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EINIGE ZU BEFOLGENDE RATSCHLÄGE FÜR DIE - SWDE

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EINIGE ZU BEFOLGENDE RATSCHLÄGE
FÜR DIE ANLAGE EINES NEUEN
HAUSWASSERANSCHLUSSES
Was muss ich vor Beginn
der Anschlussarbeiten tun?
1 Die Verlegung des Haus­
anschlussbogens ist Ihre
Aufgabe.
2 Das Ausheben des Grabens
(Tiefe 1 m) und die Verle­
gung des Leerrohrs sind
Ihre Aufgabe.
4
1
2
3
3 Der Anschluss an die
Hauptversorgungsleitung
ist unsere Aufgabe.
4 Die Installation des
Zählers ist unsere
Aufgabe.
Bevor die Arbeiten zur Durchführung Ihres Wasseranschlusses begin­
nen können, müssen Sie sich an die WWG wenden, um die konkreten
Ausführungsbedingungen in Erfahrung zu bringen. Wir empfehlen Ih­
nen daher, diesen Leitfaden auch Ihrem Bauunternehmer und Ihrem
Architekten zuzusenden.
A. A USSENARBEITEN
Schematische Übersicht der Vorbereitungsarbeiten (siehe Seite 2).
SIE SORGEN FÜR:
Wie beantrage ich einen
Hauswasseranschluss?
1 die Verlegung des Hausanschlussbogens.
Über diesen Rohrbogen tritt die Wasserleitung in Ihr Haus ein.
2das Ausheben des Grabens, die Verlegung des Leerrohrs und
Spätestens 8 bis 10 Wochen vor dem gewünschten Datum der An­
schlussarbeiten müssen Sie sich an unser Kundendienst Center
wenden (Tel. 087 87 87 88, montags bis freitags von 8.00 bis 17.00
Uhr), um einen Termin mit einem unserer Vermesser zu vereinbaren,
der dann einen Kostenvoranschlag und den Lageplan Ihres neuen
Anschlusses erstellt.
Innerhalb von 10 Kalendertagen ab Ihrem Anruf bekommen Sie ei­
nen Termin. Sobald Sie dann den Graben ausgehoben haben, kommt
der Vermesser auf Anfrage Ihrerseits überprüfen, ob der Graben den
technischen Vorschriften entspricht. Nachdem die Leitungspläne aller
anderen Versorger (Gas, Strom ...) und die erforderlichen Genehmi­
gungen für die Arbeiten auf öffentlichem Grund bei uns eingegangen
sind, folgt schnellstmöglich die Anlage Ihres Hausanschlusses.
2
die Wiederaufschüttung innerhalb des Privatgrundstücks.
Der Graben muss plangemäß und rechtwinklig zur Straßenachse aus­
gehoben werden. Die Bodenbedeckung über dem Leerrohr muss 1
Meter betragen, um den Anschluss vor Frost zu schützen.
Das Leerrohr muss innen glatt sein, einen Durchmesser von mindestens
110 mm aufweisen und aus Polyethylen, mit Einziehdraht gefertigt sein.
ACHTUNG: Wenn der Vermesser der WWG zu Ihnen kommt, um zu
überprüfen, ob der Graben die technischen Vorschriften erfüllt, müssen
Sie an der Grenze zwischen Ihrem Privatgrundstück und dem öffentli­
chen Grund eine Montagegrube offen lassen, damit der Vermesser die
Tiefe des Grabens überprüfen kann.
Eine zweite Montagegrube muss unmittelbar am Gebäude offen blei­
3
ben, damit der Vermesser die Tiefe und die Trennung des Leerrohrs
(obligatorische Rohrtrennung, um zu verhindern, dass im Fall einer un­
dichten Versorgungsleitung unversehentlich Stadtgas eintreten kann)
überprüfen kann.
Achten Sie auf den Verlauf der anderen Versorgungsleitungen (Gas,
Strom ...) in Ihrem Haus, damit das Leerrohr, in dem Ihr Hauswasse­
ranschluss verlegt wird, in einem Abstand von mindestens 0,55 m und
höchstens 3 m zur Fassade bleibt (je nach Platzverhältnis).
WIR KÜMMERN UNS UM
Der Abstand zwischen der Achse des Leerrohrs und der Wand, an wel­
cher der Zähler angebracht wird, muss 12,5 cm betragen.
3 den Anschluss an die Hauptversorgungsleitung und die Verlegung
des Anschlussrohrs.
Draufsicht
4die Installation des Zählers und die Inbetriebnahme des
12,5cm
Hauswasseranschlusses.
Die WWG übernimmt auch den Erdaushub, die Wiederaufschüttung
und die Wiederherstellung des öffentlichen Grunds.
B. E INTRITT DER WASSERLEITUNG IN DAS HAUS
Es können allgemein 2 Fälle auftreten:
2)Eintritt in ein Haus mit Keller (Untergeschoss)
Für den Eintritt der Wasserleitung in den Keller ist eine waagerechte Öffnung
zu bohren. Das Leerrohr darf in das Haus eintreten, muss aber unmittelbar
vor der Fassade eine Unterbrechung von 1 Meter Länge aufweisen (obli­
gatorische Rohrtrennung, um zu verhindern, dass im Fall einer undichten
Versorgungsleitung unversehentlich Stadtgas eintreten kann ).
HAU S O HNE KE LLE R
HAUS MIT KE LLE R
Freiraum für Apparatur
Außenbodenhöhe
Kellerdecke
1m
Fertige
Innenbodenhöhe
1m
Fertige
Außenbodenhöhe
0,10m Überstand
des Leerrohrs
1)Eintritt in ein Haus ohne Keller, ob mit oder ohne Luftraum
Leerrohr
Trennung
60cm
Mindestens
1m
1m
PVC-Leerrohr 110 mm
vom Typ BENOR,
durch den Antragsteller
zu verlegen
Kellerboden
1m
Trennung des Leerrohrs
4
5
Wo wird der Wasserzähler
angebracht?
Wasser
1Wenn die Fassade Ihres Hauses weniger als 20 m von der Straße
oder der Gemeindegrenze entfernt ist
Wasser
Hausanschlussbogen
3)Sonderfall: Wenn Sie möchten, können Sie eine Mehrspartenhaus­
einführung installieren. Dies ist jedoch keine Pflicht.
Sollten Sie sich für diese Lösung entscheiden, muss das unterste Rohr
der Trinkwasserleitung vorbehalten sein.
Auch in diesem Fall sind alle Vorschriften dieses Leitfadens einzu­
halten.
Der Zähler muss im Keller (insofern vorhanden) installiert werden,
weil er hier am besten vor Frost geschützt ist. Andernfalls muss der
Zähler in einem beheizten Raum im vorderen Bereich des Wohn­
gebäudes (zur Straßenseite hin) installiert werden. Unzureichend
belüftete oder feuchte Räume (Bad ...) sind zu vermeiden, weil hier
schon nach kurzer Zeit Kondensationsprobleme auftreten können.
Wichtig ist auch, dass der Zähler an einer leicht zugänglichen Stelle
angebracht wird, um eventuelle spätere technische Eingriffe zu er­
leichtern (z.B. Austausch des Zählers oder des Absperrhahns).
2Wenn die Fassade Ihres Hauses wenigstens 20 m von der Straße
oder der Gemeindegrenze entfernt ist
Der Zähler wird in einem von Ihnen anzubringenden Zählerschacht
installiert. Wenn Sie möchten, können wir Ihnen einen von der WWG
zugelassenen vorgefertigten Zählerschacht liefern (gegen Zahlung).
Wo ist dieser Zählerschacht anzubringen?
Und wenn ich Wasser für die
Bauarbeiten benötige?
Wenn Sie Wasser für die Bauarbeiten benötigen, kann die WWG Ihnen ein
Standrohr zur Verfügung stellen. Bitte wenden Sie sich hierfür an unser
Kundendienst Center, welches Sie über die konkreten Bedingungen in­
formiert (Tel. 087 87 87 88, montags bis freitags von 8.00 bis 17.00 Uhr).
6
Auf Ihrem Grundstück, so nahe wie möglich an der Straße, auf dem Ver­
lauf der Anschlussleitung, die rechtwinklig zur Straßenachse, etwa 1,5
m vom Nachbargrundstück verläuft. Bei einem Hauswasseranschluss
(Zähler mit maximalem Nenndurchfluss von 20 mm (Qn 20) müssen
die Außenabmessungen des Zählerschachts L 1,60 m x H 1,40 m x
T 1,40 m betragen. Bei größerem Nenndurchfluss (Qn > 20) wenden Sie
sich bitte an uns.
Wo darf der Zähler nicht installiert werden?
· Unter einem Waschbecken · In einem Möbel · In einer Toilette
7
Detailansicht des Zählerschachts:
0,15
1,10
QUE RS CH N ITT C-D
0,10
QUE RS CH N ITT A -B
0,15
NB: Wir weisen darauf hin, dass die jährliche Gebühr mit Inbetrieb­nahme
Ihres Anschlusses fällig wird, also am Tag der Anschlussarbeiten.
Bodenhöhe
II
II
NB: Der Raum, in dem der Zähler installiert wird, muss am Tag der
Anschlussarbeiten geschlossen sein
0,60
1,10
VI I I
1,40
III
III
0,60
I
0,12
0,15
0,20
1,00
Achse des
Privatanschlusses
0,10
Achse des
Privatanschlusses
0,20
0,20
1,20
1,40
0,20
Ihr hausinternes Leitungssystem muss diverse Normen erfüllen, die Bel­
gaqua, der belgische Wasserwirtschaftsverband (www.belgaqua.be), in
einem Verzeichnis zusammengestellt hat. Die technischen Vorschriften
in diesem Verzeichnis gehen sowohl auf die verschiedenen Risiken ein,
mit denen die am Versorgernetz angeschlossenen Geräte und Armaturen
verbunden sein können, als auch auf die erforderlichen Schutzvorrichtun­
gen. Dieses Verzeichnis ist kostenlos in unseren Geschäftsstellen und auf
der Internetseite von Belgaqua erhältlich.
DE C K EL
D
0,05
0,20
1,40
IX
B
VII
1,60
1,60
zum
Abwasserkanal
1,20
A
Was muss ich über das private
Leitungssystem im Innern des
Gebäudes wissen?
1,60
DRA UF S ICH T
0,05
A
Welche Schutzvorrichtungen sind hauptsächlich erforderlich?
Siehe Detailansicht
des Deckels
0,20
A.RÜCKSCHLAGVENTIL UND DRUCKMINDERER
0,15
1,10
0,15
DE TA IL ANS ICHT DES DECKELS
IV
VI
1,40
C
VI
V
VI
I M
auerwerk aus Betonblock­
steinen oder von der WWG
zugelassenen Fertigelementen
II Innen- und Außenzementie­
rung mit Asphaltierung
III B
oden aus Holzbohlen 6,5 x
15 cm (7 Bohlen)
8
V Quadrat 7 x 7 mm
VISchweißung über gesamte
Länge
VIIGerippte Bleche 5 mm
unter Rille (2 x L = 140 cm x
B = 80 cm)
IVU-Eisen 35 x 15 x 4 mm
(L = 140 cm)
VIIIMit Polystyrolplatten oder –ab­
fall in Plastikhülle (Plastiktüte)
ausfüllen.
IX Abwasserrohr aus PVC
1 Rückschlagventil
Ihr Leitungssystem muss unbedingt mit einem Rückschlagventil gesi­
chert sein, das jeglichen Wasserrücklauf in das Verteilernetz unterbindet.
Diese Vorschrift ist eine Hygieneschutzmaßnahme, welche die Quali­
tät Ihres Trinkwassers gewährleisten soll. Bei der Anlage eines neuen
Hauswasseranschlusses installiert die WWG das Rückschlagventil und
gewährleistet darauf eine 2 jährige Garantie. Nach Ablauf der Garantie
haftet die WWG nicht mehr für die Funktionstauglichkeit dieses Ventils.
Achten Sie also darauf, es rechtzeitig zu ersetzen.
9
2 Druckminderer
Um Ihr Leitungssystem vor Druckschwankungen zu schützen, empfe­
hlen wir die Installation eines Druckminderers. Wenden Sie sich an uns,
wenn Sie herausfinden möchten, ob ein solcher in Ihrem Leitungssys­
tem erforderlich ist.
Absperrhahn
Zähler
Ablasshahn
B.R EGENWASSERZISTERNE UND SONSTIGE ALTERNATIVE
WASSERZUFUHRSYSTEME (BRUNNEN ...)
Es darf keine Verbindung zwischen dem Trinkwasserversorgungssystem
und den Wasserleitungen aus Ihrem Regenwasserspeicher, Brunnen
usw. bestehen.
Bei unbehandeltem oder einfach gefiltertem Regenwasser ist Vorsicht
geboten. Dieses Wasser darf nur zur Bewässerung des Gartens und für
die WC-Spülung verwendet werden.
1 Wassereintritt
2 Verteilersäule
Häuser mit mehreren wohnungen
Mindestens
60cm
18cm
3 Verteilerleitungen
in die einzelnen
Wohnungen.
80cm
Mehrere Zähler?
Bei Mehrfamilien- beziehungsweise Apartmenthäusern schreibt das
Gesetz die Installation eines Zählers pro Wohnung oder Apartment vor
(siehe Schema rechts). Soll eine Drucktankanlage oder ein Enthärter
zum Einsatz kommen, wenden Sie sich bitte vorher an unsere Dienste.
HINWEIS : Zur Sicherheit unserer Mitarbeiter müssen Sie den Zugang zum
Arbeitsplatz und den Arbeitsplatz selbst frei halten, um Sturz- oder sons­
tige Unfallrisiken zu vermeiden. Sorgen Sie auch für eine ausreichende
Beleuchtung am Arbeitsplatz.
Unternehmen?
Bitte wenden Sie sich an uns.
10
Wenn Sie nähere Informationen wünschen, senden wir Ihnen auf
einfache Anfrage die Installationsordnung für private Wasserleitungs­
systeme zu. Diese Installationsordnung steht auch auf www.swde.be,
Rubrik Kunden, Teilrubrik Bestimmungen, zum Download bereit.
11
Verantwortlicher Herausgeber: E. Van Sevenant
Nähere Informationen erhalten Sie unter der
Rufnummer 087 87 87 87. auf unserer Website
www.swde.be · info@swde.be
Koordination: I. Dykmans – L. Licata – G. Lanuit – Rue de la Concorde 41, 4800 Verviers • Auf umweltfreundlichem Papier gedruckt.
www.debie.com
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