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Das November-Magazin als PDF-Download - DREFA Media

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DREFA
Nummer 154
November 2014
MAGAZIN
Saxonia Entertainment dreht Mauerfall-Doku
Publikumspreis:
Medienpreis:
Fernsehpreis:
Große Momente zur SuperHenne in Leipzig
„In aller Freundschaft“ für
den Bambi nominiert
„Putins Spiele“ über­
raschend ausgezeichnet
Seite 4
Seite 7
Seite 8
DREFA MAGAZIN – November 2014 – Seite 2
THEMA:
Geschichte
Inhalt
So fiel die Mauer
„Bornholmer Straße - Die Doku“ läuft zum Jubiläum
Seite 3
Große Momente in Leipzig
Super-Henne zum Jubiläum
Seite 4
Eine mörderische Idee
Polizeiruf aus Magdeburg läuft am 9. November
Seite 5
Leipzig feiert laaaange Geschichte
Popstars gratulieren zum 1000. Stadtjubiläum
Seite 6
„In der deutschen Fernsehlandschaft einzigartig“
„In aller Freundschaft“ für den Publikums-Bambi nominiert
Seite 7
„Das Drehen ist für uns in Russland schwieriger geworden“
Deutscher Fernsehpreis 2014 für „Putins Spiele“
Seite 8
Die Hausmesse von MCA, MMG, MCS GmbH Sachsen &
MCS GmbH Sachsen-Anhalt in Bildern
Seite 9
Jetzt schon an Weihnachten denken
Dinnershows sind der stilvolle Geschenktipp
Seite 11
Rocklegende im Landesfunkhaus
Peter Maffay beim Studiokonzert in Erfurt
Seite 11
Im Visier der Freiheitsfeinde
Leipziger Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien vergeben
Seite 12
Medientermine
Seite 13
Ticketgeflüster
Seite 13
Impressum
Seite 13
THEMA
DREFA MAGAZIN – November 2014 – Seite 3
Saxonia Entertainment
So fiel die Mauer
„Bornholmer Straße – Die Doku“ läuft zum Jubiläum
Am Grenzübergang Bornholmer Straße in Berlin standen am
9. November 1989 Menschen aus Ost- und West-Berlin im
Mittelpunkt der Weltgeschichte. In „Bornholmer Straße – Die
Doku“, produziert von der Saxonia Entertainment, Autor/
Regisseur Peter Adler, kommen genau diese Menschen aus
dem Ost- und dem West-Teil Berlins zu Wort. Diese Doku­
mentation zeigt diejenigen, die bei der Öffnung der Mauer
am Grenzübergang Bornholmer Straße ganz vorne und haut­
nah dabei waren.
Szenenbild (Foto: MDR/UFA/FICTION/Nik Konietzny)
25 Jahre nach der Grenzöffnung bringt Peter Adler sie zu den
Dreharbeiten zum Fernsehfilm „Bornholmer Straße“ – weckt
ihre ganz persönlichen Erinnerungen an den bewegendsten
Moment ihres Lebens vor 25 Jahren. Die Zuschauer erfahren,
wie sie damals von einer Geburtstagsfeier oder ganz einfach
nur aus dem Feierabend heraus aufgebrochen sind, voller Er­
wartung, voller Hoffnung und mit der Frage: Wird sich „ab
sofort“ die Mauer öffnen, so wie es Schabowski versprochen
hat?
Sie werden, kaum angekommen am noch geschlossenen
Schlagbaum, hineingezogen in den Strudel der Ereignisse.
Erst vorsichtig, dann immer lauter werden sie „Tor auf, Tor
auf!“ rufen, und diese Sprechchöre bis heute nicht vergessen.
Genauso wenig den unglaublichen Moment, als sich auf ein­
mal der Schlagbaum hob.
Zeitzeugen berichten
In der Doku berichten ganz unterschiedliche Menschen über
diesen Tag: Etwa Heike und Hans-Jürgen Legler, die sich als
ganz normale DDR-Bürger bezeichnen. Oder die Familie Wil­
TV-Film und Doku
„Bornholmer Straße“ wird als großes TV-Movie in
der ARD zum 25. Jahrestag an den Tag der Öffnung
der Berliner Mauer erinnern. In dem Film geht es
in erster Linie um die Entscheidungen, die in dieser
historischen Nacht am gleichnamigen Grenzüber­
gang in Berlin getroffen wurden. Daran anschlie­
ßend geht die Dokumentation in der Chronologie
einen Schritt zurück …
Bornholmer Straße – Die unglaubliche, aber wahre Geschichte von Harald Schäfer
am 5.11., 20:15 im Ersten und
am 9.11., 14:00 im MDR
Bornholmer Straße – Die Dokumentation
am 5.11., 21:45 im Ersten und
am 9.11., 15:30 im MDR
ke, die im Osten schon auf den gepackten Koffern sitzt, um
sich in wenigen Tagen mit ihren Freunden in West-Berlin zu
treffen. Da ist auch der Student, der von einer Fete aufbricht,
um einfach mal zu gucken. Und eine junge Frau, deren Hei­
mat plötzlich untergeht. Da ist auch ein Bürgerrechtler, den
die Grenzer als einen der Ersten durchlassen, seinen Perso­
nalausweis aber als ungültig stempeln, um ihn auszubürgern.
All diese Menschen haben durchgesetzt, was niemand für
möglich gehalten hat: Am Ende des Tages öffnete sich der
Schlagbaum. Fernsehkameras haben sie dabei beobachtet,
wie sie über die Brücke liefen, sich in den Armen lagen, wie
sie im Trabi auf dem Weg waren zum Jubeln auf dem Kur­
fürstendamm, in jener wahnsinnigen Nacht. Sie waren da­
bei in jenem historischen Moment, als Menschen Geschichte
machten in einer Nacht, die ihr Leben und das Gesicht Euro­
pas verändert hat.
LINK
www.saxonia-entertainment.de
THEMA
DREFA MAGAZIN – November 2014 – Seite 4
MCA
Große Momente in Leipzig
Super-Henne zum Jubiläum
Goldene Henne 2014 – Moderator Kai Pflaume (Foto: MDR/Superillu/Paul Schirnhofer)
Anfang Oktober auf der Neuen Messe Leipzig: Großer Promi­
auflauf in der Stadt der friedlichen Revolution. Ein Vierteljahr­
hundert nach der entscheidenden Demonstration werden die
„Goldenen Hennen“ zum 20. Mal verliehen. Der MDR, die
SUPERillu und der rbb präsentieren die größte Bühnenshow,
die es bei der „Henne“ je gab.
Einen Tag vor der Live-Sendung zeigt René Zetzschke auf die
gigantische Bühne. Zetzschke ist Projektleiter bei der Media
City Atelier GmbH und hat den Bau mit seinem Team in Re­
kordzeit in Halle 1 auf der Neuen Messe in Leipzig realisiert.
„Am 3. Oktober war hier noch eine andere Veranstaltung,
deswegen hatten wir bis zur Bauabnahme keine vier Tage.“
Alles riesig
Auf der Bühne könnte man auch Sprintwettbewerbe austra­
gen. Unglaubliche 78 Meter ist die Bühne breit. Zur Probe
singt Roland Kaiser gerade seine Melodien. Dass er auf dem
riesigen Areal nicht verloren wirkt, liegt unter anderem an
den riesigen LED-Wänden, auf denen Einspielfilme die Per­
formance des Sängers unterstreichen.
Die Projektionswände sind ein Clou bei der Bühne, deren
wesentliche Elemente ursprünglich für die „Helene Fischer
Show“ entworfen und gefertigt wurden. 12 mal 8 Meter
messen die Screens, aber das ist noch nicht alles: „Die LEDWände sind fahrbar.“ So kann die Bühne entweder in ihrer
gesamten Tiefe (12 Meter) sichtbar werden, dann sind die
riesigen Displays an den äußeren Bühnenrändern zu sehen.
Oder die Filme laufen direkt hinter dem Act. „So können
umfangreiche Umbauten während der Show erfolgen, ohne
dass die Zuschauer es sehen“, erläutert René Zetzschke.
Die Preise selbst werden auf einer sechs Meter langen soge­
nannten „Outline“ übergeben. Die „Outline“ führt wie ein
Steg ins Publikum. So sind die Preisträger der „Goldenen
Henne“ den Fans in der Messehalle 1 besonders nah.
Die MMG überträgt
Mit 30 Mitarbeitern hat die Media Mobil GmbH
(MMG) die Live-Übertragung der Goldenen Henne
realisiert. Für die große Gala fingen elf Kameras die
Bilder ein, davon drei drahtlose Systeme. Auf der
Neuen Messe in Leipzig war der HD-Übertragungs­
wagen Ü7 im Einsatz. Am Roten Teppich und bei der
Aftershowparty war der R2HD vor Ort. Als Uplink
fungierte die SNG1HD.
www.media-mobil.net | www.mca.de
Weltmeister und Gänsehaut
Passend zum Jubiläum der friedlichen Revolution bekommt
während der Live-Gala etwa Kurt Masur eine „Goldene Hen­
ne“ überreicht. Der ehemalige Gewandhauskapellmeister
wird nicht zuletzt wegen seines Engagements während der
Friedlichen Revolution vor 25 Jahren in Leipzig geehrt. Riesi­
gen Applaus bekommt auch die deutsche Fußball-National­
mannschaft, die im Sommer den WM-Titel gewonnen hatte.
Sami Khedira und Per Mertesacker nehmen die goldenen
Federtiere stellvertretend für ihre Kollegen in Empfang (alle
weiteren Preisträger siehe Infokasten).
Noch mehr Geschichte: Für einen Gänsehautauftritt sorgt
MDR-Intendantin Karola Wille. Sie gedenkt des ehemali­
gen Intendanten des Mitteldeutschen Rundfunks, Udo Rei­
ter. Sein Tod war erst wenige Stunden vor der Gala bekannt
geworden. „Er war für viele von uns ein kluger und begeis­
terungsfähiger Weggefährte“, sagt Karola Wille über ihren
Vorgänger. Die LED-Displays zeigen dazu beeindruckende
Bilder aus dem Leben des Gründungsintendanten des MDR.
THEMA
DREFA MAGAZIN – November 2014 – Seite 5
Alle Preisträger der Goldenen Henne 2014
Die begehrte Trophäe (Foto: rbb/Hubert Burda Media)
Schauspiel
Wolfgang Stumph
Sport
Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft
Musik und SUPERHenne
Helene Fischer
Stille Helden
Hilfe für Opfer von DDR-Zwangsadoptionen e.V.
Aufsteiger des Jahres
Marcel Kittel
Moderation
Guido Maria Kretschmer
Lebenswerk
Roland Kaiser
Charity
Straßenkinder e.V.
Politik
Kurt Masur
Saxonia Media
Eine mörderische Idee
Im Hinterhof der Mordkommission: Uwe Lemp (li., Felix Värtler),
Doreen Brasch (Claudia Michelsen), Jochen Drexler (re., Sylvester
Groth), Foto: MDR/Batier
Polizeiruf aus Magdeburg läuft am 9. November
Ein Unbekannter droht mit Bombenan­
schlägen auf die Märkte einer Super­
marktkette im Süden von Magdeburg.
Dass er es ernst meint mit seiner Dro­
hung, unterstreicht die erste Explosion.
Ein Großeinsatz hält die Polizei in Sach­
sen-Anhalts Landeshauptstadt auf Trab.
Zur gleichen Zeit versucht ein Wach­
mann aus dem Hafen am anderen Ende
der Stadt verzweifelt über den Notruf
110 Hilfe zu rufen. Jedoch ohne Erfolg,
da alle Polizeikräfte in dieser Nacht
durch die Bombendrohungen gebun­
den sind. Am nächsten Morgen wird
seine Leiche gefunden und erste Ermitt­
lungen ergeben, dass im Hafen Smart­
phones im Wert von drei Millionen Euro
fehlen.
Die Hauptkommissare Jochen Drexler
und Doreen Brasch (Sylvester Groth und
Claudia Michelsen) macht die Paralleli­
tät der Ereignisse stutzig. Kann es tat­
sächlich ein Zufall sein? Der Film „Eine
mörderische Idee“ der Filmprodukti­
onsgesellschaft Saxonia Media (Produ­
zentin Britta Hansen) ist im Sommer in
Magdeburg und Umgebung gedreht
worden (Regie Stephan Rick) und wird
am 9. November um 20.15 Uhr im Ers­
ten gesendet.
LINK
www.saxonia-media.de
THEMA
DREFA MAGAZIN – November 2014 – Seite 6
Ticketgalerie
Leipzig feiert laaaange Geschichte
Silbermond (Foto: Harald Hoffmann)
Popstars gratulieren zum 1000. Stadtjubiläum
Das wird die längste Geburtstags-Party seit Menschengeden­
ken. Das ganze nächste Jahr feiert Leipzig sein 1.000-jähri­
ges Bestehen. Denn just im Jahr 1015 erwähnte Thietmar,
Bischof von Merseburg, die „Burg Leipzig“ – es ist die älteste
Quelle, in der die Stadt an der Pleiße genannt wird. Und so­
mit steht im nächsten Jahr das runde Jubiläum an.
Die Liste der Gratulanten aus der deutschen Pop-Rock-Szene
ist gigantisch: Herbert Grönemeyer, Unheilig, die Toten Ho­
sen, Silbermond … Aus Finnland kommen die Superstars von
Sunrise Avenue mit Frauenschwarm Samu Haber auf ein Ge­
burtstagsständchen nach Leipzig.
Termine
Die Open-Air-Konzerte zum Leipziger Jubiläum:
13.06.2015 Herbert Grönemeyer, Red Bull Arena
19.06.2015 Silbermond, Völkerschlachtdenkmal
20.06.2015 Sunrise Avenue, Völkerschlachtdenkmal
22.08.2015 Die Toten Hosen, Festwiese
29.08.2015 Unheilig, Völkerschlachtdenkmal
Alle Tickets bei der Ticketgalerie
Leipzig: Hainstraße 1 (in Barthels Hof)
Halle: Große Ulrichstraße 60
Bestellhotline: 0341 14 14 14
www.ticketgalerie.de
Unheilig bald auch Geschichte
„Die Open-Air-Saison bietet im Jahr 2015 noch attraktivere
Konzerte als in den vergangenen Jahren“, freut sich Juliane
Matthias, Geschäftsführerin der Ticketgalerie. Ihr Unterneh­
men hat für alle Großkonzerte noch Karten im Angebot. Zum
historischen Anlass wird das Konzert der Düsterstars Unheilig
übrigens selbst Geschichte schreiben: Die Tour zum aktuellen
Album „Gipfelstürmer“ wird die letzte der Band sein.
Doch Leipzig feiert nicht nur mit den herausragenden PopHighlights. Über das ganze Jahr begleiten zahllose Veranstal­
tungen die Feierlichkeiten. So nehmen sich auch die erfolg­
reichsten Touristenmagneten, wie etwa das Bachfest, des
Jubiläums an. „Das wird sicher noch mehr Gäste in die Stadt
und zu den Veranstaltungen locken“, ist Jörg Schubert sich
sicher.
Für das 1.000-jährige Jubiläum engagieren sich wichtige Ver­
treter von Politik, Kultur und Wirtschaft der Stadt. In einem
eigens gegründeten Verein „Leipzig 2015 e.V.“ ist auch die
DREFA Mitglied.
LINK
www.ticketgalerie.de
REPORT
DREFA MAGAZIN – November 2014 – Seite 7
Saxonia Media
„In der deutschen Fernsehlandschaft
einzigartig“
„In aller Freundschaft“ für den Publikums-Bambi nominiert
„Brisant“ hat ihn, „Um Himmels Willen“ ebenfalls und auch
der Film „Der Turm“ kann sich mit ihm schmücken: dem Pub­
likums-Bambi. Nun könnte das goldene Kitz bald auch in der
Sachsenklinik stehen, denn „In aller Freundschaft“ ist für den
Medien- und Fernsehpreis der Hubert Burda Media nominiert
worden. Kein Wunder, denn „In aller Freundschaft“ lockt mit
den Alltagsgeschichten aus der Sachsenklinik seit 1998 Wo­
che für Woche Millionen Fernsehzuschauer dienstags ab 21
Uhr vor den Bildschirm.
Emotional berührende Geschichten
BAMBI 2014 (Foto: MDR/Burda/Benedikt Jerusalem)
Damit ihre Lieblinge diesen Preis auch erhalten, bekommen
die Fans Gelegenheit, für „ihre“ Serie abzustimmen. Bis zum
13. November kann „die populärste Fernsehserie des Jahres
2014“ telefonisch unter (01371) 36 60 01 oder online unter
www.daserste.de/bambi gewählt werden, damit sie sich ge­
gen drei weitere nominierte Serien durchsetzt.
„Es ist eine große Leistung und in der deutschen Fernseh­
landschaft einzigartig, dass eine Prime-Time-Serie seit 16
Jahren jede Woche bis zu sechs Millionen Zuschauer in ihren
Bann zieht. Ein Verdienst, den die ‚Sachsenklinik‘ ihren emo­
tional berührenden Geschichten zuschreiben kann, die sich
immer wieder spannend weiterentwickeln“, freut sich MDRFernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi.
„Mit Leidenschaft und Herz“
Die erste Folge von „In aller Freundschaft“ wurde am 26.
Oktober 1998 ausgestrahlt. Im Mittelpunkt stehen spannen­
de und nachdenkliche Geschichten zwischen Notaufnahme,
Ärztezimmer und Cafeteria. „In aller Freundschaft“ wird von
der Saxonia Media (Leipzig) im Auftrag des MDR und der
ARD/DEGETO produziert. Sie ist eine Gemeinschaftsproduk­
tion der ARD.
Der Bambi …
… wird in diesem Jahr bereits zum 66. Mal verliehen.
Die feierliche Gala mit rund 800 geladenen Gästen
findet am 13. November im Stage-Theater am Pots­
damer Platz in Berlin statt. Mit dem Preis würdigt
Stifter Dr. Hubert Burda Menschen und Formate mit
Visionen und Kreativität, herausragenden Erfolgen
und Leistungen
„Wir freuen uns sehr, mit der Serie ‚In aller Freundschaft‘ zu
den Nominierten des Bambi-Publikumspreises 2014 zu gehö­
ren“, sagt Saxonia-Media-Geschäftsführer Sven Sund, „dies
ist eine besondere Auszeichnung für unser gesamtes Team,
das Tag für Tag mit Leidenschaft und Herz für unsere Fans
an der Serie arbeitet. Wir danken den Zuschauern für das
Vertrauen und die jahrelange Treue.“
LINK
www.saxonia-media.de
REPORT
DREFA MAGAZIN – November 2014 – Seite 8
Saxonia Entertainment
„Das Drehen ist für uns in Russland
schwieriger geworden“
Deutscher Fernsehpreis 2014 für „Putins Spiele“
„Millionen Russen eint der Olympische
Traum“, versicherte Präsident Wladimir
Putin, nachdem Russland den Zuschlag
für die Winterspiele 2014 in Sotschi er­
hielt. Filmemacher Alexander Gentelev
zeigt mit dem Dokumentarfilm „Putins
Spiele“, wer wirklich davon profitierte
und wer verlor. Die Koproduktion von
MDR/ARTE/SAXONIA Entertainment/
SATEL Film Wien/Sasha Klein Produc­
tion Israel hat für diesen Blick hinter die
Kulissen den Deutschen Fernsehpreis in
der Kategorie „Beste Dokumentation“
erhalten. Produzentin Simone Baumann
von der Saxonia Entertainment beglei­
tete die Produktion des Films.
Die Produktion des Films hat vergleichsweise lange gedauert. Wie
überzeugt man TV-Sender, sich auf
eine solch gründliche, langwierige
Recherche/Produktion einzulassen?
Da kann ich sagen, dass wir in der glück­
lichen Lage waren, dass sich Katja Wil­
dermuth vom MDR von Anfang an für
das Thema interessiert hat und gleich
eingestiegen ist. Mit MDR und ARTE im
Rücken war es dann einfacher, andere
Partner wie den ORF zu überzeugen. Is­
rael ist ja nicht gerade ein Wintersport­
land – aber auch da hat sich YesDocu
letztendlich an dem Projekt beteiligt.
Und mit Cinephil hatten wir auch einen
sehr guten Weltvertrieb.
Wie organisiert man als Produzentin
ein solches Projekt?
Dafür sind ein langer Anlauf und Team­
arbeit nötig. Nach langwierigen Re­
Simone Baumann (Foto: Archiv)
Wie bewerten Sie die Auszeichnung
mit dem Preis?
Wir waren total überrascht, da wir den
Film nicht eingereicht hatten und sozu­
sagen „auserwählt“ wurden. Der Preis
ist eine große Ehre für uns und vor al­
lem auch eine Anerkennung für unsere
jahrelange und nicht immer einfache
Arbeit auf diesem Gebiet.
die eigene Tasche gesteckt und ein Teil
geht in die vorgesehenen Projekte. Vor
diesem Hintergrund sind ambitionier­
te Großprojekte wie die Olympischen
Spiele oder die Fußballweltmeister­
schaft besonders „attraktiv“.
cherchen (fast zwei Jahre) mussten die
Interviewpartner überzeugt und Dreh­
genehmigungen angefragt werden. An
dem Projekt haben neben mir und dem
Regisseur über drei Jahre lang noch
meine israelischen und österreichischen
Koproduzenten und zwei Producer in
Russland gearbeitet. Anders geht es
nicht. Teilweise war es gar nicht so ein­
fach, immer den Überblick zu behalten.
Im Film sehen wir ja nur fünf Prozent
des Materials, was über die Jahre re­
cherchiert und gedreht worden ist.
Als intime Kennerin des Landes: Sind
absurd teure Projekte, Korruption,
überhöhte Baukosten, das Übergehen und das Vertreiben „kleiner Leute“ ein typisch russisch-sowjetisches
Phänomen oder eines, das sich unter
Putin verstärkt hat?
Die Korruption ist unter Putin leider
nicht kleiner, sondern eher größer ge­
worden. Das muss man leider feststel­
len. Eine kleine Elite bereichert sich auf
Kosten des Großteils der Russen. Die
Loyalität der Staatsdiener beruht im
Grunde genommen auf einem System
des Zugangs zu Mitteln des Staats­
haushalts. Diese werden sozusagen in
Der Film hat in Russland heftige Reaktionen hervorgerufen. Welche Folgen hat das für Ihre Arbeit dort?
Ja, das Drehen ist für uns (und nicht nur
für uns) in Russland schwieriger gewor­
den. Das merken wir jetzt bei unserem
neuen Projekt mit Alexander Gentelev
über Oligarchenfrauen. Zum Beispiel
das Festival „Artdokfest“, welches den
Film ja in Moskau gezeigt hatte, wur­
de dieses Jahr von jeglicher staatlicher
Unterstützung abgeschnitten und muss
einschneidende Restriktionen hinneh­
men.
Wie geht es dem Autor Alexander
Gentelev nach der mehrfachen Sendung des Films und nun dem Preis?
Muss er sich vor Vergeltungsmaßnahmen der Nomenklatura in Acht nehmen?
Nein, Vergeltungsmaßnahmen oder
irgendwelche anderen Bedrohungen
gibt es nicht. Aber viele Leute wollen
ihm keine Interviews oder Drehgeneh­
migungen mehr geben. Da merkt man
schon den Druck und die Angst.
Der neue Film von Alexander Gentelev soll sich um „Glück und Unglück
von Oligarchenfrauen“ drehen. Wie
weit ist dieses Projekt gediehen?
Momentan sind wir dabei, die Finan­
zierung zu schließen und haben mit der
Vorbereitung der Dreharbeiten begon­
nen. Der Film soll nächstes Jahr im Som­
mer fertig sein.
LINK
www.saxonia-entertainment.de
BILDREPORT
DREFA MAGAZIN – November 2014 – Seite 9
Hausmesse in der media city leipzig
MCA, MMG, MCS GmbH Sachsen und MCS GmbH Sachsen-Anhalt
präsentieren sich auf gemeinsamer Technikschau
Die HD-SGN1 der MCS GmbH Sachsen-Anhalt (Foto: US)
Gespräche über Kameratechnik (Foto: US)
BILDREPORT
DREFA MAGAZIN – November 2014 – Seite 10
Blick ins HD-Superslomo-Mobil der MMG (Foto: US)
Erhellendes über Lichttechnik (Foto: US)
Gespräche bei der Hausmesse (Foto: US)
Gespräche bei der Hausmesse (Foto: US)
Gespräche über Audiotechnik (Foto: US)
Gespräche über Kameratechnik (Foto: US)
LINKS
www.mca.de
www.media-mobil.net
www.mcs-sachsen.de
www.mcs-sachsen-anhalt.de
NACHRICHTEN
DREFA MAGAZIN – November 2014 – Seite 11
MCS GmbH Thüringen | Ticketgalerie
Rocklegende im Landesfunkhaus
180 Peter-Maffay-Fans waren ihrem
Idol am 29. Oktober ganz nah. Der Kult­
sänger gab mit seiner Band ein fast pri­
vates Studiokonzert im Landesfunkhaus
Thüringen des MDR. Peter Maffay hat
vor allem die Titel aus seinem aktuel­
len Album „Wenn das so ist“ gespielt –
überwiegend in akustischen Versionen.
Das Konzert wurde von der MCS GmbH
Thüringen personell und technisch be­
treut. „Wir haben eine Bühne aufge­
baut und ein Lichtkonzept erstellt“,
sagt Bettina Jaehde, Disponentin der
MCS GmbH Thüringen. „Außerdem
wurde ein hochqualitatives Tonsystem
LANDESFUNKHAUS THÜRINGEN
Bild: MDR/Karsten Trepte
Peter Maffay beim Studiokonzert in Erfurt
eingesetzt und durch einen unserer
Tontechniker betreut. Mit zwei Kame­
ras wurde das Konzert mitgeschnitten
und via Video-Livestream im Internet
gesendet.“
Neben dem Video-Livestream auf
MDR.DE, wurde das Konzert auch im
Radio zeitversetzt gesendet. Peter
Maffay wird mit dem Material aus dem
neuen Album im kommenden Jahr auch
auf Tour gehen. Er spielt unter anderem
am 28. Januar in der Arena Leipzig und
am 5. Februar in der Messe Erfurt. Kar­
ten dafür gibt es bei der Ticketgalerie.
LINKS
www.msc-thueringen.de
www.ticketgalerie.de
Ticketgalerie
Jetzt schon an Weihnachten denken
Dinnershows sind der stilvolle Geschenktipp
„Gerade um die Weihnachtszeit kann
man in den Restaurants und Theatern
großartige Stücke aller möglichen Gen­
res sehen“, sagt Jörg Schubert, Leiter
Marketing und Verkauf bei der Ticket­
galerie. Viele Stücke laufen auch über
die Feiertage und bis ins nächste Jahr
hinein. „Ein Dinner mit Show ist immer
auch ein stilvolles Geschenk“, weiß Jörg
Schubert.
Termine und Karten bei der
Ticketgalerie!
0341 – 14 14 14
LINK
www.ticketgalerie.de
Gans ganz anders
Ein gutes Essen und ein hochwerti­
ges Kulturerlebnis – bei diesem Trend
kommt zusammen, was zusammen ge­
hört. Dinnershows verbinden Theater­
besuch und Gourmetmenü aufs treff­
lichste.
Aktuelle Dinnershows in Leipzig im Überblick:
Magic Nights – Manche mögen’s weiss
Die Weihnachts-Dinnershow im historischen Stadtbad
Gans ganz anders. Draculas Leckerbissen – Wenn Vampire tanzen gehen
im Spiegelpalast auf dem Burgplatz
Faust – Die Rockoper
in Auerbachs Keller
Von Blumen und Bienen – Die Rock‘n‘Roll Burlesque Dinnershow
im neuen Blauen Salon des Leipziger Central Kabaretts
Musical Moments
im Restaurant Stin am Bayrischen Platz
Die Olsenbande – mächtig gewaltig!
Am Palmengarten
Theater Flair
verschiedene Dinnershows an verschiedenen Spielorten
NACHRICHTEN
DREFA MAGAZIN – November 2014 – Seite 12
Leipziger Medienstiftung
Im Visier der Freiheitsfeinde
Roland Jahn (Foto: MDR/Daniela Dufft)
Leipziger Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien vergeben
Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig hat am 8. Oktober
auf einer Festveranstaltung zum 14. Mal den Preis für die
Freiheit und Zukunft der Medien vergeben. Preisträger 2014
sind die afghanische Journalistin Farida Nekzad sowie ge­
meinsam die Akteure der Friedlichen Revolution in der ehe­
maligen DDR Aram Radomski, Siegbert Schefke, Roland Jahn
und Christoph Wonneberger.
koordinierte beispielsweise seit 1986 die montäglichen Frie­
densgebete in der Nikolaikirche. 1989 unterhielt er ein „De­
mo-Telefon“, mit dem westliche Journalisten über die Ereig­
nisse in Leipzig informiert wurden. Am Abend des 9. Oktober
1989 berichtete Wonneberger in einer Live-Schaltung in den
„Tagesthemen“ der ARD von der friedlichen Demonstration
in Leipzig.
Zur Flucht gezwungen
Roland Jahn wurde wegen seiner Kritik an der BiermannAusbürgerung 1977 von der Uni Jena exmatrikuliert. Er ge­
hörte zu den Mitgründern des oppositionellen Friedenskrei­
ses Jena, 1982 wurde er in Untersuchungshaft genommen,
verurteilt und nach Protesten im Westen vorzeitig freigelas­
sen. Im Juni 1983 wurde er dann gegen seinen Willen aus der
DDR ausgebürgert. Von West-Berlin aus unterstützte er die
DDR-Opposition finanziell und logistisch.
Die 37 Jahre alte Farida Nekzad engagierte sich als Nach­
richtendirektorin und Chefredakteurin der unabhängigen
und größten afghanischen Nachrichtenagentur „Pajhwok
News“ und als Chefredakteurin der „Wakht News Agency“
für Frauenrechte und Pressefreiheit. Nach mehrfachen Mord­
drohungen, einem Bombenattentat und einer versuchten
Entführung lebt sie derzeit als Gast der Hamburger Stiftung
für politisch Verfolgte in Deutschland.
Aram Radomski, Siegbert Schefke, Roland Jahn und Chris­
toph Wonneberger sind Akteure der Friedlichen Revolution
1989 in der DDR. Wonneberger, ab 1985 Pfarrer in Leipzig,
Der Preis
Der Leipziger Medienpreis wird seit dem Jahr 2001
von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig
verliehen. Mit ihm werden Journalisten, Verleger
und Institutionen gewürdigt, die sich in besonderer
Weise für die Freiheit der Medien einsetzen. Die
Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 30.000
Euro verbunden..
Montagsdemo gefilmt
Die Bürgerrechtler und Journalisten Radomski und Schefke
dokumentierten für westdeutsche Medien etwa den Verfall
historischer Altstädte, die Umweltzerstörung in der DDR so­
wie die erstarkende Oppositionsbewegung. Mit einer von
Roland Jahn beschafften Kamera filmten sie vom Turm der
Reformierten Kirche aus die Leipziger Montagsdemonstrati­
on am 9. Oktober 1989 mit ihren rund 70.000 Teilnehmern.
Ihr Material sendeten westdeutsche Medien tags darauf.
LINK
www.leipziger-medienstiftung.de
SERVICE
DREFA MAGAZIN – November 2014 – Seite 13
Medientermine
24. FilmFestival Cottbus
04.-09.11.2014
www.filmfestivalcottbus.de
Medienforum Mittweida
17.-18.11.2014
Mittweida
www.medienforum-mittweida.de
27. Filmfest Dresden
14.-19.04.2015
Dresden, Filmtheater Metropolis
www.filmfest-dresden.de
Verleihung des Deutschen Filmpreises 2015
19.06.2015
Berlin, Palais am Funkturm
www.deutscher-filmpreis.de
6. Internationales Kinderchorfestival
28.04.-04.05.2015
Dresden
www.kinderchorfestival-dresden.de
Berlinale | 65. Internationale Filmfestspiele Berlin
05.-15.02.2015
Berlin
www.berlinale.de
Medientreffpunkt Mitteldeutschland
04.-06.05.2015
Leipzig
Leipziger Buchmesse
12.-15.03.2015
Leipzig, Neues Messegelände
www.leipziger-buchmesse.de
Media Convention Berlin |05.06.05.2015
Berlin
www.media-convention-berlin.de
www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de
Ticketgeflüster
demnächst
im Vorverkauf:
Februar
+++ Silbermond +++ Beatrice Egli +++ Mark
Knopfler +++ Slipknot +++ Haftbefehl +++
Bülent Ceylan +++ Rock am Ring im Park
+++ Hurricane & Southside +++ Usher +++
Michael Bublé +++ Neil Diamond +++ Sun­
rise Avenue +++ Atze Schröder +++ Martin
Rütter +++ David Garrett +++ Riverdance
+++ Russisches Staatsballett +++ Queen
+++ Mario Adorf +++ Enrico Morricone
+++ WWE +++ Kings of Xtreme +++ Din­
nershows +++ Peter Kraus +++ Howard
Carpendale +++ Santiano +++ Die Paldauer
+++ Partner Pferd +++ Sabaton +++
23. Kinder-Medien-Festival
GOLDENER SPATZ
31.05.-06.06.2015
Gera & Erfurt
www.goldenerspatz.de
15. Filmkunstmesse Leipzig
14.-18.09.2015
Leipzig
www.filmkunstmesse.de
Impressum
Herausgeber
DREFA Media Holding GmbH
Eilenburger Straße 4 | 04275 Leipzig
presse@drefa.de | www.drefa.de
Geschäftsführung:
Dr. Heinz Spremberg und Uwe Geißler
Redaktionelle Verantwortlichkeit:
Nadja Albus-Hilbert
Integrierte Unternehmenskommunikation
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Seele and Geist
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