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Kapitalmarkt Kompakt
Nr. 42 - 46. Woche 2014
Ein Service Ihrer Sparkasse in Zusammenarbeit mit der Norddeutschen Landesbank
AKTIEN EUROLAND
DAX
9.292
-0,38%*
16.210
+0,47%*
TecDAX
1.256
+1,13%*
EuroStoxx50
3.065
-1,55%*
MDAX
* Veränderung ggü. Vorwoche
Quelle: Thomson Reuters
AKTIEN INTERNATIONAL
MSCI World
1.707
-0,01%*
Dow Jones
17.574
+1,05%*
Nikkei 225
16.880
+2,84%*
* Veränderung ggü. Vorwoche
Quelle: Thomson Reuters
Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte präsentierten sich in der abgelaufenen Woche weiter in positiver Grundstimmung. DAX und EuroStoxx50 konnten ihre im Wochenverlauf erreichten Höchststände jedoch
nicht halten und schlossen leicht im Minus. Erwartungsgemäß beschloss die
Europäische Zentralbank auf ihrer wiederum mit Spannung verfolgten
jüngsten Sitzung keine weitere Leitzinssenkung und auch keine anders
gearteten geldpolitischen Lockerungsschritte. Offenbar werden bei den
Währungshütern jedoch neue unkonventionelle Maßnahmen vorbereitet,
mit denen die angestrebte Ausweitung der EZB-Bilanzsumme realisiert
werden soll, durch die die EZB die Deflationssorgen verscheuchen und die
Konjunktur anschieben will. Die Aussicht auf eine umfangreiche Liquiditätsversorgung hält die Anleger bei Laune, aber mittlerweile zeichnet sich ein
gewisser Abnutzungseffekt dieses grundsätzlich stimulierenden Einflussfaktors an den Börsen ab. Die Berichtssaison der Unternehmen ist derzeit
das andere wichtige Thema an den Märkten. Enttäuschende Zahlen und
Ausblicke, die es wiederum in größerer Zahl gegeben hat, wurden mit spürbaren Kursabschlägen hart abgestraft. Andererseits genügte es schon, nach
soliden Quartalsergebnissen am bisherigen Ausblick festzuhalten, um üppige Kursgewinne zu erzielen. Ein klarer Trend entsteht daraus allerdings
nicht. Noch stehen die Zwischenberichte einiger namhafter Unternehmen
aus, so dass ausreichend Potential für ausgeprägte Ausschläge an den Börsen vorhanden ist. Eine hohe Volatilität bei insgesamt freundlicher Tendenz
steht uns somit auch für die kommenden Wochen bevor – vorausgesetzt, es
kommt nicht zur Eskalation einer der zuletzt etwas aus dem Blickfeld geratenen globalen Krisen.
Nach den Gewinnen in der jüngeren Vergangenheit machen sich am USAktienmarkt langsam wieder gewisse Sorgen breit. Einige Marktteilnehmer
scheinen nach den in der Summe schon erfreulichen Zahlen vom USArbeitsmarkt negative Effekte durch eine mögliche frühere Leitzinsanhebung der Fed zu fürchten. Für Oktober ist zwar ein Aufbau von "nur"
214.000 Arbeitsplätzen gemeldet worden, allerdings wurde der Stellenzuwachs in den Vormonaten um 31.000 Jobs nach oben revidiert. Somit hat
das US-Arbeitsministerium also im Prinzip die Existenz von 245.000 "neuen" Jobs verkündet. Zudem ist die Arbeitslosenquote auf 5,8% gefallen.
Perspektivisch bleiben die Aussichten für den US-Arbeitsmarkt zudem positiv. So hatte das Verbrauchervertrauen des Conference Boards zuletzt eine
erfreuliche Entwicklung genommen. Die Zahlen zu diesem Stimmungsindikator sollten zwar immer mit großer Vorsicht interpretiert werden, der Blick
auf die Details der Befragungsergebnisse zeigt jedoch, dass die bessere
Stimmung bei den Konsumenten schon eine Konsequenz der signifikant
freundlicheren Beschäftigungssituation in den USA sein dürfte Auch der
jüngst gemeldete Anstieg der Beschäftigungskomponente des ISM PMI
Non-Manufacturing zeigt einen erhöhten Arbeitskräftebedarf der Unternehmen im Dienstleitungssektor an. In dieser Woche rechnen wir zudem
mit eher freundlichen Zahlen zur den US-Einzelhandelsumsätzen, wobei
sich ebenfalls zeigen sollte, dass die verbesserte Beschäftigungssituation
dem US-Konsumenten hilft. Die ökonomische Lage in Nordamerika lässt
unserer Auffassung nach also das Ende von QE3 zu. Weiterhin wäre es für
die Dividendenpapiere mittel- und längerfristig vielleicht sogar eher ungünstig, wenn die Fed zu stark "hinter die Kurve" geraten würde. Insofern
sollte man die in 2015 anstehende Anhebung der Fed Funds Target Rate
wohl nicht übermäßig fürchten. In der Tat muss unserer Auffassung nach
die zunehmend robuste US-Konjunktur wohl sogar als zentraler stützender
Faktor für die Aktienkurse betrachtet werden. In Asien konzentrieren sich
die Marktteilnehmer einmal mehr auf Entwicklungen in und um die VR China. In einer Woche soll der so genannte Shanghai-Hong Kong Link an den
Start gehen und damit die beiden bedeutenden Aktienmärkte stärker verbinden. Für den ansonsten noch stark abgeschotteten chinesischen Festlandmarkt für Dividendenpapiere ist das Potenzial dieses Reformschrittes
Wir bitten um Beachtung der besonderen Hinweise auf der letzten Seite.
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mittel- und langfristig nicht zu unterschätzen.
Wir bitten um Beachtung der besonderen Hinweise auf der letzten Seite.
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FESTVERZINSLICHE WERTPAPIERE
Ø-Rendite
Öffentl.
Anl.
0,70%
(0,70%)*
* Wert Vorwoche
Quelle: Deutsche Bundesbank
Der Bund-Future handelte in der vergangenen Woche in einer relativ engen
Trading Range zwischen 150,70 und 151,50. Insgesamt gab es keine richtungsweisenden Impulse für das Rentenbarometer. Auch die am Freitagnachmittag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten konnten den DezemberKontrakt nicht wirklich aus der Lethargie befreien. Unterstützend ist weiterhin die expansive Geldpolitik der EZB. Das deutsche Rentenbarometer ist
am Freitag mit einem Plus von 0,65% (zum Vortag) aus dem Handel gegangen und heute Früh mit 151,37 in die neue Woche gestartet. In den nächsten Tagen erwarten wir eine Seitwärtsbewegung um die Marke von 151. Für
den Rentenmarkt von Interesse, aber in Bezug auf die Renditen bisher ohne
Auswirkungen, ist die Verabschiedung des Gesetzespakets zur Bankenunion. Dieses wurde sowohl durch den Finanzausschuss, den Haushaltsausschuss des Bundestages sowie nun auch den Bundestag gebilligt.
Die Renditen deutscher zehnjähriger Bundesanleihen liegen aktuell bei
0,82% und die zweijähriger Papiere notieren bei -0,06%. Die deutsche Umlaufrendite, die von der Bundesbank gegen Mittag ermittelt wird, wurde am
Freitag bei 0,70% festgezurrt. Am Primärmarkt für europäische Staatsanleihen fanden am Freitag keine neuen Platzierungen statt. Für heute hat sich
Frankreich mit drei Kurzläufern im Gesamtvolumen von bis zu EUR 7,2 Mrd.
angekündigt. Im weiteren Wochenverlauf stehen die Niederlande, Slowenien, Belgien, Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Frankreich und Griechenland in der Pipeline. Langläufer haben bisher jedoch nur Deutschland
(Inflationslinker mit Fälligkeit in 2030), Frankreich (Inflationslinker) und die
Niederlande (Fälligkeit in 2047) avisiert.
In dieser Woche gibt es von der Konjunkturseite her wenig Highlights auf
der Agenda. Erst am Freitag dürfte mit dem deutschen und europäischen
BIP-Wachstum sowie den US-Einzelhandelsumsätzen wieder etwas Bewegung in den Markt kommen. Beim heimischen BIP rechnen wir zwar mit einem erneuten Quartalsrückgang (um -0,1% Q/Q), dieses zweite minimale
Minus in Folge sollte unserer Ansicht nach jedoch noch nicht mit einem
Absinken in die Rezession gleichgesetzt werden. Die Märkte könnten dies
aber kritischer sehen. Mit einem zweiten Nullwachstum in Folge könnte
Euroland dagegen auf den ersten Blick etwas besser dastehen. Hier bleibt
es spannend, wie die Meldungen verarbeitet werden. Am Markt für Kreditausfallrisiken notiert der iTraxx Europe Index aktuell bei 65 BP und der
iTraxx Senior Financials bei 68 BP.
Anleihe
Rendite in %
Bund 2 Jahre
-0,06
Bund 5 Jahre
0,08
Bund 10 Jahre
0,82
Quelle: Thomson Reuters, Stand 07.11.2014
INVESTMENTFONDS
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Redaktionsschluss: 10.11.2014. Die Marktvergleiche beziehen sich auf den Zeitraum vom
31.10.2014 bis 07.11.2014.
Wir bitten um Beachtung der besonderen Hinweise auf der letzten Seite.
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Wichtige Hinweise
Die vorstehende Studie ist erstellt worden von der NORDDEUTSCHEN LANDESBANK GIROZENTRALE („NORD/LB“). Die NORD/LB untersteht der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Soweit Ihnen diese Studie durch Ihre Sparkasse oder Landesbank überreicht worden ist, unterliegt auch diese Sparkasse oder Landesbank der Aufsicht der BaFin. Eine Überprüfung oder Billigung
dieser Studie oder der hierin beschriebenen Produkte oder Dienstleistungen durch die zuständige Aufsichtsbehörde ist grundsätzlich
nicht erfolgt.
Diese Studie richtet sich ausschließlich an Empfänger innerhalb der Bundesrepublik Deutschland (nachfolgend als “relevante Empfänger” bezeichnet). Die in dieser Studie untersuchten Finanzinstrumente und Werte sind nur für die relevanten Empfänger verfügbar.
Zudem dient diese Studie allein Informationszwecken und stellt insbesondere kein Angebot zum Kauf, Verkauf oder zur Zeichnung
irgendeines Anlagetitels dar. Alle hierin enthaltenen tatsächlichen Angaben, Informationen und getroffenen Aussagen basieren auf
Quellen, die von uns für zuverlässig erachtet wurden. Da insoweit allerdings keine neutrale Überprüfung dieser Quellen vorgenommen
wird, können wir keine Gewähr oder Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen übernehmen. Die aufgrund dieser Quellen in der vorstehenden Studie geäußerten Meinungen und Prognosen stellen unverbindliche
Werturteile unseres Hauses dar, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit keinerlei Gewähr übernommen werden kann. Die vorstehenden Angaben beziehen sich ausschließlich auf den Zeitpunkt der Erstellung dieser Studie. Eine Garantie für die Aktualität und
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Die Bewertung einzelner Finanzinstrumente aufgrund der historischen Entwicklung lässt sich nicht zwingend auf die zukünftige Entwicklung übertragen. Vielmehr können etwa Fremdwährungskurse oder ähnliche Faktoren negative Auswirkungen auf den Wert von
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ohne dass diese notwendig publiziert werden wird. Da wir nicht überprüfen können, ob einzelne Empfehlungen sich mit Ihren persönlichen Anlagestrategien und –zielen decken, haben unsere Empfehlungen nur einen unverbindlichen Charakter und stellen insbesondere keine Anlageberatung oder Rechts- oder Steuerberatung dar. Weder die NORD/LB noch ihre Angestellten übernehmen eine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Verluste aufgrund einer Nutzung der in dieser Studie enthaltenen Aussagen oder Inhalte. Soweit Sie weitergehende Informationen oder eine anleger- und objektgerechte Beratung wünschen, empfehlen wir Ihnen, eine/n unserer Anlageberater/ -innen aufzusuchen. Soweit in dieser Studie Preisindikationen oder Bedingungen einzelner Finanzprodukte oder
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Die NORD/LB hat Geschäftsbereiche, die Zugang zu sensiblen Kunden- und Geschäftsdaten haben können (Vertraulichkeitsbereiche),
funktional, räumlich und/oder durch dvtechnische Maßnahmen von anderen Bereichen (z.B. dem NORD/LB-Research) abgeschottet.
Informationen, aus denen mögliche Interessenkonflikte zwischen der NORD/LB bzw. ihren Mitarbeitern und ihren Kunden resultieren
könnten, werden an die von den Handels-, Geschäfts- und Abwicklungsabteilungen unabhängige Compliance-Stelle der NORD/LB gemeldet. Compliance sichert die vertrauliche Behandlung sensitiver Informationen mittels organisatorischer Vorkehrungen (z.B. Beobachtungsliste, Handelsverbote) und steuert eine evtl. erforderliche bereichsüberschreitende Informationsweitergabe (kontrolliertes
wall-crossing); damit soll u. a. verhindert werden, dass vertrauliche Informationen an Bereiche weitergegeben werden (z.B. Research),
die nur öffentlich zugängliche Informationen verwenden dürfen. Die Compliance-Stelle ist auch in den Prozess zur Erstellung einer
Finanzanalyse eingebunden. Sollten hierbei Umstände oder Beziehungen bekannt sein, die die Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse beeinträchtigen könnten, werden sie von der Compliance-Stelle zusammengeführt und nach Beendigung der Analysetätigkeit
zugesteuert. Eine nachträgliche Änderung einer Finanzanalyse kommt nur nach Einbindung der Compliance-Stelle in Betracht, wenn
sichergestellt ist, dass die Kenntnis dieser Interessenkonflikte das Ergebnis der Studie nicht beeinflusst. Darüber hinaus kontrolliert
Compliance täglich die Transaktionen der Bank und ihrer Mitarbeiter in Finanzinstrumenten. Mit Ausnahme der sog. Technischen Analysten enthalten sich die Finanzanalysten der NORD/LB in Transaktionen, die sich auf die von ihnen betreuten Werte beziehen. Zudem
sind alle Finanzanalysten der NORD/LB verpflichtet, der Compliance-Stelle ihre Mitarbeitergeschäfte in Finanzinstrumenten vollumfänglich offen zu legen. Durch die internen Kontrollmaßnahmen sollen die organisatorischen Vorkehrungen auf ihre Wirksamkeit hin
überprüft und ein eventuell unsachgemäßer Umgang mit einem Informationsvorsprung präventiv vermieden bzw. zeitnah aufgedeckt
werden.
Redaktionsschluss: 10. November 2014
Redaktion: NORD/LB Hannover, Research, Thorsten Strauß
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