close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

hz_2013_08.pdf | Ev. Hochmeistergemeinde - Hochmeisterkirche

EinbettenHerunterladen
Hochmeister
Zeitung
E va n g e l i s c h e H o c h m e i st e r - K i r c h e n g e m e i n d e
A
u
s
g
a
b
A
e
u
g
u
s
t
-
S
e
p
t
e
m
b
e
r
2 0 1 3
Kirchgarten im Sommer 2013 (Foto: Jörn Praetorius)
Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt,
hast mir das trauergewand ausgezogen und mich mit Freude umgürtet.
Monatsspruch
für
August 2013: Psalm (30,12)
I m p r e s s u m
Hochmeister-Kirchengemeinde
Impressum:
Hochmeisterzeitung Halensee, Gemeindeblatt
der Ev. Hochmeister - Kirchengemeinde
erscheint alle 2 Monate in einer Auflage von
ca. 11.000 Stück.
Herausgeber:
Der Gemeindekirchenrat
Redaktion:
Kathrin Ehmer,
Dorothea Praetorius,
Hildegard Schumann,
Ursula Zohren-Busse
E-Mail:
redaktion@hochmeisterkirche.de
Verantwortlich:
Ursula Zohren-Busse
Anzeigen:
Hildegard Schumann, Tel.: 8 91 77 36
Graphische Gestaltung:
Kathrin Ehmer
http://zeitung.hochmeisterkirche.de
Druck:
Mercedes-Druck, Sportfliegerstr. 6,
12487 Berlin
Kirche: Westfälische Straße 70 A
Gemeindebüro: Marianne Lau, Paulsborner Straße 86, 10709 Berlin
Öffnungszeiten: Mo, Mi: nicht geöffnet
Tel.: 8 91 69 64
Di: 09:00 – 12:00 Uhr
Fax: 8 93 23 23
Do: 13:30 – 18:00 Uhr
E-Mail: info@hochmeisterkirche.de
Fr: 09:00 – 13:00 Uhr
Aktuelles über Gemeinde und Kirchenkreis: www.hochmeisterkirche.de, www.evkiwi.de und www.
ekbo.de. Alle Pfarrer bieten Sprechstunden nach Vereinbarung an.
Timo Wolff
Vorsitzender des GKR
Tel.: (01 63) 8 61 29 03
E-Mail: wolff@hochmeisterkirche.de
Pfn. Cornelia Benus-Dreyer
Paulsborner Straße 86
Tel.: 8 91 87 46
E-Mail: benus-dreyer@hochmeisterkirche.de
Pfn. Ursula Zohren-Busse
Tel. (Büro): 8 91 69 64
E-Mail: zohren-busse@hochmeisterkirche.de
Pfr. Joachim Krätschell
Tel.: 89 00 64 78
E-Mail: kraetschell@hochmeisterkirche.de
Kindertagesstätte
Heidi Reinhardt
Tel.: 8 92 86 83
E-Mail: kita@hochmeisterkirche.de
Jugendarbeit
Sabine Maaß Sprechstd. nach Vereinb.
Tel.: 8 25 71 85 Amt für Jugendarbeit
E-Mail: maass@hochmeisterkirche.de
Evangelische Familienbildung
im Kirchenkreis Wilmersdorf,
Campus Daniel
Brandenburgische Straße 51, 10707 Berlin
Tel.: 8 53 53 52 Fax: 85 72 60 70
www.fbs-wilmersdorf.de
www.evangelische-familienbildung-berlin.de
Gemeindeschwester
Ulrike Haag (über Gemeindebüro)
Tel.: 8 91 69 64
Team Diakonie
Tel.: 89 54 16 95 / 96
Kirchenmusik
Katrin und Christian Hagitte
Tel.: 8 93 21 56
E-Mail: hagitte@hochmeisterkirche.de
HochmeisterChor e.V.
Diemut Ophardt
Tel.: 0331 - 58 89 318
www.hochmeisterchor.de
*
Wir freuen uns über eingesandte Beiträge,
behalten uns aber redaktionelle Änderungen
und Anpassungen an das Gestaltungsraster vor.
Bitte unterstützen Sie die Hochmeister-Zeitung . . .
... mit Ihrer Spende auf das Gemeinde­konto, mit der Zweck­be­stimmung
„Hochmeisterzei­tung“ oder per Barzahlung im Gemeindebüro!
Unsere Konten
Ev. Hochmeistergemeinde 10709 Berlin
Postbank Berlin BLZ 100 100 10
Hochmeister-Zeitung
Die Zweimonatszeitung für ganz
Halensee - Offen auch für Ihre
Anzeige!
Sie erreichen mit jeder Ausgabe
11.000 Haushalte in Ihrer direkten
Umgebung und platzieren eine
Anzeige in einem Blatt mit hoher
Leseintensität.
Redaktionsschluss für die
Ausgabe Oktober/November
ist der 30. August 2013
Weitere Information unter
Tel. 891 77 36
Seite 2
Kto.-Nr.: 100 586 104
Förderverein Hochmeister-Kirchengemeinde e.V. 10709 Berlin
Postbank Berlin BLZ 100 100 10
Kto.-Nr.: 274 289 104
Hochmeister-Kirchbau-Verein e.V. 10709 Berlin
Postbank Berlin BLZ 100 100 10
Kto.-Nr.: 367 304 103
Förderverein Kita e.V.
Deutsche Bank 24 BLZ 100 700 24
Kto.-Nr.: 122 698 400
Kulturverein der Hochmeister-Kirchengemeinde Wilmersdorf
Bank für Kirche und Diakonie 24 BLZ 350 601 90
Kto.-Nr.: 1 567 348 012
M o n a t s s p r u c h
f ü r
S e p t e m b e r
Seid nicht bekümmert; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.
Nehemia (8,10)
D
iese
Insel
hat
hier
gelegen und auf
Dich gewartet, ruhig und
still hat sie
hier draußen
am Rande des
Meeres gelegen mit ihren
rührenden kleinen Strandschuppen,
ihrer alten Dorfstraße, ihren alten
Bootsstegen und Fischerbooten
und mit all ihrer herzzerreißenden
Schönheit.“
An diese Textstelle dachte ich
sofort, als ich den Monatsspruch für
September las. Sie stammt aus einem
meiner Lieblingsbücher - „Ferien auf
Saltkrokran“ von Astrid Lindgren.
Schon als Kind habe ich dieses Buch
verschlungen. Nun lese ich mit gleicher Begeisterung meinen Töchtern
abends vor dem Einschlafen daraus vor.
Auch sie freuen sich über die vielen
Erlebnisse, die die Familie Melcherson
aus dem großstädtischen Stockholm
während ihres Sommerurlaubs auf
dem kleinen Inselidyll Saltkrokan hat.
Ein bisschen geht es mir wie den
Melchersons aus dem Buch, wenn
ich mit meiner Familie während der
Sommerferien aus Berlin heraus an
die Ostsee fahre. Auch ich freue mich
auf die frische Luft, intakte Natur und
das Leben in einem kleinen Dorf.
Die Zwänge des Berliner Alltags
sind dort weit weg. Zuhause fühle
ich mich häufig wie ein Hamster im
Laufrad. Besonders, wenn ich versuche,
mit dem Tempo der Stadt mitzuhalten.
Vieles ist zu erledigen: Arbeit, Familie,
Freunde. Es gibt kaum eine Pause zum
Verschnaufen. Die „ruhige Minute“
wird zum Luxus. Da fällt es manchmal
schwer, ruhig und gelassen zu bleiben. Der Blick ist verstellt, so dass das
Schöne nicht mehr erkennbar ist.
Wie gut tut da eine Zäsur. Das
ruhige Leben außerhalb der Stadt
während des Urlaubs ermöglicht es,
durchzuatmen. Der Blick weitet sich
und ich sehe wieder klarer die vielen wundervollen Dinge um mich
herum. Zum Beispiel die Schönheit
der Natur in all ihren Facetten. Dieses
Gefühl beschreibt die älteste Tochter
der Stockholmer Familie an einer
anderen Stelle in meinem Buch so:
„Ich möchte nur zu gern wissen, was
Gott sich gedacht hat, als er diese Insel
machte. Er hat sicher gedacht ‚Lieblich
soll es hier sein, grüne Bäume, Eichen
und Birken, blühende Wiesen und
blühende Sträucher, o doch, denn
ich möchte, dass die ganze Insel von
rosa Heckenrosen und duftendem
Weißdorn überquillt.’“
Das wichtigste von allem ist für mich
dabei, dass ich wieder ruhiger und
gelassener auf vieles reagieren kann,
vor allem auf meine Mitmenschen.
Damit kehrt wieder mehr Freude in
meinen Alltag zurück.
Ich nehme mir immer wieder vor,
diese neu entdeckte Gelassenheit und
Freude zu bewahren. Vor allem, um
offen zu sein für die Menschen um
mich herum. Das ist kein leichtes
Vorhaben. Es kostet manchmal Kraft,
das zu leben. Aber ich weiß, wo ich
die Stärke hierfür bekommen kann.
Mein Glaube hilft mir dabei und ist
eine Quelle dafür. Dann muss ich
nicht mehr bekümmert sein, denn die
Freude des Herrn gibt mir Zuversicht
und ist meine Stärke.
Anke Reitemeier
Projekte für Jung und Alt
unterstützt vom
Förderverein der
Hochmeisterkirchengemeinde e.V.
Konto 274 289 104 I Postbank
Berlin I BLZ 100 100 10
Sind Sie schon Mitglied? Auch
Einzelspenden sind
willkommen!
Kontakt: Tel. 891 26 56
Praxiseröffnung
Dr. med. Bernd Hüske
Facharzt für Orthopädie
und Unfallchirurgie
Öffnungszeiten:
Mo/Die 8 -12 und 15 -18 Uhr
Mi
nach Vereinbarung
Do
8 -12 und 14 -16 Uhr
Fr
8 -12 Uhr
Georg-Wilhelm-Str. 21
10711 Berlin
Tel: 030 / 892 66 31
www.dr-bernd-hueske.de
Unfallchirurgie
Orthopädie
D e r
Seite 3
R e l i g i ö s e s
L e b e n
Menschen, die die Welt bewegten
Nächstenliebe, Frieden und Gerechtigkeit
Florence Nightingale
1820 -1910
„Es war tröstlich, Florence auch nur
vorbeigehen zu sehen. Vielen anderen
nickte und lächelte sie zu, aber das
konnte sie nicht bei allen tun; wir
lagerten dort zu Hunderten, sehen sie,
aber wir küssten ihren Schatten, wenn
er auf uns fiel und legten uns befriedigt aufs Kissen zurück.“
Diese rührende Schilderung stammt
von einem verwundeten englischen
Soldaten in Üsküdar.
Florence Nightingale war die
Tochter reicher englischer Eltern.
Sie wuchs zu einer schönen und
gebildeten jungen Frau heran, und
es mangelte keineswegs an heiratswilligen jungen Männern, die ihr
den Hof machten. Doch die gläubige
Florence sah ihre Bestimmung und ihr
Leben an der Seite der Kranken und
Ausgegrenzten. Es dauerte zehn Jahre,
bis sie ihre Eltern von ihrem Ziel,
Krankenschwester zu werden, überzeugt hatte. Gegen den Widerstand der
Familie hatte sie bereits mehrere Jahre
in verschiedenen Krankenhäusern in
London und Edinburgh gearbeitet.
Einen Teil ihrer Ausbildung absolvierte sie in Kaiserswerth in dem
von Theodor Fliedner gegründeten Diakonissenmutterhaus. Den
Abschluss machte sie dann in Paris bei
den „Barmherzigen Schwestern“.
Von Beginn ihrer Tätigkeit an setzte
sie immer wieder nicht unerhebliche
Gelder aus ihrem Privatvermögen
für ihre Arbeit ein. So entstand
schon bald in London eine kleine
Krankenanstalt. Neben dem Willen
zu helfen, verfügte sie über ein sehr
großes Organisationstalent und ein
enormes Durchsetzungsvermögen. In
zähen Verhandlungen rang sie dem
Seite 4
Florence Nightingale
englischen Kriegsministerium die
Erlaubnis ab, mit 38 Schwestern in
die Lazarette der englischen Soldaten
auf die Krim zu gehen. In den Jahren
des Krimkrieges (1853-1856) gelang
es ihr, das Sanitätswesen in den
Lazaretten von Grund auf zu renovieren. Gegen den Widerstand der
dortigen Ärzte setzte sie die Schaffung
menschenwürdiger Unterkünfte für
die verletzten Soldaten durch. Sie
konnte und wollte nicht tatenlos
zusehen, dass über 4.000 Verletzte
unzulänglich oder gar nicht versorgt
Schnell, gut
und günstig
Telefon:
89 04 96 84
von 9-18 Uhr
P
vorhanden
Karten für alle
familiären Anlässe
Briefbögen
Handzettel
Visitenkarten
Durchschreibsätze
Einladungen
Prospekte
Speisekarten
Preislisten
Broschüren
Schreibblocks
Aufkleber u.v.m.
wurden. Sie verbesserte die hygienischen Bedingungen und konnte so
Cholera- und Thyphuserkrankungen
im Lazarett von 42 auf 2% eindämmen.
Zurück in London gründete sie
eine Schule für Krankenpflege und
schaffte damit die Voraussetzung, dass
die Krankenpflege als Lehrberuf anerkannt wurde. Ihr Lehrbuch „Ratgeber
für Gesundheits- und Krankenpflege“
erschien 1878 auch in Deutschland.
Ihre Arbeit fand steigende
Wertschätzung
und
führte
zu einer Neubewertung von
Krankenschwestern und Hebammen.
Henri Dunant, der durch ihr Beispiel
zur Gründung des Roten Kreuzes veranlasst wurde schrieb: „Wohl bin ich
der Gründer des Roten Kreuzes und
der Schöpfer der Genfer Konvention.
Aber die Ehre, die mir dadurch zu teil
geworden ist, habe ich mit einer englischen Frau zu teilen. Was mich während des Krieges 1859 dazu brachte,
nach Italien auf das Schlachtfeld von
Solferino zu gehen und dort zu helfen,
war das große Vorbild, dass Florence
Nightingale uns auf der Krim gegeben
hatte.“
Frère Roger 1915-2005
Roger Louis Schutz-Marsauche
wurde - als jüngstes von neun
Die Druckerei
in der Seesener Straße 57
Ecke Paulsborner
ffsetdruck
Digital- und O
Mail: all@onehand.biz
Web: www.onehand.biz
:
onehand PhotoDesignDruck GbR
R e l i g i ö s e s
L e b e n
Fortsetzung: Menschen, die die Welt bewegten
Kindern - als Sohn eines reformierten
Pfarrers geboren. Von 1937-1940 studierte er evangelische Theologie in
Lausanne und Straßburg und kam
am 20. August 1940 nach Taizé in
Burgund. Zusammen mit seiner Schwester Geneviève nahm er
sich dort der verfolgten jüdischen
Flüchtlinge und Oppositionellen an.
Zahlreiche Flüchtlinge fanden durch
die beiden Zuflucht und Verstecke
und wurden so vor Übergriffen der
Nationalsozialisten verschont. Unter
Einsatz des eigenen Lebens schaffte
er es immer wieder, Menschen ins
Exil in die Schweiz zu bringen. Viele
Menschen verdanken ihm ihr Leben.
Als 1942 die Gestapo in sein Haus
eindrang und es besetzten, wurden alle Bewohner verhaftet, die sich
zu dem Zeitpunkt dort aufhielten.
Er selbst hielt sich gerade in der
Schweiz auf, wohin er einen jüdischen
Bewohner begleitet hatte. Erst nach der
Frère Roger
Befreiung von Taizé kehrte er aus der
Schweiz zurück. Nach dem Krieg galt
sein Engagement den Kriegswaisen
und den deutschen Kriegsgefangenen.
Seine Arbeit und seine Hilfe stieß bei
der einheimischen Bevölkerung nicht
nur auf Unverständnis, sondern auch
Alfred Krauthahn GmbH
Nestorstr. 27-29
10709 Berlin (Wilmersdorf)
Telefon: +49 (30) 896 000-0
www.krauthahn-berlin.de
Unsere Serviceleistungen im Überblick
Zertifizierter Karosserie-Stützpunkt mit eigener Lackiererei
Aluminium-Karosseriebau für alle Automarken
Flexible und kurzfristige Terminvereinbarung
Schnellservice Unfallservice
Direktannahme Inspektion lt. Scheckheft
Achsvermessung Bremsenprüfstand
Smart Repair Windschutzscheibenreparatur
Professionelle Fahrzeugreinigung
Reifendienst Reifeneinlagerung
Reifen auswuchten mit Höhen- und
Seitenschlag usw.
auf massiven Widerstand. Aber getreu
seinem Lebensmotto „Da sein für
Geschwister in Not, für die Armen,
Heimat- und Mittellosen“ setzte er
unermütlich auf tätige Nächstenliebe.
1949 ist das Gründungsjahr
der
ökumenischen Bruderschaft
„Communauté de Taizé“, die seit
her nach den Regeln von Taizé lebt.
„Ethos der Tat, Selbstbeherrschung
und Befolgung der Beschlüsse der
Gemeinschaft, vertreten durch den
Prior.“
Frère Roger hat keine eigene
Theologie entwickelt. Das war nie
seine Absicht. Er wollte verbinden und Trennendes aufheben. Sein
Grundsatz und sein Ziel waren zeitlebens auf Versöhnung der christlichen
Konfessionen gerichtet. Dazu gehörte
für ihn: Lieben und mit seinem
Leben sagen. Millionen von jungen
Menschen hat er dieses Lebensziel mit
auf den Weg gegeben.
Durch alle Jahrzehnte hindurch
stand neben Gebet und Glaube die
Solidarität mit den Ärmsten der
Armen im Vordergrund. Bereits
seit 1951 leben Brüder aus Taizé in
Gemeinschaft mit besitzlosen und
ausgegrenzten Menschen in Asien,
Afrika und Lateinamerika. Eine enge
Zusammenarbeit entstand mit Mutter
Teresa in deren Sterbehäusern in
Indien.
Das erste „Konzil der Jugend“ 1974
machte die Bewegung von Taizé weltweit bekannt. Dieses Konzil öffnete
den Übergang in den Pilgerweg des
Vertrauens auf der Erde. Nicht nur
junge Menschen fühlen sich hingezogen zu der durch die besonderen Gesänge und Texte ausgedrückten Form der Spiritualität. Längst
Fortsetzung auf Seite 6
Seite 5
R e l i g i ö s e s
L e b e n
Fortsetzung: Menschen, die die Welt bewegten
haben die Lieder Eingang in unsere
Kirchengesangbücher gefunden und
in vielen Gemeinden werden regelmäßig Taizé-Gottesdienste gefeiert.
Aus der Hektik des Alltags heraus still
werden und Gemeinschaft erleben.
Vier Tage vor seinem 65jährigen
Jubiläum seiner Ankunft in Taizé wurde
Frère Roger beim Abendgebet in der
Versöhnungskirche der Communauté
de Taizé von einer psychisch kranken
Frau durch Messerstiche tödlich verletzt.
Mutter Teresa 1910-1997
Als 18-jährige junge Frau trat Anjeze
Gonxha Bojaxhin aus Üshüb (heute
Skopje in Mazedonien) als Novizin in
den Orden der Loretoschwestern ein.
Die „sisters of the blessedVirgin Mary“
sind ein irischer Zweig der „Englischen
Fräuleins“, deren Schwerpunkt in der
missionarischen Arbeit und besonders
dem Unterrichtswesen in Bengalen
war. Bereits nach zweimonatiger
Ordenszeit wurde die junge Novizin
nach Bengalen entsandt. Sie trug jetzt
den Ordensnamen Teresa, der im Laufe
der folgenden Jahre zu Mutter Teresa
wurde. Auf einer Fahrt durch Kalkutta
im Jahre 1946 festigte sich ihr Wunsch,
sie selbst nannte es Vision, den Armen
zu helfen. Auf ihren Antrag hin, wurde
ihr das Verlassen der Klausur gestattet und sie lebte als Ordensfrau in
Kalkutta.
1950 gründete sie die Gemeinschaft
der Missionarinnen der Nächstenliebe.
Sie sammelte junge Mädchen um sich,
die ihre vordringliche Aufgabe als
Ordensschwestern darin sahen, sich
um Sterbende, Waisen, Obdachlose
und Kranke, ganz besonders um
Leprakranke, zu kümmern. Indien war
ein armes Land, die Not war groß.
Seite 6
Besonders in Großstädten wie Kalkutta
mit seinen vielen Slums, aber auch auf
dem Land, lebten die Menschen in
größter Armut und oft unter menschenunwürdigen Verhältnissen. Die
schlechten hygienischen Zustände
brachten Krankheiten mit sich, mehr als
das tägliche Brot. Mutter Teresa bekam
bald auch den Beinamen „Mutter der
Armen“. Der Ruf ihres Engagements
eilte ihr bald weltweit voraus. 1979
wurde sie mit dem Friedensnobelpreis
ausgezeichnet. Staatsoberhäupter aller
Coleur empfingen sie. Das weltweite
Spendenaufkommen für ihre Arbeit
war enorm. Sie wurde geliebt und
schon zu ihren Lebzeiten wie eine
Heilige verehrt.
Bei aller Verehrung wurden aber
auch immer wieder kritische Stimmen
laut. So hieß es, ihren Mitarbeiterinnen
und Mitschwestern mangele es an einer
guten medizinischen Ausbildung. Ihre
Pflegestationen und Hospize seien
nur mit dem Einfachsten und Allernötigsten ausgestattet, und ihr ginge
es mehr um Missionierung als um
Heilung. Mutter Teresas Antwort auf
solche Vorwürfe war: „Nicht Erfolg,
sondern Treue im Glauben ist wichtig“.
Das ist - zugegeben - ein schwieriger
Satz, der aber sicherlich nicht losgelöst
von ihrer eigenen Lebenseinstellung
und den Verhältnissen im Land gesehen werden sollte. Auch politisch
hat sie ihre Stimme frei und unerschrocken erhoben. Mag es vielen
gepasst haben oder nicht. So sah sie
z.B. in der Abtreibungspolitik vieler
Länder die größte Bedrohung für
den Weltfrieden. Als in Irland die
Abstimmung über die Legalisierung
der Ehescheidung anstand, rief sie
die Iren auf, mit „Nein“ zu stimmen. Immer wieder wurden bei ihren
Kritikern auch Stimmen laut, die von
Mutter Teresa
fehlender Transparenz im Umgang mit
den Medien und bei der Angabe
und Verwendung von Spendengeldern
sprachen.
Hier an dieser Stelle soll es keinesfalls um Bewertung gehen. Fakt ist
jedoch, die kleine schmächtige Frau
hat mit einer großen Kraft und einem
enormen Engagement gearbeitet und
weltweit bei vielen Menschen das
Bewusstsein für tätige Nächstenliebe
geweckt. Die Schwestern ihrer
Gemeinschaft setzen die von ihr
begonnene Arbeit fort.
Bereits im Juni 1999 begann,
mit
ausdrücklicher
Erlaubnis
von Papst Johannes Paul II, der
Seligsprechungsprozess. Normalerweise kann ein solches Verfahren
erst fünf Jahre nach dem Tod eingeleitet werden. Das bis dahin kürzeste
Seligsprechungsverfahren endete am
19. Oktober 2003. In der Liturgie der
katholischen Kirche ist seit dem der 5.
September der Gedenktag für Mutter
Teresa.
Pfarrerin Ursula Zohren-Busse
G e m e i n d e l e b e n
Pilgerweg der Kudamm-Gemeinden
„Camino“-Pilgerweg durch Wilmersdorf und Charlottenburg am 8.9.2013
E
iner Wilmersdorfer Tradition
folgend, wird zum „Tag des
Offenen Denkmals“ am 8.
September 2013 wieder gepilgert. Doch
nicht auf dem gewohnten Rundweg
durch die Wilmersdorfer Gemeinden,
sondern auf neuen Wegen: In diesem
Jahr führt die Strecke auf verschiedenen Pilgerwegen auch durch die
Gemeinden in Charlottenburg sowie
die katholischen Nachbargemeinden.
Mit den Charlottenburger Nachbarn
wird der Kirchenkreis im Jahr 2014
fusionieren.
Ein
kirchenkreis-übergreifender Pilgerweg bietet vor allem die
Möglichkeit, alte und neue Nachbarn
besser kennen zu lernen. Überall wird
um 10 Uhr Gottesdienst gefeiert.
Danach kann man sich auf den Weg
machen, um die anderen Kirchen und
Gemeinden zu entdecken. Da dies
in beiden Kirchenkreisen recht viele
Gemeinden sind, sind für uns – wegen
der örtlichen Nähe – die Gemeinden
Wenning
Fachanwalt für Arbeitsrecht
rund um den Kurfürstendamm besonders im Blickpunkt.
Es wird ein gemeinsames Wandern
von interessierten Gemeindegliedern
der
evangelischen
KudammGemeinden geben. Jeder kann natürlich auch einzeln von Kirche zu Kirche
gehen und sich überraschen lassen.
Gemeinsam auf dem Weg zu sein
ist eine gute Gelegenheit, um sich
in Gesprächen im neu entstehenden Kirchenkreis näher zu kommen
und gleichzeitig die verschiedenen
Kirchen mit ihren Besonderheiten zu
erkunden. Alle sind herzlich eingeladen, an diesem besonderen gemeinsamen Weg teilzunehmen. Es wäre
sehr schön, wenn möglichst viele
Menschen unserer Gemeinde mitgehen würden!
Der Start ist um 14 Uhr in der Kapelle
der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
auf dem Breitscheidplatz. Dort gibt
es einen zu diesem Anlass gestalteten
Beginn für den folgenden Pilgerweg.
&
Schütz
Fachanwalt für Erbrecht
Notar
Kanzlei für Arbeitsrecht und Erbrecht
Paulsborner Straße 10 - schräg gegenüber dem Gemeindehaus
Tel: 030/890 686 0
www.wenning-schuetz.de
Eine kurze Busfahrt führt dann zur
Kirche am Hohenzollernplatz.
Mit der U-Bahn geht es weiter
zum Fehrbelliner Platz und dann zu
Fuß zur Daniel-Gemeinde mit dem
Campus Daniel. Ein kurzer Fußweg
führt zur Hochmeisterkirche, um
danach mit U-Bahn und zu Fuß zur
Trinitatis Gemeinde am Augustplatz
zu gelangen. Ankunft dort ist gegen
17 Uhr.
Alle Pilgerwege aus den Kirchenkreisen treffen dort zusammen. Es gibt
einen gemeinsamen Abschluss auf dem
Sommerfest der Charlottenburger
Trinitatis Gemeinde.
Jede Gemeinde auf den Pilgerwegen
hat sich etwas Eigenes zum Willkommen der Pilger überlegt.
In der Hochmeisterkirche sind
die Klanginstallationen des diesjährigen Kulturfestivals „Rhapsody in
Hochmeister“ zum Thema „Engel“
noch einmal zu sehen.
In den verschiedenen Räumen der
Kirche (Apsis, Conchen, Sakristei,
Keller, Turm und Hauptraum)
sind ganz unterschiedliche EngelInstallationen zu erleben. Es lohnt
sich, eine Zeit zu verweilen und die
Engelräume der Kirche zu erkunden. Für einige Installationen hat die
russische Künstlerin Nadja Karenina
extra eigene Bilder gemalt.
Seien Sie herzlich eingeladen zu
dieser besonderen Art des Zugangs zu
Engeln, wie sie Sie sicher noch nicht
erlebt haben.Vor allem aber nutzen Sie
die Chance, die anderen Kirchen und
Gemeinden bei diesem Pilgerrundweg
zu erleben. Das Zusammenwachsen
unserer beiden Kirchenkreise kann so,
abseits von offiziellen Gremien, auf
einfache und fröhliche Weise, Gestalt
annehmen.
Pfarrer Joachim Krätschell
Seite 7
H o c h m e i s t e r - K a l e n d e r
Gespräche und Informationen
Glaubensgespräch - Pfn. Benus-Dreyer
Mittwochs alle 3-4 Wochen, um 19:00 Uhr. Termine bitte erfragen: Pfn. Benus-Dreyer, 891 87 46
Gespräche über Bücher - Pfr. Christoph
Donnerstags um 19:30 Uhr
08.08. Walter Kempowski „Hundstage“
26.09. Sofie Oksanen „Fegefeuer“
weitere Informationen: Pfr. Christoph, 891 30 56
Literatur einmal anders - Pfn. Zohren-Busse
Mittwochs ca. 4-wöchentlich, 15:00 Uhr im Gemeindehaus
Termine bitte erfragen: Pfn. Zohren-Busse, 0179 1230859
Alt und ein bisschen weise
Hallo Senioren
Jeden Donnerstag um 15.00 Uhr treffen sich Senioren
und Seniorinnen im Gemeindehaus zu fröhlicher Runde.
Einem gemeinsamen Kaffeetrinken schließen sich
Gespräche, Musik, Informationen oder Spiele an.
Volleyball-Training
Jeden Mittwoch 18:00 – 20:30 Uhr, Sporthalle Salzbrunner
Str. 41, Kontakt über nicolahaschke@gmx.de
Offene Kirche
dienstags und donnerstags: 11:00 bis 12:30 Uhr
Musik
Kreisjugendchor - Christian Hagitte
Jeden Mittwoch, 20:15 Uhr, Hochmeisterkirche
Kontakt: Phillip Balt Tel. 030 / 82 57 185, chor@evjuwi.de
Leitung: Christian Hagitte
Blockflötenunterricht – Harriet Fischlin
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag ab 14:00 Uhr
Telefon 8 22 24 71
HochmeisterChor - Diemut Ophardt
jeden Montag um 19:30 Uhr im Gemeindehaus
Forum 50plus
Jeden Samstag von 10:00 bis 13:00 Uhr
Kreativ und fröhlich
geht es am Dienstag ab 14.00 Uhr im Bastelkreis zu.
Nähere Informationen: Anne Rother, 305 29 89
Café Zeit
„Waldmeister“-Gesprächskreis von Grunewald- und
Hochmeister-Gemeinde - 15:00 Uhr - Frau Labowsky
05.08. Grunewald
19.08 Hochmeister
02.09. Grunewald
16.09. Hochmeister
30.09. Grunewald
Internetcafé/Beratung am PC Jeden letzten Samstag
im Monat von 10:30-12:00 Uhr
AbendZeit
in der linken Apsis der Kirche,
mittwochs und freitags 19:00 bis ca. 19:30 Uhr
August: lobenSeptember: tanzen
Sport und Bewegung
„Tänze aus vielen Ländern“ - Annette Moritz
Jeden Dienstag um 18:00 Uhr, Gemeindehaus
english speaking circle samstags von 10:30-12:00 Uhr
Literaturgruppe Jeden 3. Montag im Monat 17-18:30 Uhr
Aktivitäten Treff Jeden 1. Dienstag im Monat
um 12:00 Uhr, Martin-Luther-Saal
Brunch Jeden 1. Sonntag im Monat in verschiedenen
Lokalitäten, Ansprechpartnerin Frau Bartels, 883 32 42
Gespräche am Abend Jeden 2. und 4. Donnerstag
von 18:00-20:00 Uhr; wir diskutieren aktuelle Themen
Kulturspaziergänge Kontakt: Dagmar Winkler 211 62 80
Spieleabend Jeden 1. Donnerstag von 18:00 - 20:00 Uhr
Wandern Kontakt: Ehepaar Golz 70 13 10 11
Schneckenwandern Kontakt: Jörg Geerdts 331 93 27
Alle Termine finden in der Gemeinde Am Hohenzollernplatz in
den Räumen der Küsterei statt, wenn nicht anders angegeben.
Seite 8
H o c h m e i s t e r - K a l e n d e r
Gottesdienste im August und September 2013
Sonntag, den 04. August 2013
10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
Pfarrerin Zohren-Busse
Freitag, den 09. August 2013
17:00 Uhr Einschulungsgottesdienst
Pfarrerin Benus-Dreyer
Samstag, den 10. August 2013
10:00 Uhr Einschulungsgottesdienst
der Ev. Grundschule Wilmersdorf
Sonntag, den 11. August 2013
10:00 Uhr Gottesdienst
Pfarrerin Benus-Dreyer
Sonntag, den 18. August 2013
10:00 Uhr Gottesdienst
Lektorin Witten
Sonntag, den 15. September 2013
10:00 Uhr Gottesdienst
Pfarrerin Benus-Dreyer
11:30 Uhr Hochmeister for family
Freitag, den 20. September 2013
18:00 UhrTaizé einsingen
18:30 UhrTaizé-Gottesdienst
Sonntag, den 22. September 2013
10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
Pfarrerin Zohren-Busse
Sonntag, den 29. September 2013
10:00 Uhr Gottesdienst
Pfarrer Krätschell
Sonntag, den 25. August 2013
10:00 Uhr Gottesdienst
Pfarrerin Zohren-Busse
Sonntag, den 01. September 2013
10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
Pfarrerin Benus-Dreyer
Sonntag, den 08. September 2013
10:00 Uhr Aussendungsgottesdienst
„Aktion Sühnezeichen“, Gospelchor
Tag des offenen Denkmals,
Camino Charlottenburg-
Wilmersdorf,
Klanginstallation
Pfarrer Krätschell
Gospelworkshop
Freitag,
06.09. 2013
19:00 – 21:00 Uhr
Martin-Luther-Zimmer, Gemeindehaus
Samstag,
07.09. 2013
10:00 – 14:00 Uhr,
Kirche
Sonntag,
08.09. 2013
10:00 Uhr,
Gospel im Gottesdienst
Kostenbeitrag 8,- Euro, ermässigt 5,- Euro
Seite 9
Ü b e r
d e n
K i r c h t u r m
h i n a u s
13. August 1961 – Bau der Berliner Mauer
Das letzte Schlupfloch versperrt
A
uf einer Pressekonferenz
in Berlin (Ost) am 15.
Juni 1961 antwortete der
Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht
neugierig fragenden Reportern:
„Ich verstehe Ihre Frage so, dass es
Menschen in Westdeutschland gibt,
die wünschen, dass wir die Bauarbeiter
der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten.
Ja, es ist mir nicht bekannt, dass eine
solche Absicht besteht, da sich die
Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht
eine Mauer zu errichten.“
Am 13. August begannen die
Arbeiten am Mauerbau. Nach ganz
kurzer Zeit waren die Menschen in
Ost- und Westberlin von einander
getrennt.
Willy Brandt, der regierende
Bürgermeister von Berlin sprach vor
dem Abgeordnetenhaus „Der Senat
von Berlin erhebt vor aller Welt
Anklage gegen die widerrechtlichen
und unmenschlichen Maßnahmen der
Spalter Deutschlands, der Bedrücker
Ost-Berlins und der Bedroher WestBerlins.“
In der Nacht vom 13. August
gab Bundeskanzler Adenauer eine
Erklärung ab: „Im Verein mit unseren
Alliierten werden die erforderlichen Gegenmaßnahmen getroffen. Die Bundesregierung bittet alle
Deutschen, auf diese Maßnahmen
zu vertrauen. Es ist das Gebot der
Stunde, in Festigkeit, aber auch in
Ruhe der Herausforderung des Ostens
zu begegnen, und nichts zu tun, was
die Lage erschweren, aber nicht verbessern kann.“
Wikipedia: F. Lee Corkran, Berlin 1989
Schöne Worte, aber die Menschen in
Westberlin fühlten sich im Stich gelassen von den Alliierten, weil nichts
geschah. Die Menschen in Ostberlin
fühlten sich eingesperrt: Verrat in Ost
und in West. Das Vertrauen, dass alles
nur eine kurzfristige Maßnahme sei,
die sich bald, durch Verhandlungen
wieder aufheben würde, sank. Immer
mehr Menschen aus dem Ostteil
des Landes versuchten auf unterschiedlichen Wegen die Flucht in
Fortsetzung auf Seite 11
BARTSCH & BONGARD
RECHTSANWÄLTE
FACHANWALT FÜR BAU - UND ARCHITEKTENRECHT
FACHANWALT FÜR MIET- UND WOHNUNGSEIGENTUMSRECHT
FACHANWÄLTIN FÜR ARBEITSRECHT
BANKKAUFFRAU
NOTAR
SEIT MEHR ALS 30 JAHREN
IN BERLIN-HALENSEE
IMMOBILIENRECHT . BAURECHT . ARCHITEKTENRECHT
MIETRECHT . WOHNUNGSEIGENTUMSRECHT . NACHBARRECHT
ARBEITSRECHT . UNTERNEHMENSRECHT . BANKRECHT
KAPITALANLAGERECHT
ERBRECHT . TESTAMENTSBERATUNG
ERBAUSEINANDERSETZUNGEN . PFLICHTTEILSRECHT
VORSORGEVOLLMACHTEN
Tel. 890641-0
www.ra-bartsch.de
HALBERSTÄDTER STR. 6 . 10711 BERLIN
Seite 10
G e m e i n d e l e b e n
Fortsetzung: 13. August 1961
den Westen. Tunnel wurden von
West nach Ost gegraben, waghalsige Schwimmversuche, selbst gebaute
Flugkörper. Manche erreichten ihr
Ziel, andere bezahlten den Versuch,
die Freiheit zu erreichen, mit ihrem
Leben. Ein hoher Preis. 136 Menschen
starben Irgendwann hatte man sich
arrangiert.
Wir im Westen schon, aber der
Ruf nach Freiheit wurde unter der
Bevölkerung der DDR von Jahr zu
Jahr lauter. Es sollten noch Jahrzehnte
vergehen, bis diese Mauer ins Wanken
kam und schließlich am 9. November
1989 von den Menschen aus Ostberlin
zum Einsturz gebracht wurde.
Die Steine, die nicht nur eine Stadt,
sondern Menschen im ganzen Land
von einander getrennt haben, sind
weggeräumt. Frage? „ Was ist mit den
Steinen und der Mauer in unseren
Köpfen?“.
Pfarrerin Ursula Zohren-Busse
Wenn die Heide blüht –
Tagesfahrt am 5. September ins Schlaubetal
Knapp 60 km südöstlich von Berlin liegt der Naturpark Schlaubetal, eine
abwechslungsreiche Seen-, Heide- und Waldlandschaft. Dahin zieht es uns
im September, Natur pur. So richtig für gestresste Großstadtmenschen:
die Seele baumeln lassen und mit allen Sinnen die Schönheiten der Natur
genießen. Selbstverständlich ist auch an das leibliche Wohl gedacht.
Termin: 5. September
Abfahrt: um 8:00 Uhr, Paulsborner Straße 86
Programm: Anreise zum Schlaubetal
Kutschfahrt durch die Heide
Mittagessen im Restaurant
„Sieh dich um“, geführte Wanderung mit dem Förster, Kaffeetrinken individuell
Preis:
45,– Euro
Bitte melden Sie sich verbindlich in unserem Gemeindebüro an.
Auf zu einem schönen, erlebnisreichen Tag
Pfarrerin Ursula Zohren-Busse
Ste ue r be r ate r D e tl e v Pankonin
- Ganz in Ihrer Nähe
Individuelle und persönliche
Betreuung Ihrer Steuerangelegenheiten
von Mensch zu Mensch.
Einer unserer Schwerpunkte ist die Rentenbesteuerung. Daneben bieten wir natürlich
das gesamte Spektrum der steuerlichen
Beratung, wie Finanzbuchführung,
Bilanzerstellung, Einnahme-ÜberschußRechnung, Steuererklärungen.
Wir begleiten Sie von Ihrer Geschäftsidee
mit einer fundierten Existenzgründungsberatung bis zur Bilanzerstellung und
vertreten Ihre Interessen gegenüber dem
Finanzamt.
Schweidnitzer Str. 6, 10709 Berlin-Halensee
Tel: 891 98 25 · Fax: 891 22 71
E-mail: info@stb-pankonin.de
Gerne besuchen wir Sie auch zu Hause.
Seite 11
G e m e i n d e l e b e n
Gemeindefahrt in das Oderbruch
Ein Ausflug mit Besuch im „Theater am Rand“
Schloss im Museumsdorf Altranft
TIERBESTATTUNGEN
Michael Melzer
Johann–Sigismund- Str. 7
10711 Berlin-Wilmersdorf
Tel. : 030 / 890 00 676
Fax: 030 / 890 60 418
Mobil: 0172 – 94 222 17
Email: info@tierbestattungen-melzer.de
Website: www.tierbestattungen-melzer.de
Seite 12
G e m e i n d e l e b e n
Fortsetzung: Gemeindefahrt in das Oderbruch
W
enn einer eine Reise tut,
dann kann er was erzählen. Seit Jahren sind unsere regelmäßigen Gemeindefahrten ein
guter Anlass miteinander einen schönen Tag zu verbringen: neue Leute
kennen lernen, mit „alten“ Bekannten
zusammen sein und sich einen Tag
lang verwöhnen lassen. Die Bilder sind
beredtes Zeugnis wie viel Interessantes
und Neues wir immer wieder sehen
und erleben und wie fröhlich die
Teilnehmer unserer Fahrt sind. Ein
besonderes High Light der letzten
Fahrt war unser Theaterbesuch in
Zollbrücke im „Theater am Rand“.
Theater einmal ganz anders. Und das
Schöne war, Schauspieler fast zum
anfassen.
Werden Sie neugierig und kommen
Sie bei unserer nächsten Fahrt einfach
mit. Sie werden erleben, wir tun alles,
damit es Ihnen gut geht. Unsere nächste Tagesfahrt geht ins Schlaubetal.
Näheres hierzu auf Seite 11.
Pfarrerin Ursula Zohren-Busse
Fotos: Monika Stindt-Rasch
Drei Schauspieler des Theaterstückes „Mitten in Amerika“:
Jens-Uwe Bogadtke, Ursula Karusseit, Thomas Rühmann
Seite 13
G e m e i n d e l e b e n
Die Schulzeit beginnt!
Jubelfest der Konfirmation
Mit Gottes Segen auf ins neue Schuljahr!
Sie haben sich unter den Segen Gottes
gestellt und zu ihm „Ja“ gesagt.
Das ist ein Grund zum Danken
und Feiern.
Eine ganz herzliche Einladung
an alle Konfirmandinnen und
Konfirmanden, die vor 50 und
mehr Jahren ihre Konfirmation
gefeiert haben.
Freitag, 09. August, 17:00 Uhr
Schulanfängergottesdienst
Samstag,
10. August, 10:00 Uhr
Einschulungsgottesdienst
Ev. Grundschule Wilmersdorf
Herzliche Einladung
an alle Schulkinder, Eltern, Geschwister, Omas und
Opas und an alle, die Lust haben dabei zu sein
in die:
Wir wollen diesen Tag
gemeinsam mit Ihnen
am 20. Oktober festlich in
unserer Kirche begehen.
Es ist ein besonderer Tag
der Erinnerung, und wir laden Sie dazu ganz
herzlich ein.
Bitte melden Sie sich in unserem Gemeindebüro
an.
Zu einem Vorgespräch, damit wir uns besser kennen lernen, sind Sie herzlich am 26. September
um 18.00 Uhr ins Gemeindehaus eingeladen.
Hochmeisterkirche, Westfälische Str. 70 A
Bitte bringen Sie, soweit noch vorhanden Ihre Konfirmationsurkunde
und Fotos mit.
Vielleicht treffen Sie nicht mehr
gesehene Freunde und Freundinnen
aus alten Zeiten wieder.
Wir freuen uns auf Sie.
Pfarrerin Ursula Zohren-Busse
Seite 14
F r e u d
GKR-Wahl 2013
In diesem Jahr finden in unserer Landeskirche
wieder Wahlen zum Gemeindekirchenrat statt.
Der Wahltag in diesem Jahr ist der 20. Oktober 2013.
An diesem Tag kann von 8-18 Uhr in der
Hochmeisterkirche gewählt werden. Ausgenommen
hiervon ist die Zeit des Gottesdienstes
(10 -11.15 Uhr).
Es ist auch Briefwahl möglich. Diese ist schriftlich beim
Gemeindekirchenrat der Hochmeisterkirchengemeinde
über das Gemeindebüro bis zum 14.Oktober 2013 zu
beantragen.
Bis zum 26.8.2013 können Wahlvorschläge schriftlich
eingereicht werden (ebenfalls beim Gemeindekirchenrat).
Drews Bestattungen
Begleiten und Betreuen
030 / 43 72 70 38
Tag und Nacht
Gerne besuchen wir Sie auch zu Hause.
Mommsenstr. 31 • 10629 B • www.drewsbestattungen.de
u n d
L e i d
Neues Leben getauft wurden:
Leonardo Rosello
Stella Rosello
Julius Gackenholz
Claire Schumann
Gemeinsames
Leben getraut wurden:
Kristian Bär und Melanie Bär,
geb. Gloe
Vollendetes Leben kirchlich bestattet
wurden:
Christine Buchmann, 86 J.
Ilona Gröger, 57 J
Hans-Joachim Sonntag, 65 J.
Konrad Kock, 63 J.
Brigitte, Zelles, 66 J.
Petra Gieloff, 56 J.
Rainer Gieloff, 65 J.
Helga Jürgens, 79 J.
Dietmar Schwensow, 82 J.
Elisabeth Dietrich 92 J.
Margarete Gorell, 90 J.
Seite 15
++
+
!
r
h
e
m
s
viele
d
n
u
+
+
wns +
o
l
C
+
+
+
Band
e
v
i
L
+
+
+
T
S
E
F
Z
E
KI
Westfälische Straße e.V.
www.westfälische.com
i n de r
Tolle
Aktionen
für Jung & Alt
N
E
H
C
S
I
L
Ä
F
T
WES
Kiezfest in der
Westfälischen Straße
Die Westfälische Straße feiert am 7.9.2013
ihr jährliches Straßenfest.
Die Geschäfte entlang der Straße werden sich mit
besonderen Aktivitäten und Kostproben präsentieren.
Für gute Stimmung und Musik sorgt
ab 11.00 Uhr eine Dixie-Band und
ab 12.00 Uhr können nicht nur die
Kleinen Späße der Clowns bewundern.
Für einen Moment der Ruhe steht von
11.00 bis 15.00 Uhr die Hochmeisterkirche offen.
Die vom Festival „Rhapsody in Hochmeister“
bekannten Klanginstallationen zum Thema „Engel“
können dann erlebt werden.
Erleben Sie die Einkaufsstraße als
W
E S T FÄ Lund
I S CHE
T R A S SE
Flaniermeile
Ort derSBegegnung.
Samstag
07.09.13
die Westfälische . . . der Kiez mit Kompetenz & Herz
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
12
Dateigröße
1 977 KB
Tags
1/--Seiten
melden