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Aktienmärkte im Überblick 3. bis 10. November 2014

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Aktienmärkte im Überblick
24. November bis 1. Dezember 2014
DAX nimmt Anlauf auf 10.000-Punkte-Marke
Quelle: DATASTREAM, Zeitraum: 21.11.2013 – 21.11.2014
‡ In Richtung Jahresende zeigen sich die Anleger dies- und
jenseits des Atlantiks in bester Laune. Während sich die USamerikanischen Indizes weiter auf Rekordniveau halten, überwanden ihre europäischen Pendants zum Teil wichtige technische Marken und nahmen alte Höchststände ins Visier. Belastende Faktoren, wie beispielsweise die Krise in der Ukraine
oder die Angst vor einer restriktiveren Notenbankpolitik in den
USA traten zuletzt in den Hintergrund.
‡ Einmal mehr war die Hausse an den europäischen Börsen
seitens der Geldpolitik getrieben. Einerseits senkte die chinesische Notenbank unerwartet die Leitzinsen und verdeutlichte
damit die Bereitschaft, der Konjunktur in den kommenden
Monaten unter die Arme zu greifen. Zudem bekannte sich
EZB-Präsident Mario Draghi zu einer fortgesetzt lockeren
Geldpolitik und verdeutlichte, dass er deflationären Tendenzen
mit Hilfe von Stimulationskäufen Einhalt gebieten will. Die
Investoren zeigten sich angesichts dieser Nachrichten begeistert und sorgten für massiv steigende Kurse. Während die
Indizes einiger Peripheriemärkte zum Wochenschluss rund 4 %
zulegten, verbesserte sich das deutsche Börsenbarometer DAX
immerhin um knapp 3 %. Zu den Favoriten der MarktteilnehAktienmärkte
mer zählten in erster Linie Aktien aus den Bereichen Banken
und Versorger.
‡ In Folge der geldpolitischen Signale aus China und der damit
verbundenen Hoffnungen auf positive Auswirkungen auf die
dortige Konjunktur, sowie der Spekulation auf eine Quotenkürzung seitens der erdölexportierenden Länder im Rahmen
des in der kommenden Woche stattfindenden Opec-Treffens,
erholte sich der Ölpreis deutlich. Für die Sorte Brent wurden in
der Spitze rd. 81,60 USD gezahlt.
‡ An der Wall Street markierten wichtige Indizes neue Rekordstände. Das positive Sentiment an den dortigen Märkten wird
weniger von der Geldpolitik der FED getragen – diese erwägt
die in der Vergangenheit betriebenen Stimulierungsprogramme allmählich zurückzufahren – sondern vielmehr von günstigen Konjunkturdaten sowie der zufriedenstellend verlaufenen
Quartalsberichtssaison.
Top-Termine
Kurse
21.11.2014
Top-Termine
Veränderung in % gegenüber
Vorwoche
Vormonat
Vorjahr
DAX 30
9733
5,18
9,51
5,83
Euro Stoxx 50
3194
4,44
6,91
7,79
S&P 500
2040
1,21
6,53
17,29
Topix
1400
-0,02
16,17
14,63
Vorwoche
Vormonat
Di, 25.11.
Hewlett Packard, Quartalszahlen
Mi, 26.11. KWS Saat, Quartalszahlen
Do, 27.11. Infineon, Jahreszahlen
Fr, 28.11.
IKB, Quartalszahlen
Rohstoffe
in USD
Gold
Öl
21.11.2014
1201,40
1188,25
79,45
77,76
Vorjahr
1249,40 1242,60
85,52
109,95
Wichtige Hinweise: Diese Darstellungen inklusive Einschätzungen wurden von der DekaBank nur zum Zwecke der Information des jeweiligen Empfängers erstellt. Die
Informationen stellen weder ein Angebot, eine Einladung zur Zeichnung oder zum Erwerb von Finanzinstrumenten noch eine Empfehlung zum Erwerb dar. Die Informationen oder Dokumente sind nicht als Grundlage für irgendeine vertragliche oder anderweitige Verpflichtung gedacht, noch ersetzen sie eine (Rechts- und / oder
Steuer-)Beratung; auch die Übersendung dieser stellt keine derartige beschriebene Beratung dar. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und zusammengestellt.
Die hier abgegebenen Einschätzungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen und stammen oder beruhen (teilweise) aus bzw. auf von als vertrauenswürdig erachteten aber von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen. Eine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der gemachten
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und/oder sich unabhängig fachlich beraten zu lassen und seine eigenen Schlussfolgerungen im Hinblick auf wirtschaftliche Vorteile und Risiken unter Berücksichtigung
der rechtlichen, regulatorischen, finanziellen, steuerlichen und bilanziellen Aspekte zu ziehen. Sollten Kurse/Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen
nicht als Indikation handelbarer Kurse/Preise. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Rentenmärkte im Überblick
24. November bis 1. Dezember 2014
Italienische Staatsanleihen nach Rede von EZB-Präsident Draghi stark gefragt
Quelle: Reuters, Zeitraum: 21.11.2013 – 21.11.2014
‡ Nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung Japans im
zweiten Quartal verringerte sich der Output auch im dritten
Vierteljahr. Unerwartet kontrahierte nun die Wirtschaft um
0,4 %, obwohl mit einem Zuwachs gerechnete worden war.
Wie auch im Vorquartal zeichnete ein schwacher privater Verbrauch aufgrund einer Mehrwertsteuererhöhung für den
Rückgang verantwortlich. Daneben belastete auch eine geringere Exporttätigkeit, die unter der allgemeinen weltweiten
Konjunkturabflachung litt. Zudem kündigte Ministerpräsident
Abe eine Neuwahl für Dezember an und verschob die für
kommendes Jahr geplante weitere Anhebung der Mehrwertsteuer auf April 2017.
‡ Die Stimmung der Unternehmen in der Eurozone trübte sich
im November weiter ein. Die Indizes sowohl für das verarbeitende Gewerbe als auch für die Dienstleister verzeichneten
Rückgänge. Die Rückgänge waren besonders ausgeprägt in
Deutschland. Trotzdem signalisieren die Indikatoren immer
noch Wachstum für die Eurozone.
‡ EZB-Präsident Mario Draghi hat im Rahmen eines Bankenkongresses in Frankfurt nochmals die Bereitschaft erklärt, mit
Hilfe expansiver Geldpolitik gegen die niedrige Inflation im
Währungsgebiet vorzugehen. An den Anleihemärkten wurden
die Kommentare Draghis als Signal für zukünftige Staatsanleihekäufe interpretiert. Die Nachfrage nach Euro-Anleihen zog
spürbar an. Der Bundfuture erreichte ein neues Allzeithoch.
Auch die Kurse der Peripherieanleihen stiegen deutlich an. Die
Renditen zehnjähriger italienischer und irischer Staatsanleihen
fielen im Gegenzug auf neue Tiefststände. In diesem Zuge
wertete auch der Euro gegenüber dem US-Dollar stark ab.
‡ Die chinesische Notenbank (PBOC) hat den Leitzins um 40
Basispunkte auf 5,6 % gesenkt. Gleichzeitig erhöhte sie die
Obergrenze für den Einlagensatz. Es war die erste Leitzinsänderung seit mehr als zwei Jahren. Mit dem Schritt soll der
schwachen Konjunkturdynamik begegnet werden. Der zuletzt
geringere Inflationsdruck ermöglicht eine Lockerung der Geldpolitik.
Rentenmarkt Euroland
21.11.2014
Vorwoche
Vormonat
Vorjahr
3 Monate
-0,10
-0,13
-0,14
0,03
2 Jahre
-0,04
-0,04
-0,05
0,10
5 Jahre
0,12
0,11
0,16
0,66
10 Jahre
0,77
0,79
0,87
1,74
30 Jahre
1,66
1,68
1,77
2,70
21.11.2014
Vorwoche
Vormonat
Vorjahr
3 Monate
0,01
0,01
0,02
0,08
2 Jahre
0,51
0,51
0,35
0,27
5 Jahre
1,61
1,60
1,41
1,36
10 Jahre
2,32
2,32
2,21
2,78
30 Jahre
3,02
3,04
2,99
3,88
Rentenmarkt USA
Renditeentwicklung Bundesanleihen
Marktindikatoren
Laufzeit
05/2014
06/2014
07/2014
08/2014
09/2014
10/2014
Umlaufrendite
0,65 %
5 Jahre
0,43
0,35
0,31
0,17
0,15
0,13
Bund-Future
152,01
10 Jahre
1,36
1,25
1,17
0,89
0,95
0,85
Quelle: Reuters, Stand: 21.11.2014
Devisenkurse – Eurofixing (Mittelkurs)
EUR/USD
1,2426
EUR/JPY
146,61
Quelle: Reuters, Stand: 21.11.2014
Vermögensverwaltung und Dachfonds / Fondsresearch
Impressum: https://www.deka.de/decontent/footer/impressum.jsp
Autoren: Stefan Bauer, Harald Schmiedel, Dr. Jens-Uwe Wächter, Christopher Wolter
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