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Herausforderungen bei der Ermittlung von Werkstoffkennwerten in

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Abstract:
Herausforderungen bei der Ermittlung von Werkstoffkennwerten in der
Blechumformung
Fraunhofer Institut IWU, Stefan Meinel, Christian Scheffler, Katja Silbermann
Zur Auslegung und Berechnung von Prozessen in der Blechumformung, sowie zur
Auswahl geeigneter Werkstoffe ist die Kenntnis des elastischen und plastischen
Verformungsverhaltens von sehr hoher Bedeutung. Neben den theoretischen
Arbeiten zur Beschreibung plastischer Deformationen spielt die experimentelle
Bestimmung von Kennwerten zur Charakterisierung von Umformeigenschaften
gleichfalls eine wichtige Rolle. Zur experimentellen Ermittlung von Fließkurven ist es
wichtig den Fließbeginn, also den Übergang von elastischen zu plastischen
Werkstoffverhalten so genau wie möglich zu bestimmen. Das bekannteste Verfahren
zur Festlegung des Fließbeginns im Zugversuch, welches in der DIN EN 10 002
beschrieben wird, ist die 0,2%-Dehngrenze Rp0,2. Am Fraunhofer IWU steht zur
Ermittlung des Fließbeginns ein weiteres Verfahren zur Verfügung, bei dem der
Joule-Thomson-Effekt ausgenutzt wird. Im Gegensatz zu der Definition des
Fließbeginns über die 0,2%-Dehngrenze wird hierbei ein physikalisch motiviertes
Kriterium zur Definition des Fließbeginns anwendet.
Dynamische Zugversuche stellen weitaus höhere Anforderungen an die
Prüfmethodik und Messtechnik als statische Zugversuche. Mit Erhöhung der
Dehnrate nehmen die dynamischen Effekte zu. In Abhängigkeit von den zu
ermittelnden Kennwerten, gilt es, ein Optimum zwischen der Genauigkeit der
Ergebnisse und dem Aufwand zu finden.
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Kategorie
Gesundheitswesen
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