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Was ist Geschichte?
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Gegenwart ist ein Durchgangspunkt
Um Gegenwart verstehen zu können, muss man das Vergangene verstehen
Wir leben die Geschichte täglich und sind ein Teil von ihr
Voraussetzungen der Industrialisierung:
•
begann in Europa
Grund:
- Natürlich Lebensbedingungen
- Zersplitterung der Landkarte Æ förderte den Konkurrenzkampf
- Bodenbeschaffenheit, Bodenschätze und Klima Æ ermöglichen
Konkurrenz und Wirtschaftsfähigkeit
• Ausgedehnter Wohlstand
• Kredit- und Bankenwesen entstehen
• Wissenschaftler und Techniker kommen in einen
Erfindungsdruck
-
Entstehung der Marktwirtschaft
• Angebot und Nachfrage = Markt
• Tausch basiert auf Freiwilligkeit und offener Konkurrenz
• Mobilität entstand
Industrielle Revolution:
Definition:
-
Entwicklung der wirtschaft mit maschinenbetriebenen Grossbetrieben
Voraussetzungen:
• Arbeitskräfte
• Rohstoffe
• Bodenschätze
• Verfahren für Massenproduktion
• Kapital
• Verkehrseinrichtungen
• Nachfrage
-
Beginn: ende 18. Jahrhundert
1. England
2. USA
3. Europa
Sozialist Adolph Blanqui, war der erste
Info:
Geschichte
Industrialisierung
Lernender.ch – Das Infoportal für Lernende
Voraussetzungen der Veränderung:
- wirtschaftliche Revolution
- technische Revolution
- soziale Revolution
• (oft mit neolithischer Rev. Verglichen =jungsteinzeitlich)
Weshalb:
-
verbesserte Medikamente
Hygienische Verhältnisse schaffen
Ausgewogenere Ernährung
Aufhebung der Zünfte
• Probleme
• Altersvorsorge – eigene Kinder
• Platzproblem
• Ernährung
Europa hat gute Voraussetzungen:
- Konkurrenz zwischen den einzelnen Staaten Æ fördert Handel
- Bodenschätze & Rohstoffe
- Kredit- und Bankenwesen
Geschichte
Industrialisierung
Lernender.ch – Das Infoportal für Lernende
6 take-off-Faktoren
1. demographische Revolution
• rascher Bevölkerungswachstum
2. Agrarrevolution
• Erhöhung der Erträge
• Gezielte Flurbereinigung
• Abkehr von den mittelalterlichen Dreifelderwirtschaften
• Verbesserte Kultivierungstechniken
3. Markt
• Nachfrage nach Gütern
• Produktionsgewinne
• Überseehandel
4. Kapital
• Es wird in neue Produktionszweige investiert
5. technische Revolution
• Erfindungen
• Verbesserungen der Maschinen
• Produktivität und Qualität werden verbessert
• Innovationsdruck Æ Erfindungsdruck
6. Mentale Revolution
• Geistige Voraussetzungen
• Gedanken der Aufklärung
• Selbstentfaltung, Recht auf Eigentum
• Fortschrittsglauben
• Wirtschaftsliberalismus
-
Jean Calvin Æ Reformator
• Gedanke: wem es gut geht, kommt in den Himmel
• Mehr Arbeitsmotivation
• Religiöser Antrieb
Geschichte
Industrialisierung
Lernender.ch – Das Infoportal für Lernende
5. Technische Revolution:
Æ Rationeller Arbeiten!!!
-
Dampfmaschine wurde erfunden
• Schneller und billiger transportieren und produzieren
• Positiv für den Markt
• Energieträger
• INNOVATIONSDRUCK Æ Erfindungsdruck
Wirtschaftsexpansion & Weltmarkt
-
Überwindung des frühindustriellen Kapitalmangels Æ
Kapitalakkumulation
Investitionsdruck für Produktionsmittel
Eroberung entfernter Absatzmärkte
Abhängigkeit der Rohstoffe
Angebot billiger menschlicher Arbeitskraft
Kapitalakkumulation:
Investitionen ins unterkapitalisierte
Ausbau der Industrie im Inland
Ausland, wo kaum Industrie herrscht +
billige Arbeitskraft
Überproduktion
Suche nach neuen Absatzmärkten und
Rohstoffgebieten
-
Suche nach entsprechenden Gebieten
neues politisches Denken
• Nationalismus
• Sozialdarwinismus
• Nur der stärkste überlebt
Æ Politik fordert, dass jeder Staat eine eigene Volkswirtschaft hat
Æ nicht abhängig sein von anderen
Æ Schutzzölle werden eingeführt
Æ Æ jedes Land sucht für sich Rohstofflieferanten / Absatzmärkte = Imperialismus
Geschichte
Industrialisierung
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Wirtschaftsliberalismus:
Æ Adam Smith 1776
-
ab 1848 mentale Revolution, weil CH vom Staatenbund zum
Bundesstaat wird
• Wirtschaftliche Einheit
1848
NACH
VOR
-
Ziel:
Heimindustrie
Textilproduktion
Bevölkerungswachstum
• Auswanderungen
Landwirtschaft
-
-
Maschinenindustrie
• Lokomotiven
• Eisenbahnen
Kapital
Tourismus
Chemie
Vieh- & Milchwirtschaft
Wohlstand für alle
Idee: freier Handel
Freier Markt
Verfahren:
-
tauschen Æ jeder profitiert von jedem
Arbeitsplätze
Jeder liquidiert im eigenen Interessen
Nachteil:
-
sozialschwächere gehen unter
-
Zieht Steuern ein für:
• Infrastruktur
• Wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen
• Gesetz Æ ruhe und Ordnung
„laissez-faire Politik“
Staat:
-
politischer Liberalismus:
•
•
•
•
•
Demokratisierung
Volkssouveränität
o Volk hat das letzte Wort
Frei gewählte Parlamente
Pressefreiheit
Recht auf Eigentum
Geschichte
Industrialisierung
Imperialismus
Æ Ursprünge und Ziele des Imperialismus
Definition ( Treibkräfte und Wirkungen des modernen Imp.) Æ Hochimp.
¾ Monopolistisches Stadium des Kapitalismus
¾ Übergang in eine Kolonialpolitik mit der Beherrschung eines Territoriums
¾ Bestrebung einer politischen und territorialen Macht
¾ Kontrolle über andere Länder und Einflussnahme geschehen
Rechtfertigung des Imperialismus
¾ Politische Faktoren
o Wetteifern um Stärke und Einfluss
o Ablenkung von innenpolitischen Problemen
ƒ Soz. Frage, Wahlniederlagen
o Sozialdarwinismus
ƒ Folge des NationalismusÆ höchstes Stadium des
Kapitalismus und Folge sozialer Umschichtungsprozesse
• Folgen
o Wettlauf um Kolonien
o Konkurrenz zwischen den Staaten
o Nationalgefühl
¾ Ökonomisch-Technische Faktoren
o Suche nach Rohstoffen +Suche nach neuen Absatzmärkten
o Neues Siedlungsgebiet für eigene und arme Bevölkerung
o Möglichkeit zur Kapitalinvestition
o Verschmelzung des Bank- und Industriekapitals
o Industrielle Revolution
ƒ Erfindungen: Waffen, Kommunikationstechniken
o macht Imperialismus möglich
• Folgen
o Militärische Überlegenheit durch Techniken
o Sicherung der Herrschaft
o Wirtschaftliche Ausbeutung durch Kolonien
¾ Ideologische Faktoren
o NationalismusÆ Gefühl einer besonderen Nation dazuzugehören
o Gefühl, ein von Gott ausgewähltes Volk zu sein
o Sozialdarwinismus, Kampf zwischen den RassenÆ nur der
Stärkste wird überleben
ƒ Survival of the fittest
o Rassismus
o Nationale Prestige
o Nur Länder mit eigener Flotte werden sich durchsetzten
• Folgen
o Kriege zwischen den Nationen
o Unterdrückung von deren Völkern erlaubt
o Wettrüsten bei den Flotten
Æ Errichtung eines Herrschaftsverhältnisses der europäischen Grossmächte,
Japan und USA über ein anderes Land mit dem Ziel einer Politischen und
kulturellen Einflussnahme und wirtschaftlicher Ausbeutung
6
Geschichte_komplett.doc
Stossrichtungen des Imperialismus
GB
¾ Grösste Macht auf der WeltÆ auf niemanden angewiesenÆ Splendid Isolation
¾ Konzept: Interessensraum (nicht für Europa interessiert)
o Weltmeere
o Seeweg nach Indien sichern Æ Kap-Kairo-Weg
o Küstengebiete des indischen Ozeans Æ India-Meer-Reich
o Suez-Weg
o Mesopotamienweg (Landweg durch Irak)
¾ Commonwealth Æ erfüllte sich nicht! Unabhängigkeitswunsch war zu gross
der Völker Æ alle Staaten für welche GB interessiert war, gehörten zum CW
Österreich-Ungarn
¾ Problem Æ Vielvölkerstaatzusammenzuhalten
o Grosse Nationalitäten Probleme Æ vom Zerfall bedroht
Osmanisches Reich Æ Türkei
¾ Ein Staat, der zerfällt Æ verliert immer mehr an Macht
o Kranker Mann am Bosporus
¾ Verlieren immer mehr Gebiete auf dem Balkan
DE
¾ Grösste WirtschaftsmachtÆAnstrebung der Weltmacht
¾ Konzentration aufs HeerÆ Verstärken die Gegnerschaft gegen GB, Rus, FR
FR
¾ Republik Æ Revanche gegen DE
¾ Konzept:
o Möglichst viel Land besitzen
o Dakar-Djibouti-Weg Æ Afrikatransversale
Russland
¾ Diktatur Æ Zaren ÆGrösste Landstreitmacht
¾ Konzept:
o Durch den Balken
o Persien Æ Afghanistan Æ ans Meer
o Oder über Korea
o Æ kämpft um den Zugang zu den Meeren
o dehnt sein Einzugsgebiet bis zum Balkan aus
USA
¾ kurz vor dem Durchbruch Æ Wirtschaftsmacht
¾ Panamerikanische Gedanke Æ Wirtschaftliche und politische Hegemonie
China
¾ Uraltes Reich das zerfällt
¾ Europäer marschieren in China ein, setzten Bevölkerung unter Drogen, ohne
Widerstand Zustände ändern
Japan
¾ Grösste Macht im asiatischen Raum
¾ Will vorherrschenden Einfluss in China haben
Gewinner Æ GB, USA (nach 1. Weltkrieg), DE, (Russland)
Verlierer Æ Osmanisches Reich, China, FR
7
Geschichte_komplett.doc
Zerfall des Osmanischen Reichs:
¾ 1683 Osmanisches Reich Æ Niederlang in Wien
¾ Æ Beginn des Niedergangs
• Keine politische + wirtschaftliche Reformen Æ keine Industrialisierung
• Sie brauchen Auslandkredite Æ wird abhängig von Ausländern
• DE versucht starken Einfluss auszuüben
o Bau der Bagdadbahn!!!
Drei-Ecks-Handel
¾ Afrika Æ USA
• Sklaven
¾ USA Æ Europa / GB
• Baumwolle
¾ Europa / GB Æ Afrika
• Textilien
8
Geschichte_komplett.doc
Æ Kolonien in Afrika
Afrika vor dem Kolonialismus
¾ 1834-1838
• verbietet GB die Sklaverei in ihren Kolonien ( Abolition)
o 3-Ecks-Handel funktioniert nicht mehr
• legivanate trate Æ Afrika produziert Agrargüter, Rohstoffe
o direkt für Europa
• innenafrikanische Sklaverei Æ für Plantagen
o für Europäer Æ humanitärer Grund für Imperialismus
• Liberia & Serra Leone Æ Staaten für freigelassene Sklaven
o Militärschutz durch GB
¾ 1873
• Wirtschaftskrise in Europa
o Überproduktionskrise
o Zerfall der Preise
o Ruf nach Schutzzöllen
o Jedes Land Æ eigene Rohstoffreserven und Absatzmärkte
o Jedes Land braucht eigene Kolonien
Æ Auslösende Elemente:
¾ Suezkanal
¾ Berliner-Kongo-Konferenz
• Spielregeln für Erwerb von Kolonien
1. Sklavereiunterdrückung
2. Lebensstandart der Eingeborenen verbessern
3. legen völkerrechtlich fest:
ƒ wer politische und militärische Macht über ein Gebiet hat
• Besitzanspruch gerechtfertigt
9
Geschichte_komplett.doc
Scramble of Africa
¾ Aus Prestigesucht und Rivalität teilten sie ganz Afrika auf
¾ Stützpunkte der Handelsgesellschaften, Missions- und
Forschungsstationen an den Küsten
¾ LandesinnereÆ leicht abbaubare Rohstoffe und fruchtbare Böden
¾ 1882 kommt Ägypten unter GB Herrschaft
¾ 1884 erwirbt das DE Reich DE-Südwestafrika, Togo und Kamerun
¾ Rechtfertigung der europäischen Eingriffe
• Unterdrückung der Sklaverei
¾ Internationale Afrika-Konferenz regelte strittige Fragen um die Zukunft
¾ 1885 gleichzeitig erwirbt DE die DE-Ostafrika Kolonie
¾ Gewinne fielen dem König Leopold II zu Æ Kautschuk und Elfenbein
¾ 1896 übernimmt FR Madagaskar
¾ kulturelle Angleichung einheimischer Führungsschichten durch Bildung
¾ GB-Beamte konzentrieren sich auf Steuereinzug und Rechtspflege
• Herstellung des inneren Friedens, Eisenbahnbaum Erziehung
¾ GB steckt Ansprüche für die Zukunft ab
¾ Zusammenschluss aller Kolonien zu einem Weltreich zum Ziel
¾ Geschlossener Zollverband
¾ Entdeckung von Diamanten und Gold Æ Interesse an Südafrika
¾ 1899-1902 erobert GB die Burenrepublik im südlichen Afrika
¾ Konzentrationslager dienten zu Masseninternierungen
¾ Kap-Kairo-Linie zeichnete sich ab
¾ FR Stossrichtung war Dakar-Djibouti-Linie
¾ FR kam mit GB in militärischen KonfliktÆ FR gab nach
• Wollten einen Verbündeten gegen DE
¾ 1911-12 wurde Libyen italienische Kolonie
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Geschichte_komplett.doc
direkte Herrschaft in den Kolonien Æ Deutsch-Südwestafrika
¾ 1884 symbolische Besitznahme des Landes nach dem Erwerb von
Lüderitz
¾ Landesinnere unbekannt Æ Rivalen: Ovambo, Herero, Nama
¾ DE Schutzverträge mit Eingeborenen
• Handel und Land gegen Schutz bei Auseinandersetzungen
¾ Erschliessung der RohstoffeÆ keine Rücksicht auf Eingeborene
¾ Schutztruppen für die DE Siedler
¾ Aufbau einer Infrastruktur, Transport, Bildung, Kommunikation
¾ De mehr SiedlerÆ desto kleiner der Raum für EingeboreneÆ Aufstand
¾ Militärische Verstärkung Æ verstärkte Kolonialisierung
¾ Völkermord Æ Vernichtung der Ausständigen
¾ Landenteignung, Auflösung der Stammesstrukturen
¾
¾
¾
¾
¾
¾
Leute wehrten sich
Händler und Kaufleute bauten die Infrastruktur auf
Reaktion Æ Gewalt wird eingesetzt
StaatÆ Schutztruppen für Siedler
Militärischer Druck
Kolonisieren = missionieren
The Flag follows the tracle
Deutsche Herrschaft in Deutsch-Südafrika
¾ Widerstand
• Schutz des DE-Kaisers wird nicht anerkannt
o Waffengewalt bestraft
• Verschiedene Königreiche auf die Welt gesetzt
• SelbständigkeitÆ Sterben über ihrem Eigentum ( Einheimische)
o Recht und Wahrheit auf ihrer Seite Æ Waffengewalt
• Kein Urheber des Krieges
¾ Hererovolk
• Nicht mehr DE-Untertan und aus Feigheit nicht mehr kämpfen
• Innerhalb der DE-Grenze jeder Herero erschossen
• Keine männlichen Gefangenen mehr
Kolonien gehen Verloren
¾ Hat schlussendlich mehr Geld gekostet, als aus den Bodenschätzen
eingenommen werden konnteÆ Verlustgeschäft
¾ Man musste Kolonie abgeben wenn man einen Krieg verloren hatte
Bedauern über Sklaverei und Kolonialismus
¾
¾
¾
¾
¾
Respekt der internationalen Menschenrechte
Prinzipien der Selbstbestimmung
Ende des Leidens
Würde der Opfer wiederherstellen
Kolonialismus hat zu Rassismus geführt Æ eingesehen
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Geschichte_komplett.doc
Æ Wie ist die CH mit den Kolonien verbunden???
¾ CH hatte keine Kolonien
• Handelsgesellschaften und Kolonienhandel
o Viel Geld in Kunst investiert
ƒ Viele imperialistische Bilder
¾ 1291 CH Eidgenossenschaft
• kein Nationalstaat
• CH kein Flächenstaat
o Kompliziertes System von Bündnissen
o Nicht alle Kantone sind gleichberechtigt
o Kanton-Kolonien
ƒ AG, TG, VD, TI
¾ 1798-1803 Æ Napoleon gestaltet die CH um
• alle sind gleich
• Aarau alt Hauptstadt der CH
• Helvetika
• Alle 6Mt eine neue Regierung Æ Bananenrepublik
¾ 1803-1815 Æ neue Verfassung
• Mediation Æ friedliche Lösung für einen Streitfall
• Alle KantoneÆ Versprechen
• Darf keine Untertangebiete mehr geben
Bundesvertrag
Liberale
- CH muss ein Nationalstaat sein
- reformiert
- FDP
- Bundesstaat
Konservativ
- CVP
- Staatenbund
Verlierer
Gewinner
CH als Bundesstaat
- 1848Æ 7x FDP
¾ 1898 soziale Frage: SPS
¾ 1x CVP, 1x SPS, 5x FDP
¾ 1959 Zauberformel Æ 2 CVP, 2 FDP, 2 SPS, 1 SVP
Æ CH profitierte von der schlechten Situation im den anderen Ländern
Æ politische Frage??? Für was will man das Geld ausgeben Æ Parteiantworten
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Geschichte_komplett.doc
Die Gesellschaft verändert sich
Urbanisierung
¾ Durch Modernisierung und Industrialisierung
o Umwälzung von Wirtschaft und Staat
o Verstädterung und Ausbildung städtischer Lebensweisen =
Urbanisierung
¾ Menschen zogen vom Lande in die Stadt
o Landwirtschaft konnte der wachsenden Bevölkerung nicht
genügend Arbeitsplätze bieten
o Expansion in der Stadt von wirtschaftlichen Aktivitäten
ƒ Industrie, Gewerbe, Handel, Verkehr
o Konurbation Æ Konglomerat nebeneinander liegende,
voneinander unabhängige Städte
o Kinderreiche Familien drängten dich in Kleinwohnungen
ƒ Elendsquartiere entstanden
o Wohlhabende Bürger trennen dich sozial und räumlich von den
Bürgern
¾ Eine Leistungselite städtischer Beamter
o Gezielte Eingriffe Æ Lebensqualitäten verbessern
o Den Menschenmassen die notwendigen Leistungen und Gütern
zur Verfügung zu stellen, die sie selbst nicht mehr erbringen
konnten
o Entstanden Gas- und Elektrizitätsversorgungen, Wasserleitungen,
Abwasserkanäle, Strassenbahnen
¾ Industriestandorte, Wohn- und Einkaufsviertel weit auseinander
o Transportmittel müssen her
o Strassenbahnen
¾ Industrie und Geschäftswelt erkannte Bedeutung des Kundenpozentials
o Auf Verbrauchsgüter gerichtet
o Warenhäuser entstehen
o Veränderung des Verbraucherverhalten
ƒ Massenabsatz von Industrieprodukten
ƒ Moderne Konsumgesellschaft entsteht
¾ Tempo
o Ökonomie der Zeit entstand
ƒ Beschleunigte, verwirrende, Nervenbelastende Umwelt
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Geschichte_komplett.doc
Vor der Industriellenrevolution
1. Stand Æ König, Adel
2. Stand Æ geistliche = Klerus
3. Stand Æ Bürger, Handwerker, Bauern
Industriegesellschaft
¾ Adel
¾ Klerus
verlieren an
Bedeutung
¾ Fabrikherren Æ gewinnen an Bedeutung
¾ Fabrikarbeiter Æ Proletarier
¾ Bauern
Soziale Frage
¾
¾
¾
¾
¾
¾
¾
Löhne unter den Existenzminimum
14-18h pro Tag arbeiten
Frauen- und Kinderarbeit Æ Billiger
Schlechte Wohnverhältnisse
Schlechte Hygienische Verhältnisse
Keine KK und UV
Lebenserwartung ca. 40
Æ Antworten
¾ Unternehmungen
o Beseitigung der Arbeiternot
o Initiativen wie
ƒ Unterstützungskassen
ƒ Konsumentenvereine
ƒ Arbeiterwohnungen
ƒ Kindergärten
o Mit denen die Arbeiter an die Unternehmungen gebunden wurden
¾ Kirchen
o Soforthilfe
ƒ Suppenküche, Kleider
ƒ Lehrlingsunterstützung
ƒ Recht auf Streik
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Geschichte_komplett.doc
¾ Liberale
o A. Smith
ƒ Bildung verbessern
ƒ Unterstützung der Selbsthilfe der Arbeiter
¾ Marxismus / Kommunismus
o Abschaffung des Privateigentums
o Arbeiter sollen Macht übernehmen
o Revolution
¾ Gewerkschaften / Sozialdemokratie
o Rahmenbedingungen für Arbeiter verbessern
o Alle sollen wählen dürfen
¾ Staat
o Korrektur
o Liberalismus
ƒ Sozialstaat
o Verbot Kinderarbeit
o AHV, IV, KK, PK
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Geschichte_komplett.doc
Marxismus
Frühsozialisten
Æ Theorien des Utopischen Sozialismus
o Ziel: Unsturz der gesellschaftlichen Ordnung
Æ Übertragung der Produktionsmittel in den Allgemeinbesitz
Æ alle Betreibe sollten verstaatlicht werden, Staat solle Arbeit
beschaffen
¾ Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel durch das
Allgemeininteresse einzuschränken oder ganz zu beseitigen
Karl Marx
¾ Ausgangspunkt ist die Materie Æ Unterbau
o Ideelle als Überbau (Religion, Kunst, Recht) abgeleitet und
abhängig ist
ƒ Schafft Selbstbewusstsein
¾ Revolutionen führen die Gesellschaften in eine höhere Form
¾ Marx fordert:
o Enteignung der Eigentümer der Produktionsmittel
o Produktionsmittel sollen in das Gesamteigentum überführt werden
o Planwirtschaft
ƒ Produktion & Verteilung sollen planmässig im Interesse
aller erfolgen
Kommunismus
¾ Keine Klassen mehr
¾ Abstreben des Staates
¾ Keine Unterdrückung und keine Ausbeutungen mehr
¾ Keine Kriege
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Geschichte_komplett.doc
DE Æ FR Krieg und die Gründung des Deutschen Reiches
¾ Machtzuwachs von Preussen Æ Misstrauen
¾ Verwandter des preussischen Königs Æ sollte König von spanische
König werden
o Wollte FR nicht
¾ 1870 erklärte FR Æ Preussen den Krieg
¾ Verlauf
o Bismarck hatte Unterstützung norddeutscher Staaten gesichert
o Ausweitung zu einem DE Æ FR Krieg
o DE besiegten FR
o Vor Ende des KriegsÆ Zustimmung zur Gründung des Deutschen
Reiches
¾ Folgen der DE-Einigung
o Grösste Wirtschaftsmacht Europas
o Will auch politische Grossmacht werden
o Österreich hat neue ArbeitspolitikÆ Ineressensraum Balkan
o FR schört Rache nach der Niederlage
o DEÆ FR = Erzfeinde
Entstehung des Deutschen Kaiserreichs
¾ DE = Bund von 35 souveränen Staaten + 4 freie Staaten(DE-Bund)
o Bund, waren Preussen und Österreich dominierend
o Loser Zusammenschluss von verschiedenen Königreichen
¾ In DE Æ Revolution, die versucht DE zu einigen Æ scheiterte
¾ Man musste Zölle zwischen den einzelnen Staaten bezahlen
¾ 1834 vereinigten sich Preussen, Bayern, Württemberg, Hessen,
Sachsen, Thüringen => Wirtschaftsraum
¾ Österreich wurde ausgeschlossen
Eisenbahn
ƒ Förderung des Nationalinteressen
ƒ Stärkung aller geistigen und politischen Kräfte
ƒ Erleichterter Kommunikationsmittelaustausch
ƒ Verbindungsmmittel innerhalb DE
¾ Nach 1848 Auseinandersetzungen zwischen Preussen und
Österreich
¾ 1862 Bismarck war Befürworter der Deutschen Einheit
17
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Nationalstaat
-Territorium
-Volk
-Regierung
Æ Befreiungskriege
Nationalbewusstsein
-Betonung der Gemeinsamkeiten:
Sprache
Kultur
Geschichte
Ausbau der Kommunikationsstrukturen
Abbau der Klassenunterschiede
Volk / Ethnie
Ethische Säuberung
¾ Umsiedlung
• Vertreibung
¾ Anpassung der Grenzverläufe
¾ Minderheit muss sich anpassen
¾ Anatomiestatus für Minderheiten
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Seele and Geist
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