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IT-Branche boomt in Deutschland - Heidenheimer Zeitung

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Nr. 42 Woche 42, 36. Jahrgang, HD
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
D I E S I E B T E A U S G A B E I H R E R TA G E S Z E I T U N G
Bundesliga
Staunen über Porzellan.
Auf der Leuchtenburg
in Thüringen.
Unsere Kolumnistin
Ursula Ott kritisiert
Schriftstellerei, die sich
am Markt orientiert.
Reisen, Seite 19
FOTO: EICHLER
Debatte, Seite 6
IT-Branche
boomt in
Deutschland
DTM-Pilot Molina
schnappt sich beim
Saisonfinale die
Pole-Position.
Stuttgart – Leverkusen 3:3
München – Bremen 6:0
Hannover – M’gladbach 0:3
Freiburg – Wolfsburg 1:2
Köln – Dortmund 2:1
Schalke – Berlin 2:0
Mainz – Augsburg 2:1
Sport, Seite 17
Herbstsonne satt
UNSERER
MEINUNG NACH
Vor allem im Süden strahlt die Sonne noch einmal um die Wette wie auf unserem Foto
im Wurzacher Ried in Bad Wurzach. Doch nach dem sommerlichen Wochenende
bringt Tief Noa, so die Vorhersage, den Herbst nach Deutschland. EEMehr auf Seite 5
Chancen für
den Standort
Die Zahl der Arbeitsplätze in der Informationstechnologie in
Deutschland nimmt deutlich zu. Die Branche ist laut Verband
Bitkom schon jetzt der zweitgrößte Arbeitgeber in der Industrie.
Nach Informationen unserer Zeitung werden
hierzulande Ende des Jahres voraussichtlich
953 000 Menschen bei Unternehmen der Informationstechnologie und der Telekommunikation beschäftigt sein. Damit bietet diese
Branche 10 000 Jobs mehr als noch Ende
2013. Binnen fünf Jahren haben die IT-Unternehmen fast 100 000 neue Arbeitsplätze
geschaffen.
Diese Zahlen will der Branchenverband
Bitkom an diesem Montag veröffentlichen.
Am Dienstag findet in Hamburg der erste nationale IT-Gipfel in dieser Wahlperiode statt.
Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Vizekanzler
Sigmar Gabriel (SPD), fünf weitere Bundesminister sowie hochrangige Vertreter der
IT-Branche wollen teilnehmen.
Bitkom-Präsident Dieter Kempf sagte:
„Die IT-Branche ist damit der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber in Deutschland, knapp
hinter dem Maschinenbau, aber deutlich vor
Lokführer-Streik
legt Bahn lahm
Hunderttausende Reisende
sind bundesweit vom Ausstand
betroffen. Er geht bis Montag.
Zum Beginn oder Ende der Herbstferien in
insgesamt neun Bundesländern haben die
Lokführer mit ihrem Streik am Samstag die
Bahnkunden besonders empfindlich getroffen. Auch im Südwesten standen etwa zwei
Drittel der Fernzüge seit dem frühen Morgen
DAS WETTER HEUTE IM LAND
24°
12°
MO
DI
20° 11° 17°
MI
8° 13°
Wetter: Seite 24
Dinge der Woche: Seite 2
Wirtschaft: Seite 4
Sport: Seite 13–17
Horoskop: Seite 24
Rätsel und Comic: Seite 18
8°
Ende der 90er Jahre erfuhr die Musikindustrie eine radikale Umwälzung. Die
Digitalisierung sorgte dafür, dass die
Menschen immer seltener CDs kauften.
Dafür wurde immer mehr Musik im Netz
heruntergeladen. In naher Zukunft werden wir erleben, dass die Digitalisierung
immer mehr Branchen der Wirtschaft
gehörig umkrempeln wird.
Die Chancen, dass der Standort Deutschland aus dieser sogenannten vierten industriellen Revolution am Ende gestärkt
hervorgeht und die Menschen in wirtschaftlicher Sicherheit leben können,
stehen gar nicht mal so schlecht. Sogar
deutlich besser als etwa in Nachbarländern wie Frankreich und England. Der
Grund dafür: Deutschland und gerade
der Südwesten verfügen über ein starkes
produzierendes Gewerbe. Es gibt hierzulande noch Fabriken, in denen reale Dinge hergestellt werden. Wenn nun auch in
Produktionsprozessen verstärkt Internet
und Digitalisierung Einzug halten, dürfen es die deutschen Unternehmen nur
nicht verpassen, auf diesen Zug aufzuspringen.
EEMehr auf Seite 2
still. Regional- und S-Bahnen fuhren ebenfalls nur nach einem Ersatzfahrplan. Die Lokführergewerkschaft GDL will den Streik bis
zum Montagmorgen durchziehen.
Ein neues Tarifangebot der Deutschen
Bahn hatte die GDL am Freitag abgelehnt.
Dieses sah für die Lokführer eine dreistufige
Einkommenserhöhung um insgesamt fünf
Prozent bei einer Laufzeit von 30 Monaten
vor. Bedingung der GDL ist es, neben den
Lokführern auch für das übrige Zugpersonal
zu verhandeln. Für diese führt jedoch die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft
(EVG) die Gespräche.
DPA
EEMehr auf Seite 5
Müller beerbt
Wowereit in Berlin
MAX
MIN
Die Digitalisierung der Wirtschaft
schreitet voran. Unternehmen und
Politik müssen darauf reagieren.
anderen Branchen wie etwa der Elektronikoder der Automobilindustrie.“ Damit sei IT
zu einer Schlüsselbranche für die Volkswirtschaft geworden. Die Digitalisierung sei der
Antreiber von Innovationen quer durch alle
Bereiche der deutschen Wirtschaft.
Für Irritation in der Branche sorgt indes,
dass Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD)
nicht am Gipfel teilnehmen wird. Auch den
Co-Vorsitz in der Arbeitsgruppe 5 „Verantwortung und Schutz in der vernetzten Gesellschaft“, die zwischen den einzelnen Gipfeln
regelmäßig tagt, hat Maas nicht übernommen. In der Branche wird verschnupft angemerkt, dass seine Vorgängerin im Ministeramt, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
(FDP), sich im Rahmen des nationalen ITGipfels stets engagiert hatte. Maas schickt dagegen den parlamentarischen Staatssekretär
Ulrich Kelber. Ein Sprecher von Maas teilte
mit: „Es gibt rein terminliche Gründe, warum
Herr Maas nicht teilnimmt.“
FOTO: DPA
VON MARKUS GRABITZ AUS BERLIN
VON MARKUS GRABITZ
Nächster Regierungschef Berlins soll nach
dem Willen der SPD-Basis der bisherige
Stadtentwicklungssenator Michael Müller
werden. Im Mitgliedervotum für die Nachfolge des Regierenden Bürgermeisters Klaus
Wowereit (SPD) erzielte der 49-Jährige am
Samstag bereits im ersten Wahlgang mit
59,1 Prozent überraschend die absolute
Mehrheit. „Ich freue mich wahnsinnig“, sagte
er nach der Auszählung und sprach von
einem „großen Vertrauensbeweis“. Er hoffe,
dass die Berliner SPD dieses Votum auch für
die Wahl 2016 nutzen könne und führende
Kraft bleibe. Wowereit, der zum 11. Dezember nach 13 Jahren als Regierender Bürgermeister zurücktritt, äußerte sich erfreut. Mit
Müller werde die Arbeit des rot-schwarzen
Senats in „politischer Kontinuität, aber auch
mit neuen Akzenten“ fortgesetzt.
SOAK
EEMehr auf Seite 3
Terrorverdächtige
in Aachen
festgenommen
Die Bundesanwaltschaft ist gegen mehrere
mutmaßliche Unterstützer islamistischer
Terrororganisationen wie den Islamischen
Staat (IS) vorgegangen. In Aachen seien ein
38-jähriger Tunesier und ein 28-jähriger Russe festgenommen worden, teilte der Generalbundesanwalt in Karlsruhe mit. Gegen beide
lagen Haftbefehle vor. In sieben Bundesländern, darunter auch in Baden-Württemberg,
wurden Wohnungen der Männer und von
13 anderen mutmaßlichen Unterstützern
durchsucht. Zwei weitere Verdächtige seien
vorläufig festgenommen worden. Die Verdächtigen sollen Ausrüstung und Bargeld
gesammelt und nach Syrien und in den Irak
gebracht haben. Zudem sollen Unterstützer
in diese Länder geschleust worden sein. DPA
EEMehr auf Seite 3
Mehr Geld für den
Hochwasserschutz
Umweltministerkonferenz
der Länder fordert stärkeres
Engagement des Bundes.
Die Umweltminister der Länder wollen auf
ihrer Herbstkonferenz vom Bund eine Zusage über deutlich mehr Geld für den Hochwasserschutz erreichen. Die von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD)
in Aussicht gestellten zusätzlichen 1,0 bis
1,2 Milliarden Euro bundesweit reichten bei
weitem nicht aus, sagte Baden-Württembergs
Ressortchef Franz Untersteller (Grüne). „Damit bekommen wir die nötigen Maßnahmen
in den kommenden Jahren nicht mal ansatzweise umgesetzt – da sind wir uns im Kollegenkreis sehr einig.“
Untersteller und seine Länderkollegen
kommen von Mittwoch bis Freitag in Heidelberg zusammen. 2014 hat Baden-Württem-
Die Gefahr ist da. Die Bundesregierung
hat Chancen und Risiken erkannt und
die wichtigsten Baustellen identifiziert.
Nun kommt es darauf an, dass sie auch
die nötigen Mittel bereitstellt und die
Rahmenbedingungen schafft, damit die
Modernisierung vorankommt. Andernfalls kann das ehrgeizige Ziel, Deutschland bis zum Jahr 2017 zum digitalen
Wachstumsland Nummer eins in Europa
zu machen, nicht erreicht werden.
berg den Vorsitz der Umweltministerkonferenz. „Mich würde es freuen, wenn Frau
Hendricks schon etwas im Koffer hätte, wenn
sie nach Heidelberg kommt“, betonte der
Minister. „Wir brauchen ein Nationales
Hochwasserschutzprogramm, das diesen Namen auch verdient und das uns als Länder
wirklich voranbringt.“ Hendricks müsse sich
noch einmal mit dem Finanzminister zusammensetzen, sagte der Minister der „RheinNeckar-Zeitung“.
Ein Katalog mit den aus Expertensicht
wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor
Hochwasser dient als Grundlage der Heidelberger Beratungen. „Es wird auch um die
Frage gehen: Wer zahlt?“, betonte Untersteller. „Wenn man sich den Gesamtkatalog
dieser Maßnahmen bis 2027 anschaut, reden
wir insgesamt von einem Volumen von etwa
5,5 Milliarden Euro.“
Dem „Mannheimer Morgen“ sagte der
Umweltminister: „Die Umweltminister haben sich eigentlich verständigt, dass der Bund
70 Prozent an diesen Maßnahmen finanziert.“ Er müsse 3,5 bis 4 Milliarden Euro
beisteuern.
DPA
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
2 POLITIK
DINGE DER WOCHE
Schon wieder Sonntag. Haben
Sie auch nichts verpasst?
Der Inbusschlüssel
zum Erfolg
Im Oktober vor 40 Jahren eröffnete der
schwedische Möbelgigant Ikea seine
erste Filiale in Deutschland. Im selben
Monat strahlte das Zweite Deutsche
Fernsehen die erste Folge der KrimiSerie „Derrick“ aus, Titel: „Waldweg“.
Ikea und Derrick?, wundert sich die
kulturwissenschaftlich interessierte
Leserschaft, das sind doch Billy-Regal
und Gelsenkirchener Barock, zwei Paralleluniversen, die nichts verbindet? Das
dachten die Verschwörungstheoretiker
unserer Redaktion auch – bevor sie sich
diese Woche alle 281 „Derrick“-Folgen
auf Afrikaans und tonnenweise Schwedenhappen aus dem Möbelhaus reingezogen haben.
Nach der ersten Wagenladung Köttbullar fällt die Ähnlichkeit zwischen den
Fleischbällchen und den Tränensäcken
des Oberinspektors ins Auge, und man
fragt sich: Kann es ein Zufall sein, dass
Derrick im Großraum München ermittelte und die erste Ikea-Filiale in Eching
bei München eröffnet wurde?
Natürlich, Stefan Derrick und sein
Stichwortgeber Harry Klein bewegten
sich in der Upperclass, einem pressspanfreien Geldadel-Biotop in Eiche massiv.
Aber herrschte zwischen Chef und Hilfspolizist nicht dieselbe Vertrautheit wie
zwischen Ikea und der geduzten Kundschaft? Schauen wir uns Derricks ersten
Dienstwagen an, einen kastenförmigen
Zahl der Woche
5er-BMW, der bereits Züge eines erst
später ins Ikea-Programm genommenen
Schranksystems (Pax) aufwies: Beweisen
lässt es sich nicht, aber das riecht nach
Schleichwerbung.
Auch was den wirtschaftlichen Erfolg
angeht, stoßen wir auf Parallelen. „Derrick“ ist Deutschlands größter Exportschlager, noch vor dem Leopard. Die
Serie durfte sogar in Krisenregionen wie
die Schweiz und nach Österreich verkauft werden. Und Ikea? Selbst wenn in
1000 Jahren von der Billigmöbelpracht
nichts mehr übrig sein wird, werden
Archäologen im letzten Winkel dieses
Planeten auf Säcke mit Inbusschlüsseln
stoßen.
Rein äußerlich hatte der korrekt-konservative Trenchcoat-Träger Derrick mit
modischen Wegwerfmöbeln nichts am
Hut. Niemals hätte er einen Verdächtigen
an einem Schreibtisch namens Leksvik
vernommen. Aber die Nähe zu Skandinavien ist unverkennbar: Darsteller Tappert, ein Angler und Jäger, ließ sich ein
Haus auf einem Stück Land bauen, das
ihm in Norwegen geschenkt wurde.
Sie halten unsere Beweisführung für
mangelhaft und bemüht? Mag sein, aber
verglichen mit dem Zusammenbau eines
Schwedenmöbels passt alles perfekt.
Als am 23. Januar 2003 zur Einweihung einer Ikea-Filiale in Brunnthal
südlich von München 45 000 Leute erwartet wurden, aber nur 2500 Parkplätze
vorhanden waren, titelte die „Abendzeitung“: „Schraubst Du schon, oder
parkst Du noch?“ An jenem Tag fiel auf
dem überfüllten Parkplatz in Brunnthal
ein Satz, der zwar Derrick zugeschrieben
wird, aber in keiner Folge so gesagt
wurde: „Harry, hol schon mal den Einkaufswagen.“ Brauchen Sie noch mehr
Belege? Uns langt’s.
TOM HÖRNER
Deutsche für stärkeres Engagement
Die Bundesregierung sollte nach dem Willen der
Bürger mehr Geld für die Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern ausgeben. 79 Prozent plädieren
für die Einhaltung der Zusage, bis 2015 die Ausgaben auf 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens
zu steigern. Die Auwendungen derzeit: 0,38 Prozent.
Christian Ginsig
Auch in Nicht-Streikzeiten
gehört das Klagen über die
Deutsche Bahn zum nationalen Kulturgut. Nun hat
der Sprecher der schweizerischen Bundesbahnen,
Christian Ginsig, ins Klagelied eingestimmt. Auf Twitter machte er ironisch seinem Ärger als DB-Kunde
Luft – und erntete viel Zuspruch. Endlich sagt es mal einer just aus jenem
Land, das vieles besser kann als der „große Kanton“!
FOTO: SBB
Prozent für mehr Entwicklungshilfe
Die Gewinnzahlen vom 17./18. 10. 2014 – Woche 42
Lotto: 6 aus 49
11 15 27 29 30 48
Superzahl 0
Spiel 77 4 023 876 Super 6 339 868
14
Glücksspirale
4
27
965
4391
08 194
242 632 und 423 044
FOTO: FOTOLIA
Ein Land
sucht Anschluss
Noch immer gibt es nicht überall in Deutschland schnelle Internetanschlüsse. Bei der
Cybersicherheit steht man erst am Anfang. Und die Rahmenbedingungen für die Gründung
innovativer Firmen sind nicht die besten. Genug Stoff für den IT-Gipfel.
Liebling der Woche
79
Eurojackpot
5 aus 50
2 aus 10
Warten auf die Datenautobahn: Glasfaserkabel bringen das schnelle Internet.
24
27
35
7
39
8
10 Euro
20 Euro
50 Euro
500 Euro
5000 Euro
100 000 Euro
Prämienziehung
Die monatliche Sofortrente von 7500 Euro gewinnen
die Losnummern 3 808 200 und 3 022 309.
Klassenlotterie
Ziehungsergebnisse der Süddeutschen Klassenlotterie vom Samstag, 18. Oktober 2014
Im 135. Gewinnspiel, 5. Klasse, wurden 30 604
Gewinne mit einer Gesamtgewinnsumme von
7 760 000 Euro ermittelt:
1 Million Euro entfallen auf die Losnummer:
1 976 471
100 000 Euro entfallen auf die Losnummer:
2 014 287
50 000 Euro entfallen auf die Losnummer:
1 785 770
10 000 Euro entfallen auf die Losnummer:
1 565 524
Je 1000 Euro entfallen auf die Endziffern:
1 961, 6 259
Es sind keine Ergänzungszüge angefallen.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
IMPRESSUM
Sonntag Aktuell erscheint als siebte Ausgabe für: Ausgabe Zeitungsmarkt Stuttgart Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten.
Backnanger Kreiszeitung, Bietigheimer Zeitung/Bönnigheimer Zeitung/Sachsenheimer Zeitung, Cannstatter/Untertürkheimer
Zeitung, Fellbacher Zeitung, Gäubote Herrenberg, Gmünder Tagespost, Kornwestheimer Zeitung, Kreiszeitung Böblinger Bote,
Leonberger Kreiszeitung. Ludwigsburger Kreiszeitung/Neckar- und Enzbote. Marbacher Zeitung, Mühlacker Tagblatt, Rems-Zeitung
Schwäbisch Gmünd. Reutlinger General-Anzeiger/Echaz-Bote/Pfullinger Stadtanzeiger/Metzinger-Uracher General-Anzeiger.
Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung, Vaihinger Kreiszeitung, Waiblinger Kreiszeitung/Welzheimer Zeitung/Winnender Zeitung/
Schorndorfer Nachrichten. Ausgabe Zeitungsmarkt Ulm SÜDWEST PRESSE Ulm/Neu-Ulm, Alb Bote Münsingen, Brenztal-Bote,
Ehinger Tagblatt, Heidenheimer Neue Presse, Heidenheimer Zeitung, Metzinger-Uracher Volksblatt/Der Ermstalbote, NWZ Göppinger Kreisnachrichten, Reutlinger Nachrichten/Pfullinger Zeitung. Ausgabe Zeitungsmarkt Rhein-Neckar Mannheimer Morgen,
Schwetzinger Zeitung, Südhessen Morgen. Zeitungsmarkt Pfalz Der Reiseteil erscheint in der Pfalz als Bestandteil der Rheinpfalz am
Sonntag sowie der Pirmasenser Zeitung am Sonntag. Herausgeber/Auflagen Ausgabe Stuttgart (verk. Auflage: 405 134 Exemplare),
Sonntag Aktuell GmbH; Ausgabe Ulm (verk. Auflage: 121 561 Exemplare), Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG; Ausgabe RheinNeckar (verk. Auflage: 67 182), Mannheimer Verlagsanstalt GmbH; Zeitungsmarkt Pfalz, Rheinpfalz am Sonntag/Pirmasenser Zeitung
am Sonntag (verk. Auflage: 218 930), Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG; Auflagen (inkl. ePaper) IVW II. Quartal 2014.
Zentralredaktion Dr. Christoph Reisinger, Peter Trapmann. Postanschrift Sonntag Aktuell GmbH, Postfach 10 44 62, 70039 Stuttgart,
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Stuttgart. Ausgabe Rhein-Neckar: Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Dudenstraße 12-26, 68167 Mannheim.
Zeitungsmarkt Pfalz, Rheinpfalz am Sonntag/PirmasenserZeitung am Sonntag: Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG,
Druckzentrum, Flomersheimer Straße 4, 67071 Ludwigshafen (Oggersheim). Wir verwenden Recycling-Papier.
VON MARKUS GRABITZ AUS BERLIN
Am Dienstag findet in Hamburg eine Veranstaltung statt, um die Deutschland beneidet
wird. Die Politik lädt Wirtschaft und Wissenschaft zum IT-Gipfel. Prominenter geht es
kaum: Die Kanzlerin kommt, der Vizekanzler,
dazu fünf Bundesminister. Aus der Wirtschaft kommen Schwergewichte wie Telekom-Chef Timotheus Höttges, DB-TechnikVorstand Heike Hanagarth, SAP-Vorstand
Bernd Leukert und andere.
Es ist aber nicht damit getan, dass Spitzenpolitiker und Konzernchefs einen Tag lang
Grußworte halten und sich an Podiumsdiskussionen beteiligen. International einmalig ist dies: Zwischen den IT-Gipfeln – die
eigentlich jedes Jahr stattfinden, nur im
Wahljahr 2013 war keine Zeit – wird intensiv
an den Themen gearbeitet, und zwar nicht
nur von den Mitarbeitern, sondern immer
wieder auch in hochkarätig besetzten Runden von den Promis selbst.
Für die digitale Agenda
fehlt das Geld
Man kann der Bundesregierung nicht vorwerfen, dass sie die Herausforderung durch
das Internet ignorieren würde. So hat sie etwa vor wenigen Wochen eine digitale Agenda
vorgelegt, mit der sich die Branche durchaus
zufrieden zeigte. Entscheidendes Manko
allerdings: Es fehlen ein Zeitplan, um die
lobenswerten Ziele zu erreichen, und eine
solide Finanzierung.
Dass eine Menge zu tun bleibt, damit
Deutschland im Internetzeitalter nicht ins
Hintertreffen gerät, ist unumstritten. Der
IT-Branchenverband Bitkom warnt in einem
Strategiepapier vom Frühjahr: „Die Branche
in Deutschland droht, den internationalen
Anschluss zu verlieren.“
Die Infrastruktur muss weiter ausgebaut
werden. Die Breitbandstrategie der Bundesregierung, die eine flächendeckende Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen sicherstellen soll, gilt als ehrgeizig. Laut einer
Studie des Tüv Rheinland, die Mitte des
Jahres vorgelegt wurde, sind 64,1 Prozent
aller bundesdeutschen Haushalte mit Hochleistungsanschlüssen versorgt. Erfreulich sei,
dass sich der Ausbau nicht nur auf die städtisch oder halbstädtisch geprägten Regionen
beschränke, sondern auch in ländlichen
Gemeinden stattfinde. Demnach hat bereits
jeder fünfte Haushalt auf dem Land mittlerweile Zugang zu Breitbandanschlüssen
mit Geschwindigkeiten von mindestens 50
Megabit pro Sekunde. „Das entspricht einer
Zuwachsrate von etwa 30 Prozent gegenüber
der letzten Erhebung Ende 2013.“ Die Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren mehr
als 100 Milliarden Euro in die Netze investiert. Allerdings bleibt noch einiges zu tun.
Vor allem auf dem flachen Land hat das Netz
nach wie vor Löcher. Um diese zu schließen,
wären Investitionen nötig, die sich aber bei
der geringen Zahl potenzieller Nutzer kaum
rentieren würden. Deshalb hat die Bundesregierung angekündigt, ein Förderprogramm
aufzulegen, um die weißen Flecken auf der
digitalen Landkarte zu schließen.
Die Affäre um den früheren US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden, wiederkehrende Berichte über den Diebstahl von
Millionen Passwörtern für das Internet sowie
Hackerangriffe auf deutsche Unternehmen
aus Russland und China haben die Menschen
und die Unternehmen hochgradig verunsichert. Die Bundesregierung hat zum Thema
ein IT-Sicherheitsgesetz erarbeitet. Es soll
garantieren, dass die Behörden überhaupt
erst einmal einen Überblick darüber bekommen, wie häufig Deutschland Opfer von
Cyberattacken über das Internet wird.
Unternehmen, aber auch Behörden werden
in Zukunft verpflichtet, Angriffe zu melden.
Lange Zeit war umstritten, ob sie diese
Meldung auch anonym abgeben dürften. Die
Verbände der Branche hatten sich massiv
dafür eingesetzt. Ihr Argument: Die wirtschaftlichen Folgen eines bekannt gewordenen Cyberangriffs etwa auf die Kundendatei
eines Online-Händlers könnten bis zum Bankrott reichen. Nach zähen Verhandlungen
war das federführende Bundesinnenministerium bereit, Anonymität zuzugestehen. Vorfälle melden sollen vor allem Unternehmen,
die auf dem Feld der sogenannten kritischen
Infrastruktur tätig sind. Strittig ist noch, welche Firmen zu diesem Sektor zählen: klar,
Energieversorger, Betreiber von Strom- und
Wasserleitungen. Was aber ist mit den Rechenzentren von Krankenkassen oder Banken? Und die Lebensmittelbranche? Jetzt ist
Nationaler IT-Gipfel
Am kommenden Dienstag findet in Hamburg der
achte nationale IT-Gipfel statt. Nach Angaben der
Bundesregierung soll er als zentrale Plattform für
die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und
Wissenschaft zur Stärkung des IT-Standortes
Deutschland dienen. In drei hochrangigen Foren
werden entsprechend der Digitalen Agenda der
Regierung die Themen „Wettbewerbsfähigkeit in
der digitalen Ökonomie“, „Transparenz, Sicherheit,
Vertrauen – digitale Zukunft gestalten“ sowie
„Arbeiten und Leben in der digitalen Welt“ diskutiert.
SOAK
zunächst einmal das Parlament am Zug, um
letzte Hand an das Gesetz zu legen. Details,
welche Branchen melden sollen, werden
wohl erst in einer Verordnung im kommenden Jahr geregelt.
Neudeutsch Start-ups heißen innovative,
junge Unternehmen, die immer wieder wirtschaftliche und auch gesellschaftliche Umwälzungen in Gang setzen. Bei der Gründung
dieser Firmen, die häufig in Hinterhöfen und
Garagen anfangen, aber das Potenzial für
mehr haben, „ist Deutschland bislang nicht
gut aufgestellt“, so der Branchenverband
Bitkom in seinem Strategiepapier. Mit einer
Start-up-Quote von 4,2 Prozent sei Deutschland europa- und weltweit allenfalls im
Mittelfeld. „Fatal ist vor allem, dass aufgrund
schlechter Rahmenbedingungen deutsche
Start-ups in den seltensten Fällen zu Global
Playern werden.“
Zu wenig Start-ups
Ein Problem ist, dass hierzulande zu wenig
Risikokapital für kleine Unternehmer mit
großen Ideen zur Verfügung steht. So gab es
2013 in Deutschland 255 Millionen Euro zur
Anschubfinanzierung von Start-ups. Eine
Start-up-Szene, die auch international wahrgenommen wird, gibt es aber nur in Berlin.
Diese wird in einem Atemzug genannt mit
London, Tel Aviv und sogar dem Silicon Valley. Nur: Zur späteren Anschlussfinanzierung
standen 2011 in Deutschland 390 Millionen
Euro bereit, in den USA waren es knapp
zwölf Milliarden. Die Regierung prüft gerade
Maßnahmen, wie Geldgeber dazu gebracht
werden können, mehr Risikokapital zur Verfügung zu stellen.
Und schließlich: Computer ziehen in die
Fabrikhallen ein. Experten erwarten, dass
die fortschreitende Digitalisierung auch bei
der Produktion realer Güter bald zu bahnbrechenden Veränderungen führen wird. Industrie 4.0 heißt das Phänomen. Fachleute
sehen ein großes Wachstumspotenzial für die
deutsche Wirtschaft, weil anders als in England und Frankreich hierzulande noch im
großen Stil Produkte hergestellt werden.
Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts
für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
sind allein in den volkswirtschaftlich wichtigen Branchen wie der Automobilindustrie,
der Chemie oder dem Maschinenbau bis
2025 Produktivitätssteigerungen in Höhe von
78 Milliarden Euro möglich. Durchschnittlich 1,7 Prozent pro Jahr und Branche könnten als zusätzliche Bruttowertschöpfung
erzielt werden. Wenn alles klappt, würde
Deutschland so auch aus der vierten industriellen Revolution gestärkt hervorgehen.
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
POLITIK 3
Der unauffällige Müller kommt
gratulieren dem Sieger und beschwören natürlich die Solidarität, mit der die SPD sich
nun hinter Michael Müller versammeln werde. Aber der Schlag sitzt – und was er wirklich für die Partei bedeutet, kann heute noch
keiner genau sagen: Kann Jan Stöß als Parteichef im Amt bleiben, da er nur das Vertrauen
von 20 Prozent der Basis hat? Wie will er, der
in den vergangenen Wochen die Arbeit Müllers als Politik aus dem Schlafwagen attackiert hat, nun Seit an Seit mit dem Regierungschef schreiten? Stöß bemüht zu dieser
Frage vor den Kameras das Bild von den drei
Musketieren: „Alle für einen, einer für alle –
und das ist Michael Müller“, sagt er.
Auf Wowereit folgt Kronprinz
Müller im Amt des Regierenden
Bürgermeisters in Berlin. Die
SPD-Mitgliederbefragung fällt
überraschend deutlich aus.
VON KATJA BAUER AUS BERLIN
Als Michael Müller auf die kleine Bühne im
Berliner Kurt-Schumacher-Haus steigt, da
sieht es einen Moment lang so aus, als wollte
er am liebsten einen Luftsprung machen und
laut: „Yippie!“ schreien. Völlig gelöst strahlt er
seine beiden ärgsten Konkurrenten an, herzt
erst den unterlegenen Fraktionschef Raed
Saleh und nimmt dann den zweitplatzierten
Parteichef Jan Stöß in den Arm. „Ich freu
mich wahnsinnig“, sagt der künftige Regierende Bürgermeister. „Aber ich bin auch echt
platt.“
Überrascht wie er sind wohl die meisten,
als am Samstagnachmittag das Ergebnis des
Mitgliedervotums verkündet wird, mit dem
die Berliner SPD einen Nachfolger für den
scheidenden Regierungschef Klaus Wowereit
sucht. Mit einer unerwartet deutlichen
Mehrheit hat sich die Parteibasis entschieden: 59,1 Prozent der Genossen wollen, dass
Müller künftig die Stadt regiert. Jan Stöß und
Raed Saleh sind mit 20, 9 und 18,7 Prozent
dagegen abgeschlagen – nur gut jeder Fünfte
der Genossen, die abgestimmt haben, konnte
sich einen der beiden im Amt des Regierenden vorstellen, obwohl sie doch die Parteispitze bilden. Mit einer so deutlichen Entscheidung hatte niemand gerechnet – in der
Partei war damit gerechnet worden, dass im
ersten Wahlgang keiner die absolute Mehrheit erreicht und eine Stichwahl nötig wird.
Die Rivalen beschwören
die Geschlossenheit
Mit hartem Sarkasmus
Nun wird Michael Müller seinen langjährigen Weggefährten Klaus Wowereit beerben.
Es ist keine zwei Monate her, dass der Regierende nach 13 Jahren im Amt seinen Rücktritt
für den 11. Dezember angekündigt hat – sobald die Partei einen Nachfolger gefunden
habe. Sechs Wochen lang haben die drei Kandidaten bei unzähligen Veranstaltungen an
der Basis um Vertrauen geworben. Und die
SPD-Genossen haben eine sehr klare Ansage
gemacht.
Harter Sarkasmus ist Müller nicht fremd,
und deshalb sagt er breit grinsend: „Der Zom-
Auf „Arm, aber sexy“-Wowereit folgt der eher spröde Michael Müller.
bie ist wieder da.“ Die anderen haben da
längst die Parteizentrale verlassen. Wunden
lecken. Der Sieg ist eine späte Genugtuung
für ihn. Es waren Saleh und Stöß, die ihn vor
zwei Jahren von der Spitze der SPD gestürzt
hatten, als einen, der immer nur Wowereit
den Rücken freihielt und zu lange ohne Rücksicht auf die Strömungen in der Partei die
Regierungspolitik umsetzte.
Lange war Müller an der Seite Wowereits
FOTO: DPA
gewesen – zunächst als Fraktionschef, dann
zusätzlich an der Parteispitze, seit 2011 als
Senator. Dieser Moment im Juni 2012 galt
damals als der Anfang vom Ende der Ära Wowereit. Aber nun ist Michael Müller zurück.
Und er freut sich diebisch. Natürlich hat er
gleich mit Klaus Wowereit telefoniert. Was
der sagte? Wieder breites Grinsen. „Na,
Glückwunsch.“
Saleh und Stöß wahren die Fassung, sie
Der jedenfalls tut am Tag seiner Wahl so, als
sei das alles kein Thema. Die Basis habe sich
klar entschieden – und damit nur etwas darüber gesagt, wer Regierender Bürgermeister
werden solle. In dem Votum stecke nicht die
Botschaft, dass die Genossen Saleh oder Stöß
kein Vertrauen schenkten.
Nun also wird der glamouröse und stets
etwas rotzige „Arm, aber sexy“-Bürgermeister Wowereit abgelöst werden von einem
Mann, der eher für seinen spröden Charme
bekannt ist. Müller, gelernter Drucker und
Kaufmann, stammt wie Wowereit aus dem
Kleine-Leute-Bezirk Tempelhof. Zehn Jahre
führte er die Fraktion, acht Jahre die Partei,
und auch wenn er immer als „Kronprinz“
Wowereits gesehen wurde, so arbeitete
er eigentlich immer im Hintergrund. Aber
offensichtlich beantwortet er in den Augen
der Parteimitglieder eine Frage selbst am besten, die er in den letzten Wochen oft gestellt
hatte: „Ihr müsst euch fragen, wie und mit
wem erreichen wir so breite Wählerschichten, dass wir 2016 die führende Kraft in dieser Stadt bleiben?“
Für Müller bleibt nun in den kommenden
Wochen viel zu tun: Zunächst werden ihn die
Sozialdemokraten auf einem Parteitag am
8. November formell für die Wahl im Abgeordnetenhaus nominieren. Bis zur Wahl am
11. Dezember allerdings muss er auch noch
nach neuen Kabinettsmitgliedern suchen:
Der bisherige Finanzsenator Ulrich Nußbaum hatte am Freitag bereits angekündigt,
dass er einem neuen Senat nicht mehr angehören wolle. Und einen neuen Stadtentwicklungssenator braucht Müller natürlich auch –
er kann ja nun nicht alles machen.
NACHRICHTEN
Bischöfe ohne Konsens bei
Homo-Ehe und Geschiedenen
Rom – Zum Abschluss der Familiensynode im Vatikan haben sich die Bischöfe
nicht geschlossen hinter umstrittene Aussagen über den Umgang mit Homosexuellen und Geschiedenen gestellt. Das geht
aus dem Abschlussdokument hervor, das
am Samstagabend in Rom vorgestellt
wurde. Demnach fanden drei entsprechende Punkte nur eine einfache, nicht
die eigentlich vorgesehene Zwei-DrittelMehrheit, um die Haltung der gesamten
Synode wiederzuspiegeln.
DPA
Rechnungshof: Bund kann
Länder nicht stärker entlasten
Berlin – Bei der Neuordnung der Finanzbeziehungen hat der Bund nach Darstellung des Bundesrechnungshofes keine finanziellen Optionen mehr zur Entlastung
der Länder. „Angesichts der bereits bestehenden umfänglichen finanziellen
Lasten und Risiken erscheinen die Handlungsspielräume des Bundes für weitere
finanzielle Zugeständnisse an die anderen Gebietskörperschaften ausgereizt“,
zitiert die „Wirtschaftswoche“ vorab aus
einem Bericht des Rechnungshofes. DPA
Bouffier: Schwarz-Grün in
Hessen Modell für den Bund
Wiesbaden – Hessens Ministerpräsident
Volker Bouffier hat die Arbeit der Grünen
in der Wiesbadener Koalition mit der
CDU als Vorbild gelobt. „Auch die hessischen Grünen wollen schwarze Zahlen
schreiben“, sagte Bouffier der „Wirtschaftswoche“. „Ökologie ist nur möglich,
wenn die Wirtschaft erfolgreich ist.“
Allerdings seien die Grünen „auf Bundesebene (. . .) noch nicht so weit“.
DPA
Geheimes US-Raumflugzeug
nach Langzeiteinsatz gelandet
Santa Barbara – Nach einem fast zweijährigen Erprobungseinsatz im All ist die
amerikanische Weltraum-Drohne X-37B
sicher wieder gelandet. Der unbemannte
Gleiter ging auf einem Luftwaffenstützpunkt in Kalifornien nieder. Damit endete
nach 22 Monaten der dritte und längste
Raumflug einer X-37. Das Ziel des Einsatzes der Raumdrohne ist geheim. DPA
Kurden bedrängen den IS in Kobane
Die internationale Allianz und die Kurden haben in gemeinsamen Angriffen die IS-Dschihadisten
aus der syrischen Grenzstadt zurückgedrängt. Bei anderen Luftschlägen sollen unbeteiligte Zivilisten getötet worden sein.
Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verliert
in der umkämpften syrischen Kurdenstadt
Kobane weiter an Boden. Durch koordinierte
Angriffe der sogenannten kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG) und der internationalen Allianz würden die IS-Kämpfer zurückgedrängt, berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. In Ostsyrien
habe die von den USA angeführte Koalition
Angriffe auf Gasanlagen und Ölraffinerien geflogen, die von den Extremisten kontrolliert
worden seien. Dabei seien versehentlich fünf
syrische Zivilisten getötet worden. Im Irak
bestätigte das Parlament nach über einem
Monat die beiden vakanten Posten des Verteidigungs- und des Innenministers.
Mit der Ernennung von Chaled al-Obeidi
als Verteidigungsminister und Mohammed
al-Ghaban als Innenminister sei die irakische
Regierung nun komplett, berichtete die unabhängige irakische Nachrichtenseite Al-Sumaria News. Der seit Anfang September amtierende Ministerpräsident Haidar al-Abadi
Ex-Geiseln in der
Botschaft in Manila
Wann die beiden deutschen
Entführungsopfer nach Hause
fliegen, ist unklar.
Nach ihrer Freilassung sind die auf den Philippinen von islamistischen Separatisten verschleppten Deutschen in Sicherheit. Das Paar
wohnt nach Angaben des Auswärtigen Amtes
hatte Mitte September zunächst ein Kabinett
ohne die beiden sicherheitsrelevanten Posten
vorgestellt, nachdem es im Parlament Streitigkeiten über die Besetzung gegeben hatte.
Das Land befindet sich unter heftigen Angriffen durch den IS. Die Extremisten kontrollieren rund ein Drittel der Fläche des Iraks.
Auch in Syrien dominiert die IS-Miliz mit
eroberten Gebieten im Norden und Osten gut
ein Drittel des Landes. Der Vormarsch auf die
kurdische Enklave Kobane an der Grenze zur
Türkei, die IS-Kämpfer seit rund einem Monat belagern, gerät jedoch ins Stocken. Die
internationale Allianz und kurdische Einheiten verteidigen die Stadt.
„Es gab in der letzten Woche enge Absprachen zwischen beiden Seiten“, sagte Rami
Abdel Rahman, der Leiter der Beobachtungs-
FOTO: DPA
stelle. „Die Allianz war so in der Lage, mehr
direkte Treffer gegen IS-Stellungen in Kobane zu landen.“ So habe das US-geführte
Bündnis anhand von YPG-Informationen in
der Nacht zwei gezielte Luftschläge gegen
den IS im Osten von Kobane ausgeführt.
YPG-Einheiten hätten sich zugleich schwere
Gefechte im Nordosten nahe dem Grenzübergang zur Türkei sowie im Süden der umzingelten Stadt geliefert. Acht Dschihadisten
seien getötet worden.
Augenzeugen zufolge soll die IS-Miliz
Piloten an erbeuteten Kampfflugzeugen ausbilden. Aktivisten berichteten, Augenzeugen
hätten mindestens ein Flugzeug im Tiefflug
gesehen. Das US-Außenministerium erklärte
dazu: „Uns ist nicht bekannt, dass IS irgendwelche Kampfjets aus dem Irak erbeutet hat.“
Allerdings waren dem IS in Syrien mehrere
Kampfflugzeuge sowjetischer Bauart – MiG
21 und MiG 23 – in die Hand gefallen. Im
August hatte der IS den Fliegerhorst bei
Al-Rakka erobert.
DPA
Rheingau stammenden Mannes gedroht,
wenn nicht gezahlt wird. Nach Angaben der
Entführer wurde das Lösegeld in voller Höhe
übergeben. Die Bundesregierung möchte
dazu keine Stellung beziehen.
Sollten die Angaben von Abu Sayyaf stimmen, wäre dies wohl die bedeutendste Einnahme für die Islamisten, seit sie im Jahr
2000 eine Gruppe von 21 Menschen entführten, darunter die deutsche Familie Wallert.
„Das ist ein sehr, sehr schlechtes Signal, denn
man vermittelt den Menschen damit, dass
Kidnapping ein sehr einfacher Weg ist, um an
Geld zu kommen“, sagte die Verteidigungs-
expertin Clarita Carlos in Manila. Das Auswärtige Amt in Berlin rät weiterhin, die Insel
Mindanao wegen der Gefahr von Entführungen unbedingt zu meiden. Fachleute befürchten, dass die Terroristen nun noch mehr Attacken im Land verüben und Geiseln nehmen.
„Jetzt haben sie das Geld, um zu rekrutieren“,
sagte Carlos. Besonders bedroht seien hellhäutige Menschen, weil die Islamisten davon
ausgingen, dass deren Regierungen zahlten.
Der philippinische Präsident Benigno
Aquino war laut einer Sprecherin „glücklich“,
als er von der Freilassung der beiden Deutschen erfuhr.
DPA
Ein Mann beobachtet von türkischer Seite aus die Luftangriffe auf Kobane.
vorerst beim deutschen Botschafter in der
philippinischen Hauptstadt Manila. Psychologen und Ärzte helfen dem 72 Jahre alten
Arzt und seiner 55 Jahre alten Lebensgefährtin, wie eine Ministeriumssprecherin sagte.
Beide sahen auf einem vom Militär veröffentlichten Video abgemagert aus, konnten aber
laufen. Wann sie nach Deutschland fliegen
können, war zunächst nicht klar.
Mitglieder der Terrorgruppe Abu Sayyaf
hatten das Paar vor sechs Monaten während
einer Segeltour gekidnappt. Die Entführer
hatten vier Millionen Euro Lösegeld gefordert und mit der Enthauptung des aus dem
Ein unbemanntes US-Militärflugzeug ist
fast zwei Jahre im All gewesen. FOTO: AFP
Nahles bekräftigt:
Rentenbeitrag
wird gesenkt
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles
(SPD) hält trotz Kritik von Gewerkschaften und Opposition an ihren Plänen für
eine Senkung der Rentenbeiträge im
kommenden Jahr fest. „Wenn es Spielräume gibt – und davon gehe ich positiv
aus –, dann werden wir eine Rentenbeitragssenkung machen“, sagte Nahles
im RBB-Inforadio. Zu genauen Zahlen
äußerte sie sich nicht. Derzeit liegt der
Beitragssatz bei 18,9 Prozent.
Eine Senkung des Beitrags zur Rentenversicherung ist immer dann zwingend,
wenn die Rücklagen in der Rentenkasse
1,5 Monatsausgaben überschreiten. Wegen der gut gefüllten Rentenkasse hätte
der Beitragssatz bereits zu Jahresbeginn
gesenkt werden müssen. Die Große
Koalition hatte diesen Mechanismus für
2014 jedoch per Gesetz aufgehoben, um
ihre Pläne für die Rente mit 63 und die
Mütterrente zu finanzieren. Nahles hatte
bereits Anfang Oktober angekündigt, die
Regierung wolle 2015 einen möglichen
Spielraum zur Beitragssenkung nutzen.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)
und Oppositionspolitiker hatten dies als
kurzsichtig kritisiert.
DPA
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
4 WIRTSCHAFT
Wo der Klimaschutz steht
NACHRICHTEN
BMW hat genug
von Fusionen
München – Der Autobauer BMW
schließt Übernahmen aus. „Mir fallen
kaum positive Beispiele für Fusionen in
der Autoindustrie ein“, sagte Finanzchef
Friedrich Eichiner der „Börsen-Zeitung“.
„Wir haben mit Rover unsere eigenen
Erfahrungen gemacht.“ Die Münchner
hatten die Briten 1994 übernommen und
sich sechs Jahre später nach hohen Verlusten von Rover getrennt. Angesichts des
breiten Modellprogramms sehe er keine
Notwendigkeit für BMW, über Zusammenschlüsse nachzudenken, sagte Eichiner. Um die hohen Kosten für neue Technologien aufbringen zu können, müsse
BMW wachsen.
SOAK
Bosch fordert mehr Anreize
für neue Heizungen
Stuttgart – Bosch-Geschäftsführer Stefan Hartung hat sich für eine stärkere
Förderung für den Einbau neuer Heizungen ausgesprochen. „Das wirksamste
Mittel wird sein, das über Abschreibungen und Steuererleichterungen zu fördern“, sagte Hartung in Stuttgart. Bei der
im Koalitionsvertrag vorgesehenen Förderung kombinierter Wärme- und Stromerzeugung seien noch keine konkreten
Schritte zu sehen. Würden flächendeckend die effizientesten Heizungen eingebaut, könnten 30 Prozent CO2-Emissionen eingespart werden, das entspreche
50 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. DPA
DIHK-Chef schließt
Kurzarbeit nicht aus
Berlin – Angesichts der trüberen Aussichten für die Wirtschaft dürften manche Firmen nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) nicht um Kurzarbeit herumkommen. „Einzelne Betriebe werden
das voraussichtlich nur mit Kurzarbeit
überbrücken können“, sagte DIHKHauptgeschäftsführer Martin Wansleben
der Zeitung „Euro am Sonntag“. Es gebe
jedoch keinen Grund für allzu großen
Pessimismus: Falls die Abkühlung der
Konjunktur nur vorübergehend sei, werde die Beschäftigung in der Industrie
wohl stabil bleiben.
DPA
Deutsche reisen
wieder nach Ägypten
Kairo – Deutsche Touristen finden nach
Angaben des ägyptischen Tourismusministers drei Jahre nach der Revolution
wieder Gefallen an dem Urlaubsland.
Rund 620 000 Deutsche seien in den ersten neun Monaten 2014 nach Ägypten gekommen, sagte Hisham Zaazou am Samstag in Kairo. Das seien 60 Prozent mehr
als im Vorjahreszeitraum. Deutschland
sei als Markt besonders wichtig für den
ägyptischen Tourismus. „Die Rückkehr
der deutschen Touristen ist ein Vorbote
für die Rückkehr aller europäischer Touristen“, so Zaazou. Ägypten ist wegen seiner Tauchgebiete im Roten Meer und der
antiken Bauwerke am Nil beliebt.
DPA
Der britische Ökonom Nicholas Stern sieht Fortschritte beim Kampf gegen die globale Erwärmung,
kritisiert aber den Emissionshandel. Fossile Energieträger hält er für ein Auslaufmodell.
VON MICHAEL BAUCHMÜLLER
Lord Stern, acht Jahre liegt der „SternReport“ zurück. Was hat sich verändert?
Eine ganze Menge, im Guten wie im
Schlechten. Die Befunde zum Klimawandel
sind heute noch bedrückender als damals. Die
Emissionen sind schneller gestiegen als gedacht. Einige Effekte, etwa das Schmelzen des
arktischen Eises, gehen schneller voran als
vermutet. Die Dinge stehen noch schlechter
als damals.
Und das Gute?
Das Gute ist, dass wir auch bei den Technologien schneller vorankommen als gedacht.
Die Kosten eines Solarmoduls sind um den
Faktor fünf bis zehn gesunken. Das ist außergewöhnlich, und es ist nicht allein das. Es gibt
Fortschritte bei Materialien, bei Elektroautos,
bei der Effizienz. Letztlich wissen wir heute
klarer denn je, dass die Kosten des Nichtstuns
viel größer sind als die des Handelns. Das haben wir im „Stern-Report“ vielleicht noch
nicht klar genug gemacht, wegen mancher
Unsicherheiten damals. Die sind jetzt weg.
Die Botschaft ist aber auch damals
schon angekommen, trotzdem verstrich
Klimakonferenz um Klimakonferenz. Wie
frustrierend ist das?
Ich hatte nie die Illusion, die Welt umzukrempeln. Natürlich bewegt sich die Welt zu
langsam, und wir haben viele Chancen schon
verpasst. Aber dieser außergewöhnliche Wandel in Technologien kam auch dadurch, dass
wir uns in den vergangenen Jahren auf das
Problem konzentriert haben. Die USA reden
heute ganz anders über Klimapolitik als noch
vor wenigen Jahren. Und es gibt einen immensen Wandel in China.
Beim mittlerweile größten Kohlendioxid-Emittenten der Welt.
Ja, das stimmt. Aber es gibt dort eben
heute auch eine lebhafte Debatte darüber, wie
schnell sich die Emissionen wieder senken lassen. Für mich findet in China der derzeit wichtigste klimapolitische Wandel überhaupt statt.
Möglicherweise auch wegen der Smogbelastung in Großstädten. Ist China der
Beweis, dass sich Dinge nur ändern, wenn
die Probleme sichtbar werden?
Ja und nein. China schaut auch nach vorne.
Die Regierung hat die Folgen des Klimawandels erkannt, sie macht sich Sorgen um das
Wasser des Himalajas und die Bevölkerung an
den Küsten. Aber sicher hat die Luftverschmutzung in Peking und anderen großen
Städten Chinas vieles verändert. Sichtbare Folgen beschleunigen den Wandel.
Wie Hurrikan Sandy in den USA.
Genau. Der hat in den USA einen großen
Unterschied gemacht. Diese Art Ereignisse
wirken quer durch die politischen Lager. Die
USA gehen nun sehr explizit voran.
Und Europa?
Da gibt es Plus und Minus. Viele Staaten
hadern mit dem Klimaschutz, weil sie unter
der Rezession leiden. Und wir sehen steigende Anteile der Kohle in Europa, während es in China und den USA den klaren
Passanten mit Atemschutzmasken in Peking: Das stärkste Umdenken in Umweltfragen erkennt der Ökonom Stern in China.
Willen gibt, sich auf Dauer von der Kohle zu
verabschieden. Europa war lange ganz weit
vorne im Klimaschutz. Aber jetzt schwankt
es leider zur falschen Zeit.
In Kürze will die EU ihre Klimaziele
bis 2030 festlegen.
Das wäre für die Europäer genau der
Zeitpunkt, wieder stark zu werden. Dazu
müssten sie sich aber vernünftige Klimaziele setzen, also mindestens eine Minderung der heimischen Kohlendioxid-Emissionen um 40 Prozent bis 2030, gemessen
an 1990. Alles schaut darauf, was Europa
jetzt macht.
Welche Rolle spielt Deutschland? Um
die Klimakanzlerin war es zuletzt still.
Als Physikerin ist Angela Merkel eine
ungewöhnliche Staatenlenkerin. Ich bin
mir sicher, dass sie sich der Lage bewusst
ist. Deutschland muss sich für das 40-Prozent-Ziel starkmachen. Das ist entscheidend. Die deutsche Energiepolitik übrigens
hat die Welt weit vorangebracht, was die
Kosten erneuerbarer Energien angeht.
Trotz Energiewende stieg hier zuletzt aber der Anteil des Braunkohlestroms.
Ja, aber das zeigt für mich nur, dass
Europa eine klare Strategie für den
Ausstieg aus der Kohle braucht. Steigende
Anteile von Braunkohle vertragen sich
nicht mit einem Emissionsabbau, und sie
vertragen sich übrigens auch nicht mit dem
Ziel, gesundheitsgefährdenden Feinstaub
zu mindern.
Viele Länder Europas setzen aber auf
Kohle. Wie sieht so eine Strategie aus?
Für braunes Investment gibt es keine
Perspektive. Wichtig ist jetzt, dass wir klare
Signale für grünes Investment bekommen:
ein ambitioniertes Klimaziel in der EU,
eine klare Strategie für mehr Energieeffizienz und eine Struktur des Stromnetzes,
über die der windreiche Norden und der
sonnige Süden Europas einander ausgleichen können. Und schließlich braucht es
einen funktionierenden Emissionshandel
mit einem ernst zu nehmenden Preis für
Kohlendioxid. Wenn die Politik klare Signale aussendet, wissen auch Investoren,
woran sie sind.
Klingt gut. Aber gerade der Emissionshandel beweist derzeit das Gegenteil. Die Europäer haben zwar die Emissionen der Industrie begrenzt und lassen Firmen mit Zertifikaten handeln,
aber deren Preis ist lachhaft niedrig.
Nicht das System ist falsch, sondern die
Art, wie es genutzt wurde. Ich muss nicht
Professor an der London School of Economics sein, um zu wissen, dass der Preis
runtergeht, wenn man den Markt mit Zertifikaten überflutet. Wir müssen also dem
Markt Zertifikate entziehen, und wir brauchen einen Mindestpreis für Emissionen,
vielleicht auch einen Höchstpreis. Nur so
gibt es Sicherheit für Investoren.
Aber Milliarden und Billionen sind
schon investiert in fossile Energie. Bremst
das den Wandel?
Das glaube ich nicht. Die Bedeutung dieser Investitionen wird auslaufen. Das ist ein
Prozess des industriellen Wandels, der sich
nicht aufhalten lässt.
Die Ölindustrie hört das nicht gerne.
Das mag ja sein. Aber das heißt nicht, dass
der Wandel unmöglich ist. Wir werden mehr
elektrische Autos sehen, wir werden einen
Preis für Kohlendioxid sehen. Es gibt enorme
Fortschritte bei der Energieeffizienz, verbrauchsarme Fahrzeuge, Baumaterialien für
effizientes Bauen. Die Gewinne aus dem Ölgeschäft werden mittelfristig sinken. Es ist
Zeit, nach vorne zu schauen und sich auf den
Wandel einzustellen. Je besser wir ihn verstehen, je klarer wir in unserer Politik sind, desto
leichter fallen uns die Investitionen, fällt uns
die Anpassung. Kohlenwasserstoffe haben
einfach keine Zukunft. Andernfalls würde die
Welt ein sehr schwieriger Platz.
Nicholas Stern
Der Brite warnte als einer der
ersten Ökonomen mit konkreten Zahlen vor den Folgen
eines versäumten Klimaschutzes. 2006 legte der frühere Chef-Volkswirt der Weltbank im Auftrag Londons den „Stern-Report“ vor. Es ist
bis heute das umfassendste Werk über die
Ökonomie des Klimaschutzes. Der 68-Jährige setzt darauf, den globalen Klimawandel
durch Marktmechanismen in den Griff zu
bekommen.
Flop in dieser Woche: Firmen drücken sich vor Textilbündnis gegen Ausbeutung
Top in dieser Woche: Ökostrom-Umlage sinkt erstmals
Das schon vor Monaten von
Bundesentwicklungsminister
Gerd Müller (CSU) angekündigte Bündnis gegen die Ausbeutung von Textilarbeitern
im Ausland hat schwache Resonanz aus der Industrie hervorgerufen. Ziel
der Initiative ist es, soziale und ökologische
Mindeststandards in der Lieferkette durchzusetzen – vom Baumwollfeld bis zum fertigen Kleidungsstück. „Geiz ist geil, das kann
nicht der Weg sein, nicht für Verbraucher
Verbraucher und Wirtschaft in
Deutschland können auf etwas Entspannung bei den
Strompreisen hoffen. Die Ökostrom-Umlage sinkt im kommenden Jahr erstmals, wenn
auch nur leicht von 6,24 auf 6,17 Cent je
Kilowattstunde. Das teilten die vier für die
Verwaltung des Ökostrom-Kontos verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber Mitte der Woche mit. Das Sinken wird bei der
über den Strompreis zu zahlenden Umlage
und auch nicht für den Handel“, sagte Müller am Donnerstag in Berlin. Wer nicht bereit sei, einen Euro mehr für seine Jeans
zu bezahlen, trage Mitschuld am elenden
Schicksal von Textilarbeitern in Staaten wie
Bangladesch und Kambodscha, so Müller.
Mehr als die Hälfte der Firmen und Verbände, die Müller für seinen Pakt hatte gewinnen wollen, traten dem Bündnis nicht bei.
Sie erklärten, sie könnten nicht jeden Produktionsschritt bei ihren Subunternehmern
im Ausland komplett überwachen.
SOAK
9000
8900
SOAK-GRAFIK: SCHEYHING
8800
8700
8600
8500
8400
Mo, 13. 10.
Di, 14. 10.
Mi, 15. 10.
Do, 16. 10.
Fr, 17. 10.
Näherin in China.
FOTO: DPA
FOTO: DPA
bei einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden – das ist in etwa der Verbrauch
einer vierköpfigen Familie pro Jahr – aber
nur 2,45 Euro weniger im Jahr ausmachen.
Da zugleich der Netzausbau zu Buche
schlägt, könnten flächendeckende Preissenkungen ausbleiben – aber zumindest dürfte
es keine weiteren starken Preissprünge geben. Verbraucherschützer und die Grünen
forderten die Energieversorger in diesem
Zusammenhang auf, Preissenkungen an die
Kunden weiterzugeben.
SOAK
Windräder.
FOTO: DPA
Dax im Vergleich zur Vorwoche
Indikator der Woche
Trends
+0,7
11,1
Wert
17.10.
10.10.
M-Dax
15 177,83
14 988,92
+1,26 %
Euro Stoxx 50
2962,24
2991,50
–0,98 %
Dow Jones
16 380,41
16 544,10
–0,99 %
Nikkei
14 532,51
15 300,55
–5,02 %
Wert des Euro in Dollar
1,2823
1,2638
+1,46 %
Wert des Euro in Pfund
0,7955
0,7882
+0,93 %
Wert des Euro in Schw. Franken
1,2074
1,2092
–0,15 %
1 Feinunze Gold (London)
1234,25 $
1219,00 $
+1,25 %
1 Barrel Rohöl (London)
86,64 $
89,32 $
–3,00 %
1 Liter Super E 5 (Stuttgart)
1,479 €
1,509 €
–1,99 %
%
Mit einem fulminanten Kursanstieg am Freitag hat
es der Dax doch noch zu einem Wochengewinn
gebracht. Mit 8850,27 Punkten stand am Freitagabend ein Plus von 0,7 Prozent im Vergleich zur
Vorwoche – damals waren es gut 8788 Zähler – an.
Grund waren positive Daten aus den USA.
Prozent sind armutsgefährdet
In Baden-Württemberg sind relativ betrachtet am
wenigsten Menschen in Deutschland von Armut
gefährdet. Die Quote im Südwesten beträgt
11,1 Prozent. In Bremen ist sie mit 23,1 Prozent am
höchsten. Am stärksten gesunken ist das Armutsrisiko in den vergangenen Jahren in Thüringen.
Veränderung
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
VERMISCHTES 5
Reisen in Zeiten
des Streiks
NACHRICHTEN
Jetzt 39 Tote nach
Himalaja-Schneesturm
Kathmandu – Nach dem gewaltigen
Schneesturm im Himalaja ist die Zahl der
entdeckten Toten auf 39 gestiegen. An der
Grenze zwischen den Distrikten Mustang
und Dolpa seien noch einmal acht Leichen gefunden worden, sagte Nepals
Innenministeriumssprecher Yadac Koirala am Samstag. Allerdings sei es noch
nicht möglich gewesen, sie vom Berg zu
holen.
DPA
Als günstige Alternative zu ICE oder IC sind Fernbusse ohnehin
beliebt. Fallen Fernzüge der Bahn wie beim Streik an diesem
Wochenende jedoch aus, sind sie oft die einzige Alternative. Auch
Mietwagenfirmen sind dankbar für Neukunden.
Die Brezn-Verkäuferinnen am Münchner
Hauptbahnhof klagen. „Normalerweise haben wir hier alle gut zu tun. Aber heute Morgen kommt hier fast überhaupt keiner“, sagt
eine von ihnen. Die Frauen hätten sicherlich
mehr zu tun, würden sie an diesem StreikWochenende nicht am Bahn-, sondern am
Busbahnhof München stehen. Dort an den
Stationen reihen sich lange Schlangen von
Reisenden, abfahrende Busse sind bis auf den
letzten Platz besetzt.
„Wir mussten spontan umdisponieren,
aber das mit dem Bus ist super. Viel billiger
auch“, sagt ein Mann, der zusammen mit
seiner Frau von München über Innsbruck an
den Gardasee fahren möchte. „Das machen
wir jetzt immer. Eigentlich müssten wir den
Lokführern danken.“
Ob alle spontanen Neukunden künftig die
knallbunt lackierten Fernbusse einem ICE
oder IC vorziehen, sei dahingestellt. Fest
steht aber, dass die alternativen Anbieter
die Gewinner des von der Lokführergewerkschaft GDL ausgerufenen Streiks sind.
Bereits nach der Ankündigung des Ausstands am Freitag waren die Server der Fernbus-Anbieter reihenweise zusammengebrochen, Webseiten waren nicht mehr zu erreichen. MeinFernbus verzeichnete eine Verdreifachung der Buchungen und organisierte
100 zusätzliche Fahrten. Der Sprecher des
Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer (bdo), Matthias Schröter, sprach von
„purem Wahnsinn“.
Server brechen zusammen
Unerwartet, aber rettend kommt die Reise
mit dem Fernbus für einen 73 Jahre alten
Rentner. Klaus Malitz wollte mit dem ICE
von Köln zurück nach Erfurt fahren – aber
sein Zug wurde gestrichen. Also hat sein
Sohn für ihn einen Fernbus nach Thüringen
gebucht. „Ich hätte überhaupt nicht gewusst,
Obama warnt vor
Ebola-Hysterie
US-Kreuzfahrtschiff in der
Karibik in Quarantäne.
Passagierin soll infiziert sein.
Angesichts von drei bekannten Ebola-Fällen
in den USA warnt Präsident Barack Obama
vor Hysterie. In den Vereinigten Staaten han-
wie ich sonst nach Hause komme“, sagt
Malitz, für den die Reise mit dem Fernbus
eine Premiere ist.
Während sich die einen freuen, verzweifeln die anderen. Fünf Jugendliche aus Dänemark wussten nicht, dass in Berlin die S-Bahnen stillstehen. Ihren Bus am Zentralen Omnibusbahnhof im Westen der Stadt haben sie
deshalb verpasst. In Dänemark gehen die
Herbstferien zu Ende, die fünf müssen am
Montag wieder zur Schule. Sie hoffen, dass in
einem der späteren Busse kurzfristig Plätze
frei werden.
Schwarzbär frisst
Vermissten
Sacramento – Ein Schwarzbär hat offenbar die Leiche eines Mannes in einem kalifornischen Waldgebiet aufgefressen. „Es
ist nicht viel übrig von ihm“, sagte ein
Behördensprecher am Freitag (Ortszeit).
Der 65-Jährige galt seit Tagen als vermisst, als er am Montag vermutlich an
einem Herzinfarkt vor seinem Wohnwagen starb. „Der Bär kam vorbei und
verzehrte ihn“, so der Sprecher. Das sei
das wahrscheinlichste Szenario.
DPA
Fünf Dänen stranden
in Berlin
Thüringer radelt
auf Vulkan
Je mehr Sitzplätze verkauft würden, desto
mehr müssten die Passagiere zahlen, sagt
ein Ticketverkäufer von Flixbus in München.
Einen Streik-Zuschlag gebe es aber nicht. Das
bestätigt auch MeinFernbus. Durch die größere Nachfrage würden mehr Tickets zu den
höheren Regeltarifen verkauft, heißt es. Eine
Fahrt von Köln nach München koste am
Samstag 49 Euro – statt des Sparpreises von
25 Euro.
Was für die Fernbus-Anbieter ein Segen
ist, entpuppt sich für die Taxifahrer als regelrechte Katastrophe. „Seit drei Stunden habe
ich keine einzige Fahrt gemacht“, sagt Ahmed
Basharat. Die Leute kämen erst gar nicht am
Kölner Hauptbahnhof an oder nähmen selbst
das Auto.
Vor dem Münchner Hauptbahnhof stehen
drei Kollegen in der Sonne und rauchen. „Also, bei mir tut sich gar nichts“, sagt der eine.
„Ich bin jetzt seit drei Stunden unterwegs
und habe 63 Euro gemacht. Noch weniger als
sonst.“ Sein Kollege nickt zustimmend.
„Wenn nichts ankommt, kannst du ja auch
nichts fahren.“
Am Bahnhof Hannover entscheiden sich
viele Gestrandete offenbar für Mietwagen.
„Wir sind total ausgebucht“, berichtet eine
Europcar-Mitarbeiterin. Einige gestrandete
Bahnreisende hätten sich bereits zu Fahrgemeinschaften zusammengeschlossen, um
gemeinsam einen Mietwagen zu nehmen.
„Einige fahren auch raus zum Flughafen, da
sind noch Wagen zu bekommen.“
Konkurrent Sixt dankte den Lokführern
bereits am Freitag augenzwinkernd mit dem
Spruch: „HDGDL, GDL.“ Ob die Aussage
„Hab’ dich ganz doll lieb, GDL“ letztlich aber
nicht doch nur ein Werbegag war, bleibt offen. Am Freitag jedenfalls sagte Sixt-Sprecher
Frank Elsner noch, eine gesteigerte Nachfrage bei Streiks sei „kein Automatismus“.
Häufig stornierten Kunden sogar den bereits
gebuchten Mietwagen, weil ihr Zug zum Ort
der Filiale ausfällt.
DPA
dele es sich nicht um eine Epidemie, sagte er
in seiner wöchentlichen Video-Ansprache
am Samstag. In der Karibik erregte ein amerikanisches Kreuzfahrtschiff Aufsehen: An
Bord befindet sich eine Frau, die als Laborleiterin in einem Krankenhaus in Texas mit
Ebola-Proben in Kontakt gekommen sein
soll. Aus Furcht vor der Seuche durfte das
Schiff zwei Karibik-Häfen nicht anlaufen.
Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) forderte ein stärkeres
Engagement der Weltgemeinschaft im Einsatz gegen die Seuche in Westafrika. „Wir alle
haben Ebola unterschätzt. Heute wissen wir,
dass wir mit jedem Tag, der ohne konsequentes Handeln vergeht, Gefahr laufen, den
Kampf gegen Ebola zu verlieren“, sagte er der
„Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
Der Ebola-Beauftragte der Bundesregierung,
Walter Lindner, sagte dem Blatt, die Hilfe
laufe nun an, „spät sicherlich, aber nun von
vielen Seiten“.
Erstmals in Frankreich wurden Flugpassagiere am Samstag auf Ebola kontrolliert. Am
Charles-de-Gaulle-Flughafen in Paris mussten sich Reisende bei der Ankunft aus Guinea
einer Fiebermessung unterziehen. Auch in
London gibt es solche Kontrollen.
Großbritanniens Premierminister David
Cameron verlangte von der Europäischen
Union (EU), die Finanzmittel im Kampf
gegen Ebola auf eine Milliarde Euro zu erhöhen. „Es muss noch viel mehr getan werden“,
schrieb Cameron in einem Brief an EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und die EURegierungschefs. Auf dem bevorstehenden
EU-Gipfel in Brüssel in der nächsten Woche
müsse ein „ehrgeiziges Unterstützungspaket“
beschlossen werden.
DPA
Santiago de Chile – Der Thüringer Extremradler Guido Kunze hat den Gipfel
eines 6900 Meter hohen Vulkans in Chile
erreicht und nach eigenen Angaben einen
Rekord aufgestellt. Wie ein Sprecher des
Unterstützerteams am Samstag sagte,
bezwang Kunze nach 37 Stunden den
Vulkan Ojos del Salado. Dabei überwand
er auf einem speziellen Rad rund 6300
Höhenmeter und 342 Kilometer.
DPA
Capristo und Özil
sind getrennt
Wann geht der nächste Bus? Reisende am zentralen Hamburger Omnibusbahnhof.
FOTO: DPA
DIESE LEUTE
Was denken die
sich eigentlich?
Zurück im
Alltag
VON BETTINA HARTMANN
Nichts ist wie zuvor. Statt in Ruhe ihrem
Job als hoch bezahlte Anwältin nachgehen
zu können, sorgt Amal Clooney, geborene
Alamuddin (36, FOTO: DPA), seit ihrer
Hochzeit überall, wo sie auftaucht, für
Blitzlichtgewitter. Schließlich hat sie
nicht irgendjemanden geheiratet, sondern
George Clooney (53), Hollywood-Star und
nach Ansicht vieler „the sexiest man alive“,
also der Typ mit dem größten Sex-Appeal.
Bisher als Heiratsmuffel bekannt, hat es
Clooney bei seiner Amal derart erwischt,
dass er schnell Nägel mit Köpfen machte –
und nicht mal einen Ehevertrag abschloss.
Vor drei Wochen wurde Hochzeit gefeiert. In Venedig. Ganz romantisch. Vier Tage lang. Standesgemäß. Umgerechnet fast
zwei Millionen Euro soll die Sause gekostet
haben. Immerhin verkauften die beiden
ihre Hochzeitsbilder danach gewinnbringend. Den großen Reibach haben sie damit
aber nicht gemacht: Das Geld wurde, wie
es sich für das politisch engagierte Paar
gehört, wohltätigen Zwecken gespendet.
Nach der filmreifen Hochzeit ist nun
aber im Hause Clooney der Alltag eingekehrt. Was in diesem Fall auch heißt: Die
Turteltäubchen müssen erst mal aufeinander verzichten. Mr Clooney warb in den
USA für seinen neuen Film. Mrs Clooney
hatte auch einiges zu tun: Sie reiste vergangene Woche für ihren Arbeitgeber, die
Londoner Kanzlei Doughty Street Chambers, nach Athen. Grund für ihre Dienstreise ist ein Rechtsstreit zwischen Griechenland und Großbritannien, bei dem es
um die Rückgabe von Statuen und Friesfragmenten geht, die vor mehr als 200 Jahren auf der Akropolis herausgebrochen
und nach England gebracht wurden. Mrs
Clooney versucht, Großbritannien dazu zu
bewegen, die sogenannten Elgin Marbles
zurückzugeben.
Dabei zeigte sie sich perfekt gestylt
im schmalen Chanel-Kostüm. Was ihre
zierliche Figur besonders unterstrich.
Überhaupt wirkt die schöne Juristin noch zerbrechlicher als sonst.
Schlägt ihr etwa der Trubel um
ihre Person auf den Magen?
Oder passt man in die schicken
Designer-Klamotten nur, wenn
man auf Hollywood-Maße
schrumpft? Sei’s drum. Klar
ist: Viel Zeit zum Flittern
blieb den Frischvermählten
nicht. Wobei sowieso nicht
bekannt ist, an welchem
Ort das Paar die Flitterwochen verbrachte – und ob
überhaupt Zeit dafür
blieb. Die Rede war
zwar vom Comer See,
von den Seychellen,
von Tansania, doch in
Wahrheit sollen die
beiden auf Haussuche gewesen
sein.
Wieso das? Bisher haben sie
keinen gemeinsamen Wohnsitz. In London, wo Mrs Cloo-
ney lebt, soll nun ein kuscheliges Heim gefunden werden. Vermutet zumindest die Boulevardpresse.
Spekulationen gibt es auch darüber, warum die HollywoodStars Brad Pitt (50) und Angelina
Jolie (39) bei der Traumhochzeit
durch Abwesenheit glänzten.
Zumal Pitt als einer der engsten
Freunde Clooneys gilt. Angeblich
waren die beiden durch Dreharbeiten verhindert. Und in Malta. Gerade mal eine Flugstunde
von Venedig entfernt. Nun heißt
es, Pitt und Jolie hätten gar nicht
auf der Gästeliste gestanden. Eine
Retourkutsche. Denn die beiden
hätten bei ihrer Hochzeit im August die Clooneys auch nicht eingeladen.
Haben sich die einst so dicken
Kumpel entzweit? Wen es interessiert, erfährt es vielleicht am 26. Oktober. Da will sich das Paar angeblich
noch mal das Jawort geben. Dieses
Mal in England. Freunde und
Bekannte der Braut sollen dort eine
eigene Feier bekommen. Wer
weiß, vielleicht schauen auch
Pitt und Jolie vorbei.
London – Die Sängerin Mandy Capristo
(24) und Fußball-Nationalspieler Mesut
Özil (26) sind kein Paar mehr. „Mandy hat
sich von Mesut Özil getrennt“, sagte ihr
Manager am Samstag und bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Zu
den Gründen wollte er nichts sagen.
Capristo war mit der Band Monrose bekannt geworden und ist Jury-Mitglied bei
der neuen Staffel der RTL-Castingreihe
„Deutschland sucht den Superstar“. DPA
Spätsommer geht
– jetzt kommt
der Herbst
Nach dem herrlichen Wochenende ist es
vorbei mit dem späten Sommerwetter –
der Herbst hält Einzug. Tief Noa bringt
von den Britischen Inseln her kühlere
Luft, Wind, Wolken und Regen nach
Deutschland, wie der Deutsche Wetterdienst am Samstag vorhersagte. Doch bevor Regenschirm und Schal ausgepackt
werden, heißt es an diesem Sonntag noch
einmal: Sonne und Wärme genießen. Die
Meteorologen versprechen Temperaturen bis zu 25 Grad wie an einem Sommertag. Wenn sich die Frühnebel aufgelöst
haben, strahlt die Sonne vor allem im
Süden an einem blauen Himmel.
Zum Wochenanfang leitet Tief Noa
den Wechsel ein. Es treibt eine Kaltfront
nach Deutschland, die die Temperaturen
auf Werte unter 20 Grad sinken lässt. Am
Dienstag wird es noch kühler und bei
Wind und Regen richtig ungemütlich.
Zur Wochenmitte fallen die Temperaturen in der Südhälfte stellenweise auf nur
noch einstellige Grade.
DPA
Noch mehr
Flugzeugschrott
Im Frankfurter Stadtwald sind erneut
Flugzeugteile gefunden worden. Die
möglicherweise von einer Transportmaschine der Lufthansa stammenden Teile
sollen jetzt ebenfalls von der Bundesstelle
für Flugunfalluntersuchung (BFU) geprüft werden, wie ein Behördensprecher
am Samstag bestätigte. Erst am Dienstag
war eine Landeklappe einer Maschine
der Korean Air entdeckt worden.
DPA
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
6 DEBATTE
BILD DER WOCHE
Prominente suchen für uns ihr Pressefoto
der Woche aus. Heute: Sebastian Pufpaff,
Kabarettist.
Pakistanische Schülerinnen beten für die
Friedens- und Kinderrechtsaktivistin Malala
Yousafzai in ihrer Heimatstadt Mingora. Der
jungen Frau und dem Inder Kailash Satyarthi
wurde am 10. Oktober der Friedensnobelpreis zuerkannt, was Malala zur jüngsten
Trägerin des Nobelpreises macht.
Die jungen Mädchen auf der Fotografie
tragen das traditionelle Gewand Salwar Kamiz mit einem Dupatta über ihren Köpfen
und Schultern. Nur ein Mädchen ist in
Schwarz gekleidet. Völlig losgelöst von der
Bedeutung ihrer schwarzen Kleidung hatte
ich sofort zwei Gedanken: Erstens, es ist
wichtig, die Masse immer wieder infrage zu
stellen; und zweitens, wir sollten niemals vergessen, dass die Tatsache, dass es schwarze
Schafe gibt, nicht davon ablenken darf, dass
wir umzingelt sind von jeder Menge schwarzer Hirten.
Sebastian Pufpaff
FOTO: A. MAJEED/AFP, MANUEL BERNINGER
Geboren 1976 in Troisdorf bei
Köln. Jurastudium in Frankfurt, danach Studium von Politik, Soziologie und Staatsrecht
in Bonn. Der Nachname bringt ihn zur Comedy. Zahlreiche TV-Auftritte, unter anderem beim „Satire-Gipfel“ der ARD. 2010
wird mit dem Prix Pantheon ausgezeichnet.
Am 1. November gastiert er mit seinem Programm „Warum!“ im Theaterhaus Stuttgart.
Was Leichtes
VON URSULA OTT
Bei der Schriftstellerei sollte es vor
allem ums Schreiben gehen. Aber
gar nicht so selten steht leider das
Vermarkten im Vordergrund.
K
ennen Sie die legendäre Talkshow
mit Liz Taylor? Ich glaube, es war
die mit dem US-Talk-Profi Oprah
Winfrey, die damit beginnt, dass die Taylor
sagt: „Sie können über alles mit mir reden,
bloß nicht über Männer.“ Nun, das ist ein
bisschen blöd für eine Talkshow, denn Liz
Taylor war achtmal verheiratet. Da fragt man
schon ganz gerne nach als Moderatorin. Es
wurden quälende 60 Minuten, die Talkerin
ratlos, der Hollywood-Star einsilbig.
Die Szene kam mir letzte Woche in den
Sinn, als ich auf der Frankfurter Buchmesse
wunderbare Autoren auf der Bühne vorstellen und interviewen sollte. Nein, sie waren
nicht so glamourös wie Liz Taylor. Und ich
bin nicht so ein alter Talk-Hase wie Oprah
Winfrey. Aber das Prinzip war dasselbe: Die
Interviewerin denkt sich Fragen aus, die
naheliegen. Der Interviewte aber stellt sich
störrisch an. Ich hatte unter anderem eine
Autorin auf der Bühne, die ein Kinderbuch
über lustige Namen geschrieben hatte. Ihr
eigenes Baby lag während der Lesung sichtbar und hörbar auf dem Arm der Verlagsfrau.
Ich stellte die naheliegende Frage, wie das
eigene Kind heiße. Das wolle sie nicht verraten, sagte die berühmte Autorin. Wie sie
selbst als Kind gern geheißen hätte. Da falle
ihr jetzt gar kein Name ein. Ich kam ins
Schwitzen und fragte, wem man das Buch zu
Weihnachten schenken könnte. Ach, Weihnachten, fand die Autorin – die immerhin behauptete, ihr Kinderbuch sei eine Art Weihnachtsgeschichte – Weihnachten, das sei ja
noch so lange weg. Wie könne man bloß bei
23 Grad an Weihnachten denken.
„Marktgerechte“ Romane
Tja, so schwitzten wir alle drei bei 23 Grad im
Lesezelt. Das Baby, das eh schon blöd fand,
dass die Schriftsteller-Mutter auf der Bühne
saß. Die Schriftstellerin, die ganz offenbar
besser schreiben als reden kann. Und die
Interviewerin, der 30 Minuten noch nie so
lange vorkamen.
Mit ein paar Tagen Abstand denke ich
allerdings: sympathisch, wenn Schriftsteller
sich vor allem aufs Schreiben verlegen und
nicht aufs Verkaufen. Denn es gibt ja auch das
Gegenteil auf dem Buchmarkt. Autoren, die
erst ans Verkaufen denken und dann entsprechend schreiben. Die Bestsellerautorin Kerstin Gier, die wirklich nette Romane schreibt,
verriet letzte Woche einer Zeitung, wie man
„marktgerecht“ schreibt. So nennt sie das
wirklich. Sie hatte ihre Edelstein-Trilogie
schon begonnen, da sagte die Programmchefin: „Nicht in Deutschland spielen lassen,
das kriegt man nicht ins Ausland verkauft.“
Jetzt spielen die drei Romane in London und
verkaufen sich wie geschnitten Brot. Oder
besser: Toast. Nämlich vor allem im angelsächsischen Raum.
Aber woher weiß man jetzt schon, was der
Markt will? Ich habe auch gerade ein neues
Buch geschrieben, über die Liebe in nicht
ganz einfachen Zeiten. Eine Geschichte handelt von einem Paar, das sehr um seine Ehe
kämpft, nachdem der Mann, ein Soldat, nach
vielen Einsätzen in Afghanistan schwer an
Leib und Seele gebrochen ist. Ich war mit
dem Buch in eine Talkshow eingeladen, die
kurz vorher abgesagt wurde. Die Einschaltquoten einer anderen Sendung waren hereingekommen. In der ging es auch irgendwie um
Afghanistan. Zwar nicht um Liebe, aber um
Afghanistan. Und die Sendung hatte eine
ganz schlechte Quote.
Sendungen mit dreimal Auswandern
und zweimal Schönheits-OP
Also doch lieber ein ganz anderes Thema.
Tja, hätte ich die Geschichte mal lieber im
Nordirak spielen lassen. Oder in Liberia?
Noch krasser die Reaktion einer anderen
Talkshow, deren sehr sympathischer Redakteur sagte: „Tolles Buch. Aber wir hatten
gerade so viel mit Problemen. Wir brauchen
jetzt was Leichtes.“
Der Pressesprecher meines Buchverlages
beruhigte mich: „Das sieht nächste Woche
wieder ganz anders aus. Wenn die Sendungen dreimal Auswandern, zweimal Schönheits-OP und einmal Brotbacken hatten,
dann suchen sie auch wieder Liebe mit
Problemen.“ Aha. Bis dahin tröste ich mich
damit, dass mein eigenes Leben bisher auch
nicht immer „marktgängig“ war, aber trotzdem lustig. Und freue mich im Nachhinein
über die Kinderbuchautorin auf der Buchmesse, die einfach fröhlich ihre Bücher
schreibt, ohne sich Gedanken übers Vermarkten zu machen. Aber interviewen darf sie im
nächsten Bücherherbst gerne eine versiertere
Talkerin. Vielleicht Oprah Winfrey?
Das neue Buch von Ursula Ott heißt: Was
Liebe aushält. Sieben wahre Geschichten.
Edition Chrismon, 16,90 Euro.
LESERBRIEFE
Solidarität mit
den Kurden
Unter dem Titel „Kurden in Aufruhr“
berichteten wir über eine Großdemonstration der Kurden in Deutschland.
seln und zum Versenden von E-Mails. Meine
Lebenspartnerin hatte im letzten Jahr mehrmals Kleidung online bestellt und bezahlt. Jetzt
kommen jede Woche massenweise E-Mails mit
Werbung zu Kleidern und von der OnlineBank. Und per Post kommt jetzt auch immer
mehr Werbung. Einer meiner Nachbarn sitzt
jeden Tag zehn Stunden vor dem Computer.
Der hat draußen jede Orientierung verloren.
WOLFGANG SCHATZ, STUTTGART
andererseits die Vermüllung der Sendeprogramme mit Werbung. Eine Sendeanstalt, die
auf Quoten schielt, kann kein hochwertiges und
originelles Programm abliefern. Es muss kein
neuer Jugendkanal her, sondern nur ein neuer,
dynamischer und professionell arbeitender Intendant für den SWR. Mit Beamten lässt sich
kein freiheitlich-kulturell hochstehender Medienstaat machen. Die junge Generation hat ihr
Votum bereits abgegeben.
GEORG BODE, BERGLEN
Man kann doch verstehen, wenn Kurden angesichts der dramatischen Lage in der nordsyrischen Stadt Kobane auf die Straße gehen. Solidarität mit den Menschen und den Verteidigern von Kobane gegen die Mörderbanden des
Islamischen Staates ist dringend geboten. Wie
kann es sein, dass sich der IS so stark entwickeln konnte. Wurden sie nicht hochgepäppelt
bei ihren Angriffen auf den Irak und Syrien?
Bekamen sie nicht Waffen und andere Hilfe aus
Saudi-Arabien, Katar und der Türkei? Und
Deutschland liefert Waffen in diese drei Länder? Also trägt Deutschland Mitschuld an der
Lage. Keine Waffen und keine Unterstützung
mehr für die IS-Helfer aus der Türkei, Katar
und Saudi-Arabien.
REINHARD PÜSCHEL, HEIDENHEIM
Ihre Brüder und Schwestern
Es ist die Hölle auf Erden, was da im Nahen
Osten passiert. Hilfe ist auf jeden Fall angesagt,
von wem auch immer. Aber warum hört man
vom Westen, insbesondere von Deutschland,
nicht die Aufforderung an die muslimischen
Länder, ebenso zu helfen. Diese Staaten sind
doch teilweise sehr reich und besitzen genug
Platz für die Flüchtlinge. Dabei denke ich an
Länder wie Saudi-Arabien, Iran, Kuwait, Dubai, Oman, Bahrain, Brunei, Indonesien und
Malaysia. Warum hört man von diesen Ländern nicht, dass sie Flüchtlinge aufnehmen
oder Geld zur Verfügung stellen? Soweit bekannt, helfen die Türkei und Jordanien, was
beispielhaft ist. Dass der Westen hilft, ist selbstverständlich. Da wäre es gut, wenn oben genannte Länder auch Hilfe leisten würden. Sind
das nicht auch ihre Brüder und Schwestern?
GUSTAV ERDLE, HEIDENHEIM
Politikergeschwafel
Gesundheitsminister Gröhe sieht
Deutschland gut gegen Ebola gerüstet.
In Zeiten, bei denen eine schlechte Nachricht
der anderen folgt, ist es doch höchst beruhigend, frühmorgens in Sonntag Aktuell zu lesen,
was ein gerade zufällig als Gesundheitsminister amtierender Herr Gröhe uns über die Ebola-Epidemie mitteilt. Endlich erfahren wir von
einer absoluten Kapazität auf diesem Gebiet,
dass in Deutschland kein Grund zur Sorge besteht. Diese Aussage hat in etwa den gleichen
Wert wie anderes Politikergeschwafel der Vergangenheit. Ich erinnere an Sprüche wie: „Mit
mir gibt es keine Maut“, „Die Rente ist sicher“
oder „Die Steuern werden nicht erhöht“.
Nachtgedanken
Zu den fragwürdigen rechtspopulistischen
Äußerungen des Mannheimer Musikers
Xavier Naidoo.
Obwohl sich über das gewählte Forum natürlich streiten lässt, möchte ich mich dennoch
bei Xavier Naidoo bedanken. Denn verkorkster
wie in der gegenwärtigen Groko-Kultur der
Gurkentruppe in Berlin geht es wahrlich nicht
mehr! Heinrich Heine ist mit seinen Nachtgedanken über Deutschland Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft. Ob Xavier Naidoo
jetzt aber im konservativen und heuchlerischen
Deutschland noch eine Zukunft hat, wage ich
ernsthaft zu bezweifeln.
WERNER BUCK, LEONBERG
MARGOT IMM, KORNWESTHEIM
Viel zu viele Programme
Übel gelaunter Schreiberling
Wir berichteten über das Ringen um einen
öffentlich-rechtlichen Jugendkanal.
Unser Kolumnist Martin Gerstner machte
sich über die Buchmesse lustig.
So notwendig das ist, aber unaufrichtig ist es
trotzdem von den Rundfunkanstalten. Haben
sie jemals gefragt bei der Ausweitung der Programme auf teilweise fünf Hörfunkprogramme
je Sendeanstalt oder der TV-Programme mit
Festival, Kultur, Neo, alpha und so weiter. Da
bei dieser Vielfalt die Gebühren nicht reichen –
was man an den vielen Wiederholungen ausmachen kann –, haben die Ministerpräsidenten
regelmäßig Gebührenerhöhungen zugestimmt.
Ich meine, alle weiteren Programme sind unabhängig davon zu finanzieren. Hierfür können
dann die nicht unerheblichen Werbeeinnahmen verwendet werden.
Hatte Herr Gerstner Migräne, einen schlechten
Tag, Magengeschwüre oder plagt ihn sonstige
Unbill? Wie kann man diesem übel gelaunten
Schreiberling helfen? Ein flotte Schreibe, mit
Intelligenz und Ironie gepaart, ist in der Regel
kurzweilig, und eine kritische Haltung ist
durchaus akzeptabel. Dieser Artikel jedoch
strotzt vor Beleidigungen und einer üblen
Stammtischmentalität, speziell was die Einstellung zu anderen Völkern anbelangt. Zu der
Überschrift „Schon wieder Sonntag. Haben Sie
auch nichts verpasst?“ Kann ich nur anmerken:
Gerne hätte ich diesen Artikel verpasst.
CHRISTINA SAMEL, DEIZISAU
PETER ENGELKE, REUTLINGEN
Niemals auf Facebook
Unser Kolumnist Wolfgang Bok hält Abschottungstendenzen gegen Datenkraken
wie Google, Facebook & Co für zwecklos.
Ich habe auch einen Computer, werde mich
aber davor hüten, etwas online zu bestellen und
zu bezahlen, weil mir das viel zu gefährlich ist.
Ich würde auch niemals auf Facebook gehen,
weil mir das einfach zu blöde ist und die allermeisten dort neben der Kappe sind. Ich benutze
Google nur bei extrem schweren Kreuzworträt-
Schreiben Sie uns
Müdes Lächeln für den SWR
Durch das Internet hat der SWR seine informative Daseinsberechtigung nahezu verloren.
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die
sich, wie die Vertreter anderer Generationen
auch, die Information kostenlos aus dem
Internet beschaffen können, haben für Sendeanstalten wie den SWR doch nur noch ein müdes Lächeln übrig. Einerseits die zwangsweise
Erhebung von Radio- und Fernsehgebühren,
Leserbriefe nur mit vollständiger Absenderadresse an:
Sonntag Aktuell Leserbrief-Redaktion
E-Mail leserpost@soak.zgs.de
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist
Mittwoch, 12 Uhr. Zuschriften müssen sich auf
Artikel in Sonntag Aktuell beziehen. Je kürzer Ihr
Brief, desto größer sind die Chancen auf einen
Abdruck. Wir behalten uns Kürzungen vor.
Nr. 42 /18. Jahrgang
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
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Krieg, Vertreibung, Tod: Die Menschen in Uganda haben die größten Schrecken erlebt. Helene Dingler aus Königsbronn sammelt seit 18 Jahren Sach- und Geldspenden, um
der traumatisierten Bevölkerung zu helfen. Alle zwei Jahre fährt sie selbst hin, um nachzusehen, was mit dem Geld erreicht wurde – und was nicht.
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VON CATRIN WEYKOPF
Es ist das siebte Mal, dass Helene Dingler mit
schweren Koffern auf dem Flughafen von
Entebbe ankommt. Der Tower trägt noch die
Einschusslöcher der dramatischen Geiselbefreiung von 1974. Neben der Rollbahn beginnt das Ufer des Viktoriasees. Es gäbe an
diesem Ort viele Dinge, mit denen man sich
beschäftigen könnte. Doch für Helene Dingler
ist der kleine weiße Flughafen nur eine Durchgangsstation. Sie will ans andere Ende des
Landes, in den Norden. Dorthin, wo es noch
kaum Straßen gibt, wo unklar ist, wem welches Stück Land gehört, wo es kein Verbandsmaterial in Krankenhäusern gibt und wo Kinder, die im Krieg auf andere Kinder geschossen haben, lernen sollen, ein sinnhaftes Leben
zu führen.
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Helene Dingler ist diesmal nicht allein auf
ihrer Reise. Mit ihr unterwegs sind Juliane
und Karl Kost aus Mergelstetten. Sie unterstützen Dinglers Arbeit und wollten einmal
selbst sehen, wie dieses Land aussieht, das seit
18 Jahren das tägliche Tun und Lassen ihrer
Bekannten bestimmt: Dingler stellt zu Hause
auf dem Seegartenhof fast jeden Tag Naturfloristik her, um sie auf Basaren für Uganda zu
verkaufen. Sie organisiert Diavorträge, Benefizkonzerte und Märkte und bringt jede
Woche zwei zehn Kilogramm schwere Pakete
mit Verbandsmaterial und Medikamenten zur
Post. Fast ihr ganzes Leben dreht sich um die
Hilfe für das vom Krieg zerrüttete Uganda.
Und: Alle zwei Jahre fährt sie selbst hin, um zu
sehen, was mit den von ihr gesammelten
Spenden passiert. Zuletzt war sie Mitte September dort.
Ihr Programm war wie bei jeder ihrer Reisen dicht gedrängt, denn sie will alle Projekte
sehen, die ihre Unterstützung erhalten – inzwischen sind es acht Stationen. „Richtig helfen ist schwer“, sagt sie. „Man macht immer
wieder Fehler.“ Und diese ließen sich nur korrigieren, wenn man weiß, was vor Ort passiere.
Zuerst besuchte Dingler eine Mädchenschule in Kalongo, knapp 500 Kilometer von
Entebbe entfernt. Dort hat sie geholfen, ein
Küchenhaus und einen Mädchenschlafsaal zu
finanzieren. Wo vorher Ratten zwischen den
Pritschen herumliefen und die Luft vom
Schimmel geschwängert war, können die
Schülerinnen dank neuer Fenster nun gesunde
Luft atmen.
Und auch in Kitgum, weitere 70 Kilometer
Richtung Nordwesten, hat sich einiges getan.
Dort traf Dingler den deutschen ComboniPater Josef Gerner, mit dem sie seit 1996 Hilfsprojekte organisiert. In seiner Station konnte
nicht nur ein Mädchenschlafsaal gebaut und
die Kirche vergrößert werden, dank der von
Dingler gesammelten Spenden kann nun auch
Schulgeld für Waisenkinder bezahlt werden.
In Kitgum unterstützt sie aber nicht nur die
Station von Pater Gerner, sondern seit 16 Jahren auch das St. Joseph’s Hospital. Was ihr dort
auffiel: Im Gegensatz zu früheren Besuchen
war das Krankenhaus nicht voll belegt. „Man
hat uns erklärt, dies liegt an der hohen Inflation“, sagt Dingler. Nur Aids-, Malaria- und
Tuberkulose-Behandlungen sind kostenlos.
Andere medizinische Hilfen müssen die Patienten bezahlen, doch dafür fehlt das Geld.
Überhaupt – das Geld. Bis weit nach dem
Richtig helfen ist nicht einfach. Helene Dingler (oben links) versucht es trotzdem seit 18 Jahren. Bei ihrer letzten Reise durch Nord-Uganda war oft schon der Weg zu
den Missionsstationen eine Herausforderung. Insgesamt besuchte sie acht Einrichtungen in sieben Orten. Weitere Fotos auf www.hz-online.de/bilder
Ende des Krieges vor sieben Jahren gab es im
Land nichts zu kaufen. Die Menschen lebten
in Camps, in die sie vor den marodierenden
Truppen des Rebellenführers Kony geflohen
waren. Doch obwohl die Waffen nun schweigen, ist Normalität noch nicht in Sicht.
Nach und nach kehren die Menschen zwar
zurück in ihre Dörfer, doch damit beginnen
jede Menge neue Probleme: Besitzverhältnisse
sind unklar, Brunnen zerstört und Felder müssen neu angelegt werden – ebenso wie Häuser,
Schulen und Krankenstationen. „Wo sich die
Menschen während des Krieges gegenseitig
geholfen haben, ist danach oft Gewalt ausgebrochen“, berichtet Helene Dingler. Eine Polizei oder Gerichte, die diese Auseinandersetzungen – gerade um Eigentumsfragen –
lösen, gibt es nicht. Oft sind es Missionspater,
die schlichten, wo dies möglich ist. Weil der
Norden des Landes zudem quasi abgeschnitten vom Geldfluss der Regierung ist, es damit
kaum staatliche Aufbauhilfe gibt, ist die Kirche oft die einzige Institution, die als Anlaufstelle für Probleme funktioniert. Doch auch
den Missionen fehlt es an Geld.
Nahezu grotesk erscheint es, dass bei Dinglers Besuchen dann alles dafür getan wird, um
ihr ein angemessenes Geschenk zu machen.
„Ich habe schon erlebt, dass mir zu Ehren das
letzte Huhn geschlachtet wurde“, sagt Dingler.
Es abzulehnen, wäre eine Beleidigung. Doch:
Wie kommt man da raus? „Alles, was man mir
an Speisen schenkt, teile ich mit den Kindern
in den Missionen oder Schulen“, erklärt sie.
Die anderen Geschenke nehme sie mit. „Ich
habe in Königsbronn schon eine ganze Schublade voll mit handgestickten Decken. Sie bedeuten mir sehr viel.“ Was Dingler aber vielleicht noch mehr bedeutet: gute Kontakte vor
Ort. Denn ob die mühsam in Deutschland gesammelten Euros in Nord-Uganda wirklich
etwas bewirken, hängt davon ab, wer sie in die
Hände bekommt.
„Es kann passieren, dass man jahrelang
etwas aufbaut, dann ein neuer Pater in eine
Mission kommt und auf einmal sich alles
ändert.“ Enttäuschungen hat Dingler auch
schon hinnehmen müssen. Sie zu verschweigen, war jedoch nie ein Thema. „Ich übertreibe
nicht, wenn es darum geht, was wir dort erreichen. Ich verheimliche aber auch nichts“, sagt
sie.
Auch jetzt gab es eine solche Enttäuschung:
Ein Krankenhaus an der Grenze zum Kongo,
das sie seit Jahren mit Sachspenden unterstützt hatte, steht unter neuer Leitung. Als
Dingler dort ankam, glaubte sie ihren Augen
nicht: Volle Lager, selbstgefällig herumsitzende Ärzte und keine Patienten. „Mir sind die
Tränen gekommen“, berichtet sie. „So etwas
treibt einen in dem Moment bis an die Grenzen der körperlichen Kraft.“ Dieses Kranken-
haus wird keine Pakete mit Verbandsmaterial
mehr von ihr bekommen, obwohl sie weiß,
dass dies vermutlich vor allem der armen
Landbevölkerung schaden wird, die medizinische Hilfe dringend brauchen würde. „Aber
Sie sehen ja nicht dahinter, Sie wissen ja nicht,
was da passiert ist und es sagt Ihnen auch keiner“, resümiert sie. Völlig tatenlos bleiben will
sie in diesem Fall dennoch nicht. Sie wird
einen Brief an den zuständigen Bischof schreiben, versichert sie. Vielleicht bewirkt dies
etwas.
Doch es gab bei ihrer diesmaligen Reise
auch wieder viele Momente, die sie beflügelten. So entwickelt sich eine Handwerkerschule, die sie seit Jahren mit Geld- und Sachspenden unterstützt, immer besser. Gelegen in Gulu, im nordwestlichen Teil des Landes, werden
dort 170 Lehrlinge in fünf Berufen ausgebildet, darunter auch Mädchen – sie haben es in
Uganda besonders schwer. Die Kinder und
Jugendlichen, zumeist ehemalige Kindersoldaten, lernen in der Werkstatt, sich durch ihre
Fähigkeiten einen Lebensunterhalt zu sichern. Und sie kommen auf andere Gedanken,
denn der Krieg hat viele traumatisiert.
Aber selbst bei so erfreulichen Besuchen
wie dem in der Werkstatt bleiben Wünsche
offen. Meist sind es Dinge, von denen man sich
in Deutschland keine Vorstellung macht, dass
sie einen tatsächlichen Wert haben. Im kon-
kreten Fall versucht Dingler für die Ausbildungswerkstatt Haarschneidegeräte mit
Akku und eine gute, einfache Drehbank aufzutreiben. „Es könnten alte, gebrauchte Geräte sein, die bei uns niemand mehr will“, sagt
sie. „Dort würden sie enorm viel bewirken.
Und kaufen kann man so etwas in Uganda
noch nicht.“ Und am Ende ist es doch wieder
so: Helene Dingler wird weiter Naturfloristik
herstellen, Diavorträge halten und Spenden
sammeln. Denn jeder Besuch ist für sie kein
Abschluss des bereits Erreichten. Es ist vielmehr der Beginn von etwas Neuem.
Helfen: So geht’s
Mehr zum Uganda-Hilfsprojekt von Helene
Dingler auf der Seite www.koenigsbronn.de unter dem Stichwort „Vereine“.
Spenden sind möglich auf das Konto von
Pater Josef Gerner: Kontonummer
341 100 20, bei der Heidenheimer Volksbank, BLZ 632 901 10 sowie in Kürze
auch über das Spendenportal der Heidenheimer Zeitung „Unsere Hilfe zählt“.
Weitere Informationen und Hilfsprojekte finden Sie unter
www.unsere-hilfe-zaehlt.de
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
8 TIPPS FÜR DEN SONNTAG
BÜHNE
„Kasperle und die Brotzeit“, Professor
Pröpstls Kasperletheater, Schorndorf, Club
Manufaktur, 11 Uhr.
„La Traviata“, Oper von Giuseppe Verdi, Ulm,
Theater, Großes Haus, 14 Uhr.
„Der dickste Pinguin vom Pol“, Ulm, Altes
Theater, 15 Uhr.
„Kasperle und der Wassergeist“, Ulm, 1.
Ulmer Kasperle-Theater, 15 Uhr.
„Soffis Krone“, Kindertheater mit Theater
Ypsilon, Göppingen, Odeon, Altes E-Werk, 15
Uhr.
Theater-Kaffee-Klatsch zu „Ente, Tod und
Tulpe“, Aalen, Bürgerspital, 15 Uhr.
„Die sieben Raben“, ein Märchen der Gebrüder Grimm als Schattenspiel, Heidenheim,
Theater Schattendasein, 17 Uhr.
„Das Klassentreffen“, Geschichten, die das
Leben schrieb - von Luise Häberle, Neu-Ulm,
Theater, 18 Uhr.
„Der Kontrabass“, Kammerspiel von Patrick
Süskind mit Stefan Wilkening, Theaterforum
Gauting, Eislingen, Stadthalle, 19 Uhr.
„Duett Complett“, Musik/Jonglage/Akrobatik/Zauberei, Oberberken, Schurwaldhalle
Oberberken, 19 Uhr.
Große Musical- und Operettengala, Aalen,
Stadthalle, 19.30 Uhr.
„Am Rand“, von Sedef Ecer, Aalen, Theater im
Wi.Z, 20 Uhr.
FESTE UND PARTYS
Kirchweih, Kösingen, Förderverein Kösinger
Sportclub, Sportheim, 10 Uhr.
Kirchweihfest, Böhmenkirch, Gemeindehalle,
11 Uhr.
Fest der Menschen mit Behinderung, Giengen,
Walter-Schmid-Halle, 15 Uhr.
JUNG UND ALT
Verkehrstag, Abfahrten nach Amstetten um
8.30, 11, 14.30 und 17.20 Uhr, Gerstetten,
Bahnhof.
Musikerkirchweih, mit Oldtimer- und Traktorausstellung, Dettingen, Lindenhalle, 11
Uhr.
Kirchweihessen, Giengen, Heilig-Geist-Zentrum, 11.30 Uhr.
Kirchweihessen, Heidenheim, Dreifaltigkeitskirche, Saal unter der Dreifaltigkeitskirche,
11.30 Uhr.
Herbstfeier, mit Einweihung des barrierefreien Zugangs und Namensgebung der Hungerbrunnenhalle, Heuchlingen, 13 Uhr.
Kaffeeklatsch, Giengen, Begegnungsstätte
„Alte Malzfabrik“, 14 - 17 Uhr.
Kaffee unterm Kirchturm, Herbrechtingen,
Gemeindezentrum St. Bonifatius, 14.30 - 17
Uhr.
Sonderführung „Auf Königlichen und kaiserlichen Spuren“, Oettingen, Residenzschloss,
Festsaal, 14.30 Uhr.
„Ohren auf“, Konzerte für kleine Leute „Von
Nixen und anderen Geheimnisträgern“,
Schwäbisch Gmünd, Freie Waldorfschule, 15
Uhr.
Kulturgewächshaus, 14 Uhr.
„Calmus Ensemble“, Vokalmusik um Liebe
und Wahnsinn, Aalen, Villa Stützel, 17 Uhr.
bisch Hall, Hospitalkirche, 19.30 Uhr.
„Cara“, Irish Music, Geislingen, Rätsche, 20
Uhr.
UNTERWEGS
„Lieder aus Polen“, mit Danuta Debski (Sopran), Heidenheim, Musikschule der Stadt,
Vortragssaal, 17 Uhr.
Gospelabend, Mergelstetten, Christkönigskirche, 17 Uhr.
„Marshall & Alexander“, Welthits 2 – Die
Reise geht weiter, Heidenheim, Konzerthaus,
18 Uhr.
Musikalischer Abend zum 50-jährigen Jubiläum der Herz-Jesu-Kirche, Nattheim, Kath.
Kirche Herz Jesu, 18 Uhr.
Orchester der Kulturen - zur Veranstaltungsreihe „Grenzgänger. Vom Leben im Zwischen“, Schorndorf, Barbara-Künkelin-Halle,
18 Uhr.
„Swing frei, Schütz!“, Oper trifft Jazz, mit
dem Harald Rüschenbaum Trio und Sprecher
w. Griep, Nördlingen, Konzertstadl Reimlingen, 19 Uhr.
Werner Dannemann’s Opera Nova - feat.
Daniela Meta Epple, Zorana Memedovic, Elke
Rogge, Uhingen, Uditorium, 19 Uhr.
„The Longhorns“, Jazz/Pop/Klassik, Schwä-
Charlottenhöhle, Hürben, 9 - 16.30 Uhr.
Höhlenhaus, geöffnet, Hürben, 9 - 18 Uhr.
Archäopark Vogelherd, geöffnet, Stetten, 10 18 Uhr.
Gartenfreunde-Vereinshaus „Kleiner Bühl“,
geöffnet, Heidenheim, 10 Uhr.
Karl-Vorbrugg-Hütte des DAV Sektion
Brenztal, geöffnet, Steinenkirch, 10 - 18 Uhr.
Naturfreundehaus Hasenloch, geöffnet, Giengen, 10 - 19 Uhr; Tel. 07322.7638, www.naturfreunde-giengen.de.
Vereinsheim des Kleingartenvereins Zanger
Berg, geöffnet, Heidenheim, 10 Uhr.
„Unterwegs auf dem Zoeppritzweg“, Anmeldung nicht erforderlich. Infos unter Tel.
0151.59263127; Treffpunkt, Heidenheim,
Parkplatz Katzental, oberhalb des Schützenhauses, 10 Uhr.
Brenzpark, geöffnet, Heidenheim, 11 - 19 Uhr.
Mühlen- und Schlösserwanderung, Anmeldung erforderlich: Tel. 0170.3268449 oder
marquard-mader@web.de, www.albentdecken.de, Dischingen, Gasthaus Junge Pfalz, 13
Uhr.
Mühlenstadel, geöffnet, Burgberg, 13.30 - 18
Uhr.
Naturfreundehaus Erbisberg, geöffnet, Tel.
55533; Mergelstetten, 13.30 Uhr.
Sonnenbeobachtung bei klarem Himmel, Aalen, Volkssternwarte, 14 - 16 Uhr.
AUSSTELLUNGEN
„150 Jahre Brenztalbahn“, Heidenheim, Museum für Kutschen, Chaisen und Karren, 10 17 Uhr. Öffentliche Führung, Heidenheim,
Museum für Kutschen, Chaisen und Karren,
14 Uhr.
„Cuban-German-Impressions - Impresiones
de Cuba y Alemania“, Bilder von Yordanis Estiven Garcia, Birkenried, Kulturgewächshaus,
14 - 19 Uhr.
„Der andere Topf - der Nachttopf“, Sonder-
ausstellung, Herbrechtingen, Heimatmuseum.
„Malen für die Seele“, Bilder der Kunsttherapiegruppe der Frauenselbsthilfe nach Krebs,
Heidenheim, Altenzentrum Hansegisreute,
Ausstellungsbereich, 9 - 18 Uhr.
„Resonanzen“, Plastiken und Papierrisse von
Daniel Erfle - im Rahmen der Tasten Tage,
Leipheim, Zehntstadel, 11 Uhr.
„Sontheims Anschluss an Europa“, Brenz,
Schloss Brenz, 13 - 17 Uhr.
25 Jahre Kunstmuseum Heidenheim und
seine Besucher, Heidenheim, Kunstmuseum,
11 - 17 Uhr.
Acrylbilder, von Ricarda Weiß, Mergelstetten,
Hotel Hirsch.
Skulpturen und Bilder, Birkenried, Kulturgewächshaus, 14 - 18 Uhr.
Trash Train, Zugfahren im Museum, Heidenheim, Kunstmuseum, 11 - 17 Uhr. Öffentliche
Führung, Heidenheim, Kunstmuseum, 11.15
Uhr.
„Die Welt, das Staunen und die Bilder“,
Arbeiten von Eva Schmeckenbecher, Kurt
Laurenz Theinert, Künstler-Duo „Zeittragen“
Gerhard Schabel & Thomas Heiber, Aalen,
Altes Rathaus, 10 - 12, 14 - 17 Uhr.
MUSEEN UND GALERIEN
Begegnungsstätte der Siebenbürger Sachsen,
geöffnet, Schnaitheim, 14 - 16 Uhr.
Georg-Elser-Gedenkstätte, Führungen für
Gruppen, Tel. 07328.9625-0, Königsbronn, 11
- 17 Uhr.
Heimatmuseum, geöffnet, Herbrechtingen, 14
- 16 Uhr.
Heimatmuseum, geöffnet, Brenz, Schloss
Brenz, Heimatmuseum 13 - 17 Uhr.
Höhlenschauland, geöffnet (letzter Einlass 17
Uhr), Hürben, 10 - 17 Uhr.
Korallen- und Heimatmuseum, geöffnet, Nattheim, 14 - 17 Uhr.
Kunstmuseum, geöffnet, Heidenheim, 11 - 17
Uhr.
Limesmuseum, geöffnet, Aalen, 10 - 17 Uhr.
Meteorkratermuseum, geöffnet, Sontheim im
Stubental, 10 - 17 Uhr.
Mooseum, geöffnet, Bächingen, Umweltstation mooseum - Forum Schwäbisches Donautal,
13 - 17 Uhr.
Museum auf Burg Katzenstein, geöffnet, 10 18 Uhr. Führungen, 11, 14, 15 und 16 Uhr.
Museum für Kutschen, Chaisen und Karren
auf Schloss Hellenstein, geöffnet, Heidenheim,
10 - 17 Uhr.
Museum im Römerbad, geöffnet, Heidenheim,
13 - 17 Uhr.
Museum Schloss Hellenstein, geöffnet, Heidenheim, 10 - 17 Uhr.
Riff- und Eisenbahnmuseum, geöffnet, Gerstetten, 10 - 17 Uhr.
Stadtmuseum, mit Sonderausstellung „150
Jahre Brenztalbahn“, geöffnet, Hürben,
Stadtmuseum Giengen, 14 - 18 Uhr.
Steiff-Museum, geöffnet, Giengen, 10 - 18 Uhr.
Welt der Sinne - Mitmachmuseum, geöffnet,
(Voranmeldung unter Tel. 07321.3550509 erbeten), Heidenheim, 14 - 17 Uhr.
KINO
Capitol 1, 2 und 3
Die Biene Maja - Der Kinofilm: 14 Uhr
Dracula Untold: 16.30, 18.30, 20.30 Uhr
Hüter der Erinnerung - The Giver: 14.15 Uhr
Lügen und andere Wahrheiten: 17.45 Uhr
Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth: 13.45, 16, 18.15, 20.30 Uhr
Wie in alten Zeiten: 15.45, 20 Uhr
Kino-Center 1, 2, 3, 4 und 5
Annabelle: 21 Uhr
Der 7bte Zwerg: 14 Uhr
Der Richter - Recht oder Ehre: 20 Uhr
Die Vampirschwestern 2 - Fledermäuse im
Bauch: 13.45, 16, 18 Uhr
Gone Girl - Das perfekte Opfer: 20 Uhr
Männerhort: 14.45, 17, 19 Uhr
Mein Freund, der Delfin 2: 15, 17.15 Uhr
Monsieur Claude und seine Töchter: 16, 18
Uhr
Teenage Mutant Ninja Turtles 3D: 13.45, 16,
18.15, 20.30 Uhr
The Equalizer: 20.15 Uhr
...................................................................................
SPRUCH ZUM TAGE
Der Machtmensch geht
an der Macht zugrunde,
der Geldmensch am
Geld, der Unterwürfige
am Dienen, der Lustsucher an der Lust.
HERMANN HESSE,
AUS: „DER STEPPENWOLF“
...................................................................................
Kontakt
MÄRKTE UND MESSEN
Redaktion
Heidenheimer Sonntagszeitung
Olgastr. 15
89518 Heidenheim
Tel. 07321.347-153
Fax 07321.347-102
redaktion@sonntags-zeitung.de
Kirchweihmarkt und Flohmarkt, mit Einkaufssonntag, Sontheim/Brenz, Ortsmitte, 9 18 Uhr.
Kunsthandwerkermarkt, Giengen, Bürgerhaus Schranne, 11 - 18 Uhr.
Verkauf aller Art - Winterkleider für Kinder
bis Größe 182 und Winter-Fahrzeuge, Gussenstadt, Turn- und Festhalle, 13 - 15 Uhr.
MUSIK
„Trio Musica est ovest“, Folklore/Tango, dazu
Brunch, Schwäbisch Gmünd, a.l.s.o Kulturcaf´e, 10 - 14 Uhr.
2. Kammerkonzert, Ulm, Theater, Foyer, 11
Uhr.
David Blair, Singer/Songwriter, Birkenried,
IMPRESSUM
Zum 15. Mal Kunsthandwerker-Markt in der Schranne Giengen: Von 11 bis 18 Uhr präsentieren 32 Aussteller ihre ausschließlich handgefertigten Waren.
BEREITSCHAFTSDIENSTE
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Bis Montag, 8 Uhr: Notfallpraxis am Klinikum
Heidenheim, 8 bis 22 Uhr, Tel. 07321.480050. –
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der
Öffnungszeiten,
Tel.
0180.50112091.
Zentrale augenärztliche Notfallnummer: Tel.
0180.50112098.
Apotheken-Notdienstfinder: (aus dem Festnetz)
Tel. 0800.0022833
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HEIDENHEIM - HÄRTSFELD
Bis Montag, 8.30 Uhr: Brücken-Apotheke, Giengen, Ulmer Straße 55, Tel. 07322.7527 und Lärchen-Apotheke, Gerstetten, Tel. 07323.919191.
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Von 11 bis 12 Uhr und von 18 bis 19 Uhr: Tel.
0711.7877777.
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Bis Montag, 8 Uhr: Dr. Fink/Dr. Wiesmiller, Wittislingen, Tel. 09076.91444.
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Nichterreichen sind tierärztliche Kliniken und
Großtierpraxen durchgehend dienstbereit.
WEITERE NOTDIENSTE
Überfall-Unfall: 110
Feuerwehr: 112
Notarzt: 112
ANONYME ALKOHOLIKER
Kontakttelefon: 07362.3952 (Richard).
ABSCHLEPPDIENST
Heidenheimer Abschleppdienst, Nattheim, Am
Schmaleich 2, Tel. 07321.273173; Abschleppdienst Firma Wagenblast, Giengen, Haehnlestraße 28, Tel. 07322.960822, Handy 0160.5820179;
Abschleppunternehmen Butsch, Tel. 07324.2305.
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Firma Gaier, Heidenheim, Tel. 07321.98870.
VERSORGUNGSUNTERNEHMEN
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und Wasser, Tel. 07322.9621-21; Abwasser, Tel.
0170.8904929.
EnBW, ODR AG Ellwangen, Tel. 07961.82-0, GasStörungsdienst, Tel. 07961.82-5.
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50 Jahre wirst Du heute!
Kanarische Inseln – Madeira
18. – 25. Januar 2015
Wir gratulieren Dir voller
Freude zu Deinem besonderen Feste und wünschen
Dir lauter liebe Gäste.
Deine Eltern
Guten Morgen,
liebe Omi!
Alles Liebe & Gute
zum Geburtstag.
Wünschen Dir Deine
Enkel Kevin und Kim
Andreas Gabalier Live
ratiopharm arena Neu-Ulm
Freitag, 02. Oktober 2015
Happy Birthday, Julia!
Heute ist die große Wende,
Deine Kindheit ist zu Ende!
Freundschaft, Liebe, Mut, Vertrauen
auf diese Werte sollst Du bauen.
18
2014 war sein Jahr: Andreas Gabalier begeisterte
die Massen mit seinem VolksRock`n`Roll und macht
Trachtenmode zum Hit bei Jung und Alt. Der Erfolg gibt
dem sympathischen Österreicher Recht und lässt auch
den letzten Kritiker verstummen, den seine ganz eigene
Mischung aus Schlager, Rock’n’Roll und eingängigen
Melodien ist authentisch, erfrischend ehrlich und geht
ins Blut. Seine Konzerte gleichen einem „Hexenkessel“
es kracht und rockt gewaltig, es wird geschunkelt und
manchmal aber auch ganz leise. Vor allem machen
seine Konzerte aber eins: viel Spaß! Überzeugen Sie
sich selbst: Erleben Sie Andreas Gabalier live! Vor der
Veranstaltung können Sie sich am reichhaltigen Speisenund Getränkeangebot im Business Club bedienen.
Im Reisepreis enthalten:
225,- €
Fahrt im Reisebus
pro Person
Reiseleitung Gudrun Schenk
Garderobe
Zugang zu VIP-Bereich mit reichhaltigem
Speisen- und Getränkeangebot vor der Veranstaltung
komfortabel gepolsterte Plätze auf der Haupttribüne
die Zeit vergeht, der Tag ist da,
denn heute wirst Du 50 Jahr.
Gesundheit, Glück, ein frohes Leben
soll´s noch lange für Dich geben.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag
wünschen Dir
Deine Sa(bine)
Julia und Patrick
Im Reisepreis enthalten:
Flug ab/bis München oder Stuttgart nach Las Palmas
Transfer Flughafen – Schiff – Flughafen
Kreuzfahrt ab/bis Gran Canaria in
der gebuchten Kabinenkategorie
ab
Vollpension an Bord
p.P./2-BettTischgetränke zu den Hauptinnenkabine
mahlzeiten in den Buffet-Restaurants
(limitiertes Ko
ntingent)
Trinkgelder
Unterhaltungsprogramm z.B. Shows
Benutzung der freien Bordeinrichtungen
Deutschsprachige Reiseleitung
749,- €
Wünschen Dir Glück als ständigen Begleiter
Deine Mama + A + Mo + Ri
Lieber Reiner,
Eine Kombination aus den schönsten Inseln der Kanaren
und der Blumeninsel Madeira. Das ist der Stoff, aus dem
Ihre Urlaubsträume geschneidert sind. Die Kanarischen
Inseln begrüßen Sie mit ihrem typisch milden Klima
und einer landschaftlichen Vielfalt, die ihresgleichen
sucht. Bizarr anmutende Vulkanlandschaften und
schroffe Schluchten, Strände, mal strahlend weiß,
mal von Lava schwarz gefärbt, blühende Gärten und
subtropische, immergrüne Wälder – jeder findet hier
seinen Lieblingsplatz. Diese Kreuzfahrt beschenkt Sie
mit unvergesslichen Eindrücken.
Abfahrt: Zentraler Busbahnhof (am Bahnhof) Heidenheim um 17.45 Uhr.
Konzertbeginn 20.00 Uhr, Rückfahrt ca. 22.30 Uhr.
Details entnehmen Sie bitte Ihrer Reisebestätigung. Änderungen vorbehalten.
Reiseveranstalter: SÜDWEST PRESSE + Hapag-Lloyd Reisebüro GmbH &
Co.KG, Hafenbad 4, 89073 Ulm
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Aufpreis Flug Stuttgart pro Person: 70,- €
Meerblickkabine: 949,– €, Balkonkabine: 1049,– €,
Einzelkabine nur auf Anfrage buchbar!
Reiseveranstalter: AIDA Cruises, Am Strande 3d, 18055 Rostock
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Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
SONDERVERÖFFENTLICHUNG 11
WOHLFÜHLEN
FOTO: FOTOLIA
Pause machen. Einfach mal nichts tun. Die Seele
baumeln lassen. Sich ausklinken aus der Hetze des
Alltags. Viele Menschen können das nicht mehr.
Dabei benötigen Körper und Geist genau diese
kleinen Fluchten, um die Reservoirs aufzufüllen.
Auf Termin mit sich selbst
Alltag, Arbeit und eine Flut an
Informationen – viele Menschen
fühlen sie unter Druck. Aber
dem kann mit ganz gezielten
Auszeiten begegnet werden.
VON ANDREA SCHMIDT
„Muss nur noch kurz die Welt retten. Noch
148 Mails checken . . .“ In seinem Hit beschreibt Tim Bendzko die Zeichen der Zeit.
Auf den Menschen der digitalen Ära stürmen
in nie gekanntem Maß Informationen ein –
mitunter fast in Echtzeit. Neben diesen virtuellen Herausforderungen beanspruchen zudem noch reale dessen Aufmerksamkeit –
Kinder, Ehepartner, Großeltern, Freunde,
Kollegen, Chef, Einkäufe, Hobbys und mehr
wollen Tag für Tag jongliert werden.
Arbeits- und Berufsleben so miteinander
in Einklang zu bringen, dass man sich wohlfühlt, mutiert da zur Kunstform. Und so tummeln sich unzählige Ratgeber und Seminarleiter auf dem Markt, die gestressten Frauen
und Männern beibringen wollen, wie denn
dieser goldene Zustand der sogenannten
Work-Life-Balance zu erreichen sei. Allerdings ist dies eine höchst individuelle Angelegenheit, wie Reportagen und Porträts, Umfragen und Studien aufzeigen. Bedeutet für den
einen Unkraut jäten das höchste Glück,
finden andere beim Schwimmen, Spazierengehen oder Musikhören ihre kleinen Fluchten aus dem Alltag.
Viele Deutsche indes träumen von einer
längeren Auszeit. Laut einer Umfrage, die das
Meinungsforschungsinstitut Forsa für das
Bundesministerium für Bildung und Forschung durchführte, wollen 57 Prozent der
Befragten einfach mal aussteigen aus der täglichen Routine. Während die einen gerne
mehr Zeit für die Familie oder ehrenamtliches Engagement hätten, möchten andere
mal länger als die üblichen zwei Wochen im
Jahr verreisen, um anderes zu sehen und zu
erleben.
„Jede neue Erfahrung verändert einen“,
weiß der Benediktinerpater Mauritius Wilde,
Mitautor des Buches „Ausstieg auf Zeit“. Dadurch verschöben sich nicht selten die Karriereziele, insbesondere von Menschen, die
eine Familienzeit eingelegt hätten. Und wer
schon andere Kulturen erlebt habe, der reagiere oft gelassener auf den Alltag zu Hause.
In Sachen Reisen stehen übrigens Kreuzfahrten hoch im Kurs. Die Branche verzeichnet stetig steigende Passagierzahlen. Amelie
Müller versteht das: „Einen Sonnenuntergang auf hoher See zu genießen, ist Entspannung pur! Nichts entschleunigt und entstresst mehr“, so die Studentin. „Das Beste:
Man hat mehrere Reisen in einer, lernt viele
neue Orte kennen, ohne dass man dafür ständig den Koffer ein- oder auspacken muss.“
Dass zunehmend Schiffe auch noch mit allerlei Spa-Angeboten wie Hot Stone oder LomiLomi-Massagen aufwarteten, bezeichnet die
30-Jährige als das Tüpfelchen auf dem i.
Wellness-Auszeiten seien ein ideales
Gegenprogramm zum Stress, betont der Di-
plom-Psychologe Lutz Hertel in Interviews
und Blogs. Unter den Wohlfühl-Suchenden
befände sich längst nicht mehr nur die Generation 50 plus, sondern seien auch schon
unter 30-Jährige. Nach dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen-Wellness-Verbandes
kann Wellness helfen, die innere Balance
wiederherzustellen, aber vor allem zu erfahren, was einem im eigenen Leben fehlt und
was zu tun ist, damit es einem besser geht.
Wichtig ist, da sind sich alle Experten
einig, dass diese Rituale keine Eintagsfliegen
bleiben. Zeiten, die dem Wohlfühlen und
Entspannen gewidmet sind, sollten regelmäßig als Termin mit sich selbst eingeplant werden. Was dabei guttut, das sollte man indes
selbst herausfinden. Man müsse sich klarmachen, wie man ticke, so Yves Hänggi vom
Institut für Familienforschung und -beratung
der Universität Freiburg. Jeder brauche seine
eigene Art der Erholung – in der jeweils richtigen Dosis. Und dieses „Deaktivieren“, so
nennt es Hänggi, muss nicht teuer sein. Der
eine kommt bei einem kurzen Spaziergang
runter, die andere durch Atemübungen oder
die Dritten in Phasen des Nichtstuns. Um
Letzteres zu üben, ist die anstehende Weihnachtszeit geradezu ideal. Tipp: Während
sich andere durch potenzielle Geschenkefluten wühlen, einfach mal ausklinken, das
Mobiltelefon abschalten und bei Kerzenschein abtauchen in der Badewanne.
Momente der Muße
Jeder Mensch braucht ihn,
seinen ganz persönlichen
Rückzugsort. Dort gilt es in
Momenten der Muße, Luft zu
holen und Kraft zu tanken.
Die materielle und geistige Unabhängigkeit
von Frauen beschwor Virginia Woolf in
ihrem berühmten Essay „Ein Zimmer für sich
allein“. Diesen schrieb sie 1929 im „Gartenhaus unter der großen Rosskastanie“. Dort
neben ihrem Cottage im südenglischen Örtchen Rodmell hatte sie ihr Arbeitszimmer
eingerichtet. Es war ihr persönlicher Rückzugsort von der Welt. Dort war sie allein, ließ
ihre Seele baumeln.
„Ein Refugium ist da, wo das Herz und die
Seele wohnen“, es sei ein Sehnsuchtsort, Zuflucht, Sicherheit und Privatsphäre, schreibt
Tanja Schlie in ihrem Buch „Momente der
Muße. Frauen und ihre Rückzugsorte“. Für
die Autorin ist ein Haus am Meer ein solcher
Ort. Für Nobelpreisträgerin Toni Morrison
war es der Frühstückstisch, an dem sie ab
fünf Uhr morgens ihre Romane schrieb.
Batterien wieder aufladen
Als männliche Rückzugsorte werden gerne
Keller oder Garagen beschrieben, wo gebastelt, geschraubt oder eine Minieisenbahn bewegt werden kann. Ein Schelm, wer nun in
Klischees denkt. Doch darum geht es nicht.
Wichtig ist, sich überhaupt ein Refugium zuzugestehen, wo man seine Batterien wieder
aufladen kann. Und freilich sind diese so individuell wie die jeweilige Person.
Das Spektrum reicht von Balkon und Hängematte über Bett und Badewanne bis „liegend auf dem Gras“ und „unter dem Sternenzelt“. Für Bernd, der vor den Toren Stuttgarts
im einstigen Haus seiner Eltern residiert, ist
es der alte Eichenbaum im Garten. „Dort stei-
„Einfach die Seele
baumeln lassen.“
Einfach mal abhängen.
FOTO: FOTOLIA
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ge ich hinauf, wenn ich allein und ungestört
sein will. Dort fühle ich mich dem Himmel
nah und eins mit der Natur.“ Seine Frau
Marion indes zieht Großvaters altes Sitzkissen in der Treppennische vor. „Es ist abgeschabt – aber ich fühle mich geborgen und
kann entspannen.“ Das bestätigt Tanja Schlie.
Im Refugium fühlten wir uns wohl und genössen den Moment, schreibt sie. „Wir träumen, planen, sind kreativ. Wir reagieren uns
ab und entspannen uns. Wir werden ruhig
und gelassen, fassen Entschlüsse und tanken
Kraft. In jedem Fall sind wir nicht ansprechbar, nicht zuständig – fern der Welt.“
ANS
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IMPRESSUM
Redaktion:
Anzeigen:
Stv. Anzeigenleitung:
STZW-Sonderthemen
Barbara Wiesenhütter
Marc Becker (verantw.)
Tanja Dehner
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Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
12 ANZEIGEN
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COMEDY UND KABARETT
29.10.14 Eckhard Grauer – Leibssle kandidiert
Kulturhof Erpfenhausen, Gerstetten
21,00
30.10.14 Fabian Schläper – Lieder – Süßholz
Kulturhof Erpfenhausen, Gerstetten
21,00
19.11.14 Erwin Pelzig – „Pelzig stellt sich“
Edwin-Scharff-Haus, Neu-Ulm
23,00 – 29,60
21.11.14 Willy Astor – Nachlachende Frohstoffe
Edwin-Scharff-Haus, Neu-Ulm
25,45
23.11.14 Olaf Schubert – So!
Roxy-Werkhalle, Ulm
29,90
28.11.14 Paul Panzer – Alles auf Anfang!
Ratiopharm-Arena, Neu-Ulm
33,10
01.12.14 Mirja Boes & die Honkey Donkeys
– Das Leben ist kein Ponyschlecken
Stadthalle, Aalen
25,50 – 29,90
03.12.14 Stefan Verra – Ertappt! Wenn der Körper spricht
Prediger, Schwäbisch Gmünd
29,90
06.12.14 Mathias Richling
Kongress Zentrum, Mozartsaal, Stuttgart 26,40 – 40,20
07.12.14 Armin Fischer
Arche, Dischingen
15,50 – 19,50
08.12.14- Werner Koczwara – Einer flog übers Ordnungsamt
10.12.14 Villa Hirzel, Schwäbisch Gmünd
20,80
11.12.14 Christoph Sonntag – SWR3 Comedy live
CC Stadtgarten, Schwäbisch Gmünd
26,50
11.12.14 Klüpfel & Kobr – Die große Weihnachtsshow
mit Klufti & Co.
Maritim Hotel /Congress Centrum, Ulm
29,85
18.12.14 Urban Priol „Tilt“ – der Jahresrückblick
Congress Centrum, Ulm
23,25 – 30,95
09.01.15 Luke Mockridge – I’m Lucky, I‘m Luke
CC Stadtgarten, Schwäbisch Gmünd
19,70
12.01.15 Frank-Markus Barwasser als Erwin Pelzig
Prediger, Schwäbisch Gmünd
23,00 – 31,80
18.01.15 Dodokay – „Die Welt auf Schwäbisch“
Congress Centrum, Heidenheim
29,90
18.01.15 Kabarett mit Herbert und Schnipsi
Stadtsaal am Kolpingplatz, Dillingen
12,00 – 16,00
21.01.15 Willy Astor – Nachlachende Frohstoffe
Konzerthaus, Heidenheim
25,45
24.01.15 Hagen Rether – Liebe
Konzerthaus, Heidenheim
29,95
01.03.15 Dieter Nuhr – Nuhr ein Traum
Congress Centrum, Heidenheim
27,20 – 34,90
05.03.15 Klüpfel & Kobr – my Klufti
Konzerthaus, Heidenheim
28,85
05.03.15 Michael Krebs
Lokschuppen, Heidenheim
17,50
13.03.15 Rüdiger Hoffmann – Neues Programm
Konzerthaus, Heidenheim
26,55
21.03.15 Martina Schwarzmann – Gscheid Gfreid
Konzerthaus, Heidenheim
27,75
25.03.15 Volker Pispers – Bis neulich…
CCU Einsteinsaal, Ulm
19,70 – 29,60
27.03.15 Michl Müller – Ausfahrt freihalten
CC Stadtgarten, Schwäbisch Gmünd
28,85
09.05.15 Gernot Hassknecht – „Das Hassknecht Prinzip
– In zwölf Schritten zum Choleriker“
Prediger, Schwäbisch Gmünd
25,45
13.05.15 Ernst und Heinrich
Lokschuppen, Heidenheim
17,50
28.05.15 Sebastian Reich & Amanda – Amanda packt aus!
Konzerthaus, Heidenheim
26,55
01.10.15 Dr. Eckart von Hirschhausen – Wunderheiler
CC Stadtgarten, Schwäbisch Gmünd
34,00 – 45,00
24.10.15 Torsten Sträter – Selbstbeherrschung
umständehalber abzugeben
Konzerthaus, Heidenheim
24,25
07.11.15 Rolf Miller – Alles andere ist primär
Konzerthaus, Heidenheim
26,55
11.11.15 Dr. Eckart von Hirschhausen
Congress Centrum, Heidenheim
33,80 – 45,10
02.12.15 Martin Rütter – „nachSiTZen“
Ratiopharm-Arena, Neu-Ulm
34,00
12.12.15 Eure Mütter – „Bloß nicht menstruieren, jetzt!“
Congress Centrum, Heidenheim
18,80 – 27,60
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Mo – Fr
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Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
SPORT
Doppelpack: Caligiuri trifft gegen
seinen Ex-Club SC Freiburg. Seite 15
Verlust: Der deutsche Fußball trauert
um Gero Bisanz. Seite 16
Freude: Schalke 04 gewinnt bei Debüt
von Trainer Di Matteo. Seite 16
Rasant: Miguel Molina
startet beim
DTM-Saisonfinale von
der Pole-Position.
Frust: Nach der 1:2-Niederlage in Köln steckt
Borussia Dortmund tief in der Krise. Seite 15
Seite 17
FOTO: DPA
Fakten: Ergebnisse und Tabellen der
Fußball-Bundesliga auf Seite 14
13
Zwischen Hölle und Himmel
ABSEITS
Mit einer furiosen Aufholjagd
dreht der VfB Stuttgart gegen
Bayer Leverkusen eine fast
verlorene Partie zum 3:3 (0:3).
Es ist ein Punkt für die Moral.
Wenn sich Fußballer
krankmelden
3:3
(0:3)
VON THOMAS NÄHER
VON GUNTER BARNER
Als Schiedsrichter Felix Zwayer aus Berlin
mit einem schrillen Pfiff zur Halbzeit bat,
drehten die VfB-Fans in der Cannstatter Kurve den Stuttgarter Spielern demonstrativ den
Rücken zu. Sie wendeten sich mit Grausen ab
von dem, was ihre Mannschaft in den ersten
45 Minuten gegen Bayer 04 Leverkusen gezeigt hatte. Und auch die Profis in Rot wussten nicht, was kurz zuvor auf dem Rasen passiert war. 0:3 lag die Mannschaft von Trainer
Armin Veh hinten. Den schlafmützigen Auftritt mit Arbeitsverweigerung zu umschreiben, wäre noch zu gut. Oder um es mit den
Worten von VfB-Keeper Thorsten Kirschbaum zu sagen: „Er war einfach unterirdisch!“
Der eigentlich müde Südkoreaner HeungMin Son, der eine Länderspielreise unter der
Woche nach Seoul in den Knochen hatte – inklusive eines 14-Stunden-Flugs, war hingegen
von der ersten Minute an hellwach. Oder besser: von der vierten. Da schnappte sich der
Leverkusener Edeltechniker den Ball und
kombinierte mit Teamkollege Stefan Kießling
munter drauflos – 0:1. Es war das 2400.
Gegentor des VfB in der Bundesliga – und nur
sechs Minuten später kam das nächste hinzu.
Der quirlige Son überwand erneut VfB-Torwart Kirschbaum, nachdem dieser ihm den
Ball wenig galant vor die Füße gespielt hatte.
Und als Neu-Nationalspieler Karim Bellarabi
beim 0:3 (41.) die Stuttgarter Verteidiger zu
Slalomstangen degradierte, hätte keiner
mehr einen Pfifferling für den VfB gegeben.
Na ja, außer vielleicht Armin Veh. „Ich habe der Mannschaft in der Kabine gesagt, dass
noch etwas möglich ist. Ich habe selbst schon
erlebt, wie man so ein Spiel noch 4:3 gewinnt“, meinte der Coach. War seine „ruhige
Ansprache“ also die Initialzündung für die
Aufholjagd? Könnte sein. Vermutlich war es
aber eher das 1:3 von Timo Werner (57.) oder
der Gewaltschuss zum 2:3 von Florian Klein
VfB-Fieberkurve (Tabellenplatz/Spieltag)
Gereizter als jede Achillessehne weisen
die Fußball-Lehrer führender deutscher
Clubs in diesen Tagen auf die Mehrfachbelastungen ihrer leidenden Angestellten
hin. Vor allem während englischer Wochen mit bis zu drei Arbeitseinsätzen
binnen acht Tagen neigt das Bändchen
unterm Schambeinknochen zur Ruptur.
Auch Nagelbettentzündungen nach allzu
hastiger Pediküre sind gar nicht so selten.
Selbst Bänderrisse im Daumen nach
übermäßigem Gebrauch der Playstation
sind nicht auszuschließen.
Eine erste Halbzeit zum Vergessen: VfB-Stürmer Vedad Ibisevic.
(67.). Auf einmal zeigte der VfB kaum für
möglich gehaltene Kämpferqualitäten. „Wir
haben einen unglaublichen Aufwand betrieben, wir haben als Mannschaft zusammengehalten“, bilanzierte Armin Veh mit gelöster
Stimme. „Das muss auch so sein, wenn wir
schon nicht die Qualität des Gegners haben.“
Und dieser Gegner aus Leverkusen konnte
am Ende in der Tat froh sein, dass das Spiel
zwischen Himmel und Hölle 3:3 ausging und
Martin Harnik (76.) nur eine seiner drei Riesenchancen in den Schlussminuten nutzte.
Das sah auch Bayer-Torwart Bernd Leno so:
„Wir hätten 5:0, 6:0 zur Pause führen müssen.
Deshalb ist es schlimm, dass ich das so sagen
muss: Aber wir sind mit dem Punkt gut bedient.“ Florian Klein war’s egal. Vor der feiernden Cannstatter Kurve meinte der VfBTordebütant nur: „Man hat gesehen, was in
der Mannschaft steckt.“ Allerdings im positiven wie auch im negativen Sinne.
Saison 2014/2015
SOAK-GRAFIK: SCHEYHING
2
3
4
5
6 7
8
Jubel pur: Stuttgarts Martin Harnik nach seinem 3:3.
VfB Stuttgart
FOTOS: BAUMANN
Bayer 04 Leverkusen
Schiedsrichter: Zwayer (Berlin) Zuschauer: 40 900 (68 %), Mercedes-Benz Arena
Torschützen: 0:1 Son (4.), 0:2 Son (9.), 0:3 Bellarabi (41.), 1:3 Werner (57.), 2:3 Klein (67.), 3:3 Harnik (76.)
System: 4-3-3
Trainer: Veh
Team: Kirschbaum - Schwaab, Niedermeier,
Rüdiger (46. Hlousek), Klein - Leitner (65.
Maxim), Oriol Romeu, Gentner - Harnik, Ibisevic,
Werner (74. Kostic)
Bank: Ulreich, Sakai, Gruezo, Haggui
Karten: Leitner  (3), Niedermeier  (1),
Gentner  (3)
Ballbesitz
52 %
48 %
Gewonnene
Zweikämpfe
46 %
54 %
Heim
System: 4-4-2
Trainer: Schmidt
Team: Leno - Hilbert, Toprak, Spahic,
Jedvaj - Brandt (59. Papadopoulos),
Calhanoglu (77. Donati), Reinartz,
Son - Bellarabi (79. Drmic), Kießling
Bank: Kruse, Wendell, Öztunali, Kresic
Karten: Hilbert  (1), Toprak  (2)
Schüsse auf das Tor
7
8
Gast
Begangene Fouls
14
19
Erste Halbzeit: 3. Minute: Tor! Son nutzt die erste
Saison 2013/2014
1
3
5
7
9
11
13
15
17
1
Der etwas andere Blick
auf das Sport-Geschehen
Kirschbaum nimmt Son aus der Luft und versenkt
das Leder. 11. Minute: Son spielt über den Keeper,
der Ball landet hinter dem Tor. 23. Minute: Kießling
köpft nach einem Eckball über den Kasten. 25.
Minute: Niedermeiers Kopfball wird von Rüdiger
Pfosten. 41. Minute: Tor! Bellarabi spielt sich an vier
9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
Schüsse neben das Tor
8
10
Zweite Halbzeit: 51. Minute: Harnik schießt über die
Oberlatte. 57. Minute: Tor! Klein flankt zu Werner,
67. Minute: Tor! Nach einer Freistoßflanke
schmettert Klein das Runde in den Kasten. 76.
Minute: Tor! Harnik verwandelt den Freistoß von
Kostic mit dem Kopf aus kurzer Distanz. 82. Minute:
Kirschbaum wehrt den Schussversuch von Son ab.
90. Minute: Leno pariert den Schuss von Harnik,
nach einer Ecke von Kostic.
Gemütlicher Herbstspaziergang in München
Die Bayern marschieren. Werder Bremen ist nach dem 0:6 am Tiefpunkt angekommen, hält aber an
Coach Robin Dutt fest – Philipp Lahm schnürt erstmals einen Doppelpack.
Glücksgefühle: Dante (l.) herzt Lahm.
DPA
Als sich die Münchner Fußball-Stars nach
ihrem lockeren Tore-Sixpack im Stadion von
den Fans feiern ließen, waren ihre Bremer
Sparringspartner längst in die Katakomben
geflüchtet. 0:6 hatten die ängstlichen Werder-Profis verloren – der Tabellenletzte hat
nach der Länderspielpause den nächsten
Tiefpunkt erreicht. Manager Thomas Eichin
stellte Trainer Robin Dutt aber noch vor der
Heimreise aus München eine Job-Garantie
für das „sehr wichtige“ Heimspiel am kommenden Freitag gegen den 1. FC Köln aus.
„Das hatte heute gar nichts mit dem Trainer
zu tun“, erklärte Eichin. Der Titelverteidiger
FC Bayern arbeitet dagegen weiter mit gro-
ßem Erfolg am nächsten Solo in der Bundesliga. Bei ihrem Herbstspaziergang sorgten
Kapitän Philipp Lahm (20.), Xabi Alonso
(27.), Thomas Müller (43./Foulelfmeter) und
Mario Götze (45.) schon zur Pause für eine
deutliche 4:0-Führung. Lahm (79.) und Götze
(86.) legten nach der Pause vor 71 000 Zuschauern sogar noch nach. „Das war mein
erster Doppelpack seit der Jugend“, berichtete ein strahlender Lahm, der bei seinem 200.
Sieg im 321. Bundesliga-Spiel erstmals doppelt traf: „Ich weiß nicht, ob es mein letzter
Doppelpack sein wird, aber ich gehe stark davon uns“, bemerkte der 30 Jahre alte Weltmeister gut gelaunt.
Die Bremer präsentierten sich nach einer
Woche des eingeleiteten Umbruchs in Werders Führungsetage in einem alarmierenden
Zustand. „Wir haben eine sehr schlechte Leistung gebracht“, sagte Dutt. Eichin ging mit
der eigenen Mannschaft hart ins Gericht. „Es
war einfach grottenschlecht, da gibt es nichts
schönzureden, basta, aus!“, sagte der Geschäftsführer Sport. Dutt traut sich trotzdem
weiterhin eine Wende zu. „Wir werden auch
dieses Mal die Saison wieder drehen“, kündigte der Werder-Coach kämpferisch an. BayernCoach Pep Guardiola war dagegen zufrieden:
„Drei Punkte mehr – jetzt fokussieren wir uns
DPA
auf die Champions League.“
„Wir müssen beginnen, das Rad zurückzudrehen“, fordert Dortmunds Trainer
Jürgen Klopp besorgt, und Karl-Heinz
Rummenigge, Chef-Rhetoriker des FC
Bayern München, verlangt kompromisslos vier Wochen Urlaub nach Welt- und
Europameisterschaften. Das kann helfen,
muss aber nicht. Der Brasilianer Ailton
kehrte einst so kugelrund aus den Ferien
zurück, dass ihn Werder-Coach Felix
Magath als Medizinball nutzen wollte.
Und im Fall des damaligen Dortmunder
Jungstars Mario Götze forschten auch
hochmögende Sportmediziner vergebens
in ihren Unterlagen. Die „morgendliche
Verhärtung“, die Trainer Klopp mit feixender Miene diagnostizierte, war als
Verletzung bis dahin eher unbekannt.
Unzureichende Regeneration kann zwar
zu allerlei physischen Beeinträchtigungen führen, taugte aber im Fall des früheren VfB-Stürmers Mario Gomez nur bedingt als Ausrede. Ihm riss bei einem
Zweikampf das Innenband im Knie, worüber er sich derart echauffierte, dass er
mit der flachen Hand auf den Medizinkoffer einprügelte – worauf dieselbe
brach. Unvergessen ist das hannoversche
Penis-Drama um den tapferen Bulgaren
Chardar Yankov. Nach einem Zweikampf
mit dem Frankfurter Benjamin Köhler
machte er unfreiwillig auf dicke Hose.
Der Riss im Gemächt wurde geklammert
und gepflastert, nach dem Spiel genäht.
Zwischendurch traf Yankov zum 2:0. Der
Doc riet Yankovs Freundin, prophylaktisch einige Tage auswärts zu schlafen.
Ganz generell ist die Gefahr von Blessuren während der Nachtruhe nicht zu
unterschätzen. Stürmer Michael Blättel,
1. FC Saarbrücken, meldete sich einst vor
dem Spiel gegen den Hamburger SV bei
Trainer Uwe Klimaschewski mit gramzerfurchter Miene ab: „Coach, ich hab’
mich beim Schlafen verletzt.“ Eingeklemmter Ischias-Nerv. „Keine Ahnung,
wovon der geträumt hat“, ätzte Klima.
Ob zusätzliche Erholungszeiten die Quote derartiger Missgeschicke verringern
können, wissen die Fußball-Götter. Jürgen Klopp jedenfalls fürchtet, mit seinem
Appell bei Funktionären auf taube Ohren
zu stoßen: „Da kann ich es auch gleich
meiner Mikrowelle flüstern.“ Doch auch
die birgt ungeahnte Gefahren. Kirk
Broadfoot, knallharter Verteidiger der
Glasgow Rangers, verletzte sich im Gesicht. Er dachte, es sei eine gute Idee,
sein Frühstücksei in der Mikro zu kochen. Bitte nicht platzen vor Lachen!
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
14 SPORT
Der 8. Spieltag
Bundesliga-Tabelle
Pl.
Tore: 26, zur Halbzeit 13
Elfmeter: 1
Gelbe Karten: 21; 243 in der Saison 14/15
Gelb-Rote Karten: 0; 6 in der Saison 14/15
Rote Karten: 0; 5 in der Saison 14/15
Zuschauer: 322 060 in sieben Begegnungen
Schnitt: 46 008 Zuschauer
Am besten besuchtes Spiel, 71 000 Zuschauer:
FC Bayern München – SV Werder Bremen
C
1.
C
C
CQ
Spielanalyse des Tages
Verein
Sp.
Gew. Un. Verl.
1.
FC Bayern München
8
6
2
0
2.
3.
Bor. Mönchengladbach
8
4
4
3.
6.
1. FSV Mainz 05
8
3
5
4.
7.
VfL Wolfsburg
8
4
Heim
Auswärts
Tore
Diff.
Pt.
3:1
5
21 : 2
+19
20
18 : 1
15
0
7:3
8
5:1
8
12 : 4
+8
16
0
4:1
8
8:6
6
12 : 7
+5
14
2
2
9:4
10
4:5
4
13 : 9
+4
14
E
5.
2.
1899 Hoffenheim
7
3
4
0
8:5
8
3:1
5
11 : 6
+5
13
E
6.
4.
Bayer 04 Leverkusen
8
3
4
1
10 : 7
8
6:7
5
16 : 14
+2
13
7.
5.
12
Eintracht Frankfurt
7
3
3
1
6:5
7
6:5
5
12 : 10
+2
8. 11.
FC Schalke 04
8
3
2
3
7:4
8
6:8
3
13 : 12
+1
11
9.
8.
Hannover 96
8
3
1
4
5:4
9
0:7
1
5 : 11
-6
10
10.
9.
SC Paderborn
7
2
3
2
5:4
5
5:6
4
10 : 10
±0
9
Die Spiele am 9. Spieltag
11. 14.
1. FC Köln
8
2
3
3
2:3
5
4:4
4
6:7
-1
9
12. 10.
FC Augsburg
8
3
0
5
7:5
6
2:6
3
9 : 11
-2
9
Freitag, 24.10.
SV Werder Bremen – 1. FC Köln, 20.30
13. 12.
Hertha BSC
8
2
2
4
7:7
7
4:9
1
11 : 16
-5
8
14. 13.
Borussia Dortmund
8
2
1
5
5:6
4
5:8
3
10 : 14
-4
7
15. 16.
VfB Stuttgart
8
1
3
4
4:7
4
5:8
2
9 : 15
-6
6
R
16. 15.
SC Freiburg
8
0
5
3
3:4
3
5:8
2
8 : 12
-4
5
A
17. 17.
Hamburger SV
7
1
2
4
1:5
1
1:3
4
2:8
-6
5
A
18. 18.
SV Werder Bremen
8
0
4
4
2:5
2
8 : 17
2
10 : 22
-12
4
Samstag, 25.10.
Borussia Dortmund – Hannover 96, 15.30
FC Augsburg – SC Freiburg
1899 Hoffenheim – SC Paderborn
Hertha BSC – Hamburger SV
Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart
Bayer 04 Leverkusen – FC Schalke 04, 18.30
Torschussanalyse VfB Stuttgart
über das Tor
neben
das Tor
neben
das Tor
von Feldspielern geblockt: 1
Angriffe
32 %
2:1
1. FC Köln
(1:0)
Tor
Borussia Dortmund
FC Bayern München
Schiedsrichter: Fritz (Korb) Zuschauer: 50 000 (ausverk.), RheinEnergieStadion
Spieler des Tages
PHILIPP
LAHM
„Das war eine unglaublich hohe Quote für den,
der das heute getippt
hat“, scherzte Philipp
Lahm nach seinem ersten
Doppelpack in der Bundesliga. Bislang hatte er
in 320 Ligaspielen zehn
Tore erzielt. Und trotzdem freute er sich nicht
nach seinem zweiten Tor.
Beim 5:0 war die Partie ja
entschieden.
Pep
Guardiola
war auch
nicht nach
Jubeln zumute: „Ich
bin ein wenig
enttäuscht von
Philipp, ich wollte
einen Hattrick von
ihm. Vielleicht
spielt er nächstes Mal nicht“,
feixte Lahms
spanischer
Trainer.
Gewonnene
Zweikämpfe
System: 4-2-3-1
Trainer: Klopp
Team: Weidenfeller - Piszczek, Sokratis, Hummels,
Großkreutz - Gündogan (90. Subotic), Kehl Mkhitaryan (68. Aubameyang), Kagawa, Reus Immobile (75. Ramos)
Bank: Langerak, Ginter, Bender
Karten: Mkhitaryan n (1), Hummels n (1),
Sokratis n (4)
Heim
Schüsse auf das Tor
3
Gast
52 %
48 %
Begangene Fouls
1:2
SC Freiburg
(0:1)
Gewonnene
Zweikämpfe
46 %
FOTO: DPA, GETTY (2)
55 %
45 %
Gewonnene
Zweikämpfe
54 %
Heim
46 %
Schüsse auf das Tor
10
10
Gast
Begangene Fouls
Schüsse neben das Tor
5
8
0:3
(0:1)
12
Elyounoussi, 1899 Hoffenheim
Lewandowski, FC Bayern München
Meier, Eintracht Frankfurt
Son, Bayer 04 Leverkusen
10.
Top-Scorer
Gewonnene
Zweikämpfe
Ballbesitz
44 %
56 %
49 %
2.
6.
2
0
2
2
3
0
1
1
2
2
2
2
5
51 %
Begangene Fouls
15
14
2:0
FC Schalke 04
52 %
48 %
49 %
51 %
Heim
Schüsse auf das Tor
8
5
Gast
Begangene Fouls
Schüsse neben das Tor
3
7
15
16
Die Rivalen des Tages
Bewertung
38
Ballkontakte
51
15
Pässe zum Mitspieler
27
0
Fouls
0
6
5
5
5
38 gew. Zweikämpfe in % 65
5
5
0
Torschüsse
3
0
Torschussvorlagen
3
5
5
Gewonnene
Zweikämpfe
Ballbesitz
45 %
55 %
53 %
47 %
Heim
System: 4-2-3-1
Trainer: Luhukay
Team: Kraft - Pekarik, Heitinga,
Lustenberger (70. Brooks), Schulz - Skjelbred,
Hosogai - Beerens, Stocker (72. Haraguchi),
Ben-Hatira (60. Wagner) - Kalou
Bank: Ronny, Burchert, Niemeyer, Ndjeng
Karten: Ben-Hatira n (1)
Schüsse auf das Tor
4
7
Gast
Begangene Fouls
21
21
Schüsse neben das Tor
4
13
Imtech Arena
15.30 Uhr
Hamburger SV – 1899 Hoffenheim
Stefan Kießling
6
6
Hertha BSC
Die Spiele heute
7
6
(1:0)
Schüsse neben das Tor
2
6
Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg) Zuschauer: 61 973 (ausverk.), VELTINS-Arena
System: 4-2-3-1
Trainer: Di Matteo
Team: Fährmann - Uchida, Ayhan, Höwedes, Fuchs Neustädter, Aogo - Choupo-Moting (85. Obasi),
Boateng (78. Meyer), Draxler (89. Kirchhoff) Huntelaar
Bank: Clemens, Höger, Barnetta, Wetklo
Karten: Uchida n (1)
Gewonnene
Zweikämpfe
Schüsse auf das Tor
7
Gast
11
System: 4-4-2
Trainer: Korkut
Team: Zieler - Sakai, Marcelo, Schulz, Pander Bittencourt (75. Sobiech), Schmiedebach,
Gülselam (60. Karaman), Kiyotake (84.
Schlaudraff) - Briand, Joselu
Bank: Stankevicius, Hirsch, Almer, Felipe
Karten: Schulz n (2)
Ballbesitz
FC Augsburg
System: 4-2-3-1
Trainer: Weinzierl
Team: Hitz - Verhaegh, Callsen-Bracker, Klavan,
de Jong (56. Baba) - Kohr (76. Esswein), Baier Bobadilla, Altintop, Werner - Djurdjic (46. Matavz)
Bank: Feulner, Manninger, Hong, Caiuby
Karten: Bobadilla n (1), Werner n (5)
Heim
Torschützen: 1:0 Huntelaar (19.), 2:0 Draxler (65.)
Tore Vorl. Pkt.
5
Götze, Bayern München
6
Bellarabi, Bayer 04 Leverkusen 4
Lewandowski, Bayern München 4
Müller, Bayern München
3
Okazaki, 1. FSV Mainz 05
5
Di Santo, SV Werder Bremen 4
Son, Bayer 04 Leverkusen
4
Choupo-Moting, FC Schalke 04 3
Robben, Bayern München
3
Seferovic, Eintracht Frankfurt 3
Huntelaar, FC Schalke 04
3
De Bruyne, VfL Wolfsburg
0
(2:0)
Schiedsrichter: Stieler (Hamburg) Zuschauer: 27 687 (81 %), Coface Arena
Torschützen: 0:1 Kruse (14.), 0:2 Xhaka (49.), 0:3 Kruse (90.)
Vedad Ibisevic
1. Kruse, Bor. Mönchengladbach
2:1
1. FSV Mainz 05
Bor. Mönchengladbach
System: 4-4-1-1
Trainer: Favre
Team: Sommer - Korb, Stranzl, Jantschke,
Dominguez - Hahn, Nordtveit (46. Brouwers),
Xhaka, Herrmann (75. Johnson) - Raffael (82.
Hazard) - Kruse
Bank: Hrgota, Dahoud, Heimeroth, Wendt
Karten: Stranzl n (2)
Schüsse neben das Tor
8
0
10
Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne) Zuschauer: 49 000 (ausverk.), HDI-Arena
Di Santo, SV Werder Bremen
Begangene Fouls
System: 4-2-3-1
Trainer: Hjulmand
Team: Karius - Brosinski, Bungert, Bell, Díaz - Geis,
Baumgartlinger - Jairo (77. Jara), Moritz (82. Soto),
Hofmann (60. Allagui) - Okazaki
Bank: Kapino, Djuricic, Malli, Sliskovic
Karten: Okazaki n (4), Allagui n (3), Díaz n (3)
Hannover 96
Pl. Name
54 %
System: 4-4-2
Trainer: Streich
Team: Bürki - Mujdza (67. Günter), Krmas,
Torrejón, Sorg - Schmid (78. Klaus), Schuster,
Darida, Frantz (71. Kerk) - Philipp, Mehmedi
Bank: Riether, Mitrovic, Mielitz, Freis
Karten: Sorg n (2)
Ballbesitz
13
0
Torschützen: 1:0 Hofmann (20.), 2:0 Jairo (23.), 2:1 Werner (78.)
System: 4-2-3-1
Trainer: Hecking
Team: Benaglio - Jung, Naldo, Knoche, Rodriguez Luiz Gustavo, Guilavogui - Perisic (75. Vieirinha),
De Bruyne, Caligiuri (89. Arnold) - Olic (77. Dost)
Bank: Klose, Schäfer, Hunt, Grün
Karten: Naldo n (1)
Schüsse auf das Tor
Gast
Torschützen: 0:1 Caligiuri (8.), 0:2 Caligiuri (66.), 1:2 Kerk (90.)
18
Okazaki, 1. FSV Mainz 05
Heim
78 %
VfL Wolfsburg
11
4. Bellarabi, Bayer 04 Leverkusen
System: 4-2-3-1
Trainer: Dutt
Team: Wolf - Fritz, Lukimya, Prödl, Garcia Kroos (62. Gálvez), Makiadi - Bartels, Junuzovic,
Elia (46. Busch) - Di Santo (79. Petersen)
Bank: Caldirola, Hajrovic, Selke, Husic
Karten: Gálvez n (3)
22 %
Schiedsrichter: Dingert (Lebecksmühle) Zuschauer: 23 500 (98 %), Schwarzwald-Stadion
6
5
5
4
4
4
4
4
4
3
SV Werder Bremen
Schiedsrichter: Dankert (Rostock) Zuschauer: 71 000 (ausverk.), Allianz Arena
Ballbesitz
Schüsse neben das Tor
3
6
11
14
1. Götze, FC Bayern München
(4:0)
System: 4-3-3
Trainer: Guardiola
Team: Neuer - Rafinha, Boateng, Dante, Alaba (46.
Bernat) - Lahm, Alonso (61. Shaqiri), Højbjerg Robben (61. Ribéry), Müller, Götze
Bank: Benatia, Rode, Lewandowski, Starke
Karten: -
64 %
2. Kruse, Bor. Mönchengladbach
6:0
System: 4-2-3-1
Trainer: Stöger
Team: Horn - Olkowski, Mavraj, Wimmer, Hector Vogt, Lehmann - Risse, Halfar (64. Osako),
Svento (57. Peszko) - Zoller (76. Matuschyk)
Bank: Ujah, Kalas, Brecko, Kessler
Karten: Lehmann n (4)
36 %
Tore
daneben
Torschützen: 1:0 Lahm (20.), 2:0 Alonso (27.), 3:0 Müller (43. Elfmeter), 4:0 Götze (45.), 5:0 Lahm (79.),
6:0 Götze (86.)
11
Pl. Name
gehalten
Torschützen: 1:0 Vogt (40.), 1:1 Immobile (48.), 2:1 Zoller (74.)
Ballbesitz
Torjäger
36 %
32 %
C = Champions League CQ = Champions-League-Qualifikation E = Europa League R = Relegation A = Absteiger
Sonntag, 26.10.
VfL Wolfsburg – 1. FSV Mainz 05, 15.30
Borussia Mönchengladbach – Bayern München, 17.30
an den Pfosten: 0
Voraussichtliche Aufstellung:
Drobny - Diekmeier, Djourou, Westermann,
Ostrzolek - Behrami, Arslan - Müller, van der Vaart,
Holtby - Lasogga
Trainer: Zinnbauer
Voraussichtliche Aufstellung:
Baumann - Rudy, Süle, Bicakcic (Strobl),
Beck - Polanski, Schwegler - Volland,
Roberto Firmino, Elyounoussi - Szalai
Trainer: Gisdol
Heimbilanz: 5 Siege – 2 Unentschieden – 5 Niederlagen, 13:22 Tore
SC Paderborn – Eintracht Frankfurt
Voraussichtliche Aufstellung:
Kruse - Heinloth, Hünemeier, Strohdieck,
Brückner - Ziegler - Koc, Vrancic, Rupp,
Stoppelkamp - Kachunga
Trainer: Breitenreiter
Benteler-Arena
17.30 Uhr
Voraussichtliche Aufstellung:
Wiedwald - Chandler, Russ, Anderson,
Oczipka - Medojevic - Ignjovski,
Hasebe - Inui - Meier, Seferovic
Trainer: Schaaf
Heimbilanz: 0 Siege – 0 Unentschieden – 0 Niederlagen, 0:0 Tore
5
große Klasse
stark
Durchschnitt
schwach
große Enttäuschung
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
SPORT 15
2. Bundesliga
Eintracht Braunschweig – SpVgg Greuther Fürth 2:2
Tore: 0:1 Stiepermann (59.), 0:2 Przybylko (68.), 1:2 Kessel (72.), 2:2 Kessel (90.). Schiedsrichter: Markus
Schmidt (Stuttgart). Zuschauer: 21 200.
Union Berlin – SV Sandhausen
3:1
Tore: 0:1 Olajengbesi (24.), 1:1 Polter (52.), 2:1 Brandy
(59.), 3:1 Polter (80.). Schiedsrichter: Thorsten Schriever
(Dorum). Zuschauer: 17 106.
1. FC Nürnberg - RB Leipzig
1:0
Tor: 1:0 Schöpf (74.). Schiedsrichter: Jochen Drees
(Münster-Sarmsheim). Zuschauer: 28 571.
1. FC Heidenheim – 1. FC Kaiserslautern
1:1
Tore: 0:1 Younes (77.), 1:1 Schnatterer (79.).Schiedsrichter: Felix Brych (München). Zuschauer: 13 000 (ausverkauft).
VfL Bochum – SV Darmstadt 98
1:1
Tore: 0:1 Bregerie (10.), 1:1 Forssell (90.). Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen). Zuschauer: 19 618.
Karlsruher SC – VfR Aalen
FSV Frankfurt – FC Ingolstadt
Erzgebirge Aue – 1860 München
Fortuna Düsseldorf – FC St. Pauli
Pl. Verein
So., 13.30
So., 13.30
So., 13.30
Mo., 20.15
Spiele
Tore
Pkt.
1. FC Ingolstadt
9
16:6
19
2. 1. FC Kaiserslautern
10
16:12
18
3. 1. FC Heidenheim
10
20:13
16
4. Fortuna Düsseldorf
9
18:11
16
5. RB Leipzig
10
14:8
16
6. SV Darmstadt 98
10
15:11
16
7. Greuther Fürth
10
16:11
15
8. VfL Bochum
10
18:14
15
9. 1. FC Nürnberg
10
11:17
13
10. Karlsruher SC
9
11:10
12
11. Eintr. Braunschweig
10
14:14
11
12. FC St. Pauli
9
11:15
11
13. 1. FC Union Berlin
10
9:16
10
14. SV Sandhausen
10
7:15
10
15. VfR Aalen
9
8:11
9
16. 1860 München
9
10:14
9
17. FSV Frankfurt
9
11:18
8
18. Erzgebirge Aue
9
6:15
7
Der 11. Spieltag:
Freitag, 24. Oktober: SpVgg Greuther Fürth – FSV Frankfurt,
VfR Aalen – Union Berlin, Leipzig – VfL Bochum (alle 18.30).
Samstag, 25. Oktober: 1. FC Kaiserslautern – Fortuna Düsseldorf, FC St. Pauli – Karlsruher SC (beide 13.00).
Sonntag, 26. Oktober: 1860 München - Eintracht Braunschweig, FC Ingolstadt 04 – 1. FC Heidenheim, SV Sandhausen – Erzgebirge Aue (alle 13.30).
Montag, 27. Oktober: SV Darmstadt – 1. FC Nürnberg (20.15).
3. Liga
Rot-Weiß Erfurt – Chemnitzer FC
2:0
Tore: 1:0 Möhwald (3.), 2:0 Kadric (90.). Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach). Zuschauer: 7493.
Holstein Kiel – Hallescher FC
3:0
Tore: 1:0 Schäffler (33.), 2:0 Schäffler (39.), 3:0 Schäffler
(87.). Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover). Zuschauer: 4611.
Borussia Dortmund II – VfL Osnabrück
2:2
Tore: 0:1 Iljutcenko (30.), 1:1 Derstroff (83.), 1:2 Thee
(85.), 2:2 Stankovic (90.). Schiedsrichter: Tobias Reichel
(Stuttgart). Zuschauer: 2519.
FC Hansa Rostock – SpVgg Unterhaching
2:2
Tore: 0:1 Abelski (32.), 1:1 Ziemer (52.), 2:1 Bickel (65.),
2:2 Erb (82., Foulelfmeter). Schiedsrichter: Christian
Bandurski (Oberhausen). Zuschauer: 6500. Gelb-Rote
Karte: Hahnel (Rostock) wegen Unsportlichkeit (83.).
VfB Stuttgart II – Stuttgarter Kickers
5:1
Tore: 1:0 Ginczek (14.), 1:1 Soriano (33.), 2:1 Wanitzek
(42.), 3:1 Baumgartl (48.), 4:1 Wanitzek (71.), 5:1 Grüttner
(87.). Schiedsrichter: Dr. Martin Thomsen (Kleve). Zuschauer: 2200.
SV Wehen Wiesbaden – 1. FSV Mainz II
1:2
Tore: 0:1 Roßbach (12.), 0:2 Parker (24.), 1:2 Jänicke (85.).
Schiedsrichter: Felix-Benjamin Schwermer (Magdeburg). Zuschauer: 3475.
Jahn Regensburg – SG Sonnenhof Großaspach
2:0
Tore: 1:0 Franziskus (15.), 2:0 Kurz (84.). Schiedsrichter:
Thorben Siewer (Drolshagen). Zuschauer: 2923.
Dynamo Dresden – Fortuna Köln
0:0
Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (Freiburg). Zuschauer: 23 811.
Energie Cottbus – MSV Duisburg
2:0
Tore: 1:0 Mattuschka (59., Foulelfmeter), 2:0 Kleindienst
(86.). Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenach). Zuschauer: 7886.
Preußen Münster – Arminia Bielefeld
So., 14.00
Pl. Verein
Spiele
Tore
Pkt.
1. SV Wehen Wiesbaden
14
25:16
26
2. Rot-Weiß Erfurt
14
22:16
25
3. Dynamo Dresden
14
22:17
25
4. Arminia Bielefeld
13
27:18
24
5. Chemnitzer FC
14
15:8
24
6. Stuttgarter Kickers
14
24:18
24
7. MSV Duisburg
14
21:15
24
8. Energie Cottbus
14
15:11
23
9. Preußen Münster
13
20:18
21
10. VfL Osnabrück
14
21:23
21
11. Holstein Kiel
14
19:13
20
12. VfB Stuttgart II
14
20:23
18
13. Fortuna Köln
14
15:15
17
14. SpVgg Unterhaching
14
22:26
16
15
15. Hallescher FC
14
16:20
16. 1. FSV Mainz II
14
18:23
13
17. FC Hansa Rostock
14
19:28
12
18. Borussia Dortmund II
14
15:23
11
19. SG Sonnenhof Großaspach
14
15:27
11
20. Jahn Regensburg
14
15:28
11
Der 15. Spieltag:
Freitag, 24. Oktober: Fortuna Köln – Preußen Münster, Arminia Bielefeld – Rot-Weiß Erfurt (beide 19.00).
Samstag, 25. Oktober: Unterhaching – VfB Stuttgart II, Stuttgarter Kickers – Cottbus, MSV Duisburg – Dresden, Chemnitzer FC – Holstein Kiel, Hallescher FC – SV Wehen Wiesbaden,
VfL Osnabrück – SG Sonnenhof Großaspach (alle 14.00).
Sonntag, 26. Oktober: Borussia Dortmund II – Hansa Rostock, 1. FSV Mainz 05 II – Jahn Regensburg (beide 19.00).
BVB weiter auf Talfahrt
NACHRICHTEN
2:2 – Braunschweig rettet Punkt
gegen Fürth in letzter Minute
Der deutsche Vizemeister Borussia Dortmund verliert mit dem 1:2 bei Aufsteiger 1. FC Köln
die dritte Bundesliga-Partie in Folge – und rutscht immer tiefer in die Krise.
Als Manager Michael Zorc das Wort „Krise“
bei Borussia Dortmund zuließ, waren BVBTrainer Jürgen Klopp oder auch Torhüter
Roman Weidenfeller längst vom Rasen des
Kölner Stadions geschlichen. Sie alle waren
restlos bedient und ratlos nach dem 1:2 (0:1)
bei Aufsteiger 1. FC Köln – die dritte Bundesliga-Niederlage nacheinander schien Klopp
und seine Truppe fast mürbe zu machen.
„Wir haben eine Art Fußball gespielt, die
absolut keinen Sinn macht“, meinte der BVBCoach. Derart harsche Worte sind von ihm
selten zu vernehmen. Am Samstag, nach den
Gegentreffern von Kevin Vogt in der 40. und
Simon Zoller in der 74. Minute, war es wieder
einmal so weit: „Wir haben uns die Suppe erneut selbst eingebrockt und waren nicht in
der Lage, sie selbst auszulöffeln“, ließ Jürgen
Klopp wissen.
Die Ratlosigkeit griff so heftig um sich,
dass Zorc sogar von der „schwierigsten Situation in den letzten Jahren“ sprach. Der stolze
Meisterschaftszweite dümpelt nur noch rum.
Zorc: „Wir müssen erst mal schauen, dass wir
da unten rauskommen. Der Abstand nach
oben wird immer größer.“ Auf Titelträger
Bayern, den die BVB-Profis eigentlich attackieren wollten, beträgt er schon 13 Zähler.
Auch die Rückkehrer Ilkay Gündogan und
Marco Reus konnten da nicht entscheidend
helfen. Gündogan wurde von Klopp erstmals
nach einer Verletzungspause von 434 Tagen
eingesetzt und war laut Zorc „das einzig Positive am heutigen Tag“. Der Ausgleich von
Ciro Immobile (48.) zum 1:1 war zu wenig,
um die Krise zu beenden.
„Achter Spieltag, sieben Punkte – das ist
viel zu wenig für unsere Ansprüche“, kommentierte Zorc. „Bei dem einen oder anderen
muss es jetzt mal richtig klick machen.“ Der
Manager war vor allem sauer auf die „sogenannten Führungsspieler“, denen er eines
vorhielt: „Sie machen kapitale Böcke.“
Wie etwa Keeper Weidenfeller, der vor dem
1:2 unmotiviert an einer Flanke vorbeiflog, und
Zoller, der wie zuvor schon Vogt beim 1:0 der
Kölner nur noch einschieben musste. Am
Schluss jubelte nur der FC. Trainer Peter Stö-
Fürth – Bundesliga-Absteiger Eintracht
Braunschweig hinkt in der Zweiten Fußball-Bundesliga nach dem 2:2 (0:0) gegen
die SpVgg Greuther Fürth weiter den
eigenen Ansprüchen hinterher. Marco
Stiepermann (59.) und Kacper Przybylko
(68.) trafen vor 21 200 Zuschauern für die
Gäste. Benjamin Kessel (72./90.) rettete
der Eintracht den Punkt.
Union verlässt Abstiegsrang
nach Sieg gegen Sandhausen
Berlin – Der 1. FC Union Berlin hat mit
einem 3:1(0:1)-Sieg gegen den SV Sandhausen den letzten Tabellenplatz in der
Zweiten Fußball-Bundesliga verlassen.
Die Halbzeitführung der Gäste durch
Seyi Olajengbesi (24.) drehten vor 17 106
Zuschauern Sebastian Polter (52., 80.)
und Sören Brandy (59.).
DPA
VfB II demütigt Kickers im
Stuttgarter Stadtderby
Großaspach – Die zweite Mannschaft
des VfB Stuttgart hat im Stadtderby nichts
anbrennen lassen. Beim 5:1 (2:0) hatten
die Stuttgarter Kickers keine Chance
vor 2200 Zuschauern in der Aspacher
Mechatronik-Arena. Für den VfB trafen
Daniel Ginczek (14.), Marvin Wanitzek
(42./71.), Timo Baumgartl (48.) und Marco Grüttner (87.). Victor Soriano glich in
der 33. Minute aus. Sein Trainer Horst
Steffen gab zu: „Wir haben schlecht
verteidigt.“ VfB-Trainer Jürgen Kramny
freute sich dagegen. „Das war eine großartige Leistung.“
JÜF
Zum Haareraufen: Marco Reus kassiert mit Borussia Dortmund die nächste Pleite.
ger meinte: „Das ist eine riesige Überraschung
nach einer großartigen kämpferischen Leistung meiner Mannschaft.“ Und die beendete
dank der Premierentreffer der Neuzugänge
Vogt und Zoller für den FC dessen Serie von
zuvor acht Pleiten gegen den BVB.
FOTO: DPA
Bei den Dortmundern muss nun vieles
besser werden – und zwar schnell. „Für uns
beginnt jetzt der Rest der Saison“, kündigte
Klopp an. Schon an diesem Mittwoch (20.45
Uhr/ZDF und Sky) geht’s in der Champions
League zu Galatasaray Istanbul.
DPA
Sonnenhof Großaspach verliert
Kellerduell in Regensburg
Regensburg – Die SG Sonnenhof Großaspach hat in der 3. Fußball-Liga am
14. Spieltag mit 0:2 (0:1) bei Jahn Regensburg verloren. Vor 2723 Zuschauern traf
Daniel Franziskus in der 16. Minute zum
1:0. Kurz vor Schluss sorgte Thomas Kurz
(84.) für die Entscheidung.
DPA
Bei Caligiuri platzt der Knoten
Der SC Freiburg ist auch nach acht Bundesliga-Spielen noch ohne Sieg. Beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg ist dafür auch noch ein
langjähriger Lieblingsschüler von Trainer Streich verantwortlich: Daniel Caligiuri schießt beide Tore gegen seinen Ex-Verein.
Beinahe entschuldigend hob Daniel Caligiuri
nach seinen Toren beide Arme. Die Geste galt
Fans und Spielern des SC Freiburg. Acht Jahre lang spielte der offensive Mittelfeldmann
für den Sport-Club, am Samstag aber schoss
er beide Treffer zum 2:1(1:0)-Sieg des VfL
Wolfsburg in seiner alten Heimat. „Einerseits
tut das weh“, sagte der 26-Jährige nach diesem für ihn so besonderen Spiel, „aber andererseits freut es mich natürlich auch, dass für
mich endlich der Knoten geplatzt ist. Das
Wichtigste ist immer noch, dass wir diese
drei Punkte mit nach Wolfsburg nehmen.“
Für den VfL war dies bereits der vierte
Sieg in den vergangenen fünf Ligaspielen.
Entsprechend selbstbewusst können die
Wölfe nun zum wichtigen Europa-LeagueSpiel an diesem Donnerstag beim russischen
Club FK Krasnodar fliegen. „Wir setzen uns
oben fest. Die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg. Deshalb bin ich froh über diesen
Sieg“, sagte Trainer Dieter Hecking.
Die Freiburger dagegen kamen durch den
Freistoß von Sebastian Kerk (90.) nur noch
zum späten Anschlusstor und warten nun
auch nach dem achten Saisonspiel in der
Bundesliga immer noch auf den ersten Sieg.
„Das ist sehr schwierig und ärgerlich“, meinte
Trainer Christian Streich, aber Mut machte
ihm ausgerechnet sein früherer Lieblingsschüler: „Es noch nichts vorbei hier“, sagte
Caligiuri über die Lage seines Ex-Clubs.
Der Flügelspieler wurde von Streich zunächst in der A-Jugend und später dann bei
den Profis des SC gefördert. „Ich habe ihm
sehr, sehr viel zu verdanken“, betonte Caligiu-
ri. In Wolfsburg hat er es dagegen nicht immer leicht bei der starken Konkurrenz. Diesmal verdrängte er überraschend Maximilian
Arnold, Aaron Hunt und den portugiesischen
WM-Fahrer Vieirinha auf die Bank, was aber
laut Hecking nicht daran lag, dass er das
Stadion in Freiburg so gut kennt. „Der Grund
war, dass Calli seit drei Wochen überragend
trainiert“, erklärte der Trainer. „Er hat so viele
Tore geschossen und ist an so vielen Gegenspielern vorbeigezogen, dass es für mich die
logische Konsequenz war, ihn zu bringen.“
Bei seiner Rückkehr dauerte es nicht lange, bis sich Caligiuri zum zweiten Mal nach
seinem Weggang richtig unbeliebt machte in
der alten Heimat. Nach einer Flanke von Kevin de Bruyne kam er im Strafraum völlig unbedrängt zum Volleyschuss, sein langjähriger
Kollege Mensur Mujdza hatte ihn dort allein
gelassen. Streich haderte später vor allem mit
diesem Fehler: „Wenn du das Tor nicht verteidigst, dann hast du es nicht verdient, in der
Bundesliga ein Spiel zu gewinnen“, meinte er.
„Bei uns muss alles passen, wenn wir gegen
eine Mannschaft wie Wolfsburg eine Chance
haben wollen.“
Der Rest ist schnell erzählt. Freiburg rannte mit großem Aufwand an, blieb dabei aber,
abgesehen von einer starken Phase nach der
Halbzeit, viel zu ungefährlich. Wolfsburg dagegen spielte deutlich abgeklärter und zerstörte geschickt den Rhythmus des SC-Spiels.
„Es ist bezeichnend, dass Calli das Spiel
gegen uns entscheidet. Bisher war er doch
meist nur Einwechselspieler in Wolfsburg“,
klagte Streich.
DPA
Gladbach stürmt weiter durch die Liga
Im Stile eines Spitzenteams hat
Borussia Mönchengladbach mit
3:0 in Hannover gewonnen und
damit eine beeindruckende Serie
fortgesetzt.
Selbst die beeindruckende Vorstellung von
Borussia Mönchengladbach konnte Lucien
Favre nicht aus der Reserve locken. „Es gibt
viele Mannschaften, die fast genauso viele
Punkte haben wie wir. Wir müssen unseren
Sieg nicht überbewerten“, sagte der Trainer
nach dem 3:0 (1:0) bei Hannover 96.
Vor 49 000 Zuschauern sorgten Nationalstürmer Max Kruse (15./90.) und Granit Xhaka (49.) mit ihren Treffern für die Fortsetzung
einer Gladbacher Serie – Favres Team ist
nunmehr seit 13 Pflichtspielen ohne Nieder-
lage. „Momentan klappt alles. Wir sind absolut bereit für die nächsten schweren Aufgaben“, sagte Xhaka. Am Donnerstag treffen die
Rheinländer in der Europa League auf Apollon Limassol, am Sonntag kommen die Bayern zum Gipfeltreffen in den Borussia-Park.
Gegen harmlose Niedersachsen stimmte
sich die Borussia auf die nächsten Aufgaben
ein. Ein engagierter Beginn der Mannschaft
von Trainer Tayfun Korkut wurde nicht belohnt. Mit großem läuferischen Aufwand und
vielen hohen Bällen versuchte Hannover die
stabile Defensive der Gäste zu knacken. „Wir
müssen auch selbstkritisch genug sein und
sagen, dass es heute gegen eine der stärksten
Mannschaften der Liga einfach nicht gereicht
hat“, sagte ein enttäuschter Korkut.
Auch ohne Weltmeister Christoph Kramer, der wegen einer Grippe aussetzen musste, stand der Abwehrverbund des Europa-
League-Teilnehmers extrem sicher. Und die
erste Unaufmerksamkeit der Niedersachsen
bestrafte die Borussia gleich eiskalt. Nach
einem schnellen Angriff über den linken Flügel suchte Álvaro Dominguez mit einer Flanke den in der Mitte lauernden Kruse, den 96
völlig aus den Augen gelassen hatte. Der Angreifer köpfte den Ball gegen die Laufrichtung des chancenlosen Ron-Robert Zieler zur
Führung ins Netz. Der Gegentreffer verunsicherte Korkuts Team, das an Gladbachs
Abwehr verzweifelte. Auch im zweiten
Durchgang setzte sich ein für die Zuschauer
unansehnliches, aber von den Gladbachern
sehr souverän geführtes Spiel fort. Hannover
suchte vergeblich nach einem geeigneten
Offensivrezept, was die Gäste erneut eiskalt
ausnutzten. Xhaka versenkte einen Freistoß
im linken Eck. Kurz vor Schluss traf dann
Kruse zum Endstand.
DPA
Torjubel: Kruse (r.) mit Hazard.
FOTO: GETTY
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
16 SPORT
Die Fußballwelt
trauert um
Gero Bisanz
Freudloser Sieg
Schalke 04 gewinnt
bei Einstand von
Trainer Di Matteo
Trauer um Gero Bisanz: Der frühere Frauen-Bundestrainer und ehemalige ChefAusbilder des Deutschen Fußball-Bundes
(DFB) starb im Alter von 78 Jahren an
einem Herzinfarkt. „Die Nachricht von
seinem Tod hat uns beim DFB alle tief getroffen. Gero Bisanz war ein wunderbarer
Mensch und absoluter Fachmann“, sagte
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Bisanz war von 1982 bis 1996 Trainer der
DFB-Frauen und wurde 1989, 1991 und
Vereinsrekord und ein Tabellenplatz im oberen Drittel: Eigentlich könnte der FSV Mainz 05 nach dem
2:1 gegen Augsburg so richtig feiern – doch die Verletzung von Jonas Hofmann trübt die Freude.
Der FC Schalke 04 hat seinem neuen Trainer
Roberto Di Matteo zum Debüt einen soliden
Bundesliga-Heimsieg beschert. Elf Tage nach
der Beurlaubung von Jens Keller gewann der
Revierclub unter der Leitung des Italieners
mit 2:0 (1:0) gegen Hertha BSC. Klaas-Jan
Huntelaar (19.) und Weltmeister Julian Draxler (65.) sorgten vor dem Champions-LeagueAuftritt gegen Sporting Lissabon an diesem
Dienstag für eine gelungene Generalprobe.
„Es war kein spektakuläres Spiel. Für uns
war wichtig, dass wir drei Punkte holen und
dass wir kein Gegentor bekommen haben“,
sagte Di Matteo. Auch Draxler war zufrieden;
„Das war ein guter Anfang. Der neue Trainer
bringt eine neue Philosophie rein. Wir haben
defensiv gut gestanden und haben aus dem
Nichts zwei Tore gemacht.“
Die Mannschaft des neuen SchalkeCoachs versuchte nach der Balleroberung das
Spiel schnell zu machen. So entstand die erste
Großchance, die Huntelaar (8.) aber kläglich
vergab. Auf der anderen Seite hätten die Berliner fast das 1:0 erzielt, als Schalkes Keeper
Ralf Fährmann gegen Änis Ben-Hatira parieren konnte und Christian Fuchs den Nachschuss von Peter Pekarik (15.) von der Linie
kratzte. Dann köpfte Huntelaar eine gut getimte Flanke von Draxler unhaltbar ins Hertha-Netz ein. Als die Schalke-Fans sich mit
dem knappen Erfolg abgefunden hatten,
schlug dann noch mal Draxler zu.
DPA
Glück im Unglück für Jonas Hofmann: Den
von allen gefürchteten Kreuzbandriss hat
sich die Leihgabe von Borussia Dortmund im
Trikot des FSV Mainz 05 beim 2:1 (2:0) am
Samstag in der Fußball-Bundesliga gegen den
FC Augsburg nicht zugezogen. Eine Kernspinuntersuchung in der Uni Klinik Mainz
ergab einen Außenbandanriss im rechten
Knie. Der zwingt den U-21-Nationalspieler
aber auf unbestimmte Zeit in den Krankenstand, teilte der Club am Abend mit.
„Meine Gedanken sind bei Jonas“, hatte
05-Trainer Kasper Hjulmand gleich nach der
Partie gesagt. Seine Freude über den Sieg
hielt sich in Grenzen, denn die gewünschte
gute Nachricht ist es nicht. „Jonas ist ganz
wichtig für unser Spiel“, erklärte der Däne.
Der Vereinsrekord der Mainzer mit acht
Partien ohne Niederlage war zweitrangig wie
die Tatsache, seinem Vorgänger Thomas Tuchel den Bestwert abgeluchst zu haben. Tuchel war in der Saison 2010/2011 mit sieben
Siegen gestartet. „Das ist schön, aber im Moment nicht wichtig“, meinte Hjulmand.
Bis zum Ausscheiden von Hofmann nach
knapp einer Stunde war der 22-Jährige ein
Aktivposten im Mainzer Spiel. Die Leihgabe
aus Dortmund hatte vor 27 687 Zuschauern
Verlorenes WM-Finale 1995: Gero Bisanz
(l.) tröstet Silvia Neid.
FOTO: GETTY
1995 Europameister. „Ich bin tief betroffen. Ich habe ihm viel zu verdanken, weil
ich als Spielerin und als Trainerin viel von
ihm gelernt habe“, sagte Bundestrainerin
Silvia Neid. Fifa-Präsident Joseph Blatter
schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter: „In tiefer Trauer um Gero Bisanz,
Wegbereiter des deutschen Frauenfußballs. Er wird unvergessen bleiben.“ DPA
Erst Freude, dann Schmerz: Hofmann.
GETTY
nach 20 Minuten für die Führung gesorgt.
Nur drei Minuten später erhöhte der Spanier
Jairo Samperio mit seinem ersten Bundesligator zum 2:0. Für Augsburg traf Tobias Werner 1:2-Endstand (78.). „Wir haben in fünf Minuten der ersten Halbzeit durch den Doppelschlag das Spiel verloren. Wir müssen aber
die individuellen Fehler abstellen“, schimpfte
FCA-Coach Markus Weinzierl.
Viele Fragen beschäftigten seinen Kollegen trotz des Sieges. Denn nach der klaren
Führung hörte sein Team mehr und mehr auf,
Fußball zu spielen. „War es der Kopf oder
hatten wir schwere Beine? Wir wollten das
Spiel dominieren. Wir hätten mit der Führung mehr Vertrauen, Mut und Qualität haben müssen. Wenn wir so wie in der zweiten
Halbzeit spielen, holen wir nicht viele Punkte“, sagte Hjulmand.
Offensiv war von Mainz 05 bis auf einen
Schuss ans Außennetz von Daniel Brosinski
nicht mehr viel zu sehen. Hjulmand verstärkte mit der Einwechslung von Gonzalo Jara
noch die Defensive. Die anrennenden Augsburger wurden mit dem Anschlusstreffer von
Werner gegen konfus wirkende Mainzer belohnt. Einen weiteren Treffer ließen die 05er
nicht mehr zu.
DPA
SPORTBÖRSE
FUSSBALL
Regionalliga Südwest:
Eintracht Trier – 1899 Hoffenheim II
2:0
Tore: 1:0 Albayrak (22.), 2:0 Albayrak (65.). Schiedsrichter:
Klein (Wiebelskirchen). Zuschauer: 1176. Gelb-Rote Karten: –
/ Fesser (56./wiederholtes Foulspiel).
SC Freiburg II – KSV Baunatal
5:0
Tore: 1:0 Kath (49.), 2:0 Zulechner (56.), 3:0 Guede (65.), 4:0
Almpanis (80.), 5:0 Daouri (89.). Schiedsrichter: Göpferich
(Bad Schönborn). Zuschauer: 130.
Astoria Walldorf – SV Elversberg
2:1
Tore: 1:0 Carl (35.), 1:1 Förster (37.), 2:1 Carl (68.). Schiedsrichter: Endriß (Bad Ditzenbach). Zuschauer: 350. Gelb-Rote Karten: – / Cisse (85. wiederholtes Foulspiel). Rote Karten: Glaser
(77. Tätlichkeit) / –
FC Homburg – SVN Zweibrücken
4:0
Tore: 1:0 Schmidt (31.), 2:0 Schmidt (56.), 3:0 Pinna (65.), 4:0
Schmidt (75.). Schiedsrichter: Kühlmeyer (Hohenstein). Zuschauer: 1451.
Wormatia Worms – FC Nöttingen
1:2
Tore: 1:0 Antonaci (34.), 1:1 Hofmann (67.), 1:2 Dobros (90.).
Schiedsrichter: Schlager (Niederbühl). Zuschauer: 984.
SpVgg Neckarelz – TuS Koblenz
1:2
Tore: 1:0 Burgio (11.), 1:1 Benamar (47./Foulelfmeter), 1:2 Steuke (81.). Schiedsrichter: Kempter (Sauldorf). Zuschauer: 400.
Hessen Kassel – 1. FC Saarbrücken
2:1
Tore: 1:0 Girth (3.), 1:1 Wegner (70.), 2:1 Damm (90.). Schiedsrichter: Steinberg (Korntal-Münchingen). Zuschauer: 1850.
Kickers Offenbach – Waldhof Mannheim
So., 15.30
FK Pirmasens – SV Waldhof Mannheim
verl.
Kickers Offenbach – 1. FC Kaiserslautern II
verl.
1. 1. FC Saarbrücken
14
24:12
30
2. Kickers Offenbach
12
21:10
29
3. SV Elversberg
14
23:10
26
4. Wormatia Worms
14
26:21
23
5. Hessen Kassel
14
24:19
23
6. FC 08 Homburg
14
21:19
23
7. 1899 Hoffenheim II
13
19:15
21
8. 1. FC Kaiserslautern II
12
21:9
20
9. Spvgg Neckarelz
14
26:25
19
10. FC Astoria Walldorf
13
23:17
18
11. SC Freiburg II
14
22:18
17
12. Eintracht Trier
13
10:13
17
13. SV Waldhof Mannheim
11
15:8
16
14. FK Pirmasens
13
14:23
13
15. FC Nöttingen
13
18:31
13
16. TuS Koblenz
14
10:23
12
17. SVN Zweibrücken
14
12:29
12
18. KSV Baunatal
14
10:37
6
Nachholspiel:
Dienstag, 21. Oktober: FC Nöttingen – Eintracht Trier (19.00).
Mittwoch, 22. Oktober: 1899 Hoffenheim – Walldorf (19.00).
Der 15. Spieltag:
Freitag, 24. Oktober: Eintracht Trier – Offenbach, TuS Koblenz – Wormatia Worms, Nöttingen – Homburg (alle 19.00).
Samstag, 25. Oktober: 1. FC Saarbrücken – FK Pirmasens,
Waldhof Mannheim – SpVgg Neckarelz, SVN Zweibrücken –
SC Freiburg II, KSV Baunatal – Astoria Walldorf (alle 14.00).
Sonntag, 26. Oktober: TSG Hoffenheim II – SV Elversberg, 1.
FC Kaiserslautern II – Hessen Kassel (beide 14.00),
Oberliga Baden-Württemberg: VfR Mannheim – SSV Ulm
1846 0:1, VfR Aalen II – FC 08 Villingen 1:0, SV Spielberg – TSG
Balingen 2:0, Freiburger FC – SSV Reutlingen 0:3, SGV Freiberg – FSV Hollenbach 2:2, FV Ravensburg – Kehler FV 0:0,
SC Pfullendorf – FC Germania Friedrichstal 0:2, SV Kickers
Pforzheim – Karlsruhe II 1:1, Stuttgarter Kickers II – Bahlinger
SC (So.,14.00).
1.
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16.
17.
18.
SV Spielberg
Karlsruhe II
Bahlinger SC
TSG Balingen
FC Germania Friedrichstal
SGV Freiberg
SSV Ulm 1846
FSV Hollenbach
FV Ravensburg
VfR Aalen II
Kehler FV
SC Pfullendorf
SSV Reutlingen
SV Kickers Pforzheim
Stuttgarter Kickers II
Freiburger FC
FC 08 Villingen
VfR Mannheim
11
12
11
11
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10
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22:11
21:11
25:9
22:13
19:14
20:12
20:15
19:16
14:16
14:17
16:19
14:23
15:15
13:18
13:19
15:22
17:24
4:29
27
24
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14
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13
13
10
9
1
Nachholspiele:
Mittwoch, 22. Oktober: SSV Reutlingen – VfR Aalen II
(19.00), SSV Ulm 1846 – SGV Freiberg (19.30).
Der 13. Spieltag:
Samstag, 25. Oktober: Kehler FV – SSV Reutlingen, Bahlinger SC – Freiburger FC, FV Ravensburg – SC Pfullendorf, Germania Friedrichstal – SV Spielberg, TSG Balingen – SGV Freiberg, FSV Hollenbach – SV Pforzheim, FC 08 Villingen – VfR
Mannheim, SSV Ulm 1846 – Stuttgarter Kickers II (alle 15.30).
Sonntag, 26. Oktober: Karlsruher SC II – VfR Aalen II (15.00).
Verbandsliga Württemberg: VfB Neckarrems – FC 07 Albstadt 0:2, VfL Nagold – FV Weiler 4:0, TSG Backnang – 1. FC
Normannia Gmünd 2:0, FC Wangen – Neckarsulmer SportUnion 2:2, FV Laupheim – 1. Göppinger SV 1:2, SV Böblingen –
Bissingen (So., 15.00), FC Gärtringen – Spfr. Schwäbisch Hall
(So., 15.00), TSV Essingen – TSV Berg (So., 15.30).
1.
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11.
12.
13.
14.
15.
16.
TSV Essingen
FSV 08 Bissingen
TSG Backnang
FC 07 Albstadt
TSV Berg
1. Göppinger SV
Neckarsulmer SU
VfB Neckarrems
FV Olympia Laupheim
1. FC Normannia Gmünd
Spfr. Schwäbisch Hall
FV Weiler
SV Böblingen
VfL Nagold
FC Wangen
FC Gärtringen
9
8
9
10
9
9
10
10
10
10
8
11
9
9
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9
26:7
20:5
19:13
17:13
16:14
19:12
15:16
11:8
15:17
13:16
14:14
15:26
10:16
10:16
11:23
10:25
25
19
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16
16
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15
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12
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9
9
6
5
Der 11. Spieltag:
Samstag, 25. Oktober: Sandhausen II – Spöck, Pforzheim –
Weinheim (beide 15.00), FC 07 Heidelsheim – 1. FC Bruchsal
(15.30), TSV Amicitia Viernheim – SpVgg Neckarelz II (17.00).
Sonntag, 26. Oktober: TSV Frankonia Höpfingen – SV
Schwetzingen, SpVgg Durlach-Aue – TSV Reichenbach (beide 15.00), Waldhof Mannheim II – SG HD-Kirchheim (15.30).
Landesliga Württemberg, Staffel 1: TSV Eltingen – SV Fellbach 1:2, Tura Untermünkheim – TSV Heimerdingen 1:1, SV
Schluchtern – TSV Crailsheim 1:4.
Staffel 2: 1. FC Frickenhausen – TSGV Waldstetten 1:1, 1.FC Eislingen – Spfr. Dorfmerkingen 0:3.
Staffel 3: FV 08 Rottweil – VfL Pfullingen 0:1, TV Darmsheim –
SpVgg Mössingen 0:3.
Staffel 4: FV Ravensburg II – SSV Ehingen-Süd 1:3, FV Biberach – FC Ostrach 3:0, SV Oberzell – SV Ringschnait 3:0, TSG
Ehingen – SV Rangendingen 4:0.
B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest, 23. Spieltag: FSV
Mainz 05 – Bayern München 1:2 (0:0), VfB Stuttgart – TSV
1860 München 1:0 (0:0), Eintracht Frankfurt – 1899 Hoffenheim 1:2 (0:2), SSV Ulm – SpVgg Greuther Fürth 1:4 (0:3).
TISCHTENNIS
Bundesliga, Frauen: TSV Schwabhausen – Tusem Essen 2:6,
LTTV Leutzscher Füchse – TV Busenbach 4:6.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
Tusem Essen
TTC Berlin eastside
TV Busenbach
TSV Schwabhausen
SV Böblingen
TTG Bingen/Münster
SV DJK Kolbermoor
LTTV Leutzscher Füchse
TuS Bad Driburg
NSC Watzenborn
4
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6
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3
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18:3
18:17
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2:18
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2
2
0
0
2. Liga Süd, Frauen: TTC Wendelstein – MTV Tostedt 2:6, TSV
Saarbrücken – TTK Anröchte 6:4.
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4.
5.
6.
7.
8.
9.
MTV Tostedt
TTV Hövelhof
TSV Saarbrücken
TTK Anröchte
TTVg WRW Kleve
TTC Wendelstein
DJK Offenburg
NSU Neckarsulm
TuS Uentrop
4
3
4
4
3
3
2
4
3
23:13
18:1
17:18
16:20
15:13
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8:11
12:23
9:18
7
6
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4
3
3
1
1
0
TURNEN
Grand Prix in Berlin, Mehrkampf: 1. Maria Titowa (Russland)
73,300 Pkt.; 2. Victoria Veinberg Filanovsky (Israel) 69,050; 3.
Jana Berezko-Marggrander (Schmiden) 68,400; 4. Hanna
Baschko (Weißrussland) 67,200; 5. Aliya Assymowa (Kasachstan) 65,300; 6. Laura Jung (St. Wendel) 64,750; 7. Radina Filipova (Bulgarien) 63,800.
Bundesliga, Männer, 5. Wettkampftag: TV Wetzgau – SC
Cottbus 61:25 - 12:0, TG Saar – MTT Chemnitz/Halle 69:4 12:0, KTV Obere Lahn – MTV Stuttgart 36:37 - 5:7, KTV Straubenhardt - Siegerländer KV 51:24 - 12:0.
HANDBALL
Champions League, Gruppenphase, 4. Spieltag, Gruppe A:
HC Metalurg Skopje – THW Kiel 27:42 (15:22).
Bundesliga: TBV Lemgo – SC Magdeburg 23:30.
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19.
Rhein-Neckar Löwen
THW Kiel
Frisch Auf Göppingen
SC Magdeburg
HBW Balingen-Weilstetten
SG Flensburg-Handewitt
MT Melsungen
HSV Hamburg
Füchse Berlin
Bergischer HC
VfL Gummersbach
TSV Hannover-Burgdorf
HSG Wetzlar
TuS N-Lübbecke
GWD Minden
HC Erlangen
TBV Lemgo
TSG Friesenheim
SG BBM Bietigheim
10
10
8
9
11
7
10
10
10
8
9
9
8
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9
10
8
8
10
301:233 18:2
284:240 16:4
218:206 13:3
250:233
11:7
275:287
11:11
206:177
10:4
282:272 10:10
268:259 10:10
274:277 10:10
216:219
9:7
251:248
9:9
242:244
9:9
218:212
8:8
270:275
8:12
245:253 6:12
236:279 6:14
222:243 4:12
197:234 4:12
269:333 2:18
Zweite Liga Süd:
HC Empor Rostock – TV Bittenfeld
22:22
Tore für Bittenfeld: Schimmelbauer, Weiß (je 5), Seiz (4),
Schöbinger (3/1), Heib, Kretschmer (je 2), Kienzle (1).
HG Saarlouis – DHfK Leipzig 26:24, HC Empor Rostock – TV
Bittenfeld 22:22, VfL Bad Schwartau – TV Emsdetten 28:28,
GSV Eintracht Baunatal – EHV Aue 26:26, Bayer Dormagen –
HSC 2000 Coburg 33:29, ThSV Eisenach – SV Henstedt-Ulzburg 38:30, TV Neuhausen/E. – TV Großwallstadt 23:27.
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20.
DHfK Leipzig
TV Bittenfeld
DJK Rimpar Wölfe
TV Großwallstadt
HSG Nordhorn-Lingen
VfL Bad Schwartau
TV Neuhausen/E.
HSC 2000 Coburg
ThSV Eisenach
EHV Aue
HC Empor Rostock
ASV Hamm-Westfalen
SV Henstedt-Ulzburg
TV Emsdetten
HG Saarlouis
Bayer Dormagen
TV Hüttenberg
TuSEM Essen
GSV Eintracht Baunatal
Eintracht Hildesheim
9
10
8
9
9
9
9
9
9
9
9
8
9
9
9
9
8
8
9
8
255:217
288:246
209:183
235:208
251:225
246:233
239:213
242:227
257:230
225:226
237:253
229:232
245:252
251:264
241:266
226:253
197:217
176:206
204:259
193:236
16:2
15:5
14:2
14:4
13:5
12:6
10:8
10:8
9:9
9:9
9:9
8:8
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6:12
4:12
4:12
3:15
2:14
Bundesliga, Frauen: TuS Metzingen – DJK/MJC Trier 35:25,
Buxtehuder SV – HSG Bad Wildungen 34:20.
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14.
Thüringer HC
Buxtehuder SV
VfL Oldenburg
HC Leipzig
HSG Blomberg-Lippe
TuS Metzingen
Füchse Berlin
Bayer Leverkusen
HSG Bad Wildungen
SG BBM Bietigheim
Frisch Auf Göppingen
SVG Celle
Koblenz/Weibern
DJK/MJC Trier
5
5
4
4
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156:114
166:131
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136:142
119:153
88:99
105:109
98:131
98:118
117:167
10:0
9:1
7:1
6:2
6:2
5:5
4:4
4:6
4:6
3:5
2:6
2:6
0:8
0:10
2. Liga, Frauen: Neckarsulmer SU – SGH Rosengarten-Buchholz 24:25, BVB Dortmund – SV Halle-Neustadt 31:26, TSV
Haunstetten – SV Allensbach 26:23, TSV Travemünde – SG
H2Ku Herrenberg 22:25, TV Beyeröhde – Sachsen Zwickau
30:31, HSG Bensheim/Auerbach – 1. FSV Mainz 05 31:19.
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14.
BVB Dortmund
Sachsen Zwickau
HSG Bensheim/Auerbach
SGH Rosengarten-Buchholz
Neckarsulmer SU
TV Nellingen
TV Beyeröhde
SG H2Ku Herrenberg
SV Halle-Neustadt
TSV Haunstetten
1. FSV Mainz 05
HC Rödertal
TSV Travemünde
SV Allensbach
5
5
5
5
5
4
5
5
5
5
5
4
5
5
152:117
138:123
134:117
136:125
140:130
120:105
145:136
117:119
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117:135
123:141
99:120
84:101
117:146
10:0
10:0
8:2
7:3
7:3
5:3
4:6
4:6
4:6
4:6
3:7
2:6
0:10
0:10
HOCKEY
Bundesliga, Männer, 10. Spieltag: Münchner SC – Düsseldorfer HC 2:2, Uhlenhorster HC – Uhlenhorst Mülheim 0:1, Nürnberger HTC – Harvestehuder THC 3:4, Berliner HC – Rot-Weiß
Köln 3:4, Blau-Weiß Berlin – Mannheimer HC 1:2, Club an der
Alster – Crefelder HTC 2:0.
Bundesliga Frauen: Berliner HC – Rot-Weiß Köln 0:3, Münchner SC – Düsseldorfer HC 2:3, Uhlenhorster HC – Rüsselsheimer RK 5:0.
JUDO
Bundesliga, Männer, Finalrunde in Abensberg:
Halbfinale: KSV Esslingen – TSV Großhadern 7:7/62:52 Unterwertung, TSV Abensberg – SUA Witten 11:3.
Finale: KSV Esslingen – TSV Abensberg 4:10.
EISHOCKEY
BASKETBALL
Bundesliga:
Ulm – MHP Riesen Ludwigsburg
n.V. 99: 85 (37:44)
Punkte für Ludwigsburg: Johnson (24), Campbell (15), BryanAmaning (12), Waleskowski (11), Karl (8), Huff (6), Little (5),
Flomo (4). Zuschauer: 6000.
Oldenburg – Walter Tigers Tübingen
98:89 (39:43)
Punkte für Tübingen: Kashirov (18), Ratkovica (17), Cuffee
(13), Rubit (12), Radosavljevic, Jönket (je 9), Nadjfeja (8),
Wallace (3). Zuschauer. 4583.
TBB Trier – Brose Baskets Bamberg 61:74, ratiopharm Ulm –
MHP Riesen Ludwigsburg 99:85 n.V., Mitteldeutscher BC –
Phönix Hagen 80:79.
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Alba Berlin
FC Bayern München
Artland Dragons
EWE Baskets Oldenburg
Brose Baskets Bamberg
Mitteldeutscher BC
ratiopharm Ulm
Eisbären Bremerhaven
TBB Trier
MHP Riesen Ludwigsburg
BBC Bayreuth
Skyliners Frankfurt
Telekom Baskets Bonn
Phantoms Braunschweig
BG Göttingen
Phönix Hagen
Crailsheim Merlins
Walter Tigers Tübingen
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5
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5
3
5
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4
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349:272
356:288
349:288
424:386
412:376
407:401
401:396
237:231
370:366
406:423
203:212
331:333
309:332
295:323
301:360
417:463
293:340
390:460
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8
8
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2
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2
2
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0
VOLLEYBALL
Bundesliga, Männer, 1. Spieltag: Volley Dresden – Berlin Volleys 0:3 (19:25, 23:25, 22:25), SWD powervolleys Düren – TV
Bühl 0:3 (16:25, 26:28, 22:25), TV Rottenburg – TSV Herrsching 3:1 (18:25, 25:18, 25:23, 25:19), SVG Lüneburg – CV Mitteldeutschland 3:1 (25:18, 23:25, 28:26, 25:15).
Bundesliga Frauen: Wiesbaden – Rote Raben Vilsbiburg 3:0.
NHL: Columbus Blue Jackets – Calgary Flames 3:2, Buffalo
Sabres – Florida Panthers 0:1, Toronto Maple Leafs – Detroit
Red Wings 1:4, Winnipeg Jets – Nashville Predators 0:2, Edmonton Oilers – Vancouver Canucks 0:2, Anaheim Ducks –
Minnesota Wild 2:1.
DEL: Nürnberg Ice Tigers – EHC München 2:3 n.P., Straubing
Tigers – Grizzly Adams Wolfsburg 0:4, Schwenningen – Krefeld Pinguine 3:2, Kölner Haie – Eisbären Berlin 2:3 n.V., Iserlohn Roosters – Augsburger Panther 1:2, Adler Mannheim –
Düsseldorfer EG 3:2.
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Adler Mannheim
Augsburger Panther
EHC München
Nürnberg Ice Tigers
Eisbären Berlin
Grizzly Adams Wolfsburg
ERC Ingolstadt
Iserlohn Roosters
Schwenningen
Krefeld Pinguine
Düsseldorfer EG
Hamburg Freezers
Kölner Haie
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DEL 2: Bad Nauheim – Heilbronner Falken 4:2, Bietigheim
Steelers – ESV Kaufbeuren 7:3, Eispiraten Crimmitschau –
Dresdner Eislöwen 6:7, EVL Landshut – SC Riessersee 3:1, Ravensburg Towerstars – Löwen Frankfurt 2:5, Starbulls Rosenheim – Kassel Huskies 2:7, Lausitzer Füchse – Fischtown Pinguins Bremerhaven 5:3.
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Bietigheim Steelers
Starbulls Rosenheim
Bad Nauheim
Kassel Huskies
EVL Landshut Eishockey
Ravensburg Towerstars
Bremerhaven
Dresdner Eislöwen
SC Riessersee
Lausitzer Füchse
Löwen Frankfurt
Heilbronner Falken
ESV Kaufbeuren
Eispiraten Crimmitschau
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42:29
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32:34
36:42
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38:43
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29:41
28:43
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9
TENNIS
ATP-Turnier in Wien/Österreich, Halbfinale: David Ferrer
(Spanien) – Philipp Kohlschreiber (Augsburg) 6:3, 2:6, 7:6
(7:3); Andy Murray (GBR) – Viktor Troicki (Serbien) 6:4, 6:3.
ATP-Turnier in Moskau/Russland, Halbfinale: Roberto Bautista-Agut (Spanien) – Ernests Gulbis (Lettland) 6:4, 6:4; Marin Cilic (Kroatien) – Michail Kukuschkin (KAS) 4:6, 6:3, 6:2.
ATP-Turnier in Stockholm/Schweden, Halbfinale: Tomas
Berdych (Tschechien) – Matthias Bachinger (Dachau) 7:6
(9:7), 6:4; Grigor Dimitrow (Bulgarien) – Bernard Tomic
(Australien) 6:3, 7:5.
WTA-Turnier in Moskau/Russland, Halbfinale: Irina-Camelia
Begu (Rumänien) – Lucie Safarova (Tschechien) 7:6 (7:5), 1:6,
6:3; Anastasia Pawljutschenkowa (Russland) – Katerina Siniakova (Tschechien) 6:2, 6:2.
WTA-Turnier in Luxemburg, Finale: Annika Beck (Bonn) –
Barbora Zahlavova Strycova (Tschechien) 6:2, 6:1.
SPORT IM TV
ARD: 13.30–16.30 Uhr: Motorsport: DTM-Finale auf dem
Hockenheimring. – 18.00–18.30 Uhr: Sportschau.
ZDF: 17.10–18.00 Uhr: Sportreportage.
Sport 1: 6.45–8.15 Uhr: Motorrad: Großer Preis von Australien
auf Phillip Island, Rennen MotoGP. – 11.00–13.15 Uhr: Doppelpass. – 17.00–19.00 Uhr: Basketball: Bundesliga, Telekom
Baskets Bonn – Artland Dragons.
Eurosport: 9.15–12.00 Uhr: Leichtathletik: AmsterdamMarathon. – 13.30–14.45 Uhr: Motorsport: Formula Renault in
Jerez de la Frontera/Spanien.
SWR: 21.45–22.05 Uhr: Sportschau. – 22.05–22.15 Uhr:
Sport im Dritten: Studiogäste: Thorsten Kirschbaum (VfB
Stuttgart) und Matthias Dolderer (Air-Race-Pilot).
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
SPORT 17
BMW geht mit Vorsprung ins Finale
Bronze für Berliner Bommel bei
Bahnrad-EM in Guadeloupe
Wer ist der beste Hersteller in
diesem Jahr: BMW oder Audi?
Die Entscheidung fällt beim
letzten Saisonrennen der
DTM in Hockenheim.
Baie-Mahault/Guadeloupe – Henning
Bommel (Berlin) hat bei der Bahnrad-EM
auf Guadeloupe die Bronzemedaille im
nicht mehr olympischen Punktefahren
gewonnen. Nach Silber in der Mannschaftsverfolgung war es bereits die zweite Medaille für den 31-Jährigen. „Das war
ein starkes Rennen von Henning mit
einem verdienten Ergebnis“, sagte Bundestrainer Sven Meyer.
DPA
VON KLAUS-ECKHARD JOST AUS HOCKENHEIM
Die Stimmung ist gelöst beim Saisonfinale
des
Deutschen
Tourenwagen-Masters
(DTM) in Hockenheim. Dies ist auch verständlich. Die 42 Runden auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs sind mehr oder weniger
ein Schaulaufen. Denn die meisten Entscheidungen sind gefallen. Marco Wittmann hat
sich schon vor fünf Wochen beim drittletzten
Lauf in der Lausitz den Titel gesichert, sein
BMW-Team RMG steht seit dem letzten Rennen im niederländischen Zandvoort als beste
Mannschaft fest.
An diesem Sonntag geht es noch darum,
wer der beste Hersteller in diesem Jahr war:
BMW oder Audi. Die Münchner gehen mit
Vorsprung in das Finale. „21 Punkte Rückstand bedeutet, dass wir 22 Punkte aufholen
müssen“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei
Audi, „denn in der Zahl der Siege können wir
BMW nicht mehr überholen. Das ist eine
schwierige Aufgabe, aber nicht unmöglich.“
BMW-Piloten fuhren fünfmal als Erste über
die Ziellinie, bei Audi durfte nur einmal gejubelt werden.
Dass dies ein zweites Mal möglich werden
könnte, dafür haben die Piloten im Qualifying
am Samstag gesorgt. Drei Fahrer mit einem
Fahrzeug mit den vier Ringen auf dem Kühlergrill erzielten die besten Zeiten. Miguel
Molina schaffte wie schon beim Saisonauftakt die Pole-Position. Damals war er jedoch
wegen eines fehlenden Kamera-Dummies
disqualifiziert worden. Zweiter wurde Mattias Ekström vor Edoardo Mortara. Titelträger Wittmann kam lediglich auf Platz 13.
Platz sechs ist nicht das
Resultat, das wir
erreichen wollten.“
TOTO WOLFF
MERCEDES-MOTORSPORTCHEF
Spannung kommt hauptsächlich durch Mercedes ins Finale. Den Stuttgartern war zugestanden worden, das C-Coupé ausnahmsweise trotz des eingefrorenen Reglements während der Saison weiterzuentwickeln. Audi
und BMW haben zugestimmt. Nach dem
Testlauf in Zandvoort mit Versuchspilot
Christian Vietoris werden in Hockenheim
erstmals alle sieben Fahrzeuge in überarbei-
Reichert siegt bei Weltcup-Finale
der Langstreckenschwimmer
Hongkong – Christian Reichert hat sich
bei der letzten Station des MarathonWeltcups der Schwimmer über die olympische Zehn-Kilometer-Distanz in Hongkong den Sieg gesichert. Damit feierte der
Teamweltmeister seinen ersten Saisonerfolg in der diesjährigen Weltcup-Serie.
Der Olympia-Achte Andreas Waschburger (Saarbrücken) wurde Dritter, Rekordweltmeister Thomas Lurz (Würzburg)
kam auf Rang fünf.
DPA
Fünfte Saison-Niederlage für
Eishockey-Talent Draisaitl
Edmonton – Eishockey-Talent Leon
Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers im
fünften Spiel in der nordamerikanischen
Profi-Liga NHL die fünfte Niederlage
kassiert. Der 18-Jährige verlor mit seinem
Team gegen die Vancouver Canucks 0:2
und bleibt nach dem schlechtesten Saison-Start der Vereinsgeschichte weiter
sieglos. Der gebürtige Kölner Draisaitl
stand 12:35 Minuten auf dem Eis.
DPA
Für die Tigers Tübingen gibt es
in Oldenburg nichts zu holen
Ehrenrunde für Marco Wittmann vom BMW Team RMG: Der DTM-Sieger geht in Hockenheim von Platz 13 ins Rennen.
tetem Zustand auftreten. Die spannende Frage: Wie stark sind die Stern-Renner? AudiMann Dieter Gass vermutet taktische Spielereien: „Wir wissen nicht, ob Mercedes sein
Potenzial auf den Tisch legen wird, wo es in
diesem Rennen für sie um nichts mehr geht.“
Ein wenig haben sie sich zumindest verbessert. Während beim Auftakt Anfang Mai
fünf der sieben Mercedes-Fahrer mit relativ
großem Abstand die letzten Startplätze belegten, so waren es gestern nur zwei. Der Rest
verteilte sich gleichmäßig übers Feld. Bester
war Pascal Wehrlein als Sechster. Trotzdem
sagt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff:
„Platz sechs ist nicht unbedingt das Resultat,
das wir erreichen wollten.“
Immer alles
im Blick!
Nichts mehr verpassen!
NACHRICHTEN
„Die mechanische Basis war gut“, beurteilt
Norbert Haug, der ARD-Experte und Wolffs
Vorgänger. „Beim Bremsen sind sie gut, auch
die Traktion beim Beschleunigen stimmt.“
Vor allem im aerodynamischen Bereich hatten die C-Coupés ihre Defizite. Neue Außenspiegel sowie geänderte Flügelchen vor den
Radkästen vorn und hinten sind die sichtbaren Veränderungen. Sie sorgten für bessere
Effizienz. „Es geht um die gesamte Nachhomologation, nicht nur um die Aerodynamik.
Es kann Teile unterm Blech geben, die man
nicht sieht“, sagt Audi-DTM-Chef Gass. „Es
ist kein ganz neues Auto, es hat seine Kosmetik verändert“, relativiert Pilot Paul di Resta.
„Der Saisonauftakt in Hockenheim war für
DPA
uns das schlimmste Rennen“, blickt Wolff zurück. Etwa eineinhalb Sekunden Rückstand
waren deprimierend. Doch schon in den folgenden Monaten war die Leistung immer
besser geworden. Die HWA-Truppe aus Affalterbach hat mit den gefahrenen Kilometern das Auto besser kennengelernt. Spätestens der Sieg von Pascal Wehrlein in der Lausitz bei trockenen Bedingungen war dafür der
Beweis. Bei den beiden Erfolgen von Christian Vietoris in Oschersleben und Robert
Wickens auf dem Norisring half der Regen.
Regen wird es heute nicht geben in
Hockenheim. Dies sagen die Meteorologen
definitiv voraus. Insofern ist für faire Bedingungen gesorgt. Und die Spannung steigt.
Oldenburg – Basketball-Bundesligist
Walter Tigers Tübingen bleibt fest im Tabellenkeller stecken. Die Mannschaft von
Trainer Igor Perovic verlor die Auswärtspartie bei EWE Baskets Oldenburg mit
89:98 (39:43). Es war die fünfte Pleite in
Folge. Bester Tigers-Werfer war Anatoly
Kashirov mit 18 Punkten.
DPA
Ulm bezwingt Ludwigsburg im
Derby nach Verlängerung
Ulm – Ratiopharm Ulm hat das schwäbische Derby vor 6000 Zuschauern in der
Basketball-Bundesliga gegen die MHP
Riesen Ludwigsburg mit 99:85 (37:44)
nach Verlängerung gewonnen. „Das war
eine große Achterbahnfahrt für uns. Wir
haben unseren Game Plan gut umsetzen
können und die erste Halbzeit mit vielen
guten Phasen dominiert. Dann aber haben wir unsere Intensität verloren“, sagte
MHP-Coach John Patrick.
CI
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
18 UNTERHALTUNG
SUDOKUS
SCHWEDENRÄTSEL
Leicht
Schwer
2
1
6
2
1
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Auflösung der
letzten Rätsel
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1
1
ungelenk;
dickflüssig
gestaltetes Gartenstück
Form der
Haare
(Kurzwort)
Vorname
Kissingers
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6
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2
1
8
5
7
Stadt
an der
Boddenlandschaft
SPRÜCHE
Winston Churchill (1874–1965),
Wenn du das Leben begreifen willst, glaube
nicht, was man sagt und was man schreibt,
sondern beobachte selbst und denke nach.
britischer Staatsmann
Anton Pawlowitsch Tschechow (1860–1904),
Wilhelm Busch (1832–1908),
Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu
machen, finde ihn.
deutscher Dichter und Zeichner
Thomas Alva Edison (1847–1931),
amerikanischer Erfinder und Unternehmer
Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht
über alles eine Bemerkung.
Heinrich Heine (1797–1856),
Dürfen darf man alles, man muss es nur können.
deutscher Schriftsteller und Journalist
Kurt Tucholsky (1890–1935), deutscher Dichter
Wer nicht weiß, dass er eine Maske trägt, trägt
sie am vollkommensten.
Theodor Fontane (1819–1898),
Die meisten Fehler machen Unternehmen,
wenn es ihnen gutgeht, und nicht, wenn es
ihnen schlecht geht.
deutscher Schriftsteller
Alfred Herrhausen (1930–1989),
weidm.:
frisch gefallener
Schnee
Zauberwort in
„1001
Nacht“
dt. Vorsilbe
der Verneinung
DisneyTierfigur:
... und
Strolch
hinterbliebene
Ehefrau
Süddeutscher
Ausruf
des Verstehens
Stockwerk
ugs.:
nein
Wohnsiedlung
Vorname
des Schauspielers
Becker
Abk.:
per
Adresse
lautmal.:
Schuss
aus einer
Waffe
wildes
Durcheinander
Gleichgewicht
Abk.:
Oktober
Abk.:
Bundesnachrichtendienst
größere
Platte
Rennschlitten
Abk.:
Netzcomputer
Š
sl1920.5-249
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Rätsels
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■ 1 $ ( + ( ■00■ 1 ( *
deutscher Bankmanager
Manche Menschen wollen immer glänzen,
obwohl sie keinen Schimmer haben.
Heinz Erhardt (1909–1979),
deutscher Komiker, Dichter und Schauspieler
Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und
Kraft daran, um die Probleme herumzureden,
als sie anzupacken.
HÄGAR
Henry Ford (1863–1947),
Nicht in dem was man besitzt, in dem was man
ist, äußert sich die Persönlichkeit.
amerikanischer Firmengründer
Oscar Wilde (1854–1900),
Aristoteles (384–322 v. Chr.),
Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: Erstens durch Nachdenken, das ist der
edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist der
leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist
der bitterste.
griechischer Philosoph der Antike
Konfuzius (551–479 v. Chr.),
irischer Schriftsteller
Wir sind – was immer wir tun.
chinesischer Philosoph
Es ist nie zu spät, das zu werden, was man
hätte sein können.
Wir werden weniger, älter, bunter.
George Eliot (1819–1880),
Dagmar Mühlenfeld, (*1951),
englische Schriftstellerin und Journalistin
deutsche Politikerin
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Schriftsteller †
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Spessart
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Vergeltung
ugs.:
Neckerei
indian.
Stammeszeichen
Getreidehalme
„Mutter
der
Armen“
† 1997
russischer Schriftsteller
Dummheit, die man bei anderen sieht, wirkt
meist erhebend aufs Gemüt.
Abk.:
Zugmaschine
Silvesterkracher
Kleidungsstück
beengen
Verteidigung
Teil der
Scheune
Kerzenrohstoff
rasten
kleine
Büchse
Verkaufsstand
Anschwellung der
Haut durch
Stoß
Preisvorschlag
Kennzeichen
Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie
kann deine Chance sein.
Name
Gottes
im
Islam
gute
Laune,
Heiterkeit
Fragewort
Fußbekleidung
eher,
früher
als
Stadt bei
Duisburg
stärkster
Sturm
Beherbergungsbetrieb
Kohl,
Gemüse
niederdeutscher
Dichter
† 1899
capeartiger
Indianermantel
Hauswand
Kleiderbesatz
Gemüsepflanze
längl.
Vertiefung,
Fuge
Abk.:
Stunde
Muster
Wortteil
Kurort
im
Allgäu
prächtig,
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Edelstein
Strohunterlage
zu vorgerückter
Stunde
Gastspielreise
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Gewässer
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Menge
kurz für:
für das
Beaufsichtigung,
Schutz
Vorname
des
Komikers
Lingen †
ugs.:
einfältiger
Mensch
Ruhestörung,
Lärm
Fruchtform
5
Schwer
Abk. des
USGeheimdienstes
spanisches
Landhaus,
-gut
Störung,
Schaden
8
8
Leicht
7
2
8
9
2
2
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schott.
entfernt Dichter
(Walter)
† 1832
amerik.
Showstar
(Frank)
† 1998
Unterwelt,
Hölle
8
5
9
5
2
1
3
6
1
2
6
7
3
6
3
6
5
8
3
3
9
9
5
7
8
Heft fürs
erste
Kolorieren
Reiseberichte | Reisewetter
Fotoreportagen | Ratgeber & Recht
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
REISEN
Süffig: Die für Bier bekannte Stadt
Pilsen in Tschechien ist
Kulturhauptstadt Europas 2015.
Sonnig: Die Wetteraussichten für den
Sonntag. Seite 24
FOTO: FOTOLIA
Tiefsinnig: Das Horoskop für die
kommende Woche. Seite 24
19
Riesig: 2015 gehen sechs neu gebaute
Kreuzfahrtschiffe auf Jungfernfahrt.
Wir stellen die Luxusliner vor.
Seite 22
Seite 21
Thüringen
VON EKKEHART EICHLER AUS JENA
A
m 2. November 1904 wird die
69-jährige Charlotte Liebermann in einer dunklen Gasse
von zwei finsteren Gestalten
mit den Worten bedroht:
„Hey Alte, rück deine Kohle raus!“ Frau Liebermann ist nach einem Nachmittag im neu
eröffneten Kaufhaus Tietz am Berliner Alexanderplatz, wo sie einen Fleischklopfer aus
Porzellan erstanden hat, auf dem Weg zum
Zug zurück nach Eisenach.
Zunächst schlägt die beherzte ehemalige
Fechtmeisterin den Dieben vor, das Weite zu
suchen und, als dies nicht fruchtet, den
großen der beiden mit dem Fleischklopfer
nieder, den kleinen darüber völlig verschreckt in die Flucht. Die währt allerdings
kaum 30 Schritte bis in die Arme des preußischen Schutzmanns Otto Schulze. Die beiden
Ganoven verbringen die nächsten Jahre in
der Gefängnisküche der Haftanstalt Neukölln; der Fleischklopfer von Charlotte Liebermann hingegen wird niemals eine Küche
von innen sehen. Er erhält einen Ehrenplatz
auf der Anrichte neben den Soldatenbildern
ihres verstorbenen Mannes.
A 38
THÜRINGEN
Erfurt
A9
Jena
Leuchtenburg
A 71
Anreise
Aus Richtung Frankfurt A 4 bis Abfahrt Stadtroda,
aus Richtung München A 9 bis Abfahrt Triptis,
dann jeweils weiter bis Seitenroda.
Unterkunft
Zum Beispiel Hotel Steigenberger Esplanade in
Jena, DZ/F ab 90 Euro; http://de.steigenberger.com/Jena/Steigenberger-Esplanade.
Waldhotel Linzmühle in Kahla, DZ/F ab 68 Euro;
www.waldhotel-linzmuehle.de.
Hotel Am Kellerberg in Trockenborn-Woltersdorf,
DZ/F ab 70 Euro; www.hotel-am-kellerberg.de.
Weißes
Gold
Die Leuchtenburg gilt als
„Königin des Saaletals“
Was für eine schöne Geschichte! Wie andere
amüsante Episoden per Knopfdruck als
Videoclip zu hören und zu sehen am Originalexponat – dem Fleischklopfer mit seinem
Kopf aus „weißem Gold“. Eines von 350
außergewöhnlichen Stücken der Leuchtenburger Porzellanwelten, die sich binnen
kürzester Zeit in die Beletage der Thüringer
Tourismusattraktionen katapultiert haben.
Da wäre zum einen der Rahmen: Die 800
Jahre alte und fast vollständig erhaltene
Leuchtenburg könnte man sich schöner
kaum malen – sie wird zu Recht als „Königin
des Saaletals“ geadelt. In ihrer Frühzeit Verwaltungssitz, später Zucht-, Armen- und
Irrenhaus, ab 1920 Sitz der ersten Jugendherberge Deutschlands hat die Prachtburg mit
ihrem Panorama-Rundblick über all die Jahre
nichts von ihrem mittelalterlichen Flair eingebüßt. Allein deswegen lohnt der Aufstieg.
Doch der eigentliche Clou ist all das, was
seit 2010 in den alten Gemäuern peu à peu
restauriert, neu gebaut, installiert und inszeniert wurde, um dem „weißen Gold“ aus Thüringen ein weithin leuchtendes Denkmal zu
setzen – mittels besagter sieben Welten nämlich, die Porzellan aus mehr als 500 Jahren
zeigen. Ganz anders als museumsüblich
30 km
DEUTSCHLAND
Leuchtenburg
Die Leuchtenburg liegt an der A 4 bei Jena, der
Aufstieg vom Parkplatz aus dauert ca. 10 bis 15 Minuten (Shuttle möglich); täglich geöffnet von 9 bis
19 Uhr (April bis Oktober), 10–16 Uhr (November
bis März).
Eine Symbiose aus mittelalterlicher Prachtburg und sieben
außergewöhnlichen Porzellanwelten ist Thüringens neueste
Top-Attraktion.
Allgemeine Informationen
www.leuchtenburg.de, Tel. 03 64 / 24 71 33 - 00
Thüringer Tourismus GmbH, Tel. 03 61 / 3 74 20
www.thueringen-entdecken.de.
Wie Porzellan zum Massenartikel wurde, zeigt die Welt „Das Alltägliche“ im Porzellanmuseum Leuchtenburg bei Jena.
gehen die Leuchtenburg-Besucher dabei auf
eine Abenteuer- und Entdeckungsreise durch
die von namhaften Ausstellungsdesignern
wie Libeskind-Schüler Michael J. Brown
ungewöhnlich gestalteten Erlebnisräume.
Mit der Welt „Das Fremde“ beginnt diese
Expedition. Ein Schattentheater versetzt die
Besucher ins ferne China, das Ursprungsland
des „weißen Goldes“. Von dort gelangte das
Porzellan auf alten Handelswegen zu Land
und zu Wasser an die europäischen Königshäuser und Fürstenhöfe. Doch nicht immer
kamen die Schiffe an, und so erlebt man hier,
425 Meter über dem Meeresspiegel, etwa die
fabelhafte mediale Show einer echten
Schatzsuche auf dem Meeresgrund, bei der
700 000 Stücke wertvollstes Porzellan aus
dem 16. Jahrhundert in einem Schiffswrack
vor Indonesien entdeckt wurden.
Auch das älteste Exponat der Leuchtenburg nahm einen Umweg über die Tiefen des
Ozeans – Hollywood-Star Kevin Costner, der
sich seit Jahren für die Rettung von mariti-
Barcelona
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15
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15
Istanbul
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mem Kulturgut einsetzt, überreichte dem
Leuchtenburg-Team im Juli dieses Jahres
eine Ming-Schale von 1558 aus dem Wrack
einer portugiesischen Karavelle.
Die meisten der blendend weißen Kostbarkeiten landeten seinerzeit übrigens als
exotische Raritäten in den höfischen Wunderkammern, und der Nachbau eines solchen
Schatzkabinetts gehört zu den zweifellos entzückendsten Ideen der Leuchtenburger. Weil
diverse Figuren und Gemälde ganz plötzlich
und wahrhaftig zum Leben erwachen.
Ein überdimensionales Filmplakat mit
vier Männern vor mystischer Waldkulisse,
darunter Porzellan-Erfinder Johann Friedrich Böttger, weist den Weg in Welt Nummer
zwei: „Das Rätsel“. Sie kreist um die Versuche, Irrwege und Erfolge der Forscher, die
Formel zur Herstellung des Porzellans zu
finden. In einem schummrigen Alchemistenlabor kann sich jeder an Wiegeschalen selbst
an der richtigen Mischung probieren und im
Brennofen an der korrekten Temperatur. Ein
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| 3. Tag: Das berühmte KLOSTER MONTSERRAT mit der Statue
der SCHWARZEN MADONNA & eine interessante KELLEREIBESICHTIGUNG mit kleiner Kostprobe erwarten Sie. | 4. Tag:
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Europas sowie GIRONA, FIGUERES, ... | 6. Tag: Führung durch das
GOTISCHE VIERTEL Barcelonas. Nachmittags FREIZEIT. | 7. Tag: FREIZEIT.
Baden & relaxen. | 8. Tag: Rückflug. | >> MEHR INFOS: ! WEBCODE E-BCN
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Stuttgart-MALLORCA & Transfer ins exklusive 4-FIRST-CLASS-HOTEL. | 2. Tag:
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[ 4 Std.]. | 3. Tag: Wandern im Gebiet um VALLDEMOSSA [ 4 Std.]. | 4. Tag: Was für eine Szenerie! Wanderung rund um LLUC [ 3½ Std.]. | 5. Tag: Nach einer KÜSTENWANDERUNG [ 3 Std.] erkunden Sie bei einem Stadtspaziergang die
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FOTO: EICHLER
Fehler nur, und die kostbare Vase zerspringt.
Wie andere misslungene Stücke landet sie im
„Raum des Scheiterns“ bei krummen Tellern,
schiefen Kannen und beinlosen Pferden.
Wertvolle Porzellane der frühen Thüringer Manufakturen schmücken die dritte
Welt: „Das Kostbare“. Rund um eine festlich
gedeckte barocke Tafel wird der Besucher
Teil einer höfischen Inszenierung; er erlebt,
wie das Porzellan die Esskultur veränderte
und zum Status- und Machtsymbol wurde.
Größte Kostbarkeit hier sind die um 1770 gefertigten „Vier Elemente“ – Figurenpaare, die
Feuer, Wasser, Erde und Luft darstellen. Auch
die Frage, warum sich gerade der Thüringer
Wald als Porzellanstandort so erfolgreich
entwickeln konnte, wird hier erfrischend
innovativ beantwortet.
Eine labyrinthartige Holzkonstruktion bildet den Rahmen für die vierte Welt mit dem
Namen „Das Alltägliche“. All das nämlich,
was sich hier auf den markanten pinkfarbenen Balken wiederfindet, entstand, nachdem
> Spaniens »wilden Norden«
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sich das Porzellan im 19. Jahrhundert vom
exklusiven Einzelstück zum bezahlbaren
Massenprodukt gewandelt hatte und von
Thüringer Manufakturen in großen Mengen
in alle Welt verschickt wurde: Tischporzellan, Spielwaren, Souvenirs, Bügeleisen,
Feuerzeuge, Isolatoren und vieles mehr.
Auf gleich zwei neue Superlative dürfen
sich Besucher demnächst freuen, wenn die
Welten fünf und sechs eröffnet werden. Die
eine mit der weltgrößten jemals aus Porzellan gefertigten Vase, die fast acht Meter messen wird – ein in jeder Hinsicht monumentales Vorhaben. Die andere mit einem 20 Meter
langen Skywalk, der weit über die Burgmauern hinausragt und als Laufsteg zur Erfüllung
von Wünschen fungiert.
Und zu guter Letzt wird Porzellan auch
noch eine sakral-künstlerische Dimension
erfahren, wenn im Frühjahr 2015 die Burgkirche komplett mit dem „weißen Gold“ verkleidet und damit die Porzellan-Zeitreise der
Leuchtenburg komplettiert wird.
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Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
REISEN 21
Sechs Riesen für die Weltmeere
Der Boom geht weiter: Die
Reedereien haben für das
kommende Jahr sechs neue
Schiffe bestellt – spektakuläre
Attraktionen inklusive.
VON HANS-WERNER RODRIAN
Wir stellen die Mega-Liner auf den Weltmeeren vor, die 2015 auf Jungfernfahrt gehen.
„MEIN SCHIFF 4“: ZWEI WHIRLPOOLS
UNTER FREIEM HIMMEL
Im Mai 2015 sticht die „Mein Schiff 4“ in See.
Wie die baugleiche „Mein Schiff 3“ hat auch
sie einen Diamanten eingebaut – so nennt
sich die riesige Glasfassade am Schiffsheck in
Diamantenform. Im Innern des gewaltigen
Edelsteins locken zwei Spezialitätenrestaurants und ein Kaffeehaus. Und natürlich die
Diamant Bar, von der aus man durch die imposante Fensterfront abends beim Cocktail
die Sterne am Himmel sieht. Mit an Bord ist
auch das „Premium All Inclusive“-Konzept,
bei dem selbst die Trinkgelder im Preis enthalten sind. Mit Attraktionen wie einem Konzertsaal und einem exklusiven Suiten-Sonnendeck setzt sich die Reederei der selbst ernannten Wohlfühlschiffe klar von den Rutschenparadiesen der Wettbewerber ab. Stattdessen gibt es viel Wellness, eine große Sportarena, zwei Whirlpools unter freien Himmel
und einen 25-Meter-Außenpool, in dem man
richtig seine Bahnen ziehen kann. Den jungen Gästen stehen derweil ein Kids Club und
eine Teens Lounge offen. Für ein bisschen
Thrill sorgen die beiden Blauen Balkone auf
Deck 14. Diese Plattformen mit gläsernem
Boden in 37 Meter Höhe sollen den Gästen
den Eindruck vermitteln, dass sie über den
Weiten des Meeres schweben.
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„BRITANNIA“: KOCHKURS
AUF HOHER SEE
Die „Britannia“ ist ein echter Gigant. Mehr
als 3600 Passagiere haben auf dem familienfreundlichen Schiff mit britischer Prägung
Platz. Darunter viele Kinder, für sie gibt es sogar ein eigenes Pooldeck. Hingucker auf dem
neuen Flaggschiff der P&O Cruises sollen das
dreistöckige Atrium samt golden glitzerndem
„Starburst“-Kronleuchter und eine 1,2 Millionen Euro teure Kunstsammlung werden.
Essen kann man in 13 Restaurants. Der besondere Hit will das Varietétheater Limelight
Club mit seiner Kombination aus Abendunterhaltung und Abendessen sein. Und sogar eine Kochschule ist an Bord: der Cookery
Club besitzt zwölf Kochstationen. Ab dem
14. März 2015 kreuzt die „Britannia“ auf ihrer
Jungfernfahrt ab Southampton zwei Wochen
lang durch das westliche Mittelmeer.
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„ANTHEM OF THE SEAS“:
SCHIFFSREISE MIT AUTOSCOOTER
Wer Royal Caribbean sagt, meint Unterhaltung. Ganz in der Tradition der spektakulärsten Schiffsgiganten der Welt zeigt sich die
„Anthem of the Seas“. Die gewaltige „Hymne
der Meere“ glänzt mit Surfsimulator, Autoscooter und Basketballfeld. Hoch hinaus geht
es mit der Glaskugel North Star, die an einem
Kran 90 Meter über den Meeresspiegel gehievt werden kann. Wahrhaft gigantisch und
sehr amerikanisch sind auch die anderen angekündigten Attraktionen des Schwesterschiffs der „Quantum of the Sea“: „Two70“
heißt ein mehrstöckiges 3-D-Theater, das
tagsüber zum Panoramabalkon mit 270Grad-Meerblick wird. Und Seaplex nennt
sich eine Indoor-Sporthalle, die in Windeseile von einer Rollschuharena in eine Zirkusschule und weiter in eine Disco samt Glasgondel für den DJ verwandelt werden kann.
Ganz Mutige dürfen sogar in die Luft gehen:
Wasserrutschen, darunter zwei „Free
Fall“-Röhren. Wem das nicht genügend Adrenalin liefert, der darf seinen Mut auf dem
superschmalen Ausleger The Plank beweisen, der drei Meter über die Reling hinaus
aufs freie Meer ragt. Von so viel Nervenkitzel
erholt man sich am besten beim Spaziergang
entlang der gläsernen Waterfront. Familien
und Gruppen finden Kabinen mit Verbindungstüren. Passagiere mit Hang zur Noblesse lockt der Suiten-Komplex The Haven
mit zweistöckigen Kabinen, Strandclub-Ambiente und privatem Pool. Selbstredend gibt
es
da
auch
einen
Butler.
Am
25. Oktober 2015 startet die Escape zur Jungfernfahrt von Hamburg nach Southampton,
von dort fährt sie zum Heimathafen Miami.
www.ncl.de
Die „Aida Prima“ wird derzeit in Japan gebaut.
in einem senkrecht stehenden, gläsernen
Windkanal.
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„AIDA PRIMA“: DAS GANZE JAHR
LANG SOMMER
Das neue Aida-Flaggschiffs hat ein revolutionäres Konzept: Nach einem ersten Winter im
arabischen Golf soll die „Prima“ ganzjährig
auf einer festen Route ab und bis Hamburg
fahren. Damit macht der Marktführer das
Schiff zum Reiseziel. „Wir bieten eine Mischung aus Städtereise und Allwetter-Resort“, formuliert es Aida-Manager Michael
Ungerer. Die Häfen werden Southampton
(und damit London), Le Havre (wird als Paris
verkauft), Zeebrügge (mit Ausflügen nach
Brüssel) und Rotterdam (Amsterdam) sein.
Für „365 Tage Sommer“ auf dieser Strecke
sorgt das Schiffskonzept: 13 Restaurants, 18
Bars, ein Activity Deck mit Wasserrutschen
und Klettergarten und ein Beach Club
FOTO: AIDA CRUISES
unterm (kaum sichtbaren) Foliendach. Erstmals bei Aida gibt es einen Infinity-Pool mit
gläsernem Rand, der Poolwasser und Horizont optisch miteinander verschmilzt. Für
den besonderen Kick sorgt der Skywalk: ein
gläserner Spazierweg am Heck außerhalb der
Bordwand. Am 3. Oktober 2015 beginnt die
52-tägige Jungfernfahrt von Tokio nach Dubai, im Frühjahr 2016 steuert das Schiff seinen Heimathafen Hamburg an.
www.aida.de
„NORWEGIAN ESCAPE“: RUTSCHEN
UND BUTLER-SERVICE
Noch mehr Rutschenspaß auf hoher See verspricht die Reederei Norwegian Cruise Line
(NCL) von November 2015 an. Die „Escape“
wird ein Deck größer als ihre Schwesterschiffe „Breakaway“ und „Getaway“ und erhält als
Rumpfbemalung eine bunte Unterwasserwelt. Natürlich bekommt auch sie wieder den
NCL-typischen riesigen Wasserpark mit fünf
„VIKING STAR“: KULTUR
AN BORD
Die Reederei Viking kennt man von ihren
Flusskreuzfahrtschiffen. Jetzt baut sie erstmals ein Hochseeschiff, ein zweites soll folgen. Mit 227 Metern und gut 900 Personen
wird die „Star“ ein überschaubares Schiff
sein. Alle Kabinen bekommen einen Balkon.
Neben sieben Indoor-Restaurants sind ein
Freiluftlokal und ein Pool-Grill geplant.
Treffpunkt ist das dreistöckige Atrium, in
dem klassische Musik ertönen soll. Die Reederei spricht ein kulturell ausgerichtetes
Publikum an. Dazu passen Attraktionen wie
Kochschule, Piano-Bar und der Wintergarten
mit Schriftstellerlesungen. Der Hit an dem
Neubau bleibt aber der Pool am Heck: Die
Abschlusswand besteht bis hinunter auf den
Poolboden ganz aus Glas, so dass man beim
Schwimmen das Gefühl haben wird, eins zu
sein mit dem Ozean. Die Jungfernfahrt ist für
März 2015 geplant und führt nach Skandinavien und ins Baltikum. Schwerpunkt der
„Viking Star“ wird der britische Markt sein.
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SONDERVERÖFFENTLICHUNG: GESUNDHEIT WELLNESS SPA
Kraft für den Alltag tanken
In der Sauna relaxen, eine Hot-Stone-Massage genießen und bei einem Bad in der „Schokoladenwanne“ entspannen, bevor es dann
zum Candle-Light-Dinner geht: Gerade in
der grauen Jahreszeit sollte man Körper und
Seele etwas Gutes gönnen. Zum Beispiel
einen kleinen Tapetenwechsel mit Verwöhnprogramm. Bei einem Kurzurlaub in einem
gepflegten Hotel mit Massagen, Wohlfühlbädern, etwas Fitness und leckerem Essen
lässt sich schnell neue Kraft für den Alltag
tanken. Dabei muss die Reise gar nicht weit
gehen, denn schöne Hotels mit besonderen
Wohlfühlpaketen gibt es in allen Regionen
Deutschlands. Vielseitige Arrangements für
Kurzreisen von zwei bis fünf Tagen kann man
bei verschiedenen Anbietern finden. Anregungen gibt es beispielsweise auch über das
Online-Portal www.Kurzurlaub.de.
Online-Portals. Für einen gelungenen Wellnessurlaub sei neben dem guten Erholungspotenzial vor Ort vor allem auch eine hohe
Qualität der Unterkünfte wichtig. „Viele Hotels ab drei Sternen aufwärts bieten gepflegte
Spa-Bereiche und spezielle Arrangements an.
Am besten informiert man sich vorab über
die Ausstattung des Hotels und die Anwendungen in den Entspannungsbereichen“, so
Leitmann.
Schwarzwald oder Thüringer Wald, Nordsee oder Ostsee, Hamburg oder München?
Wo man seinen Kurzurlaub verbringen
möchte, sollte gut gewählt sein – auch territorial. „Viele Wellnesshotels liegen in attraktiven Ferienregionen, die einem viele weitere
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bieten“,
betont der Fachmann.
Nicht zuletzt können auch relativ kurze
Anfahrtswege zur wirksamen Erholung viel
beitragen. Für einen geruhsamen Aufenthalt
am Zielort von zwei bis drei Tagen empfehle
sich beispielsweise eine Distanz von maximal
rund 200 Kilometern. „So bleibt genügend
Zeit zum Entspannen“, meint der Reiseexperte.
RED/DJD
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Bayern Sonstige
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Marc Becker (verantw.)
Tanja Dehner
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Redaktion:
Allgäu Bayern
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Baden-Württemberg
Bayern
Ein wichtiger Punkt ist die gute
Qualität der Unterkünfte
Bevor man eine Reise bucht, sollte man jedoch überlegen, wie der perfekte Wellnessurlaub aussehen soll. Möchte man vor allem
Sauna und Wellnessbereich im Hotel nutzen,
Spaziergänge und Wanderungen in der Natur
unternehmen, oder sind einem zusätzliche
Kultur- und Shoppingangebote wichtig?
„Ideal ist es, wenn man ganz nach Lust und
Laune alles miteinander kombinieren kann“,
meint Henry Leitmann, Geschäftsführer des
Eine wohltuende Massage kann viel zur Entspannung beitragen. FOTO: DJD/WWW.KURZURLAUB.DE
WE
Dem Alltagsstress entkommen,
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Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
22 REISEN
REISE-RECHT
Wanderer sind auf eigenes
Risiko unterwegs
Wer an einer organisierten, kostenpflichtigen Wanderung teilnimmt, dabei stürzt
und zu Schaden kommt, kann nicht immer den Veranstalter dafür haftbar machen. Dies belegt ein Fall, den Koblenzer
Juristen zu entscheiden hatten. Die betroffene Frau hatte an einem Wanderausflug rund um das Ahrtal teilgenommen.
Es regnete während der Tour. Beim recht
steilen Abstieg vom Aussichtspunkt
Teufelsloch rutschte die Frau aus, verletzte sich erheblich und verlangte dafür
vom Wander-Veranstalter Schadenersatz.
Denn dieser, so die Frau, hätte vor dem
gefährlichen Zustand der Route warnen
oder sie sperren müssen. Nein, urteilen
die Richter, das hätte er nicht. Grundsätzlich, so wird festgehalten, sei der Veranstalter zwar verpflichtet, „eine Wanderstrecke an besonders problematischen
Stellen auf ihre gefahrlose Begehbarkeit
zu prüfen“, doch müsse er nicht „sämtliche Wanderwege ständig auf ihre Sicherheit hin kontrollieren“. Insbesondere
dann nicht, wenn die Strecke zur Unfallzeit „für viele andere Wanderer passierbar ist“ und erst der Unfall erkennen lasse, dass hier möglicherweise ein Sicherheitsrisiko gegeben sei. Das trifft nach
Juristenmeinung hier zu. Zwar bestehe
im Ahrtal gerade bei Regen an steilen Passagen „erhöhte Sturzgefahr“. Das habe
auch der verunglückten Wandersfrau bewusst sein müssen. Doch zum Unfallzeit
hatte – außer ihr – kein anderer „durchschnittlicher Wanderer“ ein Problem,
diese Passage ohne Sturz zu bewältigen.
Für den Veranstalter habe zu diesem Zeitpunkt deshalb auch keine „Sicherungsund Warnpflicht bestanden“ (OLG Koblenz, Az.: 5 U 34/13).
WOG
Verschmutzter Strand kein
Mangel
Der Türkei-Urlaub ging für die Familie –
im wahren Sinne des Wortes – gründlich
in die Hose: Eine dreiwöchige Pauschalreise in die Türkei zum Preis von 2079
Euro hatten die Deutschen gebucht. Doch
eine Woche nach der Ankunft erkrankten
alle an Fieber und Durchfall. Die Mutter
musste vor Ort sogar zwei Tage ins
Krankenhaus. Dafür verlangte sie nach
Rückkehr vom Reiseveranstalter 60 Prozent des Reisepreises zurück und dazu
noch Schadenersatz wegen „nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit“, insgesamt 2910
Euro. Ihre Begründung: Die Erkrankungen seien durch Fäkalien verursacht
worden, mit denen der Badestrand verunreinigt war. Und dafür sei der Reiseveranstalter verantwortlich. Der jedoch
weigerte sich zu zahlen. Die Verunreinigungen seien Folge „eines defekten Kanalisationsrohrs der Gemeinde“. Davon habe man nichts gewusst, und darauf habe
man auch keinen Einfluss. Die zuständige
Richterin am Amtsgericht München sieht
dies auch so. In ihrem Urteil urteilt die
Juristin: kein Anspruch auf Minderung
des Reisepreises und Schadenersatz. Der
behauptete Mangel hätte nämlich klar
„im Einflussbereich des Reiseveranstalters auftreten müssen“. Ein Schaden an
der öffentlichen Kanalisation „reicht
dafür nicht aus“. Es lägen auch keine
„Anhaltspunkte“ dafür vor, dass das
Reiseunternehmen von der Verseuchung
„Kenntnis hatte und somit die Urlauberin
hätte informieren müssen“ (AG München, Az.: 132 C 15965/12). Fazit: Die
Familie hat einfach Pech gehabt. Juristen
sprechen in solchen Fällen gerne von der
„Verwirklichung des allgemeinen Lebensrisikos“. Dies bedeutet im Klartext: So
was kann überall passieren, auch im
Urlaub.
WOG
Ein Prost an die Welt
Pilsen ist, neben dem belgischen
Mons, Kulturhauptstadt
Europas 2015. Ein Besuch in der
tschechischen Stadt lohnt auch,
wenn man kein Bier mag.
Pilsen
DEUTSCHLAND
POLEN
Pilsen
VON FRANZ LERCHENMÜLLER AUS PILSEN
E 50
Mittwochabend, 17 Uhr. Sechs junge Frauen
und Männer in Outdoor-Klamotten packen
ihre Angelausrüstung aus. Sie stecken die
Ruten zusammen und werfen schweigend die
Schnur ins Wasser. Die Posen zucken gelegentlich, aber kein Fisch geht an den Haken.
Das wäre freilich auch etwas verwunderlich – die sechs angeln stillvergnügt im vergoldeten „Windhundbrunnen“ mitten auf
dem Marktplatz von Pilsen. Ein Happening?
Nie gehört, das Wort, sagt Roman, einer von
ihnen. Sie hätten sich einfach mal per Handy
verabredet. Also das, was man einen „Flashmob“ nennt? Bitte was? Ein bisschen Spaß
wollten sie haben, die Leute irritieren, weiter
nichts. Ideen wie diese kann Pilsen gebrauchen. 2015 ist die Stadt in Westböhmen Kulturmetropole Europas. Kultur aber lebt auch
von Aktionen spontaner Kreativität. Und der
Platz der Republik gäbe immer wieder eine
wunderbare Bühne dafür ab.
Italien
Prag
Moldau
50 km
TSCHECHIEN
ÖSTERREICH
SLOWENIEN
Anreise
Mit dem Auto via Nürnberg auf der deutschen
Autobahn A 6, die nach der Grenze in die tschechische A 5 übergeht. Zugverbindungen mit
Umsteigen zum Beispiel in München nach Pilsen
(www.bahn.de). Der nächstgelegene Flughafen für
Fernreisende ist der Flughafen Prag (ca. 60 Autominuten entfernt).
Unterkunft
Hotel Roudná: Zehn Minuten zu Fuß in die Stadt,
aber die hübschen Zimmer und das angenehme
Frühstücksbüfett machen den Spaziergang mehr
als wett. Außerdem liegen in der Straße mehrere
Restaurants und Kneipen. DZ ab 60 Euro,
www.hotelroudna.cz/de/
Hotel Slovan: Altehrwürdig ist das 1893 eröffnete
Haus. Es liegt als malerischer, großer Kasten am
Grüngürtel und hat sich im Restaurant, im Treppenhaus und in den Zimmern etwas vom staubigen
Charme jener Jahre bewahrt. DZ ab 50 Euro, mit
Etagendusche ab 38 Euro,
www.hotelslovan.pilsen.cz
Hotel Angelo: Das Vier-Sterne-Haus bietet noch bis
zum 28. Dezember 2014 eine Pilsen-Pauschale:
2 Übernachtungen mit Frühstück, 2 Abendessen,
dazu Besuch der Brauerei und der Sektmanufaktur
Bohemia: 109,50 Euro im DZ. www.vi-hotels.com/
en/angelo-pilsen
Um den Platz gruppieren sich die
Straßen wie auf einem Mühlebrett
139 mal 193 Meter groß ist er, eine weite
Ebene inmitten der Häuserhügel. Keine Eisbuden, keine Souvenirstände – ein einziges
Café ist zugelassen. Auf der Nordseite erhebt
sich die gotische St.-Bartholomäus-Kathedrale. Sie ist hoch und mächtig, und alles, was
an und in ihr ist, strebt nach oben: die Pfeiler,
der Turm, die Säulen, die Spitzen des Altars.
Nur der Engel an der Rückseite, der gehört
denen hier unten. Fast jeder, der vorbeigeht,
fasst ihn kurz an und erhofft sich davon
Glück für den Tag. Ganz abgegriffen sind seine Züge schon – bald wird man ihn wieder
auswechseln müssen.
Ansonsten ist der Platz spärlich möbliert.
Die drei Brunnen in schimmerndem Gold
stellen angeblich Hund, Kamel und Engel aus
dem Stadtwappen dar. Eher aber erinnern sie
an überdimensionierte Buchstaben eines unbekannten Alphabets. Die Fassaden rundum
laden geradezu zu einem kleinen Stilquiz ein:
das Rathaus mit seinen Sgraffiti von böhmischen Königen? Eindeutig Renaissance. Das
Bischofsgebäude mit seinen geschwungenen
Giebeln dagegen? Barock, kein Zweifel. Ein
geschlossenes Ensemble beigefarbener, weißer, grauer und ockerfarbener Häuserfronten
umschließt den Platz. Gegen Abend dunkelt
der Himmel ins Schwarzblaue und lässt die
Kulisse davor hell erstrahlen.
Genau 301 Stufen führen auf den Turm der
Kathedrale. Überschaubar breitet die Stadt
mit den 170 000 Einwohnern sich zwischen
Hügeln aus. Um den Marktplatz gruppieren
sich die Straßen wie auf einem Mühlebrett.
Die Fabrikhallen mit den vielen Schornsteinen am Horizont, das sind die berühmten
Škoda-Werke, heute ein Konglomerat verschiedener Firmen.
Unten zeigt Pilsen sich als höchst entspannte Stadt. Ein schmaler Grüngürtel zieht
sich um das Zentrum. Springbrunnen plätschern zwischen Kastanien und Linden, die
bunten Bänke unter dem Denkmal des Komponisten Friedrich Smetana werden jedes
Jahr von Kunststudenten neu gestaltet. In
den Straßencafés sitzen den ganzen Tag
Menschen beim Bier, und am kleinsten der
vier Flüsse ist ein Angler zugange – ein wirklicher diesmal, in ehrlicher Absicht.
Viel Prächtiges ist in den Straßen verteilt.
Das Bürgerliche Vereinshaus, das alte Theater und das Versammlungshaus des Turnver-
E 65
Essen und Trinken
Café Regner: „Für dieses Café entschuldige ich,
dass Pilsen Kulturhauptstadt geworden ist, und
nicht Ostrava“, schrieb eine Besucherin aus Ostrava großmütig ins Gästebuch. Alte Möbel, frischer
Kuchen, Veilchen- und Gurkenlimonade. Dazu
junge Menschen, die auf Laptops starren.
U Salzmannu: Das älteste Restaurant der Stadt
wird nicht nur von Touristen stark frequentiert. Gulaschsuppe mit Brot (2,30 Euro), Hermelin (eingelegter Camembert) und marinierte Schweinerippchen (6,40 Euro) schmecken auch den Pilsnern,
www.usalzmannu.com.
Pilsner Urquell Brauerei,
www.prazdrojvisit.cz
Kulturhauptstadt 2015
Der Brunnen am Platz der Republik erinnert an einen Buchstaben.
eins Sokol stehen sich in ihrer CremetortenArchitektur in nichts nach. Die alte Synagoge
mit ihren beiden Zwiebeltürmen und den
maurischen Bögen dient seit ihrer Restaurierung für Konzerte. Sie wurde 1892 erbaut, zu
jener Zeit, als Pilsen reich war und auch jüdisches Leben florierte. 50 Jahre später wurden
2805 Juden nach Theresienstadt deportiert.
Gerade mal 204 kehrten nach dem Ende des
Zweiten Weltkriegs zurück.
Genau hier wurde das helle,
untergärige Bier erfunden
Aus den goldenen Zeiten im ersten Drittel
des 20. Jahrhunderts stammen auch die
Wohnungen, die der Wiener Architektur-Star
Adolf Loos eingerichtet hat. 15 sind es, einige
davon sollen 2015 zugänglich gemacht werden. In der verkehrsreichen Klatovská tridá,
die damals zur besten Wohnlage der Stadt
zählte, entwarf er für den Zahnarzt Josef Vo-
Außereuropäisches Ausland
FOTO: LERCHENMÜLLER
gel einen Salon mit angeschlossenem Speisezimmer. Die Wände sind mit Kirschholz und
Travertin verkleidet, schwarzgrauer Marmor
umfasst den Backsteinkamin, verspiegelte
Einbauschränke vergrößern den Raum. Loos
liebte edle Materialien und strenge Formen,
„Ornament ist Verbrechen“, hieß sein Credo.
Die kitschigen Lampen in Schwanenform an
der Wand müssen ihm demnach von einem
seiner Schüler untergeschoben worden sein.
Man hielt auf sich, damals. Man hatte
Geld. Und man zeigte es. Der Triumphbogen
am Eingang der Pilsner-Urquell-Brauerei
wurde 1892 erbaut und war ein selbstbewusster Gruß an die Welt: Genau hier wurde das
helle, untergärige Bier erfunden, das ein für
alle Mal Schluss machte mit den spülwasserbraunen Brühen von ehedem. Heute hat die
Pilsner-Brauerei 800 Angestellte und schickt
pro Jahr zehn Millionen Hektoliter Urquell
und Gambrinus hinaus in alle Welt. Auch ein
Stück Pilsner Kultur, flüssiger Art sozusagen.
Pilsen ist gemeinsam mit dem belgischen Mons
Kulturhauptstadt Europas 2015. Feierlicher Start
einer Reihe von Veranstaltungen wird am 17. Januar 2015 sein. weitere besondere Ereignisse sind das
Lichterfestival am 20./21. Februar, das Freiheitsfest
vom 1. bis zum 6. Mai. Der „Neue Zirkus“ und die
tschechische Puppenspielertradition bilden einen
der Schwerpunkte des Programms: acht internationale Ensembles treten das ganze Jahr über
an unterschiedlichen Stellen auf.
Weitere ausgewählte Höhepunkte des Programms:
Die Maori-Porträts des aus Pilsen ausgewanderten
Künstlers Bohumír Lindauer werden das erste Mal
außerhalb Neuseelands gezeigt.
Im Juli und August bringen Konzerte und Tanz
neun Wochen lang neues Leben in neun barocke
Kulturdenkmäler.
Eine einstige Papierfabrik und die ehemalige
Brauerei Svetovar werden umgebaut für alternative Tanz-, Design- und Theaterprojekte. Daneben
sollen Fluss-Freibäder wiederbelebt werden, 7 digitale Stadtrundgänge führen an „Versteckte Plätze“, und an jedem Wochenende verbindet ein
„Kulturzug“ Pilsen und Regensburg. Alle Infos
unter: www.plzen2015.eu.
Veranstalter
Das Regensburger Unternehmen Begegnung mit
Böhmen veranstaltet 2015 ganz unterschiedliche
Reisen nach Pilsen. „In Pilsen ist was Loos“: 25.
April bis 2. Mai, 31. Oktober bis 7. November 790
Euro (ohne Anreise). Radtour durch den Böhmerwald in die Kulturhauptstadt: 23. bis 30. Mai, 1. bis
8. August, 29. August bis 5. September 590 Euro.
Telefon 09 41 / 2 60 80, www.boehmen-reisen.de.
Allgemeine Informationen
Stadtinformation Pilsen, www.visitpilsen.eu
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2 Wochen: € 1.715, -Tel.: (0 74 42) 12 34 023
3 Wochen: € 2.135, -susannelauer@makutsi.com
5 Wochen: € 2.875, -www.makutsi.com
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
REISEN 23
Vom Gletscher ans Meer
750 Kilometer, 43 Etappen, drei Länder: Der Alpe-Adria-Trail führt durch Österreich, Slowenien und Italien. Unterwegs
begegnen den Wanderern verfressene Murmeltiere, singende Frösche und eine angelnde Rocklegende.
VON MARTIN CYRIS AUS HEILIGENBLUT
Das Paradies! Nichts weniger wird Wanderern am Großglockner versprochen. Der
höchste Berg Österreichs markiert die erste
von 43 Etappen des Alpe-Adria-Trails, der
vor rund einem Jahr eröffnet wurde. Motto:
„Wandern im Garten Eden“. Ausgangspunkt
ins Alpen-Eldorado ist das Parkhaus an der
Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, Teil der Großglockner-Hochalpenstraße. Nicht schön, aber
praktisch. Und vermutlich eine der wenigen
Gelegenheiten, auf den nächsten 750 Kilometern Murmeltiere aus nächster Nähe zu sehen. Eine Kolonie der pfeifenden Fellknäuel
hat sich in der Nähe des Besucherzentrums
gemütlich eingerichtet. Ein vermeintlich
fürstliches Leben, wenn auch nicht gerade
artgerecht. Ganz kaiserlich lief’s für Franz
Josef I. und seine Sisi. Das Regentenpaar ließ
sich anno 1856 mit einer Sänfte durch die
Gegend tragen. Seitdem ist dort gefühlt jeder
zweite Stein nach den beiden benannt. Grund
der Visite: Der Kaiser wollte die Pasterze
sehen, den größten Gletscher Österreichs.
Für Trainierte: Fernwanderweg mit
Zigtausenden Höhenmetern
Das möchten auch heutzutage immer noch
viele Besucher. Wer sich den Alpe-AdriaTrail vorknöpft, für den liegt der beeindruckende Eisriese ohnehin auf dem Weg. Er
zieht sich allerdings seit 150 Jahren stetig
zurück. Nicht gerade sänftengleich geht’s für
die Wanderer durchs Gelände. Auf dem gesamten Fernwanderweg sind Zigtausende
Höhenmeter zu bewältigen. Kaum zu glauben, dass die steilen Pässe und Straßen im
Bundesland Kärnten einst wichtige Transitverbindungen gen Süden waren. Sehnsuchtsziele: Italien, Adria, Pizza und Gelato.
Damals qualmten die Bremsen und
schnauften die Motoren, heute schnaufen die
Wanderer. Da braucht es mitunter Antrieb
und verlockende Bilder im Kopf. Die liefern
die sogenannten Begleiter. Je drei Infosäulen,
stellvertretend für die drei Nationen, informieren an markanten Punkten über den
Alpe-Adria-Trail. Und machen mit schönen
Fotos Lust auf die kommenden Kilometer –
Mohrrübe-Esel-Prinzip.
Immerhin, die beeindruckenden Landschaften sind nicht unerreichbar, sondern
liegen mitten in Europa. „Ich habe Touren auf
der ganzen Welt gemacht, ich war mehrfach
im Himalaja“, sagt Günter Mussnig, Tourismusexperte aus Heiligenblut am Großglockner, „und dann entdeckst du, dass in der Umgebung umwerfende Landschaften auf dich
warten.“ Er schwärmt von einem türkisblauen Flusstal in Slowenien und einem wildromantischen Karstgebiet unweit der italienischen Hafenstadt Triest.
Auf dem Weg dorthin begegnet einem der
kulturelle Mischmasch im Dreiländereck auf
Schritt und Tritt. Der Name Pasterze etwa ist
slowenischen Ursprungs. Er bedeutet „für
Weideland geeignet“. Zum Baden sehr geeignet sind Millstätter, Ossiacher und Wörthersee. Der Alpe-Adria-Trail bringt die Wanderer auch an diese beliebten Badeseen. Wasser
spielt in Kärnten ohnehin eine große Rolle.
Im Städtchen Gmünd bringt es sogar Frösche
zum Singen. Der Froschchor, eine interaktive
Kunstinstallation, befindet sich im Haus des
Staunens, dem Pankratium. Ziel: Naturphänomene sinnlich erfahren. Klingt nach
trockener Pädagogik, ist aber eine reichlich
spannende Erfahrung. Wo sonst gibt es begehbare Geigen, Wasserorgeln oder tanzende
Wasserschüsseln?
„Nach diesen Erfahrungen schauen sich
Für beherzte Wanderer: Hängebrücke über den Soca-Fluss.
FOTOS: KÄRNTEN-WERBUNG, CYRIS
Alpe-Adria-Trail
Großglockner
Mallnitz
Tarviso
ÖSTERREICH
30 km
Milstätter See
Bad Kleinkirchheim
Villach
Kranjska Gora
Bovec
ITALIEN
Cividale
Tolmin
SLOWENIEN
Gradisca d’Isonzo
Adria
Duino
Triest
Anreise
Zur ersten Streckenetappe an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe von Stuttgart über die A 8 Richtung München/Salzburg bis zum Inntaldreieck, dort auf die
A 93 bis Ausfahrt Oberaudorf, dort auf die B 172 bis
Höhe Kössen, dort auf die B 178, Beschilderung Richtung Großglockner folgen. Das Europa-Spezial-Ticket
der Deutschen Bahn, www.bahn.de, bringt Reisende
ab 39 Euro nach Österreich. Busshuttle vom Bahnhof
die Wanderer die Qualitäten in der Natur
wieder genauer an“, ist sich Manfred
Tischitz, Leiter des Pankratiums, sicher. Von
Gmünd aus, das sich erfolgreich als Künstlerstadt mit zahlreichen Ateliers und Galerien
neu erfunden und so den Gebäudeverfall gestoppt hat, geht es schnurstracks in Richtung
Kärntner Seenlandschaft.
Oberhalb des Millstätter Sees hat Bauer
Franz Glabischnig ein Idyll für Freunde regionaler Produkte geschaffen. Auf der Alexanderhütte mit dazugehöriger Alm werden
frischer Käse, Buttermilch und Milch serviert, die „wie früher“ schmeckt. „Wir schaffen unsere Milch nicht ins Tal, wo sie mit
der anderen zusammengeschüttet wird“, sagt
Mallnitz nach Heiligenblut, buchbar unter www.alpeadria-trail.com oder www.nationalpark-hohetauern.at.
Unterkunft
Bergidyll in der rustikalen Alexanderhütte (Etappe
12) oberhalb des Millstätter Sees, Bauer Franz Glabischnig veranstaltet Sennereiführungen, traumhafter
Blick, ab 28 Euro pro Person inkl. Almfrühstück,
www.alexanderhuette.at.
Im mittelalterlich anmutenden Stadtzentrum von
Gmünd (Etappe 10) steht der traditionsbewusste
Gasthof Kohlmayr, regionale und saisonale Spezialitäten, leckere Kaspressknödel, in der Nähe kann eine
der bedeutendsten Porsche-Sammlungen außerhalb
Stuttgarts besichtigt werden, DZ ab 36 Euro pro Person inkl. Frühstück, www.gasthof-kohlmayr.at.
Eines der Highlights im italienischen Teil des Trails ist
Cividale del Friuli (Etappe 29), die Locanda Al Castello ist in einem ehemaligen Kloster untergebracht und
liegt idyllisch in den Hügeln der geschichtsträchtigen
Stadt, DZ ab 130 Euro für zwei Personen inkl. Frühstück, www.alcastello.net.
Glabischnig, „unsere Milch ist eine andere
Liga“. Die Almwiesen wurden aufwendig zu
Bioweideland umfunktioniert – mittlerweile
wachsen unzählige Blumen, die andernorts
der intensiven Bewirtschaftung zum Opfer
gefallen sind: Kohlrösl, Knabenkraut, Prachtnelke. Eine Pracht fürs Auge.
Prachtvolle Eindrücke gibt es massenhaft
entlang des Trails. Viele Teilstücke der Strecke wurden innerhalb eines Jahres zu populären Wanderrevieren. So beliebt, dass mancher Wanderer die Wegweiser als Souvenir
abmontiert. „Wir müssen uns da etwas einfallen lassen“, sagt der österreichische Tourismusexperte Günter Mussnig.
Ein Problem, das in Slowenien und Italien
Würzige Produkte: Käser im Soca-Tal.
Neues Leben in alten Mauern bietet das Design-Hotel
San Martin im slowenischen Šmartno (Etappe 30), ab
40 Euro inkl. Frühstück, www.sanmartin.si.
Allgemeine Informationen
Im Internet www.alpe-adria-trail.com, Links zu den
am Trail beteiligten Regionen: www.kaernten.at,
www.slovenia.info, www.turismofvg.it. Alle Routen
in der Regel von Mai bis Oktober begehbar.
mancherorts gar nicht erst auftreten kann –
wegen lückenhafter Ausschilderung. „Die
Kollegen dort haben noch etwas Nachholbedarf“, so Mussnig diplomatisch. Da einige
Etappen auf bereits bestehenden Wegen verlaufen, orientieren sich die Wanderer an den
alten Markierungen.
Im slowenischen Soca-Tal ist Verlaufen
außerdem kaum möglich: Immer dem leuchtend türkisblauen Fluss nach, vier Tagesetappen lang. Über wacklige Hängebrücken,
vorbei an rauschenden Wasserfällen und
unwirklich sattgrünen Almen, die ohne weiteres als Kulisse für die „Hobbit“-FantasyTrilogie dienen könnten.
Nicht in Fantasialand, sondern im Fluss-
bett der Soca fand die Begegnung eines österreichischen Angeltouristen mit einer Rocklegende statt: Ersterer dilettierte beim Versuch, eine Forelle zu fangen. Letzterer, ein
freundlicher älterer Herr mit britischem Akzent, gab Tipps. Derart erfolgreich, dass der
Österreicher zum Dank 20 Euro im Hotel des
Briten hinterlegen wollte. Worauf der Rezeptionist trocken meinte, dass der Begünstigte
das Trinkgeld kaum brauchen würde: „Das
war Roger Waters von Pink Floyd.“ Der Musiker verbringt regelmäßig seine Urlaube im
Westen Sloweniens.
Verständlich, denn der Tourismus kommt
in vielen Regionen noch unverbraucht und
unverstellt daher. Etwa in der Brda. Einer
fruchtbaren Hügellandschaft, die architektonisch, landschaftlich und kulinarisch stark an
die Toskana erinnert. „2009 gab es in der ganzen Brda nur 46 Gästebetten“, sagt Touristenguide Peter Marinic bei einem Glas BrdaWein. Immerhin, seine Dienste werden dank
des Alpe-Adria-Trails immer häufiger gebucht. Außerdem zählte die Region in diesem
Jahr schon 500 Gästebetten.
Von Šmartno aus, einem mittelalterlich
anmutenden Juwel mit engen Gassen und
kleinen Geschäften in historischen Gemäuern, erspähen die Wanderer endlich das
Meer: Am Horizont funkelt die italienische
Adria. Es locken Pizza und Gelato.
Kurz vorm Ziel im Hafen von Muggia wartet noch ein Höhepunkt auf die Wanderer:
das Rosandra-Tal. Jenes wildromantische
Karstgebiet, von dem der österreichische
Wanderführer am Fuße des Pasterze-Gletschers geschwärmt hatte. Zwischen Gletschereis und Himbeereis liegen rund sechs
Wochen Wanderschaft. Vorausgesetzt, man
lässt keine der 43 Etappen aus.
REISE-NACHRICHTEN
Reisebüros im Minus
Frankfurt am Main – Jetzt steht fest: 2014
wird für Deutschlands Ferienhandel kein
gutes Jahr. Bis einschließlich September
liegt der Kassenstand in den Reisebüros
um 0,5 Prozent unter Vorjahresniveau. Am
stärksten nach unten zeigt die Umsatzkurve
bei den Eigenveranstaltungen, dem Versicherungsverkauf und dem erdgebundenen
Ferienverkehr: In diesem Bereich liegt das
Minus bei 4,2 Prozent. Die Zahlen entstammen dem „Reisebürospiegel“ der Lufthansa-Tochter Tats, die einmal pro Monat den
aktuellen Geschäftsverlauf von rund 2000
Agenturen auswertet.
TDT
USA im Trend
Washington – Die USA bleiben das Traumziel Nummer eins der Deutschen in Übersee: 2014 werden annähernd zwei Millionen
Bundesbürger erwartet. Im Vorjahr waren
1,92 Millionen gekommen. Damit war
Deutschland – nach Großbritannien – der
zweitwichtigste europäische Markt. Jeder
Bundesbürger gab im Schnitt in den USA
rund 4000 Dollar – umgerechnet rund 3170
Euro – aus, 500 Dollar mehr als die Briten.
„Nur die Japaner und Chinesen lassen mehr
Geld im Land“, so Hans Gerk von Visit USA
Germany. Die Werbeorganisation rechnet
für die kommenden Jahre auf dem deutschen Reisemarkt mit Zuwachsraten „zwischen zwei und fünf Prozent jährlich“. TDT
Busfahren boomt
Wiesbaden – Die Deutschen fahren auf
Fernbusse ab: 2013 waren damit 8,2 Millionen Reisende unterwegs – 5,2 Millionen
mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt stieg die
Zahl der Liniengenehmigungen im ersten
Jahr der Liberalisierung von 86 auf 221. Dabei erhöhten die Buslinien, deren Kunden
im Schnitt 330 Kilometer an Bord saßen,
2013 ihren Marktanteil im Fernverkehr von
2,2 auf 5,9 Prozent. Die Auslastung der
Fahrzeuge lag bei 55 Prozent. Deutschlands
Eisenbahnen zählten laut Statistischem
Bundesamt im vergangenen Jahr 131,4 Millionen Reisende, so viele wie 2012.
TDT
Lufthansa baut Reiseangebot aus
Berlin – Im Sommer 2015 nimmt die Deutsche Lufthansa Kurs auf 67 Ziele, 23 mehr
als noch in diesem Jahr. Neu im Angebot
sind beispielsweise Sevilla, Reykjavík oder
Calgary.
TDT
Sonntag Aktuell, 19. Oktober 2014
24 WETTER
Nach Nebelauflösung sonnig
WAS FÜR EIN WETTER . . .
. . . ist eigentlich in Malabo? Weder Viren
noch Terrormiliz – meteorologisch betrachtet haben aktuell vor allem Wirbelstürme und
Starkregenfälle Konjunktur. Im westafrikanischen Land Äquatorialguinea zum Beispiel
hat die Regenzeit wieder eingesetzt.
Besonders zu spüren bekommt das die
Insel Bioko, auf der sich auch die Hauptstadt
Malabo befindet. Dort wurden vor einer
Woche innerhalb von 24 Stunden 253 Liter
Regen pro Quadratmeter verzeichnet – das ist
fast so viel wie dort sonst durchschnittlich im
ganzen Oktober niedergeht. Auch heute soll
sich der Himmel über Malabo überwiegend
bewölkt zeigen; Schauer sind ebenfalls drin.
Dabei halten sich die Temperaturen zwischen etwa 24 und 27 Grad. Das Jahresmittel
liegt bei rund 25 Grad.
Ab November wird’s dann schon wieder
deutlich trockener. Reisezeit also – theoretisch. Doch das Land ist touristisch kaum erschlossen, die Kriminalitätsrate hoch. Und so
zählt Äquatorialguinea zu all jenen afrikanischen Staaten, die das Auswärtige Amt mit
einer Palette Sicherheitshinweise versieht.
Schade eigentlich.
WER
Reisewetter-Trend
Heute scheint nach Nebelauflösung meist
die Sonne. Lediglich ein paar hohe Wolkenfelder ziehen durch. Bei sehr milden 19 bis
24 Grad weht ein schwacher Südwestwind.
Tiefstwerte um 12 Grad.
24°
23°
22°
21°
19°
Morgen ist es erst heiter, später wolkig. Örtlich gehen Schauer nieder. Am Dienstag
Sonne und Wolken.
21,9º
8,8º
0,0
Österreich, Schweiz: Viel Sonne mit nur
wenigen Wolken, trocken, 18 bis 21 Grad.
Südskandinavien: Verbreitet Landregen
oder Schauer, Temperaturen 8 bis 15 Grad.
Großbritannien, Irland: Bei wechselnder
Bewölkung Regen oder Schauer, Temperaturen 17 bis 19 Grad.
Italien, Malta: Weitgehend sonnig und niederschlagsfrei, 24 bis 29 Grad.
Spanien, Portugal: Am Atlantik leichter
Regen, sonst meist heiter, 23 bis 29 Grad.
Griechenland, Türkei, Zypern: Überwiegend sonnig, Tageshöchstwerte 22 bis 28,
auf dem Peloponnes 30 Grad.
Benelux, Nordfrankreich: Wolkig, zum
Teil auch heiter, 20 bis 24 Grad.
Südfrankreich: Weitgehend sonniges Wetter, Temperaturen 24 bis 28 Grad.
Mallorca, Ibiza: Überwiegend sonniges
Wetter, meist trocken, 27 bis 29 Grad.
Madeira, Kanarische Inseln: Meist sonnig,
nur auf Madeira teils Schauer, Tageshöchstwerte 24 bis 27 Grad.
Tunesien, Marokko: Wechsel zwischen
Sonne und Wolken, 28 bis 33 Grad.
HOROSKOP
Das erwartet Sie in der nächsten Woche.
WIDDER 21.3.–20.4.
Liebe: Wunder dürfen Singles zwar nicht
erwarten, aber die Hoffnungen sind berechtigt.
Beruf: Achtung! Besonders verlockende
Angebote lieber zweimal durchlesen!
Allgemein: Bei einem vertraglichen Abschluss beweisen Sie eine glückliche Hand.
Das könnte der Grundstein für eine dauerhafte Zusammenarbeit sein.
STIER 21.4.–20.5.
Liebe: Ihr selbstbewusstes Auftreten macht
es jemandem nicht leicht, Sie anzusprechen.
Beruf: Keine Zeit für unnötige Fragen. Handeln Sie ohne viel Federlesens.
Allgemein: Es geht darum, sich abzugrenzen, auch einmal deutlich Nein zu sagen. Sie
fühlen sich befreiter und sind offener für
neue Entwicklungen.
ZWILLINGE 21.5.–21.6.
Liebe: Ein Erlebnis werden Sie nicht so
schnell vergessen. Ihr Herz brennt lichterloh.
Beruf: Dank Ihres Humors meistern Sie
Herausforderungen mit Leichtigkeit.
Allgemein: Sie zeigen selbst in ungewöhnlichen Situationen Reaktionsvermögen. Das
kommt Ihnen zugute. In Herzensdingen
gehen Wünsche in Erfüllung.
KREBS 22.6.–22.7.
Liebe: So stark Ihre Gefühle auch sind, die
Realität völlig auszublenden wäre falsch.
Beruf: Alle Argumente sollten Sie sorgfältig
prüfen und dann vorbringen.
Allgemein: Jetzt beginnt eine aktive Phase.
Wer es sich ermöglichen kann, nutzt diese
für Sport. Der könnte in letzter Zeit zu kurz
gekommen sein.
LÖWE 23.7.–23.8.
Liebe: Ratsam wäre, sich in dieser Woche ein
paar Rückzugsmöglichkeiten offenzuhalten.
Beruf: Ihre Ausgeglichenheit wirkt sich
auch positiv auf Ihr Umfeld aus.
Allgemein: Langsam, aber stetig geht es
voran. Die Lage stabilisiert sich in vielerlei
Hinsicht. Schlagen Sie angebotene Hilfe
trotzdem nicht aus.
JUNGFRAU 24.8.–23.9.
Liebe: Gefühlschaos ist Ihnen zwar nicht
geheuer, sorgt jedoch für aufregende
Momente.
Beruf: Je entschiedener Sie auftreten, desto
besser für das Miteinander.
Allgemein: Unter Vergangenes sollten Sie
einen Schlussstrich ziehen. Das macht
auch den Kopf wieder frei, um gemeinsam
Zukunftsprojekte anzugehen.
WAAGE 24.9.–23.10.
Liebe: Nirgends fühlen Sie sich so wohl wie
in der Nähe des Menschen, den Sie lieben.
Beruf: Was Sie anpacken, erledigen Sie
zuverlässig, fleißig und präzise.
Allgemein: Eine Nachricht, auf die Sie
warten, wird sich noch etwas verzögern. Sie
sollten vorerst am Alten und immer wieder
Bewährten festhalten.
SKORPION 24.10.–22.11.
Liebe: Nur Mut! Was Sie sich wünschen,
Für einen schöneren Sonntag!
Nichts mehr verpassen!
das sollten Sie auch den Partner wissen lassen.
Beruf: Können und Sensibilität sind
gegenwärtig Ihre stärksten Trümpfe.
Allgemein: Um für alle da zu sein, brauchen Sie schon fast übermenschliche
Kräfte. Denken Sie daran, dass Sie auch
Raum für sich selbst benötigen.
SCHÜTZE 23.11.–21.12.
Liebe: Von Aufmerksamkeit bis Zuneigung erhalten Sie derzeit alles ohne
Anstrengungen.
Beruf: Für ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt werden Sie anerkannt.
Allgemein: Sich aufzuregen ist in Ihrer
Situation kein hilfreicher Lösungsansatz.
Beruhigen Sie sich, und gehen Sie ein
Problem mit klarem Kopf an.
STEINBOCK 22.12.–20.1.
Liebe: Zurzeit geht es verstärkt darum,
sich auf ein wichtiges Gespräch vorzubereiten.
Beruf: Verbesserungsvorschläge dürfen
jetzt nicht missverstanden werden.
Allgemein: Das Familienleben hält eine
positive Überraschung für Sie bereit, die
ganz schnell dafür sorgt, dass ein Problem an Bedeutung verliert.
WASSERMANN 21.1.–19.2.
Liebe: Singles benötigen auf der Suche
nach dem Traumpartner mehr Zeit als
angenommen.
Beruf: Ihre Leistungskurve fällt ein
wenig, lassen Sie sich nicht gehen.
Allgemein: Opfern Sie einmal ein wenig
Ihrer kostbaren Zeit für einen guten
Zweck. Eine Welle der Sympathie wird
Sie für den Aufwand entschädigen.
FISCHE 20.2.–20.3.
Liebe: Mit einer kurzen Affäre ist es
nicht getan. Da ist ganz offenbar mehr
im Spiel.
Beruf: Jetzt ranklotzen und wieder richtig Gas geben. Es zahlt sich aus.
Allgemein: Dadurch, dass ein langgehegter Plan nun endlich seiner Verwirklichung entgegengeht, werden Sie einen
echten Grund zum Feiern bekommen.
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Seele and Geist
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