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Karren aus dem Dreck - ZEITUNG AM SAMSTAG

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Ausgabe 171 am 22. November 2014
Kontrabass und Traum
Interview
Motivations-Trick
SC Freiburg
Der Bassist Gabriel Takano aus
Brasilien findet sein Glück in
Berlin und im Schwarzwald.
Sein Ziel: die Berliner Philharmoniker Seite 2
Panda-Schutzmaske
Leben
Nach den Siegen über Köln
und Schalke geht es jetzt
nach Mainz. Christian Streich
betont, dass man bei 100
Prozent sein muss. Seite 11
Der Musiker Cro, der stets nur
mit Pandamaske auftritt,
kommt auf seiner Tournee
auch nach Freiburg. Wir
verlosen Tickets! Seite 15
Gespräch des Grauens
Vier Stunden lang hat sich Angela Merkel mit Wladimir Putin vertraulich unterhalten. Danach erinnerte sie in einer Rede
an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Das klingt nicht nach einem harmonischen Gesprächsverlauf. Von Michael Zäh
V
HALLO ZUSAMMEN
Ein A. vom A.
war immer da
Montage: S. Schampera
ier Stunden lang hat also
Angela Merkel unter vier
Augen mit Wladimir Putin
gesprochen. Heißt es jedenfalls. In
Brisbane, zu nächtlicher Stunde, am
Rande des G-20-Gipfels. Allein die
Tatsache, dass es zu einem solchen
vertraulichen Gespräch kam, weckt
ja die Assoziation, dass dies positiv
ist. Man glaubt, wer miteinander
spricht, trägt immer irgendwie zur
Entspannung bei. Was man sich da
nicht vorstellt, ist ein Gespräch des
Grauens. Statt Nähe zu erzeugen,
könnte auch Angst geschürt worden
sein. Statt warmherzig Argumente
auszutauschen, könnte auch finster
gedroht worden sein. In vier Stunden
könnte Putin das gemacht haben,
was ihm im Umgang mit Merkel
gerne unterstellt wird: Sie mit Wort
und Geste eingeschüchtert haben.
Was genau gesprochen wurde,
will Merkel nicht sagen, da dieses
Gespräch eben vertraulich gewesen
sei. Na ja. Aber wie sehr Putin sie in
Angst und Schrecken versetzt haben
muss, zeigte dann ihre Rede kurz
darauf in Sydney. Dort bezichtigte
sie Putin eines „alten Denkens“ in
Einflusssphären. Ja, sie zog da eine
Linie bis zurück zum Ausbruch des
Ersten Weltkrieges. Auch damals sei
aus einer „zunächst regionalen Krise
auf dem Balkan innerhalb weniger
Wochen ein Flächenbrand“ geworden. Da sie noch anfügte, dass Putin
„nach den Schrecken zweier Weltkriege die europäische Friedensordnung insgesamt infrage“ stelle, lässt
dies das Ausmaß des Schocks erkennen, den Merkel unter vier Augen
erlitten haben muss. Unter dessen
Eindruck (und man kann das ja nur
erahnen, wie heftig das Gespräch
wohl gewesen sein muss) sagt sie
dann öffentlich: Putin trete das internationale Recht mit Füßen. Das
klingt mindestens nach verbalen
Kriegsdrohungen, die Putin ihr ganz
vertraulich ins Ohr geflüstert hat.
Wie ernst das ist, sieht man an
den fast konträren Äußerungen von
Außenminister Steinmeier auf dem
Treffen der EU-Außenminister kurz
darauf in Brüssel. Er sagte dort, in
seiner typisch umständlichen Art,
dass man aufpassen müsse, „in der
Benutzung unserer öffentlichen
Sprache“ nicht die Möglichkeit zur
Entspannung zu untergraben. Also
da hätte er auch sagen können, dass
genau die öffentlichen Äußerungen
von Angela Merkel jetzt gar nicht
helfen. Er verwies darauf, dass ja
eben solche Gespräche wie das von
Merkel und Putin in Brisbane nicht
abbrechen dürften und dass diese
„nicht zu Schauplätzen eines Show-
downs gemacht werden dürfen“.
Ach so? Natürlich hat Merkel dem
Außenminister Steinmeier von den
vertraulichen Gesprächsinhalten
mit Putin erzählt. Die Frage ist nur,
wer wohl dieses Gespräch zu einem
Schauplatz des Showdowns gemacht hat. Dreimal dürfen wir alle
raten.
Da Steinmeier an anderer Stelle
auch vor militärischen Großkonflikten warnte, wird deutlich, dass
er sich mit der Kanzlerin zumindest
eine Sache teilt: Die Angst vor einer
raschen Eskalation. Die Angst vor
einem Krieg. Die Angst vor Putin.
Es sind daher zwei Seiten derselben
Medaille, wenn Merkel Putin in der
Öffentlichkeit an den Pranger stellt
und Steinmeier gleichzeitig an eine
besonnene Wortwahl appelliert. Er
will die Wogen aus demselben
Grund glätten, aus dem Merkel sich
so entrüstet. Beide sind alarmiert
durch die Inhalte des vertraulichen
Gesprächs, das Merkel mit Putin
führte. Dabei verwies die Kanzlerin
dann ja auch ganz konkret darauf,
dass es nicht nur um die Ukraine
gehe, sondern auch um Moldawien,
Georgien, womöglich Serbien und
die Westbalkanstaaten.
Das hat sie sich nicht einfach
ausgedacht. Das hat Putin ihr zu
verstehen gegeben. Weshalb dann
wieder Steinmeier zu Gesprächen
nach Moskau aufbrach. Der Druck,
den Putin unter vier Augen wohl
aufgebaut hat, hat mächtig Eindruck gemacht. Im günstigsten Fall handelt es sich
nur um die ihm eigene
Taktik, mit diesem Druck
etwas ganz anderes erreichen zu wollen. Etwa
das Ende von Sanktionen.
Wahre Ästheten wurden da auf
eine harte Probe gestellt. Beim
Fußball-Länderspiel der LöwElf gegen Spanien ruhte das
Auge des Betrachters schon
bald nicht mehr auf Ball, Spiel
und Gegner. Falls es da sogar
technische Kabinettstückchen
weltmeisterlicher Hackentricks
gegeben haben sollte – sie
mussten uns entgehen. Denn
das Auge ruhte auf dem A. von
Antonio Rüdiger. Also nicht
auf dem ersten Buchstaben des
Vornamens, sondern viel weiter
unten, wo der Mensch jene vier
Buchstaben hat, auf die er sich
setzen soll, vor allem wenn er
ein hippeliger Teenager ist.
Also der A. war immer da. Er
huschte ständig durchs Bild. Er
irritierte Gegenspieler, aber
auch uns Zuschauer. Hat denn
der DFB keine Kickerhosen mit
straffen Gummibändern drin?
Die Hose war weiß, der A. war
schwarz, also weil Antonios
Unterbuchse pechschwarz war.
Ein Schauspiel, das uns am
Anfang den Angstschweiß auf
die Stirn trieb. Irgendwann, da
waren wir sicher, würde dem
Abwehrrecken die weiße
Hose zwischen den
Knien landen. Aber
nein, es war nur ein
modischer Kicker am
Werk. Michael Zäh
2
FREIBURG
UND DIE WELT
Samstag, 22. November 2014
Ein Kontrabass
& ein großer Traum
Ein junger Bassist aus Brasilien findet sein Glück in Berlin
und im Schwarzwald. Konsequent verfolgt Gabriel Takano seinen Weg
zu seinem großen Ziel: die Berliner Philharmoniker. Ein Interview.
E
s ist eine dieser erstaunlichen Geschichten, bei denen auf wundersame Weise eins zum anderen zu passen scheint. Und man kann nur gespannt
sein, wohin dieser Weg noch führt. Gabriel
Takano, ein 18-jähriger Kontrabassist aus
dem brasilianischen São Paulo, verfolgt in
aller Konsequenz seinen großen Traum: Er
will zu den Berliner Philharmonikern. Dafür
ist er nach Berlin gekommen, hat aus Geldmangel monatelang im Flur eines Freundes
übernachtet und schließlich den Ersten
Bassisten der Philharmoniker Janne Saksala
von seiner Leidenschaft und seinem unbe-
dingten Wollen überzeugt, dass dieser ihm
unentgeldlich Bass-Unterricht gibt. Da
ihm aber auch das entsprechend gute Instrument fehlte, hat sein Lehrer die Kontakte spielen lassen, woraufhin der Ettenheimer Geigenbauer Stefan Krattenmacher
dem jungen brasilianischen Bassisten nun
ein Instrument kostenlos als Leihgabe zur
Verfügung stellt. Diesen Bass hat Gabriel
Takano dann gleich mal an zwei Konzertabenden des Kammerorchesters Ettenheim
mit großer Virtuosität gespielt.
Zeitung am Samstag: Ist es wahr, dass Sie
einfach nach Berlin gekommen sind,
weil Sie unbedingt mit den Berliner
Philharmonikern spielen wollten?
Gabriel Takano: Ja, das ist wahr, das ist
mein Traum. Ich habe dafür eine Menge
Dinge aufgegeben.
ZaS: Was haben Sie aufgegeben?
Takano: Das Angebot für ein Stipendium
an der Arizona State-University zum Beispiel. Ein 200 000-Dollar-Stipendium. Ich
musste mich entscheiden, was mein Traum
ist.
ZaS: Ein solches Stipendium wäre sicher
für viele Bassisten ein Traum…
Takano: Ja, sicher. Der Bass-Professor
dort ist sehr berühmt und sehr gut. Aber
seit ich geboren wurde, habe ich Karajan
mit den Berliner Philharmonikern gehört.
Meine Eltern sind ebenfalls Musiker und
ich bin in diesem Umfeld aufgewachsen.
ZaS: Ist Karajan also so etwas wie ein
Held, ein Vorbild für Sie?
Takano: Ja, seit ich klein war habe ich
versucht mit ihm zusammen zu dirigieren (lacht).
ZaS: Und wie sieht es mit Sir Simon
Rattle aus, dem heutigen Dirigenten der
Berliner Philharmoniker?
Takano: Er aber auch das gesamte Orchester sind für mich Helden, echte Vorbilder. Es sind alles solche unglaublichen
Musiker. Sie sind der Grund, warum ich
herkommen musste. Ich musste das tun.
ZaS: Wenn Sie in Brasilien geblieben
wäre, hätten Sie dort nicht Karriere machen können?
Takano: Ja, sicher. Ich habe auch ein Stipendium an der Orchester-Akademie in
São Paulo aufgegeben, um in Berlin sein
zu können. Und es ist ein ziemlich gutes
Orchester dort.
ZaS: Aber es musste Berlin sein…
Takano: Es musste Berlin sein.
ZaS: Wie lief das dann zunächst in Berlin?
Takano: Ich habe mich für die dortige Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker beworben (sie wurde 1972 von
Herbert von Karajan gegründet; Anm. d.
Red.) und hatte dort ein Vorspiel. Ich habe es nicht geschafft, ich wurde nicht genommen. Lustig ist, dass von all den
Leuten in der Jury der Bassist, der mir
am deutlichsten gesagt hat, wo meine
Probleme liegen, heute mein Lehrer ist.
Ich habe den gewählt, der mir gesagt hat,
nein, du bist noch nicht gut genug. Es ist
Janne Saksala, der Erste Bassist der Berliner Philharmoniker. Ich spürte, dass er
mir einiges zu sagen hat.
ZaS: Interessant, dass die Enttäuschung
nicht so groß war, dass Sie sich abgewendet haben.
Takano: Der erste Moment nach einer
solchen Absage ist schlimm. Aber nach
fünf Minuten später konnte ich das sozusagen von oben überblicken. Es gibt
einen Moment im Leben eines Musikers,
wo man wählen muss und nicht einfach
das nehmen sollte, was kommt, sondern
das, was einen wirklich weiter bringt.
ZaS: Sie sind noch sehr jung, Sie hätten
ja auch erst eines der Stipendien wahrnehmen und dann zurückkommen können nach Berlin?
Takano: Nein. Für mich wäre das ein
Zeitverlust gewesen.
ZaS: Wie wohnen Sie in Berlin?
Takano: Die ersten sieben Monate habe
ich bei einem brasilianischen Freund
auf dem Flur geschlafen, auf einer Matratze. Jetzt wohne ich seit einem Monat
in einer WG.
ZaS: Lernen Sie auch Deutsch?
Takano: Ich versuche es. Ich mache
Volkshochschul-Intensivkurse. Ich bin
jetzt bei B1. Ich kann inzwischen einiges
auf Deutsch verstehen. Sprechen ist
schwieriger.
ZaS: Verdienen Sie denn im Moment
Geld?
Takano: Nein, bisher ich habe von dem
Geld gelebt, das ich mit Wettbewerben
in Brasilien gewonnen hatte. Jetzt will
ich versuchen auch den einen oder anderen Gig anzunehmen.
ZaS: Dafür haben Sie ja jetzt das passende Instrument…
Takano: Ja, jetzt habe ich einen richtig
guten Bass. Das habe ich meinem Lehrer
Janne zu verdanken, der hat den Kontakt
zu dem Geigenbauer Stefan Krattenmacher hergestellt.
ZaS: Faszinierend, wie sich Stück
für Stück, fast wie bei einem Dominospiel, die Dinge für Sie aneinander reihen.
Takano: Ja, das hat auch mit meinem
Vertrauen in Gott zu tun. Ich wollte das
schaffen und Gott hat seine Pläne mit
mir. Ist das nicht irre? Ich komme
aus Brasilien, aus São Paulo und
jetzt bin ich im Schwarzwald und
spiele Mozart in einer 200 Jahre
alten Kirche, mit einem der besten
Bässe in der Welt! Das ist wie ein
Traum, der wahr geworden ist.
ZaS: Das dämpft dann auch die
Angst vor dem kalten Winter?
Takano: Als ich vergangenen Dezember zur Aufnahmeprüfung kam,
habe ich den ersten Schnee meines
Lebens gesehen.
ZaS: Gibt es eine Sehnsucht, vielleicht
auch Heimweh nach Brasilien?
Takano: Ich habe viele Pläne. Jetzt muss
ich erstmal hier sein, lernen und in Orchestern spielen. In Brasilien haben wir auch
viele Möglichkeiten für junge, talentierte
Musikestudenten. Einer meiner besten
Freunde ist ein solch unglaublich guter
Musiker, aber er verdient damit kein Geld.
Das Geld, das er mit seiner Orchesterarbeit
vedient, braucht er für die Miete.
ZaS: Gehen Sie also davon aus, dass
man in Europa mehr Geld als Musiker
verdienen kann?
Takano: Ich weiß nicht, momentan gebe
ich ja nur welches aus (lacht).
ZaS: Wie geht es jetzt konkret weiter?
Was sind Ihre nächsten Pläne?
Takano: Ich möchte in Berlin an der Universität Musik studieren. Im Januar
habe ich meine Aufnahmeprüfung.
ZaS: Und das große Ziel bleibt weiterhin,
irgendwann einmal Mitglied der Berliner
Philharmoniker zu sein?
Takano: Auf jeden Fall.
ZaS: Und wenn das noch eine Weile
dauern sollte, werden Sie dann zwischenzeitlich wieder zurück nach Brasilien gehen?
Takano: Nein, ich werde bleiben. Wissen
Sie, ich hatte früher einen richtig guten
Lehrer in der Schule, er war mein Chemielehrer. Wenn man einen guten Lehrer
hat, spielt es keine Rolle, welches Fach
er unterrichtet. Dieser Lehrer hat mein
Leben verändert, mein gesamtes Denken. Er sagte zu mir, der einzige Weg um
Bassist bei den Berliner Philharmonikern
zu werden, führt über Berlin. Du musst
in Berlin sein.
Interview: Barbara Breitsprecher
ESSAY
Samstag, 22. November 2014
POLITIK
3
Jenseits der Menschlichkeit
Attentat in Jerusalem. Jedwede Reaktion auf eine solche Bluttat kann sie im Nachhinein nicht mehr verhindern. Sie muss
sich daran messen lassen, ob sie religiös-radikale Anschläge künftig eher verhindert oder eher befördert. Von Michael Zäh
D
er mörderische Anschlag in
einer Synagoge in Jerusalem
hat die Welt aufgeschreckt.
Zwei radikalisierte Palästinenser aus
dem arabischen Osten der Stadt
waren in die Synagoge im Stadtteil
Har Nof eingedrungen und haben
dort ein Massaker angerichtet. Fünf
Betende starben, fünf weitere wurden
schwer verletzt. Daraufhin hat Israels
Premierminister Benjamin Netanjahu
über den Nachrichtendienst Twitter
geschrieben: „Wir befinden uns im
Kampf um Jerusalem, unserer ewigen
Hauptstadt“. Diese Botschaft und die
Ankündigung, die Häuser der Attentäter zerstören zu lassen, sowie die
Überlegung von Polizeiminister Izchak
Aharonovich, mehr Israelis zu erlauben, zu Selbstverteidigung Waffen zu
tragen, geben allerdings Anlass zur
Sorge. Es stellt sich die Frage, wohin
das genau führen soll.
Häuser ihrer Familien als Reaktion
auf diese mörderische Tat zerstören
zu lassen, hat einen archaischen
Zug. Es wird dazu von der Armee
erklärt, dass dies eine Botschaft an
alle sei, die es auf israelische Zivilisten abgesehen hätten. Und diese
lautet: „Wer Terror verübt, bezahlt
einen hohen Preis“.
Das Kalkül der Abschreckung
funktioniert also so, dass potenzielle
Attentäter wissen sollen, dass es
nicht mit ihrem eigenen Tod getan
ist, den sie bewusst in Kauf nehmen,
sondern dass ihre Familien bestraft
werden. Im Sinne der Ratio muss
man fragen: Funktioniert diese Art
der Abschreckung tatsächlich?
Die Fakten sprechen da eine
andere Sprache. 2005 war diese Art
der Abschreckung zwischenzeitlich
abgeschafft worden, weil sie nach
einer Bilanz der israelischen Armee
nicht effektiv war. Es steht hier im
Gegenteil zu befürchten, dass die
Radikalisierung in der Region durch
die Häuserzerstörungen nicht etwa
gemindert, sondern befördert wird.
Es ist gerade für Kinder ein höchst
traumatisches Erlebnis, wenn sie
mitansehen müssen, wie ihr Elternhaus zerstört wird. Ein Nährboden
für Hass und höchst willkommen
für alle, die später diese Kinder für
ihre Zwecke radikalisieren wollen.
Unter Gesichtspunkten einer
Demokratie und des Rechtsstaates,
wie wir sie beispielsweise bei uns in
Deutschland als Maßstab anlegen
würden, ist die Bestrafung der Familien von Attentätern ja auch
kaum tragbar. Sie trägt den Keim
der Sippenhaft in sich, was ja allen
Regeln einer Demokratie entgegen
läuft. Und dies heißt doch, dass die
radikalen Täter am Ende noch mehr
angerichtet haben als ihre ohnehin
mörderische Tat. Denn jeder
menschliche Geist kann doch das
Unrecht einer solchen Tat erkennen
und spüren. Wenn dieses Unrecht
dann durch ein anderes Unrecht ein
Stück weit übertüncht wird, dient
das nur denen, die sich mit ihren
Unrechtstaten im Recht fühlen.
Auch der Twitter-Aufruf von
Netanjahu, dass nun der „Kampf
um Jerusalem“ begonnen habe,
entzieht sich im Sinne der Ratio
dem Sinn für die Zukunft. Es schürt
Emotionen, ohne dass dabei eine
Strategie zu erkennen wäre, wie
denn eine Lösung aussehen kann.
Soll diese etwa darin bestehen, dass
die Waffengesetze gelockert werden
und mehr israelische Zivilisten eine
Waffe mit sich führen? Das klingt ja
in der Kombination fast schon wie
ein Aufruf zu einem Bürgerkrieg.
Netanjahu scheint teilweise auch
durch ultranationale Politiker, die
gar eine militärische Offensive in
Ost-Jerusalem fordern, getrieben zu
sein. Auch in Israel selbst ist seine
Haltung zu Palästinenser-Präsident
Abbas sehr umstritten. Beispielsweise widersprach Netanjahu sein
eigener Geheimdienstchef Joram
Cohen in der Einschätzung, dass
Abass Attentate wie das jüngste in
der Synagoge heimlich anstiften
würde. Nach Ansicht von Cohen sei
Abbas „überhaupt nicht an Terror
interessiert“ und spiele auch kein
doppeltes Spiel. Abbas bekämpfe
den Terror entschieden.
Im Sinne der Ratio wäre also der
Palästinenser-Präsident, der ja den
Anschlag auf die Synagoge scharf
verurteilt hat, eher ein Ansprechpartner, um gemeinsam gegen solche
Attentate vorzugehen.
Clarks and the Clarks logo are registered trademarks of C & J Clark International Limited.
Das Attentat selbst ist natürlich wie etliche andere auch – einfach
nur widerlich und hat jede Abscheu
verdient. Es ist darüber hinaus auch
deshalb hoch gefährlich, weil es auf
einen religiösen Konflikt abhebt.
Und solche Konflikte entziehen sich
bekanntlich jeder Ratio. Sie können
daher kaum wirklich gelöst werden
und taugen zu einem Flächenbrand.
Religiös motivierte Hasstaten haben
eine eigene Dynamik, die kaum zu
stoppen ist. Sie sind jenseits aller
Vernunft und auch jenseits aller
Menschlichkeit. Es gibt da eben
keine „Konfliktparteien“, die einen
Kompromiss aushandeln könnten.
Umso mehr stellt sich die Frage,
ob die Reaktion von Netanjahu die
richtige Antwort auf die Gräueltat
ist, oder ob sie nur dazu geeignet ist,
jedwede Radikalisierung voran zu
treiben. Wenn es nämlich bewusste
Absicht der Attentäter war, eigens
ein religiöses Ziel für den Anschlag
auzuwählen, um den maximalen
Schock zu erzeugen, dann könnte
dahinter auch das Kalkül stehen,
dass ein solcher Schock dann eben
Reaktionen provoziert, die am Ende
ganz im Sinne der Fanatiker sind.
Wollte man im Sinne der Ratio
auf die schreckliche Tat eingehen,
ist ja die allererste Erkenntnis, dass
keine Reaktion darauf, welche auch
immer, den Anschlag rückgängig
machen kann. Jede Reaktion auf das
mörderische Ereignis kann also nur
auf die Zukunft abzielen. Und muss
sich daran messen lassen, ob sie
künftige Attentate tatsächlich eher
verhindert oder eher befördert. Auch
daran, ob damit der religiös-radikale
Hintergrund befeuert wird.
Die beiden Attentäter sind tot.
Sie wurden bereits an Ort und Stelle
erschossen. Mehr „Strafe“ geht nicht.
Der Ansatz von Netanjahu, nun
auch ihre Häuser, das heißt eben, die
Life styled by
Clarks Shop | Herrenstraße 46 | 79098 Freiburg
4
Verträge und AGB :
National und international
gelten verschiedene Regeln.
FREIBURG
Wir beraten Sie gerne
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076 65/9 34 58-21
anfrage@zas-freiburg.de
Samstag, 22. November 2014
Knifflige Klauseln
Grenzüberschreitender Rechtsverkehr: Hier sich der Unternehmer nicht auf
die Geltung seiner AGB berlassen. Von Rechtsanwalt Dr. David Einhaus
D
eutsche Unternehmer genießen
im nationalen Rechtsverkehr
gegenüber anderen Unternehmern die Leichtigkeit, mit der Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
vereinbart werden können. So reicht es
gemeinhin im unternehmerischen Verkehr aus, den Geschäftspartner auf die
Geltung der AGB bei Vertragsschluss
hinzuweisen.
Dr. Einhaus & Partner
5 Anwälte, 7 Fachanwaltstitel
RECHT / ARBEIT
Oft reicht es sogar aus, diesen Hinweis erst auf der Auftragsbestätigung zu machen, wobei entgegen
einem weit verbreiteten Missverständnis der Hinweis auf Rechnungen oder Lieferscheinen freilich zu
spät ist. Der Vertragspartner muss
also nicht einmal die AGB gesehen
und gesondert unterzeichnet haben,
es reicht regelmäßig die Möglichkeit
der Kenntnisnahme aus.
Ganz anders ist die Situation im
grenzüberschreitenden Rechtsverkehr. So sind die Anforderungen an
die wirksame Einbeziehung international nicht vereinheitlicht. Als Beispiel sei das italienische Recht genannt, wo besonders lästige Klauseln
dem Erfordernis der sogenannten
doppelten Unterschrift („doppia fir-
ma“) unterliegen, d.h.
ristische Leistung und
sie sind eigens schriftes kommt regelmäßig
lich zu bestätigen.
das Recht des anderen
Eine reflexartige ReakVertragspartners zur
tion zur Vermeidung
Anwendung. Dieses
der Probleme bei Anund viele andere Prowendung des ausländibleme lassen sich nur
schen Rechts zur Frage
vermeiden, indem das
der wirksamen Einbeanwendbare Recht inziehung von AGB ist je- Rechtsanwalt
dividuell und nicht in
ne der Vereinbarung des Dr. David Einhaus
AGB vereinbart wird.
deutschen Rechts. Das
ist per se zwar möglich. Dabei beißt
Selbst eine Rechtswahl kann wichtisich die Katze jedoch in den
ge Fragen nicht dem ausländischen
Schwanz: Die Wahl des deutschen
Recht entziehen. So findet zum BeiRechts befindet sich regelmäßig
spiel ein Eigentumsübergang stets
ebenfalls in denjenigen AGB, über
nach dem Recht statt, wo sich die zu
deren wirksame Einbeziehung eben
übereignende Sache gerade befindet.
jenes deutsche Recht entscheiden
Auch das birgt in der Praxis immer
soll.
wieder böse Überraschungen für
Tatsächlich ist dasjenige Recht, was
den Unternehmer, gerade wenn er
über die wirksame Einbeziehung
nach deutschem Recht einen verentscheidet, regelmäßig das Recht
meintlich wirksamen Eigentumsderjenigen Partei, die die vertragsvorbehalt vereinbart hat.
charakteristische Leistung erbringt.
Beim Kaufvertrag ist dies der VerInsgesamt sollte sich der Unternehkäufer, beim Dienstvertrag der
mer gerade im grenzüberschreitenDienstleister etc.
den Verkehr nicht auf die Geltung
Ist der deutsche Unternehmer ledigseiner AGB verlassen.
lich zahlende Vertragspartei, so erbringt er nicht die vertragscharakte-
IMPRESSUM
Herausgeber: Michael Zäh
und Christopher Kunz
Verlag: Zeitung am Samstag Verlags GmbH, Benzstraße 22, 79232 March.
Tel. 076 65/9 34 58-0, Fax -286,
e-mail: info@zas-freiburg.de
Geschäftsführer: Christopher Kunz,
Rüdiger van der Vliet
Chefredakteur: Michael Zäh (visdp),
Tel.: 0170 / 739 17 87,
m.zaeh@zas-freiburg.de
Redaktion: Barbara Breitsprecher,
redaktion@zas-freiburg.de
% Verkaufsleitung:
Michael Metzger, Tel. 076 65/9 34 58-21,
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Vertrieb und Verteilung:
Rusnak Direktwerbung, Tel. 07666 / 998 44
vertrieb@zas-freiburg.de
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# ! !" !
# """ Konstruktives Kritikgespräch
ZaS-Leser Michael L. fragt:
Ich stehe vor der Aufgabe, bald ein
Mitarbeitergespräch zu führen, in
dem es grundsätzlich um die Zusammenarbeit gehen wird und
darum, meinem Mitarbeiter mitzuteilen, dass er sich in vielen
Punkten verbessern muss. Mein
Problem ist, dass ich keine Erfahrung mit solchen Gesprächen habe.
Wir sind in unserer Abteilung nur
zu zweit, arbeiten sehr eng zusammen
und es fällt mir grundsätzlich schwer,
solche Themen anzusprechen. Da
sich doch in letzter Zeit Fehler gehäuft haben, werde ich das Gespräch
suchen müssen. Als IT-, aber nicht
Personalprofi fällt es mir sehr schwer,
so ein Gespräch zu führen. Können
Sie mir Tipps geben, wie ich hier am
besten rangehe?
Jobcoach Alexandra Feder:
Lieber Herr L.: Gerne möchte ich Ihnen, so gut es in ein paar Zeilen
geht, einen kleinen Fahrplan mit
auf den Weg geben. Im ersten
Schritt ist es wichtig, dass Sie sich
sehr gut auf das Gespräch vorbereiten. Nehmen Sie sich in Ruhe Zeit,
machen Sie sich schriftliche Stichpunkte, was Sie gerne besprechen
möchten. Dann ist es wichtig, einen
festen Termin zu vereinbaren und
diesen rechtzeitig anzukündigen.
An dieser Stelle können Leser
kostenlos Fragen zu
Berufswahl, Bewerbung,
Vorstellungsgespräch usw.
an Jobcoach
Alexandra Feder richten.
Zuschriften an:
jobcoach@alenova.de.
Die Namen werden von
der Redaktion geändert.
Überrumpeln Sie den Mitarbeiter
nicht von einer Minute auf die andere auf die Art: Können wir uns
nach dem Mittagessen mal kurz zusammensetzen. Der Mitarbeiter soll
auch die Gelegenheit haben, sich
auf das Gespräch vorzubereiten.
Wenn er fragen sollte um was es
geht, können Sie ihm offen sagen,
dass Sie sich grundsätzlich über die
Zusammenarbeit
austauschen
möchten. Sorgen Sie außerdem dafür, dass zum vereinbarten Termin
keine Störfaktoren auftreten. In
solch einem Gespräch geht es
darum, die Lage einzuschätzen,
nach Ursachen zu forschen,
Fehlverhalten neutral zu beschreiben, jedoch nicht darum,
zu verurteilen oder aktiv zu beschuldigen. Noch kennen Sie die
Gründe der Schlechtleistung nicht.
Geben Sie dem Mitarbeiter die Möglichkeit, seine Position darzulegen.
Versuchen Sie in Ihrer Sprache Unterstellungen zu vermeiden, aber
nennen Sie klare Fakten. Signalisieren Sie, dass die Fehler passiert
sind, Sie nicht glücklich darüber
sind, aber geben Sie die Möglichkeit,
daraus zu lernen. Ein Kritikgespräch
ist immer ein Dialog und sollte nie
in ein Verhör ausarten. Fragen Sie
statt nach dem „Warum?“ danach
„Wie es dazu kam, dass…“. Lassen
Sie nach Möglichkeit den Kollegen
die Lösung selbst finden, dann ist
die Akzeptanz auch höher. Wichtig
ist zum Schluss, eine klare Vereinbarung zu treffen und auch Ihre Erwartungshaltung zum Ausdruck zu
bringen. Bedanken Sie sich für das
Gespräch und vereinbaren Sie einen
Anschlusstermin, um dann die Umsetzung zu besprechen.
STADT
Samstag, 22. November 2014
Neustart
Starthilfe für Frauen: Workshops für einen besseren beruflichen
Wiedereinstieg nach einer Familienpause. Von Barbara Breitsprecher
D
er berufliche Wiedereinstieg
nach einer Familienphase,
„Kinderpause“ genannt, stellt
Frauen immer noch vor große Herausforderungen. Da ist nicht nur die
Frage nach der Kinderbetreuung zu
lösen und ob man das überhaupt will,
sondern auch, ob es vielleicht einen
passenden Halbtagsjob gäbe oder ob
es nicht doch besser wäre, den Schritt
in die Selbstständigkeit zu wagen.
Familie und Beruf zu vereinbaren bedeutet neben einer Herausforderung immer auch Stress, mal
mehr mal weniger. Niemand ist bei
einer solchen Doppelbelastung
wirklich frei davon. Wie man jedoch
mit diesem Stress umgeht, wie
schlimm oder gar bereichernd wir
ihn empfinden, hängt maßgeblich
von der inneren Haltung und dem
Grad äußerer Unterstützung ab.
Hier möchte ein Workshop für
Frauen ansetzen, den die städtische
Kontaktstelle Frau und Beruf anbietet. Jede Teilnehmerin (der Kurs
ist gratis) kann hier unter Anleitung
ein persönliches Anti-Stress-Programm entwickeln. Da können klassische Entspannungsmethoden
ebenso wie fernöstliche Übungen
nützlich sein, ebenso aber auch
Profi-Tipps eines Berufscoaches und
Kommunikationstrainerin. Darüber
hinaus gibt es viele Infos über diverse Unterstützungsangebote für
den Familien- und Arbeitsalltag.
Das Beste an solch einem Treffen
ist aber der Kontakt zu anderen
Frauen. Denn mit Netzwerken geht’s
einfach besser. Der Wiedereinsteigerinnen-Treff wird im Rahmen des
Landesprogramms „Wissen-Weiterbildung-Wiedereinstieg“ angeboten.
Mit diesem Programm sollen Frauen
bereits in der Familienphase zur
Weiterbildung motiviert werden, um
so die beruflichen Wiedereinstiegschancen zu verbessern. Das Projekt
wird in Freiburg in Kooperation von
Kontaktstelle Frau und Beruf, Regionalbüro für berufliche Fortbildung und dem Freiburger Weiterbil-
dungszentrum FWZ gestaltet.
„In Zeiten der Globalisierung,
gesellschaftlichem Wertewandel und
rasanter demografischer Entwicklung werden wir uns es nicht mehr
leisten, auf Teile der Erwerbspersonen am Arbeitsmarkt zu verzichten,
Potenziale ungenutzt zu lassen und
die Perspektivenvielfalt zu vernachlässigen“, ist Jutta Rump, Professorin
am Institut für Beschäftigung und
Employability der Hochschule Ludwigshafen überzeugt. Sie wird am 2.
Dezember von 16 bis 19 Uhr einen
kostenfreien Vortrag bei der IHK
Südlicher Oberrhein, Schnewlinstr.
11-13 halten.
■ Städtische Kontaktstelle Frau und
Beruf, Starthilfe für den beruflichen
Wiedereinstieg: „Stress lass nach –
Wie Sie beim Wiedereinstieg einen
kühlen Kopf bewahren“, 26. November, 9 bis 11.30 Uhr, Rathaus (Aula),
Rathausplatz 2-4, Anmeldung nicht
erforderlich, Teilnahme kostenlos;
www.frauundberuf.freiburg.de
TICKER
Infos zum Baugebiet
Neuhäuserstraße
70. Jahrestag der
Bombardierung
Schlafplätze für
Obdachlose
Wer sich für das Baugebiet „Neuhäuserstraße“ interessiert, kann sich auf
einer öffentlichen Bu
̈rgerinformation
am Montag, den 24. November, um
19 Uhr, in der Mehrzweckhalle der
Schauinslandschule, Moosmattenstraße 16, in Kappel informieren. Dort
stehen Baubürgermeister Martin
Haag, Hermann Dittmers, Ortsvorsteher von Kappel, sowie Roland Jerusalem, Leiter des Stadtplanungsamts,
für Fragen zur Verfu
̈gung. Alle interessierten Bu
̈rgerinnen und Bu
̈rger
sind herzlich eingeladen. Umstritten
sind die Sanierungs- und Bebauungspläne auf dem Gebiet des ehemaligen
Bergwerks wegen des dort lagernden
Giftschlamms. Die Einwendungsfrist
für Bürger endet am 13. 12. 2014.
Zwei Gedenkfeiern wollen an den 27.
November 1944 erinnern. An jenem
Tag fand der große Bombenangriff auf
Freiburg statt, der die Stadt in Schutt
und Asche legte und bei dem fast
2800 Menschen ums Leben kamen.
Zum 70. Jahrestag der Bombardierung
lädt zunächst um 18.30 Uhr die Israelitische Gemeinde Freiburg ins Jüdische Gemeindezentrum, Engelstraße
1, ein. Neben jüdischer Liturgie wird
ein Vortrag von Heinrich Schwendemann vom Historischen Seminar der
Uni Freiburg geboten. Um 20 Uhr findet dann ein ökumenischer Gottesdienst im Münster statt, zu dem die
Stadt Freiburg, die Evangelische und
Katholische Kirche sowie der Münsterbauverein einladen.
Wenn es jetzt kalt wird, wird es besonders für obdachlose Menschen
hart. Damit niemand bei Kälte und
Nässe im Freien übernachten muss,
bieten verschiedene Träger sowie die
Stadt Freiburg Hilfsangebote an. Die
OASE (Obdach, Anlaufstelle, Soziale
Dienste und Erstversorgung), das solide ausgestattete städtische Zentrum
fu
̈r wohnungslose Menschen in der
Haslacher Straße 11, hält in jeder
Nacht Schlafplätze bereit. Hier gibt
es auch Kochgelegenheiten, Duschen,
Toiletten und Waschmaschine. Frauen steht ein separater Bereich zur
Verfügung und auch für Menschen
mit Hund(en) gibt es eine begrenzte
Zahl an Schlafplätzen. Hier bekommt
man auch weitere Unterstützung.
FREIBURG
5
BILDUNG
Samstag, 22. November 2014
MARKT
7
Mit Erfolg zum Beruf
Vorträge in Freiburg:”Erfolgreich wiedereinsteigen” (25.11.), sowie
“Internationale Betriebswirtschaftslehre”, “Freiwilligendienste” (27.11.)
Am Dienstag, 25. November, informiert Elsa Moser zum Thema „Erfolgreich wiedereinsteigen“. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr im
Berufsinformationszentrum (BiZ) der
Agentur für Arbeit Freiburg, Lehener
Straße 77. Die Veranstaltung richtet
sich an Frauen und Männer, die
nach der Familienphase oder der
Pflege von Angehörigen den beruflichen Wiedereinstieg vorbereiten.
Interessentinnen erhalten Tipps zur
Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
zur Situation auf dem regionalen
Arbeitsmarkt, welche grundsätzlichen Anforderungen Bewerberinnen
im Wettbewerb um Arbeitsplätze
mitbringen müssen und wie die
Agentur für Arbeit mit ihrem Ser-
richtete Wirtschaftsstudium. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im
Berufsinformationszentrum (BiZ) der
Agentur für Arbeit Freiburg, Lehener
Straße 77. Die Veranstaltung ist Teil
der Vortragsreihe „Berufe konkret“.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine
Anmeldung nicht erforderlich.
Am Donnerstag, 27. November, ab
14:30 Uhr, informiert BFD-Regionalbetreuerin Waltraud Sink über
den Bundesfreiwilligendienst. Anschließend folgt um 15:30 Uhr ein
Vortrag von Hannelore Müller, Arbeitskreis FSJ Baden-Württemberg,
zum Freiwilligen Sozialen Jahr. Veranstaltungsort ist das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur
für Arbeit Freiburg, Lehener Straße
77. Die Zeit zwischen Schule und
Studien- oder Ausbildungsbeginn
kann man sinnvoll nutzen. Beide
Vorträge informieren über Chancen,
Voraussetzungen und Einsatzmöglichkeiten der Freiwilligendienste.
vice- und Förderangebot den beruflichen Wiedereinstieg unterstützen
kann. Die Teilnahme ist kostenlos,
eine Anmeldung nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist Teil der von
Elsa Moser organisierten Vortragsreihe BiZ & Donna. Als Beauftragte
für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt berät sie in der Agentur für
Arbeit Freiburg in übergeordneten
Fragen der Frauenförderung, der
Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Am Donnerstag, 27. November, stellt
Studiendekan Professor Dr. Frank
Kramer von der Hochschule Furtwangen zusammen mit zwei seiner
Studierenden den Studiengang „Internationale Betriebswirtschaftslehre
(BWL)“ vor. Aus der Sicht der Hochschule und der Studierenden erfahren
Interessierte alles Wichtige über das
zukunftsorientierte, generalistisch,
praxisnah und international ausge-
Foto: Messe
E
s finden kommende Woche in
Freiburg wieder eine ganze
Reihe interessanter Vorträge
rund um Beruf und Weiterbildung
statt. Hier ein kleiner Überblick:
GEWERBE-AKADMIE FREIBURG
TA G D E R O F F E N E N T Ü R
In familiärer
Atmophäre
Im Raum Freiburg stellen wir ein (m/w):
:: Verfahrensmechaniker
M…Y2\UZ[Z[VɈ2H\[ZJO\R
:: Industriemechaniker / Meister
:: CNC Dreher / Fräser
:: Elektroniker
Qualität die zählt:
TOP
PERSONAL
DIENSTLEISTER
2014
DEUTSCHLANDS
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BERUFSKOLLEGS FÜR
Die Akademie für Kommunikation
in Freiburg lädt alle Interessierten
zum Tag der offenen Tür ein: Samstag, 29.11. von 10 bis 14 Uhr kann
man die Räumlichkeiten der Akademie für Kommunikation Freiburg in
der Kaiser-Joseph-Straße kennen
lernen. In familiärer Atmosphäre
kann man sich über die Inhalte und
Strukturen, Zielsetzungen und
Chancen der Ausbildung in den Berufskollegs für Grafik-Design, Produkt-Design und Medien-Design
(Technische Dokumentation Profil
Multimedia) informieren. Der nächste Schnupperkurs der Akademie für
Kommunikation beginnt im Januar
2015. Er dient der Vorbereitung zur
Aufnahmeprüfung für das Berufskolleg für Grafik-Design. Zudem
bieten die Dozenten eine Mappenberatung an.
Bürokommunikation mit Word und Excel
Mit Word und Excel in der täglichen
Büropraxis zeitsparend und effizient
arbeiten ist das Ziel eines Lehrgangs
„Bürokommunikation, Modul drei mit
Schriftverkehr, Word und Excel“ auf
dem Weg zum Assistent Bürokommunikation. Das Modul kann einzeln
gebucht werden und es vermittelt die
Grundlagen des modernen Schriftverkehrs. So werden Textgestaltung,
das Einfügen von Grafiken sowie das
Drucken mit Word erlernt. Ein weiterer Baustein bildet die Tabellenkalkulation mit MS-Excel 2010. Dabei
üben die Teilnehmer die grundlegende
Zellformatierung sowie Daten aus
anderen Datenquellen zu importieren.
Der Kurs beginnt am 13. Januar 2015
als Abendkurs und richtet sich an Interessenten mit Vorkenntnissen in Windows. Tastatur und Maus sollten beherrscht werden.
Der Lehrgang ist zertifiziert und kann
unter bestimmten Voraussetzungen
mit dem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden.
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die Gewerbe Akademie Freiburg,
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Staatl. geprüfte/r Grafi k-Designer/in
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kTAG DER OFFENEN TÜR:
Samstag 29.11.2014, 10 –14 Uhr
kDer SCHNUPPERKURS fürs
Berufskolleg Grafikdesign beginnt
am Samstag, den 24.01.2015
in Baden-Württemberg
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8
Samstag, 22. November 2014
Multifunktionaler Zahnersatz
Implantate geben auch Prothesen oder Brücken guten Halt. Auch ältere Menschen können sich meist ohne Probleme
haltbare Implantate setzen lassen. Die Einheilung verläuft in der Regel schnell.
Z
ahnimplantate spielen beim
Schließen von Zahnlücken
eine zunehmend wichtige
Rolle. In Deutschland setzen Zahnärzt
und Zahnärztinnen im Jahr etwa
eine Million Implantate.
Für das Einsetzen von Implantaten gibt es nach oben hin keine Altersbegrenzung. Selbst bei 80-Jährigen beobachten
Zahnärzte hinsichtlich der Einheilung und Haltbarkeit der Implantate keine Unterschiede.
Foto: proDente e.V.
ersetzten. Bei Patienten, die schon
viele oder sogar alle Zähne verloren
haben, kann mit Implantaten auch
vorhandener Zahnersatz abgestützt
werden. So können bei einem zahnlosen Patienten im Unterkiefer als
Basisversorgung jeweils zwei Implantate im Bereich der ehemaligen
Eckzähne gesetzt werden, um der
Prothese einen guten Halt zu geben.
Die Prothese kann dann über Druckknöpfe oder Magnete verankert
werden. Hochwertiger ist es, wenn
man im Unterkiefer mindestens vier
Implantate im Bereich der ehemaligen Front- und Eckzähne setzt.
Die Front-, und Eckzahnimplantate
werden dann mit einem Steg verbunden, auf welchem die Zahnprothese aufsitzt. Die Verankerung
der Prothese auf vier Implantaten
im Unterkiefer garantiert einen
noch festeren Halt als die Basisverankerung auf zwei Implantaten.
Im Oberkiefer sollten aufgrund der
weichen Knochenstruktur als Basisversorgung mindestens vier Implantate eingesetzt werden. Dabei
kann auch ein vorher gesetztes
Einzelimplantat nach vielen Jahren
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Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die meist aus Titan hergestellt werden. Sie werden in den
Kiefer eingebracht und mit einem
Aufbau, der sichtbaren Zahnkrone,
versehen, ohne dass ein gesunder
benachbarter Zahn beschliffen werden muss. Allerdings braucht es
gewisse Voraussetzungen für das
Einbringen von Implantaten. So
muss genügend Kieferknochen vorhanden sein. Außerdem müssen
Zähne, Zahnfleisch und Kiefer entzündungsfrei sein und zwischen
den Wurzeln der Nachbarzähne und
dem Implantat muss ausreichend
Platz vorhanden sein, damit diese
nicht beschädigt werden.
Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann ein Implantat zahlreiche
Funktionen im Mund eines Patienten
übernehmen. Ein Einzelimplantat
kann einen durch Krankheit oder
Unfall verloren gegangenen Zahn
meist problemlos in einen Pfeiler
für eine Prothese umgewandelt werden. Ein weiterer Vorteil von implantatgestützten Prothesen ist, dass
es zu keinen Druckstellen und Zahnfleischreizungen kommt
Die künstlichen Zahnwurzeln werden nicht nur eingesetzt, um Prothesen zu stützen. Fehlen mehrere
Zähne im Seitenzahnbereich, kann
meist keine normale Brücke mehr
eingesetzt werden. Statt einer herausnehmbaren Teilprothese kann
hier eine implantatgetragene Brücke
eingesetzt werden. Dabei werden
mindestens zwei Implantate eingepflanzt, welche als Brückenpfeiler
für die künstlichen Zähne dienen.
Für optimale Ergebnisse ist eine
gute Zusammenarbeit zwischen
Zahnmedizinern und Zahntechnikern bei jeder prothetischen Versorgung von großer Bedeutung.
Auch bei Implantaten arbeiten beide
Hand in Hand. Alle zahnmedizinischen Maßnahmen liegen in der
Verantwortung des Zahnarztes, während die technische Herstellung von
Zahner-satz auf Implantaten Aufgabe des Zahntechnikers im Dentallabor ist.
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ZAHNGESUNDHEIT
IMPLANTAT
Samstag, 22.
24. November 2014
2012
Z APHONRMT ER DA II ZT I N
9
Messerscharf argumentiert - und
in die Tat umgesetzt!
Im Einzelfall kann die Zuzahlung für ein Implantat bei 199 Euro liegen: Dr. Kambiz Dibah hat eine hauseigene
Kalkulation mit „spitzem Skalpell“ aufgestellt. Er will, dass sich jeder ein Qualitäts-Implantat leisten kann
W
enn Dr. Kambiz Dibah
nicht Zahnarzt, sondern
Politiker geworden wäre, dann wäre er einer, der messerscharf, mit spitzer Zunge und rhetorischem Geschick argumentiert.
Denn so manche Entwicklung im
Gesundheitswesen sieht Dr. Kambiz
Dibah sehr kritisch. “Unser deutsches
Gesundheitssystem ist eigentlich
sehr stark und gesund, gerade aufgrund der Kassenpatienten. Da sollten aber auch alle so an dem System
beteiligt werden, dass sie sich eine
sinnvolle und nötige Behandlung
leisten können”, so Dr. Dibah. Eine
Reduzierung der Leistungen im Bereich der Zahnmedizin durch die
Hintertür lehnt er mit Verve ab. Er
glaubt nicht, dass Patienten es sich
leisten können, immer mehr Zuzahlungen aus eigener Tasche zu übernehmen und er hält es auch nicht
für gerecht. Warum soll plötzlich
für eine Wurzelbehandlung zugezahlt werden? Wer bestimmt das?
Mit welchen Argumenten? Weil Dr.
Dibah aber kein Politiker ist, sondern
ein Mann der Tat, hat er als Zahnarzt
ein soziales Konzept entwickelt, das
seinen Worten Taten folgen lässt.
Er hat als Freiberufler messerscharf
kalkuliert, „mit spitzem Skalpell“,
wie er sagt. Und so kommt es, dass
Dr. Kambiz Dibah ein Markenimplantat im Einzelfall schon für weniger als 200 Euro Zuzahlung anbieten kann.
Zahnimplantat schon
unter 200 Euro Zuzahlung
Generell kostet ein Implantat bei Dr.
Dibah 999 Euro. Hiervon werden
noch der Zuschuss, den die Kassen
übernehmen, abgezogen. Der Eigenanteil für ein Einzelimplantat
inklusive Krone beläuft sich somit
im Schnitt auf maximal 600 bis 700
Euro. Es ist dem Zahnarzt nämlich
ein Anliegen, dass nicht eine immer
größere Zahl von Menschen sich eine notwendige und sinnvolle Behandlung nur wegen der Kosten
nicht leisten kann. Das hat Dr.
Dibah den Namen “Robin Tooth”
eingebracht. Und dabei sind seine
Implantate von höchster Qualität.
Neben der Firma “Camlog hat er vor
einem Jahr auch noch die weltweit
renommierte Firma “Straumann”,
mit Hauptsitz in Freiburg gewonnen. „Ich bin stolz darauf, dass wir
es geschafft haben, Straumann als
Partner zu gewinnen. Dieses Label
ist ganz oben angesiedelt. Das heißt
auch, dass unser Konzept überzeugend ist“, so Dr. Dibah. Schlanke
Strukturen, geschickter Einkauf des
hochwertigen Materials und ambitionierte Mitarbeiter sind die Basis
seines Konzeptes. Mit viel Engagement hat er so erreicht, dass er nun
gleich zwei hochwertige Markenimplantate, von „Camlog“ und von
„Straumann“ zum Preis von 999
Euro anbieten kann. „Jetzt kann ich
im Grunde genommen auch noch
entscheiden, welches System für
welchen Patienten am besten passt.
Das ist noch mal ein Schritt in Richtung höchstwertige Versorgung, und
zwar passend zu jeder Situation“,
erklärt Dr. Dibah. Die Partnerschaft
mit Straumann empfindet er als Bestätigung des sozialen Konzepts.
Ritterschlag für Robin Tooth!
War sein Konzept anfangs eben aufgrund seiner Neuartigkeit auch ein
Gang auf des Messers Schneide,
nicht selten direkt oder indirekt mit
Störfeuer belegt, will Dr. Dibah nun
jede Schüchternheit ablegen. “ Wenn
politisch gewollt ist, dass Transparenz herrscht, wenn politisch gewollt
ist, dass Wettbewerb vorhanden ist,
wenn das ganze System für alle da
sein soll, dann muss auch ganz klar
sein, dass auch jedes neue Konzept
seine Berechtigung hat”, erklärt Dr.
Dibah.
„Wir können doch nicht
an unseren Patienten
vorbei planen“
Er hält die allgemeine Entwicklung,
hin zu mehr Zuzahlungen, für einen
viel zu wenig in der Öffentlichkeit
diskutierten Prozess. „Wir müssen
uns als Gesellschaft doch auch Gedanken machen, ob wir hier nicht
an der täglichen Realität der Menschen vorbei handeln“, so Dr. Dibah.
Und weiter: „Dies ist doch eine Ent-
wicklung, die nicht in Ordnung ist,
aber eben schleichend verläuft, sodass der Patient es erst merkt, wenn
er dann plötzlich selbst davon betroffen ist“, sagt der Zahnarzt. „Die
Kosten für die ganze Lebenshaltung
steigen ständig, die Mieten explodieren, die Angst vor einer Inflation
wirkt sich ebenso aus. Und wer
heute ein ganz normales Einkommen hat, der kann sich eine Zuzahlung von mehreren tausend Euro
schlicht nicht leisten.
Ich glaube, es sind fast dreiviertel
der Leute, die das betrifft. Und
denen muss man ein Angebot machen können, sonst würde man als
freiberuflicher Zahnarzt doch an
seiner Kundschaft vorbei planen“,
so Dr. Dibah.
Allein im vergangenen Jahr hat der
Zahnarzt über 200 Implantate bei
seinen Patienten gesetzt. Nachfrage
ist also vorhanden, Tendenz sogar
steigend. Für den einzelnen Kunden
wirkt sich die hauseigene Kalkulation von Dr. Dibah je nach Lage verschieden aus.
Beispiel eins: Ein Student hat einen
Schneidezahn bei einem Sportunfall
verloren. Die Lücke ist also vorne
im Frontzahnbereich. Hier zahlt die
Kasse für eine Brücke in der Regel
mehr als 800 Euro. Da nun Dr.
Dibah seine eigenen Kosten für ein
Einzelimplantat bei 999 Euro kalkuliert hat, muss der Student also
höchstens noch 199 Euro zuzahlen,
um ein Implantat zu bekommen.
Beispiel zwei: Eine Hausfrau beißt
auf einen Kirschkern und verliert
einen Backenzahn im sichtbaren
Bereich an der Seite. Hierfür zahlt
die Kasse um die 500 Euro. Also
verbleibt noch eine Zuzahlung von
499 Euro.
Hauseigenes Konzept
messerscharf kalkuliert
Dass seine Kollegen oft teurer kalkulieren, ficht Dr. Dibah nicht an.
„Wir müssen doch alle in dieser Arche Noah unterkommen, die Großen
und die Kleinen, der Luxus und die
Handwerkskunst. Wenn die Preise
für ein Implantat in Deutschland
überall mehr oder weniger gleich
hoch sein müssen, dann hätten wir
ja ein Kartell.“
Dr. Dibah lässt sich nicht beirren:
„Es geht um die Sache. Die Leute
brauchen uns. Warum sollten wir
uns dafür entschuldigen, dass wir
ein soziales Konzept erfolgreich in
die Tat umsetzen?“
■ Zahnärzte Andrea Dibah
und Kambiz Dibah,
Telefon 0761-35594,
mail@zahnarztpraxis-dibah.de
www.robin-tooth.de
10
Samstag, 22. November 2014
Neue Zähne an einem Tag
Feste dritte Zähne nach nur einer Behandlung.
Wieder fest zubeißen können und dabei zeit und Geld sparen.
Moderne Zahnmedizin
in Freiburg
Implantologie
Ambulante Operationen
Sedierung, Vollnarkose
Operationsmikroskopie
Endodontie
Parodontologie
LASER-Zahnmedizin
Dr. Sebastjan Varljen
Zahnarzt
M
enschen mit Zahnproblemen sehnen sich danach,
wieder unbeschwert lachen, sprechen und kauen zu können.
Feste dritte Zähne können eine sichere
Lösung sein, die ein Leben lang hält.
Esthetic Veneers
Bleaching
Vollkeramik, CEREC
Eigenes Dentallabor
Minimalinvasive Restaurationen
Kiefergelenktherapie
Professionelle Dentalhygiene
Die Zahnärzte der Praxis „Dentprevent-Privatzahnärzte im
Bahnhofsturm Freiburg“, Dr. Sebastjan Varljenund Dr. Stephan
Scholz, bieten eine innovative
Methode, mit der sich Patienten
bereits nach einer Behandlung
an neuen festen dritten Zähnen
erfreuen können. Mittels genauer Planung im Vorfeld und der
neuesten Technik unter Verwendung
eines modernen 3D-Röntgengerätes
kann exakt Auskunft über die Erfolgsaussichten dieser Methode gegeben werden. Die Methode wurde
von der Firma Nobel Biocare entwickelt. Das schwedisch-schweize-
Dr. Stefan Scholz
Spezialist für Prothetik
der DGPro
Privatzahnärzte im Bahnhofsturm
Bismarckallee 9
79098 Freiburg
Phone: +49 (761) 76 78 30
info@dentprevent.de
www.dentprevent.de
rische Unternehmen ist einer der
weltweit größten Hersteller für Zahnimplantate. Die Vorteile dieser Me-
thode liegen in der Vermeidung aufwändiger Knochenaufbauten, die
ansonsten häufig mit einem operativen Zweiteingriff verbunden wären. Zusätzlich zur Zeitersparnis
können die gesamten Behandlungskosten ebenfalls um ein deutliches
Maß reduziert werden, was je nach
Ausgangssituation bis bis zu 40
Prozent betragen kann. Die
genaue Planung mittels 3DRöntgenaufnahme und die
enge Zusammenarbeit mit
einem zahntechnischen
Meisterlabor sind entscheidende Parameter für den Erfolg.
Wer nicht lange darauf warten möchte, wieder kraftvoll zubeißen zu können,
für den ist die Variante
der festen dritten Zähne
an nur einem Tag äußerst
vielversprechend. In nur einem
einzigen operativen Eingriff werden
die nicht erhaltungswürdigen Zähne
entfernt und gleichzeitig die neuen
festen Zähne auf Implantaten eingesetzt.
17:04
ANLAUFSTELLE FÜR PATIENTEN UND ANGEHÖRIGE
Psychosoziale Krebsberatungsstelle
Freiburg feierte fünfjähriges Bestehen
Seit fünf Jahren gibt es die Psychosoziale Krebsberatungsstelle. Auch
wenn diese Zeitspanne kurz erscheint, so sind angesichts der Tatsache, dass die psychosoziale Betreuung von Patienten in der Onkologie erst seit 15 oder 20 Jahren in
die Wahrnehmung gerückt ist, diese
fünf Jahre ein beachtliches Jubiläum, betont Professor Hans Helge
Bartsch, der Ärztliche Direktor der
Klinik für Tumorbiologie . Das Tumorzentrum - CCCF an der Uniklinik
Freiburg und die Klinik für Tumorbiologie haben die psychosoziale
Krebsberatungsstelle mit Hilfe eines
Förderprogramms der Deutschen
Krebshilfe 2009 gemeinsam eingerichtet. Heute sind dort neun Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. beschäftigt 1845 Beratungen im Jahr
2013 zeigen, wie notwendig die Beratungsstelle ist. Es ist ein „niederschwelliges“ Angebot: Ratsuchende
brauchen keine Überweisung vom
Arzt, müssen weder etwas bezahlen
noch Patienten einer der beiden Trägerkliniken sein. Ein Anruf genügt
und sie können einen Termin ausmachen. Im Jahr 2016 endet die Förderung der Krebsberatungsstelle
durch die Deutsche Krebshilfe. Die
Verantwortlichen hoffen nun, dass
bei den anstehenden städtischen
Haushaltsberatungen für 2015/16,
die Beratungsstelle berücksichtig
wird. Die Stadt Freiburg könne sich
glücklich schätzen, dass sie eine solche Beratungsstelle habe, die eine
wohnortnahe Versorgung für die ge-
samte südbadische Region gewährleiste, bekräftigte Freiburgs Bürgermeister für Kultur, Integration, Soziales und Senioren, Ulrich von
Kirchbach, beim Festakt zum Jubiläum im Historischen Kaufhaussaal. Es
sei richtig, dass die Stadt mit ins
Boot genommen werden müsse. Er
werde auch mit den benachbarten
Landkreisen entsprechende Gespräche führen, um die Beratungsstelle
fortzuführen. Krebspatienten profitieren in jeder Hinsicht von einer
solchen Beratungsstelle, versichert
Professor Gerhard Engler, der ehemalige Vorsitzende des „Fachausschusses Krebs- Selbsthilfe/Patientenbeirat“. der Deutschen Krebshilfe.
In einer launigen Talkrunde wurden
die verschiedenen Srbeitsgebiete
vorgestellt. Die Psychosoziale Krebsberatungsstelle berät in allen betroffenen Lebensbereichen: von finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten bis zur häuslichen Pflege, von
der psychologischen Begleitung über
Einzel- und Gruppenangebote bis
zur Kunsttherapie. Es gibt darüber
hinaus eine Informationsreihe zum
Sozialrecht sowie ein Angebot für
Kinder krebskranker Eltern und vieles
mehr.
■ Psychosoziale Krebsberatungsstelle, Hauptstraße 5a,
79104 Freiburg,
Tel. 0761/270-77500,
krebsberatungsstelle@uniklinikfreiburg.de,
Montag bis Freitag, 9 bis 13 Uhr
Kompetenz-Treffen
In der Ameos Klinik Kaisertsuhl trafen sich Experten zum Austausch.
Die Klinik in Bischoffingen behandelt Suchtpatienten internistisch.
W
enn sich 45 internistische
Chefärzte und weitere
medizinische Experten aus
ganz Deutschland in Bischoffingen
am Kaiserstuhl für zwei Tage treffen,
dann kann das nicht allein an der
schönen Umgebung liegen. Die
deutschlandweite Kompetenz hat sich
in der dortigen Ameos-Klinik eingefunden, um sich hier ganz gezielt über
Neuerungen in der Behandlung von
Suchtkranken auszutauschen und
Netzwerke weiter zu festigen.
Die Ameos-Klinik am Kaiserstuhl
bestätigt mit dieser Tagung, dass sie
ganz vorne mit dabei ist, wenn es um
das Thema Suchtbehandlung geht.Es
referierten Spezialisten wie Dr. Klaus
Amann, Chefarzt der Rehaklinik
Birckenbuck in Malsburg-Marzell,
Elke Böhme, Leiterin der ambulanten
Suchtberatungsstellen des BadenWürttembergischer Landesverbandes
für Prävention und Rehabilitation,
der Vorsitzende des Arbeitskreises
Qualifizierter Entzug in der Inneren
Medizin (AKQEIM), der Hamburger
Chefarzt Dr. Georg Poppele, und Dr.
Steffen Sassie, Chefarzt der AmeosKlinik Kaiserstuhl.
Der qualifizierte Entzug für Alkoholkranke, den die Ameos-Klinik
seit 2011 anbietet, findet nicht auf
dem ansonsten meist üblichen Weg
der psychiatrischen Behandlung
statt, sondern folgt zunächst dem
strikt internistischen Ansatz. Das
Referenten und Veranstalter einer Fachtagung zum Qualifizierter Entzug
im Ameos Klinikum Kaiserstuhl.
Foto: Achim Keller
heißt, dass Suchtpatienten in dem
Akutkrankenhaus bezüglich ihrer inneren Organe untersucht werden.
Eventuelle Schädigungen durch den
Alkoholmissbrauch werden medizinisch behandelt. Leber, Herz, Blutgefäße und Blutwerte sowie Speiseröhre
können beispielsweise betroffen sein.
Parallel dazu erfolgt eine psychologische Behandlung.
Eine weitere Besonderheit der Ameos-Klinik ist, dass für die somatische,
also körperliche Entgiftung zusammen mit der psychososozialen Therapie 21 Tage Behandlungszeit angesetzt werden. Das ist eine relativ
lange Zeit, verglichen mit der rein
somatischen Entgiftung, die oft nur
wenige Tage dauert. Der Vorteil der
längeren Dauer zeigt sich an der geringeren Rückfallquote mit der Methode der Ameos-Klinik.
In der Ameos-Klinik, wo seit über 50
Jahren Erkrankungen des HerzKreislauf-Systems und des MagenDarm-Traktes behandelt werden,
lautet das Ziel für den modernen,
qualifizierten Entzug, suchtkranke
Menschen ohne lange Wartezeiten
möglichst rasch aufzunehmen und
zu behandeln. Zur Behandlung gehört außerdem die direkte Anbindung der Patienten an eine wohnortnahe Suchtberatungsstelle.
Die Nachfrage ist da: Geschätzte 1,9
Millionen Menschen in Deutschland
sind alkoholsüchtig, weitere zehn
Millionen tragen ein hohes Risikopotential mit sich herum, alkoholabhängig zu werden.
bb
■ Ameos Klinikum Kaiserstuhl,
Brunngasse 1, 79235 VogtsburgBischoffingen, Tel. 07662/811-0,
www.ameos.eu/klinikum_kaiserstuhl
Samstag, 22. November 2014
Fotos: Neithard Schleier
Tor mit Haltungsnote Eins:
Jonathan Schmid trifft gegen Schalke zum 2:0,
offenbar bewundert von Obasi, der die technisch
perfekte Schusshaltung ganz genau beobachtet
Der Motivations-Trick
SC Freiburg. Nach den Siegen gegen Köln und Schalke ist das Selbstvertrauen zurück und
soll in Mainz nachgelegt werden. Womöglich mit Ex-Mainzer Schahin. Von Michael Zäh
E
s ist ein schöner Sprung in der
Tabelle, den der SC Freiburg
nach seinem 2:0-Heimsieg
über Schalke hingelegt hat. Dieser
dritte Sieg in Folge (einer im Pokal,
zwei in der Liga) hat aber vor allem
das Selbstbewusstsein der StreichTruppe wachsen lassen und
den Glauben an ein leicht
modifiziertes taktisches
Konzept ebenso.
Jetzt geht es
nach Mainz.
Erstmals Torschütze gegen Schalke:
Christian Günter erkämpfte den Ball
weit vorne selbst, den er dann kurz
darauf ins Tor setzte
Eigentlich haben wir ja dieses hohe
Verteidigen, mit Anlaufen des Gegners bereits weit in dessen Hälfte
sehr gemocht. Es hat viel Druck ausgestrahlt, gerade bei Heimspielen. Es
ist mutig. Es ist eine offensive Ausrichtung und begeistert im Idealfall
die Zuschauer. Weil aber dann der
Saisonstart eben keineswegs dieser
Idealfall war, brachte Christian
Streich dann auch den Mut auf, sein
System etwas zu modifizieren. Um
der zeitweise verunsicherten Mannschaft wieder mehr Sicherheit und
Stabilität zu verleihen, wird nun
deutlich tiefer verteidigt und wurde
Schalke erst ab der Mittellinie überhaupt angegriffen. Dadurch werden
die Räume in der Defensive enger
und steht man kompakter. Na gut,
das machen viele Teams so.
Das Spiel gegen Schalke wurde
jedoch erst in die richtigen Bahnen
gelenkt, als Christian Günter dann
doch einmal sehr hoch verteidigte
und weit in der Schalker Hälfte den
Ballgewinn gegen Sam verbuchte.
Auch zuvor in Köln war es ein
solcher Ballgewinn fast am gegnerischen Sechzehner gewesen, als sich
Nicolas Höfler als Balldieb betätigte,
der zum 1:0-Siegtor führte. Vielleicht
könnte man so sagen: Es wird nicht
mehr dauernd weit vorne attackiert,
aber wenn es dann so ist, kommt es
offenbar überraschend. Einige SCSpieler haben jedenfalls betont, dass
sie sich mit diesem System sicherer
fühlen.
Gegen Schalke war es außerdem
so, dass vor allem in der zweiten
Halbzeit eine Vielzahl von guten
Torchancen heraus gespielt wurden.
Man sah also, dass auch eine etwas
defensivere Herangehensweise nicht
zu Lasten der Offensive gehen muss.
Natürlich auch deshalb, weil einige
Akteure mit dem Selbstvertrauen der
jüngsten Erfolgserlebnisse und auch
mit den sich in diesem System nach
vorne bietenden Räume prächtig
umzugehen wussten. So blüht Admir
Mehmedi wieder zu der gewohnten
Stärke auf, gerade wenn er viel Platz
vor sich hat. Völlig überragend war
der Kilometerfresser Vladimir Darida
als Schaltzentrale im Umschaltspiel.
Sein Laufpensum ist genau das, was
Christian Streich meinte, als er nach
dem befreienden Heimsieg davon
sprach, dass der SC Freiburg nur
dann ein Spiel gewinnen kann, wenn
jeder Akteur bei 100 Prozent ist. Weil
ansonsten die Gegner im Normalfall
individuell besser besetzt seien. Dies
ist ein alter SC-Trick, um die eigenen
Spieler zu motivieren, der natürlich
gerde in Bezug auf den ChampionsLeague-Teilnehmer Schalke 04 seine
Berechtigung hatte. Dennoch ist auch
die individuelle Qualität im Kader
des SC Freiburg durchaus nicht unter
den Scheffel zu stellen.
So hat beispielsweise der dann
eingewechselte Dani Schahin nach
längerer Verletzungspause seine
technische Qualität ebenso gezeigt
wie zuvor Jonathan Schmid bei dem
wunderbar aus der Luft gezimmerten
Treffer zum vorentscheidenden 2:0.
Die Innenverteidigung mit Torrejón
und Mitrovic strahlt ebenfalls viel
Ruhe und technische Qualität in der
Spieleröffnung aus. Immer wieder
überraschend ist schließlich auch die
Tiefe des Kaders, aus der Christian
Streich zuletzt Sascha Riether (gegen
Mainz verletzt nicht dabei), Nicolas
Höfler und Sebastian Freis nach
oben in die Starformation zog.
12
FUSSBALL
NATIONALMANNSCHAFT
Foto: Witters
Ästhet im Regen: Toni
Kroos macht halt eine gute
Figur, auch ohne das Trikot
auszuziehen wie Kollege
Ronaldo. Und hat das 1:0Siegtor in Spanien erzielt
Samstag, 22. N
NATIONALMANNSCHAFT
November 2014
FUSSBALL
Nichts mehr
wie es war
Nationalmannschaft. Zum Abschluss eines
weltmeisterlichen Jahres ist ein Sieg in Spanien
keine Sensation mehr. Von Michael Zäh
W
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SETZUNG
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as so ein Weltmeistertitel alles verändern kann! Noch vor der
WM in Brasilien wäre ein Spiel gegen Spanien quasi ein Spiel
beim Lehrmeister gewesen, an dem sich der Lehrling in den
Jahren zuvor mächtig abgearbeitet hat. Und ein Sieg gegen den
damaligen Welt- und Europameister wäre für Joachim Löw so eine Art
Miniritterschlag gewesen. Nachdem aber Spanien in Brasilien zuerst von
Holland und dann von Chile auseinander genommen wurde und bereits
nach der Vorrunde rausflog, war der Nimbus der Unbesiegbarkeit des
spanischen Fußballs gebrochen. Weil andererseits Joachim Löw nun ja
den größten Triumph erreicht hat, also den Megaritterschlag schlechthin,
indem er den Weltmeistertitel holte, ist der 1:0-Sieg gegen Spanien im
letzten Spiel der Nationalmannschaft in diesem Jahr gar keine Sensation
mehr. Da hat halt der Weltmeister den noch (!) amtierenden Europameister
geschlagen, dem man 2016 diesen Titel zu klauen gedenkt.
Dabei war die Art und Weise dieses 1:0-Sieges durch ein spätes Tor
des gelernten Weitschützen Toni Kroos durchaus interessant. Denn es
wurde von Löw exakt die Taktik gewählt, die eben Holland und Chile bei
der WM ebenfalls gegen die Spanier zur Anwendung brachten. Hinten
mit einer Dreierkette, die bei gegnerischem Ballbesitz schnell zu einer
Fünferkette wurde. Also eine eindeutig defensive Ausrichtung dieser
doch sonst so offensivfreudigen deutschen Elf. Böse Zungen könnten
nun sagen, dass dies abgekupfert sei. Aber ein Weltmeister ist eben weit
weg davon, dass er dies nötig hätte. Joachim Löw würde sich wahrscheinlich schütteln bei dem Gedanken, dass Louis van Gaal den Finger
hebt (oder gleich wieder ein Buch darüber schreibt): Seht her, ich habe es
erfunden!
Dabei hat er es nötig, der Weltmeister. Denn nach dem Titelgewinn
ist auch in umgekehrter Richtung nichts mehr wie es war. Da hat dann
erstmals seit Menschengedenken eine deutsche Mannschaft gegen die
Polen verloren. In der Qualifikationsgruppe zur EM ist das Löw-Team nur
Dritter (!), gegen die Amateure aus Gibraltar fehlte sogar der Wille der
deutschen Akteure, die Wünsche ihres Trainers in die Tat umzusetzen,
was diesen sichtlich erzürnte. Thomas Müller, der immerhin zweifacher
Torschütze beim 4:0 über Gibraltar war, sagte hinterher: “Solche Spiele
brauche ich nicht.” Was wunderbar doppeldeutig ist: Meinte er, dass er
sich nicht gegen Amateure beweisen müsse? Oder meinte er, dass er keine
Spiele brauchen kann, bei denen sich das Team nicht motiviert zeigt?
Bevor man gleich wieder über den Spannungsabfall nach einem so
großen Triumpf wie dem WM-Titel nachdenkt, also auf die mentale
Schiene wechselt, sind da ganz andere Fakten von Bedeutung: Ohne
Philipp Lahm wäre Deutschland nicht Weltmeister geworden, auch ohne
Bastian Schweinsteiger nicht und wahrscheinlich auch ohne Klose nicht.
Sich vom Triumpf her rückwärts gedacht alles zuzutrauen, ist falsch. Es
zählt im Fußball immer noch am meisten, wer da auf dem Platz steht.
Und wie lange es brauchte, bis solche Spieler reiften, um dann den Titel
zu holen. Das war zuvor jahrelang bei Spanien so und das war auch beim
deutschen Team so. Nun haben wichtige Spieler aufgehört oder sind
noch verletzt. Talente gibt es zwar viele. Aber die brauchen wieder Zeit.
13
14
SPORT
FUSSBALL
Samstag, 22. November 2014
Fotos: Witters
Oh Schreck, kein Witz:
Philipp Lahm fällt lange
verletzt aus. Thomas
Müller könnte hingegen
nach seinem “Pferdekuss” wieder fit sein
Augenbraue hochgezogen
Bundesliga. Obwohl bei den Bayern jetzt auch noch Lahm ausfällt, sind sie gegen die
Hoffenheimer wie immer Favorit. Stuttgart erwartet Augsburg. Von Michael Zäh
W
ie tief bayrisches
Selbstbewusstsein bei einem
Mann wie Thomas Müller
verankert ist, zeigte seine
Reaktion, als er in der ARD zu
Philipp Lahms schwerer Verletzung befragt wurde und der
Interviewer noch nachschob,
ob das denn jetzt nicht auch für
den FC Bayern mal ein Problem
werden könnte, bei den vielen
Verletzten des Teams. Müller hob
die Augenbrauen und fragte zurück:
“Soll das jetzt ein Witz sein?”.
Neunationalspieler: Firmino
traf gleich mal mit einem
Traumtor für seine Auswahl
und kommt mit Hoffenheim
nach München
Philipp Lahm fällt nach einem
im Training zugezogenen Bruch am
Sprunggelenk lange aus, Thiago,
David Alaba, Javi Martinez, Holger
Badstuber und Claudio Pizarro sind
ebenfalls langzeitverletzt. Thomas
Müller sagte dann noch, dass man
wohl schon eine starke Mannschaft
für die Partie am Samstag gegen
Hoffenheim zusammen bekommen
werde. Vielleicht kickt ja sogar zur
Abwechslung mal wieder Bastian
Schweinsteiger mit, dessen letztes
Spiel ja das WM-Finale gewesen ist.
Die Hoffenheimer ihrerseits spielten
bisher ein starke Runde, mal von
dem seltsamen 3:4 zuletzt gegen
Köln abgesehen. Und sie haben jetzt
in Firfmino nicht nur einen frisch
gekürten brasilianischen Nationalkicker im Team, sondern dazu auch
noch einen, der gleich ein Traumtor
für seine von der WM traumatisierte
Auswahl schoss. Aber gut, der Müller
hat wahrscheinlich recht. Die Bayern
sind zu Hause natürlich haushoher
Favorit.
Der engste Verfolger mit vier
Punkten Rückstand ist der VfL aus
Wolfsburg, der zuletzt eine doch sehr
imposante Siegesserie hinlegte und
nun auf Schalke an die Kugel darf.
Dort brennt ja sowieso immer der
Baum, auch nach dem scheinbar
verpufften Trainerwechsel. Zuletzt
begannen die Schalker in Freiburg
zwar stark, bauten dann aber noch
stärker ab und hatten in der zweiten
Halbzeit noch Glück, dass sie nur 0:2
verloren.
Mönchengladbach als Dritter in
der Tabelle musste zuletzt zwar in
Dortmund nach einem WeltklasseEigentor von Kramer mal wieder
eine Niederlage einstecken, werden
aber zu Hause gegen Frankfurt wohl
nichts anbrennen lassen. Dies könnte
ein Vorteil für den SC Freiburg sein,
da dieser im Falle einer Frankfurter
Niederlage bereits mit einem Punktgewinn in Mainz an der SchaafTruppe vorbei ziehen könnte.
Eine Art Verfolgertreffen im
Kampf um die Champions-LeagueStartplätze findet in Hannover statt,
wo die viertplatzierten Gastgeber
Bayer Leverkusen (Platz sechs) erwarten. Und was die Kellerkinder
angeht, gibt es den ehemals so glorreichen Nordklassiker zwischen dem
HSV als Zweitletztem und Bremen
als Drittletztem, beide mit neuem
Trainer. Das Schlusslicht aus Stuttgart hat zur Verschärfung der VfBKrise die äußerst konterstarken Augsburger zu Gast.
Danke für das tolle Jahr!
Wir wünschen Ihnen
nur das Beste!
Unser Dankeschön
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Samstag, 22. November 2014
TIRCLOKSUENTG
VE
Auf der Bühne mit Schutzmaske
Der Pop-Rapper Cro kommt auf seiner Tournee nach Freiburg. Der Sänger mit der Pandamaske sorgt derzeit
für rappelvolle Konzertsäle und unzählige begeisterte Fans. Von Barbara Breitsprecher
M
erkwürdig. Da trägt einer bei öffentlichen Auftritten stets eine seltsame,
nicht gerade kuschelig wirkende Pandamaske und ist trotzdem der Schwarm sehr,
sehr vieler sehr junger Mädchen. Und auch nicht
gerade wenige junge Männer verehren diesen
Sänger, der mit seiner eingängigen Mischung
aus deutschsprachigem Rap und Pop – die er
selbst „Raop“ nennt – derzeit für Furore in
Deutschland sorgt. Jetzt kommt Cro, der Mann
mit der Pandamaske, auch nach Freiburg.
Doch wer glaubt, die Maske sei eine verschrobene Marotte, von einem, der sich nur wichtig
machen will, liegt in diesem Fall komplett daneben. Das Gegenteil ist der Fall. Die Pandamaske ist für Cro, der eigentlich Carlo heißt,
aus Stuttgart stammt und Mitte 20 ist, so etwas
wie ein Schutzschild. „Das ist gut für meinen
Charakter“, hat er einmal gesagt. Würde er
permanent erkannt, hätte er zwangsläufig
Starallüren und würde zu einem anderen werden. Noch drastischer gesagt: Die Maske ist
sein Schutzschild vor dem „Arschlochsein“, wie er selbst erkannt hat. Und warum ein Panda?
Warum nicht Affe, Löwe oder Katze? Zufall. Es hätte auch ein Eisbär sein können. Die Pandamaske
fand sich im Internet. Hinter der Maske verbirgt sich ein aufgeschlossener, nachdenklicher junger
Mann, der obendrein noch gute Musik machen kann. Er hat schon diverse Auszeichnungen eingeheimst und seine derzeitige Tour läuft überragend. Seine Songs sind leicht, die Texte optimistisch
und frech, und damit hebt sich seine Musik schon mal wohltuend vom düsteren Gangsta-Rap ab,
der immer mehr schlechtes Fake als sonst was war. Vielleicht ist Cro so etwas wie ein Erbe der Fantastischen Vier, die in den 90ern mit Witz, Leichtigkeit und Talent so erfolgreich waren. Aber seine
Musik ist die der Jugend jetzt:„Ich bin so etwas
wie der Soundtrack zu ihrem Leben“, sagt Cro.
Wenn man unbedingt will, findet man im Internet inzwischen ziemlich viel über die Person
heraus, die sich hinter Cro und der Maske verbirgt. Seinen vollen Namen, seine Ausbildung
und auch wie er aussieht, wenn er kein
Pandabär ist. Aber vielleicht sollte man das
besser nicht machen, sondern Cro einfach Cro
sein lassen, den Sänger mit der Pandamaske.
■ Cro „Mello-Tour 2014“, Freitag, 28. November,
19 Uhr, Rothaus Arena Messe Freiburg,
Tickets: Tel. 07531/908844; www.koko.de
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zas-freiburg.de, Stichwort „Cro“ schreiben.
LEBEN
TIPPS
Samstag, 22. November 2014
17
KONZERT
Rockin’ Xmas – die groovige Weihnachtsshow: Mit über
200 Mitwirkenden in Chor, Orchester und Band tritt die
größte Band der Welt auf, das Rock-Symphony-Orchestra.
E-Gitarren, Violinen, Pauken und Trompeten begleiten den
großen Chor sowie die Rock- und Opernsänger und -sängerinnen beim Crossover. Rock meets Classic: Damit ist eine
Einstimmung auf die Weihnachtszeit der besonderen Art
garantiert. Da schmeckt der Marzipan und der Glühwein
gleich ganz anders hinterher. Legendäre Rock-Hymnen von
den Rolling Stones und Deep Purple werden zu hören sein,
ebenso aber auch Popklassiker von Robbie Williams und
Aerosmith. Zudem erklingen bekannte Melodien aus Filmen
und Musicals. Und auch das Klassische kommt nicht zu
kurz: Händels Messias wird ebenso aufgeführt. Die Macher
von Orso mit ihrem Leiter Wolfgang Roese ziehen also mal
wieder alle Register. Erwarten kann man dabei eine spekta-
Theater
Ausstellung
Konzert
Junger Loser und
alter Kämpfer
Gender-Phänomene
in der Kunst
Meisterklänge auf
dem Cello
Es ist die bewegende Geschichte
über das Entstehen einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen
dem jungen, coolen Jojo, der eigentlich ein Loser ist, und dem alten
Griesgram Leo, der eigentlich ein alter Kämpfer ist. Beide sind sie Außenseiter und nähern sich langsam
und misstrauisch aneinander an.
„Wenn man am Boden liegt“, so sagt
dieser Leo, „dann steht man wieder
auf. Und wenn man verliert, gewinnt
man beim nächsten Mal.“ Richtig
stark werden sie aber erst zusammen.
Die Niederländerin Mathilde ter
Heijne untersucht in ihrer Kunst
genderbezogene Phänomene verschiedener Kulturen. Dabei reflektiert sie historische Entwicklungen
sowie aktuelle Trends und hinterfragt soziokulturelle, politische und
ökonomische Zusammenhänge: Was
prägt Geschlechtsidentität? Was gilt
Bestechende Musikalität, instinktsichere Stilsicherheit und große musikalische Reife werden dem jungen Cellisten Maximilian Hornung attestiert.
Und die ZEIT schwärmt: „Hornung ist
„Das Herz eines Boxers“ von Lutz
Hübner ist ein Theaterstück für einen jungen und einen älteren Schauspieler, das erstmals 1996 am Grips
Theater Berlin aufgeführt wurde.
Das Theater SpielRaum zeigt dieses
Stück mit Benedikt Baur und Walther Meumann unter der Regie von
Bernd Bosse. Es ist ein Jugendstück,
das sich gleichermaßen an Erwachsene richtet.
als normal und wie können gesellschaftliche Strukturen verändert
werden? Ihre Arbeiten regen dazu
an, die Perspektive zu wechseln um
neue Erfahrungen zu sammeln. Vorstellungen von Normalität und damit einhergehende Stereotypen werden in Frage gestellt. Unter anderem
ist ihre Arbeit „Woman to Go“ zu sehen, für die Mathilde ter Heijne das
Leben von Frauen erforscht, die in
der Geschichtsschreibung ins Abseits
geru
̈ckt sind oder vergessen wurden.
Dabei ist eine Serie von Postkarten
entstanden, darunter 45 Fotos und
Lebensgeschichten aus Freiburg.
von einem anderen Stern. Ein Frühvollendeter, der die Abgebrühtheit eines
Routiniers mit der Unbekümmertheit
des Springinsfelds verbindet“. Vor zwei
Jahren erhielt er mit Dvoráks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern
unter der Leitung von Sebastian Tewinkel, den „ECHO Klassik 2012“ als
Konzerteinspielung des Jahres. Als Solist konzertiert er mit renommierten
Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester
Zürich, dem Symphonieorchester des
Bayerischen Rundfunks oder dem
Münchner Kammerorchester und er
hat unter anderem mit Anne-Sophie
Mutter und Tabea Zimmermann gespielt. Mit acht Jahren begann er das
Cellospiel, seine Lehrer waren unter
anderem Thomas Grossenbacher und
David Geringas.
■ SpielRaumTheater, „Das Herz eines Boxers“, 28./29. 11., 20 h sowie
30. 11., 18 h, Tickets: 0761/286305;
www.spiel-raum-theater.de
■ „Performing Change“, Werke
von Mathilde ter Heijne, bis 22. Februar, Di - So, 10 - 17 Uhr, Museum für Neue Kunst Freiburg
■ Beethoven- und Schumann-Recital mit Maximilan Hornung (Cello)
und Benjamin Engeli (Klavier), 28.
11., 20 Uhr, Historisches Kaufhaus
kuläre Weihnachtsshow, ein weihnachtliches FeuerwerkCrossover mit hochkarätigen Solisten, einem engagierten
Orchester, begeisterungsfähigem Chor und jeder Menge mitreißender Musik.
■ Rockin’ Xmas – Die groovige Weihnachtsshow, Samstag, 20. Dezember, 20 Uhr, Rothausarena/Messe Freiburg,
Tickets: Tel. 0761/7073200; www.orso.co
LESUNG
Die Könige von Köln
Der goldene Schrein der Heiligen
Drei Könige im Kölner Dom gehört
zum Schatz der Stadt Köln. Als 1794
die Franzosen auf den Rhein und die
Stadt Köln zu ziehen, beschließt
Franz Wallraf, ein gelehrter Sohn
der Stadt, die Heiligtümer in Sicherheit zu bringen. Bunt, schillernd und
bildkräftig, wie man es von dem Autor Tilman Röhrig gewohnt ist, erzählt sein Buch „Die Könige von
Köln“ von der Zeit der französischen
Besetzung Ende des 18. Jahrhunderts.
Röhrig beweist erneut profundes historisches Wissen und Gespür für Atmosphäre und Spannung.
Am 27. November, wird Tilman Röhrig
um 19.30 Uhr aus seinem neuen
Buch „Die Könige von Köln“ in der St.
Barbara Kirche in EmmendingenMundingen, Dorfstraße 40, auf Einladung der Emmendinger Buchhandlung Sillmann lesen und anschließend
signieren. Eintritt: 8/6 Euro.
LEBEN
TIPPS
Samstag, 22. November 2014
TIRCLOKSUENTG
19
MUSICAL
muenchrath.de
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Peter Pan – Das Nimmerlandmusical: Bereit für
das Abenteuer? Auf einer fantastischen Reise
treten Peter Pan und Wendy mit den Verlorenen
Jungen und der Fee Tinkerbell gegen Capt’n Hook
und seine Mannen an. Das Peter Pan-Musical des
Immerland-Theaters aus Itzehoe ist auf Tournee
und macht auch Halt in Freiburg. Die Magie, die
das Musical verbreitet, lässt den Alltag vergessen
und uns eintauchen in die weltbekannte Geschichte
des schottischen Schriftstellers James Matthew
Barrie. „Peter Pan“ wurde 1904 geschrieben und
hat doch nichts von seinem Zauber verloren. „Alle
Kinder, außer einem, werden erwachsen“, heißt
der berühmte erste Satz des Romans.
■ „Peter Pan – Das Nimmerlandmusical“, Immerland Theater, 17. bis 21. 12., jeweils 15 Uhr, Paulussaal Freiburg, Tickets: Tel. 04892/2143035;
www.peterpanmusical.de
Wir verlosen 4 x 2 Tickets für das Musical! Einfach Mail bis 1.12. an redaktion@zasfreiburg.de, Stichwort: „Peter Pan“ schicken.
Große Jubiläumsaktion:
Ausstellung
Konzert
Theater
Textilien: Begleiter
und Kunstobjekte
Ein Bach-Sohn und
ein Bach-Schüler
Ein bretonisches
Märchen
Am 27. November ist Eröffnungsspektakel mit Deklamationen und
Performances, es ist der Auftakt der
„Regionale
15“-Ausstellung
„Kunst/Stoff. Textile Transformationen und künstlerische Inszenierungen mit Nadel und Faden“ sowie
der faszinierenden Schau „Lebensversicherung“. Der Reiz der Ausstellung liegt in ihrer multimedialen
Konzeption: Textilen Kunstwerke,
Stoff-Gemälde,
Installationen,
Skulpturen, Fotos und Videoarbeiten
beginnen auf unerwartete Weise
Zum 300. Geburtstag der beiden
Komponisten Carl Philipp Emanuel
Bach und Gottfried August Homilius
widmet sich die Christuskantorei
mit einem Konzert diesen beiden
Komponisten aus der Zeit nach Johann Sebastian Bach. Aufgeführt
wird Magnificat und das Weihnachtsoratorium. Carl Philipp Emanuel ist der zweite überlebende Sohn
Basierend auf einer bretonischen
Sage, erzählt das Kinder-Stück „Die
versunkene Stadt Ys“ von einer etwas unbeholfenen Wissenschaftlerin, die aus einem Boot fällt und auf
zauberhafte Weise gerettet wird. Die
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miteinander zu korrespondieren. Der
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der ersten Liebe unter dem Kopfkissen, das Hochzeitskleid für den
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Schluss das Leichentuch: unser ganzes Dasein wird begleitet von Textilien. Kuratorenführungen (ohne Anmeldung, Eintritt frei, Treffpunkt EWerk Foyer): Sonntag, 7.12., 14.30
Uhr und Sonntag, 14.12., 17.00 Uhr.
des großen Bach. Schon früh erhielt
er von seinem Vater Unterricht,
1768 wurde er Nachfolger Telemanns im Amt des städtischen Musikdirektors in Hamburg. Gottfried
August Homilius gilt als der bedeutendste Komponist in der langen
Reihe der Dresdener Kreuzkantoren.
Er begann sein Studium in Leipzig,
währenddessen nahm er Unterricht
bei J. S. Bach. 1742 wurde er Organist an der Frauenkirche in Dresden.
13 Jahre später übernahm er die
Stelle des Dresdener Kreuzkantors
und wurde Musikdirektor der drei
dortigen Hauptkirchen.
geheimnisvolle Prinzessin Irun, die
unter den Wellen lebt, nimmt sie mit
zu ihrem Palast in der versunkenen
Stadt Ys. Dort versuchen die zwei
neuen Freundinnen ein Geheimnis
zu lüften, das in den Ruinen verborgen liegt. Das Theater R.A.B. („Random Acts of Beauty“), das dieses
Stück unter der Regie von Len Shirts
aufführt, hat bereits 15 Theaterproduktionen auf die Bühne gebracht.
Es wurde 1998 in Freiburg von der
Schweizerin Franziska Braegger und
dem Amerikaner Len Shirts gegründet. Hauptmerkmal von Theater
R.A.B. ist das Schauspiel mit Masken,
die von Len Shirts entworfen werden. Mittlerweile stehen dem Theater
über 100 Ganzkopf- und Commediamasken zur Verfügung.
■ Ausstellung „Regionale 15 –
Zeitgenössische Kunst im Dreiländereck“, 27. 11. bis 4. 1. 2015,
E-Werk Freiburg
■ Christuskantorei Freiburg: 300
Jahre CPE Bach und Homilius, 14.
12., 17 Uhr, Christuskirche Freiburg; www.christuskantorei.de
■ Theater R.A.B.: „Die versunkene
Stadt Ys“, 30. 11., 15 Uhr, Stadtteilzentrum Vauban „Haus 037“,
Tickets: 0761/2927941
18.11.14 09:43
20
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Samstag, 22. November 2014
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Vorteile machen ihn zu einem der
beliebtesten Bodenbelägen. Es sind
aber nicht nur die guten Hygieneeigenschaften, die für einen solchen
Boden sprechen, sondern auch die
nahezu unzähligen Möglichkeiten
seines Aussehens. Bei Dekoren, Dessins und Farben sind kaum Grenzen
gesetzt, da sich fast alles in den Produktionsverfahren realisieren lässt
und so eine unglaublich vielseitige
Produktpalette entsteht.
Bei Vinylböden unterscheidet man
zwischen Klebe-Vinyl und Klick-Vinyl. Beim Klick-Vinyl ist die Trittschalldämmung integriert, außerdem
kann er „schwimmend“ verlegt werden. Ein großer Vorteil ist auch, dass
es leicht wieder zu entfernen ist,
sollte man sich doch einmal für
einen anderen Boden oder ein ande-
Unebenheiten und Fugen würden
sich sonst auf dem Bodenbelag abzeichnen. Da diese Art Vinylboden
geklebt wird, ist er natürlich auch
nicht ganz so leicht wieder zu entfernen wie beispielsweise Klick-Vinyl.
Selbst für Fußbodenheizungen sind
Vinylböden geeignet., da sie einen
sehr geringen Wärmedurchlässigkeitswiderstand haben. Wichtig ist
dabei jedoch die Verlegeart, hier
sollte man unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen.
Vinyl benötigt einen festen, harten
Untergrund. Man sollte einen Vinylboden auch nie über einen verklebten
Teppichboden legen. Abgesehen von
dem zu weichen Untergrund besteht
sonst Schimmelgefahr zwischen Teppich und Vinyl.
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Vinylböden, auch als PVC-Böden
bekannt, sind langlebig, extrem robustund strapazierfähig, ausgesprochen pflegeleicht und vor allen Dingen Raum- und Trittschalldämmend.
Die Oberfläche fühlt sich sehr angenehm an. Ein Vinylboden ist außerdem günstig für Allergiker. All diese
res Dessin entscheiden. Ein gewisser
Nachteil ist gegebenenfalls die etwas
größere Aufbauhöhe, was eventuell
Veränderungsmaßnahmen im Bereich von Türen erfordert. Beim
Klick-Vinyl müssen die Wandabschlüsse mit Silikon abgedichtet werden.
Das Klebe-Vinyl hat eine geringere
Aufbauhöhe, passt also immer unter
Türen. Allerdings hat es keine Trittschalldämmung. Wird eine solche
gewünscht, muss sie separat als
Fliese gelegt werden. Klebe-Vinyl ist
feuchtigkeitsresistent und von daher
auch für Badezimmer gut geeignet.
Um Klebe-Vinyl zu verlegen, muss
der Untergrund absolut eben sein.
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Auch auf Parkettboden sollte Vinyl
nicht verlegt werden. Da Parkett aus
Holz gefertigt wird, „arbeitet“ es im
Hintergrund. Das ist für das bloße
Auge zwar nicht wahrzunehmen,
beschädigt aber auf Dauer den Vinylboden. Daher muss der alte Parkettboden vor der Verwendung von
neuem Vinylboden entfernt werden.
Auf Laminatböden kann jedoch ein
Vinylboden „schwimmend“ verlegt
werden.
Allerdings wird dadurch der Fußboden natürlich entsprechend höher,
was unter Umständen zu Problemen
bei den Türen führen kann. Diese
müssten dann gekürzt werden.
Grundsätzlich ist es aber sogar möglich, einen offenen Kamin in einem
mit Vinyl ausgelegten Zimmer zu
betreiben, solange ein gewisser Abstand zwischen der Feuerstelle und
dem Bodenbelag gewahrt ist, beziehungsweise vor dem Kamin eine
feuerfeste Fläche besteht.
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Ausführung bleiben in einer Hand.
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ie Ansprüche an einen modernen
Bodenbelag sind groß: Er soll extrem strapazierfähig sein, pflegeleicht, leise, warm und funktional, für Fußbodenheizungen geeignet sowie gelenkschonend. Darüber hinaus soll er über eine
große Farbvielfalt verfügen, um der individuellen Wohnungseinrichtung den letzten
Schliff zu verleihen. All das bieten Vinylböden, weshalb sie sich zu einem richtigen
Renner entwickelt haben. Wer aber in
seinen Ansprüchen noch weiter geht, und
bei der Bodenauswahl auch die ökologische
Seite berücksichtigen will, für den hat der
Raumausstatter Deco-Point Mayer in Gutach-Bleibach jetzt genau das Passende.
„Mit Bio-Polyurethan statt Vinyl hat
man einen echten Bioboden“, so der Tipp
von Gerlinde Mayer, Geschäftsführerin
von Deco-Point. Eine echte ökologische
Alternative, denn der innovative Bodenbelag besteht zum größten Teil aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen. Er
enthält zudem keinerlei bedenkliche Zusätze, wie Chlor, Weichmacher und Lösungsmittel. Statt petrochemischer Stoffe
wird zur Herstellung dieses elastischen
Biobodens Raps- oder Rizinusöl verwendet. Damit ist der Boden auch komplett recyclingfähig und kann über den Hausmüll
entsorgt werden, statt irgendwann auf der
Sondermülldeponie zu landen.
Dabei ist dieser Boden äußerst robust.
Ihm können chemische oder mechanische
Einflüsse kaum etwas anhaben und Möbelabdrücke lassen ihn unbeeindruckt.
Selbst gegenüber UV-Bestrahlung verhält
sich dieser langlebige Bioboden äußerst
widerstandsfähig und behält sein frisches
Aussehen.
Die Kunst der Verführung zu einem
schönen Wohnambiente beherrscht DecoPoint Mayer nicht nur mit seiner großen
Bodenabteilung und den vielen Musterflächen, inklusive der großen Parkettabteilung, wo die verschiedenen Fußböden befühlt und begangen werden können. Mit
der individuellen und fachkundigen Beratung durch die Inhaber Gerlinde und Meinrad Mayer – der Chef ist Parkettleger- und
Raumausstatter-Meister – und ihrem engagierten Team, erfüllt Deco-Point Mayer
sämtliche Wünsche nach einem individuellen, stilvollen Heim. Und das kann je
nach Wunsch mehr gemütlicher Hafen
oder edle Präsentation sein, kuschelige
Wärme oder kühle Eleganz ausstrahlen.
Als Komplettanbieter gibt es bei Deco-Point Mayer innovative und kreative
Ideen für die vollständige Wohnungseinrichtung. Dazu gehören auch Gardinen
und Vorhänge in großer Vielfalt, für die
auch ein Nähservice angeboten wird, innen- und außenliegender Sonnenschutz,
passende Accessoires sowie Polsterarbeiten in der hauseigenen Werkstatt.
Barbara Breitsprecher
■ Deco-Point Mayer Raumausstattung,
Am Stollen 10, Gutach/Bleibach,
Tel. 07685 /910580;
geöffnet Mo. bis Fr. 9.30 - 18.30 Uhr,
Sa. 9.30 - 16 Uhr,
So. 14 - 17 Uhr (ohne Beratung).
www.deco-point-mayer.de
21
22
MARKT
SANIEREN
Samstag, 22. November 2014
Charme und Komfort
Fachwerkhaus fachgerecht sanieren: Ein luftdichter Verschluss des alten
Hauses durch Dreifachisoliergläser wäre hier das Falsche.
ach!
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Elzstraße 14 | 79350 Sexau
07641 93069-0
info@bht-dach.de
achwerkhäuser strahlen einen
ganz besonderen Charme aus.
Alte Eichenbalken, Rauputz und
Dielenböden aus Lärchenholz sind
vielerorts typische Merkmale, die das
idyllische Ambiente ausmachen. Die
klassische Bauweise und charakteristische Optik machen die Häuser zu
beliebten Objekten. Jedoch ist die Erhaltung von Fachwerkhäusern für
viele Eigentümer eine Herausforderung. In Zeiten der Energiewende
müssen sie sich mit umfangreichen
Sanierungsmaßnahmen auseinandersetzen. Aufgrund der besonderen Bauweise, der verwendeten Materialien
und den Konstruktionen ist es oft
sinnvoll, kompetente Experten mit einer professionellen Altbausanierung
zu beauftragen.
Viele Fachwerkhäuser sind geprägt
von einer mangelnden Wärmedämmung. Unangenehme Zugluft steht
an der Tagesordnung und schmälert
die gemütliche Atmosphäre in den
Wohnräumen. Besonders drastisch
schlägt sich die schlechte Dämmung
auf die Energiekosten nieder. Denn
die Wärme hat zahlreiche Möglichkeiten zum Entweichen, was das
Raumklima negativ beeinflusst. Eigentümer eines Fachwerkhauses mit
derartig schlechter Wärmedämmung
sind gut beraten, Sanierungsmaß-
nahmen einzuleiten, um die Energiekosten zu senken und die unangenehmen Eigenschaften zu beseitigen. Wichtig es jedoch, dass die Sanierung korrekt durchgeführt wird.
Leider werden bei den alten Fachwerkhäusern oft Fehler gemacht, die
verheerende Folgen haben können.
Ein luftdichter Verschluss durch Dreifachisoliergläser und Silikon kann
bei Fachwerkhäusern Probleme verursachen. Selbst beim regelmäßigen
Lüften. Denn: Lehmstriche und Holz
sind natürliche Baustoffe, die atmen
müssen. Ein lückenloses Abdichten
kann wertvolles und jahrhunderte-
altes Eichenholz beispielsweise in
wenigen Jahren enorm schädigen.
Nur wenige Handwerksbetriebe beherrschen die Kunst des Sanierens
bei Fachwerkhäusern.
Die modernen Heizungsanlagen
und die Ansprüche an den Wohnkomfort führen zu einer erheblich
höheren Temperaturdifferenz zwischen innen und außen, steigender
relativer Luftfeuchte in den Räumen
und somit in Summe zu einer erhöhten physikalischen Belastung der
Außenwand. Der Tauwasserfall findet dann negativerweise innerhalb
der Wand statt.
20 Jahre saubere Rohre
Die Firma D+D feiert ihr Jubiläum: Das vom Ehepaar Dalder gegründete
Spezialunternehmen schreibt Erfolgsgeschichte.
D
Wasserleitungen dauerhaft sanieren
bei
Rost, Lochfraß,
Druckabfall
Seit 1994
Mit Abteilung Sanitärnik
und Heizung stech
Saubere Rohre.
Sauberes Wasser.
0 62 31 - 91 63 84
www.rohrsanierungstechnik.de
Mit dem komfortablen Sanierungssystem hat die D+D von der Bodensee- bis zur Rhein-Main-Region unzählige Ein- und Mehrfamilienhäuser
sowie ganze Wohnanlagen instand
gesetzt.
Im Laufe der Zeit hat Hans-Peter
Dalder zwei Teams aufgebaut, die
täglich in der Wasserleitungssanierung tätig sind. D+D Fachberater Peter Elzner ist schon seit mehr als 15
Jahren im Unternehmen, beantwortet die Fragen von Interessenten und
arbeitet die Lösungs- und Angebotsvorschläge aus.
Seit diesem Jahr hat D+D ihr Leistungsprogramm um die Abteilung
Sanitär- und Heizungstechnik erweitert, die durch den Sanitär- und
Heizungsbaumeister Dieter Hauer
geleitet wird. Damit rundet die D+D
ihre Angebotspalette ab und löst alle
D&D
ie D+D Rohrsanierungstechnik feiert 20 Jahre. 1994
gründeten Anke und HansPeter Dalder das Spezialunternehmen
für die Sanierung von Wasserleitungen.
Anforderungen rund um die Sanitär- und Heizungstechnik – einerseits
die Wasserleitungssanierung im speziellen D+D-Verfahren ohne Aufstemmen von Wänden und andererseits auch alle begleitende Fachleistungen
der
Sanitärund
Heizungstechnik.
■ D+D Rohrsanierungstechnik
GmbH
Assenheimer Weg 10
67125 Dannstadt
Telefon 06231 / 91 63 84
Telefax 06231 / 91 63 86
info@rohrsanierungstechnik.de
www.rohrsanierungstechnik.de
Extravagant und retro
Foto:
E
s gibt einen Begriff für hochwertiges, äußerst bequemes
Schuhwerk, das extrem trendig
und immer auch ein bisschen britishstylish ist, auch wenn die Schufirma
inzwischen gar nicht mehr auf den
britischen Inseln produziert: Clarks.
Ob Vintage, Eleganz oder Hipster –
der Komfort kommt bei ClarksSchuhen nier zu kurz. darauf lann
man sich immer blind verlassen.
Andererseits sollte man seine Augen
besser öffnen, denn das Aussehen
dieser modernen Schuhe und Stiefel
ist ungewöhnlich und weckt sofort
Besitzinstinkte.
Die neue Herbst-/Winterkollektion
von Clarks ist eine magische Kombination aus Retro-Einflüssen und
extravagantem Style. Die Designer
spielen mit Stickereien, Troddeln,
Fransen, Brogue-Lochungen und
geometrischen Prints. MaterialHighlights sind neben hochwertigem Leder auch Tweed, Neopren
und Filz. Neutrale, zarte Farben
und gedeckte Erdtöne sind bei
Clarks die unumstrittenen Stars der
Saison. Auch farblich sorgen die
Neuen von Clarks garantiert für
Foto: Clarks
Clarks-Schuhe: Bequem, hochwertig gearbeitet, ungewöhnlich
und auffallend – echte Schuhe für Kenner.
Aufmerksamkeit: Es gibt Schuhmodelle in auffälligen Rot-, Blauund Grünnuancen.
Man weiß nie so ganz genau, ob das
nun Schuhe für die Arbeit oder
Freizeit sind. Eigentlich das beste
Kompliment, das man für Schuhe
so vergeben kann. Dabei sind diese
innovativen und leichten SchuhHighlights aber stets voll alltagstauglich und erstklassig verarbeitet.
Die modischen Schuhe verfügen
über einen speziellen Unterfuß-
Komfort mit außergewöhnlicher Flexibilität und
Auftrittsdämpfung. Clarks
ist ein traditionsreiches Unternehmen, bei dem KnowHow und innovativer Charakter im besten Sinne zusammen kommen. Die
Firma wurde bereits 1825
im britischen Somerset gegründet, die ersten Schuhe
entstanden unter den Händen von James Clark aus
Schafshäuten. Seitdem sind
Clarks-Schuhe durch die
verschiedensten Moden gegangen, sie wurden zu
Rock’n Roll, Pop und HipHop getragen und sie sind gewandert, geschlendert und geschlichen.
Es ist diese Kombination aus Stil
und Substanz, die Clarks-Schuhträger immer wieder rundum befriedigt.
Clarks gibt es in Freiburg seit September 2012 in einem speziellen
Clarks-Shop von Schuh Lüke, in
der Herrenstraße 46/Ecke Schusterstraße. Hier gibt’s Damen- und Herrenschuhe, Sport- und Kinderschuhe sowie Taschen.
bb
10-JÄHRIGES JUBILÄUM
RegioKarte »Abo« ist eine Erfolgsgeschichte
Diesen November feiert der RegioVerkehrsverbund Freiburg (RVF) das
zehnjährige Jubiläum des RegioKarten-Abonnements. Heute erhalten
bereits 17 000 Abonnenten ihre RegioKarte auf diesem bequemen und
günstigen Weg. Jede vierte RegioKarte für Erwachsene wird inzwischen
im Abonnement bezogen.
Von den knapp 1000 Abonnenten der ersten Stunde
sind bis heute immer noch
annähernd die Hälfte dem
Abo treu. Diese treuen Kunden
erhalten vom RVF in den
nächsten Tagen ein besonderes
Dankeschön. „Wir wissen die
Verbundenheit unserer Fahrgäste sehr zu schätzen. Deshalb
nehmen wir das zehnjährige Jubiläum gerne zum Anlass, unseren
Abonnenten Danke zu sagen. Gleichzeitig wollen wir die sehr guten Zuwachsraten auch künftig fortsetzen“,
so Dorothee Koch, Geschäftsführerin
des RVF.
Exklusiv für Abonnenten der RegioKarte ist unter www.rvf.de ein Gewinnspiel eingerichtet – zu gewinnen
gibt es als Hauptpreis ein Jahr lang
den kostenlosen Bezug des Abos.
Aber auch für Neu-Abonnenten star-
tet der RVF eine besondere Aktion:
Wer auf den 1. Januar 2015 ein Abo
der RegioKarte abschließt, erhält zusätzlich eine Prämie im Wert von 25
Euro. Die Bestellung ist bis zum 15.
Dezember 2014 online unter
www.rvf.de oder an den
VAG Kundenzentren pluspunkt
und Radstation in Freiburg möglich.
Dort und auch bei der Bestellung per
Internet kann die Prämie direkt ausgesucht werden. Wer per Post sein
Abo abschließt, erhält die Prämienauswahl nachträglich mit der Zustellung der ersten RegioKarten.
Das Abonnement der RegioKarte hat
sich äußerst erfolgreich entwickelt:
Nach fünf Jahren wurden bereits
155 000 RegioKarten im Abo vertrie-
ben, 2013 überschritt die Anzahl an
RegioKarten im Abo die 200 000erMarke. Allein im vergangenen Jahr
wuchsen die Einnahmen in diesem
Segment um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
„Die Entwicklung belegt, dass wir 2004
mit diesem neuen
Vertriebsweg der
RegioKarte die
richtige Entscheidung getroffen
haben.“ kommentiert Dorothee Koch den
Erfolg.
Die Vorteile der
RegioKarte
Abo liegen auf der
Hand: Fahrgäste erhalten im Abo
zwölf RegioKarten zum Preis von
10,5 Karten, das heißt sie sparen gegenüber dem monatlichen Kauf der
RegioKarte über 80, Euro im Jahr. Die
Fahrkarten werden außerdem ganz
bequem nach Hause geschickt und
monatlich per Bankeinzug abgebucht. Stellvertretend für alle 20 Verkehrsunternehmen im RVF übernimmt die Freiburger Verkehrs AG
(VAG) die Kunden-Betreuung und
den Vertrieb des Abonnements.
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MARKT
TIPPS
Samstag, 22. November 2014
Weihnachtszeit
im Tuniberg
An den Adventswochenenden 4 Gang Menü 22,50€
1.& 2.Weihnachtstag Festmenüs
und Tellergerichte.
Dezember Adventszauber immer Sonntags
ab 15.00Uhr im Innenhof. Mit Glühwein,
Grillspezialitäten
und Musik.
Bitte Reservieren Sie rechtzeitig.
wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Reisen
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Heinrich Oestreicher • Hauptstraße 24 • 79348 Freiamt • Tel. 07645-424 • Fax -8869
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12.12.-15.12.
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Tage
4
5
11
5
5
Reiseziele
Vorweihnachtliches Südtirol Besinnlichkeit in Niederrasen
Weihnachtszauber im Salzkammergut
Weihnachtszauber und Silvester im Salzkammergut
Silvesterfeier im Salzkammergut
Romantisches Silvester am Gardasee
Beginnen Sie das neue Jahr am größten See Italiens
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24.11.
29.11.
29.11.
29.11.
30.11.
30.11.
30.11.
01.12.
02.12.
06.12.
06.12.
Berner Zwiebelmarkt – Volksfest rund um die Zwiebel in Bern/CH (5 Std.)
Mittelalter- & Weihnachtsmarkt in Esslingen oder Waiblingen(5/4 Std.)
Königlicher Weihnachtsmarkt Burg Hohenzollern oder in Balingen/Alb
Sternlesmarkt Ettlingen oder Christkindlesmarkt in Karlsruhe (5 Std.)
Dornfelder-Glühwein Nikolausmarkt in Landau oder W-Markt Speyer
Lindauer-Insel Hafenweihnacht od. Bregenzer Weihnachtszauber (5 Std.)
Baden-Badener Christkindelmarkt od.Weihnachtsmarkt Rastatt (5 Std.)
Nürnberg Christkindlesmarkt (5 Std.)
Oestreicher’s gemütlich fröhliche Kaffeefahrt (weitere 03.03.15)
Weihnachtsmarkt Neustadt Weinstrasse oder in Deidesheim (4,5 Std)
Altdeutscher Weihnachtsmarkt Bad Wimpfen oder Heilbronner
Weihnachtsmarkt (5 Std.)
06.12. 10.30 Weihnachtsmarkt Kaysersberg (4,5 Std.) oder Mittelaltermarkt Ribeauville
07.12. 08:00 Musical Stuttgart „Tarzan“
Kat. 1= 148.-, Kat. 2
07.12. 08:00 Musical Stuttgart „Chicago“
Kat. 1= 139,50, Kat 2
07.12. 08.00 Mercedes-Benz oder Porsche Museum Stuttgart, RF 17.00h, inkl. Eintritt
07.12. 08:00 Stuttgarter Weihnachtsmarkt (4,5 Std.)
07.12. 14.00 Weihnachtsmarkt Gengenbach Fensteröffnung 18.00 am weltgrößten
Adventskalenderhaus, RF ca. 19.30 Uhr
13.12. 09:00 Weihnachtsmarkt in Karlsruhe oder Bretten (4,5 Std)
13.12. 09:30 Weihnachtsmarkt Villingen-Schwenningen oder Rottweil (4,5 Std.)
14.12. 08.00 Weihnachtsmarkt am Bodensee in Konstanz (5 Std.)
14.12. 11.00 Weihnachtsmarkt in Colmar/Elsaß (5 Std.) oder Riquewihr/Elsaß (4 Std.)
28.12. 09:00 Mulhouse traditioneller elsässischer Weihnachtsmarkt (5 Std.)
28.12. 12:30 Triberger Weihnachtszauber inkl. Musikprogramm + Feuershow (4,5 Std)
31.12. 16.30 Silvesterfahrt mit Menü+Silvesterfeier im Gasthaus Krone Fischerbach
31.12. 16:30 Silvesterfahrt mit großem Gala-Buffet, Silvesterfeier live Musik und ein
Glas Sekt im Hotel Rebstock Schonach
Info/Buchung Mo.- Fr. 8.30-12.00+13.30-17.30
07:30
08.30
09:00
09.30
08:30
07.30
09.30
07.00
13.00
09:00
08.00
Tel. 07645-913457 oder 07645-424
27.28.-
32.-/24.-
23.26.32.21.39.16.24.27.-
19.132.50
121.35.27.16.23.22.26.20.19.29.75.86.-
Geschenk-Tipp: Ein "R e i s e g u t s c h e i n
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