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Deutscher Amateur-Radio-Club e.V. Artikel für die CQ-DL: Wie fing

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Deutscher Amateur-Radio-Club e.V.
Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland. Mitglied der „Internationalen Amateur Radio Union“
Stand : 02.03.14
Artikel für die CQ-DL:
Titel:
„Jugend – Ausbildung - Weiterbildung
Wir sicher die Zukunft des DARC“
Untertitel:
Erfolgreiche Jugendarbeit im Distrikt P
Wie fing es an:
2003 bin ich mit meinem Sohn, der damals 19 Jahre alt war, in den OV P34 eingetreten. Der OV P34
hatte damals 24 Mitglieder. Ohne meinen Sohn war das jüngste Mitglied über 40 Jahre alt. Der OV
hatte seit 2 Jahren ein eigenes OV-Lokal. Mein Sohn war zu dieser Zeit im Jugendbüro der Stadt und
kannte das Pfingstferienprogramm der Stadt Albstadt. Er schlug vor sich an diesem Ferienprogramm
zu beteiligen. Wir waren sehr erstaunt, dass sich 9 Jungs auf unser Pfingstferienangebot meldeten.
Die Jungs waren den ganzen Tag im Klub, bauten zwei Schaltungen auf und hatten die Gelegenheit
zum Funken.
Nach diesem erfolgreichen Tag reifte schnell der Entschluss eine Jugendgruppe aufzubauen. Gut war,
dass die Hamradio vor der Tür stand, Gelegenheit sich Information zu holen. Unser Enthusiasmus
wurde dort ausgebremst. Wir stellten unser Anliegen auf dem AJW-Stand vor. Wir wurden gelobt ob
unseren Vorhabens, aber Infos gab es nicht. Wir wurden jedoch zum Aatis geschickt, die seien
zuständig. Also zum Aatis. Dort die Info, Aatis betreue Schulgruppen. Ansonsten würde alles in den
Aatisheften stehen. Also auch hier Fehlanzeige. Also gings nach Hause, Internetrecherche. Es gab
Hinweise, dass es Jugendgruppen gab. Was die Jugendgruppen in den OVs konkret machten, was
sie bauten, gab es nicht. Auch hier Fehlanzeige. Wir waren frustriert. Trotzdem, der Wunsch nach der
Jugendgruppe blieb. Nachdem es keine Vorlage gab, galt es sich selber ein Konzept zu überlegen.
Nach mehreren Monaten Vorbereitung, ging es im Januar 2005 mit 3 Jungs los.
In den nächsten Jahren wuchs die die Bastelgruppe kontinuierlich. Es wurde ein Ausbildungssystem
entwickelt und erprobt. Es entstand unser Baubuch „ Mit dem Lötkolben zur Amateurfunklizenz“.
Bauprojekte wurden selber entwickelt, oder vorhandene Projekte an die Bedürfnisse und Fähigkeiten
der Jugendlichen angepasst. Frühzeitig wurden Platinenprojekte entwickelt. Die Platinen wurden
selbst geätzt. 2007 führten wir unseren ersten Lizenzkurs Klasse A durch.
Von Anfang an wurde die Jugendarbeit und die Projekte auf unserer Homepage und später auf der
Bastelhomepage des Distrikts P gestellt. Alle sollten von unseren Erfahrungen profitieren.
2008 hatten wir erstmals die Gelegenheit unsere erfolgreiche Jugendarbeit auf der
Distriktversammlung vorzustellen. 2008 hatten wir zum ersten Mal einen großen Bastelstand auf der
Hamradio beim Hamcamp in Halle A5. 2010 zogen wir in die Halle A 1, jetzt mit 16 Lötstationen. 2013
konnten wir erstmals auf der Hamradio unser ganzes Ausbildungssystem einer breiten Öffentlichkeit
vorstellen.
Mit der Werbung auf Distrikebene konnten wir Mitstreiter für die JAW Arbeit gewinnen. Aktuell machen
im Distrikt P 10 Ortsverbände eine regelmäßige, nachhaltige Jugendarbeit.
Das Konzept P: Jugend-Ausbildung-Weiterbildungs-Arbeit mit
System
Alle Jugendliche sind heute „Funker“. Sie haben ein Funkgerät mit 2 Watt Ausgangsleistung in der
Hosentasche. Sie haben einen Computer und chatten im Internet. Sie haben kein
Kommunikationsdefizit. Was ihnen fehlt ist die technische Seite und die Förderung der Kreativität,
selber etwas zu gestalten, aufzubauen. Dies kann man nicht kaufen. Es muss selber angegangen
werden. Die Schulen decken die kreative Seite nur unzureichend ab. Die Lust am Basteln, etwas
aufzubauen ist, unverändert zu früher, ungebrochen. Dies ist unser Zugang zu den Jugendlichen.
Basteln: Was hat das mit Amateurfunk zu tun?
Dieser Vorwurf zeigt ein grundsätzliches Missverständnis. Das Verstehen der technischen
Zusammenhänge ist für den Amateurfunker essentiell. Funken und Technik sind eine Einheit. Mit der
Amateurfunklizenz erwerben wir die Befähigung und die Berechtigung Funkgeräte mit einer
Sendeleistung von bis zu 750 Watt selber zu bauen und in Betrieb zu nehmen, ohne sie vorher von
einem TÜV abnehmen zu lassen. Früher musste man zur Prüfung ein Funkgerät bauen. Technischer
Sachverstand fällt nicht vom Himmel. Lehrlinge brauchen 3 – 4 Jahre bis sie ihre Gesellenprüfung
ablegen können. Bei der Lehrlingsausbildung hat die praktische Ausbildung einen hohen Stellenwert.
Feilen kann nun mal nicht am Schreibtisch erlernt werden.
Basteln ist der altersgemäße, spielerische Erwerb von technischen Fähigkeiten, Fähigkeiten, die zum
Amateurfunk führen können. Ob die Kinder und Jugendliche später die Amateurfunklizenz machen,
liegt im Wesentlichen an uns. Wir müssen das OV- Leben interessant und attraktiv auch für die noch
Nichtfunker gestalten.
Wie soll die Jugendarbeit gestaltet werden?
Nachhaltig! Es ist ganz nett, wenn einmal im Jahr eine Bastelaktion durchgeführt wird. Besser einmal
als nie. Interessant wird es für die Jugendlichen,
wenn sie regelmäßig kommen können. Viele
Bastelgruppen treffen sich 1 bis 2 x im Monat.
Bei uns hat sich ein Bastelrhythmus von 2
Wochen mit 2 Stunden Bastelzeit bewährt.
Anfangs werden die Projekte an einem Basteltag
fertig. Später werden die Projekte größer und erst
nach 2 – 4 Basteltagen fertig. Wird alle 4
Wochen gebastelt, so werden größere Projekte
erst nach langer Zeit fertig, zumal die Bastelkinder
manchmal fehlen. Das Risiko steigt, dass dann
die Jugendlichen die Lust verlieren.
Mit der Jugendarbeit machen wir eine gründliche,
nachhaltige, aufbauende Elektronik- und
Funkausbildung in 4 Stufen. Das alleinige Ziel
unserer Bemühungen ist die Lizenzprüfung und
die Ausbildung eines aktiven, technisch
orientierten Funkamateurs.
Stufe 1: Elektronikbasteln
Kinder ab ca. 10 Jahre beginnen mit dem
Grundkurs im Bastelclub. Ziel ist das spielerische,
nicht schulische Erlernen der elektronischen
Grundlagen. Anfangs werden einfache
Schaltungen in Reißnageltechnik aufgebaut wie
z.B. ein Wechselblinker, eine Morsetaste, eine
Sirene, eine Alarmanlage oder ein Empfänger.
Die Kinder lernen spielerisch die elektronischen
Bauteile kennen, erlernen den Umgang mit dem
Multimeter und bekommen Übung im Löten.
Später werden die Projekte komplexer. Wir bauen
dann z.B. eine Lichttelefonanlage und einen
Kurzwellen-empfänger. Nebenbei erfahren die
Kids etwas über den Amateurfunk, lauschen an
der Clubstation, dürfen mit dem
Ausbildungsrufzeichen funken, machen Foxoring
und nehmen am Kids- Day teil.
Später folgen Projekte in Platinentechnik. Auch
der Aufbau kleiner Schaltungen mit SMD
Bauteilen ( Größe 1206 ) ist möglich.
Stufe 2 a:
Mikrocontroller und Roboter
Im 2. oder 3. Jahr geht es um Mikrocontroller. Wir
haben uns frühzeitig mit Mikrocontroller
beschäftigt und uns für das Freewaresystem
Arduino entschieden. Es wird in C programmiert. Es gibt ein großes Hardwareangebot von einfachen
bis zu sehr leistungsfähigen Rechnern. Sehr gut ist, dass die Eagledateien frei herunterladbar sind.
So können Platinen selber geätzt werden. Die Software ist kostenlos und hat keine Codebegrenzung.
Die Fangemeinde ist riesengroß.
Anfangs haben wir mit den Jugendlichen einen „normalen“ Mikrocontrollerkurs durchgeführt. EingabeAusgaberoutinen, LEDs blinken lassen und LCD anschließen. Alles ganz nett. Macht aber den
Jugendlichen nicht so großen Spaß. Dies war der Grund unseren Arduinoroboter „Albtraum“ zu
entwickeln. Der Roboter ist bei uns im OV der Renner. Variationen des Roboters wurden in P07 und
P31 aufgebaut.
Die Jugendlichen bauen den Roboter komplett
auf. Zuerst werden die Arduionobasisplatine
und die Motoransteuerplatine aufgebaut. Es
können jetzt erste Programmiererfahrungen
erworben werden. Dann wird die Mechanik
aufgebaut. Die Platten müssen gebohrt, die
Räder mit einem Lochbohrer ausgesägt und die
Servomotoren umgebaut werden. Es werden
beim Aufbau somit auch mechanische
Fähigkeiten trainiert und der Umgang mit
Werkzeugen erlernt.
In der Grundausstattung fährt der Roboter auf
einer Linie und erkennt Hindernisse. Je nach Software kann auch ein Labyrinth erkundet werden.
Im weiteren Ausbau kann der Roboter über Funk oder über eine Infrarot-Fernsehfernsteuerung
gesteuert werden. Mit einem Ultraschallsensor kann das Gelände vor dem Roboter abgescannt
werden und somit kontaktlos ein Labyrinth durchfahren werden.
Stufe 2 b:
Fortgeschrittenengruppe - Amateurfunkgruppe
Wir haben eine Fortgeschrittenengruppe im Alter von
17 bis 23 Jahren mit einer Gruppe von
Elektroniklehrlingen. Die Hälfte der Gruppe hat
bereits die E-Lizenz. In Kleingruppenarbeit werden
Elektronikprojekte bearbeitet. Eine Gruppe entwickelt
den Roboter weiter. Sie hat die Fernsteuerung des
Roboters und den Einbau des Ultraschallsensors
entwickelt. Eine weitere Gruppe hat die Software für
einen Netzwerktester bis 40 MHz auf Arduinobasis
entwickelt. Die Hardware wurde von den
Erwachsenen gebaut. Der NWT ist ein tragbares
Gerät mit Anzeige auf einem 192x64 Pixel
Grafikanzeige und kann Baugruppen bis 40 MHz
durchmessen. Die Leistung kann bis 500 MHz und
zwischen + 15dBm und – 60 dBm gemessen
werden. Später soll mit einer Zusatzbaugruppe noch
das SWR von Antennen gemessen werden. Eine
weitere Gruppe beschäftigt sich mit ITX- Rechner als
Zentralrechner für einen großen Roboter. Auch hier
wird der Arduino integriert. Er steuert die Hardware.
Weiter sind wir in den Startlöchern zum Aufbau eines
QRP Transceivers und eines „einfachen“
Empfängers mit DDS und Arduinosteuerung.
Stufe 3. Ausbildung zum Funkamateur
Diese Stufe ist nicht als zeitlich abgegrenzte Stufe
aufzufassen. Die Ausbildung zum Funkamateur
sollte von Anfang an laufen, je nach Interesse der
Jugendlichen.
Die Jugendlichen kommen wegen der Technik und
der Elektronik zu uns. Ein primäres Interesse an
Amateurfunk ist sehr selten. Alle Jugendliche sind
heute „Funker“. Sie haben ein Funkgerät mit 2 Watt
Ausgangsleistung in der Hosentasche. Sie haben
einen Computer und chatten im Internet. Sie haben
kein Kommunikationsdefizit.
Es ist unsere Aufgabe über die Technik den Weg zum und die Lust am Amateurfunk bei den
Jugendlichen zu wecken. Notwendig ist im Klub ein Ausbildungsrufzeichen, damit die Jugendlichen
frühzeitig Funkerfahrungen machen können. Organisation von Foxoringveranstalten, Fielddays,
Teilnahme am Kidsday. Besuch der Hamradio. Übernachten im Hamcamp. Dies war besonders für
unsere Jugendlichen von P34 wichtig. Jeder OV wird hier seine eigene Strategie entwickeln.
Ist das Interesse am Amateurfunk geweckt, muss ein Lizenzkurs durchgeführt werden. Leider gibt es
keine K-Lizenz. Deswegen E-Lizenz. Der Lizenzkurs muss im OV durchgeführt werden, auch wenn
sich nur wenige Teilnehmer melden. Der Lizenzkurs im OV stärkt die Bindung der Jugendlichen an
den OV.
Heute kann jeder Funkamateur einen Lizenzkurs durchführen. Auf der Webseite des DARC gibt es
unter http://www.darc.de/referate/ajw/ausbildung sehr umfangreiche Ausbildungsunterlagen kostenlos
zum Herunterladen. Es müssen keine eignen Unterlagen mehr entwickelt werden. Auf der AJWHomepage bei Annette Coenen, DL6SAK, findet jeder die passenden Unterlagen in unterschiedlicher
Form.
Stufe 4: Der aktive OV
Wenn der Ortsverband nach 2 – 4 Jahren diese
Stufe erreicht hat, der erste Lizenzkurs erfolgreich
abgeschlossen wurde, hat der OV sich komplett
verändert. Es wurde eine technische Infrastruktur
geschaffen, die von anderen Gruppen im
Ortsverband genutzt werden können.
In mehreren OVs haben sich „Old ManBastelgruppen“ gebildet.
Es wurde eine Betreuermannschaft aufgebaut,
wahrscheinlich überwiegend aus Rentnern. Der
Kontakt zwischen Jung und Alt wurde aufgebaut
und gestärkt.
Es ist jetzt Zeit für Fielddays, oder Teilnahme an
Contesten. Ausflüge und Grilltage verstärken die soziale Bindung.
Das Basteln geht nach der Lizenz weiter. Es steht der Bau von Amaterfunkhardware wie Antennen,
Matchbox, SWR-Meter oder gar der Aufbau eines TRX auf dem Plan.
Nach zwei, spätestens drei Jahren muss immer wieder mit einer Anfängerbastelgruppe begonnen
werden. Beim zweiten Mal ist es bereits einfacher. Es gibt Helfer und eine Menge erprobter
Bauprojekte.
Was haben wir erreicht:
Der Distrik P hat zurzeit 57 Ortsverbände mit 3145 Mitgliedern. 10 Ortsverbände machen seit Jahren
eine regelmäßige, nachhaltige Jugendarbeit. Es sind dies P07, P12, P19, P30, P31, P34, P37, P47,
P42 zusammen mit P26 und P 56. Die Anzahl der Jugendlichen bis 18 Jahren stieg auf 144. Dies
sind 4,52 %, und somit über dreimal soviel wie im DARC Durchschnitt ( 1.40 % ).
Was haben wir noch erreicht? Wir haben die
Senioren aktiviert. Die Jugendarbeit wird
überwiegend von den Senioren geleistet. In
manchen OVs helfen OMs, die man sonst im
Ortsverband nicht sieht. Der Zusammenhalt
zwischen Alt und Jung, sowie zwischen Jung
und Alt wurde gestärkt. In manchen
Ortsverbänden wurden Seniorenbastelgruppen
gebildet. Bei P34 ist es die Old man
Bastelgruppe „Die Einsteins“. P30 hat ebenfalls
eine Seniorengruppe.
Die Ortsverbände werden auf den Kopf gestellt.
Am OV-Abend geht es nicht mehr darum was
für tolle Aktionen früher unternommen wurden,
oder welche Krankheiten die einzelnen OMs
haben, sondern es wird diskutiert was als
nächstes getan werden soll. Mit anderen Worten der OV ist aktiv und attraktiv.
Was muss noch getan werden?
Die noch 10 jugendaktiven Ortsverbände sind in einem sehr unterschiedlichen Entwicklungsstand. Wir
von P34 sind der erste Ortsverband, der das ganze Ausbildungskonzept bis und nach der
Lizenzprüfung erprobt hat. Die anderen Ortsverbände sind auf dem gleichen Weg. Die ersten OVs
werden in diesem Jahr noch Lizenzkurse anbieten.
Die Zahl der jugendaktiven Ortsverbände muss in den nächsten Jahren massiv erhöht werden. Der
derzeitige Stand von 17 % jugendaktiven Ortsverbänden ist zu gering, um den Mitgliederverlust in eine
positive Mitgliederentwicklung zu drehen. Bisher haben wir erreicht, dass der Mitgliederschwund im
Distrikt P erheblich verringert werden konnte.
Der Distrikt P unterstützt seine Ortsverbände materiell und ideell beim Aufbau und der
Weiterentwicklung von Jugendgruppen. Auch in diesem Jahre werden deswegen zwei JAW Treffen
durchgeführt. Das nächste JAW Treffen findet am 10.5.2014 in Albstadt statt.
Warum Jugendarbeit?
Der DARC konnte bis 1980 einen
fulminanten Mitgliederzuwachs
verzeichnen. Von 1980 bis 1990
kamen nur noch wenig neue
Mitglieder zum DARC. Die
deutsche Wiedervereinigung
brachte noch einmal einen
Mitgliederschub. Seit 1994 fällt
die Mitgliederzahl des DARC
kontinuierlich. Auffällig ist weiter,
dass es bis 1980 mehr DARCMitglieder als
Amateurfunklizenzen gab. Aktuell
machen jedoch 30 000
Funkamateure Funkbetrieb ohne
Mitglied im DARC zu sein.
Zeigen diese 30 000
Funkamateure, dass der DARC
zu wenig attraktiv ist?
Peter, DB6ZH, hat die derzeitige Mitgliederentwicklung hochgerechnet und festgestellt, dass es 2065
keine Funkamateure mehr gibt, falls wir nichts tun.
Der DARC hat vor vielen Jahren eine Arbeitsgruppe „Mitgliederpflege – und Mitgliedergewinnung“
eingesetzt, die versucht neue Konzepte zu erarbeiten. Alle Konzepte konnten den
Mitgliederschwund nicht stoppen. In den letzten 8 Jahren hat der DARC 10 Tausend Mitglieder
verloren. Die Zahl der Jugendlichen unter 27 ging ebenfalls erheblich zurück.
Kann durch die Jugendarbeit diese Entwicklung gestoppt werden?
Ich meine ja. Viele Ortsverbände, die seit Jahren eine attraktive Jugendarbeit machen, wie, C28, X37,
A22, und 10 jugendaktiven Ortsverbände vom Distrik P beweisen, dass der Mitgliederschwund
gestoppt, ja umgedreht werden kann. Diese Ortsverbände wachsen gegen den Trend. Wir von P34
haben unsere Mitgliederzahl von 25 auf 75 erhöht. Davon sind 25 Jugendliche.
Die JAW Arbeit nach dem Konzept Distrikt P führt zu aktiven Ortsverbänden. Die Zahl der
Jugendlichen steigt, die Senioren werden aktiv. Es entstehen wieder Funkaktivitäten. Mit anderen
Worten. Die Ortsverbände werden attraktiv. Attraktive Ortsverbände verlieren weniger Mitglieder!
Ich möchte alle OMs und YL aufrufen sich aktiv in der JAW - Arbeit zu engagieren.
Machen auch Sie mit! Bauen auch Sie in ihrem OV eine Jugendgruppe auf. Jugendarbeit macht
Spass. Jugendarbeit sichert die Zukunft des DARC und die Zukunft des Amateurfunks!
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