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Kopf Amt 16 - Main-Taunus-Kreis

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Medieninformation
Hofheim, 23. Oktober 2014
Platz für weitere 55 Flüchtlinge
Neue Asylunterkunft in Kelkheim fast fertig – Baron: Weitere Quartiere im Kreis gesucht
In Kelkheim richtet der Main-Taunus-Kreis eine neue Unterkunft für 55 Flüchtlinge ein. Wie
Kreisbeigeordneter Johannes Baron mitteilt, hat der Kreis ein Wohnhaus in der
Wilhelmstraße gemietet. Zunächst würden dort Anfang November 15 Flüchtlinge
untergebracht, weitere würden folgen, sobald das Gebäude fertig renoviert und
ausgestattet sei. „Das Haus ist zentral gelegen – ein wichtiger Beitrag zur Integration“, fasst
Baron zusammen. In der neuen Gemeinschaftsunterkunft würden sowohl Familien als auch
allein lebende Flüchtlinge einziehen.
Im Main-Taunus-Kreis sind derzeit rund 730 Flüchtlinge untergebracht, bis zum Jahresende
muss der MTK insgesamt 1077 Asylbewerber aufgenommen haben. Kelkheim selbst hat
bislang drei Gemeinschaftsunterkünfte mit insgesamt 118 Personen, weitere 10 muss die
Stadt nach dem Verteilungsschlüssel des Kreises aufnehmen.
Mit dem neuen Quartier werde die Stadt zwar ihr Soll für 2014 übererfüllen, erläutert Baron.
Der Kreis müsse aber in allen Kommunen zusätzliche Quartiere schaffen, weil die
Asylbewerberzahlen weiter stiegen: „Wir müssen vorbereitet sein, um die Flüchtlinge
menschenwürdig unterzubringen. Das stehen der Kreis und seine Kommunen gemeinsam
in der Verantwortung.“
Gleichzeitig setze der Kreis bei der Integration auf die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen.
Mit seinen Sozialarbeitern sorge der MTK zwar für eine Betreuung, aber die
Ehrenamtlichen könnten darüber hinaus viele wertvolle Hilfe leisten und dazu beitragen,
dass sich die Neuankömmlinge „in der Stadt und dem Leben in Deutschland“ zurechtfinden
könnten. Der Main-Taunus-Kreis stehe daher in engem Kontakt mit Ehrenamtsinitiativen in
den Kommunen.
Auch in Kelkheim hat sich nach Angaben von Baron ein ehrenamtlicher „Runder Tisch“
gebildet, der sich in Kooperation mit der Ausländerbeauftragten Mafalda Pinto Schneider
um Asylbewerber kümmere. Die Ehrenamtlichen tauschten sich mit dem zuständigen
Sozialarbeiter des Kreises und der Kreisverwaltung aus.
Wie Baron erläutert, ist der Kreis nicht nur über die Kommunen, sondern auch bei
Privatleuten auf der Suche nach Häusern oder Wohnungen für Flüchtlinge. Wer eine
Immobilie anzubieten habe, könne sich mit dem Amt für Arbeit und Soziales in Verbindung
setzen (Tel. 06192/201-1322, E-Mail: integration@mtk.org).
14-1021asylbewerberunterkunftkelkheim.doc
Herausgeber:
Der Kreisausschuss
Pressestelle
Anschrift:
Am Kreishaus 1-5
65719 Hofheim
Kontakt:
Telefon: 06192 201-1331
Telefax: 06192 201-1721
Internet:
www.mtk.org
E-Mail: johannes.latsch@mtk.org
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Bildung
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