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Aufruf Mikroprojekte JUSIQ - Dessau-Roßlau

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Modellprogramm
“JUGEND STÄRKEN im Quartier“
Aufruf der Stadt Dessau-Roßlau
zur Einreichung von Projektskizzen, -ideen im Rahmen der Antragstellung für das
Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“.
Die Stadt Dessau-Roßlau hat eine Interessenbekundung für das Modellprogramm
„JUGEND STÄRKEN im Quartier“ abgegeben. Für die mögliche Antragstellung der Stadt
Dessau-Roßlau sind bereits konkrete Mikroprojekte zu benennen. Förderzeitraum des
Programms ist voraussichtlich vom 1. Januar 2015 – 31. Dezember 2018.
Kurzbeschreibung des Vorhabens der Stadt Dessau-Roßlau
Projekt „Absprung“ - Niedrigschwellige Anlaufstelle
Schwerpunkt des Modellvorhabens in der Stadt Dessau-Roßlau ist die
Zusammenführung der
Projektbausteine 1. Case Management, 2. Aufsuchende
Jugendsozialarbeit und 3. Niedrigschwellige Beratung/Clearing zu einer Anlaufstelle
„Absprung“.
Jugendliche und junge Erwachsene mit multiplen Problemlagen sollen langfristig in die
Gesellschaft re-integriert und bei der Bewältigung ihrer vielschichtigen Probleme
individuell unterstützt werden. Dabei ist oberster Leitgedanke, die Hilfe zur Selbsthilfe zu
aktivieren.
Die Verbindung von Case Management, aufsuchender Jugendsozialarbeit und
niedrigschwelliger Beratung/Clearing an einem Standort, außerhalb von Jugendamt und
Agentur für Arbeit ermöglicht eine enge Abstimmung und eine passgenaue Begleitung
des jungen Menschen. Die verschiedenen Problemlagen werden gebündelt, mit den
Jugendlichen und jungen Erwachsenen bearbeitet. Hieraus erwächst die Chance, über
eine Vertrauensperson Schwellenängste zu Institutionen und Behörden abzubauen.
Um den Jugendlichen mittels niedrigschwelligem Ansatz helfen zu können, soll die
Anlaufstelle für eine komplexe Aufarbeitung der Lebenssituation des jungen Menschen
dienen und in der Folge die Integration in die schulische bzw. berufliche Ausbildung oder
Integration in das Erwerbsleben in Trägerschaft des öffentlichen Jugendhilfeträgers
ermöglichen.
Die Mikroprojekte sind aktiver Bestandteil des Case Management in der Anlaufstelle
„Absprung“. Die sozialpädagogische Betreuung und Begleitung der Jugendlichen
während der Durchführung der Mikroprojekte erfolgt durch die sozialpädagogischen
Mitarbeiter des Case-Managements.
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Modellprogramm
“JUGEND STÄRKEN im Quartier“
Teilnahmebedingungen
Die Durchführung von Mikroprojekten soll durch lokale Akteure erfolgen. Teilnehmen
können anerkannte Träger der freien Jugendhilfe und/oder zivilgesellschaftliche Akteure,
die mit jungen Menschen mit multiplen Problemlagen im Alter von 12 bis einschließlich 26
Jahren mit und ohne Migrationshintergrund arbeiten wollen.
Mikroprojekte mit Quartiersbezug sollen:
eine Aktivierung, Kompetenz- und Persönlichkeitsstärkung der jungen Menschen,
mit dem Ziel, ihnen einen leichteren Einstieg in berufsvorbereitende Maßnahmen
in Ausbildung und Arbeit, ermöglichen.
ergänzend zu den Einzelfallhilfen der Bausteine 1 bis 3 dienen
in der Regel als Gruppenmaßnahmen angelegt werden
insbesondere soziale Kompetenzen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit,
Verantwortungsbewusstsein und Selbstorganisation fördern
einen Austausch mit und Beratung durch junge Menschen in ähnlichen Lebensund Problemlagen („Peers“) ermöglichen
einen Mehrwert für das benachteiligte Quartier schaffen, indem sie beispielsweise
das Wohnumfeld und den öffentlichen Raum aufwerten (z. B. Pflanzen von
Bäumen, Verschönerung eines Platzes, Anlage eines Umweltpfades,
Zwischennutzung von Brachen, neue Freizeitplätze/-möglichkeiten für
Jugendliche usw. oder das soziale Miteinander im Quartier und die Integration
von Migrantinnen und Migranten stärken (z. B. Stadtteil- und Dorffeste,
Engagement für ältere Menschen, Anlage eines Gemeinschaftsgartens, Bildung
von Fahrgemeinschaften im ländlichen Raum usw.).
Zu diesem Zweck können zivilgesellschaftliche Akteure aus dem Quartier in die
Umsetzung der Mikroprojekte eingebunden werden. Junge Menschen sollen soweit
wie möglich an der Entwicklung von Projektideen beteiligt, zur Entwicklung eigener
Projektideen angeregt und bei der Realisierung der Ideen begleitet werden.
Maßnahmen mit Anknüpfungspunkten zum integrierten Stadtentwicklungskonzept
(INSEK) http://www.dessau.de/Deutsch/Bauen-und-Wohnen/Stadtentwicklung/Stadtentwicklungskonzept sind
ausdrücklich erwünscht. Auch größere Projektvorhaben (z. B bei einer
Spielflächengestaltung) können im Förderzeitraum mit Mitteln aus dem
Städtebauförderprogramm “Aktive Stadt - und Ortsteilzentren und Soziale Stadt”
kombiniert und über JusiQ beantragt werden.
Längerfristige Qualifizierungsmaßnahmen sowie Ausbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen nach § 13 Abs. 2 SGB Vlll und nach anderen Gesetzbüchern können
durch den Baustein „Mikroprojekte“ nicht gefördert werden.
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Modellprogramm
“JUGEND STÄRKEN im Quartier“
Weitere Anforderungen an Mikroprojekte
Die praktisch angelegten Mikroprojekte sollen bedarfsgerecht mit qualifiziertem Personal
und mit Erfahrungen aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden.
Die Mikroprojekte sollen durch Nachhaltigkeit gekennzeichnet sein.
Antragsvolumen
Pro Mikroprojekt können max. bis zu 10.000 Euro Förderung beantragt werden.
Die Mindestantragssumme für ein Projekt beträgt 1.000 Euro.
Durch den Antragsteller sind Eigenmittel oder Eigenleistungen im Umfang
von 20% der Gesamtkosten des Projektes einzubringen und nachzuweisen.
Alle mit dem Zuwendungszweck zusammenhängenden Einnahmen, insbesondere
Zuwendungen, Leistungen Dritter und der Eigenanteil des Zuwendungsempfängers sind
als Deckungsmittel für alle mit dem Zuwendungszweck zusammenhängenden Ausgaben
einzusetzen.
Inhalt der Projektskizze
Die Projektskizze, -idee sollte mindestens folgende Angaben enthalten:
Angaben zum Antragsteller
Projektname
Förderschwerpunkt
Projektbeschreibung / Inhalt
Angabe der Durchführungsdauer im jeweiligen Kalenderjahr des Förderzeitraumes
Zielgruppenangabe / Einbindung in das Mikroprojekt
Mehrwert der Maßnahme
Nachhaltigkeit
Gender / Diversityaspekte
Kosten und Finanzierungsplan
Die Projektskizzen sind bis zum 26. November 2014 per E-Mail an die
Stadt Dessau-Roßlau, Jugendamt, Projektmanagement Jugendhilfe, Frau Stock unter
jugendamt@dessau-rosslau.de einzureichen.
Weitere Informationen zum Modellprogramm erhalten Sie unter: www.jugend-staerken.de
Der Aufruf wird unter Vorbehalt der Projektförderung und Mittelzuwendung des
Bundesministeriums
an
die
Stadt
Dessau-Roßlau
veröffentlicht.
Bei
Zuschlagserteilung an die Stadt Dessau-Roßlau muss entsprechend der Richtlinie
ein formaler Antrag für Mikroprojekte gestellt werden.
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Bildung
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