close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Das Weiterbildungsprogramm 2015 - Fachhochschule Münster

EinbettenHerunterladen
PROGRAMM 2015
W
SI IR
E B
W RI
...
EI NG
25 SE
TE E
R. N
JA IT
..
H ÜB
RE E
N R
!
Wissenschaftliche
Weiterbildungen für
Sozialberufe
VERANSTALTUNGSKALENDER
VERANSTALTUNGSKALENDER
November 2014
TERMIN
TITEL
ab 03.11.2014
Supervisions-Zirkel für Frauen in Führungspositionen
11.11.2014
Fachtag Kulturgeragogik
ab 28./29.11.2014
Zertifikatskurs Musikgeragogik – Kurs 16
TERMIN
TITEL
19.05.2015
Kein Wunder bei den Eltern ... Zielorientiert wertschätzende Elterngesprächsführung
73
20.–22.05.2015
Die Opfer und die Täter/innen – Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen
49
08./09.06.2015
Beziehung stiften durch Regeln, Grenzsetzung und Konsequenzen
55
08./09.06.2015
Einführung in Systemische Interventionsformen
88
11.06.2015
„Marte Meo“ – eine ressourcenorientierte Methode
zur Entwicklungsunterstützung mit Hilfe von Videobildern
79
11./12.06.2015
Basiswissen BWL für Fach- und Führungskräfte in der Sozialen Arbeit
16./17.06.2015
Verbale Deeskalation bei aufsuchender Sozialer Arbeit
17./18.06.2015
Raus aus dem „Hamsterrad“ – Persönliche Arbeitstechniken und Zeitmanagement für Führungspersonen
113
18.06.2015
Starke Leitung – Starke Mitarbeitende
108
19.06.2015
Case Management – Netzwerktreffen
101
18
19./20.06.2015
Evaluation in der Sozialen Arbeit
107
SEITE
115
16
132
Januar 2015
29./30.01.2015
Gesprächsführung mit „schwierigen Klienten“
70
ab 03./04.02.2015
Zertifikatskurs Verfahrensbeistandsschaften
160
09.02.2015
FAS – Die (un)sichtbare Behinderung
09.–11.02.2015
Meditatives Verhandeln in der Trennungs- und Scheidungsberatung
ab 18./19.02.2015
Neu im ASD – Kurs 24
Februar 2015
66
75
128
März 2015
SEITE
Juni 2015
102
78
03.03.2015
Fachtag Musikgeragogik
ab 06.03.2015
Supervision, Praxisberatung für Fachkräfte in der Vormundschaft
116
19./20.06.2015
Ressourcenorientierte Biografiearbeit
ab 06./07.03.2015
Zertifikatskurs Tanzpädagogik in der Sozialen Arbeit – Grundlagenkurs
138
19./20.06.2015
Zertifikatskurs Personzentrierte Spieltherapie
09.03.2015
Todesfälle und erbrechtliche Fragen bei Betreuungen
39
20.06.2015
Mit der Meute auf dem Weg – Methoden zur Aktivierung von Gruppen
91
10.03.2015
Haftungsrecht für Betreuer/innen
40
22./23.06.2015
Familienrat („Family Group Conference“) – Einführung
51
10.–12.03.2015
Moderationskompetenz
94
23./24.06.2015
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Hilfeplanung
56
12.03.2015
Förderanträge in der Altenarbeit richtig stellen
31
24.06.2015
52
17./18.03.2015
Hilfeplaner oder Ausfallbürge – Der ASD und die Eingliederungshilfe gemäß §
35a SGB VIII
64
Alles Facebook oder was? – Eine Navigationshilfe für Einsteiger/innen in sozialen
Netzwerken
25.06.2015
Musizieren im Alter: Streich- und Zupfinstrumente
32
19./20.03.2015
Aus dem Systemischen Methodenkoffer: Arbeit mit dem Familien- bzw. Systembrett
89
26./27.06.2015
Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl R. Rogers
74
20./21.03.2015
Lösungsorientiertes Arbeiten mit und in Gruppen
92
20.03.2015
„Das hast du doch schon zehmal gefragt!“ Grundlagen der Kommunikation mit
Menschen mit Demenz
27
August 2015
13./14.08.2015
Grundlagen des Arbeitsrechts
20.03.2015
Case Management in der Sozialen Arbeit und der Pflege – Ein Tag zur Orientierung für „Einsteiger/innen“
99
14./15.08.2015
Gesprächsführung im Kontext von Schule
ab 14./15.08.2015
Zertifikatskurs Tanzpädagogik in der Sozialen Arbeit – Aufbaukurs
141
23.03.2015
Jugendhilfe und Schule – Konzept(weiter)entwicklung im Kontext von Schule
61
17.08.2015
Update Präsentationen (Power Point und Prezi)
166
25.03.2015
Jenseits von Fernsehkrimis – der Beitrag der Rechtsmedizin in Fällen von Kindeswohlgefährdung
47
17./18.08.2015
Anleitung von Praktikanten/-innen im Praxisfeld der Sozialen Arbeit
21./22.08.2015
Lösungsorientierte Gesprächsführung (Grundkurs)
24.08.2015
Update Textverarbeitung (Word)
165
114
April 2015
87
103
60
98
82
ab 14./15.04.2015
Handwerkszeug für gelingende Hilfeplanung und Fallsteuerung
119
26./27.08.2015
Führen von älteren Mitarbeitenden
16./17.04.2015
„Heute geh ich ins Projekt ...“ – Kulturelle Bildung in der KiTa
57
27.–29.08.2015
Professionelle Deeskalation bei hochangespannten Kindern und Jugendlichen
54
ab 20.–24.04.2015
Zertifikatskurs Kulturgeragogik – Kurs 5
134
28./29.08.2015
63
23.04.2015
„Eigenlob stinkt!“ – ODER? – Selbstmarketing für Musik- und Kulturgeragogen/-innen
29
Den Blick weiten – Systemische Sichtweisen psychischer Auffälligkeiten bei
Kindern und Jugendlichen
24./25.04.2015
Trauma: Erkennen, Einschätzen, Handeln
48
ab 31.08.2015
Zertifikatskurs Sozialpsychiatrische Fachkraft in der Arbeit mit Familien – Kurs 7
29./30.04.2015
Plötzlich Chef/in – Umgang mit besonderen Herausforderungen für Führungseinsteiger/innen
109
Mai 2015
136
September 2015
03./04.09.2015
Einführung in das SGB (Sozialgesetzbuch)
04.09.2015
Trainingstag Ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung
33
85
04./05.05.2015
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen
72
04.09.2015
Case Management für Führungskräfte und Entscheider/innen
06.05.2015
Netzwerke in der offenen Seniorenarbeit – mehr als nur neue Kontakte knüpfen
30
04./05.09.2015
Schuldnerberatung in der Sozialen Arbeit
07.05.2015
Verfahrensrechtliche Grundlagen zur Vertretung von Kindern bei Gericht
36
07./08.09.2015
Systemisches Denken im ASD
07./08.05.2015
Führen Frauen anders?
104
08./09.09.2015
Konzeptentwicklung in der Sozialen Arbeit
08./09.05.2015
Lösungsorientierte Gesprächsführung (Grundkurs)
82
10./11.09.2015
Einführung in die Autismusspezifische Verhaltenstherapie
68
11.–13.05.2015
Moderation von Konflikten
95
10./11.09.2015
Gesprächsführung mit „schwierigen Klienten“
70
12./13.05.2015
Kinder psychisch kranker Eltern
65
11.09.2015
Einführung in die Pflegeversicherung
34
11./12.09.2015
Lösungsorientiertes Arbeiten mit „schwiergen“ Jugendlichen
86
14.09.2015
Update Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII)
35
ab 18./19.05.2015
Neu in der SPFH – Kurs 7
126
100
80
90
111
VERANSTALTUNGSKALENDER
TERMIN
TITEL
14./15.09.2015
Erfolgreich leiten mit GrenzenKompetenz®
SEITE
105
ab 14./15.09.2015
Zertifikatskus Vormundschaften – Kurs 2
155
16.09.2015
Fachtag Sozialmanagement
22
18./19.09.2015
Das Ziel ist der Weg!
Hilfe- und Teilhabeplanung mit Menschen mit Behinderung
69
21.09.2015
Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz. Handlungsorientierungen und Trainings
28
22./23.09.2015
Die gutachtliche Stellungnahme in der Sozialen Arbeit
50
24./25.09.15
Frühe Erfahrungen mit Verlust und Trauer als Bewältigungsthemen für Fachkräfte
in der Kinder- und Jugendhilfe
53
25./26.09.2015
Sozialtrainings mit Schulklassen –
positive Gruppen- und Lernatmosphäre gestalten
62
28.09.2015
Anfang und Ende einer Betreuung
41
28./29.09.2015
Update Familienrecht
38
28.–30.09.2015
Motivierende Gesprächsführung
71
29.09.2015
Eigenverantwortung, Delegation und Vertretung im Betreuungsrecht
42
01.10.2015
Fachtag Konzepte und Methoden in der Arbeit mit psychisch kranken Eltern
20
01./02.10.2015
Eltern sein ein Leben lang – Mit Herkunftseltern zusammenarbeiten
58
19./20.10.2015
Migrationssensibler Kinderschutz
46
19./20.10.2015
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen
72
26.10.2015
Borderline-Persönlichkeitsstörungen
27.10.2015
Freiwilligenmanagement in der Sozialen Arbeit
27.–29.10.2015
Moderationskompetenz
94
29./30.10.2015
Häusliche Gewalt – (k)ein Thema der Jugendhilfe?
43
30./31.10.2015
Lösungsorientierte Gesprächsführung (Aufbaukurs)
83
Oktober 2015
67
112
November 2015
ab 04.–06.11.2015
Innovative Jugendförderung: Qualität entwickeln, beraten und koordinieren
04./05.11.2015
Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in die Trennungs- und Scheidungsberatung
122
77
06.11.2015
Trainingstag Ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung
85
09.–11.11.2015
Umgang mit hocheskalierten Elternkonflikten
76
12.11.2015
Kinderschutz bei ambulanten Hilfen: Handlungssicherheit durch Schutzkonzepte?
ab 16.11.2015
Supervisions-Zirkel für Frauen in Führungspositionen
16.–18.11.2015
Die Opfer und die Täter/innen – Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen
49
19./20.11.2015
Zeitplanung, Life-Work-Balance und Burn-out Prävention
96
23./24.11.2015
Rechtliche Rahmenbedingungen sozialer Arbeit mit Seniorinnen und Senioren
ab 25.–27.11.2015
Zertifikatskurs Case Management (DGCC) –- Kurs 9
27./28.11.2015
Lösungsorientierte Gesprächsführung (Vertiefungskurs)
84
01./02.12.2015
Kinderschutz in Pflegefamilien – Handlungssicherheit für die Fachkräfte der
Pflegekinderhilfe
59
03./04.12.2015
Konfliktmanagement als Führungsaufgabe – Mediationskompetenz für Leitungskräfte
106
03./04.12.2015
Die Leitungsrolle (er)finden und ergreifen
110
08.–10.12.2015
Moderation von Konflikten
44
115
37
153
Dezember 2015
Fachtage
Einzelseminare
Weiterbildungsreihen
95
Zertifikatskurse
Update
wissenschaftl. Arbeiten
Liebe Leserin, lieber Leser,
wir freuen uns, Ihnen auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm
präsentieren zu können, das neben zahlreichen Neuerungen auch weiterhin die bewährte Mischung aus Fachtagen, Einzelveranstaltungen, Weiterbildungsreihen und Zertifikatskursen bietet.
Darüber hinaus informieren wir Sie im vorliegen Programm 2015 auch über die weiterbildenden
Masterstudiengänge am Fachbereich Sozialwesen.
Um Ihnen bei Fragen zu unseren Fachtagen, Weiterbildungsreihen und Zertifikatskursen die
Kontaktaufnahme zur jeweiligen wissenschaftlichen Mitarbeiterin bzw. zum jeweiligen wissenschaftliche Mitarbeiter zu erleichtern, haben wir die Kontaktdaten der zuständigen Kollegin/des
zuständigen Kollegen samt Foto den jeweiligen Veranstaltungen zugeordnet.
Den Auftakt des neuen Weiterbildungsprogramms bildet der Fachtag Kulturgeragogik – Perspektiven von Forschung und Praxis, der in Kooperation mit kubia im Institut für Bildung und
Kultur e.V., Remscheid, und der Akademie Franz Hitze Haus, Münster, am 11. November 2014
stattfinden wird (S. 16).
Ebenfalls im November (27.11.2014) findet anlässlich des 25-jährigen Geburtstags der Weiterbildung am Fachbereich Sozialwesen eine Jubiläumsveranstaltung in der FH Münster statt, zu der
wir alle Kooperationspartner, Einrichtungsvertreter/innen, Hochschulen und interessierte Fachkräfte aus der Sozialen Arbeit herzlich einladen (S. 12).
Besonders hervorheben möchten wir auch die Ringvorlesung „Lebensqualität im Alter“, die unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Hermann Wickel und Prof. Dr. Mirko Sporket ab dem Sommersemester 2015 einmal wöchentlich am Fachbereich Sozialwesen der FH Münster stattfinden wird
(S. 24). Interessierte Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind hierzu herzlich eingeladen.
Weiterführende Informationen zu allen Weiterbildungsangeboten finden Sie wie immer auch auf
unserer Internetseite (www.weiterbildung-sozialwesen.de), die kontinuierlich aktualisiert wird.
Hier haben Sie auch die Möglichkeit, sich online für alle Weiterbildungsveranstaltungen anzumelden.
Neben den klassischen Weiterbildungsangeboten bieten wir ab 2015 zusätzliche Dienstleistungen für Einrichtungen der Sozialen Arbeit an. Gemäß dem Motto: „BEI uns sind Sie richtig!“
unterstützen wir Leitungskräfte durch Beratung, Evaluation und Inhouse-Weiterbildungen bei
der Bewältigung der zahlreichen Managementanforderungen in Einrichtungen der Sozialen Arbeit (S. 182).
Wir wünschen Ihnen weiterhin viele bereichernde Weiterbildungen an unserem Fachbereich und
freuen uns jederzeit über Ihre Anregungen und Rückmeldungen!
Es grüßen Sie herzlich
Prof. Dr. Luise Hartwig
Beauftragte für die
Weiterbildung
Stefan Gesmann
Dipl.-Soz.Päd., M.A. Sozialmanagement
Leiter des Referats Weiterbildung
1
VORSTELLUNG DES REFERATS WEITERBILDUNG
VORSTELLUNG DES REFERATS WEITERBILDUNG
Das Sekretariat des Referats Weiterbildung
Beauftragte für Weiterbildung am Fachbereich Sozialwesen
Elise Emde
Raum: 100.032
Telefon: 0251 83-65720
E-Mail: emde@fh-muenster.de
Sprechzeiten: Mo (ganztägig), Mi (vormittags), Do (nachmittags)
Ricarda Mau
Raum: 100.032
Telefon: 0251 83-65720
E-Mail: ricarda.mau@fh-muenster.de
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Prof. Dr. Luise Hartwig
Raum: C2.11
Telefon: 0251 83-65803
E-Mail: hartwig@fh-muenster.de
Sprechzeiten: Do 10:00–11:00 Uhrr
Beauftragter für die Weiterbildungsreihe Systemische Beratung
Prof. Dr. Horst Blatt
Raum: D4.10
Telefon: 0251 83-65780
E-Mail: blatt@fh-muenster.de
Sprechzeiten: Mi 16:00–17:00 Uhr
Wissenschaftliche Mitarbeitende im Referat Weiterbildung
Mike Lenkenhoff
Dipl.-Soz.Arb./Dipl.-Soz.Päd., Master of Nonprofit-Administration
Raum: 100.035
Telefon: 0251 83-65889
E-Mail: lenkenhoff@fh-muenster.de
Sprechzeiten: Mo–Do, 09:00–15:00 Uhr
Ramona Geßler
Dipl.-Soz.Päd.
Raum: 100.035
Telefon: 0251 83-65771
E-Mail: gessler@fh-muenster.de
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Unsere studentischen Hilfskräfte
v.l.n.r. Marc Schmitz, Karaca Kaplan, Patrick Schweegmann
Leitung des Referats Weiterbildung
Stefan Gesmann
Dipl.-Soz.Päd., M.A. Sozialmanagement
Raum: 100.033
Telefon: 0251 83-65772
E-Mail: s.gesmann@fh-muenster.de
Sprechzeiten: Mo–Do, 09:00–15:00 Uhr
Postanschrift
Fachhochschule Münster
Fachbereich Sozialwesen
Referat Weiterbildung
Hüfferstraße 27
48149 Münster
Besucheranschrift
Fachhochschule Münster
Fachbereich Sozialwesen
Referat Weiterbildung
Robert-Koch-Str. 30
48149 Münster
Internetseite
www.weiterbildung-sozialwesen.de
2
3
DER WEITERBILDUNGSAUSSCHUSS DES
REFERATS WEITERBILDUNG STELLT SICH VOR
Der Weiterbildungsausschuss des Fachbereichs Sozialwesen unter der Leitung von Frau Prof. Dr.
Luise Hartwig, Beauftragte für Weiterbildung, tagt zwei Mal pro Semester und berät das Referat
Weiterbildung bei der Konzeption und der Umsetzung von Weiterbildungsangeboten.
HINWEIS ZUM AUFBAU DES WEITERBILDUNGSPROGRAMMS
Das vorliegende Programm des Referats Weiterbildung lässt sich in sechs Kategorien unterteilen, die jeweils farblich abgesetzt sind.
Die erste Kategorie bilden die Fachtage am Fachbereich Sozialwesen. Hier freuen wir uns, in
dem vorliegenden Weiterbildungsprogramm vier Fachtage vorstellen zu können, von denen
der Fachtag Kulturgeragogik noch im Jahr 2014 stattfinden wird.
Am Ende eines jeden Fachtages erhalten alle Teilnehmenden eine entsprechende Teilnahmebescheinigung.
Die Einzelseminare bilden die zweite Kategorie des vorliegenden Programms. Als Einzelseminare bezeichnen wir alle ein- bis dreitägigen Weiterbildungen, die wir hier in der FH Münster
anbieten. Da unser Repertoire an Einzelseminaren groß ist, haben wir diese thematisch unterteilt (Altenarbeit, Recht, Berufsbetreuung, Kinderschutz etc.).
Am Ende eines jeden Einzelseminars erhalten alle Teilnehmenden eine entsprechende Teilnahmebescheinigung.
(v.L.n.R.: Prof. Dr. Norbert Wieland, Stefan Gesmann, Prof. Dr. Reinhold Schone, Prof. Dr. Stephan Barth, Prof.
Dr. Hans Hermann Wickel, Prof. Dr. Luise Hartwig, Silke Cappell, Prof. Dr. Andreas Siemes, Martina Kriener)
Der Weiterbildungsausschuss setzt sich aus folgenden Professorinnen und Professoren sowie
ausgewiesenen Fachexperten/-innen des Fachbereichs Sozialwesen zusammen.
t 1SPG%S4UFQIBO#BSUI
Lehr- und Forschungsgebiet: Niedrigschwellige Beratung
t 1SPG%S)PSTU#MBUU
Lehr- und Forschungsgebiet: Sozialarbeit/Sozialpädagogik/Beauftragter für die
Weiterbildungsreihe Systemische Beratung
t 4JMLF$BQQFMM."
Lehraufgabe: Gestaltungs- und Werkpädagogik in der Sozialen Arbeit
t 1SPG%S,FSTUJO'FMEIPGG
Lehr- und Forschungsgebiet: Rechtswissenschaft
t 4UFGBO(FTNBOO%JQM4P[1ÊE."4P[JBMNBOBHFNFOU-FJUFSEFT3FGFSBUT8FJUFSCJMEVOH
t 3BNPOB(F•MFS%JQM4P[1ÊE
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Referat Weiterbildung
t 1SPG%S-VJTF)BSUXJH
Lehr- und Forschungsgebiet: Erziehungswissenschaften/Beauftragte für Weiterbildung am
Fachbereich Sozialwesen
t 1SPG%S*SNB+BOTFO
Lehr- und Forschungsgebiet: Erziehungswissenschaften
t .BSUJOB,SJFOFS%JQM1ÊE-FJUFSJOEFT3FGFSBUT1SBYJTVOE1SPKFLUF
t .JLF-FOLFOIPGG%JQM4P["SC%JQM4P[1ÊE.BTUFSPG/POQSPmU"ENJOJTUSBUJPO
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Referat Weiterbildung
t 1SPG%S3FJOIPME4DIPOF
Lehr- und Forschungsgebiet: Organisation und Management, Jugendhilfe, Jugendhilfeplanung
t 1SPG%S"OESFBT4JFNFT
Lehr- und Forschungsgebiet: Rechtswissenschaften
t 1SPG%S)BOT)FSNBOO8JDLFM
Lehr- und Forschungsgebiet: Musik in der Sozialen Arbeit, Musikpädagogik, Musikgeragogik,
Kulturgeragogik
t 1SPG%S/PSCFSU8JFMBOE
Lehr- und Forschungsgebiet: Psychologie
4
Die sogenannten Weiterbildungsreihen stellen die dritte Kategorie des vorliegenden Programms dar. Weiterbildungsreihen zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus mehreren zweioder dreitägigen Modulen bestehen oder aber als Wochenveranstaltungen (siehe Update ASD)
angeboten werden. Nach erfolgreicher Absolvierung erhalten alle Teilnehmenden eine entsprechende Qualifizierungsbescheinigung.
Die vierte Kategorie des Weiterbildungsprogramms stellen die Zertifikatskurse dar. Zertifikatskurse bieten Ihnen eine Weiterqualifizierung mit wissenschaftlicher Begleitung durch
Hochschullehrer/innen oder Fachdozenten/-innen und umfassen in der Regel ein Volumen von
ca. 150 Unterrichtsstunden. Um die jeweiligen Zertifikatskurse mit einem Hochschulzertifikat
abschließen zu können, wird die Absolvierung eines Abschlussverfahrens vorausgesetzt. Dieses
besteht in der Regel aus dem Verfassen einer Abschlussarbeit und der Teilnahme an einem
Kolloquium. Selbstverständlich ist es auch möglich, an einem Zertifikatskurs teilzunehmen,
ohne das Abschlussverfahren zu absolvieren. In diesem Falle stellen wir Ihnen eine ausführliche
Qualifizierungsbescheinigung aus.
Die fünfte Kategorie stellen unsere Updates zum wissenschaftlichen Arbeiten dar. Diese
richten sich sowohl an Studierende als auch an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die ihre Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten ausbauen möchten. Am Ende eines Updates zum wissenschaftlichen Arbeiten stellen wir Ihnen eine entsprechende Teilnahmebescheinigung aus.
Als sechste Kategorie stellen wir die weiterbildenden Masterstudiengänge vor. Sowohl der
weiterbildende Masterstudiengang Sozialmanagement als auch die weiterbildendenden Masterstudiengänge Clinical Casework und Beratung, Mediation, Coaching schließen mit dem
akademischen Abschluss M.A. (Master of Arts) ab.
5
INHALTSVERZEICHNIS
Grußworte zum Programm
1
Vorstellung des Referats Weiterbildung
2
Vorstellung des Weiterbildungsausschusses
4
Hinweis zum Aufbau des Weiterbildungsprogramms
5
Fördermöglichkeiten von Weiterbildungen
11
Jubiläumsveranstaltung 2014
12
FACHTAGE
Hinweise zu den Fachtagen
Fachtag Kulturgeragogik
Fachtag Musikgeragogik
Fachtag Konzepte und Methoden in der Arbeit mit psychisch kranken Eltern
Fachtag Sozialmanagement
Ringvorlesung Lebensqualität im Alter (Vorankündigung)
14
16
18
20
22
24
EINZELSEMINARE
Hinweis zu den Einzelseminaren
Altenarbeit
„Das hast du mich doch schon zehnmal gefragt!“ – Grundlagen der
Kommunikation mit Menschen mit Demenz
Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz – Handlungsorientierungen und Trainings
„Eigenlob stinkt!“ – ODER? – Selbstmarketing für
Musik- und Kulturgeragogen/-innen
Netzwerke in der offenen Seniorenarbeit – mehr als nur neue Kontakte knüpfen
Förderanträge in der Altenarbeit richtig stellen
Musizieren mit Streich- und Zupfinstrumenten im Alter
Recht
Einführung in das SGB (Sozialgesetzbuch)
Einführung in die Pflegeversicherung
Update Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII) – Schwerpunktthema 2015:
Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
Verfahrensrechtlichen Grundlagen zur Vertretung von Kindern bei Gericht
Rechtliche Rahmenbedingungen sozialer Arbeit mit Seniorinnen und Senioren
Update Familienrecht
Berufsbetreuung
Todesfälle und erbrechtliche Fragen im Rahmen der Betreuung – Der Betreute
als Erbe und Erblasser
Haftungsrecht für Betreuer/innen
Anfang und Ende der Betreuung
Eigenverantwortung, Delegation und Vertretung im Betreuungsrecht
6
INHALTSVERZEICHNIS
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
Kinderschutz
Häusliche Gewalt – (k)ein Thema der Jugendhilfe?
43
Kinderschutz bei ambulanten Hilfen: Handlungssicherheit durch Schutzkonzepte?44
„Migrationssensibler Kinderschutz“ im Kontext der erzieherischen Hilfen
in und mit Migrationsfamilien
46
Jenseits von Fernsehkrimis – der Beitrag der Rechtsmedizin in Fällen von
Kindeswohlgefährdung
47
Trauma: Erkennen, Einschätzen, Handeln
48
Die Opfer und die Täter/innen – Sexueller Missbrauch
an Kindern und Jugendlichen
49
Kinder- und Jugendhilfe
Die gutachtliche Stellungnahme in der Sozialen Arbeit
Familienrat („Family Group Conference“) – Einführung
Alles Facebook oder was? – Eine Navigationshilfe
für Einsteiger/innen in sozialen Netzwerken
Frühe Erfahrungen mit Verlust und Trauer als Bewältigungsthemen
für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe
Professionelle Deeskalation bei hochangespannten Kindern und Jugendlichen
Beziehung stiften durch Regeln, Grenzsetzung und Konsequenzen
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Hilfeplanung
Heute geh ich ins Projekt ...“ – Kulturelle Bildung in der KiTa
Pflegekinderhilfe
Eltern sein ein Leben lang – Mit Herkunftseltern zusammenarbeiten
Kinderschutz in Pflegefamilien – Handlungssicherheit für die Fachkräfte
der Pflegekinderhilfe
Schulsozialarbeit
Gesprächsführung im Kontext von Schule
Jugendhilfe und Schule – Konzept(weiter)entwicklung im Kontext von Schule
Sozialtrainings mit Schulklassen – positive Gruppen- und Lernatmosphäre
gestalten
Gesundheit
Den Blick weiten – Systemische Sichtweisen psychischer Auffälligkeiten
bei Kindern und Jugendlichen
Hilfeplaner oder Ausfallbürge – Der ASD und die Eingliederungshilfe
gemäß § 35a SGV III
Kinder psychisch kranker Eltern – Wenn Eltern in „verrückten“ Welten leben
Sozialmedizin und Jugendhilfe: eine interdisziplinäre Perspektive
FAS – Die (un)sichtbare Behinderung
Borderline-Persönlichkeitsstörungen
Eingliederungshilfe
Einführung in die Autismusspezifische Verhaltenstherapie
Das Ziel ist der Weg! Hilfe-, Teilhabeplanung mit Menschen mit Behinderung
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
7
INHALTSVERZEICHNIS
Gesprächsführung/Beratung
Gesprächsführung mit „schwierigen“ Klienten
Motivierende Gesprächsführung
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen
Kein Wunder, bei den Eltern ... Zielorientierte wertschätzende
Elterngesprächsführung
Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl R. Rogers
Mediatives Verhandeln in der Trennungs- und Scheidungsberatung
Umgang mit hocheskalierten Elternkonflikten
Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in die Trennungs- und
Scheidungsberatung
Verbale Deeskalation bei aufsuchender Sozialer Arbeit
„Marte Meo“ – eine ressourcenorientierte Methode zur Entwicklungsunterstützung mit Hilfe von Videobildern
Schuldnerberatung in der Sozialen Arbeit
Gesprächsführung Systemisch/Lösungsorientiert
Informationen zu den Weiterbildungsangeboten zur Lösungsorientierten
Gesprächsführung
Lösungsorientierte Gesprächsführung – Grundkurs
Lösungsorientierte Gesprächsführung – Aufbaukurs
Lösungsorientierte Gesprächsführung – Vertiefungskurs
Trainingstag Ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung
Lösungsorientiertes Arbeiten mit „schwierigen“ Jugendlichen
Ressourcenorientierte Biografiearbeit
Einführung in Systemische Interventionsformen
Aus dem Systemischen Methodenkoffer: Arbeit mit dem Familienbzw. Systembrett
Systemisches Denken und Handeln im ASD
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
Arbeit mit und in Gruppen
Mit der Meute auf dem Weg - Methoden zur Aktivierung von Gruppen
Lösungsorientiertes Arbeiten mit und in Gruppen
91
92
Moderation
Moderationskompetenz
Moderation von Konflikten
94
95
Selbstorganisation
Zeitplanung, Life-Work-Balance und Burn-out-Prävention
Anleitung von Praktikanten/-innen im Praxisfeld der Sozialen Arbeit
96
98
Case Management
Case Management in der Sozialen Arbeit und der Pflege – Ein Tag zur
Orientierung für „Einsteiger/innen“
Case Management für Führungskräfte und Entscheider/innen
Case Management – Netzwerktreffen
8
INHALTSVERZEICHNIS
99
100
101
Management
Basiswissen BWL für Fach- und Führungskräfte in der Sozialen Arbeit
Grundlagen des Arbeitsrechts
Führen Frauen anders? Mit weiblichen Stärken zu mehr Erfolg und
Zufriedenheit im Beruf – Ein Seminar für weibliche Führungskräfte
innerhalb der Sozialen Arbeit
Erfolgreich leiten mit GrenzenKompetenz® – Positiver und klarer Umgang
mit Grenzen im beruflichen Kontext
Konfliktmanagement als Führungsaufgabe – Mediationskompetenz für
Leitungskräfte
Evaluation in der Sozialen Arbeit
„Starke Leitung – Starke Mitarbeitende“ – Wirksamer Schutz vor
Überlastung durch gute Führung
Plötzlich Chef/in – Umgang mit besonderen Herausforderungen für
Führungseinsteiger/innen
Die Leitungsrolle (er)finden und ergreifen
Konzeptentwicklung in der Sozialen Arbeit
Freiwilligenmanagement in der Sozialen Arbeit
„Raus aus dem Hamsterrad“ – Persönliche Arbeitstechniken
und Zeitmanagement für Führungspersonen
Führen von älteren Mitarbeitenden – Potenziale nutzen – Motivation erhalten
Reflexion/Supervision
Supervisions-Zirkel für Frauen in Führungspositionen
Supervision, Praxisberatung für Fachkräfte in der Vormundschaft
WEITERBILDUNGSREIHEN
Hinweise zu den Weiterbildungsreihen
Handwerkszeug für gelingende Hilfeplanung und Fallsteuerung
Innovative Jugendförderung: Qualität entwickeln, beraten und koordinieren
Bedarfsanalyse „Neu in der Beschäftigungsförderung“
Neu in der SPFH – Eine Weiterbildungsreihe für Berufs- und
Quereinsteiger/innen in der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH)
Neu im ASD – Eine Weiterbildungsreihe für Berufs- und Quereinsteiger/innen
in den Bezirkssozialdienst (ASD)
Update ASD 2016 – Ein Weiterbildungsangebot für erfahrene Fachkräfte im ASD
ZERTIFIKATSKURSE
Hinweise zu den Zertifikatskursen
Zertifikatskurs Musikgeragogik
Zertifikatskurs Kulturgeragogik
Zertifikatskurs Sozialpsychiatrische Fachkraft für die Arbeit mit Familien
Zertifikatskurs Tanzpädagogik in der Sozialen Arbeit – Grundlagenkurs
Zertifikatskurs Tanzpädagogik in der Sozialen Arbeit – Aufbaukurs
Zertifikatskurs Kinderschutz (Vorankündigung)
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
118
119
122
124
126
128
130
131
132
134
136
138
141
143
9
INHALTSVERZEICHNIS
Zertifikatskurs Konzeptentwicklung Sozialpädagogische Diagnostik
(Vorankündigung)
Zertifikatskurs Fachkraft für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen
und deren Bezugspersonen (Personzentrierte Spieltherapie)
Zertifikatskurs Case Management (DGCC)
Zertifikatskurs Vormundschaften
Zertifikatskurs Systemische Beratung (Vorankündigung)
Zertifikatskurs Verfahrensbeistandschaften
Hinweise zu den BA-Flex Zertifikatskursen
FÖRDERMÖGLICHKEITEN
146
150
153
155
158
160
162
UPDATE WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
Hinweis zum Update wissenschaftliches Arbeiten
Update Textbearbeitung mit Microsoft Word
Update Präsentationen (PowerPoint und Prezi)
Update Datenerhebung und -auswertung
164
165
166
168
WEITERBILDENDE MASTERSTUDIENGÄNGE
Hinweis zu den weiterbildenden Masterstudiengängen
Masterstudiengang Sozialmanagement
Masterstudiengang Clinical Casework
Masterstudiengang Beratung Mediation Coaching
170
171
174
177
Kooperationspartner
180
BEI uns sind Sie richtig – Beratung, Evaluation, Inhouse-Weiterbildung
182
Teilnahmebedingungen
184
Referentinnen und Referenten
186
Anmeldeformular
191
Anfahrt
195
Impressum
196
Folgende Fördermöglichkeiten kommen für die vom Referat Weiterbildung des Fachbereichs
Sozialwesen, FH Münster, angebotenen Weiterbildungen infrage:
Bildungsscheck:
Mit dem Sonderprogramm Bildungsscheck NRW Fachkräfte (2013 bis 2015), finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), unterstützt die Landesregierung die Fachkräfteinitiative
und fördert Anstrengungen zur beruflichen Weiterbildung.
Der Bildungsscheck kann sowohl von interessierten Beschäftigten als auch von Betrieben bei
einer der anerkannten Beratungsstellen in NRW (z. B. Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Volkshochschulen) beantragt werden.
t*NJOEJWJEVFMMFO;VHBOHLÚOOFO#FTDIÊGUJHUFKÊISMJDIFJOFO#JMEVOHTTDIFDLFSIBMUFO
t*NCFUSJFCMJDIFO;VHBOHLÚOOFOLMFJOFSFVOENJUUMFSF#FUSJFCFNJUXFOJHFSBMT
Beschäftigten jährlich bis zu 20 Bildungsschecks in Anspruch nehmen.
Gefördert wird in Höhe von 50 % des Teilnahmeentgelts, höchstens jedoch 2.000,00 €.
Weitere Informationen zum Bildungsscheck sowie eine Liste der Beratungsstellen in Ihrer Umgebung finden Sie im Internet unter www.bildungsscheck.nrw.de.
Bildungsprämie:
Die Bildungsprämie ist ein Förderprogramm des Bundes und besteht aus zwei Komponenten:
1. Prämiengutschein:
Die Teilnahme an Weiterbildungen wird mit 50 % (höchstens 500 €) des Teilnahmeentgelts
gefördert. Für den Erhalt eines Prämiengutscheins müssen die folgenden Voraussetzungen
erfüllt sein:
t4JFTJOEEVSDITDIOJUUMJDINJOEFTUFOT4UVOEFOJOEFS8PDIFFSXFSCTUÊUJHoEBTHJMU
auch für Selbstständige. Beschäftigte im Mutterschutz, Elternzeit oder Pflegezeit
können ebenfalls einen Prämiengutschein erhalten.
t*ISKÊISMJDI[VWFSTUFVFSOEFT&JOLPNNFOOBDI&JOLPNNFOTUFVFSHFTFU[
CFUSÊHU
maximal 20.000 € bzw. 40.000 € bei gemeinsam Veranlagten (z. B. Ehepartnern). Bei
der Berechnung des zu versteuernden Einkommens werden Kinderfreibeträge und Kinderbetreuungskosten berücksichtigt. Informationen hierzu finden Sie in Ihrem Einkommenssteuerbescheid.
t4JFCFTJU[FOEJFEFVUTDIF4UBBUTBOHFIÚSJHLFJUPEFSFJOFHàMUJHF"SCFJUTFSMBVCOJTGàS
Deutschland.
t%JFBOHFTUSFCUF8FJUFSCJMEVOHTNB•OBINFEBSGOJDIUNFISBMT&VSPLPTUFO7FSBO
staltungsgebühr).
Bitte beachten Sie: Pro Person kann maximal alle zwei Kalenderjahre ein Prämiengutschein
ausgestellt werden.
2. Weiterbildungssparen:
Das Weiterbildungssparen ist eine einkommensunabhängige Fördermöglichkeit für diejenigen, die nach dem Vermögensbildungsgesetz mit Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage
ansparen.
Ausführliche Informationen zur Bildungsprämie erhalten Sie unter www.bildungspraemie.info
Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.
Stand: August 2014
10
11
25 JÄHRIGES JUBILÄUM
25 JÄHRIGES JUBILÄUM
Hinweise zur Jubiläumsveranstaltung 27.11.2014
25 Jahre wissenschaftliche Weiterbildung am Fachbereich Sozialwesen!
Programm
Seit nunmehr 25 Jahren bietet das Referat Weiterbildung am Fachbereich Sozialwesen
Weiterbildungsangebote für Fachkräfte der Sozialen Arbeit an. Ob Fachtage, Einzelveranstaltungen, Weiterbildungsreihen oder Zertifikatskurse, stets verfolgen wir das
Ziel, mit unseren Angeboten zur weiteren Professionalisierung der Sozialen Arbeit beizutragen.
Dass die Weiterbildung am Fachbereich Sozialwesen heute da steht, wo sie steht, ist
engagierten Personen zu verdanken, die in vielfältigen Bezügen zur Fachhochschule
Münster stehen. Seien dies Kollegen/-innen aus dem Haus (Hochschullehrer/innen,
wissenschaftliche Mitarbeiter/innen oder Lehrkräfte für besondere Aufgaben), die
sich innerhalb der Weiterbildung engagieren, externe Referenten/-innen, die zum Teil
bereits seit zwei Jahrzehnten mit uns zusammenarbeiten oder Kooperationspartner/
innen, die gemeinsam mit uns Weiterbildungen konzipieren und durchführen.
All diesen Personen und Institutionen ist zu danken, dass wir mit unseren Angeboten
kontinuierlich am Puls der Zeit bleiben. Motivierte und engagierte Referenten/-innen
und Kooperationspartner sind allerdings nur die eine Seite der Medaille. Die andere
Seite der Medaille stellen die mehr als 1.000 Weiterbildungsteilnehmer/innen pro Jahr
dar, die uns – zum Teil seit Jahren – die Treue halten und die uns immer wieder mit
neuen Ideen, Bedarfen und Wünschen versorgen, die wir als Grundlage unserer Arbeit
betrachten.
25 Jahre Weiterbildung am Fachbereich ist nicht nur ein Grund zu feiern, sondern
zugleich ein Grund, zurückzuschauen, das Hier-und-Jetzt zu reflektieren und einen
Blick in die Zukunft zu wagen.
Genau diesen „Zeitsprung“ möchten wir am 27.11.2014 mit dem vorliegenden Programm wagen. Hierzu laden wir alle Absolventen/-innen unserer Veranstaltungen,
Referenten/-innen, Kooperationspartner/-innen und Freunde des Referats Weiterbildung herzlich ein.
09:00–09:30 Uhr: Ankommen bei einer Tasse Kaffee, Tee etc.
09:30–10:10 Uhr: Begrüßung und einführende Worte
Sylvia Löhrmann (angefragt)
Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Prof. Dr. Richard Korff
Vizepräsident FH Münster
Prof. Dr. Stephan Barth
Dekan des Fachbereichs Sozialwesen
Prof. Dr. Luise Hartwig
Beauftragte für Weiterbildung am Fachbereich Sozialwesen
10:10–10:15 Uhr: Einstimmung auf den Tag
10:45–11:15 Uhr: „Wie alles begann“ oder: Die Geburtsstunde
der Weiterbildung am Fachbereich Sozialwesen
Prof. Dr. Karl-Heinz Grohall
10:15–10:45 Uhr: Weiterbildung am Fachbereich Sozialwesen:
Referentin/Referent im Interview
Barbara Kurlemann und Jürgen Ribbert-Elias
11:15-11:30 Uhr: Kreative Pause
11:30–12:15 Uhr: Weiterbildung in Einrichtungen der Sozialen Arbeit:
vom „nice-to-have“ zum „have-to-be-nice“ Stefan Gesmann, Leiter Referat Weiterbildung
12:30–14:00 Uhr: „S(ch)nack“– Referenten/-innen, Gäste und Mitarbeiter/-innen im Gespräch
Mittagsimbiss und Informationen inklusive
14:00–15:00 Uhr: „LernLust – Visionen wissenschaftlicher Weiterbildung“
Prof. Dr. Peter Faulstich, Universität Hamburg
15:00–
offenes Ende:
„Das muss gefeiert werden! Auf 25 Jahre Weiterbildung am
Fachbereich Sozialwesen“
Feierlichkeit bei Kaffee, Kuchen, Gesprächen und was zum Anstoßen
Moderation:
Ramona Geßler, FH Münster
und Willi Weitersbach, Seniorenstudent
Wir freuen uns auf Sie!
Veranstaltungsort
Fachhochschule Münster
Fachbereich Sozialwesen
Hüfferstr. 27
48149 Münster
- Großer Hörsaal -
Bitte melden Sie sich im Vorfeld über den Online-Katalog an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
12
13
FACHTAGE
FACHTAGE
Pizzeria - RISTORANTE
Hinweise zu den Fachtagen
Jedes Jahr bietet das Referat Weiterbildung des Fachbereichs Sozialwesen Fachtage zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten und Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit an.
Hierbei verfolgen wir stets das Ziel, mit unseren Fachtagen am „Puls der Zeit“ zu sein, also
aktuelle Veränderungen oder abzusehende Tendenzen aufzunehmen, um diese gemeinsam mit
Vertretern/-innen aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren.
Darüber hinaus bieten die Fachtage am Fachbereich Sozialwesen auch stets die Möglichkeit
zum Wiedersehen, Kennenlernen und Vernetzen. So treffen Absolventen/-innen der Studiengänge des Fachbereichs Sozialwesen, Teilnehmende von Weiterbildungsveranstaltungen und
Interessenten/-innen aus Wissenschaft und Praxis bei den jeweiligen Fachtagen aufeinander und
haben die Möglichkeit, bestehende Kontakte zu intensivieren und neue Kontakte aufzubauen.
Am Ende eines jeden Fachtages erhalten alle Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung.
Welche Herausforderungen sich für Fachkräfte der Sozialen Arbeit im Umgang mit psychisch
kranken Eltern eröffnen, ist Thema des Fachtages Konzepte und Methoden in der Arbeit mit psychisch kranken Eltern, der unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhold Schone (FH Münster), Prof. Dr.
Sabine Wagenblass (Hochschule Bremen) und Dr. Michael Hipp am 01.10.2015 stattfinden wird.
Den Auftakt für die Fachtage des Programms 2015 bildet der Fachtag Kulturgeragogik, der
bereits am 11.11.2014 gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern in der Akademie Franz
Hitze Haus stattfinden wird. Am 03.03.2015 folgte der Fachtag Musikgeragogik, der – wie auch
der Fachtag Kulturgeragogik – unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Hans Hermann Wickel
konzipiert wurde.
Die „gute Organisation“ – Leitorientierungen für die Organisationsgestaltung in der Sozialen
Arbeit lautet der Titel des 5. Fachtages Sozialmanagement, der unter der Leitung von Prof. Dr.
Joachim Merchel am 16.09.2015 stattfinden wird.
La Gondola d´oro
MITTAGSTISCH
6,00 Euro
Montag - Freitag
Wählen Sie aus drei verschiedenen Gerichten
Ihren Mittagstisch aus.
Antipasti Zuppa Insalate
Pasta Carne Pesce Dolci
Unter der Kategorie der Fachtage wird erstmalig auch auf die Ringvorlesung Lebensqualität im
Alter am Fachbereich Sozialwesen hingewiesen, die unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr.
Hans-Hermann Wickel und Prof. Dr. Mirko Sporket konzipiert wurde.
Folgende Fachtage werden 2014/2015 angeboten:
Akademie Franz Hitze Haus, Münster
03.03.2015
Fachtag Musikgeragogik
Akademie Franz Hitze Haus, Münster
r
Se
FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Weitere Informationen zu den Fachtagen finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.
La Gondola d´oro
-W
Konzepte und Methoden in der
Arbeit mit psychisch kranken Eltern
.
-Str
is
Gre
01.10.2015
h
Koc
ertRob
zFrit
FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
r.
Badest
e
le
al
Fachtag Sozialmanagement
tr.
dois
L an
ich
16.09.2015
r.
rst
ffe
Hü
Gerichtstr.
r.
re
el
m
FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
ferst
Hü f
m
Ringvorlesung Lebensqualität im Alter
.
str
Schlossplatz
Botanischer Garten
Hi
Frühjahr
2015
er
rn
tü
Schlossgarten
Hindenburgplatz
Fachtag Kulturgeragogik
n
te
ar
ssg
Am Schlo
tr.
rfs
11.11.2014
eg
rfw
Ort
to
Hit
Thema
Rotendo
Datum
eg
ne
An
e
lle
-A
tte
Ristorante La Gondola d´oro
Hüfferstr. 34 | 48149 Münster | Telefon 0251 80199
14
www.weiterbildung-sozialwesen.de
15
FACHTAGE
FACHTAGE
2. Fachtag Kulturgeragogik
Perspektiven von Forschung und Praxis
Veronica Franklin Gould, Arts4Dementia, London
(in englischer Sprache)
Intergenerationelle und transkulturelle Theaterarbeit mit älteren Menschen
Ein künstlerischer Forschungsansatz
Prof. Johanna Kaiser, Alice-Salomon-Hochschule und Eva Bittner,
Theaterwissenschaftlerin, beide Theater der Erfahrungen/Werkstatt der alten
Talente, Berlin
Im Jahr 2010 haben die Fachhochschule Münster und das Institut für Bildung und Kultur, Remscheid, den Zertifikatskurs Kulturgeragogik ins Leben gerufen. Kulturgeragogik kombiniert Erkenntnisse aus der Kulturpädagogik, Gerontologie und Geragogik mit dem Ziel, kulturelle Bildungsangebote zu schaffen, die sich an der Biografie, der Lebenswelt und dem Lernverhalten
Älterer orientieren. Inzwischen haben rund 50 Fachkräfte aus Kunst und Kultur sowie aus der
Sozialen Arbeit die Weiterbildung absolviert. Sie entwickeln nun die Landschaft der Kulturgeragogik weiter.
Gute Praxis braucht wissenschaftliche Grundlagen. Umgekehrt ist die Wissenschaft auf Erfahrungen aus der Praxis angewiesen und muss deren Anforderungen und Bedarfe in ihre Forschungen
einbeziehen. In den letzten Jahren sind im In- und Ausland erste Forschungsarbeiten entstanden,
die sich mit kulturgeragogischen Fragestellungen beschäftigen, von denen die Praxis profitieren
kann. Gleichzeitig entwickelt sich dadurch die Disziplin auf wissenschaftlicher Ebene weiter.
Forschungsansätze der Musikgeragogik
Prof. Dr. Theo Hartogh, Universität Vechta
15:00 Uhr
Kaffeepause
15:30 Uhr
Impulse aus der Forschung II
Das Forum Kulturgeragogik wird fortgesetzt.
Zeitlicher Ablauf:
16:30 Uhr
Ergebnisse aus dem Forum Kulturgeragogik
09:30 Uhr
Anmeldung und Empfangskaffee
17:00 Uhr
Ende der Fachtagung
10:00 Uhr
Grußworte
Moderation der Fachtagung: Ramona Geßler, FH Münster
Wo steht die Kulturgeragogik?
Ein Zwischenstand
Prof. Dr. Hans Hermann Wickel, FH Münster
Fachliche Leitung
Prof. Dr. Hans Hermann Wickel, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Dr. Kim de Groote und Almuth Fricke, kubia – Kompetenzzentrum
für Kultur und Bildung im Alter im Institut für Bildung und Kultur e.V.,
Remscheid
Kooperationspartner
kubia im Institut für Bildung und Kultur e.V., Remscheid
Akademie Franz Hitze Haus, Münster
Zielgruppe
Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Altenhilfe und Pflege, Kunst- und
Kulturschaffende, Interessenten/-innen und Absolventen/-innen der
Zertifikatsweiterbildungen Kulturgeragogik und Musikgeragogik
Ort
Auf dem Fachtag werden verschiedene Ansätze und Studien der Kulturarbeit mit Älteren vorgestellt und diskutiert, was Praxis und Forschung voneinander lernen können.
Worüber forscht Kulturgeragogik?
Überblick über Forschungsansätze
Dr. Kim de Groote, kubia/IBK
Was bewirkt Kulturgeragogik?
The Impact of Participatory Arts on Older People: What the Research Literature
tells us
Anna Goulding, Newcastle University, School of Arts and Cultures
(in englischer Sprache mit Übersetzung in den Tagungsmappen)
12:30 Uhr
Mittagessen und Austausch
Posterpräsentationen zu Studienarbeiten im Feld der Kulturgeragogik im Foyer
Teilnehmerentgelt
Akademie Franz Hitze Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
45,00 € (bei Ermäßigung: 35,00 €)
14:00 Uhr
Impulse aus der Forschung I
Termin
Zeit
11.11.2014 (Di)
9:30–17:00
Künstlerische Begleitung von Menschen mit Demenz im Museum
Michael Ganß, ISER an der MSH Hamburg und Sybille Kastner,
Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg
Reawakening the Minds
Studie zum Zusammenhang zwischen künstlerischen Aktivitäten und Lebensqualität von Menschen mit früher Demenz
16
Alte Muster – neue Ufer
Eine Untersuchung zu Seniorenprogrammen an Museen
Dr. Esther Gajek, Universität Regensburg
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung für die Fachtagung ausschließlich über die Akademie
Franz Hitze Haus Münster möglich ist. Kontaktdaten, Wegbeschreibung und Informationen zur
Akademie Franz Hitze Haus finden Sie unter www.franz-hitze-haus.de
www.weiterbildung-sozialwesen.de
17
FACHTAGE
FACHTAGE
Fachtag Musikgeragogik
Singen, Musizieren und Musik lernen im Alter
Es kann wesentlich zur Lebensqualität beitragen, im Alter nicht nachzulassen mit dem Musizieren, besonders nach der Berufs- und Familienphase, oder als Wieder- oder Neueinsteiger die
Musik für sich (neu) zu entdecken, zu singen, ein Instrument zu spielen oder zu erlernen, Anschluss an instrumentale Ensembles oder an einen Chor zu suchen. Musik kennt kein Alter, aber
oftmals kennt das Alter keine Musik mehr, weil sich die Bedingungen ändern und die Zugänge
zum Musizieren erschwert sind oder sich gar verschließen. Dabei sollte das Musizieren in jeder
Lebensphase im Alter weiterhin „barrierefrei“ möglich sein. Der Fachtag beschäftigt sich mit den
Gelingensbedingungen des Singens, des Musizierens sowie des Musiklernens im Alter und sucht
nach didaktischen und methodischen Lösungen, damit es möglich bleibt, dass Musik auch im
Alter als treue Alltagsbegleiterin weiterhin ihre Wirkungen entfalten kann.
Zeitlicher Ablauf:
09:00 Uhr
Anreise, Ankommen und Kaffee
09:30 Uhr
Begrüßung und Einführung
Maria Kröger, Prof. Dr. Hans Hermann Wickel, Münster
Fachliche Leitung
Prof. Dr. Hans Hermann Wickel, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Kooperationspartner
Akademie Franz Hitze Haus, Münster
Zielgruppe
Instrumental- und Vokallehrer/-innen, Musikpädagogen/-innen,
Chor- und Ensembleleiter/-innen, Kirchenmusiker/-innen, Fachkräfte
der Sozialen (Alten-)Arbeit und der Pflege, Interessenten/-innen und
Absolventen/-innen der Zertifikatsweiterbildungen Musikgeragogik
und Kulturgeragogik
Ort
Teilnehmerentgelt
Akademie Franz Hitze Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
45,00 € (bei Ermäßigung: 35,00 €)
Termin
Zeit
03.03.2015 (Di)
09:00–17:30 Uhr
Neurobiologie des Instrumentalspiels und Singens im Alter
Prof. Dr. Eckart Altenmüller, Hannover
Lebensqualität: Aktives Musizieren im Alter
Prof. Dr. Heiner Gembris, Paderborn
12:30 Uhr
Mittagessen und Austausch
14:00 Uhr
Workshops zum Vokal- und Instrumentalunterricht im Alter sowie zum
Singen und Musizieren in Chören und Ensembles
N. N.
15:15 Uhr
Kaffee, Tee, Kuchen
15:45 Uhr:
Workshops – Durchgang 2
(Alle Workshops aus Durchgang 1 werden erneut durchgeführt, so dass alle
Teilnehmenden die Möglichkeit haben, an zwei Workshops teilzunehmen)
17:00 Uhr
Inhaltlicher und musikalischer Abschluss
17:30 Uhr
Ende des Fachtages
Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung für den Fachtag ausschließlich über die Akademie Franz
Hitze Haus Münster möglich ist. Kontaktdaten, Wegbeschreibung und Informationen zur Akademie Franz Hitze Haus finden Sie unter www.franz-hitze-haus.de
18
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
19
FACHTAGE
FACHTAGE
Fachtag Konzepte und Methoden in der Arbeit mit psychisch kranken Eltern
Psychische Erkrankungen von Eltern stellen für die Entwicklung eines Kindes ein erhebliches
Risiko dar. Nicht selten sind Familien mit psychisch kranken Eltern auf Hilfen angewiesen. Die
Jugendhilfe, die Sozialhilfe und die Gesundheitshilfe haben vielfältige Formen der Unterstützung
dieser Familien entwickelt. Dieser Fachtag soll den interdisziplinären Dialog über Konzepte und
Methoden in der Arbeit mit psychisch erkrankten Eltern und ihren Kindern anregen.
Am Vormittag soll zunächst eine Konkretisierung der Zielgruppe und der aktuelle Stand der
Versorgung für Familien mit psychisch erkranken Elternteilen vorgestellt werden. Darauf aufbauend werden die Herausforderungen der Kooperationen der Hilfesysteme, Dienste und Fachkräfte
thematisiert.
Der Nachmittag steht unter dem Motto „Voneinander lernen“. Hier werden Konzepte und Methoden aus den verschiedenen Hilfesystemen bzw. Disziplinen sowie interdisziplinäre Projekte
vorgestellt und diskutiert.
Ziel des Fachtages ist, es die interdisziplinäre Verständigung anzuregen um Kooperationen für
Familien mit psychisch erkrankten Eltern zu verbessern.
Fachliche Leitung
Kooperationspartner
Referenten/innen
Prof. Dr. Sabine Wagenblass, HS Bremen
Prof. Dr. Reinhold Schone, FH Münster
Dr. Michael Hipp, Kreis Mettmann
Hochschule Bremen
Prof. Dr. Sabine Wagenblass, HS Bremen
Dr. Mike Seckinger, DJI München
Dr. Michael Hipp, Kreis Mettmann
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerentgelt
Fachhochschule Münster
85,00 €
Termin
Zeit
01.10.2015 (Do)
09:30–16:30 Uhr
Anmeldeschluss
28.08.2015
Zeitlicher Ablauf:
09:30 Uhr
Anreise, Ankommen und Kaffee
10:00 Uhr
Begrüßung und Vorstellung der Moderatorin Ramona Gessler, FH Münster
10:15 Uhr
Einführung in das Thema
Prof. Dr. Sabine Wagenblass, HS Bremen;
Prof. Dr. Reinhold Schone, FH Münster
10:45 Uhr
Wem wird wie geholfen?
Konkretisierung der Zielgruppe und des Versorgungssystems
Dr. Michael Hipp, Kreis Mettmann
11:45 Uhr
Pause
12:00 Uhr
Mythos Kooperation – oder wie aus dem Mythos doch noch
Realität werden kann (vorläufiger Titel)
Dr. Mike Seckinger, DJI München
13:00 Uhr
Mittagspause
14:30 Uhr
Workshops/Foren
Praxisspotlights:
Vorstellung von Konzepten und Methoden aus der interdisziplinären Praxis
in der Arbeit mit psychisch kranken Eltern und deren Kindern.
16:30 Uhr
20
Tagungsende
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Hinweis:
Den Flyer zu diesem Fachtag mit einer Konkretisierung des Programms finden Sie ab
Herbst 2014 auf unserer Homepage: weiterbildung-sozialwesen.de
www.weiterbildung-sozialwesen.de
21
FACHTAGE
FACHTAGE
5. Fachtag Sozialmanagement: „Die ‚gute Organisation‘ – Leitorientierungen
für die Organisationsgestaltung in der Sozialen Arbeit“
13:45 Uhr
„Gute fachliche Arbeit braucht gute Bedingungen, und gute Bedingungen werden geschaffen in
einer guten Organisation.“ Die Gültigkeit eines solchen Satzes wird vermutlich von niemandem
in Zweifel gezogen werden. Aber: Was macht eigentlich eine „gute Organisation“ aus?
Ist eine Organisation dann „gut“, wenn Abläufe perfekt geregelt sind? Oder wenn Hierarchiestrukturen transparent sind? Oder wenn die Strukturen gefestigt sind – oder wenn die Mitarbeiter ausreichend eigene Entfaltungsmöglichkeiten vorfinden? Oder wenn die fachlichen Aufgaben gut definiert sind und die Mitarbeiter ausreichend angeleitet werden? Oder wenn das Klima
in der Organisation harmonisch ist und die Mitarbeiter gern zur Arbeit kommen – oder wenn
Konflikte offen ausgetragen werden? Ist „flache Hierarchie“ eine gute Voraussetzung für das
Arbeiten in Organisationen oder eine differenzierte abgestufte Hierarchie?
Worin unterschieden sich Kriterien für „gute Organisation“ in der Sozialen Arbeit von entsprechenden Kriterien in anderen Bereichen (Wirtschaft, Bildungsbereich u.a.)?
Nach welchen Leitorientierungen sollten Organisationen in der Sozialen Arbeit gestaltet werden?
Was können Leitungspersonen tun, um eine „gute Organisation“ zu schaffen oder allmählich
herauszubilden?
Beim Fachtag werden solche Fragen erörtert und diskutiert. Denn: Soziale Arbeit findet immer
in Organisationen statt – und man kann nicht über Qualität der Arbeit sprechen und dabei die
Gestaltung der Organisationsbedingungen außer Acht lassen!
Für eine produktive Auseinandersetzung und Anregung der Diskussion sind zwei renommierte
Referenten mit vielfältigen Erfahrungen in der Organisationsberatung gewonnen worden:
Frau Prof. Dr. Ruth Simsa von der Wirtschaftsuniversität Wien und Herr Prof. Dr. Stefan Kühl von
der Universität Bielefeld
Zeitlicher Ablauf:
22
09:30 Uhr
Ankommen, Anmelden und Kaffee
10:00 Uhr
Begrüßung und Einführung in das Thema
Prof. Dr. Joachim Merchel, FH Münster
10:15 Uhr
Was macht eine „gute“ Organisation in der Sozialen Arbeit aus?
Leitorientierungen für die Organisationsgestaltung
Prof. Dr. Ruth Simsa, Wirtschaftsuniversität Wien
11:30 Uhr
Was können Leitungspersonen tun, damit Organisationsgestaltung
im Sinne einer „guten Organisation“ gelingt?
Prof. Dr. Stefan Kühl, Universität Bielefeld
12:45–13:45 Uhr
Mittagspause
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Handlungsfeldspezifische Arbeitsgruppen
t&JOFvHVUFi0SHBOJTBUJPOJOEFSTUBUJPOÊSFO"MUFOIJMGF
(N.N.)
t&JOFvHVUFi0SHBOJTBUJPOJOEFSTUBUJPOÊSFOVOEBNCVMBOUFO
Erziehungshilfe
(N.N.)
t&JOFvHVUFi0SHBOJTBUJPOJOEFS4VDIULSBOLFOIJMGF
(N.N.)
t&JOFvHVUFi0SHBOJTBUJPOJO8PIOFJOSJDIUVOHFOEFS
Behindertenhilfe
(N.N.)
15:45 Uhr
Moderierte Abschlussrunde
16:30 Uhr
Tagungsende
Fachliche Leitung
Prof. Dr. Joachim Merchel, FH Münster,
Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Studierende und Absolventen/-innen des weiterbildenden Masterstudiengangs Sozialmanagement
Ort
Teilnehmerentgelt
Fachhochschule Münster
85,00 €
Termin
Zeit
16.09.2015 (Mi)
10:00–16:30 Uhr
Anmeldeschluss
28.08.2015
www.weiterbildung-sozialwesen.de
23
FACHTAGE
VORANKÜ
NDIGUNG
Ringvorlesung „Lebensqualität im Alter – Lebensräume aktiv gestalten“
Menschen in unserer Gesellschaft leben im Durchschnitt länger und sind im Alter weitaus vitaler
als noch vor wenigen Jahrzehnten: Wir leben in einer Gesellschaft des langen Lebens. Gleichzeitig wissen wir, dass insbesondere das hohe und höchste Lebensalter bei vielen Menschen mit
weitreichenden Einschränkungen in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen einhergehen kann.
Aus diesem Grund bildet die Frage nach der Lebensqualität im Alter eine der wohl größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Im Zentrum der Diskussion stehen dabei vor allem die
gesundheitlichen, psychischen und sozialen Ressourcen und Potenziale.
Mehr Lebensqualität im Alter erfordert zielgruppenspezifische Angebote und umfassende Konzepte, die das Bedürfnis Älterer nach einem mitverantwortlichen Leben verwirklichen können
– selbst bei fortgeschrittenen Einschränkungen. Diese Anforderungen darzulegen, gelungene
Formen mitverantwortlichen Lebens im Alter zu beschreiben und daraus praktische Anforderungen abzuleiten, wie Lebensqualität auch bis ins höchste Lebensalter ermöglicht und gefördert
werden kann, ist eine zentrale Zielsetzung dieser Ringvorlesung.
Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse, Leiter des Instituts für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität
Heidelberg und Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung wird mit seinem
Vortrag „Lebensqualität im Alter und gesellschaftliche Teilhabe“ den Auftakt der Vorlesungsreihe
gestalten.
In weiteren Veranstaltungen folgen Impulsvorträge zu den Themen:
Nachbarschaftshilfe und soziale Netzwerke“, „Kulturelle Teilhabe im Alter“, „Demenz als soziologische Diagnose“, „Architektur und Wohnraumkonzepte im Zeichen des demografischen
Wandels“, „Die Zukunft geriatrischer Versorgung“, Ergebnisse aus der Forschung – Konsequenzen für die Praxis der Sozialen Arbeit“
Die anschließenden Diskussionen gehen der Frage der Nachhaltigkeit und des Transfers der Ergebnisse in die Praxis nach.
Fachliche Leitung
Referent/in
Prof. Dr. Mirko Sporket, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Prof. Dr. Hans Hermann Wickel, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
u.a. Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse, Universität Heidelberg;
Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer, Universität Gießen;
Dr.- Ing. Gesine Marquardt, TU Dresden;
Dr. Kim de Groote, Institut für Bildung und Kultur Remscheid
Prof. Dr. Reinhold Knopp, FH Düsseldorf
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern, interessierte
Fachöffentlichkeit und Studierende
Ort
Fachhochschule Münster, Großer Hörsaal
Termin
Eröffnungsvortrag am 21.04.2015. (Di)
Folgetermine: 28.04., 12. und 19.05.,
02., 09. und 16.06.2015 (Di)
18:00–19:30 Uhr
Zeit
Hinweis:
Die gesonderte Ausschreibung wird Anfang 2015 erscheinen. Sollten Sie Interesse daran haben,
senden Sie eine E-Mail an Ramona Geßler: gessler@fh-muenster.de
24
EINZELSEMINARE
EINZELSEMINARE
Hinweise zu den Einzelseminaren
„Das hast du mich doch schon zehnmal gefragt!“ –
Grundlagen der Kommunikation mit Menschen mit Demenz
Als Einzelseminare werden alle ein- bis dreitägigen Weiterbildungen bezeichnet, die das Referat
Weiterbildung zu spezifischen Themen und Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit anbietet.
Auf Grund der Vielzahl von Einzelseminaren, die für das Jahr 2015 geplant sind, wurden diese
wie folgt untergliedert:
t"MUFOBSCFJU
t3FDIU
t#FSVGTCFUSFVVOH
t,JOEFSTDIVU[
t,JOEFSVOE+VHFOEIJMGF
t1nFHFLJOEFSXFTFO
t4DIVMTP[JBMBSCFJU
t(FTVOEIFJU
t&JOHMJFEFSVOHTIJMGF
t(FTQSÊDITGàISVOH#FSBUVOH
t(FTQSÊDITGàISVOH4ZTUFNJTDI-ÚTVOHTPSJFOUJFSU
t"SCFJUFONJUVOEJO(SVQQFO
t.PEFSBUJPO
t4FMCTUPSHBOJTBUJPO
t$BTF.BOBHFNFOU
t.BOBHFNFOU
t4VQFSWJTJPO3FnFYJPO
Die jeweilige Zuordnung in einer der o. g. Kategorien kann niemals trennscharf sein. Viele Einzelseminare könnten zu Recht auch einer anderen Kategorie zugeordnet werden bzw. in mehreren
Kategorien zugleich aufgeführt werden. Um das Volumen des Weiterbildungsprogramms 2015
jedoch nicht weiter zu vergrößern, wurde auf eine Mehrfachaufführung der einzelnen Veranstaltungen verzichtet.
Weitere Informationen zu den Einzelveranstaltungen erhalten Sie auf den nachfolgenden Seiten.
Am Ende eines jeden Einzelseminars erhalten alle Teilnehmenden eine entsprechende Teilnahmebescheinigung.
Altenarbeit
Demenzen als Erkrankungen des höheren Lebensalters nehmen immer weiter zu. Gegenwärtig
wird die Anzahl in der BRD auf über eine Million geschätzt. Sie führen nicht nur zu einem Verlust
von kognitiven Fähigkeiten, sondern häufig auch zu einer Verhaltensveränderung bei betroffenen Menschen. Oftmals erschwert zudem das Fehlen einer Krankheitseinsicht die Interaktion.
Symptombedingt unterliegen Menschen mit Demenz einem erhöhten Risiko der sozialen Isolation.
Bezugspersonen von Menschen mit Demenz können deren beeinträchtigte Sprach- und Kommunikationsfähigkeit durch die Anwendung spezieller Methoden kompensieren. Kommunikative Strategien basieren dabei auf dem Ansatz eines verstehenden Umgangs von Menschen mit
Demenz. Zu den wesentlichen Ansätzen gehören z. B. eine validierende Grundhaltung und das
biografische Arbeiten.
Das Seminar vermittelt wissenschaftlich fundierte Ansätze und praxisbewährte Methoden bis hin
zu ganz konkreten Hilfsmitteln, z. B. dem Einsatz einer Fühlkiste zur nonverbalen Kommunikation. Auch über neueste Trends, wie Filme für Menschen mit Demenz und spezielle Kommunikationsprogramme, wird informiert. Zentrale Parameter sind der Erhalt der Lebensqualität und des
Wohlbefindens von Menschen mit Demenz. Das Seminar enthält Simulation und Trainings von
typischen Kommunikationsanforderungen. Auch problematische Situationen werden angesprochen. Es wird gezielt auf die Fragen der Teilnehmenden eingegangen.
Eine methodisch fundierte Kommunikation gehört zu den zentralen Gelingensbedingungen in
der konkreten Arbeit mit Menschen mit Demenz und ist darüber hinaus ein wichtiges Hintergrundwissen für beratende, planerische und koordinierende Berufsfelder.
Arbeitsschwerpunkte
t4ZNQUPNCFEJOHUF,PNNVOJLBUJPOTCFFJOUSÊDIUJHVOHFOCFJN,SBOLIFJUTCJME%FNFO[
t7FSTUFIFOEFS6NHBOHNJU.FOTDIFONJU%FNFO[UIFPSFUJTDILPO[FQUJPOFMMFT
Hintergrundwissen
t7FSCBMFVOEOPOWFSCBMF.FUIPEFOEFS7FSTUÊOEJHVOH
t&JO[FMGBMMBOBMZTFOVOE1SBYJTTJNVMBUJPOFO
Referent/in
Dr. H. Elisabeth Philipp-Metzen, Dipl.-Gerontologin, Dipl.-Soz.Päd.,
Zweite Vorsitzende Alzheimer Gesellschaft Münster e. V.
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern; für
die direkte Arbeit mit Menschen mit Demenz und für diejenigen, die
indirekt mit Problematiken tangiert werden.
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
115,00 €
8
Termin
Zeit
20.03.2015 (Fr)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
26.02.2015
Seminar-Nr.
15-001
Hinweis:
Die Teilnehmenden werden gebeten, ein Bildmotiv oder einen Gegenstand von früher mitzubringen (Foto, Buch, Kleidungsstück, Handwerkszeug, Spielzeug etc.).
26
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
27
EINZELSEMINARE
Altenarbeit
Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz –
Handlungsorientierungen und Trainings
„Eigenlob stinkt!“ – ODER? –
Selbstmarketing für Musik- und Kulturgeragogen/-innen
Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz beinhaltet Aggression, Agitiertheit, unberechtigte Vorwürfe gegenüber Bezugspersonen, verstärkten Bewegungsdrang und viele weitere Verhaltensweisen mit hohem Anforderungscharakter. Es kennzeichnet eine der häufigsten
Ursachen für die Beendigung häuslicher Pflegesettings und kann das Risiko von Gewalthandlungen in der Pflege erhöhen. Fachkräfte der Sozialen Arbeit, in der Altenhilfe und dem Gesundheitswesen werden entweder während der direkten Interaktion mit Menschen mit Demenz oder
indirekt, z. B. bei der Beratung pflegender Angehöriger oder der Anleitung von Freiwilligen,
damit konfrontiert.
In diesem Seminar werden Rahmenempfehlungen zum Umgang mit herausforderndem Verhalten vermittelt. Wesentlich zur Prävention ist die Vermeidung des Auslösens von problematischen
Situationen durch eine methodisch fundierte Kommunikation und eine adäquate Gestaltung des
sozialen Umfeldes. Ein verstehender Zugang zu Menschen mit Demenz trägt zur Steigerung ihres
Wohlbefindens und zu einer Reduktion von Eskalationen im Vorfeld bei.
Im Zentrum stehen Fallanalysen zum Erkennen und Bewerten von Konfliktsituationen: Was tun
bei akutem Handlungsbedarf? Deeskalationsstrategien werden konkret anhand von Praxisbeispielen bezogen auf die einzelnen Handlungskontexte trainiert. Als zentrale Tools zur Prävention gelten die Wahrnehmungsschulung und strukturierte Fallbesprechungen. Hierzu erhalten
die Teilnehmer entsprechendes „Handwerkszeug“. Mitgebrachte Praxisbeispiele werden auf
Wunsch anonymisiert bearbeitet.
Dieses Seminar befähigt zu einem reflektierten Handeln und zur lösungsbezogenen Teambearbeitung kritischer Situationen. Es vermittelt zeitgemäßes Hintergrundwissen zur Beratung von
pflegenden Angehörigen, Anleitung von freiwillig Engagierten und in planerisch-koordinierenden Tätigkeitsfeldern.
Ausgebildete Musik- und Kulturgeragogen/-innen stehen oftmals vor der Aufgabe, das besondere Angebot und die eigenen Kompetenzen gut und klar zu kommunizieren und damit den
persönlichen Arbeitsplatz zu schaffen und zu sichern.
Doch gerade als Mensch mit hohem sozialem Anspruch fällt das Verhandeln nicht immer leicht,
gerade dann nicht, wenn die persönliche Vorliebe eher bei leisen Tönen liegt.
Unsicherheiten, Vorurteile bzgl. der Eigenwerbung und z. T. wenig Erfahrung in der Gesprächsführung lassen erste Schritte manchmal zäh werden.
Damit das Schaffen eines eigenen Spielraums zukünftig leichter fällt, gibt dieses Seminar praktische Tipps für die Argumentation in Verhandlungssituationen.
Ziel des Seminars ist, klassische Stolpersteine in Verhandlungsgesprächen zu vermeiden und die
eigene Wirksamkeit zu erhöhen. Großer Wert wird dabei auf die authentische Kommunikation
gelegt, denn jeder Mensch hat sein persönliches Kommunikationsprofil.
Arbeitsschwerpunkte
t #BTJTLFOOUOJTTF[VN,SBOLIFJUTCJME%FNFO[
t (SVOEMBHFOEFS,PNNVOJLBUJPONJU.FOTDIFONJU%FNFO[
t 5IFPSFUJTDIF)JOUFSHSàOEFVOE.FUIPEFO[VN6NHBOHNJUIFSBVTGPSEFSOEFN
Verhalten (Rahmenempfehlungen)
t &JO[FMGBMMBOBMZTFO
t %FFTLBMBUJPOTUSBJOJOHT
28
Altenarbeit
EINZELSEMINARE
Arbeitsschwerpunkte
t &STUF7PSCFSFJUVOHFOGàS7FSIBOEMVOHTHFTQSÊDIF"SUEFS&JOSJDIUVOHWPSIFSJHF*OGPSNBUJPOT
beschaffung, persönliche Unterlagen etc.
t1FSTÚOMJDIF"SHVNFOUBUJPOTLFUUFFOUXJDLFMO
t(FTQSÊDITTUSVLUVSFOFSLFOOFOVOENJUCFTUJNNFO
t(FTQSÊDIF[JFMGàISFOEBCTDIMJF•FO
t(F[JFMUF(FTQSÊDITTJUVBUJPOFOFOUXJDLFMOVOEEJF8JSLVOHTXFJTFBOIBOEWPO
Rückmeldungen im Seminar überprüfen
Referent/in
Nicole Reckmann, Freie Trainerin, Kommunikationsberaterin und Coach
Zielgruppe
Fachkräfte aus der Sozialen Arbeit, insbesondere Absolventen/-innen
der Zertifikatskurse Kulturgeragogik und Musikgeragogik
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
115,00 €
8
Referent/in
Dr. H. Elisabeth Philipp-Metzen, Dipl.-Gerontologin, Dipl.-Soz.Päd.,
Zweite Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Münster e.V.
Termin
Zeit
23.04.2015 (Do)
10:00–17:00 Uhr
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern; für
die direkte Arbeit mit Menschen mit Demenz und für diejenigen, die
indirekt mit Problematiken tangiert werden.
Anmeldeschluss
01.04.2015
Seminar-Nr.
15-003
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
115,00 €
8
Termin
Zeit
21.09.2015 (Mo)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
28.08.2015
Seminar-Nr.
15-002
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
29
EINZELSEMINARE
NEU
Altenarbeit
Netzwerke in der offenen Seniorenarbeit –
mehr als nur neue Kontakte knüpfen
Die Seniorenarbeit in einer Kommune lebt von der Gemeinschaft, vom Miteinander. Die Vernetzung von Angeboten, um einen Wissens- und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen sowie die
gemeinsame Schaffung bedarfsorientierter und partizipativer Angebote sind wichtige Bausteine
funktionierender und vor allem hilfreicher Seniorenarbeit.
Um eine bedürfnis- und bedarfsgerechte sowie finanzierbare Angebotsstruktur zu erhalten und
diese fortlaufend auf- und auszubauen oder sogar „Blinde Flecken“ in der Angebotspalette für
Ältere zu entdecken, ist ein Netzwerk zwischen interessierten Bürgern/-innen, beteiligten Diensten und Einrichtungen im Bereich Senioren sowie der Stadtverwaltung ein hilfreiches Instrument.
Gemeinsame Ziele könnten sein: die Vernetzung der Angebote für Ältere, das Initiieren und
Begleiten neuer bedarfsorientierter Angebote, die Organisation von Vorträgen, Bildungsthemen
und Veranstaltungen für Ältere, die Koordination von bürgerschaftlichem Engagement etc. Zunächst einmal bedeuten Netzwerke allerdings, zumindest am Anfang, Mehrarbeit. Es stellt sich
also die berechtigte Frage „Warum in einem Netzwerk mitwirken oder gar eines initiieren, wo die
zeitlichen und personellen Ressourcen eh schon knapp sind?“
In der Weiterbildung werden Grundlagen vermittelt, welchen Nutzen Netzwerke haben und welche Erfolgsfaktoren für Netzwerke in der Seniorenarbeit wichtig sind. Tipps, wie Netzwerke effektiver zu gestalteten sind, werden ausführlich dargestellt, aber auch mit den Praxiserfahrungen
der Teilnehmenden abgeglichen und erweitert. Exemplarisch werden Senioren-Netzwerke aus
Nordrhein-Westfalen vorgestellt.
Arbeitsschwerpunkte
t &OUXJDLMVOHFJOFT/FU[XFSLFTFJO[FMOF)BOEMVOHTTDISJUUF
t.PEFSBUJPOWPO/FU[XFSLFO
t6NHBOHNJU*OUFSFTTFOT
,POnJLUFO
t1BSUJ[JQBUJPOTNÚHMJDILFJUFOÊMUFSFS#àSHFSJOOFO.FUIPEFO[VS"LUJWJFSVOH
t,PMMFHJBMFS'BDIBVTUBVTDI(SVQQFOEJTLVTTJPOFO[VJOEJWJEVFMMFO
Netzwerkprozessen
30
Kooperationspartner
Referent/in
Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros NRW (LaS NRW)
Ramona Geßler, Dipl. Soz.-Päd.
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern,
kommunale und verbandliche Mitarbeiter/-innen in der (offenen)
Seniorenarbeit
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
115,00 €
8
Termin
Zeit
06.05.2015 (Mi)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
15.04.2015
Seminar-Nr.
15-004
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
EINZELSEMINARE
NEU
Altenarbeit
Förderanträge in der Altenarbeit richtig stellen
Projekte in der Alten- und Generationenarbeit basieren immer häufiger auf einem Finanzierungsmix und der Unterstützung durch verschiedene Mittelgeber. Der Aufbau und die Umsetzung
von Projekten setzt bei den Verantwortlichen und zuständigen Mitarbeitenden zunehmend ein
Projektmanagement voraus, das sich um die Antragstellung von Modellprojekten, Stiftungs- und
Spendengeldern sowie um deren sachgerechten Einsatz und Abwicklung kümmert.
Dabei gestaltet sich die Landschaft der Förderprogramme und -geber für viele unübersichtlich.
Regional bezogene Möglichkeiten sind oftmals nicht bekannt oder werden nicht systematisch
gesucht.
Das Wissen über Finanzierungstöpfe, der Zugang zu den Fördergebern, die formelle Antragstellung sowie die Erstellung einer überzeugenden Projektskizze sind wichtige Bausteine für das
Erreichen einer Modellfinanzierung.
Die Veranstaltung wird einen Überblick über vorhandene Fördergeber und Modellprojekte geben, Kriterien der Auswahl für die einzelnen Vorhaben an die Hand geben und Vorgehensweisen
für eine profunde und überzeugende Antragstellung erläutern.
Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, anhand von Praxisbeispielen Modellanträge kennen
zu lernen, zu reflektieren und einzelne Bausteine selber zu entwickeln. Je nach Voraussetzungen
der Teilnehmenden werden Fragestellungen aufgegriffen und bearbeitet.
Arbeitsschwerpunkte
t &SGBISVOHFONJU.PEFMMBOUSÊHFOo4ZTUFNBUJTJFSVOHVOE'SBHFTUFMMVOHFO
tÃCFSTJDIUàCFS'ÚSEFSQSPHSBNNFVOENÚHMJDILFJUFOJOEFS"MUFOBSCFJUVOE
angrenzender Bereiche
t1SPmMFVOE7PSBVTTFU[VOHFOWPO'ÚSEFSHFCFSO
t&STUFMMVOHFJOFS1SPKFLUTLJ[[F
t;FJUVOE,PTUFOQMBOVOH6NHBOHNJU7FSXFOEVOHTOBDIXFJTFO
t,POUBLUNJU'ÚSEFSHFCFSO
Referent/in
Jutta Stratmann, Dipl.-Soz.
Zielgruppe
Fachkräfte aus der Alten-, Generationen- und Quartiersarbeit
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
115,00 €
8
Termin
Zeit
12.03.2015 (Do)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
19.02.2015
Seminar-Nr.
15-005
www.weiterbildung-sozialwesen.de
31
EINZELSEMINARE
NEU
Altenarbeit
EINZELSEMINARE
Recht
Musizieren im Alter mit Streich- und Zupfinstrumenten
Einführung in das SGB (Sozialgesetzbuch)
Wie können Streich- und Zupfinstrumente in verschiedenen sozialpädagogischen Praxisfeldern
(Begegnungsstätten, Senioreneinrichtungen u. a.) im Musikangebot integriert werden? Diese
Fragestellung wird im Rahmen der Weiterbildung bearbeitet. Es werden verschiedene Streichund Zupfinstrumente vorgestellt und praxisbezogen angewendet. Eine Einführung in die Spieltechnik sowie grundlegende Kenntnisse der didaktisch-methodischen Umsetzbarkeit für das
aktive Musizieren mit Streich- und Zupfinstrumenten im höheren Lebensalter und in unterschiedlichen Lebensabschnitten werden vermittelt. Im Fokus stehen Unterrichtsplanungen und Spielmodelle für das Gruppenmusizieren sowie themenbezogene Angebote.
Im Seminar stehen mehrere Instrumente zum Ausprobieren und Improvisieren im Ensemble als
Selbsterfahrung zur Verfügung. Eigene Instrumente der Seminarteilnehmer/-innen können gerne
mitgebracht werden. Vorerfahrungen sind jedoch nicht zwingend erforderlich. Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die vor der Aufgabe stehen, Musizierangebote für heterogene
Gruppen, auch bei Menschen mit Demenz, durchzuführen bzw. zu planen.
Das im SGB (Sozialgesetzbuch) geregelte Sozialrecht stellt in ganz entscheidendem Maß den
rechtlichen Rahmen und die rechtliche Grundlage für die Tätigkeit mit den verschiedenen Zielgruppen in sozialberuflichen Arbeitsfeldern dar. Daher gehören Kenntnisse der Grundzüge des
Sozialrechts zu den unverzichtbaren Voraussetzungen der Professionalität in dieser Arbeit.
Ziel der Weiterbildung ist zunächst die Vermittlung eines Überblicks über das gesamte im SGB
geregelte Sozialrecht. Darüber hinaus sollen die Teilnehmer/innen mit den Grundzügen der sozialrechtlichen Leistungen in den Bereichen der Kranken- und Pflegehilfe, der Arbeitsförderung
sowie der Existenzsicherung („Hartz IV“) vertraut gemacht werden.
Arbeitsschwerpunkte
t &SXFSCTQJFMQSBLUJTDIFS'FSUJHLFJUFO
t%JEBLUJL*OTUSVNFOUBMHFSBHPHJL4USFJDIFSHFSBHPHJL
t7PSHFIFOTXFJTFCFJIFUFSPHFOFO(SVQQFO
t&JOCF[VHWPOOFVFO.FEJFOJN*OTUSVNFOUBMVOUFSSJDIU[#.VTJL"QQT
t*NQSPWJTBUJPOTUFDIOJLFO/PUBUJPOTGPSNFO3FQFSUPJSF
Referent/in
Dr. Sibylle Hoedt-Schmidt, Musikdozentin
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern, Musikgeragogen/-innen, Kulturgeragogen/- innen und
Musikpädagogen/-innen
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
15
115,00 €
8
Termin
Zeit
25.06.2015 (Do)
10:00-17:00 Uhr
Anmeldeschluss
04.06.2015
Seminar-Nr.
15-006
Arbeitsschwerpunkte
t &JOGàISVOHJOEJF4USVLUVSVOEEFO"VGCBVEFT4(#
tÃCFSCMJDLàCFSEJFJNHFTBNUFO4(#HFSFHFMUFO4P[JBMMFJTUVOHFO
t6NGBOHVOE7PSBVTTFU[VOHFOWPO-FJTUVOHFOEFS,SBOLFOVOE1nFHFIJMGF
(SGB V, XI, XII)
t6NGBOHVOE7PSBVTTFU[VOHFOWPO-FJTUVOHFOEFS"SCFJUTGÚSEFSVOH4(#***
sowie der Existenzsicherung (Grundsicherung für Arbeitssuchende, SGB II, und Sozialhilfe,
SGB XII)
Referent/in
Prof. Dr. Andreas Siemes, Jurist, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
230,00 €
18
Termin
Zeit
03./04.09.2015 (Do/Fr)
10:00–18:00 Uhr (1. Tag)
09:00–17:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
12.08.2015
Seminar-Nr.
15-007
Hinweis:
Bitte einen Gesetzestext des SGB mitbringen.
32
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
33
EINZELSEMINARE
Recht
Einführung in die Pflegeversicherung
Anfang 1995 ist die Pflegeversicherung als fünfte Säule unseres Systems der sozialen Sicherung in Kraft getreten und bis heute durch verschiedene Änderungsgesetze novelliert worden.
Im Zuge des Pflegeversicherungsgesetzes sind andere Leistungsgesetze geändert sowie neue
Schnittstellen geschaffen worden. In Nordrhein-Westfalen kommen durch das Wohn- und Teilhabegesetz geschaffene Besonderheiten hinzu. Für die Soziale Arbeit haben sich in der Arbeit mit
hilfs- und pflegebedürftigen Menschen neue Schwerpunkte und Chancen ergeben.
Ausgehend von der Situation hilfs- und pflegebedürftiger Menschen und deren Angehöriger in
Deutschland bietet die Fortbildung eine fundierte Einführung in das Pflegeversicherungsgesetz
(SGB XI) und die 2008 und 2012/2013 erfolgten Reformen. Diese werden mit Blick auf die
Schnittstellen zum SGB V und zum SGB XII, insbesondere hinsichtlich der Konsequenzen für die
Soziale Arbeit, theoretisch und anhand vieler Praxisbeispiele diskutiert.
Recht
Update Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII) – Schwerpunktthema 2015:
Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
Die Veranstaltung soll einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im SGB VIII bieten und die
Möglichkeit geben, rechtliche Fragestellungen mit Blick auf die Praxis der Sozialen Arbeit mit
Kindern und Jugendlichen zu erörtern.
Dabei scheint es angesichts der großen Bandbreite von Arbeitsfeldern und Regelungen, die im
SGB VIII angesprochen und normiert sind, sinnvoll, in jedem Jahr einen thematischen Schwerpunkt zu setzen und dessen praktische Gehalt sowie rechtliche Problemstellungen in der Veranstaltung zu bearbeiten. Zu diesem thematischen Schwerpunkt soll dann jeweils neben einem
systematischen Überblick und der Darstellung neuer rechtlicher Entwicklungen auf Frage- und
Problemstellungen aus der Praxis eingegangen werden.
Im Jahr 2015 liegt der thematische Schwerpunkt auf der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendlichen, wie sie in § 35 a SGB VIII rechtlich geregelt ist.
Arbeitsschwerpunkte
t ,MÊSVOHEFS&SXBSUVOHFOEFS5FJMOFINFOEFO
t%JF4JUVBUJPOIJMGTVOEQnFHFCFEàSGUJHFS.FOTDIFOVOEJISFS"OHFIÚSJHFO
t%BT1nFHFWFSTJDIFSVOHTHFTFU[­OEFSVOHTHFTFU[FSFMFWBOUF3JDIUMJOJFO
t%BT#FHVUBDIUVOHTWFSGBISFO
t4DIOJUUTUFMMFO[VN4(#7VOE[VN4(#9**
t3FMFWBOUF2VFMMFOVOE*OUFSOFUBESFTTFOGàSBLUVFMMF%BUFOSVOEVNEJF1nFHFWFSTJDIFSVOH
tÃCVOHFO
34
EINZELSEMINARE
Arbeitsschwerpunkte
t (SVOE[àHFEFS&JOHMJFEFSVOHTIJMGFGàSTFFMJTDICFIJOEFSUF,JOEFSVOE+VHFOEMJDIF
t"LUVFMMF&OUXJDLMVOHFOJN3FDIUEFS&JOHMJFEFSVOHTIJMGF
t;VTBNNFOBSCFJUWPO+VHFOEBNUVOE,JOEFSVOE+VHFOE
1TZDIJBUSJFJN3BINFOEFS
Eingliederungshilfe
Referent/in
Prof. Dr. Andreas Siemes, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Referent/in
Jürgen Ribbert-Elias, zertifizierter Case Management-Ausbilder
Zielgruppe
Fachkräfte aus der Jugendhilfe
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
115,00 €
8
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
115,00 €
8
Termin
Zeit
11.09.2015 (Fr)
09:30–17:00 Uhr
Termin
Zeit
14.09.2015 (Mo)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
21.08.2015
Anmeldeschluss
12.08.2015
Seminar-Nr.
15-009
Seminar-Nr.
15-008
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
35
EINZELSEMINARE
NEU
Recht
EINZELSEMINARE
NEU
Recht
Verfahrensrechtliche Grundlagen zur Vertretung von Kindern bei Gericht
Rechtliche Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit mit Seniorinnen und Senioren
Im Rahmen dieses Seminars werden die Grundlagen des familiengerichtlichen Verfahrens im
Bezug auf Kindschaftssachen dargestellt.
Zunächst werden der Aufbau und die wesentlichen Verfahrensvorschriften vorgestellt, die anschließend anhand praktischer Fallkonstellationen vertieft werden.
Hierbei soll auch auf strategische und prozesstaktische Überlegungen eingegangen werden.
Nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels gewinnen Seniorinnen und Senioren als eine
Zielgruppe Sozialer Arbeit zunehmend an Bedeutung. Insoweit gehört auch in diesem Arbeitsfeld
die Kenntnis der Grundzüge des Rechts zu den wichtigen Voraussetzungen einer Professionalität
dieser Arbeit. Dabei stellt die Auseinandersetzung mit dem Recht im Bereich der Altenhilfe dadurch
einen eigenen Reiz und auch eine besondere Herausforderung dar, dass es in der Bundesrepublik
kein eigenständiges Gesetz gibt, in dem das „Recht der Älteren“ zusammenfassend geregelt wäre.
Vielmehr haben eine Vielzahl von Gesetzen Relevanz für die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren.
Arbeitsschwerpunkte
t&JOGàISVOHJOEBT'BN'(
t,JOETDIBGUTTBDIFO
t8FTFOUMJDIF7FSGBISFOTWPSTDISJGUFO
t*OIBMUVOE"VGCBVWPO4DISJGUTÊU[FO
t'SJTUFOVOE5FSNJOF
t7FSGBISFOTWFSMBVG
t%JFNàOEMJDIF7FSIBOEMVOH
t1SP[FTTUBLUJTDIFVOEWFSGBISFOTUBLUJTDIFÃCFSMFHVOHFO
Ziel der Veranstaltung ist ein einführender Überblick über rechtliche Regelungen zu einigen der
Aspekte, die für das (Alltags-)Leben älterer Menschen Bedeutung haben: die Arbeit sowie die Sicherung des Lebensunterhalts im Alter, das Wohnen im Alter sowie die Versorgung mit Leistungen
der Kranken- und Pflegehilfe im Alter (einschließlich einer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung). In dieser Zielrichtung bietet die Veranstaltung auch die Möglichkeit, den Nachweis allgemeiner rechtlicher Kenntnisse als Voraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildungsreihe „Case
Management“ zu erwerben.
Arbeitsschwerpunkte
Referent/in
Dr. Marie-Luise Kohne, Rechtsanwältin
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
115,00 €
8
Termin
Zeit
07.05.2015 (Do)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
16.04.2015
Referent/in
Prof. Dr. Andreas Siemes, Jurist, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
15-010
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern, Teilnehmer/innen des Zertifikatskurses „Case Management“
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
230,00 €
16
Termin
Zeit
23./24.11.2015 (Mo/Di)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
01.11.2015
Seminar-Nr.
15-011
Seminar-Nr.
36
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
t"SCFJUJN"MUFS
t4JDIFSVOHEFT-FCFOTVOUFSIBMUTEVSDIHFTFU[MJDIFVOEQSJWBUF"MUFSTWPSTPSHF
sowie die Grundsicherung im Alter
t8PIOFOJN"MUFS
t-FJTUVOHFOEFS,SBOLFOVOEEFS1nFHFIJMGFJN"MUFSFJOTDIMJF•MJDI
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung)
www.weiterbildung-sozialwesen.de
37
NEU
EINZELSEMINARE
Recht
Update Familienrecht
Diese Veranstaltung soll einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Familienrecht bieten
und die Möglichkeit geben, rechtliche Fragestellungen aus der Praxis zu erörtern.
Es wird informiert über gesetzliche Änderungen, die für das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe einschließlich Trennungs- und Scheidungsberatung relevant sind. Außerdem werden
Entwicklungen in der Rechtsprechung der obersten Gerichte referiert.
Dabei soll insbesondere auf die Fragestellungen der Teilnehmer/innen eingegangen werden. Im
Vorfeld der Weiterbildung werden deshalb mittels einer Onlinebefragung der Teilnehmer/innen
Themen und Fragestellungen gesammelt, die in der Weiterbildung als Schwerpunkte erörtert
werden.
Berufsbetreuung
Todesfälle und erbrechtliche Fragen im Rahmen der Betreuung –
Der Betreute als Erbe und Erblasser
Rechtliche Betreuer werden immer wieder mit dem Tod der betreuten Person oder mit dem Tod
von Angehörigen, zu deren Erbschaft der Betreute berufen ist, konfrontiert. Inhalt des Seminars ist
eine zusammengefasste Darstellung der diesbezüglichen Rechte und Pflichten des Betreuers. Für
Vormünder Minderjähriger sind die meisten in diesem Seminar dargestellten Fragen ebenfalls von
Interesse.
Arbeitsschwerpunkte
Referent/in
Prof. Dr. Kerstin Feldhoff, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte aus sozialberuflichen Arbeitsfeldern, insbesondere aus der
Kinder- und Jugendhilfe
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
230,00 €
16
t5PEFTEFmOJUJPO5PEFTGFTUTUFMMVOH)JSOUPEWT)FS[UPE-FJDIFOTDIBV4UFSCFCFVSLVOEVOH
t"CTDIMJF•FOEF5ÊUJHLFJUFOHFHFOàCFSEFN#FUS(3FDIOVOHTMFHVOH7FSNÚHFOTàCFSTJDIU Abschlussbericht
t/PUHFTDIÊGUTGàISVOH#FJTQJFMF(SFO[FO)BGUVOH"VTIÊOEJHVOHWPO7FSNÚHFOTXFSUFO und sonstigen Unterlagen an Erben/Nachlasspfleger/Nachlassgericht
t#FTUBUUVOHEFTFIFNBMT#FUSFVUFOBMT#FUSFVFSBVGHBCF
t&SCSFDIUMJDIF'SBHFOJN3BINFOEFS#FUSFVVOH
tÃCFSCMJDLHFTFU[MJDIF&SCGPMHFVOEHFXJMMMLàSUF&SCGPMHF
t5FTUJFSGÊIJHLFJUVOE#FUSFVVOHEFS#FUSFVFSBMT&SCFEFT#FUSFVUFO
Mitwirkung des Betreuers im Bereich von Erbverträgen
t8BTHFIÚSU[VN/BDIMBTT [#&IFHBUUFOLPOUFO-FCFOTWFSTJDIFSVOHFOVTX
t1nJDIUUFJMTSFDIU1nJDIUUFJMTFOU[VHVOE&SCVOXàSEJHLFJU
t&SCBOOBINFVOE"VTTDIMBHVOH"OGFDIUVOHEFS&SCBOOBINFTPOTUJHF)BGUVOHTCFTDISÊO
kungen, Genehmigungspflichten für Betreuer
Termin
Zeit
28./29.09.2015 (Mo/Di)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Referent/in
Horst Deinert, Dipl.-Verw.Wirt/Soz.Arb.
Anmeldeschluss
04.09.2015
Zielgruppe
Beruflich tätige rechtliche Betreuer/innen
Seminar-Nr.
15-012
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Fachhochschule Münster
25
115,00 €
Unterrichtsstunden
8
Termin
Zeit
09.03.2015 (Mo)
09:00–16:00 Uhr
Anmeldeschluss
16.02.2015
Seminar-Nr.
15-013
Arbeitsschwerpunkte
t"LUVFMMF&OUXJDLMVOHFOJN'BNJMJFOSFDIU
t4DIXFSQVOLUTFU[VOHOBDIEFO'SBHFTUFMMVOHFOEFS5FJMOFINFSJOOFO
38
NEU
EINZELSEMINARE
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
(94,50 € für Mitglieder des Berufsverband der Berufsbetreuer/innen – BdB)
www.weiterbildung-sozialwesen.de
39
EINZELSEMINARE
Berufsbetreuung
Haftungsrecht für Betreuer/innen
Anfang und Ende der Betreuung
Rechtliche Betreuer/innen sind für Ihre Handlungen haftungsrechtlich verantwortlich (§ 1833
BGB). Selbst dann, wenn die betreuten Personen Dritten gegenüber Schäden verursachen, kann
unter bestimmten Gesichtspunkten eine Eigenhaftung der Betreuer/innen gegeben sein. Das
gleiche betrifft die Haftung gegenüber Behörden, wie Sozial- und Finanzämtern.
Zu Beginn und am Ende der Betreuung fallen eine Reihe von Handlungspflichten an, die gegenüber
den unterschiedlichen Beteiligten bestehen. Diese werden in dieser Weiterbildung systematisch
erläutert. Ebenso soll auf Besonderheiten hingewiesen werden.
Im Mittelpunkt des Seminars steht neben der Vermittlung von Grundlagen des BG- Haftungsrechtes sowie der haftpflichtversicherungsrechtlichen Bestimmungen auch die Vorbeugung von
Schadensfällen. Praktische Beispiele aus unterschiedlichen Haftungsbereichen werden dargestellt
und auf ihre Relevanz untersucht.
Arbeitsschwerpunkte
Auch die strafrechtlichen Aspekte werden einbezogen, ebenso der Bereich des Haftens für Unterlassungen, die durch die pauschalierte Betreuervergütung mehr im Vordergrund stehen.
Arbeitsschwerpunkte
t)BGUVOHHFHFOàCFSEFN#FUSFVUFOHFNf#(#.B•TUÊCFVOE#FJTQJFMF
t"NUTQnJDIUFOEFT#FUSFVFSTHFHFOàCFSESJUUFO#FUFJMJHUFO
t%FMFHBUJPOWPO#FUSFVFSUÊUJHLFJUFOVOE7FSBOUXPSUMJDILFJU
t)BGUVOHEFT#FUSFVFSTXFHFO"VGTJDIUTQnJDIUWFSMFU[VOH
t(FTDIÊGUTGàISVOHPIOF"VGUSBH
t)BGUVOHOBDITP[JBMVOETUFVFSSFDIUMJDIFO#FTUJNNVOHFO
t#FTPOEFSIFJUFOCFJEFS"NUTIBGUVOH
t)BGUVOHGàS.JUBSCFJUFS7FSUSFUFS#FWPMMNÊDIUJHUF
t)BGUQnJDIUWFSTJDIFSVOH-FJTUVOHTVNGBOHVOE"VTTDIMàTTF
t3FHSFTTBOTQSàDIFEFT%JFOTUIFSSO"SCFJUHFCFST
40
Berufsbetreuung
EINZELSEMINARE
Anfang der Betreuung:
t,POUBLUBVGOBINFNJUEFN#FUSFVUFOo8PIOVOHT[VUSJUU
Kommunikationsprobleme, Zugriff auf Unterlagen und Konten
t,POUBLUBVGOBINFNJUEFN#FUSFVVOHTHFSJDIUoJOTCFTPOEFSFEFN
Rechtspfleger – Erwartungen bez. Berichterstattung, Vermögensverzeichnis,
Rechnungslegung
t,POUBLUBVGOBINF[VBOEFSFO(FSJDIUFO#FIÚSEFO"VTXJSLVOHFOBVGEJF
Handlungs-/Prozessfähigkeit; Kontakt zum Gerichtsvollzieher
t,POUBLUBVGOBINF[VBOEFSFO1FSTPOFO7FSNJFUFS"SCFJUHFCFS#BOLFO­S[UF
Pflegepersonal: Datenschutzfragen/Vertraulichkeit, Authentifizierung, Schweigepflichten
Ende der Betreuung:
t7FSNÚHFOTIFSBVTHBCFBOEFO&Y#FUSFVUFO&SCFO/BDIGPMHFCFUSFVFS
t4DIMVTTSFDIFOTDIBGUTQnJDIUFOHFHFOàCFSEFO7PSHFOBOOUFOTPXJFEFN
Betreuungsgericht; Verzicht auf formelle Schlussrechnung
t&OUMBTUVOHTFSLMÊSVOH)BGUVOHTWFS[JDIU(FOFINJHVOHTQnJDIUFO
t/PUHFTDIÊGUTGàISVOH#FTUBUUVOHEFTWFSTUPSCFOFO#FUSFVUFOTUFVFSSFDIUMJDIF
Pflichten
t#FOBDISJDIUJHVOHBOEFSFS4UFMMFO
t "LUFOBVGCFXBISVOH
Referent/in
Horst Deinert, Dipl.-Verw.Wirt/Soz.Arb.
Zielgruppe
Beruflich tätige rechtliche Betreuer/innen
Referent/in
Horst Deinert, Dipl.-Verw.Wirt/Soz.Arb.
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Zielgruppe
Beruflich tätige rechtliche Betreuer/innen
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
25
115,00 €
(94,50 € für Mitglieder des Berufsverband der Berufsbetreuer/innen – BdB)
8
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Fachhochschule Münster
25
115,00 €
Termin
Zeit
10.03.2015 (Di)
09:00–16:00 Uhr
Unterrichtsstunden
8
Anmeldeschluss
17.02.2015
Termin
Zeit
28.09.2015 (Mo)
09:00–16:00 Uhr
Seminar-Nr.
15-014
Anmeldeschluss
08.09.2015
Seminar-Nr.
15-015
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
(94,50 € für Mitglieder des Berufsverband der Berufsbetreuer/innen – BdB)
www.weiterbildung-sozialwesen.de
41
EINZELSEMINARE
Berufsbetreuung
Eigenverantwortung, Delegation und Vertretung im Betreuungsrecht
Inwieweit ist die Führung einer Betreuung eine höchstpersönliche Pflicht des Betreuers, inwieweit
ist eine Delegation möglich? Diese Fragen stellen sich insbesondere seit der Pauschalierung der
Betreuervergütung.
In dem Seminar geht es um die Abgrenzung der einzelnen Betreuertätigkeiten in solche, die
nicht delegierbar sind (und welche Lösungen stattdessen möglich sind) und in diejenigen, die
Hilfskräfte oder Abwesenheitsvertreter wahrnehmen dürfen. Es geht weiter darum, auf wessen
Kosten dieses geschieht und wie die Haftung im Falle von Schäden aussieht.
Arbeitsschwerpunkte
t EFS,FSOCFSFJDIEFSQFSTÚOMJDIFO#FUSFVVOHTUÊUJHLFJU
t#FTUFMMVOHWPO7FSIJOEFSVOHTCFUSFVFSOCFJSFDIUMJDIFSVOECFJUBUTÊDIMJDIFS
Verhinderung (und deren Vergütungsansprüche)
t4FMCTUWPSOBINFEFT#FUSFVVOHTHFSJDIUFTHFNf#(#J7NfJ#(#
t&SSFJDICBSLFJUEFT#FUSFVFST
t%FMFHBUJPOFOWPO5ÊUJHLFJUFOBV•FSIBMCEFT,FSOCFSFJDIFT7PS/BDICFSFJUVOHFUD
tJOUFSOF%FMFHBUJPOBVG,PTUFOEFT#FUSFVFSTf"CT7#7(
tFYUFSOF%FMFHBUJPOBVG,PTUFOEFT#FUSFVUFOf#(#
t#FJTQJFMF[VS6OUFSTDIFJEVOHEJFTFS%FMFHBUJPOFO
t7FSHàUVOHTSFDIUMJDIF'SBHFO
t)BGUVOHTVOEWFSTJDIFSVOHTSFDIUMJDIF'SBHFO
t'SBHFOEJFTJDIBVTEFN#FTDIÊGUJHVOHTWFSIÊMUOJTWPO)JMGTLSÊGUFOFSHFCFO
(Steuer, Sozialversicherung usw.)
t#FTPOEFSIFJUFOCFJ7FSFJOTCFUSFVFSO
42
Referent/in
Horst Deinert, Dipl.-Verw.Wirt/Soz.Arb.
Zielgruppe
Beruflich tätige rechtliche Betreuer/innen
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
25
115,00 €
(94,50 € für Mitglieder des Berufsverband der Berufsbetreuer/innen – BdB)
8
Termin
Zeit
29.09.2015 (Di)
09:00–16:00 Uhr
Anmeldeschluss
08.09.2015
Seminar-Nr.
15-016
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
EINZELSEMINARE
Kinderschutz
Häusliche Gewalt – (k)ein Thema der Jugendhilfe?
In Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen
Gewalt in der Partnerschaft – in den meisten Fällen Männergewalt gegen Frauen – hat verheerende Auswirkungen auf das Leben von Frauen und auf die Entwicklung von Kindern.
Die (Mit)Betroffenheit von Kindern durch häusliche Gewalt zeigt immer einen Hilfebedarf an und
sollte der Jugendhilfe Anlass sein, tätig zu werden. Zentral für den Schutz und die Perspektiventwicklung der Mädchen und Jungen ist, ob es gelingt, die Beziehung zum nicht-schlagenden
Elternteil – in der Regel der Mutter – zu stabilisieren und sie in ihrer Erziehungsfähigkeit zu
stärken. Obwohl es keinen Kinderschutz ohne Sicherheit und Schutz für die Frauen gibt, ist der
Frauenschutz aber bisher ein wenig beachtetes Thema der Jugendhilfe.
Um wirksame Hilfen für gewaltbelastete Familien zu entwickeln, braucht es
t FJO7FSTUFIFOEFS%ZOBNJLFOIÊVTMJDIFS(FXBMU
t FJOF,MBSIFJUEFS'BDILSÊGUFJOEFSFJHFOFO3PMMFOXBISOFINVOHVOEEFSGBDIMJDIFO)BMUVOH
zur Problematik häuslicher Gewalt,
t HFTDIMFDIUFSHFSFDIUF6OUFSTUàU[VOHJO'BNJMJFO
t FJHFOTUÊOEJHF"OHFCPUFGàS.ÊEDIFOVOE+VOHFOBMT.JU
#FUSPGGFOFIÊVTMJDIFS(FXBMU
t EBT;VTBNNFOXJSLFOEFS+VHFOEIJMGFNJUEFS'SBVFOIJMGF1PMJ[FJVOE(FSJDIUFOTPXJF
abgestimmte Handlungsstrategien in der Fallarbeit.
t 3FDIULFOOUOJTTFàCFSEBT(FXBMUHFTFU[EBT4PSHFVOE6NHBOHTSFDIUVOEEJFBLUVFMMF Rechtsprechung
t 3FDIUTLFOOUOJTTFàCFS3PMMFVOE"VGHBCFEFT+VHFOEBNUFTJNGBNJMJFOHFSJDIUMJDIFO7FSGBISFO
Anhand fachlicher Inputs und der Bearbeitung von Fallbeispielen aus der eigenen Praxis zielt die
Weiterbildung darauf, die Handlungssicherheit der Fachkräfte im Umgang mit häuslicher Gewalt
zu erhöhen.
Arbeitsschwerpunkte
t%ZOBNJLIÊVTMJDIFS(FXBMU
t"VGHBCFOEFS+VHFOEIJMGFJN,POUFYUIÊVTMJDIFS(FXBMU
t(FTDIMFDIUFSHFSFDIUF(FTUBMUVOHWPO)JMGFVOE6OUFSTUàU[VOH
t7FSIÊMUOJT'SBVFOTDIVU[o,JOEFSTDIVU[VOEEBT;VTBNNFOXJSLFOWPO
Jugendhilfe und Frauenhilfe
t3FDIUMJDIF"TQFLUF[VN5IFNBIÊVTMJDIF(FXBMU
Kooperationspartner
LWL-Landesjugendamt Westfalen
Referent/in
Prof. Dr. Luise Hartwig, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Prof. Dr. Kerstin Feldhoff, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Dr. Monika Weber, LWL-Landesjugendamt
Zielgruppe
Fachkräfte aus psychosozialen Arbeitsfeldern, Jugendhilfe, Schule,
Kindertageseinrichtungen, Pflege u. ä.
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
230,00 €
18
Termin
Zeit
29./30.10.2015 (Do/Fr)
09:30–18:00 Uhr
Anmeldeschluss
08.10.2015
Seminar-Nr.
15-017
www.weiterbildung-sozialwesen.de
43
EINZELSEMINARE
Kinderschutz
Kinderschutz bei ambulanten Hilfen: Handlungssicherheit durch Schutzkonzepte?
Ein Schutzkonzept kennzeichnet im Rahmen einer Hilfe zur Erziehung eine konkrete Anforderung
an die Erziehungsberechtigten, ihre Kinder vor Gefahren für ihr Wohl (im Sinne des § 8a SGB VIII
und des § 1666 BGB) zu schützen.
In dieser Veranstaltung werden die Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt der Fachhochschule
Münster zum Thema „Schutzkonzepte in der Hilfeplanung“ vorgestellt, Chancen und Grenzen von
Schutzkonzepten thematisiert und die praktische Umsetzung von Schutzkonzepten im Alltag der
Jugendhilfe geübt.
Am Beispiel der Kooperation von freien Trägern (SPFH) und dem ASD im Rahmen eines Schutzauftrages soll das Kooperationsverhältnis zwischen ASD- und SPFH-Fachkräften im Kinderschutz
reflektiert und gemeinsam Kriterien für einen gelingenden Kinderschutz erarbeitet werden.
Arbeitsschwerpunkte
t8BTTJOEFJHFOUMJDI4DIVU[LPO[FQUF
t'VOLUJPOFOVOE(SFO[FOWPO4DIVU[LPO[FQUFO
t2VBMJUÊUTLSJUFSJFOWPO4DIVU[LPO[FQUFO
t,PPQFSBUJPOWPO"4%VOE41')JN4DIVU[LPO[FQU
t#FUFJMJHVOHWPO#FUSPGGFOFOBMT&SGPMHTGBLUPSJN,JOEFSTDIVU[
44
Referent/in
Mike Lenkenhoff, Dipl.-Soz.Päd/Dipl.-Soz.Arb, MNA, FH Münster,
Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte aus der Jugendhilfe insbesondere aus den Arbeitsfeldern
SPFH und ASD
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
115,00 €
8
Termin
Zeit
12.11.2015 (Do)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
21.10.2015
Seminar-Nr.
15-018
45
EINZELSEMINARE
Kinderschutz
„Migrationssensibler Kinderschutz“ im Kontext der erzieherischen Hilfen in
und mit Migrationsfamilien
Jenseits von Fernsehkrimis –
der Beitrag der Rechtsmedizin in Fällen von Kindeswohlgefährdung
Das Thema „Kinderschutz“ nimmt innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe einen wichtigen Platz
ein. Der Umgang mit dem Thema Migration und Interkulturalität wird jedoch innerhalb der Kinderschutzdiskussion häufig ausgeblendet und sehr bedingt diskutiert. Hinzu kommt, dass gegenwärtig sehr begrenzt datenbasierte Aussagen zur Zielgruppe existieren – obwohl die Zahl der
Kinder mit Migrationshintergrund weiter wächst.
Dabei begegnen gerade pädagogische Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe häufig Fragen
mit Blick auf die Probleme und Herausforderungen der Zusammenarbeit mit Migrationsfamilien
sowie auf spezifische Anforderungen und Unsicherheiten in der praktischen Arbeit mit Migrationsfamilien.
In dieser zweitägigen Veranstaltung zum Thema „Migrationssensibler Kinderschutz“ soll der
Frage nachgegangen werden, unter welchen speziellen Rahmenbedingungen Familien mit Migrationsgeschichte leben und inwieweit deren Besonderheiten im Kontext des Kinderschutzes
beachtet werden müssen. Hier soll auch der Umgang mit (inter-)kulturellen und sozialen Fragen
thematisiert werden.
Dabei wird im Rahmen der Veranstaltung auch Raum für die Reflexion von Fällen und Darstellungen aus der Praxis eingeräumt.
In Fällen von akuter Kindeswohlgefährdung stehen die Fachkräfte des Jugendamtes unter einem
enormen Handlungsdruck und müssen schnell auf vielen Ebenen Entscheidungen treffen. Unter
anderem ist zu entscheiden, ob der Verdacht auf eine Kindesmisshandlung besteht und ob Beweismaterial für nachfolgende familiengerichtliche und/oder strafrechtliche Verfahren gesichert werden
muss. Im Klartext bedeutet dies, Verletzungen der Kinder von Experten/-innen diagnostizieren und
gerichtsverwertbar dokumentieren zu lassen.
Von der Möglichkeit, die Rechtsmedizin in Anspruch zu nehmen, machen in diesem Zusammenhang nur längst nicht alle Gebrauch. Viele Fachkräfte verbinden mit diesen Institutionen Bilder, die
durch Krimiserien geprägt sind. Die Realität sieht aber völlig anders aus. Die speziell ausgebildeten
Ärzte/-innen der rechtsmedizinischen Institute führen sehr kurzfristig eine kompetente und kindgerechte Diagnostik durch, sichern Spuren und Beweismaterial und fertigen eine gerichtsverwertbare
Dokumentation der Verletzungen an.
Arbeitsschwerpunkte
t.JHSBUJPOTTFOTJCMFS,JOEFSTDIVU[VOENJHSBUJPOTTQF[JmTDIF3BINFOCFEJOHVOHFO
t"VTMÊOEFSSFDIUMJDIF3BINFOCFEJOHVOHFOJOEFS"SCFJUNJU.JHSBUJPOTGBNJMJFO
t6NHBOHNJULVMUVSFMMFOTP[JBMFOVOETQSBDIMJDIFO#BSSJFSFOVOE)FSBVTGPSEFSVOHFO
t3FLPOTUSVJFSUF'ÊMMFBVTEFS1SBYJTVOENJHSBUJPOTTFOTJCMFT'BMMWFSTUFIFO
t"VTUBVTDINJU5FJMOFINFSOJOOFOàCFSNJHSBUJPOTTQF[JmTDIF5IFNFOVOE1SBYJTGÊMMF
46
Kinderschutz
EINZELSEMINARE
Arbeitsschwerpunkte
t;VTBNNFOBSCFJU[XJTDIFO+VHFOEBNUVOE3FDIUTNFEJ[JOCFJ"OIBMUTQVOLUFOGàSFJOF
Kindeswohlgefährdung – Praxisbeispiel
t%JBHOPTUJLVOE%PLVNFOUBUJPOCFJ"OIBMUTQVOLUFOGàSFJOF,JOEFTXPIMHFGÊISEVOH
Kindesmisshandlung
t%BSTUFMMVOHEFS"VGHBCFOVOE-FJTUVOHFOEFS3FDIUTNFEJ[JOCFJ7FSEBDIUBVG
Kindeswohlgefährdung/Kindesmisshandlung – Praxisbeispiele
Kooperationspartner
LWL Landesjugendamt Westfalen
Institut für Rechtsmedizin des UKM
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster
Referent/in
Dr. Kemal Bozay, Erziehungs- und Sozialwissenschaftler, Vertretungsprofessor an der FH Dortmund
Nuray Ate , M.A. Philosophie und Erziehungswissenschaften, IFAK
e.V. – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe
Referent/in
Udo Hartmann, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt
Münster, Fachdienst Kinderschutz
Univ. Prof. Dr. med. Heidi Pfeiffer, Direktorin des Instituts für Rechtsmedizin
Zielgruppe
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe,
Fachkräfte aus Einrichtungen und Beratungsstellen der sozialpädagogischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien, Fachkräfte
und Mitarbeiter/innen der Jugendämter
Zielgruppe
Fachkräfte des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) sowie Fachkräfte
von freien Trägern der Jugendhilfe
Ort
Institut für Rechtsmedizin, Röntgenstr. 23, 48149 Münster
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
230,00 €
16
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
60
45,00 €
3
Termin
Zeit
19./20.10.2015 (Mo/Di)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Termin
Zeit
25.03.2015
10:00–12:30 Uhr
Anmeldeschluss
05.03.2015
Seminar-Nr.
15-020
Anmeldeschluss
01.10.2015
Seminar-Nr.
15-019
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
(eine Wegbeschreibung erhalten Sie nach erfolgter Anmeldung)
(ab 09:30 Uhr: Anmeldung, Kaffee)
Parken vor Ort
Bitte beachten Sie, dass am Institut für Rechtsmedizin nur wenige Parkplätze vorhanden sind!
Wir empfehlen daher die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
www.weiterbildung-sozialwesen.de
47
Kinderschutz
EINZELSEMINARE
Trauma: Erkennen, Einschätzen, Handeln
Dieser Einführungskurs informiert ausführlich über die Grundlagen zu den wichtigsten Themenbereichen der Psychotraumatologie. Er gibt einen Überblick über Probleme und Folgen psychischer Traumatisierungen und Anleitung, diese besser erkennen und einschätzen zu können.
Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte aus psychosozialen Arbeitsfeldern, die in ihrem Alltag immer wieder an Grenzen im Umgang mit Menschen stoßen, welche unter den Folgen
belastender Lebenserfahrungen leiden. Der Kontakt mit traumatisierten Menschen und deren
Angehörigen stellt besondere Anforderungen sowohl an den/die jeweilige/n Berater/in als auch
an die institutionelle Organisation dar. Die Arbeit mit traumatisierten Menschen geht oft weit
über ein normales Maß an persönlichem Einsatz hinaus.
Anhand von theoretischen Inputs, Fallbeispielen und praktischen Übungen werden realistische,
praxisnahe, pädagogische und ressourcenorientierte Strategien zum Umgang mit traumatisierten
Klienten entwickelt. Dabei wird auch die individuelle berufliche Situation der Teilnehmenden
Beachtung finden.
Arbeitsschwerpunkte
t(SVOECFHSJGGFQTZDIJTDIFS5SBVNBUJTJFSVOHFO
t%FmOJUJPOVOE.FSLNBMFQTZDIJTDIFS5SBVNBUJTJFSVOHFO
t'PMHFOVOE4ZNQUPNFQTZDIJTDIFS5SBVNBUJTJFSVOHFO
t1IZTJPMPHJFEFT5SBVNBT
t,SJUFSJFO[VN&SLFOOFOVOE&JOTDIÊU[FOWPO5SBVNBUJTJFSVOHFO
tÃCFSCMJDLàCFSUSBVNBTQF[JmTDIF#FSBUVOHVOE.FUIPEFO
t&STUF4DISJUUFJN6NHBOHNJU.FOTDIFONJU5SBVNBUJTJFSVOHFO
t&OUTQBOOVOHT4UBCJMJTJFSVOHTVOESFTTPVSDFOPSJFOUJFSUF.FUIPEFO
t.ÚHMJDILFJUFOEFS4FMCTUGàSTPSHF
Referent/in
48
Ulrike Nixdorf, Dipl.-Psych., Lösungsorient. Kurzzeittherap., Systemische Lehrtherapeutin (SG), klientenzentr. Gesprächsführung (GWG),
Traumatherapeutin (EMDR)
Zielgruppe
Fachkräfte aus psychosozialen Arbeitsfeldern, Jugendhilfe, Schule,
Kindertageseinrichtungen, Pflege u. ä.
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
235,00 €
20
Termin
Zeit
24./25.04.2015 (Fr/Sa)
09:30–18:00 Uhr
Anmeldeschluss
03.04.2015
Seminar-Nr.
15-021
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
EINZELSEMINARE
Kinderschutz
Die Opfer und die Täter/innen –
Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen
Von sexuellem Missbrauch Betroffene sind in der Regel nicht in der Lage, über ihre Missbrauchserfahrungen zu berichten und zeigen unterschiedliche Signale und Symptome, um auf sich aufmerksam zu machen.
Diese Signale und Symptome zu verstehen setzen voraus, dass Professionelle Kenntnisse über die
Missbrauchsdynamik und die Vorgehensweisen der Täter und Täterinnen haben, um das Verhalten
sowohl von Missbrauchsopfern als auch von Tätern und Täterinnen besser einzuordnen und zu
verstehen.
Arbeitsschwerpunkte
t &JOGàISVOHJOEJF1TZDIPEZOBNJLEFTTFYVFMMFO.JTTCSBVDIT
t +VOHFOVOE.ÊEDIFOBMT0QGFS
t %JF"VTXJSLVOHFOEFTTFYVFMMFO.JTTCSBVDITBVGEJF0QGFS
t *OUFSWFOUJPOCFJFJOFNWBHFO7FSEBDIU
t *OUFSWFOUJPOOBDI"VGEFDLVOH
t -PZBMJUÊUTLPOnJLUFVOEBNCJWBMFOUFT7FSIBMUFO
t ,POnJLUFJN)FMGFSTZTUFN
t %JF5BUEZOBNJLoEFS.JTTCSBVDIT[ZLMVT
t 7POEFS1MBOVOHCJT[VS5BU
t 'SBVFOBMT.JTTCSBVDIFSJOOFO
t 4FYVFMMFS.JTTCSBVDIEVSDI+VHFOEMJDIFo*OUFSWFOUJPO
t 7FSMFVHOVOHVOE)JOUFSHSàOEFEFS7FSMFVHOVOH
Referent/in
Mechthild Gründer, Dipl.-Soz.Arb., Kinder- u. Jugendlichenpsychotherapeutin, Fachbuchautorin, Fallsupervisorin, Lehrbeauftragte
Zielgruppe
Fachkräfte aus Einrichtungen und Bereichen der stationären und teilstationären Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie Fachkräfte
aus Jugendämtern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
345,00 €
24
Termin
1. Termin: 20.–22.05.2015 (Mi-Fr)
2. Termin: 16.–18.11.2015 (Mo-Mi)
09:30–17:00 Uhr
Zeit
Anmeldeschluss
1. Termin: 28.04.2015
2. Termin: 23.10.2015
Seminar-Nr.
1. Termin: 15-022
2. Termin: 15-023
www.weiterbildung-sozialwesen.de
49
EINZELSEMINARE
Kinder- und Jugendhilfe
Die gutachtliche Stellungnahme in der Sozialen Arbeit
Gutachtliche Stellungnahmen sind wesentlicher Bestandteil der Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit. Mit ihnen treten die Fachkräfte in Kommunikation mit anderen Fachdisziplinen, aber auch
mit den Betroffenen.
Damit sind Stellungnahmen neben ihrer inhaltlichen Bedeutung als Entscheidungsgrundlage
auch ein wichtiges Element der Professionalität sozialer Fachkräfte. Diese Bedeutung wird in
Ausbildung und Praxis oft verkannt. Deshalb ist die Qualität von Stellungnahmen sozialer Fachkräfte nicht durchgängig gesichert. Das Seminar setzt an dieser Stelle an und möchte wesentliche Prinzipien in Aufbau, Sprache und Inhalt von Stellungnahmen, vor allem aus dem Bereich
der Zusammenarbeit der Jugendhilfe mit dem Familiengericht (z. B. Trennung und Scheidung,
Umgangsrecht, Sorgerechtsentzug, Verfahrensbeistandschaft), darstellen und an Originaltexten
erarbeiten.
Aus diesem Grund sollte mit der Anmeldung die Bereitschaft verbunden sein, eigene Texte zur
Verfügung zu stellen, die dann anonymisiert besprochen werden können. Am ersten Weiterbildungstag wird nachmittags Herr Andreas Hornung, Richter am Oberlandesgericht Hamm, Hinweise zur gutachtlichen Stellungnahme aus Sicht des Gerichtes geben.
Arbeitsschwerpunkte
t"VGCBVHVUBDIUMJDIFS4UFMMVOHOBINFO
t"OBMZTFLSJUFSJFOGàS4UFMMVOHOBINFO
o sprachliches Verständnis
o Fakten und Bewertungen
t"SCFJUBO#FJTQJFMUFYUFO
50
EINZELSEMINARE
Familienrat („Family Group Conference“) – Einführung
In Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH)
und dem LWL-Landesjugendamt Westfalen
Im Rahmen der Hilfeplanung nach § 36 Kinder- und Jugendhilfegesetz stellt die Mitwirkung und
Beteiligung der Adressaten/-innen eine zentrale Voraussetzung für den Hilfeerfolg dar. Aber:
t8JFLBOOEBT)JMGFQMBOWFSGBISFOQBSUJ[JQBUJWHFTUBMUFUXFSEFO
t8JFLÚOOFO3FTTPVSDFOVOETP[JBMFT/FU[XFSLEFS'BNJMJFOCFSFJUTJOEFS
Planungs- und Entscheidungsphase der Hilfeplanung aktiviert werden?
t8JFLÚOOFOEJF"ESFTTBUFOUBUTÊDIMJDI[V&OUTDIFJEVOHTUSÊHFSOGàSJISF-ÚTVOHFOXFSEFO
Genau hier setzt das Verfahren „Familienrat“ an. Ein Familienrat wird organisiert, um die Entscheidung über passende Hilfen für Familien unter möglichst großer Beteiligung des familiären
Netzwerks zu treffen. Dabei sind die Teilnehmer/innen des Familienrats aufgefordert, eigenständig Lösungen für sich und die Zukunft ihrer Kinder zu finden. Sie werden hierbei in der Vorbereitung und während des Familienrats von einem unabhängigen Koordinator/einer Koordinatorin
unterstützt.
Eine Familienphase innerhalb des Familienrats sichert, dass die Familiengruppe „ihre“ Entscheidungen trifft. Das Jugendamt stimmt dem Plan zu, sofern kein Risiko für das Kind besteht. Dieses
Verfahren wird in der Jugendhilfe international unter dem Begriff „Family Group Conference“
schon vielfach genutzt. Auch in Deutschland wird der Familienrat zunehmend praktiziert. Die Erfahrungen, die die FH Münster und die Internationale Gesellschaft für Erzieherische Hilfen (IGfH)
mit der Umsetzung von Familienräten in einem Modellprojekt und in zahlreichen Veranstaltungen dazu gemacht haben, fließen in das Seminar ein.
Ziel dieser Fortbildung ist sowohl die Einführung in das Verfahren und dessen Ablaufphasen als
auch die praktische Schulung in Rolle und Aufgaben der Koordinatoren/-innen und der beteiligten Fachkraft eines Familienrates.
Referent/in
Prof. Dr. Hans-Jürgen Schimke, Jurist
Andreas Hornung, Richter am Oberlandesgericht Hamm
Kooperationspartner
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern,
insbesondere aus dem ASD, Verfahrensbeistände
Referent/in
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
25
230,00 €
16
Termin
Zeit
22./23.09.2015 (Di/Mi)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
01.09.2015
Seminar-Nr.
15-024
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Kinder- und Jugendhilfe
In Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH), LWL-Landesjugendamt Westfalen
Martina Kriener, Dipl.-Päd., FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe. Da das Verfahren i.d.R. in Kooperation zwischen Fachkräften der freien und
öffentlichen Jugendhilfe praktiziert wird, ist die Teilnahme von
Fachkräften beider Partner in einer Region sinnvoll.
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
230,00 €
16
Termin
Zeit
22./23.06.2015 (Mo/Di)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
01.06.2015
Seminar-Nr.
15-025
www.weiterbildung-sozialwesen.de
51
EINZELSEMINARE
Kinder- und Jugendhilfe
Kinder- und Jugendhilfe
EINZELSEMINARE
Alles Facebook oder was? –
Eine Navigationshilfe für Einsteiger/innen in sozialen Netzwerken
Frühe Erfahrungen mit Verlust und Trauer als Bewältigungsthemen
für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe
Soziale Netzwerke sind ein essenzieller Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Insbesondere Facebook stellt für viele Kinder und Jugendliche die Kommunikationsplattform schlechthin dar: Fotos werden hier mit Freunden geteilt, Gerüchte verbreitet oder dementiert, Hinweise
zum aktuellen Aufenthaltsort genauso wie Einblicke in die jeweilige Gefühlswelt den „virtuellen
Freunden“ mitgeteilt. Kurz: Eine Welt ohne Facebook scheint für die meisten Kinder und Jugendlichen unvorstellbar.
Dieser Selbstverständlichkeit, mit der sich Kinder und Jugendliche in virtuellen Welten bewegen,
steht eine gewisse Orientierungslosigkeit bei erfahrenen Fachkräften der Sozialen Arbeit gegenüber. Diese eintägige Einführungsveranstaltung soll Hilfestellung beim Navigieren durch OnlineNetzwerke wie Facebook bieten.
Die Teilnehmenden werden nicht nur in die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen
eingeführt, sondern erhalten auch Einblick in die Funktionslogik und Faszinationskraft von Facebook. So wird für alle Weiterbildungsteilnehmenden ein Facebook-Test-Account eingerichtet, um
so eigene praktische Erfahrungen sammeln zu können.
Ausgehend von diesen Erfahrungen werden abschließend die Chancen und Grenzen von Facebook für die Arbeit von Fachkräften in der Sozialen Arbeit gemeinsam erarbeitet.
Viele Kinder und Jugendliche erleben den schmerzhaften Verlust oder die (zeitweise) Trennung von
einem oder beiden Elternteilen, Geschwistern oder nahestehenden Verwandten/Bezugspersonen
etc. Sie stehen vor der Herausforderung, diese schmerzhaften Erfahrungen altersgemäß zu verarbeiten. In diesen Situationen brauchen sie aufmerksame Fachkräfte, die die vielen Facetten der Verlust- und Trauerbewältigung sensibel entschlüsseln können und Reinszenierungen begreifen. Die
bewusste und geschulte Wahrnehmung einer Situation auch als mögliche Trauersituation weitet
den Blick und erhöht potenziell die Wertschätzung und damit die Fähigkeit, in einen tragfähigen
und hilfreichen Kontakt zu gelangen. Dieses Seminarangebot möchte vor allem für den bewussten
Umgang mit Verlust- und Trauersituationen sensibilisieren und den Teilnehmenden eine „Brille“
zur Verfügung stellen, die es ermöglicht, Kontakt mit eigenen Erfahrungen aufzunehmen und
Methoden der systematischen Reflexion zu nutzen, um auf die jeweilige Lebenssituation des Kindes
passende Handlungsschritte zu entwickeln.
Über einen selbsterfahrungsorientierten Einstieg mit Blick auf eigenes Trauererleben kann und soll
die Vielschichtigkeit des Themas und dessen hohe individuelle Prägung deutlich gemacht werden.
Hierauf aufbauend bietet der zweite Teil des Seminars den Teilnehmenden Gelegenheit, die professionelle Praxis anhand von Fallbeispielen in den Vordergrund zu stellen und dabei zu üben, diese
auch unter der Überschrift „Trauererleben“ zu betrachten.
Arbeitsschwerpunkte
Arbeitsschwerpunkte
t-FCFOTXFMU8FMDIF#FEFVUVOHIBCFO.FEJFOGàS,JOEFSVOE+VHFOEMJDIF
t;VS#FEFVUVOHWPOTP[JBMFO/FU[XFSLFO
t"MMFT'BDFCPPLPEFSXBT o;VS'VOLUJPOTMPHJLVOE'BT[JOBUJPOTLSBGUWPO'BDFCPPL
t)JMGFTUFMMVOHCFJN/BWJHJFSFO&JOSJDIUVOHVOE/VU[VOHFJOFT'BDFCPPL"DDPVOUT
t$IBODFOVOE(SFO[FOWPO0OMJOF/FU[XFSLFOGàSEJF4P[JBMF"SCFJU
52
t3FnFYJPOEFSFJHFOFOCJPHSBmTDIFO&SGBISVOHFOJN6NHBOHNJU7FSMVTUVOE5SBVFS
t4P[JPNFUSJTDIFÃCVOHFO
t,VS[FUIFPSFUJTDIF*OQVUT
t&SXFJUFSVOHEFTFJHFOFO)BOEMVOHTTQFLUSVNT
t3FTTPVSDFOFSXFJUFSVOH
t4[FOJTDIFT'BMMWFSTUFIFO
Referent/in
Stefan Gesmann, Dipl.-Soz.Päd., M.A. Sozialmanagement,
FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte aus Gesundheits- und Sozialberufen
Referent/in
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
115,00 €
8
Ilona Heuchel, Dipl.-Päd.; Supervisorin (SG; DGSv; Mediatorin)
Norbert Mucksch, Dipl. Theologe, Dipl.-Soz.Arb., langjährige Erfahrung in der Begleitung von Trauernden (DGfP; PPS, BVT)
Zielgruppe
Termin
Zeit
24.06.2015 (Mi)
10:00–17:00 Uhr
Zielgruppe sind Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Familienzentren oder der ambulanten sowie stationären Kinder- und
Jugendhilfe.
Anmeldeschluss
03.06.2015
Seminar-Nr.
15-026
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
18
230,00 €
16
Termin
Zeit
24/25.09.2015 (Do/Fr)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
03.09.2015
Seminar-Nr.
15-027
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
53
EINZELSEMINARE
Kinder- und Jugendhilfe
Professionelle Deeskalation bei hochangespannten Kindern und Jugendlichen
In allen Systemen der Sozial- und Gesundheitsinstitutionen (ambulante Jugendhilfe, Kinder- und
Jugendpsychiatrie, stationäre Heimunterbringung etc.) ist das Auftreten aggressiver Verhaltensweisen und angespannter Situationen deutlich erhöht. Regeln und dazugehörige Grenzsetzungen sowie andere psychosoziale Belastungen führen immer wieder zu Konfliktsituationen, denen professionell begegnet werden muss. Doch wie gehe ich mit einem Menschen um, den ich
aufgrund seiner Erregung scheinbar nicht mehr erreiche und der somit eine Gefahr für sich und
andere darstellt? ProDeMa® bietet eine praxisbezogene dreitägige Weiterbildung zum Umgang
mit hochangespannten jungen Menschen an. Diese Veranstaltung ist aus wichtigen Elementen
der 12-tägigen ProDeMa®-KiJu-Ausbildung zusammengestellt und verfügt über eine hohe Praxisrelevanz.
Schwerpunkt dieser Veranstaltung ist das Erlernen der „verbalen Deeskalation“ und der deeskalativen Grenzsetzung mittels effektiver Videofeedbacks sowie von Flucht und Abwehrtechniken.
Arbeitsschwerpunkte
t7FSIJOEFSVOHEFS&OUTUFIVOHBHHSFTTJWFS7FSIBMUFOTXFJTFO
t7FSÊOEFSVOHEFS*OUFSQSFUBUJPOVOE#FXFSUVOHTNVTUFSIFSBVTGPSEFSOEFO7FSIBMUFOT
t6STBDIFOVOE#FXFHHSàOEFWPO"HHSFTTJPOVOE(FXBMU
t7FSCBMF%FFTLBMBUJPOIPDIBOHFTQBOOUFSKVOHFS.FOTDIFO
t%FFTLBMBUJWF(SFO[TFU[VOHJN&JO[FMVOE(SVQQFOTFUUJOH
t"CXFISVOE'MVDIUUFDIOJLFO,ÚSQFSJOUFSWFOUJPOTUFDIOJLFO
54
Kinder- und Jugendhilfe
EINZELSEMINARE
Beziehung stiften durch Regeln, Grenzsetzung und Konsequenzen
Deeskalativer Einsatz von Regeln, Grenzen und Konsequenzen in professionellen
Hilfebezügen
Der unreflektierte Umgang mit Regeln, Grenzen und Konsequenzen in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesen kann zahlreiche anspannungsauslösende Reize setzen. Diese Reize
ziehen mitunter massive Eskalationen auf Seiten der Kinder und Jugendlichen nach sich.
Das heißt im Umkehrschluss, dass Einrichtungen, die mit dem Setzen von Regeln und Grenzen
bewusst umgehen, Konflikten präventiv begegnen und Eskalationen hierdurch deutlich reduzieren können.
Insbesondere in stationären Einrichtungen (KJP, Wohngruppen etc.) wird durch entsprechende
Regeln und deren Anwendungen teilweise tief in die Grundrechte von Kindern und Jugendlichen
eingegriffen. Hier ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit Regeln und Grenzsetzungen
zwingend notwendig.
Die Weiterbildung zielt darauf ab, eine deeskalative Haltung bei den Teilnehmenden zu fördern.
Hierzu werden deeskalative Methoden vermittelt und ausreichend Raum und Zeit für die praktische Anwendung dieser Methoden eingeräumt (Situationstrainings mit Videofeedback).
Arbeitsschwerpunkte
t3FHFMPEFSJOEJWJEVFMMF(SFO[F
t$IFDLMJTUFGàSvHVUF3FHFMOi
t4USVLUVSFMMF(FXBMUEVSDI3FHFMO
t%FFTLBMBUJWF(SFO[TFU[VOH&JO[FM(SVQQF
t7FS[ÚHFSUF(SFO[TFU[VOHPEFSFJO"MUFSOBUJWF[V8FOO%VOJDIUEBOO
Referent/in
Bernd Anlauf, Dipl.-Soz.Päd./Dipl.-Soz.Arb., AAT®-, CT®-Trainer,
ProDeMa®-Trainer
Zielgruppe
Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen der Jugendhilfe, Kinder- und
Jugendpsychiatrie und Schule
Referent/in
Bernd Anlauf, Dipl.-Soz.Päd./Dipl.-Soz.Arb., AAT®-, CT®-Trainer,
ProDeMa®-Trainer
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
345,00 €
27
Zielgruppe
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Schule, Kinder- und Jugendpsychiatrie
Termin
Zeit
27.–29.08.2015 (Do-Sa)
09:00–17:00 Uhr
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
230,00 €
16
Anmeldeschluss
06.08.2015
Termin
Zeit
08./09.06.2015 (Mo/Di)
09:30–17:00 Uhr
Seminar-Nr.
15-028
Anmeldeschluss
15.05.2015
Seminar-Nr.
15-029
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
55
EINZELSEMINARE
56
NEU
Kinder- und Jugendhilfe
EINZELSEMINARE
NEU
Kinder- und Jugendhilfe
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Hilfeplanung
Heute geh ich ins Projekt ...“ – Kulturelle Bildung in der KiTa
Hilfeplanung ist ein Verfahren zur Prüfung, Konkretisierung und Vereinbarung sozialrechtlicher
Leistungsansprüche (Hilfen zur Erziehung). Das Gesetz enthält mit § 36 SGB VIII rechtliche Vorgaben zur Beteiligung und zum Verfahren, die bei der Entscheidung über die Gewährung von
Hilfen sowie über die Steuerung der andauernden Hilfe zu beachten sind. Damit ist es ein administratives Verfahren ebenso wie eine sozialpädagogische Methode. Aus administrativer und
rechtlicher Perspektive haben Eltern und junge Menschen als Leistungsberechtige ein Recht auf
Beteiligung. Daraus ergibt sich gleichzeitig die Pflicht der Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe,
sie zu beteiligen. Aus sozialpädagogischer Perspektive begründet sich diese Pflicht damit, dass
frühzeitige, umfassende und ernst gemeinte Beteiligung Hilfe überhaupt erst möglich macht.
Besonders die angemessene Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist sowohl in Bezug auf
die eigene Haltung als auch methodisch eine hohe Herausforderung für die Fachkräfte.
In diesem Seminar werden Bedingungen für und Voraussetzungen von Mitwirkung der Kinder
und Jugendlichen diskutiert und Instrumente zur Partizipation exemplarisch angewandt. Die Teilnehmenden erweitern in diesem Seminar ihre Beteiligungskompetenzen, füllen Ihren Methodenkoffer und reflektieren ihre eigene fachliche Haltung in Bezug auf die alters- und bedarfsangemessene Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Zum Abschluss werden Möglichkeiten
herausgearbeitet, wie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in die eigene Hilfeplanung
integriert werden kann.
Die Bedeutung und der Auftrag der öffentlichen Kindertagesbetreuung haben sich verändert.
Kitas werden als Teil eines qualifizierten und vielfältigen Systems der Erziehung, Bildung und
Betreuung verstanden. Projektarbeit reagiert auf die heutigen hohen pädagogischen Ziele, die
Ansprüche an frühkindliche Bildung und Handlungsprinzipien wie Lebensnähe, Mitbestimmung
und Methodenvielfalt ebenso wie auf die Notwendigkeit der Öffnung von Einrichtungen zu ihrem
Umfeld und der intensiven Zusammenarbeit mit Eltern (Erziehungs- und Bildungspartnerschaft).
Projekte in der Kita sind daher keine zeitlich und räumlich abgrenzbaren Vorhaben, die im Vorfeld
von den Fachkräften geplant und dann entsprechend dieses Plans durchgeführt werden. Sie sind
vielmehr ein in Phasen verlaufender Prozess des pädagogischen Dialogs zwischen Kindern und
Erwachsenen. Kinder werden als aktive Gestalter ihrer Entwicklung und als Hauptakteure ihrer
eigenen Lern- und Gestaltungsprozesse verstanden, die durch die kreative Auseinandersetzung
und neugieriges Forschen lernen.
Die Teilnehmenden des Seminars werden ebenfalls als Konstrukteure ihrer Kenntnisse verstanden. Daher folgen die beiden Tage in ihrem Aufbau den Prinzipien und Phasen von Projektarbeit.
Neben der Vermittlung von Grundlagen zur Projektarbeit stehen die Ermöglichung von aktiver
Beteiligung ebenso wie das Ausprobieren und Reflektieren von Methoden der kulturellen Bildung
im Mittelpunkt. Abschließend entwickeln die Teilnehmenden einen Leitfaden für die Durchführung eines ästhetischen Projekts in ihrer jeweiligen Einrichtung und/oder Gruppe.
Arbeitsschwerpunkte
Arbeitsschwerpunkte
t3FDIUMJDIF(SVOEMBHFO
t'BDIMJDIF7FSGBISFOTBOGPSEFSVOHFO
t.FUIPEFO*OTUSVNFOUFVOE5FDIOJLFO
t&OUXJDLMVOHFJOFSCFUFJMJHVOHTGÚSEFSMJDIFO"SCFJUTIBMUVOH
tÃCFSUSBHVOHBVGEJFFJHFOF)JMGFQMBOVOHTQSBYJT
t&JOGàISVOHJOEJF1SPKFLUBSCFJUBMT[FJUMJDIVOESÊVNMJDIOJDIUBCHSFO[CBSFT7PSIBCFOVOUFS
aktiver Beteiligung von Kindern und Erwachsenen
t.ÚHMJDILFJUFOVOE$IBODFOLVMUVSFMMFS#JMEVOHJOEFS'SàIQÊEBHPHJL
t"VTQSPCJFSFOWPO.FUIPEFOEFSÊTUIFUJTDIFOVOELVMUVSFMMFO#JMEVOH
t%VSDIMBVGFO4JNVMBUJPOEFSFJO[FMOFO1IBTFOWPO1SPKFLUBSCFJU
t&OUXJDLMVOHFJOFT,PO[FQUFTGàSFJOCFUFJMJHVOHTPSJFOUJFSUFT1SPKFLU[VS'ÚSEFSVOHEFS
Kreativität und kulturellen Bildung von Kindern in der eigenen Kita und/oder Gruppe
Referent/in
Judith Haase, Dipl.-Soz.Arb./Dipl.-Soz.Päd., Systemische Therapeutin und Beraterin (SG), Lehrkraft für besondere Aufgaben,
FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte aus Jugendämtern und der freien Jugendhilfe, die im
Kontext der ambulanten und teilstationären Hilfe zur Erziehung
tätig sind
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
230,00 €
16
Termin
Zeit
23./24.06.2015 (Di/Mi)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
02.06.15
Seminar-Nr.
15-030
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Referent/in
Judith Haase, Dipl.-Soz.Arb./Dipl.-Soz.Päd., Systemische Therapeutin
und Beraterin (SG), Lehrkraft für besondere Aufgaben, FH Münster,
Fachbereich Sozialwesen
Silke Cappell, M.A., Lehrkraft für besondere Aufgaben, FH Münster,
Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Einrichtungs- und Gruppenleitungen aus Kindertageseinrichtungen und
Familienzentren
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
230,00 €
16
Termin
Zeit
16./17.04.2015 (Do/Fr)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
25.03.2015
Seminar-Nr.
15-031
57
EINZELSEMINARE
Pflegekinderhilfe
Eltern sein ein Leben lang – Mit Herkunftseltern zusammenarbeiten
Wenn ein Kind im Alltag nicht (mehr) bei seinen leiblichen Eltern leben soll oder kann und eines
alternativen Lebensortes bedarf, geraten Kind und Eltern in eine akute Krise. Wird diese – neben
den Notlagen, die zur Trennung von Kind und Eltern geführt haben – von den leiblichen Eltern
nicht ausreichend be- und verarbeitet, ist von einer weiteren Chronifizierung auszugehen. Die
Auswirkungen können sich über Jahre hinziehen, mit oft lebenslangen Folgen für das „abgegebene Kind“, für die Herkunftsfamilie sowie für die Pflegefamilie oder die Wohngruppe. Für
das betroffene Kind sind Hilfen zur Krisenbewältigung am neuen Lebensort vorgesehen und
gesichert, die leiblichen Eltern bleiben in ihrer Not allein. Sie sind (Mit)Verursacher der kindlichen
Not aber auch Leidende in einer akuten Krisensituation und sollen oft gelingende Hilfeprozesse
für ihr Kind mitgestalten. Sie brauchen professionelle Hilfe zur Stabilisierung und Beratung und
praktische Unterstützung in ihrem Lebensalltag.
Arbeitsschwerpunkte
t7PSTUFMMVOH#FSBUVOHTLPO[FQUGàS)FSLVOGUTFMUFSO&MUFSOTFJOFJO-FCFOMBOH
t3FnFYJPOFJHFOFS;JFMF8FSUFVOE/PSNFO
t"VGUSBHVOE3PMMF
t1SBLUJTDIFÃCVOHFO(FTQSÊDIFGàISFONJU&MUFSOEJFOJDIUNFISNJUJISFN,JOE
zusammenleben
t&SBSCFJUVOHFJOFT3BINFOLPO[FQUFTGàSEJF;VTBNNFOBSCFJUNJU)FSLVOGUTFMUFSOJN
eigenen Arbeitsfeld
58
Referent/in
Irmgard Köster-Goorkotte, Dipl.-Soz.Päd., Psychotherapeutin für
Kinder und Jugendliche
Zielgruppe
Fachkräfte aus Pflegekinderdiensten, freie Träger der Pflegekinderhilfe, Wohn- und Diagnostikgruppen, ASD, Erziehungsberatungsstellen, Sozialpsychiatrische Dienste u. a.
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
230,00 €
16
Termin
Zeit
01./02.10.2015 (Do/Fr)
10:00–17:00 Uhr (1.Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
10.09.2015
Seminar-Nr.
15-032
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
EINZELSEMINARE
NEU
Pflegekinderhilfe
Kinderschutz in Pflegefamilien – Handlungssicherheit für die Fachkräfte der
Pflegekinderhilfe
Pflegefamilien bieten Pflegekindern einen sicheren Lebensort, um ihnen ein geschütztes Aufwachsen, vorübergehend oder auf Dauer, zu ermöglichen. Die Besonderheit, dass öffentliche Erziehung in einem privaten Rahmen stattfindet, erfordert eine entsprechend besondere Beratung
seitens der Fachkräfte des PKD. Der Alltag konfrontiert die Pflegefamilien und die Fachkräfte
oftmals mit Situationen, in denen das Thema Kinderschutz in den Vordergrund tritt. Fachkräfte
müssen sowohl bei Anzeichen von innerfamiliärer Kindeswohlgefährdung als auch bei physischen oder psychischen Auffälligkeiten nach Umgangskontakten die Situationen wahrnehmen
und beurteilen können.
Die Fachkraft muss in all diesen Fällen eine fachliche und persönliche Einschätzung treffen, insbesondere mit Blick auf den § 8a SGB VIII.
Ziel dieser Veranstaltung ist die Stärkung der Handlungssicherheit der Fachkräfte, die im Rahmen
ihrer Beratung und Begleitung für das gesunde, sichere Aufwachsen des Kindes in der Pflegefamilie verantwortlich sind.
Neben der Vorstellung von Ergebnissen aus aktuellen Untersuchungen und Projekten erhalten
die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Praxisbeispiele vorzustellen sowie eigene Indikatoren
zur Risikoeinschätzung zu erarbeiten.
Arbeitsschwerpunkte
t 8BTCSBVDIFO1nFHFGBNJMJFOVNEFO,JOEFSOFJOFOTJDIFSFO-FCFOTPSU[VHFCFO
t #FHMFJUVOHVOE6OUFSTUàU[VOHEFT1nFHFWFSIÊMUOJTTFTBMT4JDIFSVOHEFT,JOEFTXPIMT
t 4FOTJCMF5IFNBUJTJFSVOHWPO(FGÊISEVOHTNFMEVOHFOXBISOFINVOHFO
t (FNFJOTBNF(FGÊISEVOHTFJOTDIÊU[VOH
t 8BISOFINVOHWPO3JTJLPVOE4DIVU[GBLUPSFO
t 'BNJMJFIFJMUoXBTLBOO'BNJMJFMFJTUFOVOEXPTJOEEJF(SFO[FO
Referent/in
Imke Büttner, Fachreferentin, LWL-Landesjugendamt
Zielgruppe
Fachkräfte aus der Pflegkinderhilfe
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
230,00 €
16
Termin
Zeit
01./02.12.2015 (Di/Mi)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
15.11.2015
Seminar-Nr.
15-033
www.weiterbildung-sozialwesen.de
59
EINZELSEMINARE
NEU
Schulsozialarbeit
EINZELSEMINARE
NEU
Schulsozialarbeit
Gesprächsführung im Kontext von Schule
Jugendhilfe und Schule – Konzept(weiter)entwicklung im Kontext von Schule
Je überforderter sich Kinder und Jugendliche mit sozialen, persönlichen oder schulischen Anforderungen fühlen, desto auffälliger werden oft ihre Verhaltensweisen in der Schule, in der Familie und
in der Ausbildungsstelle. Deren Beratung stellt für Fachkräfte, die im (Zwangs-)Kontext von Schule
tätig sind, insbesondere dann eine Herausforderung dar, wenn Schülerinnen und Schüler durch
Lehrkräfte oder Eltern „geschickt“ werden – auch deshalb, weil die Fachkräfte der Sozialen Arbeit
sich mit den Erwartungen von Schule und den ihr widersprechenden Prinzipien wie Freiwilligkeit
und Schweigepflicht konfrontiert sehen.
Um dennoch belastende Lebens- und Lernsituationen gelingend zu thematisieren, benötigen die
Fachkräfte professionelle Kompetenzen sowie die eigene Sicherheit im Umgang mit Kinder, Jugendliche und Eltern belastenden Themen, mit schulischen Erwartungen und mit multiprofessionellen Kooperationsanforderungen.
Spezifische Strategien aus der motivierenden Gesprächsführung und systemischen Beratungsarbeit
können den Zugang zu Kindern, Jugendlichen, Eltern und auch Lehrkräften erleichtern und eine
Änderungsmotivation bei den Adressaten stärken.
Diese Weiterbildung richtet sich daher an Fachkräfte, die sozialpädagogische Beratungsgespräche
mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern im Kontext von Schule führen und/oder mit Lehrkräften
und Schulleitung kooperieren. Sie eignet sich sowohl für Berufseinsteigende als auch für langjährig
Tätige, die ihre Gesprächsführungskompetenzen reflektieren, vertiefen und erweitern möchten.
Es werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen einer sozialpädagogischen Gesprächsführung im
Kontext von Schule erprobt.
Schulbezogene Jugendhilfe, Schulsozialarbeit und offene Ganztagsschulangebote als gemeinsame
Handlungsfelder von Jugendhilfe und Schule sind in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut
worden. Alle Angebote zielen darauf, das Aufwachsen und Lernen von schulpflichtigen Kindern
und Jugendlichen und damit ihre Lebenschancen zu verbessern. Zum Gelingen der Zusammenarbeit von Fachkräften der Jugendhilfe und Lehrkräften bedarf es tragfähiger Konzepte, um die
Qualität der Arbeit weiterzuentwickeln und zu sichern. Dazu gehört es auch, das Profil der eigenen
fachlichen Identität als Fachkraft der Sozialen Arbeit zu schärfen und sich gegenüber den vielseitigen Erwartungen von Schule fachlich abgrenzen zu können sowie die eigene Arbeitszufriedenheit
und das Wohlbefinden zu sichern.
In der Fortbildung werden Instrumente und Verfahrensschritte zur Konzept(weiter)entwicklung
vermittelt, die je nach Bedarf der Teilnehmenden zur Bearbeitung von Standortkonzepten (für eine
spezifische Schule), Projekten oder einzelnen Angeboten genutzt werden können. Mit Hilfe dieser
analysiert jeder Teilnehmende den Ist-Stand des eigenen Arbeitsbereiches und wendet exemplarisch erlernte Instrumente an. Anschließend entwickeln die Teilnehmenden in Einzel- und Kleingruppenarbeit eine realistische, individuelle, in den Arbeitsalltag integrierbare Herangehensweise
an kontinuierliche Konzept(weiter)entwicklung und Konzeptbausteine für die Praxis.
Arbeitsschwerpunkte
t%BT5SBOTUIFPSFUJTDIF.PEFMMEFS7FSIBMUFOTÊOEFSVOH
t5FDIOJLFOVOE.BUFSJBMJFO[VS(FTQSÊDITGàISVOH
t1SBLUJTDIFÃCVOHFOVOE'BMMBSCFJU
t*OUFSWFOUJPOTTDISJUUFVOENVMUJQSPGFTTJPOFMMF;VTBNNFOBSCFJU
Arbeitsschwerpunkte
t 8P[V,PO[FQUFOUXJDLMVOH o5IFPSFUJTDIF(SVOEMBHFO
t4JUVBUJPOT1SPCMFNVOE#FEBSGTBOBMZTFGàSEJFKFXFJMJHFO"SCFJUTCFSFJDIFEFS
Teilnehmenden
t;JFMEFmOJUJPOGàSEFOFJHFOFO"SCFJUTCFSFJDI
t&SNJUUMVOHWPOSFBMJTUJTDIFO"OTBU[QVOLUFOFJOFS,PO[FQUXFJUFS
FOUXJDLMVOH
t'BDIMJDITUSBUFHJTDIF*NQMFNFOUJFSVOHTNÚHMJDILFJUFOGàSEFO#FSVGTBMMUBH
Referent/in
Stephanie Haupt, Dipl.-Soz.Päd. M.A., FH Münster,
Fachbereich Sozialwesen
Referent/in
Stephanie Haupt, Dipl.-Soz.Päd. M.A., FH Münster,
Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule (z. B. Offener Ganztag,
Schulsozialarbeit, Jugendsozialarbeit), Beratungslehrkräfte, Klassenleitungen
Zielgruppe
Fachkräfte der Jugendhilfe, die im Bereich „Kooperation JugendhilfeSchule“ oder „Schulsozialarbeit“ tätig sind oder werden, Lehrkräfte
an Schulen mit Ganztag oder Schulsozialarbeit
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
230,00 €
16
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
115,00 €
8
Termin
Zeit
14./15.08.2015 (Fr/Sa)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Termin
Zeit
23.03.2015 (Mo)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
24.07.15
Anmeldeschluss
02.03.2015
Seminar-Nr.
15-034
Seminar-Nr.
15-035
Hinweis:
Die beiden Tage dienen der Reflexion des IST-Standes und Grundlagenvermittlung. Bei Bedarf
wird ein Follow-Up-Tag zur Vertiefung/Weiterentwicklung angeboten.
60
www.weiterbildung-sozialwesen.de
www.weiterbildung-sozialwesen.de
61
EINZELSEMINARE
Schulsozialarbeit
Gesundheit
Sozialtrainings mit Schulklassen –
positive Gruppen- und Lernatmosphäre gestalten
Den Blick weiten – Systemische Sichtweisen psychischer Auffälligkeiten bei
Kindern und Jugendlichen
Die Kooperation von Jugendhilfe und Schule boomt – zu Recht! Sozialtrainings stellen einen
Baustein für die konkrete Zusammenarbeit mit der gemeinsamen Zielgruppe „Schüler/innen“
dar. Erfährt eine Schulklasse keine umfassende Einführung sozialintegrativer Werte und Normen
von außen (durch die Klassenleitung und/oder Fachkräfte der Jugendhilfe), so setzt sie sich selbst
(oftmals unerwünschte) Regeln und entwickelt eine Eigendynamik, die später nur sehr schwer
rückgängig zu machen ist. Diese kann in einem erheblichen Maße das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen sowie ihr schulisches Lernen beeinträchtigen. Folgen davon können vom
subjektiven sich in der Schule nicht wohlfühlen Einzelner bis zu Schulangst, Mobbing, Gewalt
etc. sein.
Ziel eines Sozialtrainings mit Schulklassen ist deshalb, eine konstruktive Gruppenentwicklung
innerhalb der Klasse zu ermöglichen, die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler zu
steigern und die schulische Leistungsfähigkeit des Einzelnen und der Klasse zu fördern. Anhand
von theoretischen Inputs und praktischen Übungen erweitern die Teilnehmenden ihre Methodenkompetenz und lernen für den jeweiligen Arbeitsbereich realistische, praxisnahe Methodenbausteine zur Umsetzung im Schulalltag kennen.
In der Fachliteratur gibt es eine Vielzahl von Diagnosen und Symptomkatalogen psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. In psychiatrischen und psychotherapeutischen Arbeitsfeldern sind Diagnosen aufgrund unseres Gesundheitssystems erforderlich. Eine differenzierte Diagnostik ist zur Klärung sinnvoll und ermöglicht Optionen zur Entlastung und Therapie oder anderen
hilfreichen Maßnahmen für das Kind und das System.
In der Sozialen Arbeit sind Mitarbeiter/innen oft mit sogenannten „schwierigen“ Verhaltensweisen
von Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Hierbei geht es nicht um Diagnosen, sondern um den
konkreten Umgang mit den Kindern und den Eltern, wenn Probleme wie z. B. schulvermeidendes
Verhalten auftauchen.
Systemische Theorien betrachten ein Verhalten als das Sichtbarwerden von Konflikten in Kommunikation und Interaktion innerhalb eines Systems (z. B. Familie, Schulklasse, Freundeskreis). Hierbei
steht das Kind nicht im Fokus, sondern wird als „Symptomträger“ gesehen. Im Fokus stehen vielmehr die Kontexte und die darin wirksamen Wechselwirkungen und Dynamiken. Eine systemische
Vorgehensweise geht weniger zuschreibend, sondern vielmehr fragend und hypothesenbildend
vor. Den Ressourcen des Kindes und des Systems kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Psychische Auffälligkeiten werden in diesem Kontext nicht als kranke, sondern als verstehbare Reaktionen auf Anforderungen und möglicherweise Überforderungen verstanden.
Arbeitsschwerpunkte
t5IFPSJF[VS&OUXJDLMVOHWPO(SVQQFOEZOBNJLFOJO4DIVMLMBTTFO
t%VSDIGàISVOHVOE;JFMBOBMZTFWPOQSBLUJTDIFOÃCVOHFO
t"OTBU[QVOLUFFJOFS,PO[FQUFOUXJDLMVOH
t'BDIMJDITUSBUFHJTDIF*NQMFNFOUJFSVOHTNÚHMJDILFJUFOGàSEFO4DIVMBMMUBHBO
den jeweiligen Einzelschulen der Teilnehmenden
Referent/in
62
EINZELSEMINARE
Stephanie Haupt, Dipl.-Soz.Päd. M.A., FH Münster,
Fachbereich Sozialwesen
Janine Linßer, Dipl.-Soz.Arb./Dipl.-Soz.Päd., FH Münster,
Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte aus sozialberuflichen Arbeitsfeldern, insbesondere Schulsozialarbeiterinnen, Lehrkräfte an Schulen der
Primar-/Sekundarstufe 1
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
160
230,00 €
16
Termin
Zeit
25./26.09.2015 (Fr/Sa)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
04.09.2015
Seminar-Nr.
15-036
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Arbeitsschwerpunkte
t,VS[FÃCFSTJDIUàCFSIÊVmHBVGUSFUFOEFQTZDIJTDIF"VGGÊMMJHLFJUFOCFJ,JOEFSO
und Jugendlichen
t&JOGàISVOHJOTZTUFNJTDIF4JDIUXFJTFO
t)ZQPUIFTFOCJMEVOHVOE3FTTPVSDFOBSCFJU
t*EFFOGàSEJF*OUFHSBUJPOEFS%FOLBOTUڕFJOEJF"MMUBHTQSBYJTEFS5FJMOFINFS
Referent/in
Nicola Schaper, Dipl.-Päd., Systemische Familientherapeutin (DGSF),
Supervisorin
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern,
auch aus dem therapeutischen Kontext
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
230,00 €
16
Termin
Zeit
28./29.08.2015 (Fr/Sa)
je 10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
06.08.2015
Seminar-Nr.
15-037
www.weiterbildung-sozialwesen.de
63
EINZELSEMINARE
Gesundheit
Hilfeplaner oder Ausfallbürge – Der ASD und die Eingliederungshilfe gemäß
§ 35a SGB VIII
Kinder psychisch kranker Eltern – Wenn Eltern in „verrückten“ Welten leben
Sozialmedizin und Jugendhilfe: eine interdisziplinäre Perspektive
Bei Anträgen auf Gewährung von Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen sind
die ASD-Fachkräfte besonders gefordert: Sie müssen innerhalb vorgegebener Fristen klären, ob das
Jugendamt zuständig ist und die individuellen Leistungsvoraussetzungen prüfen.
Nicht selten kommt es zu Unstimmigkeiten mit anderen Rehabilitationsträgern bezüglich der Zuständigkeit, teilweise wird die Jugendhilfe im Rahmen ihrer nachrangigen Leistungspflicht zum
Ausfallbürgen. Hinzu kommen Fragen der Qualität und deren Sicherung bei den Hilfeanbietern.
Studien zeigen, dass ca. 20–25 % der Patienten in der stationären Psychiatrie Eltern minderjähriger Kinder sind. Psychische Erkrankungen sind schwerwiegende Belastungs- und Stressfaktoren,
die alle Familienmitglieder, aber insbesondere die Kinder betreffen. Wie Kinder diese familiären
Belastungen erleben, was sie stärkt, was sie schützt bzw. resilient macht, sind aktuelle Fragen in
der Auseinandersetzung mit diesem Thema.
Die Fortbildung möchte an diesen Fragen ansetzen, indem sie einerseits Fakten- und Handlungswissen vermittelt und sich andererseits in praktischen Übungen mit der Lebenssituation der Kinder auseinandersetzt, um geeignete Hilfsangebote – auch im Zusammenwirken mit anderen
Helfersystemen – entwickeln zu können.
Arbeitsschwerpunkte
Tag 1
tv4FFMJTDIF(FTVOEIFJUi1TZDIJTDIF&SLSBOLVOHVOE#FIJOEFSVOH"CHSFO[VOH
zu anderen Behinderungsformen
t4UÚSVOHTCJMEFSHFNʕ*$%VOEJISF"CHSFO[VOHJOTC5FJMMFJTUVOHTTUÚSVOHFO
ADHS, Autismus)
t#FUSBDIUVOHEFS&JOHMJFEFSVOHTIJMGF1SBYJTJO%FVUTDIMBOE&JHOVOHWPO)JMGFO
Tag 2
t7PSVOE/BDISBOHWFSIÊMUOJTEFS3FIB
5SÊHFSf4(#*9
t7FSGBISFO[VS1SàGVOHEFSTBDIMJDIFO;VTUÊOEJHLFJU
t7FSGBISFO[VS1SàGVOHEFS5FJMIBCFCFFJOUSÊDIUJHVOH
t"CHSFO[VOH[VS)JMGF[VS&S[JFIVOH-FJTUVOHFOEFS&JOHMJFEFSVOHTIJMGF
64
Gesundheit
EINZELSEMINARE
Referent/in
Prof. Dr. med. Hanns Rüdiger Röttgers, M.A., M.A.E.,
FH Münster, Fachbereich Sozialwesen,
Sandra Eschweiler, LVR Landesjugendamt Rheinland
Zielgruppe
Fachkräfte aus den Allgemeinen Sozialen Diensten oder Jugendämtern, die für die Prüfung der Leistungsvoraussetzungen und die
Hilfegewährung zuständig sind.
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
25
230,00 €
16
Termin
Zeit
17./18.03.2015 (Di/Mi)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
24.02.2015
Seminar-Nr.
15-038
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Arbeitsschwerpunkte
t&STDIFJOVOHTGPSNFO7FSMBVGVOE#FIBOEMVOHEFSXJDIUJHTUFOTDIXFSFODISPOJTDIFOVOE
wiederkehrenden psychischen Erkrankungen
tEJF"VTXJSLVOHEFS&SLSBOLVOHBVGEBT,JOEVOEEJF&MUFSO,JOE#F[JFIVOH
tEJF"VTXJSLVOHEFS&SLSBOLVOHBVGEBT(FTBNUTZTUFN'BNJMJF
t)JMGFOGàSEBT,JOEVOEEJF'BNJMJF
Referent/in
Prof. Dr. med. Hanns Rüdiger Röttgers, M.A., M.A.E.,
Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen
Dr. med. Christiane Deneke,
Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Zielgruppe
Fachkräfte aus Gesundheits- und Sozialberufen, Erwachsenenpsychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
230,00 €
16
Termin
Zeit
12./13.05.2015 (Di/Mi)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
23.04.2015
Seminar-Nr.
15-039
www.weiterbildung-sozialwesen.de
65
EINZELSEMINARE
Gesundheit
FAS – Die (un)sichtbare Behinderung
Borderline-Persönlichkeitsstörungen
Jedes Jahr kommen in Deutschland 4.000 bis 10.000 Kinder zur Welt, die aufgrund des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft geistig und/oder körperlich geschädigt sind.
Die geistig-intellektuellen Behinderungen und körperlichen Fehlbildungen sind in ihrer schwersten
Ausprägung unter dem Begriff FAS (Fetales Alkoholsyndrom) zusammengefasst.
Was sich hinter FAS verbirgt, welche Verhaltensweisen symptomatisch für FAS sind, wie es diagnostiziert werden kann und welchen Herausforderungen sich Fachkräfte der Sozialen Arbeit in
der Zusammenarbeit mit an FAS-leidenden Kindern und Jugendlichen stellen müssen, soll Inhalt
dieser Einführungsveranstaltung sein. Während am Vormittag die medizinischen Grundlagen im
Vordergrund stehen, sollen am Nachmittag insbesondere die Fragen und Fälle der Weiterbildungsteilnehmenden in der Gruppe diskutiert werden.
Als Referent konnte Dr. Reinhold Feldmann gewonnen werden, der unter anderem seit vielen Jahren die Ambulanz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit fetalem Alkoholsyndrom (FAS)
an der Universitätskinderklinik in Münster, jetzt Tagesklinik Walstedde, leitet.
Darüber hinaus wird Frau Gisela Michalowski, 1. Vorsitzende des Vereins FASD Deutschland e. V.,
am Nachmittag als Referentin zur Verfügung stehen.
Marianne Ammann, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Fachbereich Sozialwesen der FH Münster, wird die Moderation dieser Veranstaltung übernehmen.
Borderline-Persönlichkeitsstörungen (genauer: Emotional instabile Persönlichkeitsstörungen von
Borderline-Typ) stellen Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialsektor, aber auch der Jugendhilfe oftmals vor erhebliche Probleme.
Die Diagnostik wird nicht immer nach fachlichen Standards erbracht, auch Interventionen richten
sich nicht immer nach dem aktuellen Kenntnisstand.
Das Seminar vermittelt einen Überblick zum aktuellen Wissensstand, weist auf Fallstricke, Fehl- und
Überdiagnostik hin und verdeutlicht, dass mit störungsspezifischen Therapiekonzepten sehr wohl
durchgreifende Verbesserungen in Erscheinungsbild und Verlauf zu erzielen sind, während allgemeinpsychiatrische und jugendhilfliche Settings oftmals allein nicht ausreichend sind. Ein weiterer
Schwerpunkt ist die störungseigene Beziehungsgestaltung, die neben dem Lebensweg der Betroffenen auch deren Angehörige und die therapeutische Arbeit massiv beeinflusst.
Referent/in
Dr. med. Schide Nedjat, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie,
Psychotherapie, Ernährungsmedizinerin (DGEM), Supervisorin (IFT),
Dozentin verschiedener psychotherapeutischer Studiengänge und
Weiterbildungsinstitute, staatliche Prüferin nach dem PsychThG,
Lehrbeauftragte im B.A. Soziale Arbeit und im M.A. Clinical Casework
der FH Münster
Langjährige leitende Ärztin der Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie Münster, jetzt niedergelassen in eigener Praxis
Zielgruppe
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachkräfte aus Psychiatrie und Psychotherapie, § 35a- und Kinderschutzfachkräfte der Jugendhilfe, Mitarbeiter von Einrichtungen und
Betreuungsdiensten
Fachhochschule Münster
20
115,00 €
8
Termin
Zeit
26.10.2015 (Mo)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
Seminar-Nr.
03.10.2015
15-041
Arbeitsschwerpunkte
t4UPGGXFDITFMFSLSBOLVOHFO
t'FUBMFT"MLPIPMTZOESPN
t&OUXJDLMVOHTQTZDIPMPHJF
t5IFSBQJFFWBMVBUJPO
t1SÊWFOUJPO"MLPIPM%SPHFOJOEFS4DIXBOHFSTDIBGU
Referent/in
66
Gesundheit
EINZELSEMINARE
Marianne Ammann, Dipl.-Soz.Arb., FH Münster,
Fachbereich Sozialwesen
Dr. rer. med. Reinhold Feldmann, Dipl.-Psych.,
Gisela Michalowski, Vorsitzende von FASD Deutschland e. V.
Zielgruppe
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Fachhochschule Münster
25
115,00 €
8
Termin
Zeit
09.02.2015 (Mo)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
Seminar-Nr.
20.01.2015
15-040
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
67
EINZELSEMINARE
Eingliederungshilfe
Einführung in die Autismusspezifische Verhaltenstherapie
Autismus-Spektrum-Störungen gehören zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen des Menschen und gehen mit dauerhaften Beeinträchtigungen der Kommunikation und sozialen Interaktion sowie stereotypen Interessen und Handlungen einher. Sie sind häufig, aber nicht immer mit
intellektuellen Beeinträchtigungen assoziiert.
Ursächliche Therapien existieren nicht, wohl aber sind mit der Autismusspezifischen Verhaltenstherapie (AVT) – international ist der fachlich eng verwandte Begriff „ABA“ gebräuchlich –,
einem hochindividualisierten zeit- und personalintensiven lernpsychologisch fundierten Vorgehen, erhebliche Verbesserungen in allen Störungsbereichen und große Entwicklungsfortschritte
möglich. In Deutschland werden, anders als in anderen Ländern, allerdings nur wenige Kinder in
der gebotenen Intensität (20 bis 40 Std. Einzeltherapie/Woche im Vorschulalter) und Methodik
behandelt, obwohl die Datenlage die AVT als die einzige evidenzbasierte Intervention ausweist.
Die FH Münster hat mit Mitteln der Europäischen Union ein erfolgreiches nordirisches Multimedia-Schulungsprogramm für die AVT für Deutschland lokalisiert und bietet diese Behandlung
im Rahmen des Modellprojektes „MIA“ für Familien mit autistischen Kindern in Münster und
Umgebung an.
Im Rahmen der Fortbildung wird nach einer kurzen Einführung in das Störungsbild der aktuelle
Wissenstand der Therapieforschung vorgestellt. Schwerpunkt ist ein Überblick über die Prinzipien
der AVT und die Grundlagen der Entwicklung von individualisierten Lernprogrammen. Praktische
Übungen anhand von Videobeispielen runden das Seminar ab. Die Teilnehmer erhalten außerdem Materialien aus der deutschen Version des Multimedia-Schulungspakets „Simple Steps“.
Arbeitsschwerpunkte
t&JOGàISVOHJOEBT4UÚSVOHTCJME
t"LUVFMMFS8JTTFOTTUBOEEFS5IFSBQJFGPSTDIVOH
t1SJO[JQJFOEFS"75
t(SVOEMBHFOEFS&OUXJDLMVOHWPOJOEJWJEVBMJTJFSUFO-FSOQSPHSBNNFO
t1SBLUJTDIFÃCVOHFOBOIBOEWPO7JEFPCFJTQJFMFO
68
Referent/in
Prof. Dr. med. Hanns Rüdiger Röttgers, M.A., M.A.E.
Felicitas Schliermann, Dipl.-Psych.; Katrin Kottnik, Dipl.-Psych.
Zielgruppe
Fachkräfte aus Frühförderung und Autismus-Therapie-Zentren, Lehrkräfte/Sonderpädagogen an Förderschulen bzw. an Regelschulen, die
Schüler mit ASS unterrichten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
230,00 €
16
Termin
Zeit
10./11.09.2015 (Do/Fr)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
19.08.2015
Seminar-Nr.
15-042
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Eingliederungshilfe
EINZELSEMINARE
Das Ziel ist der Weg!
Hilfe- und Teilhabeplanung mit Menschen mit Behinderung
Der Inklusionsprozess zielt auf ungehinderte Teilhabe und vermehrte Selbstbestimmung. Der Vereinbarung von Zielen mit den Menschen mit Behinderung kommt dabei eine wesentliche Bedeutung zu. In diesem Seminar wird praktisches Handwerkszeug für eine individuelle Zielplanung vermittelt, die den Menschen mit Behinderung mit seinen Stärken, Fähigkeiten unter Berücksichtigung
seiner Lebensgeschichte und seiner aktuellen Lebenssituation in den Mittelpunkt stellt. Die Teilnehmenden erproben die Methoden der Zielvereinbarung anhand von Beispielen.
In dem Seminar wird es weiter um die Wirksamkeit der Hilfe- bzw. Teilhabeplanung gehen. Es
werden alltagstaugliche Instrumente zur Verfügung gestellt, die den Teilnehmenden bei der praktischen Umsetzung von Wirkungsorientierung in Ihrer Arbeit helfen und den Austausch zum Thema
Wirkungsorientierung innerhalb Ihres Arbeitsfeldes unterstützen.
Ziel ist, den Teilnehmenden Sicherheit und Spaß im Umgang mit den Instrumenten zu vermitteln.
Arbeitsschwerpunkte
t;JFMFWPO.FOTDIFONJU#FIJOEFSVOHIFSBVT[VmOEFOVOETJFTPXFJUXJFNÚHMJDI[VCFUFJMJHFO
t;JFMQMBOVOH;JFMBSUFOVOE;JFMFCFOFO5SFOOVOHWPO;JFMVOE.B•OBINF*OEJLBUPSFO
t4."35,SJUFSJFOBMT*OTUSVNFOU[VS;JFMWFSFJOCBSVOH
t&JOCF[VHEFS-FCFOTHFTDIJDIUFVOEEFSBLUVFMMFO-FCFOTTJUVBUJPOJOEJF)JMGF5FJMIBCFQMBOVOH
t8JSLVOHTPSJFOUJFSVOHJOEFS)JMGF5FJMIBCFQMBOVOH
t&YLVST[VHSVOEMFHFOEFO5IFNFOEFS&JOHMJFEFSVOHTIJMGFXJFEJF*$'VOEEJF6/,POWFOUJPO
Referent/in
Iris Haucap, Dipl.-Soz.Arb./Dip.-Soz.Päd.
Zielgruppe
Mitarbeiter/innen aus Diensten und Einrichtungen der Eingliederungshilfe – Wohnen und Arbeit (ambulant, stationär, teilstationär)
und Mitarbeiter/innen bei Leistungsträgern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
18
230,00 €
16
Termin
Zeit
18./19.09.2015 (Fr/Sa)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
27.08.2015
Seminar-Nr.
15-043
www.weiterbildung-sozialwesen.de
69
EINZELSEMINARE
Gesprächsführung/Beratung
Gesprächsführung/Beratung
EINZELSEMINARE
Gesprächsführung mit „schwierigen“ Klienten
Motivierende Gesprächsführung
Gesprächsführung mit „schwierigen“ Klientinnen und Klienten ist als persönlichkeitsorientierte
und zielorientierte Weiterentwicklung der klassischen klientenzentrierten Gesprächsführung zu
verstehen. Diese geht auf C. R. Rogers zurück und dient der notwendigen „ressourcenorientierten
Beziehungsgestaltung“ zwischen Hilfesuchenden und Helfenden. Im Umgang mit „schwierigen“
Klientinnen und Klienten stößt man mit dieser klassischen Form der Gesprächsführung schnell an
Grenzen. Um gerade diese besser zu verstehen sind persönlichkeitspsychologische Grundkenntnisse von Bedeutung, die in dieser Weiterbildung in praxisorientierter Form vermittelt werden.
Problemorientierte Hilfestellung in Beratung und Therapie ist dann besonders wirksam, wenn die
persönlichen Voraussetzungen der Hilfesuchenden, ihre Schwierigkeiten sowie ihre Ressourcen und
Kompetenzen berücksichtigt werden. Hier setzt die zielorientierte Gesprächsführung an: Es werden
Strategien entwickelt, die kontext-, person- und zielorientiert zu einer effektiven Problemlösung
führen.
Die Arbeit mit Adressaten/-innen mit scheinbar geringer Änderungsmotivation oder (nur) einer
Fremdmotivation stellt für Fachkräfte eine besondere Herausforderung dar und endet oft in einem Kampf um die gewünschte bzw. nicht gewünschte Veränderung. Das ständige „ja, aber“
macht mutlos und festigt den Eindruck, das Gegenüber sei widerständig und unmotiviert.
Die Adressaten/-innen fühlen sich unverstanden, ziehen sich noch mehr zurück und lehnen weitere Hilfen ab oder boykottieren diese. Spezifische Strategien aus der motivierenden Gesprächsführung, der systemischen Beratungsarbeit und der klientenzentrierten Gesprächsführung können den Zugang zu diesen Personen erleichtern, die Arbeit weniger anstrengend machen und
eine Chance zur Förderung einer Änderungsmotivation bei den Adressaten bieten.
Arbeitsschwerpunkte
t1FSTÚOMJDILFJUTQTZDIPMPHJTDIFS)JOUFSHSVOECFJvTDIXJFSJHFOi,MJFOUJOOFOVOE,MJFOUFO
t1SBLUJTDIFS6NHBOHNJUvTDIXJFSJHFOi,MJFOUJOOFOVOE,MJFOUFO
t7FSUJFGVOHEFT1SPCMFNMÚTVOHTVOE#FBSCFJUVOHTQSP[FTTFT
t4DIXJFSJHLFJUFOBVGEFS#F[JFIVOHTFCFOF
Referent/in
Dr. Gudula Ritz-Schulte, Dipl.-Psych.
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
230,00 €
16
Termin
1. Termin: 29./30.01.2015 (Do/Fr)
2. Termin: 10./11.09.2015 (Do/Fr)
3. Termin: 28./29.01.2016 (Do/Fr)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Zeit
Anmeldeschluss
1. Termin: 08.01.2015
2. Termin: 19.08.2015
3. Termin: 08.01.2016
Seminar-Nr.
1. Termin: 15-044
2. Termin: 15-045
3. Termin: 15-046
Arbeitsschwerpunkte
t%BT5SBOTUIFPSFUJTDIF7FSÊOEFSVOHTNPEFMM
t 6NHBOHNJU"NCJWBMFO[
t6NHBOHNJU8JEFSTUBOE
t'ÚSEFSVOHWPO;VWFSTJDIU
t3FnFYJPOEFT"VGUSBHTLPOUFYUFTEFS5FJMOFINFOEFO
t'BMMCFTQSFDIVOHFO
Referent/in
Marianne Ammann, Dipl.-Soz.Arb., Fachlehrerin, FH Münster,
Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
15
345,00 €
24
Termin
Zeit
28.–30.09.2015 (Mo–Mi)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag + 3. Tag)
Anmeldeschluss
04.09.2015
Seminar-Nr.
15-047
Hinweis:
Die Bereitschaft zur Teilnahme an Rollenspielen ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen
der Weiterbildung.
70
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
71
EINZELSEMINARE
Gesprächsführung/Beratung
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu
machen. Auf diese Verhaltensweisen richtet sich oftmals ein großer Teil der Aufmerksamkeit der
Fachkräfte; mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer.
Gerade bei psychischer, körperlicher und/oder sexueller Misshandlung können oder dürfen Kinder
und Jugendliche nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich aber mitteilen können, desto
auffälliger werden oft die Verhaltensweisen. Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in
klärenden Gesprächen ganz behutsam eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen,
benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenzen und eine eigene innere Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.
Diese Weiterbildung richtet sich an im Umgang mit Kindern und Jugendlichen erfahrene Fachkräfte, die diesen Mut machen möchten, über ihre schwierigen Lebens- und ggf. Misshandlungssituationen zu sprechen.
Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen
einer solchen Gesprächsführung erprobt.
Arbeitsschwerpunkte
t&SLFOOFOWPO4JHOBMFOVOE4ZNQUPNFO
t5FDIOJLFOVOE.BUFSJBMJFO[VS(FTQSÊDITGàISVOH
t1SBLUJTDIFÃCVOHFO
t*OUFSWFOUJPOTTDISJUUFVOENVMUJQSPGFTTJPOFMMF;VTBNNFOBSCFJU
Kein Wunder, bei den Eltern ...
Zielorientierte wertschätzende Elterngesprächsführung
Elterngespräche bieten die Chance, die Hauptbezugspersonen eines Kindes zu informieren, zu
stärken oder konkreter in außerfamiliale Erziehungsprozesse (wie in Schule, Kindergarten oder
OGS) einzubinden.
Oftmals finden Elterngespräche im beruflichen Alltag zwischen Tür und Angel, wenig vorbereitet
und nicht selten unter Zeitdruck statt.
Elterngespräche im hier gemeinten Sinne grenzen sich von solchen Tür-und-Angel-Gesprächen
ab (wenngleich die Tür- und Angel-Gespräche nicht weniger wichtig sind!), sie sind vorbereitet
und haben einen eigenen zeitlichen und räumlichen Rahmen. Hierbei wird grundsätzlich davon
ausgegangen, dass Eltern – genau wie pädagogische Fachkräfte – die bestmögliche Entwicklung
ihres Kindes anstreben. Während also hinsichtlich des Ziels in der Regel Konsens zwischen Eltern
und Fachkräften herrscht, bietet der Weg, wie dieses Ziel erreicht werden soll und kann, eine
Fülle von möglichen Konfliktfeldern.
Ziel dieser eintägigen Weiterbildung ist, Elterngespräche trotz aller möglichen Konfliktfelder authentisch, wertschätzend und im Sinne des gemeinsamen Ziels durchführen zu können. Hierfür
braucht es neben entsprechender Methoden vor allem einer wertschätzenden Grundhaltung.
Möglichkeiten zur Reflexion der eigenen Grundhaltung werden durch Übungseinheiten ermöglicht.
Arbeitsschwerpunkte
t&MUFSOJOVOTFSFS&JOSJDIUVOH1FSTQFLUJWàCFSOBINF
t)BMUVOHVOE.FUIPEJLFJOFT&MUFSOHFTQSÊDIFT
t5àSVOE"OHFM(FTQSÊDIF
t4JUVBUJPOTUSBJOJOH
Referent/in
Mechthild Gründer, Dipl.-Soz.Arb., Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeutin, Fachbuchautorin, Fallsupervisorin, Lehrbeauftragte
Heide Roscher-Degener, Dipl.-Psych., Supervisorin (DGSv)
Zielgruppe
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Verfahrensbeistandschaft, Vormundschaft, Kliniken u. a.
Referent/in
Bernd Anlauf, Dipl.-Soz.Päd./Dipl.-Soz.Arb., AAT®-, CT®- Trainer,
ProDeMa®-Trainer
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
14
235,00 €
16
Zielgruppe
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Schule, Kindertagesstätten, OGS
Termin
1. Termin: 04./05.05.2015 (Mo/Di)
2. Termin: 19./20.10.2015 (Mo/Di)
09:30–17:00 Uhr
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
12
115,00 €
8
Termin
Zeit
19.05.2015 (Di)
09:30–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
28.04.2015
Seminar-Nr.
15-050
Zeit
Anmeldeschluss
Seminar-Nr.
72
Gesprächsführung/Beratung
EINZELSEMINARE
1. Termin: 10.04.2015
2. Termin: 25.09.2015
1. Termin: 15-048
2. Termin: 15-049
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
73
EINZELSEMINARE
Gesprächsführung/Beratung
Gesprächsführung/Beratung
Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl R. Rogers
Mediatives Verhandeln in der Trennungs- und Scheidungsberatung
Die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl R. Rogers ist wohl eine der wichtigsten Grundlagen in der Begegnung mit Menschen in Gesundheits- und Sozialberufen. Sie zählt zum unverzichtbaren Handwerkszeug einer jeden Person, die professionell und konstruktiv kommunizieren
möchte. Als reale Beziehung kann sie im Hier und Jetzt einen entscheidenden Beitrag zur Problemdarstellung und Gefühlsklärung leisten. Dem Menschen ist sie eine gute Hilfe, wenn er durch
Selbstexploration ein in ihm liegendes Wachstumspotenzial zu Tage fördern kann. Diese Form der
Gesprächsführung ist dienlich vom Kindes- bis zum hohen Erwachsenenalter sowie in Sinnfragen
und speziell im Prozess des Loslassens von gewohnten Lebensphasen.
Im Vordergrund der Weiterbildung stehen die in Theorie und praktischer Anwendung mit der Gesprächsführung verbundenen Techniken und Bedingungen. Die Bedeutung der Grundeinstellungen positive Wertschätzung, Empathie und Kongruenz sowie Grundkenntnisse werden wiederholt
in gezielten Situationen eingeübt und intensiviert.
Dieser Kurs soll einen Überblick über die professionellen Angebote bei Trennung und Scheidung
geben. An einem Fallbeispiel aus der Praxis soll zum einen die Konfliktdynamik der Trennungsund Scheidungsfamilie beleuchtet werden, zum anderen sollen, je nach Trennungsphase, die
spezifischen professionellen Angebote – Information, Beratung, Mediation – vorgestellt und am
Fall erprobt werden.
Arbeitsschwerpunkte
t(SVOEMBHFOVOE7PSTUFMMVOHFOEFSLMJFOUFO[FOUSJFSUFO(FTQSÊDITGàISVOHOBDI$BSM33PHFST
t#FEFVUVOHEFS(SVOEFJOTUFMMVOHFOQPTJUJWF8FSUTDIÊU[VOH&NQBUIJFVOE,POHSVFO[
t7FSCBMJTJFSVOHTTUJMFBMT5FDIOJLWFSTUFIFOVOEFJOàCFO
t(SVOEFJOTUFMMVOHFONJU7FSCBMJTJFSVOHTTUJMFOSFBMJTJFSFOVOEWFSUJFGFO
74
EINZELSEMINARE
Referent/in
Dr. Günter Haberkamp, M.A. Phil./Soz.psych.
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
12
230,00 €
15
Termin
Zeit
26./27.06.2015 (Fr/Sa)
14:00–21:00 Uhr (1. Tag)
10:00–17:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
Seminar-Nr.
Arbeitsschwerpunkte
t 1IBTFOWPO5SFOOVOH4DIFJEVOH
t,POnJLUEZOBNJLWPO1BBSVOE'BNJMJFCFJ5SFOOVOH4DIFJEVOH
t#FSBUVOHTBOHFCPUFGàS&MUFSOVOE,JOEFS
t(SVOEMBHFOEFT'BN'(
tEJF3PMMFEFSQSPGFTTJPOFMMFO)JMGFCFJ&MUFSOWFSFJOCBSVOHFO
t.FUIPEFO5FDIOJLFOEFS.FEJBUJPO[VS'ÚSEFSVOHWPOFJOWFSOFINMJDIFO3FHFMVOHFO
t"CMBVGFJOFS7FSIBOEMVOHJ4WPO&JOWFSOFINFO
Didaktik
t3FBEFS
t*OQVUT
t3PMMFOTQJFMF
t,MFJOVOE(SP•HSVQQFOBSCFJU
Referent/in
Heiner Krabbe, Dipl.-Psych., Mediator (BAFM)
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
345,00 €
27
05.06.2015
Termin
Zeit
09.–11.02.2015 (Mo–Mi)
09:00–17:00 Uhr
15-051
Anmeldeschluss
17.01.2015
Seminar-Nr.
15-052
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
75
EINZELSEMINARE
Gesprächsführung/Beratung
Umgang mit hocheskalierten Elternkonflikten
In diesem Kurs geht es zum einen um ein Verstehen des Konfliktverhaltens hochstrittiger Eltern,
zum anderen sollen Interventionsmöglichkeiten bei Hochstrittigkeit/Hocheskalation an Fallbeispielen vorgestellt und erprobt werden.
Arbeitsschwerpunkte
t,POnJLUTUVGFO
t)BMUVOHHFHFOàCFSEFN,POnJLU
t .FSLNBMFIPDIFTLBMJFSUFS&MUFSOLPOnJLUF
t&OUTUFIVOHTCFEJOHVOHFOIPDIFTLBMJFSUFS&MUFSOLPOnJLUF
t*OUFSWFOUJPOTNÚHMJDILFJUFOJNÃCFSCMJDL
t*OUFSWFOUJPOFOBVGEFSJOEJWJEVFMMFO&CFOFQFSTÚOMJDIF,SJTFO
t*OUFSWFOUJPOFOBVGEFSJOUFSQTZDIJTDIFO&CFOF[XJTDIFOEFO&MUFSO
t*OUFSWFOUJPOFOC[HMEFS)FSLVOGUTGBNJMJFVOEOFVFS1BSUOFS
t(SFO[FOEFS,POnJLUBSCFJUCFJ)PDITUSJUUJHLFJU
Didaktik
t3FBEFS
t*OQVUT
t3PMMFOTQJFMF
t,MFJOVOE(SP•HSVQQFOBSCFJUVTOBINFO
t4LBMFOGSBHFO
Gesprächsführung/Beratung
EINZELSEMINARE
Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in die Trennungsund Scheidungsberatung
Die Fachleute sind sich weitgehend einig: Wenn sich Eltern trennen, sollte die Perspektive der
Kinder wichtiger Bestandteil von Trennungs- und Scheidungsberatung sein.
Kinder sind vor, während und nach der Trennung ihrer Eltern oft großen Belastungen ausgesetzt
– sie sind verunsichert, orientierungslos und mit manchen Veränderungen konfrontiert. Häufig
sind langfristig tragfähige Lösungen nur möglich, wenn auch die Interessen und Bedürfnisse der
Kinder ausgewogen berücksichtigt wurden.
Daraus ergeben sich einige wichtige Fragen:
t 8JFLÚOOFOEJF*OUFSFTTFOVOE#FEàSGOJTTFEFS,JOEFSFJOFO1MBU[JOEFS#FSBUVOHmOEFO
ohne dass die Kinder zu Entscheidungsträgern werden?
t 8FMDIF,PO[FQUF[VS&JOCF[JFIVOHWPO,JOEFSOJOEJF5SFOOVOHTVOE4DIFJEVOHTCFSBUVOH
gibt es?
t 8BTTJOEEJF*OEJLBUJPOFOVOE,POUSBJOEJLBUJPOFO
t 8JFCFSFJUFUNBOEJF&MUFSOWPSVOEXJFBSCFJUFUNBONJUJIOFOXFJUFSOBDIEFN
die Kinder einbezogen wurden?
Arbeitsschwerpunkte
t1TZDIPMPHJTDIFT)JOUFSHSVOEXJTTFO[V,JOEFSOVOE+VHFOEMJDIFOCFJ5SFOOVOHVOE4DIFJEVOH
t,PO[FQUF[VS&JOCF[JFIVOHWPO,JOEFSOVOE+VHFOEMJDIFOJOEJF5SFOOVOHTVOE
Scheidungsberatung
t3PMMFVOE)BMUVOHEFTQSPGFTTJPOFMMFO%SJUUFOCFJEFS#FUFJMJHVOHWPO,JOEFSOJO
Beratungsprozessen bei Trennung und Scheidung
t.FUIPEFOVOE5FDIOJLFO[VS(FTQSÊDITGàISVOHNJU,JOEFSOJO"OPEFS"CXFTFOIFJUEFS&MUFSO
t'SBHFOEFT4FUUJOHT
Referent/in
Heiner Krabbe, Dipl.-Psych., Mediator (BAFM)
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Referent/in
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
345,00 €
27
Andrea Wagner, Dipl.-Soz.Arb., Mediatorin (BAFM),
Mediationssupervisorin (IMS)
Zielgruppe
Termin
Zeit
09.–11.11.2015 (Mo–Mi)
09:00–17:00 Uhr
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern, insbesondere Absolventen/-innen des Grundlagenkurses „Professionelle
Angebote bei Trennung und Scheidung“ und der Weiterbildungen
„Neu im ASD“ und „Update ASD“
Anmeldeschluss
16.10.2015
Seminar-Nr.
15-053
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
18
230,00 €
16
Termin
Zeit
04./05.11.2015 (Mi/Do)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
17.10.2015
Seminar-Nr.
15-054
Hinweis:
Diese Veranstaltung setzt ein Grundlagenwissen im Bereich der Trennungs- und Scheidungsberatung voraus. Dieses Grundlagenwissen kann z. B. durch die Veranstaltung „Mediatives Verhandeln
in der Trennungs- und Scheidungsberatung“ erworben werden (Seite 75 ).
76
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
77
EINZELSEMINARE
NEU
Gesprächsführung/Beratung
Verbale Deeskalation bei aufsuchender Sozialer Arbeit
Profis der aufsuchenden Sozialen Arbeit sehen sich immer wieder mit hoch angespannten oder
„aggressiven“ Klienten, Eltern, Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Situationen und Emotionen
„kochen hoch“, und mitunter kommt es für die Profis zu belastenden und gefährlichen Momenten.
Die zweitägige Weiterbildung bietet sowohl Reflexion der Dynamik um Gewalt und Aggression als
auch konkrete, praxisorientierte Methoden zum deeskalativen Umgang mit diesen Ausnahmesituationen.
Die Bereitschaft zur Teilnahme an Situationstrainings mit Videoauswertung wird vorausgesetzt.
Arbeitsschwerpunkte
t%FFTLBMBUJWF(SVOEIBMUVOH
t%JF%ZOBNJLEFS&TLBMBUJPO
t,PNNVOJLBUJPOTUFDIOJLFOEFS%FFTLBMBUJPO7JEFPGFFECBDL5SBJOJOH
78
Referent/in
Bernd Anlauf, Dipl.-Soz.Päd./Dipl.-Soz.Arb., AAT®-, CT®- Trainer,
ProDeMa®-Lehrtrainer
Zielgruppe
Fachkräfte aus den aufsuchenden Jugendhilfediensten, SPFH, Streetwork, Erziehungsbeistandschaften
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
14
230,00 €
16
Termin
Zeit
16./17.06.2015 (Di/Mi)
09:00–16:30 Uhr
Anmeldeschluss
23.05.2015
Seminar-Nr.
15-055
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
EINZELSEMINARE
NEU
Gesprächsführung/Beratung
„Marte Meo“ – eine ressourcenorientierte Methode
zur Entwicklungsunterstützung mit Hilfe von Videobildern
Marte Meo ist aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet soviel wie etwas „aus eigener
Kraft“ erreichen. Eltern werden unterstützt, insbesondere ihre kommunikativen Fähigkeiten im
Umgang mit ihren Kindern zu (re)aktivieren und auszubauen. Durch konstruktive Interaktionen
mit dem Kind sollen die Erwachsenen ermutigt werden, ihre eigenen Kräfte zu nutzen, um Bindung und die Entwicklung ihrer Kinder zu unterstützen.
Marte Meo nutzt Videoaufzeichnungen von Alltagssituationen und verdeutlicht Ereignisse des
Familienlebens mit Hilfe kurzer Filmsequenzen. In diesen Videoausschnitten sind nicht „Bilder
des Problems“ sondern vor allem „Bilder möglicher Lösungen“ im Alltag zu sehen. Herausgearbeitet werden mit Hilfe der Video-Interaktionsanalyse Ressourcen und Fähigkeiten der Eltern,
die sie bereits ausgebildet haben oder die erst ansatzweise vorhanden sind. In gleicher Weise
werden der Entwicklungsstand und die Entwicklungsbedürfnisse des jeweiligen Kindes für die
Eltern sicht- und verstehbar.
Schritt für Schritt erhalten Eltern mit Hilfe ausgewählter Filmsequenzen konkrete Informationen,
wo genau ihre Möglichkeiten der Förderung ihres Kindes liegen.
Die Weiterbildung ermöglicht einen Einblick in die Arbeitsweise der Marte Meo Methode.
Chancen, Handlungsmöglichkeiten und Grenzen der Methode, insbesondere in der Arbeit mit
psychisch kranken Eltern werden mit Hilfe von Videosequenzen aufgezeigt. Zudem werden die
neusten Erkenntnisse aus dem Modellprojekt: „Mo.Ki – Marte Meo Unterstützung für psychisch
kranke Mütter mit Säuglingen“ dargestellt.
Arbeitsschwerpunkte
t(SVOEMBHFOEFS.BSUF.FP.FUIPEF&JOGàISVOHEFS.BSUF.FP&MFNFOUFVOE
die Bedeutung für die Entwicklung des Kindes
t"VTMÚTFOVOE7PSBOUSFJCFOWPO&OUXJDLMVOHTQSP[FTTFO
t,POTUSVLUJWF*OUFSBLUJPOFO[XJTDIFO&MUFSOVOE,JOEFSOVOUFSTUàU[FO
insbesondere bei Müttern/Vätern mit psychischer Erkrankung
t&MUFSMJDIF'ÊIJHLFJUFO%JF)FSBVTGPSEFSVOHGàSQTZDIJTDILSBOLF&MUFSOJO
Leitungs- und freien Situationen
t#FSBUVOHNJU)JMGFWPO7JEFPCJMEFSO
Referent/in
Inge Nowak, Dipl.-Soz.Arb./Lizenzierte Marte Meo Supervisorin und
Ausbilderin
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
115,00 €
8
Termin
Zeit
11.06.2015 (Do)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
22.05.2015
Seminar-Nr.
15-056
www.weiterbildung-sozialwesen.de
79
EINZELSEMINARE
Gesprächsführung/Beratung
Schuldnerberatung in der Sozialen Arbeit
EINZELSEMINARE
Gesprächsführung Systemisch/Lösungsorientiert
Informationen zu den Weiterbildungsangeboten
zur Lösungsorientierten Gesprächsführung
Ein großer Teil der Klientel Sozialer Arbeit lebt in finanziell begrenzten Verhältnissen. Immer häufiger werden die Mitarbeiter/innen sozialer Dienste mit dem Problem „Überschuldung“ konfrontiert und fühlen sich überfordert. Aus Unkenntnis, aber auch aus Angst vor eingreifenden Maßnahmen und deren Konsequenzen, wird der Umgang mit Geld oft in den Familien, in Schulen
oder einfach im Alltag nicht thematisiert. Wenn die Soziale Arbeit dieses Feld nicht den Medien
überlassen will, müssen Grundlagen geschaffen werden, damit Mitarbeiter/innen in allen Bereichen der Sozialen Arbeit sich in der Lage fühlen, dieses Thema aus der Tabuzone herauszuholen.
Neben konkreter Wissensvermittlung zur Beratung, Existenzsicherung und Entschuldung überschuldeter Haushalte soll in dieser Weiterbildung eine Sensibilisierung für das Problem erreicht
werden. Ziel ist dabei die Erweiterung des konkreten Handlungskonzepts für das jeweilige eigene
Arbeitsfeld.
Die folgenden Weiterbildungsangebote beschäftigen sich mit dem Lösungsorientierten Ansatz
nach Steve de Shazer u. a. Diese Art der Gesprächsführung ist konstruktiv, kooperativ und wertschätzend. Sie ermöglicht einen veränderten Umgang mit Problemen, da sie darauf zielt, (Los-)
Lösungen zu finden, statt Probleme zu fokussieren und zum Verschwinden zu bringen.
Alle folgenden zweitägigen Weiterbildungen zur Lösungsorientierten Gesprächsführung können
einzeln belegt werden. Es ist jedoch auch möglich, den Grund-, Aufbau- und Vertiefungskurs sowie
die Trainingstage in Form einer Weiterbildungsreihe zu kombinieren. Dieses bietet den Vorteil, sich
fast ein Jahr lang intensiv und praxisnah mit dem Lösungsorientierten Ansatz auseinandersetzen
zu können.
Arbeitsschwerpunkte
Bei Teilnahme an der gesamten Reihe (Grundkurs, Aufbaukurs, Vertiefungskurs sowie ein Trainingstag), erstellen wir Ihnen auf Wunsch gerne eine ausführliche Qualifizierungsbescheinigung.
t6STBDIFOVOE"VTXJSLVOHWPOÃCFSTDIVMEVOH
t&YJTUFO[TJDIFSOEF.B•OBINFOGàSàCFSTDIVMEFUF)BVTIBMUF
t&JOCMJDLJOEBT.BIOWFSGBISFOVOEEJF;XBOHTWPMMTUSFDLVOH
t.ÚHMJDILFJUFOEFT4DIVMEOFSTDIVU[FT
tWFSTDIJFEFOF8FHF[VS&OUTDIVMEVOH
t&JOCMJDLJOEBTHFSJDIUMJDIF7FSCSBVDIFSJOTPMWFO[WFSGBISFO
t"OTÊU[FQSÊWFOUJWFS"SCFJU
Nachfolgende Angebote basieren ebenfalls auf dem Ansatz der Lösungsorientierten Gesprächsführung und legen ihren Fokus auf spezielle Themengebiete:
t -ÚTVOHTPSJFOUJFSUFT"SCFJUFONJUvTDIXJFSJHFOi+VHFOEMJDIFO4
t 3FTTPVSDFOPSJFOUJFSUF#JPHSBmFBSCFJU4
Referent/in
Barbara Kurlemann, Dipl.-Soz.Arb., M.A. Sozialmanagement,
Schuldnerberaterin
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
18
230,00 €
16
Termin
Zeit
04./05.09.2015 (Fr/Sa)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
13.08.2015
Seminar-Nr.
15-057
Weitere Informationen zu den einzelnen Angeboten finden Sie auf den nächsten Seiten. Sollten Sie
Fragen rund um die Weiterbildungen zur Lösungsorientierten Gesprächsführung haben, nehmen
Sie gerne Kontakt mit uns auf:
Sekretariat des Referats Weiterbildung
Telefon: 0251 8365720
E-Mail: weiterbildung@fh-muenster.de
Hinweis:
Bitte mitbringen, soweit zur Hand: SGB II und SGB XII, ZPO, BGB
80
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
81
EINZELSEMINARE
Gesprächsführung Systemisch/Lösungsorientiert
Gesprächsführung Systemisch/Lösungsorientiert
Lösungsorientierte Gesprächsführung – Grundkurs
Lösungsorientierte Gesprächsführung – Aufbaukurs
Diese Weiterbildung bietet eine praxisorientierte Einführung in die lösungsorientierte Gesprächsführung nach Steve de Shazer u. a. Bei der Entwicklung von Lösungen bilden die Ressourcen und
Kompetenzen der Ratsuchenden die Grundlage auch für kleinste Veränderungsschritte, denen
große folgen können. Dabei kommt es nicht auf ein rasches Finden von Lösungen an, sondern
auf eine respektvolle Gesprächshaltung, die sich an den Möglichkeiten der Ratsuchenden orientiert. Ratsuchende gelten als Experten für ihr Leben, ihre Anliegen und ihre Lösungswege. Beraterinnen und Berater werden als Experten für die Gesprächsführung und die Beziehungsgestaltung
betrachtet. Lösungsorientiert zu arbeiten bedeutet zudem, Gespräche mit mehr Lebensfreude
zu erleben (sich vor Burn-out zu schützen), sich über kleine Erfolge zu freuen und kreative Ideen
wertzuschätzen.
Diese Weiterbildung vertieft und erweitert die Inhalte des Grundkurses. Dies geschieht über theoretische Inputs, Gesprächsübungen, Praxisdemonstrationen, Rollenspiele und die Reflexion von
Erfahrungen, die bei der Umsetzung der lösungsorientierten Denk- und Vorgehensweise in der
eigenen beruflichen Praxis gemacht wurden.
Arbeitsschwerpunkte
Einführung in die lösungsorientierte Denk- und Vorgehensweise:
t .FOTDIFOCJME
t"OMJFHFOVOE"VGUSBHTLMÊSVOH
t;VLVOGUTPSJFOUJFSVOH
t3FTTPVSDFOBLUJWJFSVOH
tLMFJOTDISJUUJHF;JFMCFBSCFJUVOH
t1SP[FTTBOLPQQFMO
Einüben von Fragetechniken und -haltungen:
t8VOEFSGSBHF
t&SLVOEFOWPO"VTOBINFO
t4LBMFOGSBHFO
Referent/in
Uwe Michalak, Dipl.-Psych.; Ulrike Nixdorf, Dipl.-Psych.
Susanne Vogeley, Dipl.-Psych.
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
18
235,00 €
18
Termin
1. Termin: 08./09.05.2015 (Fr/Sa) (Nixdorf/Michalak)
2. Termin: 21./22.08.2015 (Fr/Sa) (Nixdorf/Vogeley)
09:30–18:00 Uhr
Zeit
Anmeldeschluss
1. Termin: 17.04.2015
2. Termin: 30.07.2015
Seminar-Nr.
1. Termin: 15-058
2. Termin: 15-059
Hinweis:
Der Grundkurs kann mit dem Aufbau- und Vertiefungskurs sowie dem Trainingstag Ressourcenund lösungsorientierte Gesprächsführung zu einer Weiterbildungsreihe kombiniert werden.
82
EINZELSEMINARE
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Arbeitsschwerpunkte
t7FSUJFGVOHEFTMÚTVOHTPSJFOUJFSUFO.FUIPEFOJOTUSVNFOUBSJVNT
t'VOLUJPOVOE&JOTBU[WPO"OFSLFOOVOHVOE#FTUÊUJHVOH
t(FTUBMUVOHWPO(FTQSÊDITSFJIFO&"34.PEFMM
t&JOàCFOWPO[JSLVMÊSFO'SBHFO
t3FGSBNJOH
Referent/in
Uwe Michalak, Dipl.-Psych.
Susanne Vogeley, Dipl.-Psych.
Zielgruppe
Fachkräfte, die bereits einen Grundkurs „Lösungsorientierte
Gesprächsführung“ an der FH Münster absolviert haben.
Ort
Teilnehmerzahl
Fachhochschule Münster
18
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
235,00 €
18
Termin
Zeit
30./31.10.2015 (Fr/Sa)
09:30–18:00 Uhr
Anmeldeschluss
09.10.2015
Seminar-Nr.
15-060
Hinweis:
Der Aufbaukurs kann mit dem Grund- und dem Vertiefungskurs sowie dem Trainingstag Ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung zu einer Weiterbildungsreihe kombiniert werden.
www.weiterbildung-sozialwesen.de
83
Gesprächsführung Systemisch/
Lösungsorientiert
EINZELSEMINARE
EINZELSEMINARE
Gesprächsführung Systemisch/
Lösungsorientiert
Lösungsorientierte Gesprächsführung – Vertiefungskurs
Trainingstag Ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung
Ziel der Weiterbildung ist es, ausgehend von Fallbeispielen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, das lösungsorientierte Methodeninstrumentarium vertiefend einzuüben.
Dabei wird auch auf Inhalte aus den vorangegangenen Seminaren Bezug genommen. Bei Bedarf
können diese wiederholt werden.
Der Schwerpunkt wird darauf liegen, gemeinsame Anliegen, die bei der Umsetzung der lösungsorientierten Denk- und Vorgehensweise entstanden sind, zu bearbeiten. Zentrale Trainingselemente
sind Übungen, (Demonstrations-)Rollenspiele, Video- Feedback, Microteaching und die Arbeit mit
dem Reflektierenden Team.
Auf diesem Wege wird die Prozesskompetenz der einzelnen Teilnehmenden gefördert.
Der Ansatz der lösungsorientierten Gesprächsführung ist mit einem tiefgreifenden Wechsel hinsichtlich der Haltung und Methodik des Beraters/der Beraterin verbunden. Nicht mehr der Berater/
die Beraterin liefert „die Lösung“ für die Probleme der Klienten, sondern diese werden dazu befähigt, selbst ihre Lösungen zu (er-)finden.
Eine solche Art und Weise der Gesprächsführung entspricht nicht nur dem Credo „Hilfe zur Selbsthilfe“, sondern schafft auch für den Berater/die Beraterin ein hohes Maß an Entlastung. Zugleich
sind Berater/innen jedoch gefordert, bis dahin eingeschliffene (möglicherwiese wenig ressourcenund lösungsorientierte) Beratungsroutinen zu verändern. Hierfür braucht es Zeit, Übung und Reflexion.
Der Trainingstag Ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung bietet einen Rahmen, die
erlernten Kompetenzen aus den Grund-, Aufbau- oder Vertiefungskursen (siehe S . 82–84) in einem geschützten Rahmen umzusetzen, Feedback zu erhalten und so die eigene Beratungskompetenz zu stärken.
Pro Jahr werden jeweils zwei Trainingstage angeboten (jeweils im Frühjahr und im Herbst), die
von allen Absolventen/-innen der Grund-, Aufbau- und Vertiefungskurse in Anspruch genommen
werden können.
Abhängig von der Anzahl der Teilnehmenden, wird der Trainingstag von einem Referenten/einer
Referentin bzw. zwei Referenten/-innen durchgeführt.
Arbeitsschwerpunkte
t3FTTPVSDFOBLUJWJFSVOH
t"SCFJUNJU.FISQFSTPOFOTZTUFNFO
t6NHBOHNJUVOGSFJXJMMJHFO,POUFYUFO
t&JOàCFOWPO#FXÊMUJHVOHTGSBHFO
t"SCFJUNJU.FUBQIFSO
t8FSUTDIÊU[VOH
Referent/in
Uwe Michalak, Dipl.-Psych.
Zielgruppe
Fachkräfte, die bereits einen Grund- und Aufbaukurs „Lösungsorientierte Gesprächsführung“ an der FH Münster absolviert haben.
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
18
235,00 €
18
Termin
Zeit
27./28.11.2015 (Fr/Sa)
09:30–18:00 Uhr
Anmeldeschluss
05.11.2015
Seminar-Nr.
15-061
Arbeitsschwerpunkte
t7FSUJFGVOHVOE8JFEFSIPMVOHWPO*OIBMUFO
t"SCFJUNJUEFN3FnFLUJFSFOEFO5FBN
tÃCVOHFO[VS3FTTPVSDFOBLUJWJFSVOH
tÃCVOHFO[VS;JFMVOE;VLVOGUTPSJFOUJFSVOH
t"SCFJUNJUEFN#FSBUFSLBSVTTFMM
t3FnFYJPOWPO#FSBUVOHTHFTQSÊDIFO
Referent/in
Ulrike Nixdorf, Dipl.-Psych.
Susanne Vogeley, Dipl.-Psych.
Zielgruppe
Absolventen/-innen der Grundlagen-, Aufbau- und Vertiefungsmodule Ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
10
115,00 €
8 pro Trainingstag
Termin
1. Termin:: 04.09.2015 (Fr) (Ulrike Nixdorf)
2. Termin: 06.11.2015 (Fr) (Susanne Vogeley)
10:00–17:00 Uhr
Zeit
Hinweis:
Der Vertiefungskurs kann mit dem Grund- und Aufbaukrus sowie dem Trainingstag Ressourcenund lösungsorientierte Gesprächsführung zu einer Weiterbildungsreihe kombiniert werden.
84
NEU
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Anmeldeschluss
1. Termin: 14.08.2015
2. Termin: 16.10.2015
Seminar-Nr.
1. Termin: 15-062
2. Termin: 15-063
www.weiterbildung-sozialwesen.de
85
EINZELSEMINARE
Gesprächsführung Systemisch/Lösungsorientiert
Gesprächsführung Systemisch/Lösungsorientie
Lösungsorientiertes Arbeiten mit „schwierigen“ Jugendlichen
Ressourcenorientierte Biografiearbeit
Von als schwierig erlebten Jugendlichen gehen mannigfaltige In-Frage-Stellungen aus. Je nach
Kontext verweigern sie sich, reden rein, schikanieren, stören das Miteinander, schlagen usw. Sie
scheinen stets ihren eigenen Interessen nachzugehen und wecken mit ihrer anscheinenden mangelnden Kooperationsbereitschaft einen anschwellenden Ruf nach mehr Disziplin.
Aus einem lösungsorientierten Blickwinkel wird ein Jugendlicher so betrachtet, dass er kooperativ
ist. Denn auf seine Art verdeutlicht er seine Überzeugungen, wie eine Entwicklung angestoßen
werden kann. Angemessen auf das Denken und Handeln eines Jugendlichen einzugehen schafft
die Grundlage für ein Kooperieren. Dieses Menschenbild richtet zugleich den Scheinwerfer auf
den Berater bzw. die Beraterin. Störungen und Probleme sind nicht unabhängig von seinen/ihren
Beobachtungen darüber, wie kooperativ der Jugendliche wahrgenommen wird.
Diese Weiterbildung setzt an folgenden Fragen an: Wen stört das auffällige Verhalten des Jugendlichen am wenigsten? Welche Spielräume eröffnet dieser Kontakt?
Ziel ist, dem Aufbau einer konstruktiven Beziehung mit einem „schwierigen“ Jugendlichen einen
Anfang zu geben.
Je nach Perspektive erscheint die eigene Lebensgeschichte als Ursprung aller Schwierigkeiten oder
als Quelle der eigenen Kraft. Der Blick auf vorhandene, aber bislang unbeachtete Ressourcen kann
Hoffnung und Mut zu Veränderungsschritten wecken.
In der Weiterbildung werden Grundlagen für eine ressourcenorientierte Arbeit mit Lebensgeschichten vermittelt. Schrittweise soll eine Antwort auf die Frage entwickelt werden: „Wie kann eine Rat
suchende Person dazu angeregt werden, bei der Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie
ihre Ressourcen zu entdecken?“
Es werden Ideen und Methoden vorgestellt, biografiebezogene Beratungsgespräche so zu führen,
dass Gesprächspartner ihre Fähigkeiten entfalten können.
Den Teilnehmenden wird dabei die Möglichkeit gegeben, eine konsequente Ressourcenperspektive
zu erproben. Hintergrund ist die Erfahrung, dass die Bereitschaft der Beraterin bzw. des Beraters
eine Ressourcenaktivierung bei den Ratsuchenden maßgeblich fördert.
Arbeitsschwerpunkte
t'ÚSEFSOFJOFTXFSUTDIÊU[FOEFOVOELPPQFSBUJWFO,POUBLUFT
t7FSHFHFOXÊSUJHFOEFSFJHFOFO4FMCTUEFmOJUJPOVOEEFS"OMJFHFOBMMFS#FUFJMJHUFO
t/BDIWPMM[JFIFOWPO.PUJWFOVOE#FEàSGOJTTFO
t8FDLFOVOE'ÚSEFSOWPO3FTTPVSDFO
t6NHBOHNJUVOGSFJXJMMJHFO4JUVBUJPOFO
t#FSàDLTJDIUJHFOFJOFS"CXFISIBMUVOHEVSDI'SBHFONJU/FHBUJPOFO
t"SCFJUNJULMBSFO3FHFMO
t7FSXJSLMJDIFOWPOWFSFJOCBSUFO,POTFRVFO[FO
t)BOEFMOJO,POnJLUTJUVBUJPOFO
86
EINZELSEMINARE
Referent/in
Uwe Michalak, Dipl.-Psych.
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
18
235,00 €
18
Termin
Zeit
11./12.09.2015 (Fr/Sa)
10:00–18:00 Uhr
Anmeldeschluss
26.08.2015
Seminar-Nr.
15-064
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Arbeitsschwerpunkte
t&JOGàISVOHJOEJF*EFFv%JF7FSHBOHFOIFJUJTUFJOF&SmOEVOHi
t.FSLNBMFFJOFSSFTTPVSDFOPSJFOUJFSUFO#JPHSBmFBSCFJU
t&OUXJDLFMOFJOFS3FTTPVSDFO)BMUVOH
t'ÚSEFSVOHWPO#FXÊMUJHVOHTLPNQFUFO[
t3FTTPVSDFOPSJFOUJFSUF(FOPHSBNNBSCFJU
t"SCFJUNJUEFN'BNJMJFOCSFUU-VEFXJH
t"SCFJUNJUNFISFSFO;FJUMJOJFO
t3FTTPVSDFOBMT4ZNCPMF
Referent/in
Uwe Michalak, Dipl.-Psych.
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
18
235,00 €
18
Termin
Zeit
19./20.06.2015 (Fr/Sa)
10:00–18:00 Uhr
Anmeldeschluss
03.06.2015
Seminar-Nr.
15-065
www.weiterbildung-sozialwesen.de
87
EINZELSEMINARE
Gesprächsführung Systemisch/Lösungsorientiert
Einführung in Systemische Interventionsformen
Gesprächsführung Systemisch/Lösungsorientiert
Aus dem Systemischen Methodenkoffer:
Arbeit mit dem Familien- bzw. Systembrett
An die Kompetenz der Fachkräfte in (psycho-)sozialen Berufsfeldern sind in den letzten Jahren
nicht zuletzt durch gesellschaftliche Entwicklungen und der einhergehenden wachsenden Dynamik von Wandlungsprozessen hohe Erwartungen gestellt worden. Zeugnis davon liefert die
Nachfrage nach Weiterqualifizierungsmaßnahmen, wobei der Systemische Ansatz mit seinem
Angebot einer konstruktivistischen Perspektive mit vielfältigen Handlungsmöglichkeiten große
Wertschätzung und Verbreitung erfahren hat.
Ziel dieser Weiterbildung ist ein Einstieg in den Systemischen Beratungsansatz mit dem dahinterstehenden Denkmodell und das Kennenlernen ausgesuchter Interventionsformen, wie z. B.
Genogrammarbeit, Familienbrett, Zirkuläres Fragen, Skulptur- und Aufstellungsarbeit. Es werden
Systemische Perspektiven erläutert sowie das Rollenverständnis der Beraterin und des Beraters,
das hinter diesen Grundannahmen und Interventionsformen steht.
Darüber hinaus besteht für Interessierte die Möglichkeit, sich eingehend über das modulare Qualifizierungsangebot der Fachhochschule zur Systemischen Beratung zu informieren.
Ursprünglich von Kurt Ludewig als eher diagnostisches Element systemischer Familientherapie entworfen, hat sich das Familienbrett mit seiner Weiterentwicklung zum Systembrett als hilfreiches
Mittel in vielen Kontexten Systemischer Beratungsarbeit gezeigt, sowohl in der Arbeit mit Einzelnen
als auch mit größeren Systemen.
Das Systembrett unterstützt schnellere und leichtere Bewusstseinsbildung für Klienten und ebenso leichtere Hypothesenbildung, besonders durch die Darstellungsmöglichkeit bestehender und
möglicher Bezugssysteme. Es ist ebenso dienlich zum Auflösen versteckter Verwirrungen und Kausalitätsketten, für die Abbildung innerer Emotionen, Gedanken und Befindlichkeiten wie auch zur
Visualisierung bestehender Wirklichkeitskonstruktionen und Ressourcen.
In Kombination mit anderen Systemischen Methoden, wie beispielsweise dem Reframing und dem
Zirkulären Fragen, schafft es einen Zugang zu dem Klientensystem und generiert laufend neue
Fragen für die oder den Berater/in.
Arbeitsschwerpunkte
Ein Grundverständnis von Systemisch-/Lösungsorientierter Beratung wird bei den Teilnehmenden
vorausgesetzt.
t(SVOEBOOBINFO4ZTUFNJTDIFS#FSBUVOH
t&JOGàISVOHJOEBTLPOTUSVLUJWJTUJTDIF%FOLNPEFMM
t"VTHFXÊIMUF4ZTUFNJTDIF*OUFSWFOUJPOTGPSNFO
t3PMMFOWFSTUÊOEOJTEFSTZTUFNJTDIFO#FSBUFSJOEFTTZTUFNJTDIFO#FSBUFST
88
EINZELSEMINARE
Arbeitsschwerpunkte
t,PO[FQUJPOFMMF(SVOEHFEBOLFOEFT)JMGTNJUUFMT
t&JOTBU[NÚHMJDILFJUFOJOWFSTDIJFEFOFO1IBTFOVOE,POUFYUFO4ZTUFNJTDIFS#FSBUVOH
t"SCFJUBOEFSÃCFSUSBHVOHBVGEJFFJHFOF#FSBUVOHTQSBYJT
tÃCVOHTNÚHMJDILFJUJOLPOLSFUFS'BMMBSCFJU
t"OXFOEVOHFSHÊO[FOEFS.FUIPEFO[#;JSLVMÊSFT'SBHFOFUD
Referent/in
Hans Behrendt, M.A., Systemischer Berater (SG) und Supervisor (EAS),
freier Trainer und OE-Berater
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
14
235,00 €
16
Referent/in
Hans Behrendt, M.A., Systemischer Berater (SG) und Supervisor (EAS),
freier Trainer und OE-Berater
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Termin
Zeit
08./09.06.2015 (Mo/Di)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
16.05.2015
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
14
235,00 €
16
Seminar-Nr.
15-066
Termin
Zeit
19./20.03.2015 (Do/Fr)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
25.02.2015
Seminar-Nr.
15-067
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
89
EINZELSEMINARE
Gesprächsführung Systemisch/Lösungsorientiert
EINZELSEMINARE
Arbeiten mit und in Gruppen
Systemisches Denken und Handeln im ASD
Mit der Meute auf dem Weg – Methoden zur Aktivierung von Gruppen
Die Soziale Arbeit ist zurzeit der Bereich, in dem Systemische Konzepte mit am stärksten nachgefragt werden. Viele Jugendämter nutzen zunehmend Systemische Perspektiven und Konzepte
mit ihrem Lösungs- und Kontextbezug zur Bewältigung der alltäglichen Aufgabenstellungen.
Ausgangspunkt und Grundlage dieser Veranstaltung ist das Systemische Konzept, das jeweils
den Kontext der Situation, der Person, der Familie bzw. des Klienten(-systems) sowie der Institution und damit die vielfältigen Wechselbeziehungen und Abhängigkeiten einbezieht. Es sollten
Systemische Grundannahmen, Haltungen und Methoden vermittelt werden und praxisorientierte
Übungen veranschaulicht werden. Des Weiteren soll auch die Möglichkeit gegeben werden, anhand mitgebrachter (Fall-)Beispiele der Teilnehmenden den Ansatz zu verdeutlichen.
Kennen Sie das: Träge oder unruhige Gruppen, die nicht richtig in Fahrt kommen? Die Arbeit mit
Gruppen macht in Gesundheits- und Sozialberufen einen wichtigen Teil des Tagesgeschäftes aus.
Die Zusammenhänge sind dabei vielfältig, immer geht es aber darum, Gruppen zu aktivieren –
etwa zum Zuhören oder zum Mitmachen.
Arbeitsschwerpunkte
t(SVOEBOOBINFO4ZTUFNJTDIFO%FOLFOT
t.FUIPEJTDIF)JMGTNJUUFM
t,POUFYUFSXFJUFSVOHVOE1FSTQFLUJWFOXFDITFM
t*OEJWJEVFMMFVOE*OTUJUVUJPOFMMF8JSLMJDILFJUTLPOTUSVLUJPO
t)BMUVOHVOE7FSBOUXPSUVOH
Es gibt eine Reihe von Methoden, die zur Aktivierung von Gruppen eingesetzt werden können.
In diesem Workshop werden Sie Methoden kennenlernen, die auch ohne inhaltlichen Bezug
eingesetzt werden können, um eine Gruppe aufzulockern, anzuwärmen, wach zu machen, zu
konzentrieren und, und, und. Außerdem werden Sie sich mit Methoden auseinandersetzen, die
benutzt werden können, um Inhalte aktivierend zu vermitteln und die (selbstgesteuerte) Auseinandersetzung mit etwas zu unterstützen.
Sie als Teilnehmende werden die Methoden selbst ausprobieren und anschließend gemeinsam
reflektieren. Ziel des Workshops ist es, dass Sie geeignete Methoden auswählen und anleiten
können und deren Einsatz angemessen in Gruppenprozesse einplanen können. Wer Spaß am
Kennenlernen und Ausprobieren von neuem Handwerkszeug hat, ist hier richtig.
Arbeitsschwerpunkte
Referent/in
Hans Behrendt, M.A., Systemischer Berater (SG) und Supervisor (EAS),
freier Trainer und OE-Berater
Zielgruppe
Fachkräfte aus dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD)
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
14
235,00 €
16
Termin
Zeit
07./08.09.2015 (Mo/Di)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
15.08.2015
Seminar-Nr.
15-068
t,FOOFOMFSOFOVOE"VTQSPCJFSFOBLUJWJFSFOEFS.FUIPEFO
t8BDINBDIFSGàS(SVQQFO
t"OHFNFTTFOF.FUIPEFOBVTXBIMVOEBEÊRVBUFSFJOTBU[
t"OMFJUVOH#FHMFJUVOHVOE&SHFCOJTTJDIFSVOHCFJN.FUIPEFOFJOTBU[
t5SBOTGFSJOEJFFJHFOF"SCFJU
Referent/in
Christina Müller-Naevecke, Dipl.-Päd., FH Münster,
Wandelwerk, Hochschuldidaktische Workshopleiterin
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern,
die mit Gruppen arbeiten
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
115,00 €
8
Termin
Zeit
20.06.2015 (Sa)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
29.05.2015
Seminar-Nr.
15-069
Hinweis:
Es werden Methoden für Gruppen mit fünf bis 30 Teilnehmenden vorgestellt.
90
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
91
EINZELSEMINARE
Arbeiten mit und in Gruppen
Lösungsorientiertes Arbeiten mit und in Gruppen
Gruppenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil in vielen psychosozialen Arbeitsfeldern und in der Erwachsenenbildung. Die lösungsorientierte Arbeit mit und in Gruppen hat sich bewährt, was publizierte Konzepte zu diesem Thema widerspiegeln. In der Veranstaltung werden lösungsorientierte
Ideen und Instrumente für die Arbeit mit Gruppen vorgestellt. Dazu zählt auch, dass Gruppenteilnehmer als kompetente und kundige Mitgestalter verstanden werden. Eine solche wertschätzende
Atmosphäre schafft die Bedingungen für Multiperspektivität und für ein Verständnis der Gruppe
als vielgestaltiges Ressourcenfeld. Die Weiterbildungsgruppe selbst wird als Lernfeld verstanden, in
dem lösungsorientierte Vorgehensweise praxisnah und anschaulich erfahren werden kann.
Arbeitsschwerpunkte
t.FSLNBMFFJOFSMÚTVOHTPSJFOUJFSUFO.PEFSBUJPOWPO(SVQQFO
t7PSTUFMMFOWPO(SVQQFOLPO[FQUFOGàSEJF#FSFJDIF#FSBUVOH4VQFSWJTJPOVOE
Erwachsenenbildung
t&JOàCFOWPO[JSLVMÊSFOVOE4LBMFOGSBHFOTPXJF.FUBQIFSOJO(SVQQFO
t&SQSPCFOWPO5FDIOJLFO[VS'ÚSEFSVOHWPO.VMUJQFSTQFLUJWJUÊU
t3FTTPVSDFOPSJFOUJFSVOHJO(SVQQFO
t"SCFJUNJUEFN3FnFLUJFSFOEFO5FBNVOE-ÚTVOHT[JSLFMO
t7JTVBMJTJFSFOWPO-ÚTVOHTT[FOBSJFONJU)JMGFQTZDIPESBNBUJTDIFS5FDIOJLFO
92
Referent/in
Uwe Michalak, Dipl.-Psych.
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
18
235,00 €
18
Termin
Zeit
20./21.03.2015 (Fr/Sa)
10:00–18:00 Uhr
Anmeldeschluss
27.02.2015
Seminar-Nr.
15-070
EINZELSEMINARE
Moderation
EINZELSEMINARE
Moderation
Moderationskompetenz
Moderation von Konflikten
Zu den zentralen Fähigkeiten in der methodischen Praxis Sozialer Arbeit gehört die Moderationskompetenz. Moderation erleichtert die Meinungs- und Willensbildung in Gruppen und fördert
die paritätische Kooperation zwischen Fachkräften und Adressaten. Durch systematische Aufnahme, Visualisierung und Strukturierung aller Teilnehmerbeiträge werden – konsensorientiert
– gemeinsam erarbeitete Ergebnisse erzielt.
Ziel dieser Weiterbildung ist, die Fähigkeit, Gruppenprozesse erkennen zu können, aufzufrischen
und zur Moderationskompetenz zu vertiefen.
Die Praxis Sozialer Arbeit erfordert die Bearbeitung sozialer Konflikte der Klientel wie auch kollegialer und hierarchischer Konflikte. Die Moderationsmethode bietet ein geeignetes Spektrum
von Methoden und Techniken, um schwierige Situationen gestalten und Konflikte lösen zu können. Ziel der Weiterbildung ist es, die Teilnehmenden mit praxisnahen Konfliktlösungen vertraut
zu machen und durch Konfliktmoderation zu erweiterter Handlungskompetenz zu führen.
Arbeitsschwerpunkte
Arbeitsschwerpunkte
t(FTUBMUVOHFJOFTQBSJUÊUJTDIFO.PEFSBUJPOTQSP[FTTFT
t'SBHFVOE"OUXPSUUFDIOJLFO
t4USVLUVSJFSVOHWPO#FJUSÊHFO$MVTUFSO
t1SJPSJUÊUFOCJMEVOHVOE5IFNFOTQFJDIFS
t'FTUMFHFOWPO.B•OBINFOVOE7FSBOUXPSUMJDILFJUFO
t1SÊTFOUBUJPOWPO"SCFJUTFSHFCOJTTFOBMT&OUTDIFJEVOHTHSVOEMBHF
t%PLVNFOUBUJPOEFS&SHFCOJTTF
t"CMBVGQMBOVOHFJOFSNPEFSJFSUFO4JU[VOHFJOFT8PSLTIPQT
t1SÊTFOUBUJPOWPO*45VOE40--*OGPSNBUJPOFO
t#FSFJUTUFMMVOHEFSFSGPSEFSMJDIFO.FEJFO
t"ONPEFSBUJPOVOE"VGXÊSNQIBTF
t%VSDIGàISVOHWPO,VS[NPEFSBUJPOFO
t6NHBOHNJUTDIXJFSJHFO5FJMOFINFOEFO
t'FFECBDLVOE6NTFU[VOHJOEJFFJHFOF1SBYJT
Referent/in
Prof. Dr. Elmar Knieschewski, Dipl.-Soz.
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
12
345,00 €
24
Termin
1. Termin: 10.–12.03.2015 (Di–Do)
2. Termin: 27.–29.10.2015 (Di–Do)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. + 3. Tag)
Zeit
Anmeldeschluss
1. Termin: 16.02.2015
2. Termin: 05.10.2015
Seminar-Nr.
1. Termin: 15-071
2. Termin: 15-072
Hinweis:
Sollten Sie sowohl das Weiterbildungsangebot „Moderationskompetenz“ als auch das Angebot
„Moderation von Konflikten“ (S. 95) absolvieren, erhalten Sie eine ausführliche Qualifizierungsbescheinigung, in der beide Weiterbildungen aufgeführt werden.
94
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
t.PEFSJFSFOJOTDIXJFSJHFO4JUVBUJPOFO
t8BISOFINVOHTGFIMFSJOEFS.PEFSBUJPO
t"CXFISWFSIBMUFOJO(SVQQFOQSP[FTTFO
t 'àISFOVOE.PEFSJFSFOVOUFS4USFTT
t 6NHBOHNJU,SJUJLVOE"HHSFTTJPO
t"MT.PEFSBUPSJOTJDICFIBVQUFOVOEEVSDITFU[FO
t"EÊRVBUFT.PEFSJFSFOCFJ(FTQSÊDITTUÚSVOHFO
t7PSTJDIU,JMMFSQISBTFOJOEFS.PEFSBUJPO
t.PEFSBUJPOVOUFS)JFSBSDIJFESVDLVOE;FJUESVDL
t.PEFSJFSFOEVSDIEFO,POnJLU[VS,PPQFSBUJPO
Referent/in
Prof. Dr. Elmar Knieschewski, Dipl.-Soz.
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
12
345,00 €
24
Termin
1. Termin: 11–13.05.2015 (Mo–Mi)
2. Termin: 08–10.12.2015 (Di–Do)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. + 3. Tag)
Zeit
Anmeldeschluss
1. Termin: 18.04.2015
2. Termin: 16.11.2015
Seminar-Nr.
1. Termin: 15-073
2. Termin: 15-074
Hinweis:
Sollten Sie sowohl das Weiterbildungsangebot „Moderation von Konflikten“ als auch das Angebot
„Moderationskompetenz“ (S. 94) absolvieren, erhalten Sie eine ausführliche Qualifizierungsbescheinigung, in der beide Weiterbildungen aufgeführt werden.
www.weiterbildung-sozialwesen.de
95
EINZELSEMINARE
Selbstorganisation
Zeitplanung, Life-Work-Balance und Burn-out-Prävention
... Wann soll ich denn das noch machen ... jetzt muss ich mich aber beeilen ... wieder keine
Pause ... wer braucht schon Pausen ... noch eben den Anruf ... Mensch, das ist doch wichtig
... zu wenig Zeit ... jetzt aber nach Hause ... schnell erholen ... schlecht eingeschlafen ... nachts
aufgewacht ... Gedanken kreisen um Vergessenes ... der nächste Tag ...
So haben wir uns das nicht vorgestellt. Anspannung und Stress, Hektik und Termindichte. Das
Gefühl, es nicht richtig zu schaffen und oft unter Zeitdruck etwas zu kurz kommen zu lassen, ist
Teil des (Arbeits-)Lebens geworden. Terminverdichtung, Qualitätsanforderungen und veränderte
Zielgruppen verlangen eine erhöhte Wachsamkeit im Umgang mit unserer Kraft und Lebensarbeitszeit. Die Gefahr steigt, dass die Balance zwischen Arbeit und Privatleben aus den Fugen
gerät. Das Risiko, uns selbst zu überfordern, wird bei steigender Aufgabenbelastung und Verantwortung zur Gefahr für unsere Gesundheit.
Arbeitsschwerpunkte
t8FMDIF;FJUNBOBHFNFOUUFDIOJLFOHJCUFT
t8JFHFIFJDINJUNFJOFS;FJUBVGHSVOENFJOFS1FSTÚOMJDILFJUTTUSVLUVSVN
t 8PGàSNÚDIUFJDINFJOF;FJUOVU[FO 8BTIJOEFSUNJDIEBSBO
t8JFTUFMMFJDIEJF#BMBODF[XJTDIFO"SCFJUVOE1SJWBUMFCFOIFS
t8JFFSLFOOFJDI"O[FJDIFOWPO4USFTTVOE#VSOPVU
t8JFTPSHFJDIHVUGàSNJDITFMCTU
Die Bearbeitung der Fragestellungen erfolgt in Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit und diskursiv
im Plenum. Wenn wir uns mit persönlichen Themen beschäftigen, werden wir dies geschützt in
Einzelarbeit tun. Wir begeben uns auf die Suche nach einer „guten Zeit“.
Achtung, es könnte sich etwas für Sie verändern!
96
Referent/in
Felix Braun, Dipl.-Päd., Leiter der Beratungsstelle Südviertel e. V.
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster oder ein Tagungshaus in Münster
16
235,00 €
16
Termin
Zeit
19./20.11.2015 (Do/Fr)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
28.10.2015
Seminar-Nr.
15-075
EINZELSEMINARE
Selbstorganisation
Anleitung von Praktikanten/-innen im Praxisfeld der Sozialen Arbeit
Die Anleitung von Studierenden der Sozialen Arbeit ist eine vielfältige, verantwortungsvolle und
komplexe Aufgabe für jede erfahrende Fachkraft, die sowohl Einfühlungsvermögen als auch
fachliche, psychosoziale, kommunikative und methodische Kenntnisse erfordert. Zudem gewinnt
die Anleitung von Praktikanten/-innen mit Blick auf Personalentwicklung und Gewinnung zukünftiger Fachkräfte an Bedeutung.
SozialarbeiterInnen/SozialpädagogInnen übernehmen dabei als Praxisanleiter/innen wichtige
und vielfältige Aufgaben: Sie strukturieren und begleiten den Lernprozess der Praktikanten/innen unter didaktisch-methodischen Gesichtspunkten, sie regen Lern- und Entwicklungsprozesse an und unterstützen die Praktikanten/-innen bei dem Erwerb professioneller Kompetenzen.
Praxisanleiter/-innen werden also zu Ausbilder/innen mit einer lehrenden, beratenden, administrativen und beurteilenden Funktion.
Zugleich wird von vielen Fachkräften erwartet, dieses vielfältige Aufgabenspektrum en passant
zu übernehmen. Entsprechende Weiterbildungsangebote explizit für Praxisanleiter/innen sind rar.
Diese Lücke soll das mit Hilfe des vorliegenden Weiterbildungsangebots geschlossen werden.
EINZELSEMINARE
Case Management
Case Management in der Sozialen Arbeit und der Pflege –
Ein Tag zur Orientierung für „Einsteiger/innen“
Case Management findet in allen Handlungsfeldern sozialer und pflegerischer Arbeit seine Verbreitung. In der Folge sind oder werden immer mehr Fachpersonen mit dem Ansatz des Case
Managements konfrontiert.
Die eintägige Fortbildung gibt einen ersten Einstieg in das Case Management, seine Definition,
seine Indikation und zentralen Elemente.
Das Weiterbildungsangebot richtet sich vorrangig an Fachkolleginnen und -kollegen der Sozialen
Arbeit und der Pflege, die in ihren Arbeitsfeldern mit dem Handlungskonzept des Case Managements in Berührung kommen, die sich einen ersten Überblick verschaffen wollen und/oder mit
dem Gedanken spielen, eine zertifizierte, berufsbegleitende Weiterbildung zum Case Manager/
zur Case Managerin (DGCC) zu absolvieren (siehe S. 153).
In Kleingruppen werden – orientiert an den Erwartungen der Teilnehmenden – ausgewählte Aspekte und Erfahrungen diskutiert. Aktuelle Praxisbeispiele runden diese Fortbildung ab.
Arbeitsschwerpunkte
Arbeitsschwerpunkte
t3PMMFEFS"OMFJUFSJO
t"OMFJUVOHTTUJMFLPO[FQUF
t#FXFSCVOH7PSTUFMMVOHTHFTQSÊDIF)PTQJUBUJPO
t1MBOVOHWPO"OMFJUVOHVOE-FSOQSP[FTTFOFOUMBOHEFS1IBTFOEFT1SBLUJLVNT
t7PSTDIMÊHF[VS&SBSCFJUVOHFJOFT"VTCJMEVOHTQMBOFT
t(FTUBMUVOHEFTFSTUFO5BHFTVOEEFSFSTUFO8PDIF
t"OMFJUVOHTHFTQSÊDIF'FFECBDL
t4QBOOVOHTVOE,POnJLUGFMEFSEFT4ZTUFNT"OMFJUVOH
t"CTDIMVTTEJGGFSFO[JFSUF#FVSUFJMVOHv;FVHOJTi
Referent/in
Martina Kriener, Dipl.-Päd., Leiterin des Referats Praxis und Projekte,
FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Anleiter/innen für angehende Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagogen/innen aus Einrichtungen der Sozialen Arbeit.
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
15
70,00 €
16
Termin
Zeit
17./18.08.2015 (Mo/Di)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
27.07.2015
Seminar-Nr.
15-076
t,MÊSVOHEFS&SXBSUVOHFOEFS5FJMOFINFOEFO
t*NQVMTF&JOGàISVOHJOT$BTF.BOBHFNFOUÃCFSCMJDLàCFS[FOUSBMF"TQFLUF
t%JTLVTTJPOFOVOE&SGBISVOHTBVTUBVTDI
Referent/in
Jürgen Ribbert-Elias, zertifizierter Case Management-Ausbilder
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
10
115,00 €
8
Termin
Zeit
20.03.2015 (Fr)
09:30–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
27.02.2015
Seminar-Nr.
15-077
Hinweis:
Absolventen/-innen dieser eintägigen Einführungsveranstaltung erhalten bei anschließender
Absolvierung der Zertifiaktsweiterbildung Case Management (siehe Seite 153), einen Nachlass in
Höhe von 115,00 € auf das Teilnehmerentgelt des Zertifikatskurs.
98
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
99
EINZELSEMINARE
Case Management
EINZELSEMINARE
Case Management
Case Management für Führungskräfte und Entscheider/innen
Netzwerktreffen Case Management
Das Implementieren von Case Management ist voraussetzungsvoll und bedeutet für die verantwortlichen Führungskräfte, „die Entscheider/innen“, sich im Vorfeld einer Entscheidung pro/
contra Case Management mit verschiedenen Fragen auseinanderzusetzen, z. B.:
t 'àSXFMDIF'SBHFOVOE1SPCMFNFTPMMEBT$BTF.BOBHFNFOUJONFJOFS0SHBOJTBUJPOFJOF
Lösung herbeiführen?
t8BTJTUàCFSIBVQU$BTF.BOBHFNFOUXBOOJTUFTJOEJ[JFSUVOEXJFMÊVGUFTBC
t8FMDIF'BLUPSFOTJOECFJEFS*NQMFNFOUJFSVOH[VCFEFOLFOXFMDIF
Ressourcen sind einzuplanen?
t8JFTPMMFOXJSCFJEFS*NQMFNFOUJFSVOHWPSHFIFO
Erst nach Klärung dieser und weiterer Fragen können Führungskräfte die Entscheidung für oder
gegen die Implementierung von Case Management sicher treffen bzw. eine getroffene Entscheidung umsetzen.
Das Fortbildungsseminar leistet genau diese „Entscheidungshilfe“ und gibt die erforderlichen
Basisinformationen. Zugleich dient sie dem Ideenaustausch der Teilnehmenden.
Seit mehr als zehn Jahren bieten die Fachhochschule Münster und die Katholische Hochschule
NRW, Abteilung Münster, gemeinsam die Zertifikatsweiterbildung Case Management an.
In mittlerweile acht Kursen wurden so ca. 150 Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitsweisen zu Case Managerinnen und Case Managern nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft
für Care und Case Management (DGCC) weitergebildet.
Arbeitsschwerpunkte
t,MÊSVOHEFS&SXBSUVOHFOEFS5FJMOFINFOEFO
t$BTF.BOBHFNFOU#BTJTJOGPSNBUJPOFO%FmOJUJPOLPOTFRVFOUF"ESFTTBUFOPSJFOUJFSVOHBMT
Grundhaltung und Ausgangspunkt, Indikation, Regelkreislauf, Standards, gesetzliche Bezüge
t%JFXJDIUJHTUFO'BLUPSFOCFJEFS*NQMFNFOUJFSVOH
t$BTF.BOBHFNFOUVOE1FSTPOBMFOUXJDLMVOH
t%JF4DIOJUUTUFMMF$BTF.BOBHFNFOU2VBMJUÊUTNBOBHFNFOU
t$BTF.BOBHFNFOUBVGEFSJOTUJUVUJPOFMMFO/FU[XFSLFCFOF4JDIFSTUFMMFOWPO
Verbindlichkeiten zwischen Institutionen
t$BTF.BOBHFNFOUCF[PHFOF½GGFOUMJDILFJUTBSCFJU
Das Netzwerktreffen Case Management soll Absolventen/-innen Gelegenheit bieten, in den
fachlichen Austausch einzusteigen. Hierzu wird es neben einem Fachvortrag zu Beginn ausreichend Raum und Zeit geben, um ehemalige Mitstreiter/innen und Referenten wiederzutreffen,
neue Kontakte zu knüpfen und so die Vernetzung von ausgebildeten Case Managern/-innen
untereinander zu fördern.
Arbeitsschwerpunkte
t"LUVFMMF&OUXJDLMVOHFOVOE)FSBVTGPSEFSVOHFOJN$BTF.BOBHFNFOU
t&SGBISVOHTBVTUBVTDIEFS"CTPMWFOUFOJOOFO
t7FSOFU[VOH
Referent/in
Prof. Dr. Hugo Mennemann, zertifizierter Case Management- Ausbilder,
Jürgen Ribbert-Elias, Dipl.-Päd., zertifizierter Case Management-Ausbilder
Zielgruppe
Absolventen/-innen der bisherigen Case Management-Kurse an der FH
Münster
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
35,00 €
5
Referent/in
Prof. Dr. Hugo Mennemann, zertifizierter Case Management-Ausbilder,
Jürgen Ribbert-Elias, Dipl.-Päd., zertifizierter Case ManagementAusbilder
Termin
Zeit
19.06.2015 (Fr)
14:00–18:00 Uhr
Anmeldeschluss
29.05.2015
Zielgruppe
Die Fortbildung richtet sich vorrangig an Führungskräfte,
die entweder vor der Entscheidung stehen, Case Management in der
eigenen Organisation oder in einer Region zu implementieren, oder
die dies bereits entschieden haben, aber nun die Details bedenken
müssen.
Seminar-Nr.
15-079
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
8
115,00 €
8
Termin
Zeit
04.09.2015 (Fr)
09:30–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
14.08.2015
Seminar-Nr.
15-078
Hinweis:
Bitte beachten Sie auch den Zertifikatskurs Case Management (DGCC) auf Seite 153.
100
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
101
EINZELSEMINARE
Management
Basiswissen BWL für Fach- und Führungskräfte in der Sozialen Arbeit
(Schwerpunkt: Buchhaltung und Bilanzierung sowie Kosten- und Leistungsrechnung)
In Zeiten knapper finanzieller Ressourcen sind Fach- und Führungskräfte in der Sozialen Arbeit
zunehmend gefordert, sich mit Ansätzen der Betriebswirtschaftslehre auseinanderzusetzen. Sei
es, um auf Augenhöhe mit externen und internen Finanzfachleuten zu diskutieren, um akquirierte Gelder adäquat einzusetzen und abzurechnen oder um beim Blick in die jährlich erstellte Bilanz
ein entsprechendes Urteil fällen zu können.
Diese zweitägige einführende Weiterbildung bietet Hilfestellung beim Eintritt in die komplexe
Welt der Betriebswirtschaftslehre.
Während am ersten Tag neben betriebswirtschaftlichen Grundbegriffen vor allem die Buchhaltung und Bilanzierung thematisiert werden, widmet sich der zweite Weiterbildungstag dem Themenkomplex der Kosten- und Leistungsrechnung. Ziel der zwei Weiterbildungstage ist, Grundkenntnisse zur Finanzbuchhaltung sowie die Bedeutung der Kostenrechnung zu vermitteln.
Hierbei sollen die Praxiserfahrungen der Teilnehmenden im Vordergrund stehen. Um einen umfassenden Einblick zu Beginn des Seminars zu gewährleisten, erhalten alle Teilnehmenden zur
Vorbereitung ca. drei Wochen vor Beginn der Veranstaltung folgende Lehrbriefe, die auch im
Masterstudiengang Sozialmanagement eingesetzt werden, per Post zugeschickt:
t #VDIIBMUVOH#JMBO[JFSVOH(181 Seiten)
t ,PTUFOVOE-FJTUVOHTSFDIOVOH(Teil I mit 59 Seiten, Teil II mit 91 Seiten und Teil III mit 80 Seiten).
Die Lehrbriefe dienen auch als Nachschlagewerke, um das vermittelte Wissen nach absolvierter
Weiterbildung in der täglichen Praxis erneut abrufen zu können.
Arbeitsschwerpunkte
t'JOBO[JFSVOH-PHJLEFTCFUSJFCMJDIFO3FDIOVOHTXFTFOT
t%FS#VDIVOHTTBU[EBTVOCFLBOOUF8FTFO
t-FTFOVOE*OUFSQSFUJFSFOWPO#JMBO[FO
t4UFMMVOHEFS,PTUFOVOE-FJTUVOHTSFDIOVOHJOOFSIBMCEFT3FDIOVOHTXFTFOT
t"VGCBVEFS,PTUFOSFDIOVOH
t,PTUFOBSUFOSFDIOVOH,PTUFOTUFMMFOSFDIOVOHVOE,PTUFOUSÊHFSSFDIOVOH
Referent/in
Detlev Becker, Dipl.-Betriebswirt (FH), Supervisor (M.Sc.), Systemischer
Organisationsberater, Systemischer Coach, Geschäftsführer eines Caritasverbandes und mehrerer Altenhilfeeinrichtungen, Lehrbeauftragter
für Betriebswirtschaftslehre im weiterbildenden Masterstudiengang
Sozialmanagement an der FH Münster
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern,
insbesondere (angehende) Führungskräfte ohne kaufmännische
Vorbildung
Management
Grundlagen des Arbeitsrechts
Kenntnisse im Arbeitsrecht sind für Fachkräfte der Sozialen Arbeit in doppelter Hinsicht relevant.
Zum einen müssen sie sich als Beschäftigte mit und ohne Vorgesetztenfunktion mit arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen, zum anderen suchen Klienten in unterschiedlichsten Beratungskontexten ggf. Rat in arbeitsrechtlichen Fragen. Häufig betrifft dies Arbeitnehmer, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten, arbeitslos oder arbeitssuchend oder
von Kündigung bedroht sind.
Ziele des Seminars sind deshalb:
t 7FSNJUUMVOHWPO(SVOEMBHFOEFT"SCFJUTSFDIUT
t7FSNJUUMVOHWPOBSCFJUTSFDIUMJDIFO,FOOUOJTTFOQSFLÊSFS"SCFJUTWFSIÊMUOJTTF
t7FSNJUUMVOHWPO"OXFOEVOHTXJTTFOàCFSTP[JBMFT"SCFJUTSFDIUJN3BINFOFJOFS
Sozialberatung
t7FSNJUUMVOHWPO"OXFOEVOHTXJTTFOJN3BINFOFJOFS7FSBOUXPSUMJDILFJUGàSEBT
Personal der Einrichtung
t(HG7FSNJUUMVOHWPO"OXFOEVOHTXJTTFOGàSEJF"SCFJUBMT#FUSJFCTC[X1FSTPOBMSBU
Arbeitsschwerpunkte
t(SVOECFHSJGGFVOE3FDIUTRVFMMFOEFT"SCFJUTSFDIUT
t#FHSàOEVOHEFT"SCFJUTWFSIÊMUOJTTFT
t(SVOEMBHFOEFT,àOEJHVOHTSFDIUTJOTCFTPOEFSFEJFQFSTPOFOVOEWFSIBMUFOTCFEJOHUF
Kündigung
t3FDIUFVOE1nJDIUFOJN"SCFJUTWFSIÊMUOJTJOTCFTPOEFSFEBT%JSFLUJPOTSFDIUEFT"SCFJUHFCFST
t#FGSJTUFUF"SCFJUTWFSUSÊHF
Die Grundprinzipien des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes und die Beteiligungsrechte
von Betriebs- und Personalrat werden in die Bearbeitung der Themen integriert.
Dabei soll insbesondere auf die Fragestellungen der Teilnehmer/innen eingegangen werden. Im
Vorfeld der Weiterbildung werden deshalb mittels einer Onlinebefragung der Teilnehmer/innen
Themen und Fragestellungen gesammelt, die in der Weiterbildung als Schwerpunkte erörtert
werden. Dazu können auch Fragestellungen aus dem kirchlichen Arbeitsrecht (einschl. Diakonie,
Caritas) gehören.
Das Modul besteht aus dem Studienbrief „Arbeitsrecht“ (211 Seiten), der vor Beginn der Weiterbildung von den Teilnehmenden gelesen werden sollte, und einer Präsenzveranstaltung (2
Weiterbildungstage).
Referent/in
Prof. Dr. Kerstin Feldhoff, Juristin, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
235,00 €
18
Termin
Zeit
13./14.08.2015 (Do/Fr)
10:00–18:00 Uhr
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
235,00 € zzgl. 50,00 € für die o. g. zwei Studienbriefe
16
Termin
Zeit
11./12.06.2015 (Do/Fr)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
20.05.2015
Anmeldeschluss
22.07.2015
15-080
Seminar-Nr.
15-081
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
Seminar-Nr.
102
EINZELSEMINARE
103
EINZELSEMINARE
Management
Führen Frauen anders? Mit weiblichen Stärken zu mehr Erfolg und
Zufriedenheit im Beruf
Ein Seminar für weibliche Führungskräfte innerhalb der Sozialen Arbeit
Frauen in Führungspositionen gehen oftmals über ihre eigenen Grenzen und neigen eher dazu,
sich zu überfordern. Die Gründe sind vielschichtig; häufig haben sie mit dem sozialen Grundgedanken und genderspezifischen Ursachen zu tun. Dadurch bedingt fällt es ihnen in vielen Fällen
schwerer, in ihrem Arbeits- und Führungsverhalten eine gute und gesunde Balance zwischen den
Zielen ihres Arbeitgebers, in der Zusammenarbeit mit Kollegen/-innen auf Leitungsebene, den
Anforderungen ihrer Mitarbeiter/innen und den meist sehr hohen Ansprüchen an sich selbst zu
finden.
Ziel des Seminars ist Ihre persönliche Standortbestimmung sowie die Reflexion Ihres Führungsverhaltens und -stils. Es ermöglicht Ihnen, die eigenen Potenziale zu erkennen und zu stärken. Sie
entwickeln neue Ideen, Strategien und Handlungsmodelle, damit Sie Entscheidungs- und Konfliktsituationen leichter bewältigen. Sie bekommen Methoden und „Spielregeln“ an die Hand,
die Ihren Arbeitsalltag unterstützen. Intention ist, Ihre Führungskompetenz als Frau weiterzuentwickeln, um das zu erreichen, was für Sie zielführend und wichtig ist.
Der Follow-up-Tag nach ca. 3 Monaten dient der Überprüfung und Reflexion der Lerninhalte
sowie dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen untereinander. Ziel ist, die Inhalte dadurch
nachhaltig zu verankern.
Arbeitsschwerpunkte
t%BTQFSTÚOMJDIF'àISVOHTWFSTUÊOEOJTo$IBODFOVOE3JTJLFO
t,MBSIFJUTDIBGGFO3PMMFOFSXBSUVOHFOVOE3PMMFOWFSTUÊOEOJTJN#FSVG
t7FSFJOCBSVOHWPO.BOBHFNFOUBOGPSEFSVOHFOVOE#F[JFIVOHTJOUFSFTTFO
t'SBVFOVOE.BDIU
t8FJCMJDIFVOENÊOOMJDIF7FSIBMUFOTXFJTFOJOEFS,PNNVOJLBUJPO
t6NHBOHNJU&NPUJPOFOVOE,POnJLUFO
t4FMCTUTUFVFSVOHEVSDI4FMCTUCFXVTTUIFJU
Arbeitsschwerpunkt Follow-up-Tag:
t3FnFYJPOEFS-FSOJOIBMUF
t&SGBISVOHTBVTUBVTDIEFS5FJMOFINFSJOOFO
Was konnte ich umsetzen? Was war hilfreich?
Was sind nächste gute Schritte?
104
EINZELSEMINARE
Management
Erfolgreich leiten mit GrenzenKompetenz®
Positiver und klarer Umgang mit Grenzen im beruflichen Kontext
Erfahrungen mit Grenzen macht jeder auf die unterschiedlichste Weise. Viele haben ein ambivalentes Verhältnis zu Grenzen. Grenzen geben Sicherheit und Struktur, Grenzen können auch einengen und blockieren. Für jeden ist es lohnend, mit Grenzen gut umzugehen – mit den eigenen,
mit denen der anderen und denen der Organisation. Grenzsituationen begegnen uns täglich
und müssen gemeistert werden. Führungskräfte sind dabei im Besonderen gefordert, beruflich
wie persönlich, bspw. wenn Verantwortlichkeiten und Regeln nicht akzeptiert werden, Kompetenzen nicht anerkannt werden, Verantwortungen nicht wahrgenommen werden, Mitarbeiter
überfordert sind oder keine Bereitschaft für Veränderungen da ist. Leitungskräfte und Fachkräfte
mit Führungs- oder Projektverantwortung werden durch verschiedene Grenzsituationen immer
wieder gefordert – persönlich wie beruflich.
Ziele der zweitägigen Weiterbildung:
t4JFTDIÊSGFO*ISFO#MJDLGàS(SFO[TJUVBUJPOFOSFnFLUJFSFO*ISFFJHFOFO(SFO[GÊMMF
und gewinnen GrenzenKompetenz®.
t4JFMFSOFONJUEFOFJHFOFO(SFO[FOVOEEFOFOEFSBOEFSFOLPOTUSVLUJWVOE
souverän umzugehen.
t 4JFMFSOFO+B[VN/FJO[VTBHFO
t 4JFFOUXJDLFMOOFVF*EFFO4USBUFHJFOVOE)BOEMVOHTNPEFMMFEBNJU4JF&OUTDIFJEVOHT
und Konfliktsituationen leichter bewältigen.
Arbeitsschwerpunkte
t (SFO[FOo-FJUQMBOLFOJN"MMUBHVOE#FSVG
t1FSTÚOMJDIF(SFO[FOJN4QBOOVOHTGFMEWPO4FMCTUVOE'SFNECFTUJNNVOH
t$IBODFOWPO(SFO[FOOVU[FO
t#FXÊMUJHVOHWPOFJHFOFO(SFO[TJUVBUJPOFOVOE(SFO[GÊMMFO
t(SFO[FO,PNQFUFO[¥EVSDI8BISOFINVOH3FnFYJPOVOE,PNNVOJLBUJPO
Referent/in
Sabine Dankbar, Systemische Beraterin (SG),
Systemische Supervisorin (SG);
Beate Willenbrink, Systemische Beraterin (SG),
Systemische Supervisorin (SG)
Zielgruppe
Leitungskräfte und Fachkräfte mit Führungs- oder Projektverantwortung aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
375,00 €
16
Termin
Zeit
14./15.09.2015 (Mo/Di)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag), 09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
22.08.2015
Seminar-Nr.
15-083
Referent/in
Sabine Dankbar, Systemische Beraterin (SG), Systemische Supervisorin (SG)
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern, insbesondere weibliche Führungskräfte bzw. weibliche Fachkräfte, die sich auf
Führungspositionen vorbereiten möchten. Führungskräfte aus dem ProfitBereich sind ebenfalls willkommen.
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
12
345,00 €
24
Termin
Zeit
07./08.05.2015 (Do/Fr) + 1 „Follow-up-Tag“ am 25.08.2015 (Di)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag), 09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
16.04.2015
Seminar-Nr.
15-082
Hinweis:
Die Referentinnen arbeiten zu zweit, um den einzelnen Teilnehmern/-innen mit ihren jeweiligen
persönlichen und beruflichen Grenzfällen gerecht zu werden und jeder/m entsprechend Raum
zu geben.
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
105
EINZELSEMINARE
NEU
Management
Konfliktmanagement als Führungsaufgabe –
Mediationskompetenz für Leitungskräfte
Konflikte gehören zum Berufsalltag wie sie zum Leben gehören. In Institutionen können sie sich
lähmend auf das Klima und die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswirken und
zu Frustration oder gar Krankheit führen. Sie können aber auch Motor für Weiterentwicklung
und Veränderung im positiven Sinne sein. Entscheidend ist, ob die Lösung eines Konfliktes die
beteiligten Personen befähigt, ihre weitere Zusammenarbeit konstruktiv zu gestalten. An Leitungsverantwortliche ist die Erwartung gerichtet, Sorge dafür zu tragen, dass Konflikte gelöst
werden. Methoden und Techniken aus der Mediation können Leitungskräfte darin stärken, souverän und lösungsorientiert mit Konflikten in ihrem Verantwortungsbereich umzugehen und die
Beteiligten zu aktivieren.
Ziel dieses Seminars ist das bessere Verstehen von Konfliktdynamiken, die Reflexion der eigenen
Haltung zu Konflikten und das Kennenlernen und Erproben eigener Handlungsmöglichkeiten
in der Führungsrolle anhand der Mediation.
Arbeitsschwerpunkte
t,MÊSVOHEFSFJHFOFO)BMUVOH[VN,POnJLU
t3FnFYJPOEFS3PMMFBMT'àISVOHTLSBGUJO,POnJLUFO
t-FJUFOVOE7FSNJUUFMOo.ÚHMJDILFJUFOVOE(SFO[FO
t,FOOFOMFSOFOEFT"OTBU[FTEFS.FEJBUJPOBMT,PO[FQUEFS,POnJLUCFBSCFJUVOH
t.FUIPEFOUSBJOJOHBOFJOFNLPOLSFUFO'BMMCFJTQJFM
Referent/in
Andrea Wagner, Dipl. Soz.Arb., Mediatorin (BAFM), Mediationssupervisorin (IMS)
Zielgruppe
Leitungskräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
14
235,00 €
16
Termin
Diese Veranstaltung wird sowohl 2014 als auch 2015 angeboten.
2014: 30./31.10.2014 (Do/Fr)
2015: 03./04.12.2015 (Do/Fr)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Zeit
EINZELSEMINARE
Management
Evaluation in der Sozialen Arbeit
Die Auswirkungen zunehmender Einsparbemühungen und der Wunsch nach effektiver Überprüfung der Arbeitsprozesse, -inhalte und -strukturen haben in vielen Kommunen und bei vielen
freien Trägern dazu geführt, dass man sich der Frage nach der Überprüfbarkeit der Inhalte Sozialer Arbeit stellt. Die Praxis steht verstärkt vor der Herausforderung, das eigene Handeln legitimieren zu müssen oder kriteriengeleitet überprüfen oder reflektieren zu wollen. Das Stichwort
lautet dann: Evaluation!
Dass es für eine gute Evaluation einiges an Handwerkszeug und strategischem Geschick braucht,
kommt im Alltagsgeschäft aber häufig unter die Räder. Entsprechend fehlt den erarbeiteten Ergebnissen häufig der Bezug zum tatsächlichen Problem oder die gewünschte (Außen-)Wirkung
wird verfehlt. Zahlreiche Werkzeuge der Evaluation, die sich gerade für komplexe Handlungsfelder – wie die Soziale Arbeit – anbieten, bleiben zu oft ungenutzt. Letztlich wird damit ein mächtiges Werkzeug zur Legitimation nach Außen (und Innen) nicht voll ausgeschöpft.
Diese zweitägige Weiterbildung richtet sich an Praktiker/innen, die entweder aktuell oder demnächst vor der Herausforderung stehen, ein Projekt, eine Maßnahme o. ä. zu evaluieren oder
aber bereits evaluiert haben und diesen Evaluationsprozess reflektieren möchten. Ziel ist es, das
Spektrum und Potenzial von Evaluationen kennenzulernen, und zwar möglichst nah und konkret
an den Bedarfen der Teilnehmer.
Arbeitsschwerpunkte
t&WBMVBUJPOVOE&WBMVBUJPOTLPOUFYUo.BOBHFNFOUWPO*OUFSFTTFOVOE&SXBSUVOHFO
in Politik und Organisation
t'SBHFO;JFMF*OEJLBUPSFOo&OUXJDLMVOHTMJOJFOJN&WBMVBUJPOTEFTJHO
t"VTXBIMVOE,POTUSVLUJPOWPO6OUFSTVDIVOHTJOTUSVNFOUFOoEJF,POLSFUJTJFSVOH
des Evaluationsdesigns
t%VSDIGàISVOH"VTXFSUVOH1SÊTFOUBUJPOoWPO1SFUFTUT[VS"VTXFSUVOHTTPGUXBSF
t&SIFCVOHTJOTUSVNFOUF
Referent/in
Stefan Gesmann, M.A. Sozialmanagement, Leiter Referat Weiterbildung, Lehrbeauftragter im weiterbildenden Masterstudiengang Sozialmanagement an der FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
235,00 €
16
Anmeldeschluss
2014: 08.10.2014
2015: 15.11.2015
Termin
Zeit
19./20.06.2015 (Fr/Sa)
10:00–17:00 Uhr
Seminar-Nr.
15-084
Anmeldeschluss
28.05.2015
Seminar-Nr.
15-085
Hinweis:
Damit die praktischen Interessen im Mittelpunkt der Weiterbildung stehen, sind alle Teilnehmenden
eingeladen, bereits vor Beginn der Weiterbildung Informationen zu Ihren Evaluationsprojekten oder
-ideen an die Referenten zu schicken (hierfür werden alle Teilnehmenden vor Beginn der Weiterbildung noch separat angeschrieben). In Kleingruppen werden die Inhalte der Weiterbildung dann
schrittweise auf konkrete Beispiele angewendet.
106
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
107
EINZELSEMINARE
Management
Management
„Starke Leitung – Starke Mitarbeitende“ – Wirksamer Schutz vor Überlastung
durch gute Führung
Plötzlich Chef/in –
Umgang mit besonderen Herausforderungen für Führungseinsteiger/innen
Forschungsergebnisse hinsichtlich des Personalmanagements in Einrichtungen der Sozialen Arbeit zeigen, dass die Beanspruchung des Personals in vielen Einrichtungen hoch ist, einige Institutionen ihre Fachkräfte jedoch deutlich wirksamer vor dem Gefühl der Überbeanspruchung
schützen können als andere.
Als Leitung hat man es weitgehend in der Hand, auf den organisationalen Alltag und die Rahmenbedingungen in einer Weise einzuwirken, die sicherstellt, dass die Fachkräfte nicht dauerhaft
überbeansprucht werden. Manchmal zeigen sich diese Einflussmöglichkeiten jedoch nicht auf
den ersten Blick.
In diesem Seminar erhalten Leitungskräfte in Einrichtungen der Sozialen Arbeit Hilfestellung dabei, wirksamen, langfristigen und organisational verankerten Schutz vor Überbelastung für die
Fachkräfte in der eigenen Einrichtung zu etablieren. Hierzu gehört auch die kritische Reflexion
der eigenen Leitungsrolle. Während des Seminars wird sowohl auf aktuelle Forschungsergebnisse
in diesem Bereich als auch auf die eigenen Erfahrungen der Seminarteilnehmenden zurückgegriffen.
In vielen Verbänden und Einrichtungen wachsen Mitarbeiter/innen aus dem Haus in Führungsaufgaben hinein. Nicht selten übernehmen sie dabei die Leitung ihres eigenen Teams und werden somit neue/r Vorgesetzte/r ihrer früheren Kollegen/-innen.
Das ist für beide Seiten eine Herausforderung: Zum einen müssen die „alten“ Kollegen/-innen die
ehemalige Kollegin/den ehemaligen Kollegen jetzt als Vorgesetzte/n respektieren (lernen), was
für diese ein nicht zu unterschätzendes Umdenken bedeutet. Zum anderen muss die neue Führungskraft die Erfahrung machen, dass im Verhältnis zu den bisherigen Kollegen/-innen nichts
mehr so ist wie es bisher: Gespräche enden, wenn sie oder er dazu kommt, es wird gelacht, und
sie/er weiß nicht warum, man ist vom „Flurfunk“ ausgeschlossen usw.
Beide Seiten merken in einem solchen Prozess, dass das Miteinander neu definiert werden muss.
Diese Neudefinition muss unter anderen Vorzeichen, mit anderen Rollen und mit anderen Verantwortlichkeiten für die Beteiligten geschehen. Das kann den Umgang miteinander durchaus
auf eine harte Probe stellen. Als neue/r Vorgesetzte/r ist es notwendig, sich mit der Rolle als
Führungskraft intensiv auseinanderzusetzen. In schwierigen Situationen ist es aber meist wenig
hilfreich, „den Chef/die Chefin heraushängen“ zu lassen. Die wirkliche Akzeptanz als Führungsperson zu bekommen gleicht vielmehr einer Gratwanderung, bei der fachliche wie menschliche
Qualitäten in Einklang gebracht werden müssen.
Dieses Seminar bietet Hilfestellung beim Balancieren auf diesem schmalen Grat und setzt hierbei
auf die folgenden Arbeitsschwerpunkte.
Arbeitsschwerpunkte
t8BTJTUÃCFSCFBOTQSVDIVOH
t8JFFOUTUFIUÃCFSCFBOTQSVDIVOHCFJ*IOFOVOE*ISFO'BDILSÊGUFO
t7PSBVTTFU[VOHFO[VS7FSNFJEVOHàCFSCFBOTQSVDIFOEFS%BVFS[VTUÊOEF
t%BT-FJUVOHTWFSTUÊOEOJTo%FO)FCFMSJDIUJHBOTFU[FO
t*OTUSVNFOUF[VS7FSBOLFSVOHFJOFTWFSMÊTTMJDIFO4DIVU[FTWPSÃCFSCFBOTQSVDIVOH
Referent/in
Adam Khalaf M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter, FH Münster,
Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Leitungskräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
115,00 €
8
Termin
Zeit
18.06.2015 (Do)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
28.05.2015
Seminar-Nr.
15-086
Hinweis:
Für die Teilnahme an diesem Seminar ist es hilfreich, wenn Sie selber Erfahrungen als Leitungskraft
mit Personalverantwortung mitbringen. Es ist jedoch keine zwingende Voraussetzung.
108
EINZELSEMINARE
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Arbeitsschwerpunkte
t8BTCFEFVUFU'àISVOH
t8JFmOEFJDIvNFJOFOFJHFOFO#FSFJDIivNFJOFOFJHFOFO4UJMi
t8FMDIF'àISVOHTTUJMFVOEGPSNFOLBOOJDIBOXFOEFO
t#BVTUFJOFEFS.JUBSCFJUFSGàISVOH
t%JFOFVF3PMMFoXJFGàMMFJDITJFBVT
t8JFVOEXPHSFO[FJDINJDIBC
t8JFHFIFJDINJUEFSOFVFOv&JOTBNLFJUiVN
t8JFWFSIBMUFJDINJDIBMT'àISVOHTQFSTPOJN"MMUBH
Referent/in
Hans Behrendt, M.A., Systemischer Berater (SG) und Supervisor (EAS),
freier Trainer und OE-Berater
Zielgruppe
(angehende) Führungskräfte aus Gesundheits- und sozialberuflichen
Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
14
235,00 €
16
Termin
Zeit
29./30.04.2015 (Mi/Do)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
07.04.2015
Seminar-Nr.
15-087
www.weiterbildung-sozialwesen.de
109
EINZELSEMINARE
Management
Management
Die Leitungsrolle (er)finden und ergreifen
Konzeptentwicklung in der Sozialen Arbeit
Was bedeutet es, in einer Leitungsposition zu sein, wenn moderne systemtheoretische Konzepte
die Nichtsteuerbarkeit von sozialen Systemen betonen? Welche Aufgaben bleiben der systemisch orientierten Führungsperson, wenn es instruierte Interaktion nicht gibt? Bleiben nur noch
Delegation oder gar Coach-Funktion? Wie ist der systemische Ansatz vereinbar mit Motivation
und dem Führen von Kritikgesprächen? Wie werde ich als „Chef/in” der Verantwortung für das
Arbeitsergebnis, für die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung oder des Unternehmens sowie für die
Mitarbeiter gerecht?
Dieses Seminar ist für Personen in Führungsverantwortung gleich welcher hierarchischen Ebene
gedacht, die sich mit der eigenen Führungsaufgabe auseinandersetzen wollen und Klarheit finden möchten über ihre Rolle als Vorgesetzte/r.
Egal, ob für die Darstellung der Arbeit vor Politik, Leitung oder Verwaltung (Kontrollparadigma),
für die Neu- oder Weiterentwicklung einer Angebotsstruktur (Entwicklungsparadigma) oder den
Anspruch auf fachliche Weiterentwicklung (Forschungsparadigma): die Konzeptentwicklung ist
für die Soziale Arbeit zu einem unerlässlichen Instrument geworden.
Durch Konzepte stellen wir unsere Ziele, Haltungen und Methoden als fachlich fundiertes Handeln dar. In der Fortbildung werden Wissensbestände vermittelt, welche zu einer Konzeptentwicklung für einzelne Arbeitsbereiche oder für eine ganze Institution befähigen. Sie lernen, Rahmenbedingungen zu analysieren, Ziele zu entwickeln und diese zu operationalisieren. Auf dieser
Basis werden Sie befähigt, eine evaluierbare und praxisgerechte Konzeption zu erstellen.
Die Weiterbildung beschäftigt sich mit den Wissensbeständen, welche zur Konzeptentwicklung erforderlich sind. Diese werden praxisorientiert vermittelt. Die Konzeptentwicklung für Ihre
Einrichtung oder ein Projekt wird, wenn Sie dies im Anschluss an die Veranstaltung umsetzen
möchten, ca. 3 Monate in Anspruch nehmen. Ein Einsatz, welcher sich lohnt für eine fachlich
fundierte, reflektierte und evaluierbare Soziale Arbeit. Es werden die Chancen und Möglichkeiten
der Konzeptentwicklung sowie die Hürden und „Stolpersteine“ auf dem Weg bis zur Konzeptumsetzung aufgezeigt.
Arbeitsschwerpunkte
t4ZTUFNJTDIF(SVOEMBHFOEFT'àISFOT
t;JFMFBMT(SVOEMBHFOEFT'àISVOHTIBOEFMOT
t3FTTPVSDFOPSJFOUJFSUF1FSTQFLUJWFO
t-PLPNPUJPOVOE,PIÊTJPOo#BMBODF[XJTDIFO8JEFSTQSàDIMJDILFJUFO
t.FJOF0SHBOJTBUJPOoNFJO5FBN
t1FSTÚOMJDILFJUFOVOE3PMMFOJN5FBN
t4JOOVOE4ZNQUPNo6NHBOHNJUCFTPOEFSFO.JUBSCFJUFSO
t*OTUSVJFSUF*OUFSBLUJPOoTDIÚOXÊST
t6NHBOHNJU.BDIU,PNQFUFO[VOE7FSBOUXPSUVOHJOEFS'àISVOHTSPMMF
110
EINZELSEMINARE
Referent/in
Hans Behrendt, M.A., Systemischer Berater (SG) und Supervisor (EAS),
freier Trainer und OE-Berater,
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
12
235,00 €
16
Termin
Zeit
03./04.12.2015 (Do/Fr)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
11.11.2015
Seminar-Nr.
15-088
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Arbeitsschwerpunkte
t8BSVN,PO[FQUFOUXJDLMVOH 'BDIMJDIF4UBOEBSETJOEFS4P[JBMFO"SCFJU
t,MÊSVOHEFSFJHFOFO)BMUVOHVOEJOTUJUVUJPOFMMFO1PTJUJPOJFSVOH
t8JTTFOTCFTUÊOEFGàSFWBMVJFSCBSF,PO[FQUF
t6NHBOHNJU4UÚSVOHFOJN1SP[FTTEFS,PO[FQUFOUXJDLMVOH
Referent/in
Prof. Dr. phil. Jörn Dummann, Dipl.-Päd., Dipl.-Theol., Gem.-Päd.,
Professor für Handlungskompetenz in der Sozialen Arbeit, FH Münster,
Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Termin
Zeit
Fachhochschule Münster
20
235,00 €
16
08./09.09.2015 (Di/Mi)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
19.08.2015
Seminar-Nr.
15-089
www.weiterbildung-sozialwesen.de
111
EINZELSEMINARE
Management
Freiwilligenmanagement in der Sozialen Arbeit
In fast allen Bereichen der Sozialen Arbeit sind auch Freiwillige aktiv. Gewinnung und Begleitung
von Freiwilligen gelingt aber nicht nebenbei, sondern erfordert ein eigenes, der Organisation
angepasstes Freiwilligenmanagement. Nur wer die Besonderheiten von freiwilligem Engagement
berücksichtigt, kann Ressourcen und Chancen der Freiwilligenarbeit auch wirklich nutzen.
Welchen Stellenwert haben Freiwillige in der Organisation? Welche Strategien zur Gewinnung
von Ehrenamtlichen gibt es? Wie führe ich ein Erstgespräch? Wie beteilige ich Freiwillige in der
Organisation, und wie gestalte ich eine gute Anerkennungskultur? Diesen Fragen widmet sich
das Seminar, das in Kooperation mit der FreiwilligenAkademie Münster stattfindet.
Das Seminar bietet eine Grundqualifizierung für Mitarbeiter/innen an, die mit der Gestaltung und
Koordinierung von Freiwilligenarbeit in Einrichtungen, Verbänden, Vereinen und Organisationen
befasst sind. Die einzelnen Themen des Seminars werden sowohl durch fachliche Inputs als auch
anhand konkreter Fallbeispiele der Teilnehmer/innen bearbeitet.
NEU
Management
„Raus aus dem Hamsterrad“ – Persönliche Arbeitstechniken und Zeitmanagement für Führungspersonen
Alle Menschen haben gleich viel Zeit, doch nie hat jemand genug davon. „Man“ strebt nach
multi-tasking-Fähigkeit, um die Vielzahl von anfallenden Arbeiten zu erledigen. Die Haltung,
viele Dinge gleichzeitig tun zu wollen, führt auf Dauer zu einer permanenten Überlastung und
damit zum Burn-out.
Häufig liegt die Ursache für diese Überlastung darin, dass es nicht gelingt, Wesentliches vom
Unwesentlichen zu trennen und Zeit für die wirklich wichtigen Dinge zu verwenden.
Effektives Zeit- und Selbstmanagement zu betreiben bedeutet, die großen Linien in seiner Arbeit
zu sehen und sich konsequent an Prioritäten zu orientieren. Voraussetzung hierfür ist die bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Zielen, um darauf fußend die Techniken moderner
Arbeitsmethodik gewinnbringend einsetzen zu können.
Arbeitsschwerpunkte
Arbeitsschwerpunkte
t(SVOEXJTTFOvGSFJXJMMJHFT&OHBHFNFOUi
t&JOTUFMMVOHTVOE.PUJWXBOEFMGSFJXJMMJH&OHBHJFSUFS
t(VUF3BINFOCFEJOHVOHFOGàSGSFJXJMMJHFT&OHBHFNFOU
t'SFJXJMMJHFHFXJOOFOCFHMFJUFOVOEWFSBCTDIJFEFO
t7FSIÊMUOJT[XJTDIFO)BVQUBNUMJDIFOVOE&ISFOBNUMJDIFO
Kooperationspartner
Referent/in
FreiwilligenAgentur Münster
Andrea Evers, Dipl.Soz.Päd., M.Sc in Supervision,
FreiwilligenAgentur Münster
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Termin
Zeit
Fachhochschule Münster
20
55,00 €
8
27.10.2015 (Di)
10:00-17:00 Uhr
Anmeldeschluss
05.10.2015
Seminar-Nr.
15-090
Hinweis:
Wir empfehlen zur weitergehenden Vertiefung des Themas Freiwilligenmanagement die Fortbildungsangebote der FreiwilligenAgentur Münster:
FreiwilligenAgentur Münster
Gasselstiege 13, 48159 Münster, Tel.: 0251 492 5970
www.freiwilligenagentur-muenster.de
112
EINZELSEMINARE
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
t ;FJUSÊVCFSJEFOUJm[JFSFO
t1BSFUP3FHFMVOE&JTFOIPXFS1SJO[JQ
t1SJPSJUÊUFOTFU[VOH"#$"OBMZTF
t;FJUVOE;JFMBOBMZTF
t.FUIPEFOFGGFLUJWFS5BHFTHFTUBMUVOH"-1&/.FUIPEF
t6NHBOHNJU3PVUJOFUÊUJHLFJUFO
t6NHBOHNJU4USFTT4USFTT"CCBV
t3FTJMJFO[
t4FMCTUNPUJWBUJPO
t3FHFMO[VS%FMFHBUJPO
t6NHBOHNJU4UÚSVOHFO
t;FJUTQBSFOCFJ(FTQSÊDIFO
t#FSVGBMT4QBOOVOHTGFME[XJTDIFO,BSSJFSF'BNJMJFVOE4FMCTUWFSXJSLMJDIVOH
Referent/in
Hans Behrendt, M.A., Systemischer Berater (SG) und Supervisor (EAS),
freier Trainer und OE-Berater;
Werner Reckert, Dipl.-Päd., Mediator (BMWA), freier Trainer und OEBerater
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Termin
Zeit
Fachhochschule Münster
16
345,00 €
16 + 8 (Follow-up)
17./18.06.2015 (Mi/Do) + 1 Follow-up-Tag am 28.08.2015 (Fr)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
25.05.2015
Seminar-Nr.
15-091
www.weiterbildung-sozialwesen.de
113
EINZELSEMINARE
NEU
Management
Führen von älteren Mitarbeitenden
Potenziale nutzen – Motivation erhalten
Der Blick auf die demografische Landkarte zeigt es: Nicht nur die Gesellschaft altert, auch in
den sozialen Einrichtungen arbeiten immer mehr „silver ager“. Das ist kann für alle ein großer
Gewinn sein, wenn die Führungskräfte es verstehen, diese Potenziale kreativ zu nutzen.
Dazu ist es wichtig zu wissen, wie es um die berufsbiografische Situation des älteren Mitarbeiters
bestellt ist, welche Fragen er sich vielleicht stellt, in welchen Gegebenheiten er sich bewegt und
in welchen eventuellen Unsicherheiten er lebt. Zu überprüfen in dieser Hinsicht ist nicht zuletzt
auch die eigene Einstellung zu dieser besonderen Mitarbeitergruppe.
Bestenfalls gelingt es, diesen nicht unerheblichen Erfahrungsschatz in die heutigen Erfordernisse
der sozialen Einrichtungen zu integrieren. Die Frage dabei ist immer wieder: Wie motiviere ich die
älteren Mitarbeiter, wie kann ich sie von den heutigen Notwendigkeiten so überzeugen, dass sie
mitziehen und ohne Selbstwertverlust Spaß daran entwickeln, ihre Erfahrungen an die jüngeren
Kollegen weiterzugeben.
Dies ist für beide Teile, aber gerade für die jeweilige Führungsperson eine Herausforderung.
Nicht selten wachsen aus bestimmten Erfahrungen heraus Einstellungen und Haltungen älterer
Mitarbeiter, die es dem Vorgesetzten nicht gerade leicht machen, seine Rolle als Führungsperson
auszufüllen.Die Potenziale und Qualitäten der jüngeren Mitarbeiter dürfen nicht im Schatten
stehen, aber es darf auch kein künstlich erzeugtes Konkurrenz- oder Konfliktpotenzial geschürt
werden. So ist die Suche nach Konzepten, beide Pole miteinander in Einklang zu bringen, von
manchem Experiment gekennzeichnet.
Arbeitsschwerpunkte
t%JF3PMMFBMT'àISVOHTQFSTPOCFJVOUFSTDIJFEMJDIFS-FCFOTFSGBISVOH
t%FS&SGBISVOHTIJOUFSHSVOEEFSÊMUFSFO.JUBSCFJUFS
t4FMCTUXFSUVOE.PUJWBUJPOÊMUFSFS.JUBSCFJUFS
t8BTJDIBMT'àISVOHTQFSTPOBVDIWPOÊMUFSFO.JUBSCFJUFSO
FSXBSUFOLBOOVOEBVDI
erwarten muss
t,PPQFSBUJPO[XJTDIFO"MUVOE+VOH
tv3FJ[UIFNFOi[XJTDIFO"MUVOE+VOHVOEVNHFLFISU
t,POTUSVLUJWF,SJUJLHFTQSÊDIF
t%JF1PUFO[JBMFÊMUFSFS.JUBSCFJUFS
Referent/in
114
Hans Behrendt, M.A., Systemischer Berater (SG) und Supervisor (EAS),
freier Trainer und OE-Berater;
Werner Reckert, Dipl.-Päd., Mediator (BMWA), freier Trainer und OEBerater
Zielgruppe
Führungskräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Termin
Zeit
Fachhochschule Münster
16
235,00 €
16
26./27.08.2015 (Mi/Do)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Anmeldeschluss
03.08.2015
Seminar-Nr.
15-092
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
EINZELSEMINARE
Reflexion/Supervision
Supervisions-Zirkel für Frauen in Führungspositionen
In einem Supervisions-Zirkel haben Frauen mit Führungs- oder Projektverantwortung die Gelegenheit, ihre konkreten Themen aus der Führungs- oder Projektpraxis zu reflektieren und gemeinsam zu bearbeiten. Ziel ist, die Frauen bei der Weiterentwicklung ihrer kommunikativen
und personalen Kompetenzen zu unterstützen und in ihrem Selbst- und Führungsmanagement
zu stärken.
Der Supervisions-Zirkel bietet einen wertschätzenden und vertraulichen Rahmen, in dem die Teilnehmerinnen Anliegen und Fragen aus dem eigenen Führungsalltag besprechen und für sich
neue und kreative Lösungen entwickeln. Die Nutzung der Gruppenexpertise, die Regelmäßigkeit
der Treffen und die professionelle Anleitung sind dabei wichtige Grundlagen der gemeinsamen
Arbeit. Der Supervisions-Zirkel ist ziel- und lösungsorientiert strukturiert sowie perspektivisch auf
die Person in ihrem jeweiligen System ausgerichtet.
Der Supervisions-Zirkel umfasst sechs Treffen. Die Gruppengröße beläuft sich auf 10 Teilnehmerinnen. Ein Zirkel-Treffen umfasst dabei vier Unterrichtsstunden (3 Zeitstunden), die nachmittags jeweils von 14:30 bis 17:30 Uhr innerhalb der FH Münster stattfinden.
Referent/in
Sabine Dankbar, Systemische Beraterin (SG), Systemische Supervisorin (SG)
Zielgruppe
Leitungskräfte und Fachkräfte mit Führungs- oder Projektverantwortung aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
10
495,00 €
24 (pro Supervisions-Zirkel: 4 Unterrichtsstunden)
Termin
Start 2014:
03.11.2014 (Mo), 12.01.2015 (Mo), 02.03.2015 (Mo),
27.04.2015 (Mo), 15.06.2015 (Mo), 24.08.2015 (Mo)
Start 2015:
16.11.2015 (Mo), 18.01.2016 (Mo), 07.03.2016 (Mo),
25.04.2016 (Mo), 13.06.2016 (Mo), 29.08.2016 (Mo)
Jeweils von 14:30–17:30 Uhr
Zeit
Anmeldeschluss
Start 2014: 13.10.2014
Start 2015: 26.10.2015
Seminar-Nr.
Start 2014: 15-093
Start 2015: 15-094
www.weiterbildung-sozialwesen.de
115
EINZELSEMINARE
NEU
Reflexion/Supervision
o el Jellentrup
Supervision, Praxisberatung für Fachkräfte in der Vormundschaft
Das Führen einer Vormundschaft oder Pflegschaft für Minderjährige ist eine Aufgabe der Jugendhilfe in öffentlicher oder freier Trägerschaft. Zunehmend werden hiermit auch freiberuflich tätige
Fachkräfte, z. B. Berufsbetreuer, beauftragt.
Eine Vormundschaft oder Pflegschaft für Minderjährige zu führen, erfordert stets einen hohen
fachlichen und persönlichen Einsatz, da die betroffenen Kinder und Jugendlichen in der Regel
schwierigen, konflikthaften Lebensumständen entstammen. Sie habe persönliche Benachteiligungen, intensive Vernachlässigungen, häufig auch Gewalt und Missbrauch erfahren müssen.
Vormünder und Pfleger finden sich somit oftmals komplexen Situationen und Problemlagen gegenüber. Dennoch ist es ihre zentrale Aufgabe, das Kind oder den Jugendlichen gut zu kennen,
Bedarfslagen benennen zu können und diese ggf. auch gegenüber Dritten im Netz der Beteiligten durchzusetzen. Das Führen einer Vormundschaft ist also eine Tätigkeit mit hohen Anforderungen und Verantwortlichkeiten.
Familie König
Herzlich Willkommen im Hotel Jellentrup, direkt
an der Fachhochschule Münster gelegen.
Innerhalb des vorliegenden Supervisionsangebotes wird den Fachkräften, die eine Vormundschaft oder Pflegschaft führen, ein geschützter Raum zur Reflexion des eigenen beruflichen Handelns geboten. Hierbei steht die Verbesserung der Einschätzungs-, Deutungs- und Planungsqualität im Vordergrund. Zugleich werden Fragen mit Blick auf die Haltungs- u. Rollenentwicklung in
Abgrenzung zu anderen Berufsrollenträgern gemeinsam thematisiert.
Wolfgang Rüting, Dipl.-Soz.Päd., Supervisor (DGSv)
Zielgruppe
Vormünder oder Pfleger für Minderjährige, als Amtsvormund, Vereinsvormund und frei tätiger Berufsvormund
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Termin
Zeit
Fachhochschule Münster
7
595,00 €
40 (10 Einheiten à 4 Unterrichtsstunden)
1. SV-Einheit: 06.03.2015 (Fr)
2. SV-Einheit: 10.04.2015 (Fr)
3. SV-Einheit: 08.05.2015 (Fr)
4. SV-Einheit: 12.06.2015 (Fr)
5. SV-Einheit: 21.08.2015 (Fr)
Die nachfolgenden fünf Supervisionseinheiten werden mit den Weiterbildungsteilnehmenden gemeinsam innerhalb der ersten Supervisionseinheit abgestimmt.
je 14:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
16.02.2015
Seminar-Nr.
15-095
Entspannen
Relaxen
Entspannen
Erlebnis
Relaxen
Familie König | Hüfferstraße 52 | 48149 Münster
Erleb
Schlemmen
Ausr
Auftanken
Genie
Fon: +49 (0) 251 / 98 105-0 | Fax: +49 (0) 251 / 98 105-40 | info@hotel-jellentrup.de | www.hotel-jellentrup.de
Schlemmen
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Rela
Unser familär geführtes Hotel-Garni befindet sich im Uni-KlinikViertel, in unmittelbarer Nähe der Innenstadt, des Aasees und des
Fachbereichs Sozialwesen. Eine nette Atmosphäre, ein gesundes
Frühstück und Parkmöglichkeiten direkt am Haus laden Sie ein.
Ihre Familie König
Entspannen
116
Entsp
Gestaltung: www.mediastorm-design.de
Referent/in
NEU
WEITERBILDUNGSREIHEN
WEITERBILDUNGSREIHEN
Hinweise zu den Weiterbildungsreihen
Handwerkszeug für gelingende Hilfeplanung und Fallsteuerung
Als Weiterbildungsreihen werden solche Veranstaltungen bezeichnet, die i. d. R. aus mehreren
Modulen (als Module werden abgeschlossene Lerneinheiten bezeichnet) bestehen.
In Weiterbildungsreihen haben Sie die Möglichkeit, sich intensiv über einen längeren Zeitraum
mit einem Thema/einer Methode auseinanderzusetzen. Die Zeiträume zwischen den einzelnen
Modulen werden genutzt, den Transfer der Weiterbildungsinhalte in den beruflichen Kontext
umzusetzen.
Um eine enge Verzahnung zwischen Wissenschaft und Praxis zu ermöglichen, handelt es sich
bei den Weiterbildungsreihen i. d. R. um Kooperationsveranstaltungen. Einzelne Module einer
Weiterbildungsreihe können daher auch bei einem Kooperationspartner stattfinden. Bei einigen
Weiterbildungsreihen weichen wir auch komplett auf Tagungshäuser aus (bitte beachten Sie die
nachfolgenden Detailbeschreibungen).
Die Hilfeplanung stellt einen der zentralen Schlüsselprozesse im Sozialen Dienst dar. Die diagnostische Einschätzung von Problemsituationen und schwierigen Lebensumständen von Kindern/Jugendlichen und ihren Eltern sowie die Planung, Gestaltung und Kontrolle entsprechender
Hilfen ist eine wesentliche und zugleich anspruchsvolle Aufgabe, da sie stets auf der Basis von
Unsicherheit erfolgt.
Einen Hilfeprozess verantwortlich durchzuführen bedeutet einerseits, Kinder, Jugendliche und
ihre Eltern zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen. Andererseits müssen viele weitere
Menschen – Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen, aber auch Angehörige, Freunde und
Bekannte aus dem sozialen Umfeld – mit einbezogen werden.
Konfrontiert mit sehr komplexen Situationen und Problemstellungen sind Fachkräfte der Sozialen
Arbeit somit vielfältig gefordert: Sie gestalten aktiv Beziehungen, sie klären und berücksichtigen
die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse, sie vermitteln zwischen allen Beteiligten und
schaffen die Basis für Kooperation, sie orientieren sich an den Ressourcen, entwickeln gemeinsame Zielsetzungen und Lösungen und sichern die Transparenz und Fachlichkeit im Prozess.
Erst ein in diesem Sinne gelingender Hilfeprozess ermöglicht wirksame Unterstützung und nachhaltige Veränderung für alle Beteiligten.
Fachkräfte der Sozialen Arbeit bewegen sich hierbei in einem Spannungsfeld von Beraten und
Informieren, Strukturieren und Moderieren, aber auch Konfrontieren und Formulieren eigener
Standpunkte und Normen. Zudem müssen sie in der Lage sein, situationsbedingt zwischen verschiedenen Rollen bzw. Positionen und hiermit verbundenen zwischen unterschiedlichen Formen
der Gesprächsführung zu wechseln. Dies erfordert ein professionelles Selbstbewusstsein, methodisches Know-how und ein hohes Maß an Selbstreflexion.
Die Weiterbildungsreihe „Handwerkszeug für gelingende Hilfeplanung und Fallsteuerung“ soll
den Teilnehmenden Hilfestellung bieten, sich eben jenes methodisches Know-how – getragen
von einer hierfür notwendigen adressatenorientierten Haltung – zu erarbeiten.
Die Bereitschaft, die erlernten Methoden während der einzelnen Module auch praktisch auszuprobieren (in Form von Rollenspielen u. ä.), wird hierbei als Grundlage für die Reflexion des
eigenen Handelns vorausgesetzt.
Folgende Weiterbildungsreihen bieten wir 2015 an:
t)BOEXFSLT[FVHGàSHFMJOHFOEF)JMGFQMBOVOHVOE'BMMTUFVFSVOH
t*OOPWBUJWF+VHFOEGÚSEFSVOH2VBMJUÊUFOUXJDLFMOCFSBUFOVOELPPSEJOJFSFO
t/FVJOEFS#FTDIÊGUJHVOHTGÚSEFSVOH#FEBSGTBOBMZTF
t/FVJOEFS41')
t/FVJN"4%
t6QEBUF"4%
Weitere Informationen zu den o. g. Weiterbildungsreihen erhalten Sie auf den nachfolgenden
Seiten.
Nach erfolgreicher Absolvierung einer Weiterbildungsreihe erhalten alle Teilnehmenden eine entsprechende Qualifizierungsbescheinigung, in der die Inhalte der einzelnen Module aufgeführt
sind.
Modul 1: Zur Formulierung von „wohlgestalteten Zielen“
t/BIESBOVOEUSPU[EFNXFJUXFHo/ÊIFVOE%JTUBO[
t;VNEPQQFMUFO.BOEBUo;XJTDIFO)FMGFOVOE,POUSPMMJFSFO
t4QBHBUFNFJTUFSOo;XJTDIFO+VHFOEBNUGSFJFN5SÊHFSVOE,MJFOUFO
tv.BDIFOiBMT)JMGF o;XJTDIFO5BUFOVOE8PSUFO
t8BTJTUOPSNBM o3FnFYJPOEFTFJHFOFO7FSTUÊOEOJTTFTWPOvOPSNBMFNi-FCFO
t"MMFJOTFJOPIOFBMMFJOF[VTFJOo7PO&JO[FMLÊNQGFSOJOOFOVOEWFSOFU[UFO5FBNQMBZFSO
An Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmenden sollen diese Punkte bearbeitet werden. Ziel
ist die Schärfung und Weiterentwicklung der alltäglichen Praxis im Bereich Zielentwicklung und
Zielformulierung
118
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
119
WEITERBILDUNGSREIHEN
Modul 2: Aushandlung mit Erfolg
t8JFHFIFJDINJUVOUFSTDIJFEMJDIFOVOEXJEFSTQSàDIMJDIFO*OUFSFTTFOVN
t8JFHFTUBMUFJDITDIXJFSJHF[#LPOGSPOUBUJWF
(FTQSÊDITTJUVBUJPOFOPIOFFJOFO
Kontaktabbruch zu provozieren
t8BTNBDIFJDINJU8JEFSTUBOEVOE7FSXFJHFSVOH
t"VTIBOEFMOJN;XBOHTLPOUFYUXJFHFMJOHUEBT
t8BTJTU[VWFSIBOEFMOoXBTOJDIU
In diesem Modul werden anhand von Praxisbeispielen der Teilnehmenden Strategien und Modelle u.a. der lösungsorientierten Gesprächsführung vorgestellt und eingeübt. Ziel ist, am Ende des
Aushandlungsgesprächs eine Win-Win-Situation zu erreichen, die eine wichtige Voraussetzung
für gelingende Hilfeprozesse ist.
Modul 3: Beteiligung und Mitwirkung im Hilfeplanverfahren
t8BTIFJ•U#FUFJMJHVOHXBTIFJ•U.JUXJSLVOH
t8PSBVGJTU[VBDIUFO
t8JFLÚOOFO,JOEFSFJOCF[PHFOXFSEFO
t8JFTJDIFSFJDIEBTTKFEFS#FUFJMJHUFTBHFOLBOOXBTFSTJFNFJOUVOEXJMM
Ziel ist die fachliche Weiterentwicklung der bisherigen Praxis der Teilnehmenden, insbesondere
die Sensibilisierung für entstehende Dynamiken und vorhandene Komplexität. Insgesamt geht es
um weitere Präzisierung dieser schwierigen gesetzlichen Aufgabe.
Die Rückgewinnung von Selbstwirksamkeit und die Übernahme von Selbstverantwortung als
wesentliches Hilfeplanziel setzen Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien
voraus.
Referent/in
Monika Thiesmeier, Dipl.-Soz.Arb., Supervisorin (DGSv), Trainerin für
Gruppendynamik (DAGG), arbeitet in freier Praxis
Zielgruppe
Fachkräfte aus der Jugendhilfe (sowohl öffentliche als auch freie Träger)
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Termin
Fachhochschule Münster
16
695,00 €
48
Modul 1: 14./15.04.2015 (Di/Mi)
Modul 2: 20./21.05.2015 (Mi/Do)
Modul 3: 23./24.06.2015 (Di/Mi)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Zeit
Anmeldeschluss
120
21.03.2015
WEITERBILDUNGSREIHEN
VORANKÜ
NDIGUNG
WEITERBILDUNGSREIHEN
Innovative Jugendförderung: Qualität entwickeln, beraten und koordinieren
In Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen
Der Begriff der Jugendförderung bezieht sich auf Angebote der offenen und verbandlichen
Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, der Schulsozialarbeit, des erzieherische Kinder- und Jugendschutzes und der Schulsozialarbeit (vgl. SGB VIII §§11–14). Sie werden von
öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe angeboten. In den letzten Jahren haben sich
Anforderungen und Rahmenbedingungen dieser Arbeitsfelder teilweise erheblich verändert: Die
Neujustierung von Angeboten aufgrund längerer Schulzeiten, ein differenzierter Bildungsbegriff
und die veränderte Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen sind nur einige Beispiele, die eine
verstärkte Abstimmung und Kooperation von Einrichtungen und Angeboten vor Ort einfordern.
Fachliche Anforderungen wie Inklusion, die Bemühungen um gerechte Chancen und Teilhabe für
alle Kinder und Jugendlichen sowie stärkere Mitwirkungsmöglichkeiten von jungen Menschen
vor Ort kommen hinzu. Eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung wird als selbstverständlich in
der Jugendhilfe vorausgesetzt, konkrete Qualitätskriterien sollen die Leistungen absichern. Der
Dialog zwischen freien und öffentlichen Trägern wird hier besonders in den Vordergrund gestellt.
Es wird erwartet, dass die finanziellen und personellen Ressourcen effizient und zielorientiert eingesetzt werden. Es stellt sich für die Jugendförderung zunehmend die Frage nach einem klaren
und eigenständigen Profil. Damit haben sich auch für die fachliche Begleitung und Koordination
dieser Handlungsfelder neue Herausforderungen ergeben.
Qualitätsentwicklung, Professionalisierung und Unterstützung in der Praxisentwicklung sind Ziele
der Weiterbildungsreihe. Dabei stehen die Unterstützung in der eigenen Rolle der Fachberatung,
der Theorie-Praxis-Transfer, die visionäre Weiterentwicklung der Fachimpulse und der kollegiale
Austausch, auch zwischen freien und öffentlichen Trägern, im Fokus. Die Qualitätsentwicklung
bildet als fachliches Leitziel die Überschrift der Weiterbildung.
Fachliche Leitung
Ramona Geßler, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Katja Müller, LWL-Landesjugendamt Westfalen,
Fachberatung Jugendarbeit
Kooperationspartner
LWL-Landesjugendamt Westfalen
Zielgruppe
Fachkräfte, die auf einer übergeordneten Ebene für die Beratung,
Qualifizierung, Koordinierung und Weiterentwicklung von Angeboten
und Einrichtungen in den einzelnen Handlungsfeldern der Jugendförderung zuständig sind, bspw. Jugendreferenten/innen, Jugendpfleger/
innen, Fachberater/innen bei öffentlichen und freien Trägern
Ort
Fachhochschule Münster und LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho
(mit Übernachtung)
20
Wird mit der Ausschreibung im Frühjahr 2015 bekannt gegeben
52
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Termin
Modul 1: 04.-06.11.2015 (Mi–Fr)/LWL-Bildungszentrum
Jugendhof Vlotho
Modul 2: 16./17.02.2016 (Di/Mi)/Fachhochschule Münster
Modul 3: 19./20.04.2016 (Di/Mi)/Fachhochschule Münster
Anmeldeschluss
23.09.2015
Die Weiterbildung gliedert sich in drei Module und hat Werkstattcharakter: In den Modulen
wechseln sich theoretische Inputs, der fachliche Austausch und die Transfermöglichkeiten in den
Alltag der Teilnehmer/innen-Gruppe ab.
Modul 1: Qualität weiterentwickeln in der Jugendförderung
Modul 2: Beraten und qualifizieren in der Jugendförderung
Modul 3: Vernetzen und koordinieren in der Jugendförderung
Hinweis
Eine konkrete Ausschreibung zur Weiterbildungsreihe ist ab Frühjahr 2015 erhältlich. Bei Interesse nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf: gessler@fh-muenster.de
Wir informieren Sie, sobald die Ausschreibung veröffentlicht ist.
122
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
123
WEITERBILDUNGSREIHEN
NEU
WEITERBILDUNGSREIHEN
Bedarfsanalyse „Neu in der Beschäftigungsförderung“
Zur Ausgangslage von Berufs- und Quereinsteiger/innen in der Beschäftigungsförderung
In kaum einem anderen Handlungsfeld der Sozialen Arbeit sind die Auswirkungen der neoliberalistischen Wende so deutlich zu spüren wie im Bereich der Beschäftigungsförderung. Während
vor einigen Jahren Projekte zum Teil noch pauschal finanziert wurden, setzen sich mehr und mehr
teilnehmerbezogene bzw. zielgebundene Formen der Finanzierung durch. Fehlen die notwendigen Teilnehmenden oder werden die zuvor qua Konzept definierten Ziele nicht erreicht, droht
eine entsprechende Kürzung der finanziellen Mittel durch den jeweiligen Geldgeber.
Eben jene finanziellen Mittel gilt es aber zunächst einmal erfolgreich zu akquirieren. Hierbei wird
in der Regel auf das Ausschreibungsprinzip zurückgegriffen, welches den Wettbewerb innerhalb
der Beschäftigungsförderung extrem verschärft. Neben der Qualität sind es insbesondere die
kalkulierten Kosten, die darüber entscheiden, wer den Auftrag erhält.
Diese Vergabelogik qua Ausschreibung führt bei Trägern der Beschäftigungsförderung dazu,
dass Fachkräfte fast ausschließlich befristet eingestellt werden und sich die Gehälter immer weiter von den Orientierung bietenden Tarifverträgen (z. B. des öffentlichen Dienstes) entfernen.
Parallel zu diesen erschwerten Rahmenbedingungen steigen die Anforderungen an die Fachkräfte: Diese müssen mehr und mehr einer „Eierlegendewollmichsau“ entsprechen, gilt es doch
neben der individuellen Fallarbeit auch Gruppenangebote zu koordinieren, (vertretungsweise)
Lehraufträge zu übernehmen, Bewerbungstrainings durchzuführen, (Ausbildungs-)Stellen zu akquirieren, Projekte zu evaluieren und Fallverläufe zeitnah zu dokumentieren.
Diese verschärften Rahmenbedingungen treffen auf Berufs- und Quereinsteiger/innen, die aufgrund einer verkürzten Studiendauer und wegen des Wegfalls des so genannten Anerkennungsjahres in NRW deutlich früher auf den Arbeitsmarkt treffen und hierbei von Beginn an die volle
Verantwortung für ihr berufliches Handeln übernehmen müssen. Entsprechende flankierende
Weiterbildungsangebote für Berufs- und Quereinsteiger/innen in der Beschäftigungsförderung
sind bis dato noch Mangelware. Diese „Weiterbildungslücke“ möchte die FH Münster zukünftig
schließen.
Zum weiteren Vorgehen
Die Online-Befragung ist bis zum 31.11.2014 freigeschaltet. Im Dezember 2014 sollen die Daten
der Befragung ausgewertet werden. Ziel ist es, bis Anfang 2015 ein erstes Konzept präsentieren
zu können, das sich – basierend auf den Ergebnissen der Online- Bedarfsanalyse – an Berufs- und
Quereinsteiger/innen in der Beschäftigungsförderung richtet. Der erste Kurs würde dann in der
zweiten Jahreshälfte 2015 hier in der Fachhochschule Münster starten.
Interesse an den Ergebnissen der Bedarfsanalyse und der weiteren Planungen?
Falls Sie Interesse an den Ergebnissen der Bedarfsanalyse haben und/oder über die weitere Planung hinsichtlich der Weiterbildungsreihe auf dem Laufenden gehalten werden möchten, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.
Ziel der Bedarfsanalyse
Um ein Weiterbildungskonzept zu entwickeln, das nah an den Bedarfen der Praxis orientiert
ist, findet bis zum 31.11.2014 eine umfassende Online-Bedarfsanalyse statt. Ziel ist es, möglichst konkrete Hinweise zu gewinnen, welche Inhalte und Rahmenbedingungen mit Blick auf
ein Weiterbildungskonzept für Berufs- und Quereinsteiger/innen in der Beschäftigungsförderung
vonnöten wären.
Zielgruppe der Bedarfsanalyse
Zielgruppe der Bedarfsanalyse sind neben Fach- und Leitungskräfte, die bei einem Träger der
Beschäftigungsförderung tätig sind, insbesondere Berufs- und Quereinsteiger/innen.
Link zur Online-Bedarfsanalyse
Um an der Online-Befragung teilnehmen zu können, nutzen Sie bitte folgenden Link:
www.fh-muenster.de/bedarfsanalysen
124
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
125
WEITERBILDUNGSREIHEN
WEITERBILDUNGSREIHEN
Neu in der SPFH – Eine Weiterbildungsreihe für Berufs- und Quereinsteiger/
innen in der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) – Kurs 7
t"OBMZTFWPO'BMMCFJTQJFMFOBVTEFS1SBYJTEFS5FJMOFINFSJOOFO
t;JFMFOUXJDLMVOHJN)JMGFQMBOWFSGBISFO
t&JOGàISVOHJOEJF,PMMFHJBMF#FSBUVOH
Die SPFH nimmt unter den Hilfen zur Erziehung eine besondere Stellung ein: In der SPFH geht
es nicht nur um die Schwierigkeiten eines einzelnen Kindes/Jugendlichen; die Hilfe bezieht sich
grundsätzlich auf die Familie als Ganzes. Der Ansatz der Hilfe ist somit mehrdimensional, d. h. er
orientiert sich am gesamten Familiensystem und an dessen sozialem Netzwerk mit seinen Erziehungs-, Beziehungs-, sozialen und materiellen Problemen und Ressourcen.
In diesem vielschichtigen Beziehungsgeflecht professionell agieren zu können stellt insbesondere
für Berufs- und Quereinsteiger/innen eine hohe Herausforderung dar. Um sowohl den Berufsund Quereinsteiger/innen als auch den Arbeitgeber/innen, die vor der Herausforderung stehen,
alternative Ansätze der Einarbeitung präsentieren zu müssen, Hilfestellung in diesem Prozess der
Einarbeitung geben zu können, hat das Referat Weiterbildung in Kooperation mit der IGfH die
Weiterbildungsreihe „Neu in der SPFH“ konzipiert.
Ziel es ist, die Berufs- und Quereinsteiger/innen in fünf Modulen à zwei Tagen für das Handlungsfeld der SPFH zu qualifizieren. Hierbei findet sowohl eine intensive Auseinandersetzung mit der
Rolle als SPFH als auch ihrer Funktion im Hilfeplangespräch statt. Darüber hinaus sollen Kompetenzen im Bereich Beratung und Unterstützung sowie Wahrnehmung des Schutzauftrages bei
Kindeswohlgefährdung vermittelt werden. Die Weiterbildung endet mit dem Modul „Professionelle Prozessgestaltung in der SPFH: Hilfeplanung, -durchführung und -abschluss“, in dem
abschließend erneut die Haltung, die Rolle und das Aufgabenprofil der SPFH sowie vertiefende
Methoden der Gesprächsführung thematisiert werden.
Zum Mentoring
Während der gesamten Weiterbildung sollen die Teilnehmer/innen von Mentoren/-innen aus der
eigenen Institution begleitet werden. Diese gebe nicht nur Hilfestellung, das Erlernte in die eigene Praxis zu übertragen, sondern bieten auch Unterstützung an, um das Handeln in der eigenen
Institution kritisch zu hinterfragen. Zum Auftakt der Weiterbildung am 18.05.2015 sind alle
Mentoren/-innen herzlich eingeladen (10:00 Uhr bis ca. 13:30 Uhr).
Modul 1: Auftakt der Weiterbildung; Meine Rolle als SPFH
t/BIESBOVOEUSPU[EFNXFJUXFHo/ÊIFVOE%JTUBO[
t;VNEPQQFMUFO.BOEBUo;XJTDIFO)FMGFOVOE,POUSPMMJFSFO
t4QBHBUFNFJTUFSOo;XJTDIFO+VHFOEBNUGSFJFN5SÊHFSVOE,MJFOUFO
tv.BDIFOiBMT)JMGF o;XJTDIFO5BUFOVOE8PSUFO
t8BTJTUOPSNBM o3FnFYJPOEFTFJHFOFO7FSTUÊOEOJTTFTWPOvOPSNBMFNi-FCFO
t"MMFJOTFJOPIOFBMMFJOF[VTFJOo7PO&JO[FMLÊNQGFSOJOOFOVOEWFSOFU[UFO5FBNQMBZFSO
Modul 2: Einführung in das Systemische Arbeiten
t&JOGàISVOHJOEBT4ZTUFNJTDIF%FOLFOVOE)BOEFMO
t%BT(FOPHSBNNBMT.FUIPEF[VS&SGBTTVOHGBNJMJÊSFS4USVLUVSFOVOE%ZOBNJLFO
t5FDIOJLFOEFT4ZTUFNJTDIFO'SBHFOT
tÃCVOHFO[VN5IFNB,ÚSQFS
)BMUVOH
Modul 3: Die SPFH im Hilfeplangespräch
t%JF)JMGFQMBOVOHHFNf4(#7***7FSGBISFO[VS1SàGVOH,POLSFUJTJFSVOHVOE
Vereinbarung sozialrechtlicher Leistungsansprüche
t%FS"4%oEBTVOCFLBOOUF8FTFO3PMMFVOE"VGHBCFEFT"4%VOEEFSGSFJFO5SÊHFS
t8JEFSTQSàDIMJDILFJUFOVOE"NCJWBMFO[FOWPO7FSXBMUVOHTWFSGBISFOVOE
sozialpädagogischem Fallverstehen
126
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Modul 4: Kindeswohlgefährdung
t'PSNFOWPO,JOEFTXPIMHFGÊISEVOHFO
t&MUFSO,JOE*OUFSBLUJPO#JOEVOHTNVTUFS
t(FXJDIUJHF"OIBMUTQVOLUFGàSFJOF,JOEFTXPIMHFGÊISEVOH&SLFOOFO
t3JTJLPBCTDIÊU[VOHFO#FVSUFJMFO
t4DISJUUFEJFEVSDIEJF'BDILSÊGUFFJO[VMFJUFOTJOE)BOEFMO
t,PPQFSBUJPONJUBOEFSFO%JFOTUFO
t"OGPSEFSVOHFOBOEJFJOTPXFJUFSGBISFOF'BDILSBGU
t6OUFSTDIJFE[XJTDIFO6OUFSTUàU[VOHTVOE,POUSPMMBOHFCPUFO
Modul 5: Professionelle Prozessgestaltung in der SPFH
t)BMUVOHVOE3PMMFEFS41')
t"VGHBCFOBMT41')
t7FSUJFGVOHWPO.FUIPEFOEFS(FTQSÊDITGàISVOH
Fachliche Leitung
Stefan Gesmann, FH Münster
Kooperationspartner
Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH), Frankfurt
Referent/in
Prof. Dr. Luise Hartwig, FH Münster;
Irmgard Köster-Goorkotte, Dipl.-Soz.Päd., Kinder- und Jugendpsychiotherapeutin; Moni Rüsch, Pädagogin; Janine Linßer, Dipl.-Soz.Arb./Dipl.Soz.Päd., FH Münster; Judith Haase, Dipl.-Soz.Arb./Dipl.-Soz.Päd., FH
Münster; Heidi Knapp, Dipl.-Soz.Päd., NLP-Practitionerin;
Stefan Fleischer, Heilpädagoge, Systemischer Therapeut
Zielgruppe
Berufs- und Quereinsteiger/innen in der SPFH
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Liudgerhaus Tagungshaus, Münster
18
1.300,00 € (inkl. Tagesverpflegung, ohne Übernachtung)
1.580,00 € (inkl. Übernachtung im EZ + Vollverpflegung)
80
Start: 18./19.05.2015 (Mo/Di)
Die Termine der nachfolgenden vier Module können
Sie unter: www.neu-in-der-spfh.de einsehen
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Unterrichtsstunden
Termin
Zeit
Anmeldeschluss
20.04.2015
Hinweis
Die Anmeldung für die Weiterbildungsreihe „Neu in der SPFH“ erfolgt ausschließlich online unter
www.neu-in-der-spfh.de
www.weiterbildung-sozialwesen.de
127
WEITERBILDUNGSREIHEN
WEITERBILDUNGSREIHEN
Neu im ASD – Weiterbildungskurs für Berufs- und Quereinsteiger/innen in den
Bezirkssozialdienst (ASD)
In Kooperation mit den Landesjugendämtern Westfalen und Rheinland
Das Mentoring
Die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen pro Jugendamt durch eine Mentorin/einen
Mentor begleitet werden, die/der Unterstützung bei dem Transfer der Weiterbildungsinhalte in
die Praxis vor Ort bietet. Alle Mentorinnen und Mentoren sind herzlich zum Auftakt der Weiterbildung am 1. Weiterbildungstag, von 10:00 bis ca. 14:00 Uhr sowie zur Abschlussveranstaltung
(ebenfalls 10:00 bis ca. 14:00 Uhr an einem separaten Termin) eingeladen.
Der Bezirkssozialdienst lässt sich als Basissozialdienst der Kommune charakterisieren. Er ist aufgrund seines umfassenden Auftrages vor allem für alle jungen Menschen (Kinder, Jugendliche
und Heranwachsende) und deren Familien zuständig. In schwierigen Lebenslagen leistet er selbst
Beratung und Unterstützung. Er plant, bewilligt, vermittelt, begleitet und steuert bei vorliegenden Rechtsansprüchen notwendige und geeignete Hilfen (zur Erziehung). Zudem ist er verantwortlich für die Sicherstellung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor Gefahren für
ihr Wohl. Die Vereinigung dieses Aufgabenspektrums (eigenständige Hilfeinstanz, Bewilligungsund Vermittlungsinstanz spezieller Hilfsangebote, Wächterinstanz über das Kindeswohl) im Bezirkssozialdienst erfordert von den dort tätigen Fachkräften ein hohes Maß an Kompetenzen in
persönlicher (Belastungsfähigkeit), sozialer (Kommunikationsfähigkeit) und fachlicher Hinsicht.
Während in früheren Jahren eine Einführung von Berufsanfängern/-innen über das einjährige
Berufspraktikum erfolgen konnte, gibt es diese umfassende Vorbereitung im Rahmen der neuen Studiengänge nicht mehr. Hinzu kommt, dass das Studium in Bachelor-Studiengängen nur
noch sechs (statt vorher sieben) Semester beträgt. Diese Situation macht es für die kommunalen
Arbeitgeber notwendig, die neu in diesen Arbeitsbereich einsteigenden Hochschulabsolventen/innen besonders zu begleiten und zu schulen.
Auch für Quereinsteiger/innen aus anderen sozialen Arbeitskontexten ist eine solche Schulung
eine große Unterstützung bei der professionellen Bewältigung der vielfältigen Aufgaben des
Arbeitsfeldes.
Modul 1: Kurseinführung gemeinsam mit Mentorinnen und Mentoren; Rolle des ASD
zwischen Einzelfall und Sozialraum
(Rollenvielfalt, Aufgabenspektrum, Kooperation, Arbeitsorganisation)
Kooperationspartner
LVR-Landesjugendamt Rheinland, LWL-Landesjugendamt Westfalen
Referent/in
Prof. Dr. Reinhold Schone, FH Münster
Marita Meissner, Jugendamt Gelsenkirchen
Sandra Eschweiler, Landesjugendamt Rheinland
Prof. Dr. Dirk Waschull, FH Münster
Anneliese Bittins-Petak, Jugendamt Neuss
Prof. Dr. Hans-Jürgen Schimke
Heidi Knapp, LWL-Landesjugendamt
Andrea Wagner, Mediatorin (BAFM), Mediationssupervisorin (IMS)
und andere
Zielgruppe
Berufs- und Quereinsteiger/innen im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD)
Orte
Liudgerhaus, Münster
Katholisch-Soziales Institut (KSI), Bad Honnef
20
1.375,00 € (inkl. Tagesverpflegung, ohne Übernachtung)
1.650,00 € (inkl. Übernachtung im EZ + Vollverpflegung)
96
Kurs 23: Start am 30./31.10.2014 in Münster
Kurs 24: Start am 18./19.02.2015 in Münster
Kurs 25: Start am 10./11.03.2015 in Bad Honnef
Kurs 26: Start am 26./27.08.2015 in Münster
Kurs 27: Start am 21./22.10.2015 in Bad Honnef
Kurs 28: Start am 28./29.10.2015 in Münster
Die genauen Daten der einzelnen Kurse und eine Anmeldemöglichkeit
finden Sie unter: www.neu-im-asd.de
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:30 Uhr (2. Tag)
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Termin
Modul 2: Rechtliche Grundlagen
(Sozialverwaltungsverfahrensrecht, Jugendhilferecht)
Modul 3: Wahrnehmung des Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII
bei Kindeswohlgefährdung
(Rechtliche Grundlagen, Erkennen-Beurteilen-Handeln, Inobhutnahme)
Zeit
Modul 4: Gesprächsführung
(Einführung in die Ressourcen- und Lösungsorientierte Gesprächsführung)
Modul 5: Hilfeplanung
(Grundlagen, Zielaushandlung, Kollegiale Beratung, Moderation)
Modul 6: Trennungs- und Scheidungsberatung
(Rechtliche Grundlagen, Rollenklärung, Einüben von Mediationsmethoden)
Empfehlung zur Übernachtung vor Ort
Die Erfahrung der vergangenen Kurse zeigt, dass die Teilnehmenden sehr davon profitieren,
wenn sie auch abends – abseits des Seminars – die Gelegenheit haben, sich mit Fachkollegen/innen aus anderen ASD auszutauschen. Daher empfehlen die Kooperationspartner, die Weiterbildung stets inkl. der Übernachtungsmöglichkeit vor Ort zu buchen.
Anmeldung
Bitte melden Sie sich für die Weiterbildung ausschließlich über folgende Internetseite an:
www.neu-im-asd.de
Hier sind zur gegebener Zeit auch die nachfolgende Kurs ausgeschrieben und die genauen
Daten der einzelnen Module einzusehen.
128
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
129
VORANKÜ
NDIGUNG
WEITERBILDUNGSREIHEN
Update ASD 2016 – Ein Weiterbildungsangebot für erfahrene Fachkräfte im ASD
In Kooperation mit den Landesjugendämtern Westfalen und Rheinland
„Update ASD“ ist ein weiteres Angebot der Kooperationspartner Fachhochschule Münster, LVRLandesjugendamt Rheinland und LWL-Landesjugendamt Westfalen, das sich speziell an erfahrene Fachkräfte im ASD richtet. Es ist aus dem Wunsch der Mentorinnen und Mentoren der
Weiterbildungsreihe „Neu im ASD“ (www.neu-im-asd. de) entstanden, ein kompaktes Weiterbildungsangebot für erfahrene Fachkräfte innerhalb des Allgemeinen Sozialen Dienst zu erhalten.
Mit Hilfe einer Online-Befragung, an der sich insgesamt 34 Jugendämter beteiligt haben, wurden
die Weiterbildungsbedarfe von erfahrenen Fachkräften im ASD erhoben und zu einem Curriculum verdichtet. Das erste Update ASD wurde im Jahr 2012 erfolgreich durchgeführt und wird
nun alle zwei Jahre angeboten.
Arbeitsschwerpunkte
Tag
1
Termin
11.04.2016
2
3
12.04.2016
13.04.2016
4
5
14.04.2016
15.04.2016
Inhalt
Aktuelle rechtliche
Fragen
Kinderschutz
Trennungs- und Scheidungsberatung
Hilfeplanung
Eingliederungshilfe
gemäß § 35a SGB VIII
Referent/in
Prof. Dr. Kerstin Feldhoff, FH Münster
N.N.
Andrea Wagner, Mediatorin (BAFM),
Mediationssupervisorin (IMS)
N.N.
Sandra Eschweiler, LVR
Neben der Vertiefung des vorhandenen Wissens steht vor allem die Reflexion des eigenen Handelns im Mittelpunkt der Weiterbildung. Darüber hinaus wird Raum für die Vernetzung der Teilnehmenden geboten. Die Weiterbildungswoche wird durchgehend durch eine Vertreterin/einen
Vertreter der Kooperationspartner begleitet.
Fachliche Leitung
Sandra Eschweiler, Landesjugendamt Rheinland
Kooperationspartner
LVR-Landesjugendamt Rheinland, LWL-Landesjugendamt Westfalen
Zielgruppe
Erfahrene Fachkräfte aus dem ASD (die Teilnehmenden sollten mindestens seit drei Jahren im ASD tätig sein)
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
KSI, Bad Honnef
20
927,00 € (495,00 € Teilnehmerentgelt zzgl. 432,00 € Tagungshauskosten, inkl.
Unterrichtsstunden
Termin
Zeit
Übernachtung und Vollverpflegung)
45
11.–15.04.2016
10:00–18:00 Uhr (Mo), 09:00–17:00 Uhr (Di–Do), 09:00–14:00 Uhr (Fr)
An den Abenden finden jeweils nach dem Abendessen noch Arbeitseinheiten statt.
Die Übernachtung im Seminarhaus wird daher erwünscht.
Anmeldeschluss
18.03.2016
Anmeldung
Bitte melden Sie sich für die Weiterbildung ausschließlich über
folgende Internetseite an: www.update-asd.de
130
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
ZERTIFIKATSKURSE
Hinweise zu den Zertifikatskursen
Zertifikatskurse bieten Ihnen eine Weiterqualifizierung mit wissenschaftlicher Begleitung durch
Hochschulangehörige (Hochschullehrende, wissenschaftliche Mitarbeitende oder Lehrkräfte für
besondere Aufgaben) und umfassen in der Regel mindestens 150 Unterrichtsstunden, verteilt
auf mehrere zwei- oder dreitägige Module.
Im Jahr 2015 bieten wir folgende Zertifikatskurse an
t;FSUJmLBUTLVST.VTJLHFSBHPHJL
t ;FSUJmLBUTLVST,VMUVSHFSBHPHJL
t;FSUJmLBUTLVST4P[JBMQTZDIJBUSJTDIF'BDILSBGUJOEFS"SCFJUNJU'BNJMJFO
t ;FSUJmLBUTLVST5BO[QÊEBHPHJL(SVOEMBHFOVOE"VGCBVLVST
t ;FSUJmLBUTLVST,JOEFSTDIVU[
t;FSUJmLBUTLVST,PO[FQUFOUXJDLMVOH4P[JBMQÊEBHPHJTDIF%JBHOPTUJL
t;FSUJmLBUTLVST1FSTPO[FOUSJFSUF4QJFMUIFSBQJF
t ;FSUJmLBUTLVST$BTF.BOBHFNFOU
t;FSUJmLBUTLVST7PSNVOETDIBGUFO
t;FSUJmLBUTLVST4ZTUFNJTDIF#FSBUVOH
t;FSUJmLBUTLVST7FSGBISFOTCFJTUÊOEF
Zum Abschlussverfahren
Um den jeweiligen Zertifikatskurs mit einem Hochschulzertifikat abzuschließen, ist in der Regel
das Verfassen einer Hausarbeit (ca. 15 DIN A4-Seiten) sowie das Absolvieren eines Kolloquiums
vonnöten. Selbstverständlich ist es auch möglich, an einem Zertifikatskurs teilzunehmen, ohne
das Abschlussverfahren zu absolvieren. In diesem Falle stellen wir Ihnen eine ausführliche Qualifizierungsbescheinigung aus (siehe Hinweis zu den Weiterbildungsreihen).
Zum Bewerbungsverfahren für alle nachfolgenden Zertifikatskurse
Im Gegensatz zu Fachtagen, Einzelveranstaltungen und Weiterbildungsreihen erfordert die Teilnahme an einem der o. g. Zertifikatskurse stets ein vorheriges Bewerbungsverfahren. Dieses
besteht aus zwei Teilen:
1) Bewerben Sie sich online unter www.weiterbildung-sozialwesen.de für den jeweiligen
Zertifikatskurs. Sie finden die o. g. Zertifikatskurse im Online-Katalog, in dem alle
Veranstaltungen des Referats Weiterbildung chronologisch aufgeführt sind.
2) Schicken Sie uns anschließend
t FJOFJOTFJUJHFT.PUJWBUJPOTTDISFJCFOBVTEFNFSTJDIUMJDIXJSEXBSVN4JFBOEFN
jeweiligen Zertifikatskurs teilnehmen möchten,
t FJOFOBLUVFMMFO-FCFOTMBVGTPXJF
t ,PQJFO*ISFS"VTCJMEVOHTC[X4UVEJFOBCTDIMàTTF
Motivationsschreiben, Lebenslauf sowie Kopien Ihrer Abschlüsse können Sie uns per E-Mail
(weiterbildung@fh-muenster.de; Betreff: Bewerbung Zertifikatskurs) schicken oder per Post an:
Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen
Referat Weiterbildung – Stichwort: Bewerbung Zertifikatskurs
Hüfferstraße 27
48149 Münster
Nach Prüfung der Unterlagen, erhalten Sie zeitnah eine Rückmeldung hinsichtlich Ihrer Zulassung
zum Zertifikatskurs.
www.weiterbildung-sozialwesen.de
131
ZERTIFIKATSKURSE
ZERTIFIKATSKURSE
Zertifikatskurs Musikgeragogik – Kurs 16
Musik mit alten Menschen
Die Ausbildung an der Fachhochschule Münster orientiert sich an den emotionalen und kulturellen Bedürfnissen älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dabei konzentriert sie sich auf geplante
wie auf situative Angebote im Alltag der Pflege, in der Geragogik, in der Sozialen Arbeit und in
der Altenhilfe. Das gesamte Spektrum vom offenen „Seniorennachmittag“ über die stationäre
Betreuung bis hin zur Begleitung dementiell Erkrankter und Sterbender wird in den Blick genommen.
Neben der Vermittlung von gerontologischem Basiswissen und spezifischen musikpädagogischen
Methoden garantiert die Weiterbildung einen hohen Anteil an musikalischen Selbsterfahrungsmöglichkeiten in der Gruppe. Zudem können Praxiserfahrungen aus den Arbeitsfeldern durch die
Referentinnen und Referenten begleitet werden.
Zielgruppe/Teilnahmevoraussetzung
Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte in der Sozialen Altenarbeit und Pflege und darüber
hinaus an Interessierte aus verwandten Berufssparten, die älteren Menschen musikalische Bildungsangebote machen und Musik als Medium zur Verbesserung der Lebensqualität einsetzen
wollen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder eine einschlägige Berufsausbildung mit entsprechender Praxiserfahrung.
Abschluss
Die Weiterbildung endet mit einem Abschlussverfahren, durch das bei Bestehen ein bewertetes
Zertifikat als „Musikgeragogin“ bzw. „Musikgeragoge“ der Fachhochschule Münster erworben
wird.
Das Abschlussverfahren besteht aus zwei Teilen:
1. Verfassen einer schriftlichen Ausarbeitung
2. Kolloquium
Fachliche Leitung
Prof. Dr. Hans-Hermann Wickel, Musikpäd., Musikwiss., FH Münster
Fachbereich Sozialwesen
Kooperationspartner
Prof. Dr. Theo Hartogh, Hochschule Vechta
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
1.450,00 €
112 (zzgl. einen Tag für die Abschlussprüfung)
Termin
Modul 1: 28./29.11.2014 (Fr/Sa)
Modul 2: 30./31.01.2015 (Fr/Sa)
Modul 3: 06./07.03.2015 (Fr/Sa)
Modul 4: 20./21.03.2015 (Fr/Sa)
Modul 5: 17./18.04.2015 (Fr/Sa)
Modul 6: 12./13.06.2015 (Fr/Sa)
Modul 7: 21./22.08.2015 (Fr/Sa)
Kolloquien: 11.09.2015
10:00–17:30 Uhr (Fr)
09:00–16:30 Uhr (Sa)
24.10.2014
Zeit
Anmeldeschluss
Umfang
Die Weiterbildung umfasst insgesamt sieben Blockveranstaltungen à zwei Tage mit insgesamt
112 Ustd. zuzüglich einem Tag (i. d. R. ein Freitag) für die Abschlussprüfungen, und wird in einer
festen Ausbildungsgruppe durchgeführt.
Arbeitsschwerpunkte
Grundlagen der Musikgeragogik:
t%FNPHSBQIJTDIF&OUXJDLMVOHVOE"MUFSTUIFPSJFO
t*OTUJUVUJPOFONVTJLHFSBHPHJTDIFS#JMEVOH
t.VTJLMFSOFOJN"MUFS
t1SBYJTQSPKFLUF
t"MUFSTCFEJOHUF#FFJOUSÊDIUJHVOHFOVOE.VTJ[JFSFO
t.VTJLHFSBHPHJTDIF0SJFOUJFSVOHFOVOE)BMUVOHFO
Exemplarische Musikpraxis:
t4JOHFO
t*OTUSVNFOUBMTQJFM7FFI)BSGF
t.VTJLVOE#FXFHVOH4JU[UÊO[F
t*NQSPWJTBUJPO&OTFNCMF
t7FSLMBOHMJDIVOH
t.VTJLIÚSFO
132
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Bewerbung
Details zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf S. 131.
Kostenlose Info-Veranstaltung
Weitere Informationen zu den Inhalten der Weiterbildung, zum Abschlussverfahren und zu
Finanzierungsmöglichkeiten erhalten Sie bei einer kostenlosen Info-Veranstaltung am 29.09.2014
17:30 bis ca. 18:30 und am 26.01.2015 von 17:00 bis ca. 18:00 Uhr. Die Info-Veranstaltung findet in einem sogenannten „Live-Classroom“ statt, einem virtuellen Klassenzimmer, zu dem Sie
mit jedem internetfähigen PC kostenlos Zugang haben. Bitte melden Sie sich im Online-Katalog
vorab für die kostenlose Info-Veranstaltung an. Der entsprechende Link zum Live-Classroom wird
Ihnen ca. eine Woche vorher per E-Mail zuschickt. Weitere Hardware ist nicht vonnöten.
Hinweis
Der Kurs 17 startet im Juni 2015. Informationen erhalten Sie auch auf www.musikgeragogik.de
www.weiterbildung-sozialwesen.de
133
ZERTIFIKATSKURSE
ZERTIFIKATSKURSE
Zertifikatskurs Kulturgeragogik – Kulturarbeit mit älteren Menschen, Kurs 5
In Kooperation mit dem Institut für Bildung und Kultur, Remscheid
t#JMEFOEF,VOTU
t5IFBUFSBSCFJU
t5BO[
t4DISFJCXFSLTUÊUUFOVOE&S[ÊIMFO
t.FEJFOQÊEBHPHJLJN%JBMPHEFS(FOFSBUJPOFO
t)VNPSJOEFS"MUFOBSCFJU
t7FSOFU[VOHVOE,PPQFSBUJPO
t1SPKFLUVOE'JOBO[NBOBHFNFOU
Kulturgeragogik ist eine Fachdisziplin im Schnittfeld von Kulturpädagogik und Geragogik, die
sich mit kulturell-künstlerischen Vermittlungs- und Aneignungsprozessen im Alter beschäftigt.
Die Teilnehmenden lernen, die Besonderheiten des kulturellen Lernens älterer Menschen und die
sich wandelnden Bedürfnisse älterer Menschen in kulturgeragogischen Kontexten intensiv zu
berücksichtigen, um qualitativ hochwertige Angebote in kulturellen und kulturpädagogischen
Einrichtungen, in Alten- und Pflegeheimen und anderen Senioreneinrichtungen zu entwickeln.
Grundlagen für die Kulturgeragogik bilden Nachbardisziplinen wie Gerontologie, Geragogik, Soziale Arbeit, Kulturmanagement u. a.
Zielgruppe/Voraussetzung
Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit und Pflege sowie
Kulturpädagogen/-innen und Künstler/-innen, die kulturgeragogisch mit älteren Menschen arbeiten möchten.
Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium oder eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung mit Berufserfahrung.
Ziele
Der Zertifikatskurs Kulturgeragogik soll die Absolventen/-innen befähigen, Kulturangebote für
Ältere in künstlerischen, kulturgeragogischen oder sozialen Berufsfeldern durchzuführen.
Über die Weiterbildung Kulturgeragogik sollen die Teilnehmenden
t)JOUFSHSVOEXJTTFOàCFS"MUFSO
TQSP[FTTFVOEEJF3PMMFWPO,VOTUVOE,VMUVS
im Alter erhalten,
tFJOFOÃCFSCMJDLàCFSEJF.ÚHMJDILFJUFOWPO,VMUVSBSCFJUNJU­MUFSFOCFLPNNFO
t.FUIPEFOGàSEJF,VMUVSBSCFJUNJU­MUFSFOFSMFSOFO
t6OUFSTUàU[VOHGàSEJF1MBOVOHFJOFTFJHFOFO1SPKFLUTFSIBMUFO
Umfang
Die Weiterbildung hat einen Umfang von acht Modulen. Sieben Module finden an Wochenenden von Freitag bis Samstag statt (pro Modul 16 Unterrichtsstunden). Das erste Modul wird als
Wochenseminar mit einem Umfang von 40 Unterrichtsstunden in Münster stattfinden.
Zusätzlich ist geplant, dass die Teilnehmenden eigenständig parallel zur Weiterbildung ein Praxisprojekt durchführen, sodass ein hoher Praxisbezug durch Anwendung des Gelernten gegeben
ist. Über das Praxisprojekt soll eine Abschlussarbeit verfasst werden, die in einem abschließenden
Kolloquium reflektiert wird.
Die Weiterbildung ist auf ein Jahr angelegt und soll berufsbegleitend erfolgen.
Arbeitsschwerpunkte
t"MUFSO
BVTCJPMPHJTDIFSTP[JPMPHJTDIFSVOEQTZDIPMPHJTDIFS4JDIU
t#FEFVUVOHWPOLVMUVSFMMFS"LUJWJUÊUJN"MUFSOTQSP[FTT
t#JMEVOHVOE-FSOFOJN"MUFSVOEJOUFSHFOFSBUJPOFMMFT-FSOFO
t)BMUVOHFOVOE0SJFOUJFSVOHFO
t6NHBOHNJU#FFJOUSÊDIUJHVOHFOJN"MUFS
t#JPHSBmFVOE&SJOOFSVOHTBSCFJU
t,VMUVSBSCFJUNJU.FOTDIFONJU%FNFO[
t.FUIPEFOEFSHFOFSBUJPOTàCFSHSFJGFOEFO"SCFJU
t.FUIPEFOEFSJOUFSLVMUVSFMMFO,VMUVSBSCFJU
t.VTJLHFSBHPHJL
134
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Fachliche Leitung
Prof. Dr. Hans-Hermann Wickel, Musikpäd., Musikwiss., FH Münster
Fachbereich Sozialwesen
Almuth Fricke, Leiterin kubia, IBK Remscheid
Dr. Kim de Groote, Dipl.-Päd., IBK Remscheid
Kooperationspartner
Institut für Bildung und Kultur (IBK), Remscheid
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
16
1.898,00 €
144 (zzgl. einen Tag für die Abschlussprüfung)
Termin
Das 1. Modul beginnt um 14:00 Uhr (20.04.2015) und endet
um 14:30 Uhr (24.04.2015)
Die Termine der nachfolgenden sieben Module können im Internet
unter www.kulturgeragogik.de eingesehen werden.
1. Tag: 11:00–19:00 Uhr (Fr)
2. Tag: 09:00–17:00 Uhr (Sa)
Zeit
Bewerbungsschluss
11.01.2015
Bewerbung
Details zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf S. 131.
Kostenlose Info-Veranstaltung
Weitere Informationen zu den Inhalten der Weiterbildung, zum Abschlussverfahren und zu
Finanzierungsmöglichkeiten, erhalten Sie bei einer kostenlosen Info-Veranstaltung am 27.10.2014
von 18:00 bis ca. 19:00 Uhr. Die Info-Veranstaltung findet in einem sogenannten „Live-Classroom“
statt, einem virtuellen Klassenzimmer, zu dem Sie mit jedem internetfähigen PC kostenlos Zugang
haben. Bitte melden Sie sich im Online-Katalog vorab für die kostenlose Info-Veranstaltung an. Der
entsprechende Link zum Live-Classroom wird Ihnen ca. eine Woche vorher per E-Mail zuschickt.
Weitere Hardware ist nicht vonnöten.
Hinweis
Die Startwoche dient der Gruppenfindung. Für den ersten Abend ist ein gemeinsames Abendessen
geplant. Übernachtungen werden für diese Woche empfohlen. Bei der Hotelsuche für die Startwoche und die weiteren Module in Münster unterstützten wir sie gerne.
www.weiterbildung-sozialwesen.de
135
ZERTIFIKATSKURSE
ZERTIFIKATSKURSE
Zertifikatskurs Sozialpsychiatrische Fachkraft in der Arbeit mit Familien – Kurs 7
In Kooperation mit der Hochschule Bremen – Fakultät 3 – Studiengang Soziale Arbeit
müssen. Die Kolloquien dienen der Reflexion der Lernportfolios und finden in Kleingruppen am
letzten Tag der Weiterbildung statt.
Psychische Erkrankungen eines oder beider Elternteile stellen für die gesunde psychische Entwicklung eines Kindes ein erhebliches Risiko dar. Nicht selten sind Familien mit psychisch kranken
Eltern auch auf Erziehungshilfen angewiesen, wobei ambulante Hilfen wie die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) eine häufig gewählte Hilfeform darstellen. Derzeit sind die Fachkräfte
der ambulanten Hilfen und des ASD aber oftmals überfordert, aufgrund der psychischen Erkrankung eines Elternteils die Leistungsfähigkeit der Eltern in Bezug auf die Versorgung, Betreuung,
Beziehungsgestaltung und Erziehung ihrer Kinder richtig einschätzen zu können. Es bestehen
Unsicherheiten, ob diese Familien mit den bestehenden Jugendhilfeangeboten ausreichend und
kindgerecht versorgt werden. Aber auch die Fachkräfte der Einrichtungen in der Erwachsenenpsychiatrie sind zunehmend mehr mit der Frage konfrontiert, wie psychisch kranke Eltern in der
Bewältigung ihrer Aufgaben als Mutter oder Vater unterstützt werden können. Eine ganzheitliche Versorgung der Psychiatrie erfordert es, die Elternschaft der Patienten und Patientinnen
systematisch in den Behandlungsplan zu integrieren.
Zur Arbeit in diesem Feld bedarf es deshalb der strukturierten Kooperation des öffentlichen Trägers der Jugendhilfe mit den freien Trägern der Jugendhilfe, aber auch mit den Diensten des
Gesundheitswesens im Rahmen eines multidisziplinären Problemzugangs. Dies erfordert von den
Fachkräften ganz spezifische Fähigkeiten der Koordination und Integration medizinisch-psychiatrischer und sozialpädagogischer Handlungsstrategien in den Familien im Sinne eines interdisziplinären Problemverständnisses und daraus abgeleiteter Lösungsstrategien.
Der Zertifikatskurs Sozialpsychiatrische Fachkraft in der Arbeit mit Familien setzt sich zum Ziel,
den teilnehmenden Fachkräften solche Problemzugänge und Handlungsstrategien zu vermitteln
und damit die Lücke zu schließen, die es bis heute in der Kooperation von psychiatrischen und
sozialpädagogischen Institutionen gibt. Es geht darum, im Sinne interdisziplinärer Handlungsfähigkeit sozialpsychiatrische und sozialpädagogische Handlungsansätze miteinander verzahnen
und vor diesem Hintergrund realistische und bedarfsgerechte Hilfen für Familien mit psychisch
kranken Eltern gestalten zu können.
Fachliche Leitung
Prof. Dr. Sabine Wagenblass, HS Bremen,
Dr. Michael Hipp,
Prof. Dr. Reinhold Schone, FH Münster
Kooperationspartner
Hochschule Bremen – Fakultät 3 – Studiengang Soziale Arbeit
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerentgelt
Fachhochschule Münster
1.775,00 € (ohne Übernachtung und Verpflegung)
Unterrichtsstunden
132
Termin
Modul 1: 31.08.–02.09.2015
Modul 2: 23./24.09.2015
Modul 3: 21./22.10.2015
Modul 4: 30.11./01.12.2015
Modul 5/6: 01.–03.02.2016
Modul 7: 07./08.04.2016
Modul 8: 09./10.05.2016
Modul 9 (Abschluss): 16.06.2016
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. und ggf. 3. Tag)
Modul 1 beginnt um 14:00 Uhr
20.07.2015
Zeit
Bewerbungsschluss
Inhalte und Aufbau des Zertifikatsstudiums
Modul
Inhalt
1
2
3
4
5/6
7
8
9
Einführung in die Weiterbildung, Psychische Krankheitsbilder
Rechtliche Grundlagen der Helfersysteme
Entwicklungspsychologie in Theorie und Praxis
Hilfeplan und Schutzauftrag
Das Familiensystem/Fallberatung
Begleiten – Beraten - Stabilisieren
Begleiten – Beraten – Stabilisieren II
Präventionsarbeit + Best-Practice-Modelle + Abschluss des Zertifikatskurses
Zeitlicher
Umfang
2,5 WBT*
2 WBT
2 WBT
2 WBT
3 WBT
2 WBT
2 WBT
1 WBT
* WBT = Weiterbildungstage
Hinweis zum Zertifizierungsverfahren
Um das Zertifikatsstudium mit dem Zertifikat „Sozialpsychiatrische Fachkraft in der Arbeit mit Familien“ abschließen zu können, bedarf es neben der regelmäßigen Teilnahme an allen Modulen,
des Verfassens einer Abschlussarbeit (10–15 Seiten) sowie der erfolgreichen Absolvierung eines
Kolloquiums. Basis der Abschlussarbeit sind sogenannte Lernportfolios. Diese beinhalten Fragestellungen, die im Laufe der Zertifikatsweiterbildung von den Teilnehmenden bearbeitet werden
136
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Bewerbung
Details zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf S. 131.
Kostenlose Info-Veranstaltung
Weitere Informationen zu den Inhalten der Weiterbildung, zum Abschlussverfahren und zu
Finanzierungsmöglichkeiten, erhalten Sie bei einer kostenlosen Info-Veranstaltung am
15.06.2015 von 17:00 bis ca. 18:00 Uhr. Die Info-Veranstaltung findet in einem sogenannten
„Live-Classroom“ statt, einem virtuellen Klassenzimmer, zu dem Sie mit jedem internetfähigen
PC kostenlos Zugang haben. Bitte melden Sie sich im Online-Katalog vorab für die kostenlose
Info-Veranstaltung an. Der entsprechende Link zum Live-Classroom wird Ihnen ca. eine Woche
vorher per E-Mail zuschickt. Weitere Hardware ist nicht vonnöten.
Hinweis
Der Kurs 6 wird ab Frühjahr 2015 an der Hochschule Bremen beginnen. Informationen hierzu
erhalten Sie in der Koordinierungsstelle für Weiterbildung, Frau Tanja Sklarek, Tel.: 0421-59054166, E-Mail: tsklarek@hs-bremen.de oder unter http://www.LLL.hs-bremen.de
www.weiterbildung-sozialwesen.de
137
ZERTIFIKATSKURSE
ZERTIFIKATSKURSE
Zertifikatskurs Tanzpädagogik in der Sozialen Arbeit – Grundlagenkurs
In Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Bildungswerk (Sobi), Münster
Modul 1
Tanzpädagogik (06./07.03.2015)
t1SBYJT&MFNFOUBSFSVOE'SFJFS5BO[;FJUHFOÚTTJTDIFS5BO[
t5IFPSJF(SVOEMBHFOEFS#FXFHVOHTVOE5BO[QÊEBHPHJL
t5BO[HFTDIJDIUF
Referent: Günther Rebel
Zur Philosophie der Weiterbildung
Der Tanz ist das gesündeste, kreativste und sozialste Medium menschlicher Kommunikation. Wer
miteinander tanzen, singen, musizieren, Theater spielen oder Teamsport betreiben kann, kann
auch miteinander leben.
Hinter diesen beiden schlichten Sätzen verbergen sich wissenschaftliche Forschungsergebnisse
aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie z. B. Kommunikation, Psychologie, Neurophysiologie,
Sport- und Tanzmedizin, Philosophie u. a., die Tanz und Bewegung als Ausdrucksmedium wieder
– oder neu – entdeckt haben.
Mit Tanz und Bewegung werden drei miteinander untrennbare Bereiche gefördert.
1. Körper/Gesundheit („Sich regen bringt Segen“). Im Tanz werden ca. 600 Muskeln auf
unterschiedlichste Weise trainiert und der Kreislauf, die Sinnesorgane sowie das
Nervensystem aktiviert.
2. Kognition/geistige Leistung („Wer sich nicht bewegt bleibt sitzen“). Der „Bewegungskindergarten“, die „Bewegte Schule“ und die vom Deutschen Kulturrat ins Leben gerufene
Aktion „Tanz in Schulen“ machen deutlich, wie wichtig und erfolgreich Bewegungsstunden und bewegter Unterricht geworden sind.
3. Emotionen („Der Körper ist der Spiegel der Seele“). Durch das Medium Tanz können neben
der Aktivierung des eigenen Köpers und der Anregungen der geistigen Leistung Emotionen
erlebt und ausgelebt werden.
Aus aller Welt gibt es positive Beispiele, wie die o. g. drei Bereiche erfolgreich miteinander verbunden werden können: Hip-Hop-Battles, Folklore-Treffen, Tanztheaterprojekte („Rhythm is It“)
bis hin zum weltumspannenden CID-UNESCO-Welttanzkongress sollen hier nur beispielhaft
genannt werden. Woran es jedoch nach wie vor mangelt, sind Aus- und Weiterbildungen für
qualifizierte Fachkräfte.
Aus diesem Grund bietet die FH Münster, Fachbereich Sozialwesen in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Bildungswerk Münster (Sobi) die zertifizierte Weiterbildung „Tanzpädagogik
in der Sozialen Arbeit“ an.
Umfang der Weiterbildung
Die Weiterbildung setzt sich aus vier Grundlagenmodulen (à 2 Weiterbildungstage) mit einem
Gesamtumfang von 64 Unterrichtsstunden sowie fünf Aufbaumodulen (à 2 Weiterbildungstage,
Beginn: März 2015) mit einem Gesamtumfang von 86 Unterrichtsstunden zusammen.
138
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Modul 2
Tanz und Psychologie/Gesundheit (24./25.04.2015)
t1SBYJT(FTVOEFS5SBJOJOHTBVGCBVVOE8BISOFINVOHTTDIVMVOH
t5IFPSJF/FVSPQIZTJPMPHJTDIFVOEQTZDIPMPHJTDIF8JSLVOHWPO5BO[
Referent/in: Christina Breuer/Günther Rebel
Modul 3
Aktuelle zeitgenössische Tanzmodelle für Kinder und Jugendliche (08./09.05.2015)
t1SBYJT)JQ)PQ#SFBLEBODFVOE5BO[UIFBUFS
t5IFPSJF%JEBLUJLVOE.FUIPEJLEFS5BO[VOE#FXFHVOHTQÊEBHPHJL
Referent/in: Bruno Augusto De Carvalho/Tsutomu Ozeki
Modul 4
Tanz und Kommunikation (26./27.06.2015)
t1SBYJT&YFNQMBSJTDIF6OUFSSJDIUTTUVOEFOVOE-FISQSPCFOÃCVOHTMFJUFS$PBDIJOH
z. B. Umgang mit schwierigen Situationen (Eltern, Kindern); Feedback und Motivation
t5IFPSJF&SXFJUFSUFTv#FSMJOFS.PEFMMiGàS5BO[1SPKFLUNPEFMMFXFJUFSGàISFOEF5JQQT
Adressen; Literatur; Evaluation
Referent: Günther Rebel
Teilnahmevoraussetzung
Alle Teilnehmenden sollten tänzerische oder andere Bewegungsgrunderfahrungen und Grundkenntnisse mitbringen oder sich in zusätzlichen Kursen bis zum Kursbeginn und während der
Kurs-Laufzeit aneignen.
Voraussetzung für den Erwerb des Zertifikats
Um das Fachhochschulzertifikat „Tanzpädagoge/-in in der Sozialen Arbeit“, das in Kooperation
mit dem Sobi Münster vergeben wird, zu erwerben, müssen sowohl Grundlagen- als auch
Aufbaukurs (dessen Beginn jeweils für den Sommer 2015 geplant ist) absolviert werden. Das
Abschlussverfahren beinhaltet ein Praxisprojekt, das Verfassen einer Abschlussarbeit (i. d. R. ca.
15 Seiten) sowie das Absolvieren eines ca. 30-minütigen Kolloquiums.
Wenn Sie nicht an dem Zertifizierungsverfahren teilnehmen möchten, erstellen wir Ihnen eine
ausführliche Qualifizierungsbescheinigung über die absolvierten Module.
www.weiterbildung-sozialwesen.de
139
ZERTIFIKATSKURSE
Fachliche Leitung
ZERTIFIKATSKURSE
Günther Rebel ist Tänzer, Choreograph, Tanzpädagoge und Autor
verschiedener Fachbücher. Er war Schüler von Kurt Jooss und
Mitglied in dessen Folkwangballett; Solotänzer an verschiedenen
Bühnen und Ballettdirektor an den Städt. Bühnen Münster. Er war
36 Jahre lang Dozent für Ästhetik und Kommunikation, Lehrgebiet:
Bewegungspädagogik an der Fachhochschule Münster, Fachbereich
Sozialwesen und unterrichtet nun europaweit Profis und Laien in:
Klassischem Tanz, Jazz Dance, Tanztheater, Performance, Zeitgenössischem Tanz, Körpersprache/Kommunikation und Tanzkomposition.
Kooperationspartner
Sozialpädagogisches Bildungswerk (Sobi), Münster
Referent/in
Christina Breuer (Dipl.-Psych., Tänzerin, Tanzpädagogin)
Tsutomu Ozeki (Tänzer, Choreograph)
Bruno Augusto De Carvalho (Tänzer, Tanzpädagoge)
Günther Rebel (Tänzer, Choreograph, Tanzpädagoge)
Zielgruppe
Erzieher/innen, Sozialpädagogen/-innen, Sportlehrer/innen,
Lehrer/innen, Musiklehrer/innen, Tanzpädagogen/-innen,
Musikpädagogen/-innen, Studierende der Sozialen Arbeit, der
Sportwissenschaften, der Musikhochschule (Fächer Rhythmik, Ballett, Tanz), Studierende mit tänzerischen Kenntnissen anderer Fächer
(z. B. Kunst oder Psychologie)
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
18
795,00 €
64
Termin
1. Modul: 06./07.03.2015 (Fr/Sa)
2. Modul: 24./25.04.2015 (Fr/Sa)
3. Modul: 08./09.05.2015 (Fr/Sa)
4. Modul: 26./27.06.2015 (Fr/Sa)
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Zeit
Zur Anmeldung
Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung für die Weiterbildung ausschließlich über das Sozialpädagogische Bildungswerk Münster erfolgt.
Ansprechpartnerin:
Mara Stockmann, Leiterin des Sobi
Achtermannstraße 10–12
48143 Münster
Telefon: 0251 511177
Fax: 0251 4828188
E-Mail: info@sobi-muenster.de, www.sobi-muenster.de
Kostenlose Informationsveranstaltung
Sie wünschen mehr Informationen zu den Inhalten der Weiterbildung und/oder möchten die
Referenten/-innen vorab persönlich kennen lernen? Dann nehmen Sie an der kostenlosen Informationsveranstaltung am 04.12.2014, 19:00 bis ca. 20:30 Uhr in der FH Münster teil.
Zur Erleichterung der Organisation bitten wir um vorherige Anmeldung unter:
info@sobi-muenster.de
140
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Zertifikatskurs Tanzpädagogik in der Sozialen Arbeit – Aufbaukurs
In Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Bildungswerk (Sobi), Münster
Die Teilnehmer werden in diesem Aufbaukurs damit betraut, eigenständige Choreographien
sowie Unterrichtseinheiten zu entwickeln, didaktisch sinnvoll aufzubereiten und unter Berücksichtigung einer eigens ausgewählten Zielgruppe angemessen zu vermitteln. Mittels professionellen Videofeedbacks erhalten die Teilnehmer/innen die Möglichkeit einer durch die Trainer
angeleiteten Verhaltenskorrektur.
Es schließt eine konkrete Planung, Durchführung und Evaluation eines individuellen Unterrichtskonzeptes an, welche von den Dozenten fachlich sowie beratend begleitet wird. Darüber hinaus werden persönliche Erwartungshaltungen und Zielsetzungen der Teilnehmer hinsichtlich
ihrer tanzpädagogischen Tätigkeit im sozialen Kontext reflektiert, um eine erfolgreiche Realisation der entworfenen Unterrichtsmodelle zu gewährleisten und möglichen „Stolpersteinen“ im
Voraus entgegensteuern zu können. Im Fokus des Aufbaukurses steht neben dem Ausbau des
eigenen Bewegungsrepertoires und der Bewegungstechniken die Aneignung und Erweiterung
sozialer Kompetenzen für den Umgang mit Schwierigkeiten und Konflikten im Unterricht. Angestrebt wird eine gezielte Verbesserung der individuellen Handlungskompetenz durch eine Anreicherung der im Grundkurs angeeigneten Wissensbasis hinsichtlich relevanter Schlüsselvariablen in Bezug auf einen tanzpädagogisch und psychologisch wertvoll gestalteten Tanzunterricht.
Neben der inhaltlichen Vertiefung steht die Einübung konkreter Handlungen zur Bewältigung
von Standardanforderungen an einen Tanzpädagogen im Zentrum dieses Kurses.
Modul 1 (14./15.08.2015)
t"VTBSCFJUVOHWPO6OUFSSJDIUTNPEFMMFOVOUFSCFTPOEFSFS#FSàDLTJDIUJHVOHQTZDIPMPHJTDIFS
Aspekte, wie z. B. Ressourcenförderung, Analyse von Gruppen
t6NHBOHNJUTDIXJFSJHFO4JUVBUJPOFOJOEFS1SPKFLUBSCFJU
t&NPUJPOTSFHVMBUJPOVOE,POnJLUNBOBHFNFOU&MUFSOBSCFJUFUD
t4BNNFMOWPO1SPKFLUJEFFO
Referentin: Christina Breuer
Modul 2 (11./12.09.2015)
t5IFPSJFVOE1SBYJTEFS1SPKFLUBSCFJU
t"VTBSCFJUVOHWPOLPOLSFUFO1SPKFLUFO
t&SBSCFJUVOHWPOVOUFSTDIJFEMJDIFO#FXFHVOHTVOE5BO[TUJMFOGàSEJFLPOLSFUBOTUFIFOEFO
Projekte
Referent: Günther Rebel
Modul 3 (23./24.10.2015)
t1SPKFLUCF[PHFOF5IFPSJFVOE5SBJOJOHTQSBYJT
t6OUFSSJDIUTNPEFMMFGàS"OGÊOHFSVOE'PSUHFTDISJUUFOF
Referent/in: Bruno Augusto De Carvalho/Tsutomu Ozeki
Modul 4 (27./28.11.2015)
t;XJTDIFOCJMBO[JO'PSNWPO'FFECBDL[VEFOMBVGFOEFO1SPKFLUFO
t&SXFJUFSVOHEFTBSCFJUTGFMECF[PHFOFO#FXFHVOHTSFQFSUPJSFT
Referent: Günther Rebel
Modul 5 (Ende Januar 2016) Abschluss der Weiterbildung
t1SPKFLUQSÊTFOUBUJPOFOVOE,PMMPRVJVN.ÚHMJDIF1SPKFLUQSÊTFOUBUJPOFO-JWF1FSGPSNBODF
der Gruppe oder Video- und Fotopräsentation in Form einer kleinen Ausstellung)
Referent: Günther Rebel/Christina Breuer
www.weiterbildung-sozialwesen.de
141
ZERTIFIKATSKURSE
Fachliche Leitung
ZERTIFIKATSKURSE
Günther Rebel ist Tänzer, Choreograph, Tanzpädagoge und Autor
verschiedener Fachbücher. Er war Schüler von Kurt Jooss und
Mitglied in dessen Folkwangballett; Solotänzer an verschiedenen
Bühnen und Ballettdirektor an den Städt. Bühnen Münster. Er war
36 Jahre lang Dozent für Ästhetik und Kommunikation, Lehrgebiet:
Bewegungspädagogik, an der Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen, und unterrichtet nun europaweit Profis und
Laien in: Klassischem Tanz, Jazz Dance, Tanztheater, Performance,
Zeitgenössischem Tanz, Körpersprache/Kommunikation und Tanzkomposition.
Kooperationspartner
Sozialpädagogisches Bildungswerk (Sobi), Münster
Referent/in
Christina Breuer (Dipl.-Psych., Tänzerin, Tanzpädagogin)
Tsutomu Ozeki (Tänzer, Choreograph)
Bruno Augusto De Carvalho (Tänzer, Tanzpädagoge)
Günther Rebel (Tänzer, Choreograph, Tanzpädagoge)
Zielgruppe
Absolventen/-innen des Grundlagenkurses „Tanzpädagogik in der
Sozialen Arbeit“
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
18
1.090,00 €
86
Termin
Modul 1: 14./15.08.2015 (Fr/Sa)
Modul 2: 11./12.09.2015 (Fr/Sa)
Modul 3: 23./24.10.2015 (Fr/Sa)
Modul 4: 27./28.11.2015 (Fr/Sa)
Modul 5: Ende Januar 2016
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (2. Tag)
Zeit
Zur Anmeldung
Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung für die Weiterbildung ausschließlich über das
Sozialpädagogische Bildungswerk Münster erfolgt.
Ansprechpartnerin:
Mara Stockmann, Leiterin des Sobi
Achtermannstraße 10–12
48143 Münster
Telefon: 0251 511177
Fax: 0251 4828188
E-Mail: info@sobi-muenster.de
www.sobi-muenster.de
VORANKÜ
NDIGUNG
Vorankündigung Zertifikatskurs „Kinderschutz“
Das gesellschaftliche Ziel eines wirksamen Kinderschutzes hat in den vergangenen Jahren zu
zahlreichen gesetzlichen Änderungen geführt. Der Zertifikatskurs „Kinderschutz“ der Fachhochschule Münster basiert daher auf den gesetzlichen Anforderungen an Fachkräfte und Einrichtungen der öffentlichen und freien Träger (Modul 2), welche auf der Grundlage der Kenntnisse des
„Systems Kinderschutz“ (Modul 1) vermittelt werden.
Aufbauend auf dem Fachwissen zum Thema Kinderschutz, sollen innerhalb des Zertifikatskurses
Kinderschutz Methoden vorgestellt und ausprobiert werden, um auf wissenschaftlichem Niveau
Handlungssicherheit im Kinderschutz zu gewinnen. Die praxisorientierten Module zur Einschätzung und Beurteilung von Kindeswohlgefährdungen (Modul 3), zur Rolle und Vernetzung der
Insoweit erfahrenen Fachkraft (Modul 4), werden durch ein Modul zur Gesprächsführung mit
Kindern, Eltern sowie beratungssuchenden Fachkräften (Modul 5) abgerundet. Abschließend
werden bedeutsame Aspekte des Kinderschutzes, wie sexueller Missbrauch, medizinische Erscheinungsformen von Vernachlässigung und Misshandlung und das Thema Migration, vertieft
(Modul 6).
Ziel des Zertifikatskurses Kinderschutz ist, sich der Praxis einer Insoweit erfahrenen Fachkraft
auf wissenschaftlicher Basis anzunähern und durch Wissensvermittlung und Methodentraining
umfassend auf das herausfordernde Arbeitsfeld vorzubereiten. Um das Zertifikat „Kinderschutzfachkraft“ der Fachhochschule Münster zu erhalten, ist es notwendig, eine schriftliche Fallreflexion zu verfassen und ein Abschlusskolloquium zu absolvieren.
Modul 1: Kindeswohlgefährdung – Was ist das? (2 Tage)
t,JOEFTXPIMVOE,JOEFTXPIMHFGÊISEVOH
t&STDIFJOVOHTGPSNFOWPO,JOEFTXPIMHFGÊISEVOH
t0SHBOJTBUJPOVOE"VGHBCFOEFS+VHFOEIJMGF
Modul 2: Rechtliche Grundlagen (2 Tage)
t4DIVU[BVGUSBHHFNfB4(#7***
t,JOEFSTDIVU[JN#(#VBf
VOE4(#7***VBf
t(FTFU[[VS,PPQFSBUJPOVOE*OGPSNBUJPOJN,JOEFSTDIVU[,,(
t4USBGSFDIUMJDIF7FSBOUXPSUVOHEFS&MUFSO
t(FXBMUTDIVU[HFTFU[4DIVMNJUXJSLVOHTHFTFU[
t%BUFOTDIVU[
Modul 3: Verfahrensabläufe –
Kindeswohlgefährdungen einschätzen und beurteilen (2 Tage)
t*OTUSVNFOUFEFS3JTJLPFJOTDIÊU[VOHLFOOFOMFSOFOFSQSPCFOVOELSJUJTDISFnFLUJFSFO
t3JTJLPVOE4DIVU[GBLUPSFO
t&JOGàISVOHJOEJFLPMMFHJBMF#FSBUVOHCFJ,JOEFTXPIMHFGÊISEVOHFO
t"VTFJOBOEFSTFU[VOHNJU7FSGBISFOTBCMÊVGFOEFSFJHFOFO0SHBOJTBUJPO
t#FTU1SBDUJDF7FSGBISFOTBCMÊVGFo6NTFU[VOHfB4(#7***LPOLSFU
CID – Conseil International de la Dance
Der Zertifikatskurs „Tanzpädagogik in der Sozialen Arbeit“ wird nach den
Richtlinien der „Conseil International de la Dance – CID-Unesco“
durchgeführt. Weitere Informationen zur CID Sektion Münster unter:
www.cid-portal.org
142
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
143
ZERTIFIKATSKURSE
ZERTIFIKATSKURSE
Modul 4: Rolle der Insoweit erfahrenen Fachkraft und Netzwerkarbeit im Kinderschutz
(2 Tage)
t3FnFYJPOEFS3PMMFFJOFS,JOEFSTDIVU[GBDILSBGU
Was kennzeichnet gelingende Kooperation?
Was sind die zentralen Kooperationshemnisse im Kinderschutz?
Welche Auswirkungen haben diese für die Ausgestaltung der Rolle der Kinderschutzfachkraft
Ist die insoweit erfahren Fachkraft ein Kooperationspartner oder ein/e Networker/in?
t,PPQFSBUJPOVOE,PPQFSBUJPOTWFSFJOCBSVOHFONJU4DIVMF1TZDIJBUSJF­S[UFO)FCBNNFOFUD
t,POLSFUJTJFSVOHEFS"VGHBCFEFT"VGUSBHFTFJOFS,JOEFSTDIVU[GBDILSBGU
Grenzen des Verantwortungsbereichs
t,POLSFUJTJFSVOHEFS"VGHBCFEFT"VGUSBHFTFJOFS,JOEFSTDIVU[GBDILSBGU
Grenzen des Verantwortungsbereichs
Referent: Wolfgang Tenhaken, Dipl.-Soz.Arb., M.A., FH Münster
Modul 5: Gesprächsführung im Kinderschutz (2 Tage)
t4DIXJFSJHF(FTQSÊDIFGàISFONJU&MUFSOVOE,JOEFSO+VHFOEMJDIFO
t"VTàCVOHEFS#FSBUVOHWPO'BDILSÊGUFOEFS+VHFOEIJMGFVOEBOEFSFO#FSVGTHSVQQFOCFJEFN
Verdacht einer Kindeswohlgefährdung
t8JFLÚOOFOGBMMWFSBOUXPSUMJDIF'BDILSÊGUFBVGEJF%VSDIGàISVOHTDIXJFSJHFS(FTQSÊDIF
vorbereitet werden?
Fachliche Leitung
Mike Lenkenhoff, Dipl.-Soz.Päd./Dipl.-Soz.Arb., MNA, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, FH Münster
Referent/in
Fachreferenten aus dem Referentenpool des Referates Weiterbildung:
Im aktuellen Kurs sind u. a. folgende Referenten/innen aktiv:
Prof. Dr. Reinhold Schone, FH Münster,
Prof. Dr. Kerstin Feldhoff, FH Münster,
Prof. Dr. Stephan Barth, FH Münster,
Wolfgang Tenhaken, Dipl.-Soz.Arb., M.A., FH Münster,
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
mit mindestens dreijähriger einschlägiger Berufserfahrung
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
1.250,00 €
112
Termin
Kursstart im Herbst 2015.
Die genauen Termine werden spätestens
bei der kostenlosen Infoveranstaltung
am 13.05.2015 veröffentlicht.
voraussichtlich Ende August 2015
Bewerbungsschluss
Modul 6: 6: Aspekte des Kinderschutzes (3 Tage)
Tag 1: Sexueller Missbrauch (1 Tag)
t4FOTJCJMJTJFSVOHGàSEBT5IFNBvTFYVFMMFS.JTTCSBVDIi
t#FTPOEFSIFJUFOEFS5ÊUFS0QGFS%ZOBNJL
t7FSIBMUFOTXFJTFOCFJ7FSEBDIUCFJLPOLSFUFO)JOXFJTFOBVG.JTTCSBVDI
Tag 2: Kinderschutz aus medizinischer Perspektive (1 Tag)
t.FEJ[JOJTDIF&STDIFJOVOHTGPSNFOEFS7FSOBDIMÊTTJHVOHVOE.JTTIBOEMVOHTPXJF
Behandlungsmöglichkeiten
t"VGHBCFOVOE-FJTUVOHFOEFS3FDIUTNFEJ[JOCFJ7FSEBDIUBVG,JOEFTXPIMHFGÊISEVOH
t,JOEFTWFSOBDIMÊTTJHVOH.JTTIBOEMVOHBVTLJOEFSQTZDIPTPNBUJTDIFS4JDIU
Tag 3: Migrationssensibler Kinderschutz (1 Tag)
t.JHSBUJPOTTFOTJCMFS,JOEFSTDIVU[VOENJHSBUJPOTTQF[JmTDIF3BINFOCFEJOHVOHFO
t"VTMÊOEFSSFDIUMJDIF3BINFOCFEJOHVOHFOJOEFS"SCFJUNJU.JHSBUJPOTGBNJMJFO
t 6NHBOHNJULVMUVSFMMFOTP[JBMFOVOETQSBDIMJDIFO#BSSJFSFOVOE)FSBVTGPSEFSVOHFO
Abschlussmodul (1 Tag)
t,PMMPRVJVN'BMMWPSTUFMMVOHCFXFSUFU
'BDIHFTQSÊDI[VEFO'ÊMMFOVOCFXFSUFU
Bewerbung
Details zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf S. 131.
Kostenlose Info-Veranstaltung
Weitere Informationen zu den Inhalten der Weiterbildung, zum Abschlussverfahren und zu
Finanzierungsmöglichkeiten erhalten Sie bei einer kostenlosen Info-Veranstaltung am 13.05.2015
von 17:00 bis ca. 18:00 Uhr. Die Info-Veranstaltung findet in einem sogenannten „Live-Classroom“ statt, einem virtuellen Klassenzimmer, zu dem Sie mit jedem internetfähigen PC kostenlos
Zugang haben. Bitte melden Sie sich im Online-Katalog vorab für die kostenlose Info-Veranstaltung an. Der entsprechende Link zum Live-Classroom wird Ihnen ca. eine Woche vorher per
E-Mail zuschickt. Weitere Hardware ist nicht vonnöten.
Hinweis
Durch den kommunalen Ausgestaltungsspielraum bei den Anforderungen an eine Insoweit erfahrene Fachkraft können örtlich unterschiedliche Voraussetzungen für die Ausübung dieser
Funktion definiert werden. Bitte informieren Sie sich vorab bei Ihrem Jugendamt über die formalen Voraussetzungen, wenn Sie nach der Weiterbildung als Insoweit erfahrene Fachkraft (InsoFa)
aktiv werden möchten.
Bei Rückfragen zur Informationsveranstaltung wenden Sie sich gerne an Mike Lenkenhoff (lenkenhoff@fh-muenster.de oder 0251-8365889).
144
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
145
ZERTIFIKATSKURSE
VORANKÜ
NDIGUNG
Vorankündigung: Zertifikatskurs Konzeptentwicklung Sozialpädagogische
Diagnostik
Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind in ihrem Arbeitsalltag herausgefordert, passgenaue Hilfen
für die jeweilige Zielgruppe zu entwickeln. Ansätze der Sozialpädagogischen Diagnostik nehmen
eine zentrale Stellung beim Wahrnehmen, Erfassen und Verstehen der häufig komplexen und
unübersichtlichen Fallkonstellationen ein.
Je nach Arbeitsfeld, Adressaten/-innen und Arbeitsauftrag bieten sich unterschiedliche methodische Vorgehensweisen der Sozialpädagogischen Diagnostik an, erforderlich ist aber zusätzlich
eine konzeptuelle Verankerung, damit Diagnostik nicht auf ein Etikett reduziert wird.
Zur Zielsetzung
Die Teilnehmer/innen des Zertifikatskurses „Konzeptentwicklung Sozialpädagogische Diagnostik“ setzen sich mit einer konzeptionellen Verankerung von Ansätzen der Sozialpädagogischen
Diagnostik in der eigenen Praxis auseinander. Hierbei erhalten sie einen exemplarischen Überblick
über Methoden und Instrumente der Sozialpädagogischen Diagnostik und führen ausgewählte Methoden der biografisch-ressourcenorientierten Diagnostik in ihren eigenen Praxisfeldern
durch. Dies setzt die Bereitschaft der Teilnehmer/innen voraus, ein biografisches Interview und
eine Ressourcendiagnostik mit einem Klienten/einer Klientin durchzuführen und anonymisiert
auszuwerten.
Parallel zur Weiterbildung entwickeln die Teilnehmer/innen ein diagnostisches Konzept entweder
für die eigene Diagnosepraxis, die gesamte Einrichtung oder das jeweilige Team. Zur Begleitung
bei der Konzepterstellung finden zusätzlich E-Learning-Einheiten nach dem Modul „Konzepterstellung“ statt.
Zum Transferpatenmodell
Parallel zur onlinegestützten Begleitung durch die Fachhochschule Münster sollten alle
Teilnehmer/-innen in der eigenen Praxis durch sogenannte Transferpaten/-innen begleitet
werden. Diese geben den Teilnehmer/innen durch regelmäßige Reflexionsgespräche Hilfestellung beim Transfer der Weiterbildungsinhalte in die Praxis. Sie unterstützen damit die Möglichkeit einer Implementierung des diagnostischen Konzeptes im jeweiligen Handlungsfeld. Als
Transferpaten/-innen sollten in erster Linie Leitungskräfte gewonnen werden, die in der Regel
für die Konzeptentwicklung innerhalb der jeweiligen Organisation zuständig sind und über die
notwendigen Ressourcen verfügen, z. B. „Transferbarrieren“ zu minimieren.
Alle Transferpaten/-innen sind zum Auftakt der Weiterbildung (1/2Tag) eingeladen, um sich mit
den Inhalten der Weiterbildung vertraut zu machen und sich mit dem Modell der Transferpaten/innen intensiver auseinanderzusetzen.
Während der Weiterbildung werden die Transferpaten/-innen kontinuierlich durch die Kursbegleitung mit Informationen zu den jeweiligen Modulen versorgt. Zum Abschluss des Zertifikatskurses sind die Transferpaten/-innen ebenfalls herzlich eingeladen (1/2 Tag).
Die Unterstützung durch einen Transferpaten/eine Transferpatin wird von der FH Münster außerordentlich begrüßt, stellt aber kein Aufnahmekriterium für eine Teilnahme an dem Kurs dar.
Zertifizierungsverfahren:
Das Zertifizierungsverfahren besteht aus der Erstellung eines spezifischen diagnostischen Konzeptes für die eigene Praxis und einer mündlichen Präsentation des Konzeptes. Die Prüfungsleistungen werden bewertetet.
146
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
ZERTIFIKATSKURSE
Präsenzveranstaltung I: (3 Tage)
Modul 1: Einführung in den Zertifikatskurs: Zielorientierung auf das diagnostische Konzept für die eigene Praxis (1 Tag)
t&JOGàISVOHJOEBT$VSSJDVMVNVOEPSHBOJTBUPSJTDIF'SBHFO
t8BSVNJTUEBT;JFMEFS8FJUFSCJMEVOHFJOEJBHOPTUJTDIFT,PO[FQU
t(SVOEMBHFOEFS,PO[FQUFOUXJDLMVOH
Referent: Prof. Dr. Jörn Dummann
Modul 2: Einführung in die Sozialpädagogische Diagnostik (2 Tage)
t%JTLVTTJPOTTUBOE[VS%JBHOPTUJLVOETZTUFNBUJTDIFO'BMMBSCFJUJOEFS4P[JBMFO"SCFJU
Hausaufgabe: Zusammenfassung der Lernerfahrungen
Referentin: Prof. Dr. Irma Jansen
Präsenzveranstaltung II: (3 Tage)
Modul 3: Übersicht über Verfahren und Instrumente der Sozialpädagogischen Diagnostik (1 Tag)
t "CHSFO[VOHWPOTQF[JmTDIFO7FSGBISFOVOE4ZTUFNBUJLFO
o Orientierungsprozess- und Beschlussdiagnostik
o Prozessuale versus kategoriale Diagnostik
o Welche Form der Diagnostik ist wo angemessen und sinnvoll?
Referentin: Prof. Dr. Irma Jansen
Modul 4: Ressourcendiagnostik (1 Tag)
t8BTJTUFJOF3FTTPVSDF
t3FTTPVSDFOPSJFOUJFSVOHBMTQSPGFTTJPOFMMF)BMUVOH
t.FUIPEFOVOE*OTUSVNFOUFEFS3FTTPVSDFOEJBHOPTUJL
t8JFLÚOOFO3FTTPVSDFOBLUJWJFSUXFSEFO
Hausaufgabe: Erstellen einer Ressourcendiagnostik
Referent: Prof. Dr. Stephan Barth
Modul 5: Biografie verstehen (1 Tag)
t.FUIPEFOEFSCJPHSBmTDIFO"OBNOFTF
t4P[JBMFO4JOOWFSTUFIFO
Hausaufgabe: Biografisches Interview
Referentin: Prof. Dr. Irma Jansen
Präsenzveranstaltung III: (3 Tage)
Modul 6: Auswertung der erprobten Methoden (1 Tag)
t4VQFSWJTJPO
t*OUFSWJTJPO
Referent/in: Prof. Dr. Irma Jansen, Prof. Dr. Stephan Barth
Modul 7: Von der Anamnese zur Diagnose und von der Diagnose zur Intervention/päd.
Prozessgestaltung (1 Tag)
t3FnFYJPOEFSFJHFOFO%JBHOPTFQSBYJT
t1SP[FTTBOBMZTF
Referentin: Prof. Dr. Irma Jansen
www.weiterbildung-sozialwesen.de
147
Neuerscheinung
ZERTIFIKATSKURSE
Modul 8: Konzepterstellung eines diagnostischen Modells für die eigene Praxis/Einrichtung (1 Tag)
t8BSVN,PO[FQUFOUXJDLMVOH
t8JTTFOTCFTUÊOEFGàSFWBMVJFSCBSF,PO[FQUF
t4UPMQFSTUFJOF
Referent: Prof. Dr. Jörn Dummann
Personalentwicklung im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD)
Konzeptionelle Herangehensweisen und Arbeitshilfen
Modul 8: Konzepterstellung eines diagnostischen Modells für die eigene Praxis/Einrichtung
Onlinebegleitung bei der Konzepterstellung
In einem Zeitraum von ca. 12 Wochen finden 6 Live Classrooms (Videokonferenzen) im Umfang
von ca. 60-90 Minuten statt. Die Termine werden mit den Teilnehmenden abgestimmt.
t7JEFPLPOGFSFO[FOJN-JWF$MBTTSPPN
Referent: Prof. Dr. Jörn Dummann
Von Hildegard Pamme und
Joachim Merchel
2014, 280 Seiten, kart.,
25,90 €, für Mitglieder des
Deutschen Vereins 19,80 €
ISBN 978-3-7841-2567-1
Abschlussmodul: Kolloquien und Auswertung (1 Tag)
Die Präsentationen der Konzepte finden vor der gesamten Gruppe statt um eine Rückkopplung
der Konzepte in die Gesamtgruppe zu gewährleisten. Das Feedback zu den Konzepten und den
Präsentationen erfolgt in Einzelgesprächen.
Fachliche Leitung
Prof. Dr. Irma Jansen, Fachhochschule Münster
Referent/in
Prof. Dr. Irma Jansen, FH Münster
Prof. Dr. Stephan Barth, FH Münster
Prof. Dr. Jörn Dummann, FH Münster
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
1.200,00 €
80 + E-Learning Einheiten
Termine
Start voraussichtlich im Herbst 2015:
Details werden im Mai 2015 bekannt gegeben.
Fallzahlentwicklung, Arbeitsbelastung
und Fluktuation der Fachkräfte erfordern eine sorgfältige Personalentwicklung in den Sozialen Diensten. Dieses
Handbuch stellt Konzepte und Arbeitshilfen vor, die mit 15 Jugendämtern erprobt wurden:
s¬ ¬:IELE¬UND¬"ESTANDTEILE¬VON¬0ERSONALENTWICKLUNG
s¬ ¬!NFORDERUNGEN¬AN¬,EITUNG
148
Bewerbung
Wenn Sie sich als Interessent/in für den Kurs vormerken lassen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zur Kursbegleitung auf (Mike Lenkenhoff).
s¬ %NTWICKLUNG¬VON¬+OMPETENZPROFILEN
Kostenlose Info-Veranstaltung
Weitere Informationen zu den Inhalten der Weiterbildung, zum Abschlussverfahren und zu
Finanzierungsmöglichkeiten erhalten Sie bei einer kostenlosen Info-Veranstaltung am 20.05.2015
von 17:00 bis ca. 18:00 Uhr. Die Info-Veranstaltung findet in einem sogenannten „Live-Classroom“ statt, einem virtuellen Klassenzimmer, zu dem Sie mit jedem internetfähigen PC kostenlos
Zugang haben. Bitte melden Sie sich im Online-Katalog vorab für die kostenlose Info-Veranstaltung an. Der entsprechende Link zum Live-Classroom wird Ihnen ca. eine Woche vorher per
E-Mail zuschickt. Weitere Hardware ist nicht vonnöten.
s¬ ¬(ANDLUNGSBEREICHE¬0ERSONALAUSWAHL¬%INARBEITUNG¬&ORT¬UND¬
Weiterbildung u.a.
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
s¬ ¬!RBEITSBELASTUNG¬ALS¬ZENTRALER¬"EZUGSPUNKT
Bestellen Sie versandkostenfrei im
Online-Buchshop:
www.verlag.deutscher-verein.de
ZERTIFIKATSKURSE
ZERTIFIKATSKURSE
Zertifikatskurs Fachkraft für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren
Bezugspersonen (Personzentrierte Spieltherapie)
In Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Bildungswerk (Sobi) Münster
Arbeitsschwerpunkte
Die Weiterbildung „Fachkraft für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Bezugspersonen (Personzentrierte Spieltherapie)“ qualifiziert Fachkräfte, die in der psychosozialen Versorgung mit Kindern, Jugendlichen und deren Bezugspersonen tätig sind, auf der Grundlage des
personzentrierten Konzeptes.
Ziel ist die effektivere Arbeit mit fehlentwickelten oder von Fehlentwicklung bedrohten Kindern
ebenso wie der Erwerb von Beratungskompetenzen im Umgang mit den Bezugspersonen dieser
Kinder.
Schwerpunkte der Weiterbildung sind das Erlernen personzentrierter Grundfertigkeiten auf der
Interaktionsebene des Spiels und das Erlernen der praktisch-beraterischen Arbeit mit Eltern. Dazu
gehören die theoretische Auseinandersetzung mit personzentrierten Konzepten der Kindertherapie, die praktische Einschätzung von „handwerklichen” Fertigkeiten im Umgang mit Kindern
und deren Bezugspersonen, die Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheit im Rahmen von
Selbsterfahrung und die Supervision der eigenen Arbeit mit Kindern.
Abschluss
Die Weiterbildung endet bei regelmäßiger Teilnahme (mind. 90 %) mit einem Abschlussverfahren, durch das bei Bestehen ein Zertifikat als „Fachkraft für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen
und deren Bezugspersonen (Personzentrierte Spieltherapie)“ der Fachhochschule Münster erworben wird.
Das Abschlussverfahren besteht aus zwei Teilen:
1. Verfassen einer schriftlichen Ausarbeitung (Vorstellung einer personzentrierten Interaktion
mit einem Kind/Jugendlichen)
2. Kolloquium
Zulassungsvoraussetzungen
t &JOBCHFTDIMPTTFOFT'BDI
)PDITDIVMTUVEJVNJO4P[JBMFS"SCFJUC[X)FJMQÊEBHPHJLJO
geprüften Einzelfällen eine einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung (z. B. Erzieher/in)
mit mind. 3-jähriger Berufserfahrung im psychosozialen Bereich
t 1ÊEBHPHJTDIFPEFSQTZDIPTP[JBMF#FSVGTUÊUJHLFJU
t .ÚHMJDILFJU[VS"OXFOEVOHEFSFSXPSCFOFO,PNQFUFO[FOJOEFSFJHFOFO#FSVGTQSBYJT
Dauer und zeitlicher Umfang
Die Weiterbildung umfasst 200 Ustd. und dauert ca. 1 1⁄2 Jahre.
Praxiskurs:
Theorie:
Selbsterfahrung:
Supervision:
80 Ustd.
40 Ustd.
48 Ustd.
32 Ustd.
Theorie:
t %BTQFSTPO[FOUSJFSUF,PO[FQU
t"VTHFXÊIMUF#FSFJDIFBVTEFS1TZDIPMPHJFEFS&OUXJDLMVOHVOE&S[JFIVOH4P[JBMJTBUJPO
t5IFPSFUJTDIF.PEFMMF[VS&OUTUFIVOHQTZDIJTDIFS4UÚSVOHFOCFJ,JOEFSOVOE+VHFOEMJDIFO
t5IFPSFUJTDIF1SJO[JQJFOQFSTPO[FOUSJFSUFS"SCFJU
t4QJFMGPSNFO3FHFMTQJFMF3PMMFOTQJFMF,POTUSVLUJPOTTQJFMF
t#FEFVUVOHEFT.FEJVNT4QJFMJO%JBHOPTUJLVOE#FSBUVOHNJU,JOEFSO
t"OBMZTFBVTHFXÊIMUFS4UÚSVOHFO.PEFMMFEFS;JFMCFTUJNNVOH*OUFSWFOUJPOTQMBOVOHFO[VS
zielorientierten Arbeit mit Kindern und Bezugspersonen
t1FSTPO[FOUSJFSUFT"SCFJUFONJUEFO#F[VHTQFSTPOFO
Praxis:
t&SMFSOFOEFSQFSTPO[FOUSJFSUFO)BMUVOHGàSEFO6NHBOHNJU,JOEFSO&MUFSOVOEBOEFSFO
Bezugspersonen
t&JOàCFOQFSTPO[FOUSJFSUFS7PSHFIFOTXFJTFO
t%JF#FEFVUVOHEFT4QJFMNBUFSJBMTVOEEFS4JUVBUJPOTHFTUBMUVOH
t#FHMFJUFOVOE'àISFOJNTQJFMUIFSBQFVUJTDIFO,POUFYU
t%BT.JUTQJFMFOEFT#FSBUFST
t1IBTFOJOOFSIBMCFJOFS4QJFM#FSBUVOHTGSFRVFO[
t6NHBOHNJU(SFO[FO
t5SBJOJOHWPO*OUFSWFOUJPOTUFDIOJLFOBVGEFS&CFOFEFS#F[VHTQFSTPOFO
t&JOàCFOHF[JFMUFS*OUFSWFOUJPOTQMBOVOHFOVOEEFSFO,POUSPMMFJN#FSBUVOHTWFSMBVG
t,PPSEJOBUJPOEFS#FSBUVOHTUÊUJHLFJUBVGEFS,JOEFSVOE&SXBDITFOFOFCFOF
tÃCFSUSBHVOHBVGEJFBMMUÊHMJDIF#FSVGTTJUVBUJPO
Selbsterfahrung:
t"VTFJOBOEFSTFU[VOHNJUEFOLJOEMJDIFOVOEFSXBDITFOFO"OUFJMFOEFSFJHFOFO1FSTPOVOE
ihrem Einfluss auf die Gestaltung beraterischer Interventionen
t"VTFJOBOEFSTFU[VOHNJUEFOFJHFOFO4UÊSLFOVOE4DIXÊDIFOJN,POUFYUEFSQFSTPO[FOU
rierten Arbeit und im Ablauf der Bezugspersonenarbeit
Supervision:
t,POUSPMMFVOE'ÚSEFSVOHEFSQFSTPO[FOUSJFSUFO#FSBUVOHNJU,JOEFSOVOEEFSFO
Bezugspersonen
t#FHMFJUVOHVOE7FSUJFGVOHEFS"OXFOEVOHFOJOEFS1SBYJT
tÃCFSUSBHVOHEFSFSXPSCFOFO,PNQFUFO[FOJOEBTFJHFOF#FSVGTGFME
Es wird erwartet, dass sich alle Teilnehmenden aktiv an Rollenspielen beteiligen!
Praxiskurse, Theorie und Selbsterfahrung können in einzelnen Seminaren integriert angeboten
werden. Die Supervision findet innerhalb der Seminarblöcke und zusätzlich an acht (Abend-)
Terminen statt.
150
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
151
ZERTIFIKATSKURSE
ZERTIFIKATSKURSE
Kooperationspartner
Sozialpädagogisches Bildungswerk (Sobi), Münster
Referent/in
Maria Füßner, Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin,
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin
Jürgen Werner, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut,
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut
Hannah Zelzner, Dipl.-Psych., Kinder- und Jugendlichen-Therapeutin
(GWG), Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)
Prof. Dr. Norbert Wieland, Dipl.-Psych., FH Münster, Fachbereich
Sozialwesen (wissenschaftliche Begleitung)
Zielgruppe
Fachkräfte aus der psychosozialen Versorgung von Kindern und
deren Bezugspersonen
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Sobi, Achtermannstraße 10–12, 48143 Münster
14
2.699,00 € (inkl. Prüfungsgebühr)
200
Termin
1. Block: 19./20.06.2015
2. Block: 21./22.08.2015
3. Block: 18./19.09.2015
4. Block: 06./07.11.2015
5. Block: 04./05.12.2015
6. Block: 22./23.01.2016
7. Block: 19./20.02.2016
8. Block: 15./16.04.2016
9. Block: 20./21.05.2016
10. Block: 24./25.06.2016
09:00–16:30 Uhr
Supervisionen: 18:00–21:00 Uhr
19.02.2015 (Do)
Zeit
Infoabend
Bewerbung
Bitte bewerben Sie sich für den Zertifikatskurs bis spätestens zum 24.05.2015 beim:
Sozialpädagogischen Bildungswerk – Sobi
Mara Stockmann (Leiterin)
Achtermannstraße 10-12
48143 Münster
E-Mail: stockmann@sobi-muenster.de
Internet: www.sobi-muenster.de
Kostenlose Informationsveranstaltung
Weitere Informationen zu den Inhalten der Weiterbildung, zum Abschlussverfahren und Finanzierungsmöglichkeiten erhalten Sie bei der kostenlosen Info-Veranstaltung am 19.02.2015 von
19:00 bis ca. 20:30 Uhr im Sobi (Achtermannstraße 10-12, 48143 Münster).
Eine Anmeldung zur kostenlosen Infoveranstaltung wird erbeten:
stockmann@sobi-muenster.de
152
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Zertifikatskurs Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen und in der
Beschäftigungsförderung (DGCC), Kurs 9
In Kooperation mit der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Münster
Der Nachweis fachlich ausgewiesener sowie wirtschaftlicher Arbeit ist angesichts des allgemein
steigenden Kostendrucks in vielen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit, Pflege und Medizin
selbstverständlicher Qualitätsstandard geworden. Das in den USA entwickelte Handlungskonzept Case Management stellt ein zielsicheres und Ressourcen stärkendes Steuerungsinstrument
im Sozial- und Gesundheitswesen dar. Case Management wird in nahezu allen Handlungsfeldern
der Sozialarbeit/Sozialpädagogik sowie in Partnerdisziplinen wie Pflege und Medizin angewandt.
Zielsetzung ist, Menschen in vielschichtigen Problemlagen zu begleiten und die verschiedenen im
Einzelfall erforderlichen Leistungsanbieter bedarfsgerecht und effektiv zu koordinieren, ohne den
Adressaten ihre Eigenverantwortung und ihre Selbstbestimmung zu entziehen. Case Management bezieht mithin sowohl die Ebene des einzelnen Adressaten als auch die Systemebene, d. h.
die Entwicklung der eigenen Organisation und den Aufbau verlässlicher Anbieternetzwerke, ein.
Insbesondere in der ambulanten Versorgung erweist sich Case Management als ein Konzept zur
Optimierung der Adressatenorientierung, der Versorgungsqualität und Wirtschaftlichkeit. Eine
gezielte Hilfe-/Unterstützungsplanung sorgt für Leistungs- und Kostentransparenz.
Die berufsbegleitende Weiterbildung bietet das fundierte theoretische und praxisorientierte Erlernen dieses Handlungskonzepts mit dem Ziel, die Integration der Arbeit mit Case Management
in den Berufsalltag der Teilnehmer/innen zu initiieren und zu begleiten. Sie setzt an den Praxisbezügen der Teilnehmer/innen an.
Die Weiterbildung umfasst ein Basis- sowie ein Aufbaumodul: Im Basismodul erwerben die Teilnehmenden die theoretischen und praktischen Grundlagen; das Aufbaumodul bietet die arbeitsfeldspezifische Vertiefung und Übertragung in die eigene Berufspraxis.
Abschluss
Nach erfolgreicher regelmäßiger Teilnahme (mind. 90 %) und Anfertigung einer schriftlichen
Abschlussarbeit führt die Weiterbildung zum Zertifikat „Case Manager/in im Sozial- und Gesundheitswesen und in der Beschäftigungsförderung (DGCC)”. Die Weiterbildung ist nach den
Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) anerkannt.
Die Zertifizierung wird von der Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen und der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. Beide sind anerkannte Ausbildungsstätten nach den o. g. Richtlinien.
Umfang
Die Weiterbildung umfasst 8 Weiterbildungsblöcke à 3 Tage und einen zweitägigen Block mit
insgesamt 210 Unterrichtsstunden.
Ziele
t &SXFSCWPOWFSUJFGUFO,FOOUOJTTFOJN)BOEMVOHTLPO[FQU$BTF.BOBHFNFOU
t3PMMFOLMBSIFJUBMT$BTF.BOBHFSJO$BTF.BOBHFS
t7FSGBISFOTTJDIFSIFJUJOEFS'BMMTUFVFSVOH&SXFSCWPO,FOOUOJTTFOBVGEFN(FCJFU
der Systemsteuerung und Anwendungsbezüge
t#FGÊIJHVOH[VSBESFTTBUFOSFTTPVSDFOVOEOFU[XFSLPSJFOUJFSUFO"SCFJU
t6OUFSTUàU[VOHCFJEFS*NQMFNFOUJFSVOHWPO$BTF.BOBHFNFOU
www.weiterbildung-sozialwesen.de
153
ZERTIFIKATSKURSE
ZERTIFIKATSKURSE
Kooperationspartner
In Kooperation mit der Katholischen Hochschule NRW,
Abteilung Münster
Referent/in
Prof. Dr. Hugo Mennemann, Dipl.-Päd.,
zertifizierter Case Management-Ausbilder
Jürgen Ribbert-Elias, Dipl.-Päd.,
zertifizierter Case Management-Ausbilder
Zielgruppe
Die Weiterbildung wendet sich an Fachkräfte aus gesundheits- und
sozialberuflichen Arbeitsfeldern, z. B. aus der Altenhilfe, Alten- und
Krankenpflege, Behindertenhilfe, gesetzlichen Betreuung, Beschäftigungsförderung und Eingliederungshilfe.
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
2.375,00 €
210
Termin
Zeit
Bewerbungsschluss
Start: 25.–27.11.2015 (Mi–Fr)
09:30–17:00 Uhr
21.10.2015
Zulassungsvoraussetzungen zur Zertifizierung
Bitte beachten Sie die Zulassungsvoraussetzungen zur Zertifikatsweiterbildung „Case Management (DGCC)“, die Sie auf folgender Internetseite abrufen können:
http://www.dgcc.de/download/zulassungsregelungen_07_2011.pdf
Zertifikatskurs Vormundschaften – Kurs 2
In Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen
Vormünderinnen und Vormünder sind Fachkräfte, die ihre Haupttätigkeit in einem schwierigen
Segment der Jugendhilfe entwickeln und entfalten müssen. Ihre Aufgabe ist, jungen Menschen
in einer belasteten Lebenslage Ersatz für die fehlende Ausübung der Personensorge anzubieten,
die von den eigenen Eltern nicht mehr oder zeitlich befristet nicht wahrgenommen werden kann.
Die hiermit in Verbindung stehenden rechtlichen und sozialpädagogischen Aufgabenbereiche
und die sich hieraus ergebenden fachlichen und persönlichen Handlungsanforderungen gestalten sich dabei zunehmend komplex und anspruchsvoll.
Der Zertifikatskurs Vormundschaften soll die Teilnehmenden umfassend auf dieses komplexe
Handlungsfeld vorbereiten. Zu diesem Zweck findet zum einen eine intensive Auseinandersetzung mit der Rolle als Vormund statt. Zum anderen werden innerhalb der sechs Module fachspezifisches Wissensbausteine und entsprechende Methoden für die Ausübung der Rolle als
Vormund vermittelt.
Darüber hinausgehend bietet der Zertifikatskurs Vormundschaften ausreichend Raum, das eigene berufliche Handeln reflektieren zu können.
Um sich dem eigenen Handlungskonzept als Vormund anzunähern, werden innerhalb
des Zertifikatskurs folgende übergeordnete Lernziele angestrebt:
t %JF5FJMOFINFOEFOTJOEJOEFS-BHFEJFVOUFSTDIJFEMJDIFO'BDFUUFOEFS5ÊUJHLFJUVOEEJF
eigene Rolle als Vormund fachkritisch zu erarbeiten und zu reflektieren.
t%JF5FJMOFINFOEFOWFSUJFGFOJISSFDIUMJDIFT8JTTFOGàSEJF3PMMFBMT7PSNVOE
t%JF5FJMOFINFOEFOLÚOOFOEJFJOEJWJEVFMMFO#FEBSGTMBHFOKVOHFS.FOTDIFOFJOTDIÊU[FO
und bewerten.
t%JF5FJMOFINFOEFOFOUXJDLFMOFJOFSXFJUFSUFT7FSTUÊOEOJTIJOTJDIUMJDIEFSQTZDIJTDIFO
Situation des Mündels.
t%JF5FJMOFINFOEFOTJOEJOEFS-BHFGBDIQSBLUJTDIF(FTUBMUVOHTNÚHMJDILFJUFOBMT7PSNVOE
zu erarbeiten und in das eigene Handlungskonzept zu integrieren.
t%JF5FJMOFINFOEFOSFnFLUJFSFOEBTFJHFOFCFSVnJDIF)BOEFMO
Zwecks Erreichung dieser übergeordneten Lernziele stehen mit Dr. Marie-Luise Kohne, Dr. Martina Cappenberg, Prof. Dr. Hans-Jürgen Schimke und Wolfgang Rüting und Dr. Ingo Arndt ausgewiesene Expertinnen und Experten zu Verfügung, die bereits seit vielen Jahren Weiterbildungen
für Vormünder an der FH Münster und an anderen Orten in der Bundesrepublik anbieten.
Der Zertifikatskurs Vormundschaften wird darüber hinaus durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter/eine wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachhochschule Münster begleitet, so dass sowohl den Teilnehmenden als auch den Referenten/-innen eine kontinuierliche Ansprechperson
zur Verfügung steht.
Bewerbung
Details zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf S. 131.
Kostenlose Info-Veranstaltung
Weitere Informationen zu den Inhalten der Weiterbildung, zum Abschlussverfahren und zu
Finanzierungsmöglichkeiten, erhalten Sie bei einer kostenlosen Info-Veranstaltung am
14.08.2015 von 15:00 bis ca. 17:00 Uhr. Bitte melden Sie sich im Online-Katalog vorab für die
kostenlose Info-Veranstaltung an.
154
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Modul 1: Einführung: Kontraktphase/Haltung und Rolle des Vormunds
t&SÚGGOVOHVOE&JOGàISVOHJOEFO,VSTVOEEBT8FJUFSCJMEVOHTLPO[FQU
t%FmOJUJPOFJOFS,VSTVOE-FSOLVMUVS
t'FTUMFHVOHWPO'SBHFTUFMMVOHFOVOEWFSCJOEMJDIFO4DIXFSQVOLUTFU[VOHFOGàSEFO,VST
t)BMUVOHEFT7PSNVOET
t&OUXJDLMVOHEFS3PMMFEFT7PSNVOEFTVOUFSSFDIUMJDIFO"TQFLUFO
Referenten/innen: Wolfgang Rüting, Prof. Dr. Hans-Jürgen Schimke
www.weiterbildung-sozialwesen.de
155
ZERTIFIKATSKURSE
ZERTIFIKATSKURSE
Modul 2: Grundlagen I
t&OUXJDLMVOHTQTZDIPMPHJTDIF(SVOEMBHFOGàSEFO7PSNVOE
t3FDIUMJDIF(SVOEMBHFOGàSEJF"SCFJUBMT7PSNVOE
Kooperationspartner
LWL-Landesjugendamt Westfalen
Referent/in
Dr. Ingo Arndt, Familienrichter
Dr. Martina Cappenberg, Dipl.-Psych.
Dr. Marie-Luise Kohne, Rechtsanwältin
Wolfgang Rüting, Dipl.-Soz.Päd., Supervisor (DGSv)
Prof. (em.) Dr. Hans-Jürgen Schimke, Jurist
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
20
1.395,00 €
136
Termin
Modul 1: 14./15.09.2015
Modul 2: 02.-04.11.2015
Modul 3: 14.-16.12.2015
Modul 4: wird noch terminiert
Modul 5: wird noch terminiert
Modul 6: wird noch terminiert
Modul 7: wird noch terminiert
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (jeweils 2. oder 3. Tag)
03.08.2015
Referentinnen: Dr. Martina Cappenberg, Dr. Marie-Luise Kohne
Modul 3: Grundlagen II
t3PMMFOVOE)BMUVOHTFOUXJDLMVOHBMT7PSNVOE
t"VTHFXÊIMUFSFDIUMJDIF'SBHFTUFMMVOHFOJN,POUFYUEFT'àISFOTFJOFS7PSNVOETDIBGU
t)BGUVOHTSFDIU
Referenten: Wolfgang Rüting, Prof. Dr. Hans-Jürgen Schimke, Dr. Ingo Arndt
Modul 4: Grundlagen III
t7FSUJFGFOEFQTZDIPMPHJTDIF"TQFLUF[VN'àISFOFJOFS7PSNVOETDIBGU
t(FTQSÊDITGàISVOHNJU,JOEFSO
Referentin: Dr. Martina Cappenberg
Modul 5: Thematische Vertiefung und Handlungsorientierung
t'PLVT,JOE,POTFRVFO[FOGàSEBT'àISFOEFS7PSNVOETDIBGU
t1SPGFTTJPOFMMF#F[JFIVOHTBSCFJUJN,POUFYU7PSNVOETDIBGUFOHFTUBMUFOVOESFnFLUJFSFO
t%BTGBNJMJFOSFDIUMJDIF7FSGBISFO
Zeit
Bewerbungsschluss
Referent/in: Wolfgang Rüting, Dr. Marie-Luise Kohne
Modul 6: Praxistage, Konzeptentwicklung und Abschluss
t1SBYJTUBH[VNTP[JBM
QÊEBHPHJTDIFO)BOEFMOEFT7PSNVOET
t1SBYJTUBH[VSFDIUMJDIFO'SBHFOEFT7PSNVOET
t,PO[FQUCJMEVOHVOE"CTDIMVTT
Referenten: Wolfgang Rüting, Prof. Dr. Hans-Jürgen Schimke
Modul 7: Kolloquien und Abschluss des Zertifikatskurs
Zum Zertifizierungsverfahren:
Um den Kurs mit einem Zertifikat abschließen zu können, ist neben einer regelmäßigen Teilnahme (90 % Anwesenheit) das Verfassen einer schriftlichen Ausarbeitung (ca. 15 DIN A4-Seiten)
sowie das Absolvieren eines Kolloquiums vonnöten.
Weitere Details zum Zertifizierungsverfahren werden zu Beginn des Kurses mitgeteilt. Selbstverständlich ist es auch möglich, an dem Kurs teilzunehmen, ohne das Zertifizierungsverfahren zu
durchlaufen. In diesem Fall erhalten Sie eine entsprechende Qualifizierungsbescheinigung.
Bewerbung
Details zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf S. 131.
156
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
157
VORANKÜ
NDIGUNG
ZERTIFIKATSKURSE
Zertifikatskurs Systemische Beratung
In der Praxis der Sozialen Arbeit ist seit vielen Jahren die zunehmende Verbreitung Systemischen
Denkens und Handelns zu beobachten. Dabei haben sich im Rahmen des Systemischen Paradigmas, das sich u. a. aus therapeutischen Konzepten entwickelt hat, eine Vielzahl von nützlichen
Methoden für die Gestaltung von Hilfeprozessen etabliert, die zu einer wichtigen Orientierung
für die Arbeit mit Einzelnen, Familien, sozialen Gruppen und Organisationen geworden sind.
Die wachsende Komplexität der beruflichen Anforderungen in den Tätigkeitsbereichen der Sozialen Arbeit erfordert ein fachliches Instrumentarium, das professionell und zielgerichtet die
Bewältigung von Fragen, Konflikten und Problemen unterstützt. Dies gilt für die Arbeit mit Ratsuchenden ebenso wie für die Kooperation mit Kollegen, Teams und Organisationen oder auch
für die Gestaltung von Leitungsaufgaben.
Eine Integration systemischer Methoden und Konzepte in das persönliche Handlungsrepertoire
und die damit einhergehende Erweiterung der (Handlungs-)Kompetenzen eröffnet denjenigen,
die in psychosozialen Berufen, aber in der Hauptaufgabe nicht therapeutisch tätig sind, deutlich
erweiterte Möglichkeiten, die Qualität ihrer bisherigen Arbeit zu erhöhen.
Für viele Sozialberufler/innen, besonders für Kollegen/-innen mit noch wenigen Berufsjahren,
ist die Weiterbildung „Systemische Beratung“ darüber hinaus auch ein wichtiger Schritt in der
Vorbereitung auf einen angestrebten Arbeitsplatz.
Ziel des Zertifikatskurses
Die Teilnehmenden erwerben die Fähigkeit, Beratungen in unterschiedlichen sozialen Systemen
im Kontext einer zirkulären Vernetzung von Anamnese, Diagnose, Intervention und Evaluation zu
entwickeln sowie prozessorientierte Veränderungen von Interaktionsformen und Organisationsmustern nach dem Systemischen Ansatz anzuleiten. Sie können in ihrem Arbeitsfeld Systemische
Beratungen, Interventionen oder Handlungen gestalten, evaluieren, reflektieren und, wenn sich
Arbeitsfeldbezüge wandeln, neu konstruieren.
Die berufsbegleitende Weiterbildung bietet ein fundiertes theoretisches und praxisorientiertes
Erlernen der methodischen Gestaltung Systemischer Beratung, unterstützt und begleitet die
Integration systemischen Denkens und Handelns in den Berufsalltag der Teilnehmenden und
berücksichtigt bestehende Praxisbezüge. Daneben sind weitere wichtige Ziele: der Erwerb von
Rollenklarheit als Systemische/r Berater/in, die Verfahrenssicherheit in der Beratung und die Befähigung zur ressourcen-lösungsorientierten Organisation der Zusammenarbeit mit der Klientel.
Lehr- und Lernformen
t 5IFNFO[FOUSJFSUFT4FNJOBSNJUIPIFO"OUFJMFOBOFSGBISVOHTCF[PHFOFNÃCFOVOE-FSOFO
t #FSVGTCF[PHFOF4FMCTUFSGBISVOH
t (SVQQFOTVQFSWJTJPOFONJU4DIXFSQVOLUFO
1. Systemische Fallarbeit
2. Live-Beratungen der Teilnehmenden
t *OUFSWJTJPO,PMMFHJBMF"SCFJUTHSVQQFO,"(
NJUEFO4DIXFSQVOLUFO&JOàCFO
kollegialer Beratungsformen, Besprechung von Fachliteratur, inhaltliche Vor- und
Nachbereitung von Seminaren, Reflexion von Lernprozessen
t 4UVEJVNWPO-JUFSBUVSVOE"SCFJUTNBUFSJBMJFO
t%PLVNFOUBUJPOVOE3FnFYJPOWPO#FSBUVOHFOEJFEJF5FJMOFINFOEFOTFMCTUTUÊOEJH
durchführen (dokumentierte Praxis)
Zulassungsvoraussetzungen
Zum Zertifikatskurs Systemische Beratung können nur Bewerber/innen zugelassen werden, die
folgende Bedingungen erfüllen:
158
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
ZERTIFIKATSKURSE
t &JOBCHFTDIMPTTFOFT)PDITDIVMTUVEJVN
Hinweis: Im Einzelfall kann bei Interessentinnen und Interessenten, die seit mindestens
drei Jahren eine beratende Tätigkeit in Arbeitsfeldern des Sozialwesens ausüben, von
diesem Kriterium abgesehen werden. Ein formaler Antrag ist der Bewerbung zwingend
beizufügen.
t &JOFNJOEFTUFOTFJOKÊISJHF#FSVGTUÊUJHLFJU
t %JF.ÚHMJDILFJU[VSQSBLUJTDIFO"VTàCVOHWPO#FSBUVOHTBSCFJUNJU&JO[FMOFO
Familien oder anderen sozialen Systemen
Wichtig: Ein erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung ist ohne selbstständig durchgeführte Beratung nicht möglich!
Abschluss
Nach regelmäßiger Teilnahme (mind. 90 %), erfolgreicher Anfertigung einer schriftlichen Abschlussarbeit und dem Bestehen des Abschlusskolloquiums führt die Weiterbildung zum Zertifikat: Systemische Beraterin (FH) bzw. Systemischer Berater (FH)
Das Zertifikat wird durch die Fachhochschule Münster vergeben. Folgende Prädikate können
erreicht werden: „mit Erfolg“, „mit gutem Erfolg“ und „mit sehr gutem Erfolg“.
Weitergehende Informationen/Vormerkungen
Wenn Sie weitergehende Informationen zum Zertifikatskurs wünschen (z. B. das Curriculum)
oder sich für den Kurs vormerken lassen möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf:
gesmann@fh-muenster.de; 0251 83-65772
Fachliche Leitung
Prof. Dr. Horst Blatt, Fachhochschule Münster
Hans Behrendt, M.A., Familientherapeut (IFW), Systemischer
Therapeut und Berater (SG) und Supervisor (EAS), freier Trainer und
OE-Berater
Referent/in
Judith Haase, Dipl.-Soz.Päd./Dipl.-Soz.Arb., Systemische Therapeutin
und Beraterin (SG)
Jutta Brauckmann, Dipl.-Soz.Päd., Supervisorin (DGSv), Systemische
Familientherapeutin, Psychotherapeutin (ECP)
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Fachhochschule Münster sowie für einzelne Blockveranstaltungen
ein Tagungshaus in der Nähe von Münster
18
5.600,00 € (zzgl. Tagungshauskosten)
552
Start voraussichtlich Ende November 2015:
Details werden Ende 2014/Anfang 2015
bekannt gegeben.
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Termine
Kostenlose Info-Veranstaltung
Weitere Informationen zu den Inhalten der Weiterbildung, zum Abschlussverfahren und zu
Finanzierungsmöglichkeiten erhalten Sie bei einer kostenlosen Info-Veranstaltung am 26.06.2015
von 16:30 bis ca. 18:00 Uhr. Bitte melden Sie sich im Online-Katalog vorab für die kostenlose
Info-Veranstaltung an.
www.weiterbildung-sozialwesen.de
159
ZERTIFIKATSKURSE
ZERTIFIKATSKURSE
Zertifikatskurs Verfahrensbeistandschaften
(Die FH Münster ist anerkannter Weiterbildungsträger der Bundesarbeitsgemeinschaft
Verfahrensbeistandschaft/Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche e. V.)
Zum Zertifizierungsverfahren:
Alle Teilnehmenden müssen im Zuge des Abschlussverfahrens sogenannte Lernportfolios erstellen. Dies bedeutet, dass die Teilnehmenden nach jedem Modul zwei Fragen vom jeweiligen Dozenten/von der jeweiligen Dozentin erhalten. Diese Fragen beziehen sich auf die Seminarinhalte,
sind jedoch transferorientiert, d. h. die Teilnehmenden sind gefordert, sich bei der Beantwortung
der Fragen mit der Herausforderung auseinanderzusetzen, die Weiterbildungsinhalte in ihren
beruflichen Alltag zu übertragen.
Zum Kolloquium werden nur die Teilnehmenden zugelassen, die alle acht Lernportfolios eingereicht haben.
In familiengerichtlichen Verfahren war seit der Reform des Kindschaftsrechts 1998 die Bestellung
eines Verfahrenspflegers vorgesehen, wenn das Interesse des Kindes zu dem seiner gesetzlichen
Vertreter vor Gericht in erheblichem Gegensatz stand (§ 50 FGG). Durch die Reform des Familienverfahrensrechtes (§ 158 FamFG) wurde die Figur des Verfahrenspflegers durch den Verfahrensbeistand ersetzt und viele Zweifelsfragen geklärt.
Dennoch bleiben die Aufgabenstellung, die Tätigkeit des Verfahrensbeistands und dessen Finanzierung Gegenstand fachlicher Entwicklungen. Die Sicherstellung verbindlicher Standards und
fachlicher Kompetenzen für die Vertretung von Kindern im familiengerichtlichen Verfahren ist
daher dringend geboten.
Die Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen hat gemeinsam mit dem Team an
Referenten/-innen ein Konzept für eine berufsbegleitende zertifizierte Weiterbildung erarbeitet,
das die Fachkenntnisse und Fertigkeiten für dieses Berufsfeld umfassend vermittelt.
Ziel
Ziel der Weiterbildung ist der Erwerb von rechtlichen, psychologischen und sozialpädagogischen
Fachkenntnissen, die für die Vertretung von Kindern vor Gericht notwendig sind. Diese werden
theoretisch und praktisch anhand von Fallbesprechungen und Rollenspielen vermittelt. Wichtiger Schwerpunkt ist dazu die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und dem
beruflichen Rollenverständnis sowie die Anleitung zu selbstreflexivem Handeln. Darüber hinaus
werden die Teilnehmenden in ihren Praxiskontakten bei der Akquisition ihrer Tätigkeit als Verfahrensbeistand sowie in Fragen des Zeitmanagements und der Organisation ihrer Arbeit unterstützt
und beraten.
Modul
Inhaltliche Schwerpunkte
Termin
1
Einführung in den Kurs
03./04.02.2015
2
Das Kind steht im Mittelpunkt – Teil 1
09.–11.03.2015
3
Das Kind steht im Mittelpunkt – Teil 2
21./22.04.2015
4
Rolle und Haltung des Verfahrensbeistands – Teil 1
20./21.05.2015
5
Materiellrechtliche und verfahrensrechtliche Aspekte der
Verfahrensbeistandschaft
17./18.06.2015
6
Das Kindeschaftsrechtverfahren/Gutachtliche Stellungnahmen
07.–09.09.2015
7
Rolle und Haltung des Verfahrensbeistands – Teil 2
21./22.10.2015
8
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen
25./26.11.2015
9
Die Praxis des Verfahrensbeistands
Noch offen!
10
Kolloquien und Abschluss
Noch offen!
Referent/in
Dr. Martina Cappenberg, Dipl.-Psych.
Dr. Marie-Luise Kohne, Rechtsanwältin
Wolfgang Rüting, Dipl.-Soz.Päd., Supervisor (DGSv)
Prof. (em.) Dr. Hans-Jürgen Schimke, Jurist
Reinhard Prenzlow, Vorsitzender der BAG Verfahrensbeistandschaften
Zielgruppe
Dipl.-Soz.Päd., Dipl.-Psych., Juristen/-innen, Dipl.-Päd.
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Fachhochschule Münster + Tagungshaus (Modul 1)
20
1.895,00 €
Unterrichtsstunden
Termine
176
Modul 1: 03./04.02.2015 (Di/Mi)
Modul 2: 09.–11.03.2015 (Mo–Mi)
Modul 3: 21./22.04.2015 (Di/Mi)
Modul 4: 20./21.05.2015 (Mi/Do)
Modul 5: 17./18.06.2015 (Mi/Do)
Modul 6: 07.–09.09.2015 (Mo–Mi)
Modul 7: 21./22.10.2015 (Mi/Do)
Modul 8: 25./26.11.2015 (Mi/Do)
Modul 9 + 10: noch offen
10:00–17:00 Uhr (1. Tag)
09:00–16:00 Uhr (jeweils 2. oder 3. Tag)
23.12.2014
Zeit
Anmeldeschluss
(Über die Aufnahme von Interessenten/-innen mit einer sonstigen pädagogischen oder psychosozialen Grundausbildung wird jeweils im Einzelfall und
nach Sichtung der eingereichten Unterlagen entschieden.)
(zzgl. Kosten für Vollverpflegung und Übernachtung in Höhe von 100,00 €
für das erste Modul)
Bewerbung
Details zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf S. 131.
Hinweis Die FH Münster ist anerkannter Weiterbildungsträger der Bundesarbeitsgemeinschaft
(BAG) Verfahrensbeistandschaft/Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche e. V.
160
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
161
ZERTIFIKATSKURSE
ZERTIFIKATSKURSE
Hinweise zu den BA-Flex Zertifikatskursen
Zertifikatskurs BA-Flex: Grundlagen der Fachwissenschaft Soziale Arbeit
Die Idee
Das Projekt „BA-Flex“ bietet fachliche Weiterbildungen für Studieninteressierte an, die in den
Bachelor-Studiengängen Sozialer Arbeit an der Fachhochschule Münster angerechnet werden.
BA-Flex ist ein Projekt der Fachhochschule Münster, das sich zum Ziel gesetzt hat, das Bachelorstudium der Sozialen Arbeit zu flexibilisieren. Ziel ist es, einzelne Studienmodule aus den
Studiengängen der Sozialen Arbeit abseits des regulären Studienbetriebs anzubieten und so
studieninteressierten Fachkräften der Sozialen Arbeit die Möglichkeit zu bieten, einerseits erste
Studienerfahrungen zu sammeln und andererseits berufliche Weiterbildung auf akademischem
Niveau zu erfahren. Die jeweiligen Studienleistungen werden bei einer späteren Aufnahme eines
Bachelorstudienganges Soziale Arbeit an der FH Münster in vollem Umfang angerechnet und
reduzieren somit das abzuleistende Studienvolumen.
In einer Kombination aus Präsenz- und Onlinelehre wird grundlegendes Wissen zum professionellen Selbstverständnis von Fachkräften der Sozialen Arbeit vermittelt.
Am ersten Präsenztag erhalten dieTeilnehmenden eine Schulung zur Onlineplattform, eine Einführung in das Konzept BA-Flex und eine Übersicht zu den Studienmöglichkeiten am Fachbereich
Sozialwesen der Fachhochschule Münster. Der erste Präsenztag bildet gleichzeitig durch einen
fachlichen Input zu den Theorien der Sozialen Arbeit den Auftakt zur Auseinandersetzung mit
der Fachwissenschaft Soziale Arbeit. In den folgenden Wochen werden Basistexte bearbeitet,
Forendiskussionen geführt und Inhalte im virtuellen Klassenzimmer diskutiert. Die Präsenztage
bieten Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Durch die optionale Teilnahme an der Abschlussprüfung im März 2015 erhalten die Teilnehmer/
innen ein Feedback zu ihren Studienfähigkeiten und erwerben gleichzeitig bereits Credit Points,
die bei einem späteren Studium in einem Bachelor Studiengang Soziale Arbeit an der Fachhochschule Münster angerechnet werden können.
Aufbau und zeitlicher Umfang
Alle BA-Flex-Veranstaltungen bestehen aus einer Kombination aus Präsenzveranstaltungen, ELearning-Einheiten sowie Selbstlernanteilen, und können daher zeitlich flexibel auch von Berufstätigen oder sonstigen zeitlich eingeschränkten Interessenten/-innen absolviert werden. Das
Gesamtvolumen der jeweiligen BA-Flex- Zertifikatskurse beträgt in der Regel 150 Stunden und
enthält bis zu drei Präsenztage an der Fachhochschule Münster.
Das E-Learning zwischen den drei Präsenztagen wird mit Instrumenten wie dem virtuellen Klassenzimmer organisiert. In virtuellen Klassenzimmern sollen – ergänzend zu den Präsenztagen
– durch Video- und Audiokonferenzen, Chats sowie Forendiskussionen, Lehrinhalte, vermittelt
und erarbeitet werden. Angelehnt an die Bachelor-Studiengänge werden die Teilnehmenden
auch Studienmaterialien, wie wissenschaftliche Texte oder Aufgaben, bearbeiten. Die somit vorausgesetzte Selbstlernkompetenz wird auch in den Bachelor-Studiengängen erwartet und kann
von den studieninteressierten Teilnehmenden in der Weiterbildung individuell erprobt werden.
Technische Voraussetzungen
Um an den BA-Flex-Zertifikatskursen teilzunehmen, benötigen Sie einen Computer mit Internetzugang, die Fähigkeit zur internetgestutzten Kommunikation (E-Mail) und Grundkenntnisse in
der Textverarbeitung (Word).
Die BA-Flex Zertifikatskurse sind als abgeschlossene Lerneinheiten konzipiert, die in der Regel
nicht aufeinander aufbauen und somit einen flexiblen Zugang zu den Kursen ermöglichen.
Die Ablegung einer Prüfungsleistung ist freiwillig, für eine Anrechnung von BA-Flex Modulen in
den Bachelor-Studiengängen am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster allerdings notwendig.
Die Teilnehmerentgelt betragt 230,00 € pro BA-Flex-Zertifikatskurs.
BA-Flex Module werden nachfrageorientiert angeboten. Aktuelle Ausschreibungen finden Sie
unter: www.ba-flex.de
Die Vorteile für Studieninteressierte im Überblick
tv4UVEJFSFOQSPCJFSFOi
t*OUFSFTTBOUF*OIBMUFFSMFSOFO
t)JMGFTUFMMVOHCFJEFS4UVEJFOXBIMFSIBMUFO
tCFSFJUTWPS#FHJOOEFT4UVEJVNT$SFEJU1PJOUTTBNNFMO
t1SÊTFO[VOE0OMJOFMFISFLFOOFOMFSOFO
t1SBLUJTDIF&SGBISVOHFOUIFPSFUJTDIWFSUJFGFO
162
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Umfang: 150 Stunden, bestehend aus:
2 Präsenztagen =
16 Stunden
Textbearbeitung =
ca. 30 Stunden
Forendiskussion =
ca. 30 Stunden
Vorbereitung Hausarbeit = ca. 15 Stunden
Lesen von Basistexten =
Lesen von Zusatztexten =
Live Classroom =
Modulprüfungsvorbereitung =
ca. 30 Stunden
ca. 10 Stunden
ca. 20 Stunden
ca. 15 Stunden
Arbeitsschwerpunkte
t4P[JBMBSCFJU4P[JBMQÊEBHPHJLovLMBTTJTDIFi"TQFLUFEFS5IFPSJFHFTDIJDIUF
t-FCFOTXFMUPSJFOUJFSUF4P[JBMF"SCFJU
t3FnFYJWF4P[JBMQÊEBHPHJL4P[JBMF"SCFJUBMT%JFOTUMFJTUVOH
t)JMGFBMT'VOLUJPOTTZTUFNGàS4P[JBMF"SCFJU
t-FCFOTCFXÊMUJHVOH&JOTP[JBMQPMJUJTDIJOTQJSJFSUFT1BSBEJHNBEFS4P[JBMFO"SCFJU
t4P[JBMF"SCFJUBMTSFnFYJWF1SPGFTTJPO
t1SPGFTTJPOFMMF)BOEMVOHTLPNQFUFO[
t.FUIPEJTDIFT)BOEFMO%FmOJUJPOVOE8FSL[FVHLBTUFO
Referent/in
Prof. Dr. Jörn Dummann
Zielgruppe
Studieninteressierte mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung, z.
B. Berufstätige mit und ohne einschlägiger Berufsausbildung, BFDler,
Schüler (ab der 12.Klasse), Ehrenamtliche, insbesondere Interessenten
des BASA-Online Studienganges
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnahmegebühr
Unterrichtsstunden
Fachhochschule Münster
Ab 12 Teilnehmer/innen
230,00 €
150 Stunden
Termin
23.01.2015 (Fr), 27.02.2015 (Fr),
optionale Online-Präsentation als
Prüfungsleistung im März 2015
Zeit
10:00–17:30 Uhr
Anmeldeschluss
03.01.2015
www.weiterbildung-sozialwesen.de
163
NEU
UPDATE WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
UPDATE WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
Hinweis zum Update wissenschaftliches Arbeiten
Update Textbearbeitung mit Microsoft WORD
Wissenschaftliches arbeiten gehört zu den Bestandteilen jedes Studiengangs. Folglich setzen sich
auch angehende Fachkräfte der Sozialen Arbeit während ihres Studiums intensiv mit Fragen des
wissenschaftlichen Arbeitens auseinander.
Eben jene Auseinandersetzung endet nicht mit dem Abschluss eines Studiums: Gerade in der
Sozialen Arbeit sind Fachkräfte zunehmend gefordert, sich mit Fragen der Datenerhebung und
-bewertung (z. B. im Zuge von Ansätzen der Evaluation), mit dem Verfassen von Schriftstücken
auf wissenschaftlichen Niveau (in Form von Sachberichten, Stellungnahmen, Evaluationsberichten o. ä.) und mit der entsprechenden professionellen Präsentation von Daten (z. B. am Ende
eines Projektes) auseinanderzusetzen.
Ein sicherer Umgang mit Programmen zur Textverarbeitung ist sowohl im Rahmen des Studiums
als auch in vielen beruflichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit eine zentrale Kompetenz.
Häufig sind die rudimentären Funktionen von Microsoft Word bekannt. Problematisch wird es
eher dann, wenn tiefgreifenden Funktionen der Textverarbeitung erforderlich sind (Umgang mit
Format- und Dokumentenvorlagen, Erstellung eines Inhaltsverzeichnisses, Erstellen von Grafiken
etc.).
Die Inhalte dieser Weiterbildung knüpfen an das Vorwissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
an und vermitteln den Umgang und die Anwendung dieser tiefgreifenden Funktionen der Textverarbeitung. Gemäß dem Motto learning by doing stehen hierbei die praktischen Übungen im
Vordergrund.
Im Jahr 2015 bietet das Referat Weiterbildung erstmalig das „Update wissenschaftliches Arbeiten“ an, das eben jene drei Bereiche des wissenschaftlichen Arbeitens umfasst (1. Daten
professionelle erheben und auswerten; 2. Wissenschaftliche Texte formatieren und gestalten; 3.
Professionelle Präsentationen erstellen).
t1SPHSBNN[VHBOHVOEHSVOEMFHFOEF&JOTUFMMVOHFOEFS#FOVU[FSPCFSnÊDIF
t'PSNBUVOE%PLVNFOUFOWPSMBHFOBMT(SVOEMBHFEFSFGGFLUJWFO5FYUWFSBSCFJUVOH
t"VUPNBUJTJFSUF,BQJUFMCFTDISJGUVOHFO7FS[FJDIOJTTFVOE2VFSWFSXFJTF
t5BCFMMFO(SBmLFO4NBSU"SUVOE'PSNFO
t4FSJFOCSJFGF
t4IPSU$VUT
t5JQQTVOE5SJDLT
1) Daten
professionell
erheben und
auswerten
Update
wissenschaftliches
Arbeiten
3) Professionelle
Präsentationen
erstellen
Arbeitsschwerpunkte
2) Wissenschaftliche
Texte formatieren
und gestalten
Referent/in
Sascha Quitter, B.A., Fachhochschule Münster, Fachbereich Pflege und
Gesundheit
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern sowie
Studierende von Bachelor- und Masterstudiengängen
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Termin
Zeit
Fachhochschule Münster
12
115,00 € (Studierende erhalten einen Nachlass in Höhe von 20 %)
8
24.08.2015 (Mo)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
03.08.2015
Zielgruppe des Updates wissenschaftliches Arbeiten
Die nachfolgenden drei Angebote des Updates wissenschaftliches Arbeiten richten sich sowohl
an Studierende (insbesondere Studierende von weiterbildenden Masterstudiengängen) als auch
an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die ihre Kompetenzen mit Blick auf das wissenschaftliche
Arbeiten vertiefen und ausbauen möchten.
Weitere Informationen
Weiterführende Informationen zu den einzelnen Angeboten erhalten Sie auf den nachfolgenden
Seiten.
164
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
165
UPDATE WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
NEU
Update Präsentationen (PowerPoint und Prezi)
Der sichere Umgang mit einer Präsentationssoftware ist nicht nur für Studierende, sondern auch
für viele Fachkräfte der Sozialen Arbeit von zentraler Bedeutung. Sei es, weil die Ergebnisse einer
Projektgruppe innerhalb des Hauses vorgestellt werden müssen oder weil die Organisation nach
außen hin repräsentiert werden muss.
Während die rudimentären Funktionen von PowerPoint häufig bekannt sind, wird der Umgang
mit komplexeren Darstellungs- und Funktionsmöglichkeiten von PowerPoint auf Grund fehlender
Handlungssicherheit häufig gemieden.
Ebene jene Handlungssicherheit zu gewinnen (oder möglicherweise auch zurückzugewinnen), ist
Ziel dieses eintägigen Updates Präsentationen.
Ähnlich wie beim „Update Textverarbeitung“ (S. 165) lautet auch hier das Motto: learning by
doing!
Darüber hinaus soll den Teilnehmenden mit dem Präsentationsprogramm Prezi eine echte Alternative zu PowerPoint vorgestellt werden.
Arbeitsschwerpunkte
t1SPHSBNN[VHBOHVOEHSVOEMFHFOEF&JOTUFMMVOHFOEFS#FOVU[FSPCFSnÊDIF
t6NHBOHNJU'PSNFOVOE0CKFLUFOJOLM"OJNBUJPO
t.BTUFSGPMJFOVOEFGm[JFOUF'PMJFOHFTUBMUVOH
t4IPSU$VUT
t5JQQTVOE5SJDLT
t&JOGàISVOHJO1SF[J
Referent/in
Sven Kernebeck, M.Sc., Lehrkraft für besondere Aufgaben, Fachhochschule Münster, Fachbereich Pflege
Zielgruppe
Fachkräfte Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern
Ort
Teilnehmerzahl
Teilnehmerentgelt
Unterrichtsstunden
Termin
Zeit
Fachhochschule Münster
14
115,00 € (Studierende erhalten einen Nachlass in Höhe von 20 %)
8
17.08.2015 (Mo)
10:00–17:00 Uhr
Anmeldeschluss
27.07.2015
Flyer
Konzeption
Design
Logo
Kreation
Broschüre
Webdesign
Plakat
02543 9319825 | www.wmlhoch2.de
166
167
UPDATE WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
NEU
Update Datenerhebung und -auswertung
Sowohl die verstärkten Bemühungen, das eigene berufliche Handeln im Zuge von Qualitätsentwicklung mit Hilfe von Ansätzen der Evaluation zu bewerten als auch die zunehmende Forderung
hinsichtlich des Nachweises von Wirkungen der erbrachten Leistungen (Stichwort Wirkungsorientierung) haben dazu beigetragen, dass sich Fachkräfte der Sozialen Arbeit intensiver mit der
Frage beschäftigen müssen, wie Daten professionell erhoben und ausgewertet werden können.
Um dem o. g. Personenkreis ein bedarfsgerechtes Angebot präsentieren zu können, wurden am
Fachbereich Sozialwesen Online-Module konzipiert, die – je nach Bedarf – entweder einzeln oder
aber aufbauend aufeinander in Form einer Lerneinheit (z. B. Lerneinheit A: Modul A1, Modul A2,
Modul A3) belegt werden können.
Um Ihnen Hilfestellung bei der Auswahl des richtigen Moduls zu bieten, beraten wir Sie gerne
(siehe „Fragen zum Kurskonzept“).
Im Jahr 2015 starten wir erstmalig mit folgenden zwei Lerneinheiten und den dazugehörigen
Modulen (die Lerneinheiten C und D sind in Planung).
Lerneinheit A: Datenerhebung – vom Wunsch zur Wirklichkeit
t.PEVM"#BTJDT
t.PEVM"&JOTUJFHJOEJFRVBOUJUBUJWF'PSTDIVOH
t.PEVM"&JOTUJFHJOEJFRVBMJUBUJWF'PSTDIVOH
UPDATE WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
Abschlussverfahren
Bei Bedarf können Sie die jeweiligen Module mit einer Abschlussprüfung beenden.
Weitergehende Informationen
Weitere Informationen zu den einzelnen Lerneinheiten und zu den dazugehörigen Modulen
haben wir in einem Video zusammengefasst, das Sie unter folgendem Link einsehen können.
www.fh-muenster.de/sozialwesen/datenauswertung
Anmeldung zu den Modulen/Lerneinheiten
Wenn Sie eines der o. g. Module oder aber eine komplette Lerneinheit belegen möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an: weiterbildung@fh-muenster.de; Stichwort: Update Datenerhebung
und -auswertung. Bitte geben Sie stets an, welches Modul bzw. welche Lerneinheit Sie belegen
möchten.
Sie erhalten dann zeitnah eine Rechnung per Post bzw. E-Mail zugeschickt. Nach Zahlungseingang schicken wir Ihnen die Zugangsdaten für die o. g. Online-Einheiten per E-Mail zu.
Kosten der Module/Lerneinheiten
Lerneinheit A: 75,00 € pro Modul Lerneinheit B: 85,00 € pro Modul
Nach Erhalt der Zugangsdaten haben Sie zwei Wochen Zeit, das Online-Modul zu absolvieren.
In diesen zwei Wochen haben Sie auch die Möglichkeit, eine Beratung durch den Referenten
(entweder telefonisch, via Skype oder persönlich) in Anspruch zu nehmen.
Lerneinheit B: Einfache quantitative Auswertung
t.PEVM##BTJDT
t.PEVM#,FOO[BIMFOVOE4USVLUVS
t.PEVM#&JOGBDIF;VTBNNFOIÊOHF
Fragen zum Kurskonzept
Fragen zum Kurskonzept beantwortet Ihnen gerne unser Referent Adam Khalaf:
khalaf@fh-muenster.de, Telefon: 0251 83-65825
Lerneinheit C: Komplexe quantitative Auswertung (in Planung für Ende 2015)
Lerneinheit D: Qualitative Auswertung (in Planung für Ende 2015)
Referent/in
Adam Khalaf, M.A. Soziologie und Philosophie, wissenschaftlicher
Mitarbeiter, FH Münster, Fachbereich Sozialwesen
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern;
Studierende
Ort
Teilnehmerentgelt
Fachhochschule Münster
75,00 € pro Modul aus der Lerneinheit A (inkl. persönlicher Beratung)
85,00 € pro Modul aus der Lerneinheit B (inkl. persönlicher Beratung)
Zielgruppe
Die jeweiligen Module richten sich sowohl an Anfänger/innen, die bis dato noch keine Erfahrungen hinsichtlich der Erhebung und Auswertung von Daten vorweisen können als auch an Fachkräfte, die bereits über erste Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten verfügen und diese vertiefen möchten. Darüber hinaus richtet sich dieses Angebot
auch an Fachkräfte, die sich im Zuge eines weiterbildenden Masterstudiengangs mit Fragen der
empirischen Sozialforschung auseinandersetzen.
Methodisches Vorgehen
Zu jedem Modul gibt es entsprechende Videos, Selbstlernaufgaben, Selbsttests sowie weiterführende Materialien, die über ein Online-Portal zur Verfügung gestellt werden. Um dieses OnlinePortal nutzen zu können, ist ein internetfähiger PC vonnöten. Die Zugangsdaten schicken wir
Ihnen nach erfolgter Anmeldung per E-Mail zu.
Für Ihre Fragen steht Ihnen der Dozent der Weiterbildung zwei Wochen lang beratend telefonisch, via Skype oder persönlich zur Verfügung.
168
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
169
WEITERBILDENDE MASTERSTUDIENGÄNGE
WEITERBILDENDE MASTERSTUDIENGÄNGE
Hinweis zu den weiterbildenden Masterstudiengängen
Zum Konzept des weiterbildenden Master-Studiengangs Sozialmanagement
Der Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster bietet folgende drei weiterbildenden
Masterstudiengänge an, die auf den nachfolgenden Seiten detaillierter vorgestellt werden:
Der berufsbegleitende weiterbildende Master-Studiengang Sozialmanagement vermittelt Fachkräften in der Sozialen Arbeit umfassende Kompetenzen, die es ihnen ermöglichen, Strukturierungs- und Leitungsaufgaben auf den unterschiedlichen Hierarchie-Ebenen in Einrichtungen der
Sozialen Arbeit zu erkennen, zu analysieren und kompetent zu bewältigen. Die Strukturierungsund Leitungsaufgaben beinhalten betriebswirtschaftliche, rechtliche, sozialpolitische, personale
und organisationsbezogene Themen. Der weiterbildende Master-Studiengang hat das Ziel, differenzierte Steuerungs- und Leitungskompetenzen unter Berücksichtigung der Gegebenheiten in
der Sozialen Arbeit und den dort vorhandenen fachlichen Anforderungen zu vermitteln. Insbesondere erhalten die Absolventen die Fähigkeit, die Bedeutung organisatorischer und ökonomischer Rahmenbedingungen einzuschätzen, um mit praxisgerechten Problemlösungen individuelle und gesellschaftliche Problemlagen im Rahmen der Sozialen Arbeit bewältigen zu können. Der
Master-Studiengang Sozialmanagement verbindet sozialwissenschaftliche, betriebswirtschaftliche und rechtswissenschaftliche Lehrinhalte und Kompetenzbereiche und bezieht diese auf die
Bearbeitung von Managementanforderungen und Managementproblemen in Einrichtungen der
Sozialen Arbeit.
Der weiterbildende Masterstudiengang Sozialmanagement richtet sich insbesondere an
solche Fachkräfte, die sich auf die Übernahme von Leitungsaufgaben auf unterschiedlichen Hierarchieebenen vorbereiten oder sich in ihren bereits vorhandenen Leitungsaufgaben weiterqualifizieren möchten.
Der weiterbildende Masterstudiengang Clinical Casework richtet sich an Absolventen/-innen von Universitätsstudiengängen sowie FH-Diplom- und Bachelor-Studiengängen der Sozialen
Arbeit und benachbarter Fachrichtungen (Pädagogik, Heilpädagogik, Psychologie, Pflegewissenschaft etc.) und vermittelt neben vertieften Kenntnissen im Tätigkeitsfeld vor allem individuumsbezogene Kompetenzen in Diagnostik und Intervention.
Der Masterstudiengang Beratung Mediation Coaching richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die umfassend ihre beraterischen Kompetenzen vertiefen möchten. Ziel ist, eine
klientenzentrierte Haltung zu entwickeln, das Wissen über verschiedene kommunikative Interventionen zu vertiefen und einen individuellen Methodenkoffer zu bestücken, so dass situationsangemessenes Handeln noch besser gelingen kann.
Studiendauer
Alle drei weiterbildenden Masterstudiengänge haben eine Laufzeit von fünf Semestern, wobei
das fünfte Semester in der Regel der Anfertigung der Masterarbeit dient.
Präsenzveranstaltungen
Die Präsenzveranstaltungen der weiterbildenden Masterstudiengänge sind in der Regel Freitag
(14:00 bis ca. 21:00 Uhr) und Samstag (09:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr). Darüber hinaus finden
Blockveranstaltungen innerhalb der jeweiligen Semester statt.
Akademischer Abschluss
Alle drei weiterbildenden Masterstudiengänge schließen mit dem akademischen Grad Master of
Arts (M.A.) ab, der grundsätzlich zur Aufnahme einer Promotion befähigt und den Zugang zum
Höheren Dienst in der öffentlichen Verwaltung eröffnet.
Zielgruppe:
Der weiterbildende Master-Studiengang Sozialmanagement richtet sich an Personen,
tEJFJOEFS4P[JBMFO"SCFJUUÊUJHTJOE
tEJFTJDIBVGEJFÃCFSOBINFWPO-FJUVOHTBVGHBCFOBVGVOUFSTDIJFEMJDIFO)JFSBSDIJF&CFOFO
vorbereiten oder sich in ihren bereits vorhandenen Leitungsaufgaben qualifizieren möchten,
tEJFTJDIXJTTFOTDIBGUMJDIXFJUFSRVBMJm[JFSFONÚDIUFO
Zulassungsvoraussetzungen
t/BDIXFJTFJOFTBCHFTDIMPTTFOFO4UVEJVNTJOFJOFNHSVOETUÊOEJHFO4UVEJFOHBOHEFS4P[JBM
arbeit, Sozialpädagogik oder Sozialen Arbeit an einer Fachhochschule oder Universität mit
einer Gesamtnote von grundsätzlich mindestens „gut“ (2,3),
t/BDIXFJTFJOFSNJOEFTUFOTFJOKÊISJHFOFJOTDIMÊHJHFOCFSVnJDIFO5ÊUJHLFJUOBDIEFNFSGPMH
reichen Abschluss des grundständigen Studienganges. (Zeiten eines einschlägigen Berufspraktikums bis zum Umfang von einem Jahr werden auf diese angerechnet.) Zugelassen werden
auch solche Interessenten, die einen anderen Hochschulabschluss als den der Sozialarbeit, der
Sozialpädagogik oder der Sozialen Arbeit absolviert haben, wenn dieser berufsqualifizierende
Hochschulabschluss für die Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit relevant ist. Dies trifft z. B. zu für
Diplom-Pädagogen, Diplom-Psychologen, Diplom-Soziologen u. a.
Studienziel
t7FSNJUUMVOHWPO-FJUVOHTVOE4USVLUVSJFSVOHTLPNQFUFO[FOJOEFS4P[JBMFO"SCFJU
t(SVOEMBHFGàSFJOFXJTTFOTDIBGUMJDIF8FJUFSRVBMJm[JFSVOH
t"CTDIMVTTNJU1FSTQFLUJWFFJOFSOBDIGPMHFOEFO1SPNPUJPOBOFJOFS6OJWFSTJUÊU
Studienstruktur
Der weiterbildende Master-Studiengang Sozialmanagement hat eine Regeldauer von fünf
Semestern:
tWJFS4FNFTUFSGàSEBT4UVEJVNEFS.PEVMF-FSOCFSFJDIF
VOEEJFFOUTQSFDIFOEFO
Modulprüfungen
tFJO4FNFTUFSGàSEBT4DISFJCFOEFS.BTUFS"SCFJUNJUBCTDIMJF•FOEFN,PMMPRVJVN
Nach erfolgreichem Studium wird der Hochschul-Abschluss „Master of Arts (Schwerpunkt:
Sozialmanagement)“ verliehen.
170
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
171
WEITERBILDENDE MASTERSTUDIENGÄNGE
Modul
WEITERBILDENDE MASTERSTUDIENGÄNGE
Leistungspunkte
(Umfang des Moduls)
Einführung in das Studium
Evaluation
Sozialinformatik
Betriebswirtschaftslehre I:
t&JOGàISVOHJO#FUSJFCTXJSUTDIBGUTMFISF
t#VDIIBMUVOH#JMBO[JFSVOH
Betriebswirtschaftslehre II:
t,PTUFOVOE-FJTUVOHTSFDIOVOH
t$POUSPMMJOHCFJTP[JBMFO%JFOTUMFJTUVOHFO
t4USBUFHJTDIFT.BOBHFNFOU
Organisationsanalyse/Organisationsentwicklung:
t5SÊHFSTUSVLUVSFOJOEFS4P[JBMFO"SCFJU
t0SHBOJTBUJPOTQSJO[JQJFOWPO*OTUJUVUJPOFOEFS4P[JBMFO"SCFJU
t4UFVFSVOHVOE&OUXJDLMVOHWPO0SHBOJTBUJPOFO
t1SPKFLUNBOBHFNFOU
Recht I:
t7FSUSBHTSFDIU
t"SCFJUTSFDIU
Recht II:
3
8
5
6
8
10
8
6
t4UFVFSSFDIUGàS&JOSJDIUVOHFOEFS4P[JBMFO"SCFJU
t(FTFMMTDIBGUTSFDIU
Sozialpolitik:
t4P[JBMQPMJUJTDIF&OUXJDLMVOHTMJOJFOJO%FVUTDIMBOEVOE&VSPQB
t&VSPQÊJTDIFT3FDIUGàS4P[JBMF"SCFJU
Leitung und Personalmanagement:
t-FJUVOHTWFSBOUXPSUVOH-FJUVOHTSPMMF
t1FSTPOBMBVTXBIM1FSTPOBMCFVSUFJMVOH1FSTPOBMFOUXJDLMVOH
Kommunikation/Präsentation/Moderation:
tWFSCBMFVOEOJDIUWFSCBMF,PNNVOJLBUJPOTGPSNFO
t1SÊTFOUBUJPOTHSVOETÊU[FVOEUFDIOJLFO
t.PEFSBUJPOTWFSGBISFO
Marketing in der Sozialen Arbeit:
t"OXFOEVOHWPO.BSLFUJOHEFOLFOVOE.BSLFUJOHTUSBUFHJFOBVG4P[JBMF"SCFJU
t.BSLFUJOHNFUIPEFO
Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit:
t2VBMJUÊUVOE2VBMJUÊUTFOUXJDLMVOHBMT)BOEMVOHTLBUFHPSJF
t.FUIPEFOEFS2VBMJUÊUTCFXFSUVOH
t2VBMJUÊUTFOUXJDLMVOHVOE0SHBOJTBUJPOTFOUXJDLMVOH
Praxisreflexion zum Managementhandeln
Abschlussarbeit (Masterarbeit) und Kolloquium
Leistungspunkte insgesamt:
5
7
5
4
5
Bewerbung
Pro Studiengang können bis zu 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgenommen werden. Der
Bewerbung sollten folgende Unterlagen beigefügt werden:
tGPSNMPTFS"OUSBHBVG;VMBTTVOH
tBNUMJDICFHMBVCJHUF;FVHOJTLPQJFFJOFTBCHFTDIMPTTFOFOGàSEJF4P[JBMF"SCFJU
relevanten Studiums;
t/BDIXFJTFJOFSNJOEFTUFOTFJOKÊISJHFOCFSVnJDIFO5ÊUJHLFJUJOFJOFS&JOSJDIUVOHEFS
Sozialen Arbeit (bei Diplom-Sozialarbeitern bzw. Diplom-Sozialpädagogen incl.
Anerkennungsjahr, bei Angehörigen von Berufsgruppen außerhalb von
Sozialarbeit/Sozialpädagogik: Nachweis einer mindestens zweijährigen Tätigkeit
in der Sozialen Arbeit);
tUBCFMMBSJTDIFS-FCFOTMBVG
t#FXFSCFSJOOFOEJFJOJISFN&STUTUVEJVNFJOF/PUFVOUFSIBMCWPOFSSFJDIUIBCFO
sollten Angaben zu besonders qualifizierten Tätigkeiten in der beruflichen Praxis beifügen.
Bewerbungsfristen:
tGàSEFO#FHJOOJN4PNNFSTFNFTUFS+BOVBS
tGàSEFO#FHJOOJN8JOUFSTFNFTUFS+VOJ
Bitte richten sie Ihre Bewerbung an:
Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen
Weiterbildender Studiengang Sozialmanagement
Hüfferstr. 27
48149 Münster
Nach Abschluss der Bewerbungsfrist erhalten Sie innerhalb von 14 Tagen eine schriftliche
Mitteilung über Ihre Zulassung.
20
20
120
Präsenztermine
Die Präsenzseminare finden an der Fachhochschule statt, in der Regel an Wochenenden (freitags
14:00 bis ca. 21:00 Uhr sowie samstags 09:00 bis 17:00 Uhr):
t JNFSTUFOVOE[XFJUFO4FNFTUFSKFXFJMTGàOG8PDIFOFOECMÚDLF
tJNESJUUFOVOEWJFSUFO4FNFTUFSKFXFJMTESFJ8PDIFOFOECMÚDLFVOEFJO7JFSUBHFTCMPDL
innerhalb der Woche (montags bis donnerstags oder dienstags bis freitags jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr).
Die Termine für die Wochenendseminare und für die Viertagesblöcke werden rechtzeitig (in der
Regel ein halbes Jahr vorher) bekannt gegeben.
172
Kosten
Teilnehmerentgelt pro Semester: 980,00 € zzgl. 100,00 € Gasthörergebühr.
(Gesamtkosten bei einem regelhaften Studienverlauf von fünf Semestern: 4.900,00 € zzgl.
500,00 € Gasthörergebühr).
Teilnehmerentgelt und Gasthörergebühr müssen jeweils vor Beginn der einzelnen Semester bezahlt werden.
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Kontakt
Sekretariat des weiterbildenden Masterstudiengangs Sozialmanagement
Antje Kasischke
Robert-Koch-Straße 30, 48149 Münster, Raum: 0.37
Tel: 0251 83-65808
Fax: 0251 83-65804
E-Mail: kasischke@fh-muenster.de
Sprechzeiten: Di u. Mi 9:00–12:00 Uhr Fr 10:30–12:30 Uhr
Konzeption und fachliche Leitung
Prof. Dr. phil. Joachim Merchel
Hüfferstraße 27, 48149 Münster, Raum: E 2.06
Tel: 0251 83-65719
Fax: 0251 83-65804
E-Mail: jmerchel@fh-muenster.de
www.weiterbildung-sozialwesen.de
173
WEITERBILDENDE MASTERSTUDIENGÄNGE
WEITERBILDENDE MASTERSTUDIENGÄNGE
Konzept und Berufsperspektive des weiterbildenden Masterstudiengangs
„Clinical Casework – Psychosoziale Hilfen für gesundheitlich gefährdete, erkrankte und behinderte Menschen“
t7.4P[JPUIFSBQJFOBDIf4(#7
t7.'ÚSEFSVOHWPO,JOEFSONJU&OUXJDLMVOHTVOE-FSOCFFJOUSÊDIUJHVOHFO
t7.4P[JBMF"MUFOBSCFJU
t7.$BTF.BOBHFNFOU
t7.7FSIBMUFOTUIFSBQFVUJTDIF*OUFSWFOUJPOFOCFJ"VUJTNVT4QFLUSVN4UÚSVOHFO
Der berufsbegleitende Masterstudiengang „Clinical Casework“ des Fachbereichs Sozialwesen
der FH Münster ist als aufbauender und weiterbildender Studiengang konzipiert. Er versteht
sich als Antwort auf die zunehmende Nachfrage nach spezialisiertem Faktenwissen und Handlungskompetenzen im Gesundheitswesen und der Alten- und Behindertenarbeit, die sich aus
der demographischen und fachlichen Entwicklung einerseits und zunehmenden Schnittstellen-,
Kooperations- und Effizienzproblemen andererseits ergibt. Gleichzeitig versteht er sich als Qualifikationsangebot für Berufstätige, die etwa in Beratungseinrichtungen, in der Jugend- und Sozialhilfe, aber auch der Arbeitsvermittlung zunehmend mit gesundheitsbezogenen Problemen und
Sachverhalten, aber auch gesellschaftlichen Medikalisierungstendenzen konfrontiert sind. Berufliche Perspektiven sind einerseits selbständige Tätigkeiten, andererseits auch spezialisierte Fach-,
aber auch Stabs- und Leitungsfunktionen im Gesundheitswesen und seinen Nachbarbereichen.
Daneben eröffnet der Studiengang Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation.
Zielgruppe
Der Studiengang richtet sich an Absolventen/-innen von Universitätsstudiengängen sowie FHDiplom- und Bachelor-Studiengängen der Sozialen Arbeit und benachbarter Fachrichtungen (Pädagogik, Heilpädagogik, Psychologie, Pflegewissenschaft etc.) und vermittelt neben vertieften
Kenntnissen im Tätigkeitsfeld vor allem individuumsbezogene Kompetenzen in Diagnostik und
Intervention.
Zulassungsvoraussetzungen
Zugangskriterium ist die Abschlussnote „gut“ (bis 2,3) oder besser des grundständigen Studiengangs. Fachlich begründete Ausnahmen in Einzelfällen sind möglich. Außerdem wird eine
einjährige einschlägige Berufspraxis vorausgesetzt; diese muss nach dem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss erworben worden sein.
Studienstruktur
Das Studium umfasst 120 CP nach dem ECTS und ist auf fünf Semester ausgelegt, wobei das
fünfte Semester für Abschlussarbeit und Kolloquium vorgesehen ist. Die Präsenzveranstaltungen
konzentrieren sich auf Freitag, 14:00 bis 21:00 Uhr und Samstag, 09:00 bis 17:00 Uhr sowie
Blockwochen, sodass das Studium berufsbegleitend absolviert werden kann. Die Termine liegen
in der Regel mindestens sechs Monate vorher fest. Teile der Lehre können in Form von Studienbriefen und Online-Modulen stattfinden. Nach einem gemeinsamen Grundlagenstudium in den
ersten beiden Semestern werden verschiedene Vertiefungsmöglichkeiten angeboten, die teils
spezifisch auf berufliche Tätigkeitsfelder ausgerichtet sind.
Grundlagenmodule sind:
t4P[JBMF"SCFJUJN(FTVOEIFJUTXFTFO
t&OUXJDLMVOHVOE&OUXJDLMVOHTTUÚSVOHFO
t,ÚSQFSMJDIFVOEQTZDIJTDIF&SLSBOLVOHFOVOE#FIJOEFSVOHFO
t.FUIPEFOVOE*OTUSVNFOUFEFS%JBHOPTUJL
t.FUIPEFOVOE*OTUSVNFOUFEFS*OUFSWFOUJPO
t3BINFOCFEJOHVOHFOEFT(FTVOEIFJUTTZTUFNTEFS#VOEFTSFQVCMJL
Vertiefungsmodule sind:
t7.,JOEFSVOE+VHFOEMJDIFOQTZDIPUIFSBQJF
t7.3FDIUMJDIF#FUSFVVOH
174
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Nicht alle Vertiefungsmodule werden durchgängig angeboten; dies richtet sich nach der jeweiligen Nachfrage. Das Curriculum der Vertiefung „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“ richtet sich jeweils an der aktuellen Fassung des Psychotherapeutengesetzes aus, um den Zugang
zur Weiterbildung und damit die Perspektive der selbstständigen Tätigkeit im System der Gesetzlichen Krankenversicherung offenzuhalten.
Die Zertifikatsweiterbildung Case Management nach Richtlinien der DGCC (siehe Seite 153)
kann auf das VM 6, die Zertifikatsweiterbildung Autismustherapie der DGVT auf das VM 7 angerechnet werden, sodass zusammen mit einer ergänzenden Projektarbeit und einem Leistungsnachweis das Modul ersetzt werden kann
Idealtypischer Studienverlauf im Überblick:
1. Semester
2. Semester
3. Semester
4. Semester
5. Semester
GL 1 Basismodul
Soziale Arbeit
im Gesundheitswesen
7 CP
GL 2 Entwicklung und
Entwicklungsstörungen
GL 4 Methoden
und Instrumente
der Diagnostik
VB Ia (1-7a)
VB Ib (1-7b)
Masterarbeit
7 CP
8 GL 5 Methoden und
Instrumente der
Gesundheitsförderung und
Intervention
7 CP
GL 6 Basismodul
Rahmenbedingungen des
Gesundheitssystems der
Bundesrepublik
7 CP
SG 1 Aktuelle
Entwicklungen
Forts.
3 CP
24 CP
11 CP
VB IIa (1-7a)
11 CP
VB IIb (1-7b)
22 CP
Kolloquium
11 CP
11 CP
2 CP
SG 2 Interdisziplinärer Zugang
SG 2 Interdisziplinärer Zugang
Forts.
3 CP
25 CP
24 CP
7 CP
GL 3 Körperliche
und psychische
Erkrankungen
und Behinderungen
7 CP
SG 1 Aktuelle
Entwicklungen
2 CP
23 CP
2 CP
24 CP
(Idealtypischer Studienverlauf; Stand bei Drucklegung)
Erläuterung: Die Basis- und Grundlagenmodule (GL) sind ebenso wie die Studium-Generale Module (SG) für alle Studierenden verpflichtend; bei den Vertiefungsmodulen (VB, bestehend aus
jeweils zwei Teilmodulen) besteht eine Wahlpflicht: Jede/r Studierende muss zwei der angebotenen Vertiefungen belegen.
www.weiterbildung-sozialwesen.de
175
WEITERBILDENDE MASTERSTUDIENGÄNGE
WEITERBILDENDE MASTERSTUDIENGÄNGE
Gebühren, Fristen, Bewerbungsverfahren
Das Studium finanziert sich über Teilnehmergebühren, diese betragen zum WS 2014/15 1.600,00 €
zuzüglich Gasthörergebühr (die Höhe der Gasthörergebühr war zum Redaktionsschluss noch offen)
und müssen jeweils vor Semesterbeginn entrichtet werden.
Das Studium beginnt im Zweijahresturnus zum Wintersemester 2014/2015 und dann wieder zum
Wintersemester 2016/2017. In Einzelfällen kann eine Zulassung in umgekehrter Studienreihenfolge
(erst Vertiefungen, dann Grundlagen) zum Wintersemester 2015/2016 erfolgen; hier sind die Kapazitäten in den gewählten Vertiefungen für die Zulassung entscheidend. Die Bewerbungsfrist endet am
31. Juli des Jahres, die Mitteilungen über die Zulassung werden i. d. R. innerhalb von drei Wochen
nach Ende der Bewerbungsfrist versandt.
Zum Konzept des weiterbildenden Master-Studiengangs
Beratung Mediation Coaching
Bewerbungsunterlagen
Für die Bewerbung sind erforderlich:
tFJOLVS[FT"OTDISFJCFO[VSFJHFOFO.PUJWBUJPO[VN&SGBISVOHTIJOUFSHSVOEVOE[VEFO
mit dem Masterabschluss verbundenen beruflichen Perspektiven
tFJOUBCFMMBSJTDIFS-FCFOTMBVG
tFJOF,PQJFEFT"CTDIMVTT[FVHOJTTFT
tFJO/BDIXFJTàCFSFJOFFJOTDIMÊHJHF#FSVGTUÊUJHLFJUJN6NGBOHWPOFJOFN+BISOBDIEFN
ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss
tFJOF&SLMÊSVOH[VS8BIMEFS7FSUJFGVOHTNPEVMF
Kontakt und Bewerbungsadresse:
Weiterbildender Studiengang „Clinical Casework – Psychosoziale Hilfen für gesundheitlich
gefährdete, erkrankte und behinderte Menschen“
Magdalena Megler
Hüfferstr. 27
48149 Münster
E-Mail: master-ccw@fh-muenster.de
Konzeption und fachliche Leitung
Prof. Dr. med. Hanns Rüdiger Röttgers, M.A., M.A.E. Robert-Koch-Str. 30
48149 Münster
Raum 100.011
E-Mail: roettgers@fh-muenster.de
Handlungs- und Gestaltungsoptionen im Leben vieler Menschen haben zugenommen, und damit ist auch der der Bedarf an professioneller Beratung gewachsen. Gleichzeitig wissen wir, dass
Konflikte in vielen Fällen Handlungs- und Gestaltungsoptionen einschränken und Entwicklungen
blockieren. Psychosoziale Fachkräfte können diese Herausforderungen bewältigen, indem sie als
„Werkzeuge“ professionellen Handelns eine klientenorientierte Haltung entwickeln, ihr Wissen
über die verschiedenen kommunikativen Interventionen erweitern und einen individuellen „Methodenkoffer“ erwerben, um situationsangemessen handeln zu können.
Während Beratung in erster Linie die Beziehung zum Klienten in den Blick nimmt, geht es bei
der Mediation darum, Konflikte zwischen mindestens zwei Personen zukunftsorientiert zu lösen.
Coaching adressiert schließlich schwerpunktmäßig die psychosoziale Fachkraft selbst in ihrer beruflichen Rolle als Teil einer professionellen Organisation.
Philosophie des Studiengangs
Integration der Formate: Beratung, Mediation und Coaching (sowie auch andere Formate
wie z. B. die Supervision) haben sich historisch selbstständig entwickelt und werden heute insbesondere aus wirtschaftlichen Gründen voneinander abgegrenzt. Wir gehen allerdings davon
aus, dass sich Methoden und Konzepte der Formate in weiten Bereichen überschneiden oder
sogar identisch sind. Der Studiengang möchte vor diesem Hintergrund die Gemeinsamkeiten der
Formate betonen und verfolgt insofern einen integrativen Ansatz mit dem Ziel, den Studierenden
einen möglichst umfangreichen Methodenkoffer anzubieten, um sie so in den Stand zu setzen,
situationsangemessen zu handeln.
Die Integration der Formate möchten wir dadurch erreichen, dass wir in allen Formaten prozessorientiert vorgehen und als Handlungsfolie ein einheitliches Verfahren durchlaufen (zunächst die
Auftragsklärung etc.). Diese strukturelle Parallelisierung erlaubt einen Methodenvergleich sowie
eine spartenübergreifende Methodenintegration.
Anwendungsorientierung: In dem Studiengang stehen das praktische Erlernen der Methoden und damit die Selbsterfahrung im Vordergrund. Wir wollen Sie dabei begleiten, ein beraterisches Profil zu entwickeln. Insoweit ist die Selbsterfahrung – und auch die Bereitschaft dazu –
für den Studienerfolg essentiell. Neben dem Erlernen von Techniken/Tools sowie der Vermittlung
psychologischer und sozialwissenschaftlicher Grundlagen der Kommunikation sind die Entwicklung einer ethischen Beratungshaltung sowie das Erkennen rechtlicher Grenzen und Möglichkeiten wichtig. Die Anwendungsorientierung wollen wir auch dadurch ermöglichen, dass wir nicht
mehr als 18 Studierende pro Semester aufnehmen und die Selbsterfahrungen mit Inter- und
Supervisionen begleiten.
Innovation: Der integrative Ansatz des Studiengangs ermöglicht in besonderer Weise spartenübergreifende Innovationen im Bereich der kommunikativen Interventionen. Diese wollen wir
anregen und fördern durch ein Theorie- und Praxisprojekt in der zweiten Studienhälfte, das in
die Masterarbeit einmündet. Innovationen stehen für uns in einem engen Zusammenhang mit
Nachhaltigkeit und deshalb gehört die Evaluation von Praxiskonzepten und - methoden zu einer
professionellen Beratung im weiteren Sinne.
176
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
www.weiterbildung-sozialwesen.de
177
WEITERBILDENDE MASTERSTUDIENGÄNGE
WEITERBILDENDE MASTERSTUDIENGÄNGE
Unsere Studierenden
t TJOEJOVOUFSTDIJFEMJDIFOQTZDIPTP[JBMFO)BOEMVOHTGFMEFSOUÊUJH
tNÚDIUFO*ISF,PNQFUFO[FOJN#FSFJDIEFSLPNNVOJLBUJWFO*OUFSWFOUJPOFOBVTCBVFO
tTJOE[V4FMCTUFSGBISVOHFOCFSFJUVOEXPMMFOFJOJOEJWJEVFMMFTCFSBUFSJTDIFT1SPmMFOUXJDLFMO
tXPMMFOTJDIJO*ISFSCFSVnJDIFO4JUVBUJPOXFJUFSRVBMJm[JFSFOVOEPEFSFJOFTFMCTUTUÊOEJHF
Tätigkeit anstreben.
Präsenztermine
Die Präsenzzeiten finden an der Fachhochschule statt, in der Regel an Wochenenden (freitags
14:00 bis ca. 21:00 Uhr sowie samstags 09:00 bis 17:00 Uhr). Daneben gibt es in den ersten
beiden Studienjahren jeweils drei Präsenzwochen. Alle Präsenzzeiten liegen außerhalb der Ferien
sowie der gesetzlichen Feiertage.
Die Termine für die Wochenendseminare und für die Präsenzwochen werden rechtzeitig (in der
Regel ein halbes Jahr vorher) bekannt gegeben. Die aktuellen Präsenzzeiten können Sie auf unserer Internetpräsenz: www.fh-muenster.de/fb10/studiengaenge/ma_beratung_mediation_coaching.php nachlesen.
Aufnahme in den Studiengang
1. Bachelorabschluss (mind. 6 Sem. und 180 CP) mit der Note 2,3 oder besser in einem Studiengang der Sozialen Arbeit, der Pädagogik, der Pflege oder der Gesundheit; über sonstige BA-Abschlüsse in anderen Studienrichtungen oder abweichende Noten wird im Einzelfall entschieden.
Für Diplomabschlüsse gilt Entsprechendes.
2. Berufserfahrungen nach dem BA-Abschluss von in der Regel mindestens drei Jahren. Im Einzelfall kann eine kürzere Berufspraxis ausreichen, in jedem Fall muss sie aber mindestens 1 Jahr
betragen.
3. Onlinebewerbung
4. Ein persönliches Gespräch in Münster.
Verlauf des Studiengangs
Das Studium setzt sich aus folgenden Modulen und Inhalten zusammen:
Allgem.
Grundlagen 4 LP/
Sem. 1–4
BMC in
Theorie
und Praxis
15 LP/Sem.
1–4
Supervision und
Intervision
5 LP/Sem.
1–4/3 LP
im 5. Sem.
178
1. Sem.
2. Sem.
(24 LP)
(24 LP)
Einführung
Ethik, Recht
ins Studiin BMC
um: 3 Tage
Fernlehre + 2
Präsenz +
Tage
System. Einf. Präsenz
in BMC: 2
Tage Präsenz
Beratung I
10 LP = 5 Tage Präsenz/Sem.
3. Sem.
4. Sem.
(24 LP)
(24 LP)
Theorie- und Praxisprojekt +
Evaluation/Wirsamkeitsmessungen von BMC
2 Tage Präsenz/Sem.
5. Sem.
(24 LP)
Beratung II
12 LP = 5 Tage Präsenz/Sem.
Mediation I
10 LP = 5 Tage Präsenz/Sem.
Mediation II
12 LP = 5 Tage Präsenz/Sem.
PraxisAbschlussprüfung
(11 LP)
Coaching I
10 LP = 5 Tage Präsenz/Sem.
(Gruppen-)
(Gruppen-)
FallsuperviFallsupervision
sion
4 Tage
4 Tage
Präsenz
Präsenz
+ 4 Tage
+ 4 Tage
Intervision
Intervision
Coaching II
12 LP = 5 Tage Präsenz/Sem.
(Gruppen-)
(Gruppen-)
FallsuperviFallsupervision
sion
4 Tage
4 Tage
Präsenz
Präsenz
+ 4 Tage
+ 4 Tage
Intervision
Intervision
MA-Arbeit
(11 LP) + 1
Tag Präsenz
oder LifeClassroom
(Gruppen-)
Fallsupervision
4 Tage
Präsenz
Melden Sie sich online für diese Weiterbildung an:
Kosten
Die Teilnehmerentgelt beträgt pro Semester: 1.852,00 € (inkl. Skripten, Prüfungen und Seminargetränken) zzgl. 100,00 € Gasthöhrergebühr pro Semester. Zusätzliche Kosten können ggf.
durch eine studienortnahe Unterkunft und Verpflegung entstehen.
Zur Finanzierung (Bildungsschecks, Ratenzahlung) vgl, die Hinweise auf der Homepage:
www.fh-muenster.de/fb10/studiengaenge/ma_beratung_mediation_coaching.php
Bewerbung
Pro Studiengang können 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgenommen werden. Es werden
nur jeweils Studierende zum Sommersemester aufgenommen.
Zum Bewerbungsverfahren vgl. die Homepage: www.fh- muenster.de/fb10/studiengaenge/ma_
beratung_mediation_coaching.php
Bewerbungsfrist:
Jeweils 1. November eines Jahres
Bitte richten sie Ihre Bewerbung an:
Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen Weiterbildender Studiengang Beratung
Mediation Coaching
Hüfferstraße 27
48149 Münster
Sollten Sie weitere Fragen haben, so wenden Sie sich bitte gern an:
Prof. Dr. Dirk Waschull, M.A., RiLSG a.D.
Mediator (BM), Lehrmediator, Coach
Hüfferstraße 27
48149 Münster
Fon 0251 83-65705
Fax 0251 83-65705
Mobil 0151 58801846 waschull@fh-muenster.de
Weitere Informationen finden Sie auch unter:
www.fh-muenster.de/fb10/studiengaenge/ma_beratung_mediation_coaching.php
www.weiterbildung-sozialwesen.de
179
KOOPERATIONSPARTNER
LWL-Landesjugendamt Westfalen
Warendorfer Straße 25
48145 Münster
www.lwl.org
LVR-Landesjugendamt Rheinland
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln
http://www.lvr.de
Sozialpädagogisches Bildungswerk (Sobi) Münster
Achtermannstraße 10-12
48143 Münster
www.sobi-muenster.de
Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH)
Galvanistraße 30
60486 Frankfurt am Main
www.igfh.de
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Abteilung Münster
Piusallee 89
48147 Münster
Hochschule Bremen – Fakultät 3:
Studiengang Soziale Arbeit
Neustadtswall 30
28199 Bremen
www.hs-bremen.de
Fachhochschule Bielefeld
Kurt-Schumacher-Straße 6
33615 Bielefeld
www.fh-bielefeld.de
Akademie Franz Hitze Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
www.franz-hitze-haus.de
Institut für Bildung und Kultur (IBK)
Küppelstein 34
42857 Remscheid
www.ibk-kubia.de
Netzwerk Weiterbildung in Münster
www.weiterbildung-in-muenster.de
Zartbitter e. V.
Berliner Platz 8
48143 Münster
www.muenster.org/zart-bitter
Deutsche Gesellschaft für Musikgeragogik e. V.
www.dg-musikgeragogik.de
Institut für soziale Arbeit e. V.
Studtstraße 20
48149 Münster
www.isa-muenster.de
FreiwilligenAgentur Münster
www.freiwilligenagentur-muenster.de
Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros NRW
www.las-nrw.de
180
181
INHOUSE-ANGEBOTE
INHOUSE-ANGEBOTE
Bei uns sind Sie richtig
Beratung – Evaluation – Inhouse-Weiterbildungen
BE I
Beratung bei Organisationsentwicklungsprozessen
Die Bewältigung des organisationalen Wandels (in der Regel als Organisationsentwicklung bezeichnet)
kann als eine der zentralen Aufgaben von Leitungskräften in Einrichtungen der Sozialen Arbeit betrachtet werden. Veränderungen auf Makro- (z. B. der demografische Wandel), Meso- (z. B. veränderte
rechtliche Rahmenbedingungen) und Mirkoebene (z. B. veränderte Bedarfe auf Seiten der Adressaten/innen) führen dazu, dass tradierte Strukturen, Routinen und Mitarbeiterkompetenzen kontinuierlich
kritisch reflektiert und ggf. modifiziert werden müssen. Zugleich sind Einrichtungen der Sozialen Arbeit
aber auch auf eben jene Strukturen und stabilisierenden Handlungsmuster angewiesen, um Komplexität zu reduzieren und um nicht Gefahr zu laufen, nach innen und/oder außen an Kontur, Profil und
Berechenbarkeit zu verlieren. Leitungskräfte in Einrichtungen der Sozialen Arbeit sind somit gefordert,
sich in einem kontinuierlichen Dilemma aus Stabilität und Wandel zu bewegen, die Organisation also
veränderungsbereit zu halten, ohne sie andererseits mit zu großen Veränderungsansprüchen zu überlasten. Um in diesem Dilemma die richtige Balance zu halten, ist ein Blick von außen oftmals hilfreich.
Wir unterstützen Sie durch professionelle Beratung und Prozessbegleitung bei der Gestaltung einer
in diesem Sinne ausbalancierten Organisationsentwicklung durch eben diesen Blick von außen, damit
Sie den spannungsgeladenen Anforderungen von Stabilität und Wandel bestmöglich gerecht werden
können.
In einem kostenlosen Erstgespräch konkretisieren wir mit Ihnen Ihren Bedarf und erstellen
Ihnen ein passgenaues Angebot.
Evaluation
Evaluation bezeichnet ein systematisches und transparentes Vorgehen zur Bestimmung des Wertes
eines Gegenstandes auf der Grundlage empirisch gewonnener Informationen. Hierbei steht die Zielund Zweckorientierung im Vordergrund. Es geht also darum, Daten zu erzeugen, um konkrete Steuerungshinweise ableiten zu können. Evaluationen können sich auf unterschiedliche Schwerpunkte beziehen (Konzepte, Strukturen, Prozesse oder Ergebnisse), in unterschiedliche Arten durchgeführt werden
(Selbstevaluation bzw. Fremdevaluation) und unterschiedlichen Zwecken folgen (eher formativ bzw.
prozessbegleitend oder eher summativ bzw. bilanzierend).
Inhouse-Weiterbildungen
Inhouse-Weiterbildungen erfahren seit einigen Jahren eine wachsende Beachtung auch in Einrichtungen der Sozialen Arbeit. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Anstatt Weiterbildungen „von der
Stange“ in Anspruch zu nehmen, haben Inhouse-Weiterbildungen den Vorteil, dass die Veranstaltungen konkret auf die Bedarfe, Wünsche und Strukturen der jeweiligen Organisation angepasst werden
können. Darüber hinaus sinkt bei Inhouse-Weiterbildungen das Transferproblem, also das Problem,
die erlernten Weiterbildungsinhalte im organisationalen Alltag anzuwenden, da sich die Weiterbildung
nicht fern des beruflichen Alltags ereignet, sondern direkt innerhalb der jeweiligen Organisation unter
Beteiligung der Kollegen/-innen aus dem Team. Damit Inhouse-Weiterbildungen ihr Potenzial ausspielen können, sollte ihnen eine entsprechende Beratung vorausgehen. Diese beinhaltet auch die Durchführung von umfassenden Bedarfsanalysen.
Wir unterstützen Sie dabei, die Bedarfe und Bedürfnisse in Ihrer Organisation zu eruieren und entwickelt hieraus – unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Ressourcen – ein passgenaues
Weiterbildungsangebot für Ihr Anliegen. Hierbei können wir nicht nur auf viel Erfahrung in der professionellen Durchführung von Bedarfsanalysen, sondern auch auf einen großen Pool von Referenten/innen zurückgreifen. Eine umfassende Evaluation der Weiterbildung in Ihrem Haus rundet das Angebot
des Referats Weiterbildung ab.
In einem kostenlosen Erstgespräch konkretisieren wir mit Ihnen Ihren Bedarf und erstellen
Ihnen ein passgenaues Angebot.
Kontakt:
Wenn Sie Unterstützung bei der Durchführung von Organisationsentwicklungsprozessen, Evaluationen
oder Inhouse-Weiterbildungen in Ihrer Organisation wünschen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf:
Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen
Referat Weiterbildung – BEI
Stefan Gesmann, Dipl.-Soz.Päd., M.A. Sozialmanagement
Hüfferstraße 27
48149 Münster
Telefon: 0251 83-65772
E-Mail: gesmann@fh-muenster.de
Wir beraten Sie dabei, das passende Evaluationsdesign für Ihr Anliegen zu entwickeln. Darüber hinaus
bieten wir Ihnen an, Sie bei der gesamten Abwicklung eines Evaluationsprojektes (von der Planung über
die Durchführung bis hin zur Auswertung und Präsentation der Daten) sowie bei der Planung möglicher
Anschlussmaßnahmen zu begleiten und zu unterstützen.
In einem kostenlosen Erstgespräch, konkretisieren wir mit Ihnen Ihren Bedarf und erstellen
Ihnen ein passgenaues Angebot.
BE I
Bei uns sind Sie richtig!
Beratung | Evaluation | Inhouse Weiterbildung
182
Hinweis
In der Regel bieten wir sämtliche Veranstaltungen des vorliegenden Weiterbildungsprogramms
auch als Inhouse-Weiterbildungen an. Bitte nehmen Sie Bedarf Kontakt mit uns auf!
Darüber hinaus werden wir gerne gemeinsam mit Ihnen kreativ, um eine bedarfsorientierte
Lösung für ihre Einrichtung zu finden.
183
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Teilnahme
Die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen setzt ein abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium bzw. eine abgeschlossene Berufsausbildung voraus. Bei Letzterem ist jedoch zusätzlich
eine mindestens dreijährige sozialberuflich einschlägige Tätigkeit erforderlich. Die Teilnahmebedingungen können hinsichtlich der Voraussetzungen nach Art und Zweck der jeweiligen Veranstaltung spezifiziert werden. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der jeweiligen Einzelankündigung.
Nach Abschluss der Weiterbildung erhalten Sie einen entsprechenden Nachweis über die besuchten Seminartage und Inhalte.
Durchführung
Es werden in der Regel nur solche Veranstaltungen durchgeführt, zu denen sich mindestens 8
Personen anmelden. Kommt eine Veranstaltung nicht zustande, werden Sie nach Anmeldeschluss
umgehend benachrichtigt. Bereits gezahlte Teilnahmeentgelt erstatten wir Ihnen in voller Höhe
zurück. Weitere Ansprüche bestehen nicht. Bei Ausfall einer Weiterbildung durch Krankheit der
Referentin/des Referenten sowie von der FH nicht zu vertretender höherer Gewalt, besteht kein
Anspruch auf die Durchführung des Seminars. Bei dringenden organisatorischen Erfordernissen
behalten wir uns vor, Termine und Referenten/-innen auszutauschen bzw. die Seminare in ein
Tagungshaus in Münster zu verlegen. Unser Veranstaltungsort ist i. d. R. die Fachhochschule
Münster, Robert-Koch-Straße 30, 48149 Münster. Mit der Seminareinladung übersenden wir
Ihnen eine Anfahrtsbeschreibung sowie ein Übernachtungsverzeichnis.
Erinnerung/Mahnung
Fehlende Eingänge von Teilnehmerentgelten werden einmal erinnert. Die Kosten der Erinnerung
(Schreibkosten 5,00 € zzgl. Porto) trägt der säumige Teilnehmer/die säumige Teilnehmerin. Bei
Nicht-Zahlung behalten wir uns die Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens vor.
Datenschutz
Mit der Teilnahme an den Weiterbildungsveranstaltungen des Fachbereichs Sozialwesen, Fachhochschule Münster erklären Sie sich einverstanden, dass zur verwaltungstechnischen Abwicklung der Kurse Ihre Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse erhoben und gespeichert wird.
Diese Adressen werden nicht weitergegeben und ausschließlich für die Abwicklung der Weiterbildungsveranstaltungen genutzt.
Für Druckfehler im Programmheft oder Online-Weiterbildungskatalog wird keine Gewähr übernommen.
Stand: September 2014
Gebühr
Die Höhe des Teilnehmerentgelts ist bei der jeweiligen Einzelankündigung aufgeführt. Das
Teilnahmerentgelt enthält, soweit nicht anders aufgeführt, Tagungsgetränke (Kaffee, Tee, Mineralwasser), ohne Übernachtung und Mittagessen. Verpflegungskosten können aus organisatorischen Gründen weder erstattet noch bei nicht Inanspruchnahme (teilweise) abgezogen
werden. Das Teilnehmerentgelt ist nach Erhalt der Rechnung spätestens bis zum Anmeldeschluss
zu überweisen. Ggf. abweichende Regelungen entnehmen Sie bitte der jeweiligen Einzelankündigung/Rechnung. Bei längerfristigen Weiterbildungsreihen sind Ratenzahlungen möglich.
Ermäßigte Plätze gibt es nach Absprache in begrenzter Anzahl.
Anmeldung
Eine verbindliche Anmeldung erfolgt mit der beigefügten Anmeldekarte, in anderer schriftlicher
Form (Brief, E-Mail, Fax) oder online auf der Internetseite des Referats Weiterbildung (www.weiterbildung-sozialwesen.de). Die Bestätigung erfolgt i. d. R. in der Reihenfolge der Anmeldungen.
Sie erhalten eine schriftliche Zu- oder Absage sowie bei Zusage eine Rechnung.
Rücktritt von einer Anmeldung
Bei Rücktritt von einer verbindlichen Anmeldung zu einer Weiterbildung nach Anmeldeschluss
wird das komplette Teilnehmerentgelt erhoben. Das Stellen einer Ersatzperson ist möglich. Können Sie aus in Ihrer Person liegenden Gründen (z. B. Krankheit, dienstliche oder persönliche
Verpflichtungen) an einer Weiterbildung ganz oder teilweise nicht teilnehmen, so besteht kein
Anspruch auf Rückerstattung des Teilnehmerentgelts oder Teilnahme an einem Seminar(teil) zu
einem anderen Zeitpunkt.
184
185
186
REFERENTINNEN UND REFERENTEN
REFERENTINNEN UND REFERENTEN
Ader, Sabine, Prof. Dr.
Katholische Hochschule NRW, Abt. Münster, Piusallee 89, 48147 Münster, s.ader@katho-nrw.de
Ammann, Marianne, Dipl.-Soz.Arb.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65787, ammann@fh-muenster.de
Anlauf, Bernd, Dipl. Soz.-Päd./Dipl.Soz.-Arb., AAt®-, CT®-Trainer
Fachkraft für Gewaltprävention,
Nikolaus-Ehlen-Straße 5, 59063 Hamm, 02381 541024, bernd.anlauf@gmx.net
Arndt, Ingo, Dr., Richter am Amtsgericht, Poststraße 1, 59147 Kamen
, Nuray, M.A. Erziehungswissenschaften/Philosophie,
Anti-Agressionstrainerin; B.A. Psychologie (in Ausbildung),
Klein-Becker-Straße 8, 42853 Remscheid, 0163 6929483, nuray.ates@rub.de
Becker, Detlev, Dipl-Betriebswirt (FH), Supervisor (MSc)
Burgstraße 12, 48268 Greven, 0173 5445637, kontakt@becker-coaching.de
Behrendt, Hans, M.A., syst. Therapeut u. Berater (SG), Fam.-Therap. (IFW), system. Supervisor (EAS), AGO
Neubukower Str. 24, 48565 Steinfurt, 02552 995881, h.behrendt@fh-muenster.de
Blatt, Horst, Prof. Dr., Dipl.-Päd., Dipl.-Soz.Päd.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65780, blatt@fh-muenster.de
Böhm, Beate, Dipl.-Rhythmikerin
Heideweg 12, 49124 Georgsmarienhütte, 05491 461575, beate.boehm@osnanet.de
Bozay, Kemal, Dr., M.A. Sozial- und Erziehungswissenschaften
Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln, Vertretungsprofessor an der FH Dortmund,
Herler Straße 51, 51067 Köln, 0221 6161697, 0163 3000117, kbozay@aol.com
Brauckmann, Jutta, Dipl.-Soz.Päd., Syst. Familientherapeutin, Supervisorin (DGSV),
Psychotherapeutin (ECP),Am Wellenbad 16, 59071 Hamm, 02381 9283471,
info@supervision-brauckmann.de
Braun, Felix, Dipl.-Päd.,
Beratungsstelle Südviertel, Friedrich-Ebert-Str. 125, 48153 Münster, 0251 77466,
mail@beratungsstelle-suedviertel.de
Buberl-Mensing, Heide, Dipl.-Soz.Arb., Supervisorin (DGSv)
Franz-Heider-Str. 34, 51469 Bergisch-Gladbach, 02202 9648265, 0173 7031243,
buberl-mensing@go-on.org, www.go-on.org
Büttner, Imke, Dipl.-Soz.Arb.,48147 Münster, imkebuettner@googlemail.com
Cappell, Silke, M.A., Erziehungswissenschaftlerin/Soziale Verhaltenswissenschaftlerin,
Ergotherapeutin, cappell@fh-muenster.de
Cappenberg, Martina, Dr., Dipl.-Psych. (BDP), Gerichtsgutachterin
Königsstraße 46, 48143 Münster, 0251 8571323, martina.cappenberg@t-online.de
Dankbar, Sabine, Systemische Beraterin (SG), Systemische Supervisorin (SG)
Kinderhauser Straße 8, 48149 Münster, www.sabinedankbar.de, 0251 2843230,
mail@sabinedankbar.de
Deinert, Horst, Dipl.-Soz.Arb., Dipl.-Verw.Wirt
Postfach 141214, 47202 Duisburg, Horst.Deinert@web.de
Deneke, Christiane, Dr. med., Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
c@deneke-hh.de
Dummann, Jörn, Dr. phil, Dipl.-Soz.Päd, Dipl.-Theol., Gemeinde-Päd.
FH-Münster, Hüfferstraße 27, 48149 Münster, 0251 83-65784, dummann@fh-muenster.de
Erlemeier, Norbert, Prof. Dr., Dipl.-Psych.
Hirschweg 41, 51519 Odenthal, 02202 79634, norbert.erlemeier@t-online.de
Feldhoff, Kerstin, Prof. Dr. jur.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65790, k.feldhoff@fh-muenster.de
Feldmann, Reinhold, Dr. rer. medic., Dipl.Psych.
Julius-Hart-Str. 10, 48147 Münster, 0251 9745707, feldrei@uni-muenster.de,
www.fetales-alkoholsyndrom.de
Fiedlschuster-Köhne, Thomas, Tischlermeister
FH Münster, FB 10, Leonardo-Campus 16, 48149 Münster, 0251 83-65849
Füßner, Maria, Dipl.-Psych., Tibergasse 2, 48249 Dülmen, 02594 98669
Gesmann, Stefan, M.A. Sozialmanagement, Dipl.-Soz.Päd., Systemic Management
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65772, s.gesmann@fh-muenster.de
Geßler, Ramona, Dipl.-Soz.Päd., FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 8365771, gessler@fh-muenster.de
Gründer, Mechthild, Dipl.-Soz.Arb., Kinder- und Jugendpsychotherapeutin, Lehrbeauftragte,
Fachbuchautorin, Fallsupervisorin
0179 2240864, mechthildgruender@web.de
Haase, Judith, Dipl.-Soz.Arb./Dipl.-Soz.Päd., Systemische Therapeutin und Beraterin (SG)
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65738, j.haase@fh-muenster.de
Haberkamp, Günter, Dr. phil, M.A., Philosophie/Sozialpsychologie, Lehrer für Pädagogik/Philosophie/Psychologie
Pötterhoek 25, 48145 Münster, 0251 2843880, gh@philosophische-praxis.org
Hagedorn, Mechthild, Msc., Musikgeragogin
Kantstraße 41, 59329 Wadersloh
Hansbauer, Peter, Prof. Dr.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65704, hansbauer@fh-muenster.de
Hartogh, Theo, Prof. Dr., Musikpädagoge/Musikwissenschaftler
Felix-Oberborbeck-Str. 11, 49377 Vechta, 04441 83772, theo.hartogh@t-online.de
Hartwig, Luise, Prof. Dr., Dipl.-Päd.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65803, hartwig@fh-muenster.de
Haucap, Iris, Dipl.-Soz.Arb./Dipl.-Soz.Päd., Multiplikatorin nach dem HMB-W. Verfahren
Helmer, Martin, Dipl.-Päd., Kinder- und Jugendpsychotherapeut
Berliner Platz 8, 48143 Münster, 0251 4140555, zartbitter@muenster.de
Hipp, Michael, Dr. med. Approbation als Arzt, Arzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie,
michael.hipp@freenet.de
Hoedt-Schmidt, Sibylle, Dr., Fachpharmakologin DGPT, Studien Violine und Viola, Sechtemer
Weg 52, 53332 Bornheim, 02222-1837, hoedt-schmidt@t-online.de, www.bonne-alto.de
Hoffmann, Bernward, Prof. Dr., Dipl.-Päd., Dipl.-Theol.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65782, bhoffmann@fh-muenster.de
Hölzle, Christina, Prof. Dr., Dipl.-Psych.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65701, hoelzle@fh-muenster.de
Hollenhorst, Martina, Musikgeragogin, zertifizierte Singleiterin, Puppenspielerin, Heimat-,
Kultur- und Gästeführerin,
Abteiring 9, 59329 Wadersloh, 02523 959944, martina.hollenhorst@gmx.de
Hornung, Andreas, Richter am Oberlandesgericht Hamm
andreas.hornung@olg-hamm.nrw.de
Jansen, Irmgard, Prof. Dr., Dipl.-Päd., Dipl.-Soz.Päd.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65801, jansen@fh-muenster.de
Kehren, Heinz-Willi, Dipl.-Soz.Arb.
Kehren´s Erwachsenenbildung, Dieninckstr. 8, 48167 Münster, 02506 2833, hwc.kehren@gmx.net
Kernebeck, Sven, M. Sc., kernebeck@fh-muenster.de
Khalaf, Adam, M.A.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65825, khalaf@fh-muenster.de
187
188
REFERENTINNEN UND REFERENTEN
REFERENTINNEN UND REFERENTEN
Kleineheilmann, Elisabeth, Fachlehrerin für Geistig Behinderte/Sonderpädagogik
Boombachweg 1, 59329 Wadersloh
Knapp, Heidi, Dipl.-Soz.Päd.
Fachberaterin für erzieherische Hilfen, NLP-Practitioner (DVNLP)
Knieschewski, Elmar, Prof. Dr. phil., Dipl.-Soz.
Kley 36, 48308 Senden, 02536 6979
Köster-Gorkotte, Irmgard, Dipl.-Soz.Päd., Psychotherapeutin f. Kinder und Jugendliche
Schlage 27, 48268 Greven, 02571 986680, koester-goorkotte@muenster.de
Kohne, Marie-Luise, Dr., Rechtsanwältin, Fachreferentin
Bohlweg 24, 48147 Münster, 0251 482390
Koßmann, Thomas, Dipl.-Soz.Gerontologe, Dipl.-Soz.Päd.
Fritz-Erler-Str. 52, 59174 Kamen, 0179 9479041
Krabbe, Heiner, Dipl.-Psych., Mediator (BAFM), Mediationswerkstatt
Hafenweg 26 b, 48155 Münster, 0251 96039092
Kriener, Martina, Dipl.-Päd.,
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65716, kriener@fh-muenster.de
Kurlemann, Barbara, Dipl.-Soz.Arb.,
Schuldnerberaterin, Langenpool 15, 49479 Ibbenbüren, 05451 17266, bkurlemann@aol.com
Lenkenhoff, Mike, Dipl.-Soz.Päd./Dipl.Soz.Arb., MNA
Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65889, lenkenhoff@fh-muenster.de
Mennemann, Hugo, Prof. Dr., Dipl.-Päd., zertifizierter Case Management-Ausbilder
KatHO, Abtlg. Münster, Piusallee 89, 48147 Münster, h.mennemann@katho-nrw.de
Merchel, Joachim, Dr. phil.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65719, j.merchel@fh-muenster.de
Michalak, Uwe, Dipl.-Psych., Systemischer Lehrtherapeut (SG)
Gerhard-Marcks-Str. 9, 48291 Telgte, 02504 933422
Müller, Katja, Dipl.-Soz.Päd., M.A.
Mediatorin, k-m@muenster.de
Müller-Naevecke, Christina, Dipl.-Päd., Hochschuldidaktische Workshopleiterin,
NRW-Zertifikat „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“, E-Tutorin
muellerchristina@online.de
Nixdorf, Ulrike, Dipl.-Psych., Lösungsorient. Kurzzeittherap., systemische Lehrtherapeutin
(SG), klientenzentr. Gesprächsführung (GWG), Traumatherapeutin (EMDR)
Nowak, Inge, Dipl.-Soz.Arb., Lizenzierte Marte Meo Supervisorin und Ausbilderin (Niederlande/ Maria Aarts), „Reflexive Systemische Therapie“ (internationaler Verband für Systemische
Therapie), Rosenkamper Str. 32, 42719 Solingen, 0212 311645, inge.nowak@martemeo.inf,
www.martemeo.info
Pamme, Hildegard, Dr.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65826, pamme@fh-muenster.de
Pfeiffer, Heidi, Prof. Dr. med.
Institut für Rechtsmedizin, Röntgenstr. 23, 48149 Münster, 0251 8355160,
heidi.pfeiffer@ukmuenster.de
Philipp-Metzen, Elisabeth, Dr. phil, Dipl.-Gerontologin, Dipl.-Soz.Päd.
Annettenweg 18, 48366 Laer, 02554 8626, www.gerontologie-wissen.de,
elisabeth.metzen@akustec.de
Rebel, Günther, Tänzer, Tanzpädagoge, Choreograph,
Vorstandsmitglied im Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e. V.
Mitglied in International Dance Council CID-UNESCO
Reckert, Werner, Dipl.-Päd., Mediator (BMWA) Woort 1, 48356 Nordwalde, 02573 957450,
werner.reckert@osnanet.de, www.ago-consulting.de
Reckmann, Nicole, Freie Trainerin, Kommunikationsberaterin und Coach
0251 39505508, info@nicole-reckmann.de
Ribbert-Elias, Jürgen, Dipl.-Päd., zertifizierter Case Management-Ausbilder
Eibenweg 11, 48165 Münster, 02382 858693, ribbert-elias@st-vincenz-gesellschaft.de
Ritz-Schulte, Gudula, Dr., Dipl.-Psych.
Melcherstr. 38, 48149 Münster, 0251 2806855, gudula.ritz@web.de
Röttgers, Hanns Rüdiger, Prof. Dr. med., M.A. (Politikwissenschaft), M.A.E. (Applied Ethics),
Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen, Psychiatrie und Psychotherapie, Umweltmedizin,
Lehrgebiet Gesundheitswissenschaft und Sozialmedizin
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65818, roettgers@fh-muenster.de
Roscher-Degener, Heide, Dipl.-Psych., Supervisorin (DGSv), Münster
Rüting, Wolfgang, Dipl.-Soz.Päd., Supervisor (DGSv)
Gotlandstr. 15, 48321 Warendorf, 02581 7353, awrwaf@rueting.eu
Schaper, Nicola, Dipl.-Päd.,
Systemische Familientherapeutin (DGSF) und Supervisorin, Systemische Elterncoach,
www.nicolaschaper.de, kontakt@nicolaschaper.de, 0152 56374649
Schide, Nedjat, Dr.med., Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie,
Ernährungsmedizinerin (DGEM) und Supervisorin (IFT)
Schimke, Hans-Jürgen, Prof. (em.), Dr. jur., Silesiusweg 11, 48366 Laer
Schnurr, Johannes, Dipl.-Päd.
Uhlandstraße 29, 47559 Kranenburg, 0171 3225593, Fax: 02826 917578, info@jschnurr.de
Schöler-Koch, Christian, MBA, Dipl.-Soz.Päd., syst. Berater (rBSA)
Psychiatrische und Psychotherapeutische Praxis
Weststr. 114, 59227 Ahlen, 02382 88988-0
Schone, Reinhold, Prof. Dr. phil., Dipl.-Päd.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65814, schone@fh-muenster.de
Siemes, Andreas, Prof. Dr. jur.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65791, siemesa@fh-muenster.de
Stratmann, Jutta, Dipl.-Soz., Gießereistr. 16, 44289 Dortmund, 0231 94198909,
stratmann@fastra.de, www.fastra.de
Tenhaken, Wolfgang, M.A. Media & Education, Dipl.-Soz.Arb.,
Systemischer Berater, Ausbildung Sozialmanagement,
Zur Quelle 21, 48341 Altenberge, 02505 94696, 0171 6261911, m&e@tenhaken.de
Tepper, Mathilde, Dipl.-Soz.Arb./Dipl.-Soz.Päd.,
Musikgeragogin, Kreative Fachtherapeutin Gerontopsychiatrie, Klang- Entspannungstherapeutin, Puppenspielerin für Kommunikationshandpuppen,
Triftweg 60, 59555 Lippstadt, 02941 202784, 0170 5344288, m.tepper@soziales-und- mehr.de,
www.soziales-und-mehr.de
Quitter, Sascha, B.A.,Kanalstr. 39, 48147 Münster, 0251 8365884, quitter@fh-muenster.de
Vogeley, Susanne, Dipl.-Psych., Lösungsorient. Kurzzeittherap. (BFTC), Systemische Therapeutin (SG), Traumatherapeutin, SVogeley@t-online.de
Wagenblass, Sabine, Prof. Dr., Dipl.-Päd.
Hochschule Bremen, Neustadtswall 30, 28199 Bremen, sabine.wagenblass@hs-bremen.de
Wagner, Andrea, Dipl.-Soz.Arb., Mediatorin (BAFM), Mediationssupervisorin (IMS)
Augustinusstraße 30, 50226 Frechen, 02234 432924, andrea.wagner@koeln-mediation.de
Waschull, Dirk, Prof. Dr. jur.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65701, waschull@fh-muenster.de
Weber, Monika, Dr. phil.
LWL-Landesjugendamt, Warendorfer Str. 23–25, 0251 5913632, dr.monika.weber@lwl.org
189
REFERENTINNEN UND REFERENTEN
Werner, Jürgen, Dipl.-Psych., Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Ossenkampstiege 63, 48163 Münster
Wickel, Hans Hermann, Prof. Dr., Musikpädagoge/Musikwissenschaftler
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 624030 o. 0251 83-65718,
wickel@fh-muenster.de
Wieland, Norbert, Prof. Dr., Dipl.-Psych.
FH Münster, FB 10, Hüfferstr. 27, 48149 Münster, 0251 83-65811
Willenbrink, Beate, Dipl.-Soz.Päd./Dipl-Religionspäd.,
Systemische Beraterin und Supervisorin, Arndtstraße 20, 48149 Münster, 0251 661700,
willenbrinkbeate@aol.com
Zelzner, Hannah, Dipl.-Psych., Kinder- und Jugendlichentherapeutin (GWG)
hannahzelzner@freenet.de
RECHNUNGSANSCHRIFT
Bitte in Blockbuchstaben schreiben!
Nachname:
Vorname:
Organisation:
Straße:
PLZ:
Tel.: (
Ort:
)
E-Mail:
Verfügen Sie über einen Bildungsscheck des Landes NRW?
ja
nein
ja
nein
RECHNUNGSANSCHRIFT
Bitte in Blockbuchstaben schreiben!
Nachname:
Vorname:
Organisation:
Straße:
PLZ:
Tel.: (
Ort:
)
E-Mail:
Verfügen Sie über einen Bildungsscheck des Landes NRW?
190
VERBINDLICHE ANMELDUNG
RECHNUNGSANSCHRIFT
Weiterbildung:
Bitte in Blockbuchstaben schreiben!
Seminar-Nr.:
Datum:
Nachname:
Name:
Vorname:
Vorname:
Tätigkeitsfeld:
Organisation:
Berufsabschluss:
Möchten Sie zukünftig über Weiterbildungsangebote
des Fachbereichs Sozialwesen informiert werden?
ja
nein
Fachhochschule Münster
Fachbereich Sozialwesen
Referat Weiterbildung
Postfach 30 20
48016 Münster
Straße:
PLZ:
Tel.: (
Ort:
)
E-Mail:
Die Teilnahmebedingungen der öffentlichen
Programmausschreibung erkenne ich mit meiner Unterschrift an.
Verfügen Sie über einen Bildungsscheck des Landes NRW?
Datum
ja
nein
ja
nein
Unterschrift
VERBINDLICHE ANMELDUNG
Weiterbildung:
Seminar-Nr.:
RECHNUNGSANSCHRIFT
Bitte in Blockbuchstaben schreiben!
Datum:
Name:
Nachname:
Vorname:
Vorname:
Tätigkeitsfeld:
Organisation:
Berufsabschluss:
Möchten Sie zukünftig über Weiterbildungsangebote
des Fachbereichs Sozialwesen informiert werden?
ja
nein
Die Teilnahmebedingungen der öffentlichen
Programmausschreibung erkenne ich mit meiner Unterschrift an.
Fachhochschule Münster
Fachbereich Sozialwesen
Referat Weiterbildung
Postfach 30 20
48016 Münster
Straße:
PLZ:
Tel.: (
Ort:
)
E-Mail:
Verfügen Sie über einen Bildungsscheck des Landes NRW?
Datum
Unterschrift
ANFAHRT
VERBINDLICHE ANMELDUNG
Weiterbildung:
Seminar-Nr.:
Besucheranschrift
Fachhochschule Münster, Robert-Koch-Straße 30, 48149 Münster
Datum:
r.
r.
Badest
str.
is- W
Gr e
Standort
Robert-Koch-Str.
zFrit
e
le
al
Hüfferstiftung
ich
re
r.
-St
el
m
weg
lius
Versa
doi
L an
m
h
Koc
ertRob
Gerichtstr.
Hüfferstr.
r.
rst
ffe
Hü
Hindenburgplatz
Schlossplatz
Botanischer Garten
Hi
Unterschrift
Schlossgarten
.
str
p
Pottkam
n-Ring
Datum
n
te
ar
ssg
Am Schlo
tr.
rfs
Die Teilnahmebedingungen der öffentlichen
Programmausschreibung erkenne ich mit meiner Unterschrift an.
to
Hit
nein
er
rn
r tü
Se
e
Kardinal-von-Gal
ja
r.
gkst
Möchten Sie zukünftig über Weiterbildungsangebote
des Fachbereichs Sozialwesen informiert werden?
Fachhochschule Münster
Fachbereich Sozialwesen
Referat Weiterbildung
Postfach 30 20
48016 Münster
a
Dom
Berufsabschluss:
eg
rfw
Tätigkeitsfeld:
Rotendo
Vorname:
Rishon-Le-Zion-Ring
einst
Einst
Name:
eg
e
lle
e-A
ett
n
Buslinien zum Hüfferstift:
An
11, 12, 13, 14, 22
Anfahrt mit dem PKW
VERBINDLICHE ANMELDUNG
A1 aus Richtung Norden
A 1 bis zur Ausfahrt Münster Nord. Ab dort B 54 in Richtung Münster (Steinfurter Straße). An der
6. Ampel biegen Sie bitte nach rechts in den Orléans-Ring ein. Fahren Sie für ca. 1,6 km geradeaus. Am Ende des Rishon-Le-Zion-Rings biegen Sie bitte an der Ampel links ab in die Hüfferstraße. Die Straße wird von zwei auf eine Fahrspur verengt. Ca. 100 m nach dieser Verengung liegt
auf der rechten Seite die Hüfferstiftung (Hausnummer 27), in der sich die Verwaltung der Fachhochschule Münster befindet. Bitte biegen Sie nach der Hüfferstiftung rechts in die Robert-KochStraße ein, die nach ca. 100 m nach rechts abknickt. Nach weiteren 200 m liegt auf der rechten
Seite das Gebäude der Fachhochschule (Hausnummer 30). Besucherparkplätze sind vorhanden.
Weiterbildung:
Seminar-Nr.:
Datum:
Name:
Vorname:
Tätigkeitsfeld:
Berufsabschluss:
Möchten Sie zukünftig über Weiterbildungsangebote
des Fachbereichs Sozialwesen informiert werden?
ja
nein
Die Teilnahmebedingungen der öffentlichen
Programmausschreibung erkenne ich mit meiner Unterschrift an.
Datum
Fachhochschule Münster
Fachbereich Sozialwesen
Referat Weiterbildung
Postfach 30 20
48016 Münster
A1 aus Richtung Süden
Am Kreuz „Münster- Süd“ in Richtung Münster-Zentrum, dann wie von der A 43 (s.u.) beschrieben. A 43 Richtung Münster-Zentrum, nach dem Autobahnende weiter auf der Weseler Straße
immer geradeaus bis zum Kolde-Ring. An der LVM-Versicherung links auf den Kolde-Ring abbiegen (Richtung Gronau). Sie überqueren den Aasee. An der 3. Ampel rechts in die Hüfferstraße
einbiegen. Die Straße wird von zwei auf eine Fahrspur verengt. Ca. 100 m nach dieser Verengung liegt auf der rechten Seite die Hüfferstiftung (Hausnummer 27), in der sich die Verwaltung
der Fachhochschule Münster befindet. Bitte biegen Sie nach der Hüfferstiftung rechts in die
Robert-Koch-Straße ein, die nach ca. 100 m nach rechts abknickt. Nach weiteren 200 m liegt
auf der rechten Seite das Gebäude der Fachhochschule (Hausnummer 30). Besucherparkplätze
sind vorhanden.
Unterschrift
195
IMPRESSUM
Postanschrift
Fachhochschule Münster
Fachbereich Sozialwesen
Referat Weiterbildung
Hüfferstraße 27
48149 Münster
Fax: 0251 83-65722
Besucheranschrift
Fachhochschule Münster
Fachbereich Sozialwesen
Referat Weiterbildung
Robert-Koch-Str. 30
48149 Münster
Aktuelle Informationen im Internet: www.weiterbildung-sozialwesen.de
Herausgeber
Fachhochschule Münster
Fachbereich Sozialwesen
Referat Weiterbildung
Hüfferstr. 27
48149 Münster
Redaktion
Weiterbildungsausschuss des Fachbereichs Sozialwesen, i. A. Stefan Gesmann
Gestaltung
WMLhoch2-Büro für Gestaltung, Simone Kratz, www.wmlhoch2.de
Auflage:
12.000 Exemplare
Druck
Griebsch & Rocholt Druck GmbH & Co.KG
Gabelsbergerstraße 1
59069 Hamm
196
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
239
Dateigröße
14 968 KB
Tags
1/--Seiten
melden