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projekt
Managementtraining 4DX
„4DX hat meine
Erwartungen übertroffen“
Seit 2012 ist Alain Ritter bei GF verantwortlich für die Planung und
Umsetzung von 4DX. Warum das Trainingsprogramm eingeführt wurde,
welche Ziele es erreichen soll und wo die Grenzen von 4DX liegen, erklärt
der Head of Strategic Learning im Interview.
Herr Ritter, Sie sind gerade von einem
4DX-Training aus den USA zurückgekommen. Wie war’s?
Sehr spannend. Wir haben unter anderem
darüber diskutiert, wie wir die Qualität un­
serer Leistungen und Produkte verbessern
können. Dabei kamen viele gute Ideen und
praktikable Vorschläge zur Sprache.
Der Praxisbezug spielt eine besonders
grosse Rolle bei 4DX. Gab es denn hier
vor der Einführung im Jahr 2012 Nachhol­
bedarf bei GF?
Ein Unternehmen mit derart hohen An­
sprüchen wie GF muss sich immer wieder
damit auseinandersetzen, was und wie
sich etwas verbessern lässt. So war es auch
­Mitte 2011. Damals wussten wir anhand
der Halbjahreszahlen, dass es nicht ganz
einfach werden würde, die vorgegebenen
Umsatz- und Gewinnziele der Strategie 2015
zu erreichen. Also fragten wir uns, wie wir
dorthin kommen, wo wir sein wollen. Dabei
wurde uns schnell klar: indem wir uns nicht
in 1 000 Sachen verlieren, sondern darauf
konzentrieren, was wirklich wichtig ist.
Warum fiel die Entscheidung ausgerechnet
auf 4DX?
Zum einen, weil das Programm genau das
bietet, was wir damals, heute und künftig
brauchen: 4DX schärft den Blick für die
wichtigsten Ziele und führt zur gemeinsamen Entwicklung von praxistauglichen
Massnahmen. Beispielsweise lässt sich der
Umsatz positiv beeinflussen, indem man
die Anzahl der Kostenvoranschläge erhöht,
oder die Qualität verbessern, indem man
die Endkontrolle optimiert und zu jedem
Produkt eine vollständige Dokumentation
mitliefert. Es geht also um ganz prag­
matische Dinge, die Schritt für Schritt ans
Ziel führen.
Und zum anderen?
Zum anderen hatte GF bereits 2004 die Managementmethode „7 Wege zur Effektivität“
vom Beratungsinstitut FranklinCovey ein­
geführt. 4DX ist vom gleichen Anbieter wie
die „7 Wege zur Effektivität“. Die Umsetzung von 4DX war also der nächste logische
Schritt. So konnten wir an bereits Erlerntes
anknüpfen und es praktisch anwenden.
Konnten Sie denn 4DX ohne spezifische
Anpassungen für GF einfach übernehmen?
Nicht ganz. 2012 startete das Pilotprojekt
in den USA mit einem Training in Boston.
Aus diesen Erfahrungen heraus habe ich
das Kursbuch von FranklinCovey auf zwei
Trainingstage gekürzt und die praktischen
Aufgaben auf unsere Anforderungen hin
massgeschneidert. Ausserdem kläre ich
zu Beginn des Trainings den Auftrag. Es ist
absolut notwendig, dass jeder die strate­
gischen Ziele kennt. Das gehört eigentlich
nicht zum ursprünglichen Konzept. Aber
so kann ich alle Teilnehmenden da abholen,
wo sie stehen.
Wie gehen Sie als Trainer vor?
Im Vorfeld schaue ich mir genau an, vor
welchen besonderen Herausforderungen
ein Standort und seine Mitarbeitenden
­stehen. Insofern ist jedes Training anders.
Methodisch gehe ich aber immer gleich vor.
Ich leite die Teilnehmenden so an, dass sie
von sich aus darauf kommen, was das Wichtige ist. Die Mitarbeitenden sollen selbst
­erkennen, mit welchen konkreten Massnahmen sich die vorgegebenen Ziele realisieren
lassen. Das ist wichtig, denn wer sich für
die Umsetzung seiner eigenen Lösung einsetzt, der handelt aus Überzeugung, kann
andere überzeugen und mitreissen.
Wie lange läuft das Managementprogramm noch?
4DX hat sich sehr gut bewährt und soll ein
ständiger Teil der Unternehmenskultur
von GF werden. Dazu werden wir im zweiten
Halbjahr 2014 mit den Teams neue Ziele
für 2015 definieren, die wir dann über 4DX
angehen. Ein Kernelement des 4DX-Programms sind die strukturierten wöchent­
lichen Meetings, in denen die Mitarbeitenden
berichten, wie sie mit der Umsetzung vorankommen. Auch das setzen wir fort.
Haben sich Ihre Anfangserwartungen
erfüllt?
Absolut. 4DX hat meine Erwartungen übertroffen, auch weil es international und
­divisionsübergreifend sehr gut funktioniert.
Natürlich gibt es Grenzen. Das Training ist
eine Sache, die anschliessende Umsetzung
eine andere. Aber auch das klappt besser
als anfangs erwartet, wie die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, die ich bekomme. Zudem freut es mich, dass die Konzernleitung 4DX mit Nachdruck vorantreibt.
2012 hätte ich nicht im Traum daran gedacht,
dass dieses Programm einen so grossen
Stellenwert bei GF haben wird. ■
11
Alain Ritter
war von 2004 bis 2013
Leiter Human Resour­
ces bei GF Piping Sys­
tems. Anschliessend
wechselte er zur Georg
Fischer AG. Als Head
of Strategic Learning
ist der 59-Jährige dort
federführend für die
Konzeption und kon­
zernweite Umsetzung
von Trainingsprogram­
men wie 4DX verant­
wortlich. Alain Ritter
hat zahlreiche Trainer
für 4DX ausgebildet
und ist auch selbst als
Trainer weltweit aktiv.
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Bildung
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