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Medienspiegel
vom 17. Oktober 2014
bis 20. Oktober 2014
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Inhaltsverzeichnis
Thema: MGB
20.10.2014
Tages-Anzeiger:
Coop und Migros ziehen Bilanz in Bangladesh.......................................................................5
20.10.2014
Tages-Anzeiger:
Der Ton der Migros-Bank befremdet Kunden........................................................................ 6
20.10.2014
Tages-Anzeiger:
Migros-Bank brüskiert Kunden............................................................................................. 8
19.10.2014
Berner Zeitung:
Der Ton der Migros-Bank befremdet Kunden........................................................................ 9
18.10.2014
20min.ch:
Diese Werbung stinkt den Kunden gewaltig........................................................................11
20.10.2014
Der Landbote:
Migros-Bio-Offensive in Winterthur: "Eher Bereicherung als Konkurrenz".......................... 12
17.10.2014
Lebensmittel Zeitung:
Edeka-Manager heuert bei Migros an.................................................................................. 13
18.10.2014
Schweizer Bauer:
Franz Stiller führt neu Profi-Lait......................................................................................... 14
17.10.2014
Lebensmittel Zeitung:
LeShop will neue Abhol-Boxen............................................................................................15
18.10.2014
Schweizer Bauer:
Migros will den Salzgehalt in Lebensmitteln reduzieren......................................................16
20.10.2014
20 Minuten GES:
Schluss mit Süssigkeiten an der Supermarkt-Kasse............................................................ 17
18.10.2014
Blick:
Starbucks erlaubt Tattoo.................................................................................................... 18
20.10.2014
Tages-Anzeiger:
Big Brother isst mit.............................................................................................................19
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17.10.2014
Lebensmittel Zeitung:
Alles Gute kommt von oben................................................................................................ 21
18.10.2014
Neue Luzerner Zeitung GES:
Clubs haben Hunger nach mehr.......................................................................................... 23
19.10.2014
NZZ am Sonntag:
Aufpolieren und vertiefen................................................................................................... 25
18.10.2014
La Liberté:
II n'y aura pas de nocturne le samedi pour les commerces d'Yverdon................................26
16.10.2014
Radio RSI Rete Uno:
Modem - Lo spreco alimentare............................................................................................ 28
18.10.2014
Schweizer Bauer:
Salz ist unentbehrlich für Mensch und Tier......................................................................... 29
19.10.2014
SonntagsZeitung:
VOM BÜEZER ZUM MULTI- MILLIONÄR................................................................................30
17.10.2014
Lebensmittel Zeitung:
Migros hat die Bratwurst stets im Blick.............................................................................. 31
17.10.2014
Lebensmittel Zeitung:
"Lokal und ultrafrisch"....................................................................................................... 33
19.10.2014
Schweiz am Sonntag GES:
Manor erhält Hilfe von links................................................................................................ 34
19.10.2014
Schweiz am Sonntag GES:
Emmi-Chef warnt vor einem Sturm im Milchmarkt.............................................................. 35
19.10.2014
NZZ am Sonntag:
Schweizer App schlägt Alarm im Supermarkt......................................................................36
19.10.2014
SonntagsZeitung:
Absturz der Mieten für Verkaufsflächen.............................................................................. 37
20.10.2014
Tribune de Genève:
Le poisson abonde et les Genevois se l'arrachent............................................................... 39
19.10.2014
Il Caffè della domenica:
E c-commerce dribbla i "paletti" delle frontiere.................................................................. 41
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19.10.2014
GIORNALE del POPOLO:
Per esempio Suberg............................................................................................................ 43
18.10.2014
La Liberté:
Bientôt une antenne romande de Bio Suisse....................................................................... 44
18.10.2014
Schweizer Bauer:
Bio Suisse erhält internationalen Preis............................................................................... 45
18.10.2014
24 heures:
L'agriculture biologique va draguer les Romands............................................................... 46
18.10.2014
Schweizer Bauer:
Es gibt keine Agrarpolitik 2018-2021..................................................................................47
18.10.2014
Zürichsee-Zeitung Horgen:
Studie sagt nur wenig Mehrverkehr wegen Golfern voraus................................................. 48
19.10.2014
NZZ am Sonntag:
Hohepriesterin des Liebesrituals.........................................................................................49
20.10.2014
Neue Zürcher Zeitung:
Migros-Museum.................................................................................................................. 50
18.10.2014
Zürichsee-Zeitung Horgen:
Ein orchestrales Erlebnis zum Abschluss............................................................................ 51
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20. Oktober 2014
Seite: 32
Autor: Matthias Pfander
Tages-Anzeiger
8004 Zürich
tel. 044 248 44 11
www.tagesanzeiger.ch
Auflage
Reichweite
Erscheint
Fläche
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173'877
490'000
6 x woe
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Leser
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Textilproduktion in Billiglohnländern
Coop und Migros ziehen Bilanz in Bangladesh
Die Katastrophe von Rana
Plaza war auch für Schweizer
Detailhändler ein Weckruf.
Matthias Pfander
Auch Coop und Migros lassen Kleider in
Bangladesh nähen. Direkt betroffen vom
Einsturz des Rana-Plaza-Gebäudes am
24. April 2013 nordwestlich der Hauptstadt Dhaka waren sie jedoch nicht. Mit
keiner der fünf Firmen, die im neunstöckigen Gebäude untergebracht waren,
pflegten sie Geschäftsbeziehungen.
Nach dem Unglück begannen beide
Grossverteiler, die Situation bei ihren
Lieferanten zu überprüfen. Dem aus einer europäischen Initiative entstandenen «Bangladesh Accord an Fire and
Bullding Safety» schlossen sie sich nicht
an. Im Gegensatz zu den Schweizer Unternehmen Charles Vögele, Switcher,
Tally Weijl und Vistaprint.
Die Argumente von Coop und Migros:
das eigene Einkaufsvolumen in Bangladesh sei nur klein, der Accord wegen der
ganzen Koordination zwischen allen
Teilnehmern schwerfällig und aufgrund
der langjährigen stabilen Lieferantenbeziehungen könne man allein sicherstellen, dass die Risiken in den Fabriken minimiert würden. Sogar schneller, flexibler und nachhaltiger.
Coop arbeitet aktuell mit einem Lieferanten aus Bangladesh zusammen. Die
Einhaltung von sozialen Arbeitsbedingungen und der Arbeitssicherheit werde
Accord kontrolliert. Im November wollen Migros-Verantwortliche nach Bangladesh reisen, um bei einem zweiten Produzenten den Fortschritt bei der Behe-
bung der Mängel der ersten Überprüfung zu kontrollieren.
Bei den zwei weiteren Produktionsstätten verlässt sich die Migros bis jetzt
schutz zu überprüfen.
Die Produktionsstätten würden be- auf die Resultate der Überprüfung durch
züglich Sicherheit gut dastehen, heisst den Accord sowie das in den USA inities auf Anfrage. «Bei letzten Audits wur- ierte Bündnis «The Alliance for Bangladen keine gravierenden Mängel ent- desh Worker Safety». Dennoch will die
deckt. Die Mängel betrafen primär die Migros die betreffenden Fabriken zu eiSauberkeit der Gebäude und den Unter- nem späteren Zeitpunkt auch selbst prühalt der elektronischen Anlagen, so zum fen. «Obwohl die Migros den Accord
Beispiel ein kaputtes Lampchen in ei- nicht unterzeichnet hat, nehmen auch
nem Exitschild. Ein Grossteil der erfor- wir unsere Verantwortung wahr. Trotz
derlichen Massnahmen konnte bereits immensem Druck seitens Öffentlichkeit
regelmässig kontrolliert. Zusätzlich
hatte Coop eine externe Auditfirma beauftragt, die Gebäude und den Brand-
umgesetzt werden», sagt Coop-Sprecher
Ramon Gander.
und Medien haben wir uns entschlos-
heit überprüft und keine gravierenden
Entwicklungslandes ist dies keine Selbst-
sen, weiterhin in Bangladesh produzieDie Migros bezieht Textilien von vier ren zu lassen und uns nicht aus diesem
Produzenten aus Bangladesh. Bei sämt- Markt zurückzuziehen. Betrachtet man
lichen Fabriken sei die Gebäudesicher- die rückläufigen Exportzahlen dieses
Mängel festgestellt worden, heisst es. verständlichkeit», nimmt die Migros auf
Die erste Fabrik prüfte die Migros im Fe- Anfrage Stellung.
bruar 2014, und zwei Monate später
wurden dieselben Betriebe durch den
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Clipping-Nr.
2000340579
Clipping-Seite
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20. Oktober 2014
Seite: 31
Autor: Bruno Schletti
Tages-Anzeiger
8004 Zürich
tel. 044 248 44 11
www.tagesanzeiger.ch
Auflage
Reichweite
Erscheint
Fläche
Wert
173'877
490'000
6 x woe
67'352
14'100
Ex.
Leser
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Der Ton der Migros-Bank befremdet Kunden
Die Migros-Tochter drängt Kunden zum Unterschreiben eines neuen Depotvertrags. Im neuen Vertrag ist geregelt, dass den Kunden keine
Vergünstigungen in Form von Retrozessionen ausbezahlt werden. Wer nicht pariert, soll vor die Tür gesetzt werden.
Bruno Schletti
«Die sympathische Alternative»
so 800 000 Kundinnen und Kunden.
Die Migros-Bank verweist darauf,
sieht sich die Migros-Bank auf der eigenen Website. Kunde E. T.* war früher dass bei Kunden mit einem Vermögensebenfalls dieser Meinung. «Geh zur Mi- verwaltungsmandat die Rechtslage
gros-Bank. Das ist eine der vernünftige- nach dem Bundesgerichtsentscheid
ren Banken», habe ihm ein Bekannter vom Oktober 2012 klar sei: «Die Retrogeraten. E. T. befolgte den Rat. Heute zessionen dem Vermögensverwaltungssagt er zur Migros-Bank: «So nicht! Nicht kunden.» Bei Depotkunden, welche die
Anlageentscheide nicht der Bank übermit mir.»
Wie andere, die bei der Migros-Bank liessen, sondern selber dafür verantein Wertschriftendepot unterhalten, er- wortlich zeichneten, sei dies anders.
hielt auch E. T. im vergangenen April ein Man sei bestrebt, Leistungen zu attrakSchreiben, in dem er aufgefordert tiven Konditionen zu bieten, sagt
wurde, den neuen Depotvertrag zu un- Aeberli: «Voraussetzung dafür ist eine
terzeichnen und zu retournieren. In die- hohe betriebliche Effizienz, und dazu
sem Vertrag verweist die Bank darauf, gehört auch eine einheitliche Rechtsbadass sie für Finanzprodukte wie Anlage- sis für alle Bankgeschäfte.»
Einigermassen kurios ist, dass E. T.
fonds oder strukturierte Produkte von
Dritten Vergütungen auch Retrozessio- nur Aktien in seinem Depot hat, also
nen genannt erhält. Es folgte der Satz: keine Anlageprodukte, bei denen Retro«Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, zessionen fliessen. Genauso ist es bei eiauf die Herausgabe dieser Vergütungen nem anderen ehemaligen Migros-BankKunden, J. T.*. Er schrieb deshalb der
zu verzichten.»
Bank: «Auf nicht fliessende RetrozessioKunde hat Passus gestrichen
nen kann ich, auch vertraglich, nicht
Kunde E. T. war dazu nicht bereit. Er verzichten. Deshalb habe ich den entverweigerte die Unterschrift, was einen sprechenden Passus gestrichen.» Dieser
Korrespondenzwechsel mit der Migros- Einwand fruchtete nicht. Auch J. T.
Bank zur Folge hatte. In ihrem vierten blitzte bei der Migros-Bank ab. Auch er
Brief von Ende August drohte die Bank: räumte sein Depot und verschob seine
«Ab dem 30. September 2014 werden Aktien zu Postfinance. Wer im OnlineDepots ohne neuen Depotvertrag sal- depot von Postfinance Aktien hält, zahlt
diert.» E. T. wurde vor die Wahl gestellt, dafür keinerlei Gebühren. Allerdings beden Depotvertrag zu unterzeichnen hält auch Postfinance beim Vertrieb von
oder seine Wertschriften zu einer ande- Aktienfonds Entschädigungen von Dritren Bank zu transferieren. Der Kunde ten ein, was der Kunde mit den Teilsagte Adieu. Er übertrug seine Wert- nahmebedingungen akzeptieren muss.
schriften zur VZ Depotbank.
«Die unkomplizierte partnerschaftli«Ein solcher Ton geht gar nicht», fin- che Schweizer Bank» so die Selbstdarstellung der Migros-Bank auf der Webdet E. T. Hunderte hätten wohl ähnlieh
empfunden wie er. Die meisten würden site gibt sich in der Frage des Depotveraber bloss die Faust im Sack machen. trags kompromisslos. Technisch wäre es
keine Hexerei, zwei Kategorien von
«Irgendjemand muss sich aber wehren.»
E. T. war nicht der Einzige, der rebel- Depotkunden zu führen: solche, die
lierte. Migros-Bank-Sprecher Urs Aeberli dem Vertrag vorbehaltlos zustimmen,
sagt: «Weniger als 1 Prozent der ange- und jene, die den Passus über die Retschriebenen, relevanten Depotkunden rozessionen ablehnen. Von Letzteren
Dehat gekündigt.» Wie viele Kunden ange- könnte die Bank allenfalls höhere
für
potgebühren
verlangen
Anlageschrieben wurden, will er nicht verraprodukte, bei denen Retrozessionen
ten. Insgesamt zählt die Bank über
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«Weniger als 1 Prozent
der angeschriebenen,
relevanten Depotkunden
hat gekündigt.»
Urs
Aeberli, Sprecher Migros-Bank
anfallen.
Eine solche
Zweiteilung des
Angebots widerspräche gemäss Aeberli
der betrieblichen Effizienz und damit
der Voraussetzung für attraktive Konditionen.
Auch bei den Transferkosten zeigt
die Migros-Bank kein Entgegenkommen. Wer sein Depot zu einer anderen
Bank verschiebt, muss pro Wertschriftenposten mindestens 100 Franken
zahlen, zusätzlich Mehrwertsteuer.
Kunde E. T. sagt: «Wer die Spesen verursacht, soll sie zahlen.» Das sei die
Bank mit ihrem neuen Depotvertrag.
Wenn dem so wäre, argumentiert
Aeberli, könnten auch Kunden, die mit
einer Gebührenerhöhung nicht einverstanden seien, einen kostenlosen
Transfer
ihrer Wertschriften
geltend
machen.
Dialog statt Saldierung
Offenbar gibt es Kunden, die bis heute
den neuen Depotvertrag nicht unterschrieben haben. Mit diesen Kunden
stehe man «weiterhin in Kontakt», sagt
Aeberli. Dann war also die Androhung
der Depotsaldierungen per Ende September nicht ernst gemeint? Aeberlis
Antwort:
«Mit dem Kundenschreiben
wollen wir uns die Möglichkeit einräumen, dass wir theoretisch ab Oktober
Kundendepots saldieren könnten. Davon werden wir aber unmittelbar keinen
Gebrauch machen.» Mit Kunden, die
den Depotvertrag noch nicht unterschrieben hätten, stehe man «immer
noch im Dialog».
* Namen
der Redaktion bekannt.
Clipping-Nr.
2000340578
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20. Oktober 2014
Seite: 31
Autor: Bruno Schletti
Tages-Anzeiger
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20. Oktober 2014
Seite: 1
Autor: TA
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Migros-Bank
brüskiert Kunden
Ein neuer Vertrag sorgt unter Kunden
der Migros-Bank für Unmut. Wer ein
Wertschriftendepot bei diesem Institut
unterhält, erhielt ein Schreiben mit
neuen Bedingungen. Verbunden mit der
Aufforderung, diese zu unterzeichnen.
Im neuen Vertrag ist erwähnt, dass
die Bank für die Vermittlung von Finanzanlagen wie Fonds oder strukturierten
Produkten von Drittfirmen Vergütungen
erhalte. Gleichzeitig werden die Kunden
verpflichtet, diese auch als Retrozessio-
nen bekannten Vorteile nicht zu beanspruchen. «Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, auf die Herausgabe dieser Vergütungen zu verzichten», heisst es an
der entsprechenden Stelle im Vertrag.
Einem Kunden, der sich gegen die
Bedingungen wehrte, drohte die MigrosBank, das Depot zu saldieren, sollte er
den neuen Vertrag nicht rechtzeitig unterzeichnen.
Der
Betroffene kam der
Bank zuvor und transferierte seine Wertschriften zu einem anderen Institut. Wie
viele Kunden sich so verhielten, legt die
Migros-Bank nicht genau offen. Die Rede
ist von «weniger als 1 Prozent der angeschriebenen, relevanten Depotkunden»,
die gekündigt hätten. (TA)
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19. Oktober 2014
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Der Ton der Migros-Bank befremdet Kunden
Artikel im Web
Der Ton der Migros-Bank befremdet Kunden
Von Bruno Schletti.
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Die Migros-Tochter drängt Kunden zum Unterschreiben eines neuen Depotvertrags. Wer nicht pariert, soll vor die Tür gesetzt werden.
Die Migros-Bank will sich als «unkompliziert» und «partnerschaftlich» darstellen. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
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Sachlich
Technisch
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«Die sympathische Alternative» - so sieht sich die Migros-Bank auf der eigenen Website. Kunde E. T.* war früher ebenfalls dieser
Meinung. «Geh zur Migros-Bank. Das ist eine der vernünftigeren Banken», habe ihm ein Bekannter geraten. E. T. befolgte den Rat.
Heute sagt er zur Migros-Bank: «So nicht! Nicht mit mir.»
Wie andere, die bei der Migros-Bank ein Wertschriftendepot unterhalten, erhielt auch E. T. im vergangenen April ein Schreiben, in
dem er aufgefordert wurde, den neuen Depotvertrag zu unterzeichnen und zu retournieren. In diesem Vertrag verweist die Bank dar-
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auf, dass sie für Finanzprodukte wie Anlagefonds oder strukturierte Produkte von Dritten Vergütungen - auch Retrozessionen genannt
- erhält. Es folgte der Satz: «Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, auf die Herausgabe dieser Vergütungen zu verzichten.»
Kunde hat Passus gestrichen
Kunde E.T. war dazu nicht bereit. Er verweigerte die Unterschrift, was einen Korrespondenzwechsel mit der Migros-Bank zur Folge
hatte. In ihrem vierten Brief von Ende August drohte die Bank: «Ab dem 30. September 2014 werden Depots ohne neuen Depotvertrag saldiert.» E. T. wurde vor die Wahl gestellt, den Depotvertrag zu unterzeichnen oder seine Wertschriften zu einer anderen Bank
zu transferieren. Der Kunde sagte Adieu. Er übertrug seine Wertschriften zur VZ Depotbank.
«Ein solcher Ton geht gar nicht», findet E. T. Hunderte hätten wohl ähnlich empfunden wie er. Die meisten würden aber bloss die
Faust im Sack machen. «Irgendjemand muss sich aber wehren.» E. T. war nicht der einzige, der rebellierte. Migros-Bank-Sprecher
Urs Aeberli sagt: «Weniger als 1 Prozent der angeschriebenen, relevanten Depotkunden hat gekündigt.» Wie viele Kunden angeschrieben wurden, will er nicht verraten. Insgesamt zählt die Bank über 800 000 Kundinnen und Kunden.
Die Migros-Bank verweist darauf, dass bei Kunden mit einem Vermögensverwaltungsmandat die Rechtslage nach dem Bundesgerichtsentscheid vom Oktober 2012 klar sei: «Die Retrozessionen dem Vermögensverwaltungskunden.» Bei Depotkunden, welche die Anlageentscheide nicht der Bank überliessen, sondern selber dafür verantwortlich zeichneten, sei dies anders. Man sei bestrebt, Leistungen
zu attraktiven Konditionen zu bieten, sagt Aeberli: «Voraussetzung dafür ist eine hohe betriebliche Effizienz, und dazu gehört auch
eine einheitliche Rechtsbasis für alle Bankgeschäfte.»
Technisch keine Hexerei
Einigermassen kurios ist, dass E. T. nur Aktien in seinem Depot hat, also keine Anlageprodukte, bei denen Retrozessionen fliessen.
Genauso ist es bei einem anderen ehemaligen Migros-Bank-Kunden, J. T.*. Er schrieb deshalb der Bank: «Auf nicht fliessende Retrozessionen kann ich, auch vertraglich, nicht verzichten. Deshalb habe ich den entsprechenden Passus gestrichen.» Dieser Einwand
fruchtete nicht. Auch J. T. blitzte bei der Migros-Bank ab. Auch er räumte sein Depot und verschob seine Aktien zu Postfinance. Wer
im Onlinedepot von Postfinance Aktien hält, zahlt dafür keinerlei Gebühren. Allerdings behält auch Postfinance beim Vertrieb von
Aktienfonds Entschädigungen von Dritten ein, was der Kunde mit den Teilnahmebedingungen akzeptieren muss.
«Die unkomplizierte partnerschaftliche Schweizer Bank» - so die Selbstdarstellung der Migros-Bank auf der Website - gibt sich in der
Frage des Depotvertrags kompromisslos. Technisch wäre es keine Hexerei, zwei Kategorien von Depotkunden zu führen: solche, die
dem Vertrag vorbehaltlos zustimmen, und jene, die den Passus über die Retrozessionen ablehnen. Von Letzteren könnte die Bank allenfalls höhere Depotgebühren verlangen für Anlageprodukte, bei denen Retrozessionen anfallen. Eine solche Zweiteilung des Angebots widerspräche gemäss Aeberli der betrieblichen Effizienz und damit der Voraussetzung für attraktive Konditionen.
Auch bei den Transferkosten zeigt die Migros-Bank kein Entgegenkommen. Wer sein Depot zu einer anderen Bank verschiebt, muss
pro Wertschriftenposten mindestens 100 Franken zahlen, zusätzlich Mehrwertsteuer. Kunde E. T. sagt: «Wer die Spesen verursacht,
soll sie zahlen.» Das sei die Bank mit ihrem neuen Depotvertrag. Wenn dem so wäre, argumentiert Aeberli, könnten auch Kunden, die
mit einer Gebührenerhöhung nicht einverstanden seien, einen kostenlosen Transfer ihrer Wertschriften geltend machen.
Dialog statt Saldierung
Offenbar gibt es Kunden, die bis heute den neuen Depotvertrag nicht unterschrieben haben. Mit diesen Kunden stehe man «weiterhin
in Kontakt», sagt Aeberli. Dann war also die Androhung der Depotsaldierungen per Ende September nicht ernst gemeint? Aeberlis
Antwort: «Mit dem Kundenschreiben wollen wir uns die Möglichkeit einräumen, dass wir theoretisch ab Oktober Kundendepots saldieren könnten. Davon werden wir aber unmittelbar keinen Gebrauch machen.» Mit Kunden, die den Depotvertrag noch nicht unterschrieben hätten, stehe man «immer noch im Dialog».
* Namen der Redaktion bekannt. (Tages-Anzeiger)
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18. Oktober 2014
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Diese Werbung stinkt den Kunden gewaltig
Artikel im Web
Diese Werbung stinkt den Kunden gewaltig
Mit einem Samichlaus, der den Kunden seinen Allerwertesten entgegenstreckt, machte die Migros Aare in den letzten Tagen Werbung. Nun stellt sie die Kampagne ein.
«Damit Ihre Weihnachtsfeier nicht für den A**** ist.» Mit diesem Slogan bewarb die Migros Genossenschaft Aare ihren CateringService. (Bild: Screenshot Aargauer Zeitung)
ein aus i
Zum Thema
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«Damit Ihre Weihnachtsfeier nicht für den A**** ist» oder «Damit Ihre Weihnachtsfeier nicht nach hinten losgeht» - mit diesen Slogans hat die Migros Genossenschaft Aare in den letzten Tagen auf Plakaten ihren Catering-Service beworben. Abgebildet ist auf dem
Aushang ein Samichlaus, der der Welt seinen Hintern entgegenstreckt. Aus dem Hintern des Weihnachtsmannes entströmt ausserdem
eine weisse Stinkwolke, quasi als Versinnbildlichung eines Furzes. Wie die «Aargauer Zeitung» berichtet, waren die Plakate zum Beispiel vor und im Ladedorf-Einkaufszentrum in Langendorf im Kanton Solothurn zu sehen.
Nun ist aber nicht die Weihnachtsfeier der Kunden, sondern eher die Kampagne der Migros selbst nach hinten losgegangen. Laut dem
Bericht der «Aargauer Zeitung» ist das vulgäre Plakat bei vielen Leuten schlecht angekommen. Ein Leserbriefschreiber habe sogar
verlangt, «diesen ungehobelten, grobschlächtigen Weihnachtsmann dorthin zurückzuschicken, wo er hergekommen ist».
Die Migros spricht von einem Missverständnis
Wie die Migros auf Anfrage erklärt, sei das Plakat eigentlich ganz anders gemeint gewesen. So stehe der Samichlaus vor einem Backofen - das Wölkchen beziehe sich daher auf das angebrannte Essen, nicht aber auf mögliche Verdauungsprobleme. Leider sei dies in
Verbindung mit dem Text falsch herübergekommen. «Dafür entschuldigen wir uns», sagt Mediensprecherin Andrea Bauer gegenüber
20 Minuten.
Für die Kampagne hat die Migros keine externe Werbeagentur angeheuert. «Sie wurde intern konzipiert und gestaltet», erklärt Bauer.
Somit bleibt unklar, wer die grandiose Idee hatte, einen Samichlaus öffentlich furzen zu lassen.
Kampagne regional beschränkt
Glück im Unglück hat die Migros deshalb, weil der pupsende Samichlaus nur lokal begrenzt ausgehangen wurde. Wie erwähnt, handelt es sich um eine Werbung der Migros Genossenschaft Aare aus dem Gebiet der Kantone Bern, Aargau und Solothurn. In anderen
Regionen wurde sie nicht verwendet. Insgesamt seien die Plakate nun seit bald 14 Tagen zu sehen, eine Verlängerung der Kampagne
werde es «selbstverständlich nicht geben». Wie viele der Plakate insgesamt die Wände der Region zierten, konnte Bauer nicht sagen.
Es ist übrigens nicht das erste Mal dieses Jahr, dass eine Werbebotschaft der Migros falsch ankommt. In einer Kampagne im Juli sagte
der orange Riese auf Plakaten: «Gestern war morgen heute.» Der Satz ist laut Analyse eines Sprachwissenschaftlers zwar korrekt, für
User auf sozialen Medien ergab die Reihenfolge der Adverbien trotzdem keinen Sinn. Viele waren davon überzeugt, dass es eigentlich
«Gestern war heute morgen» heissen muss.
(kwo)
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20. Oktober 2014
Seite: 5
Autor: Mirjam Fonti
Der Landbote
8401 Winterthur
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www.landbote.ch
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31'029
1'700
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Migros-Bio-Offensive in Winterthur:
«Eher Bereicherung als Konkurrenz»
810-LEBENSMITTEL Winterthur erhält bald zwei neue
Bio-Supermärkte an der Industriestrasse in der Grüze und
im Zentrum Neuwiesen. Die bestehenden Bio-Läden geben an,
sie fürchteten die Konkurrenz nicht.
Bulgurpfanne tung, so Fuchs. Die Gefahr, dass
Dinkelflocken,
oder Bratlinge von Alnatura gibt die Alnatura-Produkte die eigees seit kurzem in der Migros-Fi- nen Migros-Bio-Produkte konliale am Rosenberg. Es sind dies kurrenzieren, sieht die Migros
erste Zeichen einer Bio- Offensive nicht: «Die frischen Bio-Artikel
der Migros in Winterthur. Seit sind weiterhin Migros-Bio-Arti2012 arbeitet die Migros mit dem kel. Die Alnatura-Produkte erdeutschen Bio-Handelsunterneh- gänzen das bisherige Sortiment.»
men Alnatura zusammen. Aller- Es gebe nur wenige Artikel wie
dings führen nicht nur beste- Ahornsirup, Müesli oder getrockhende Filialen die Produkte ein. nete Mangoschnitze, die unter
Daneben eröffnet die Migros in
der ganzen Schweiz spezielle Bio- «Alnatura-Produkte
Supermärkte. In Winterthur startet der erste Alnatura-Bio-Supermarkt am 27. November an der Industriestrasse in der Grüze, gleich
neben
der
Aldi-Filiale. Rund
5000 Bio-Produkte
soll der
Supermarkt laut Migros-Spre-
konkurrenzieren die
Migros-Bio-Produkte
nicht. Im Gegenteil,
sie ergänzen sie.»
Rolf Fuchs,
Sprecher Migros
cher Rolf Fuchs führen, AlnaturaProdukte ebenso wie Migros-Bio-
Produkte oder andere renommierte Bio-Marken. Daneben verspricht er eine grosse Auswahl an
Frischeprodukten in Bio- Qualität
aus der Region.
Auch im Zentrum Neuwiesen
Gleich angrenzend eröffnet
-
ein
Delinat-Weinshop
mit eigener
Kasse und eigenem Personal. Der
beiden Marken geführt würden.
Die bestehenden Winterthurer
Bio-Läden schauen der Bio- Offensive der Migros nach eigener
Aussage relativ gelassen entgegen. Der Rägeboge an der Rudolfstrasse, in unmittelbarer
Nachbarschaft zur Filiale im Neu-
wiesen -Center, ist durch den Al
natura -Supermarkt «nicht be-
-
sonders irritiert», wie Reto DieBio-Weinhändler ist Partner von
ner, Präsident des Ragebogerats
Alnatura. Ein zweiter Alnatura- und der Grünen Winterthur, sagt.
Bio- Sup ermarkt folgt im Früh- «Wir verfügen über eine hervorjahr 2015 im Neuwiesen -Center.
ragende Kundenbasis, welche den
ganzen Raum Winterthur abGemäss der Migros hat man
deckt. Auch nach der Trennung
bislang mit den ersten Alnaturavon der Filiale Obertor haben wir
Bio-Supermärkten, beispielsweidie Umsätze jedes Jahr steigern
se in Höngg oder Bülach, gute Erkönnen.»
Als besondere Stärke
fahrungen gemacht. Die Kunden
des Rägeboge streicht Diener eine
Beraschätzten Produkte und
ausserordentliche Vielfalt
von re-
gionalen
Lieferantenbeziehungen hervor. Er glaubt, dass Alna-
tura durch seine Nähe zu Migros
allem neue Kunden auf den
Bio- Geschmack bringen wird. Zudem bleibe auch der Rägeboge
nicht stehen: «Wir planen auf das
nächste Jahr Veränderungen im
vor
Eingangs- und Aussenbereich so-
wie beim Bistro», sagt Diener.
Mehr Umsatz trotz Alnatura
Der Bioladen L'Ultimo Bacio am
Obertor sieht die Alnatura-Läden
weniger als Konkurrenz denn als
Herausforderung und Belebung.
Inhaber Dominik Hungerbühler
kann auf Erfahrungswerte zurückgreifen: «Bei unserem anderen Laden in Wipkingen ist seit
der Eröffnung des ersten Alnatura-Ladens im Nachbarquartier
der Umsatz sogar um 10 Prozent
gestiegen. Wir probieren immer,
ein Stück kecker, frecher, wilder,
liebevoller und ehrlicher als die
Grossverteiler und Ketten zu
sein.» Für Hungerbühler gilt, je
mehr Produkte in Bio- Qualität
angebaut werden, desto besser für
Natur, Böden, Umwelt und die
Gesundheit der Gesellschaft.
Ähnlieh sieht dies Stefan Rot,
Geschäftsführer des Reformhauses Müller in der Marktgasse:
«Neue Bio-Läden tragen dazu
bei, den Verkauf von Bio-Produkten zu fördern. Das dient in unserem
Sinne der Natur.»
Zudem
biete man im Reformhaus vor allem Produkte an, die zur Gesundheit beitragen könnten, während
Bio-Supermärkte ein komplettes
Lebensmittelsortiment in BioQualit ät anstrebten.
Mirjam Fonti
tel. 041 624 99 66
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2000340544
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17. Oktober 2014
Seite: 10
Autor: acm/men
Lebensmittel Zeitung
60326 Frankfurt am Main
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2'300
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Edeka-Manager
heuert bei Migros an
Frankfurt.
Die Schweizer MigrosGruppe holt sich Expertise aus dem
deutschen Handel ins Haus. Der Edeka-Manager Detlev Weiler hat nach
LZ-Informationen beim Migros Genossenschaftsbund (MGB) im Industrie -Ressort angeheuert. Der ehemalige Geschäftsführer der Edeka Südwest, der dort den Vertrieb und Einkauf verantwortete, ist bei der Migros
Industrie seit August als Projektleiter
tätig, bestätigt der MGB auf LZ-Anfrage. Weiler bearbeite unter anderem
Projekte auch für Tegut.
Der Deutsche, der Edeka Südwest
im Herbst 2013 aufgrund unterschiedlicher strategischer Auffassungen verlassen hatte, soll offenbar weitere
im
Wachstumsmöglichkeiten
Ausland ausloten und die Betriebe beraten. Er gilt als Fachmann für Produktionsbetriebe im LEH und bringt
Erfahrung als geschäftsführender Gesellschafter des elterlichen Bäckereiunternehmens und zuletzt als Chef
der Bäckereibetriebe bei Edeka Südwest mit. Weiler soll somit dem Vernehmen nach auch für die Zusammenarbeit mit der Herzberger Bäckerei und der Kurhessischen Fleischwarenfabrik zuständig sein. Beide Unternehmen, die im Zuge des Verkaufes des Tegut-Handelsgeschäftes an
Migros Zürich im Besitz der W -E -G
Stiftung & Co. KG von Wolfgang Gut
beriet geblieben sind, stellen Produkte für Tegut her.
Die Migros Industrie ist mit 20 Betrieben und einem Umsatz von 5,7
Mrd. CH Franken (4,7 Mrd. Euro) eine
starke Säule der Handelsgruppe. Aufgrund des überschaubaren Heimatmarktes expandiert sie zunehmend ins
Ausland und beliefert auch deutsche
Händler insbesondere mit Kosmetik-,
Drogeriewaren, Schokoladen-, Kaffee
und Pasta -Spezialitäten. Migros ist ei-
-
-
ner
der weltweit
kenhersteller.
größten Eigenmar-
acrn/menllz 42-14
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18. Oktober 2014
Seite: 22
Autor: lid
Schweizer Bauer
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NACHRICHTEN
Franz Sutter führt
neu Profi-Lait
Geschäftsführer
LobsiMartin
verlässt
Profi-Lait per
Ende Oktober
2014.
Er wird
Leiter Nachhaltigkeit für die
Migros-Unternehmen Chocolat
Frey, Delica und La Riscria.
Sein Nachfolger wird Franz
ger
Sutter (Bild). Er
arbeitet bei
der
Agridea und ist seit dem Start
von Profi-Lait im Leitungsgremium. Die Geschäftsstelle von
Profi-Lait wird von Agroscope
zu Agridea verlegt. Sutter zur
Seite steht Pascal Python, der bei
in Lausanne arbeitet.
Profi-Lait erhält so eine «Antenne romande,,,, wodurch die Verankerung in der Westschweiz gestärkt werden soll. Lid
Agridea
tel. 041 624 99 66
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17. Oktober 2014
Seite: 37
Autor: Lisa Maria Neumeyer
Lebensmittel Zeitung
60326 Frankfurt am Main
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woe
27'531
5'800
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CHF
LeShop will neue Abhol-Boxen
Migros-Tochter entwickelt
E-Food-Schließfächer
Ecublens, Schweiz. LeShop beendet
den Test der Abholung von Online Einkäufen an Schweizer Bahnhöfen
zum 31. Oktober und plant, verbesserte digitale Schließfächer zu installieren. Die gesammelten Erfahrungen sollen in das neue Projekt
der Migros-Tochter fließen.
Der zweistufige Test
von LeShop an ausgewählten Bahnhöfen der Schweizerischen Bundesbahn
(SBB) wird zum 31.
Oktober
beendet:
„Es wird leider nicht
mehr möglich sein,
Ihre
LeShop-Einkäufe am SBB Gepäckschalter abzuholen", informiert der Online -Supermarkt des Schweizer Handelsunternehmens Migros seine Kunden in einer offiziellen Mitteilung.
Das bedeute aber nicht, dass das
Pilotprojekt gescheitert ist, betont
Dominique Locher, CEO von LeShop.
„Wir arbeiten nach wie vor mit der
zur Installation an
Bahnhöfen weiter
fahrungen sammeln.
Der Pilot bestand laut Locher aus
zwei Stufen. Seit Dezember 2012 testete LeShop die Abholung online bestellter Ware an den
Gepäckschaltern
der SBB am Züricher Hauptbahnhof
sowie am Bahnhof
Lausanne. Das Projekt habe gezeigt:
Kundenbe„Das
dürfnis ist da. Es gab allerdings das
Problem, dass alle Kunden zum gleichen Zeitpunkt, kurz bevor ihr Zug
abfuhr, an den Schalter gekommen
sind."
Daraus sei die Erkenntnis erwachsen, dass ein Selbstbedienungs-Modell mehr Online-Shoppern zeitgleich
Zugriff ermögliche. LeShop hat daraufhin in einer zweiten Testphase im
Herbst 2013 Schließfach -Anlagen, sogenannte Goodboxen, an den Bahnhöfen in Zürich, Wetzikon und Bern
erprobt. Via Smartphone konnten
Kunden mittels einem ihnen zugesandten QR-Code die Schließfächer
öffnen, ihre Online -Einkäufe abholen
und bequem bezahlen.
Nachdem diese zweite Pilotphase
bereits Anfang diesen Jahres abgeschlossen wurde, will LeShop nun
auch den Abhol-Service an den SBB
Gepäckschaltern der anderen beiden
Bahnhöfe einstellen. „Jetzt haben wir
genügend Erfahrungen gesammelt,
um das Ganze mit gewissen Verbesserungen neu aufzulegen", sagt LeShopChef Locher.
Auf LZ-Anfrage will sich der CEO
des Online -Supermarkts aus Gründen
des Wettbewerbs zu den Details des
neuen Angebots
sowohl zum Zeitpunkt eines möglichen Rollouts als
auch zu der Anzahl an Standorten
nicht äußern.
„Dank den Erfahrungen mit der
Goodbox wollen wir schweizweit nun
digitale Schließfächer installieren",
lässt aber Stephan Wehrte von SBB
durchblicken. Eine erste Testanlage
stehe bereits in Genf. In den nächsten
Monaten soll das neue Angebot angegangen werden
„allerdings breiter
angelegt", so Wehrt. LeShop plane,
bei diesem Projekt der SBB mitzumischen, heißt es aus dem Unternehmen.
Lisa Maria Neumeyer/lz 42-14
—
—
—
„Wir arbeiten weiterhin
mit der SBB zusammen
und werden ein neues
Angebot definieren”
Dominique Locher, LeShop-Chef
SBB zusammen und sind dabei, ein
neues Angebot entsprechend zu definieren", erklärt Locher. Die Testphase
habe ihren Zweck erfüllt. Mit eitler
begrenzten Anzahl an Standorten und
in einem kleinen Kostenrahmen
konnte LeShop die notwendigen Er-
Bequem: LeShop-
Kunden werden
ihre Online -Einkäufe, die in digitale Schließfächei
geliefert werden,
bald wieder an
Bahnhöfen abholen können.
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2000343286
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18. Oktober 2014
Seite: 18
Autor: sal
Schweizer Bauer
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Migros will den Salzgehalt
in Lebensmitteln reduzieren
Die Migros gibt auch beim
Salz den Gesundheitsapostel. Dabei muss sie
behutsam vorgehen, um
nicht Kunden zu verlieren.
«Wir versprechen, ab 2019 über
150 Produkte mit weniger Zu-
cker, Salz und Fett, aber mehr
Nahrungsfasern herzustellen.;»
Dieses Versprechen gibt die
Migros unter dem Titel «Generation M» auf ihrer Homepage
ab. Damit will die Migros einen
Beitrag an eine ausgewogenere
Ernährung leisten. 1400 MT
gros -Markenprodukte hat die
Migros
zuerst
analysiert,
ren Produkten geschmacklich
von den Kunden nicht akzeptiert würde"», wird Annina Erb,
Leiterin
Ernährung und Ge-
sundheit bei der Migros, zitiert.
«Daher haben wir die Reduktion
stufenweise durchgeführt, was
mehr Zeit als geplant in Anspruch genommen hat"» Ein Beispiel unter vielen ist laut der
Migros-Medienstelle das eAnna's Best India Paneer Mutter,
420 g» mit Basmatireis. Bei diesem Fertiggericht schaffte es die
Migros-Industrie, das Salz um
20,4 zu reduzieren. sal
0
um
dann bei 150 Handlungsbedarf
zu erkennen. Bei den Rezepturanpassungen legt die Migros
nach eigenen Angaben grossen
Wert auf die Erhaltung des vollen Geschmacks. Die Anpassungen sollen bis Ende 2018 abgeschlossen sein.
Ein erstes Versprechen gleicher Natur konnte die Migros allerdings nicht ganz einhalten.
Detailhändlerin hatte ver-
Die
sprochen, den Salzgehalt von
170 Fertigprodukten bis Ende
2012
zu reduzieren. Laut dem
«Migros-Magazin» vom 6. Januar
2014
hatte die
Migros
am
Stichtag das Versprechen zu
über 8090, also bei rund 140 Produkten, erfüllt. Dass es nicht
10090 geworden seien, habe vor
allem einen Grund: «Wir haben
erkannt, dass die Salzreduktion
Schritt bei mehre-
in nur einem
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20. Oktober 2014
Seite: 13
Autor: Kaspar Wolfensberger
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Schluss mit Süssigkeiten
an der Supermarkt -Kasse
ZÜRICH. Früchte statt
Schoggi: Die Händler setzen
auf kinderfreundliche
Kassen. Lob gibts für
Migros und Lidl. In der
Kritik steht die Post.
Der Gang zur Kasse im Supermarkt ist für Eltern oftmals der
mühsamste Teil des Einkaufs.
Der Grund: Die Kinder quengeln, da an der Kasse vielerlei
süsse Verlockungen warten.
Der Stiftung für Konsumenten-
schutz (SKS) ist dieser Zustand ein. Seit Ende letzter Woche
ein Dom im Auge. Sie versucht werden dort statt Schoggi und
die Händler davon zu überzeu- Bonbons Nüsse und Trockengen, süssigkeitenfreie Kassen früchte angeboten. Lidl rechnet
anzubieten. Als Erste wagte die aufgrund der Umstellung zu
Migros den Versuch und führt Beginn mit Umsatzeinbussen.
Nichts von der Idee mit Kasheute in zwanzig grossen Märkten spezielle Familienkassen.
sen ohne Süssigkeiten hält man
Zudem gibts in jeder grösseren bei Coop. Auf Anfrage heisst es,
man plane nichts Derartiges
Filiale Non-Food-Kassen.
Zur Freude der Konsumen- einzuführen. «Unsere Marktfortenschützer zieht nun auch Lidl schung hat ergeben, dass viele
Schweiz nach und führt in jeder Eltern mit Kindern keine speziFiliale eine speziell gekenn- ellen Kassen wünschen», so ein
zeichnete «alternative Kasse» Sprecher.
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In der Kritik steht auch die
Post, die vielerorts Süssigkeiten
an ihren Schaltern anbietet.
«Statt auf Service public setzt
die Post auf Quengelangebote»,
kritisiert der SKS. Bei der Post
heisst es, Drittprodukte würden
einen jährlichen Zusatzumsatz
von 500 Millionen bringen.
Würde man darauf verzichten,
wäre die Post gezwungen, ihr
Netz noch stärker umzustrukturieren. KASPAR WOLFENSBERGER
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2000340539
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18. Oktober 2014
Seite: 2
Autor: Phlilpp Albrecht
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Starbucks erlaubt Tattoo
Seattle (USA) In den Vereinigten Staaten dürfen StarbucksAngestellte ab Montag ihre Tätowierungen am Unterarm zeigen.
«Sichtbare Tattoos sollten wie
deine Aussprache sein: nicht
fluchen, keine gehässigen
Kommentare und keine anstössigen Sprüche», heisst es in
der neuen Starbucks-Kleiderordnung. Obwohl heute Tattoos kaum
noch provozieren, wollen hiesige
Arbeitgeber weiterhin Stoff sehen,
wo die Haut tätowiert ist. Sogar
—
bei Starbucks Schweiz muss die
gelockerte Regelung erst mal «geprüft» werden, wie eine Sprecherin
sagt. Bei Coop, Migros, SBB und
Post heisst es unisono: «Es
kommt auf den Einzelfall an.» Im
Zweifel also Stoff drüber! Je nach
Branche und Firma sehe man das
anders, sagt Viktor Calabrö, Gründer des Stellenvermittlers Staff
Finder. «Ein Tattoo wirkt auf viele
immer noch sehr alternativ, obwohl es schon längst Mainstrcam
Philipp Albrecht
ist.»
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20. Oktober 2014
Seite: 33
Autor: Thomas Müller
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Big Brother isst mit
Sieben von zehn Restaurantketten überwachen ihre Gäste mit Videokameras, ergab eine TA-Umfrage.
Die Kunden bekommen davon kaum etwas mit, denn oft fehlen gut sichtbare Hinweisschilder an den Eingängen.
Thomas Müller
Unauffällig starren sie von der Decke.
Halbkugeln aus mattem Glas, die aussehen wie überdimensionierte Glupschaugen. Oft passen sie so gut zum Farbkonzept, dass man meinen könnte, sie
gehörten zur Dekoration. Ihr Zweck ist
aber ein ganz anderer: Sie filmen, was
zur Siim Restaurant gerade abläuft
-
cherheit der Gäste und des Personals,
wie es heisst.
Immer mehr Restaurants setzen auf
solche Überwachung. Das zeigt eine TAUmfrage bei zehn Restaurantketten. Die
Betriebe lassen sich aufgrund ihrer Antworten in drei Gruppen einteilen:
Keine Videokameras finden sich in
den Bindella-Restaurants (Santa Lucia,
•
Spaghetti Factory etc.) sowie in den
Restaurants von Coop und Migros.
Mit Videokameras ausgestattet sind
hingegen die Globus -Restaurants, die
160 Schweizer McDonald's-Filialen so-
•
wie alle sechs Tibits-Restaurants. Auch
Burger King setzt grundsätzlich auf Videoüberwachung, wobei der Entscheid
beim einzelnen Franchisenehmer liege.
Starbucks gibt an, dass «einige wenige»
seiner Coffee Stores mit Kameras ausgerüstet seien.
esse der Sicherheit zulässig sein. Sie ist Aglae Strachwitz einräumt, nicht aber
aber laut dem Eidgenössischen Daten- in den Toiletten.
schutzbeauftragten an strenge Auflagen
Die Wirksamkeit der Videoübergeknüpft. Die wichtigste: Der Kunde wachung ist umstritten. «Studien aus
muss am Eingang über die Überwa- Deutschland und England zeigen, dass
chung informiert werden. «Das Hinweis- die Verbrechensrate dadurch nicht
schild muss gross genug und so ange- nachhaltig sinkt», sagt der Sprecher des
bracht sein, dass man es nicht überse- Eidgenössischen Datenschutzbeauftraghen kann», sagt Francis Meier, der Spre- ten. Auch seien die Bilder je nach
cher des Datenschutzbeauftragten.
Winkel, Ausschnitt und Qualität nicht
Ein Augenschein rund um das Zür- immer eindeutig, sodass sie sich nur
cher Bellevue zeigt jedoch, dass die Hin- beschränkt für die Aufklärung von
weise oft leicht zu übersehen sind. Oder Straftaten eigneten.
sogar ganz fehlen, wie beim Globus Livebilder aufs Smartphone
Restaurant. Mediensprecher Jürg Welti
Dennoch scheint die Nachfrage nach
verspricht, dies zu ändern: «Die Be- den immer günstiger werdenden elekschriftungen sind bestellt.» An den Ti- tronischen Augen ungebrochen. Längst
bits-Eingängen sind zumindest kleine gibt es auch Geräte, mit denen sich GeSchilder mit der Aufschrift «Kameraspräche abhören lassen. Eine Firma mit
überwachung» zu finden. Noch am deut- Sitz in Münsingen BE wirbt auf ihrer
lichsten ist der Hinweis bei McDonald's. Website für «diskrete VideoüberwaUnter den zahlreichen Kreditkarten
chung» und nennt gleich den grossen
Logos sticht das Piktogramm mit der Vorteil: «Wir können die Kameras über
Videokamera aber auch nicht hervor.
das bestehende Netzwerk verbinden
Die Überwachung muss aber nicht
und
so weltweit an jedem PC mit Ton
nur transparent sein, sondern auch anzeigen. Sie haben die Möglichkeit,
-
-
verhältnismassig.
Das
heisst:
-
Andere
alle Kamerabilder über ein Smartphone
Massnahmen, die das Persönlichkeitslive anzuschauen.»
recht der Restaurantbesucher weniger
Verlockend ist das Angebot vor allem
tangieren als Filmaufnahmen, sind für Wirte, die gern mal von zu Hause aus
vorzuziehen. Auch dürfen die AufnahIn den Manora-Restaurants der ManorAnmen nur so lange gespeichert werden oder in den Ferien schauen, was ihre
Warenhäuser sowie in gewissen Marcheso tun und lassen. Damit missgestellten
wie unbedingt nötig.
Restaurants an Autobahnraststätten
achten sie allerdings, dass das systemaBei McDonald's und Tibits werden die
Kameras
überwachen
nur die Ein- und Bilder ohne besondere Vorkommnisse tische Überwachen von Mitarbeitern
verboten ist. Betroffene Arbeitnehmer
Ausgänge oder den Kassenbereich. Kon- nach 72 Stunden
gelöscht, bei den können sich beim kantonalen Arbeitssumierende Gäste werden nicht gefilmt. Manora-Restaurants
spätestens nach
beraten lassen.
Bis 10 Kameras pro Restaurant
7 Tagen. Das ist für den Datenschützer inspektorat
Heikel
sind
laut dem DatenschutzGenaue Zahlen geben die wenigsten be- in beiden Fällen zu spät: «In der Regel
beauftragten auch Aussenkameras zur
24
sollten
die
Bilder
nicht
als
In
länger
kannt. Eine Ausnahme ist Tibits.
den
Überwachung des öffentlichen Grunds
sechs vegetarischen Restaurants auf Stunden aufbewahrt werden», sagt
vor einem Restaurant. «Die Sicherheit in
Francis
Meier.
Die
übriMediensprecher
Schweizer Boden sind je nach Grösse
diesem Bereich ist Aufgabe der Polizei»,
zwischen 4 und 10 Kameras im Einsatz. gen Restaurants wollten sich nicht zur sagt Francis Meier.
«Im Tibits in London war eine Video- Aufbewahrungsdauer äussern.
Die Gäste können vom Wirt jederzeit
Sorgen macht dem Datenschützer
überwachung sogar eine Auflage der BeAuskunft über ihre gespeicherten Daten
hörden», schreibt Mitgründer Daniel die zunehmende Tendenz zum Filmen verlangen. Auch haben sie ein Anrecht
Frei dem TA. Er betont, dass die Kame- von Pissoirs sowie in Toilettenkabinen,
darauf, zu erfahren, wie lange die Bilder
ras «ausschliesslich der Sicherheit unse- um Vandalismus zu bekämpfen. Das ist gespeichert werden und an wen sie sich
rer Gäste und unserer Mitarbeitenden unzulässig, weil es in die Intimsphäre bei Fragen wenden können. Fehlt ein
dienen». Zudem hätten sie eine abschre- der betroffenen Personen eingreift. gut sichtbares Hinweisschild am Einckende Wirkung, etwa auf Taschen- Trotzdem wurde im Jahr 2011 bekannt,
gang oder erscheint die Überwachung
diebe. Bei Bedarf könnten die Auf- dass in einer Basler Burger-King-Filiale unverhältnismässig, können Betroffene
nahmen die Polizeiarbeit unterstützen. Männer beim Pinkeln an den Pissoirs ge- vor Gericht wegen PersönlichkeitsSo oder ähnlieh argumentieren alle filmt wurden. Bei McDonald's werden
verletzung klagen.
befragten Restaurantbetreiber. Tatsäch- vereinzelt im Bereich der Waschbecken
lich kann Videoüberwachung im Inter- Aufnahmen gemacht, wie Sprecherin
•
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20. Oktober 2014
Seite: 33
Autor: Thomas Müller
Tages-Anzeiger
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Auch Attrappen sind heikel
Bern und Basel haben dieses Jahr
mehrere Gaststätten ihre Kameras wieder entfernt, nachdem Medien darüber
berichtet hatten. Auch Ernst Bachmann,
Präsident des kantonalen Wirteverbands Gastro Zürich, hält nichts davon:
«Ich sehe nicht ein, was das bringen soll.
Ganoven werden immer Schwachstellen
In
finden.» Sein Verband treffe sich regel-
mässig mit der Polizei, und diese habe
noch nie vorgeschlagen, Videoüberwachung einzusetzen.
Als Alternative könnten manche
Wirte versucht sein, auf Kameraattrap-
pen zu setzen, denen ebenfalls eine abschreckende Wirkung zugeschrieben
wird. Doch dem Datenschutzbeauftragten zufolge sind auch sie rechtlich problematisch, weil sich die Gäste genauso
in ihrer Privatsphäre beeinträchtigt fühlen wie bei richtigen Kameras. Zudem
vermitteln
sie eine
Scheinsicherheit
-
mit möglichen unangenehmen Folgen
für den Wirt: Kann ein Diebstahlopfer
belegen, dass es wegen der Kamerapräsenz auf Schutzmassnahmen verzichtet
hat, so haftet er unter Umständen für
den Schaden.
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17. Oktober 2014
Seite: 25
Autor: lz
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Migros Basel testet mit Urban Farmers erstmals in Europa die Produktion von Gemüse
und Fisch nach dem Aquaponic-Verfahren. Angebaut wird hoch auf dem Dach mitten in
der Stadt. Stefano Patrignani, CEO der Migros Basel, glaubt an den Erfolg. 1 Iki Kühn
Alles Gute
kommt von oben
Wenn
um neun Uhr der
Supermarkt im Baseler
MParc Dreispitz seine
Pforten öffnet, steuern
die ersten Stammkunden zielgerichtet
auf den orange -weiß
gestreiften
Marktwagen zu. Er ist direkt gegenüber dem Eingang in der Obst -und
Gemüse -Abteilung platziert und nicht
zu verfehlen. Nur freitags und samstags bietet Migros hier Tomaten an
mit Namen wie Golden Pearls, Zebrinos, Chilisorten wie Habaneros oder
Microgreens alias Sprossen und Tilapiafisch. Sortiment und Mengen am
Marktstand sind überschaubar: fünf
Sorten Tomaten, drei Sorten Paprika,
zwei Sorten Chili, Microgreens wie
Senfsprossen und frischer Tilapia auf
Eis. Die Preise liegen auf Migros BioNiveau. So kostet an dem Marktstand
ein Kilo Tomaten aktuell etwa 15
Schweizer Franken.
Das Besondere: Die Ernte stammt
vom Kooperationspartner der Migros,
dem Startup-Unternehmen Urban Famers AG, Zürich. In Luftlinie soo
Meter Entfernung vom POS haben sie
für rund eine Million Schweizer Franken auf dem Lokdepot ein 250 Quadratmeter großes Gewächshaus errichtet, in dem nach dem sogenannten Aquaponic-Verfahren
Gemüse
und Fisch produziert werden. „Die
Ernte ist ultrafrisch, lokal produziert
und nachhaltig", schwärmt Stefano
Patrignani, seit eineinhalb Jahren Geschäftsleiter der Migros Basel.
Der MParc Dreispitz ist der Flagshipstore der Baseler. „Hier versu-
-
chen wir alle Kgrnwerte umzusetzen,
für die wir einstehen: Frische, Regionalität, Swissness, Preis -Leistung und
Nachhaltigkeit. Urban Farmers -Produkte zahlen auf all diese Werte ein",
erklärt er. Doch das Projekt ist für ihn
mehr als ein reiner Imageträger, es
muss sich rechnen (siehe Interview).
Wer als Kunde mehr wissen will,
als Flyer oder Personal der Urban Farmers am Marktstand hergeben, der
kann sich selbst ein Bild vom Anbau
auf dem Dach machen und das in
Laufnähe liegende Gewächshaus inspizieren.
Der Kern des Aquaponic-Verfahrens
ist die Kopplung von Gemüseanbau
und Fischzucht unter kontrollierten
Bedingungen. Damit lässt sich ressourcenschonend ein geschlossener Was-
Weder Erde noch Würmer
„Diese Anlage ist kein Perpetuum Mobile, doch wir arbeiten hocheffizient
unter größtmöglichem Schutz der
Ressourcen und ohne Abfall”, erklärt
Roman Gaus,
der gemeinsam mit An-
dreas Graber die Urban Farmers AG
gegründet hat. Die Wurzeln der Tomaten, Paprika oder Peperoni werden
permanent mit Fischwasser gespült
und um die zusätzlich benötigten
Nährstoffe angereichert. Die nötige
Gewächshaustemperatur wird
per
Fernwärme von der Müllverbrennungsanlage geliefert. Das ist HighteeLandwirtschaft in einem geschlossenen,
computergesteuerten
System.
Ein Blick auf den Monitor und Roman
Gaus hat Daten zu Temperatur, Luftserkreislauf einrichten.. Tilapia-Fische
feuchtigkeit, Sauerstoffgehalt im Waswerden in Aquakultur rein vegetarisch ser
oder der Nährstoffversorgung der
aufgezogen. Durch den Stoffwechsel einzelnen Gemüsesorten im Überder Fische gelangt Ammoniak ins Was- blick und kann bei Bedarf nachjustieser. Das ist in geringer Konzentration ren. Es gibt weder Erde noch Würmer
bereits hochgiftig für Fische. Dieses und kaum eine Chance für Schädlinge.
Wasser wird nun den Pflanzen zugePassende Nützlinge leisten hier bioloführt. Mit Hilfe von Sauerstoff und
gisch ganze Arbeit, Hummeln überBakterien wird Ammoniak in Nitrat nehmen die notwendige Bestäubungsumgewandelt, das die Pflanzen ver- arbeit. Pestizide oder Herbizide komwerten können. Die Wurzeln nehmen
somit Nährstoffe auf, filtern das Wasser, das nun gereinigt wieder zu den Fischen zurückfließt ein geschlossenes
System. Die Exkremente der Fische
werden abgefiltert und gemeinsam mit
den Bioabfällen des Gewächshauses zu
Wurmkompost aufbereitet.
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Autor: lz
Lebensmittel Zeitung
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men nicht zum Eins. tz.
Hier spricht niem : nd von regionaltypischen Geschmacksausprägungen
oder wie im Weinba gar vom Terroir,
dafür von Frische uni Nachhaltigkeit.
So effizient vers o rgt, lassen sich
auf dieser Fläche pr Jahr fünf Tonnen Gemüse und e ne Tonne Fisch
ernten, die per E- 1 ike zweimal die
Woche an den Supermarkt im MParc
erden sowie an
Dreispitz geliefert
fünf Gastronomen.
„Unser Pilotprojel t schreibt im laufenden Betrieb schon etzt eine schwarze Null", so Roman Glus. Bereits ab einer Fläche von 10011 Quadratmetern
erwirtschafte ein G • wächshaus eine
„vernünftige Rendite`'.
Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit sei der Fisch Er sei der Werttreiber. „Auf einem Z -hntel der Fläche
generiere ich rund 4o Prozent des Umsatzes", rechnet Ron an Gaus vor und
denkt bereits in groß: n Maßstäben.
•
Die Kalkulation geht auf
Denn das Testsystem hat gezeigt, dass
es technisch funktio iert und die Kalkulation stimmt. Auth die Kundenakzeptanz ist hoch, wii die Auswertung
von knapp 120 Feed b ackbögen ergab.
Die hatte mehrere Überraschungen
parat. Erstaunliche 8 i Prozent der Befragen schätzen die , sehr gute Qualität" der Produkte. Ai' wichtigste Kaufargumente wurden „ 'tische" und „Geschmack" genannt, g•folgt von „Innovation", „Konzept", lokale Produktion" und „Nachhaltig eit".
Als Stammkundin schälten sich
weder urbane, jung: Leute im Alter
zwischen Mitte zw.nzig und Mitte
dreißig heraus, noch die finanziell abgesicherten 4ojährigen. Die Hauptkunden stammen aus der Generation
so plus. In der Familie sind die Kinder
aus dem Haus und das Ehepaar ist in
der Regel voll berufstätig. Diese Käufer sind aufgeschlossen für neue Ideen
und haben ein hohes Wissen über Produkte und deren Herkunft, charakterisiert Roman Gaus das Klientel.
Die zweite Hauptgruppe der Urban
Farmers -Kunden sind Salatliebhaber.
Sie sind Sortenfreaks, schätzen den
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Geschmack, die Frische und die lange
Haltbarkeit des Gemüses. Danach folgen Fischgourmets mit einem großen
Interesse an nachhaltiger Fischwirtschaft sowie ökobewusste junge Familien, die in der Stadt wohnen.
Diese Ergebnisse motivieren die
Urban Farmers, sich hohe Ziele zu
stecken. „Aktuell entfallen in der
Schweiz sieben Prozent des Lebensmittelkonsums auf Bioprodukte, diese
Marke wollen wir zunächst knacken",
formuliert Roman Gaus sein Ziel. Um
in diese quantitativen Regionen vorzustoßen, bietet das Startup-Unternehmen sein Konzept als Franchisesystem an. Die Technik alleine,
macht noch keinen Urban Farmer. In
der Regel fehlt das Know how für die
moderne Landwirtschaft. Deshalb
gibt es die Lizenz zum Urban Farming
inklusive Betriebsführung und Marke.
Aktuell entsteht in Den Haag in den
Niederlanden ein Dachgewächshaus
der Urban Farmers.
Auch Migros Basel steckt in den
Planungen für eine Farm direkt auf
dem Dach des MParc Dreispitz mit
einer Fläche von i6OO Quadratmetern.
Lz Qa-14
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Autor: ERNST MEIER
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Clubs haben Hunger nach mehr
GASTRONOMIE Das Verpflegungsangebot an Sport-
anlässen hat an Bedeutung
gewonnen. Die Clubs setzen
dabei auf unterschiedliche
Strategien.
ERNST MEIER
ernst meier@luzemerzeitung eh
Wurst mit Brot und dazu eine Flasche
Bier die klassische «Faust -Verpflegung»
gehört zum Matchbesuch wie Fan -Chö-
-
Mittlerweile umfasst das kulinarische
Angebot an Fussball- und Hockeyspielen
weitaus mehr
auch in der Zentralschweiz. Mit der Eröffnung der neuen
Stadien Swisspor-Arena in Luzern und
Bossard-Arena in Zug wurde das Gastronomie -Angebot deutlich ausgebaut. In
den sogenannten «Hospitality- und VIPBereichen» werden die Gäste mit Cüpli
und Weisswein empfangen. Zu essen
gibt es mehrgängige Menüs, dazu werden
auserwählte Weine serviert. In der Bossard-Arena hat man mit dem «Legends
Club» und der «67 Sportsbar» sogar zwei
Stadionrestaurants, wo die Fans vor und
nach dem Spiel verweilen können.
SC Bern macht es vor
Die Chancen, die sich durch den wachsenden Gastronomiebereich ergeben,
nutzen die Clubs sehr unterschiedlich.
Am erfolgreichsten wirtet heute der
SC Bern.
Im Geschäftsjahr 2012/13
schrieb dieser einen Umsatz von rund
50 Millionen Franken
nur knapp die
Hälfte davon stammte aus dem Kerngeschäft Eishockey. Jeder zweite Franken
kommt beim SCB mittlerweile von der
Schwestergesellschaft Sportgastro AG. Zu
dieser gehören 16 Gastrobetriebe; fünf
davon sind in der Postfinance-Arena.
Daneben betreibt der SCB auch ein Steakhouse in der Stadt Bern und führt die
Restaurants im Golfpark Moossee sowie
im Lorrainebad. In der Szene hört man
deshalb hie und da spassen, dass der
SCB ein Gastrokonzern mit angeschlossenem Hockeyklub sei.
Tatsache ist: Der SCB der 1998 noch
vor dem finanziellen Aus stand
gilt
heute als profitabelster Sportclub der
re.
-
-
-
-
Schweiz. Die Strategie von SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi, der 2002 mit
dem Ausbau des Standbeines Gastronomie begann, hat sich ausgezahlt.
Dabei ging man in Bern auch Risiken
ein. So zahlt der SCB jährlich 4 Millionen Franken Stadionmiete, verdient im
Gegenzug aber an jeder verkauften Bärenzipfel -Wurst und jedem Becher
dazu. Er sieht den Gastrobereich für
Sportclubs als interessante Diversifikation. «Eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen, ist wegen der hohen
Personalkosten aber sehr schwierig»,
sagt Heusler. Sein Verein schreibt dank
Meistertiteln sowie den Geldern aus der
Champions League zum fünften Mal in
Folge schwarze Zahlen.
Gurten -Bier.
EVZ setzt auf eigene Gastro AG
FCL scheut das Risiko
Beim EV Zug zeigt man sich im BeEine andere Strategie wählte der FC reich Gastronomie risikofreudiger und
Luzern in der Swisspor-Arena, indem er orientiert
sich am Modell SCB. So gehört
den Gastronomiebereich an die Migros zur EVZ Holding die Tochtergesellschaft
Luzern vergab. Die «Catering Services EVZ Gastro AG. Darin
sind alle RestauMigros Luzern» betreibt alle Essstände rant -Aktivitäten des Clubs untergebracht.
sowie den Hospitality- und VIP-Bereich Die EVZ Gastro
übernimmt auch alle
während der Spiele. Sie ist aber auch privaten Anlässe, die in der Bossard-Arefür die Bewirtung der Gäste bei Ver- na stattfinden so zum Beispiel die GV
anstaltungen wie Banketten, Firmen- der Zuger Kantonalbank oder die legenessen oder Hochzeiten verantwortlich.
däre Weihnachtsfeier von Glencore, wo
Die Migros zahlt dem FCL eine jährliche Stars wie
Pink oder Jamiroquai auftreten.
Pacht von zirka 500 000 Franken, wie
EVZ übernimmt Restaurants
FCL-Präsident Ruedi Stäger bestätigt.
Wie erfolgreich man beim EVZ wirtet
Wieso betreibt der grösste Sportclub
der Zentralschweiz seine Gastronomie und wie viel das neue Standbein zur
nicht selber? «Als das Stadion vor fünf Geschäftsrechnung beiträgt, gibt der EVZ
Jahren gebaut wurde, hat man aus Kos- nicht bekannt. Der Club kommuniziert
tengründen entschieden, die Gastro- keine detaillierten Zahlen. Nur so viel ist
nomie an ein externes Unternehmen zu bekannt: Das gesamte Unternehmen EVZ
vergeben», sagt Ruedi Stäger. Der Bau schreibt jährlich rund 24 Millionen Frander Kücheninfrastruktur kostete mehre- ken Umsatz. Die Tücken des Gastrogeschaftes spürte der zweitgrösste Sportre Millionen Franken. «Den Grossteil
der Investitionen hat die Migros getä- club der Zentralschweiz in der letzten
tigt», erklärt Stäger. Entsprechend habe Saison. «Der eishockeytechnisch schlechte Saisonverlauf hinterlässt seine Spuren
man einen Zehnjahresvertrag für das
Stadioncatering abgeschlossen. «Unser auch in der Gastronomie», ist im GeKerngeschäft ist der Fussball, nicht die schäftsbericht zu lesen. CEO Patrick LengGastronomie», sagt er. Die Zusammen- wiler ergänzt: «Weniger Zuschauer bearbeit mit der Migros habe sich bewährt. deuten weniger Umsatz, der Aufwand
Trotzdem schliesst Stäger nicht aus, dass bleibt jedoch praktisch identisch.» Um
der FCL das Gastroangebot einmal sel- die Abhängigkeit zu reduzieren und die
ber führen könnte. «Derzeit ist das zwar saisonal bedingten Schwankungen auskein Thema. Zwei bis drei Jahre vor zugleichen, hat der EVZ im vergangenen
Vertragsende werden wir sämtliche Jahr den Betrieb der beiden Restaurants
Pier 41 in Zug und Zunfthaus Kreuz in
möglichen Optionen prüfen müssen.»
Der Fussball -Krösus FC Basel hat einst Oberwil übernommen. Weitere Überden gleichen Weg gewählt. Beim nahmen schliesst Patrick Lengwiler derSt -Jakob -Park setzte man zu Beginn im zeit aus. «Wir sind daran, zu konsolidieJahr 2001 auf die Berchtold Catering AG. ren», sagt er. Die EVZ Holding beschäftigt
Vor zwei Jahren übernahm dann der heute 100 Vollzeitangestellte, davon sind
FCB die Mehrheit am Gastrounterneh- 40 in der Gastronomie tätig. Hinzu kommen gegen 300 Teilzeitmitarbeiter.
men. Doch diesen Sommer reduzierte
Meister
der Schweizer
die Beteiligung
wieder auf 35 Prozent «Wir konzentrieren uns lieber auf das Fussballgeschäft»,
sagt FCB-Präsident Bernhard Heusler
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Autor: ERNST MEIER
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HCD: Verlust in der Gastrosparte
Dass die Diversifizierung im Hockeygeschäft nach dem Vorbild des SC Bern
auch zu Verlusten führen kann, musste
jüngst der HC Davos erfahren. So verursachte die Beteiligung an der Strozzi's
Gastro AG den Bündnern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust von
692 000 Franken und riss den Gastrobereich des Rekordmeisters in die roten
Zahlen. Unter dem Strich resultierte für
die HCD-Gruppe fast eine Million
Franken Jahresverlust.
Der EV Zug betreibt das Gastrogeschaft auf eigenes Risiko. Wie gut das Geschäft rentiert, darüber hüllt sich der
Verein in Schweigen. Das Bild zeigt zwei EVZ-Fans an einem Imbissstand in der Bossard-Arena.
PD
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Autor: Von Isabella Seemann
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Aufpolieren und
vertiefen
frühem
Stützunterricht für Schüler
In Englisch schneiden die Jungen im Vergleich zum Französisch etwas besser ab.
So ist es nicht mehr so einfach, Anfängerkurse in Englisch zu füllen, wie eine Umfrage bei verschiedenen Sprachschulen
zeigte. Michel Sägesser führt dies indes
auf die Popkultur, den Umgang im
Fremdsprachenunterricht eher
Internet und die Globalisierung zurück
als auf den frühen Englischunterricht in
der Primarschule.
Das sieht Silvio Gardoni, Projektleiter
Kommunikation bei der Migros Klubschule, ähnlieh: «Eher motivieren der rasante technologische Fortschritt, die Mobilität, der internationalisierte Arbeitsmarkt, das Interesse an Reisen und am
frühe Fremdsprachenunter- Niveau ist nicht gestiegen
Kennenlernen
von neuen Kulturen dazu,
richt hat das Bedürfnis der jungestiegen ist hingegen Fremdsprachen zu lernen.» Dies zeige
gen Leute nach Sprachkursen Nicht wesentlich
das sprachliche Niveau der Schulabgän- auch die steigende Nachfrage nach Kurnicht gebremst. Obwohl die
Sie schneiden bei den EinstufungsSchulabgänger heute bereits mindestens ger.
tests
zu Beginn des Sprachaufenthalts
eine Fremdsprache ab der Primarschule
gelernt haben, in vielen Kantonen sogar nicht höher ab als frühere Generationen,
die erst in der Oberstufe Fremdsprachen
zwei, wollen sich viele nach ihrer Ausbillernten. «Im Gegenteil», konstatiert
dung sprachlich noch verbessern. Die
Dominique van Bogaert, Direktor der So hoch ist der Anteil der 18- bis
Tradition, nach der Lehre oder der MaAlpadia Langvage Schools in Montreux, 27 -Jährigen am Schweizer Markt für
USA
in
England,
tura Sprachschulen
oder
überwiegend Deutschschweizer KV- Sprachreisen.
Kanada zu besuchen, hält ungebrochen wo
Lehrlinge und Gymischüler ab 16 Jahren
-Jährige
an. 18- bis 27
decken nach wie vor
80 Prozent des Marktes für Sprachreisen Französischkurse besuchen. «Von Jahr
ist das Eintrittsniveau unserer sen in Sprachen wie Russisch, Japanisch
ab. Für das laufende Jahr erwartet der of- zu Jahr
niedriger.»
oder Arabisch.
fizielle Branchenverband der Schweizer Schüler eher
Elementar
für den FremdsprachenAngeheizt hat der frühe SprachunterSprachreiseveranstalter (Salta) stabile bis
erwerb seien die Schreib- und Lesekom- richt in den Schule vor allem auch den
steigende
Buchungszahlen.
leicht
petenzen in der Muttersprache. Diese Bedarf an Sprachkursen für Schüler. «Der
Die Nachfrage junger Erwachsener
Kenntnisse vereinfachen den Transfer in Frühsprachenunterricht
Kursen
hat zu einer verErlangung
Diplonach
zur
von
men wie das Cambridge Certificate of die neu zu erlernende Sprache. Doch grösserten Nachfrage nach Stützunterhapere es bei den Schulab- richt geführt», sagt Roland Kriesi von AlProficiency oder Diplöme d'kudes en eben daran
gängern. «Als Sprachkursanbieter müs- pha Sprachwelt in Zürich. Auch in dieser
langue franpise kurz Delf ist ungebrosen wir die Lehrmethoden und unsere Sprachschule am Zürichsee unterrichten
chen hoch. Sie stellen die wichtigsten
Rolle
als Lehrer neu ausrichten, also ver- meist Muttersprachler. «Da lernen sie
Produkte auf dem Schweizer Markt der
Lerncoaching, Motivationstrai- in wenigen Wochen weitaus mehr als in
mehrt
Sprachkurs- und Sprachreisenanbieter
ning, individuelle Förderung anwenden. einem halben Jahr an der Volksschule.»
dar. Ein Sprachdiplom wird oft von ArSo lernen die Schüler tatsächlich auch die
Besonders fleissig gelernt wird in den
beitgebern verlangt, es ist aber auch BeSommerferien: Begehrt sind bei jüngeren
dingung für gewisse Studien. So ist bei- Sprache besser.»
Ungenügende Sprachkenntnisse bei Schülern mehrwöchige Sprachcamps.
spielsweise das Cl -Niveau in Französisch
Schulabgängern trotz Frühsprachen- Ebenso beobachten die SprachreiseverEnglisch
obligatorisch
und
heute
für
angehende Primarlehrer, damit sie die unterricht stellt auch Michel Sägesser, Di- anstalter einen Trend zu mehrmaligen,
rektor von Eurocentres, fest und zwar
dafür kürzeren Sprachaufenthalten. «ElSprache unterrichten dürfen.
sowohl bei den Schülern als auch bei den tern investieren vermehrt in die Bildung
Stellensuchenden: «Wir haben sogar ihrer Kinder und ermöglichen ihrem
Schwierigkeiten, junge Mitarbeiter mit
Nachwuchs immer früher erste Ausausreichenden Fremdsprachenkenntnislandserfahrungen», so Michel Sägesser.
sen zu finden.»
Und natürlich hoffen sie, dass die Söhne
und Töchter im nächsten Schuljahr bessere Noten in den Fremdsprachen nach
Trotz
ist die Nachfrage nach privaten Kursen
gross.
Von Isabella Seemann
Der
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Hause bringen.
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Autor: MURIEL AUBERT, YAN
PAUCHARD
La Liberté
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Il n'y aura pas de nocturne le samedi
pour les commerces d'Yverdon
MAGASINS • A Yverdon-les-Bains, les nocturnes de Noël auront lieu uniquement en
semaine. Suite à un accord avec les commerçants, le syndicat Unia retire son recours.
MURIEL AUBERT ET VAN PAUCHARD
la SIC d'Yverdon, Grandson et envi- d'ouverture, Unia retirera son recours
rons. «Nous ne pouvions pas prendre le devenu sans objet», indique le syndicat
risque de nous retrouver avec une dans un communiqué de presse.
nocturnes ne se feront finalement pas seule nocturne, ce qui aurait prétérité Les habitudes changent
les samedis soir. Alors que la municipa- tout le commerce yverdonnois, ainsi
«Avec ces deux samedis, nous voulité avait, dans un premier temps, ac- que les habitants de la ville. Nous avons lions proposer quelque chose de diffécordé aux commerçants la possibilité fait au mieux, mais le goût de toute rent, plus adapté aux changements des
d'ouvrir jusqu'à 19h (au lieu de 17h) cette affaire demeure amer.»
habitudes de consommation des gens,
les samedis 13 et 20 décembre, ceci en Nouvelles dates à définir
qui aiment de plus en plus flâner le saReste à savoir quand auront lieu les medi», regrette Laurent Gabella. «Cela
plus d'une autre soirée de nocturne jusqu'à 22 h le 22 décembre, le syndi- nocturnes. Les commerçants ont ac- n'a pas été possible pour cette année. Il
cat a déposé, au début du mois, un re- cepté la date proposée initialement par faudra néanmoins réfléchir à comment
cours devant le Tribunal cantonal avec Unia, à savoir le 19 décembre, mais ils redynamiser les centres -villes.»
effet suspensif.
demandent à la municipalité de revePoint de vue difficilement conciliaSuite à cette menace d'une intermi- nir sur sa décision concernant l'ouver- ble
avec Unia, qui rappelle que le règlenable procédure juridique, et pour sor- ture prolongée du lundi 22 décembre, ment communal n'autorise que deux
tir de l'impasse, une réunion tripartite afin de leur accorder, à la place, la nocnocturnes pendant la semaine. Et aua eu lieu, mercredi, entre des membres turne du mardi 23 décembre, une date cune grande ville vaudoise, respectant
de la Société industrielle et commer- très favorable pour tout le commerce le partenariat social, n'a jamais autociale Yverdon, Grandson et environs d'alimentation, mais que le syndicat risé de nocturnes de Noël le samedi.
(SIC), et du syndicat Unia, ainsi que trouve trop proche des Fêtes de Noël
La volonté de retarder l'horaire de
«Nous nous réunirons à la fin du
quatre représentants des autorités.
fermeture le week-end, de surcroît sans
mois pour en discuter», indique le syn- aucune
«La voix de la sagesse»
contrepartie, même lorsqu'il
dic, sans pouvoir anticiper de ce qui s'agit d'un événement ponctuel, est
«Lors de cette rencontre, les parties
décidé. «Le règlement communal une problématique épineuse pour le
ont présenté leur position», expliquait sera
est clair, deux nocturnes peuvent être
syndicat, puisqu'il s'agit d'un sacrifice
hier le syndic Daniel von Siebenthal.
et certaines, les particulièrement important demandé
«Les commerçants ont choisi la voix de organisées par année
la sagesse en renonçant aux samedis.» années précédentes, ont déjà eu lieu au personnel de vente. LA RÉGION
23 décembre.»
«C'était trop compliqué d'aller de- un «Pour autant que cette nouvelle dévant la justice avec un délai si court», cision soit en tout
point conforme au
rétorque Laurent Gabella, président de règlement communal sur les heures
Unia a gagné la partie face aux commerçants yverdonnois. Cette année, les
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18. Oktober 2014
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Autor: MURIEL AUBERT, YAN
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Les commerces refusent le partenariat
«Nous étions prêts à retourner
consulter le personnel pour une nocturne le samedi cette année encore, à
condition que les magasins considèrent Unia comme un partenaire social
pour cette question», rapporte Talissa
Rodriguez, secrétaire syndicale. Proposition rejetée par les commerçants,
représentés par la Société industrielle
et commerciale Yverdon, Grandson et
environs (SIC). Unia s'est dit également prête à négocier si les commer-
çants proposaient une contrepartie
pour le personnel. «Aucune proposition en ce sens n'a été faite», note
Talissa Rodriguez.
Depuis plusieurs années, la SIC
refuse de rencontrer bilatéralement
les syndicats, malgré les demandes
répétées de la municipalité. Les parties seront à nouveau convoquées par
la ville au printemps prochain afin de
trouver une solution pour 2015.
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16. Oktober 2014
Radio RSI Rete Uno
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Schweiz (italienisch)
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Modem - Lo spreco alimentare
Hörfunk-Datei
La portavoce di Migros Ticino, Francesca Sala, discute con altri esponenti del settore il problema dello spreco alimentare. Lei spiega cosa sta facendo la Migros per ridurre questo spreco alimentare.
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Autor: Daniel Salzmann
Schweizer Bauer
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Salz ist unentbehrlich für Mensch und Tier
Einst galt Salz als «das weisse
Gold». Heute ist es billig und
alltäglich geworden. Aber nach
wie vor benötigen Menschen
und Tiere Salz zum Leben. Es
kommt auch im Winterdienst,
in der Industrie und in der
Medizin zum Einsatz.
Salzmann
Daniel
r‘s,
er Geschmack von Träund
Schweiss
nen
macht uns bewusst, dass
wir Salz im Körper haben. Bei
einem Körpergewicht von 70
Kilogramm sind das immerhin
125 Gramm. Allerdings ist dies
kein konstanter Wert, denn
durch Sehweissund
schei-
Harn
den
wir täglich Salz aus. Der
Zwang,
verloren gegangenes
Salz zu ersetzen, stecke in
Mensch und Tier, schreiben die
Schweizer Sahnen auf ihrer
Homepage.
Ein
längerer Ver-
zicht auf Salz führe zu Mangelerscheinungen,
Erkrankungen
und
in extremen Fällen sogar
zum Tod. Leben retten kann die
o,99eige Kochsalz -Lösung, die
bei Unfällen mit Blutverlust ver-
wendet wird.
Chemisch
ist
Natriumchlorid
Kochsalz
—
eine
Verbindung von Natrium
und Chlor. Natrium spielt eine
wichtige Rolle bei der Reizleitung im Nervensystem. Nur mit
genügend Natrium in der Zellflüssigkeit können Nervenfasern elektrische Signale weiterleiten. Das Chlor dagegen ist bei
der Verdauung zentral. Der Magensaft enthält Salzsäure, die
ihn stark sauer macht. Dies ist
wichtig, weil dadurch Krankheitskeime aus der Nahrung abgetötet werden und Nahrungseiweiss für die weitere Verdauung vorbereitet wird. Früher
noch viel wichtiger als heute
war die Verwendung von Salz
als Konservierungsstoff. Beim
Sauerkraut entzieht das beigefügte Salz während des Gärungsprozesses dem Weisskohl
die Flüssigkeit. Auch das Appenzeller Mostbröckli wird gepökelt, das heisst, dass neben
Salz auch Salpeter verwendet
wird. In der Käseherstellung
läuft ohne Salz ebenfalls nichts.
Das Wort «Salami» geht auf das
lateinische Wort «salare» gleich
salzen zurück. Auch «Salat,»
heisst eigentlich nichts anderes
als «Gesalzenes».
Salz
senkt
den
Gefrier-
punkt von Wasser. Dies
macht man sich im Winterdienst auf der Strasse zunutze. «Salz ist unbestritten das
wirkungsvollste und wirtschaftlichste Mittel, wenn es darum
geht, vereiste Strassen für den
Verkehr sicherer zu machen. Es
giltjedoch immer zwischen VerKosten
kehrssicherheit,
und
Umweltbelastung abzuwägen.;»
die Rheinsalinen auf ihrer
Schon in alter Zeit
schätzte man die heilende Wirkung von Meerwasser und S olebad. Laut dem Solbad Schönbühl BE sind Solebäder zur Vorbeugung und Heilung bei einer
Wiederherstellung nach Krankheit und Unfällen, Stressabbau,
Rheuma,
bei mechanischen
Schädigungen des Stütz- und
Bewegungsapparates und einigem
mehr empfohlen. Bei
Schnupfen wirkt das Einspritzen einer Salzlösung desinfizierend und schleimlösend.
So
Homepage.
Die
Jahre
waren.
laut
1830
Jean-Francois
ein
wichtiger
bis 1870
Historiker
lichten die Ausbeutung zusätzlicher Lagerstätten und machten die Schweiz wie fast alle
Länder zu Selbstversorgern. So
begann auch in Schweizerhalle
BL der Abbau von Salz im Jahr
1837. Andererseits vervielfachten sich die industriellen Nutdes Salzes )z. B. für
zungen
Waschmittel), während andere
Verfahren das Salz als Konservierungsmittel ersetzen )z. B.
Kühlschrank). In früheren Zei-
ten wurde Salz als «weisses
Gold,» bezeichnet. Heute sei es
und billiges Pro-
ein alltägliches
dukt geworden, stellt Bergler
fest. Mit dem Fletu. de Sei oder
dem Himalayasalz aber habe es
etwas von seinem Glanz zurückgewonnen.
Bergler
Wendepunkt in
der Geschichte des Salzes. Die
industriellen Techniken ermög-
IST VIEL SALZ ÜBERHAUPT SCHÄDLICH?
Insbesondere Fertigprodukte
enthalten viel Salz. So enthält
eine Pizza «Quattro Stagioni»
aus der Migros im Gewicht
von
Salz.
g Etikette 7,6 g
420 laut
Das ist bereits deutlich
mehr, als der Bund pro Tag
empfiehlt. Die Salzstrategie
des Bundes strebt bis 2016
ne
Senkung auf unter
Gramm
pro
Tag
an.
ei8
Heute
nimmtjeder Schweizer täglich
9
bis
10 Gramm zu
sich.
Die
Weltgesundheitsorganisation
will noch weiter gehen, runter
auf
5 Gramm pro Tag. Dazu
sagt aber Arzt Peter Ballmer,
Präsident der Gesellschaft für
Klinische Ernährung Schweiz,
in der «Coop-Zeitung>»: «Auf
diese Weise zu essen, wäre kulinarisch wirklich kein Hit,
betont auch: «Wer nicht geBluthochdruck kämpft,
gen
kann sich mit Salz eigentlich
nicht schaden. Es ist nicht so,
irgendwelche
dass
Salz
Krankheiten auslöst.» Auch in
einem Merkblatt der TV-Sendung Puls steht: «Bei Menschen mit Bluthochdruck
führt ein reduzierter Salzkonsum nicht einmal in der Hälfte
aller Fälle zu tieferem Blutdruck. Dass trotzdem die ganze Bevölkerung weniger Salz
essen soll, ist laut den Kritikern übertrieben.» Die « SonntagsZeitung;» zitierte am letzten Sonntag kanadische Wissenschaftler. Laut ihnen liegt
die optimale Salzaufnahme
zwischen 7,5 und 15 Gramm
Er
pro Tag. Sa/
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19. Oktober 2014
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SonntagsZeitung
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194'127
655'000
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8'649
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CHF
VOM
BÜEZER
ZUM MULTI-
MILLIONÄR
-
\A-u cerreiche
n her Schweiz
sind durch
-resthaften zu
C-- d (
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sich
ÖL»
1
acer
ene, die
ihr
Vermd-
gen s- D -I
er a D-It-t hacen
gonget) Duttweiler
1888 geborene Gründer des
Detailhandelsriesen Migros startete
sein Unternehmen 1925 mit fünf
Verkaufswagen. 1941 wandelte
er es in eine Genossenschaft um.
Die Migros beschäftigt heute rund
94000 Mitarbeiter und erzielt einen
Umsatz von 26 Milliarden Franken.
Der
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Lebensmittel Zeitung
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n. a.
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33'381
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mm2
CHF
Migros hat die Bratwurst stets im Blick
Vollständige Transparenz in Echtzeit durch Verknüpfung von Technologien wie RFID und EPOS
einzelnen logistischen Einheit erreicht
das Unternehmen heute die durchgängige Verfügbarkeit aller Warenflussinformationen
es gehen keine Daten
mehr entlang der Lieferkette verloren.
Jedes beliebige Ereignis kann geschrieben, ausgewertet und mit auftragsbezogenen oder Prozess -Daten verknüpft
Frankfurt. Die Migros Ostschweiz „Wir können wesentlich
will vollständige Transparenz in ihrer flexibler mit WarenbeweFrischwaren -Lieferkette. Dazu hat gungen umgehen”
—
sie ein strategisches Projekt angestoßen: Per RFID-Technologie, Elek- Beat Huber, Bereichsleiter Warenlogistik,
Migros Ostschweiz
tronischem Produkt -Code (EPC) und
gig noch ließen sie sich in Wunschgedem Schnittstellen -Standard EPCIS schwindigkeit mit der tatsächlichen
werden sämtliche Ereignisse im Wa- Warenbewegung synchronisieren. Die werden.
„Wir können wesentlich flexibler
renfluss automatisch erfasst und Folge: Einmal festgelegte Touren und
mit
Warenbewegungen umgehen —
zentral verarbeitet. Den Anfang ma- Pläne boten wenig Handlungs- und und
der Folge viel feiner kommisin
Reaktionsspielraum, spontane Ändechen Fleisch- und Wurstwaren.
sionleren", erläutert Beat Huber, Be-
rungen aufgrund von besonderem BeAuf welchem Lkw befindet sich die
darf oder logistischem OptimierungsLieferung der Olma-Bratwurst an den
potenzial konnten nur schwierig realiSupermarkt am Sankt Galler Neusiert werden.
markt? Wann genau und mit welchen
Um die Supply
Paletten ist sie abgefahren? Und ist die
Chain Visibility zu
Extrabestellung, die aufgrund des unerhöhen,
werden
erwarteten Grillwetters viel zu spät in
nun in einem ersten
der Produktion ankam, ebenfalls an
Schritt bei Fleisch
Bord? Auf diese Fragen weiß Migros
und
Wurstwaren
Ostschweiz heute die Antworten unsämtliche Gebinde
mittelbar aus ihren
mit RFID-Tags bezentralen Systemen
ziehungsweise einem elektronischen
und zwar in Echt
Produktcode (EPC) ausgestattet. Als
zeit.
IT-Infrastruktur-Dienstleister füngierDas war in der
ten zwei
Implementierungspartner:
anVergangenheit
GSi Consult und die Stuttgarter Quiders. Zwar kann bei
biq GmbH. Letztere entwickelte für
den Genossen jeder
Migros eine EPCIS-konforme zentrale
Versandbehälter einDatendrehscheibe auf Basis des Microdeutig per RFID identifiziert werden.
soft Biz-Talk-Servers und Microsoft
Beim Verladen auf eine Palette jedoch
SQL Servers. Auf dem Biz-Talk-Server
verschwindet diese Identifikation zuwerden alle RFID-Events, die von Legunsten der Palettennummer. Sichtbar
segeräten bei der Bewegung einer Wableibt lediglich, dass eine Palette mit
bestimmten Warengruppen, mit be- re erzeugt werden
Zum Beispiel bei
stimmtem Zielort auf den entspre- der Kommissionierung oder der Verlachenden Lkw zur Verladung wartet. dung
zentral abgelegt und in einem
Die genutzten Systeme sorgen damit EPCIS-konformen Verzeichnis auf Bazwar für verhältnismäßig transparente sis von SQL bereitgestellt. So können
Logistikprozesse, die Informations- weitere Systeme wie beispielsweise die
flüsse waren jedoch weder durchgän- Logistik- und die Business-Intelligence-Tools jederzeit mit den für sie
relevanten
Informationen versorgt
werden, indem sie diese einfach aus
dem Repository auslesen.
Durch den Einsatz von EPC/RFID
und die eindeutige Identifikation jeder
-
—
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—
—
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reichsleiter Warenlogistik der Genossenschaft Migros Ostschweiz. EPCIS
liefert dazu dem automatischen Bestellsystem die nötigen, aktuellen und
genauen Information:li und sorgt für
lieferabhängige Buch ngen der Bestände etwa bei Eintr.ffen der Ware in
der Filiale.
Und
die Echtz innformationen
über den von Quibiq mplementierten
Biz-Talk Server gewä rleisten die lückenlose Rückverfolg i arkeit von Produkten. Dank EPCIS eiß Migros Ostschweiz jederzeit genau, welches Objekt sich wo und w.nn zu welchem
Zweck befindet und kt nn die Prozesse
in der Supply Chail entsprechend
exakt und optimiert lussteuern. Dies
hilft dabei, Lieferdiff -renzen zu vermeiden, Fehl- und 'alschlieferungen
sowie Mengenschwa ikungen zu erkennen und das Fehle handling zu optimieren. „Damit erzillen wir eine optimierte Auslastung u serer automatischen Anlagen und Li w -Kapazitäten",
ergänzt Daniel Bahn:l-, Bereichsleiter
Transportlogistik.
In einem nächsten Schritt wird die
gekühlte Kommissionferung Joghurt,
Milch, Käse oder die täglich frischen
Convenience-Produkt • in die EPCISPlattform integriert.
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-
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17. Oktober 2014
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Lebensmittel Zeitung
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Was Migros be egt
•
•
IN
In Zahlen: Die Migros Ostschweiz
betreibt mit rund • 000 Mitarbeitern u.a. 93 S permärkte,
46 Fachmärkte, 39 Restaurants
und einen Catering Service
Logistik: täglich w•rden rund
135000 Bestellein eiten
—
davon
75000 gekühlt — .uf über 4000
Paletten bewegt
Umsatz 2013: ca. ',38 Mrd CHF
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17. Oktober 2014
Seite: 27
Autor: Iki Kühn
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"Lokal und ultrafrisch"
Stefan() Patrignani,
Geschäftsleiter der Migros Basel, über die
Zusammenarbeit und erste Erfahrungen mit Urban Farmers
Das Gespräch
führte Iki
Kühn
Herr Patrignani, gerade
Tomaten und Fische von
sind frische
der benachbarten Dachfarm eingetroffen. Wie begehrt ist das Angebot?
Bis Mittag ist das Angebot in der Regel verkauft. Urban Farmers -Produkte
sind nur 500 Meter Luftlinie von hier
nachhaltig angebaut, geerntet und direkt mit dem E -Bike hierher transportiert. Frischer geht es nicht.
Wer als Kunde nachhaltig kaufen will,
kann Bio- oder Migros Regionalproduk-
te kaufen. Was ist das Kaufargument
für Gemüse
mers?
oder Fisch
von
Urban Far-
Das Produkt entscheidet das ist ganz
einfach. Es muss in Qualität und Geschmack überzeugen. Erst danach
spielen beim Konsumenten Argumente wie Nachhaltigkeit bei der Entscheidung eine Rolle. Gemüse und
Fisch von Urban Farmers haben ein
eigenes Profil. Sie toppen das Argument Regionalität. Sie sind lokal und
ultrafrisch. Bei Gemüse bieten wir
nur spezielle, ungewöhnliche Sorten
mit einem eigenen Geschmackserlebnis an, die sonst nicht erhältlich sind.
Bei Salaten beispielsweise gibt es völlig neue Sorten mit neuem Geschmacksprofil. Da kommen ganz
neue Themen auf uns zu.
Warum hat sich die
Migros Basel für
dieses Projekt entschieden und was
überzeugt Sie am Konzept Urban Far-
mers?
Die Kernwerte der Migros sind Swissness, Regionalität, Frische, Preis -Leistung und Nachhaltigkeit. Swissness ist
nicht im patriotischen Sinne zu verstehen, sondern als Synonym für ehrlich
und lokal. Urban Farmers -Produkte
zahlen auf all diese Werte ein.
Das
Projekt läuft seit einem Jahr. Die
erste Neugierde der Kunden ist verflo-
gen. Wie muss ein Sortiment aufgebaut
sein, damit es für den Kunden interessant bleibt?
Ist Urban Farmers in erster Linie ein
Imageprojekt der Migros Basel oder ein
renditeträchtiges Nischensortiment?
Das ist keine Goodwill -Aktion. Noch
läuft die Testphase, doch was wir
nach diesem Jahr sehen, ist eine
höchst positive Akzeptanz und einen
entsprechenden Abverkauf. Wenn wir
dies hochrechnen, zahlt sich das auf
jeden Fall aus.
Es gibt Bereiche, da will der Kunde
keine Veränderung, da sucht er das
Gewohnte, beispielsweise bei Bananen. Doch generell generiert der
Neuigkeitscharakter auch Frequenz. In USA gibt es bereits kommerzielle
Die Produkte von Urban Farmers er- Gewächshäuser auf Dächern. In Europa
lauben bei Früchte, Gemüse und sieht das anders aus. Sind Schweizer
Fisch solche Impulse zu setzen. Hier besonders wagemutig?
können wir mit Sorten experimentie- Wagemutig will ich es nicht nennen.
ren und schauen, wie es im Markt Doch wer nicht bereit ist, ausgetreteläuft. Das ist sehr spannend, denn wir ne Pfade zu verlassen, schafft keine
erhalten wiederum interessante Im- Innovation. Doch Innovation gehört
zur DNA der Migros. Tatsächlich bepulse aus dem Markt.
treiben wir das erste Aquaponic Projekt in Europa. Man muss wissen,
Beispielsweise?
Wenn sich Produkte nicht deutlich ge- dass wir in der Schweiz europaweit
nug differenzieren und der Kunde kei- den höchsten Pro -Kopf -Konsum an
nen Mehrwert erkennt, kauft er das Bioprodukten und die höchste RecycProdukt nicht. Das ist uns mit Basili- lingquote pro Person haben. Wir
kum so ergangen, den wir gemeinsam Schweizer sind da sehr weit; und wir
mit Salaten angeboten hatten. Basili- von der Migros leben diese Werte. Da
kum wurde nicht gekauft, er unter- ist die Integration eines solchen Proschied sich nicht genug von unseren jekts ein überschaubarer Schritt.
Angeboten oder dem Anbau auf dem
eigenen Balkon. Ein Mehrwert war für Wann wird auf den Dächern der Migros
die Verbraucher offenbar nicht er- im großen Stil geerntet?
Zurzeit sind wir daran, aus der Zusichtlich.
sammenarbeit mit Urban Farmers ein
Wo läuft es positiv?
Geschäftsmodell zu machen. Im Ide8
Bei Salaten. Da machen die Frische- alfall könnten wir in ungefähr i Moqualität und die neuen Sorten neugie- naten Frische direkt von einer Dachrig. Die Pflanzen werden im Gewächs- farm im MParc Dreispitz verkaufen.
haus nur von den Wurzeln getrennt In den nächsten Monaten wissen wir
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und kommen völlig sauber, ohne Ver- mehr.
unreinigungen in den Markt und im
Prinzip direkt auf den Teller.
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19. Oktober 2014
Seite: 22
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PARADEPLATZ
Manor erhält Hilfe
von links
«Blick» -Verlegergattin Ellen
Ringler (Bild) will das Warenhaus Manor an der Zürcher
Bahnhofstrasse vor dem
Rausschmiss durch Vermieterin Swiss Life retten. Bei einer Standaktion konnte sie
aber nicht dabei sein — und
entschuldigte sich nun
pflichtbewusst auf Facebook.
Im Kampf gegen den kapitalistischen Versicherer konnten sich die milliardenschweren Manor-Besitzerfamilien
Maus und Nordmann dafür
auf SP-Nationalrätin Jacqueline Badran verlassen.
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19. Oktober 2014
Seite: 23
Autor: BENJAMIN WEINMANN
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Emmi-Chef warnt vor einem
Sturm im Milchmarkt
2015 fällt in Europa die Milchquote. Der Milchkonzern Emmi wird dies zu spüren bekommen
VON BENJAMIN WEINMANN
sidern rechnet Emmi vor allem in den
nächsten ein bis zwei
Urs Riedener, Chef des grössten Schweizer Milchkonzerns Emmi, kündigt in
einem Beitrag im Mitarbeitermagazin
Turbulenzen an. «Vom Sturm, der sich
auf dem europäischen Milchmarkt zusammenbraut, werden auch wir 2015
den einen oder anderen Windstoss abbekommen», schreibt Riedener.
Emmi-Sprecherin Esther Gerster
kann bestätigen, dass Urs Riedener damit die Konsequenzen der EU -Milchregelung meint. Per April 2015 fallen in
der EU die Milchkontingente. Jeder
Milchbauer kann
dann seine Kühe bis
auf den letzten Tropfen melken. Ein politisch verordnetes Limit wie heute gibt
es in Zukunft nicht mehr, und somit
droht die grosse Milchschwemme. Dies
würde für Schweizer Milchverarbeiter
bedeuten, dass ihre Margen für Joghurts, Käse und Milch im Ausland unter Druck geraten.
ven Auswirkungen in umsatzstarken
Märkten, in die auch Emmi liefert. Nach
anfänglichen Überproduktionen, so die
Hoffnung, sollte sich der Markt wieder
stabilisieren.
FÜR STEFAN
KOHLER, Geschäftsführer
der Branchenorganisation Milch (BOM),
die den grössten Teil der Schweizer
Milchproduzenten und -verarbeiter vertritt, ist ldar: «Der Margendruck wird
durch die Quotenaufhebung zunehmen.» Allerdings rechnet er nicht mit
einem Schock über Nacht, da die Quote
in den letzten Jahren schrittweise erhöht wurde. Auch Patrick Hasenböhler,
Analyst der Bank J. Safra Sarasin, erwartet keine Revolution. «Aber es ist zweifelsohne ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor für die Branche.»
Schon heute wird deutlich mehr
Milch als im Vorjahr produziert. Im
EU -Milchjahr
EMM I BEREITE SICH seit längerer Zeit mit
Kostensenkungsmassnahmen auf stär-
ker liberalisierte Milchmärkte vor, nicht
nur wegen der Quotenaufgabe, sagt
Gerster. Knapp die Hälfte des Umsatzes
erzielt Emmi heute im Ausland. Laut In-
Jahren
mit negati-
2013/14
Jahres um 4,3 Prozent auf 2,4
Millionen Tonnen zu. «Wegen des feuchten Wetters war die Futtergrundlage für
ten des
Milchkühe dieses Jahr sehr gut», sagt
Stefan Kohler von der BOM. Auch sei der
Anreiz für eine erhöhte Produktion
gross, weil der Richtpreis für die sogenannte A -Milch, die 85 Prozent der Gesamtproduktion ausmacht, mit 71 Rappen höher ist als im Vorjahr. «Man hört
aber in der Branche, dass dieser Preis
häufiger als früher unterboten wird.»
Der Richtpreis dürfte 2015 denn auch
gesenkt werden.
EMMI MUSS WEGEN der zusätzlichen
Milchproduktion zur Entlastung Butter
und Milchpulver exportieren, um den
heimischen Preisdruck zu mildern. Hinzu kommt mit der Ukraine -Krise ein
weiteres Problem, wie Emmi-Chef Riedener schreibt: «Produkte, die vorher in
Russland verkauft wurden, drängen zu
tiefen Preisen nach Europa und in die
nahm die produ-
USA, das heisst auch in die Absatzmärk-
zierte Menge in der EU um 4,4 Prozent
zu. Acht Länder, darunter Holland und
Österreich, haben ihre Quote sogar
überschritten und wurden dafür von
der EU gebüsst. In der Schweiz nahm die
Milchmenge in den ersten acht Mona-
te von Emmi.» BOM-Geschäftsführer
Kohler glaubt, dass diese Produkte auch
in den Schweizer Markt drängen könnten, vor allem dort, wo es der Kunde
nicht bemerkt, zum Beispiel beim Käse
auf der Pizza.
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19. Oktober 2014
Seite: 32
Autor: Marco Metzler
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25'405
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Schweizer App schlägt Alarm im Supermarkt
Ein kleines Schweizer Startup
legt sich mit den Konzernen
der Konsumgüterindustrie
an. Der Dienst warnt vor
Gefahren beim Einkaufen.
Marco Metzler
Die Regale werden zur Gefahrenzone: In Shampoos stecken Stoffe, die wie weibliche Geschlechtshormone wirken oder Krebs erregen, in Deodorants Aluminium,
in Milchprodukten finden sich
propagiert keine Konsumverwei-
Phosphate, die auch zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt wer-
tale Gesundheit auf. Die Idee dafür hatte Bleichenbacher 2002. Er
den. Dies erfährt, wer sich mit
dem Handy und der App Codecheck ausgerüstet durch den Supermarkt geht. Mit der in der
Schweiz entwickelten App scannt
der Konsument Strichcodes von
Lebensmitteln und Kosmetika
und erfährt, bei welchen Inhaltsstoffen Gefahren lauern. Bei
Duschgels, Süssgetränken oder
verarbeiteten Esswaren leuchtet
es oft in alarmierendem Rot: «Unbedingt meiden» oder «Gefahrenpotenzial beachten». Bei Lebensmitteln zeigt eine Nährwertampel
Fett-, Zucker- und Salzgehalt an.
Auch wenn alle Inhaltsstoffe offiziell zugelassen sind, trüben solche Informationen das Konsumerlebnis. Für die Hersteller gilt es,
dies ernst zu nehmen, da es das
Kaufverhalten zu ändern vermag.
Viele nutzen den Dienst auch
zu Hause. «Es gibt Nutzer, die wegen unserer App ihr Bad leer ge-
startete einen Prototyp, gründete
gerung, sondern liefert Informa-
tionen, um gesünder und nachhaltiger einzukaufen.
Damit springt das Schweizer
Startup voll auf den Trend digi-
einen Verein und entwickelte den
Dienst weiter. Nach dem Wikipedia-Prinzip erfassen die Nutzer
die Inhaltsstoffe von Produkten
selbst. Codecheck bewertet diese
Stoffe dann anhand der Einschätzung von unabhängigen Experten
und NGO. Mittlerweile sind im
deutschsprachigen Raum rund
20 Mio. Produkte erfasst. Die
Community besteht aus rund 80
fleissigen Nutzern und vielen, die
ab und zu Produkte erfassen. Pro
Jahr besuchen 9 Mio. Nutzer die
Website. Die App wurde rund
2 Mio. Mal heruntergeladen.
Nun soll es rascher vorwärtsgehen. «Wir verdienten bisher
schon Geld, aber es reichte nur
beschränkt, um unser Produkt
weiterzuentwickeln»,
schnell
sagt Bleichenbacher. Im Sommer
wandelte er Codecheck deshalb
in eine AG um. Investoren wie die
räumt haben oder für ihre Familie Doodle-Gründer und weitere
ganz anders einkaufen - giftfrei», Business-Angels schossen schon
sagt Codecheck -Gründer Roman 1,1 Mio. Fr. ein. Das Ziel: den
Bleichenbacher. Der Dienst werde Dienst auszubauen und internanicht nur von Öko-Hippies oder tional schneller zu wachsen. Als
Paranoikern genutzt. «Gerade bei erster Schritt wurde diese Woche
Kosmetika des täglichen Ge- codecheck.info neu lanciert.
brauchs will man wissen, was die Gleichzeitig will das Startup, das
Gefahren sind.» Bleichenbacher
acht Leute beschäftigt, mehr Geld
verdienen: «Wenn wir profitabel
sind, dann können wir den Konsumenten mit unserem Dienst
noch mehr Macht geben», sagt
Bleichenbacher. Schon heute
zeigt ein Algorithmus Alternativen mit gesünderen Inhaltsstoffen an. Im Shopfinder kann man
diese finden und kaufen. Codecheck verdient dabei eine Kommission. Gegen eine Gebühr stellt
das Startup zudem seine Produkt
Datenbank anderen Anbietern
wie Fitness-Apps zur Verfügung.
Schliesslich gibt es Werbung auf
dem Portal. Sollte das Startup so
künftig viel verdienen, könnten
Abhängigkeiten und Interessenkonflikte drohen. Bleichenbacher
widerspricht: «Unsere Inhalte
sind völlig unabhängig. Für Firmen gibt es keine Möglichkeit,
-
die Bewertungen schönschreiben
zu lassen.» Er sieht auch kein Problem darin, dass er eine Datenbank verkauft, die durch Gratisarbeit entstand. «Die Community
will, dass der Dienst besser wird.»
Noch ist das Sortiment lücken-
haft, und Produkte sind unvollständig erfasst. Dies kritisieren
auch Konsumgüterfirmen (siehe
Kasten). Seit zwei Jahren füttern
erste Hersteller den Dienst selbst
mit Daten. Auch mit der Migros
wurde vereinbart, dass der Detailhändler demnächst selbst Informationen zu Lebensmitteln
bei Codecheck einspeist. «Konsumenten sollen dort auf vertrauenswürdige Produktdeklarationen zugreifen können», sagt eine
Sprecherin. «Uns ist die Interaktion mit den Kunden wichtig. Kritik kann man nie verhindern.»
Auch Coop kritisiert zwar die Lücken, will aber derzeit keine Produktdaten an Codecheck liefern.
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19. Oktober 2014
Seite: 42
Autor: Harald Fritschi
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Absturz der Mieten für
Verkaufsflächen
Seit dem dritten Quartal 2013 sinken die Preise dramatisch. Einzig
das Luxussegment an Toplagen kann weiter zulegen
Harald Fritschi
Jahrelang kannten sie nur
eine Richtung: nach oben. Und es
schien endlos so weiterzugehen.
In der Boomphase zwischen dem
zweiten Quartal 2012 und Ende
Juni 2013 stiegen die Mieten für
Verkaufsflächen mehrheitlich im
zweistelligen Bereich. In den fünf
Grossstädten und den Pendler
gemeinden wie Sempach LU oder
Hausen am Aibis ZH legten sie
gar um 17 Prozent zu. Selbst in
Ortschaften wie Oberuzwil SG
oder Adligenswil LU betrug die
Zunahme noch 5 Prozent.
Doch dann kam der Absturz.
Er war einschneidend und brutal.
Quer durch die Schweiz sanken ab
dem dritten Quartal 2013 die Preise für Verkaufsflächen, wie das Immobilienberatungsunternehmen
Wüest & Partner (W&P) exklusiv
für die Sonntagsleitung analysierte. «Selbst an den besten Lagen reduzieren sich die Mietpreise seit
über einem Jahr», sagt W&P-PartZürich
-
ner Marco Feusi.
Vom Absturz am stärksten betroffen sind mit einem Minus von
10 Prozent die mittelgrossen Städte wie Winterthur, Biel oder Chur
und kleinere Gemeinden wie Uster, Dietikon oder Wädenswil im
sogenannt inneren Agglomerationsgürtel der Grossstädte (siehe
Grafik).
An den absoluten Toplagen wie
an der Zürcher Bahnhofstrasse
oder an der Rue du Rhäne in Genf
hingegen konnten sich die Preise
halten oder gar zulegen. Das Luxussegment, so meinen die Experten, spiele halt in einer anderen
Liga. Überhaupt sind die Preisunterschiede gemäss W &P in allen Segmenten stark ausgeprägt.
Am selben Ort oder gar im selben
Quartier können die Mietpreise je
nach Lage markant auseinander
driften. In den Grosszentren etwa
liegen die tiefsten Durchschnittspreise auf Jahresbasis bei 190 Franken pro Quadratmeter und die
höchsten bei 1527 Franken, während der Median bei 417 Franken
liegt. Selbst in der Peripherie sind
die Differenzen gross. Fürs teuerste Segment zahlt der Detailhändler mit 362 Franken dreimal so viel
wie fürs günstigste.
-
Statt 900000 Quadratmeter
Verkaufsfläche nur 300000
Das schwache Wirtschaftswachstum und der härter werdende
Konkurrenzkampf setzen den Detailhändlern zu. Ausschlaggebend
sei die maue Konjunktur und damit das schwächere Wachstum
beim privaten Konsum, sagt Claudio Saputelli, Head Global Real
Estate bei der UBS: «Das mindert
die Zahlungsbereitschaft für Verkaufsflächen, was insbesondere
die Angebotsmieten weiter unter
Druck setzt.» Tatsächlich haben
die schlechteren Konjunkturprognosen zur Verunsicherung unter
allen Akteuren im Detailhandel
beigetragen. Sowohl der UBSKonsumindikator als auch der
KOF-Index über den Geschäftsgang im Detailhandel befinden
sich in vollem Abwind.
Eine Erosion gibt es nicht nur
bei den Mietpreisen für Verkaufsflächen. Die Detailhändler haben
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auch bei den Expansionsplänen
arg zurückgesteckt. «In diesem Jahr
sind sie auf 300000 Quadratmeter dramatisch zusammengeschrumpft», sagt GFK-Direktor
Thomas Hochreutener. Geplant
seien 900000 Quadratmeter gewesen. Dazu kommt, dass viele
Verkaufsstellen entweder nicht
mehr zeitgemäss sind oder ungenügend frequentiert werden. Dort,
so die Experten, «geraten die Mietpreise besonders unter Druck».
Fest steht, dass der Detailhandel einem starken strukturellen
Wandel unterliegt. Nicht nur der
Einkaufstourismus, der fast 10 Prozent des Gesamtumsatzes von
rund 97 Milliarden Franken absorbiert, auch der zunehmende
Onlinehandel frisst den traditionellen Detailhändlern Umsatz
weg. Gerade Letzterer wächst dank
der mobilen Internetnutzung mit
überdurchschnittlichen Wachstumsraten von geschätzten 6 Prozent. Prognosen gehen davon aus,
dass er in einigen Jahren bis zu
20 Prozent Marktanteil absorbieren wird. «Dies», so heisst es in
einer Studie der Credit Suisse,
«dürfte die Zusatznachfrage nach
neuen Flächen zunehmend abschwächen.»
«Der Kuchen wird umverteilt»,
sagt Ulrich Prien, Partner bei der
Beratungsfirma KPMG. Klassische
Retallflächen würden an Anziehungskraft verlieren. Schon jetzt
gehen Bücher, Musik, Unterhaltungselektronik und Textilien immer weniger über den Ladentisch.
Neue Verkaufsformate sind entstanden wie Multicrosschanneling,
Clipping-Nr.
2000340502
Clipping-Seite
37/51
19. Oktober 2014
Seite: 42
Autor: Harald Fritschi
SonntagsZeitung
8021 Zürich
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bei dem der Kunde die Ware im
Internet bestellt und darauf im Laden abholt, der indes eher einer
Lagerhalle gleicht.
Eine GDI-Studie fasst den Sachverhalt prägnant zusammen: «Der
klassische Detailhandel wird kaum
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37'228
8'200
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mehr wachsen.» Damit dürften
auch die Mietpreise für Verkaufsflächen die Decke endgültig erreicht haben.
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38/51
20. Oktober 2014
Seite: 10
Autor: Richard Etienne
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Alimentation
Le poisson abonde et les
Genevois se l'arrachent
En 2013, la pêche
dans le Léman a été
miraculeuse. Du
jamais-vu depuis 1991.
Mais seuls 2,1% des
poissons consommés
sont suisses
Richard Etienne
Vingt et un francs. Le filet de féra
au restaurant L'Echalotte, au centre-ville, ne coûte guère plus. Le
poisson vient du lac, de ses eaux
françaises entre Excenevex et
Anthy-sur-Léman. Achetée au quotidien chez Aligro, la féra est fraîche. Elle est capturée au maximum
quelques jours avant d'arriver
dans nos assiettes.
«Les prix en Suisse pour la féra
sont compétitifs», selon Dimitri
Jaquet, de la Direction générale de
la nature et du paysage à l'Etat de
Genève. En 2013, la pêche dans le
Léman a été extraordinaire: plus
de 1300 tonnes de perches, ombles
chevaliers, brochets, écrevisses
américaines et surtout féras
(974 tonnes) ont été capturés, un
record depuis 1991. C'est bon signe: cela signifie que les eaux du
lac sont propres, propices aux
bien-être de ces bestioles. Ceux qui
aiment consommer local se réjouiront d'autant plus que le label
Genève Région Terre d'Avenir
(GRTA) est sur le point d'être
étendu aux animaux du Petit -Lac.
«Les poissons se vendent très
bien en Suisse romande, beaucoup
mieux qu'en Suisse alémanique»,
précise de son côté Joos Sutter,
président de la direction de Coop.
Comparé à Migros Genève, Coop
vend plus d'espèces du Léman.
Outre les féras, que les deux distributeurs proposent, le détaillant
écoule truites, perches et brochets.
-
Les féras peuvent aussi arriver du
lac de Neuchâtel, où l'on préfère
l'appeler bondelle ou palée, et
d'Annecy. Elle est alors connue
sous le nom de bondelle.
Demande croissante
En Suisse, d'autres noms sont plus
répandus, comme le saumon, norvégien ou écossais, les maquereaux ou les perches, estoniennes.
Parmi les quelque 350 espèces
importées chez le grossiste Lucas
Genève SA, à Carouge, on trouve
aussi des turbots, maigres, et pour
les coquillages, des palourdes,
couteaux ou coques.
Tous des produits de la mer. A
Genève, dix-sept pêcheurs professionnels sont recensés. Guère suffisant pour satisfaire les exigences
des 2000 restaurants, hôtels et
particuliers du canton. Leur demande croît: l'an dernier, selon
l'association Proviande, chaque
habitant en Suisse a consommé en
moyenne 9,1 kg de poissons contre
8,6 en 2008. Le gros des troupes
doit être importé.
Outre Aligro et Lucas Genève,
une petite dizaine d'importateurs
professionnels s'active à Genève.
Les plus importants se nomment
Ultra Marine Food SA, Gastromer
SA ou Novameditpesca Sàrl.
Lucas Genève, 48 employés et
un chiffre d'affaires proche des
25 millions de francs, collabore par
exemple avec des hôtels et des restaurants, 350 en tout, dont certains en terres alémaniques. A 4 h
du matin, quand le premier employé arrive, il commence par
écouter son répondeur, attentivement, une heure durant. Une
grosse partie des commandes se
fait par téléphone, en soirée ou de
nuit, quand les restaurateurs ont
fmi de servir.
Importations en hausse
Entre trois et quatre camions
li-
vrent au quotidien le poissonnier
carougeois. Sur les 400 tonnes an-
nuelles qu'il reçoit, la moitié ressort presque aussitôt (la tête des
poissons, les arêtes, etc.) en direction d'une déchetterie à Berne qui
les brûle. Le reste est trié et part en
général au plus tard le lendemain.
Le poissonnier, après avoir traité
les cargaisons, se transforme en livreur. Lucas Genève possède une
dizaine de camionnettes.
La société se fournit surtout en
Europe, en Norvège et en Ecosse
pour les saumons (son produit
phare), en France, au Danemark,
en Italie, mais aussi en Amérique
du Nord et au large du Maroc. Les
circuits sont bien rodés: une fois
pêchés, fruits de mer et poissons
sont vendus à un mareyeur qui revend à son tour la marchandise.
Elle transite ensuite en camion par
Lyon, où elle est déchargée avant
d'être redirigée vers le canton. Les
aliments parviennent dans la Cité
sarde pas plus de deux jours après
avoir été extraits de l'eau. Le fait
que les poissons soient toujours
plus nombreux, en aquaculture ou
pisciculture, rend les tarifs plus attractifs et «le transport, surtout par
la route, ne coûte pas cher du tout»,
relève Dominique Lucas. Le patron
de l'entreprise souligne également
que ses «meilleurs publicitaires
sont les médecins». Les denrées de
la mer sont saines, disent-ils.
Selon l'Office de la statistique,
73 928 tonnes de poissons ont été
importées en 2013 et 1579 tonnes
ont été pêchées en Suisse, soit 2,1%
du total, une part qui n'a jamais été
aussi faible (les féras de L'Echalotte
ne sont pas comptées parmi ces
dernières car elles viennent de
France; près de la moitié des pê-
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20. Oktober 2014
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Autor: Richard Etienne
Tribune de Genève
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31'936
2'000
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ches du lac sont d'ailleurs hexagonales). Autrement dit, les eaux du
Léman ont beau avoir été généreuses l'an dernier, on n'a proportionnellement jamais consommé aussi
peu de poissons du lac cette année-là en Suisse. A L'Echalotte
d'ailleurs, outre la féra, on sert
aussi des saumons, des cabillauds,
sébastes, merlans et des aiglefins.
Tout est importé.
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19. Oktober 2014
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Autor: EZIO ROCCHI BALBI
Il Caffè della domenica
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tel. 091 756 24 40
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96'000
woe
45'513
2'000
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Mentre il Ticino
alza barriere protezionistiche lo shopping
digitale dilaga. Cinque milioni
di svizzeri acquistano in negozi virtuali
E c-commerce
dribbla i"paletti"
delle frontiere
EZIO ROCCHI BALBI
come chiudere una finestra e
lasciare spalancato il portone.
La sensazione, paradossale, è
che più la Svizzera, il Ticino, alzino barriere, con limiti, lacci e
lacciuoli agli acquisti oltre confine, più
aumentino gli "c-shopper". Lo shopping
online non soffre per le campagne di autartico protezionismo. Insomma, se ne
frega delle sollecite raccomandazioni per
acquisti in formato rigorosamente autoctono. E giusto per confermare che i condizionamenti occhiuti sull'origine della
spesa, nell'era della globalizzazione e della comunicazione totale, sono vani, si è
registrato un piccolo record. L'e-commerce, infatti, non solo cresce in Svizzera, ma
stando alle ultime statistiche la Confederazione è la
vera sorpresa dello shopping
online in Europa: più di cinque milioni di c-shopper
rossocrociati nell'ultimo anno.
"Non solo, il fatturato 2013
dell'e-commerce è stato superiore ai dieci miliardi di
franchi
conferma Alessandro Marrarosa, presidente di
NetComm Svisse, l'associazione che raggruppa gli operatori nazionali del commercio elettronico e della comunicazione di-
-
gitale -. È come se ogni singolo c-shopper
avesse fatto una spesa da 1750 franchi.
Solo quattro anni fa il valore medio di
ogni scontrino elettronico emesso era poco più di cento franchi; ora è vicino ai
130".
Naturalmente non si tratta solo di acquisti nelle boutique online, visto che in
Svizzera quasi otto imprese su dieci, con
almeno 10 dipendenti, effettuano acquisti sulla rete. E sempre secondo l'analisi
di NetComm Svisse, le previsioni confermerebbero un trend di ulteriore crescita
nell'anno in corso. Parafrasando il filosofo
americano Eric Hoffer, in un mondo in
continua evoluzione colui che impara cresce, mentre colui che ritiene di già sapere
è perfettamente equipaggiato per un
mondo che non esiste più. Opinione condivisa, quasi per statuto, dalla Adisi, l'Associazione di diritto informatico della
Svizzera italiana, che si è assunta il compito di informare ad un uso accorto, scevro da ingenue vulnerabilità, delle nuove
tecnologie della comunicazione. "L'idea
che si possano, in qualche modo, mettere
delle barriere agli acquisti all'estero è puramente illusoria, soprattutto dimenticando quali e quante opportunità offre la
rete e quante ne offrirà in futuro
commenta Giovanni Rengucci, presidente
dell'Adisi -. La domanda ricorrente è: agire locale e pensare globale o viceversa?
-
Ci sono realtà minuscole sul territorio che
hanno potenzialità gigantesche in rete e,
viceversa, grandi aziende che non esitono
sul web. Siamo superdotati e poco infor
mati, parliamo di 'fare la spesa a casa nostra' credendo di chiudere gli spifferi
senza accorgerci che la porta del mon
do è spalancata. Tra l'altro per ora
parliamo di acquisti materiali, di og
getti, beni, ma presto diventerà abituale fare shopping anche di prestazioni professionali, dall'e-learnig al
telelavoro. Io stesso svolgo 180%
della mia attività in rete, e lì i con
fini del Paese non esistono".
Senza dimenticare che, per il
momento, le s'è rita-
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19. Oktober 2014
Seite: 32
Autor: EZIO ROCCHI BALBI
Il Caffè della domenica
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96'000
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CHF
gliato solo una modica parte del
commercio cosidetto "retail",
quello delle vendite della grande distribuzione. È sicuro però
che le vendite e gli acquisti di
gitali avranno un'ulteriore impennata appena prenderà piede il pagamento elettronico
direttamente dallo smartpho
ne.
Un'applicazione già in
'rodaggio" sui telefonini di
ultima generazione, che olad assicurare la soddiimmediata
del
:onsumatore, permetterà
a presenza su più canali e
a possibilità di vendere o
acquistare praticamente in
4ualsiasi Paese. Una sfida
:te le ha già
anciato per prepararsi a
servire perfettamente la
ìuova generazione di clienti,
abbattendo le barriere. Insomna, è sempre più illusorio pensa
e che lo sviluppo del commercio e
dello scambio si possa fermare davanti ad
una frontiera
erocchi@caffe.ch
@Ezioßocchißalbi
tre
;fazione
-
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Datum: 17.10.2014
Giornale del Popolo
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091/ 922 38 00
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Medienart: Print
Medientyp: Tages- und Wochenpresse
Auflage: 16'804
Erscheinungsweise: 6x wöchentlich
Themen-Nr.: 800.015
Abo-Nr.: 1084696
Seite: 33
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di DE VISO
"Per esempio Suberg
Quanto bene conosciamo i nostri vicini? O
forse sarebbe più appropriato dire solamente:
li conosciamo? La tipica scena presente nei
film dove il vicino si presenta alla nostra porta
per darci il benvenuto nel quartiere magari of-
frendoci una torta è, ahimé, alquanto improbabile nella vita reale. Ed è quanto è andato a
testare il nostro connazionale 32enne Simon
Baumann, all'interno del suo documentario
andato in onda mercoledì sera a Cine Teli, dal
titolo emblematico Per esempio Suberg. Simon
Baumann vive nel piccolo villaggio di Suberg
nel Canton Berna, dove un passaggio a livello
spezza in due il paesino ed è motivo di malcontento tra gli abitanti. Un paese che sembra
abbandonato, dove gli unici svaghi sono «un
corso di ginnastica per signore e anziane o un
coro maschile». Simon è figlio di due figure
politiche che in passato si opposero alla costruzione di un sottopassaggio proprio dove si
trova la ferrovia, e da allora la sua famiglia non
è ben vista dalla popolazione. Lui, comunque,
decide di prendere parte attivamente alla vita
del paese e di cercare di "farsi piacere" dalla
gente, bussando cordialmente alle loro porte.
In alcuni casi viene accolto, mentre in altri viene rifiutato, e pure in malo modo: la prova che
la società odierna sta diventando sempre più
solitaria e timorosa. Ma Simon non si da per
vinto, ed entra a far parte del coro maschile,
dove scopre una realtà di fratellanza e unione. Quasi tutti i suoi coetanei sono andati via
da Suberg, colpa dei giovani che sono attratti
dal divertimento e dalle molteplici possibilità
di svago presenti nelle grandi città? O piuttosto dei villaggi (ma anche di alcuni stessi
agglomerati urbani) che non sanno offrire
abbastanza intrattenimento soprattutto per
le nuove generazioni? Un tema - quello della
mancanza di senso di comunità - certamente
di stretta attualità anche in Ticino. Infatti Suberg è, per l'appunto, solo un esempio fra tanti.
Medienbeobachtung
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18. Oktober 2014
Seite: 18
Autor: ats
La Liberté
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LAUSANNE
Bientôt une antenne
romande de Bio Suisse
Bio Suisse ouvrira une antenne
romande à Lausanne le ler mars
2015. L'objectif est de dynamiser
la production en Suisse romande
et d'être plus proche des producteurs. Plus de 200 000 francs seront investis annuellement pour
ce bureau.
La faîtière de l'agriculture biologique veut engager un ou une
responsable à 80 ou 100%, a indiqué son directeur Daniel Biirtschi
dans une interview publiée hier
par l'hebdomadaire «Agri». «Nous
voulons nous rappocher des producteurs romands qui peinent encore à se convertir au bio», explique le directeur. «Il y a souvent
trop de peurs et de préjugés qui
empêchent les reconversions.»
Selon lui, il existe un fort potentiel de développement dans
certaines filières, principalement
les céréales et les protéagineux,
mais aussi la viande. Bio Suisse
vise aussi à renforcer ses liens
avec les organisations agricoles
et la vulgarisation.
Bio Suisse souhaite que ces
prochaines années le taux de
croissance du bio en Suisse romande soit un peu en dessus de
la moyenne suisse, qui atteint environ 2% par an, explique Daniel
Wdrtschi.
«Bio Suisse garde une image
trop alémanique. C'est dû à l'histoire du bio qui s'est faite surtout
en Suisse alémanique», conclut
le directeur. ATS
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2000330297
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18. Oktober 2014
Seite: 14
Autor: gro
Schweizer Bauer
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n. a.
2-woe
1'517
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Bio Suisse erhält internationalen Preis
Bio Suisse
hat den
Organic-Far-
ming Innovation Award (OF IA)
erhalten. Dies für die Fördermassnahmen zu fairen Handelsbeziehungen in der Wertschöpfungskette. Geschäftsführer Daniel Bartschi nahm den
Preis bei der Verleihung am
Dienstag in Istanbul (TR) entgegen, wie Bio Suisse mitteilt. Der
Preis
ist mit
10000
US-Dollar
dotiert. Bartschi erklärte, das
Preisgeld werde von Bio Suisse
verdoppelt und in die IFOAM
Academy zur biospezifischen
Ausbildung von innovativen
reinvestiert.
Führungskräften
Stipendien sollen unterstützt
und
Kurse in Afrika zum
nanziert werden. gro
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Teil fi-
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2000328469
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18. Oktober 2014
Seite: 4
Autor: P.M.
24 heures
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7'916
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CHF
L'agriculture biologique
va draguer les Romands
L'association faîtière
des producteurs bio ouvre
une antenne à Lausanne
«Nous voulons nous
rapprocher
des producteurs romands qui peinent encore à se convertir au bio.»
C'est le directeur de Bio Suisse,
Daniel Bàrtschi, qui l'affirmait
hier dans l'hebdomadaireAgri. La
faîtière de l'agriculture biologique
annonce qu'elle ouvrira une antenne romande à Lausanne le
ler mars 2015, en engageant un ou
une responsable à 80 ou 100%.
«Il y a souvent trop de peurs et
de préjugés qui empêchent les reconversions», poursuit Daniel
Bàrtschi. Selon lui, il existe un fort
potentiel de développement dans
certaines filières, principalement
les céréales et les protéagineux,
mais aussi la viande. Des propos
qui font écho à ceux tenus jeudi
dernier dans nos colonnes par le
patron du groupe Coop, Joos Sut
ter: «Les volumes dans ce domaine sont déterminants».
En s'implantant à Lausanne,
Bio Suisse entend aussi renforcer
ses liens avec les organisations
agricoles. Objectif à moyen terme:
que le taux de croissance du bio
en Suisse romande dépasse la
moyenne suisse, qui atteint environ 2% par an. Un vrai renversement de culture, selon Daniel
Bàrtschi: «Bio Suisse garde une
image trop alémanique». P.M.
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-
Clipping-Nr.
2000329635
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18. Oktober 2014
Seite: 5
Autor: DANIEL SALZMANN
Schweizer Bauer
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2-woe
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700
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GESETZ: Laut BLW soll es erst 2022 wieder Änderungen im Landwirtschaftsgesetz geben
Es gibt keine Agrarpolitik 2018-2021
Das Bundesamt will nach
2017 das Landwirtschaftsgesetz nicht ändern. Korrigieren könne
man über Verordnungen.
=I
Die
Einführung der AP 14-17
läuft in den
Augen von DomiVizedirektor des
Bundesamts für Landwirtschaft
(BLW), gut. An der Viehwirtschaftstagung der Agridea in
Bärau BE sagte er, bisher seien
keine Auswirkungen auf die
Produktion feststellbar. «Fundierte Aussagen wird man erst
in zwei Jahren machen können», betonte er. Wohl auch
deshalb präsentierte er zur Weiterentwicklung der AP nach
nique Kohli,
2017 keinen Zeitplan. Aller Vor-
aussicht nach wird es demnach
kein Paket mit Gesetzesänderungen unter dem Titel Agrarpolitik 2018-2021 (AP 18-21)
geben. Wohl aber ist für ein Verordnungspaket 18-21 im Frühling 2017 eine Vernehmlassung
geplant, ebenso bereits eine für
das Agrarbudget 18-21 im
Frühling 2015.
Auf der Linie von SP-Jans
Kohlis BLW-Kollege Thomas
Meier bekräftigte dies in Bärau:
«Wir wollen das System der AP
14-17 acht Jahre lang laufen lassen und allenfalls auf Verordnungsebene Korrekturen anbringen.» Erst mit einer AP 222-25 könnten wieder substanziellere Gesetzesänderungen kom-
men. Damit liegt das BLW ganz
auf der Linie von Nationalrat
Beat Jans )SP, BS), der für die
zweitgrösste Fraktion im Bundeshaus das Agrardossier betreut. Jans reichte Anfang Mai
eine Motion ein, in der er vom
Bundesrat verlangte, auf die
nächste Gesetzesrevision im
regelmässigen
Rahmen
der
Überprüfung
der Landwirt(AP 18-21)
Es gehe um die
nungssicherheit der Bauern.
schaftspolitik
verzichten.
zu
Pla-
Auch SBVwill mehr wissen
Auch Meisterlandwirt und
Nationalrat
Markus Ritter
)CVP,
SG), Präsident
des
Schweizer Bauernverbandes,
betont, dass vor einer Änderung
der gesetzlichen Grundlagen
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die Konsequenzen der AP 14-17 bekannt sein müssten, und
zwar auf Stufe Betrieb. «Die
Verunsicherung der nächsten
Generation darf nicht weitergehen, erklärte er gegenüber dem
«Schweizer Bauer, Natürlich
hat der Bauernverband bei der
Anhörung der Verordnungsänderungen per 1. Januar 2015
Korrekturen gefordert, etwa die
Einführung eines Futtergetreidebeitrags. Vor allem aber hat er
ja mit der Lancierung der Volksinitiative das agrarpolitische
Heft
in die Hand genommen,
um einen Kurswechsel zu errei-
chen.
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2000328465
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18. Oktober 2014
Seite: 3
Autor: Pascal Jäggi
Zürichsee-Zeitung Horgen
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24'000
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28'073
900
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CHF
Studie sagt nur wenig Mehrverkehr
wegen Golfern voraus
WÄDENSWIL Gemäss einer Studie wird der Verkehr wegen des den. Entsprechend sei das heutige
Angebot zu gering, schliesst die
Golfplatzes in der Beichlen um bis zu 10 Prozent anwachsen.
Die Migros, die die Studie in Auftrag gegeben hat, ist zufrieden. Migros, und empfiehlt einen AusDie Migros kann frohlocken. Eine Zusammenhang mit dem GolfStudie, die sie in Auftrag gegeben park Beichlen gering», sagt
hat, prognostiziert kaum mehr Adrian Arquisch, der das GutVerkehr wegen des geplanten achten erstellt hat.
Als Vergleich haben die VerGolfplatzes in Wädenswil. Das
Verkehrsingenieursbüro Team- kehrsingenieure den Golfplatz
verkehr.Zug hat errechnet, dass Holzhäusern herangezogen. Dieser ist grösser als der geplante
nur mit 3 bis 10 Prozent mehr
Verkehr gerechnet werden muss, Golfpark in Wädenswil. So verfügt
wenn der Golfplatz Beichlen er- Holzhäusern über 290 Parkplätstellt wird. Das Büro geht davon ze, während in der Beichlen nur
aus, dass pro Stunde höchstens 24 150 bis 200 geplant sind. Bei einer
Spieler starten. Durchschnittlich Zählung fanden die Ingenieure
werden gemäss Studie 100 Spieler heraus, dass der Golfplatz im
pro Tag erwartet. Das sei ein ge- Kanton Zug rund 1000 Fahrten
nereller Wert auf Golfplätzen,
heisst es auf Anfrage beim Büro.
An Turnieren, von denen es jährlich 80 geben soll, steigt der Wert
auf 190 Golfer. Die Driving Range
sollen täglich 190 weitere nutzen.
pro Tag generiert. Entsprechend
wurden die zu erwartenden Fahrten in Wädenswil berechnet.
Rolf Fuchs, Mediensprecher
der Migros, sieht mit dem Ergebnis der Studie die «ungerechtfertigte Kritik» am Golfplatz ent-
Knapp 600 Fahrten täglich
kräftet. Die Verkehrszunahme
An
einem Durchschnittstag werde im Vergleich zu heute
kommt das Verkehrsingenieurs- kaum spürbar sein.
büro auf höchstens 580 Fahrten, Auch
Busse berücksichtigt
an Turniertagen auf 607. Das
Überraschend
mutet an, dass das
ergibt eine Zunahme des Verkehrs gegenüber dem heutigen
Stand von höchstens 10 Prozent.
Am meisten belastet würden die
Schönenbergstrasse Nord und
die Beichlenstrasse mit je 40 Pro-
Büro auch den öffentlichen Ver-
kehr und den Langsamverkehr
untersucht hat. Es gehe um eine
gesamtheitliche Betrachtung, er-
klärt Alice Chappuis, Verkehrsinzent des zusätzlichen Verkehrs- genieurin bei Teamverkehr.Zug.
aufkommens. Nur je 10 Prozent So steht in der Studie zwar, dass
würden über die Obere Berg- ein Grossteil der Golfer mit dem
strasse und die Schönenberg- Auto anreisen werde. Doch die
strasse Süd fahren. «Verglichen Autoren rechnen damit, dass
mit den bestehenden Belastun- Zuschauer oder Restaurantbegen ist die Verkehrszunahme in sucher mit dem ÖV kommen wer-
bau am Wochenende.
Sehr zufrieden mit der Studie
ist Rico Brazerol, BDP-Kantonsrat und Präsident des Komitees Ja
zum Golfpark. Er bezeichnet die
Verkehrszunahme als «fast vernachlässigbar», zeigt sich aber
auch überrascht von den tiefen
Werten. Für das Komitee ist die
Studie ein positives Zeichen für
die bezirksweite Abstimmung
vom 30. November.
Weniger positiv ist das Gutachten für die Gegner. Peter Bossert,
Präsident der IG Kulturland, die
sich gegen das Projekt stellt, gibt
zu bedenken, dass die Zunahme
für die Bevölkerung spürbar sein
werde. An normalen Tagen nicht
so stark, an Spitzentagen schon,
sagt Bossert. Die Strecke über
die Beichlen werde heute schon
häufig als Ausweichroute für die
A3 genutzt. In den Stosszeiten
Bossert darum eine
grosse Verkehrsdichte. Skeptisch
ist er bezüglich ÖV-Nutzung. «Es
erwartet
ist schwer vorstellbar, dass die
Golfer mit dem ganzen Gepäck
den Bus nehmen», sagt Bossert.
Pascal Jäggi
Das Verkehrsgutachten ist auf
www.erholungsgebiet-beichlen.ch
einzusehen.
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19. Oktober 2014
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Autor: gm
NZZ am Sonntag
8021 Zürich
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Ausstellung
Liebesrituals
Dorothy lannone: Censorship.
Migros-Museum, Zürich, bis 9. 11.
So naiv und direkt ist unsere
Kultur einmal gewesen! Wer die
Retrospektive von Dorothy lannone im Migros-Museum Zürich
sieht, fühlt sich in eine paradiesische Welt von Lust und Frieden versetzt, wie sie wohl nur
im Zuge von Flower-Power
phantasiert werden konnte. In
mm2
CHF
gutmachung nach der Zensur.
Dieter Roth hatte die Freundin
eingeladen, 1969 an Harald Szeemanns Ausstellung «Freunde» in
der Kunsthalle Bern teilzuneh-
überwältigender Farbenpracht
wird auf Bildern, Skulpturen
.\
Ex.
Leser
werden. lannone, die 1933 in
Boston zur Welt kam und heute
in Berlin lebt, amtet als Hohepriesterin des Liebesrituals. Sie
mischt Mythos und Feminismus
und lässt ihr Gesicht in verschiedenen Erregungsstadien filmen.
Dass so viel naiver Lebensglaube
die Berner Bürger einmal provozierte, glaubt man zwar, nachvollziehen kann man es heute
kaum mehr. Und doch ist die
Ausstellung auch eine Wieder-
Hohepriesterin des
und Kästen eine stattliche
Anzahl von Stellungen durch' gespielt. Die Obsession, mit
der jeder Quadratzentimeter
bedeckt ist, erinnert an Adolf
Wölfli, die comicartige Erzählweise und die fast lehrbuchar-
132'551
473'000
woe
10'972
2'000
-
tige Stellung -an -Stellung
Reihung der Abbildungen ans
Kamasutra, als sollte die indische Liebeslehre in die Unbeschwertheit des Pop übertragen
tel. 041 624 99 66
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men. Auf vielerlei Druck wurden
ihre Bilder zurückgezogen. Dabei
feiert sie mit dem Sex doch nur
das Leben. (gm.)
Clipping-Nr.
2000340372
Clipping-Seite
49/51
20. Oktober 2014
Seite: 13
Autor: phi
Neue Zürcher Zeitung
8021 Zürich
tel. 044 258 11 11
www.nzz.ch
Auflage
Reichweite
Erscheint
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115'622
284'000
6 x woe
4'282
600
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Migros-iViuseunl
Seit den sechziger Jahren befasst sich
die Amerikanerin Dorothy lannone
mit der Darstellung des Eros. Ihr originelles Werk steht im Zeichen der
Liberalisierung von Sexualität und
leistete einen wichtigen Beitrag zur
Stärkung weiblicher Autonomie.
lannones sexualisiertes Paradies hat
seine
Unschuld
nie
verloren,
son-
dern beschwört den idealen Zustand
der Vereinigung aller Gegensätze zu
einer pansexuellen, kosmischen Einheit von Männlichem und Weiblichem, Geist und Körper, Zeit und
Ewigkeit. Ihre Erfahrungen mit der
Zensur hat die Künstlerin in einem
Buch festgehalten, das nun aus Anlass der Ausstellung im Migros-Museum wiederaufgelegt wurde. phi.
Zürich, Migros-Museum, bis 9. 11.
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2000340316
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50/51
18. Oktober 2014
Seite: 11
Autor: zsz
Zürichsee-Zeitung Horgen
8810 Horgen
tel. 044 718 10 20
www.zsz.ch
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Reichweite
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11'108
24'000
6 x woe
24'248
700
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Ein orchestrales Erlebnis zum Abschluss
sich aufgrund ihrer historischen
tete Giovanni Bria dirigieren.
Ein letztes
Situation zwischen Erfolg und
Mal steht in dieser Saison
Breites Repertoire
(erzwungener) Vergessenheit beJoachim Raff im Mittelpunkt:
Amelia Scicolone hat im Sommer wegt:
Der österreichische Spätroam Schlusskonzert mit dem
2013 ihre Studien an der HochFranz Schreker gehörte
Orchester Camerata Schweiz.
mantiker
schule für Musik in Basel mit dem
zu den meistgespielten Opern«Musiksommer am Zürichsee» Master of Arts musikalischer Perführt das Orchester- Schlusskon- formance mit Auszeichnung ab- komponisten um 1920, bevor das
Dritte Reich ihn zu den «entartezert wiederum in Lachen durch, geschlossen. Ihr Repertoire als
ten» Komponisten rechnete. Sein
und zwar unter dem Motto «Wievirtuoser Umgang mit den harderentdecken und würdigen». Zur
Neuerungen in der
monischen
kommen
Werke
von
Aufführung
Wagner -Nachfolge ist bereits
Franz Schreker, Gustav Mahler
spürbar, ebenso seine sensible
sowie Joachim Raff. Die CameraOrchestrierungskunst, eine Quata Schweiz tritt unter der Leitung
lität, die ihn mit Raff verbindet.
der Dirigenten Graziella ContratGalt Gustav Mahler als einer
t o und Giovanni Bria auf; als Soder
bedeutendsten Dirigenten
listin gastiert Amelia Scicolone.
seiner Zeit, so war sein Rang als
Erfahrung und junge Talente
Komponist dagegen noch bis weit
MUSIKSOMMER
Die Camerata Schweiz vereint
renommierte Musiker mit reicher
Orchestererfahrung
einerseits
und junge musikalische Ausnah-
nach seinem Tod umstritten. Erst
in den 1960er-Jahren konnte sich
sein Werk im Zuge der sogenannten Mahler-Renaissance endgültig durchsetzen.
Joachim Raff, der als junger
metalente andererseits. Sie verbindet so musikalische Qualität
mit ansteckender Begeisterungsfähigkeit. Die Camerata Schweiz,
1999 aus dem Schweizer JugendSinfonie- Orchester hervorgegangen, tritt in verschiedenen Besetzungsgrössen auf vom Kammer-
-
ensemble bis hin zum Sinfonieorchester. Im Rahmen einer «Artistic
Partnership», also einer künstleri-
schen Partnerschaft, arbeitet das
Orchesterensemble seit 2010 eng
mit dem international erfolgrei-
chen Dirigenten Howard Griffiths
zusammen.
Von 2004 bis 2009 stand die
Camerata Schweiz unter der
künstlerischen Leitung von Graziella Contratto, die das Orchester
als erste Gastdirigentin weiterhin
begleitet. Raffs Orchester -Suite
wird der in der Region beheima-
Mann von Franz Liszt und Felix
Mendelssohn gefördert worden
war, galt zu Lebzeiten als einer
der gefragtesten Komponisten
des deutschen Kulturraums und
wurde von zeitgenössischen Kommentatoren in eine Reihe mit
Wagner und Brahms gestellt.
rische Koloratursopranistin in
einer regen Konzerttätigkeit Dank der akribischen Arbeit der
Lachner Raff -Gesellschaft unter
reicht von Bach bis zu zeitgenössischer Musik. Amelia Scicolone der Leitung des Buchautors Res
ist unter anderem Studienpreis- Marty wurde der geborene Lachträgerin von Migros-Kulturpro- ner wieder entdeckt und gewürzsz
zent und Preisträgerin der Friedl- digt.
Amelia Scicolone: Junge Sopranistin mit breitem Repertoire.
zvg
Wald- Stiftung.
Konzert der Camerata Schweiz
mit Amelia Scicolone
Sonntag, 26. Oktober, 17.30 Uhr.
Pfarrkirche Lachen. Eintritt frei
Die Vergessenen
Das Lachner Konzert der Camerata Schweiz, das gleich mit zwei
Kollekte.
Dirigenten aufwartet, widmet sich
Komponisten, deren Schaffen
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Kunst und Fotos
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