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3^^iiirli ti ci ^:r Flngzeng stnrzte bei Kairo ab 120 Tote

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3^^iiirliti ci ^:r
cneml'BnseiflEr
79.1abrgang
• W5840A
Reutlinger Kreiszeitung
Südwestdeutsche Landeszeitung
Gegründet 1887
Verlag und RedakUon! Reutlingen. Burgstr. 1-7, Postfach 35. Telefon 3 4 4 4 4 . - Teiegramm-Adresse: Gpsdruck.
Eisdieinungsweise: Täglich außer sonntags. - Anzeigen zu den Bedingungen der z. Z. gültigen Preisliste Nr. 10.
BBI NidjtRrsdininpn Infolge Streik oder Störung durdi hfiherp Gewalt besteht kein Anspruch auf Lieferung.
Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten erfolgt nur. wann Rückporto beigelegt worden ist.
UNABHÄNGIGE TAGESZEITUNG
POLITIK, KULTUR, WIRTSCHAFT, SPORT
Einzelpreis 30 Pi
FÜR
Nr. 116
Freitag, 21. Mai 1965
Flngzeng stnrzte bei Kairo ab
Linsere Mfeinuni»
120 Tote
Nur secbs schwerverletzte Überlebende
Ein Triebwerk der Maschine fing Feuer
K a i r o . Bei einer furchtbaren Flugzeugkatastroplie in Ägypten sind am
Donnerstagmorgen 120 Menschen ums Leben gekommen. Im Anflug auf
Kairo stürzte eine vierstrahlige Düsen-Verkehrsmasdiine vom Typ Boeing
720 B der „Pakistan International Airlines", die sidi auf dem Flug von
Karatsdii über Kairo nadi London befand, um 02.00 Uhr MEZ brennend ab.
120 Insassen waren sofort tot. Sedis Überlebende — alles Pakistanis — erlitten Zinn Teil lebensgefährlidie Brandverletzungen. An Bord der Maschine
hatten sich 115 Passagiere und 11 Besatzungsmitglieder befunden; darunter
26 pakistanische Journalisten, die zusammen mit Angestellten der Fluggesellschaft zur Eröffnung eines Büros der Gesellschaft nach Kairo reisen wollten.
Der Flugbetrieb der „Pakistan International Airlines" von Karatschi über
Kairo nach London war erst am 12. Mai aufgenommen worden.
Wie der Kairoer Kontrollturm bekanntgab,
KÖNIGIN ELEZABETH in Koblenz bei ihrer Ansprache vor der Abfahrt mit dem Schiff. hatte der pakistanische Pilot beim Anflug zur
Hinter der Königin (von links) Prinz Philip, Frau Altmeier und Ministerpräsident Feter Landung gefunkt, daß ein Triebwerk der
Altmeier. Im Hintergrund weitere Gäste und das gesciimückte Sdiiff.
dpa-Funkbild Maschine Feuer gefangen habe. Danach brach
Die Reise der Königin wurde zum Triomphzng
Rheinländer und Hessen jubelten den Gästen zwischen Bonn und Wiesbaden zu
W i e s b a d e n / K o b l e n z . Die Reise der Königin Elizabeth II. von England durch die Bundesrepublik wurde auf ihrer ersten
Etappe zu einem Triumphzug. Hunderttausende Rheinländer und Hessen jubelten der Queen und ihrem Gemahl Prinz Philip gestern
zwisdien Bonn und Wiesbaden begeistert zu. Die am Vormittag etwas reserviert wirkende Königin wandelte sich bis zum späten
Nachmittag zu einer gelösten, strahlend lächelnden Majestät. Und die Londoner Abendpresse riet: die Königin sollte der begeisterten Menge Kußhänddien zuwerfen.
Zinn schloß mit einer Würdigung der
englisdi-deutsch^en Beziehungen.
Die Königin" erinnerte sich in ihrer Antwort ihres Urgroßvaters Eduard VII. als
eines regelmäßigen Besuchers der hessischen
Bäder und damit auch Wiesbadens.
Während sich vor der einstigen Residenz
der Herzöge von Nassau fähnchenschwingende Menschen stauten, trug sidi die Königin
im Blauen Salon in das Goldene Budi der
Stadt Wiesbaden ein. Als ersten Namenszug
enthält das Buch die Untersdirift des früheren deutschen Kaisers Wilhelm II.
Auf einem Teppich, den die englisdie KöJubel in Wiesbaden
nigin Victoria dem letzten deutschen KaiHunderttausend Wiesbadener drängten ser Wilhelm II. 1881 gesdienkt hatte, besich bei strahlendem Sonnenschein zwisdien grüßte Elizabeth später im großen Saal des
den zwölf Kilometer langen Sperrseilen, als Wiesbadener Kurhauses 300 Gäste bei einem
die Königin zum Nassauer Sdiloß — dem Empfang der hessischen Landesregierung.
jetzigen Landtagsgebäüde — fuhr. Hessens Der Abend dieses Tages gehörte einem
Ministerpräsident Georg August Z i n n und privaten Abstecher zum Schloß Wolfsgarten
seine Gattin geleiteten die hohen Gäste zur bei Langen. Elizabeth und Philip besuchten
Vorstellung der hessischen Landesregierung dort den Chef des Hauses Hessen und bei
Rhein, Prinz Ludwig und seine englisch gein den Kuppelsaal.
borene Gattin Prinzessin Margarethe. Nadi
„Die echte Sympathie der Bevölkerung be- dem erlesenen Diner trug sich Königin Elizaruht weniger auf historischer Erinnerung", beth auch auf dem „Prominentenfenster" im
sagte der Ministerpräsident, „diese Kundge- repräsentativen Empfangssaal des Spätbung entspringt der herzlidien Zuneigung barocksdilosses ein. In die kleinen Glasfür eine Monardiin, die seit ihrem Regie- scheiben haben viele Große dieser Welt mit
rungsantritt zu einem Sinnbild des Landes einem Diamantstift ihren Namenszug eingegeworden ist — eines Landes, in deim die ritzt: Theodor Heuss, Konrad Adenauer,
Freiheit einer Demokratie durch eine kon- Yehudi Menuhin und Benjamin Britten.
stitutionelle Monarchie garantiert wird."
Verwandt ist die großherzoglich hessisdie
Familie sowohl mit Königin Elizabeth als
auch mit Prinz Philip durdi Königin Victoria
von England, die „Großmutter Europas".
Ihre Toditer Alice hatte Großherzog Ludwig
von
Hessen geheiratet. Prinzessin Laices
CDU legt Vorschläge für langfristige Verkehrsplanung vor
Toditer Victoria war die Gattin des Prinzen
Ludwig von Battenberg, des späteren lord
B o n n . Die CDU/CSU-Fraktion will die Möglidikeit haben, seinen Pkw audi be- Louis Mountbatten, der der Großvater von
Verkehrsverhältnisse in Ballungsgebieten, nutzen zu können. Langfristig gilt es, den Prinz Philip ist.
-Städten und Gemeinden nachhaltig verbes- Bau von U-Bahnen und Unlerpflasterstrasern. Ein entsprechender Entsdtließungsan- ßenbahnen in Großstädten zu verstärken,
New York proklamiert
2. Um das Ppoblem des ruhenden Vertiag wurde gestern vor Journalisten jn Bonn
Berlin-Tag
Vom Verkehrsexperlen der Fraktion, Dr. kehrs zu lösen, müssen die öffentlichen
Müller-Hermann, erläutert. Er soll nodi von Straßen noch konseciuenler als bisher dem
New York. Oberbürgermeister W a g n e r
diesem Bundestag diskutiert werden, da- fließenden Verkehr dienen. Für das Parken von New York hat Freitag, düu 21. Mai,
mit der nächste Bundestag die Probleme und Abstellen von Fahrzeugen müssen Park- xum „Berlin-Tag" in New York proklamiert.
plätze und Parkhäuser außerhalb der Stra- Zur gleidien Zeit findet auf der New Yorohne Zeitverlust anpacken kann.
Der Antrag des CDU/GSU geht vwi dem ßen angelegt werden.
ker \A?eltausstellung ein „Berlin-Tag" statt,
3. Im Interesse der Gesamtheit ist der an dem auch der Berliner W'irtsdiaftssenaGedanken aus, daß das gesamte Verkohrswegenetz eine Einheil biltjet und dem Bund Verkehrslärm zu mildern und die Luft von tor, Professor Karl S c h i l l e r , teilnimmt.
eine Milverarilwortung suIäJU. Die Ver- Verunreinigungen durdi den Verkehr frei Im Rahmen dieses Tages wird heule im
Kehrsvevbesseriing müsse sich an Gesamt- zu halten, Verstöße gegen Vorsdiriften zu New Yorker Plaza-Hotel auf der Fifth Avevotkehrsplänoii orientieren, dio alle Ver- diesen Zwedcen sollen streng geahndet nue eine Modenschau des Deutsdien Modekehrsträger einsdiließeii. Zur Finanzierung worden.
instituts Berlin gezeigt. Am Abend werden
4. Der Fußgänger hat Ansprudi auf Mitglieder des Balletts der Deutsdien Oper
der Gemeinsdiaftsaufgaben von Bund, Ländern und Gemeinden empfiehlt der Anlvas Sidiorheit und ausreidiende Bewegungs- Berlin unter Leitimg von Tatjana G s o v die Erriditung eines Fonds, dem der Bund fähigkoit. Darauf ist bei allen Planungen s k y eine Vorstellung im Plaza-Hotel geben.
einen Teil dos. Aufkommens aus der Mine- RücKsich tzu nehmen, eventuell durdi Sdi«[ralölsteuer über den Bundeshaushalt zu- fung besonderer Fußgängerzonen,
fiihrl. Die vo'raussidUlidi nolwondige Sum5. Bei dem innerstädtisdien Straßenbau
lixe (ür die nädisten 25 bis 30 Jahre- wird muß jedem Slraßenzug eine spezifisdie Be300 bis 350 Milliarden Mark bolrngon. Da deutung zugewiesen werden. Bei der ge«as Autkommen aus der Mineralölsteuer samten Planung muß in Regionen und nidit
nidit ausreidil, müsse man zusätzlidie Mit- in Verwaltungsgrenzsn gedadit werden.
Freundlidier und wärmer
tel finden.
Ein
Hochdrudegebiet überquert zur Zäit
Do» Verkehrsexporte -der SPD, Dr. Paul
Im einzelnen enthält der Antrag folgende
Bleiß, warf der CDU/CSU vor, daß sie in Mittoleuropa von West nach Ost. Unter seiVc'PsthlägB!
1. Dem öffentlichen Massenverke^hr auf ihrem Entschließungsantrag ke'ne konkreten nem Einfluß dauert das frcundlidio Wetter
Sdüene und Straße kommt vorrangige Be- Vorsdiläge madie. Die SPD fragte die CDU, auch über das Wochenende nodi an. - V o rdeutung au. Dabei soll Straßenbaluien und ob sie bereit «ei, den Gemeindon 15 Pro- b e r s a g e : Freitag heiter bis wolkig und
Tageserwärmung,
Bussen eine Vorzugsstellung eingeräumt zent der Mineralölsteuer zuzubilligen, um trocicen, zunehmende
werden, Arbeits- und Schulzeiten sollen ge- dis größte Verkelirsnot zu beheben. Ein Tageshöchsttemperaturen am Freitag um IS
staffelt und der Berufsverkehr weitgehend entsprechendes Gesetz könne nodi von die- Grad, am Samstag bis 20 Grad, nachts noch
auf öffentlidie Verkehrsmittel verlagert sem Bundestag beschlossen werden. „Jetzt recht frisdi, Tiefsttöraperaturen 5 bis 8 Grad,
schwache Winde aus Nord bis Ost.
werden. Grundsätzlich soll aber jeder die hat die CDIT/CSU das Wort!"
Sdion auf der Autofahrt vom Petersberg
nadi Koblenz schlug der Königin überall die
SympaÜiie der deutsdien Bevölkerung entgegen. In Koblenz, wo die Wagenkolonne wenige Minuten vor 12 Uhr eintraf, säumten
rund 100 000 Mensdien die sbnnenbeschienönen und fahnengeschmütkten Straßen. An
der Schiffsanlegestelle am Deutschen Eck in
Koblenz begrüßten der rheinland-pfälzisdie
Ministerpräsident Peter A l t m e i e r und
seine Frau sowie Landtagspräsident v a n
V 01X e m die hoben Gäste. Altmeier bat in
einer Begrüßungsansprache die Königin, vom
Rhein die Ueberzeugung mitzunehmen, „daß
wir die gebotene Freundschaftshand freudig
und dankbar ergreifen mit dem aufrichtigen
Wunsch, diese Freundschaft in den kommenden Jahrzehnten zu vertiefen."
Die Königin bedauerte in ihrer Erwiderung, daß in den letzten 50 Jahren zuviel
von Dingen zu hören gewesen sei, die die
britische und deutsche Nation trennten.
„Heute wollen wir uns'entschließen, in der
Zukunft mehr an soldie Dinge zu deÄken,
die uns verbinden. Wir wollen ein neues
und besseres Verstehen erreidien."
Nacäi den Begrüßungsansprachen gingen
die Königin und Prinz Philip an Bord des
mit Girlanden, gelben Chrysanthemen und
roten l^Jelken festlich geschmückten Rheihsdiiffes „Loreley", das sie bei herrlichem
Maiwetter mit viel Sonne und einer frischen
Brise durdi eine der romantischsten Strek-
ken des Flusses bis nadiKaub brachte. Während der Fährt waren die Königin und Prinz
Philip Gast des Ministerpräsidenten Altmeier bei einem Frühstück.
Am frühen Nachmittag legte die „Loreley"
in Kaub an, wo sich Ministerpräsident Altmeier von seinen Gästen verabschiedete.
Nach einer kurzen Begrüßimg durch den
Bürgermeister von Kaub stiegen Königin
Elizabeth und Prinz Philip in den Sonderzug der Bundesbahn, der sie nach Wiesbaden brachte.
Masseiiverkehr muß Vorrang haben
die Funkverbindung ab. Zur Zeit des Unglücks herrschten wegen des Frühnebels
schlechte Sichtverhältnisse. Nach Augenzeugenberichten soll die Maschine vor dem
Absturz eine Bergkuppe gestreift haben.
Nadi fünfstündiger Suche wurde das Wradc
des Flugzeuges 20 Kilometer südöstlich von
Kairo in der Wüste von Hubschraubern der
ägyptischen Armee erreicht, nachdem es bereits im Morgengrauen von einer LufthansaMaschine gesichtet worden war. Rund um
das Wracäc lagen weitverslreut gräßlich verstümmelte und verbrannte Leichen.
Einer der sechs Überlebenden, der Pakistani Galal K a r i m i , berichcete, die Maschine hätte zur Landung angesetzt und die
Passagiere seien gerade aufgefordert worden, die Sicherheitsgurte anzulegen, als das
Unglück geschah. „lÄ hörte nur einen Krach
und fand mich auf der Erde wieder." Er,
Karimi, habe zwei Passagiere aus dem brennenden Flugzeugwracäc gezogen. Andere
Überlebende seien blutüberströmt über den
Boden gestolpert. Es war nebelig und er
habe mit einem gelben Handtudi gewinkt,
um die Aufmerksamkeit von Flugzeugen am
Himmel zu erregen.
Nadi Angaben der Kairoer Flughafenverwaltung waren 104 Pakistanis,. 12 Chinesen
und einige Kanadier, USA-Bürger, Libanesen
sowie ein Aegypter an Bord. Eine Gruppe
von etwa 60 Europäern wollte erst in Kairo
zusteigen, um mit der pakistanischen Maschine nach Genf und London zu fliegen.
Bisher hat sich die Boeing 720 B bei ihren
Flügen als zuverlässig erwiesen. Es ist nur
ein Absturz auf einem Routine-Erprobungsflug vom Juli letzten Jahres bekannt, bei dem
drei Mann Besatzung der Lufthansa ums
Leben kamen. Passagiere befanden sich nicht
an Bord, Die pakistanisdie Luftverkehfsgesellsdiaft besitzt inzwischen vier Maschinen dieses Typs. Im Direktflug London-Karatsdii stellte das Flugzeug im Januar 1962
mit einer Flugzeit von unter sieben Stunden
einen Rekord auf. Die Boeing 720 B kann
maximal 165 Passagiere mitnehmen. Sie erreidit eine Höchstgeschwindigkeit von rund
1000 km/Std. Ihre Reisegeschwindigkeit liegt
bei 896 km/Std. in einer Flughöhe von
10 660 Metern. Sie hat eine ReiÄweite von
9330 Kilometern.
Drei Tote bei Flugzeugabsturz in den Alpen
Z ü r i c h . Zwei Tage nadi dem Absturz
einer Sdiweizer Privatmaschine, bei dem der
Präsident der holländisdien Fluggesellschaft
„KLM", seine Frau und zwei Piloten ums Leben kamen, ist am Mittwoch eine einmotorige Masdiine aus Oesterreidi in den Alpen
abgestürzt. Dabei kamen drei Oesterreidier
ums lieben. Eine Rettungsgruppe hat die teilweise verbrannten Leichen von einem 2000
Meter hohen Berghang oberhalb des Dorfes
Eine C h a n c e
Rumänien roird der erste Ostblockstaat sein, mit dem mir konsularische
Beziehungen unterhalten. Staatssekretär
Lahrs Besuch in Bukarest ist mit einer
diplomatischen Mission oerbunden, die
zu oielen Spekulationen AnlaJS gab. Dabei hat es seit langem derartige Kontaktmaßnahmen zmischen Bonn und Bukarest gegeben, für die sich anfangs
auch französische Diplomaten engagierten. Es entspricht nnmiich den Auffassungen de Gauiles oon einer „gesamteuropäischen Lösung", dajS die Beziehungen zwischen den roesteuropäischen
und den kommunistischen Staaten Osteuropas unbeeinflujSt bleiben sollen oom
jeroeiJigen Verhältnis zwischen der Soro/etunion und den USA. Im Ostblodi
ist Rumänien das Land, das am aufgeschlossensten zu sein scheint. Ziuischen
diesem Land und der Bundesrepublik
gibt es keine territorialen oder sonstigen Differenzen. Die Regierung in Bukarest möchte einen Kommunismus ä Ja
Tito praktizieren, roobei sich die Rumänen dem Westen noch stärker zugehörig
fühlen als die Jugoslaroen. Frankreidi
hilft ihnen auf diesem Wege, die Bundesrepublik tut mit. Für die deutsche
Außenpolitki ergibt sich hier die echte
Chance, das mit der Einrichtung dsutsdier HandeJsmissionen im Ostblock begonnene Werk logisch und konsequent
fortzusetzen. Nach den Handelsmissionen kommen die Konsulate. Eines Tages
morden daraus Botschaften roerden. Das
roidersprichf nicht der HcJJstein-Doktrin.
Für die Ostblockstaaten gilt hier, roas
den Sorojets zugestanden, rourde. Es lag
nicht im freien Ermessen der Regierungen üon Warschau bis Bukarest, ober
die Form ihrer Beziehungen zu Nadikriegsdeulsdiland zu entsdieiden. Es ist
nur konsequent, roenn die deutsche Außenpolitik auf dem einmal eingeschlagenen Wege roeitergeht. Es ist dafür roeder zu früh noch zu spät, sondern gerade
redite Zeit. In drei oder uier Jahren roird
diese diplomatische Arbeit Früdite tragen, dann nämlich, roenn sich die Völker
Ost- und Westeuropas nicht mehr zu
Vasalleh des Kalten Krieges degradieren.
Cosoprano im Bergell-Tal, etwa 20 Kilometer
von St. Moritz geborgen. Die Masdiine des
Salzburger Aero-Sportclubs wurde von dem
22jährigen Gernot H ä c k 1 e r gesteuert Mit
ihm an Bord waren zwei Passagiere, Gerhard G i s p e r und Fritz P1 a i n e r, alle aus
Salzburg,
12033 Tote in Ostpakistan
D a c c a (Ost-Pakistan). Mindestens 12 033
Menschen sind bei dem Wirbelsturm und der
von ihm verursaditen Flutwelle am 11. Mai
in Ostpakistan ums Leben gekommen. Diese
Zahl gab der Gouverneur Ostpakistans, Abdul M e n o m K h a n , am Mittwodiabeud
bekannt. Bisher hatte man von amtlicher
Seite nur von 5700 Toten gesprcnhen. Der
Gouverneur, der von einem Flug in das Katastrophengebiet nach Dacca, der Hauptstadt
Ostpgkistans, zurücjckehrte, teilte außerdem
mit, daß noch 1334 Mensdien vermißt werden. Mit einigen der Inseln vor dem Festland
habe man bisher noch keine Verbindung herstellen könncm. Allein im Distrikt vnn Barisal seien 10 991 Tote gezählt worden. Die
meisten Häuser seien hinweggefegt »nd etwa
22 000 Stüdc Vieh getötet worden. lOie Ernte
sei schwer geschädigt.
Die USA-Truppen bleiben neutral
Washington bestreitet Eingreifen zugunsten der Junta
W a s h i n g t o n / U N O - N e w York.
Alle verantwortlichen Regierungsstellen in
Washington, vor das Weiße Haus, bestritten
gestern energisdi Berichte über ein angeblidics Eingreifen der amerikanisdien Einheiten
ugunstcn der Junta-Streitkräfte. Pressesektotär R e e d y teilte im Weißen mit, dio USATruppen hätten den strengen Befehl, Neutralität zu wahren.
Der amerikanisdie OAS-Vertreler B u n k e r teilte der Organisation mit, daß am
Miltvvodi zwei Führer der Rebellen bei einem Feuergefecht mit anierikanisdien Ti'uppen getötet worden seien. Audi er stritt ab,
daß die amerikanisdien Truppen auf selten
der Junta xstünden. Er betonte, daß sie das
Feuer der Rebellen nur erwidert hätten. Das
dreistündige Gefedit zwischen USA-Truppen
und Einheiten^ der „Konstitutionalisten" hatte
sidi in der Nähe des internationalen Korridors und der Sidierheitszone abgespielt, die
von den Amerikanern geschützt werden. Die
Konstitutionalisten" unter Oberst Gaam-ano
Min- 4aHi^ / W WMn^}
nehmen die verfassungsmäßige Regierungsgowalt für sich in Ansprudi.
Ein Erfolg der internationalen Bemühungen um einen zumindest kurzfristigen Waffenstillstand in der Dominikönischen Republik konnte gestern von UNO-Generalsekretär U Thant noch nidit bestätigt werden. Am
Vortage war bekannt geworden, die beiden
rivalisierenden Gruppen in der mittelamerikanisdien Inselrepublik hätten „grundsätzlich" einer zwölfstündigen Waffenruhe zugestimmt. Der Führer der „verfassungsmäßigen" Streitkräfte, Oberst G a a m a n o , hat
stdi allerdings geweigert, eine gemeinsame
Vereinbarung mit dem Führer der Junta, General I m b e r l, zu unterzeidmen. Durch
die zwölfstündige Frist sollte es dem Roten
Kreuz ennöglidit werden, die Toten und Vei>
wundeltm der letzten Getedite in der Hauptstadt zu bergen und zu versorgen. Um eine
soldie Vereinbarung zwisdien beiden Krüftogruppen haben sidi sowohl der Weltsidierheitsrat als audi die Organisation amerikanisdier Staaten (OAS) und das Internationale
Rote Kreuz bemüht.
Freitag, 21. Mai 1965
Kokut bringt den „Fall Gehlen"
vor den Bundestag
Bonn, Im Bundestag wird in einer der nächsten Fragestunden die angeblidi von dem
damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer
geforderte Verhaftung des Chefs des Bundesnachriditendienstes, Reinhard Gehlen, zur
Sprache kommen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Oswald K o h u t mödite von der Regierung wissen, ob ihr bekannt ist, daß Adenauer den damaligen Justizminister Wolfgang
Stammberger aufgefordert haben soll, Gehlen
auf dem Höhepunkt der „Spiegel"-Affäre zu
verhaften. Kohut möchte wissen, in weldier
Form die von der „Spiegel"-Aktion Betroffenen imd iazwischen Rehabilitierten für die
„Diffamierungen" durdi den damaligen Bundeskanzler vor dem Plenum entsdiädigt werden. Adenauer hat die Darstellung des „Spiegel" sdiarf dementiert. Stammberger erklärte
dagegen: „Wenn Adenauer sagt, der ,Spiegel'-Bericiit stimmt nicht, dann sage idi: Er
stimmt".
Justizirrtum gegen Südtiroler
kostet Italien 300 000 Mark
Rom. Ein Irrtum der italienisdien Justiz,
dessen Opfer der Südtiroler Anton W e i s z S t e i n e r , ein früherer Offizier der deutschen Luftwaffe, wurde, kostet Italien 45
Millionen Lire (fast 300 000 Mark). Mit der
Summe, die am Mittwodi vom Obersten Gerichtshof festgesetzt wurde, wird Weiszsteiner für die rund zwölf Jahre entschädigt,
die er unsdiuldig hinter Gittern verbradit
h a t 22 Jahre sollte er eigentlich verbüßen —
wegen der angeblichen Ermordung eines
Zahlmeisters der deutschen Wehrmacht, namens Ernst Groß, im Jahre 1943. In einem
Wiederaufnahmeverfahren konnte jedoch
nachgewiesen werden, daß die bei Samthein (Südtirol) gefundene Leiche, durch die
der Prozeß ausgelöst wurde, gar nicht die
des Zahlmeisters Groß war. Damit brach das
ganze Anldagegebäude völlig zusammen.
Weiszsteiner war 1963 freigelassen worden
und kehrte zu seinen Südtiroler 'Angehörigen zurück.
mit dtm UataMnigabeo Bdiax-Bot«, Mtrtxtng« Ganaral.
AnzeigäT, ürtcbeT Ganoral-AntalsM. Stetnladi-Zaltaiis.
HerauBgabMi Bagen Ladiemouin, OiatMclaktoiiri Dt.
Oskai Duts. VaTantwoTÜidi fflt PoUtUt and Wirteciiaft!
DI. OAU Outs; (Oi Koltu/Uoteibaltangi GUntbel
Kantzat ffli Kie>* <u>d Land: Otto Aikele, Stellvertieteri Manfred Priedtld» fOi U>kalet Reotliogen:
Wenn Sdimabli fflx Sport: Gflntat Oatartagt tOx
Mstslagegt Prits Gfltter« ftt* ünAt Oi. RadoU Bb«r>
llng. - Afizelganlelter: O. P. SdiBnbadc. - Drude ond
Verlag) Oertd » SpSm RantUngen. > Ffli den Verlag
xtnä die Redaktion bestimmte Briefe nicht an die einseinen Penonen senden. - MonatUdier Bezugspreis
dntdi AostrSget 4,10 DM inzflglldt M Pf ZastallgebObt,
bei Abbelnng In der GesciifittssteUe «,10 DM, bei
Bezog durdb die Post B.SO elnsdd. ZasteUgebaht.
Abbestallongea nur som Moaätaexttan mSglidi, bal
adirlftltdieT MltteUnng an den Vailag bis zum SO. das
Vormonats
Dieser Gedanke ist an sich nicht neu, war
aber in einem kommunistisch regierten Land
von einem der höchsten Beamten der Bundesregierung noch nicht so deutlich ausgesprochen worden. In deutschen Kreisen
wird jedoch betont, daß die Rede weniger
der Ausdruck einer neuen Politik als vielmehr eine Bestätigung der schon vor einiger
Zeit mit der Erriditung der Handelsmissionen und- dem Abschluß langfristiger Handelsverträge eingeleiteten Politik gegenüber
den Volksdemokratien ist.
Es gibt jedoch auch einige neue Momente
in den Beziehungen zu den Ostblockländern
im allgemeinen und zu Rumänien im besonderen. Die Bundesrepublik wird künftig eine
flexiblere Haltung in der Frage langfristiger
Kredite und auch der Hermes-Garantien einnehmen. Die Handelspolitik gegenüber den
Ostblockländern wird also aktiver werden.
Besondere Hoffnungen richten sich auf den
Handel mit Rumänien, für den sowohl die
wirtschaftlichen wie auch die politischen
Voraussetzungen am günstigsten erscheinen.
In Bukarest zeigt man auch politisch mehr
Entgegenkommen, und der Ton gegenüber
der Bundesrepublik in der Presse ist wesentlich weniger aggressiv als in anderen Volksdemokratien.
Eine Verstärkung der gegenseitigen Kontakte vollzieht sich gegenwärtig hauptsächlich auf dem Gebiet des Warenaustausches.
Die Rumänen sind dabei natürlich nicht nur
an günstigeren Kreditbedingimgen, sondern
Die Suchaktion war auf die Umgebung der
Talstation konzentriert worden, weil man
schon am Mittwoch einen Ski entdeckt hatte,
der als zu Meschedes Ausrüstung gehörend
identifiziert worden war. Noch am Mittwoch
hatte man geglaubt, daß unter Umständen
fünf Menschen unter diesem Schneekegel
begraben liegen könnten. Dann klärten sich
jedoch vier Vermißtenfälle schnell wieder
auf: Drei Personen hatten sich gemeldet, ein
Vermißter war tot rund 50 Küometer weit
von der Zugspitze entfernt auf einer Alp gefunden worden.
auch an einer Erhöhung ihrer Ausfuhren in
die Bundesrepublik interessiert. Vor allem
drängen sie auf Abnahme von mehr Fertigwaren. Beamte des Bundeswirtschaftsministeriums, die sich in Bukarest zur Industrieausstellung aufhedten, sind der Meinung,
daß sich die rumänischen Wünsche im wesentlichen erfüllen lassen. Dr. Lahr hat mit
Außenhandelsminister Petri aber auch über
eine Verstärkung der technischen Kooperation gesprochen. Daran sind die Rumänen
ebenfalls interessiert. Darüber werden zwischen einzelnen Firmen bereits Gespräche
geführt.
Die Bundesregierung hat der rumänischen
Regierung schon vor einiger Zeit den Entwurf eines Kultur-Abkommens überreichen
lassen. Es besteht Aussicht, daß nach dem
Besuch von Dr. Lahr die Gespräche über den
Abschluß dieses Abkommens beschleunigt
werden. Auch ein Straßenverkehrsabkommsn zwischen den beiden Ländern steht zur
Debatte.
Freimütige Aussprache Lahr/Maurer
Bukarest. Die Aussprache zwischen dem
rumänischen Ministerpräsidenten M a u r e r
und Staatssekretär L a h r vom Bonner Auswärtigen Amt in Bukarest war „sehr freimütig", wurde gestern in unterrichteten
deutschen Kreisen erklärt. Maurer hatte
Lahr, der zur Eröffnung der deutschen Industrieausstellung nach Bukarest gekommen
war, am MittwoAabend überraschend empfangen. Das Gespräch dauerte etwa 75 Minuten. Es wurden sowohl poUtiscfae als auch
wirtschaftliche und kulturelle Fragen erörtert. Das Gesprädi wird in deutschen Kreisen als nutzbringend bezeichnet. Es habe die
Beziehungen zwischen der Bundesrepublik
und Rumänien ein gutes Stück vorwärts gebracht. Es sei festzustellen gewesen, daß die
Rumänen nicht ohne weiteres willens sind,
sich in der Phraseologie des Ost-West-Konflikts zu bewegen. Sie sehen viel mehr genug Spielraum, die Kontakte mit der Bundesrepublik zu verstärken.
Passaa wieder von Hochwasser heimgesadit
Pegelstand der Donau vier Meter fiber dem Normalstand
P a s s a u . Passau wird vom Hochwasser
bedroht Zahlreiche Straßen sind überflutet
und mußten gesperrt werden, ebenso die
Bahnstrecke von P a u a n in den unteren
Bayrisdien Wald. Das Wasser drang in viele
Keller und ErdgesdlioBwtdutungen der-Häuser an Donau, Jtan und Hz einBesonders schwer betroffen ist die Passauer Innenstadt. Zahlreiche Bewohner der
Ilz-Stadt mußten ihre Keller und Wohnungen räumen. Der Schaden ist noch nicht abzusehen. Bundeswehr, Polizei und freiwillige Helfer waren am Donnerstag pausenlos
im Einsatz. In tiefer gelegenen Straßen und
auf Plätzen, die vom Wasser überschwemmt
wurden, haben die Pioniere einer in Passau
stationierten Bundeswehr-Einheit Notstege
gebaut. Für die Bewohner in den durch das
Wasser abgeschnittenen Häuser haben die
Pioniere einen Notverkehr mit Schlauchbooten aufgenommen. Anif dem Pdssauer Rathausplatz fahren Fischerboote und Schlauchboote der Bundeswehr. Der Schiffsverkehr
auf der Donau ist seit Tagen eingestellt. Das
gesamte Hafengelände steht unter Wasser,
die Lagerhallen mußten geräiunt werden.
Wahosinniger tötete zehn Mitglieder
der eigenen Familie und sich selbst
P a r i s . In einem Anfall geistiger Umnachtung hat gestern aut einem kleinen Bauernhof in Gharvieu-Chavagneux, etwa 34 km von Lyon entfernt, ein 34 Jahrs alfer
Landwirt zehn Mitglieder seiner eigenen Familie mit einem lagdgewehr erschossen
und dann Selbstmord begangen. Dia Opfer sind die Mutter des TStars, seine Frau, sein
Bruder, a&a» sedis Kinder im Alter von sechs Monaten bis zehn Jahren und seine
18 Jahre alte Ndite. Der Täter, Ridiard Girard, veranstaltete offensichtlidi eine regelrechte Verfolgungsjagd auf die entsetxten Familienmitglieder, die er nacheinander
niederstreckte. Dia Opfer wurden im Umkreis von hundert Metern um den Bauernhof
gefunden. Demnach dürfte sich die Schießerei auch fiber eine größere Zeitspanne
erstredet haben, bevor Girard dann die Waffe gegen sich selbst richtete. Die Tat wurde
entdeckt, als am Nachmittag eine Verwandte der Familie Girard den Bauernhof besuchte.
Sie fand sechs Mitglieder der Familie in der Küche auf. Die Leichen waren mit einem
Bettuch bedeckt.
Copyright by Vearlagshans Reotöngeo Oertel ft Spörer
„Morgen..." sagte sie leise, „das ist noch
39. Fortsetzung
fern - aber — ich danke Ihnen."
Sie nickte, und ihre Zahne gruben sidi tief in
„Ich könnte Sie auch schon heute nachmittag
die Unterlippe, als könnte sie auf solche Weise hinfahren,
aber ich rate Ihnen nicht dazu. In
ein wenig Haltung erzwingen. Tom betrachtete diesem Zustand
können Sie nicht reisen. Jeder
sie sdiweigend. Obschon er sich schmeichelte, Mann Hebt letzten
Endes durch das Auge; darin
sie besser zu kennen als die anderen, hatte er
der Ihre keine Ausnahme machen. Wenn
doch nicht gevmßt, in welchem Maße sie litt. wird
Sie Erfolg haben wollen, müssen Sie ihm frisch
Zumindest hatte auch er gedankenlos angenom- und
ausgeruht gegenübertreten, damit Sie ihm
men, daß es ihr zum größeren Teil um Versor- gefallen."
gung für sich -und ihre Kinder zu tun war. Eine
„Ja", nickte Bruna, gehorsam wie eine Schüsolche Einstellung war zu begreiflich, als daß er
etwas Verwerfliches darin gesehen hätte. Jetzt lerin, „das verstehe ich."
„Heute abend, bevor Sie zu Bett gehen, gebe
begriff er, daß er sich geirrt hatte.
„Sie lieben ihn noch immer?" fragte er leise, idi Ihnen eine Sdilaftablette. Dann sind Sie
sicher, Ruhe zu finden. Im übrigen sollten Sie
Bruna hob die todtraurigen Augen zu ihm.
„Er ist mein Mann", sagte sie mit erschüttern- den Kopf nicht hängen lassen. Sie sind jung
und schön, Ihr Mann wird dafür nicht blind
der Einfachheit.
Als Wates dies hörte, faßte er sogleich den sein."
„Sdi - ö - n?" fragte Bruna gedehnt und runEntschluß, Bruna, und sei es gegen den Willen
zelte
die sdiwarzen Brauen, «Bitte madien Sie
seiner Frau, zu dieser heiß ersehnten Zusamsldi nicht über mich lustigl"
menkunft zu verhelfen.
Tom Wates lädielte unwillkürlich.
„Noch ist es zu früh zum Verzweifehi", sagte
„Wenn ich es Ihnen sage, dürfen Sie es mir
er güt^. „Ich kann Sie morgen zeibig zur
Schnellzuigstation fahren. Am Nadiinüttag sind glauben. Ich verstehe etwas davon. Und jetzt
Sie schon in Detroit und haben über vderund- laufen Siie in die Küche und Sorgen Sie für unsezwanzig Stunden Zeit, Ihre Angelegenheiten zu ren Lundi", wir haben Hunger."
„Sofort, Mr. Watest" rief Bruna, von neuem
ordnen. Wenn Sie auf dem Rückweg den Nachtzug benutzen, werde ich Sie am Dienstagmorgen Leben beseelt. Da er keine Miene machte, ebenmit dem Wagen wieder an der Station erwarten. falls aufzustehen, eilte sie hinaus, kam aber
Die genauen Abfahrtszeiten kann ich telefonisdi nadi wenigen Sdiritten noch einmal zurücäc.
„Nodi etwas, Bruna?"
feststellen."
„Idi wollte nur sagen", stotterte sie gehemmt,
Bruna hatte ihm, starr vor Staunen, zugehört.
Gab es doch nodi ehien Weg, öffnete sich un- „daß Gott Ihnen Ihe Güte vergelten wird, wenn
ich es selber nidit kann,"
versehens die Tür zu neuer Hoffnung?
„Sie meinen, daß idi - zu ihm soll?"
XII,
„Warum nicht, weiin o r kehie Möglichkeit
Der neue Pakt zwischen Maria und ihrem
s i ^ t , hierher zu kommen?"
Bruder war durch Johns Vermittlung stillschwei„Wird - Mrs. Wates - midi fahren lassen?"
gend unti ohne neuerliche Aussprache zwischen
„Das werde idi in Ordnung bringen."
Einen Augenblick senkte sidi Schweigen über den direkt Böteiligten zustande gekommen. Dies
die beiden verschiedenartigen Menschen. Bruna äußerte sidi zunächst darin, daß den Greggs tatbrauÄte Zeit, um ihre verzagte Seele vomAb- oächlidi unter dem vorbereiteten Vorwand abgerund zurüciczureißen, in dem sie zu versinken sagt wurde. Da der Sdireck über Gians Drohung
ihr nodi in den Gliedern lag, halte Maria sich
xohte.
Aber Tom Wates sah, daß ihre Züge sich zu diesmal gefügt. Daraus aber zu schließen, daß
beleben begannen, daß der Bann der VerzweitT;. siö ihren ursprünglichen Plan a:'fgegeben und
bereit gewesen wäre, Gian das Verfiigungsredit
luÄg gebrooien war.
§
r
B u k a r e s t , Die Reise von Staatssekretär Dr. Rolf L a h r nach Bukarest kann als ein Zeichen für die Bemühungen der Bundesrepublik um eine Vertiefung der Beziehungen zum volksdemokratisdien Rumänien gewettet werden. Die Sowjetunion ausgenommen, ist es das erste Mal, daß ein Beamter im Range Lahrs ein Ostbloddand besucht und mit dessen führenden Persönlichkeiten
politisdie Gespräche führt. Anlaß des Besuches ist die deutsche Industrieausstellung, die Dr. Lahr am Dienstag eröffnet hat. Aus
der wohlabgewogenen Rede Lahrs wurde besonders der Satz beachtet, in dem der Staatssekretär der Hoffnung Ausdruck gab, daß
es zu einem regen Austausch auf handelspolitischem, kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet kommen werde, der die Möglichkeit
fruchtbringender Beziehungen auch zwischen Ländern verschiedener politischer Systeme beweist.
ISai unreiftbate Metz
Soman von Doris Eicics
T
79. fahrgang
Die Reise von Staatssekretär Lahr nadi Rumänien und die Deutsche Industrieausstellung in Bukarest
Von dpa-Korrespondent Dr. Wolfgang L i b a l
Leidie des 27jährigen Raimund Mesdiede einwandfrei identifiziert
S%eutl!ngec ©eneiaUQlngelgec
!
Bonn will Beziehungen zu Bnkarest vertiefen
Letztes Lawinenopfer von der Zagspitze gefanden
S c h n e e f e r n e r h a u s . Das vermutlich
letxte Opfer der Lawinenkatastrophe vom
vergangenen Samstag auf dem Zagspitzplatt,
der seit Tagen vermißte 27jShriga Raimund
M e s c h e d e aus Münster-St Manritz, ist
gefunden worden. Bei einer konzentrierten
Dunhiudnmg der um die Talstation der
Hangbahn sich auftürmenden Schneemassen
wurde seine Leiche gestern um 12.15 Uhr acht
Meter unter dem Schnee gefunden und an*
hand des Personalausweises einwandfrei
identifiziert. Mesihede, dessen Auto verlas*
Ben auf einem Parkplatz am Eibsee gestan«
den hat, ist das zehnte Todesopfer der Lawine, die außerdem noch 17 Verletzte gefordert hatte.
I PoUÜk
Das Hochwasser in Passau" brachte umfangreiche Verkehrsstörungen mit sich. Die
FaluTieuge stauten §ich während des ganzen Tages kilometerlang in den Anfahrtsstraßen. Der Pegelstand der Donau ist im
Lauf des Donnerstag auf über 8,30 Meter gestiegen. Das sind nmd vier Meter über dem
Normalstand.
Vier grofie Jugendlager
Die Meinung der anderen
„Keine Begeisterung
für Wiedervereinigung"
„Wenn die Königin spricht, besonders in
einem fremden Land, haben-ihre Worte eine
ganz bestimmte Autorität. Sie scheint dsnn
den Willen ihres ganzen Volkes auazudrücij^.
Sie ist, wie kein anderer es sein kami, die
Stimme Großbritanniens. Wir wollen uns dann
daran erinnern, daß das, v/as Ihre Majestät
auf dem Ihr zu Ehren gegebenen Staatsbanken
in Bonn sagte, abgelesen wurde von einem Text,
mit dem' sie HaroJd Wilson und sein Kabinett
versorgt hatten. Die Ausdrucksweise war die
der Königin, die Worte von Wilson. Bei soldi
einer Gelegenheit wäre es wichtig, daß die
Königin nur das bekräftigt, was die grolje
Masse des britischen Volkes ohne jede .Frage
gutheißt. Sie sollte von ihren Ministem nidit
aufgefordert werden, sich 4uf strittigen Boden
zu wagen. Genau das isjf' nun geschehen. Die
Bonner Rede, geistiges KintL Wilsons, spradi
von Großbritanniens wärmster Unterstützung
für Deutschlands „natürlichen Wunsch nadi
friedlicher Wiedervereinigung". Es wurde audi
gesagt, daß zur Verteidigung einer gemeinsamen Zivilisation britische Streitkräfte in
Deutschland stationiert seien. Dies ist eine
Haltung, die izwar von einigen Politikern in
Großbritannien geteilt wird, sicherlich aber
nicht von der Mehrheit des Volkes. Die Briten
haben überhaupt keine Begeistprung für ein
wiedervereinigtes Deutsdiland. Im Gegenteil,
sie fühlen, daß eim. geteiltes Deutschland ein
StützpfeUer des Weltfriedens ist Die Aufrediterhaltung und Finanzierung einer großen britischen Armee auf deutschem Boden wird mit
Befremden und Widerwillen betrachtet. Es ist
wichtig, daß die Deutsdien diese Tatsadien
erkennen. Wie traurig würde es sein, wenn die
besondere Aura, die die Worte der Königin
umgibt, jetzt den Deutschen einen falstfen
Eindrudc gegeben hätte, um sie vielleidit später zu desillusionleren. Besser wSra es gewesen, wenn WUson sein Talent als Redenschreiber gezügelt und seinen Text auf unstrittige Erklärungen beschränkt hätte.'
DAILY EXPRESS (London)
(Beaverbrook-Blatl)
„Ein versöhnendes Symbol"
„Die Vergangenheit, die nicht vergessen ist,
wirdder Zukunft wegen in den Hintergrund
gedrängt. Dies dürfte auch für andere westliche Länder ein starker Impuls sein. Der britische Besudi beweist, daß vor allem die jungen Deutschen, die sich manchmal die Frage
stellen, ob sie wirklich dazugehören, durdi
eine derartige Geste besonders inspiriert werden. Die Zeit ist gekommen, die neuen deutsdien Generationen, die das Merkmal des
zweiten Weltkrieges nicht mehr tragen, wissen
zu lassen, daß Westeuropa sie ohne jede Einschränkung als vollwertige Europäer und Bundesgenossen akzeptiert."
VÖLKSKRANT (.Amsterdam!
Bonn. Von Anfang Juli bis zum Oktober
werden vier große Jugendlager in der Bundesrepublik zum Treffpunkt der westeuropäischen Jugend werden. Wie das Bundesministerium für Familie und Jugend bekanntgab,
sollen die Lager, die für 14 Tage jeweils
100 Jugendliche aufnehmen, in Bad Niederbreisig (Rheinland), St. Blasien (Schwarzwald), Ratzeburg (Schleswig-Holstein) und Versöhnung zweier Gegner
in Berchtesgaden (Bayrische Alpen) einge„Daß die Welt für vieles Platz hat, zeigt siA
richtet werden. Veranstalter ist die Deutsche ^ wieder
einmal am Beispiel der letzten 24
Gesellschaft für internationalen Jugendaus- Stunden, in denen unser nördliches Nachbartausch in Bonn.
land zum Schauplatz einer — wenigstens äußerlich manifestierten — Versöhnung zweier erbitterter Gegner aus dem zweiten Weltkrieg wur29 USA-Folaris-Untersee-Boote
de, während sich das Geschehen in den zwoi
. i m Einsatz
^^ anderen Gegenden unseres Planeten wieder
: WashingtCMu .291 amerikanische Atom-Un- ; besonders, deutlich vom Frieden Weg iura
entwidcelt hat« Sdton der
terseeboote mit Polaris-Raketen kreuzen im Kriegerischen..hin
erste
Tag
des
Besudies
Elizabeths HMittelmeer, im Atlantik und im Pazifik. Fünf in Deutschland ist auch Königin
für die Gastgeber zu
Boote liegen in den Ausrüstungsdocks, und einem vollen Erfolg geworden, hat sidi dodi
am Samstag werden Nummer 35 und 36 der die britische Herrscherin unumwunden zum
auf 41 Boote geplanten Polaris-Flotte vom Prinzip der Wiedervereinigung bekannt. Ihr
Stapel laufen. Die beiden neuen Einheiten zweites Bekenntnis, dasjenige zur Einigung
heißen „Georges C. Marshall" und „James Europas, dürfte andererseits den Deutsdien
K. Polk". Sie sind mit je 16 Polaris-Raketen nidit nur etwas bringen, sondern es dürfte von
getragen sein, daß
des neuesten Typs (A-3) ausgerüstet Diese der diskreten Erwartung
inskünftig in der EWG auf
Rakete kann Atom-Sprengköpfe mit einer Großbritannien
eine vermehrte Fürspradia Bonns rechnen
Sprengkraft von etwa einer Megatonne 4500 könne."
BUND (Bern)
Kilometer weit transportieren. Die restlichen
fünf Einheiten der Flotte sind ebenfalls sdion'
im Bau.
Tischen Außenministeriums. Diese Maßnahme wird mit dem Abbruch der diplomaVisum für Algerien erforderlich
tischen Beziehungen zwischen Algerien und
Algier. Alle Staatsangehörigen der Bun- der Bundesrepublik begründet. Seit der Undesrepublik benötigen vom 20. Mai an für abhängigkeit brauchten Bürger der Bundesdie Einreise nadi Algerien ein Visum, ver- republik keinerlei Visum für die Einreise
lautet aus zuverlässigen Kreisen des alge- nach Algerien.
über sein Leben in Zukunft aUedn zu überlassen,
wäre verfehlt. Um Sie zu einem so schwerwiegenden Entschluß zu bringen, hätte es ganz anderer Ereignisse bedurft
Der Heilige Abend war unter diesen Umständen in leidlichem Frieden verlaufen. Der Jubel
der IQnder hatte die nicht gerade festidche Stimmung der Erwachsenen nicht allzu stark in Erscheinung treten lassen. Gian war zwar ungewöhnlich still gewesen, aber John hatte mit
einem Eifer Eisenbahn gespielt, als sei er mit
seinen Buben gleichaltrig, Mutter Tuor war nach
dem guten Abendessen prompt in ihrem Lehnstuhl eingeschlafen und hatte an der Feier nur
leiblich teilgenommen.
Während die elektrischen Lichter am Baum
brannten — Kerzen waren in den Staaten verboten — ertappte sich Gian plötzlich dabei, an
Brunas Kinder zu denken. Jetzt waren sie nodi
zu klein, um sich über einen Baum freuen zu
können, nächstes Jahr jedoch... Wo mochten
sie dann sein und wo Bruna und er?
Erschrocken bradite er diese Gedanken zum
Schweigen, Eine solche Frage erhob sich doch
wohl nur für Bruna und die Kinder, nicht aber
für ihn. Wo anders sollte er sein als hier, in
seiner selbstgewählten zweiten Heimat?
Wieder sdiaute er in die Lichter und vermißte
den gewohnten Wadisgeruch, Kerzen waren
eben doch etwas anderes, ihr leises Flackern
war poetästher und sprach das Gemüt mehr an.
Mit sonderbar leeren Blicken schaute er durch
den für die vielen Menschen engen Raum, und
ein Gefühl der Fremdheit ließ ihn unwillkürlich
frösteln. Für John und Maria modite das ©in
richtiges Zuhause sein, für ihn jedenfalls nicht.
Durdi die dünnen Wände des schle'cht gebauten Gebäudes drangen Lärm und Gesdirei aus
smderen Wohnungen, Jemand versteifte sich
darauf, vor den Fenstern kleine, mit einem
Knall explodierende Peuerwerkskörper loszulassen. Was für ein abscheulicher Lärm! War
dies Weihnachten, das stille Fest der Innerlichkeit? Gern hätte er sich die Ohren zugehalten
und wäre davongerannt, wann er sich nicht gesdiämt hätte.
Plötzlidi mußte er daran denken, wie er vor
einem Jahr, Bruna neben sidi, den Fensterladen geöffnet, mit, ihr den weihntichllichen
Glocken gelausdit imd den Sdineeflodcen zugesdiaut halte, wie sie im Licht der Straßenlaternen sadite durdi die Luft wirbelten. Damals war
Weihe ujid F^ststipummg, ink ihm gewesen,
Bruna hatte mit dem alten, eher häßlichen
Baumschmuck aus sedner Kindheit ein kleines
Tämicheh behangen. In jener Nacht hatte sie sich
ihm zum erstenmal ergeben, angerührt vom
Zauber der Weihnacht, überwältigt von Liebe
ÄUihm.
Warum nur waren menschliche Gefühle so
unbeständig, so unfähig, das Glück im Herzen
festzuhalten? In jener Nacht waren sie doch
glücklich gewesen, überzeugt, füreinander bestimmt zu sein — und doch war ihm danach diese
Gewißheit so schnell abhanden gekommen. Jetzt,
Tausende von Kilometern von der Heimat entfernt, dache er mit Bedauern an das Verlorene.
Irgendwie hatte das-Leben von damals besser zu
ihm gepaßt als das jetzige. Von seiner vaterlosen Kindheit her war in ihm eine Sehnsucht
nadi der harmonischen Einheit einer richtigen
Familie geblieben. Für kurze, allzu kurze Zeit
hatte Bnma sie gestillt oder doch wenigstens
besdiwichtigl, wenn die Erfüllung audi hhiter
seinen Erwartungen zurüdcgeblieben war.
Jetzt spürte er sie plötzlich wieder; nur hatte
er inzwischen erfahren, wie schwer sie zu befriedigen war. Weder Maria und John nodi
andere Bekannte führten eine Ehe, wie sie ihm
vorschwebte. Auch Kate hätte, das \vußte er
nun, überhaupt kein Talent dafür gehabt. War
sein Maßstab zu hoch, zu unrealistisch? Hatt«
er Bruna unrecht getan, indem or Unmöglichis
forderte?
Inzwisdien, hatte er gelernt, daß niemand aus
jedem Alltag einen Sonntag machen kanny gesdiweige denn ein so stiefmüJlerlidi behandeltes Gesdiöpf wie Bruna, deren Leben überhaupt
nur den Alltag gekannt hatte.
Gian seufzte verstohlen. Plötzlidi hatte ^r fast
körperlich das Gefühl, Brunas H{ind in der seinen zu hallen, ja, er fühlte genau ihre Kühle
und die von violer Arbeit rauh gewordene Haut,
Bruna war audi in der Liebe stets voller Heipmungen gewesen; die einzige Zärtlichkeit, die
sie je von sich öus gefunden, war ciiese: ihre
Pinger mit den seinen zu verflechten. Verwirrt
schaute Gian auf seine Hand, stand dann, auf
der Fludit vor solchen Gedasken, auf und trat
zu John und seüien Jungen, als könnte ihre Nahe
ihm Hilfe bringen,
Kate hatte, seit sie sich so verstimmt von ihm
getrennt, nichts von sich hören lassen. Auch am
Weihnachtsmorgon blieb sie stumm, Gian ertappte sich dabei, dies wunderbar zu finden.
Wenn doch diese unsjlückselige Liebelei sangund klanglos einsdihefe und vollends zu dem
Niaits wjirde, das sie im Gründe tpaner jewosenl
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Jeltag, 2i' Mai 1965
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jdTV fordert »Bewährungsatifstieg**
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Vorbildliche Förderung der Hochschulen
Stuttgart Die Gewerkschaft Oeffentliche
kenste, Transport und Verkehr (ÖTV) forlert für die rund 826000 Angestellten im
heffentlicfaen Dienst JBIS Sofortmaßnahme
linen generellen Bewahrungsaufstieg nach
Ireljähriger Tätigkeit um eine VergütungsIruppe- Tarifverhandlungen über dieße Forleruflg sollen mit den öffentlichen Arbeitlebern am 23. Juni in Bonn aufgenommen
Verden. Wie der Vorsitzende der GewerkIdiaft, Heinz Kluncäcer, am Donnerstag vor
ler" Presse in Stuttgart mitteilte, soll mit
lieser Maßnähmfe eine Gleichbehandlung der
^gestellten mit den Beamten im öffentlilien Dienst erreicht werden. In einem Brief
in die öffentlichen Arbeitgeber von Bund,
[ändern und Gemeinden hat die ÖTV ihre
Forderung damit begründet, daß die bsur Zeit
[odi für die Vergütimg der Angestellten im
Jeffentlichen Dienst geltenden Tätigkeitsaerkmale restlos überholt seien.
Kultusminister Prof. Hahn: Die Leistungen des Landes weiden in der ganzen Bundesrepublik anerkannt
S t u t t g a r t . Baden-Württemberg, das hodisihuireicfaste Land der Bimdesrepublik,
liegt in dar Förderung seiner Wissenschaftlichen Hodischulen an dei Spitze aller BundesISnder. Kultusminister Professor Dr. Wüheim Hahn hat dies am Donnerstag im Landtag in «einer Antwort auf eine mündlidie Anfrage des GDU-Fraktionsvorsitzenden Camill Wune festgestellt. Würz hatte auf die für den 1. Juli vorgesehenen Studenten-Protestdemonstrationen hingewiesen und erklärt. Ursache dieser Demonstrationen sei das
Unbehagen vieler Studenten über Mängel im Bildungswesen. Der Abgeordnete wünschte
von der Regierung einen Bericht, aus dem hervorgehen soll, weldbe Leistungen BadenWürttemberg in den letzten 15 Jahren für seine Universitäten und Wissenscfaaftlidien Hodiwhulen erbradit haL Auch soll die Regierung klarlegen, welche materiellen
Hilfen des Staates, den Studenten gewährt werden.
Kultusminister Hahn machte darauf aufmerksam, daß die Leistungen des Landes
auf dem Gebiet der Hochschulförderung
heute in der ganzen Bundesrepublik anerkannt seien. Auch der Vorsitzende des Landesverbandes Baden-Württemberg des Verbandes Deutscher Studentenschaften habe
sier weiter. Auch zur Unterstützung der Studenten an den Hochschulen des Landes leistedas Land beträchtliclie materielle Hilfen.
Nach Mitteilung des Kultusministers betragen allein im Jahre 1965 die Aufwendungen
des Landes für die Studentenförderung nach
dem Honnefer-Modell rund zwölf Millionen
Mark und für eine an das Honnefer-Modell
der Wissenschaftlichen Hochschulen angeschlossene Förderung für Studenten der
Pädagogischen Hochsäulen, der Kunsthochschulen, der Ingenieurschulen und der Höheren Fachschulen rund sieben Millionen Mark.
Darüberhinaus habe das Land eine sogenannte Härtefallregelung geschaffen, mit der
alle Studierenden erfaßt würden, die nicht
nach den Grundsätzen des Honnefer-Modells
gefördert werden könnten, die aber dennoch
eine Förderung dringend brauchten. Schließlich gebe das Land ständig Zuschüsse zum
Bau von Studentenwohnheimen, Studentenhäusern, Gästehäusern und Mensen.
SüddeutHche
Kunsfhromh
In 91 Ländern hat der Korrespondenzdienst von Pax Christi nach einer Mitteilung
des Freiburger Büros dieser internationalen
katholischen Friedensbewegung seit 1950
mehr als 50 000 briefliche Kontakte zwischen
Jugendlichen und Erwachsenen vermittelt
Eine attraktivere Gestaltung der Unteroffizierslaufbahn hat der Bundesverteidigungsminister vorgesehen, wie das Wehrbereichskommando V in Stuttgart am Mittwoch mitteilte. Widitige Spezialisten unter den älteren Unteroffizieren sollen in eine neu zu bildende Laufbahngruppe übergeführt werden,
in der sie rangmäßig den Offizieren vom
Leutnant bis zum Hauptmann gleichgestellt
sind.
Der Generalrat des Oberelsaß hat in einer
Entschließung sein Interesse an einer autobahnähnlichen Verbindung zwischen Freiburg
und Donaueschingen bekundet und sich für
eine Verlängerung dieser geplanten Querverbindimg in Richtung Colmar ausgesprochen.
Klagen über die immer schlechter werdende rechtliche Position der Architekten
äußerte der Vorsitzende des Bezirks Württemberg-Hoherizollern der Architektenkammer Baden-Württemberg, Dipl.-Ing. Heinz
Hofmann bei einer Bezirksvertreterversammlung. Hofmann wies besonders auf die immer untragbareren Vertragsbedingungen hin,
die den Architekten von der öffentlichen
Hand, den Kreisen und Gemeinden aufgezwungen würden.
Der „Feuerteufel" von Weil am Rhein, ein
25jähriger Hilfsarbeiter, der monatelang die
Bevölkerung der Stadt beunruhigt und im
Laufe von knapp zwei Jahren vier Brände in
Oekonomie-Gebäuden gelegt hatte, ist am
Mittwoch von der großen Strafkammer des
Landgerichts Freiburg zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Die Vollelektrifizierung der Strecke Aalen—
Stuttgart, die von der Arbeitsgemeinschaft
für überbezirklidie Verkehrsfragen im Raum
der Ostalb und des Remstals immer wieder
gefordert wurde, nimmt greifbare Formen
an. Bereits im-Frühjahr nääwten Jahres soll
mit dem Ausbau der Reststrecke Schorndorf—Aalen begonnen werden. Bis Sommer
1969 wird dann die gesamte Strecke der
Remstalbahn elektrifiziert sein.
Vom Tod des Ertrinkens hat Anfang dieser Woche der 15jährige Metzgerlehrling
Peter Kapler aus Bad Waldsee einen kleinen Buben und ein kleines Mädchen, beide
im Alter von zwei bis drei Jahren, gerettet
dies kürzlich gegenüber dem Kultusministerium zum Ausdruck gebracht und ausdrücklich erklärt, daß sich die Protestaktionen der
Studentenschaft nicht gegen die Kulturpolitik des Landes Baden-Württemberg ridilen.
Ziel der Aktion sei vielmehr eine Rangerhöhung der Bildungspolitik gegenüber dem
Ressort der Verteidigungs-, Wirtschaft-, Au•ßen- und Sozialpolitik. Professor Hahn betonte, diese Zielsetzung der Aktion der Studentenschaft stehe in keiner Weise im Widerspruch zu den Bemühungen des Landes
um die Lösung der Bildungsprobleme. Sie
Uni platzt aus den Nähten
Landtag billigt Elektrifizierungsabkommen mit der Bundesbahn
lasse vielmehr den Schluß zu, daß die StuFreiburg.
Die Universität Freiburg steht
dentenschaft mit ihrer Aktion die KulturStuttgart Mit übenviegender Mehrheit hat Bahnübergang bei Pforzheim-Eutingen eine politik des Landes Baden-Württemberg vor einer weiteren Wachstumsphase. Nach
er Landtag von B^den-Württemberg am gefährliche Situation gemeistert. Wie die nachhaltig unterstützen wolle.
ihren Vorstellungen sollte bis 1970 in Freilonnerstag nach einer längeren Debatte das Bahnmeisterei Pforzheim am Mittwoch auf
burg die Zahl der Lehrstühle um 51 auf 218
Iritte Abkommen zwischen der Bundesbahn Anfrage bestätigte, hatte dort ein als AusWie der Kultusminister mitteilte, sind seit erhöht werden. Mit dieser Bedarfsfeststelnd dem Land über die Weiterführung der hilfskraft eingesetzter 26 Jahre alter Schran- Bestehen des Landes Baden-Württemberg
ilektrifizierung gebilligt. Nach der Verwirk- kenwärter nach der Durchfahrt eines Trieb- an den Landesuniversitäten über 10 000 Stel- lung beantwortete die Universität eine Umdiung des Abkommens wird die Nord-Süd- wagens die Schranken wieder geöffnet und len geschaffen worden. Der Zuschuß für die frage des Wissenschaftsrates, der gegenwärransitlinie Hamburg—Hannover-Stuttgart- dabei vergessen, daß sich aus der Gegen- laufenden Jahresausgaben wurde von 37 tig den Umfang des für erforderlich gehalte:ürich-Mailand-Rom vollständig elektrifi- richtung der D-Zug „Mozart" näherte. Zum Millionen Mark im Rechnungsjahr 1953 auf nen Ausbaues der Wissenschaftlichen Hochiert sein. Das Abkommen sieht die Elektri- Glück bemerkte der Lokomotivführer durch 223 Millionen erhöht. Für Lehre und For- schulen in der Bundesrepublik und Westierung von insgesamt 515 weiteren Strek- einen die Schienen passierenden Lastwagen schung hat das Land im Jahre 1953 insgesamt Berlin neu ermittelt. In den zurückliegenden
enkilometem in Baden-Württemberg vor. rechtzeitig die Gefahr und brachte mit einer 2,8 Millionen Mark aufgewendet, im Jahre
.as Lanti gewährt dafür der Bundesbahn Notbremsung den mit über 100 Stundenkilo- 1965 sind hierfür 22,6 Millionen vorgesehen. sechs Jahren wurden in Freiburg 42 neue
insgünslige Darlehen in Höhe von rund 436 meter Geschwindigkeit fahrenden Zug noch Mit seiner großzügigen Förderung habe das Lehrstühle geschaffen. Nach wie vor beobdillionen Mark. In dem-dritten Abkommen vor dem Bahnübergang zu stehen. Der Land die Empfehlungen des Wissenschafts- achtet die Universität mit Sorge den unverber die .Weiterführung der Elektrifizierung Schrankenwärter wurde sofort von seinem rates für die Erhöhung'der Personalstellen mindert anhaltenden Studentenandrang, der
und des Sachetats an den bestehenden Hoch- alle Vorausberedmungen längst übertroffen
(Sind im einzißlnen folgende Strecken aufge- Posten entfernt.
schulen, die bis 1965 erreicht werden soll- hat. Im jetzt begonnenen Sommersemester
lommen worden:
Statt der Braut kam die Polizei
ten, schon in diesem Jahr erfüllt und zum wird die Zahl der Freiburger Studenten mit
J Südabscinitt der Ried-Bahn von der LanSingen. Weil er Sehnsucht nach seiier Teil sogar überschritten, erklärte der Mini- voraussichtlich 11 500 eine neue Rekordzifesgrenze bei Lampertheim, bis Mannheim
13 km) - Heilbronn-Osterburken-Würzburg Verlobten hatte, ging der Polizei in Singen
fer erreichen. Nach Ansicht des Rektors deu27 knj) - Renningön-Böblingen-Eutingen jetzt der zweite Täter eines, Raubüberfalles
tet alles darauf hin, daß man sich in den
Dkm) - Sthbmdorf—Aalen (46km) - Eutin- ins Garn, der am 21. März in Singen verübt
nächsten
zehn bis 15 Jahren in Freiburg auf
en-Hattingen (90 km) - Hattingen-Singen/ worden war. Der 25jährige Mann, der nach
DRK: Jugend hat Idealismus
mindestens 15 000 Studenten wird einrichten
onstanz (56 km) - Offenburg-Hattingen der Tat nach Hamburg geflüchtet war, kehrte
Freiburg. Das Deutsche Rote Kreuz regi- müssen.
nach Singen zurück, um seine Braut abzuho24 km).
In der Debatte setzten sich die CDU-Ab- len. Dabei wurde er von der Polizei gefaßt. striert eine wachsende Bereitschaft der Jueordneten Gerd Weng tmd Robert Gleich- Er wird sich jetzt mit seinem Kumpanen, der gend zur ehrenamtlichen Mitarbeit. Die
luf dafür ein, daß bei der Elektrifizierung schon festgenommen wurde, wegen Raub- DRK-Vizepräsidentin Etta Gräfin Waldersee
(er Strecke Böblingen-Eutingen—Hattingen überfalls verantworten müssen. Die beiden versicherte am Mittwoch zu Beginn der
Rahmen des dritten Abkommens schon Männer hatten einen 24jährigen zu einer Frauen Jahrestagung des Deutschen Roten
/orbereitungsn für eine Elektrifizierung der Fahrt im Auto eingeladen, ihn unterwegs Kreuzes in Freiburg, daß nach den ErfahrunIG Metall: „Wenn sich die starke Dynamik in Bewegung setzt . . ."
^tredcen Horb—Tübingen und Herrenberg- zusammengeschlagen und ihm 150 Mark ab- gen des DRK die heutige Jugend den Idealismus
keineswegs
abgeschrieben
habe.
Als
Begenommen.
fübingen getroffen werden. Die beiden AbK a r l s r u h e . Die Verhandlungen zwischen Vertretern der IG Metall, dem Verband
weis dafür bewertete sie auch den großen
leordneten wünschen einen elektrifizierten
württembergisch-badischer
Metallindustrieller und Vertretern der Karlsruher Firma Junker
Andrang
zur
Ableistung
eines
freiwilligen
Sdiäden
am
Aidielberg-Viadukt.
Rundverkehr im Raum Neckar/Alb auf den
Ruh über die Entlassung von 700 Arbeitern in dieser Firma wegen illegalen Streiks
ätredcen
Stuttgart-Plochingen-TübingenAichelberg, Kreis Göppingen. Der ständig Sozialjahres, bei dem sich junge Mädchen und
lorb-Böblingen und Stuttgart-Tübingen- zunehmende Verkehr auf der Autobahn hat und Männer zum Dienst als Helfer in Kran- am Donnerstag in Karlsruhe sind gescheitert Die Parteien konnten sich über die Hauptforderungen der IG Metall, Zurücknahme der fristlosen Entlassungen, Lösung aller Aklerrenberg—Böblingen.
den etwa einen Kilometer langen Aichelber- kenhäusern, Altersheimen und ähnlichen kordund Lohnprobleme sowie Bezahlung des ausgefallenen Lohns während der letzten
Einrichtungen
verpflichten.
In
Hamburg,
wo
ger Viadukt am Albaufstieg gefährdet. So
Es geht um die Hofei^fo^e
haben sich an einigen Brückenträgem des das Rote Kreuz versuchsweise das Sozial- drei Tage nicht einigen.
jahr eingerichtet hat, überstieg im vorigen
Stuttgart Der Gesetzentwurf der Landes- Viadukts an der Bergseite der Fahrbahn Jahr die Zahl der Anmeldvmgen bei weitem
In einer Erklärung bedauerte der Verband nähme melden und in der Firma beschäftigt
legienmg, dnrch den die Gleichberechtigung Ulm-Stuttgart Risse gezeigt. Außerdem hat die der verfügbaren Plätze. Dagegen stößt württemberg-badischer
Metallindustrieller, werden können. Entsprechende Schreibenler Gesmlechter bei der Hoferbfdtge'her^e- sich im Bereich von zwei der bis zu 18 m das Rote Kreuz ebenso wie die anderen Ver- daß sich die IG Metall nicht in der Lage ge- sollen den Belegschaftsmitgliedern sofort zuitellt werden soll, ist am Donnerstag im hohen Pfeilern die Trägerkonstruktion in bände der freien Wohlfahrtspflege auf sehen habe, auf den Vorschlag einzugehen, gestellt werden.
Landtag von Baden-Württemberg nach der ihrem Lager um rund 2 Zentimeter talwärts Schwierigkeiten bei der Besetzung haupt- die Arbeiter bei Junker und Ruh soweit wie
Der Bezirksvorsitzende der IG Metall
ersten Lesung zur weiteren Beratimg an den versdioben. Anfang Mai haben Repara- amtlicher Stellen mit ausgebildeten Sozial- möglich „unter Berückcichtigung der sach- Baden-Württemberg, Willy Bleicher, Stuttturarbeiten
begonnen,
die
bis
Pfingsten
soxechtsausschuß überwiesen worden. In Baarbeitern. Der Fehlbestand in diesem Be- lichen Gegebenheiten und nach Prüfung in gart, wies in einer Kundgebung unter freiem
äen-Württemberg ist das Recht des geschlos- weit abgeschlossen sein sollen, daß die zur rufszweig wird für das gesamte Bundesge- einer mit dem Betriebsrat paritätisch gebil- Himmel vor einem Großteil der Entlassenen
lenen Hofübergangs nicht einheitlich gere- Zeit nur halbseitig befahrbare Tal-Fahrbahn biet gegenwärtig mit rund 75 000 Kräften an- deten Kommission wieder einzustellen". Jun- darauf hin, daß die IG Metall bei den Verlelt. Nach dem Gesetzentwmrf der Regie- am Aicheiberger Viadukt wieder ganz für gegeben.
ker und Ruh habe sich daher entschlossen, handlungen in Stuttgart und Karlsruhe Wert
ung ist zum Anerben jeweils der Aelteste den Verkehr freigegeben \Verden kann.
diejenigen Arbeiter von sich aus ab sofort auf eine baldige und gütliche Einigung gelegt
ler Erben berufen, auch wenn er weiblichen
wieder einzustellen, die sich zur Arbeitsauf- habe. Wenn es zu keiner Einigung gekomSesdiledits ist Diese Aenderung der bishemen sei, so habe das sicher daran gelegen,
ligen gesetzlichen Vorschriften war angedaß der Unternehmerschaft in diesem Fall
|idits eines Urteils des Bundesverfassungs„offensichtlich
das
Fingerspitzengefühl
Tiertragödie
im
Rhein
EBrichts vom 20. März 1963 erforderlich, das
fehlte". Die Unternehmerseite sei auf das
Das
neue
Hundesteuergesetz
ist
vom
Landtag
gebilligt
worden
Chur/Schweiz.
Eine
Tiertragödie
festgestellt hatte, daß der Vorrang des
Problem der Bezahlung des Lohnausfallg
hat sich am Montag im Rheintal in der
nannlicien Geschlechts bei der Hoferbfolge
überhaupt nicht eingegangen. Bleicher bePfändungsparagraphen
in
die
Vorlage
einS t u t t g a r t . Nach einer teilweise wieder
Nähe von Chur abgespielt. Eine Herde
legen den Gleichbere&tigungsgrundsatz des
tonte, man solle sich nicht wundern, wenn
von etwa 550 Schafen, die am linken
Irundgesetzes verstößt. Die gesetzliche Erb- recht temperamentvollen Debatte hat der fügt: „Werden von einem Hundehalter oder
sich eine „so starke Dynamik", wie sie die
in
einem
Haushalt
mehrere
Hunde
gehalten
Landtag
von
Baden-Württemberg
am
DonRheinufer gegrast hatte, folgte plötziolge gilt allerdings nur dann, wenn der
IG Metall in Baden-Vv^ürttemberg verkörund
kann
die
Steuer
für
diese
Hunde
nicht
lich ihrem Leithammel in das hodi»blasser keine andere Bestimmung getrof- nerstag das neue Hundesteuergeselz verabpere, in Bewegung setze.
len hat. Der vom Justizministerium ausge- sdiiedeL Das Gesetz verpfliditet die Gemein- auf andere Weise beigetrieben werden, so
gehende Wasser des Rheins, Obwohl
arbeitete Gesetzentwurf bringt auch die Re- den, eine Hundesteuer zu erheben. Ein An- darf der zweite und weitere Hund ohne
Polizei und Feuerwehr sowie die
gelung, daß das Vorrecht des ältesten Erben trag der SPD, den Gemeinden die Erhebung Rücksicht auf Pfändungsbeschränkungen geSchweizerische LebensrettungsgesellHubschrauber abgestürzt
pfändet
werden."
Ein
einziger
Hund
sei
nidit
Sann nicht gelten soll, wenn der Erblasser freizustellen, wurde von der Mehrheit des
schaft mit Booten bald zur Stelle
Karlsruhe. Ein Hubschrauber der Bundespurdi die Ausbildung oder durci die Art Hauses abgelehnt Der vom Plenum akzep- pfändbar, betonte der Abgeordnete Theowaren, konnten bis Montagabend nur
wehr ist am Donnerstag in den frühen Morpnd den Umfang der Beschäftigung eines tierte Entwurf schreibt Steuersätze vor, die pont Diez bei der Begründung. Weitere
etwa 200 Tiere lebend und ebensoviele
genstunden auf dem Gelände einer Raffine<indes auf dem Hof" auch ohne ausdrück- je nach der Große der Gemeinde jährlich Hunde sollten jedoch gegebenenfalls gepfäntot geborgen werden. Am Dienstag
det werden können, sdion weil sonst die Gerie
im Karlsruher Rheinhafen abgestürzt.
lidia letztwillige Verfügung erkennen ließ, 24 bis 6ß Mark betragen.
wurde versucht, die restlichen 150 Tierfahr einer „Flut von Scherenschleifern"
Der Piloti ein Leutnant, erlitt beim Aufprall
paß dieses Kind den Hof übernehmen soll.
leichen
aus
dem
Wasser
zu
fischen,
um
Im Mittelpunkt der dritten Beratung stand drohe. Bei der zweiten Lesung des Entder MasÄine schwere Verbreimungen und
die Gefahr einer Gewässerverseuchung
die Frage, ob ein Hund gepfändet werden wurfs war Ende April noch die Bestimmung
starb
kurz nach seiner Einlieferung in ein
zu bannen. Dem Schäfer entstand nach
Karlsruher
Krankenhaus. Der Copilot, ein
darf oder nicht. Mit der knappen Mehrheit gestrichen worden, daß ein Hund ohne RückReaktionsschneller Lokführer
den ersten Schätzungen ein Schaden
auf Pfändungsbeschränkungen gepfänUnteroffizier, sprang während des AbsturPforzhsim. Durch. Aufmerksamkeit und von 51 gegen 49 Stimmen bei fünf Enthal- sicht
von
mindestens
SO
000
Schweizer
Franwerden darf, wenn die Steuer nicht auf
zes aus dem Hubschrauber und zog sich
pdmelles Reagieren hat ein Lokomotivführer tungen nahm der Landtag einen Antrag meh- det
ken.
andere
Weise
beigetrieben
werden
kann.
sciiwere Verletzungen zu.
rer
CDU-Abgeordneter
an,
der
folgenden
ilieser Tage an einem schienengleichen
Weitere 515 Bahokilometer elektrisch
Sie konnten sich nicht einig werden
Der erste Hund ist „unpfändbar"
thampignon
schmeckt einfach immer
*
rahmig. sahnig-Cliampignon
Wo immer Si? Champignon kaufen, er kommt
wohlaoreift und immer frisch zu ihrem
Kaufmann. Dafür sorgt die beste CamembertFnschdienst-Kette Europas.
Jermeistgekaufte
-«»eitag, 21. Mal 1965
Im Duftkreis der Echaz
Den weltw€!iten Ruf, den die Kölner ihrem tranten Gorüdien ausgesetzt, die selbst
Duftwasser aidiern konnten, hat unser Männern der Aktion „Reine Luft" den Atem
Ediazwasser nidit, obwoiil es weit stärker versdilagen würden. Der Gerudi Jkämpft sidi
in die Nasen dringt und zweifellos nadi- selbst durdi gesdilossene Fenster durdi,
haltiger wirkt. Hin und wieder hat audi dringt in Kästen und Spinde eiin, setzt sidi
der Gemejnderat bei seinen Beratungen Ge- in den Kleidern fest und wedct nadits man. legenheit gehabt, eine in den Sitzungssaal dien Sdiläfer, weil der Magen rebelliert.
. gewehte Gerudisprobe mit Naserümpfen Bei gesdilossenem Fenster glaubt man, nidit
> zur Kenntnis zu nehmen. Aber es bleibt mehr atmen zu können; öffnet man die
Flügel, strömt der Ediazduft in didcen
; — wie so oft - beim Naserümpfen.
, • - Ein sauberes, «diönes Bett hat man der Sdiwaden ein. Und weil er offensiditlidi
Ediaz entlang der Gutenbergstraße berei- in den frühen Morgenstunden besonders
tet, und man könnte meinen, daß si© sidi kräftig ist, vermag er die Mensdien aus
darin redit wohlfühlt. Sie plätsdiert lustig, den Betten zu vertreiben. Zur Abwehr einund gerade jetzt, nadi den starken Regen- gesetzte Düfte aus Köln kommen zu einem
fällen, wälzt sie sidi mit siditlidiem Ver- sdiwadien Erfolg nur, wenn man die Flasdie
gnügen durdi das Betonbett. Daß sie mit- direkt unter die Nase hält.
unter mißbraudit wird und als AbfallbeförSdion seit langem ist bekannt, wie das
, derungsmittel dient, um einen alten Sdiuh, Ediazwasstir
seinem penetranten Gerudi
Papier oder Büdisen auf ihrem Rüdcen kommt, und zu
Reutlingen setzt man die
außerhalb Etters zu tragen, muß sie wider- ganze Hoffnungin auf
Kläranlage, die Pful, sprudislos hinnehmen, und was will sie lingen und Eningendiegemeinsam
sdion madien, wenn in ihr Wasser Auto- Dann — diesen Glauben hat manerriditen,
— soll's
reifen, Fahrräder und tote Katzen versenkt
werden. Da ist es nur ein sdiwadxer Trost anders werden.
zu wissen, daß hinter der Kläranlage bioloWir meinen, der bestialisdie Gestank ist
gisdi und diemisdi gereinigtes Wasser ein- so lange von den Anwohnern entlang der
fließt, weil der Kampf um reines Wasser Ediaz ertragen worden, daß es jetzt hödiste
mit allen Mitteln imd mit Millionen geführt Zeit ist, das Uebel abzustellen, Zfumal es
. werden muß.
sidi abstellen läßt. Sdiließlidi kann man
Wer im Duftkreäs der Ediaz zu leben ge- die, die im Duftkreis der Ediaz leben müszwungen ist, weil nidit alle Reutlinger.nadi sen, nidit länger mit d«m Kommißaussprudi
Orschel-Hagen ziehen können, ist pene- trösten: „Es ist nodi niemand erstunken!"
Bezirksmlssionstag
Bexijricsjugeadtag — WeltmlulonMUSitellung
Paa Himmelfahrtsfest werden die evangelisdien Gemeinden des Reutlinger Dekanatsbezirks den Bezirksmissionstag und den
Bezirksjugendtag halten. Durdi diese Zusammenlegung soll hervorgehoben werden,
daß alle Verantwortung der Gemeinde missionari«dien Charakter tragen muß. Die Bemühung um die Jugend kann in einer
diristlidien Gemeinde nidit in der üblidien
Weise als Nadiwudisproblem gesehen werden. Vielmehr kann die Verantwortung für
die Jugend nur missionarisdi und als Zuberdtung zum missionarlsdien Auftrag verstanden werden.
IDieser Absidit dient eine Ausstellung
über die Weltmission im Matthäus-AlberHaus, die am Samstag, 22. Mal, um 11 Uhr
eröffnet wird. Sie trägt den Titel „Dennodi in alle Welt" und kann bis zum Donnerstag, 27. Mai, besiditigt werden. Am
Sonntag, 23. Mai, wird in dieser Ausstellung von 11—22 Uhr außerdem eine Reihe
von Filmen aus der Weltmission gezeigt.
Im gleidien Zusaimmenhang steht ein Vortrag mit LiditMldem über das Thema „Südafrika zwisdien «diwarz und weiß". Fräulein Hanna Keyler aus Denkendorf wird
ihn am Samstag, 22. Mai, um 20 Uhr im IHR ZEHNJÄHRIGES BESTEHEN konnte die Frauengnippe der Ott- und Westpreufi«
im S
a s l Amr
. H a r t n n n i i i ' * ffeiern
Aiom
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ninJ.>
Jos-Weiß-Saal des Matthäus-Alber-Hauses im
Saal
dar „Hanaonie**
(Foto: Rieds
als Beridit einer Studienreise halten.
E.
Vtlkshocfcsdnle Reitliign
Das Heimatgefühl bewahren
Die Frauengnippe der Oit* und WestpreuBan feierte ilir xehnjalirigee Baetehea
' ^ ^
^RUNDSCHAU
/r^ftrT.
Vogelfflhrung « n Sonntag
Bund für Vogelschutz und die Volkshochschule laden ziu: Vogelführtmg am Sonntag, 23. Mai, alle Natur- und Vogelfreimda
herzlich ein. Man trifft sich um 5 Uhr früh
am Volkspark beim Johannes-Kepler-Gymnasium und geht zur Vogelbeobachtung in
den Wasenwald.
Sternführung am Samstag
Am Samstag, 22. Mai, findet bei klarem
Himmel um 20.30 Uhr auf der Sternwarte
der Gewerblichen Berufsschule, Karlstr. 40
(Eingang Stadtseite) eine Stemlührung statt
Der Fixsternhimmel bietet eine wahre Fimdgrube von lohnenden, Femrohrobjekten, wie
Doppelsteme, Sternhaufen und Nebel, deren Beobachtimg besonders in diesen Tagen, an denen der Mond nicht am Abendhimmel steht besonders günstig i s t
Im frühlingsmäßig gesdimüdcten Saal der
„Harmonie" konnte die Frauengruppe der
Ost- und Westpreußen ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Zu diesem „Geburtstag" waren
zahlrreidie Gäste und Mitglieder ersdii^nen,
die mit ihrem Kommen ihr Interesse für die
Grappe, ihre Treue imd Verbundenheit bewiesen. In diesen vergangenen zehn Jahren
ist die Frauengruppe unter der Leitung von
Elsa de la Chaux-Palmburg immer enger zusammengewadisen. Der Dank der Gäste galt
daher audi Elsa de la Chaux-Palmburg, die
seit der Gründung die Gruppe ohne Unterbrediung geleitet hatte. Gruß- und Dankesworte wurden zu dem kleinen Jubiläum von
dem zweiten Vorsitzenden der landsmannsdiaftlidien Ortsgruppe Biedritzky, von der
Landesfrauenreferentin Heinridi und dem
Landsvorsitzenden der Landsmannsdiaft,
Voss, übermittelt Als äußeres Zeidiea 6
Dankes überreichte der iiandesvorsitzeH
eine farbige Radierung der Stadt Königsbet
Für die Treue der Frauen', deren Ziel es i
dasHeimatgefühl der Alteniu:bewahren i
es bei der Jugend zu wedcen, dankte 1
de la Chaux in ihrer Entgegnung. Die Frane
gruppe hatte sich immer zur Mithilfe bete,
erklärt, wenn es gaU, an die Bedürfligen a l
Osten Pakete fertig zu- machen." Die FeiS
stunde wurde dazu von der landsmannsdia!
liehen Jugendgruppe Metzingen :gestaltet,d
Volkstänze zeigte, heimatliche Lieder \t
ti^ig und ein heiteres Theatej*tück brau
Mit anerkennenden Worten überreid
der Landesvorsitzende die Treuenadel l
zehnjährige Mitgliedsdiaft an Frau Zalfo
Frau Russius, Frau Sobeciki und an li
männlichen Alitglieder Plaep, Jordan, Syma:
und Stadie. Ein gem.einsam , gesungKs
Ostpreußenlied schloß den offiziellen Ti
der Feier, dem sich frohe Stimden mit Ts
und Musik anschlössen. *
.<
ll
bei Firma C. F. Haux, Reutlingen, und
Fräulein Berta Lutz, Spulerin, bei Firma
" Die einen sind für peinlidie Ordnung, für Hermann Finddi GmbH., Reutlingen, für 40•-hygienisdi-einwandfreie Sauberkeit Die an- jährige Betriebstreue.
deren stört e» nidit, wenn es nidit so ist, wie
Altenklub gesdiloasen
es eigentlidi sein sollte. Wenn mal nidit
aufgeräumt ist oder sidi irgendwo Staub ab- Der Altenklub des Evangelisdien Frauengelagert hat. Jeder hat da so seine eigenen bundes in der Gustav-Werner-Straße ist vom
Vorstellungen und Ansiditen. Und so lange Montag, 24. Mai, bis einsdiließlidi Sonntag,
er sie in seinem eigenen „Reidi" verwirk- 30. Mai, gesdilossen.
lidit, kann kein Mensdi etwas dagegen haWanderung nadi Steinhilben
• ben.
Anders sieht die Sadie aber sdion aus,
Am vergangenen Sonntag trafen sidi rund
wenn der „Unordentlidie" seine Gewohn- 30 Wanderfreunde der Albvereinsortsgruppe
heiten in der Oeffentlidikeit nidit lassen Scmdelfingen zur ^ Monatswanderung und
kann. Beispielsweise auf der Straße. Wenn nahmen an der Gauversammlung in Steiner seine leergewordene Zigaretteiwdiaditel hilben teil. Vom Reutlinger Bahnhof bradite
in den Rinnstein wirft, obwoM in der Nähe das Zügle die Wanderer nadi KleinengstinNur einige Celiittde aind übrig gebllelien - Einst Aufmarsdiplalx
eür Papierkorb hängt. Oder: Er sitzt in einer gen. Von dort ging die Wanderung über
Anlage auf einer Bank, liest eine Zeitung, Meidelstetten nadi Steinhilben. Auf dem
Ein Leser legte uns eine Postkarte „Reut- für die freilidi die Ansprüdie, Maßstäbe und
N e u e i n t r a g u n g e n ^ Fritz, Badi
-wirit sie dann sdiwongvoll in Riditung Augstberg in der Nähe Steinhilbens wurde lingen, Karlsplatz" vor, die im Jahre 1908 Gegebenheiten der damaligen Zeit angelegt Karosseriebau, Neuhausen/Erm'$; Gerb:;
•Drahtkorb. Sie landet allerdings daneben tmd Mittagsrast gehalten. Dann ging es über naÄ Neudiatel gesdirieben wurde. Er ver- werden müssen, räditen sidi sofort und für Balzi Maurermei&ter, Deltängen/Erms; II«
-der Wind treibt si© durdi die Gegend. Oder: den Aussiditspunkt Neuban, eine Hodiflädie glidi sie mit dem heutigen Zustand des alle Zeiten.
Büttner, Damenschneidermeisterin, Goa^
'•Erkauft sidi ein Eis und der Pappbedier wird mit Wadiolderbestandi wo nodi eine kürze Stadtviertels und stellte fest, daß infolge
Auf imserem Foto biegt ein Postwaged ringen; Josef Gallina, Elektroinstallalec,
^iiäadi.-iallengelassen, wo er gerade geht Rast eingelegt wurde, welter nadi Mäger- von Kriegsereignissen und Wiederaufbau niit A,njifingep ypn der Mestzgerstj^aßg-^siasud meister, MetzÜngen; Paul GekelMt^ ZimdÄf.
-«dfer steht
". - "a> ~ • kingen.. von wo^ ^ns die Iftfan&hrtftogetrcT «ttsAtt^nalua'e.von drei oder vier Gab^deiv ^unint ^.seine.xRiditung.^zum äauptpdstämi- jneist^r,-;Uiitarh«uSen >-'R4KU cHJlWWWs-Ma^
- Töaß diese Angewohnheiten riidftt'^eraäe teil wurde. Die Führung der Wanderung am rechten Bildrand fast kein Stein übrig' Vor' dem Gasthaus zum »Lamm." am linkien B)%is^er^I][ett^ngen/Erms;/Pbdipp J^BS, £ri
blieb von alledem, was. wir auf dem Bilde Bildrand ist ein Leiterwagen abbestellt; ver- gesdbäft Bronnweiler; Karl K«|^lsr, Medi
. - - .' . •
-zur Versdiönerung des Staätbildes'beitra- hatte Willi Sdienk. \
sehen.^ ^ ' - t - -•
-••' *^ ' mutlidi gehört er einem Holzhauern von der nikermeister, Pfullingen; Alfred Raaq
"-gen imd zudem den Straßenkehrern zusStzZwei kapitale Hedite gefangen
lidie Arbeit bringen, weiß audi der „UnorDer Karlsplatz, heute dter Platz mit der Alb, der Sdieiter gebradit und kein anderes Flaschnermeister, Großengstingen; Helai
dentlidie". Aber es läßt ihn mehr oder weni- Besonderes Anglerglüdc hatte vor kurzem größten Verkehrsdidite in Reutlingen, war Gut zum Transport *auf die Alb bekommen Scheu, Malermeisteri HülbenrGünter Sdil
_ger~kalt und der Appell an seinen Ordnungs- ein Mitglied des Sportfisdier-Vereins Reut- lange von zweitrangiger gesdiäftlidier Be- hatte. Soldie Wagenab.<ttellungen an den gel, Malermeister, Bningea"^. A.; Herma:
"süin geht zum einen Ohr rein und zum an- lingen, als es kurz nadi Begiran der Angel- deutung, belebt nur durdi den Zubringer- Kandeln ärgerten die Polizei sdion damals. Schumadier, Zimmenmeister, Genkingei
Martin Ulrich, Mechanikenöeister, Pfullt
Tderen raus.
saison zwei kapitale Hedite im Vereinsge- verkehr zum Hauptbahiihof und zur Haupt- Zur Freude der Buben imd Mäddien, die
In den Wintermonaten kommt es naturge- Wässer Rusdiweiler See fangen konnte; Die post Es kommen ihm in der Erinnerung der daran herumtumten und vermittel« der KetL ö s c h u n g e n ^ Hermann BudcmüUi
mäß selten vor, daß in den Anlagen und beiden gefräßigen Räuber waren 13 und 20 älteren Reutlinger audi keine besonderen ten „gautsditen", blieben sie oft viele Tage
Rinnsteinen Papp- und Papierleile herum- Pfund sdxwer und hatten eine Länge von Stimmungswerte zu, die den Plätzen im stehen. Im Amtsblättie erschienen von Zeit Wwe., Kunstst^ngesdiäft, Mittelstadt; Ks
liegen oder -fliegen. Aber jetzt wo es wärmer 108 bzw. 124 cm. Ein wirklidi sdiöner Er- Stadtkern beigemessen werden; man erin- zu Zeit amtliche Hinweise, Wagen dürften Hipp, Malergeschäft Reutlingen, Lüftestr. S
geworden ist wird tagtäglidi etwas wegge- folg, der die Fangaussiditen für das Angler- nert sidi nur, daß er einst bei größeren Fe- nu5 24 Stunden auf derselben Stelle an öf- Edwin Kujadt, Sch^ihmadiergeschäft Ried!
worfen. Aus Zerstreutheit oder mangelnder jahr 1965 in bestem Lidit ersdieinen läßt. sten und Feiern der einzige ausreidiende fentlidien Straßen und Plätzen stehenbleiben. rieh.
Ordnungsliebe. Das Motiv der Boshaitigkeit
Aufmarsdi- und Versammlungsplatz inner- Irgendein Beauftragter schob deswegen je„Glaube — Betrug oder Wahrhc^it"
Halteitellenzeidien umgefahren
kann man wohl ausklammem. Aber ein bißhalb des Stadtgebietes war, vorteilhaft aus- den Tag in der Morgenfrühe den Wagen um
dien guten Willen sollten dodi audi die Zer- Beim Wenden auf der Gustav-Werner- gezeidmet durdi seine ruhige Lage.
eine Länge vorwärts oder rüdcwärts, womit
Am Sonntagabend begann das: Zelt
streuten und „Unordentlidien" zeigen. Die Straße ist ein Pkw rüdcwärts gegen ein
dem obrigkeitlidien Gebot Genüge geleistet €V. Kirche seine Sommerarbeit auf derHca
vielen Papierkörbe sind dodi wirklidi nicht Haltestellenzeidien der Omnibuslinie gefah- Der Platz ist nidit etwa nadi vorsorglidier war.
zwischen Sondelfingen und ;Orschel-HB|e|
Planung entstanden, sondern eihfadi durdi
zu übersehen.
teha
Das „Lamm" erhielt seine Bedeutung, als Am Montag wurde über ein heikles. Thet}
ren. Das Eisenrohr wurde über dem Erd- die ZSusdiilttui^ des Stadtgrabens; ein unbegesprochen: „Uns^f Glaube — Betrug
boden abgeknidct
deutendes Sträßlein führte am äußeren Rand Reutlingen besser an das Landstraßenhetz Waiuiieit'*, Für vicde Menschen iunsei^
Für Betriebstreue geehrt
angeschlossen
wurde
und
an
den
Ausfalldes Platzes an der Stadt vorbei. Als ReutlinTage, so führte der-Redner aus, gelte d
Ein Dieb im Gymnasium
gen ab 1820 in den Femverkehr einbezogen straßen Gasthöfe mit Posthalterelen und französische Dichterwort „Gott Sit-tot", r
Der Ministerpräsident des Landes BadenGaststallungen
für
Frachtfahrer
entstanden.
vmrde,
gesdiah
dies
planlos,
stoßweise
und
In
einem
Reutlinger
Gymnasium
hat
sidi
Württemberg hat folgenden Angehörigen
Riß zwischen Glauben und Wissen, sei
der Firma Emil Adolff, Reutlingen, für die ein Dieb betätigt. Aus einer im Gang ab- darum unvollkommen. Man überließ die Das Anwesen war einmal sehr groß; es um- hervorgerufen teils durch die Gelsteswisse:
faßte
mit
seinem
Garten
nicht
nur
den
während 50- bzw. 40jähriger Tätigkeit treu gehängten Jad(e nahm er eine Brieftasdie Entwiddung den fortgesetzt neuen BedürfSchaft, teüs durch die Naturwissenschsi
geleistete Arbeit die iSirenurkunde der mit Personalausweis, Führersdiein und Sdiü- nissen, ohne Vorsdiau auf weite Sidit. Die Grund der Geschäftshäuser Fiscibach, Rall Das moderne Weltbild bestimme unser M\
und
A})penzeller;
der
Wirtsdiaftsgarten
Unvollkommenheiten
der
Straßenführung,
Landesregierung verliehen: Für SOjährigs lerausweis an sidi.
reichte bis weit in das jetzige Bahnhofs- und ken. In einer Welt mit Auschwitz und Sti
Betriebsiugehörigkeit! Friedridi Kuhn, MeiHauptpostgelände hinein. Im Anschluß an llngrad sei das Glaut)eR an einen Gott m
ster der > Kraftanlage; Alfred Martin, Madas Lamm steht der neugotisdie Bacicsteinbau setzlich schwer gemacht Und doch, tr^l
sddnensdilosser; Paul Hipp; Prokurist; für
'Rall,
dann das Gebäude der Museumsgesell- alledem, meinte der Redner, sei der l|i
40jähfig8"B8trleb3rugehöiligk«it: Karl Heischaft Die Karlstraße beginnt links mit dem glaube *in unwahrscheinliches Wagnis. W
ner, Masddneneinsteller; Ernst Grießinger,
bleibe ohne Zukunft und sei AM
Hotel „Kronprinz" und rechts mit dem Gast- Unglaube
Rohrsdilosser; Wilhelm Fadi, Verlesereium eine entsetzliche Verarmung. Deshap
hof
zum
„Löwen".
arbeiter; Hermann Rapp, Handlungshevollwurde aufgefordert zxun Wagnis des Glaij
mäditigter;, Christof Rerter, AbtedlungsmelBei den Gebäuden auf der rechten Bild- bens. Unter Glauben wül der Redner sim
ster; Johann Münzer, Meister der Bauabseite entlang dem Karlsplatz handelt es sidi nicht ein bloßes Fürwahrhalten versteh*
teilungi Ludwig Herb, Höizer; Emil Wildurchweg um Stadtmauerhäuser, das sind .sondern eine personenhafte Verbindung m
helm, Kraftwagenfahrer; Alfred Böhler,
Bauten, die entweder an der Stdle der mit- Gott In diesem Wagnis mit Gott erfatijl
PappesAneider; Karl Mündi, Hülaenwidder;
telaiterlidien Befestigung stehen oder Teile der Mensch die Wahrheit, über sich sdls|;
Hermann Krauss,
Kunststoffverarbeiter;
von ihr in sieb einbezogen. Man kann diese über Gott und die Welt ßie nächsten Tht
Frieda Pezzotta, Stanzerin, und Wilhelm
Stadtmauer* tmd Zwingerhäu:ser mit einigen men, jeweils um 20 Uhr: Freitag „Im U
Sandherr, Werkssanitäter. Ferner erhielten
UnterbredWinsien nodi um den ganzen Alt- ben herrschen oder unterliegen"; SamsUjdie Ehrenurkunde Max Riefer, Prokurist,
stadtkerh verfolgen. Auf unserem Bilde „Gott igt anders"; Sonntag „Unser Leb«
rechts beginnt die Zeile wie nodi heute mit ->- Sinn oder Unsinn?"
dem Gasthaus zum MWildsn Mann" und dem
GasÖiaua zum „Alten oFaß", Im nädisten GeEinbredier wurde gestört
bäude hetrieben je vxt Höfte der Friseur
Mauser und der Kauhnann Grauer ihre G?Nach Einscjilagep eiijes Küchenfenslej
sdiältö. Dahinter steht der für die damaligen stieg ein Unbekannter in eine Parlerrewo^
Morgen, Samstag, kann Frau Emma B a Verhältnisse sehr repräsentative Verwal- nwng in Reutlingen ein. Der Täter durffj
d e*, Lerdionstraße 46, ihr 87. Lebensjahr
tungsbau der Firma G. M. Eiaenlohr un^ an- suchte im Wohaximmer Sdiränke und Sdm^
vollenden. Sein 89.-Wiegenf est begeht Herr
sdiließend die Konditorei Holsäpfol-Knoil, laden, wurde abe^" \Qxn Wohnung^inhabr,
OBiRlG CrEBLIEli^ sind aur >iveQig« dep redits siditbaten' Gebäude
Matthäus L i n d e n m a i e r , Kaiserstr. 112.
heute Volksbank.
gestört und flüchtete. "^
Nicht zu übersehen
KatistUatz vw 60 JeiUren
Aus der HandwerksPoUe [l
ffmtääei:&u
Zu Stunden des anragenden Gesprächs, der fröhlichen Familienfeier,
der glückiiciven Zweisamkeit gehört ein guter Wein; Bin Badischer ist da zu empfehlen.
Badischer Wein:
wer zu leben verstellt
Baäischer Wein scjhenkt ungetrtibten Weingenuß und noch mehr Lebensfreudo.
Em Liebliiigskind der Sonne, reif und köstlich. Ein Wein, der schmeckt
Ein Wein für Sie. Badischer Wein wird Ihnen gefallen, der Preis auch.
Garantie
Aohton Sie ÄUf das Ursprungszeldhon
Im Plaschonetikett, Ss Vfurdo ifoschaftQn,
um roiaö' Badi§clie Wöino k^Jiretlloh zw
maehen. Das Ui-sprun^szeicheii öriljt; Ihi\«n
diö Gewlßhoitv daß ^edor Tropfen in der'Plendio ans den soanenheißon WQ^JJ»
terr^s^Q B«^ei.is stammt
-.
Die Somxe macht's beim Badischen Wein
5U
Sorgsam ausf^ebaut in dön
:,
Erzeugerbellern der ZehtralkeUeral
Breisach. am Kaiserstuh)
und der badischon
Winzorgenossensohafton.
-1^
r
[«Mitsa, 21. Mal 1965
Bei Tomaten Qualität beachten
Radlatdien.'Ml» nkUialtig - Französisdier Spargel noA am günstigsten
•««B
7fl fahrffimg
Reuüingesi
zen sind bei Zitronen fesbsustelleQ. Sie sind
meist auf die Größe zurückzuführen. Beaditct werden sollte aber audi, daß die altemtige
Ware teilweise schon etwas verderbanJällig
ist Zitronen neuer Ernte sind vielfach noch
etwas grün und wenig saftreich. Das Bananenangebot ist noch immer knapp tind recht
teuer.
E i e r : Von dem durdi die ständig zunehmende Inlandsprochiktion angeblich verursachten Preisdruck auf den Eiermärkten ist
in unserem Raum nichts zu verspüren. Die
Notierungen für inländisdie Eier sind nach
wie vor fest Auch die Importe haben nicht
wesentlich zugenommen, so daß man sich bis
jetzt hiervon keine spürbare Entlastung versprechen kann.
B u t t e r : Die westdeutsche Butterproduktion steigt weiter an und liegt wesentlich
über der des Vorjahres. Mit einer weiteren
Zunahme ist durch den beginnenden Weideauftrieb zu rechnen. Bedauerlicherweise
wird nichts unternommen, um den Angebotsüberhang durch billigere Verbraucherpreise
abzubauen. Statt dessen interveniert die
Vqrratsstelle laufend weiter, um den Preis
zu halten. Lediglich Molkereibutter kommt
jetzt wieder etwas mehr in den Handel. Mit
der Auslagerung der alten Vorrate soll Ende
Mai begonnen werden. Die Ware soll als
Molkereibutter ohne besondere Kennzeichen
zu einem Preis in den Handel kommen, der
um 80 Pfennig je kg unter dem für Friscfabutter liegen wird. Für diese Aktion sollen
30 000 t Butter zur Verfügung stehen.
j>a8 Angebot an FrüIiÄMnüaen wird nod] lieh früh mit Aufkäufen begonnen hat, wer^nsoBt sehr stark durdi die wochselöde Wit- den sich die Hoffnungen auf weitere spürbare
Cnuog beeinflußt Die- Ffeisentwiddung ist Preisrüdegänge aller Voraussidit nadi nidit
Eerfialb allgemein redit üneiinheitlich. Treib- hi^ dem erwarteten Umfang erfüllen. Verifoskopfsalat ist zur Zeit nur in kleineren schiedentlich sind - vornehmlich in der Woklengen auf dem Markt Während ausländi- chenmitte - verhältnismäßig günstige Ange(die Ware vereinzelt sehr verderbanfällig bote zu beobachten, die möglichst sofort geitt, zeigen die einheimlsdien Lieferungen aus nutzt werden sollten. Französische Importjer Roisdorfer Gegend im großen ganzen ware wird fast überall wesentlidi billiger abeine ansprechende Qualität Hier werden die gegeben. Die Notierungen für Spinat sind im
Anlieferungen mehr und mehr zunehmen allgemeinen unverändert. Das Angebot müßte
lad sidi entsprodiend preissenkend auswir- hier in Bälde stark zunelimen und sich, preis»B. In» Vordergrund steht jetzt inländisdie senkend auswirken. Blumenkohl ist zum Teil
Freilandware, die versdiiedentlidi sehr noch teurer geworden, obwolü er in der"
triAHth imd zu reAt günstigen Notierungen Qualität nicht immer den Ansprüchen gem haben ist LelAte Preisbefestigungen recht wird. Die Preise für altemtige Spoiselind bei hoUändisdieluSchlangKigurken er- kartoffeln haben sidi auf Grund der knappen
ceimbar, was mit örtlidi auftretender Ange- Vorräte weiter befestigt Neue Kartoffeln zeiKjtsknappheit zuaammenhängt Hier kaim gen rücidäufige Notierungen, wobei sich die
iäi die Situatioia jedoch schnell ändern. Ra- SortenuritersÄiede spürbar auswirken.
Jiesdiea siiMl zur Zeit sehr reichlich und in
O b s t : Auf den Obstmärkten nehmen die
Khdner Qualität auf dem Markt Die Ange- Anlieferungen an Aepfeln neuer Ernte weiiotä weisem zum teÜ große Preisunter- ter zu. Im Vordergrund stehen hier Granny
idjiede auf, was beim EinJcauf berücksichtigt Smith, für die teilweise sehr unterschiedliche
werden sollte. Größere Preisdifferenzen sind Preise gefordert werden. Ein Vergleich von
t n i bei Tomaten zu beobachten. Sie sind Geschäft zu Geschäft wird sich in jedem Fall
jidit immer durch die Qualität gerechtfertigt lohnen. Das Rhabarberangebot ist fast überWährend kanarische und algerische Ware all sehr preisgünstig, wobei zu beaditen ist
vielfach schcm etwas weich und überreif ist daß die dünnere rote Ware ungeschält verbandelt es sich bei hoUändischen Tomaten wendet werden kann. Größere Preisdifferenmeist um ^wandfreie schnittfeste Qualitäten, die jedoch > vor all^n am Wochenende
- zum Teil eiheblkh teurer bezahlt werden
müssen. Die Spargelemte wird sehr stark
von der Witterung beeinflußt Da die Konisrveaindustrie in diesem Jahr schon ziem- Einführungsvortrag mit Lichtbildern und Filmvorführung von Stadtarchivar Dr. Schwarz
Studien fahrt nach Schwäbisch Hall
Es dauerte lange - Versprechen gehalten
Gegenbfliadi der Betzinger Sängerschaft beim Männerchor Wioterihut
Beim 125jährigen Jubiläum der Betzinger
Sängerschaft 1837 war auch der Männerdior Wdnterthur zu Gast Damals versprachen die Betzinger, bald einen Gegenbesuch
zu machen, aber erst in der Jahreshauptversammlung im Januar 1965 konnte der endgültige Termin der Sdiweiz-Fahrt auf den
15,/16. Mai festgesetzt werden. Der Vorsitzende cler Betzinger Sängerschaft Karl
Schmld, bereitete in den letzten Wochen die
Fahrt gründlich vor, und am 15. Mai fuhren
über 100 Sängerinnen, Sänger, Vereinsangehörige und Gäste, darunter Oberbürgermeister Kalbfell, nach Winterthur.
Ueber die Alb und durch das Oberland
ging die Fahrt zunächst nach Lindau, dann
nach einer Vesperpause über Bregenz hinein in (iie Schweiz durch das Appenzeller
Land bis zur Schwägalp am Fuße des Säntis. Die Mehrzahl der Fahrtteilnehmer benutzte die Mittagspause zu einer Fahrt auf
den 2476 m hcÄien Säntis.
Auf der Schwägalp war inzwischen ein
„Vorkommando" des Männerchores Winterthur eingetroffen und begleitete die Betzinger nach Winterthur, wo ein großer Empfang vorbereitet war. V<DT dem Oskar-Reinhart-Museum der Stadt spielte der Trommler- und Fanfarenzug. In der Halle begrüßte
der Präsident des Männerchores. Roland
Spiegel, die deutschen Gäste und namens
der Stadtverwaltung überreichte Stadtrat
Schätti an Oberbürgermeister Kalbfell ein
Gastgeschenk.
Daß die Schweizer Gastgeber sich alle
erdenkliche Mühe gemacht hatten, zeigte
sich auch abends beim geselligen Beisammensein. Außer der hervcfrragenden Musikkapelle Winterthur zeigte eine Appenzeller
Trachtengruppe ihr Können beim Jodeln
und Singen. Nach der herzlidien Begrüßung
durch Präsident Spiegel bedankte »ich Vorsitzender Karl Schmid für den freundlicfaea
Empfang und als Gastgeschenk überrtfidite
er Schuberts „Deutsche Messe".
Oberbürgermeister Kalbfell wies in sedner
Ansprache darauf hin, daß er sich schon
1948 in der Schweiz als dem demokratischen Musterland viele Anregungen geholt
habe. Er überbrachte den Bildband „Reutlingen" und das neue Buch „ReutUngeu
gestern imd heute". Der Weinpokal, den
Präsident Spiegel als Gegengeschenk überröichte, wurde mit freundlichen Trinksprüchen kredenzt Mit Singen und Tanz war
der Rest des Tages ausgefüllt
Am Sonntagmorgen wurde bei strahlendem Sonnensdiein die Stadtrundfahrt unter
sachkundiger Führung zu einem besonderen
Erlebnis. Nach der Besichtigung der Stiftung
Oskar Reinhart — einer Gemäldegalerie —
gaben die Chöre abschließend gemeinsam
ein öffentliches Singen. Bis nach Schaffhausen begleitete die „Nadihut" die Betzinger Omnibusse, dann hieß es endgültig
„Auf Wiedersehen".
Gegen ein Gebäude gefahren
Auf dem Hangweg in Betzingen ist ein
Kraftfahrer von der Fahrbahn abgekommen
und gegen ein Gebäude gefahren. Der Lenker des Fahrzeugs beging Unfallflucht
Immer wieder die Vorfahrt
Drei Pkw wurden auf der Kreuzung Schiefer-, Sickenhäuser und Opfersteinstraße in
einen Verkehrsunfall verwickelt, weil ein
Pkw-Fahrer die Vorfahrt nicht beachtete.
Auch auf der Rommeisbacher Straße stießen
aus gleicher Ursache zwei Pkw zusammen.
Die Volkshodischule Reutlingen und der Familien von „Siedensberechtigten" durch
Verein für Kunst uud Altertum fahren am eine ewige Rente entschädigt die ihren
Pfingstsonntag, 6. Juni, nach Schwäbisch Nachkommen noch heute ausbezahlt wird,
Hall zum Siedertanz, dem weithin bekann- durch die Inflation allerdings stark geten Fest der „HaUer Salzsieder". Damit die schrumpft Zu den vielen Städten, die m:it
FreiUg
Fahrtteilnehmer und alle, die sich für die Halier Salz einst beliefert wurden, zählte
tentlingen:
(nach Nürnberg und Ulm) ihrem territoria- auch die freie Reichsstadt Reutlingen. Hier
Volksbildungshaus, Kleiner Saal, „Ein- len Umfang nach drittgrößte aller deutschen war eine Haller Faktorei.
Reichsstädte interessieren, hat Stadtarchivar
führung für das 9. Sympboniekcmzert".
Bei der knappen und eindrucksvollen DarTheater in cier Tonne: »Die Falle", 20.00 Dr. Paul Schwarz am Mittwochabend anhand
Spendenkonto Nr. 999 zur Erhaltung der Ruine wächst weiter
von Lichtbildern einen sehr interessanten stellung der Stadtgeschjchte beschäftigte sich
Uhr.
Dr. Schwarz vor allem mit den VerfassungsHeimatmuseum «Amerikanische literatur und aufschlußreichen Vortrag gehalten. Dr. kämpfen der Jahre 1509-1512.
Schwarz war als Nadifolger von Wilhelm
Spende um Spende läßt das Konto Nr. 999 könne man die Achalm nicht vergessen, wenn
und deutsche Literaturkritik'', 20.00 Uhr.
Kammerlichtspiele " . . . dena der Wind Hommel als Stadtarchivar in Schwäbisch
Selbstverständlich wurde auch das Volks- zur Erhaltung und Instandsetzung der man ihr fem ist
Wirklidi freuen kann man sich darüber,
kann nicht lesen" (Farbfilm), 15.15, 17.45, Hall tätig und kennt nicht nur die Ge- kundliche gestreift und alles Wissenswerte Achalm-Ruine wachsen, und wenn es auch
schichte dieser bedeutenden Stadt die im zum Brunnenzug und Knchenfest der Haller mir kleine Beträge zwischen einer und fünf- daß die Natur- und Wanderfreunde sich auf
20.15 Uhr.
Olympia-Theater »Hotel der toten Gäste". Jahre 1958 ihr SOOjähriges Bestehen feiern Sieder erwähnt
zig Mark sind, die einbezahlt werden, so recht breiter Basis an der Spendenaktion bekonnte, sondern auch das Hohenloher Land
15.15.17.45, 20.15 Uhr.
summieren sie sich doch und Mark kommt zu teiligen, die Instandsetzung der AchalmDer
rund
15
Minuten
laufende
Film
„FestFilmÄeater Bundeshalle „FBI ruft Istan- mit all seinen Burgen, Schlössern, ver- liches Hohenlohe" entführte die Besucher Mark. Allmählich wächst der Betrag, und Ruine damit zu ihrer eigenen Angelegenheit
bul", 15.15,17.45, 20.15 Uhr; „Das Sdiwert träumten Städtchen, bewaldeten Hügeln und in das Land der Schlösser, zu den Fest- vielleicht entschließt sich auch noch der eine machen.
romantischen Tälern.
des Königs" (Farbfihn), 22.30 Uhr.
spielen auf der Götzenburg, zum Sieder- und andere Adialmfreund, mit einer „geAn weiteren Spenden sind eingegangen:
Scala-Pilmtheater „Der Reigen" (FarbIm großen Hörsaal des Volksbildungs- tanz in Schwäbisch Hall imd zu Szenen wichtigen" Spende zum Gelingen des guten
film), 15.15, 17.45, 20.15 Uhr; „Die Ver- hauses konnte Oberingenieur Zeller eine aus „Faust" auf der Freitreppe vor der Werkes beizutragen. Aus Elberfeld gingen Wilhelm Krebs, ReuÜingen
5.—
fluditen" (CinemaScope-FarbfUm), 22.30 stattliche Zahl Heimatfreunde begrüßen und Michaelskirche. Der anregende Vortrag von einer 80jährigen Reutlingerin, die seit Walter Brücäcen, Reutlingen
15.—
Uhr.
auf die Fahrt nach Schwäbisch Hall hin- wurde mit starkem Beifall aufgenommen. langem aus der Achalmstadt verzogen ist F. J., Reutlingen
20.—
Planie-Üchtspiele „Soraya — Drei Gesich- weisen, die an Pfingsten für alle Teilneh25.—
-f. 10 Mark ein, und sie meinte, gerade dann Stegmaier, ReuÜingen
ter einer Frau'' (Farbfilm), 15.00, 17.30, mer zu einem Erlebnis vrerden wird, smlnal
Gerhard Kurz, Reutlingen
20.—
20.15 Uhr; .Ein Mann allein" (Farbfilm), unter kundiger Führung die Stadt gezeigt
Rosa Sprandol, ReuÜingen
10.—
23.00 Uhr.
und auf alles Wissenswerte hingewiesen
ReuÜinger Wirtsdiaftstreuhand
50.—
wird. Durch Wort und Bild — das BildAugust Sdiirm, Möbelfabrik, Reutlingen 20.—
PMUagMit
material wurde-von der Württembergischen
Dipl.-Ing. P. Scholz, ReuÜingen -.=: • -10.»—
Tödlicher Unfall vor Geridit — Fünf Monats GefängniB mit dr^jähiiger Bewahmng
vGuDeitt-Iichtspiele .Der Schatz der; Az- Landesbildstelle und dem Verkehrsamt der
Ungenannt
20.—
teken", 20.00 Uhr; J ) e r schwuze Seäteu- Stadt Schwäbisch Hall zur Verfügung gePhiladelphia Buchhandlung
10.—
von
Schuld,
da
er
auf
gut
Glück
losgefahren
Als
die
siebenjährige
Christa
Werner
am
vfel", 22.15 tJhr.
stellt - gewannen die Besucher des VorMaria Johannsen, ReuÜingen
5/—
sei.
Bei
dem
Mädchen
könne
man
nur
von
23.
November
vergangenen
Jahres
auf
einem
trages einen starken Eindruck von den
Matiingra:
Herbert Sieron, Sondelfingen
5.—
Zebrastreifen die Breitertstraße überquerte, einem geringen Mitverschulden sprechen.
Schönheiten
des
Hohenloher
Landes,
von
1.—
BonifaMus-Gemeindesaal: „Ein Schwabe der Stadt Hall, die durch ihr Mlthaelsmün- wurde sie von einem zurückstoßenden LastDer Angeklagte kam am 23. November Ungenannt
unter Mammutbäumen des Wilden We- ster, ihr wundervolles Rathaus (1945 aus- wagen überfahren und tödlich verletzt. We- mit seinem 3,5-Tonner von Hechingen und Ehem. Klasse Löffelhardt, Mittelschide 16.—
stens", Farblichtbildervortrag von Landes- gebrannt — 1955 wieder hergestellt), den gen fahrlässiger Tötung stand jetzt der 27- fuhr gegen 11.40 Uhr die Karlstraße stadt- Die lieben Nachbarn Halde-Grenzweg 2.30
3.—
fcrfstpräsident Rupf zwn Tag des Bau- Marktplatz, die alten Stadtadelshäuser weit- jährige Kraftfahrer, der bei einer Firma "in auswärts. Er wollte zur Firma Wafios, fuhr Ungenannt
Ziegler, Reutlingen
1—
mes, 20.00 Uhr.
Bhningen
bei
Böblingen
arbeitet
vor
dem
aber,
da
er
sich
nicht
auskannte,
vorbei.
Als
hin bekannt ist und durch die Freilicfat10.—
Luna-Theater JDM-Killer", 19.45 Uhr; spiele auf der großen Treppe, die zu der Schöffengericht Er wurde zu fünf Monaten er dies bemerkt hatte, wollte er mit seinem Schütze, ReuÜingen
„Durango Kid - der Racher", 22.00 Uhr.
10.—
Michaelskirche führt, jährlich viele Tausende Gefängnis mit dreijähriger Bewährung ver- Wagen umdrehen und stieß deshalb rück- M. H., Elberfeld
Regina-Theater „Krieg und Frieden", 20.15 anzieht. Hall ist aber nicht nur durch seine urteilt. Außerdem muß er 800 DM an die wärts in die Breitertstraße.
Spenden werden erbeten an:
Uhr. _
In diesem Augenblick überquerte die siegroßartigen Bauten - einschließlich der Verkehrswacht zahlen, hinzu kommt ein
Schiller-Theater .Kampfgeschwader 633", nahen Kcmiburg mit ihren eindrucksvollen Führerscheinentzug auf neun Monate imter benjährige Christa Werner die BreitertReutlinger General-Anzeiger
20.0G Uhr.
Anlagen eines befestigten Benediktiner- Anrechnung der Zeit seit dem Unfall. Der straße auf dem Zebrastreifen. Sie wurde
Spendenkonto
„Adialm-Ruine"
klosters, später Chorherrenstift — sondern Staatsanwalt hatte sedis Monate Gefängnis überfahren ubnd zwar zweimal, da der KraftUradi:
und
acht
Monate
Führerscheinentzug
beanfahrer einen Schrei hörte unci deshalb soResidenz-Theater .Drei Liebesbriefe aus auch durch die Salzsiederei bekannt ge- tragt außerdem eine Auflage von 1000 DM, fort wieder ein paar Meter vorwärts fuhr.
worden. Das wichtigste Gewerbe stellten
Tirol-, 20.00 Uhr.
falls eine Strafaussetzung erfolge.
Nadi einer Zeugenaussage soll Christa Werbei der Kreissparkasse Reutlingen
Bambi-'RjMter „Jade Clifton jagt Wo- die Salzsleder dar. Die Salzsiederei war
ner, die sich von der Schule auf dem Heimursprünglidi
im
Besitz
des
Königs
auch
Das
Gericht
sprach
in
der
Urteilsbegrünstok I i r , 20.30 Uhr.
Hall ist eine Stauferstadt wie Reutlingen dimg von einem erheblichen Versagen und weg befand, in dem Moment, in dem sie an- •oder können In die Spendenliste, die beim
— der Kirche und des Adels, später der einer großen Fahrlässigkeit des Angeklag- gefahren wurde, nach links geschaut haben, Anzeigensdialter des .Reutlinger GeneralDar Jugandfllinelub Reutlingan
Stadt unci der • Siedergenossenschaft 1827 ten, und auch der Staatsanwalt sah in dem ujn sich zu vergewissern, daß von dort kein Anzeigers", Burgstraße, aufliegt, eingetragen
1
wurden vom württembergischen Staat 193 Verhalten des Kraftfahrers ein großes Maß Fahrzeug kommt
werden
gibt keinen besonderen Hinweis.
|VcrM8tatoi8talcadcr
Ilic Aclialiii bleibt iiiivcrfiesseii
Beim Rückwärtsstoßen überfahren
Nr. 999
Warum ist LESIEUR
für die ganze Familie
so gesund?
LESIEUR ist 100% reines Pflanzenöl
LESEUR wird aus edelsten Rohstoffen
ohne Zusätze hergestellt. Es ist frei
von schädlichem Cholesterin und reich
an ungesättigten Fettsäuren. Darum
ist LESIEUR so gesund und auch für Schonkost
geeignet
LESIEUR ist so bekömmlich
Weil LESIEUR so rein ist, braucht man
nur wenig. Da bleiben die Speisen fettarm.
Darum bekommt alles viel besser
mit LESIEUR.
rein und fein...so kerngesund
s bestes Pflanzenöl100% rein
mäM
1
f
yreitag, 21. Mal 1965
I AtuicAjffm^ ¥iie^w,in».a.t
n, TahT«>J
Aus Kreis und Bezirk
HöUadcerwag für Kiaftvei^riir gwpvrrt
(2) Mittelstadt Vom Landratsamt v/urde
im Interesse der Fußgänger der HöUadcerweg vom Anwesen Kiefner ab für den Verkehr mit Kraftfahrzeugen gesperrt Ausgenommen davon ist der Anliegerverkehr. Das
entsprechende Verkehrszeichen wird in Kürze
aufgstellt
HauptvaTsammlung der Feuerwehr
(z) Mittelstadt Die Freiwillige Feuerwehr
führt am Samstag, 22. Mair um 20 Uhr, ihre
diesjährige Jahreshauptversammlung im
Gasthaus „Krone" durch. Vor der Versammlung tritt die Wehr zu einer Uebung am
Magazin an.
..JUfcyjN . « ^
Unsere Bilder zeigen links die 1. Handballinannsdiaft des VfL Pfullingen 1965 (v.L): E. Vielberth, Mayer, G. Vielberth, Losdi, Fehr,
Sdiultheiß, Sdianz, Bertsdi, Bed;, Herdtner, Mollenkopf; redits den SpielaussdiuB (v. 1.): Magnussen, Bede, Früh, Stein, S. Sdiüler,
W. Sdiüler, Renz, Sdiwarz.
Fotos: Bert Burgemeister
PfnlÜDger Handballer feiern das 4^jährige Jubiläum
Dem heute so populären Sport standen früher viele Sdiwierigkeiten entgegen — Rüdcblidc auf vier Jahrzehnte
p f u l l i n g e n . An sidi sind 40 Jahre für ein Sportjubiläum eine relativ knixe
Zeit und dodi für die zaMreidten Handballfreunde Grund genug, dieses Fest mit
Freude zu begelten. In diesem Siime soll das Jubiläum der VfL-Handballabteilung
ein Fest sein, das die Gründung der Abteilung vor 40 Jahren im damaligen Tum«
verein Pfullingen festhSIt Keiner der derzeit aktiven Handballer kann sidi von
den vielen Sdiwierigkeiten, die dem heute so populären Sport früher im Wege
standen, ein Bild verschaffen. In bunter Reihenfolge wediselten Krisenxeiten wie
audi Erfolge. Dodi über allem stand die Kameradsdiaft, die von der damaligen
sehr konservativ eingestellten alten Tumersdiar die Entstehung und Erhaltung
dieser Sportart aus Kreisen der jungen Sportler nidit zerbradL
Der Nedcar führt Hodiwassw
Die anhaltenden Regimfill* der letzten
Tage haben xu einem «tatkra Ansdiwellen des Nedcars und «dber Zuflüsse geführt Auf sefaiem Lauf von Tfibfaigen bis
nadb Nurtbigen trat der Floß Bereits an
mehreren Stallen über die Ufer und über>
flutete in den Niedeningsxonen Wiesen.
Versddedentlidi ist das Wasser schon am
gestrigen Tag über die Ufer getreten. Am
Donneistagvormittag lag der Pagelstand
des Nedcars in Nflrangen tun mehr als
einen Meter ü b n dem Nonnalpunkt
montags von 20 Uhr an in der TumhaH
ab. Alle Jugendlichen sind zur Teilnaüo^
aufgefordert Die Lelditathletik muß \oj^^^
ausfallen, es fehlt ein geeigneter Uebunj,
jeiter, der hoffentlich bald wieder gefundt
wird.
Nürtingen dirt Bürger der Partnerstadt
Nürtingen. Die Partnerschaft zwischen de
französischen Stadt Ollins bei Lyon ug,
Nürtingen soll durch eine Geste dea Gemein
derats der großen Kreisstadt am Neckar wjj
ter vertieft v/erden. Das Stadtparlament b^
beschlossen, einem neugeschaffenen, v(t
Grünflächen umgebenen Platz unmittelb^.
neben dem Neckar den Namen Jordery-Pljj,
zu geben. Nürtingen ehrt damit wie Obe,'
bürgermeister Karl Öonser am Mittwoi
abend erklärte, zwei/Träge? dieses Namen
aus der französischen Partnerstadt an \
Rhone, den Bürgermeister Paul Jordery, d^
sen Initiative che Verschwisterung der bti
den Städte hauptsächlich zu verdanken !v
imd dessen Vater, Claude Jordery, der \
französischer Patriot in der deutschen Dj,
portation den Tod gefunden h a t Zur Eij
weihung des Platzes am kommenden Mo&
tag, dem Vorabend des Jahrhunderte alig
Nürtinger „Maientags", wird eine Delegv
tion aus Ollios unter Führung von Ba^g!^
meister Jordery «rwartet
Was nod W9 ii Tlbtegci
Oeffentlldia Sitzung des Gemeioderata
(mmj Oeschingen. Freitag, 20 Uhr, findet
Freitag
im Rathaus eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt Die Tagesordnung enthält folAusstellungen: Abstrakte Glasplastik«
gende Punkte: 1. Laufendes und Bekannt- von Paul Reich, Städtischer Ausstellun«.
gaben; 2. Schulhausneubau [Vergahe der räum, 14.30-18.00 Uhr. - Illustrationen :>
Dadiisolierungsarbeiten und Erweiterung Werken anterikanischer Dichter, AmeriH
derTumhalle); 3. Kostenerhfthung für MüU- Haus. — Linolschnitte von Anne-Reet Parij
abfuhrgehühren, Einführung wöchentlicher Froudenstadt Zimmertheater, 14.OO-20Ä
Müllabfuhr; 4. Verschiedenes und Anfragen. Uhr. - „Unsere Luftwaffe", Sommerfes'j
Anschließend folgt eine nichtöffentliche Sit- platz.
zung.
Landestheater: „Antigone" von Sophok!«
zum letztenmal, Fremdenmiet« 1 und <
TSV O f t e r ^ g a n hat viel vor
AStA, Sdiillersaal, 20.00 Uhr.
(n) Ofterdingen. Um die Aufgaben und
Ziroanertheater: „Endspiel" von Bedeit
Veranstaltungen der kCHXunenden Zeit zu be- 20.00 Uhr.
sprechen, hatte der Vorsitzende des TurnInstitut Franpais: Conference en franpaj
und Sportvereins, Albert Putter, seine Mit- de Mme. Valentine Fourgere: La vie fratarbeiter eingeladen. Dem neuen Jugendleiter paise a travers la caricature contemporaiiu
der Fußballabteilung, Oberlehrer Alfted 20.00 Uhr.
Wörz, galt sein besonderer Gruß. Wie allAmerika-Haus: „Die christlich-jüdische IsA
jährlich wird am Himmelfahrtstag eine sammenarbeit in den Vereinigten Staatei!',!|
Wanderung unternommen. Sie führt unter Vortrag von Professor Dr. Keck, USi^
Leitung des Kassierers Hermann Futter 20.15 Uhr.
f
durch den Rammert zum Kühran, wo für Farblichtbildervortrag: „Magie und SdiS:»
Speise und Trank gesorgt i s t Zu Pfingsten heit in Gold und edlen Steinen", Professa;
ist dank der Vermittlung des Fahrikanten Schdlroayer, Pforzheim, Höieaal 2, Nea'^
Otto Schmid, Stielfabrik, eine franzosisdie Aula, 20.15 Uhr.
|
Fußballmannschaft zu Gast Sie kommt aus
Johann-Gottlieb-Fichte-Haus, Herrenberjejl
Zorahofen bei Zabem im Elsaß. Gern wird Straße 40: Eurythmieaufführung mit De-S
ihr ein festlicher Empfang bereitet Am monstration, 20.00 Uhr. •
|
Pfingstsoimtag trägt sie das FreundschaftsFilmtheater
)
spiel aus, am Pfingstmontag ward sie die
Bärenhöhle besuchen. Der Tag des VereinsBlaue Brüdce: „Der letzte Mohikanet'l
ausfluges steht noch nicht fest die SpMSite 16.00, 18.15, 20.45 Uhr; „Küsse. -Kugeln \d\
Fußball wird Terroüi und Ziel festlegen, Kanaillen", 23,00 Uhr.
der Ausflug wird diesmal zweitägig sein.
Haagtor: „Cartusdie, der Bandit", 18.04*
Die Tischtennisspieler, die 'ihre Punktspiele 20.00 Uhr; „Polizeirevier 21", 22.00 Uhr. '
abgeschlossen haben,
veranstalten am
Hirsdi: „Lieber John", 15.30, 18.00, 20.«
12. Jimi einen Unterhaltungsabend, alle Mit- Uhr.
glieder des TSV «ind dazu herzlich eingeLöwen: „Jeremy Rodadc", 14.00, 18.1*
laden. Efaie Woche später, am 19. Juni, fah- 18.30, 20.45 Uhr.
ren sie nach Schcrmdorf, um dort das RückMetropol: «Denn sie wissen nicht, wss
spiel gegen den VfL auszutragen. Nach lan- sie tun", 16.15, 18.30, 20.45 Uhr; „Zum Nad:ger Pause kann erfreuKcherweise wieder tisdi blaue Bohnen", 23.00 Uhr.
das Turnen für Jugendliche durthgeführt
Lichtspiele Mössingen: „Die große Kfit',
werden. Tumwart Albert Fauser hält es 20.15 Uhr.
gem Pech, bis zum heutigen Tage versagt
bleiben.
Max Schäfer und Heini Kipphan leiteten
mit Erfolg in diesen Jahren das Training
der Aktiven und Jugendleiter Wilhelm Taigel konnte immer durch aufruckende gute
Jugendspieler die erste Mannschaft verstärken.
Das SOjährige Jubiläum 1955 brachte einen
Erfolg beim Festspiel. Auf dem Hallenplatz
konnte die erste Mannschaft dem TV FrischIm Gegensatz zum Fußballsport ist das Reihen der Aktiven rüdcten, kam bereits auf Göppingen ein 12:12-Unentsdiieden a j Handballspiel verhältnismäßig jung. In den 1927/28 die Gaumeistersdiaft nadi Pfullin- ringen. Vielleicht kann die Mannschaft beim
Jahren nadi 1920 wurde erstmals von Stu- gen. Spielkimdige Aktive w5e Hermann diesjährigen JuhilSumsspiel diesen Erfolg
denten Handball gespielt; es so'Ute im Ge- Böhimler, Adolf Sigel und Gottlieb Sdiwarz wiederholen. Im Feldhandball brachten die
gensatz zu anderen Sportarten als Aus-legten die damals nidit sehr einfädle folgenden Jahre immer Erfolge, doch der
gleidissport für das so populäre Turnen Scbiedspiditerprüfung ab.
Aufstieg in die Verbandsliga konnte nicht
Wenig Interesse zeigte jedodi der Turn- mehr geschafft werden. Von 1951 bis 1960
gelten.
Nadidem das Fußballspiel im Turnverein gau am Handballspiel. Nadidem im Jahre waren die Pfullinger aiuch, im HallenhandPfullingen mangels eines geeigneten Platzes 1929 wenig ebenbürtige Gegner im Turagau ball des Kreises Achalm tonangebend und
bald aufgegeben werden mußte, wurden in Adialm zu finden waren und bei einem erreichten hintereinander Kreäsmeisterschafden Reihen der aktiven Turner die Stim- gegen den TV Uradi gewonnenen Spiel we- ten. Doch jedes Jahr strauchelte die Mannmen nadi einem Mannsdiaftsspiel laut. Ei- gen Mitwirken eines Spielers, der nidit der sdiaft bei den Aufstiegsspielen zur würtnige Zöglinge des damaligen TV-Oberturn- Eteutsdien Tumersthaft angehörte, der Sieg temibergischen Hallenliga.
wartes Wilhelm Sdiüler braditen die Bitte abgesprodien wurde, kam es zu einer ernDie Pfullinger Handbalkbteilung hat
vor, eine Handballmannsdiaft «runden zu sten Krise im Pfullinger Handball-Lager. durch ihre langjährigen Abteilungsleiter in
Einige
Spieler
wanderten
nadi
Reutlingen
„dürfen". Hermann Böhmler und vor allen
der 40jäliTigen Handballgeschichte Gottlieh
Dingen Gottlieb Sdiwarz gelang es, die ah, und es ist ohne Zweifel Wilhelm Sdiü- Schwarz, Wilhelm Sdiüler, Adolf Sigel, HelSkepsis der damaligen TV-Vorstandsdiaft ler, Gottlieb Sdiwarz und Hermann Walli- mut Votteler, Karl Sommer, Eidch Schweizu überwinden. Aus eigener Tasdie wurde ser zu verdanken, daß die Abteilung ge- bold sen., Erwin Säur, Wilhelm Taigel,
ein Sportdreß gekauft und am 1. April halten werden, konnte. Nadi kurzer Zeit Siegfried Sdiüler und Günter Stein viele
konnte die TV-Handballmannsdiaft - zum fanden diese Spieler zu ihren Kameraden Erfolge errungen. Auch Jugendleiter Heinz
Teil ohne Sdiuhe spielend - die erste Par- zurüde, was der jungen Sparte erneuten Magnussen und VfL-Vorstand Böhmler
tie gegen den TV Ulm austragen. Obwohl .'Vuftrieb gab. Nadi einem vergeblidien An- (langjähriger aktiver Spieler und Schiedsdieses Spiel verloren ging, sddossen sidi lauf im Jahre 1935 gegen die damalige, richter) haben sich durch imermüdWchen Eingegen Metzingen und Nedcarterizlingen wei- Handballhodibufg Nedcartenilingen,^ konnte" satz um die Sadie des Handballsports in
tere Begegnungen an. Die Jugendarbeit trug diese Mannsdiaft 1936 dodi bezwungen Pfullingen verdient gemacht
Früdite, und als diese Handb^.ler in die werden und der Kreiameistertitel nadi
Ueberschattet werden die Feierlichkeiten
PfnlUngen geholt werden. Audi daS Spiel-' durch
tragischen Tod von Erwin Säur,
jahr 1937/38 sah die jetzt im VfL spielen- einen den
wie man ihn selten fand.
den Handballer im Endspiel gegen die TG Er hatIdealisten
sdch für den Handballsport in PfulReutlingen als Sieger und Kreismeister. lingen mit
Kraft eingesetzt Keine
Wilhelm Sdianz, E. Sdrwaibold, W, Arbeit war ganzer
ihm zuviel. Als KreisvorsitzenSchwarz, J. Schlotterbecäcs J. Englisch, W. der, Ausschußmitglied
beim HVW und beim
Dettingen'Erms, Ihr 71. Lebensjahr voll- Failenschmid, J. Kemmler, A. Sigel, R. Gek- DHÖ war er durch seine Erfahrung und
endet heute Frau Friederike Sdiur, Metzinger keler, A. Taigel, H. List und W. Bede ge- seine Kenntnisse tn der Handballsache sehr
hörten zur damaligen Meisterelf. Mit Aus- beliebt Die Handballabteilung des VfL
Straße 32.
des zweiten Weltkrieges wurden fast Pfullingen hat ihren besten. Freund verloDußlingen. Frau Margarethe Kuttler, bruch
alle
aktiven
zur Wehrmaäit einbe- ren, was sie im Jubiläumsjahr, zu dem
Stockach, Hauptstraße, feiert heute ihr 82.rufen und nurSpieler
im
kleinen
Rahmen Melt sich Erwin Säur noch auf seinem Krankenlager
.Wiegenfest
Eningen. In Eningen dürfen wir heute ein Jugendspielbetrieb aufrecht.
Vorbereitungen traf, besonders schmerzlich
Obwohl die Besatzungsmacht im Jahre trifft
Frau Maria Löffler geb. Spohn, Schießwarh.
Maiwanderang des Liederkranzes
und der jüngeren Sänger am Rande des Sf
sen 27, zum 81., und Herrn Ludwig Schnei- 1945 dem Wiederentstehen der Sportbeweu Der zum festen Jahresprogramm des gelfluggeländes. Dann bradite ein Omnibt!
der, Metzinger Straßfe 3, zum 72. Geburts- gung erhebliche Schwierigkeiten bereitete,
VfL PfnlUnfm - TSC KentUngen
Liedierkranzes gehörende Morgenspaziergang die müden Wanderer nach Pfullingen zurüdc
fand sich schon im Sooiraer 1945 in der
tag gratulieren.
V.; Bereit« am Sonntagvormittag stehen sidi aut erfreut sich immer wieder besonderer Be- Diejenigen, die den Abstieg nicht scheutea
Gomaringen. Das hohe Alter von 87 Jah- Gaststätte „Adler" ein Häuflein Unverzag- dem
Jahnhausplatz zwei alte Kontrahenten im Handren erreicht heute Frau Maria Renz geb. ter ein, die eine Mannschaft zusammenstel- ball gesenübei. In den letzten Ishien trafen sidi beide liebtheit und Beteiligung. Trotz regnerischen zogen es vor, die zwei Stunden Marsch nad
len koimten. Die alten Spieler Hermann Mannsoiaiten nur in der Hdle, dodi die TSG Reut- Wetters nahmen auch diesmal wieder viele Pfullingen auf «ich zu nehmen.
Pflumm, Mühlweg 6.
hat audi dunji Ihre letztiShrlga gute Mann- Mitglieder, größtenteils mit Frau und KinGroß«igstingen. Sein 78. Lebensjahr voll- Walliser, Willi Schwarz, Walter Hess und lingen
sdiaftsleiatung den Aufstieg im Faldhandball gesdiaSt.
endet heute Herr Konstantin Dom, Troch- Hans List machten sich um den Neuaufbau Obwohl die Reutlinger einen nidit gerade guten Run- dern, an der Wanderung teil. Vorstand Paul Der Le»er hat da» Wort. ••
durch aktives Mitwirken besonder« ver- denstart erwisdit haben, konnten sie von Spiel zu Rieger richtete noch herzliche Begrußungstelfinger Straße 9.
Spiel ihre Form verbBssem und am voigangeuen Wo- worte an die Teilnehmer und wünsdite
Zur Umgehungsstraße Pfullingen
Hengcn. Frau Luise Waschkus, Wwe., Wa- dient Helmut Votteler wurde Abteilungs- dienende
die Mannsdiaft aus Lautlingon mit 19:6 ta- einen schönen, frohen und erholsamen Tag.
leiter und das erste Sp'iel gegen den TVren klar sdilagen.
senweg 9, wird heute 77 Jahre a l t
Die Pfullinger Elf muß im Heim- Der Weg führte dann entlang det Bahnlinie
Die
Frage der sogenannten Pfulling«
Hülben. Herr Wilhelm Bück, Schillerstr, Großengstingen wurde auf der Alb rcjcht spiel gegen die TSG sldter alTo Register ziehen, um'
„Umgehungsstraße"
wird wohl bald zur £»!•
die Partie erfolgieidi zu gestalten. Wohl sind die nach Eningen zur Arbach-Mühle imd dem
Nr. 10, kann heute seinen 77. Geburtstag fei- deutlich mit 1:18 verloren. Die VfL-Hand- VfL-Handballer
durdi Verletzungen gesdiwädit, doÄ Unteren Lindenhof, wo das Versuchsgut mit Scheidung kommen müssen. Idi möchte desballer gaben nicht auf. Wesentliche Ver- sollte die augenblidclidie
halb noch folgende Gesichtspunkte ins FeÜ
Verfassung der Pfullinger
ern.
stärkung kam, als eiinige treue Aktive wie,
am Sonataavormittag durdi einen Sieg das seinen modernen Anlagen unter Führung des führen;
Kohlberg. In KoWberg werden heute Frau E. Schwaibold, J. Kemmler und Erwin Säur reidien,
Puuktelconto, das wie wohl selten einen Minusstand Leiters, Verwalter Maier, besichtigt wurde.
1. Wenn die wartungsfreie FernverkehrsWilhelmine Schaich, Im Högis, 82, und Frau aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehr- orreidit hat, egalisioron zu können.
Mit herzlichem Dank für die Führung verabLuise Westphal, Sücherstraße, 71 Jah^e a l t ten, Die Erfolge blieben wicht aus; 1948 Er- 1. Mannsdiaft! Sdianz, Bertsdi, Vielberth E,, Sdiwal- schiedeten sich die Liederkr&nzler, um über straße (sogenannte „Umgehungsstraße") geMayer, Sdiultheiß, Bede, Tsdiammler, MoUenbaut würde, wird die Arbachtalstraße ic*
Magcrkingen. Herr Richard Mangold, ringung der Kreismeisferschaft nach einem bold,
Kopf, Vielberth G., Fehr. Spielbeginn Sonntag 10.30 den Oberen Lindenhof das gesteckte Tages- großer Wahrscheinlichkeit nicht durdig?
Halde, kann heute seinen 73. Geburtstag fei- harten 10;8-Erfolg gegen Großengstingen; Uhr
ziel, den Uebersberg, zu erreichen. Der AufJahnhausplatz.
ern.
1950 Aufstieg in die Landesliga nach einem ' TV Rottenbarg A - Vfl, PfnlUngen A J:2S, TSG Tü- stieg durdi die Teufelsschiucht war für die führt denn der Bund wird in so geringe:
Nehrcn. Frau Marie Dürr, Kinderschwe- 9:4-Erfolg gegen den TSV Urach, mit dem bingen
A - VfL Pfullingen A 8:2», VfL Pfullingen A „älteren Semester" beschwerlidi, doch be- Entfernung voneinander keine zwei Fernster i. R., Auchtertstraße 3, wird heute 81 wohl der größte Erfolg in der 40iährigen gegen TSV Batzingeu A 27:1.
stes Wetter mit Sonnenschein belohnte die verkehrsstraßen bauen. Der gesamte Fer.iJahre a l t
\j Die Handball-Saison begannt für die Pfullinger Anstrengungen. Die herrliche Randwande- verkehr würde dann für alle Zeiten mitte:
GesÄichte der VfL-Handballer eiingeleitet
Ncckartenzlingen. Herr Gotthilf Hang, wurde. Auf Anhieb schaffte die VfL-Elf A-Jugend redit verheiflungsvoll, als es gelang, den rung vom Oberen Lindenhof zum Uebers- durch eines der schönsten Pfullinger WohnRottenburg sidier tnit 2:25 zu distanzieren. Obgebiete führen.
Rektor a. D., Im Greut, vollendet heute sehi den 2. Platz nach Ablauf der ersten Spiel- TV
wohl der VfL nodi nidit die beste Form hatte, war berg, mit dem Blidk auf einen Teil der Alb76. Lebensjahr.
saison der Landesklasse. Durch die Zusam- er don Gastgebern in allen Belangen äberl«gtn. W^e- ketto und das NecJcartal entschädigte für die - 2. Der Gemeinderat sollte deshalb meiNeuhausen. Ilir 79, Lebensjahr vollendet menlegung des Nord- und Südwürttember- sontlidi sdiweror war die Aufgabe in Tübingen, stand Mühe. Nadi der Mittagsrast auf dem Uebers- nes Erachtens erst über die sogenannt'
es dodi nadi einer Vlartelstunde erst 4:8 für den VfL
„Umgehungsstraße" abstimmien, wcjnn dif
hcuta Frau Wilhelmine Reusch, Wolfgruh- gischen Handballverbandes stieg der VfLPfullingen.
In der zweiten Halbzelt snadite sldi dodi berg erklang noch manches schöne Lied und
straße 2.
Pfullingsn zusammen mit dem TSV Preu- die besser« Kondition der GSste bemerkbar, so daß man erfreute sidi beim Ballspiel der Kinder iiberregicmale Verkehrsplanung (d. h., das
vom Bund zu Ibauentle Femstraßennelz)
Rcicheneck. Herr Friedricli Fritz, Haupt- denstadt in die Verbandsliga Württemberg sdiließUdi Budi die Tübinger mit einem relativ- hohen
besiegt wurden. Mittelläufer Hoinridi und
endgültig festgelegt i s t und zwar so, di"'
straße 33, kann heute seinen 79. Geburtstag auf. Nur zwei Spielrunden Konnten sich die Resultat
der linke Flügel Waran in diesem Spiel besonder«
der Fernverkehr nicht durch Pfullingen
begehen.
orfolgrotdi.
Im
ersten
Hoimspiol
wurde
der
TSV
BotVfL-Handballer jedodi in der höchsten
ABS Vereiiei » i VcrMadei
führt.
zinnon ompfanson. Obwohl die Gfisto vorsadilon, don
Ricdcrich. Zum 79. Geburtstag dürfen wir Spielklasse Württembergs behaupten. Nach Ball
mögUdist lange zu halten, um nldit «u hodi unEine Befürwortung der „Umgehung-''
heute in Riedetich Herrn Gottlob Reift, dem Abstieg in die Landesliga konnte be- ter die
RUdar xu kommen, gelang es den EinholmiVfL pfullingen 11(2) Am heutlson Froitagabond, 2(1 Straße" wäre daher voreilig, Ich kann niJ
Stuttgarter Straße 10, gratulieren,
reits 1954 wieder die Meisterschaft errun- sdion durdi offonsivo Manndodeung dodi immer Wie- Uhr,
Ist im lahnhaua sine wlmtige AbtoilungsvorBdmeller in don BosiSa des Balle« s u kommen, Sammlung. AUo Tumar und Turoerinnen sowie leidit- nicht vorstellen, daß auch nur einer de
Wiinnweil. Frau Klara Stöcker, Haupt- gen werden, doch der Aufstieg In die hoch» der,
so dnO trotz violor Pfostonsdiüsse nodi 27 Tora ge- athlaton sollten anwesend sein (Gautumfeat, Himmol- Herren Stadträte hierfür die Verantworlni'i
ste Spielklässe sollte, wenn ^uch mit eini- worfen worden konnten.
straße 94, wird heute 78 Jahre a l t
Mg. fahrtsausflug).
tragen möchte.
Stadt Pfullingen
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idtag, 21. Mai 1965
Neuer TeilbebauuDgsplan
Die Sitnation hat sich entscheidend geändert
starke Vetsdiiebungen in den Viehbeständen des Kreises gegenüber der Zeit vor dem Kriege
nung, 14 ZweifamiUenhäusem und drei Mehrfamilienhäusem. Neben der weiteren FÖrDie Zahl der S c h a f e ist um 4298 oder
deruing
des Familienbaus wird bescmderer
52 Prozent auf 3897 erheblich weniger zuWert auf die Schaffung von Mietwohngrundsammengesciirurapft als in unserem Land um
stücken gelegt, um damit mehr Wohnraum
sogar 62 Prozent. Die Schafhaltung hängt
für die Unterbringung von Arbeitskräften
ganz von ausreichenden Weidemöglichkeiten
für die vorhandene Industrie iind Wirtschaft
ab, die in unserem Kreis durdi die Alb
zu gewinnen- Der Bebauungsplan wurde nach
zwar immer noch günstiger sind als andersVorberatung und Besichtigung des Baugelänwo meist, aber auch in ihm wie überall imdes in der letzten öffentlidien Sitzung vom
mer geringer werden.
Gemeinderat angenommen.
Wie im ganzen Land um sogar 78 Prozent
Die Entwicklung in den Gebieten rechts
ist auch im Kreis Reutlingen der Z i e g e n der Lauchert „Schelmengarten" imd „Steig",
bestand um 3173 oder wenigstens nur 71
die vorwiegend als Industrie- und GewerbeProzent auf 1289 verhältnismäßig am stärkbauland ausgewiesen worden sind, bringt
sten eingeschränkt worden. Da in 'der Ziefür die Stadt ein Verkehrsproblem. Der Ausgenzucht sehr viel Kapital und größere züchbau des Oelbergs ist zwar ziemlich fertigterisciie Leistungen investiert wurden, wäre
gestellt, jedoch läßt sich heute sdion übereine völlige Aufgabe der Ziegenhaltung besehen, daß diese Straße für den Sciwerverdauerlich. Die Entwicklung läßt aber nur
kehr nicht ausreichen ivird, der in der Zuwenig Hoffnung.
kunft zu und aus diesem Gebiet kommt. Die
H ü h n e r sind mit 112 853 imi 7655 oder
Stadt sucht deswegen nach einer geeigneten
7,3 Prozent mehr vorhanden als in der VorLösung für die Herstellung einer zweiten
kriegszeit, eine aber nicht einmal ganz ein
Genossensdiaftsbank - Kohlberg-Kappishäusem bezieht neue Räume
Verbindimgsstraße, die vom südlidien AbDrittel so starke Steigerung wie im Landesschnitt dieses Gebiets zur Bundesstraße 32
durchschnitt mit 23 Prozent. Dies trifft noch
(oh) K o h l b e r g . Der sidi von Jahr zu Jahr steigernde Gescfaäftsanfall bei der hieführen soll.
weit mehr für die Legehennen im besonderen
sigen Genossensdiaftsbank maAte es nötig, daß sidi die Gennba mit der ErweiteDer Vorsitzende informierte den GemeLnmit einer Zunahme 1641 oder sogar nur 1,7
nmg ihres Gebäudes befassen moBte. Unter Leitung von Ardiitekt Krauss aus
derat darüber, daß die Stadt anstelle einer
Prozent auf 100 235 gegenüber dort 11 ProBempflingen wurde im vergangenen Frühjahr mit einem Erweiterungsbau begonvorgesehenen Zugmaschine inzwischen eine^i
zent zu. Allgemein werden jedoch die Eiernen, der mm fertiggestellt ist und am morgigen Samstag seiner Bestimmung überge- Unimog angeschafft h a t Der rasche Entschluß,
märkte in zunehmendem Maße mit inländiben wird.
gleich ein solches Fahrzeug mit vielseitiger
scher Ware beliefert, deren hoher Anteil an
der Versorgung die kühnsten Erwartungen
Die Genossenschaftsbank Kohlberg-Kap- dachte wohl daran, daß bereits nach zehn Verwendungsmöglichkeit zu erwerben, resulnoch übertrifft.
pishäusem, die im Jahre 1882 als Spar- und Jahren erneut vom Bauen gesprochen wird. tiert aus einer günstigen Kaufgelegenhelh
Das Fahrzeug kostet 10 800 DM.
Beim W a s s e r g e f l ü g e l hat sich die Darlehenskasse gegründet wurde, zählte im Seinerzelt wurde vor allem auf die SchafZahl der Gänse imi 993 oder nidit weniger Jahr 1955 336 Mitglieder. Heute sind es 448 fung von Lagerräumen Wert gelegt, da das
als 82 Prozent auf nur noch 217 mit am Mitglieder. Die Bilanzsumme betrug im Jahr Warengeschäft den Hauptzweig der Genoba
stärksten im ganzen Land mit durchschnitt- 1955 = 700 000 DM, im Jahr 1961 = 2 025 000 bildete.
Milchanliefcrung leicht zurückgegangen
lich 71 Prozent verringert, der Enten lun DM imd erreichte in dem zurückliegenden Ge- Inzwischen hat sich jedoch das Geldgeschäft
(zw) Dottingcn. In der Generalversanmm
958 oder 65 Prozent auf 516 aber sogar über sdiäftsjahr 1964 die beachtliche Höhe von immer mehr in den Vordergnmd gesdioben,
doppelt soviel wie dort um nur 32 Prozent. 3 475 000 DM. Betrachtet man diese Zahlen, so daß der Geschäftsanfall nur mit Hilfe von lung der Molkereigenossenschaft im GastDer Unterschied in der Entwicklung ist im so ist es verständlich, daß der seitherige weiterem Personal und dem Einsatz neuer haus „Lamm" wurde der Geschäftsbericht
Kreis weit weniger ausgeprägt, in dem die Kassenraum im Laufe der Jahre einfach zu und modemer Büromaschinen bewältigt wer- des Vorstands sowie der Kassenbericht des
Gänse schon zu einer seltenen Erscheinung eng wurde. Da keinerlei Ausweichräume zur den konnte. Dies hatte wiedenmi zur Folge, Rechners ohne Beanstandung angenommen
geworden sind. Wie in ihm schon vor dem Verfügung standen, war die Erweitenmg daß weitere Rätune benötigt wurden. Da in — ebenso der Bericht des Aufsichtsrats. Au,«
dem vorhandenen Gebäude keine Möglich- dem Geschäftsbericht war zu ersehen, dciß
Krieg überwiegen jetzt auch in unserem Land nicht mehr zu umgehen.
die Enten bereits sehr stark gegenüber den
Als die Genoba im Jahr 1952/53 ihr Büro- keit bestand, die benötigten Räume zu schaf- die iVIilchanliefenmg im Jahr 1964 um 3,67
Gänsen, die allem Anschein nach bei den und Lagergebäude an der Metzinger Straße fen, entschlossen sidi die Verwaltungsorgane Prozent ziurückgegangen ist Der DurciVerbrauchern an Beliebtheit ungemein ver- baute, war dies für die seinerzeitigen Ver- der Genoba, im Anschluß an das vorhandene Bchnittsfettgebalt hat sich mit 4 Prozent
loren haben.
hältnisse ein geräumiger Bau und niemand Gebäude einen Erweiterungsbau zu erstel- gegenüber dem Vorjahr nicht verändert Von
len, in dem die gesamten Geldgeschäfte ab- den 55 Mitgliedern sind 41 Müchanlieferer,
gewickelt werden. Die Erweiterung wurde — Im Jahr 1910 waren im Ort noch 143
so vorgenommen, daß auch bei einer weite- landwirtschaftliche Betriebe. Der Antrag, für
ren Steigerung des Geschäftsanfalls noch jedes Mitglied einen weiteren Geschäftsangenügend Platz und Ausweichmöglichkeiten teil nait 100 DM zu zeichnen wurde einstimvorhanden sind.
Von u n s e r e m S t u t t g a r t e r K o r r e s p o n d e n t e n
mig angenommen. Vorstand Martin SchepDer Anbau, der mit 15 m auf 8 m beinahe per wurde durch Akklamation in seinem
nach Ludwig$b«r)
Mch Ifjdifngsivrg
so groß ist wie der alte Bau, enthält im Erd- Amt bestätigt Für den ausgeschiedenen Aufgesdioß den Kassen- und Schalterraum, das sichtsrat Karl Schick wurde Karl Ostertag
Buchirngszimmer sowie ein Sitzungszimmer, gewählt
das zugleich als Beratungsraimi für die KunErfolgreicher JungBieger
den dient. Durch einen geräumigen Vorraum
Hülben. Trotz des verhältnismäßig schlechbetritt der Kunde den Schalterraum. Die ca. ten Wetters wagte Jürgen Streble, der einer
7 m lange Theke mit ihren drei Schaltern ist der jüngsten Aktiven der Fliegergruppe Hülaus Teakholz und gibt zusammen mit den ben ist, am vergangenen Sonntag den Start
übrigen Möbelstücken und der aus Eschen- zu einem Ueberlandflug. Sein Wunsch, die
holz bestehenden Holzdecke sowie den Vor- zur Silber-C nötigen 50 km zu meistern,
hängen dem Raiun eine warme Atmosphäre. wurde Wirklichkeit. Während eines einstünAnschließend an den Kassenraum liegt das digen Fluges legte er 65 bis 70 km zurüde
Buchtmgszimmer und das Sitzungszimmer, und landete mit seiner K 8 glücklich neben
das auÄ unmittelbar vom Vorraum aus be- der Rollbahn des Flugplatzes Leipheim. Ettreten werden kann. Das Untergeschoß ent- was Aufregung gab es, da zur gleichen Zeit
hält zwei Lagerräume zur Aimahme von eine französische Düsenmaschine auf dem
Obst und Beeren sowie den Heizraum. Der Rollfeld aufsetzte, die iedoch in keiner Weise
bisherige Kassenraum soll später als Lager- von dem jungen Flieger „behindert" wurde.
raum für Pflanzensdiutzmittel Verwendimg Herzlichen Glückwunsch zu dieser nicht allfinden.
täglichen Leistung.
Das AeuBere des alten Gebäudes erhielt
einen neuen Farbanstrich, so daß nunmehr B E I L A G E N H I N W E I S :
das 30 m lange Gebäude mit seiner harmoUnserer heutigen Ausgabe liegt ein Pronischen Farbabstinmiung gleichzeitig auch spekt der WKV Waren-Kredit-Bank GmbH,
zur Ortsverschönerung beiträgt.
Stuttgart, bei. Bitte achten Sie darauf!
Die letzte allgemeine Viehzählung vor Beinn des zweiten Weltkriegs und gleidizei\a die einzige in dem erst am 1. Oktober
938 gebildeten heutigen Kreis Reutlingen
md Anlang Dezember 1938 statt Weldb gewaltige Veränderungen in den einzelnen
iebbeständen sidi seither audb in ihm voUQgen haben, zeigt ein Vergleidi der ErgebIsse der Viehzählung vom 3. Dezember 1964
iit denen des Jahres 1938.
Der P f e r d e b e s t a n d hat sich im Kreis
tn 1171 oder über 63 Prozent auf 681 beadit(h sdiwädier vermindert als im Durdisdinitt
aden-Württembergs mit sogar 68 Prozent,
as gerade in stark kleinbäuerlidien Kreisen
äufig der Fall ist. Die Me&anisierung in der
andwirtsdiaft findet' in dieser unaufhaltiinen Abnahme ihren siditbarsten Auslüde.
Die Zahl der R i n d e r einsdiließlidi Käler hat um 3056 oder rund 16 Prozent auf
5 508 ebenfalls bedeutend ab - , im Lanesdurdischnitt dagegen vtm 2,1 Prozent
lidit zugenommen. Einerseits haben viele
leinbetriebe, die in den beiden nördlidien
andesteilen weit vorherrsthen, die GroJßiehhaltung ganz aufgegeben, andererseits
ie zahlenmäßig zunehmenden Mittel- und
Großbetriebe ihre Bestände vermehrt.
Der Anteil der Milchkühe ist dabei um
187 oder sogar 31 Prozent auf 7619 annäemd dreimal soviel zurüdcgegangen wie im
anzen Land um immerhin nur 11 Prozent.
1 bezug auf die Milcherzeugung ist allerings zu berücksichtigen, daß dafür heute
1 Gegensatz zu 1938 die reinen Milchkühe
igenüber den Arbeits(Zug-)kühen sehr
tark überwiegen.
Weitaus am günstigsten hat sich der
ch%veinebestand mit einer Erhöhung
m 3508 oder 44 Prozent auf 11484 entwikBU, die aber noch ganz bedeutend geringer
t als im Landesdurchscinitt mit sogar 57
rezent. Dabei ist auch die Zahl der für
en Nachwuchs entscheidenden trächtigen
uAtsauen um 182 oder 96 Prozent auf 372
Iräcfatlich weniger gestiegen als dort um
B Prozent.
Beim Bestand an B i e n e n v ö l k e r n
schließlich bleibt der Rückgang um 813 oder
12 Prozent auf 4577 wesentlich unter dem
Landesdurchschnitt mit 16 Prozent. Die Bienenhaltung ist jedoch stark von der Witterung in den einzelnen Jahren abhängig
und daher in besonderem Maße Schwankungen ausgesetzt.
Zur Beurteilung der gesamten Entwicklung
sei nodi angefügt, daß die Bevölkerung Baden-Württembergs im gleichen Zeitraum um
über die Hälfte (im Kreis Reutlingen noch
mehr] angewachsen ist. Damit konnte nur
der Schweinebstand gut Schritt halten, so daß
die Schweine für die Ernährung der Bevölkerung eine viel größere Rolle spielen als
1938.
v.
Die Abspemmgen beginnen
m 9 Uhr morgens und betreflen entsprechend dem Besuchsirogramm zunäciist praktisch
fie ganze Innenstadt, vornehmlich aber die Königstraße, den
^ahnhofsplatz und die Schillerraße, mittags dann auch dia
Lbfahrt in Richtung Ludwigsfurg und dazwischen die Strekten durch den Wagenburgtun»el zum Fernsehturm.
Wer an diesem Montag nach
tuttgart will oder muß und
icht von vornl\erein cüe Eisenahn bevorzugt, der sollte sein
Ute unbedingt vor 9 Uhr schon
•gendwo, am besten außerhalb
es Stadtzentrums oder in einer
:ocli-Tief-Garage
abgestellt
aben, denn später wird ersieh
it seinem Fahrzeug kaum
ehr bewegen können, ganz
icher aber nicht melir zeit- und
ielgerecht Auch der Straßeii'ijahnverkehr und die Taxis sind
pa Umleitungen und Absperrungen betroffen, so daß man
ich audi auf diese Verkehrsittel nicht nach Üblichen Maß.Jähen verlassen kann.
z
Gammertingen. Die Bautätigkeit in der
Stadt ist wieder recht lebhaft. Auch hält die
große Nachfrage nach Baugrundstücken weiterhin an. Dies hat die Stadtverwaltung veranlaßt, im Bauerweiterungsgebiet „Oberer
Bohl" einen weiteren Teilbebauungsplan aufzustellen. Der von Bauingenieur Beck entworfene Plan umfaßt ein. Gelände von 4,9 ha.
Nach Abzug der notwendigen Straßenflächen
von 0,6 ha verbleibt eine nutzbare Baufläche von 4,3 ha. Etwa die Hälfte dieses Geländes hat die Stadt inzwischen aufgekauft,
um es nach Aufteiltmg in Einzelbaugrundstücke an Bauinteressenten weiter zu veräußern.
Der Entwurf sieht vier Häuserreihen vor
und bietet die Möglichkeit für die Erstellimg
vcm 37 EinfamilieiÄäTisern mit Einliegerwoh-
EID Bankgebäude für die Genoba
Uebei* die Alb
Qu§eH-Veiuch beiihtÜHki den StuHgatte^
Stuttgart. Der Besuch von
önigin Elizabeth imd ihres
alten wird am kommenden
lontag, 24. Mai, in Stuttgart
en Straßenverkehr zeitweise
ehr stark einschränken und bsindpm, denn es müssen umWngreiche Straßenabsperrungen
letroifen werden. Dies ge*-^l)ieht aus Gründen der Sierheit, vornelunlich aber aus
öflichkeit, denn -wenn i» Engdie Königin offiziell unteregs ist, wird ihr ein ähnliches
orrecht eingeräumt und das
lastgebande Land kann hinter
(jger Geste begreiflicherweise
icht
zurückstehen.
Hinzu
;ommt der zu erwartende
ußerordentliche Zuschauerbeieb, der allein schon ausrelen dürfte, Stuttgarts Verehrskreislauf zum Kollaps zu
ringen.
Gamnisrtiiigen sdiafft weitere Voraussetzungfln zum Wohnungsbaa
Stahiywkeht
Viel Vertrauen zum neuen Pfarrer
Zahlreiche Glück- imd Segenswünsche bei der Gemeindefeier
Zeichentrkläran^
xüxxxw fdhrtshrtdte
• . . . . Umleitunq vw 1-13» üt»
Gammertingen. Anläßlic>h der Investitur
von Stadtpfarrer Rudigier fand im Hotel
„ICreuz" eine Gemehidefeier statt bei der
im Namen und Auftrag des katholischen
Kirchenvürstandes
Landwirtschaftslehrer
Senu den neuen Stadtpfarrer herzlich willkommen hieß. Er dankte ihm für sein bisheriges sealsorgerisches Wirken als Pfarrverweser und überbrachte gleichzeiüg die
besten Wünsche des Dekanats Veringen, des
Katholischen Männer- und Bildungswerkas
und der Stephanusgemeinschaft Bürgermeister Hirschle sprach die Glückwünsche der
Stadt Gammertingen aus und würdigte dabei die bisher von Pfarrer Rudigier geleistete Tätigkeit, insbesondere seine intensive
Jugendarbeit Grüße und Glückwünsche der
Filialgeiueinde Bronnen xmd des Kirchenstiftungsrates übernüttelte Bürgermeister
Faigle. Stadtpfai-rer Wirth gratulierte namens der evangelischen Kirchengemeinde
und unterstrich das gute Einvemelimen, das
zwischen den beiden Konfessionen in Gammerüngen bestehe. Rektor Brüggemann betonte öl seiner GlÜckwimscihansprache als
Leiter der Volksschule, daß Stadtpfarrer Rudigier beim Religionsunterricht die Herzen
der Schüler und Schülerinnen gewonnen
habe. Für das Progymnasium gratulierte
Studiendirektor Dr. Brugger. Als Vorstand
des Kirchenchores überreichte Schuhmachermeister Hang ein Buchgeschenk. Als Ehrengast ergriff auch Stadtpfarrer Winterhaider
von Mannheim, bei dem Rudigier fünf Jahre
als Vikar tätig war, das Wort Er überbrachte die Glückwünsche der Pfarrangehörigen seines früheren Wirkungskreises. In
seinem Schlußwort dankte Stadtpfarrer Rudigier tief bewegt für die Glückwünsche, die
HerzlicbJceit und das Wohlwollen, das ihm
zur Investitur entgegengebracht wurde. Er
werde sich nach besten Kräften bemühen,
die Kirchengemeinde recht zu verwalten, in
echter Brüderlichkeit zusammenzuführen
und Gott näher zu bringen. Insbesondere
danlite er auch semen betagten Eltern, die
ihm den Weg zum Priesterberuf ermöglicht
haben.
Totentafel
P f u l l i n g e n : Otto Alfred Heinlin, Lagerarbeiter, Im Katzenbol 7. Beerdigung am
Samstag, 22. Mai, 13 Uhr.
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Pwltag, 21. Mai 1985
Unsere Altersjubilare
Zum „Tag des Baumes"
D Heute feiert Herr Johann Dinkelmann,
Rentner, Metzgerstraße 2, seinen 89. Geburtstag. Außerdem vollendet Herr Karl Meditz, Im Millert 29, bei guter Gesimdheit das
70. Lebensjahr. Beiden Jubilaren gelten unsere herzlichsten Glüdc-und Segenswünsche!
D Zum diesjährigen „Tag des Baumes"
hält heute abend um 20 Uhr der frühere Leiter des Forstamts Metzingen und jetzige
Landesforstpräsident R u p f im BonifatiusSaal einen Lichtbildervortrag über eine
Studienreise durch Nordamerika. Unter dem
Motto: „Ein Schwabe unter Mammutbäiunen"
wird er viel Interessantes über die Urwälder
Nordamerikas zu berichten haben. Für die
Metzinger Natur- imd Waldfreunde dürfte
dieser Vortrag des Präsidenten des gesamten
Forstwesens in unserem Lande ein besonderer Beweis der alten Verbundenheit des
Landesforstpräsideüten mit seinem früheren
Arbeitsbereich in und um Metzingen sein.
Deshalb ist auch die Bevölkerung von Metzingen und Umgebung bei freiem Eintritt eingeladen.
Im Herbst Baubeginn?
EIN SEE MITTEN IN DER STADT breitet sich in Metzingen in der tiefen Baugrube für
den Neubau des Kaufhauses Hauber im Gelände zwisdien der Nürtinger Straße u n d
HindenburgstraBe aus. Mit dem Aushub hatte man eine in etwa zwei Meter Tiefe fiiefiende Gnmdwasserader angeschnitten, die — zusammen mit den starken Regenfällen der
letzten Tage — die Grube beträditlidi unter Wasser setzte. Die bauausführende Firma h a t
bereits eine Pumpe in Stellung gebracht, die den „ S e e " für die Fundamentienmgsarbeiten
leeren wird. Mit einer eHiofften Wetterbesserung dürften audi hier — nadidem gestern
der Baukran aufgestellt worden ist — die Bauarbeiten zügiger vorangehen. (Gea-Foto: gü)
Der „Adler" schließt seine Pforten
Absdiied von einem alten Uracher Gasthof — Ein Haus mit Gestfaidite
Uradi. A m Samstag, dem 15. Mai 1965,
sthließt der Uracher Gasthof „Adler" in der
Wilhelmstraße seine Pforten. Mit diesem Ereignis schließt audi die Geschichte eines Hauses, die Jahrhimderte hindurch mit dem
Stadtgeschehen verbunden war. Als „Golden e r Adler" bildete dieser Gasthof das Gegenstüdc zum „Schwarzen Adler", der längst
schon zu bestehen aufgehört h a t und heute
in der Langen Straße das Sattlergesmäft
Schwenkel beherbergt. Nun wird nur nodi —
w e n n es a m Haus erhalten bleibt — das
wuchtige, w e i t ausladende Auslegersdiild
mit dem kaiserlidien Doppeladler des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation
mit Sciiwert u n d Reichsapfel von einer
ruhmvollen Vergangenheit berichten, die
zwar, soweit es die urkimdlicfae Belegung
angeht, in das Jahr 1664 zurücJcreicht, jedoch
eine längere Vergangenheit haben dürfte.
Der „Adler" wurde in der typischen Bauweise der einstigen Gasthöfe errichtet. Im
Erdgeschoß w a r e n Unterstellplätze für Wagen und Pferde, im ersten Stockwerk die
Gastraume. Das vmchtige Rundtor und der
daneben gelegene, ebenfalls gewölbte Kellereingang blieben bis in unsere Zeit erhalten
und verdeutlichten die Architektur eines
Gasthofes von einst sehr deutlich.
Seit dem Jahre 1877 gehörte der Gasthof
Adler der Familie Reich. Erster Besitzer w a r
Christian Reich, der neben der Bewirtschaftung des Gasthofes eine Schüikenrösterei
STADT
URACH
Wir ehren das Alter
^plhr 83. Lebensjahr vollendet heute Frau
Anna M a 11 h e s , geborene Köber, Ostendstraße 96. Auf 81 Lebensjahre darf Frau Elfriede S c h ö n , geborene Schreyer, Münsinger Straße 39, zurücJcschauen. 77 Jahre alt
wird Frau Mathilde R i c h t e r , geborene
Feilert, Uracher Bleiche Iv Wir gratulieren
recht herzlich!
Ehrung für Arbeitstreue
# Werner M a y e r , Versandleiter bei der
Brauerei Quenzer, wurde für seine zehnjährige Tätigkeit von der Handwerkskammer
Reutlingen mit einer Ehrenutkunde geehrt.
TSV Urach - Riederich vorverlegt
4}: Wie bereits mitgeteilt, bestreiten in
einem weiteren Heimspiel die TSV-Fußballer das Verbandsspiel gegen die Gäste aus
Riederich. Im Hinblick auf das SSV-Spiel am
Sonntag w u r d e das Spiel in Urach auf den
S a m s t a g angesetzt. Beginn der I. Mannschaft um 18.00 Uhr. Reserven um 16.30 Uhr.
betrieb, deren Erzeugnisse weit über die
Grenzen Urachs hinaus Absatz fanden, Im
Jahre 1920 übernahm der Sohn Karl Reich
den Betrieb, um ihn dann bis in sein hohes
Alter hinein zu führen und ihn sthließlich
seiner Tochter Gretel zu überlassen, die ihn
jetzt aus Ueberlastung aus der Hand gab.
Jahrhunderte hindurch bildete der „Adler"
eine jener gern besuchten Gaststätten für die
Albbauern, wenn sie „in d'Schtadt" oder nach
„Aurich" kamen. Bei manchem Viertel wurden namentlich unter Christian Reich Verkäufe abgeschlossen, Handelsgeschäfte betrieben und herrschte durch seinen Wein-,
Getreide- und Holzhandel, den er zusätzlich
noch betrieb, ein reges Leben. Vergessen sind
auch noch nicht „d'Tübinger Schtudente", die
früher oft nach Urach und hier in den „Adler"
kamen. Und selbst Persönlichkeiten wie der
verstorbene Bundespräsident Theodor Heuss
zählten zu den Gästen des Hauses.
D Gestern morgen ist Fräulein Elise Kittelberger nach langer, schwerer Krankheit
im Alter von nahezu 59 Jahren verstorben.
Fast 40 Jahre lang hatte die Verstorbene der
Firma „Enzian"-Seifenfabrik G.A. Bazleri,
Metzingen, treue und gewissenhafte Dienste
geleistet und sich dabei von ihrer anfänglichen Stellung als Buchhalterin und Sekretärin bis zur Handlungsbevollmächtigten
emporgearbeitet. Ihr Pfliditbewußtsein verband sie dabei mit
außergewöhnlichen
Kenntnissen in Betriebswissenschaft und
Finanzwesen, die sie sich in strebsamem
Selbststudium erarbeitet hatte. Dabei zählte
die Verstorbene zu jenen Persönlichkeiten
im Wirtschaftsleben der Stadt, die bescheiden, still u n d mit einem Pflichteifer hohen
Grades ihre verantwortliche Arbeit leisten.
Mit ihrer Schwester zusammen h a t t e sie
sich vor etwa zwölf Jahren draußen a m Fuß
des Weinbergs ein Eigenheim geschaffen.
Ihr viel zu früher Tod hinterläßt im Mitarbeiterkreis der Firma eine sdimerzliche
Lüdce. Mit ihren Angehörigen trauern viele,
die Elise Kittelberger als Mensch kennen
und schätzen gelernt haben.
Frühjahrsgang durch die Obstanlagen
D Der Kreisobstbauverband veranstaltet
zusammen mit dem Obstbauverein Metzingen u n d Umgebung am kommenden Sonntag, 23. Mai, eine Frühjahrsbegehiing der
Obstanlagen u m Metzingen. Der W e g führt
vom Treffpimkt u m 8.30 Uhr beim Gasthaus
zur „Gartenlaube" (Nürtinger Straße) zum
Beerenobstgarten der Stadt u n d von dort
über den „Korren" zu den städtischen Obstanlagen im „Neugreuth". Im Verlaufe dips
Rundgangs w e r d e n aktuelle Fragen des Obstbaues, wie Düngung, Bodenpflege und
Schädlingsbekämpfung, an praktischen Beispielen demonstriert u n d besprochen. Beim
augenblicklichen Stand der Obstgehölze dürfte dieser Rundgang für alle Obstbauern und
Obstbaufreimde recht interessant u n d lehrreich werden. Deshalb sollten viele daran
teilnehmen.
n Die Volks'bank Metzingen hofft, mit dem
Bau ihres neuen Bankhauses an der Stelle
des früheren Hotels Sprandel n o Ä in diesem
Herbst beginnen zu können. Derzeit h a t das
mit Planung u n d Bauleitxmg beauJtragte Architekturbüro Bau die Konzeptplanung in Arbeit, in der auch einschließlidi der statischen
Berechnungen die verschiedenen Wünsche
und Notwendigkeiten der technischen Anlagen xmd Einrichtungen berücksiÄtigt wer^
den müssen. Bis August etwa hofft m a n die
genehmigungsreifen Pläne fertig zu haben.
Mit dem Abbruch des alten Hotelbaues ist
also schon in den nächsten Monaten zu redinen.
c
Das Lehrerorchester spielt
Dettingen. In der Reihe der kultuteü
Veranstaltungen der Volkshochschule ß
tingen wird morgen, Samstag, um 20 Uhj^
der Aula der Sdiillerschule das Reutlin'
Lehrerorchester unter Leitung von Dr. Hc
konzertieren. Auf dem Programm stet
Werke von C. Riciotti, J. S. Bach, Christi
Willibald Gluck und als Höhepunkt ein l;
Vierkonzert von Joseph Haydn mit Harh
Bögel, Reutlingen, am Flügel. Dem Lehj
orÄester, dem auch einige Dettinger Lei;
angehören, geht ein guter Ruf voraus;,
allem in seiner Aufgabe, auch in Kreisgenie
den klassische Musik zu pflegen und j
neue Freunde zu gewinnen. Deshalb so!
diesem Konzert auch ein entsprechender!
such beschieden sein'.
Wir suchen in Dauerbeschäftigung
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Für den weiteren Ausbau unseres Betriebes in
suchen wir
mann Mayer, Mechaniker von Riederich,
Kreis Reutlingen und Margarete Kunkel,
Zuschneidhilfe von Gomaringen.
Sterbefälle: 23. 4.: Ernst Adolf Bässler,
Mechaniker in Gomaringen, In der Stelle
27, 59 Jahre alt, 24. 4.: Wilhelm Osswald,
Sattler in Gomaringen, Lindenstr. 59, 70
Jahre alt; in Reutlingen: 17. 4.: Berta
Anna Gieß geb. Siegmund in Gomaringen,
Goethestr. 15, 67 Jahre alt.
(mai] Hülben. Das Standesamt verzeichnete im März und April folgende
Eintragungen: Geburten: 6.3.: Steffen
Rausenberger,' Sohn des Zeichners Rudolf Rausenberger und seiner Ehefrau
Ingrid, geb. Brandner, Kiesstr. 53; 3.4.:
Steffen Rabuser, Sohn des Schlossers
Georg Rabuser und seiner Ehefrau Lisa,
geb. Kachele, Wilhelmstr. 10; 3.4.: Evi
Schwenkel, Tochter des Korrektors Hans
Schwenkel u n d seiner Ehefrau Annemarie, geb. Kachele, Uracher Str. 9; 6.4.:
Günther Bück, Sohn des Steinbrechers
Johannes Bucäc und seiner Ehefrau Maria,
geb. Hießl, Hauptstr. 28; 7.4.: Karin
Kramkowski, Tochter des Werkzeugmachers Erich Kramkowski und seiner Ehefrau Maria, geb. Trost, Schönblicic 11;
8.4.: Birgit Winterstein, Tochter des
Metzgers Leopold Winterstein u n d seiner
Ehefrau Doris, geb. Scheu, Dettinger Str.
48; 10.4.: Robert BucJc, Sohn des Mechanikers Karl Bucic u n d seiner Ehefrau
Gertrud, geb. Schell, Gartenstr. 8; 17.4.;
Martina Welsch, Tochter des Maschinisten Karl Welsdi u n d seiner Ehefrau
Sieglinde, geb. Kädiele, Friedenstr. 18.
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teten Entwürfe für den Neubau der gepu
ten Volksschule Millert-Neugreuth ist;
vergangenen Samstag abgelaufen. Die i
angehaltKien Preisträger de» Wettbewe.
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(2. Preis] und die Architekten Dipl.-Ing. i
mut Schaber, Reutlingen ,sowie DipL.j
Braun, Tübingen (je 3. Preis) haben
ü b e r a r b e i t e t e t Entwürfe pünktlich ein
reicht Da ,die Verfasser bekannt sind, i
jetzt n u r noch eine Beurteilung der
würfe erfolgen, nach der si(h der Gemei
rat über die endgültige Vergabe des
trags entscheiden wird. Auch mit diesj
Millicmenprojekt sollte man n o d i in dit
Jahr beginnen können.
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Was die FILM-THEATER zeigen
SCHILUER-THEATER METZINGEN:
»KampfgesdiwadBr (33"
Als iidi das Inferno des letzten Weltkriegs seinem
Höhepunkt zuwandte, gesdiah diese Gescfaicbte eines
toUkilhnen Unternehmens. Es handelte sich um den
selbstmörderisdien Luftangriff einer britischen Moskito-Zerstörer-Gruppe auf ein widttiges Rüstungswerk,
dessen Zerstörung krlegsentsdieldende Bedeutung
hatte. Bas Ziel wird z^var erreldit aber der Erfolg
fordert von den Angreifern einen grausam hohen
Preis; keines der Flugzeuge kehrt zum heimatlidien
Stutzpunkt zurüdc. Cliff Robertson, George Chaklris,
Harry Andrews und Maria Persdiy sind die Hauptdarsteller.
Wir bieten gutes Geholt, ungestörte Arbeit in eigenem Büro, Selbständigkeit, Fünftagewoche.
barmachung menscUidier GutglSuhigkeit nnd (M
keitshörigkeit geworden ist. Hier geht es um det|
griff gesoiäftstüchtiger Raffinesse, als es darum i
dem lieben Nächsten ein X für ein V vorzuganl
Es fährt zu weit, an dieser Stelle all die Gesdiehi
aufzuzeigen, weldie in ihren menschlichen, sozL
wiitsdiaftlichen und nicht ruletit politischen Aspel,
zu jenem schleiciienden Krebsgeschwür wurden, g
den Traum von Reichtum und Freiheit in das G»
teil nUditemen Erwadiens umwandelt. Curd lürt
Walter Giller, Charles Regnier, Daliah Levi, Elgj,
dersen, Elisabeth Flickensdiildt und viele ändert j
dxen dieses amüsante Spiel zu einem richtigea !^
In Sp&tvürstellungen: .Dursngo Kid - der Rädiei"':
Bewerbungen an
REGINA-THEATER METSaNGENs
LUNA-THEATER ME'rziNGEN:
»Krieg nnd Friedan"
,4)M-Killcr"
Dieser Film nadi Tolstois Roman ist ein So
Sdimunzelnd erinnert man sldi an Zuckmayers bie- großer Gegensätze: die Sdiiladit von Borodino, !
deren Schuster von Köpenidt, durch den der Name leons Sieg über den Zarengeneral Kutusow, der!
eines Berliner Stadtteils zum Inbegriff sdilauer Nutz- Zug zur russiscjien Grenze in klirrender Wlnteri^
die Niederlage an der Beresina und der Brand L
kaus - gewaltige historische Gemälde auf den Sdil^
feldem und an den Höfen der Herrsdier. King'
führte bei dieser bemerkenswerten Verfilmung ]
und setzte Audrey Hepbum, Henry Fonda, Md!
rar, Anita Ekberg und Vittorio Gassmann in ;
Hauptrollen ein.
Eheschließungen: 5.3.: Herbert Mäule,
Färber aus Neuffen und Traude Kalmbach, Nähterin aus Hülben; 23.4.: Walter
Riehs, Staplerfahrer aus Denkendorf, Krs.
Eßlingen, und Traude Ruß, Stenotypistin
aus Hülben; 23.4.: Erich Schwolgin, Mechaniker aus Hülben und Else Kachele,
Verkaufs-Sachbearbeiterin aus Hülben;
23.4.: Alfred Wolkenstein, Schneidermeister aus Hülben und Julie Greiner, Nähterin aus Hülben; 30.4.: Helmut Renz,
Mechaniker aus Kirchheim/Tejk
und
Heiderose Albrecht, Nähterin aus Hülben.
Sterbefälle: 17.3.: Anton
Harnau.
früherer Landwirt, Pfarrgasse 7., 83 Jahre
(n) Ofterdingen. Der Standesbeamte
verzeichnete im Monat April folgende
Personenstandsfälle: Geburten vier, und
zwar Ralf Küpper, S. d. Gerd K;, Tübingen, Marktgasse 15, Peter Riehle, S. d.
Ernst R., Nonnenweg 1, Franco Dubbers,
S. d. Jürgen D., Goethestr. 4, Dagmar
Seeg, T. d. Johannes S., Kriegsstr.; Eheschließungen zwei, und zwar Jürgeh
Hausch, Heciinger Str., mit Maria Mayer
geb. Schüßler, Bodelshausen, Traystr.,
Werner Schmid, Bachsatzstr., mit Erna
Greiner, Bachstr. 2; Sterbefälle vier, und
zwar Willi Henschke, Moritzstr., 54 Jahre
alt, Katherina Sulz geb. Schmicl, Froschgasse 22, 75 Jahre alt, Bernd Batz, Goldgasse 16, 8 Jahre alt, Luise Mück geb. Luz,
Schillerstr. 6, 58 Jahre alt. Zugezogen sind
neun, weggezogen 17 Einwohner, so daß
die Einwohnerzahl am Monatsende 2516
betrug.
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JJtui Uabtabttef« n u Ttral**
Dies ist ein heitsr-musikallscher Film, der
Lisbesgeschichte zum Inhalt hat und wobei
Smymer, Gus Backus nnd Paul HSrblger die Hii
rollen gestalten. — In Spät- und lugendvorstd;^
»Terror in Mesa City".
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Natnrfreunda-Ortstfruppe Metzingen: Die gepl
AuDschuBsitzung fällt heute aus. Die Vereinsic:
bittet die Mitglieder, die-Feier anläßlich des .Tagei
Baumes" im Gemeindesaal der Bonifatiuskirche zu
suciien, Beginn 20 Uhr.
VdK, Ortsgruppe Melxingeo: Die von uns
sdilagenen Fahrten nach Rimini (15 Tags) bzw. Si
tenberg/Passau (10 Tage) sind noch nicbf voll '
Es können sich daher no(h weitere Personen
den. Die Anmeldungen werden bis zum 20. 6.:
genommen. Näheres siehe Aushängekasten.
Pommersdie landsinannsdiafi Uradii: Am Sami!
den 22, Mai, um 20 Uhr treffen sich die Landsli
und Gönner der Pommorsdien Landsmanusciiaft
Gesthaus zum Faß. Außer der allgemeinen Boi:<
gäbe werden die Anwesenden über Bekanntgab«
Sozialwerks unterrichtet. Nur Teilnehmer können
rücksichtigt werden.
Eislauf- und Tennisveretn Metxingen «.V.: Dli|
Mannschaft des Eislauf- und Tennisvereins Motiit).
bestreitet am kcfmmenden Sonntag ihr zweites]
Klasse-Verbandsspiel gegen den TC Schwonnl
Diu Sthwonninger Mannsäiaft gehSrt Schon lange
der A-Klasse an und vrird als sehr splelstaÄc
schätzt. Es werden bestimmt hochinteressanta P
gen Zustandekommen, Es wäre sdtön, wenn mSj
viele Tennisfrounde der Metzinger Mannschaft a
ihren Besuch den Rücken stärken würden. Die Si
beginneh am kommenden Sonntag um 8 Uhr auf
Metzinger Tonnisanlage an der SthützenstraOe.
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und der Margarete Schäfer geb. Pflumm,
Gomaringen, Bachstr. 35, 17. 4.: Silke,
Christine, T. d. Karl Ozwirk, Sägereiarbeiters und der Christel geb. Nedele, Gomaringen, Riedstr. 19, 20, 4.: Stefan Erh a r d , ' S . d. Erhart Bierl, Montagemeister
und der Ursula Bierl geb. Rapp, Gomaringen, Kirdienweg 28, 27. 4.: Uwe, S. d.
Horst Strübing, Mechaniker und der Elsbeth Strübing geb. Sthmid, Gomaringen,
Lindenstr. 30, 24. 4.: Beate Mathilde, T. d.
Friedrich Schröder, Blechsihalers und der
Anni Schröder geb. Grundmann, Gomaringen, Unter der Steigstr. 2 1 ; in Reutlingen: 3. 4.; Sabine, T, d. Adolf Kunkel, Maschinenschlosser und der Jutta Kunkel
geb. Arnhold, Gomaringen, Unter der
Steigstraße 29, 29. 4.: Michael, S. d. Werner Schulz, Gipser und der Margrit Schulz
geb. Hagele, Gomaringen, Lindenstr. 28;
in Tübingen: 13. 4.: Andrea Susanne, T.
d. Horst Staiger, Tediniker und der Marianne Staiger geb. Kienle, Gomaringen,
Grundstr. 27.
Eheschließungen: 9. 4.: Gerhard Christian Weihing, Maurer und Marie Klara
Kurz, Handarbeiterin, beide von Gomaringen, 23. 4,: Adolf Theodor Strohmaier von
Gomaringen, Former und Marianne Louis,
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Isi die Mark in der Hand ^eflfirlicb?
Ein Kaufhaus wäscht Geldmünzen der Kunden — Bestimmte Metalle wirken bakterientötend
Theoretisch müßten Geldstücke tatsächlich
eine ideale Ansteckungsquelle sein: sie ge
hen von Hand ^m. Hand und werden niemals gesäubert Auch dieser Frage sind die
MedizJiner einmal nachgegangen. Die Heidelberger Hygieniker Professor F. W. Brauß
und Dr. Dr. Staudendahl untersuchten alle
bei uns gültigen Münzen auf ihren Gehalt
an Bakterien und anderen Keimen. Sie legten sie in flüssige und auf "feste Nährböden,
sie betteten sie in Nährböden ein und stellten s'Je in den Brutschrank. Was dabei herauskam, war redit überraschend: entweder
wuchsen überhaupt keine Bakterien in den
Nährböden cjder nur völlig unschädliche
Keime. Krankheitsüberträger waren in keinem Fall dabei.
Diese Untersuchung bestätigte, was die
Medizin schon lange weiß: bestimmte Metalle wirken „bakterizid", das heißt bakterientötend. Aus diesem Grunde haben Metallverbindungen, besonders vor der Sulfonamid und Penicillin-Aera, auch einen
festen Platz in der Medizin.
TRAUERFEIER F C R LAWINENOFFER
Für die Toten des Lawinenungifidcs auf der Zugspitze fand am Mittwodi auf Deutsdilands hödistem Berg bei Regen and Sdmeetreiben eine Trauerfeier statt. Inuner notfa ist nidit geklärt, wieviele Todesopfer die Lawinenkatastiophe gefordert hat Bisher sind nenn Mensdien tot gebor>
gen worden. Das Sdüdcsal von vier Mensdien ist nodi nngewiß. Unser Bild zeigt den bayerisdien
Innenminister Junker bei seinem Gedenkwort. Im Hintergrund am Altar Kranzabordnungen.
Foto: dpa
I^litk
fm ^IC^eHgefdfeljen
Vier Kinder verbrannt
W i e s b a d e n . Ein entsetzlidies Brandvnglüdc übersdiattete am Donnerstag die
Freude über den Besuch der britisdien Koni*
gio in der hessisdien Landeshauptstadt
Wiesbaden. Bei einem Feuer in einer Wohn*
baradce in Wiesbaden-Kostheim verbrannten am frühen Morgen vier Kinder im Alter
von zwei bis zwölf Jahren bei lebendigem
Leib. Die drei Jungen von vier, sechs und
zwölf Jahren sowie ihr zweijähriges Schwesterdien konnten von der Feuerwehr nur
noch tot aus dem Raum geborgen werden,
in dem sie im Schlaf von den Flammen
überrasdit worden waren. Zwei weitere Geschwister, ein fünfjähriges Mädchen und ein
zehn Monate alter Junge, konnten von den
Eltern rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Nach ersten Angaben der Wiesbadener
.Polizei will die Mutter ncMh gegen fünf Uhr
ihr zehn Monate altes Baby versorgt haben.
Zu diesem Zeitpunkt habe sio noch keinen
Rauchgeruch bemerkt. Die Ursache des
Feuers konnte von der Polizei noch nicht
ermittelt werden.
Mannequin niedergestochen
Dusseldorf. Ein 22jähriges Mannequin ist
in Düsseldorf von einem 21}ährigen Marokkaner auf offener Straße mit einem Sägemesser niedergestochen und sciwer verletzt
worden. Acht Stunden nach der Tat konnte
die Polizei den Täter festnehmen. Der Haftrichter Keß ihn wegen versuchten Mordes
verfiaften. Das Motiv der Tat war nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Eifersucht. Das
Mannequin, das mit dem Marokkaner befreundet war, hatte sich vor kurzem von
ihm getrennt. Das Mädchen ist nach ärztlicher Mitteilung außer Lebensgefahr. Der
Marokkaner, der in einer Düsseldorfer Bar
als Mixer arbeitete, hat die Tat gestanden.
terkünfte in der Nähe von preisgünstigen
Restaurants gelegt. Als Argument wird
hauptsächlich angeführt, daß der nKochbetrieb"" im Urlaub die Erholung beeinträchtige. Die Fremdenverkehrsexperten sind jedoch der Ansicht, daß in viellen Fällen auch
die Familienväter gegen die Haushaltsführung in den Ferien sind.
Bilderdiebstahl „ehie Wette"
Rom. „Es war eine Wette - ich bin kein
Dieb." Mit diesen Worten gab der Unbekaimte, der ein Porträt des niederländischen
Malers Jan van Scorel (1495-1562) aus dem
römisdien Palazzo DcTria-Pamphili entwendet hatte, das wertvolle Gemälde seinen Besitzern, der Familie Doria, wieder zurück.
Er rief die PolizeS an tmcl teilte mit, das
Paket mit dem Gemälde sei an einem von
ihm genau besdxriebenen Ort jn einer Kirche Roms zu finden. Bereits wenige Minuten
später war das Bild, das auf über eine halbe
Million Mark geschätzt wird, unversehrt in
den Händen der Polizei. Der in dem Piket
gefundene handschriftliche Entschuldigungsbrief ist mdt „ein Freund der\Kunst".,unterzeichnet. Der Verdacht, das Gemälde gestohlen zu haben, hatte sich vor alleim auf einen
Mann in Mönchsgewand gerichtet, der'gerade in dem Moment eilig aus der Kunstgalerie verschwand, als die Wächter Alarm
gaben. Man nimmt an, daß der Täter diese
Verkleidung wählte, xim das Bild unter seiner Kutte zu verstedcen.
Wildwest in Brüssel
B r ü s s e L Ein Raubüberfall nach Wildwestmanier in Brüssel brachte vier ünb»kannten Tätern eine Beute im Wert von
über zwei Millionen belgischen Franken
(rund 180000 Mark) ein. Sie überfielen ein
Juweliergeschäft in einer Kaufladeniiassage
im Zentrum Brüssels. Sie schlugen die Verkaufsvitrine des Geschäfts ein und bemächtigten sidi trotz sofort einsetitender AlarmIm Urlaub nidlit mehr kochen
klingeln des gesamten darin befindlichen
Frankfurt Die Mütter in der Bundesrepu- Schmucks. Die Unbekannten flohen in einem
blik wcjllen von einer „eigenen Ferienküme" gestohlenen Personenwagen und gaben mehkaum noch etwas wissen. Wie das DeutsAe rere Schüsse ab. Es wurde niemand verletzt
Reisebüro fDER) in Frankfurt mitteilte, wird
jetzt von den Familien mehr Wert auf UnMarmor-Arbeiter streiken in Portugal
Lissabon. 2000 Marmor-Arbeiter in Pero
Pinheiro etwa 30 Kilometer nördlich von
Lissabon, sind in Streik getreten, tmi höhere
Diebstahlstoumee per Flugzeug
Löhne dMchzusetzen. Gegen NationalgardiNürnberg. Die Dielbstahltourn«e eines 22- sten (Bereitsciaftspolizei), welche die Bejährigen Dekorateurs aus Hagen in West- hörden einsetzten, wehrten sich die Streifalen durch zahlreiche deutsche Städte fand kenden mit Steinwürfen, Bei der Auseinjetzt in Nürnberg ein Ende, Wie die Polizei andersetzung wurden sowohl Streikende als
mitteilte, hat der 22jährige seit Januar vor auch Gardisten verletzt, Streiks sind in
allem Einbrüche in Geschäfte begangen und Portugal verboten.
dabei Bargeld gestohlen. Der Dekorateur
Deutscher Tourist ertrunken
habe nur in erstklassigen Hotels übernachBarcelona. Ein deutsdier Tourist namens
tet, sich in exklusiven FerienOTten Oberbayerns „erholt" und als Verkehrsmittel Viktor Karl Hermann Rc«se ist beim Baden
meiist nur das Flugzeug benutzt. Wenn er in an der spanischen Küste vor Vdllanueva y
manchen Fällen mit der Bahn habe fahren Geltru bei Barcelona offenbar-einem Herzmüssen, dann nur in der ersten Klasse. schlag erlegen und ertrunken. Andere BadeNach der Polizeimitteilung ist die genaue gäste hatten beobaditet, daß Rosse heftig
Zahl der Einbrüche noch nicht festzustellen. gostikuMernd unterging und waren ihm soEine Beute von schätzungsweise mehreren fort zu Hilfe geeilt. Künstliche Beatmung
blieb erfolglos.
10 000 Mark sei nicht zu hoch gegriffen.
Anstedcungsgefahr bei Papiergeld
Anders liegen die Dinge beim Papiergeld.
Zwar ist Papier kein so guter N^rboden
wie beispielsweise unsere Hände, wenn wir
die Regeln der Hygiene außer adbt lassen.
.Aber je unansehnlicher sie im Laufe ihres
Daseins werden, je schmutziger und weniger
glatt, desto leichter können sich Bakterien
auf ihnen halten. Sogar die winzigen Eier
der Madenwümner, einem weitverbreiteten
Darmparasiten, hat man auf dem Papiergeld
nadigewiesen.
Daß Banknoten schmutzig sind, damit
werden wir uns abfinden müssen: weder
können wir die Geldscheine in die Waschmaschine stecken, noch möchttm wir statt
der Lohntüte ein Säckchen voll Sübergeld
nach Hause schleppen. Denn Bakterien sitzen überall, nicht nur auf Geldscheinen:
auf Türklinken und Toilettenhandgriffen
oder in den „Gemeinschaftshandtüchern"
der Waschräume. Nach den Ermittlungen
einer hellsehen Berufsgenossenschaft siedeln sich auf jedem Quadratzentimeter
eines Telefonhörers in öffentlichen Fernsprechzellen mehr als eine halbe Million
Bakterien. Deshalb läßt die Bundespost die
Telefonhörer in Abständen von acht Tagen
auch mit einer desinfizierenden Lösung reinigen.
H a m b u r g . Einen Dienst besonderer Art bietet ein westdeutsches Kaufhaus seit einiger Zeit seinen Kunden:
SpezialWaschanlagen für Geldmünzen.
Waschmittel und Stahlkugel sorgen dafür, daß das Geld die rotierenden Trommeln so blinkend verläßt als käme es
frisch aus der Prägeanstalt. Sicher werden die Kunden hieran ihre Freude
haben, denn Geld steht mm einmal in
dem Geruch, Baikterien zu verbreiten obwohl schon die Römer eine Redensart hatten, die das Gegenteil behauptete: „Pecunia non ölet — Geld stinkt
nicht«
unmittelbar beim Händedrucäc c?der über
den Umweg einer Türklinke oder eines
Telefonhörers. Dagegen hilft nur eines:
regelmäßiges und gründliches Händewaschen. Gerade die hautfremden Krankheitserreger, so wies Professor Dr. F. v. Bormann vom Medizinisch-Diagnostischen Institut in Bad Nauheim nach, werden durch
Wa'sser und Seife weitgehend entfernt,
sichersten, wenn man zusätzlich eine Büi
benutzt. Im Gegensatz zu diesen Eiterei
gern, Colibakterien und, anderen Dati
men, werden bei Seifenwaschungen
körpereigenen Hautbakterien geschont. %
das ist gut; denn bei aller Hygiene sollt
wir nicht den Fehler machen, mit stäii
desinfizierenden Lösungen auch noch ^
natürlichen Hautkeime auszurotten. Sie 55
gen für den „Säureschutzmantel" der Ife
und vernichten sogar Bakterien, die aufj
Haut nichts zu suchen haben.
Wo wir 'Bakterienquellen aussdialt,
können, etwa indem wir in öffentli^
Waschräumen die Gemeinschaftshandtüi
durch Papierhandtücher oder Handtudiaj;
maten ersetzen und dafür sorgen, daß j
mer ein Stück Seife zur Hand ist, soll;.
wir es tun. Wo das nicht mögÜA ist
wie bei Geldscheinen — sichern wir ic
durch eine gewissenhafte Hygfiene, deii
Grundlagen noch immer Seife und Wass
sind.
Dr. med. P. Edca;
]\enn Jahre für Kindesmorder
Mörder fühlte sich bei Einbruch von dreieinhalbjährigem Mädchen „entdecket"
C e l l e . Mit neun Jahren Gefängnis hat
die Jugendkammer beim Amtsgericht Celle
nach dreitägiger Verhandlung die Bluttat
des 20jährigen Detlef Monzheimer an der
dreieinhalbjährigen Birgitt Klobfae in FaBberg (Kreis Celle), gesiihnt Die Jugendkammer erkannte auf Mord, billigte dem Täter
aber verminderte Zurechnungsfälligkeit zu,
weil er die Tat unter Einfluß von Alkohol
ausgeführt hatte.
- Der damalige Bundeswehr-Gefreite Monzheimer hatte am 24. August vorigen Jahres
nach reichlichem Alkoholgenuß in einer Art
Amoklauf Hecken und Zäune übersprungen.
Nachdem er bei einem Einbruchsversuch in
ein Haus vertrieben %vurde, drang er in die
Wohnung «des Feldwebels Klobbe ein und
durchwühlte dort Schränke und Behältnisse.
Als er Licht anschaltete, starrte ihn
kleine Birgitt „mit großen Augen" an. ä
diesem Augenblidc fühlte sici Monzheii
entdecäct. „Ich bin auf sie zugegangen
habe sie mit beiden Händen gewürgt".
Der Angeklagte, der diese grausige TJ
ohne jedes Anzeichen innerer Erregung oä
Anteilnahme s±ilderte, wurde in der l;
teilsbegründung als sehr zielstrebig gestt
dert. Er habe sich nach seiner Lelire i
Werkzeugmacher für secis Jahre zur Br
deswehr verpflicitet, um mit der ihm:
Aussicht gestellten Abfindimg von 2oa
Mark ein technisches Studium zu fmanc
ren. Aufgrund seiner überdurchschnittlicii
Intelligenz und seiner guten Leistung!
hatte er es trotz seiner Jugend zum ei^t;
Bordmechaniker gebracht.
1963 war j e d e r siebte Im Hospital
Krankenhäuser haben jährlich 500 Millionen Mark Defizit
D o r t m u n d . 3644 Krankenhäuser i n | t i g 604 Krankenhausbetten zur Verfüge
der Bundesrepublik und in Westberlin haben Nach Auskunft von Jung fehlen noch 303
jährlich ein Defizit von 500 Millionen Mark, Betten.
Bakterien gehen von Hand zu Hand
Die Not der deutsdien Krankenhäuser.:
Sehen wir einmal von den Keimen ab, obwohl sie fast ständig voll belegt sind. Wie
die beim Sprechen, Husten und Niesen in der Vorsitzende der Fachvereinigung der die 30 Milliarden Mark an Sachkapital i;
die Luft katapultiert werden, so sind es Verwaltungsleiter deutscher Krankenanstal- vestiert seien, sagte Jxmg,-kennzeichne av
fast immer unsere und fremde Hände, wel- ten, der Stuttgarter Krankenhausdirektor die Tatsache, daß gegenwärtig 25 000 Ri.
ch« die Bakterien weitergeben, entweder Walter Jung, bei der 48. Jahrestagung seiner stellen für examinierte Schwestern iE
Vereinigung in Dortmund mitteilte, decfken Pfleger, 3 500 Planstellen für medizinisa
die Krankenhauspflegesätze nach wie vor technische Assistentinnen undlO 000 Steüs
bei weitem nicht die Unkosten. Leider seieri für Haus- und Wirtschaftspersönal unbesei
Zungensalat
auih bisher, von gesetzgeberischer Seite kei- seien. Dieser Personalmangel könne aa
B e l g r a d . Aas dem ganzen Alpha- ne Maßnahmen getreuen worden, um die nicht durdi die Verpflichtung auslSndists
deutschen Krankenhäuser auf eine wirt- Hilfskräfte überbrückt werden, die hei
bet scheint der Name eines Jugoslawen
schon in vielen Krankenhäusern Küchen-u:
schaftlich gesunde Basis zu stellen.zh bestehen, der HHadziosmanlurakapeNach Angaben des Sprechers wurden 1963 ähnliche Wirtschaftsdienste leisten.
tanovd" heißt Kürzlich forderte er in
(die Zahlen von 1964 und 1965 sind noch
einer Zeitungsanzeige Konkurrenten mit
nicht ermittelt) in der Bundesrepublik und in
Jurastudent als Bankräuber
noch längeren Namen auf, sich bei ihm
Westberlin insgesamt 7,7 Millionen Menzu melden, da er sonst den Titel „TräOsnabrück. Als gefährlicher Bankrauls
ger des längsten >^amens'' für sich in
sdien oder jeder siebte Bewohner der Bun- ist der 26 Jahre alte Göttinger JurastuüK
Anspruch nehme. Was er nie erwartet
desrepublik in Hospitälern stationär behan- Burghard Driest von einer 23jährigeTi Ap
hatte gflfschah: aus Skoplje meldete sich
delt Ober 90 Prozent der Patienten seien thekerpraktikantin und einem 29 Jahre alt;
ein Mann mit dem Namen „PapandovaSozialversicherte.
Journalisten aus Osnabrück entlarvt u3
Iorokomoäduronikolakopidovs]d".
Für jeweils 10 000 Einwohner der Bundes- den. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilt
republik und Westberlins stehen gegenwär- hat Driest am 11. Mai böi einem bewaffs
ten Raubüberfall auf eine Zweigstelle 6
Burgdorfer Stadtsparkesse in Burgdorf (XE
dersachsen) 7358 Mark erbeutet Die Krii
nalpolizei hält den Jurastudenten auf Gnu
von Indizienbeweisen auch für den Täte
Bundesbahn installiert automatische Blinklichtanlagen mit Halbschranken
der am 29. Januar bei einem bewaffnet!
Ueberfall auf die Zweigstelle Dransfeld Ci
A a c h e n . Die Bundesbahn wird Bahn- setzt worden. Seit 1953 habe die Bundes- Kreis- und Stadtsparkasse Hannoversii
schranken künftig in verstärktem Maße bahn für die Verbesserung der Sichtjrheit an Münden 24 272 Mark geraubt hat. Nach A
durch automatisdi gesteuerte Blinklichtan- Bahnübergängen 444 Millionen Mark ausge- gaben der Polizei hatte Driest der ahnunj
lagen mit Halbschranken ersetzen. Der Refe- gegeben. Seit 1956 sei die Zahl der Un- losen Apofchekerpraktikantin einen Koß
rent für Bahnüfaergangsangelcgenheiten bei fälle an Bahnübergängen mit einem Höchst- übergeben, der — wrie er sagte — Tonwais
der Bundesbahnhauptverwaltung, Ministe- stand von 848 Unfällen und 170 Toten stän- enthalte, Sie möge ihm den Koffer in Osiu
rialrat Bosch, teilte dazu in Aachen auf einer dig zurückgegangen, 50 habe es 1964 an brück übergeben. Ueber den schweren t
Tagung der Bahnübergangsdezementen mit, Bahnübergängen 665 Unfällen mit 132 To- halt des Gepäckstüdces stutzig gewords
daß sidi nach den bisherigen Erfahrungen ten gegeben.
öffnete die Praktikantin zusammen mit de
an so gesicherten Bahnübergängen kaum
Dabei hätten sich die tödlichen Unfälle zu Journalisten den Koffer und fand darin ci:
noch Unfälle ereigneten.
rund 20 Prozent an beschrankten Bahnüber- Aktentasche mit 5670 Mark Papier- JKI
Bisher seien 241 der 3 983 Blinklichtanla- gängen ereignet, zu 30 Prozent an Bahnüber- Hartgeld sowie zwei Trommelrevolver. 3gen an Bahnübergängen mit Halbschranken gängen ohne Schranken und Blinkliditer und beiden benachrichtigten die Kriminalpuluf
versehen worden. Zum Teil seien auch be- zu 50 Prozent an Bahnübergängen mit Blink- die ail ihrer Stelle zu dem verabredste
reits Blinklichtanlagen mit Halbschranken lichtanlagen,
Treffen mit dem Studenten erschien.
als Ersatz für Bahnschranken eingebaut In
diesem Jahr würden weitere 250 solcher Anlagen hinzukommen, und für 1966 seien rund
fiEiSSlG
240 vorgesehen.
so SEHEN SICH ENGLÄNDER und DEUTSCHE
«8
Die Bundesbahn bemühe sich seit Jahren
erfolgreicii, die Sicherheit an Bahnübergängen zu erhöhen un^ Bahnübergänge zu beKUHl r?^:!?^!????^:^^!?;^??^
seitigen, erklärte Ministerialrat Bosch ferner. Von rund 40 000 höhengleichen Bahni'lT»'iiVlH»TlT>r>T»'li«i
übergängen im Jahr 1952 seien bis 1984 fast
6 000 durdi Über- oder Unterführungen er-
Mehr Sicherheit an Bahnübergängen
DISZIPLINIERT
40
MtdiiiiimeMi» mim tfUmd im }akt 1000
Wernher von Brauns Prognosen stellen Jules Vernes Phantastereien in Schatten
W a s h i n g t o n . Im Jahr 2Q0G worden in mehreren Kolonion ständig Mensdien
auf dem Mond leben und durch planmäßige Raumschiffe mit der Erde verbunden sein.
Diese Voraussago machte Dr. Wernher von Braun in einem Vortr9g vor dem Ratjimfahrtklub in Washington. Der Leiter de» Marshallraumflugzentrums in Huntsville (Alabama)
malte seine Prophezeiung noch weiter aus: die aus Wissonschaftlcm und Technikern bestehenden Mondbewohnor werden nur wenig Nachschub von der Erde brauchen, da sie
in Gcwädishäusorn den größton Teil ihres Bedarfs selber produzieren können.
hat, sagte für das Jahr 2 000 außerdem ein
dichtes Netz von Raumstationen in niedrigen Kreisbahnen um die Erde voraus, die
wahrscheinlich in Sechs-Wodien-Schichten
bemannt würden. Die Zubringerfahrzeuge
könnton dann wie heutigö Flugzeuge immer
wieder verwendet werden und die heute
geltenden Kosten auf 10 Prozent herabdrükken.
Dr. von Braun, der seit 1945 in den USA
lebt und maßgeblidi das RaumfahrtproSatelliten würden dann von bemannten
gramm der Vereinigten Staaten beeinflußt Beobachtungsstationen abgelöst, die mensch-
Für den Verkehr von Mondkolonie zu
Mondkolonie weyden ballistische Personsnraketen vorhanden sein. Alle Energie wird
durch Atomspaltung produziert. Auf de? der
Erde abgawandten Seite wird ein Radarobservatorium das Universum abhorchen, von
erdgebundenen Frequonzstörungen unbeeinflußt.
lidie Bewegungen auf der Erdoberfläche kontrollieren und für Verteidigungszwecke auswerten könnten. Zu dieser Zeit dürften die
Aliantikkabel sdion verfallen sein, da Naciirichtensatelliten in der ganzen Welt den
Tjjlefonverkehr übernommen haben, sagte
von Braun,
Von Braun lehnte jede Beschleunigung des
amerikanischen Raumfahrtprogrammes ab.
Kritikern antwortete er, daß auch die Sowjets mit großer Vorsicht ihre Pläne abwickeln und jede Risikosteigerung untragbar wäre. Von 1969 an werden die USA in
der Lage sein, mit sechs Riosenraketen Saturn V jährlich rund 1000 Tonnen Nutzlast
in den Weltraum zu befördern. Der erste
bemannte Flug mit dar Saturn V, die 1969
die amerikanische Apollomannschaft zum
Mond befördern soll, ist für 1968 vorgesehen.
ENGLÄNDER UND DEUTSCHE AM KÜHLSTEN UND DISZIPLINIERTESTEN?
Nad» dor Moinung nnsoror ouropSlschon Nachbarn sind die Doutschon nach don Englnndorn ««f
kühlston und aistanaicrloston, wfilirond die Engländer nach don Doutodion am diszipliniettostfji
sein sollan. Dios ergab eine ReprSsentativumfrago in Bolgion, Döutschlejid, England, Frankroidj
Hollandund Italion. Ganz anders seihen sids allordings die botroffonon Engländer und Doutsdi«]
selbst. Die sdiwaraen Söulon unserer Grafik zeigen die Moinung dos betreffondon Volkes üb«
«ch selbst, dio gepunkteten Säuion die Moinung der ouropSischen Nachbarn über das betroffen*?
^°^^^
.
Grafik: df'
lg, 21. Maf 1965
Interessante
79. Tahrgang'
Seite
ler vollantOMtische Nahverkehr von morgen
1980 werden in der Bundesrepublik 20 Millionen Autos fahren / Das gebremste Verkehrstempo
Von dpa-Korrespondent C l a u s
; jedenfalls glaubt Professor Dr.-lng.
»r Grabe von der Tedinisdien Hodij jn Hannover. Besorgniserregende
n haben den Professor für Verkehrsiaft, Straßenweseu und Städtebau
neuen Möglichkeiten für die Lösung der
edem Tag heiloser werdenden „innersdien Verkehrsprobleme" forschen lasrund 158 Millionen Kraftfahrzeuge rolleute durch die Welt - 84 Millionen
1 in den Vereinigten Staaten, 47 Mil1 in Europa. Aneinandergereiht wür;ie eine Autoschlange bilden, die den
tor rund 25 Mal umspannen könnte,
iroduküon spucl^t jährlich 22 Millionen
;euge aus. Alle zwei Sekunden läuft ein
in vom Band. Bis 1970 werden 200 Mil1 Automobile den Globus „erobert"
j.
e Motorisierungswelle wird in Zukunft
llem Europa in verstärktem Maße überi", prophezeit Grabe. Mach Schätzungen
äcperten wird sich der bundesdeutsche
[)ark bis 1980 auf 20 Millionen FahrI verdoppeln. Eine der schwerwiegendFolgen dieser Autoschwemme und des
leinanders im städtischen Straßennetz
idi Meinung von Grabe, daß öffentliche
Wettermann
H a n n o v e r . Die Gefahr wächst und
wächst Gleich einer überdimensionalen
Riesenschlange wälzt sie sich über die
Kontinente. Sie verstopft ganze Städte
bis zum Chaos und fordert jähiUdi
allein auf den Straßen der Bundesrepublik mehrere hunderttausend Tote und
Verletzte. Alle zwei Sekunden setzt die
Schreckens-Boa ein neues Glied an. Ihr
Name, „Motorisierung", bedeutet ein
Stück unbewältigte Zivilisation. Ein
Herd dieser Gefahr wird hierzulande
zur Zeit scharf angegangen; für die besonders betroffenen Großstädte gibt es
das Bannmittol „attraktiver Nahverkehr",
Verkehrsmittel mehr und mehr von privaten
Fahrzeugen gehemmt werden. Die Geschwindigkeit des öffentlichen Nahverkehrs zu ebener Erde wie Straßenbahn und Omnibus
werde ständig sinken.
Diese Entwicklung löst eine Kettenreaktion aus, die das Ende des Nahverkehrs bedeuten muß: Fahrgäste steigen ins Auto um,
weil die öffentlichen Verkehrsmittel zu trage
sind. Der Verkehrsträger, zur Wirtschaftlim-
iällig'aiK^Sciiwiegerniutlerersdilageii
torisiher Faulpelz beging Doppelmord — Man wollte ihn zum Arbeiten zwingen
d r i d . Schon 54 Jahre ist Luis Sanz
Dcfa hat er in seinem Leben noch nicht
etan. Er haßt nun einmal die Arbeit.
lies hat er sich durch seine Überhkeit und sein nachtragendes Wesen
viele Feinde gemacht, fetzt sitzt er
)ppelmörder hinter Gittern.
seiner Frau Carmen und seinen beiKindern lebte Luis auf dem großen
,of seiner Schwiegereltern in Tivenys
ortosa, wo die besten Äpfel und Birpaniens wachsen. Vor gut acht Jahren
sein Schwiegervater, doch wenn Sanz
ibt hatte, nun Herr zu werden auf
Gutshof, so hatte er sich bitter geit. Der Verstorbene war nämlich klug
gewesen, das Anwesen allein seiner
sr Carmen und deren Schwester ]om hinterlassen, so daß der Nichtstuer
ht zugrunde riditen konnte. Und wenn
Carmen ihrem Mann manches verso dachte sie doch nicht daran, ihm
Er fiel als Kellner auf
lenz. Pfiffig, aber nicht pfiffig genug
lin Journalist aus der Domstadt Köln,
ch unter dig „Kellnerbrigade" der „Loeihgeschmugjßelthatte, um die^Queen
lonnerstag auf ihret Rheinfahrt zwiTCoblenz und Kaub mit allem -Guten
iüdie und Keller zu bedienen. Knapp
mden vor dem „Einsatz seines Lebens"
r bei seinem Chef auf und wurde, wie
littwoch in Koblenz zu erfahren war,
lord geschickt. Schon seit Tagen hatte
Kellner" eifrig mitgemiscfat. Seine Kalag bereits „schußbereit" in seiner
e, da brach plötzlich das Unheil über
irein: er wurde entdedct. Bei einer kurber gehaltvollen Unterredung mit sei2ief brachen in Sekunden alle Träume
unen.
ulleiter verging sidi an Kindern
dshut. Wegen fortgesetzter Unzucht
indem und Abhängigen hat die Grcfße
ammer des Landgerichts Landshut den
eiter Max Wild aus Postau (Landkreis
hut) zu vier Jahren Zuchthaus verurDJB bürgerlichen Ehrenrechte wurden
ür die gleiche Zeit aberkannt. Zuminron 1961 an hatte sidi Wild als Klaswer der Oberstufe an einer ganzen
von 12- bis 14jährigen Schülerinnen
ngan. Sogar während des Unterr*lchls
in vielen Fällen zu schwerwiegen[CTfehlungen gekommen. An Mädchen,
im ablehnend verhielten, rächte sich
oiulleiter mit schlechten Noten.
die Zügel zu überlassen. Noch energischer
trat Josefa auf. Von ihr sagte Luis einmal,
sie habe die maßlose Unverschämtheit,
ihn immer wieder zur Arbeit anzuhalten.
Dies empörte Luis schließlich so sehr,
daß er sich ganz von seiner Familie trennte
und in Argentona niederließ. Zu seiner
Wut mußte er arbeiten, um sein Leben
fristen zu können. Bei dieser „Fron" erkrankte er eines Tages. Er ließ sidi untersuchen, und der Arzt entdecäcte bei ihm
einen leichten Herzfehler.
Luis Sanz glaubte nicht an den leichten
Herzfehler. Überzeugt davon, sterbenskrank zu sein, beschloß er, vor seinem Tode
noch mit seiner Schwägerin abzurechnen.
So nahm er einen Koffer, in den er lediglich eine Axt, einen Stricäc und eine Flasche
Schnaps packte. Dann reiste er nach Tivenys, wo er sich sofort auf den Gutshof
seiner Frau begab, die er aber nicht vorfand. Dafür aber Irat ihm seine Schwägerin Josefa entgegen, die er ohne ein
Wort mit der Axt ersdilug. Als sich seine
bejahrte
hilflose
Schwiegermutter
schützend vor ihre Tochter stellen wollte,
tötete Sanz auch sie.
Dann hielt er auf der Straße einen
FasSänten an und bat ihn, die Polizei zu
holen. „Ich habe meine Schwägerin erschlagen", sagte er. „Daß ich zufällig auch
meine Schwiegermutter tötete, darf man
mir nicht anrechnen. Es war ein unglücklicher Zufall."
Sanz wurde sofort verhaftet und war
geständig. Während des ersten Verhörs erklärte er: „Meine Schwägerin und meine
Frau waren reicher als ich und das ließen
sie mich spüren. Auch wollten sie mich zu
unwürdigen Arbeiten zwingen. Das sollten sie büßen!" Nach dieser Äußerung
vermutet man, daß Luis Sanz vielleicht
auch seine Frau ermordet hätte, wenn sie
zu jenem Zeitpirakt zu Hause gewesen
wäre.
Seinem Herzfehler wird der Doppelmörder übrigens so bald nicht erliegen. Die
Ärzte halten sein Leiden für so bedeutungslos, daß er bei einem nüchterenen, gesunden Leben 100 Jahre alt %V8rden könnte. Nun, das nüchterne, gesunde
Leben führt er jetzt - im Untersuchungsgefängnis.
keit gezwungen, erhöht die Tarife oder
schränkt das Netz ein. Wiederum ziehen
Kunden das Auto vor, weil ihnen Bus C}der
Straßenbahn zu teuer oder die jetzt noch
längeren Wege zur Haltestelle zu unbequem
sind.
Automaten bedienen den Fahrgast
Aus dieser Prognose leitet Grabe seine
Forderung nach einem „attraktiven Nahverkehr" ab. Dafür sind nach seiner Ansicht
U-Bahnen imd U-Straßenbahnen besonders
geeignet, weil sie außerhalb des üblichen
Verkehrsnetzes aui der „zweiten Ebene"
verkehren. Nur schnelle und darum „attraktive" Verbindungen können die Zentralfigur
aller städtischen Verkehrssorgen, den Arbeitnehmer, von der Fahrt zum Arbeitsplatz
im eigenen Auto abhalten und in U-Bahnen,
Busse oder Straßenbahnen locken.
„Aber die Anziehungskraft der Automobile ist groß", klagt Grabe im Chor mit
einer englischen Sachverständigen-Kommission. Ebenso wie die englischen Experten ist
der deutsche Professor überzeugt davon, daß
die öffentlichen Verkehrsmittel mit einem
„veränderten Finanzgebaren" billiger unterhalten werden könjiten, als es heute der Fall
ist. Darunter versteht Grabe eine Betrachtmig des städtischen Nahverkehrs „in größerem Zusammenhang" nüt möglichen Stadtautobahnen,
„gründliche
allgemeinwirtschaftliche Stuciien" und einen „Kostenvergleich". Die konventionelle Gesetzmäßigkeit einer möglichst hohen Wirtsdiaftliddceit
sei überholt, „tatkräftige Hilfe" für die Verkehrsbetriebe dagegen notwendig.
Nach Grabes Entwürfen sieht die Zukunft
für den Kunden des modernen Stadtverkehrs
in der Tat rosig aus: in Nahverkehrsbahnen,
die in den überlasteten Kernbereichen der
Städte unter die Erde verlegt werden, eilt
er mit einer relativ hohen Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h ans Ziel, nachdem er zuvor im Schnitt 2,5 Minuten, höchstens aber fünf Minuten an der Haltestelle
gewartet hat. Dank einer hohen Verkehrsleistimg vor allem in Spitzenzeiten entrükken überfüllte Wagen und Gedränge in die
Vergangenheit. Der Weg zwischen Wohnung
oder Arbeitsplatz und Haltestelle schließlich
ist auf ein Minimum verkürzt, weil der großzügig arbeitende Verkehrsträger für „ein
didites Netz von Verkehrslinien und gleichzeitig eine sorgfältige Abstimmung aller
städtebaulichen und verkehrlichen Belange"
gesorgt hat.
Der Mensch allerdings, für den dies alles
erstrebt wird, ist in den Plänen des Professors zugleich „weitgehend ausgeschaltet":
der Fahrgast des Nadiverkehrs von morgen
wird an der Sperre von Automaten bedient
und kontrolliert, seine Bahn ist „führerlos"
und wird über Fernsehen gesteuert.
Der störende Schmerz bleibt
M ü n c h e n . „Schmerz wird als störend stets empfunden, auch wenn er mit
Musik verbunden." Dieser Vers — frei
nach Wilhelm Busch — hat für die Zahnarzt-Patienten auch in Zukunft Gültigkeit. Die Versuche der Berliner Universitäts-Zahnklinik, Sdmierzen während
der Zahnbehandlung durch Geräusche
oder Musik zu betäuben, sind nach Angaben der Bayerischen Landes-Zahnärztekammer ergebnislos verlaufen. Die
Patienten müssen auch weiterhin den
Bohrer tapfer ertragen und können zum
Trost dabei an WiUielm Busch denken.
Die Landes-Zahnärztekammer ist allerdings der Ansicht, daß kein Patient unnötige Schmerzen erdulden muß, wenn
er regelmäßig zweimal im Jahr zum
2 ^ n a r z t geht.
DEICHBAU ZWISCHEN EBBE UND FLUT
Im Rahmen eines Seedeich-Banvorhabens vor dem Simensbergeikoog und dem Finkhaaskoog
zwisdien Hnsum und Eidelstedt an der Westküste Schleswig-Holsteins wird auch ein neues Siel
gebaut Die dazn benötigten Spnndwandpfälile werden bei Flut mit einem Küstenmotorsdiiff von
Hnsum in die Nähe der Baustelle gebracht Bei Ebbe können die Pfähle dann vom Stfaiff entladen
und von einem Raupenschlepper abtransportiert werden.
Foto: dpa
Operalion sollte
von Mordinsliiikleii heilen
Chilenischer Kriminalfall: Die Wissenschaft versagte — Kene mordet weiter
S a n t i a g o d e C h i l e . „Gesunde und
normal empfindende Menschen werden niemals zu Verbrechern", behaupteten die
Aerzte des Zuchthauses von Santiago. „Ist
einer ein mehrfacher Mörder, dann muß man
ihn operieren. Ein kleiner chirurgisdier Eingriff genügt, und er wird alles Böse vergessen."
Der Mann, über den sie diskutierten, hieß
Rene Ceron Pardo — ein Name, der inzwischen in die Kriminalgeschichte Chiles eingegangen ist. Dabei kann man hier nicht
einmal von einem endgültig abgeschlossenen
Fall reden, denn keiner weiß, was Ceron
Pardo der Welt noch an Schaurigkeiten zeigen wird. Bis heute hat er fünf Morde begangen, aber man befürchtet, daß es bei diesen Verbrechen nicht bleibt.
Ceron Pardo war 16 Jahre alt, also fast
noch ein Kind, als er seinen ersten Mord
beging. Er, erdoldite einen Freund, der ihm
seiii Mädchen genommen hatte,, wurde verhaftet, vor Gericht gestellt und zu einer unbefristeten Zuchthausstrafe verurteilt.
Man schickte ihn in die Strafanstalt Santiago, und dort zeigte er sich von Anfang
an widerspenstig imd streitsüchtig. Eines
Tages geriet er während einer Würfelpartie
mit einem anderen Gefangenen in Meinungsverschiedenheiten. Wutentbrannt zog er sein
Messer und stach jenen tot - was verblüffende Einblicke in das chilenische Sträflingsleben gestattet: Die Zuchthäusler müssen ja
allerlei Freiheiten genießen, wenn sie nicht
nur miteinander würfeln können sondern
audi über Messer verfügen, mit denen sie
sich offenbar bei Streitfällen in hergebrachter Weise ihr Recht verschaffen.
Einige Zeit später ermordete Rene Ceron
Pardo einen anderen Mitgefangenen, weil
dieser ihm angeblich seinen Sträflingsanzug
gestohlen hatte. Seinen vierten Mord beging er während einer Rauferei unter Zuchthäuslern. Er erwürgte einen seiner Gegner.
Ih'itiscilc SSiifie wenicii ücliiieller
Höchstgeschwindigkeiten bis zu 160 km pro Stunde — Reisezeitverkürzung durch Strecken-Elektrifizierung
„Ceron Pardo ist zwar nicht normal, aber
gewiß kein unheilbarer Fall", erklärten die
Aerzte. „Durdi einen chirurgischen Eingriff
können wir ihn wahrscheinlich für die
menschliche Gesellschaft retten." So wurde
der Sträfling in kurzen Abständen zweimal
operiert, und weil er wußte, daß man ihn
unablässig beobachtete, nahm er sich zusammen und wurde beinahe zu einem Muster-.
gefangenen. Er brauste nicht mehr auf, man
sah ihn niemals mehr in Streitigkeilen verwidcelt, und er erlernte sogar einen Beruf,
wozu er bis dahin nicht zu bewegen gewesen war. Die Aerzte triumphierten: „Wir
haben aus einem Verbrecher mit Mordinstinkten einen normalen Menschen gemacht!"
Schließlich, nach 21 jähren Zuchthaus,
setzte man den vermeintlich „Geheilten"
bewährungshalber auf freien Fuß - überzeugt davon, daß Ceron Pardo nunmehr ein
anständiger Mensdi sei und es bleiben
werde. Aber man hatte sich grausam getäuscht. Und dieser Irrtum kostete einem
Menschen das Leben.
Einige Monate nach seiner Entlassung aus
der Strafanstalt beging Rene seinen fünften
Mord. Er erstach einen Mann, der ihm sein
Mädchen genommen hatte. Damit wiederholte sich also, was zwei Jahrzehnte vorher
schon einmal geschehen war.
Dieser Tage kehrte Rene Ceron Pardo
erneut in das Zuchthaus Santiago zurück,
das ihm längst zur eigentlidien Heimat geworden ist. Die so traurig enttäuschten
Aerzte fragen sich, wann er wohl seinen
nächsten Mord begehen werde. Die Operation hat ihn ja ganz offensichtlich nicht von
seinen Mordinstinkten befreit.
Hitler über Kirchenportal
' B a m b e r g . Einen stilisierten Hitler
zeigt eine Figur in einem Betonrelief
über dem Hauptportal einer neuen Kirche in der Bamberger Trabantenstadt
Lichteneiche. Die Kirche wuräe am Soimtag vom Bamberger Erzbischof Dr. Josef
Sdmeider geweiht. Ueber dem Hauptportal versinnbildchen mehrere Betonreliefs des Bamberger Bildhauers Alfred
Heller das „Jüngste Gericht". Innerhalb
eines Teilreliefs soll nach Aussage des
Künstlers die Figur Adolf Hitlers die Untugend „Mißbrauch der Macht" symbolisieren.
verschrieben bekommen. Das Ziel dabei ist,
die Zahl der unehelichen Geburten zu senGefälschte Führerscheine
ken. Der Studentenarzt Dr. Peter Gifford
lus dem Strafienverkehrsamt
sagte, er werde die Anti-Baby-Pillen nur
denjenigen Studentinnen verschreiben, die
aden. Einen Handel mit Führerscheiihm von ihrer Heiratsabsicht erzählten. Dar
nat der stellvertretende Leiter des
Rebellisther Pater
Arzt wies darauf hin, daß jährlich etwa
ener Straßenverkehrsamtes betrieben,
darf
wieder amtieren
ein
Dutzend
unehelidie
Geburten
registriert
olizei teilte mit, daß der 49jährige wewerden. An der Universität sind rund 700
rmgenden Verdachts der schweren pasWinchester, Der rebellische katholische
Die britische Bahn hofft, mit diesen ver« Studenfinnen eingeschrieben,
Die Reisezeit zwischen London und LiverBestechung und der UrkundenPriester Pater Jioseph Godcer, der in Engkürztan
Reisezeiten
unmittelbar
mit
den
pool,
die
gegenwärtig
drei
Stunden
und
40
ung föstgenommen worden ist. Wegen
land öffentlich die Empfängnisverhütung beChorsängerin sprang ein
loch laufenden Ermittlungen könnten Minuten beträgt, wird sich ebenfalls auf Fluggesellsdiaften im Inlandverkehr konkurfürwortet hatte und desiialb uspendiert
Kerne Einzelheiten mitgeteilt worden, zwei Stunden 35 Minuten verringern, und die rieren zu können und auch mehr Frachtgut
Kiel. Die Situation, von der so viele ro- worden war, darf wieder amtieren. Seine
bisherigen Ermittlungen hätten jedoch schnellsten Züge nach Birmingham, die jetzt anzulodcen. Ab 18. April 1966 werden zwi- manhafte Sängerfilme leben, wurde in Kiel Vorgesetzten der PoTtsmouth Diözese teilsn. daß der Festgenommene Führei'- noch zwei Stunden braudien, werden dann schen Euston und Mandicsler in beiden Ridi- einmal Wirklidikeit: Die Sängerin einer ten offiziell mit, daß Pater Cocicer wieder
" e gefälscht und verkauft habe.
nur noch eine Fahrzeit von 94 Minuten haben, tungen täglich je zehn und zwisdien Euston wichtigen Rolle erkrankte und eine unbe- in alle Rechte als Hilfsgeistlicher seiner Geund Liverpool je adit Sdmellzüge verkehren. kannte Choristin sprang erfolgreich für sie meinde eingesetzt worden sc*i. Er war im
Die Reisezeil nach Sdiottland wird sidi ein. In der 25. Aufführung des „Zigeuner- Februar von seinen Aemtern in Ryde auf
durdi die Elektrifizierung ebenfalls wesent- baron*^ von Johann Strauß konnte die Dar- der Insel Wight entbunden worden, weil er
lich verkürzen. Die Reisezeit zwisdion Lon- stellerin der Czipra, Marit Merbeller, nach die Aeußerungen. eüies anderen britisdien
don und Glasgow wird mit den besten Zügen dem ersten Akt nicht weitersingen. Fieber- Priesters, Pater Arnold McMahon, über GeEr verjubelte ihm nicht sohScondss Geld und ^ing zur Polizei
nur noch sechs Stunden 35 Minuten betragen, hafte Sudie nadi einem Ausweg in der ei- burtenkontrolle verteidigt hatte. Glieder
und die britisdie Bahn verheißt ihren Kunden gens verlängerten Pause, bis sich eine soiner Gemeinde «etzten sidi für sdnc
| c l i a f f e n b u r g . Die Geschichte eines korrekten Mannes plötzlicii etwas aus. Mit in Zusammenhang mit der Elektrifizierung Altistin des Chores fand, weldie die audi Rüdekehr ein.
Erwarten lebenslustig gewordenen der Geldtasche unterm Arm ging er zuerst auch Verbesserung hinsichtlich Pünktlichkeit besonders im zweiten Akt redit bedeutende
com bei einer Gerichtsverhandlung in in ein Kaffeehaus und von dort zum Bahn- und Ztivevlässigkeit sowie vermehrten Kom- Partie beherrschte. Die Zuschauer belohnten
74j'ähriger machte das Renneu
tonburg zur Sprache, Angeklagt war hof. Mit dem nädisten Zug madite er sich fort und größere Sauberkeit in den Abteilen. ihre gute Leistung mit herzlidiem Beifall. Ob
Oxford. .\n der Spitze eines bei Oxford
Piahrigor Pac3<dr einer Aschaffonburger auf den Weg ins „Sündenbabel" Frankdie Sängerin nun „entdeckt" ist?
gestarteten Feldes von Ballonwetlfahrern erVder sich bis dahin ohne die geringste furt. Dort sah ihn noch ein Bekannter, als
In der Arktis vermißt
reidite ein 74j8hriger Franzoso die ZielJagdpech auf dem Sellapaß
Wung über die Jahre gobradit hatte. er in einem Lokal in der Kaisersttaße
Washington. Die Suche nadi einem seit
linie. Zwar hatte audi ihn - einen Ku.stos des
p als besonders zuvarlässig und ge- saß und eine Runde fröhlicher Damen aus- dem 8. Mai in der Antarktis vermißten ameRom. Der Versuch, auf nächtlicher Straße französischen Luftfahrlmuseums - der Wind
hielt. Dann verlor sidi seine Spur bis zum rikanisdien Wissenschaftler wird fortgesetzt, einen geblendeten Hasen mit den Auto- in eine nicht beabsiditigte Riditung gewebt,
BS Volle Vertrauern des Chefs.
am auch beauftragte man Ihn, tag- nädisten Morgen.
obwohl man kaum noch Hoffnung hat, ihn rädern zu „erlegen", kam einem jungen Ita- aber die vorgesehenen 35 Kilometer waren
e's Tageskasse zur Bank zu bringen,
lebend zu finden. Der 26jährige Carl Robert liener teuer zu stehen. Zwar erwischte er bewältigt. Er wurde Sieger, obwohl er statt
•
Der
Morgen
sah
Ihn
am
Bahnhof.
Der
es mit gewohnter GewlssenhaftigDisch versdiwand am 8. Mai auf einem Weg auf der Solla-Paß-Straße in den Dolomiten in der Universitätsstadt Cambridge in der
p« er einmal Pech hatte: Mit 3291 D- unternehmungslustige Opa trug nichts an- von nur zwei Kilometern von einer Außen- sein Opfer. Er konnte das Tier aber nadi Nähe der Shakespeare-Stadt Stratford-on'tt der Aktentasche kam er just deres mehr böi sidi als eine Rüd<fahrkarte station zur amerikanischen „Byrd"-Basis. dem Aussteigen nidit finden. Zu allem -^von niederging. Zweiter in dem Rennen
AligenblicJc vor der Bank an, als nadi Asdiaflenburg. Mit leeren Taschen Seine Spur, die von dem üblidien Weg ab- Uoberfluß setzte sidi der haltende Wagen, wurde der Berliner Richard jähre. Eine un»ort die Tür 7ur Mittagspause schloß. und einem dici;eu Brummschädel fuhr er widi, verschwand im Eis.
dessen Bremsen schledit angezogen waren, beabsichtigte Nebenwirkung g.\b es nodi:
I")^le zu seinem Betrieb zurück, wo heim, wo er geradeswegs zur Polizei marin Bewegung und stürzte in eine 100 Meter Die Einwohner von zwei Dörfern auf d^r
Pillen vom Studentenarzt
tiefe Schludit. So ging der „Waidmann" Strecke saßen plot^lidi im Dunkeln. Das hv^rl'jn sagte, er möge halt gleichfalls zum schierte und seinen Fehltritt gestand, jetzt
pssen gehen, das G(?ld solange be- stand er vor dem Richter, der ihn mit vier
London. Ledige, aber heiratswillige Stu- ohne H^sen nadi Hause - hinter sidi das abhSngende Seil eines Ballons hatte eine
Wid es später zur Bank befördern, Monaten Gefängnis bei dreijähriger Bewäh- I dentinnen sollen jetzt vom Studentenarzt Wrack seines Wagens, vor sich die Aussicht Stromleitung berührt und Kurssdiluß gemadit.
'^^kte im Gehirn des sonst so überaus rungsfrist davonkommen ließ.
Idei: Universität Sheffield Anti-Baby-Pillen auf eine Anzeige der Forstbehorde.
L o n d o n . Viel sdmeller wird man von London nach dem englischen Norden und nadi
Schottland reisen können, wenn die britische Eisenbahn ihr derzeitiges Streckeu'Elektrifizienmgsprogramm abgeschlossen haben wird, was voraussichtlich in etwa einem Jahr
der Fall sein dürfte. Schnellzüge werden dann im Durchschnitt mit über 110 km/h fahren
und HSchstgesdiwindigkeiten bis zu 160 km/h erreidien. Es wird dann möglich sein, in'nur
zwei Stunden und 35 Minuten vom Londoner Bahnhof Euston nach Manchester zu gelangen, wofür der zur Zeit beste Zug, der „Midland Pullman", jetzt noch drei Stunden und
zehn Minuten benötigt.
*lötzlidli sdilug Opa über die Stränge
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r Kunst/
Freitag, 21. Mai 1965
i"
Spannung zwischen Form und Raum
Paul Reidi stellt in Tübingen Glasplastiken aus
Pie ungegenständliche Plastik wurde bisher in der Kunst vernachlässigt. Das mag
daran liegen, daß sie (im Gegensatz zur
Malerei) nicht mehr das Gegenüber des Raumes hat, nicht mehr vorgegebene Gestalt mit
Kaumstrukturen in Verbindung bringen
kann, sondern diese selbst als plastische
Form setzen muß. Daher wirken moderne
ungegenständliche Plastiken oft wie „ausgesetztes Material", entblößt dem Raum
preisgegeben. Dieses
ein
schwieriges
Problem darstellende Paradoxon aufzuheben
scheint dem 1925 in Aue [Sachsen) geborenen
Paul Reich mit Hilfe des Glases gelungen zu
sein. Mit den Glasplastiken Reichs, der zu
den kühnsten und wichtigsten Vertretern
der modernen Plastik und zur Spitzengruppe
in Deutschland zählt, zeigt der Tübinger
Kunstverein erstmals Plastiken aus der vordersten Front der Kunst. Die 25 meist
mühsam aus Privatbesitz entliehenen Glasplasstiken sind bis zum 27. Mai im Tübinoer Technischen Rathaus zu sehen.
Reich entstammt einer Steinmetzen- und
Bildhauerfamilie. Sein Vater ließ ihn eine
technische Lehre (Metall) absolvieren. Von
daher rührt seine enorme Materialbeherrschung, die Voraussetzung für seine Arbeit
ist. Seinen Ausgang nahm Reich von Holz
und Bronze und vom Gegenständlichen. Die
aufgrund seiner Erfolge (1949 Preis der Stadt
Dresden) anfängliche Förderung durch das
Ostzonen-Regime schlug jedoch bald mit der
künstlerischen Entwicä<lung Reichs ins Gegenteil um, so daß der Verfemte schließli±
in den Westen floh. Hier studierte er Autodidakt zunächst noch nachträglich 1954—60 an
der Akademie Stuttgart bei Prof. Heim. In
der Akademie-Gießerei empfing er die entscheidenden Anregungen für sein jetziges
Schaffen.
Von den Rohmaterialien ausgehend stellt
Reich seine Arbeiten in der eigenen Werkstatt von Anfang bis Ende selbst her, arbeitet also nicht mit Modellen, um eine (seiner
Ansicht nach verfälschende) Kopierung auszusAließen. „Das Handwerkliche", sagt er,
„ist für mich der Weg, um ein Erleben zur
Vorstellung zu bringen; die unklare Vorstellung wird während der Arbeit überschaubar,
angeregt vom Material. Assoziationen spielen keine Rolle . . . Die Absicht ist, mit Hilfe
der Summe meiner Raumerfahrungen ein
neues Raumerleben und — auch mittels der
Farbe — neue Raumwerte zu bringen."
Sein Generalthema ist die „Verzahnung
mit dem unendlichen Raum". Die Materialicsn, die er in Bewältigung des besonders
schwerigen technischen Problems einer Verbindung zusammenschweißt und formt, sind
(Kunst-)Stein als lastendes, (Bunt-)Metall
(wie Bronze, Messing, Aluminium) als tragendes und — als in die plastisdie Form
hineingenommenes, Transparent lichtgebendes — helles oder dunkel geschweißtes
(Plexi-{Glas als schwebendes Element. In
diesem DreJklang entsteht äußerste Spannung der Form xmd der, räunjirchen TranspaTcnz; sie birgt eine innere Geschlossenheit
Programm
des Deutschen Fernsehens
Freitag, 21. Mai 1965
Deutsches Pernschen
16.45 Anno 1755 (Jugendstimde]
17.35 Musikalisches Intermezzo
17.55 Programmvorschau
18,00 Nachrichten der Tagessihau
18.05 Wells Fargo
18.40 Die Abendschau
19.10 Sandmännchen
19.20 Inseln im Pazifik
20.00 Tagesschau
20.00 Monitor
21.15 Wer hat Julian Bucäc umgebradit?
22.00 Tagessciau — Das Wetter morgen
Kommentar
22.20 Die königlichen Gäste
im Nationaltheater in Mündien
22.50 Das Dunkel ist Licht genug
Von Christopher Fry
O.SO Nachrichten der Tagosschau
Zweites Deutsches Fernsehen
15.55 Slaatsbeoudi Königin Elizabeths 11.
Besichtigung von Sdiloß Nymphenburg
17.15 Empfang in München
17.30 Poi-ridge, Prügel, Privilegien
18.15 Nadiriditen
18.25 Die Drehsdieibe
18.55 Erwachsen müßte man sein . . .
19.30 Heute
20.00 Oliver Twist (Englisdier Spieirilm)
21.30 An der sdiönen grauen Themse
22.20 Die Königin im Mündmer
Nationalthoatcr
in sich und suggeriert intensivste Begegnung
von Form und Farbe.
Die ausgestellten Werke lassen drei (einander zeitlich überschneidende Entwicklungsstufen erkennen. Bei den ersten bezeichnenderweise noch reliefhaften Arbeiten
durchfiechten bewegt die Verzahnung und
•Metallwurzeln das vielfach zersplitterte und
zerschmolzene Glas. Nach diesem ersten
Tasten wird in der zweiten diese Durchdringung vereinfacht: Die plastischen Elemente ordnen sich zu bestimmten Strukturen; Metall und .Stein erhalten die Funktion
von architektonischen Stütz- und Gelenkpunkten (Harmonika). Die verschiedenen
Elemente rinnen zu ganz bestip:imten Stützformen zusammen, beginnen sich zu biegen
und es kommt zu den im Raum eingefangenen Figuren (Kreuzverzahnungen). In Konsequenz führt die Entwicklung zu strengen
architektonischen Formen. Die Statik domi-
niert. Der achitektonische Aufbau ist dem
Glas selbst überlassen, das so — als plastische Form umgedacht — die eigentlich plastische Funktion erhält; Stein und Metall haben nur noch die Funktion der Rahmengebung und besonders der Basis. Die architektonische Form wird - in Verwandlung des
Glases - in einem übermateriellen Sinn interpretiert und zu einer rein geistigen Form
verwandelt.
Eines der Grundmotive dieser Stufe sind
die Lichttore, in denen das Licht eingefangen, konzentriert und hindurchgeleitet werden soll. Besondere Lichtverhältnisse setzt
Reich allerdings nicht voraus; Plastiken müssen, sagt er, bei jedem Licht bestehen. Eines
der sdiönsten Lichttore (LA, Nr. 19) ist als
Entwurf einer 3 Meter hohen Plastik von
Leverkusen für einen Sdiulpark gekauft
worden. Ein besonderer Erfolg wurde dem
Künstler dadurch zuteil, daß zwei seiner
Werke {Kreuzverzahnung Nr. 18 und Lichttor Nr. 7) als einzige deutsche Werke dieser
Art für die Biennale in Antwerpen ausgewählt worden sind.
K. R.
Brecht begeistert London
Kein „Minderheitskult" mehr für englische Intellektuelle
Arbeiter auf den Straßen Londons oder
Stenotypistinnen auf das Fahrt zum Büro,
welche die klagenden Melodien berühmter
Brecht-Weill-Songs wie „Surabaya )ohnny"
und „O Moon of Alabama" vor sich hin pfeifen oder summen - das ist heute keine Seltenheit mehr. Denn der deutsche Dramatiker
Bertold Brecht und seine Komponistenkollege
Kurt Weill erfreuen sich zur Zeit in Großbritannien einer Popularität, wie sie nur
wenigen anderen modernen europäischen
Schriftstellern oder Komponisten nach dem
Krieg zuteil geworden ist.
In Großbritannien wie auch andernorts
war Brecht mit seinen Theaterslücien und
kritischen Schriften seit mehreren jähren Gegenstand eines Minderheitskults für Intellektuelle, jetzt findet er mit den Opern und
Stücken, die er zusammen mit Kurt Weill in
den zwanziger Jahren schrieb, auch Zugang
zu einem sehr viel breiteren Publikum. Von
diesen Werken ist unlängst die berühmte
Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" mit durchschlagendem Erfolg vom
BBC-Fernsehen gesendet worden, während
„Happy End" seit März im Westend „läuft",
in der gleichen Inszenierung, die im vergangenen Jahr in Edinburgh zu sehen war - und
ausgezeichnete Kritiken erhält. Die Rezensionen sind vielleicht etwas allzu überschwenglich und scheinen anzudeuten, daß
intellektuelle Theaterkritiker selbst einer
naiven Pqsse wie „Happy End" gegenüber
zur Nachsicht neigen, solange sie den Namen
Brechts trägt.
Diese beiden Werke gelangen außerhalb
Deutschlands, wo sie natürlich zusammen
mit der „Dreigroschenoper" im VorkriegsBerlin großes Aufsehen erregten, auch heute
noch recht selten zur Auführung. Aber auch
Brechts ausgesprochene „Theaterstücke" haben es neuerdings britischen Produzenten
angetan. Sir Laurence Oliviers neues Nationaltheater setzt „Mutter Courage" auf den
Spielplan, und Peter Halls Royal Shakespeare Company will im Juli „Herr Puntila
und sein Knecht Matti" in London herausbringen.
Wie erklärt sich dieses Interesse in einem
Land wie Großbritannien, das oft einen betont insularen Geschmacäc beweist oder zumindest bislang selten ein großes Interesse
an moderner deutsdier Kultur bekundet hat?
Die Romane von Günter Grass und Uwe
Johnson beispielsweise, die in Frankreidi
und den Vereinigten Staaten erfolgreich sind,
haben hier wenig Anklang gefunden. Selbst
Thomas Mann scheint etwas zu streng und
philosophisch für den englischen Durchschnittsleser, und wenngleich jeder englisdie
Musikfreund Badi oder Beethoven mag, gibt
es für deutsche Komponisten der Gegenwart
wenig offene Türen in einem Land, das seine
eigenen Genies wie Benjamin Britten vorzieht.
Ein Grund für den Erfolg von Brecht und
Weill ist die einprägsame Melodie der WeillSongs. Sie liegen jetzt in hervorragender
englischer Ueberselzung vor, die Michael Geliot, der Produzent von ..Happy End", be
sorgt hat, so daß „Denn wie man sich bettet,
so liegt man", zu einem leidit singbaren „as
you made your bed you must He on it" geworden ist. Ein anderer Grund, von Ronald
Bryden im „Colour Magazine" des „Observer" dargelegt, ist, daß sidi jede Generation
nach einer Zeit zurücäcsehnt, die 40 bis 50
Jahre zurückliegt. Das Berlin der zwanziger
Jahre ist jetzt weit genug enlrüdct, xun mit
dem romantisdien Zauber der Vergangenheit verklärt zu sein, und natürlidi ist es das
Bild Berlins, das „Mahagonny" und „Happy
End" , heraufbeschwören, wenngleich BreÄt
sie in einem mythischen Amerika seiner
eigenen Schöpfung spielen läßt.
Warum lieben die Briten Brecht? In vielerlei Hinsicht war er ein Mann, der sowohl im
Denken als auch hinsichtlich der Bühnentechnik seiner Zeit weit voraus war. Und die
Briten sind bekanntlich recht langsam, wenn
es darum geht, sich Neuerungen und modernen Einflüssen vom Kontinent anzupassen was auch aus der britischen Architektur ersichtlich ist, die häufig eine Synthese relativ
spät übernommener kontinentaler Stile darstellt.
Erst jetzt beginnt man Brechts berühmte
Techniken der Verfremdung in Großbritannien zu verstehen: das heißt, warum er aus
philosophischen wie aus dramaturgischen
Gründen die Illusion zerstört. Vielleicht ist
das der Tatsache zu verdanken, daß sie seit
den zwanziger Jahren so häufig von Kino
und Fernsehen imitiert wurden.
Philip Saville, der „Mahagonny" für das
Fernsehen procluzierte, erklärte kürzlich:
„Wenn Brecht heute noch lebte, wäre er ein
großer Fernseh-Mann geworden: fast alle
unsere modernen Fernsehtechniker verdanken wir in gewissem Maße Brecht. Ich bin
sicher, er hätte ,Mahagonny' für den Bildschirm weitgehend umgeschrieben."
„Mahagonny" ist eine sprachgewaltige moderne Tragödie über den verderblichen Einfluß des Geldes, das im Ton weit leiditere
„Happy End" ein Spaß über die Gangsterund Heilsarmeewelt Chikagos. Brecht sdirieb
das Stück in einer Stimmung zynischer
Leichtherzigkeit, nachdem sich die „Dreigroschenoper" als ein durchschlagender
Publikumserfolg erwiesen hatte, und sdiämte
sich des „Buches" dann so sehr, daß er, es
unter einem Pseudonym veröffentlichte.
Aber er war stolz auf die Songs, vor allem
auf die „großen Hits" wie „Surabaya Johnny", den „Sailor Song" und den „Bilbao
Song", die „Happy End" unvergeßlich machen. Viele kennen sie von der Schallplatte
her mit der Weill-Witwe Lotte Lenya, deren
rauhe klagende Stimme einen noch lange
verfolgt. Bettina Jonic, eine junge, blonde, in
Jugoslawien gebürtige Sängerin, die in der
neuen Londoner Inszenierung die Hauptrolle
spielt, hat einen anmutigeren und weniger
eindrucksvollen Stil als die Lenya. Aber ihr
gequälter Vorwurf gegenüber ihrem treulosen Geliebten, Surabaya Johnny, „nimm
doch die Pfeife aus dem Maul, du Hund"
hatte beim Publikum die gleiche durchschlagende Wirkung.
John Ardagh
Tübingen
will nidit „Winkeluniversität" werden
Bei der Rektoratsübergabe an Professor
Walter Gerstenberg gab der sdieidende
Rektor Professor Dr. Hermann Diem seiner
Sorge um den weiteren Ausbau der Tübinger
Universität Ausdrude, Diem bezweifelte, ob
das Land Baden-Württemberg angesichts der
hohen Kosten für die neu zu gründenden
Hochschulen überhaupt in der Lage sei, den
Ausbau der bestehenden Universitäten weiterhin mit Vorrang zu bestreiten. In Tübingen hoffe man aber weiterhin auf das Verständnis von Regierung und Landtag, so daß
man das SOOjäbrige Jubiläum im Jahre 1977
nidit als veraltete Winkehniiversität feiern
müsse. Zur Studienreform stellte Diem fest,
daß für Juristen und Mediziner bereits Ausbildvmgspläne festgelegt seien. Für die Ausbildung zum höheren Lehramt seien bald Ergebnisse zu erwarten.
Warum schmecken
Frischeier-Nudeln besser?
Viele frisch aufgeschlagene dunkeldottrige Bauem-Eier
geben Gaggli ihren feinen Eigeschmack. Bernsteingelber SpeziatHartweizengrieß aus Amerika macht Gaggli so herzhaft kernig
und gehaltvoll. Bitte probieren Sie gleich! Sie bleiben Gaggli treu!
I
Wissensdi^aft
mit viel frischen B^uern-Eiern
79 lahrgany
i
DIE KLEINE ERZÄHLUNG:
Ope]:*a>tioxi
Diese kleine Geschichte ist dem Genossen Petjuschkajaschtschikow passiert.
Man sagt das so hin - eine kleine Geschichte', wo doch beinahe einem Menschen ein Auge zerschnitten worden
wäre — bei einer Operation.
Ganz so schlimm war es natürlich
nicht. Schlimm war es überhaupt nicht.
Und der Petjuscfaka ist ja auch nicht' so
einer, der sich ohne weiteres ein Auge
ausschneiden läßt. Aber traurig ist die
Sache doch, obwohl, im Grunde gencimmen, nichts besonders Trauriges passiert
ist. Es. war eben seine erste Operation,
es fehlte ihm noch an Erfahrung.
Petjuschka litt an einem geschwürähnlichen Gebilde, am oberen Lid des rechten Auges. Nach reichlich drei Jahren
hatte es die Größe eines Tintenfasses erreicht.
Petjuschka ging also in die Klinik. Er
fiel einer jungen Aerztin in die Hände,
einer recht interessanten Person. Und
diese Aerztin sagte zu ihm: „Wenn Sie es
wünschen, operieren wir, wenn nicht, lassen wir es bleiben. Es handelt sidi ja
schließlich nicht um eine gefährlidie
Krankheit. Männer, die keinen besonderen Wert auf normales Aussehen legen,
gewöhnen sich mit der Zeit an einen derartigen Knauf."
Petjuschka entschloß sich aus Sicherheitsgründen zu einer Operation, und die
Aerztin bestellte ihn für den nächsten
Tag.
Am folgenden Tag wollte Petjuschka
sogleich von der Arbeitsstelle in die Klinik eilen. Dann aber überlegte er: Diese
Augengeschichte ist zwar eine rein äußerliche Angelegenheit, demzufolge ist also
die Operation sozusagen keine inneie
Sache. Aber wenn der Teufel es will,
könnte es geschehen, daß sie sagt, ziehen Sie sich aus! Die ganze Medizin ist
eine ziemlich undurchsichtige Angelegenheit. Es wäre vielleicht doch besser,
wenn ich erst einmal nach Hause laufe
und ein anderes Hemd anziehe!
Petjuschka ging also erst nach Hause.
Der Hauptgrund aber war wohl der die Aerztin war jung! Petjuschka hatte
also die Absicht, ihr Sand in die Augen
Ausstellung „Edwin-Sdiarff-Preis"
Aus Anlaß der Verleihung des „EdwinScharff-Preises" 1964 an die Bildhauer
Gustav Seitz und Werner Reichhold und zum
zehnten Todestag des Bildhauers und Graphikers Edwin Scharff eröffnete die Kunsthalle in Hamburg die Ausstellung „Zehn
Jahre Edwin-Scharff-Preis". Dieser Kunstpreis wurde im Oktober 1955 vom Senat
und von der Bürgerschaft der Freien und
Hansestadt Hamburg gestiftet, um das Andenken des 1887 in Neu-Ulm geborenen und
in Hamburg tätig gewesenen Bildhauers zu
ehren. Der Preis ist mit 10 000 Mark dotiert.
Die Ausstellung, die bis zum 20. Juni läuft,
umfaßt Werke aller bisherigen EdwinScharff-Preisträger, darunter Federzeichnungen des Malers Karl Kluth, Bronzeplastiken
von Hans Ruwoldt, Aquarelle von Tom Hops
und Oelgemälde von Ivo Hauptmann.
Wiener Festwochen
Die vier Mächte, die Oesterreich nach dem
Krieg ein Jahrzehnt lang besetzt hatten, —
USA, Sowjetunion, Großbritannien und
Frankreich — werden zehn Jahre nach ihrem
Abzug für vier Wochen nach Wien zurückkehren, aber nicht in Uniform und Stahlhelm als „Vier in einem Jeep", sondern mit
ihren repräsentativisten Orchestern, Dirigenten und Solisten. Mit ihren Aufführungen werden sie den Kern der diesjährigen
Wiener Festwochen bilden, die unter dem
Motto „Kunst in Freiheit" am Samstag eröffnet und bis zum 20. Juni dauern werden.
England beginnt mit dem Londoner Symphonie-Orchester, Deller-Sonsort und Yehudi Menuhin. Dann folgen die Sowjetunion
mit dem Moskauer Rundfunk- und FernsehOrchester, Leonid Kogan, Daniel Schafran
und Nikila Magaloff, Frankreich mit Zino
Francescalti, Robert Casadeus sowie französischer Orgelmusik» imd Orchesterwerkeu
aus dem 20. Jahrhundert und die USA mit
dem Cleveland-Orchestra, Nathan Nilstein
und Lucretia West. Auftakt und Ausklang
sowie die Sonntage sind Konzerten österrfiidiischer Klangkörper und der Aufführung
österreidüscher Komponisten vorbehalten.
Bolsdioi-Ballett, Theatre de France, die Lon-
zu streuen: Wenn auch der Anzug gerade kein Prachtstück mehr war, bittschön, das Hemd war reine BaumwoUe,
Er wusch sidi den Hals mit Benzin, spülte
die Hände unter der Wasserleitung ab,
bürstete sein Bärtchen und zog los.
Die Aerztin meinte: „So, da ist der
Operationstisch, hier ist die Pinzette,
Ihre Geschwulst werden wir gleich haben. Ziehen Sie die Schuhe aus, und legen Sie sich auf den Operationstisch."
Tja, dachte er - Schuhe ausziehen, das
ist ein ausgesprochener Reinfall, daran
zu denken, ist mir natürlich nicht in den
Kopf gekommen. Mit meinen Söckchen-^
Resten kann ich keinen Staat machen —
im Gegenteil. Schließlich meinte er: „Genossin Aerztin, ich hatte keine Ahnung,
daß man sich dabei hinlegen muß . . . es
handelt sich doch um eine Augenoperation - also oben! Offengesagt, damit
hatte ich nicht gerechnet, Genossin Aerztin . . . das Hemd habe ich gewechselt,
das andere aber . . . entschuldigen Sie
schon . . . das andere habe ich so gelassen. Also, ich bitte Sie, sehen Sie während der Operation nicht auf meine
Füße!"
Die Aerztin, ein Opfer höherer Bildung,
erwiderte barsch und ungeduldig: „Los,
mach schon! Beeile dich, meine Zeit ist
knapp."
Als ihr Blick dähn aber unwillkürlich
die Füße des Patienten streifte, konnte
sie das Lachen kaum noch verbeißen.
Aber sie schnitt, sie schnitt und lachte.
Als sifr wieder einen Blick auf Petjuschkas Füße warf, wäre sie fast erstickt vor Lachen. Uns aber verbietet die Achtung vor der Würde eines Genossen, in
die Detailmalerei dieser Füße za verfallen.
Das Messer in der Hand der Aerztin
zitterte bedenklich. Sie hätte ihm glatt
das rechte Auge, vielleicht die Schläfe
durchschneiden können — mit der zitternden Hand. Darf man denn einen Menschen einer solchen Gefahr aussetzen?
Nebenbei gesagt, die Operation gelang
ausgezeichnet, an Petjuschkas Auge fehlt
jetzt der Knauf.
Michail Soschtschenko
doner Sadler'swells Opera und die amerikanische Haizlip-Stoiber-Production runden
das Festspielprogramm ab, zu dem die Wiener Bühnen mit einer bunten Reihe von Neuinszenierungen und Erstaufführungen einen
reichen Beitrag leisten.
Rektor atsüb ergab e
an der TH Stuttgart
„Meine erste Pflidit soll es sein, Verantwortung zu tragen für Wissenschaft und
Kultur", erklärte der neue Rektor der Technischen Hochschule Stuttgart, Professor Dr.
Wolfgang Meckelein, nachdem er von dem
scheidenden Rektor Professor Dr. Artur
Weise, in der Liederhalle die Amtskette
empfangen hatte. In einem Bericht über die
vergangenen zwei Jahre seines Rektorats
appellierte Professor Weise an die Verantwortlichen der Baukommission, mehr als
bisher zu tun, um die Raumnot zu beheben.
Dieses Jahr habe man 2 3Q0 neu Immatrikulierte. Obwohl die Bautätigkeit sehr rege
sei, halte sie mit der Geschwindigkeit der
neu hinzukommenden Lehrstühle nicEt
Schritt. Man wolle die Laboratorien aus der
Stadt herausnehmen und ein wissenschaftliches Zentrum für höhere Semester aufbauen. Die Hochschule selbst solle aber in
der Stadt bleiben. 28 Lehrstühle seien unbesetzt.
„Musik und Theater in Herrenhausen"
Ein umfangreiches Programm erwartet
auch in diesem Sommer die Besucher der
78 Veranstaltungen ^Musik und. Theater in
Herrenhausen". Unter der Gesamtleitung des
Kulturamtes der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover werden die Landesbühne und das Landestheater Hannover sowie das Niedersächsische Symphonieorchester und der Verkehrsverein Hannover vom
22. Mai bis 5. September Opern-, Schauspielund Konzertabende sowie Illuminationen
und Liditerfeste in der ehemaligen Sommerresidenz der Weifen gestalten.
^ Ein Komitee der Weltgesundheitsorganisation faßte den Beschluß, eine intemadonale
Krebsforsdiimgsbehörde einzurichten.
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Das Wetter moreen
Herr Kavser und die Nadttigoll
23. Mai
21.45 Nadirlditen der Taaeiediau
Das Wetter morgen
21.50 Gestditer Asien*
1. Programm
'
1<.(5
17.15
17.45
10.00
10.30
19.00
19.30
20.00
21.40
22.10
Vorsdiou
Mit klingendem Spiel
Nadirlditen, Wetter. Sport
MalkBfer flieg
Ein Lied mit Xarelln (4)
Dos aditzocklge Kreuz
Heute
Der Famlllentog
Oustov Knuth
Modirlditen. Wetter
24. Mal
22.10 Der groB« Wlldenberg
^2.25 Parograph 17S
23.10 Nadiriditen der Togesschau
I I . Programm
Staatsbesuch
KBnIgln Elizabeth I I .
15.30 In Schiller* Soburtsstadt
16.15 Die KSnIgin In Stuttgart
- 17.00 Die KSnIgln bei den Salz*
«iedem
10.15
10.25
10.55
19.30
20.00
20.15
21.00
22.35
Nochrichton
Die Drehscheibe
Alarm in den Bergen
Heut«
Tagebuch
Republik auBer Solson
Es geschah am Nlllchten Tag
Heute
^icti^ififj
1. Programm
9.50
16.45
17.50
10.00
10.05
10.40
19.07
19.10
19.15
19.20
20.00
20.25
DI« kBnIgllchen eSst«
Schau zu, mach miti
Laeste
Nachrichten der Tagesschau
Abenteuer in Rom
Dl« AbendsdMU
Nachrichten der Togossdwu
Werbefernsehen
SofldmBnnchen
Lautlos« Jagd
Tagessdtou
Torellkln* Ted
Von A. Ssudiowa-Kobylin
Deutsch von S. v. Radedd
Auffflhnme der .Säiaubühne
am Hallesdien Ufer". Berlin
22.15 Hallo. Nachbarn 1
22.45 Togesschau
25. Mai
23.00 DI« Mission
I I . Programm
1. ProgrnMii
9.30 Katholischer Bottesdlonst zum
F«st Christi Himmelfahrt
10.35 DI« kBnigllch«n SSste
14.15 DJ« kBnIglldwn OBst«
Besuch in Berlin
Stadtrundfahrt
Anspradte voi" dem Sdiöneberger Rathaus
16.30 Der Maulkorb
Von Helnrldi Spoerl
18.25 Internationales Reit- und
Fahrtumler
20.00 Nachrichten der Togesschau
20.15 Die Geschäft« d«s Herrn
Mercndat
Komödie von H. de Balzac
21.25 EndspUl um d«n FuBboll*
Europapokal der Landesmeister
9.SS
16.15
16.45
17,1S
17.55
18.00
18.05
18.40
19.07
19.10
19,15
19,20
20,00
20,30
21.15
Die kBnIgllchen OBsW
Die kBnIgllchen GBste
Jugendmagazin
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Programmvorschau
Nachrichten der Tagessdiou
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Nachrichten der Togesschau
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Lieblinge unserer Eltern:
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Togesschau
DlekBHlgllthen OHste
Dl« sogenannt« DDR
0ani^f<t<ß
I. Progromm
tl,30
14.00
14,15
^14,45
15.15
15,45
17,15
17.45
1B,30
18,40
19,07
19.10
19,15
19.20
Deutsch« Altarshilfe
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Drei Jungen aus Portugal
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Retter zur See
Samstagnachmittao zu Haus«
Das Rasthaus
Die Sportschau
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Nachrichten der Tagesschau
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Der Nadilkurler meldet:
Sdiwindel auf Raten
2Ü.00 Tagessdiau
20,15 DI« MOndwer Ladt- und
SdileBgetellschoK
Deutsdi-schweizerisdier Spielfilm aus dem Jahre 1958
Der Sdiweizer Bühnenautor Friedrich Dürrenmatt schrieb das Buch
zu dem Kriminalfilm „Es gesdiah am hellichten Tag". I n einem
Wald i n der Nähe einer Straße, die in den Kanton Graubünden
(Schwöiz) führt, wird ein ermordetes Mädchen gefimden. Die Polizei ist nervös, denn zwei ähnliche Morde, die vor einigen Jahren
verübt worden waren, konnte s i e bisher nicht aufklären. Der
Hausierer Jacquier (Michel Simon) wird sofort der Tat verdäch-
27. Mai
23.00 Nachrichten der Tag«sschau
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12.50
13.50
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16.25
1S.B0
18.30
19.30
19.40
21.00
21.45
23.00
Elizabeth II. In Bariln.
Tltfl«ld-Expr«a
Ti«rfan« In Afrika
DI« KBnIgin In Berlin
Dos groB« Tr«ib«n
Englischer Spielfilm
Appaiadilan Spring
Jazz In der KIrdM?
Nochrtditan. Wetter
Morauerlte: 3
Sehlb im Ruhestand
Empfano fflr die KBnIgln
In Hannover
Nachrichten, Wetter
28. Mai
22,00 Togesschou
22.15 Bericht aus Bonn
22.30 Was soll werden, Harrv7
II. Programm
Staatsbesudi
KBnIgln Elizabeth II.
17.45
18.15
18,25
18,55
19.36
20.00
Empfang In Hamburg
Nachrichten
Die Drehsch«lb«
Erwochson mOfit« man s e i n . .
Heute
Staatsbesuch der KBnigln
Bilanz einer Reise
20.30 Abschied von der Bundes»
Xpuhlik
21.1S Der OBrtner von Touloosa
Sdiouspiel von Georg Kaiser
22.30 Heut«
DAS GESPENST VON CANTERVILLE
Nadidem das Gespenst (Ernst Ronnedcer) Virginia (Gisela Krouss) die blutrDnstige Geschichte der Cantervliles erzählt hat, bittet es. Ihn vom Fluch, der seit
Jahrhunderten auf Ihm liege, zu befreien. Denn sie aliein wäre dazu Imstande,
weil sie allein aus Ihrer nlchiswOrdigen Familie den Glauben an die Wunder
der Weit noch besitze. (2. Programm, 25. Mal, 20.00 Uhr.)
Bewohner völlig nüchtern und sachlich zu Leibe. Alle Versuche
des gekränkten Geistes, die Familie einzuschüditem, Scheitern vor
allem a n d e n beiden Jüngsten, die sogar zum offenen Gegenangriff übergehen. Das Gespenst verfällt darauf in tiefe Melancholie, aus der es schließlich durch die junge, romantische Tochter
der Otis erlöst wird: Ihier Fürsprache h a t es der Geist zu verdanken, daß er nach 500 Jahren endlich die wohlverdiente Ruhe
in der Familiengruft findet. (2. Programm, 25. Mai, 20 bis 21 Uhr.)
Die Geschäfte des Herrn Mercadet
Eine Komödie von Honore d e Balzac
In seinem mehr als 40 Bände umfassenden Romanzyklus „La
comedie humaine" h a t Honore d e Balzac ein genaues Bild jener
bewegten Epoche der französischen Geschichte gegeben, die den
Revolutionsjahren u n d den blutigen Napoleonischen Kriegen
folgte. In erregenden Schicksalen der Menschen aller Gesellschaftsschichten ersteht das Bild einer Zeit, in der die wilde u n d
erfolgverheißende Jagd nach Besitz, Macht und Einfluß alles beherrschte: Riesenvermögen wurden über Nacht erworben u n d
gingen ebenso rasch wieder verloren. I n der weniger bekannten
Komödie Balzacs „Le Faiseur", die Theodor Schübel unter d e m
Titel „Die Geschäfte des Herrn Mercadet" neu übersetzt u n d für
d a s Fernsehen bearbeitet hat, i s t die Hauptgestalt solch ein geriebener und mit allen Wassern gewaschener Spekulant. Mit Vergnügen verfolgt m a n seine raffinierten Winkelzüge, denen die
einen 'Erliegen und die anderen mit ebensolchem Geschicäc zu parieren wissen. Wenn Mercadet am Schluß der Komödie auch seinen Meister findet, wird er dennoch weiter sein höchstes Ziel verfolgen dürfen: Geld u n d Reichtum zu mehren. (1. Programm,
27. Mai, 20.15 bis 21.25 Uhr.)
I I . Programm
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I. Programm
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Das Wetter morsen
Kommentar
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Cassius Clay — Sonny Listen
18.15 Nachrichten
10.25 Die Dr«hsch«lb«
10.55 Wog«« 54 bitte melden
19.30 M u t e
20.00 FuBb«ll-Land«rsi>lct:
Schweiz - Deutschland
21.15 Nächstes Jehr In Jerusalem
22.S5 Heute, Staatsbesuch der
KBnIgln
Trotz der Warnungen Lord Cantervjlles vor dem berühmten
Schloßgespenst erwirbt der amerikanische Gesandle Hiram Otis
dessen Schloß als Wohnsitz für sich u n d seine Familie. Als realistisch eingestellter Amerikaner läßt e r sich von derartigen europäischen „Schaubudenattraktionen" nidit i n s Bockshorn jagen.
Dem kurz nach dem Einzug einsetzenden Spuk rücken die neuen
Sdiauspiel von T. S. Eliot
Die Entwicklung des religiösen englisdien Theaters im 20. Jahrhundert hängt eng zusammen mit der Erneuerung des Vers- u n d
Chordramas. Einer der kühnsten Repräsentanten dieser Form ist
T. S. Eliot, dessen Märtyrerdrama „Mord im Dom" von 1935 ursprünglidi ifür die religiösen Festspiele in Canterbury bestimmt
war. Auch die späteren gesellschaftskritisdien Werke, die alle in
ihrer Tiefensdiidit religiöses Mysterium gestalten, bemühen sidi
— in ständig wechselnden Varianten der Form — christlicies Leben
und religiöse Probleme für die Gegenwart wirksam zu machen. —
In „Fan3lient'ag" wird das Porträt einer englisciien Familie gezeigt, d a s sidi als erschreckendes Abbild einer aus der Ordnung
stürzenden Welt darstellt. Lord Harry kehrt nadi adit Jahren Abwesenheit nach Hause zurück, um mit seiner Familie den Geburtstag seiner Mutter zu feiern. Die Mitglieder der Familie ahnen,
daß Harry eine sdiwere Schuld auf s i A geladen hat: stieß er auf
einer Sdüffsreise seine Frau über Bord? Seit dieser Zeit fühlt er
sich vcm den Erynnien verfolgt. Von seiner Tante Agatha erfährt
©r, d a ß sein Vater die Mutter h a t umbringen wollen, weil e r
Agatha liebte. Nur weil die Mutter ihn, Harry, unter dem Herzen
trug, unterblieb der Mord. Harry erkennt daraus, d a ß sein Verbrechen die Folge jener Gedankenstiiuld seines Vaters ist. Er ist
jetzt imstande, «ici den Erynnien z u stellen. (2. Programm,
23. Mai, 20.00 bis 21.40 Uhr.)
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16.00 Empfang In KBIn und
DI>u«ldorf
17.00 Die KBnIgln Im Ruhrgtbl«!
10.30 Nachrichten
10.55 sndc zurOck Im Film
19.30 Heute
20.00 Das e«sp«nst von Contenrlll«
Fernsehfilm
21.00 LondbrleftrSger und
Erdsatellit
21.50 Junloron-FoBball-LBnderspIel:
Deutschland — England
22.35 Heute. Stootsbesuch der
KBnIgln
C> tliiiiixcit
16.45 Roy B««n. ein Richter
Im WIMen Westen
17.10 Tel»^«xlkon iOr MBdchen
18.00 Nachrichten der Togesschau
18.05 Mit der Kamero unterwegs
18.40 Die Abendschau
19.07 Nachrichten der Togesschou
19.10 WeriMfernsehen
19.15 SandmBnnihen
19.20 Philipp n.
Bildnis eines Einsamen
20.00 Tagesschau
20.15 Spl«l «ihn« 6r«nzen
Internationales Städtetumler
zwlsdien BeiKien. FrankreiA,
Italien und Deutsdiland
21.45 Sonderbericht vom Besuch
der britischen KBnIgln
Fernsehfilm von Dieter Lemmel nach Oscar Wjlde
Der Familientag
11. Programm
O Itvjiiafß
Die kSnIglldMn GBsto
Der Mekong
DIo LackarlteiHn von Woilmo
Mit Spachtel und MoMol
Nachrlditen der Togessdwo
eehelmauftrog fOr John Drako
Die Falle
10.40 DI« AbondsdMni
19.07 Nodiriditen d«r TogtssdMU
19.1i-W«rb«f«rn*«l««n
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20.00 Tugeuchou 20.25 Panorama
21.10 Mein« Melodie
21.55 Togossdiau
Kommentar
Das Gespenst von Canterville
Ein Musical von Ralph Maria Siegol
Der bekannte Sdilagerkomponist Robert Richard Kayser, soeben
von einer Weltreise aus Hongkong zurückgekehrt, soll innerhalb
v o n 24 Stunden die von seinem Verleger Dr. Bellermann prcrpagierte „Melodie des Jahres" l ü r das bevorstehende Schlagerfestival komjponieren. Die Töne einer Nachtigall aus dem Garten seiner schönen Nachbarin E'ilinor Sanders inspirieren ihn zu dem
. Motiv der „Melodie des Jahres". Auf dem Schlagerfestival aber
gibt es einen Skandal. Ellinor Sanders ist ebenfalls unter d e n
Konkurrenten und besdiuldigt Kayser des Plagiats. Wie wird sicii
der beriUimto Komponist aus der Affäre ziehen? (1. Programm,
23. Mai, 20.15 bis 21.45 Uhr.)
Ein Filmberldit
Ein Musical
9.50
16.45
17.10
17.30
18.00
18.05
Herr Kayser und die Nachtigall
ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG
In diesem Wald wurde vor Monaten ein Kind ermordet. Jetzt steht Kommissar
MotthBI (Heinz Rilhmann) einem Fremden (Gert Fröbe) gegenDber, der mit Kasperlepuppen spielt. Ist der Kommissar endlich am Ziel? (2. Programm. 24. Mal,
31.00 Uhr.)
.
tigt, obwohl er selbst die Polizei auf das Mädchen aufmerksam
gemacht hat. Es steht schlecht u m den alten Mann, denn die Indizien sprechen gegen ihn, imd Komomissar Henzi (Siegfried Lowitz)
liebt harte Verhörmethoden. Kommissar Matthäi (Heinz Rühmann), der a n Jacquiers Unschuld glaubt, kann in den Fall nicht
mehr eSngreifen, e r will eine neue Aufgabe außerhalb des Landes
übernehmen. Im Flugzeug beobacäitet e r eine Dame, die Trüffelporalinen ist. Da erinnert e r sidi a n eine Zeichnung des ermordeten Kindes. Es waren darauf kleine, stachelige BäUe, e i n sehr
großer Mann, ein Auto zu erkennen. Matthäi gibt seine Reiise auf,
er will den Mörder finden. Noch einmal studiert e r die Zeichnung.
Sie scheint ihm d e r Schlüssel für die Aufklärung des Mordes zu
«ein. Die stacheligen Bälle könnten Trüffel sein, die ein Mann
von großer Statur, der mit einem Auto gekommen war, dem Mädchen schenkte. Da w a r noch ein gehörnter Käfer aufgemalt. Sollte
er einen Steinbock darstellen, das Wappentier des Kantons Graubünden auf dem Nummernschild des Wagens? Auch die früheren
Mordtaten waren in d e r Nähe d e r einzigen Axisfallstraße d^«
Kantons geschehen. (2, Programm, 24, Mai, 21.00 bis 22.35 Uhr.)
Der Gärtner von Totdouse
Schauspiel von Georg Kaiser
Georg Kaiser, einer der bedeutendsten Dramatiker des Expressionismus, mußte das nationalsozialistische Deutschland verlassen.
Wenige Wochen nach Kriegsende starb er vergessen u n d «erlassen in d e r Schweiz. Am 6. Juni jährt sidi sein Todestag zum
zwanzigstenmal. — 1938 schrigb Georg Kaiser in Amsterdam unter
dem Titel „Der Gärtner von Toulouse" eine phantastisch-überhitzte u n d doch kühl konstruierte, moderne, poetisch-dramatische
Paraphrase zum Sündenfall der biblischen Genesis: E i n junger
Gärtner, dessen Wesen ganz den Blumen, ihrer Unschuld u n d
TaveUkim Tod
Von Alexander Ssuchowo-Kobylin
Der verschuldete Beamte Tarellkin (Hans Putz) versucht, seinen
Gläubigern zu entkommen, indem e r sich für tot erklärt und beerdigen läßt. E r nimmt die Identität des tatsächlich verstorbenen
Nadibarn Kobylow an. Im Besitz von Papieren, die seinen Vorgesetzten Warrawin (Alexander Engel) aufs sdiwerste belasten,
versucht er, diesen zu erpressen, wird aber entlarvt u n d selbst
erpreßt. In d e r unfreiwilligen Rollo eines angeblichen Vampirs,
der aus den Leichen Tarellkins u n d Kobylo\vs entstanden sein
soll - was Warrawjn geschickt den Behörden suggeriert - wird
er ein Opfer des Aberglaubens u n d der sturen Brutalität der Polizei. Er muß gestehen u n d Warrawin die Papiere zurückgeben,
wofür ihn dieser als Kobylow weiterleben läßt, [i. Programm,
25, Mai, 20,25 bis 22.15 Uhr.)
29. Mai
Das große Treiben
21,45 Tögessdtau
Das Wort zum Sonntag
22.00 EuroRomelstersdiatten der
Aniateurboxer
II. Programm
14.30 Vorichcu
15,00 Europamelsterschoften
der Amateurboxer
17,SS Nadiriditen, Wetter
18.00 Samstags um s«d:s
18.2S Die Drehsdielbe
18,55 Hein« Braut liebt Gangster
19.30 Heut«
20,00 Schaufenster
20.45 Der Kommentar
21,00 Kommissar Malgrei „
21.50 Das aktuelle Sportstudio
23,00 Nothrlditen, Wetter
Englisdier Spielfilm a u s dem Jahro 1946
„Das groDe Treiben" ist ein dokumentarisdter Spielfilm. In
Australien mußte im Jahre 1942 c?ine japanische Invasion befürchtet werden. In dieser Lage entsdüossen sich die Australier, den
Invasoren lüdits als ödes, verbranntes Land zu Überlassen. Bevor
sie sich aus dem besonders gefährdeten Norden evakuieren ließen — mdt Schiffen ging es um den halben Kontinent —, zerstörten
sie ihre Häuser. W a s sollte aber mit dem Vieh geschehen, Millicöteh an Z a H ? E s a u verschiffen w a r unmögUm, Alles abzuschladiten \tfat aber aucJ? keine befriedigende Lösung. Als einziger
Ausweg blieb d e r Versuch, die Rinder que? durch den Kontinent
Sen Süden zu treiben, über eine Entfernung, die der v o n London
nach Moskau entspricht, durdi Wüsteneien u n d Übet Gebirge: ein
VQPWegenor, fast aussichtsloser Plan. (2. Programm, 27, Mai, 16,25
bis 18.00 Uhr.)
e»Mi "^twiiVwi"'ii"inii^i• nwm
Der G S R T N E R VON TOULOUSE
Frau Teophot (Lota MBthei) setzt oesdildct Ihre kSrparlichen VorzOe« und Ihr«
Kenntnisse Ober die Vergangenheit der CSrtnarstrau «In. um den Mann (Htnridi
Rshwlnkel) zu «robern. Sie hat bei Ihm leldite* Spielt er Ist )untt. unerfahren
und «r Ist voir ollem neuglerlo, (2. Programm, 2V. Mol, 21,1S Uhr.)
ihrer Sdiutzäosijjkei zuaetan ist, h a t durdi Veimittlung d e s Agenten Quechartra eine Arbeit ganz n^ach seinen Wünsdiön u n d dazu
n o d i eine hübsche Frau gefunden. (2. Programm, 28, Mai, 21,15 b i s
22.30 Uhr,)
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Mfaj t¥OUen SieDashören?
Rundffunkprogramm ffiir die Woche vom 23. Mal bis 29. Nai i965
NMirldrtM IM 1. fnvnimm
SÜDWESrFUNK
1. Programm
Zum Tag des Hern
MorgenKonzert
Politische ZeltscbrUtensdiau
Cembalomusik
8.30 Evangellsdie Morgenfeier
S.OO Klreblidie Nachrlditen
9.15 Katbolisdie Morgenfeier
'9.45 Kammermusik
11.00 Rundfunkordiester des SWF
12.15 Landfunk
12.30 Chorgesang
13.00 Postfa.di 100
13.10 Lottözahlen
13.15 Robert Schumann
14.45 In kleinen Stüdken
15.00 Kinderfunk
15.30 Was euch gefällt
17.15 Das Buch der Wodie
17.30 Jazz-Intermezzo
18.00 Sportberidite
18.30 Tbg.: Sportberidite
19.00 Kulturpolltisdiier Kommentar
19.10 Kleine Abendmusik
20.00 Der Rosenkavalier
1. Aufzug
21.15 Als idi mir einen Dradien
kaufte Ol)
21.45 Klaviermusik
Sport zum Wochenende
22.10 Tanzen,
TrSumen. Verllebtiein
22.30 Vom Sonntag
zum Montag
0.10
2. Prpflnmm
6.50 Zum Tag des Herrn
7.15 Unser MorgengruS
8.15 Spredien Sie audi Tankeedeutsdi?
8.30 Einen freundlldien Senntagmorgen wflnschei v i r mit
beliebten Melodien
10.05 Politische Zeitsdiriltenschau
10.15 SQdwestfonk-Ordiester
11.15 Lob der Armut
Katholisdie Anspradie
11.30 Aus der diristlidien Welt
11.45 Dreigestalt der Liebe
12.00 Tbg.: GiOiiwUnsdie
Karl Götz
d'Leut über d'Leut
Musik zum Mittag
13.15 Frohgelaunt nadi Noten
14.30 Aus der Welt des Geistes
15.00 Sport und Musik am Sonntagnadmiittag
17.15 Aus der Welt der Oper
19.15 Tbg.: Großer Sportbericht.
20.15 -Im Rhythmus der Freude
21.30 MallQtteril
23.05 It^mmerkonzert
0.10 SOdwestfunk-Ordiester
6.50
7.15
8.05
8.15
1. Programm
6.00 Hamburger Hafenkonzert
6.55 Programmhinweise
7.05 Morgenandacht der
Altkatholisdien Kirdie
7.15 Volkslieder imd Tanzweisen
7.45 Stimmen unserer Vögel
8.05 Landfunk und Volksmusik
8.30 Katholische Morgenfeier
8.50 Bericht von der Kirche
9.00 Evangellsdie Morgenfeier
9.20 Stimmen der Meister
10.05 Lebendige Wissenschaft
10.35 Max Reger
J^'-^
11.00 Am Sonntag um elf , "^'^
(Unteihaltimgskonzert)
12.20 Für unsere Jubllare
12.40 Was uns betrifft
12.50 Chorgesang
13.10 Die Waldstädter
13.45 Blasordiester Bauer
14.00 Kinderfunk
14.30 Wie es eudi gefäUt
16.45 Die Sportrundsdiau
Toto und Lotto
17.00 ZurücJe nach Farranchreesht
Hörspiel von Frank O'Cmnor
17.35 Südfnnk-Vnterhaltunnordi.
18.40 Aus Zeit und Welt
18.55 Das Abendlied
19.10 Sport am Sonntag
Toto imd Lotto
19.30 Freude an der Musik
21.00 Pußta
21.40 Balladen von Loewe
22'.10 Sport am Wodienende
22.30 Späte Gäste
0.10 Vom Sonntag zum Montag
3. Programm
Einen schönen Sonniagmorgen
Konzert am Sonntagmorgen
ChagaU träumt GottOrgelmusik .
Internationaler Frflhsdieppen
Von Melodie zu Melodie
Musik im häuslichen Kreis
Schulfunk am Sonntag
Das Musik-Joumal
Zwiegesprädi ohne Partner
Zauber der Musik
Neues vom Sport
Snortedio aus Württemberg
Club 19
Die Zukunft A& Kbider
Die Funkerzählung:
Verteblidie Brautsdiau
von Alfred Andersch
21.10 Oklahoma
21.45 Ein Buch und eine Meinung
22.00 Jacques et Jacqueline
22.40 KultUtheridit aus Württemberg
23.05 Das Kammerkonzert
8.05
10.00
11.00
11.30
12.00
13.10
14.00
14.30
15.00
16.00
17.00
18.00
18.35
19.00
19.45
20.00
II >
I II
1
5.45
6.00
6.50
7.10
7.20
8.05
8.30
9.00
9.10
lO.öO
12.15
12.30
13.15
14.45
15.15
15.30
16.10
17.00
17.25
17.30
18.00
18.10
20.00
21.15
21.30
22.30
MITTWOCH
(werktags): 5.50: '^00: 8.00; 8.15 (Blidk iai Land); 12.50; 16.00; 19.30; 3^.00;
24.00 - So.: 7.00:8.00: IZ.SO: 19.40; 32.00: 34.00 - Zeltfunk (werktags): 19.00
1. Programm
Wort in den Tag
Frühmusik
Evangelische Morgenandadit
In gemeinsamer Sorge
Musik am Morgen
Probleme der Zelt
Musikalisches Intermezzo
Gute Besserung fOr kleine
Patienten
Lesestoff für Ihre Kinder
Werbefunk
Tbg.: GIQdcwOnsdie
Bauraposdit
Zur Mittagsstunde
Musik nach Tisdi
Sdiulfunk
Das alte Haus
Kleines Orchester des SWF
Musik zum Tanztee
Neu und interessant
Die BBrse
Tbg.: Rätoromanlsdie Sprache
und Literatur
FQr die Frau
Werbefunk
Fröhlicher Alltag
Sein Hobby
Tanzorchester des SWF
Nachtstudio
2. Profirmim
Wort in den Tag
FrOhmusik
Morgengymnastik
Frflbmusik
Evangelisdie Morgenandacfat
Gut aufgelegt
Bilde ins Land
Werbefunk
Staatsbesndi der englisdien
Königin
10.15 Alexander Borodin
10.55 Lotte Lenya singt Songs
von Kurt Weill
11.20 Franz Sdiubert
12.15 Tbg.: GlPdtwOnsdie
Banraposcht
13.00 Staatsbesudi der englischen
Königin
13.15 Musik nad) Tisch
14.45 Rundfunkorchester des SWF
15.15 Jazz-Intermezzo
15.45 Igelgeschiditen
18.10 SQdwestfunkordiester
17.30 Sdiulfunk
18.00 Leidste Brise aus SQdwest
20.10 Tbg.: Bilde ins Land
20.15 Heimatspiegel
20.45 Abendstudio
21.45 Johannes Brahms
23.00 Meine Meinung i s t . . .
23.30 Melodie vor Hitteinadit
5.45
6.00
6.25
6.30
6.50
7.10
7.40
8.05
9.45
5.45
6.00
6.50
7.10
7.20
7.55
8.05
8.30
9.00
9.30
10.00
12.15
12.30
13.15
14.45
15.00
15.20
16.10
17.25
18.00
18.10
18.40
20.00
20.30
21.50
22.30
23.15
0.10
1. Programm
Wort in den Tag
Frühmusik
Katholische Morgenandadit
Delikates fOr den Gaumen
Musik am Morgen
Wasserstandsmeldunsen
Stimmen von draußen
Musikalisches Intermezzo
Sdiulfunk
Moment musical
Werbetunk
Tbg.: GlüdtwOnsdie
Bauraposdit
Zur Mlttagssttmde
Itallenlsdie Opern
Kinderfunk
Sdiulfunk
Geistlidie Musik
Vom Büchermarkt
Die Börse
WlrtsdiafUfunk
Werbefunk
Eine deutsdie Arztfrau in
Brasilien (I)
Kleines Ordiester des SWF
Hörspiel: Das Mildii^eridit
von Gerllhd Reinshagen
Muslkallsdies Zwisdtenspiel
Jazz 1965
Im Garten der Träume
Musik bis zum Morgen
2. Proiramm
G.30 FrOhmusik
6.50 Katholische Morgenandadit
7.10 Werbefunk
7.40 Blidc ins U n d
8.05 Werbefunk
10.00 Franz6s!sdier Spradikursus'
10.15 .Aus der Neuen Welt'
Sinfonie Nr. 0 von Dvorak
Berliner Philhaimooiker
Leitung: H. von Karajan
11.15 Wo blieb der SdinOrkel?
11.45 Klaviermusik
12.15 Tbg.: GlüdrwQnsdie
Bauraposcht
13.15 Musik nadi Tisch
14.45 Welt und Wissen
15.00 Musik am Nadmiittag
16.10 Collegium Musicum der Johannes-Gutenberg-Uni^ersität
Mainz
17.00 Wir stellen zat Diskussion
17.30 Solistenkonzert
17.50 Wer Reditsspiegel18.00 Leidite Brise aus Südwest
20.10 Blidc ins .Land
21.00 Was jeder gern hBrt
22.00 Euro-Musik
23.00 Südwestfunk-Orchester
Leitung: Emest Bour
1, PratraiiMi
5.00 Für die Zoa«
3.05 Frühmusik
5.35 Frohe Welsen
5.55 Für die Undwirtsdiaft
6.07 Das geistlich* Wort
6.12 Für die berufsatig« VrM
6.15 Gut aufgelegt
7.05 Das geistlidie Wort
7.10 Mal dies, mal das
8.05 Frauenfunk
8.15 Konzert am Morgen
<.9.0S Mit Musik loht aUt« bester -,.
J0.15JWiulfunk
i ?„
tO.fSliammermntik ans Soant«. , >
11.IO Besudi der englischen KSuicta
11.30 Das JagdsdiloB Undidi
auf deoi.Fwasehtano
11.56 Für unser« Jubilar«
. \
12.00 Landfunk and Volksmuiik
12.00 Landfunk tatid Votkstraslk
13.00 Was darf et sein?
13.00 Was: darf es s ^ T
14.15 Aus der Wirtfdiatt
14.15 Aus der Wirtsdiaft
14.30 Suchdienst
14.30 Kleines Konzert
14^,45
Musikalisch«« Int«nB«zu
15.00 SdHilfnnk
15.00 Sdiulfunk
15.30 .Kinderfunk
Kinderfunk
15.45 Besuch der «iglischen Xönighi 15.30
16.00 Konzert am Naehnittag
in Marbacfa
16.45
Christentum und (3«geawart
16.25 Unteriialtungsmüslk
17.15 Musik zum Feierabend
16.45 Regefl»chirm \& der Pyramide 18.45
Tagesbericht
vom Besuth dar
17.15 Besodi der englisdien Königin'
englischen Königin
in Sdiväbisdi HaU
18.55 Das Abendlied
17.50 Unterhaltungsmusik
19.30 Vorwiegend belteri
18.45 Tage*eridit vom Besudi der 21.00 Fabrik ohne Arbeiter
englisdien Königin
22.30 Leidite Musik am späten Abend
18.55 Das Abendlied
0.15 Musik bis zum frühen Morgen
19.30 Schlager von gestern, heute
imd morgen
3. Pragramm
20.45 Aus dem Alltag
5,S5
Mal
dies,
mal das
21.00 Richard Strauss
6.37 Für die berufstätige Frau
22.30 Leidite Musik am späten Abend
6.45 Musikal Horgengesellsdiaft
6.40 Gjsdanken für den Tag
3. Protramm
7.35 Verenstaltungskalender
,
9.00 Die Xrant:envieite
7.45 Melodie und Rhythmus
9.30 Ordiestermnsik
9.00 ABC protcs^tentlsdien Denkens
10.45 Was darf es sein?
9.20 Aus Opern von Pueeini
12.00 Mittagspause mit Musik
und Bizet
13.30 Klänge der Heimat
10.45 Was darf es sein?
14.05 "Was uns betrifft
12.00 Mittagspause mit Musik
14.15 Unteriialtuus am Nadimittag
13.30 SUddcutsdie Komponisten
17.00 Sdiultusk
14.05 Aus dem Zeitgeschahen
17.35 Wirtsdiattsmeldungen
14.15 Unterhaltmg am Nadimittag
Börsenbericht
17.45 So slngts und kllngts Im Land 17.00 Schulfunk
17.35 Wirtsdiattsmeldungen
18.00 Quer durchs Schwabenland
Börsenbcridit
18.20 Atts Baden-Württemberg
17.45 So slngts und klhigts im Land
18.35 Heute abend
18.00 Quer durchs Schwabenland
19,00 Club 19
18.30 Aus Baden-Württemberg
19.50 Aus der Residenz de« Rcdita
3O.0Q Schwetztnger Festspiel« 1965: 18.35 Heute abend
19.00 Club 19
Clarion Wind Quintett
19.50 Aus der Wirtsdiaft
21,00 Die hnaginSren Kunstwerk«
20.00 Stuttgarter Kammerorchester
bei Proust
21.00 Aus Studio 13
22.40 Die Sdiönen KOnsi«
21,45 Musik liegt jn der Luft
23.00 Jazz im Funk
5.00 FOr die Zo««
5.05 Frflhmusik
5.35 Frohe Welsen
5.55 Ffir die Undwirtsdiaft
6.07 Das g«lstUd<« Wort
6.12 Für die beittfsUtia« Frau
6.15 Gut aufgelegt
7.05 Das geittUdie Wort
7,10 Mal die«, mal das
8.06 Frauenfunk
8.1S Konzert am Morgen
9.0B'Mlt Musik geht alles bester
lO.llvBduafunk
lO.d Konzertstnnde nUt WariiM
',. von Kort Hessenberg
11,30 Jostt Mflhlbeneer
11.55 Für unser« Jubilar«
13.00 Landfunk und Velktmutik
13.00 Was darf «t sein?
14.15 Ai» der Wirtsduft
14.90 (äionnuslk von Braaaw
Vidmann
15.00 Sdiulfunk
15,30 Xiadtrfunk
16.00 KonsBtt am Nadmittu
16.45 Votmittai «ise« «Itea Mannes
17,15 LelAtelimrtk n m r«i«rab«ad
18.49 TaietberMit vom B««idi dar
•nfiiidi«» xeaigla
16.95 Dat Abtndlied
19.30 Gern gehört - viel verfangt
21.00 ABC protestantisdien Denkens
Prof, Rendtorff: Schöpfung
21.20 Unvergänglldie Musik
22.30 Leidite Musik am späten
Abend
2. Programm
6.45 Musikal. Morgengeeellsdiaft
7.35 V^anstaltungskalender
7.45 Melodi« und Miythmus
9.00 Fabrik oh|i« Arbeiter
10.00 Musikalbum
10.45 Was dirf et sein?
12,00 Mittagspause mit Musik
13.30 Stuttgarter Komponisten
14.05 Antwort aus Bonn
14.15 Unterhaltung am Nadunittag
17.00 Sdiulfunk
17.35 Wirtsdiattsmeldungen
BSrsenberidit ,
17,45 So sinKts und kllngts im Land
18.00 Quer durchs Sdiwabenland
18.20 Aus 6aden-Württemb'erg
18.35 Heute abend
19.00 Club 19
19.50 Aus ive Sozialpolitik
20.00 Virtuose Violinmusik
20.30 Die Tauben
21,35 Südfunk-Unterfaaltungsordi,
22.00 Das Lied
22.40 Aus der Kulturpolitik
23.00 Kmner und Liebhaber
1. Programm
5,30 Deutsdie Fragen
6.10 Besdiwingt« Morgemautik
8.15 Werbefunk
9.00 Sdiulfunk
11.00 Für Haus und Garten
11,10 Weriiefunk
11.30 Unterwegs in Hessen
12,20 Gsm gehört
12.50 Hesscn-RundsdMtn
13.10 Werbefunk
14.00 Pressestimmen
15,20 Deutsdie Fragen
15.30 Musik sur Kaffeestund«
16.45 1960 - ein PllzJahrl
17.05 Stell dldi ein auf Musik
18.05 Dl« Zeit im Funk
18.40 Kleines Zlwlsdiensptd
18,50 Hesten-Rundsdiau
19.30 Abendmelodie
20.001 Die Reise nadi Italien
21,10 Musilc mit Reg Owen
22.20 Das Sportedio
22,35 Musik vor Mittemadit
5.30
6.10
8.15
9.00
ll.OO
li.io
11,30
12,20
12.50
13.10
14.00
15,20
in,50
16.45
17.05
18.05
18.30
18.40
18.50
19.30
21.30
22.20
1. Programm
g.SO Ludwig van Beethoven
10.30 Muslkalisdie Sonntagsgrüße
11.30 Frankfurter Gespräch
12.40 Für Stadt und U n d
13.10 Hessische Chöre singen
13.45 Charme und Schreibiaaschtne
14.00 Für lunge Hörer
14.30 Bulgarien und seine Jugend
15.00 Rendezvous mit Musik
17,05 In ^diesen Tagen
17.35 Melodieni die wir lieben
18.15 Das Buch der Wocho
18.30 Die Sportrundsdiau
18.50 Rundsdiau aus Hessen
19.10 Vom Geist der Zeit
19.20 Drehscheibe Frankfurt
21.00 Kultur und Kritik
21,30 Die EnShlung
22.05 Sportberichte
22.30 Zum Tanzen und TrSumen
1. Programm
5.30 Deutsdie Fragen
6,10 Beschwingte Morgenmusik
8.15 Werbetunk
9.00 Schulfunk
11,00 Für Haus und Garten
11.10 Werbefunk
11.30 Unterwegs tn Hessen
12.10 Der hessische Landbot«
12,50 Hessen-Rimdschau
<13.10 Werbefunk
14,00 Pressestimmen
15.30 Deutsdie Fraaen
15.30 Musik zur Kaffeestunde
16.45 «Wegsdielde"
. 17,05 Stell didi ein auf Musik
18.05 Die Zelt Im Funk
18,30 Aus der Wirtsdiaft
18.40 Kleines Zwlsdiensolel
19.30 Wir Stollen vor
21,00 Probleme der deutsdien
Politik
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5.45
6.00
6.50
7.10
7.20
8.05
8.30
9.00
9.15
10.00
12.15
Wort In den Tag
FrQhmusIk
Evangellsdie Morgenandadit
In gemeinsamer Sorge
Musik am Morgen
Musikalisches Zwliditnscitl
Geistlidie Musik
Sdiujfunk
Darf idi einsdienkenT
Werbefunk
Tbg.: GlüdcwOnsdie
Bauraposcht
12.30 Zur Mittagsstunde
13.15 Mittagskonzert
14.45 Sdiulfunk
15.15 Mal oben - mal unten
16.10 Muslkalisdie Kaffeestunde
17.15 Weltwirtsdiaftsdironik
17.30 Maria, MOIler-GOgler zum
65. Geburtstag
18.00 Kleiner Cictährte in unserer
Wohnung
18.10 Werbefunk
20.00 -Der Rosenksvalier"
Komödie für Musik In drei
Aufzügen
2. imd 3. Aufzug
22.30 Freie Fahrt ins Wodienend
0.10 In gemeinsamer Sorge
0.20 SWF-Jazz-Sesslon
2. Prognmpi
5.45 Wort in den Tal
6.00 Frühmusik
6.25 Morgengymnastik
8.30 FrOlunusik
6.50 Evangellsdie Morgenandadit
7.10 Werbefunk
7.40 Bilde ins Land
8.0S Werbefunk
10.00 Kath. Krankengottesdienst
10.45 KammamiMlk
11.30 Alte Heimat
11.45 Leidite Kost
12.15 Tbg.: GlBdewfinsdie
Bauraposcht
13.15 Musik nadi TIsdi
14.45 Moderne Knltnrttrömungen
auf Island
15.00 Opemkonzert
16.10 Zeltfunk aus allar Welt
18.40 Claude Debusoy
17.30 Sdiulfunk
18.00 Leichte Brise aus Südwest
20.10 Blidk ins Land
30.25 Staatsbesudi d«r OBSHsdirä
Königin
i
Dlrektberidit n s Hiabart
21.10 Die bunte Palette
23.00 Iriand, grüne Insel am Rande
Europas (Reisebericht)
O.IO Südwestfunk-Orchester
5.45
6.00
6.50
7.10
7.20
8.05
8.30
9.00
.9.30
12.15
12,30
13.10
13.30
14.20
15.00
16.10
16.40
18.00
18.10
30.00
22.15
22.40
0.10
5.45
6.00
.6.|9
6.30
6.50
7.10
7.40
8.05
9.30
12.1S
13.15
14.45
15.00
15.30
16.10
17.00
17.15
19.00
19.45
20.05
20.20
32.15
33.00
0.10
1, Prüeramm
Wort in den l a «
Frühmusik.
Katholisdie Morgenandadit
Das Wort hat die Beriinerm
Mnsik am Morgen
Stimmen vpn draaflcn
Musikalisch«! Intenaezzo
Schulfunk ..
Frohes WQdienmde
Tbg.: GIQdcwÜnsdie
Bauraposdit
Volkstümlldie Klänge
Aus Arbelt und Wirtsdiait
Weriti^funk
Jugendfunk'
Rita Strcidt singt Openarlea
Dl9 Spredistunde
Klingendes Kaleidoskop
Bilde in die Welt
Weriiefddk
Musik, ^ie unsere Hörer
wOnsdien. von und mit
Horst Ubse'
Sportrundschan
Wir bitten'zum> Tanz (D
Wir bitten «um Tanz (H)
3* Pfagnmm
Wort in dfB Ta«
PriUunasIk
Morgtnmmultil;.
FriUmmsilt
Katholische Morgenandac^t '
Weibefunlp
BUdc ins Land
Werbefunk.
Literarisdie,I,ebentrel8e (II)
Tbg.: ^ad;ridijt«B
GlUdewünwh«
Bauraposdit
Die Weljen^dianket
Ktaiderfiink
Das Lied der Völker .
Tribüne der Jungen Völker
Swing-Serenade
Spanisches Tagebuch
Sport nnd Musik
am Samstagnachmittag
«DT weel wirds?"
Werner Orexler a ä FlGgel
Innenpolitischer Kommentar
Hörspiel: ^
Di* Glodeen >OR Bicatre
RomtB von (i«ortW Sfanenog
FrtgeB SB die Xit(h«a
Naditkonttrt: ;
Franz Liszt
NIeolo Paganlnl
Johannes Brahms
Südwestfank-Onhester
Nwiwidita. In 3. Pregramm (werktan): 6.30; T.Je; |.aOi 18.00; »4.iio; IT.SO; I t . M ; 1 9 . W i i , f > : 24.00
Sonntag: 9.30: 13.00; 19.30: 33.^0: 24.00 - Zeitfonk («ti1ttus)t 13.15)17.40
1. Pftgramm
6.00 Hamburger Hafenkonzert
6.55 PrOgramrahinweise
7.05 Horgeaandacht der Brüdergemeinde Komtal
7,15 VoIksUeder und Tanzwetsen
7.45 Stimmen mserer Vögel
8.05 Landfwik and Volksmusik
8.30 KatiioUsdi« Morgeofeter
8.50 Kammtikonsert
10.05 Kvangelitdier Gottesdienst
11.00 Festtanklänge
12.20 FQr unser« Jubilare
12.40 Gro8cB.-SfldhMkorchester
» . I t ' S d i w m « und Historien
1 3 . « JOat Akkordeonduo
14.00
14.30
17.00
17.35
18,48
18.95
Kinderfunk
Wt« es eodi gefällt
Dcmokritöt
Frans Utxt
TagNbericht vom Besudi
dar englisdien Königin
Oot AbendUed
19,15 CUT« Staplfs Lewis:
Vom Loben
19.M Mofik »ir guten Unterhaituns
33.18 U i d i U Musik am späten
Aboi^d
21,30
22.00
22.40
23.00
3* Programm
Einen guten Morgen
Franz Schubert
Autorität Jesu - für wen?
Anton Brudcner: Tedeum
ProgrammhlRweise
Mittagskonzert
Wiener Kavalkade
Leidite Kost
KönigUdier Alltag
Berühmte Sänger und Instrumeitalisten:
NIcanor Zabaleta
Clara Haskll
Maria Stader
Pablo Casals und Rolf Serkin
Hermann Pres
Svjatoslav fllchter
Dietrich Fischer-Dieskau
Andres Segovia
Isaac Stern
Aska und der Wolf
Treffpunkt Stuttgart
Club 10
MUitärpolit. Kommentar
Emest Ansermet - seine
Interpretationen auf Schallplatten
Die Wlssensdiafi und die
Zukunft des Menschen
Aus. Wissenschaft und Tedmik
Sdiwetzlnger Serenade
Aus dem Hochschulleben
Jazz-Codct3ii
6.05
7.05
8,05
8,15
8,40
9,05
9.30
lO.OO
10.30
12.10
12.40
12.50
13.10
13.80
14.00
16.20
17.05
18.30
18,50
19,10
20,45
22.05
0.10
1. Programm
Hafenkonrcrt aus Hambur|t
Morgenmusik
Programmvorsdiau
Katholische Morgenfeier
Aus der Wejt der Klrdicn
Evangelische Morgenfeier
Ludwig van Beethoven
Die Literatur der Angst
VoUwtümlldies Konzert
Gern gehört
Der hessische Landbot«
Hessen-Rundsdiai
Die vier Jahreszeiten
Für Kinder
Königin Elizabeth II, in Beriin
Unterhaltungsmusik
Deutsdie romantische Opern
Die Sportnmdschau
Hcsscn-Rundsdiau
Klingende Jungniühle
Sdiuid abladen verbotenl
Tanzmusik
Musik bis zum frühen Morgen
8.05
10.00
11.00
11.30
12.00
12.05
13.10
14.00
14.30
15.00
16.35
17.00
19.00
19.50
20.00
21.00
1. Programm
Deutsche Fragen Beschwingte Morgenmusik
Werbefunk
Sdiulfunk
Für Haus und Gsrten
Weihefunk
Unterwegs in Hessen
Gern gehört
Hessen-Rundschau
Werbefunk
Pressestlmmen
Deutsdie Fragen
Muslli zur Kaifedstunde
Die Jui;endnresseschau
Stell didi eUi auf Musik
Die Zelt im Funk
Mädchenjiensionate In der
Sdiwelz - eicist und heute
Kleines Zwlidienspiel
Hcsscn-Rundsdiau
Das Mlttwodi-Magasln
Ost-Wcst-Porum "
Musik vor Mlttemadit
Gewußt weshalb -
ÜBKB
6.50
7.15
8.00
8.05
8.30
9.00
9.15
9,45
10.30
11.00
13.09
14.45
15.00
15.30
I I
FRiÄiNtKJFURiT
FREITAG
Nachrldiltn Im 2. Proiramm (werktags): 5.50: 7.00; 7.40 (Blick b » Und); 8.00; 13.00; 13.1S (BUck Ina
Land): 16.00; 20.00: 23.30: 24.00 - So.: 7.00; 10.00:14.30S 30.00; 22.40:24.00
1. Programm
Zum Fest Christi Himmelfahrt
Morgenkonzert
Kurznacfariditen
Wolfgang Amadeus Mozart
Evangelische Morgenfeier
Klaviermusik
Katholisdie Morgenfeier
Kammerkonzert
Das glOdchafte Sdüff
Musikalischer Notenwedisel
Mittagskonzert
Auferstehung und Entrfl(iung
12.30
Kinderfunk
13.15
Die ganze Welt ist himmelblau
14.45
(Unterhaltungskonzert)
15.15
18.00 Sportberidite
16.10
18.30 Sportnmdschau
17.25
17.30
19.00 Klehie Abendmusik
20.00 Südwestfunk-Ordiester
17.40
21.00 Hodizeit auf Zamikau
18.00
22.10 So madit das Tanzen Spaß (D
0.10 So macht das Tanzen Spaß (11)
18.10
20.00
3. Pregromm
20.45
6.50 Zum Fest Christi Himmelfahrt
21.00
7.15 Morgenkonzert
8.15 Die Malestät des Gewissens
21.30
8.30 Ob Regen, ob Sonne
22.15
Mit Musik ins Grüne
23.30
9.00 Malbowle, angesetzt von
2. Programm
Thaddäus Troll
10.05 Georges BIzet: Kinderspiele
6.30 Frflhmusik
Leitung: Igor Markevitch
6.S0 Evangellsdie Morgenandadit
Symphonie Nr. 1 C-Dur
7.10 Wethefunk
Leitung: Emest Ansermet
7.40 Blidc Ins U n d
10.45 Geistliches Konzert
8.05 Werbefimk
10.00 Französisdier SpraciiunterridK 11.15 Werdet Vorübergätende
10.15 Südweslfunk-Ordicster
, Katholische Anspradie
11.00 Zeitfunk-Magazin
11.30 Klaviermusik
11.30 Moment musical
11.45 Aufgefahren gen HhnmeU
11.45 Sudidlenst
Evangellsdie Anspradie
12.30 Tbg.: Ma sdiaffet!
12.00 Tbg.: GlOcSwOnsdie
Aus Handel, Handwerk,
Musik zum Mittag
Industrie
13,19 Musik nach Tisch
13.15 Vergessene Opern
zur guten Unterhaltung
14.45 Kinderfunk
14.00 Besudi der englisdien Königin
15.00 Kleines Orchester des SWF
DIrektberid;t aus Beriin
15.45 WlrtsdiafUfunk
16.30 Zu Fuß durch Europa
16.1Q Deutsches Mozartfest 1964
Von Mark Twain
in Wuppertal
17,45 ChristUdie Gedanken sur Zeit 18.00 Wohlauf in Gottes sdiöneWelt
Mit Musik über Berg und Tal
18.00 Leidite Brise aus Südwest
20.10 Bilde ins Land
20.10 Berildce - Beriodce
20.20. Fttfiball-Ländersplcl
21.00 Heiterkeit und Fröhlidikeit
Beschwingter Melodienreigen
Sdiweiz - Deutschland
21.15 Wildbad heute
22.40 Aus vergriffenen Sdiriften
22.00 Ihr« bekanntesten Lieder
23.10 Kammermusik
23.40 Melodie und Rhythmus
0.10 So madit Tanzen Spaß HD
*ort in den Tag
Frühmusik
Evangellsdie Morgenandadit
Probleme der Zeit
Musik am Morgen
Stimmen von draußen
Muslkalisdies Intermezzo
Sdiulfunk
Jobs;ines Brahms
Der Trost der Blinden
Klaviermusik
Werbefunk
Tbg.: GlOdcwünsdie
Bauraposcht
Zur Mittagsstunde
Musik nadi TIsdi
Sdiulfunk
Kammermusik
Musik für didi
Die Börse
Der thermionische Konverter
Elektrische Energie aus Wärme
Chormusik
Sdiützt eure Kinder
vor Vergiftungsunfällen
Werbefunk
Zauber der Operette
Gertrud Kurz Mutter der Flüditllnge
Auf den Spuren des
Komikers Kari Valentin
Schlagerroulette
Autoritäre Persönlichkeit
Leos Janacek
1. Programm
5.00 Für die Zone
5.05 Frümusik
5.35 Für die Landwirtsdiaft
6.07 Das geistliche Wort
6.12 Für die berufstätige Fran
6.15 Gut aufgelegt
7.05 Das geistliche Wort
7.10 Mal dies, mal das
8.05 Frauenfunk
8.15 Konzert am Morgen
9.05 Mit Musikliefat aUes besser
10.00 ,B««ttch der. «Mlisihta ^Saigia
DONNERSTAG
1. Prograomi
5.45
6.O0
6.50
7.10
7.20
8.05
8.30
9.00
9.30
lO.OO
10.15
10.30
12.15
ftadirWilaii Im 1. PfHrwM (weAtags); S.SO:S.50(Heim>tpo«f): 8.00; 1.00; •.00; ft.00;».MtlT.00(R«ima»>
poat): 18.00: 19.00: 38.00: 34.00 > Soantac: <.00: 12.30: 13.00: 33.00; 34.00
STUTTGART
1
DiENSTAQ
MONTAQ
SONNTAQ
1.
1.
5.00 Für die Zone..
5.00 Für die Zone
5.05 FrOhmusik
5.1^ Frfihmuslk
5.35 Frohe Weisen.
5.35 Frohe Weiten
5.50 FQr die Landwirtsdiaft
5.55 Ffir die Ludwiriwhaft
6,07 Das geistlidie VTort
6.07 Christen im. AlJrtg
6.12 Für die berufstätige Fran
6.12 Für die berufstätige Frau
6.15 Gut aufgelegt
6.15 Gut aufgelegt^
7.05 Das geisUiche Wert
7.05 Christen is}> Airtag
<,
7,10 Mal dies, mal das
7,10 Mal dies. «M^tos -ri. 1^
Frauenfunk
8.05
8.15 Konzert' am Margen '
9.05 Mit Musik gdit aUe« b e Ü ^ ^ S ^ ^ ^ ^ p l S p S i besser
10.15 . Schultunkx<
\
-10;45 Kenzertstund«--* • ^
11.30 Unter dem DanlH
(f^ISO MImgw^B«5nung 1965
11.55 Tür unser« Miliare
«.SS-Wr-tetfa-d-Jubilare
12.00 Landfunk und Volksmusik
12.00 Gartenfunk und Voikanusik
13.00 Was darf es sein?
12.45 WeHpolititdie Umsdiau
14.15 Aus der Wirtsdiaft
13.00 Was darf es sein?
14.30 Suchdienst
14.15 Im Fadenkrcus - vir s^st
14.30 Lustige Mnsikantea
14.45 Muslkalisdies Intermezzo
15.00 Zu Gast in Bern
15.00 Sdiulfunk
16.30 Die ^Dezenten Drei"
15.30 Kinderfunk
16.45 Südftmk-Utterie
15.45 Neu« Büdier
17.00 Polltisdier WodietAedüht
16.00 Damals^ und heute
17.15 Laicht« Mutik zum Feierabend 17.20 Froher Klang und Volksgesa«:
18.05 Das Echo ans Baden
18,45 Tagesbericht vom Besudi
18.20 Geistlich« Abendmusik
der englisdien K$aigin
18.45 Zum Wochcnautklang
18.SS Das AbendUed
18.55 Das AbendUed
19.30 Freitagabend - Feierabend
19.10 DI« ^portrundschau
21.00 Eure Gunst - unser Streben
19.30 Heidelberger Palette
22.30 Leidite Musik am späten
22.10 Der Sport vom>Samstag
Abend
22.30
Und morgen ist-Sonntag
Musik
bis,
zum
frühen
Morgen
0.15
0.10 Das Naditkonzert
2. Programm
3. Pr«gr«mm
5.35 Mal dies, mal das
6.37 Für die berufstäSg» Fraa
7,45 Die Wodienpresserchau
6.40 Gedanken für den Tag
8,00 Melodi*-und BhjWmut
6.45 Musikal, Morgcnsdiälschatt
9.00 PuBta *
7.35 Veranstaltungskalender
9.40 Kammermusik für Bläser
7.45 Melodie and Rhythmus
10.35 Für den Tierfreund
9.00 Guter Rat für Jedermann
10.45 Wts darf ««Min?9.15 Aus selten gespielten Opern
13.00 MitUgsoause mit Musik
10.45 Was darf eo sein?
12.00 Mittagspause mit Musik
13.30 Hilda Kodier-KIdn: *
13.30 Stuttgarter Philharmoniker
Mit BrummbaB und Fiedel
14.05 Aus dem Zeitgesdiehen
14.05 Edqard 'Adorno (CDU)
14.15 Unterhaltung am Nachmittag .14J5 Wolfjiang Rehner
15.30 Intermezzo
14.30 Das Paradies auf Erden
15.45 Beliebte Künstler und
15.00 Jazz am Nadimittag
Melodien
16.00 Das Kllnikbett .•
17.00 Sdiulfunk
16.30 Heute hn; Stadion .
17,35 Wirtsdiaftsmeldungcn
18.00 Vorhang auf!
BBrsetibericht
(Opemkonzert)17.45 So slMtt und kllngts Im Land
19.45 Polltisihe Perspektiven
18.00 Zeltfyüikttudio auf Reisen
20.00 Schwetzinger Festspiele 1965
19,00 Club 19
'
Ungarisches Kammerorchester
19.45 Mensdi vnd Aihelt
21.15
Utsratur im Exil
20.00 Sdiwetslnger Festspiele 1065
22.00 Psalmcsi Davids
Musik des Barodcs
Pause: Lab de« Konstrtsdilaft 22.40 Filmprisma
22,40 Musikleben - heute
23,00 Das Naditkabarett
23,00
0.10 Tanzmusik
•
Kammermusik zur Kadit
t . Programm
5.30
6.10
8.15
9.00
11.00
11.10
12,20
13.10
H.OO
15,20
15.30
16,45
17,05
18,05
18,30
18.40
18.50
19.30
20,30
21.15
22.20
22,30
Deutsdie Fragen '
Beschwingte Morgenmusik
Werbefunk
Schulfunk
Für Haus und Garten
Werbefanh
Gern gehört
Werbefunk
Prestestimmen
Deiitsdi« Fragen
Musik zur Kaffeestunde •
Lebendige« Wissen
Stell dldi ein auf Musik
Die Zelt Im Punk
Auf der Undesebenc
Kleines Zwischenspiel
Hessen-Rundschau
Abendmelodie
Königin Elizabeth 11.
in der Bundesrepublik
Madi dlr's bequem
Aktuelles vom Sport
Bis zur letzten Freauens
5.30
6,10
8.15
9.00
9.30
11.00
11,10
11,30
12.10
12.20
13,10
14.00
14.30
15.05
15.30
16.00
18.05
18,SÖ
18.50
19.30
22,05
22.18
32,35
l.'Protiromm
Deutsdie Frogetf"
Bcsdiwlngte Morgenmusik
Werbefunk
Sdiulfunk .
Elle ttit Welle
Unser Hausarzt m e i n t « , >
Werbefunk
Unterwegs in Hessen
Der hessisdie Landbote
Gern gehört
Wethefunk
Pressettimmen
2. Weltkrieg Im Grosdienhctl
Hclmatlidie Klänge
Rund um dl« Welt
Stell didi ein auf Musik
Die Zelt im Funk
Kleines Zwtsdicnsnlel
Hcsssn-Rundschau
Blühendes Rebenland
Die Wodia In Bonn
Der SPOKt vpm Samstag
Mittemaditscodetall '
Moderne Bestecke
für moderne Menschen
JUWEtlER
Routlingan. Wilhelmstro6.e 123
ioatUBaMMiieeMteoeeaaeoteeeiiteaeesf a a — e e w B e t n a M f f i
eitaa
t»nji
21. Mai 1985
Das
H««««a Beogt«m: Qriedilsdw
HennMiqi Bengtson: Griedilsdia Ge<
cdiiditB - Von im Aafäagen bla in die
lömisdM Kftiserzeit XI, 578 S., 4 Karten im Text, 8 zweifarbige Kartenbeilagan; Ln. 24,00 DM; C. H. Bedc'sdie
Verlagsbtidihandlnng, 8 Mündien 23,
WUhelHMtraße 9.
Der Verlag C H. Bede hat sich einen Na[inen mit seinen Sonderausgaben berühmter
I Standardwerke gemadit. Hier tauchen Na[men auf wie Egon Friedell, Albert Sdiweitfzer, Oswald Spengler und Hermann Bengt[jon. Historie, Philosophie, Kunst- und KulIturgesdiidite und die Stellung des Menschen
lin der GescWchte shid Mittelpunkt dieser
Iwiditigen Werke von Weltsichtbarkeit und
[epochemadiendeiin geSstlgem Ausmaß. So
I werden seit Jahren Bücher von Grundsatz[bedeuttnig einer breiteren Käufersdiidit zujgänglidi gemacht Der Verlag fügte nunmehr
I diese Sonderaaiagaben als feste Einrichtunigen in sein Programm ein. Die Ausgaben
[sind allesamt auf holzfreiem Papier geIdrudct, in Naturleinen gebunden und mit
jladderten BUdumschligen versehen. GeUdimackvolle Bereicherungen jeder BiblioIthek.
I Das jetet erschienene Werk über giiccÜUdie Geschidite ist in Fftchkreisen als Stan•dardwerk berOhmt Das .Handbuch der AlItertuxaswisMDsdiaft" sagt von dem Budi:
l,Es berüdcsichtigt alle neuen Funde imd
iForsdrangsergebitisse, vor aUem audb des
I Auslandes." Im «Gymnasium" wird die
„klare und flüssige Darstelhing" gelobt, in
[der .Historischen Zeitschrift" die „umfas[sende Uebetsicht des Stoffes; Betonung
• durchweg auf der politischen Geschichte,
• aber durdi trefflidie Kultursdiilderungen er[glnzt; eSn klar gedachter Text; ein allgeImein objektives und verständiges Urteil"
•Die JUstorische Zeitschrift" betont zudem
Ij^iamand kann bezweifeln, daß hier dem
{Studenten sine hervorragende Arbeitsihilfe . . • beediert worden i s t "
Geschichte
Die Beck'sche Sonderausgabe verzichtet
natürlich auf Quellen- und Literaturangaben.
Das hat aber den Vorteil, daß die Darstellung für sidi selbst wirkt und spricht. Bestechend an dem Buch ist vor allem zweierlei, was gerade in der von Anmerkungen
unbelasteten Semderausgabe deutlich wird:
zum einen die lebendige Sdillderung, die
nicht nur griechische Politik, sondern auA
griechisches Leben und Denken des Altertums in bisher nie erreichter Perfektion aufzeigt; zum anderen die grandiose Führung
des Lesers von den Anfängen abendländischer Geschichte und Kultur im Hellenismus
bis Rom und Byzanz. Das Buch macht deutlich, was Hellas vor zweieinhalb Jahrtausenden war: der Anfang, auf .dem- alles
Abendländische bis heute aufbaut.
Bengtson kommt darüber hinaus das Verdienst zu, auch eine Wertung unterschiedlicher Forschungsergebnisse und AuffassunWilhelm von Scholz:
gen zu geben. Sein klares Urteil beantwortet nicht zuletzt positiv die Frage nach der
Nützlichkeit der Geschichte, die ein Clark
hinter reiner Chronologie zurückstellt, ein
Golo Mann verneint, ein Hermann Meyer
mangels des Wagnisses einer Stellungnahme nicht zu beantworten weiß, aber von
der ein Michael Rostovtzeff sagte, die Darstellung der Geschichte in ihrer Mannigfaltigkeit entspreche dem menschlichen Erkenntnisstreben. Bengtson befriedigt dieses
Erkenntnisstreben. Und zwar auf eine so
umfassende Weise, daß sein Werk zu Recht
Standardbedeutung bekam: Hier wird das
ganze Leben einer Zeit umschrieben, werden Ursachen und Wirkungen untersucht,
Hintergründe ausgeleuchtet und geistige
Strömungen in ihrer politischen und kulturellen Wirksamkeit verfc?lgt. Manches Kapitel ist zudem imponierende Kurzbiograpliie
eines Großen der Geschidite. Unübertrefflich die präzisen Zustandsschilderungen.
Ein Buch, an dem der historisch Interessierte nicht vorbeigehen kann.
gwk
Ausgewählte Schauspiele
Wilhelm von Scholz: Ausgewählte
Schauspiele: Der Jude von Konstanz Vertauschte Seelen - Der Wettlauf mit
dem Sdiatten - Die Frankfurter Weihnacht — Claudia Colonna. 480 S., Ln.
18.50 DM; Hohenstaufen Verlag, Schumann KG, 7765 Bodman/Bodensee.
Anläßlich seines 90. Geburtstages im vergangenen Jahr wurde diese Sammlung von
Schauspielen von Wilhelm von Scholz zusammengestellt Die fünf ausgewählten
Werke können als repräsentativ für die etwa
zwanzig Bühnenschöpfungen gelten, die der
Autor im Laufe seines langen Lebens schrieb.
Sie reichen vom ernsten Stück bis zur überschäumenden Komödie. Aber sie sind nicht
nur Beispiel für das dramatische Schaffen des
Dichters, sie geben ebenso Auskunft über die
Merkmale seines Gesamtwerkes:
78 jsnrjsttMQ
Lüeraturblatt
Die Phantasie ist Wilhelm von Scholz Kern,
Wesen und Quelle aller Kunst Er beheimatet fast alle seine Werke in einem vom Sinnlichen ins Uebersinnliche weisenden Zwischenreich. Auch in den Schauspielen — Bei.spiel: die Komödie „Vertauschte Seelen" —
klingt der Traum als Symbol des Lebens an.
So reichen die bewegenden Kräfte der Werke
von Scholz zum Geheimnisvollen, Rätselhaften, Magischen, zum Okkulten und Mystischen hin.
Die GEA-SchalJplatten-Truhe
„Was ihr saht war Traum und SdieinI
Spiel, Komödie und Symbol - "
dann wird damit nicht nur das geistige (und
phantastische) Profil von Scholzens Werken
umrissen, es wird damit auch das Bemühen
des Diditers aufgezeigt über allen Zeitgeist
hinaus gültige Werke zu schaffen, die sich in
sprachlich prägnante'r Formulierung schon
vom „Alltäglichen" unterscheiden. Insofern
mag Scholz mit Goethe verwandt sein, der
seine Werke auch stets im Hinblick auf eine
innere Erhöhung verfaßte. In solchen Versen klingt auch eine Absage an Gegenwartsgeist und -mode durch: Scholz hat einen
höchst eigenen Stil, den er nicht opfert weil
er Tendenzen nicht brauchen kann, solange
seine Werke Symbol sein sollen.
Die in diesem Band zusammengefaßten
Werke sind von 1905 bis 1940 geschrieben
worden. Sie sind vielleicht nicht repräsentativ für das Bühnenschaffen dieser Jahre, sie
sind wohl auch zu vergeistigt und unterschwellig, um in einer Zeit vordergründiger
Dramatik einen Erfolg von sensationeller
Durchsdilagskraft zu erzielen; aber diese
Werke sind umglänzt vom Schimmer echter
Poesie, sind gefügt aus sicherem Gespür für
dramatische Effekte, und deshalb dürfen sie
unter all dem vielen, was Ifi der jüngsten
Vergangenheit über die Bühnen ging, zu jenem
wenigen gezählt werden, was wohl bleiben
wird. Stücke wie „Der Jude von Konstanz"
sind ihrer Aussage von zeitloser Gültigkeit,
in ihrer Konstruktion makellos und in ihrer
Darstellung von jenem Abstand von den Ereignissen geprägt, der ein Werk von dramatischer Schönheit und vom Mahnmal-Charakter überhaupt erst entstehen läßt
So ist dieses Buch für den Theaterfreund
ein wertvolles Stück. Für die Theater sollte
es darüber hinaus Anregung sein.
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Noch eins unterstreichen diese fünf ausgewählten Bühnenwerke: Die hoho Sprachkunst des Dichters. Er beherrscht den Vers
ebenso wie die schmuckvolle Prosa, er zwingt
In Kürze
lyrische Bilder und dramatische Partien gleiUeber 800 Teilnehmer werden zum 14.
chermaßen in ein festes Gefäß. Wenn »Ver- Deutsdien Kongreß für Aerztliche Fortbiltausdite Seelen" mit den Versen endet
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Vornehmlich die vielen mit dem Grand Prix du Dlic
ausgezeichneten Werke legen Zeugnis ab für außergewöhnliche InterprolaUon In selbstverstfindlicher HiKi-Tonqualität. In dieser Reihe legt Teldec auch große
Stimmen vor. Obenan zu nennen zwei Platten mit
Renata Tebaldl, diesem 1946 von Toscanini herausgestellten italienischen Sopranwunder. Eine Zeltung
jener ersten Tebaldl-Iahre schrieb: .Es Ist das Wunder
einer Stimme, die in jeder Klangslärke von exquisite;
Reinheit ist. die Elegance und ätherisches Timbre hat."
Inzwischen wurde Renata Tebaldi »die Tebaldl" und
geistert das Wort von der „Anti-Callas". Dieser „Primadonna assoluta" hat die Teldec zwei Platten gewidmet, die zu den sdiönsten Geschenken für Musik-,
Gesangs- und Opemfreunde gehören dürften. Gerade
in Musik von Giordano und Pucclni kann sich diese
Engelsstimme In ihrer ganzen Schönheit entfalten. Bekommt man dazu nodi Verdi-Arien zu hören, so wird
die weite Ausdrudesskala dieser Stimme „vorgeführt",
die von unerhörter Modulallonsfähigkeit ist. Keine
Stimmung, kein Ausbrucii, die nldxt bei der Tebaldi
gflltigen und unvergeBliciien Äusdruci; finden. Denn
diese Kflnstlerln besitzt nicht nur eine Stimme von
unvergleichlichem Wohlklang, sie hat auch eine hohe
Begabung, Stimmungen klassisch gültig zu durchleuchten und zu gestalten. So dürften diese Aufnahmen
mit ihrer makellosen Tonreinheit Juwele für jeden
Opemfreund darstellen. Die Tebaldi ist auf deutschen
Bühnen nur selten zu hören — hier kommt ihr Beicanto In berühmten Werken „direkt ins Haus" als die
Perfektion der Gesangskunst. Was die Arien aber so
besonders fesselnd macht: sie werden nicht nur in
olympischer Vollendung gesungen, nein in Ihnen spiegelt sich auch das feinfühlige Herz einer Frau. Dai
erst gibt diesen Platten die beglückende musikalische
Bedeutung.
mit dem 68. Deutschen Aerztetag vom 21. bis
26. Mai in Berlin stattfindet.
Vom 25. bis 30. Mai findet in Berlin der
Europiano-Kongreß statt die erste internationale Begegnung von Menschen aus den
Bereichen der Musikpädagogik, Wissenschaft, Technik und Wirtsdiaft, die sidi mit
dem Klavier verbunden fühlen.
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Verbund in der Landwirtschaft - zwingende Notwendigkeit
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Typung
Typenbildung. 1. Festsetzung üon Typen für Waren,' durch die Typung morden die Waren oertretbar (Fungibilität)
und damit für den Handel an der Börse
geeignet gemacht. 2. In der Industrie;
Festsetzung bestimmter einheitlicher
Muster und IVIodelle für Fertig/abrikate.
,Die Typung srinöglicht eine gröjSere
Produljtioität (iWassenproduktion).
Textileinzeihandel setzte
25 Milliarden DM um
Bereits erheblidie Vorleistungen in der Anpassung an die EWG-Verhältnisse erbracht
Der Präsident des Verbandes, Minister
a.D. Dr, Oskar F a r n y , hob hervor, daß
die heimische Landwirtschaft jetzt in der
härtesten Phase der Anpassung ah neue Verhältnisse stehe. Immeu: mehr Kompetenzen
gingen auf die EWG-Behörden über.
Famy unterstrich, daß die Landwirtsdiaft
der Bundesrepublik in bezug auf die Anpassung ihrer Produktion sowie der Verwertung
und Vermairktung ihi-er Erzeugnisse bereits
erhebliche Leistungen aus eigener Kraft erbracht hat. Allein die genossenschafllidie
Milchverwertung in Württemberg habe seit
der Währungsreform 240 Millionen Mark
in moderne Anlagen investiert und von den
württembergischen Weingärtnern seien rund
100 Millionen Mark für den Ausbau ihrer
Einrichtungen aufgebracht worden. Sie hätten
sich damit auch einen vorbildlichen Marktanschluß geschaffen.
Das Problem, Erzeugung und Vermarktumg
in Einklang zu bringen, sei aber noch nicht
gelöst. Halbe Maßnahmen, könne man sich
beim wirtschaftlichen Zusammenwadisen
Etu-opas nicht leisten. Ein. „Auspendeln lassen," könnte den Zusammenbruch der Existenz
für zelmtausende Bauemfamilien in Europa
bedeuten. Die vertragliche Bindimg ziun
Markt über den Vei'bund auf genossensdiaftlicher oder privater Basis werde in
diesem Zusammenhang zum entscheidenden
Faktor. Nicht nur der bäuerliche Vollbetrieb,
sondern auch der Nebenerwerbs- und der
Zuerwerbsbetrieb blieben lebensfähig, wenn
arbeitstechnisch, die- richtige Lösung gefunden vmd der Marktanschluß duidi die genossenschaftliche Vermarktung garantiert ist
S t n t t g a r t . Die Notwendigkeit, zu
einem stärkeren Verbund in der Landwirtschaft zu kommen, um mit den neuen
wirtschaftlidien Größenordnungen Schritt
halten zu können, stand im Mittelpunkt
des Verbandstages des Württembergischen Landesverbandes ländlicher Ge-'
nossenscfaaften — Raiffeisen — ^-V. am
Dienstag in Stuttgart.
vier Monate 1965 mit einem Ausfuhrüberschuß von 1,1 Milliarden DM gegenüber 3,2
Milliarden DM in der Vergleichszeit des Vorjahres. Wie das Statistische Bundesamt feststellt, wurden von Januar bis Aprjl Waren
im Werte von 21,9 Milliarden DM eingeführt
und für 23 Milliarden DM ausgeführt Das
entspricht einer Zunahme vtm 20,8 bzw. acht
Prozent gegenüber den ersten vier Monaten
1964.
Im April belief sich der Ausfuhrüberschuß
auf nur 4 Millionen DM. Dagegen wurde er
für April 1964 mit 768 Millionen DM und für
März 1965 mit 539 MilL DM ausgewiesen.
Dabei lagen im Berichtsmonat die deutschen
Einfuhren mit rund 5,58 Milliarden DM um
13,4 Prozent über den Werten im April 1964.
Die Ausfuhr war dagegen mit knapp 5,59
Milliarden DM um 1,8 Prozent niedriger.
Deutsche Effektenbörsen
Frankfurt 20. Mai. Das Gesdiäft verlief
den Aktienmärkten 'am Donnerstag etwas \^
hafter. Die Abwärtsbewegung der Vortage ksj
zum Stillstand. Rückkäufe des Berufshandi
und Nachfrage der InveStment-Gesellsdiafi
lösten im Verlauf auf breiter Ebene Kurserl
lungen aus. Die Privatkundschaft beteiligte ;'
kaum am Geadiäft. Im Vordergrund des Inu
esses standen Farbenwerte, die um melite,
Punkte fester sdilossen. Maschinen- und Ami
aktien konnten Ihre Verluste vom Mith^
aufholen. NSU erzielten in Frankfurt einen (
winn von 23 und BMW einen von 12 Punltit
Elektro- und Montanpapiere freundlicher. In j,
Lokalbereichen kam es nur zu geringen Kursvx
änderungen. Bankaktien auf anhaltende Ad
landsabgaben teilweise bis zu 5' Punkten enj:
ßigt. Rentenmärkte ruhiger. In Hinblick auf '
heute stattfindende Zentralbankratssitzung
Beschlüsse lagen bis B^rsenschluß noch nidit \
— bekundeten die Kapitalanleger Zurüdchaitui^
Dasi Angebot war g^fler als an den Vortags
Oeffentlidie Anleihen bröckelten bis zu eine
halben Punkt "ab. Industrie-Obligationen ab»
schwächt.
.
^
schatten angeschlossen. Der Rest verteilt sich
auf landwirtschaftliche Bezugs- vmd Absatzgenossenschaften sowie auf Obsterzeuger-,
H a n n o v e r . Der Textileinzeihandel in
Mühlen-, Rebenaufbau-, Maschinen- und
der Bundesrepublik steigerte im vergangesonstige Genossenschaften. Als neue Mitglienen Jahr gegenüber 1963 seinen Umsatz tun
der sind im Berichtsjahr 24 Genossenschafsieben (Vorjahr 2,5)" Prozent auf 25 Milliarten und 2 Aktiengesellschaften hinzugekomden DM. Wie der Bundesverband des deutmen. Gelöscht-wurden 14 GenossensÄaften,
sdien Textileinzelhandels zu seiner Delegierweitere 30 sind durch Verschmelzimg ausgetenversammlung am Mittwoch in Hannover
Devisenkurse
schieden. In diesen Verschmelzungen kommt
bekanntgab, ist dieses Ergebnis selbst unter
der Trend zur. größeren Einheit zum Aus- BMW zahlt zehn Prozent
Frankfurt, 20. Mai. Die Wechselstuben kau!^
Berfid(siditigung der Preiserhöhung bei Texdruck. Die.'Zahl der den Genossenschaften
Die Bayerische Motoren-Werke AG (Mün- 350,00 DM-Ost für 100 DM-West und verkaufr
tilien um knapp zwei Prozent als gut zu beangehörenden Einzelmitglieder ist 1984 auf chen) zahlt für das Geschäftsjahr 1964 eine 100 DM-Ost für 30,34 DM-West
zeidinen, darf jedodi nidit darüber hinweg489 293 (1963: 476 765) gewachsen.
auf 10 Prozent erhöhte Dividende auf 60,6
Züricher Noten: 4,3375; 12,1525; 88,60; lOg.oe,
täuschen, daß die Gewinne von der „PreisMill, DM. Im Vorjahr war erstmals seit
Frankfurter
Devisen (Geld und Brief): Nj,
Kosten-Sdiere beschnitten werden". So seien
20 Jahren mit 6 Prozent Dividende wieder York 3,9793/3JB893;
London ll,1330'll,is
EBM-Ausfuhr um 16 Prozent
die Einkaufspreise vom Februar 1964 bis
ein Gewinn ausgeschüttet worden. Die Er- Montreal 3,6880/3,6960; Amsterdam lio«
Februar 1965 für Fertigkleidung um zwei
höhung um vier Prozent kam überraschend. 110,715; Züridi 91,54/91,74; Brüssel e,0ia'8,ojgestiegen
Prozent, für Meterware und Wäsdie sowie
Sie wurde am Dienstag vom Aufsichtsrat be- Paris 81,18'81,38; Kopenhagen 57,53/57,65; QI»
Wirk- und Stricicwaren sogar um 2,6 Prozent
Düsseldorf. Die Ausfuhr der Eisen, Blech schlossen. Es war allgemein mit einer Divi- 55,655/55,775;
Stockholm 77.43/77,59; RomOill
gestiegen. Dagegen nahmen nach Angaben
und Metall verarbeitenden Industrie in der dendenerhöhung auf 8 Prozent gerechnet land 6,368/8,388;
Wien 15,403/15,443; Madd
des Verbandes die Endverbraucherpreise im
Bundesrepublik und Berlin nahm im ersten worden. Aus dem Jahresergebnis werden 6,642/6,662; Lissabon 13,878/13,918. (Mitgeld
Textileinzeihandel nur um 1,8 Prozent zu.
Quartal 1965 gegenüber der Vergleichszeit den freien Rücklagen acht (7,5) Mill. DM zu- von der Deutschen Bank, Filiale Reutlingen.]!
Nach der „guten Konjunktur" in den ersten
des Vorjahres um 16 Prozent auf eine Mil- geführt, die damit 18 Mill. DM betragen. Der
Monaten dieses Jahres rechnet der Verband
liarde DM zu. Wie der Wirtschaftsverband Umsatz wurde im Berichtsjahr um etwa 19
für 1965 mit einem Umsatzplus von fünf bis
Eisen, Blech und Metall verarbeitende Indu- (47) Prozent auf rund 515 (433) Mill. DM er- Westdeutsche ME-Metailnotlerungeftl
sieben Prozent und einem effektiven Umsatz
strie hinzufügte, wurde damit die Zuwachs- höht. Das Grimdkapital beträgt seit 1. Januar
Frankfurt, 20. Mai. Deutsdie Metalle: 140>
von etwa 26,5 Milliarden DM. Die Auftrags- Auch der Leiter der vGenossenschaftsschule rate der deutschen Gesamtausfuhr von 11,6 1965 nach Umwandlung der restiichen Wan- 127,53; 1800-1818.
eingänge in der Textil- und Bekleidungs- in Stuttgart-Hohenheim, Dr. W a i d e l i c h , Prozent überschritten. Der Export von EBM- delschuldverschreibungen 75 Mill. DM, jeNotieruungen der NE-Metallverarbeiter: 477;
industrie seien zufriedenstellend.
empfahl in seinem Vortrag über Praxis und Erzeugnissen wurde im ersten Quartal 1963 doch sind für 1964 nur 60,6 >«iii. DM gevrinn- bis 482,75; 223-225; Blei in Kabeh» 127.50-12y
Sdrale im, Genossenschaftswesen, der Kon- mit 694 Millionen DM und im ersten Quartal bereditigt. Die Hauptversammlung i s t . am Notierungen vom 19. M?i: In DM je 100 b
zentraticin duidi Kooperation zu begegnen. 1964 mit 866 Millionen DM ausgewiesen. Die 15. Juli.
Zinn 176&r^l785, Blei 123,80-124,35 (Basis Uj
steigende Entwicklung geht nach Angaben
Maschinenbau für 6V2 Monate
don Kasse), Zink 133,96-135,05 (Basis Loni
Das gelte für die mittiere gewerbliche Wirt- des
Verbandes
vor
allem
auf
die
Fachbereiche
Kasse), Elektrolylkupfer (DEL-Notierun»
schaft ebenso wie für, die Landwirtschaft.
imd Stahlverarbeitung sowie Wirtschaftsunternehmen berichten
beschäftigt
487-492, Blei in Kabehi 131,75-132,75, AlumiEiE
Dem Württembergisdien Landesverbamd Metallwaren
Schlösser und Beschläge zurück.
223-225, Messing 58 338-^40, Messing 63 412~i!]
Frankfurt/M. Die Auftragsbestände derMa- ländlichear Genossenschaften. waren Ende
Sarotti ist zuversichtlich
sdiinenbauindustrie in der Bundesrepublik des vergangenen Jahres 3359 [Ende 1963:
Frankfurt. Die Sarotti AG in Hattersheim/
Main beurteilt ihre Aussichten für den Geschäfts- Bremer Baumwolle
einsthließlidi Berlin entspradien Ende Fe- 337) Genossenschaften, darunter sieben 1965 liisher 1,1 Milliarden DM
verlauf 1965 zuversichtlich. Vorstandsmitglied
bruar 1965 einer Fertigung von sechseinhalb Zentralgenossansdiaften xmi Zentralen mit
Bremen, 19. Mai. Juli 2,599 G. 611B; Okt. 2,5
Heinz M i e 1 e r t stützt dabei seine Erwartun- G, 567 B; Dez. 2,553 G, 567 B; März 5,561 G.a
Monaten, stellte der Verein Deutsdier Ma- anderer Reditsfonn, 1434 Kreditgenossen- Ausfuhrüberschuß
gen
auf
die
erneuten
Unisatzsteigerungen
in
den
schinenbau-Anstalten (VDMA] am Dienstag schaften, 1515 Molkerei- und Käsereigenos- W i e s b a d e n . Die Außenhandelsbilanz
B; Mai 2,562 G, 576 B. - Tendenz: Ruhig,
in' seinem Lageberidit über das vergangene senschaften und 138 Weingärtnergenossen- der Bundesrepublik schloß für die ersten ersten Monaten des laufenden Jahres. Wie der
Sprecher
in
der
Hauptversammlung
am
läittwodi
Jahr fest. Bei der vorangegangenen Reprähinzufügte, bereditigen die Verbraucherwünsdie Investmentpapiere
sentativerhebung im September 1964 sicherzu höherwertigen Qualitätswaren, die volle Lie- In DM: Adifonds 47,60 (47,60); Adiropa 511
ten die Auftragsbestände eine Besdiäftigung
ferbereitsdiaft des Unternehmens sowie die Sor- (53,10); Adiverba 44,00 (44,00); Agefra 3ü
für 6,6 Monate. Der Gesamtauftragseingang
timentsbreite bei Sarotti zu einer optimistischen (34,10); Akkumula 47,90 (47,90); Allfonds 29j
in der Maschinenbauindustrie wuchs im verAls bestes Informationsmittel — Die Werbung bleibt stets aktuell
Beurteilung. Allerdings lasse die Kostensituation (23,60); Anglo-Datdi 96,70 (96.50); Arideka 41i_
gangenen Jahr gegenüber 1963 um 19,4 Prodie Frage nadi dem wirtsdiaftlichen Ertrag nodi (41,70); Atlantic 38,80 (38,80); Austrofonds 511
zent. 1963 hatte er um 7,3 Prozent zugenom- Bonn (KOM). Mit einem weiteren Anstei- und Informationsgeschäftes, nämlich die weitgehend unbeantwortet. Die Hauptversamm- (52,75); Brauerei-Fonds 51,20 (51,30); Concent
men. Der Wert der Maschinenproduktion gen der Werbeaufwendungen der bundes- zunehmende Gemeioschaftswerbung der lung billigte für 1964 auf das dividendenberech- 32,10 (32,10); Dokafonds 36,60 (36,50); Surimi
war 1964 mit rund 33,92 Milliarden DM um deutschen Wirtschaft wird von der Mehrheit Grundstoff- und Investitionsgüterindustrien. tigle Kapital von 25 Millionen DM eine imver- 74,20 (74,40); Europa I 60,20 (60,40); Euniiw
138.70 (139,10); Finance Union 43ÄI (43,30); Fe
9,8 Prozent größer als im vorangegangenen der Werbefachleute gerechnet. Die Erfah- Je weiter sich ihre Erzeugnisse vom unmit- änderte Dividende von 18 Prozent.
dak (37,60 (37,60); Fondis 43,00 (42,90); Fotsl
Jahr. Die deutsche Maschinenausfiihr nahm rung der letzten Jahre hat nämlich gezeigt, telbaren Konsum entfernen, desto stärker
BBC gibt Gratisaktien
1964 wertmäßig um 10,4 Prozent auf rund daß einige traditionelle Grundsätze für den, muß das liiteresse an einer'Förderung der Mannheim. Verwaltung und Aufsichlsrat der 90.10 (90,00); I-Fonds 138,40 (136,40); Indusla
(64,50); Intervest 103.80 (J03,70); Imert
* ^ , 0 4 Milliarden DM zu. Die Masdünenein- Einsatz von Propaganda- und Informations- von,; ^ n e n belieferten , Verarbeitungsindu- Brown Boveri & Gie. AG (BBC) in Mannheim 64,40
g.80 (80,70); Sogelux 45.75 (45,85); Thesiuji
"fiihr übersdiritt mit 3,43 Milliarden DM das medien nicht mehr stimmen. Weder wird strien und der kleineren gewerblichen Un- wird der Hauptversammlung am 14. l«mi»-die- *r,»
{47,tt)); Transallanta 48,80 (48,90); Trtssi
S^orjahresergebnis um 14,2 Prozent.
„mehr geworben, wenn die Umsätze sin- ternehmen, die sich eine eigenständige. Ab- Begebung von Gratisaktien im .Verhältnis 9:1 43,00 (43,10); Unifonds 30,30 (30,20); Val«u
ken",, noch bestätigt sich eine andere Regel, satzwerbung nicht leisten könneu, sein. Es durch Umwandlung von 10 Millionen DM Rüdc- 77,76 ^,90). - In Sdtwaissr Frankui Univs)
nach der mit „steigender Massenproduktion^ kommt hinzu, daß die Zielrichtimg axif den lagen, die Sdiaffung eines genehmigten-Kapitals 115,70 (115,75). - la Dollar: Axe ScHence li(
Gute Umsatzentwiciciung
die Reklame wachsen muß". Zutreffend ist Gemeinsamen Europäisdien Markt und seine von 10 Millionen DM und die Ausschüttung einer (15.36); Channing vorm. Canagros uneih. (ll>1l
vielmehr, daß die Werbung stets aktuell ist, kommerziellen Möglichkeiten völlig neue Dividende von imverändert 16 Prozent auf 90 FIF 5.88 (5,86); National Investors 20,41 (205!
Millionen Grundkapital vorschlagen. Umsatz und Televislon 9.83 (9,80); Dreyfus 22,43 (22,39);«!
im Kraftfahrzeughandel
daß die entsprechenden Ausgaben der Fir- und größere Akzente setzt.
Auftragseingang in den ersten Monaten des 15,80 (15.83); IIT 5,16 (5,17).
men
ständig
höher
werden,
und
daß
dies
Frankfurt/M. Der Kraftfahrzeughandel soMit dem Ablauf des letzten Jahres ist der Geschäftsjahres 1965 waren höher als im Jahre
wie das Tankstellen- und Garagengewerbe, ohne Rücksicht auf saisonale oder brancheii- Zenträlausschuß der Werbewirtschaft voll- 1964.
zusammengeschlossen im Zentralverband des mäßige Umsatzentwicklungen geschieht. Es auf zufrieden. Die Umsätze der Branche ererwirbt Beteiligung an Kabelwerk Duisburg hat im Gesdiäftsjahr 1963 bei nahezu unva
Kraftfahrzeughandels und -gewerbes, fand kommt hinzu, daß die Grenzen zwischen un- höhten sieh gegenüber 1963 um über 12 vH. AEG
Frankfurt. Die Allgemeine Elektrizitätsgesell- ändert 19.9 (Vorjahr 19.8) Millionen DM ümsii
den Trend zum Automobil mit größerem mittelbarer Werbung und indirekter Absatz- In den letzten fünf Jahren sind die erfaßten schaft
(AEG) hat einer Aktionärsgruppe der
Hubraum im vergangenen Jahr durdi seine forschung immer fließender werden. Ein Bruttowerbeumsätze um nicht weniger als Kabelwerk Duisburg AG angeboten, eine Betei- erlösen den Ertrag nicht mehr halten könm
Hauptversammlung am 28. Mai wird eä
Preisausschreiben
beispielsweise,
das
den
Umsatzzahlen bestätigt. Wertmäßig steiger68 vH gestiegen. Dabei halten die Anzeigen- ligung von mindestens 60 Prozent des Grund- Der
auf 4 (6) Prozent reduzierte Dividende auf 4 VI
te sich der Neuwagenverkauf in der Berichts- Werbemittlern hohe Einnahmen besdiert, werbung in den Zeitungen mit rund 1,7 Mil" kapitals der Gesellschaft von 9 Millionen DM lioneri
DM Grundkapital vorgeschlagen. Hrsll
zeit um 10,6 Prozent, während die Stückzahl kann für den Veranstalter mehr marktauf- liarden DM weiterhin die Spitze, während zu eriverben. Vorgesdilagen wurde ein Umtausch- vergangenen Jahr mußte die Aussdbültung n
•um 4,8 Prozent anstieg. Der Gebrauchtivagen- klärend als marktfördernd sein.
die Anzeigen in den Zeitschriften nidit mehr verhältnis von 10 Aktien Kabelwerk Duisburg 8 Prozent Dividende und 3 Prozent Bonus«
umsatz erhöhte sich nodi stärker, was auf
ganz die Fortschrittsrate des Vorjahres er- AG in 7 Aktien der AEG. Darfiber hinaus bietet 6 Prozent zurückgenommen werden. Die Verei
Im Jahresbericht des Zentralausschusses zielen konnten. Die Fernsehwerbung schließ- die AEG einen Paketzuschlag von 100 DM je tung klagt vor allem über die Einfuhr von li
die vermehrte Inzahlungnahme gebrauditer
Kraftfahrzeuge durch den Neuwagenhandel dei; Werbewirtschaft 1964 überwiegen denn lich mußte ihre Zuwachsrate, die 1963 nodi Aktie der Kabelwerk Duisburg AG im Nominal- drudcter Fertigware aus Niedrigpreislfindem. D
hindeutete. In seinem Bericht spricht sich der auÄ die optimistischen Prognosen. Abgese- 29,9 vH betrug, auf nahezu 2,0 vH zurück- wert von 100 DM. Das Angebot ist bis zum 24. Kostenstaigerungen konnten nidit kompens!:
werden. 2,2 Millionen aus 2,7 Millionen Q
Zentralverband nach wie vor für die Preis- hen von der engeren Bindung der Werbe- stecken. Die Tageszeitungen stehen damit Mai 1965 befristet
freie Rücklage wurden für die Bildung eii
bindung bei Kraftfahrzeugen und Reifen aus, maßnahmen an die Absatzforschung und der unangefochten und im Abstand an der Spitze
Textil Prinz kürzt erneut Dividende ^
Rücklage für Vermögensabgabe umgewandi
während er für eine Liberalisierung der insgesamt anhaltenden Expansion der Wirt- der Träger und Verbreiter von werbewirk- Augsburg. Die zum Dierig-Bereidi gehörende Das laufende Jahr hat bisher eine besdieidi
Kraftfahrversidierungsprämien eintritt.
sd.aft gibt es eine dritte Säule des Werbe- samen Informationen.
TextUausrüstung und Druckerei AG (Augsburg) Belebung gebracht /
Die Tageszeitungen stehen an der Spitze
.».'.%'.
S S •• W
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VW 1500 ab DM 5.990 a. W.
Viele, die als ersten Wägen einen Volkswagen kaufen,
kaufen gleich diesen Volkswagen. Warum?
1
VVeii sie einen grösseren und sclinelleren
Wagen haben wollen. Und well sie vom
VW 1500 als selbstverständlich erwarten,
was selbstverständlicVi ist für die 9 Millionen
Leute, die einen Volkswagen fahren.
Diese Leute fahren nämlich einen Volkswagsn, weil ^e einen Wagen fahren wollen,
mit dem sie weit fahren können für wenig
Geld. Volkswagen sind sparsam im Betizinverbrauch und in der Wartung.,
Mit dem sie lange fahren können ohne viel
Ärger. Volkswagen sind robust und langlebig.
Mit dem sie selbst dann noch gijt fahren,
wenn sie ihn nicht mehr fahren wollen.
Volkswagen haben einen hohen Wiederverkaufsweft, auch wenn sie jahrelang gefahrerv
wurden.
Kein Wunder, dass viele mit dem VW 1200
angefangen haben, weil es zuerst nur diesen
Volkswagen gab. Kein Wunder, dass jetzt
viele mit dem VW 1500 anfangen, weil es
jetzt auch diesen Volkswagen gibt.
Er ist zwar grösser, stärker und s,chn6ller
als der VW 1200, hat aber alle VW-Vorteile
und ist genauso leicht und einfach zu fahren.
(Kein Wunder, dass viele Fahrlehrer
VW 1500 fahren,)
Ihre VW-Handler
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'reltag, 21. Mal 1985
79. Jahrgang
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79 lahrgsa
Freitag. 21, Mai 1985
Bornssia Dortmund Pokal-Favorit
Aber Alemannia Aadben ist am Samstag in Hannover ein gef ährlldier Außenseiter
Im 22. Endspiel um den dentscben FuBball-Fpkal am Samitag im Nledersachson-Stadion zu Hannover
zwischfo Borussia Dortmund und Alemannia Aadien greift mit der Elf vom Aadiener „Tivoli" ^icht nur
oin AuBenseiter, sondern auch erstmalig ein Klub der zweiten Klasse nach dem Fokal. Borussia Dortmund
und Alemannia Aachen orreichten beide zum zweiten Male das Endspiel. Die Bonitsen verloren 1113, als
die deutsdie Meisterschaft und die Teilnahme am Europapokal bereits gesichert war, im Finale in Hannover
gegen den Hamburger SV mit 0:3. Aachen, scheiterte 1953, als der Fokal von vielen renommierten Klubs recht
Btiefmtttterlicfa behandslt wurde, an Rotweiß Essen mit 1:2.
Nur selten konnte der Angriff von Itsa MOndien in London seinen Fokalgegner West Ham United in
drängnis bringen. Auch dieser Angriff von Mittelstürmer Bmnnenmeier sieht gefährlicher ans, als er
sSchlicii war. Der englische Torwart Standen hat den Ball sidiar aufgenommeoi der Mündiner hat
Nadisehen. Links Mittellänfer Brown, radtts Verteidiger Feters.
Betat»
das
dpa
Englands Pmse lobt 1860 tHiinchen
In den Augen der Kritiker waren die Bayern in London aüsgezeidmet
Zum 2:0-Sieg von West Ham United über München
18B0 schreibt der Londoner »Daily Telegraph": «München war eine harte, fleißige, beweglidie und faire
Mannschaft, die in der ersten Spielhälfte zeitweise
mehr als fähig aussah, als erster deutscher Klub eine
große europäische Trophäe zu gewinnen. Küppers,
Brunnenmeier und Grosser waren ein Innenslunn mit
Verve, Schwergewichts-Schüsseu und beängstigendem
Beschleunigungsvermögen . . . Luttrop ein Turm der
Stärke und Radenkovic großartig in der Niederlage...
Auch die Zuschauer leisteten ihren Beitrag zu diesem
denkwürdigen Abend. Es war eine edite Fußball- Anhängerschaft, die an den Mannschaften und am Spiel
leidenschaftlidi Anteil nahmen."
Der „Guardian" schreibt: «Es war eines der aufregendsten Spiele und ein angemessener Höhepunkt
der Saison, ein Match, der mit Geist, Schnelligkeit und
Initiative ausgetragen wurde. München, so tapfer es
war, wurde letztUa durch ein Meisterstück taktischer
Teamarbeit bezwungen... es hat eine Mannschaft,
auf die es stolz sein k a n n . . . die man sehr wohl mit
ihrer Kraft und ihrem schnellen, direkten und kraftvollen Spiel für ein englisches Team hätte halten
können."
Die „Times" meint: „Dieses Spiel war mehr als ein
Triumph für West Ham, es war ein Triumph für den
Fußball selbst. Aufler einigem Körpereinsatz von
Kohlars, der Sealy häufig aus der Fahrbahn warf,
hatte der ungarisdie Schiedsrichter kaum etwas zu
tun . . . Die Deutschen spielten den Dreiecks-.WallPass" ausgezeichnet.. aber bei Halbzeit hatte die
West-Ham-Abwehr die Mündiener Taktik durchschaut."
Der „Daily Express" schreibt: „West Ham mußte
lange Zeit gegen eine harte Abwehrmauer anrennen.,.
und es hatte keine Hilfe von dem riesigen Petar Radenkovic, Münchens außergewöhnlichem Torwart.
Brunnenmeier, sdinell, hart und intelligent, bereitete
West Ham eine Menge Sorgen."
Die JDaily Mail": „Diese Münchener Mannschaft,
schnell, hart und unendlidi elnfallsreicJi!-bereitete
West Ham Probleme, denen es noch nidit oft begegnet
i s t . . . Für ein Gegeneinander von Mannschaften, von
denen ]«de offensichtlich so verteidigtingsstark war,
war der Standard des Angriffsspiels erstaunlich hoch."
noch der TV Derendingen (A-Klasse) im Reimen. Auch
er hat am Sonntag Platzvorteil, sein Gegner ist der
SV Spaichingen, der in der 2. Amateurliga Gruppe IV
den dritten Platz einnimmt.
lugendfuSball
Jetzt fällt die letzte Entsdieidimg über die Zusammensetzung der Aufstiegsrunde
In der Quäliflkationsmnde für die Aufstiegsspiele zur Bundesliga gewann der Nordzweite FC St. Pi^
da« Vorspiel gegen SSV Reutlingen knapp mit 1:0. Die Sttddeutschen beBeiSlgten sich in Hamburg ti»
defensiven Spielweise, am „glimpflich" über die Runde zu kommen. Beim RiTckspiel am Sonntag in Kns
•idie-Stadion nnter der Achabn soll der SpieB umgedreht werden. Der Rückstand kann aufgeholt werden, h
Norden hält man eine solche Entwidclung für naheliegend, well St. F«nU seine Chance eines mögliälK
höheren Sieges verpaßte.
'f
^
So ganz sicher dürfen sich Wurzers Mannen Jedoch
ihrer Sache nicht fühlen, denn die Millemtor-Elf kann
ebenso ihr Tor verrammeln, und ihr würde schon ein
Unentschieden genügen. Uebrigens sehen die Bestimmungen für die Qualifikation vor, daß im Falle der
Punkt- und Torgleichheit das Reutlinger Spiel um
zweimal 15 Minuten verlängert wird. Sollte dann immer nodi keine Entscheidung gefallen sein, so wird
das Los entscheiden, wer am 29. Mai an den eigentlichen Aufstiegsspielen teilnimmt. Die Reutlinger
müßten als Süd 2 dann bei Holstein Kiel antreten.
Wenn sich St. Pauli qualifiziert, so muß es gleich zu
Bayern München.
In den regionalen Ligen ist jetzt auch \^die letzte
Entscheidung gefallen, Tennis' Borussia ist Berlins
Meister und nimmt an der Aufstiegsrunde zur Buntiesliga teil. Die Niederlage des Spandauer SV am Mittwoch gegen Tasmania hat Tennis-Borussia einen.Vorsprung von zwei Punkten gesichert, der selbst hei
einer Niederlage im letzten Spiel gegen Tasmania
ausreicht, da Tennis-Borussia gegenüber Spandau.das
weitaus bessere Torverhältnis hat. Die Aufstiegsrunde sieht jetzt wie folgt aus:
Ein z ä h e r Kämpfer gab n i c h t auf
Hfalfshohl hat lange saften müssen
Endlich riß die Pedisträhne ab - Und nun folgt die Tour de Francs
6
arMrossa
Sie kennen fhn doch. — .
' '
•den Rotwein von besoncierer Klasse,
miW, samtig, bekömmÜLh.
.
BARBAROSSA- der meistgefrunkeae
deutsche Marken-Rotwein.
•
E D U A R D DIEHL W«iingri>(3kelieroi •
Wolfshohl erneut auf die lädierte Schulter und mußte
wieder für Wochen aussetzen. Dann kam der fatale
Sturz in der Bretagne. Man transportierte den bewußtlosen Kölner nach Paris, wo eine schwierige Schädelopeiatlon durchgeführt werden mußte. Hinter der
Hand Süsterte man sich zu: „Das ist das Ende seiner
Uufbahnl"
Aber der Kämpfer Rolf Wolfshohl stedcte nicht auf.
In Bilbao, am Endziel der 20. Spanien-Rimclfahrt,'
feierte er jetzt den großen Tritimph. Neidlos gratuUarten ihm alle.
.-^ •
Nodi Probleme zn lösen
Der Sieg in Spanien aber wirft gleidizeitlg ein erhebliches Problem auf. Es ist die Parallele zum
„Fall Altlg-Anquetil" vor drei Jahren. Am 22. Juni beginnt in Köln, Wolfshohl Heimat, die Tour de France.
Nachdem als sicher feststeht, daß Jacques Anquetll,
der Sieger der letzten vier Jahre, diesmal fehlt, gilt
sein Landsmann Raymond Poulidor als der große
Favorit. Der gleiche Poulidor aber, dem sein Mannschaftskamerad Wolfshohl in Spanien den Lorbeer
entriß. Niemand außer Rennletter Magna war an jenem Abend nach der achten Etappe in Sagunto dabei,
als die Gründe zur Sprache kamen, die Wolfshohl.zu
jenem Ausreißversuch veranlaßt hatten, der mit einer
Viertelstunde Vorsprung vor Poulidor endete und dem
Franzosen das Spitzenreitertrikot zugunsten von
Wolfshohl nahm.
Es steht fest, daß Poulidor bis zum Endziel in Bilbao keinen Angriff mehr gegen Wolfshohl fuhr. Was
aber bringt die Tour de France? Wolfshohls „Hunger"
ist sicheriidi nodi nicht gesüllt. Bridit die Rivalität
zwischen Wolfshohl uäd Poulidor nun genau so offen
aus wia damals zwischen Altig und Anquetll? Wie
sagte doch Louviot: „Dieser junge Mann wird eines
Tages die Tour de France gewinnen.. .* Dieter Stein
*<•*
«
Kreisobstbauverband Reutlingen
In Verbindung mit dem Obstbauverein Metzingsn veranstaltet der Verband am Sonntag, den 23. Mai 1965, in
Metzingen eine
Frühjahrsbegehung des Obstbaumfeldes
Treffpunkt; 8.30 Uhr beim Gasthaus zur »Gartenlaube* in Metzingen, NOrtinger Straße.
Hierzu sind alle Mitglieder der örtlichen Obst- und Gartenbauvöreino sowie Obstliebhaber freundlich eingeladen.
Der Vorsitzendft
Gruppe 1: Holstein Kiel, Borussia Mönchengladbach,
Wormatia Worms, SSV Reutlingen oder Tennis-Bolussia Berlin.
Gruppe 2: 1. FC Saarbrücken, FC Bayern München,
Alemannia Aachen, FC St. Pauli oder Tennis-Borussia
Berlin.
Die letzten Spiele der Regionalligen West und Berlin an diesem Wochenende:
Regionalliga West: Duisburg - RW Oberhausen
(Do.) (0:3), Duisburg — Gelsenkirchen (Sa.) (0:3),
Bielefeld - Mönchengladbach (1:1), KW Essen ^egen
Fortuna Düsseldorf (1:5), STV Horst Emscher gegen
Viktoria Köln (0:2), Bayer Leverkusen - Westfalia
Herne (0:1), Homberger SV - TSV Marl-Hüls (0:2),
Wuppertaler SV - Schwarz-Weiß Essen (1:2), Hainborn 07 — Preußen Münster (3:3).
Stadtliga Berlin: Meisterrunde: Tennis-Borussia
gegen Tasmania 1900 (2:0, 2:2, 2:2], Spandau gegen
Wacker 04 (1:1, 6:1, 3:2); Abstiegsrunde: Südring
duelllenan-lotd
gegen Blauweiß (1:1, 1:1, 1:1], Reinickendorfer Füi«
gegen Viktoria 89 (3:1, 0:2, 0:3).
^
Aufstieg zur Regionalliga Süd
TSF EBlingen und VfR Pforzheim startelea s
Auswärtssiegen beim FV Ehingen bzw. SC Freite
recht vielversprechend in die Aufstiegsrunde zur^
gionalllga Süd. Am zweiten Spieltag können die si»
reichen Mannschaften vor eigenem Anhang spiele
Gegner sind die am Sonntag unterlegenen Tesa
Aber gerade da ist Vorsicht geboten, denn valts
Niederlagen können sich Freiburg und Ehingen nä
leisten, wenn sie nicht schon vorzeitig ihre Aussü
ten verspielen wollen.
Sonntag: VfR Pforzheim - FV Eblngen, TSF EBia
gen — SC Freiburg.
, • Anfclleg z w 1. AuatMiUga Ndrdwfirttembeig
Mit zwei Begegnungen werden am Sonntag die ki
sUegsspiele zur 1. Amateurliga Nordwürttemberg E
den Vereinen SpVgg Feuerbach, Normannia Gmäa
TSG Backnang und TV Gültstein gestartet. Die b
Vorjahr aus der 1. Amateurliga abgestiegene SpV;
Feuerbach wird dabei sidier nichts unversucht lasic
um auf Anhieb den Wiederaufstieg zu schaffen TS
Backnang und Normannia Gmünd sind nidit o^
Aufstiegsspiel-Erfahrung, dagegen ist der TV GC
stein in diesem Quartett ein ziemlidi unbeschripbec^
Blatt. Vielleicht aber sorgt gerade dieser Verein I:
eine Usberraschung.
Sonntag: SpVgg Feuerbadi — TSG Backnang, ^y
mannia Gmünd - TV Gültstein.
Trotz des Ausschlusses aus der Bundesliga vc
Hertha BSC Berlin am Freitag zu seiner Flugieii<e csi
Amerika starten. In Mexiko-City wird am Sonntag di
erste Spiel ausgetragen werden.
Mit rund 130 000 Zuschauem hatte Eintracht TÖ
den stärksten Hnimspielbosuch in der abgclaafi:^
Saison der' FufiballrRegionalliga Südwest vor it.
Meister 1. FC Saarbrücken (107 000). Der Vizcmeiäi
Wormatia Worms kam auf 58 OOO Besucher.
auidem .Ming «
Audi Porsdie kann im 1000 km-Rennen in der Eifel eine RoUa spielen
In als neues Duell zwischen Ferrari und Ford, in das «vant««!! nach dam galtn Absdinaldan bei k
Targa Florio auch Forsche •ingraUsn kann, wird a n Sünntas das i m km-Kanaaa.anf dem Nürburgii^
gipfeln, das einen der Höhepunkte im deutschen MotorsportgsjMitehm bildet. Welt iibar I N M* Zusdiua
werden an der 22,1 km langen Nordscfalelfa erwartet, die in den vsrsaaganen Jahran immair wieder Ilin
Ruf als die wohl schönste, aber auch schwierigste Rennstrecke bestitist«.
Die Besetzung dieses Rennens, das über 44 Runden
(1003,640 km] führt und als Wertutigslauf für den
Weltpokal der Prototypen und der Markenweltmeistersdiaft in den drei Klassen bis 1300 (!cm, bis 2000
ccm und über 2000 com gilt, garantiert auch in seiner
elften Auflage wieder einen interessanten Verlauf.
Dafür wird allein der Zweikampf zwischen Ferrari
und Ford sorgen, wobei es den Amerikanern darauf
ankommt, die Siegesserie der Italiener auf dem „Ring"
zu durchbrechen. Viermal gewann Ferrari bisher die^
ses Rennen, zuletzt 1964 durch ScarfiiottoA^accarellä
in der neuen Rekordzeit von 7:08:27,0 Stunden (140,5
km/h), nachdem der führende Surtees (i^ekordrunde
von 9:00,0 Minuten -• 149,6 km/h) auf Ferrari durdi
einen Radverlust ausgeschieden war. Diese Rekorde
sind in Gefahr gebrochen zu werden, besonders-durch
die schnellen Ferrari-Prototypen 275 P2 ,mit Surteesi
Parkes, Bandini, G. Hill und Mairesse, gegen dia dia
vier Ford (McLaren, P. Hill, Whltmoro, Trintignant)
zweifellos einen schweren Stand haben werben. I.
lautet die Erfolgsserie nach Davtona, Sebring, Mm
und der Targa Florio; die 1000 km auf dem Ringwäs
den einen Aufschluß darüber vermitteln, ob Ford lä
der endgültige große Schlag gegen Ferrari getiLga
wird.
Die maschinen- und materialmordcnde Strecke bii:i
es aber mit sich, mit Prognosen vorsichtig zu K^
Aus diesem Grunde ist audi Porsche, im letzten Iti
beachtlicher Dritter im Gesamtklassoment mit ca
Achtzylindor-Zweillter-Prototypen
(Bonnier/Maglid
Mittert Davis, Linga) nicht ohne Chancen. Die Gi
Wertung bis 2000 ccm Ist ohnehin eine sichere Asii
.legenhett für das deutsche Wetk, das iiL allen btshn
gen fünf Wertungsrennen in seiner Klasse sic;:eü
blieb und auf dem .Ring" praktisch bereits seiss
vierten Inoffiziellen Weltmeistersdiaft entgegsnsiib
Pas gleiche gilt für die kleinen, aber tupersdinelli
Abarth in der GT-Klasse bis 1300 «cm.
Weltberühmt« herrlich» Tiergruppen i
25.-27. Mai in Tübingen, Sommerfestpiatz, Telefon 3900
28.-31. Mai in Reutlingen, Bösmannsädcerplatz, Telefon 38244
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Cü^e^Ui^
Offenbacfa zeigt Hertha BSC an
Das Urteil des DFB-Sportgeridit* gegen Hertha Bsi
Berlin wiri] eine Anzeige der Offenoacber Kidttrt«
gen den in die RegionalUca iiprttckversetzten Bctlil
Bundesligaverein nach sich ziehen. Kickers-Vorsiüg
der Horst G. Canellas hat am Donnerstag des v?
sitzenden des Bundesligaausscbusses, Franz KcSn^
telefonisch davon unterrichtet, daS sein Verein h
zeige wegen schwerer Verfehlungen, die den Otts
bachem „zum Schaden gereichten", beim DFB et,^
ten wird, Die Anzeige diirfte im Zusammenhang ^
dem geplanten Vereinswechsel des Kickers-Stümn
Siegfried Held zu Hertha BSC stehen. In letzlct U
wurde Held allerdings wicfa mit dem Meiderichcc syt
Verbindung gebracht.
*
^u( dem l/Oeg ^UIF ßundesliga
Spiele am 22./23. Mal: A-Jugend: TSG Tübingen gegen Pfullingen, Metzingen - Derendingen (9.30 Uhr),
SSV Reutlingen - SV Tübingen abgesetzt.
Junioren-Pokal: TSG Reutlingen - SSV Reutlingen
(9.30 Uhr], Wannweil - Dettingen (Samstag 15 Uhr).
Wie beraifs gemeldet, findet am Samstag das Vorrundenspiel um die württemberglsdie Jugendmeisterschaft zwisdien dem Meister des Bezirks Alb Spvgg
Mössingen und dem Meister Zollem FC Tailfingen
um 18 Uhr auf dem Platz der Spvgg Mössingen statt.
Tasmania will Herthas Platz
Auf dieses Spiel wird nochmals hingewiesen und um
Die Frankfurter Entscheidung im Fall Hertha BSC,
zahlreichen Besuch gebeten. Einladung ergeht besondl* bei der Bemfnngtverhandlung vor dem DFB-Bnnders an die Jugendabteilungen des Bezirks Alb.
Raymond Louvlot sagte es vor mehreren Jahren:
„Dieser junge Mann wird eines Tages die Tour de
France gewinnenl" Diesen gewichtigen Worten folgte
allerdings der Nachsatz: „Erst muß Rolf W o l f s h o h 1 aber noch lernen, daß man ein großes Radrennen nicht nur mit den Beinen, sondern auch mit dem
Kopf gewinntl" Louviots Meinung zählt hn internationalen Radsport. Ei kennt die Materie von der Pike
auf, war 1934 franiösischer Meister, fuhr selbst die
Tour da France mehrmals mit und wurde nad> dem
Kriege einer der erfolgreichsten Rennleiter. Man sagt
ihm nachi daß er mit WoUshoal nidit nur die kleine
Statur gemeinsam habe, sondern daß er selbst früher
ähnlich wagemutig, ja verwegen fuhr wla später der
Kölner. Auch, als Louviot sich von Wolfshohl trennte
Gerusel (Bonn) und Kestler (Bamberg] übernahmen und einen anderen Rennstall übernahm, änderte das
mit je sieben Punkten aus neun Runden in Kiel die nichts an seiner Wertschätzung für den Rheinländer.
Tabellenspitze beim zehnten Kandidaten-Turnier zur
deutsÄen Schachmeisterschaft. Schröder (Heidelberg) „Was lange währt.. .*
Ist mit 6,5 Punkten auf den dritten Platz zurückgefalLange, fast schon zu lange, hat Wolfshohl auf seinen
len.
ersten ganz großen Sieg als Straßenfahrer warten
WFV-Pokalspiel in Wannweil
müssen. Vor zwei Jahren wurde er im klassischen
Remo buchstäblich auf der 2UelIinie noch
Der SV Wannweil hat sidi bisher im WFV-Vereins- Mailand-San
dem Franzosen Joseph Groussard um einen winpokal ausgezeidinet geschlagen und u, a. den FV Ehin- von
zigen
Zentimeter
Selbst auf der Ziolfotogen aus dem Rennen gewonen. In der vierten Haupt- grafie war damalsgeschlagen.
der Sieger nicht klar zu erkennen.
xunde an diesem Wochenende haben die Wannweiler Vier
Wodien später, im klassischen Paris-Roubaix,
nun den SSV Ulm zum Gegner. Dia Ulmer belegtan lag Wolfshohl
ganz allein in Front. Wieder hatte sein
In dei' 1. Amateurliga Nordwürltemberg den 14. Platz Wagemut das gesamte
Rennen gestaltet. Auf der Radund mußten mit der punktgleich vor Urnen rangieren- rennbahn in Roubabc aber
fing ihn die jagende Meute
den Spvgg Ludwigsburg ein Entscheidungsspiel um noch ein. „Ich verkaufe mein
Rennrad", meinte der
den Klassenerhalt austragen, das Ludwigsburg mit Kölner mit Tränen in den Augen,
obwohl ihn die
4:1 Toren gewann. Damit spielt der SSV Ulm in der Menge wie den Sieger feierte.
kommenden Saison in der 2. Amateurliga, der der SV
Noch schlimmer aber kam es 1963. Im Berliner SedisWannweil ebenfalls angehört. Die Plateherren haben
eine giite Chance, auch diese Begegnung zu gewin- tagerennen stürzte er. Der Schlüsselbeinbruch bedeutete auch den kampflosen Verlust auf das Weltmeisternen und damit die fünfte Runde zu erreichen.
Als zweiter Verein aus dem Bezirk Alb ist auch trikot im Querfeldeinfahren. Gerade genesen, fiel
See'b,(».1 d I . n g e 0 •• W e m 8 1 r a ß e
desgericht kaum eine grundlegende Acndetung erfahren dürfte, hat einen anderen Berliner Verein, den
Vorjahresregionalmoister Tasmania, ermuntert, sich
auch ohne Aufstiegsspiele um einen Bundesiigaplatz
zu bewerben. Tasmania wird ein Gesuch an den DFB
richten und darum bitten, den durch Herthas Abstieg
freiwerdenden Platz cixizunchmen.
Als 1963 Hertha BSC und Tasmania 1000 als gleichwertige Bewerber um den Berlin zugedachten Bundesiigaplatz auftraten, erhielt Hertha als der Berliner
Club mit der sportlich größten Vergangenheit und als
Berliner Meister 1962/63 den Vorzug. Tasmania protestierte und bezv/elfelte die Stichhaltigkeit der Unterlagen, die Hertha-BSC dem DFB vorgelegt hatte. Nun
Die erfolgreldiste Mannschaft im Pokal war bisher
der 1. FC Nürnberg mit drei Erfolgen. Der Süden Ist
mit zehn Siegen der erfolgreichste Landesverband
überhaupt. Viermal stellton bisher der Westen, dreimal Mitteldeutschland (mit dem Dresdner SC und VfB
Leipzig] und Je zweimal der Norden (HSV und Werdsr)
sowie das damals dazugehörende Oestcrreidi (Rapid
und Vienna Wien] den Pokalsleger.
Daß der deutsdie Fußball-Pokal nicht mehr ein
stiefmOtterilches Dasein führt, ist nicht zuletzt ein
Verdienst der letzten- Pokalsieger Werder Bremen,
1. FC Nürnberg, Hamburger SV und vor allem von
1880 München, die im europäischen Fußball-Wettbewerb der Fokalsieger eine beachtliche Rolle spielten.
Das Interesse am Pokal stieg von Jahr zu Jahr. Immerhin haben die Jbishorigen 31 Spiele der ersten vier
Runclen auf DFB-Ebene Tund 500 000 Zuschauer gesehen. Dai entspricht einem JJurchsdinltt von über 16 000
pro Spiel.
>'
Borussia-Trainer Hermann Eppenhoff, der nach der
Saison zum Meidericher SV wechselt, möchte seinen
Abschied von den Borussen mit einem Sieg im deutschen Pokal feiern. Die Westfalen sind ohne Frage
Favorit, aber Eppenhoff schränkt ein: „Aus vielen
Spielen kennen wir die Aachener Elf. Es wird nicht
leicht sein, sich gegen diese willensstarke Mannschaft
zu behaupten. SchliaBlidi unterliegen Pokalspiele
eigenen Gesetzen." In der Pokalform Wie gegen Eintracht Braunsdiwelg (2:0) und 1. FC Nürnberg (4:2]
hofft aber Eppenhoff mit seinen Borussen, die in bester Besetzung antreten können, erstmals den Fokal
nach Dortmund zu holen.
„Wir kommen nicht nach Hannover, um zu verlieren,
sondern wollen mit einer starken Leistung unsere
Chancen wahren", sagte Aachens zweiter Vorsitzender
Franz Breuer, der sich vor allem von der Kampfmoral
seiner Mannschaft viel verspricht. Pech für die Alemannen ist es, daß mit Klostermann (Knieverletzung)
ein wichtiger Flügelstürmer ausfällt. Diesen Platz soll
Gronen ebmehmen. Sonst will Alemannia in der zuletzt bewährten Besetzung spielen, zumal der eisenharte langjährige jugoslawische Nationalspieler Zebec
nach seiner sihweren Verletzung erst nächste Woche
das Training wieder aufnehmen wird. Nicht nur 8000
Schlachtenbummler werden die Alemannia unterstützen, sondern auch der Großteil der zu erwartenden
50 000 Zuschauer wird auf Seiten des Außenseiters
stehen. Die voraussichtlichen Mannsdiaften:
Borussia Dortmund: Tilkowski; Cyliax, Redder:
Kurrat, Paul, Sturm (Straschitz); Wosab, Sdunidt,
Brungs, Konietzka, Emmerich.
Alemannia Aachen: Prokop; Christ, Nievelstein;
Hermandung, Thelen, Breuer; Gronen, Glenski, Martinelli, Nadcen, Krieger.
hat sich vor dem DFB-Sportgeridit herausgestellt i,
dieseJLteterlagcn — gelinde gesagt — frisiert w(»
und Tasmanlas Protest von 1663 nicht uabcreditii
war.
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Podiumsdiskussion in Pfor^cheim
am Samstag, den» 22. Mal 1965, 20.00 tfhr, im Reuditin-Haus jwisohon
«Itia CDU-BuRdMtaaskandidattn IDr Reutlingsn-Tablnstn
dtm VorsItz«ndtn der SPD-BundtttaBtfraktlen
Dr. Heinrkh Geißler
Fritz Erler
Bio Bovötkerung dos Walilkroisofi Koutliugon-Tübingon ist herzlich oingoladen.
Dir CDVI-BundestagsksndIdat wQrda «s bearQBan, wrcnn Shnlldit Podlumt-Olskutslonsn andi Im WahlkraU Rtutllngsn-TOblngtn
mit d*m SPD-Kandldatsn statülndan kSnntan^
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unter Nr. 6012 an den RoutlJfiRor Goncral-Anzoigor.
den 22. Mai 1965,
20.00 Uhr, in der
Bningor Fosthalle
Reit- und Hirschbraten
mit Spätzle
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BrikeHs-Holz
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Morgen Samstag,
Es spiolön dlo berühmte-1
ston Tanzordhostor und dio [
bostnn Bands der Weit — I
I natürlich auf Sdb^llplatton
- über eine HiFi-Storoo-1
Aulago.
Einer der hosten OouMronoiors der Qogomvart
Peter Schwarz
führt als Bisk-Jookoy
durch den Tanzabend.
I Es freuen »idi auf Ihr |
Kommen dio Angostellton
I der Sdiallplatton-Abtoilg.
Wsndkl u, Ooltarmann
Eintritt! DM 2.—,
K'arten an dor
Abendkasse. Kostonloso Straßenbahn'
fahrt bis Ileutlinsr«n,
Karlsplata 0,10 ühr.
Kihtk^tappld)* xu OrljjinalprtUta
Kib*k'T«pt>!dcAg«ntur, Sllg., Karlsir. 23
Frei ab
16 Jahren
Wegitn überlange g«änderta Anfangszttifen:
Täglich, auäi Sonntag: 15.00,17.30, 20.15 Uhr
I . Ä 23.00 *"53?gr''Eln Mann allein Ä Ä S l ' '
Bin WoEtoru von seltener Spannung (Farbfllm).
wmmKmmmmmmmmMmmmmmmmmmmBaBm0
li^l^a
g^ 21. Mai 1965
7^
SPORT
klarer Favorit, auch der FC Reutlingen U müßte das
Heimspiel gögen Willmandingen gcwlimcn können.
Leichtes Spiel dfirfto der SKV EAin^en mft dem Schlußlicht Genkingen haben, während in Rtlbgarten die
Gäste aus Glems ein Wort mitsprechen sollten.
XeuUingeiF Chancen im 11'fokal
der süddeutsdien Endrunde können die Damen lind die Herren das Finale erreidien
Am letzten Titel der nun zu Ende «eilenden
nnis-Saison, nümlldi um die süddcutsdie Fokalnidiaft geht es am kommenden Wodienende in
5 Für dl« Endrunde konnte sldi der SSV
oen sowohl bei den Damen als audt bei den
auaiuizier«»t. "°d In beiden Wettbewerben
;, äas Endspiel orreidien. Bei den Damen wird
,im der MTV München der große Rivale sein;
iTjeiingt es dem SSV als 3er-Mannsdiaft, dios"no flie Oberhand zu bebalten. Allerdings sind
risen Mitbewerber nitht zu untersdiätzcn, vor
der SSV Freiburg kaün ein recht unbequemer
r «erden. Weiter sind am Start der SC Donau• Siemens Erlangen, die TSG Heidelberg, der
rteilodi und SSV Ulm.
nn Herren kommt dem SSV zugute, diD er im
nbergtsdien Finale den Sportbund Stuttgart
a 2 V\aM verwies und als Pokalmeistei neben
st Augsburg (bayerischer Pokalmeister) gesetzt
kann ei nihig zusehen, wie sich im Semifinale
imburger mit dem Sportbund Stuttgart herum'S In de? ersten Rtmde trifft der SSV Reutlini den Oboriigaaufstelger ITC Burgkunstadt mit
nmer nodi temperamentvollen Ex-Nationalspie^tTsolz, im Semifinale dann auf den Sieger der
unz Post Mannheim - Jahn Ntirnberg. Die
loer müßten schon sträflich leichtsinnig aufspie.
nllten siB s^ch von einem der Gegner aus dem
, werfen lassen. Als Finalgegtier wäre dem SSV
jobl der Sportbund Stuttgart angenehmer, denn
Harst und Co. rechnet man sich mehr Chancen
I gegen die Augsburger, bei denen allein Martin
5r drei Punkte gut ist.
Hans Bortndt im Kommen
Mit dem jungen Hans Berendt schob sich in den
letzten Wodien ein neues Tischtcnnis-Talcnt des SSV
Reutlingen- In den Vordergrund. Beim Turnier in KlrAheim gelang es Berendt im Endspiel seinen Vereinskameraden Tomaschofskf zu sdilagen und damit Pokalgewinner zu werden. Bei den Turnieren in Oohringen und Schramberg wurde er nur vom süddeutschen
Vizemeister Kegreiss [SV Böblingen} gosdilagen, obwohl bis auf Bernd Steldle die gesamte Jugendspitzenklasse am Start war. Das Reutlinger Paar Berendt/
Schlipphak konnte sidi außerdem in die Siegcrllste des
Jungen-Doppel eintragen. Manfred Schlipphak und
Andreas Kochendörfer, bisher FSV Reutlingen, schlössen sich übrigens dem SSV Reutlingen an, so daß dieser in der nächsten Saison mit einer sehr starken lugendminnschaft in die Rundenspiele gehen kann.
B-KIasse Tübingen
Eclsen — Kustcrdingen (3:2), Lustnau - Obemdorf
(0:2), Kirchentellinsfurt - Nehren (4:2), Hlrrllngen
gegen Hailfingen (1:1), Bodelshausen — Kiebingen (2:21,
Wendclsheim — Dettenhausen (0:3], BUbl — Entringen (2:1).
Während die Meisterschaftscntschcidung so gut wie
gefallen ist, stehen die beiden Absteiger noai nicht
endgültig fest. Der TSV Kusterdingcn wird zwar im
Steinlachtal vollends den Gnadenstoß erhalten, doch
wer die Härdtenelf in die C-Klasse begleitet, steht
noch nicht fest. Der VfB Bodelshausen hat bei einem
durchaus möglichen Erfolg über Kicblngcn noch die
Chance, mit seinen Vordermännern gleichzuziehen und
ein Entscheidungsspiel zu erreichen, zumal er am
letzten Spieltag beim bis dahin wohl sicheren Aufsteiger Belsen antreten kann. Nicht aus dem Schneider
ist auch noch der SV Oberndorf, der aber sicher in
Lustnau bei der erfolgreidisten Elf der Rückrunde
nichts ausrichten wird. Hirrlingen braudit ebenfalls
noch zwei Zähler, um sicher zu sein, diese werden
wohl gegen das gesicherte und seit vielen Wochen
erfolglose Hailfingen geholt werden können. Kirchentellinsfurt kann nur im Fall eines Seitensprungs von
Tabellenführer Belsen noch ganz vorne mitsprechen,
doch der spielstarke SV Nehren muß erst bezwungen
sein. Seit Wodiieri ist der SV Wendelshelm von Erfolg
zu Erfolg geeilt, und audi gegen das etwas aus dem
Kurs gekommene Dettenhausen müßte ein doppelter
Punktgewinn möglich sein.
Haas« Sieger in Sdiramberg
Zum 2. Mal holte sich Friedridt Haase (SSV Reutlingen) den Fokalsieg beim landesoffenen Turnier in
Schramberj;. Württembergs Meister hatte zwar sin
großes Teilnehmerfeld hinter sidi zu lassen, kam
Jedoch zum erwarteten Sieg vor dem Böblinger Neusser. Mit Hermann Steltzner kam ein weiterer Reutlinger auf den 3. Platz. B-Klassen-Sieger wurde Eberhard Bosch (TSV Betzingen], der damit in die A-Klasse
aufrückt. Neben dem 2. Platz von Berendt im JungenEinzel gab es noch weitere 2. Flälke durch Margit Horner (TSV Betzingen] im Mädchen-Einzel und Doris
Müller (TSV Betzingen] in der Damen-B-Xlasse. K.G.
das Ha^fdbaUpfogmmm am Sonntag
Der VfL PfuIUngen hat den alten Rivalen TSG Reutlingen zu Gast
mdsliga: TSF EBlingen - VfL Waiblingen, TSV
nausen - TV Holzheim, TV Plochingen — TSV
TV Nenningen — TSE Horkheim.
j Verbandsliga wird es einen neuen Tabellenoebcn, denn der TV Plochingen wird sich von
liidit fiberraschen lassen und so die spielfreien
jcr Gberüfigeln. Ztiffenhausen und Efllingen
als Sieger erwartet, während das SdiluBlicht
gen all^s versuchen wird, die ersten Funkte zu
jUga StaHd Hs TB Holzheim - TSV Süßen,
üllinKen - TSG Reutlingen, Tschft. Göppingen
rG Donzdorf, TSV Hemingen - TSV WeilstetIV Lautlingen - MTG Wangen,
lenführer Holzheim wird durch einen Sieg
•ühnrng ausbauen wollen, während in PfuUinh »vei alte Rivalen nadli langen Jahren wieder
berstehen. Beide Mannschaften konnten noch
Edil Fuß fassen, so daß diese Partie völlig
;t. Weilstetten hat sich etwas gefunden, so daß
Hingen ein Teilerfolg drin Ist. In Göppingen
uüingen werden dia Platzherren als Sieger erlottatfel VI: TSV Betzingen - TV Spaidiingen,
thvell - TV Aixheim, TG Txossingen - TSG
Deutsche BadmiDton-Spilzenklasse
beim 1. Achalm-PokalturDier in Eningen
Neben den Laudesmeistersdiaften die einzige große Veranstaltung in Württemberg
Die Badmintonabteilang des TSV Eningen führt am kommenden Wochenende zum erstenmal das schon
länger geplante internationale Eninger Achctm-Tumier durch. Man darf gespannt sein, wie sidi dieses Turnier cntwidceln mtd, zumal in Württemberg außer den Meisterschaften bis jetzt kein anderes Turnier
stattfindet. In den fünf Disziplinen Herreneinzel, Herrendoppel, Dameneinzel, Damendoppel und Mixcd
wird CS am Wochenende harte Auseinandersetzungen geben, denn die ^anzo wUrttcmhorgische Spitzenklasse sowie Spitzenspieler aus Bayern und Wiesbaden haben zu diesem Turnier gemeidet.
Leider war es nicht möglich, den deutschen Meister die Wiesbadener Winter/Stock, ferner die Gebrtjac^r
Franz Beinvosel zu bekommen, da er durch ein Länder- Maier aus Aitenstadt und die zwei Doppelpaarö des
spiel abgehalten ist. Die Eninger hoffen jedodi, Im SSV Ulm mit Viete/Schlelchet und SchulaWlrth.
nächsten Jahr dieses Turnier noch größer aufzuziehen;
Im Damendoppel sind die einzigen Favoriten die
dazu werden allerdings mindestens sechs Felder bewürttembergiscfaen Meisterinnen und dritten deutschen
nötigt.
Meisterinnen
Krebs/Schmidt vo-n Stuttgarter TV, es
Im Herrenelnzel sind die Eninger Olbridit, Kümmel
und Walz sowie der Münchner Klein und der SOd- wäre eine Ueberrasdiung, wenn diese Paarung das
westmeister Winter aua Wiesbaden mit seinem Klub- Turnier nicht gewinnen würde. Die besten Aussidikameraden Stoijc und der mehrfache württembergisdie ten, mit ins Endspiel zu kommen, haben die Damen
Meister Rolf Maier und die Spieler vom SSV Ulm von Nedcarau, Ravensburg und Kuchen. Im Mlxed
Favoriten. Olbrlcht vom TSV Eningen als Landesmej- sollten die Sieger unter den Paarungen KieinAVolfmülster hat es sehr schwer, hier durchzukommen, doch 1er (MTV Mündien), Wirth/Sdiäfer (SSV Ulm) und
Busdimann'Geist (TSV Eningan) zu suchen sein. Die
sollte für ihn ein Endspiel „drin" sein.
Sieger dieses Turniers erhalten einen Wanderpokal,
Das Dameneinzel ist sehr star.<c besetzt, mit der der alljährlich zu verteidigen ist. forner worden ErinSüdwestmeisterin Edeltraud Geist, die jetzt für den nerungsplaketten ausgegeben.
TSV Eningen startet, sollte wohl die größte Favoritin genannt sein. Aber auch die Landesmeisierin
Das Turniör beginnt am Sam5tag um 13 Uhr in der
Heide Krebs vom Stuttgarter TV hat große Aussich- Eningen Bahnhofstumballe und wird bis abends gegen
ten, dieses Turnier zu gewinnen. Die weiteren guten 20 Uhr durchgespielt. Am Sonntagvormittag um 9.00
Spielerinnen sind Schneider (Grünweiß Wiesbaden], Uhr finden cfie Semifinalspicle statt. Die Endspiele
Wolfmüller (MTV Mündien), Schmidt (TV Stuttgart) beginnen um 15 Uhr ebenfalls in der BahnhofsturaC-Klasse Tübingen
und Schäfer (SSV Ulm). Das Herrendoppel Ist eben- halle. Da wirklich ein erstklassiges Badminton gebofalls gut besetzt. Die besten Aussichten haben hier
wird, würden sich die Eninger freuen, viele Gäste
Frommenhausen - Pfrondorf (0:5), Remmingsheim die Eninger OlbridiUWalz, Kümmel/Buschmann sowie ten
begrüßen zu können.
Wz.
gegen Unterjesingen (2:12), Pfäffingen — Weiler (3:3),
Hemmendorf — Seebronn (1:1), Talheim — Poltringen
(4:3), Wurmlingen — SV Tübingen III (2:7), Altingen
gegen Oosdüngen (2:7).
Von den drei Meistersdiaftsbowerbem Pfrondorf,
Unterjesingen und Oeschingen, die diesmal auswärts
antreten müssen, steht der Ammertalelf in RemmingsHorst Rasdier als „Veteran" / Auslosung kann sdion vieles entsdieiden
heim die wohl leichteste Aufgabe bevor. Aufpassen
muB Pfrondorf in Frommenhausen, und auch für
In der Wemer-Seelenbinder-Halle in Ostberlin finden vom 22. bis 29. Mai die Europaineislerschaften
Oeschingen wird der Gang nach Altingen keine Spader Amateurboxer statt. Es sind die 2*. Titelkämpfe, wenn man die später nicht mehr anerkannte Verzierfahrt werden. Da jedoch jede Mannschaft weiß,
anstaltung 1942 in Breslau hinzuzählt. Vor genau zehn Jahren war Berlin ebenfalls Schauplatz der
daß ein Punktverlust das Ausscheiden aus dem
Europameisterschaften, allerdingt im Sportpalast auf der wettlidien Seite der ehemaligen Hauptstadt, dia
Spitzentrio bedeuten kann, wird sie mit besonderer
damals noch von keiner Mauer geteilt ward«. Beim Deutschen Amateurboxvcrhand denkt man mit einiger
Energie zu Werk gehen. Pfäffingen wird durch einen
Wehmut an jene Tage zurück, als Erich Sdiöppners
Sieg über Weiler den Ansdüuß halten wollen, doch
müssen die starken Gäste erst geschlagen sein. HemDer damals relativ unbekannte Halbschwergewicht- Plätze der beiden Bundeswehrangehörigen Dieter
mendorf und Seebronn werden sich wie in der Vorrunde eine ausgeglichene Partie liefern und Talheim ler aus Witten schlug in einem rsin deutschen Finale Kottysch und Günther Meier ein. Die Bemühungen,
bietet sich im Treffen gegen Poltringen die Chance, den hohen Favoriten und Titelverteidiger Uli Mitsdike für die beiden Soldaten eine Genehmigung zur Reise
wieder einmal zu einem doppelten Punktgewinn zu aus Halle. Aber das war nicht der einzige Lichtblick. nach Ostberlin zu erwirken, blieben erfolglos.
kommen. Wurmlingen trifft außer Konkurrenz auf die Mit den Erdteiltiteln schmückten sich auch noch Edgar
italienische Elf des SV Tübingen und müßte diese be- Basel und der Berliner Harry Kurschat; Horst WitterLeiditathletinnen in Meran
zwingen können.
wi.- stein, ein Schwergewichtler und Bildhauer aus Kempten, verlor erst im Endkampf gegen den Sowjetrussen
Der Württembsrgische Leichtathletik-Verband beteiSchotzikas, und Wemhönor, Sdiwarz und Mehling ligt sich am Sonntag in Meran bei einem internatioA-Klasse Nedcar-Fils
errangen ebenso wie die Mitteldeutschen Behrendt nalen Frauensportfest dos italienischen Verbandes. In
Deizisaa - Mettingen, SV Göppingen — Altsnsladt, und Caroli Bronzemcdaillen.
der recht jungen Mannschaft worden auch zwei VertreWie mager nahmen sich dagegen die Resultate von terinnen aus dem Kreis Reutlingen eingesetzt. Regina
Wendungen — SpVgg Weman, Plochingen — Oenkendorf, Oberentingen — SüBen, TSV Wemau - Fanm- Belgrad 19B1 (Bronze für Schichte) und Moskau 1963 R ö h m von der TSG Reutlingen und Anna L e h n
(Bronze für Gerhard Dieter und Sdiulz) aus. Erst die vom VfL PfuIUngen starten über 100 m und in-der
dan.
Der SV Göppingen wird im Heimspiel gegen den beiden Silbermedaillen für Emil Schulz und Hans Sprintstaffel, hier zusammen mit der Göppingerin
an dritter Stelle liegenden SV Altenstadt alles aufbie- Hubor bei den Olympischen Spielen in Tokio wirkten Edcle und der Bietigheimerin Keller. Nadi der Austen, um das am letzten Sonntag verlorene Terrain als kleiner Hoffnungsschimmer. Beide sind jedoch sdireibung darf jede Teilnehmerin nur in zwei
in Ostberlin nicht dabei. Der Rechtsausleger aus Kai- Uebungen eingesetzt werden.
wieder aufzuholen.
will nur noch für seinen Verein boxen,
Einer der beiden Mcisterschaftsnnwärter wird wohl serslautern
Regcnsburger Schwergewichtler laborierte lange
auf der Stredce bleiben. Vor einem schweren Aus- der
In der bayerischen Amateurliga ist die Entscheidung
wärtspiel steht auch der dritte Meisterschaftsanwär- an einer Furunkulose im Nadeon.
gefallen: Spvgg Weiden ist Meister und damit AufDie Staffel des DABV (vom Fliegen- bis Sdiwer- steiger zur Regionalliga Süd, BC Augsburg nimmt als
ter VfR Süßen beim abstiegsbedrohten TSV Obergewicht mit Johann Freistadt, Horst Rascher, Jürgen Zweiter an der deutschon Amateur-Meisterschaft teil.
ensingen.
B-KIasse Gruppe 1: Obereßlingen — Berkheim, Alt- LabinsdiuQ, Helmut Zettier, Reinhold Flor, Hans
Der deutsche Amateur-Vizemeister SV Wiesbaden
Heinrich Dieter, Lothar Kellner, Rudi Hornig, Peter unterlag vor 2500 Zusdiauom gegen den 1. FC Kaibach — Eintracht EBlingen.
Gerbar und Horst Kosthemann) fährt als krasser serslautem deutlich mit 1:6.
B-KIaise Gmppc 2: Unterlenningen — Fricjcenhausen, Außenseiter hinter die Mauer. Und diese Rollo ist gar
Zum dritten Male gewann die Frauenmannschaft von
Oberboihingen — Notzingen, Oetlingen — Beuren, nicht so schlecht, wie sie auf don ersten Blidc ausseKohlberg — Unterboihingen, Dettingen — Holzmaden.. hen mag. Nach don Leistungen bei den deutschen Mei- Dynamo Moskau am Mittwoch In der sowjetischen
Hauptstadt
den Europapokal im Volleyball. Im FinalDer TSV Kohlberg, der wertvollen Boden verloren sterschaften wäre es keine Ueberraschung, wenn der
hat, muß im Heimspiel gegen den TV Unterboihingen. eine oder andere der jungen, zum größten Teil noch RUckspiel wurde Dynamo Ostberltn mit 3;0 geschlagen.
Gebhard Graf von Waldburg zu Woltegg tmd Waldunbedingt auf Sieg spielen, wenn er seine mißlichR recht unerfahrenen Leute ziemlich weit nach vorn drinsoe (ADAC-Gau Württemberg) ist der cau9 SportpräLage noch vor ToressdiluB verbessern will.
gen würde. Aus der „Truppe", der Altmeistor Oskar sidont
des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs.
C-Klasse Gruppe 1: Nellingen — Simau, RSK EB- Sänger in Hannover don .letzten Schliff" beizubringen Paul von Guilleaume (München) kandidiert« nicht
lingen — Nedcartenzlingen, Zell — Aich, Altenriet ge- versuchte, gehörte nur der Ulmer Horst Rascher und mehr.
der Berliner Dieter zu den Veteranen. Raschor gelang
gen Neuenhaus.
DerTabellenzweite TV Nellingen erwartet Simau, 1959 in Luzem bei dem Gewinn der^EuröpameisterSportkreis Reutlingen
tihaft'im
BantanJsewicht Ein\> riesige ^Usberraschung.
das Izwai'.PünKte vor Nellingen liegtr L'atz^sres muß
Am Sonntag,'^3. Mai, um 10.30 Uhr findet in der
unbedingt gewinnen, wenn es zu einem Entsc£ei> Seitdem ist er ununterbrochen deutscher Meister, dorn Oberschwabon-Halle in Ravensburg der Landessport-,
dungsspiel kommen will, während Simau ein Unent- bei den internationalen Turnieren konnte er' niemals bund-Tag statt. Der SportkrelsausschuB bittat um
schieden genügt, um Meister ;:u werden. In seinem mehr die in ihn gesetzten Hoffnungen erfüllen. Mehr rege Beteiligung der Vereine durch ihre Vertreter. Ich
letzten Spiel muß Nedcartenzlingen bei RSK EBlingen Kämpfe als er hat nur nodi der Leichtgawiditler Hel- hoffe, daß der Sportkreis Reutlingen diesmal eine besantreten und wird kaum um eine Niederlage herum- mut Zettier, der jahrelang im Schatten des abgetre- sere Beteiligcmg aufweist als beim letzton Sportbundkommen. Offen erscheint die Begegnung .zwischen tenen Wolfgang Schmitt stand. Zu einem guten Ab- lag. Wir arbeiten immer für die Voreine und freuen
Zell und dem SV Aich. Auch zv;isdnen Altenriet und schneiden bei einem so kräfteraubendon Turnier ge- uns, wenn die Voreine audi an unserer VenvaltungsNeuenhaus würde eine Funkteteilung nicht überra- hört neben dem Können auch eine Portion Glück, vor arbeil Interesse zeigen.
allem in der Auslosung.
schen.
Der Sportkrois-Vorsilzende
Fritz König
C-Klasse Gruppe 2: Grafenberg — SpVgg Nürtingen,
Als Titelverteidiger von Moskau treten die SoHochwang - Oberlenningen, Reudern — Erkonbredits- wjets Grigoriew (Bantam-), Slepaschkin (Feder-), Taweiler, Linsenhefen — Hodidorf, Gutonberg — Ti- muUs (V/elter-), Lagutin (Halbmittel-) vmd Popentschenko (Mittelgowidit) sowie der Polo Kulej (Halb«diardt.
Auch in dieser Klasse kann am Sonntag die Ent- weltergewicht) an. Stcpaschkin, Kulej, Lagutin und
scheidung fallen, sofern der führende TV Hochdorf Popentsdienko wurden auch in Tokio „vergoldet".
in Linsonhofen gewinnen kann. Der TSV Grafanberg
Die gemeldeten Ersatzleute Hans-Heinrich Dieter
SSV 15: Rouen-Fahrl der Jugend. Zusammenkunft
empfängt die SpVgg Nürtingen und möchte durch ei- (Berlin) im Welter- und Lothar Kellner (Duisburg) im der Teilnehmer Montag, 24, Mai, um 18.30 Uhr,
nen Sieg seine derzeitige Position festigtin.
Halbmittelgewicht nahmen im letzten AugenbliiJc die Planie.
dfißV'ßoKCf ^u^enseikf in Osibeflm
Balingen, SV Hausen - TSV Rietheim, TV Onslmettingen — VfR Schwenningen.
Betzingen sollte am Sonntag auf eigenem Gelände
zum ersten Heimsieg kommen. Im Spitzenspiel Hausen gegen Rietheim werden die Platzherren etwas
stärker eingeschätzt, so daß evtl. Onstmettingen wieder zur Spitze aufschließen kann. Trossingen und
Rottweil werden ihr Punktkonto durdi Siegs verbessern.
Kreisklasse I: TSG Tübingen I - TSV Urach I. TV
Neuhausen I b - TV Unterhausea, TSV Oberhausen I
gegen TSG Reutlingen I b, TV Rottenburg - TuS Metzingen.
Id allen vier Begegnungen sollten die Platzherren
zu Siegen kommen. Nur in Rottenburg könnte es der
Tabellenführer durdi eine gute Leistung schaffen und
beide Punkt« mit nach Hause nehmen.
KreitUu«« H: TSG Tübingen I b - TSV Urach I b,
TSV Hagellocfa - Lustnau, TSV Oberhausen I b - TSV
Grabenstetten.
Tübingens Ib-Mannsdiaft wird ihren Siegeszug fortsetzen wollen, Lustnau wird um eine weitere Niederlage nicht herum kommen, und in Oberhausen kämpfen beide Mannschaften um die ersten Punkte.
önningens meistenchafhpunkt ist fällig
Im Spiel gegen Eningen kann der Titel der A^KIasse Alb geholt werden
«en - TSG TUblegen. (1:3), FC ««atliagBn
Rotteabari (•:(), GSnnin|«B - Eningaii (S:S)i
U>*A - MSasfaigMi (•:•), Mittelttadt - Det>
Mb. (1:11, MOaringBn - DnBUngBB (4:2),' OI|en - HiUbiMi (2:2).
ketzten Punkt, den die TG Gönningen zur Melift In der A-Klässe Alb noch benötigt, dürfte
diesem Sonntag gegen Eningen gutmachen,
[ist dann für Mösslogen, das gegen DuBlingan
Favorit ist, und die TSG Tübingen, die in Met[ stolpern könnte, nicht* mehr zu erben. Die
platze haben allerding« dennoch ihren Wert,
ähabem kann bei der Neubelegung der A-,
, (Alb tmd Zollom werden zusammengdtgt)
bassieren. DsfFCMlttilttadtmüfita ngei»0«t>
rab. diesmal die Oberhand hehtüten und
Idamit bis auf einan Punkt an seinen ptusiei TaballenTordermann Derondingen heran. Mit
ngaa und Hültien stehen sich zwei Vereine
m, die wegen des-rerachärften Abstiegs tchon
S«fahr*nzon« sind, obwohl sie die Plätze neun
hn belegen. Geht man von den Ergebnissen
«angenen Wodianendea aus, dann hat Hülben
äachtal eine reelle Chance. Rommeisbach wird
hl nicht ein zweitetmal vom SchluBUdit MUnlaberrasthen lassen, der FC Reutlingen könnte
lenem Platz diesmal dem FC Rottenburg beid«
I abknöpfen, was ihm aber wahrscheinliiS nidits
Otzen wird. Auch dia Gäste sind kaum noch zu
Uhnmf
FUethansan - FC Urach (1:2), Gniebel - Undingen
{Xtl), Ofamanliaaaen - OfenUngen (2:1), Sondelfingen
g«g9B SF KaatUngen (1:5).
Wegen des Qualifikationsspieles des SSV Reutlingen wird der Sonntagnachmittag freigehalten. Der TSV
Urach verteidigt seine Spitzenstellung gegen Riederich;
es wäre eine Ueberraschung, wenn ihm dieses Vorhaben mißlingen würde. Ohmenhausens zweiler Platz
scheint durch Oferdingen auch nicht in Gefahr zu geraten, und audi Gniebbl sollte sich seine gute Ausgangsposition von Undingen nicht verderben lassen.
Das slsiche gilt für die SF Reutlingen, die beim
SihluBlitht Sondelfingen beide Punkte holen sollten
und damit weiter zum Quartett der Meistersthafts•nwXrtar ziUen werden. In Uhterfaausen hat'Deger«thladit kaum die Chane« auf einen Punktgewinn,
wählend der FC Urach nidit ohn« Aussichten nach
Plieihau«en reist
C-KIasse Reutlingen
Samstag: TSV Eningen II - GroBengstingen (2:1),
Sonntagvotmittag: FC Reutlingen II — Willmandingsa
(1:1), SKV Eningen - GenUngen (1:1), Walddort geg«B Batzhigen II (l:l), Rübgarten - Giema (3:t), Klehaaagstingan - Mihringen («:!).
Auch die C-Klasse hat ihre Spiele auf den Sonntagvermittag verlegt. Tabellenführer TSV Eningen II
spielt bereits am Samstag gegen GroBengstingen, das
nur dann noch eine geringe Chance hat, wenn es den
Spitzenreiter schlägt, was jedoch kaum anzunehmen
B-Klasse Reutlingen
ist. Klclnengstingen, Eningens einziger Mitbewerber
Ittg IS Uhr: Unterfaaustn - D«g«r«di1acht (2:2), mit einigen Aussichten, wird sich von Mähringen nicht
' - Xtodaridi (•:•). - SoBBta« 1«.N Uhr übemscnan lassen, Walädorf ist gegen Betzingen II
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