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Kopf Amt 16 - Main-Taunus-Kreis

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Medieninformation
Hofheim, 15. Oktober 2014
„Das kommt den Kindern zugute“
Kollmeier: Finanzierung von Ganztagsangeboten neu geordnet
„Von der Neuordnungen bei der Finanzierung von Ganztagsangeboten im Kreis profitieren
die Betreuungskinder und deren Familien“: So fasst Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang
Kollmeier den Effekt einer Umschichtung von Geldern zusammen, die der Kreisausschuss
beschlossen hatte. Gleichzeitig weist er Kritik von Elternvertretern der Weinbergschule
Hochheim wegen Kürzungen bei freiwilligen Zuschüssen zur Ganztagsbetreuung zurück.
„Mit dem, was wir an der einen Stelle streichen, können wir die Essenspreise bei der
Mittagsversorgung in Grenzen halten“, so der Schuldezernent.
Wie Kollmeier erläutert, gibt der Kreis jährlich rund 1,3 Millionen Euro für die
Ganztagsangebote an Schulen aus, hinzu kommen die Betriebskosten für die Mensen.
Rund 765.000 Euro davon flossen bislang als freiwilliger Zuschuss des Kreises ins
Betreuungsangebot, künftig sollen es 620.000 Euro sein. Der Rest wurde und wird für
Pflichtaufgaben des Kreises verwendet, etwa das Personal bei der Essenausgabe.
Weil weitere Schulen in das Ganztagsangebot aufgenommen wurden und die Zuschüsse
für die Essensversorgung stiegen, erhöhten sich auch die Kosten für die Pflichtaufgaben.
Hinzu kämen steigende Kosten für die Dienstleistungsgesellschaft Taunus gGmbH, die
Aufgaben in der Verwaltung und der Personalbeschaffung für den Ganztagsbereich
wahrnehme und mit der der Kreis seit 2007 zuverlässig zusammenarbeite. Weil der Kreis
aber seinen Haushalt konsolidieren müsse, sollten die Schulen sich an den Kosten der
Pflichtaufgaben beteiligen. Das wurde durch eine Senkung der freiwilligen Leistungen um
5000 Euro pro Schule erreicht. Andernfalls hätten, wie Kollmeier vorrechnet, die
Essenspreise drastisch erhöht werden müssen. „Im Grunde wird dieses Geld den Schulen
also gar nicht entzogen, sondern nur anders verwendet“, so der Dezernent.
Kollmeier weist die Kritik von Elternvertretern der Weinbergschule Hochheim zurück, der
Kreis habe die Schulen spät informiert. Der Beschluss sei Anfang August gefallen, und
wenige Tage später, am 13. Juli, habe der Kreis alle 30 betroffenen Schulen
angeschrieben. Gerade in Hochheim habe er sowohl dem Leiter der Weinbergschule als
auch politischen Vertretern den Hintergrund der Entscheidung eingehend erläutert. „Das ist
alles früh und ausführlich erklärt worden, deshalb wundern mich die Äußerungen der Eltern
schon“, so Kollmeier.
Bis der Beschluss im Kreisausschuss fiel, hätten zahlreiche Fragen zur Finanzierung bei
den Ganztagsangeboten und bei den Mensen geklärt werden müssen, erläutert Kollmeier.
Sobald der Beschluss dann aber gefallen sei, habe er sämtliche Schulen „frühestmöglich“
informiert. Mit der Förderung des Ganztagsangebotes sei der Kreis weiterhin auf hohem
Niveau, und er werde die Ganztagsangebote auch weiter „in erheblichem Umfang“
unterstützen.
14-1015zuschussgantagsbetreuungschuleweinbergsc
Herausgeber:
Der Kreisausschuss
Pressestelle
Anschrift:
Am Kreishaus 1-5
65719 Hofheim
Kontakt:
Telefon: 06192 201-1331
Telefax: 06192 201-1721
Internet:
www.mtk.org
E-Mail: johannes.latsch@mtk.org
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