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E T G - Fac h tagu ng
Schutztechnik
Donnerstag, 4. Dezember 2014 | Kursaal Bern
Inhalt
Wir freuen uns, Ihnen mit dieser Fachtagung eine Plattform zu
bieten, um sich über neue Entwicklungen und Erfahrungen in der
Schutztechnik zu informieren und mit Spezialisten zu diskutieren.
Die Themen dieser Fachtagung umfassen neben der Funktionalität
des Hoch- und Mittelspannungsschutzes auch Gebiete der Prüfung
von Schutzsystemen und Standardisierungsmöglichkeiten. Es wird
auch über neue Herausforderungen und Lösungsansätze berichtet,
und es werden Praxiserfahrungen auf diesem Fachgebiet geteilt.
Neben der Informationsvermittlung gibt es genügend Platz für wertvolle Diskussionen mit und unter Schutzspezialisten.
Sponsoren
Programm
08. 30 E m p fa ng
und Willkommenskaffee
09. 15
B egr üssu ng , E i nl eitung
Karsten Pohlink, Mitglied ETG-Vorstand
09. 30
Die Entwicklung der Relaisschutztechnik und die
Rolle der Schweiz
Walter Schossig, AK Netzschutz, VDE Thüringen D
Mit dem Entstehen der ersten Elektroenergieerzeugungs- und Übertragungsanlagen kam es zur Entwicklung von Schutzeinrichtungen. Eine
besondere Rolle spielten dabei die in der Schweiz ansässigen Firmen und
Betreiber. An den Schutzgenerationen elektromechanische, statische und
digitale Relais haben Schweizer Schutzpioniere einen wesentlichen Anteil.
10. 0 0
Ein neues digitales Verfahren zur Erkennung von
Erdschlusswischern
Dipl.-Ing. Stefan Werben, Siemens AG, Nürnberg D
Das Referat beschreibt ein neues digitales, empfindliches, einfaches und
robustes Verfahren zur gerichteten Erkennung von Erdschlüssen und Erdschlusswischern. Es kann in allen Netztopologien eingesetzt werden. Als
digitaler Algorithmus lässt sich das Verfahren in multifunktionale Schutzgeräte ergänzen. Somit werden alle Vorteile dieser Geräte geboten.
10. 30kaffee pause
11. 0 0
S c h utz tech nik gem äSS IEC 61850-9-2 in digita lem
Ums pa nnwe rk
Enrique Isla, Alstom Grid GmbH, Berlin D
Die Entwicklung des Standards IEC 61850, konkret IEC 61850-9-2, bringt
zusätzliche und umfassende Vorteile bezüglich Schutztechnik: gesamtheitliche, kostengünstige Lösungen mit erhöhter Sicherheit, ohne die Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und die Leistung der Schutzeinrichtungen zu beeinträchtigen.
11. 30
12. 0 0
De r E i nf l uss vo n IE C 6 1850 auf den S c h ut z h eute
u nd m o rgen
Klaus-Peter Brand, ABB Schweiz AG, Power Systems, Baden
Der Betrieb von heute mehr als 6000 Unterwerken weltweit mit IEC
61850 Kommunikation für Steuerung und Schutz im Unterwerk ist ein ungeahnter Erfolg. Erfolgsfaktoren dafür gibt es einige; der wichtigste ist das
funktionsorientierte standardisierte Datenmodell und die Konfigurationssprache zum Einsatz in Software-Werkzeuge. Das Stationsautomatisierungssystem hat Schnittstellen hin zur Primärtechnik, zu den benachbarten Stationen, zum Netzleitsystem und zu zentralen Managementstellen.
Neue Konzepte werden für die Prozessankopplung des Schutzes möglich.
Eine Ankopplung mit einer Orientierung hin auf die Objekte der Primärtechnik bringt Vorteile im Betrieb und in der Wartung
Neue Möglichkeiten mit applikationsorientierten
Prüfungen von Distanzschutzrelais
Dipl.-Ing. Thomas Hensler, OMICRON electronics GmbH, Klaus A
Mit applikationsorientierten Prüfungen von Distanzschutzrelais sind auch
komplexere Anwendungsfälle leicht zu prüfen, wie z.B.:
•Zweiseitige Einspeisung, überlagerter Lastfluss und Lichtbogenwiderstand
•Reichweiten im verzweigten Radialnetz und über parallele Leitungsstrecken
•Effekt von Zwischeneinspeisungen
•Staffelung von Distanzschutz über Transformatoren
•Fehler in isolierten, kompensierten oder niederohmig geerdeten Netze
12. 30 Steh l u nc h
Net z be r ü h r u n ge n z wis c h e n 5 0 H z - u n d
1 6 . 7 H z - Leitu n ge n
Egon Basler, SBB AG, Zollikofen
Matthias Pairits, ANDRITZ HYDRO GmbH, Wien A
Grosse Teile des 16.7Hz-Bahnstromnetzes bestehen aus Gemeinschaftsleitungen mit den 50Hz-Versorgern. Passieren Netzberührungen,
dann folgen spannende Analysen über einen Fehler, der bei den Schutzkonzepten kaum beachtet wird.
Der Vortrag erklärt eine Anpassung beim Schutzkonzept auf der 16.7Hz-Seite
und eine allererste Erfahrung.
13. 45
14. 15
Verteilnetze mit dezentralen Erzeugungsanlagen
– neue Herausforderungen im Schutz
Deborah Koch, BKW Energie AG, Ostermundigen
Florian Romanens, BKW Energie AG, Ostermundigen
Die Zahl der dezentralen Energieerzeugungsanlagen im Verteilnetz nimmt
stetig zu. Neue Herausforderungen stellen sich dadurch an die Auslegung
der Schutzkonzepte bei den Verteilnetzbetreibern. In diesem Vortrag
werden Besonderheiten bezüglich Schutz und mögliche Lösungen anhand
von konkreten Projekten präsentiert und diskutiert.
14. 45kaffee pause
15. 15 Retrofit von Schutzsystemen heute und in Zukunft
Martin Knobel, Geschäftsführer, Knobel Engineering
Kandertal GmbH, Frutigen
Welche Lösungen stehen für ein zuverlässiges, wirtschaftliches und ressourcenschonendes Retrofit von Schutzsystemen heute zur Verfügung?
Wie können neue Systeme für das zukünftige Retrofit vorbereitet werden?
Eine Kurzanalyse mit Lösungsansätzen.
15. 45 Sta ndar disie ru ng de r Einsc h altu ng vo n Netzs c h utz p r üfge räten i n IED ’s Strom kr eise
Rötger Sander, Weidmüller Interface GmbH & Co. KG, Detmold D
Mikroprozessor basierte Schutzrelais sind seit vielen Jahren im Einsatz.
Auch wenn diese IED’s mit vielen selbstüberwachenden Funktionalitäten
ausgerüstet sind, müssen diese auf Grund der Betriebserfahrung regelmässig überprüft werden. Diese Tests müssen sorgfältig und rechtlich gut
dokumentiert werden.
16. 15ap é ro u nd weite re r gedankenaustausc h
17. 0 0
E nde de r ve ra nsta ltung
www.electrosuisse.ch/etg
Programmänderungen vorbehalten
Informationen
Ort Kursaal Bern
Kornhausstrasse 3
3000 Bern
Sprache Die Tagungssprache ist Deutsch.
Unterlagen
Sie erhalten eine Zusammenfassung der Referate in Papierform
soweit verfügbar. Zudem werden die Folien vor der Tagung den Teilnehmenden als pdf-Dateien im Internet zur Verfügung gestellt.
Gebühren
MWSt befreit
Persönliches Mitglied ETG, ITG
Mitglied Verbände
Mitarbeitende Firmenmitglied Electrosuisse
Nichtmitglied
Student (Mitglied) bitte ausweisen
*Bei Zustellung des Antrages zur Mitgliedschaft bei Electrosuisse
bis Anmeldeschluss gilt bereits der Tagungsbeitrag für Mitglieder
(Jahresbeitrag: CHF 140.–, Jahresbeitrag Studierende: gratis).
CHF 470.–
CHF 470.–
CHF 530.– *
CHF 620.– *
gratis*
Mit dem Bestätigungsschreiben, das wir Ihnen nach Anmeldeschluss zustellen, erhalten Sie eine Rechnung. Bei Annullierungen
nach Ablauf der Anmeldefrist beanspruchen wir eine Bearbeitungsgebühr von CHF 90.–. Bei Nichterscheinen an der Veranstaltung
wird die volle Tagungsgebühr fällig (Ersatz erlaubt).
Informationen Electrosuisse | Sekretariat Fachgesellschaften | Fehraltorf
T +41 44 956 14 53 | etg@electrosuisse.ch | www.electrosuisse.ch/etg
Anmeldung
Bitte bis 24. Nov. 2014, auch online www.electrosuisse.ch/etg
Organisation
Martin Aeberhard, SBB | Hanspeter Gerber, Electrosuisse |
Karsten Pohlink, Alstom Grid |
Electrosuisse | Luppmenstrasse 1 | Postfach 269 | CH-8320 Fehraltorf
T +41 44 956 11 11 | www.electrosuisse.ch
0333/1410-5000d
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Bildung
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