close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Coverstory: Coaching Wie werde ich Coach? Ein Weg weiser durch

EinbettenHerunterladen
Coverstory:
Coaching
Wie werde ich
Coach? Ein
Wegweiser durch
den AusbildungsDschungel
Schmuck Preziosen
sind Frauensache,
auch geschäftlich
Kaffee Das heiße
Thema für Genießer
Für unsere HON Circle Member, Senatoren und Frequent Traveller
Neues aus der Welt von Miles & More finden Sie ab Seite 93
12/10 lufthansa.com
www.belledopium.com
... I am your addiction
Guardian Angel
A letter from a Wellendorff connoisseur. We were surprised, moved and
inspired... to create the new Ring of the Year 2011 "Gold Angel".
A limited and numbered edition for only 211 women around the world.
BERLIN
KaDeWe, tel. +49 - 30 – 21 01 65 80
Hotel Adlon, tel. +49 - 30 – 20 45 52 88
HONG KONG
IFC, tel. +852 - 2540 1028
SAN FRANCISCO
Shreve & Co., tel. +1 – 415 860 4010
or at leading jewellers worldwide: LONDON: Boodles • VIENNA: Heldwein • TORONTO: Bandiera • MOSCOW: Privilege
ZURICH: Beyer • LUXEMBOURG: Goeres • TOKYO: Mikimoto • Wellendorff • tel. +49 - 7231 - 28 40 133 • www.wellendorff.com
Dear Wellendorff family,
Riga, June 2010
This is a story about what happened to the Wellendorff jewellery I was given as
a present.
I associate my beautiful piece of Wellendorff jewellery with some very fond
memories. When I received this piece I felt that someone wanted to make me
really happy. I wanted to add an angel to the necklace, which would be a kind
of guardian angel for me. Unfortunately there was a terrible fire in our house
at the end of February 2010. As everything happened so quickly, we first set
about rescuing the documents, paintings and clothing. My jewellery was in a
wooden box. When I was about to go into the room to get the box there was so
much smoke that I realized I must not go any further. The next day the entire
set of jewellery was found. The jewellery had miraculously retained its unique
charm, although it had been caught in the fire that burned for more than 12
hours before it was fully extinguished. After this experience the jewellery has
taken on a completely different meaning for me, because it proves that miracles
do happen. I had not believed that I would ever see any of it again, and of all
the precious objects I used to have, only the Wellendorff necklace with the little
angel survived the fire.
The day after the fire we realized that we must see it as a lesson.
During these difficult times I really admired my partner for being so manly
and strong-willed. He wouldn’t give up and took charge of everything in such
a way that at his side I never despaired or felt deeply vulnerable. He gave me a
wonderful sense of security.
I dedicate this personal story to the Wellendorff family, whom I greatly admire
and respect.
Yours sincerely
Editorial
7
Liebe Leserinnen und Leser,
Titel: Astrid Thienhaus
Foto: Jürgen Mai
der Monat Dezember ist ein besonderer Monat. Er ist geprägt von der Vorweihnachtsfreude und auch von allerlei Aktivitäten, die der Abschluss eines Jahres – privat wie geschäftlich – mit sich bringt. Man resümiert und blickt nach vorne.
In die Bilanz von Menschen und Unternehmen mischen sich Dankbarkeit, Hoffnung, Sorgen und Zuversicht. Man feiert
und wünscht sich gegenseitig ein gutes neues Jahr. Friede, Wohlergehen und persönliches Glück – das sind Wünsche
und Hoffnungen, die in allen Teilen der Welt die Menschen verbinden, und dazu wollen wir in der „Welt der Lufthansa“
auch 2011 wieder unseren Beitrag leisten.
Mobilität schaffen, um Menschen zu verbinden, Handel und Industrie logistisch zu verknüpfen, um die Wirtschaft
zu unterstützen, Innovationen für nachhaltige Lösungen zu treiben, Menschen Arbeit zu geben, sie auszubilden – das
alles gehört ebenso dazu wie beispielsweise in Fällen von Naturkatastrophen den Betroffenen humanitär zur Seite zu
stehen. Letzteres haben wir leider auch in diesem Jahr wieder vielfach unter Beweis gestellt. Umgekehrt dürfen wir als
Unternehmen dankbar dafür sein, dass wir durch Ihre Unterstützung, liebe Kunden, durch das Engagement aller Mitarbeiter und unsere finanzielle Vorsorge nicht nur Kurs gehalten und die Nachwehen der Wirtschaftskrise überwunden
haben, sondern darüber hinaus auch zukunftsweisende Entscheidungen zum Beispiel bei der Flottenentwicklung und
-erneuerung treffen konnten.
Ich darf Ihnen heute im Namen unserer 117 000 Mitarbeiter weltweit sehr herzlich danken für Ihre Loyalität. Sie hat
uns beflügelt und Auftrieb gegeben. Wir werden sie rechtfertigen. Wirtschaftsnachrichten, die Verwässerung der öffentlichen Haushalte, mancher Krisenherd und auch die bewegte Natur haben uns 2010 des Öfteren in Atem gehalten.
Es würde den Rahmen sprengen, hier darauf einzugehen. Jeder von Ihnen wird sicher eigene bewegende Momente in
sich tragen, für mich persönlich war es das „Wunder von Chile“. Dieses Land, das Anfang des Jahres durch ein
schweres Erdbeben und einen sich direkt anschließenden Tsunami so schwer getroffen wurde, darf zu Recht stolz sein
auf die Rettung der 33 Bergleute und die technische Meisterleistung, die das erst möglich machte.
Schließen möchte ich heute mit den besten Wünschen für eine schöne Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr für Sie und Ihre Familie. Das verbinde ich mit einem persönlichen Dankeschön
dafür, dass Sie, sehr verehrte Kunden, Lufthansa Ihr Vertrauen schenken und uns als kundige Kunden unterstützen,
uns Rat geben bei der Entwicklung unseres Angebots, unserer Produkte und des Services. Ich freue mich, nach 40
Jahren „Kranich-Dasein“ – eine ungemein erfüllte Zeit in einer spannenden Industrie – die Leitung des Unternehmens
mit Ende dieses Monats an meinen Kollegen und Stellvertreter, Herrn Dr. Christoph Franz, übergeben zu dürfen. Unser
Vertrauen hat er, schenken Sie ihm auch Ihres, und bleiben Sie uns gewogen.
Christoph Franz, Wolfgang Mayrhuber
Wolfgang Mayrhuber,
Vorsitzender des Vorstands Deutsche Lufthansa AG
Lufthansa Exclusive 12/10
Travel Exclusive
A B S O LU VOYAG E
COMPLETE MAKE-UP PALETTE
The perfect gift for the Holiday season
All the best of Lancôme make-up in a single palette for your daily make-over.
A compact and refined design.
s the
t
n
e
s
e
r
p
ty Free
u
D
n
n
a
por t .
r
m
i
A
t
r
u
Heine
f
k
at Fran
y
t
l
e
v
o
n
world
e shop in
� Duty Fre
��
control.
ur H�����
o
it
is
v
p a ss p o r t
e
s
e
h
t
f
Plea
o
t
fron
, hall B in
terminal 1
16
Aviation Lufthansa
Herausgeber
Deutsche Lufthansa AG, Von-Gablenz-Str. 2–6,
D-50679 Köln; Objektverantwortung: Dirk Schwarze;
Koordination: Jens Polkowski;
Lufthansa Exclusive erscheint monatlich bei der G+J
Corporate Editors GmbH, Stubbenhuk 10, 20459 Hamburg.
Geschäftsführung: Soheil Dastyari, Peter Haenchen, Julia
Jäkel; Objektleitung: Dörte Hoppe, Tel. 040/37 03-50 13,
Fax: 040/37 03-50 10,
www.corporate-editors.com
Airline im
Steigflug
Lufthansa hat bereits in den ersten
neun Monaten dieses Jahres mehr
Fluggäste transportiert als im ganzen Jahr zuvor. Insgesamt flogen über
67 Millionen Passagiere mit den Airlines des Lufthansa Konzerns, das
entspricht etwa 22 Prozent mehr als im
Vorjahr. 44,1 Millionen davon reisten
mit Lufthansa Passage, 10,6 Millionen
flogen SWISS, 8,4 Millionen mit
Austrian Airlines und 4,9 Millionen Passagiere mit bmi. Die Anzahl der Flüge
stieg um 19,5 Prozent auf insgesamt
763 170. Den stärksten Zuwachs verzeichneten die Verkehrsgebiete Nahost
und Afrika. Lufthansa Cargo konnte die
Transportleistung deutlich steigern.
Gute Idee!
Menschen bei Lufthansa Ein Mausklick, vier
Kisten Teile, fünf Jahre Arbeit: Sarah Hamacher hat
mit ihrem Mann ein Motorflugzeug gebaut
Kopilotin mit vier Jahren? Sarah Hamacher
drehte in diesem Alter erste Runden mit ihrem Vater im Segelflugzeug über dem Westerwald. Mit 18 machte sie ihren Segelflugschein, die Privatpilotenlizenz kam etwas
später. „Ich hatte eigentlich keine andere
Wahl, als etwas Fliegerisches zu tun“, sagt
Hamacher, „zum Glück!“ Die 30-Jährige
studierte Luft- und Raumfahrttechnik in Aachen, heute arbeitet sie als Systemingenieurin bei Lufthansa CityLine in Köln. Auch
nach Feierabend lässt die Fliegerei sie nicht
los. Mit einem Mausklick vor sieben Jahren
startete für Sarah Hamacher und ihren Mann
Tobias (oben) das Projekt Van RV8. So heißt
die Einpropellermaschine, die das Paar – sie
lernten sich als Jugendliche auf dem Flugplatz kennen – im Internet in den USA als
Bausatz bestellte. Und die sie in rund 4000
Stunden zusammenmontierten. „Die Idee
vom eigenen Flugzeug hatten wir schon länger. Aber nicht das Geld“, sagt Sarah Hamacher. Für den Bausatz reichte es. Zehn
Lufthansa Exclusive 12/10
Wochen später rollte ein Lkw mit vier großen
Kisten voller Flugzeugteile vor. „Wir mussten
die Fenster ausbauen, um alles in den Keller
zu bringen“, erzählt Hamacher. In der Halle
ihres Segelflugvereins schraubten und nieteten beide dann fünf Jahre lang Rumpf, Leitwerk und Tragflächen aneinander, kauften
sich Propeller, Instrumente und Motor aus
Dänemark, Großbritannien und Italien, lackierten den Flieger sogar selbst. „14 000
Nieten haben wir gesetzt. Das kann ich jetzt
ganz gut“, sagt Sarah Hamacher und lacht.
„Es war viel Arbeit, Zeit, Geld und auch eine
Belastung. Aber es hat vor allem Spaß gemacht.“ Vor anderthalb Jahren startete die
D-EXZZ zu ihrem Jungfernflug. „Ein irres
Gefühl. Wenn man fliegt, kann man kaum
glauben, dass alles fertig ist und man die
ganze Zeit daran gearbeitet hat“, sagt Hamacher, „danach kam eine ziemliche Leere.“ Die wird nicht lange anhalten. Der
nächste Bausatz ist bestellt. Ein historischer
Doppeldecker. Aus Holz.
Lufthansa ist in Berlin mit dem Innovationspreis 2010 des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft ausgezeichnet worden. Der
Verband würdigte die Entwicklung von
Produkten, die Reisen in der Business
und First Class bei Lufthansa angenehmer und individueller machten. Der
Preis wurde zum elften Mal verliehen.
Er zeichnet Personen oder Unternehmen aus, die der Tourismusbranche
als Vordenker dienen und Wegbereiter
für zukunftsweisende Ideen sind.
Kurz & gut
Vernetzt: In weniger
als einem Jahr hat
Lufthansa bei Facebook über 100 000
Fans gewonnen. Die
Vorteile für Lufthansa
Fans: Sie werden als
Erste über Sonderflüge, Angebote oder
Gewinnspiele informiert. Neben Facebook ist die Airline
auch in anderen Sozialen Netzwerken
wie YouTube, Xing
oder StudiVz und bei
Twitter aktiv.
Anreise: Mit Rail&Fly
können Fluggäste
deutschlandweit von
mehr als 5600 Bahnhöfen mit dem Zug zu
ihrem internationalen
Lufthansa Flug anreisen. Buchungen jetzt
auch im Reisebüro
oder beim Lufthansa
Call Center unter Tel.
+49 (0) 1805 805 805 *
* 14 Cent pro Minute aus
dem deutschen Festnetz,
maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz
Kleinkunsttalente
Bunter Lufthansa Malwettbewerb:
127 Kinder von eins bis 15 Jahren aus
31 Ländern haben im Internet und im
Jet-Friends-Bereich der Frankfurter
Business Lounge (B-Ost) gezeigt, wie
kreativ sie sind. Unter dem Motto „Mal
uns dein schönstes Reiseerlebnis“
fertigten die kleinen Fluggäste Bilder
von Tieren im Streichelzoo, ersten
Schwimmversuchen im Meer und
großen Flugzeugen. Unter den 16 Gewinnern ist auch das Werk von Naomi
Schönfeld (oben).
Redaktion
Lufthansa Exclusive,
Stubbenhuk 10, D-20459 Hamburg,
Tel.: 040/37 03-50 12,
Fax: 040/37 03-50 99
LHmagazin@guj.de
Chefredakteur: Uly Foerster (verantwortlich); Chef vom
Dienst: Sandra Schülke; Textchef: Michael Schophaus;
Art Direction: Jürgen Kaffer, Maja Nieveler (stellv.),
Grafik: Astrid Thienhaus; Textredaktion: Tim Cappelmann,
Jürgen Drommert, Gunnar Herbst, Angelika Janßen,
Sibylle Poell, Nele Justus; Beratung Aviation: Cord Becker;
Bildredaktion: Michael Nielsen (Ltg.), Zita Rothmund-Zinn;
Dokumentation: Christian Schwan; Redaktionelle Technik:
Klaus Stock
Miles & More
Deutsche Lufthansa AG, FRA EM/A, D-60546 Frankfurt,
Volker Scheible (verantwortlich),
Anja Kern (Koordination); Service-Tel. 018 05/59 59
Herstellung: Helge Voss
Litho: p.r.o. medien Produktion, Hamburg
Druck: MOHN Media, Mohndruck GmbH, Gütersloh
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher
Genehmigung der Lufthansa. Für unverlangt eingesandte
Manuskripte und Bilder übernimmt die Redaktion keine
Haftung. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben
die Meinung der Autoren wieder. Diese muss nicht mit der
Auffassung der Redaktion übereinstimmen.
Papier
LEIPA Ultra Mag plus. Hergestellt aus 100 % Altpapier mit
mindestens 80 % post consumer fibre. Zertifiziert mit dem
„Blauen Engel“; zu 100 % FSC Recycled Paper.
Touch the screen to get the ultimate sports
watch experience with 15 functions including meteo,
altitude difference meter and compass.
IN TOUCH WITH YOUR TIME
Anzeigenverkauf
G+J Media Sales, Anzeigenabteilung Lufthansa Magazin,
Brieffach 12, 20444 Hamburg; lufthansa@guj.de; Preisliste
Nr. 17, gültig ab 1. Januar 2010; Gesamtanzeigenleiter:
Heiko Hager, Tel. 040/37 03-53 00; Stellv. Anzeigenleiter:
Jan-Eric Korte, Tel. 040/37 03-53 10; Anzeigendisposition:
Alexandra Kolatzek (Ausland), Tel. 040/37 03-53 08, AnnaUlrike Soldat (Inland), Tel. 040/37 03-53 04; Anzeigenverkauf: Elke Miersen, Tel. 040/37 03-53 07, Hannelore Ernst,
Tel. 040/37 03-55 01
G+J-Repräsentanten
Asien, außer Japan (Hongkong): Godfrey Wu,
Tel. 852/25 91 10 77; Korea (Seoul): Jeong Gwon Seo,
Tel. 2/37 02 17 42; Belgien, Luxemburg, Niederlande (Gent):
Kathy Rosseel, Tel. 9/235 02 10; Canada (Mississauga):
Richard Brown, Tel. 905/625-9631; Frankreich (Paris):
Yves Swartenbroekx, Tel. 1/53 93 73 93; Großbritannien,
Irland (London): Sibel Üner, Tel. 20/74 37 43 77; Italien
(Mailand): Stefanie Meierfrankenfeld, Tel. 2/20 52 67 20;
Japan (Tokio): Hiroshi Iwai, Tel. 3/32 22 78 12; Österreich
und Südtirol (Wien): Erwin W. Luthwig, Tel. 1/51 25 64 70;
Portugal (Lissabon): Paulo Andrade, Tel. 213/85 35 45;
Spanien (Madrid): Gema Arcas, Tel. 91/586 36 31;
Schweden, Finnland (Stock holm): Sten JohannissonThörne, Tel. 8/714 06 00; Norwegen, Dänemark (Naerum):
Mark Hjortkilde, Tel. 45/46 91 00; Schweiz (Zürich):
Hans H. Otto, Tel. 44/269 70 70; Türkei (Istanbul): Dr. Reha
Bilge, Tel. 0090-212/275 51 52; USA Ostküste: Dustin K.
Guzowski, Tel. 212/268 33 44; USA Westküste: Ralph
Lockwood, Tel. 408/879 66 66; Indien (Mumbai): Marzban
Patel, Tel. 22/22 04 88 90
Experience more at www.tissot.ch
Musterring
SCHLAFEN WIE IN DEN
BESTEN HOTELS DER WELT!
SLEEP AS IF YOU WERE IN ONE OF THE BEST HOTELS IN THE WORLD!
www.musterring.com
Austria · Belgium · China · Czech Republic · France · Germany · Hong Kong · Indonesia · Italy · Japan · Korea · Luxemburg
Malaysia · Malta · Netherlands · Singapore · Slovakia · Spain · Sweden · Switzerland · Taiwan · Ukraine · USA
Polsterbett EVOLUTION – das Boxspring Schlafsystem
Upholstery bed EVOLUTION – the boxspring sleeping system
The spirit of living.
ANZEIGE
ANZEIGE
VITORIA-GASTEIZ
Lebensqualität und mehr…
Ihre ideale Größe sowie ihre ansprechende, moderne
Ausrichtung machen die Hauptstadt der Provinz Araba zu
einer der liebens- und lebenswertesten Städte Europas.
Das Geheimnis ihres Erfolges liegt in den großzügig angelegten Fußgängerzonen und den zahlreichen Grünflächen
zum Erholen. Dass die Stadt zudem Sitz der Regierung
und Verwaltung des Baskenlandes ist, passt perfekt zu
ihrer repräsentativen mittelalterlichen Architektur.
VITORIA TOURISM OFFICE
0LAZA¬GENERAL¬,OMA¬SN¬s¬¬6ITORIA'ASTEIZ¬s
4EL¬¬
WWWVITORIAGASTEIZORGTURISMO¬s¬WWWALAVATURISMOCOM
DAS BASKENLAND –
EIN FEST FÜR DIE SINNE
Wo Innovation und Tradition sich aufs Schönste vereinen
Dank seiner einzigartigen geografischen Lage im Süden
Europas ist das am Fuße der Pyrenäen gelegene Baskenland
ein perfektes Reiseziel. Für den Besucher gibt es hier vieles
zu entdecken: eine gelungene Mischung aus Tradition und
Moderne, endlose grüne Ebenen und die blauen Küsten am
Kantabrischen Meer. Die drei Provinzen des Baskenlandes
– Gipuzkoa, Biskaya und Araba – zeichnen sich durch ihre
CHARAKTERISTISCHEN¬,ANDSCHAFTEN¬UND¬%IGENHEITEN¬AUS¬*EDE¬
hat auf ihre Art die Geschichte der Region geprägt. Wer
das Baskenland besucht, entdeckt ein Land, das wahrlich
alle Sinne anspricht: mit der Schönheit seiner Städte, der
Warmherzigkeit der Menschen und nicht zuletzt mit
seiner ausgezeichneten Küche, die nicht umsonst hohes
Ansehen in der ganzen Welt genießt.
$2%)34›$4%p$2%)7%,4%.
*EDE¬DER¬DREI¬2EGIONALHAUPTSTËDTE¬IST¬AUF¬IHRE¬!RT¬EINZIGARTIG¬n¬GEMEINSAM¬IST¬ALLEN¬
dreien, dass sie sich zu höchst attraktiven Urlaubszielen entwickelt haben,
die dem Reisenden alles bieten, was man für einen perfekten Städtetrip braucht.
BILBAO
Die Stadt, die sich neu erfunden hat
Nachdem die Hauptstadt der Provinz Biskaya ihre industrielle Vergangenheit abgeschüttelt hat, glänzt sie heute als
internationalste, einwohnerstärkste und umtriebigste Stadt
des Baskenlandes. In puncto Modernität steht Bilbao den
großen Metropolen Europas in nichts nach – seine ruhigen
Ecken und alten Traditionen hat es sich jedoch bewahrt.
BILBAO TOURISM OFFICE
0LAZA¬%NSANCHE¬¬s¬¬"ILBAO¬s¬4EL¬¬
WWWBILBAONETBILBAOTURISMO¬s¬WWWMYBILBAOBIZKAIACOM
Touristenmagnet Nr. 1: das
Guggenheim-Museum Bilbao
Flanieren auf der Plaza de la Virgen Blanca
San Sebastián – Stadt mit Geschichte
DONOSTIA-SAN SEBASTIÁN
Hier strahlen die Sterne
Einfach exquisit: Die Hauptstadt der Provinz Gipuzkoa kann
sich rühmen, die Stadt mit der weltweit höchsten Dichte
an Michelin-Sternen pro Quadratmeter zu sein – ein Paradies für Liebhaber höchster Kochkunst. In seinen herrlichen
Gebäuden beheimatete das zauberhafte San Sebastián
EINST¬IM¬¬UND¬¬*H¬DIE¬EUROPËISCHE¬"OURGEOISIE¬n¬HEUTE¬
ist die Stadt ein beliebter Erholungs- und Urlaubsort.
SAN SEBASTIÁN TOURISM OFFICE
"OULEVARD¬¬s¬¬$ONOSTIA3AN¬3EBASTIÉN¬s
4EL¬¬¬
WWWSANSEBASTIANTURISMOCOM¬s¬WWWGIPUZKOATURISMONET
0!2!$)%3&³2&%).3#(-%#+%2
Von der exzellenten traditionellen Küche, die auf Zutaten höchster Qualität
basiert, bis hin zur alles erneuernden Signature Cuisine, die völlig neue
Horizonte eröffnet – der Gast kann aus einer Fülle von Gerichten wählen, die
ebenso vielseitig wie köstlich sind.
SIGNATURE CUISINE
-EISTERKÚCHE¬WIE¬-ARTÓN¬"ERASATEGUI¬0EDRO¬3UBIJANA¬OR¬*UAN¬-ARI¬!RZAK¬
genießen heute international großes Ansehen. Sie sind kreative Künstler auf
ihrem Gebiet und haben mit neuen Aromen, Texturen und Kombinationen
die baskische Küche revolutioniert.
MINIATURE CUISINE
Noch nie wurden Pintxos, das baskische Pendant zu Tapas, so verfeinert wie
IN¬DEN¬LETZTEN¬*AHREN¬"EI¬IHRER¬(ERSTELLUNG¬WERDEN¬SOWOHL¬TRADITIONELLE¬
als auch moderne Zutaten kombiniert – und die Kreationen werden immer
aufwendiger. Pintxos genießt man normalerweise auf „Poteo-Art“, das heißt,
man zieht von Bar zu Bar und probiert sich durch das verlockende Angebot
an Pintxos und Wein.
AMONG THE WINE GLASSES
Die exzellenten Rotweine, die in der Region Rioja Alavesa hergestellt werden,
sind weltberühmt. Hier entstehen neben alteingesessenen Weingütern
neue, modern designte Weintempel, wie die Ysisos Winery, die von Santiago
Calatrava gestaltet wurde, oder die Marqués de Riscal Winery von Frank
Gehry. Hoch geschätzt wird auch der Txakoli, ein leicht prickelnder, frischer
und dynamischer Weißwein, der aus drei geschützten Anbaugebieten stammt:
Araba, Biskaya und Getaria.
Ausgezeichnete Weine verkosten
Kulinarisches Neuland entdecken
Vielseitige Gastronomie genießen
28
Lifestyle Schmuck
29
Schönes Geschmeide Deutschlands
neuer Exportschlager heißt: Schmuck.
Mit edlen Steinen und Perlen streben
deutsche Familienunternehmen auf
den internationalen Markt. Stilvoll,
bodenständig, luxuriös. Fünf Frauen
und ihre Erfolgsgeschichten
Fotos: Burazin/gettyimages; J. Altmann (2)
Text Angela Oelckers
Lufthansa Exclusive 12/10
Süße
Geschenke
ab 20 EUR mit
Radisson Blu Hotels
Für Übernachtung, Restaurantbesuch
oder erholsame Wellnessanwendung –
verschenken Sie die freie Wahl.
Einlösbar in über 200 unserer Hotels
in 16 teilnehmenden Ländern.
Inspirationen für Geschenke unter:
radissonblu.de/geschenkkarte
34
Lifestyle Schmuck
34
Inspirations Karriere 1 KARTE
90 LÄNDER
2.300 HOTELS
WIR HEIßEN SIE
AUF DER GANZEN WELT
HERZLICH WILLKOMMEN
Stanford Graduate School of Business,
Ihre Strukturen sind eher auf den Umgang
USA, gründete er 2009 mit seinem Bruder
mit Mittelmaß ausgerichtet“.
die Internetfirma DailyDeal in Berlin, die
Die Kritik trifft ins Schwarze. Auf ausOnline-Coupons für Restaurants, Tanksteldrückliche Leistungsförderung setzen
len und Sportstudios zu Rabattpreisen verFirmen derzeit ungern – zumindest im Aukauft. Der Wettbewerb auf diesem Markt
ßenanstrich nicht. The Boston Consulting
tobt. Wer da schläft, ist weg vom Fenster.
Group (BCG) ist da eine Ausnahme. „Wir
bereit, deutlich mehr als die StandardIhre gesammelten
AIClub
können
in Miles & More
HeilemannPrämienmeilen
schläft fast gar nicht. Von
sindPunkte
ein leistungsorientiertes
Unternehwochenstunden
zu arbeiten.
umgewandelt werden und
mit
Partner
Miles
&
neun Uhr morgens
bis zwei Uhr
nachts armen“, sagtbringen
Rainer Strack, Sie
Managing
Di- unserem
beitet
er
für
die
Firma.
Am
Wochenende
rector
und
Leiter
der
Praxisgruppe
OrganiMore an Traumziele auf der ganzen Welt.
sind es zwei, drei Stunden weniger. „Es
zation bei BCG. Hier gilt seit Jahren das
macht mir Spaß, mir am Markt täglich
Prinzip „Grow or Go“. Die maximal geduleinen sportlichen Wettbewerb liefern zu
dete Verweildauer für Berater auf der Einkönnen – auch mal mit harten Bandagen“,
stiegsebene liegt bei 24 Monaten. Wer
sagt er. Work-Life-Balance? Fehlanzeige.
innerhalb dieser Zeit noch nicht befördert
„Ich mache beruflich das, was mir auch
wurde, muss gehen.
privat Spaß macht“, sagt der 28-Jährige.
Bei McKinsey heißt das Prinzip „Up or
Das Lebensgefühl als Unternehmer, etwas
bereit, häufiger geschäftlich
Out“, rauf oder raus. Unternehmensbera- Bleibendes zu schaffen: Arbeitsplätze und
zu verreisen.
tungen haben keine Berührungsängste mit Mehrwert, das könne ihm keine andere
„Performance“, wie Leistung im BeraterAufgabe der Welt bieten.
deutsch heißt. Als Physiker definiert Strack
Leistung fachgerecht „als ‚Arbeit pro Zeit‘
Heilemann ist einer aus der Generation
und nicht als ‚Arbeit mal Zeit‘“. Wer also
„Always on“, nicht nur mit seinem Blackeffektiv arbeite, brauche nicht lange Überberry. Seinen mehr als 150 Mitarbeitern hat
stunden zu machen, um die gewünschte
er eingetrichtert, dass er immer für sie erreichbar ist – und dass er dafür „hohes
Leistung zu erbringen. Sein Schluss daraus: „Performance und Work-Life-Balance Commitment“ erwartet. Berufliche Erfolge
sind für den Firmenchef Antrieb, dranzusind keine Gegensätze.“
bereit, an einen anderen Arbeitsort
bleiben. In einer Finanzierungsrunde den
Das findet auch Michael Prochaska,
umzuziehen, und zwar unabhängig vom
Director Human Resources des Mischkon- Zuschlag einer großen Private-Equity-Firma
derzeitigen Standort.
zerns Franz Haniel. Das Duisburger Famili- zu erhalten war für ihn „ein ultimativer Ritterschlag“, sagt er. Einer, auf den dann auch
enunternehmen bietet selbstverständlich
mal kurz mit einer Flasche Rotkäppchenauch Work-Life-Balance-Programme an.
Sekt angestoßen wird – um wenig später
Aber Prochaska betont ebenso die Erwarweiter reinzuhauen.
tungshaltung des Unternehmens: dass
Zeit ist Geld. Und Zeit ist kostbar. Das
Mitarbeiter „die Extrameile gehen“. Proweiß die Generation Erstjob schon längst.
chaska: „Wir sind ja kein WellnessunterVW-Jungmanager Gauer sagt denn auch
nehmen, sondern müssen Wert schaffen,
mit einem Schmunzeln: „Ich wünsche mir
um erfolgreich zu bleiben.“
jedes Jahr zu Weihnachten 48-Stunden-TaDas muss Fabian Heilemann auch.
ge. Aber bisher hat das leider nicht geNach dem Jurastudium an der Bucerius
klappt.“ Dass er die Zusatzstunden für seiLaw School in Hamburg und der Rupne Freizeit gebrauchen könnte, davon ist
recht-Karls-Universität Heidelberg sowie
einem Enterpreneurship-Programm an der allerdings keine Rede.
Wenn es darum geht, die eigene Karriere voranzutreiben, zeigen sich von den
befragten Arbeitnehmern …
Erst mit 29 Jahren
machte Tamara Comolli
ihre Passion zum Beruf.
Sie liebt Farbsteine, ihre
Entwürfe sind verspielt,
bunt und beweglich.
Jedes Jahr gibt es eine
neue Kollektion, „Color
Story“ genannt. „Auch
luxuriöser Schmuck ist
heute eher casual“, sagt
sie, „das gehört zum
modernen Lifestyle.
Frauen kaufen sich ihren
Schmuck ja auch oft
selbst.“
www.comolli.com
Dass Schoeffel heute zu den wenigen
Top-Häusern gehört, ist Ergebnis seiner
fast 90-jährigen Geschichte. Denn nur mit
besten Beziehungen dringt man im chinesischen Hongkong oder japanischen Kobe
ins Allerheiligste des Perlenhandels vor.
Um sie aufzubauen, braucht es viel Vertrauen und Loyalität – und die müssen
über Jahre wachsen, genau wie die Perlen. Inhaber Till Schoeffel gehört nun
schon zur vierten Generation, die dieses
Privileg genießt; er bekommt Schätze angeboten, von denen andere nur träumen.
Einige Perlenzüchter produzieren sogar nach seinen Vorgaben. In jahrelanger
Lehrzeit erarbeitete er sich den untrüglichen Blick. „Am schwersten war es in Japan, zweieinhalb Monate lang musste ich
jeden Tag denselben Topf Perlen nach beLufthansa Exclusive 12/10
stimmten Kriterien sortieren. Und abends
meinte der Meister: Das ist nicht perfekt,
morgen noch mal.“ Heute geht Till
Schoeffel persönlich mehrere Monate im
Jahr auf Einkaufsreisen. „Jede einzelne
Perle, die wir anbieten, ist durch meine
Hände gegangen“, sagt der bescheidene
Schwabe nicht ohne Stolz.
Wie die meisten deutschen Luxusmarken sind die Schmuckmanufakturen Familienunternehmen, das macht sie frei in
ihren Entscheidungen und unabhängig
von den Banken. Die Familie garantiert zudem Kontinuität der Markenführung – und
emotionalen Support. „Mein Vater steht
mir immer noch beratend zur Seite, das ist
mir ganz wichtig“, sagt Kim-Eva Wempe.
Zum 125. Jubiläum übernahm sie 2003 die
43 %
33 %
26 %
© Getty Images - RCS EVRY 433 825 650
Tamara
Comolli
Leitung des Hamburger Juwelierhauses. Ob
sie es belastend findet, die vierte Generation im Familienunternehmen zu sein? „Im
Gegenteil. Wir sind doch alle Zwerge auf
den Schultern von Riesen! Ich bin da hineingewachsen, und ich lebe von und mit
diesen Werten. Aus denen heraus kann ich
entscheiden, was zu tun das Richtige ist.“
Das Richtige: das ist eine eigene
Schmucklinie unter ihrem Namen – nicht
gerade ohne Risiko für ein Juwelierhaus,
das sich durch ein breites Portfolio führender Marken auszeichnet. Doch Kim-Eva
Wempe lässt sich von ihrer Idee nicht abbringen.
Sie ist zwar zierlich, aber zäh. Früher
wollte sie Balletttänzerin werden, da kultiviert man diese Kombination. Nachdem
sie tagelang über eine Einkaufsmesse gelaufen ist, ohne ein einziges Stück zu finden, das ihren Vorstellungen genügt, wagt
sie schließlich das Risiko. In Schwäbisch
Gmünd baut sie ein Atelier auf und präsentiert die Linie „By Kim“. „Ich bringe einen
kosmopolitischen Anspruch mit aus einer
Welt, in der ich mich selbst bewege“, sagt
sie. „Es geht nicht nur um Innovation im
Design, sondern auch um eine freiere,
ausdrucksstarke Formensprache. Um
Schmuck, der auffällt, ohne laut zu sein.“
In fünf europäischen Ländern und in
New York ist Wempe heute mit Niederlassungen vertreten – und auf dem Kreuzfahrtschiff MS Europa. Die Eigenmarke
„By Kim“ funktioniert überall, sie hat den
Trend zum sogenannten „Twentyfour
Hours Schmuck“ getroffen: Geschmeide,
das man zu fast jedem Anlass und Outfit
tragen kann. „Und das will man doch
schließlich, wenn man Schmuck kauft“,
sagt Kim-Eva Wempe.
Fotos: © Comolli
Verspielter
Luxus
Werden Sie jetzt kostenfrei Mitglied im AIClub Treueprogramm
der Accor Hotels, www.a-club.com
Lufthansa Exclusive 10/10
ANZEIGE
Feiern Sie mit! Ideen und tolle Gewinnmöglichkeiten finden Sie unter www.weihnachtszauber2010.de
CHRISTMAS IN THE CITY
Premium Class: Mit diesen Geschenken zeigen sich
Kosmopoliten bei Freunden, Verwandten und dem Liebsten von
ihrer besten Seite. Eine Auswahl für besonderen Genuss
Genießen Sie verantwortungsvoll. www.initiative-genusskultur.de
Meisterwerk mit Passion
Der De Luxe Blend CHIVAS 12 year old ist einer der hochwertigsten Blended Whiskys weltweit. Geprägt ist der einzigartige Charakter dieses Premium Scotch von der schottischen Speyside mit ihrer magischen Landschaft und dem kristallklaren Quellwasser. Die Masterblender von CHIVAS bringen seit über 200 Jahren mit viel Passion diese Geschenke der
Natur in Einklang und verbinden sie zu einem Liebhaber-Whisky von exquisiter Qualität. Der moderne Klassiker ist damit
der perfekte Whisky für gemütliche Stunden unterm Weihnachtsbaum. Genießen Sie zum Fest ein echtes Meisterwerk
mit viel Leidenschaft und verschenken Sie CHIVAS in der glamourösen Geschenkbox des preisgekrönten Designers Alex
Trochut. Weitere Informationen rund um Genuss und Lifestyle mit CHIVAS finden Sie unter www.chivas.com.
ANZEIGE
ANZEIGE
Bitte trinken Sie verantwortungsvoll. www.initiative-genusskultur.de
Schenken mit Stil
Perfektion mit Hochgenuss
Johnnie Walker Black Label ist ein Produkt echter Handfertigung, mindestens 12 Jahre Fassreifung und dem feinen
Gespür der besten Blendmaster. Den edlen Whisky gibt es jetzt in einer exklusiven schwarzen Geschenkbox mit zwei
einzigartigen Tumblern – damit bekommt der Whisky-Liebhaber und moderne Gentleman alles, was er für perfekte
Genussmomente braucht.
Das Johnnie Walker Black Label Geschenkset mit zwei Tumblern ist ab November 2010 zu einem Preis von 24,99 Euro
(UVP) im Handel erhältlich.
Weitere Informationen zu Johnnie Walker finden Sie unter www.johnniewalker.com
Espresso, Cappuccino oder Milchkaffee? Egal wo Sie auf der Welt feinsten italienischen Kaffee genießen wollen, der
Kaffeevollautomat EXPRELIA von Philips Saeco serviert Ihnen immer mit nur einem Knopfdruck den persönlichen Lieblingskaffee. Der Kaffee-Alleskönner vereint hochwertige Materialien, modernste technische Ausstattung sowie höchsten
Bedienkomfort. Im eleganten Design mit einem Gehäuse aus Edelstahl ist er zudem ein echter Hingucker in jeder Küche.
Die moderne Milchkaraffe reinigt sich nach jeder Benutzung hygienisch von selbst und lässt sich leicht im Kühlschrank
verstauen. Ideal: Mit der EXPRELIA von Philips Saeco verschenken Sie nicht nur eine Maschine erster Klasse, sondern auch
eine Vielfalt zauberhafter Kaffeemomente. Mehr Informationen finden Sie unter www.philips.com/saeco
40
Inspirations Öffentlicher Dienst
41
Ulrich Maas:
II Der öffentliche Sektor muss
nach außen viel stärker deutlich
machen, welch attraktive Jobs
er anbieten kann II Der Vorstand
beim Wirtschaftsprüfungs- und
Beratungsunternehmen KPMG über
die Herausforderungen für den
öffentlichen Sektor in Zeiten immenser Staatsschulden und die Chancen von Public Private Partnership
Text Dieter Kloßen Fotos Gaby Gerster
Lufthansa Exclusive: Der Staat ist klamm,
mittlerweile sind die öffentlichen Haushalte mit über 1630 Milliarden Euro verschuldet – Tendenz steigend. Die Finanzkrise hat ein Übriges getan. Was kann die
öffentliche Verwaltung da überhaupt noch
leisten, und was bedeutet diese Misere für
die Bürger?
Ulrich Maas: Die Finanzkrise hat die Lage
nur verschärft. Eine der wesentlichen
Ursachen für die zunehmend schwierige
Finanzlage ist die demografische Entwicklung. Die Zahl der Beschäftigten sinkt
schließlich, und dadurch gehen die Steuereinnahmen zurück. Gleichzeitig gehen
die geburtenstarken Jahrgänge in absehbarer Zeit in Rente. Das hat wiederum
Lufthansa Exclusive 12/10
höhere Rentenausgaben zur Folge. Hier
entsteht also eine drastische Schere zwischen öffentlichen Einnahmen und Ausgaben. Diese Entwicklung muss Folgen
haben – für die öffentliche Verwaltung und
für uns als Bürger und Empfänger von
öffentlichen Dienstleistungen. Das ist bei
vielen Menschen noch nicht ins Bewusstsein gedrungen. Doch die Zeit ist reif für
ein Umdenken, so schmerzlich das für alle
Beteiligten sein wird.
Lufthansa Exclusive: Schon jetzt wird ja
spürbar gespart. Ämter werden zusammengelegt oder reduzieren ihre Öffnungszeiten, Gebühren für Müllabfuhr oder öffentliche Bibliotheken werden erhöht. Das
war’s aber noch nicht, oder?
Maas: Im Kern geht es ja zunächst darum,
das System Verwaltung zu analysieren
und effizienter zu gestalten. Viele Bürger
erwarten von der öffentlichen Verwaltung
eine höhere Qualität der Dienstleistung.
Sie verlangen für ihre Steuergelder eine
angemessene Gegenleistung. Die Frage
lautet deshalb: Wie lassen sich öffentliche
Leistungen effizienter erbringen, ohne
dass dies zu Lasten der Qualität geht?
Lufthansa Exclusive: Klingt ein bisschen
nach der Quadratur des Kreises: besser,
aber billiger.
Maas: Viele gelungene Beispiele zeigen,
dass das sehr wohl klappen kann. Durch
gemeinsame Dienstleistungszentren beispielsweise. In Berlin gibt es seit drei
ANZEIGE
Inspirations Öffentlicher Dienst
'PUPNBSFFOGJTDIJOHFS
42
Jahren ein Bürgertelefon, an das alle
wichtigen Ämter und Behörden angeschlossen sind. Telefonisch können die
Berliner ihre Verwaltung nun wochentags
zwischen 7 und 19 Uhr erreichen. Und in
Niedersachsen hat die Landesverwaltung
ein Logistikzentrum eingerichtet. Es stattet
die Polizeiämter von Niedersachsen,
Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen
und Mecklenburg-Vorpommern mit
Schutz- und Dienstkleidung aus. In diesem Zentrum werden sämtliche Beschaffungen gebündelt und standardisiert. Zwischenlager werden eingespart, indem die
Waren direkt an den Empfänger geliefert
werden. Ausschreibungen werden über
eine elektronische Vergabeplattform abgewickelt. Durch solche Maßnahmen lassen sich erhebliche Kosten einsparen,
und das bei besserer Servicequalität.
Lufthansa Exclusive: Im Klartext: Es läuft
also auf Personaleinsparungen im öffentlichen Dienst hinaus?
Maas: Es geht gar nicht darum, Mitarbeiter zu entlassen. Die Zahl der Angestellten
und Beamten im öffentlichen Dienst wird
aufgrund der demografischen Entwicklung sowieso automatisch sinken. Einfach
weil die geburtenstarken Jahrgänge nach
und nach in Rente gehen. Und woher soll
neues Personal kommen, das die Dienstleistungen noch erbringt, wenn der Nachwuchs ausbleibt? Mal ganz abgesehen
davon: Die Verwaltung muss sich auf einen schärferen Kampf mit der Privatwirtschaft um qualifizierte Mitarbeiter einrichten. Der öffentliche Sektor muss deshalb
nach außen viel stärker deutlich machen,
welch attraktive Jobs er anbieten kann.
Lufthansa Exclusive: Aber sind die
Zeiten, in denen man verbeamtet wurde
und einen sicheren Arbeitsplatz in einer
Behörde hatte, nicht längst passé?
Maas: Die Prioritäten im Beruf haben sich
geändert. Früher ging es vielen Menschen
in erster Linie um einen sicheren Arbeits-
Ulrich Maas, 56, ist Mitglied des Vorstands von KPMG in
Deutschland. Schon 1981 nahm der Diplomkaufmann seine
Tätigkeit bei der KPMG Deutsche Treuhand- Gesellschaft AG
in Düsseldorf auf, legte 1987 das Wirtschaftsprüferexamen ab
und wurde 1991 Partner bei KPMG.
Weitere Etappen seiner Laufbahn bei
dem Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen waren unter anderem die Berufung in den Vorstand der
KPMG Deutsche Treuhand Gruppe
und in den Aufsichtsrat der KPMG
Consulting AG. Seit 2007 ist Maas
als Head Infrastructure, Government
& Health Care für KPMG Europe im
Einsatz. Das Gespräch mit Ulrich
Maas wurde in der Lufthansa
Welcome Lounge des Flughafens
Frankfurt geführt.
platz. Heute legen die meisten eher Wert
auf einen interessanten, abwechslungsreichen Job. Gerade junge Menschen
schreiben zudem soziales Engagement oft
groß, sie setzen sich gern für die Gemeinschaft ein. Im Bereich öffentliche Verwaltung können sie beides: etwas für das Gemeinwohl leisten und gleichzeitig Karriere
machen. Abgesehen davon: Durch die
bevorstehende Verrentung der geburtenstarken Jahrgänge entstehen viele Lücken
im Management und Führungsbereich.
Die wollen schnell ausgefüllt werden. Beste Voraussetzungen also für ambitionierte
junge Nachwuchskräfte.
Lufthansa Exclusive: Zumindest heute
gelten Jobs im öffentlichen Dienst ja nicht
gerade als sexy unter karrierehungrigen
Berufsstartern. Welche Qualifikationen
sollten sie denn mitbringen, wenn sie in
diesem Bereich tatsächlich Karriere machen möchten?
Maas: Die Herausforderungen der Zukunft
erfordern ein anderes Ausbildungsprofil.
Einrichtungen wie die Hertie School of
Governance oder das Institut für den öffentlichen Sektor e. V. in Berlin haben das
schon länger erkannt und sich auf die
Schulung und Beratung von Verwaltungsmitarbeitern spezialisiert. Deutlich stärker
als bisher kommen auf die öffentliche Verwaltung Management- und betriebswirtschaftliche Herausforderungen zu. Das
liegt einerseits an der zunehmenden Privatisierung staatlicher und kommunaler
Betriebe. Andererseits kommt die wachsende Zusammenarbeit von Staat und
Wirtschaft bei der Bewältigung bestimmter Aufgaben dazu, zum Beispiel in Form
von Public Private Partnerships.
Lufthansa Exclusive: Kritiker bezweifeln
allerdings, dass Public-Private-Partnership-Projekte unter dem Strich tatsächlich
effizienter sind als solche, die der Staat in
Eigenregie umsetzt.
Maas: Es hilft nichts, wenn die öffentliche
Hand von ihren Schulden herunterkommen will, muss sie das Thema anpacken.
Und von einer engeren Zusammenarbeit
zwischen öffentlichem und privatem
Sektor profitieren beide Seiten.
Videothek
war gestern
Der gemeinsame Shopping-Trip nach Berlin hat Spaß gemacht. Es war aber richtig anstrengend. Vollgepackt mit
jeder Menge Einkauftaschen möchte ich jetzt schnell nach
Hause. Dann ab auf die Couch und den Abend mit einem
guten Film ausklingen lassen.
Allerdings hätte ich heute Abend keine Lust mehr für einen
Film das Haus zu verlassen. Und extra noch in die Videothek zu gehen und sich dort eine DVD auszuleihen ist schon
etwas altmodisch. Stattdessen leihe ich mir einen aktuellen
Kinofilm einfach bei Videoload aus. In der Onlinevideothek
Mehr Infos gibt’s auf: http://www.telekom.de/entertain
Lufthansa Exclusive 12/10
von Entertain sind zahlreiche aktuelle Kinohighlights nur
einen Knopfdruck entfernt.
Jeder Film kann beliebig angehalten oder zurückgespult
werden und nach Ablauf der 24-stündigen Ausleihzeit muss
man sich nicht mal mehr Gedanken darüber machen, die
Filme zurück zu bringen. Und das beste: Mit der Onlinevideothek brauche ich nicht mal einen Blu-Ray-Player um
Filme in HD zu sehen.
.JUGSFVOEMJDIFS6OUFSTUU[VOHWPO
44
ANZEIGE
Inspirations Öffentlicher Dienst
Im bayerischen Marktheidenfeld beispielsweise hat sich jetzt im Rahmen einer
Public Private Partnership ein privater Investor dazu verpflichtet, das lokale
Schwimmbad zu sanieren und zu betreiben. Er bewirtschaftet seit Langem mehrere Bäder und hat entsprechende Erfahrung beim Betrieb solcher Einrichtungen.
Über die Gesamtlaufzeit des Vertrags
spart die Kommune durch diesen Vertrag
einen hohen einstelligen Millionenbetrag.
Und das bei gleichem Service, was beispielsweise die Öffnungszeiten angeht.
Um die Servicequalität der entsprechenden Dienstleistungen zu erhalten,
müssen die entsprechenden Verträge natürlich sorgfältig ausgearbeitet werden.
Und man muss sie regelmäßig auf ihre
Einhaltung kontrollieren. Und so wandeln
sich Teile des öffentlichen Sektors: vom
Dienstleister zum Überwacher und Kontrolleur entsprechender Angebote. Das
Vertrauen in derartige Projekte lässt sich
erhöhen, indem man sie strenger beaufsichtigt und kontrolliert.
Lufthansa Exclusive: Wie sieht es mit
dem Verkauf städtischer Einrichtungen
aus? Um den Haushalt zu entlasten, gerät
ja vielerorts der Verkauf von Stadtwerken
und städtischer Müllabfuhr auf die Agenda. Bahnt sich da nicht der Ausverkauf
des Staates an?
Maas: Der Verkauf von kommunalen Unternehmen darf kein Selbstzweck sein.
Wenn es sich aber anbietet, bestimmte
Funktionen auf Privatunternehmen zu
übertragen: warum nicht? Vielleicht ist es
so besser möglich, bestimmte Leistungen
für die Allgemeinheit zu erbringen. In diesem Zusammenhang spielt noch ein anderes Thema eine wichtige Rolle: die
Rechnungslegung auf kommunaler Ebene. Der Einzelabschluss einer Kommune
vermittelt längst kein tatsächliches Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
mehr. Einfach wegen der vielen Ausglie-
II Verkauf von kommunalen
Unternehmen darf kein
Selbstzweck sein.
Wenn es sich
aber anbietet,
Funktionen auf
Privatunternehmen zu übertragen: warum
nicht? II
Lufthansa Exclusive 12/10
derungen wichtiger Aktivitäten und kommunaler Betriebe. Die Tendenz in Städten
und Landkreisen geht deshalb in Richtung
eines „kommunalen Gesamtabschlusses“.
Er soll dazu beitragen, ein umfassenderes
Bild über die finanzielle Lage des „Konzerns Kommune“ zu zeichnen. Auch, um
das eigene Beteiligungsportfolio zu optimieren. Hier befinden wir uns in Deutschland aber noch im Anfangsstadium.
Lufthansa Exclusive: Ob Privatisierung
oder Public Private Partnership: Besteht
nicht in beiden Fällen die Gefahr, dass die
Gebühren erhöht werden, für Wasser,
Müllabfuhr oder den Besuch im
Schwimmbad? Dass Marktkräfte nicht für
schlanke Strukturen und niedrige Preise
sorgen – sondern für Monopolbildung und
entsprechende Kostenlasten, die dann
natürlich der Bürger schultern muss?
Maas: Das muss nicht so sein. Natürlich
zahlt niemand gern mehr Geld für Dienstleistungen, die er bisher preiswerter oder
sogar kostenlos bekommen hat. Wobei
der Begriff „kostenlos“ ja eine Fiktion widerspiegelt, denn sie wurden in Wirklichkeit durch Steuern finanziert, sind also keineswegs „umsonst“, wie viele glauben.
Gebühren für bestimmte Dienstleistungen
wie im öffentlichen Personennahverkehr
werden zunehmend kommen. Entsprechende Modelle sind zum Beispiel in den
Bereichen Aus- und Fortbildung oder im
Gesundheitssektor denkbar. Man muss
sich einfach mal trauen, alte Zöpfe abzuschneiden. Ein Beispiel für ein gelungenes
Gebührenmodell ist die Einführung der Innenstadt-Maut für Pkw in London. Sie hat
dazu geführt, dass der Verkehr in der Innenstadt um 15 bis 20 Prozent reduziert
werden konnte. Ähnliche Modelle gibt es
übrigens in Bologna, Stockholm oder Singapur. Die Staus sind in London dadurch
zwar nicht verschwunden, aber immerhin
wird die Innenstadt jeden Tag um 70 000
Fahrzeuge entlastet. Die Gebühreneinnahmen von 160 Millionen Euro im Jahr müssen laut Gesetz in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gesteckt werden.
Davon profitieren die Umwelt und die
Staatskasse. Was will man mehr?
Höhenflüge für
Genießer Bitte
stellen Sie die
Rückenlehnen in den
Bequem-Modus,
klappen Sie die
Tischchen runter und
achten Sie auf das
Zeichen für perfektes
Aroma: JURA
E
dlen Kaffeebohnen muss man
Druck machen – und zwar auf geschmackvolle Weise und mit dem
Ziel, die optimale Kaffeequalität zu erreichen. So ist das zumindest bei den Vollautomaten von JURA, die man an ihren
schönen Formen, edlen Materialien und
der erstklassigen Verarbeitung sofort erkennt. Auf Knopfdruck werden die Bohnen in weniger als sechzig Sekunden
frisch gemahlen und extrahiert.
Das hohe Kaffee-Knowhow von JURA
wird durch die zwei neuesten Modelle
einmal mehr deutlich: „IMPRESSA J9 One
Touch TFT“ und „IMPRESSA J9 One Touch
Brillantsilber-Piano Black“. Das durchdachte Bedienkonzept setzt bei der „IMPRESSA
J9 One Touch TFT“ neue Maßstäbe, denn
mit gestochen scharfem Bild und Text
navigiert das TFT-Farbdisplay mit RotarySelection zu der gewünschten Kaffeespezialität. Beim zweiten Neuzugang sind die
Großer Geschmack im Doppelpack: Per Knopfdruck macht der formschöne JURA-Vollautomat auch zwei
Kaffeegenießer auf einmal glücklich
Zubereitungstasten mit leicht verständlichen Symbolen und dimmbarer Beleuchtung das zentrale Element. Generell
sind alle JURA-Vollautomaten mit automatischen Reinigungsprogrammen ausgestattet, die eine hygienisch einwandfreie Brüheinheit gewährleisten – ohne
dass diese umständlich herausgenommen
werden muss. Damit ist jederzeit höchster Genuss garantiert. Wie alle aktuellen
JURA-Vollautomaten verfügen auch die
Neuheiten über die JURA HygieneGarantie. Diese mikrobiologische Reinheit ist jetzt auch vom TÜVRheinland®
Hygiene-geprüft und zertifiziert.
Must-have für
Vielgenießer
Ganz einfach zum Ziel: Die beiden
Neuheiten aus dem Hause JURA haben
einen höhenverstellbaren Cappuccinoauslauf mit neuer Feinschaum-Technologie. Mit nur einem Knopfdruck krönt
die IMPRESSA Cappuccino sowie Latte
macchiato mit einem Milchschaum von
besonders cremiger Konsistenz. Alle
Spezialitäten gelingen sowohl in der
kleinen Espressotasse als auch im hohen
Latte-macchiato-Glas, ohne dass diese
verschoben werden müssen.
46
Lifestyle Kaffee
47
Thomas Schiessl (links im Bild)
reicht Redakteur Drommert eine
Probe Rohkaffee. Der schnuppert, ohne dabei eine olfaktorische Erleuchtung zu haben.
Der richtige Mahlgrad gehört zu
den entscheidenden Voraussetzungen für einen gelungenen
Espresso, angewärmte Tassen
und Shot-Gläser sind eine Selbstverständlichkeit
30 Milliliter Glück In Deutschland liebt man italienische Kaffeeklassiker wie Espresso, Cappuccino
oder Caffè Latte – und das, obwohl in der hiesigen
Gastronomie meist Gebräu minderer Güte serviert
wird. Zeit für eine Genussoffensive, fand Redakteur
Jürgen Drommert und ging bei dem Berliner
Meister-Barista Thomas Schiessl in die Lehre
Text Jürgen Drommert
Lufthansa Exclusive 12/10
Fotos Thorsten Futh
48
Lifestyle Kaffee
Das gekonnte Anpressen des
gemahlenen Kaffees erzeugt
eine ebene, gleichmäßig
verdichtete Schicht im Siebträger – und wäre freihändig
ausgeführt wie auf dem
Bild links oben nicht möglich.
Wenn obendrein Mahlgrad
und Dosierung gestimmt haben, fließt der Espresso als
„Mäuseschwänzchen“ aus den
Ausläufen in die Shot-Gläser.
W
ir kochen alle nur mit Wasser“,
beschwichtigt mich Tom
Schiessl. Er muss es ja wissen – schließlich gewann der
Berliner 2008 die Deutschen Barista-Meisterschaften und belegte in diesem Jahr
den dritten Platz bei dem bundesweiten
Wettbewerb, den die deutsche Sektion der
Speciality Coffee Association of Europe
ausrichtet. In den USA oder Australien wäre der 33-Jährige damit fast schon so etwas
wie ein Popstar, in Deutschland, dem Land
der Kaffeetanten und -onkel, wird er nur in
einer verschworenen Szene von Kennern
hoch geschätzt.
Eigentlich seltsam, denn italienische Kaffeeklassiker wie Espresso, Cappuccino
oder Caffè Latte erfreuen sich hierzulande
seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. Das
Problem dabei: Meist ist das Gebräu, das
den Gästen beim Italiener an der Ecke,
aber auch in Cafés und sogar Oberklasserestaurants serviert wird, von dürftiger
Qualität. Schiessl kennt die Gründe für die
Misere: mangelhaft geschultes Personal,
schlecht gereinigte und falsch eingestellte
Maschinen, Kaffee, der so brachial geröstet
Lufthansa Exclusive 12/10
wurde, dass er auch dann noch nach etwas schmeckt, wenn an der Dosierung
geknausert wird.
Auch die Aufrüstung heimischer Küchen mit teuren Gerätschaften hat keinen
rechten Durchbruch der Kaffeekultur gebracht. Meist hapert es schon an der
Hygiene. Denn wenn die Brühgruppe einer
Siebträgermaschine nicht zumindest einmal in der Woche gründlich gereinigt wird,
ranzen die Ablagerungen aus Kaffeefetten
und -ölen unweigerlich vor sich hin und
verpassen dem Espresso einen ausgesprochen fiesen Stich; im professionellen
Einsatz ist ein Backflush – der chemisch
verstärkte Einlauf für die Espressomaschine – sogar ein- oder zweimal täglich fällig.
Und natürlich nützt auch semiprofessionelles Handwerkszeug demjenigen
nichts, der nicht damit umzugehen weiß.
Schade eigentlich: „Rund 1000 Komponenten bestimmen die Aromen des Kaffees“, weiß Schiessl. Und damit eröffnet
sich ein Geschmackspanorama, das dem
des Weines keineswegs nachsteht.
Grund genug, bei Meister Schiessl in
die Lehre zu gehen oder sich zumindest
doch anlernen zu lassen. Zwar bringe ich
mittlerweile sogar mit meinem heimischen
Equipment für unter 600 Euro einen Espresso zuwege, der deutlich besser als
das ist, was unter dieser Bezeichnung in
den meisten Cafés und Coffeeshops serviert wird. Doch natürlich trennen mich
Welten von Thomas Schiessl; allein schon
deshalb, weil in meiner Küche Qualitätsschwankungen unterlaufen, die einen
Profi-Barista, je nach Naturell, weinen oder
lachen lassen würden. Da wandert jeder
zehnte Espresso in die Spüle.
In Thomas Schiessls Küche in Berlin
will ich also in der Praxis erleben, was ich
in der Theorie schon weiß: dass gekonnte
Kaffeezubereitung so vertrackt ist, dass
sich eine japanische Teezeremonie dagegen wie ein Kindergeburtstag ausmacht.
Tatsächlich bewegt man sich bei dem Zubereiten eines Espressos in einem Labyrinth von Parametern. Der Kenner, versichert mir Schiessl, erschmeckt im direkten
Vergleich an feinen Geschmacksnuancen
sogar, ob Kaffeebohnen in einer Mühle mit
konischem Mahlwerk oder einer mit flachen
Mahlscheiben gebrochen wurden. Das
glaub ich ihm jetzt einfach mal.
Doch auch der Laie ist gut beraten, je
nach verwandter Röstung den passenden
Mahlgrad der Mühle zu wählen; auch starke Schwankungen der Luftfeuchtigkeit machen hier ein Nachjustieren nötig. Der Andruck des Kaffeemehls im Siebträger mit
einem Pressstempel, dem sogenannten
Tamper, muss gleichmäßig, mit etwa 15
bis 17 Kilo Druck passieren. Klingt einfach,
ist aber nicht ohne.
Wer beim Mahlgrad, der Dosierung
oder dem Tampen geschlampt hat, den
erwartet später eine Über- oder eine Unterextraktion, erläutert Tom Schiessl, es landen
mehr oder weniger geschmackstragende
Stoffe im Espresso, als der jeweiligen Röstung guttut: „Bei der Unterextraktion fehlt
der Körper, die Überextraktion fällt bitter
aus und hat im Extremfall sogar eine deutlich salzige Note.“
Natürlich spielt auch die Wassertemperatur im Boiler der Maschine eine wichtige Rolle, und selbstredend ist sie bei
Schiessls La Marzocco GS3, einem Gerät
für etwa 5000 Euro, penibel justiert. Die
GS3 ist für den Hausgebrauch bestimmt,
beruflich kommt ein schwereres
50
Lifestyle Kaffee
Verkostet wird der Espresso
natürlich ungesüßt; nach ein
paar Stunden hat sich der Barista-Lehrling daran gewöhnt,
fühlt sich aber etwas zittrig.
Das allerdings ist keine gute
Voraussetzung fürs Milchschäumen, denn hier ist eine
Politik der ruhigen Hand angesagt. Sonst blubbert, pfeift und
sprotzt es im Kännchen
Geschütz zum Einsatz. Dann nämlich,
wenn der Freelance-Barista (www.
freelance-barista.com) als Botschafter der
Kaffeekultur unterwegs ist: Mit seiner mobilen Espressobar kann er für Messen, Tagungen oder andere Veranstaltungen gebucht werden. Bei solch einer Gelegenheit
hat mancher Gast den ersten wirklich guten
Espresso oder Cappuccino seines Lebens
zu schmecken bekommen.
Bei mir jedenfalls scheitert die Zubereitung eines wirklich guten Espressos
schon mal beim Tampen. „Schief“, befindet Tom Schiessl beim kritischen Blick in
den Siebträger. Seh ich selber. Und schief
ist schlecht: Wenn die Schicht nicht gleichmäßig ausfällt, droht eine Unterextraktion
mit blassem Geschmack. Also noch mal.
Wieder schief. Und noch mal. Und dann
dämmert’s: Bei mir zu Hause ist der Handgriff gerade an den Siebträger angesetzt,
bei Schiessls La Marzocco aber schräg –
und genau diesen Winkel weist das Kaffeemehl bei meinen Fehlpressungen auf.
Trotz dieser Erkenntnis klappt es erst beim
übernächsten Mal, der Mensch ist halt ein
Gewohnheitstier. Natürlich sind bis dahin
alle Füllungen in die Abschlagbox gewanLufthansa Exclusive 12/10
dert, denn ein Fehler beim Tampen lässt
sich nicht wieder hinpfuschen.
Als Standardgröße für einen Espresso
gilt 30 Milliliter, Tom Schiessl bevorzugt
25. Damit würde er bei den meisten Deutschen Befremden auslösen, denn die mögen es, wenn da so richtig was im Tässchen schwappt. Schiessl dagegen ist ein
Vertreter eleganten Kaffeegenusses. Und
das fängt natürlich schon mit der Röstung
an. Bisher glaubte ich, mit Kaffees wie
dem toskanischen New York Extra oder
dem sardischen La Tazza d’oro in der
Oberliga angekommen zu sein.
Doch der Meister-Barista belehrt mich
eines Besseren oder zumindest Feineren.
Die Naturaromen des Rohkaffees ergeben
im Einklang mit den Aromen, die erst beim
Rösten entstehen, den Geschmack. Und
die von mir verwandten Kaffees gehören
zur old school, bei der Röstaromen sehr
präsent sind. Moderne Baristas dagegen
bevorzugen zurückhaltender geröstete
Spezialitätenkaffees, die mehr natürliche
Nuancen durchlassen, fruchtige und beerige Noten etwa oder Anklänge von Honig.
So hat denn Schiessl auch keineswegs eine italienische Provenienz in der
Mühle, sondern eine, die aus einer Osloer
Rösterei stammt. Skandinavien gehört neben den USA und Australien zu den Hochburgen der Kaffeekultur, diese Länder
stellen meist die Sieger des World Barista
Championship. Italien ist abgeschlagen,
weil man sich dort auf die verfeinerten
Röstmethoden nicht einlassen mag und
wohl auch mit den Signature Drinks, raffinierten Kreationen auf Kaffeebasis, den
Geschmack der Jury nicht trifft. Deutsche
haben zumindest bislang wenig Chancen
auf Spitzenplätze, was allerdings nicht daran liegt, dass Baristi wie Tom Schiessl hinter der Zeit zurückgeblieben wären.
„Baristi aus den USA oder Australien
haben in der Regel Sponsoren, sie reisen
mit einem ganzen Team von Unterstützern
an“, meint Schiessl schulterzuckend. Dagegen kann ein Einzelkämpfer kaum ankommen. Immerhin trifft er sich immer mal
wieder mit dem Sieger der deutschen
Meisterschaften 2010, Thomas Schweiger
aus Ansbach bei Nürnberg, und dem
Frankfurter Wolfram Sorg, dem diesjährigen
Viertplatzierten, zum Training.
Training habe ich allerdings wohl bitter
nötig, denn mein erster Espresso pladdert
viel zu schnell in das Maßglas. In 15 Sekunden ist er durch, eine klassische Unterextraktion, denn diesmal hatte ich zwar
gerade, aber zu zaghaft getampt. Wieder
ein Fall für die Spüle. Der nächste immerhin gelingt, beim Extrahieren bilden sich
unter den Ausläufen „Mäuseschwänzchen“, sanft nach innen gewölbte Rinnsale
von Espresso. Und am Ende wird der Shot
von einer reichen Crema mit einer feinen
Tigerzeichnung gekrönt. Jetzt noch einmal
schnuppern, dann ein Probeschlückchen
– ja, so soll es sein.
Nach ein paar Stunden fühle ich mich sicherer, und auch das Milchaufschäumen
klappt schon ganz gut. Allerdings hat sich
nach unzähligen Probeschlucken ein
leichter Tremor eingestellt, da wird es Zeit,
sich etwas zu erholen.
Das sieht Tom Schiessl genauso:
„Und wohin gehen wir? Ins The Barn, zu
den Bonanza Coffee Heroes oder vielleicht in den Kaffeeraum in der Bötzowstraße?“
O nein, nur das nicht, nicht jetzt!
Schenken Sie
Design.
www.ambientedirect.com
EUR 25,– Bonus.
Einfach ADLHE09123 bei Ihrem
Einkauf ab EUR 250,– eingeben
und EUR 25,– sparen!
180 Hersteller
450 Designer
15.000 Artikel
Jetzt bestellen!
01805 /
77999030*
Bestell-Hotline 01805 77999030*
StyleMag
Neu!
Katalog
kostenlos
bestellen!
Showroom München: Machtlfingerstr. 11 – Neu in der Zielstattstr. 32 ab dem 1.3.2011
*14 Ct/Min. aus dem Festnetz, max. 42 Ct/Min. bei Mobilfunknetz
52
Lifestyle Kaffee
Una bella
Macchina!
01
03
02
04
Maschinen
Mühlen
01 | Rancilio Silvia
Eine sehr solide verarbeitete Maschine mit
Brühgruppe, Siebträger und Kessel aus
Messing (was für eine konstante Temperatur von Vorteil ist). Ideal für Espresso-Liebhaber; dank des für ihre Klasse hohen
Dampfvolumens auch recht gut für Cappuccino geeignet. Um 500 Euro.
03 | Graef CM 80
Das Aluminiumgehäuse ist robust, das
Kegelmahlwerk arbeitet gleichmäßig
und ohne den Kaffee zu überhitzen, und
dann ist diese Mühle auch noch unkompliziert zu reinigen – was will man mehr für
130 bis 150 Euro?
02 | Bezzera BZ10
Der Mailänder Luigi Bezzera gilt als Urvater der Espressomaschine, und seine
Nachfahren stellen heute noch erstklassige
Geräte her, darunter dieses semiprofessionelle Modell in kompakter Bauweise. Die
BZ10 bietet im Gegensatz zur einkreisigen
Rancilio Silvia zwei unterschiedlich temperierte Wasserkreise zur gleichzeitigen Produktion von Dampf und Brühwasser; während der Espresso-Bezug läuft, kann
schon die Milch für den Cappuccino aufgeschäumt werden. 900 bis 1000 Euro.
Lufthansa Exclusive 12/10
04 | Mazzer Mini Electronic A
Die kleine Mazzer ist was für iPhoneBesitzer, denn sie wird über ein
Touchpad gesteuert. Abgesehen
davon sorgen die Mahlscheiben
aus gehärtetem Chromstahl mit
einem Durchmesser von 6,4 Zentimetern für ein konsistentes, aromaschonendes Ergebnis. Der Mahlgrad
ist stufenlos, die Dosierung von vier
bis 19 Gramm einstellbar. Obendrein
arbeitet diese Mühle des italienischen
Traditionsunternehmens angenehm
leise. Um 600 Euro.
Das Kaffeebuch
Wer sich den
Kaffeegenuss
wirklich erschließen will, beschränkt sich
nicht auf das
Werken an der
Maschine, sondern interessiert
sich auch für Anbau, Ernte und Röstung. Barista-Meisterin
Johanna Wechselberger und Co-Autor Tobias Hierl behandeln diese Themen – aber
auch die Kaffeezubereitung in diversen
Varianten oder die Reinigung und Wartung
der Maschine – in diesem kompetenten
und appetitanregenden Buch.
Johanna Wechselberger, Tobias Hierl: Das
Kaffeebuch für Anfänger, Profis und
Freaks, Lesethek Verlag, Wien 2009,
186 Seiten, 24,90 Euro.
54
Lifestyle Feiern
Das Gift
55
Das Gegengift
Rezepte gegen
den Kater
Glühwein im Advent,
Schampus zu Silvester: Im Dezember fällt
es nicht leicht, einen
klaren Kopf zu behalten. Die Infografik
des Londoners David
McCandless zeigt
Cocktailrezepte und
illustriert mit einem
Augenzwinkern, wie
auf der Welt der
Kater bekämpft wird.
Während viele Franzosen zum Beispiel
auf einen starken
Kaffee mit Salz vertrauen und Rumänen
auf Kuhmagen in Gemüsesuppe, Sahne
und Essig, versuchen
Niederländer gern
mal, den Alkoholpegel am Morgen danach mit einem Bier
zu halten. Na dann,
zum Wohl! In Kooperation mit dem Knaus
Verlag zeigt das
Lufthansa Exclusive
Beispiele aus McCandless’ Buch „Das
Bilderbuch des nützlichen und unnützen
Wissens“, das im November erschienen
ist (Knaus Verlag,
256 Seiten).
Lufthansa Exclusive 12/10
56
Inspirations Coaching
57
Foto: plainpicture [M]
Foto: XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Ein Coach für alle Fälle?
Coach werden — leicht
gemacht. Zu leicht?
Viele Ausbildungen werden angepriesen. Doch
was steckt tatsächlich
hinter den Versprechungen
der Anbieter – und wie
lässt sich die Spreu vom
Weizen trennen?
Lufthansa Exclusive 12/10
Text Sascha Borrée
58
Inspirations Coaching
Der erste Trend, bei dem
auch Ihr Konto gut aussieht.
S
ie suchen ein „Sprungbrett für
Ihre zukünftige berufliche Entwicklung“? Wollen sich „neue
Perspektiven und Möglichkeiten“ erschließen, Ihr „eigenes Machtpotenzial“ entdecken, „Menschen in
Veränderungsprozessen“ begleiten – und
dabei schon nach kurzer Zeit so richtig
abkassieren? Kein Problem: Dann werden
sie doch Business-Coach! Mit solchen
und ähnlichen Versprechungen werben
jetzt viele Anbieter von Coaching-Ausbildungen.
Auf den ersten Blick scheint das sogar
Sinn zu machen. Immerhin boomt die
Coaching-Branche seit Jahren, selbst
Krisenzeiten konnten ihr Wachstum –
wenn überhaupt – zuletzt nur wenig bremsen. Längst lassen sich nicht mehr nur Unternehmer und Führungskräfte coachen,
sondern auch Freiberufler, Selbstständige
oder einfache Angestellte. Neben dem
klassischen Business-Coaching wächst
mittlerweile ein Markt für sogenanntes
Life-Coaching, das Themen außerhalb
des Jobs behandelt. Und Stundensätze
zwischen 100 bis 500 Euro sind in dem
Gewerbe keine Seltenheit.
So unterschiedlich
wie die Motivationen
der Teilnehmer
sind auch die
Konzeptionen der
Kurse
Zahlt sich die Investition von rund
2500 bis 10 000 Euro für eine CoachingAusbildung also gleich wieder aus? Und
Lufthansa Exclusive 12/10
LAVIVA – DAS LIFESTYLE-FRAUENMAGAZIN
was unterscheidet seriöse Anbieter von
Aufschneidern und Schaumschlägern? Ein
erster Gradmesser ist wohl die Art, wie
Erwartungen geweckt oder gedämpft werden. „Etwa zehn Prozent unserer Teilnehmer arbeiten später tatsächlich als
Coaches“, gibt beispielsweise Roger
Henrichs, Geschäftsführer der 2coach
Personal- und Unternehmensberatung
(www.2coach.de), offen zu. Alles andere
wäre auch ein Wunder, schon sein eigenes Unternehmen hat mittlerweile insgesamt mehr als 500 Menschen zu Coaches
ausgebildet. Bundesweit durchläuft jährlich eine vierstellige Zahl von Absolventen
die zahlreichen Ausbildungsinstitute.
Thomas Rückerl, Mitbegründer
von V.I.E.L Coaching + Training (www.vielcoaching.de), äußert sich genauso offen
zu den Zukunftsperspektiven: „Das Berufsbild des Business-Coachs entwickelt
sich in Deutschland gerade erst. Sehr wenigen Leuten gelingt es, ausschließlich davon zu leben.“
Allerdings kämen die meisten seiner
Teilnehmer auch gar nicht mit dieser
Motivation. „Oft sind das Führungskräfte,
Selbstständige oder Personaler, die sich
eine zusätzliche Schlüsselqualifikation
erschließen wollen. Viele bekommen ihre
Ausbildung sogar vom Arbeitgeber bezahlt.“ Andere Teilnehmer wollten sich vor
allem selbst verändern und dafür erst
einmal neu ausrichten, sie buchen die
Ausbildung als Edel-Alternative zu einem
einfachen Coaching.
So unterschiedlich wie die Motivationen der Teilnehmer sind auch die Konzeptionen der Kurse. Viele Interessenten
verirren sich schnell in einem Dschungel
aus Angeboten. Die Berufsbezeichnung
Coach ist nicht gesetzlich geschützt,
insofern gibt es auch keine Vorgaben für
Dauer, Design oder Inhalt der Ausbildungen. Bis zu 40 verschiedene
Coaching-Verbände vertreten teilweise
ganz verschiedene Vorstellungen. Einen
gemeinsamen bundesweiten CoachingDachverband haben sie bisher nicht
gegründet.
Wer mehr als nur mal ins Coaching
reinschnuppern will, kann manche Angebote – etwa Fernlehrgänge oder FünfTages-Crashkurse – schnell aussortieren.
„Jede ernst zu nehmende Ausbildung
bietet einen sehr hohen Praxisanteil“, sagt
Christopher Rauen von der Christopher
Rauen GmbH (www.rauen.de). „Die Leute
müssen eine entsprechende Haltung entwickeln, in ihren Methoden sicher werden,
daher schon von Anfang an immer wieder
coachen und sich selbst coachen lassen.“
Zahlt sich die
Investition von 2500
bis 10 000 Euro
schnell wieder aus?
Laviva. Das nehm ich mir raus.
Das dauert. Doch auch ohne diese
Schmalspur-Ausbildungen wird der Markt
nur wenig übersichtlicher. Seriösere Anbieter bilden beispielsweise 14 (Rauen),
23 (V.I.E.L) oder 30,5 (2coach) Tage lang
aus, richten sich dabei an Interessenten
mit mehr, weniger oder gar keiner Vorerfahrung, lehren ganz unterschiedliche Stile
und Tools. Rauen, in Deutschland auch als
Coaching-Papst gehandelt, hat daher
einen Leitfaden für die Ausbildungssuche:
Interessenten sollten erst einmal ihre Erwartungen, Motivationen und Ressourcen
(vor allem an Zeit, Geld und Vorkenntnissen) erforschen.
www.laviva.com
Jetzt bei *
* in allen teilnehmenden Märkten
60
Inspirations Coaching
Anschließend könnten dann Ausbildungen verglichen werden: Welche Methodik wird gelehrt, wie viele Stunden
bekomme ich für mein Geld, wie ist das
Preis-Leistungs-Verhältnis, die Gruppengröße, die Betreuungsintensität? Ausgewählte Anbieter sollten schließlich im
persönlichen Gespräch befragt werden
(mehr dazu im „Handbuch Coaching“ von
Herausgeber Christopher Rauen, siehe
auch Leitfaden Seite 61). „Letztendlich ist
das genauso wie beim Autokauf“, sagt
Rauen, „da sagt Ihnen auch keiner, was
besser ist – ein Cityflitzer oder eine
Familienkutsche. Stattdessen vergleichen
Sie selbst die verschiedenen Marken und
Modelle, machen sich auch Gedanken
über Ihren Bedarf und Ihr Budget.“
Es kommt sehr darauf
an, das Gelernte in
den Alltag zu transferieren
Einige Merkmale für eine seriöse
Ausbildung nennt er dann doch: Professionelle Anbieter starteten mindestens einen
Kurs pro Jahr. Außerdem sollten selbst
kürzere Lehrgänge in einzelne Blöcke gegliedert und über einen längeren Zeitraum
gestreckt werden. Nur so könnten die Teilnehmer lernen, konsequent eigene und
fremde Werthaltungen und Wahrnehmungen zu überprüfen – was für erfolgreiches Coaching unabdingbar sei.
„Ein ganz wesentlicher Teil des Lernprozesses findet zwischen den Modulen
unserer Ausbildung statt“, sagt auch
Roger Henrichs von 2coach. „Denn es
kommt sehr darauf an, dass das Gelernte
in den Alltag transferiert wird. Viele Teilnehmer können ihr neues Wissen direkt im
Job anwenden.“ Andere träfen sich mit ihren Azubi-Kollegen, um immer wieder zu
üben, auch Fachliteratur sei zu studieren.
Angesichts der Verantwortung, die ein
Coach für seinen Klienten übernehmen
soll, drängt sich allerdings auch bei den
seriöseren Anbietern eine Frage auf: Wie
viel Coaching lässt sich innerhalb von
14 bis 30,5 Präsenztagen wirklich lernen?
„Das ist wie beim Führerschein“, bringt
auch Henrichs einen Automobil-Vergleich.
„Nach der Fahrprüfung können Sie mit allen Rechten und Pflichten am Straßenverkehr teilnehmen. Aber bevor Sie Ihren Wagen so perfekt beherrschen wie ein Walter
Röhrl, müssen Sie noch viel lernen.“
„Im Handwerk dauert es drei Jahre
bis zum Gesellenbrief“, sagt Thomas
Rückerl von V.I.E.L Coaching + Training
zum gleichen Thema. „Während dieser
Zeit liefern die Leute teilweise schon sehr
gute Arbeit ab, können sich jedoch auch
noch stark verbessern. Und im Coaching
sieht das ganz ähnlich aus.“ Wer nicht fit
sei, werde ohnehin automatisch vom
Markt aussortiert: „Coaching ist ein Empfehlungsgeschäft. Vielleicht lassen sich
anfangs ein paar Klienten durch geschickte Werbemaßnahmen akquirieren. Aber
langfristigen Erfolg haben nur die Guten.“
Thies Stahl (www.thiesstahl.de) nennt
noch einen weiteren Faktor für den Erfolg
– und warnt davor, die Anforderungen einer Coaching-Ausbildung zu unterschätzen: „Viele Leute erkennen dabei, dass sie
erst einmal ihre eigenen Themen bearbeiten müssen“, sagt der Coaching-Pionier. „Das kann dann durch Coaching
oder auch Therapie geschehen. Doch ohne diese Selbsterfahrung geht es einfach
nicht.“ Sonst könne der künftige Coach
eigene Erfahrungen auf seinen Coachee
übertragen, also dessen Veränderung
behindern statt fördern. „Es gibt kein
Safer-Coaching, kein Ganzkörperkondom
für die Seele“, sagt Stahl.
Wie viel Coaching
lässt sich innerhalb
von 14 bis 30,5
Präsenztagen wirklich
lernen?
Porsche empfiehlt
Hier erfahren Sie mehr – www.porsche.de/DNA oder Telefon 01805 356 - 911, Fax - 912 (EUR 0,14/min).
Daher sei es wichtig, den CoachingAzubis ein hohes Maß an Sensibilität und
Selbstreflektion zu vermitteln. „Ein Coach
muss genau wissen, wo seine Grenzen
sind“, erklärt Stahl. Von den Teilnehmern
seiner eigenen 20-tägigen Ausbildungen
erwartet er Vorkenntnisse in mindestens
einer der gelehrten Methoden. Außerdem
sollten Coachs bereit sein, sich immer
wieder von erfahrenen Kollegen begleiten
zu lassen und regelmäßig an Fortbildungen oder Übungsgruppen teilzuneh-
Über 28.000 Rennsiege.
Ohne Selbsterfahrung
geht es einfach nicht
Auf der Suche nach effizienteren Motoren und leichteren Karosserien. Mit intelligenten
men. Bis ein Anfänger ohne psychologische Vorkenntnisse eine fertige
Coaching-Persönlichkeit entwickelt habe,
könne es schon mal bis zu fünf Jahre
dauern, schätzt Stahl: „Absolventen einer
guten Ausbildung wissen vor allem eines:
Dass sie sich jetzt weiter und weiter und
weiter bilden müssen.“
Über zwei Drittel aller je gebauten Porsche fahren noch.
Über 60 Jahre Sportwagenideen.
Unterm Strich: Porsche Intelligent Performance.
Der 911.
Ziehen wir die Quersumme aus über 60 Jahren Sportwagenbau: Ideen bringen uns voran.
Antriebskonzepten wie der Benzindirekteinspritzung (DFI) oder dem optionalen Porsche
Doppelkupplungsgetriebe (PDK) werden wir fündig. Denn mehr PS allein haben noch
kein einziges Rennen gewonnen. Sondern erst die Bereitschaft, alles in Frage zu stellen.
Für die nächste Idee. Erfahren Sie mehr über Porsche Intelligent Performance – in
Ihrem Porsche Zentrum.
Lufthansa Exclusive 12/10
Kraftstoffverbrauch l/100 km: innerstädtisch 14,7–16,5 · außerstädtisch 7,0–7,9 · insgesamt 9,8–11,0 · CO2-Emission: 230–259 g/km
63
Kompetenz, auf den Punkt gebracht
Shoppingmeilen
Ein Produkt von Lufthansa.
Foto: plainpicture [M]
Auch für potenzielle Coachees, also Coaching-Klienten, stellt sich der Markt sehr unübersichtlich dar.
Dieser Leitfaden kann Ihnen helfen, den passenden Coach zu finden
Punkt eins: Erwartung Wollen Sie wirklich gecoacht werden, also selbst eigene Lösungen,
Strategien und Ziele entwickeln? Oder geht es Ihnen eher darum, nützliche Fähigkeiten und bereits bewährte Strategien zu erlernen? Dann
könnte ein Berater oder Trainer besser nützen.
Punkt zwei: Empfehlung Sprechen Sie mit
Freunden, Bekannten, Kollegen oder der Personalabteilung Ihres Unternehmens. Auch per Internet-Recherche können Sie mittlerweile einen fähigen Coach finden. Ein erstes Indiz für dessen
Seriosität kann hier schon die mehr oder weniger
professionelle Gestaltung seiner Website bieten.
Punkt drei: Vorgespräch Schon am Telefon sollte der Coach nicht nur alle Ihre Fragen kompetent beantworten – sondern selbst gezielte Fragen stellen. Was ist Ihr Anliegen, welches
konkrete Ergebnis oder Ziel erwarten Sie sich?
Sie dürfen den Anbieter auch bereits um eine
kleine Kostprobe seines Könnens bitten. Auf die
Entscheidung, ob Sie – jetzt oder später – einen
persönlichen Termin vereinbaren wollen, darf er
jedoch keinen Einfluss nehmen.
Punkt vier: Zeit Wollen Sie sich stets am gleichen Wochentag und zur gleichen Uhrzeit coachen lassen? Oder wünschen Sie, den Folgetermin je nach Bedarf flexibel zu vereinbaren? Für
beide Optionen sollte Ihr Coach offen sein. Auch
die Dauer einer Sitzung sollte sich variabel anpassen lassen.
Punkt fünf: Geld In der Regel wird ein Coach
Stundensätze von 100 bis 250 Euro berechnen.
Bei Anbietern, die deutlich höhere Honorare aufrufen, können Sie sich fragen, welcher Mehrwert
Ihnen dafür geboten wird. Top-Kräfte lassen sich
mit bis zu 500 Euro pro Stunde bezahlen.
Punkt sechs: Vertrauen Ihr Coach sollte Sie weder bei Entscheidungen beeinflussen, noch sollte
er Sie wiederholt auf von Ihnen für tabu erklärte
Themen ansprechen. Wechseln Sie besser den
Anbieter, wenn diese grundsätzlichen Voraussetzungen nicht gegeben sind.
Punkt sieben: Ziele Was wollen Sie erreichen?
Und woran werden Sie erkennen, dass Sie Ihre
Ziele erreicht haben? Diese Fragen sollten schon
im ersten Gespräch geklärt werden. Jede Folge-
sitzung sollte Sie dann mindestens einen Schritt
weiter zum gewünschten Ergebnis führen.
Kriterien unter anderem aus: Handbuch
Coaching, hrsg. v. Christopher Rauen,
Hogrefe-Verlag, Göttingen 2005, 559 Seiten,
49,95 Euro.
Unsere Fahrradanhänger halten selbst
schwierigsten Bedingungen stand.
Zum Glück können wir dasselbe auch
von unseren Servern sagen.
Zwei plus zwei war das erste Unternehmen in Deutschland, das sich mehr auf Fahrradanhänger
als auf Fahrräder selbst spezialisiert hat. Jetzt, nachdem das Unternehmen die Art und Weise, wie
Familien mit dem Fahrrad unterwegs sind, in 14 verschiedenen Ländern revolutioniert hat, ist die
Effizienz zu einem entscheidenden Faktor geworden. Zum Glück bieten die Dell™ PowerEdge™
Server mit Windows Server® 2008 die Leistung und Zuverlässigkeit, die Zwei plus Zwei braucht,
um den steigenden Ansprüchen seiner Kunden gerecht zu werden.
Bleiben Sie mit Dell Serverlösungen auf Erfolgskurs.
Sprechen Sie mit Dell unter 0800 297 33 55
(gebührenfrei)
Weltweit einkaufen und Meilen sammeln –
mit der Lufthansa Miles & More Credit Card.
Meilensammeln lohnt sich jetzt richtig. Denn für jeden Euro, den Sie mit der
Lufthansa Miles & More Credit Card bezahlen, sammeln Sie eine Meile, die
unbegrenzt gültig bleibt. Profitieren Sie von Sonderkonditionen für Hotels und
Mietwagen sowie attraktiven Versicherungsleistungen. Nie war Geldausgeben
mit so viel Freude verbunden. www.miles-and-more-kreditkarte.com
Andreas Gehlen
Gründer und
Geschäftsführer
von Zwei plus zwei,
Deutschlands
führendem Anbieter
für Fahrradanhänger
Microsoft, Windows und das Windows Logo
sind eingetragene Marken oder Marken der
Microsoft Corporation in den USA und/oder
anderen Ländern.
64
Lifestyle Maßarbeit
65
Made by you. In der
Welt des Lifestyles gibt
es einen neuen Stardesigner: Sie! Ihre Wünsche und persönlichen
Maße, Ihre Initialen und
Lieblingsfarben – das
sind die Zutaten für ein
Produkt, das garantiert
niemand anders hat. Wir
stellen Labels vor, die
Ihre Ideen Wirklichkeit
werden lassen
Apfeltasche
Das Hermès-Department
für besondere Wünsche,
die „Commande Spéciale“,
betreut Kreativdirektor
Pierre-Alexis Dumas in der
sechsten Generation
persönlich. Natürlich erfordert dieser Service ein
gewisses Budget, die
Auftraggeber bleiben auch
lieber ungenannt. Das
abgebildete Etui ließ ein
Industrieller für seine Frau
fertigen, die nach dem
Joggen regelmäßig einen
Apfel zu verzehren beliebte
Lufthansa Exclusive 12/10
Text Angela Oelckers
66
Lifestyle Maßarbeit
67
Große Robe
Der Hamburger Modemacher und Stylist
Sascha Gaugel engagiert für seine
eleganten Kollektionsfotos schon mal eine
Elefantendame als Co-Star, was ihm den
Spitznamen „Paradiesvogel von Pöseldorf“ eingebracht hat. In ebendem Stadtteil liegt sein Atelier „Hausach Couture“, in
dem er große Roben für große Anlässe
entwirft. Und das nicht nur für Prominente,
seine Kleider können aus jedem weiblichen Wesen eine Diva machen. Für ihn
zählt, dass die Frauen „sich darin so
selbstverständlich bewegen, als trügen sie
einen Jogginganzug“, sagt er, „schlimm ist
nur, wenn die Menschen verkleidet aussehen“. www.hausach-couture.com
Designerin Claudia Kieserling hatte die Idee,
Schuhe den persönlichen Bedürfnissen ihrer
Kunden anzupassen, halbindustrielle Fertigung
macht die Produkte vergleichsweise preiswert.
Heute können die Kundinnen aus mehr als 100
Grundmodellen wählen und sie mit verschiedenen Absatzformen und -höhen, acht Ledersorten und zahlreichen Farben gestalten. Die Palette
wächst: Auch ein paar Herrenschuhe und Golfschuhe sind schon im Angebot. Selve hat ein
Größensystem mit einer Vielzahl komfortabler
Zwischengrößen und verschiedenen Weiten entwickelt. Neben dem Internetshop, in dem man
sich seinen Schuh konfiguriert, kann man sich
auch im Laden in der Münchener Innenstadt die
Füße vermessen lassen. www.selve.net
Weitere individuelle Schuhe von www.tods.com
und www.bally.com
Lufthansa Exclusive 12/10
Foto: Magnus Gerwien
Kesse Sohle
68
Lifestyle Maßarbeit
69
D
as neue Ich-Produkt ist da,wie
von den Instituten für Trendforschung schon seit einiger Zeit
vorhergesagt. Es ist das Ergebnis einer Enttäuschung, die die Globalisierung für viele Konsumenten gebracht hat.
Einst gab es die ersehnten Objekte nur in
ihrem Herkunftsland, die Parfüms zum
Beispiel und die Unterwäsche von Calvin
Klein; und wer das Glück hatte, in die USA
in Urlaub zu fahren, musste zahlreiche
Mitbringsel für die beste Freundin am Zoll
vorbeischummeln.
Feiner Zwirn
Bag-Stage
Baby-Kaschmir und Vicuña, die feinsten
Wollgarne der Welt, verarbeitet Loro Piana
zu exquisiter Strickmode. Und zwar auch
nach Maß gefertigt, über 20 Modelle für
Männer und Frauen stehen zur Auswahl,
Garnstärke und Farbe wählt der Kunde.
Auch Schuhe und Taschen bietet Loro
Piana in seinen weltweit 136 Geschäften
maßgefertigt. www.loropiana.com
Der Prada Store am Corso Venezia 3 in
Mailand, vor gut einem Jahr eröffnet, bietet
Shopping der besonderen Art: Weltweit exklusiv kann man sich hier Jeans, Daunenjacken, Unterwäsche, Sneakers oder
Trenchcoats mit Prada-Label nach eigenem Geschmack gestalten. Das funktioniert nach dem Baukastensystem. Jeans
zum Beispiel gibt es in je fünf Passformen
für Männer und Frauen, man wählt zwischen 14 Stoffen und 22 Waschungen. Mit
„stitches“, also der Art von Naht und Saum,
wird das Stück noch individueller.
www.prada.com
Das Besondere ist Standard: Zuletzt trug
der damalige Kapitän der italienischen Elf,
Fabio Cannavaro, den WM-Pokal im LouisVuitton-Köfferchen ins Stadion. Special
Orders werden in den historischen Werkstätten in Asnières bei Paris in Handarbeit
ausgeführt, sie sollen den „Geist des Reisens“ ausdrücken. Werden Materialien für
ein Taschenmodell individuell gewählt,
heißt das Made-to-order, man kann auch
Standardmodelle der Handtaschen durch
Initialen personalisieren. Custom-made bezeichnet Unikate, die persönliche Wünsche
des Kunden mit etablierten Vuitton-DesignCodes verknüpfen. www.vuitton.com
Mit einem Baukasten kann die Tasche
„Elisa“ individualisiert werden. Zur Wahl
stehen zwei Größen, verschiedene Leder
und Farben und eine in das Innere der
Tasche eingebrannte Unterschrift. „Elisa ist
ein Projekt, das alle Werte unserer Marke
vereint“, sagt Diego Rossetti, Direktor von
Fratelli Rossetti. www.fratellirossetti.com
Lufthansa Exclusive 12/10
Heute gibt es irgendwie alles überall.
Die Stores blenden im Einheitslook, der
einen für Momente vergessen lässt, in welcher Stadt man sich gerade befindet – und
es erfordert fast detektivische Fähigkeiten,
Outfits zu finden, die nicht nur exakt zum
eigenen Typ passen, sondern auch an
keinem anderen zu finden sind. So wächst
derzeit die Suche nach einer Mode mit
Charakter, nach handwerklichen Elementen, vor allen Dingen aber nach einer
Mode der Individualisierung. Das haben
die Lifestyle-Unternehmen sehr wohl bemerkt, für sie wird es nun zum wichtigen
Differenzierungsmerkmal, wie gut es ihnen
gelingt, ganz genau auf Wünsche ihrer
Kunden einzugehen.
Eine ihrer Antworten heißt „Mass
Customization“: Jeder Kunde erhält sein
individuelles Produkt, das aber auf bestehenden Modellen basiert und in konventioneller Produktion hergestellt wird – das
sorgt für einen günstigen Preis. Der Trick:
Von der Auswahl auf der Website an wird
die gesamte Wertschöpfungskette digitalisiert, die Daten fließen vom Konsumenten
bis zum Rohstofflieferanten, Just-in-timeLogistik stellt wieselflink die nötigen
Rohstoffe und Vorprodukte zur Verfügung.
Antwort Nummer zwei heißt Branding.
Kunden können ein Standardprodukt
variieren und mit ihren Initialen versehen,
den eigenen Namen einsticken oder an
verborgener Stelle eine Plakette mit Widmung einnähen lassen.
Die Königsklasse der Ich-Produkte
aber ist die „Uniqueness“, jenes Werk
Duft Couture
Seit wenigen Jahren hat Cartier eine
große Tradition der Pariser Belle
Époque wieder aufgenommen: die
des individuell komponierten
Parfüms. Im Salon an der Pariser
Rue de la Paix Nummer 13 – der
Cartier-Adresse seit 1898 – führt die
Chef-Parfümeurin des Hauses,
Mathilde Laurent, die Gespräche
über Duftnoten und Vorlieben, und
Reiseerinnerungen. „Ein Parfüm ‚sur
mesure‘ transportiert eine Persönlichkeit“, so Mathilde Laurent, „die
Geschichte und Geschichten der
Person.“ Vom ersten Kontakt bis zum
fertigen, gefüllten Flakon kann dieser
Prozess ein Jahr dauern – und eine
fünfstellige Summe erfordern.
www.cartier.de Weitere Anbieter:
www.dasparfum.com,
www.homeoffragrance.com
Erstens: DIE Kreditkarte für Trader ist da.
Bestens: Bis zu 3,1% Tagesgeldzinsen!
Brandneu und bullenstark!
Trader aufgepasst: Wir haben für Sie die ideale Kreditkarte entwickelt – die DAB Trader
Card. Neben allen Vorzügen der DAB MasterCard Classic bietet sie Ihnen TradingLeistungen der Extraklasse: Vom kostenlosen Abo unserer High-End-Handelsapplikation
DAB Profi Trader (Sie sparen 34,95 Euro/Monat) über den Wegfall von Orderstreichgebühren1 bis hin zur freien Nutzung unseres VIP-Trader-Telefonservice – mit der DAB
Trader Card werden Trader-Träume wahr.
Investieren Sie nicht beim Erstbesten. Sondern beim Ersten und Besten!2
Unser Aktionsangebot für Neukunden:3
™Kostenloses DAB Wertpapierdepot und Girokonto
™Nur 6,95 % p. a. Dispozins4
™DAB Trader Card für nur 39,00 Euro pro Jahr
™Bis zu 3,1 % Tagesgeldzinsen p. a.
089 8895-6000 ™™ www.dab-bank.de/tradercard
1
Ersparnis: 2,50 Euro/Orderstreichung. 2Erster: Pionier des Online-Brokerage in Deutschland (seit 1994). Bester: 1. Platz „Aktive Trader“ (Euro am Sonntag, 32/2010). 3Das Aktionsangebot gilt für Depoteröffnungen bis
15.02.11, lautend auf geschäftsfähige natürliche Personen, die in den letzten 6 Monaten kein Depot bei der DAB bank hatten; ausgenommen sind professionelle Finanzdienstleister und von diesen betreute Depots. Sie erhalten
2,1 % Tagesgeldzinsen p. a. bis 7.000,– Euro Guthaben, darüber 0,5 % p. a., bis 30.06.11. Dieser Zinssatz erhöht sich in einem Quartal, in welchem mind. 3 Wertpapiertransaktionen durchgeführt oder Fondsanteile im Gegenwert von mind. 7.000,– Euro auf dem Depotkonto verwahrt wurden, auf 3,1 % p. a. bis 7.000,– Euro Guthaben, darüber 1 % p. a., vom 01.10.10 bis 30.06.11. Bemessungszeiträume (Anzahl der Transaktionen) und Stichtage
(verwahrtes Fondsvolumen) sind Q 4/2010: 15.09.10 bis 15.12.10, Stichtag 15.12.2010; Q 1/2011: 15.12.10 bis 15.03.11, Stichtag 15.03.2011; Q 2/2011: 15.03.11 bis 15.06.11, Stichtag 15.06.2011. Nicht bewertet werden jeweils geschlossene Fonds sowie Fondsanteile ohne Preisstellung der Investmentgesellschaft/Börsennotierung. Ab 01.07.11 gelten die Standardkonditionen für Tagesgeld gemäß Preis-Leistungs-Verzeichnis.
Kostenloses DAB Wertpapierdepot: bedingungslos (gemäß gültigem Preis-Leistungs-Verzeichnis). 4Abrechnungszeitraum: Quartalsweise. Bonität vorausgesetzt.
70
Lifestyle Maßarbeit
Träumen Sie auch
von einem Kamin?
also, das nur ein einziges Mal existiert,
geschaffen im Auftrag seines künftigen
Besitzers. Angebote dieser Art gab es
bislang fast nur für Männer, die Anzüge
und Schuhe fertigen lassen können; und in
der Haute Couture, jener hohen Schneiderkunst der großen Designhäuser von Chanel bis Valentino, die zwar keinen Wunsch
offenlässt, aber für 99 Prozent der Frauen
unbezahlbar ist. Doch immer häufiger entscheiden sich auch kleinere Label dazu,
auf Maß zu arbeiten.
Fußvolk
Eine kleine Manufaktur in Placerville in
Colorado bietet, was die Herzen der Skifahrer höherschlagen lässt: Skier nach
Maß, ab rund 1200 Euro. Der Kunde bestimmt die Form des Rennskis und das
Design. Holz oder PVC? Uni oder bunt?
Den Dialog führen Kunde und Designer auf
der Homepage. www.wagnerskis.com
Lauffreudige Individualisten können bei
Adidas Schuhe für Fußball, Golf, Jogging,
Basketball und Tennis nach ihren Wünschen gestalten, sogar die Treter mit
Namen oder Slogan besticken. Der Clou:
ein Paar aus Schuhen in zwei Größen.
„Jeder Fuß ist anders. Nicht einmal deine
eigenen beiden Füße sind identisch“, heißt
es auf der Website. www.miadidas.com
Weitere Anbieter: www.nikeid.com
Wirklich wichtige, persönliche Mitteilungen schreibt man am liebsten mit der
Hand. Nun bietet Montblanc dazu eine
Anfertigung, die persönlicher nicht sein
kann. In Auflage Nr. 1/1, ein Unikat. Das
„Artisan Atelier“, in dem Sondereditionen
gefertigt werden, gestaltet zusammen mit
dem Kunden seinen Füllfederhalter. Die
Inspirationen werden zunächst gezeichnet
und als Modell geformt. Ob Krönchen auf
dem Kopfende, Gravierungen und Muster,
Gold oder Platin, Diamanten und Edelsteine – jeder Wunsch wird erfüllt. Dafür
wird ein deutlich sechsstelliger Betrag
fällig. www.montblanc.de
Lufthansa Exclusive 12/10
Saskia Wittmer ist etwas Besonderes. Die
junge Berlinerin hat sich in Florenz ihren
Traum erfüllt und näht im eigenen Atelier
die vielleicht besten maßgeschneiderten
Schuhe Italiens. Sie verwendet nur die
erlesensten Häute, ihre Entwürfe gelten als
mutiger und weniger klassisch als die der
Konkurrenten – und sie fertigt auch für
Damen, was in der Welt der Maßschuhe
eher selten ist. Mehr als sechs Paar im
Monat schafft sie nicht, man muss also
Geduld mitbringen. Florenz, Via S. Lucia
24r, T el. + 39-055/29 32 91.
Foto: M. Nink
Edelfeder
„Wenn die Kundin ohnehin ins Atelier
kommt, um sich ein Kleid zu kaufen, und
ich es dann kürze, enger stecke oder den
Armausschnitt verändere – dann schneidere ich doch lieber gleich auf Wunsch“,
sagt Kazu Huggler, Züricher Designerin
mit japanischer Mutter. Sie entwirft außerdem besondere Stoffe in limitierter Auflage
und achtet sorgfältig darauf, dass keine
Kombination ein zweites Mal vorkommt.
Wer sich selbst nicht nur etwas gönnen, sondern ein Denkmal setzen möchte,
sollte bei Montblanc vorsprechen. Deren
„Atelier Artisan“, in dem die Sondereditionen der exklusiven Schreibgeräte produziert werden, ist darauf eingestellt, zusammen mit dem Kunden über Monate hinweg
einen Füllfederhalter zu gestalten.
Ob Krönchen oder Statuetten auf dem
Kopf des Füllfederhalters, Gravierungen
und Muster, ob Gold oder Platin, Diamanten und Edelsteine – geht nicht gibt’s nicht.
Mithilfe Webcam auf einer exklusiven
Website kann der Kunde die Anfertigung
verfolgen, zum Schluss bekommt er ein
Begleitbuch, in dem alle Arbeitsschritte
dokumentiert sind.
Auch Hermès und Louis Vuitton ist die
Made-to-order in ihre DNA eingeschrieben. In ihren Werkstätten wird ohnehin
noch mit der Hand gearbeitet, und es
stutzt niemand, wenn der Kunde ein
Täschchen für den täglichen Apfel oder
einen Koffer für die Weihnachtsbaumkugeln wünscht. Das Resultat sind dann
nicht modische Eintagsfliegen, sondern,
so die englische Taschen-Designerin
Anya Hindmarch, „Produkte zum Vererben, ein ganz besonderer Luxus“.
%XKLUSIVINAUSGESUCHTEN+AMINSTUDIOSIN%UROPAn
DASKOSTENLOSE+UNDENMAGAZINVON3#(/442/"!8®
UNDAUSGEWËHLTEN+AMINHERSTELLERN%UROPAS
"ESUCHEN3IEwww.atmosfire-magazin.de
www.atmosfire-magazin.de
72
Inspirations Wild Economy
73
Geniale
Spinner
„Anderthalb Tonnen Stahl
zu bewegen ist langweilig.“
Stefan Gulas hat einen Hybriden zwischen Fahrrad und Motorrad erfunden.
Ein Elektromotor verstärkt die Tritte in die
Pedale, sodass man emissionsfrei, aber
sportlich über die Straße rast. Das Prototypenstadium (im Bild) hat Gulas längst
verlassen. Im April 2011 sollen die ersten
E-Rockits ausgeliefert werden.
Während großen Konzernen immer häufiger
die Ideen ausgehen,
basteln wild entschlossene
Erfinder in Deutschland an
der Technik von morgen.
Sie trauen sich, wenn andere zögern. Viele haben
einen nicht gerade bescheidenen Anspruch: die Welt
zu verändern
Text Lars Reppesgaard
Lufthansa Exclusive 12/10
W
enn Stefan Gulas mit seiner
Erfindung durch Berlin rast,
drehen sich die Menschen
regelmäßig nach ihm um.
Kein Wunder. Seine E-Rockit schießt
durch die Straßen, fast wie ein Feuerstuhl.
Sie sieht zwar aus wie ein Motorrad, doch
er steigt in die Pedale wie bei einem Fahrrad. Weil ein Elektromotor, der an das
Pedalwerk gekoppelt ist, seine Tritte verstärkt, zischt er außerhalb geschlossener
Ortschaften mit 80 Sachen oder mehr an
den staunenden Autofahrern vorbei.
Gulas ist 39 und gehört zu einer Spezies
in Deutschland, die selten geworden ist:
Er ist ein visionärer Erfinder. „Ich habe von
etwas geträumt, das es vorher so noch
nicht gab“, sagt er. Klar, es ist immer einfach zu träumen; doch eine Idee in die Tat
umzusetzen und mit einer irren Erfindung
vielleicht Geschichte zu schreiben, ist sehr
viel schwieriger. Viele halten Typen wie
Gulas deshalb für ziemlich verrückt.
Ohne Netz und doppelten Boden
steckt er sein Geld, seine Zeit und seine
Kraft in eine Vision. Er ist besessen von
seiner Idee und will ein Gefährt erfinden,
das in Zeiten des Klimawandels und des
immer knapper werdenden Öls eine neue
Form der individuellen Mobilität ermöglicht. Es soll Spaß machen dürfen, sich mit
gutem Gewissen rasant fortzubewegen.
Andere haben die Idee, die Kunststoffe, die vor allem aus Öl hergestellt werden, durch synthetische Stoffe zu ersetzen, die genetisch modifizierte Bakterien
produzieren. Oder sie treibt die Vision an,
Europas gesamten Energiebedarf mit
74
Inspirations Wild Economy
Sprachen lernen?
Betrachten Sie es
als ein Kinderspiel.
„Es war uns egal, ob sie
uns nett oder nicht nett
behandelten.“
Weil Celal Albayrak und seine beiden
Mitstreiter mit einer alten Rostlaube
vorfuhren, glaubte der Entwicklungschef
nicht, dass ihre revolutionäre Technologie
zur Einkapselung von Medikamenten
funktionieren kann. Vom frostigen Empfang ließ er sich nicht beirren. Er kämpfte
um seine Chance – und nutzte sie.
Erinnern Sie sich daran, wie Sie als Kind Ihre
Muttersprache erlernt haben. Die Welt war Ihr
Klassenzimmer, aber es gab keine Schulstunden. Sie
haben auf eine spielerische Weise aktiv am Lernprozess
teilgenommen. Es war ein Kinderspiel.
Das ist das Geheimnis von Rosetta Stone. Wir fördern
Ihre natürliche Fähigkeit, eine Sprache zu erlernen.
Unsere Dynamic Immersion™ Methode hilft Ihnen von
Anfang an in der neuen Sprache zu denken, nämlich
ganz ohne Übersetzungen und lästiges Auswendiglernen
von Vokabeln. Sie haben Spass und finden es leicht, Ihre
Sprachlernziele zu verwirklichen.
Bis zu €80 sparen
+ Gratis Lieferung
Sonnenenergie aus der Wüste zu decken.
Alle haben oft eines gemeinsam: Sie
setzen alles auf eine Karte, weil sie ganz
fest an ihre Idee glauben.
In großen Konzernen findet man solche radikalen Ideen selten, wohl aber in
der Wild Economy, der Szene der Gründer
und Macher, die sich trauen, das Unmögliche zu denken, und sich auch an Verrücktes wagen. Die E-Rockit zum Beispiel
ist so unorthodox, dass nur jemand, der
selbst ein radikaler Denker ist, sich überhaupt vorstellen kann, dass sie ein Erfolg
wird. „So was können eigentlich nur
Spinner entwickeln“, sagt Gulas.
Es ist ein Satz, der auch von Holger
Zinke, dem Chef der Brain AG stammen
könnte, die mithilfe von Mikroben industrielle Rohstoffe herstellt. Oder von
Gerhard Knies, dem Kopf hinter dem
spektakulären Desertec-Projekt, das den
Wüstenstrom nach Europa holen soll.
Sie haben den Wunsch, mit einer Idee
die Welt zu verändern. Kein geringer Anspruch, das weiß auch der Unternehmensberater Hermann Simon. „Ambitionierte
Ziele sind das Fundament, auf dem große
Erfolge aufbauen“, so Simon. „Es gibt die
wenigen, die ein Ziel, eine Mission verfolgen. Sie wissen nicht nur, was sie wollen,
sondern haben auch die Willensstärke und
die Energie, manchmal die Besessenheit,
ihre Ziele in die Tat umzusetzen.“
Seit ein paar Jahren gibt es in der Wild
Economy immer häufiger ein Gespür für
gute Ideen, selbst wenn die zunächst
verrückt klingen. Philipp Hitzbleck hat beispielsweise einen Motor gebaut, den es
zunächst nur in einem Comic gab: den
Turbodiesel für Motorräder. Erstmals wurde ein solches Gefährt in den kernigen
„Werner“-Comics des Zeichners Brösel
beschrieben.
Eins zu bauen sollte nur ein Marketing-Gag sein. Hitzbleck arbeitete in dem
Verlag, der die Comics verlegte; doch als
der in die Pleite schlitterte, kaufte er aus
der Konkursmasse die Rechte am Turbodieselmotor günstig auf. Dann suchte er
sich Ingenieure, um den Motor aus dem
Comic zu einem echten Produkt zu machen. Heute stellt seine Firma Neander
Motors auch für Boote Motoren her.
Vor allem Ausdauer und Durchhaltevermögen zeichnen viele dieser kreativen
Kerle aus. Heinz Obermayer etwa experimentierte mit einem Partner fast 20 Jahre
lang in Scheunen und Garagen mit Kunststoffen. Sie gossen Autospoiler, SulkyRäder und vieles andere aus unterschiedlichen Mischungen. Aber erst ihre
Rennradräder aus Carbon wurden nach
Jahren des Tüftelns ein Welterfolg. Ohne
die Räder von Carbon Sports wird heute
kein Radrennen mehr gefahren.
Aktionscode “lhe120“
In 31
Sprachen
erhältlich
6 MONATE
GELDZURÜCK
GARANTIE
Informieren Sie sich jetzt unter
DE 0800 222 55 112
CH/AT 0800 22 84 26
RosettaStone.de/lhe120
Lufthansa Exclusive 12/10
©2010 Rosetta Stone GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Schutzrechte angemeldet. Das Angebot kann nicht mit anderen Angeboten kombiniert werden. Sechs-Monate-Geld-zurück-Garantie gilt nur wenn Produkte direkt bei Rosetta Stone erworben worden sind. Voraussetzung für die Erstattung
des Kaufpreises ist, daß alle Bestandteile bei der Rücksendung intakt sind (Anwendungs-CD, Sprach-CD, Bedienungsanleitung, und Lehrplan mit Ausnahme von Paschtu). Der Versand innerhalb von Deutschland ist kostenlos. Die Kosten für Rücksendungen werden nicht übernommen.
*Gegenüber dem Einzelkauf von Stufe 1, Stufe 2 und Stufe 3.
76
Inspirations Wild Economy
DAS MAGAZIN, IN DEM MAN WOHNEN MÖCHTE.
„Wenn man es nicht
probiert, weiß man nicht,
ob es funktioniert.“
Heinz Obermayer (links im Bild) arbeitete
mit seinem Partner Rudolf Dierl jahrelang
in Garagen, Scheunen und an anderen
obskuren Orten mit Kunststoffen. Unendlich geduldig probierten sie aus, wie die
perfekten Räder für ein Rennrad geformt
sein müssten.
DIE NEUE
AUSGABE.
Lufthansa Exclusive 12/10
nicht abbringen. Statt sich geschlagen zu
geben, kämpfte er mit viel Geduld und guten Worten um eine Chance, die Technologie doch noch vorzuführen. Er bekam
sie, und heute liefert Alrise für viele große
Pharmaunternehmen innovative Medikamentenkapseln, die ihre Wirkstoffe gezielt
abgeben können.
Für die Gesellschaft sind solche entschlossenen Macher geradezu ein Segen. Einige von ihnen scheitern natürlich
auch, doch die Erfolgreichen geben die
Impulse für die Entstehung neuer Technologien. Und diese Impulse hat die deutsche Industrie bitter nötig.
Im Rennen um die Patente, die bei
der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) eingereicht werden, liegt
Deutschland nach den USA und Japan
zwar an dritter Stelle. Wer aber noch etwas genauer hinschaut, erkennt, dass die
Deutschen keineswegs so ideenreich sind,
wie sie immer tun. Die allermeisten der
deutschen Patente werden seit Jahren von
großen Firmen wie Bosch, Siemens oder
Daimler angemeldet. Dort gehört es zum
Geschäftsmodell, bereits Bekanntes zu
verfeinern. Radikale Schnitte wagt kaum
ein großes Unternehmen – zumindest
nicht, solange das alte Geschäftsmodell
noch leidlich funktioniert. So werden auch
in Zeiten des Klimawandels und der Rohstoffknappheit noch immer die alten Benzinmotoren bis ins letzte Detail verfeinert,
statt konsequent in radikal neue und zukunftsfähige Antriebskonzepte wie den
Elektromotor zu investieren.
Vielen Firmen in Deutschland fehlt
bei allem Ingenieursgeist offenbar das
richtige Gefühl für das, was der HarvardProfessor Clayton M. Christensen als
„disruptive“ Technologien bezeichnet:
Neuerungen, die weitaus mehr sind als
JETZT
IM HANDEL.
Foto: C. Rudnik/action press
Wer mit einer wilden Idee die Welt
verändern will, muss allerdings entspannt
mit Rückschlägen umgehen können. Die
Gründer der Biotechnologiefirma Qiagen
standen mehrfach knapp vor dem Konkurs und hörten trotzdem nicht auf, ihre
Gentesttechnologie weiterzuentwickeln.
Heute gehört Qiagen zu den weltweit
führenden Biotech-Unternehmen.
Auch Celal Albayrak, Gründer von Alrise, ist so ein Stehaufmännchen. Mit zwei
Mitstreitern fuhr er zum Termin mit dem
Entwicklungschef eines Pharmaunternehmens, dem sie ihre revolutionäre Technik
zur Einkapselung von Medikamenten
vorstellen wollten, in einer alten Rostlaube
vor. Doch der Gesprächspartner wies dem
abgerissenen wirkenden Trio gleich die Tür.
Aber Albayrak, der als Kind aus den
kurdischen Bergen nach Deutschland geflohen ist und sich immer durchkämpfen
musste, ließ sich von seinem Vorhaben
78
„Mami, was ist eine
Koniktsituation?“
Inspirations Wild Economy
Kinder brauchen Entscheidungshilfen.
Und manche Kinder brauchen sogar noch mehr.
Machen Sie Ihren Kindern eine Freude und erleichtern Sie sich
Ihre Erziehung auf spielerische Art mit „Alexandra, wohin
fährst Du?“ – ein Buch zum Lesen und Lernen, das Ihren und
bedürftigen Kindern wertvolle Unterstützung bietet. Interaktiv
gibt es auf liebevoll gestalteten Seiten zu entdecken, was
Alexandra und ihr Freund Tim draußen erwartet – das Gleiche
wie Ihren Nachwuchs: Jeden Tag die richtigen Entscheidungen
zu treffen. Seien sie auch noch so klein.
„Früher ist man überhaupt
nicht auf die Idee gekommen, nach biologischen Ansätzen zu suchen.“
Die 100%
Spendenaktion
für Kinder
Holger Zinke machte alles anders als die
etablierte Chemie-Industrie. Statt wie sie
einfach immer weiter Rohöl in seine Bestandteile aufzuspalten, um synthetische
Stoffe zu gewinnen, erforschte er Bakterien und andere Kleinstlebewesen. Das
Ergebnis sind umweltfreundliche Waschmittelenzyme, Folien oder Aromen.
Führt man sich die revolutionären
Sprünge der letzten 30 Jahre vor Augen,
landet man nicht ohne Grund meist an der
amerikanischen Westküste und nicht irgendwo in Deutschland. Googles Suchmaschine, Microsofts Computerbetriebssystem, die Auktionsplattform Ebay, Apples
schicke Computer, MP3-Player und Mobiltelefone, aber auch der Tesla, das erste autobahntaugliche Elektroauto, kommen von
dort. Hinter all diesen Unternehmen stecken brillante Querdenker, die unablässig
altbekannte Erfolgsrezepte infrage stellen.
Auch in Deutschland wirken geniale
Köpfe, aber die Vertreter der Wild Economy haben es nicht gerade leicht. In den
Konzernen haben sie kaum eine Chance,
also müssen sie ihr eigenes Unternehmen
Lufthansa Exclusive 12/10
gründen. Doch auch die staatliche Förderpolitik ist nicht an ihren Bedürfnissen ausgerichtet, sondern alimentiert vor allem die
Forschung und Entwicklung in den Großunternehmen. Zudem fehlen mutige Wagniskapitalgeber, wie sie in den Vereinigten
Staaten anzutreffen sind. Was die Erfinder
hierzulande unternehmen, wagen sie trotz
und nicht wegen der Rahmenbedingungen. Dennoch sind sie der Gegenentwurf
zu den einfallslosen Riesen. Sie sind klein,
schnell, einfallsreich und flexibel – und sie
haben im Gegensatz zu vielen Großkonzernen keine Angst davor, ihre alten
Geschäftsmodelle radikal zu erneuern.
Christian Perwaß und Lennart Wietzke
haben beispielsweise etwas gebaut, was
viele Forscher für unmöglich hielten: eine
Kamera, die 3-D-Fotos schießt. Konstruiert
haben sie den Apparat mithilfe einer selbst
geschriebenen Entwurfssoftware auf dem
Laptop – und dabei viel riskiert: Wäre der
Prototyp ein Fehlschlag geworden, hätten
sie mehrere zehntausend Euro versenkt.
Es ging gut, was kaum einer für möglich hielt; und der Laptop wurde als einzige
Produktionsstätte zu ihrem Firmenprinzip.
Raytrix arbeitet heute ohne eigene Fertigungskapazität, die Geräte werden außerhalb gefertigt. Und wenn morgen keine
3-D-Kameras gefragt sein sollten, wollen
die Jungs von der Kieler Förde mithilfe ihrer Konstruktionssoftware einfach etwas
anderes auf ihrem Laptop konstruieren.
„Wer weiß, was für Ideen wir in Zukunft haben“, sagt Wietzke. „Wir können ja auch
einfach etwas Neues ausprobieren.“ Doch
am Anfang steht immer die Vision.
Der Autor Lars Reppesgaard hat zum Thema
ein Sachbuch verfasst: Wild Economy, Murmann-Verlag, Hamburg 2010, 19,90 Euro.
Foto: T. Lohner/ddp
der evolutionäre Ausbau des Bestehenden, auf den sich der deutsche Fahrzeugund Maschinenbau so gut versteht.
Bestellen Sie jetzt für nur 14,95 EUR (inkl. Versandkosten) das interaktive
Kinderbuch „Alexandra, wohin fährst Du?“ (von 5 bis 11 Jahre) und
spenden 100% der Einnahmen an ein Kinderhilfswerk, Kinderhospiz
und Kinderkrankenhaus (die Zahl der Bücher ist begrenzt).
Einfach eine E-Mail schreiben an: krueger@azm-gmbh.de
oder anrufen unter: 04533-2077-0 oder eine Postkarte senden an:
AZM Gehrke GmbH, Feldstrasse 23, 23858 Reinfeld
Eine Initiative vom:
Mit freundlicher Unterstützung von:
WE R B EAG E NTU R G M B H
WWW.ON LI N E PU LS.COM
80
Inspirations Business
Lufthansa Exclusive stellt in Kooperation mit getAbstract
Neuerscheinungen der Wirtschaftsliteratur vor.
Besonderer Service für unsere Leser: Sie erhalten jeden
Monat ein Abstract zum kostenlosen Download
Unter www.getabstract.com/lh_exclusive
erhalten Sie das Abstract zu „The Match King“
01
Frank Partnoy: The Match King.
Ivar Kreuger and the Financial
Scandal of the Century, Profile
Books, London 2010, 280 Seiten.
Wer Geschichten mit einprägsamen Charakteren
liebt, wird dem Professor und Marktexperten
Frank Partnoy für dieses Buch über die Business-Ikone Ivar Kreuger dankbar sein. Um diese
facettenreiche Persönlichkeit zu untersuchen, begibt sich Partnoy in die zwanziger Jahre. Kreuger
Lufthansa Exclusive 12/10
war nicht nur ein globaler Financier; er war auch
ein enger Freund Greta Garbos sowie ein Berater
von Premierministern, Königen und sogar eines
US-Präsidenten. Obwohl Kreuger einer der
weltweit größten Hochstapler war, ist er in historischen Untersuchungen weitgehend von der
Bildfläche verschwunden. Partnoy erweckt ihn
wieder zum Leben, in all seiner tragischen Glorie:
Er schildert seinen Weg vom erfolgreichen Unternehmer bis hin zu seinem abrupten Absturz und
Selbstmord – die Kugel, die sein Herz durchdrang, fiel regelrecht mit dem Startschuss der
Weltwirtschaftskrise. Empfohlen sei diese ausgelassen erzählte Business-Biografie besonders
jenen, die sich immer noch keinen Reim auf die
jüngste Finanzgeschichte machen können. Womöglich kommt es vielen gespenstisch vertraut
vor, dass ein brillanter Geschäftsmann gierigen
und ignoranten Investoren ein paar erfinderische
Versprechungen macht.
G+J Corporate Editors ist einer der führenden Corporate-Publishing-Dienstleister in Deutschland. Als Tochterunternehmen
von Gruner+Jahr stellt G+J Corporate Editors alles, was ein Qualitätsverlag leisten kann, in den Dienst von Unternehmen –
für eine journalistisch geprägte, bedürfnisgerechte und wirksame Kommunikation.
82
NEU
Inspirations Business
Die Schweizer Firma getAbstract ist der weltweit führende Anbieter von Buchzusammenfassungen. Das Unternehmen befasst
sich nicht nur mit den Bereichen Management, Finanzen, Human
Resources und Marketing, sondern bietet auch Zusammenfassungen von Literaturklassikern an. www.getabstract.com
Fluggäste in der First und Business Class können ausgewählte
getAbstract-Zusammenfassungen auch in Flugzeugen der
Langstreckenflotte im Programm des Inflight Entertainments,
Rubrik „StudyPlay“, abrufen.
MACHT ZÄHNE DEUTLICH WEISSER*
Aktive Substanzen polieren schonend die Zähne.
02
J. R. Edlund: Monkey Management.
Wie Manager in weniger Zeit mehr
erreichen, MV-Wissenschaft, Münster 2010, 320 Seiten.
„Haben Sie vielleicht eine Minute für mich?“ Ein
Satz, den jeder Chef kennt – und fürchtet. Denn
meistens geht es darum, dass ihm ein mehr oder
weniger ratloser Mitarbeiter ein Problem aufbürden will. „Monkeys“ werden solche Probleme
genannt, und J. R. Edlund weiß, wie man sie
bändigt. Im ersten Drittel seines Buchs widmet er
sich dem Ist-Zustand in vielen Unternehmen: je
höher die Stufe der Karriereleiter, desto größer
der Arbeitsaufwand. Ist man im Teufelskreis erst
mal drin, gibt es scheinbar kein Entkommen.
Edlund entlarvt die kreativen Methoden der Mitarbeiter, ihre Probleme beim Chef abzuladen, doch
er gibt nicht ihnen allein die Schuld: Manche
Chefs arbeiten freiwillig 70 Stunden die Woche –
weil sie ihre Leute geradezu zur Unselbstständigkeit erziehen. So stecken sie bald mitten im
operativen Geschäft, während es eigentlich ihre
Aufgabe wäre, andere dazu anzuleiten. Mit viel
Gespür für geplagte Managerseelen zeigt Edlund
im Hauptteil, wie man sein Arbeitsleben wieder in
den Griff bekommt.
03
Sheena Iyengar: The Art of
Choosing. Twelve, New York 2010,
352 Seiten.
Im Alltag treffen wir viele Entscheidungen, ohne lange nachzudenken. Aber sobald
Entscheidungsprozesse komplexer werden, ist
man häufig mit Schwierigkeiten konfrontiert – ein
Problem, dem die Sozialpsychologin Sheena Iyengar auf den Grund geht, indem sie die Zusammenhänge auf spannende Weise enthüllt. In ihren Untersuchungen verschiedener Aspekte der
Entscheidungsfindung befasst sie sich eingehend mit Fragestellungen wie: Sind Coca-ColaKunden so treu, weil sie den Geschmack lieben
oder weil sie eine Beziehung zum Weihnachtsmann haben? Ebenso geht sie auf so weit reichende und ausgefallene Themen wie Mode,
Ratten, Marmelade, arrangierte Hochzeiten und
sogar das Leben und den Tod von Frühgeborenen ein. Ihr fesselnder Band beantwortet Fragen
über Entschlussfreudigkeit mit verblüffenden Studien, auch wenn man vielleicht nicht mit jedem
Fazit einverstanden sein mag. Iyengars exzellente Kombination aus Forschungsarbeit und
Aha-Erlebnissen spricht sowohl Manager als
auch Marketingexperten, PR-Fachleute oder Vertriebschefs an. Die praktischen Tipps helfen jedem, bessere Entscheidungen zu treffen – egal,
ob im Supermarkt, zu Hause oder in der Firma.
SCHMECKT JETZT NOCH BESSER
04
Daniel Ammann: King of Oil. Marc
Rich – Vom mächtigsten Rohstoffhändler der Welt zum Gejagten der
USA, Orell Füssli, Zürich 2010, 317 Seiten.
Das Buch ist ein grandioser Wirtschaftskrimi, der
fast schon zu perfekt konstruiert erscheint, als
dass er wahr sein könnte. Und doch, die Geschichte von Marc Rich, dem umstrittenen Rohstoffhändler, Steigbügelhalter für die eine oder
andere politische Karriere und ehemaligen
Staatsfeind der USA, ist nicht erfunden. Man
kann beim Lesen nur erahnen, wie viel Recherchearbeit in der Biografie steckt, zumal es um
eine Branche geht, die so verschwiegen ist wie
ihr Protagonist Marc Rich selbst. Jahrelang gab
es nicht einmal ein Foto von ihm, geschweige
denn ein Interview. Zu Recht erhielt Autor Daniel
Ammann deshalb den Georg von Holtzbrinck
Preis für Wirtschaftspublizistik, auch wenn Ammann bisweilen etwas zu sehr in den Bann seiner
Hauptfigur geraten sein mag. Spannend zu lesen
– und an vielen Stellen auch erhellend – ist das
Buch auf jeden Fall. Eine Leseempfehlung für alle, die mehr über Marc Rich, den Rohstoffhandel
oder über die Verflechtungen von Wirtschaft und
Politik erfahren möchten.
Knackigere Umhüllung, verbesserter Minzgeschmack.
REDUZIERT ENTZUGSERSCHEINUNGEN
NACHWEISLICH
Zum Beispiel während des Fliegens hilfreich.
Weniger rauchen, dann aufhören. Ihre Apotheke
berät Sie gerne, z. B. die Metropolitan Pharmacy
am Flughafen **.
Nicotinell® Kaugummi 2 mg/4 mg Fruit und Cool Mint (Wirkstoff: Nicotin)
Zur Linderung von Nicotinentzugssymptomen und zur Unterstützung der Raucherentwöhnung bei Nicotinabhängigkeit. Raucher, die zurzeit nicht in der Lage sind, sofort mit dem Rauchen vollständig aufzuhören,
können Nicotinell Kaugummi zunächst zur Verringerung ihres Zigarettenkonsums (Rauchreduktion) verwenden, um auf diesem Wege den Einstieg in den Rauchausstieg zu erreichen. Eine Beratung und
Betreuung erhöhen i. d. R. die Erfolgsraten. Nicotinell Kaugummi 4 mg Fruit/Cool Mint ist bei schweren Entzugssympt. angezeigt. Enthält Butylhydroxytoluol (E 321), max. 11,52 mg Natrium, 0,2 g Sorbitol
(E 420). Packungsbeilage beachten. Referenz: NIC2-E02.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Rezeptfrei in Ihrer Apotheke.
* Als ein herkömmliches Zahnpflege-Kaugummi.
** Metropolitan Pharmacy Apotheken finden Sie an den Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München.
Lufthansa Exclusive 12/10
Novartis Consumer Health GmbH, 81366 München
84
Lifestyle Patisserie
85
Die Diva unter den Keksen
Ein Küchlein verzaubert die Welt. Wer auf sich
hält, reicht Macarons zum Kaffee.
Dabei halten die fragilen Teilchen meist nur
einen Tag, was sie genussvoll
versprechen: einen unvergleichlich
süßen Moment
Foto: ©Confiserie Sprüngli, Zürich
Text Angela Oelckers
Lufthansa Exclusive 12/10
Weihnachts
Lifestyle Patisserie
Ladurée
www.laduree.com
Sechs Geschäfte in Paris und
Versailles sowie elf Läden
im Ausland, darunter Mailand,
Zürich und Tokio. Vier Buchveröffentlichungen, nur auf
Französisch. Kein Online-Shop.
Pierre Hermé
www.pierreherme.com
Patisserien in Paris und in Tokio. Elf Bücher, auf Französisch. Und ein Online-Shop,
der auch Macarons ins europäische Ausland versendet.
Fauchon
www.fauchon.com
Der Feinkosttempel führt so
ziemlich alles, was lecker und
erlesen ist. Ein Stammgeschäft in Paris; auf der Website sind alle Läden in Europa
und weltweit aufgeführt, die
Fauchon-Produkte verkaufen.
Ob Macarons dabei sind,
muss man telefonisch klären.
Per Online-Shop werden Macarons nur als Geschenkbox
zusammen mit Champagner
versendet.
Confiserie Sprüngli
www.spruengli.com
Die Traditions-Patisserie von
1836 hat gut 20 Geschäfte in
der Schweiz, darunter allein
vier am Flughafen Zürich.
Macarons werden nur innerhalb der Schweiz versandt.
Lufthansa Exclusive 12/10
de luxe
© Value Retail 2010 10/10
Hersteller
Shopping
und die Mandeln meint, trifft diese Importgeschichte höchstwahrscheinlich zu.
Lange wurden die Mandelbaiser-Hügelchen einzeln serviert, mit einem Klacks
Marmelade oder Sahne an der Seite. Der
Erste, der sie zu einem süßen Sandwich
fügte und ihren Weltruhm begründete, war
1930 Pierre Desfontaines, Chef der Patisserie Ladurée. Noch immer kommen die
vermutlich besten Macarons aus diesem
Hause, und zwar weltweit gut 15 000 am
Tag, verpackt in wunderhübsche pastellfarbene und mit Biedermeiermustern verzierte Schachteln.
Von ebenbürtiger Meisterschaft sind
die Macarons des Patissiers Pierre Hermé,
der einst bei Ladurée die hohe Kunst des
Macaron-Machens perfektionierte, und
die von Fauchon. Hermé übrigens erfand
vor fünf Jahren den Jour du Macaron: An
diesem Ehrentag des Baiserkekses, einem
Samstag im März, werden in ganz Frankreich Backwettbewerbe ausgetragen und
neue Geschmacksrichtungen präsentiert.
Die großen Patissiers bieten ohnedies
auch saisonale Aromen, Ladurée zum
Beispiel offeriert neben 13 Standards, zu
denen – man staune – auch Lakritz und
Karamell aus gesalzener Butter gehören,
in diesem Winter Kastanie oder Feige mit
Dattel als neue Gaumenfreuden an.
Hedonistische Naschkatzen dürfte
das zu regelmäßigen Fahrten motivieren,
denn Macarons sind so fragil, dass sie
*Marken pro Village auf den jeweiligen Websites
H
auchzart sind die beiden Halbkugeln, glatt, von sanftem
Glanz. An ihrer Basis weicher,
mit einer kleinen krümeligen
Krause. Ein leiser Knacks, der EischneeMandel-Hügel bricht unter den Zähnen,
die süße Füllung aus aromatisierter Buttercreme schmilzt am Gaumen. Voilà! Ein
Macaron hat seine Bestimmung gefunden.
Macarons, diese leckeren LuxusWindbeutelchen, kommen aus der Nation
der Kulinarfetischisten. Aus Frankreich,
wie könnte es auch anders sein? Und sind
dabei, sich über die Welt auszubreiten.
Das Rezept mag zwar einfach klingen, die
Ausführung aber erweist sich als reine
Alchemie mit hohem Frustpotenzial.
Denn derart hoch schätzen die Franzosen die Kunstfertigkeit, diese Kekse
herzustellen, dass die wichtigste Auszeichnung der gallischen Gastronomie –
die Sterne von Michelin – im allgemeinen
Sprachgebrauch schlicht als Macarons
bezeichnet werden.
Sogar frankophile Kulturhistoriker haben sich mit dem Keks aus Paris beschäftigt. Ihnen ist die Erkenntnis zu verdanken,
dass der namenlose Zuckerbäcker der
florentinischen Prinzessin Caterina de’
Medici verantwortlich zu machen ist, den
sie 1533 in ihre Ehe mit dem späteren
Franzosenkönig Henry II. einbrachte. Da
der Name auf das italienische ammaccare
zurückgeht, was zerquetschen bedeutet
Foto: © Dominique Saibron, Paris
86
Geschenke finden und Prämienmeilen sammeln
in den Outlet Shopping Villages
Geschenkideen für die ganze Familie in über 300 Boutiquen
wie Aigner, Baldessarini, Escada, Furla, Peak Performance, 7 for all mankind u.v.m.*
bei München
bei Frankfurt
www.ChicOutletShopping.com
bei Köln/Düsseldorf
I travel the world for inspiration
and with global access to over 970 lounges
I can even be inspired before boarding.
I’ve earned it.
Lifestyle Patisserie
Im Web
www.mercotte.fr – Seite der
französischen Gastro-Autorin
Mercotte, viele MacaronRezepte, einige auch auf Englisch. Sie hat zudem ein
Rezeptbuch produziert, das
über www.solution-macarons.
com bezogen werden kann.
www.jourdumacaron.com –
Seite des französischen
„Tag des Macaron“, gute
Adresssammlung weltweit
von Patissiers der Gruppe
Relais Dessert, bei denen
es Macarons gibt.
www.syrupandtang.com/
macarons – englischsprachige Food-Website des
australischen Autors und
Bloggers Duncan Markham,
höchst unterhaltsam.
App
Der Franzose Alain Fernandes
hat Spiele wie Reversi und
Sudoku fürs iPhone entwickelt
– mit Macarons als Spielsteinen
(www.inthepockets.com).
Im iTunes-Store unter Suchbegriff „macarons“ (je 0,79 Euro).
Lufthansa Exclusive 12/10
kaum länger als einen Tag so brüchig
weich, zart schmelzend und elastisch bleiben, wie sie sein müssen. Natürlich kauft
der Connaisseur nur frisch gebackene,
trotzdem betreiben viele Patisserien einen
Online-Shop, gut für alle, die keinen Macaron-Meister in der Nähe haben. Allzu
lange dürfen sie nicht unterwegs sein, den
Versand ins Ausland bieten die meisten
daher gar nicht erst an.
Trotzdem erobert die große Leidenschaft für die kleinen Leckerbissen die
Welt. Die französischen Zuckerbäcker eröffnen Filialen von Buenos Aires bis Tokio,
und sie finden Adepten, die sich mühen,
die Macaron-Geschichte um eigene Kapitel zu erweitern.
Am besten gelungen ist das der Zürcher Confiserie Sprüngli, die vor gut 50
Jahren mit dem „Luxemburgerli“ eine
zweite Macaron-Tradition begründete. Damals brachte ein junger Konditor aus
Luxemburg das Rezept zu den Schweizern.
Anders als die französische Schule, die
auf große Taler in kräftigen Farben mit saftigem Mandelschaumdeckel setzt, zaubert
Sprüngli kleinere, luftigere Baiserhauben
in Pastell mit zarteren Aromen.
Wer jemals von einem Schweizer zum
Nachtessen geladen wird, sollte als Mitbringsel ein Schächtelchen davon mitbringen. Und obwohl sie „Luxemburgerli“ heißen, gibt es sie nur in der Schweiz,
glücklicherweise auch auf deren Flug-
häfen, was Reisende anspornen sollte,
Umsteigezeiten eher großzügig zu planen.
Höchste Achtung genießen Macarons
auch in Japan, vermutlich schon wegen
ihres ästhetischen Ranges. Auch die den
Süßspeisen verfallenen Österreicher macaronieren recht ordentlich. Doch dem
Suchenden ist Achtung empfohlen, nicht
alles, was sich Macaron (seltener: Macaroon) nennt, ist gleich eines, sondern vielleicht nur eine Kokosmakrone oder ein
schlichter Mandelkeks.
Das Musée de l’Amande et du Macaron im westfranzösischen Montmorillon
beschäftigt sich ausschließlich mit den
regionalen Mandelmakronen. Und um die
reine Lehre kümmert sich eine weltweite
Fangemeinde in diversen Food-Blogs.
Adressen, Rezepte, alle Details werden
mit Verve befachsimpelt, vom Einfluss der
Luftfeuchtigkeit auf das Gelingen der Baisers bis zur Empfehlung, das Eiweiß erst
einmal mindestens einen Tag bei Zimmertemperatur stehen zu lassen. Kochbücher
zum Thema drücken sich eher darum, die
kapriziösen Eigenschaften des Kekses zu
erwähnen und suggerieren Erfolgsgarantie.
Der australische Food-Autor Duncan
Markham seufzte am Ende seiner mehrmonatigen Experimente, die er in gefühlten
zehn Kilometern Text, Fotos und Kommentaren auf seinem Blog veröffentlichte, den
Seufzer aller Kenner: „Macarons sind die
Diven im Universum des Keksbäckers!“
Gracinha Vi terbo, Senior Designer at
Graça Vi terbo Interior Design and Star Allian ce Gold Status
starallian ce.com
Fotos: © Confiserie Sprüngli, Zürich; © Fauchon, Paris
88
Anzeige
Inspirations Hab & Gut
Rohstoffe?
Rentenfonds?
Gold?
Immobilien?
Bundesschatzbrief ?
Aktien?
Ach, du dickes Ei! Beim Risikomanagement
ihres Vermögens, meint Kolumnist Jürgen
Drommert, lassen Privatanleger oft den größten
Posten der Berechnung außen vor: sich selbst
Es sind oft die ollsten Kamellen, an denen am meisten dran ist, zum Beispiel die
abgelutschte Anlageweisheit, man solle
nicht alle Eier in einen Korb legen. Das
Problem ist nur, dass Investoren dabei
gern das dickste Ei von allen außer Acht
lassen: sich selbst. Und diese eingeschränkte Sicht ist es, die ein solides
Risikomanagement unmöglich macht.
Für einen Jungakademiker stellt das
eigene Humankapital in aller Regel den
höchsten Vermögenswert dar, einen Zahlungsfluss aus der Zukunft, die abgezinste
Summe aller Gehälter, die er über Jahrzehnte beziehen wird – da kommen locker
ein paar Millionen zusammen. Ein Eigenheim, nennenswerte Bestände an Aktien
und Staatsanleihen oder gar eine wertvolle
Kunstsammlung wird der Universitätsabsolvent dagegen kaum vorweisen können.
Er hat ein einziges großes Ei im Korb.
Umso wichtiger ist das Hedging dieser
fragilen Konstruktion durch Abschluss
einer Berufsunfähigkeitsversicherung.
Wer allerdings unmittelbar vor dem
Ruhestand steht, kann den Wert seines
Humankapitals nahe null taxieren und es
Lufthansa Exclusive 12/10
Erfahren Sie
den Zauber
von Oz
(... und ich?)
bei der Risikoabschätzung seiner Vermögenswerte unbesorgt vergessen. Wenn er
Hab und Gut einem Stresstest unterzieht
(„Was passiert, wenn der Aktienmarkt
morgen um 40 Prozent einbricht, was,
wenn der Immobilienmarkt über die
nächsten zwei Jahrzehnte schleichend
ausgezehrt wird?“), kann er sich auf Rentenanwartschaften beschränken, auf
Immobilen- und Wertpapierbesitz, seine
demnächst fällige Kapitallebensversicherung oder den Goldhort im Keller.
Zwischen beiden Polen ist der Stellenwert des Humankapitals fließend und wäre
von Zeit zu Zeit neu zu bestimmen, um
entsprechend die Gewichtung der anderen Assets mit ihren jeweiligen Risikolasten
anzupassen. Dabei reicht eine rein quantitative Betrachtung nicht aus. Das Humankapital eines 40-jährigen Richters stellt
einen Vermögenswert mit sehr geringer
Volatilität dar, das eines gleichaltrigen
Investmentbankers ist dagegen ausgesprochen schwankungsanfällig. Und weil
diese Schwankungen parallel zu denen
des Aktienmarkts auftreten, sind Aktieninvestments für ihn tabu, während der
Staatsdiener getrost eine hohe Quote von
Dividendenpapieren fahren kann.
Eine zentrale Frage, die sich jeder
Anleger stellen muss, lautet also: Was bin
ich? Ein Bundesschatzbrief oder ein zehnfach gehebeltes Knockout-Zertifikat?
Welches Risiko stelle ich selbst in meiner
Asset Allocation dar? Die Antwort wird den
meisten nicht so leichtfallen wie dem
Juristen im Staatsdienst oder dem Investmentbanker. Dass der Beschäftigte einer
Goldmine die Finger vom Edelmetall
lassen soll, wenn es um den Vermögensaufbau geht, liegt auf der Hand. Doch wie
weit geht die Korrelation des Humankapitals eines Managers in einem Industrieunternehmen mit dem Aktienmarkt? Wie
weit unterscheiden sich in diesem Punkt
Führungskräfte bei einem Produzenten
von zyklischen Wirtschaftsgütern von dem
eines nicht zyklisch ausgerichteten Unternehmens?
Solch feine Differenzierungen sind in
dieser Welt nicht zu leisten. Das mag unbefriedigend klingen in einer Zeit, in der
sich Risikokennziffern mithilfe unendlich
komplexer Computermodelle auf die fünfte
Nachkommastelle genau angeben lassen.
Tröstlich ist da allerdings, dass sich diese
verfeinerten Berechnungen, wie sie an der
Wall Street angestellt werden, im FinanzCrash als mathematisch unterlegte Wahngebilde entpuppt haben. Dann doch lieber
eine Peilung über den Daumen und unter
Einsatz des gesunden Menschenverstandes. Und dazu reichen einige relativ
simple Überlegungen.
Wie würde es sich auf meine Branche, „mein“ Unternehmen, meinen Job,
wie auf die Höhe meiner Einkünfte auswirken, wenn der DAX auf 4000 Punkte
absackte und ein paar Jahre auf diesem
niedrigen Niveau vor sich hin dümpelte?
Wo stehe ich mutmaßlich in meiner Laufbahn, und wie viel macht folglich das
Humankapital an meinem Gesamtvermögen aus? Wer aufgrund solcher Schätzungen seine objektive Risikotoleranz zu
bestimmen versucht, trifft Anlageentscheidungen jedenfalls auf einer deutlich
solideren Basis als die Investoren, die nur
die klassischen Asset-Klassen im Blick
haben. Es zahlt sich eben aus, auch mal
an sich zu denken.
Von Singapur nach Sydney
Diamond Princess
25.11. bis 19.12.2011
Singapur - Ko Samui, Thailand Bangkok (Laem Chabang), Thailand Ho Chi Minh City (Phu My), Vietnam Bali (Benoa), Indonesien - Darwin,
Australien - Port Douglas, Australien - Airlie Beach,
Australien - Sydney, Australien
Ihre Reiseleistungen:
Uʈ˜ˆi˜yØ}iʓˆÌÊiˆ˜iÀʈÀˆ˜iÊ`iÀÊ-Ì>Àʏˆ>˜ViÊÊ
Ê >LÉLˆÃÊiÕÌÃV…>˜`ʘ>V…Ê-ˆ˜}>«ÕÀÊ՘`ÊâÕÀØVŽÊÊ
ab Sydney in Business Class
UÊ£Ê6œÀØLiÀ˜>V…Ì՘}ʈ˜Ê-ˆ˜}>«ÕÀÊ
UÊÓʘÃV…ÕÃÃØLiÀ˜>V…Ì՘}i˜Êˆ˜Ê-Þ`˜iÞÊ
UÊ£™Ê BV…ÌiÊÀiÕâv>…ÀÌʓˆÌÊ`iÀʈ>“œ˜`Ê*Àˆ˜ViÃÃÊÊ
und alle Mahlzeiten an Bord
UʏiÊ/À>˜ÃviÀÃ]Ê>vi˜‡Ê՘`ʏÕ}…>vi˜}iL؅Ài˜
Reisepreis: 8.052,– � pro Person
in einer Balkonkabine bei Doppelbelegung
Miles & More:ÊØÀʅÀiÊ}iv>…Ài˜i˜ÊÈ°{ääÊ-ii“iˆi˜IÊ
iÀ…>Ìi˜Ê-ˆiÊۜ˜Ê"/Ê
,1-ÊÈ°{ääʈiÃÊEʜÀiÊ
*ÀB“ˆi˜“iˆi˜Ê«ÀœÊ*iÀܘ°
Von San Francisco nach Sydney
Sea Princess
16.09. bis 20.10.2011
->˜ÊÀ>˜VˆÃVœÊ‡Êœ˜œÕÕ]Ê>Ü>ˆˆÊ‡Ê
>…>ˆ˜>]Ê>Ü>ˆˆÊ‡Ê*>«iiÌi]ÊÀâ°Ê
*œÞ˜iÈi˜Ê‡ÊœÀ>ʜÀ>]ÊÀâ°Ê*œÞ‡
˜iÈi˜Ê‡Ê*>}œÊ*>}œ]ʓiÀˆŽ°Ê->“œ>ÊÊÊ
‡Ê-ÕÛ>]ʈˆÊ‡ÊÕVŽ>˜`]Ê iÕÃii>˜`ʇÊ
…ÀˆÃÌV…ÕÀV…]Ê
iÕÃii>˜`ʇÊ՘i`ˆ˜]Ê iÕÃii>˜`ʇÊ-Þ`˜iÞ]ÊÕÃÌÀ>ˆi˜Ê
Ihre Reiseleistungen:
UÊʈ˜ˆi˜yØ}iʓˆÌÊiˆ˜iÀʈÀˆ˜iÊ`iÀÊ-Ì>Àʏˆ>˜ViÊÊ
Ê >LÉLˆÃÊiÕÌÃV…>˜`ʘ>V…Ê->˜ÊÀ>˜VˆÃVœÊ՘`ÊÊ
Ê âÕÀØVŽÊ>LÊ-Þ`˜iÞʈ˜ÊÕȘiÃÃÊ
>ÃÃ
UÊ£Ê6œÀØLiÀ˜>V…Ì՘}ʈ˜Ê->˜ÊÀ>˜VˆÃVœ
UÊÓʘÃV…ÕÃÃØLiÀ˜>V…Ì՘}i˜Êˆ˜Ê-Þ`˜iÞÊ
UÊÓ™Ê BV…ÌiÊÀiÕâv>…ÀÌʓˆÌÊ`iÀÊ-i>Ê*Àˆ˜ViÃÃÊ
und alle Mahlzeiten an Bord
UʏiÊ/À>˜ÃviÀÃ]Ê>vi˜‡Ê՘`ʏÕ}…>vi˜}iL؅Ài˜
Reisepreis: 9.926,– � pro Person
in einer Balkonkabine bei Doppelbelegung
Miles & More:ÊØÀʅÀiÊ}iv>…Ài˜i˜Ên°n£xÊ-ii“iˆi˜IÊÊ
iÀ…>Ìi˜Ê-ˆiÊۜ˜Ê"/Ê
,1-Ên°n£xʈiÃÊEʜÀiÊ
*ÀB“ˆi˜“iˆi˜Ê«ÀœÊ*iÀܘ°
Illustration: A. Thienhaus
90
IÊÃÊ}iÌi˜Ê`ˆiÊۜ˜Ê"/Ê
,1-ÊLiÀiV…˜iÌi˜Ê-ii“iˆi˜° >Ãʘ}iLœÌÊ}ˆÌÊvØÀÊÕV…Õ˜}i˜Ê>LÊ`i“Ê䣰£Ó°Óä£ä°ÊÕV…Õ˜}ʍiʘ>V…Ê6iÀvØ}L>ÀŽiˆÌ°Ê˜`iÀ՘}i˜ÊLiˆLi˜ÊۜÀLi…>Ìi˜°
Information und Buchung
0180 - 5475478 **
premium@aot-cruise.de
www.aot-cruise.de/exclusive
Deutschlandweit in allen AOT Partner-Reisebüros
www.aot-cruise.de/reisebuerofinder
IIÊä]£{Ê�Ɉ˜°Ê>ÕÃÊ`i“ÊiÃ̘iÌâ]ʜLˆv՘ŽÊ“>Ý°Êä]{ÓÊ�Ɉ˜°ÊœÃÌi˜ÊvØÀʘÀÕviÊ>ÕÃÊ`i“Ê iÌâÊiˆ˜iÃÊ>˜`iÀi˜Ê/iˆ˜i…“iÀ˜iÌâLiÌÀiˆLiÀÃʎŸ˜˜i˜Ê>LÜiˆV…i˜°
Rollenspiele
Angebot des Monats
%
€
289,–
oder 77.000 Meilen
Sie sparen € 100,– oder
27.000 Meilen
20 % mehr Meilen beim Meilenkauf
DELSEY – Trolley-Set
Füllen Sie jetzt Ihr Meilenkonto. Seite 94
Im Set: Die Trolleys folgen Ihnen ultraleise auf Schritt
itt und Tritt dank
der vier Leiselaufrollen. Gefertigt aus Polycarbonat, zeichnen die
ind dabei extrem
Reisebegleiter durch ein leichtes Gewicht aus und sind
widerstandsfähig. Mit höhenverstellbarem Gestänge und zusätzlichen
Tragegriffen oben und an der Seite. Mit Netztrennwand und integriertem
TSA-Schloss. Größe (B x H x T) Trolley 65 cm: 47 x 64 x 29 cm, Griffhöhe:
103 cm, Größe Trolley 78 cm: 54 x 76 x 31 cm, Griffhöhe: 104 cm
€ 289,– statt € 389,–
oder 77.000 Meilen statt 104.000 Meilen
Erleben Sie die exklusive Art zu reisen
Zusätzliche Meilen bei Lufthansa Private Jet. Seite 95
Art.-Nr.: 1737892
Bestellen Sie diesen und weitere saisonale Artikel auf www.worldshop.eu oder unter der
Hotline 0 18 03 - 96 75 37 467*. Das Angebot ist gültig vom 1. bis zum 31. Dezember 2010,
solange der Vorrat reicht.
* 0,09 €/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus dem dt. Mobilfunknetz
Kennen Sie schon die Miles & More Kreditkarte?
Jetzt beantragen und bis zu 20 000 Prämienmeilen sammeln. Seite 96
94
Miles & More
Miles & More
Jetzt rasant Meilen kaufen – mit 20 % Extrameilen zum winterlichen Traumziel!
Der Wintertraumurlaub ist noch
meilenweit entfernt, weil Ihnen noch
einige Prämienmeilen dafür fehlen?
Dann greifen Sie jetzt zu – und nehmen
Sie 20 % zusätzliche Meilen beim
Meilenkauf mit!
Es lohnt sich für Sie: Vom 1. bis zum
31. Dezember erhalten Sie beim OnlineKauf eines Meilenpaketes zusätzlich
20 % mehr Meilen – und fliegen so noch
schneller zu Ihrem Wunschziel.
Wir wünschen Ihnen schon jetzt eine
traumhafte Winterzeit!
Für alle, die im Urlaub ihr Handicap
verbessern möchten: Frequent Traveller,
Senatoren und HON Circle Member können
auf allen Condor Flügen Golfgepäck bis
zu 30 kg* kostenfrei mitnehmen.
Meilen kaufen oder verschenken unter:
www.miles-and-more.com/de/meilenkauf
Bei der HelpAlliance können Sie mit Ihren Meilen zum Beispiel: Bildung fördern – für 10 000 Meilen kann das Schulgeld
für ein Kind in Indien ein Jahr lang bezahlt werden.
Bei Living Lakes können Sie mit Ihren Meilen: Wassermangel und Krankheiten in Afrika bekämpfen – mit 10 000 Meilen
sichern Sie einem Kind in Kenia die Versorgung mit sauberem Trinkwasser für ein volles Jahr.
Bei den SOS-Kinderdörfern weltweit können Sie mit Ihren Meilen: eine Familie unterstützen – mit 10 000 Meilen stellen
Sie für einen Monat sicher, dass ein Kind und dessen alleinstehende arbeitende Mutter in Mittelamerika durch die SOSTagesmütterprogramme in Estelí/Nicaragua unterstützt wird.
Lufthansa Private Jet: viele zusätzliche Meilen für die exklusive Art zu reisen
Bis zum 31. Januar 2011 starten und mit
drei Flügen bis zu 50 000 zusätzliche
Prämien- und Statusmeilen sammeln:
Ob Sie in der kalten Jahreszeit geschäftliche
Termine wahrnehmen oder in die schönsten
Skigebiete Europas starten möchten –
Lufthansa Private Jet belohnt Ihre Treue
jetzt mit vielen zusätzlichen Meilen.*
Reguläre Meilen
(Prämien-, Status-,
HON Circle Meilen)
Lufthansa exclusive 12.10
Genießen Sie den herausragenden
Komfort, den wir Ihnen am Boden wie
an Bord bieten – und sammeln Sie mit
nur drei Lufthansa Private Jet Flügen
insgesamt bis zu 80 000 Prämien- und
Statusmeilen plus Executive Bonus.**
Die zusätzlichen Meilen werden ausschließlich dem buchenden Fluggast als
Prämien- und Statusmeilen, nicht jedoch
als HON Circle Meilen gutgeschrieben.
Weitere kostenlos Mitreisende erhalten
die regulären Meilen für ihren Lufthansa
Private Jet Flug. Ab dem vierten
Lufthansa Private Jet Flug im Aktionszeitraum gelten wieder die regulären
Meilen für alle Fluggäste.
Flug
Gutes tun mit Meilen:
www.miles-and-more.com/milestohelp
* Darüber hinausgehendes Golfgepäck wird mit der
regulären Übergepäckgebühr pro Kilo berechnet.
** 0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min.
aus dem dt. Mobilfunknetz
Bitte melden Sie Ihr Golfgepäck bis
zu acht Stunden vor Abflug unter Angabe Ihrer Miles & More Servicekartennummer telefonisch im Service Center
unter + 49 - 18 05 - 76 77 57** an und
legen Sie Ihre Miles & More Karte am
Check-in vor.
Golfgepäck inklusive:
www.condor.com
Tel.: 0 18 05 – 76 77 57**
… dass Sie mit Ihren Miles & More Prämienmeilen nicht nur sich selbst etwas Gutes tun können? Mit „Miles to Help“
haben Sie die Möglichkeit, ganz gezielt dort zu helfen, wo es nötig ist. Sie können zwischen den Hilfsorganisationen
HelpAlliance, Living Lakes – dem Seenetzwerk des Global Nature Fund – und den SOS-Kinderdörfern weltweit wählen und
selbst bestimmen, welche Projekte Sie unterstützen möchten. Setzen Sie Ihre Meilen jetzt dazu ein, eine bessere Zukunft
für Mensch und Umwelt zu schaffen!
Sie möchten Meilen spenden? Dann schauen Sie auf unserer Website vorbei.
Kostenlos: Golfgepäck auf Condor Flügen
Ein kleiner Geschenktipp: Machen Sie
auch anderen eine große Freude und
verschenken Sie Meilen – zum Beispiel
an Ihre Freunde oder die Familie!
Wussten Sie schon …
95
Zusätzliche Meilen
Zone 0–3
Zusätzliche Meilen
Ab Zone 4
(Prämien- und
Statusmeilen)
(Prämien- und
Statusmeilen)
1. F lug
10 000
–
–
2. F lug
10 000
10 000
20 000
3. F lug
10 000
20 000
30 000
* Es handelt sich um ein exklusives Angebot mit begrenzter
Verfügbarkeit. Das Angebot gilt nur, solange der Vorrat
reicht. Zum Sammeln zusätzlicher Meilen im Rahmen
dieser Aktion ist nur der buchende Fluggast berechtigt,
der auch als Lead-Passagier auftreten muss. Die gesammelten Meilen werden erst nach Ablauf des Aktionszeitraumes gutgeschrieben. Der Ausweis über die
Identitätskontrolle aller Passagiere ist zur Meilenvergabe
notwendig. Für „Stopover“-Flüge unter den Konditionen
des Specials gilt eine Mindestaufenthaltszeit von einer
Stunde. Ticketausstellung und -abrechnung erfolgen
unmittelbar, nachdem ein vom Hauptfluggast gewünschter
Flug entsprechend bestätigt werden kann. Die Namen
aller Begleitpersonen müssen in Abweichung zu § 5.8
der Besonderen Beförderungsbedingungen von
Lufthansa Private Jet beim Buchungszeitpunkt
feststehen, so-genannte „Go Shows“ sind nicht
zulässig. Lufthansa Private Jet nimmt vor Abflug eine
Identitätskontrolle aller Reisenden vor. Bei Stornierungen
gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von
Lufthansa Private Jet. Im Übrigen finden die Besonderen
Beförderungsbedingungen von Lufthansa Private Jet
Anwendung.
** Bitte beachten Sie, dass der Executive Bonus nur für die
regulären Meilen angerechnet wird, nicht jedoch für die
im Rahmen der Aktion zusätzlich gesammelten Meilen.
*** 0,06 €/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus
dem dt. Mobilfunknetz
Bitte registrieren Sie sich unter:
www.miles-and-more.com/
lufthansa-private-jet
Tel.: 0 18 02 - 99 33 00***
Tel.: +41 - (0)432 - 55 5000080
(Lokaltarif aus dem Schweizer Festnetz)
Tel.: 1 - 888 - 261 - 0814
(kostenlos aus den USA und Kanada)
96
Miles & More
Miles & More
Die Lufthansa Miles & More Credit Card macht aus jedem Euro eine Meile
Täglich Meilen sammeln: Ob beim Tanken,
im Supermarkt, auf Reisen oder bei
Online-Bestellungen, immer wenn Sie mit
der Miles & More Kreditkarte bezahlen,
verwandelt sich jeder Euro Umsatz in eine
Prämienmeile. Setzen Sie die Karte bei
einem Miles & More Partner ein, profitieren
Sie sogar doppelt: einmal beim Bezahlen
mit der Kreditkarte und durch das zusätzliche Meilenangebot des Partners. So füllt
sich Ihr Meilenkonto im Handumdrehen
und Sie können sich auf attraktive Prämien
freuen.
Weitere Vorteile:
• Die Kreditkarte beinhaltet alle Leistungen
Ihrer Miles & More Servicekarte, d. h., Sie
haben auch weiterhin nur eine Karte im
Geldbeutel
• Sie genießen attraktive Versicherungsleistungen rund ums Reisen*
• Bei erfolgreicher Beantragung bis zum
31. Dezember 2010 erwartet Sie ein erhöhter Welcome Bonus von bis zu 20 000
Prämienmeilen als Dankeschön**
• Frequent Traveller erhalten die Kreditkarte zum Vorteilspreis und zusätzlich
die Business-Version ohne Aufpreis
• Senatoren und HON Circle Member
erhalten die Kreditkarte kostenfrei
Für Schnellentschlossene haben wir darüber
hinaus noch ein spezielles Angebot: Beantragen Sie jetzt die Lufthansa Miles & More
Credit Card und sammeln Sie im Dezember
2010 zwei Prämienmeilen für jeden Euro
Kartenumsatz – ideal für Ihre weihnachtliche Shoppingtour.***
Bestes Live-Entertainment erleben und Meilen sammeln
denn EVENTIM wird neuer Miles & More
Partner. Wählen Sie aus über 100 000
Veranstaltungen: Ob Pop oder Rock,
Theater oder Oper, Musical, Sport oder
Comedy, unter www.eventim.de/
milesandmore finden Sie Tickets und
Konzertkarten für jeden Geschmack.
Mehr erleben, mehr Meilen:
www.eventim.de/milesandmore
Verschenken Sie künftig auch bei Ihren
täglichen Ausgaben keine einzige Meile
mehr und bezahlen Sie einfach mit Ihrer
Lufthansa Miles & More Credit Card.
Meilen für Events: Ab sofort können Sie
Ihre Lieblingskünstler live erleben und
gleichzeitig Prämienmeilen sammeln –
Mit allen täglichen Ausgaben
Meilen sammeln:
www.miles-and-more-kreditkarte.com
Tel.: 0 18 05 – 91 09 99****
* Umfang und Voraussetzungen des Versicherungsschutzes: www.miles-and-more-kreditkarte com/versicherungen
** Dieses Angebot gilt nur bei erfolgreicher Ausstellung einer Lufthansa Miles & More Credit Card im Aktionszeitraum für Neukunden, die in den letzten 12 Monaten nicht Inhaber dieser
Kreditkarte waren. Die Antragstellung muss auf dem Aktionsantrag erfolgen. Eine Kombination mit Vorteilen aus anderen Werbeaktionen ist nicht möglich. Die Prämienmeilen ersetzen
den regulären Welcome Bonus. Bei einem Wechsel oder einer Kündigung des Kartenproduktes in den ersten 12 Monaten der Vertragslaufzeit werden die Prämienmeilen dem
Miles & More Konto wieder abgezogen (Statuswechsel ausgenommen).
*** Anmeldung notwendig; Inhaber einer Lufthansa Miles & More Credit Card können sich vom 1.11. bis 31.12.2010 unter www.miles-and-more-kreditkarte.com/weihnachten für diese
Aktion anmelden. Von der Aktion ausgenommen sind Umsätze an Tankstellen, bei Autovermietungen, in Hotels und bei Fluggesellschaften sowie beim Online-Überweisungsservice.
Bargeldauszahlungen an Geldautomaten und Guthabenauszahlungen sind grundsätzlich nicht meilenfähig. Bitte beachten Sie, dass Sie im oben genannten Aktionszeitraum ausschließlich für Kartenumsätze bei Vertragsunternehmen in Deutschland und bis maximal 20 000 Euro zwei Prämienmeilen pro Euro Kartenumsatz erhalten. Für alle weiteren Umsätze
erhalten Sie wie gewohnt eine Prämienmeile für jeden Euro Kartenumsatz.
**** 0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus dem dt. Mobilfunknetz
Mit dreifachen Meilen in die Welt:
einfach PC Code 149660 unter
www.hertz.de/lufthansa angeben
Lufthansa exclusive 12.10
* Nicht mit anderen Aktionen und Rabatten kombinierbar.
Einige Zeiträume sind vom Meilensammeln ausgeschlossen (Feiertage, Weihnachten, Neujahr, Messezeiten
etc). Gilt nicht für Tour-Raten, Replacement, Government
und Staff Rates.
bereit: Bis 31. Dezember 2010* haben Sie
die Chance, VIP-Tickets für James Blunt,
Grease, Hurricane Festival, Helene Fischer,
Palazzo und Semperoper Dresden zu
gewinnen.
* Gültig nur in Deutschland
Geben Sie einfach Ihre Miles & More
Servicekartennummer an und suchen Sie
sich Ihr Event aus. Für jeden Euro Umsatz
wird Ihnen eine Meile gutgeschrieben.
Zum Start der neuen Partnerschaft hält
EVENTIM zusätzlich eine Überraschung
Doppelte Prämienmeilen: mit Austrian Airlines nach Mumbai
Fliegend Meilen sammeln: Bis 31. Januar
2011 sammeln Sie auf Austrian Airlines
Flügen nach Mumbai doppelte Prämienmeilen. Die österreichische Fluggesellschaft bringt Sie 5x pro Woche in die
indische Metropole.
Mit doppelten Meilen nach Mumbai:
Anmeldung unter www.miles-and-more.at/flymumbai
Buchung unter www.austrian.com
An Bord erwarten Sie zahlreiche
Schmankerln, die das Fliegen angenehmer machen: Erleben Sie typisch
österreichische Gastfreundschaft und
perfekten Service. Über das Entertainment-Programm können Sie sich darüber
hinaus ganz auf Land und Leute einstimmen –mit Bollywood-Klassikern.
Weltweit buchen und dreifache Meilen sammeln
Nicht nur Meilen zurücklegen, sondern
auch sammeln: Weltenbummler, die
gerne flexibel bleiben, dürfen sich bei
Hertz auf zusätzliche Prämienmeilen
freuen. Im Zeitraum vom 1. Dezember
2010 bis 28. Februar 2011 sammeln Sie
bei weltweiten Anmietungen ab drei Tagen
bereits 1 500 Meilen. Das Angebot* gilt für
alle Fahrzeuggruppen bis auf „Collections“
und LKWs.
97
Flugnummer
Flugtage
Flugzeiten
Wien–Mumbai OS35
Mo., Di., Do., Sa., So.
10:40 Uhr – 23:30 Uhr
Mumbai–Wien OS36
Mo., Di., Mi., Fr., So.
01:45 Uhr – 05:40 Uhr
98
www.germany.travel
Miles & More
Miles & More Partner
Ihre Chance auf bis zu 20 000 Prämienmeilen!
Reiseland Deutschland. Gebucht. Gespart.
Mitmachen und Meilenkonto füllen:
Weihnachten steht vor der Tür – Zeit, sich
selbst auch mal etwas zu gönnen. Z. B.
ein Upgrade für den nächsten Flug oder
das langersehnte neue Kofferset. Ihnen fehlen noch ein paar Meilen? Dann machen
Sie schnell bei unserem Gewinnspiel mit
und mit ein bisschen Glück können Sie
sich bald auf 20 000 Prämienmeilen freuen.
Beantworten Sie einfach unsere Frage:
Welche drei Hilfsorganisationen können Sie mit Ihren Meilen unterstützen?
1. Preis: 20 000 Prämienmeilen
2. Preis: 15 000 Prämienmeilen
3. Preis: 10 000 Prämienmeilen
Senden Sie bis zum 31. Dezember 2010
eine E-Mail mit der Lösung, Ihrer
Miles & More Servicekartennummer
und Ihrer vollständigen Adresse an
gewinnspiel@lufthansa.com oder eine
Postkarte an: Miles & More, Rätsel
Dezember 2010, Postfach 90 03 31,
D-60443 Frankfurt/Main
Die Lösung unseres Gewinnspiels im
November 2010 („Wie heißt die neue Nonstop-Verbindung, die Lufthansa Italia
zum Winterflugplan 2010 aufnimmt?“)
lautet: Von Mailand-Malpensa nach Prag.
Nicht teilnahmeberechtigt sind Mitarbeiter des Lufthansa
Konzerns und deren Angehörige. Jeder Einsender darf
nur einmal am Gewinnspiel teilnehmen. Der Rechtsweg
ist ausgeschlossen.
X-mas Shopping leicht gemacht
Haben Sie schon an Weihnachts
htsgeschenke
gedacht? Unser Tipp: Werfen Sie einen Blick in
den Lufthansa WorldShop Xmas
as Online-Katalog.
Auf www.worldshop.eu erwarten
n Sie zahlreiche
Geschenkideen und mit etwas Glück ist auch
etwas für Ihre Lieben dabei.
Zum Beispiel das etwas andere
e kleine Schwarze
für die Mama: Der Nintendo DS
S black
k sorgt
unterwegs für beste Unterhaltung.
ng. Die Bosch
Akku-Zweigang-Bohrmaschine
e erobert
Väterherzen im Handumdrehen
n und mit dem
Wii Sports Resort Pack Black können
sich die lieben Kleinen richtig
austoben.
Erledigen Sie Ihre
Weihnachtseinkäufe ganz
bequem von zu Hause aus – wir
ir
wünschen Ihnen viel Spaß beim
m Stöbern und
Aussuchen auf www.worldshop.eu!
p.eu!
Lufthansa exclusive 12.10
Star Alliance Partner:
• Adria Airways • Aegean Airlines• Air Canada
• Air China • Air New Zealand • All Nippon Airways
• Asiana Airlines • Austrian Airlines • Blue1
• bmi • Brussels Airlines • Continental Airlines
• Croatia Airlines • EgyptAir • LOT Polish Airlines
• Lufthansa • Scandinavian Airlines
• Singapore Airlines • South African Airways
• Spanair • Swiss International Air Lines
• TAM Airlines • TAP Portugal
• Thai Airways International • Turkish Airlines
• United • US Airways
Weitere Kooperationspartner:
• Air Astana* • Air Dolomiti
• Air India • Air Malta • Cirrus Airlines
• Condor • Ethiopian Airlines* • Germanwings
• Jat Airways* • Jet Airways • Lufthansa Italia
• Lufthansa Regional** • Luxair • Mexicana
• Qatar Airways • TACA International Airlines
• Aloft • Althoff Hotel Collection • Anantara • Andaz
• Best Western Hotels • Best Western Premier
• Candlewood Suites • Cham Palaces and Hotels
• Classical Hotels • Conrad Hotels & Resorts
• Courtyard by Marriott • Crowne Plaza • Doubletree
• Dusit International • Element • Embassy Suites Hotels
• Express by Holiday Inn • Fairfield Inn by Marriott
• Fairmont Hotels & Resorts • Four Points by Sheraton
• Golden Tulip Hotels • Gran Meliá • Grand Hyatt
• Grecotel Hotels & Resorts
• Hilton • Hilton Garden Inn • Hilton Grand Vacations
• Holiday Inn Hotels & Resorts • Hotel Indigo
• Hyatt Place • Hyatt Regency • Hyatt Resorts
• Hyatt Summerfield Suites • Innside
• Innside Premium Hotels
• InterContinental Hotels & Resorts
• Jumeirah Hotels & Resorts
• JW Marriott Hotels & Resorts • Kempinski Hotels
• Landis Hotels & Resorts • Le Méridien Hotels & Resorts
• Lindner Hotels & Resorts
• Mandarin Oriental The Hotel Group
• Marco Polo Hotels • Marriott Hotels & Resorts
• Marriott Vacation Club International • ME by Meliá
• Meliá Hotels • Mövenpick Hotels & Resorts • NH Hoteles
• Oberoi Hotels & Resorts • Omni Hotels • Orbis Hotel Group
• Pacific International • Pan Pacific Hotels and Resorts
• Paradisus Resort • Park Hyatt • Park Inn Hotels
• Radisson SAS Hotels • Raffles Hotels & Resorts
• Ramada Worldwide • Regent Hotels & Resorts
• Renaissance Hotels & Resorts • Residence Inn by Marriott
• Shangri-La Hotels & Resorts • Sheraton Hotels & Resorts
• Sofitel Hotels & Resorts • Sol Hotels • Sol Meliá
• SpringHill Suites by Marriott • Staybridge Suites
• Steigenberger Hotels • St. Regis Hotels & Resorts
• Swissôtel Hotels & Resorts • Taj Hotels Resorts and Palaces
• The Leading Hotels of the World, Ltd.
• The Leela Palaces, Hotels and Resorts
• The Luxury Collection • The Regent Hotels
• The Ritz Carlton • The Waldorf Astoria Collection Hotels
• TownePlace Suites by Marriott • Traders Hotels
• Tryp Hotels • W Hotels • Westin Hotels & Resorts
• WORLDHOTELS • Wyndham Hotels and Resorts
• Avis • Budget • Europcar • Hertz • Sixt
• Anson’s • AOT CRUISE • Architectural Digest
• ASSTEL • auto motor und sport • AvD • AXA
• BayernLB Group • bol.de • Brigitte • buch.de
• BUNTE • Capital • Chic Outlet Shopping®
• Cortal Consors • Daimler
• Der Feinschmecker • Deutsche Bank
• Deutsche Telekom • DIE WELT • DKB • DWS
• ebuero • eventim • FAZ • Financial Times Deutschland
• Fit For Fun • FOCUS • FOCUS-MONEY
• Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
• Frankfurter Rundschau • GEO • GEOlino
• Glamour • Glashütte Original • Golf.de • GQ
• Handelsblatt • HUGO BOSS Online Store • InStyle
• International Herald Tribune • Interpay • Livebookings
• Lufthansa Inflight Shopping • Lufthansa Party Service
• Lufthansa WorldShop • Mercedes-Benz
• Merian • Metropolitan Pharmacies • MrLens
• myself • National Geographic • NCL Freestyle Cruising
• PAYBACK • Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf • Pirelli
• Playboy • Porsche • Rosenthal Studio-Haus • Samsung
• Sparkassen Finanzgruppe • stern • stilwerk
• Süddeutsche Zeitung • Swarovski • The Economist
• Travel Value & Duty Free • TripAdvisor • TV Spielfilm
• Vogue • Wein Gourmet • WELT am SONNTAG
* Auf ausgewählten Strecken
** Zu Lufthansa Regional gehören Air Dolomiti,
Augsburg Airways, Contact Air, Eurowings,
Lufthansa CityLine
Stand: 15. Oktober 2010
Kurzfristige Änderungen vorbehalten
© Picture Alliance
Sie haben Weihnachten in aller Stille verbracht?
Feiern Sie mit uns ein aufregendes Silvester!
Reiseland Deutschland. Mehr wert und bezahlbar! Egal ob Sie Silvester idyllisch und ruhig oder lieber laut und
ausgelassen feiern – in Deutschland sind Sie genau richtig: Genießen Sie das Feuerwerk mit Skyline-Blick in Frankfurt
oder lassen Sie das Jahr in maritimer Atmosphäre am Strand ausklingen, starten Sie am Neujahrstag von München
aus zum Skifahren oder Snowboarden in die nahen Alpen oder beginnen Sie 2011 mit
Kultur und Menschen in Hamburg, Berlin oder Köln: Deutschland bietet immer ein
unvergessliches Highlight.
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
103
Dateigröße
16 377 KB
Tags
1/--Seiten
melden