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Der 109er unter Strom: Erste Öko-Buslinie der Stadt - Hamburger

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HAMBURG-NORD
22. NOVEMBER 2014
NR. 98
DIE WOCHE
Die kostenlose Zeitung zum Wochenende
Mann versucht,
Komapatienten im
Pflegeheim zu töten
H O HE N F E LD E ::
Ein Demenzkranker, 67, hat in einer
Pflegeeinrichtung an der Angerstraße offenbar versucht, einen nach einem Schlaganfall im
Wachkoma liegenden 55-Jährigen zu töten. Ein Pfleger sah,
wie der Mann dem Wachkomapatienten ein Kissen auf das
Gesicht drückte, und ging sofort
dazwischen. Anschließend ging
der 67-Jährige auf andere Patienten und das Pflegepersonal
los. Der Mann wurde in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Er war in der Pflegeeinrichtung bekannt für sein
aggressives Verhalten. Experten zufolge kommen Aggressionsschübe bei Demenzkranken
häufiger vor. (zv)
FLUGHA FE N FUHLSBÜTTE L
Lärmschutzlonzept
in der Kritik
:: Die angekündigte Erhöhung des Lärmzuschlags für
verspätete Landungen auf dem
Hamburger Flughafen sind in
Teilen doch nicht so hoch wie
von Fluglärmgegnern gedacht.
Das geht aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage des Grünen-Bürgerschaftsabgeordneten Anjes Tjarks hervor.
>> >> Seite 3
SPD SC HW E N KT UM
Netzparadies Hamburg: Bis 2016 soll die gesamte Innenstadt versorgt sein Grafik: Th. Ahlf, dpa
Jetzt doch mehr
Personal in Kitas
:: Nachdem die SPD in Ham-
Gratis WLAN: Hamburg
wird Internet-Hauptstadt
Kostenlos surfen überall in der City, in Behörden und allen U-Bahn-Stationen
Verkehrsclub lädt zu
Wanderung auf der
Baustelle „Fuhle“
O H LSDORF :: Die Idee klingt
originell – und ist es auch: Der
Verkehrsclub
Deutschland
Nord lädt für den 29. November
zu einer Baustellenwanderung
über die Fuhlsbüttler Straße
ein. Konkret geht es laut Wanderführer Thomas Hübener darum, die Wandlungen an der
Straße erlebbar zu machen.
Dass man sich ausgerechnet die
„Fuhle“ für eine Baustellenführung ausgesucht hat, ist kein
Wunder: Die Baustelle zählt zu
den umfangreichsten der Stadt.
Baustellenwanderung: 29. November,
13 Uhr, Treffpunkt U/S Ohlsdorf (Ausgang
Schwimmbad), Dauer: etwa vier Stunden.
Anmeldung: nicht erforderlich
JENS MEYER-WE L L M A N N
H AMBUR G :: Spätestens von
2016 an soll es in der Innenstadt
flächendeckend
kostenloses
WLAN für alle geben. Gemeinsam mit privaten Anbietern hat
der Senat eine WLAN-Initiative
gestartet. In Kooperation mit
öffentlichen Einrichtungen wie
Behörden oder Kundenzentren
soll zügig ein dichtes Netz von
Zugangspunkten zum Internet
entstehen. Auch sämtliche UBahn-Stationen sollen mit
WLAN-Zugängen ausgestattet
werden. Die Hochbahn führt
dazu Verhandlungen mit einem
privaten Anbieter.
Der Anfang ist bereits gemacht. Schon jetzt ist Hamburg, was die Abdeckung mit
Hotspots angeht, laut Senat in
Deutschland führend. Die Telekom hat bereits 700 Zugangspunkte eingerichtet, über die
auch Nichtkunden eine Stunde
gratis surfen können. Auch Kabel Deutschland bietet Zugänge. Und nun schickt sich ein
kleineres Hamburger Unternehmen an, gleich die gesamte
Innenstadt mit WLAN zu versorgen – und zwar kostenlos für
alle rund um die Uhr. Der Provider willy.tel will mehrere Millionen Euro in den Netzausbau
investieren und bis zum Jahr
2020 rund 7000 sogenannte
Access-Points in der Innenstadt errichten. Derzeit verhandelt die Firma mit dem Senat
über die Nutzung von Ampeln
und Laternenmasten für die
Aufhängung der Gerätschaften.
„Wir warten nur noch auf
die Genehmigung. Wir könnten
sofort loslegen“, sagt willy.telGeschäftsführer Bernd Thielk.
„Dann sollte es schon im zweiten Quartal 2015 die ersten Access-Points und bis 2016 ein flä-
chendeckendes Netz innerhalb
der Innenstadt geben.“ Jeder
Zugangspunkt solle einen Radius von 100 Metern haben und
aufgrund der Leistung von einem Gigabit 250 bis 300 Nutzer
komfortabel versorgen können
– egal, ob sie sich mit
Smartphones, Tablets oder Laptops einloggen. „Die Nutzung
soll nicht nur für unsere Kunden kostenfrei sein, sondern für
alle“, so Thielk. „Wer das Netz
nutzen möchte, kann sich per
SMS einen kostenlosen Code
schicken lassen und hat damit
für 24 Stunden freien Zugang.“
„Ein dauerhaft kostenfreies
WLAN für Hamburg ist eine
tolle Sache“, sagt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete
und
passionierte
Netz-Politiker
Hansjörg Schmidt. „Davon profitieren Touristen und die Hamburgerinnen und Hamburger
gleichermaßen.“
Jedes siebte Kind war nicht beim Schularzt
2228 Erstklässler sind im vorigen Schuljahr der vorgeschriebenen Erstuntersuchung ferngeblieben
burg es trotz Protesten lange
abgelehnt hatte, mehr Geld für
eine Verbesserung der Betreuungsqualität in den Kindertagesstätten zur Verfügung zu
stellen, hat sie nun eingelenkt:
Von August 2015 an soll der
„Betreuungsschlüssel“, also die
Erzieher-Kind-Relation,
im
Krippenbereich (bis 18 Monate) um zehn Prozent verbessert
werden.
>> >> Seite 4
A DV E N T
Die schönsten
Weihnachtsmärkte
Rathausmarkt: Täglich um
16, 18 und 20 Uhr schwebt der
Weihnachtsmann Foto: Magunia
:: Es ist wieder die Zeit für
Glühwein und Mandelduft:
Vom kommenden Montag an
haben die Weihnachtsmärkte in
der Stadt geöffnet. Jeder hat
seinen eigenen Charme, nicht
nur die in der Hamburger Innenstadt, sondern auch jene in
den Stadtteilen. Wir haben eine
Übersicht über die schönsten
Märkte zusammengestellt.
>> >> Seite 5
Auch ein Hörtest gehört zur
Pflichtuntersuchung für künftige Grundschüler Foto: dpa
::
Bei
den
schulärztlichen Untersuchungen, die in Verantwortung der
Bezirksämter
durchgeführt
werden, weist Hamburg massive Missstände auf. Im vergangenen Schuljahr sind bei der
Schuleingangsuntersuchung,
bei der Ärzte künftige Grundschüler in Augenschein nehmen, 2228 Kinder trotz gesetzlicher Verpflichtung nicht untersucht worden – das sind
14 Prozent der gemeldeten
H AMBUR G
Telefon: 040 - 33 39 11 12 (täglich 6 - 20 Uhr)
Erstklässler ( jeder Siebte), im
Schuljahr 2012/2013 waren es
sogar 18 Prozent (etwa jeder
Fünfte). Das geht aus einer Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Christoph de
Vries hervor. „Dass mehr als
2200 Kinder nicht im Rahmen
der Anmeldung schulärztlich
begutachtet wurden, verstößt
nicht nur gegen das Hamburgische Schulgesetz, sondern bedeutet auch eine potenzielle
Zustellung: 040 - 34 72 67 11
E-Mail: woche@abendblatt.de
Gefährdung ihrer Schullaufbahn“, kritisierte de Vries. Die
Schuleingangsuntersuchung
dient dazu, etwa mögliche Entwicklungsstörungen, Sprachprobleme, aber auch Anzeichen
von Misshandlungen festzustellen. „Der Senat muss dafür
sorgen, dass alle Kinder hamburgweit schulärztlich untersucht werden“, forderte de
Vries. Handlungsbedarf bestehe vor allem in den Bezirken
Mitte und Wandsbek. (coe)
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Heute für Sie im
Hamburger Abendblatt – DIE WOCHE
Die Prospektbeilagen liegen der Gesamtauflage oder in Teilauflagen bei.
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DIE WOCHE
SEITE 2
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Nachrichten aus der Nachbarschaft
ZWISCHENRUF
HA RB U RG
MO O RFLE E T
Alles Helene
oder was?
Tod eines Schülers
:: Nach dem Tod eines auf
Von S-Bahn erfasst
:: Von einer S-Bahn ist ein
Seiten von Islamisten kämpfenden 19 Jahre alten ehemaligen
Schülers aus Harburg zeigt man
sich an der Goethe-Stadtteilschule betroffen. Dort war Ibrahim C. bis vor etwa zweieinhalb
Jahren Schüler gewesen. Schüler und Lehrer seien geschockt
gewesen über seinen Tod während der Kämpfe in Syrien, so
die Schulleitung. Geprüft werde
nun, ob einzelne Jugendliche
psychologisch betreut werden
müssen. (cu/zv)
18-Jähriger zwischen den Haltepunkten Tiefstack und Moorfleet erfasst worden. Der Unfall
ereignete sich um kurz nach
5 Uhr auf freier Strecke. Daniel U. wurde durch den Zusammenprall auf das Gegengleis geschleudert. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und
kam unter Notarztbegleitung
ins Krankenhaus. Der Triebwagenführer der S-Bahn, 26, erlitt
einen Schock und musste abgelöst werden. (zv)
EINE G LOS S E VON
S V EN KUMMEREINCKE
FAR M SEN -B ER NE
OS D O R F
Lebensgefahr
:: Ein 18 Jahre alter Fußgän-
Stiefvater erstochen
:: Weil seine Mutter ihm kein
ger ist beim Überqueren des
Berner Heerwegs von einem
Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Gegen
17.30 Uhr wollte der Mann die
vierspurige Straße auf Höhe der
Hausnummer 380 überqueren,
weil dort ein Bus wartete. Er
trat an der roten Fußgängerampel auf die Straße und wurde
von einem in Richtung City fahrenden Fiat erfasst. Der junge
Mann erlitt schwerste Kopfverletzungen. (dah)
Geld für eine Pizza geben wollte, rastete Lukasz P., 22, aus und
tötete seinen Stiefvater, mit
dem er ohnehin im Clinch lag.
Mit Freunden war Lukasz P. am
16. April betrunken in der Wohnung seiner Mutter am Achtern
Born aufgekreuzt und verlangte
20 Euro Pizza-Geld. Als sich ihr
Lebensgefährte, 51, einmischte,
eskalierte der Streit: Lukasz P.
ging mit einem Regal und einem
Couchtisch auf seinen Stiefvater los, stach dann mit einem
Messer mehrmals auf ihn ein.
Jetzt verurteilte das Landgericht Lukasz P. wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe
von sieben Jahren und ordnete
die Unterbringung des alkoholsüchtigen Angeklagten in einer
Entziehungsanstalt an. (dah)
90-Jährige bestohlen
:: Die Polizei hat vier Verdächtige, 43 bis 60, festgenommen, die eine 90-Jährige bestohlen haben sollen. Zunächst
hatten die Männer in Absprache mit der 90-Jährigen im Garten ihres Hauses am Dachsberg
gearbeitet. Einer der Arbeiter
ging im Erdgeschoss auf Toilette, kam der alten Dame aber
später im Obergeschoss entgegen. Danach flüchteten die Täter. Kurz darauf entdeckte die
90-Jährige, dass der Schrank offenstand und Geld fehlte. Im Alten Land, bei Borstel wurden
die Täter festgenommen. Die
Polizeibeamten stellten rund
1100 Euro sicher. (dah)
Alsterschwäne sind in ihr Winterquartier
am Eppendorfer Mühlenteich umgezogen
:: Wenn die Alsterschwäne
gehen, kehrt in Hamburg der
Winter ein: Rund 40 Alsterschwäne sind in ihr Winterquartier am Eppendorfer Mühlenteich umgezogen. Unter der
Aufsicht des „Schwanenvaters“
Olaf Nieß und der Wasserschutzpolizei wurden die Tiere
mit vier Booten von der Binnenalster bis zur Rathausschleuse zusammengetrieben.
„Alles ist reibungslos verlaufen,
Ausreißer gab es in diesem Jahr
keine“, sagte Nieß, der die
Schwäne seit 24 Jahren betreut. Ende März kehren sie
an die Alster zurück. (dpa)
LURUP
NEUSTADT
Vor Auto gelaufen
:: Ein 81 Jahre alter Mann ist
Spendenaktion
:: Kleine Weihnachtsglocken
beim Überqueren der Luruper
Chaussee von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Er war in der Dunkelheit,
ohne auf den Verkehr zu achten,
auf die Straße gelaufen. Der
Fahrer, 23, machte noch eine
Vollbremsung, konnte aber den
Zusammenprall nicht mehr
verhindern. Ein Mercedes fuhr
auf den VW auf. Die Autofahrer
wurden leicht verletzt. (zv)
sollen helfen, zwei große Glocken für den Michel zu finanzieren. 200 Kinder der RudolfRoß-Grundschule werden sie
am Sonnabend, 27. November,
10 Uhr, in der Kirche mit dem
Lied „Kling Glöckchen“ vorstellen. Die Miniatur-Weihnachtsglocken kosten jeweils 15 Euro.
Vier Euro davon fließen in die
Spendenaktion, mit der die Stiftung St. Michaelis zwei Glocken
finanzieren will, die dem Michel seit dem Ersten Weltkrieg
fehlen. (epd)
E IM SB Ü T T EL
NEUSTADT
Gedenkfeier
:: Eine ökumenische Gedenkfeier für verstorbene Obdachlose soll an diesem Totensonntag, 23. November, von
18 Uhr an in der evangelischen
Christuskirche, Bei der Christuskirche 5, stattfinden. Viele
von ihnen seien anonym und
ohne Trauerfeierlichkeiten bestattet worden, teilte die Diakonie dazu mit. Die Namen der
Verstorbenen werden vorgelesen, und für jeden von ihnen
wird eine Kerze entzündet.
Eingeladen sind Wohnungslose, Angehörige und Freunde. (epd)
Haft für Vergewaltiger
:: Das Landgericht hat einen
32-Jährigen wegen besonders
schwerer Vergewaltigung für
sechs Jahre und zwei Monate
ins Gefängnis geschickt. Der
Mann hatte sich im Januar brutal in einem Hotel an einer
Prostituierten vergangen. Dieselbe Frau lockte er drei Wochen später unter Angabe eines
falschen Namens in ein Horner
Hotel. Da gelang es seinem Opfer jedoch, sich zu befreien. Vier
Wochen darauf bedrohte, würgte und vergewaltigte er eine
weitere Prostituierte. (dah)
ALST ERDO RF
Weniger Bäume
:: Die Stadt will die Bebelallee für 2,5 Millionen Euro instand setzen. Dazu sollen die
Fahrbahn saniert und die Radwege auf die Straße verlegt werden. Auch mehrere Bäume und
Parkplätze werden der Maßnahme zum Opfer fallen. Die
Bauarbeiten sollen im April
2015 beginnen und ungefähr
ein Dreivierteljahr dauern. Die
Bebelallee wird dafür teilweise
gesperrt. (fru)
ST EILSHOOP
Kostenlose Kleidung
:: Nicht alle Familien haben
das nötige Geld, um Kleidung
für ihre Kinder zu kaufen. Die
Stiftung Kinderjahre hilft Bedürftigen. In einem CharityOutlet im Ruwoldtweg 6 in
Steilshoop können Kinder umsonst einkaufen. Sie brauchen
nur ein Kleidertaler-Gutscheinheft, das die Stiftung an
sozial schwache Familien vergibt. Die Kleidung wird von einem Textilunternehmen für
das Projekt gespendet. Das Besondere: An jedem ersten Sonnabend im Monat ist das Outlet
auch für alle anderen interessierten Familien geöffnet. Die
müssen dann allerdings bezahlen, maximal jedoch fünf Euro
pro Kleidungsstück. (HA)
ST. PAULI
Zusammenstoß
:: Bei einem Zusammenstoß
mit einem Streifenwagen im
Bereich des Millerntorplatzes
ist der 45 Jahre alte Fahrer eines Motorrollers schwer verletzt worden. Er kam in ein
Krankenhaus. (zv)
IMPRESSUM
SC H N E L SE N
Für die Schwäne ist die Saison auf der Alster zu Ende Foto: dpa
Volksinitiative
entzweit
die Grünen
Busbeschleunigung:
Tritt der Senat
auf die Bremse?
:: Es gibt weibliche Sternchen, Stars, Superstars, Diven
und als ultimative Steigerung
etwas, was man nur folgendermaßen betiteln kann: Helene
Fischer. Sie ist ESAZ (erotischste Spätaussiedlerin aller
Zeiten), Retterin des Schlagers, hat die Fußball-Weltmeisterschaft für Deutschland
gewonnen – und sie sorgt
darüber hinaus dafür, dass
Milch und Honig fließen. Denn
die Fischer beglückt das ganze
Land. Und das bedeutet selbstredend: natürlich auch die
Kuhställe.
Dass die Beschallung unserer Schwarzbunten mit Musik
den Milchertrag steigert, ist ja
eine seit Langem bekannte
Tatsache, weshalb die Absatzzahlen von Hi-Fi-Anlagen in
ländlichen Räumen seit Jahren
stetig steigen. Während die
melkenden Musikwirte bisher
auf Mozart und Beethoven
setzten, kommt nun allerdings
fast überall Helene Fischer auf
den Plattenteller.
Das bringt nicht nur die
EU-Milchseen zum Überlaufen, es steigert gleichzeitig
auch die ländliche Population.
So berichtet ein Rinderzüchter
aus dem Westfälischen, dass
sein bisweilen lendenlahmer
Zuchtbulle bei Fischer-Beschallung den Begattungsplan
inzwischen problemlos übererfüllt.
Humanmediziner wiederum wissen schon seit Längerem von ADS-Kindern, die
dank Helene lammfromm und
tiefenentspannt durchs Leben
wandeln.
All das hat gleich mehrere
Konsequenzen, genaugenommen nämlich drei: Die Gema
prüft aktuell, ob Kühe Publikum im Sinne ihrer Gebührenordnung sind; Ritalin erwägt
eine Klage wegen unlauteren
Wettbewerbs – und die Fischer
muss Kanzlerin werden. Warum, das liegt auf der Hand:
Dann gibt es in Deutschland
endlich Vollbeschäftigung,
langes Leben für alle – und
Weltfrieden.
Hamburger Abendblatt – Die Woche
Chefredakteur: Lars Haider
Redaktion: Hans Wacker (V.i.S.d.P),
Katharina Geßler
Layout: Hans Raczinski, Heinz-J. Jacobs
Verlagsgeschäftsführer: Frank Mahlberg
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Dirk Seidel (V.i.S.d.P.)
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Anzeigen: Preisliste Nr. 2, gültig
ab 1. Januar 2014; Telefon: 040/35 10 11
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SEITE 3
Die Grünen kritisieren,
dass die jetzt geplanten
Strafzuschläge für laute
und verspätete Flugzeuge
am Flughafen zu niedrig
seien Fotos: Andreas Laible
Lärmschutzkonzept in der Kritik
Grünen-Abgeordneter Anjes Tjarks hält Strafzuschläge wegen später Flugzeuglandungen für unwirksam
S AS CHA B A LAS KO
:: Die angekündigte Erhöhung des Lärmzuschlags für verspätete Landungen auf dem Hamburger
Flughafen sind in Teilen doch
nicht so hoch wie von Fluglärmgegnern gedacht. So muss eine
Fluggesellschaft vom kommenden Jahr an etwa 204 Euro
mehr zahlen, wenn ein Flugzeug des Typs Airbus A 319 nach
22 Uhr landet. Das geht aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage des Grünen-Bürgerschaftsabgeordneten
Anjes
Tjarks hervor.
Erst nach 23 Uhr wächst
der Strafzuschlag in dieser
Lärmklasse auf 403 Euro. Für
Tjarks ist das zu wenig, um
Fluggesellschaften von späten
Landungen abzuhalten. Wie berichtet, erhöhen sich die Zuschläge für Starts und Landungen in den Tagesrand- und
Nachtzeiten vom kommenden
Jahr an. In der Zeit von 22 bis
22.59 Uhr steigt der Zuschlag
F UHLS BÜ TTEL
von 100 auf künftig 150 Prozent.
Und in der Zeit nach 23 Uhr ist
eine Steigerung von derzeit 200
auf dann 300 Prozent vorgesehen. Der dann zu zahlende Preis
hängt von der Lärmklasse ab, in
die die Flugzeugtypen je nach
Größe und Lärm-Emission eingestuft werden. Es gibt sieben
Lärmklassen.
Richtig teuer kann laut Senatsantwort eine Verspätung
für Flugzeuge der Lärmklasse 5
werden. Nach 22 Uhr beträgt
der Zuschlag 1100 Euro, nach
23 Uhr sogar 2159 Euro. Allerdings machen Flugzeuge dieser
Klasse nur 3,12 Prozent aller
136.683 Flugbewegungen aus.
2013 wurden in dieser Kategorie nur 4272 Starts und Landungen gezählt. Mehr als ein
Anjes Tjarks
sitzt für die
Grünen in der
Hamburger
Bürgerschaft
Drittel aller Starts und Landungen machen Flugzeuge aus, die
in die Lärmklasse 3 fallen. Zählt
man noch die vierte Lärmklasse
hinzu, kommt heraus, dass
97 Prozent aller Starts und Landungen überhaupt nicht in die
finanziell deutlich empfindlicheren Lärmklassen fallen.
Grünen-Abgeordneter spricht
von „billiger Placebo-Politik"
„Die Maßnahmen des Senats und des Flughafens konzentrieren sich aber auf die
Lärmklassen 5 bis 7. Der Lärmzuschlag wurde nur in den
Lärmklassen deutlich erhöht,
die in Hamburg ohnehin keine
Rolle mehr spielen“, sagt Wirtschaftspolitiker Tjarks. „Was
Bürgermeister Olaf Scholz hier
betreibt und SPD-Fraktionschef Andreas Dressel beklatscht, ist billige Placebo-Politik. Das ist kein Fluglärmschutz.“
Dressel hatte sich bei der
Ausarbeitung des Zehn-Punkte-Plans gegen Fluglärm enga-
giert, von dem der Lärmzuschlag ein wesentlicher Punkt
ist. Damit sei ein Anreiz für weniger Lärm geschaffen worden,
hatte Dressel erklärt. Dem widerspricht Anjes Tjarks von den
Grünen. „Die Maßnahmen klingen gut, aber sie bringen keine
Entlastung für die Menschen,
die unter dem Fluglärm leiden.
Und das Schlimme ist: Das ist
auch so gewollt.“ Der Senat ziehe dort die Daumenschrauben
an, wo sie die Fluggesellschaften nicht schmerzten.
Ein weiterer Punkt aus dem
Zehn-Punkte-Plan trat laut
Umweltbehörde erst vor Kurzem in Kraft: Um die Lärmbelastung durch den Flugverkehr
in den Walddörfern und im Alstertal zu verringern, werden die
Anflüge auf den Flughafen auf
mindestens sieben Nautische
Meilen (12,9 Kilometer) verlängert. Kurzanflüge von vier Meilen (7,4 Kilometer) Länge, die
über dicht besiedelte Stadtteile
führen, sollen nur noch in Ausnahmefällen erlaubt sein.
Ein Bürgerbegehren für 20 Bäume
Anwohner am Stockflethweg lehnen fünfspurigen Ausbau der Langenhorner Chaussee ab
:: Ihre Klage
gegen das Park-and-Ride-Haus
des Autohauses Wichert in Langenhorn war bereits erfolgreich. Die Zufahrt am Stockflethweg wird ein Stück nach
Westen verlegt, und ob hier ein
öffentliches Parkhaus betrieben werden darf, muss noch das
Landgericht entscheiden.
Jetzt legt die Anwohnerinitiative Stockflethweg nach: Mit
einem Bürgerbegehren will sie
verhindern, dass für die Erschließung der „Wichert Welt“
mehr als 20 geschützte Bäume
gefällt werden. Sie stehen an
der Langenhorner Chaussee,
die fünfspurig ausgebaut werden soll, unter anderem mit einer Abbiegespur auf den Stock-
LA NG EN HOR N
flethweg. „Mindestens 15 Bäume gehören zu einem Gehölz
westlich der Langenhorner
Chaussee, das in einem Bebauungsplan von 2006 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen wurde“, sagt Karen Willbrandt von der Bürgerinitiative.
Auch die ortsprägenden Bäume
vor der Haspa und dem benachbarten Restaurant sind bedroht, sie wurden vom Bezirksamt als „krank, nicht vital und
perspektivisch nicht verkehrssicher“ angesehen.
„Völlig zu Unrecht“, finden
die Mitglieder der Initiative. Sie
wollen die Bäume jetzt durch
ein Bürgerbegehren retten.
„Erst kürzlich wurde Hamburg
wegen einer BUND-Klage ver-
urteilt, mehr für die Reinhaltung der Luft zu tun“, sagt Sabine Lüthje, ebenfalls von der
Bürgerinitiative. „Obwohl bekannt ist, dass Bäume wichtig
für die Luftqualität sind, soll
jetzt an einer verkehrsreichen
Straße in ein intaktes Biotop
mit hohem ökologischen Wert
eingegriffen werden.“
Darüber hinaus werfe ein
vom Bezirk vorgelegtes Baumgutachten einige Fragen auf. So
fehlten die Artnamen der Bäume, und es gebe nur für einen
der 15 Bäume ein Wertgutachten, das aber nicht einmal veröffentlicht wurde. Voraussetzung für ein anwohnerfreundliches Verkehrskonzept ist nach
Meinung der Initiative, dass ein
Entwurf zur direkten Anbindung des Wichert-Baukomplexes erstellt und öffentlich diskutiert wird. „Den überdimensionierten Kreuzungsausbau
samt Ein- und Durchleitung des
Liefer-, Kunden- und Park-andRide-Verkehrs in den Stockflethweg lehnen wir ab“, sagt
Karen Willbrandt.
Unterdessen nähert sich
das neue Audi Terminal an der
Langenhorner Chaussee 666
der Fertigstellung. Zum Jahresbeginn wird hier das Autohaus
mit Ausstellungsflächen und einer gläsernen Werkstatt einziehen. Auch das Park-and-RideHaus, das Wichert als Auflage
der Stadt herstellen muss, wird
weiter gebaut. (fru)
H A MB UR G ::
Die Grünen
stehen vor einem verkehrspolitischen Dilemma: Sollen sie die
Volksinitiative „Stopp des Busbeschleunigungsprogramms“
unterstützen und dazu aufrufen, die Vorlage zu unterschreiben?
Grünen-Fraktionschef
und Spitzenkandidat Jens
Kerstan und die Altonaer Grünen sind dafür, weil die Partei
von Anfang an gegen das Busbeschleunigungsprogramm war
und statt dessen die Stadtbahn
bauen will. „Unsere Fraktion
hat beschlossen, die Volksinitiative zu unterstützen“, sagt
die Altonaer Bezirks-Fraktionschefin Gesche Boehlich.
Oder muss die Initiative abgelehnt werden, weil sie vor allem Autofahrer-Interessen vertritt und sich gegen die Reduzierung von Parkplätzen zum
Beispiel an der Papenhuder
Straße (Uhlenhorst) wehrt?
„Diese Forderungen sind mit
unserer politischen Grundhaltung nicht vereinbar“, sagt Michael Werner-Boelz, Fraktionschef der Grünen in der Bezirksversammlung Nord.
Das Problem: Die Grünen
bilden im Bezirk Nord – anders
als in Altona – eine Koalition
mit der SPD, die als Senatspartei das Projekt gestartet hat. Die
Unterstützung der Grünen für
eine gegen die Senatspolitik gerichtete Volksinitiative könnte
der Koalitionspartner SPD als
Affront verstehen.
Unterdessen hat der Senat
in seiner Antwort auf eine
Schriftliche Anfrage des Grünen-Bürgerschaftsabgeordneten Till Steffen indirekt bestätigt, dass es eine Finanzierungslücke beim Busbeschleunigungsprogramm gibt. Für 2019
und 2020 – bis dahin sollte das
Aus- und Umbauprogramm von
Fahrbahnen, Kreuzungen und
Haltestellen laufen – sind keine
Mittel mehr eingestellt. Steffen:
„Es läuft darauf hinaus, dass das
Programm entweder ausläuft
oder nur noch punktuell fortgeführt wird.“ (pum)
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Hamburg macht in
diesem Jahr keine
weiteren Schulden
Jetzt doch mehr Personal in Kitas
:: Hamburg wird
2014 keine neuen Schulden
mehr machen. Was sich seit einigen Monaten angedeutet hatte, wurde nun von der Novembersteuerschätzung bestätigt:
Die Einnahmen der Stadt werden auch in den kommenden
Monaten so hoch sein, dass der
Senat auf die von der Bürgerschaft genehmigte Kreditaufnahme in Höhe von 300 Millionen Euro komplett verzichten
kann. Mehr noch: Möglicherweise kann er sogar mit der Tilgung der Altschulden in Höhe
von rund 25 Milliarden Euro
beginnen.
„Der Senat hat heute beschlossen, in diesem Jahr auf eine Nettokreditaufnahme zu
verzichten“, sagte Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD).
Sollte am Jahresende doch
noch ein kleines Defizit vorhanden sein, solle das durch Rücklagen ausgeglichen werden.
„Sollte es einen Überschuss geben, würden wird diesen zur
Tilgung der Altschulden verwenden“, so Tschentscher. Der
Senat habe die Bürgerschaft um
die Genehmigung gebeten, so
verfahren zu dürfen. (HA)
ANDREAS DE Y
PETER ULRICH M E YE R
HAMBUR G
Hamburg setzt
neue
Prioritäten
Hamburgs SPD schwenkt um: Profitieren sollen zunächst die Krippen für die Jüngsten
HAMBUR G
:: Das nennt man
eine politische Wende: Nachdem die SPD in Hamburg es
trotz Protesten lange abgelehnt
hatte, mehr Geld für eine Verbesserung der Betreuungsqualität in den Kindertagesstätten
zur Verfügung zu stellen, hat sie
nun eingelenkt: Von August
2015 an soll der „Betreuungsschlüssel“, also die ErzieherKind-Relation, im Krippenbereich (bis 18 Monate) um zehn
Prozent verbessert werden. Einen entsprechenden Antrag
stellte die SPD-Bürgerschaftsfraktion für den Doppelhaushalt 2015/2016 vor – da sie über
die absolute Mehrheit verfügt,
gilt die Annahme als sicher.
Derzeit kommen auf eine
Erzieherin im Krippenbereich
etwa sechs Kinder. Künftig wäre der Schlüssel etwa eins zu 5,5.
Die zusätzlichen Kosten von
3,5 Millionen Euro pro Jahr
sollen vor allem durch Umschichtungen im Kita-Etat zusammenkommen.
Der ist seit 2011 unter SPDRegie enorm gewachsen, um die
Am 30. Oktober hatten rund 4000 Menschen für eine bessere
Betreuung in den Kindertagesstätten demonstriert Foto: M. Arning
Gebührenerhöhung
des
schwarz-grünen Vorgängersenats zurückzunehmen, den
Rechtsanspruch schon für Einjährige einzuführen und die
fünfstündige Betreuung kostenfrei anzubieten. Derzeit liegen die Ausgaben bei 547 Millionen Euro im Jahr. Bis zum
Jahr 2018 sollen es 780 Millionen sein.
Dennoch hatten erst Ende
Oktober rund 4000 Eltern, Er-
zieher und Vertreter von KitaTrägern und Sozialverbänden
auf einer Demonstration mehr
Geld für Qualität gefordert, unter anderem 25 Prozent mehr
Personal. Sozialsenator Detlef
Scheele (SPD) hatte das als „unbezahlbar“ abgelehnt. Jetzt
sorgt die Fraktion für den
Schwenk.
„Unsere Initiative ist ein
erster machbarer Schritt für einen besseren Betreuungs-
schlüssel bei den Kleinsten“,
sagte SPD-Fraktionschef Andreas Dressel. „Und es ist ein
verbindlicher Einstieg in einen
mehrjährigen,
schrittweisen
Verbesserungsprozess.“
Von
diesem sollen später auch die
Kinder im Elementarbereich
(drei bis sechs Jahre) profitieren. Allerdings sind die Erfolgsaussichten der weiteren Schritte bislang noch ungewiss.
Unter anderem soll sich der
Senat beim Bund dafür einsetzen, dass dieser sich an den
Kosten für die Qualitätsoffensive beteiligt. Elternvertreter begrüßten den Vorstoß als „ersten
Schritt in die richtige Richtung“.
Auch die oppositionelle
CDU kündigte inwzischen an,
den Betreuungsschlüssel der
Kindertagesstätten verbessern
zu wollen, sollte sie an die Regierung kommen. Die Hamburger Union will die ErzieherKind-Relation für die bis zu
drei Jahre alten Kinder schrittweise sogar auf eins zu vier absenken. Die kalkulierten Kosten dafür nach Angaben der
C´DU: schätzungsweise 80 Millionen Euro.
Nur noch barrierefreie
Wohnungen werden von
2015 an gefördert
Der Weihnachtsmarkt vor dem Hamburger Rathaus wird jedes Jahr von fünf Millionen Menschen besucht Foto: Bertold Fabricius
Die schönsten Weihnachtsmärkte
Die Adventszeit steht bevor – an vielen Orten in der Stadt können sich Hamburger einstimmen lassen
:: Der Duft von
Glühwein und gebrannten
Mandeln zieht durch die Stadt:
Es beginnt die Zeit der Weihnachtsmärkte. Jeder hat seinen
ganz eigenen Charme. Wie lange die jeweiligen Märkte geöffnet haben, lesen Sie hier:
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Erik-Blumenfeld-Platz
24.11.–24.12, täglich 11–22 Uhr
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:: Die Stadt zieht
die Konsequenzen aus der Alterung der Gesellschaft. Vom
kommenden Jahr an will Hamburg den Bau einer Wohnung
nur noch dann fördern, wenn
diese barrierefrei errichtet
wird. Nach Abendblatt-Informationen wird der Senat im
ersten Quartal 2015 eine entsprechende Änderung der Förderrichtlinien beschließen. Die
Mehrkosten von etwa 1800 Euro pro Wohnung sollen durch
zusätzliche Zuschüsse ausgeglichen werden. Zudem wird auch
der Einbau eines Fahrstuhls gefördert.
Hintergrund der Initiative
der Hamburger SPD-Bürgerschaftsfraktion ist das Fehlen
von barrierefreiem Wohnraum.
Schätzungen zufolge gelten weniger als fünf Prozent der rund
900.000 Wohnungen in der
Hansestadt als barrierefrei. In
fast jedem dritten Haushalt leben Senioren.
Um den Bau von jährlich
rund 6000 Wohnungen sicherzustellen, schloss der SPD-geführte Senat mit der Wohnungswirtschaft ein „Bündnis
für das Wohnen“. Die Errichtung von 2000 Sozialwohnungen fördert die Stadt jährlich
mit rund 100 Millionen Euro.
Das Thema Barrierefreiheit
stand bislang jedoch nicht im
Mittelpunkt. Lediglich rund ein
Drittel der in den vergangenen
Jahren geförderten NeubauMietwohnungen gilt als barrierefrei. (os)
H A MB UR G
Weihnachtsmarkt Blankenese
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SEITE 5
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27.11.–23.12., Mo–Mi 12–21 Uhr,
Do–Sa 12–22 Uhr, So 12–20 Uhr
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Weihnachtsmarkt Ottensen
Weihnachtsmarkt am Michel
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Ottenser Hauptstraße
24.11.–23.12., Mo–Mi 11–21 Uhr,
Do–Sa 11–22 Uhr, So 12–20 Uhr
Englische Planke
28.–30.11, Fr 15–19 Uhr, Sa+So
11–19 Uhr
Mönckebergstraße
24.11.–30.12., täglich 10.30–21
Uhr, 25.12.+26.12 geschlossen
Weihnachtsmarkt Santa Pauli
Weihnachtsmarkt Fleetinsel
Weihnachtsmarkt Winter Pride
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20.11. bis 23.12., Mo–Mi 16–23
Uhr, Do 16–0 Uhr, Fr+Sa 13–1
Uhr, So 13–23 Uhr
Heiligengeistbrücke
24.11.–23.12., täglich 12–22 Uhr
Weihnachtsmarkt Gänsemarkt
Parkplatz Spadenteich
24.11.–30.12., 24.–26.12. geschlossen, täglich 12–22 Uhr,
Fr+Sa bis 24 Uhr
24.11.–23.12., täglich 11–21 Uhr,
Fr+Sa 11–22 Uhr
Wandsbeker Winterzauber
Weihnachtsmarkt God Jul
Ditmar-Koel-Straße
Seemannskirchen: Norwegen:
22.11.–23.11., 12–18 Uhr, Dänemark: 22.11.–23.11., 12–18 Uhr.
Schweden: 22.11., 12–19 Uhr,
23.11., 12–18 Uhr. Finnland:
22.11., 12–19 Uhr, 23.11., 12–18
Uhr
Weihnachtsmarkt Jungfernstieg
24.11.–6.1., täglich 11–21 Uhr,
Fr+Sa bis 22 Uhr, Silvesternacht
mit Feuerwerk bis 2 Uhr,
24.+25.12. geschlossen
Weihnachtsmarkt Rathausmarkt
24.11.–23.12., täglich 11–21 Uhr,
Fr+Sa bis 22 Uhr
Weihnachtsmarkt
Gerhart-Hauptmann-Platz
24.11.–30.12., täglich 10–23 Uhr,
Kunsthandwerk 10–21 Uhr,
25.12. geschlossen
Weihnachtsmarkt Spitalerstraße
24.11–30.12., täglich 11–21 Uhr,
am 25. und 26.12. geschlossen
Wandsbeker Marktplatz
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Erwachsene: 3 Euro, Kinder unter 14 Jahre 2 Euro, Schlittschuhverleih: 4 Euro
Öffnungszeiten
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10–22 Uhr
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Alter Elbtunnel:
21 Millionen Euro
für die Sanierung
HA MB UR G ::
Die Sanierung
des Alten Elbtunnels sollte aus
Kostengründen gestoppt werden – eigentlich. Denn jetzt gibt
es Hoffnungen, dass beide Röhren des 1911 gebauten Bauwerks
doch instand gesetzt werden.
Nach
Informationen
des
Abendblatts wird sich der Bund
an den Kosten beteiligen. Der
Haushaltsausschuss des Bundestags hat eine Aufstockung
des Kulturetats um 100 Millionen Euro und dabei auch eine
sogenannte Verpflichtungsermächtigung für den Alten Elbtunnel beschlossen. Die Hälfte
der Sanierungskosten für die
Weströhre von 42 Millionen
Euro wird der Bund übernehmen, verteilt über mehre Jahre
ab 2017. Voraussetzung ist, dass
Hamburg ebenfalls die Hälfte
bereitstellt. (at)
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SEITE 6
Konzert Der Proll als Phiilosoph
Konzert Einfach nicht zu brechen
Mittwoch Wenn man Marianne Faithfull heute betrachtet,
ist sie mit ihren 67 Jahren
eine in Würde gealterte charmante Lady. Dabei hat sie, die
Gespielin der Rolling Stones,
eine intensive Drogenzeit
hinter sich. 2014 ist mit „Give
My Love To London“ ein
aktuelles Album von ihr erschienen, in dem sie sich auch
an ihre wilde Zeit in
den „Swinging
Stadtpark
Sixties“ in
ihrer Geburtsstadt erinnert. (oeh)
Wiesend
amm
Marianne Faithfull Mi 26.11., 20.00, Kampnagel (Bus
172, 173), Jarrestraße 20, Karten ab 38,- im Vorverkauf;
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JARRESTADT
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Sonnabend Ein ungewohnt balladeskes Lamento stimmt Jamie Alexander
Treays, besser bekannt als Jamie T, da zu Beginn seines neuen, dritten
Studioalbums an. Fans der ersten St
tunde haben den Briten für einen
Sound kennen und lieben gelernt, der
d Rap mit Punk-Energie verbindet.
Auf „Carry On The Grudge“ ist Jam
mie T längst nicht mehr nur der Vorstadt-Popper mit Proll-Attitüde. Seiin aufgeladener Cockney-Akzent ist
einem klareren, erzählerischen, auc
ch nachdenklicheren Tonfall gewichen.
Vier Jahre war Jamie T nach seiner
r hoch gelobten zweiten Platte „Kings &
Queens“ nicht mehr live zu erleben. Sein Auftritt im Mojo Club dürfte
daher für viele Fans zum willkommenen Wiedersehen werden. (bir)
Jamie T Sa 22.11., Einlass: 19.00, Mojo Club (U St. Pauli), Reeperbahn 1, Karten zu 24,- im Vvk.;
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Elbe
Hafenklang
Konzert Raditaugliche Schwermut
Dienstag Ben Howard verfügt über
eine vor Gefühl fast
trunkene Stimme,
mit der sich der
junge Brite auf einer
Gratwanderung
zwischen Tiefe und
Pathos bewegt. Eine
Art radiotaugliche
Schwermut sozusagen. „I Forget Where
We Were“ heißt
seine zweite Platte,
die in seiner Heimat bereits auf Platz eins der Charts
geklettert ist. Und die der Folkpopper mit
seiner vielseitigen Band am Dienstag
den Hamburgern live in der SportSporthalle halle präsentiert. (bir)
:: 27 Staffeln „Großstadtrevier“ in fast 360 Folgen gibt es,
ab Montag kommen 16 neue
hinzu. Die letzten drei allerdings ohne den Vorzeige-Hamburger und Polizeioberkommissar Dirk Matthies alias Jan
Fedder. Der war bei den Dreharbeiten gesundheitlich angeschlagen. Außerdem sei ihm eine Pause gegönnt, immerhin
spielt er den grummeligen Ermittler jetzt schon seit fast ei-
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Fotos: Universal, Naive, dpa (2), Hoe
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der Kulturkirche
mit seinen Saxofonen in Zuhörer um das
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steht, braucht man sich um Gedanken zu
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machen. DeArllee
kann das ganz
sicher. (oeh)
Sonnabend Und was ist mit
m Tee? Bei einer Verkostung im
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pielt das Getränk eine Hauptrolle.
Grün, weiß oder schwarz
z, Kräuter oder Früchte – die Welt
des Tees ist von einer fa
aszinierenden Vielfalt. Und noch
heute wird in Handelsko
ontoren die Kunst des professionellen Tea Tastings gepf
flegt. Fachmann Henning Schmidt
stellt an diesem Sonnabe
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Klassiker und Spezialitä
äten aus den
Bereichen Schwarz
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longtee,
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gelungen. Der Betrachter begegnet der Heldin, nachdem sie
zwar von Rebellen gerettet wurde, nun aber schwer traumatisiert um ihre Identität ringt.
Eindringlich verkörpert Lawrence die Teenage-Angst, das
Trauma des Erwachsenwerdens – eingebettet in eine von
Regisseur Francis Lawrence
düster gehaltene Geschichte
von Zerstörung, Aufbegehren
und Neuanfang.
„Die Tribute von Panem – Mockingjay
Teil 1“ USA 2014, 125 Min., ab 12 J.,
R: Francis Lawrence, D: Jennifer Lawrence,
Josh Hutcherson, Liam Hemsworth,
täglich im Cinemaxx Dammtor (auch
OF)/Harburg/Wandsbek, Hansa, Savoy
(OF), UCI Mundsburg/Othmarschen/
Wandsbek
nem Vierteljahrhundert. Die
restliche Belegschaft des 14. Polizeikommissariats wird möglicherweise heimlich ein wenig
durchatmen, wenn Matthies
einmal nicht polternd durch die
Flure läuft. Zivilfahnderin
„Harry“ Möller feiert ihr 20Jähriges. Da sei Schauspielerin
Maria Ketikidou jede Aufmerksamkeit gegönnt.
Großstadtrevier, Mo 18.50 Uhr, ARD
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Premierenfe ls Oskar Ketelhut und M
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ein Herz un r im Ohnsorg-Theater eike Meiners die
d eine Seele
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die Fetzen.
Aber das war Zwei Stunden zuvor flo nd sie
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Theater. Das
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sich: „De sc at eine stürmisch gefeie verheiratete Schauhö
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duktion – w önste Dag in't Johr“ h e Premiere hinter
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eich. (oeh le Pro)
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Sie kämpfen für die gute Sache:
Katniss (Jennifer Lawrence) und
Gale (Liam Hemsworth)
Foto: Studiocanal
Jan Fedder grummelt wieder
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mer Benjamin Bo -Festival in Austin hinterließ New
co
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Jack White war so er einen besonderen Eindruck. Au ch
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Sänger und Gitarr
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nee nahm. Im Au s, dass er ihn
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das wiederum ho
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Country-Blues m
it dem rauen Soun schen
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Gun Club verbinde
t. (oeh)
ST. PAULI
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Der Film beginnt und endet mit Jugendlichen, die ans
Bett geschnallt sind. Weil sie
durchzudrehen drohen aufgrund dessen, was sie erlebt haben. Der unberechenbare Teenager gilt seit jeher als bedrohlich. Im Science-Fiction-Film
„Mockingjay 1“ ist es ein großes
Thema, die rebellische Energie
der Jugend zu kontrollieren.
Und für politische Zwecke zu
manipulieren.
Katniss Everdeen (Jennifer
Lawrence) erwacht in einem
fahlen Krankenzimmer, nachdem sie zum zweiten Mal die
sogenannten
Hunger-Spiele
überlebt hat. Mit diesem brutalen Gladiatorenkampf zwischen
zwangsrekrutierten Bürgern,
der einmal im Jahr pompös medial aufbereitet wird, soll das
darbende Volk in der Diktatur
Panem klein gehalten werden.
Zwei Teile sind bereits von
Suzanne Collins’ Bestseller-Trilogie „Die Tribute von Panem“
fürs Kino umgesetzt worden.
Und viel wurde im Vorfeld diskutiert, ob es dramaturgisch
Sinn macht, das dritte Buch,
ähnlich wie bei „Harry Potter“,
nochmals aufzuteilen. Bei „Mockingjay 1“ lässt sich sagen: Der
Auftakt des Finales ist bestens
HAMBURG IM FERNSEHEN
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Anna Xiulan Zeeck, ab 11 J., Bürgerhaus
Barmbek, 16:00-17:00, 6,-/4,-
KINDER
Familienkonzert: Beethovens „Papageno“-Variationen NDR Sinfonieorchester,
ab 3 J., Rolf-Liebermann-Studio, 14:30,
16:30, 10,-/5,Theater: Das Weihnachtsabenteuer Ab
5 J., Hoheluftschiff, 11:00
Theater: Die drei kleinen Schweinchen
Ab 4 J., Karten unter T. 23 93 45 44, Hamburger Puppentheater, 11:00, 15:00, 6,-/5,Theater: Stärker als die Sonne Ab 6 J.,
Fundus Theater, 16:00
Sonntagskinder: Unterschlupf für kleine Parkbewohner Insekten-Quartiere für
die Winterzeit, ab 5 J., Hamburg Museum,
14:00-17:00, 2,-
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AUSSERDEM
Adventsbasar (bis 23.11. auch auch 29./
30.11.), St. Joseph (Große Freiheit 43), 9:00
Der.Die.Sein Markt Unilever-Haus
(Strandkai 1), 11:00-18:00
Elbrausch-Designmarkt 2014 KunstHaltestelle (Holstenglacis 6), 11:00-18:00
(auch So)
Interaktives Bühnenprogramm: Theater, Tod und Temperamente Anmeldung
unter www.textouren.com/booking, Flussschifferkirche (Hohe Brücke 2), 20:00, 39,-
AUSSERDEM
Adventsmarkt Museum Elbinsel Wilhelmsburg (Kirchdorfer Straße 163), 11:0017:00
Messe: Tier-Expo Hühnerposten, 11:0018:00, 5,-
Mojo Club
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40, 13:00-18:00
St. Pauli, Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12,
10:00-16:00
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Billstedt, P+R-Anlage Steinfurther Allee/
Möllner Landstraße, 9:00-17:00
Eppendorf, Kulturhaus, von Frau zu
Frau Julius-Reincke-Stieg 13a, 11:00-17:00,
frei
Farmsen, P+R-Parkhaus Berner Heerweg, 8:00-16:00
Hummelsbüttel, Haus der Jugend,
Rund ums Kind Tegelsbarg 2b, 10:0013:00
Ottensen, Fabrik Barnerstraße 36, 9:0015:00
Winterhude, Goldbekhaus, Rund ums
Kind Moorfuhrtweg 9, 10:00-13:00
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Daniel Laufer (bis 8.2.), Kunstverein Harburger Bahnhof von 1999, 19:00
MUSEEN
Altonaer Museum Vorführung: Das Wolkentheater Eidophusikon, Historisches Papiertheater von 1781, 15:30
Museum für Völkerkunde Vortrag: Alte
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Jan Soeken Stellt sein Buch „Friends“ vor,
Strips & Stories, 19:00, frei
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Jurowski (Ltg.), Werke von Brahms, Schumann, Tschaikowsky, Laeiszhalle, 19:30
3. Philharmonisches Konzert Philharmoniker Hamburg, Katia Labèque, Marielle
Labèque (beide Klavier), Matthias Pintscher
(Ltg.), Werke von Pintscher, Poulenc, Rachmaninow, Laeiszhalle, 11:00 (+ Mo, 20:00)
J.S. Bach: Das gesamte Orgelwerk Kantorei St. Katharinen, Andreas Fischer (Orgel), Hauptkirche St. Katharinen, 18:00,
10,-/7,NDR Chor Philipp Ahmann (Ltg.), Werke
von Lully, Charpentier, Campra, Hauptkirche
St. Nikolai, 18:00, 21,-
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, Feldstraße 66, Karten zu 22,55
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Vorverkauf; www.therifles.com
Der unberechenbare Teenager
Höhepunktte der Woche
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KLASSIK
Verdi: Reqiuem Hamburger Bachchor
St. Petri, Harvestehuder Kammerchor,
Hamburger Camerata, Thomas Dahl (Ltg.),
Hauptkirche St. Petri, 19:00, ab 10,2. Abonnementkonzert KlassikPhilharmonie Hamburg, Sibylle Tschopp (Violine),
Nathalie Hauptmann (Flöte) Werke von
Bach, Mozart, Tschaikowsky, Laeiszhalle,
20:00
Chor & Orchester St. Michalis Christoph
Schoener (Ltg.), Sibylla Rubens (Sopran),
Konstantin Wolf (Bass), Brahms: ein deutsches Requiem, Hauptkirche St. Michaelis,
18:00
PARTYS
Hasenschaukel Hasenrodeo, 21:00
Stage Club Waterkant Jam/Sunday Night
Cool Down, 20:00, 10,Uebel & Gefährlich, Turmzimmer Power
Tower, mit Alex.Do, Oskar u.a., 8:00
Zinnschmelze Swingschmelze, Swingparty
mit Einführungskursus, 15:00
d doch neu bei The
Rifles: Nach mehreren
Um
der Gründung vor zehn besetzungen seit
Jahren haben sich
die Londoner Indie-Ro
cker für „None The
Wiser“ (2014) in Origina
lbesetzung reformiert, ihren Sound aber
um Folk und Americana erweitert. Weise
r, aber nicht leiser.
Freuen wir uns also au
f das Wiedersehen in
Hamburg am 25. Novem
ber im Uebel &
Gefährlich. (tl)
rblatt
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PARTYS
Docks Damm Records, mit Nico Pusch, Mikah, Maeicis, 23:59, 8,Fundbureau Transcendence, 23:00, 7,Jolly Jumper DJ Beat Division, 22:00, frei
Motte Tanzbare Rockmusik, 21:00, 5,Stage Club 80s Club, 22:15, 8,-
ROCK/POP
Frühschoppen: Wood Cradle Babies
Cotton Club, 20:30, 7,American Authors Knust, 20:00
Aborted & Exhumed, Origin, Miasmal,
Markthalle/Marx, 20:00
Eskorzo Hafenklang, 21:30, 10,Just Jazz Quartet Brückenstern, 19:00
Schnelsen StomperS Freizeitzentrum
Schnelsen, 11:00, 5,Seether Gruenspan, 19:00
Son Lux Nochtspeicher, 20:00, 19,The Pineapple Thief Rock Café St. Pauli,
20:00
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FILM DER WOCHE
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ROCK/POP
Berliner Weisse Knust, 21:00
Black Hawk & Chainreaction, Rapid Angel,
Logo, 20:30, 10,Daniel Norgren Uebel & Gefährlich, Ballsaal, 19:00
Eluveitie Gruenspan, 19:00
Jamie T Mojo Club, 19:00
Kapelle Herrenweide & Polkageist, Honigfabrik, 21:00, 9,Les Brünettes & Sandro Roy Quartett,
Birdland, 21:00, 19,-/15,Love Inks Molotow, 20:00, 11,Kris Kelvin Hasenschaukel, 21:00
Stoppok Fabrik, 21:00
Shreveport Rhythm Cotton Club, 20:30,
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These Reigning Days Rock Café St. Pauli,
20:00
Trutz „Viking“ Groth & The Black
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SEITE 7
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DIE WOCHE
SEITE 8
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SONNABEND AM
KIOSK
von Doris Banuscher und Larissa Kopp
Waffenalarm bei
Udo Lindenberg
am Flughafen
Das Luxusbad als Geldanlage
Geschäft von Installateuren und Klempnern boomt. Immer mehr Hamburger investieren in hochwertige sanitäre Einrichtungen
MA RTI N KOP P
DIE MUSICALS
:: Der Panik-Rocker ist an der
Sicherheitskontrolle des Flughafens aufgehalten worden,
nachdem in seinem Gepäck eine Schusswaffe entdeckt worden war. Lindenberg blieb gewohnt cool. Er habe die Tasche
nicht selbst gepackt: „Keine Panik, war ’ne Waffe meines Bodyguard-Teams.“ (dfe)
Hannelore Lay (l.) und Annika
de Buhr (Stiftung Kinderjahre)
Ausgezeichnet wurden auch Cornelia Bock (l.), Michael Batz und
Laura Kroth Fotos: Marcelo Hernandez
Trotz Revolver „keine Panik“:
Udo Lindenberg Foto: dpa
500 Gäste feiern
Eröffnung der
Armani-Boutique
:: Derzeit eröffnet eine Luxus-Boutique nach der anderen
am Neuen Wall. 500 Gäste, darunter Modedesigner Stefan
Eckert, erschienen beim Opening-Cocktail des Giorgio Armani Stores. Als Highlight wurde die „Luxury White Capsule
Collection“ präsentiert.
Marlies Möller mit Christian
Lorenzen Foto: Jürgen Joost
Frank Mahlberg (Abendblatt, l.)
und Patrick Owomoyela
Hamburgs beste Ideen
::
450 Persönlichkeiten aus der Hamburger
Wirtschaft versammelten sich
im Emporio-Tower, um die Verleihung des vierten „Hamma“Awards mitzuerleben, einer
Auszeichnung des Hamburger
Abendblatts und des Marketing
Clubs Hamburg – für kleine und
große Firmen sowie für soziales
Marketing. Patrick Owomoyela,
Ex-Profifußballer von Borussia
HAMBUR G
Dortmund, präsentierte den
Gewinner in der Kategorie
Großunternehmen:
Philips
setzte sich mit der Idee durch,
einen Rasierer im Hype vor der
Fußball-WM von Jürgen Klopp,
dem Trainer der Dortmunder,
bewerben zu lassen.
In der Kategorie soziales
Marketing stellte Ex-Wirtschaftssenator Ian Karan den
Sieger vor: das Hamburger
Spendenparlament. Moderatorin Bettina Tietjen ehrte den
Sieger bei den kleinen Firmen:
Elbler, ein Cidre mit Früchten
aus der Hamburger Region.
Beim Sonderpreis „Beste
Werbung für Hamburg“ ermittelten Jury, Abendblatt-Leser
sowie Hörer von NDR 90,3 gemeinsam den „Blue Port“ des
Lichtkünstlers Michael Batz als
Sieger. (was)
Erschwingliche Kunst für alle
:: Zum dritten Mal gastierte
die Affordable Art Fair für vier
Tage in Hamburg. Allein zur Eröffnung strömten mehr als
3600 Kunstinteressierte in die
Hamburg Messe – alle mit Lust
auf erschwingliche Kunst. Denn
wieder galt für die 75 Galerien
aus 16 Ländern: Kein Werk darf
unter 100 Euro verkauft werden, aber es darf auch nicht teurer als 7500 Euro sein. „Die unglaubliche Resonanz hat bewiesen, dass unser Konzept ‚Kunst
für alle‘ ankommt“, freute sich
Oliver Lähndorf, Hamburger
Statthalter und Messedirektor
der Affordable Art Fair.
Koch Tim Mälzer und Künstler
Elmar Lause Foto: J. Joost
„Journalismus zuerst!“
Außenminister Frank-Walter Steinmeier appellierte bei den Lead Awards an die Entscheider der Branche
:: Ein wenig um-
gewöhnen mussten sich die
Gäste, Preisträger und Organisatoren der Lead Awards schon:
Weil
die
Deichtorhallen,
Stammplatz der Medienpreise,
immer noch saniert werden,
fand die 22. Verleihung der Lead Awards in der Markthalle
statt. Sonst ein primär für gitarren- und lautstärkelastige Konzerte und Partys bekannter
Club, tummelten sich hier nun
Größen aus Medienbranche,
Kultur und Politik.
Bundesaußenminister
Frank-Walter Steinmeier (SPD)
betonte in seiner durchaus kritischen Festrede, „wenn Medien in die Krise geraten, kann
das die demokratische Gesellschaft nicht kaltlassen“. Dem
digitalen Wandel könne nicht
allein durch Einsparungen be-
Markus Peichl,
Vorsitzender der
LeadAcademy,
Außenminister
Frank-Walter
Steinmeier
Foto: Fabricius
gegnet werden, „wichtiger ist
vielleicht noch, sich auf das
Fundament Ihres Erfolgs zu besinnen. Setzen Sie die richtigen
Prioritäten. Das heißt: Journalismus zuerst!“
Etwas weniger staatstragend, dafür umso amüsanter
und kein Deut weniger bissig
führte danach Jan Böhmermann, das Enfant terrible des
ZDF, durch die Verleihung der
Awards. Zum Beispiel an die Fotografin Taslima Akhter für ihr
bewegendes Bild eines beim
Einsturz einer Textilfabrik in
Bangladesch
verschütteten
Paares, das mit dem Publikumspreis als Foto des Jahres prämiert wurde.
Eine mehr als hundertköpfige Jury hat über die besten
Beiträge in sechs Hauptkategorien (Fotografie, Design, Zei-
tungen, Zeitschriften, Werbung, Online) und verschiedensten Unterkategorien entschieden. Von weithin bekannten Medien wie dem „Stern“,
den Magazinen von „Süddeutscher Zeitung“ und „Zeit“, dem
„Spiegel“ und der „Welt am
Sonntag“ bis hin zu Start-upFirmen wie Protonet, Newcomermagazinen wie „Flaneur“
und „Das Buch als Magazin“
reichten die Preisträger. Und
auch, wenn die Markthalle nur
wenig festlichen Glamour versprüht: Als Kulisse für freudestrahlende Preisträger hat sie
durchaus Charme. Einen, der
die Fähigkeit zur Wandlung andeutet. Nicht nur den vom
Rockclub zur Gala-Location,
sondern vielleicht auch den von
einer Branche in der Krise zu
einer im Aufbruch. ( josi)
:: An diesem Sonntag feiert
das Musical „Das Wunder von
Bern“ seine Welturaufführung
in dem neuen Theater an der
Elbe. Es ist die vierte große
Spielstätte in der Musical-Stadt
Hamburg neben der Neuen Flora („Phantom der Oper“), dem
Operettenhaus („Rocky“) und
dem Theater am Hafen („König
der Löwen“). Das Abendblatt
berichtet in seiner SonnabendAusgabe, wie alles mit einem
Katzenjammer begann. Und
dass noch weitere Musicals in
der Stadt aufgeführt werden.
M AT Z T I P P T
Zum Siegen
verdammt
D IETER MATZ
:: Ausgerechnet
Bremen. Der
HSV ist mittlerweile wieder zum
Siegen verdammt, und ausgerechnet nun kommt der
Erzfeind. Aber wenn nicht
jetzt, wann dann? Der HSV
gewinnt – und 1:0 sind bekanntlich die schönsten Siege.
Daran findet jetzt auch der
BVB wieder Gefallen, es gibt
ein 2:0 in Paderborn. An der
Spitze lassen sich die Bayern
nicht beirren, Hoffenheim
wird mit einem 3:0 abgefertigt.
Der VfL Wolfsburg aber bleibt
dran, siegt bei den kriselnden
Knappen 3:1.
Hannover 96 – Bayer Leverkusen
Bayern München – 1899 Hoffenheim
Mainz 05 – SC Freiburg
Bor. Mönchengladbach – Eintr. Frankfurt
SC Paderborn – Borussia Dortmund
Schalke 04 – VfL Wolfsburg
1. FC Köln – Hertha BSC
HSV – Werder Bremen
VfB Stuttgart – FC Augsburg
1:2
3:0
2:1
3:1
0:2
1:3
2:0
1:0
2:1
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2.
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4.
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27
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20
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9
9
Bayern München
VfL Wolfsburg
Bor. Mönchengladbach
Hannover 96
1899 Hoffenheim
Bayer Leverkusen
FC Augsburg
1. FSV Mainz 05
SC Paderborn
1. FC Köln
Schalke 04
Eintracht Frankfurt
SC Freiburg
Hertha BSC
Borussia Dortmund
Werder Bremen
HSV
VfB Stuttgart
11
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11
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11
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27:3
22:9
15:6
9:11
17:14
17:15
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11:14
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14:24
4:14
14:25
:: Seit 30 Jahren
saniert und repariert Installateurmeister Frank Holland Bäder und sonstige sanitäre Einrichtungen. Er hat gute Zeiten
und schlechte Zeiten erlebt.
Selten liefen die Geschäfte aber
so glänzend wie derzeit. Die
Auftragsbücher seien voll, sagt
er. Einer der Gründe ist ein neuer Trend, der vor allem bei gut
betuchten Hamburgern Einzug
hält: die Badrenovierung als
Geldanlage.
Erst hatte Holland das gar
nicht gemerkt. „Es war ein
schleichender Prozess, der mit
der Finanzkrise 2007 begann.“
Seitdem wächst das Geschäft
deutlich. „Jährlich um locker
zehn Prozent“, sagt er. Holland
ist 46 Jahre alt und Prokurist
der Bauklempnerei Knecht
GmbH, die seit 50 Jahren am
Markt ist und mit 24 Mitarbeitern in Boberg sitzt. Deren Arbeit hat sich grundlegend gewandelt. Wurden Bäder früher
als reine Nasszellen betrachtet,
die vor allem funktional ausgestattet waren, geht es heute
darum, regelrechte Entspannungsräume zu schaffen. „Im
Trend sind Bäder als WohlfühlOasen, die zwischen 25.000 und
40.000 Euro kosten, in der Spitze auch deutlich mehr“, sagt
Holland und zeigt stolz sein
neuestes Werk: „Sehen Sie,
Flusssteine statt Kacheln. Und
da an der Wand italienischer
Putz, achtfach verspachtelt.“
HA MB UR G
1 . BUN D ESLI GA
HAMBUR G
SEITE 9
Die HSV-Kolumne „Matz ab“ finden Sie täglich
im Internet auf www.abendblatt.de/matz-ab.
Und immer freitags im Hamburger Abendblatt
Frank Holland, Prokurist der Firma Knecht, hat sich auf Bäder-Design spezialisiert Foto: Klaus Bodig
Gut bezahlte Manager gehören zu den Kunden der Firma
Knecht. Vor allem aber ältere
Leute, die einiges an Geld angespart haben. Die Generation der
über 50-Jährigen mache ein
Drittel und mehr der Kunden
aus, insbesondere im Bereich
der hochwertigen Arbeiten,
sagt Holland. „Badsanierungen
werden auch als Geldanlage betrachtet“, sagt er. Vor allem seit
die Sparzinsen der Banken so
gesunken sind. „Sparanlagen
bieten weniger Rendite. Und
wenn Sie sich für 60.000 Euro
ein neues Auto kaufen, verliert
es schnell an Wert.“ Ein hochwertiges Bad steigere aber den
Wert einer Immobilie, so Hol-
land. Das gelte auch für Eigentumswohnungen. Bei der Vermietung oder beim Verkauf
schauen die Interessenten als
Erstes immer in die Küche und
ins Bad, meint Holland. Komfortlösungen wie bodenebene
Duschen seien besonders gefragt, weil sie optisch überzeugen und gleichzeitig barrierefrei sind.
Auch die Zahl der Mitarbeiter
in den Betrieben ist gewachsen
Nicht allein die Firma
Knecht freut sich über volle
Auftragsbücher. Das Segment
der Badsanierung boomt geradezu. Deutsche Haus- und
Wohnungsbesitzer haben allein
im vergangenen Jahr 495.000
Bäder modernisieren lassen,
belegen Zahlen des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima.
Laut einer aktuellen EmnidStudie plant jeder fünfte Immobilieneigentümer in den nächsten fünf Jahren eine Badrenovierung. Maßgeblicher Treiber
im Markt ist nicht nur bei der
Firma Knecht die Generation
der über 50-Jährigen. Die Älteren legen besonderen Wert auf
komfortable
Einrichtungen
und verfügen über die finanziellen Mittel, um ihre Bäder umzubauen.
„Die Auftragslage unserer
Mitglieder ist derzeit erfreulich. Insbesondere das Kunden-
dienstgeschäft sowie die Sanierung von Bädern und Heizungen bringt positive Effekte“,
sagt Walter Wohlert, Hauptgeschäftsführer des Verbandes
Sanitär, Heizung, Klempner
(SHK) Hamburg. Die niedrigen
Hypothekenzinsen
tragen
ebenfalls dazu bei, dass mehr
investiert wird“, sagt Wohlert.
Der Umsatz sei 2013 um 14 Prozent gestiegen. Das spiegele
sich auch am Hamburger Arbeitsmarkt wider. So sei die
Zahl der Mitarbeiter in den
1963 Hamburger Betrieben um
20 Prozent gewachsen.
Neben der Sanierung von
Bädern wächst auch das Geschäft im Heizungsbau. Dem
SHK zufolge wollen 14 Prozent
der Immobilienbesitzer in
energieeffizientere Heizungen
investieren. Laut Holland sei
die Energieeffizienz bei vielen
Kunden der Antrieb, ihre alten
Heizungskessel nicht erst auszutauschen, wenn sie kaputt
sind. „Auch hier wächst das Geschäft um zehn Prozent“, sagt
der Prokurist der Firma
Knecht. Gefragt sei alles:
Brennwerttechnik auf Basis
von Gas oder Öl, Kraft-WärmeKopplung und Anlagen für erneuerbare Energien wie Biomasseheizungen oder Solarthermie. „Hightech-Features
sind im Kommen“, sagt Holland. „Etwa elektronische Temperaturregelung, Lichteffekte
oder ein Soundsystem, das per
iPhone gesteuert wird.“ Das
gelte auch für das Badezimmer.
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S E I T E 11
Eingedeutschte „Cucina della Mamma“
Sommerfrische und Winterzauber
Wer ins Positano an der Isestraße kommt, erwartet die Klassiker der italienischen Küche
Kleine Fluchten Im Hotel Mein Strandhaus in Niendorf trifft norddeutsche Gastlichkeit auf österreichische Gaumenfreuden
:: Der Italiener um die Ecke
gehört in Hamburg schon lange
zur gastronomischen Grundversorgung. Trotz der hohen
Dichte an italienischen Lokalen
in Eppendorf und Winterhude
GOURMETSPITZEN
Dieter Braatz testet
Hamburger
Restaurants
Heute: Positano
fand Vicenzo „Enzo“ Galani, als
er vor mehr als zehn Jahren das
Positano in der Isestraße eröffnete, in kurzer Zeit sein
Stammpublikum.
Mittags kann man Glück
haben und im Souterrain-Ristorante noch einen freien Tisch
entdecken, rechtzeitige Reser-
vierung allerdings ist sicherer.
Die Stammgäste, überwiegend
aus der Nachbarschaft, werden
von den Herren im Service
charmant per Handschlag begrüßt, die Damen hin und wieder mit Küsschen. Sie haben oft
ihren angestammten Tisch in
den kleinen Räumen, die mit
Fotos und Dekorationen ein
bisschen Flair der Amalfiküste
andeuten, Galanis Heimat.
Wer ins Positano kommt,
der erwartet keine Überraschungen, keine modernisierte
italienische Küche, sondern eine Art eingedeutschte Cucina
della Mamma. Die Auswahl der
besonders beliebten Klassiker
reicht von Parmaschinken mit
Melone (10,50 Euro) bis Auberginenauflauf mit Mozzarella
(9,50 Euro) und vom Saltimbocca alla romana (17,50 Euro) bis
zu Gambas in Limonensauce
(20,50 Euro). Vielfältig ist naturgemäß das Angebot an Pasta-Gerichten. Gäste mit reicher
Positano-Erfahrung schwär-
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040/347 22533
Adresse: Eppendorf, Isestraße
147, Telefon 51 32 66 99
Küchenzeiten: Mo–Sa 12–15
und 18–24 Uhr, So geschlossen
Sitzplätze: 50 Plätze im
Restaurant, 50 Plätze auf
der Terrasse
Service: charmant, freundlich
mit italienischem Akzent
Fazit: Das Positano bietet seinen Gästen italienische Wohlfühlatmosphäre und schmackhafte Klassiker
Die Dessertauswahl im
„Positano“ geht nicht über die
italienischen Standards – Cassata, Tartufo nero, Crème Caramel, Zabaione (alles um 6 Euro)
– hinaus. Einer unserer Lieblinge: das großzügig portionierte
Tiramisu mit frischen Beeren
(6 Euro), das erfreulicherweise
nicht zu süß geworden ist.
Auf der Speisenkarte stehen einige offene Weine recht
schlichter Qualität zu 5 Euro
das Glas. Aber das Ristorante
verfügt auch über eine Karte
mit rund 50 Weinen von zum
Teil renommierten italienischen Betrieben. Und manchmal schenken die charmanten
Herren im Service auch einen
Wein von der Karte offen aus.
Vicenzo Galani und seine Frau Ana Milena Foto: Bertold Fabricius
men besonders von der schlichten Pasta-Verführung durch
scharfe Spaghetti aglio e olio,
Nudeln mit Knoblauch und Olivenöl (8,50 Euro).
Auch wir vertrauen bei unserem kleinen Mittagsmenü auf
die Standards der Küche, etwa
der Piatto misto (10,50 Euro),
einem gemischten Vorspeisenteller mit Carpaccio vom Rind,
Vitello tonnato vom Kalb mit
Thunfischsauce und Tomaten
mit Mozzarella. Das ist alles tadellos nach klassischer Manier
zubereitet. Noch besser allerdings gefällt mir die „Fagioli a
Zuppa positanese“, die Bohnensuppe
nach
Positano-Art
(6,50 Euro): ein eher schlichter,
aber höchst geschmackvoller
Eintopf mit Bohnen, Nudeln,
etwas Gemüse und viel Knoblauch. Für die leichten Hauptgänge zur Mittagsstunde werden wir in der Pasta-Abteilung
fündig. Da wäre zunächst ein
gut geratener Risotto mit etwas
Biss, den die Küche mit exakt
gebratenen Scampi serviert
(19,50 Euro). Ähnlich gute Erfahrungen machen wir auch
mit den „Ravioli con Porcini“
(11,50 Euro). Die leider etwas
zu dick geratenen Teigtaschen
sind mit Steinpilzmus gefüllt,
dazu gibt es eine sämige, aromatisch intensive Steinpilzsauce.
Dieter Braatz ist
Stellvertretender Chefredakteur
der Zeitschrift „Der Feinschmecker“
SCHWEDENRÄTSEL
von Stefan Heine
Verteidiger
beim
Judo
Körperteil
098
seltene
Augenfarbe
Stammvater
künstlicher
Zwergbaum
Gemüseknolle
weit
weg
Pflaumenart
Metallfeingehalt
chirurgisch
elektronische
Bauelemente
Produktstrichcode
(Abk.)
englisches
Fürwort:
sie
friesisch:
Insel
schubsen
amüsant
engl. f.
Netz
10
8
2
3
4
5
ein Wiener Schnitzel auf den
Teller, das sogar in der Heimat
des Schwagers bestehen würde.
So viel Bodenständigkeit hat
Gäste, die sich teilweise auch
schon in dritter oder vierter Generation hier zu Hause fühlen,
mit der Namensänderung versöhnt
Es war im Jahre 1886, Carl
Benz hatte gerade sein erstes
Automobil herausgebracht und
Emil Berliner das erste Grammophon gebaut, als der Niendorfer Fischer Johannes Muuß,
damals noch mit ß geschrieben,
eine Pension eröffnete. Als großer Bismarck-Verehrer nannte
er sie „Friedrichsruh“ wie das
Anwesen im Sachsenwald, das
der Kaiser seinerzeit dem Eisernen Kanzler geschenkt hat.
Johannes ging nur vier Jahre
später mit seinem Kutter unter,
seine Frau Catharina und später Sohn Robert führten die
Pension weiter.
Die Chronik der Familie
Muuss liest sich wie eine Reise
durch die Gastronomie-Geschichte von Niendorf, das heute zur Gemeinde Timmendor-
6
7
8
Neustadt-
Adresse: Strandstraße 65,
23669 Niendorf/Ostsee,
Tel. 04503/895-0,
hotel-mein-strandhaus.de
Pelzerhaken
Neustadt
i. H.
Ostsee
Lübecker
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hagen
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Gipfel
im
Himalaja
1
Frischer Wind weht seit dem Jahr 2012 in dem Hotel am Strand der Lübecker Bucht
Timmendorfer Brook
Str.
Kaiserstadt in
Vietnam
2
Frischer Wind, an der See
nichts Ungewöhnliches, hat das
ganze Haus durchlüftet. Zeitgemäßer Komfort ist eingezogen,
die 33 Zimmer sind größer und
heller geworden, auf norddeutsche Weise sehr gemütlich. In
der Küche sorgen der Österreicher Horst Promberger, Tinas
Ehemann, und Volker Muuss,
ihr Bruder, für Abwechslung.
Der eine, aus alter Gastwirtsfamilie im Salzburger Land,
zeichnet nicht nur, aber sehr
gern, für Wiener Backhendl und
Kärntner Kasnudeln verantwortlich.
Der andere, aus der vierten
Generation der Muuss-Dynastie, hat unter anderem bei Starkoch Jörg Müller auf Sylt gelernt und liebt Klassiker der
Küste. Beide beherrschen die
hohe Schule der Kochkunst,
beide lieben Herausforderungen, wenn es um Sonderwünsche geht. Aber beide wissen
auch, wie sehr verwöhnte Großstädter hausgemachtes Sauerfleisch schätzen, Niendorfer
Pannfisch oder andere deftige
Gerichte, zu denen Bratkartoffeln passen.
Und Fusion heißt hier, dass
der Österreicher ein Labskaus
zaubert, das auch sein Schwiegervater, ein alter Seemann, der
lange bei Hamburg-Süd gefahren ist, zu schätzen weiß. Umgekehrt bringt der Niendorfer
Hotel Mein Strandhaus
1
Teil des
Mittelmeers
Lurchtier
Stammgäste nehmen Anteil am
Familienleben der Muuss-Sippe
Ein Österreicher, der sich an der
Küste ausgesprochen wohlfühlt:
Koch Horst Promberger
Mit dem Umbau sind die
33 Zimmer größer und heller
geworden – auch gemütlicher
fer Strand gehört. Vor 60 Jahren kostete die Vollpension acht
Mark, und erst 1959 erhielten
alle Hausteile Zentralheizung
und Warmwasser. Wandbilder
im Frühstücksraum und Fotos
in einer der vielen kuscheligen
Ecken erzählen von guten und
stürmischen Zeiten. Nicht wenige Stammgäste fühlen sich als
Teil dieser Geschichte; sie
nehmen Anteil am Familienleben der Muuss-Sippe und freuen sich, wenn nach einem Jahr
ein neuer „Muusspott“ dazugekommen ist und die Galerie am
Empfang bereichert.
gen den Wind laufen und sich
anschließend im Käptn’s Eck,
einer Art Loggia, einen Pharisäer oder einen steifen Grog gönnen. Für sie ergänzen sich Sommerfrische und Winterzauber.
9
10
Heine 98
11
9
Seeblick inkl. Frühstücksbüfett,
Nebensaison ab 120 Euro,
großes DZ mit Balkon und
Seeblick ab 145 Euro.
Buch zur Serie: Jeder der
fünf Bände „Kleine Fluchten“
Ratekau
226
Lübeck
Tra
Travemünde
Klütz
Tarnewit
Grevesmühlen
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Für besondere Treue zum
Haus steht eine ehemalige Studienrätin aus Hamburg. Seit
„ewigen Zeiten“ bezieht sie jedes Jahr von April bis Ende September „ihr“ Zimmer 311, genießt morgens Sonne auf dem
einen Balkon, geht anschließend ausdauernd baden, und
freut sich abends auf dem Balkon zur Seeseite, wenn die Sonne über der Lübecker Bucht untergeht.
Jetzt, in der Zeit der Zünftigen, kommen wieder die
Strandwanderer, die lange ge-
Dennoch wollen die Inhaber ihnen demnächst noch etwas
mehr bieten.
Zwar haben sie schon
2,5 Millionen Euro in den vergangenen fünf Jahren investiert, viel Geld für einen Familienbetrieb. In der nächsten Runde soll nun aber auch noch das
kleine Schwimmbad im Keller,
acht mal vier Meter, aufgefrischt und eine große Sauna
eingebaut werden. Wellness
aber wollen Tina, Horst und
Volker diesen Bereich auch danach nicht nennen, und Ayurveda, Lomi-Lomi oder ähnlicher „Schnickschnack“ bleibt
sowieso außen vor: „Das passt
nicht zu uns, das sind wir
nicht!“
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Nix wie weg – hier könnte
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Jetzt ist die Zeit der Zünftigen:
der Strandwanderer
heikel
7
griechischer
Meeresgott
Zarenerlass
W
as für ein fröhlicher
Empfang: An der
Rezeption
lacht
den Gast eine
Schar kleiner Blondköpfe auf
Fotos an. Es sind die Enkelkinder von Tina Muuss, der jetzigen Hausherrin des Hotels
Mein Strandhaus, das den
Niendorfern und langjährigen
Stammgästen noch immer
leichter unter dem alten Namen Friedrichsruh über die
Lippen geht. Die traditionsreiche Herberge an der Strandpromenade hat sich im Jahr
2012 sozusagen gehäutet, außen wie innen, aber die Atmosphäre einer Sommerfrische,
die zu jeder Jahreszeit guttut,
ist geblieben.
Ellbogenknochen
(med.)
Rennstrecke
Prophet
im A.T.
medizinisch:
Leber
unweit
3
ostchinesische
Provinz
Vorname
des
Sängers
Clüver
Stadt im
Frankenwald
6
griechischer
Buchstabe
nadelartiges
Werkzeug
Pralinenfüllung
Lebkuchenunterlage
mitteilen
subarktisches
Herdentier
lateinisch,
span.:
Sonne
Ausgestaltung
4
ein
Metall
eine Eisspeise
(Pfirsich
...)
kirchl.
Musikinstrument
erbitterter
Gegner
Ziergrasfläche
mühelos,
einfach
französische
Königsanrede
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DIE WOCHE
S E I T E 12
Aus für „Du und deine Welt“
Nicht mehr profitabel: Die Verbraucher-Ausstellung hat innerhalb von zehn Jahren mehr als 85.000 Besucher verloren
ULRI C H GASSD O R F
HAMBUR G ::
Seit 1955 wurde sie regelmäßig in Hamburg
ausgerichtet – jetzt ist Schluss:
Die traditionsreiche Verbrauchermesse „Du und deine Welt“
wird eingestellt.
Damit zieht die Hamburg
Messe und Congress GmbH
(HMC) die Konsequenzen aus
dem dramatischen Rückgang
der Besucherzahlen: Vor zehn
Jahren waren noch 164.796
Gäste gekommen, um sich in
den Messehallen über Produkte
rund um den Haushalt, Essen
und Trinken oder Reiseziele zu
informieren. Im Jahr 2010 wa-
ren es nur noch gut 93.500 und
in diesem Jahr sogar nur noch
79.000 – und damit viel zu wenig, um die Hamburger Messe
auch in Zukunft profitabel zu
halten.
HMC-Chef Bernd Aufderheide sagte jetzt zu der Entscheidung: „Wir wissen, dass
die ,Du und deine Welt‘ Generationen von Hamburgern viel
Freude gemacht hat. Insofern
war es für uns eine schwere,
aber wirtschaftlich notwendige
Entscheidung.“ Auch die Schaffung neuer, aktueller Themenwelten und Programmpunkte
beispielsweise aus den Bereichen Ernährung, E-Mobility
und Design hätten diesen Abwärtstrend allerdings nicht
stoppen können, so Bernd Aufderheide weiter.
Für die HMC dürfte die
Messe „Du und deine Welt“ zu-
letzt nur noch ein Zuschussgeschäft gewesen sein. Bereits seit
Jahren gab es immer wieder
Diskussionen darüber, ob die
Verbraucher-Ausstellung noch
zeitgemäß ist.
Die Messe hatte sich deshalb um ein moderneres Image
der Schau bemüht. Mit Stargästen wie Top-Model Marcus
Schenkenberg sollte wohl auch
jüngeres Publikum für die Messe „Du und deine Welt“ angelockt werden, offensichtlich ohne Erfolg.
Der Grünen-Wirtschaftsexperte Anjes Tjarks sagte dem
Abendblatt: „Die HMC hat die
Notbremse gezogen und so im-
merhin weiteren finanziellen
Schaden von der Stadt abgewendet.“ Nun müsse das städtische Unternehmen aber zügig
offenlegen, wie die wirtschaftliche Entwicklung der „Du und
deine Welt“ in den vergangenen
Jahren tatsächlich ausgesehen
habe, so Tjarks weiter.
Die Entscheidung für das
Aus der Verbraucher-Ausstellung traf die HMC offensichtlich kurzfristig: Auf der Internetseite wurde noch vor wenigen Tagen der neue Termin vom
26. September bis zum 4. Oktober 2015 beworben.
Dazu wird es nun nicht
mehr kommen.
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