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identisch ist. Sie ist ein treffliches Beispiel dafür, wie sehr die

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identisch ist. Sie ist ein treffliches Beispiel dafür, wie sehr die
Beschaffenheit des Substrates alle Merkmale des Gehäuses und des
Stromas beeinflussen kann, da die in der obersten Zellschichte
nistenden Pykniden ein dem gewöhnlichen
Haplosporella-Typus
vollkommen entsprechendes Ostiolum haben, welches bei den unter
der dicken Epidermis befindlichen Gehäusen stark verlängert zylin­
drisch und fast schnabelartig genannt werden könnte.
Macrophoma opuntiicola (Speg.) Sacc. et Syd. in Syll. Fung. XVI.
p. 881 (1902) = Phoma opuntiicola Speg. in Anal. Mus. Nac. Buenos
Aires VI. p. 316 (1899) wäre zu vergleichen, weil dieser Pilz nach
der Beschreibung ein unreifes Stadium dieser Art sein könnte.
47. Haplosporella pilocarpi Speg. — Anal. Soc. Cientif. Argentina
XXVI. p. 63 (1888).
Fruchtgehäuse selten einzeln, meist zu 2 oder mehreren sehr
dicht gehäuft, mehr oder weniger, oft vollständig miteinander ver­
wachsen, kleine, im Umrisse meist rundliche, oft in der Längs­
richtung etwas gestreckte und dann streifenförmige, meist stark
pusteiförmig vorspringende, ca. 1—\% mm große, zuweilen zu­
sammenfließende und dann noch größere Stromata bildend, welche
meist durch Längsrisse des Periderms mit dem ziemlich flachen
oder schwach konvexen, fast glatten oder etwas faltigen, grau­
schwarzen Scheitel mehr oder weniger frei werden, an den Seiten
aber meist fest mit den emporgerichteten Lappen des zersprengten
Periderms verwachsen sind. Die Außenkruste des Stromas ist sehr
verschieden, zuweilen kaum 50 fx, nicht selten aber auch bis über
100 p. dick und besteht aus einem parenchymatischen Gewebe von
außen durchscheinend schwarzbraunen, rundlich eckigen, ziemlich
dünnwandigen, inhaltslosen, weiter innen kaum oder meist nur
wenig heller gefärbten, ca. 10—12 |LI seltener bis 15 |u großen
Zellen. Lokuli von sehr verschiedener Form und Größe, meist mehr
oder weniger rundlich, 200—300 fx, seltener bis ca. 500 n groß, durch
zahlreiche, meist dicke und weit vorspringende Falten der Wand in
unvollständige, meist ganz unregelmäßige Kammern geteilt, mit klei­
nen, durchbohrten Mündungspapillen den Scheitel des Stromas durch­
brechend. Konidien länglich oder ellipsoidisch, seltener länglich
eiförmig oder fast zylindrisch, beidendig kaum oder nur unten
zuweilen schwach verjüngt, stumpf abgerundet, einzellig, ziemlich
dunkel olivenbraun, ohne erkennbaren Inhalt oder mit einem ziem­
lich großen, zentralen Öltropfen, 17—24/8—10 jx. Konidienträger
kurz stäbchenförmig, meist ca. 5—10 ^ lang, 1.5—2 \x breit, da­
zwischen sehr zahlreiche, reichästige, bis über 70 jx lange, ca. 1—1.5
)LI breite hyaline Hyphen.
Auf dürren Ästen von Pilocarpus pinnatus. — P a r a g u a y :
Cerrito de Paraguari, 8. IX. 1883 leg. B. B a l a n s a Nr. 3955.
4fc Haplosporella mali
Syn.: Macroplodia mali
Sc. de Belg. 2.
Sphaeropsis mali
(West.) Pet. et Syd.
West, in Bull, de 1' Acad. Royale des
ser. VII. p. 91 (1859).
Sacc. Syll. Fung. III. p. 293 (1884).
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