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Flyer zur Ausstellung des Stadtarchivs Nürnberg - Stadt Nürnberg

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Der Sprung ins Dunkle
Nürnberg im Ersten Weltkrieg 1914 –1918
Der Sprung ins Dunkle
Nürnberg im Ersten Weltkrieg 1914 –1918
Der Sprung ins Dunkle
Nürnberg im Ersten Weltkrieg 1914 –1918
Terminübersicht:
September: 14.9. / 15.00 Uhr
Der Sprung ins Dunkle
Ausstellungsführung
Oktober: 07.10. / 17.30 Uhr Szenische Lesung I
„Wie es damals daheim war“ in der Ausstellung
17.10. / 18.00 Uhr Vortrag Prof. Büttner-von Stülpnagel im Fabersaal
19.10. / 15.00 Uhr
November: 11.11. / 17.30 Uhr
Ausstellungsführung
Szenische Lesung II
„Wie es damals daheim war“ in der Ausstellung
16.11. / 15.00 Uhr Ausstellungsführung 28.11. / 19.00 Uhr
Preview Film
„Im Wald von Apremont“
mit Regisseur
Florian Baron
Dezember:09.12. / 17.30 Uhr Szenische Lesung III
„Wie es damals daheim
war“ in der Ausstellung
14.12. / 15.00 Uhr
16.12. / 19.00 Uhr
Februar 3.2. / 18.00 Uhr
2015: Ausstellungsführung
„Finissage“ –
Dokumentarfilmabend
zum Ersten Weltkrieg
Szenische Lesung IV
„Wie es damals daheim
war“ im Schauspielhaus, „BlueBox“
„Im Wald von Apremont“
„Finissage“-Filmabend zum Ersten Weltkrieg
Preview des Kinodokumentarfilms von Florian Baron und
Johannes Waltermann
Das Stadtarchiv Nürnberg zeigt am letzten Abend der Ausstellung
„Der Sprung ins Dunkle“ eine Auswahl von Filmen, die exemplarisch die verschiedenen Genres von den (zum großen Teil gestellten) Wochenschauen, Propaganda- und Trickfilmen bis hin zum
Dokumentarfilm über Frauenarbeit in Männerberufen und über
Kriegsverletzungen zeigt.
Ausgehend von zwei bisher unveröffentlichten Tagebüchern eines
deutschen und eines französischen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg begeben sich die zwei jungen Filmemacher Florian Baron und
Johannes Waltermann 100 Jahre später auf Spurensuche an die
Schauplätze des Kriegs in Frankreich.
Gottlieb Müller aus Röthenbach an der Pegnitz und der Franzose
Camille Couvreux waren zur gleichen Zeit im Wald von Apremont
bei St. Mihiel stationiert, allerdings auf unterschiedlichen Seiten der
Front. Beide hielten ihre Erlebnisse in Tagebüchern fest, und schildern darin teilweise die gleichen Ereignisse.
Der Film „Im Wald von Apremont“ ist eine Reise an die Schauplätze
der Tagebücher und eine Suche nach der Aktualität, die der Erste
Weltkrieg auch 100 Jahre danach noch in unserer Gesellschaft hat.
Eine Einführung zu den Filmen gibt die Filmwissenschaftlerin
Andrea Kuhn von Filmfestival für Menschenrechte.
Dienstag, 16. Dezember 2014, 19.00 Uhr
Norishalle, Marientorgraben 8
Eintritt: frei
Der Sprung ins Dunkle
Der Sprung ins Dunkle.
Die Region Nürnberg und der Erste Weltkrieg
1914 –1918
Im Anschluss an die Vorführung findet ein Publikumsgespräch mit
den Filmemachern statt.
Moderation: Annemarie Rufer
Freitag, 28. November, 19.00 Uhr
Norishalle, Marientorgraben 8
Eintritt: frei
Zur Ausstellung ist folgender Begleitband
erschienen:
Die Region Nürnberg und der Erste Weltkrieg
1914 - 1918
Ausstellungskatalog
des Stadtarchivs Nürnberg Nr. 22
Herausgegeben von Michael Diefenbacher,
Ulrike Swoboda und Steven M. Zahlaus,
Nürnberg 2014
1044 Seiten, zahlreiche Abbildungen
ISBN 978-3-925002-52-6 Preis: 38,- €
Nürnberg im Ersten Weltkrieg
1914 –1918
Ausstellung
des Stadtarchivs Nürnberg
29. Juli bis 17. Dezember 2014
Norishalle, Marientorgraben 8
Der Sprung ins Dunkle
Nürnberg im Ersten Weltkrieg 1914 –1918
Der Sprung ins Dunkle
Nürnberg im Ersten Weltkrieg 1914 –1918
Der Sprung ins Dunkle
Nürnberg im Ersten Weltkrieg 1914 –1918
Der Sprung ins Dunkle
Nürnberg im Ersten Weltkrieg 1914 –1918
Schul- und Theaterprojekt:
Szenische Lesung „Wie es damals daheim war“
Besonders in der auf Export ausgerichteten Industriestadt Nürnberg führte der Erste Weltkrieg zu gravierenden Veränderungen.
Der Ausfall der zum Kriegsdienst verpflichteten Männer und das
Wegfallen der Absatzmärkte bedingten die Einstellung vieler Betriebe und damit eine hohe Arbeitslosigkeit. Zu den dramatischen
Kriegsfolgen zählte deshalb neben der allgemeinen Mangelversorgung auch die Verarmung vieler in der Heimat zurückbleibender
Familien.
Die Ausstellung zeigt das Geschehen während der Kriegsjahre an
der „Heimatfront“: den Alltag, die kommunale Mangelverwaltung,
den Übergang von der Friedens- zur Kriegswirtschaft, die Kriegsunterstützung und -finanzierung, die gesellschaftlichen Veränderungen, das Entstehen von Protestbewegungen und Streiks und die
Entwicklung von Kunst, Kultur und Bildung. Aber auch die militärischen Aspekte werden anhand der Entwicklung des Garnisonstandorts, der Kriegsgefangenenlager und der Lazarette zur Versorgung verwundeter Soldaten nachgezeichnet.
Zur Ausstellung wird ein reichhaltiges Begleitprogramm angeboten.
Öffnungszeiten:
Mo bis Do 8.30 Uhr bis 17 Uhr
Fr 8.30 Uhr bis 21 Uhr
So 10 Uhr bis 17 Uhr
Eintritt: frei
Verkehrsanbindung:
U1, U2, U3: Hauptbahnhof
U2, U3: Wöhrder Wiese
Tram 8: Marientor
Impressum:
Herausgeber:Stadtarchiv Nürnberg, Marientorgraben 8, 90403 Nürnberg
Telefon: 0911/231-2770, www.stadtarchiv.nuernberg.de
Verantwortlich: Eva Fries
Gestaltung: Herbert Kulzer, Stadtgrafik, Fotos: Stadtarchiv Nürnberg
Gesamtherstellung: VDS Verlagsdruckerei Schmidt, 91413 Neustadt an der Aisch, Auflage: 3000
Führungen für Schulklassen
Wie es damals daheim war. 1914–1918
Pädagogisches Begleitprogramm für Schulklassen der 8. bis
12. Jahrgangsstufe aller Schularten; Dauer: 90 Minuten
„Wie es damals daheim war. 1914–18“ – unter diesem Titel erschien 1930 das Tagebuch eines Jungen, der chronologisch das Leben und seinen Alltag während des Ersten Weltkriegs in Nürnberg
beschreibt. Ausgehend von den Tagebucheintragungen erarbeiten
die Schülerinnen und Schüler in der Ausstellung, wie der Krieg das
Leben der Zivilbevölkerung sowie von Kindern und Jugendlichen in
Nürnberg prägte.
Lehrplanbezüge: MS GSE 8.5; RS G 9.3; Gym G 8.3
Schulklassen buchen die Veranstaltung beim Kunst- und Kulturpädagogischen
Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ), Tel. 0911/1331-241;
E-Mail: schulen.kpz@gnm.de
Führungen für Einzelbesucher und Gruppen
Dauer: ca. 60 Minuten
Der Erste Weltkrieg wirkte sich auf alle Lebensbereiche aus. Nicht
nur die Soldaten, sondern auch die Zivilbevölkerung litt unter dem
Krieg. Die Führung zeigt wie sich die Stadt Nürnberg, die örtliche
Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur, aber auch das Alltagsleben
während des Kriegs veränderten.
Sonntag, 14. September, Sonntag, 19. Oktober, Sonntag, 16. November,
Sonntag, 14. Dezember, jeweils 15.00 Uhr
Führungsgebühr: 2,00 Euro pro Person
Gruppen buchen bitte die Ausstellungsführungen beim Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ), Tel. 0911/1331-238;
E-Mail: erwachsene.kpz@gnm.de
Zwischen Übermensch und Affe,
zwischen Volk und Masse
Philosophische Strömungen vor dem Ersten Weltkrieg
Vortrag von Prof. Dr. Stefan Büttner-von Stülpnagel
Was waren die großen geistigen Strömungen am Vorabend des
Ersten Weltkriegs? Wie setzte sich das geistige Klima im Deutschen
Reich um 1900 zusammen? Prof. Dr. Stefan Büttner-von Stülpnagel
von der Universität Potsdam spürt in seinem Vortrag den Ideologien, Philosophien und Mentalitäten nach, die den Weg in den Krieg
begleitet und vielleicht geebnet hatten. Hin und her gerissen zwischen „behaglichem Gleichschritt und dem Sturmlauf des modernen Lebens“ suchte die Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs
Orientierung bei Philosophen und Ideologen. Aber auch die geistige Atmosphäre ist angespannt: Übermensch und Affe, Rasse und
Klasse, Volk und Masse sind die Schlagworte mit denen sich das
Individuum auseinandersetzen musste und die sich in aggressivem
Nationalismus und den Folgerungen aus Darwins Theorien niederschlugen. Die nervöse Spannung zwischen hektischer Betriebsamkeit und zaghafter Schwäche soll exemplarisch an den philosophischen Positionen des 19. Jahrhunderts verdeutlicht werden.
Freitag, 17. 10. 2014, 18.00 Uhr
Gewerbemuseumsplatz 2, Fabersaal (E 14)
Eintritt: frei
In Kooperation mit dem Bildungszentrum Nürnberg, Kursnummer 20330
Sonntag, den 19. Juli 1914. Ich habe gestern noch mein Tagebuch
fertig gemacht und vorgelesen. Papa hat uns auch viel erzählt;
er hat gesagt, daß vielleicht ein Krieg kommen wird, weil die
Österreicher sehr zornig sind über die Serben. Die Serben haben
nämlich den österreichischen Kronprinzen ermordet; wir waren
damals gerade auf einem Ausflug im Schießhaus. Als wir fortgingen war er noch ganz lebendig und als wir heimkamen, standen
viele Menschen an den Plakatsäulen, weil da die Beschreibung
von der Mörderei ganz dick aufgepappt war.
Im Sommer 1914 beginnt ein achtjähriger Junge aus Nürnberg ein
Tagebuch zu schreiben. Dieses Tagebuch entwickelt sich fast sofort
zu einer Art Kriegschronik, die das große Geschehen in der Erfahrungswelt eines Kindes spiegelt. Der Junge nimmt seine Aufgabe
sehr ernst und berichtet fast täglich über das, was in den Zeitungen
steht, auf der Straße und in seiner Familie gesprochen wird und wie
sich nach anfänglicher Euphorie Hunger und Entbehrung immer
mehr in sein Leben schleichen.
Schülerinnen und Schüler des Melanchthon-Gymnasiums machen
die Aufzeichnungen von Ernst Buchner (ein Pseudonym unter dem
das Tagebuch von Eduard Mayer 1930 veröffentlicht wurde) gemeinsam mit dem Staatstheater Nürnberg und dem Stadtarchiv
in vier szenischen Lesungen erlebbar. Sie hinterfragen, kommentieren, lesen und kommen so den Mechanismen der Kriegspropaganda auf die Spur. Die Ereignisse an der „Heimatfront“ Nürnberg
werden von den Mitwirkenden auf diese Weise berührend und mit
großer Authentizität inmitten der Ausstellung vermittelt.
7. Oktober, 11. November, 9. Dezember 2014, jeweils 17.30 Uhr,
Norishalle, Marientorgraben 8
Eintritt: frei
Der vierte Teil der Chronologie wird in der BlueBox des Schauspielhauses
am 3. Februar 2015 um 18.00 Uhr aufgeführt.
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Seele and Geist
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