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REPORT
Extravert Coaching startet „MultiPlus“-Programm für Apotheke und Industrie
PTAs mit Multiplikatorqualität gesucht
M
it über 15.000 Trainings-, Schulungs- und Promotioneinsätzen im Pharma- und Apothekenbereich zählt die
Berliner Agentur Extravert Coaching zu den führenden Dienstleistern in diesem Segment. Mit dem „MultiPlus“Programm haben die Extravert-Chefinnen Julie Strobach und Kristin Henke, die beide selbst über jahrelange
Apothekenerfahrung als PTA verfügen, auf der expopharm eine neues Schulungskonzept vorgestellt, von dem – so der
Plan – engagierte PTAs, die Apotheken und auch Arzneimittelhersteller profitieren.
>> Der Kern des neuen ExtravertAngebots „MultiPlus“ besteht in
einem Multiplikator-Effekt: Ausgangspunkt ist der Gedanke, dass
es in jeder Apotheke mindestens
eine PTA gibt, die besonders engagiert ist, die sich beispielsweise
über Fachmedien und über Gespräche mit Außendienstmitarbeitern
über Neuheiten im Markt informiert
und dieses Wissen dann auch mit
ihren Teamkolleginnen teilt. Diese
PTAs handeln zwar primär aus Idealismus und aus Begeisterung für
ihren Beruf, doch Kristin Henke
und Julie Strobach haben mit dem
„MultiPlus“-Programm einen Weg
entwickelt, wie dieses Engagement
auch honoriert werden kann.
Eine PTA, die sich selbst für geeignet hält oder die von ihrem Apothekeninhaber dazu animiert wird,
registriert sich auf der „MultiPlus“Plattform und durchläuft dann zunächst ein psychologisches OnlineAssessment, bei dem festgestellt
wird, ob sie tatsächlich dafür geeignet ist, Schulungen durchzuführen.
Wird die PTA als „MultiPluslerin“
akzeptiert, erhält sie eine Übersicht
über die Produkte, für die Schulungen angeboten werden. Wählt sie
eines aus, kann sie sich zunächst
die entsprechenden medizinischwissenschaftlichen Informationen
des Herstellers ansehen sowie ein
Video, in dem eine der beiden
Extravert-Chefinnen zeigt, wie die
entsprechende Schulung aussehen
könnte. Wenn sich die „MultiPlus“PTA anschließend dazu verpflichtet,
eine Inhouse-Schulung zu diesem
Produkt durchzuführen, kann sie
die entsprechenden Materialien
herunterladen.
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pharma
R E L AT I O N S
10/14
Führt die MultiPluslerin zehn
Schulungen im Jahr durch, erhält
sie ein Honorar von 700 Euro –
allerdings unter bestimmten Voraussetzungen: Die Teammitglieder
müssen jedes Coaching namentlich
auf einer Schulnotenskala mit mindestens 2,5 bewerten, und auch der
Apothekenleiter muss bestätigen,
dass die Schulungen tatsächlich
stattgefunden haben. Der Vorteil
für die PTA liegt auf der Hand,
Profitieren sollen vom „MultiPlus“-Konzept aber auch die Unternehmen, die auf der Plattform Schulungen anbieten. Strobach nennt
drei Aspekte, die für Industriepartner
attraktiv seien: Die Inhouse-Schulung erzeuge Nachhaltigkeit, denn
anders als ein externer Coach bleibe
die MultiPluslerin mit ihrem Wissen
in der Apotheke.
Daneben kommt der Industrie
zugute, dass Extravert die MultiPlus-
Kristin Henke (links) und Julie Strobach Geschäftsführerinnen von Extravert Coaching.
denn sie erhält für etwas, das sie
bisher – wenn auch in einem weniger formellen Rahmen – ohnehin
getan hat, ein Zusatzhonorar. Aber
auch der Apothekeninhaber profitiert: Häufig sei es ja so, sagt Julie
Strobach, dass ein Apotheker eine Top-Mitarbeiterin habe, die ein
höheres Gehalt verdient habe, er
dieses aber nicht bezahlen könne. Durch seine Zustimmung zur
Teilnahme an „MultiPlus“ könne
der Apotheker für einen finanzielle
Ausgleich sorgen, ohne selbst dafür
aufkommen zu müssen.
lerinnen dazu anhält, regelmäßig
Daten zur Apotheke – Kundenstruktur, Therapieschwerpunkte usw. – zu
liefern, und zudem spezifische Angaben darüber zu machen, warum
sie das entsprechende Produkt gut
oder schlecht finden oder was sie
sich vom jeweiligen Unternehmen
wünschen würden. „Auf diese Weise
bekommt die Industrie ein direktes
Feedback. Gerade für Unternehmen,
die keinen eigenen Außendienst haben, ist das ein Riesenvorteil“, sagt
Strobach.
Und schließlich, das ist der drit-
te Vorteil für die Industriepartner,
können die Unternehmen mit „MultiPlus“ ihre Reichweite erhöhen. Viele
Unternehmen haben zwar ihre Targeting-Apotheken, wissen aber gar
nicht so genau, in welchen anderen
Apotheken noch Potenzial vorhanden sein könnte: „Dadurch, dass die
Apothekenmitarbeiter bei ‚MultiPlus‘
ihren Bedarf selbst ‚pullen‘, bekommen die Hersteller eine eindeutige
Information, wo eine gezieltere
Unterstützung mit Marketing- und
Vertriebsmaßnahmen sinnvoll sein
kann“, so Strobach.
PTAs können sich bereits für eine Teilnahme bewerben, zum Start
des Programms Anfang 2015 soll
es dann mindestens 500 MultiPluslerinnen geben. Geplant sind zum
Start 20 bis 30 produktbezogene
Schulungsangebote, zusätzlich wird
es aber auch herstellerunabhängige
Coachings zu Themen wie BWL, Category Management oder Kommunikation geben.
Auf der expopharm hat Julie
Strobach gerüchteweise gehört, dass
es Hersteller gebe, die so etwas wie
das „MultiPlus“-Programm selbst
anbieten wollen, doch sie glaubt
nicht, dass das funktionieren kann:
Zum einen könne ein einzelnes Unternehmen kein entsprechendes Honorar bezahlen, das sei aber nun mal
neben der Fortbildung und der Anerkennung der wichtigste Anreiz. Und
– das ist aus Sicht der ehemaligen
PTA der wahrscheinlich noch wichtigere Aspekt: „Die PTAs, die Spaß
daran haben, ihr Wissen mit ihrem
Team zu teilen, möchten sowieso
nicht das Sprachrohr eines einzigen
Unternehmens sein, sondern Vielfalt
eigenverantwortlich umsetzen.“ <<
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