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Benefizkonzert 2014 - Hospizbewegung Liechtenstein

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vaterland 03/11/2014
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Inland
L iechtensteiner Vaterland | Montag, 3. November 2014
5
Lebensbilanzen am Ende
Musik zu Allerheiligen: Gestern Abend fand in der St.-Josefs-Kapelle in Vadz eine besinnliche
Stunde statt. Eingeladen hatte die Hospizbewegung Liechtenstein. Ein Benefizkonzert mit Texten.
HENNING VON VOGELSANG
Loin» von Charles Koechlin für
Englischhorn und Harfe.
VADUZ. Das «Duo Monodia» –
Julia Kreyenbühl-Gschwend …
Julia
Kreyenbühl-Gschwend,
Harfe, und Philipp Kreyenbühl,
Oboe und Englischhorn – spielte
Werke verschiedener Komponisten. Franz-Josef Jehle, Präsident
der Hospizbewegung Liechtenstein, las dazu im Wechsel Texte
aus dem Buch von Christiane zu
Salm: «Dieser Mensch war ich –
Nachrufe auf das eigene Leben»
(Goldmann-Verlag). Darin berichten Sterbende über das, was
in ihrem Leben wirklich wichtig
war.
… studierte bereits während
ihrer Gymnasialzeit am Vorarlberger Landeskonservatorium in
Feldkirch. Als mehrfache Preisträgerin in- und ausländischer
Wettbewerbe schloss sie ihr Studium 2005 mit dem Konzertdiplom «mit Auszeichnung» ab
und erlangte beim Schweizerischen Musikpädagogischen Verband (SAMP) 2010 das Lehrdiplom für Harfe. Sie unterrichtet
seit 2005 an der Musikschule
Arnriswil und wirkt solistisch
und als Kammer- und Orchestermusikerin sowohl in der ganzen
Schweiz als auch im Ausland.
Zum Nachdenken
Zu dem Buch heisst es: «Wir
wissen, wie grosse Philosophen,
Dichter und Denker starben. Sie
haben der Nachwelt oft detailliert hinterlassen, was sie empfanden, was sie bewegte in ihren
letzten Stunden. Aber was denkt
die Verkäuferin im Supermarkt,
was der Kfz-Mechaniker, was die
Gemeinde-Mitarbeiterin von nebenan? Wie betrachten ganz normale Menschen ihr Leben im
Rückblick, wenn sie wissen, dass
ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt?
Die ehrenamtliche Sterbebegleiterin Christiane zu Salm hat sie
gefragt und die daraus entstandenen persönlichen Nachrufe in
diesem Buch gesammelt. Dabei
herausgekommen ist ein Zeugnis von ergreifender Echtheit:
kein Buch über das Sterben, sondern über das Leben.» Das Anliegen Franz-Josef Jehles war es,
Philipp Kreyenbühl …
… studierte nach der Matura
in Zürich Musikwissenschaft,
Musikethnologie und Englische
Literaturwissenschaft und parallel dazu an der Musikakademie
St. Gallen Oboe. 2010 doktorierte
er erfolgreich an der Uni Zürich
im Fach Musikwissenschaft.
Kreyenbühl wirkt als freischaffender Musiker vor allem solistisch, aber auch in diversen
Kammermusik-Formationen
und Orchestern in der ganzen
Schweiz und im nahen Ausland.
Neben seinen Tätigkeiten als
Musiker wirkt er als Dozent für
Musiktheorie, Gehörbildung und
Musikgeschichte, als Autor und
widmet sich musikwissenschaftlichen Forschungsprojekten.
Bild: Stefan Trefzer
Die meditativ wirkenden Klänge des «Duo Monodia», die im Einklang mit den Texten standen, regten zum Nachdenken an.
den Anwesenden ein Gespür
dafür zu vermitteln, worum es
der Hospizbewegung geht, zugleich boten die meditativ wirkenden Klänge der beiden hervorragenden Musiker im Einklang mit den Texten die Chance,
sich selbst innerlich mit dem ei-
genen Leben, seiner Endlichkeit
und seiner Fülle zu beschäftigen.
Musik für die Stille und die Seele
Auf dem Programm dieses
passend am Allerseelentag eingeplanten Konzertes standen
«Rêverie» für Oboe und Harfe
von Claude Debussy, das «Venezianische Gondellied» von Felix
Mendelssohn-Bartholdy
aus:
«Lieder ohne Worte» op. 30/6 für
Oboe und Harfe, «Mondnacht»
von Robert Schumann aus: «Liederkreis» op. 39/4 für Oboe und
Harfe, «Berceuse» für Oboe und
Harfe von Gabriel Fauré,
«Abendlied» Robert Schumann
op. 85/12 für Oboe und Harfe,
Camille Saint-Saëns’ «Romance»
für Englischhorn und Harfe,
«Idillio» von Heinrich Molbe für
Englischhorn und Harfe, (Bearbeitung: Duo Monodia) und «Au
Naturnahe Kunst in Schaan
Zahlreiche Gäste fanden sich am Sonntagabend im Seminarzentrum der Stein Egerta ein, um der Vernissage zur
Ausstellung mit dem Thema «Naturnah» beizuwohnen. Die Ausstellung der Malkursteilnehmenden hat bereits Tradition.
SCHAAN. Sonntagabend fand in
der Erwachsenenbildung Stein
Egerta in Schaan die Vernissage
zur Ausstellung mit dem Thema
«Naturnah» statt. Die Ausstellung der Malkursteilnehmenden
aus den Gemeinden hat bereits
Tradition. Alle zwei Jahre werden
Werke von den Teilnehmerinnen
in der Stein Egerta präsentiert.
Dieses Jahr stellen vier Teilnehmerinnen aus den Malkursen
der Gemeinden im Seminarzentrum der Stein Egerta ihre Werke
aus. Die Ausstellung besteht aus
einer Sammlung von älteren
sowie aktuellen Werken, die
während den Malkursen mit Betreuung von der freischaffenden
Künstlerin Eva Buchrainer entstanden sind.
Breit gefächerte Auswahl
unterschiedlichen Themenbereichen wie beispielsweise «Baum»,
oder «Elemente».
lien ist», erklärt sie. Jedoch nahm
sie am Kurs teil, um gestalterisch
weiterzukommen und ihre Technik auszureifen. Heidi Lippuner
schätzt die Betreuung im Kurs.
Den Teilnehmenden werde geholfen, wenn es nötig sei, aber
gleichzeitig auch genug Freiraum
gelassen, erklärt sie. Eva Buchrainer, welche bei der Entstehung
der Arbeiten als helfende Hand
zur Seite stand, legt offen, dass
ein längerer Prozess und einige
Erfahrung notwendig sei, bis solche Bilder entstehen, wie sie in
der Stein Egerta ausgestellt sind.
(sob)
«Die beste Lehrmeisterin!»
Der Gemeindevorsteher von
Mauren, Freddy Kaiser, hielt die
Vernissagenrede. Kaiser sieht die
Ausstellung nicht nur als eine
Bereicherung für die aus- und
eingehenden Personen, sondern
auch als eine Möglichkeit für die
Kursteilnehmerinnen,
ihre
Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die vier Teilnehmerinnen Heidi Lippuner, Marion
Malin, Yvonne Marxer-Hilty und
Claudia Ming können durch die
Malerei «einen besonderen Augenblick, einen faszinierenden
Gegenstand oder eine aussergewöhnliche Stimmung in Farben
ausdrücken», so der Vorsteher.
«Die Natur ist die beste Lehrmeisterin» betont Kaiser, was
den vier Künstlerinnen bestimmt auch im Verlaufe des
Kurses klar geworden ist.
«Naturnah» – der Name der
Ausstellung ist sehr passend für
die gezeigten Werke. Von abstrakten bis hin zu realistischen
Malereien, Stilleben, Tieren und
Oberflächenstrukturen ist eine
breit gefächerte Auswahl der Freude am Malen
entstandenen Gemälden in der
Bei der Betrachtung der Werke
Copyright © 2014 vaterland
03/11/2014
Stein Egerta zu begutachten. Die spürt man deutlich die Freude
Teilnehmerinnen gestalteten die am Malen, die die TeilnehmerinBilder mittels Acryl und Acryl- nen in den Kurs mitbrachten.
Mischtechniken im Rahmen von Claudia Ming, eine Kursteilneh-
Malkurse
Weitere Angebote
des Seminarzentrums
Bild: Daniel Schwendener
Kursleiterin Eva Buchrainer Marion Malin, Heidi Lippuner, Claudia Ming, Yvonne Marxer, und Studienleiterin Charlotte Ender (v. l.).
merin, schätzt die gelernten
Techniken sehr. «Ich male schon,
seit ich ein Kind bin. Jedoch
musste ich eine lange Zeit etwas
Abstand von der Malerei nehmen, da ich keine Zeit mehr dazu
hatte», so Ming. Der Malkurs bei
Eva Buchrainer habe ihr bei der
Entwicklung der richtigen Technik geholfen und ihr Können
dort zu perfektionieren, wo es
noch nötig war. Auch Heidi Lip-
puner, welche ebenfalls am Kurs
teilgenommen hat, schwärmt
November 3, 2014 6:01
von den gewonnenen Erfahrungen. «Ich male bereits seit 15 Jahren. Gewöhnlich auf Seide, welche eine der ältesten Malutensi-
Die Ausstellung dauert noch
bis 12. Dezember und ist an
den Bürozeiten und den Veranstaltungen im Seminarzentrum Stein Egerta zugänglich.
Es werden immer wieder Malkurse für Anfänger oder bereits geübte Malerinnen und
am
/ Powered by TECNAVIA
Maler angeboten. Weitere Informationen dazu auf
www.steinegerta.li
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