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Kreditfinanzierung – wie funktioniert das?

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Kreditfinanzierung
– wie funktioniert das?
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
Unternehmenskundenbetreuerin
Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Die Volksbank als Finanzierungspartner
Offene Kommunikation als Prämisse
Das erfolgreiche Bankgespräch
Fördermöglichkeiten
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Die Volksbank als große Regionalbank in OWL
Stand: 31. Dezember 2012
Unsere Bank in Zahlen:
9
9
9
9
9
9
4,1 Mrd. € Bilanzsumme
2,9 Mrd. € Kundenkredite
3,1 Mrd. € Kundeneinlagen
rund 101.000 Mitglieder
789 Mitarbeiter
93 Auszubildende
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Ein starkes Netzwerk
Unser Betreuungsansatz
Tochterunternehmen
Genossenschaftliche FinanzGruppe
OWL Immobilien GmbH
OWL Immobilien Verwaltung
GmbH
OWL Vorsorge- und
Versicherungsservice GmbH
Kompetenzzentren
Kunde/
Betreuer
Zahlungssysteme
Spezialisten
Private Banking
Erneuerbare Energien und
Ressourceneffizienz
Landwirtschaft
Estate Planning
Internationales Geschäft
Financial Planning
Zins- und Währungsmanagement
Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
R+V Versicherung
Union Investment
VR FACTOREM
VR LEASING
VR Mittelstandskapital
Bausparkasse Schwäbisch Hall
VR Unternehmerberatung
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Die Regionalbanken als Finanzierungspartner
Offene Kommunikation als Prämisse
Das erfolgreiche Bankgespräch
Fördermöglichkeiten
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Kommunikation als Motor einer erfolgreichen
und vertrauensvollen Geschäftsbeziehung
Finanzkommunikation
9 „Vertrauen verbindet“ (Wirtschaft Konkret Nr. 425)
9 Grundlage einer Geschäftsbeziehung ist
Vertrauen
9 Vertrauen kommt durch:
Information
Kunde
9 Verlässlichkeit
9 Offenheit / Transparenz
9 kontinuierliche Pflege
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
Bank
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Offene Kommunikation –
nicht nur in schwierigen Zeiten
9 Das Kreditinstitut rechtzeitig über wichtige Vorhaben/Ereignisse informieren
9 Auch negative Entwicklungen und Planabweichungen offen und frühzeitig
ansprechen
9 Lösungswege und Maßnahmen gemeinsam beraten und umsetzen
9 Ein ehrlicher Umgang mit eigenen Schwachstellen schafft Vertrauen und Klarheit für
alle Beteiligten
9 Mut zur Transparenz
9 Realistische Risikoeinschätzung
9 Gute Vor- und Nachbereitung des Kreditgesprächs
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Reale Betrachtung
Anteile beendeter Gründungen
Befragungswellen 2008-2012 gepoolt
Quelle: KfW-Gründungsmonitor 2013
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Reale Betrachtung
Insolvenz-Gründe
Überschätzung der Betriebsleistung
Äußere Einflüsse
Familienprobleme
Planungsmängel
48 %
Qualifikationsmängel
Informationsdefizite
Finanzierungmängel
69 %
Quelle: BMWi [Abruf: 02.10.2013]
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Keine Begleitung der Hausbank: Warum?
Formale Darstellung des
Vorhabens überzeugte nicht
Investitionsvorhaben überzeugte
inhaltlich nicht
003%
005%
Investitionsvorhaben zu risikoreich
016%
Zu geringe Rentabilität des
Unternehmens
029%
Zu niedrige Eigenkapitalquote des
Unternehmens
42,50%
Veränderte Geschäftspolitik der
Bank
038%
Unzureichende Sicherheiten
000%
53,10%
010%
Quelle:02.
KfW
Bankengruppe
Unternehmensbefragung 2012
Dezember
2013 | (2012):
Lena Buckentin
020%
10
030%
040%
050%
060%
Die Vorteile des Hausbankprinzips
Hausbankprinzip
9 Rundum-Betreuung einer Person/eines Unternehmens in allen Finanzfragen
durch eine Hausbank
9 Kundenvorteile
9 bedarfsbezogene umfassende Beratung, offenes Feedback
9 kurze Entscheidungswege, räumliche Nähe, Erreichbarkeit
9 faire Konditionen
9 Hausbank bietet eine langfristige Perspektive für den Kunden
9 Bereitschaft zur Unterstützung des Kunden in schwierigen Zeiten
9 (bei z.B. Bankenpoollösungen, Sonderkreditprogrammen)
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Die Regionalbanken als Finanzierungspartner
Offene Kommunikation als Prämisse
Das erfolgreiche Bankgespräch
Fördermöglichkeiten
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Tipps fürs Bankgespräch
Vorbereitung
9 Keine Verträge vor dem ersten Bankgespräch abschließen!
(Öffentliche Fördertöpfe bleiben sonst verschlossen)
9 Empfehlung: vorab aussagekräftige Unterlagen einreichen
9 Existenzgründungskonzept (Businessplan) mit
9 Liquiditätsplan
9 Rentabilitätsberechnung
9 Investitionsplan
9 Lebenslauf
9 Ggf. Unterlagen/Hintergrundinformationen des übernommenen Unternehmens
9 Aufstellung zum privaten Vermögen und zu den Lebenshaltungskosten
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Tipps fürs Bankgespräch
Im Gespräch
9 Gute Kenntnis des Konzeptes und der Planzahlen
9
9
9
9
9
9
Offener Informationsaustausch ohne Vorbehalte
Natürliches, authentisches Auftreten
Fragen des Beraters konkret beantworten
Ggfls. Unterstützung durch Steuer-/Unternehmensberater
Eigene Fragen an die Bank? Vorbereiten
Lebenspartner einbinden, auch gerne zum Gespräch mitbringen
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Der Businessplan
9 Der Businessplan ist ein Instrument, um ein Geschäftskonzept zu entwickeln
analog: Existenzgründungskonzept
9 Basis für Verhandlungen mit Kapitalgebern = Kommunikationsmittel
Anforderungen an einen Businessplan
9 Klare, plausible, nachvollziehbare und realitätsnahe Ausführungen
9 Fach- und sachliche Richtigkeit
9 Knappe, prägnante Form und Ausdrucksweise
9 Daten vollständig offenlegen
9 Aussagekräftig und informativ
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Der Businessplan
Mögliche Schwachstellen/Fehler
9 Mangelnder Überblick: Finanz-/Liquiditätsbedarf u./o. Eigenkapital
9 Mangelnde fachliche und kaufmännische Qualifikation
9 Unzureichende Kenntnisse des Marktes, der Branche und der Wettbewerber
9 Fehlende Überzeugungskraft
9 Unklare, unverständliche und unter- oder überdimensionierte Konzepte
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Der Businessplan
Modul 1
Zusammenfassung
(Executive Summary)
Modul 3
Leistungserstellung:
Unternehmen &
Management
Modul 2
Geschäftsidee &
Leistungsbeschreibung
Modul 5
Marketing & Vertrieb
Modul 14
Chancen & Risiken
Modul 13
Plan-Bilanz /
Jahresabschluss
Businessplan
Modul 6
Absatzprognose &
Umsatzplanung
Modul 7
Kostenplanung &
Kostenrechnung
Modul 12
Liquiditätsplanung
Modul 11
Gewinn- &
Verlustrechnung (GuV)
Modul 4
Markt & Wettbewerb
Modul 9
Finanzplanung
Modul 10
Kapitalbedarfsrechnung
Prof. Dr. Richard Merk (2008): Handbuch zum Businessplan
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Modul 8
Kalkulation & Preisfindung
Der Businessplan
Rentabilitätsvorschau
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Kreditentscheidung/Kreditwürdigkeit
Person des Gründers
Berufliche Qualifikation, Erfahrung, Zuverlässigkeit etc.
Wirtschaftliche Verhältnisse des Gründers
Aktuelle Einnahmen- und Ausgabensituation des Gesamthaushaltes
9 Aufstellung Vermögen und Verbindlichkeiten (inkl. Lebenspartner)
9 Erfahrungen aus der bisherigen Geschäftsverbindung?
9 Sonst. Einnahmen (Gründungszuschuss?)
Familiäre Situation / Vermögenssituation der/s Gründerin/s
9 Risiko reduzierender Faktor für Gründer und Fremdkapitalgeber
9 Vermögen/ Eigenkapital: gebunden oder einsetzbar?
9 Faustformel: 15-20% des Gesamtfinanzierungsrahmens
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Kreditentscheidung/Kreditwürdigkeit
Sicherheiten
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
Aktien
Bausparverträge
Bürgschaften/Nachrangerklärungen von Fördergebern
Festgelder
Festverzinsliche Wertpapiere
Forderungsabtretung
Grundschulden/Hypotheken
Lebensversicherungen
Sparguthaben
Sicherungsübereignung (Maschinen, Fahrzeuge, Warenlager)
Sparbriefe
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Kreditentscheidung/Kreditwürdigkeit
Gründungskonzept
9 Überzeugende Unternehmensbeschreibung
9 Reelle erfolgversprechende Rentabilitätsvorschau
9 Darstellung der hohen Wahrscheinlichkeit eines nachhaltigen Erfolges
9 Bereitschaft zur Übernahme der Risiken
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Ihre Gründungsidee im Ablauf der Beratung
Ihr Unternehmenskonzept steht!
9 Gemeinsames Gespräch mit Ihrer Hausbank
9 Überzeugen Sie mit Ihrer Präsentation und Ihrer Idee!
9 Diskussion des Chancen-/Risikoprofils (z.B. Idee, Person, Branche, Größenordnung, Erfolgschance,
Sicherheiten)
9 Entscheidung: Hausbank begleitet Ihre Gründung
9 Aufstellen eines Finanzierungsplanes mit Bausteinen
• Abwägen von Vor- und Nachteilen der möglichen Finanzierungsformen
• Gegenüberstellen von Krediten und öffentlichen Mitteln
• Beratung zu sonstigen risikorelevanten Themen der Gründung
9 Nach Abstimmung: Beschaffen/Bereitstellen der Darlehensmittel!
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Die Regionalbanken als Finanzierungspartner
Offene Kommunikation als Prämisse
Das erfolgreiche Bankgespräch
Fördermöglichkeiten
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Vorteile der gewerblichen Fördermittel
9 Niedrige Zinsen (risikoadjustiertes Pricing)
9 Lange Laufzeiten (max. 20 Jahre)
9 Lange Zinsbindungen (max. 20 Jahre)
9 Tilgungsfreie Jahre (Liquiditätsspielraum)
9 Verbesserung der Sicherheitenbasis durch haftungsfreigestellte
Kredite/Nachrangdarlehen/Ausfallbürgschaft
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Grundsätze der Fördermittel
9 Zweckbindung
9 Anteilige Förderung
9 Kombinierbarkeit
9 Formgebundene/fristgerechte Antragstellung (Hausbankenverfahren)
9 Voraussetzung: persönliche Haftung
9 Bankübliche Besicherung
9 Verwendungsnachweis
9 Subventionserheblichkeit
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Mögliche Fördermittel
Wir entwickeln für Sie eine bedarfsgerechte und individuelle Lösung!
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Unsere Unterstützung für
Existenzgründer
9
9
9
9
9
Informationsmappe für Existenzgründer / Gründungsplaner
Branchenbriefe
Existenzgründungsfinanzierung (Beratung zu Förderprogrammen)
Altersvorsorgeberatung
Versicherungs-Check durch unsere Spezialisten der R+V
9 RÜTTELTEST DER WIRTSCHAFTSJUNIOREN PB-HX
Î www.wj-pb-hx.de / Projekte: Rütteltest
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Wir freuen uns auf Sie!
Lena Buckentin
Unternehmenskundenbetreuerin
Neuer Platz 1 – 33098 Paderborn
Telefon: 05251 294-256
Telefax: 05251 294-408
E-Mail: lena.buckentin@volksbank-phd.de
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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BACKUP
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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Beispiel: ERP-Gründerkredit - StartGeld
Förderfähige Vorhaben
9 Erwerb von Grundstücke und Gebäuden
9 Kauf von Maschinen, Anlagen und Einrichtungsgegenständen
9 Betriebs- und Geschäftsausstattung
9 Erstausstattung und betriebsnotwendige langfristige Aufstockung des
Material- und Warenlagers
9 Erwerb von Betriebsmitteln (inkl. Wiederauffüllung der vorgenannten
Warenlager) bis max. 30.000 EUR
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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ERP-Gründerkredit - StartGeld
Bis zu 100 % des
Finanzierungsbedarfs
Max. 100.000 EUR
Max. Kreditlaufzeit 10
Jahre, bis zu 2 Jahre
tilgungsfrei
Betriebsmittelanteil max.
30.000 EUR
Grundsätzlich erleichterte
Besicherung
Förderung bis 3 Jahre
nach Gründung
Anfänglicher
Nebenerwerb möglich
Zweite Antragstellung
möglich
80% Haftungsfreistellung
für die Hausbank
02. Dezember 2013 | Lena Buckentin
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