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Grundlagen der Ergotherapie
Das Wort „Ergo“ kommt aus dem griechischen
und bedeutet „handeln, etwas tun“.
Ergotherapie beruht auf medizinischer,
sozialwissenschaftlicher und
handlungsorientierter Grundlage. Sie kann bei
Menschen jeden Alters angewendet werden,
bei Bewegungsstörungen, Körperempfindungs- und Nervenleitungsstörungen,
psychischer und sozioemotionalen Problemen.
Die Ergotherapie ist ein anerkanntes Heilmittel
und wird auch vom Arzt verschrieben.
In der Ergotherapie werden Kinder mit
Entwicklungsverzögerungen,
Wahrnehmungsstörungen, Störungen der
Grob- und Feinmotorik, Störungen der
psychischen, emotionalen und sozialen
Fähigkeiten, ADS und ADHS sowie geistige
und/ oder körperlichen Behinderungen
behandelt. Die Therapie findet hauptsächlich
in der Einzelförderung statt.
ERGOTHERAPIE
Information für Eltern
Lebenszentrum Königsborn
Kita Königsborn
Zimmerplatz 1
59425 Unna
Tel.: 02303/ 9670-275
Kontakt:
Verena Baumann
(Ergotherapeutin, Bobath, Fortbild. SI )
Zielsetzungen
Das Hauptziel der Ergotherapie ist eine
angemessene Auseinandersetzung des Kindes
mit seiner Umwelt und das Erreichen der
größtmöglichen Selbständigkeit bei den
Verrichtungen des täglichen Lebens.
In der Therapie werden dem Kind Erfahrungsund Entwicklungsmöglichkeiten in den
Bereichen Sinnes- und Körperwahrnehmung,
Material- und Umwelterfahrung, Bewegung,
Spiel sowie Selbsthilfetraining angeboten.
Behandlungsziele sind unter anderem:
-
Anwendungsbereiche
-
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-
-
-
-
Störungen des Bewegungsablaufs
infolge hirnorganischer Schädigungen
(spastische Lähmungen, Anfallsleiden,
Hydrocephalus, Spina bifida,
Muskeldystrophien etc.)
Störungen der sensomotrischen
Entwicklung und der damit
verbundenen Beeinträchtigung der
kognitiven Prozesse
Störungen der Wahrnehmungsfähigkeit
und –verarbeitung (sensorische
Integrationsstörungen)
Ausfallerscheinungen bzw.
Verzögerungen in der
Sozialentwicklung, der
Beziehungsbildung und
Kommunikationsfähigkeit
Psychische Erkrankungen nur in
Zusammenarbeit mit Psychologen, z.B.
Verhaltensstörungen, ADHS,
frühkindlicher Autismus, Ess-Störungen
Sinnesbehinderungen, z.B. Taub-,
Blindheit
-
Verbesserung der Bewegungsabläufe,
der Tonusregulation und der
Koordination
Verbesserung der Sinneswahrnehmung
und der Wahrnehmungsverarbeitung
Verbesserung der Konzentration und
Ausdauer und kognitiver Leistungen
Stärkung der Motivation und Neugierde
Integration in Familie und Umwelt inkl.
der intensiven Auseinandersetzung mit
der Umwelt und der Kompensation
bleibender Defizite
Inhalte und Methoden
Behandelt wird, je nach Störungsbild,
Entwicklungsstand und sozialem Umfeld nach
den Behandlungskonzepten bzw. –ansätzen
wie Bobath, Jean Ayres (Sensorische
Integrationstherapie), Castillo-Morales (Schluckund Mundmotorik), Affolter, Marianne Frostig
oder Maria Montessori. Die Gestaltungstherapie
und die basale Stimulation sind ein weiterer
Bestandteil der Ergotherapie im
heilpädagogischen Kindergarten.
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Kunst und Fotos
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