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Aktuelles KVV für das WS 14/15 - Fachgebiet Kunstgeschichte - TU

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KOMMENTIERTES VORLESUNGSVERZEICHNIS
Wintersemester 2014/2015
Technische Universität Berlin
Institut für Kunstwissenschaft
und Historische Urbanistik
Fachgebiet Kunstgeschichte
IMPRESSUM
HERAUSGEBER:
Technische Universität Berlin
Fakultät 1 - Geisteswissenschaften
Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik
Fachgebiet Kunstwissenschaft
Sekr. A 56
Straße des 17. Juni 150/152
10623 Berlin
REDAKTION:
Ilka Waßewitz
AUFLAGE:
70 Stück
TITELSEITE: Djibril Sy, Überschwemmungen in Dakar (Senegal), Farbfotografie 2010.
INHALTSVERZEICHNIS
Termine
2
Sekretariate
3
Diathek
4
Fotograf
5
Nutzung des Videobeamers
6
Bibliotheken
7
Studienberatung
8
Graduiertenkolleg
9
Studienverlaufspläne Bachelor / Master
10
Ringvorlesung
15
Vorlesungen
16
Seminare (gemeinsame Angebote für MA- und BA-Studium)
21
Seminare (Angebote für das BA-Studium)
28
Seminare (Angebote für das MA-Studium)
34
Französisch für Kunsthistoriker_innen
45
Colloquien
47
Fächerübergreifendes Studium / BA-Kult IS
48
Abkürzungen
49
Sprechstunden der Lehrenden
50
Verzeichnis der Lehrenden
51
Übersicht der Lehrveranstaltungen
52
Stundenplan
54
1
TERMINE
Wintersemester 2014/15:
1. Oktober 2014 – 31. März 2015
Vorlesungszeit:
13. Oktober 2014 – 14. Februar 2015
Vorlesungsfrei:
22. Dezember 2014 – 3. Januar 2015
SEMESTERAUFTAKTFEIER
Am Mittwoch, 22. Oktober 2014 ab 18.00 Uhr lädt das Fachgebiet Kunstgeschichte
Studierende und Lehrende herzlich zum Kennenlernen und gemeinsamen Begehen des
Semesterbeginns in die Diathek, Raum A 155.
EINFÜHRUNGSVERANSTALTUNGEN
Die Einführung in das Kernfach Kunstwissenschaft des BA-Studiengangs Kultur und Technik
findet am 15. Oktober 2014 von 10-12 Uhr in Raum A 060 im Rahmen des Einführungskurses
in das Studium der Bildkünste statt.
Die Einführung in den Masterstudiengang „Kunstwissenschaft und Kunsttechnologie“ findet
am Montag, 06. Oktober 2014 um 15 -17 Uhr im Raum A 151 statt.
HINWEIS
Die Zuweisung der Räume kann sich in Einzelfällen noch ändern. Bitte beachten Sie die
Aushänge zu Beginn des Semesters!
Zu Personenangaben und aktuellen Informationen siehe auch die Webseite des Fachgebietes
Kunstgeschichte
http://www.kunstgeschichte.tu-berlin.de
2
SEKRETARIATE
Sekretariat Prof. Dr. Magdalena Bushart
Eva Wolff
Raum A 153 a
Telefon 314-22233
Fax 314-23844
E-Mail: eva.wolff@tu-berlin.de
Öffnungszeiten:
Mo - Do
Fr
8.30-16.00 Uhr
8.30-15.00 Uhr
Sekretariat Prof. Dr. Bénédicte Savoy
Annick Trellu
Raum A 078
Telefon 314-25014
Fax 314-23844
E-Mail: annick.trellu@tu-berlin.de
Öffnungszeiten:
Mo - Do
9.00-15.00 Uhr
3
DIATHEK
Raum
Telefon
A 155
314-23162
Tutoren
Eva Heidke
Lisa Janke
Yasmin Katzer
Öffnungszeiten
während des Semesters
Montag bis Freitag
10:00-14:00 Uhr
In den Semesterferien
Eingeschränkte Öffnungszeiten (s. Aushang)
In der Diathek werden nicht nur Dias aufbewahrt, sie dient auch als Versammlungsraum und
offenes Forum unseres Instituts. Sie wird von den Tutorinnen und Tutoren betreut, die hier
jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Hier kann man sich aber auch einfach
nur hinsetzen und Pause machen, jemanden treffen, Kopien anfertigen oder arbeiten.
Außerdem sind in der Diathek Nachschlagewerke und Lexika aufgestellt, die Teil der
Bibliothek sind.
STUDENTISCHE INITIATIVE
KUNSTANSICHTEN
Aus der studentischen Initiative Kunstansichten ist eine informelle Facebook-Gruppe
entstanden, auf der wir Infos, Fragen und Veranstaltungsideen austauschen:
http://facebook.com/groups/329247083873805/
Jeder ist herzlich eingeladen sich anzumelden!
4
FOTOGRAF
Markus Hilbich
Raum
Telefon
Mobil
A 161
314-25316
0171-2107-142
Sprechzeiten
Di - Do 10.00-13:00 Uhr
Mo u. Fr nur nach Vereinbarung
Neben dem Anfertigen von digitalen Bildern für Lehrveranstaltungen betreut der Fotograf
alle fotografischen Arbeiten des Fachgebiets, etwa auf Exkursionen oder für
wissenschaftliche Veröffentlichungen der Lehrenden.
Regeln für die Bestellung von digitalen Bildern und Dias
Der Fotograf des Instituts fertigt auf Bestellung qualitätvolle digitale Reproduktionen von
Bildern an. Bitte bestellen Sie Ihre Bilder für die Veranstaltungen rechtzeitig, d.h.
mindestens 10 Tage im Voraus, oder sprechen Sie einen Aufnahmetermin mit dem
Fotografen ab! Die Anzahl der Bilder pro Bestellung und Veranstaltung ist auf 10 begrenzt.
Ausnahmen sind möglich. Bestellungen werden nur bearbeitet, wenn die in der Diathek
bereitliegenden Bestellformulare vollständig ausgefüllt sind, der Referatstermin exakt
angegeben ist und die Bestellung rechtzeitig abgegeben wurde. Alle Bestellungen müssen
von den Tutoren der Diathek kontrolliert und abgezeichnet sein!
Ebenso können Abbildungen für Referate kurzfristig zur Verfügung gestellt werden, gegen
Hinterlegung von € 10 Pfand.
Für weitere fotografische Arbeiten wenden Sie sich direkt an den Fotografen.
5
NUTZUNG DES VIDEOBEAMERS
Den Studierenden und Dozent_innen stehen Beamer und Notebooks für die Nutzung in
allen Lehrveranstaltungen zur Verfügung. Hierzu bedarf es allerdings der Beachtung
folgender Richtlinien:
1. Die Nutzung digitaler Projektionen in einer Lehrveranstaltung sollte ausschließlich
nach vorheriger Absprache mit der Dozentin/dem Dozenten erfolgen.
2. Um Doppelbelegungen zu vermeiden, ist die Nutzung des Beamers (und
gegebenenfalls eines institutseigenen Notebooks) mind. 10 Tage im Voraus bei den
Tutor_innen in der Diathek unter Angabe des Namens, der Matrikelnummer, der
Lehrveranstaltung und der Raumnummer anzumelden.
3. Der Beamer kann prinzipiell mit dem eigenen Notebook gekoppelt werden. Bei
Nutzung eines institutseigenen Notebooks dürfen ausschließlich CD-R und vorher in
der Diathek geprüfte USB-Sticks benutzt werden. Auf keinen Fall dürfen Datensätze
vom Trägermedium auf der Festplatte des Notebooks gespeichert werden. Zur
Präsentation steht zurzeit das Programm PowerPoint sowie die Windows-Bildanzeige
zur Verfügung.
4. Der Beamer und das zugehörige Notebook dürfen ausschließlich von den
Tutor_innen und Dozent_innen bewegt und in Betrieb genommen werden. Hierzu
bedarf es einer genauen Absprache mit der Dozentin/ dem Dozenten.
6
BIBLIOTHEKEN
Architektur und Kunstwissenschaft
Raum:
Telefon:
Fax:
A 165
314-22414
314-25339
E-Mail:
Online-Katalog:
architektur@ub.tu-berlin.de
http://opac.ub.tu-berlin.de
Öffnungszeiten
während des Semesters
Montag-Freitag:
9:00-21:00 Uhr
in den Semesterferien
Montag, Dienstag,
Donnerstag und Freitag:
Mittwoch:
9:00-16:30 Uhr
9:00-21:00 Uhr
Kurzausleihe
Ab dem 01.10.2013 gilt eine neue Kurzausleihe-Regelung in der Bereichsbibliothek
Architektur und Kunstwissenschaft: Bücher, für die bisher nur eine Nacht- bzw.
Wochenendausleihe möglich war, sind nun für 7 Tage ausleihbar und über das Wissensportal
Primo jederzeit vormerkbar. Eine Verlängerung der Leihfrist ist nicht möglich.
Universitätsbibliothek im VOLKSWAGEN-Haus
Fasanenstr. 88, 10623 Berlin
Telefon:
314-76101 (Informationszentrum)
Internet:
http://www.ub.tu-berlin.de
E-Mail:
info@ub.tu-berlin.de
Öffnungszeiten:
Mo bis Fr
9:00-22:00 Uhr
Sa
10:00-18:00 Uhr
7
STUDIENBERATUNG
Studienfachberatung
durch die wissenschaftlichen Assistenten des Fachgebietes Kunstgeschichte in den
Sprechstunden (siehe Aushänge am Brett und auf der Homepage).
Studienberatung
durch das Studienbüro. Die den Fachgebieten zugeordneten Studienbüros verstehen sich in
ihrer Tätigkeit als Ansprech- und Kooperationspartner für alle Studierenden und Lehrenden.
Sie kooperieren mit den Instituten und koordinieren die Zusammenarbeit im Fachgebiet. Sie
stehen bei organisatorischen Problemen von Lehre und Studium, im Hinblick auf
Studienreformen und auch für Studienberatung zur Verfügung.
Referat für Lehre und Studium
TU Berlin, Fak. I – Prüfungsausschuss
Sekr. MAR 1 – 6, Marchstraße 23, 10587 Berlin
Leitung der Prüfungsausschüsse
Sprechzeiten:
Mail:
Studentische
Studienfachberatung
Petra Jordan, M.A.
Telefon: 314-24053, Fax 314-24620
im Raum: MAR 1061, Mo 9:30-12:30 Uhr,
Di 13-16 Uhr, Do 9:30 -12:30 Uhr
petra.jordan@tu-berlin.de
Elena Apelt, Theresa Gomez, Caniz Imer
Raum: MAR 1030, Telefon: 314-27598
Sprechzeiten: Mo, 14.00–17.30 Uhr, Di 14.30 – 18.30 Uhr,
Mi 8.30 - 14.30, Do 12.30 – 16.00 Uhr
studbert1@humanities.tu-berlin.de
Studienberatung und Psychologische Beratung
Beratungszeiten:
Telefonische Beratung
Mail:
Psychologische Beratung:
Telefonische Beratung
Mail:
H 70 (Hauptgebäude) und H 60/61
Mo, Do, Fr 9:30-12:30 Uhr u. Di 14:00-18:00 Uhr
Donnerstag 14:00-16:00 Uhr
314-29999
Mo- Do 9:00-17:00 Uhr, Fr 9:00-14:00 Uhr
telefonservice@tu-berlin.de
Di 15-17, Do 10.30-12.30 Uhr
314 24875/-25382: Mo, Mi, Do 14-14.30
psychologische-beratung@tu-berlin.de
8
INTERNATIONALES GRADUIERTENKOLLEG
CENTRUM FÜR METROPOLENFORSCHUNG/CENTER FOR METROPOLITAN STUDIES
AN DER TU BERLIN
Informationen zum Internationalen Graduiertenkolleg Berlin – New York – Toronto am
Center für Metropolitan Studies “The World in the City: Metropolitanism and Globalization
from the 19th Century to the Present” finden Sie unter folgendem Link:
http://www.geschundkunstgesch.tuberlin.de/fachgebiet_neuere_geschichte/menue/dfg_graduate_research_program_20122016/
9
EXEMPLARISCHER
STUDIENVERLAUFSPLAN
Kultur
und
Technik
(B.A.)
mit
dem
Kernfach
Kunstwissenschaft
VERSION
für
die
Studienanfänger_innen
in
ungeraden
Jahrgängen
LP
1.
Semester
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
2.
Semester
BA‐KulT
IS
1
Einführung
in
Kultur
und
Technik
UE
+
SPP
RVL/VL
+
UE
+
SPP
4
LP
BA‐KulT
IS
2
Natur
und
Erfahrung
8
LP
VL
+
PS/SE
BA‐KulT
KW
1
+
SPP
Kunstwissen‐
schaftliche
7
LP
Propädeutik
BA‐KulT
KW
2
3.
Semester
PS/SE
+
SPP
5
LP
BA‐KulT
IS
3:
4.
Semester
5.
Semester
BA‐KulT
IS
4
Text
und
Wissen
VL
+
PS/SE
+
SPP
+
SPP
Architektur‐
15
Kunst‐
und
Architektur‐
VL
2
LP
geschichte
I
BA‐KulT
KW4
Geschichte
II
5
LP
PS/SE
+
SPP
5
LP
BA‐KulT
KW
6
Kunst/Technik
SE/UE/VLCO
+
MP
5
LP
16
SE
+
MP
BA‐KulT
KW
7
5
LP
Kunstwissens.
10
LP
Regionalstu‐
dien
SE
+
SPP
4
LP
BA‐KulT
BO
7
oder
9
2
EK
+
2
TUT
14
+
2
SPP
Wahrnehmung
7
LP
und
Weltbilder
PS/SE
+
SPP
VL
+
PS/SE
+
SPP
7
LP
5
LP
BA‐KulT
KW
3
Kunst‐
und
PS/SE
+
SPP
6.
Semester
BA‐KulT
IS
5
Modernisie‐
rung
VL
+
PS/SE
Kunstwissen‐
schaftliche
Methodik
17
VL
+
SE
+
MP
18
10
LP
7
LP
BA‐KulT
KW
5
BA‐KulT
KW
5
Ang.
Künste
VL
2
LP
19
BA‐KulT
BO
1
VL
+
SE/UE
+
BA‐KulT
KW
7
Ang.
Künste
MP
SE/UE+MP
3
LP
7
LP
Kunstwissen‐
schaftliche
BA‐KulT
Wahl
1
Regionalstu‐
23
BA‐KulT
Wahl
2
FÜS
BA‐KulT
BO
2,
dien
24
Freie
Profilbil‐ SE
+
SPP
5
LP
3,
4,
5
oder
6
dung
BA‐KulT
Wahl
1
25
oder
26
oder
2
27
BA‐KulT
BO
7
6
LP
28
4
LP
29
BA‐KulT
Wahl
2
30
8
LP
31
10
LP
32
4
LP
Σ
30
LP
31
LP
27
LP
32
LP
20
21
22
4
LP
7
LP
Bachelorarbeit
im
Kernfach
Kunstwissen‐
schaft
BA‐KulT
BO
3,
5,
6
oder
8
6
LP
10
LP
Freie
Profilbildung
5
LP
3
LP
30
LP
30
LP
EXEMPLARISCHER
STUDIENVERLAUFSPLAN
BACHELORSTUDIENGANG
Kultur
und
Technik
mit
dem
Kernfach
Kunstwissenschaft
VERSION
für
die
Studienanfänger_innen
in
geraden
Jahrgängen
LP
1.
Semester
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
2.
Semester
BA‐KulT
IS
1
Einführung
in
Kultur
und
Technik
UE
+
SPP
RVL/VL
+
UE
+
SPP
4
LP
BA‐KulT
IS
2
Natur
und
Erfahrung
8
LP
VL
+
PS/SE
BA‐KulT
KW
1
+
SPP
Kunstwissen‐
schaftliche
7
LP
Propädeutik
BA‐KulT
KW
2
2
EK
+
2
TUT
+
2
SPP
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
Σ
3.
Semester
PS/SE
+
SPP
5
LP
BA‐KulT
IS
3
4.
Semester
5.
Semester
BA‐KulT
IS
4
Text
und
Wissen
VL
+
PS/SE
+
SPP
Wahrnehmung
7
LP
und
Weltbilder
PS/SE
+
SPP
VL
+
PS/SE
+
SPP
7
LP
5
LP
BA‐KulT
KW
3
Kunst‐
und
Kunst‐
und
VL
2
LP
Architektur‐
Architektur‐
geschichte
I
BA‐KulT
KW4
Geschichte
II
PS/SE
+
SPP
6.
Semester
BA‐KulT
IS
5
Modernisie‐
rung
VL
+
PS/SE
+
SPP
5
LP
PS/SE
+
SPP
5
LP
BA‐KulT
KW4
KuMeth.
VL
2
LP
BA‐KulT
KW
6
7
LP
Kunst/Technik
SE/UE/VL‐CO
+
MP
3
LP
BA‐KulT
KW
7
Kunstwissens.
Regionalstu‐
dien
SE
+
SPP
4
LP
Bachelorarbeit
im
Kernfach
Kunstwissen‐
schaft
Kunstwissen‐
SE
+
MP
schaft.
Metho‐ 5
LP
10
LP
dik
SE/UE
+
MP
BA‐KulT
KW
7
BA‐KulT
BO
7
oder
9
5
LP
Kunstwissen‐
VL
2
LP
schaftliche
BA‐KulT
KW
5
BA‐KulT
BO
3,
Ang.
Künste
SE
Regionalstud.
5,
6
oder
8
BA‐KulT
Wahl
1
+
++*
+
MP
3
LP
SE
+
SPP
5
LP
BA‐KulT
Wahl
1
FÜS
BA‐KulT
KW
6
Ku/Tec
VL
2
LP
oder
2
Freie
Profilbil‐ dung
oder
6
LP
4
LP
BA‐KulT
BO
2,
BA‐KulT
BO
7
10
LP
3,
4,
5
oder
6
Freie
Profilbildung
BA‐KulT
Wahl
2
8
LP
10
LP
6
LP
4
LP
5
LP
3
LP
30
LP
30
LP
30
LP
30
LP
30
LP
30
LP
30
LP
30
LP
10
LP
BA‐KulT
BO
1
4
LP
BA‐KulT
Wahl
2
VL
+
SE
+
MP
7
LP
BA‐KulT
KW
5
EXEMPLARISCHER
STUDIENVERLAUFSPLAN
Kunstwissenschaft
und
Kunsttechnologie
(bisheriger
Masterstudiengang)
LP
1.
Semester
2.
Semester
3.
Semester
4.
Semester
1
MA‐KUWI
1
MA‐KUWI
1
MA‐KUWI
4
CO
‐
1
LP
2
4
Geschichte
der
Bildkünste/
Geschichte
der
Bildkünste/
Kulturräume/
Architektur/Angewandten
Architektur/Angewandten
Kulturerbe
Künste
(MA/NZ)
Künste
(MA/NZ)
5
SE
+
SE
+
SPP
6
VL/VLCOL
+
SE
+
SPP
6
LP
VL/VLCOL
+
VL/VLCOL
+
7
7
LP
MA‐KUWI
2
SE/UE
+
SPP
8
MA‐KUWI
2
3
Geschichte
der
Bildkünste/
8
LP
9
Geschichte
der
Bildkünste/
Architektur/Angewandten
MA‐KUWI
5
10
Architektur/Angewandten
Künste
(Moderne)
Kunst
und
Technik
11
Künste
(Moderne)
12
SE
+
SE
+
SPP
VL/VLCOL
+
SE
+
SPP
13
6
LP
7
LP
14
MA‐KUWI
6
Kunsttechnolo‐ MA‐KUWI
6
gie/
künstlerische
Techni‐
ken
15
SE/UE
‐
2
LP
Kunsttechnologie/
VL/VLCOL
+
SE/UE
+
MP
Masterarbeit
16
MA‐KUWI
3
Künstlerische
Techniken
SE/UE/VL‐CO
8
LP
MA‐KUWI
7
Berufsorientierende
19
MP
6
LP
20
MA‐KUWI
7
Praxis
21
Berufsorientierende
22
23
VL/VLCOL
+
SE
+
UE
+
SPP
Praxis
EX/PR/PRO
24
8
LP
25
10
LP
EX/PR/PRO
MA‐KUWI
8
26
MA‐KUWI
8
7
LP
Freie
Profilbildung
27
Freie
Profilbildung
MA‐KUWI
8
28
29
Freie
Profilbildung
5
LP
30
5
LP
29
LP
31
∑
30
LP
5
LP
31
LP
29
LP
30
LP
17
Theorie
‐
Methode
‐
18
Vermittlung
EXEMPLARISCHER STUDIENVERLAUFSPLAN NEUER MASTERSTUDIENGANG
Kunstwissenschaft und Kunsttechnologie (Vollzeitstudium)
LP/
Sem.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
∑
1. Semester
2. Semester
Geschichte der Bildkünste / Architektur /
Angewandten Künste
in Mittelalter
und Neuzeit (1)
3. Semester1
4. Semester
Kunstwissenschaftliche
Praxis2(7a)
bzw.
Geschichte der Bildkünste / Architektur /
Angewandten Künste
in der Moderne (2)
Museale und
kuratorische Praxis 3(7b)
Masterarbeit
Kunst und Technik (5)
Kulturräume /
Kulturerbe (4)
Freie Wahl
Kunsttechnologie /
Künstlerische Techniken2(6a)
bzw.
Materielle Kultur3(6b)
Theorie - Methode Kunstvermittlung2(3a)
bzw.
Museumstheorie
und -geschichte3(3b)
28 LP
32 LP
30 LP
30 LP
Legende
= Pflichtmodule
= Wahlpflichtmodule
= Freie Wahl
= Masterarbeit
1
Studierende, die das 3. Semester als Mobilitätsfenster für einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt nutzen
wollen, belegen - je nach Schwerpunktwahl - Module mit äquivalenten Qualifikationszielen zu Modul
"Kunstwissenschaftliche Praxis" bzw. Modul "Museale und kuratorische Praxis" (15 LP) und die Freie Wahl (15 LP).
Die Äquivalenzanerkennung erfolgt über ein Learning Agreement.
2
Im Studienschwerpunkt Kunstwissenschaft / Kunsttechnologie“ sind die Module „Theorie - Methode Kunstvermittlung“, „Kunsttechnologie / Künstlerische Techniken“ sowie „Kunstwissenschaftliche Praxis“ zu absolvieren.
3
Im Studienschwerpunkt „Kunstwissenschaft / Museum“ sind die Module „Museumstheorie und -geschichte“,
„Materielle Kultur“ sowie „Museale und kuratorische Praxis“ zu absolvieren.
13
EXEMPLARISCHER STUDIENVERLAUFSPLAN NEUER MASTERSTUDIENGANG
Kunstwissenschaft und Kunsttechnologie (Teilzeitstudium)
LP/
Sem
1
2
3
4
5
6
7
8
1. Semester
2. Semester
3. Semester
9
10
11
12
13
14
15
16
∑
Geschichte der Bildkünste / Architektur /
Angewandten Künste
in der Moderne (2)
14
16
14
16
LP/
Sem
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
∑
5. Semester3
6. Semester3
7. Semester
8. Semester
Freie Wahl
Masterarbeit
15 LP
15 LP
Geschichte der Bildkünste / Architektur /
Angewandten Künste
in Mittelalter
und Neuzeit (1)
Kunsttechnologie /
Künstlerische Techniken1(6a)
4. Semester
bzw.
Materielle Kultur2(6b)
Kunst und Technik (5)
Theorie - Methode Kunstvermittlung1(3a)
bzw.
Museumstheorie
und -geschichte2 (3b)
Kulturräume /
Kulturerbe (4)
Kunstwissenschaftliche
Praxis1(7a)
bzw.
Museale und
kuratorische Praxis2(7b)
15 LP
15 LP
Legende
= Pflichtmodule
= Wahlpflichtmodule
= Freie Wahl
= Masterarbeit
1
Im Studienschwerpunkt Kunstwissenschaft / Kunsttechnologie“ sind die Module „Theorie - Methode Kunstvermittlung“, „Kunsttechnologie / Künstlerische Techniken“ sowie „Kunstwissenschaftliche Praxis“ zu absolvieren.
2
Im Studienschwerpunkt „Kunstwissenschaft / Museum“ sind die Module „Museumstheorie und -geschichte“,
„Materielle Kultur“ sowie „Museale und kuratorische Praxis“ zu absolvieren.
3
Studierende, die das 5. und 6. Semester als Mobilitätsfenster für einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt
nutzen wollen, belegen - je nach Schwerpunktwahl - Module mit äquivalenten Qualifikationszielen zu Modul
"Kunstwissenschaftliche Praxis" bzw. Modul "Museale und kuratorische Praxis" (15 LP) und die Freie Wahl (15 LP).
Die Äquivalenzanerkennung erfolgt über ein Learning Agreement.
14
RINGVORLESUNG
VL 3132 L 508
Forschungen am Fachgebiet Kunstgeschichte
Mittwoch: 18-20 Uhr
Master
MA-KUWI 1, 2, 5, 6
Raum: A 053
Beginn: 12.11.2014
Bachelor
BA-KulT KUWI 2, 3, 6
Auch im Wintersemester 2014/2015 setzen wir unsere Ringvorlesungsreihe fort. In jeweils
fünf Vorträgen werden diesmal die Wissenschaftlerinnen des Fachgebiets über ihre
Forschungsvorhaben im Bereich Kunst, Technik sowie Kunsthandel informieren und das
Institut in seiner thematischen Breite vorstellen. Die Vortragsreihe kann über zwei Semester
hinweg als Minimodul studiert oder in die o.g. Module eingebracht werden, wobei zu jedem
Semesterende eine mündliche Rücksprache stattfindet. Im Wintersemester 2014/2015 ist
diese bei Dr. Andrea Meyer zu leisten. Die mündlichen Rücksprachen ersetzen nicht die
mündliche Modulprüfung!
Nähere Informationen zu den Terminen und Vorträgen erhalten Sie zeitnah auf unserer
Homepage und Aushängen im Institut.
15
VORLESUNGEN
VL 3132 L 502
Prof. Dr. Magdalena Bushart
Farbreduktion und Farbverzicht in den Bildkünsten
Dienstag: 16-18 Uhr
Master
MA-KUWI 1, 2, 6 a
Raum: A 053
Beginn: 21.10.2014
Bachelor
BA-KuIT KUWI 2, 3, 6
Bilder, die in einer Farbe beziehungsweise in den Tonwerten einer Farbe gemalt sind, hat es
schon immer gegeben; für Plinius bezeichneten die „monochromata“ sogar den Beginn der
Malerei. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich allerdings ganz unterschiedliche Spielarten
der Farbreduktion oder des Verzichts auf Buntfarbigkeit herausgebildet. Während etwa die
Grisaillen des 15. Jahrhunderts steinerne Bildwerke imitierten, diente der Farbverzicht in der
Ölskizze des 17. und 18. Jahrhunderts vor allem dazu, Licht- und Schattenwirkungen zu
studieren; die Druckgraphik operierte lange Zeit nur mit dem Hell-Dunkel-Kontrast von
schwarzen Linien und weißem Papier. In der Bildhauerei hingegen war Monochromie bis
weit ins Mittelalter die Ausnahme, die für sehr kostbare Materialien galt; zur Regel wurde sie
erst in der Renaissance. Den Künstlern des 20. Jahrhunderts schließlich ging es darum, die
Transformation von Wirklichkeit im Bild zu problematisieren oder den Objektcharakter der
Werke zu unterstreichen. In der Vorlesung soll eine vergleichende Perspektive
eingenommen werden, die die Monochromien der unterschiedlichen Gattungen und
Epochen einander gegenüberstellt.
Literatur zur Einführung
Michaela Krieger, Grisaille als Metapher. Zum Entstehen der peinture en camaieu im frühen
14. Jahrhundert, Wien 1995; Constanze Itzel, Der Stein trügt. Die Imitation von Skulpturen in
der niederländischen Tafelmalerei im Kontext Bildtheoretischer Auseinandersetzungen des
frühen 15. Jahrhunderts, 2005; Sabine Blumenröder, Andrea Mantegna – die Grisaillen.
Malerei, Geschichte und antike Kunst im Paragone des Quattrocento, Berlin 2008; Beate
Epperlein, Monochrome Malerei: zur Unterschiedlichkeit des vermeintlich Ähnlichen,
Nürnberg 1997; Denys Riout, La peinture monochrome, Nimes 2003; Valeria Varas u.a. (Hg.),
Monochromes from Malevitch to the present. Ausst.Kat. Centro Reina Sofia Madrid, Berkley
2006; Julia Friedrich, Grau ohne Grund. Gerhard Richters Monochromien als Herausforderung
der künstlerischen Avantgarde, Köln 2009.
16
VORLESUNGEN
VL 06361600 L 06
Prof. Dr. Gabriele Dolff-Bonekämper
Geschichte und Theorie der Denkmalpflege
Donnerstag: 12-14 Uhr
Master
MA-KUWI 4
Raum: EB 222
Beginn: 23.10.2014
Bachelor
Die Veranstaltung ist als Überblicksvorlesung gedacht und soll die wichtigsten Etappen der
Geschichte der Denkmalpflege, beginnend mit dem späten 18. Jahrhundert, vor Augen
führen. Beispielhaft werden wichtige Restaurierungen vorgestellt und das Wirken
bedeutender deutschsprachiger Autoren und Denkmalpfleger erläutert. Ausblicke auf die
Situation in Frankreich und England sollen den Horizont erweitern. Am Ende steht die
Denkmaltheoriedebatte um 1900.
17
VORLESUNGEN
VL 3132 L 541
Prof. Dr. Hartmut Krohm
Die Bildhauerkunst der Frührenaissance in Italien
Donnerstag: 16-18 Uhr
Master
MA-KUWI 1
Raum: A 060
Beginn: 16.10.2014
Bachelor
BA-KulT KUWI 2
Das Thema der Vorlesung ist die „Wiedergeburt“ der Skulptur in Italien seit dem Beginn des
15. Jahrhunderts und die dabei erfolgte Rückbesinnung auf die Antike. Im Rahmen einer sich
neu begründenden Kultur, unter dem Epochenbegriff „Renaissance“ geläufig, fiel der
Bildhauerkunst gerade im Hinblick auf das gewandelte Menschenbild eine Schlüsselrolle zu.
Vor Augen geführt wird vor allem die Entwicklung in Florenz, Zentrum des geistigen wie auch
künstlerischen Neuaufbruchs, mit den Schöpfungen eines Ghiberti über Donatello u.a. bis
hin zum Frühwerk Michelangelos. Besondere Aufmerksamkeit erfährt das Schaffen
Donatellos und die Rolle Cosimo de‘ Medicis als Hauptmäzen im Florenz der Frührenaissance. Hauptaspekte der thematischen Erörterung sind die Wiederentdeckung der
antiken Statue, die Memorialkunst und die Porträtbüste, die Bedeutung von Bildwerken
innerhalb einer politischen Ikonographie, die Neuformulierung christlicher Darstellungsgehalte aus humanistischer Sicht sowie die Variationsbreite künstlerischer Techniken.
Ausführlich eingegangen wird auf die Rolle von Werkstoffen wie Terrakotta und Bronze. Die
Bildhauerkunst dieser Epoche wird dabei keineswegs isoliert, sondern dort, wo es die
Situation erfordert, in ihren jeweiligen architektonischen Zusammenhang oder als Teil eines
baukünstlerischen Ensembles betrachtet – angesprochen werden generell die Neuerungen
auf dem Gebiet von Architektur und Malerei.
Literaturauswahl
Burckhardt, Jacob: Die Cultur der Renaissance in Italien, Basel 1860 (digitalisiert aufrufbar) Garin, Eugenio: Der italienische Humanismus, Bern 1947 - Paatz, Walter: Die Kunst der
Renaissance in Italien, Stuttgart 1953 - Poeschke, Joachim: Die Skulptur der Renaissance. Bd.
1: Donatello und seine Zeit, München 1990 - Ausst. Kat. Frankfurt/Main, Liebieghaus –
Museum alter Plastik 1985/86: Natur und Antike in der Renaissance - Ausst. Kat. London,
Victoria and Albert Museum 2001: Earth and Fire. Italian Terracotta Sculpture from
Donatello to Canova - Ausst. Kat. Berlin, Bode-Museum 2011: Gesichter der Renaissance.
Meisterwerke italienischer Portrait-Kunst - Ausst. Kat. Paris, Musée du Louvre 2013/14: Le
printemps de la Renaissance. La sculpture et les arts à Florence 1400-1460 - Krautheimer,
Richard: Lorenzo Ghiberti, Princeton N. J. 1956 - Rosenauer, Artur: Studien zum frühen
Donatello. Skulptur im projektiven Raum, Wien 1975 - Poeschke, Joachim: Donatello. Figur
und Quadro, München 1980 - Avery, Charles: Donatello. An Introduction, London 1994.
18
VORLESUNGEN
VL 3132 L 512
Prof. Dr. Bärbel Küster
Das Museum im Kunstsystem: Kunst, Objekt, Betrachter, Geschichte, Diskurs
Mittwoch: 16-18 Uhr
Master
MA-KUWI 1, 2, 3 a + b, 4
Raum: A 053
Beginn: 15.10.2014
Bachelor
BA-KulT KUWI 3, 4
Kunst verändert sich, wenn sie ins Museum kommt. Die Auswirkung des Eintritts eines
Objektes ins Museum auf Werthorizonte, Funktionen und materielle Beschaffenheit bei alter
und neuer Kunst wird seit langem diskutiert. Museumstheorien haben im Verlauf des 20.
Jahrhunderts bis heute unterschiedliche Konzepte hervorgebracht, die das Objekt des
Kunstmuseums jeweils anders definierten: als Fetisch, als Erinnerungsort einer nationalen
Kultur, als Materialisierung einer Aura, als Dokument einer (Stil-) Geschichte oder als Teil
eines geschlossenen Kunstsystems. Ist der Blick auf das Kunstobjekt im Museum tatsächlich,
wie Donald Preziosi meinte, einem eindimensionalen ideologisch vorgeformten Blick des
Kurators unterworfen? In welchem Maße entstehen die kulturellen Werte eines Objektes
durch die Museumsarchitektur und durch die Präsentation, wie entsteht ein Diskurs, in dem
die Betrachter Museumsobjekte wahrnehmen?
Die Vorlesung stellt die wichtigsten Positionen der Museumstheorie und -geschichte vor,
diskutiert die Bedeutung von Objektverlust für die Entstehung von Museen, die Frage, wie
man das Museum als Friedhof konsequent weiterdenken kann, Prozesse der Musealisierung
im öffentlichen Raum und stellt künstlerische Positionen in Auseinandersetzung mit dem
Museum vor.
19
VORLESUNGEN
VL 3132 L 505
Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert
Historismus in der Architektur
Dienstag: 18-20 Uhr
Master
MA-KUWI 2
Raum: A 053
Beginn: 14.10.2014
Bachelor
BA-KulT KUWI 3
Im 19. Jahrhundert existierten mehrere Stile, die bestimmte Stile der Vergangenheit
wiederbeleben wollten, "da ihre Vertreter überzeugt waren, daß eben sie für das Bauen in
ihrer Gegenwart geeignet waren oder auch, daß eben sie Tugenden besaßen, die das
Zeitalter der Industrie verloren haben, die man aber durch ein Bauen im alten Stile
wiedergewinnen könne." (Julius Posener, 1982) Mit dem Begriff des Historismus, der in der
Architekturgeschichte 1929 in Wasmuths Lexikon der Baukunst zur Charakterisierung der
Bauperiode zwischen Klassizismus und Jugendstil begegnet, verbindet sich die Verwendung
historischer Stile ebenso wie der Stilpluralismus. Damit entstanden die sogenannten NeoStile wie „Neugotik“, „Neuromanik“, „Neo-Renaissance“, „Neubarock“ und „NeoKlassizismus“, die der Architekturkritiker Adolf Behne, als „konservierte“ Stile bezeichnete.
Die Vorlesung untersucht die Beweggründe für die bewusst gewählten Rückgriffe in der
Architektur des 19. Jahrhunderts sowie die Art und Weise der Anwendung historischen
Formvokabulars und deren Bedeutung in der Entwicklung neuer Bauaufgaben wie
beispielsweise Bahnhöfe, Fabriken oder auch Hochhäuser. Anhand ausgewählter Debatten –
wie beispielsweise jene um den Reichstag in Berlin - wird darüber hinaus erörtert, in welcher
Weise bestimmte Stile bewusst eingesetzt wurden und wie eine Stilwahl auch durch örtliche
und zeitlichen Bedingungen motiviert wurde.
Im Zentrum der Vorlesung steht der Zeitraum zwischen 1870 und 1918. Doch dieser ist nicht
kontextlos, so dass auch der Weg dorthin in den Blick genommen werden wird: erinnert sei
an den Aufsatz von Heinrich Hübsch „In welchem Stile wollen wir bauen“ (1828). Wie
unterscheidet sich der Historismus des 19. Jahrhunderts von den historischen Rezeptionen
der vorangegangenen Jahrhunderte. Eine Frage, der sich als Ausblick der Vorlesung jene
nach dem Verhältnis des Historismus zu späteren historisch motivierten Stilrückgriffen in der
Architektur anschließt.
Literaturhinweise werden im Verlauf der Vorlesung gegeben.
20
SEMINARE FÜR BA UND MA
SE 3132 L 527
Dr. Henrike Haug
... so wurde in dieser Zeit die Handwerkskunst unter den lohnarbeitenden Klassen
zerstört... Die Wahrnehmung mittelalterlicher Kunst und das Arts and Crafts
Movement
Dienstag: 14-16 Uhr
Master
MA-KUWI 5, 6 a
Raum: A 060
Bachelor
BA-KulT KUWI 5, 6
Beginn: 14.10.2014
Das 19. Jahrhundert ist geprägt von Klassenkampf und sozialer Utopie, von tiefgreifenden
Veränderungen der Lebens- und Produktionsbedingungen. In dieser Zeit der rasanten
Beschleunigungen in Bereichen der industriellen Fertigung und des wissenschaftlichen
Fortschritts(-glaubens) wird zugleich das Mittelalter ver- und zur idealen Zeit erklärt, in dem
der Mensch noch eine Einheit bildete, seine Welt noch nicht zerrissen war. Somit offenbart
sich das 19. Jahrhundert als janusköpfig, das verstört in teilweise unkritischem
Fortschrittsglauben in die Zukunft schaut und sich zugleich der Vergangenheit vergewissert
und dort Antworten auf die ungeklärten Probleme der Gegenwart sucht. Dem
mittelalterlichen Kunstschaffen werden dabei wichtige Aufgaben zugewiesen: seine Formen
werden als Ausdruck einer Gesamtheit gedeutet, in der sich Fertigungsprozess und
Lebenswelt des Handwerkers innerhalb eines geordneten (christlichen) Ganzen entsprachen.
Der mittelalterliche Werkmeister wird als freier Mann imaginiert, selbstbestimmt und gleich
in Gilden organisiert, seine handwerklichen Produkte werden sowohl formal als auch
inhaltlich als Gegenentwurf zur Massenproduktion und dem ausgebeuteten Fabrikarbeiter
der eigenen Zeit gelesen. Hinzu treten eine thematische Hinwendung zu mittelalterlichen
Autoren und Texten, wie Geoffrey Chaucer oder dem Legendenkreis des Artus-Romans, die
(auch) als Zeichen der nationalen Verortung und Selbstvergewisserung verstanden werden
muss. Dreh- und Angelpunkt des Seminars wird die Figur von William Morris (1834-1896)
sein – und sein Netzwerk, zu dem unter anderem der Kunsttheoretiker John Ruskin (18191900) oder der Maler Edward Coley Burne-Jones gehören. Hier, im Spannungsverhältnis
zwischen den gotischen Steinen von Venedig, William Turner und den Präraffaeliten zeigt
sich die nur vermeintliche Dichotomie einer Zeit, für die Vergangenheitssehnsucht und
Zukunftsschau eine Einheit bildeten.
Lektüre
William Morris: Art and its Producers, (= Vortrag, gehalten 5.12.1888 auf d. 1. Jahreskonferenz d. National Association for the Advancement of Art in Liverpool), in: Art and Its
Producers and The Arts and Crafts of Today: Two Addresses Delivered Before the National
Association for the Advancement of Art, London 1901. [Dt. Version auf ArTUs] – Th. Carlyle:
Signs of the Time, (= Zeitungsartikel Edinburgh Review, 1829), in: The Collected Works of
Thomas Carlyle, Bd 3, London 1858. [auf ArTUs] – Kirsch, H.-Chr.: William Morris (Leben und
Werk). Ein Mann gegen seine Zeit, Köln 1983. – William Morris and the Middle Ages, (=
Ausst. Kat. Manchester, Whitworth Art Gallery, 1984), hrsg. J. Banham u. J. Harris,
Manchester 1984.
21
SEMINARE FÜR BA UND MA
SE 3132 L 518
Prof. Dr. Aleksandra Lipińska & Ilka Waßewitz M.A.
Adel und die Kunst im frühneuzeitlichen Ostmitteleuropa
Dienstag: 14 - 16 Uhr
Master
MA-KUWI 1, 4
Raum: A 072
Beginn: 21.10.2014
Bachelor
BA-KulT KUWI 2
Die Beschäftigung mit der Kunst und Architektur in den ostmitteleuropäischen Regionen der
Frühen Neuzeit kommt nicht ohne die Betrachtung der sozialen Elite aus, die wir gemeinhin
unter dem Schlagwort „Adel“ zusammenfassen. Als Bauherren, Stifter und Mäzene zeichnen
Angehörige dieses Standes verantwortlich für einen wesentlichen Teil der dortigen
Kunstproduktion. Das Seminar widmet sich letzterer anhand von adeligen Fallbeispielen aus
u.a. Böhmen, Schlesien, Polen-Litauen und Brandenburg. Mit dieser Perspektive ist
gleichzeitig der methodische Zugriff des Seminars abgesteckt. Die zu untersuchenden Werke
(sei es nun ein Palast oder ein Grabmal) sollen als Teil der symbolischen Praktiken im
Rahmen eines spezifischen adeligen Lebensstiles verstanden werden, der darauf zielte, die
Exklusivität der eigenen Stellung innerhalb des Ständegefüges herauszustellen und
gegenüber den Standesgenossen, Landesherren und Untertanen zu kommunizieren. Welche
medialen Strategien der Abgrenzung und Integration entwickelten Aristokraten in den
Regionen Ostmitteleuropas? Gab es Gemeinsamkeiten in der adeligen Repräsentations-,
Memorial- und Sepulkralkultur oder entwickelten die Akteure eigene spezifische Modelle?
Bei der Betrachtung der einzelnen Beispiele müssen die unterschiedlichen wirtschaftlichen
Voraussetzungen und der Umfang der politischen Teilhabe der jeweiligen Adelssysteme in
den einzelnen Regionen berücksichtigt werden, der von geringer Finanzkraft und politischer
Macht des brandenburgischen bis zu großem Reichtum und umfangreichen politischen
Mitspracherechten etwa des polnischen Adels reichte. Wichtige Faktoren bildeten ferner
konfessionelle Voraussetzungen und Veränderungen, die Beziehung zum jeweiligen
Herrscherhaus oder die jeweilige biografische Entwicklung, i.e. sozialer Aufstieg oder
Abstieg.
Kleinere Exkursionen nach Polen, Tschechien und Brandenburg sind möglich.
Einführende Literatur:
Asch, Ronald G. (Hg.): Der europäische Adel im Ancien Régime. Von der Krise der ständischen
Monarchien bis zur Revolution (ca. 1600-1789). Köln, Wien, Weimar 2001.
22
SEMINARE FÜR BA UND MA
SE 3132 L 535
Prof. Dr. Aleksandra Lipińska
Prunkgemächer der Renaissance in Nord- und Ostmitteleuropa
Donnerstag: 12 - 14 Uhr
Master
MA-KUWI 6 a, 7 a
Raum: A 060
Beginn: 16.10.2014
Bachelor
BA-KulT KUWI 5
Seit jeher wurden in den Bauten, die u.a. der Ausübung von Repräsentationsaufgaben
dienten, Prunkräume angelegt. Die Funktion eines mit raren Marmoren bekleideten
Tablinums der Spätantike, eines mit Wandmalereien und kostbaren Tapisserien
geschmückten mittelalterlichen Burggemachs oder eines Studiolo des Renaissanceplastes
war es, durch die jeweils angemessene Magnifizenz, die Form und das Programm die
politische, konfessionelle, intellektuelle oder/und ästhetische Positionierung des Stifters zum
Ausdruck zu bringen.
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden zunächst Haupttypen und Entwicklungslinien der
Prunkräume seit der Antike bis in die Frühe Neuzeit (mit einem besonderen Schwerpunkt in
der Renaissance) thematisiert, um sich dann exemplarisch einem konkreten Fall
zuzuwenden. Im Zentrum des Projektseminars wird nämlich ein wenig erforschter
Prunkraum der Spätrenaissance stehen, das sog. Fredenhagensche Zimmer, das sich im Haus
der Kaufmannschaft in Lübeck befindet. Im Rahmen einer Exkursion nach Lübeck werden die
Seminarteilnehmer den Raum erfassen und seine verschiedenen Aspekte (verwendete
Materialien, Techniken und Formen, ikonographisches Programm, Position innerhalb der
lokalen Tradition, Rezeption) analysieren. Ergänzt durch Literatur- und Quellenrecherchen
wird auf der Grundlage einer gemeinsamen Leistung eine schriftliche Bearbeitung des
Fredenhagenschen Zimmers entstehen, die als Basis für eine Publikation dienen soll, welche
das bisher wenig exponierte Denkmal der Öffentlichkeit näher bringen wird.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Anmeldung bitte bis zum 14.10.2014 an
aleksandra.lipinska@tu-berlin.de
23
SEMINARE FÜR BA UND MA
SE 3132 L 529
Dr. Andrea Meyer & Prof. Dr. Aya Soika, Bard College Berlin
Art and the First World War
Mittwoch 14-18 Uhr
Master
MA-KUWI 2
Raum: A 072
Beginn: 15.10.2014
Bachelor
BA-KulT KUWI 3
The inaugural catastrophic event of the twentieth century, causing destruction and loss of
life on an unprecedented scale, the First World War (1914-1918) altered almost every aspect
of existence in Europe. It also had a dramatic impact on the lives, working practices and
forms created by visual artists, who underwent a decisive rupture with their previous
experience and commitments. The works created by artists who went through the disaster
of the war also decisively influenced the ways in which the war was perceived later, and not
only in intellectual or artistic circles. In this course, manifestos and visual and literary works
by European artists active during and after the war will be analyzed and placed in a wider
cultural and socio-historical context. This will allow us to ask questions about the
relationship between art and politics, but also about early twentieth-century society, and
the role of nationalism, education, religion and medical science in cultural life and artistic
production. The legacy of the war and its effects on the avant-garde from 1919 onwards will
be studied by looking at movements such as Dada and Surrealism all the way to today’s
reception marked by the hundredth anniversary of its outbreak. Thus the course will include
visits to exhibitions organized on the occasion of the centenary.
The course is jointly offered by TU Berlin, Fachgebiet Kunstgeschichte, and Bard College
Berlin. A good command of English is required since the course language is English. Because
of the different timing of the winter and summer terms at Bard and TU Art and the First
World War will take place from October to December each Wednesday at 2-6 p.m.
A detailed version of the syllabus including the requirements and the readings will be
available online. Since the number of TU-participants is limited to ten please register by
emailing andrea.meyer@tu-berlin.de by October, 10. Participants will be notified by mail
soon after.
24
SEMINARE FÜR BA UND MA
SE 3132 L 516
Dr. Stefanie Stallschus-Ternes
Die Industrialisierung des Blicks in der englischen Fotografie des 19. Jahrhunderts
Dienstag: 10-12 Uhr
Master
MA-KUWI 2, 6 a, 7 a
Raum A 060
Beginn: 14.10.2014
Bachelor
BA-KuIT KW 3, 5
In der Fotografie des 19. Jahrhunderts finden sich anschauliche Bilder für die
Modernisierung im Zeitalter der Industrialisierung, für den technischen Fortschritt,
sozioökonomischen Veränderungen, imperialistische Expansionspolitik. Die Fotografie
lieferte aber nicht nur historisch bedeutsame Ansichten der Wirklichkeit, sondern war als ein
industrialisiertes Bildverfahren selbst äußerst wirksam an diesen Modernisierungsprozessen
beteiligt. Ein Beispiel dafür ist die Bildgattung des Porträts, das infolge der Atelierfotografie
eine beispiellose Demokratisierung erfährt. Das Seminar widmet sich der Entstehung,
Verbreitung und Kommerzialisierung der Fotografie in England. Behandelt werden die
verschiedenen fotografischen Techniken, Produktions- und Distributionsstrukturen,
fotografische Ansätze zwischen Dokumentation und Inszenierung sowie das in der Zeit
ausführlich diskutierte Verhältnis des Mediums Fotografie zur Kunst und zur Wissenschaft.
Ein Teil des Seminars wird bereits im September eine Exkursion nach London unternehmen,
um Fotografien in den dortigen Sammlungen zu sichten. Der Besuch des Seminars ist aber
auch unabhängig von der Exkursion möglich.
Hinweis:
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt. Bitte melden Sie sich für den Kurs ab dem 1. Oktober
bei ISIS an, unter https://www.isis.tu-berlin.de/
Einführende Literatur:
Michel Frizot, Neue Geschichte der Fotografie, Köln 1998. – Wolfgang Kemp, Hubertus von
Amelunxen (Hg.), Theorie der Fotografie 1839-1980, Bd. 1: 1839-1912, München 1980. –
Wolfgang Kemp, Geschichte der Fotografie. Von Daguerre bis Gursky, München 2011. –
Walter Koschatzky, Die Kunst der Photographie. Technik, Geschichte, Meisterwerke, Köln
1993. – Ulrich Pohlmann, Viktorianische Photographie 1840-1890, Ausst.-Kat. München,
Heidelberg 1993. – Steffen Siegel (Hg.), Mehr Licht. Daguerre, Talbot und die
Veröffentlichung der Fotografie im Jahr 1839, München 2014.
25
SEMINARE FÜR BA UND MA
SE 3132 L 549
Dr. Stefanie Stallschus-Ternes
Audiovisuelle Abstraktionsprozesse in der Videokunst
Mittwoch: 14-16 Uhr
Master
MA-KUWI 2, 5
Raum A 060
Beginn: 15.10.2014
Bachelor
BA-KuIT KW 3, 6
Fotografie und Film haben zu eigenständigen Spielarten der abstrakten Kunst geführt, die
vielfach untersucht worden sind. Videokunst dagegen wurde weitaus seltener von der
kunsthistorischen Forschung unter dem Begriff der Abstraktion diskutiert. Dabei gab es von
Anfang an eine kritische Auseinandersetzung mit der Abbildfunktion und dem Illusionismus
von Videobildern, die zu Experimenten mit ungegenständlichen Formen führten.
Audiovisuelle Abstraktionen waren einerseits wichtig für die Bestimmung ästhetischer und
technischer Besonderheiten des Mediums. Andererseits lieferten sie Argumente dafür, dass
sich eine neue Kunstform herausbildete, die sich deutlich von wissenschaftlichen und
massenmedialen Gebrauchsformen unterschied. Dennoch kommt es mit der intermedialen
Ausrichtung der Videokunst auch zu einem deutlichen Bruch mit den Ideen der Moderne, die
einer Pluralisierung abstrakter Ausdrucksformen Vorschub leistet.
Das Seminar ist audiovisuellen Abstraktionsprozessen in der Videokunst gewidmet, ihren
technischen und materiellen Grundlagen sowie ihren rezeptionsästhetischen
Besonderheiten. Zudem wird die Abstraktion als eine Schlüsselkategorie im Zusammenhang
mit der Institutionalisierung der Videokunst diskutiert anhand von kunsttheoretischen
Texten und Quellentexten zur Ausstellungsgeschichte. Studienmaterial liefert die Sammlung
des Neuen Berliner Kunstvereins, weshalb die Bereitschaft zur Sichtung vor Ort
vorausgesetzt wird.
Hinweis:
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Bitte melden Sie sich für den Kurs ab dem 1. Oktober
bei ISIS an, unter https://www.isis.tu-berlin.de/
Einführende Literatur:
Lydia Haustein, Videokunst, München 2003. – Chris Meigh-Andrews, A History of Video Art.
The Development of Form and Function, Oxford/New York 2006. – Yvonne Spielmann, Video.
Das reflexive Medium, Frankfurt M. 2005. – Time Pieces. Videokunst seit 1963 (Bestandskatalog Video-Forum des NBK), hg. v. Marius Babias, Kathrin Becker und Sophie Goltz, Köln
2013. – Video-Forum des Neuen Berliner Kunstvereins. Bestandskatalog, hg. v. NBK, Berlin
2001.
26
SEMINARE FÜR BA UND MA
SE 3132 L 521
Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert
Gotische Architektur in Frankreich
Mittwoch: 12-14 Uhr
Master
MA-KUWI 1
Raum: A 060
Beginn: 15.10.2014
Bachelor
BA-KuIT KUWI 2
Die Gotik ist, zeitlich zwischen Romanik und Renaissance liegend, eine mittelalterliche
Epoche, die in der Ile-de-France ihren Anfang nahm und sich innerhalb Frankreichs zwischen
1130 und 1270 entfaltete. Der Begriff „Gotik“ entstand erst in der Renaissance und war zu
jener Zeit keinesfalls positiv besetzt: Damit angesprochen war eine „barbarische“
Architektur, die auf den Niedergang jener antiken Kultur folgte, die für die Renaissance den
Ausgangspunkt bildete. Ziel des Seminars ist es, historische und geistige Grundlagen, die
Bauorganisation und Ausführung, Konstruktion und Formgebung und vor allem auch die
Versinnbildlichung der Architektur, also ihre biblisch basierte Symbolik, zu erörtern. Auch
der Umgang mit den französischen Kathedralen im Kontext der Restaurierung des
19. Jahrhunderts wird uns inhaltlich beschäftigen. Im Wissen um die europaweite Bedeutung
dieser Epoche konzentriert sich das Seminar im wesentlichen auf Frankreich, vornehmlich
das Gebiet des französischen Kronlandes, um anhand ausgewählter Beispiele tiefergehender
objekt- und quellenorientiert arbeiten zu können.
Literaturauswahl:
Hans Jantzen, Kunst der Gotik. Klassische Kathedralen Frankreichs. Chartres, Reims, Amiens,
Hamburg 1957. – Otto von Simson, Die gotische Kathedrale. Beiträge zu ihrer Entstehung
und Bedeutung, Darmstadt 1968. – Dieter Kimpel/Robert Suckale, Die gotische Architektur in
Frankreich 1130-1270, München 11985. – Michael Camille, Die Kunst der Gotik. Höfe, Klöster
und Kathedralen, Köln 1996. – Günther Binding, Was ist Gotik? Eine Analyse der gotischen
Kirchen in Frankreich, England und Deutschland 1140-1350, Darmstadt 2000. – Andreas
Speer/Günter Binding (Hrsg.), Abt Suger von Saint-Denis. Ausgewählte Schriften: Ordinatio,
De consecratione, De administratione, Darmstadt 2005. – Bernd Nicolai, Kunst-Epochen:
Gotik, Stuttgart 2007.
27
SEMINARE FÜR BA
SE 3132 L 533
Dr. Henrike Haug
Einführung in das Studium der Bildkünste
Mittwoch: 10-12 Uhr
Master
Raum: A 060
Beginn: 15.10.2014
Bachelor
BA-KuIT KUWI 1
Die Teilnahme an diesem Einführungskurs ist – ebenso wie die ‚Einführung in das Studium
der Architekturgeschichte’ – für alle StudienanfängerInnen des BA-Studiengangs Kultur und
Technik mit dem Kernfach Kunstgeschichte obligatorisch.
Der Kurs gibt einen Überblick über die Gattungen und Epochen der Kunstgeschichte von der
Spätantike bis zur Klassischen Moderne. Einzelne Künstlerpersönlichkeiten, ausgewählte
kunsthistorische Positionen sowie verschiedene künstlerische Techniken werden vorgestellt.
Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer mit dem wissenschaftlichen Umgang mit Kunstwerken
vertraut zu machen. Bei der Analyse ausgewählter Kunst-Stücke werden kunsthistorische
Fachtermini erlernt, verschiedene methodische Ansätze ausprobiert und das Werk historisch
kontextualisiert.
Ein Tutorium begleitet beide Einführungskurse, in dem vor allem Techniken des
wissenschaftlichen Arbeitens vertieft werden. Der Besuch des Tutoriums ist obligatorisch.
28
SEMINARE FÜR BA
SE 3132 L 536
Eva Heidke & Yasmin Katzer
Tutorium für die Einführung in das Studium
der Bildkünste und Architekturgeschichte
Dienstag: 10-12 Uhr
Master
Raum: A 072
Beginn: 14.10.2014
Bachelor
BA-KuIT KUWI 1
Im Tutorium werden wir uns darauf konzentrieren, die Einführungsveranstaltungen vor- und
nachzubereiten, sodass beispielsweise offen gebliebene Fragen in einem informellen
Rahmen geklärt werden können. Teil dessen ist auch die Vorbereitung für die
abschließenden Klausuren. Außerdem versuchen wir die Studierenden durch das erste
Unisemester zu begleiten, sodass sowohl inhaltliche, wie auch formale und organisatorische
Themen besprochen werden können. Dazu gehört eine Einführung in das wissenschaftliche
Arbeiten, die Themen wie das Lesen wissenschaftlicher Texte, die Literaturrecherche,
Präsentationen und das Verfassen wissenschaftlicher Schriften umfassen wird. Weiterhin
sind wir offen für alle aufkommenden Fragen und freuen uns, den Studierenden als
Ansprechpartner bereitzustehen.
29
SEMINARE FÜR BA
SE 3132 L 531
Prof. Dr. Bärbel Küster
Methoden der Kunstgeschichte
Mittwoch: 10-12 Uhr
Master
Raum: A 072
Beginn: 15.10.2014
Bachelor
BA-KuIT KUWI 4
Wie schauen wir Kunstwerke an, und was kann man an ihnen interpretieren? Kunstwerke
können Auskunft über ihr Bildthema geben, über ihre Schöpfer/innen und ihre Perspektiven,
aber auch unabhängig von deren Absichten interpretiert werden. Kunstwerke sind
zeitgebunden und doch manchmal ihrer Zeit voraus, sie sind Geschichtsdokument ebenso
wie Teil einer visuellen Kultur. Sie können als Zeichensystem gelesen werden oder als Text,
aber man kann auch fragen, wie Bilder untereinander kommunizieren und inwiefern ihre
Materialien Sinn produzieren.
Das Seminar soll als Einführung in die Methoden verdeutlichen, wie die Kunstgeschichte als
Fach durch die wissenschaftliche Fragestellung jeweils bestimmten Sinn produziert. Dabei ist
das Fach einerseits abhängig von den Kunstwerken – andere Fragen werden an
zeitgenössische Kunst gestellt als an Barockkunst – , kann aber andererseits auch selbst die
Entstehung (und Interpretation) bestimmter Kunstwerke mit beeinflussen. Dass somit die
Kunstgeschichte als Wissenschaft im Rahmen eines ‚Kunstsystems’ und eines
‚Wissenschaftssystems’ agiert, soll anhand von Bild- und Text-Beispielen diskutiert werden.
Was sind unsere wissenschaftlichen Fragestellungen und was ihre Bedingungen?
Einführende Literatur
Kunstgeschichte. Eine Einführung, hg. v. Hans Belting, Heinrich Dilly u.a., Bonn: Reimer, 7.
überarb. u. erw. Aufl. 2003. – Kunstgeschichte im 20. Jahrhundert. Eine kommentierte
Anthologie, hg. v. Hubert Locher, Darmstadt 2007. – Art since 1900, hg. v. Hal Foster,
Rosalind Krauss, Yve-Alain Bois u. Benjamin H.D. Buchloh, London 2004. – Einführung in das
Studium der Kunstgeschichte, hg. v. Marcel Baumgärtner, Köln 1998.
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SEMINARE FÜR BA
SE 3132 L 524
Dr. Andrea Meyer
Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
Montag: 12-14 Uhr
Master
Raum: A 052
Beginn: 13.10.2014
Bachelor
Frei Wahl
Das Seminar richtet sich ausschließlich an Studierende des Kernfachs Kunstwissenschaft, die
auf das Ende ihres BA-Studiums zusteuern und sich erste Gedanken über ihre
Abschlussarbeit machen bzw. bereits ein Thema gewählt haben. Instrumente und Wege der
Literaturrecherche sollen ebenso erörtert werden wie die Frage, wie sich die während des
Studiums erworbenen fachlichen und methodischen Kenntnisse in die Abschlussarbeit
einbringen lassen. Daneben werden wir uns in der Formulierung von Fragestellungen und
der Textgliederung üben. Jede/r TeilnehmerIn soll an den Prozess des Schreibens der BAArbeit herangeführt werden und Auszüge aus seinem/ihrem Text zur Diskussion stellen.
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SEMINARE FÜR BA
SE 3132 L 530
Dr. Andrea Meyer
Europäische Kunst in Berliner Sammlungen
Dienstag: 11-14 Uhr
Master
Raum: A 060/vor Ort
Beginn: 14.10.2014
Bachelor
BA-KuIT KUWI 7
Vor Originalen vermittelt das Seminar Einblicke in das europäische Kunstschaffen seit der
Renaissance, wie es an verschiedenen Standorten der Staatlichen Museen zu Berlin
präsentiert wird. Unsere Aufmerksamkeit gilt Fragen des Materials, der formalen Gestaltung
und Ikonographie sowie der Funktion der Objekte in ihrer Entstehungszeit. Desgleichen soll
der Blick für die Provenienz und sammlungshistorischen Zusammenhänge der jeweiligen
Exponate geschärft werden. Bislang erworbene Fach- und Methodenkenntnisse werden
somit in der nahsichtigen Auseinandersetzung mit ausgewählten Kunstwerken angewandt
und erweitert.
Hinweise:
Mit Ausnahme der einführenden und abschließenden Sitzungen findet das dreistündige
Seminar in der Gemäldegalerie, im Bode-Museum und in Dependancen der Nationalgalerie
statt und ist daher auf 15 TeilnehmerInnen begrenzt. Die erste Sitzung am 14.10. beginnt
um 12 h c.t. und findet in A 060 statt. Um eine Anmeldung bis zum 10. Oktober per Mail an
andrea.meyer@tu-berlin.de wird gebeten.
Literatur:
Relevant sind alle Bestandskataloge der o.g. Museen.
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SEMINARE FÜR BA
SE 3132 L 532
Ilka Waßewitz M.A.
Einführung in das Studium der Architekturgeschichte
Freitag: 14-16 Uhr
Master
Raum: A 060
Beginn: 17.10.2014
Bachelor
BA-KuIT KUWI 1
Zusammen mit der Malerei und der Skulptur bildet die Architektur die Trias der
traditionellen kunsthistorischen Gattungen. Grundlegend für jegliche Beschäftigung mit
Architektur ist die Kenntnis einer spezifischen Fachterminologie, die es erlaubt, einen Bau
und seine Einzelteile zu beschreiben bzw. aufgrund von Grund- und Aufrissen
dreidimensional zu veranschaulichen. Aufgabe des Seminars ist es, systematisch in die
Fachsprache und Fragestellungen der Baukunst einzuführen und einen Überblick über die
zentralen Epochen und wichtigen Bautypen von der Antike bis in die Moderne zu geben.
Der Kurs richtet sich an die Studierenden des BA-Studiengangs „Kultur und Technik“,
Kernfach Kunstwissenschaft, die in diesem Wintersemester ihr Studium aufnehmen.
Hinweise zur Literatur und zum Seminarverlauf werden in der ersten Sitzung gegeben. Der
Einführungskurs wird in der letzten Sitzung mit einem 90minütigen Test abgeschlossen. Die
Einführungskurse werden durch ein Tutorium begleitet, in dem vor allem Techniken des
wissenschaftlichen Arbeitens erlernt werden. Der Besuch dieses Tutoriums ist obligatorisch.
Weitere Informationen zum Tutorium erhalten Sie in den Einführungskursen.
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SEMINARE FÜR MA
UE 3132 L 546
Bodo Buczynski
Ethik – Konservierte und restaurierte Bildwerke in der Skulpturensammlung des
Bode-Museums
Montag: 14:30-16 Uhr
Master
MA-KUWI 6 b
Raum: vor Ort
Beginn: 27.10.2014
Bachelor
Bei der Durchführung von Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen sind
Restauratoren und Kunsthistoriker miteinander auf einen Dialog angewiesen, um für ein
kulturgeschichtliches Zeugnis (Kunstwerk) die optimalen Maßnahmen festzulegen, die zu
dessen Bewahrung und Schutz dienen. Die ethische Einstellung zur Bearbeitung eines
Kunstwerkes ist nicht nur für Restauratoren, sondern auch für Kunsthistoriker und
Denkmalpfleger eine der wesentlichen berufstheoretischen Voraussetzungen und ist heute
mehr als je zu- vor Ausgangspunkt jeglicher Maßnahmen. Somit bildet die ethische
Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk Grundlage und Fundament für die
Herangehensweise an jeden einzelnen Eingriff. Die Kenntnis der Restaurierungsethik fördert
die Kompetenz, die Sensibilität und die Nachdenklichkeit der Verantwortlichen, so dem
Restaurator, Kunsthistoriker und Naturwissenschaftler. Sie ist ein Instrument der
Orientierung und Unterstützung und versetzt einen in die Lage, Entscheidungen und hiermit
verbundene Eingriffe wie Konservierungen und Restaurierungen zu begründen. Die
angebotene Übung soll den Studenten der Kunstwissenschaft die Möglichkeit geben, anhand
von Restaurierungen, die in der Skulpturensammlung durch- geführt worden sind, Einblick in
die Vorgehensweise der einzelnen Maßnahmen zu erhalten. Hierbei werden vor allem die
ethischen Gesichtspunkte, also die theoretische Herangehensweise an eine Restaurierung
vorgestellt.
Hinweis:
Das Seminar findet vor Ort in der Restaurierungswerkstatt der Skulpturensammlung und des
Museums für Byzantinische Kunst sowie in der Ausstellung im Bode-Museum statt.
Treffpunkt: Haupteingang Bodemuseum.
Es ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl von 20 Studentinnen und Studenten möglich.
Grundkenntnisse in Malereigeschichte und Kunsttechnologie sollten vorhanden sein.
Eine Anmeldeliste hängt ab 6.10.2014, 9 Uhr am Institutsbrett aus.
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SEMINARE FÜR MA
SE 3132 L 547
Prof. Dr. Magdalena Bushart & Prof. Dr. Moritz Wullen
Materielle Kulturen: Die Museumssammlungen der Kunstbibliothek
Montag: 14-18 Uhr
Master
MA-KUWI 1, 2, 3 a +b, 6 b, 7 b
Ort: Kunstbibliothek
Bachelor
Hinweis: Vorgesehen sind acht Sitzungen in der zweiten Hälfte des Semesters. Beginn und
Terminplan werden noch bekannt gegeben.
Mit ihren Museumssammlungen und einer der weltweit größten Museumsbibliotheken
repräsentiert die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin ein breites
Themenspektrum der Kunstgeschichte: Architektur und Ornament, Buch- und Medienkunst,
Design, Fotografie, Malerei, Mode- und Kostümgeschichte. Entsprechend groß ist die
materielle Vielfalt der Bestände: Archivalien, Druckgrafik, Fotografien, Zeichnungen,
Künstlerbücher und Gemälde. Das Seminar führt in acht jeweils vierstündigen
Blockveranstaltungen durch wechselnde Sammlungsbereiche der Kunstbibliothek und gibt
einen exemplarischen Überblick über die unterschiedlichen materiellen Manifestationen von
Kunst, wie sie im Museum gesammelt, bewahrt und erforscht werden. Im Mittelpunkt
stehen die Arbeit mit den Originalen und die Begegnung mit dem authentischen Objekt.
Das Seminar findet vor Ort statt; die Zahl der Teilnehmenden ist deshalb auf 15 beschränkt.
Verbindliche (!) Anmeldungen bitte bis zum 13.10.2014 an magdalena.bushart@tuberlin.de
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SEMINARE FÜR MA
SE 3132 L 542
Prof. Dr. Magdalena Bushart
Art and Industrial Revolution: Englische Kunst im 19. Jahrhundert
Donnerstag: 14-16 Uhr
Master
MA-KUWI 2, 5, 7 a
Raum A 072
Beginn: 23.10.2014
Bachelor
Kaum ein Land ist so grundlegend von der industriellen Revolution geprägt worden wie
England. Die Mechanisierung der Produktion im Textilgewerbe, die neuen Formen der
Energieerzeugung, der Ausbau des Transportwesens und der wirtschaftliche Aufschwung
veränderten alle Bereiche des Lebens - und mit ihnen die Künste. Schließlich galt es, für die
neuen Verkehrswege Brücken, Bahnhöfe und Hotels zu errichten und Unterkünfte für die
wachsende Arbeiterschicht zu schaffen. Zugleich entstanden Repräsentationsbauten, die
den neuen Wohlstand und die politische Weltgeltung des Empire sichtbar machen sollten. In
den Bildkünsten wurde der Prozess teils kritisch, teils affirmativ begleitet: Die dramatische
Veränderung der Natur und des sozialen Gefüges wurde auf sehr unterschiedliche Weise
thematisiert; die Bandbreite reicht von romantischer Überhöhung bis hin zur Flucht aus der
Gegenwart. Das Seminar geht den Folgen der Industrialisierung in der Architektur und den
Bildkünsten nach.
Das Seminar greift die Thematik der London-Exkursion im September 2014 auf; die
Teilnahme an der Exkursion ist allerdings nicht Voraussetzung für die Teilnahme am
Seminar. Einführende Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
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SEMINARE FÜR MA
SE 3132 L 539
Staatliche Museen zu Berlin
Heike Kropff, Daniela Bystron, Patrick Presch
Das Museum nutzen – Studierende als aktive Nutzer der Institution Museum
Theorie und Praxis der Kunst- und Kulturvermittlung
BLOCKVERANSTALTUNG
Master
MA-KUWI 7 b
Ort: Hamburger Bahnhof
Beginn: 4.12.2014
Bachelor
Die Rolle und das Selbstverständnis der Kunst- und Kulturvermittlung an deutschen Museen
erfähren seit einigen Jahren einen Wandel. Zunehmend wird der Bildungsauftrag als die
zukunftsweisende Aufgabe von Museen definiert. Auch die Staatlichen Museen zu Berlin
stellen sich verstärkt dieser Kernaufgabe. Ziel der Bildungs- und Vermittlungsarbeit der
Staatlichen Museen zu Berlin ist es, eine Museumskultur zu fördern, die die Besucher nicht
nur als passive Betrachter, sondern als aktiv handelnde Nutzer der Institutionen versteht.
Den Blick auf die Nutzergruppe der Studierenden gerichtet, möchte die Bildung und
Vermittlung nicht nur zu einer Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur einladen, sondern
bewirken, dass junge Kulturinteressierte die Arbeit der Institutionen langfristig begleiten und
in ihnen gestaltend tätig werden.
Das angebotene Seminar geht folgenden und weiterführenden Fragestellungen nach: Was
interessiert Studierende an den Staatlichen Museen zu Berlin? Welche
Veranstaltungsformate können mit studentischer Teilhabe entwickelt und realisiert werden?
Welche Spielräume bietet das bestehende Vermittlungskonzept? Was meint Partizipation im
Kontext der Institution Museum?
Das Seminar arbeitet praxisorientiert und findet in verschiedenen Museen statt. Die ersten
drei Termine bieten einen Überblick über bestehende Vermittlungsansätze/-konzeptionen
und deren fachwissenschaftlicher Verankerung. Die Teilnehmer_innen setzen sich
handlungsorientiert mit verschiedenen methodischen Ansätzen auseinander. Am finalen
Wochenende findet ein dreitägiger Workshop statt, der Studierende, Kunst- und
Kulturvermittler_innen, Künstler_innen und andere Protagonisten zusammen bringt.
Gemeinsam werden Formate/Vermittlungsformen für die Nutzergruppe Studierende
entwickelt, in denen Studierende gleichermaßen als Projektentwickler_innen und
Rezipienten_innen agieren können. Eine spätere Realisierung einiger Ideen ist vorgesehen.
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Seminarleitung:
-
Heike Kropff, Leitung Bildung / Kommunikation, Staatliche Museen zu Berlin
Daniela Bystron, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bildung, Vermittlung,
Besucherdienste, Staatliche Museen zu Berlin
Patrick
Presch,
wissenschaftlicher
Mitarbeiter,
Bildung,
Vermittlung,
Besucherdienste, Staatliche Museen zu Berlin
Veranstaltungstermine:
Do 4.12.2014: 17 - 20 Uhr, Treffpunkt: Kasse: Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
- Berlin
Do 11.12.2014: 17 - 20 Uhr
Do 15.01.2015: 17 - 20 Uhr
Fr 23.01.2015: 12 -18 Uhr
Sa 24.01.2015: 12 - 18 Uhr
So 25.01.2015: 12 - 18 Uhr
Zu erbringende Leistungen:
-
regelmäßige Teilnahme an allen Terminen des Blockseminars
praxisnahe Erprobung einer Vermittlungsidee im Rahmen des dreitägigen Workshops
Verschriftlichung eines Vermittlungskonzepts
Die Zahl ist beschränkt auf 20 Teilnehmer. Anmeldung über den Aushang der TN-Liste im
Institut.
Einführende Literatur:
Online-Publikation: www.kultur-vermittlung.ch/zeit-fuer-vermittlung/index.html
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SEMINARE FÜR MA
SE 3132 L 537
Prof. Dr. Bärbel Küster
Zeitgenössische Fotografie in Westafrika
Blockveranstaltung mit Exkursion (17.-21. 11. 2014)
Vorbereitungstreffen: Mi. 15.10., 12 Uhr, Mi. 29.10. 12 Uhr, Raum A 072
Master
MA-KUWI 2, 7 a
Bachelor
Blockseminar im Zusammenhang mit der Ausstellung Bamako und Dakar.
Westafrikanische Fotografie heute (Stadthaus Ulm) und einem Internationalen Workshop
an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
Seit den 1990er Jahren besetzt die zeitgenössische Fotografie aus Afrika ein eigenes Feld in
der Kunstgeschichte und am Kunstmarkt. Neben Südafrika hat auch Westafrika einen
besonderen Platz in der Geschichte der Fotografie, aus der die zeitgenössischen Positionen
entstehen und schöpfen. Seit dem Mois de la photographie 1992 in Dakar und der
„Erfindung“ der Rencontres de la Photographie Africaine in Bamako 1994 haben
Ausstellungen und Publikationen ihren Fokus auf Fotografen aus Mali, dem Senegal, Togo,
Ghana und anderen westafrikanischen Ländern gerichtet.
Das Seminar soll sowohl künstlerische Positionen vorstellen als auch die Aneignungs- und
Umwertungsprozesse westafrikanischer Fotografen in Europa sowie deren eigene Strategien
seit den 1960er Jahren beleuchten. Die Presse-Fotografie, Portrait- und Studio-Fotografien,
konzeptuellen Ansätze der Fotografen entstanden aber auch im Rahmen von Stipendienprogrammen und staatlicher Förderung durch NGOs und Entwicklungshilfe z.B. von Frankreich, der Schweiz und Deutschland – welchen Einfluss nehmen die ehemaligen
Kolonialstaaten? Es soll zudem danach gefragt werden, welche Auswirkungen der Kunstmarkt auf die Archivierung und Sicherung der älteren Bestände hat: welche europäischen
Archive und Privatsammler sind heute im Besitz wichtiger, inzwischen als nationales
Kulturerbe eingeschätzter Foto-Konvolute? Welche Schätze sind über den Kunstmarkt
unwiderruflich verloren gegangen? Die Kartierung des Feldes zwischen den KünstlerPositionen, Ausstellungen, Sammlungen und dem Kunstmarkt wirft kritische Fragen auf.
Das Blockseminar in Stuttgart bietet Gelegenheit mit den Fotografen selbst zu sprechen: auf
dem internationalen Workshop werden u.a. folgende Fotografen anwesend sein: Elise FitteDuval, Fatoumata Diabaté, Harandane Dicko, Malika Diagana, Omar Victor Diop, Mamadou
Gomis, Djibril Sy. Ihre Werke sind auf der Ausstellung im Stadthaus Ulm Bamako und Dakar.
Westafrikanische Fotografie heute, die das Seminar gemeinsam mit den Fotografen
besuchen wird (Ausstellungsbesuch 20.11.14) zu sehen. In Neu-Ulm steht zudem der Besuch
der Walter Collection auf dem Programm, die einen Sammlungsschwerpunkt mit
afrikanischer Fotografie aufgebaut hat.
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ANMELDUNG BIS zum 8.10. 2014 unter baerbel.kuester@abk-stuttgart.de
Das Blockseminar wird in zwei Sitzungen vorbereitet:
1. Treffen: Mi. 15.10., 12.00 Uhr Einführung, Vorbesprechung und Referatvergabe
2. Treffen: Mi. 29.10., 12.00 Uhr Recherchebesprechung
3. Exkursion 17.11.-21.11. 2014
- Französisch-Kenntnisse sind von Vorteil Vorbereitende Literatur:
- Araeen, Rasheed: Modernity, modernism and Africa’s place in the history of art of our
age, in: Third Text 19:7, 2005, S. 411-441.
- Ausst. Kat. In/Sight: African Photographers, 1940 to the Present, hg. Clare Bell, Okwui
Enwezor, Danielle Tilkin, Octavio Zaya, Guggenheim Museum, New York 1996.
- Anthology of African and Indian Ocean Photography hg. v. Pascal Martin Saint Léon,
Paris 1999.
- Ausst. Kat. Events of the self, Contemporary African Photography from the Walther
Collection, hg. v. Okwui Enwezor, Göttingen u. London 2010.
- Ausst. Kat. Distance and Desire. Encounters with the African Archive, hg. v. Tamar
Garb, Göttingen u. London 2012.
- Ausst. Kat. "Flash Afrique". Fotografie aus Westafrika, Wien Kunsthalle 2001.
- Ausst. Kat. „Un rêve utile“: Photographie en Afrique 1960-2010/“A Useful Dream“:
African Photography 1960-2010, Palais des Beaux-Arts, Brüssel, hg. v. Simon Njami
and Frank Vanhaecke, 2010.
- African Arts (Special Issue: „Historical photographs of Africa“), Jhg. 24, H. 4, 1991.
- (Bamako, 7e Rencontre 2007:) Ausst. Kat. VIIe Rencontres Africaine de la
Photographie, „Dans la ville et au-delà“, hg. v. Simon Njami, Paris 2007.
- (Bamako, 8e Rencontre 2009:) Ausst. Kat. Frontières, hg. v. Michket Krifa, Arles 2009.
- (Bamako, 9e Rencontre 2011:) Ausst. Kat. Pour un monde durable, hg. v. Michket
Krifa, Arles 2011. (u. weitere Kataloge der Biennale Africaine de la Photographie,
Bamako).
- Borgatti, Jean M.: Likeness and beyond. Portraiture in Africa and the World, Centre
for African Arts, New York, 1990.
- Edwards, Elizabeth (Hg.): Anthropology and photography 1860-1920, London 1992.
- Enwezor, Okwui: Snap judgments. New positions in contemporary African
photography, New York, Göttingen: International Center of Photography 2006.
- „In-Sight“, African photography 1940 to the present, Ausst. Kat. Guggenheim
Museum, New York 1996.
- Firstenberg, Lauri: Postcoloniality, Performance, and Photographic Portraiture, in: The
Short Century. Independence and Liberation Movements in Africa 1945-94, Ausst.
kat. Museum Villa Stuck, München u.a., 2001, S. 175-179.
- Njami, Simon und Jean Loup Pivin: (Hg.): L'afrique par elle-même. La Photgraphie
Africaine de 1840 à nos jours, Paris 1998.
- Snap me one! Studiofotografien in Afrika, hg. v. Tobias Wendl und Heike Behrend,
München 1998.
- Sprague, Stephen F.: Yoruba Photography: How the Yoruba See Themselves, in:
African Arts (African Studies Center, University of California, Los Angeles), 12, Nr. 1,
Nov. 1987.
- Olu Oguibe: Art, Identity, Boundaries: Postmodernism and Contemporary African Art,
in: Reading the contemporary, S. 16-29.
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SEMINARE FÜR MA
SE 3132 L 523
Prof. Dr. Bärbel Küster
Museumstheorien (Lektüreseminar)
Donnerstag: 10-12 Uhr
Master
MA-KUWI 3 a + b
Raum A 052
Beginn: 16.10.2014
Bachelor
Jede Zeit und jedes Publikum erfindet sich sein Museum neu – ob nun das Museum als
Tempel oder als Kulturzentrum verstanden wird, oder ob die didaktische Aufklärung, das
Spektakel oder der Shop in den Vordergrund gerückt wird. Seit den Wunderkammern der
Renaissance spiegelt das Kunstsammeln die verschiedenen Formen des Museums, als Textoder Bildersammlung, als Schausammlung, als Landhaus der Reichen oder als Ort bürgerlichdemokratischer Kulturproduktion. Das Museum ist immer auch ein ideologisches Konstrukt
des Bewahrens, Ausstellens und Forschens, das mit eigenen Setzungen die Kunst in
bestimmte Kontexte stellt, Identitäten produziert, aber auch Kulturen und Perspektiven
entwirft oder ausschließt. Das Museum steht heute als Ort der Verhandlung über Kunst
stärker in Frage denn je, obwohl kaum mehr Museen in Deutschland existierten als heute.
Das Seminar diskutiert Theorien, die das Museum in seinen verschiedenen Formen
behandeln, kritisieren, erweitern. Utopien des Museums, Objekttheorien und Kritiken des
Musealisierens werden ebenso behandelt wie museumstheoretische Implikationen der
Architektur und Kritik von Seiten der Künstler und Künstlerinnen am Museum.
Literatur:
Anke te Heesen: Theorien des Museums. Zur Einführung, Hamburg 2012. – Grasping the
World. The idea of the museum, hg. v. Donald Preziosi u. Claire Farago, Aldershot 2004. –
Douglas Crimp: Über die Ruinen des Museums, Dresden u. Basel 1996. – Daniel J. Sherman u.
Irit Rogoff: Museum Culture. Histories, Discourses, Spectacles, London 1994. – Clifford,
James: Museum as contact zone, in: Routes. Travel and Translation in late Twenthieth
Century, Cambridge/Mass. 1997, S. 188-219. – Norman Bryson: Das Sehen und die Malerei.
Die Logik des Blicks, München 2001. – Baur, Joachim: Museumsanalyse. Methoden und
Konturen eines neuen Forschungsfeldes, Bielefeld 2010. – Baudrillard, Jean: Das System der
Dinge. Über unser Verhältnis zu den alltäglichen Gegenständen, hg. v. Florian Rötzer, New
York u. Frankfurt/M. 2007. – Susanne Gessner, u.a. (Hg.): Das partizipative Museum. Neue
Anforderungen an kulturhistorische Ausstellungen, Bielefeld 2012. – Bettina HabsburgLothringen, Michael Fehr, u. Tobias G. Natter: Das Schaudepot, Bielefeld 2010. – Das
Unbehagen im Museum. Postkoloniale Museologien, hg. v. Schnittpunkt (Belinda Kazeem
u.a.), Wien 2009.
41
SEMINARE FÜR MA
SE 3132 L 538
Prof. Dr. Bernhard Maaz
Skulptur in Deutschland – das lange 19. Jahrhundert
Freitag: 12-16 Uhr
Master
MA-KUWI 2, 4, 6 a
Raum A 052/vor Ort
Beginn: 17.10.2014
Bachelor
Im Rahmen einer Übung vor Originalen wird die Skulptur des 19. Jahrhunderts, deren
deutsches Zentrum in Berlin war, behandelt. Es geht um Aufgaben, Materialien und Künstler
dieser Gattung. Besprochen werden unter anderem die Berliner Hauptmeister Schadow,
Rauch und Begas, aber auch Fragen der Vervielfältigung, der Verbreitung und der Spezifik
der Skulptur.
Das Seminar findet mit einer Ausnahme vierzehntägig statt, der erste und letzte Termin an
der TU (Raum A 052), die Folgetermine vor Ort und in Museen.
Termine: 17.10., 31.10., 14.11., 28.11., 19.12.2014; 9.1., 23.1., 6.2. 2015
Die Teilnahme ist an ein Referat gebunden. Eine Anmeldeliste mit Referatsthemen hängt
rechtzeitig am Institutsbrett aus.
Literaturempfehlung:
Bernhard Maaz, Skulptur in Deutschland zwischen Französischer Revolution und Erstem
Weltkrieg, Berlin 2010.
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SEMINARE FÜR MA
UE 3132 L 545
Mechthild Most
Technologie und Erhaltung von Gemälden
Freitag: 14-18 Uhr (14täg.) Ort: Schloss Charlottenburg
Master
MA-KUWI 6 a + b
Beginn: 24.10.2014
Bachelor
In den Räumen der Gemälderestaurierung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten
Berlin – Brandenburg sollen Studierende der Kunstgeschichte der TU Berlin wieder
Gelegenheit bekommen, den Aufbau und die Maltechnik von Staffeleibildern an Originalen
nachzuvollziehen.
Art und Entwicklung von Bildmaterialien und Arbeitsweisen werden dazu in Grundzügen
behandelt und die entsprechenden Fachbegriffe eingeübt.
Die Teilnehmer sollen ein Sehen für Herstellungstechniken und Erhaltungszustände
entwickeln und bekannt gemacht werden mit den Fragestellungen der kunsttechnologischen
Forschung. Sie erfahren dabei, wie komplex Originale sind und welche Möglichkeiten und
Grenzen in ihrer technologischen Erfassung liegen.
Abhängig von den aktuell laufenden Werkstattprojekten werden Fragen der Sammlungspflege, Museologie und Restaurierung zur Sprache gebracht.
Hinweise:
Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Eine Anmeldeliste hängt ab 6.10.2014, 9 Uhr am
Institutsbrett aus.
Beginn: 24.10.2014, 14 Uhr c.t.
Weitere Termine: 7.11., 21.11., 5.12., 19.12.2014; 9.1., 23.1.2015
Veranstaltungsort:
Schloss Charlottenburg, westlicher Ehrenhofflügel, OG, Gemälderestaurierung.
43
SEMINARE FÜR MA
SE 3132 L 520
Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert
Architekturzeichnungen.
Seminar vor Originalen des Architekturmuseums der TU Berlin
Do: 10-12 Uhr
Master
MA-KUWI 2, 5, 6 a
Raum: TUB Architekturmuseum
Beginn: 16.10.2014
Bachelor
Ziel des Seminars ist es, Materialien, Techniken, Inhalte, Handschriften am Beispiel
ausgewählter Originale zu analysieren. Das Seminar findet in der Sammlung des Architekturmuseums der TU Berlin statt und konzentriert sich damit auf Architekturzeichnungen des 19.
und 20. Jahrhunderts. Die vergleichende Untersuchung von Wettbewerbsentwürfen – zum
Beispiel der „Monatskonkurrenzen“ oder des „Schinkelwettbewerbs“ – wird ebenso Ziel und
Aufgabe sein, wie der Nachvollzug des Weges von der Idee zur Realisierung anhand
ausgewählter Objekte. Welchen (Nutz-)Wert haben Architekturzeichnungen innerhalb eines
Entwurfsprozesses oder auch im Rahmen architekturtheoretischer Diskurse? Fragen wie
diese werden – stets rückgebunden an konkrete Objekte – im Seminar zu diskutieren sein.
Hinweise: Die Zahl der TeilnehmerInnen ist auf 12 begrenzt. Anmeldungen bitte per Mail an
kerstin.wittmann-englert@tu-berlin.de.
Alle Sitzungen finden vor Ort statt im Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin
(Flachbau des Architekturgebäudes).
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FRANZÖSISCH FÜR KUNSTHISTORIKER_INNEN
SE/UE 3132 L 513
Sabine Prudent
Französisch für Kunsthistoriker_innen I
Donnerstag: 12-14 Uhr
Raum: A 052
Beginn: 16.10.2014
Master / Bachelor
Die Veranstaltung kann als Minimodul für die Freie Wahl bzw. Freie Profilbildung
angerechnet werden.
In vielen Bereichen der Kunstgeschichte ist der Rückgriff auf französische Fachliteratur
unerlässlich und Kenntnisse der französischen Sprache können eine große Bereicherung
darstellen. Dies gilt nicht nur in Hinblick auf die Forschungsliteratur, sondern auch auf
berufliche Perspektiven (Forschungsaufenthalte, Stipendien, Praktika, etc.) sowie den
wissenschaftlichen Austausch mit Kollegen im Rahmen von internationalen Fachtagungen
und Konferenzen. Anhand ausgewählter Texte aus dem französischen Kulturbereich sollen
mündliche und schriftliche Sprachkompetenzen trainiert werden. Diese Übung richtet sich
an Studierende, die ihre Grundkenntnisse der französischen Sprache auffrischen wollen. Der
Schwerpunkt liegt sowohl auf einer Wiederholung der Grammatik als auch auf der Lektüre
von Texten und Artikeln.
Hinweis:
Anmeldungen erbeten unter sabine.prudent@tu-berlin.de
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FRANZÖSISCH FÜR KUNSTHISTORIKER_INNEN
SE/UE 3132 L 515
Sabine Prudent
Französisch für Kunsthistoriker_innen (Fortgeschrittene) II
Donnerstag: 14-16 Uhr
Raum: A 052
Beginn: 16.10.2014
Master / Bachelor
Die Veranstaltung kann als Minimodul für die Freie Wahl bzw. Freie Profilbildung
angerechnet werden.
Sprachseminar mit kunsthistorischem Schwerpunkt. Anhand ausgewählter Texte / Bilder
sollen mündliche und schriftliche Sprachkompetenzen trainiert werden. In diesem Seminar
werden wir uns vornehmlich mit der Lektüre und Analyse von französischsprachigen Texten
aus dem Bereich der Kunstgeschichte beschäftigen.Thema des Semesters sind Beziehungen
zwischen Texten und Bildern (Malerei und Photographie) im autobiographischen Kontext.
Auf der Grundlage einer Definition des Genres „Autobiographie“ und dessen Entwicklung
von der „autobiographie“ zur „nouvelle autobiographie“ werden ausgewählte Werke von
Autoren (u. a. Michel Leiris und Marguerite Duras) und Künstlern (Sophie Calle, Annette
Messager, Jean Le Gac und Christian Boltanski) gegenübergestellt und miteinander
verglichen. Ziel des Seminars ist es, die unterschiedlichen Möglichkeiten des Umgangs mit
Text und Bild im Rahmen der Inszenierung des Selbst auszuloten und zu analysieren.
Schließlich wird der Frage nachgegangen, ob von „visuellen Autobiographien“ (Alma-Elisa
Kettner) gesprochen werden kann.
Hinweis:
Vorkenntnisse sind erwünscht. Anmeldungen erbeten unter sabine.prudent@tu-berlin.de
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COLLOQUIEN
CO 3132 L 555
Prof. Dr. Magdalena Bushart
Magister-, Master- und Doktorand_innen-Colloquium
Diathek des Instituts für Kunstgeschichte. Termine nach Vereinbarung.
CO 3132 L 556
Prof. Dr. Adrian von Buttlar
Magister-, Master- und Doktorand_innen-Colloquium
Diathek des Instituts für Kunstgeschichte. Termine nach Vereinbarung.
CO 3132 L 557
Prof. Dr. Hartmut Krohm
Magister-, Master- und Doktorand_innen-Colloquium
Termine nach Vereinbarung. Raum siehe Aushang.
CO 3132 L 558
Prof. Dr. Aleksandra Lipińska
Magister-, Master- und Doktorand_innen-Colloquium
Termine nach Vereinbarung. Raum siehe Aushang.
CO 3132 L 559
Prof. Dr. Bénédicte Savoy
Magister-, Master- und Doktorand_innen-Colloquium
Diathek des Instituts für Kunstgeschichte. Termine siehe Aushang.
CO 3132 L 552
Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert
Magister-, Master- und Doktorand_innen-Colloquium
Diathek des Instituts für Kunstgeschichte. Termine siehe Aushang.
47
FÄCHERÜBERGREIFENDES STUDIUM
Im Masterstudiengang leisten Modul MA-KUWI 4 „Konservierung und Denkmalpflege sowie
MA-KUWI 5 „Angewandte Künste / Kulturräume“ im Rahmen des Fächerübergreifenden
Studiums (FüS) eine Verzahnung mit der Fakultät VI (Architektur, Umwelt, Gesellschaft) und
mit der in der eigenen Fakultät angesiedelten Historischen Urbanistik / Historical Urban
Studies. Die Lehrangebote, die relevant sind, erfragen Sie bitte direkt bei der Fakultät VI
(Architektur, Umwelt, Gesellschaft) bzw. bei der Historischen Urbanistik.
S. auch www.metropolitanstudies.de
BA KULTUR UND TECHNIK MODUL IS
Einen Überblick über die für die Module BA-Kult IS 1-5 relevanten Veranstaltungen und
weitere Angebote erhalten Sie auf der Fakultätshomepage.
48
ABKÜRZUNGEN
BA Bachelor
BA-KulT KUWI Bachelorstudiengang Kultur und Technik mit Kernfach
Kunstwissenschaft
BA-KulT IS Bachelorstudiengang Kultur und Technik Interdisziplinäre Studien
BA-Kult KUWI 1-7: Module des Bachelorstudiengangs mit Kernfach Kunstwissenschaft
MA Master
MA-KUWI Masterstudiengang Kunstwissenschaft und Kunsttechnologie
MA-KUWI 1-8: Module des Masterstudiengangs Kunstwissenschaft
Kunsttechnologie
BO Berufsorientierung
CO Colloquium
EK Einführungskurs
EX Exkursion
FüS Fächer übergreifendes Studium
HS Hauptseminar
LP Leistungspunkte
MP Modulprüfung
PA Prüfungsausschuss
PÄS Prüfungsäquivalente Studienleistungen
PR Praktika
PRO Projektseminar
RVL Ringvorlesung
SE Seminar
TUT Tutorium
UE Übung
VL Vorlesung
VLCO Vorlesungscolloquium
49
und
SPRECHSTUNDEN
Bushart, Prof. Dr. Magdalena
Dienstag 14-16 Uhr
Haug, Dr. Henrike
Dienstag 16-18 Uhr
(Anmeldung erbeten an:
henrike.haug@tu-berlin.de)
Krohm, Prof. Dr. Hartmut
Donnerstag 14-15 Uhr
(Liste zur Anmeldung am
Schwarzen Brett)
Lipińska, Prof. Dr. Aleksandra
Dienstag 12-14 Uhr
Meyer, Dr. Andrea
Montag 9-11 Uhr
Savoy, Prof. Dr. Bénédicte
nach Vereinbarung
(Anmeldung erbeten bei
annick.trellu@tu-berlin.de
oder tel. 314-25014)
Stallschus-Ternes, Dr. Stefanie
Dienstag 13-15 Uhr
(Anmeldung erbeten an
stallschus@mailbox.tu-berlin.de)
Waßewitz, Ilka
Dienstag 16-18 Uhr
(Anmeldung erbeten an
ilka.wassewitz@tu-berlin.de)
Wittmann-Englert, Prof. Dr. Kerstin
Donnerstag 14-16 Uhr
(Liste zur Anmeldung am
Schwarzen Brett)
Sprechstunden der Gastdozenten und Lehrbeauftragten nach Vereinbarung.
50
VERZEICHNIS DER LEHRENDEN
Buczynski, Bodo
b.buczynski@smb.spk-berlin.de
Bushart, Prof. Dr. Magdalena
314-21436
Buttlar, Prof. Dr. Adrian von
314-23232/25014 buttlar@tu-berlin.de
Dolff-Bonekämper, Prof. Dr. Gabriele
magdalena.bushart@tu-berlin.de
gabriele.dolff-bonekaemper@tuberlin.de
Haug, Dr. Henrike
314-29649
henrike.haug@tu-berlin.de
Krohm, Prof. Dr. Hartmut
0172-30609939
h.krohm@web.de
Küster, Prof. Dr. Bärbel
Lipińska, Prof. Dr. Aleksandra
baerbel.kuester@abk-stuttgart.de
314-75665
Maaz, Prof. Dr. Bernhard
Meyer, Dr. Andrea
aleksandra.lipinska@tu-berlin.de
bernhard.maaz@skd.museum
314-28922
andrea.meyer@tu-berlin.de
Most, Mechthild
m.most@spsg.de
Prudent, Sabine
sabine.prudent@tu-berlin.de
Savoy, Prof. Dr. Bénédicte
314-22739
benedicte.savoy@tu-berlin.de
Stallschus-Ternes, Dr. Stefanie
314-25998
stallschus@mailbox.tu-berlin.de
Waßewitz, Ilka
314-29564
ilka.wassewitz@tu-berlin.de
Wittmann-Englert, Prof. Dr. Kerstin
314-21297
kerstin.wittmann-englert@tuberlin.de
51
FACHGEBIET KUNSTGESCHICHTE – LEHRVERANSTALTUNGEN WS 2014/2015
LV-Nr.
Art
Thema der Lehrveranstaltung*
3132 L 508
VL
BA/MA
Ringvorlesung: Forschungen
3130 L 502
VL
BA/MA
Farbreduktion und Farbverzicht
06361600
L 06
3132 L 541
VL
BA/MA
VL
3132 L 512
Dozent
Tag
Uhrzeit
Raum
Beginn
Mi
18-20
A 053
12.11.
Bushart, M.
Di
16-18
A 053
21.10.
Denkmalpflege
Dolff-Bonekämper, G.
Do
12-14
EB 222
23.10.
BA/MA
Bildhauerkunst der Frührenaissance
Krohm, H.
Do
16-18
A 060
16.10.
VL
BA/MA
Das Museum im Kunstsystem
Küster, B.
Mi
16-18
A 053
15.10.
3132 L 505
VL
BA/MA
Historismus in der Architektur
Wittmann-Englert, K.
Di
18-20
A 053
14.10.
3132 L 527
SE
BA/MA
Arts and Crafts
Haug, H.
Di
14-16
A 060
14.10.
3132 L 518
SE
BA/MA
Adel und Kunst in OME
Lipińska, A. / Waßewitz, I.
Di
14-16
A 072
21.10.
3132 L 535
SE
BA/MA
Prunkgemächer
Lipińska, A.
Do
12-14
A 060
16.10.
3132 L 529
SE
BA/MA
Art and the First World War
Meyer, A./Soika, A.
Mi (Okt-Dez)
14-18
s.Aushang
15.10.
3132 L 516
SE
BA/MA
Industrialisierung des Blicks
Stallschus-T., S.
Di
10-12
A 060
14.10.
3132 L 549
SE
BA/MA
Audivisuelle Abstraktionsprozesse
Stallschus-T., S.
Mi
14-16
A 060
15.10.
3132 L 521
SE
BA/MA
Gotische Architektur
Wittmann-Englert, K.
Mi
12-14
A 060
15.10.
3132 L 533
SE
BA
EK Bildkünste
Haug, H.
Mi
10-12
A 060
15.10.
3132 L 536
SE
BA
EK Tutorium
Heidke, E./Katzer, Y.
Di
10-12
A 072
14.10.
3132 L 531
SE
BA
Methoden der Kunstgeschichte
Küster, B.
Mi
10-12
A 072
15.10.
3132 L 530
SE
BA
Europäische Kunst in Berliner Sammlungen
Meyer, A.
Di
11-14
A 060/vor Ort
14.10.
3132 L 524
SE
BA
Techniken wiss. Arbeitens
Meyer, A.
Mo
12-14
A 052
13.10.
3132 L 532
SE
BA
EK Architekturgeschichte
Waßewitz, I.
Fr
14-16
A 060
17.10.
3132 L 546
UE
MA
Ethik / Konservierung /Bildhauerei
Buczynski, B.
Mo
14:30-16
Vor Ort
13.10.
3132 L 547
SE
MA
Museumssammlungen KuBi
Bushart, M. / Wullen, M.
Mo
14-18
Vor Ort
3132 L 542
SE
MA
Art and Industrial Revolution
Bushart, M.
Do
14-16
A 072
Siehe
Aushang
23.10.
3132 L 539
SE
MA
Museum nutzen
Block
vor Ort
04.12.
3132 L 537
SE
MA
Fotografie Westafrika
Kropff, H./Bystron,
D./Presch, P. (SMB)
Küster, B.
3132 L 523
SE
MA
Museumstheorien/Lektürekurs
Küster, B.
Do
10-12
A 052
16.10.
3132 L 538
SE
MA
Skulptur 19. Jh.
Maaz, B.
Fr
12-16
A 052/vor Ort
17.10.
3132 L 545
SE/UE** MA
Technologie/Erhaltung v. Gemälden
Most, M.
Fr
SE
MA
Architekturzeichnungen
Wittmann-Englert, K.
Do
Schloss
Charlottenb.
A 072
24.10.
3132 L 520
14-18
(14-tägig)
10-12
3132 L 513
SE/UE
BA/MA
Französisch I
Prudent, S.
Do
12-14
A 052
16.10.
3132 L 515
SE/UE
BA/MA
Französisch II
Prudent, S.
Do
14-16
A 052
16.10.
3132 L 555
CO
Magister-, Master- u. Doktorand_innen-Colloquium
Bushart, M.
s. Aushang
3132 L 556
CO
Magister-, Master- u. Doktorand_innen-Colloquium
Buttlar, A. v.
s. Aushang
3132 L 557
CO
Magister-, Master- u. Doktorand_innen-Colloquium
Krohm, H.
s. Aushang
s. Aushang Instituts
Diathek
s. Aushang InstitutsDiathek
s. Aushang s. Aushang
3132 L 558
CO
Magister-, Master- u. Doktorand_innen-Colloquium
Lipińska, A.
s. Aushang
3132 L 559
CO
Magister-, Master- u. Doktorand_innen-Colloquium
Savoy, B.
s. Aushang
3132 L 552
CO
Magister-, Master- u. Doktorand_innen-Colloquium
Wittmann-Englert, K.
s. Aushang
Stand August 2014
*) als Kurztitel angegeben
**)vorbehaltlich der Zustimmung der Fakultät I
Block
15.10.
s. Aushang InstitutsDiathek
s. Aushang InstitutsDiathek
s. Aushang InstitutsDiathek
16.10.
s. Aushang
s. Aushang
s. Aushang
s. Aushang
s. Aushang
s. Aushang
Änderungen vorbehalten – Bitte Aushänge beachten
Uhrzeit
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
8.0010.00
10.0012.00
SE Stallschus A 060
SE Haug A 060
SE Küster A 052
Fotogr/Industrialisierung
Einführung Bildkünste
Lektürekurs Museumstheorien
SE Heidke/Katzer A 072
Tutorium EK
SE Wittmann-E. ArchSE Küster A 072
Mus
Methoden d. Kunstgeschichte
Architekturzeichnungen
SE Meyer A060/Mus.
Europ. Kunst in Berliner
Sammlungen 11-14 h
12.0014.00
SE Meyer A 052
SE Meyer A060/Mus.
SE Küster A 072/vor Ort
SE Lipinska A 060
SE Maaz A 052/vor Ort
Techniken u. Methoden kunstwissenschaftl. Schreibens
(BA-Abschlußkandidat/inn/en)
Europ. Kunst in Berliner
Sammlungen 11-14 h
Fotografie Westafrika
Prunkgemächer
Skulptur 19. Jh. (4stündig)
SE Wittmann-E. A 060
Gotische Architektur
SE Prudent A 052
Französisch f. Kunsthistoriker I
VL Dolff-B. EB 222
Denkmalpflege
14.0016.00
UE/SE Buczynski
SE Lipinska/Waßewitz
SE Stallschus A 060
SE Prudent A052
SE Maaz A 052/vor Ort
BodeMuseum
A 072
Videokunst
Französisch f. Kunsthistoriker II
Skulptur 19. Jh. (4stündig)
Ethik, konserv.rRestauri.Bildwerke
14.30-16 Uhr
Adel u. Kunst OME
SE Meyer
SE Bushart A 072
SE Bushart Kunstbibl.
Materielle Kulturen. Die MuseumsSammlungen der KBibl.
4stündig
16.0018.00
SE Haug A 060
SE Waßewitz A 060
Bard College
Art and First World War
3stündig
SE Most Schloss Charlottenburg
Technologie/Erhaltung v. Gemälden
SE Bushart Kunstbibl.
VL Bushart A 053
SE Meyer
Materielle Kulturen. Die MuseumsSammlungen der KBibl.
4stündig
Farbreduktion/-verzicht
Art and First World War 3stündig
VL Küster
Bard College
A 053
Museum im Kunstsystem
18.0020.00
Art and Ind. Revolution
Arts and Crafts
Einführung Architekturgeschichte
VL Wittmann-E. A 053
RVL
Historismus/Architektur
Forschungen am Fachgebiet
A 053
VL Krohm A 060
SE Most Schloss Charlottenburg
Bildhauerkunst der Frührenaissance in Italien
Technologie/Erhaltung v. Gemälden
14 – 18 Uhr
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