weihbischof von Buenos Aires und somit
zur Rechten Hand Bergoglios. 2008
ernannte ihn Benedikt XVI. zum Bischof von Santa Rosa.
12. Andrew Yeom Soo-jung
(*1943)
Er wurde 1973 zum Priester geweiht.
Der heutige Primas der katholischen
Kirche in Korea gehört einer Familie
an, die seit mehreren Generationen
katholisch ist und den Christenverfolgung in Korea ausgesetzt war.
2001 ernannte ihn Johannes Paul II.
zum Weihbischof in Seoul. 2012 erhob ihn Benedikt XVI. zum dortigen
Erzbischof.
13. Ricardo Ezzati Andrello
(*1942)
Er wuchs in Italien auf, wo er das Salesianerkolleg besuchte. 1959 ging er
nach Chile und trat in die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don
Boscos ein. 1961 legte er die Ordensgelübde ab. Von 1964 bis 1966 war
er als Lehrer in Santiago de Chile
tätig. Erst danach studierte er Theologie an der Salesianer-Universität in
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Rom. 1970 empfing er die Priesterweihe. 1996 ernannte ihn Johannes
Paul II. zum Bischof von Valdivia;
2001 zum Weihbischof in Santiago
de Chile. 2006 berief ihn Benedikt
XVI. zum Metropolitanerzbischof
von Concepción, 2010 zum Erzbischof von Santiago de Chile.
14. Philippe Nakellentuba
Ouédraogo (*1945)
Er ist seit 41 Jahren Priester. 1996
ernannte ihn Johannes Paul II. zum
Bischof von Ouahigouya, wo Ouédraogo zwei kontemplative Klöster
gründete. 2009 bestellte ihn Papst
Benedikt XVI. zum Erzbischof von
Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos.
15. Orlando Beltran Quevedo
(*1939)
Der philippinische Kirchenmann
trat in seinem Heimatland in das
Priesterseminar ein. Sein Noviziat
verbrachte er in Texas (USA). Er
trat der Gemeinschaft der Oblaten
der unbefleckten Jungfrau Maria bei
und empfing 1964 das Sakrament
der Priesterweihe. Johannes Paul II.
ernannte ihn 1980 zum Prälaten der
Territorialprälatur Kidapawan. Mit
der Erhebung Kidapawans zum Bistum 1982 wurde Quevedo dessen
erster Bischof. 1986 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Erzbischof von
Nueva Segovia, 1998 zum Erzbischof
von Cotabato.
16. Chibly Langlois (*1958)
Unter den neuen Kardinälen ist er
der Jüngste: Langlois ist erst seit 1991
Priester. Er ist der erste haitianische
Kardinal und der einzige unter den
neuen Kardinälen, der nicht Erzbischof ist. 2004 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Bischof von Fort-Liberté. 2011 berief ihn Benedikt XVI.
zum Bischof von Les Cayes. Seit seiner Ernennung durch Benedikt XVI.
ist er auch Präsident der haitianischen
Bischofskonferenz.
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Der Papst ernannte auch drei emeritierte Bischöfe zu Kardinälen, die sich
„durch ihren Dienst am Heiligen Stuhl
oder der Kirche ausgezeichnet haben“:
17. Loris Francesco Capovilla
(*1915)
Der Titularerzbischof von Mesembria
war Privatsekretär von Papst Johannes XXIII. Die Priesterweihe empfing Capovilla 1940. Seit 1953 stand
er „Papa Roncalli“ zur Seite, als dieser noch Patriarch von Venedig war.
Sein Nachfolger Paul VI. ernannte
ihn 1967 zum Bischof von Chieti
und spendete ihm die Bischofsweihe.
1988 nahm Papst Johannes Paul II.
das Rücktrittsgesuch an. Capovilla ist
ältestes Mitglied des Kardinalskollegiums.
18. Fernando Sebastián Aguilar
(*1929)
Der emeritierte Erzbischof von
Pamplona ist Mitglied der „Söhne
vom Unbefleckten Herz Mariä“ und
wurde 1953 zum Priester geweiht.
Von 1979 bis 1983 war er Bischof
von León. 1993 wurde er zum Erzbischof von Pamplona y Tudela ernannt. 2007 nahm Papst Benedikt
XVI. Aguilars aus Altersgründen vorgebrachtes Rücktrittsgesuch an.
19. Kelvin Edward Felix (*1933)
Der emeritierte Erzbischof von Castries empfing 1956 die Priesterweihe.
Papst Johannes Paul II. ernannte ihn
1981 zum Erzbischof von Castries.
Am 15. Februar 2008 nahm Papst
Benedikt XVI. sein altersbedingtes
Rücktrittsgesuch an. Felix ist der erste Kardinal aus Saint Lucia.
Fotos: KNA (14), dpa (3), oh
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DIE WOCHE
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Vor
70 Jahren
Historisches & Namen der Woche
23. Februar
26. Februar
Alfred Dallinger, seit 1980 Bundesminister für Soziales (SPÖ), kam
vor 25 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben (*1926). Der österreichische Gewerkschafter saß in der
Maschine, die von Wien-Schwechat
kommend beim Landeanflug auf
den Flughafen St. Gallen-Altenrhein
bei Rorschach abstürzte.
Vor 90 Jahren begann der Prozess gegen Adolf Hitler, Erich Ludendorff
und weitere Mitverschwörer. Sie
wurden wegen des Hitler-Putsches
am 8./9. November 1923 des Hochverrats angeklagt. Am 1. April 1924
erfolgte die Urteilsverkündung. Hitler wurde zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt, nach neun Monaten
aber vorzeitig entlassen. Ludendorff
wurde wegen seiner „Verdienste“ im
Ersten Weltkrieg freigesprochen.
Otto von Cappenberg, Polykarp von
Smyrna, Romana, Willigis von Mainz
Runder Geburtstag für
einen Mann des runden Leders: Sepp Maier,
viele Jahre im Kasten des
FC Bayern München und
Nationaltorhüter, wird 70.
Foto: imago/Future Image
Die Katze von Anzing
Torwartlegende Sepp Maier feiert 70. Geburtstag
„Ein Torwart muss Ruhe ausstrahlen. Er muss nur aufpassen, dass er
dabei nicht einschläft“ – eines der
vielen Bonmots des Jubilars, dem
Müdigkeit auf dem Platz wahrlich
nicht nachgesagt werden konnte:
Sepp Maier zählt zu den Legenden
und den echten Charakterköpfen
des deutschen Fußballs.
Am 28. Februar 1944 erblickte Josef
Dieter „Sepp“ Maier im niederbayerischen Metten das Licht der Welt.
1946 zog seine Familie nach Haar, wo
er die Volksschule besuchte und eine
Lehre als Maschinenschlosser absolvierte. In der B-Jugend des TSV Haar
war Maier zunächst Mittelstürmer und
Torschützenkönig. Er sträubte sich sogar, ins Tor zu gehen, weil er dies als
Schmach empfand.
Doch als er für den verletzten Torwart
einsprang, machte er seine Sache so
gut, dass er es in die oberbayerische
Jugendauswahl schaffte. Dann wurde er von Talentscouts des FC Bayern
München entdeckt. Seine Geschmeidigkeit brachte ihm den Spitznamen
„Die Katze von Anzing“ ein. 1962 erhielt er einen Profivertrag.
Von 1965 bis 1979 stand Maier in nicht
weniger als 473 Bundesligaspielen im
Kasten der Bayern. Mit ihm holte der
Club in den Jahren 1969, 1972, 1973
und 1974 die Deutsche Meisterschaft,
gewann 1966, 1967, 1969 und 1971
den DFB-Pokal und holte 1967 den
Europapokal der Pokalsieger und
mehrmals den Europapokal der Landesmeister.
Als Franz Beckenbauer 1977 den FC
Bayern verließ, übernahm Maier von
ihm die Kapitänsbinde. Anfang 1975
war Beckenbauer das Kunststück gelungen, in zwei aufeinanderfolgenden
Bundesligaspielen ein Eigentor zu
schießen. Als vor der nächsten Partie
die Defensivtaktik durchgegangen
wurde, fragte Maier: „Alles schön und
gut, aber wer deckt den Franz?“
Auf Entenjagd
Oft genug war der Maier Sepp aber
regelrecht unterbeschäftigt. So fand
er Zeit für allerlei Späße: Legendär
wurde sein Versuch, eine Ente zu fangen. Oder er stellte sich auf den Ball
wie auf einen Aussichtsturm.
Dreimal wurde Maier zum „Fußballer
des Jahres“ gekürt und war auch in
der Nationalmannschaft erfolgreich,
deren Rekordtorhüter er mit 95 Länderspielen ist. Mit Maier im Tor wurde
Deutschland 1970 Dritter bei der WM,
zwei Jahre später Europameister, und
1974 Weltmeister im eigenen Land.
„Mit den Torhütern ist es wie mit dem
Whiskey: Je älter, je besser“, meinte
Maier einmal. Doch 1979 musste er
nach einem schweren Verkehrsunfall
seine aktive Karriere beenden.
Von 1988 bis 2004 war Maier Torwarttrainer der Nationalmannschaft
und parallel von 1994 bis 2008 Torwarttrainer beim FC Bayern. Als die
deutsche Mannschaft bei der EM 2000
eine indiskutable Leistung ablieferte,
meinte Maier: „Zu meiner Zeit wären
wir auf unsere Zimmer geflüchtet,
hätten uns die Bettdecke über den
Kopf gezogen und uns geschämt.“
Der Mann der klaren Worte und der
beispiellosen sportlichen Karriere
ist einer der beliebtesten deutschen
Sportler geblieben. Michael Schmid
24. Februar
Matthias Apostel, Ethelbert, Ida,
Irmengard, Modestus von Trier
Kaum jemand weiß, dass der Bremer
Bürgerpark nach amerikanischen
Vorbildern wie dem Central Park
angelegt wurde. Landschaftsgärtner Wilhelm Benque hatte in den
USA Erfahrungen gesammelt und
bei seiner Arbeit in Deutschland
umgesetzt. Vor 200 Jahren wurde er
in Ludwigslust geboren († 1895 in
Bremen).
25. Februar
Walburga, Adelhelm, Sebastianus von
Apparitio
Dionysius von Augsburg, Gerlinde,
Mechthild, Hilarius von Mainz, Ottokar
27. Februar
Markward von Prün, Gabriel Possenti,
Baldomer
Vor 250 Jahren, am 27. Februar
1764, setzte Papst Clemens XIII.
das unter dem Pseudonym Justinus
Febronius erschienene Buch „De
statu ecclesiae et legitima potestate
Romani pontificis liber singularis“
auf den Index der verbotenen Bücher. Autor der Forderung nach einer deutschen Nationalkirche war
der Trierer Weihbischof Johann Nikolaus von Hontheim.
Vor 100 Jahren starb der britische
Zeichner John Tenniel (* 28. Februar 1820 in London). Von ihm stammen unter anderem die Illustrationen zu „Alice im Wunderland“ und
Karikaturen für die britische SatireZeitschrift „Punch“. Er schuf auch
die bekannte Karikatur zu Otto von
Bismarcks Entlassung 1890 mit dem
Titel „Der Lotse geht von Bord“.
28. Februar
Silvana, Romanus, Lupicius, Sirin,
Theodulf von Trier
Erika Pluhar wurde vor 75 Jahren,
am 28. Februar 1939, in Wien geboren. Die österreichische Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin
war von 1959 bis 1999 Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater.
Foto: imago/Becker & Bredel
1. März
Albin, Felix II., Roger le Fort, Ignatius
Lötschert, David von Menevia
Nach „Alice im Wunderland“ von Lewis Carrol illustrierte John Tenniel auch
den Nachfolgeband „Alice hinter den
Spiegeln“ mit seinen fabelhaften Figuren
wie dem Jabberwocky.
Foto: imago/
United Archives International
Am 1. März 1989 zerschlug die
bundesdeutsche Polizei die für den
„KGB-Hack“ verantwortliche Hacker-Gruppe um Karl Koch und
Markus Hess. Die Hacker hatten
dem sowjetischen Geheimdienst in
Ost-Berlin Informationen aus ihren
Computereinbrüchen angeboten.
Zusammengestellt von Agnes Neumann
NACHRICHTEN
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Weihbischof Losinger zum Thema
In Kürze
aber nicht besonders explizit ihre Genitalien zu sehen. Solche Aufnahmen,
deren Einkauf und Besitz dem SPD-Politiker Edathy zur Last gelegt wird, sind
nach derzeitiger Gesetzeslage nicht
strafbar. Die Ordensfrau Lea Ackermann forderte schärfere Gesetze.
Auch der Bund der Kriminalbeamten
(BDK) und Opferverbände wie die
Betroffenen-Initiative „Eckiger Tisch“
fordern eine höhere Strafandrohung.
Eröffnung in Dresden
Weg für Genmais frei
Kinder, zumal schwer kranke (im Bild ein Kind mit seiner Mutter in einer Düsseldorfer Kinderkrebsklinik), verdienen besonderen Schutz. In Belgien wird ihnen dieser
durch die Ausweitung der aktiven Sterbehilfe jetzt genommen. Foto: Döring/imago
„Gegen die Schwächsten“
Entsetzen über belgisches Sterbehilfe-Gesetz für Kinder
BERLIN/ROM (KNA/epd) –
Vertreter von Kirche und Politik
haben die Entscheidung des belgischen Parlaments für eine Ausweitung der aktiven Sterbehilfe
auf Kinder kritisiert. Der CDUBundestagsabgeordnete Michael
Brand, der in der Unionsfraktion
die Diskussion über ein Sterbehilfe-Verbot koordiniert, nannte die
Entscheidung eine gesellschaftliche „Bankrotterklärung“.
Belgiens Abgeordnetenkammer
hatte am vorigen Donnerstag dem
umstrittenen Gesetz zur Sterbehilfe
für Minderjährige zugestimmt. Damit sollen unheilbar kranke Kinder
aktive Sterbehilfe bekommen können, wenn sie das ausdrücklich verlangen und zu einer Einschätzung
in der Lage sind. Zudem muss der
Wunsch des Kindes durch mehrere
Experten bestätigt werden; auch die
Eltern müssen der Entscheidung zustimmen.
Der Vatikan bezeichnete das Gesetz als grausam. „Schrecklich, wenn
man nur daran denkt, was da geschieht“, sagte Kardinal Elio Sgreccia, von 2005 bis 2008 Leiter der
Päpstlichen Akademie für das Leben.
Es sei „monströs“, was inzwischen
mit Kindern geschehe, „nicht nur
vor, sondern auch nach der Geburt“.
Ein „bisschen Mitleid und menschliches Mitgefühl würden doch schon
genügen, um bestimmte Dinge auszuschließen“, unterstrich Sgreccia.
Der Ausburger Weihbischof Anton Losinger sprach von einem „ungeheuren Einbruch in die Kultur des
Lebens mitten auf europäischem Boden“. Die christliche Aufgabe müsse
darin bestehen, nicht Hilfe beim
Sterben, sondern Hilfe zum Leben
bereitzustellen. „Es geht um die letzte, vielleicht wichtigste Lebensphase, die ein Mensch in freiheitlicher
und liebevoll begleiteter Umgebung
verbringen können soll“, betonte
der Weihbischof, der Mitglied im
Deutschen Ethikrat ist.
Palliativmedizin stärken
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) forderte
einen massiven Ausbau der Palliativmedizin. „Die Palliativmedizin
in Verbindung mit der Hospizbegleitung muss von der heutigen
Randexistenz in das Zentrum der
Gesundheitspolitik kommen“, sagte
ZdK-Präsident Alois Glück. Er appellierte an die Bundestagsparteien,
nicht nur fraktionsübergreifend die
notwendigen gesetzlichen Regelungen für ein Verbot der organisierten
Sterbehilfe zu beschließen, sondern
ebenso den Ausbau der Palliativmedizin. Nur so könne auf die in Umfragen hohe Zustimmung zur aktiven Sterbehilfe reagiert werden.
Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV) verurteilte das neue Gesetz als „skandalös“
und als „Entscheidung gegen die
Schwächsten in der Gesellschaft“.
Sie widerspreche „jeglicher Vorstellung von Mitmenschlichkeit“, sagte
DHPV-Geschäftsführer Benno Bolze. „Gerade Kinder brauchen einen
besonderen Schutz, wenn sie krank
sind. Die Tötung eines Kindes kann
hier niemals die Lösung sein.“
Information:
Lesen Sie dazu auch
einen Kommentar auf Seite 10.
Die EU-Agrarminister haben entschieden, den umstrittenen Anbau des
gentechnischen Mais 1507 nicht zu
stoppen. Vielerorts war gegen den Anbau demonstriert worden (Foto: imago/epd). Deutschland hat sich bei der
Abstimmung enthalten, weil es unterschiedliche Ansichten innerhalb der
Bundesregierung gibt. Insbesondere
das Forschungsministerium vertritt die
Meinung, dass an gentechnisch veränderten Pflanzen weiter geforscht werden müsse. Bundesumweltministerin
Barbara Hendricks (SPD) ist gegen die
Zulassung von Genmais. Sie sagte, es
sei „bedauerlich“, dass es in der Bundesregierung keine einheitliche Meinung dazu gebe.
Schärfere Gesetze
In der Debatte um Kinderpornografie
und den Fall des zurückgetretenen
Bundestagsabgeordneten Sebastian
Edathy mehren sich Forderungen nach
schärferen Regelungen. Im Zentrum
stehen dabei sogenannte „PosingFotos“, in denen nackte Kinder posieren. Die Bewertung solcher Bilder ist
im deutschen Jugendschutz unklar.
Das Strafrecht unterscheidet bei Kinderpornografie zwischen „Kategorie
eins“ und „Kategorie zwei“. Bei der
zweiten Kategorie sind nackte Kinder,
Die diesjährige Pfingstaktion des katholischen Osteuropa-Hilfswerk Renovabis wird am 18. Mai in Dresden
eröffnet. Den Auftaktgottesdienst in
der Kathedrale von Sachsens Landeshauptstadt leitet der Bischof von Dresden-Meißen, Heiner Koch, kündigte
Renovabis an. Abgeschlossen wird die
Aktion am 8. Juni in Essen. 25 Jahre
nach dem Fall des Eisernen Vorhangs
soll die Pfingstaktion den Blick darauf
richten, was aus der damals gewonnenen Freiheit geworden ist. Renovabis ruft dazu auf, für ein solidarisches
Europa einzutreten. Viele Menschen
in Osteuropa seien Verlierer der Reformprozesse. Sie litten unter Armut
und Obdachlosigkeit, seien arbeitslos
und hätten kaum Lebensperspektiven. Das Osteuropa-Hilfswerk förderte
seit seiner Gründung 1993 mehr als
20 000 Projekte mit insgesamt 600
Millionen Euro.
Vaterunser bleibt
Das Vaterunser bleibt das obligatorische Gebet vor jeder Sitzung des
australischen Parlaments. Einen Vorstoß der Grünen zur Abschaffung des
Gebets lehnte der Senat, die zweite
Parlamentskammer, ab. Die Grünen
hatten das Gebet durch eine Minute
der Besinnung ersetzen wollen, mit
der Begründung, dass Religion eine
private Angelegenheit sei.
Rückgabe verlangsamen?
Tschechien: Änderung der Kirchenrestitution gefordert
PRAG (KNA) – Tschechiens größte Regierungspartei, die Sozialdemokraten, wollen die Regularien für die Rückgabe des unter
den Kommunisten verstaatlichten
Kircheneigentums, der Kirchenrestitution, verändern.
Die Partei bereite eine gesetzliche
Verlängerung der Frist vor, innerhalb
derer die einzelnen Ansprüche der
Kirchen und Religionsgemeinschaften geprüft werden. Demnach kön-
nen sich die Sozialdemokraten auch
eine zeitliche Aussetzung der Rückgabe vorstellen.
Derzeit habe die zuständige Behörde nur ein halbes Jahr Zeit, die Korrektheit der Ansprüche der Kirchen
zu prüfen. Dieser Zeitraum solle verdoppelt werden, forderte die Partei.
Die Kirchen und Religionsgemeinschaften in Tschechien haben bislang
die Rückgabe von rund 100 000 Immobilien, Grundstücken oder sonstigen Kirchengütern gefordert.
R O M U N D D I E W E LT
Die Gebetsmeinung
... des Papstes
im Monat Februar
Allgemeine Gebetsmeinung
… um Respekt gegenüber der
Weisheit der Älteren.
Missionsgebetsmeinung
… für Großherzigkeit und
Zusammenarbeit im
missionarischen
Dienst.
IM FRÜ HJA H R 2 0 1 5
Papst besucht
das Turiner Grabtuch
ROM (KNA) – Papst Franziskus
will im Frühjahr 2015 das Turiner
Grabtuch besuchen. Das teilte das
Erzbistum Turin nach einer Audienz
von Erzbischof Cesare Nosiglia beim
Papst mit. Franziskus werde das als
Grabtuch Jesu verehrte Leinen zwischen April und Anfang Juni kommenden Jahres aufsuchen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.
Von Mitte April bis 16. August
2015 wird der in einer Seitenkapelle
des Turiner Doms aufbewahrte Andachtsgegenstand erstmals seit fünf
Jahren wieder ausgestellt. Der Papst
will mit seinem Besuch auch den heiligen Johannes Bosco (1815 bis 1888)
würdigen. Der 200. Geburtstag des
Gründers des Salesianerordens ist
Anlass für die Ausstellung.
Über Alter und Echtheit des Tuchs,
auf dessen Negativbild die Gesichtszüge eines bärtigen Mannes zu erkennen sind, streiten Wissenschaftler bis
heute. Seit 1578 wird das 4,37 Meter
lange und 1,11 Meter breite Textil in
einer Seitenkapelle des Turiner Doms
unter Verschluss gehalten und nur zu
besonderen Anlässen öffentlich ausgestellt. Zuletzt war es vom 10. April
bis 23. Mai 2010 zu sehen.
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Die Kardinäle und das Geld
K8-Gruppe um Papst Franziskus erörterte diesmal die Vatikan-Finanzen
ROM – Wirtschaftliche Angelegenheiten, also das liebe Geld,
standen im Mittelpunkt der K8Beratungen. Die Gruppe der acht
von Papst Franziskus zur Kurienreform einberufenen Kardinäle beschäftigte sich nach Auskunft von
Vatikansprecher Federico Lombardi von Montag bis Mittwoch mit
der wirtschaftlich-administrativen
Struktur am Heiligen Stuhl.
„Es braucht Geduld“, sagte der
Koordinator der Gruppe, der honduranische Kardinal Óscar Rodríguez
Maradiaga. Gleichwohl herrschte
eher hektische Betriebsamkeit als
Geduld: Auf der Agenda des Papstes
drängten sich noch nie so viele Termine wie vergangene Woche. Ein
großes Kardinalstreffen zum Thema
Familie sowie das Konsistorium mit
gleich 19 neuen Kardinälen verlangten Aufmerksamkeit.
Dies hinderte den Heiligen Vater und die acht Kardinäle nicht,
am Montag das „heiße Eisen“ der
Finanzfragen anzufassen. K8-Koordinator Maradiaga räumte anschließend ein, es werde noch viel
Arbeit auf die Gruppe zukommen.
Zwar seien die Beratungen seit Oktober im Gange. Konkrete Resultate
könnten aber noch nicht auf den
Tisch gelegt werden.
Bei dem Treffen war diesmal
auch Kardinalstaatssekretär Pietro
Parolin dabei. Wie Vatikansprecher
Lombardi erklärte, wollte Parolin
vor allem „einmal dabei sein“. Die
Gruppe bleibt in ihrer Zahl und
Form so bestehen wie bisher. Der
einzige Repräsentant aus Europa ist
– abgesehen vom Vatikan-Kardinal
Giuseppe Bertello – der Münchner
Kardinal Reinhard Marx.
Papst Franziskus hörte sich mit den
K8-Vertretern auch den Zwischenbericht der unter der Abkürzung
„Cosea“ bekannten Kommission an,
die sich um die wirtschaftlichen und
administrativen Vorgänge am Heiligen Stuhl kümmert. Details wurden
nicht bekanntgegeben.
Am Dienstag befassten sich der
Papst und die acht Kardinäle mit
den Ergebnissen jener Arbeitsgruppe, die das vatikanische Geldinstitut
IOR kritisch unter die Lupe nimmt.
Dieses Institut, bei vielen auch als
Vatikanbank bekannt, sorgte in
jüngerer Vergangenheit immer wie-
der für Negativ-Schlagzeilen. Papst
Franziskus nahm sich für die auf
drei Tage anberaumten Sitzungen
viel Zeit. Lediglich am Mittwochvormittag zog er die Generalaudienz
den Beratungen vor.
Eine erste Papst-Bilanz
Für Donnerstag gab es dann erneut etliche Termine. Das gesamte
Kardinalskollegium trat zur Vollversammlung zusammen. Dabei ging
es dem Papst darum, eine Art Bilanz seines ersten Pontifikats-Jahres
zu ziehen und Vorschläge für Reformen und Änderungen in Kurie und
Weltkirche zu besprechen – diesmal
mit allen Kardinälen und nicht nur
mit den Vertretern der K8-Gruppe.
Es folgte das Schwerpunktthema
Familienpastoral mit einem Einführungsreferat des emeritierten
deutschen Kurienkardinals Walter
Kasper.
Beim eigentlichen Konsistorium
kreiert der „Papst vom anderen Ende
der Welt“ dann an diesem Samstag
die 19 neuen Kardinäle, unter ihnen
der Deutsche Gerhard Ludwig Müller.
Mario Galgano
Zur Homepage
unseres Autors
Gespannte ArbeitsAtmosphäre:
Diesmal ging es
in der päpstlichen
Beratergruppe K8
um die wirtschaftlichen Verhältnisse
im Vatikan – und
darum, wie man
sie effizienter
gestalten kann.
Archiv-Foto: KNA
R O M U N D D I E W E LT
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
HISTORISCHER MOMENT IM VATIKAN
„Quapropter ... renuntiare“
Vor einem Jahr trat Papst Benedikt XVI. zurück – und erhielt dafür weltweit Respekt
ROM – „Quapropter ... declaro me
ministerio Episcopi Romae, Successoris Sancti Petri, ... renuntiare.“ 18 Zeilen lang und mit brüchiger Stimme in der Kirchensprache
Latein vorgetragen war der Text,
mit dem Papst Benedikt XVI. am
späten Vormittag des 11. Februar
2013 die Sensation ankündigte.
Da seine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nachließen und
für eine angemessene Dienstausübung nicht mehr reichten, erkläre er seinen Rücktritt vom Amt des
Bischofs von Rom.
Der Stuhl Petri werde zum
28. Februar um 20 Uhr vakant; ein
Konklave müsse einberufen werden,
sagte das 85-jährige Kirchenoberhaupt den verdutzten Kardinälen.
Die Nachricht schlug ein wie der
Blitz aus heiterem Himmel. Nur
ganz wenige Vatikanmitarbeiter
waren eingeweiht. Und die mussten
alle einzeln Geheimhaltung schwören.
So war es die lateinkundige Redakteurin Giovanna Chirri von der
italienischen Nachrichtenagentur
Ansa, die jene Worte verstand, die
der Papst zum Abschluss hinzufügte. Nach Rücksprache mit Vatikansprecher Federico Lombardi verbreitete sie die erste Meldung vom
Papstrücktritt.
Überraschend war weniger der
Rücktritt selbst als der Zeitpunkt.
Dass die physischen Kräfte des Papstes seit einem halben Jahr erheblich
zurückgegangen waren, war überdeutlich. Die Stimme hatte nachgelassen, er bewegte sich langsam,
wirkte erschöpft. Daher hatten Beobachter die Möglichkeit eines freiwilligen Amtsverzichts durchaus im
Blick.
Man wusste, dass der frühere Kurienpräfekt eine zwiespältige Haltung zum Leitungs- und Machtvakuum am Ende der Amtszeit von
Johannes Paul II. (1978 bis 2005)
hatte, als nicht mehr alle Entscheidungsprozesse an der Kirchenspitze
Info
Gänswein: „Wie ein Messerstich“
Erzbischof Georg Gänswein, engster
Mitarbeiter von Benedikt XVI., wollte
diesen nach eigener Aussage spontan vom Rücktritt abbringen. „Instinktiv“ habe er zunächst gesagt: „Nein,
Heiliger Vater, das ist nicht möglich“,
nachdem ihn Benedikt XVI. von seinem Entschluss in Kenntnis gesetzt
hatte, sagte der Privatsekretär des
emeritierten Papstes der italienischen
Zeitschrift „Famiglia cristiana“. Er habe
jedoch sofort gemerkt, dass die Sache
entschieden und nicht mehr diskutierbar gewesen sei, erklärte der aus dem
Schwarzwald stammende Geistliche:
„Für mich war das wie ein Messer-
stich.“ Zugleich räumte Gänswein ein,
dass der damalige Papst ihn schon
„viele Monate“ vor der offiziellen Ankündigung am 11. Februar 2013 über
seinen bevorstehenden Rücktritt informiert habe. Benedikt XVI. habe ihn auf
das „päpstliche Geheimnis“ verpflichtet und gesagt, dass er mit niemandem darüber reden dürfe, bis er selbst
seine Entscheidung mitgeteilt habe.
„Ich habe das Geheimnis bewahrt,
auch wenn es nicht leichtgefallen ist“,
betonte Gänswein. Er habe versucht,
den Papst von äußerem Druck zu entlasten, damit dieser sich auf das Lehramt konzentrieren konnte.
KNA
transparent waren. Allerdings sprach
die Gerüchteküche von einem späteren Zeitpunkt, nach seinem 86.
Geburtstag Ende April. Doch Benedikt XVI. legte seinen Rücktritt
bewusst an den ruhigen Beginn der
Fastenzeit – so dass zu Ostern ein
Nachfolger gewählt wäre.
Die letzten beiden Amtswochen
nach dem angekündigten Rückzug
waren bewegend. Benedikt XVI.
setzte sein Arbeitsprogramm wie
gewohnt fort, verzichtete auf große Abschiedszeremonien und einen
formellen Rechtsakt zum Abschied.
Der sei nach der eindeutigen und
rechtskonformen Rücktrittserklärung nicht erforderlich, bestätigten Juristen.
Viele wollten den Papst
noch einmal sehen, sich verabschieden. Sonderaudienzen
gab es aber nur noch für Italiens Staats- und Ministerpräsidenten. Am vorletzten
Amtstag leitete Benedikt XVI. wie jeden Mittwoch die
Generalaudienz
auf dem Petersplatz – vor
einer gewaltigen Menschenmenge.
Am 28.
Februar traf
er um die
Mittagszeit
mit
dem
Kardinalskollegium
zusammen.
Im Damasushof
verabschiedete
er sich von seinen
engsten Mitarbeitern. Begleitet vom
Geläut der Glocken
Roms stieg dann der
Papsthubschrauber
auf, zum letzten
Flug vom Vatikan nach Castel Gandolfo. Spätestens bei seinem kurzen
Auftritt auf dem Balkon der Sommerresidenz wurde deutlich, wie erschöpft der Papst war.
Der freiwillige Amtsverzicht von
Benedikt XVI. fand weltweit hohen
Respekt. Er habe dem Papsttum einen enormen Dienst erwiesen und es
zugleich vermenschlicht, als er angesichts nachlassender Kräfte auf sein
Amt zugunsten eines Nachfolgers
verzichtete, sagte kürzlich der Mainzer Kardinal Karl Lehmann: „Und
wie er sich zurückgezogen verhält,
und wie Franziskus immer
wieder an ihn anknüpft:
Das könnte nicht besser
sein, bei aller Verschiedenheit der Persönlichkeiten und Ausrichtungen.“
Johannes
Schidelko
Foto KNA
MEINUNG
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Aus meiner Sicht ...
Christian Soyke
Was will der „AK Halbmond“?
Christian Soyke ist
verantwortlicher
Redakteur unserer
Berliner Redaktion.
Der unsägliche Edathy-Skandal hat zuletzt
vieles aus dem Berliner Politik-Betrieb medial überlagert. Wohl nur die Wenigsten haben
Notiz davon genommen, dass sich in der SPD
ein neuer Arbeitskreis gegründet hat. Neben
dem Arbeitskreis Christen in der SPD, auch
„AK Kreuz“ genannt, und dem Arbeitskreis
Jüdischer Sozialdemokraten, „AK Stern“,
gibt es bei den Genossen jetzt einen „AK
Halbmond“, also einen Arbeitkreis Muslime
in der SPD.
Das ist ein echtes Novum, denn der Arbeitskreis ist der erste bundesweite Zusammenschluss von Muslimen in einer etablierten (Volks-)Partei. SPD-Partei-Chef und
Vize-Kanzler Sigmar Gabriel war zwar nicht
bei der Gründung dabei – „wohl wegen der
Edathy-Affäre“, wie es hieß, dafür aber die
stellvertretende Parteivorsitzende und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan
Özoguz. Der Arbeitskreis soll zum Abbau von
Vorurteilen beitragen und einen Schritt Richtung Normalität für das religiöse Leben in
Deutschland markieren: „Wir sind nicht anders als die Gesellschaft“, betonte Özoguz.
Dass die SPD nun neben den Arbeitskreisen für Christen und Juden einen für
Muslime zugelassen hat, ist auch deshalb interessant, weil die Führung es den Laizisten
in der SPD vor nicht einmal zwei Jahren
untersagte, offiziell ein derartiges Gremium
einzurichten. Der neue Arbeitskreis ist also
nicht nur ein Wink des Willkommenseins für
Muslime, sondern auch ein Bekenntnis der
Genossen zur Religion insgesamt.
In Zeiten, in denen Islam-Gipfel selten
zufriedenstellende Ergebnisse hervorbringen,
stellt sich die Frage, welche Ziele der Arbeitskreis verfolgt – und welche Erwartung die
Genossen mit ihm verbinden. Die Vorwürfe, dass Teile der Leipziger SPD durch mutmaßliche Islamisten unterwandert seien, sind
noch in unguter Erinnerung. Setzt man aber
voraus, dass in der Sozialdemokratie kein
Platz für radikal-fundamentalistische Kräfte
sein darf, stehen die Chancen nicht schlecht:
„AK Halbmond“ kann einen Beitrag zur
Einbindung und Verständigung leisten.
Victoria Heymann
Dammbruch des Lebensschutzes
Victoria Heymann ist
Chefin vom Dienst
unserer Zeitung.
Kann ein Kind entscheiden, ob es sterben
möchte? Ja, meint die belgische Regierung,
und hat den Weg für eine entsprechende Gesetzesänderung freigemacht. In Belgien und
den Niederlanden ist aktive Sterbehilfe, also
das Töten auf Verlangen, seit 2002 legalisiert. Während in Holland ein Mindestalter
von zwölf Jahren festgesetzt ist, will Belgien
nun alle Altersschranken fallen lassen – ein
weiterer Dammbruch des Lebensschutzes, der
international schockiert.
Tatsächlich ist das Geschehen in Belgien wohl nur die logische Folge einer Weltanschauung, in der jeder Mensch selbst die
Entscheidungsgewalt über die Schöpfung in
Anspruch nimmt. Wer meint, über Leben
und Tod bestimmen zu können, hat keine
ethischen Bedenken, diese Entscheidung auch
Kindern zu überlassen.
„Eine Gesellschaft gewöhnt sich daran, zu
sagen: Nicht nur die Begleitung, sondern auch
das bewusste Herbeiführen des Todes ist Teil
unseres Konzeptes“, erläutert der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz,
Eugen Brysch. Die Zahlen geben ihm Recht:
2012 nahmen in Belgien 1432 Menschen
aktive Sterbehilfe in Anspruch – ein Rekordstand. Ist ein Tabu erst gebrochen, dauert es
nicht lange, bis der neu geschaffene Ist-Zustand als normal betrachtet wird. Traurige
Beispiele in Deutschland sind die Abtreibungen von Ungeborenen mit Down-Syndrom –
faktisch eine subjektive Unterscheidung zwischen wertem und unwertem Leben – oder
die „Nutzung“ von importierten Embryonen
für die Stammzellforschung.
Fällt als nächstes auch der Schutz für das
bereits geborene Leben weg? Niemals, versichern deutsche Politiker angesichts der Entwicklung in Belgien. Leider standen solche
Beteuerungen bislang noch vor jedem neuen
ethischen Dammbruch im Raum, ohne langfristig bestehen zu bleiben. Man kann nur
hoffen, dass unsere Gesellschaft wenigstens mit
Kindern, die schon das Licht der Welt erblickten, barmherziger umgeht als mit Ungeborenen. Ein Verbot jeglicher organisierter Sterbehilfe wäre dafür ein deutliches Zeichen.
Siegfried Schneider
Konkurrenz in der TV-Landschaft
Siegfried Schneider
ist Präsident der
Bayerischen
Landeszentrale
für neue Medien.
Er war Leiter der
Staatskanzlei und
Kultusminister.
Das Privatfernsehen ist Anfang des Jahres 30
Jahre alt geworden. Das ist ein Grund zum
Feiern – trotz aller berechtigten Kritik an
manchen Sendungen, die auch die Medienaufsicht immer wieder deutlich formuliert
hat und in Zukunft formulieren wird. Denn
die neue, werbefinanzierte Konkurrenz der
Öffentlich-Rechtlichen hat die deutsche TVLandschaft umgekrempelt.
Dabei ist klar, dass ARD und ZDF, die
sich fast ausschließlich aus Gebühren finanzieren, mehr Information und Kultur bieten müssen als RTL, Sat 1, Pro Sieben und
Co. Die haben von Anfang an vor allem auf
Unterhaltung gesetzt, mit großem Erfolg –
gerade bei der werberelevanten Zielgruppe
der 14- bis 49-Jährigen. Die Privaten erfanden das Genre der TV-Comedy, sie revolutionierten die Sportberichterstattung, sie
produzierten große Fernsehfilme wie „Der
Tunnel“ oder „Das Wunder von Lengede“.
Und – auch das soll nicht verschwiegen werden – sie entwickelten umstrittene Formate
wie Talkshows, pseudo-reale Dokumentationen nach Drehbuch oder Seifenopern.
Mit dieser bunten Mischung holten sie
die Öffentlich-Rechtlichen nicht nur von
ihrem Monopol, sondern auch aus einem
30-jährigen Dornröschenschlaf in Sachen
Innovation, Experimentierfreude und Zuschauerorientierung. ARD und ZDF kopierten, kauften weg und kämpften plötzlich
um Zuschauer. Gutes Fernsehen, schlechtes
Fernsehen – so einfach geht die Rechnung
nicht auf.
Die deutsche Fernsehlandschaft ist heute
so vielfältig wie noch nie und damit im internationalen Bereich einmalig: Derzeit gibt
es annähernd 150 bundesweit ausgestrahlte
private Fernsehprogramme. Dazu kommen
noch etwa 250 landesweite regionale oder
lokale Fernsehsender. Rund 25 lokale private Fernsehsender gibt es allein in Bayern,
deren Programm von der Landeszentrale
für neue Medien gefördert wird. Ein Programm, das vor Ort entsteht und ein Stück
naher am Zuschauer dran ist. Chapeau und
auf die nächsten 30 Jahre!
MEINUNG
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Leserbriefe
Leserbriefe sind keine Meinungsäußerungen der Redaktion. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Leserbriefe müssen mit dem vollen Namen und der Adresse des Verfassers
gekennzeichnet sein. Wir bitten um Verständnis, dass Leserbriefe unabhängig
von ihrer Veröffentlichung nicht zurückgeschickt werden.
Erfreuliche Themensetzung
Zu „Papst setzt Kräfte frei“
in Nr. 5:
Danke für das interessante Interview
mit dem ZdK-Präsidenten Alois Glück.
Das Thema des Katholikentags „Mit
Christus Brücken bauen“ signalisiert
ein Aufeinanderzugehen unserer katholischen und im erweiterten Sinne aller
christlichen Gruppen aufeinander.
Ob wirklich oft vier oder gar fünf
Generationen in einer Familie leben,
sei einmal dahingestellt. Wichtig ist,
dass die Solidarität zwischen den Generationen erhalten beziehungsweise
gestärkt wird. Ein besonderes Anliegen
sollte die Glaubensweitergabe an die
Kinder sein; eine große Aufgabe oft für
Großeltern in unserer hektischen Zeit.
Besonders freut mich der Themenschwerpunkt „Gefährdung der Würde
des Menschen durch die Entwicklung
in der Medizin, vom Beginn des Lebens bis zu seinem Ende“. Nachdem
im vergangenen Jahr die europäische
Bürgerinitiative „One of us“ abgeschlossen wurde, freue ich mich, dass
auf dem Katholikentag sicherlich seitens des ZdK und der Bischöfe nun
auch Unterstützung auf dem weiteren
Weg zu mehr europäischen Lebensschutz bekräftigt werden wird.
Meine große Bitte an Herrn Glück:
Rufen Sie beim Katholikentag zur
Teilnahme am nächsten „Marsch für
das Leben“ am 21. September in Berlin auf und laden Sie unsere Bischöfe
dazu ein! Papst Franziskus würde das
sehr begrüßen, denn, wie diese Zeitung
in der Ausgabe Nr. 25 berichtete, wurde in Rom der Marsch von Erzbischof
Rino Fisichella mitorganisiert.
Re is e / E r h o lu n g
Zu „Wie Pius XII. wirklich half“ in
Nr. 5:
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Das ist ja eine wirklich gute Nachricht.
Ich hoffe, dass die „volle Wahrheit“
über Pius XII. ans Tageslicht kommt.
Ganz wichtig ist, dass der Schriftsteller Rolf Hochhuth davon erfährt,
damit dieser dann den „Gang nach
Canosssa“ auf sich nehmen kann, um
in aller Form für seine Verzerrung der
Wahrheit Abbitte zu leisten.
Die Ernennung von Annette Schavan
zur Botschafterin am Heiligen Stuhl ist
ein Affront gegenüber der katholischen
Kirche. Sie ist politisch unter anderem
dafür verantwortlich, dass trotz zahlreicher inhaltlicher Bedenken und großer Widerstände durch Verschiebung
des Stichtags um weitere fünf Jahre in
die Gegenwart der Zugang zu embryonalen Stammzellen erweitert wurde.
Damit hat sie die Forschungsfreiheit
über das Lebensrecht von Embryonen
gestellt. Sie befürwortet Donum Vitae
und die Pränatale Diagnostik.
Wegen Plagiatsvorwürfen entzog
der Fakultätsrat der Universität Düs-
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Telefax: 08 21 / 50 242 81
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Ernennung ist ein „Affront“
Zu „Botschafterin Schavan“ in
Nr. 6:
Ve r s c h ie d e n e s
seldorf ihr nach intensiver Prüfung
den Doktor-Grad. Eine Forschungsministerin, welcher der Doktor-Grad
aberkannt worden ist und die sich
noch vorher in einem ähnlich gelagerten Fall ihres Kollegen im Ministerium der Verteidigung „nicht nur
für sich geschämt“ hatte, wie sie in
der Öffentlichkeit erklärte, kann diesen wichtigen Posten als Botschafterin unseres Landes nicht zugeschanzt
bekommen. Die katholische Kirche
und viele Bürger würden eine solche
Entscheidung als Provokation empfinden.
Hubert Gindert, Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken, 86916
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Verschiedenen Generationen und Gruppen zusammenzubringen ist das Ziel des
Katholikentags 2014 in Regensburg, das eine Leserin sehr begrüßt. Schon beim Katholikentag im vorigen Jahr kamen Christen aller Alterstufen zusammen. Foto: KNA
Die „volle Wahrheit“
Das große Lesergewinnspiel
Berühmte
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11. Rätselfrage
Geboren um 1460, wurde ich zu den bedeutendsten Bildhauern und Schnitzern
meiner Zeit. Von meiner Werkstatt in Würzburg aus versorgte ich insbesondere
Mainfranken mit Skulpturen, deren Licht- und Schattenwirkungen die Bemalung des
Holzes entbehrlich machten. Eigentlich ein angesehener Bürger Würzburgs und sogar
Bürgermeister der Stadt, wurde ich während der Bauernkriege 1525 eingesperrt und
sogar gefoltert. Zu meinen berühmtesten Werken zählen der Marienaltar in Creglingen und der Heilg-Blut-Altar in Rothenburg ob der Tauber. Wer bin ich?
M
29
R
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Und so einfach geht‘s:
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Schneiden Sie den vollständig ausgefüllten Original-Gewinnspielcoupon
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Wir wünschen Ihnen viel Glück!
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LITURGIE
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Frohe Botschaft
Siebter Sonntag im Jahreskreis
Erste Lesung
Lev 19,1-2.17-18
Der Herr sprach zu Mose:
Rede zur ganzen Gemeinde der Israeliten, und sag zu ihnen: Seid heilig,
denn ich, der Herr, euer Gott, bin
heilig.
Du sollst in deinem Herzen keinen
Hass gegen deinen Bruder tragen.
Weise deinen Stammesgenossen zurecht, so wirst du seinetwegen keine
Schuld auf dich laden.
An den Kindern deines Volkes sollst
du dich nicht rächen und ihnen
nichts nachtragen. Du sollst deinen
Nächsten Lieben wie dich selbst. Ich
bin der Herr.
Lesejahr A
se in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden. Denn die
Weisheit dieser Welt ist Torheit vor
Gott. In der Schrift steht nämlich:
Er fängt die Weisen in ihrer eigenen
List. Und an einer anderen Stelle:
Der Herr kennt die Gedanken der
Weisen; er weiß, sie sind nichtig.
Daher soll sich niemand eines Menschen rühmen. Denn alles gehört
euch; Paulus, Apóllos, Kephas,
Welt, Leben, Tod, Gegenwart und
Zukunft: alles gehört euch; ihr aber
gehört Christus, und Christus gehört Gott.
Evangelium
Mt 5,38-48
Zweite Lesung
1 Kor 3,16-23
Brüder und Schwestern!
Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes
Tempel seid und der Geist Gottes in
euch wohnt? Wer den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben. Denn Gottes Tempel ist heilig,
und der seid ihr.
Keiner täusche sich selbst. Wenn
einer unter euch meint, er sei wei-
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen
Jüngern:
Ihr habt gehört, dass gesagt worden
ist: Auge für Auge und Zahn für
Zahn. Ich aber sage euch: Leistet
dem, der euch etwas Böses antut,
keinen Widerstand, sondern wenn
dich einer auf die rechte Wange
schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.
Und wenn dich einer vor Gericht
bringen will, um dir das Hemd weg-
zunehmen, dann lass ihm auch den
Mantel.
Und wenn dich einer zwingen will,
eine Meile mit ihm zu gehen, dann
geh zwei mit ihm.
Wer dich bittet, dem gib, und wer
von dir borgen will, den weise nicht
ab.
Ihr habt gehört, dass gesagt worden
ist: Du sollst deinen Nächsten lieben
und deinen Feind hassen. Ich aber
sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit
ihr Söhne eures Vaters im Himmel
werdet; denn er lässt seine Sonne
aufgehen über Bösen und Guten,
und er lässt regnen über Gerechte
und Ungerechte.
Wenn ihr nämlich nur die liebt, die
euch lieben, welchen Lohn könnt
ihr dafür erwarten? Tun das nicht
auch die Zöllner?
Und wenn ihr nur eure Brüder
grüßt, was tut ihr damit Besonderes?
Tun das nicht auch die Heiden?
Ihr sollt also vollkommen sein, wie
es auch euer himmlischer Vater ist.
Gottes Größe kommt im Aachener Dom
zum Ausdruck. Ein Tempel Gottes sollen
auch wir sein, erklärt Paulus in der Sonntagslesung.
Foto: imago/Rudolf Gigler
Gedanken zum Sonntag
Der Weg, den Jesus zeigt
Zum Evangelium – von Klinikpfarrer Anton Tischinger
Wenn Jesus
rät: „Leistet
dem, der euch
etwas Böses
antut, keinen
Widerstand“,
könnte man
meinen, Jesus
wolle uns zu
Opferlämmern werden lassen, die
sich durch feiges Annehmen von
Unrecht und Leid den Himmel
verdienen können. Es bestätigt den
versteckten Vorwurf an Christen, sie
seien Opferlämmer, Duckmäuser,
die ewig zu kurz Gekommenen.
Mit Verlaub gesagt: Wer so denkt,
hat Jesus nicht verstanden. Zum einen kann man sich das Leben, den
Himmel, die Liebe Gottes nicht
verdienen, sie werden einem nur geschenkt. Es geht um uns und unser
ganz persönliches Verhalten, hier
und jetzt. Es geht um das Vertrauen in das Leben. Glauben bedeutet,
in einem tiefen Vertrauen zu Gott
und zum Leben zu stehen. Verzicht
auf Widerstand ist sicher eine hohe
Kunst. Jeder schafft das nicht, aber
es ist zutiefst Ausdruck einer völlig
neuen Haltung zu Gott und zum
Leben. Wer so weit gekommen ist,
ist von einer bedingungslosen Liebe
erfüllt. Erst dieses Vertrauen in Gott
gibt uns die Größe, die Gelassenheit
und die Kraft, im anderen nicht den
Konkurrenten, den Gegner, den
Feind zu sehen, sondern den Bruder
oder die Schwester, die Gott und das
Leben ebenfalls lieben. Gott will,
dass wir sie auch lieben.
Natürlich vertraut die Welt anderen Regeln. Wer es zu etwas bringen
will, setzt sich gegenüber den anderen
mit allen Mitteln durch. Wer geschlagen wird, der schlägt zurück. Doch so
funktioniert das Leben nicht. Nichts
wird dabei gelöst. Die Kriege und
Katastrophen lehren es uns.
Jesus zeigt uns einen anderen Weg.
Ihn interessieren die angeblichen
Erfolgsrezepte unserer Tage nicht.
Er will den Weg des Vertrauens, des
Vertrauens in Gott. Seine Gesetze
orientieren sich an Gott, sie suchen
das Leben und die Liebe. Er lädt uns
ein, mit diesem Vertrauen zu leben
und ohne Urteil alle Mitmenschen
als Geschwister zu sehen, die ebenso
von Gott geliebt sind. Denn unser
Urteil könnte auch falsch sein.
Es geht Jesus auch nicht um bloße Fairness im Kampf „jeder gegen
jeden“, es geht ihm um mehr. Im
Wunsch, mehr haben zu wollen,
im Neid auf das Mehr, das der an-
dere möglicherweise hat, sieht Jesus
einen Irrweg, einen Götzendienst.
Dieser Götzendienst erniedrigt den
Menschen, schenkt ihm weniger
an Leben und gibt kaum Raum für
Gott. Das alles lässt uns hart und
unbarmherzig gegenüber unseren
eigenen Bedürfnissen und denen
anderer werden.
Darum steht im Evangelium heute die Einladung, die Empfehlung
Jesu, „dem, der euch etwas Böses
antut, keinen Widerstand zu leisten“ und dem, der dich bittet, zu
geben. Es geht dabei letztlich um
Gott, der sich darin offenbaren will.
Es geht um die Würde des Lebens
und die Achtung vor dem Leben.
Es geht um die Würde des Gegenübers, die er auch dann besitzt,
wenn er nach unserem Urteil zum
Feind geworden ist. Damit uns das
gelingt, brauchen wir die stärkende
Gemeinschaft Gleichgesinnter. Eine
stärkende Gemeinschaft, wie sie sich
zum Beipiel in den vielen Basisgemeinden Mittel- und Südamerikas
als Zukunft der Kirche zeigt.
LITURGIE
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Gebet der Woche
Gott allein kann Leben schenken,
aber du kannst es weitergeben und achten.
Gott allein kann Glauben schenken,
aber du kannst dein Zeugnis geben.
Gott allein kann Hoffnung wecken,
aber du kannst anderen Vertrauen schenken.
Gott allein kann die Freude schenken,
aber du ein Lächeln.
Gott allein ist der Weg,
aber du kannst ihn anderen zeigen.
Gott allein ist das Unmögliche,
aber du kannst das Mögliche tun.
Gott allein genügt sich selbst,
aber er hat es vorgezogen, auf dich zu zählen.
aus Ruanda
Glaube im Alltag
von Max Kronawitter, Theologe
K
Sonntag – 23. Februar,
7. Sonntag im Jahreskreis
Messe vom Sonntag, Gl, Cr, Prf So,
feierlicher Schlusssegen (grün); 1.
Les: Lev 19,1-2.17-18, APs: Ps103,12.3-4.9-10.12-13, 2. Les: 1 Kor 3,1623, Ev: Mt 5,38-48
hl. Walburga (weiß); L und Ev vom
Tag oder aus den AuswL, zB: Les: Offb
19,1.5-9a, Mt 25,1-13
Montag – 24. Februar,
hl. Matthias,
Apostel
Messe v. F, Gl, Prf
ApI, feierlicher
Schlusssegen
(rot); Les: Apg
1,15-17.20ac-26,
Ev: Joh 15,9-17
Donnerstag – 27. Februar
Messe vom Tag (grün); Les: Jak 5,1-6,
Ev: Mk 9,41-50
urz vor Acht schaue ich gelegentlich mit meinen Kindern „Logo“, die Nachrichtensendung im Kinderkanal. Im
Gegensatz zur „Tagesschau“ werden
die weltbewegenden Ereignisse aus
der Perspektive der Kleinen erzählt.
Mir scheint, bei „Logo“ gibt es auch
mehr positive Nachrichten als im
Programm für die Erwachsenen.
Besonders beeindruckt hat uns
kürzlich ein Filmbericht über eine
Schule im Iran. Ein Schüler, der an
einer rätselhaften Krankheit leidet,
hatte seine Haare verloren und wurde deshalb von seinen Mitschülern
verlacht und gehänselt. Als die Ermahnungen des Lehrers fruchtlos
blieben, griff der zu einer seltsamen
Methode. Er rasierte sich den Kopf
kahl. Die Schüler waren von der
Solidaritätsbekundung ihres Lehrers so beeindruckt, dass sich bald
auch andere ihr Haar scheren ließen.
Es dauerte nicht lange, da sahen
alle Schüler aus wie der kranke Junge. Einen Grund, ihn wegen seiner
Andersartigkeit zu hänseln, gab es
nicht mehr.
Freitag – 28. Februar
Messe vom Tag (grün); Les: Jak 5,912, Ev: Mk 10,1-12
Starkes Signal
der Mitmenschlichkeit
Samstag – 1. März,
Marien-Samstag
Messe vom Tag (grün); Les: Jak 5,1320, Ev: Mk 10,13-16; Messe vom Marien-Sa, Prf Maria (weiß); L und Ev
vom Tag oder aus den AuswL
Foto: KNA
Nicht moralische Appelle oder pädagogische Maßnahmen haben zur
Veränderung beigetragen, sondern
ein beeindruckendes Zeichen, das
deutlich macht: Ich stehe zu dir.
Der Lehrer hat ein starkes Signal der
Mitmenschlichkeit gegeben.
Gegenüber dem Haarausfall seines Schülers war auch er machtlos.
Woche der Kirche
Schriftlesungen und liturgische Hinweise für die kommende Woche
Psalterium: 3. Woche
Dienstag – 25. Februar,
hl. Walburga, Äbtissin von Heidenheim in Franken
Messe vom Tag (grün); Les: Jak 4,110, Ev: Mk 9,30-37; Messe von der
Mittwoch – 26. Februar
Messe vom Tag (grün); Les: Jak 4,1317, Ev: Mk 9,38-40
Und doch
hat er viel
mehr getan,
als
nur einen gehänselten Jungen in den
Schutz zu nehmen.
Mag die eigene Ohnmacht noch
so groß sein. Eines ist immer möglich: Solidarität. Ob das nun die Erkrankung eines Bekannten ist oder
der Todesfall in der Nachbarschaft.
Ich kann etwas tun, ich kann dem
anderen signalisieren: Ich denke an
dich, du bist nicht allein. Jeder, der
schon mal von einem Schicksalsschlag überrollt worden ist, weiß:
Es hilft tatsächlich, dass andere mittrauern, mitweinen, mittragen, mitbeten.
Ganz im Sinne Christi
handeln
Was der iranische Lehrer vorgemacht hat, das hat sich gar nicht so
weit von seinem Land entfernt vor
2000 Jahren unüberbietbar ereignet.
Um seinen Geschöpfen zu zeigen,
wie er zu ihnen steht, hat sich Gott
dem Menschen gleichgemacht. „Er
entäußerte sich“, formuliert Paulus
im Philipperbrief. So wie der Lehrer
sein Äußeres entstellt hat, um dem
Kleinen zum Bruder zu werden, so
hat auch Gott die Brüchigkeit des
Menscheins angezogen, um ihm
ganz nah zu sein. Meine Kinder hat
das Beispiel des Lehrers sehr beeindruckt. Der Muslim hat ihnen vor
Augen geführt, was es heißt, ganz im
Sinne Christi zu handeln.
DIE SPIRITUELLE SEITE
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
WORTE DER SELIGEN:
JOHANNA MARIA BONOMO
Selige der Woche
Johanna Maria Bonomo
geboren: 15. August 1606 in Asiago (Venetien)
gestorben: 22. Februar oder 1. März 1670
in Bassano
seliggesprochen: 1783
Gedenktag: 1. März
Alles
durch
Gott
Häufig bemerkte die selige Johanna Maria
Bonomo: „Ich will Sie in meine Gebete
einschließen, aber ein Nichts bewirkt nichts
und aus nichts wird nichts.“ Weil sie um eine
Erklärung dazu gebeten wurde, schrieb sie
den folgenden Text.
D
ie Selige erläutert: „Durch mein Sein
oder besser Nichtsein bin ich ein wahres
Nichts; nehme ich noch die Sünde hinzu,
so bin ich noch weniger als ein Nichts, denn
sie scheidet mich von dem, der alles in allem
ist. Null und null gibt null oder nichts. Wenn
dann aber jenes höchste Gut, das alles in allem
ist, eine Zahl hinzusetzen will, die den vielen
Nullen Wert und Bedeutung gibt, so wird dies
sein Eigentum und ich kann mir nichts davon
aneignen als das Nichts, die Null; das heißt,
wenn er mir die Gnade gibt, etwas zu tun, zu
Von Ordensfrauen erzogen, trat Johanna 1622 in
das Benediktinerinnenkloster in Bassano ein. Dort
übte sie die Ämter der Novizenmeisterin, Priorin
und schließlich Äbtissin aus. Sie litt unter schweren
Krankheiten, war mystisch begnadet und empfing
die Stigmata Christi.
Von ihr sind etwa 40 Schriften erhalten, darunter
auch mehrere Betrachtungen über das Leiden Christi und autobiografische Aufzeichnungen.
red
leiden, ein Liebeswerk, eine Abtötung zu üben,
so füge ich vermöge meines Nichts doch nur
eine Null dazu, das übrige gehört ihm.“
Johanna weiter: „So erkenne ich, dass alle
Ehre ihm gebührt, der alles wirkt. Welche Ehre
sollte dem Nichts zukommen, wie könnte es
sich rühmen? Gewiss ein eitler Ruhm! Eines
nur wirkt das Nichts: Es kann (natürlich nur
mit der Gnade) wünschen, etwas zu tun. Dann
ist es die Liebe Gottes, die aus dem Nichts
etwas macht. Aber auch dieses kommt nur
von ihm (da wir ohne ihn nicht einmal etwas
Gutes denken können), so dass ich im Grunde
doch nichts bin. Aber Gott will in seiner Güte,
indem er uns so viel Gnade und Hilfe schenkt,
uns aus dem Nichts herausheben, wenn wir nur
wollen und nicht widerstehen, wozu er uns den
freien Willen gegeben hat. Aber das Gute ist
ganz sein.“
Die Selige führt aus: „Diese Wahrheit, recht
erfasst, verursacht in der Seele durchaus nicht
Traurigkeit und Kleinmut, sondern macht sie
im Gegenteil freier, bereitwilliger, beherzter,
indem sie klar erkennt, dass, wenn sie nicht
widersteht, Gott in ihr wirkt, wie es ihm gefällt,
und dass er sie als Werkzeug zu seiner Ehre
gebraucht, wenn sie sich ihm ganz hingibt, ihm
gehorcht und, was sie ihm versprochen hat und
als Pflicht erkennt, erfüllt. Wenn gar eine Seele
sich Gott geweiht hat, so gibt er ihr eine weite
herrliche Freiheit in völliger Selbstentäußerung
und Willenshingabe. Er verfährt mit ihr, wie
mit einem Kautschukball, der, zu Boden geschleudert, hoch aufspringt. Je stärker Gott die
Seele durch Widerwärtigkeit zur Erde niederschlägt, um so höher erhebt sie sich wieder von
der Erde zu Gott.“
Abt em. Emmeram Kränkl; Foto: KNA
Zitate
Zum Buch „Worte der Heiligen“
Johanna Maria Bonomo finde ich gut …
„Johanna Maria erschien in ihren ersten Lebensjahren wie eine ‚kleine
Heilige‘. Mit neun Jahren gab ihr Vater sie nach der Sitte der vornehmmen
Familien dieser Zeit zur Erziehung in das Kloster Santa Chiara in Trento. Mit
zehn Jahren – bald für die damaligen Gepflogenheiten – wurde sie zur Heiligen Kommunion zugelassen, nachdem sie von ihrem Beichtvater geprüft
worden ist und sich ihre tiefe Bereitschaft für das Sakrament zeigte. Mit
zehn Jahren weihte Johanna Maria ihre Jungfräulichkeit der Muttergottes;
mit zwölf Jahren sagte sie ihrem Vater, dass sie ins Kloster eintreten wolle.
Doch Johannes Bonomo plante, seine Tochter gut zu verheiraten, akzeptierte diese Entscheidung nicht und holte sie zurück nach Hause. Es vergingen zwei Jahre, bis er sich überreden ließ, die Berufung seiner Tochter zu
akzeptieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, sie umzustimmen.
Als Johannes Bonomo starb, hatte er sich dank seiner Tochter einem Leben
in Frömmigkeit und Nächstenliebe zugewandt.“
Aus der Festschrift zur Feier des 400. Geburtstags von Johanna Maria
Bonomo vom Ministerium für Kulturgüter und kulturelle Aktivitäten –
Abteilung für Bibliotheken und Kulturinstitute, Italien
von Johanna Maria Bonomo
Im Alter von 18 Jahren erschien ihr Jesus und lehrte sie beten.
Sie selbst schrieb darüber:
„Er lehrte sie, sie solle bei der Meditation nicht zu viel Worte machen,
sie solle sich nur das Geheimnis vergegenwärtigen
und dann auf die Wirkung achten und darauf, sich selbst darzubringen,
zu bitten und Akte der Ergebung, der Zerknirschung und der Liebe zu
erwecken und ähnliches, aber sich zu vieler Worte zu enthalten;
auch solle sie sich nicht damit abmühen,
sich den Ort und die Personen vorzustellen, sondern sich einfach in einem
tiefen Glaubensakt das Geheimnis vergegenwärtigen.
So würde sie ein gutes und sicheres Gebet verrichten.“
DAS ULRICHSBISTUM
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
DAS ULRICHSBISTUM
Sportexerzitien
in Leitershofen
Skifreizeit auf
dem Fellhorn
Trommeln soll Freude
am Leben wecken
STADTBERGEN – Vom 28. Mai bis 1. Juni,
werden Sportexerzitien in Leitershofen angeboten.
Bewegung und Körperwahrnehmung, Erlebnis
und Besinnung sind wichtige Elemente. Sportliche
Leistungsfähigkeit wird nicht vorausgesetzt. Information: 08 21 / 55 53 53, www.djk-dv-augsburg.de.
AUGSBURG – Von Samstag, 1. März, bis Mittwoch, 5. März, bietet das Offene Seminar für Skiund Snowboardfans eine Freizeit auf dem Fellhorn
an. Junge Männer von 13 bis 20 Jahren pflegen
Gemeinschaft bei Gesprächen, Spiel, Gebet und
Gottesdienst. Information: www.offenes-seminar.de.
AUGSBURG - Vincent Semenou leitet am
Samstag, 1. März, von 14 bis 17 Uhr einen
Trommelworkshop im Haus Tobias für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren. Durch
Trommeln und Tanz wird Lebensfreude aktiviert. Anmeldung: Telefon: 08 21/4 40 96-0.
AUGSBURG – „Mut ist zu geben,
wenn alle nehmen.“ So lautet das
Motto der Misereor-Fastenaktion
2014. Im Haus St. Ulrich fand
dazu eine einführende Studientagung der Katholischen Erwachsenenbildung und der Abteilung
„Mission-Entwicklung-Frieden“
des Bischöflichen Ordinariates
statt.
Rund 40 Ehren- und Hauptamtliche aus Pfarreien, Aktive aus
Weltläden und Eine-Welt-Gruppen
sowie am Thema Interessierte waren
zu der zweitägigen Veranstaltung
gekommen, um mehr über das Beispielland Uganda zu erfahren und
sich über die Materialien für die Misereor- Fastenaktion zu informieren.
Anton Stegmair, Leiter der Abteilung Mission-Entwicklung-Frieden
im Bistum, wies in der Begrüßung
darauf hin, dass derzeit rund 870
Millionen Menschen ständig hungerten. Zusätzlich gebe es noch viele, die an Mangelernährung leiden.
Hiesige Bauern stärken
Wie der Lebensstil der reichen
Länder mit den Lebensbedingungen
in den Ländern des Südens zusammenhängt, stellte Wilhelm Müller,
Kunsthandwerkliche Arbeiten aus dem
Beispielland Uganda.
MISEREOR-FA STENAKTION
Geben, wenn alle nehmen
Auch bäuerliche Landwirtschaft in Deutschland muss gestärkt werden
ehrenamtlicher Mitarbeiter von Misereor München, in seinem Referat
dar. „Armut und Hunger kann man
nicht allein mit Spenden bekämpfen“, machte er deutlich. Vor allem
müsse die bäuerliche Landwirtschaft
gestärkt werden. Und das nicht nur
in den Ländern des Südens, sondern
ebenso in Deutschland, weil auch
hier Konzerne die Kette der Nahrungsmittelherstellung vom Saatgut
bis zum Verkauf immer mehr dominierten.
Ebenso wenig, wie man Lebensmittel nach Afrika schicken, sondern die Produktion vor Ort stärken
müsse, dürfe die Herstellung von
Nahrung für die nördlichen Länder nicht noch mehr ins Ausland
verlagert werden. Müller nannte als
eine Lösung die solidarische Landwirtschaft, bei der die Verbraucher
ihr Geld in Biohöfe investieren und
dafür Waren erhalten. Den Fleischkonsum zu verringern, in Genossenschaften selbst Gemüse anzubauen,
Qualität statt Masse zu konsumieren und „Slowfood“ dem „Fastfood“ vorzuziehen, das seien weitere
Möglichkeiten, Verantwortung für
die Schöpfung und alle Menschen
der Erde zu übernehmen.
Die Leiterin der Arbeitsstelle Misereor München, Eva-Maria
Heerde-Hinojosa, berichtete von
zwei Misereor-Projekten in Uganda. Ein Film zeigte die unwirtlichen
Lebensbedingungen der Halbnomaden im Nordosten, der von Dürren
und Ernteausfällen geplagt ist, und
die Nöte der Kleinbauern im Süden,
die durch Landraub und Agroindustrie der Großkonzerne immer
weiter an den Rand gedrängt werden. Misereor leistet hier Hilfe zur
Selbsthilfe, so dass die Bauern mit
einer dem Klimawandel angepassten
Anton Stegmair, Eva-Maria Heerde-Hinojosa, Christine Liepert und Wilhelm Müller
(von links) stellten bei der Studientagung im Haus St. Ulrich die diesjährige MisereorFastenaktion vor.
Foto: Mitulla
Landwirtschaft das Überleben ihrer
Familien sichern können. Sie lernen
neue Anbaumethoden, die Weiterverarbeitung von Obst und Gemüse
und die Vermarktung der eigenen
Erzeugnisse.
Material für die Pastoral
Mit dem Motto der Fastenaktion stellt Misereor das grenzenlose Nehmen und das ungebremste
Wachstum in Frage, denn wenn alle
nehmen, bleiben die Schwachen auf
der Strecke. Aber es braucht mutige
Schritte, an die Ursachen des Hungers heranzugehen.
Um das Thema in die Gemeinden,
Kindergärten und Schulen zu bringen, bietet das Hilfswerk umfang-
reiches Material für Gottesdienste
und Fasten-Aktionen für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene an.
Es gibt beispielsweise Anleitungen,
um ein „Mut-Zeichen“ in Form eines Kreuzes oder Spielsachen, wie
sie die Kinder in Afrika haben, zu
bauen. Außerdem können Liturgie-,
Kreuzweg- und Unterrichtsbausteine, Medien und Anregungen für
ein Fastenessen, Plakate, das Hungertuch der Künstlerin Ejti Stih, ein
Fastenkalender, Segensbändchen,
Opferkästchen, eine DVD zur Fastenaktion und vieles mehr bestellt
werden.
Information:
www.misereor.de und
www.bistum-augsburg.de
DAS ULRICHSBISTUM
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Bischofsvikar für Ökumene
Nachgefragt
Neue Abteilung für Pastorale Grunddienste eingerichtet
AUGSBURG (pba) – Bischof
Konrad Zdarsa hat Prälat Bertram
Meier zum Bischofsvikar für Ökumene und interreligiösen Dialog
ernannt. Die Amtszeit beginnt am
1. April und beträgt sieben Jahre.
Der Bischofsvikar besitzt laut
Kirchenrecht (can. 476 bis 481)
für seinen Amtsbereich ordentliche,
stellvertretende Gewalt. Er gehört
dem Bischofsrat an und ist geborenes Mitglied im Priesterrat. Auch
als Bischofsvikar bleibt Prälat Meier Domdekan und Stellvertretender
Generalvikar.
Außerdem steht im Bischöflichen
Seelsorgeamt eine Neuordnung an.
Nachdem Bischof Konrad zum 1.
April Domdekan Prälat Bertram
Meier mit der Leitung der „Hauptabteilung II – Seelsorge“ betraut
hat, wird mit Wirkung zum 1. September die innere Struktur des Seelsorgeamtes gestrafft. Die vielfältigen Aufgaben werden dann in fünf
Abteilungen gegliedert: Seelsorge
in den Generationen, Bischöfliches
Jugendamt, Seelsorge in besonderen
Lebenslagen, Kranken- und Krankenhausseelsorge.
Neu ist die Einrichtung einer
Abteilung mit dem Titel „Pastorale
Grunddienste und Sakramenten-
pastoral“. Neben pastoralen Grundsatzfragen sind dort zukünftig Themenfelder wie Gemeindeaufbau
und Gemeindepastoral, Ehrenamtsarbeit, Sakramentenpastoral, Laiengremien, City-Seelsorge sowie die
Koordination der Außenstellen des
Bischöflichen Seelsorgeamtes angesiedelt.
Generalvikar Harald Heinrich
sieht die Neuordnung vor allem unter zwei Zielsetzungen: „Zunächst
soll das Territorialprinzip gestärkt
werden, zu dem sich ja das Bistum
in seiner Strukturreform bekannt
hat. Dann soll es darum gehen, das
Zueinander der territorialen Seelsorge mit den kategorialen Angeboten
zu profilieren.“
Das Institut für Neuevangelisierung werde laut Generalvikar Heinrich auch zukünftig ein wichtiger
Impuls- und Ideengeber sein, um
das zentrale Anliegen der Neuevangelisierung in der Diözese Augsburg
in den verschiedensten Feldern und
Bereichen wachzuhalten und dafür
auch entsprechende Angebote und
Initiativen zu entwickeln. Dabei
werde es in besonderer Weise mit
dem Seelsorgeamt wie auch mit
anderen Hauptabteilungen für eine
missionarische Kirche zusammenarbeiten.
Bischof Konrad besuchte Malteser
AUGSBURG – Bischof Konrad Zdarsa besuchte kürzlich zu einer Informationsbegegnung den Augsburger Standort des Malteser Hilfsdienstes. Im
kleinen Kreis traf sich der Bischof sich mit Wolf-Dietrich Graf Hundt, dem
Diözesanleiter der Malteser, seinem Stellvertreter Georg Graf Ballestrem,
Diözesanoberin Amalie Wiedemann, Vorstandsmitglied Prälat Karl-Heinz
Zerrle und Präsidiumsmitglied Kerstin Rosner. Dem Informationsgespräch
ging die Segnung dreier neu angeschaffter Fahrzeuge aus dem Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Krankentransport voraus, die Bischof Zdarsa vornahm. Eine digitale Präsentation stellte die Bandbreite der MalteserDienste vor. Nach dem Motto „ ...weil Nähe zählt“ arbeiten die Malteser in
der Diözese Augsburg seit 1962 an 15 Dienststellen mit 200 festen Mitarbeitern und 1500 Ehrenamtlichen in den Bereichen Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Sanitätsdienst und in der Behinderten-, Jugend- und
Altenarbeit.
Text/Foto: zoe
Keine Reduzierung, eher Profilierung
Im Interview erläutert Prälat Bertram Meier unserer Zeitung die
Ernennung zum Bischofsvikar und
die Veränderungen im Bischöflichen Seelsorgeamt (siehe auch
nebenstehenden Artikel).
Herr Prälat, Sie sind jetzt Bischofsvikar für Ökumene und interreligiösen Dialog. Wie wird das im
ökumenischen Gespräch wahrgenommen?
In jedem Fall ist es ein Zeichen der
Wertschätzung, die unser Bischof den
Brüdern und Schwestern anderer Konfessionen damit entgegenbringt. Weil
ich selbst Sohn einer konfessionsverschiedenen Ehe bin, ist mir die Ökumene gleichsam in die Wiege gelegt.
Das Beten und Mühen um die Einheit
der Christen ist für mich keine Trockenübung, sondern Leben pur.
Die Zahl der Abteilungen im Seelsorgeamt wird unter ihrer Leitung
nahezu halbiert. Was wollen Sie
mit der Reduzierung erreichen?
Mit fünf Abteilungen bleibt alles überschaubar. Ich kann mir gut vorstellen,
mit den Abteilungsleitern regelmäßig Dienstgespräche zu führen und
Planungen zu entwickeln. So möchte
ich bei der Neuordnung weniger von
Reduzierung reden, sondern von Profilierung. Ich werde erst einmal viele
Gespräche führen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus St.
Ulrich, im Seelsorgeamt und auf den
Außenstellen kennenzulernen. Möglichst alle sollen eingebunden werden, wenn wir gemeinsam darüber
nachdenken, welche bisherigen Felder in der Seelsorge beibehalten und
ausgebaut, welche Angebote zurückgefahren und vor allem welche neuen
Herausforderungen angegangen werden sollen.
Ich möchte es vergleichen mit einem
Auto: Der Motor wird vielleicht mehr
Stärke entwickeln, wenn die Karosserie schlanker und leichter wird. Besonders dankbar bin ich für die wertvollen Grundlagen, die meine beiden
Vorgänger gelegt haben. Darauf kann
man getrost und kreativ weiterbauen.
Damit es klar ist: Es braucht niemand
um seine Arbeit bangen. Es gibt genug zu tun. Ein bisschen Mobilität
wird vielleicht manchem abverlangt,
übrigens auch mir bei diesem Stellenwechsel.
Was ist Ihnen an dem neuen Organigramm besonders wichtig?
Besondere Hoffnungen setze ich auf
die zukünftige Abteilung 1 „Pastorale
Bertram Meier wird Bischofsvikar
für Ökumene und interreligiösen Dialog.
Foto: pba
Grunddienste und Sakramentenpastoral“, die ich selbst leiten werde. Sie
wird zum 1. September eingerichtet.
Hier sind sowohl das seelsorgerliche
Engagement nach dem Territorialprinzip (Pfarrei, Pfarreiengemeinschaften,
Dekanat) als auch eine Art Drehscheibe oder „Werkstatt“ für pastorale Entwicklungen von morgen angesiedelt.
Dass wir hier nach den klassischen
Grunddiensten der Martyrie, Liturgie
und Diakonie unter besonderer Berücksichtigung der Sakramentenpastoral arbeiten wollen, ist klar.
Auch der verbindliche Kontakt zu den
Außenstellen des Seelsorgeamtes hat
hier seinen Platz. Es steht dabei ja nicht
nur der administrative Aspekt im Mittelpunkt, sondern vor allem seelsorgerliche Impulse als Dienstleistungen.
Außerdem ist die Kooperation mit anderen Stellen wichtig: besonders mit
dem Institut für Neuevangelisierung,
den Verantwortlichen für Glaube und
Lehre, Gottesdienst und Liturgie und
nicht zuletzt mit den Referenten für
Gemeindeentwicklung. Wir brauchen
eine konzertierte Aktion aller, die sich
darum mühen, Jesus Christus und sein
Evangelium den Menschen von heute
anzubieten.
Freuen Sie sich auf die neue Aufgabe?
Das kann man so einfach nicht sagen.
Einerseits bin ich zuversichtlich, dass
die neue Herausforderung auch geistlich gut tut. Andererseits bin ich nicht
überschwenglich. Ich habe großen
Respekt vor der Aufgabe. Die Schuhe, in die ich trete, sind groß. Es wird
viel darauf ankommen, dass die Leute
mitziehen. Das ist mehr als Loyalität.
Es heißt, erfüllt sein von einem Auftrag, der für das Seelsorgeamt bedeutet: Instrument für den Bischof zu
sein, um seine Hirtensorge wirkungsvoll zu unterstützen.
Inteview: Gerhard Buck
DAS ULRICHSBISTUM
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
E NGAGI E RT E H E L F E R GE S U C HT
Spaß am Lernen vermitteln
Christliche Arbeiter-Jugend bietet Qualitraining für Schüler an
AUGSBURG (ana) – Für Mittelschüler, die sich mit dem Lernen
für den qualifizierenden Abschluss
(Quali) schwertun, soll es in Kürze
in Augsburg ein Hilfsangebot geben: das Qualitraining der Christlichen Arbeiter-Jugend (CAJ), der
Jugendorganisation der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung
(KAB).
Bei den Pfarrgemeinderatswahlen am vergangenen Sonntag beteiligten sich mehr
als 90 Prozent der Kirchgänger. Im Bild die Wahlkabinen in der Basilika St. Ulrich und
Afra in Augsburg.
Foto: Zoepf
Frauen auf dem Vormarsch
Zahl der Wahlbeteiligung in den Pfarreien steigt leicht an
AUGSBURG (dr/bc) – Eine merkliche personelle Erneuerung wird
es offenbar in den meisten neu gewählten Pfarrgemeinderäten der
Diözese Augsburg geben. Nach
einer ersten Übersicht gehören
40 Prozent der am vergangenen
Sonntag gewählten Frauen und
Männer erstmals dem kirchlichen
Beratungsgremium an. In der
Wahlperiode zuvor waren es ein
Prozent weniger.
Die Quote der Frauen hat sich
im Vergleich zu den vergangenen
Wahlen vor vier Jahren sogar noch
einmal erhöht: Sie reicht mit fast 70
Prozent nahe an die Dreiviertelmarke heran. Im Vergleich zur Wahlperiode davor lag die Zahl noch bei 66
Prozent.
Auf der Basis der Meldeergebnissen der Pfarrgemeinden am Dienstag
um 9 Uhr zeichnet sich als weiteres
markantes Ergebnis eine leicht steigende Wahlbeteiligung im Vergleich
zu den Wahlen 2010 ab. Zirka 12,5
Prozent der Katholiken nahmen ihr
aktives Wahlrecht wahr. Vor vier
Jahren waren es noch 11,7 Prozent.
Im Verhältnis zu den Gottesdienstbesuchern gaben am vergangenen
Sonntag sogar mehr als 90 Prozent
ihre Stimme ab.
Der Trend der zurückliegenden Wahlen, dass insbesondere
in Stadtpfarreien die Wahlbeteiligung wesentlich geringer ist als in
Landpfarreien, setzt sich fort. Beate
Dieterle, Geschäftsführerin beim
Augsburger Diözesanrat der Katholiken, erläutert: „Es gibt Stadtpfarreien mit weniger als vier Prozent
Wahlbeteiligung, dagegen kleine
Dorfgemeinden, in denen sich 60
Prozent aller Katholiken und mehr
an der Pfarrgemeinderatswahl beteiligten.“ Als bemerkenswert ist
auch der Anstieg der Briefwähler zu
den Wahlen 2010 zu bezeichnen.
Auf ein besonders geringes Interesse
stieß die Pfarrgemeinderatswahl im
Dekanat Augsburg I mit 5,72 Prozent. Im Dekanat Augsburg II wurde sogar nur eine Wahlbeteiligung
von 5,58 Prozent verzeichnet.
Besonders hoch lag die Wahlbeteiligung im Dekanat Memmingen. Dort gingen 23,21 Prozent der
Wahlbeteiligten zu den Wahlurnen.
Auch das Dekanat Neuburg Schrobenhausen liegt mit 16,29 Prozent
Wahlbeteiligung noch ziemlich weit
oben. Es folgt das Dekanat Mindelheim mit 15,96 Prozent Wahlbeteiligung. „Was ich persönlich beachtenswert finde, ist die Tatsache, dass
die Wahlbeteiligung gestiegen ist,
obwohl die Zahl der Kirchgänger
zurückgegangen ist“, erläutert die
Geschäftsführerin des Diözesanrats.
„Man muss sagen, das Interesses ist
groß“, resumiert Beate Dieterle.
Zu den gewählten Frauen und
Männern werden in den kommenden Wochen in den jeweiligen Pfarrgemeinden noch Einzelpersonen in
die Pfarrgemeinderäte hinzuberufen.
Alle zusammen haben dann mit den
hauptberuflichen Seelsorgern in den
nächsten vier Jahren die Aufgabe,
pastorale Fragen zu beraten und sich
als Kirche vor Ort zu gesellschaftlichen Fragen zu äußern.
Information
Die aktuellen Wahlergebnisse für die
Diözese Augsburg und für die einzelnen
Dekanate finden sich im Internet unter
www.bistum-augsburg.de/index.php/
bistum/Pfarrgemeinderatswahl-2014/
PGR-Wahl-2014/Wahlergebnisse.
Bei wöchentlichen Treffen bis
Ende Juni, jeweils zwei Schulstunden mit einer Pause dazwischen,
werden Schüler zum Lernen motiviert und ihnen Zugänge zum Stoff
vermittelt.
Preisgekrönte Initiative
Erstmals hat die CAJ 2003 das
Qualitraining in Neu-Ulm angeboten. Nach wenigen Jahren kamen
Kurse in Füssen, Marktoberdorf,
Schongau und Pfaffenhofen/Ilm
hinzu, auch in Augsburg – hier soll
diese Lernhilfe jetzt aber nach Verbandsangaben neu aufgebaut werden. Die Initiative wurde 2010 mit
dem „miteinander“-Preis des Bayerischen Rundfunks ausgezeichnet.
Die CAJ legt Wert darauf, dass
das Qualitraining keine Nachhilfe
ist. Die Schüler kommen also nicht
darum herum, sich auch selbst hinzusetzen und zu lernen. Ihnen wird
aber gezeigt, dass und wie sie das
schaffen können. Vielen hilft, dass
sie dabei nicht mehr auf sich allein
gestellt sind, sondern durch die
Gruppe mitgezogen werden.
Termine und Ort werden zusammen mit den Teilnehmern festgelegt. Die CAJ sucht außerdem auch
Trainer, am besten Schüler, die den
Quali bereits hinter sich haben. Interessenten können aber auch Auszubildende oder Berufstätige sein.
Ausschlaggebend ist für die CAJ
ihr Engagement, nicht in erster Linie, wie gut sie selbst in der Schule
waren. Vor allem sollen sie zu den
Teilnehmern eine Beziehung aufbauen und ihnen Spaß am Lernen
vermitteln. Zur Begleitung steht ein
hauptamtlicher CAJ-Mitarbeiter zur
Verfügung.
Informationen und Anmeldung
beim Augsburger CAJ-Büro
Telefon 08 21/31 66-35 32
E-Mail: info@qualitraining.de
Internet: www.qualitraining.de
Weitere Büros befinden sich in Kempten, Weilheim und Weißenhorn.
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DAS ULRICHSBISTUM
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
K R ANK E NP F L EGE V E R E I N
50 Pfennig für die Nachtwache
Von 1100 Mitgliedern schrumpfte der Verein auf 100
AUGSBURG – Vier Mark im Jahr
betrug vor 100 Jahren der Mitgliedsbeitrag im Verein für ambulante Krankenpflege St. Anton.
Gegründet wurde er am 1. Juli
1914, ein Jahr nach Erhebung zur
Stadtpfarrei.
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Papst
Wallfahrer
Wasser
Sonnenuntergang
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Ganz neu: der wöchentliche, kostenlose Newsletter der
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Datum
Unterschrift
Erster Vorsitzender des Vereins
war immer der Pfarrer von St. Anton. Heute ist es Pfarrer Joachim
Pollithy. Den zweiten Vorsitz hat
seit 1976 Josef Ratzinger inne. Der
80-Jährige führt nicht nur die Geschäfte des Vereins, sondern kennt
sich auch sehr gut in dessen Historie
aus. „Es gab in der damaligen Zeit
große soziale Veränderungen in der
Gesellschaft, auf die die Kirche, deren Aufgabe die Caritas ist, reagierte“, erklärt er.
Die ersten privat organisierten
ambulanten Krankenvereine entstanden in Deutschland schon im
19. Jahrhundert. In St. Anton erfolgte die Gründung des Vereins
unter dem Geistlichen Rat Georg
Rupfle, der von 1910 bis 1934 hier
Pfarrer war. Am Gründungstag gab
es bereits 526 Mitglieder. „Bis in die
1950er Jahre stieg die Zahl auf rund
1100 an, dann wurden es wieder weniger“, berichtet Ratzinger.
Die Bürger der Gemeinde nutzten das neue Angebot auch deshalb
gerne, weil die ambulante Pflege es
möglich machte, zu Hause betreut
zu werden. Denn in den Augsburger
Krankenhäusern gab es große Säle,
in denen die Patienten mit vielen
anderen Kranken lagen. Lange Aufenthalte in dieser unwirtlichen Umgebung waren in der Bevölkerung
nicht beliebt.
Die Mitglieder hatten Anspruch
auf eine unentgeltliche Tagespflege
zu Hause. Der Preis für eine Betreuung in der Nacht betrug 50
Pfennige. „Die Kirche wollte aber
auch Nichtmitglieder versorgen“,
erläutert Ratzinger. Die mussten 30
Pfennige für die erste Stunde und
20 Pfennige für jede weitere Stunde
zahlen. Eine Nachtwache kostete für
sie zwei Euro. Vereinsmitglieder, die
in Armut geraten waren, konnten
auch unentgeltlich behandelt werden.
Die Pflege lag in den Händen der
Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, die ihr Mutterhaus in Dießen hatten. Der Verein
zahlte Unterkunft und Verpflegung
und 100 Mark pro Schwester an den
Orden. Bis zum Jahr 1976 sank die
Zahl der Mitglieder auf 564 und
die Schwestern, die jahrelang 16
Stunden am Tag und in der Nacht
gearbeitet hatten, mussten aus Altersgründen aufhören. Der Orden
konnte keine neuen Schwestern
schicken, weshalb eine Weiterführung des Vereins in der bisherigen
Form nicht mehr möglich war.
Aber es sollte weitergehen. Da
der Bedarf an Pflege für ältere Menschen zunahm, erfolgte 1976 die
Neugründung als gemeinnütziger
Ambulanter Krankenpflegeverein.
Er ist Gesellschafter der katholischevangelischen Sozialstation Augsburg-Göggingen im Römerweg, die
zusammen mit den evangelischen
und katholischen Gemeinden in
Göggingen errichtet wurde.
Heute hat der Verein 100 Mitglieder, die im Jahr 12 Euro Beitrag zahlen. Beiträge und Spenden dienen
der Alten- und Krankenbetreuung
der Sozialstation und der Unterstützung der Pfarrei St. Anton bei ihren
karitativen Aufgaben.
Roswitha Mitulla
Information
www.st-anton-augsburg.de
oder auch www.sozialstation-augsburggoeggingen.de.
Am Sonntag, 9. März, wird um 15 Uhr
in Augsburg im Antoniussaal, Mundingstraße 7, eine Mitgliederversammlung
abgehalten. Dort steht unter anderem
die Neuwahl des Vorstandes und eine
Satzungänderung an.
Josef Ratzinger, der zweite Vorsitzende des ambulanten Krankenpflegevereins St. Anton, mit der Gründungsurkunde und den Statuten aus dem Jahr 1914.
Foto: Mitulla
DAS ULRICHSBISTUM / ANZEIGE
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Kultur-Frühling in Donauwörth
Der Donauwörther Kultur Frühling bietet
auch heuer ein interessantes Kulturprogramm im Zeughaus. Von Jazz, Klassik
und Rock‘n‘Roll ist alles mit dabei.
Eine besinnliche Gebetsatmospäre erwarten die Besucher der Abende der Versöhnung, die in der ganzen Diözese angeboten weden.
Foto: IFN
Sich auf Gott ausrichten
In der Fastenzeit gibt es wieder Abende der Versöhnung
AUGSBURG – Ein „Bad für die
Seele“ sind die Abende der Versöhnung, die in der Fastenzeit wieder
an verschiedenen Orten der Diözese angeboten werden.
An einem solchen Abend kann
man in einer nur von Kerzen erhellten zur Kirche Ruhe kommen, Gott
in seinem Wort hören, ihm in der
Anbetung begegnen, Gemeinschaft
mit anderen erleben. Wer will, kann
in der Beichte seine Seele reinigen.
Außerdem können Gebetsanliegen
aufgeschrieben, Bibelverse gezogen
oder Kerzen angezündet werden.
Lieder und Instrumentalmusik
schaffen eine besinnliche Gebetsatmosphäre und richten den Besucher
auf Gott aus.
Es besteht die Möglichkeit zur
Einzelsegnung durch einen Priester.
Weitere Informationen sind beim
„Institut für Neuevangelisierung
und Gemeindepastoral“, Telefon
08 21/31 66-29 30 oder im Internet
unter der Adresse neuevangelisierung@bistum-augsburg.de erhältlich.
Termine:
Mittwoch, 26. März, 19 bis 22
Uhr: Altenstadt, Kirche St. Michael,
St.-Michael-Straße 2.
Freitag, 4. April, 19 Uhr: LindauZech, Kirche Maria Königin des
Friedens, Zechwaldstraße 32. Memmingen um 19.30 Uhr: Pfarrkirche
St. Josef, St.-Josef-Kirchplatz 5.
Dienstag, 8. April, 19 Uhr: Türkheim, Kapuzinerkirche, MauritiaFebronia-Platz 1. Nördlingen um 19
Uhr: Pfarrkirche St. Salvator, Salvatorgässchen 2.
Freitag, 11. April, 19 Uhr: Dillingen, Kirchenzentrum St. Ulrich, Bischof-Hartmann-Ring 1. Neu-Ulm
um 19 Uhr: Pfarrkirche St. Johann
Baptist, Johannesplatz. Pürgen um
20 Uhr, Pfarrkirche St. Georg, Weilheimer Straße 10.
Samstag, 12. April, 16 Uhr: Benediktbeuern, Basilika, Don-BoscoStraße 1.
Sonntag, 13. April, 19 Uhr:
Augsburg-Haunstetten, Pfarrkirche
St. Pius, Mittelfeldstraße 1.
Montag, 14. April, 18.30 Uhr:
Augsburg-Pfersee, Pfarrkirche Heiligstes Herz Jesu, Franz-KobingerStraße 2. Dillingen um 19 Uhr: Basilika St. Peter, Klosterstraße 5,
Dienstag, 15. April, 19.15 Uhr:
Rott, Pfarrkirche Heilige Familie,
Kirchstraße 1.
Miteinander der
Sonntagsführung in
Generationen fördern Plakat-Ausstellung
NONNENHORN – Vom 24. bis
26. März geht es bei den Bildungstagen der Seniorenkreise am Bodensee
um das Miteinander der Generationen. Es werden Möglichkeiten vorgestellt, wie man das GenerationenVerbindende in den Pfarrgemeinden
fördern kann. Anmeldung unter Telefon 08 21/31 66-22 22 oder per EMail unter altenseelsorge@bistumaugsburg.de
OBERSCHÖNENFELD – Am 23.
Februar und 9. März führt Gertrud
Roth-Bojadzhiev um 15 Uhr durch
die Ausstellung „Siegt, spendet,
schreibt an die Front“. Die Ausstellug erinnert an die 100-jährige Wiederkehr des Ausbruchs des Ersten
Weltkriegs. Eines der wichtigsten
Medien dieser Zeit war das Plakat.
Es diente zur Mobilisierung der so
genannten Heimatfront.
Donnerstag, 20. März 2014, 20 Uhr
Die Allotria-Jazz-Band aus München ist
seit vielen Jahren eine der profiliertesten
Gruppen der traditionellen Jazzszene in
Deutschland. Sieben Solisten interpretieren Kompositionen der 20er- und 30erJahre auf hohem Niveau. Neben den
musikalischen Charakteren der Musiker
sorgen eigene Arrangements und der
Bläsersatz für zwei Trompeten für den
unverwechselbaren Sound einer kleinen
Big-Band.
Samstag, 22. März 2014, 20 Uhr
Der Kabarettist Alfred Mittermeier durchstreift mit seinem Programm „Extrawurst
ist aus“ politisch-satirische Landschaften.
Im Stile eines galanten Oberkellners serviert er dabei Großkopferte und Kleindenker auf einer globalen Wurstplatte.
Da ist für jeden Geschmack etwas dabei
– von der feinen Streichwurst bis zur groben Mettwurst. Das Programm ist „international“, Fremdsprachenkenntnisse sind
erforderlich: Es wird Tacheles geredet!
Donnerstag, 3. April 2014, 20 Uhr
Die Mitglieder des 2008 gegründeten
Enigma-Saxophon-Quartetts
verfügen
nicht nur über eine klassische Ausbildung, sondern sind auch erfahrene
Jazzmusiker, die professionell in verschiedenen Bigbands, Musicals und Theaterproduktionen spielen. Das Quartett
präsentiert abwechslungsreiche, genreübergreifende Musik ohne stilistische
Scheuklappen.
Donnerstag, 10. April 2014, 20 Uhr
Günther Sigl ist im Zeughaus mit seinem
Programm „Best of Live mit Band“ zu
sehen. Günther Sigl ist Frontmann und
Gründer der legendären „Spider Murphy
Gang“. Nun ist er mit einem Soloprojekt
unterwegs und präsentiert ganz neue
Songs aus eigener Feder. Mit Willi Duncan, Wolfgang Götz und Dieter Radig
bringt er eine bunte Mischung aus Boogie Woogie, Swing, Rock´n´Roll und alten
Schlagern auf die Bühne.
nh
Information:
Das Programmheft liegt im Donauwörther Rathaus, in der Tourist-Information
und in der Stadtbibliothek aus und kann
im Internet heruntergeladen werden:
www.donauwoerth.de
Tickets für den Kultur-Frühling sind bei
der Stadt Donauwörth, Sachgebiet Kultur (Zimmer 103, Tel. 0906 789-102 oder
-160), Rathausgasse 1, 86609 Donauwörth, erhältlich.
20. März bis 10. April 2014
8. Donauwörther
Kultur Frühling
4 Veranstaltungen
gen
aus den Bereichen Kabarett,
Jazz, Klassik & Rock ’n’ Roll
Programmheft
* Rathaus Donauwörth
* Städt. Tourist-Information
* Stadtbibliothek Donauwörth
* Gemeindeverwaltungen
im Landkreis
Günther Sigl
Veranstalter und Kartenvorverkauf
Große Kreisstadt Donauwörth
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Fit in den Frühling
Der Winter war bisher nicht
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sich die Menschen nach wärmeren
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22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Kuren wie die alten Römer
Die Kurhotels im oberitalienischen Abano Terme in der Nähe von Padua bieten
alle Möglichkeiten für einen perfekten
Kur-Urlaub für Körper, Geist und Seele.
Bei einer Badekur kann man die heilenden Kräfte des mineralreichen Thermalwassers erleben.
Die Anwendungen von Fango und entspannenden Massagen wirken sich positiv auf das körperliche Wohlbefinden
aus. Elegante Geschäfte säumen die
neue Fußgängerzone in Abano Terme.
Im benachbarten Montegrotto Terme ist
es nicht weit zu den Euganeischen Hügeln, wo man im Grünen spazieren und
wandern kann.
Schon in der Antike schätzten die Römer
die therapeutische Wirkung des Wassers
und Fangos in Abano. Die Heilquelle des
oberitalienischen Kurortes hat sich zu
einem beliebten Urlaubsort entwickelt.
Der euganeische Thermalfango ist eine
Das Thermalwasser von Abano Terme
wird seit der Antike geschätzt.
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besondere Mischung aus natürlicher
Tonerde, Mineralwasser und Mikroorganismen. In rund 240 Thermalschwimmbecken kann man im 37 Grad warmen
Thermalwasser entspannen. Zudem verfügen alle Hotels des Thermalbereichs
über eine Abteilung zur Inhalationstherapie. Ein weiterer Vorteil von Abano und
Montegrotto ist, dass jedes Hotel eine
eigene Kurabteilung hat.
Neben Kur und Wellness in den Thermen
ist Abano ein idealer Ausgangspunkt für
Ausflüge. Aber auch die, die nur in Abano Terme bleiben möchten, kommen voll
auf ihre Kosten. Die Stadt liegt an den
sanften Hängen der euganeischen Hügel
im Zentrum Venetiens und ist mit Montegrotto, Battaglia und Teolo eines der
größten und ältesten Thermalkomplexe
Europas. Alte venezianische Villen und
elegante Parks und Plätze laden zum Besuch ein.
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Mediterrane Perlen im Golf von Neapel
Zur traditionellen Heilkunst der Griechen
und Römer am Golf von Neapel führt
eine Reise, die das Augsburger Reisebüro hinter dem Perlach veranstaltet.
Die Rundreise beginnt in der lebendig
pulsierenden Altstadt Neapels. Von dort
geht es in einen wunderschönen mediterranen Garten auf Ischia. Der Duft von
Zitronen und Thymian liegt in der Luft,
die grünen Terrassen schmiegen sich an
das Vulkangestein und dahinter leuchtet
das Meer am Golf von Neapel.
Im Garten La Mortella finden sich Pflanzen,
die der antiken Medizin zur Blüte verhalfen. Vor allem dem Vulkanismus verdankt
die Region ihre bedeutende Rolle als
Kurort reicher Römer. Im Thermalgarten
„Poseideon“ können Badegäste die
wohltuende Wirkung schwefelhaltiger
Thermalquellen oder des radonhaltigen
Fango spüren. Auf einer Wanderung
durch die blühenden, wilden Gärten und
Zitronehaine von Procida erfahren die
Reisenden einiges über die griechischrömische Gesundheitsphilosophie. Capri,
die Perle des Mittelmeers, bietet unvergessliche Ausblicke, zum Beispiel von
den Augustusgärten.
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22./23. Februar 2014 / Nr. 8
S OZI AL PAK T
Gegen Wohnungsverlust
Ökumenische Präventionsstelle in Neu-Ulm eröffnet
NEU-ULM – „Ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich
beherbergt.“ Das Bibelwort nach
Matthäus und Jesaja stand über
dem Festakt, mit dem die „Ökumenische Präventionsstelle für
Wohnungsverlust“ in Neu-Ulm eröffnet wurde. „Ein Musterbeispiel
der Mitsorge für die Menschen“
nannte stellvertretender Landrat
Herbert Pressl die vom Landkreis
Neu-Ulm finanzierte Einrichtung.
Mit modernen, individuell angepassten Hörgeräten von AUDILOGIK-Fachzentren
lässt sich das Leben wieder voll genießen.
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Immer „ganz Ohr“
Das Gehör ist einer der wichtigsten Sinne, denn es ist die Voraussetzung dafür,
dass wir am Leben mit all seinen Facetten teilnehmen können. Wichtig ist, dass
Sie Ihrem Gehör rechtzeitig helfen, wenn
Sie oder andere bemerken, dass Ihre
Hörkraft nachlässt. Indizien sollten frühzeitig erkannt werden, wie zum Beispiel
das schlechte Verstehen von Gesprächen
in einer Gesellschaft oder von Durchsagen in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Bei ersten Anzeichen sollten Sie Ihr Gehör unverbindlich testen, bei Ihrem HNOArzt oder in einem AUDILOGIK-Fachzentrum ganz in Ihrer Nähe. So erhalten Sie
Gewissheit, ob Handlungsbedarf besteht
oder nicht. In den AUDILOGIK-Fachzentren werden Sie umfassend über die
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und Bobingen ist immer „ganz Ohr“ für
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Steilküste der Welt auf Capri werden Sie faszinieren.
Die mit drei Mitarbeitern besetzte und vom Caritasverband Günzburg/Neu-Ulm mit dem Diakonischen Werk Neu-Ulm getragene
Präventionsstelle soll in Not geratenen Menschen beistehen, drohenden Wohnungsverlust rechtzeitig
abzuwenden. Es geht in diesem Fall
nicht um Hilfen für Obdachlose, die
ihr Zuhause bereits verloren haben,
wurde bei der Eröffnung betont.
Die neue Einrichtung wird über
Beratung und praktische Hilfen vorbeugend tätig, damit Betroffene gar
nicht erst in Wohnungsnot geraten.
Eine Art Vorläufer der Präventionsstelle wurde bereits im Jahr
2011 in Neu-Ulm eingerichtet, mit
einer halben Planstelle ausgestattet
und vom Sozialministerium finanziert. Seither haben knapp 300 in
Not geratene Menschen die Einrichtung aufgesucht. Gut die Hälfte
der Betroffenen waren wegen ausstehender Mietzahlungen, Wohnungskündigung oder bevorstehender
Zwangsräumung akut von Obdachlosigkeit bedroht. Gut 70 Prozent
der behandelten Fälle konnten positiv zu Ende geführt werden. Einige
sind noch in Arbeit.
Weil das vom Ministerium finanzierte Projekt von vornherein
zeitlich begrenzt war, warf sich der
Landkreis Neu-Ulm schon im vergangenen Jahr in die Bresche, um
die Einrichtung weiterzuführen,
finanziell zu sichern und der Notwendigkeit entsprechend zu erweitern. Der Landkreis trägt die Kosten
der Präventionsstelle in Höhe von
150 000 Euro.
Wohnraumverlust trete aus unterschiedlichen Gründen auf und
führe meist in einen spiralförmigen
Abwärtstrend, sagte Pressl. Um das
zu verhindern, sei fachlicher Beistand nötig, weil sich viele Betroffene nicht zu helfen wissen. Die Hilfe
werde nun mit dem vom Landkreis
begründeten Sozialpakt mit dem
Einverständnis sämtlicher 17 Kommunen gesichert. Obwohl das Problem des Wohnungsverlusts sich in
den kleineren Landkreisgemeinden
kaum stelle, hätten alle das Engagement des Landkreises befürwortet
und ließen die Einrichtung nun über
die Kreisumlage finanzieren, erklärte Pressl. Neu-Ulms Zweiter Bürgermeister Gerhard Hölzel bekannte,
dass seine Große Kreisstadt wohl
am stärksten von der Einrichtung
profitiere. Doch auch den Städten
Senden und Illertissen komme die
Lösung zugute.
Mathias Abel, Geschäftsführer
des Caritasverbands für die Region
Günzburg und Neu-Ulm, sowie
Geschäftsführerin Sigrun Rose vom
Diakonischen Werk Neu-Ulm lasen
bei der Eröffnung im Wechsel aus
dem „Weltgericht“ nach Matthäus.
Stadtpfarrer Markus Mattes von der
Pfarrgemeinde St. Johann Baptist
und Dekanin Gabriele Burmann
von der evangelischen Petrusgemeinde sprachen Gebete mit den
Versammelten und baten um Gottes
Segen für die ökumenische Präventionsstelle.
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Die Mitarbeiter der ökumenischen Präventionsstelle (von links): Volker Witt (für
Senden), Susanne Deininger (für Neu-Ulm) und Erwin Thoma (für Illertissen).
Foto: Ranft
DAS ULRICHSBISTUM
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
�ir �ratulieren von
�e��en
Zum Geburtstag
Rosa Bigler (Augsburg) am 24.2.
zum 83., Rupert Bigler (Daiting)
am 24.2. zum 88., Josef Eisenschmid (Salgen) am 23.2. zum 93.,
Elisabeth Fetzer (Nersingen) am
25.2. zum 89., Anna Fichtbauer
(Gammersfeld) am 26.2. zum 87.,
Elsa Gnannt (Steinheim) am 23.2.
zum 81., Hermann Göschl (Ried)
am 27.2. zum 86., Richard Hölzl
(Affalterbach) am 26.2. zum 86.,
Walter Hörmann (Buch) am 27.2.
zum 91., Josefa Jehle (Unterfahlheim) am 25.2. zum 89., Johann
Stadlbauer (Konstein) am 24.2.
zum 83.
100.
85.
Franziska Eitler (Bedernau) am
23.2., Amalie Herzner (Wellheim)
am 24.2., Johanna Schoder (Eisingersdorf ) zum 23.2.; alles Gute und
Gesundheit von den acht Kindern
mit Familien, Andreas Seidl (Affalterbach) am 26.2.
80.
Georg Fischer (Weinried) am 26.2.;
der Pfarrgemeinderat wünscht alles
Gute, Gesundheit und Gottes Segen,
Erna Ried (Bidingen) nachträglich
zum 16.1., Walburga Schmid (Konstein) am 22.2., Johann Schneider
(Donauwörth) am 27.2.
75.
Hartwin Leiber (Schabringen) am
20.2.; herzliche Glückwünsche vom
Kirchenchor Schabringen, Alois
Strang (Buch) am 27.2.
70.
Josefa Lerchenmüller (Altenstadt
bei Schongau) am 24.2.; beste Wünsche von den Ressl-Nichten und
Neffen.
90.
Anni Tessmann (Burgberg) nachträglich zum 19.2.; allerbeste Glückwünsche und Gottes Segen für viele gesunde Jahre von allen Lieben,
Josef Wagner (Weilach) am 21.2.,
Philomena Weisbrich (Türkheim/
Waal) am 25.2.; herzliche Glückwünsche von Melitta mit Familie.
Edeltraud Bader (Unterroth) am
28.2., Richard Hirschberger (Steinheim) am 25.2., Edeltraud Kragl
(Mörgen) am 25.2., Mechthild
Schuster (Affalterbach) am 28.2.
Hochzeitsjubiläum
60.
Barbara und Erich Rosak (Schöneberg) am 23.2.
Ihr direkter Draht zum
Gratulieren: Frau Waliczek,
Telefon 08 21 / 5 02 42 61
Für gelingende
Paarbeziehung
Entwicklung der
eigenen Stimme
LEITERSHOFEN – Für Paare, die
sich noch besser kennenlernen, heiraten wollen oder entschlossen sind,
ihren Weg gemeinsam zu gehen, findet vom 11. bis 13. April im Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen
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Auf kulinarische
Entdeckungstour
Wer in Augsburg und Umgebung
gut essen will, hat die Qual der
Wahl: Gastronomisch hat die Fuggerstadt einiges zu bieten. Einen
zusätzlichen Anreiz, sich auf eine
kulinarische Entdeckungstour einzulassen, bietet das Rabattbuch
„Augsburg & Umgebung“ aus der
Reihe „Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de“.
125 Gutscheine (gültig bis 1. Dezember 2014) laden mit verschiedenen Rabattaktionen – etwa zwei
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Wellnessgutscheine für Therme,
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Schreiben Sie bis zum Donnerstag, 27. Februar, eine Postkarte
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Augsburg. Viel Glück!
vh
Theologie im Fernkurs
Neue Kurse beginnen Ende April – Glauben vertiefen
Unter dem Motto „Mehr vom
Glauben wissen“ wird im Bistum
Augsburg ab Ende April Theologie
im Fernkurs angeboten. Veranstaltungsorte sind Augsburg, Kempten und Weilheim. Der Kurs dauert rund ein Jahr.
Die Grundstufe des Fernkurses für Theologie der Katholischen
Akademie Domschule Würzburg
beginnt in Augsburg im Haus Katharina von Siena, Thommstraße
24 a, am 30. April und findet jeweils
mittwochs von 17.30 Uhr bis 20
Uhr statt. Betreuer ist Pastoralreferent Daniel Esch.
In Kempten startet der Grundkurs im Pfarrzentrum St. Hedwig,
Drosselweg 1, am 30. April. Er wird
jeden Mittwoch von 17.45 bis 20.15
Uhr veranstaltet und von dem Theologen Karl Heinz Gaschler geleitet.
Die Leitung des Grundkurses in
Weilheim übernimmt Diakon Stefan
Reichhart. Er beginnt am 29. April
und findet jeweils dienstags von 17
bis 19.30 Uhr im Regionalzentrum
St. Anna, Waisenhausstraße 1, statt.
In den Schulferien werden keine
Kursabende veranstaltet. Die Kursgebühr für die Materialien beträgt
400 Euro, die Verwaltungsgebühr
50 Euro.
Mit dem Fernkurs lässt sich der
Glaube vertiefen. Er eröffnet zudem
die Möglichkeit, im Anschluss den
Studiengang Religionspädagogik,
eine Ausbildung zum Pfarrhelfer
oder zum Diakon zu absolvieren.
Anmeldung:
für alle Kurse bis 10. März beim Religionspädagogischen Seminar der Diözese
Augsburg, Telefon 08 21/31 66 - 51 32,
E-Mail: rps@bistum-augsburg.de. Allgemeine Informationen: www.fernkurswuerzburg.de.
Zur Fastenzeit
Vogel-Exkursion
AUGSBURG – Einen Meditationstag zur Fastenzeit für Männer führt
die Männerseelsorge am Samstag,
5. April, von 9.15 bis 16.30 Uhr
im Maria-Ward-Haus in Augsburg durch. Anmeldung: Telefon
GUNDELFINGEN – Zu den Wasservögeln am Faiminger Stausee führt
eine Exkursion diesen Samstag, 22.
Februar. Treffpunkt ist um 18 Uhr
die Wotanseiche bei Gundelfingen.
08 21/31 66-21 31.
Anmeldung: Telefon 0 73 25/9 525 83,
www.mooseum.net.
DAS ULRICHSBISTUM
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
AUGSBURG – Glücklich und zufrieden, aber auch ein wenig traurig streicht Franziska Wagner über
den Grabstein. Sie verabschiedet
sich vom Grab ihres Mannes und
Sohnes auf dem Augsburger Westfriedhof. Sie freut sich, dass sie das
Familiengrab nach einem dreiviertel Jahr wieder einmal besuchen und nach dem Rechten sehen
konnte. Ohne den Friedhofsbesuchsdienst der Malteser wäre das
nicht möglich gewesen.
„Eine wunderbare Sache“
Friedhofsbesuchsdienst bringt Menschen zum Grab der Angehörigen
Die fast 94 Jahre sieht man ihr
nicht an. Seit zehn Jahren lebt die
rüstige Seniorin im Sparkassen-Altenheim in Augsburg. Sie fühlt sich
im betreuten Wohnen sehr wohl.
Damit sie fit bleibt, läuft Franziska
Wagner täglich im hauseigenen Park
spazieren. Bis zu ihrer Herzschwäche im vergangenen Jahr hat sie sich
selbst versorgt und konnte auch alleine mit der Straßenbahn zum Westfriedhof fahren. Nun ist sie auf eine suchsdienst gibt.“ Zwei EhrenamtliGehhilfe angewiesen und schafft es che des Malteser-Hilfsdienstes holen
Franziska Wagner im Altenheim ab
nicht mehr ohne Begleitung.
Über einen Zeitungsartikel ist sie und helfen ihr in das Fahrzeug.
„Wer gesund und fit ist, weiß gar
auf den Friedhofsbesuchsdienst der
Malteser aufmerksam geworden: „Ich nicht, wie beschwerlich es für ältehabe das Angebot durch Zufall ent- re Menschen ist, einen Friedhofsdeckt und sofort gedacht, das musst besuch zu machen“, sagt Helmut
du probieren, da rufe ich an“, er- Gleich, Leiter Soziales Ehrenamt bei
zählt die Seniorin. „Das ist eine ganz den Maltesern. „Sie haben oft niewunderbare Sache. Ich bin froh und manden, der sie hierher bringt, auch
dankbar,
dass es den Friedhofsbe- wenn es normalerweise nur wenige
bp_Katalog 2014-REG_230x145_bp_anzeige_210x148,5 28.01.14 16:26 Seite 1
Malteser
Helmut Gleich
begleitete Franziska Wagner
zum Grab ihres
Mannes und
Sohnes.
Foto: Hensold
Gehminuten wären.“ Am Westfriedhof angekommen, begleiten die
Malteser Franziska Wagner in das
Blumengeschäft. Sie möchte noch
frische Blumen kaufen.
Dank einer Sondergenehmigung
der Stadt Augsburg dürfen die Malteser den Friedhof befahren. Franziska Wagner lotst den Fahrer zum
Grab. Dort angekommen, hilft er,
die Blumen anzuordnen und erledigt
einfache Arbeiten am Grab. Dann
zieht er sich zurück und lässt die Seniorin allein. Sie bekommt die Zeit,
die sie braucht. Zufrieden kehrt sie
zurück: „Das war sehr schön, das hat
gut getan.“
Den Friedhofsbesuchsdienst der
Malteser Augsburg gibt es seit Mai
2013. Er ermöglicht es älteren Menschen und Hilfsbedürftigen aus Stadt
und Landkreis Augsburg, Gräber
von Angehörigen und Freunden zu
besuchen. Ehrenamtliche Helfer begleiten Menschen, die den Weg zum
Friedhof nicht mehr selbstständig
schaffen, und unterstützen sie bei
der Trauerarbeit. Das Angebot richtet sich an Senioren über 75 Jahre,
Schwerbehinderte (Ausweis aG, H,
BI, B) und Menschen mit nachgewiesener Pflegebedürftigkeit.
Um den Dienst langfristig etablieren zu können, sind die Malteser
auf weitere freiwillige Helfer und auf
Spenden angewiesen.
Sabine Hensold
Friedhofsbesuchsdienst:
Anmeldung unter Telefon
08 21/2 58 50 - 71 eine Woche vor
dem geplanten Besuch.
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A N Z E I G E N : FA M I L I E N U N T E R N E H M E N
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Ganz besondere Arbeitgeber
FamilienUnternehmen
Familienunternehmen sind eine
wichtige Stütze für die regionale
Wirtschaft. Sie schaffen Arbeitsplätze und bestehen dank ihrer
Erfahrung und ihres Weitblicks oft
über Generationen fort.
Familienbetriebe wie
die Vollkornbäckerei
Schneider denken in
Generationen und
nicht in Quartalen.
Sie streben keinen
kurzfristigen Gewinn
an und wollen den
Betrieb auf sicherer
Basis in die Zukunft
führen.
Foto: Mitulla
AUGSBURG – Da sind sich Wissenschaftler und Politiker einig: Familienunternehmen sind das Rückgrat der
deutschen Wirtschaft und nicht nur für
den Staat, sondern auch für die Arbeitnehmer wichtig. Denn sie stehen meist
auf soliden Füßen und bieten gute Karrierechancen.
Seit Überwindung der Wirtschaftskrise
sei der Begriff „deutsches Familienunternehmen“ auch international zu einem
Markenzeichen geworden und gelte als
Synonym für erfolgreiches, nachhaltiges
und sozial kompetentes Unternehmertum, schreibt Professor Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, in einer Publikation. Allerdings
gebe es gar keine wissenschaftliche
Tradition seit 1919
Handwerkliches Backen
in der
4. Generation
Wir backen gern –
Sie schmecken es
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50 J rung
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Erfa
oder juristische Erklärung, was ein Familienunternehmen ist. Auf die Zahl der
Mitarbeiter käme es jedenfalls nicht an.
Nach einer Definition des Instituts für
Mittelstandsforschung (IfM) Bonn leiten
in Familienunternehmen die Eigentümer
selbst oder gemeinsam mit Fremdmanagern den Betrieb.
Kontinuität im Land
In Schwaben sind nach Angaben der Industrie- und Handelskammer rund 95
Prozent aller Firmen Familienunternehmen. Sie erwirtschaften über 40 Prozent
der Umsätze, stellen rund 60 Prozent der
Arbeitsplätze und 80 Prozent der Ausbildungsplätze. „Familienunternehmen
sorgen seit Jahrhunderten für Kontinuität
und Prosperität im Land“, betont IHK-Vizepräsident Sebastian Priller, persönlich
haftender Gesellschafter der Brauerei S.
Riegele in Augsburg.
Sebastian Priller ist auch Vorsitzender
des Beirats Familienunternehmen, den
die IHK 2011 gegründet hat, um den
Stellenwert der Firmen darzustellen,
Lobbyarbeit für bessere Rahmenbedingungen zu leisten und Unterstützung
anzubieten. Die IHK arbeitet dabei mit
dem „Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen“ (FiF) an der Zeppelin Universität zusammen.
Familienunternehmen haben zahlreiche
Alleinstellungsmerkmale. Sie haben ein
anderes Verhältnis zu ihren Mitarbeitern,
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A N Z E I G E N : FA M I L I E N U N T E R N E H E N
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
betrachten sie nicht als „Human Resources“, wie es weltweit in Konzernen üblich
ist, sondern als Menschen. Die Unternehmer denken in Generationen und nicht
in Quartalen, streben keine kurzfristigen
Gewinne an, sondern wollen den Betrieb
auf sicherer Basis in die Zukunft führen
und an Nachfolger weitergeben. Meist
ist die Familie auch Kapitalgeber und
haftet mit ihrem Vermögen.
Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass solche
Firmen mit ihrer Heimat eng verbunden
sind. Sie fördern Sport und Kultur und
unterstützen soziale Projekte. Als Steuerzahler vor Ort und wichtige Ausbildungsbetriebe sind sie zudem unverzichtbar
für die regionale Wirtschaft und den
Standort. Das alles mache aus, dass Familienunternehmen in der Öffentlichkeit
positiv wahrgenommen werden, so das
Friedrichshafener Institut.
Wie Studien ergaben, schätzen die Menschen vor allem bei kleineren Familienbetrieben, dass sie soziale Werte verkörpern. Sie stehen bei den Bürgern für
Verantwortung, Langfristigkeit, sichere
Arbeitsplätze und faire Arbeitsbedingungen. Den großen Firmen wird zugetraut, dass sie international agieren können und trotzdem den sozialen Aspekt
nicht aufgeben. Das FiF kommt zu dem
Ergebnis: Familienunternehmen sind
ganz besondere Arbeitgeber.
Das sieht man auch in anderen Ländern
der Erde so. Der Entrepreneurs Club München schreibt, sie seien die Zentren ökonomischer Kreativität und Effizienz, um
die man Deutschland weltweit beneidet.
In Gesprächen mit chinesischen Experten
werde immer wieder deutlich, dass sie
in Europa vor allem Deutschland wegen
seiner Familienunternehmen für ökonomisch aussichtsreich und zukunftsfähig
halten.
Roswitha Mitulla
Verantwortung für
Betrieb der Eltern
HAMBURG (dpa/tmn) – Viele Unternehmerkinder können sich vorstellen, später
einmal den Betrieb der Eltern zu übernehmen. Das hat eine Umfrage unter
jungen Erwachsenen aus Unternehmerfamilien ergeben. Von den Befragten
sagen 60 Prozent, sie wollen den Eltern
in der Firma nachfolgen oder sie haben
den Schritt sogar schon vollzogen. Die
Mehrheit der Unternehmerkinder (70
Prozent) stimmte außerdem der Aussage
zu, Verantwortung für den Betrieb der Eltern zu haben. Im Vergleich zu 2010 sind
das deutlich mehr: Vor zwei Jahren konnten sich nur 55 Prozent der Befragten die
Übernahme des Familienbetriebs vorstellen. Verantwortung für den Betrieb hatten aus eigener Sicht nur 61 Prozent. Für
die Studie der Zeppelin-Universität, der
Stiftung Familienunternehmen und dem
Wirtschaftsmagazin Impulse wurden 235
junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren aus Unternehmerfamilien befragt.
Kunden in zweiter Generation
GERSTHOFEN – „Wir können schnell entscheiden, sind flexibel und persönlich
für unsere Kunden da“, umschreibt Joachim Frey die Vorteile eines Familienunternehmens am hart umkämpften Automobilmarkt. Zusammen mit seinem
Bruder Markus leitet er in der zweiten
Generation die Auto Frey GmbH.
Die Firmengeschichte begann im Jahr
1971, als der Kfz-Elektrikermeister Walter Frey im Zentrum von Gersthofen eine
Werkstatt für Autoelektrik eröffnete. „Es
war sehr mutig von ihm, in einer ehemaligen Schreinerei einen eigenen Betrieb zu gründen“, meint Joachim Frey. Er
glaubt jedoch, dass es damals einfacher
und weniger riskant gewesen sei, sich
selbstständig zu machen als heute.
Der Senior Walter Frey arbeitete in den
ersten Jahren allein. Mit Fleiß und der
hohen Qualität seiner Handwerksarbeit
gelang es ihm, immer mehr Kunden zu
gewinnen und seinen Betrieb zu vergrößern. Mitte der 1970er Jahre wurde die
Firma Vertragshändler für die Automarke Lada und blieb es bis 1982. Im Jahr
1978 kam Mazda hinzu, 2012 Peugeot.
Drei Standorte
1980 baute Frey in der Flotowstraße 1
einen modernen Neubau. Hier befindet
sich auf rund 10 000 Quadratmetern
der Firmensitz der heutigen Auto Frey
GmbH mit Verkaufsflächen, Werkstatt
und Büroräumen. Weitere Standorte
wurden 2000 in der Bürgermeister-Wegele-Straße 18 in Augsburg-Lechhausen
und 2010 in der Lagerlechfelder Straße
50 in Untermeitingen eröffnet. Rund 50
Mitarbeiter sind hier tätig und für die
Kunden beim Kauf von Neu- und Gebrauchtwagen da, in der Werkstatt und
wenn es um Finanzierung oder Versicherungen geht.
Schon früh hat das Unternehmen angefangen, Jugendliche auszubilden. Derzeit sind es sieben Azubis. Sie erlernen
die Berufe des Kfz-Mechatronikers, KfzMechatronikers für Karosserie und Automobilkaufmanns. Joachim und Markus Frey sind die Geschäftsführer des
Familienunternehmens. Ihr Vater, der
Firmengründer, ist ebenfalls noch in der
Geschäftsleitung tätig.
Der Firmenslogan lautet „das sportliche
Autohaus“, was nicht nur das Angebot
an flotten Fahrzeugen, sondern auch die
Dynamik des Betriebs betont. Mit guten
Mitarbeitern und Vertragspartnern, ständigen Weiterbildungen und dem Ohr am
Geschehen des globalen Marktes gelingt es, Kunden zu gewinnen und zu
behalten. „Wir haben viele Stammkunden. Aus zahlreichen Familien kommt
schon die zweite Generation zu uns“,
freut sich Joachim Frey. Für ihn ist vor
allem wichtig, dass die Kunden zufrieden sind. Das sei nur mit zuverlässigem
Service zu erreichen, betont er.
Der Firmengründer Walter Frey (Mitte) mit seinen Söhnen Joachim Frey (links) und
Markus Frey, die heute den Familienbetrieb leiten.
Foto: Auto Frey
Wie viele Familienunternehmen engagiert sich die Auto Frey GmbH auch
in der Region. Das sportliche Autohaus
macht seinem Namen alle Ehre, indem
es durch Sponsoring das Footballteam
der Königsbrunn Ants, den Radverein RC
Pfeil Augsburg, die Hobby-EishockeyMannschaft Polarfüchse Augsburg und
andere mehr unterstützt.
Roswitha Mitulla
Sieger werden von uns gebaut.
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1)
1)
M{zd{ CX-5
SKYACTIV Technologie, Design, Fahrspaß. Der Mazda CX-5 begeistert in Vergleichstests
M{zd{ CX-5
Leser und Presse gleichermaßen. Überzeugen Sie sich selbst bei einer Probefahrt.
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Kraftstoffverbrauch im Testzyklus:
innerorts 7,5 l/100 km,
außerorts 5,1 l/100 km,
Preisvorteil
€ 2.000
� Elektrische Fensterheber
� Touring-Computer
kombiniert 6 l/100 km. CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: 139 g/km.
Kraftstoffverbrauch
im Ausgabe
Testzyklus:
innerorts
7,5 Kategorie
l/100 Geländewagen/SUV
km, außerortsvon5,1
l/100
km,
1) Leserwahl „AUTO BILD Allrad“
5/2013 für
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Prime-Line SKYACTIV-G 165 Benzin FWD inkl. Überführungs- und zzgl. Zulassungskosten.
kombiniert
6 für
l/100
CO
2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: 139 g/km.
3) Preisvorteil gegenüber der UVP der Mazda Motors (Deutschland). Abbildung zeigt Fahrzeug mit höherwertiger Ausstattung.
1) Leserwahl „AUTO BILD Allrad“ Ausgabe 5/2013 für Importfahrzeuge, Kategorie Geländewagen/SUV von 25.000 bis 40.000
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3) Preisvorteil gegenüber der UVP der Mazda Motors (Deutschland). Abbildung zeigt Fahrzeug mit höherwertiger Ausstattung.
DAS ULRICHSBISTUM
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
E X P E R I M E NT I E R E N U ND ER LE BE N
Förderung für kleine Forscher
Lechwerke wählen Kita St. Oswald für Entdeckerprogramm aus
LEITERSHOFEN – Die katholische Kindertagesstätte St. Oswald
in Leitershofen (Kreis Augsburg)
ist seit 2011 ein „Haus der kleinen
Forscher“. Jetzt nimmt sie als erste
Einrichtung der Region am KitaEntdecker-Programm der Lechwerke (LEW) teil.
Neuer Kirchenführer für St. Martin
EMERSACKER (sk) – Einst lenkte Altbürgermeister Alois Heim in Emersacker (Kreis Augsburg) die Geschicke, heute befasst er sich mit der Geschichte seiner Heimatgemeinde. Vor rund 20 Jahren begannen Planungen für die
Erweiterung der Pfarrkirche St. Martin, die Neugestaltung des Innenraums
und den Einbau einer neuen Orgel. Als damaliger Bürgermeister unterstützte Heim das Bauvorhaben. Nun hat er einen ansprechenden Führer über die
Pfarrkirche St. Martin, die 1717 erbaut wurde, verfasst. Enthalten sind die
Orts- und Pfarreigeschichte, Informationen zum Gnadenbild „Maria zum
Blute“, zu den Altären, der Orgel, den Glocken, den Priestergräbern sowie
zur Lichter- und Klosterkapelle. Der Kirchenführer ist im Kunstverlag Peda
Gregor erschienen und für drei Euro in der Pfarrkirche sowie im Pfarrbüro
erhältlich. Kirchenpfleger Siegfried Karner, Pfarrgemeinderatsvorsitzende
Roswitha Felber, Pater Ivan Cilic, Pater Stephen Kuttiamkonath, Pater Mate
Cilic, Heim und der ehemalige Kirchenpfleger Fridolin Fischer (im Bild von
links) stellten den neuen Führer vor.
Foto: Kuchenbaur
AN ZEIGE
Auf Pilgerspuren durch Paris
Paris, die Schöne an der Seine, erwartet
Sie. Wenn im Mai die hübschen Parks,
idyllischen Gärten und verträumten Plätze als Oasen der Stille mitten in der Stadt
wieder von Einheimischen und Touristen gleichermaßen aufgesucht werden,
wenn die Cafés und Bistros ihre Terrassen
für Gäste bereiten und die Sonnenstrahlen die prachtvollen Gebäude der französischen Metropole in zarte Pastellfarben
tauchen, dann ist Frühling in Paris.
Als Passagier auf einem Bateau-Mouche
kann man sich blenden lassen von den
zahlreichen historischen Schönheiten
entlang der Seine-Ufer. Hoch über allem
Der Besuch der Kathedrale Notre
Dame ist ein Höhepunkt der Reise.
Foto: imago
wacht die Kathedrale Notre-Dame, ein
Meisterwerk gotischer Baukunst, majestätisch und geheimnisvoll. Seit 850
Jahren ist sie der grandiose Mittelpunkt
der Stadt und Pilgerziel unzähliger Gläubiger.
Auf dem Montmartre-Hügel liegt Betrachtern Paris zu Füßen. Das letzte Dorf
in der Stadt wird bekrönt von der blendend weißen Basilika Sacré Cœur. Im
pompösen ehemaligen Bahnhof Gare
d‘Orsay entstand ein Schatzhaus für die
Kunst des 19. Jahrhunderts, das Besucher
staunen lässt. Genießen Sie also die wohl
schönste Jahreszeit in der französischen
Metropole und wandeln Sie auf historischen Pilgerspuren durch Paris.
Das Bayerische Pilgerbüro bietet die
Städtereise unter einem besonderen
Blickwinkel an: „Auf historischen Pilgerspuren durch Paris“ erleben Sie den
Pariser Frühling vom 5. bis 9. Mai. Der
Reisepreis für die fünftägige Reise mit
den Schnellzügen TGV und ICE beträgt
im Doppelzimmer mit Halbpension pro
Person 945 Euro (Einzelzimmerzuschlag
260 Euro).
Information und Buchung:
Bayerisches Pilgerbüro
Telefon 0 89/54 58 11 - 63
www.pilgerreisen.de
Um die Auszeichnung „Haus der
kleinen Forscher“ der gleichnamigen
Stiftung zu erhalten, ließen sich sechs
Erzieherinnen des Kindergartens zu
den Themen Luft, Wasser, Sprudelgase, Magnetismus und Mathematik
weiterbilden. Außerdem wurden die
Forscher-Aktivitäten und Projekte
aus dem mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen
Bereich, die es bereits gab, dokumentiert. Im Juli 2011 waren alle
Kriterien erfüllt. Im Landratsamt
Augsburg konnten Vertreter der Kita
die Urkunde entgegen nehmen.
„Wir haben uns damals beworben, weil wir das Programm der
Stiftung sehr gut fanden, denn es
lässt den Kindern viel Freiraum für
das eigene Forschen“, erklärt KitaLeiterin Angelika Hafner. Der Kindergarten betreut über 200 Kinder
in neun Gruppen. Die Förderung
im Bereich Technik und Naturwissenschaften findet bereits bei den
Jüngsten in der Krippe statt.
Wegen des Engagements haben
die Lechwerke den Kindergarten
St. Oswald ausgesucht, um hier ihr
neues Kita-Entdecker-Programm
vorzustellen. Es ist Teil der LEWBildungsinitiative „3malE – Bildung mit Energie“, die sich dem
Entdecken, Erforschen und Erleben
von Energie bei Schülern, Studenten, Lehrern, Hochschuldozenten
und Eltern widmet. Das Entdecker-
Programm unterstützt das pädagogische Fachpersonal in Kindergärten
darin, bei den Kindern Interesse an
den sogenannten MINT-Themen
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu wecken.
LEW kooperiert dazu mit dem
Landkreis Augsburg, mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“,
der Hochschule Augsburg und den
Trägern der Einrichtungen.
Das Entdecker-Programm enthält Solar-Experimentiersets und
die Entdeckerkisten „Strom &
Energie“, „Wasser“ sowie „Luft &
Wind“. Die Kinder können den
einfachsten Elektromotor der Welt
bauen, ein Strompuzzle lösen oder
eine Energiestadt planen, mit Wasserkraft spielen und die Kraft des
Windes erspüren.
Schirmherrin des Projekts ist die
bayerische Staatsministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller. Sie nahm an der
Auftaktveranstaltung in Leitershofen teil und setzte sich vor dem offiziellen Teil zu den Kindern, um
mit ihnen zusammen mit Wasser zu
experimentieren.
„Kinder wollen wissen, was Strom
ist und sollen früh lernen, dass man
zur Erzeugung Wasserkraft, Windund Solarenergie braucht“, sagte
sie. Die Entdecker von heute seien
die Techniker von morgen. Für das
Thema Energiesparen seien gerade Kinder sehr empfänglich. Auch
LEW-Vorstand Norbert Schürmann
betonte die Bedeutung der frühkindlichen Förderung: „Deutschlands Zukunft liegt im technischen
Interesse des Nachwuchses, deshalb
ist es wichtig, Energie und Technik
für Kinder erlebbar zu machen.“
Roswitha Mitulla
Gabriele Schlecht, Leiterin der LEW-Bildungsinitiative „3malE“ (links) und die
Bayerische Staatsministerin Emilia Müller sahen Moritz, Leni und Anton bei einem
Wasserexperiment zu.
Foto: Mitulla
DAS ULRICHSBISTUM
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
VOLKSMU SIK
Fortbildung für
Streicher und Bläser
KRUMBACH – Die Forschungsund Beratungsstelle für Volksmusik
des Bezirks Schwaben lädt zum parallel veranstalteten Fortbildungswochenende für Streichmusik sowie
für Holz- und Blechbläser vom 28.
bis 30. März nach Violau ein. Angesprochen sind Musiker, die Spaß
haben an unterschiedlichen musikalischen Traditionen. Anmeldung: Te-
lefon 0 82 82/6 22 42, www.volksmusikschwaben.de.
BEWEG LIC HE P U P P E N
Bastelkurs für
Egli-Figuren
WEISSENHORN – Ein Kurs zum
Anfertigen von beweglichen Figuren
im Stil der Schweizer Künstlerin Doris Egli findet am 7. und 8. März im
Haus der Begegnung in Weißenhorn
statt. Die Figuren eignen sich zum
Erzählen biblischer Geschichten.
Anmeldung: Telefon 0 73 09/96 07 -28,
www.hdb-weissenhorn.de.
NAT UR E RLE B N IS
Krimi-Flair bei Balz
des Waldkauzes
Die Eulenbalz hat begonnen und so
können Naturfreunde in diesen Wochen bei einem abendlichen Spaziergang die Rufe der heimischen Eulen
besonders gut hören und erleben.
Der Landesbund für Vogelschutz
(LBV) empfiehlt ein Naturerlebnis
mit Krimi-Flair, denn derzeit ist
besonders der Waldkauz aktiv, dessen Balzruf schon in vielen Filmen
für eine geheimnisvolle Atmosphäre
gesorgt hat. Bis zu 60 Kilogramm
Fleisch futtert ein Pärchen innerhalb
eines Jahres, das sind einige tausend
Mäuse. Man hat sogar schon Waldkäuze beim Fischen beobachtet.
Foto: lbv/Borok
KIRCHE ST. MARTIN
Mehr als nur ein Turmanstrich
Renovierung fiel erheblich umfangreicher aus als erwartet
MARTINSZELL – Eine verwitterte
Außenfassade, Rissbildung unter
den Fenstern, Moosablagerungen
auf den Pfeilerabdeckungen: Viel
zu tun hatten die Handwerker bei
der Instandsetzung der Kirche St.
Martin in Martinszell bei Waltenhofen (Oberallgäu). Die zahlreichen Schäden betrafen vor allem
das Äußere des Gotteshauses. Nun
ist die Sanierung abgeschlossen.
„Ursprünglich wollten wir nur
den Turm streichen lassen. Aber das
Projektmanagement der Diözese
Augsburg meinte, dass erst Untersuchungen nötig seien“, sagt Pfarrer
Folkmar Specker. Ingenieure eines
Kemptener Büros hätten zahlreiche
Mängel festgestellt, erklärt Bernhard
Mohr vom Pfarrgemeinderat.
Der Außenanstrich war besonders
an der Westseite des Turms verwittert und grau. Über den Fenstern
bildeten sich Risse. Auf den Pfeilerabdeckungen lagerte sich Moos ab.
Die Fußpunkte im rund 500 Jahre
alten Dachstuhl waren geschädigt.
Die Fußschwellen fehlten größtenteils, was Risse in der Fensterachse
begünstigte.
Viele Anschlüsse bei den Dachbalken hatten Schäden und Holzwürmer breiteten sich im Gebälk
aus. Die Sparren faulten zum Teil
weg oder brachen durch statische
Überlastung. Aus demselben Grund
gab es Verformungen am Sparrendach. Durch Schutt an den Fußpunkten sammelte sich Feuchtigkeit
an und ließ Fäulnisschäden am Holz
entstehen.
Auch die Decke hatte Risse, die
zwischenzeitlich verkittet wurden.
Die Dachdeckung wies Mängel auf
und war zum Teil mit Moos bewachsen. Viele Ziegelnasen froren ab. Im
Inneren der Kirche tauchten Feuchtigkeitsschäden auf. Schwammpilze, die sich im Inneren des Schutts
Die Kirche St. Martin in Martinszell ist nun wieder in gutem Zustand.
Foto: Kampfrath
schnell ausbreiten konnten, befielen
zahlreiche Ziegel.
14 Firmen wirkten an der Instandsetzung mit. Zu den Handwerkern
gehörten unter anderem Zimmerleute, Schreiner, Maler, Dachdecker,
Gebäudereiniger und Elektriker. Das
Dach des Chors, der Apsis und der
Kirchennordseite wurde komplett
neu eingedeckt. Maler strichen die
Außenfassade. Die Pfeilerabdeckungen wurden gereinigt.
Die Zimmerer konstruierten
durchgehende Schwellen, reparierten die Fußpunkte und beilten kleinere Schäden ab. Neue Holzteile
passten sie millimetergenau in die
Balken ein. Schadhafte Anschlüsse
bei den Dachbalken erneuerten die
Zimmerleute. Im Dachstuhl wurden statische Ergänzungen eingefügt
und ein Laufsteg zur Wartung angebracht.
Eine Restauratorenfirma sicherte,
retuschierte und verklebte das große Deckenfresko, das das Leben des
heiligen Martin darstellt. Die Risse
über den Fenstern und in der Decke
wurden verpresst, der Putz im Sockelbereich zum Teil erneuert. Eine
Firma untersuchte und erneuerte die
Drainage, da ein Teil des Wassers versickerte. Gebäudereiniger entfernten
den Schutt. Die Turmuhr strich eine
Regensburger Firma an.
Die Hauptmaßnahmen der Sanierung gingen bereits im Sommer
2011 vonstatten. Die Kosten belaufen sich auf rund 390 000 Euro.
Das Geld stammt von der Diözese
Augsburg, der Pfarrei, dem Landkreis Oberallgäu, der politischen
Gemeinde und aus Spenden.
Die Pfarrei Martinszell wurde
1275 erstmals erwähnt. Die Dienstmannen von Langenegg bauten
1430 an die Kirche eine Kapelle als
Begräbnisstätte für die Langenegger
an. 1497 wurde das Gotteshaus erneuert. 1770 folgten die Renovierung der Kirche und das Einbringen
der barocken Seitenaltäre. Der Hofmaler Koneberg stellte 1790 im Deckengemälde das Leben des heiligen
Martin dar.
Franziska Kampfrath
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UNSER ALLGÄU
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
INTERVIEW
„Es kommt ganz viel zurück“
Ursula Liebmann-Brack über das Thema „Ehrenamt im Altenheim“
Wo bekommen die Ehrenamtlichen
Tipps und Unterstützung?
KEMPTEN – Mehr Menschen für
ein ehrenamtliches Engagement
im Altenheim zu gewinnen, dieses
Anliegen hat Ursula LiebmannBrack. Die Pastoralreferentin und
Altenpflegerin ist seit September
vergangenen Jahres für die Leitung
und Koordination der Seelsorge in
den sieben Kemptener Altenheimen zuständig. Die Katholische
SonntagsZeitung sprach mit Ursula Liebmann-Brack über ihr Engagement und ihre Erfahrungen.
Frau Liebmann-Brack, Sie koordinieren seit September die Seelsorge
in den sieben Kemptener Altenheimen. Wie sieht diese Aufgabe genau aus?
Es gibt in Kempten sieben Heime
mit fast 800 Pflegeplätzen. Meine
Aufgabe ist es, in Zusammenarbeit
mit den zuständigen Ortspfarreien
dafür zu sorgen, dass es in den Heimen regelmäßige und verlässliche
seelsorgerliche Angebote gibt. Das
bedeutet Gottesdienste, Besuche,
Begleitung, das „Da sein“, wo es nötig ist. Meine Aufgabe umfasst zudem die Koordination. Es gilt, Leute
zusammenzuzubringen, Netzwerke
zu schaffen.
Sie laden am 27. Februar in Kempten zu einem Informationsabend
zum Thema „Ehrenamt im Altenheim“ ein. Worum geht es?
Das Anliegen ist, Menschen zu
gewinnen, die Zeit haben und sich
Zeit nehmen möchten für Senioren.
Es gibt viele Bewohner in den Altenheimen, die wenig Außenkontakte
haben. Die Pflegekräfte sind vielfach
am Rande ihrer Möglichkeiten. Sie
haben nicht die Kapazität und die
Zeit, sich einfach mal eine Stunde
zu jemandem hinzusetzen. Deshalb
ist es so wichtig, dass wir Menschen
haben, die verlässlich und regelmäßig zu einzelnen Bewohnern kommen. Sie sollten Interesse an deren
Ursula Liebmann-Brack, Pastoralreferentin und Altenpflegerin, koordiniert
die Seelsorge in den Kemptener Seniorenheimen.
Foto: Dörr-Schratt
Lebensgeschichte haben und eben
Zeit haben – Zeit für ein Gespräch,
zum gemeinsamen Spazierengehen
oder um mit zum Gottesdienst zu
gehen. Im Grunde geht es darum,
für den anderen da zu sein.
Was muss man für ein ehrenamtliches Engagement im Seniorenheim
noch mitbringen?
Ganz wichtig ist das Interesse
am Menschen, den man begleiten
möchte. Es braucht Einfühlungsvermögen und – es geht ja auch um
die Zusammenarbeit mit der Altenheimseelsorge – es braucht eine Offenheit für die individuelle religiöse
Prägung des anderen. Man sollte ein
offenes Ohr haben für das, was der
andere braucht – und da gehören
religiöse Bedürfnisse auch dazu. Damit ein Vertrauensverhältnis entstehen kann, ist es gut, wenn man einmal in der Woche zu dem Bewohner,
den man begleitet, kommt.
Es ist so, dass in engem Kontakt
zu Heimleitung und Pflegepersonal entschieden wird, wer welchen
Bewohner begleiten könnte. Die
Menschen im Heim kennen ihre Bewohner am besten und können dem
Ehrenamtlichen sagen, worauf er
jeweils achten muss. Zudem möchte ich, wenn sich hier in Kempten
solch ein Kreis von Ehrenamtlichen
findet, ein monatliches Treffen organisieren. Hier soll die Möglichkeit
zum Austausch bestehen und viel
Raum sein, um Fragen zu stellen,
Probleme zu besprechen oder einfach mitzuteilen, wie es läuft. Meine
Idee ist, immer wieder auch einen
„Input“ oder Weiterbildungsimpuls
zu geben, etwa zu Fragen der Kommunikation oder zu bestimmten
Krankheitsbildern. Wenn ich zum
Beispiel weiß, dass bestimmte Reaktionen einfach etwas mit einem
bestimmten Krankheitsbild zu tun
haben, fällt es leichter, Dinge nicht
persönlich zu nehmen. Mir ist wichtig, dass die Ehrenamtlichen wissen,
dass sie kontinuierlich persönlich
begleitet werden.
Warum ist es im Bereich Altenheime so schwer, Ehrenamtliche zu
gewinnen?
Es ist leider so, dass Altenheime
in unserer Gesellschaft ein schlechtes Image haben. Meiner Erfahrung
nach haben viele Menschen Angst
vor Pflegeeinrichtungen, weil sie
denken, es begegnet einem dort nur
Schlimmes: Krankheit, Abschied,
Sterben, abnehmende Fähigkeiten –
all das, vor dem man vielleicht auch
selbst ein bisschen Angst hat. Aber
das stimmt so nicht. Es wird auch
gelacht in den Heimen, es kommt
viel zurück. Ich erlebe das gerade
auch auf Demenz-Stationen. Wenn
die Begegnung ehrlich und offen
ist und wenn der jeweilige Besu-
cher präsent ist, dann kommt auch
von einem dementen Menschen
ganz viel zurück. Nicht unbedingt
in Worten, in vernünftigen Sätzen,
aber im Blick, in der Gestik, in einem Lächeln. Das ist durchaus bereichernd.
Interview: Susanne Loreck
Info
Tipps, Anregungen
und Hilfen
Der Infoabend für alle, die sich für
ein ehrenamtliches Engagement in
einem der Kemptener Altenheime
interessieren, findet am Donnerstag, 27. Februar, um 19.30 Uhr im
Pfarrzentrum St. Lorenz, Herrenstraße 1, in Kempten statt.
Die Altenseelsorge des Bischöflichen Seelsorgeamts und die
Außenstelle Kempten bieten zudem ab 22. März im Pfarrsaal
St. Anton in Kempten einen Einführungskurs für Besuchsdienste
(Zuhause, im Krankenhaus oder
im Seniorenheim) an. Die Termine:
22. März, 14 bis 18 Uhr (Thema
„Persönliche Motivation, Vernetzung mit Pfarrgemeinden, rechtliche Aspekte“, Referent: Armin
Rabl, Pastoralreferent Altenseelsorge), 5. April, 9 bis 12 Uhr („Sterben und Tod“, Diakon Hans Steinhilber, Altenseelsorge), 5. April, 13
bis 17 Uhr („Häufige Krankheitsbilder – Schwerpunkt Demenz“, Ursula Liebmann-Brack, Altenpflegerin,
Patsoralreferentin, Altenheimseelsorge), 26. April, 9 bis 12 Uhr („Wie
gehe ich mit Trauer um?“, Benno
Driendl, Pastoralreferent, Trauerbegleitung).
Info/Anmeldung:
Bischöfliches
Seelsorgeamt, Außenstelle Kempten, Telefon 08 31/6 97 28 33-0.
UNSER ALLGÄU
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
B E DEUTENDES IN ST R UM EN T
Die Vorbereitungen laufen
Piechler-Orgel im Mittelpunkt einer „Orgelnacht“
Dekanatskantor Albert Frey ist begeistert von der Klangfülle der Barockorgel in
St. Mang.
Foto: Hacker
FÜSSEN – Die Vorbereitungen für
die „Orgelnacht“ in den Füssener
Kirchen am 25. Juli laufen auf
Hochtouren. Im Mittelpunkt dieser Nacht zum Gotteslob wird die
restaurierte Piechler-Orgel in der
Basilika St. Mang stehen.
Dekanatskantor Frey organisiert
die Orgelnacht in den Kirchen der
Altstadt. Bereits zum fünften Mal
gastieren Organisten, die zur Weltspitze zählen, in Füssen. Der Bayerische Rundfunk macht im Rahmen
der Orgelnacht Aufzeichnungen.
„Selbstverständlich in St. Mang“,
sagt Frey. „Nach der Orgelweihe
2012 hat hier unsere kirchenmusikalische Zukunft begonnen.“
Frey genießt es jedes Wochenende, dass er Samstagabend und sonn-
tags ab 10.30 Uhr die Hauptorgel in
der Stadtpfarrkirche St. Mang spielen kann. Die Barockorgel, die 1958
nach einem Konzept von Professor
Arthur Piechler ergänzt und neu gestaltet wurde, gilt als bedeutendes
Instrument in Süddeutschland. „Wir
verdanken unser Instrument, dessen
Geschichte sich in Füssen fast schon
260 Jahre detailliert zurückverfolgen
lässt, der meisterlichen Arbeit von
Orgelbauern aus dem Allgäu. Mit
der Restaurierung wurde das nächste Kapitel geschrieben“, sagt Frey.
Die Orgel zeichne sich zusätzlich
durch „Hightech“ aus. Wenn er eine
Heilige Messe begleitet, kann Frey
die moderne Elektronik auch einfach ausschalten. Nicht nur Frey hat
es gern, dass die große Orgel so zu
spielen ist wie in den 50er Jahren des
20. Jahrhunderts.
Bei der Restaurierung, die mit
Kosten in Höhe von insgesamt
258 521 Euro einherging, wurden
die Arbeiten der Vorgänger vom
beauftragten Orgelbauer Siegfried
Schmid (Immenstadt) respektiert.
Laut Frey sei es gleichzeitig gelungen, das historische Instrument im
Hinblick auf die heutigen Anforderungen in Liturgie und Konzert zu
erneuern.
Mit dem Erlös aus Benefizkonzerten und Spenden sollen die restlichen offenen Rechnungen in der
Gesamthöhe von 44 000 Euro beglichen werden. Unter anderem findet am 29. Juni um 19 Uhr ein Alpenländisches Singen mit Gruppen
aus Füssen und Umgebung statt.
Werner Hacker
Frühlingsidylle im Februar
NONNENHORN (ws) – So gar nicht winterlich präsentiert sich dieses
Bootshaus am Kiesstrand bei Nonnenhorn am Bodensee. Die Szene macht
vielmehr mitten im Februar Lust auf den Frühling.
Foto: Schneider
Einführung zum neuen Gesangbuch
KAUFBEUREN (oh) – Über die Ankunft der bestellten Gesamtlieferung
von 1800 Exemplare des neuen Gotteslob für die Pfarreiengemeinschaft
Kaufbeuren freuten sich Kaplan Christof Wasserrab, Pastoralreferentin Barbara Schmelzer, Verwaltungsleiter Franz Holzleitner und Kirchenmusiker
Daniel Herrmann (von links). In den kommenden Wochen werden die Bücher auf die einzelnen Kaufbeurer Pfarreien verteilt, ehe das neuen Buch
dann am ersten Wochenende in der Fastenzeit (8./9. März) in Kaufbeuren
eingeführt wird. „An diesem Festwochenende wollen wir dann das breite
Spektrum vorstellen, welches in dem neuen Gotteslob steckt – von der Gestaltung der Eucharistiefeier bis hin zur Feier der Tageszeitenliturgie, Andachten beziehungsweise Wortgottesdiensten“, erklärt Herrmann, der bereits mit den Kaufbeurer Kirchenchören für die Einführung probt. Foto: oh
M I NI ST R ANT E N O RGANI S IE R E N KO N ZE RT
Christliche Popmusik
Albert Frey und Andrea Adams Frey kommen in die Basilika
OTTOBEUREN (bl) – Zum 1250Jahr-Jubiläum des Ottobeurer
Benediktinerklosters haben sich
die Ottobeurer Ministranten der
Pfarrei etwas Besonderes einfallen
lassen: Der bekannte Popmusiker,
Produzent und Songwriter Albert
Frey kommt mit seiner Frau Andrea Adams Frey am Donnerstag,
6. März, um 19 Uhr zu einem
Konzert in die Basilika.
Bisher ist diese vor allem für
herausragende klassische Kirchenkonzerte bekannt. Dass sie sich auch
für christlichen Pop eignet, wollen
die Ministranten mit dem Konzert
von Albert Frey und Andrea Adams
Frey beweisen. Die Profimusiker
präsentieren mit ihrer Band ihr neues Album „Im Namen des Vaters“.
„Die beiden Musiker sind die derzeit
erfolgreichsten deutschen Musiker
im Bereich der christlichen Popmusik“, sagt Oberministrant Benjamin
Nägele. Die Kompositionen berühren. „Sie stehen für eine ehrliche Begegnung mit Gott“, erklärt Nägele.
Albert Frey fand in den 1980er
Jahren zu seinem persönlichen Glauben an Gott und stieg in die christliche Rockband „Effata“ ein. Der
Toningenieur feierte mit zahlreichen
Andrea Adams Frey und Albert Frey
gestalten ein Konzert mit besonderer Atmosphäre in der Basilika.
Foto: oh
CD-Produktionen sowie mit seinen
über 120 Liedkompositionen große Erfolge. Die Lieder prägen eine
neue deutschsprachige Musikkultur
in vielen Kirchen und Gemeinden.
Andrea Adams Frey stand bereits
mit Xavier Naidoo auf der Bühne.
Doch obwohl ihre Karriere vielversprechend aussah, verließ sie das
Showbusiness und entdeckte den
christlichen Glauben. Seitdem ist sie
auch musikalisch wieder aktiv – mit
ihrem Ehemann.
Information:
Karten gibt es beim Touristikamt Ottobeuren und unter www.maratix.de.
UNSER ALLGÄU
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
IN FOABE N D A M 1 1 . M ÄR Z
A L LGÄUE R FE ST WOCH E
„Gott begegnen
im Alltag“
Anmeldung noch
bis 1. März möglich
KEMPTEN (oh) – Mit einem Infoabend am Dienstag, 11. März, um
19.30 Uhr stellt sich im Pfarrzentrum St. Lorenz in Kempten der Aktionskreis „Gott begegnen im Alltag“
vor. Er wendet sich an Menschen,
die auf Spurensuche nach Gott sind.
Der Infoabend bereitet vor auf vier
aufeinanderfolgende Abende (jeweils
dienstags, 19.30 Uhr), bei denen die
Teilnehmer sich auf Textstellen der
Bibel einlassen und sich austauschen
können. Mehr Information gibt es
beim Infoabend, für den eine Anmeldung erforderlich ist.
KEMPTEN (oh) – Die Allgäuer
Festwoche 2014 findet vom 9. bis
17. August in Kempten statt. Betriebe und Organisationen, die sich
den rund 100 000 Messebesuchern
präsentieren möchten, können sich
noch bis 1. März anmelden. Die
Aussteller-Unterlagen sind auf der
Internetseite www.festwoche.com
verfügbar. Die Allgäuer Festwoche
gehört zu den zehn führenden Verbrauchermessen in Deutschland. In
19 Hallen und auf dem Freigelände
zeigen 400 Aussteller ihre Angebote
aus Industrie, Handel und Dienstleistung.
Information/Anmeldung:
bis 28. Februar: KAB-Büro,
Telefon 08 31/2 33 30, E-Mail:
kab.kempten@t-online.de.
Information:
Weitere Auskünfte gibt es unter
www.festwoche.com.
KON Z E RTREIH E
Neue Akzente und Impulse
Orgelkonzerte mit liebevoll ausgewähltem Programm
OTTOBEUREN (jmi) – Die diesjährigen Orgelkonzerte in Ottobeuren – den Auftakt macht ein
Konzert am Faschingssamstag,
1. März in der Erlöserkirche –
wollen mit liebevoll ausgewählten
Programmen die außerordentlichen Möglichkeiten dieses Instruments mit anderen Kunstsparten verbinden.
In mehreren Konzerten soll die
norddeutsch konzipierte Maierorgel
(Josef Maier 1989) der evangelischen
Erlöserkirche in der Ludwigstraße
53 im Mittelpunkt der Konzertreihe
Orgel und Ausdruckstanz: Die Tänzerin Gabriele Hofweber wirkt heuer bei
einem der Orgelkonzerte mit. Foto: oh
stehen. Zudem werden die 30 Jahre
alte Riegner & Friedrich-Hausorgel
in Ottobeuren und die orgelbewegte Steinmeyer-Orgel von 1929
in der Frauenkirche Memmingen
(mit Liszts „Via Crucis“) erstmals
ins Programm einbezogen. Um die
herausragende Bedeutung Ottobeurens als europäisches Kulturzentrum
ins beste Licht zu rücken, werden
wiederum in thematisch geschlossenen Programmen europäische Länder und Regionen im Rahmen eines
Festivals vorgestellt.
Den Auftakt macht das Konzert
am Faschingssamstag, 1. März, um
16 Uhr in der Erlöserkirche Ottobeuren. Unter dem Motto „organ
meets pop“ präsentieren Walter Dolak (Füssen) und Georg Wolf, Percussion (Eggisried) Arrangements
der Pop-Rock-Gruppen Abba, Supertramp, AC/DC, Europe und Falco sowie Filmmusik („Star Wars“,
„Forrest Gump“, etc.) als spannendes „cross over“ zwischen Barock,
Jazz, Pop/Rock und Filmmusik.
Weitere Höhepunkte der diesjährigen Saison sind „Orgel und Actionpainting“ („Wenn Musik fantastische Bilder malt“, mit Pierre Bardon,
St. Maximin, und der Künstlerin
Carmen Kirkpatrick-Russ, Ottobeuren), „Orgel und ShakespeareSonette“ (Anthony Burns-Cox, Orgel), „Ausdruckstanz“ mit Harald
Gokus und der Ausdruckstänzerin
Gabriela Hofweber sowie „Orgel
und Lyrik“ mit Mathias Süß und
Ursula Ciola. Ein ausführlicher Flyer liegt in Ottobeuren aus.
Von St. Coloman fasziniert
SCHWANGAU (phw) – Die Begegnung mit dem Christentum als prägendem Element europäischer Kultur war ein Schwerpunkt des Besuchs
einer Gruppe von Deutsch-Studentinnen der Universität Yokohama in
Schwangau. In der Wallfahrtskirche St. Coloman gab es für die Gruppe unter der Leitung von Professor Kimio Okada, Dekan der Universität und
Zen-Meister, eine spezielle Führung. Für Organisatorin Susanne Matthäi,
die seit sieben Jahren in Japan lebt, war es ein Besuch in der alten Heimat.
Die Musiklehrerin, Organistin und Oboistin ist vielen in guter Erinnerung.
Dass sie selbst in St. Coloman schon an der Orgel saß, fanden die jungen
Japanerinnen besonders interessant.
Foto: Willer
UNSER ALLGÄU
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
AUSST ELLUNG
Werke von
Markus Lindinger
BAD GRÖNENBACH (red) – Bis
8. März sind in der Galerie Seidenlicht, Marktplatz 7, in Bad Grönenbach Werke von Markus Lindinger
zu sehen. Von der Natur inspiriert,
entstanden pastose Flächen, die Farbe und Form zu einer Symbiose verschmelzen lassen.
Frühlingsboten im Lindenhofpark
LINDAU (ws) – Rund um den Bodensee liegt in diesem Winter seit langem kein Schnee mehr. Die ersten Schneeglöcken im Lindenhofpark in Bad
Schachen blühen aber freilich auch ohne die weiße Pracht. Foto: Schneider
Information:
Die Ausstellung „ungerade – bunt“ kann
dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr
und samstags von 10 bis 14 Uhr besucht
werden.
„Der Baum“ heißt dieses Werk des
1969 geborenen Münchner Künstlers
Markus Lindinger. Lindinger zieht die
Acrylfarbe mit Spachteln über die Leinwand und verzichtet auf Pinsel. Foto: oh
F R E U D E B E I M MU S I K V E R E I N UN TE R J O CH
Musikalisches Geschenk
Jubiläums-Bäckerei gab den Auftrag zum „Hotzen-Marsch“
Das Dach
der Pfarrkirche
St. Gallus in
Scheidegg muss
saniert werden.
Die Kolpingsfamilie spendete
für diesen Zweck
2500 Euro.
Foto: Kreyer
G E NERA LVER S A M M LU N G
2500 Euro für Dachsanierung
Kolpingsfamilie Scheidegg hilft mit großzügiger Spende
SCHEIDEGG – Auf das vergangene Jahr, das im Zeichen des Jubiläums „200 Jahre Adolph Kolping“
stand, hat die Kolpingsfamilie
Scheidegg mit ihrer Vorsitzenden
Verena Teiber bei der Generalversammlung zurückgeblickt.
Präses Pfarrer Austin Abraham
zeigte auf, wie Kolping, der aus tiefem Gottvertrauen lebte und als Sozialreformer der ersten Stunde gilt,
noch heute inspiriert. In der Sprache
des Volkes habe er christliche Wertstellungen öffentlich zur Geltung
gebracht. „Er vermittelte Freude am
Beten. Lernen und Arbeiten.“ Das
Helfen und die Geselligkeit prägen
die Kolpingsfamilien bis heute.
Schriftführerin Alexandra Knitz
ging auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. Schwerpunkte bildeten unter anderem die Teilnahme
an kirchlichen Festen, das Jubiläum
„25 Jahre St.-Hubertus-Kapelle in
Forst“, der Oasentag in Weiler, der
Weltgebetstag in Wertach, die Feier des Kolpinggedenktags und die
Osterkerzenaktion zugunsten der
Lebenshilfe in Lindenberg. Mit
Firmlingen wurde der Weg zur Ulrichskapelle hergerichtet. Auf dem
Hirschberg gestaltete die Kolpingsfamilie eine heilige Messe mit. Eine
besondere Aktion sei zudem der Besuch der Internationalen Bodensee
Konferenz der Diözese Augsburg
gewesen. Rund 200 Teilnehmer kamen nach Scheidegg.
Dank der Einnahmen der Altmaterialsammlungen und der Mitgliedsbeiträge konnte die Kolpingsfamilie unter anderem 2500 Euro
für die Sanierung des Dachs der
Pfarrkirche spenden, außerdem 500
Euro für das Pfarrheim und 500
Euro für Gartenbänke beim Seniorenheim St. Vinzenz.
Zweiter Vorsitzender Joe Milz
dankte der Kolpingsfamilie für die
Hilfen nach einem Brandunglück.
Bei den Wahlen wurde Annemarie Harrer in ihrem Amt bestätigt.
Ebenso so die Kassenprüferinnen
Karoline Kinzelmann und Marlene
Boch.
Andreas Kreyer
UNTERJOCH – Mit einem besonderen Geschenk, einer Marschkomposition, ist der Musikverein
Unterjoch überrascht worden.
Die Unterjöchler Traditionsbäckerei Halder feiert 2014 ihr
65-jähriges Bestehen und hatte den
Wunsch, die Unterjöchler Vereine
und die Bürgerschaft mit einzubeziehen. Man wolle das Jubiläum mit
dem gesamten Ort feiern, sagt Anni
Halder. „Wir wollten kein Denkmal
stiften, sondern der Dorfgemeinschaft etwas Nachhaltiges geben.“
So entstand die Idee, einen
Marsch für die örtliche Musikkapelle in Auftrag zu geben. Komponist
ist Helmut Holl. Der 75-jährige
Schattwalder ist aus privaten Gründen gerne in Unterjoch und musiziert mit seinem Akkordeon bei
zahlreichen Veranstaltungen. Er hat
schon 75 Musikstücke für Akkordeon komponiert.
Es entstand der „Hotzen-Marsch“,
benannt nach dem gleichnamigen
Unterjöchler Berg. Das Notenmanuskript hat auf Initiative des Unterjöchler Ehrendirigenten Simon
Gehring der Südtiroler Komponist
und langjährige Landeskapellmeister Gottfried Veit bearbeitet, so dass
nun ein fertig komponiertes Werk
für Blasorchester vorliegt. Die Besetzung ist nach internationalen
Maßstäben ausgerichtet, der Marsch
kann aber auch in kleiner Besetzung
dargeboten werden. Uraufführung
soll im Rahmen des Frühjahrskonzerts am 26. April in Unterjoch sein.
Zudem gibt es den Marsch bereits
als Hörbeispiel auf CD (eingespielt
vom Polizeiorchester Bayern unter
der Leitung von Professor Johann
Mösenbichler).
Der Musikverein Unterjoch hat eine Marschkomposition geschenkt bekommen.
Bei der Übergabe freuten sich die Musikerinnen und Musiker sowie (von links): Komponist Helmut Holl, Vorsitzender Wilhelm Haug, Zweiter Dirigent Franz Haug, das Unternehmer- und Stifterehepaar Richard und Anni Halder sowie Ehrendirigent Simon
Gehring.
Foto: Angelika Gehring
UNSER ALLGÄU
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
MEMMIN G E N N E U E RKUN DE N
Stadtführungen
mit neuen Akzenten
MEMMINGEN (red) – Auch in
diesem Jahr werden in Memmingen
von Ende April bis Oktober wieder
jeden Freitagabend und an Sonderterminen Stadtrundgänge für Einzelgäste angeboten. Das neue Programm enthält neben den klassischen
Rundgängen durch die Nord- und
die Südstadt mehrere neue Angebote
wie einen Gang auf die Stadtmauer.
Interessante Einblicke verspricht
die Führung „Memminger Wahrzeichen“ im Mai. Ganz neu ist der
Spaziergang „Skandale, Affären, Tragödien“, der sich auf unterhaltsame
Weise mit „öffentlichen Aufregern“
und allerhand Tratsch und Klatsch
früherer Zeiten befasst. Eine Führung zum Fischertag oder eine zum
jüdischen Leben in Memmingen
und viele andere mehr stehen ebenso auf dem Programm. Von April bis
August gibt es erstmals Themenwanderungen in die Umgebung.
Information:
Das Gesamtprogramm gibt es bei der
Stadtinformation, Marktplatz 7, Telefon
0 83 31/8 50-1 72 oder -1 73.
Sonnenplatz an der Basilika
KEMPTEN (mor) – Die Neugestaltung des Hildegardplatzes in Kempten mit einem freien Blick auf die Basilika
St. Lorenz ist fast abgeschlossen. Unterhalb der Kirche bieten Holzbänke einen Platz in der Sonne, was schon jetzt
sehr gut angenommen wird. Die offizielle Eröffnung des Platzes ist für April angedacht.
Foto: Rohlmann
LEGENDÄRE FA SCHINGSZEITUNG
Es schnappte nicht wirklich zu
Vor 80 Jahren tauchte das „Illerkrokodil“ erstmals in Kempten auf
KEMPTEN – 1934 tauchte es in
Kempten auf: das „Illerkrokodil“.
Angst hatte allerdings niemand
vor ihm. Keiner wollte es einfangen, kein Tierschutzverein schaltete sich ein, keine außerordentliche
Stadtratsitzung wurde einberufen.
Aus einem „Hoizastadel bei
Minderbetzigau“ sei es gekommen,
konnte man erfahren. Es sei für all
jene gedruckt worden, deren „Geldbeutel leer“ und bei denen der „Kopf
im Nebel versunken und die letzten
Schuhe durchgetanzt sind“. Das
„Illerkrokodil“ war eine Kemptener Fasnachtszeitung, der nach dem
Krieg in anderen Orten noch „die
Wildsau“, „der Marktschreier“ und
andere folgen sollten.
Was die Weitergabe des Inhalts
betraf, waren die „Macher“ großzügigerer als heute, denn im Blatt hieß
es: „Der Inhalt kann von mir aus
gestohlen, verschenkt oder in der
Krautstande eingesalzen werden!“
Was im „Illerkrokodil“ stand?
Nun, etwas Aufrüttelndes, etwas,
So sah das „Illerkrokodil“ aus. Es kam aus der Druckerei Oeschelhauser in Kempten.
Foto: König
das die ganze Stadt bewegen sollte, etwas Reißerisches! Von einer
„Eisenbahnkatastrophe“ und vom
„Brückeneinsturz in Kempten“ war
zu lesen, vom größten Erdbeben aller Zeiten, vom Eis, das sich zu Bergen auftürmte… Diese Zeilen fielen
sofort ins Auge. Ganz klein, fast
unsichtbar, stand auf der Seite: „das
hätte passieren können, wenn…“
Daneben gab es auch Gedichte,
etwa über den Bierpreis oder über
„Minnesängers Leiden“ oder zum
Fasching allgemein. Ein „Fragekas-
ten“ durfte ebensowenig fehlen wie
eine Kurzgeschichte, Radioberichte
oder eine Handschriftendeutung.
Zum Kauf angeboten wurden im
„Illerkrokodil“ „Hühner, die sich
nicht mehr melken lassen“ und „die
Umzäunung eines Stammtischs“,
„eine gut erhaltene Sängerkehle“,
ebenso wie „ein Blitzableiter für
häusliche Gewitter“ oder „Schlager
spielende Kuhglocken“.
Mit der „Dichtkunst“ nahmen es
die Verfasser nicht ganz so genau –
es reimte sich manchmal nicht so
recht – wie etwa beim „Lob der Fastnacht“: Hier hieß es: „Und ’s Krokodil muescht lese, sonscht hoscht’s
ganz Johr koi Glück, kanns doch nix
Schöners geabe, als recht saudumme
Witz.“
Was aus dem legendären Kemptener Krokodil geworden ist? Bedauerlicherweise – so die Autoren – war
das Krokodil auf einmal nicht mehr
zu sehen: „Taucht tief ins kühle Bad,
auf einmal sah man‘s nimmer, im
Nu verschwunden war‘s ...“
Jochen König
UNSER ALLGÄU
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
AU S D ER REGION
„Kunst
im Landratsamt“
LINDAU (red) – Unter dem Titel
„Kunst im Landratsamt“ präsentieren Künstler aus dem Landkreis
Lindau bis 10. Dezember im Landratsamt Lindau, Bregenzer Straße
35, ihre Bilder oder Fotokunst. Zu
sehen sind unter anderem Bilder
vom Bodensee und dem Allgäu von
Tom Möllers (Öl/Acryl). Die Ausstellung kann montags bis freitags
von 8 bis 12 Uhr sowie mittwochs
von 14 bis 17 Uhr besucht werden.
CHRISTL ICHE HÖHL ENKIRCHEN
Vortrag
über Kappadokien
Der Bayerische Löwe trotzt den Wolken
LINDAU (ws) – Der Bayerische Löwe an der Lindauer Hafeneinfahrt trotzt im Sonnenschein den Wolken und dem
Hochnebel ringsum. Die linsenförmigen Wolken hinter dem Leuchtturm sind typische Zeichen einer Föhnwetterlage.
Foto: Schneider
HAUS HO P F E N SE E
Letzter „Lenz“
am Rosenmontag
HOPFEN AM SEE (ha) – Am
Rosenmontag, 3. März, 20 Uhr,
lädt Uli Pickls Hopfenseebühne im
Haus Hopfensee zur letzten Aufführung von „Lenz, wo bleibst denn?“
ein. Die Hopfenseebühne spielte
den Dreiakter von Ulla Kling bereits vor neun Jahren. „Mit der aktuellen Inszenierung kommen jetzt
nahezu 50 Aufführungen zusammen“, erklärt Uli Pickl. Er bietet
mit seiner Spielerschar der Hopfenseebühne traditionell an Fastnacht
einen Theaterabend als Alternative
zum närrischen Treiben an. Einlass
ab 18 Uhr (Saal mit Bewirtung).
Info: www.haus-hopfensee.de.
Christa Luitz (Weißensee) begleitet
mit ihrer Harfe die letzte „Lenz“-Aufführung. Sie löst damit Zitherspieler Magnus
Lipp ab, der im Wechsel mit ihr während
der Saison den „Lenz“ musikalisch begleitet hatte.
Foto: Hacker
OBERSTDORF (red) – Einen
Vortrag mit Dias über Kappadokien, eine von Tuffstein und
christlichen Höhlenkirchen geprägte Landschaft in Zentralanatolien (Türkei), gibt es am
24. Februar, 20 Uhr, im Johannisheim. Referent: Günter Gokorsch.
Umgebaut und erweitert
Kindergarten St. Nikolaus beherbergt jetzt auch eine Krippe
OPFENBACH (owi) – Die ersten
vier Mädchen und Jungen sind in
die Kinderkrippe der Kindertagesstätte St. Nikolaus in Opfenbach „eingezogen“. In rund acht
Monaten entstand dieser Bereich
als Anbau zum bisherigen Kindergarten, in dem nun neben der
Krippe und den drei Kindergarten-Gruppen auch Platz für eine
Hortgruppe ist.
Bereits seit rund sechs Jahren gab
es in Opfenbach ein KinderkrippenAngebot – allerdings in privaten
Räumen, nur tageweise (vormittags).
Der Bedarf war da. Schnell war klar:
Ein erweitertes KinderkrippenAngebot sollte an den bestehenden
Kindergarten St. Nikolaus angegliedert werden.
Die katholische Pfarrkirchenstiftung St. Nikolaus als Träger der Einrichtung und die Gemeinde suchten
gemeinsam eine Lösung. Am Ende
wurde entschieden, den Flachbau
um einen Anbau des Krippen-Bereichs zu erweitern. Im November
2012 beschloss der Gemeinderat das
Projekt, denn die Gemeinde trägt einen Großteil der Gesamtkosten von
rund 980 000 Euro. 115 000 Euro
fließen aus Mitteln der Diözese. Zudem erhält die Gemeinde Zuschüsse
Bunt geht es im Spielzimmer des neuen Krippenbereichs zu.
für die Schaffung von 15 Krippenplätzen (255 000 Euro) sowie für die
Verbesserungen im KindergartenBereich sowie die Schaffung von
Hort-Plätzen (188 000 Euro).
Den größten Teil der neu geschaffenen 210 Quadratmeter nimmt die
Kinderkrippe mit einem Gruppen-,
einem Schlaf- und einem Mehrzweckraum ein. Da gleichzeitig auch
der bisherige Kindergarten-Bereich
teilweise umgebaut wurde, entstanden dort ein neues Büro, ein Personalzimmer und ein Essraum. Im
Fotos: Winkler
Untergeschoss entstand der neue,
90 Quadratmeter große Aufenthaltsraum für die derzeit 25 Hortkinder.
Zusätzlich ist ein 18 Quadratmeter
großer Raum für die HausaufgabenBetreuung vorhanden.
Als sinnvoll erwies sich die energetische Sanierung der Nordfassade
des gesamten Gebäudes. Ein möglichst geringer Energieverbrauch
war auch im neuen Anbau ein wesentliches Thema. Hier wurde eine
dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut.
UNSER ALLGÄU
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
UNVERHOFFTES „SCHNÄPPCHEN“
Orgel im Internet gefunden
Benninger Katholiken investieren 70 000 Euro – Weihe durch Abt Johannes Schaber
BENNINGEN (oh) – Im August
2013 stand die Orgel noch in einem Privathaus, nun fügt sie sich
auf der zweiten Empore der Benninger Pfarrkirche in ihre barocke
Umgebung: Sie ist drei Jahre alt,
hat 21 Register, wurde von der renommierten Orgelbau-Werkstatt
Sandtner gefertigt – und sie war
ein Schnäppchen, erzählt Pfarrer
Xaver Wölfle begeistert.
Für 70 000 Euro habe die Gemeinde völlig überraschend die
gebrauchte Orgel aus einem Privatinsolvenz-Verfahren heraus kaufen
können. „Wenn mir jemand Anfang 2013 gesagt hätte, dass wir im
Herbst eine neue Orgel haben, hätte
ich ihn für verrückt erklärt“, sagt
Pfarrer Wölfle.
Seit zehn Jahren sammelt die katholische Pfarrgemeinde mit vielen
Aktionen für eine neue Orgel. So
wurde nun der Orgelsachverständige
der Diözese und Leiter des Amts für
Kirchenmusik, Pater Stefan Kling,
kontaktiert, der Angebote gebrauchter Orgeln im Internet beobachtet.
„Im Ruhrgebiet werden immer wieder Kirchen geschlossen, auch aus
England gibt es Orgeln“, erklärt
Pater Kling. Im Juli 2013 stieß er
auf ein für Benningen interessantes
Angebot. „Ein sehr ungewöhnlicher
Fall, aus einer Privatinsolvenz. Von
der Registerzahl her und dem Umfang nach eine Kirchenorgel. Und
passend für den begrenzten Raum
auf der zweiten Empore in Benningen. Ein absoluter Glücksfall!“
Abt Johannes Schaber (Ottobeuren) weihte die neue Orgel im Rahmen eines festlichen Pontifikalamts.
Mit einem Orgelbauer und
dem Benninger Organisten Werner
Schlauch fuhr Kling zu dem insolventen Privatmann und fand eine
perfekte Orgel für die Pfarrkirche
Sankt Peter und Paul vor. Viel Zeit
zum Überlegen blieb nicht. „Das
Haus war bereits versteigert und
Ende August sollte der neue Eigentümer einziehen. Bis dahin musste
die Orgel ausgebaut sein“, erzählt
Kirchenpfleger Ralf Bomheuer.
„Wir hatten das Okay von der
Rechtsabteilung in Augsburg, haben
unser Angebot abgeschickt, bekamen die Zusage vom Insolvenzverwalter, mussten sofort zahlen und
K LOSTER IR S EE
Kinderoper „Brundibár“
Irseer Grundschüler wirken an Aufführung mit
IRSEE (oh) – Studierende der
Musikhochschule Nürnberg und
Irseer Grundschüler musizieren
am Freitag, 21. Juni, um 19.30
Uhr unter der Leitung von Guido
J. Rumstadt im Festsaal von Kloster Irsee.
Als Kooperationsprojekt mit dem
Royal Conservatoire of Scotland
werden unter dem Titel „Forties,
Fifties, Sixties, Today“ Werke von
Benjamin Britten und Michael Tippett aufgeführt.
Zuvor wird die Kinderoper
„Brundibár“ von Hans Krása mit
19 Schülern der Josef-GuggenmosVolksschule eine szenische Aufführung erfahren. Das 1938 komponierte Stück wurde 1941 heimlich
im jüdischen Kinderheim Prag uraufgeführt. Nach der Deportation in
das Konzentrationslager Theresienstadt schuf der tschechische Komponist das Stück aus dem Kopf erneut
und leitete über 50 Aufführungen in
immer wieder wechselnden Besetzungen, da die Protagonisten nach
Auschwitz verschleppt wurden.
Information:
Karten (acht/fünf Euro): nur Abendkasse.
die Orgel rechtzeitig ausbauen. Es
hat mir einige Bauchschmerzen bereitet“, erzählt er. Der Neupreis für
das Instrument habe bei 270 000
Euro gelegen. „Für die Familie ist
die Insolvenz natürlich tragisch“,
sagt Kling. „Das Haus wurde versteigert und der Nachbesitzer hatte
kein Interesse an der Orgel. Sie wäre
nie fachgerecht abgebaut worden.“
Insgesamt habe die Orgel die
Gemeinde rund 100 000 Euro gekostet, erklärt Bomheuer. Zum
Kaufpreis kamen Kosten für den
Abbau, Transport, Aufbau und die
Stimmung hinzu. „Eine Investition
in die alte Orgel wäre nicht verant-
Fotos: privat
wortbar gewesen“, betont Kling.
„Die alte Orgel“, erzählt Wölfle,
„erinnerte beim Anschalten mehr
an einen startenden Hubschrauber“.
80 000 Euro hatte die Gemeinde an
Spenden bereits zusammen, der Rest
wurde durch Spenden und einen
Zuschuss der politischen Gemeinde
aufgebracht.
Abt Johannes Schaber weihte die
Orgel im Rahmen eines Pontifikalamts – musikalisch umrahmt vom
Kirchenchor Ungerhausen mit der
Orgelsolomesse von Mozart. Ein
Orgelkonzert mit Pater Stefan Kling,
Volker Zapp und Orgelbauer Martin
Geßner bildete den Ausklang.
Menschen im Gespräch
Zwei herausragende Kirchendienstjubiläen konnte die Pfarrgemeinde
St. Silvester in Zaisertshofen (Unterallgäu) feiern. Bernhard Jall (links)
leitet seit 40 Jahren den Kirchenchor und Veronika Müller (vorne
rechts) versieht seit 25 Jahren mit
großer Umsicht den Mesnerdienst
in der Pfarrkirche. Unter dem Motto „Ehre, wem Ehre gebührt“ würdigten in einer kleinen Feierstunde
als Vertreter der Pfarrei (von rechts)
Kirchenpfleger Hans Deuring, der
geborene Zaisertshofener Pfarrer Andreas Jall, Ortspfarrer Richard Dick
und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende
Annemarie Mayer das herausragende
ehrenamtliche Engagement der bei-
den Jubilare aus dem Flossachdorf.
Gleichzeitig überreichten sie im Auftrag der Diözese Augsburg Dankurkunden und an Veronika Müller als
besondere Auszeichnung das „Mesnerabzeichen in Silber“. Foto: Hölzle
MAGAZIN
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
ZUM 100. GEBURTSTAG
Ruhe und Lebendigkeit
Das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum zeigt Werke von Karl Otto Götz
Das Bild „Vive Aix-la-Chapelle“ – inspiriert von Aachen (Ausschnitt, 220 x 330 cm; 2005) .
D
er Meister der abstrakten
Malerei – der Aachener
Karl Otto Götz (genannt
K.O. Götz) wird am 22.
Februar 100 Jahre alt. Aus diesem
Anlass widmet das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum dem Jahrhundertmaler eine Jubiläumsausstellung mit dem Titel „Karl Otto
Götz. Gemälde und Nebenwege“.
Die Retrospektive zeigt rund 50
Werke des Künstlers. Er gehört einer
Künstlergeneration an, die der deutschen Kunst nach 1945 Weltruhm
verschafft hat.
wie sich der greise Künstler noch immer dem dynamischen Malprozess,
der körperlichen Arbeit mit Rakel
und Werkzeug, unterwirft. Seine
Frau Rissa Götz, ebenfalls Malerin,
achtet darauf, dass er dabei nicht
stolpert. Ihr vertraut er auch, was die
Beurteilung des neu entstandenen
Bildes anbelangt, denn der Künstler
ist durch eine Augenkrankheit mittlerweile fast blind.
Seine Biographie spiegelt die
Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts wider: Er war befreundet mit
den Künstlern Otto Dix und Hans
Foto: Krüsmann
Arp. Zu den Schülern von K.O.
Götz zählen namhafte Kunstschaffende wie Gerhard
Richter, Sigmar Polke
und HA Schult. Als
einziger
Deutscher
war Götz Mitglied der
internationalen Künstlergruppe „CoBrA“,
benannt nach den
Herkunftstädten der
Gründungskünstler
Copenhagen, Brüssel und Amsterdam. Mit Bernhard Schultze, Otto
Greis und Heinz Kreutz schloss
Kunstgeschichte
Kurator Adam C. Oellers stellt
die Werke des so genannten Informel ins Zentrum der Aachener Präsentation. Informel ist eine deutsche
Antwort auf das „Action painting“,
wie es etwa der Amerikaner Jackson
Pollock gezeigt hat. Nicht nur das
fertige Bild, sondern auch der Malprozess erhält hier Aufmerksamkeit:
der Rhythmus der Bewegungen, die
Kraft und Energie mit der die gewaltigen Bilder entstehen.
Zum 95. Geburtstag konnte ein
Reporter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Blick in Götz‘
Atelier werfen. Er hat ihn im Westerwald besucht und davon berichtet,
Ein Portrait des Malers Karl Otto Götz aus dem Jahr 2000.
Mitte: Keramikrelief
mit Handabdrücken von K.O. Götz aus dem Jahr 2002.
Fotos: dpa-Klaas, Krüsmann
Götz sich zur Arbeitsgemeinschaft
„Quadriga“ zusammen, der Keimzelle der informellen Malerei.
Im Unterschied zu anderen GötzRetrospektiven – wie aktuell in der
Nationalgalerie Berlin – richtet die
Aachener Ausstellung ihren Blick
auch auf solche Arbeiten, die als „Nebenwege“ entstanden sind. „Diese
Arbeiten zeigen die große Bandbreite des künstlerischen Schaffens von
Götz auf. Dazu gehören Keramiken,
Metallarbeiten, Lichtgraphiken und
Holzschnitte, aber auch literarische
Stücke“, zählt Kurator Oellers auf.
Das großformatige Werk „Vive
Aix-la-Chapelle“ von 2005 zeigt
Aachens sprudelnde Vielfalt, die
heißen Quellen der Bäderstadt und
demonstriert die Verbundenheit des
Künstlers zu seiner Heimatstadt.
Und Marcel Philipp, der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, hat der
Schau ein Werk aus seinem Amtszimmer zur Verfügung gestellt. „Ich
liebe die Ruhe und gleichzeitig die
Lebendigkeit, die Götz‘ Arbeiten
ausstrahlen. Ich könnte darin versinken“, sagt Philipp. „Wir sind sehr
stolz, mit dieser Ausstellung einen der
großen Söhne der Stadt zu ehren.“
Götz‘ Werk umfasst mehr als
acht Jahrzehnte: Er
wurde 1914 noch
vor Ausbruch des 1.
Weltkrieges geboren
und erlebte die Weimarer Republik, die
Nazi-Zeit und die Zerstörung Europas im
Zweiten Weltkrieg mit.
Die Nazis haben seine
Arbeiten verboten, im Krieg war er
in Norwegen stationiert. Immer arbeitete er heimlich weiter. Götz war
auch ein unbequemer Künstler, er
thematisierte zum Beispiel die Anti-Atomkraft-Bewegung, die Rote
Armee Fraktion oder die deutsche
Wiedervereinigung 1990.
Bereits bei der Vernissage war der
Andrang groß. Götz selbst war nicht
aus dem Westerwald angereist, seine
Ehefrau Rissa übermittelte jedoch
seine Grüße und freute sich über das
große Interesse an der Schau.
Nina Krüsmann/red
Hinweis:
Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstraße 18, Aachen, geöffnet
dienstags bis freitags von 12 bis 18
Uhr, mittwochs von 12 bis 20 Uhr, am
Wochenende von 11 bis 18 Uhr. Mehr
Informationen unter www.suermondtludwig-museum.de.
MAGAZIN
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
ZUM FILMSTART VON „POMPEII“
Der Untergang zum Greifen nah
Zerstörte Welt: In der antiken Stadt sicherten Sklaven den Wohlstand der Reichen
den Göttern. Andere riefen, es gebe
überhaupt keine Götter mehr und
jetzt sei die letzte, ewige Nacht gekommen.“
Seit dem 18. Jahrhundert sind
Archäologen dabei, Pompeji und das
benachbarte Herculaneum freizulegen. Durch die luftdichten Ascheschichten sind die antiken Orte im
Moment des Untergangs konserviert
worden. Die verwesten Leichen der
Bewohner haben Hohlräume hinterlassen, die mit Gips ausgegossen
wurden und auf diese Weise Negativabdrucke der Toten ergaben.
Dramatisch und schaurig
Am 27. Februar kommt mit „Pompeii“ ein 3D-Film in die Kinos, der das Schicksal der antiken Stadt thematisiert. Hauptfigur ist der Sklave Milo (unten rechts).
Fotos: Constantin Film Verleih GmbH
Seit den ersten Ausgrabungen vor
mehr als 200 Jahren faszinieren die
Überreste des antiken Pompeji die
Menschen. An diesem Donnerstag
kommt ein 3D-Film in die Kinos,
der das Schicksal der vom Vesuv
zerstörten Stadt mit einer fiktiven Rahmenhandlung versieht.
Hauptfigur in der deutsch-amerikanischen Co-Produktion ist der
Sklave Milo. Es könnte kaum passender sein: In der Antike sicherte
die Sklaverei den Wohlstand der
wenigen Reichen – auch in Pompeji.
Am 24. August des Jahres 79 brach
über die Stadt am Golf von Neapel
eine entsetzliche Katastrophe herein. Die Erde bebte, der Vesuv
spuckte Rauch und Feuer, glühender Ascheregen und handtellergroße
Steine fielen vom Himmel. Ströme
von Lava ergossen sich auf die Stadt
und überzogen sie innerhalb weniger Stunden mit einem meterdicken
Leichentuch, das Mensch und Tier
erstickte.
Von den etwa 30 000 Bewohnern
fand die Mehrheit den Tod. Nur wenige hatten die ersten Anzeichen des
Vulkanausbruchs – Erdstöße und
die schwarze Wolke über dem Vesuvgipfel – zum Anlass genommen,
zum Hafen zu flüchten und sich auf
Schiffen in Sicherheit zu bringen.
Die Vorsicht machte sich bezahlt:
Sie gehörten zu den wenigen, die
mit dem Leben davonkamen.
Unbeschreibliches Chaos
Die meisten blieben in der Stadt
und hofften, der Spuk werde bald
aufhören. Stattdessen das Gegenteil: Der Ascheregen wurde stärker,
immer öfter vermischt mit faustgroßen Bimssteinbrocken, die mit
rasender Geschwindigkeit vom
Himmel fielen und nicht nur die
Hausdächer durchschlugen, sondern
auch die Menschen töteten. Ein unbeschreibliches Chaos begann.
„Frauen heulten, Kinder wimmerten, Männer schrien“, schreibt
der römische Schriftsteller Plinius
der Jüngere, der die Katastrophe aus
der Nähe beobachtete. „Die einen
bejammerten ihr eigenes Unglück,
andere das ihrer Angehörigen. Es
gab sogar Leute, die sich den Tod
erbaten. Viele hoben die Hände zu
Da liegt etwa ein Mann vor seinem Haus, mit einem Schlüssel in
der Hand, daneben ein Mädchen,
das beide Hände vor das Gesicht
hält. Eine Frau presst eine Handvoll
Schmuckstücke an die Brust. Ein
Mann hockt zusammengekauert am
Boden. Es sind Momentaufnahmen
einer Apokalypse. Dramatischer und
schauriger könnte sie kein Filmregisseur ins Bild setzen.
An den Wänden der Häuser
haben sich Graffiti erhalten –
teils mit politischem, teils mit
privatem Inhalt. „Rufus ist der
beste Kandidat“, verkündet eine
Inschrift. Auf einer anderen
steht: „Tullia – dich liebe ich
immer!“ Ein offenbar jüdischer
Bewohner bringt das Inferno
auf den Punkt: „Sodoma und
Gomorra!“
Die Fußböden und Wände
vieler Häuser waren mit Mosaiken geschmückt. In einem
Keller fand man ein in Wolle
und Leinen gehülltes Silberbesteck. Marmorstatuen,
wertvolle Wandgemälde,
Silbergeschirr und
Gold-
schmuck zeugen vom Luxus einer
mondänen Gesellschaft.
Es war jedoch nur eine kleine
Oberschicht, die in Pompeji über
enormen Reichtum verfügte. Er beruhte auf der Arbeit einer riesigen
Zahl Unfreier und Sklaven. Wie in
allen römischen Städten war auch in
Pompeji die Mehrheit der Bewohner
Sklaven. Handarbeit etwa galt in der
Antike als eines freien Mannes unwürdig. Sie war Sklavensache. Die
Betroffenen galten als Sache, nicht
als Menschen. Ihr Herr konnte mit
ihnen tun, was ihm beliebte.
Erst der Tod machte in Pompeji
Herren und Sklaven gleich. Mit dem
Leben kamen nur die Rudersklaven
davon, die ihre Herren in Sicherheit
brachten. Aus der antiken Zivilisation verschwand die Sklaverei erst
nach und nach mit der Ausbreitung
des Christentums, das den Unterschied zwischen Freien und Sklaven
beseitigte. Da ist es kein Wunder,
dass die neue Religion gerade bei
den Entrechteten und
Un t e rd r ü c k t e n
großen Zulauf
fand.
Julius
Bittmann
FORTSETZUNGSROMAN
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
8
„Um Gottes willen! “ stammelt Maria erschrocken.
„Sie werden doch kein so
großes Aufheben machen
wegen der kleinen Rauferei?“
„So? Kleine Rauferei? Sieh dir
meinen Jungen einmal an, wie er
ausschaut. Wenn ihm auch in einem Teil ganz recht geschieht – ich
habe ihm schon oft gesagt, er soll
sich mit diesem Zigeunerjungen
nicht abgeben – so kann ich es doch
nicht ohne weiteres gut sein lassen.“
„Herr Rat, glauben Sie mir, Florian hat es längst schon bereut. Ja,
gewiss, er ist heute hier gewesen
und hat es mir gesagt. Und er wird
auch gewiss alles zurücknehmen.“
Der Herr Rat lacht sarkastisch
auf. „Zurücknehmen, ja. Die Prügel wird er zurücknehmen.“ Er
schwingt dabei seinen Spazierstock
auf drohende und gefährliche Art.
Dann nickt er seinem Sprössling zu
und sagt barsch: „Komm, mein
Junge. Wir wollen dem jungen
Herrn da oben alles redlich zurückgeben.“
Maria steht einen Augenblick
ratlos und voller Angst. Dann
stürmt sie durch den Hausgang
über den Hof und dann durch die
Gärten. Sie springt, dass die Röcke
flattern, und hat nach kurzer Zeit
Florians Haus erreicht.
Frau Eck erschrickt, als sie hört,
um was es sich handelt. Florian
aber lächelt ganz gelassen und
streckt sich dann wie einer, den die
Arbeit ruft. „Dass du mich aufmerksam gemacht hast, Maria, dafür danke ich dir. Aber nun geh
wieder. Und du auch, Mutter. Habt
nur keine Angst um mich. Ich werde schon fertig mit den beiden.“
Aber es ist schon zu spät. Die
beiden kommen schon durch den
Garten. So geht Maria einfach in
die Kammer hinaus und wartet, bis
die beiden die Stube betreten. Dann
führt sie Frau Eck durch den Stall,
und von dort aus stürmt sie durch
die Gärten wieder nach Hause.
Der Herr Vermessungsrat poltert, ohne anzuklopfen, in das Zimmer. „Da ist er ja, der Flegel!“,
schreit er und geht auf Florian zu.
Florian weicht keinen Schritt zurück, nimmt allen Mut zusammen
und misst Erich mit einem verächtlichen Blick. Dann sagt er: „Sonst
ist es Brauch, dass man anklopft,
wenn man in ein fremdes Haus
kommt. Ich glaube, man nennt
Leute, die das nicht tun, Flegel.“
„Bürschchen! Wie redest du
denn mit mir?“
„In meinem Haus rede ich, wie
es mir beliebt. Der Herr Rat meint
vielleicht, in einem Armeleutehaus
kann er die Regeln des Anstands
nicht beachten. Aber zur Sache!
Was wollen Sie von mir?“
Maria gesteht sich ein, dass sie sich in Florian verliebt hat und
sie spürt, dass er sie auch liebt. Für heute Abend haben sich die
beiden verabredet. Florian will zum musizieren kommen. Den
ganzen Tag ist Maria voller Vorfreude auf das Treffen. Da begegnet ihr Erichs Vater. Der Herr Vermessungsrat will Florian für
die gestrige Prügelei zur Rechenschaft zu ziehen.
„Ich will Sie darauf aufmerksam
machen, dass Ihre Rüpelhaftigkeit
von gestern Ihnen nicht ohne weiteres geschenkt sein soll.“
Ja, der Herr Vermessungsrat
spricht den „Zigeunerjungen“ auf
einmal mit „Sie“ an.
„Bitte“, sagt Florian. „Wenn Sie
es nicht gut sein lassen wollen, Sie
können mich ja jederzeit anzeigen.
Übrigens“ – er sagt dies zu Erich –
„ich würde mich schämen, wenn
ich du wäre. Mir wäre es nicht eingefallen, meiner Mutter davon nur
ein Sterbenswort zu sagen. Du bist
zwei Jahre älter als ich und brauchst
deinen Vater als moralische Stütze.
Hast du gemeint, ich krieche dann
zu Kreuz und leiste Abbitte? Das
glaubst auch nur du.“
Erich sagt kein Wort und blickt
betreten auf seinen Vater, der den
Unterkiefer hin und her bewegt, als
hätte er eine Nuss zu kauen. In seinem tiefsten Innern musste er Florian Eck recht geben, ja, ihn wegen
seiner Courage bewundern, und er
hätte seinem Sprössling am liebsten
gesagt: „Da, sieh dir diesen an. Das
ist ein armer Kerl. Nimm dir ein
Beispiel an ihm.“
Aber er darf sich doch um alles
in der Welt keine Blöße geben.
Deshalb sagt er: „Anzeigen, was hat
das für einen Zweck? Bezahlen
könnt ihr ja doch nichts. Das vernünftigste wäre wohl, ich würde
meinen Stock auf deinem Rücken
tanzen lassen, damit du dich in Zukunft im Zaum hältst.“
Florian lacht ihm wütend ins
Gesicht, innerlich zittert er.
„Sie glauben wohl, ich würde
mich hinstellen und mich von Ihnen schlagen lassen. Ich mache Sie
auf die Konsequenzen aufmerksam,
Herr Rat. Die Blamage, von einem
16-Jährigen zum Haus hinausgeworfen zu werden, die werden Sie
sich doch wohl ersparen wollen.“
„Kerl! Du wirst frech!“
„Bitte, Herr Rat, wir wollen uns
nicht mehr lange streiten. Erstens
habe ich keine Zeit mehr, weil ich
in den Wingert muss, und zweitens
ist mir die Sache zu lächerlich.
Erich hätte eben vorher bedenken
müssen, dass ich mich nicht beschimpfen lasse. Wenn Sie meinen,
die Sache nicht gut sein lassen zu
können, dann zeigen Sie mich eben
an!“
Mit diesen Worten geht Florian
ruhig und gelassen an den beiden
vorbei zur Tür hinaus, nimmt im
Schuppen eine Haue, und geht, ein
lustiges Liedchen pfeifend, den
Hang hinauf. Als er nach einigen
Schritten zurückblickt, verlassen
die beiden eben das Haus, und er
hört den Herrn Vermessungsrat sagen: „In Zukunft wähle dir eine andere Gesellschaft. Du musst wissen,
was du unserer Familie schuldig
bist. Ich habe dir immer schon gesagt, du sollst dich mit diesem Zigeuner nicht abgeben.“
Florian steht mit aschfahlem Gesicht. Zigeuner ...
Seine Fäuste umklammern den
Stiel der Harke, dass die Knöchel
weiß hervortreten. Am liebsten wäre er den Hang hinuntergesprungen
und hätte verlangt, dass er dieses
Wort zurücknähme. Aber da tritt
die Mutter unter die Tür, und Florian wendet sich wortlos ab, stößt
mit einem grimmigen Fußtritt das
Gatter auf und geht den Weinberg
hinauf.
Als Maria wieder zu Hause ankommt, stellt sie sich auf die Ladentreppe und wartet ängstlich, bis
Erich mit seinem Vater zurückkommt. Sie hat Angst um Florian,
denn sie kennt ihn und weiß, dass
er, wenn er gereizt wird, alle Selbstbeherrschung verliert.
Da wird sie gerufen. Anna ist es,
die drüben auf der anderen Seite
unter dem Haustor steht und herzhaft in einen Apfel beißt.
„Komm rüber“, sagt Maria. Ihr
Herz ist so voll, und sie will der
Freundin von ihrem Glück erzählen.
„Wie bist du denn heimgekommen, gestern?“, beginnt sie.
„Gut, Ria. Und schön ist es gewesen. Wir waren noch nach dem
Mäuseturm. Übrigens, was ich dich
bitten wollte, sei nicht bös mit Florian. Er hat es sicher nicht so gemeint.“
Eine kleine Falte schiebt sich
zwischen Marias Augenbrauen.
„Hat er es dir gesagt? Und warum bittest du für ihn?“
„Ach, Ria, hast du es denn nicht
gemerkt? Wir haben uns doch lieb,
ich und Florian.“ Und sie beißt
wieder von ihrem Apfel ab und
blickt der Freundin glückstrahlend
ins Gesicht. Und da erschrickt sie.
Maria steht da, ihre Wangen
werden aschfahl. Nur der Mund
leuchtet in diesem bleichen Gesicht
und steht halb offen.
„Aber Ria! Freust du dich denn
nicht?“, fragt Anna erschrocken.
„Doch, gewiss, natürlich freue
ich mich“, antwortet Maria und ihr
Herz krampft sich zusammen. Sie
hätte aufschreien mögen vor Qual
und Schmerz. Fortlaufen hätte sie
mögen. Aber sie hätte es nicht können, denn Anna hat ihren Arm um
ihren Hals geschlungen und wispert ihr all das Glück von gestern
ins Ohr.
Maria steht ganz regungslos und
blickt mit starren Augen geradeaus.
Um ihre Lippen zuckt es. Aber es
ist ein eiserner Wille in ihr, sich
nichts anmerken zu lassen, wie jedes Wort, das Anna ihr von Florian
erzählt, sie tief berührt.
Fortsetzung folgt
MELODIE DER LIEBE
Hans Ernst
© Rosenheimer
Verlagshaus
GmbH & Co. KG
Rosenheim 2011
ISBN:
978-3-475-54103-2
ORTSTERMIN
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Die Kathedrale Notre-Dame d‘Amiens ist fast doppelt
so groß wie Notre-Dame de Paris und gilt als eine der drei
klassischen Kathedralen der französischen Hochgotik des
13. Jahrhunderts.
I M HERZ EN DER PI C ARDIE
Wo einst
Jules Verne lebte
Amiens hat eine berühmte Kathedrale
und noch viel mehr zu bieten
Die Westfassade der Kathedrale ist reich verziert.
Unter anderem findet sich über den Portalen die
Königsgalerie mit 22 Statuen französischer Könige.
Wer genau hinsieht, entdeckt im Bereich der Portale
zahllose Details aus der Bibel und dem Alltag der
Menschen des 13. Jahrhunderts.
Rechts oben: der Dichter Jules Verne, rechts unten:
das ihm gewidmete Museum, ganz unten: ein Blick
in die Altstadt vom Amiens. Fotos: Loreck (4), akg (1)
E
in Juwel der Gotik findet sich in
der 133 000-Einwohner-Stadt
Amiens im Norden Frankreichs. Die Kathedrale NotreDame d‘Amiens, Teil des UnescoWeltkulturerbes, ist das größte
Sakralgebäude Frankreichs. Das
imposante Gotteshaus wurde im
13. Jahrhundert innerhalb von nur
60 Jahren erbaut. Wie durch ein
Wunder entging es im 15. Jahrhundert durch schnelles Handeln dem
drohenden Einsturz.
Jahrhunderte später trotzte die
Kathedrale noch einmal einer Katastrophe: der verheerenden Bombardierung Amiens im Jahr 1940,
die sie unbeschadet überstand. Die
Kirche mit ihren üppig verzierten
Portalen und einer besonders schönen Christusstatue am Hauptportal,
dem „Beau Dieu d‘Amiens“, diente
als bauliches Vorbild für den Kölner
Dom. Sie besitzt – abgesehen von der
niemals vollendeten Kathedrale von
Beauvais – das höchste Mittelschiff
aller französischen Kathedralen.
Doch die Hauptstadt der Picardie,
in der auch der berühmte Schriftsteller Jules Verne (1828 bis 1905)
lange zuhause war, hat noch mehr
zu bieten. Amiens, etwa 140 Kilometer nördlich von Paris gelegen, ist
Bischofssitz, Universitätsstadt und
wichtiger Industriestandort. Die rührige Metropole an der Somme – der
heilige Martin soll hier 338/339 sei-
nen Mantel geteilt
haben – unterhält
eine
Partnerschaft
mit Görlitz, der „alten
Heimat“ des Augsburger
Bischofs Konrad Zdarsa.
Wer die Kathedrale besucht,
kann anschließend durch Saint-Leu
bummeln. Das von Kanälen durchzogene ehemalige Viertel der Gerber,
Färber und Weber mit seinen farbigen
Häuschen gilt als „Kleines Venedig des
Nordens“. Die östlich von Saint-Leu
gelegenen Hortillonnages (schwimmende Gärten), die mit dem Boot
erkundet werden können, sind ebenso sehenswert wie der Belfried von
Amiens aus dem 15. Jahrhundert. Er
ist Teil des Weltkulturerbes.
Das Musée de Picardie kann mit
seiner umfangreichen Sammlung zu
Archäologie und religiöser Kunst als
Ausgangspunkt für
die Erkundung einer
Region dienen, die
gleichwohl geschichtsträchtig wie schön ist.
Kleine Schlösser finden sich
hier ebenso wie Abteien. Als lokale Spezialitäten gelten unter anderem überbackene, herzhafte Crêpes
und die „Macarons d‘Amiens“ aus
Mandeln, Eiern, Früchten und Honig. Ihr Ursprung reicht bis ins
16. Jahrhundert zurück. Auch für die
traditionellen picardischen Marionetten ist die Region bekannt. In der
Somme-Bucht und den weiten Ebenen fühlen sich seltene Vogelarten
wohl. Das Klima ist mild. Die wohl
beliebteste Attraktion für Kinder ist
der Asterix Park in Plailly.
Die Picardie ist Heimat berühmter
Persönlichkeiten
wie
Jean Racine, Jean de La Fontaine,
Alexandre Dumas und natürlich
Jules Verne. Das führt uns zurück
nach Amiens. Ein wenig von der
Innenstadt entfernt können Literaturliebhaber im Jules-Verne-Museum in die Welt des Science-FictionPioniers eintauchen. 18 Jahre lebte
der Autor von „20 000 Meilen unter
dem Meer“ und „In 80 Tagen um
die Welt“ in dem Haus, das bis heute den Geist überbordender Fantasie
atmet. In Amiens, auf dem Cimetière de La Madeleine, ist Jules Verne
auch begraben.
Susanne Loreck
ANZEIGEN: HANDWERK , KUNST & KIRCHE
Handwerk , Kunst
und Kirche
Die Kirche ist seit Jahrhunderten
einer der größten Auftraggeber
für Handwerker, Künstler und Spezialisten wie etwa Orgelbauer.
Sie alle tragen dazu bei, Gotteshäuser zu erhalten und neue
Andachtsorte zu schaffen.
Foto: imago/Ellger
22./23. Februar 2013 / Nr. 8
Ein altes Handwerk erlernen
Sägen, hobeln oder löten: Das müssen Musikinstrumentenbauer sicher
beherrschen. Doch handwerkliches
Geschick ist allenfalls die halbe Miete.
Am Ende verlangen die Kunden häufig nicht weniger als den perfekten
Klang.
Wochenlang wird gesägt, gefeilt, und
geschmirgelt – und das alles für den perfekten Ton. Musikinstrumentenbauer ist
ein Beruf für Perfektionisten. Auf einen
hundertstel Millimeter genau müssen die
Tasten am Klavier ausgerichtet werden,
sonst gibt es Ärger mit dem Pianisten.
Bei einer Geige können schon kleinste
Fehler bei der Holzbearbeitung den Ton
verfälschen. Das erfordert viel Fingerspitzengefühl, ein extrem gutes Ohr –
und Geduld im Umgang mit den Kunden.
Denn wenn es um ihr Instrument geht,
können Profimusiker zu echten Diven
werden.
Eine Geige entsteht.
Fotos: imago/epd (2)
Georg Neuner ist stellvertretender Leiter der Instrumentenbauschule im oberbayerischen Mittenwald.
Keine Frage: Die Zeiten waren schon einmal einfacher, um im Instrumentenbau
Fuß zu fassen. Die Branche habe schwere Jahre hinter sich, sagt Georg Neuner.
Er ist stellvertretender Leiter der Instrumentenbauschule im oberbayerischen
Mittenwald. „Die industrielle Fertigung
verlagert sich nach Asien“, erzählt er.
Was sich hierzulande hält, sei vor allem
die Fertigung von hochwertigen Instrumenten etwa für Musiker sowie die Reparatur.
Wer sich für eine Ausbildung im Instrumentenbau interessiert, muss sich zunächst einmal entscheiden, auf welches
Instrument er sich spezialisieren will,
erklärt Neuner. Es gibt Ausbildungswege für Klavierbauer, Geigenbauer, Bogenmacher, Zupfinstrumentenmacher,
Handzuginstrumentenmacher,
Holz-
oder
Metallblasinstrumentenmacher.
Doch allzu schwer sei die Entscheidung
oft gar nicht, erzählt Neuner. In der Regel bauen Instrumentenbauer das Musikgerät, das sie selbst als Hobbymusiker kennen. „Das ist auch sinnvoll. Wenn
ich zum Beispiel eine Geige baue, dann
muss ich sie auch anspielen können, um
zu erkennen, ob sie gut oder schlecht
ist.“ Bei vielen Ausbildungsstätten müssen Bewerber bei der Aufnahmeprüfung
sogar vorspielen.
Fingerspitzengefühl
Was alle Instrumentenbauer mitbringen
sollten, ist neben einem guten musikalischen Gehör vor allem Fingerspitzengefühl. „Genauigkeit ist das A und O bei
jedem Instrument“, erklärt der Bundesin-
Iris Hillmeister­Becker
aus Augsburg
Sakrale und profane
Bilder
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22./23. Februar 2013 / Nr. 8
nungsmeister für das Musikinstrumentenhandwerk, Siegfried Thilemann.
Doch die Ausbildungssituation ist bei
einigen Instrumenten inzwischen angespannt. Weil es kaum noch größere
Betriebe mit einer Serienproduktion
gibt, bestehe der Markt zu einem großen Teil aus kleinen Werkstätten, erzählt
Lars Kremling. Er ist Koordinator der Instrumentenbauschule in Klingenthal im
Vogtland. „Oft arbeitet dort ein Meister
allein in seiner Werkstatt und gibt seine
Fähigkeiten allenfalls an seine eigenen
Kinder weiter.“
In den vergangenen Jahren haben die
Berufsfachschulen immer stärker an Bedeutung gewonnen. Auszubildende sind
dort nicht nur zum theoretischen Teil,
sondern bekommen auch ihre praktische
Ausbildung in den Werkstätten der Schule. Der Andrang auf die wenigen Ausbildungsplätze ist groß.
Auf jeden Fall müsse man den Job lieben,
sagen die Fachleute. Denn die Verdienstmöglichkeiten sind nicht überragend. In
der Ausbildung bekommen Instrumentenbauer laut der Tarifsammlung des
Bundesarbeitsministeriums in der Regel
zwischen 400 und 520 Euro – und damit
deutlich weniger als etwa ihre Kollegen
in der holzverarbeitenden Industrie.
Nach der Ausbildung kommt es darauf
an, wo man arbeitet und wie schnell
man sich als Selbstständiger einen Kundenstamm aufbauen kann. Laut der Bundesagentur für Arbeit liegt der Stundenlohn eines ausgelernten Klavierbauers
bei 15 bis 16 Euro brutto. Marc Herwig
Hinweis
Geigenbau
in Mittenwald
Ein Denkmal vor der Kirche erinnert an den ersten Geigenbauer in
Mittenwald, Matthias Klotz (1653
bis 1743). Drei seiner neun Kinder
haben vom Vater das Handwerk
erlernt und weitere Manufakturen
gegründet. Sein Enkel Aegidius gilt
als Begründer der deutschen Geigenbautradition.
Neben der Instrumentenbauschule ist das Handwerk noch immer
mit zahlreichen Manufakturen in
Mittenwald präsent. Das Geigenbaumuseum zeigt wertvolle historische Instrumente und erinnert
daran, wie die arme ländliche Gegend zu einem neuen Wirtschaftszweig kam.
red/Foto: Christel
Franziskus
Mario Galgano
FRANZISKUS
Der Papst vom anderen Ende der Welt
Ein Portrait
Geb., 88 S., 42 Abb., durchg. farb., EUR 9,95
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Pflege für feinste Paramente
Die Textilpflege Manthey ist ein alteingesessener Traditionsbetrieb in Frechen bei
Köln. Hier werden bereits in der vierten
Generation hochwertige Textilien gepflegt, von Krawatten über Brautmode
bis hin zur Abendgarderobe. Seit jeher
lag den Mantheys, die selbst im Schatten
der St. Audomar-Kirche beheimatet sind,
die Pflege von Paramenten am Herzen.
Über das Internet kann dieser Service
seit einigen Jahren auch deutschlandweit angeboten werden. Die Gewänder kommen meistens im Karton nach
Frechen. Hier werden die Paramente
gesichtet, entfleckt, sehr schonend gereinigt und fachgerecht gebügelt. Die
Rücksendung der Textilien erfolgt hängend. Können auch jahrealte Flecken von
Seide und Wolle oft nicht mehr restlos
entfernt werden, so erstrahlen die Farben der Gewänder nach der Behandlung
in einem ganz neuen Glanz. Außerdem
schützt die Entfernung von Staub und
Schmutz die Faser vor Zersetzung und
Parasitenbefall.
Betrieb ausgezeichnet
Der Meisterbetrieb Manthey wurde von
der Handwerkskammer Köln mit der
Ehrenplakette ausgezeichnet; von der
Fachpresse gab es 2011 den „Goldenen
Kleiderbügel“ als „vorbildliche Exklusivreinigung“.
nh
Hinweis:
Mehr Informationen gibt es im Internet
unter www.kirchentextilreinigung.de.
Von Bibel bis Graffiti
Ihre Bilder leuchten in kräftigen Farben,
sie sind bewegt und manchmal dramatisch. Iris Hillmeister-Becker malt sowohl
abstrakt als auch gegenständlich. Viele ihrer Bilder erzählen in der Bildsprache der
naiven Malerei biblische Geschichten.
Kunstprojekte
An zahlreichen Ausstellungen in Kirchen
und Gemeinden in Berlin hat sie teilgenommen, aber auch überregional hat sie
schon in Galerien ausgestellt. Die vielfältige Künstlerin engagiert sich auch
bei Kunstprojekten zum Mitmachen für
Kinder, etwa mit Graffiti und Straßenmalerei, sowie bei Festivals wie 48 Stunden
Neukölln. Von Beruf ist Iris HillmeisterBecker Architektin. Die Augsburgerin
ging 1978 zum Studium nach Berlin. Danach hat sie eine Familie gegründet und
war einige Jahre ganz als freischaffende
Künstlerin tätig. Mehr Informationen unter www.hillmeister-becker.de.
A N Z E I G E N : H A N D W E R K , K U N S T U N D K I R C H E / G U T E R R AT
22./23. Februar 2013 / Nr. 8
Für individuelle Beschallung
Die Firma Strässer installiert in Kirchen,
öffentlichen Gebäuden sowie in der Industrie Elektroakustik und Mediensysteme zur Beschallung.
In der Mindelheimer St. Stephan-Kirche
hat die Firma ein Musterprojekt realisiert. Bei diesem architektonisch schwer
zu beschallenden Kirchenraum, bedingt
durch die hohe Nachhallzeit, entschied
man sich für eine Beschallung mit „intelligenten Tonsäulen“ der Strässer DTS
Baureihe. Die beiden Aktivsäulen, die an
den Wänden montiert wurden, brauchen
keinen Verstärker und reichen bis zu 30
Meter weit.
Die Ansteuerung erfolgt digital; bei der
Programmierung können akustische
Verhältnisse wie wochentags, beim Gottesdienst oder bei Besucheransturm an
den Hochfesten abgerufen werden. Des
Weitern verfügt die Anlage über ein Wiedergabe- und Aufzeichnungsgerät. Alle
Messen können als MP3-Datei aufgenommen werden. Auch weitere Bereiche wie Altarraum oder Emporen können
eigens klanglich eingestellt werden.
Kürbis-Rösti
Zutaten für vier Personen:
750 g festkochende Kartoffeln
400 g Kürbis
2 Eier
2 EL Mehl
1 TL Salz
1 große Zwiebel
3 EL Butter zum Braten
4 Scheiben Schnittkäse,
zum Beispiel Gouda
Foto: imago/Anka Agency International
Die Stadtpfarrkirche St. Stephan in
Mindelheim. Foto: rufus46/CC-BY-SA 3.0
Verantwortliche aus der Pfarrei hatten
die hochwertige digitale Anlage mit
ihren individuellen Funktionen mittels
Tests ausgesucht. Bei der Altarweihe zur
Wiedereröffnung der Kirche wurde sie in
Betrieb genommen.
nh
Suren und Feldzüge
„Wir kommen in Deutschland nicht um
eine Auseinandersetzung mit dem Islam herum“, sagt Buchautor Ekkehard
Künzell. Wenn es zu einem fundierten
Dialog mit den Muslimen kommen soll,
sei ein Einblick in die Schrift des Islam
erforderlich, betont Künzell. Mit seinem
kleinen Buch „Blick in den Koran“ möchte er dazu Hilfestellungen geben.
Ein einziger Autor
Während die Bibel unzählige Autoren
hat, wird der Koran auf einen einzigen
zurückgeführt: Der 569 nach Christus
geborene Mohammed hat Eingebungen
niedergeschrieben, die er während seinen Fallsuchtanfällen vom Engel Gabriel
erhalten hat, wie er berichtet.
Diese „Suren“ genannten Verse sind weder thematisch noch chronologisch geordnet. Viele Themen wiederholen sich,
wie etwa die Verkündigungen, die das
Paradies oder die Hölle betreffen. Daneben gibt es die Anweisungen, Hadithen
genannt, die ein Moslem einzuhalten
hat, wie etwa das tägliche Gebet und die
Gabe von Almosen.
Künzell zitiert wichtige Stellen des Koran
zu dem Umgang mit Frauen oder den
Feldzügen Mohammeds. Zudem schildert
der Autor, wie sich das Verhältnis Mohammeds zu Juden und Christen verändert hat und dieser zunehmend häufiger
gegen die „Ungläubigen“ zu Felde zog.
Mit eigenen Betrachtungen zu den Unterschieden zwischen Christen und Moslems schließt das informative Buch. red
Informiert sein ist die Voraussetzung für einen fundierten eigenen Standpunkt. Es gibt zwar viele Bücher und
Kommentare zum Islam, die Koranstellen, auf die sie sich
beziehen, werden jedoch oft nur in Klammern angegeben
– aber wer hat schon einen Koran zur Hand und schlägt
nach?
Im „Blick in den Koran“ werden Abschnitte aus dem
Koran zitiert. Die Bewertung bleibt der Leserin und dem
Leser überlassen, der sich so eine eigene Meinung bilden
Eberhard Künzel
kann. Kurze Erläuterungen liefern nur Hinweise zur his- Blick in den Koran
torischen und thematischen Einordnung und zur Überset- ISBN 978-3-7322-3113-3
80 S., 10,00 €
zungsproblematik. Das ist hilfreich, weil der Koran weder
thematisch noch historisch gegliedert ist und Arabisch in unseren Schulen
nicht gelehrt wird. In dem Buch werden nicht nur die „schönen“ Stellen,
sondern auch die für uns Christen problematischen Texte zitiert, die meist
aus Gründen der „politischen Korrektheit“ ausgeblendet werden. In einem
letzten Kapitel werden die Vorbehalte behandelt, die Muslime gegenüber
dem Christentum haben.
Zubereitung:
Kartoffeln nicht zu weich kochen und abkühlen lassen. Dann
schälen und reiben. Den Kürbis grob raspeln und zusammen mit
den Eiern, dem Salz und dem Mehl zu einem Teig vermengen.
Den Backofen auf 175 Grad Oberhitze vorheizen.
Die Butter in einer großen beschichteten Pfanne zerlassen und
den Teig darin auf beiden Seiten etwa zehn Minuten goldgelb
braten.
Danach die Käsescheiben darüberlegen und die Pfanne noch
einmal für drei Minuten in den Ofen stellen.
Vielen Dank für dieses Rezept an unseren Leser:
Claus Hörrmann, 01844 Neustadt
Mitmachen und einschicken:
Sie erhalten 15 Euro für Ihr abgedrucktes Rezept.
Katholische SonntagsZeitung bzw. Neue Bildpost,
Kochredaktion, Postfach 11 19 20, 86044 Augsburg
Das Sonntagsrezept
F R Ü H L I NGS B LUM E N
Dekoration für die Kaffeetafel
Osterglocken oder Krokusse in Tassen setzen
Reizvoll ist auch eine Kombination von Tassen, Milchkännchen und
Zuckerdosen in verschiedenen Größen und
Mustern. Aufpassen müsse man
nur beim Gießen,
denn die Tassen haben
natürlich keine Löcher
im Boden. Ein HinguDie Einrichtungsexcker sind auf der feierliperten der Zeitschrift
chen Tafel altmo„Schöner Wohnen“
disch wirkende
(Ausgabe März
Tassen – etwa
2014) schlaaus Großmutgen das vor.
ters Bestand.
Osterglocken
Aber auch auf
und Krokusse
dem Flohmarkt kann
zum Beispiel
man fündig werden
könnten sich
oder man verwendet
in einem Gefäß
Tassen, die zum Serdieser Größe
Foto: Natalia Klenova – fotolia.com
vice passen. red/dpa
wohlfühlen.
Eine Dekorationsidee für die Familienfeier, für Osterfrühstück
oder Kaffeklatsch im
Frühling sind
bepflanzte
Kaffeetassen
in der Mitte
der Tafel.
PROGRAMMTIPPS
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
SAMSTAG 22.2.
▼ Fernsehen
13.25 BR: Glockenläuten aus der Pfarrkirche in Straß bei Neu-Ulm.
22.55 3sat: Hochleistungssport Operngesang. Opernsänger gehen an ihre
Grenzen und riskieren täglich Verletzungen ihrer Stimmbänder. Die
Opernstars Jonas Kaufmann und Anja Harteros bestätigen das. Doku.
 23.45 ARD: Das Wort zum Sonntag. Es spricht Stefan Claaß, Herborn.
▼ Radio
11.05 Deutschlandfunk: Gesichter Europas. Spitzbergen – Global Village im
Ewigen Eis. Von der Walfänger-Insel zum Zentrum der Arktisforschung.
Für Sie ausgewählt
SONNTAG 23.2.
▼ Fernsehen
 9.30 ZDF: Katholischer Gottesdienst aus der Kreuzkirche in Hannover.
15.00 NDR: Offen gesagt. Warum ich? Parkinson mit Ende 30. Die meisten
Patienten erhalten die Diagnose „Morbus Parkinson“ zwischen dem 50.
und 60. Lebensjahr. Doch auch junge Menschen sind betroffen. Doku.
▼ Radio
8.00 Radio Horeb: Weltkirche aktuell. Fazenda da Esperança – Ein Weg
aus der Drogensucht mit der Kraft des Evangeliums.
10.05 BR1: Evangelische Morgenfeier. Pfarrer Werner Küstenmacher.
10.35 BR1: Katholische Morgenfeier. Pfarrer Matthias Effhauser, Straubing.
MONTAG 24.2.
▼ Fernsehen
16.10 Arte: What Brits love. Der englische Autor und Regisseur Ben Lewis
hat das Verhältnis seiner Landsleute zu Autos, Hüten, Eigenheimen,
Sandwiches, aber auch zum Humor unter die Lupe genommen. Doku.
20.15 3sat: Die Eroberung der Alpen. Dokumentation.
▼ Radio
19.30 Deutschlandradio Kultur: Zeitfragen. Die späte Suche nach der
Wahrheit – NS-Täterforschung in der eigenen Familie.
DIENSTAG 25.2.
Gewaltiges Familienepos
Richard Wagner gehört zu den erfolgreichsten und umstrittensten Komponisten in Deutschland. Von seinen Anhängern ebenso wie von seiner Familie forderte er absolute Hingabe und Unterordnung. Somit verschreiben sich
seine Ehefrau Cosima (Zweite von links) sowie seine Kinder Eva, Isolde und
Siegfried (von links, Foto: ZDF/Hubach) ganz der Bewahrung seines künstlerischen Erbes und geben diese Aufgabe von Generation zu Generation weiter.
Das Drama „Der Clan. Die Geschichte der Familie Wagner“ (ZDF, 23.2.,
20.15 Uhr) ist eine filmische Interpretation des Lebens von Richard Wagner.
▼ Fernsehen
8.55 Arte: Sonderauftrag Führermuseum. Der Dokumentarfilm berichtet
von Adolf Hitlers größenwahnsinnigen Plänen, Linz in ein Kunstmekka
zu verwandeln, und zeigt eine der spektakulärsten Rettungsaktionen in
der Geschichte der Kunst.
22.25 3sat: Atomic Africa. Der Energiebedarf in Afrika kann bis heute nicht
effektiv gedeckt werden. Dokumentarfilm.
▼ Radio
19.15 Deutschlandfunk: Das Feature.
Zwischen Front und Exil – Syrische Flüchtlinge und der Krieg.
Gemüsestand
und Rennwagen
Die Karibikinsel Jamaika ist die
Heimat sogenannter „Pushcarts“.
Dabei handelt es sich um selbst gebaute Handkarren, deren Einsatzmöglichkeiten vielfältig sind. Ob als
Gemüsestand, fahrende Suppenküche, mobiler Schuhladen oder Rennwagen – Die einfachen, manchmal
auch kunstvoll gezimmerten Vehikel
bieten für viele Einheimische eine
Chance, der Arbeitslosigkeit zu entfliehen: „Jamaikas coole Renner“
(Arte, 24.2., 11.15 Uhr).
MITTWOCH 26.2.
▼ Fernsehen
9.00 Bibel TV: Alpha und Omega. Das Kirchenmagazin. Eine Kirche der
Armen wünscht sich Papst Franziskus. Wie glaubwürdig ist die Hilfe
der katholischen Kirche und was kann man vom Pontifex lernen?
 19.00 BR: Stationen. Dokumentation. Im „Grandhotel Cosmopolis“ leben
Hotelgäste, Künstler und Flüchtlinge unter einem Dach.
▼ Radio
10.10 Deutschlandfunk: Länderzeit. Wenn Städte faktisch pleite sind.
Welche Strategien führen aus der Schuldenfalle?
Senderinfo
DONNERSTAG 27.2.
▼ Fernsehen
11.30 NDR: Expeditionen ins Tierreich. Wildes Deutschland – Die Uckermark.
16.35 3sat: Bloß nicht stolpern. Zwei junge Männer aus Nordrhein-Westfalen
reisen nach Wien und wollen beim Wiener Opernball debütieren. Eine
Reportage, die sich den Freuden und Nöten der Aspiranten widmet.
▼ Radio
13.30 Deutschlandradio Kultur: Kakadu. Rauskriegtag für Kinder.
Ungeheuer im Naturkundemuseum.
FREITAG 28.2.
▼ Fernsehen
11.30 3sat: Stolperstein. Wie die Kraft des Kletterns hilft. In der Rehabilitation nach Sportverletzungen, in der Arbeit mit psychisch Kranken, in
der Integration von Menschen mit Menschen gilt Klettern inzwischen
fast als Wundermittel. Dokumentation.
▼ Radio
10.10 Deutschlandfunk: Lebenszeit.
Höflichkeit adé – Wenn das Smartphone ständig klingelt.
: Videotext mit Untertiteln
Meisners Abschied
Zu seinem 80 Geburtstag am 25. Dezember 2013 hat Kardinal Joachim
Meisner (Foto: imago/Galuschka)
in Rom sein Rücktrittsgesuch eingereicht. Viele Gläubige sehen den
nicht unumstrittenen Kirchenmann
als glaubensstarken Menschen. Unter
seiner Führung erlebte Köln große
Momente: Der Weltjugendtag 2005
und der Eucharistische Kongress 2013
wurden zu Ereignissen mit besonderer Strahlkraft. Die Dokumentation „Kardinal Meisners Abschied“
(WDR, 23.2. ,16.30 Uhr) zeigt seine
verschiedenen Lebensstationen.
katholisch1.tv
im Internet www.katholisch1.tv, Satellit ASTRA: augsburg tv (Senderkennung „a.tv“), sonntags 18.30
Uhr; TV Allgäu (Senderkennung
„Ulm-Allgäu“), sonntags 19.30 Uhr.
Radio Vatikan
im Internet www.radiovatikan.de
und über Satellit Eutelsat 1-Hotbird
8-13 E: 11 804 MHz.
Radio Horeb
im Internet www.horeb.org; über
Kabel analog (UKW): Augsburg
106,45 MHz; über DAB+ sowie Satellit Astra, digital: 12,604 GHz.
G U T E U N T E R H A LT U N G
Ihr Gewinn
haarloser
Kopf
Bindfaden
4
pfiffig,
clever,
gerissen
13
8
Kater
in der
Fabel
Spaß in der
Schule
Sie kennt heute
fast jedes Kind:
die liebreizende
Prinzessin Lillifee
mit
ihrer
Einhornfreundin Rosalie. Genauso beliebt ist der gar nicht so
schreckliche „Schrecken der
sieben Weltmeere“, Käpt‘n
Sharky. Jetzt begleiten die
beiden Helden Ihre Kinder
oder Enkel sogar ins Klassenzimmer.
Wir verlosen je ein Schulranzenset von der Spiegelburg
zu Käpt‘n Sharky und zu Einhorn Rosalie aus der Welt
von Prinzessin Lillifee. Wer
gewinnen will, schicke das
Lösungswort des Kreuzworträtsels mit seiner Adresse
auf einer Karte vermerkt an:
wohliges
Gefühl
Mediziner
aus
Fels
afrikan.
Rundsiedlung
2
Material
der
Fensterscheiben
Wagenkolonne
Traubenernte
weiche
Baumwollfüllung
junges
Haustier
5
1
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ägyptischer
Sonnengott
5
türk.
Großgrundherr
7
8
Denkschriften
(Kw.)
14
Vorname
Lagerfelds
Pökelflüssigkeit
kurz für:
an dem
3
6
1
kirchlicher
Titel im
Orient
olivgrüner
Papagei
circa
Urlaubszielvermittlung
4
ital.
Klosterbruder
(Kw.)
Gegenteil von
scharf
9
10
15
großer
Gesteinsbrocken
Verehrer
eines
Stars
2
F
zweistellige
Zahl
europ.
Weltraumorg.
(Abk.)
11
12
DEIKE-PRESS-201408
13
14
15
16
17
Lösung aus den Buchstaben 1 bis 17:
Metropole närrischen Treibens
Auflösung aus Heft 7:
SCHWEIZER GARDISTEN
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nicht
ausgeschaltet
Kennwort
Frauenname
S
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Rohr von
Handfeuerwaffen
einfaches
Gefährt
REINEKE
spanischer
Artikel
Schuhmacherwerkzeug
Nebensächliches,
Beiwerk
11
12
kleiner
Einschnitt,
Scharte
englische
Schulstadt
übrig
Bleibendes
Grundwerte für
Prognosen
Vermächtnisempfängerin
babylonische
Gottheit
17
F
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spitzzüngig
reden
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Kontoseite
Einsendeschluss:
26. Februar
billiges
Kleid
(ugs.)
Maßbandeinteilung
Arbeitsteam
(Kw.)
griechischer
Buchstabe
3
Wintersportart
Hier können
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7
Vorname
der Fitzgerald †
Schienenfahrzeug
des
Ausdrucks
6
9
16
Edelmetallgewicht
hebräisch:
Sohn
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ohne
Ärmel
10
immergrüner
Strauch,
Gewürz
Hpstdt.
des alten
Khmerreichs
agieren
Katholische SonntagsZeitung
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Rätselredaktion
Henisiusstraße 1
86152 Augsburg
Über ein Spiel „Wer wird
Millionär“ aus Heft Nr. 6
freuen sich:
Berthold Danner,
10245 Berlin,
Helga Köstler,
95698 Neualbenreuth,
die
Birgit Seefelder, PräpoHeilige
sition
86932 Pürgen-Lengenfeld.
Schrift
Herzlichen Glückwunsch!
Die Gewinner aus Heft Nr. 7
geben wir in der nächsten
Ausgabe bekannt. Form
mongol.
Herrschertitel
austral.
Laufvogel
Früchte
Feld
und
Wald
e-
deil:
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
„Was heißt hier ‚blöde Loipen-Markierung? Sie sind auf unserem Golfplatz!“
Illustration: Jakoby
G U T E U N T E R H A LT U N G
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
���ä�lung Nachbarschaftshilfe
Regina war gerade nach
Hause gekommen und
überlegte, was sie sich
noch kochen könne. In
diesem Augenblick klingelte es an
der Tür. Als sie durch den Spion
blickte, stand ihr Nachbar vor der
Tür, der vor etwa vier Wochen hier
eingezogen war.
Sie waren sich einige Male im
Treppenhaus begegnet, hatten sich
gegrüßt und ein paar belanglose
Worte gewechselt. Neugierig hatte
sie gleich auf sein Namensschild an
der Wohnungstür gesehen: W.
Kuhn.
Sie hätte schon gern einmal ein
bisschen mehr mit ihm gesprochen,
denn sie fand ihn ausgesprochen
sympathisch. So einen Mann traf
man nicht alle Tage, eine gutaussehende, gepflegte Erscheinung.
Und nun stand er vor ihrer Tür.
Als sie öffnete, sagte er: „Hallo, gut,
dass Sie da sind. Bitte, nicht böse
sein, haben Sie vielleicht ein Paket
Spaghetti für mich? Ich hatte zwar
vorhin welche gekauft, muss sie aber
im Eifer des Gefechts im Einkaufswagen liegen gelassen haben. Ich
war auf den letzten Drücker im Supermarkt, und nun kann ich natürlich erst morgen nachfragen, ob das
Personal die Packung gefunden
hat.“
„Sie haben Glück, Herr Kuhn,
ich esse selbst gerne Nudeln, die ha-
Sudoku
3
7
5
6
1
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4
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2
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7
9
6
8
4
2
3
5
1
Zahlen von 1
bis 9 sind so
einzutragen,
dass sich je
de dieser 9
Zahlen nur
einmal in einem Neunerblock, nur
einmal auf der Horizontalen und nur
einmal auf der Vertikalen befindet.
4
5
8
1
3
9
2
6
7
Oben: Lösung von Heft Nummer 7.
6 4 8
5 1
5
2 6
1
8
6
6 4
7
4
2
9 3
9
5
8 2
9
3 8 1
8 6 3
2
9 8 5 3
be ich immer und in allen Varianten
da. Kommen Sie herein. Sie können
sich aussuchen, was Sie brauchen.“
Er blieb bei den Spaghetti und
nahm das Paket dankbar in Empfang. „Ich bringe Ihnen gleich morgen den Ersatz zurück.“
Kaum hatte sich die Tür hinter
ihm geschlossen, klingelte es noch
einmal. Die Spaghetti noch in der
Hand fragte ihr Nachbar kleinlaut:
„Haben Sie vielleicht auch noch etwas Tomatenmark? Ich gebe zu, ich
bin ein Trottel, aber ich hatte so wenig Zeit für den Einkauf.“
Seine Hilflosigkeit fand Regina
ausgesprochen nett. Gutgelaunt
meinte sei: „Auch damit kann ich
dienen. Aber ehe Sie ein drittes Mal
klingen, frage ich lieber gleich, was
eventuell noch fehlt: vielleicht
Knoblauch, Basilikum, Oliven,
Wein?“
„Nein, nein, das habe ich alles,
vielen Dank!“ Im Gehen drehte er
sich noch einmal um und fragte:
„Bleiben Sie zu Hause, oder gehen
Sie noch weg?“
„Warum fragen Sie, meinen Sie,
Sie müssten eventuell doch noch
mal in meine Vorratskammer steigen?“
„Könnte sein“, antwortete er, „so
kann man sich natürlich auch kennen lernen.“ Damit winkte er ihr zu
und verschwand in seiner Wohnung.
Schade, dachte Regina, ob er
wohl Besuch hat? Richtig charmant
ist er, etwas, das heutzutage immer
seltener wurde.
Inzwischen hatte sie ihr eigenes
Kochen aufgegeben und dachte,
ein oder zwei Scheiben Brot
tun es auch. Sie machte es
sich bequem auf ihrem Sofa.
Dann schaltete sie den
Fernseher an, und als sie sich
gerade die erste Scheibe Brot greifen wollte, klingelte es erneut. „Er
ist ja wirklich sehr nett, aber jetzt
nervt er!“ Etwas gereizt öffnete sie
die Tür.
„Überraschung!! Darf ich bitten,
das Essen ist fertig.“
Hatte sie ihn richtig verstanden,
er wollte nichts mehr geliehen haben, sondern lud sie zum Essen ein?
„Ist Ihr Besuch nicht gekommen?“ Wie kam sie nur darauf, ihn das zu fragen.
„Ich habe keinen Besuch
erwartet, ich habe für uns
beide gekocht. Seit
einer Woche überlege ich schon, wie
ich Sie näher kennen lernen könnte.
Nehmen Sie meine
Einladung an?“
In seiner Küche war der kleine Tisch hübsch
gedeckt, die Pasta hervorragend. Bevor sie das Glas
erhoben, sagte ihr
Nachbar: „Ich heiße
übrigens Wolfram –
und Sie?“
„Ich heiße Regina.“
Dieser Abend
liegt nun fast ein
Jahr zurück. Inzwischen ist eine
Wohnung frei geworden und die
Vorratskammer der
anderen
Wohnung
wurde durch zusätzliche Regale dem Bedarf
von zwei Personen angepasst.
Barbara Hübner
Foto: © Meliha Gojak – Fotolia.com
GLAUBEN WISSEN
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Hingesehen
Es dauerte gerade einmal sechs Minuten,
bis der Hammer fiel:
Für satte 241 500 Euro
wurde beim Auktionshaus Bonhams die
Harley-Davidson Dyna
Super Glide von Papst
Franziskus versteigert.
Harley-Davidson hatte dem Heiligen Vater das Motorrad zum
110-jährigen Firmenjubiläum geschenkt.
Auf dem Tankdeckel
der Harley findet sich
Franziskus‘ Unterschrift
(Francesco), ein Echtheitszertifikat von Harley-Davidson liegt bei.
Der Erlös der Auktion
kommt allerdings nicht
dem Vatikan zugute,
sondern einer Obdachlosen-Herberge
und
einer Suppenküche in
Rom.
Foto: KNA
Zahl der Woche
Wirklich wahr
Wissenschaftler der katholischen Universität EichstättIngolstadt (KU) wollen ein
„Gerechtigkeits-Barometer“
entwickeln. Anhand verschiedener Kennziffern soll
damit entsprechend zum Geschäfts- oder Konsumklimaindex künftig auch die soziale
Entwicklung in Deutschland
messbar werden, erläuterte
die Hochschulleitung. An
dem Projekt sind Politik-,
Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler beteiligt. Zunächst müssten allerdings
noch methodische und Finanzierungsfragen geklärt
werden, hieß es.
Die Idee wurde im Nachdenken über den Hoch-
schulentwicklungsplan der
KU geboren, der vor kurzem von der Universität und
ihrem kirchlichen Träger gebilligt wurde. Das 67 Seiten
starke Dokument beschreibt
den Weg, den die Hochschule bis 2025 einschlagen
will. Ein Kernpunkt ist die
Stärkung der Interdisziplinarität. Außerdem sollen
bis Jahresende drei bis vier
Forschungsschwerpunkte
eingerichtet und in Verbindung damit die Einwerbung
von Drittmitteln ausgebaut
werden.
Der „Sozialklima-Index“
greift einen Vorschlag der
Deutschen Bischofskonferenz von 2003 auf.
KNA
Wieder was gelernt
1. Wie heißt die erste Enzyklika, die Papst Franziskus
herausgegeben hat?
A. Lumen fidei
B. Deus caritas est
C. Fides et ratio
D. Humanae vitae
Lösung: 1 A, 2 D
2. Was bedeutet „Lumen fidei“?
A. Land des Friedens
B. Glück des Lebens
C. Mensch und Umwelt
D. Licht des Glaubens
100 000
„Liebesbriefe von Gott“ hatte die katholische Kirche am
Valentinstag in mehreren
österreichischen Städten verteilt. Hunderte „ValentinsBoten“ luden Passanten zu
einem „Rendezvous mit
Gott“ ein, meldete die Wiener Presseagentur „Kathpress“. Ziel der Aktion war
nach Angaben der Erzdiözese Wien, in „sympathischer
Weise Gottes Zuwendung
auch im Alltag“ zum Ausdruck zu bringen.
Verteilt wurden die „Liebesbriefe von Gott“ an Verkehrsknotenpunkten, Marktplätzen und Einkaufszentren,
aber auch in Pflegeheimen,
Kindergärten, Krankenhäusern und bei Tür-zu-TürBesuchsaktionen. Die Briefe
enthielten neben Zusprüchen
aus der Bibel auch eine Einladung zu einem „Rendezvous mit Gott“ in einem der
umliegenden Gotteshäuser.
Allein in der Stadt Wien
wurden in 30 „RendezvousKirchen“ Menschen zur „Begegnung mit Gott“ empfangen. Die Aktion fand bereits
zum neunten Mal statt. bju
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LEBEN AUS DEM GLAUBEN
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Die Feinde lieben: Ein hoher Anspruch
Erzabt Wolfgang gibt Anregungen für den den Umgang mit so genannten schwierigen Menschen
B
ei einem Einkehrtag sagte
eine Frau zu mir: „Wissen Sie,
Herr Pater, mit dem lieben
Gott komme ich schon gut aus – nur
mit den Menschen komme ich nicht
zurecht.“ Wer zu Gott Ja sagt und zu
den Menschen Nein, der ist auf dem
Holzweg.
In meinem Wahlspruch als Erzabt
findet das seine Bekräftigung: „Gottesvoll und den Menschen nahe.“
Gott sagt sein Ja zu mir, zu meinem
Leben, wie es geworden ist, und auch
zu meinen schwierigen Seiten. In seinem Ja zu mir darf ich etwas von der
Fülle Gottes erahnen und erspüren.
Und wer angefüllt ist von Gottes
Geist, der kann diese spürbare Kraft
nicht für sich behalten. Die christliche Botschaft drängt zur Weitergabe.
Mich begleiten die Worte von Frère
Roger: „Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn
es noch so wenig ist. Aber lebe es.“
Einst haben die Mönche den heiligen Benedikt (um 480 bis 547)
zum Abt gewählt. Doch weil er so
streng war, wollten sie ihn loswerden. Er machte sich Feinde und das
auch noch im Kloster. Sie reichten
ihm einen Becher mit vergiftetem
Wein. Benedikt segnete den Becher,
dann zerbrach dieser. Später schreibt
Benedikt in seiner Regel im 64. Kapitel: „Der Abt solle die Fehler hassen, die Brüder aber soll er lieben.“
Eine sachliche Kritik am Mitbruder
nimmt nichts von der Liebe zu ihm
weg.
Jesus ringt uns im Evangelium auch ein Ja zu den schwierigen
Menschen, ja zu unseren Feinden
ab. Erleben Sie auch, dass Sie die
schwierigen Menschen nicht loslassen können, und sei es nur in ihren
Gedanken? Diese Leute bekommen
am meisten Aufmerksamkeit, vor
allem wenn wir in Versuchung sind,
über sie zu lästern und sie verbal zu
attackieren.
Benedikt gibt den Mönchen dazu
zwei Ratschläge.
Erstens: Nimm deine Gedanken und zerschlage sie am Fels Jesu
Das aktuelle katholische
Nachrichten-Magazin
Kirche vor Ort und
weltweit
Prälat Bertram Meier: Das Bischöfliche Seelsorgeamt im
Bistum Augsburg wird zum 1. September 2014 umstrukturiert.
jeden Sonntag 18:30 Uhr auf a.tv,
19:30 Uhr auf TV Allgäu
mit Nachrichten, Berichten und der aktuellen Botschaft
des Heiligen Vaters von der Mittwochsaudienz
www.katholisch1.tv
Christi. Zweitens: Stell dir
vor, im anderen Menschen
begegnet dir
Christus.
Das, was
du nicht ändern
kannst, das ändert
dich oft am meisten. Weil ich
den anderen
nicht
Wer tut den ersten Schritt?
ändern kann, muss ich in meinem
Leben, in der Einstellung zum anderen Menschen, etwas verändern,
ohne mich selber dabei aufzugeben.
Diese schwierigen Menschen weisen
mich oft auf Stellen in meinem Leben hin, wo ich selber noch in der
Liebe wachsen darf.
Unser mittlerweile verstorbener Prior von Sankt Ottilien, Pater
Paulus, sagte zu seinem Nachfolger:
„Lieben Sie alle Mitbrüder und besonders die Schwierigen.“ Oftmals
liegt das Schwierige und Angefeindete in uns selber. Gerade dann,
wenn ich mit meiner Wut, mit meinem Verlangen und meinen Verletzungen nicht mehr umgehen kann.
Bin ich vielleicht selber ein schwieriger Mensch?
Daher braucht es auch viel Liebe für uns selber. Glauben Sie,
dass Gott Sie wirklich liebt? Ohne
diese Liebe kann nichts geschehen.
Ohne dieses Fundament christlichen Lebens ist es nicht möglich,
zu Menschen und vor allem zu den
„Schwierigen“ Ja zu sagen. Liebe
und Mitmenschlichkeit kann man
nicht „einspritzen“, jeder muss sich
davon ergreifen lassen.
Den Menschen nahe zu sein heißt
oft auch, „den ersten Schritt tun“.
Tja, wer fängt mit der Liebe an, wer
macht den ersten Schritt zum anderen hin? Eine solche Liebe ist immer
riskant. Liebe macht verletzlich und
ein erneutes Zugehen auf meine
inneren und äußeren Feinde kann
Foto: imago
schmerzlich sein. Doch der Glaube
an die bedingungslose, „zuvorkommende Liebe Gottes“ gibt mir die
Kraft, wenigstens ansatzweise zuvorkommend in der Liebe zu werden, den ersten Schritt zu tun und
den Menschen nahe zu sein.
Wenn das Auf-den-anderen-Zugehen äußerlich (noch) nicht möglich ist, so kann es doch innerlich
geschehen, indem ich dem anderen
und mir von Herzen verzeihe, auch
wenn ich ihn äußerlich nicht mehr
erreichen kann. Wer nicht lieben
will, wird hassen oder gleichgültig.
Gott vertraut darauf, dass wir „Gottes voll“ leben und uns von seiner
entgiftenden Kraft der Liebe ergreifen lassen. Probieren Sie es!
Kontakt:
Erzabt Wolfgang Öxler OSB ist der
siebte Erzabt von St. Ottilien. Seine
Adresse: Erzabtei 1, 86941 St. Ottilien,
Telefon 08193/71-211,
Email: wolfang@ottilien.de
Die Bibel leben
von Tag zu Tag
Heute lesen immer mehr Christen zusammen die Bibel. Ehepartner können sie
miteinander teilen, Freunde, Nachbarn, Kollegen, Menschen aus der Pfarrei –
ob bei einer Tasse Cappuccino oder per SMS in der U-Bahn: Die Bibel beinhaltet
alles, was Sie brauchen, um gut durch die Woche zu kommen.
Schwester Teresia Benedicta Weiner lebt im Karmel Regina Martyrum Berlin.
Sie ist Kantorin sowie zuständig für Verwaltungsaufgaben ihres Klosters.
Für unsere Zeitung gibt sie praktische Tipps, wie Sie die Bibelworte, die der
Leseordnung der Kirche folgen, in Ihrem Alltag umsetzen können.
Frucht bringt und dass eure Frucht
bleibt. ( Joh 15,16)
Foto: oh
Sonntag, 23. Februar
Er lässt seine Sonne aufgehen über
Bösen und Guten, und er lässt regnen
über Gerechte und Ungerechte. (Mt
5,45)
Dass Gott seine Sonne über allen Menschen aufgehen und es über alle regnen lässt, kann uns in der enormen
Herausforderung, unsere Feinde zu lieben, zu mehr Gelassenheit verhelfen.
Weil Gottes Liebe größer als menschliches Begreifen ist, können wir selbst
fähig werden, Grenzen zu übersteigen.
Dabei werden wir immer auf das Erbarmen Gottes mit uns angewiesen sein.
Montag, 24. Februar
Ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und
Sich aufmachen und Frucht bringen:
eine immer wieder neue Einladung an
uns, Gottes Wort in uns zum Klingen
zu bringen. Jeder ist dazu berufen und
erwählt, sich auf den Weg zu machen,
sein Herz dem Anderen zu öffnen und
das, was ihm an Fähigkeiten und Talenten geschenkt ist, für andere zum
Wachsen und zur Entfaltung zu bringen.
Dienstag, 25. Februar
Wer der Erste sein will, soll der Letze von
allen und der Diener aller sein. Und er
stellte ein Kind in ihre Mitte. (Mk 9,35f)
Wenn ich mich auf Augenhöhe mit einem Kind, einem Armen, einem Schwachen begebe, kann ich erahnen, was
uns Jesus mit diesem Wort sagen will:
Jemandem dienen heißt, ihn anzuschauen – nicht von oben herab, ihn nicht zu
übersehen, sondern „vis a vis“, in Augen– und Herzhöhe, mit ihm zu sein.
Ein Buch
für alle
Beten und Singen
im Gottesdienst und Zuhause
www.sankt-ulrich-verlag.de
Mittwoch, 26. Februar
Keiner, der in meinem Namen Wunder
tut, kann so leicht schlecht von mir reden. (Mk 9,39)
Freitag, 28. Februar
Wieder versammelten sich viele Leute
bei ihm, und er lehrte sie, wie er es gewohnt war. (Mk 10,1)
Gottes Geist wirkt bisweilen auch da,
wo wir es nicht erwarten. Nachfolge
Jesu kann auch dort geschehen, wo
Menschen nicht um ihn wissen, sondern allein durch ihr Tun und ihr Sein
etwas von Gottes Güte und Menschenfreundlichkeit bezeugen. Mögen wir
aufmerksam sein für Gottes Gegenwart
in unserer Welt!
Jesus begegnet den Menschen, indem
er ihnen Gottes Wort verkündet – denen, die ihn gern hören, aber genauso
auch seinen Gegnern. Er ist vertraut
mit den Schrifttexten und kann sie
aus einer gelebten inneren Freiheit so
auslegen, dass alles Beengende aufgesprengt wird. Mögen auch wir Hörende
sein!
Donnerstag, 27. Februar
Habt Salz in euch, und haltet Frieden
untereinander! (Mk 9,50)
Samstag, 1. März
Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen
wie ihnen gehört das Reich Gottes. (Mk
10,14)
Es geht um das Erkennen, was uns zu
mehr Leben verhilft und um die rechte
Unterscheidung der Geister, damit wir
erspüren, wie Gottes Wort anderen und
uns selbst Wege zum Frieden zeigt. So
wie das Salz ein Essen würzt, sollen wir
in unserer Welt präsent sein.
Jesus lädt uns ein, von den Kindern zu
lernen: ihr Staunenkönnen, ihre Wahrhaftigkeit, ihre Freiheit, ihre Spontaneität – einfach ihr Dasein – können uns
lehren, was es heißt zu leben.
Normalausgabe
dunkelgrau
geb., EUR 19,95
Großdruckausgabe
Leder schwarz
geb., EUR 29,95
Kunstleder
weiß, schwarz
geb., je EUR 24,95
Leder mit Goldschnitt
schwarz, weiß, weinrot
geb., je EUR 34,95
K ATHOLISCHE
SonntagsZeitung
SPEZIAL
www.katholische-sonntagszeitung.de
23. November 2012, MARTIN DREYER:
Die Zukunft des Christentums
Telefonseelsorge:
15.000 Anrufe
pro Jahr
Mehr unter: www.martin-dreyer.de und www.volxbibel.com
4:12
City Seelsorge Kempten:
Kirche bei den Menschen
Handbuch Pfarrgemeinderat – Leitfaden für Neulinge
und alte Hasen
4:59
© Günter Menzl - Fotolia.com
Martin Dreyer hat zunächst mit dem Glauben nichts am Hut
und lässt sich nur widerwillig von seinen Eltern in einen
Gottesdienst mitschleppen. Völlig überraschend – vor allem
für ihn selbst – bekehrt er sich dort und gründet die „Jesus
6:21 die das Evangelium sehr unkonventionell leben
Freaks“,
und verkünden. Doch es kommt noch anders: Er wird trotz
Bekehrung zu einem knochenharten Hamburger Junkie und dabei verliert er praktisch
alles.
Samocca:
Café mit
Trotz allem rappelt er
sich
mit
Gottes Hilfe wieder auf und
besonderen
bleibt seiner Berufung treu: Jesus denen zu verkünden,
Mitarbeitern
an die sonst niemand mehr rankommt. Das Ergebnis ist die Volxbibel, eine Bibelübersetzung
4:08 in Jugendsprache, die kein Blatt
vor den Mund nimmt und ein Überraschungserfolg wird.
e PA P E R - S P E Z I A L
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Foto: © Markus Hauck (POW)
„Mein liebstes Kirchenlied“
aus dem neuen Gotteslob
Benediktinerpater Dr. Anselm Grün,
christlicher Bestsellerautor aus der Abtei
Ich singe aus dem neuen Gotteslob besonders gerne
„Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein“ (351).
Ich brauche die Inspiration durch den heiligen Geist
ganz persönlich als Autor, um gute Bücher schreiben
zu können. Er ist aber auch eine Quelle der Inspiration
für die Kirche, wenn es darum geht, Antworten auf die
Fragen der Menschen zu finden. Und Gottes Geist hilft
uns, Wege für das Miteinander in der Kirche zu finden.“
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
e PA P E R - S P E Z I A L
ausgedient – Ihr Gotteslob
für Aminas Schulbücher
Sicher hat Sie Ihr bisheriges Gotteslob während der letzten Jahre durch
das Leben begleitet und Sie verbinden schöne aber auch traurige Anlässe
damit. Sie wollen das Gotteslob aber trotzdem nicht als Erinnerungsstück
aufbewahren und finden es zum Wegwerfen einfach zu schade?
Damit jeder mit seinem Gotteslob noch etwas Sinnvolles bewirken kann,
laden wir Sie zur Unterstützung der Aktion „Ausgedient – Ihr Gotteslob
für Aminas Schulbücher“ herzlich ein.
Mit den Verkaufserlösen aus dem Wertstoff Papier fördert die aktion
hoffnung die schulische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen an der
„Naziran Mary Grammar School“ in Pakistan. Um dort den Schulbetrieb
erfolgreich weiterführen zu können, benötigt die Schule finanzielle
Unterstützung für den Kauf von Schul- und Lehrmaterial.
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Frau Karin Stippler
Telefon 0821 3166 - 3621
E-Mail: stippler@aktion-hoffnung.de
www.aktion-hoffnung.de
e PA P E R - S P E Z I A L
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Am Fluss des Lebens – Auf
dem Jakobusweg von Augsburg
nach Bad Wörishofen
Einige Tage auf dem bayerisch-schwäbischen Jakobusweg
unterwegs sein und gemeinsam in der Gruppe dem Leben
als Fluss nachspüren – genau das kann man bei den Pilgertagen, die vom katholischen Sportverband DJK Diözesanverband Augsburg angeboten werden.
Vom 8.-10. Mai 2014 wird die Gruppe gemeinsam von Augsburg aus auf dem Jakobusweg in Richtung Bad Wörishofen
laufen, weite Strecken führen dabei entlang der Wertach.
Sind wir im Fluss? Was ist es, was uns fließen lässt – Solche und
andere Fragen werden die Teilnehmer auf dem Weg entlang des
Wassers immer wieder begleiten. Geführt und begleitet wird
die Gruppe von Britta Stang, ausgebildete Pilgerbegleiterin und
Bergexerzitienleiterin. Weitere Informationen zu den Pilgertagen
finden Sie direkt auf den Seiten der DJK DV Augsburg,
die Anmeldebroschüre können Sie hier bequem herunterladen:
Anmeldebroschüre (pdf / 1,01 MB)
© Gerhard Reus - Fotolia.com
Sehen Sie hier einen Beitrag von katholisch1.tv
über das Pilgern auf dem Jakobsweg
1:23
Pilger auf dem Jakobsweg
In sieben Jahresetappen von
Augsburg aus nach Santiago.
So lautet das Programm – und
in diesem Jahr ging es auf der
ersten Jahresetappe von
Augsburg nach Lindau.
www.katholisch1.tv
Vom Wallfahren
aktuelle katholische
und Gott suchenDasNachrichten-Magazin
Peter Dermühl /Michael Westermann
DIE SCHÖNSTEN WALLFAHRTSORTE
Kraftquellen in Bayern, Böhmen,
Österreich und Südtirol
Ein Bildband über „Kraftquellen in
Bayern, Böhmen, Österreich und
Südtirol“, in dem man immer wieder
gerne blättert. Zum Selberschmökern
und Verschenken.
Ingrid Henzler
GOTTSUCHER
Leben wie Franz von Assisi
Falk van Gaver
AUF DEN WEGEN GOTTES
Mittellos durch Frankreich
Frauen und Männer erzählen in persönlichen, teils berührenden Worten
von ihrer Berufung und ihrem Leben
in Gehorsam, Keuschheit und Armut.
Männer und Frauen erzählen in
persönlichen Worten von ihrer Berufung und ihrem täglichen Leben im
Kloster. Von ihren Lebensgeschichten
gehen reiche Anregungen und spirituelle Impulse aus.
Mit einem Vorwort von
Martin Mosebach.
ISBN: 978-3-86744-170-4
Kt., 192 S., EUR 17,95
Falk van Gaver macht keine halben
Sachen. Wenn er pilgert, dann richtig. Wie im Mittelalter, ohne einen
Cent in der Tasche, durchquerte er
Frankreich vom Mittelmeer bis zum
Mont Saint-Michel, legte 1.300 km
zu Fuß zurück, stets um Kost und
Logis bettelnd, von Pfarrhof zu
Kloster.
ISBN: 978-3-86744-192-6
Geb., 208 S., EUR 19,95
Hans Schiermeier
BUEN CAMINO
Lebenswende auf dem Jakobsweg
Hans Schiermeier, der nicht besonders religiös
ist, macht sich auf den Jakobsweg. Nach und
nach merkt er, wie der Weg in verändert:
Sein Leben ist wie entschleunigt, neue Themen rücken in den Vordergrund, er beginnt,
sich anderen Menschen zu öffnen und kommt
als religiöser Mensch in Santiago an.
ISBN: 978-3-86744-121-6
Kt., 192 S., EUR 16,90
www.sankt-ulrich-verlag.de
ISBN: 978-3-86744-009-7
Geb., 176 S., EUR 19,90
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
e PA P E R - S P E Z I A L
Für Betriebe, die dringend Auszubildende suchen, bietet das Projekt MobiPro-EU eine gute Lösung.
Herbert Geißler von der Philipp Reiter GmbH (rechts) sowie Florian und Manfred Frey (von links) von
der Landmetzgerei Frey Stadtbergen informierten sich bei Kornelia Reinertshofer und Beate Rüping,
Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit, sowie Ursula Götz und Györgyi Derdak (von rechts nach
links) vom Kolping-Bildungswerk Augsburg. Foto: Ulrike Reschke / Kolping-Bildungswerk Augsburg
Azubi gesucht –
in Europa gefunden.
Augsburg. Auszubildende sind rar – jedes fünfte Unternehmen
gab jetzt an, seine Lehrstellen nicht besetzen zu können.
„Wir haben immer ausgebildet. Inzwischen finden wir aber
hier keine Bewerber mehr, die den Anforderungen gewachsen
sind“, stellt Manfred Frey, Inhaber der Landmetzgerei Frey
in Stadtbergen, ernüchtert fest. Er hat sich deshalb entschlossen, jungen Menschen aus der EU einen Ausbildungsplatz im Verkauf anzubieten. Die Vermittlung übernimmt
die Agentur für Arbeit Augsburg. Sie will mit Kooperationspartnern als Träger wie der Kolping Akademie das Projekt
MobiPro-EU in Augsburg starten.
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
e PA P E R - S P E Z I A L
Handwerksbetriebe in Schwaben bieten damit jungen Erwachsenen, die in ihrer Heimat keine Aussicht auf Arbeit haben, eine
berufliche Perspektive. Träger wie die Kolping Akademie, seit vielen Jahren erfahren in der Integrations- und Bildungsarbeit, treten als Vermittler auf und leisten die Rundum-Betreuung von der
Hilfe bei Formalitäten über einen intensiven Sprachunterricht bis
hin zur praktischen Integration in Deutschland. „Alles, was kompliziert werden könnte, erledigt die Kolping Akademie und der
Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Augsburg für Sie“, sagt
Ursula Götz, Referentin des Kolping-Bildungswerks Augsburg, an
interessierte Arbeitgeber gerichtet. Beate Rüping vom Arbeitgeberservice ergänzt: „Das Wichtigste ist, dass die Branche und der
Ausbildungsort zum jeweiligen Bewerber passen, ein intensiver
Deutschkurs stattfindet und ein ‚Kümmerer‘ für die Azubis da ist.“
Als ein solcher Kümmerer verfügt Kolping Augsburg bereits über
Erfahrungen aus einem ähnlichen Projekt, das 2013 in Mindelheim durchgeführt wurde.
Für Metzgermeister Manfred Frey ist klar, dass er auf diese Weise neue, motivierte Mitarbeiter finden kann, die fest ihr Ziel verfolgen, in einem fremden Land und einer neuen Sprache Fuß zu
fassen und einen Beruf zu lernen. Mit seinem Sohn Florian, der
ebenfalls im Betrieb tätig ist, ist sich Frey einig: „Wir können uns
absolut vorstellen, einen oder vielleicht sogar zwei Spanier einzustellen.“ Ulrike Reschke (res) / Kolping-Bildungswerk Augsburg
Infos über MobiPro-EU im Internet:
www.thejobofmylife.de
www.kolpingbildungswerk.de
Vom anderen Ende
der Welt
Papst Franziskus bleibt sich selbst treu –
er hat sich auch schon früher für die Armen
und Benachteiligten eingesetzt
E
r hat alle überrascht. Er war keiner der hochgehandelten Favoriten, mit der Wahl des Namens Franziskus hatten nicht einmal seine Kardinalskollegen gerechnet, er bricht mit Traditionen und lehnt die Insignien
seiner machtvollen Position ab: Jorge Mario Bergoglio.
Im Sankt Ulrich Verlag ist ein Portrait des Argentiniers
erschienen – mit Fotos aus seiner Heimat, aus seiner
Jugend, aus der Zeit als Jesuitenpater, Weihbischof und
Erzbischof, aber auch mit den schönsten Fotos von seinen ersten Tagen als Papst Franziskus.
Der Radio Vatikan-Redakteur Mario Galgano hat Bilder
zusammengestellt, die Jorge Bergoglio als jungen Mann
zeigen, mit seinen Eltern und Geschwistern, die ihn als
Jesuitenpater und während der argentinischen Wirtschaftskrise und des Staatsbankrotts zeigen. Einige der
Fotos sind bereits berühmt geworden, wie das Bild,
auf dem er als Erzbischof zu Gründonnerstag Drogenabhängigen die Füße wäscht. Daneben stehen weniger
bekannte Fotos, die den jetzigen Papst von anderen
Seiten beleuchten.
In seinen Texten geht Galgano darauf ein, wie die
Menschen in seinem Umfeld Bergoglio kennen. Einen
zweiten roten Faden bilden die Wahl Bergoglios zum
Papst und seine ersten Tage im Amt, wie sie Galgano
und andere Journalisten aus aller Welt im Vatikan erlebt
haben.
Mario Galgano
FRANZISKUS
Der Papst vom anderen
Ende der Welt. Ein Portrait
Geb., 88 S., 42 Abb.,
durchg. farb., EUR 9,95
www.sankt-ulrich-verlag.de
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22./23. Februar 2014 / Nr. 8
e PA P E R - S P E Z I A L
Foto: Radio Augsburg
RADIO AUGSBURG geht
mit gutem Beispiel voran!
Die Wärmestube in Augsburg braucht dringend Essen!
RADIO AUGSBURG hat sich deshalb spontan entschlossen, mit
gutem Beispiel voranzugehen und Lebensmittel und Hygieneartikel zu spenden. Die RADIO-AUGSBURG-Redakteurin Sandra Gast
hat zwei Wäschekörbe voll mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln
an Johann Stecker (Vorstand Förderverein Wärmestube des
SKM-Augsburg, 2. von links) und zwei Mitarbeiter der Wärmestube übergeben.
Das Team von RADIO AUGSBURG hofft, dass viele Andere
nachziehen!
RADIO AUGSBURG ist das Musik- und Informationsradio für die
Region Augsburg und spielt die schönste Musik aus vier
Jahrzehnten! Sie hören uns über Digitalradio (DAB+) sowie über
Internet und iPhone. Mehr unter www.radioaugsburg.de
Die schönste
Musik aus
vier Jahrzehnten
KAB-Betriebsseelsorger
zum Telefonstress nach
Feierabend
Studiennachmittag im
Augsburger Haus St. Ulrich
mit Glücksforscher
Prof. Anton Bucher
www.radio-augsburg.de
Das aktuelle katholische
Nachrichten-Magazin
Audienz:
Ohne Beichte stirbt
das Gewissen letztlich ab
4:39
katholisch 1.tv - das Magazin (KW 07/2014)
www.katholisch1.tv
K ATHOLISCHE
SonntagsZeitung
Termine und
Gottesdienste
TERMINE
.
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Musik
Gersthofen,
Die Paldauer (Bild),
Muttertagskonzert mit stimmungsvollen
Liedern des deutschen Schlagers, Sa.,
25.5., 19.30 Uhr, Stadthalle, Karten: Telefon 08 21/2 49 10 und 08 21/2 49 15 50.
Ausstellungen
Augsburg,
Paul Klee – Mythos Fliegen,
bis 23.2., Öffnungszeiten: Di., Mi., Fr. bis
So. 10-18 Uhr, Do. 10-20 Uhr, H2 - Zentrum für Gegenwartskunst, Beim Glaspalast 1, Telefon 08 21/3 24 41 12.
Exerzitien
Dietenheim-Regglisweiler/Iller,
Exerzitien im Geist der hl. Therese von
Lisieux,
Thema: „Das Evangelium leben mit der
hl. Therese von Lisieux“, mit Msgr. Anton Schmid, Do., 13.3., bis Mo. ,17.3.,
Kloster Brandenburg, Am Schlossberg 3,
Informationen und Anmeldung: Telefon
08 21/51 39 31.
Kaufbeuren,
Ignatanische Einzelexerzitien,
mit Sr. Martha Lang, So. 23.3. bis Sa.
29.3., Crescentiakloster, Anmeldung: Telefon 0 83 41/9 07 - 2 63.
Leitershofen,
Ignatianische Einzelexerzitien,
„Gott suchen und finden in allen Dingen“,
mit Ruth Helfrich, P. Maurus Runge und
Kyrilla Schweitzer, Mo., 24.2., bis Mi.,
5.3., Diözesan-Exerzitienhaus St. Paulus,
Anmeldung: Telefon 08 21/9 07 54 - 0.
Wallfahrten
Biberbach, St. Jakobus maj., „Zum
Herrgöttle von Biberbach“, Telefon
0 82 71/29 36, Hl. Messen mit Predigt
an Sonn- und Feiertagen: 10 Uhr, Sa.: 18
Uhr Rkr., 18.30 Uhr Vorabendmesse, Do.:
18 Uhr Rkr., 18.30 Uhr Abendmesse, Rkr.:
täglich 18 Uhr, jeden 13. des Monats:
18 Uhr Fatima-Rkr., jeden 1. Montag im
Monat: 18.30-19.30 Uhr stille Anbetung,
jeden 3. Montag im Monat: 19 Uhr TaizéGebet.
Breitenbrunn, Maria Baumgärtle,
Telefon 0 82 65/9 69 10, Hl. Messen an
Sonn- und Feiertagen: 7.30, 9 und 10.15
Uhr Messe, 8.30 Uhr Rkr., 13.30 Uhr Andacht mit sakramentalem Segen. - BG:
täglich (außer Di.) 9-11.30 Uhr, 14-17.30
Uhr und 18.30-20 Uhr, sonntags 14-15
Uhr. - Sonn- und Wallfahrtstage und am
Fatimatag: BG vormittags während der
Gottesdienste nur in der Wallfahrtskirche,
anschließend wieder in der Hauskapelle.
Anmeldung für Beichtgespräche: Telefon
0 82 65/9 69 10.
Friedberg, Unseres Herren Ruhe,
Telefon 08 21/60 15 11, Sa., 22.2., 8 Uhr
Laudes, 8.30 Uhr Messe, ab 9.15 Uhr
euchar. Anbetung (Dreikönigskapelle),
15-16 Uhr BG, 16.30 Uhr offenes Singen (Einführung ins neue Gotteslob),
17 Uhr feierliche Vesper. - So., 23.2., 7,
8 und 10 Uhr Messe, 14 Uhr Rkr., 14.30
Uhr Andacht, anschl. euchar. Anbetung
(Dreikönigskapelle). - Mo., Di. und Fr.,
8 Uhr Laudes, 8.30 Uhr Messe, ab 9.15
Uhr euchar. Anbetung (Dreikönigskapelle), 14 Uhr Rkr. - Mi., 26.2., 8 Uhr Laudes,
8.30 und 18.30 Uhr Messe, ab 9.15 Uhr
euchar. Anbetung (Dreikönigskapelle),
14 Uhr Rkr., 17.45 Uhr BG. - Do., 27.2., 8
Uhr Laudes, 8.30 Uhr Messe, ab 9.15 Uhr
euchar. Anbetung (Dreikönigskapelle),
14 Uhr Rkr. – Fr., 28.2. 8 Uhr Laudes, 8.30
Uhr Messe, ab 19.15 Uhr eucharistische
Anbetung, 14 Uhr Rkr. - Rkr.gebet: So. bis
Fr. 14 Uhr, Morgenlob (Laudes): werktags
8 Uhr, Wallfahrtsbüro geöffnet: Di., Do.
und Fr.: 9-12 Uhr, Mi.: 14.30-17.30 Uhr.
Gachenbach, Maria Beinberg,
Maria Beinberg 2, Telefon 0 82 59/5 41,
So., 23.2., 7 Uhr Messe, 14 Uhr Andacht. Mi., 26.2., 18.30 Uhr Rkr., 19 Uhr Messe
Kaufbeuren, Crescentiakloster,
Telefon 0 83 41/90 70, Besuch des Reliquienschreins in der Klosterkirche und
der Gedenkstätte der hl. Crescentia, Führungen nach Vereinbarung, jeden Samstag um 11 Uhr Pilgergottesdienst in St.
Martin.
Maria Steinbach, Wallfahrtskirche,
Telefon 0 83 94/92 58 01 - 0, Sa., 22.2.,
8 Uhr Messe, 17.15 Uhr Salve Regina
und Rkr. - So., 23.2., 7 Uhr Frühmesse,
8.30 Uhr Rkr. in den Wallfahreranliegen,
9 Uhr Amt, 11.30 Uhr Wallfahrermesse,
14 Uhr Andacht, Salve Regina und Segen. - Mo. und Do., 8 Uhr Messe, 17.15
Uhr Salve Regina und Rkr. - Di., 25.2., 10
Uhr Messe, 17.15 Uhr Salve Regina und
Rkr. - Mi., 26.2., 8 Uhr Morgenlob, 17.15
Uhr Salve Regina und Rkr. - Fr., 28.2.,
8.30 Uhr Salve Regina und Rkr., 9 Uhr
Amt zu Ehren des Heiligen Kreuzes und
der Schmerzhaften Muttergottes, 19.15
Uhr Abendmesse.
Matzenhofen, Zur Schmerzhaften
Muttergottes, Telefon 0 73 43/64 62, jeden Freitag: 8.30 Uhr BG und Rkr., 9 Uhr
Messe.
Mönchsdeggingen, Wallfahrtskirche,
Klosterstraße 5, Telefon 0 90 81/33 44,
So., 23.2., 10.30 Uhr Sonntagsmesse, 17
Uhr Oase: Meditative Gestaltung mit Taizégesängen. - Mi., 26.2., 18.30 Uhr Rkr.
am Gnadenaltar, 19 Uhr Messe.
Opfenbach, Gebetsstätte Wigratzbad,
Kapellenweg 7, Telefon 0 83 85/9 20 70,
So., 23.2., 7, 11 und 13.30 Uhr Messe,
9.30 Uhr Amt, 14.30 Uhr Andacht, 18.45
Uhr Anbetung, 19.30 Jugendgottesdienst
(BG: 9-12 und 13.15-14.30 Uhr). - Mo.,
24.2., 7.30 Uhr Messe, 8-11 Uhr Anbetung, 10.30 Uhr BG, 11 Uhr Messe. - Di.,
25.2., wie am Mo., 18 Uhr BG, 18.30 Uhr
Messe. - Mi., 26.2., wie am Di. - Do.,
27.2. wie am Mo., 20 Uhr Sühnenacht,
Heilungsgebet, Sühnestunden. - Fr.,
28.2., wie am Di., 15 Uhr Kreuzweg. Sa., 1.3., 7.30 Uhr Messe, 8-11 Uhr Anbetung, 10.30 Uhr BG, 11 Uhr Messe., 20
Uhr Messe, Sühnegebete.
Pfaffenhofen a. d. Roth, Marienfried,
Telefon
0 73 02/9 22 70
oder
0 73 02/41 10, Sonn- und Feiertage: 8
Uhr Messe mit Predigt, 9.30 Uhr Rkr.
und BG, 10 Uhr Hochamt mit Predigt,
11.30 Uhr S. Missa in forma extraordinaria (nur sonntags), 14 Uhr Rkr. und BG,
14.30 Uhr Andacht mit Aussetzung des
Allerheiligsten, 15 Uhr Pilgeramt mit
Predigt. - Mo.-Fr. 7, 15 und 19.30 Uhr
Messe, 14.30 und 19 Uhr Rkr. - Jeden
Do.: 20 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und BG, 21 Uhr Messe mit Predigt,
anschließend Krankensegen und Anbetung bis 23 Uhr. - Jeden zweiten Mi. im
Monat: Lobpreisabend der Jugend, 19.30
Uhr Messe, eucharistische Anbetung
und Prozession. - Jeden Herz-MariäSamstag (nach dem Herz-Jesu-Freitag):
14 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten
und BG, 15 Uhr Messe mit Predigt, Segnung der Andachtsgegenstände und
Krankensegen, 18 Uhr Aussetzung des
Allerheiligsten und Beichtgespräcch, 20
Uhr Hochamt mit Predigt, anschließend
Sühneandacht und stille Anbetung, 24
Uhr Mitternachtsmesse mit Predigt, danach Anbetung bis zur Messe um 5.30
Uhr.
Sielenbach, Maria Birnbaum,
Maria-Birnbaum-Straße 51, Telefon
0 82 58/99 85 - 0, jeden Sonntag: 11.15
Uhr Messe.
Steingaden, Wieskirche,
Telefon 0 88 62/93 29 30, Sa., 22.2., 9 Uhr
BG, 10 Uhr Messe. - So., 23.2., 7.30 Uhr
BG, 8.30 und 11 Uhr Messe. - Di., 26.2.,
10 Uhr Messe. - Mi., 26.2., 10 Uhr Messe. - Do., 27.2., 10.30 Uhr Messe in koreanischer Sprache. - Fr., 21.2., 16.30 Uhr
Rkr. und BG, 17 Uhr Messe.
Vilgertshofen, Mariä Schmerzen,
Telefon 0 81 94/99 99 98, Sa., 22.2., 18.25
Uhr Rkr. und BG, 19 Uhr Vorabendmesse.
- So., 23.2., 10 Uhr Wallfahrtsmesse. - Di.,
25.2., 9 Uhr Wallfahrtsmesse um Fürsprache der Schmerzhaften Muttergottes für
alle Pilger und ihre Anliegen (im Pilgersaal). - Do., 27.2., 9 Uhr Wallfahrtsmesse
im Pilgersaal. - Fr., 28.2., 9 Uhr Messe in
der Kapelle des Kreisseniorenheimes.
Violau, St. Michael,
Telefon 0 82 95/6 08, Sa., 22.2., 17.30 Uhr
BG, 18 Uhr Vorabendmesse. - So., 23.2.,
9.30 Uhr Rkr., 10 Uhr Pfarr- und Wallfahrtsgottesdienst. - Mi., 26.2., keine BG,
9 Uhr Pilgermesse im Pfarrheim.
Westheim, Maria Loreto auf dem
Kobel
Telefon 0821/4 86 92 25, Fr. 28.2. Stadtwallfahrt um 14.20 Uhr vom Klinikum
Augsburg aus zur Kobelkirche Maria Loreto, Westheim. Dort um 14.30 Uhr Rkr
und BG, 15 Uhr Messe.
Wemding, Maria Brünnlein,
Telefon 0 90 92/96 88 - 0, jeden Sonn- und
Feiertag: 8 und 10 Uhr Amt mit Predigt,
9.15 Uhr BG, 9.30 und 13.30 Uhr Rkr., 14
Uhr Andacht mit eucharistischem Segen. Werktags: 9 Uhr Pilgergottesdienst. - BG:
So. 9.15 Uhr, Fr. 17.30 Uhr, werktags nach
Vereinbarung, Fatimatag ab 7 Uhr.
Witzighausen, Mariä Geburt,
Telefon 0 73 07/2 22 22, www.wallfahrtwitzighausen.de, jeden Sonntag: 18 Uhr
Abendlob. Wallfahrtstag jeden 13. des
Monats: 8 Uhr BG, 8.30 Uhr Rkr., 9 Uhr
Messe mit Predigt.
Ziemetshausen, Maria Vesperbild,
Telefon 0 82 84/80 38, Sa., 22.2., 8.30
Uhr Rkr. und BG, 9 Uhr Messe, 18.30 Uhr
BG, 18.55 Uhr Rkr., 19.30 Uhr Vorabendmesse. - So., 23.2., 7-11 Uhr BG, 7.30
und 8.30 Uhr Messe, 10.15 Uhr Pilgeramt
für die lebenden und verstorbenen Wohltäter der Wallfahrt (Übertragung auf die
Außenbildschirme der Kirchenvorplätze),
18.55 Uhr Rkr. und BG, 19.30 Uhr Messe.
Mo., Di., Mi., Don jeweils 7.30 Uhr Messe,18.55 Uhr Rkr. und BG, 19.30 Uhr Mes-
TERMINE
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Neue Prämien
für Ihre Empfehlung!
Vorträge
Günzburg,
„Glaube macht stark“,
Elias D. Stangl, Theologe und Logotherapeut, referiert über die Fähigkeit, Lebenskrisen zu meistern. Eine vom Christentum geprägte Glaubenhaltung spielt
dabei eine wichtige Rolle. Mo. 24.2., 20
Uhr, Sparkassensaal Günzburg, An der
Kapuzinermauer 2
Kurse / Seminare
Augsburg,
Kopfschmerz und Migräne,
Wie kommt es dazu – Was dagegen hilft,
mit Karl Pfadenhauer, Kosten: 4 Euro,
Do., 27.2., 19.30 Uhr, Haus St. Ulrich,
Kappelberg 1, Informationen: Telefon
08 21/31 66 88 22.
Augsburg,
„Werte heute noch aktuell?
Werte wie Maß, Klugheit, Gerechtigkeit
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Ebenhofen,
„Solowerke und Musik des 17. bis Mitte des 18. Jahrhunderts“,
Fortbildungskurs mit Gerhart Darmstadt
und Viktor Töpelmann, 18.6. bis 22.6.,
Haus Flötenhof, Schwabenstr. 14, Anmeldung bis 8.6.: Telefon 0 83 42/89 91 11.
Leitershofen,
Grundkurs für angehende Sitztanzleiter,
rythmische Gymnastik, Tanzelemente,
Leistungsvermögen steigern, Mobilität fördern und Gemeinschaft erfahren,
Kosten: 250 Euro, Do. 3.4. bis So. 6.4.,
Diözesan-Exerzitienhaus St. Paulus, Anmeldung: Telefon 08 21/2 58 50 - 48.
Opfenbach-Mellatz,
Chortag,
mit Alexander Bayer (Bild), Neue Lieder im Gottesdienst mit dem Chorbuch:
„Die Träume hüten“, Sa., 22.2., 9 Uhr,
Bildungshaus der Comboni-Missionare,
Informationen und Anmeldung: Telefon
0 83 81/92 16 - 0.
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Prämienauslieferung spätestens 8 Wochen nach Eingang der Abonnementgebühr.
Für Geschenk-Abonnements und Werbung von im gleichen Haushalt lebenden Personen
dürfen keine Prämien gewährt werden.
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Katholische SonntagsZeitung · Leserservice · Postfach 11 19 20 · 86044 Augsburg
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Reisen
Straße / Hausnummer
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„Auf den Spuren des Franz von
Assisi“,
Pilgerfahrt der PG Dillingen, Reiseleitung: Helga Hipp, Mo., 12.5., bis Mo.,
19.5., Informationen und Anmeldung bis
Do., 30.1.: Telefon 0 90 71/33 55 oder im
Pfarrbüro, Telefon 0 90 71/40 50.
Ich bin der neue Leser.
Familienferien in den Südtiroler Bergen,
der Ehe- und Familienseelsorge, Untergopprat-Hof im Ortsteil Nauders, begleitet
durch Ulrich Hoffmann, Wandermöglichkeiten, Tagesausflüge z. B. zum Kloster
Neustift und in die Gilfenklamm möglich,
So., 3.8., bis Mo.,13.8.– Anmeldung bis
Fr., 28.3.: Telefon 07 31/9 70 59 - 40.
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Bequem und bargeldlos durch 1/4-jährliche Bankabbuchung von EUR 27,60.
Schicken Sie mir die „Katholische SonntagsZeitung“ für mindestens ein Jahr und darüber hinaus
bis auf Widerruf. Die Kündigungsfrist beträgt 6 Wochen zum Quartalsende.
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SZA
Wallfahrt nach Kärnten,
geistlicher Leiter: Weihbischof em.
Josef Grünwald, Kosten: 385 Euro inkl.
Fahrt, HP, DZ, Fahrten, Mi., 25.6., bis Sa,
28.6., Informationen und Anmeldung:
Augsburger Wallfahrerverein, Telefon
08 21/31 66 - 32 40.
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Wallfahrt nach Slowenien, Kroatien,
Adria, Herzegowina,
Brezje-Nationalheiligtum von Slowenien
mit Gnadenbild „Maria Hilf“ von Lukas
Cranach, Kroatien, Medjugorje, Mostar,
Neretvatal, Kravica-Wasserfälle, Adria,
mit Priester, Termine: 4.-10.4., 21.-27.4.,
6.-12.5., 4.-10.9., 13.-19.11, Informationen unter Telefon 0 83 79/76 62.
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Wallfahrt nach Manopello,
weitere Ziele sind Luca, San Giovanni Rotondo, Matera und Loreto vom 4.5.-11.5.
Die geistliche Leitung hat Professor Anton Ziegenaus. Information und Anmeldung bei Klaus-Reisen in Mindelheim,
Telefon 08261/1383.
und Tapferkeit neu als Lebenshilfen zu
entdecken, dazu lädt die Abteilung Spritituelle Dienste des Bischöfl. Ordinariats an
fünf Mittwochvormittagen ein. Ein Einführungstreffen gibt es am Mittwoch,16.2.,
von 9.30-11.30 Uhr im Zentrum Maria
Ward, Karmelitengasse 9. Der Kurs selbst
beginnt am 12.3. um 9.30 Uhr.
Einen zweiten Kurs gibt es sonntagabends im Univiertel im Pfarrzentrum zum
Guten Hirten. Erstes Treffen ist am 23.2.
um 9.30 Uhr. Der erste Kurs beginnt am
9.3. um 19.30 Uhr. Weitere Infos unter Telefon 08 21/31 66-33 02. E-Mail: exerzitien-im-alltag@bistum-augsburg.de
▲
se (am Do. mit Krankensegen). Fr. 28.2.,
7.30 Uhr Messe, 14 Rkr. und BG, 14.30
Uhr Messe, 18.55 Rkr. und BG, 19.30
Messe für die armen Seelen, anschließend Aussetzung des Allerheiligsten,
Beginn der Gebetsnacht. 20.30 bis 21.30
Uhr BG. – Ein Klosterbus fährt sonntags
um 9.10 Uhr in Augsburg/Hbf ab (Bahnsteig A), Rückfahrt: 14.15 Uhr, Auskunft:
Telefon 0 82 84/80 38.
Überzeugen Sie Freunde, Verwandte
oder Bekannte von einem Abo
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und Sie erhalten eines unserer
attraktiven Geschenke.
DIE WOCHE IM ALLGÄU
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Die Woche im Allgäu 23.2. – 1.3.
Sonntag, 23. Februar
„Der pappnasenlose Sonntag“
Memmingen – „Der pappnasenlose Sonntag“ – unter diesem Motto lädt die Familie Pfeiffer am Sonntag, 23. Februar, um
14.30 Uhr zu einem kurzweiligen musikalischen Nachmittag in die Kulturwerkstatt,
Schweizerberg 8 bis 10, ein. Info unter
www.kulturwerkstatt-memmingen.de.
Marionettentheater
Memmingen – Das Memminger Marionettentheater zeigt am Sonntag, 23. Februar, um 14 und 15.30 Uhr in der Stadthalle (kleiner Saal) das Stück „Kasperl
und die versteinerte Prinzessin“. Karten
(Kinder vier Euro, Erwachsene fünf Euro)
sind 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse erhältlich.
Montag, 24. Februar
Oberstaufen
16 Uhr, „20 Minuten – Zeit zum Nachdenken mit Musik und Texten“, mit Pastoralreferent Josef Hofmann, Pfarrkirche.
Marktoberdorf
20 Uhr, Oberdorfer Fasnachtsabend,
Modeon, Schwabenstraße, nähere Infor-
mation im Internet unter www.oberdorfer-fasnacht.de.
Dienstag, 25. Februar
Oberstaufen
14 Uhr, Seniorenfasching, FranziskusSaal, Am Kurpark 2 a.
Fischen
Ausstellung der Fischinger Maler und
Bildhauer Georg Larsch, Hans Ruppaner,
Michael Vogler, Gerhard Sauter und Peter
Vogt, Kurhaus Fiskina, die Werke können
täglich von 9 bis 17 Uhr besichtigt werden.
Mittwoch, 26. Februar
Oberstaufen
16.30 Uhr, Ökumenischer Berggottesdienst für Skifahrer, Wanderer und alle,
die Spaß am Schnee haben, Imbergbahn
Steibis, in der Nähe der Bergstation, Telefonische Auskunft: 0 83 86/82 28.
Kaufbeuren
15 Uhr, Führung für Einzelpersonen durch
die Crescentia-Gedenkstätte im Crescentiakloster, Treffpunkt: Pforte.
Hopfen am See
19 Uhr, Fackelwanderung um den Hopfensee, Treffpunkt: Tourist-Information,
nur bei trockener Witterung.
Mindelheim
19.30 Uhr, Multivisionsshow über den
Jakobsweg, mit Helmut Schuller aus
Weiden, Forum am Theaterplatz, Eintritt:
zwölf Euro, Karten: www.okticket.de,
Abendkasse.
Donnerstag, 27. Februar
anstaltung von Karnevalsgesellschaft
„Kunstreiter“, Faschingsverein „Aufbruch-Umbruch“, „Saskaler Armee“ und
der Wertachgarde.
Freitag, 28. Februar
Fischen
20 Uhr, Faschingskonzert der Musikkapelle Fischen, Kurhaus Fiskina, mit
AWC-Card Eintritt frei.
Samstag, 1. März
Fischen
13.59 Uhr, Großer Faschingsumzug durch
den Fischinger Ortskern, anschließend
Faschingstreiben im Ortskern.
Füssen
10.30 Uhr, Führung durch die Barockkirche St. Mang.
Mindelheim
14.14 Uhr, Traditioneller Faschingsumzug, Veranstalter: Faschingsgilde Mindelonia.
Füssen
15 Uhr, Faschingsgaudi am Lech, mutige
Maschkerer springen von der Theresienbrücke in den Lech.
Lindau
18 Uhr, Narrenbaumstellen mit Moschtkopftanz und Rathaussturm, Insel.
Irsee
17 Uhr, „La Serenissima“, venezianische
Musik mit Jane Berger (Barockvioline),
Andreas Pilger (Zink) und Roland Götz
(Venezianisches Spinett), Kloster Irsee,
Eintritt: 15 Euro, Schüler ermäßigt, Vorverkauf: Schwabenakademie.
Kaufbeuren
11.11 Uhr, Sturm aufs Rathaus am „Lumpigen Donnerschtag“, gemeinsame Ver-
2 8. MA I BIS 1. JUN I
Workshop für Saxophon
„Raschèr Saxophone Quartet“ gibt sein Wissen weiter
MARKTOBERDORF (oh) – In
der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf gibt es vom
28. Mai bis 1. Juni einen Saxophon-Workshop mit dem „Raschèr
Saxophone Quartet“.
Die vier Musiker gelten als
Ausnahmesaxophonisten: Kenneth
Coon (Bariton), Christine Rall
(Sopran), Elliot Riley (Alt), Bruce
Weinberger (Tenor). Als professionelles Ensemble treten sie regelmäßig in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt auf und reißen die
Kritiker weltweit zu Begeisterungsstürmen hin.
Der Workshop in Marktoberdorf
ist für Laien- und Berufsmusiker,
Amateure und Profis geeignet. In
Einzelunterricht und Ensemble-
unterricht werden die Themen Interpretation, Repertoirefragen, Tonbildung, Überblastechnik, Ansatz,
Fingertechnik, Vibrato, Intonation,
Informationen über Mundstücke
und Blätter bearbeitet.
Die Teilnehmer sind in der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf untergebracht. Zu Beginn des
Workshops wird das Raschèr Saxophone Quartet ein Konzert spielen,
am Ende haben die Teilnehmer die
Möglichkeit, im Rahmen einer Matinée aufzutreten. Die Kurssprachen
sind deutsch und englisch.
Anmeldung:
www.modakademie.de, Kursgebühren
390 Euro (inklusive Unterkunft und Verpflegung), für Schüler und Studenten:
350 Euro.
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¼ täglich aktuelle Nachrichten aus den Bistümern
und der Kirche in der Welt
¼ wichtige Dokumente der Kirche im Wortlaut
¼ Video- und Audiobeiträge zu spannenden
Themen vor Ort
¼ spirituelle Impulse und geistliche Texte
¼ Archiv der Katholischen SonntagsZeitung als ePaper
¼ aktuelle Umfragen
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REGION
22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Wohin in der Region 22. – 28. 2.
Aus den Pfarreien
im Stadtgebiet
Stadtmitte
Dompfarrei
Sa., 22.2., 18 Uhr, Hoher Dom, Cantate
Domino, Orgelmusik und Greogoianischer
Choral „Domine in tua Misericordia“,
Schola der Domsingknaben. So., 23.2., 9
Uhr, Kapitelamt, Franz Liszt (1811-1886)
Missa Choralis, Domchor. 18.30-19.30
Uhr, Bibelkreis „Freude am Evangelium“,
in St. Hildegard am Dom.
Sankt Max
Do., 27.2., 14 Uhr, Seniorennachmittag:
„Wir feiern Fasching“, im Pfarrheim, Franziskanergasse.
Sankt Moritz
Di., 25.2., 17 Uhr, ökumenischer Gedenkgottesdienst zur Jährung der Bombadierung Augsburgs im 2. Weltkrieg,
mit Stadtdekanin Susanne Kasch und
Stadtdekan Helmut Haug, musikalische
Gestaltung: Ayumi Janke, Flügel, Julius
Berger, Cello. Fr., 28.2., öffnet die Kirche
erst um 11 Uhr wegen Vorbereitungsarbeiten.
Sankt Martin
Sa., 22.2., 9.30-12 Uhr, Treffen der Kommunionkinder, im Pfarrheim. Mi., 26.2.,
19 Uhr, Bibelkreis.
Trank ist gesorgt, Eintritt frei, Spenden
willkommen, Pfarrsaal im Pfarrheim.
Augsburg - Bärenkeller
Sankt Pius
Sa., 22.2., 20 Uhr, (Einlass 19.30 Uhr)
traditioneller Fasching unter dem Motto:
„St. Pius on Bord“, mit der Band „Babalu“, Eintrittskarten: 10 Euro, im Pfarrbüro,
Inninger Straße, zu den Bürozeiten, Telefon: 88 11 03.
Sankt Konrad
Sa., 22.2., 15.30 Uhr, Seniorennachmittag: „Fasching“, im Pfarrsaal. Di., 25.2.,
19.45 Uhr, Pfarrgemeinderats-Sitzung,
im Konradstüble. Do., 27.2., 19.19 Uhr,
„Weiberfasching“, im Pfarrsaal, Kartenvorverkauf: im Pfarrbüro ab Mo., 17.2.,
Eintritt: 12 Euro (inkl. Willkommenstrunk
und Abendessen). Fr., 28.2., 19 Uhr, Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen
des Monats Januar, in St. Peter und Paul.
Augsburg - Kriegshaber
Sankt Thaddäus
So., 23.2., 9.30 Uhr, Hl. Messe mit Vorstellung der Firmlinge, musikalisch gestaltet von „Trinity“.
Hlgst. Dreifaltigkeit
So., 23.2., 14.30 Uhr, Kinderball der Kolpingfamilie, Kartenpfand: 5 Euro (Erstattung beim Ball), Pfarrsaal im Pfarrheim.
Fr., 28.2., 20 Uhr, Pfarrfasching in „Augsburgs wildem Westen“, für Speis‘ und
Augsburg - Haunstetten
Vorankündigung:
Pfingstreise „Auf in den Norden“ 9.6.17.6., Backsteingotik, Klöster, Kirchen
in Deutschlands Küstenlandschaften,
Anmeldung im Pfarrbüro.
Sankt Georg
Fr., 28.2., 14.30 Uhr, Faschingsnachmittag der Senioren und VdK-Ortsverband,
mit der Faschingsgesellschaft „Lechana“,
Gersthofen, bei Kaffee und Krapfen, Eintritt: 7 Euro, Anmeldung bis Di.,25.2., im
Pfarrbüro: 6 50 75 80 oder Tel: 8 15 23 35,
erbeten.
Stadtbergen
Sankt Nikolaus
Mo., 24.2., 19.30 Uhr, Impulsgruppe, im
Pfarrheim. Mi., 26.2., 10 Uhr, Kurs: Le-
Sankt Anton
So., 23.2., 14 Uhr, „Zwergenball“, im Antoniussaal.
Augsburg – Lechhausen
Afa-Frauenstammtisch, Do., 27.2., 19
Uhr, und immer am letzten Do. im Monat, zum Thema: „Einkaufen: Gut und
billig, ist das möglich?“ Augsburg, Zeughausplatz, Zimmer 17, I.OG.
Kulturtipps
Beethoven Benefizkonzert zugunsten
der Steinmeyer-Orgel, So., 23.2., 11
Uhr, freier Verkauf: 18 Euro, Rokoko-Saal,
Augsburg.
Café am Milchberg, „Terrapi“, Sa.,
22.2., 19.30 Uhr, Sahnestückchen der
Rock- und Popmusik aus den 70ern bis
heute, Eintritt frei – Spende an CAB. Fr.,
28.2., „DJ Session & Dinner“, 19 Uhr,
elektronische Schmankerl mit neuen DJs
und Beats der Extraklasse, Zeit zum Hören und Ratschen, Eintritt frei. Augsburg,
am Milchberg 12.
Kongress am Park, Faschingstanz für
Senioren, Do., 27.2., 14 Uhr, mit buntem Rahmenprogramm, der Faschingsgesellschaft „Perlachia“ und der Big Band
„Team 70“, Leitung: Günter Ortmann, Eintrittskarten: 10 Euro, bei der Fachstelle
für Seniorenarbeit, Schießgrabenstraße
4, Telefon: 3 24 43 24.
Forum Annahof, Buchvorstellung: „Auf
die Füße kommen“, die Zeit der Trauer
durchwandern, Mi., 26.2., 19.30 Uhr, in
Kooperation mit der Hospizgruppe Albatros und Haus Tobias, Kosten: 5/3 Euro,
Annahof, Hollbau, Ausstellungsraum.
Augsburg – Oberhausen
Sankt Joseph
Di., 25.2., 8.30 Uhr, Mutter-Kind-Gruppe,
im Gemeindehaus. 14 Uhr, Seniorenfasching, im Pfarrheim. Mi., 26.2., Kinderchor, Pfarrkirche St. Peter und Paul.
Do., 27.2., 8.30 Uhr, Mutter-Kind-Gruppe, im Gemeindehaus. 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe, im Pfarrheim St. Joseph.
Gruppen & Verbände
Friedberg 750 - Die Ausstellung, So.,
23.2., 11.30 Uhr, öffentliche Führung
durch die Ausstellung „Friedberg 750“ im
Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg, mit Stadtarchivar Manfred Strehle.
Sankt Elisabeth
Di., 25.2., 14.30 Uhr, Trauergruppe, im
Elisabethzimmer. Mi., 26.2., 15 Uhr, Bibelstunde, im Atlantum. 18 Uhr, Frauenkreis: Jahreshauptversammlung, im Elisabethzimmer. Do., 27.2., 16.30 Uhr, Bibelkreis, im Elisabethzimmer.
Sankt Peter und Paul
Mi., 26.2., 16 Uhr, Kinderchor, in der
Pfarrkirche. Do., 27.2., 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe, im Pfarrheim St. Joseph.
bensqualität fürs Alter, im Pfarrheim.
Basar-Erlös zugunsten Hospizarbeit
AUGSBURG – Christina Deponte hat im Namen der Kreativgruppe des
St. Vinzenz-Hospizvereins Augsburg dem ersten Vorsitzenden des Hospizvereins, Domkapitular Armin Zürn, 4000 Euro aus dem Erlös der Oster- und
Adventsbasare im vergangenen Jahr zugunsten der Hospizarbeit überreicht.
Die handgearbeiteten Dekorationen und kulinarischen Köstlichkeiten der
Kreativgruppe sind begehrt. Der nächste Osterbasar findet am Samstag,
12. April, im Foyer des Vincentinums in Augsburg statt.
Foto: oh
Das „Offene Ohr“
Katholische Gesprächsseelsorge in der
Augsburger City, Montag bis Freitag, 1618 Uhr, im Foyer Moritzsaal:
Mo., 24.2., Pfarrer Max Stetter. Di.,
25.2., P. Bruno Zuchowski.. Mi., 26.2.,
Pfarrer Karl Mair. Do., 27.2., Pfarrer
Werner Appelt. Fr., 28.2., Pfarrer Max
Stetter.
R E G I O N A U G S B U R G G O T T E S D I E N S T E V O M 2 2 . B I S 2 8 . F E B R U A R 22./23. Februar 2014 / Nr. 8
Alle Pfarreien sind verlinkt. Durch das Klicken auf den Pfarreinamen erhalten Sie zusätzliche Informationen.
Dekanat Augsburg I
A./Mitte, Hoher Dom,
Kornhausgasse 8
O
Sa 7 M Leopold u. Maria Reiter, 8 M im
außerordentl. Ritus (Marienkap.), 9.30
M Rudolf Grotz sen. u. Willibald Ströbele, 11 Gold. Hochz.: Klaus u. Gerda
Fischer, 14 Trg.: Herman-Skodin, 16 BG,
18 Cantate Domino. So 7.30 M Simon
Echter, 9 Kapitelamt, 10.30 PfG, 11.30
M Josef Mitschka u. Otillia Mitschka u.
Fam.-Angeh. Mo 7 Laudes, M Sophie Esperschütz, 9.30 M f. d. armen Seelen,
16.30 Rkr. Di 7 Laudes, M Maria Meisl,
9.30 M Elisabeth Jaumann, Wally Kessele, 16.30 Rkr. Mi 7 M f. d. armen Seelen,
9.30 M Josef u. Magdalena Baumann,
16.30 Rkr. Do 7 M f. armen Seelen, 9.30
M Anna Sedlmeir, 16.30 Rkr. Fr 7 M Margaretha Wölfel, 9.30 M Antonie Lösch,
16.30 Rkr.
A./Mitte, St. Anton, Imhofstr. 49
Sa 17.30 BG, 17.45 Rkr f. d. verst. d.
verg. Woche, 18.30 So-VAM, Marianne
u. Alfons Händler. So 9 BG, 9.30 PfG f.
Peter Scherer, Fritz Kreibich, 17 Rkr, Albertush.: 10.30 M Anton, Maria u. Walter
Lacher, Serv.: 9 M. Di 17.15 Rkr, 18 AM
Lucilla Davis. Mi Albertush.: 10 M Josef,
Linda u. Amanda Himmelstoß, St. Anton:
17 Rkr. Di 9 M Hans Steinbacher, 17 Rkr.
Fr Anna-H.-Stift: 9 M, Albertush.: 10 M
Gabriele Buzduga, St. Anton: 17 Rkr.
A./Mitte, Kirche der
Dominikanerinnen, bei St. Ursula 5
Mo-Fr 18 Euch.-Feier, am Do mit eingebauter Vesper. Auskünfte über die Klosterpforte, Tel.: 08 21/34 76 70.
A./Mitte, St. Georg, Georgenstr. 18 O
Sa 17 Go f. Blinde, 17.30 Rkr u. BG, 18
M Gerd, Helma u. Ludwig Miller. So 10
M f. † Angeh. Fam. Roderer/Dempfle, 18
M. Mo 9 M. Di 17.30 Rkr, 18 M Theresia
u. Anton Rösch m. Günther u. Erika. Mi
17.30 Rkr, 18 M f. d. Kranken d. Pfarrei.
Do 17.30 Rkr, 18 M f. Fam. Besenreuther
gest. M, Kreszenz Heinecker. Fr 17.30
Rkr, 18 M Theresia u. Anton Rösch m.
Günther u. Erika.
A./Mitte, Hl. Kreuz,
Dominikanerkloster, Hl.-Kreuz-Str. 3
So u. Feiertags 10 Bet-Sing-M m. Ansprache, 11.30 Bet-Sing-M m. Ansprache (an Tagen mit Festmesse um 11.45),
17.30 Rkr. Mo-Sa 7 M, 8 M, 17.30 Rkr.
BG in der Kirche: Mo-Fr 7.45-8.15. Sa
7.45-8.15, 16-16.45. So 8-8.25. BG in d.
Beichtkap. a. d. Pforte: Sa 10-11.30. Mo
10-11.30, 15-17. Di 10-11.30, 15-17. Mi
10-11.30. Do 10-11.30, 15-17. Fr 1011.30, 15-17.
A./Mitte, St. Margaret, Spitalgasse
Hl. Messen in der außerordentlichen
Form nach dem Messbuch von 1962. Sa
8 M im Hohen Dom. So 10.30 Hochamt;
2. Sonntag im Monat: 9.30 Christenlehre Spitalgasse 3, I. Stock. Mo 8.30 M. Di
17.15 Rkr, 18 M. Do 1. Donnerstag im
Monat: 19 M, anschl. Aussetzg., Einzelsegen, Anbetung bis 21; 3. Donnerstag im
Monat: 19 M, anschl. Vortrag. Fr 15 M.
A./Mitte, Anbetungskirche
Maria Stern, Sterngasse 5
Tägl. 7.30-18 Euch. Anbetg. Mittagsgebet: 11.45. Rkr 17.10. Vesper 17.35.
Mo-Fr 7 M. Sa 7.30 M. So- u. Feiertage
8 M. So- u. Feiertage 11 M spanische
Gemeinde. Mo-Fr 6.40 Laudes, So- u.
Feiertage 7.30 Laudes.
A./Mitte, St. Maximilian,
Franziskanergasse 8
O
Sa 11 Gold. Hochz.: Fischer, MK/Dom,
11 Gold. Hochz.: Wittmann in St. Sebastian, 17 Rkr. So 8.30 M in St. Markus/
Fuggerei, 10.30 PfG Kreszenzia Stoll,
Heinrich Eppinger. Mo 17.30 Rkr, 18 M.
Di 8 M, 17 Rkr. Mi 18 M im Vincentinum.
Do 8 Frauen-M um geistl. Berufe, Resi
Lorenz Rabl u. To. Hedwig, 17 Rkr, 18.15
M im Blindenh. Fr 17.30 Rkr, 18 M.
A./Mitte, St. Moritz, Moritzplatz 5
O
Sa 16 BG im Dom, 18 1. So-M Irma Jacoby. So 10 PfG, 11.15 Taufe: Paul Römer,
18 M Ingrid Nilson u. J. u. M. Albrecht.
Mo 12.15 M f. d. armen Seelen, 18 M. Di
12.15 M n. Mg., 17 ökum. Go im Ged. a.
d. Bombardierung Augsburgs vor 70 Jahren, 18 M. Mi 12.15 M Mathilde Schäfer,
18 M Wolfsches Manual. Do 12.15 M, 16
M in d. Kirche des diako, 18 M f. Gottesackermessbündnis, 18.30-20 euchar.
Anbetung. Fr 9.30 M im Jakobsstift, Die
Kirche öffnet erst um 11 wg. Vorbereitung auf d. Fastenzeit, 12.15 M, 18 M
n. Mg. Mo-Fr 17.15 Rkr in d. Kreuzkap.
Mo-Fr 12 Engel d. Herrn.
A./Mitte, St. Peter am Perlach
Sa 9 M † Günther Müller. So 9 M. Mo 9
M, 18.30 Abendgebet. Di 9 M. Mi 9 M.
Do 9 M. Fr 9 M.
A./Mitte, St. Sebastian,
Sebastianstr. 24
Sa 11 gold. Hochz.: Wittmann. So 10 M
Josef u. Viktoria Asam.
A./Mitte, St. Simpert, Simpertstr. 10
Sa 17.30 Rkr, 18 VAM Luzia u. Peter Heilander. So 9.30 PfG, M Wally u. Martin
Becker, 11 M d. ital. Gem. f. d. verst.
Francesco, Lorenzo u. Gracia. Mo 17.30
Rkr. Di 17.30 Rkr, 18 AM f. d. armen
Seelen. Mi 17.30 Rkr. Do 17.30 Rkr, 18
AM z. Ehren d. lieben Mutterg. Fr 17.30
Rkr.
Thoma, † Irmgard Schwab, † Reinhard
Dietsch z. JG, 10 Kinder-Go im Pfarrh.
Edith Stein, 17 Rkr. Mo 7.15 M † Xaver Winter, 17 Rkr, 18.45 Betstd., gest.
v. d. Schönstatt-Fam. Di 7.15 M † Wally
Knoch, 17 Rkr. Mi 8.30 M † Helmut u.
Gabriele Timpel m. Angeh., 17 Rkr, 19
Friedensgebet. Do 17 Rkr, 18.30 M entf.
Fr 7.15 M entf., 17 Rkr.
A./Mitte, St. Stephan,
Benediktinerabtei, Stephansplatz 6
Sa 7 Konvent-M, 18 feierl. Vigil. So 10
Konventamt, 18 Lateinische Vesper.
Mo-Fr 6.45 Konvent-M, 18 Vesper. Tgl.
19.30 Komplet.
Herrenbach, Don Bosco,
Don-Bosco-Platz 3
Sa 10 Euch.-Feier im AWO-Heim, 17.45
Altenb. Rkr, 18 VAM † d. Fam. Gaugenrieder, Fam. Frühschütz u. Neumann. So
9 Euch.-Feier Rita u. Vinzenz Kalkbrenner. Di 17.30 Rkr, 18 Euch.-Feier Franz
u. Ammy Sola, 19.30 Meditation. Do
17.30 Rkr, 18 Euch.-Feier, anschl. Komplet. Fr 16 Euch.-Feier im Casa-RehaHeim. BG nach Absprache.
A./Mitte, St. Ulrich u. Afra,
Ulrichsplatz 19
O
Sa 17 Rkr u. BG, 17.30 1. So-M Therese
G. Gutzer. So 8 M, 9 M in St. Marg., 10
Go im Sparkassenaltenh., 10.30 PfG, 17
Rkr, 18.30 So-AM. Mo 9.15 M Anna List,
17 Rkr u. BG, 17.30 M Elisabeth u. Hans
Hofbeck. Di 9.15 M, 17 Rkr u. BG, 17.30
M Elisabeth u. Hans Hofbeck. Di 9.15 M,
17 Rkr u. BG, 17.30 M Karl Pfaffenberger, Margarete Wagner, Walli u. Alfons
Peutinger. Mi 8.45 Laudes in d. Basilika, 9.15 M, 14 Go im parit. Hospitalst.
St. Marg., 17 Rkr in St. Marg., 17.30 M
in St. Marg. Do 9.15 M, 17 Rkr u. BG,
17.30 M. Fr 9.15 M n. Mg., 17 Rkr u. BG,
17.30 M, anschl. Anbetung.
Firnhaberau, St. Franziskus,
Hubertusplatz 1
Sa 7.30 Rkr u. BG, 18 VAM Elsa u. Bärbel
Philipp, Richard u. Wilhelmine Kirchmair
u. Irmgard Kirchmair, Elmar Nöll m. †
Angeh., Gerhard Geldhauser, Anton u.
Anneliese Geldhauser. So 8.30 BG, 9
PfG, 10.30 Fam.-Go, M Aloisia Zanker,
Kaspar u. Karoline Schober, Adolf Möritz
u. † Verw., Maria K. Müller, 18 And. Mo
8 M. Di 8 M Margarete u. Stefan Altvater. Mi 17.30 Rkr, 18 AM zu Ehren d.
Hl. Franziskus f. Nöte d. Pfarrei. Do 8.30
M Elt. Beer u. Winter u. Kinder. Fr 8 M
Stefan u. Margarete Altvater.
Hammerschmiede, Christkönig,
Pappelweg 7
O
Sa 7.30 M † Hermann Vogel, 14 Tauff.
d. Gem. Danel Benjamin Matura, 17 BG,
17.30 Rkr, 18 1. So-M † Anton Knoll. So
7.30 BG, 8 M † Julius Komlossy, Ingrid
Schuster u. Katharina Bauer, 10 PfG †
Ernst Bortel, Elt., Schw.-Elt. u. Angeh., †
Elt. Marquard, So. Hans u. To. Rita, Josef
O
Hochfeld, St. Canisius,
Hochfeldstr. 63
O
Sa 16.45 BG, 17.15 VAM. So 9.30 PfG.
Di 10 M. Mi 18 M Emma u. Katharina
Wagner. Do 9 M. Fr 9 M, 17.30 Rkr.
Hochzoll, Heilig Geist, Grüntenstr. 19O
Sa 16.30 BG, 17 Rkr, 17.30 feierl.
Abendlob. So 8.30 M Maria Postenrieder m. Angeh., 11 M Lorenz Spengler,
Fam. Wufka u. Lenhart, in e. bes. Anl.,
Herbert Mersman, Dimitrij Fohn, 18.30
AM Robert Schlegel, Josef u. Anna
Sturm, Georg Schmid, Ludwig u. Emmi
Horn. Mo 9 M f. d. armen Seelen, 15.30
Rkr in M. Alber. Di 17.30 Rkr, 18 AM Albert Walter u. Anton Ortner m. Angeh.
Mi 9 M Mariophila Wohlwend, gest. JM,
Fam. Bentlage u. Zauner, in e. bes. Anl.,
Simon Deschler m. Elt. Do 9 M Manuel
Rißler, Franziska Sommer, 15.30 Rkr in
M. Alber. Fr 9 M Robert u. Barbara Lison
m. Kind. u. Großelt., Fam. Hofmayr u.
Grimm, 17.30 Rkr.
Hochzoll, Zwölf Apostel,
Zwölf-Apostel-Platz 1
Sa 17.30 BG, 17.45 Rkr, 18.30 VAM
Magdalena Mozart, Anneliese Ecker,
Peter Kursawe, Peter Schmitt JM. So
10 PfG, 10 Kinderkirche in d. UK, 17.45
Rkr. Mo 7.30 Hospiz: M, 17.45 Rkr,
18.30 Abendlob u. Komm.-Feier. Di 9 M
Thomas Rasenberger, 17.45 Rkr, 18.30
Hospiz: M, 20 Gebetskreis d. charism.
Erneuerung. Mi 17 Hospiz: euchar. Anbetung m. Liedern, Gebet, Stille u. Bibelmeditation, 17.45 Rkr, 18.30 M Karl
Kirchen mit einer Induktionsschleife für Schwerhörige.
23./24. Juni 2012 / Nr. 25
Martin Angrick m. Angeh., 19-19.45
euchar. Anbetung. Do 7.30 Hospiz: M,
15.45 M im Sohnle-Heim, 17.45 Rkr. Fr
6.30 Morgenlob - Laudes, 7 M, 17.45
Rkr, 18.30 Hospiz: M.
Lechhausen, St. Elisabeth,
Elisabethstr. 56
Sa 17.20 Rkr, 17.30 BG, 18 M † Franz
Dörner, 20.15 M d. Neokatechum. Gem.
So 8.20 Rkr, 9 PfG, M f. d. leb. u. verst.
Angeh. d. Pfarrei, 10.30 Fam.-Go f. †
Roman Nagler u. † Anna u. Heinrich
Machura. Mo 16.30 Rkr. Di 7.30 Morgengebet d. Gem. im Elisabethz., 9 M †
Fam. Heda, Czerner u. Kudla, 16.30 Rkr.
Mi 9 M † Anna Stepperger, 16.30 Rkr.
Do 16 2. Weg-Go d. EK-Kinder, 17.20 Rkr
m. Aussetz., 18 M † Ewald Kainz u. Elt. †
Emma u. Hubert Beier, Peter Schuler u.
Angeh. Fr 9 M n. Mg., 16.30 Rkr.
Lechhausen, St. Pankratius,
Blücherstr. 13
O
Sa 8 M Benedikt u. Hermine Privinsky, Georg Echerer, 17 BG, 17.25 Rkr,
18 1. So-M Josef Reim u. Angeh.,
Georg Schwarz, Walburga Golling m. Elt.,
Emma Niederhofer als JM. So 7 M Kreszentia u. Peter Lichtenstern, Josef Ritter,
8.30 PfG, Monatsproz. d. Brudersch.,
10.30 Fam.-Go Albert u. Maria Buhl m.
Angeh., Franz Lutz, Josef Kleinert, 17
Rkr. Mo 8 M. Di 8 M Walburga Schäfer,
Karl u. Walburga Sprenzinger, Waldemar
Faust, Josef Gilk, Walburga Ketterer, 17
Rkr. Mi 8 M entf., 18.25 Rkr in d. Anl.
uns. Zeit, 18.25 BG entf., 19 M. Do 8
Brudersch.-Go. Fr 9 M Gottfried Gebel.
Lechhausen, Unsere Liebe Frau,
Blücherstr. 91
Sa 17 1. So-M. So 9.25 Rkr u. BG, 10
M † d. Fam. Kalkhoff u. Selder, Karl
Gumpp, Peter Hoffmann u. Elt., Therese u. Johann Lechner, Fam. Deininger u.
Risini. Mo 8.25 Rkr, 9 M Fam. Ludwig
u. Zimmermann, Helmut Greiner, 17
Rkr im SZ St. Anna. Di 18.25 Rkr, 19 M
Maria Jenik. Mi 8.25 Rkr, 9 M. Do 17
M im SZ St. Anna. Fr 8 M in bes. Anl.,
anschl. Rkr.
Spickel, St. Wolfgang,
Hornungstraße 26
Sa 18 VAM Luise u. Wendelin Schmidbaur. So 10.30 Euch.-Feier Viktoria
Schappin, Elt. Michael u. Anna Mayr u.
Angeh. Mi 9 Euch.-Feier. Fr 18 Euch.Feier. BG nach Absprache.
Univiertel, Zum Guten Hirten,
O
Salomon-Idler-Straße 12
Sa 9 M † Georg Heli, † Mathilde, Valentin u. Bernhard Sperle m. Angeh., 18
Rkr u. BG. So 9 M † Maria u. Wendelin
Schwengler m. Angeh., † Anton, Ursula,
Katharina u. Johannes Elli m. Großelt.,
10.30 Fam.-/Gem.-Go f. d. PG, 18 AM †
Mathias, Wilhelmine, Hilarius, Georg u.
Mathias Hecker, Adele Hörner. Mo 18
Rkr. Di 18 M. Mi 18 M. Do 18 M † Marie
Mendel u. Grete Kinzel. Fr 9 M † Engelberta Schneck.
R E G I O N A U G S B U R G G O T T E S D I E N S T E V O M 2 2 . B I S 2 8 . F E B R U A R
Dekanat Augsburg II
Bärenkeller, St. Konrad,
Bärenstraße 22
O
Sa 17-18 BG, 17.30 Rkr, 18 AM. So 10
Gem.-Go Hans Schittek u. Angeh., Elt.
Leinsing u. Günther Weikert, 18 AM Bitte
um Gesundh. Mo 9.30 Rkr, 10 Vorm.-M.
Di 18 euchar. Anbetung. Mi 9 Hausfr.-M f.
d. Hl. Fam. m. allen Hl., f. d. armen Seelen, anschl. Rkr. Do 18 Tagesausklang m.
geistl. Musik. Fr 8 Go, anschl. Rkr.
Bergheim, St. Remigius,
Wirthshölzelweg 11
So 7.30 M im Kloster, 9 PfG, 18.30 AM
Margarete Scheidter u. So. Ernst. Do
18 Rkr, 18.30 AM Centa Altmann u. †
Angeh.
Deuringen, St. Gabriel, Kapellenstr. 6
So 9.15 M parallel Kreis-Go im Pfarrh.,
Maria u. August Arnold, Waltraud Rehle.
Di 18 Rkr. Do 18.30 St. Josef: M.
Göggingen, St. Georg und Michael,
Von-Cobres-Straße 8
O
Sa 17.15 BG, 18 VAM Susanne u. Ludwig Kaiser m. Angeh., Karoline Egger u.
Angeh., Sebastian Kummer u. Angeh. u.
Martha Karlowitz, Fam. Simler u. Priglmeir. So Hes: 8.30 Rkr, 9 Klinik-Go, GM:
9.15 PfG Maria u. Otto Blauhorn, Anton
Schwenk, Josef u. Elisabeth Degle m.
Karolina Steger. Mo 17 Rkr. Di 9 Euch.Feier. Mi AWO: 15.30 And., GM: 18.30
AM Josef u. Elisabeth Stark, Peter Mayr
u. Elet., Felix Kurz m. Angeh., Maria
Kuhn u. Karl Hava, Marieluise u. Heinrich Seitz, Lieselotte u. Franz Seitz, Verw.
Blessing - Striebel. Fr 9 Euch.-Feier.
Göggingen, Kuratie St. Johannes
Baptist (Kur), Friedrich-Ebert-Str. 10
So 10.45 Euch.-Feier Manfred, Afra
u. Wilhelm Ritter m. Angeh., 12 Taufe: Mona Schweiger, 19 Euch.-Feier. Di
18.30 Abendlob. Do 18 Rkr, 18.30 AM
Rosina Schmitt, Josef Eisele u. Justine
Hetzinger 40-Tage-Ged.
Göggingen, Zum Heiligsten Erlöser
Wellenburger Str. 58
Sa 18.30 VAM, JM Karl Schlosser. So 10.30
PfG. Mo 17 Rkr. Di 9 M Johann Schoderer
u. Angeh., 17 Rkr. Mi 19 AM. Do 17 Rkr. Fr
10 M Magdalena Mayer, 17 Rkr.
Haunstetten, St. Albert, Tiroler Str. 7
Sa 16 Taufe: Matthias Joachim Huber,
17.30 BG, 18 Rkr, 18.30 VAM Gudrun
Eibl, Angelika u. Viktoria Ripperger. So
9.15 PfG f. d. Pfarrfam. St. Albert u. St.
Georg. Di 8.30 RKr, 9 M. Mi 18 Rkr, 18.30
M Luise u. Andreas Lauter, Hans Groß u.
Angeh. Fr 8.30 Rkr, 9 M.
Haunstetten, St. Georg, Dudenstr. 4 O
Sa 8 MGK HM Heinz u. Josefa Jaufmann,
16.30 Rkr. So 8 HM Margarete Durner, 9
ZK-Süd: Wort-Go-Feier m. Komm.-Spendung, 10.30 PfM, 15.30 Fam.-Rkr, 18
HM. Mo 16.30 Rkr. Di 16.30 Rkr, ZK-Süd,
18.30 HM Wally Bauer. Mi 16.30 Rkr. Do
17.30 BG u. stille Anbetung, 18 HM. Fr
16.30 Rkr.
mögl. (vorh. Anmeld. a. d. Rezeption).
Mo 7.15 M. Di 7.15 M. Mi 7.15 M. Do
7.15 M, 19 Anbetung. Fr 7.15 M.
Haunstetten, St. Pius, Inninger Str. 29
Sa 17.30 BG, 18 Vesper, 18.30 1. So-M
Friedrich Deschner, Ged. Walburga u.
Georg Kuhn. So 8.30 M, 10.30 M f. d.
PG, 10.30 Kinderwort-Go f. d. Kleinen
im Franziskussaal. Di 18 M. Mi 9.30 M,
16 M im AH Sauerbruchsr. Do 9.30 M. Fr
9.30 M, 15 M im Sen.-Wohnh. Wetterst.,
17 Rkr.
Leitershofen, Zum auferstandenen
Herrn/ St. Oswald, Riedstraße 16
Sa ZAH: 18 BG, 18.30 VAM. So ZAH:
10.30 M Theresia Klostermair m. †
Angeh., Rolf Tröger, Albert Wipfler, Werner Hasmann. Mo St. Osw.: 17 Rkr. Di St.
Osw.: 18.30 M Irma u. Karl Schwarzkopf,
Helene Wicha. Fr ZAH: 10 M Walburga u.
Josef Rauner, Marianne Fischer.
Inningen, St. Peter u. Paul
So 9.30 Euch.-Feier Nikolaus Steinemann
u. † Angeh., JM Karl Negele u. † Angeh.,
Josef u. Anna Schlosser, Hermann Leitner, 10.30 Go f. kleine Leute in d. ev.
Johanneskirche. Mo 18 Rkr. Di 18 Rkr,
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Steger, 17.30 Rkr. Mo PP: 17.30 Rkr. Di
PP: 9 M CC-Brudersch., 17.30 Rkr. Mi PP:
17.30 Rkr, 18 M Angeh. d. Fam. Höss. Do
JO: 9 M Viktoria Weber, PP: 17.30 Rkr. Fr
PP: 9 M Maria Anna u. Alexander Kutschka, um Gottes Hilfe in e. Anliegen, 17.30
Rkr, 19 Gedenk-Go f. d. verst. im Monat.
Pfersee, Herz-Jesu,
Franz-Kobinger-Str. 2
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MK: 17.15 Rkr. So 6.45 BG, 7.15 M Katharina Hepp u. Katharina Jung, 9 PfG,
10.30 Fam.-Go Erwin Dostal, Maximilian
Schnaubelt, Edeltraud Pretzsch, Günter
Korbella u. Angeh., Resi Seidl, 14 Taufe:
Sóley Knigge, 18.30 AM Adalbert u. Helene Heim, MK: 17.45 Rkr. Mo 9 M Paula
Eser, MK: 16.30 RKr, Maria Stern: 17.30
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Winkler. So 9 Rkr, 9.30 PfG f. d. leb. u.
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Klara u. Anton Meir u. Walb. Wiesmüller,
Maria u. Andreas Wegner u. † Rauch,
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10 PfG. Di 9 M Walburga, Paul u. Magdalena Reim, Walburga Endl. Mi 8.30
Markt: M. Do 18 Rkr, 18.30 AM Maria
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Karolina Hofmarksrichter, JM Josef u.
Walburga Fendt, M Wenrer Tinnesz, Karl
u. Elisabeth Erdle, Marianne Müller, Carola Dirsch, Franz Zinsmeister u. Elt. Büchele, Anna u. Heinrich Schlichtebrede,
Ludwig Hanrieder, Bernhard Mayer, Lugert u. Kögel, Leonhard u. Theresia Ritter u. Verw. Di 19 AM. Mi 10 Go im Haus
Vinzenz. Fr 8.30 Rkr. Di u. Do 18.25 Rkr.
Dietkirch, St. Johannes Baptist,
Kirchplatz 1
Sa DK: 18.30 VAM Matthias u. Berta Reiter, Elt. Nerz, Glink u. Peter Glink, MM
Johann Zimmermann, Stefan Zoller. So
Pfarrsaal: 10 KiGo, WH: 12.30 Rkr. Di GH:
18 Rkr, 18.30 M Erna u. Wolfgang Gastel
m. Angeh., Erich Beier, Philomena Jochum.
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Dinkelscherben, St. Anna,
Spitalgasse 8
Sa 9 AH: M, 18.30 Rkr u. BG, 19 VAM
Elt. Kohnle, Rudolf Weikhart, Michael
Steinbacher JM, Adolf Richter JM, Erna
u. Adolf Richter u. † Angeh., Margarete
u. Johann Ruasch, Anna Wiedemann u.
Margot Kösel. So 9.30 Rkr, 10 M Peter
Miller u. Walburga u. Josef Kraus, Walter
Titze, † Mayr - Seniw - Lindenfelser, Maria Hölker JM, Franz JM u. Aloisia Rossmanith u. Otto Weindl m. Elt., Mathias
u. Angela Mayer, Josef Kraus, 18 AH:
Taize-Gebet m. Gesang u. Texten. Mo 9
AH: M Maria Metz, z. Mutterg. Di 9 AH:
M Erni Ederer u. Luise Baumeister, Josef
Lichtblau. Mi 9 AH: M. Do 9 AH: M. Fr 9
AH: M.
Döpshofen, St.Martin,
Wesso­brunner-Straße 7
Sa 10 PfG Wilhelmine Reisser u. Euphrosina u. Johann Mögle, Rosa u. Maria
Mayer u. Elt., Berta u. Gregor Kraus, MM
Günther Wiedemann, 13.30 Rkr. Mi 17
M f. † d. Fam. Förg-Schmid u. Verw.
Emersacker, St. Martin (EM), St. Martin,
Heretsried (HE), St. Vitus Lauterbrunn
(LA)
Lauterbrunner Str. 2
Sa EM: 15 M anlässl. d. Kl.-Treffens d.
JG 1965 f. Wolfgang Tretter u. verst.
Lehrer, 17.30 Rkr u. BG, 18 VAM Lorenz
u. Hedwig Danner u. Franz Kriz, Hans
u. Franziska Deffner, Anneliese Pitschke JM, Anton Eser u. Angeh., Martha
Link, Alexander Wagner. So HE: 8.45 M
Anna Jehle JM u. Angeh., Karl u. Thea
Vogt, anschl. Konvent d. marian. Männerkongregation u. Messbund, LA: 10
PfG f. d. leb. u. verst. d. PG im Ged. Josefa u. Lorenz Käsmayr, Xaver u. Cäzilia
Fech JM, Oswald u. Anna Fischer JM, Elt.
Rölle u. verst. Söhne, Rosina Schaller,
Josef Robl JM u. Elt. u. Geschw. Di EM:
9 M Ludwig Lahner u. Martha u. Karl
Wagner. Mi HE: 14 M zu Ehren d. Mutterg., LA: 17.30 Rkr, 18 M f. Fam. Otto
Burkner JM.
Ettelried, St. Katharina,
Pfarrer-Bort-Straße 2
Sa 19 VAM Kreszentia Höck, Anna u. Josef Schmid u. Elt. JM, Josefa u. Kasimir
Höfer. Mi 19 AM Fam. Scherer, zu Ehren
d. Hl. Judas Thaddäus.
Fleinhausen, St. Nikolaus,
Dekan-Prölle-Straße 1
So 8.3 M Erich Stuhler u. Schw.-Elt.,
anschl. Konvent. Di 18.30 Rkr, 19 AM.
Do 8 M.
Gablingen, St. Martin, Schulstraße 19
Sa 18.30 Rkr, 19 VAM Josef Liebert sen.
JM, Leonhard Stegmüller, Anna u. Ulrich
Ort m. So., † Ort u. Zimmermann. So
8.30 Rkr, 9 PfG Gernot u. Rosa Schuler,
Johann u. Maria Vetter. Di 18 Rkr, 18.30
M Paul Geißler JM m. Josefa Neumeir,
Max Kratzer, Anna Schur. Mi 16 Rkr,
16.30 Vesper. Do 18 Rkr, 18.30 M. Fr
8.15 Laudes u. M Elisabeth Schmölz.
23./24. Juni 2012 / Nr. 25
Gersthofen, Pfarreiengemeinschaft
St. Jakobus (StJ), Schulstraße 1
Maria, Königin des Friedens (MKdF),
Johannesstraße 4
O
Sa 9.30 PGH: Wort-Go-Feier, 17.1517.45 MKdF: BG, 17.30 Rkr, 18 VAM Viktoria u. Josef Greiner, Anna u. Wilhelm
Rohrsetzer, Gerhard Vieweg u. Kaspar
Skorupa. So 8.30 MKdF: M Max u. Rosemarie Pfiffner u. Maria Haupt, 10.15
StJ: PfG. Mo 17.30 UIK: M. Di 11 UIK:
stille Anbetung, 18.30 MKdF: Rkr, 19 M
marian. Gebetsgem. Centa Bertossi, JM
Barbara Beutmiller. Mi 9 StJ: M Michael Fendt, Hermine u. Rudolf Schneider,
Anna u. Andreas Wintermayr u. Josef
MIchl. Do 18.30 UIK: Rkr, 19 M Alfons
Probst u. Rosa Schwertl, Rudi Sarcher u.
Vitus Kaspar, im Anl. Fr 15 AWO: And.,
17.30 UIK: M.
Grünenbaindt, St. Peter u. Paul,
St.-Leonhard-Straße
So 9.45 M Martin Wundlechner u. Elt.,
Johann u. Antonie Unger. Do 19 AM f.
Verw. Bühler u. Holland.
Häder, St. Stephan, Kirchplatz 5
Sa 19 VAM. So 9.45 M Adelgunde Wunderer, Walburga Fischer, Berta u. Stefan
Fischer u. So. Alois, Josef Knöpfle JM,
Heinz u. Mathilde Just JM, Thomas Eberhardt u. Franz u. Walburga Fischer, 12.30
Rkr i. d. Kap. Di 8.30 M in d. Kap. Mi 19
AM Mayr u. Vetterle u. Johann Hafner.
Hainhofen, St. Stephan,
Am Kirchberg 10
Sa 17.30 Rkr, 18 VAM Otto u. Anna Lebold, Maria Heisig, Fam. Seitz, Stemmer
u. To. Annemarie, Anni u. Karl Bößel. So
9 PfG. Mo 8 M. Di 8 M Werner Uhrle.
Mi 18 AM. St. Nikolaus von Tolentino,
Schlipsheim. Do 8 M.
Herbertshofen, St. Clemens,
Klemensstraße 12
Sa 17.25 Rkr, 17.30 BG, 18 VAM Eleonore Schmid, um eine gute Sterbestd.,
Johann u. Marie Brichzin u. To. Anna u.
Margaretha, Anton Wagner u. Angeh., †
d. Fam. Deutschmann. So 8.30 PfG, M
f. d. leb. u. verst. d. PG, z. Hl. Antonius,
17 Rkr. Mo 17 Rkr. Di 17 Rkr. Mi 17 Rkr,
17.30 Vesper. Do 18.25 Rkr, 19 M † d.
Fam. Weber. Fr nachm. Hauskrankenkomm. in Erlingen, 17 Rkr.
Hirblingen, St. Blasius,
Wertinger Straße 26
So 9.30 PfG Regina Dössinger JM, Rosa
u. Engelbert Förg u. † Angeh., † d. Fam.
Schmid u. Sinning, Leonhard Kreuzer,
Ludwig Holzapfel u. † Kienzle, Sylvester
u. Margarete Wittmann u. Sö. Sylvester,
Manfred u. To. Elfriede, Brigita u. Anna
Schmidt JM. Di 8.15 M zu Ehren d. Hl.
Walburga, Maria u. Josef Kreuzer u. Leni
Endraß. Mi 18 Rkr, 18.30 M Maria u.
Franz Schur, Johann Brem. Fr 8.15 M.
Horgau, St. Martin, Martinsplatz 1
Sa 18 Rkr, 18.30 VAM f. d. verst. Mitgl.
d. FFW Horgau, Josef Weindel, Martin
R E G I O N A U G S B U R G G O T T E S D I E N S T E V O M 2 2 . B I S 2 8 . F E B R U A R
Engelmayr u. † Angeh. So 9 PfG m. Vorstell. d. Komm.-Kinder, Andrea Liepert u.
Elt. Wenninger, Michael Reitmayer. Do
18.30 M Anna u. Lorenz Wiedemann JM,
Hildegard u. Lorenz Brecheisen, Günter
Steer. St. Maria Magdalena, HorgauGreut. Di 18.30 M Josef Boppel. St.
Franz Xaver, Horgau-Bieselbach. Mi
18.30 M f. d. verst. d. Fam. Seiler u. Liebert u. Angeh.
Pfarreiengemeinschaft
Kutzenhau­sen, St. Nikolaus,
St.-Nikolaus-Straße 2 (KU)
O
Agawang, St. Laurentius,
Obernefsried 1 (AGW)
und Rommelsried, St. Ursula und
Gefährten, Herzogberg (RO)
Sa AGW: 8 Rkr, RR: 19 VAM Therese Holmer, Maria Hauser u. Josef Vöst, Walburga, Josef u. Hubert Radinger, Geschw.
Fiehl u. Elt., Otto Wagner, Otto Patek u. †
Angeh. Schulz. So KH: 8.30 Go Walburga
Pewny u. Elt, RR: 9 Rkr, AGW: 10 Go paral. Kleinkinder-Go im Pfarrh. Karl Dietrich, Josef u. Ottilie Leinauer, Adolf Geh,
To. Rita u. † Angeh., Richard Keerl u. Elt.
Rieger, KH: 11.15 Taufe: Vincent Druckmiller. Mo KH: 8 Rkr. Di AGW: 8 Rkr, RR:
16.30 Rkr. Mi AGW: 19 M Rosina, Lorenz
u. Josef Hefele, Barbara u. Alois Knöpfle
u. † Angeh. Do KH: 8 Rkr, AGW: 8 Rkr. Fr
AGW: 18 Rkr.
Langweid, St. Vitus,
Augsburger Straße 28
Sa 18 Weg-Go vor der. Erstkomm., PK.
So 10 PfG m. e. Ged. anl. d. 100. Geb. v.
Kreszenz Förg, 10 Kinder-Go, Pfarrh. Di
17.30 Rkr u. BG, 18 M Manfred Schuster
u. Elt. Mi 10.30 Go im Haus Lechauenhof. Fr 8 M.
Margertshausen, St. Georg,
Heilig-Kreuz-Straße 7
So 8 Rkr, 8.30 PfG f. Sebastian Pertschy
JM, Mechthiold u. Hermann Schaller,
Kreszentia, Josef, Edwin, Raimund u.
Hermann Neumayer, JM Martin Wörle.
Meitingen, St. Wolfgang,
St.-Wolfgang-Straße 2
Sa 17 Rkr. So 10 So-Go Karl Ludwig, JM
Herta Seiler, JM Klara Hergesele u. Hanni Lauterbacher, JM Theresia Schwanzer
u. Angeh. u. Fam. Franz Mattes, Mathilde Wörle, 10.15 Kinderkirche im
Haus St. Wolfgang, 18.30 Rkr u. BG,
19 AM, JM Hubert Ihle. Mo 10 M im
Johannesh., 17 Rkr. Di 9 M † d. Fam.
Treffil, Zeller u. Diefenthaler, 17 Rkr.
Mi 17 Rkr. Do 17 Rkr. Fr 18.30 Rkr, 19
M Margarethe Rauner u. † Angeh. St.
Nikolaus, Langenreichen. So 10 SoGo Maria u. Bartholomäus Probst, Elt.
Saule, Behringer u. † Angeh., Albert
u. Katharina Eichberger, Josef u. Maria
Spiegel u. Angeh., Florian u. Walburga
Strupf u. Angeh., Franz Pauler, Peter,
Franziska Kapfer u. Angeh. 13 Rkr in d.
Pfarrkirche. Mi 18.30 Rkr u. BG, 19 M
Barbara Koch.
Neusäß, St. Ägidius,
Bgm.-Kaifer-Straße 6
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Erwin Schröder m. Angeh., Angeh. Sinning, Anna Schleich, Eugenie Klein. So
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Klemmer u. Viktoria Hacker. Mi 18.15
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Stettenhofen, Jesus, der gute Hirte,
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So 8.45 PfG f. d. leb. u. verst. d. Pfarrei,
19 M Hans Kratz, Rudolf u. Ida Lorenz,
Fam. Winterstein u. Fam. Rieder, Michael u. Anna Engelniederhammer. Di 18
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Heim, Peter u. Anton Schuster.
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Gebetskreis. Fr UB: 8 M Magdalena u.
Vitus Maier.
Friedberg, Stadtpfarrkirche St. Jakob,
Eisenberg 2
Sa 18 BG u. Rkr, 18.30 VAM Maria,
Michael u. Alfred Mlaker u. Erna Schwesinger, AWO-Heim: 9.30 M Hans Krupna.
So 9.15 Gem.-Go, 10.30 Fam.-Go Bernhard u. Viktoria Oswald, 18 Rkr, 18.30 M
Josef Metzger, St. Afra: 9 M Resi Karlshöfer, St. Stefan: 10.15 M Leonhard Wörl,
Pfarrzentrum: 10.30 Kinder-Go, Pallottik.: 18.30 Jugend-Go. Mo 18 Rkr, 18.30
M. Di 18 euchar. Anbetung, 18.30 M
Maria Schemmerer. Mi 8.30 M Elt. Winter u. Sö. u. To. Anna, Krankenh.k: 16.30
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Zeit zum Ankommen. Do 18 Rkr, K.-So.Stift: 16.30 M, Medi-Raum: 18.30 M m.
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Johann Ruf. Fr 8.30 M Ludwig Frey u. Elt.
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St. Michael-Straße 8
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Heinle, Alois u. Theresia Knöferl, Fam.
Seidl u. Schmid. So 9.30 Rkr, 10 Pfarru. Wallfahrts-Go, M f. d. leb. u. verst. d.
PG, Josef u. Maria Deffner, Josef u. Veronika Keller, Angeh. Baur, Esch u. Fischer,
Fam. Bäuerle u. Wörle, Max Stadler,
Johanna Schormüller, Angeh. Weser u.
Braun, f. e. verst. Mi keine BG, 9 PilgerM im PH: n. Mg., Franz Schinzel, Alfred
u. Maria Schierlinger, Margarete Kuhn
u. Angeh., Josefa u. Otto Hofmeier.
Welden, Mariä Verkündigung, Uzstr. 2
Sa 18 St. Thekla: VAM. So 10 PfG f. a.
leb. u. verst. d. Pfarrei im Ged. Kreszenz
Vogg u. Fam., Georg u. Maria Anzenhofer, Annelies u. Anna Schühler u. Frnaz
Kapfer, 14.30 Taufe: Lucas Zacharias
Wiedemann, 18 St. Thekla: M. Di 19
AM f. JM Andreas u. Kreszenz Bergmeir
u. Xaver u. Maria Wiedenmann u. To.
Hildegard, Henry Abele u. Kreszenzia u.
Johann Bergmeir, 20 Bibelkreis im Franziskushaus. Do 19 AM Georg, Maria u.
Xaver Strahl, Adalbert Abele u. Kinder.
Fr 7.30 St. Thekla: M.
Kobelkirche bei Westheim,
Maria Loreto, Kobelstraße 36
Sa 16 BG, 16.30 Rkr, 17 M f. d. verst. d.
Fam. Retter. So 16.30 Rkr, BG, 17 M zu
Ehren d. Mutterg. (M). Mo 8.15 Rkr. Di
8 BG, 8.15 M z. Dank, anschl. Rkr. Mi 8
BG, 8.15 M f. verst. u. Bekannte, anschl.
RKr. Do 8 BG, 8.15 M f. d. armen Seelen, anschl. Rkr. Fr 14.20 Stadtwallfahrt
v. Klinikum, 14.30 Rkr, BG, 15 M Josef
Spieß.
Westheim, St. Nikolaus von Flüe,
Von-Ritter-Straße 6
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Sa 18 Rkr u. BG, 18.30 VAM † d. Fam.
Frühholz. So 10 PfG. Di 8 Rkr, 8.30 M
Walburga u. Johann Reißner. Mi 8 Rkr,
8.30 M Heinz Jörg m. Fam. Do 10 M im
Notburgaheim. Fr 7.25 Schüler-M um
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Biburger Straße 8,
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So 9 M Brunhilde u. Karl Müller. Mi Hausen: 18 M Aloisia u. Wolfgang Albrecht,
Karl u. Herbert Ostermann. St. Gallus,
Deubach. Di 19 M Johann Hartmann,
† d. Fam. Mayr, Walburga Eimüller u. †
Joas.
Dekanat Aichach-Friedberg
Baindlkirch, St. Martin,
St. Martin-Straße 3,
Mittelstetten, St. Silvester
Sa Maria Zell: 13 Tauff.: Laura Weis-
23./24. Juni 2012 / Nr. 25
Friedberg, Pallottikirche,
Vinzenz-Pallotti-Straße 14
Sa 7.15 Euch.-Feier † Michael Ziegenaus. So 10.30 Euch.-Feier † Anton
Steinhart, 18 Vesper-Go. Mo 7.15 Euch.Feier † † Josef u. Katharina Grünwald.
Mi 7.15 Euch.-Feier † Inge Bengel. Do
7.15 Euch.-Feier † Bruder Alfons Scherzinger SAC. Fr 18 Euch.-Feier † Corinna
Wiyewickrema. BG nach Vereinbarung.
Eine Kerze brennt jetzt in der Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit für die Menschen
in der Ukraine, die große Konflikte in ihrem Land erleben müssen. In der Gemeinde
in Augsburg-Kriegshaber entzündeten der ukrainisch-griechisch-katholische Pfarrer
Andriy Pizo (links) und Pfarrer Gerhard Groll in der Sonntagsmesse für die Ukrainer
gemeinsam eine Kerze, deren Licht jetzt bei allen Gottesdiensten der Gemeinde als
Zeichen der Solidarität der deutschen Gemeinde mit ihrer ukrainischen Gastgemeinde leuchten soll. Pfarrer Pizo feiert in der Werktagskapelle der Pfarrkirche Heiligste
Dreifaltigkeit jeden Sonntag die Messe für die ukrainischen Katholiken Augsburgs. Die
Kerze schmücken die ukrainische Fahne und das Zeichen der ukrainisch-katholischen
Gemeinde. Text/Foto: Zoepf
haupt, Friedberg: 16.30 offenes Singen,
anschl. feierl. Vesper z. Vorstell. d. neuen Gotteslobes in d. Wallfahrtskirche
Herrgottsruh, BK: 18 VAM, JM Johann
Vöst m. Maria u. To. Martha, JM Thomas Wörle m. Maria u. † Verw., Siegfried Graf, Matthias Schäffler m. Enkel
Gabriel u. Verw., Franz Wolf m. Verw.
So HB: 7.45 Früh-M Jakob Bader, Anna
Brunnenmeier, JM Johann Wittmann m.
Söhn. Johann u. Hermann, Peter u. Katharina Völk, Alois Lechner, Anna Bichler m. Verw., MS: 9 PfG, JM Josef Weiß,
zu Ehren d. Mutterg., JM Alois Bezold.
Mo TB: 18.30 Rkr, 19 M Elt. Hiendlmeyer. Mi MS: 18.30 Rkr u. BG, 19 M Wally
Ring. Do BK: 18.30 Rkr u. BG, 19 M f. d.
armen Seelen. Fr SR: 19 M Magdalena
Ring u. Anna Hirner, Georg Häckl, JM
Kreszenz u. Johann Simperl, Sebastian
Eisele.
Dasing, St. Martin,
Unterzeller Straße 10
Sa 18.15 BG d. PG, 19 So-VAM d. PG,
JM Sabine Hutner u. Martin Breitsameter m. Verw., M Ehrenfried Vogel, Matthäus Bayer m. Elt., Erwin u. Elisabeth
Mayr m. Elt., Michael Preisinger, Franz
u. Sophie Zimmerer, Andreas u. Maria
Knöferl, Wilhelm Hoppmann. So 9.45
PfG d. PG m. Kinderev. Di 19 AM, JM
Pius Bausch, Genoveva Silber, M Walburga Leitner. Do in St. Franziskus: 19
AM, JM Anna Mayr, M Geschw. Heinrich, Christian Drexl, Martin, Notburga
u. Ludwig Beirle. Fr 18.30 Rkr, 19 AM,
JM Josefa Guggenmos, Johann Gaier,
Anton Guggenmos, Elt. Steinbach m.
Wenzel, M Vitus u. Helene Kormann,
Johann u. Maria Wiesner u. So. Walter,
Simon Strasser m. Elt. Kistler u. Söhne.
Eurasburg Kuratie, Hl. Kreuz,
Augsburger Straße 3
So 9.45 M Elsbeth Enzler, Maria Kohout, Johann Resch, Dankes-M, Barbara
Märkl, Jakob u. Magdalena Lechner. Do
19 M Lisa Mathes m. Ottilie, Fanny u.
Martin Schmaus, Josef Schmid, Geschw.
Riedlberger.
Freienried, St. Antonius
So 8.30 M Kreszenz u. Josef Ampenberger, Walburga Mayr.
Friedberg, Unseres Herrn Ruhe,
Herrgottsruhstraße 29
Sa 8 Laudes, 8.30 M Johann Wittmann
u. verst. d. Fam. Kroisi u. Wittmann,
Ged. Sabine-Marie Spethling, ab 9.15
euchar. Anbetung (Dreikönigskap.),
15-16 BG, 16.30 „Offenes Singen“, 17
feierl. Vesper (Abendlob). So 7 M Pfr.
Reinhold Stark, 8 M Josefine Stockhammer, 10 M Waldemar Winkler, Ged.
Hildegard Dafertshofer, Ged. Mathilde
Pospiech, Ged. Anna u. Willi Nagel m.
Angeh., 14 Rkr, 14.30 And., anschl. euchar. Anbetung (Dreikönigskap.). Mo 8
Laudes, 8.30 M, JM Elisabeth u. Andreas
Gobes, ab 9.15 euchar. Anbetung (Dreikönigskap.), 14 Rkr. Di 8 Laudes, 8.30
M in best. Mg. v. Fam. Meier, Ged. zu
Ehren d. immerw. Hilfe, ab 9.15 euchar.
Anbetung (Dreikönigskap.), 14 Rkr. Mi 8
Laudes, 8.30 M Johann, Anna u. Theres
Bogenhauser, ab 9.15 euch. Anbteung
(Dreikönigskap.), 14 Rkr, 17.45 BG,
18.30 M Hermann u. Aurelia Zohner,
Ged. JM August Banner. Do 8 Laudes,
8.30 M Franziska Lefin, Ged. Josef Großmann, ab 9.15 euchar. Anbetung (Dreikönigskap.), 14 Rkr. Fr 8 Laudes, 8.30
M Viktoria Golling, Ged. Maria Pflugmacher, Ged. Margarete Huber m. Elt.
u. Geschw., ab 9.15 euchar. Anbetung
(Dreikönigskap.), 14 Rkr.
Friedberg-Derching,
St. Fabian u. Sebastian,
Liebfrauenplatz 3
So 8.45 Rkr um geistl. Berufe, 9.15
PfG. Di 19 Zeit m. Gott. Mi 7.30 M Anna
Kastl, Johann Schnauder u. Elt., Elt.
Fuchs. Fr 17 Jugendgruppe, 18.15 BG,
19 M Josef u. Sofie Meitinger, Otto
23./24. Juni 2012 / Nr. 25
Draxler, Agnes u. Georg Wachtler, Rita
u. Franz Lindermayr, Martin Kungl, Thomas Menzinger.
Friedberg-Haberskirch,
St. Peter und Paul, Stefanstraße 45
So 10.15 PfG, M f. Rosemarie Wolf,
Michael u. Theresia Leberle, Anna u.
Johann Breitsamter, Siegfried u. Maria
Gründl, Peter Kandler. Do 19 M Werner
Wagner, Josef Böck, Johann Knöferl,
Maria u. Johann Pschormeir.
Friedberg-Ottmaring, St. Michael,
St.-Michaels-Platz 7
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So 8 Rkr, 8.30 M Margarete u. Josef
Käppler JM, Xaver Kolper sen., Xaver
Kolper u. Katharina Braun m. So. Thomas, Magdalena Happacher m. To. Erika
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Blasius Gerstmaier JM, Adolf Bröckel
JM u. Hans Magg, Walburga Brunner,
Leonhard Kigle, 18 M in Hügeslhart v.
d. Dorfjugend m. Segn. d. Faschingwagens. Mo 8.30 Rkr, 9 M Anton u. Maria
Riedl u. So. Anton, Walburga u. Josef
Wittmann, Centa u. Franz Elbl, Alfons
Gail u. † Angeh., Lein Lechner, zu Ehren
d. hl. Schutzengel. Mi 19 M in Rederzhausen f. Maria Schießer-Meir, Johann
Held, Siegfried u. Manfred Ohnheiser u.
Elfriede Auerbach. Do 18.30 Rkr, 19 M
Josef u. Anna Gilk. Fr 9 M Pfr. Josef Fiegl
JM, Erna u. Benno Ranter, Anton u. Maria Maier m. So. Anton.
Friedberg-Stätzling, St. Georg,
Pfarrer-Bezler-Straße 22
Sa 8 M, 17 Rkr. So 9 PfG m. Kinderkirche, M Viktoria Widmann, Katharina,
Theresia u. Lorenz Happacher u. Elt.
u. Geschw. Bichler, Matthias u. Anna
Hofberger u. To. Gabi. Di 19 M Alfred
Loderer, Roland Treffler, Josef u. Kreszenz Reitmair m. So. Robert Reitmair u.
Angeh. Mi 18.30 ökum. Vesper, 19 M.
Fr 7 M z. d. Hl. Schutzengeln.
Friedberg-Wulfertshausen,
St. Radegundis, Oberer Dorfweg 1
So 10.15 PfG. Di 19 AM. Fr 18.30 Rkr,
19 AM.
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Lechner u. Kalibert u. in bes. Anl., 10.30
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Gertrud Storch, 11.30 Tauff.: Henri Polster, 13 Rkr. Mo 18.30 Rkr, 19 M Josef,
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And. Do 19 AM. Fr 17.30 Rkr, 20 Gebet
m. Gesängen aus Taize.
Königsbrunn, St. Ulrich,
Bgm. Wohlfarth-Str. 41 a
Sa 17 Rkr. So 9.30 M Matthias u. Angela Wagner, Regina Schreijak u. Elt., Johann Lippl, Erwin Schaich u. † Angeh.,
Lorenz Kienle u. Fam. Scheufele, Georg
Fehle, Josef Riedel JM, Sophie Betzmeir,
Ludwig Hofmann, 18 M Sr. Julita u. Karl
Mira, Maria Mahl. Mo 17.30 Rkr, 18 M
Elisabeth Walter, Maria, Johann u. Hans
Günter Wagner, Anton Glas m. Angeh.,
Susanne Beermann-Hagel, Josef Leutner. Di 17.30 Rkr. Mi 8 Laudes, 17.30
Rkr. Do 8 M Marianne u. Erwin Pöpperl,
Barbara Pöpperl u. Elisabeth Pöpperl,
Edgar Riepold m. Schw.-Elt., 8.30 Rkr. Fr
17.30 Rkr.
Königsbrunn, Zur Göttl. Vorsehung,
Blumenallee 27
So 8.30 M Magdalena Gebauer JM u. †
Angeh., Alfred Beck u. Lieselotte Breitner, Erwin Fischer JM f. Fam. Pospischil,
Hildegard Metzner u. Alfred Pospiech,
Anna Gebele m. Geschw., Lothar u. Maria Ganswindt, Josefine Conzelmann,
10.30 PfG. Mi 17.30 Rkr, 18 M f. † d.
Fam. Baindl. Fr 8 M Wally u. Rudi Focke,
8.30 Rkr. Caritas-Seniorenzentrum St.
Hedwig. Di 18.20 M. AWO-Seniorenzentrum. Mi 16 M m. Krankensalbung.
Konradshofen, St. Martin,
Grimoldsrieder Straße 6
So 9.30 Rkr, 10 So-Go f. Josef Walter u.
† Angeh., Herbert Keller, Roland Klier,
Karl u. Maria Müller, Sr. Veritas Dempf.
Mo 8 Rkr. Di 8 Rkr. Mi 8 Rkr. Do 18.30
Rkr, 19 M f. Dreißigst-M Erna Vogt, Walbura Holzmann. Fr 8 Rkr.
Lagerlechfeld, St. Martin
So 18 zentrl. Jugend-Go Rosalia Liehr 9.
JT, Antun Tomac 3. JT. Di 17.30 Rkr, 18
M.
Langenneufnach, St. Martin,
Rathausstraße 23
Sa 18.30 Rkr, 19 So-VAM, M Walburga
Ellenrieder u. † Angeh. m. Ged. † d.
Fam. Baur, Heide u. Neugebauer, Gottfried u. Walburga Wundleger, Verw.
Weidel u. Sontheimer. Di 18.30 Rkr. Do
18.30 Rkr, 19 M Radigunde Gundel, Elt.
u. Geschw. m. Ged. Martin Dietmayer z.
JG. St. Johannes ev., Mittelneufnach.
So 8.30 M Magdalena Anwander als
JM m. Ged. Mathias Knöpfle, Ludwig u.
Walburga Hochwind u. Walburga u. Peter Anding. Mo 8 Rkr. Mi 8 Rkr.
Mickhausen, St. Wolfgang,
Pfarrer-Sales-Baur-Straße 5
So 10 M Max u. Emma Biber m. Ged.
Heinz Burkhard u. Elt., Josef Sdzuj u.
Anita Herzholz, Erich Müller. Mi 9 M.
Obermeitingen, St. Mauritius
So 9 M Franziska u. Pantaleon Haggenmüller, Josef Weiner jun., Karl u. Franziska Lippert, Mathias Storhas. Di 8.30
Rkr (Kap.), 9 M in d. Kap. Johann Wagner. Do 17 Rkr (Kap.). Fr 17.15 Anbetung u. Rkr (Kap.), 18 M (Kap.), Meinrad
Fendt u. Gerhard Mayr.
Reichertshofen, St. Nikolaus,
Kirchstraße 4
Gottesdienste in anderen Sprachen
Italienisch: 11 St. Simpert
Kroatisch: 11.30 St. Sebastian
Polnisch: 10.30 Bruder-Albert-Kirche, Dr.-Schmelzing-Str., Hammerschmiede
Slowenisch: 18 Klosterkirche St. Elisabeth (am 1. und 3. Sonntag im Monat)
Spanisch: 11 Klosterkirche Ma­­ria Stern (sonn- u. feiertags)
Portugiesisch: 10.30 Klosterkirche St. Elisabeth (1. und 3. Sonntag im Monat)
Ungarisch: 11 St. Martin, Ober­­­­hausen (am 1. und 3. Sonntag im Monat)
Ukrainische kath. Kirche des byzantinischen Ritus: 12 Heiligste Liturgie nach
Johan­nes Chrysostomus – Hlgst. Dreifaltigkeit, Kapelle, Kriegshaber
Gottesdienste in aramäi­scher / arabischer Sprache der Mission für die chal­
däi­sche Kirche: St. Joseph, Oberhausen Tel. 08 21/24 13 43.
23./24. Juni 2012 / Nr. 25
So 8.30 PfG m. Ged. Johann u. Walburga Haider. Di 19 M.
Abkürzungen
Reinhartshausen, St. Laurentius,
Waldberger Straße 2
So 9.30 Rkr f. uns. Fam., 10 PfG, M
Wolfgang JM u. Josef Seemüller, M
Brigitte Hintermayr, Elt. Weber-Müller,
Luitpold u. Katharina Schurer, Anton u.
Theresia Voraus, Josefa JM u. Josef Hieber u. So. Josef, Anna JM Siegel u. Josef
Siegel u. Verw. Do 16 Rkr f. d. Kranken,
16.30 M.
AM: Abendmesse, And.: Andacht,
Angeh.: Angehörige/Angehöriger,
anschl.: anschließend, Aussetzg.:
Aussetzung, BG: Beichtgelegenheit, Dreißigst-M: Dreißigstmesse,
Elt.: Eltern, Euch.–Feier: Eucharistiefeier, Fam.: Familie, Gde.: Gemeinde, Geb.: Gebet/Gebetsbitte,
Ged.: Gedenken, Geschw.: Geschwister, Go.: Gottesdienst, GR:
Geistlicher Rat, GS: Grundschule,
JM: Jahresmesse, Ki.: Kinder, Leb.:
Lebende, M: Messe, Ökum.: Ökumenische / Ökumenischer,
PfG:
Pfarrgottesdienst, Pfr.: Pfarrer, Rkr:
Rosenkranz, Segng.: Segnung, So.:
Sohn, Sr.: Schwester, To.: Tochter,
u.: und, VAM: Vorabendmesse, †,
Verst.: Verstorbene/Verstorbener,
Verw.: Verwandte.
Reinhartshofen, St. Jakobus
So 18.30 M, 19.30 Taize-Gebet.
Scherstetten, St. Peter u. Paul,
Kirchgasse 1
So 8.15 Rkr, 8.45 So-Go f. Georg Bresele, Maria u. Friedrich Pfaher JM u.
Kinder, Georg Klaus, Alfred Schlögel u.
Juliana Heim. Di 19 Rkr. Fr 16 Rkr.
Siegertshofen, St. Nikolaus, Kirchberg
So 8.45 So-Go, anschl. Aussetz. d. Allerhl., ewige Anbetung, 11.15 Segen
u. Einsetz. d. Allerhl. Do 16 Rkr, 16.30
AM.
Straßberg, Heilig Kreuz,
Frieda-Forster-Straße 1
So 8.25 Rkr, 9 Euch.-Feier Fritz u. Magdalena Hofmann, Johann u. Josefa Müller, Werner Kaltner, Kinderkirche. Mi 19
Euch.-Feier. Fr 19 Euch.-Feier.
Untermeitingen, St. Stephan,
Pfarrer-Bissle-Weg 1
So 9 M Albert Schaur 4. JT m. Angeh.,
Emma u. Ignaz Schaller, August Karrer
7. JT, Elt. Zehentbauer u. To. Hildegard,
Veronika, Fritz u. Friedrich Gumpinger.
Mi 8.30 Rkr, 9 M Wilhelm Mertens 5. JT,
Rudolf Riggert u. Angeh. Do 17.30 Rkr,
18 M Josef Rückel 1. JT.
Waldberg, St. Radegundis,
Bobinger Straße 12
Sa 14 Taufe: Kevin Josef Eckl u. Felix Eierle. So 10.30 Rkr f. d. Kranken, 11 PfG,
Dreißigst-M Rita Mair, Alois JM Mair u.
Max JM Bißle, Thekla JM u. Josef Fink u.
To. Barbara u. Jakob u. Maria Burkhard,
Richard u. Lidwina Mögele, Georg Metz,
Johann Schmid u. Rosina Zerle, 18 Beginn ewige Anbetung, 20 Schlusssegen. Mi 16 Rkr f. uns. Fam., 16.30 M.
Walkertshofen, St. Alban, Hauptstr. 30
Sa 17-19 ewige Anbetung, 19 So-VAM,
M Franz Drexel als Dreißigst-M m. Ged.
Adelheid u. Hermann Pfänder, Irmgard
Drexel u. Irmgard Dachs, † Verw. MillerStrobel, Matthias u. Anna Beckel m.
euchar. Segen. Fr 18.30 Rkr, 19 M Johann Bäuerle.
Wehringen, St. Georg
Sa 16 Rkr. So 8.45 PfG BrschM Lieselotte Öschay, Stefan Schmid, StM Anna u.
Heinrich Köbler, Patrizia Nagel, Firmus
u. Anna Schaflitzl, Franz u. Maria Müller.
Do 8.30 Rkr, 9 M. Fr 18.30 M.
Willmatshofen, St. Vitus, Hauptstr. 86
So 8.45 So-Go, anschl. Aussetz. d. Allerhl., ewige Anbetung, Segen u. Einsetz. d. Allerhl., f. 10. JM Franz Wundlechner, JM Johann Brandmayer keine
VAM, Verw. Bob/Barth, JM Ulrich Pichler.
Di 18 Rkr. Fr 18 kr, 18.30 AM f. JM Hannelore Nieberle, JM Wilhelm Aumüller.
Wollmetshofen, St. Jakobus maj.
Sa 19 VAM z. 7. So. im JK, Jakob u. Margarete Wagner, Klaus Trometer. Mi 15
Elmichwang: M. Do 17 Rkr.
Dekanat Günzburg
Ziemetshausen, Maria Vesperbild,
Wallfahrtskirche,
Schellenbacher Straße 4
Sa 8.30 Rkr u. BG, 9 M f. † Fam. Seirer,
ab 18.30 BG, 18.55 Rkr, 19.30 M als VAM
† Lorenz u. Magdalena Gerlach. So 7-11
BG, 7.30 M Hubert Mayer, 8.30 M f. †
Reimar Ostermaier, 10.15 Pilgeramt f. d.
leb. u. verst. Wohlt. d. Wallfahrt, 18.55
Rkr u. BG, 19.30 M Amalie Ritter u. Ehemann Johann als JM. Mo 7.30 M f. Joh. u.
Rosina Endreß, 18.55 Rkr u. BG, 19.30 M
Rosalie Gsell u. Angeh. Di 7.30 M Rudolf
u. Anna Winter m. Kinder, 18.55 Rkr u.
BG, 19.30 M Rosemarie Gräfin Strasoldo,
geb. Prinz. zu O.-W. Mi 7.30 M Josef
u. Karolina Mangold, 18.55 Rkr u. BG,
19.30 M Georg Wekemann. Do 7.30 M f.
† Paul Kreiter, 18.55 Rkr u. BG, 19.30 M
Matthias Weber als JM, anschl. Erteil. d.
Krankensegens (auch einzeln). Fr 7.30 M
Gustav Tschörner, 14 Rkr u. BG, 14.30 M
f. Hans u. Anna Bihler, 18.55 Rkr u. BG,
19.30 M f. d. armen Seelen, anschl. Aussetz. d. Allerhl., Beginn d. Gebetsnacht,
20.30-21.30 BG, 21.30 M in d. forma extraordinaria, f. Fr. Elija Oberndorfer OSB
in bes. Anl.
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