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Financial Markets Daily - Sparkasse

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Donnerstag, 27. November 2014
Überblick Finanzmärkte
ATX
DAX
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Dow Jones
Nikkei
Bund Future
SMR Bund
SMR Emittenten ges.
EUR Swap 3Y (ISDAFIX)
Rendite dt. Bund 10 J.
Rendite US-Treas. 10 J.
Brent Öl (Barrel in USD)
Diesel (ULSD 10 ppm - Tonne in USD)
Gas Oil - IPE (Tonne in USD)
Aluminium (Spot in USD)
Blei (Spot in USD)
Nickel (Spot in USD)
Kupfer (Spot in USD)
Laufzeit
1 Woche
1 Monat
3 Monate
6 Monate
12 Monate
EONIA
08:58 Uhr
am Vortag
*
*
*
*
**
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
EURIBOR
EUR
0,009
0,009
0,081
0,181
0,332
0,017
Devisenkurse
EUR/USD
EUR/CHF
EUR/JPY
EUR/GBP
EUR/CNH
EUR/HUF
EUR/CZK
EUR/PLN
EUR/DKK
EUR/NOK
EUR/SEK
EUR/AUD
EUR/CAD
EUR/TRY
Gold (Unze in USD)
Silber (Unze in USD)
2.296,46
9.915,56
3.223,00
17.827,75
17.248,50
152,57
0,666%
0,669%
0,258%
0,73%
2,24%
76,71
707,25
681,75
2.082,00
2.056,75
16.295,00
6.631,00
LIBOR
CHF
-0,00900
-0,00600
0,00100
0,04840
0,14840
aktuell
1,2512
1,2023
146,84
0,7914
7,6907
306,64
27,573
4,1785
7,4396
8,5365
9,2453
1,4535
1,4070
2,7669
1.193,18
16,36
am Vortag
* Schlusskurs vom Vortag
** Schlusskurs von Heute
USD
0,12525
0,15625
0,23560
0,32870
0,56460
JPY
0,05429
0,07786
0,10500
0,14786
0,27329
GBP
0,48125
0,50444
0,55525
0,68344
0,97869
Notenbanksitzungen
EZB
4.12.2014
FED
17.12.2014
Japan
19.12.2014
SNB
11.12.2014
BoE
4.12.2014
EURIBOR & EONIA vom 25.11.2014; LIBOR vom 25.11.2014
Quelle: Bloomberg
Zinskommentar:
Die Kurse der europäischen Staatsanleihen haben sich gestern größtenteils nur wenig bewegt. Der Bund-Future beendete den
Handelstag nahezu auf Vortagesniveau. Die insgesamt freundliche Grundtendenz bei den Festverzinslichen sollte auch in den nächsten
Tagen noch anhalten. Der Vizepräsident der EZB, der Portugiese Vitor Constancio, stellte bei einer Rede auf einem Bankenkongreß in
London Staatsanleihekäufe für 2015 in Aussicht. Laut Constancio wird man Anfang 2015 prüfen, ob die bisherigen Maßnahmen
ausreichen, um die EZB-Bilanz im gewünschten Umfang auszuweiten. Sollte dies nicht gelingen, würden zusätzliche Käufe von
Wertpapieren – auch Staatsanleihen - in Erwägung gezogen. Die Aufteilung auf Papiere könnte dann nach dem Anteil der Euro-Staaten
am EZB-Kapital erfolgen. In den USA wurde gestern aufgrund der verkürzten Handelswoche (heute ist „Thanksgiving“-Feiertag) bereits
eine Vielzahl von Konjunkturdaten veröffentlicht. Diese fielen gemischt aus. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen
überraschend auf 313.000 an, die Konsumausgaben und Einkommen der privaten Haushalte entwickelten sich im Oktober schwächer
als erwartet und der Chicagoer Einkaufsmanagerindex fiel auf 60,8 Punkte. Die Zahl der Auftragseingänge für langlebige Güter ging im
Oktober dank gestiegener Orders aus den Sektoren Rüstung und Transport im Vergleich zum Vormonat überraschend um 0,4% nach
oben. Die Kurse der US-Treasuries tendierten gestern etwas fester. Die Rendite der 10-Jahres-Staatspapiere fiel auf 2,24%.
Devisenkommentar:
EUR-USD konnte gestern in Reaktion auf die Daten aus der USA zum Verbrauchervertrauen und vom Arbeitsmarkt bis auf 1,2532
steigen. Auch Daten zu Häuserverkäufen enttäuschten. Zudem hatte sich der regionale Frühindikator für die Region Chicago
überraschend deutlich eingetrübt. Eine Kehrtwende am Devisenmarkt (USD-Schwäche) erwarten wir aber nicht. Die amerikanischen
Daten stehen einer anhaltenden Expansion der US-Wirtschaft nicht entgegen. So dürfte der in der kommenden Woche anstehende
nationale Frühindikator (ISM) ein klares Wachstumssignal liefern. Zudem stellte EZB-Vizepräsident Vitor Constancio in London breit
angelegte Staatsanleihekäufe im kommenden Jahr in Aussicht, falls die bisherigen Maßnahmen der Notenbank im Kampf gegen die
niedrige Inflation nicht ausreichen sollten. Solche Käufe würden weiteren Druck auf den Euro ausüben. Der Chef der tschechischen
Nationalbank (CNB) hob in seinem jüngsten Interview hervor, dass die Inflationsdynamik unter anderem dank der
Devisenmarktinterventionen durch die tschechische Zentralbank nun endlich wieder anziehe. Die Zentralbank ist mit dem
Inflationsausblick zufrieden. Wenn alles gutgeht, dürfte die CNB ihre CZK-Interventionspolitik (Untergrenze von 27 für EUR-CZK) in
absehbarer Zeit beenden.
Rohstoffkommentar:
Die Ölpreise gingen gestern deutlich nach unten. Laut dem EIA-Wochenbericht sind die Öl-Lagerbestände in den USA überraschend um
1,95 Mio. Barrel angestiegen. Im Vorfeld der heute in Wien stattfindenden OPEC-Sitzung ist die Hoffnung der Investoren an den ÖlMärkten bezüglich einer Senkung der Förderquoten seitens der OPEC gesunken. Der Preis für Brent-Rohöl verlor gestern 0,74 % auf
77,75 USD/Barrel und ist heute morgen bereits unter die Marke von 77 USD gefallen. WTI-Rohöl korrigierte gestern um 0,6 % auf 73,69
USD/Barrel. Weiter nach unten ging es gestern auch für die Industriemetall-Preise an der Londoner LME. Kupfer fiel um 0,33% auf
6.631 USD/Tonne. Besonders deutlich fiel der Nickelpreis (-1,06% auf USD 16.295/Tonne). Gut halten konnte sich - gegen den
allgemeinen Trend – der Aluminiumpreis (+0,22% auf 2.082 USD/Tonne). Der Goldpreis zeigte sich gestern sehr stabil bei der Marke
von USD 1.200/Feinunze.
Unsere Finanzmarktmeinungen finden Sie auf unserer Homepage: www.sparkasse.at/oberoesterreich - Finanz- & Kapitalmärkte - Finanzmarktbarometer
Diese Marketingmitteilung dient als zusätzliche wirtschaftliche Information für unsere Kunden und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Berichte und
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