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Bundesregierung will zusätzlich zehn Milliarden - ePaper - Die Welt

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KOMPAKT
DONNERSTAG, 27. NOVEMBER 2014 | 90 CENT
NRW | 230
„Deutsch transportiert Gefühl“
Ihre aktuelle Tournee ist bereits ausverkauft: Warum ist
Revolverheld bloß so erfolgreich? Ein Interview Kultur, Seite 8
Frauen könnten bald
auch hierzulande die
„Pille danach“ rezeptfrei
erhalten Wirtschaft, Seite 22
Merkel
rechnet mit
Putin ab
NACHRICHTEN
THEMA DES TAGES
Jetzt droht die
Diktatur der Alten
Die Babyboomer genehmigen sich
die Rente mit 63. Doch warum
wehren sich die Jungen, die dafür
zahlen müssen, nicht? Seiten 2/3
POLITIK
„Ich habe meinen
Job richtig gemacht“
Nach den schweren Krawallen
in Ferguson hat sich der Todesschütze erstmals im US-Fernsehen
zu Wort gemeldet. Seite 6
WISSENSCHAFT
Warum einige von
Beate Zschäpe träumen
Sex mit Verwandten, Bewunderung
für Rechtspopulisten – im Traum
begehen die redlichsten Menschen
die unredlichsten Taten. Seite 28
Dieser Freitag
wird schwarz
Deutliche Worte
im Bundestag
In den USA hagelt es am „Black Friday“
traditionell große Rabatte, die Läden werden
regelmäßig Ende November gestürmt.
Nun schwappt der Brauch über den Atlantik.
Auch wenn der Schnäppchen-Wahnsinn
hierzulande noch vor allem im
Internet stattfindet. Seite 10
MENSCHEN & MEDIEN
„Ich habe Sehnsucht
nach Deutschland“
„Mehmet“ war ein Intensivtäter
und wurde mit 14 Jahren in die
Türkei abgeschoben. Nun plant er
seine Rückkehr. Seite 31
IM INTERNET
Tweets des Tages
Jermaine Jones fordert Horst Heldt
also zum Promiboxen heraus...
BrandyU2
#S04CFC #SkyCL
When we empower women and girls,
the world isn’t just #BetterByHalf, it’s
Melinda Gates
twice as good.
„Was reizt Sie nach 25 Ehejahren an
ihrem Mann?“ „Jedes Wort.“
veryhappy75
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DIE WELT KOMPAKT BUNDESAUSGABE-2014-11-27-swonl-96 b78a47d4a9ffb02d1f2b534024deb2fd
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei der
Generaldebatte im Bundestag
ihre harte Haltung gegenüber
Russland bekräftigt – und
schwere Vorwürfe gegen Moskau erhoben. Es gebe nichts,
das die Annexion der Schwarzmeerhalbinsel Krim oder „die
direkte oder indirekte Beteiligung Russlands an den Kämpfen in Donezk oder Lugansk“
rechtfertige, sagte Merkel. „Das
Vorgehen Russlands stellt die
europäische Friedensordnung
infrage und bricht internationales Recht“, fügte sie hinzu.
Da ein Waffenstillstand in
den Separatistengebieten in
weiter Ferne liege, müssten die
Wirtschaftssanktionen gegen
Russland beibehalten werden.
Sie erwarte, dass der Konflikt
mit Russland lange dauern werde. „Für unsere Bemühungen,
die Krise zu überwinden, brauchen wir Geduld und einen langen Atem“, sagte die Kanzlerin.
Merkel erklärte, sowohl sie
als auch Außenminister FrankWalter Steinmeier (SPD) ließen
nichts unversucht, eine diplomatische Lösung zu erreichen.
Sie habe sehr oft mit Putin über
mögliche Nachteile für Russland durch das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine gesprochen. Die EU habe eine zwölfmonatige Übergangsfrist eingeräumt, um auf russische Bedenken einzugehen.
Grünen-Fraktionschef Anton
Hofreiter verteidigte die Sanktionen ebenfalls mit dem Argument, dass Russland seine Politik der Destabilisierung in der
Ukraine fortsetze. „In dieser Situation kann Europa nur mit
Geschlossenheit agieren“, sagte
Hofreiter. Kritik zum Kurs der
Bundesregierung kam von der
Linkspartei. Merkel vergifte das
politische Klima, sagte die stellvertretende
Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht.
Nach der Einigung auf eine
Frauenquote hat Merkel den
Beschluss gegen Kritik verteidigt. „Wir können es uns nicht
leisten, auf die Kompetenzen
der Frauen zu verzichten“, sagte sie im Bundestag. Seite 5
BERLIN –
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Seele and Geist
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