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Fragen des Wirtschaftsaustausches stehen im - Stadt Düsseldorf

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31. Oktober 2014
pld – Pressedienst der
Landeshauptstadt Düsseldorf
OB Geisel in China
Herausgegeben vom
Amt für Kommunikation
Rathaus - Marktplatz 2
Fragen des Wirtschaftsaustausches
stehen im Vordergrund
Postfach 101120
40002 Düsseldorf
Telefon: +49. 211/ 89-93131
Fax: +49. 211/ 89-94179
presse@duesseldorf.de
www.duesseldorf.de/presse
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Redaktionsteam:
bla - Manfred Blasczyk - 93132
bu - Michael Buch - 93134
fri - Michael Frisch – 93115
vm – Valentina Meissner – 93111
mun - Angela Munkert - 97018
pau - Volker Paulat - 93101
arz - Dieter Schwarz - 93138
Umfangreiches Programm mit 20 Treffen und Gesprächen
Seine erste offizielle Auslandsreise führt Oberbürgermeister Thomas
Geisel in die Volksrepublik China. Von Sonntag, 2. November, bis Freitag, 7. November, stehen rund 20 Treffen und Gespräche auf dem dicht
getakteten Plan, der ihn nach Peking, Chongqing, Shanghai, Wuxi,
Shenzhen und Hongkong führt. OB Geisel: "Ziele der Reise sind die Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Düsseldorf und
China, die Pflege bestehender Partnerschaften sowie die Werbung für
den Standort Düsseldorf. Daher liegen auch die Schwerpunkte auf Treffen mit chinesischen Unternehmen und Regierungsvertretern sowie Termine in der Partnerstadt Chongqing."
Direkte Kontakte mit den Zentralen der chinesischen Firmen in deren
Heimat sind ein wichtiger Baustein der Bestandspflege, denn dort werden die Weichen gestellt für weitere Unternehmensstrategien, Standortentscheidungen und Investitionen. OB Geisel besucht die wichtigsten
chinesischen Unternehmen, die in Düsseldorf ansässig sind. Dazu gehören Minmetals, Industrial and Commercial Bank of China, Bank of
China, Huawei, ZTE und andere. Hochrangige Unternehmensvertreter
stehen dem Oberbürgermeister und seiner Delegation als Gesprächspartner zur Verfügung. Dies ist ein Zeichen, dass Düsseldorf als bedeutender Chinastandort anerkannt wird und diese Besuche gleichermaßen
als Chance für die Unternehmen zum Austausch über Perspektiven zur
weiteren Entwicklung am Standort Düsseldorf genutzt werden.
Ebenfalls auf dem Programm stehen Treffen mit chinesischen Regierungsvertretern im Außenministerium und im Wirtschaftsministerium.
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Dabei wird es unter anderem um Fragen zum geplanten chinesischen
Generalkonsulat gehen.
Gemeinsamer starker Auftritt von Stadt, Region und Land
Düsseldorf und NRW waren im vergangenen Jahr die wichtigste Zielregion für chinesische Investitionsprojekte in Europa. Allein im Stadtgebiet
von Düsseldorf wurden 45 neue Ansiedlungen verzeichnet. Grund genug, Kräfte zu bündeln und Synergien zu nutzen für einen gemeinsamen
starken Auftritt. Mit diesem Ziel organisieren die landeseigene Wirtschaftsförderung NRW Invest und die Landeshauptstadt Düsseldorf gemeinsam in Peking am Montagabend, 3. November, einen Roundtable
für Investoren. Im "Capital Club", vergleichbar mit dem Düsseldorfer
Industrie-Club, werden rund 30 wichtige Repräsentanten der chinesischen Wirtschaft erwartet. Oberbürgermeister Geisel wird in einer Präsentation für Düsseldorf als Investitionsstandort für chinesische Unternehmen werben.
Als wichtiger Vertreter der Düsseldorfer Wirtschaft wird Professor Ulrich Lehner, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf
(und Präsident des Beirats der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung e.V.), an der Veranstaltung und an weiteren Gesprächen teilnehmen. Die IHK ist wichtiger Partner und Unterstützer Düsseldorfer Firmen beim Geschäftsaufbau in China. Ganz wesentlich gefördert werden
die China-Aktivitäten der Landeshauptstadt durch die Messe Düsseldorf,
die über eine jahrzehntelange Expertise und durch ihre chinesischen
Tochtergesellschaften über ein gut ausgebautes Netzwerk verfügt. Werner M. Dornscheidt, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, wird die
Delegation ebenfalls begleiten.
IHK, Messe und Stadt Düsseldorf gründeten vor genau 10 Jahren auf
Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Joachim Erwin das China
Kompetenzzentrum Düsseldorf, dessen Arbeit maßgeblich dazu beigetragen hat, dass in Düsseldorf heute rund 330 chinesische Unternehmen
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ansässig sind und sich die Stadt als der dynamischste deutsche Chinastandort entwickelt hat.
Beziehung zwischen Chongqing nimmt weiter Fahrt auf
Die ebenfalls seit 10 Jahren bestehende lebendige Städtepartnerschaft
zwischen Düsseldorf und Chongqing soll auch im wirtschaftlichen Bereich weiter ausgebaut werden. Treibende Kraft soll dabei in Zukunft der
"Trans Euro-Asia Railway" sein. Die längste Güterzugstrecke der Welt
verbindet Chongqing und den Duisburger Innenhafen. OB Geisel und
der eigens dazu angereiste Geschäftsführer der Duisburger Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Ralf Meurer, werden in Gesprächen mit dem
Chongqinger Bürgermeister Qifan Huang und Vertretern des China
Council for the Promotion of International Trade (CCPIT) Möglichkeiten der Zusammenarbeit erörtern. Ziel ist es, bei Unternehmen im
Wirtschaftsraum Rhein-Ruhr für diesen Transportweg zu werben.
Rund 11.200 Kilometer lang ist die Route, die in Chongqing beginnt,
über Kasachstan, Russland, Weißrussland, Polen nach Deutschland
führt, im Duisburger Binnenhafen endet und so Westchina mit dem
Wirtschaftsraum Rhein-Ruhr verbindet. 16 Tage dauert eine Fahrt, rund
20 Tage weniger als der Transport auf dem Fluss-/Seeweg. Die Kosten
betragen dabei rund ein Fünftel der Flugkosten. Bereits im Mai eröffnete
die Stadt Chongqing das Europäische Kontaktbüro der Trans Euro-Asia
Railway in Düsseldorf. Das Büro kümmert sich vornehmlich um den
Warentransport in Richtung China und wirbt für die "Stählerne Seidenstraße" als attraktive Transportalternative zum Seeweg für Waren aus
Europa.
(bla)
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