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HANNOVER Set für die Kieferkammaugmentation - Karl Storz

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EndoWorld
ZMKG 8-1-D/02-2010
HANNOVER Set
für die Kieferkammaugmentation
Neue Methoden und Techniken der biologisch
adäquaten Kieferkammaugmentation
Minimalinvasive, punktgenaue Knochentransplantation durch die Verwendung
der Transplantate von der Crista zygomatico-alveolaris
Die Veränderung des Implantatlagers im Hinblick auf
Knochenqualität und -dimension, aber auch das umgebende Weichgewebe, erhalten zunehmende Bedeutung
in der differenzierten Auswahl des implantologischen
Behand­lungskonzepts. Gemeinsames Ziel aller Behand­
lungsmethoden ist das Herstellen eines biologisch
adäquaten, gut vaskularisierten – und damit vitalen –
Implan­tat­lagers, welches die korrekte Positionierung des
Implantates erlaubt, um später ein ästhetisch anspruchvolles Ergebnis zu erzielen.
Damit bekommt neben dem Volumen die Form und insbesondere die Außenkontur des Knochentransplantates
eine entscheidende Bedeutung. Um gute ästhetische und
funktionelle Ergebnisse erzielen zu können, muss die prothetisch korrekte Implantatposition, zunächst ungeachtet
etwaiger Hartgewebedefekte, präimplantologisch definiert
und das dreidimensionale Verhältnis zwischen Knochen
und Implantat beachtet werden. Aufgrund der präimplantologischen Diagnostik sollte die Entscheidung für einen
lokalen Knochenaufbau erfolgen. Eine Re­konstruktion
des defizitären Alveolarkammes kann mit unterschiedlichen Techniken bzw. Materialien durchgeführt werden.
Neben autogenem Knochen kommen auch alloplastische Materialien zum Einsatz. Nur wenn das Implantat
von genügend vitalem Knochen umgeben ist, d. h. das
Implantatlager biologisch adäquat ist, kann der Prozess
der Osseointegration in kürzester Zeit vollständig ablaufen.
Als Spenderareal können mehrere Körperbereiche in
Betracht gezogen werden. Um Alveolarkammdefekte zu
rekonstruieren, werden i. d. R. Knochenblöcke und/oder
Spongiosa aus dem Becken oder aus dem Gesichts­
schädel, entsprechend der Größe des Substanzverlustes,
entnommen. Die Entnahme von intraoralen Knochen­
trans­plantaten erfolgt aus dem Tuberbereich der Maxilla,
Symphysenregion im Kinnbereich, Unterkieferaußenrand
oder -retromolarregion. Neben den oben erwähnten intraoralen Spenderarealen soll hier nun ein weiteres mögliches Gebiet zur Entnahme eines anatomisch geformten,
kortikalen Knochentransplantates, das insbesondere im
Hinblick auf eine geringe Spendermorbidität und eine vor-
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teilhafte Form hohes Potential hat, dargestellt und diskutiert werden: Die Crista zygomatico-alveolaris.
Die primäre oder sekundäre Schädigung (z. B. bedingt
durch Trauma oder Entzündung) des Kieferkamms im Frontoder Seitenzahnbereich kann zum Verlust der konturgebenden Knochenprojektion führen (Abb. 1). Es ergibt sich
damit die Frage der adäquaten Rekon­struktion, die präimplantologisch erfolgen sollte. Aus dieser Überlegung heraus hatte sich die Region der Crista zygomatico-alveolaris
als Spenderregion für die Einzel­zahnaugmentation angeboten: Durch ein (teil-)ringförmiges Knochen­trans­plantat
sollte ein der Idealsituation vergleichbares Knochen­profil
erzielt werden, das einem hohen ästhetischen Anspruch
gerecht wird, ohne durch Binde­gewebs­transplantate oder
Knochenersatz­materialien zusätzliche Veränderungen der
Projektion der Schleim­hautdecke vornehmen zu müssen.
In der Klinik der Autoren stellt die Versorgung mit einem
Transplantat von der Crista zygomatico-alveolaris mittlerweile den Standard für eine einzelzahnbezogene Knochen­­
augmentation im Front- oder Seitenzahnbereich dar. Nach
lokaler Schmerzausschaltung mittels Leitungs­anästhesie
des N. palatinus und N. infraorbitalis erfolgt die Darstellung
der Crista zygomatico-alveolaris über eine subperiostale Präparation (Abb. 1). Nach der Osteo­tomie kann das
Transplantat vorsichtig von der Kiefer­höhlenschleimhaut
gelöst werden (Abb. 2).
Um die Distanz zwischen Lagerknochen und Trans­plantat,
die aufgrund der natürlichen konvexen Wölbung des
Transplantates gegeben ist, aufzufüllen, werden zusätzlich
aus der Entnahmeregion der Crista zygomatico-aveolaris
Knochenspäne gewonnen.
Das Knochentransplantat wird mittels zweier 1,3 mm, bzw.
1,5 mm messender Osteosyntheseschrauben im Sinne
einer Zugschraubenosteosynthese am Lager­knochen
fixiert (Abb. 3).
Abb. 1
Abb. 2
Abb. 3
Für die Kantenglättung und auch die Gleitlochpräparation
wird der Knochenpräparierblock von KARL STORZ verwendet (Abb. 4). Der Spalt zwischen Transplantat und
Lagerknochen wird nun mit den gewonnenen Knochen­
spänen aufgefüllt (Abb. 5). Nach Schlitzung des Muko­
periostlappens wird das Transplantat mit einer resorbierbaren Kollagenmembran abgedeckt, der Muko­periost­
lappen reponiert und die Wunde mit einer resorbierbaren
Naht zweischichtig speicheldicht verschlossen.
Abb. 4
Abb. 5
Die Einheilzeit für die Transplantate beträgt 10 bis 12
Wochen. Aufgrund der kortikalen Struktur des Trans­
plantates findet makroskopisch keine Resorption des
Knochens statt. Nach Entfernung der Osteosynthese­
schrauben tritt aus den Schraubenlöchern verstärkt Blut
aus. Diese Hyperämie ist als sicheres Zeichen eines
eingeheilten Knochentransplantates zu werten. Es folgt
simultan die Insertion des Implantates, das jetzt prothetisch korrekt in biologisch adäquaten Knochen inseriert
werden kann.
In unserer Klinik wurden mittlerweile über siebzig
Patienten mit einem oder mehreren Transplantaten
von der Crista zygomatico-alveolaris versorgt. Die hier
beschrieben Methode zur Gewinnung von ideal geformten
Knochentransplantaten ist insgesamt wenig zeitaufwendig, komplikationsarm und gut in Lokal­anästhesie durchführbar.
Dr. med. dent. Kai-Hendrik BORMANN
Prof. Dr. med. Dr. med dent. Nils-Claudius GELLRICH
Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Medizinische Hochschule Hannover
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Knochenpräparierblock n. GELLRICH
Der Knochenpräparierblock n. GELLRICH erlaubt die
sichere Fixation von gewonnenen Knochentransplantaten
und deren Bearbeitung wie z. B. Kantenglättung oder
die Präparation von Gleitlöchern bei gleichzeitiger Mini­
mierung des Verletzungsrisikos des Behandlers. Durch die
in der Bodenplatte eingelassene Rinne ist ein einfaches
Absaugen der Kühlflüssigkeit gewährleistet.
58900 G
Knochenpräparierblock n. GELLRICH, zur
Präparation von Knorpel und Knochen in der
Dentalchirurgie, Breite 7 cm, Länge 12,5 cm
Positionierinstrument n. BORMANN
Die Stabilisation des Knochentransplantates am Lager­
knochen zur Fixation mit Ostheosyntheseschrauben ist
häufig durch ungleichmäßige Oberflächen sehr schwierig.
Durch die Dreipunkt-Abstützung des Positionier­instru­
mentes n. BORMANN wird die sichere Stabilisation des
Transplantates auf unregelmäßigen Oberflächen ermöglicht.
58973 Positionierungsinstrument n. BORMANN, 3-Zinker,
gerade/gebogen, Länge 20 cm
HANNOVER Set für die Kieferkammaugmentation
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Skalpell-Griff Fig. 7, für Klingen 2080 10 – 2080 19, 2082 10 – 2082 19
Wundhaken, massiv, gerade, Größe 60 × 13 mm, Länge 21,5 cm
Wundhaken, massiv, gerade, Größe 40 × 13 mm, Länge 21,5 cm
Wundhaken n. MIDDELDORPF, mit Gittergriff, Größe 1, klein,
15 mm × 15 mm, Länge 20 cm
Raspatorium n. COTTLE, Länge 19,5 cm, 8 mm breit, leicht gebogen
Raspatorium n. WILLIGER, Breite 6 mm, Länge 16 cm
Zahnsteinhäkchen, nach oben gebogen, beiseitiger Anschliff, Länge 15 cm
Raspatorium, zur Schleimhautmobilisation bei Gaumendefekten und bei
Spaltchirurgie, doppelendig, stark gebogen, scharf/stumpf, 20,5 cm
Pinzette, anatomisch, Backen Hartmetall, 1,8 mm breit, Länge 18 cm
Chirurgische Pinzette n. GILLIES, gerieft, 1 × 2 Zähne, Länge 15,5 cm
Pinzette, abgewinkelt, gerieft, Länge 15 cm
Meißel, flach, zweiseitiger Anschliff, Breite 3 mm, Länge 15,5 cm
Meißel, flach, zweiseitiger Anschliff, Breite 4 mm, Länge 15,5 cm
Meißel, flach, zweiseitiger Anschliff, Breite 7 mm, Länge 15,5 cm
Metallhammer n. COTTLE, Länge 18 cm
Spülröhrchen, LUER-Lock, lang gebogen, mit Olive, ohne Griffplatte,
Außendurchmesser 2,0 mm, Länge 9 cm
Speichelgangsonde n. BOWMAN, Länge 13 cm, Größe 1 – 2
Handgriff für Mundspiegel, Länge 12,5 cm, zur Verwendung mit 58950 ES
Mundspiegel, Durchmesser 22 mm, nicht vergrößernd. Zur Verwendung mit
58950 G
Positionierungsinstrument n. bormann, 3-Zinker, gerade/gebogen,
Länge 20 cm
Sinus-Lift Elevator, doppelendig, Länge 19,5 cmm stumpf/stumpf, s-förmig,
kurze/lange Biegung
Sinus-Lift Elevator, doppelendig, Länge 19,5 cm, scharf/scharf, doppelt
gebogen links/rechts
Sinus-Lift Elevator, doppelendig, Länge 19,5 cm, stumpf/stumpf,
bajonettförmig, kurz/lang
White Exkavator, doppelendig, Fig.19, Länge 17,5 cm
Spatel n. HEIDEMANN, Länge 17 cm
Tamponadenstopfer n. LUNIATSCHEK, Länge 18 cm, Größe 2
Zahnärztlicher Löffel n. HEMINGWAY, Länge 17 cm, Grösse 1
Tastsonde, skaliert, Länge 17 cm
Häkchen, einzahnig, Länge 17 cm, kleine Biegung
Raspatorium, doppelseitig, scharf/scharf, Länge 17 cm
Tuchklemme n. BACKHAUS, Länge 8 cm
Nadelhalter, mit Federgriff, gebogen, ohne Sperre, Länge 16 cm
Arterienklemme n. OCHSNER-KOCHER, 1 × 2 Zähne, gerade, Länge 14 cm
Nadelhalter, Backen Hartmetall, Länge 15 cm
Schere n. MAYO, gebogen, Länge 15 cm
Zahnfleischschere n. LOCKLIN, 16 cm, gezahnt
Knochenzange n. LUER-RUSKIN, gebogen, 2 mm, Länge 15 cm
Kornzange n. DUPLAY, gebogen, mit Sperre, Länge 21 cm
Bipolar Hochfrequenzkabel für KARL STORZ Koagulator 26021 B/C/D,
860021 C/B/D, 27810 B/C/D, 27810 B/C/D, 28810 B/C/D AUTOCON-Reihe
(50, 200, 350) und Erbe-Koagulator für KARL STORZ bipolare KoagulationsPinzetten, Länge 300 cm
Bipolare Koagulationspinzette mit Außenisolation, vorn abgewinkelt,
stumpf, Spitze 2 mm, Länge 19 cm
Metalltablett zum Präparieren von Knochen-Knorpelstücken, mit Öse für
Tuchklemme, 10 cm x 15 cm
Metallschale, 200 ccm, Höhe 50 mm, 100 mm Ø
Metallschale, 200 ccm, Höhe 50 mm, 100 mm Ø
Metallschale, 400 ccm, Höhe 65 mm, 130 mm Ø
Karl Storz GmbH & Co. KG
Mittelstraße 8, 78532 Tuttlingen, Deutschland
Postfach 230, 78503 Tuttlingen, Deutschland
Telefon: +49 (0)7461/70 8-0
Telefax: +49 (0)7461/70 8-105
E-Mail: info@karlstorz.de
www.karlstorz.com
Karl Storz Endoskop Austria GmbH
Landstraßer Hauptstraße 146/1/G1
A-1030 Wien/Österreich
Telefon: +43 1715/60470
Telefax: +43 1715/60479
E-Mail: storz-austria@karlstorz.at
EW ZMKG-8-!-D/02-2010
www.karlstorz.com
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